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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 4

15. Mai 2026/in APP, ProA Playoffs 25/26

14.05.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 90:85

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben Geschichte geschrieben und mit einem hart erkämpften 90:85-Heimsieg gegen die BG Göttingen den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht – gleichzeitig sicherten sich die Teckstädter damit erstmals die Qualifikation für den BBL-Pokal. In einer intensiven und über weite Strecken völlig ausgeglichenen Partie entwickelte sich vor ausverkaufter Kulisse in der Sporthalle Stadtmitte erneut ein echtes Playoff-Duell auf Augenhöhe. Wie schon in den Spielen zuvor erwischten die Knights den besseren Start und gingen früh mit 14:6 in Führung, doch Göttingen kämpfte sich schnell zurück und hielt die Partie bis zum Viertelende eng. Auch im weiteren Verlauf blieb Kirchheim zunächst leicht in Front und nahm eine 45:41-Führung mit in die Halbzeitpause. Mit zunehmender Spieldauer machten sich jedoch die Belastungen bemerkbar, insbesondere nach dem intensiven Auswärtsspiel zwei Tage zuvor.

Zudem mussten die Knights auf Tyrel Morgan verzichten, was sich vor allem in der Energie unter dem Korb bemerkbar machte. Göttingen nutzte diese Phase, übernahm im dritten Viertel zwischenzeitlich die Führung und ging mit einem knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. In der Crunchtime übernahm dann Phillip Russell das Kommando und entschied die Partie quasi im Alleingang. Mit 12 Punkten innerhalb von nur 69 Sekunden stellte der Guard die Weichen auf Sieg. Auf der Gegenseite hielt Jordan Sears mit acht Punkten in dieser Phase dagegen, sodass sich beide Amerikaner ein spektakuläres Duell lieferten. Am Ende behielten die Knights jedoch die Nerven und sicherten sich den verdienten Heimerfolg.

Geschäftsführer Chris Schmidt würdigte nach der Partie die besondere Serie: „Das Spiel war die Fortsetzung einer herausragenden Serie, die extrem eng war. Nuancen haben entschieden. Göttingen hat unsere Defensive immer wieder vor Probleme gestellt. Insgesamt war das Werbung für den Basketballsport. Beide Mannschaften sind sich, sowohl auf dem Parkett wie auch abseits davon, mit sehr viel Respekt begegnet. Die Fans von beiden Mannschaften haben dieser Serie einen tollen Rahmen gegeben.“ Mit dem Halbfinaleinzug krönen die Bozic Estriche Knights Kirchheim eine ohnehin schon außergewöhnliche Saison. Nach mehreren unglücklichen Jahren, in denen große Ziele oft nur knapp verpasst wurden, ist nun der Durchbruch gelungen. Und trotz des bereits historischen Erfolgs ist der Hunger noch nicht gestillt: „Jetzt haben wir es gepackt und natürlich wollen wir es jetzt auch weiter wissen. Wenn man so nah dran ist, dann will man auch den maximalen Erfolg. Man kommt nicht oft in so eine Position. Natürlich brennen wir aufs Halbfinale“, so Schmidt weiter.

 

15.05.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Bericht folgt in Kürze!

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-Nachberichte-VF4.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-15 12:32:102026-05-15 14:27:25Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 4

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

14. Mai 2026/in APP, ProA 25/26

12.05.2026 19:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:89

Die BG Göttingen ist im Playoff-Viertelfinale der ProA weiter unter Druck geraten und liegt nach einer 82:89-Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in der Serie nun mit 1:2 zurück. Vor 2.274 Zuschauern in der Sparkassen-Arena entwickelte sich über weite Strecken ein intensives und ausgeglichenes Duell, das erst in der Schlussphase zugunsten der Gäste kippte. Dabei hatte Göttingen lange Zeit alles im Griff. Trotz des Ausfalls von Wes Dreamer fanden die Veilchen nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel und drehten nach einem Rückstand im ersten Viertel die Partie. Vor allem im zweiten Abschnitt zeigte das Team von Headcoach Fabian Strauß eine starke Reaktion, kämpfte sich zurück und ging mit einer 49:43-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Göttingen zunächst am Drücker und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte aus. Maßgeblichen Anteil daran hatte einmal mehr Jordan Sears, der mit 29 Punkten der überragende Akteur auf dem Parkett war. Doch Kirchheim gab sich nicht auf. Angeführt von einem starken Tylan Pope, der mit 24 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auflegte, sowie Chuck Harris kämpften sich die Gäste Stück für Stück zurück in die Partie. Ein 10:0-Lauf im dritten Viertel brachte die Knights wieder heran und leitete die Wende ein. Im Schlussabschnitt entwickelte sich schließlich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. In den entscheidenden Minuten zeigte sich Kirchheim abgeklärter. Während Göttingen offensiv zunehmend Probleme bekam, leistete sich Ballverluste und wichtige Würfe verfehlte, sicherten sich die Gäste entscheidende Rebounds und zweite Chancen. So setzten sich die Knights in der Crunchtime ab und brachten den Auswärtssieg letztlich souverän ins Ziel.

Göttingens Headcoach Fabian Strauß analysierte nach dem Spiel: „Kirchheim hat den Sieg in den letzten vier Minuten einfach deutlich mehr gewollt. Sie haben viele wichtige zweite Chancen und viele wichtige Rebounds geholt. Wir haben uns das Leben offensiv mit zwei, drei Turnovern zu viel schwer gemacht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das in beide Richtungen hätte gehen können. Wir haben es am Ende nicht mehr hinbekommen, der Physis standzuhalten. Am Donnerstag haben wir die Möglichkeit, die Serie wieder nach Göttingen zu holen – das ist unser Ziel.“ Auch Kirchheims Trainer Igor Perovic hob die Moral seines Teams hervor: „Es war ein sehr gutes Spiel, ein intensiver Kampf. Beide Teams haben alles gegeben. Wir lagen zwischenzeitlich 14 Punkte zurück, und es hat uns viel Energie gekostet, zurückzukommen. Ich spreche meinen Spielern definitiv ein großes Lob aus für den Glauben und den Spirit; das war schön zu sehen. Am Ende haben wir nur ein Spiel gewonnen, einen Schritt gemacht. Das nächste große Spiel ist am Donnerstag.“

 

12.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 79:70

Phoenix Hagen hat den Sweep perfekt gemacht und ist mit einem 79:70-Erfolg über die PS Karlsruhe LIONS souverän ins Halbfinale der ProA-Playoffs eingezogen. Vor 3.145 Zuschauern in der erneut ausverkauften Ischelandhalle sicherten sich die Hagener mit dem dritten Sieg im dritten Spiel das Weiterkommen und treffen nun auf Bremerhaven oder Quakenbrück. Dabei tat sich der Hauptrundenerste lange schwerer als es das Endergebnis vermuten lässt. Karlsruhe, mit dem Rücken zur Wand, startete mutig und erwischte den besseren Beginn. Immer wieder kamen die Gäste über zweite Chancen zu Punkten und hielten die Partie bis zur Halbzeit offen. Phoenix fand offensiv zunächst keinen Rhythmus, steigerte sich aber im zweiten Viertel und ging mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann entscheidend. Hagen bekam defensiv deutlich besseren Zugriff und ließ in der gesamten zweiten Hälfte nur noch 29 Punkte der Lions zu. Vor allem über Energie, Rebounding und Ballkontrolle setzten sich die Gastgeber Schritt für Schritt ab. Ein entscheidender Faktor war dabei Marvin Omuvwie, der mit großem Einsatz auf beiden Seiten des Feldes wichtige Impulse lieferte und maßgeblich daran beteiligt war, dass sich Phoenix zwischenzeitlich zweistellig absetzen konnte. Karlsruhe kämpfte sich zwar immer wieder heran, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Spätestens im Schlussviertel kontrollierten die Hagener das Spielgeschehen und brachten den Sieg souverän über die Zeit. Damit endet für die Lions eine insgesamt starke Saison, während Phoenix mit breiter Brust ins Halbfinale einzieht.

Hagens Headcoach Chris Harris zeigte sich nach dem Spiel respektvoll gegenüber dem Gegner und gleichzeitig zufrieden mit der eigenen Entwicklung: „Unser größter Respekt geht an Karlsruhe. Die Lions haben eine tolle Saison gespielt, sich mit einem starken Lauf in die Playoffs gespielt und es uns deutlich schwerer gemacht, als die einzelnen Ergebnisse der Viertelfinalpartien vermuten lassen. Heute haben wir uns vor allem zum Start schwergetan, unseren Rhythmus zu finden. Das wurde nach der Pause besser, nachdem wir beim Rebound besser zugegriffen und im Angriff seltener den Ball verloren haben. Genau diese Qualitäten werden wir auch im Halbfinale noch mehr brauchen, egal auf welche Mannschaft wir dort treffen.“

 

13.05.2026 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 117:112

Die Artland Dragons sind nach einem echten Playoff-Krimi aus den ProA-Playoffs ausgeschieden. In einem spektakulären dritten Viertelfinalspiel mussten sich die Quakenbrücker den Eisbären Bremerhaven nach Verlängerung mit 112:117 geschlagen geben – damit geht die Serie mit 0:3 verloren, obwohl jedes Spiel bis in die Schlussphase offen war. Im Mittelpunkt stand dabei eine historische Vorstellung von Ben Burnham, die am Ende dennoch nicht zum Sieg reichte. Der MVP der Liga lieferte mit 46 Punkten, 8 Rebounds und sieben Dreiern eine Performance für die Geschichtsbücher ab und hielt sein Team über weite Strecken im Spiel. Unterstützt wurde er unter anderem von Amir Hinton und Buzz Anthony, doch gegen die mannschaftliche Geschlossenheit der Bremerhavener reichte selbst diese Offensivleistung nicht aus.

Wie schon in den ersten beiden Spielen entwickelte sich auch Spiel drei zu einem intensiven und ausgeglichenen Duell. Beide Teams lieferten sich über 40 Minuten einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln. Die Dragons hatten dabei mehrfach die Kontrolle, konnten sich aber nie entscheidend absetzen, während Bremerhaven immer wieder Antworten fand – vor allem über ihre Big Men und zweite Chancen. Die dramatische Schlussphase bot alles, was Playoff-Basketball ausmacht. Burnham brachte die Dragons kurz vor Schluss sogar in Führung, doch Bremerhaven glich in letzter Sekunde aus und erzwang die Verlängerung. Dort zeigten die Gastgeber dann die größere Abgezocktheit. Angeführt von Elijah Miller und Jacob Biss trafen die Eisbären in den entscheidenden Momenten die besseren Entscheidungen, während sich bei den Dragons kleine Fehler und vergebene Chancen summierten.

Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach dem Spiel entsprechend emotional: „Glückwunsch an Steve und die Bremerhavener Mannschaft. Es war eine brutale Serie, die heute in dem besten Spiel gegipfelt ist. Wir haben alles reingeworfen und versucht, dieses Spiel hier zu gewinnen. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben. Zu viele Ballverluste, gerade im vierten Viertel. Natürlich bin ich stolz auf die Jungs, aber gerade ist einfach nur ein heftiger Schmerz da.“ Damit endet für die Artland Dragons eine starke Saison auf bittere Weise. Trotz des klaren 0:3 in der Serie war jedes Spiel hart umkämpft und wurde erst in den letzten Minuten entschieden. Die Eisbären Bremerhaven hingegen ziehen verdient ins Halbfinale ein – dort wartet nun mit Phoenix Hagen der Hauptrundenerste.

 

13.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 88:86

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben im Playoff-Viertelfinale ein wichtiges Lebenszeichen gesendet und sich im Kampf um das Halbfinale zurückgemeldet. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen die GIESSEN 46ers gelang den „Zauberern“ ein knapper, aber enorm wichtiger 88:86-Erfolg, mit dem die Serie auf 1:2 verkürzt wurde. Von Beginn an war die Bedeutung der Partie in der Arena Hohenlohe spürbar. Beide Teams agierten mit hoher Intensität, unterstützt von lautstarken Fans auf beiden Seiten. Crailsheim erwischte mit einem 5:0-Start den besseren Beginn, doch wie schon in den Spielen zuvor entwickelte sich schnell ein enges Duell, in dem nahezu jeder Treffer einen Führungswechsel bedeutete. Erst im dritten Viertel konnten sich die Merlins etwas absetzen: Mit einem starken Lauf erspielten sie sich eine zwischenzeitliche 13-Punkte-Führung und schienen die Kontrolle zu übernehmen. Doch Gießen blieb seiner Linie treu und kämpfte sich zurück in die Partie, sodass es in der Schlussphase erneut hochspannend wurde.

Am Ende behielten die Merlins die Nerven und sicherten sich den verdienten Sieg, der die Serie wieder offen hält. Auffällig war vor allem die klare Leistungssteigerung der Crailsheimer. Offensiv zeigte sich das Team deutlich strukturierter und mannschaftlich geschlossener – 24 Assists sprechen für eine verbesserte Ballbewegung. Auch defensiv präsentierten sich die Merlins stabiler, steigerten sich bei den Ballgewinnen und agierten insgesamt wacher. Hinzu kam eine verbesserte Trefferquote sowohl von außen als auch aus dem Zweipunktebereich, was letztlich den Unterschied ausmachte. Nun steht für die HAKRO Merlins Crailsheim das nächste Schlüsselspiel an: Auswärts in Gießen bietet sich die Chance, die Serie endgültig auszugleichen und ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen. Klar ist dabei auch, dass erneut ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten ist – mit dem kleinen Vorteil, dass die Merlins den psychologischen Rückenwind auf ihrer Seite haben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-Spiel-3-N.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-14 13:48:462026-05-14 18:59:38Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

11. Mai 2026/in APP, ProA Playoffs 25/26

09.05.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 81:67

Die BG Göttingen müssen im Playoff-Viertelfinale der ProA den Ausgleich hinnehmen. Beim Auswärtsspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlagen die „Veilchen“ mit 67:81 und kassierten damit ihre erste Niederlage in der Serie. Die Partie begann aus Göttinger Sicht denkbar ungünstig. Offensiv fanden die Gäste zunächst überhaupt keinen Rhythmus, während Kirchheim – angeführt von Tylan Pope – früh davonzog (2:14). Zwar kämpften sich die Niedersachsen im weiteren Verlauf ins Spiel zurück, konnten den Rückstand bis zur Halbzeit aber nur auf vier Punkte verkürzen (31:35). Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, ehe ein Knackpunkt folgte: Wes Dreamer musste nach einer Verletzung das Feld verlassen. In der Folge verlor Göttingen den Zugriff, während die Hausherren ihre Führung weiter ausbauten und sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:48 absetzten. Im Schlussabschnitt fanden die Göttinger offensiv weiterhin keinen konstanten Flow.

Kirchheim kontrollierte das Spielgeschehen und ließ die Gäste nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand eine verdiente 67:81-Niederlage für die BG Göttingen. Bester Werfer der Gäste war Jordan Sears mit 11 Punkten, während auf Seiten der Knights Tylan Pope mit 20 Zählern überzeugte. Headcoach Fabian Strauß sagte nach dem Spiel: „Kirchheim hat verdient gewonnen. Sie waren energischer, intensiver und haben uns überpowert. Wir haben den Ball nicht so gut bewegt, wie am Mittwoch und unsere Würfe sind nicht gefallen. Wir müssen das schnell vergessen, unsere Kräfte bündeln und Dienstag mit mehr Kopf und Intensität von Anfang an spielen.“ Damit steht es in der Best-of-five-Serie nun 1:1. Spiel drei findet am Dienstag in Göttingen statt, wo die BG Göttingen wieder vor heimischem Publikum vorlegen wollen.

 

09.05.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 73:108

Die PS Karlsruhe LIONS konnten auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs keine Antwort auf Phoenix Hagen finden. Vor heimischer Kulisse in der Europahalle unterlagen die Badener deutlich mit 73:108 und stehen damit in der Serie mit dem Rücken zur Wand. Dabei starteten die LIONS durchaus engagiert in die Partie und hielten im ersten Viertel zunächst mit. Doch die Gäste aus Hagen zeigten früh ihre Klasse, trafen hochprozentig und setzten Karlsruhe mit aggressiver Defense unter Druck. Nach den ersten zehn Minuten lag das Heimteam bereits mit 22:33 zurück. Im zweiten Viertel stabilisierten sich die LIONS phasenweise. Vor allem Tyrese Williams, David Ejah und Isaiah Hart sorgten offensiv für Akzente. Dennoch blieb Phoenix Hagen das dominierende Team und ging mit einer komfortablen 57:42-Führung in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel dann direkt nach dem Seitenwechsel. Hagen erhöhte die Intensität in der Verteidigung nochmals deutlich, während Karlsruhe komplett den Rhythmus verlor. Mit einem klaren 29:9 im dritten Viertel zogen die Gäste uneinholbar davon (86:51). Im Schlussabschnitt spielten die LIONS zwar weiter engagiert nach vorne, konnten die deutliche Niederlage aber nicht mehr abwenden. Phoenix Hagen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und sicherte sich mit dem 108:73-Auswärtssieg den zweiten Erfolg in der Serie. Damit steht es 2:0 für die Hagener, die nun nur noch einen Sieg vom Halbfinaleinzug entfernt sind. Für die PS Karlsruhe LIONS heißt es dagegen: Verlieren verboten. Spiel drei findet am 12. Mai in Hagen statt – dort muss Karlsruhe gewinnen, um die Saison am Leben zu halten.

 

10.05.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:79

Für die HAKRO Merlins Crailsheim gibt es auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs nichts zu holen. Beim Auswärtsspiel gegen die Gießen 46ers mussten sich die „Zauberer“ mit 79:89 geschlagen geben. Damit stehen die Crailsheimer nun mit dem Rücken zur Wand – im kommenden Spiel wartet ein Do-or-Die-Duell. Dabei starteten die Gäste mit viel Energie in die Partie. Früh übernahmen sie die Kontrolle und erspielten sich eine knappe Führung. Doch angeführt von Robin Benzing drehten die Gastgeber das Spiel noch im ersten Viertel und gingen erstmals in Front. Im zweiten Abschnitt verloren die Merlins zunehmend den Rhythmus. Während offensiv wenig gelang, nutzten die Hessen ihre Chancen konsequent und setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Crailsheimer bis zur Halbzeit wieder etwas heran (48:38), doch das Momentum blieb auf Seiten der Hausherren. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Merlins nicht, entscheidend näher heranzukommen. Immer wieder verkürzten sie den Rückstand, doch Gießen 46ers fanden stets die passende Antwort. Vor allem im Schlussviertel hielt Gießen den Vorsprung konstant im zweistelligen Bereich und brachte den Sieg letztlich souverän ins Ziel. Topscorer der Crailsheimer war Anthony Gaines mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Brock Gardner (14) und Vinnie Shahid (13).

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Erstmal Glückwunsch an Gießen, das haben die sehr gut gemacht. Es haben heute viele anders erwartet, aber Gießen ist eben auch nicht der typische siebte Platz. Die Mannschaft hat vor der Saison auch ganz klar das Ziel des Aufstiegs ausgerufen. Sie waren auch ganz klarer Favorit für den Aufstieg. Sie haben sehr gut nachverpflichtet in der Mitte der Saison und spielen sehr guten Basketball. Ich glaube unsere beiden Mannschaften sind vom Talent-Level sehr ähnlich und wenn man sieht, wie erfahren ihre Spieler sind ist es echt schwer. Trotzdem müssen wir es besser machen, was wir heute einfach nicht geschafft haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn wir ein Spiel bekommen, in dem die Spieler mehr spielen dürfen. Wo die Schiedsrichter nicht jeden Kontakt pfeifen. Wir sind beide physische Mannschaften und ich würde mir wünschen in der dritten Begegnung mehr Spielfluss sehen zu können.“

 

10.05.2026 16:00 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 84:86

Die Artland Dragons haben auch das zweite Viertelfinalspiel der Playoff-Serie gegen die Eisbären Bremerhaven knapp verloren und stehen nach dem 84:86 vor heimischer Kulisse mit dem Rücken zur Wand. Vor einer lautstarken Atmosphäre in der Artland Arena lieferten sich beide Teams erneut ein intensives und hochklassiges Duell, in dem sich lange kein klarer Sieger abzeichnete. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit starken 27 Punkten, dennoch reichte es am Ende nicht zum Serienausgleich. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 6:0 in Führung, ehe die Dragons zunehmend ihren Rhythmus fanden. Angeführt von Ben Burnham und Hinton drehten die Gastgeber das Spiel mit einem starken Lauf und erspielten sich im ersten Viertel eine zwischenzeitliche Führung. Auch im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Quakenbrücker offensiv variabel und kontrollierten über weite Strecken das Geschehen. Trotz mehrerer Gegenläufe der Gäste gelang es den Dragons, mit einer 49:42-Führung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin eng. Zwar verkürzte Bremerhaven früh, doch die Dragons fanden immer wieder Antworten und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf neun Punkte aus. Mit einer 68:60-Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich die Partie schließlich entscheiden sollte. Dort kippte das Spiel jedoch zugunsten der Gäste. Während Bremerhaven defensiv den Druck erhöhte und sich vor allem über Offensivrebounds immer wieder zweite Chancen erarbeitete, verlor die Offensive der Dragons zunehmend an Struktur. In der entscheidenden Phase nutzten die Eisbären ihre Möglichkeiten konsequenter. Ein später Tip-In von Jannis von Seckendorff nach erneutem Offensivrebound brachte die Führung, die Bremerhaven bis zum Ende verteidigte. Zwar konnte Hinton wenige Sekunden vor Schluss noch einmal per Dreier verkürzen, doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr für eine Wende. Besonders auffällig war erneut der Unterschied beim Rebounding sowie an der Freiwurflinie, wo sich die Gäste klare Vorteile erarbeiteten. Damit liegen die Artland Dragons in der Best-of-Five-Serie nun mit 0:2 zurück und stehen vor einem „Do-or-Die“-Spiel in Bremerhaven.

Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Ich bin maximal frustriert, weil wir das Spiel erneut über die Offensivrebounds verlieren – zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Das ist extrem bitter. Über mehr als 30 Minuten haben wir es eigentlich sehr gut gemacht und Bremerhaven immer wieder zu schwierigen Würfen gezwungen. Im vierten Viertel wurde das Spiel dann durch Kleinigkeiten entschieden: ein Ballverlust hier, ein vergebener Wurf da. Dazu haben wir nicht gut genug gereboundet und sind offensiv zu selten an die Freiwurflinie gekommen, gerade wenn man die Zahlen auf Bremerhavener Seite sieht. Deshalb ist es extrem enttäuschend, dass wir dieses Spiel erneut verlieren. Wir sind angeschossen aber noch nicht tot und werden am kommenden Mittwoch alles geben, um die Serie am Leben zu halten.“   

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-vf2.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-11 15:06:562026-05-11 15:06:56Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 2

11. Mai 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

08.05.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. ETB Miners 64:80

Der Playoff-Run des BBC Coburg ist im Halbfinale der ProB-Playoffs beendet. Vor 1.672 Zuschauern in der HUK-COBURG arena mussten sich die Vestestädter auch im zweiten Duell den ETB Miners Essen mit 64:80 geschlagen geben. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet unterstrichen von Beginn an ihre Favoritenrolle, lagen über die gesamte Spielzeit in Führung und zogen mit einer perfekten Playoff- und Auswärtsbilanz verdient ins Finale ein. Dort treffen sie auf die OrangeAcademy Ulm, die sich ebenfalls mit 2:0 gegen Bernau durchsetzen konnte. Gleichzeitig sichern sich beide Finalisten das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA, während für Coburg die beste ProB-Saison der Vereinsgeschichte ihr Ende findet. Der Start in die Partie verlief aus Sicht der Gastgeber alles andere als optimal. Während Essen früh aus der Distanz seinen Rhythmus fand und sich zudem zahlreiche zweite Chancen über Offensivrebounds erarbeitete, tat sich Coburg schwer, überhaupt zu punkten. So lagen die Gäste bereits nach wenigen Minuten zweistellig in Front und führten nach dem ersten Viertel deutlich mit 24:11. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Miners kontrollierten Tempo und Intensität, bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich weiter aus und stellten Mitte des Viertels auf 37:18. Zwar kämpften sich die Coburger bis zur Halbzeit noch etwas heran, doch mit einem 32:43-Rückstand blieb die Ausgangslage schwierig.

Im dritten Viertel bot sich dem BBC Coburg mehrfach die Möglichkeit, den Abstand weiter zu verkürzen. Ein kurzer 8:0-Lauf ließ Hoffnung aufkommen, doch die routinierten Essener fanden stets die passende Antwort und hielten den Gegner auf Distanz. Vor allem die schwache Dreierquote von nur 19 Prozent verhinderte eine echte Aufholjagd. Die Miners spielten ihre Erfahrung konsequent aus und setzten sich im Schlussabschnitt endgültig ab. Spätestens beim 75:54 Mitte des letzten Viertels war die Partie entschieden. Die letzten Minuten gehörten dann auch den jungen Spielern der Coburger, die unter großem Applaus der Fans noch Einsatzzeit erhielten. Topscorer der Hausherren war Dylan Fasoyiro mit 16 Punkten. Trotz des Ausscheidens überwog beim BBC die Zufriedenheit über eine außergewöhnliche Saison.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach dem Spiel: „Was soll ich groß sagen zum Spiel? Tatsächlich überwiegt bei mir jetzt nicht die Enttäuschung oder die Frustration über die Niederlage, sondern viel mehr der Stolz und die Zufriedenheit über die komplette Saison! Wir haben ein überragendes Jahr gespielt, Historisches für den Coburger Basketball geleistet und ich bin jetzt einfach nur glücklich und sehr zufrieden darüber. An der Stelle möchte ich mich einfach bei allen Sponsoren, allen Partnern und vor allem bei allen Leuten, die drumherum alles dafür möglich machen, dass wir hier Basketball spielen können, bedanken. Ein großes Danke auch an meine Jungs! Es hat wahnsinnig viel Spaß mit euch gemacht! Ich hoffe, dass wir diesen Schwung mit in die neue Saison nehmen können. Und ob wir jetzt heute verloren oder gewonnen haben, da bin ich relativ entspannt, weil das nur die Kirsche auf der Sahnetorte in diesem unfassbaren Jahr war!“

Auch ProB-Manager Christopher Neudecker blickte stolz auf die Entwicklung des Vereins: „Unser erklärtes Ziel vor der Saison war es, den ersten Playoff-Sieg der Vereinsgeschichte einzufahren. Dieses Ziel haben wir nicht nur erreicht, sondern wir haben unsere eigenen Erwartungen weit übertroffen. Im Halbfinale vor knapp 1.700 Zuschauern gegen das stärkste Team der gesamten ProB auszuscheiden, ist keine Niederlage, die uns den Kopf hängen lässt. Es ist der Beweis, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt geht es direkt weiter. Patrick Seidel und ich sitzen bereits zusammen und basteln am Kader für die nächste Saison. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison, und wir wollen keine Zeit verlieren. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, auch organisatorisch den Abstand zur ProA weiter zu verkleinern. Der BBC Coburg will wachsen, sportlich sowie strukturell. Und diese Saison hat gezeigt, dass wir das können.“

 

08.05.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. OrangeAcademy 86:91

Mit Tränen in den Augen endet die Saison für LOK BERNAU im Halbfinale der ProB-Playoffs. Trotz großem Einsatz und leidenschaftlichem Auftritt unterlagen die Brandenburger der OrangeAcademy Ulm mit 86:91 und verlieren die Serie damit mit 0:2. Vor 2.348 Zuschauern in der Sparkassen-Arena erwischte Bernau einen starken Start. Mit viel Tempo und Energie erspielte sich das Team früh eine zweistellige Führung und ging mit 29:23 nach dem ersten Viertel in Front. Auch im zweiten Abschnitt hielt Lok dagegen und nahm eine knappe 48:47-Führung mit in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Offensiv verloren die Gastgeber ihren Rhythmus, während Ulm – angeführt von Meissa Faye (23 Punkte) – immer besser ins Spiel fand. Besonders im dritten Viertel machten die Gäste den Unterschied, drehten die Partie und gingen mit einer Führung in den Schlussabschnitt. Dort zeigte Bernau noch einmal Moral, kämpfte sich mehrfach heran und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen. Doch in den entscheidenden Momenten behielt Ulm die Nerven und brachte den Sieg ins Ziel. Topscorer bei Bernau war Anthony Watkins mit 19 Punkten. Für Ulm überzeugte neben Faye auch Endurance Aiyamenkhue mit einem starken Double-Double (13 Punkte, 16 Rebounds). Headcoach Dan Oppland sagte nach dem Spiel:

„Ich denke, wir haben am Anfang einen sehr guten Rhythmus in dieses Spiel gebracht, haben mit viel Kampfgeist gespielt und den Ton in der ersten Halbzeit gesetzt. Dann hatten wir in der zweiten Halbzeit ein paar kostspielige Ballverluste. Ulm hatte zudem einen Run gegen Ende der ersten Halbzeit, und wir haben es zu Beginn des dritten Viertels offensiv nicht geschafft, wieder in unseren Rhythmus zu kommen. Ich denke, wir hatten einige gute Würfe, konnten sie aber nicht treffen. Gleichzeitig haben wir ihnen zu viele zweite Chancen gegeben – besonders im dritten, aber auch im vierten Viertel. Im vierten Viertel hatten wir gute Stops in der Defense, aber konnten offensiv nicht konsequent abschließen. Der Kampfgeist war auf jeden Fall da, die Jungs haben alles gegeben. Aber am Ende des Tages war Ulm die bessere Mannschaft, und das müssen wir akzeptieren. Es ist natürlich sehr enttäuschend, aber das gehört zum Sport dazu. Ich denke, es ist eine Lernphase für uns. Großen Respekt auch an den Gegner – sie hatten einen sehr guten Gameplan, besonders gegen Guy. Für ihn war es sehr schwer, seinen Rhythmus zu finden, und dadurch entstand zusätzlicher Druck auf die anderen Spieler. Am Ende des Tages waren wir nicht gut genug. Es gibt viele Dinge, die ich als Trainer verbessern kann. Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs und stolz auf die Saison. Es ist ein bitteres Ende, aber wir müssen daraus lernen und weitermachen.“  

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProB-Game-2-HF.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-11 14:52:092026-05-11 14:52:23Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 2

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

7. Mai 2026/in APP, ProA Playoffs 25/26

06.05.2026 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 78:74

Die Eisbären Bremerhaven sind erfolgreich in die Viertelfinalserie gestartet und haben sich in Spiel 1 mit 78:74 gegen die Artland Dragons durchgesetzt. In einer intensiven und physischen Partie entschied vor allem eine starke zweite Halbzeit zugunsten der Gastgeber. Die Dragons erwischten zunächst den besseren Start und setzten vor allem über Ben Burnham und Amir Hinton offensive Akzente. Bremerhaven hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, kämpfte sich jedoch angeführt von Lorenz Brenneke zurück und glich zum Ende des ersten Viertels aus. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft und zunehmend von Defensive geprägt. Während Bremerhaven lange ohne erfolgreichen Dreier blieb, trafen die Dragons hochprozentig aus der Distanz und gingen mit einer 36:30-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch die entscheidende Phase: Die Eisbären agierten deutlich disziplinierter in der Verteidigung und fanden offensiv ihren Rhythmus. Treffer von Elijah Miller, Peter Hemschemeier und Jake Biss drehten die Partie, ein starkes drittes Viertel (27:15) brachte die Führung. Im Schlussabschnitt blieb es spannend bis in die Crunchtime. Die Dragons verkürzten erneut, hatten sogar die Chance auf den Ausgleich, doch der letzte Wurf verfehlte sein Ziel. Bremerhaven behielt die Nerven und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Headcoach Steven Esterkamp zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Es war ein sehr starkes Spiel. Wie erwartet war es eine schwierige und intensive Partie, bei der sich erst in den Schlusssekunden entscheidet, wer gewinnt.“ Mit dem 78:74-Erfolg sichern sich die Eisbären die 1:0-Führung in der Serie. Weiter geht es am Sonntag in Quakenbrück, wo die Dragons vor heimischer Kulisse antworten wollen.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 99:87

Die BG Göttingen ist mit einem Erfolg in die Playoffs gestartet und hat Spiel 1 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 99:87 gewonnen. Vor 1.974 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe die Gastgeber nach der Pause die Kontrolle übernahmen. Bester Akteur auf Seiten der Göttinger war Wes Dreamer, der mit 21 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte. Für Kirchheim war Chuck Harris Jr. mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer. Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe setzte sich Göttingen vor allem im dritten Viertel entscheidend ab und ging mit einer klaren Führung in den Schlussabschnitt. Eine kurze Schwächephase überstanden die Gastgeber und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel.

Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie:„Wir wussten um die Qualität von Kirchheim und einiger ihrer Spieler. In bestimmten Situationen, insbesondere im dritten Viertel, haben wir defensiv viel richtig gemacht. Die zweite Fünf hatte Anfang der ersten Hälfte in der Verteidigung ein bisschen nachgelassen. Uns war wichtig, dass wir Spiel eins gewinnen, über weite Strecken eine sehr gute Energieleistung zeigen, gut rebounden und die Physis von Kirchheim kontrollieren. Die Jungs haben sich dann teilweise mit guter Ballbewegung und vielen einfachen, offenen Würfen belohnt. Das erste Spiel zu gewinnen war wichtig. Ich bin froh drüber.“

Kirchheims Trainer Igor Perovic analysierte: „Das war in den ersten 17 bis 18 Minuten ein gutes Spiel, dann haben wir in den letzten Minuten des zweiten Viertels die Disziplin verloren und Göttingen das Momentum gegeben. Auch in den ersten Minuten des dritten Viertels haben wir nicht gut gespielt und verteidigt. Wir waren immer einen halben Schritt zu langsam und nicht physisch genug. Wenn du so gegen ein gutes Team auftrittst, kann es ziemlich schwer werden.“ Mit dem 99:87 sichert sich Göttingen die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 90:66

Phoenix Hagen ist erfolgreich in die Playoff-Serie gegen die PS Karlsruhe LIONS gestartet und hat sich vor 3.007 Zuschauern mit 90:66 durchgesetzt. Es war der erste Auftaktsieg in einer Playoff-Serie für die Hagener – im achten Anlauf. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, beide Teams hatten mit Nervosität und Ballverlusten zu kämpfen. Doch Phoenix fand zunehmend Lösungen, vor allem über Lucas N’Guessan, der immer wieder gut in Szene gesetzt wurde und mit 19 Punkten Topscorer der Gastgeber war. Entscheidend war die zweite Halbzeit: Phoenix dominierte defensiv und ließ Karlsruhe nach der Pause nur noch 26 Punkte zu. Gleichzeitig kontrollierten Fabian Bleck (12 Rebounds) und Marvin Omuvwie (7 Rebounds) die Bretter, während offensiv konsequent nachgelegt wurde. So bauten die Hagener ihre Führung kontinuierlich aus und brachten den Sieg souverän ins Ziel.

Headcoach Chris Harris sagte nach dem Spiel: „Was für eine tolle Stimmung, was für eine Atmosphäre in der Halle zum Start in die Playoffs – und das mitten in der Woche. Die Fans haben auf jeden Fall dazu beigetragen, dass wir einen guten Start in diese Serie hatten, auch wenn wir uns im Spiel selbst lange schwer getan haben. Karlsruhe hat sich viele zweite Chancen erarbeitet, die wir ihnen gern genommen hätten. Umso froher bin ich darüber, wie wir uns nach der Pause gesteigert haben und auch die Minuten einigermaßen verteilen konnten. Das war ein guter Schritt in unserem Entwicklungsprozess.“

Auch Karlsruhes Trainer Demond Greene erkannte die Stärke des Gegners an: „Phoenix hat heute, vor allem in der zweiten Hälfte gezeigt, was sie so dominant macht. Hagen konnte die Mismatches in der Zone klar für sich nutzen. Hier hatten wir defensiv zu wenig Zugriff und keinen ordentlichen Rhythmus. Dadurch sind wir im Gang nach vorn leider ein wenig zu sehr ins Eins-gegen-Eins verfallen und haben den Ball zu wenig laufen gelassen. Unsere Aufgabe ist es nun, gegen die unterschiedlichen Hagener Lineups – von sehr groß bis sehr klein – bis Samstag ein Mittel zu finden.“ Mit dem klaren 90:66 sichert sich Phoenix die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie und untermauert direkt seine Favoritenrolle.

 

07.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 77:89

Die GIESSEN 46ers haben mit dem 89:77-Auswärtssieg bei den HAKRO Merlins Crailsheim ein starkes Zeichen gesetzt und sich direkt den Heimvorteil in der Viertelfinalserie gesichert. Kapitän Robin Benzing ordnete den Erfolg dennoch klar ein: „Der Sieg heißt noch überhaupt nichts. Wir haben ihnen den Heimvorteil geklaut, mehr nicht. Erst wenn wir Sonntag vor eigenem Publikum nachlegen können, wird sich der Wert unseres Auftritts vielleicht darstellen.“ Auch Luis König Figge blieb bewusst zurückhaltend: „Wir bleiben am Boden und heben nicht ab. Wir alle sind erwachsen genug, um zu wissen, dass Spiel eins auch wirklich nur ein erster, kleiner Schritt war.“ Headcoach Branislav Ignjatovic lobte vor allem das Kollektiv: „grandiose Teamleistung ohne Schwachstellen“ und ergänzte mit Blick auf die Serie:

„Es bleibt in dieser Serie bei unserer Außenseiterrolle, bei der wir am Sonntag abermals unsere Chance suchen. Wir genießen den Moment, mehr aber auch nicht.“ Nach frühem Rückstand kämpften sich die Gießener zurück und übernahmen zur Halbzeit erstmals die Führung. Entscheidend war ein Lauf im dritten Viertel, nach dem die 46ers die Kontrolle nicht mehr abgaben. Besonders Viktor Kovacevic (17 Punkte) sowie Kyle Castlin und Robin Benzing führten das Team an. Ignjatovic fasste die Leistung treffend zusammen: „So geht Teambasketball.“ und erklärte weiter: „Es war ein außergewöhnlich gutes Spiel von uns, in dem wir Crailsheim mit unserer starken Defense so bearbeitet haben, dass sie immer mehr die Nerven verloren haben.“ Damit gehen die Gießener mit einer 1:0-Führung und gestohlenem Heimrecht in Spiel zwei der Serie.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProA-VF-Nachberichte-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-07 16:29:072026-05-08 12:13:36Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 1

4. Mai 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

03.05.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. BBC Coburg 85:75

Die ETB Miners Essen sind erfolgreich in die Halbfinalserie der ProB-Playoffs gestartet und haben sich im ersten Spiel mit 85:75 gegen den BBC Coburg durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle „Am Hallo“ sicherten sich die Essener damit die 1:0-Führung in der „Best-of-Three“-Serie. Von Beginn an entwickelte sich das erwartete enge Duell. Die Miners lagen über weite Strecken knapp in Front, konnten sich jedoch zunächst nicht entscheidend absetzen. Coburg überzeugte vor allem mit starker Trefferquote von außen, während Essen immer wieder die passenden Antworten fand. Im Schlussviertel wurde es dann dramatisch: Nach einem 0:9-Lauf gerieten die Gastgeber kurzzeitig in Rückstand, kämpften sich jedoch zurück und stellten in der 38. Minute auf 75:75. In der entscheidenden Phase zeigte Essen schließlich seine Qualität und entschied die Partie mit einem 10:0-Lauf für sich. Topscorer auf Essener Seite war Quashawn Lane mit 21 Punkten, unterstützt von Jonathan Almstedt (15). Für Coburg punkteten Dylan Fasoyiro (21) und Felix Egger (19) am besten.

„Wir hatten ein erwartet schweres Spiel gegen Coburg, in dem wir uns nie entscheidend absetzen konnten. Zwischenzeitlich sind wir durch eine starke Phase der Coburger sogar in Rückstand geraten. Umso größer ist das Kompliment an die Mannschaft: Sie hat sich davon nicht beirren lassen, ist ruhig geblieben und hat das Spiel am Ende noch gedreht. Die Kulisse war großartig und hat zusätzlich getragen. Jetzt gilt unser voller Fokus dem nächsten Ziel: den 15. Auswärtserfolg in Serie einzufahren, um damit den Einzug ins Finale und den möglichen Aufstieg in die Pro A perfekt zu machen“, erklärte Headcoach Lars Wendt.

Auch der Sportliche Leiter Raphael Wilder ordnete den Erfolg ein: „Das Spiel am Sonntag war meiner Meinung nach ein Wahnsinnsspiel. Wir haben gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden gespielt und dieses Spiel letztlich gewonnen. Coburg ist eine sehr, sehr gute Mannschaft. […] Durch einen Spielerwechsel und eine Änderung in der Verteidigung gewinnen wir dann mit einem 10:0-Run sowie einer unfassbaren Verteidigung und einer guten Offense dieses erste Halbfinalspiel. […] Respekt an unseren Gegner für diese tolle Leistung. Am Ende war es ein knapp verdienter Sieg, der uns aber nicht die Heimstärke des Gegners ausblenden lassen wird.“

 

03.05.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. LOK BERNAU

Die OrangeAcademy ist mit einem starken Auftritt in die Serie gegen LOK Bernau gestartet und hat sich im ersten Spiel mit 86:76 durchgesetzt. In einer intensiven und temporeichen Partie begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsphase, ehe die jungen Uuulmer ab Mitte des zweiten Viertels zunehmend die Kontrolle übernahmen. Mit wachsender Sicherheit im Spielaufbau und konsequenter Arbeit am offensiven Brett erspielten sich die Gastgeber eine knappe Halbzeitführung (40:38). Nach dem Seitenwechsel legte die OrangeAcademy einen starken Lauf hin und setzte sich erstmals zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Gäste aus Bernau noch einmal heran, doch im Schlussviertel blieben die Hausherren stabil und entschieden die Partie in der Crunchtime endgültig für sich.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Meissa Faye, der mit 27 Punkten Topscorer der Partie wurde. Ebenfalls zweistellig punkteten Teo Milicic (18), Namori Omog (12) und Joel Cwik (10). Unter den Körben überzeugten Endurance Aiyamenkhue (12 Rebounds) und Faye (10 Rebounds) mit starker Präsenz. Nach der Partie zeigte sich Headcoach Florian Flabb zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war wie erwartet ein physischer Kampf gegen einen sehr guten Gegner, der uns alles abverlangt hat. Ich finde wir haben es gut geschafft, diese Physis anzunehmen und vor allem am offensiven Rebound sehr stark gearbeitet. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und, dass wir am Ende als verdiente Sieger vom Feld gegangen sind.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProB-Spiel-1-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-04 16:22:192026-05-04 16:22:19Nachberichte ProB Playoffs – Halbfinale Spiel 1

Nachberichte ProA 34. Spieltag

4. Mai 2026/in APP, ProA 25/26

02.05.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 101:128

Die Uni Baskets Münster lieferten dem Tabellenführer Phoenix Hagen zum Saisonabschluss noch einmal einen leidenschaftlichen Fight, mussten sich aber trotz eines offensiven Spektakels mit 101:128 geschlagen geben. Vor 2.650 Zuschauern entwickelte sich ein emotionales Spiel, in dem die stark ersatzgeschwächten Gastgeber lange mithielten und sogar zwischenzeitlich in Führung gingen. Immer wieder fanden die Münsteraner Lösungen in der Offensive, spielten mutig und mit viel Tempo. Erst im weiteren Verlauf setzte sich die Qualität der Hagener durch, die vor allem in der zweiten Halbzeit konsequenter agierten und das Spiel letztlich für sich entschieden. Dennoch blieb vor allem der kämpferische Auftritt der Hausherren in Erinnerung, die sich nie aufgaben und von ihren Fans frenetisch unterstützt wurden.

„Ich bin stolz auf die Truppe, die heute gespielt hat. Diese Jungs haben alles gegeben. Unsere Fans sind der Wahnsinn und die besten der Liga. Das hört sich abgedroschen an, weil das jeder Trainer immer sagt. In solchen Momenten sieht man es halt. Wenn man vorne ist oder gut spielt, ist es einfach. Aber wenn es scheiße läuft und wenn du dann ganz am Ende der Saison die Halle voll hast mit so einer Stimmung: Das ist schon Wahnsinn! Ich bin froh, dass wir hier erhobenen Hauptes das Spiel mit aller Leidenschaft, die wir hatten, gespielt haben“, erklärte Münster-Coach Götz Rohdewald nach der Partie. Auch auf Seiten der Gäste gab es großen Respekt für den Auftritt der Münsteraner. „Ich habe fast den Drang, Götz und dem ganzen Verein zu gratulieren, auch wenn die Saison nicht so verlaufen ist, wie man sich das gewünscht hat. Heute war es ein toller Fight, eine wahnsinnige Leistung dieser Münsteraner, die nie aufgehört haben und inspiriert gekämpft und gespielt haben. Die haben uns heute alles abverlangt“, so Hagener Headcoach Chris Harris. Die Spieler der Uni Baskets blickten trotz der Niederlage positiv auf das Spiel zurück.

„Es war generell ein sehr, sehr offensiv geprägtes Spiel. Wir haben mit dem Mindset gespielt: Wir haben eh nichts zu verlieren. Vor allem in der Offense hat man das gemerkt, dass wir uns freigespielt haben. Das war so ein bisschen das Egal-Mindset, das man oft im Basketball gut gebrauchen kann. Unsere Fans waren super, die Hagener Fans waren super. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Paul Viefhues. Auch Adam Touray hob die besondere Atmosphäre hervor: „Unglaublich, dass man so supported wird, obwohl man abgestiegen ist. Unsere Fans feiern noch einmal jeden einzelnen Spieler und die ganze Mannschaft. Das ist unglaublich. Unsere erste Halbzeit war mehr als ordentlich. Es ist bitter, wenn man weiß, man kann sogar gegen den Ersten so stark spielen. Und am Ende der Saison stehst du doch ganz unten, weil du es nicht konstant abrufen konntest. So ist manchmal der Sport.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Paderborn Baskets 89:74

Die PS Karlsruhe LIONS haben sich im Saisonendspurt eindrucksvoll belohnt und durch einen 89:74-Heimsieg gegen die Paderborn Baskets den achten Tabellenplatz verteidigt. Damit sichern sich die Badener die Teilnahme an den Playoffs der ProA und treffen im Viertelfinale auf Hauptrundensieger Phoenix Hagen. Die Partie begann furios: Allen voran Tyrese Williams drückte dem Spiel früh seinen Stempel auf und traf in den ersten sieben Minuten gleich sechs Dreier. Die Karlsruher dominierten dadurch das erste Viertel klar und führten nach zehn Minuten mit 30:15. Auch defensiv präsentierten sich die LIONS aufmerksam und zwangen die Gäste zu schwierigen Abschlüssen. Im zweiten Abschnitt kamen die Ostwestfalen besser ins Spiel, gewannen insbesondere unter dem Korb an Präsenz und arbeiteten sich zurück. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 40:39 wieder offen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen Einzelaktionen, doch Karlsruhe setzte immer wieder die entscheidenden Akzente und baute die Führung vor dem Schlussviertel erneut auf 65:51 aus. Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nochmals alles, konnten den Sieg der Hausherren vor über 2.500 Zuschauern in der Europahalle jedoch nicht mehr gefährden. Damit krönten die LIONS ihren starken Saisonendspurt und sicherten sich den wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoffs. Topscorer der Partie war Williams mit starken 31 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten David Ejah (17), Kilian Binapfl (12) und Isaiah Hart (11). In der ersten Playoff-Runde wartet nun mit Phoenix Hagen eine echte Herausforderung. Die Hagener gehen als Tabellenerster und klarer Favorit in die Serie, die im Best-of-five-Modus ausgetragen wird. Während Hagen das Hinspiel der Hauptrunde deutlich für sich entschied, konnten sich die Karlsruher im Rückspiel nach Verlängerung revanchieren – ein Duell, das Spannung für die kommende Serie verspricht.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RheinStars Köln 74:71

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem 74:71-Sieg gegen die RheinStars Köln erfolgreich in die Playoffs verabschiedet. Vor über 3.000 Zuschauern in der EWS Arena kontrollierten die Schwaben die Partie über weite Strecken. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel steigerten die Knights vor allem defensiv ihre Intensität und erspielten sich bis zur Halbzeit eine Führung. Auch nach der Pause blieb Kirchheim das dominierende Team und baute den Vorsprung zwischenzeitlich deutlich aus. Erst im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend.

Köln kämpfte sich durch mehrere erfolgreiche Distanzwürfe zurück und verkürzte den Rückstand bis in die letzten Sekunden. Die Knights behielten jedoch die Nerven und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 22 Punkten. Headcoach Igor Perovic zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Glückwunsch an die Mannschaft. Wir haben über weite Phasen das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen. Die Stimmung war erneut außergewöhnlich. Es macht uns sehr viel Spaß hier zu spielen.“ Mit dem Erfolg gehen die Knights mit Selbstvertrauen in die Playoffs. Dort wartet im Viertelfinale die BG Göttingen.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. SBB Baskets 85:74

Die Nürnberg Falcons haben ihre Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Heimsieg abgeschlossen. Gegen die SBB Baskets Wolmirstedt setzten sich die Mittelfranken vor 2.854 Zuschauern mit 85:74 durch und beenden die Spielzeit auf Tabellenplatz neun. Von Beginn an war Nürnberg das bessere Team und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Nach einer soliden ersten Halbzeit mit einer 42:34-Führung bauten die Falcons ihren Vorsprung auch nach der Pause weiter aus. Zwar versuchten die Gäste immer wieder, den Rückstand zu verkürzen, wirklich in Gefahr geriet der Heimsieg jedoch nicht. Im Schlussviertel war zudem klar, dass die Playoffs knapp verpasst wurden.

Dennoch spielte Nürnberg die Partie konzentriert zu Ende und sorgte mit sehenswerten Aktionen – unter anderem von Trevor Baskin – für einen gelungenen Saisonabschluss. Headcoach Ralph Junge zeigte sich nach dem Spiel zufrieden und dankte Fans und Umfeld für die Unterstützung. Trotz des verpassten Playoff-Einzugs überwog die positive Bilanz einer starken Saison, die mit dem zweitbesten Ergebnis der Vereinsgeschichte endet.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BG Göttingen 96:87

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem historischen Sieg aus der Hauptrunde verabschiedet. Durch den 96:87-Erfolg gegen die BG Göttingen beenden die Zauberer die Rückrunde mit nur einer Niederlage – ein Novum seit der Aufstockung der ProA auf 18 Teams. In einem intensiven Spitzenspiel erwischten die Crailsheimer den besseren Start und setzten früh Akzente in der Defensive. Angeführt von Vinnie Shahid, der insgesamt 29 Punkte erzielte und vor allem aus der Distanz glänzte, erspielten sich die Gastgeber bereits im ersten Viertel eine klare Führung. Doch Göttingen hielt dagegen, kämpfte sich zwischenzeitlich zurück und gestaltete die Partie bis zur Halbzeit offen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Merlins jedoch endgültig die Kontrolle. Mit hoher Intensität, starkem Teamplay und mehreren Läufen bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Spätestens im Schlussviertel ließ Crailsheim keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen und brachte die Partie souverän ins Ziel – trotz des zwischenzeitlichen Ausfalls von Topscorer Shahid nach seinem fünften Foul. Neben Shahid punkteten auch Tyreese Blunt (13), Maurice Stuckey (12) und Bruno Santana (10) zweistellig. Insgesamt überzeugte Crailsheim vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und Energie auf beiden Seiten des Feldes.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir haben heute gezeigt, was für ein Team wir sind. Uns fehlen drei Leute und der Nächste auf der Bank ist bereit zu spielen, Verantwortung zu übernehmen und uns zu helfen, die Spiele zu gewinnen. Ich kann viele Leute nennen, die ein gutes Spiel heute hatte. Gianni hatte ein gutes Spiel, Nico hat wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, aber ich glaube wir alle haben am Ende zum Sieg beigetragen. Darauf bin ich wirklich stolz. Und jetzt sind wir bereit uns für die ganze harte Arbeit in den Playoffs zu belohnen“, erklärte Headcoach David McCray nach der Partie. Mit diesem Erfolg gehen die Merlins mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Dort wartet im Viertelfinale mit den Gießen 46ers direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Bayer Giants Leverkusen 83:85

Die Artland Dragons haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp verloren. Gegen die BAYER GIANTS Leverkusen unterlagen die Quakenbrücker mit 83:85 und gehen damit als Tabellenfünfter in die Playoffs. Die Gäste aus Leverkusen erwischten den besseren Start und erspielten sich früh eine zweistellige Führung. Vor allem Dennis Heinzmann und John Williams prägten die Anfangsphase, während die Dragons offensiv nur schwer in Rhythmus kamen. Im zweiten Viertel kämpften sich die Gastgeber zurück. Angeführt von Buzz Anthony und Epke Kruthaup verkürzten die Dragons den Rückstand und hielten die Partie bis zur Pause offen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Spiel mit mehreren Führungswechseln. In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, ehe Kobe Langley mit wichtigen Würfen die Entscheidung zugunsten der Leverkusener brachte. Die Dragons hatten in den letzten Sekunden noch die Chance auf den Ausgleich, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Headcoach Hendrik Gruhn ordnete die Partie anschließend ein: „Ich bin zunächst froh, dass alle das Spiel heil überstanden haben, das war das Allerwichtigste. Das war auch der Grund, warum wir Ben und Amir nicht haben spielen lassen. Ich habe viele Dinge gesehen, die mich gefreut haben, am meisten freue ich mich jedoch für Epke. Er hat heute so gespielt, wie er auch in der NBBL spielen würde, er ist einfach ein geiler Zocker. Wir haben als Team mit 8 von 41 Dreiern miserabel getroffen. Ich glaube, wenn wir besser getroffen hätten, hätten wir das Spiel komfortabel gewonnen, aber das ist jetzt belanglos. Jetzt gilt es, kurz zu regenerieren, dann geht der Fokus voll auf Bremerhaven.“ Für die Dragons richtet sich der Blick nun auf die Playoffs: Bereits am Mittwoch startet die Serie gegen die Eisbären Bremerhaven.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 72:85

Die Tigers Tübingen haben ihr letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verloren. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte es vor 2.329 Zuschauern eine 72:85-Niederlage. Dabei hielten die Schwaben über weite Strecken gut dagegen, mussten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Bremerhaven nutzte seine Erfahrung und Effizienz, um sich früh abzusetzen und die Führung bis zur Pause deutlich auszubauen. Nach dem Seitenwechsel zeigte Tübingen eine starke Reaktion. Angeführt von Jordan Johnson kämpften sich die Gastgeber mehrfach heran und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf wenige Punkte. In der Schlussphase fehlte jedoch die Konsequenz, sodass die Gäste das Spiel routiniert zu Ende brachten. Tigers-Coach Eric Detlev sagte nach der Partie:

„Erstmal Glückwunsch an Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft zum Sieg, viel Glück in den Playoffs! Für mich steht das heutige Spiel nicht so sehr im Fokus, sondern die aufreibenden letzten Wochen für alle Beteiligten. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass wir heute an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen würden. Es wäre schön gewesen, das Spiel zumindest bis in die Schlussphase offen zu gestalten. Unsere erste Halbzeit war heute schlecht, aber die kämpferische Leistung danach war gut. Das Wichtigste ist, dass wir es in den letzten Wochen geschafft haben, als Team zu kämpfen, auch wenn es spielerisch manchmal nicht gut war. Das möchte ich den Jungs auch heute nicht absprechen.“

Auch Bremerhavens Trainer Steven Esterkamp ordnete das Spiel ein: „Das letzte Spiel ist immer ein bisschen schwer für beide Mannschaften, weil es tabellarisch um nichts mehr ging. Unser Ziel war es heute gesund zu bleiben, das haben wir zum Glück geschafft. Respekt an die Tübinger Spieler, die gut gespielt und alles gegeben haben. Wir wollten heute allen zwölf Spielern Einsatzzeit geben, auch das ist uns gelungen. Auch die jungen Spieler haben heute ihren Job erledigt. Ich bin froh, dass wir die Begegnung am Ende gewinnen konnten.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr // BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:88

Der BBC Bayreuth hat sich mit einem überzeugenden 103:88-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum aus der Saison verabschiedet und sich am letzten Spieltag noch auf Tabellenplatz zehn vorgeschoben. In einer intensiven Partie übernahmen die Bayreuther früh die Kontrolle und setzten sich bereits im ersten Viertel ab. Vor allem offensiv präsentierten sich die Hausherren variabel und treffsicher, während Bochum zunächst mit Ballverlusten zu kämpfen hatte. Zwar fanden die Gäste im weiteren Verlauf besser ins Spiel, doch Bayreuth hielt dagegen und verteidigte seine Führung bis zur Halbzeit (50:45). Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft, doch immer wieder fanden die Gastgeber die richtigen Antworten. Insbesondere im Schlussviertel zog der BBC nochmals an und ließ den Bochumern keine Chance mehr, entscheidend heranzukommen. Vor 2.507 Zuschauern in der Oberfrankenhalle brachte Bayreuth den Sieg schließlich souverän ins Ziel. Topscorer der Partie war KeVaughn Allen mit 26 Punkten, gefolgt von Tehree Horn (18) und Lenny Liedtke (13). Zudem überzeugte Willem Brandwijk mit einem starken Allround-Auftritt inklusive zwölf Rebounds und acht Assists.

Nach der Partie stand jedoch nicht nur der sportliche Erfolg im Fokus, sondern auch der Abschied von Headcoach Lukas Hofer, der sich emotional von Team und Fans verabschiedete: „Wir hatten in der ersten Halbzeit große Probleme gehabt, um in der Defensive Problemlösungen zu finden. In der zweiten Halbzeit wurde die Situation dann besser. Insgesamt bin ich unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben heute erneut gezeigt, dass wir eine Einheit sind und als Mannschaft auftreten. Dies wird nicht zuletzt durch die 25 Assists, die wir im Spiel erreicht haben, unterstrichen. Wir sind ein unfassbar geiles Team, das mit seinem Charakter auch unwahrscheinlich einfach zu coachen war. Ich weiß nicht, ob ich das woanders so noch einmal erleben werde. Meine Monate als Headcoach in Bayreuth waren eine super-durchwachsene Zeit, in der wir uns letztlich nach dem Aufschlag am Boden bei der Auswärtsniederlage in Leverkusen kontinuierlich nach oben entwickelt haben. Ich war knapp zwei Jahre hier im Trainerstab, aber Bayreuth ist mir eine zweite Heimat geworden. Ich werde die Stadt, ihre Menschen, die Organisation und die Fans, die auch heute wieder eine Klasse-Stimmung in der Halle gemacht haben, immer in meinem Herzen behalten“.

 

02.05.2026 19:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. EPG Baskets Koblenz 88:69

Die Gießen 46ers haben die Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem überzeugenden Heimsieg abgeschlossen. Gegen die EPG Baskets Koblenz setzte sich das Team mit 88:69 durch und feierte den Erfolg gemeinsam mit den Fans in der Osthalle. Sportlich hatte die Partie keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle, dennoch entwickelte sich ein intensives und stimmungsvolles Spiel. Vor rund 2.400 Zuschauern nutzten die 46ers die Begegnung als Generalprobe für die anstehenden Playoffs. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste gut dagegen und blieben über weite Strecken in Schlagdistanz. Koblenz überzeugte mit Einsatz und Energie, während Gießen zwar immer wieder Akzente setzte, sich aber noch nicht entscheidend absetzen konnte. Nach der Pause steigerten sich die Hausherren deutlich. Vor allem im dritten und vierten Viertel übernahm Gießen die Kontrolle und zog mit konsequentem Offensivspiel sowie starker Defensive davon. Besonders Kyle Castlin überzeugte als prägender Akteur, während auch Till Gloger und Aiden Warnholtz wichtige Impulse lieferten.

Trainer Branislav Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt: „Es ist natürlich immer schwer, solche Partien zu spielen, in denen es um nichts mehr geht. Aber wir konnten auch befreit aufspielen, nachdem wir unser Ziel, die Playoffs, erreicht hatten. Ich bin glücklich über die Art und Weise dieses Sieges. Vor allem sind unsere insgesamt 27 Assists, glaube ich, Saisonrekord.“ Auch Koblenz-Coach Stephan Dom lobte sein Team trotz der Niederlage: „Wir wollten gut spielen. Wir wollten unseren mitgereisten Fans einen Sieg schenken. Und in der ersten Halbzeit haben wir auch richtig gut mitgehalten.“ Neben dem sportlichen Geschehen sorgte vor allem die Atmosphäre für Begeisterung. Selbst Gästespieler Jonas Niedermanner zeigte sich beeindruckt: „Ich habe nichts als Liebe für diese Fans.“ Für die Gießen 46ers beginnt nun die entscheidende Phase der Saison. Im Playoff-Viertelfinale wartet mit den HAKRO Merlins Crailsheim ein schwerer Gegner.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/ProB-34.-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-04 16:08:172026-05-04 16:08:17Nachberichte ProA 34. Spieltag

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

30. April 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

29.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 81:77

Die Baskets Juniors TSG Westerstede müssen sich im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geschlagen geben. Beim entscheidenden Spiel in Coburg unterlag das Team dem BBC Coburg mit 77:81 und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale. Dabei lieferten die stark ersatzgeschwächten Gäste noch einmal einen großen Kampf. Ohne mehrere Leistungsträger hielten die Baskets Juniors vor allem über ihre intensive Defensive lange dagegen, zwangen den Gegner zu zahlreichen Ballverlusten und kämpften sich mehrfach zurück ins Spiel. Letztlich fehlte jedoch die Effizienz, insbesondere unter dem Korb, um die Partie zu drehen. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft und hob vor allem die Moral hervor:

„Wir haben unglücklich angefangen, haben jedoch Charakter gezeigt. Besonders unter dem Korb hatten wir eine schwache Quote, aber sind als Team nicht zusammengebrochen. Schritt für Schritt haben wir uns ins Spiel gekämpft und haben uns die Siegchance erkämpft.“ Dass es am Ende nicht gereicht hat, ordnete er realistisch ein: „Wir hätten trotz der schwachen Quote gewinnen können, weil wir wie in der ganzen Saison gekämpft haben. Kompliment an mein Team!“ Besonders die schwierige personelle Situation spielte dabei eine Rolle, änderte für ihn aber nichts an der Einstellung seiner Mannschaft: „Uns haben wichtige Spieler gefehlt, aber die Jungs, die hier waren, haben alles für das Team gegeben.“ Am Ende bleibt für Westerstede trotz des Ausscheidens ein positives Fazit: „Es war eine großartige Saison, auf die wir sehr stolz sein können.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 91:64

Die OrangeAcademy steht im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel setzte sich das Team deutlich mit 91:64 gegen die Porsche Basketball-Akademie durch. Ausschlaggebend war vor allem ein starker Lauf nach der Halbzeit. Mit einem viertelübergreifenden 19:2-Run zogen die Gastgeber entscheidend davon und stellten früh die Weichen auf Sieg. Die aggressive Verteidigung brachte Ludwigsburg immer wieder aus dem Rhythmus und ermöglichte viele einfache Punkte im Fastbreak. In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes und physisches Spiel. Beide Teams hatten offensiv Probleme, während die Defensiven dominierten. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnte sich Ulm leichte Vorteile erspielen und diese bis zur Halbzeit ausbauen.

Nach der Pause drehte die OrangeAcademy dann richtig auf. Die Intensität in der Verteidigung blieb hoch, gleichzeitig wurden die eigenen Angriffe konsequenter ausgespielt. Ludwigsburg fand darauf keine Antwort mehr, sodass der Vorsprung schnell deutlich anwuchs. Spätestens im dritten Viertel war die Partie entschieden. Cheftrainer Florian Flabb zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Glückwunsch an beide Teams für eine herausragende Serie. […] Sie war ab der ersten Sekunde voll fokussiert und hat auch ein sehr gutes Ludwigsburger Team physisch an seine Grenzen gebracht. Dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten.“ Für die OrangeAcademy geht es bereits am Sonntag weiter. Im Halbfinale wartet mit LOK Bernau der nächste Gegner – dann geht es um den Einzug ins Finale und den sportlichen Aufstieg in die ProA.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/Nachberichte-ProB-Spiel-3-VF.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-30 18:08:282026-04-30 18:08:28Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

27. April 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

26.04.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK BERNAU 69:87

LOK BERNAU hat sich mit einem überzeugenden 87:69-Auswärtssieg bei den Hertener Löwen den Einzug ins Halbfinale gesichert und die Viertelfinalserie vorzeitig entschieden. Nach einer zunächst schwierigen Anfangsphase fand Bernau rechtzeitig ins Spiel und übernahm ab dem zweiten Viertel klar die Kontrolle. Zu Beginn entwickelte sich noch eine ausgeglichene Partie. Bernau startete besser, verlor jedoch im Laufe des ersten Viertels den Rhythmus, während Herten vor allem von außen traf und die Führung übernahm. Auch im zweiten Abschnitt tat sich Bernau zunächst schwer, ehe ein entscheidender Lauf das Spiel kippte. Angeführt von Anton Nufer, der mehrere wichtige Dreier traf, drehten die Gäste die Partie noch vor der Halbzeit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau dann deutlich strukturierter und effizienter. Vor allem von der Dreierlinie zeigte sich das Team treffsicher und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Herten hielt zwar kämpferisch dagegen, fand aber offensiv nicht die nötigen Lösungen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Bernau die Führung souverän. Zwar gaben sich die Gastgeber nie auf, doch der Abstand war bereits zu groß. Über eine stabile Freiwurfquote brachten die Gäste den Sieg sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die bessere Wurfquote, die klare Überlegenheit beim Rebounding und das starke Zusammenspiel, das sich in vielen Assists widerspiegelte. Damit zieht Lok Bernau verdient ins Halbfinale ein, während für Herten eine insgesamt starke Saison im Viertelfinale endet.

 

26.04.2026 16:00 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. ETB Miners 62:75

Für die EN Baskets Schwelm ist die Saison nach der 62:75-Niederlage gegen die ETB Miners Essen im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Der Favorit aus Essen setzte sich damit in der Serie durch und zieht ins Halbfinale ein. Dabei starteten die Baskets stark in die Partie und überraschten den Gegner mit einem frühen 14:4-Lauf. Mit viel Energie und getragen von der Unterstützung der rund 1.000 Fans in der Schwelm ArENa gelang es, den Favoriten zunächst unter Druck zu setzen. Doch wie bereits im ersten Spiel fand Essen im weiteren Verlauf besser in die Partie und kämpfte sich Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Schwelm ließ sich nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand immer wieder auf wenige Punkte. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, die Führung zurückzuerobern. In den entscheidenden Momenten zeigte sich Essen abgeklärter, spielte seine Qualität aus und setzte sich am Ende verdient durch. Für die EN Baskets endet damit eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jedoch vor allem in der Schlussphase noch einmal positiv verlief. Mit starken Auftritten zum Ende der Hauptrunde und einer überzeugenden Achtelfinalserie hat das Team gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 99:94

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg hat sich mit einem dramatischen 99:94-Erfolg nach Verlängerung gegen die OrangeAcademy zurück in die Viertelfinalserie gekämpft und ein entscheidendes drittes Spiel erzwungen. In einem hochintensiven Duell auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams einen echten Playoff-Krimi. Zunächst erwischte Ulm den besseren Start und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente Führung. Die Gäste überzeugten vor allem mit starken Quoten aus der Distanz sowie Vorteilen beim Rebounding und Ballmovement. Ludwigsburg hielt jedoch mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hoher Intensität dagegen, blieb in Schlagdistanz und ließ sich nicht abschütteln.

Nach der Pause drehte die Partie dann komplett. Die Gastgeber steigerten sich deutlich, fanden offensiv ihren Rhythmus und legten einen beeindruckenden Lauf hin, der ihnen eine zweistellige Führung einbrachte. Angeführt von David Engelhart und mehreren starken Youngstern übernahm Ludwigsburg die Kontrolle und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch Ulm gab sich nicht auf und kämpfte sich im Schlussviertel zurück. In einer hektischen und spannenden Schlussphase verpassten die Gäste knapp die Entscheidung in der regulären Spielzeit, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort zeigte Ludwigsburg die größere Entschlossenheit. Mit wichtigen Treffern, starker Defense und sicheren Freiwürfen in den entscheidenden Momenten brachten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite. Ein spektakulärer Dunk zum Schluss setzte den emotionalen Schlusspunkt unter einen intensiven Basketballabend. Damit kommt es nun zum alles entscheidenden dritten Spiel, in dem beide Teams um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BBC Coburg 94:74

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit einem klaren 94:74-Erfolg gegen den BBC Coburg den Serienausgleich hergestellt. Damit kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen zeigte Westerstede vor heimischer Kulisse ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie, besserer Ballbewegung und klarer Struktur im Spielaufbau. Während das erste Viertel noch ausgeglichen verlief, kippte die Partie im zweiten Abschnitt: Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine insgesamt deutlich effizientere Offensive sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede das tonangebende Team.

Mit konsequentem Offensivspiel und guter Abstimmung baute die Mannschaft ihren Vorsprung weiter aus und ließ Coburg kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal etwas näher heran, doch für eine echte Wende reichte es nicht mehr. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt.“ Besonders hob er hervor, dass sein Team diesmal komplett antreten konnte: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf.“

Auf der anderen Seite fand Coburg nie wirklich zu seiner gewohnten Intensität. Vor allem im Rebounding, im Umschaltspiel und bei der Ballbewegung offenbarten sich Schwächen. Auch die lange Anreise machte sich bemerkbar. BBC-Coach Patrick Seidel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Seidel zuversichtlich auf das entscheidende Spiel: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/Nahcberichte-ProB-VF-2.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-27 18:55:402026-04-27 18:55:40Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

Nachberichte ProA 33. Spieltag

27. April 2026/in APP, ProA 25/26

24.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Artland Dragons 80:79

Ein emotionaler und hochspannender Abschluss vor heimischem Publikum gelang den SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Gegen die Artland Dragons setzte sich der Aufsteiger mit 80:79 durch und feierte damit einen perfekten Heimabschluss in seiner Debütsaison. Vor 1.500 Zuschauern in der ausverkauften Halle entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem die Gastgeber stets leicht die Nase vorn hatten. Nach einer knappen Führung im ersten Viertel bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung bis zur Halbzeit aus und gingen auch vor dem Schlussabschnitt noch in Führung liegend in die entscheidende Phase. Im letzten Viertel spitzte sich die Partie dann zu einem echten Krimi zu. Beim Stand von einem Punkt Rückstand bekamen die Magdeburger die letzte Chance – und nutzten sie: Spielmacher Daivien Williamson traf den entscheidenden Wurf und sorgte für den umjubelten Sieg.

Auch individuell überzeugten die Gastgeber, allen voran Michael Hughes mit einem starken Double-Double sowie weitere zweistellig punktende Spieler. Nach dem Spiel richtete Headcoach Achmadschah Zazai den Blick vor allem auf die Unterstützung von den Rängen: „Wir müssen uns zunächst für den unglaublichen Support bei unseren Fans bedanken. Sie waren unser sechster Mann auf dem Weg zum Klassenerhalt. Wir haben heute noch einmal ein gutes Spiel gemacht. Das Spiel hätte am Ende zu beiden Seiten kippen können, aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Den Artland Dragons wünschen wir viel Erfolg für die Play-offs.“

 

25.04.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 70:90

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten die Bozic Estriche Knights Kirchheim einen souveränen 90:70-Auswärtssieg bei den Bayer Giants Leverkusen. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit starken 27 Punkten. Nach zuletzt drei Niederlagen starteten die Kirchheimer zunächst etwas holprig in die Begegnung, während die bereits abgestiegenen Gastgeber gut dagegenhielten. Dennoch erspielten sich die Knights eine knappe Führung nach dem ersten Viertel und gingen auch mit einem kleinen Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste dann zunehmend die Kontrolle. Vor allem von außen trafen die Teckstädter nun deutlich besser und setzten sich mit einem starken Lauf zweistellig ab. Spätestens im dritten Viertel war der Grundstein für den Sieg gelegt, den die Mannschaft im Schlussabschnitt trotz einer kurzen Schwächephase souverän ins Ziel brachte.

Neben Pope punkteten auch Phillip Russell und Chuck Harris zweistellig, zudem trugen sich alle eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein. „Es war kein allzu gutes Spiel von uns, aber wir haben konzentriert und professionell agiert. Heute zählen nur die beiden Punkte,“ sagte Head Coach Igor Perovic nach der Partie. Durch den eigenen Erfolg und die Niederlage eines direkten Konkurrenten ist Kirchheim der sechste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Damit haben die Knights beste Chancen, sich erstmals für den Pokalwettbewerb zu qualifizieren. Geschäftsführer Chris Schmidt zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das ist ein fantastisches Ergebnis einer aufregenden Saison. Die Jungs haben sich den Platz redlich verdient. Jetzt wollen wir natürlich auch in den Playoffs für Furore sorgen und beim Eventspiel in Göppingen gegen Köln nochmal ordentlich Fahrt aufnehmen,“ so Schmidt.

 

25.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. PS Karlsruhe LIONS 96:90

Die BG Göttingen hat sich im Topspiel gegen die PS Karlsruhe Lions einen wichtigen 96:90-Erfolg gesichert und damit vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA klargemacht. Vor über 3.000 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und bis zum Schluss spannende Partie, in der die Gastgeber vor allem nach einem schwachen Start Moral bewiesen. Karlsruhe erwischte zunächst den deutlich besseren Beginn und setzte sich früh zweistellig ab. Göttingen wirkte in der Anfangsphase zu passiv und fand offensiv kaum Lösungen. Erst im zweiten Viertel kippte das Spiel: Angeführt von Zach Jackson, der einen starken Lauf hinlegte, kämpften sich die Hausherren Schritt für Schritt zurück und glichen bis zur Halbzeit aus.

Nach der Pause blieb das Duell komplett offen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Führung wechselte mehrfach. Karlsruhe legte immer wieder vor, doch Göttingen blieb dran und ließ sich nicht abschütteln. Im Schlussviertel spitzte sich die Partie weiter zu. Göttingen erspielte sich zunächst einen kleinen Vorsprung, ehe die Lions noch einmal zurückschlugen und sogar kurz vor Schluss wieder in Führung gingen. In der entscheidenden Phase behielten die Veilchen jedoch die Nerven, verteidigten konsequent und trafen die wichtigen Würfe von der Linie, um das Spiel letztlich für sich zu entscheiden. Bester Werfer der Göttinger war Zach Jackson mit 25 Punkten, während Daniel Kirchner mit einem Double-Double (12 Punkte, 10 Assists) überzeugte. Auf Karlsruher Seite war Isaiah Hart mit 26 Zählern der auffälligste Spieler. Mit diesem Sieg festigt Göttingen Rang drei und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs, während Karlsruhe trotz einer starken Leistung weiter um die Qualifikation kämpfen muss.

 

25.04.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 90:93

Vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle lieferten sich Phoenix Hagen und die HAKRO Merlins Crailsheim ein echtes Topspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich knapp mit 93:90 durchsetzten. Schon vor Spielbeginn war die Stimmung außergewöhnlich: Ein Auftritt des Philharmonischen Orchesters des Theater Hagen sorgte für Gänsehaut in der restlos ausverkauften Halle und setzte den emotionalen Rahmen für ein hochklassiges Duell zweier Spitzenteams. Auf dem Parkett entwickelte sich dann genau die Partie, die erwartet worden war: intensiv, ausgeglichen und taktisch geprägt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Phoenix kämpfte sich in der Schlussphase, angeführt von Marcus Graves, nach zweistelligem Rückstand eindrucksvoll zurück und erspielte sich sogar die Chance auf den Sieg. Doch Crailsheim behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und sicherte sich durch einen späten Dreier den Auswärtserfolg.

Trotz der Niederlage bleibt Hagen Tabellenführer und hat weiterhin alle Chancen, die Hauptrunde auf Platz eins abzuschließen. Phoenix-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Das war tolles, unterhaltsames, spannendes Spiel zweier sehr guter Mannschaften, die alles gegeben haben. Wir haben Crailsheim zu viele zweite Chancen gestattet. Wir wollten am Brett physischer agieren, konnten das jedoch nicht konsequent über die volle Distanz der Partie umsetzen. Unabhängig vom Ergebnis können wir von der Begegnung mit Blick auf die Playoffs viel mitnehmen.“ Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden: „Das Spiel hat sicherlich gezeigt, warum Hagen und Crailsheim die besten Teams dieser Hauptrunde sind. Die Atmosphäre in der Ischelandhalle ist immer besonders – das haben wir uns unsere mitgereisten Fans wirklich sehr genossen. Das sind genau die Partien, in denen su gefordert wirst, die dich besser machen, die dich auf die Playoffs vorbereiten. Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft es geschafft hat, die Energie und Intensität aufs Feld zu bringen, die uns ausmachen.“

 

25.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Uni Baskets Münster 96:84

Die Uni Baskets Münster haben im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trotz einer starken Aufholjagd eine 84:96-Niederlage bei den VfL SparkassenStars Bochum hinnehmen müssen. Dabei verschliefen die Münsteraner den Start komplett. Ohne mehrere angeschlagene und verletzte Spieler fehlten von Beginn an Struktur und Zugriff, während Bochum offensiv nahezu alles traf. Früh gerieten die Gäste deutlich in Rückstand und lagen nach nur 13 Minuten bereits mit 17:48 hinten – ein schwerer Hypothek für den weiteren Spielverlauf. Doch danach zeigte Münster große Moral. Mit mehr Intensität in der Defensive und besserem Zusammenspiel im Angriff kämpfte sich das Team Schritt für Schritt zurück.

Vor allem nach der Halbzeit lief der Ball deutlich besser, die Trefferquote stieg und auch beim Rebounding hatten die Gäste klare Vorteile. Zwischenzeitlich schmolz der Rückstand von 31 Punkten auf nur noch fünf Zähler zusammen, sodass die Partie plötzlich wieder offen war. Im Schlussviertel blieb es zwar umkämpft, doch Bochum fand rechtzeitig zurück zu seiner Struktur und hielt die Führung stabil. Trotz eines weiteren kleinen Laufs der Uni Baskets reichte es am Ende nicht mehr für die Wende. Positiv hervorzuheben ist die Leistung von Thore Dilschmann, der mit 13 Punkten und 11 Assists erstmals ein Double-Double in seiner Profikarriere erzielte. Letztlich war jedoch der schwache Start entscheidend, sodass die starke Aufholjagd nicht mehr belohnt wurde.

 

25.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Tigers Tübingen 70:105

Die Tigers Tübingen haben am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem deutlichen 105:70-Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets durchgesetzt. Es war zugleich der höchste Saisonsieg der Schwaben. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Spätestens im zweiten Viertel erspielten sich die Tübinger eine komfortable Führung, die sie nach der Halbzeit konsequent weiter ausbauten. Vor allem im dritten Abschnitt sorgten mehrere Läufe und eine starke Trefferquote für klare Verhältnisse. Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Schwaben. Offensiv präsentierte sich Tübingen äußerst variabel: Gleich sieben Spieler punkteten zweistellig, angeführt von Bernard Pelote mit 17 Zählern. Auf Seiten der Gastgeber war Jonathan Klussmann mit 21 Punkten der auffälligste Akteur.  Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: Kaya Bayram verletzte sich bereits früh im Spiel am Sprunggelenk und konnte nicht mehr eingreifen.

Trainer Eric Detlev zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Offensiv hat bei uns heute viel funktioniert. Das hat Spaß gemacht, weil sich alle eingebracht haben. Wir hatten eine gute Energie, insgesamt war das Spiel aus Tübinger Sicht gut anzuschauen.“ Auch Paderborn-Coach Milos Stankovic erkannte die Leistung des Gegners an: „Glückwunsch an Trainer Eric Detlev und seiner Tübinger Mannschaft zu diesem überragenden Sieg. Sie haben ihren Gameplan bis zum Ende konsequent durchgezogen. Wir haben kein Mittel gegen das Switch von Tübingen gefunden. 105 Punkte in unserer eigenen Halle zu bekommen, ist natürlich viel zu viel. Da müssen wir mehr Stolz zeigen. Den Ausfall von Efosa Osawe konnten wir nicht kompensieren, dazu hat Tübingen gut von außen getroffen und war schnell in einem Rhythmus.“

 

26.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 71:68

Ein echtes Basketball-Drama spielte sich in der ÖVB Arena ab: Die Eisbären Bremerhaven setzten sich in einem packenden Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 71:68 gegen die Gießen 46ers durch und sicherten sich damit vorzeitig Platz vier sowie das Heimrecht für die Playoffs. Vor über 5.300 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein Spiel mit wechselnden Phasen. Zwar starteten die Eisbären ordentlich, verloren jedoch im zweiten Viertel zunehmend den Zugriff. Die Gäste aus Gießen nutzten dies konsequent aus und setzten sich zwischenzeitlich deutlich ab. Auch nach der Pause blieb Bremerhaven zunächst im Hintertreffen und lag zeitweise mit 15 Punkten zurück. Doch dann folgte die Wende: Mit defensiven Anpassungen und wachsender Energie kämpften sich die Norddeutschen zurück ins Spiel.

Bis zum Ende des dritten Viertels war der Rückstand deutlich geschmolzen, ehe im Schlussabschnitt endgültig die Aufholjagd gelang. Ein starker Lauf brachte die erste Führung seit dem ersten Viertel zurück – die Partie entwickelte sich in der Crunchtime zu einem offenen Schlagabtausch. In den letzten Sekunden entschieden Kleinigkeiten: Während Gießen wichtige Freiwürfe vergab, behielt Bremerhaven die Nerven. Elijah Miller machte von der Linie alles klar und sorgte für den umjubelten 71:68-Endstand. Mit einer starken Schlussphase und  26 Punkte im letzten Viertel drehten die Eisbären das Spiel eindrucksvoll und belohnten sich für ihre Moral.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons BC 71:83

Zum letzten Heimspiel der Saison mussten sich die RheinStars Köln vor heimischem Publikum den Nürnberg Falcons mit 71:83 geschlagen geben. In der nahezu ausverkauften Motorworld herrschte dabei eine besondere Stimmung – irgendwo zwischen sportlicher Enttäuschung und einer gewissen Gelassenheit, denn sowohl der Klassenerhalt als auch das Verpassen der Playoffs standen bereits fest. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Köln konnte das erste Viertel knapp für sich entscheiden und zeigte einen soliden Start. Doch im zweiten Abschnitt brach das Spiel der Gastgeber komplett ein. Über mehrere Minuten gelang kein eigener Korberfolg, während Nürnberg einen deutlichen Lauf hinlegte und sich so eine komfortable Führung zur Halbzeit erspielte.

Nach der Pause versuchten die RheinStars zwar, zurück ins Spiel zu finden, und kämpften sich phasenweise noch einmal heran, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Nürnberg blieb insgesamt stabiler, spielte als Team geschlossener und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Offensiv lastete bei Köln vieles auf den Schultern von Cedric Russell und Mike Miller, die gemeinsam den Großteil der Punkte erzielten. Unterstützung aus dem restlichen Team kam jedoch zu selten, um das Spiel noch zu drehen. Trotz kämpferischer Ansätze fehlte letztlich die Konstanz, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth 75:89

Mit einem starken Schlussviertel hat sich der BBC Bayreuth am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen verdienten 89:75-Auswärtssieg bei den EPG Baskets Koblenz gesichert. In einer zunächst ausgeglichenen Partie erwischten die Bayreuther den besseren Start und setzten früh Akzente aus der Distanz. Koblenz kämpfte sich jedoch immer wieder heran, sodass die Gäste nur mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft – zwischenzeitlich geriet Bayreuth sogar kurz in Rückstand, fand jedoch rechtzeitig wieder Lösungen im Angriff. Die Entscheidung fiel schließlich im letzten Viertel: Mit einem starken Lauf und deutlich verbesserter Offensive setzten sich die Bayreuther zweistellig ab und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Besonders die Intensität und das konsequente Spiel zum Korb machten dabei den Unterschied. Bester Werfer der Partie war Tehree Horn mit 23 Punkten, unterstützt von mehreren zweistellig punktenden Teamkollegen. Auch unter dem Korb überzeugte Bayreuth und gewann das Rebound-Duell klar.

Nach dem Spiel zeigte sich Headcoach Lukas Hofer zufrieden: „Wir sind super-glücklich über den Sieg. Es war für beide Seiten schwierig, die Teams in einer Partie, in der es weder um den Abstieg oder die Playoff-Qualifikation geht, zu Höchstleistungen zu bringen. Unsere Hauptmotivation war das schmerzlich am 2. Spieltag deutlich verlorene Hinspiel. Wir wollten deshalb heute zeigen, dass wir den Ton angeben, das Tempo bestimmen und das physischere Team sein können. Wir wollten Koblenz ins Fünf-gegen-Fünf-Spiel zwingen. Nachdem wir anfangs viel von außen geworfen haben und die Dreierquote aber nachließ und wir auch zu viele Ballverluste in der ersten Halbzeit quittieren mussten, haben wir in der zweiten Halbzeit öfters den Korb attackiert und Koblenz zu Fouls gezwungen. Außerdem machte sich unser hartes Training bezahlt, wir konnten auch im heutigen Spiel trotz kurzer Rotation viel Intensität bis zum Schluss zeigen“.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/Nachberichte-ProA-33.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-27 18:04:262026-04-27 18:04:26Nachberichte ProA 33. Spieltag
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