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Nachberichte ProA 26. Spieltag

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“

Nachberichte ProB Süd 23. Spieltag

05.03.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 92:104

Mit einem Auswärtssieg in Würzburg hat der TV Langen den Klassenerhalt in der ProB Süd gesichert. Gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie blieb die Partie lange eng, am Ende setzten sich die Gäste jedoch mit 104:92 durch. Gleichzeitig knackten die Giraffen erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Nach einer zunächst punktearmen Anfangsphase nahm das Spiel im ersten Viertel schnell an Tempo auf. Die Langener drehten innerhalb kurzer Zeit einen 6:11-Rückstand in eine 13:11-Führung und entschieden den ersten Abschnitt schließlich mit 23:18 für sich.

Offensiv überzeugte das Team mit einer Mischung aus erfolgreichen Distanzwürfen und schnellen Abschlüssen in Korbnähe. Auch Würzburg kam besonders in der ersten Halbzeit immer wieder zu guten Aktionen. Vor allem Topscorer Christoph Philipps sowie die Guards David Pisic und Jervis Scheffs stellten die Defensive der Gäste vor Probleme. Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, sodass beide Mannschaften beim Stand von 51:45 für Langen in die Halbzeit gingen.

„Wir haben vieles umgesetzt, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Heute hat es endlich mal alles zusammengepasst: Offene Dreier sind gefallen, wir haben uns Räume zum Korb erarbeitet und gepunktet“, sagte Headcoach Tobias Jahn. Im dritten Viertel legten die Langener schließlich den Grundstein für den Erfolg. Offensiv blieb das Team treffsicher und fand gleichzeitig bessere Lösungen in der Verteidigung. In der 28. Minute erspielten sich die Gäste erstmals eine zweistellige Führung – und diese sollte bis zum Ende Bestand haben. Auch wenn das Schlussviertel wieder ausgeglichener verlief, behielten die Giraffen die Kontrolle über die Partie und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

Mit dem 104:92-Erfolg feierte das Team schließlich den Klassenerhalt. „Heute waren wir 40 Minuten sehr konstant am Ball. Zwar hat Würzburg immer mal wieder einen Lauf gestartet, aber wir konnten schnell reagieren und hatten stets eine passende Antwort. Die Stimmung im Team ist sehr gut. Ich glaube, einigen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Mit der heutigen Leistung haben wir aber auch gezeigt, dass wir in diese Liga gehören“, sagte Jahn abschließend.

 

07.03.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 82:77

Die Tropics Oberhaching haben das Münchner Derby gegen den FC Bayern Basketball II mit 82:77 (42:44) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren. Die Gäste starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren Rhythmus. Oberhaching versuchte mit verschiedenen Verteidigungsvarianten, den Spielfluss der jungen Bayern zu stören. Dennoch entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber vor allem durch sichere Würfe aus der Distanz immer wieder Antworten fanden. Zur Halbzeit lagen die Tropics knapp mit 42:44 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bayern zunächst den besseren Start und setzten sich zwischenzeitlich auf 58:49 ab. Doch Oberhaching zeigte großen Kampfgeist und startete einen entscheidenden Lauf. Mit aggressiver Verteidigung und besserer Ballbewegung drehten die Gäste die Partie und erspielten sich eine komfortable Führung. Besonders defensiv präsentierten sich die Tropics nun deutlich stabiler und ließen den Bayern kaum noch gute Abschlüsse zu. Gleichzeitig traf Oberhaching wichtige Würfe von außen und setzte sich im weiteren Verlauf auf 72:60 ab.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste ihren Vorsprung souverän und brachten den Derbysieg schließlich über die Zeit. Trainer Mario Matic zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Kompliment an mein Team. Wir standen extrem unter Druck und wussten, dass wir gewinnen müssen um weiterhin auf die Playoffs zu hoffen. Wir haben großen Charakter gezeigt und einen bedindungslosen Kampf abgeliefert. Ab Mitte des dritten Viertels haben wir hinten Beton angerührt und so gut verteidigt wie noch nie in dieser Saison. Die Bayern haben eine hochtalentierte Truppe, von deren Spielern sicherlich viele noch in der BBL und Euroleague spielen werden.“ Bester Werfer der Tropics war Fynn Fischer mit 19 Punkten. Nedzad Muratovic steuerte 15 Zähler bei, während Peter Zeis und Jonathan Zeisberger jeweils 14 Punkte zum Derbyerfolg beitrugen.

07.03.2026 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

07.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 69:78

Die Ahorn Camp Baskets haben gegen Spitzenreiter OrangeAcademy Ulm mit 69:78 (31:40) verloren und damit eine Überraschung verpasst. Vor rund 500 Zuschauern in der Nordhalle hielten die Gastgeber die Partie lange offen. Die Ulmer übernahmen zwar bereits ab dem Ende des ersten Viertels die Führung, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzten die Speyerer noch einmal auf 59:61 und hielten damit die Hoffnung auf eine Wende am Leben.

In der entscheidenden Phase verhinderten jedoch mehrere Ballverluste sowie eine zu geringe Trefferquote aus der Distanz eine Aufholjagd der Gastgeber. So setzte sich die OrangeAcademy am Ende mit 78:69 durch. Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa sagte nach der Partie: „Wir haben eine anständige Vorstellung gezeigt.“ Gleichzeitig merkte er an: „Das Spiel hätte kippen können, wenn wir unsere offenen Dreier-Würfe getroffen hätten.“ Bester Werfer der Speyerer war Dennis Diala mit 17 Punkten. Christoph Rupp überzeugte zudem mit zwölf Rebounds. Bei den Gästen aus Ulm ragten Meissa Faye (24 Punkte), Joel Cwik (16 Punkte) sowie Endurance Aiyamenkhue mit 16 Rebounds heraus.
07.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 76:85

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Kangaroos unterlagen dem BBC Coburg vor 923 Zuschauern in der Stadtberger Sporthalle mit 76:85 (38:33). Die Partie begann intensiv und umkämpft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei zunächst die beiden Namensvetter Dawson das Spiel prägten. Coburg startete etwas besser, doch Brian Dawson brachte die Gastgeber mit fünf schnellen Punkten wieder heran.

Im weiteren Verlauf übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle und erspielten sich eine kleine Führung, die sie bis zur Halbzeit verteidigen konnten. Dabei profitierte Leitershofen auch davon, dass Coburg in der ersten Hälfte keinen einzigen Dreipunktewurf verwandelte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Coburg fand nun deutlich besser in den Rhythmus, vor allem Kapitän Nico Wenzel traf mehrfach von der Dreierlinie und brachte die Gäste zurück ins Spiel.

Zwar ging die BG zwischenzeitlich noch einmal knapp in Führung, doch eine längere Unterbrechung nach einer strittigen Szene brachte einen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Coburg nutzte diese Phase konsequent aus und startete einen entscheidenden Lauf. Die Kangaroos verloren zunehmend den Zugriff auf das Spiel, leisteten sich zu viele Ballverluste und hatten Schwierigkeiten beim Rebounding. Die Gäste spielten ihre Angriffe ruhig zu Ende und bauten ihren Vorsprung im Schlussviertel weiter aus.

Am Ende setzte sich Coburg verdient mit 85:76 durch und untermauerte damit seine Ambitionen im Aufstiegsrennen. BG-Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coburg zum Sieg. Sie haben besonders in der zweiten Halbzeit sehr solide gespielt und sich den Erfolg verdient. Wir hatten heute zwei entscheidende Faktoren zu verzeichnen: das verlorene Rebound-Duell und zu viele Ballverluste.“ Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 16 Punkten, gefolgt von Ferenc Gille mit 15 Zählern. Für Coburg überzeugte Darius Dawson mit 23 Punkten.

Die Dresden Titans haben einen souveränen Heimsieg gefeiert. Vor 1.480 Zuschauern in der Margon Arena setzten sich die Elbriesen mit 92:72 (40:30) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch. Die Gastgeber erwischten einen starken Start in die Partie. Vor allem Wisdom Uboh sorgte mit zwei frühen Dreiern für die ersten Akzente und brachte Dresden schnell in Führung. Die Titans spielten mit viel Energie und setzten sich im ersten Viertel bereits deutlicher ab.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Dresdner das Spielgeschehen. Während Ludwigsburg offensiv immer wieder Schwierigkeiten hatte, nutzten die Titans ihre Chancen konsequent und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 40:30 vorne. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Zwar konnte Ludwigsburg den Rückstand zeitweise verkürzen, doch Dresden behielt die Kontrolle und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Im Schlussviertel machten die Titans schließlich alles klar. Mit sicherem Offensivspiel und einer geschlossenen Teamleistung setzten sie sich endgültig ab und brachten den Heimsieg souverän über die Zeit. Topscorer der Dresdner war Duje Putnik mit 19 Punkten. Simeon Dimitrov steuerte 17 Zähler bei, während Wisdom Uboh mit 14 Punkten und fünf Assists ebenfalls überzeugte.

Titans-Headcoach Valentino Lott zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Nach einer etwas holprigen Trainingswoche war es nicht leicht, über 40 Minuten den Fokus zu halten. Unterm Strich haben wir aber die richtige Reaktion gezeigt und noch einmal alles in die Waagschale geworfen, was wir hatten. Am Ende hat heute vor allem unser Kollektiv das Spiel gewonnen, da jeder seinen Teil dazu beigetragen hat, dieses für uns so wichtige Spiel zu holen.“

 

Nachberichte ProB Nord 23. Spieltag

07.03.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners 76:89

Die ETB Miners Essen haben ihr Auswärtsspiel bei den BSW Sixers mit 89:76 gewonnen. Das Team setzte sich damit am 23. Spieltag durch und festigte seine Position an der Tabellenspitze. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Essen im weiteren Spielverlauf Vorteile erspielte. Vor allem durch Präsenz in der Zone und kontrolliertes Rebounding gelang es den Gästen, das Spiel zunehmend zu bestimmen. Die Sixers hielten phasenweise dagegen, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen.

Im Verlauf der Begegnung setzte sich Essen Schritt für Schritt ab und behauptete den Vorsprung bis in die Schlussphase. Auch wenn die Dreierquote der Gäste unter dem gewohnten Niveau lag, fanden sie offensiv immer wieder Lösungen und hielten die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der ETB Miners waren Quashawn Lane und Jonathan Almstedt mit jeweils 19 Punkten.

Marc Friederici steuerte 13 Zähler bei. Auf Seiten der BSW Sixers erzielte Sean William Ludwig 18 Punkte, Robert Joseph Holmes kam auf 13 Zähler. Trainer Lars Wendt erklärte nach der Partie: „Wir gewinnen nach einer über 35 Minuten sehr konzentrierten Leistung verdient in Sandersdorf. In dieser Phase hatten wir zudem noch einige weitere offene Würfe, um das Ergebnis klarer zu gestalten. Leider konnten wir unsere Dreier nicht wie gewohnt versenken. Die letzten fünf Minuten sind wir dann etwas zu lasch angegangen, sodass Sandersdorf noch einmal besser ins Spiel kam.“

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Die TKS 49ers haben ihr Auswärtsspiel bei der Rostock Seawolves Academy mit 78:86 verloren. Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 8:2 in Führung. Die 49ers fanden jedoch schnell besser in die Partie und hielten das Spiel offen. Auch im zweiten Viertel setzten sich die Seawolves zwischenzeitlich etwas ab, doch die Gäste arbeiteten sich zurück und drehten den Rückstand bis zur Halbzeit in eine knappe Führung.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber wieder die Kontrolle. Vor allem Chris Frazier setzte offensive Akzente und brachte die Seawolves erneut in Front. Im weiteren Verlauf des dritten Viertels wuchs der Vorsprung der Seawolves zeitweise auf zehn Punkte an. Die 49ers kämpften sich im Schlussabschnitt noch einmal heran und verkürzten rund zwei Minuten vor dem Ende auf vier Punkte. In der entscheidenden Phase gelang jedoch kein weiterer Korberfolg mehr. Mehrere Versuche aus der Distanz fanden ihr Ziel nicht, sodass Rostock die Partie schließlich mit 86:78 für sich entschied.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 78:74

LOK Bernau hat in der ProB Nord einen knappen Heimsieg gefeiert. Vor 2.026 Zuschauern in der Sparkassen-Arena setzte sich das Team nach einer starken Schlussphase mit 78:74 (38:42) gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durch. Die Partie begann ausgeglichen. Bernau startete engagiert und erspielte sich zunächst Vorteile, während Westerstede durch aggressive Verteidigung dagegenhielt. Kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Gäste erstmals in Führung.

Im zweiten Viertel erhöhte Westerstede den Druck und nutzte seine Chancen konsequenter. Bernau tat sich offensiv schwerer, sodass sich die Gäste bis zur Halbzeitpause auf 42:38 absetzen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede zunächst das bestimmende Team. Durch Steals und Rebounds behaupteten die Gäste ihren Vorsprung und bauten diesen zwischenzeitlich weiter aus. Vor dem Schlussviertel lag Bernau mit 53:62 zurück.

Im letzten Abschnitt gelang den Gastgebern jedoch die Wende. Bernau steigerte sich defensiv deutlich und startete in der Schlussphase einen entscheidenden 13:0-Lauf. Westerstede blieb in den letzten Minuten ohne Punkte, während Bernau das Spiel noch drehte. Ein Dreier von Marco Rahn brachte kurz vor Schluss die Führung, die anschließend über die Zeit gebracht wurde.

 Bester Werfer von LOK Bernau war Akim-Jamal Jonah mit 21 Punkten und acht Rebounds. Shawn Scott II erzielte 14 Punkte, Guy Artman kam auf 11 Zähler. Für Westerstede war Beni Fungula mit 20 Punkten der erfolgreichste Spieler.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 87:100

Der SC Rist Wedel hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Wedeler unterlagen den Dragons Rhöndorf in der Steinberghalle mit 87:100 (41:48). Die Gastgeber starteten gut in die Partie und gingen früh in Führung. Durch engagierte Verteidigungsarbeit und konsequente Aktionen zum Korb erspielte sich Wedel im ersten Viertel leichte Vorteile und lag nach zehn Minuten knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Während Wedel offensiv vor allem aus der Distanz Schwierigkeiten hatte, traf Rhöndorf nun deutlich sicherer und setzte sich bis zur Halbzeit auf 48:41 ab. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons ihren Vorsprung weiter aus und lagen zwischenzeitlich deutlich in Führung. Die Wedeler kämpften sich jedoch noch einmal zurück ins Spiel und verkürzten im dritten Viertel den Rückstand zwischenzeitlich deutlich.

Im Schlussabschnitt spielte Rhöndorf seine Erfahrung aus und stellte den Vorsprung wieder her. In der Schlussphase setzten sich die Gäste endgültig ab und entschieden die Partie mit 100:87 für sich. Bester Werfer des SC Rist Wedel war Janne Müller mit 27 Punkten. Darren Egbe erzielte 19 Zähler, Martin steuerte 10 Punkte bei.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 72:83

Die TSV Neustadt temps Shooters haben im direkten Duell im Abstiegskampf eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Vor nahezu ausverkauftem Haus im Shooters Dome unterlagen die Gastgeber den Iserlohn Kangaroos mit 72:83 (30:48). Die Neustädter starteten zunächst gut in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Nach wenigen Minuten lagen die Shooters mit 12:8 vorne, wenig später erhöhte Matej Jelovcic auf 16:11.

Doch nach einer Auszeit der Gäste kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Kangaroos, die durch mehrere Ballgewinne und schnelle Punkte die Partie drehten. Mit einer 23:17-Führung für Iserlohn endete das erste Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Shooters noch einmal kurz heran und verkürzten auf 25:26. Anschließend setzte sich Iserlohn jedoch mit einem 12:0-Lauf deutlich ab. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Lösungen und gerieten bis zur Halbzeit mit 30:48 ins Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Neustädter zunächst auf 40:53, doch die Kangaroos antworteten erneut mit einem Lauf und bauten ihren Vorsprung wieder deutlich aus. Mit einem Rückstand von rund 20 Punkten ging es für die Shooters in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Gastgeber noch einmal zurückzukommen und verkürzten zwischenzeitlich auf 60:71. Auch die Disqualifikation zweier Iserlohner Center brachte noch einmal Hoffnung, doch die Gäste behielten die Kontrolle und brachten den Sieg über die Zeit.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „Heute war wohl eines der schlechtesten Spiele der Saison und das in einem so wichtigen direkten Vergleich gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Auftritt war eine Katastrophe und ich finde es bemerkenswert, dass die Fans auf diese Darbietung nicht mit Pfiffen reagiert haben.“

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 75:57

Die Itzehoe Eagles haben ihr Heimspiel gegen die Hertener Löwen mit 75:57 (34:33) gewonnen. Vor voller Halle entschieden die Gastgeber die Partie in der zweiten Halbzeit deutlich für sich. Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Herten fand besser in den Rhythmus und spielte geduldig seine Angriffe aus, während Itzehoe nur selten ins gewünschte Tempo kam. Mit einem Dreier in der Schlusssekunde des ersten Viertels gingen die Gäste in Führung und bauten diese im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich weiter aus.

Die Eagles steigerten sich jedoch zunehmend in der Defensive und fanden offensiv bessere Lösungen. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern die Wende, sodass sie mit einer knappen 34:33-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahm Itzehoe dann endgültig die Kontrolle über das Spiel. Zwei schnelle Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel sorgten früh für einen deutlichen Vorsprung. Zwar verkürzte Herten zwischenzeitlich noch einmal, doch die Eagles bauten ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels weiter aus.

Im Schlussabschnitt ließ die Verteidigung der Gastgeber kaum noch Punkte der Gäste zu. Herten fand offensiv kaum noch Lösungen, während Itzehoe den Vorsprung souverän über die Zeit brachte. Eagles-Trainer Timo Völkerink sagte nach der Partie: „Unheimlich wichtig, weil wir nicht einfach glücklich ein Spiel gewonnen haben, sondern in der zweiten Halbzeit dominant aufgetreten sind und zu unserem Basketball zurückgefunden haben.“ Beste Werfer der Itzehoe Eagles waren Lucien Schmikale und Toni Nickel mit jeweils 18 Punkten. Finn Fleute erzielte 11 Punkte und holte zudem 12 Rebounds.

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 81:66

RASTA Vechta II hat am 23. Spieltag einen Heimsieg gegen die EN BASKETS Schwelm gefeiert. Vor 116 Zuschauern im RASTA Dome setzte sich das Team mit 81:66 (48:33) durch. Die Gastgeber starteten treffsicher in die Partie und trafen früh mehrere Würfe aus der Distanz. Dadurch erspielte sich Vechta bereits im ersten Viertel eine deutliche Führung. Auch im zweiten Viertel blieb RASTA II offensiv effektiv und hielt den Vorsprung konstant, sodass es mit einer 48:33-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel kam Schwelm besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand. Vechta tat sich im dritten Viertel offensiv schwer und erzielte in dieser Phase nur wenige Punkte, blieb jedoch weiterhin in Führung. Im Schlussabschnitt fand RASTA II wieder zu seinem Offensivrhythmus zurück. Ein Lauf zu Beginn des Viertels verschaffte den Gastgebern erneut einen komfortablen Vorsprung, den sie anschließend bis zum Ende verteidigten.

Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Es war heute auf jeden Fall über weite Strecken eine tolle Offensiv-Leistung der Mannschaft. Gerade was die Wurfquoten angeht, scheint heute ein Knoten geplatzt zu sein.“ Bester Werfer von RASTA Vechta II war AJ Sumbry mit 23 Punkten. Moritz Grüß erzielte 19 Punkte, Roy Krupnikas kam auf 14 Zähler sowie acht Rebounds und fünf Assists.

Nachberichte ProA 25. Spieltag

06.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 77:98

Die Tigers Tübingen mussten sich im Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 77:98 (31:52) geschlagen geben. Vor 2.168 Zuschauern in der Paul Horn-Arena zeigte sich der Tabellenzweite über weite Strecken als das klar bessere Team. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Jordan Johnson brachte die Tigers früh per Dreier in Führung, und bis zur fünften Minute hielten die Hausherren beim Stand von 10:10 gut mit. Doch anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem ihre körperliche Präsenz unter den Körben und eine aggressive Defensive stellten die Tübinger immer wieder vor große Probleme. Crailsheim setzte sich Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:16-Führung. Auch im zweiten Abschnitt fanden die Tigers offensiv kaum Lösungen gegen die intensive Verteidigung der Gäste. Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus der Distanz erschwerten es zusätzlich, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit lag Tübingen bereits deutlich mit 31:52 zurück.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Crailsheim kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 68:40 aus. Zwar kämpften die Tigers weiter, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Tigers-Trainer Eric Detlev erkannte die Leistung des Gegners an: „Erstmal Glückwunsch an Coach David McCray, das war ein tolles Spiel von ihnen. Man hat gesehen, warum Crailsheim zurzeit die Mannschaft der Stunde ist. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir offensiv gar nicht zur Entfaltung gekommen.“

Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das war ein guter und wichtiger Sieg für uns. Wir haben vielleicht nicht überragend geworfen, aber in der Zone sehr dominant gespielt und unsere Größenvorteile gut genutzt.“ Im Schlussviertel ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Beste Werfer der Partie waren Anthony Gaines für die Gäste und Bernard Pelote für die Tigers mit jeweils 18 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 95:99

Die Artland Dragons haben sich den Eisbären Bremerhaven in einer intensiven Partie knapp mit 95:99 (50:55) geschlagen geben müssen. Trotz einer starken Leistung der Quakenbrücker entschieden die Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich. Die Dragons starteten engagiert in die Begegnung und lieferten sich mit Bremerhaven von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und sorgten für ein temporeiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Besonders Ben Burnham setzte offensiv immer wieder Akzente und hielt die Gastgeber im Spiel.

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Während die Dragons immer wieder gute Lösungen in der Offensive fanden, überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz. Bremerhaven nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer knappen 55:50-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Dragons zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich sogar die Führung. Angeführt von Burnham und Amir Hinton spielte Quakenbrück mit viel Energie und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten zeigte Bremerhaven jedoch die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Auswärtssieg. Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben alles reingeworfen und ich glaube auch, dass wir es verdient gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die richtig wehtun.“

Überragender Spieler der Partie war Ben Burnham mit 32 Punkten, 12 Rebounds und fünf Assists, der eine herausragende Leistung zeigte, seine Dragons jedoch nicht zum Sieg führen konnte.

06.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 70:72

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer intensiven und bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Rheinländer bei den VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 72:70 (37:35) durch. Leverkusen startete konzentriert in die Begegnung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem defensiv präsentierten sich die GIANTS stabil und nutzten ihre Chancen konsequent.  So erspielten sich die Gäste bereits im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung und hielten Bochum zunächst auf Distanz. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Beide Teams leisteten sich immer wieder Ballverluste, wodurch der Spielfluss phasenweise litt. Dennoch gelang es Leverkusen, die Führung bis zur Pause knapp zu verteidigen und mit einem 37:35-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Beide Mannschaften agierten defensiv sehr engagiert, sodass Punkte auf beiden Seiten Mangelware waren. Leverkusen behauptete weiterhin eine knappe Führung und ging mit einem kleinen Vorteil in die Schlussphase. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal richtig spannend.

Bochum drehte zwischenzeitlich die Partie und ging wenige Minuten vor Schluss in Führung.  Doch die GIANTS bewahrten die Ruhe und kämpften sich zurück. In der entscheidenden Phase traf Kobe Langley zum 72:70 für Leverkusen und sorgte damit für die Entscheidung. Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams:

„Ich kann meiner Mannschaft zu diesen gewonnenen zwei Punkten nur gratulieren. Wir haben dieses Kampfspiel von der ersten Sekunde an angenommen und uns auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bester Leverkusener Akteur war Dennis Heinzmann mit zwölf Punkten und zehn Rebounds, während Ricardo Lynch und John Williams Jr. jeweils zehn Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beitrugen.

06.03.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 91:80

Phoenix Hagen hat das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen vor ausverkaufter Kulisse mit 91:80 (35:32) gewonnen. 3.145 Zuschauer in der Ischelandhalle sahen eine intensive Partie, in der sich die Gastgeber erst in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. In der Anfangsphase lieferten sich beide Teams ein taktisch geprägtes Duell. Defensiv arbeiteten beide Mannschaften konzentriert, wodurch einfache Punkte zunächst selten waren.

Hagen erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Göttingen blieb durch schnelle Umschaltmomente stets in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng. Die Gäste brachten zunehmend Physis aufs Parkett und kamen immer wieder zu Punkten in der Transition. Hagen hielt jedoch dagegen und ging mit einer knappen 35:32-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Feuervögel“ mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Angeführt von Fabian Bleck, der sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz überzeugte, setzte sich Hagen Schritt für Schritt ab. Der Forward traf mehrere wichtige Dreier und sorgte dafür, dass die Gastgeber erstmals zweistellig in Führung gehen konnten. Im Schlussviertel versuchte Göttingen noch einmal zurückzukommen, vor allem Jordan Sears hielt die Gäste mit zahlreichen Punkten im Spiel. Hagen behielt jedoch die Kontrolle und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Phoenix-Headcoach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich möchte Göttingen zu einem tollen Spiel gratulieren. Sie haben uns auf ganz vielen Ebenen gefordert, sowohl physisch als auch mental. Erst ab dem dritten Viertel haben wir es geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bringen.“ Bester Hagener Akteur war Fabian Bleck mit einem starken Double-Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds. Auf Seiten der Gäste überzeugte Jordan Sears mit 35 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:98

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine Heimniederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle unterlagen die Gastgeber den Kirchheim Knights mit 83:98 (41:59). Die SBB Baskets erwischten zunächst einen guten Start in die Partie. Mit viel Energie in der Offensive erspielte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast im ersten Viertel eine 26:22-Führung.

Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Kirchheim nutzte defensive Schwächen konsequent aus und drehte die Partie noch vor der Pause deutlich. Mit einem 41:59-Rückstand gingen die SBB Baskets in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam eine bessere Reaktion und spielte mit deutlich mehr Intensität. Die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die SBB Baskets nicht auf. Zwischenzeitlich kamen sie noch einmal bis auf zwei Punkte heran und sorgten damit für Spannung in der Schlussphase. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch die mögliche Wende, sodass Kirchheim den Vorsprung letztlich über die Zeit brachte. Cheftrainer Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben gekämpft, aber leider erst so richtig nach der ersten Halbzeit. Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel, haben es aber nicht geschafft, die Intensität im zweiten Viertel hochzuhalten. Das hat uns am Ende das Spiel gekostet.“

Beste Werfer der SBB Baskets waren DeVondre Perry und Nigel Pruitt mit jeweils 16 Punkten. Unterstützt wurden sie von Michael Hughes mit 14 sowie Daivien Williamson und Kevin Wohlrath mit jeweils 13 Zählern. Entscheidend für den Spielausgang waren vor allem die Ballverluste: Die SBB Baskets leisteten sich insgesamt 33 Turnover, während Kirchheim nur 16 Ballverluste verzeichnete.

06.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 75:69

Die EPG Baskets Koblenz mussten am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Heimniederlage hinnehmen. Vor 1.270 Zuschauern in der EPG-Arena unterlagen die Koblenzer den RheinStars Köln mit 96:113 (47:59). Die Partie begann mit einem offensiv geprägten Schlagabtausch. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus aus der Distanz. Koblenz startete stark und erspielte sich zunächst eine kleine Führung, während Köln ebenfalls immer wieder erfolgreich von außen traf. Das erste Viertel ging knapp an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gäste. Während bei Koblenz offensiv der Rhythmus etwas verloren ging, blieb Köln vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Angeführt von Haris Hujic trafen die RheinStars weiterhin hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 59:47 ab. Nach dem Seitenwechsel versuchten die EPG Baskets noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen einzelne erfolgreiche Aktionen, doch Köln hatte auf jeden Lauf der Gastgeber eine passende Antwort. Besonders defensiv fanden die Koblenzer kaum Zugriff, sodass der Rückstand im dritten Viertel weiter anwuchs.

Auch im Schlussabschnitt gelang es Koblenz nicht mehr, entscheidend näher heranzukommen. Die RheinStars hielten ihr offensiv starkes Niveau aufrecht und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Bester Werfer der EPG Baskets war Timothy Smith mit 23 Punkten. Aleksa Kovačević steuerte 16 Zähler bei, Calvin Wishart kam auf 15 Punkte. Auf Seiten der Gäste überzeugte Haris Hujic mit 26 Punkten, während Michael Miller (19 Punkte) und Cedric Russell Jr. (18 Punkte) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend für den Spielausgang war vor allem die starke Dreierquote der RheinStars.

06.03.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 92:59

Die GIESSEN 46ers feiern einen überzeugenden Heimsieg. In der nahezu ausverkauften Osthalle setzte sich das Team mit 92:59 (41:25) gegen die Paderborn Baskets durch und feierte damit den vierten Sieg in Serie. Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Paderborn hielt gut dagegen und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Doch die 46ers steigerten sich defensiv deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem im zweiten Viertel legten die Gastgeber den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit intensiver Verteidigung und einem starken Lauf setzten sich die Mittelhessen deutlich ab und ließen über mehrere Minuten keinen Korberfolg der Gäste zu. So erspielte sich Gießen bis zur Halbzeit eine klare 41:25-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das klar dominierende Team. Mit viel Energie unter den Körben und einer starken Reboundarbeit bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus und sorgten früh für klare Verhältnisse. Besonders defensiv fanden die Paderborner kaum noch Lösungen gegen die kompakte Gießener Verteidigung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 92:59-Erfolg sicher über die Zeit.

Cheftrainer Branislav Ignjatovic zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit großer Intensität verteidigt und sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Außerdem mussten unsere Leistungsträger nicht mehr als 25 Minuten spielen.“ Beste Werfer der 46ers waren Robin Benzing und Viktor Kovacevic mit jeweils 15 Punkten. Till Gloger steuerte 14 Zähler bei, während Simon Krajcovic auf 11 Punkte kam. Insgesamt überzeugte Gießen vor allem mit starker Verteidigung und dominanter Reboundarbeit.

06.03.2026 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 67:86

Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 93:68

Die Ahorn Camp Baskets sind in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen bezwangen die Speyerer vor 500 Zuschauern in der heimischen Nordhalle das abstiegsgefährdete Team der Würzburger Basketball-Akademie mit 93:68 (53:36). Die Pfälzer untermauerten dabei auch ihre Ambitionen, ein weiteres Mal die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben mit der richtigen Einstellung die Partie begonnen und uns für die intensive Trainingswoche belohnt“, erklärte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa. Er mahnte jedoch: „Wir dürfen nach dem deutlichen Erfolg aber nicht glauben, dass wir schon am Ziel seien.“ Auf dem Weg in die Playoffs muss sich seine Mannschaft in der Hauptrunde zu Hause noch gegen die Orange-Academy Ulm und Dresden Titans sowie bei den Frankfurt Skyliners II beweisen.

Gegen die Würzburger ließen die Speyerer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem elften Saisonsieg aufkommen. Sie gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mbassas Auswahl überzeugte mit guten Wurfquoten aus dem Feld und entschied den Reboundvergleich mit 49:27 zu ihren Gunsten.

Überragender Akteur auf dem Feld war Speyers Mannschaftskapitän DJ Woodmore. Der 34-jährige Comboguard erzielte 20 Punkte, sechs davon dank Distanzwürfen. Er sicherte zudem acht Rebounds und demonstrierte bei sechs Assists sein Spielverständnis. Zweistellig trafen auch Woodmores Teamkollegen Leon Geißler (17), Dami Ade-Eri (15), Dennis Diala (10) und David Aichele (10). Beste Schützen der Würzburger waren Lukas Roth (18) und Marko Petric (16).

 

01.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics 89:77

Die jungen Ulmer sichern sich einen Heimsieg gegen den TSV Oberhaching Tropics mit 89:77 und bauen damit ihre Erfolgserie weiter aus. Im zweiten Aufeinandertreffen sicherten sich die jungen Ulmer den Sieg und revanchierten sich damit für die Niederlage im ersten Duell.

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, gute Würfe zu kreieren. Die Gäste aus Oberhaching setzten sich nach wenigen Minuten leicht ab. Joel Cwik verkürzte per Dreier, Teo Milicic stellte wenig später auf Ausgleich. Cwik brachte die jungen Ulmer anschließend erstmals in Führung, doch Oberhaching konterte zügig. Meissa Faye antwortete ebenfalls von jenseits der Dreierlinie und sicherte der OrangeAcademy die Führung nach dem ersten Viertel (21:16, Q1).

Im zweiten Viertel übernahm die OrangeAcademy zunehmend die Kontrolle und baute den Vorsprung weiter aus. Namori Omog stellte mit einem Dreier erstmals auf eine zweistellige Führung. Zwar fand Oberhaching zwischenzeitlich besser ins schnelle Spiel der jungen Ulmer, doch die Gastgeber blieben tonangebend und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen (43:30, Q2).

Cwik eröffnete das dritte Viertel mit Treffern aus dem Zwei- und Dreipunktebereich und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen. Die jungen Ulmer bauten ihre Führung früh auf 20 Zähler aus. Nach zwei Minuten hatte die OrangeAcademy bereits 12 Punkte erzielt, während Oberhaching lediglich auf zwei Zähler kam. Zwar konnte Oberhaching zum Ende des Abschnitts phasenweise besser dagegenhalten, doch Ulm verteidigte den Vorsprung souverän (73:51, Q3).

Auch im Schlussviertel behielt die OrangeAcademy Rhythmus und Tempo bei. Sie ließen Oberhaching nur wenig Raum für eine Aufholjagd und brachten den Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für die jungen Ulmer (89:77, Q4).

 

Nachberichte ProA 24. Spieltag

20.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster 88:67

Die Uni Baskets Münster wehrten sich lange, doch im Schlussviertel fehlten der sichere Ballvortrag und die defensive Abstimmung gänzlich: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Götz Rohdewald vor 1.864 Zuschauern in der fast ausverkauften Maspernhalle bei den Paderborn Baskets 67:88 (40:41).

Cosmo Grühn sorgte für die ersten fünf Baskets-Zähler zur knappen Auftaktführung der Gäste (4:5). Dann aber hatten die Münsteraner große Probleme, defensiven Zugriff zu finden, und lagen schnell nach einem 0:10-Lauf 5:14 zurück (4.). Klasse zunächst noch ihre Antwort per 7:0-Lauf zum 12:14 – mit einem allerdings nur kurzzeitigen defensiven Zwischenhoch. Kaum ausreichendes Verhalten beim Rebound und grundsätzlich in der defensiven Rotation machten es dem Gastgeber für seine erste zweistellige Führung leicht (28:18).

Über das Dreipunktspiel noch vor der Viertelpause und den Korbleger nach langer Hangtime von Philip Alston entwickelten die Uni Baskets spürbar mehr Energie (30:23). Plötzlich war ihre Defensive effizient, schnelles Umschalten sorgte für frühe Paderborner Teamfouls. Andrew O’Brien polierte zweifach in Kürze die ernüchternde Dreierbilanz auf und Cosmo Grühn zeigte sich Sekunden vor der Pause durchsetzungsstark am offensiven Brett: Der Rückstand war vor dem Seitenwechsel beinahe getilgt (41:40).

Nach dem Seitenwechsel ging es für die Uni Baskets zunächst noch positiv weiter. Nick McMullen sorgte für den Führungswechsel zum 41:42. Der Zugriff auf die Partie war über eine solide Defensive da, aber das Team von Götz Rohdewald fand keine größere Sicherheit in der Offensive. Es hielt zwar über Dreier von Oli Pahnke oder Neil Masnic immer Anschluss (56:52). Dennoch fanden sich bei den Unistädtern zur letzten Viertelpause erst sechs Assists wieder. 60:54 vor dem Schlussabschnitt.

Nachdem sie sich im dritten Viertel über viel Energie im Spiel gehalten hatten, waren die Baskets im Schlussviertel früh weit entfernt von einem Wechsel des Momentums. Die Münsteraner raubten sich mit Ballverlusten selbst aller Illusionen. Mit einem 12:0-Lauf in den letzten 70 Sekunden zogen erst im Schlussabschnitt abgezockte Paderborner auf 21 Punkte davon. Eine lange zumindest erträgliche Niederlage wurde zu einer bitteren.

 

21.02.2026 17:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC. 90:81

70 Sekunden waren noch zu gehen, als sich die Zuschauer in der Wetzlarer Buderus Arena, falls sie nicht schon standen, von ihren Sitzen erhoben. Mit „Hier regiert der MTV …“-Sprechchören huldigte die Stehtribüne ihren Profis, die den seit Menschengedenken ersten Heimauftritt auf fremdem Terrain zu einem Erfolgserlebnis gemacht hatten.

Kein Wunder also, dass sich nach dem ohne den erkrankten Center Jonathan Maier sowie dem am Knie verletzten Pointguard Devon Goodman zustande gekommenen Arbeitssieg des Altmeisters Freude und Ausgelassenheit Bahn brachen  In die positive Stimmung passten auch die Aussagen der Gießener Akteure. Roland Nyama wusste, „dass wir auch nicht in Panik verfallen sind, als es zwischenzeitlich nicht so gut lief.“  

Recht hatte der Deutsch-Kameruner, denn die vermeintlichen Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht gut in die Partie, lagen schnell 4:13, liefen auch beim 23:31 noch der Musik hinterher, kassierten kurz nach der Pause das 44:49 und lagen auch beim 53:62 noch so deutlich zurück, dass „Frenki“ Ignjatovic Böses schwante. „Meistens, wenn irgendein Jubiläum, irgendeine besondere Partie anstand, ist das Ganze unter meiner Regie in die Hose gegangen. Daran habe ich mich im dritten Viertel erinnert.“

Nicht so seine Jungs, die all ihren Mumm zusammennahmen, beim 67:67 (30.) und einem famosen Solo von Kyle Castlin endlich den Ausgleich hergestellt und mit drei schnellen Dreiern durch Neuzugang Adnan Arslanagic (70:67), Aiden Warnholtz (75:70) und dem bärenstarken Luis König Figge (78:70) Nürnberg hernach auch schnell den Stecker gezogen hatten.

Als dann auch noch Simon Krajcovic aufdrehte (80:70), Viktor Kovacevic es per Dunk krachen ließ (82:75) und sich hernach mit beiden Fäusten wie ein Gorilla auf den Brustkorb trommelte und Luis König Figge seinen grandiosen Abend per And One zum 89:78 abrundete, waren die widerspenstigen Gäste von der Noris endgültig besiegt.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 94:81

Nach vielen Wochen und Monaten war es am Samstag gegen 20 Uhr soweit: Die GIANTS haben endlich wieder die Abstiegsplätze in der ProA verlassen und haben das „rettende Ufer“ erreicht. Mit 94:81 bezwangen die BAYER-Korbjäger in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung die Gäste aus Tübingen.

In der Anfangsphase dominierten die GIANTS und setzten sich Punkt um Punkt von den Gästen ab. Diese suchten noch nach der Erfolgsformel. Die Tigers verwerteten ihre offenen Wurfchancen nicht. Die Farbenstädter wurden von Minute zu Minute stärker und spielten sich in einen Rausch. Das 28:11 nach zehn absolvierten Spielminuten war von der Leistung her vermutlich das beste erste Viertel der Hausherren.

Im zweiten Durchgang hofften die Fans des ProB-Champions von 2025 natürlich auf einen ähnlich guten Abschnitt. Doch diese Hoffnung, sollte sich schnell legen. Tübingen war jetzt aufmerksamer und kam, angeführt vom stark aufspielenden Jordan Johnson, heran. Aus einem Rückstand von zwischenzeitlich 17 Zählern korrigierten die Baden-Württemberger zum Ende der ersten Hälfte auf drei Punkte (50:47).

Nach der Pause aber fingen sich die GIANTS und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft wirklich absetzen bzw. an Boden gutmachen konnte. Leverkusen punktete immer genau dann, wenn es an der Zeit war. Zwar konnten die Tigers auch immer wieder Nadelstiche setzen, doch dies genügte nicht. BAYER bewies immer wieder Nehmerqualitäten und kämpfte nach Rückschlägen weiter. Mit 74:68 ging es in die Schlussperiode.

Diese entwickelte sich zunächst zu einem „Thriller“. Tübingen kam den Rheinländern in der 34. Spielminute gefährlich nahe, als Jordan Johnson an der Freiwurflinie auf 78:76 verkürzte. Die Begegnung stand auf Messers Schneide und die Tigers waren kurz davor, die Partie zu kippen. der 36. Minute traf Sebastian „Manni“ Brach einen immens wichtigen Dreier zum 83:76. Dieser Treffer tat weh und die Süddeutschen fanden kein Mittel mehr. Mit 94:81 feierten die GIANTS einen verdienten Erfolg.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 94:79

Im Topspiel des 24. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven den Tabellenführer Phoenix Hagen mit 94:79 eiskalt erwischt. In einer intensiven und physischen Partie behaupteten sich die Eisbären nahezu über die gesamte Spielzeit und wiesen den Ligaprimus eindrucksvoll in die Schranken. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 20 Punkten.

Beide Teams agierten von der ersten Minute an mit hoher Intensität, schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Partie war dabei zeitweise hitzig, etwa beim unsportlichen Foul von Jeffrey Carroll an Jannis von Seckendorff. Dennoch behielten die Eisbären die Nerven und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe 23:21-Führung.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Eisbären erstmals, sich etwas deutlicher abzusetzen. Ein Dreier von Jake Biss markierte die bis dahin höchste Führung zum 38:30. Mit konzentrierten Abschlüssen und hohem Tempo bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus. Eine starke Trefferquote aus dem Feld und gute Entscheidungen im Angriff sorgten dafür, dass die Eisbären mit einer 49:41-Führung in die Halbzeit gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eisbären tonangebend. Jannis von Seckendorff sorgte mit einem weiteren spektakulären Dunk zum 64:51 für Begeisterung auf den Rängen. Doch Phoenix Hagen startete einen Lauf, der sie auf 64:61 heranbrachte. Als Raphael Falkenthal geblockt wurde, reagierte Lorenz Brenneke blitzschnell, sicherte sich den Rebound und vollendete mit einem kraftvollen Dunk zum 70:63. Mit einer 70:63-Führung gingen die Eisbären in den Schlussabschnitt.

Dort ließen die Hausherren keinen Zweifel mehr aufkommen. Sie setzten ihren Lauf fort und stellten mit diesem 8:0-Lauf früh auf 76:63. Phoenix Hagen geriet weiter unter Druck. Doch die Gäste fanden keinen Rhythmus mehr, während die Eisbären konsequent verteidigten und ihre Chancen nutzten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf beeindruckende 20 Punkte an (86:66). Am Ende stand ein deutlicher 94:79-Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln 82:93

Sehr gute Wurfquoten von 63 Prozent aus dem Zweier- und 43 Prozent aus dem Dreierbereich waren für die RheinStars Köln letztlich der entscheidende Faktor beim 93:82-Auswärtssieg am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.453 Zuschauern beim BBC Bayreuth. Die Bayreuther verpassten damit einen fast schon entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt.

Der BBC ging gleich im ersten Angriff durch Nat Diallo mit 2:0 in Führung, Björn Rohwer antwortete für die Kölner mit einem Dreier zum 3:2 für die Gäste. Neuzugang Kyle Sturdivant traf in seinem ersten Versuch gleich einen Dreier zum 13:10. Diallo erhöhte von der Freiwurflinie auf 15:10, die Gäste erwiderten mit einem weiteren Dreier. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zum 25:18. Köln kam dann auf 23:25 heran und Haris Hujic glich drei Sekunden vor der ersten Viertelpause zum 25:25 aus.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts die Kölner Führung zum 27:27 aus, es folgte ein Kölner Dreier und auch Cantia Rahming traf aus der Distanz zum 30:30. Köln holte jetzt mehr Rebounds sowie Assists und war präsenter auf dem Court. Sturdivant gab nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte mit einem Dreier zum 35:37 ein Bayreuther Lebenszeichen. Rahming traf aus der Distanz zum 44:49. Zur Halbzeit stand es schließlich 53:44 für die Gäste.

Liedtke traf einen von zwei Freiwürfen zum 45:53, Rohwer stellte jedoch postwendend auf 55:45, der Kölner Vorsprung war zweistellig. Die Rheinländer erhöhten weiter auf 59:45. Allen verkürzte auf 52:59 und Ikejiaku machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 10:0-Lauf des BBC binnen zum 55:59 perfekt. Dann waren wieder die Kölner am Zug und stellten mit einem 6:0-Lauf auf 69:63. Mike Miller stellte per Dreier auf 73:65 für Köln, mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Rohwer traf zu Beginn des Schlussviertels per Dreier zum 76:65 für die Gäste, Russell machte dann seine ersten Punkte zum 78:65 – ein 15:2-Lauf für Köln Viertel-übergreifend war damit perfekt. Ikejiaku traf nach fast vier punktlosen Bayreuther Minuten zum 67:78. Brandwijk stellte von der Linie auf 69:78. Die Kölner stellten dann auf 86:76 und waren drei Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte vorne. Die Gäste erhöhten durch Miller weiter auf 88:76. Am Ende stand es nach einem finalen Distanztreffer von Brandwijk 93:82 für die stark spielenden RheinStars.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 87:86

Die Erfolgsserie der BG Göttingen ist gerissen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim knapp 86:87 (45:43). In der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Die Gäste aus Südniedersachsen arbeiteten gingen acht Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier in Front. Im letzten Angriff sahen die Schiedsrichter ein Foul an Kirchheims Chuck Harris, der nervenstark alle drei Freiwürfe zum Knights-Sieg traf.

Die Veilchen starteten mit drei Dreiern zum 9:3 in die Partie (3.). Die Kirchheimer trafen ihre Würfe im Gegenzug nicht, sodass die Gäste zum 13:3 nachlegten. Zwar traf Dreamer einen Dreier zum 16:6, doch die Hausherren verkürzten durch sechs Zähler in Folge auf 16:13. Auch nach Strauß‘ Auszeit fanden die Göttinger nicht wieder in ihren Rhythmus. Die Süddeutschen nutzten dies aus, um ihren 0:12-Lauf zum 16:18 abzuschließen. Doch die BG konterte und traf zwei Dreier zum 22:18-Viertelendstand.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Dann gab Dreamer den Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk: Die Göttinger versenkten vier Dreier in Folge zum 42:35. Tylan Pope beendete den BG-Lauf und gab seiner Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen. So schrumpfte der Gäste-Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:43.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Duell. Nach einem Dreier von Mönninghoff zum 55:52 antworteten die Gastgeber mit einem 0:4-Lauf zum 55:56. Strauß‘ Auszeit zeigte keine Wirkung – die BG nahm schwierige Würfe, die sie nicht traf, und verteidigte nicht mehr intensiv genug. So bauten die Knights ihren Vorsprung auf 55:64 aus. Die Perovic-Truppe zog weiter davon (57:69). Vor dem Schlussviertel verkürzten die Gäste auf 60:69.

In den letzten Abschnitt starteten die Göttinger mit einem 6:0-Lauf zum 66:69 (32.). Diesen Abstand hielten die Veilchen zunächst (70:73). Doch die BG gab sich nicht geschlagen, Dreamer schloss den 7:0-Lauf per Dreier zum 80:80 ab (37.). Nico Bretzel sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende für Kirchheims 83:84-Führung. Mönninghoff versenkte im Gegenzug einen Dreier zum 86:84. Beim von der BG gut verteidigten letzten Angriff der Hausherren trafen die Schiedsrichter die folgenreiche Entscheidung, sodass Kirchheim das Spiel drehte.

 

21.02.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 92:90

An Spannung kaum zu überbieten war das Topspiel der HAKRO Merlins gegen die Artland Dragons. Mit elf Führungswechseln und acht Gleichständen waren es die Zauberer die nach einer dramatischen Crunchtime das Parkett als Sieger verließen. Den zehnten Sieg in Serie fuhren die Crailsheimer mit 92:90 ein.

Das Spiel starte direkt sehr ausgeglichen. Nach einem Foul Gaines‘ eröffneten die Dragons das Scoring von der Freiwurflinie, ehe die Nummer 9 für die Zauberer ausgleichen konnte. Blunt versenkte den ersten Drei-Punkt-Wurf (9:4). Die Crailsheimer kamen nun immer besser ins Spiel. Während die Bälle der Gäste an der Reuse vorbeisegelten, nutzten die Zauberer ihre Chancen und hielten sich vorne. Die Dragons verkürzten den Abstand per Buzzer-Beater auf 28:24 zur ersten Pause.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts gehörten zwar den Merlins, die Dragons waren es jedoch, die daraufhin mit zwei Treffern von Downtown ausgleichen konnten (30:30). Immer wieder wechselte nun die Führung. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem 7:0-Run für die Dragons sah sich Headcoach David McCray gezwungen, seine Jungs an die Seitenline zu rufen (40:45). Die Crailsheimer verkürzten daraufhin, kamen aber nicht zum Führungswechsel und verschwanden mit 49:52 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel nun wieder deutlich mehr Fahrt auf. Die Hausherren verkürzten den Rückstand, vielen anschließend wieder zurück und kämpften sich erneut heran (57:60). Mit hoher Intensität verteidigten beide Klubs ihren Korb. Per Alley-Oop-Dunk stellte Ogunsipe anschließend erstmals wieder auf eine Führung der Hausherren, Anthony gelang jedoch der Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkt-Linie. Somit beendeten die Crailsheimer auch das dritte Viertel mit einem Rückstand (72:74).

Direkt zu Beginn der finalen zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, Gaines bereitete den Dunk Ogunsipes vor. Erneut wechselte die Führung, die Zauberer setzten dem jedoch schnell ein Ende. Beide Mannschaften ließen alles auf dem Parkett, der Ausgang des Spiels blieb weiterhin offen. Nach erfolgreicher Defensivarbeit der Zauberer erhöhte Gaines von der Freiwurflinie, die Dragons netzten daraufhin von Downtown ein (91:90). Der finale Angriff der Drachen wurde abgewehrt, die Schlusssirene erklang.

 

22.02.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:82

Die EPG Baskets Koblenz sichern sich mit 91:82 einen wichtigen Arbeitssieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt Am Sonntagnachmittag empfingen die Rheinländer den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Die 1100 Zuschauer in der EPG Arena sahen im ersten Viertel ein sehr energetisches Spiel und Koblenzer Baskets, die sehr aggressiv verteidigten, den Gegner zu schwierigen Würfen zwangen und dadurch im Konter zu schnellen Punkten kamen.

So geschehen im Zusammenspiel zwischen Calvin Wishart und Decorian Jeffries, der mit einem schnellen Dreier aus dem Fastbreak abschließen konnte. Nur wenige Augenblicke später krachte es erneut im Gebälk der Wolmirstedter. Nach einem Steal schloss Devonte McCall mit einem spektakulären Slamdunk zum 11:5 ab. Die Koblenzer erhielten durch ihre aggressive Defensive jedoch viele Foulcalls gegen sich, doch die Gäste konnten davon nicht wirklich profitieren, schafften es jedoch, dank sicher verwandelter Dreier, mit 19:12 den Anschluss zu halten.

Das zweite Viertel eröffnete Badu Buck für Koblenz mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Die Gäste konnten sich bei der Verwertung ihrer Würfe deutlich steigern, was schließlich Mitte des Viertels fast zum Ausgleich führen sollte. Beim Spielstand von 27:25 nahm Trainer Stephan Dohrn die Auszeit, welche Wirkung zeigte. Die Gäste konnten zwar durch Fabien Kondo kurz auf 27:27 verkürzen, gerieten dann aber nach mehreren schönen Fastbreak Aktionen der EPG Baskets und einen Dreier von Julian Larry wieder in Rückstand. Die Halbzeit endete schließlich mit 44:37.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit wilden Schüssen auf beiden Seiten, die allesamt erfolglos blieben, bis schließlich Devonte McCall mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf für die ersten Zähler des dritten Viertels sorgte. Die Gäste konnten dagegenhalten und ließen Koblenz nicht davonziehen. Es ging nun munter auf und ab, wobei der Koblenzer Badu Buck sein bisher wahrscheinlich bestes Spiel für Koblenz ablieferte und seine Würfe sicher verwandelte.

Im weiteren Verlauf schaffte es Koblenz fast durchgängig, den Abstand konstant zweistellig zu halten. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal durch einige Unachtsamkeiten der Schängel auf acht Punkte heran, Koblenz ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten letztlich mit 91:82. Topscorer der Partie mit 22 Punkten und einem Effizienzwert von 35 wurde Calvin.

 

22.02.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:83

Badische Basketball-Fans durften sich zwischen Freitag und Sonntag zwar gleich über zwei Heimsiege der PS Karlsruhe LIONS freuen, mussten allerdings beide Male lange zittern, bis sich die Anspannung entlud. Nach dem 91:79 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt am 20. Februar, hielt der Nervenkitzel zwei Tage später, im Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum, fast bis zur letzten Sekunde.

Die Partie begann ohne Abtastphase. Beide Mannschaften gaben vom Start weg Vollgas, verlegten aber einen Großteil ihrer ersten Würfe. Dies lag auch an der jeweils gegnerischen Defense, die auf beiden Seiten von Beginn an aufmerksam war. Nachdem sich die LIONS einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatten, nahmen die Gäste beim 14:8 in Minute sieben erstmals eine Auszeit und waren danach etwas effektiver. Das erste Viertel ging dennoch mit 20:15 an die Hausherren.

Der folgende Abschnitt begann mit einem Distanztreffer von David Ejah. Die Mannschaft von Headcoach Demond Greene legte nach und lag in Minute zwölf erstmals zweistellig vorn. Bochum fand im Anschluss in die Begegnung und war zwischenzeitlich überaus gefährlich mit Würfen von der Dreierlinie. Das Spiel drohte zu kippen. Dies merkten aber auch die Zuschauer in der Europahalle und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Die bedankte sich mit großem Einsatz und glich bis zum Gang in die Kabinen aus.

Nach der Rückkehr auf den Court beim Stand von 39:39 eröffneten die SparkassenStars die zweite Hälfte stark und angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands nahm Greene bereits nach 80 Sekunden die erste Auszeit im dritten Viertel. Das Geschehen war nicht durchgehend attraktiv, angesichts des stets engen Spielstands jedoch überaus spannend. Dies sollte sich auch im Schlussviertel nicht ändern, das beim Stand von 62:62 begann.

In Minute 32 lagen die Gäste wieder fünf Punkte vorn, bevor die LIONS stark konterten – vor allem in Person von Maurice Pluskota und Tyrese Williams. Während Big Man „Moe“ seine bekannten Energizer-Qualitäten unter Beweis stellte, sorgte Aufbauspieler Williams mit drei Distanztreffern binnen 75 Sekunden für Bewegung auf dem Scoreboard. Eng blieb es trotzdem bis zum Schluss. Drei Auszeiten in der letzten Spielminute forderten die Geduld aller Anwesenden heraus, bis der Siegesjubel aufbrandete.

 

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers 88:92

„Es war eine schwere Geburt, aber das Kind ist gesund!“ Keine Worte dieser Welt hätten die Partie des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA besser beschreiben können als die des Freundes des Giessener Headcoach Branislav Ignjatovic, Ingo Klimmey. Denn der 92:88 (40:41)-Erfolg des Altmeisters von der Lahn bei Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt glich einem langen Kampf.

Kein Wunder also, dass Branislav Ignjatovic davon sprach, dass es „heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen“ gegeben habe, dass „einzig und allein die zwei Punkte zählen. Der Sieg war enorm wichtig. Wir haben Moral bewiesen und uns endlich auch mal wieder in einem engen Match belohnt. Ich merke, es kommen bessere Zeiten.“ Luis König Figge dankte Kyle Castlin: „Er war am Ende überragend!“ „KC hat am Ende die Nerven behalten und uns gerettet“, freute sich Ignjatovic über einen seiner Helden des Abends.

„Unsere Schussquote hat zwar wieder einmal zu wünschen übriggelassen, dennoch haben wir auswärts 92 Punkte markiert“, wunderte sich „Frenki“ Ignjatovic ein wenig über die starke Offensivleistung. „Der Sieg war aber verdient, ich bin echt stolz auf meine Jungs!“ Das konnte der 46ers-Übungsleiter auch sein, denn von Beginn an machten die Mittelhessen klar, dass sie in die Playoffs wollen.

Beim dritten Nachfassen durch Till Gloger zum zwischenzeitlichen 9:9 (4.), beim krachenden Dunk von Jonathan Maier zum 22:21 (10.), beim 62:55 (30.) von Robin Benzing, der den bulligen Fabien Kondo wie in einer Telefonzelle frisch machte, beim 72:61 durch Kyle Castlin, der einen Tempogegenstoß abrupt abstoppte, um hinter der Dreierlinie zu vollenden, erst recht aber beim 74:61 von Kyle Castlin nach Steal unter dem eigenen Korb kam das Giessener Selbstbewusstsein zum Vorschein.

Dass der 59-Jährige Ignjatovic nach der Schlusssirene mit der Becker-Faust über das Parkett bretterte, war ihm nicht zu verdenken, schließlich waren die letzten Monate für ihn kein Zuckerschlecken. „Dass so viele von euch mitgefahren sind, obwohl unsere Saison bisher eher bescheiden war, ist großartig“, wandte sich der Deutsch-Serbe freudig winkend an die auf der Tribüne nach ihm rufenden 46ers-Anhänger. „Ihr seid einmalig.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 65:90

In diesem Jahr sind die HAKRO Merlins noch ungeschlagen. Zur aktuellen Siegesserie aus acht Spielen sollte in Nürnberg ein weiterer Erfolg dazukommen. Headcoach David McCray konnte erstmals nach zwei Partien wieder aus dem Vollen schöpfen, als Vinnie Shahid, der zuletzt zwei Partien aufgrund einer Gehirnerschütterung verpasste, in den Kader der Zauberer zurückkehrte.

Der Start in die Partie begann für beide Teams holprig. Gaines eröffnete schließlich nach fast zwei Minuten das Spiel von der Freiwurflinie, woraufhin die Gastgeber jedoch sofort mit einem Führungswechsel antworteten. Doch die Gäste kamen nun richtig in Fahrt. Shahid traf von der Freiwurflinie zur ersten zweistelligen Führung (9:19). Und wieder war es Shahid, der mit der Schlusssirene weitere zwei Zähler addierte und mit 9:21 die Mannschaften in die erste Pause verabschiedete.

Auch ins zweite Viertel starten die Crailsheimer mit den ersten Punkten. Per And-One erhöhte Gardner, ehe die Falcons punkteten und David McCray zu seiner ersten Auszeit brachten (13:24). Diese zeigte sofort Wirkung und nun waren es die Nürnberger die in Bedrängnis gerieten. De Oliveira war es, der durch drei weitere Punkte den Vorsprung auf über 20 Punkte zu erhöhen, bevor seine Teamkollegen weitere Zähler addierten und die Mannschaften mit 49:25 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts anbrennen. Immer wieder fanden die Würfe der Zauberer die Reuse und erhöhten die Führung schnell auf 30 Zähler (31:62, 23. Minute). Whitt, Lagerpusch und Taylor nutzen jedoch eine punktearme Phase der Merlins, um sich wieder ein wenig heranzuspielen. Nach einem 7:3-Lauf der Hohenloher war jedoch alles wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Komfortabel in Führung ging es schließlich mit 75:45 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

Zum Start des letzten Viertels mussten die Zauberer ein Weile auf die ersten Punkte warten. Nach über drei gespielten Minuten erlöste Welp die Crailsheimer von ihrer Trockenphase. Nun trafen die Zauberer immer wieder die Reuse und spielten sich in einen Rausch. Den Gastgebern war die bevorstehende Niederlage längst bewusst. Beim Stand von 65:90 ertönte die Schlusssirene und besiegelte den neunten Erfolg in Reihe für die Merlins.

 

14.02.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Paderborn Baskets 105:99

Der BG Göttingen ist die Revanche erneut geglückt. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend gegen die Paderborn Baskets nach Verlängerung 105:99 (46:41, 92:92). Vor 2.217 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten beiden Mannschaften eine kämpferische Leistung, in der es elf Führungswechsel gab und sich die Veilchen nur einmal zweistellig absetzten.

Die Veilchen hatten Probleme, in der Offensive ihren Rhythmus zu finden. Erst nach mehr als drei Minuten erlöste Wes Dreamer die BG-Fans mit seinen Punkten zum 2:7. Kurz darauf verkürzte Jackson von außen auf 5:9, doch die Paderborner zwangen die Göttinger weiterhin zu schweren Würfen. Hendrik Drescher traf von außen zum 15:19, kurz darauf schloss Jackson den 7:0-Lauf zum 19:19 ab. Jalen Johnson stellte den 19:21-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt lief es im Angriff besser für die Hausherren. Nach einem Block von Mathis Mönninghoff schloss Daniel Kirchner den Schnellangriff per Dreier zur ersten BG-Führung ab (27:25). Beide Teams bewegten sich nun auf Augenhöhe. Die Paderborner blieben gefährlich, sodass der wieder genesene Eyassu Worku per Dreier auf 39:36 verkürzte. In die Halbzeitpause gingen die Veilchen mit einer 46:41-Führung.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren Gas und bauten ihren Vorsprung durch zwei Dreier erstmals zweistellig aus (52:41). Doch die Baskets ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten zum 52:46 (24.). Mönninghoff verschaffte seinem Team wieder ein wenig Luft (57:48). Matej Silic schloss einen 0:8-Lauf zum 59:60 ab. Nils Schmitz holte die BG-Führung zurück; Sears baute diese wieder etwas aus (65:60). So ging es für sie mit einer knappen 69:68-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel gaben die Paderborner noch einmal alles, während die BG keine guten Lösungen fand. Johnson baute den Baskets-Vorsprung auf 71:75 aus. Nach einem Drei-Punkte-Spiel von Julius Böhmer holte sich die BG die Führung zurück (80:79). Der Däne Jonathan Klussmann traf einen Dreier zum 91:92, im Gegenzug verpassten die Göttinger die Führung und mussten foulen, um noch eine Chance zu haben. Der sonst so sichere Klussmann vergab beide Freiwürfe. Beim letzten Angriff wurde Kirchner gefoult. Der Guard traf nur einen Freiwurf zum Ausgleich. So ging es in die Verlängerung.

Im Extra-Abschnitt zeigten sich die Erfahrenheit des Strauß-Teams, dass gleich 96:92 in Front ging. Die Baskets hatten Möglichkeiten, die Partie weiterhin sehr eng zu halten, vergaben allerdings vier Freiwürfe hintereinander, sodass die BG zum 102:96 traf. Die Gastgeber machten die Tür für Paderborn noch einmal auf, als sie Osawe ein Drei-Punkte-Spiel zum 102:99 gestatteten, doch der starke Böhmer sicherte den Sieg mit seinem Dreier zum 105:99.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 92:102

Es war alles drin in diesem Derby am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die VfL SparkassenStars Bochum lieferten dem Spitzenreiter Phoenix Hagen einen großen Fight, am Ende mussten sie sich aber unter anderem aufgrund einer unglaublichen Dreierquote der Gäste und einem überragenden Devin Schmidt geschlagen geben.

Beide Fanlager pushten ihre Teams von Beginn an lautstark und die Partie begann auch rasant. Hochprozentig trafen sie beide und lagen zunächst Kopf-an-Kopf. Ein 11:0-Lauf der Hagener zwang Bochums Headcoach Felix Banobre dann aber nach 5 Minuten zu einer ersten Auszeit. Danach kann sie wieder etwas näher heran, dennoch gewann Hagen das erste Viertel mit 27:20.

Dravon Mangum und Antonio Williams verkürzten den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels auf nur noch drei Punkte. Wie so oft an diesem Abend hatte Hagen die richtige Antwort parat Graves und Schwieger trafen jeweils für Drei und ließen die Partie nicht kippen. 2 Minuten vor der Halbzeit versenkte Omuvwie einen Dreier und baute damit den Vorsprung auf 12 Punkte für die Feuervögel aus. Die SparkassenStars lagen vor den letzten beiden Vierteln mit 16 Punkten zurück (37:53).

Im dritten Viertel begann dann die Devin Schmidt Show. Mit vier Dreiern in drei Minuten sorgte er für eine Vorentscheidung. Die „Kopf ab“-Geste und das überflüssige unsportliche Foul gegen Niklas Geske im direkten Anschluss hinterließen aber einen bitteren Beigeschmack. Der Rückstand der Bochumer war nun auf 21 Punkte angewachsen. Bis zum Viertelende konnten die Gastgeber auf 60:77 verkürzen.  Und sie gaben sich nicht auf, kämpften sich über intensive Defense und viele Ballgewinnen heran.

Kurzzeitig wankte der Tabellenführer etwas, als der Rückstand auf unter 10 Punkte fiel. Aber egal wer von der Bank kommt, jeder hat die individuelle Klasse, um das Team aus solchen Situationen heraus zu manövrieren. Tim Uhlemann sorgte mit einem Dreier dafür, dass der Vorsprung wieder auf 14 Punkte anwuchs. Bochum gab nicht auf und warf bis zum Schluss alles in die Waagschale. Das honorierten die Fans und feierten ihr Team trotz der 92-102 Niederlage mit stehenden Ovationen.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz 84:68

Zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 konnten die Bozic Knights den 13. Saisonsieg einfahren und stehen in der Tabelle auf Platz sechs. Gegen angeschlagenen Koblenzer reicht ein starkes drittes Viertel, um sich beim 84:68 Heimerfolg die Punkte zu sichern.

Die Ritter kamen engagiert und intensiv in die Partie, gingen folgerichtig auch relativ früh zweistellig in Führung, doch von da an schalteten die Teckstädter einen Gang zurück. Offene Bälle wanderten zu den Koblenzern, die aufopferungsvoll kämpften und sich ins Spiel verbissen. So schwankte das Spiel von Minute zu Minute. Im ersten Viertel hielten die Teckstädter noch den Vorsprung (22:14), jedoch gehörte den Baskets Viertel Nr. zwei.

„Hier fehlt es uns an Erfahrung. Den Fehler machen wir nicht zum ersten Mal in der Saison, dass wir sehen und fühlen, dass wir die bessere Mannschaft sind und dann von unserem Stil ablassen und uns in dumme Aktionen verstricken, nicht mehr mit der gleichen Konzentration agieren und nur noch mit 90% spielen,“ ergänzt Schmidt. Entsprechend deutlich dürfte die Halbzeitansprache gewesen sein, denn die Gastgeber kamen mit völlig veränderter Körpersprache zurück aufs Feld.

Zwar saßen zu Beginn die freien Würfe nicht, aber in der Defensive wurde nun kompromisslos und konsequent agiert. Die Halle honorierte den Einsatz mit lautstarkem Support. Die Koblenzer waren nun überfordert und konnten dem Energierschwall der Ritter wenig entgegensetzen. Nach dem dritten Viertel stand es 69:48. Die Vorentscheidung im Spiel.

Doch erneut bissen sich die Gäste zurück ins Spiel, gaben nicht auf und wie zu Beginn des Spiels begangen die Kirchheimer den Fehler zu früh etwas Schwung herauszunehmen, sodass der Spielstand drauf und dran war auf unter zehn Punkten Vorsprung zu fallen. Die Knights brauchten einige Minuten um sich nochmals neu zu fokussieren und mit einigen wichtigen Aktionen durch Tyrel Morgan, den letztlich verdienten Sieg nach Hause zu bringen.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth 66:84

Mit einer dominanten Leistung ab Mitte des dritten Viertels sicherte sich der BBC Bayreuth am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen wichtigen 84:66 (35:36) -Auswärtssieg im Abstiegskampf bei den Tigers Tübingen und rückt damit in der Tabelle auf Rang zwölf nach vorne.

Lenny Liedtke brachte Bayreuth nach starker Penetration mit 2:0 in Front, Rayshawn Mart erhöhte auf 4:0 und 6:2. Tehree Horn machte mit dem ersten Dreier der Partie zum 11:2 den guten Start des BBC perfekt. In der Folge kämpften sich die Tigers auf 9:11 heran. Horn erwiderte mit einem Dreier zum 14:9 und Liedtke ließ das 16:9 folgen. Mart erhöhte weiter auf 18:9. Horn machte den Bayreuther Vorsprung mit dem 24:13 zum Ende des ersten Viertels zweistellig.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Tübingen auf 21:24. Liedtke beendete den 8:0-Run der Gastgeber mit den ersten Bayreuther Punkten nach vier Minuten im zweiten Viertel zum 26:21. Till Jönke brachte die Gäste wieder auf 25:26 heran. Nach Freiwurftreffern des beim Dreier gefoulten Allen stand es eine Minute vor der Halbzeit 35:30 für die Gäste. Dann drehten die Tübinger aber nochmal auf und gingen nach einem 6:0-Run in den letzten 60 Sekunden mit einer 36:35-Führung in die Halbzeitpause.

Nach fast zwei Minuten im dritten Viertel erhöhte Jönke für Tübingen auf 38:35, Mart verkürzte im Gegenzug auf 37:38 und brachte im Anschluss den BBC mit einem Drei-Punkte-Spiel wieder mit 40:38 in Führung. Die Partie blieb absolut eng und intensiv. Felix Edwardsson erhöhte für die Tigers mit einem Dreier auf 48:43. Allen traf zum 47:48 und stellte anschließend mit einem Dreier auf 50:48 für den BBC. Cantia Rahming traf einen seiner beiden Freiwürfe zum 59:50 nach 30 Minuten.

Mart stellte zu Beginn des Schlussviertels auf 61:52 für den BBC. Nach einem unsportlichen Foul gegen Rahming verkürzten die Tigers in der Folge auf 61:55. Jönke brachte Tübingen weiter auf 61:57 heran. Allen machte den Vorsprung mit 69:59 nach knapp 34 Minuten zweistellig. Tübingen verkürzte dann wieder nach einem 6:0-Lauf auf 72:65. Diallo dunkte noch zum Endstand von 84:66. Man hatte damit nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Tigers geholt.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen 84:80

Chance zur Weichenstellung im direkten Duell um den Klassenerhalt in mental starker Manier genutzt: Die Uni Baskets feierten am Samstagabend beim 84:80 (46:41) gegen Bayer Giants Leverkusen ihren sechsten Saisonerfolg. Als Tabellen-17. sind die Uni Baskets jetzt punktgleich mit Leverkusen (18.) und den SBB Baskets (16.).

Beide Trainer erwarteten kein schönes, sondern ein kampfbetontes Spiel. Es kam anders. Es war vom Hochball an ebenso attraktiv wie kampfbetont im Auftaktviertel. Etwas treffsicherer kam der Gast – insbesondere über acht Zähler von Dennis Heinzmann – hinein (9:13). Dann verwandelten die Gastgeber nach sehr guten Defensivsequenzen und mehrfach guter Ballbewegung die ersten Dreier zum Führungswechsel (17:13). Leverkusen übernahm wieder leicht das Kommando, sorgte für den neuerlichen, knappen Vorsprung nach den ersten zehn Minuten: 23:24.

In den zweiten zehn Minuten setzten beide Offensivreihen zunächst weniger Akzente, forciert auch durch gute Defensivarbeit beiderseits. Philipp Alston glich aus (26:26, 13.). Andrew O’Brien leitete den ersten kleineren Lauf der Münsteraner ein. Nun lautete weiterhin Heinzmann versus Uni Baskets das Match-up der Partie. Der Leverkusener Big Man verkürzte nach seinem nächsten Korbleger auf 41:37. Oli Pahnke erkämpfte Freiwürfe und beendete die erste Hälfte von der Linie zur 46:41-Pausenführung.

Nach Wiederbeginn stellten die Uni Baskets auf 56:49 (24.), bevor der Gastgeber dann den Fokus verlor. Leverkusen glich schnell per 7:0-Lauf aus (56:56, 25.). Mental starke Uni Baskets ließen den Führungswechsel aber nicht zu, auch wenn Dennis Heinzmann weiter scorte. Im Gegenteil: Mit einem klasse Schlussspurt im dritten Viertel schlugen sie über einen 7:0-Lauf zurück. Andrew O’Brien traf unorthodox per Dreier zur 8-Punkte-Führung vor dem packenden Schlussviertel (70:62).

Das letzte Viertel ging für beide Mannschaften in den roten Bereich. Münster forcierte über hohe defensive Intensität Turnover der Giants, versäumte es aber mehrfach, daraus Kapital zur Vorentscheidung zu schlagen. Über seine Defensive hielt das Rohdewald-Team den knapp zweistelligen Vorsprung bis in die Crunchtime (83:74, 36.). Letzte Freiwürfe der Giants schienen den Abend noch mal unschöner enden zu lassen. Dennis Heinzmann ließ aber einen liegen (83:80). Der dritte Heimsieg war deshalb 4,5 Sekunden vor dem Ende nicht mehr in Gefahr.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:94

Nach zuletzt drei Niederlagen und in einer Situation großer Personalsorgen sind die PS Karlsruhe LIONS am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA über sich hinausgewachsen und konnten ihre Negativserie erfolgreich stoppen. Beim favorisierten Tabellenfünften, den Artland Dragons, konnten die LIONS nach 40 kräftezehrenden Minuten verdient jubeln. Endstand am 15. Februar in Quakenbrück: 87:94.

In einer spielerisch ausgeglichenen Anfangsphase zeigten sich die LIONS physisch sehr präsent, zogen ihr schnelles Umschaltspiel auf und setzten immer wieder nach. Der Ausfall der beiden verletzten Big Men Maurice Pluskota und Wesley Oba wurde von Headcoach Demond Greenes Team erstaunlich gut kompensiert. Die Hausherren nahmen eine 26:23-Führung mit in den zweiten Abschnitt, in dem Karlsruhe das Fundament für den späteren Sieg legte.

Die Gäste machten das Spiel immer wieder schnell, ließen den Ball gut zirkulieren, trafen die richtige Wurfauswahl und setzten in Minute 17 – nach dem Ausgleich und in einer zunehmend hitzigen Phase – ein Ausrufezeichen: Binnen weniger als 60 Sekunden schraubten die LIONS den Spielstand von 36:37 auf 36:48. Isaiah Hart sorgte dann mit einem weiten Dreier-Buzzerbeater für den Schlusspunkt hinter der ersten Halbzeit. Beim Stand von 42:52 wurden die Seiten gewechselt.

Artland fand nun wieder in den Rhythmus und gestaltete die Begegnung ausgeglichen. Karlsruhe setzte weiterhin auf Fastbreaks und machte keine Anstalten, das Tempo zu drosseln. Zwar sanken nun die LIONS-Trefferquoten, aber die Körpersprache des Teams war weiterhin positiv und der Siegeswille klar erkennbar. Vor den abschließenden zehn Minuten stand es 67:76. Es folgte ein verrücktes und am Ende Basketball-typisch hochspannendes Schlussviertel.

Nachdem Karlsruhe mittels sicherer Distanztreffer auf 18 Punkte davongezogen war und die Dragons ihrerseits über drei Minuten nicht zu scoren vermochten, drehten sich die Verhältnisse um. Mit einem 16:2-Run leiteten die Gastgeber im Artland eine dramatische Crunchtime ein. Denn knapp zwei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 83:87. Die LIONS behielten aber auch in dieser Situation die Nerven und belohnten sich für ihren Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 76:79

Ein überraschend knappes Spiel an einem ungewöhnlichen Spieltag, jedenfalls für Kölner Verhältnisse. Am Karnevalssonntag unterlagen die RheinStars am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 76:79 (37:39) dem Tabellenvierten Eisbären Bremerhaven – und ärgerten sich nachher zurecht, weil mehr möglich gewesen wäre gegen den Favoriten.

Anders als in der Vorwoche gegen die Uni Baskets Münster hatten die Gäste diesmal den besseren Start und holten sich mit 16:21 die ersten zehn Minuten. Die RheinStars aber arbeiteten sich vor allem dank Miller, Günther und des starken Kenny Baptiste zurück ins Spiel und lagen in der 17. Minute 35:30 vorne. Die Eisbären konterten und kamen mit einem Viertel-übergreifenden 9:0-Lauf zum 37:41 (21.). Von diesem Zeitpunkt an lagen die Mannen von Trainer Steven Esterkamp vorne.

Köln aber blieb bis in die Schlusssekunden hartnäckig dran. So wurde es ein kleines, überraschend spannendes Basketballfest, dem die RheinStars nicht die Krone aufsetzen konnten. Ob nun bei 63:68, 72:76 oder 74:77 – immer wieder vermasselten die Kölner sich selbst den entscheidenden Schritt zum endgültigen Umschwung. Bremerhaven konnte sich dem Zugriff der RheinStars beständig entziehen und brachte den Auswärtssieg verdient über die Ziellinie.

Es ist mittlerweile bemerkenswert, dass die Kölner in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit ihren Coaches den Abstand zu den Topteams weiter verringern können. Wobei die Lücke sichtbar bleibt, denn noch ist das Spiel der RheinStars zu fehlerbehaftet. Das war beim Fünften Artland Dragons ebenso zu beobachten wie am Sonntag gegen die Eisbären als Vierten der Liga.

Außerdem fehlt den RheinStars in dieser Saison oft noch das Quäntchen Biss und Entschlossenheit, um wirklich ein Teil des sicheren Mittelfelds werden zu können. So bleibt es aktuell beim Kampf um den Klassenerhalt. Wenn auch mit guten Aussichten auf Erfolg, denn der Abstand nach unten zu den beiden Abstiegsplätzen beträgt weiterhin drei Siege.