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Nachberichte ProB Süd 26. Spieltag

28.03.2026 18:30 Uhr // BBC Coburg vs. CATL Basketball Löwen 89:65

Der BBC Coburg hat seine starke Form zum Hauptrundenabschluss bestätigt und das Franken-Thüringen-Derby gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt vor 1.265 Zuschauern in der HUK-COBURG arena klar mit 89:65 gewonnen. Damit feierten die Vestestädter ihren sechsten Sieg in Serie und gehen als Tabellenzweiter in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei Darius Dawson früh Verantwortung übernahm und die ersten zehn Coburger Punkte erzielte. Anschließend übernahm der BBC zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Gastgeber ihren Rhythmus und setzten sich bereits im zweiten Viertel deutlicher ab. Zur Halbzeit führte Coburg verdient mit 48:32. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BBC dominant.

Mit einem starken Lauf zu Beginn des dritten Viertels bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus und ließen keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Die Offensive lief flüssig, defensiv ließ man kaum etwas zu, sodass frühzeitig auch die zweite Reihe wichtige Spielminuten sammeln konnte. Topscorer war einmal mehr Darius Dawson mit 16 Punkten. Zudem punkteten mit Nico Wenzl (14 Punkten), Felix Egger (13 Punkten), Dylan Fasoyiro (12 Punkten) und Leo Ćosić (10 Punkten) gleich mehrere Spieler zweistellig. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, jetzt nicht unbedingt wegen dem Spiel heute, sondern grundsätzlich wegen unserer Entwicklung. Wir haben die letzten Spiele sehr erwachsen über die Bühne gebracht“, erklärte Head Coach Patrick Seidel. Da Tabellenführer Ulm parallel gewann, bleibt Coburg auf Rang zwei. Im Playoff-Achtelfinale treffen die Oberfranken nun auf die Neustadt temps Shooters.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 89:87

Die SV Fellbach Flashers haben sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem dramatischen 89:87-Erfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie den dritten Tabellenplatz gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie bewiesen die Gastgeber große Moral und drehten das Spiel nach zwischenzeitlichem Rückstand. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und offensiv geprägtes Duell. Würzburg, bereits als Absteiger feststehend, spielte befreit auf und hielt die Partie über weite Strecken offen. Vor allem Lukas Roth (19 Punkte) sowie die Big Men Sokolov (18 Punkte, 13 Rebounds) und David Gerhard (16 Punkte) setzten immer wieder Akzente. Fellbach hielt mit aggressiver Defense dagegen und zwang die Gäste zu zahlreichen Ballverlusten. Trotz personeller Probleme stemmten sich die Flashers gegen den Rückstand.

Nach der Pause übernahm zunächst Würzburg die Kontrolle und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf 67:56 davon. Doch im Schlussabschnitt zeigte Fellbach erneut seinen Kampfgeist: Mit einem starken Lauf drehten die Gastgeber das Spiel und gingen selbst in Führung. In der Crunchtime wurde es noch einmal dramatisch. Würzburg glich zum 87:87 aus, doch die Flashers spielten ihren letzten Angriff geduldig aus. Mateus Rodrigues übernahm Verantwortung und traf 26 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Wurf zum Sieg. Bester Werfer der Flashers war Nik Schlpf mit 23 Punkten und 10 Assists. Rodrigues (20 Punkte) avancierte mit seinem Gamewinner zum Matchwinner, während Tyseem Lyles mit 18 Punkten, 12 Rebounds und 7 Steals ein starkes Allround-Spiel zeigte. Mit dem knappen Erfolg sichern sich die Fellbacher nicht nur Platz drei, sondern gehen auch mit viel Selbstvertrauen in die anstehenden Playoffs.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 79:77

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trotz einer knappen 77:79-Niederlage bei den FRAPORT Skyliners Juniors Frankfurt den wichtigen vierten Tabellenplatz gesichert. Möglich machte dies die gleichzeitige Niederlage der Ludwigsburger in Ulm, wodurch sich die Kangaroos das Heimrecht für das Playoff-Achtelfinale sichern konnten. In Frankfurt entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie mit zahlreichen Führungswechseln. Nach einem besseren Start der Gastgeber übernahm Leitershofen zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine deutliche Führung. Vor allem Brendan Gregori überzeugte in dieser Phase mit starker Offensivleistung. Frankfurt kämpfte sich jedoch zurück und ging kurz vor der Halbzeit wieder in Führung, ehe es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause ging.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Die Skyliners kamen zunächst besser aus der Kabine und erspielten sich eine Führung, doch die Kangaroos antworteten mit einem starken 12:0-Lauf und drehten die Partie erneut. In der Schlussphase fehlte den Gästen jedoch die nötige Konsequenz. Frankfurt nutzte seine Chancen, während Leitershofen unter anderem von der Freiwurflinie zu viele Punkte liegen ließ. 19 Sekunden vor dem Ende sorgte Topscorer Desmond Watson mit einem Dreier für die entscheidende Führung, der letzte Angriff der Kangaroos blieb ohne Erfolg.

„Kompliment an meine Jungs für den Kampf. Vielleicht hätten wir heute den Sieg sogar verdient, mit zu vielen vergebenen Freiwürfen und zu vielen zugelassenen Offensivrebounds wird es aber schwer, so ein Spiel zu gewinnen. Es war ein wichtiger Test für die Playoffs“, erklärte BG-Cheftrainer Emanuel Richter nach der Partie. Topscorer auf Seiten der Kangaroos waren Brendan Gregori mit 18 Punkten sowie Brian Dawson (15 Punkten) und Zion Richardson (11 Punkten). Trotz der Niederlage überwiegt das Positive: Mit dem vierten Tabellenplatz sichert sich Leitershofen eine gute Ausgangsposition für die Playoffs, in denen nun die EN Baskets Schwelm warten. Damit geht die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die entscheidende Phase der Saison.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 86:69

Die OrangeAcademy hat sich im letzten Spiel der Hauptrunde mit einem überzeugenden 86:69-Erfolg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den ersten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gesichert. Trotz der Ausfälle von Meissa Faye und Teo Milicic zeigte das junge Team eine reife und dominante Leistung und geht damit als Hauptrundenmeister in die Playoffs. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Ludwigsburg startete mit viel Tempo und erspielte sich früh leichte Vorteile, doch Ulm fand schnell Lösungen und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nach einem intensiven Schlagabtausch im ersten Viertel setzte sich die OrangeAcademy leicht ab und ging mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber. Während Ludwigsburg offensiv kaum noch Zugriff fand, erhöhte Ulm den Druck und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Mit einer stabilen Defensive und klar strukturierten Offensivaktionen erspielten sich die Uuulmer eine verdiente Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dominierte die OrangeAcademy die Partie. Ludwigsburg kam nur selten zu guten Abschlüssen, während Ulm die Schwächephase des Gegners konsequent nutzte und den Vorsprung weiter ausbaute. Spätestens im Schlussviertel war die Entscheidung gefallen, als die Gastgeber zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzogen und das Spiel souverän kontrollierten. „Gratulation an mein Team zu diesem Sieg. Vor allem auch mit den Ausfällen von Teo und Meissa haben wir heute eine absolut gute Leistung gezeigt und haben uns mit einer tollen Hauptrunde beschenkt. Der erste Platz mit einem Team von 18 Jahren ist alles andere als selbstverständlich und da ziehe ich den Hut vor meinen Spielern, die über das ganze Jahr toll gearbeitet haben und sich jetzt auch belohnen konnten. Jetzt liegt der volle Fokus auf Rhöndorf in der ersten Playoff-Runde“, erklärte Head Coach Florian Flabb nach der Partie. Offensiv ragte vor allem Joel Cwik mit 25 Punkten heraus. Endurance Aiyamenkhue überzeugte mit 19 Punkten und 9 Rebounds, während auch Zoran Milicic (14 Punkte) und Namori Omog (11 Punkte, 6 Assists) wichtige Akzente setzten.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 69:95

Der TV Langen hat sein letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich mit 69:95 gegen den FC Bayern Basketball II verloren. Gegen die noch um die Playoff-Plätze kämpfenden Münchner konnten die Giraffen nur in der Anfangsphase mithalten, ehe die Gäste die Partie klar an sich rissen. Zunächst erwischte Langen einen ordentlichen Start und lag nach starken Distanzwürfen, unter anderem von Risto Vasiljevic, mit 16:11 in Führung. Doch im Anschluss folgte ein spielentscheidender Lauf der Bayern: Mit einem 18:0-Run drehten die Gäste die Partie und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand der Hausherren auf 36:55 an.

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Langener kein Mittel gegen die spielerisch und taktisch überlegenen Münchner. Zwar stabilisierte sich das Team phasenweise und gestaltete das Schlussviertel ausgeglichen, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Niklas Pons war mit 17 Punkten bester Werfer der Giraffen, gefolgt von Risto Vasiljevic (14 Punkten ) und Fabian Baumgarten (10 Punkten). Trotz der Niederlage stand am Ende vor allem der gesicherte Klassenerhalt im Fokus, den Langen gemeinsam mit den Fans feierte. „Wenn man einen Blick auf diese Saison wirft, können wir zufrieden sein mit neun Siegen und dem elften Tabellenplatz“, resümierte Headcoach Tobias Jahn. „Man kann nur stolz sein auf diese Mannschaft und wie sehr sich alle Spieler reingehängt haben.“

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 60:62

Die Dresden Titans haben sich mit einem hart erkämpften 62:60-Auswärtssieg bei den Ahorn Camp Baskets Speyer das Ticket für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie behielten die Elbriesen in der Schlussphase die Nerven und belohnten sich für eine kämpferische Leistung. Dresden erwischte den besseren Start und setzte früh defensive Akzente. Vor allem unter dem Korb präsentierten sich die Titans stabil, wodurch Speyer nur schwer ins Spiel fand. Dennoch kamen die Gastgeber im Laufe des ersten Viertels besser in Rhythmus und hielten die Partie eng. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel geprägt von intensiver Defense und wenig offensivem Flow, sodass Dresden mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Titans zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Simeon Dimitrov, der wichtige Dreier traf, und Kevin Kollmar, der immer wieder offensive Impulse setzte, konnte sich Dresden zwischenzeitlich etwas absetzen. Mit einer 49:40-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort wurde es noch einmal dramatisch. Speyer kämpfte sich zurück und nutzte eine schwächere Phase der Gäste, um den Rückstand zu verkürzen. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi, in dem beide Teams mehrfach Chancen auf die Entscheidung hatten. 15 Sekunden vor dem Ende ließ Speyer die mögliche Führung an der Freiwurflinie liegen. Auf der anderen Seite behielt Dresden die Ruhe: Kollmar leitete den entscheidenden Angriff ein und setzte Best Otakho in Szene, der den Ball erfolgreich im Korb unterbrachte. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte sein Ziel, sodass die Titans den knappen Sieg über die Zeit brachten.

„Wir haben in dem Spiel wirklich Charakter gezeigt und konnten die Energie über 40 Minuten hochhalten. Besonders defensiv hat sich der Trend der letzten Wochen fortgesetzt“, erklärte Headcoach Valentino Lott. Bester Werfer der Titans war Kevin Kollmar mit 19 Punkten, unterstützt von Dimitrov (15 Punkten) und Otakho, der mit einem Double-Double (10 Punkte, 10 Rebounds) überzeugte.

Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

28.03.2026 18:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. SC Rist Wedel 86:95

RASTA Vechta II hat am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine 86:95-Niederlage gegen den SC Rist Wedel hinnehmen müssen. Trotz einer über weite Strecken guten Offensivleistung fehlte es den Gastgebern vor allem in der Zone an Durchsetzungsvermögen. Die Partie begann mit Vorteilen für Wedel, das früh durch Lincoln Rosebush die Kontrolle übernahm und sich schnell eine Führung erspielte. Vechta hielt mit erfolgreichen Distanzwürfen dagegen und blieb im Spiel, konnte jedoch bereits im ersten Viertel die physische Überlegenheit der Gäste unter den Körben nicht kompensieren. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich RASTA II zurück und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Vor allem die starke Dreierquote sorgte dafür, dass die Gastgeber das Spiel offen gestalten konnten. Dennoch zeichnete sich bereits zur Halbzeit ein entscheidender Faktor ab: Wedel dominierte das Rebounding deutlich und kam immer wieder zu zweiten Chancen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Vechta traf weiterhin hochprozentig von außen und hielt die Führung phasenweise, doch Wedel antwortete immer wieder – insbesondere durch Rosebush, der am Ende mit 30 Punkten herausragte. Vor dem Schlussviertel hatten sich die Gäste erneut einen kleinen Vorsprung erarbeitet. In der Crunchtime konnte Vechta das Spiel zunächst noch einmal spannend machen und verkürzte mehrfach auf wenige Punkte. Doch Wedel blieb abgeklärt, nutzte seine Vorteile unter dem Korb konsequent aus und entschied die Partie mit einem 9:2-Lauf in den letzten Minuten. „Wir haben es heute über weite Strecken gut gemacht. Das Rebounding der Wedeler, vor allem am offensiven Ende, hat uns letztlich sicherlich gekillt“, erklärte Headcoach Harm-Ubbo Horst. Ausschlaggebend war vor allem die klare Rebound-Differenz (27:53) sowie die vielen zweiten Chancen der Gäste, die daraus 21 Punkte erzielten. Trotz 16 getroffener Dreier und nur zwölf Ballverlusten konnte RASTA II diese Defizite nicht kompensieren.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Hertener Löwen vs. EN BASKETS Schwelm 62:68

Die Hertener Löwen haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 62:68 gegen die EN Baskets Schwelm verloren. In einer intensiven und physischen Partie kämpften sich die Gastgeber nach deutlichem Rückstand noch einmal eindrucksvoll zurück, mussten sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beide Teams verteidigten intensiv, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Herten erspielte sich zwischenzeitlich eine kleine Führung, doch Schwelm blieb dran und ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Die Löwen hatten Probleme im Offensivspiel und leisteten sich zu viele Fehler, während Schwelm seine Chancen konsequent nutzte. Ein Lauf der Gäste sorgte für einen deutlicheren Rückstand, sodass Herten mit 31:40 in die Halbzeit ging.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Löwen zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Schwelm nutzte die Unsicherheiten der Gastgeber und baute die Führung zwischenzeitlich auf 15 Punkte aus. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnte Herten den Abstand wieder etwas reduzieren. Im Schlussviertel zeigte das Löwenrudel dann große Moral. Mit aggressiver Defense und viel Energie kämpfte sich das Team Punkt für Punkt zurück und war kurz vor Ende wieder in Schlagdistanz. Eine strittige Szene mit einem technischen Foul stoppte jedoch den Lauf der Gastgeber, sodass Schwelm den Vorsprung ins Ziel brachte. „Glückwunsch an Schwelm zum verdienten Sieg. Uns hat in der ersten Halbzeit die Frische gefehlt und wir haben in einigen Situationen schlechte Entscheidungen getroffen“, erklärte Trainer Robin Singh. Trotz der Niederlage beenden die Hertener Löwen die Hauptrunde auf dem sechsten Tabellenplatz.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. ETB Miners 62:81

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 62:81 gegen die ETB Miners Essen verloren. Vor allem offensiv fanden die Gastgeber über weite Strecken keinen Rhythmus und konnten dem Tabellenführer nur phasenweise Paroli bieten. Essen erwischte den besseren Start und setzte sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Iserlohn hatte früh Probleme, zu guten Abschlüssen zu kommen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Mit einem klaren Rückstand ging es in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert: Die Kangaroos taten sich weiterhin schwer im Angriff, sodass Essen den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 43:26 ausbauen konnte.

Ein entscheidender Faktor war die schwache Wurfquote der Gastgeber, insbesondere von der Dreierlinie. Nur sieben von 39 Versuchen fanden ihr Ziel, wodurch viele Angriffe ohne Erfolg blieben. Insgesamt traf Iserlohn lediglich 20 seiner 72 Würfe aus dem Feld. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Die Kangaroos gaben sich jedoch nicht auf und zeigten im Schlussviertel noch einmal Moral. Mit einem 20:13 im letzten Abschnitt gestalteten sie das Ergebnis zumindest etwas freundlicher. Bester Akteur auf Seiten der Kangaroos war Tyson Leitao mit 14 Punkten und 12 Rebounds.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. LOK BERNAU 81:99

LOK Bernau hat mit einem überzeugenden 99:81-Auswärtssieg bei den TKS 49ers ein klares Ausrufezeichen zum Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesetzt. Mit dem 20. Saisonsieg bestätigte das Team seine starke Form und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Bernau erwischte einen guten Start und übernahm nach kurzer Anfangsphase schnell die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich das Team treffsicher und legte bereits im ersten Viertel den Grundstein für die Führung. Stahnsdorf hielt zunächst dagegen, doch die Gäste behielten die Oberhand und gingen mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Viertel setzte sich Bernau weiter ab. Durch gute Ballbewegung und konsequente Abschlüsse erspielten sich die Gäste einen komfortablen Vorsprung, während die Partie zunehmend intensiver wurde. Viele Fouls und Freiwürfe bestimmten phasenweise das Spiel, doch Bernau blieb ruhig und führte zur Halbzeit verdient mit 53:37.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb LOK dominant. Die mannschaftliche Geschlossenheit war der entscheidende Faktor: Sechs Spieler punkteten zweistellig, insgesamt standen starke Teamwerte wie 18 Assists und 56 Rebounds zu Buche. Zwar kam Stahnsdorf mit einem Lauf noch einmal heran, doch Bernau hielt dagegen und ging mit einer deutlichen Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel noch einmal körperbetonter und von vielen Unterbrechungen geprägt, ohne dass der Sieg der Gäste ernsthaft in Gefahr geriet. Bernau brachte den Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich einen verdienten Derbysieg. Topscorer auf Seiten von LOK war Anthony Watkins mit 17 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich Guy Artman (15 Punkten), Nevio Bennefeld (14 Punkten) sowie Akim-Jamal Jonah, der mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double auflegte.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BSW Sixers 100:98

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich mit einem dramatischen 100:98-Erfolg über die BSW Sixers den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert und gehen damit mit Heimrecht in die Playoffs. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie fiel die Entscheidung erst mit einem spektakulären Alley-oop zum Sieg. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Gäste aus Sandersdorf hielten trotz fehlender sportlicher Bedeutung stark dagegen und überzeugten vor allem durch gute Ballbewegung und Treffsicherheit von außen. Westerstede setzte dagegen mit Tempo und individueller Qualität immer wieder offensive Akzente.

Auch in der Schlussphase blieb es eng. 18 Sekunden vor dem Ende schien Westerstede nach Freiwürfen von Jon’il Fugett bereits auf der Siegerstraße, doch die Sixers antworteten mit zwei schnellen Dreiern und glichen aus. Ohne Auszeit starteten die Gastgeber den letzten Angriff – Fugett brachte den Ball schnell nach vorne und fand Joel Harms, der per Alley-oop den umjubelten Siegtreffer erzielte. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 24 Punkten und 12 Assists. Ebenfalls stark präsentierten sich Beni Fungula (17 Punkte, 8 Rebounds), Djordje Klaric (16 Punkte), Simon Kohlhoff (16 Punkte) sowie Joel Harms, der mit 13 Punkten und 14 Rebounds ein Double Double auflegte. „Das war ein hartes Spiel mit einem glücklichen Ende für uns. Beide Mannschaften begegneten sich 40 Minuten auf Augenhöhe“, erklärte Headcoach Artur Gacaev. Mit dem Sieg verteidigen die Baskets Juniors Platz drei und treffen in der ersten Playoff-Runde auf den FC Bayern Basketball II.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Itzehoe Eagles 78:65

Die TSV Neustadt temps Shooters haben die reguläre Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einem souveränen 78:65-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles beendet. Bereits vor dem Spiel stand der erstmalige Playoff-Einzug fest, dennoch zeigte das Team vor ausverkauftem Shooters Dome eine konzentrierte und starke Leistung. Neustadt erwischte einen guten Start und setzte sich früh ab. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte ein 12:2-Lauf für eine erste deutliche Führung, die die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels auf 29:20 ausbauten. Vor allem offensiv präsentierten sich die Shooters effizient und fanden immer wieder gute Lösungen. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich den Rückstand, doch Neustadt hatte stets die passende Antwort. Mit einer knappen, aber verdienten 47:42-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch einmal enger, als Itzehoe bis auf zwei Punkte herankam. Doch genau in dieser Phase zeigten die Shooters ihre Qualität, zogen das Tempo wieder an und stellten den Vorsprung schnell wieder her. Mit einer 61:51-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort ließ Neustadt nichts mehr anbrennen. Die Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, bauten ihren Vorsprung weiter aus und brachten den Sieg souverän über die Zeit. „Es war ein fantastischer Abend und gleichzeitig das letzte Spiel der Hauptrunde. Alle Spieler konnten nochmal was zeigen und die Fans bekamen ein schnelles Basketballspiel zu sehen“, erklärte Geschäftsführer Sport Jan Gebauer. Mit dem Erfolg schließen die temps Shooters die Hauptrunde auf einem starken siebten Tabellenplatz ab. In den Playoffs wartet nun mit dem BBC Coburg eine anspruchsvolle Aufgabe, in die Neustadt mit viel Selbstvertrauen gehen wird.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy 81:79

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einem dramatischen 81:79-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy am letzten Spieltag der Hauptrunde das Playoff-Ticket in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie fiel die Entscheidung erst mit der Schlusssirene. Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Gastgeber vielversprechend. Rhöndorf erspielte sich früh eine Führung, hatte jedoch große Probleme mit Rostocks Topscorer Jalen Page, der immer wieder Lücken in der Defensive fand. Dennoch behaupteten die Dragons ihre Führung und gingen mit einem Vorsprung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rostock fand offensiv besser ins Spiel und konnte zwischenzeitlich ausgleichen, doch Rhöndorf antwortete mit wichtigen Distanzwürfen und setzte sich bis zur Halbzeit wieder auf 48:39 ab.

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Die Dragons verloren zunächst den Rhythmus, während Rostock das Spiel drehte und erstmals in Führung ging. Auch im Schlussviertel sah es lange nach einem Auswärtssieg aus, als die Gäste sich zwischenzeitlich absetzen konnten. Doch Rhöndorf zeigte große Moral und kämpfte sich zurück. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi mit mehreren Führungswechseln. Nach dem Ausgleich durch Rostock blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Beim Stand von 81:79 verteidigten die Dragons den letzten Angriff konsequent. Der vermeintliche Ausgleich durch Rostock fiel erst nach Ablauf der Spielzeit, sodass Rhöndorf den knappen Sieg feiern konnte und die Halle in Jubel ausbrach.

„Es war heute der emotionalste Moment, den ich bislang im Basketball erleben durfte“, sagte Headcoach Max Becker nach dem Spiel. „Wir haben es mit einer geschlossenen Teamleistung geschafft, uns für die Playoffs zu qualifizieren.“ Topscorer der Dragons war Kenan Reinhart mit 17 Punkten, unterstützt von Juhwan Harris-Dyson (15 Punkte). Auf Seiten der Gäste überzeugte Jalen Page mit 25 Zählern. Mit dem fünften Sieg in Serie sichern sich die Dragons Rhöndorf doch noch die Playoff-Teilnahme und treffen nun auf den Hauptrundenmeister der Südstaffel, die OrangeAcademy.

Nachberichte ProB Nord 25. Spieltag

21.03.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Hertener Löwen 65:63

Die Hertener Löwen haben sich am Samstagabend vorzeitig für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifiziert. In einer intensiven und bis in die Schlusssekunden offenen Partie setzte sich das Team auswärts bei der Rostock Seawolves Academy knapp mit 65:63 durch. Dabei erwischten die Löwen zunächst keinen optimalen Start. Zwar hielt die Defensive dagegen, offensiv fehlte es jedoch vor allem in der ersten Halbzeit an Effizienz. Schwache Wurfquoten und mehrere Ballverluste verhinderten eine bessere Ausbeute, sodass Herten zur Pause mit 29:35 im Rückstand lag. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team jedoch deutlich verbessert. Mit mehr Energie, besserem Ballmovement und konsequenterer Defense übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle.

Im dritten Viertel drehte Herten die Partie und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein echtes Nervenspiel. Die Löwen setzten sich zwischenzeitlich leicht ab, ließen jedoch mehrere Chancen liegen, wodurch Rostock kurz vor Schluss erneut in Führung gehen konnte. In der entscheidenden Phase bewies Herten jedoch Nervenstärke: Nach der erneuten Führung kurz vor dem Ende sorgte vor allem eine starke Defensivaktion für die Entscheidung, ehe ein verwandelter Freiwurf den 65:63-Auswärtssieg endgültig besiegelte. Mit diesem Erfolg sichern sich die Hertener vorzeitig die Teilnahme an der Postseason. Am letzten Spieltag kommt es nun im direkten Duell mit Schwelm zum Showdown um Platz fünf – mit der Chance, sich eine noch bessere Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern.

Headcoach Robin Singh sagte nach der Partie: „In der ersten Halbzeit haben wir defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Uns hat die Physis gefehlt und offensiv waren unsere Quoten einfach viel zu schlecht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann genau das gezeigt, was uns auszeichnet. Mit mehr Energie, mehr Körperlichkeit und deutlich besseren Entscheidungen im Angriff haben wir das Spiel gedreht.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TKS 49ers Spielabbruch

Das letzte Heimspiel der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für den SC Rist Wedel endete am Samstagabend unerwartet früh. Die Partie gegen die TKS 49’ers musste kurz nach Beginn des zweiten Viertels abgebrochen werden. Auslöser war eine spektakuläre Szene: Nach einem Dunking von Lincoln Rosebush, der Wedel mit 23:21 in Führung brachte, brach nicht nur der Korb, sondern auch die gesamte Aufhängung der Anlage wurde beschädigt. Da eine schnelle Reparatur nicht möglich war, konnte das Spiel nicht fortgesetzt werden. Zum Zeitpunkt des Abbruchs waren 11:08 Minuten gespielt.

Auch ein Austausch von Ring oder Brett kam nicht infrage, da die beschädigte Aufhängung das eigentliche Problem darstellte. Wie es nun weitergeht, entscheidet die Spielleitung der Liga nach Rücksprache mit dem Verein. Sportlich hatte die Partie für Wedel schwierig begonnen. Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase komplett und lagen früh mit 0:12 zurück. Erst im weiteren Verlauf fand das Team besser ins Spiel, stabilisierte sich defensiv und arbeitete sich Schritt für Schritt heran. Angeführt von einem starken Janne Müller gelang schließlich ein 12:0-Lauf, der die Partie drehte – ehe der Defekt der Korbanlage das Spiel stoppte.

 

21.03.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters 86:76

LOK Bernau hat das letzte Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erfolgreich gestaltet. Gegen die TSV Neustadt temps Shooters setzte sich das Team mit 86:76 durch und bestätigte damit seine starke Position im oberen Tabellenbereich. Vor 1.778 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und körperbetonte Partie. Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm Bernau im ersten Viertel die Kontrolle und erspielte sich eine erste Führung. Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel zunehmend zerfahrener, Neustadt nutzte diese Phase und glich zwischenzeitlich aus, doch die Gastgeber konnten sich bis zur Halbzeit wieder leicht absetzen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Duell offen. Die Shooters hielten den Rückstand konstant gering und gingen mit nur zwei Punkten Rückstand in das Schlussviertel. Dort blieb die Partie lange umkämpft, ehe Bernau in den entscheidenden Minuten die besseren Lösungen fand und sich über Freiwürfe und eine stabile Defensive absetzen konnte. Am Ende stand ein verdienter 86:76-Erfolg, mit dem Bernau die Hauptrunde vor heimischem Publikum erfolgreich abschloss. Ausschlaggebend waren vor allem die defensive Intensität und die konsequentere Nutzung der entscheidenden Spielphasen

 

21.03.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 71:80

Die Itzehoe Eagles haben am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die Junior Baskets TSG Westerstede unterlagen die Eagles mit 71:80 und gaben damit den dritten Tabellenplatz an die Gäste ab. Dabei starteten die Hausherren gut in die Partie, konnten das Niveau jedoch nicht konstant halten. Vor allem in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams immer wieder die Führung wechselten. Zur Pause stand es folgerichtig 40:40. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gäste. Westerstede nutzte seine Vorteile beim Rebounding konsequent aus und erspielte sich durch zweite Chancen einen Vorsprung.

Die Eagles hingegen taten sich offensiv schwer und fanden nicht mehr in ihren Rhythmus, sodass sie im Schlussviertel einem Rückstand hinterherliefen. Am Ende mussten sich die Itzehoer mit 71:80 geschlagen geben und rutschen in der Tabelle auf Rang vier ab. Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage für die Playoffs positiv, da das Team nicht mehr aus den Top vier verdrängt werden kann und sich damit das Heimrecht für die erste Runde gesichert hat. Headcoach Timo Völkerink sagte nach der Partie: „Wir müssen uns vorwerfen, dass wir dem Gegner zu viele zweite Chancen ermöglicht haben. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, wir haben in jedem Spiel eine Siegchance – nur sind wir im Moment einfach nicht abgebrüht genug.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 76:70

Die EN Baskets Schwelm haben das Derby gegen die Iserlohn Kangaroos mit 76:70 für sich entschieden und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Platzierung eingefahren. Vor 1.100 Zuschauern in der Schwelm ArENa entwickelte sich von Beginn an eine intensive und ausgeglichene Partie. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Läufe auf der einen Seite wurden immer wieder schnell vom Gegner beantwortet. Erst in der Schlussphase gelang es den Hausherren, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die EN Baskets von 58:59 auf 70:59 ab.

Iserlohn blieb jedoch dran und verkürzte noch einmal auf 74:70, konnte den Rückstand in den letzten Angriffen aber nicht mehr aufholen. Durch den Derbysieg bleibt Schwelm weiterhin auf Rang fünf und wahrt die Chance auf eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs. Die endgültige Platzierung sowie der Playoff-Gegner entscheiden sich am letzten Spieltag. Headcoach Falk Möller sagte nach der Partie: „Wir haben die gute Leistung der Vorwoche gegen Bernau bestätigen können. Das war für uns wichtig, um jetzt den Schwung mit in die Play-Offs zu nehmen.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. RASTA Vechta II 86:57

RASTA Vechta II hat am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim Tabellenführer ETB Miners unterlag das Team von Headcoach Harm-Ubbo Horst mit 57:86. Die Partie war früh entschieden. Bereits im ersten Viertel gerieten die Gäste deutlich in Rückstand und fanden kaum Zugriff auf das Spiel. Essen dominierte vor allem physisch und setzte sich schnell zweistellig ab. Auch im weiteren Verlauf gelang es RASTA II nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Trotz einer guten Dreierquote taten sich die Vechtaer insbesondere in Korbnähe schwer. Eine schwache Trefferquote bei Zweipunktewürfen sowie zahlreiche Ballverluste verhinderten, dass die Gäste ins Spiel zurückfinden konnten. Spätestens im dritten Viertel, als Essen den Vorsprung weiter ausbaute, war die Partie entschieden.

Am Ende stand eine klare 57:86-Niederlage gegen den Tabellenführer, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und die Begegnung souverän kontrollierte. Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte nach dem Spiel: „Es war leider kein schönes Spiel mit einer ganz komischen Stimmung. Ich denke, das lag auch daran, dass es für beide Teams in Sachen Tabelle um nichts mehr ging. Wir sind leider ganz schlecht ins 1. Viertel gekommen. Physisch waren wir leider gar nicht bereit für das, was uns da von Essen entgegengekommen ist. Wir haben wirklich ein paar Anläufe gebraucht, um aufzuwachen. Und dann gab es während des Spiels verschiedene Höhen und Tiefen. Ich denke, das gehört nach so einer Saison wie der unseren auch mal dazu, dass man so ein nicht so schönes Gesicht zeigt. Wir haben es dann aber geschafft, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen, hatten auch ein paar gute Aktionen.“

 

22.03.2026 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Dragons Rhöndorf 74:75

Die Dragons Rhöndorf haben am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen knappen 75:74-Auswärtssieg bei den BSW Sixers gefeiert und damit ihre Chancen auf die Playoffs gewahrt. In einer intensiven und lange ausgeglichenen Partie konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Die Gastgeber hatten zwischenzeitlich Vorteile, doch Rhöndorf hielt mit hohem Tempo und Einsatz dagegen und blieb stets in Schlagdistanz. Zur Halbzeit lagen die Sixers knapp vorne.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. In der Crunchtime übernahmen die Dragons die Kontrolle und gingen kurz vor Schluss in Führung. Sandersdorf bekam in den letzten Sekunden noch die Chance auf den Sieg, konnte diese jedoch nicht nutzen, sodass Rhöndorf den Vorsprung ins Ziel brachte. Topscorer der Partie war Jorge Mejias mit 27 Punkten. Mit dem vierten Sieg in Serie bleibt Rhöndorf im Rennen um die Playoff-Plätze, die Entscheidung fällt am letzten Spieltag.

Headcoach Max Becker sagte nach der Partie: „Wir wüssten heute, dass es nur eine Chance gibt diesen Sieg zu holen: Wir müssen kämpfen, von der ersten Sekunde an. Und das haben wir getan. Alle Jungs die heute dabei waren sind über sich hinausgewachsen und wir haben bewiesen, das wir brennen. Diese Mannschaft hat sich gefunden und wir Coaches sind heute einfach stolz auf das, was wir in dieser schweren Ausgangslage gezeigt haben.“

Nachberichte ProB Süd 25. Spieltag

21.03.2026 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SV Fellbach Flashers 

Die Fellbach Flashers haben am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Beim FC Bayern München Basketball setzten sich die Flashers mit 81:78 durch und festigten mit dem fünften Erfolg in Serie ihre Position in der Spitzengruppe der Tabelle. Die Partie begann zunächst zugunsten der Gastgeber. Bayern erwischte den besseren Start und entschied das erste Viertel mit 26:15 für sich. Vor allem offensiv präsentierten sich die Münchner variabel und effektiv. Im zweiten Abschnitt reagierten die Fellbacher jedoch deutlich verbessert, ließen defensiv nur neun Punkte zu und drehten die Partie mit einem 25:9-Lauf zur 41:35-Halbzeitführung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Flashers zunächst tonangebend und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 68:52 aus. Doch Bayern kämpfte sich zurück und ging rund 90 Sekunden vor Schluss wieder mit 74:73 in Führung. In der entscheidenden Phase übernahm Nik Schlipf Verantwortung und traf einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Kurz darauf sorgte ein Zusammenspiel mit Nelson Okafor für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Am Ende brachten die Fellbacher den knappen 81:78-Erfolg über die Zeit. Durch den Sieg bleiben die Flashers auf dem dritten Tabellenplatz und haben am letzten Spieltag die Möglichkeit, diese Position zu verteidigen. Bayern bleibt trotz der Niederlage weiterhin auf einem Playoff-Rang.

 

21.03.2026 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 68:56

Die Porsche Basketball-Akademie hat am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Ludwigsburger setzten sich gegen die SKYLINERS Juniors mit 68:56 durch und bleiben damit im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ehe sich Ludwigsburg Mitte der ersten Hälfte entscheidend absetzen konnte. Ausgehend von einer stabilen Defensive starteten die Gastgeber einen 17:0-Lauf und erspielten sich so eine komfortable Führung. Maßgeblichen Anteil daran hatte Yohann Tchouaffe, der mit 24 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierten die Schwaben das Geschehen.

Auch nach der Pause hielten die Hausherren die Intensität hoch und ließen den Gästen kaum Möglichkeiten, zurück ins Spiel zu finden. Frankfurt tat sich offensiv schwer und fand gegen die aggressive Verteidigung der Ludwigsburger nur selten Lösungen. Am Ende stand ein verdienter 68:56-Erfolg, mit dem sich die Porsche Basketball-Akademie den zwölften Saisonsieg sicherte. In der Tabelle verbessert sich das Team vorerst und hat die Playoff-Teilnahme weiterhin fest im Blick. Im engen Rennen um die Endrunde bleibt damit alles offen, sodass der letzte Spieltag eine entscheidende Rolle einnehmen wird.

 

21.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TSV Oberhaching Tropics 93:73

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat sich im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die Playoff-Teilnahme gesichert. Die Kangaroos bezwangen die TSV Oberhaching Tropics mit 93:73 und drehten die Partie dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Damit bleibt das Team vor dem letzten Spieltag auf Rang vier und hat weiterhin die Chance, sich das Heimrecht im Achtelfinale zu sichern. Vor 925 Zuschauern erwischten die Gastgeber zunächst einen guten Start und führten früh, mussten anschließend jedoch die Kontrolle abgeben. Oberhaching übernahm das Kommando, nutzte seine Vorteile im Zug zum Korb und erspielte sich bis zur Pause eine Führung. Ein Dreier mit der Schlusssirene hielt den Rückstand für Leitershofen zur Halbzeit jedoch in Grenzen. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Kangaroos deutlich verbessert. Mit mehr Intensität und besserer Abstimmung kämpften sie sich zurück ins Spiel, glichen zunächst aus und übernahmen im weiteren Verlauf die Führung. Im Schlussviertel dominierten die Gastgeber schließlich klar, setzten sich vor allem durch ihre Überlegenheit beim Rebounding und geduldiges Offensivspiel ab und entschieden die Partie mit einem starken letzten Abschnitt deutlich für sich.

Durch den Sieg hat Leitershofen die Playoff-Teilnahme sicher und kann am letzten Spieltag die Ausgangsposition weiter verbessern. Mit einem Erfolg in Frankfurt würde das Team Platz vier und damit das Heimrecht fixieren. Im engen Tabellenfeld sind jedoch weiterhin mehrere Szenarien möglich, sodass die endgültige Platzierung erst am letzten Spieltag feststeht. BG-Headcoach Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an meine Jungs zu einem absolut verdienten Sieg. Ein großes Kompliment aber auch an Oberhaching und Trainer Mario Matic für ihren starken Kampf heute Abend. Sie haben uns vor allem in der ersten Halbzeit vor große Probleme gestellt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann unter Kontrolle gebracht und defensiv noch einmal eine Schippe draufgelegt. Sieben Siege aus den letzten neun Spielen sprechen für sich, wir treten endlich als echte Mannschaft auf. Jetzt heißt es die Batterien aufzuladen und den Fokus auf das wichtige Spiel in Frankfurt zu legen.“

Kangaroos Co-Trainer Martin Jankov ergänzte: “Ferenc und Tom, der sich auch noch 14 Rebounds gesichert hat, waren heute sehr gut in Form, das Rebound Duell haben wir dann auch Dank ihnen 44:35 gewonnen. Oberhaching hat wenig Fehler im Spielaufbau gemacht, hatte nur 5 Turnovers, wir aber auch deutlich weniger als zuletzt. 12 Dreier bei 35% Quote passen auch. Bei den Freiwürfen haben wir noch immer etwas Luft, da sollte man in den Play-Offs dann schon 70 bis 75% treffen.“

 

21.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze!

 

22.03.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. TV Langen 87:92

Der TV Langen hat am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen hart erkämpften Auswärtssieg eingefahren. Trotz stark dezimierter Rotation setzte sich das Team bei den CATL Basketball Löwen Erfurt mit 92:87 nach Verlängerung durch und sicherte sich damit den neunten Saisonsieg. Mit nur sieben Spielern angereist, erwischten die Langener einen guten Start. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Gäste zum Ende des ersten Viertels ab und erspielten sich eine zwischenzeitliche zweistellige Führung. Im zweiten Abschnitt kam Erfurt jedoch besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Auch im dritten Viertel blieb Langen stabil und verteidigte die Führung. Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Erfurt kämpfte sich zurück und glich kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum 81:81 aus, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

In der Overtime behielt Langen die Kontrolle. Entscheidende Treffer, unter anderem von Kapitän Niklas Pons, sorgten für die Führung, die die Gäste bis zum Ende verteidigten. Ausschlaggebend war dabei vor allem der Einsatz und die geschlossene Teamleistung trotz der kurzen Rotation. Topscorer der Partie war Drago Crnjac mit 33 Punkten. Headcoach Tobias Jahn sagte nach der Partie: „Wir sind heute direkt gut ins Spiel gekommen und wollten unbedingt gewinnen – auch zu siebt. Die Anzahl der Spieler sagt ja erst einmal nichts darüber aus, mit welchem Willen du agierst. Unsere Leistung hat uns über das Spiel mehr und mehr Selbstvertrauen gegeben. Auch nach dem Ausgleich, der uns in die Overtime gebracht hat, haben weiter gekämpft und uns am Ende im vorletzten Spiel belohnt. Es war ein wirklich tolles Spiel mit einem starken Sieg. Jetzt haben wir noch ein letztes Ziel vor Augen: nächste Woche zu Hause den zehnten Sieg holen.“

 

22.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. BBC Coburg 64:75

Die Dresden Titans haben ihr letztes Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd verloren. Gegen den BBC Coburg unterlagen die Elbriesen mit 64:75 und verpassten es, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Vor 2.488 Zuschauern in der Margon Arena entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell. Dresden tat sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, während Coburg früh die Kontrolle übernahm und sich eine Führung erspielte. Erst im weiteren Verlauf fanden die Gastgeber besser in die Partie und stabilisierten sich defensiv.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel von vielen Fehlern geprägt. Dresden kam zwischenzeitlich näher heran, lag zur Halbzeit jedoch weiterhin mit 33:40 zurück. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Titans mehr Energie und hielten die Partie offen, ohne jedoch konstant genug zu agieren, um das Spiel zu drehen. Im Schlussviertel gelang es den Dresdnern sogar, kurzzeitig die Führung zu übernehmen. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch die Konstanz, während Coburg die besseren Lösungen fand und sich erneut absetzen konnte. Am Ende mussten sich die Titans mit 64:75 geschlagen geben.

Headcoach Valentino Lott sagte nach der Partie: „Heute haben wir es offensiv leider nicht geschafft, Struktur in unser Spiel zu bringen. Uns war bewusst, dass es eine physisch intensive Partie wird und defensiv haben wir, bis auf wenige Ausnahmen, auch einen guten Job gemacht. Im vierten Viertel konnten wir sogar noch einmal in Führung gehen, doch am Ende hat uns die Kraft verlassen. So verlieren wir letztlich verdient gegen ein ausgeglichenes Team aus Coburg. Der volle Fokus liegt jetzt auf dem letzten Spieltag und dem finalen Matchball in Speyer.“

Nachberichte ProA 28. Spieltag

20.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 82:71

Die Tigers Tübingen haben ihr Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:82 verloren. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, bevor sich die Gastgeber im zweiten Durchgang entscheidend absetzen konnten. Tübingen erwischte einen guten Start und führte früh, konnte sich jedoch nicht absetzen. Die erste Halbzeit verlief insgesamt auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die mit einer knappen 43:40-Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die SBB Baskets zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Durch eine verbesserte Defensive und konsequente Abschlüsse bauten sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Mitte des Schlussviertels war die Partie beim Stand von 78:59 vorzeitig entschieden.

Auch ein disqualifizierendes Foul gegen Tigers-Kapitän Till Jönke erschwerte die Aufholjagd zusätzlich. In der Schlussphase konnten die Gäste das Ergebnis noch etwas verkürzen, ohne den Sieg der Gastgeber jedoch noch einmal ernsthaft zu gefährden. Auffällig war vor allem die schwache Trefferquote der Tigers von der Dreierlinie. Nur sechs erfolgreiche Distanzwürfe bei 36 Versuchen erschwerten ein erfolgreiches Offensivspiel erheblich. Topscorer der Partie war Daivien Williamson mit 24 Punkten für Wolmirstedt. Auf Seiten der Tübinger erzielte Jordan Johnson 19 Punkte. Martin Bogdanov überzeugte zudem mit einem Double-Double aus elf Punkten und zehn Assists.

Tigers-Headcoach Eric Detlev sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coach Achmadschah Zazai und seine Mannschaft zu diesem Erfolg. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben es jedoch selten geschafft, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Meine Spieler haben den Ball selten getroffen, mit nur sechs Dreier bei 36 Versuchen wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen.“ Achmadschah Zazai ergänzte: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Die erste Halbzeit war solala, wir hätten besser spielen können. In der zweiten Hälfte haben wir besser verteidigt und den Ball besser bewegt. Ich bin sehr zufrieden über diesen Sieg.“

 

21.03.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 75:98

Die BAYER GIANTS Leverkusen mussten am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine klare 75:98-Heimniederlage gegen die PS Karlsruhe LIONS hinnehmen. Nach zwischenzeitlich gutem Start entwickelte sich die Partie früh zugunsten der Gäste. Leverkusen begann zunächst konzentriert und erspielte sich eine frühe Führung. Mit schnellem Umschaltspiel und guter Ballbewegung gingen die Gastgeber mit 11:2 in Front. Karlsruhe reagierte jedoch früh und fand anschließend besser in die Partie. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und drehten das Spiel noch im ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt gelang es den GIANTS zwar, den Rückstand zwischenzeitlich stabil zu halten, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Karlsruhe agierte offensiv effizient und setzte sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Mit einem 41:56-Rückstand ging es für Leverkusen in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Die LIONS bauten ihren Vorsprung weiter aus und entschieden die Partie bereits im dritten Viertel vorzeitig. Im Schlussabschnitt stand vor allem die Rotation im Fokus, am Spielverlauf änderte sich nichts mehr. Headcoach Michael „Mike“ Koch sagte nach der Partie: „Karlsruhe war klar überlegen. Wir hatten große Probleme mit der Physis der Gäste und haben defensiv keinen Zugriff bekommen. Gleichzeitig hat Karlsruhe seine Würfe hochprozentig getroffen. Das war von uns kein guter Auftritt – so können wir im Abstiegskampf nicht spielen.“ Trotz der Niederlage bleibt Leverkusen zunächst auf einem Nichtabstiegsplatz, allerdings hat sich die Konkurrenz im Tabellenkeller weiter angenähert. Damit bleibt die Situation im unteren Tabellenbereich weiterhin eng.

Mit Blick auf die nächste Aufgabe sagte Koch: „Eine unfassbar schwierige Aufgabe. Die Merlins gehören zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die easyCredit-BBL. Das ist eine Nuss, welche nur ganz schwer zu knacken ist. In dieser Trainingswoche, werden wir hart arbeiten müssen.“ Für Karlsruhe bleibt hingegen das Ziel Playoffs im Fokus. Trainer Demond Greene erklärte: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Wenn uns dies gelingt, sind sicherlich auch die Playoffs für uns möglich.“

 

21.03.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 73:79

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Uni Baskets Münster mit 73:79 verloren. Für das Team von Headcoach Ralph Junge war es die achte Niederlage in Folge. Dabei begann Nürnberg stark und erspielte sich früh eine deutliche Führung. Mit konzentriertem Auftreten setzten sich die Gastgeber schnell auf 13:1 ab und kontrollierten zunächst die Partie. Münster fand erst spät ins Spiel, konnte jedoch noch vor der Halbzeit ausgleichen und mit einer knappen 29:28-Führung in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Münster nutzte die Schwächephase der Falcons konsequent aus und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:50 aus. Im Schlussabschnitt versuchten die Nürnberger vor rund 1.800 Zuschauern noch einmal zurückzukommen, doch Münster behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und traf die wichtigen Würfe. Am Ende sicherten sich die Gäste den 79:73-Auswärtssieg. Headcoach Ralph Junge sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Münster. Wir können uns nur bei unseren Fans für diese Leistung heute entschuldigen. Unter dem Strich waren wir nicht gut genug, um Münster heute zu besiegen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers 89:79

Der BBC Bayreuth hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor 2.384 Zuschauern setzte sich das Team nach Verlängerung mit 89:79 gegen die GIESSEN 46ers durch. Die Partie begann aus Bayreuther Sicht schwierig. Gießen setzte sich im ersten Viertel früh ab und führte zwischenzeitlich zweistellig. Vor allem Ballverluste und eine schwache Trefferquote machten es den Gastgebern schwer, ins Spiel zu finden. Mit einem deutlichen Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt zeigte Bayreuth jedoch eine klare Reaktion. Mit verbesserter Defensive und mehr Kontrolle im Spielaufbau gelang es, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Ein starker Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sie mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Bayreuth zunächst das bestimmende Team und konnte sich zeitweise absetzen. Gießen kämpfte sich jedoch zurück und gestaltete die Partie im Schlussviertel wieder offen. In der Schlussphase gelang den Gästen der Ausgleich, sodass es beim Stand von 70:70 in die Verlängerung ging. In der Overtime zeigte Bayreuth die größere Stabilität. Mit wichtigen Treffern und konsequentem Spiel sicherten sich die Gastgeber schließlich den 89:79-Erfolg. Bester Akteur auf Seiten des BBC war Cantia Rahming mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ebenfalls 20 Zähler erzielte Rayshawn Mart. Tehree Horn kam auf 17 Punkte und Kyle Sturdivant auf zwölf. Für Gießen war Simon Krajcovic mit 17 Punkten Topscorer, Robin Benzing steuerte 16 Zähler bei.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Ich möchte mich zunächst bei unseren Fans bedanken, die unser sechster Mann waren und uns mit einer unglaublichen Stimmung zum Sieg getragen haben. Unser Team hat so unglaublich viele charakterstarke Spieler, wir haben es trotz der vielen ausgefallenen deutschen Spieler geschafft, zuletzt zwei Spiele gegen starke Mannschaften zu gewinnen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle unsere Akteure. Wir lagen nach dem ersten Viertel mit 14 Punkten hinten, hatten viel zu viele Turnovers und eine löchrige Defense. Im zweiten Viertel haben wir dann besser auf den Ball aufgepasst und defensiv die Löcher gestopft. So gewannen wir das zweite Viertel mit 27:8, zeigten eine Super-Leistung und haben Momentum kreiert, das uns letztlich getragen hat. Unser Fokus lag während der bisherigen Saison darauf, uns nach unten abzusichern.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:72

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen souveränen 93:72-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum eingefahren. Mit dem Erfolg klettern die Kirchheimer auf Tabellenplatz fünf und bleiben im Rennen um eine gute Playoff-Platzierung. Die Gastgeber legten früh den Grundstein für den Sieg. Bereits im ersten Viertel präsentierten sich die Knights konzentriert und gingen mit 25:19 in Führung. Vor allem defensiv steigerten sich die Schwaben im zweiten Abschnitt deutlich und ließen nur neun Punkte der Gäste zu. Gleichzeitig lief die Offensive flüssig, sodass sich Kirchheim bis zur Halbzeit auf 48:28 absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Bochum den Rückstand zwischenzeitlich mit einem Lauf, doch die Knights reagierten schnell und stellten den alten Abstand wieder her.

Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie beim Stand von 77:51 vorentschieden. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän. Bester Werfer der Partie war Tylan Pope mit 25 Punkten, der bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgte. Ebenfalls zweistellig punkteten Nick Spinoso (15), Chuck Harris (15), Lucas Mayer (13) und Tyrel Morgan (12). Headcoach Igor Perovic zeigte sich zufrieden: „Glückwunsch an meine Spieler. Sie haben es sehr gut gemacht, konzentriert und smart gespielt. Jetzt gilt der Fokus Tübingen. Das wird ein sehr schweres Spiel.“ Mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen unterstreichen die Knights ihre starke Form im Saisonendspurt und verbessern ihre Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

22.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:93

Im Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Eisbären Bremerhaven den HAKRO Merlins Crailsheim mit 89:93 geschlagen geben. In einer intensiven und lange offenen Partie entschieden die Gäste die Begegnung in der Schlussphase für sich. Bremerhaven startete konzentriert in die Partie und ging früh in Führung. Mit aggressiver Defensive und schnellem Offensivspiel setzten die Hausherren zunächst Akzente, ehe Crailsheim im weiteren Verlauf besser ins Spiel fand und das erste Viertel knapp für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Die Merlins bauten zwischenzeitlich ihre Führung aus, doch die Eisbären reagierten mit einem starken Lauf und drehten das Spiel. Mit einer engagierten Leistung erarbeiteten sich die Gastgeber eine 50:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Crailsheim kam mehrfach zum Ausgleich, während Bremerhaven vor allem unter dem Korb Vorteile nutzte. Mit einer knappen Führung ging es für die Eisbären in das Schlussviertel. Dort kippte die Partie. Nach einem Lauf der Gäste übernahmen die Merlins die Führung, während Bremerhaven offensiv den Rhythmus verlor. Zwar kämpften sich die Eisbären noch einmal zurück, doch in der Crunchtime hatte Crailsheim die besseren Lösungen und blieb an der Freiwurflinie souverän. Topscorer der Eisbären war Elijah Miller mit 23 Punkten. Zudem punkteten Raphael Falkenthal und Peter Hemschemeier jeweils zweistellig.

Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Es war ein intensives Spiel mit Playoff-Charakter von beiden Seiten. Die Verteidigung war auf beiden Seiten sehr aggressiv und ich finde, die Jungs haben das heute sehr gut gemacht. Am Ende hatten wir in den letzten zwei Minuten zu viele Fehler. Wenn wir gegen eine sehr gute Mannschaft wie Crailsheim gewinnen wollen, müssen wir diese Phase besser spielen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. Artland Dragons 93:101

Die BG Göttingen hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine 93:101-Heimniederlage gegen die Artland Dragons hinnehmen müssen. In einer offensiv geprägten Partie vor 2.609 Zuschauern blieb es bis in die Schlussphase eng. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Während Göttingen vor allem offensiv Lösungen fand, hatten die Gastgeber defensiv Probleme, die Schlüsselspieler der Dragons zu kontrollieren. Besonders im ersten Viertel setzte sich Quakenbrück durch einen späten Lauf etwas ab. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Veilchen zurück und drehten zwischenzeitlich die Partie. Dennoch blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Göttingen konnte sich kurzzeitig eine Führung erarbeiten, schaffte es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen Vorsprung ging es für die BG in das Schlussviertel. Dort übernahmen die Dragons zunehmend die Kontrolle. Während Göttingen offensiv an Treffsicherheit verlor, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie in der Crunchtime für sich. Bester Werfer der Göttinger war Jordan Sears mit 19 Punkten. Auf Seiten der Dragons überragte Amir Hinton mit 36 Zählern, während Ben Burnham mit 30 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte.

BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Ich bin mit dem Spiel natürlich gar nicht glücklich. Ich gucke auf uns und versuche, dass wir es mal hinkriegen, zu Hause das zu zeigen, was wir auswärts über das Jahr gezeigt haben. Der Fokus liegt darauf, dass wir wieder unser Selbstvertrauen zurückbekommen und defensiv einen besseren Job machen. Wir müssen mit mehr Selbstvertrauen und besserer Defense in die Playoffs gehen.“ Dragons-Coach Hendrik Gruhn ergänzte: „Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Das war ein unfassbar hart erkämpfter Sieg. Wir haben gerade im vierten Viertel einen guten Job gemacht und Göttingen bei nur 17 Punkten gehalten. Das war einer der Schlüssel zum Sieg.“ Mit der Niederlage verpasst Göttingen einen wichtigen Schritt im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs.

 

23.03.2026 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 91:92 

Die RheinStars Köln haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine starke Leistung gezeigt, mussten sich Tabellenführer Phoenix Hagen jedoch denkbar knapp mit 91:92 geschlagen geben. Vor 1.420 Zuschauern entwickelte sich eine hochklassige und intensive Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken das Spiel bestimmten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die RheinStars ab der fünften Minute die Kontrolle und erspielten sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Mit viel Energie, guter Wurfauswahl und konsequentem Zug zum Korb setzte Köln den Favoriten immer wieder unter Druck und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Köln zunächst tonangebend. Die RheinStars behaupteten ihren Vorsprung und hielten Hagen über weite Strecken auf Distanz. Die Gäste blieben jedoch dank ihrer individuellen Qualität stets in Schlagdistanz und nutzten kleinere Schwächephasen der Hausherren, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte mehrfach, ehe die Partie in der Crunchtime entschieden wurde. Rund 30 Sekunden vor Schluss lagen die RheinStars noch in Front, konnten die Führung jedoch nicht ins Ziel bringen. Hagen nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und drehte die Begegnung in den letzten Sekunden.

Am Ende stand eine knappe 91:92-Niederlage für Köln, das über weite Strecken eine überzeugende Leistung zeigte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Topscorer der RheinStars war Haris Hujic mit 23 Punkten. Headcoach Zoran Kukic sagte nach der Partie: „Wir haben heute ein super Spiel gezeigt. Zumindest bis 30 Sekunden vor Schluss. Ansonsten müssen wir einfach weiterarbeiten, dann kommen auch die Erfolge.“

23.03.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 93:95

Die EPG Baskets Koblenz haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine knappe 93:95-Heimniederlage gegen die Paderborn Baskets hinnehmen müssen. Vor rund 900 Zuschauern in der EPG Arena erwischten die Gastgeber einen schwachen Start und lagen früh mit 0:10 zurück. Koblenz tat sich offensiv schwer und fand zunächst keinen Rhythmus, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Bis zur Halbzeit setzte sich Paderborn weiter ab und ging mit einer 51:42-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst im Hintertreffen, ehe das Team im dritten Viertel eine deutliche Leistungssteigerung zeigte. Angeführt von Calvin Wishart kämpften sich die Hausherren mit einem Lauf zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand spürbar. Im Schlussviertel drehten die Baskets die Partie zwischenzeitlich und gingen selbst in Führung. Doch Paderborn konterte mit einem eigenen Lauf und übernahm erneut die Kontrolle. In einer intensiven Schlussphase blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Koblenz hatte den letzten Angriff, konnte diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen, sodass die Gäste den knappen Sieg über die Zeit brachten.

Topscorer der Partie auf Koblenzer Seite war Calvin Wishart mit 27 Punkten. Headcoach Stephan Dohrn sagte nach dem Spiel: „Ich bin maßlos enttäuscht von der schlechten ersten Halbzeit meiner Spieler. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man so in ein Spiel gehen kann. Das war weit weg von dem, was wir können. Wir haben wieder mal zu Hause ein deutlich schlechteres Gesicht gezeigt als auswärts. Das ist enttäuschend.“

 

Nachberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“

 

Nachberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 91:74

Die SKYLINERS Juniors haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Frankfurter im BCM mit 91:74 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch und verbesserten damit ihre Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze. Durch den Erfolg zogen die Juniors in der Tabelle an den Gästen vorbei. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden früh ihren offensiven Rhythmus und kamen zu mehreren erfolgreichen Abschlüssen. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gäste aus Speyer knapp mit 25:24 in Führung.

Auch im zweiten Viertel blieb die Begegnung eng. Beide Teams stellten sich defensiv besser aufeinander ein, dennoch blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit einer knappen 41:40-Führung für die SKYLINERS Juniors ging es schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Frankfurter zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit einer konzentrierteren Verteidigung gelang es ihnen immer häufiger, die Angriffe der Speyerer zu stoppen. Gleichzeitig blieb die Offensive der Juniors effektiv, sodass sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt ausbauen konnten.

Im Schlussabschnitt hielten die Gastgeber den Abstand konstant und ließen Speyer nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand ein souveräner 91:74-Heimsieg für die SKYLINERS Juniors. Für die Frankfurter punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Jamie Edoka war mit 16 Punkten erfolgreichster Werfer, gefolgt von Lukas Smazak (14 Punkte), Desmond Watson (13Punkte), Ivan Crnjac (12 Punkte) sowie Leif Zentgraf und Dusan Nikolic mit jeweils 11 Punkten. Headcoach Markus Klusemann sagte nach der Partie: „Wir haben nach der Halbzeit defensiv nochmal deutlich zugelegt und dadurch das Spiel kontrollieren können. Besonders unsere Teamleistung war heute entscheidend“.

14.03.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 66:61

Die Porsche Basketball-Akademie hat im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd bei den Flashers Fellbach eine 61:66-Niederlage hinnehmen müssen. Für die Ludwigsburger war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Trotz personeller Probleme mit nur sieben einsatzfähigen Spielern zeigte das Team eine engagierte Leistung, rutschte in der Tabelle jedoch auf den sechsten Platz ab und ist nun punktgleich mit Rang neun. Die Gäste starteten mutig in die Partie und übernahmen früh die Führung. Vor allem David Engelhart und Armin Pivac übernahmen Verantwortung in der Offensive und sorgten für eine 11:5-Führung nach fünf Minuten. Fellbach fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, bewegte den Ball schnell durch die eigenen Reihen und erspielte sich immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeber auch aufgrund von zehn Ballverlusten der Ludwigsburger auf 40:31 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Porsche Basketball-Akademie jedoch eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz in der Defensive und großem Kampfgeist arbeiteten sich die Gelb-Schwarzen Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Marko Masic und Abdulhay Kömürkara sorgten schließlich für den Führungswechsel zum 57:56 und nährten die Hoffnung auf eine Überraschung. In der Schlussphase fehlte den Ludwigsburgern jedoch die offensive Durchschlagskraft. In den letzten Minuten gelangen den Gästen nur noch vier Punkte, während Fellbach die Partie vor allem durch einen starken Nik Schlipf kontrollierte und letztlich mit 66:61 für sich entschied.

Bester Werfer der Ludwigsburger war Marko Masic mit 18 Punkten. David Engelhart überzeugte mit zwölf Punkten und 13 Rebounds, während Armin Pivac neun Punkte und ebenfalls 13 Rebounds beisteuerte. Auf Seiten der Gastgeber führte Nik Schlipf mit 17 Punkten und fünf Rebounds sein Team zum Heimsieg.

 

14.03.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 92:94

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen dramatischen Auswärtssieg gefeiert. Beim TV Langen setzten sich die Kangaroos nach einem intensiven Spiel knapp mit 94:92 durch und stehen damit kurz vor dem sicheren Einzug in die Playoffs. Mit dem Erfolg rückte das Team zudem auf Tabellenplatz vier vor und hat damit weiterhin beste Chancen auf Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Die Gäste erwischten allerdings einen denkbar schlechten Start in die Partie. Erst nach fast vier Minuten gelang Tom Alte per Dunking der erste Korb für die Kangaroos. Langen nutzte die schwache Anfangsphase der BG konsequent aus und setzte sich früh deutlich ab. Nach dem ersten Viertel lag Leitershofen/Stadtbergen mit 14:28 zurück, wenig später wuchs der Rückstand sogar auf 21:43 an.

Im zweiten Viertel fand das Team von Cheftrainer Emanuel Richter jedoch besser ins Spiel. Durch aggressivere Verteidigung, mehrere Ballgewinne und eine deutlich verbesserte Trefferquote starteten die Gäste eine Aufholjagd. Bis zur Halbzeit verkürzten die Kangaroos den Rückstand auf 46:52. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. In der 25. Minute brachte Ferenc Gille die BG erstmals wieder bis auf einen Punkt heran. Zwar setzte sich Langen anschließend mit einem 12:0-Lauf erneut ab, doch die Kangaroos kämpften sich ein weiteres Mal zurück. Vor allem Brain Dawson übernahm nun Verantwortung und brachte sein Team in der 35. Minute erstmals in Führung (80:78). In der Schlussphase blieb es spannend. Eine Minute vor dem Ende lag die BG mit 90:84 vorne, ließ jedoch mehrere Freiwürfe liegen und ermöglichte Langen noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte jedoch sein Ziel, ehe Clint Hamann den entscheidenden Rebound sicherte und den 94:92-Auswärtssieg festhielt.

Bester Werfer der Kangaroos war Brain Dawson mit 28 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Zion Richardson (18 Punkte), Clint Hamann (16 Punkte) und Tom Alte (10 Punkte). Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Langen für den großen Kampf heute. Mit unserer Leistung, besonders im ersten Viertel, können wir nicht zufrieden sein. Positiv war jedoch die Reaktion unserer Mannschaft. Nach einem Rückstand mit 22 Punkten wieder zurückzukommen, spricht für den Charakter meines Teams.“

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 84:93

Die Tropics Oberhaching haben am Wochenende eine Niederlage gegen die Erfurter Basketball Löwen hinnehmen müssen. Trotz großer Unterstützung von den Rängen unterlagen die Gastgeber nach einer intensiven Partie, in der sie sich mehrfach zurückkämpften. Die Gäste lagen über weite Strecken der Begegnung in Führung und entschieden das Spiel schließlich in der Schlussphase für sich. Die Partie begann mit einem guten Start der Gastgeber. Nedzad Muratovic eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Dreiern. Anschließend übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Vor allem Ivan Kucan zeigte sich treffsicher aus der Distanz und erzielte bereits bis zur Halbzeit 19 Punkte. Auch Paul Albrecht und Noah Kandem trugen ihren Teil dazu bei, dass Erfurt mit einer 44:38-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel baute Erfurt den Vorsprung zunächst weiter aus und lag zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst nach einer Umstellung in der Verteidigung gelang es den Tropics, wieder besser in die Partie zu finden. Niklas Schüler und Freddy Müller sorgten mit mehreren Treffern von außen dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 64:71 verkürzt werden konnte. Im Schlussabschnitt blieb das Spiel umkämpft. Jonathan Zeisberger setzte mit mehreren erfolgreichen Aktionen zum Korb wichtige Akzente und brachte Oberhaching kurz vor Schluss zurück ins Spiel. Beim Stand von 84:84 zwei Minuten vor dem Ende war die Partie wieder ausgeglichen. In der entscheidenden Phase fanden die Gäste jedoch die besseren Lösungen und nutzten ihre Möglichkeiten, während Oberhaching einige Chancen ungenutzt ließ. Am Ende sicherten sich die Erfurter Basketball Löwen den Auswärtssieg. Topscorer der Tropics war Jonathan Zeisberger mit 20 Punkten sowie fünf Rebounds und drei Assists. Nedzad Muratovic steuerte 16 Punkte und 13 Rebounds bei, Niklas Schüler kam auf 15 Zähler und Freddy Müller auf 12 Punkte.

Trainer Mario Matic sagte nach der Partie: „Danke erstmal an die vielen Fans, die uns toll unterstützt haben! Glückwunsch an Florian und sein Team. Wer über die gesamte Partie hinweg führt hat auch verdient gewonnen. Ivan Kucan war heute einfach auch eine andere Liga und man muss den Hut vor seiner Leistung ziehen. Kämpferisch kann ich meiner Truppe nicht den Hauch eines Vorwurfs machen. Wir haben die Rebounds gewonnen und trotz eines aussichtslosen Rückstands, den wir aufgeholt haben, nicht aufgegeben uns bis zum Ende gekämpft. Leider haben wir an der Freiwurflinie viele einfache Punkte liegen lassen. Die Situation bezüglich Playoffs ist schwer, aber nicht aussichtslos. Wir werden am Samstag alles reinwerfen in Leitershofen und dann auf Schützenhilfe hoffen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:70

Der BBC Coburg hat im Frankenderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 1.075 Zuschauern in der HUK-COBURG arena setzten sich die Vestestädter klar mit 91:70 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch. Mit dem Erfolg sicherte sich Coburg Rang zwei in der Tabelle und bleibt im Rennen um den ersten Platz der Hauptrunde. Topscorer der Gastgeber war Dylan Fasoyiro mit 24 Punkten. Die Coburger erwischten einen furiosen Start in die Partie. Nach den ersten Punkten der Gäste sorgten mehrere Distanztreffer von Felix Egger, Fasoyiro und Kapitän Nico Wenzl für einen schnellen Lauf der Hausherren. Besonders von der Dreierlinie präsentierte sich der BBC treffsicher und setzte sich früh deutlich ab. Mit acht erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel erspielte sich Coburg eine komfortable 38:13-Führung. Im zweiten Abschnitt stabilisierten sich die Gäste aus Würzburg etwas und konnten den Rückstand phasenweise verkürzen. Dennoch blieb der Vorsprung der Coburger konstant bei rund 20 Punkten. Fasoyiro traf kurz vor der Pause erneut aus der Distanz und stellte schließlich den Halbzeitstand von 56:32 her.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Coburg weiterhin das Spielgeschehen. Mit guter Ballbewegung und weiteren Treffern von außen bauten die Gastgeber ihre Führung zwischenzeitlich auf über 30 Punkte aus. Nach drei Vierteln war die Partie beim Stand von 83:49 bereits entschieden. Im Schlussabschnitt nutzte BBC-Trainer Patrick Seidel die Gelegenheit, die Rotation zu erweitern und allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Würzburg verkürzte durch einige erfolgreiche Aktionen noch etwas, doch der deutliche Vorsprung der Coburger geriet nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein souveräner 91:70-Heimsieg. Neben Fasoyiro punkteten für Coburg auch Nico Wenzl (14 Punkte, 9 Assists), Erik Herzog (11 Punkte) und Brandon Dawson (10 Punkte) zweistellig.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach der Partie: „Wir hatten heute einen extrem fulminanten Start ins Spiel, womit wir uns eigentlich auch direkt schon die lange Rotation verdient haben. Es hat mich sehr gefreut, dass wir den Ball so gut bewegt haben. Unsere Dreierquote und unsere Intensität im ersten Viertel haben wirklich ihresgleichen gesucht. Das war meiner Meinung nach unser bestes Viertel der Saison. Danach haben wir die Rotation natürlich erweitert, jeder durfte mal aufs Feld und die Spieler, die sonst nicht so viel spielen, haben dann einfach die Chance bekommen und Erfahrung sammeln dürfen. Das war dann schön zu sehen, wie sehr sich alle auch für die Jungs gefreut haben. Rund um war das wirklich ein gelungener Auftritt von uns und jetzt haben wir noch zwei Spiele, bevor wir Richtung Playoffs schauen können.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die OrangeAcademy hat im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Dresden Titans unterlagen die Ulmer nach einem intensiven Schlagabtausch mit 74:76. Über weite Strecken der Partie lag die OrangeAcademy in Führung, ehe Dresden das Spiel in der Schlussminute drehte. Die Gäste aus Dresden erwischten zunächst den besseren Start und kamen mit hohem Tempo sowie aggressiver Verteidigung zu frühen Punkten. Auf Seiten der Ulmer übernahm zunächst Teo Milicic Verantwortung im Angriff, bevor Center Aiyamenkhue mit acht schnellen Punkten den Führungswechsel herbeiführte. Nach dem ersten Viertel lag die OrangeAcademy mit 26:19 vorne. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung zunächst aus, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Dresden blieb durch schnelle Angriffe und konsequentes Umschaltspiel in Schlagdistanz. Trotz der intensiven Partie behauptete die OrangeAcademy ihre Führung und ging mit einem 34:28-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Ulmer vor allem aus der Distanz besser ins Spiel. Meissa Faye traf direkt drei Dreier in Folge und sorgte für wichtige Punkte. Dennoch blieb Dresden weiter dran und nutzte Ballverluste der Gastgeber, um den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 55:53 zu verkürzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Lenny Kunzezwitsch setzte wichtige Akzente für Ulm, doch die Titans eroberten zwischenzeitlich erstmals wieder die Führung. Die OrangeAcademy antwortete zwar mit einem 8:0-Lauf, doch in der Schlussphase mobilisierten die Gäste noch einmal ihre Kräfte und drehten die Partie kurz vor dem Ende zum 76:74-Auswärtssieg. Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Dresden zum Sieg. Wir haben heute zu keiner Zeit einen wirklichen Rhythmus in der Offensive gefunden. Zudem haben wir auch nicht gut als Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit sah es zwar besser aus, dennoch haben wir uns dann zu viele Fehler in der Verteidigung erlaubt. Wir möchten noch vor den Playoffs wieder Fahrt aufnehmen.“

Nachberichte ProB Nord 24. Spieltag

14.03.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. RASTA Vechta II 76:70

Die Dragons Rhöndorf haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen RASTA Vechta II setzte sich das Team aus Bad Honnef vor 647 Zuschauern im DragonDome mit 76:70 durch. Für die Gäste aus Vechta, die bereits als sportlicher Absteiger feststehen, wurde vor allem ein offensiv schwaches zweites Viertel zum Verhängnis. Topscorer der Partie auf Seiten der Vechtaer war Roy Krupnikas mit 17 Punkten, während AJ Sumbry in weniger als 16 Minuten 14 Zähler erzielte. Die Gäste starteten stark in die Begegnung. Dreier von Sumbry und Krupnikas sorgten früh für eine 6:0-Führung, auch beim 8:2 lag RASTA II noch vorne. Rhöndorf reagierte jedoch mit einem 9:0-Lauf und drehte die Partie. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, das schließlich mit 21:21 endete. Im zweiten Abschnitt verloren die Vechtaer offensiv den Rhythmus. Nach Punkten von Krupnikas zum 26:29 gelangen dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst über mehrere Minuten keine Feldkörbe mehr. Insgesamt erzielten die Gäste im zweiten Viertel nur acht Punkte, während Rhöndorf den Vorsprung kontinuierlich ausbaute und mit einer 45:29-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte RASTA II jedoch eine starke Reaktion. Ein Dreier von Epke Kruthaup und ein Dunking von Moritz Dresing setzten ein erstes Zeichen, anschließend hielt vor allem Krupnikas die Gäste mit wichtigen Distanztreffern im Spiel. Trotz der verbesserten Leistung blieb Rhöndorf vor dem Schlussabschnitt mit 59:45 in Führung. Im letzten Viertel kämpften sich die Vechtaer noch einmal zurück. Ein 9:0-Lauf brachte das Horst-Team auf 54:61 heran, auch Mitte des Schlussabschnitts war beim Stand von 62:70 noch alles offen. Doch die Dragons nutzten ihre physische Überlegenheit unter den Körben und entschieden die Partie letztlich für sich. In der Schlussminute konnte Vechta den Rückstand noch einmal verkürzen, für eine Wende reichte die Zeit jedoch nicht mehr. Neben Krupnikas punkteten für RASTA II auch AJ Sumbry (14 Punkte) und Epke Kruthaup (13 Punkte) zweistellig.

Rhöndorf dominierte insbesondere beim Rebounding mit 51:38 und sicherte sich so den 76:70-Heimsieg. Head Coach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Wir sind mit den zwei Dreiern eigentlich stark ins Spiel gestartet. Aber defensiv haben wir keinen Zugriff bekommen. Rhöndorf hat uns dann in vielen Situationen überrannt. Unsere Defense im Halbfeld war wiederum okay. Aber wir haben eben viele Transition-Punkte kassiert. In der 2. Halbzeit haben wir dann die Wende geschafft. Da waren wir deutlich aggressiver und haben eben diesen Zugriff bekommen. Roy Krupnikas hatte ein gutes drittes und auch 4. Viertel, so sind wir nach dem Seitenwechsel gut reingekommen, wir haben den Ball gut bewegt. Eti Ehioghae hat es heute auch sehr gut gemacht. Er hat uns defensiv viel gegeben, als AJ Sumbry mit Foul-Problemen raus war.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 91:71

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich den Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. Der Aufsteiger setzte sich im Heimspiel gegen den SC Rist Wedel mit 91:71 durch und machte damit bereits drei Spieltage vor Saisonende den Einzug in die Postseason perfekt. Mit nun 13:10-Siegen ist das Team von Headcoach Artur Gacaev nicht mehr aus den Top acht der ProB Nord zu verdrängen. Die Gäste aus Wedel erwischten zunächst den besseren Start und trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig. Die Baskets Juniors fanden offensiv zunächst wenig Rhythmus und lagen früh mit 16:25 zurück. Im weiteren Verlauf steigerten die Gastgeber jedoch die Intensität in der Defensive und kamen so besser ins Spiel. Besonders Simon Kohlhoff und Andre Galler setzten wichtige Akzente, während ein Dreier von Boger für den Ausgleich zum 45:45 sorgte. Wedel rettete jedoch eine knappe Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Baskets Juniors zunehmend die Kontrolle über die Partie. Trotz früher Foulprobleme von Jon’il Fugett bestimmten die Gastgeber über ihre Verteidigung das Spielgeschehen und setzten sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 68:61 ab. Im Schlussabschnitt sorgten die Westersteder dann für die Entscheidung. Ein Dreier von Andre Galler zum Start des Viertels brachte eine zweistellige Führung. Zwar verkürzte Wedel zwischenzeitlich noch einmal auf 71:65, doch weitere Punkte von Boger sowie ein Distanztreffer von Fungula stellten den Vorsprung wieder her. Fugett erhöhte schließlich ebenfalls aus der Distanz auf 85:65 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein souveräner 91:71-Heimsieg für die Baskets Juniors auf der Anzeigetafel.

Headcoach Artur Gacaev sagte nach der Partie: „Nachdem wir zu Beginn Probleme hatten, haben wir uns immer besser in die Partie gekämpft und durch unseren tiefen Kader immer wieder Impulse von unterschiedlichen Spielern bekommen. Im letzten Viertel ging bei Wedel nichts mehr und wir konnten auch den direkten Vergleich gewinnen. Wir sind sehr stolz auf unsere bisherige Saison.“ 

14.03.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 100:91

Die Iserlohn Kangaroos haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg eingefahren. In der Matthias-Grothe-Halle setzte sich das Team aus der Waldstadt mit 100:91 gegen die Itzehoe Eagles durch und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Topscorer der Partie wurde Christopher Schultz mit 28 Punkten, während Tyson Leitao mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double beisteuerte. Die Gastgeber starteten zunächst besser in die Partie und gingen früh mit 5:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich jedoch ein ausgeglichenes erstes Viertel. Nach einem kurzen Lauf der Kangaroos zum 15:8 fanden die Gäste aus Itzehoe über schnelle Fastbreaks und erfolgreiche Distanzwürfe zurück ins Spiel und drehten die Partie noch vor der ersten Pause. Mit 26:22 entschieden die Eagles das erste Viertel für sich.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Iserlohner nun ihren Rhythmus und sorgten mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für Stimmung in der Halle. Trotz eines weiterhin hohen Tempos und intensiver Phasen gelang es den Gastgebern, sich Stück für Stück abzusetzen und eine 47:39-Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Auch nach dem Seitenwechsel starteten die Kangaroos stark und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf 15 Punkte aus. Die Eagles gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich mit schnellen Angriffen wieder heran. Vor dem Schlussabschnitt blieb die Partie beim Stand von 69:65 weiter offen. Im letzten Viertel legten die Iserlohner erneut vor und stellten schnell wieder auf einen zweistelligen Vorsprung. Zwar verkürzten die Gäste rund 40 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 88:95, doch ein wichtiger Dreier von Christopher Schultz brachte die Entscheidung. Kevin Strangmeyer sorgte anschließend mit sicheren Freiwürfen dafür, dass die Kangaroos die 100-Punkte-Marke erreichten und den 100:91-Heimsieg endgültig sicherten.

Neben Schultz punktete auch Tyson Leitao (19 Punkte) zweistellig für die Kangaroos und überzeugte zusätzlich mit elf Rebounds. Mit dem Erfolg machten die Iserlohner einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Headcoach Toni Prostran sagte nach der Partie: „Wenn wir alle Spieler im Training haben und auch im Spiel alle fit sind, sieht man, wie gut wir sein können. Die Jungs haben heute sehr gut gespielt – und wir haben diesen Sieg verdient geholt.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 84:81

Die EN Baskets haben im Heimspiel gegen Bernau einen wichtigen 84:81-Erfolg gefeiert und damit einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Die Gastgeber präsentierten sich gegenüber den vergangenen Spielen deutlich verbessert, kämpften um jeden Ball und überzeugten mit hoher Intensität in der Defensive. Topscorer der Partie wurde Patterson mit 26 Punkten. Die EN Baskets starteten mit viel Energie in die Begegnung. Durch schnelle Rotationen in der Verteidigung erzwangen die Blau-Gelben mehrere Ballgewinne und kamen immer wieder zu einfachen Fast-Break-Punkten. So entschieden die Gastgeber das erste Viertel mit 28:20 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste aus Bernau, aktuell Tabellenzweiter, besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste den Rückstand Stück für Stück verkürzten. Zur Halbzeit lag das Heimteam nur noch knapp mit 46:43 vorne.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die EN Baskets erneut den Druck. Mit großem Einsatz in der Defensive und konsequenten Aktionen zum Korb bauten sie ihren Vorsprung wieder aus und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Auch im letzten Viertel blieben die Gastgeber zunächst tonangebend. Drei Dreier in Folge von Patterson sorgten für die höchste Führung der Partie zum 77:63. Doch Bernau gab sich nicht geschlagen und startete beim Stand von 82:69 einen 12:0-Lauf, der die Gäste kurz vor Schluss bis auf 81:82 heranbrachte. In der entscheidenden Phase behielten die EN Baskets jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den wichtigen 84:81-Heimsieg. Neben Patterson punkteten auch Nyberg (14 Punkte) und Stoll (13 Punkte) zweistellig für die EN Baskets. Head-Coach Falk Möller sagte nach der Partie: „Wir sind sehr froh, dieses Spiel gewonnen zu haben. Die Art und Weise, wie wir es geschafft haben, war die erhofften Reaktion auf die Pleite in Vechta. Jetzt gilt unser Fokus dem Iserlohn-Spiel.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Seawolves Academy 90:62

Die ETB Miners Essen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem klaren 90:62-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy sicherte sich das Team von Headcoach Lars Wendt bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Meisterschaft der ProB Nord. Gleichzeitig gehen die Essener damit als Nummer eins in die Playoffs und sichern sich das Heimrecht für alle möglichen Serien. Von Beginn an bestimmten die Miners das Spielgeschehen. Mit aggressiver Verteidigung und hohem Tempo setzten die Gastgeber Rostock früh unter Druck und kontrollierten den Rhythmus der Partie. Die Gäste fanden offensiv kaum Lösungen gegen die starke Essener Defensive, während der Ball in der Offensive der Miners gut durch die eigenen Reihen lief. Immer wieder erspielte sich das Team freie Würfe und erfolgreiche Abschlüsse am Korb.

Auch nach der Halbzeitpause blieb Essen das dominierende Team. Die Miners ließen defensiv nur wenige einfache Punkte zu und bauten ihren Vorsprung im Laufe der zweiten Hälfte kontinuierlich aus. Spätestens im Schlussviertel war die Partie entschieden, sodass die Gastgeber den deutlichen 90:62-Heimsieg souverän ins Ziel brachten. Topscorer der Essener war Quashawn Lane mit 18 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Niclas Sperber und Jonathan Almstedt mit jeweils 16 Zählern. Auf Seiten der Rostocker waren Jonas Zilinskas mit 18 Punkten und Matthes Tilsen mit 14 Punkten die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Lars Wendt sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Mannschaft zur Hauptrundenmeisterschaft! Rostock war zwar durch das Fehlen ihres Amerikaners deutlich geschwächt, dennoch haben wir die Aufgabe konzentriert und souverän gelöst. Jetzt wollen wir in den letzten beiden Spielen den ersten Platz der gesamten ProB festmachen, um uns den Heimvorteil für die kompletten Playoffs zu sichern.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BSW Sixers 72:77

Die Hertener Löwen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine knappe Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die BSW Sixers unterlag das Team von Headcoach Robin Singh nach einer intensiven Partie mit 72:77. Vor allem ein schwaches erstes Viertel und ungewohnt niedrige Wurfquoten machten es den Gastgebern schwer, früh in die Begegnung zu finden. Die Gäste aus Sandersdorf erwischten den besseren Start und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Während Herten offensiv nur schwer in Rhythmus kam, nutzten die Sixers ihre Chancen konsequent und setzten sich schnell ab. Nach dem ersten Viertel lagen die Löwen bereits mit 13:23 zurück. Auch im zweiten Abschnitt blieb Sandersdorf zunächst tonangebend und baute die Führung zwischenzeitlich auf 28:15 aus. Die Löwen zeigten jedoch Moral und kämpften sich mit mehr Intensität in der Defensive wieder heran. Beim Stand von 29:35 schien die Partie wieder offen. Kurz darauf musste Herten jedoch einen weiteren Rückschlag verkraften: David Ewald verletzte sich nach einem harten Foul und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Gäste nutzten diese Phase und gingen mit einer 45:33-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Löwen deutlich verbessert. Mit aggressiverer Verteidigung und mehr Zug zum Korb verkürzten die Gastgeber den Rückstand im dritten Viertel auf fünf Punkte (49:54). Doch ein anschließender 8:0-Lauf der Sixers stellte den alten Abstand wieder her, sodass Herten mit einem 52:62-Rückstand in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel starteten die Löwen noch einmal eine starke Aufholjagd. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Gastgeber auf 67:73 und sorgten für Spannung in der Halle. Kurz vor Schluss war Herten sogar bis auf einen Punkt herangekommen. In der entscheidenden Phase behielten die Sixers jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den 77:72-Auswärtssieg.

Headcoach Robin Singh sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Sixers – sie haben sich den Sieg erarbeitet und einen großartigen Fight geliefert. Unsere erste Halbzeit war nicht gut. Wir haben die Physis nicht angenommen und sind nicht konsequent genug zum Korb gezogen, besonders im ersten Viertel. In der zweiten Hälfte haben wir das deutlich besser gemacht und sind aggressiver zum Korb gezogen und haben unsere Chancen konsequent genutzt. Für uns gilt es nun, das Team wieder aufzubauen und den Fokus auf das nächste schwere Spiel in Rostock zu richten.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 94:101

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am Sonntagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einem spannenden Overtime-Krimi setzten sich die Niedersachsen bei den TKS 49ers mit 101:94 durch und machten damit den Klassenerhalt perfekt. Für die Gastgeber aus Stahnsdorf hingegen bedeutet die Niederlage nach dem Sieg der BSW Sixers den sportlichen Abstieg. Die Partie begann mit hohem Tempo. Die 49ers trafen früh von der Dreierlinie, doch Neustadts Topscorer Matej Jelovcic antwortete direkt mit einem erfolgreichen Dreipunktspiel. Im weiteren Verlauf übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich auf 17:11 ab. Die Hausherren reagierten jedoch mit einem kleinen Lauf, sodass das erste Viertel mit 27:27 endete.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein echtes Dreierfestival. Die Shooters trafen gleich vier Distanzwürfe in Folge und erspielten sich dadurch eine deutliche Führung. Rund vier Minuten vor der Halbzeit lagen die Gäste mit 41:32 vorne und bauten den Vorsprung bis zur Pause weiter aus. Ein Tip-In von Jelovcic sorgte schließlich für den 55:45-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst etwas ruhiger. Neustadt kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und erhöhte den Vorsprung in der 24. Minute auf 61:46. Kurz vor Ende des dritten Viertels brachte jedoch ein Buzzerbeater-Dreier von Carl Thure Peters die Gastgeber wieder etwas heran (56:66).

Im Schlussabschnitt starteten die 49ers eine Aufholjagd und glichen in der 36. Minute zum 75:75 aus. Kurz vor dem Ende brachte ein Layup von Jannes Hundt die Gastgeber sogar mit 78:77 in Führung. Jelovcic behielt anschließend an der Freiwurflinie die Nerven und brachte Neustadt wieder in Front. Drei Sekunden vor Schluss trafen die 49ers jedoch einen Dreier zum Ausgleich – die Partie ging in die Verlängerung. In der Overtime erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start und führten mit 90:85. Doch Neustadt antwortete mit wichtigen Dreiern von Emil Loch und Chris Kwilu zum 92:92. In der Schlussphase übernahmen erneut Jelovcic und Aime Olma Verantwortung und sorgten mit wichtigen Punkten für die Entscheidung. Am Ende sicherten sich die Shooters einen 101:94-Auswärtssieg.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „In einem wahren Krimi zeigte unser Team eine kämpferische Leistung und belohnt sich am Ende mit dem Klassenerhalt! Zwei Auswärtssiege in einer Woche, nach einer harten Niederlage davor zu Hause, muss man erstmal so holen. Heute haben wir es zwar spannender gemacht als nötig, aber am Ende zählt nur der Sieg. Vor allem die heute gute Dreier- und Freiwurfquote hat uns den Sieg gebracht. Danke an die vielen Zuschauer am Stream und natürlich auch an alle Fans, die uns in der Halle vor Ort unterstützt haben!“

Nachberichte ProA 26. Spieltag

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“

Nachberichte ProB Süd 23. Spieltag

05.03.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 92:104

Mit einem Auswärtssieg in Würzburg hat der TV Langen den Klassenerhalt in der ProB Süd gesichert. Gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie blieb die Partie lange eng, am Ende setzten sich die Gäste jedoch mit 104:92 durch. Gleichzeitig knackten die Giraffen erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Nach einer zunächst punktearmen Anfangsphase nahm das Spiel im ersten Viertel schnell an Tempo auf. Die Langener drehten innerhalb kurzer Zeit einen 6:11-Rückstand in eine 13:11-Führung und entschieden den ersten Abschnitt schließlich mit 23:18 für sich.

Offensiv überzeugte das Team mit einer Mischung aus erfolgreichen Distanzwürfen und schnellen Abschlüssen in Korbnähe. Auch Würzburg kam besonders in der ersten Halbzeit immer wieder zu guten Aktionen. Vor allem Topscorer Christoph Philipps sowie die Guards David Pisic und Jervis Scheffs stellten die Defensive der Gäste vor Probleme. Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, sodass beide Mannschaften beim Stand von 51:45 für Langen in die Halbzeit gingen.

„Wir haben vieles umgesetzt, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Heute hat es endlich mal alles zusammengepasst: Offene Dreier sind gefallen, wir haben uns Räume zum Korb erarbeitet und gepunktet“, sagte Headcoach Tobias Jahn. Im dritten Viertel legten die Langener schließlich den Grundstein für den Erfolg. Offensiv blieb das Team treffsicher und fand gleichzeitig bessere Lösungen in der Verteidigung. In der 28. Minute erspielten sich die Gäste erstmals eine zweistellige Führung – und diese sollte bis zum Ende Bestand haben. Auch wenn das Schlussviertel wieder ausgeglichener verlief, behielten die Giraffen die Kontrolle über die Partie und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

Mit dem 104:92-Erfolg feierte das Team schließlich den Klassenerhalt. „Heute waren wir 40 Minuten sehr konstant am Ball. Zwar hat Würzburg immer mal wieder einen Lauf gestartet, aber wir konnten schnell reagieren und hatten stets eine passende Antwort. Die Stimmung im Team ist sehr gut. Ich glaube, einigen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Mit der heutigen Leistung haben wir aber auch gezeigt, dass wir in diese Liga gehören“, sagte Jahn abschließend.

 

07.03.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 82:77

Die Tropics Oberhaching haben das Münchner Derby gegen den FC Bayern Basketball II mit 82:77 (42:44) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren. Die Gäste starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren Rhythmus. Oberhaching versuchte mit verschiedenen Verteidigungsvarianten, den Spielfluss der jungen Bayern zu stören. Dennoch entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber vor allem durch sichere Würfe aus der Distanz immer wieder Antworten fanden. Zur Halbzeit lagen die Tropics knapp mit 42:44 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bayern zunächst den besseren Start und setzten sich zwischenzeitlich auf 58:49 ab. Doch Oberhaching zeigte großen Kampfgeist und startete einen entscheidenden Lauf. Mit aggressiver Verteidigung und besserer Ballbewegung drehten die Gäste die Partie und erspielten sich eine komfortable Führung. Besonders defensiv präsentierten sich die Tropics nun deutlich stabiler und ließen den Bayern kaum noch gute Abschlüsse zu. Gleichzeitig traf Oberhaching wichtige Würfe von außen und setzte sich im weiteren Verlauf auf 72:60 ab.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste ihren Vorsprung souverän und brachten den Derbysieg schließlich über die Zeit. Trainer Mario Matic zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Kompliment an mein Team. Wir standen extrem unter Druck und wussten, dass wir gewinnen müssen um weiterhin auf die Playoffs zu hoffen. Wir haben großen Charakter gezeigt und einen bedindungslosen Kampf abgeliefert. Ab Mitte des dritten Viertels haben wir hinten Beton angerührt und so gut verteidigt wie noch nie in dieser Saison. Die Bayern haben eine hochtalentierte Truppe, von deren Spielern sicherlich viele noch in der BBL und Euroleague spielen werden.“ Bester Werfer der Tropics war Fynn Fischer mit 19 Punkten. Nedzad Muratovic steuerte 15 Zähler bei, während Peter Zeis und Jonathan Zeisberger jeweils 14 Punkte zum Derbyerfolg beitrugen.

07.03.2026 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

07.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 69:78

Die Ahorn Camp Baskets haben gegen Spitzenreiter OrangeAcademy Ulm mit 69:78 (31:40) verloren und damit eine Überraschung verpasst. Vor rund 500 Zuschauern in der Nordhalle hielten die Gastgeber die Partie lange offen. Die Ulmer übernahmen zwar bereits ab dem Ende des ersten Viertels die Führung, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzten die Speyerer noch einmal auf 59:61 und hielten damit die Hoffnung auf eine Wende am Leben.

In der entscheidenden Phase verhinderten jedoch mehrere Ballverluste sowie eine zu geringe Trefferquote aus der Distanz eine Aufholjagd der Gastgeber. So setzte sich die OrangeAcademy am Ende mit 78:69 durch. Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa sagte nach der Partie: „Wir haben eine anständige Vorstellung gezeigt.“ Gleichzeitig merkte er an: „Das Spiel hätte kippen können, wenn wir unsere offenen Dreier-Würfe getroffen hätten.“ Bester Werfer der Speyerer war Dennis Diala mit 17 Punkten. Christoph Rupp überzeugte zudem mit zwölf Rebounds. Bei den Gästen aus Ulm ragten Meissa Faye (24 Punkte), Joel Cwik (16 Punkte) sowie Endurance Aiyamenkhue mit 16 Rebounds heraus.
07.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 76:85

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Kangaroos unterlagen dem BBC Coburg vor 923 Zuschauern in der Stadtberger Sporthalle mit 76:85 (38:33). Die Partie begann intensiv und umkämpft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei zunächst die beiden Namensvetter Dawson das Spiel prägten. Coburg startete etwas besser, doch Brian Dawson brachte die Gastgeber mit fünf schnellen Punkten wieder heran.

Im weiteren Verlauf übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle und erspielten sich eine kleine Führung, die sie bis zur Halbzeit verteidigen konnten. Dabei profitierte Leitershofen auch davon, dass Coburg in der ersten Hälfte keinen einzigen Dreipunktewurf verwandelte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Coburg fand nun deutlich besser in den Rhythmus, vor allem Kapitän Nico Wenzel traf mehrfach von der Dreierlinie und brachte die Gäste zurück ins Spiel.

Zwar ging die BG zwischenzeitlich noch einmal knapp in Führung, doch eine längere Unterbrechung nach einer strittigen Szene brachte einen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Coburg nutzte diese Phase konsequent aus und startete einen entscheidenden Lauf. Die Kangaroos verloren zunehmend den Zugriff auf das Spiel, leisteten sich zu viele Ballverluste und hatten Schwierigkeiten beim Rebounding. Die Gäste spielten ihre Angriffe ruhig zu Ende und bauten ihren Vorsprung im Schlussviertel weiter aus.

Am Ende setzte sich Coburg verdient mit 85:76 durch und untermauerte damit seine Ambitionen im Aufstiegsrennen. BG-Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coburg zum Sieg. Sie haben besonders in der zweiten Halbzeit sehr solide gespielt und sich den Erfolg verdient. Wir hatten heute zwei entscheidende Faktoren zu verzeichnen: das verlorene Rebound-Duell und zu viele Ballverluste.“ Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 16 Punkten, gefolgt von Ferenc Gille mit 15 Zählern. Für Coburg überzeugte Darius Dawson mit 23 Punkten.

Die Dresden Titans haben einen souveränen Heimsieg gefeiert. Vor 1.480 Zuschauern in der Margon Arena setzten sich die Elbriesen mit 92:72 (40:30) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch. Die Gastgeber erwischten einen starken Start in die Partie. Vor allem Wisdom Uboh sorgte mit zwei frühen Dreiern für die ersten Akzente und brachte Dresden schnell in Führung. Die Titans spielten mit viel Energie und setzten sich im ersten Viertel bereits deutlicher ab.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Dresdner das Spielgeschehen. Während Ludwigsburg offensiv immer wieder Schwierigkeiten hatte, nutzten die Titans ihre Chancen konsequent und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 40:30 vorne. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Zwar konnte Ludwigsburg den Rückstand zeitweise verkürzen, doch Dresden behielt die Kontrolle und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Im Schlussviertel machten die Titans schließlich alles klar. Mit sicherem Offensivspiel und einer geschlossenen Teamleistung setzten sie sich endgültig ab und brachten den Heimsieg souverän über die Zeit. Topscorer der Dresdner war Duje Putnik mit 19 Punkten. Simeon Dimitrov steuerte 17 Zähler bei, während Wisdom Uboh mit 14 Punkten und fünf Assists ebenfalls überzeugte.

Titans-Headcoach Valentino Lott zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Nach einer etwas holprigen Trainingswoche war es nicht leicht, über 40 Minuten den Fokus zu halten. Unterm Strich haben wir aber die richtige Reaktion gezeigt und noch einmal alles in die Waagschale geworfen, was wir hatten. Am Ende hat heute vor allem unser Kollektiv das Spiel gewonnen, da jeder seinen Teil dazu beigetragen hat, dieses für uns so wichtige Spiel zu holen.“