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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProA // Viertelfinale Spiel 1

1. Mai 2025/in APP, ProA 24/25

30.04.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 78:71

Es war ein umkämpfter Playoffauftakt in der Arena Hohenlohe. Schlussendlich setzten sich die HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:71 durch und gehen in der Serie gegen Phoenix Hagen mit 1:0 in Führung.

Die ersten Punkte erzielten die Teams jeweils per Dreier, für die Gäste war es McCall, bei den Crailsheimern Keppeler. Doch insgesamt verlief das erste Viertel ohne den allzu großen offensiven Rhythmus, viel mehr standen Kampf und starke Defensive im Vordergrund. So stand es nach zehn gespielten Minuten gerade einmal 13:13. Die defensive Ausrichtung blieb auch im zweiten Viertel bestehen, auf beiden Seiten fanden reihenweise Würfe nicht den Weg in den Korb. Vorteil für die Merlins: Sie sicherten sich schon jetzt deutlich mehr Rebounds, die immer wieder zweite Chancen ermöglichten. So setzten sich die Gastgeber gegen Ende des Viertels ab, Shahids langer Dreier stellte auf 31:24 (18. Minute). Doch in den letzten Sekunden der ersten Hälfte foulte Gaines unsportlich, nachdem schon Stuckey gefoult hatte. Sincere Carry ging dadurch viermal an die Freiwurflinie, traf drei der Würfe und legte im folgenden Angriff von Downtown nach. So war das Spiel in Nullkommanichts wieder ausgeglichen. Mit 34:35 ging es in die Halbzeitpause.

Aus dieser kamen die Crailsheimer dann besser. Vor allem Moe Stuckey zeigte sich heiß von außen und streute direkt zwei Dreier ein, die sein Team etwas davonziehen ließen (50:43). Und es kam noch besser: Shahid traf zum Ablauf des Viertels ebenfalls von draußen und schraubte den Vorsprung so auf neun Zähler (60:51). Im Schlussviertel stieg dieser in den zweistelligen Bereich, doch Hagen stemmte sich nochmal dagegen. Vor allem in Person von Sincere Carry, am Ende Top Scorer mit 29 Punkten. 30 Sekunden vor Schluss ließ Nawrocki Stuckey aussteigen und schweißte den Dreier zum 74:71 ein, das Spiel schien wieder greifbar für die Gäste. Shahid traf im Anschluss nur einen Freiwurf, doch im nächsten Hagener Angriff blockte Keppeler Uhlemann. Das war das vorentscheidende Play in dieser Partie, die die Merlins letztendlich mit 78:71 gewinnen sollten.

30.04.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:75

Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit zu Gunsten des klaren Favoriten. Science City Jena schlägt die VfL SparkassenStars Bochum mit 99:75 und stellt im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf 1:0.

Beide Teams starteten konzentriert in die Partie. Besonders defensiv legten sowohl die SparkassenStars als auch die Thüringer viel Intensität an den Tag. Jena traf hochprozentig von außen. Insbesondere Rasheed More lief schon früh heiß. Im ersten Viertel traf er 2/3 Dreier und erzielte insgesamt 9 Punkte. Jena führte nach dem ersten Spielabschnitt mit 22:16. Die Gäste starteten mit einem 6:0-Lauf in das zweite Viertel und glichen die Partie aus. Jena konterte allerdings seinerseits mit einem 8:0-Lauf. Das erste spektakuläre Highlight setzte Tamenang Choh als er bei zwei verbleibenden Minuten auf der Uhr Coast to Coast alle Gegenspieler austanzte und mit einem krachenden Dunk abschloss. Die Bochumer waren wieder auf drei Punkte herangekommen, doch Jena legte nochmal zu und sorgte unter anderem durch zwei Dreier für einen Halbzeitstand von 44:35.

Das dritte Viertel war dann spielentscheidend. Science City steigerte seine ohnehin schon sehr guten Wurfquoten nochmal und dominierte auch die Zone in dieser Phase. Nach sieben gespielten Minuten im dritten Viertel lagen die Gastgeber mit 20 Punkten vorn (59:39). Spektakulärer Schlusspunkt des Viertels war der Buzzer Beater Dreier von Chris Carter aus der eigenen Hälfte zum 79:52. Im letzten Spielabschnitt wuchs der Abstand sogar zeitweise auf 33 Punkte an, das Spiel war natürlich längst entschieden. Besonders von außen blieben die Bochumer größtenteils glücklos. Lediglich 2/13 Distanzwürfe landeten bis zu diesem Zeitpunkt im Korb. Doch im letzten Viertel lief es etwas besser. Am Ende lag die Dreierquote bei 29% (7/24). Dennoch stand letztendlich das überdeutliche 99:75.

30.04.2025 20:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Tigers Tübingen 105:86

Auch der zweite klare Favorit in den diesjährigen Playoffs setzt sich souverän durch. Trier gewinnt gegen Tübingen mit 105:86, damit steht es nun 1:0 in der Serie.

Von Beginn an entwickelte sich ein physisch geführtes Spiel mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Die Gladiatoren starteten mit guter Defensive und fanden offensiv immer wieder den besser positionierten Mitspieler. Auch die Tübinger zeigten sich kämpferisch und erarbeiteten sich vor allem beim Rebounding leichte Vorteile. Die Gladiatoren hielten das Spieltempo weiter hoch und erspielten sich mit attraktivem Teambasketball und guten Wurfquoten am Brett eine zweistellige Führung nach dem ersten Spielabschnitt – 28:18. Im zweiten Viertel gestaltete sich die Partie dann allerdings wieder offener. Die Tigers erspielten sich nun bessere Würfe von außen, die sie hochprozentig versenken konnten. Weiterhin blieb die Partie sehr physisch und vor allem unter den Körben musste jede Position hart erkämpft werden. Mit fortlaufender Spielzeit gelang es den Tigers ihre Defense weiter zu stabilisieren und sich offensiv durch Offensivrebounds zweite Chancen zu sichern. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit hatten die Gäste die Partie so beim Spielstand von 45:45 wieder ausgeglichen. Doch jetzt fanden auch die Moselstädter wieder die richtigen Antworten und so ging es mit 53:48 aus Trierer Sicht in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ging das Spieltempo etwas zurück und beide Teams legten höheren Fokus auf ihre offensiven Systeme und das freispielen ihrer Big Men. Auf Trierer Seite gelang es Marten Linßen und Maik Zirbes immer wieder mit dem Rücken zum Korb abzuschließen und auch die Guards die Gladiators suchten nun vermehrt den Weg zum Korb. Dies führte zu zahlreichen Fouls und Freiwürfen, von denen die Gladiatoren jedoch ungewohnt viele nicht verwandeln konnten. Dennoch stand am Ende des dritten Spielabschnittes erneut eine zweistellige Trierer Führung zu Buche – 84:72. Im letzten Viertel ließen die Gladiatoren dann nichts mehr anbrennen. In den letzten Spielminuten kontrollierten die Gladiatoren dazu wieder die Rebounds, blieben vor allem nah am Korb extrem treffsicher und ließen die Tigers somit nicht mehr gefährlich in die Partie zurückkehren. Am Ende des ersten Playoff-Viertelfinalspiels stand somit ein 105:86 Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators. Topscorer des Spiels war allerdings ein Tübinger: Samuel Idowu mit 21 Zählern, der sich zudem neun Rebounds sicherte. Seinem Center-Kollegen Vincent Neugebauer gelang mit zwölf Punkten und zehn Rebounds ein Double Double.

30.04.2025 20:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 98:109

Es war das spannendste Spiel zum Auftakt ins Playoff-Viertelfinale. Nach Verlängerung holen sich die GIESSEN 46ers in Bremerhaven den Sieg und klauen damit den Heimvorteil aus der Seestadt.

Beide Teams starteten mit erfolgreichen Dreipunktwürfen in die Partie (3:3). Anschließend konnte sich Gießen leicht absetzen, vor allem weil Kyle Castlin früh aus dem Zweierbereich seinen Rhythmus fand (5:9). Doch die Eisbären hielten in Person von Elijah Miller dagegen (10:13). Peter Hemschemeier belebte das offensive Spiel der Gastgeber und holte mit fünf Punkten in Folge die Führung auf die Seite der Bremerhavener (18:17). Mit einem Buzzer Beater von Downtown sicherte er diese anschließend in die Viertelpause (23:20). Das zweite Viertel verlief dann aber gegensätzlich zum knappen Auftaktviertel. Den Gastgebern gelang offensiv vieles, während Gießen schier verzweifelte. Der Dunk von Kovacevic sollte in der 14. Minute der letzte Feldkorb der Gießener bis zur Halbzeitpause bleiben! So setzten sich die Bremerhavener deutlich ab, mit 50:32 ging es in die Kabinen.

Doch im dritten Abschnitt kehrte sich das Bild dann komplett um. Zwar legten die Eisbären ordentliche 17 Punkte auf, doch die 46ers waren offensiv wie entfesselt. 34 Zähler brachten die Hessen auf das Scoreboard und so war der Bremerhavener Vorsprung schon vor dem Schlussviertel nahezu komplett getilgt (67:66). Die letzten zehn Minuten boten dann nochmal einiges an Spannung und vor allem sollten es auch nicht die letzten Minuten sein… Denn trotz des zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprungs (76:85 – 37. Minute) der 46ers, war das Spiel noch nicht entschieden. Die Eisbären kämpften sich zurück und kamen in der Schlusssekunde durch Warner zum Ausgleich. So musste das Spiel in der Overtime entschieden werden und diese gehörte dann den Gästen. Mit 6:17 dominierten die Gießener die Verlängerung, vor allem weil den Bremerhavenern in den letzten knapp dreieinhalb Minuten kein Korb mehr gelang.

Foto: Simon Engelbert

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/05/SpieltagPlayoffs1_1_nachbericht.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-05-01 15:03:232025-05-01 15:03:23Nachberichte ProA // Viertelfinale Spiel 1

Nachberichte ProA // 34. Spieltag

28. April 2025/in APP, ProA 24/25

Die Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist beendet. Nach 34 spannenden Spieltagen sind die Entscheidungen gefallen. Schon am Mittwoch geht es mit den Playoffs los. Tipp: Alles Wissenswerte dazu erfahrt ihr morgen Abend im Newsletter der BARMER 2. Basketball Bundesliga, für den ihr euch hier anmelden könnt.

26.04.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth 83:72

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen den BBC Bayreuth vor 2.837 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 83:72 (33:41) gewonnen. Damit sichert sich das Team von Trainer Eric Detlev die Playoff-Teilnahme.

Die Gäste um Trainer Florian Wedell waren der erwartet formstarke und schwere Gegner. In Minute 17 führten die Franken mit 21:36, die Raubkatzen zeigten sich beeindruckt von der Physis des Kontrahenten. Im zweiten Viertel blieben die Tigers Tübingen fast fünf Minuten ohne einen Punkt. Final ging es mit einem 33:41-Rückstand in die zweite Halbzeit, in welcher die Schwaben die Begegnung eindrucksvoll drehen konnten.

In Minute 23 brachte Tigers-Kapitän Till Jönke seine Mannschaft per Dreier wieder mit 44:43 in Front. Die Detlev-Truppe war zurück in der Partie und dominierte im weiteren Verlauf das Spielgeschehen. Die Intensität wurde massiv hochgefahren, die Raubkatzen erhöhten Schritt für Schritt den Vorsprung. Höhepunkt war das 81:61 nach 36 Minuten – die höchste Führung in der Partie. Topscorer des Spiels war Samuel Idowu, der 27-Jährige erzielte mit 19 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double. Zweistellig für Tübingen punkteten ebenfalls Jönke (14 Punkte), Miles Tention (13) und Jay Nagle (zwölf). Bei den Franken war Demarcus Demonia mit 13 Zählern bester Schütze, Nat Diallo kam mit zwölf Punkten und zehn Rebounds ebenfalls auf ein Double Double. Die Rebounds gingen mit 40:35 an den Sieger, ebenso die Assists mit 18:14. Aus der Distanz haperte es in der ersten Hälfte, final standen jedoch zehn Treffer bei 32 Versuchen (31 Prozent) fest.

26.04.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 86:72

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

26.04.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Uni Baskets Münster 101:83

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich souverän gegen die Uni Baskets Münster durchgesetzt. 101:83 war der Endstand, der den Merlins den Playoff-Heimvorteil sicherte.

Das Hinspiel hatten die Münsteraner gewonnen, entsprechend zur Revanche motiviert gingen die Gastgeber ins Spiel. Crailsheim kam gut in die Partie und zeigte sich treffsicher – doch auch Münster traf zu Beginn hochprozentig und glich Mitte des ersten Spielabschnitts aus (16:16). Dann kam Kapitän Moe Stuckey von der Bank, brachte defensive Intensität aufs Feld und reihte sich mit fünf Zählern ein. Den Schlusspunkt der ersten zehn Minuten setzte Anthony Gaines von der Dreierlinie – mit 28:22 ging es in das zweite Viertel. Auch dort blieb das Spiel hochkarätig auf beiden Seiten. Brock Gardner traf von weit außen zum 37:31. Kurze Zeit später kam Devon Goodman mit seiner Geschwindigkeit zweimal an seinem Gegenspieler vorbei, legte die Korbleger rein und stellte die erste zweistellige Führung des Abends her. Auch defensiv zeigten die Gastgeber immer wieder Highlights – LaDarien Griffin blockte seinen Gegenspieler Groce. Der kam aber auch ein ums andere Mal zu erfolgreichen Aktionen und war am Ende mit 25 Punkten und 12 Rebounds der überragende Mann bei den Uni Baskets. Mit 56:44 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel spielten sich die Merlins teilweise in einen Rausch, Gardner klaute seinem Gegner den Ball, Blunt und Otto legten von Downtown nach – höchste Merlins-Führung der Partie (72:53 – 26. Minute). Der Schlussabschnitt startete mit fünf Münsteraner Zählern und einer schnellen Auszeit von Merlins Headcoach David McCray. Auf den 8:0-Lauf der Gäste zum Viertelstart antworte Merlins-Kapitän Moe Stuckey mit seiner Paradedisziplin von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Auch Devon Goodman traf von außen und stellte den 20-Punkte-Vorsprung wieder her. Gianni Otto machte in der Schlussminute noch die 100 voll und besorgt Donuts für die Mannschaft – am Ende setzten sich die Zauberer mit 101:83 durch. Damit geht es für die Merlins nun in den Playoffs gegen Phoenix Hagen.

26.04.2025 19:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 76:85

Vor 2.627 Zuschauern verloren die Nürnberg Falcons ihr Heimspiel gegen die SparkassenStars Bochum mit 76:85 (35:35). Die Gäste sicherten sich damit den erstmaligen Einzug in die Playoffs, während die Falken ihre neunte ProA-Spielzeit auf Tabellenplatz 14 beendeten.

Die Nürnberger mussten auf Jack Pagenkopf verzichten, machten ihre Sache im 1. Viertel aber recht ordentlich, spielten schnell nach vorne und erarbeiteten sich eine 17:9-Führung, obwohl insbesondere von außen wenig ging. Die Bochumer taten sich da im weiteren Verlauf allerdings leichter und konnten nach zehn Minuten auf 17:14 aufschließen. Im 2. Viertel platzte bei Nürnberg der Knoten von jenseits der 6,75 Meter-Linie. Vincent Friederici traf doppelt und hatte so schon zur Pause zwölf Punkte gegen sein Ex-Team aufgelegt. Dennoch ging es mit 35:35 ausgeglichen in die zweite Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Nürnberger schwer. Die SparkassenStars machten ihre Sache derweil besser, gewannen das 3. Viertel mit 24:18 und somit ging die Partie beim Stand von 53:59 in den Schlussabschnitt. Dort tat Nürnberg alles, das Ruder noch einmal herumzureißen, doch die Gäste erwiesen sich als zu clever und treffsicher, das Spiel in der Crunchtime noch aus der Hand zu geben. So endete die Partie mit 76:85. Bochum zieht, aufgrund eines Vierervergleichs, damit noch an Kirchheim vorbei und darf sich auf die Playoffs freuen. Dort trifft man auf den Hauptrundenmeister Science City Jena.

26.04.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. Phoenix Hagen 90:86

Mit einem am Ende engen und umkämpften 90:86-Heimsieg gegen Phoenix Hagen verabschiedete sich Tabellenführer Science City Jena am Samstagabend vor 2.299 Zuschauern aus der regulären ProA-Saison und blickt nun voraus auf die Playoffs.

In dem für die Abschlussposition beider Teams eigentlich bedeutungslosen, phasenweise jedoch turbulenten Duell gelang es dem Harmsen-Team nach zuletzt zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückzufinden. Von zahlreichen knappen Zwischenständen und einigen Führungswechseln geprägt, entwickelte sich bereits im Startviertel eine Partie, die vom eigentlich als Warmup für die Playoffs prognostizierten Duell abwich. Letztendlich bezwangen die Thüringer den hartnäckig kämpfenden Gast ohne ihren im dritten Viertel aufgrund zweier technischer Fouls aus der Arena verbannten Cheftrainer, dafür mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung, aus der kein Spieler herausragte. Im Verlauf der 40 Minuten hatte jeder Spieler mit Blick auf den anstehenden Playoff-Mittwoch ganz bewusst nur dosierte Einsatzzeiten unterhalb der 23-Minuten-Grenze erhalten.

Das war auch auf Hagener Seite ähnlich, nur Carry und Bohannon standen deutlich über 20 Minuten auf dem Parkett, beim Rest wechselte auch Chris Harris munter durch. Carry und Bohannon waren dann auch mit 20 bzw. 17 Punkten die erfolgreichsten Hagener Korbjäger, letzterer legte mit sieben Assists sogar einen persönlichen Bestwert auf. Jena trifft in den Playoffs nun auf Bochum, Phoenix bekommt es mit den HAKRO Merlins Crailsheim zu tun.

26.04.2025 19:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 97:76

Die ART Giants Düsseldorf setzten sich gegen die Gladiators aus Trier mit 97:76 (52:43) durch und sicherten sich damit quasi in letzter Minute den Klassenerhalt in der ProA.

Die Giants legten fulminant los und versenkten ihre ersten drei Distanzwürfe. Doch Trier hielt mit und schien auf jeden Angriff eine Antwort zu finden. Die Gäste stehen nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz: Düsseldorf setzte sich kurz ab, doch ein paar erfolglose Angriffe auf Seiten der Giants und plötzlich lag Trier zur Viertelpause wieder vorne (25:27). Im zweiten Abschnitt steigerten beide Teams die Intensität. Düsseldorf drehte das Spiel, führte beim Stand von 34:33 (14. Minute) erstmals wieder. Nach und nach bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus, Trier verzweifelte immer wieder an der kompakten Verteidigung der Giants. 90 Sekunden vor der Sirene führten die Giganten dank eines Dreiers von Emil Marshall erstmals zweistellig (49:38), auch wenn die Gladiators zur Pause noch einmal leicht verkürzen konnten. Mit einem Vorsprung von 52:43 gingen die Giants in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Giants konzentriert. Dank weiter starker Defense und diszipliniertem Offensivspiel baute man den Vorsprung kontinuierlich aus. Selbst eine Verkürzung des Vorsprungs auf nur noch 60:53 brachte die Rheinländer nicht aus der Ruhe. Stattdessen antwortete Düsseldorf mit einem 12:4-Run. Trier versuchte im letzten Abschnitt noch einmal, die Wende herbeizuführen, doch die Giants ließen sich nicht beirren. drei Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, als die Giants mit drei Dreiern und einem 88:66 Vorsprung (34. Minute) die Vorentscheidung herbeiführten. Die Düsseldorfer spielen zwischenzeitlich wie im Rausch. Als der Vorsprung drei Minuten vor dem Ende schließlich auf 26 Punkte angewachsen war, war klar: Die Giants bleiben auch in der kommenden Saison in der ProA. Trier bleibt trotz des Sieges souveräner Zweiter und trifft in den Playoffs aus die Tigers Tübingen.

26.04.2025 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 90:101

Es ging in die Verlängerung zwischen den Dresden Titans und den Knights aus Kirchheim. Schlussendlich setzten sich die Gäste mit 90:101 durch, verpassen aber dennoch die Playoffs.

Die ersten Punkte der Partie konnte Wesley Dreamer durch drei Freiwürfe erzielen. Damit gab er erfolgreich sein Comeback nach vier verpassten Spielen. Kurze Zeit später traf auch der zweite Rückkehrer Daniel Kirchner. Matthew Ragsdale konnte anschließend mit zwei Dreiern auf einen Spielstand von 13:4 erhöhen. Die Gäste trafen zwischenzeitlich durch Cameron Henry und James Graham. Koen Sapwell verwandelte den nächsten Distanzwurf. Das 1. Viertel endete mit 24:17 für die Dresden Titans. Das zweite Viertel wurde von den Knights eröffnet. Lucien Schmikale konnte aber direkt mit einem Dreier dagegenhalten. Die Titans bauten ihre Führung weiter aus. Matthew Ragsdale traf daraufhin mit zwei weiteren Distanzwürfen und so zogen die Dresdener mit 14 Zählern davon. Es war ein ständiges hin und her, ein sehr physisches Spiel, aber die Führung blieb bei den Titans. In die Halbzeit ging es mit einer Führung für die Dresdner und einem Spielstand von 46:34.

Und auch im zweiten Durchgang machte Matthew Ragsdale so weiter wie in Halbzeit eins. Er traf direkt einen weiteren Dreier. Doch Kirchheim konnte mehrfach scoren und kam an die Dresdener ran. Daniel Kirchner beendete das 3. Viertel mit einem Buzzerbeater. Mit 64:55 ging es in die Crunchtime. Die Gäste starteten besser in das letzte Viertel. Sie kamen wieder näher, doch die Dresdener konnten ebenfalls scoren, Wesley Dreamer gab ein herausragendes Comeback. Knapp sieben Minuten vor Schluss musste Kapitän Sebastian Heck nach 5 Fouls das Feld verlassen. Schon zuvor musste auf Seite der Knights James Graham den Platz räumen. Die Arena bebte, doch die Knights konnten in letzter Sekunde ausgleichen und es ging in die Overtime. Die Gäste starteten mit 7 Punkten deutlich besser in die Verlängerung. Die Treffer erzielten Antonio Dorn und Braden Norris. So setzten sich die Kirchheimer ab, am Ende stand der Kirchheimer Sieg fest. Da aber parallel Bochum und Tübingen gewinnen konnten und Hagen verlor, fallen die Kirchheimer im Vierervergleich doch noch aus den Playoffrängen.

26.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Guardians Koblenz 73:91

Die EPG Guardians Koblenz überzeugten gegen die PS Karlsruhe LIONS mit einer weitgehend gelungenen Vorstellung, sicherten sich verdient die Punkte und damit auch den Klassenerhalt. Endstand vor 2.944 Zuschauern in der Fächerstadt: 73:91.

Die Anfangsphase der Partie war von gegenseitigem Abtasten geprägt, ohne dass unter dem jeweils gegnerischen Korb etwas gelingen wollte. Es dauerte fast zwei Minuten, bis sich der Ex-Karlsruher Dominique Johnson per Dreier für die Guardians als erster auf dem Scoreboard verewigte. LIONS-Rekordspieler Maurice Pluskota, der seinen Vertrag verlängert hat und auch in der kommenden Saison das Löwen-Trikot tragen wird, antwortete im direkten Gegenzug ebenfalls mit einem Distanztreffer und legte kurze Zeit später zwei Punkte zur ersten und einzigen Führung der Gastgeber nach. In der Folge kam auf beiden Seiten wenig Zählbares aus den Offense-Aktionen heraus. Doch mit zunehmender Spieldauer warfen sich die Guardians warm und überzeugten mehr und mehr von der Dreierlinie. Auch im folgenden Abschnitt regnete es weiterhin Dreier – hauptsächlich durch den LIONS-Korb. Die Begegnung war nun gekennzeichnet von zahlreichen Einzelaktionen. Nachdem der Rückstand sich bereits bedrohlich der 20-Punkte-Marke genähert hatte, kamen die Fans in der Europahalle wenigstens in den Genuss einiger weniger guter Sequenzen ihres Teams. Ein richtiger Run wollte aber nicht zustande kommen. Die letzten Minuten vor der Halbzeit gehörten wieder den Gästen vom Deutschen Eck, die beim Gang in die Kabinen auf eine starke Dreierquote von 50 % (LIONS: 27 %) sowie lediglich 2 Turnovers (LIONS: 9) blicken konnten.

In der zweiten Hälfte sollten sich diese Werte einander etwas annähern, aber ohne, dass es zu signifikanten Veränderungen im Spielverlauf kam. Zwar hatten die Hausherren direkt nach dem Seitenwechsel eine ihrer wenigen starken Phasen des Abends und schoben sich mit einem 12:4-Lauf sichtbar heran. Es blieb jedoch das Gefühl eines Strohfeuers zurück, nachdem die Guardians wieder zu ihrer Linie gefunden hatten. Am Ende des dritten Viertels hatten die LIONS dieses zwar für sich entschieden, lagen allerdings weiterhin klar zurück. Mit 52:70 ging es in den Schlussabschnitt, in dem es sechs Minuten vor dem Ende so aussah, als könne es doch noch einmal spannend werden. Mit einigen Dreiern binnen kurzer Zeit verkürzte Karlsruhe zwar den Rückstand auf 13 Punkte. Die Guardians schienen jedoch immer eine passende Antwort zu haben und gerieten letztlich nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis. Dadurch sichern sich die Koblenzer den Klassenerhalt aus eigener Kraft.

26.04.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Artland Dragons 79:85

Das kleine Derby zwischen RASTA Vechta II und den Artland Dragons ging mit 79:85 an die Gäste. Dennoch verbleiben die Dragons auf Abstiegsplatz 17.

In seinem 18. Jahr und letzten Spiel als Profi eröffnete Brandon Thomas das Scoring mit einem Dreier, gefolgt von einem Konfetti-Regen aus dem Gästeblock (1. Minute). Auf diesen folgten Monsterblocks von Vechtas Linus Trettin und von Quakenbrücks Robert Oehle, ehe der Gäste-Center einen von ihm nicht verwandelten Freiwurf im Nachsetzen per Dunking zum 16:10 (6. Minute) traf. RASTA II zeigte sich auch von einem Neun-Punkte-Rückstand (14:23, 8. Minute) unbeeindruckt und kam durch zwei Dreier in der 10. Minute von Kevin Smit zum 25:27-Anschluss. Im zweiten Viertel zeigten dann die Gäste, was in ihnen steckt. In Minute 14 stellte Lamont West nach einem schönen Spin-Move auf 41:32 – Auszeit RASTA II. Den nächsten Quakenbrücker Angriff vollendete Tajh Green per Dunking (43:32, 15. Minute), es folgte in selbiger Minute noch ein Step-Back-Three von Brandon Thomas (46:32), der die Gäste-Fans in Ekstase versetzte. Quakenbrück traf in diesem Abschnitt fünf von acht Dreier, holte 15:6 Rebounds und setzte sich mit 19 Punkten in Serie bis auf 53:32 (17. Minute) ab.

Mit einem Dunk von Linus Trettin zum 41:58 (21. Minute) unterstrich das Farmteam seinen Willen zum Comeback. Allerdings lagen Mitte des dritten Viertels, u.a. nachdem Trettin zwei weitere Dunkings gezeigt hatte und Lamont West Vechtas Luke House an einem solchen mit einem Monster-Block gehindert hatte (24. Minute), immer noch 16 Punkte zwischen Hausherren und Gästen – 52:68 (26. Minute). In der letzten Minute des dritten Abschnittes machte das Gruhn-Team aber noch sechs Punkte, Karl Bühner blockte Tajh Green bei dessen Dunking-Versuch, RASTA II gewann das dritte Viertel mit 20:12. Einmal angefixt von so einer schmackhaften Aufholjagd schmiss Vechtas Moritz Grüß, 16 Jahre jung, zu Beginn des 4. Viertels gleich mal einen Dreier rein (62:70, 31. Minute). Und mit dem 64:70 (32. Minute) von Jonathan Klussmann zwang man die Artland Dragons in eine Auszeit. Auf den Rängen des RASTA Domes herrschte nun Ausnahmezustand, aus dem kleinen Derby war ein großes Drama geworden. Roy Krupnikas sorgte mit seinem Transition-Three zum 75:77 (38.) für den Vechtaer Anschluss. Es folgte 105 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich durch Kaya Bayram – 77:77. Das letzte Wort aber hatten die Gäste. Lamont West traf per Dreier zum 80:77 (39.), die Artland Dragons trafen alle ihre weiteren fünf Freiwürfe und sicherten sich den Sieg. Im Dreiervergleich mit Düsseldorf und Koblenz liegen die Dragons allerdings auf dem letzten Platz, sodass sie Rang 17 nicht mehr verlassen konnten.

Foto: Achim Kunetka

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Spieltag34_nachbericht.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-28 14:28:512025-04-28 14:28:51Nachberichte ProA // 34. Spieltag

Nachberichte ProB // Achtelfinale Spiel 3

28. April 2025/in APP, ProB Playoffs 24/25

27.04.2025 16:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Iserlohn Kangaroos 87:63

Die Ahorn Camp Baskets haben Geschichte geschrieben: Erstmals gelang dem Team der Einzug ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit einem deutlichen 87:63-Sieg im entscheidenden dritten Achtelfinalspiel gegen die Iserlohn Kangaroos stellten die Speyerer ihre Dominanz unter Beweis. Besonders Kapitän DJ Woodmore glänzte mit 25 Punkten und führte sein Team zum Erfolg.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel legten die Baskets mit einem 11:0-Lauf den Grundstein für die Halbzeitführung und distanzierten die Gäste nach dem Seitenwechsel endgültig. Das Team von Trainer Carl Mbassa zeigte sich bissiger und konzentrierter und war den Kangaroos in allen wichtigen Statistiken überlegen. Trotz Ausfällen wie Routinier Christoph Rupp kompensierten Speyers Spieler wie Nicolas Prenn Bozal und Joshua Kreilein die Lücken souverän.

Die Iserlohn Kangaroos verabschieden sich hingegen aus einer Saison, die trotz des bitteren Endes als Erfolg gewertet werden kann. Mit einem neu formierten Team und trotz Rückschlägen wie der verletzungsbedingten Absenz von Center Diante Bah bewiesen die Kangaroos Kampfgeist und Teamzusammenhalt. Trainer Toni Prostran und Kapitän Ruben Dahmen blicken positiv auf eine starke Hauptrunde und das Erreichen der Playoffs zurück.

Im Viertelfinale treffen die Ahorn Camp Baskets nun auf die Bayer Giants Leverkusen, den Top-Aufstiegsanwärter der Liga.

27.04.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SC Rist Wedel 52:72

Die Playoff-Serie zwischen dem SC Rist Wedel und den SV Fellbach Flashers fand ein intensives und spannendes Ende, wobei sich die Rister mit einem 52:72-Auswärtssieg im entscheidenden dritten Spiel durchsetzen konnten. Damit zieht Wedel in das Viertelfinale ein, wo sie auf die SBB Baskets Wolmirstedt treffen werden.

Die Flashers kämpften in Spiel 2 in Wedel hart, holten nach einem 15-Punkte-Rückstand zur Halbzeit wieder auf und waren nah dran, den Sieg zu erringen. Doch die Gastgeber behielten die Nerven und sicherten sich einen knappen 80:77-Erfolg, der die Serie nach Fellbach zurückführte. Im entscheidenden Spiel am Sonntag übernahm Wedel früh die Kontrolle und ließ Fellbach nie wieder in Schlagdistanz kommen. Mit einer „überragenden Defensivleistung“, wie Trainer Hamed Attarbashi betonte, hielt Wedel die Flashers bei nur 52 Punkten und dominierte das Spiel durch disziplinierte und clevere Aktionen.

Besonders Niklas Krause (18 Punkte) und Leif Möller (14 Punkte) waren offensiv treibende Kräfte, während Jayden Fatnassi mit seiner Defensivarbeit gegen erfahrene Spieler wie Brian Butler herausragte. Auch die Wedeler Freiwurfquote von 90 Prozent zeigte die hohe Konzentration und Stärke des Teams in entscheidenden Momenten.

Nun blicken die Rister auf die Viertelfinalserie gegen die SBB Baskets Wolmirstedt, die sich mit starken Siegen gegen die Orange Academy (84:76 und 93:70) durchgesetzt haben.

Foto: Ahorn Camp Baskets Speyer

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Nachberichte-Achtelfinale-Spiel-3.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-28 13:48:052025-04-28 13:48:05Nachberichte ProB // Achtelfinale Spiel 3

Vorberichte ProB // Achtelfinale Spiel 3

26. April 2025/in APP, ProB Playoffs 24/25

27.04.2025 16:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Iserlohn Kangaroos

Das große Finale des Playoff-Achtelfinales steht bevor! Am Sonntag, den 27. April, treffen die Iserlohn Kangaroos und die Ahorn Camp Baskets Speyer in der entscheidenden dritten Partie der „Best-of-Three“-Serie aufeinander. In der Nordhalle in Speyer wird sich zeigen, welches Team sich den Einzug ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sichert.

Die Ahorn Camp Baskets setzten sich im zweiten Spiel auswärts mit 94:100 nach Verlängerung durch und erzwangen somit das entscheidende Duell vor heimischer Kulisse. David Aichele war mit 29 Punkten und 11 Rebounds der überragende Spieler in dieser Begegnung und trug maßgeblich zum Erfolg seines Teams bei. Speyer wird nun auf seine Heimstärke bauen, während die Kangaroos aus Iserlohn versuchen werden, sich mit einem Sieg in fremder Halle das Viertelfinalticket zu sichern. Trainer Toni Prostran wird darauf setzen, dass seine Kangaroos mit derselben Intensität und Teamarbeit auftreten wie im ersten Spiel, das sie, ebenfalls auswärts, mit 70:82 gewinnen konnten.

Die Belohnung für den Sieger? Ein Duell mit den Bayer Giants Leverkusen, die als Meister der Hauptrunde und klarer Favorit bereitstehen. Mit ihrer starken Form und überzeugenden Siegen gegen die Dragons Rhöndorf sind die Giants ein harter Gegner im Viertelfinale der ProB.

27.04.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SC Rist Wedel

Es steht alles auf dem Spiel: Der SC Rist Wedel und die SV Fellbach Flashers treffen am Sonntag in der Gäuäckerhalle in Fellbach aufeinander, um im dritten und entscheidenden Spiel des Playoff-Achtelfinales der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den Sieger der Serie zu ermitteln. Beide Mannschaften haben in den bisherigen Begegnungen gezeigt, wie ausgeglichen und kämpferisch dieses Duell ist – und nun wird sich entscheiden, wer den Sprung ins Viertelfinale schafft.

Wedel geht mit einem knappen 80:77-Heimsieg aus dem zweiten Spiel und einer beeindruckenden Vorstellung vor eigenem Publikum in die Partie. Der Schlüssel zum Erfolg war ihre Dominanz bei den Rebounds, die eine starke Offensive unterstützte. Trainer Hamed Attarbashi wird darauf setzen, diese Stärke auch auswärts zu zeigen. Doch Fellbach, der Dritte der Südstaffel, hat bereits in Spiel eins bewiesen, dass sie defensiv und offensiv gefährlich sind und Fehler gnadenlos ausnutzen können. Mit der Unterstützung ihrer heimischen Fans wollen sie ihren Heimvorteil nutzen und sich durchsetzen.

Der Gewinner dieser Serie wird im Viertelfinale auf die SBB Baskets Wolmirstedt treffen. Mit einer starken Form und klaren Siegen gegen die Orange Academy haben sich die Wolmirstedter souverän den Viertelfinaleinzug gesichert.

Foto: SV Fellbach Flashers

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Vorberichte-Achtelfinale-Spiel-3.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-26 11:56:222025-04-26 11:56:22Vorberichte ProB // Achtelfinale Spiel 3

Nachberichte ProB // Achtelfinale Spiel 2

26. April 2025/in APP, ProB Playoffs 24/25

25.04.2025 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 82:84

Die CATL Basketball Löwen haben sich nach einer spannenden Playoff-Serie gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn aus dem Achtelfinale verabschiedet. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel unterlagen die Erfurter auch im Rückspiel zu Hause in der Riethsporthalle mit 82:84 und beenden damit ihre Saison.

Das Rückspiel bot erneut ein packendes Duell, das von einer großartigen Atmosphäre vor 1.200 begeisterten Fans geprägt war. Besonders beeindruckend war der Auftritt des 17-jährigen Leonar Fliege, der in der Startformation debütierte und mit sechs frühen Punkten den Ton angab. Die Löwen starteten stark und führten nach dem ersten Viertel mit 24:16, hielten diese Führung zur Halbzeit (46:40), mussten im dritten Viertel jedoch eine Aufholjagd der Paderborner hinnehmen, die den Vorsprung auf einen Punkt reduzierten.

Im entscheidenden Schlussabschnitt agierten die Gäste aus Paderborn in den letzten Minuten abgeklärter und sicherten sich mit einem knappen Sieg das Weiterkommen. Musa Abra, ein weiteres junges Talent der Löwen, glänzte mit 24 Punkten als Topscorer seines Teams.

Trainer Florian Gut zeigte sich nach dem Spiel stolz auf den Einzug in die Playoffs, bedauerte jedoch, dass das volle Potenzial des Teams nicht ausgeschöpft wurde. Besonders erfreulich war für ihn die Entwicklung der Nachwuchsspieler, die ein wichtiger Baustein für die kommende Saison sein wird.

25.04.2025 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SBB Baskets Wolmirstedt 70:93

Die SBB Baskets haben mit einem überzeugenden 70:93-Auswärtssieg bei der OrangeAcademy in Ulm den Einzug ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB perfekt gemacht. Nach einem hart umkämpften ersten Viertel (23:23) übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt die Kontrolle und gingen mit einer 31:44-Führung in die Halbzeitpause.

Auch ohne ihren erkrankten Kapitän Martin Bogdanov agierten die Baskets abgeklärt und bauten ihren Vorsprung im dritten Viertel auf 52:71 aus. Im Schlussabschnitt ließen sie nichts mehr anbrennen und sicherten sich den verdienten Sieg. Trainer Eiko Potthast lobte die fokussierte Teamleistung und freute sich auf das kommende Viertelfinalspiel vor heimischem Publikum.

Am Mittwochabend startet die Viertelfinalrunde, in der die SBB Baskets ihren nächsten Gegner empfangen werden. Dieser wird im entscheidenden dritten Spiel zwischen Wedel und Fellbach ermittelt.

25.04.2025 19:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Bayer Giants Leverkusen 62:73

Die Dragons Rhöndorf mussten sich auch im zweiten Spiel der Playoff-Serie gegen die Bayer Giants Leverkusen geschlagen geben und schieden mit einer 62:73-Niederlage aus. Trotz des Ausscheidens zeigten die Dragons eine kämpferische Leistung, die von den Heimfans im DragonDome anerkennend gefeiert wurde.

Rhöndorf startete stark in die Partie und setzte die Giants mit intensiver Defensive unter Druck. Bis zur Halbzeit führten die Dragons mit 36:28, angeführt von einem starken Janne Müller, der mit 19 Punkten Topscorer seines Teams war. Doch nach der Pause drehte Leverkusen auf: Ein 20:0-Lauf im dritten Viertel brachte die Wende, und die Giants übernahmen die Kontrolle.

Im Schlussabschnitt machte sich der Kräfteverschleiß bei Rhöndorf bemerkbar, während Leverkusen mit Dennis Heinzmann (24 Punkte, 7 Rebounds) und Donte Nicholas (16 Punkte, 7 Rebounds) ihre Erfahrung ausspielte. Die Giants dominierten erneut die Rebounds (45:25) und sicherten sich so den Sieg und den Einzug in die nächste Runde.

25.04.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Ahorn Camp Baskets 94:100

Die Ahorn Camp Baskets Speyer haben mit einem hart erkämpften 94:100-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Iserlohn Kangaroos ein entscheidendes drittes Spiel im Playoff-Achtelfinale.

Die Kangaroos starteten stark und führten nach dem ersten Viertel mit 20:20. Im zweiten Abschnitt zeigten die Gastgeber ihre Klasse und gingen mit einer 52:46-Führung in die Halbzeitpause. Doch Speyer kämpfte sich zurück, dominierte die Rebounds und erzwang mit einem 85:85 nach regulärer Spielzeit die Verlängerung.

In der Overtime war es vor allem David Aichele, der mit 29 Punkten und 11 Rebounds herausragte und sein Team zum Sieg führte. Unterstützt wurde er von Marko Dordevic (21 Punkte), Felix Angerbauer (20 Punkte) und DJ Woodmore (17 Punkte). Die Kangaroos hielten mit Jorge Mejias (22 Punkte) dagegen, konnten den Rückstand jedoch nicht mehr aufholen.

Nun fällt die Entscheidung am Sonntag, 27. April, in der Speyerer Nordhalle.

25.04.2025 19:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BSW Sixers 66:75

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat ihre starke Saison mit einer 66:75-Niederlage gegen die BSW Sixers beendet. Trotz großem Kampfgeist und starker Verteidigung konnte das Team von Headcoach Alex King den Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht mehr aufholen.

Entscheidend war ein 16:4-Lauf der Sixers in den letzten Minuten vor der Halbzeitpause, der aus einem knappen 29:30 ein deutliches 33:46 machte. Würzburg kämpfte sich im dritten Viertel defensiv zurück und ließ nur neun Punkte zu, doch offensiv fehlte die letzte Konsequenz, um den Vorsprung der Gäste zu verkleinern. Christian Skladanowski (19 Punkte) war dabei ein Lichtblick, konnte aber gegen die ausgeglichene Teamleistung der Sixers nicht alleine bestehen.

Headcoach Alex King zeigte sich dennoch stolz auf sein Team, das die Erwartungen mit Platz fünf in der regulären Saison und der Playoff-Qualifikation übertroffen hat. Ohne Spielmacher Calvin Wishart und Topscorer Hannes Steinbach fehlten den Würzburgern jedoch wichtige Optionen, um die Partie zu drehen.

25.04.2025 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. RheinStars Köln 91:79

LOK BERNAU hat mit einem weiteren beeindruckenden Sieg gegen die RheinStars Köln den Einzug ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB perfekt gemacht. Vor einer elektrisierenden Kulisse in der S-Arena setzte sich das Team mit 91:79 durch und ließ den Gästen keine Chance, die Serie auszugleichen.

Die Partie begann mit einem nervösen Start der Gastgeber, doch ein starker Lauf, angeführt von Elias Rapieque, brachte Bernau zurück ins Spiel. Mit einer 26:19-Führung nach dem ersten Viertel übernahmen sie die Kontrolle. Im zweiten Abschnitt baute Bernau den Vorsprung weiter aus, unterstützt von einer leidenschaftlichen Defensive und der lautstarken Unterstützung der Fans. Zur Halbzeit stand es 50:33 für die Gastgeber.

Köln zeigte im dritten Viertel Kampfgeist und verkürzte den Rückstand, doch Bernau blieb cool und hielt die Führung. Im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend, doch die Gastgeber bewiesen Nervenstärke und verwandelten in den entscheidenden Momenten ihre Freiwürfe.

25.04.2025 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. SV Fellbach Flashers 80:77

Der SC Rist Wedel hat mit einem knappen 80:77-Sieg gegen die SV Fellbach Flashers das vorzeitige Saisonende abgewendet und die Playoff-Serie im Achtelfinale ausgeglichen. Die Grün-Gelben zeigten vor heimischem Publikum in der Steinberghalle eine starke Leistung und erzwangen ein entscheidendes drittes Spiel, das am Sonntag, 27. April, in Fellbach stattfinden wird.

Wedel startete mit viel Energie in die Partie und setzte früh Akzente. Al-Fayed Alegbe eröffnete das Spiel mit einem Distanzwurf, und die Gastgeber bauten ihre Führung schnell aus. Besonders bei den Rebounds dominierten die Wedeler, was ihnen eine komfortable Halbzeitführung von 48:33 einbrachte.

Doch Fellbach kämpfte sich im dritten Viertel zurück und nutzte Fehler der Gastgeber gnadenlos aus. Beim Stand von 58:52 war die Partie wieder offen. Im letzten Viertel legte Wedel mit zwei Dreiern von Mika Tangermann einen Traumstart hin, doch die Gäste blieben hartnäckig und verkürzten den Rückstand bis auf drei Punkte.

In der Schlussphase bewahrte Wedel die Nerven, und Niklas Krause sicherte mit einem verwandelten Freiwurf den Sieg. Ein letzter Dreierwurf der Fellbacher verfehlte das Ziel, und Wedel konnte den Erfolg feiern. Trainer Hamed Attarbashi lobte die Unterstützung der Fans und betonte die Bedeutung von Konzentration für das entscheidende Spiel am Sonntag.

25.04.2025 20:15 Uhr // ETB Miners vs. BG Hessing Leitershofen 78:68

Die ETB Miners haben mit zwei starken Siegen gegen die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen das Viertelfinale erreicht. Ihr souveräner 78:68-Heimerfolg im zweiten Spiel besiegelte das Aus für die Kangaroos, die trotz starker Comeback-Phasen keine Wende mehr schaffen konnten.

In der entscheidenden Partie vor heimischer Kulisse punkteten die Miners mit ihrer ausgezeichneten Defensive und einer ausgewogenen Offensivleistung. Besonders Brian Dawson glänzte erneut mit entscheidenden Aktionen, die das Spiel in den letzten Minuten endgültig zugunsten der Essener entschieden. Trotz einer beeindruckenden Aufholjagd der Kangaroos im letzten Viertel fehlte ihnen die letzte Konsequenz, um das Blatt noch zu wenden.

Mit diesem Erfolg treffen die ETB Miners im Viertelfinale auf die BSW Sixers.

Foto: Iserlohn Kangaroos

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Nachberichte-ProB-Achtelfinale-Spiel-2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-26 11:53:212025-04-28 10:49:09Nachberichte ProB // Achtelfinale Spiel 2

Nachberichte ProB Achtelfinale Spiel 1

21. April 2025/in APP, ProB Playoffs 24/25

19.04.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SC Rist Wedel 78:73

Die SV Fellbach Flashers haben ihr erstes Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte erfolgreich bestritten und sich mit einem knappen 78:73-Sieg gegen den SC Rist Wedel eine 1:0-Führung in der Achtelfinal-Serie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert.

Die Begegnung begann mit einem starken Start der Flashers, die sich früh eine 14:7-Führung erspielten. Doch Wedel kämpfte sich mit intensiver Verteidigung und klugem Offensivspiel zurück. Besonders Leif Möller und Niklas Krause sorgten für Gefahr und hielten ihr Team zur Halbzeit sogar mit 38:39 knapp in Führung.

In der zweiten Hälfte blieb das Spiel ausgeglichen, die Führung wechselte mehrfach, und die Nervosität stieg. Wedel beeindruckte mit seiner kämpferischen Leistung und hätte den Sieg ebenso verdient. Doch in den letzten Sekunden entschieden die Flashers die Partie für sich, während die Gäste ihre Chancen auf den Ausgleich nicht nutzen konnten.

Trainer Hamed Attarbashi lobte die Leistung seines Teams und betonte, dass sie gegen einen starken Gegner mehr als nur mithalten konnten.

19.04.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 86:70

Die BSW Sixers haben mit einem überzeugenden Heimauftritt ihre Playoff-Serie gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie eröffnet. Mit einem souveränen 86:70-Sieg im Sixers Dome setzten sie ein klares Zeichen und sicherten sich die 1:0-Führung in der „Best-of-Three“-Serie.

Die Partie begann intensiv, mit hohem Tempo und viel Energie. Würzburg fand zunächst besser ins Spiel und ging früh in Führung, doch eine Auszeit von Sixers-Coach Lukas Varga brachte die Wende. Die Gastgeber kämpften sich zurück und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Sixers endgültig die Kontrolle. Angeführt von Moritz Heck, Aula Sumbry und Matej Silic, die gemeinsam alle 25 Punkte ihres Teams im dritten Viertel erzielten, bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Würzburg hatte Schwierigkeiten, offensiv Akzente zu setzen, und konnte die physische Dominanz der Sixers unter den Körben nicht ausgleichen. Im Schlussviertel ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg routiniert über die Zeit. Die Fans feierten ihr Team lautstark und machten den Sixers Dome erneut zur uneinnehmbaren Festung.

Für Würzburg wird das zweite Spiel am Freitagabend entscheidend. Ein Sieg ist notwendig, um ein drittes Spiel am Sonntag in Sandersdorf zu erzwingen. Headcoach Alex King betonte, dass sein Team in allen Bereichen besser spielen muss, um eine Chance auf den Ausgleich zu haben.

19.04.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. OrangeAcademy 84:76

Die SBB Baskets haben mit einem starken Comeback ihren ersten Playoff-Sieg im Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gefeiert. Vor 874 Zuschauern in der Halle der Freundschaft setzte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast mit 84:76 gegen die OrangeAcademy durch und sicherte sich die 1:0-Führung in der Serie.

Die Partie begann mit einer dominanten Phase der Gastgeber, die sich schnell eine 9:0-Führung erspielten. Doch die Orange Academy fand zunehmend ihren Rhythmus und kämpfte sich zurück. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit37:42 in Führung und bauten ihren Vorsprung im dritten Viertel sogar auf 67:58 aus.

Doch die SBB Baskets zeigten im Schlussabschnitt ihre ganze Klasse. Mit einem beeindruckenden 26:9-Lauf drehten sie das Spiel und sicherten sich den wichtigen Heimsieg. Trainer Eiko Potthast lobte die mentale Stärke seines Teams und die Unterstützung der Fans, die maßgeblich zur Wende beitrugen.

Mit diesem Erfolg gehen die SBB Baskets mit Rückenwind in das zweite Spiel der Serie, das am 25. April in Ulm stattfindet.

19.04.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Dragons Rhöndorf 98:66

Die Bayer Giants Leverkusen haben ihre Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt und sich mit einem klaren 98:66-Sieg gegen die Dragons Rhöndorf die Führung gesichert.

Die Partie begann ausgeglichen, und Rhöndorf hielt in der ersten Halbzeit gut mit. Besonders Janne Müller zeigte eine starke Leistung und bereitete den Giants einige Probleme. Doch Leverkusen setzte sich mit cleverem Teamplay und einer starken Defensive zunehmend ab. Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und war mit 22 Punkten und 12 Rebounds einer der Schlüsselspieler des Abends.

Nach der Pause übernahmen die Giants endgültig die Kontrolle. Ein 10:0-Lauf im dritten Viertel brachte die Vorentscheidung, und Rhöndorf fand keine Antwort mehr auf die Offensivkraft der Gastgeber. Donte Nicholas glänzte mit 21 Punkten und sieben Rebounds, während Moritz Hübner mit einem Dreier in der 35. Minute den Sieg endgültig besiegelte.

Trainer Mike Koch zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams und betonte die Bedeutung der konzentrierten Defensive in der zweiten Halbzeit. Rhöndorf-Coach Marko Zarkovic erkannte die Überlegenheit Leverkusens an, kündigte aber an, dass sein Team sich im zweiten Spiel der Serie besser präsentieren werde.

19.04.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. ETB Miners 86:95

Die ETB Miners haben mit einem beeindruckenden 86:95-Auswärtssieg gegen die BG Hessing Leitershofen die Führung in der Playoff-Serie übernommen.

Die Gäste aus Essen starteten furios und setzten die Kangaroos früh unter Druck, während die Hausherren zunächst keinen Zugriff auf das Spiel fanden. Leitershofen kämpfte sich im zweiten Viertel zurück und verkürzte den Rückstand zur Halbzeit auf sechs Punkte.

Doch die Miners blieben abgeklärt und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Besonders Brian Dawson dirigierte das Spiel souverän und hielt sein Team stets in Führung. Im letzten Viertel hatten die Kangaroos die Chance, das Spiel zu drehen, doch hektische Aktionen und Ballverluste verhinderten die Wende. Essen nutzte die Schwächen der Gastgeber eiskalt aus und setzte sich mit einem 10:0-Lauf entscheidend ab. Damit führt nun überraschend der Tabellenachte der ProB Nord gegen den Ersten der ProB Süd.

19.04.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Iserlohn Kangaroos 70:82

Die Iserlohn Kangaroos haben mit einem starken Auswärtssieg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer ihre Playoff-Serie erfolgreich eröffnet. Mit einem 70:82-Erfolg sicherten sie sich eine hervorragende Ausgangsposition für das zweite Achtelfinalspiel am kommenden Freitag in der Matthias-Grothe-Halle.

Von Beginn an zeigten die Kangaroos ihre Entschlossenheit und setzten die Gastgeber mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Nach einem starken ersten Viertel führten sie mit 12:18, doch Speyer kämpfte sich im zweiten Abschnitt zurück und ging mit einer 32:27-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Iserlohn wieder die Kontrolle. Mit einem 12:0-Lauf drehten sie das Spiel und bauten ihren Vorsprung im Schlussviertel weiter aus. Besonders die Centerspieler Sadiq Ajagbe und Diante Bah dominierten unter den Körben und waren mit ihren Rebounds und Punkten entscheidende Faktoren. Speyer-Coach Carl Mbassa betonte nach dem Spiel, dass sein Team unter dem Korb zu wenige Optionen hatte.

20.04.2025 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. LOK BERNAU 56:88

LOK BERNAU hat mit einem beeindruckenden 56:88-Auswärtssieg gegen die RheinStars Köln ein starkes Zeichen gesetzt und sich die Führung in der Playoff-Serie gesichert. Von Beginn an dominierten die Gäste das Spiel, während Köln Schwierigkeiten hatte, in die Partie zu finden.

Bernau überzeugte mit aggressiver Defensive und effizientem Offensivspiel. Besonders Elias Rapieque setzte im zweiten Viertel Akzente und trug maßgeblich zur Halbzeitführung von 27:39 bei. Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau nahezu fehlerfrei, baute den Vorsprung weiter aus und ließ Köln keine Chance, ins Spiel zurückzufinden.

Die RheinStars fanden offensiv keinen Rhythmus und scheiterten immer wieder an der starken Verteidigung der Gäste. Besonders die schwache Dreierquote von nur 10 Prozent machte es schwer, den Rückstand zu verkürzen.

Nun steht Köln unter Druck: Im zweiten Spiel der Serie am Freitag in Bernau müssen sie gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel am Sonntag in der ASV-Sporthalle zu erzwingen. Trainer Stephan Baeck bleibt optimistisch und betont, dass sein Team die richtigen Schlüsse ziehen wird, um die Serie auszugleichen.

20.04.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. CATL Basketball Löwen 75:67

Auftaktsieg für die Gartenzaun24 Baskets Paderborn. Gegen die CATL Basketball Löwen blieb das Spiel lange eng, am Ende gewannen die Westfalen aber mit 75:67.

Die Löwen kamen gut ins Spiel und entschieden das erste Viertel mit 17:22 für sich. Die Hausherren konterten im zweiten Abschnitt und gingen bis zur Halbzeit mit 37:33 in Führung. Im dritten Viertel verkürzten die Erfurter den Rückstand auf einen Punkt (54:53). Im Laufe des Schlussabschnitts wechselte die Führung mehrfach, jedoch hatten die Paderborner mehr Erfolg im Korbabschluss und entschieden das Viertel mit 21:14 für sich, sodass es zum 75:67 reichte.

Löwen-Trainer Florian Gut gratulierte der Heimmannschaft nach der Partie: „Glückwunsch an das Paderborner Team und an den Trainerstab zum erfolgreichen Spiel! Ebenso gilt mein großes Kompliment den Vereinsverantwortlichen und Fans für die hervorragende Atmosphäre, die einen großartigen Rahmen für dieses spannende Playoff-Spiel geschaffen hat. Der Spielverlauf war sehr ausgeglichen, am Ende hat es heute knapp nicht gereicht. Das wollen wir am Freitag besser machen und die Serie ausgleichen.“

Foto: Bayer Giants Leverkusen

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Nachberichte-Achtelfinale-Spiel-1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-21 15:32:562025-04-22 17:47:56Nachberichte ProB Achtelfinale Spiel 1

Nachberichte ProA // 33. Spieltag

21. April 2025/in APP, ProA 24/25

19.04.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 74:76

Mit einem echten Krimi startete der ProA-Samstag! Durch den letzten Wurf gewannen die HAKRO Merlins Crailsheim auswärts in Nürnberg mit 74:76.

Zum Start in die Partie waren die Gäste aus Crailsheim direkt hellwach, Keppeler legte die ersten Punkte auf und schnell stand ein 0:7 aus Nürnberger Sicht auf der Anzeigetafel. Vor allem unter den Körben waren die Merlins präsenter und so kam es bereits nach gut sieben Minuten zur ersten zweistelligen Führung (4:15). Die Falcons hielten jetzt zwar besser dagegen, dennoch ging es mit 13:21 in die zweiten zehn Minuten. In diesen zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Crailsheimer waren defensiv aktiver und behaupteten so ihren Vorsprung. Zwar zog Nürnberg nun besser zum Korb, doch zu viele Ballverluste luden die Crailsheimer immer wieder zu einfachen Fastbreaks ein. Mit 30:43 ging es in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in das dritte Viertel erwischten erneut die Merlins, allerdings wurde das Spiel nun etwas zerfahrener und das kam vor allem den Gastgebern zu Gute. Ein ums andere Mal konnte man mit schönen Spielzügen die Schützen freispielen und so kam das Team von Ralph Junge immer näher heran (49:53 – 28. Minute). Mit acht Punkten Differenz begann dann das Schlussviertel (51:59). Die Falcons führten ihre Aufholjagd fort und gut zweieinhalb Minuten vor Schluss war es dann so weit: Evan Taylor traf von Downtown und besorgte die erste Nürnberger Führung (70:69). In der Crunchtime wogte es hin und her. Crailsheim ging wieder in Führung, doch Pagenkopf klaute knapp 20 Sekunden vor Schluss den Ball im Crailsheimer Angriff und Julius Wolf vollendete zum Ausgleich (74:74). Ein letzter Versuch blieb noch, vor einer möglichen Overtime. Der Ball ging in die Hände von Shahid, der zog zum Korb, drückte mit dem Buzzer ab und traf! Damit sicherte er den Gästen das 74:76 und weiterhin die Chance in der Tabelle noch auf Rang drei zu klettern.

19.04.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 85:81

Auch in Gießen gab es Spannung bis zur letzten Minute. Am Ende holten die 46ers ihren nächsten Heimsieg und schlugen die Tigers Tübingen mit 85:81.

Die Tigers waren zu Beginn das bessere Team, nach anderthalb Minuten stand es 2:7. Es deutete sich bereits an, dass Sam Idowu an diesem Tag ein gutes Händchen hatte, denn schon nach vier gespielten Minuten stand er bei zehn Punkten. Doch auch auf der Gegenseite war ein Big Man früh aktiv, Viktor Kovacevic steuerte acht schnelle Punkte bei und half den Gießenern so, das Spiel dann auch zu drehen. 25:22 stand es nach zehn Minuten. Zu Beginn des zweiten Viertels lieferten sich beide Teams ein offenes Spiel, mit erfolgreichen Aktionen auf beiden Seiten. Tübingen setzte sich leicht ab (31:39 – 17. Minute), Idowu stand da bereits bei 20 Zählern. Die letzten Punkte in der ersten Halbzeit gingen allerdings nochmal auf das Konto der 46ers, Brauner traf zum 40:44-Pausenstand.

Und so eng und ausgeglichen ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Kein Team konnte sich nennenswert absetzen, sodass das Spiel im vierten Viertel entschieden werden musste. Die Gastgeber kamen optimal in den Schlussabschnitt und starteten einen Lauf. Trotz Tübinger Auszeiten legten sie 16 unbeantwortete Punkte in Serie hin und lagen so plötzlich zweistellig in Front (74:64 – 34. Minute). Es dauerte fast sechs Minuten, ehe Tention die ersten Tübinger Punkte im letzten Viertel erzielte. Doch er und Idowu sorgten nochmal dafür, dass es richtig knapp werden sollte. Rund 50 Sekunden vor dem Ende war das Spiel beim 80:79 auf des Messers Schneide. Freiwürfe brachten Gießen auf vier Zähler in Front, das reichte letztendlich, um den knappen Sieg ins Ziel zu bringen.

19.04.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS 86:81

Das letzte Bayreuther Heimspiel der Saison endete mit einem Sieg für die Franken. Gegen die PS Karlsruhe LIONS stand es schlussendlich 86:81.

Die ersten zwei Minuten in Bayreuth gehörten eindeutig den Gästen, die scheinbar locker und leicht mit einem 8:0-Lauf starteten. Der BBC wurde anfangs etwas überrumpelt, kam dann aber selbst immer besser ins Spiel, ordnete seine Defense und holte seinerseits zu einem Acht-Punkte-Run aus. Es ging immer wieder schnell von der einen auf die andere Seite des Courts. Das Spiel war eng, bis sich die Hausherren mit zwei Dreiern in der zehnten Minute die 24:19-Führung zur ersten Pause sicherten. Bayreuth ließ den Ball weiter gut laufen und überzeugte mit starken Teamplay, während auf Karlsruher Seite in dieser Phase hauptsächlich Abu Kigab dafür zuständig war, sein Team mit teils spektakulären Treffern im Spiel zu halten. Das zweite Viertel endete ausgeglichen und so ging es mit 42:37 in die Kabinen.

Aus diesen kamen die Bayreuther stark und bauten direkt die Führung aus. Mehrmals nahm Karlsruhe-Coach Scepanovic in dieser Phase Auszeiten, doch der Bayreuther Vorsprung wuchs und wuchs. Demonia dunkte mehrfach und so stand es nach 24 gespielten Minuten 55:37. Erst jetzt erzielten die LIONS ihre ersten Zähler nach dem Seitenwechsel. Mit 69:57 und damit zwölf Zählern Differenz ging es in den Schlussabschnitt. In diesem bäumten sich die Gäste nochmal auf. Wegen der personellen Probleme wechselte Karlsruhe im letzten Viertel kein einziges Mal, dennoch schoben sich die Fächerstädter immer näher heran. Zwischenzeitlich waren es nur noch vier Zähler Abstand, doch der BBC antwortete und zog zur Crunchtime wieder auf 13 Punkte davon. Das reichte, trotz eines abschließenden 8:0-Laufs der Karlsruher, zum Heimsieg. Der direkte Vergleich verbleibt aber bei den LIONS, die damit ihren 12. Platz weiter verteidigen.

19.04.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Guardians Koblenz 85:102

Rückschlag für die VfL SparkassenStars Bochum, wichtiger Sieg für die EPG Guardians Koblenz. Mit 85:102 ging die Partie am Samstagabend an die Gäste vom deutschen Eck.

Die Partie startete ausgeglichen, wobei rein optisch die Intensität bei den Guardians höher schien. Offensiv lief es bei den SparkassenStars gut. Mit einem spektakulären Block in der Defense sorgte Choh für ein erstes Highlight, um dann direkt den Gegenangriff per Dunk abzuschließen. Das Momentum schien auf Bochumer Seite zu sein, doch in der Defense fehlte den SparkassenStars der Zugriff. Immer wieder gelangen den Koblenzern einfache Points in the paint und auch die Würfe von Downtown fielen. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 25:23. Im zweiten Viertel kippte das Spiel in Richtung der Guardians. Besonders William Lee (am Ende 34 Punkte, 9 Rebounds) war kaum zu stoppen und half seinen Koblenzern, den Vorsprung auf elf Zähler auszubauen (40:51). Kamp und Geske verkürzten nochmal, sodass es mit 45:51 in die Kabinen ging.

Auch im dritten Abschnitt waren die Gäste das bessere Team. Johnson traf von außen und machte den Vorsprung wieder zweistellig. Bochum fand keinen Zugriff auf das Spiel und so setzten sich die Guardians immer weiter ab. Mit 17 Zählern Differenz startete das letzte Viertel (61:78). Die SparkassenStars bemühten sich nochmal, Matthew Strange traf drei Dreier im Schlussabschnitt. Doch Koblenz blieb cool und hielt stets ein beruhigendes Punktepolster. Lees Dreier zum 92:78 war der Dagger, letztendlich knackten die Gäste sogar die 100 Punkte-Marke und gewannen mit 85:102. Dadurch stehen die Koblenzer nun bei acht Siegen, genau wie die Abstiegskonkurrenz aus Quakenbrück und Düsseldorf.

19.04.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 80:91

Vierter Sieg in Serie für die Eisbären Bremerhaven! Auswärts bei Phoenix Hagen holten die Norddeutschen einen 80:91-Erfolg.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto von Hagens Tim Uhlemann, doch schnell übernahmen die Eisbären das Geschehen. Immer wieder fanden die Gäste den Weg unter den Korb, wo Warner und Rissetto vollenden konnten. So stand es schon nach dem ersten Viertel recht deutlich 13:21. Mit einem schnellen 7 Punkte-Run bauten die Bremerhavener ihre Führung direkt weiter aus und zwangen Phoenix-Coach Chris Harris so schon früh im zweiten Viertel zur Auszeit (13:28 – 12. Minute). Diese zeigte zumindest defensiv Wirkung, in den nächsten vier Minuten ließen die Gastgeber nur drei Gästezähler zu und robbten sich so wieder näher heran. Beim 29:33 war wieder Tuchfühlung erreicht, doch die Bremerhavener beendeten die erste Hälfte mit einem 12:2-Run, sodass ein deutliches 31:45 zur Pause auf der Anzeigetafel leuchtete.

Das dritte Viertel verlief weitgehend ausgeglichen. Zwar gelang es den Gastgebern defensiv die Kreise der Eisbären etwas einzudämmen, doch verpassten es daraus offensiv Kapital zu schlagen. Es dauerte bis zur Mitte des dritten Viertels, ehe der erste Hagener Wurf von Downtown fiel. So blieben die Eisbären weiter recht konstant vorne. Mit einem Buzzer Beater zum Ende des Viertels sorgte Bjarne Kraushaar allerdings nochmal für etwas Hoffnung unter den Heimfans in der Ischelandhalle (49:63). Doch auch im Schlussviertel ließen sich die Gäste die Führung nicht mehr streitig machen. Näher als auf zehn Punkte kamen die Hagener nicht mehr heran, am Ende stand ein deutliches 80:91. Dabei erzielten gleich acht Spieler der Eisbären mindestens acht Zähler, Miller war mit 16 Punkten und acht Assists der beste Akteur. Für Hagen erzielte Sincere Carry zwar 27 Punkte, abgesehen von Tim Uhlemann (19 Punkte) fehlte aber die Unterstützung im Scoring.

19.04.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II 98:64

Klarer Heimerfolg für die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Gegen die Zweitvertretung von RASTA Vechta holten die Teckstädter ein deutliches 98:64.

Das Spiel begann mit der für die Gastgeber positiven Nachricht der Vertragsverlängerung von Lucas Mayer, doch auf dem Feld waren zunächst die Gäste besser. Ein schneller 8:0-Lauf der Vechtaer überraschte die Fans in der Sporthalle Stadtmitte, doch im Verlauf des ersten Viertels kamen die Kirchheimer besser in die Partie. Bereits zur Viertelpause war der Rückstand egalisiert und Kirchheim selbst lag mit 23:17 in Führung. Diese konnte im Verlauf des zweiten Viertels weiter ausgebaut werden, sodass es zur Halbzeit bereits 50:36 stand.

Die endgültige Entscheidung in einer einseitigen Partie fiel im dritten Viertel. Defensiv ließen die Hausherren kaum mehr etwas zu, die Offensive wurde von schönem Teamplay geprägt. Insgesamt legten die Knights 27 Assists auf. Nach dem dritten Viertel war die Partie beim Stand von 74:46 entschieden, sodass auf beiden Seiten durchgewechselt werden konnte. Youngster Neil Schwanenberg erzielte seine ersten Punkte für die Knights, auf der Gegenseite war einmal mehr Jonathan Klussmann der erfolgreichste Vechtaer Punktesammler (21 Punkte). Durch die parallelen Niederlagen von Tübingen und Bochum springen die Kirchheimer auf Rang sieben in der Tabelle und sind damit wieder in den Playoffrängen. Dennoch haben Sie ihr Schicksal nicht komplett in der eigenen Hand. Mehr zu den rechnerischen Konstellationen im Playoffkampf gibt es Ende der Woche im Newsletter der BARMER 2. Basketball Bundesliga, für den ihr euch hier anmelden könnt.

19.04.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Science City Jena 101:74

Das Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wurde zu einer deutlichen Angelegenheit. Vor heimischer Kulisse gewannen die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 101:74 gegen Science City Jena.

In einem anfänglich ausgeglichenen Startabschnitt, hatte sich die Partie bis zur 7. Minute noch in parallel verlaufenden Bahnen entwickelt. Nach Behnam Yakhchalis Dreier zum 9:9 (3. Minute) über Raymar Morgans Layup zum 16:16 konnte Rasheed Moore an der Linie auf 19:19 ausgleichen, bevor die Perimeter-Show von Jordan Roland begann. Hatten sich beide Teams bis zu dieser Phase neutralisiert, so enteilten die Gastgeber durch drei Distanzwürfe des 28-jährigen Scharfschützen auf 28:20 (9. Minute). Zwar gelang es Zach Cooks mit Ablauf der Viertelsirene auf 28:23 verkürzen, doch auch im zweiten Abschnitt knüpfte Roland an die Gala der ersten zehn Minuten an. Sein Korbleger in der 14. Minute zwang die Thüringer beim Stand von 40:25 zur Auszeit. Doch diese änderte nichts daran, dass die Trierer die spielbestimmende Mannschaft blieben, mit 53:38 ging es in die Halbzeitpause.

Wie sah die Antwort des Spitzenreiters aus? Einen Dreier von Nolan Adekunle zur zwischenzeitlichen Trierer 67:46-Führung beantworteten Tyler Nelson und Robin Lodders zwar mit den Punkten zum 67:51, doch die Gladiators blieben stabil genug, um wieder bis auf 79:58 (29. Minute) zu enteilen. Und es wurde deutlich, dass die Gastgeber diesen Vorsprung auch nicht mehr aus den Hand geben wollten. Schon nach 32. Minuten war klar, dass der Tabellenzweite den Heimsieg mitnehmen würde, als Graves von Downtown auf 85:64 stellte. Generell waren die Trierer stark von außen, am Ende standen 13/27 und damit satte 48% im Boxscore. Marco Hollersbacher machte schließlich die 100 Punkte voll und sorgte so für den klaren 101:74-Heimsieg.

19.04.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. ART Giants Düsseldorf 75:69

Das Abstiegsduell geht an die Artland Dragons. Beim letzten Heimspiel von Brandon Thomas und Thorben Döding gewannen die Quakenbrücker mit 75:69 gegen die ART Giants Düsseldorf.

Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit zahlreichen Führungswechseln – die Spannung war förmlich greifbar. Vor allem Lamont West setzte für die Gastgeber im ersten Viertel starke Akzente, erzielte neun seiner insgesamt 13 Punkte früh und sammelte dazu sechs Rebounds. Mit einem schwierigen Korbleger von Nikos Chouchoumis sicherten sich die Drachen eine 22:18-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel drehte dann Thorben Döding auf, ausgerechnet in seinem letzten Spiel in der Artland Arena. Acht Punkte in Serie, darunter zwei Dreier. Döding beendete das Spiel übrigens als Topscorer seines Teams mit 14 Punkten, drei Assists und einem Block – und das in nur 16 Minuten Spielzeit. Doch die Gäste aus Düsseldorf wussten dagegenzuhalten und kamen in Person von Ajare Sanni und Grant Teichmann zu Zählern, sodass es knapp mit 41:37 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Dragons konnten sich erneut leicht absetzen, doch Düsseldorf kämpfte sich immer wieder zurück. Isaiah Hart, mit 17 Punkten bester Werfer der Partie, verkürzte auf 54:53. Doch Joanic Grüttner Bacoul antwortete mit einem Dreier – 59:55 vor dem Schlussviertel. Emil Marshall eröffnete für die Gäste mit seinem vierten Dreier des Abends, doch die Dragons konterten: Thorben Döding fand mit einem starken Anspiel Alexander Möller unter dem Korb – 61:58. Grant Teichmann glich mit einem Dreier aus, ehe Ex-Drache Leon Okpara die Gäste sogar in Führung brachte. Doch erneut war es Döding, der dagegenhielt: ein Korbleger, dann sein dritter Dreier, plötzlich stand es 69:63. Die Dragons behielten nun die Spielkontrolle und schafften es den Vorsprung zu halten. 75:69 war der Endstand. Damit sind nun alle drei Abstiegskandidaten punktgleich, es kommt also auf den letzten Spieltag an!

19.04.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Dresden Titans 84:80

Letztes Heimspiel der Saison, letzter Heimsieg für die Uni Baskets Münster. Gegen die Dresden Titans gewannen die Westfalen mit 84:80.

Beide Teams mussten auf wichtige Stützen verzichten, Hodges und Ferber fehlten den Münsteranern ebenso wie Kirchner, Dreamer und Bertone den Gästen. Die Uni Baskets begannen defensiv mit der nötigen Energie und fanden später auch offensiv gut hinein. Die Halle fing früh Feuer und pushte das Team zu einigen schönen Spielzügen und zur 16:7-Führung, nachdem sich Jonas Weitzel und Japser Günther jeweils clever in der Zone durchsetzten. Mit 21:12 ging es in das zweite Viertel. Nach der Viertelpause starteten die Gäste ihre Aufholjagd. Koen Sapwell traf und Matthew Ragsdale konnte direkt danach einen Distanzwurf verwandeln. Die Münsteraner kamen nur langsam ins Spiel, nach zwei Minuten konnten sie ihre ersten Punkte machen. Doch das war der Weckruf und so zogen die Uni Baskets wieder auf 10 Punkte davon. Schmikale hielt für die Gäste dagegen, zur Halbzeitpause stand es 43:37.

Die Münsteraner kamen unaufmerksam und etwas soft aus der Halbzeitansprache zurück. Dresden erhöhte dagegen die Physis und fand einen guten Rhythmus. Folgerichtig der Führungswechsel zum 45:49. Bis zum Start des Schlussviertels bauten die Titans ihre Führung auf 55:62 aus. Angetrieben von ihren Fans legten die Uni Baskets nun allerdings physisch enorm zu. 28:24 lautete die Reboundbilanz nach 30 Minuten, nach der Schlusssirene 45:31. Den Rückstand wandelte das Team von Götz Rohdewald mit einem 11:2-Lauf in die erneute Führung (66:65 – 34. Minute), die es weiter ausbaute (75:67 – 28. Minute). Dresden kam nochmal etwas näher heran, an der Freiwurflinie sicherten die Münsteraner allerdings den Heimsieg ab.

Foto: Markus Holtrichter

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Spieltag33_nachbericht.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-21 13:53:302025-04-22 17:43:19Nachberichte ProA // 33. Spieltag

Nachberichte ProA // 32. Spieltag

14. April 2025/in APP, ProA 24/25

11.04.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 85:79

Bereits am Freitagabend startete der 32. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit dem NRW-Derby. In der heimischen Rundsporthalle gewannen die VfL SparkassenStars Bochum mit 85:79 gegen Phoenix Hagen.

In den ersten Minuten starteten die Gäste mit der richtigen Intensität, erzwangen direkt Ballverluste und trafen offensiv, sodass schnell ein 0:7 stand. Doch nach dieser kurzen Anfangsnervosität kamen die Bochumer in die Partie und antworteten mit einem 16:3-Lauf. So war das Geschehen schnell ausgeglichen und es ging passend mit 20:20 in die zweiten zehn Minuten. Es ging eng und umkämpft weiter, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Mal konnte Stephenson-Moore für Hagen einen kurzen 5-Punkte-Run einwerfen, mal antworteten Braxton und Geske für die Gastgeber. 40:43 war dann der Pausenstand in Bochum.

Auch der Seitenwechsel brachte keine Veränderung, das Spiel wogte weiter hin und her. Devonte McCall beendete das dritte Viertel per Dreier kurz vor der Sirene und sorgte so dafür, dass seine Hagener die drei Punkte Vorsprung aus der Halbzeit auch mit ins Schlussviertel nahmen (59:62). In diesem sollte dann aber den SparkassenStars der entscheidende Run gelingen. Mit 14:0 starteten die Bochumer in den Schlussabschnitt, es dauerte über dreieinhalb Minuten bis Phoenix überhaupt eigene Punkte auf das Scoreboard bekam. Stattdessen produzierte man Turnover um Turnover, ganze 20 Stück sollten es am Ende werden. Das sorgte dafür, dass die Gastgeber gleich elf Würfe mehr nehmen konnten. Den Vorsprung hielten die Bochumer dann auch bis zum Ende aufrecht, Endstand war 85:79. Durch den Hinspielsieg mit 14 Punkten Differenz verbleibt der direkte Vergleich in den Händen der Hagener.

12.04.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:91

Der Samstagabend wurde in Düsseldorf eröffnet. Die ART Giants mussten sich am Ende den Knights aus Kirchheim mit 83:91 geschlagen geben.

Das Spiel begann zäh, auf beiden Seiten. Die Giants agierten zwar engagiert in der Defense, aber ließen zu oft einfache Punkte unter dem Brett zu. Das Spiel wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen, sodass sich weder für die Giants noch für Kirchheim ein echter Spielfluss entwickeln konnte. Gerade die Big Men Richardson (Düsseldorf) und Dorn (Kirchheim) hatten früh mit Foulproblemen zu kämpfen und saßen entsprechend viel auf der Bank. Zudem fielen die Distanzwürfe auf beiden Seiten überhaupt nicht: 19 Minuten lang traf kein Team einen Dreier, erst zum Schluss verwandelte Kirchheim zwei Würfe jenseits der 6,75m-Linie und ging mit einer leichten Führung in die Pause (36:37).

Nach der Pause drehten die Knights offensiv auf. Schnelle Abschlüsse, eine hohe Trefferquote – die Kirchheimer kamen ins Rollen. In der Defensive setzten die Knights auf eine Zonenverteidigung, die ebenfalls erfolgsversprechend verlief. Punkt für Punkt erhöhten die Teckstädter den Abstand und lagen zur Viertelpause mit 55:67 in Führung. Doch im Schlussviertel fingen die Giants nochmal Feuer. Vor allem Ajare Sanni ging für seine Düsseldorfer voran, zwölf seiner am Ende 26 Punkte erzielte er im letzten Viertel. Doch sein Kirchheimer Gegenstück war Cameron Henry. Er hatte sich ebenfalls knapp die Hälfte seiner Punkte für den Schlussabschnitt aufbewahrt, 13 von 27 Zählern kamen in diesem Viertel auf sein Konto. So nahmen die Knights schlussendlich die Punkte aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mit und erhalten sich so noch die Chance auf die Playoffs.

12.04.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Science City Jena 107:102

Ein spektakuläres Eventspiel stieg am Samstag in der ÖVB Arena in Bremen. Nach Verlängerung konnten sich die gastgebenden Eisbären Bremerhaven durchsetzen und gewannen gegen den Spitzenreiter aus Jena mit 107:102.

Zunächst schien alles seinen erwartbaren Verlauf zu nehmen. Die Gäste, bis dahin 18 Mal in Folge ungeschlagen, setzten sich sofort ein kleines Stück ab, Tyler Nelson besorgte das zwischenzeitliche 9:20 (7. Minute). Doch die Eisbären fighteten sich zurück in die Partie und drehten den Spielstand bis zur ersten Viertelpause auf 22:21. Und auch im zweiten Viertel knüpften die Eisbären nahtlos daran an. Es war viertelübergreifend ein 22:2-Lauf, den die Bremerhavener auf das Parkett zauberten. Entsprechend musste Jena-Coach Björn Harmsen nach gut zwölf Minuten zur Timeout greifen, sein Team lag mit 31:22 zurück. Gegen Ende der ersten Hälfte fingen sich die Jenaer dann wieder etwas und Zach Cooks konnte mit einem Off balance-Layup für den recht ausgeglichenen Pausenstand von 48:46 sorgen.

Auch im dritten Abschnitt blieb es dann eng. Kurzzeitig ging der Tabellenführer in Führung, doch die Eisbären drehten das Spiel postwendend. Mit 71:68 ging es in das Schlussviertel, in dem sich die Gastgeber sogar noch weiter absetzten. Vor allem Elijah Miller (26 Punkte, 8 Assists, 6 Rebounds) zeigte eine starke Leistung und trug dazu bei, dass die Bremerhavener zweistellig vorne waren (83:72 – 33. Minute). Doch auf Thüringer Seite hatte vor allem einer was dagegen: Tyler Nelson traf aus allen Lagen, am Ende sollten es für ihn 42 Punkte bei einer Dreierquote von unglaublichen 9/10 werden! Beide Teams hatten in den Schlusssekunden noch Siegchancen, doch erst beging Morgan einen Schrittfehler und dann war es Miller, der den Buzzer Beater verpasste. So sahen die Fans in der Hansestadt eine Overtime. Hier schlug die Stunde von Peter Hemschemeier. Bis dahin offensiv weniger auffällig netzte er gleich zwei Dreier in der Verlängerung ein. Vor allem der zweite davon, aus gut neun Metern mit Brett, wirkte wie eine emotionale Vorentscheidung (103:99 – 42. Minute). Erneut war es Nelson, der verkürzen konnte, doch Miller sicherte mit Freiwürfen und dem finalen Layup den Sieg für die Eisbären.

12.04.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 95:93

Ein weiteres enges Spiel konnten die Fans in der Paul Horn-Arena verfolgen. Die Tigers Tübingen behielten schlussendlich mit 95:93 die Oberhand gegen die Artland Dragons.

Die Gäste aus Quakenbrück starteten besser ins Spiel. Der Ex-Tübinger Oehle erzielte die ersten vier Punkte des Spiels und sorgte damit für ein frühes 0:4 nach 86 Sekunden. Die Tigers kamen allerdings fortan besser in die Partie und konnten nach zweieinhalb Minuten durch einen Korbleger von Kenny Cooper zum 6:6 ausgleichen. Es entwickelte sich eine enge Anfangsphase – die Gäste legten immer wieder vor, die Tigers zogen postwendend nach. Bis zur ersten Viertelpause konnten dann aber die Raubkatzen auf 24:19 davonziehen. Die Dragons starteten binnen zwei Minuten mit einem 6:0-Lauf ins zweite Viertel und sorgten so einmal mehr für einen Führungswechsel (24:25). So richtig wollte aber noch keine der beiden Mannschaften so etwas wie einen Rhythmus finden. Als Robert Oehle schon früh sein drittes Foul sammelte, konnten die Tigers die neu entstandene Überlegenheit unter den Körben nutzen und sich auf 37:29 absetzen. Artland-Coach Jackson griff zur Auszeit und fand die richtigen Worte. Ein 8:0-Lauf der Gäste sorgte für ein knappes 39:37 zur Halbzeitpause.

Im dritten Viertel änderte sich am Spielverlauf zunächst nicht viel. Das Spiel blieb extrem ausgeglichen. Tübingen legte häufig vor, die Artland Dragons ließen sich aber einfach nicht abschütteln. Mittlerweile hatten aber auch West und Anthony ihr jeweils drittes Foul gesammelt und so kippte das Spiel Stück für Stück zugunsten der Tigers. Tention streute zwei Dreier ein und so stand in der 27. Minute eine zweistellige Führung auf dem Scoreboard (62:52). Insgesamt erzielten die Gastgeber 36 Punkte im dritten Viertel, nur drei weniger als in der gesamten ersten Hälfte. Doch im letzten Viertel wurde es nochmal eng. Der Tübinger Vorsprung schmolz dahin und 27 Sekunden vor dem Ende machte Bryan Battle das Spiel per Dreier zu einem One Possession Game (93:90). Cooper ging danach mehrfach an die Linie und traf jeweils 1/2. Das reichte schlussendlich den Tigers, um den Sieg über die Zeit zu bringen.

12.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Münster 85:69

Am drittletzten Spieltag der Hauptrunde hatten die PS Karlsruhe LIONS die Uni Baskets Münster zu Gast. In der Europahalle setzten sich die Löwen mit 85:69 durch.

Von Beginn an war viel los auf dem Court, doch eine klare Linie fanden zunächst weder die Hausherren noch die Gäste. In der vierten Minute – es stand 7:2 und die Uni Baskets hatten bereits vier Fouls auf dem Konto – nahm Münster die erste Auszeit. Zur Mitte des ersten Viertels verbuchte die Anzeige 12:6 Punkte. Doch mit zwei erfolgreichen Angriffen schloss der Tabellenzehnte blitzartig auf und ging kurz darauf erstmals in Front. Die Begegnung war nun eng, intensiv war sie schon zuvor gewesen. Mit 18:19 ging es in die erste Viertelpause. Es ging bemüht und umkämpft weiter, zum Ende des Viertels leuchtete ein 40:35 auf den Anzeigetafeln.

Nach dem Seitenwechsel setzten die LIONS ihren Lauf zunächst fort und der Vorsprung kratzte an der Zehn-Punkte-Marke. Aber die Gäste kämpften um jeden Ball und schafften es, wieder in Schlagdistanz zu kommen. Bei Anbruch der abschließenden zehn Minuten stand es 58:55. Doch je weiter die Zeit voranschritt, umso abgezockter zeigte sich die Gastgeber. Nach einem ihrer an diesem Tag seltenen Dreier in der 38. Minute witterten die Uni Baskets noch einmal kurz Morgenluft. Doch Kigab und Herzog fanden die passenden Antworten. Die letzte Münsteraner Auszeit fruchtete nicht und so beendeten die LIONS die Partie mit einem 11:0-Lauf und dem am Ende deutlichen 85:69-Heimsieg.

12.04.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 84:81

Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde 2024/25 empfingen die HAKRO Merlins Crailsheim den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Wie im Hinspiel setzten sich die Zauberer knapp durch, 84:81 war der Endstand.

Für die Gäste aus Oberfranken brachte Callum Baker die ersten sechs Punkte auf die Anzeigetafel. Generell kam Bayreuth besser in die Partie – bereits nach fünf Minuten zog Merlins-Coach David McCray seine erste Auszeit (5:10). Diese zeigte ihre Wirkung, vor allem defensiv agierten die Zauberer nun deutlich aufmerksamer. Offensiv kamen die Gastgeber in Person von Vincent Sanford erfolgreicher zum Korb. Dennoch gingen die Merlins mit einem 13:22-Rückstand in die erste Viertelpause. Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Bayreuther stärker, vor allem Demonia kam in Fahrt. Für Crailsheim hielten Keppeler und Gardner dagegen, sodass das Spiel Mitte des Viertels beim 28:29 quasi ausgeglichen war. Bis zur Halbzeitpause zogen die Bayreuther, insbesondere durch Lenny Liedtke, nochmal an, sodass es mit 34:41 in die Kabinen ging.

Aus dieser heraus verpassten die HAKRO Merlins weiter zu viele Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie (3/23 Dreier), während auf der Gegenseite Allen von Downtown traf und die höchste Führung des Spiels herstellte (36:49). Die Merlins starteten immer wieder Runs zur Aufholjagd, doch Bayreuth ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und hielt den zweistelligen Vorsprung konstant aufrecht. Dementsprechend ging es mit einem 53:64 in die letzte Unterbrechung vor dem Schlussabschnitt. In diesem starteten die Gastgeber eine Aufholjagd, pünktlich zur Crunchtime waren die HAKRO Merlins vollends im Spiel angekommen. Es ging hin und her in der Schlussphase der Partie. Dann gingen die HAKRO Merlins zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung, Gardner stopfte zum 77:75. Shahid und Keppeler erhöhten mit Freiwürfen auf 81:75. Der letzte Wurf von Allen verkürzte für den BBC nochmal, letztendlich stand aber das 84:81.

13.04.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Nürnberg Falcons BC 68:69

Ein packendes Finish gab es zwischen den Dresden Titans und den Nürnberg Falcons. Die Gäste konnten knapp mit 68:69 die Oberhand behalten.

Die ersten Punkte erzielte Koen Sapwell, zwei weitere folgten durch Lukas Zerner. Nürnberg konnte ebenfalls treffen und machte die ersten Zähler durch Jack Pagenkopf. In den nächsten Minuten war es ein reger Schlagabtausch und beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Gegen Ende des ersten Viertels gab Dresden das Spiel etwas aus der Hand und durch einen Dreier von Julius Wolf ging es mit 15:23 in die Pause. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Titans weiterhin Probleme, aber auch die Falcons konnten nicht scoren. Georg Kupke machte die ersten Zähler aus dem Spiel heraus. Malte Silbermann konnte mit einem Distanztreffer nachlegen, es waren seine ersten Punkte im Profibereich. Auch auf Seiten der Gäste fielen die Körbe, sodass die Falcons weiter vorneblieben. Matthew Ragsdale verwandelte gleich zwei Dreier hintereinander und der Spielstand zur Halbzeit betrug 31:34.

Die zweite Hälfte wurde mit einem Treffer auf Seiten der Falcons eröffnet, Matthew Ragsdale konnte für die Titans aber nachziehen. Sapwell legte mit einem Dreier nach und die Hausherren waren das erste Mal seit Beginn des ersten Viertels in Führung. Die nächsten Minuten konnten die Dresdner den Vorsprung halten und sogar auf sieben Punkte ausbauen, doch Nürnberg ließ sich nicht abhängen, sodass es mit 53:49 knapp in den Schlussabschnitt ging. Und in dem wurde es richtig spannend. Nürnberg ging in Front, doch gut fünf Sekunden vor dem Ende zog Sapwell das Foul und glich mit zwei Freiwürfen aus (68:68). Es roch nach Verlängerung in der Margon Arena. Doch den Nürnbergern blieben noch ein paar Sekunden und beim Versuch des Alley Oops wurde Pagenkopf gefoult und ging ebenfalls an die Linie. Den ersten traf der Nürnberger, den zweiten verwarf er absichtlich, sodass Dresden nicht mehr zum Abschluss kam.

13.04.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 87:118

Im letzten Heimspiel dieser Saison kam es für die EPG Guardians Koblenz zum Derby gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Die Gäste gewannen deutlich mit 87:118.

Der bessere Start gelang den Gästen aus Trier. Früh konnten sie sich durch eine gute Teamleistung sowohl in der Defensive als auch in der Offensive absetzen und überrannten die Guardians in den ersten drei Minuten förmlich mit einem 2:13. Nach sechs gespielten Minuten wurde der Koblenzer Top Scorer Ty Cockfield eingewechselt, der sofort Impulse setzen konnte und Verantwortung in der Offensive übernahm. Die Gladiators hatten jedoch bereits im ersten Viertel die deutlich bessere Wurfausbeute und glänzten mit zehn verwandelten Zweipunktewürfen aus elf Versuchen und auch einer Quote von 90% von der Freiwurfwurflinie. In Viertel Nummer zwei zeigten sich die Gastgeber verbessert und setzten immer wieder einzelne Nadelstiche. Dennoch ging es mit 45:55 in die Halbzeitpause.

Die Trierer kamen stark aus der Kabine zurück. Auch wenn der Beginn des Viertels sehr punktreich auf beiden Seiten war, konnten die Gladiators sich im weiteren Verlauf absetzen. Die Abwehr der Koblenzer war zu lückenhaft, die Würfe der Trierer zu sicher. Hinzu kamen einige Mismatches in der Abwehr der EPG Guardians, die die Trierer abgebrüht ausnutzten. Das dritte Viertel endete mit einem bereits deutlichen 63:85. In der Schlussphase der anfangs so umkämpften Partie setzte sich der Trend fort und der klare Klassenunterscheid wurde deutlich. Ging das Derby in der Rhein-Moselstadt in der vergangenen Spielzeit noch an die Koblenzer, durften sich dieses Jahr die Trierer mit einem Endstand von 87:118 als Derbysieger von den zahlreich mitgereisten Fans feiern lassen.

13.04.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. GIESSEN 46ers 67:84

Abgeschlossen wurde der Spieltag von RASTA Vechta II und den GIESSEN 46ers. Die Lahnstädter fuhren am Ende den erwarteten Favoritensieg ein, 67:84 war das Endergebnis.

Angeführt vom nicht zu haltenden Jonathan Klussmann gingen die Vechtaer Mitte des 1. Viertels mit 12:7 nach vorne (6. Minute). Der Däne überragte in den ersten zehn Minuten mit zwölf Punkten. RASTA II und die 46ers nahmen in diesem Abschnitt zusammen 13 Dreier, doch nur einer fiel: Es war Linus Rufs Wurf zum 17:15 (9.). Eine Führung war RASTA II zur ersten Pause aber nicht vergönnt, Gießen konterte noch mit vier Punkten in Serie. Schon jetzt war die hessische Überlegenheit beim Rebound deutlich. Im zweiten Viertel blieben die Gießener über drei Minuten ohne Punkte, ehe man dann aber das Geschehen bestimmen konnte. In den letzten 75 Sekunden vor der Halbzeitpause gelangen ihnen noch acht Zähler und so ging es mit 34:42 in die Kabine.

Als Nico Brauner in der 21. Minute den 3er-Knoten der Gießener zum Platzen brachte, führte sein Team mit 47:34. RASTA II kam erst nach fast dreieinhalb Minuten der zweiten Halbzeit zu seinen ersten Punkten aus dem Spiel heraus, Luc van Slooten traf von Downtown zum 38:49 (24. Minute). Er legte gleich nochmal nach, ehe Gießen-Coach Ignjatovic zur Auszeit griff und seine 46ers wieder passend einstellte. Im Schlussviertel erhöhten die Gäste weiter und knapp drei Minuten vor dem Ende war das Spiel beim 57:81 schon vorentschieden. RASTA II hielt zwar mit einem 10:0-Lauf nochmal dagegen, doch das Aufbäumen kam zu spät.

Foto: Dennis Duddek

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Spieltag32_nachbericht.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-14 14:13:202025-04-14 14:13:20Nachberichte ProA // 32. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 26. Spieltag

14. April 2025/in APP, ProB Süd 24/25

12.04.2025 18:30 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. BG Hessing Leitershofen 105:95

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat sich am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem beeindruckenden 105:95-Heimsieg gegen die BG Hessing Leitershofen verabschiedet. Trotz des Erfolgs bleibt Ehingen als Tabellenletzter Absteiger, während Leitershofen als Hauptrundenmeister in die Playoffs einzieht.

Spielverlauf: Die Partie begann mit einer starken Leistung der Kangaroos, die nach neun Minuten mit 17:28 führten. Doch Ehingen kämpfte sich zurück und ging zur Halbzeit mit 53:49 in Führung. Besonders Jaylen Alston glänzte mit einer herausragenden Leistung und erzielte insgesamt 40 Punkte und 10 Rebounds!

Nach der Pause schien Leitershofen das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen, als sie mit einem 69:84-Vorsprung in die Schlussphase gingen. Doch Ehingen nutzte die Schwäche der Gäste und legte einen unglaublichen 24:0-Lauf hin, um die Partie zu drehen. In der Schlussphase sicherten sich die Gastgeber den verdienten Sieg und verabschiedeten sich mit einem Highlight aus der Liga.

Ausblick: Leitershofen startet am kommenden Samstag in die Playoffs und trifft im Achtelfinale auf die ETB Miners Essen. Die Stadtberger Fans dürfen sich auf spannende Duelle freuen, während Ehingen nach über 20 Jahren in der Liga einen emotionalen Abschied erlebt.

12.04.2025 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. SV Fellbach Flashers 68:82

Die SV Fellbach Flashers haben ihre beeindruckende zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem 68:82-Sieg bei den SKYLINERS Juniors abgeschlossen und damit die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erreicht. Der dritte Tabellenplatz berechtigt die Flashers zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur ProA und unterstreicht die sportliche Entwicklung des Teams.

Spielverlauf: Die Flashers dominierten die Partie von Beginn an und nutzten ihre physischen und athletischen Vorteile geschickt aus. Bereits zur Halbzeit führten sie komfortabel mit 22:42. Trotz einer starken Schlussphase der Gastgeber, die das letzte Viertel mit 29:18 für sich entschieden, war der Sieg der Flashers nie gefährdet. Alle Spieler erhielten ausreichend Spielzeit und konnten sich für die bevorstehenden Playoffs empfehlen, wo das Team nun auf den SC Rist Wedel trifft. Die jungen Frankfurter beenden die Saison auf dem elften Tabellenplatz.

12.04.2025 18:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen 51:75

Die CATL Basketball Löwen haben sich am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem überzeugenden 51:75-Auswärtssieg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den sechsten Tabellenplatz gesichert. Damit qualifizieren sich die Thüringer für die Playoffs und treffen in der ersten Runde auf die Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Von Beginn an dominierten die Löwen die Partie mit intensiver Verteidigung und einer fokussierten Offensive. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gäste deutlich mit 9:22 und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 23:40 aus. Auch im dritten Viertel behielten die Erfurter die Kontrolle und ließen Ludwigsburg keine Chance, den Rückstand zu verkürzen.

Mit diesem Erfolg feiern die Löwen ihre fünfte Playoff-Teilnahme in sieben Jahren und gehen mit Rückenwind in die K.o.-Runde. Trainer Florian Gut zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams und betonte die Bedeutung der Nachwuchsarbeit, die maßgeblich zum Erfolg des Vereins beiträgt. Ludwigsburg hatte den Klassenerhalt schon sicher und beendet die Spielzeit auf Rang zwölf.

12.04.2025 18:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf 119:91

Die RheinStars Köln haben das Lokalderby gegen die Dragons Rhöndorf mit einem deutlichen 119:91 gewonnen und dabei eine beeindruckende Leistung in ihrer neuen Spielstätte, der Motorworld gezeigt. Vor 1.548 Zuschauern überzeugten die Gastgeber mit einer überragenden Trefferquote und spektakulären Aktionen, während die Dragons trotz der Niederlage überraschend als Tabellenachter in die Playoffs einziehen konnten.

Die RheinStars starteten stark und dominierten das erste Viertel mit einer 26:11-Führung. Besonders Davi Remagen glänzte mit einer herausragenden Leistung und erzielte insgesamt 30 Punkte bei einer beeindruckenden Trefferquote. Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 68:43, und auch im dritten Viertel hielten sie die Dragons auf Abstand. Trotz eines kurzen Aufbäumens der Gäste im dritten Abschnitt war Köln an diesem Abend nicht zu stoppen und machte den Sieg frühzeitig klar.

Während die RheinStars als Süd-Zweiter auf LOK BERNAU treffen, müssen die Dragons gegen den Nord-Ersten Bayer Giants Leverkusen antreten.

12.04.2025 18:30 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II 77:89

Die Oberhachinger Basketballer mussten sich im letzten Hauptrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB dem FC Bayern Basketball 2 mit 77:89 geschlagen geben und verpassten damit die Playoff-Teilnahme. Trotz eines starken Starts und einer emotionalen Verabschiedung von Publikumsliebling Omari Knox, der seine Spielerkarriere beendet, reichte es am Ende nicht für die Tropics.

Das erste Viertel verlief vielversprechend für die Tropics, die die Partie zunächst kontrollierten. Doch im zweiten Viertel folgte ein Einbruch: Offensiv fehlte das Teamplay, und defensiv schlichen sich Fehler ein, die die jungen Münchner konsequent ausnutzten. Zur Halbzeit lag Oberhaching mit 15 Punkten zurück.

Im dritten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf 26 Punkte aus, bevor die Tropics angeführt von Omari Knox eine Aufholjagd starteten. Zu Beginn des letzten Viertels verkürzten sie den Rückstand auf 11 Punkte, konnten jedoch nicht weiter aufholen. Die Bayern präsentierten sich stark und trafen in der Schlussphase die entscheidenden Würfe. Trotz des Sieges stand der Abstieg der jungen Münchner bereits fest.

12.04.2025 18:30 Uhr //Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 66:60

Die Ahorn Camp Baskets aus Speyer haben die Hauptrunde der BARMER Zweiten Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem hart erkämpften 66:60-Sieg gegen die Ulmer OrangeAcademy beendet und sich den vierten Tabellenplatz gesichert. Vor 700 Zuschauern in der Nordhalle gelang dem Team von Coach Carl Mbassa der 17. Saisonsieg und damit die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

Die Begegnung blieb lange Zeit ausgeglichen, da die Gäste aus Ulm von der schwachen Distanzwurfquote der Gastgeber profitierten. Erst im Schlussviertel fanden die Baskets ihren Rhythmus und entschieden die Partie mit einem starken 11:2-Lauf. Kapitän DJ Woodmore war mit 22 Punkten der herausragende Akteur seines Teams, unterstützt von Felix Angerbauer und Marko Dordevic. Damit geht es für die Speyerer nun in den Playoffs gegen die Iserlohn Kangaroos, während die OrangeAcademy auf die SBB Baskets Wolmirstedt trifft.

12.04.2025 18:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 87:93

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie musste am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ihre beeindruckende Serie von neun Heimsiegen beenden. Im Frankenderby unterlagen sie dem BBC Coburg mit 87:93, wobei die Gäste vor allem durch ihre überragende Dreierquote überzeugten.

Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, doch die Gäste trafen 14 ihrer 26 Dreier (54 Prozent) und erzielten damit 27 Punkte mehr als die Gastgeber von außen. Tobias Rotegaard war mit 31 Punkten und acht erfolgreichen Dreiern der herausragende Spieler der Partie. Trotz einer starken Teamleistung der Würzburger, bei der sechs Spieler zweistellig punkteten, konnten sie den Sieg der Coburger nicht verhindern.

Im letzten Viertel starteten die Gäste mit drei Dreiern in Folge und verteidigten ihren Vorsprung erfolgreich bis zum Schluss. Die Würzburger ließen an der Freiwurflinie zu viele Chancen liegen, was letztlich den Unterschied machte.

An Tabellenplatz fünf in der ProB Süd ändert die Niederlage nichts. Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie trifft im Playoff-Achtelfinale auf die BSW Sixers aus Sandersdorf. Coburg beendet die Saison mit einem starken Auftritt, auch wenn sie die Playoffs knapp verpassten.

 

Foto: Victoria Sokol

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/Nachberichte-ProB-Sued-26.-Spieltag.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2025-04-14 13:32:282025-04-14 13:32:28Nachberichte ProB Süd // 26. Spieltag

Nachberichte ProB Nord // 26. Spieltag

14. April 2025/in APP, ProB Nord 24/25

12.04.2025 18:30 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 79:87

Im letzten Hauptrundenspiel in der ProB Nord setzte sich der SC Rist Wedel mit 79:87 bei LOK Bernau durch. Beide Teams hatten ihre Playoff-Teilnahme bereits vor der Partie gesichert, doch es ging um die Platzierung. Mit dem Sieg sicherten sich die Wedeler den sechsten Tabellenplatz, während Bernau auf Rang sieben bleibt.

Die Partie begann zäh, mit beiden Teams, die zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Nach einem 9:0-Lauf im ersten Viertel ging Bernau mit einer 23:14-Führung in die erste Pause. Im zweiten Viertel kämpfte sich Wedel zurück, angeführt von Niklas Krause, und hielt die Partie bis zur Halbzeit mit 44:40 offen.

Nach der Pause zeigte Wedel eine starke Defensivleistung und übernahm im dritten Viertel erstmals wieder die Führung. Im letzten Abschnitt blieb die Partie spannend, doch die Gäste agierten in der Schlussphase abgeklärter und nutzten Fehler der Bernauer konsequent aus.

Mit diesem Erfolg trifft Wedel im Playoff-Achtelfinale auf die SV Fellbach Flashers, während Bernau ebenfalls in die K.o.-Runde einzieht und es mit den RheinStars Köln zu tun bekommt.

12.04.2025 18:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 67:58

Die Itzehoe Eagles haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den Klassenerhalt gesichert. In einem spannenden Spiel besiegten sie die Seawolves Academy aus Rostock mit 67:58 und beendeten die Saison auf dem elften Tabellenplatz.

Die Partie begann holprig für die Eagles, die in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Rostock, bereits als Absteiger feststehend, zeigte sich kämpferisch und führte zur Halbzeit mit 26:33. Doch in der zweiten Hälfte kämpften sich die Eagles zurück, angeführt von Alan Kikwaki, der wichtige Punkte erzielte.

Im letzten Viertel zeigte die Defensive der Eagles ihre Stärke und ließ nur sechs Punkte der Gäste zu. Erik Nyberg, Anell Alexis und Adam Paige sorgten mit ihren Treffern für den entscheidenden Vorsprung, der den Sieg und damit den Klassenerhalt sicherte.

Trainer Timo Völkerink lobte die kämpferische Leistung seines Teams und betonte, wie eng und ausgeglichen die Liga in dieser Saison war.

12.04.2025 18:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SBB Baskets Wolmirstedt 62:66

Die SBB Baskets Wolmirstedt haben die reguläre Saison mit ihrem zwölften Sieg in Folge abgeschlossen. Im Auswärtsspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters setzten sie sich in einer hart umkämpften Partie mit 62:66 durch und gehen als Tabellenzweiter in die Playoffs.

Die Begegnung war von Beginn an ausgeglichen. Neustadt führte nach dem ersten Viertel (16:14) und hielt den Vorsprung bis zur Halbzeit (32:29). Auch nach dem dritten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne (49:47). Doch im Schlussabschnitt zeigten die SBB Baskets ihre Klasse und sicherten sich den Sieg. Trainer Eiko Potthast lobte die Mentalität und Defensivarbeit seines Teams, das trotz offensiver Schwierigkeiten Charakter bewies.

Für die temps Shooters bedeutete die Niederlage das Ende ihrer Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Trotz einer kämpferischen Leistung und einer starken Anfangsphase konnten sie die Gäste nicht bezwingen. Besonders im letzten Viertel unterliefen den Neustädtern entscheidende Fehler, die die SBB Baskets eiskalt ausnutzten.

Mit dem Abpfiff war auch der Abstieg der temps Shooters besiegelt, da die Konkurrenz aus Itzehoe und Stahnsdorf ihre Spiele gewann. Während die SBB Baskets nun mit Rückenwind in die Playoffs starten, verabschiedet sich Neustadt nach nur einem Jahr aus der ProB.

12.04.2025 18:30 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. TKS 49ers 72:80

Mit einem 72:80-Auswärtssieg im Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Berlin Braves 2000 haben die TKS 49ers den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf den letzten Drücker geschafft. Dank der gleichzeitigen Niederlage der Neustädter kletterte das Team von Headcoach Dorian Coppola auf den rettenden 12. Tabellenplatz.

Die Berlin Braves verpassten hingegen trotz günstiger Voraussetzungen den Einzug in die Playoffs. Niederlagen der ETB Miners und der Baskets Schwelm hätten den Weg geebnet, doch die Braves fanden gegen die hochmotivierten Stahnsdorfer kein Mittel.

Trotz einer spannenden Schlussminute, in der die Braves mit zwei Dreiern von Kevin Kollmar noch einmal auf 72:77 herankamen, behielten die 49ers die Nerven und sicherten sich den verdienten Sieg. Ein emotionaler Erfolg, der den Klassenerhalt perfekt macht und die Saison für die TKS 49ers mit einem positiven Abschluss krönt.

12.04.2025 18:30 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangoroos 80:64

Die BSW Sixers haben sich mit einem deutlichen 80:64-Sieg gegen die Iserlohn Kangaroos den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gesichert. In einer Partie voller Intensität und Emotionen zeigten die Gastgeber von Beginn an ihre Entschlossenheit.

Entscheidende Schlussphase: Im letzten Viertel kamen die Kangaroos durch schnelle Dreier auf sieben Punkte heran (63:56), doch Matej Silic übernahm Verantwortung und erzielte sieben Punkte in Folge, um den Vorsprung wieder auszubauen. Die Sixers behielten in der Schlussphase die Nerven und sicherten sich mit starker Defensive und konzentrierten Abschlüssen den verdienten Sieg.

Mit diesem Erfolg ziehen die BSW Sixers als Tabellenvierter in die Playoffs ein und treffen in der ersten Runde auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Iserlohn trifft dagegen auf die Ahorn Camp Baskets aus Speyer.

12.04.2025 18:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. EN BASKETS Schwelm 72:60

Die EN BASKETS verpassen die Playoffs durch eine Niederlage in Paderborn. Die Schwelmer haben ihr letztes Hauptrundenspiel beim Tabellendritten Gartenzaun24 Baskets Paderborn mit 72:60 verloren und beenden die Saison auf dem undankbaren neunten Platz. Damit verpassten sie die Playoffs knapp.

Die Partie begann ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Die EN BASKETS konnten zwar immer wieder kleine Läufe starten, doch Paderborn hatte stets die passende Antwort parat. Erst im letzten Viertel wurde es spannend, als die Gäste den Rückstand auf 61:58 verkürzten. Doch die Paderborner ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellten den alten Abstand schnell wieder her.

Vor einer stimmungsvollen Kulisse zeigten die Gastgeber ihre Klasse und sicherten sich den Sieg. Für die EN BASKETS endet die Saison damit ohne Playoff-Teilnahme, während Paderborn als Tabellendritter mit Schwung in die K.o.-Runde geht, wo man es mit den CATL Basketball Löwen aus Erfurt aufnehmen muss.

12.04.2025 20:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. ETB Miners 85:81

Die Bayer Giants Leverkusen haben ihre beeindruckende Hauptrunde mit einem hart erkämpften 85:81-Sieg gegen die ETB Miners aus Essen abgeschlossen. Vor 1.568 begeisterten Zuschauern in der Ostermann-Arena sicherte sich der deutsche Rekordmeister seinen 25. Sieg im 26. Spiel und geht als souveräner Tabellenführer in die Playoffs.

Die Partie war von Beginn an ausgeglichen, da die ETB Miners hochmotiviert waren, ihre Playoff-Chance zu wahren. Die Gäste führten nach dem ersten Viertel mit 13:18 und hielten die Begegnung bis zur Halbzeit offen (40:40). Isaiah Sanders, der bereits in der ersten Hälfte die 20-Punkte-Marke überschritt, war der herausragende Akteur der Essener.

Nach der Pause wechselte die Führung mehrfach, doch die Giants fanden zunehmend ihren Rhythmus und lagen größtenteils mit vier bis fünf Punkten vorne. Im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend, als die Miners zum 71:71 ausglichen. Dennis Heinzmann sorgte schließlich mit einem entscheidenden Dunking für die Vorentscheidung und den verdienten Sieg der Gastgeber, die in den Playoffs auf die Dragons Rhöndorf treffen. Essen zieht trotz der Niederlage ebenfalls in die Postseason ein, wo es gegen die BG Hessing Leitershofen geht.

Foto: Felix Becker

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