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Nachberichte ProA // 26. Spieltag

07.03.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Dresden Titans 108:80

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier haben am Freitagabend einen deutlichen 108:80-Heimsieg gegen die Dresden Titans gefeiert.

Von Beginn an entwickelte sich eine offensiv geprägte Partie, in der beide Teams zunächst mit hoher Intensität agierten. Während Dresden in den ersten Minuten noch mithalten konnte, übernahmen die Gastgeber zum Ende des ersten Viertels mit einem 10:3-Lauf die Kontrolle und sicherten sich eine 30:23-Führung. Im zweiten Viertel setzte Trier konsequent nach und baute den Vorsprung weiter aus. Dank starker Defensivarbeit und gut herausgespielten Würfen fanden die Hausherren immer wieder Lücken in der Titans-Verteidigung. Besonders Center Marten Linsen und Guard Roland sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass sich Dresden schwer tat, den Anschluss zu halten. Zur Halbzeit stand bereits eine komfortable 63:44-Führung für die Gladiators auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber dominant und ließen den Titans kaum Raum für ein Comeback. Die Defensive der Moselstädter stand stabil, während sie in der Offensive durch schnelle Ballbewegung und sicheres Rebounding überzeugten. Dresden kämpfte zwar, fand aber keine Lösungen, um den 86:60-Rückstand vor dem Schlussviertel zu verkürzen. Auch im letzten Spielabschnitt spielten die Gladiators konzentriert weiter und ließen keine Zweifel mehr an ihrem Sieg aufkommen. Die Titans bemühten sich zwar um Ergebniskosmetik, doch Trier blieb defensiv stabil und zeigte offensiv weiterhin variablen Teambasketball. Am Ende durften sich alle Gladiators-Spieler in die Scorerliste eintragen und ein überzeugender 108:80-Erfolg stand zu Buche.

07.03.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 75:95

Nach zehn Jahren trafen die HAKRO Merlins Crailsheim am Freitagabend erstmals wieder in Quakenbrück auf die Artland Dragons.

Die Artland Dragons starteten furios in die Partie gegen die HAKRO Merlins Crailsheim und zwangen die Gäste mit einem 10:0-Lauf bereits früh zur ersten Auszeit. Besonders Brandon Thomas sorgte mit vier erfolgreichen Dreiern für eine schnelle Führung der Hausherren. Crailsheim brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden, verkürzte den Rückstand aber bis zum Ende des ersten Viertels auf 24:21. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dragons zunächst ihre Führung und bauten diese zwischenzeitlich auf 46:33 aus. Doch das Spiel wurde zunehmend zerfahrener, zahlreiche Foulpfiffe unterbrachen den Spielfluss. Die Merlins nutzten diese Phase, um durch intensive Defensivaktionen wieder heranzukommen. Angeführt von Moe Stuckey und Brock Gardner verkürzten die Gäste den Abstand bis zur Halbzeitpause auf 49:45.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Merlins schrittweise das Kommando. Vinnie Shahid brachte sein Team mit einem Dreier in Schlagdistanz, bevor Tyreese Blunt mit einem weiteren Treffer von jenseits der Dreierlinie die erste Führung für die Gäste herstellte (56:59). Crailsheim verteidigte nun aggressiver und zwang die Dragons zu Fehlern. Devon Goodman sorgte mit schnellen Aktionen dafür, dass die Merlins mit einem 70:63-Vorsprung ins letzte Viertel gingen. Im Schlussabschnitt ließen die Merlins nichts mehr anbrennen. Vincent Shahid avancierte mit insgesamt 23 Punkten zum Topscorer und setzte mit zwei weiteren Dreiern entscheidende Nadelstiche. Die Dragons fanden offensiv keine Antworten mehr und mussten sich am Ende mit 75:95 geschlagen geben.

07.03.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II 98:83

Die VfL SparkassenStars Bochum setzten sich am Freitagabend mit 98:83 gegen RASTA Vechta II durch und festigten damit ihre Position in den Playoff-Rängen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Bochum startete energisch in die Partie und setzte die junge Mannschaft aus Vechta früh mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Besonders die hohe Fehlerquote der Gäste machte sich bemerkbar: Neun Ballverluste im ersten Viertel führten zu einfachen Punkten für die Hausherren, die sich eine 33:22-Führung erspielten. Im zweiten Viertel schien Bochum die Partie frühzeitig zu kontrollieren, als der Vorsprung auf 16 Punkte anwuchs. Doch RASTA II kämpfte sich zurück und nutzte Unaufmerksamkeiten der Gastgeber. Ein 12:2-Lauf kurz vor der Halbzeit brachte die Gäste auf 47:42 heran und sorgte für Spannung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel fanden die SparkassenStars zur Kontrolle zurück. Angeführt von Keith Braxton und Tamenang Choh baute Bochum den Vorsprung erneut aus. Vechta hielt mit guter Trefferquote dagegen, konnte den Abstand aber nicht verkürzen. Mit einer 75:62-Führung für die Hausherren ging es ins Schlussviertel. Dort machten die Bochumer früh alles klar: Zwei schnelle Dreier sorgten für eine 18-Punkte-Führung (83:65), die Vechta trotz couragiertem Schlussspurt nicht mehr gefährden konnte. Besonders die schwache Freiwurfquote von nur 43% verhinderte ein engeres Spiel.

07.03.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 81:66

Die Eisbären Bremerhaven sicherten sich einen 81:66-Heimsieg gegen die Uni Baskets Münster.

Beide Teams starteten mit viel Energie in die Partie. Während Münster von der Dreipunktlinie treffsicher agierte, hielten die Eisbären mit starker Offensive dagegen. In einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Bremerhaven erst in den letzten Minuten leicht ab und führte nach dem ersten Viertel mit 23:19. Im zweiten Viertel dominierten die Gastgeber zunehmend das Spiel. Mit konzentriertem Teambasketball und einer starken Trefferquote von außen bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus. Ein 16:4-Lauf zwang Münster zur Auszeit, doch die Eisbären blieben spielbestimmend und gingen mit einer komfortablen 49:33-Führung in die Halbzeit.

Nach der Pause intensivierte Münster seine Defensive, konnte den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Da der Distanzwurf weiterhin nicht zuverlässig fiel, pendelte sich Bremerhavens Vorsprung um die 16- bis 17-Punkte-Marke ein. Vor dem Schlussabschnitt lag das Team von Steven Esterkamp mit 64:47 in Front. Im letzten Viertel startete Münster mit zwei schnellen Dreiern und verkürzte auf 64:53, verpasste es jedoch, das Momentum weiter zu nutzen. Bremerhaven konterte umgehend mit sicher verwandelten Freiwürfen und guten Abschlüssen in der Zone. Am Ende feierten die Eisbären einen souveränen 81:66-Erfolg.

07.03.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. BBC Bayreuth 104:72

Science City Jena hat seinen Spitzenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eindrucksvoll verteidigt und den BBC Bayreuth mit 104:72 besiegt.

Bayreuth startete selbstbewusst in die Partie und überraschte den Favoriten mit starker Defense und sicherem Abschluss. Dank eines guten Starts und konsequenter Rebound-Arbeit erarbeitete sich der BBC eine knappe 21:17-Führung nach dem ersten Viertel. Jena hatte in dieser Phase mit einer schwachen Trefferquote und Ballverlusten zu kämpfen. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel ausgeglichen. Jena fand zwar besser in die Partie, doch Bayreuth hielt mit Kampfgeist und treffsicheren Distanzwürfen dagegen. Immer wieder wechselte die Führung, bevor es mit einem gerechten 40:40 in die Halbzeitpause ging. Besonders in der Rebound-Statistik zeigte sich die gute Leistung der Gäste, die hier leicht überlegen waren.

Nach der Pause nahm das Spiel eine entscheidende Wende. Zunächst konnte Bayreuth noch einmal in Führung gehen, doch dann zündete Jena den Turbo. Ein 12:0-Lauf der Gastgeber stellte die Weichen in Richtung Heimsieg. Zach Cooks führte sein Team mit starken Offensivaktionen an, und mit einer zunehmenden Intensität in der Verteidigung setzte sich Jena bis zum Viertelende auf 74:59 ab. Im Schlussviertel ließ der Tabellenführer nichts mehr anbrennen. Bayreuth kämpfte weiter, doch Jena spielte nun mit höchster Präzision und zog mit einem weiteren 12:0-Lauf uneinholbar davon. Rasheed Moore sorgte schließlich mit einem Floater für den 101. Punkt der Gastgeber, bevor der Endstand von 104:72 feststand. Trotz der deutlichen Niederlage hatte Bayreuth phasenweise gut mitgehalten, musste sich aber der starken zweiten Halbzeit des Favoriten beugen.

07.03.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons BC 97:73

Die PS Karlsruhe LIONS feierten am 7. März einen souveränen 97:73-Heimsieg gegen die Nürnberg Falcons BC und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die Hinspielniederlage.

Nach einem ausgeglichenen Beginn nutzte Karlsruhe früh die Schwächen der Gäste aus. Ein 11:0-Lauf brachte die erste zweistellige Führung, doch Nürnberg hielt mit Distanzwürfen dagegen. Zum Ende des ersten Viertels stand es knapp 23:21 für die Hausherren. Im zweiten Abschnitt erhöhten die LIONS das Tempo und setzten sich dank starker Defensive weiter ab. Während die Falcons in der Offensive wenig Erfolg hatten, nutzte Karlsruhe die Ballverluste der Gäste konsequent aus. Zur Halbzeit war das Spiel mit 52:32 bereits vorentschieden.

Auch nach der Pause änderte sich wenig. Die LIONS dominierten weiter und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders in den letzten Minuten des dritten Viertels legten sie noch einmal nach und zogen auf 79:50 davon. Im Schlussabschnitt ließen die Hausherren die Partie ruhig ausklingen, schonten ihre Kräfte und setzten auf schöne Spielzüge. Topscorer war Abu Kigab mit 24 Punkten. Mit dem dritten Sieg in Folge festigen die LIONS ihren Tabellenplatz.

07.03.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. ART Giants Düsseldorf 92:85

Die Partie zwischen den GIESSEN 46ers und den ART Giants Düsseldorf bot über weite Strecken eine ausgeglichene Begegnung mit wechselnden Führungen.

Die Gäste aus Düsseldorf starteten konzentriert und hielten gegen den favorisierten Tabellenvierten aus Gießen nicht nur mit, sondern lagen oft knapp in Führung. Vor allem Isaiah Hart setzte mit seinen Aktionen offensiv Akzente und war mit 23 Punkten der auffälligste Akteur auf Seiten der Giants. Gießen hatte Mühe, den nötigen Rhythmus zu finden und kompensierte dies mit hohem kämpferischen Einsatz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, was sich auch im ausgeglichenen Halbzeitstand von 45:45 widerspiegelte. Während Düsseldorf mit schnellem Spiel und treffsicherem Guard-Play überzeugte, suchten die 46ers noch nach einer klaren Linie in der Offensive. Robin Benzing und Kyle Castlin übernahmen zunehmend Verantwortung, doch die Giants hielten mit einer geschlossenen Teamleistung dagegen.

Nach der Pause gelang es den Giants, weiter auf Augenhöhe zu agieren. Gießen blieb zwar stets in Schlagdistanz, doch Düsseldorf zeigte sich nervenstark und lag auch nach drei Vierteln noch knapp vorne (68:65). Die Hausherren haderten mit ihrer Wurfquote, insbesondere Spielmacher Simon Krajcovic erwischte einen gebrauchten Tag. Dafür sprangen andere in die Bresche: Aiden Warnholtz sorgte mit wichtigen Punkten für Entlastung, während Mladen Vujic unter den Körben wertvolle Akzente setzte. Im Schlussviertel drehte Gießen dann doch noch auf. Angeführt von Robin Benzing, der mit wichtigen Aktionen in der Crunchtime zum Gamechanger avancierte, konnten die 46ers die Partie in den letzten Minuten drehen. Ein Steal und der darauffolgende Fastbreak von Viktor Kovacevic zum 88:81 brachte die Vorentscheidung. Einige Fehlpässe und Unkonzentriertheiten der Giants ermöglichten es den Gastgebern, sich in den letzten Minuten entscheidend abzusetzen. Am Ende stand ein 92:85-Sieg für Gießen, der jedoch härter erkämpft war, als es das Endergebnis vermuten lässt.

07.03.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 80:92

Im württembergischen Derby zwischen den Tigers Tübingen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim setzten sich die Gäste mit 92:80 durch.

Die Kirchheimer starteten stark in die Partie und setzten sich früh ab. Allen voran Antonio Dorn war nicht zu stoppen und erzielte alleine im ersten Viertel 18 Punkte. Die Tübinger fanden nur schwer ins Spiel, hielten aber mit Einzelaktionen von David Cohn und Till Jönke dagegen. Dennoch lag Kirchheim nach zehn Minuten mit 31:24 vorne. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Defensivreihen die Kontrolle. Beide Teams taten sich offensiv schwer, doch Kirchheim hielt den Vorsprung konstant. Gian Aydinoglu und Lucas Mayer sorgten für wichtige Akzente bei den Gästen, während bei den Tübingern vor allem Jönke versuchte, das Spiel offen zu halten. Zur Halbzeit führte Kirchheim mit 39:51.

Nach der Pause kam Tübingen mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzte den Rückstand. Idowu, Hecker und Tention fanden bessere Lösungen im Angriff, während Kirchheim nun etwas nachließ. Doch die Gäste hielten dem Druck stand und behielten trotz zwischenzeitlicher Tübinger Läufe eine 73:65-Führung vor dem Schlussabschnitt. Tübingen schaffte es erstmals in der 35. Minute in Führung zu gehen (78:77), doch Kirchheim reagierte souverän. Mayer und Norris übernahmen die Verantwortung, während die Tigers in den letzten Minuten offensiv einbrachen. Ein 2:15-Lauf der Gäste in der Schlussphase besiegelte den Kirchheimer Sieg. Mit diesem Erfolg ziehen die Knights in der Tabelle an den Tigers vorbei und sichern sich eine gute Ausgangslage für die kommenden Spiele.

 

Foto: Lisa Löwe

Nachberichte ProB Süd // 20. Spieltag

01.03.2025 16:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 76:88

Am 20. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd reichte es für die SKYLINERS Juniors zu Hause nicht zum nächsten Sieg. Am Samstagnachmittag verlor das Team von Sepehr Tarrah und Sean Molvig mit 76:88 gegen den BBC Coburg.

Die Partie zwischen den SKYLINERS Juniors und dem BBC Coburg begann ausgeglichen. Beide Teams fanden nach einem verhaltenen Start ihren Rhythmus, wobei die Frankfurter vor allem in der Zone punkteten, während die Coburger früh auf ihre Distanzwürfe setzten. Die Hausherren konnten sich eine knappe Führung von 22:18 nach dem ersten Viertel sichern. Im zweiten Spielabschnitt steigerten die Coburger ihre Intensität, setzten die Frankfurter Defensive immer wieder vor Herausforderungen und erzielten 30 Punkte in diesem Viertel. Tobias Rotegaard erwies sich mit drei erfolgreichen Dreiern als treffsicherer Schütze, während bei den Gastgebern Chrysostom Chukwuma mit elf Punkten dagegenhielt. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 43:48.

Nach der Pause starteten die Juniors mit einem starken 8:0-Lauf und übernahmen kurzfristig die Führung. Doch Coburg reagierte prompt mit einem 12:0-Run und drehte das Spiel erneut zu seinen Gunsten. Besonders Kapitän Nico Wenzl übernahm Verantwortung und traf in dieser Phase zwei wichtige Dreier. Frankfurt hatte Schwierigkeiten, offensiv ins Spiel zu finden, sodass die Gäste mit einem 65:57-Vorsprung ins Schlussviertel gingen. Im letzten Abschnitt versuchten die Juniors noch einmal, die Partie zu drehen, angeführt von Dusan Nikolic, der 15 seiner 21 Punkte in diesem Viertel erzielte. Doch die Coburger spielten routiniert ihren Stiefel herunter und ließen die Hausherren nicht mehr entscheidend herankommen. Mit sehenswertem Ballmovement bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und sicherten sich mit 76:88 einen wichtigen Auswärtssieg im Playoff-Rennen.

01.03.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 75:70

In einem hart umkämpften Spiel setzten sich die SV Fellbach Flashers mit 75:70 gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Die Gäste aus Oberhaching starteten konzentriert und übernahmen ab Mitte des ersten Viertels die Führung. Besonders Nedzad Muratovic setzte offensiv starke Akzente, während die Flashers noch nach ihrem Rhythmus suchten. Trotz einer kompakten Defensive der Tropics blieben die Hausherren in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel verteidigten die Tropics ihre Führung souverän. Fellbach tat sich weiterhin schwer, gegen die gut organisierte Defensive der Gäste durchzubrechen. Die Tropics agierten offensiv variabel und nutzten geschickt ihre Chancen. Dennoch blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen.

Nach der Halbzeitpause erhöhten die Flashers die Intensität, insbesondere in der Defensive. Sie zwangen die Tropics zu schwierigen Würfen und nutzten ihre größere Rotation, um das Tempo zu erhöhen. Malik Whitaker übernahm nun mehr Verantwortung und brachte die Gastgeber mit wichtigen Treffern wieder heran. Im Schlussviertel machte sich die schmale Rotation der Tropics bemerkbar. Die Kräfte schwanden, während Fellbach entschlossen den Sieg anpeilte. In der Crunchtime verhinderten mehrere defensive Stopps der Gäste zunächst die Entscheidung, doch letztlich setzten sich die Flashers dank einer starken Teamleistung und der individuellen Klasse von Whitaker durch. Trotz der Niederlage zeigten die Tropics eine kämpferisch starke Leistung und bewiesen, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten können.

01.03.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 121:57

Die RheinStars Köln haben am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen 121:57-Heimsieg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie gefeiert und damit ihre Ambitionen auf die Spitzenplätze der Südgruppe unterstrichen.

Zu Beginn hielten die ersatzgeschwächten Gäste noch gut mit. Bis zur 8. Minute stand es 17:15, bevor die RheinStars mit einem 16:0-Lauf davonzogen und das erste Viertel mit 33:15 für sich entschieden. Köln spielte aggressiv und nutzte seine personelle Überlegenheit, während Würzburg mit der intensiven Verteidigung der Hausherren zunehmend Probleme bekam. Auch im zweiten Viertel blieb das Bild unverändert. Die RheinStars kontrollierten Tempo und Rhythmus, während Würzburg trotz aller Bemühungen offensiv wenig entgegensetzen konnte. Mit einem Halbzeitstand von 64:31 war die Partie zur Pause bereits vorentschieden.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders bemerkenswert war der Einsatz der Kölner Youngster, die sich nahtlos ins Team einfügten und zur weiteren Ergebnissteigerung beitrugen. Die Würzburger fanden kein Mittel gegen die konstante Defensive der RheinStars und lagen nach dem dritten Viertel bereits mit 93:45 zurück. Im Schlussabschnitt spielten die Hausherren die Partie souverän zu Ende. Jeder Spieler der RheinStars konnte sich in die Punkteliste eintragen, während die Gäste sich trotz der hohen Niederlage darum bemühten, kämpferisch dagegenzuhalten. Für die Würzburger, die stark ersatzgeschwächt antreten mussten, war es ein gebrauchter Tag, während Köln mit dem höchsten Saisonsieg Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammelte.

01.03.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TEAM EHINGEN URSPRING 97:81

Die Dragons Rhöndorf haben mit einer geschlossenen Teamleistung einen 97:81-Sieg gegen das TEAM EHINGEN URSPRING eingefahren.

Rhöndorf übernahm früh die Kontrolle und setzte sich mit einem 10:0-Lauf auf 23:14 ab. Ehingen hielt zwar durch Alston dagegen, doch die Hausherren behielten mit 24:20 die Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt bauten die Dragons ihren Vorsprung weiter aus. Antonio Pilipovic sorgte mit zwei Dreiern für die erste zweistellige Führung (42:30), und bis zur Pause hielt Rhöndorf die Gäste konstant auf Distanz. Mit 58:46 ging es in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Rhöndorf das Geschehen. Während Ehingen fast ausschließlich durch Alston punktete, verteilten sich die Punkte bei den Dragons ausgeglichener. So entschieden sie auch das dritte Viertel für sich und gingen mit einer 77:61-Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt hielt Rhöndorf den Vorsprung souverän. Sechs Spieler punkteten zweistellig, darunter Youngster Kenan Reinhart mit 14 Zählern und Tim Smith Jr. mit 16 Punkten. Am Ende stand ein 97:81-Erfolg, der den Dragons weiteres Selbstvertrauen für das kommende Spitzenspiel gegen die BG Hessing Leitershofen gibt.

01.03.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 82:75

Der FC Bayern Basketball II hat einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Mit einem hart erkämpften 82:75-Heimsieg gegen Erfurt gelang ihnen der zweite Erfolg in Serie.

Nach einem ausgeglichenen Start erarbeitete sich Erfurt zur Pause eine 39:46-Führung. Die Gäste trafen hochprozentig aus der Distanz, während die Bayern noch nach ihrem Rhythmus suchten. Im dritten Viertel kam die Wende: Dominik Dolic brachte sein Team mit einem Dreier auf 47:51 heran, und Youngster Niko Sermpezis sorgte mit einem Freiwurf für die erste Führung seit langer Zeit (65:64). Im Schlussabschnitt bewiesen die Bayern starke Nerven. Dolic traf dreimal von außen, ein 11:0-Lauf zum 76:66 entschied die Partie vorzeitig. Zwar kam Erfurt noch einmal auf 79:75 heran, doch ein Distanztreffer von Ivan Volf besiegelte den Sieg. Mit nun fünf Siegen rückt der FCBB II auf Platz 13 vor und hat den Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt.

01.03.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 80:69

Die BG Leitershofen hat ihre Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem 80:69-Sieg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer erfolgreich verteidigt.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen. Beide Teams agierten mit hoher Intensität, wobei Speyer nach einer frühen Führung der Hausherren mit einem 9:0-Lauf konterte. Anschließend entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Leitershofen knapp mit 21:20 die Oberhand behielt. Im zweiten Abschnitt nahm die Defensive der Kangaroos zunehmend Einfluss auf das Geschehen. Während Speyer sich schwer tat, offensiv Akzente zu setzen, steigerten die Gastgeber ihre Intensität und erspielten sich durch einen 17:4-Lauf eine 46:33-Halbzeitführung. Besonders Noel Duarte und Ole Theiß glänzten in dieser Phase mit aggressiver Verteidigung und wichtigen Ballgewinnen.

Nach der Pause kamen die Gäste entschlossen aus der Kabine und starteten mit einem 7:0-Lauf, der den Rückstand schnell schrumpfen ließ. Doch Leitershofen fand Antworten und stellte durch Chris Hinckson und Dragos Diculescu den alten Vorsprung wieder her. Beim Stand von 62:47 schien die Partie bereits entschieden. Im Schlussviertel zeigte Speyer noch einmal Moral und kämpfte sich bis auf 64:62 heran. Eine Umstellung auf Zonenverteidigung bereitete den Kangaroos Probleme, während Speyer von einer günstigen Foulverteilung profitierte. Doch angetrieben von den heimischen Fans fand Leitershofen in den entscheidenden Minuten die richtigen Mittel, um den Vorsprung zu verteidigen. Ein wichtiger Dreier von Basti März besiegelte den Erfolg, und trotz der Niederlage konnten die Gäste aufgrund des direkten Vergleichs einen kleinen Achtungserfolg mitnehmen.

02.03.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 81:82

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd lieferten sich die Orange Academy und die Porsche BBA Ludwigsburg ein spannendes Duell, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Die Gastgeber starteten stark ins Spiel und dominierten das erste Viertel mit aggressiver Verteidigung und schnellem Umschaltspiel. Ludwigsburg tat sich offensiv schwer, sodass Ulm die Führung bereits früh auf zehn Punkte ausbauen konnte (20:10). Auch im zweiten Abschnitt blieb die Orange Academy tonangebend. Die Hausherren bewegten den Ball gut und fanden immer wieder Lösungen, während die Barockstädter trotz hoher Einsatzbereitschaft mit Ballverlusten und schwacher Wurfquote zu kämpfen hatten. Zur Halbzeit lag Ulm mit 41:27 in Front.

Nach der Pause schien sich das Bild zunächst nicht zu ändern, doch Ludwigsburg kämpfte sich allmählich in die Partie zurück. Besonders Dominykas Pleta trieb sein Team an und verkürzte den Rückstand bis zur letzten Viertelpause auf elf Punkte (55:44). Im Schlussabschnitt setzten die Gäste dann alles auf eine Karte. Dank intensiver Verteidigung und erfolgreicher Distanzwürfe kam Ludwigsburg immer näher heran. 23 Sekunden vor Ende egalisierte Pleta den Spielstand (71:71), und die Gäste hatten sogar die Chance auf den Siegtreffer, konnten diesen aber nicht verwerten.

In der Verlängerung erwischte Ludwigsburg den besseren Start und setzte Ulm unter Druck. Die Hausherren versuchten gegenzuhalten, doch erneut war es Pleta, der 3,8 Sekunden vor Schluss mit einem Korbleger die Entscheidung brachte. Der letzte Wurf der Orange Academy verfehlte das Ziel, sodass die Porsche BBA Ludwigsburg sich einen hart erarbeiteten 81:82-Erfolg sicherte.

 

Foto: Gero Müller-Laschet

Nachberichte ProB Nord // 20. Spieltag

01.03.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TKS 49ers 76:67

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord unterlagen die TKS 49ers auswärts den Bayer Giants Leverkusen mit 76:67.

Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Während die 49ers in der Anfangsphase gut mithielten, nutzten die Leverkusener ihre physischen Vorteile und erzwangen durch ihre Defensive mehrere Ballverluste. Dadurch erspielten sich die Gastgeber eine erste Führung und beendeten das Viertel mit einem 25:15-Vorsprung. Im zweiten Abschnitt taten sich beide Mannschaften offensiv schwer. Viele Fouls und Unterbrechungen hemmten den Spielfluss. Die 49ers kamen durch Einzelaktionen zu Punkten, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen. Die Giants blieben trotz einer durchwachsenen Wurfquote in Führung und gingen mit einem 44:32 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien Leverkusen bereits auf der Siegerstraße, als sie ihren Vorsprung auf 16 Punkte ausbauten. Doch die 49ers gaben nicht auf und fanden besser in die Partie. Angeführt von Andrii Kozhemiakin und Dennis Teucher verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 62:54. Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend. Die 49ers kämpften sich bis auf drei Punkte heran (70:67, 38. Minute) und brachten den Favoriten ins Wanken. Doch in den letzten Minuten behielten die Giants die Nerven. Ein krachender Dunk von Dennis Heinzmann sowie verwandelte Freiwürfe von Luca Kahl und Sebastian Brach sicherten den 76:67-Erfolg für die Hausherren. Heinzmann war mit 20 Punkten und 11 Rebounds der herausragende Akteur auf Seiten der Giants, während Kozhemiakin mit 16 Punkten bester Werfer der 49ers war.

01.03.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 80:64

Die Itzehoe Eagles mussten bei den BSW Sixers eine 64:80-Niederlage hinnehmen und verpassten damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Dabei starteten die Gäste stark und setzten sich dank Punkten von Anell Alexis und Adam Paige schnell auf 5:17 ab. Doch die Sixers fanden ihren Rhythmus, glichen noch im ersten Viertel aus und gingen mit einem 19:19 in die erste Pause. Im zweiten Viertel blieb die Partie zunächst ausgeglichen, ehe die Sixers kurz vor der Halbzeit das Tempo anzogen. Nach einem 33:33-Ausgleich durch Sven Cikara folgte eine starke Phase der Gastgeber mit zwei schnellen Dreiern und Ballverlusten der Eagles. So wuchs der Rückstand der Eagles zur Pause auf 33:44 an.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Sixers ihre Führung weiter aus und lagen zwischenzeitlich mit fast 20 Punkten vorne. Die Eagles kamen noch einmal auf 51:40 heran, doch näher ließen die Gastgeber sie nicht mehr herankommen und steuerten souverän einem sicheren Sieg entgegen. Eagles-Coach Timo Völkerink sprach von einer verdienten Niederlage. Nach dem guten Start habe das Team den Faden verloren und sei defensiv nicht mehr kompakt genug gewesen. Besonders Paige und Nyberg hätten auf dem Feld gezeigt, was möglich gewesen wäre.

01.03.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos 81:89

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

01.03.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Berlin Braves 2000 87:81

LOK BERNAU sichert sich nach Verlängerung einen 87:81-Sieg gegen die Berlin Braves 2000 und macht einen wichtigen Schritt im Playoff-Rennen.

Die Braves starteten stark ins Spiel, nutzten Ballverluste der Hausherren und setzten LOK mit aggressiver Defense unter Druck. Bernau hielt durch Akim-Jamal Jonah und Uzziah Dawkins dagegen, doch die Gäste entschieden das erste Viertel knapp mit 21:23 für sich. Im zweiten Abschnitt stabilisierte sich Bernau, steigerte die Defensivarbeit und dominierte die Bretter. Ein 8:0-Lauf brachte die Wende, und mit entschlossenem Zug zum Korb sicherte sich LOK eine 40:37-Halbzeitführung.

Nach der Pause antworteten die Braves mit starker Trefferquote von jenseits der Dreierlinie. Bernau leistete sich zu viele Ballverluste, sodass die Gäste das Spiel erneut drehten und mit einer knappen 55:57-Führung ins letzte Viertel gingen. In einer dramatischen Schlussphase glich Berlin zwei Sekunden vor Schluss per Dreier aus und erzwang die Verlängerung. In der Overtime behielt LOK die Nerven: Jonah dominierte in der Zone, Dawkins traf wichtige Würfe, und Dorian Grosber machte mit fünf Punkten in der Verlängerung den Bernauer Sieg perfekt.

01.03.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. SC Rist Wedel 70:77

Der SC Rist Wedel setzte sich in einem umkämpften Spiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters mit 77:70 durch und feierte damit den sechsten Sieg in Folge.

Wedel startete stark in die Partie und übernahm früh die Kontrolle. Bereits nach wenigen Minuten gelang es den Gästen, sich zweistellig abzusetzen (9:19, 9. Minute). Auch eine verletzungsbedingte Unterbrechung nach dem Ausfall von Niklas Krause brachte die Rister nicht aus dem Konzept. Neustadt tat sich offensiv schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 13:21 zurück. Im zweiten Viertel kamen die Shooters besser ins Spiel und fanden offensiv mehr Rhythmus. Durch kluge Ballbewegung und eine verbesserte Trefferquote kämpften sie sich bis zur 15. Minute auf 23:25 heran. Doch Wedel zeigte eine starke Reaktion und zog erneut davon. Erst ein erfolgreicher Dreipunktwurf von Nicolas Lagerman kurz vor der Pause brachte Neustadt wieder auf vier Punkte heran. Zur Halbzeit stand es 31:35.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Neustadt sein bestes Viertel. Mit aggressiver Verteidigung und mehr Tempo in der Offensive drehten die Gastgeber die Partie. In der 24. Minute gingen sie erstmals in Führung und konnten diesen Vorsprung auf 53:47 bis zum Ende des dritten Viertels ausbauen. Wedel agierte in dieser Phase unsicher und ließ sich von den Niedersachsen überholen. Im letzten Viertel wendete sich das Blatt erneut. Neustadt leistete sich zahlreiche Fehler, darunter vergebene einfache Würfe und Ballverluste. Wedel nutzte diese Schwächen eiskalt aus und drehte das Spiel mit einem 8:0-Lauf binnen weniger Minuten. Trotz lautstarker Unterstützung der heimischen Fans fanden die Shooters nicht mehr in die Spur. Die Gäste behielten die Nerven und sicherten sich mit einer geschlossenen Teamleistung den 70:77-Erfolg. Damit festigte Wedel seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte, während Neustadt weiter um den Klassenerhalt kämpfen muss.

01.03.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 74:64

Die ETB Miners empfingen die EN Baskets Schwelm in der Sporthalle Am Hallo und wollten sich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Vor rund 800 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen schnell mit 9:0 in Führung. Schwelm tat sich schwer, besonders aus der Distanz fand der Ball kaum den Weg in den Korb. Essen nutzte seine defensive Intensität, um den Gegner unter Druck zu setzen und blieb auch offensiv effektiv. Zum Ende des ersten Viertels stand eine 18:13-Führung für die Miners auf der Anzeigetafel. Im zweiten Viertel versuchte Essen, die Führung weiter auszubauen. Zwar gelang es den Miners immer wieder, sich mit zehn Punkten oder mehr abzusetzen, doch Unkonzentriertheiten und Fehler verhinderten eine frühzeitige Entscheidung. Schwelm hielt durch Einzelaktionen von Robert Merz und Chris Frazier den Anschluss, hatte jedoch weiterhin Probleme mit der Trefferquote aus der Distanz. Essen profitierte von den Vorteilen unter dem Korb und ging mit einer 33:26-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Schwelm zurück ins Spiel. Jonathan Almstedt war nun präsenter und punktete immer wieder für die Gäste. Die Miners blieben zwar defensiv stabil, ließen jedoch offensiv einige Chancen ungenutzt. Dadurch schmolz ihr Vorsprung und Schwelm kam bis auf vier Punkte heran. Vor dem Schlussviertel war die Partie mit 51:47 wieder völlig offen. Im letzten Abschnitt spitzte sich das Spiel weiter zu. Schwelm kam zwischenzeitlich bis auf einen Punkt heran, doch die Miners behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven. Isaiah Sanders, Brian Dawson und Dzemal Selimovic übernahmen Verantwortung und sorgten dafür, dass Essen am Ende mit 74:64 als Sieger vom Feld ging. Während die Miners weiter auf Playoff-Kurs bleiben, rutschen die EN Baskets aufgrund des direkten Vergleichs erstmals aus den Playoff-Rängen und stehen aktuell auf Platz neun.

02.03.2025 15:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 102:65

Die SBB Baskets haben am Sonntagnachmittag eindrucksvoll ihre Klasse bewiesen und sich vor 833 Zuschauern mit 102:65 gegen Paderborn durchgesetzt.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Spiel und gingen früh in Führung. Bereits nach dem ersten Viertel stand es 24:9. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Baskets das klar bessere Team und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 58:25 aus. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast weiterhin konzentriert. Sie kontrollierte das Geschehen und lag vor dem Schlussviertel mit 83:44 in Front. Im letzten Abschnitt ließen sich die Gastgeber den Sieg nicht mehr nehmen und feierten ihren sechsten Erfolg in Serie.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir waren sehr bereit für das Spiel, sehr aggressiv an beiden Enden des Feldes. Wir haben uns vor der Partie gesagt, das ist wie ein erstes Play-off-Spiel für uns. So haben sich die Jungs dann auch präsentiert. Unsere Physis und Aggressivität war entscheidend – und natürlich die Unterstützung der Fans!“

 

Foto: Fabian Wessolek

Nachberichte ProA // 25. Spieltag

28.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 73:96

Die VfL SparkassenStars Bochum mussten sich am Freitagabend in der heimischen Rundsporthalle den VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 73:96 geschlagen geben.

Die Bochumer starteten mit viel Energie in die Partie und hielten das Spiel im ersten Viertel offen. Beide Teams suchten zunächst ihre Würfe aus der Distanz und fanden dort hochprozentig den Abschluss. Auch unter dem Korb agierten die SparkassenStars mutig, während die Trierer einige Ballverluste im Spielaufbau hinnehmen mussten. Dennoch gelang es ihnen, den Spielfluss der Bochumer immer wieder zu stören. Nach zehn intensiven Minuten führte Bochum knapp mit 23:21. Im zweiten Viertel drehte Trier auf und übernahm die Kontrolle. Die Gäste erhöhten das Tempo, verteidigten aggressiver und fanden offensiv vermehrt ihre Vorteile unter dem Korb. Besonders Maik Zirbes nutzte seine körperliche Überlegenheit konsequent aus. Bochum hielt mit viel Einsatz dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass die Trierer sich zum Ende der ersten Halbzeit eine 42:50-Führung erarbeiteten.

Nach der Pause spielten die Gladiators ihre Stärken weiter aus. Mit einer guten Mischung aus Inside-Scoring und einer starken Trefferquote von außen setzten sie sich weiter ab. Auch defensiv störten sie die SparkassenStars effektiv in den Passwegen, sodass die Gastgeber vermehrt auf Einzelaktionen angewiesen waren. Bochums Topscorer Tamenang Choh stemmte sich mit 21 Punkten gegen die wachsende Führung der Gäste, doch Trier zeigte sich abgeklärt und baute den Vorsprung bis zum Viertelende auf 58:73 aus. Im Schlussabschnitt ließen die Gladiators nichts mehr anbrennen. Ein früher 9:0-Lauf entschied die Partie endgültig und ließ den Bochumer Rückstand auf 24 Punkte anwachsen. Trotz des deutlichen Spielstands kämpften die SparkassenStars bis zum Schluss und wurden von ihren Fans in der nahezu ausverkauften Rundsporthalle gefeiert. Am Ende mussten sie sich jedoch der Offensivstärke des Tabellenzweiten beugen, der mit 73:96 einen Auswärtssieg einfuhr.

28.02.2025 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. EPG Guardians Koblenz 90:75

Die Dresden Titans haben ihr Heimspiel gegen die EPG Guardians Koblenz souverän mit 90:75 gewonnen.

Im ersten Viertel starteten die Gastgeber stark und setzten sich schnell mit einem 8:0-Lauf ab. Die Koblenzer fanden offensiv kaum ihren Rhythmus und konnten den Abstand nicht entscheidend verkürzen. Besonders Lucien Schmikale traf von der Dreierlinie sicher und trug zur 23:15-Führung der Titans bei. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dresdner ihre Führung. Zwar gelang Koblenz zwischendurch eine kleine Aufholjagd auf 28:24, doch angeführt von Wes Dreamer fanden die Titans die passende Antwort und bauten den Vorsprung zur Halbzeitpause auf 45:36 aus. Vor allem in den Rebounds waren die Hausherren überlegen, was den Gästen zusätzlich Probleme bereitete.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Titans mit viel Energie aus der Kabine und legten direkt einen 8:0-Run hin, der den Vorsprung auf 15 Punkte anwachsen ließ. Koblenz verstärkte die Offensivbemühungen, scheiterte jedoch immer wieder an der stabilen Dresdner Defensive. Mit einer komfortablen 68:53-Führung der Titans ging es in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt blieb Dresden die spielbestimmende Mannschaft. Schmikale und Dreamer trafen erneut wichtige Distanzwürfe, während Koblenz oft vergeblich mit Einzelaktionen antwortete. Zwar kämpften sich die Gäste noch einmal leicht heran, doch die Titans ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich mit 90:75 den Heimsieg. Während Dresden seine Playoff-Ambitionen untermauerte, steckt Koblenz weiter tief im Abstiegskampf.

28.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 76:54

Die HAKRO Merlins Crailsheim feierten im Faschingsspiel vor heimischer Kulisse einen 76:54-Sieg gegen Phoenix Hagen.

Das erste Viertel war geprägt von intensiver Verteidigung und wenigen erfolgreichen Abschlüssen. Nach einem schnellen 10:6 starteten die Merlins mit leichten Vorteilen, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Crailsheim führte nach zehn Minuten knapp mit 16:11. Im zweiten Abschnitt drehte sich das Spiel zwischenzeitlich. Hagen nutzte Crailsheimer Ballverluste, um in Führung zu gehen, doch ein Crailsheimer Run brachte die erneute Wende. In einem zerfahrenen Viertel behielt Crailsheim knapp die Oberhand und ging mit einer 28:26-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren den Grundstein für den Sieg. Aggressive Verteidigung und ein 16:7-Lauf sorgten für eine zweistellige Führung. Das Publikum feuerte sein Team lautstark an, und Crailsheim ging mit 53:43 ins Schlussviertel. Dort spielten sich die Merlins in einen Rausch. Shahid und Goodman sorgten mit schnellen Treffern für eine 20-Punkte-Führung. Hagen kämpfte zwar noch einmal, doch Crailsheim hielt souverän dagegen. Am Ende stand ein 76:54, mit dem sich die Merlins auch den direkten Vergleich gegen Hagen sicherten.

01.03.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. PS Karlsruhe LIONS 84:92

In einem intensiven und temporeichen Spiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA setzten sich die PS Karlsruhe LIONS mit 84:92 gegen die ART Giants Düsseldorf durch.

Das Spiel begann mit hohem Tempo und starken Offensivleistungen auf beiden Seiten. Die Giants trafen ihre ersten Würfe sicher und hielten in den ersten Minuten eine starke Quote. Karlsruhe zeigte sich jedoch ebenfalls treffsicher und konterte immer wieder. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich Karlsruhe kurzzeitig auf 23:28 absetzen, doch die Giants fanden schnell eine Antwort. So endete das erste Viertel mit einem leistungsgerechten 30:30. Im zweiten Viertel wurde das Tempo leicht gedrosselt, doch beide Teams blieben offensiv stark. Düsseldorf erspielte sich in der 16. Minute mit 43:37 die bis dahin höchste Führung. Doch die LIONS reagierten mit einer intensiveren Defensive und starteten einen starken 14:0-Lauf. Trotz einer kurzen Aufholjagd der Giants kurz vor der Pause lag Karlsruhe zur Halbzeit mit 46:51 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Düsseldorf zunehmend unsicher im Abschluss, während Karlsruhe die Kontrolle übernahm. Die LIONS bauten ihren Vorsprung Mitte des dritten Viertels erstmals auf zehn Punkte aus. Auch wenn die Giants immer wieder versuchten, den Rückstand zu verkürzen, blieb Karlsruhe konsequent in der Offensive. Mit einem kleinen 5:0-Lauf kurz vor Viertelende kämpfte sich Düsseldorf noch einmal heran, sodass es mit 70:62 in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel sah es zunächst so aus, als könne Karlsruhe den Sieg souverän nach Hause bringen, doch Düsseldorf gab nicht auf. Mit einem 12:0-Lauf kamen die Giants bis zur 34. Minute auf 74:75 heran und erzielten drei Minuten vor Schluss den umjubelten Ausgleich zum 79:79. Doch anstatt das Spiel zu drehen, mussten sie in den Schlussminuten abreißen lassen. Karlsruhe spielte clever und abgeklärt, traf die entscheidenden Würfe und setzte sich am Ende mit 92:84 durch.

01.03.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 77:71

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 77:71 (46:38) gewonnen und damit einen weiteren wichtigen Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingefahren.

Das erste Viertel begann mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams starteten konzentriert, und nach vier Minuten stand es 9:9. Nürnberg nutzte eine starke Phase, um sich leicht abzusetzen, und führte nach zehn Minuten mit 26:22. Besonders Gabe Kalscheur und Damian Forrest trugen mit wichtigen Punkten zum frühen Vorsprung der Hausherren bei. Im zweiten Viertel kämpften sich die Gäste zurück und verkürzten nach vier Minuten auf 31:29. Die Falcons hatten offensiv einige Probleme, fanden aber über Fastbreak-Punkte von Evan Taylor zurück ins Spiel. Ein Zwischenspurt vor der Pause brachte Nürnberg schließlich eine 46:38-Halbzeitführung ein.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Falcons mit einem 5:0-Lauf, doch Gießen hielt dagegen. Vor allem Mladen Vujic brachte die Gäste wieder in Schlagdistanz. Nürnberg blieb jedoch defensiv stabil und behauptete eine knappe 63:58-Führung nach 30 Minuten. Im Schlussviertel wurde die Partie noch einmal spannend. Gießen erhöhte den Druck und kam sechs Minuten vor dem Ende auf 67:63 heran. Eine schnelle Antwort der Falcons sorgte für eine erneute Neun-Punkte-Führung, doch die 46ers kämpften sich mit wichtigen Treffern von Robin Benzing zurück. Am Ende behielt Nürnberg jedoch die Nerven und sicherte sich mit erfolgreichen Freiwürfen von Julius Wolf den 77:71-Sieg.

01.03.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 71:67

Der BBC Bayreuth feierte einen wichtigen 71:67 (34:33)-Heimsieg gegen die Eisbären Bremerhaven und sammelte wertvolle Punkte im Abstiegskampf.

Die Gäste starteten stark und zogen mit 10:18 davon. Bayreuth zeigte zu viele Fehler, blieb ohne Dreier und Assist. Nach der ersten Viertelpause lag Bremerhaven mit 12:22 vorne. Im zweiten Viertel fand Bayreuth besser ins Spiel. Nach einer Aufholjagd und dem ersten Dreier durch KeVaughn Allen übernahm der BBC mit 32:30 die Führung. Zur Halbzeit stand es 34:33 für die Gastgeber.

Nach der Pause brachte ein 13:2-Lauf Bayreuth mit 53:42 in Front. Bremerhaven kämpfte sich auf 53:46 heran, doch ein Plescher-Dreier hielt den BBC zur Viertelpause mit 56:50 in Führung. Im Schlussviertel baute Demarcus Demonia die Führung mit spektakulären Aktionen auf 66:54 aus. Bremerhaven verkürzte in der Schlussminute auf 69:67, doch Horn sicherte mit seinen Freiwürfen den umjubelten Sieg. Bayreuth steht nun mit acht Siegen auf Platz 13.

01.03.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 90:78

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen souveränen 90:78-Heimsieg gegen die Artland Dragons gefeiert.

Zu Beginn der Partie hielten die Gäste gut mit. Vor allem Kirchheims Point Guard Braden Norris war früh heiß und erzielte im ersten Viertel 14 Punkte, darunter vier Dreier. Dennoch blieben die Dragons durch Nikos Chouchoumis in Schlagdistanz, sodass es mit einer knappen 24:21-Führung für die Knights ins zweite Viertel ging. Dort übernahm Kirchheim zunehmend die Kontrolle. Während die Dragons offensiv Schwierigkeiten hatten, fanden die Hausherren immer wieder gute Abschlüsse. Angeführt von Cameron Henry, der insgesamt 25 Punkte erzielte, bauten die Knights ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 44:33 aus. Zudem stand die Defensive nun stabiler, sodass die Gäste kaum zu einfachen Punkten kamen.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Knights weiter das Geschehen. Sie trafen hochprozentig aus dem Feld und gewannen das Reboundduell deutlich. Auch Neuzugang Gian Aydinoglu sorgte mit neun Punkten im dritten Viertel für Impulse von der Bank. Mit einem deutlichen 72:52-Vorsprung nach 30 Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Im Schlussviertel bewiesen die Dragons zwar Moral und zeigten eine bessere Leistung, insbesondere Robert Oehle, der neun seiner zwölf Punkte in diesem Abschnitt erzielte. Doch Kirchheim ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und verwaltete den Vorsprung souverän. Mit diesem Erfolg rücken die Knights näher an die Playoff-Plätze heran, während die Dragons weiter um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

01.03.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Science City Jena 81:92

Science City Jena setzte sich in einem packenden Auswärtsspiel bei den Uni Baskets Münster mit 92:81 durch und feierte damit den zwölften Sieg in Folge.

Das Spiel begann mit hoher Intensität, und beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Nach einer frühen 9:7-Führung der Hausherren drehte Jena mit einem 9:0-Lauf das Spiel und erarbeitete sich eine erste zweistellige Führung. Durch konsequente Defense und effizientes Offensivspiel endete das erste Viertel mit einem 21:31-Vorsprung für die Gäste. Im zweiten Viertel setzten die Thüringer ihren Lauf fort und ließen Münster kaum Raum zur Entfaltung. Mit hoher Trefferquote, insbesondere aus der Distanz, baute Jena seinen Vorsprung weiter aus. Die Uni Baskets fanden nur sporadisch Antworten auf die Offensivpower der Gäste, sodass es zur Halbzeit bereits 39:62 für den Tabellenführer stand.

Nach der Pause zeigte Münster jedoch eine beeindruckende Reaktion. Angeführt von Seikou Jawara und Nicholas Stampley legten die Hausherren einen fulminanten Start in das dritte Viertel hin und verkürzten mit einem 10:0-Lauf den Rückstand erheblich. Die Halle stand nun hinter den Uni Baskets, die zwischenzeitlich bis auf fünf Punkte herankamen. Jena fing sich jedoch rechtzeitig und konnte mit einer 68:78-Führung ins Schlussviertel gehen. Im letzten Abschnitt blieb das Spiel zunächst spannend, als Münster weiter Druck machte und bis auf 79:83 herankam. Doch Jena bewies Nervenstärke und antwortete mit wichtigen Treffern in der Schlussphase. Kapitän Chris Carter und Robin Christen sorgten mit entscheidenden Aktionen dafür, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. Am Ende sicherte sich Jena trotz einer starken zweiten Hälfte der Gastgeber einen Auswärtserfolg in Münster.

02.03.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Tigers Tübingen 73:75

Die Tigers Tübingen haben einen hart umkämpften 75:73-Auswärtssieg gegen RASTA Vechta II eingefahren. Die Entscheidung fiel erst in letzter Sekunde, als Kapitän Till Jönke den entscheidenden Wurf verwandelte.

RASTA Vechta II startete stark in die Partie und setzte die dezimierten Tübinger mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Bereits nach acht Minuten lag der Gastgeber mit 23:9 in Führung und dominierte vor allem beim Rebounding. Die Tigers fanden kaum Mittel gegen die Zonenverteidigung der Niedersachsen und lagen nach dem ersten Viertel mit 25:16 zurück. Im zweiten Viertel versuchten die Tübinger, sich besser in die Partie zu kämpfen, mussten jedoch den nächsten Rückschlag verkraften: Jamison Overton verletzte sich am Knie und Sprunggelenk und konnte nicht weiterspielen. Trotz dieses Ausfalls gelang es den Gästen, den Rückstand langsam zu verkürzen. Zur Halbzeitpause lag Vechta jedoch noch mit 47:40 in Front.

Nach der Pause kamen die Tigers entschlossener aus der Kabine und agierten sowohl in der Defensive als auch im Angriff strukturierter. Vincent Neugebauer brachte sein Team in der 30. Minute erstmals in Führung (56:57). Die Tigers gewannen das dritte Viertel mit 11:19 und gingen mit einem knappen 58:59-Vorsprung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte. Beide Teams hatten Probleme aus der Distanz, und es waren vor allem Punkte in der Zone, die das Spiel bestimmten. Kurz vor Schluss stand es 73:73, ehe Jönke mit seinem Wurf 0,2 Sekunden vor Ende die Entscheidung zugunsten der Tigers herbeiführte. RASTA Vechta II kämpfte leidenschaftlich, musste sich jedoch erneut knapp geschlagen geben.

 

Foto: Norbert Schulz

Nachbericht ProB Süd // 18. Spieltag (Nachholspiel)

23.02.2025 20:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 81:67

In einem intensiven und temporeichen Spiel setzten sich die Fellbach Flashers mit 81:67 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch und festigten ihre Position in der oberen Tabellenhälfte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams mit hohem Tempo und starkem Einsatz spielten. Während die Flashers ihre körperliche Überlegenheit ausspielten, hielten die Würzburger mit guter Verteidigung dagegen. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 16:14. Im zweiten Viertel erhöhten die Fellbacher den Druck und nutzten ihre Chancen besser. Besonders ihre Würfe fielen diesmal zuverlässiger, was ihnen zur Halbzeit einen Vorsprung von 41:30 bescherte. Die Würzburger, die ihren Topscorer Hannes Steinbach unter Kontrolle gehalten sahen, suchten nach Lösungen, um wieder ins Spiel zu kommen.

Nach der Pause bewiesen die Gäste Moral und kämpften sich mit starkem Teamspiel zurück. Innerhalb weniger Minuten drehten sie das Spiel und lagen zwischenzeitlich sogar knapp vorne. Doch Fellbach behielt die Nerven und ging mit einer 59:55-Führung ins Schlussviertel. Bis zur 35. Minute blieb die Partie spannend (68:64), doch in der Schlussphase fehlte den Würzburgern die Kraft und ihre Würfe fanden nicht mehr das Ziel. Die Flashers nutzten dies aus, setzten sich mit starker Defensive und konzentrierten Abschlüssen endgültig ab und feierten einen 81:67-Erfolg.

Foto: SV Fellbach Flashers

Nachbericht ProB Nord // 12. Spieltag (Nachholspiel)

21.02.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. EN BASKETS Schwelm 87:74

Die SBB Baskets Wolmirstedt haben am Freitagabend vor 802 Zuschauern einen 87:74-Heimsieg gegen die EN Baskets Schwelm gefeiert.

Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Die Gäste aus Schwelm erwischten einen guten Start und zwangen die Gastgeber früh zu zwei Auszeiten. Doch die SBB Baskets fanden mit der Zeit besser ins Spiel und sicherten sich eine knappe 28:26-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt dominierten die Hausherren zunächst das Geschehen und legten mit einem 16:0-Lauf den Grundstein für eine deutliche Führung. Erst nach sieben Minuten gelangen den EN Baskets die ersten Punkte im Viertel. Wolmirstedt setzte sich bis auf 18 Zähler ab, doch Schwelm kämpfte sich vor der Halbzeit wieder heran und verkürzte auf 49:38.

Nach dem Seitenwechsel lieferten die Gäste eine starke Reaktion. Punkt um Punkt holten sie auf und schafften Mitte des dritten Viertels den Ausgleich zum 56:56. Doch die SBB Baskets antworteten in der Schlussphase des Abschnitts und behaupteten eine knappe 66:61-Führung vor dem letzten Viertel. Im Schlussabschnitt fanden die Gastgeber wieder zu ihrer defensiven Stärke und ließen nur noch wenig zu. Schwelm versuchte noch einmal heranzukommen, doch Wolmirstedt baute den Vorsprung konsequent aus. Beim Stand von 87:69 war die Partie entschieden, ehe den Gästen in den letzten Minuten noch etwas Ergebniskosmetik gelang. Am Ende siegte Wolmirstedt mit 87:74.

 

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Nachberichte ProB Süd // 19. Spieltag

14.02.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SKYLINERS Juniors 86:81

Am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trafen die SKYLINERS Juniors aus Frankfurt auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. In einer intensiven Partie auf Augenhöhe mussten sich die Frankfurter am Ende knapp mit 86:81 geschlagen geben.

Das erste Viertel war von hohem Tempo geprägt. Die Juniors fanden durch gute Ballbewegung immer wieder offene Würfe und kamen zu einfachen Punkten in Korbnähe. Würzburg hielt jedoch mit starkem Offensivrebounding dagegen und konnte sich mit einer knappen 22:20-Führung die erste Pause erspielen. Im zweiten Viertel zeigten die Frankfurter ihre Defensivstärke und schränkten das Würzburger Scoring deutlich ein. Mit aggressiverer Reboundarbeit und einer ausgeglichenen Offensive konnten sie sich bis zur Halbzeit eine 35:43-Führung erarbeiten.

Nach der Pause kamen die Gastgeber mit verbesserter Defensive und körperbetonter Spielweise zurück ins Spiel. Besonders Hannes Steinbach und Clemens Sokolov dominierten unter den Körben und brachten ihr Team wieder heran. Trotz eines weiterhin knappen Spielstands gingen die Juniors mit einer 58:62-Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt konnten die Frankfurter ihren Vorsprung zunächst auf neun Punkte ausbauen, doch Würzburg fand die richtige Antwort. Mit zwei Dreiern und starken Aktionen am offensiven Brett übernahmen die Hausherren vier Minuten vor Schluss erstmals die Führung. In einer dramatischen Schlussphase sicherten sich die Würzburger durch entscheidende Offensivrebounds und erfolgreiche Freiwürfe den siebten Heimsieg in Folge.

15.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 61:67

Nach den bisherigen Auswärtssiegen in Erfurt und Rhöndorf, konnten sich die Fellbach Flashers auch bei der BBA Porsche Ludwigsburg mit 61:67 durchsetzen.

Die Gastgeber starteten stark in die Partie und überzeugten besonders in der Defensive. Die Fellbacher fanden ohne ihre etatmäßigen Point Guards kaum zu ihrem Spiel und produzierten einige Ballverluste. Trotz guter Defensivarbeit der Ludwigsburger fiel die eigene Punkteausbeute jedoch zu niedrig aus, sodass nach dem ersten Viertel eine knappe Ludwigsburger 13:8-Führung zu Buche stand. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihre Führung aus und dominierten nun auch offensiv. Die aggressive Verteidigung stellte die Flashers weiterhin vor große Probleme, während Ludwigsburg das Tempo erhöhte und mit einer 34:21-Führung in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause fanden die Flashers langsam besser ins Spiel. Ihre Defensive stabilisierte sich, und durch ihre körperliche Überlegenheit konnten sie den Rückstand schrittweise verkürzen. Im Set-Play blieben die Gäste zwar weiterhin ineffektiv, doch sie kämpften sich mit großem Einsatz ins Spiel zurück. Ludwigsburg konnte die Intensität der ersten Hälfte nicht aufrechterhalten, sodass die Partie zunehmend ausgeglichener wurde. Im Schlussviertel bewiesen die Flashers erneut ihre Comeback-Qualitäten. Trotz personeller Engpässe und Foulproblemen mobilisierten sie ihre letzten Kräfte und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase noch einmal heranzukommen, doch Fellbach agierte in den entscheidenden Momenten abgeklärter und sicherte sich mit einem 61:67-Auswärtssieg zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

15.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. RheinStars Köln 114:110

In einer dramatischen Begegnung mit zwei Verlängerungen setzte sich die abstiegsbedrohte Heimmannschaft mit 114:110 durch.

Das Spiel begann mit hoher Intensität, wobei Ehingen den besseren Start erwischte. Besonders in der Defensive zeigten die Gastgeber starke Aktionen und erzwangen einige Ballverluste der Kölner. Offensiv konnten sie durch schnelle Punkte in der Zone eine frühe zweistellige Führung herausspielen. Doch die Gäste fanden mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, nutzten Unkonzentriertheiten der Ehinger aus und kämpften sich durch erfolgreiche Abschlüsse von Hennen und von Seckendorff bis zur Halbzeitpause zurück. Dank eines kleinen Laufs kurz vor der Sirene ging Köln mit einer knappen 39:42-Führung in die Kabine.

Nach der Pause übernahm Ehingen wieder das Kommando. Besonders der herausragende Jaylen Alston dominierte das Geschehen und führte sein Team mit einer starken Leistung erneut zu einer zweistelligen Führung. Das dritte Viertel entwickelte sich dann zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich beide Mannschaften von der Dreierlinie erfolgreich zeigten. Die Kölner ließen sich nicht abschütteln und erzwangen durch ihren unermüdlichen Kampfgeist eine spannende Schlussphase, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die letzten Minuten der regulären Spielzeit waren an Dramatik kaum zu überbieten. Ein Distanzwurf von Jorke Aav brachte Ehingen kurz vor Schluss in Führung, doch Köln antwortete mit einem Korbleger von Hennen zum 89:89-Ausgleich. In der ersten Verlängerung blieb das Duell weiter ausgeglichen. Alston hatte die Chance, das Spiel von der Freiwurflinie zu entscheiden, vergab jedoch, sodass eine zweite Overtime nötig wurde. Dort erwischte Köln den besseren Start, doch Ehingen kämpfte sich zurück. Ein entscheidender Dreier von Simon Fransis sowie sichere Freiwürfe besiegelten schließlich den 114:110-Erfolg für die Hausherren.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 78:87

In einem intensiven ProB-Duell setzte sich der FC Bayern Basketball II mit 78:87 beim BBC Coburg durch

Die Gäste aus München erwischten den besseren Start und führten schnell mit 2:9. Doch Coburg fand nach einer frühen Auszeit besser ins Spiel und drehte die Partie mit einem 12:0-Lauf. Am Ende des ersten Viertels lag der BBC knapp mit 20:19 in Front. Auch das zweite Viertel gestaltete sich offen. Während auf Münchner Seite Guard Dominik Dolic verstärkt Verantwortung übernahm, hielt Coburgs Tobias Rotegaard mit elf Punkten in diesem Abschnitt dagegen. Mit einem Dreier von Zach Hinton kurz vor der Halbzeitpause sicherten sich die Gastgeber eine knappe 46:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein physisches Spiel, in dem sich der BBC nach einem Dreier von Kapitän Nico Wenzl zwischenzeitlich auf sieben Punkte absetzen konnte (62:55). Doch die Bayern ließen sich nicht abschütteln und glichen zum Viertelende auf 64:64 aus. Im Schlussabschnitt blieb die Partie zunächst eng, doch Coburg leistete sich einige Fehler in der Offensive, die die Münchner eiskalt bestraften. Nikolas Sermpezis und Dominik Dolic führten ihr Team mit insgesamt 15 Punkten in den letzten Minuten zum Sieg, während Coburg offensiv kaum noch Antworten fand. So sicherten sich die Bayern mit einem starken Schlussviertel (13:24) ihren vierten Auswärtserfolg der Saison.

15.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dragons Rhöndorf 80:59

Die Ahorn Camp Baskets Speyer setzten ihren Erfolgskurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd fort und gewannen deutlich mit 80:59 gegen die Dragons Rhöndorf.

Schon im ersten Viertel legte Speyer mit einem furiosen Start den Grundstein für den Sieg. Besonders DJ Woodmore übernahm früh die Kontrolle und führte sein Team zu einer schnellen 14:2-Führung. Rhöndorf tat sich schwer, in die Partie zu finden, konnte sich jedoch gegen Ende des Viertels etwas stabilisieren, sodass es mit einem 21:16 für Speyer in die erste Pause ging. Im zweiten Viertel schien Rhöndorf kurzzeitig aufzuholen und verkürzte den Rückstand auf vier Punkte (24:20). Doch die Gastgeber antworteten umgehend mit einem 10:0-Lauf, der den Dragons den Wind aus den Segeln nahm. Speyer zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und ging mit einer komfortablen 42:31-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel entschieden die Ahorn Camp Baskets die Partie endgültig für sich. Die Gäste fanden offensiv kaum Lösungen, während Speyer konsequent punktete und seinen Vorsprung weiter ausbaute. Besonders Marko Dordevic und Christoph Rupp trugen mit wichtigen Punkten zur Vorentscheidung bei. Mit 61:40 ging es ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt ließ Speyer nichts mehr anbrennen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf 27 Punkte an, bevor die Hausherren in der Schlussphase etwas Tempo herausnahmen. Rhöndorf zeigte zwar kämpferischen Einsatz, konnte jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende sicherte sich Speyer einen 80:59 Sieg.

16.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. OrangeAcademy 91:81

Die CATL Basketball Löwen Erfurt setzten sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 91:81 gegen die OrangeAcademy durch.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, beide Teams trafen mit ähnlicher Wurfquote. Doch gegen Ende des Abschnitts nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequenter und erspielten sich eine 29:18-Führung. Auch im zweiten Viertel zeigte sich die OrangeAcademy oft unpräzise im Abschluss, während die Erfurter mit konsequenter Defensive und zielstrebigem Offensivspiel ihren Vorsprung weiter ausbauten. Zur Halbzeitpause stand es 53:37 für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel startete Ulm mit mehr Energie und verkürzte den Rückstand in der Mitte des dritten Viertels auf elf Punkte. Doch die Löwen blieben stabil und hielten ihren Vorsprung bis zum Ende des Viertels (71:60). Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber die Partie souverän. Spätestens beim Stand von 82:68 war klar, dass die OrangeAcademy das Spiel nicht mehr drehen würde. Trotz einiger erfolgreicher Aktionen in den letzten Minuten blieb Erfurt ungefährdet und sicherte sich einen 91:81-Sieg.

16.02.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen 99:104

Die BG Hessing Leitershofen hat sich mit einem 99:104-Auswärtssieg gegen die TSV Oberhaching Tropics die Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zurückerobert.

Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams zeigten schnelle Offensivaktionen, und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Leitershofer erwischten den besseren Start und führten zwischenzeitlich mit 12:18, doch die Tropics kämpften sich zurück. Neuzugang Nedzad Muratovic fügte sich gut ins Team ein, und nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 26:26. Im zweiten Abschnitt zog Leitershofen dank einer beeindruckenden Dreierquote davon. Williams, Gille und Hinckson trafen hochprozentig von außen, während die Tropics in der Offensive etwas ins Stocken gerieten. Zudem zeigte sich der Tabellenführer auch in der Defensive verbessert und sicherte sich viele Rebounds. Nach einem Dreier von Gille hatten die Kangaroos mit 39:57 ihre höchste Führung der ersten Halbzeit, bevor Oberhaching bis zur Pause auf 35:47verkürzen konnte.

Nach der Halbzeitpause kamen die Tropics mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzten den Rückstand auf 55:61. Angeführt von Omari Knox und Fynn Fischer hatten sie ihre stärkste Phase, doch Leitershofen reagierte umgehend. Dragos Diculescu übernahm das Kommando, setzte seine Mitspieler gut in Szene und sorgte mit klugen Aktionen dafür, dass die Gäste ihren Vorsprung wieder ausbauten. Mit 67:80 ging es ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt kämpften die Tropics weiter und starteten eine kleine Aufholjagd. Nach einem 8:0-Lauf keimte noch einmal Hoffnung auf, doch die Kangaroos konterten mit drei erfolgreichen Distanzwürfen und hielten Oberhaching auf Distanz. In der Schlussphase gelang den Hausherren zwar noch etwas Ergebniskosmetik, doch der Sieg von Leitershofen geriet nicht mehr in Gefahr.

 

 

Foto: CATL Basketball Löwen

Nachberichte ProB Nord // 19. Spieltag

15.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 102:105

Die Begegnung zwischen den ETB Miners und LOK BERNAU bot den Zuschauern ein spannendes und umkämpftes Spiel, das erst in den letzten Sekunden entschieden wurde. Am Ende setzte sich Bernau knapp mit 102:105 durch.

Im ersten Viertel starteten die Miners mit hoher Intensität und nutzten einige Unkonzentriertheiten in der Bernauer Defensive. Die Gäste fanden jedoch schnell ins Spiel und übernahmen dank Elias Rapieque und Uzziah Khalil Dawkins zunehmend die Kontrolle. Durch gezielte Offensivaktionen und starke Rebound-Arbeit sicherte sich Bernau einen knappen 24:29-Vorsprung. Das zweite Viertel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Essen kam mit viel Energie aus der kurzen Pause und konnte zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen. Bernau hatte vor allem mit einer schwachen Freiwurfquote zu kämpfen, blieb aber durch starke Einzelaktionen von Abdulah Kameric und Elias Rapieque im Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause legte Bernau erneut zu und ging mit einer 48:54-Führung in die Kabine.

Nach der Pause zeigte Bernau seine stärkste Phase. Die Defensive agierte kompakter und setzte Essen früh unter Druck. Offensiv übernahmen Dawkins und Rapieque das Kommando, wodurch sich die Gäste weiter absetzen konnten. Nach 30 Minuten hatte Bernau mit 56:76 eine scheinbar komfortable Führung erspielt. Doch die Miners gaben sich nicht geschlagen und starteten im letzten Viertel eine beeindruckende Aufholjagd. Neben Brian Dawson und Isaiah Sanders drehten auch weitere Essener Spieler auf, während Bernau sich einige Ballverluste leistete und defensiv nachließ. In der letzten Minute stand das Spiel auf Messers Schneide, doch die Miners konnten ihre Chancen nicht optimal nutzen. Bernau rettete sich knapp über die Ziellinie und feierte einen hart erkämpften Auswärtssieg.

15.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Berlin Braves 2000 66:97

Die EN BASKETS Schwelm verlieren zu Hause mit 66:97 gegen die Berlin Braves 2000.

Bereits im ersten Viertel zeigte sich die Dominanz der Gäste. Berlin spielte mit hohem Tempo und einer starken Trefferquote, während Schwelm sich schwer tat, ins Spiel zu finden. Die Braves setzten sich schnell ab und führten nach zehn Minuten mit 23:11. Auch im zweiten Viertel änderte sich wenig. Die Braves agierten eingespielt und effizient, während bei den Baskets wenig zusammenlief. Einzelaktionen prägten das Schwelmer Spiel, während Berlin mit hoher Trefferquote den Vorsprung weiter ausbaute. Zur Halbzeit stand es 28:48 für die Gäste.

Nach der Pause versuchte Schwelm, den Rückstand zu verkürzen, doch Berlin spielte weiterhin souverän. Besonders von der Dreierlinie waren die Braves enorm treffsicher, während Schwelm nur 19% seiner Distanzwürfe traf. Mit 44:71 ging es ins Schlussviertel. Auch im letzten Abschnitt ließen die Braves nichts anbrennen und siegten am Ende deutlich mit 97:66. Schwelm bleibt damit weiter ohne Heimsieg im Jahr 2025. Coach Falk Möller sprach von einer verdienten Niederlage und forderte trotz der schwierigen Personalsituation mehr Einsatz.

15.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. TSV Neustadt temps Shooters 73:80

Die TSV Neustadt temps Shooters feierten am Samstagabend einen unerwarteten 73:80-Auswärtssieg beim Tabellendritten Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Beide Teams fanden im ersten Viertel nur schwer ins Spiel. Nach einem 5:0-Start der Gastgeber brach Kapitän Chris Kwilu den Bann für die Gäste. Nach einem kurzen Lauf der Shooters zum 9:5 konterte Paderborn mit einem 9:0-Run und sicherte sich eine 14:9-Führung nach zehn Minuten. Auch im zweiten Viertel blieb die Partie zerfahren. Neustadt nutzte die Fehler der Gastgeber besser aus und drehte die Partie kurzzeitig zur 19:20-Führung. Nach einer knappen Paderborner Antwort fanden die Gäste zunehmend ihren Rhythmus und erarbeiteten sich durch zwei Dreier von Kwilu und Zentgraf eine 28:31-Halbzeitführung.

Nach der Pause übernahm Shawn Scott II das Kommando und erzielte allein in diesem Abschnitt 11 Punkte. Neustadt bewegte den Ball besser und traf nun auch von der Dreierlinie. Ein Ballgewinn von Dyon Doekhi kurz vor Viertelende brachte die Shooters mit 44:57 in Front. Im Schlussviertel verwalteten die Gäste ihren Vorsprung geschickt. Trotz einer Paderborner Aufholjagd auf 62:67 behielt Neustadt die Nerven und setzte sich in der Schlussphase wieder deutlicher ab. Mit einem 73:80-Erfolg gelingt den Shooters ein wichtiger Sieg, der sie in der Tabelle auf Platz 12 bringt.

15.02.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt 71:80

Die Iserlohn Kangaroos unterlagen am 19. Spieltag den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:80.

Die Partie begann ausgeglichen, mit hoher Intensität auf beiden Seiten. Besonders Sadiq Ajagbe sorgte mit seiner Energie und einem spektakulären Dunk für Highlights. Die Kangaroos spielten mutig und konnten sich zwischenzeitlich die Führung sichern, doch nach zehn Minuten stand es 15:15. Im zweiten Viertel zeigte sich Wolmirstedt treffsicher, insbesondere aus der Distanz. Iserlohn hatte in der Defensive Probleme und ermöglichte den Gästen zu viele zweite Chancen. Zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Toni Prostran mit 32:40 im Hintertreffen.

Nach der Pause starteten die Kangaroos eine beeindruckende Aufholjagd. Durch kämpferische Defensivarbeit und konsequente Offensivaktionen glichen sie zum 55:55 aus. Doch Wolmirstedt konterte erneut und behielt die knappe Führung vor dem Schlussviertel. Im letzten Abschnitt kämpften die Gastgeber weiter und schafften es, zum 66:66 auszugleichen. Doch Unkonzentriertheiten und Ballverluste nutzten die Gäste eiskalt aus, um sich in den Schlussminuten abzusetzen. Am Ende mussten sich die Kangaroos mit 71:80 geschlagen geben.

15.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Bayer Giants Leverkusen 59:78

Die Bayer Giants Leverkusen feierten am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen souveränen 59:78-Auswärtssieg gegen die Itzehoe Eagles.

Die Partie begann ausgeglichen, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Giants das Kommando. Besonders ihre starke Defensive setzte Itzehoe früh unter Druck, sodass den Gastgebern kaum gute Abschlüsse gelangen. Nach einem beeindruckenden 17:2-Lauf zum Ende des ersten Viertels führte Leverkusen bereits mit 8:23. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Eagles etwas besser ins Spiel und hielten phasenweise mit. Dennoch blieb der Rückstand konstant im zweistelligen Bereich, da Leverkusen weiterhin effizient punktete. Ein Dreier von Quadre Lollis kurz vor der Pause brachte Itzehoe auf 30:43 heran.

Nach der Halbzeit erhöhten die Giants das Tempo erneut und kontrollierten das Geschehen. Itzehoe gelang es nicht, ihren Topscorer Adam Paige ins Spiel zu bringen, während Leverkusen mit gutem Teamplay und klugen Abschlüssen überzeugte. Die Gäste bauten ihre Führung kontinuierlich aus und lagen nach dem dritten Viertel mit 41:60 vorne. Im Schlussabschnitt verwalteten die Giants den Vorsprung souverän, während die Eagles keine Aufholjagd mehr starten konnten. Dennis Heinzmann war mit 16 Punkten und 13 Rebounds der herausragende Akteur der Partie. Leverkusen fuhr letztlich einen ungefährdeten Sieg ein, während Itzehoe weiter um den Klassenerhalt kämpfen muss.

16.02.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Seawolves Academy 73:55

Die TKS 49ers haben mit einem deutlichen 73:55-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht.

Von Beginn an zeigten sich die 49ers konzentriert und setzten die Gäste mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Zur Halbzeit führte TKS bereits deutlich mit 47:23, während Rostock offensiv kaum Akzente setzen konnte. Die 49ers punkteten ausgeglichen, vier Spieler erzielten zweistellige Werte. Andrii Kozhemiakin und Joshua Lübken kamen jeweils auf elf Punkte, Leo Hampl verpasste mit sieben Punkten, neun Rebounds und sieben Assists knapp ein Triple-Double. Yannick Hildebrandt sammelte elf Rebounds und dominierte die Bretter. Rostock hatte vor allem aus der Distanz Probleme und verfehlte alle 21 Dreier. Zudem unterliefen den Gästen 21 Ballverluste. Mika Freitag war mit 16 Punkten bester Scorer, kämpfte jedoch mit acht Turnovern gegen die starke Defensive der 49ers. Auch nach der Pause ließen die Hausherren nicht nach und bauten ihren Vorsprung auf 62:29 aus. Erst im letzten Viertel konnte Rostock mit einem 7:0-Lauf etwas verkürzen und entschied das Schlussviertel mit 26:11 für sich, ohne den 49ers-Sieg noch zu gefährden.

16.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 88:71

SC Rist Wedel setzte seine Siegesserie fort und gewann vor heimischem Publikum gegen die BSW Sixers mit 88:71

Trotz eines schwachen Starts und einem Rückstand von 9:18 nach acht Minuten steigerte sich Wedel und drehte die Partie. Im zweiten Viertel fanden die Wedeler ihren Rhythmus, erarbeiteten sich mit einem 8:0-Lauf die Führung und bauten diese bis zur Halbzeit auf 41:32 aus. Trainer Hamed Attarbashi lobte die starke Reaktion seines Teams.

Nach der Pause spielte Wedel dominant, erzielte 30 Punkte und erlaubte den Gästen nur 13. Besonders Al-Fayed Alegbe überzeugte defensiv und sorgte mit seiner Energie für die Vorentscheidung. Im Schlussviertel verwalteten die Hausherren ihren komfortablen Vorsprung souverän. Trotz eines späten 9:0-Laufs der Sixers war der Sieg nie in Gefahr. Mit diesem Erfolg klettert der SC Rist auf Rang sechs der Tabelle und bleibt im Kampf um die Playoffs gut positioniert.

 

Foto: Berlin Braves 2000

Nachberichte ProA // 24. Spieltag

15.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 84:64

Die VfL SparkassenStars Bochum mussten am Samstagabend eine Auswärtsniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven einstecken.

Die Eisbären erwischten einen furiosen Start und setzten die Bochumer Defense von Beginn an unter Druck. Mit aggressiven Drives zum Korb und einer hohen Trefferquote aus der Distanz (50%) sicherten sie sich schnell eine Führung. Die SparkassenStars hatten Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden, und vergaben einige offene Würfe (25:9). Auch im zweiten Viertel setzte sich die tolle Leistung der Eisbären Bremerhaven fort. Die Gäste aus Bochum kamen jetzt jedoch etwas besser ins Spiel und verkürzten den Vorsprung. Beim Stand von 33:22 nahm Headcoach Steven Esterkamp eine Auszeit, die wirkte. Peter Hemschemeier traf zwei Dreier in Folge und der Fokus der Hausherren war wieder da (39:22). Bevor Hemschemeier einen weiteren Dreier kurz vor der Halbzeitpause nachlegte, erzielte auch Malte Buhl seine ersten Punkte der Saison. Mit einem komfortablen 20-Punkte-Vorsprung ging Bremerhaven in die Halbzeitpause (44:24).

Nach der Halbzeitpause kamen die Eisbären wieder mit viel Energie zurück auf das Feld. Mit einem schnellen 7:0-Lauf bauten sie ihren Vorsprung wieder aus. Den SparkassenStars gelangen wieder nur 15 Punkte. Aber auch im letzten Viertel ließen die Hausherren nicht nach und setzten sich zwischenzeitlich bis auf 29 Punkte ab (75:46). Die Eisbären zeigten tolles
Teamplay, die Guards um Elijah Miller (6 Assists), Hemeschemeier und Norl (je 7 Assists) lenkten das Spiel phänomenal und jeder Eisbär füllte seine Rolle an diesem Abend super aus. Selbst das Reboundduell ging mit 40 zu 34 an die Hausherren, obwohl ein Großteil ihrer nominellen Brettspieler verletzungsbedingt fehlte. Der 84:64-Sieg für Bremerhaven im Kampf um die Playoffplätze wurde gebührend mit den Eisbärenfans gefeiert wurde.

15.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. ART Giants Düsseldorf 78:70

Mit einem 78:70-Heimsieg verabschiedete sich ProA-Tabellenführer Science City Jena am Samstagabend in die zweite Länderspielpause der Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Düsseldorfer starteten stark in die Partie. Mit einem 5:0-Lauf überraschten sie die Gastgeber. Die Giants dominierten das erste Viertel mit einer beeindruckenden Offensivleistung und gingen mit einer komfortablen 29:20-Führung in die erste Viertelpause. Eine Seltenheit für Jena in ihrer Heimarena, die Düsseldorfer zeigten welches Potential in ihnen steckt, wenn sie konzentriert ihr Spiel aufziehen können. Im zweiten Viertel begann Jena aufzuholen, doch die Giants hielten dagegen. Jenas Offensive fand dennoch langsam in ihren Rhythmus und eine aggressive Mannverteidigung tat ein Übriges, um den Vorsprung der Giants zu schmelzen und schließlich sogar in eine Führung umzuwandeln. Zur Halbzeit lag Düsseldorf dennoch nur knapp mit 43:40 zurück.

Nach der Pause entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Punkt. Die Giants kämpften verbissen und ließen sich nicht abschütteln. Jena spielte auf der anderen Seite ihre individuellen Stärken aus und setzte weiter auf eine aggressive und enge Abwehr, um die Giants in Schach zu halten. Mit Erfolg. Zwar verkürzte Ajare Sanni mit der Viertelsirene auf 59:54, was die Hoffnungen der Düsseldorfer am Leben hielt, Jena hielten ihren Vorsprung aber souverän. Auch im Schlussviertel gaben die Giants nicht auf. Sie kämpften bis zur letzten Minute und betrieben in den letzten zweieinhalb Minuten noch Ergebniskosmetik. Trotz der Niederlage zeigte Düsseldorf, dass es durchaus in der Lage ist, den Spitzenteams der Liga Paroli zu bieten.

15.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen 77:72

Die GIESSEN 46ers sichern sich einen wichtigen 77:72-Derbysieg gegen Hagen und rücken damit weiter in Richtung Playoffs.

Nach einer frühen 8:7-Führung durch Gießen startet Hagen einen 9:0-Lauf und zwingt die Gastgeber zur Auszeit. Tim Uhlemann dominiert für die Gäste, doch dann übernimmt McClain. Mit acht Punkten in Folge sorgt er für den Ausgleich, ehe Gießen das Viertel mit 28:24 für sich entscheidet. Das zweite Viertel beginnt mit einem starken Lauf der 46ers, die durch einen Dunking von Mladen Vujic und einen Dreier von Robin Benzing auf 29:19 davonziehen. Hagen kontert und verkürzt auf 29:26, doch Gießen verteidigt die Führung bis zur Pause (38:33). Coach Chris Harris sieht ein Spiel der „Läufe“.

Nach der Halbzeit bauen die Hausherren ihren Vorsprung auf 46:35 aus, doch Hagen bleibt dran. Angeführt von Bjarne Kraushaar rückt der Gast auf 50:45 heran. Das Spiel bleibt umkämpft, mit 57:50 für Gießen geht es ins Schlussviertel. Dort übernimmt erneut Hagen, geht sogar mit 62:65 in Führung. Doch Gießen schlägt zurück: Krajcovic trifft einen wichtigen Dreier, Kovacevic sorgt für das 69:67. McClain macht mit seinem letzten Korb alles klar, Krajcovics Freiwürfe besiegeln den 77:72-Sieg. Gießen feiert den sechsten Erfolg in Serie und einen großen Schritt Richtung Playoffs.

15.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 80:86

Ein im zweiten Viertel erlittenes 15-Punkte-Defizit konnte der BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nicht mehr aufholen und unterlag den Uni Baskets Münster mit 80:86.

Der BBC startete gut in die Partie. Nach ersten Punkten durch Diallo und Plescher setzte sich Bayreuth mit 20:14 ab. Doch Münster blieb dran und übernahm mit einem Dreier die Führung. Kovacevic sorgte für eine kurze Bayreuther Antwort, bevor das erste Viertel mit 20:14 endete. Im zweiten Viertel erwischte Bayreuth einen starken Beginn, baute die Führung auf 23:14 aus, doch Münster konterte mit einem 17:2-Lauf und setzte sich auf 25:31 ab. Trotz einzelner guter Aktionen der Gäste dominierte Münster das Viertel mit mehreren Runs und zog bis zur Halbzeit auf 34:49 davon.

Nach der Pause zeigte Bayreuth Kampfgeist und konnte sich Punkt für Punkt herankämpfen. Plescher, Diallo und Demonia verkürzten den Rückstand auf neun Punkte, doch Münster hielt stand und ging mit einer 58:67-Führung ins Schlussviertel. Bayreuth startete stark in den letzten Abschnitt, Horn, Allen und Demonia brachten ihr Team auf 75:78 heran. Diallo hatte die Chance zum 77:80, scheiterte jedoch spektakulär am Ring. In der Schlussminute verwandelte Münster sicher von der Freiwurflinie und sicherte sich den 80:86-Erfolg.

15.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 75:62

Die Nürnberg Falcons haben das gestrige Aufeinandertreffen mit den Artland Dragons 75:62 (39:36) verloren und damit die Chance verpasst, sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Nürnberg. Angeführt von Tim Köpple erspielten sich die Falcons eine schnelle 0:5-Führung. Die Dragons taten sich in der Anfangsphase schwer, gerieten mit 8:14 ins Hintertreffen und zwangen Jackson früh zur ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: Die Drachen kamen mit mehr Intensität zurück aufs Parkett und drehten das Spiel durch einen starken 10:0-Lauf. Bis zum Ende des ersten Viertels blieb es eine enge Partie, doch die Dragons sicherten sich mit 20:19 eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt fanden die Hausherren besser in ihren Rhythmus. Thorben Döding sorgte mit einem starken Korbleger und einem Dreier für das erste größere Polster des Spiels (29:21). Doch die Dragons verloren zur Mitte des Viertels etwas den Zugriff, ließen Nürnberg wieder herankommen und konnten sich nicht entscheidend absetzen. Mit einem knappen 39:36 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel setzte Nikos Chouchoumis mit einem erfolgreichen Dreier ein frühes Zeichen. In der Defensive arbeitete Buzz Anthony stark, klaute den Ball und verwandelte den anschließenden Fastbreak sicher. Nürnbergs Headcoach Ralph Junge reagierte prompt mit einer Auszeit. Die Dragons hatten mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung deutlicher auszubauen, leisteten sich jedoch zu viele Turnover im Spielaufbau. Dennoch entschieden sie das dritte Viertel mit 15:11 für sich und gingen mit einer 54:47-Führung ins Schlussviertel.  Auch im letzten Abschnitt blieb das Spiel lange offen. Die Dragons kontrollierten das Geschehen, schafften es aber zunächst nicht, den Deckel draufzumachen. Doch die Falcons konnten aus den Fehlern der Hausherren kein Kapital schlagen. Bryan Battle brachte mit einem tiefen Dreier nach Assist von Buzz Anthony eine zweistellige Führung auf die Anzeigetafel (64:52). Nürnberg versuchte, mit einem letzten Aufbäumen noch einmal heranzukommen – ein Dreier von Derek Taylor und ein Tip-In von Leo Saffer brachten die Gäste in Schlagdistanz. Doch Nikos Chouchoumis ließ keine Zweifel mehr aufkommen: Mit fünf Punkten in Serie entschied er das Spiel endgültig und führte sein Team als Topscorer mit 15 Zählern zum 75:62-Erfolg.

15.02.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:84

Die PS Karlsruhe LIONS haben das Derby gegen die Tigers Tübingen vor 2.679 Zuschauern mit 87:84 gewonnen.

Karlsruhe startete stark und setzte sich schnell mit 10:0 ab. Tübingen fand nur langsam ins Spiel, während Pluskota mit 14 Punkten dominierte. Trotz vereinzelter Treffer von Cohn hielt Karlsruhe den Druck hoch und beendete das Viertel mit einer 29:17-Führung. Tübingen versuchte, sich heranzukämpfen, doch Karlsruhe blieb wacher und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 41:22 aus. Erst ein 11:0-Lauf der Tigers brachte sie auf 41:33 heran. Trotz einiger Fehler auf beiden Seiten gingen die Gastgeber mit einer 50:39-Führung in die Halbzeit.

Tübingen kam stark aus der Kabine und glich nach einem 8:0-Lauf zum 52:52 aus. Doch Karlsruhe konterte, hielt den Druck aufrecht und verschaffte sich mit einem 11:0-Run wieder etwas Luft. Die Tigers fanden nicht konstant ins Spiel, sodass die LIONS mit 67:58 ins Schlussviertel gingen. Tübingen gab nicht auf und verkürzte mehrfach den Rückstand, kam jedoch nie in Führung. In den letzten Minuten nutzte Karlsruhe seine Chancen clever und sicherte sich den knappen 87:84-Sieg. Ein entscheidender Ballverlust von Tübingen kurz vor Schluss verhinderte eine letzte Wende.

16.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. HAKRO Merlins Crailsheim 87:96

Die Dresden Titans verlieren zu Hause gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 87:96.

Die HAKRO Merlins eröffneten die Partie mit zwei schnellen Dreiern in Person von Anthony Gaines und Daniel Keppeler. Mit fünf beziehungsweise sieben Zählern waren beide für die ersten zwölf Merlins Zähler verantwortlich. Doch auch die Titans zeigten sich offensivstark und erspielten sich eine kleine Führung (18:15) nach sechseinhalb Minuten. Ein unterhaltsames Anfangsviertel endete mit einem 22:22-Unentschieden. Im zweiten Spielabschnitt angekommen, übernahmen kurz wieder die „Zauberer“ die Führung. Doch Daniel Kirchner hatte die richtige Antwort parat und versenkte seinen ersten Wurf vom Perimeter. Ragsdale und Pablo Bertone brachten mit ihren Korberfolgen wieder ein kleines Polster von vier Punkten auf die Anzeige und nach zwei weiteren Zählern ging es für die Hohenloher zur Auszeit auf die Bank. Durch eine gute Defensive der Titans wuchs ihr Vorsprung auf 40:31, aber Crailsheim kämpfte sich zurück und verkürzte zur Halbzeit auf 43:41.

Daniel Keppeler brachte die Zauberer mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit in Führung, indem er nach Vorlage von Anthony Gaines einen Dreier verwandelte. Weil auch Vinnie Shahid im Anschluss von Downtown erfolgreich war, kippte das Momentum vorerst auf die Seite der Gäste. Dresden blieb in den nächsten Minuten gefährlich und ließ sich trotz Crailsheimer Leistungssteigerung zu keiner Zeit abschütteln. Es bahnte sich ein ähnlicher Krimi wie im Hinspiel an, als sich die Hohenloher hauchzart im Weihnachtsspiel durchsetzen konnten. Ein Lauf der Hausherren wandelte die Sieben-Punkte-Führung der HAKRO Merlins in einen Ein-Punkte-Rückstand um, ehe David McCray zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels zur Timeout bat. Mit 67:66 endete der dritte Spielabschnitt. Lucien Schmikale baute mit einem getroffenen „Jumpshot“ den Titans-Lead vorerst aus, aber die Gäste antworteten direkt von außen und glichen aus. Die Hohenloher zauberten dann einen 0:17-Lauf auf das Parkett, stellten die Anzeige auf 72:82 und die „Elbriesen“ vor eine riesige Herausforderung. Nach einer Auszeit kam Koen Sapwell zurück und belebte die Offensive direkt wieder. Nun hatten die Titans einen 8:0-Run, sechs Zähler davon erzielte der Dresdner mit der Nummer eins. Doch das war zu spät und die Gäste setzten sich schlussendlich mit 87:96 durch.

16.02.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 112:97

Die Bozic Knights haben am letzten Spieltag vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause mit 112:97 gegen Aufstiegskandidat Trier verloren.

Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle und offensiv geprägte Partie. Beide Teams setzten auf hohes Tempo und suchten frühe Abschlüsse, oft aus der Distanz. Besonders Trier traf hochprozentig von jenseits der Dreierlinie und versenkte im ersten Viertel acht Distanzwürfe. Ein Buzzerbeater-Dreier von Clay Guillozet sicherte den Gladiatoren eine 35:25-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel stabilisierte sich Kirchheim defensiv und verkürzte den Rückstand. Trier fand jedoch schnell Antworten und kombinierte Inside- mit Außenspiel. Zudem gewann Trier mehr Kontrolle im Rebounding. Trotz starker Einzelaktionen der Knights hielten die Gastgeber das Tempo hoch und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 62:46 aus.

Nach der Pause blieben die Gladiators treffsicher und nutzten zunehmend ihre Big Men. Die Knights hatten mit Foulproblemen zu kämpfen, wodurch Maik Zirbes die Zone dominierte und mehrfach per And-One punktete. Kirchheim hielt offensiv dagegen, doch Trier behielt mit 84:67 die Oberhand vor dem Schlussviertel. Im letzten Abschnitt nutzten die Knights einige Ballverluste der Gastgeber, konnten die Partie jedoch nicht mehr kippen. Trier spielte clever, nutzte seine Stärken unter dem Korb und brachte den 112:97-Erfolg souverän nach Hause.

16.02.2025 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. RASTA Vechta II 107:69

RASTA Vechta II erlebte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein Debakel und unterlag den EPG GUARDIANS Koblenz mit 107:69.

Von Beginn an dominierte Koblenz das Spiel. Neuzugang William Lee setzte früh Akzente und brachte sein Team mit schnellen Punkten in Führung. Vechta fand offensiv keinen Rhythmus und lag nach wenigen Minuten bereits zweistellig zurück. Nach zehn Minuten stand es 30:9 für Koblenz. Im zweiten Viertel setzte sich das einseitige Bild fort. Koblenz traf hochprozentig aus der Distanz und baute den Vorsprung stetig aus. Vechta hatte Probleme im Abschluss und zeigte Schwächen im Rebounding. Zur Halbzeit stand ein deutlicher 66:29-Rückstand für Vechta auf der Anzeigetafel.

Auch nach der Pause änderte sich wenig. Koblenz demonstrierte weiterhin seine Überlegenheit, unter anderem mit mehreren Dunkings von Lee und Pölking. Vechta blieb offensiv harmlos und ging mit einem 90:50-Rückstand ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt erreichten die Hausherren kurz vor Spielende die 100-Punkte-Marke. Zwar gewann Vechta das Schlussviertel knapp mit 17:19, doch am klaren 107:69-Endstand änderte das nichts. Koblenz feierte einen verdienten Sieg, während Vechta einen herben Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen musste.

 

Foto: angelkingmedia

Nachberichte ProA // 23. Spieltag

09.02.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 79:84

HAKRO Merlins Crailsheim verlieren mit 79:84 gegendie Eisbären Bremerhaven.

Die Partie eröffnete Schmitz zunächst mit einem Steal gegen Gaines und einem erfolgreichen Dreier aus der Ecke. Bei den Crailsheimern funktionierte zunächst offensiv wenig – Miller erhöhte von Downtown für die in weiß gekleideten Gästen (2:8, 5 Min.). Nach zerfahrenen Minuten mit Ballverlusten auf beiden Seiten konnte Vinnie Shahid per Korbleger ausgleichen. Doch erneut schlichen sich einige Turnover bei den Crailsheimern ein und Bremerhaven stellte auf 8:12 (7. Min), sodass Merlins-Coach McCray früh seine erste Auszeit zog. Aus dieser kamen allerdings die Norddeutschen besser heraus – Breitlauch, der schon im Hinspiel zum Topscorer avancierte, traf von jenseits der Dreierlinie. Den deutlich besseren Start in die Partie erwischten die Eisbären, sodass es mit 10:18 in die erste Viertelpause ging. Miller schraubte die Gästeführung mit einem And-one und einem erfolgreichen Freiwurftreffer nach oben. Goodman traf nach einer langen Durststrecke aus der Mitteldistanz und Shahid legte zwei Freiwürfe hinterher. Richmond holte sich den Offensivrebound und erhöhte auf 16:29 (15. Min). Brock Gardner nutzte seine körperliche Überlegenheit im Post gegen Schmitz und versenkte korbnah, musste kurz darauf aber früh mit seinem dritten persönlichen Foul auf die Bank. Nun schienen die HAKRO Merlins aufzuwachen – die Defensive war stabiler und Neuzugang John erarbeitete sich unter dem Brett die nächsten Punkte. Steven Esterkamp zog seine erste Auszeit beim Spielstand 21:29. Das letzte Wort in der ersten Halbzeit hatte Vinnie Shahid, der bei noch drei Sekunden Restspielzeit den Dreier nahm. Mit ertönen der Sirene rauschte das Leder durch die Reuse, sodass es mit einem 33:34 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Anthony Gaines und glich an der Freiwurflinie aus, doch Adrian Breitlauch antwortete postwendend zunächst zwei- dann dreifach. Die intensive Defensivarbeit der Eisbären hatte die Konsequenz, dass bereits nach dreieinhalb gespielten Minuten die Teamfoulgrenze erreicht war, was Theo John mit vier Freiwurftreffern bestrafte. Anthony Gaines war es dann der die Arena Hohenlohe zum Beben brachte, indem er sich den Steal schnappte und den Ball durch den Ring stopfte – gleichbedeutend mit der ersten Merlins-Führung der Partie (44:43, 25. Min.). Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und konterten mit zwei schnellen Dreiern durch Miller und Carter, wonach Coach McCray mit einem Timeout reagierte. Mit einem Zwischenstand von 52:62 ging es in den letzten Spielabschnitt. Vinnie Shahid eröffnete das vierte Viertel von der Freiwurflinie, doch Miller konterte nach wenigen Sekunden. Nils Schmitz erhöhte per And-One auf elf Punkte. Dieser beging anschließend ein unsportliches Foul an Merlins-Big-Man de Oliviera und musste mit vier Fouls auf die Bank. Tyreese Blunt war danach von Coast-to-Coast unterwegs und stellte per sehenswertem Korbleger auf 59:67 (34. Min). Doch erneut fand Bremerhaven Antworten, sodass McCray seine nächste Auszeit nahm. Aus dieser kamen die Crailsheimer erfolgreich durch ein And-One von Shahid zurück auf das Parkett. Rissettos Freiwürfe beantwortete Blunt per Dreier und die hitzige Atmosphäre sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen war zu spüren. Die Crailsheimer Angriffe wurden nun meist per Foul gestoppt – dies nutzte Keppeler, der zweieinhalb Minuten vor Spielende auf sechs Zähler Rückstand stellte. Richmond verlegte für die Bremer beide Freiwürfe und im Gegenzug kämpfte sich Gardner durch die Abwehr und verkürzte auf 73:77 – Auszeit Eisbären. Eine starke Defensivaktion krönte Tyreese Blunt mit einem Fastbreak, doch Rissetto stellte an der Freiwurflinie wieder auf eine Drei-Punkte-Führung. Shahids Dreier-Versuch zum Ausgleich prallte nur an den Ring und Miller versenkte an der Freiwurflinie eiskalt zum 75:80. Die letzte Minute war geprägt von Spielunterbrechungen und Fouls, sodass die Bremerhavener das Duell mit 79:84 über die Zeit brachten.

09.02.2025 16:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 92:75

Mit dem 92:75 gegen die Artland Dragons bleiben die GIESSEN 46ers auch im fünften ProA-Spiel in Folge ungeschlagen.

Von Beginn an machten die Gastgeber deutlich, warum sie auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Mit zwei schnellen Distanztreffern setzten die 46ers ein frühes Ausrufezeichen. Auf Seiten der Dragons hielt zunächst Lamont West dagegen, der die ersten sieben Punkte für sein Team erzielte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Dragons besser in die Partie und konnten das erste Viertel mit 27:21 noch offen gestalten. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams Probleme, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen vergebenen Würfen. In dieser Phase sorgte Buzz Anthony mit einem wilden Dreier am Ende der Wurfuhr für ein Highlight (35:29). Doch anstatt weiter zu verkürzen, mussten die Dragons einen kleinen Lauf der Gießener gegen Ende des Viertels hinnehmen, die sich bis zur Halbzeitpause auf 46:33 absetzen konnten. Mit 19:12 ging das zweite Viertel klar an die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die 46ers den besseren Start und überrollten die Dragons mit einem 11:2-Run. Die Gäste fanden keine Mittel mehr gegen das schnelle Offensivspiel der Gießener und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. Besonders innerhalb der Zone trafen die Gastgeber hochprozentig und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Mit einem deutlichen 30:13 im dritten Viertel sorgte Gießen früh für die Vorentscheidung – So ging es mit einem 76:46 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Dragons, das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten. Nikos Chouchoumis (21 Punkte, 4 Assists) übernahm nun vermehrt Verantwortung und traf einige sehenswerte Würfe. Die Dragons gewannen das Schlussviertel deutlich mit 16:29, dennoch reichte es nicht mehr, um Gießen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende stand ein 92:75 auf der Anzeigetafel.

09.02.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 101:107

Nach 27 Punkten Rückstand: Phoenix schlittert hauchdünn am Comeback-Erfolg gegen Trier vorbei.

Mit der Rückkehr von Jordan Roland verfügten die Gladiatoren über einen weiteren wichtigen Spieler in ihren Reihen und starteten stark in die Partie. Dank hohem Tempo und starken Wurfquoten entwickelte sich ein ansehnliches Offensivspektakel, in dem die Hagener in den ersten Minuten gut mithielten. Erst in den letzten Angriffen des ersten Viertels kamen die Gladiatoren so richtig in Fahrt und sicherten sich nach dem ersten Spielabschnitt eine 32:23 Führung. Im zweiten Viertel machten die Gladiatoren da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten und trafen nahezu aus allen Lagen. Jordan Roland überzeugte mit einem extrem heißen Händchen aus der Distanz und auch Marten Linßen war unter dem Korb der Hagener nicht zu stoppen. Dazu stand Trier defensiv stabil, zwang Hagen immer wieder zu Turnovern und sicherte sich teilweise gleich mehrere Chancen nach offensiven Rebounds. So erhöhte Trier die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 64:45.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Hagener ihr Spielsystem gänzlich um, nahmen etwas Tempo aus ihrem Spiel und sorgten so für Verwirrung im Trierer Offensivspiel. Zwar fanden die Gladiatoren weiterhin gute Lösungen und erhöhten ihre Führung zwischenzeitlich auf 27 Punkte, doch schon in der zweiten Hälfte des dritten Viertels kamen die Hagener selbst immer besser in die Partie. Mit deutlich erhöhten Wurfquoten von außen auf Seiten von Phoenix und deutlich gesunkenen Quoten bei den Gladiatoren gelang es den Feuervögeln den Rückstand immer weiter zu verkürzen. Zum Ende des dritten Viertels führten die Moselstädter jedoch noch deutlich mit 88:73. Im letzten Viertel zeigten die Hagener dann eindrucksvoll, dass ein Basketballspiel auch bei hohem Rückstand noch nicht verloren ist und zwangen die Gladiatoren mit ihrer aggressiven Defensive immer wieder zu Fehlern. Offensiv traf man nun ähnlich stark wie die Trierer in der ersten Hälfte und so verkürzte Phoenix den Rückstand immer weiter. Während die Gladiatoren zeitweise wieder gute Würfe herausspielten, diese aber nicht versenken konnten, hatten die Hagener die Partie zweieinhalb Minuten vor Ende beim Spielstand von 97:96 wieder völlig offen gestaltet. Trotz der beeindruckenden Aufholjagd der Gastgeber spielten die Gladiatoren die Zeit clever herunter und Behnam Yakhchali und Marcus Graves entscheiden mit einem starken Dreier und getroffenen Freiwürfen nach taktischen Fouls der Hagener die Partie zugunsten der VET-CONCEPT Gladiators Trier, die auch das zweite Spiel des Wochenendes mit 107:101 für sich entscheiden.

09.02.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Nürnberg Falcons BC 94:62

Science City Jena schlägt Nürnberg mit 94:62 und feiert deutlichen Sieg

Während sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unter Jenas Arena-Publikum gemischt hatte, erlebten die Zuschauer ein zunächst ausgeglichenes Duell, das beim Stand von 26:21 in die erste Viertelpause ging. Deutlicher wurde es im Verlauf des zweiten Abschnitts, nachdem Science City infolge eines 13:0-Laufs bis auf 44:23 (15., Chris Carter) enteilen konnte und bis zur Halbzeitpause die Partie praktisch entschied. Das Harmsen-Team hatte erneut früh Fakten geschaffen, sich einen komfortablen Vorsprung erspielt und Nürnberg auf 55:29 distanziert.

Obwohl sich die Falcons im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrten, konservierten die Hausherren ihre Führung nach dem Start in die zweite Hälfte. Entsprechend klare Verhältnisse herrschten sowohl auf dem Parkett als auch im Boxscore der Partie. Zwei schöne Aktionen von Lorenz Bank zum Abschluss des dritten Viertels ließen die Saalestädter letztendlich mit einem klaren 75:48-Vorsprung in die letzten zehn Minuten starten. Wie schon in den zurückliegenden Wochen blieb Science City Jena trotz der bereits geklärten Rollenverteilung beider Teams auch weiterhin auf dem Gaspedal und zog das Tempo mit einem 11:0-Lauf zum 86:53 (35., Lorenz Bank, 3er) noch einmal kurzzeitig an.

09.02.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans 87:95

Den Dresden Titans gelingt im Rahmen des Doppelspieltags in der BAREMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Giants aus Düsseldorf der zweite Sieg. Besonders eine starke erste Halbzeit sorgte am Ende für den 87:95 Sieg der „Elbriesen“.

Das Spiel begann gut für die Giants, und spektakulär: mit einem Dunk von Emil Marshall nach einem Pass von Kayne gingen die Giants in Führung und konnten sich zunächst auch leicht absetzen. In der Folge machte vor allem die Düsseldorfer Defensive Probleme. Dresden nutzte das konsequent aus und erzielte viele einfache Punkte durch effektives Pick-and-Roll-Spiel. Die Giants kämpften mit einer schlechten Wurfquote und lagen am Ende des Viertels mit 14:29 zurück. Und im zweiten Viertel rollte die Titans-Offensive mit Sebastian Heck und Pablo Bertone weiter, sodass die Giants beim Stand von 16:35 schnell zur zweiten Auszeit auf der Bank saßen. Doch auch in dieser fanden sie kein Mittel Spieler wie Koen Sapwell zu stoppen, der trotz Foul seinen Korbleger verwandelte. Danach setzten auch die Gastgeber wieder offensive Akzente und konnten den Rückstand so konstant halten, trotz dass Kirchner mit der Sirene auf 31:49 stellte.

Die Giants kamen aggressiver aus der Kabine, aber Dresden punktete weiterhin zuverlässig. Mitte des Viertels verbesserte sich die Abwehr der Giants, und sie verkürzten den Rückstand auf 11 Punkte (50:61). Trotz anhaltender Probleme mit der Wurfquote gewannen die Giants das Viertel und gingen mit einem 60:71-Rückstand ins letzte Viertel. So kam wieder Spannung auf, die noch größer wurde, als die Giants mit einem Dreier in den Schlussabschnitt startetet. Kapitän Heck antwortete nur mit zwei Zählern, aber Daniel Kirchner legte vom Perimeter nach. Kupke und Bertone sorgten mit jeweils zwei Punkten wieder für eine 13 Punkte-Führung und die Auszeit von Düsseldorf. Offensiv bekleckerten sich nun beide Mannschaften nicht mehr mit Ruhm. Düsseldorf kam allerdings durch einen Dreier auf 84:88 heran, den aber Bertone auf der anderen Seite egalisieren konnte. So setzte sich Dresden am Ende mit 87:95 durch.

09.02.2025 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Guardians Koblenz 76:67

EPG Guardians Koblenz verlieren packenden Krimi in Tübingen mit 76:67 (49:40).

Der Gastgeber kam offensiv nicht gut ins Spiel, was auch daran lag, dass der zuletzt so starke Idowu unter dem Korb zunächst nicht zur Entfaltung kam. So nahm Kapitän Till Jönke das Heft in die Hand und erzielte nach einem unsportlichen Foul von Taurus Cockfield Jr die ersten Tübinger Punkte zum 2:2, um eine Minute später Moreaux mustergültig zum 4:2-Zwischenstand in Szene zu setzen. Idowu ließ sich davon direkt anstecken und brachte sich mit zwei erfolgreichen Dreiern selbst ins Spiel, Spielstand 12:7 für die Schwaben. Die Gäste aus Koblenz gingen nach einem „Vier-Punkte-Spiel“ nach Foul beim Dreier von David Böhm in der sechsten Minute mit 14:16 in Führung. Nach einem weiteren Dreier von Kasey Draper für Koblenz zum 23:20 in Minute acht hatte Coach Reinboth genug gesehen und nahm eine Auszeit, um die Defense zu sortieren. Die Gäste hatten nun allerdings viel Selbstvertrauen getankt und trafen auch schwierige Würfe, wohingegen bei den Hausherren einiges nicht durch die Reuse ging. Die Konsequenz war ein 24:27 zur ersten Viertelpause. In den ersten Minuten des zweiten Viertels gelangen den Tübingern viele einfache Punkte, weshalb sie nicht nur den Ausgleich erzielen, sondern sich auch die Führung erspielen konnten. Das Offensivspiel der Guardians war von zu vielen Ungenauigkeiten geprägt und in der Defensive machte man es den Hausherren gerade von der Dreipunktelinie oft zu leicht, da auf den ballführenden Spieler zu wenig Druck ausgeübt wurde und dieser nahezu unbedrängt zum Abschluss kommen konnte. Die erste Hälfte endete 49:40.

Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich offensiv wieder zäh auf Tübinger Seite und sollte sich praktisch durch das gesamte Viertel durchziehen. Ganze drei Minuten dauerte es, bis Idowu die ersten Punkte zum 51:45 erzielen konnte. Da die Tübinger Verteidigung allerdings besser stand als im ersten Viertel, war der Schaden überschaubar. Auf beiden Seiten war Zählbares in dieser Phase Mangelware. Vergebene Dreier, technische Fehler oder auch ein Dunking von Moses Pölking, der wieder aus dem Korb sprang. Für Freunde des gepflegten Offensiv-Spektakels war Magerkost angesagt. Erst Cockfield Jr beendete die zweiminütige Flaute mit einer feinen Einzelleistung zum 47:51 in Minute 25. Beim Stand von 51:49 gut zwei Minuten vor der nächsten Pause hatte Coach Reinboth dann genug gesehen und nahm eine Auszeit, um dieses Mal die Offensive neu einzustellen. Nach dieser Auszeit erzielten die Schwaben dann in 50 Sekunden doppelt so viele Punkte wie zuvor in fast acht Minuten – nämlich deren vier durch Overton und Jay Nagle. Als Neuzugang Overton in der 29. Minute sogar zwei Freiwürfe zum 57:49 traf, schien der Bann gebrochen. Mit einem 58:51-Zwischenstand ging es ins letzte Viertel. Dominique Johnson erwischte einen Traumstart in das Schlussviertel. Innerhalb weniger Minuten punktete er gleich siebenfach und trug somit entscheidend dazu bei, dass die Guardians nach einem getroffenen Dreier von Kasey Draper in Führung gingen. Erneut zwang man die Hausherren in eine Auszeit, aus der sie erneut erstarkt hervorhingen. Schlussendlich war es das Spielglück, das den Guardians in ihren Abschlüssen fehlte, um den ersten Saisonsieg im neuen Jahr feiern zu können. Die entscheidenden Dreier sprangen vom Rand des Korbes in die Arme der besser positionierten Tübinger. Das Spiel endete 76:67.

09.02.2025 17:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 112:109

Am Sonntag, den 09. Februar 2025, erlebten die Fans in der Rundsporthalle Bochum ein Basketball-Spektakel der Extraklasse. Im Rahmen des 23. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro A setzten sich die VfL SparkassenStars Bochum nach einer spannenden Overtime mit 112:109 gegen den BBC Bayreuth durch.

Die Gäste aus Bayreuth erwischten den besseren Start und dominierten das erste Viertel mit einer beeindruckenden Dreierquote von 67 %. Besonders KeVaughn Allen und Callum Baker sorgten für einen frühen Vorsprung. Trotz eines Dreiers von Keith Braxton lagen die SparkassenStars nach zehn Minuten mit sieben Punkten zurück. Bayreuth baute den Vorsprung zunächst weiter aus, doch die SparkassenStars fanden allmählich ins Spiel. Niklas Geske und Peter Kalthoff führten die Aufholjagd an, sodass die Bochumer bis zur Halbzeitpause auf 49:52 verkürzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel drehte Bochum auf. Mit einer verbesserten Dreierquote und starkem Teamplay übernahmen sie die Kontrolle über das Spiel. Das dritte Viertel ging klar an die Hausherren, die sich eine knappe Führung erspielten. Im Schlussviertel schien Bochum zunächst alles im Griff zu haben und führte zwischenzeitlich mit zwölf Punkten. Doch Bayreuth kämpfte sich zurück ins Spiel, angeführt von Demarcus Demonia und Callum Baker. Letzterer verwandelte drei Freiwürfe wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich (98:98), womit eine Verlängerung erzwungen wurde. In der Overtime behielten die SparkassenStars trotz hoher Intensität die Nerven. Keith Braxton und Jonas Grof sorgten für wichtige Punkte, während Bayreuths Demonia nach seinem fünften Foul ausschied. Ein Freiwurf von Braxton besiegelte schließlich den hart erkämpften Sieg für Bochum.

09.02.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 85:79

Im zweiten Spiel des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga konnten sich die Bozic Knights am Sonntagabend in der heimischen Sporthalle Stadtmitte mit 85:79 gegen den letztjährigen Meister aus Karlsruhe durchsetzen.

Der Start in die Partie verlief verheißungsvoll. Die Knights sprühten vor Energie und kämpften um jeden Ball. Routinier und Kapitän Demetrius Ward war sofort heiß und sorgte mit seinem dritten Dreier des Abends für die knappe 18:16 Führung im ersten Viertel, die Cameron Henry mit vier weiteren Punkten zum Zwischenstand von 22:19 nach den ersten zehn Minuten ausbauen konnte. Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Ritter das Spielgeschehen. Der Gast aus Karlsruhe kam mit der schnellen Spielweise nur phasenweise zurecht und so lief der Ball flüssig durch die Offensivreihe der Knights. 30 Punkte in Abschnitt zwei standen für die Ritter zu Buche und damit einhergehend die 52:43 Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es über zwei Minuten bis zum ersten Korb. Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zum Low-Scoring-Game, war aber weiterhin voller Intensität. Kurz vor Mitte des dritten Viertels setzten sich die Knights auf über zehn Punkte ab, litten aber inzwischen unter einer hohen Foulbelastung ihrer kleinen Rotation. Diesen Umstand nutzten die LIONS, um erneut zu verkürzen. Das Momentum lag plötzlich bei den Gästen, die wieder in Schlagdistanz kamen. Aber wie kurz vor Ende der ersten Hälfte waren es erneut die letzten Aktionen des Spielabschnitts, die den Hausherren etwas Luft verschafften. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 68:61. Der Karlsruher Rückstand war somit durchaus aufholbar. Jedoch machten sich die Badener nun selbst das Leben schwer, indem sie sich innerhalb kürzester Zeit fünf Teamfouls einhandelten und damit ein klares Handicap in der Defense hatten. Die Hausherren profitierten davon und hielten ihren Vorsprung lange konstant, bis ein Neun-Punkte-Lauf Karlsruhes zum 79:76 bei noch genau zwei verbleibenden Spielminuten doch noch eine echte Crunchtime einläutete. Die Knights verfügten allerdings über die nötige Cleverness, um ihre Führung erfolgreich bis zur Schlusssirene zu verteidigen

09.02.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RASTA Vechta II 89:78

Beim Playoff-Kandidaten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unterlag RASTA Vechta II am 23. Spieltag mit 89:78.

Ein Dreier von Vechtas Philipp Carr brachte die ersten Punkte der Partie (1. Minute) und noch einmal im Verlauf des 1. Viertels ging RASTA II in Führung. Beim Dreier von Justin Onyejiaka zum 11:11 (5.) war der Jubel auf der Gästebank groß, verstummte jedoch in den nächsten Minuten. Die Uni Baskets legten einen 8:0-Lauf aufs Feld – Auszeit RASTA II (7.). Aus der heraus machte dann Jonathan Klussmann sieben Punkte in Serie zum 19:18 (9.). Beide Teams hatten in den ersten zehn Minuten mehr schlecht als recht von außen getroffen, während Vechta schon sieben Offensiv-Rebounds abgegeben, zur Pause aber noch erträglich zurücklag – 23:19. Die Gastgeber erspielten sich über guten Ballvortrag und schnelle Abschlüsse zahlreiche offene Dreier. Allein er fiel einfach lange nicht (1 von 13 nach 15 Minuten). So blieb der Gast bis zum 30:29 in der Mitte des zweiten Abschnitts dran. Bo Hodges brach dann den Dreier-Bann. Ein Aufschrei der Erleichterung ging durch die Reihen der mitleidenden Fans in der Halle Berg Fidel, der in Begeisterung mündete, als Sigu Jawara gleich zwei Distanztreffer zum 45:37 nachlegte. Den zweiten hatte Jasper Günther exzellent aufgelegt. Mit ihrer weiter guten Reboundarbeit – 27:13 zur Pause – halfen sich die Münsteraner selbst enorm. Jonas Weitzel hielt den 8-Punkte-Vorsprung zur Pause über Freiwürfe (47:39).
Ein wunderschöner Fade-Away-Jumper von Philipp Carr bedeutete gleich nach der großen Pause das 47:41. RASTA II wollte dran bleiben, schaffte es jetzt aber nicht mehr. Die Uni Baskets Münster legten einen Zwischenspurt hin: neun Punkte in nicht einmal zwei Minuten zum 56:47 (23.). Ein Dunk von Adam Touray zum 60:45 veranlasste Hendrik Gruhn nun zu einer weiteren Auszeit (25.). Als Vechta den Rückstand wieder auf „minus elf“ gedrückt hatte, bot sich die Chancen, das Defizit sogar ins einstellige zu bringen. Doch Münster war wieder präsent, zog auf 67:51 weg (29.). RASTA II traf im 3. Viertel nicht einen von neun Dreiern, 7:14 Rebounds verdeutlichten die physische Unterlegenheit. Auf 76:59 rückten die Münsteraner zur höchsten Führung der Partie davon. Im Gefühl des sicheren Siegs ließ man Vechta bis zum House-Dreier über nachlässige Defensivarbeit noch mal ins Spiel (77:69, 26.). Von der Linie machten aber der einmal mehr vorbildlich ackernde Bo Hodges und Sigu Jawara den Sack zu gegen einen Gegner, der bis in die Schlussminuten nie aufsteckte.

 

Foto: Silas Kuhn