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Vorberichte ProB Nord // 15. Spieltag

17.01.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 86:80

Im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord haben die SBB Baskets am Freitagabend mit 86:80 bei den Bayer Giants Leverkusen verloren.

In der Anfangsphase der Paarung gaben zunächst die Hausherren den Ton an. Die Farbenstädter zogen mit ihrem mannschaftsdienlichen Spiel den Gästen aus Sachsen-Anhalt den Zahn. Die erste recht deutliche Führung der Partie gehörte den „Giganten“, welche sich mit einem 11:0-„Run“ in der sechsten Spielminute mit zehn Zählern (20:10) absetzen konnten. Wolmirstedt hatte in der Defensive keine Antwort auf das gnadenlos effiziente Spiel des ProB-Meisters von 2019, welcher nach zehn absolvierten Minuten mit 29:18 führte.  Zum Start des zweiten Durchgangs gelang es den SBB Baskets an Boden gutzumachen. Die Wolmirstedter Korbjäger forcierten „Eins-gegen-Eins“-Situationen und kamen so immer wieder zu Zählern. Vor allem Routinier Martin Bogdanov war für die Gäste ein wichtiger Anker im Offensivspiel. Der Point Guard ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bewies seine berühmt berüchtigte Wurfstärke. Nach 13 absolvierten Minuten schrumpfte der Leverkusener Vorsprung auf sechs Punkte (31:25). Doch Leverkusen gelang einmal mehr der Turnaround und der 14-malige Deutsche Meister konterte. Zähler um Zähler setzten sich die Farbenstädter ab, es war schwer für die Auswärtsmannschaft Schritt zu halten (36:26 – 15. Spielminute). In der Folge änderte sich wenig an der Überlegenheit der „Riesen“, welche die Partie souverän kontrollierten. Beim Halbzeitstand von 46:36 ging es in die Kabine.

Nach der Pause war das Spiel geprägt von einer großen Zahl an Unterbrechungen. Immer wieder sorgten Foulpfiffe oder Bälle, welche im Aus landeten, dafür, dass beide Teams Probleme hatten ihren Angriffsrhythmus zu finden. Dies kam zunächst eher den Wolmirstedtern entgegen, welche an die Giants herankamen (50:45 – 25. Spielminute). Die Ostdeutschen gestalteten das Geschehen auf dem Feld eng, doch wie bereits in der Hälfte zuvor gelang den Giants der Return. Aufgrund eines 9:0-„Laufs“ lagen die Rheinländer mit 66:53 in Front (28. Spielminute). Ihren 13-Punkte-Vorsprung verteidigten die „Giganten“ zum Ende des dritten Abschnitts (72:59). In der vierten und letzten Periode wurde es noch einmal spannend. Die Baskets bewiesen ihre Qualität und Wolmirstedts Headcoach Eiko Potthast hatte anscheinend in der Viertelansprache genau die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet. Vor allem Fabien Kondo und Derreck Brooks übernahmen Verantwortung und brachten ihr Team auf vier Punkte heran (72:68 – 34. Spielminute). Die Begegnung drohte augenscheinlich zu kippen, aber die großen Nehmerqualitäten der Gastgeber zeigte sich einmal in dieser schwierigen Phase. Leverkusens Trio Brach-Kahl-Nicholas konterte und verteidigte die Führung. Knapp eine Minute vor dem Ende traf Luca Kahl einen ganz wichtigen Dreipunktewurf zum 83:74. Das Spiel war entschieden. Am Ende konnte SBB zwar noch etwas herankommen, aber der 86:80-Heimerfolg der Giants konnten sie nicht mehr verhindern.

18.01.2025 14:00 Uhr // Seawolves Academy vs. ETB Miners 67:82

Das vorverlegte Spiel in Rostock, und damit der 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, ist mit einem 67:82 in den Büchern der Saison 2024/25 festgehalten.

Nach 47 Sekunden im ersten Viertel erzielte Nicolas Buchholz den ersten Dreier für die Seawolves Academy und legte anschließend einen Korbleger zum 5:2 nach. Doch der Essener US-Amerikaner Isaiah Sanders glich nach einem Assist von Dzemal Selimovic ebenfalls mit einem Dreier zum 5:5 aus. Anschließend traf der Rostocker Darren Aidenojie ebenfalls für drei Punkte, woraufhin Niclas Sperber ebenfalls von außen traf und nach 1:44 Minuten erneut zum 8:8 Ausgleich. Neben Brian Dawson und Samuel Mpacko konnten auch Ole Bongartz und Benjamin Uzoma Punkte für die Miners verbuchen. Dennoch endete das erste Viertel aufgrund der Treffer von Lopez Dittert und Mika Freitag mit einem Unentschieden (18:18). Ähnlich ausgeglichen verlief das zweite Viertel. Mika Freitag eröffnete das Viertel für Rostock mit einem Dreier, und Svante Schmundt erhöhte ebenfalls per Dreier zum 28:20. Doch dann läutete Brian Dawson die Aufholjagd der Miners ein. Über Dreier von Tim Schneider und Niclas Sperber sowie Aktionen in der Zone von Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic zauberten die Miners einen 13:0-Run auf den BBL-Boden. Zum Ende des zweiten Viertels machten die Rostocker jedoch trotz der guten Essener Defensivarbeit klar, dass sie weiter mithalten wollten. So ging es mit einem 34:36 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Der bereits im ersten Viertel mit zwei Fouls belastete Isaiah Sanders zeigte gleich zu Beginn, dass die Miners sich nicht mehr auf ein Punktepingpong einlassen wollten. Doch die Academy hielt mit Punkten von Lopez Dittert, Mika Freitag und Toni Nickel dagegen. Nachdem Clint Hamann den 48:48-Ausgleich für die Seawolves erzielte, fasste sich Dion Braimoh ein Herz und legte in der 28. Spielminute einen Dreier ins Gastgebernetz – ohne den Ring zu berühren. Die letzten 40 Sekunden dieses Viertels gehörten offensiv Brian Dawson, der die Miners per Dreier und Korbleger mit 55:61 in Führung brachte. Die letzten zehn Spielminuten zeigten dann genau das, was sich die ETB Miners für diese Partie vorgenommen hatten. Die Punkte wurden über Selimovic, Sanders, Dawson und Sperber generiert, während die Seawolves nur noch zwölf Zähler im letzten Viertel erzielten. Das Endergebnis lautete 67:82.

18.01.2025 16:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters 87:97

Vor 1.225 Zuschauern in der Sparkassen Arena Bernau musste sich LOK Bernau am Samstag den TSV Neustadt temps Shooters geschlagen geben.

Den Jump Ball gewannen die Gastgeber, die ersten Punkte erzielte aber Shooters Kapitän Kwilu nach 45 Sekunden. Wenig später traf Abu Kameric einen Dreier für die Gastgeber und das Spiel blieb bis zum 7:6 in der vierten Minute eine ausgeglichene Partie. Im Anschluss gelang dem Tabellenletzten ein 0:7 Lauf und zum ersten Mal setzte sich ein Team ein wenig ab. Mit ein wenig mehr Konzentration im Abschluss hätte diese Führung deutlich ausgebaut werden können, allerdings schien der Korb bei einfachen Layups teilweise wie vernagelt und so konnte Bernau mit einem Layup in der letzten Sekunde auf 19:24 verkürzen. Im zweiten Viertel startete Bernau mit einem 6:0-Lauf, kam bis auf einen Punkt heran und schien das Momentum zu drehen. Doch eine Auszeit von Neustadt brachte die Gäste wieder in Schwung. Mit einem energischen Lauf bauten sie ihre Führung auf bis zu 13 Punkte aus. Die Turnover-Statistik (6:1 für Neustadt) zeigte, wo es bei Bernau hakte. Zur Halbzeit stand es 42:52.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Führung bis zum 52:60 in der 24. Minute halten, danach lud man die Gastgeber allerdings durch einige unerklärliche Ballverluste und Fehlwürfe dazu ein, den Rückstand zu verkürzen. In der 26. Minute war es der US-Amerikaner Dawkins, der das Spiel zum 60:60 ausgleichen konnte. Doch Shooters Akteur Leif Zentgraf, der wichtige Akzente von der Bank setzte, antwortete direkt im Gegenzug und der Tabellenletzte konnte das Viertel mit 64:68 beenden. Im vierten Viertel drehte Neustadt erneut auf, baute die Führung auf zwölf Punkte aus und ließ Bernau nur noch kurzzeitig auf sechs Punkte herankommen. In den letzten Minuten fehlte LOK das Wurfglück und die Energie, um das Spiel noch zu drehen. Neustadt siegte mit 87:97.
18.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 62:76
SC Rist feiert in Schwelm seinen bisher höchsten Auswärtssieg.
Während die Wedeler die Baskets mit ihrer Aggressivität überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen, produzierten die Blau-Gelben Ballverluste, schlechte Würfe am Stück und erlaubten den Gästen immer wieder einfache Punkte. Nach wenigen Minuten dann der nächste Schreck. Kapitän Chris Frazier fasste sich ans Bein und wurde ausgewechselt. Er verschwand mit dem Physiotherapeuten Namir Cesko vom MediFit in der Kabine. Das Spiel war jedoch für ihn beendet. Das erste Viertel endete mit 17:30 für Wedel. Auch im zweiten Viertel änderte sich nicht viel. Immer wieder kam Wedel zu einfachen Punkten, zwang die Baskets zu vielen schlechten Würfen. Keine Lösung in Sicht, so dass es am Ende der ersten Halbzeit 34:53 stand. Das dritte Viertel bot nun mehrfach die Chance für Schwelm selbst diesen hohen Rückstand aufzuholen. Wedel hatte offensiv den Faden verloren, hatte reihenweise erfolglose Angriffe, doch die Baskets nutzten dies nicht wirklich, kamen weiterhin zu schlechten Entscheiden. Dennoch konnten sie neun Punkte aufholen. Mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung ging es dann für Wedel ins Schlussviertel. Wedel fing sich wieder ein wenig und es war ein Viertel auf Augenhöhe. Am Ende verlieren die EN Baskets gegen ein starkes Wedeler Team mit 62:76.
18.01.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Iserlohn Kangaroos 100:50

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

18.01.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 79:75

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten sich die TKS 49ers in einem Spiel auf Augenhöhe mit den Itzehoe Eagles zum Schluss nicht durchsetzen und verloren mit 79:75 (41:36).

Die 49ers erwischten einen katastrophalen Start in die Partie. Bereits nach fünf Minuten stand es 17:7 für die Eagles, die im ersten Viertel defensiv und offensiv klar dominieren konnten. Das erste Viertel ging mit 25:11 deutlich an die Gastgeber. Die Körpersprache und der Wille der Gäste ließen in den ersten zehn Minuten zu wünschen übrig. Doch in den zweiten 10 Minuten zeigten die 49ers ein anderes Gesicht. Mit einem 13:0-Lauf kämpften sie sich zurück in die Partie und konnten den Rückstand von 20 Punkten bis zur Halbzeit auf nur fünf Zähler verkürzen (41:36).

Auch nach der Pause drehten die Gäste weiter auf. Im dritten Viertel war es vor allem Filip Kamenov, der mit starken Aktionen sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzte. Die 49ers führten daraufhin mit 60:61 und schienen das Spiel nun unter Kontrolle zu haben. Im finalen Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften zeigten enorme Energie, aber es waren letztlich die Eagles, die in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten. Eine Minute vor Schluss setzten sich die Gastgeber mit sechs Punkten ab und ließen die 49ers trotz aller Bemühungen nicht mehr herankommen. Am Ende mussten sich die 49ers mit 75:79 geschlagen geben.

19.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000 82:87

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

 

Foto: Itzehoe Eagles

Nachberichte ProA // 19. Spieltag

17.01.2025 19:00 Uhr // Dresden Titans vs. GIESSEN 46ers 78:86

Zum 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlieren die Dresden Titans erstmals seit November auf heimischem Parkett mit 78:86 gegen die GIESSEN 46ers.

Den Startschuss gab Gießens Kyle Castlin mit einem getroffenen Sprungwurf. Lukas Zerner gab auf der anderen Seite allerdings direkt die passende Antwort. Erstmals in Führung gebracht wurden die Titans von Koen Sapwell, der mit einem persönlichen 5:0-Lauf auf 8:6 stellte. Die Gäste holten aber mit einem 0:8-Run auf und schickten Dresden nach Führungswechsel in die Timeout. Die Hessen trafen allerdings munter weiter und erhöhten zur Pause auf 16:26. Aus der Mitteldistanz hatte Daniel Kirchner den ersten Korberfolg der zweiten Periode. Danach lief Wes Dreamer heiß und verkürzte durch zwei Treffer vom Perimeter. Das gab den Startschuss zur Dresdner Aufholjagd, die „Elbflorenz“ auf 36:37 heranbrachte. Gießen legte allerdings nochmal einen Schlussspurt ein und nahm eine 38:43-Führung mit in die Pause.

Zum Start der zweiten Hälfte klaute Daniel Kirchner seinem Gegner gleich zweimal den Ball. Einmal vollendete Koen Sapwell den folgenden Angriff von außen und einmal war es die Nummer vier der Titans selbst mit einem schnellen Zug zum Korb. Mit einem Korbleger glich dann Kapitän Heck das Spiel aus, wobei er gefoult wurde und den Bonusfreiwurf zum 46:45 verwandelte. Von nun an wechselte die Führung beinahe mit jedem Angriff. In die letzte Viertelpause gingen aber die Gäste mit der Nase vorn, da Krajcovic mit Ablauf der Uhr zum 57:59 netzte. Pablo Bertone glich allerdings direkt aus. Die 46ers ließen das nicht lang auf sich sitzen und legten mit fünf Punkten nach. Die Titans kämpften sich mit noch sieben Minuten auf der Uhr aber wieder auf 65:66 heran. Gießen-Coach Frenki Ignjatovic zog allerdings eine wirksame Auszeit und entfloh mit seinem Team wieder auf neun Zähler. Kirchner und Sapwell bewiesen, dass dieses Spiel noch lange nicht vorbei war, und antworteten mit einem Dreier und einem erfolgreichen Drive. Doch den Jungs von Fabian Strauß gelang es nicht mehr das Ruder komplett herumzureißen und Dresden verlor mit 78:86.

18.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:80

Im zweiten NRW-Derby mussten sich die ART Giants Düsseldorf gegen die Sparkassenstars Bochum mit 75:80 (41:48) geschlagen geben.

Die Giants starteten vielversprechend mit einem Dreier von Emil Marshall, aber dann schlichen sich Nervosität und Unsicherheiten ins Spiel der Rheinländer ein. Die Wurfquote zu Beginn war alles andere als berauschend, was die Düsseldorfer ins Hintertreffen brachte. Zwar zeigten beide Teams eine engagierte Verteidigung, doch die Giants hatten Probleme, Bochums Backdoorpässe zu unterbinden. Nach sechs Minuten sah sich Coach „Cha Cha“ Zazai beim Stand von 9:14 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte nicht den erhofften Umschwung – Bochum punktete weiterhin zu leicht, und das erste Viertel endete mit einem 18:27-Rückstand für die Giants. Es lief erstmal auch weiter wie am Schnürchen für die Bochumer. Durch einen Treffer aus der Mitteldistanz von Keith Braxton konnten die SparkassenStars ihre Führung auf 15 Punkte ausbauen (19:34). Danach kamen die Giants aber besser ins Spiel. Durch einen Dreier mit dem Buzzer durch Felix Edwardsson konnten die Düsseldorfer den Rückstand auf 8 Punkte verkürzen. Zur Halbzeit stand es 41:49.

Das Momentum blieb auch im dritten Viertel auf der Seite der Düsseldorfer. Den SparkassenStars unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler, was die Giants ausnutzten und einen 13:0 Lauf starteten. Dadurch gingen sie erstmals in Führung (56:53). Im Gegenzug glich Kapitän Niklas Geske die Partie mit einem wichtigen Dreier wieder aus. Insgesamt blieb die Dreierquote der SparkassenStars aber, wie auch schon in den letzten Spielen, unter den Erwartungen. Vor dem letzten Viertel stand es 58:57 für die Giants. Im letzten Viertel zog Bochum die Zügel in der Verteidigung an. Die Führung wechselte hin und her, wobei die Giants zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Die Schlussphase hatte es in sich: Bochum setzte auf aggressive Verteidigung und häufige Fouls, was die Giants aus dem Konzept brachte. Drei Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 72:68 vorn, was Giants-Coach zu einer Auszeit zwang. Kanye brachte die Düsseldorfer nochmal mit 73:72 in Front, doch Bochum konterte. In den letzten Sekunden fehlte den Giants die Routine in der Crunchtime. Einige Turnover in den letzten Minuten waren der Grund dafür, dass die Giants das Blatt nicht mehr wenden könnten. Am Ende mussten sich die ART Giants Düsseldorf knapp mit 75:80 geschlagen geben.

18.01.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RASTA Vechta II 72:83

Wie schon in der Hinrunde hat RASTA Vechta II auch am Samstagabend gegen die vom Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bedrohten Nürnberg Falcons gewonnen. In der Kia Metropol Arena siegte das Farmteam von Head Coach Hendrik Gruhn mit 72:83.

Die ersten Punkte erzielten die Gäste. Auf das 0:2 durch Justin Onyekejiaka folgten Körbe von Kaya Bayram und Luc van Slooten (0:6). Vechta wirkte fitter, Nürnberg hingegen fahrig und so führten die Gäste nach zweieinhalb Spielminuten mit acht Punkten (0:8). Es dauerte, bis Damian Forrest sein Team erlöste und die ersten Falken-Punkte des Abends erzielte (2:8). Gab Kalscheur legte nach vier Spielminuten von der Linie nach und so konnten die Gastgeber einen Fehlstart in dieses so wichtige Spiel gerade noch so verhindern (4:8). Wenig später gelang dem Team von Ralph Junge gar der Ausgleich zum 8:8, gefolgt vom viel umjubelten 11:8 durch Tim Köpple. Nürnberg war jetzt im Spiel, am Drücker und in der Folgezeit kaum noch zu bremsen (15:8). Den Gästen schien derweil kaum noch etwas zu gelingen und so bauten die Falken ihren Vorsprung nach zehn Spielminuten auf elf Punkte aus (21:10). Hoffnung für die Gäste kam für sie durch ihren ersten Dreier auf: Luke House traf zum 22:15 (12.). Ein weiterer House-Threeball verkürzte den Vechater Rückstand erneut auf sieben Punkte (27:20), gefolgt von einem And-One von Kaya Bayram zum 27:23 (beides 14.). RASTA II hatte die schlechte Phase des 1. Viertels überwunden und kam durch den schon dritten Dreier von Luke House zum Anschluss (27:26, 15.). Von außen lief es nun mehr als rund für Vechta, sogar Center-Talent Linus Ruf traf einen Dreier – der 29:29-Ausgleich (16.). Der super Lauf der Gäste hielt an, Philipp Carr besorgte RASTA II nach einer von Hendrik Gruhn genommenen Auszeit die 31:33-Führung (17.).

Nürnberg begann den zweiten Durchgang aggressiv und engagiert. Gabe Kalscheur scorte zum 36:37-Anschluss und wenig später traf Julius Wolf von außen zum 39:40. Das Spiel nahm nun mehr und mehr an Fahrt auf, jedoch galt das vor allem für Alarmstufe Orange. Angeführt von Phillip Carr erspielten sich die Gäste Mitte des dritten Viertels einen 11 Punkte-Vorsprung (43:54). Auszeit Ralph Junge. Es folgte ein weiterer Vechta-Dreier, ehe Julius Wolf auf 45:57 verkürzen konnte. Die Halle war jetzt da und bejubelte den nächsten Wolf-Korb zum 48:59, ebenso wie Gabe Kalscheurs Pocket-Dreier zum 53:60. Auszeit Vechta. Der Falcons-Express rollte ungebremst weiter und machte erst zur letzten Viertelpause Halt (55:60). Das Schlussviertel musste nun die Entscheidung bringen. Vechta legte vor, Damian Forrest legte nach (57:63). Ein unsportliches Foul an Tom Stoiber ermöglichte den Falken siebeneinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 59:63 zu verkürzen. Gabe Kalscheur netzte wenig später zum 61:65 ein, Damian Forrest traf an der Linie zum 63:65. Nürnberg schöpfte Hoffnung, doch Vechta regierte abgezockt, unaufgeregt und als Team. Luke House machte zwei Minuten vor Schluss den Deckel auf eine Partie, die mit RASTA Vechta II am Ende das bessere Team mit 72:83 für sich entschied.

18.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:100

Nach drei Niederlagen hintereinander konnten die Bozic Knights am vergangenen Samstagabend gegen den BBC Bayreuth beim 100:84 Auswärtserfolg die ersten Punkte in 2025 einfahren.

Die ersten fünf Spielminuten gestalteten sich auf beiden Seiten etwas holprig (11:11). Dann setzten die Ritter zum ersten Lauf an und erhöhten bis zum Ende des Viertels auf 18:33. Doch wie so oft im Basketball hatte diese Führung nur eine kurze Überlebensdauer. Noch vor der Halbzeit egalisierten die Hausherren und übernahmen ihrerseits die Führung (52:49). Ein Kirchheimer 9:2 Schlussspurt bis zur Halbzeit sorgte für den 54:58 Zwischenstand. Beide Head Coaches konnten mit der Verteidigungsarbeit ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein und schienen dies ihren Teams auch deutlich kommuniziert zu haben, denn dem Offensivwirbel auf beiden Seiten wurde ein Ende gesetzt. Kampfbetont und intensiv ging es im dritten Viertel zur Sache. Auf Kirchheimer Seite ging Miryne Thomas nach einem Korbleger mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Eine Sprunggelenksverletzung beendete die Partie frühzeitig für den US-Amerikaner. Der bis dahin mit 16 Punkten sehr dominant auftretende Toni Dorn erhielt früh sein viertes persönliches Foul und musste auf die Bank. Flüssige Angriffe, gut herausgesielte Wurfoptionen und selbstloses Auftreten prägten das Offensivspiel der Knights. Mit insgesamt 24 Assists lieferten die Teckstädter einen absoluten Topwert. Im Schlussabschnitt war es dann häufig Graham, der in kritischen Phasen übernahm und am Ende 9/11 Feldwurfversuche für 22 Punkte verwandelte. Ebenfalls zweistellig punkten konnten, neben Dorn, die beiden Guards Mayer (14) und Norris (10). Am Ende standen zwei ungefährdete Punkte für Kirchheim zu Buche.

18.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 91:77

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen in der Ischelandhalle mit 91:77 verloren.

Die Partie begann mit jeweils zwei Zählern auf beiden Seiten in der ersten Minute. Tim Uhlemann und Jonas Niedermanner trafen für ihre Farben zum 2:2-Zwischenstand. Die Feuervögel waren sofort wach in der Partie. Bohannon erzielte bereits sechs Zähler nach vier Minuten beim Stand von 8:7 für den Gastgeber. Bei noch 6:23 Minuten auf der Uhr kassierte Phoenix-Kapitän Dennis Nawrocki ein unsportliches Foul, Philipp Hecker sorgte mit zwei Freiwürfen für die erste Führung (9:7) der Reinboth-Truppe. Neuzugang Cohn beendete in Minute sieben einen 7:0-Lauf von Phoenix Hagen zum 14:15-Zwischenstand. Hagen spielte sehr schnell, das Spiel war geprägt von vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Die Feuervögel spielten atemberaubend schnell und stellten die Tigers Tübingen immer wieder vor Probleme. Tigers-Kapitän Till Jönke trafen im Anschluss einen Dreier zum 24:23, mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Unterbrechung. Nach zwölf Minuten führten die Harris-Schützlinge mit 27:24. Nach einem 6:0-Lauf für Hagen erzielte Idowu nach 223 Sekunden per Dreier die ersten Punkte für Tübingen zum 27:29. Phoenix Hagen war optisch das deutlich bessere Team, trotzdem war die Partie praktisch ausgeglichen. Die Feuervögel konnten die Fehler der Gäste punktetechnisch nicht besser ausnutzen. Uhlemann sorgte in Minute 17 mit zwei Freiwürfen zum 37:29 für die bisher höchste Führung im Spiel. Marvin Heckel verkürzte mit fünf Punkten in Folge auf 36:37. Auf Hagener Seite spielte sich Kilian Binapfl in den Vordergrund, der beim Stand von 40:38 nach 19 Minuten schon auf neun Zähler kam. Wenig später ging es in die große Pause: Phoenix Hagen führte knapp mit 42:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang mit sieben Zählern in Serie zum 49:40, gespielt waren erst 82 Sekunden. Nach einem 11:0-Lauf nach Wiederanpfiff zum 53:40 nahm Reinboth bei noch 7:51 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit. Zu viel konnte dem 42-Jährigen nicht gefallen. Cohn gelang in Minute 23 aus der Distanz die ersten Punkte zum 43:53 für die Schwaben. Idowu verkürzte nach genau 25 gespielten Minuten auf 50:58. Erst Bohannon konnte einen zwischenzeitliches 10:0-Lauf der Gäste mit zwei Zählern zum 60:53 beenden. In Minute 28 verkürzte der US-Amerikaner Cohn mit dem nächsten Dreier auf 61:69. Final ging Hagen mit einer 71:61-Führung in die letzten zehn Minuten. Heckel eröffnete den Schlussabschnitt von der Freiwurflinie. Der 27-Jährige traf nach 14 Sekunden beide Würfe zum 63:71. Die Anfangsminuten gestalteten sich wild. Bohannon erhöhte in Minute 34 auf 77:63, Reinboth nahm eine erneute Auszeit. In der Folge traf Jay Nagle zwei Dreier in Serie zum 69:77, Harris nahm nach 39 Sekunden bei noch 5:24 Minuten ebenfalls eine Auszeit. Zumindest auf die Dreier konnten sich die Schwaben an diesem Tag verlassen, dazu hatte man Bohannon überhaupt nicht im Griff, der in Minute 35 das 79:69 erzielte und schon bei 24 Zählern stand. 160 Sekunden vor dem Ende führte das Harris-Team mit 81:72. Gut 58 Sekunden vor Schluss sorgte Kraushaar für die Entscheidung. Dem Point Guard der Feuervögel gelang ein Dreipunktspiel zum 85:76 für seine Farben. Nun ging es noch um den direkten Vergleich. 8,5 Sekunden vor Rambo war der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel beim Stand von 89:77 ausgeglichen, doch aufgrund der mehr erzielten Auswärtszähler lag der Vergleich bei den Raubkatzen, Harris nahm eine Auszeit für den letzten Angriff. Kraushaar traf beide Freiwürfe und der direkte Vergleich war bei Phoenix Hagen.

18.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Guardians Koblenz 107:72

Siegesserie geht weiter: HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen gegen SPG Guardians Koblenz deutlich mit 107:72.

Das am Ende deutliche Resultat war in Viertel eins alles andere als absehbar, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es war zunächst eine sehr unterhaltsame Partie. Die Guardians machten von Beginn an einen wachen Eindruck und überzeugten erneut besonders im offensiven Rebounding. Auch in der Defensive standen sie über weite Strecken gut und machten es den Crailsheimern durch hohen Druck auf den ballführenden Spieler schwierig, einfache Punkte zu erspielen. Anders als die Guardians überzeugten die Hausherren allerdings bei den Dreipunktewürfen. Zudem gelangen ihnen gleich vier Blocks und zwei Dunkings, sodass sich Crailsheim zum Ende des Viertels mit 24:18 absetzen konnte. Der gewohnt blitzschnelle Devon Goodman eröffnete das zweite Viertel für die HAKRO Merlins, Blunt erhöhte weiter (28:23, 12. Min.). Zu viele Ballverluste (7 TO) und stellenweise falsche Entscheidungen der Zauberer ermöglichtet es den Gästen aus Koblenz jedoch bis dato den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen. Der heute wieder treffsicherer Tyreese Blunt (4/4 3P) legte derweil von Downtown nach, Vinnie Shahid ließ die erste zweistellige Führung auf dem Scoreboard erscheinen (38:27, 14. Min.). Anthony Gaines zwang die Gäste nach erfolgreichem Steal und anschließendem And-One in die Auszeit (45:30, 16. Min.). Die HAKRO Merlins konnten nun erstmals einen höheren Abstand herausspielen und zeigten sich insgesamt sicherer und schneller in ihren Angriffen. Weiterhin gestalteten die Zauberer ihre Angriffe (65 FG%) wesentlich effektiver als die Gäste (33 FG%) und schafften bis zur Halbzeitpause zunehmend Distanz auf die EPG Guardians (53:36, 20. Min.).

Den Druck aufrecht hielten die HAKRO Merlins auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit den gleichen Mitteln wie zuvor: Blunt eröffnete, Gaines zog nach (57:37, 22. Min.). Schnelle Crailsheimer Hände und die passenden Defensivansätze der Zauberer machten Koblenz das Leben schwer. LaDarien Griffin zeigte Präsenz unter dem Korb, Devon Goodman zog nach und der Basketballabend der HAKRO Merlins bewegte sich fortläufig in die richtige Richtung – Auszeit Koblenz (66:43, 25. Min.). Wiederholt zeigte sich Callum Lawson nach dieser von Downtown erfolgreich und legte zugleich nach, der Abstand näherte sich der 30-Punkte-Marke (74:47, 27. Min.). Die nun souverän auftretenden Gastgeber hatten das Spiel weiter unter Kontrolle. Moe Stuckey zeigte sich erst von weit draußen erneut treffsicher und addierte kurz vor Ende des dritten Viertels weiter (81:54, 30. Min.). Von der Freiwurflinie eröffnete der Ex-Koblenzer Gabriel de Oliveira das Schlussviertel für die HAKRO Merlins Crailsheim. Devon Goodman erhöhte nach wiederholtem Ballgewinn, de Oliviera ergänzte erneut (88:59, 34. Min.). Schnelle sechs Punkte von Tyreese Blunt ließen die Zauberer in Richtung 100-Punkte-Marke stoßen, Koblenz unterbrach den Rhythmus mit einer weiteren Auszeit (94:61, 35. Min.). Nach erfolgreichen Freiwürfen von Callum Lawson fehlte lediglich ein Punkt bis zur 100 – Vinnie Shahid überquerte die Grenze aus kurzer Distanz (101:67, 36. Min.). Ein überzeugender Auftritt der HAKRO Merlins Crailsheim endete mit der Schlusssirene in einem ungefährdeten 107:72-Heimsieg.

19.01.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 76:94

Im Rahmen des 19. Spieltags konnte sich Karlsruhe für die weite Reise an die Nordsee belohnen. Endstand 76:94.

In einer munteren Anfangsphase hatten zunächst die Hausherren die Nase vorn. Doch eine zielstrebige Offense, gepaart mit deutlich besseren Trefferquoten als zuletzt, brachte die LIONS kurz vor Mitte des ersten Viertels auf 13:12 heran. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war dies auch die Punktedifferenz vor Beginn des zweiten Abschnitts, der bei einem Score von 26:25 startete. Das Spiel blieb eng und da beide Teams gute Abschlüsse fanden, jedoch die eigene Defense etwas vernachlässigten, bekamen die Zuschauer viele sehenswerte Treffer geboten. Mit einem Dreier des wiedergenesenen Löwen-Leaders O´Showen Williams zum 42:47 konnte sich Karlsruhe knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals ein kleines bisschen absetzen. Die Eisbären schlossen die Lücke aber weitgehend noch vor dem Gang in die Kabinen. So stand es in einem sehenswerten Duell nach 20 Minuten 49:50.

Die Lions starteten besser in die zweite Halbzeit. Durch einen kleinen Lauf setzten sie sich schnell auf 50:59 ab. Die Auszeit von Steven Esterkamp folgte und zeigte ihre Wirkung. Nun starteten die Eisbären einen eigenen Lauf und schlossen immer näher und näher zu den LIONS auf. Nach einem weiteren Dreier von Jake Biss und einem Korbleger von Anzac Rissetto stand es 64:66 und das Momentum schien zu kippen. Karlsruhe festigte sich jedoch und nahm eine fünf Punkte Führung mit ins letzte Viertel (69:74). Den Hausherren gelang im Schlussabschnitt über sechs Minuten lang kein erfolgreicher Abschluss mehr. Das Karlsrudel nutzte dies, um zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzuziehen. So fiel die Vorentscheidung auch bereits frühzeitiger als erwartet. Auch wenn die Hausherren in der Reboundstatistik und bei der Dreier-Trefferquote die Nase vorn hatten, macht der Blick auf die Turnovers klar, welche Mannschaft an diesem Tag die bessere Performance zeigte. Bremerhaven kam in 40 Minuten auf 22 Ballverluste, Karlsruhe lediglich auf zehn.

19.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Artland Dragons 95:85

Trotz einer engagierten Leistung mussten sich die Dragons mit 95:85 geschlagen geben.

Die Hausherren erwischten den besseren Start. Nach einigen unnötigen Ballverlusten der Dragons, die Jena zu schnellen Punkten nutzte, sah sich Markus Jackson bereits früh zu einer Auszeit gezwungen. Beim Stand von 10:2 sortierte der Coach sein Team neu. Die Dragons fanden daraufhin besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Nikos Chouchoumis, der mit 33 Punkten in seinem Debütspiel ein Ausrufezeichen setzte, kämpften sich die Gäste bis auf 12:9 heran. Doch zum Ende des ersten Viertels zog Jena erneut an und ging mit einem 27:18-Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Viertel zeigten die Dragons eine starke Reaktion. Insbesondere Robert Oehle war in dieser Phase kaum zu stoppen. Mit präzisen Aktionen unter dem Korb und einer perfekten Freiwurfquote (100%) brachte er sein Team zurück ins Spiel. Am Ende verbuchte Oehle ein Double-Double mit 20 Punkten und 11 Rebounds. Zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte Tajh Green mit einem Korbleger für den ersten Ausgleich (46:46). Doch Jena bewahrte die Nerven und rettete sich mit einer knappen 48:46-Führung in die Kabine.

Auch das dritte Viertel begann ausgeglichen, doch die Dragons haderten weiterhin mit ihrer Defensive. Jena zeigte sich insbesondere im Reboundverhalten und in der Transition-Defense aggressiv, während die Gäste Schwierigkeiten hatten, ihre Chancen zu nutzen. Zur Mitte des Viertels zogen die Hausherren erneut davon, während die Dragons mit Ballverlusten zu kämpfen hatten. Mit einem 74:62 ging es ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt warfen die Drachen noch einmal alles in die Waagschale. Zwei schnelle Dreier von Lamont West sowie ein Treffer von Tajh Green ließen die Hoffnung kurz aufflammen, als der Rückstand auf 82:75 schrumpfte. Björn Harmsen reagierte prompt mit einer Auszeit, doch ein weiterer Dreier von Nikos Chouchoumis brachte die Dragons sogar auf 84:80 heran. Jena bewahrte jedoch in der Schlussphase die Ruhe, traf wichtige Freiwürfe und brachte den Sieg letztlich über die Zeit.

19.01.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 81:82

Entscheidung in letzter Sekunde. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Uni Baskets Münster mit 82:81 und sichern sich elften Sieg in Folge.

Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie und legten den Fokus klar auf die jeweilige Defensive. Es dauerte einige Minuten bis die Gladiatoren das Spieltempo etwas erhöhen konnten und sich erstmalig mit 9:2 etwas absetzen konnten. Weiterhin blieb die Partie defensivgeprägt und die Münsteraner machten es den Moselstädtern schwer, durch Ballbewegung zu einfachen Punkten zu kommen. Vor allem im Eins-gegen-Eins durch Jordan Roland kamen die Gladiatoren nun zu Punkten und führten zur ersten Viertelpause mit 13:17. Der Start in das zweite Viertel gehörte dann ganz den Gastgebern. Wie schon zum Ende der ersten zehn Minuten schafften es die Uni Baskets defensiv die Gladiatoren weiter unter Druck zu setzen. Dazu traf man nun offensiv den Dreier und sicherte sich immer wieder zweite Chancen durch Offensivrebounds. So legten die Münsteraner zwischenzeitlich einen 16:0 Lauf hin und erspielten sich zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung von 20:29. Doch auch nun fanden die Trierer die richtige Antwort und erhöhten ihrerseits den defensiven Druck. Offensiv suchte Trier nun verstärkt den Weg zum Korb, was durch die Uni Baskets oft nur durch Fouls zu stoppen war und für einfache Trierer Punkte an der Freiwurflinie sorgte. So gelang es den Gladiatoren bis zum Halbzeitpfiff wieder mit 36:39 in Führung zu gehen.

Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung der Gäste auf 40:47, nur wenig später waren die Uni Baskets schon wieder im Rückspiegel des Favoriten erkennbar und ließen einen 8:0-Lauf zum wiederholten Führungswechsel von der Leine (48:47, 25.). Wieder zelebrierte das Rohdewald-Team eine Dreierserie. Nach vier Distanztreffern führten sie nach dem letzten von Jasper Günther 54:49 (27.). Die Offensive spielte sehr fokussiert im Ballvortrag, Münster hatte am Ende weniger Ballverluste als der Favorit (10:13). Und doch blieb der Gast nach Viertel drei knapp vorn. 56:58 vor dem Schlussviertel, das eine ohnehin schon klasse Partie zu einer faszinierenden werden ließ! Auch der Beginn des letzten Viertels blieb ausgeglichen und beide Mannschaften tauschten knappe Führungen hin und her. Weiterhin blieben die Defensiven extrem standhaft und sorgten beidseitig für schwere Abschlüsse in der Offensive. Weiterhin konnte sich kein Team absetzen und langsam aber sicher entwickelte sich eine echte Crunchtime in der Münsteraner Halle am Berg Fidel. Während die Gladiatoren offensiv nun deutlich effektiver aus der Distanz trafen, suchten die Münsteraner immer wieder den Weg zum Korb, wo es ihnen gelang athletisch abzuschließen oder Freiwürfe zu ziehen. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie führten die Uni Baskets mit 74:69 und zogen das Momentum des Spiels langsam auf ihre Seite. Nun war es Behnam Yakhchali, der auf Trierer Seite die Kontrolle übernahm und sein Team im Spiel hielt. Der iranische Nationalspieler erzielte nicht nur die letzten 13 Punkte seiner Mannschaft, sondern traf in den entscheidenden Momenten des Spiels zwei unglaubliche Drei-Punkte-Würfe. Bei 9.4 Sekunden Restspielzeit und einem Rückstand von 79:76, traf Yakhchali seinen ersten Dreier weit hinter der Linie und nach dem zwischenzeitlichen 81:79 bei gut sechs Sekunden Spielzeit, war es erneut der iranische Olympiateilnehmer, der mit Ablauf der Spieluhr einen weiteren Dreier zum 81:82 Endstand traf und somit für den elften Trierer Sieg in Serie sorgte.

 

Foto: Nathalie Zweifel

Nachberichte ProB Süd // 14. Spieltag

11.01.2025 14:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 89:82

Das erste Heimspiel im Jahr 2025 bringt für die Porsche Basketball-Akademie in der ProB Süd das erhoffte Erfolgserlebnis mit sich: Gegen den FC Bayern Basketball II gewinnt Ludwigsburg mit 89:82.

Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Tabellennachbarn Ludwigsburg und München begann anders als erwartet. Nur eine Mannschaft setzte die Akzente und dies waren die Hausherren. Angeführt von Dominykas Pleta starteten die BBA’ler sehr gut ins Spiel und kamen immer wieder zum Korb. Eine 100%ige Trefferquote war im ersten Viertel die nicht unbedingt logische, gleichzeitig aber hochverdiente Konsequenz. Denn der Ludwigsburger Big Man war kein Alleinunterhalter. Julis Baumer, Simon Feneberg sorgten ebenfalls für Zählbares, Marko Masic und Sebastian Kuhn – der in die Startformation gerückt war – waren ebenfalls direkt voll im Spiel (27:13, 10. Spielminute). Münchens Coach Emir Mutapcic haderte vollumfänglich mit der Leistung seiner Akteure, nutzte mehrere Auszeiten, um seine Mannschaft aufzurütteln. Die Worte des 64-Jährigen fielen vor allem bei Desmond Yiamu und Marco Frank auf fruchtbaren Boden. Das Duo ackerte für die Rot-Weißen, holte Rebounds und erwies sich fortwährend als korbgefährlich. Doch ansonsten waren die Münchner nur situativ präsent. Mal war es Dominik Dolic, mal Nikolas Sermpezis, mal Luis Wulff – aber nie alle Gäste gleichzeitig, die sich in einen Rausch spielten. Ebendies galt zwar auch für die Ludwigsburger, die mit der verkürzten Rotation sehr gut umgingen. Gleichzeitig waren Pleta und vor allem Baumer aber fortwährend im Angriff da, alle Schwaben gaben keinen Ball verloren und fanden immer wieder und für viele Akteure gute Gelegenheiten. München mühte sich, Ludwigsburg blieb stabil und ließ sich von keiner einzelnen Aktion, von keinem Moment aus dem Tritt bringen. Nachhaltig wurde die Stabilität im dritten Viertel auf die Probe gestellt: Lenny Anigbata verletzte sich beim Zug zum Korb unglücklich und musste nach einer Fußverletzung sowohl behandelt werden als auch dauerhaft vom Seitenrand zusehen – und der FCBB verwandelte kam mehrfach bis auf fünf, sechs, sieben Punkte heran. An der Stabilität der eigenen und reifen Leistung der Ludwigsburger änderte beides aber nichts (45:32, 20. / 68:59, 30.). Sie haderten nicht, sondern nutzten beinahe jede sich bietende Gelegenheit aus, um die Führung zu verteidigen und im weiteren Verlauf auch wieder auszubauen. München wurde dank der reifen BBA-Leistung zu keiner Zeit Herr der Lage – und das schwäbische Selbstbewusstsein ebenso wie die Euphorie fortwährend größer. Spätestens beim Ertönen der Schlusssirene war die Freude über den anvisierten und erreichten Befreiungsschlag immens.

11.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 87:109

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat zum Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den siebten Saisonsieg eingefahren.

Die beiden Kontrahenten starteten recht ausgeglichen in die Partie. Für Ehingen setzten vor allem Jaylen Alston und Finn Döntgens zu Beginn die offensiven Akzente. Bei den Gästen aus Würzburg konnte David Gerhard mit 11 Punkten und dem ersten Dreier für die Gäste im ersten Viertel für die Punkte zum zwischenzeitlichen 12:14 sorgen. Für die Gäste lief es nun vor allem aus der Distanz immer besser. Zunächst konnte Albert Prior die Ehinger mit 5 Punkten in Folge noch im Spiel halten, Anfang des zweiten Viertels startete der US- Amerikaner der Gäste dann aber den ersten Run. Dieser war kaum zu stoppen und verwandelte seine schweren Würfe zielsicher im Ehinger Korb. Während für die Gastgeber weiter kaum etwas von Draußen ging, schossen sich Wishart (26 Punkte zur Halbzeit) & Co. bis zur Halbzeit richtig heiß (41:64).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber schnell in die Teamfouls und konnten den Baskets einige Fouls anhängen. Somit kam Ehingen zu einigen einfacheren Punkten an der Linie. Für die Würzburger war allerdings weiter das Duo um Gerhard und Wishart am Produzieren. Um einen eigenen Run starten zu können fehlte den Hausherren daher nach wie vor die nötige Intensität in der Defensive, weshalb die Führung weiter konstant um die 20 Punkte betrug. Auch im letzten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Für beide Teams schien die Partie bereits entschieden zu sein, weshalb das Spiel für einige Zeit einfach dahinplätscherte und damit auch die Minuten. Für die Zuschauer gab es dann immerhin noch ein paar individuelle Highlights auf beiden Seiten, bevor dann die Sirene zum 87:109-Endstand ertönte.

11.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 100:67

Am 14. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors einen wichtigen Heimsieg einfahren. Gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer gewann die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 100:67.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen ausgeglichen. Die Frankfurter fanden schnell ins Spiel und kamen vor allem über gute Anspiele auf Malick Kordel zu einfachen Punkten. Zu Beginn konnte die Mannschaft aus Speyer noch dagegen halten. Nach fünf Minuten starteten die Juniors aber ihren ersten Run und konnten sich nach den ersten Punkten von Big Man Marvin Esser mit 21:10 absetzen. Der erste Abschnitt ging mit 27:14 an die Gastgeber. Ein weiterer 10:0 Lauf im zweiten Viertel vergrößerte den Abstand auf zwischenzeitliche 24 Punkte (42:18). Die Frankfurter spielten ihre Angriffe souverän zu Ende, während die Mannschaft aus Speyer ihrerseits Schwierigkeiten hatte, ihre Offensive ins Laufen zu bringen. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 54:31 für die Gastgeber.

Auch im dritten Spielabschnitt setzte sich dieser Trend fort. Die Juniors bewegten den Ball und kamen so zu einfachen Abschlüssen, auf der anderen Seite setzten sie mit ihrer guten Verteidigung die Gäste immer weiter unter Druck. Das dritte Viertel ging ebenfalls an die Frankfurter. Bei einem Stand von 76:47 ging es in die letzte Viertelpause. Das letzte Viertel starteten die Gäste mit einem 7:0 Lauf und konnten die Führung noch einmal etwas verringern. Am Ende war die Dominanz der Hessen aber zu groß, sodass auch das vierte Viertel mit 24:20 an die Frankfurter ging. Nach einem starken Auftritt hieß es am Ende somit 100:67 für die SKYLINERS Juniors.

11.01.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:95

Mit einem fulminanten 75:95 Auswärtssieg ist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd vom Auswärtsspiel am Samstagabend beim BBC Coburg zurückgekehrt. Die Kangaroos konnten dabei in Oberfranken einen Start-Ziel verbuchen.

Das Spitzenteam aus Leitershofen zeigte gleich im ersten Viertel, dass sie nicht ohne Grund ganz oben in der Tabelle zu finden sind. Das lag zu Beginn vor allem an einem Mann: Asa Williams. Der Flügelspieler der Kangaroos traf in den ersten zehn Minuten sage und schreibe sechs seiner sieben Distanzwürfe und sorgte damit quasi im Alleingang dafür, dass die Gäste mit einer 17-Punkte-Führung in die Viertelpause gingen (18:35). Die Coburger erholten sich von dieser Galavorstellung des US-Amerikaners erst im zweiten Spielabschnitt so ein wenig. In den ersten vier Minuten von Viertel Nummer zwei erlaubten die Vestestädter den Kangaroos keine Punkte und verkürzten den Rückstand durch sieben eigene Zähler auf 25:35. Nach einem erfolgreichen Korbleger von Adrian Petkovic war der Vorsprung der Kangaroos sogar zeitweise auf unter zehn Punkte geschrumpft. Doch angeführt von Ferenc Gille und Dragos Diculescu startete Leitershofen einen 17:4-Lauf und zog bis zur Halbzeit wieder auf 19 Zähler davon (36:55).

Nach der Halbzeit bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten HUK-Coburg Arena eine ausgeglichene Phase zu sehen. Das dritte Viertel entscheid Coburg mit vier Punkten Differenz zu seinen Gunsten. Von der Anzeigetafel leuchtete der Spielstand von 55:71 nach dem dritten Abschnitt, viel mehr als ein kleiner Hoffnungsschimmer sollte es aber nicht werden für die Franken. Denn die Kangaroos beendeten rasch jeglichen Restzweifel. Ferenc Gille, Chris Hinckson, Tin Udovicic und Jannik Westermeir eröffneten das letzte Viertel mit einem 8:0 Lauf. In der 35. Spielminute war nach einem Dreier erneut vom BG-Captain zum 64:87 der höchste Abstand des Abends erreicht, anschließend lief das Spiel mit einigen gelungenen Aktionen auf beiden Seiten fast schon ein wenig gemütlich aus. Beeindruckend war aber in erster Linie, mit welcher Intensität und Konsequenz die Kangaroos verteidigten und dem Gegner kaum Luft zum Atmen gaben. Dabei sorgten auf den großen Positionen Ole Theiss und Olivier Borgol auch immer wieder für Entlastung für Ferenc Gille, der bereits früh sein viertes Foul gesehen hatte, routiniert das Spiel aber zu Ende brachte.

12.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Dragons Rhöndorf 108:79

Trotz Bestbesetzung kassieren die Dragons Rhöndorf gegen die CATL Basketball Löwen eine deutliche 108:79-Schlappe (49:31).

Der Auftritt vom Sonntagnachmittag sorgt für fragende Gesichter bei den Dragons-Fans. Nichts war zu spüren vom selbstbewussten Auftritt in München. Vom Start weg überließ Rhöndorf den Hausherren die Initiative. Erfurt nahm in Person von Paul Albrecht die Einladung zum Scoren dankend an. Der ehemalige Rhöndorfer Center markierte alleine in den ersten fünf Minuten acht Punkte und neun Rebounds! Damit war der 31-Jährige maßgeblich an der 17:6-Führung (5“) beteiligt. Dagegen blieben die ansonsten zuverlässigen Punktelieferenten Kelvin Omojola (0 Pkt.) und Tim Smith (2 Pkt.) im ersten Spielabschnitt blass. Der Dragons-Coach war früh zu einer Auszeit gezwungen, seine Mannen aufzuwecken gelang ihm allerdings nicht. Mit einem weiteren 8:0-Lauf baute Erfurt die Führung auf 27:6 (9“) aus. Angesichts grottiger Rhöndorfer Trefferquoten (2er 2/13) wenig verwunderlich. Und auch im zweiten Viertel blieben die Thüringer am Drücker. Nach einem erfolgreichen Dreier von Paul Albrecht zogen die Löwen sogar auf 28 Punkte davon (43:15 / 15“). Drei Minuten vor der Halbzeit entdeckten die Dragons vorübergehend ihr Kämpferherz. Mit einem 11:0-Run kämpften sie sich immerhin auf 49:31 heran.

Die Hoffnung auf ein Comeback der Dragons hatte allerdings nur bis zur 25. Minute bestand. Zu diesem Zeitpunkt war Rhöndorf auf 14 Punkte herangerückt (59:46). Es sollte der „knappste“ Rückstand bleiben. Danach zog Erfurt wieder an und Rhöndorf fand keine Antworten mehr. Zu Beginn des vierten Viertels war für die Dragons beim Zwischenstand von 89:58 (33“) die Luft endgültig raus. Zu dominant war Erfurt unter den Körben und entschied den Rebound klar für sich (59:39). Auch im Abschluss waren die Löwen konsequenter. Mit 30 Treffern bei 51 Versuchen aus dem Zweier-Bereich (Dragons 18/52) sowie neun von 19 verwandelten Dreier-Würfen (Dragons 10/34) waren die Gastgeber klar überlegen.

12.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. RheinStars Köln 89:85

Zum Auftakt der Rückrunde mussten die RheinStars Köln am späten Sonntagnachmittag die zweite Auswärtsniederlage einstecken. Nach umkämpften 40 Spielminuten ging die Partie am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 89:85 an die TSV Oberhaching Tropics.

Vor allem im ersten Viertel war zu erkennen mit welcher Leidenschaft die Tropics zu Werke gingen. Am offensiven Brett wurde mit unbändigem Willen immer wieder die zweite oder dritte Wurfchance erkämpft. Auch im Angriff konnte Oberhaching als Team überzeugen und bewegte hervorragend den Ball. Im zweiten Viertel setzten sich die RheinStars dann vor allem wegen David Remagen zwischenzeitlich auf 28:35 ab. Der 17-jährige, dem eine große Zukunft vorhergesagt wird, zeigte eindrucksvoll warum er zu den besten Spielern Europas in seinem Jahrgang gehört. Doch nun versenkten Omari Knox und Niklas Schüler drei Dreier in Folge und brachten die Gleisental-Riesen wieder ins Spiel. Zur Halbzeit führte jedoch die Truppe von Europameister Stephan Baeck mit 40:43.

Nach der Pause war das Momentum auf Seiten der Rheinländer. Hennen & Co. zeigten, warum Sie Tabellenführer und Aufstiegsfavorit sind. Als die Gäste mit 52:60 führten schwand die Hoffnung, dass die Gelbhemden die große Sensation schaffen könnten. Was nun jedoch folgte brachte tropisches Fieber in den „Deisen-Dome“. Mit einem 12:0 Lauf kippte das Momentum zu Gunsten der Hausherren. Bezeichnend für das Spiel war der Offensivrebound vom 178cm Zauberzwerg Niklas Schüler gegen den 2,12cm Hünen Björn Rohwer. Schüler dribbelt dann nach dem Abpraller hinter die Dreierlinie und versenkt den Wurf ohne Ringberührung. Während Köln eine Auszeit nehmen muss, standen die Zuschauer Kopf und peitschten Ihr Team nun noch mehr nach vorne. Im Schlussviertel übernahm nun vor allem Janosch Kögler die Verantwortung und scorte immer dann, wenn die RheinStars näherkamen. Auch das Centertrio Fischer/Dongmo Temoka/Sadikovic verdiente sich ein Sonderlob und hielt den ehemaligen BBL-Center Rohwer weit unter Saisonschnitt. Als es beim Stand von 82:79 nochmal eng wurde belohnte sich Niklas Schüler für seine starke Leistung und wurde zum Matchwinner. Erst traf er nach tollem Anspiel von Peter Zeis einen wichtigen Dreier. Im anschließenden Angriff bediente er mustergültig Maxell Dongmo Temoka, der den Ball spektakulär durch den Korb hämmerte und für die endgültige Entscheidung sorgte.

12.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers 73:89

Die Fellbach Flashers klettern nach 73:89 Auswärtserfolg in Ulm auf den dritten Tabellenplatz und starten erfolgreich in die Rückrunde mit dem nun vierten Sieg in Serie.

Das Spiel startete wie erwartet, ausgeglichen, jedoch eher unerwartet offensiv. Die Ulmer, bekannt für Ihre Offensivpower zeigten gleich im ersten Viertel, wozu sie im Stande sind zu leisten, vor allem in Person von Alec Anigbata der einige Male sehenswert zum Abschluss kam. Die Flashers, eigentlich bekannt für ihre Defensive starteten nicht unbedingt sattelfest in der Verteidigung, aber dafür sehr gut offensiv in dieses erste Viertel. Ohne die weiterhin abwesenden Zaire Thompson, Brian Butler und Mikey De Sousa, konnten die Fellbacher das erste Viertel mit 20:26 für sich entscheiden. Im zweiten Abschnitt zeigten die Spieler von Head Coach Kris Borisov nun defensiv eine bessere Leistung. Lautstark angetrieben von zahlreichen mitgereisten Fans konnten die Fellbacher auch das zweite Viertel erfolgreich gestalten und gingen mit einer Führung von 35:45 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeigten die Ulmer, wieso sie so gefährlich sein können. Punkt um Punkt kämpften sie sich in die Partie zurück eher gegen Ende des dritten Viertels Fredrik Erichsen den Rückstand auf nur zwei Punkte schrumpfen ließ (53:55). Die Fellbacher hatten in dieser Phase, bereits einige Foulproblem und die wieder stark aufgelegten Daniel Mayr und Jeremy Kolev mussten defensiv aufpassen nicht bereits das fünfte Foul zu kassieren. Genau zum richtigen Zeitpunkt, in der Crunch Time zeigte sich jedoch die Erfahrung der Flashers. Anfang des vierten Viertels konnten die Fellbacher in Person von Malik Whitaker und den wieder treffsichern Nik Schlipf den alten Abstand wieder herstellen (53:63). Durch eine gewohnt kämpferisch und defensiv sehr gute Leistung konnte am Ende der Fellbacher Sieg ungefährdet unter Dach und Fach gebracht werden. Mit diesem wichtigen Sieg klettern die Flashers nun auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

 

Foto: SV Fellbach Flashers

Nachberichte ProB Nord // 14. Spieltag

11.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. ETB Miners 64:85

Mit 64:85 gewinnen die ETB Miners das Rückspiel bei den Berlin Braves 2000.

Die Berlin Braves, die sich mit einem neuen US-Amerikaner namens Jordan Mello-Klein verstärkt haben, erzielten die ersten zwei Punkte der Partie über eben diesen Neuzugang und setzten von Beginn an offensiv auch auf Adrian Worthy. Erst nach 90 Sekunden Spielzeit und einigen verworfenen Angriffen von Essen verkürzte Isaiah Sanders per Dreier zum 4:3. Die Miners kamen jedoch noch nicht so richtig ins Spiel. Ballverluste und verlegte Körbe von Niclas Sperber und Dzemal Selimovic gaben den Gastgebern immer wieder die Möglichkeit, sich ein wenig abzusetzen. Dafür traf dann abermals Sanders von außen zum 7:6, und Dzemal Selimovic holte erstmals die 9:10-Führung für den ETB. Nachdem Adrian Worthy einen von zwei Freiwürfen verwandelte, antwortete Sanders mit seinem dritten Dreier des Nachmittags zum 10:13. Das erste Viertel verlief weiterhin relativ ausgeglichen. Mit einem starken Ben Uzoma unter dem Korb ging das erste Viertel mit 17:23 zu Ende. Im zweiten Viertel legte Reik Gäbler die ersten zwei Essener Punkte per Layup in den Korb der Braves und wiederholte anschließend ein weiteres Zwei-Punkte-Scoring, sodass es nach 11:32 Minuten 19:27 für die Miners stand. Im weiteren Verlauf des Viertels kämpften die Essener, nach einem weiteren Dunking von Benjamin Uzoma, gegen die Steals der Berliner, um sich weiter absetzen zu können. In der 14. Spielminute erzielte Neuzugang Dijon Braimoh dann seine ersten Punkte von außen zum 27:34. Bei den Braves kristallisierte sich Hoffmann als Kämpfer heraus. Er versuchte immer wieder, Akzente zu setzen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Dennoch warfen die Braves sehr viele Bälle daneben, weshalb es zur Halbzeit 35:46 stand.
Das dritte Viertel startete mit vielen Pfiffen, die zu Freiwürfen und Einwürfen führten. Zur Hälfte des Viertels stand es 45:54, und die Braves kämpften durch Aktionen von Schüler, Mello-Klein und Worthy weiter daran, das Spiel wieder enger zu gestalten. Bei den Miners gab es in diesem Viertel eindeutig zu viele kleinere Missverständnisse und verworfene Chancen – beispielsweise von Niclas Sperber –, als dass sie sich weiter hätten absetzen können. Die Braves kamen Schritt für Schritt näher heran, und so stand es zum Ende des dritten Viertels 52:61. Der letzte Durchgang wurde durch den ersten Dreier der Halbzeit von Isaiah Sanders eröffnet, der im weiteren Verlauf des Viertels die 20-Punkte-Marke knackte. Anschließend legte Sam Mpacko per Dreier zum 57:72 auf, und das Spiel entwickelte sich wieder in Essener Richtung. Dijon Braimoh, Sam Mpacko und Dzemal Selimovic bestätigten dies in der 33. Spielminute abermals mit starken Offensivaktionen. In der Schlussphase zeigten Brian Dawson, Tim Schneider und Benjamin Uzoma ebenfalls noch einmal, zu was der ETB imstande ist, bevor man es dann etwas ruhiger angehen ließ und das Spiel mit 64:85 beenden konnte.

11.01.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU 83:77

Das Spiel begann kämpferisch und hektisch. Bernau verteidigte aggressiv, meist über das ganze Fed. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit zwei Zählern vorn (24:22). Zur Halbzeit hatten sich die Gäste eine 44:46-Führung erspielt. Im dritten Viertel drehte sich die Partie wieder zu Gunsten der SBB Baskets (70:65), die auch im Schlussabschnitt cool blieben. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir müssen uns erstmal bei beiden Fan-Lagern bedanken. Diese Atmosphäre war ein wahnsinniges Erlebnis für uns. Unsere Fans haben uns zum Sieg gepusht. Wir wussten, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Mit dem physischen Druck hatten wir uns schon im Hinspiel sehr schwer getan. Das haben wir diesmal phasenweise besser gemacht. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Jungs, auch, weil uns mit Lenny und Edi zwei wichtige Spieler gefehlt haben. Für die Leistung gebührt den Jungs Respekt. Wir haben verdient gewonnen.“

11.01.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 63:79

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

11.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 80:82

Das direkte Rückspiel von letzter Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord war ein Drama. Die Itzehoe Eagles gewannen 80:82.

Es war ein leidenschaftliches und sehenswertes Derby mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Wedel suchte die Revanche für die deutliche Schlappe in Itzehoe, der Kader war stark besetzt inklusive der Spieler, die auch zum Erstliga-Team der Hamburg Towers gehören. Und den besseren Start hatten die Gastgeber, während die Itzehoer schwer ins Spiel kamen. Ein 19:9 konnten die Eagles zwar fast wettmachen, doch als Wedel von außen traf, wuchs ihr Rückstand zum Viertelende wieder. Dann übernahmen die Gäste das Kommando. Sie verteidigten stark, vorne traf immer wieder Paige und führte seine Mannschaft heran, die beim 25:26 durch Alexis erstmals die Führung übernahm. Es ging hin und her, zur Pause stand es 39:42.

Nach dem Wechsel ließen die Eagles allerdings gute Gelegenheiten liegen, während die Rister durch Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen kamen. In dieser Phase hatten es die Itzehoer vor allem ihrer Verteidigung zu verdanken, dass sie mit einem 57:60 in den Schlussabschnitt gingen. Allerdings kamen sie danach kaum zu Punkten und gerieten mit 62:69 ins Hintertreffen. Danach sah es beim 76:71 zwei Minuten vor Schluss nicht nach einem Sieg für Itzehoe aus. Doch Adam Paige punktete, Erik Nyberg brachte sein Team mit Freiwürfen heran, und Anell Alexis traf 89 Sekunden vor dem Ende trocken einen Dreier: 76:78. Wedel glich von der Linie aus, Adam Paige sammelte einen Fehlwurf ein und brachte die Eagles wieder in Führung. Erneut kamen die Gastgeber an die Freiwurflinie – und vergaben zweimal. Paige holte den Rebound, wurde gefoult und traf nervenstark die fälligen Freiwürfe. 82:78, das reichte für den Derbysieg für Itzehoe.

11.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 91:79

Am Samstagabend mussten die TSV Neustadt temps Shooters gegen ein weiteres Topteam der Liga antreten.

Beide Teams kamen offensiv gut in die Partie, doch die Gastgeber konnten immer eine Führung halten, so dass Coach Möller beim 15:10 zu seiner ersten Auszeit bat. Doch die Schwelmer Verteidigung stockte trotz zwischenzeitlicher Zonendefense weiterhin. Auch zwei Dreier von Till Hornscheidt drehten das Spiel nicht. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber 23:18. Im 2. Viertel legte der gut aufgelegte Lagerman direkt zwei Dreier nach und sein Team erhöhte dadurch die Führung in der 12. Minute auf 31:22. Bei den Schwelmern waren es in der Phase vor der Halbzeit vor allem der Österreicher Jakob Szkutta und Robert Merz, die ihre Mannschaft mit wichtigen Dreiern im Spiel hielten, doch der Gastgeber behielt auch da die Nerven und konnte auf die Körbe der Baskets immer wieder antworten und so mit einer 45:41 Führung in die Halbzeit gehen. Kurz vor der Pause verletzte sich Shooters Akteur Matej Jelovcic leider schwer am Fuß, denn der Pointguard zog sich einen Mittelfußbruch zu und fällt einige Wochen aus.

Das dritte Viertel begann, wie die erste Halbzeit war. Die Baskets waren weiterhin nachlässig und die Shooters setzten sich weiter ab. 52:43 – Auszeit EN Baskets. Die verpuffte, die Shooters setzten sich weiter ab, 65:51 hieß es Mitte des Viertels. Till Hornscheidt konnte mit einem and-one auf 65:56 verkürzen. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich aus Sicht der Gastgeber ungewollt zu einem knappen Spiel, denn die Gäste verringerten den Rückstand im Laufe des Viertels immer weiter und kamen durch einen Chris Frazier Dreier in der 35. Minute auf 72:68 heran. Die Antwort des Tabellenletzten kam von Dujmovic, der ebenfalls einen Dreier im Korb unterbrachte und die Zuschauer mit sich zog. Die Shooters setzten sich danach erneut auf 81:71 ab, was allerdings noch nicht die Vorentscheidung war. Denn die Gäste sind nicht umsonst ein Topteam der Liga und wehrten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Baskets nochmal auf 82:77, doch die Neustädter ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. Ein paar verwandelte Freiwürfe und zwei Layups führten zum am Ende sehr wichtigen 91:79 Heimsieg für die TSV Neustadt temps Shooters.

11.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Bayer Giants Leverkusen 59:79

Die Bayer Giants Leverkusen feiern am 14. Spieltag ihren insgesamt 13. Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Coach Michael „Mike“ Koch und seine Mannen gewannen bei den Iserlohn Kangaroos mit 59:79.

Im ersten Viertel war von einem großen Qualitätsunterschied zu Gunsten der Farbenstädter nicht viel zu spüren. Die Paarung begann munter und beide Mannschaften konnten mit einigen sehenswerten Aktionen für Begeisterung auf den Rängen sorgen. Bei den Leverkusenern war es immer wieder Dennis Heinzmann der spektakuläre Dunks durch die Reuse des Gegners beförderte. Der 2,16 Meter große Center war von der Kangaroos-Defensive nicht zu halten. Immer wieder nutzte der athletische Brettspieler seine physischen Vorteile gnadenlos aus und scorte nach Belieben. Doch auch Iserlohn blieb im Spiel und so entwickelte sich ein Abschnitt auf Augenhöhe. Erst zum Ende der ersten zehn Minuten setzte sich Leverkusen, Dank eines 9:2-„Run, ab und führte nach Durchgang Eins mit 14:17. Die zweite Spielperiode war von einer Vielzahl von Unterbrechungen durch Fouls und Ballverlusten geprägt. Dies war zunächst nicht förderlich für den offensiven Rhythmus beider Mannschaften. Doch mit der Zeit stellten sich die Giatns besser auf die Linie der Unparteiischen ein und es gelang Sebastian Brach, Calin Nita & Co. sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Nach einem erfolgreichen Freiwurf durch Donte Nicholas führte der deutsche Rekordmeister deutlich mit 25:37 (18. Spielminute). Die zweistellige Führung behielt auch zum Ende der ersten Halbzeit stand (30:40).

Nach der fünfzehnminütigen Pause baute Leverkusen in der Verteidigung mächtig Beton an. Die Defense der „Giganten“ arbeitete auf Hochtouren und stellte Iserlohn vor große Herausforderungen. Die beiden Topscorer der Kangaroos, Diante Bah und Jorge Mejias, suchten nach Lücken in der effizient arbeitenden Giants-Defensive, doch diese waren nicht zu finden. Der ProB-Meister von 2019 dagegen machte es im Angriff besser. Im dritten Abschnitt gelang es vor allem Dimitrije Djordjevic von außerhalb der Dreipunktlinie und Donte Nicholas im Nahdistanzbereich mehrfach zu scoren. Zähler um Zähler gelang es dem Tabellenführer sich abzusetzen und so lagen die 04er nach dreißig absolvierten Minuten mit 41:59 in Front. Die Entscheidung? Ja, denn es sollte sich auch im Schlussviertel nicht mehr viel an der Leverkusener Überlegenheit ändern. Im Gegenteil: Auch die vielen Wechsel, welche das Coachingtrio Koch-Gnad-Stachula vornahmen, sorgten nicht für Schwierigkeiten im Spiel. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier durch Djordjevic in der 34. Minute lagen die Bayer-Korbjäger gar mit 45:69 vorne. In der Folge gelang es dem Heimteam, welches sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgab, zwar an Boden gutzumachen, doch für eine mögliche Wende war es zu spät. Mit 59:79 gewannen die Giants in Iserlohn.

12.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. BSW Sixers 70:98

Die TKS 49ers gingen am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord durchaus als Underdog in die Partie gegen die BSW Sixers. Erst im letzten Abschnitt brachen die personalgeschwächten 49ers ein, verloren dadurch unerwartet hoch mit 70:98 (39:41) gegen die Sixers.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die favorisierten BSW Sixers, schon nach gut drei Minuten sah sich TKS-Headcoach Dorian Coppola zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Anfang des zweiten Viertels lagen die Hausherren erstmals zweistellig zurück, vor allem das defensive Rebounding äußerte sich hier als Baustelle der 49ers. Jedoch konnte man sich zur Halbzeit zurückkämpfen (39:41) und übernahm im Verlaufe des dritten Viertels sogar mehrfach knapp die Führung. Was sich zum Ende des Abschnitts anbahnte und im letzten Viertel fortsetzte, war eine unvorhersehbare Dominanz der BSW Sixers. Den Gästen gelang ab Beginn des Schlussviertels ein 21:0-Lauf, in dieser Zeit sollte jede Kleinigkeit auf beiden Seiten des Feldes zu ihren Gunsten ablaufen. Bei den 49ers hingegen ging hinten wie vorne nichts rund und das Spiel geriet außer Kontrolle. Auch einige Highlights der 49ers in Form von Dunks kamen deutlich zu spät, um die letztendliche 70:98 Niederlage zu verhindern.

 

Foto: Itzehoe Eagles

Nachberichte ProA // 18. Spieltag

11.01.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Uni Baskets Münster 78:85

Zu Gast bei den Gießen 46ers setzte sich die Uni Baskets Münster zum Rückrundenauftakt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 78:85 durch.

Der Gastgeber lag zunächst knapp in Front. Dann aber ließ Münster in der 24-sekündigen Angriffszeit früh im Spiel häufig nur schwere Abschlüsse zu und ging nach dem vierten erfolgreichen Dreier mit 16:17 erstmals in Führung. Hochprozentig trafen mit Stampley, Weß. Hodges und Günther gleich vier verschiedene Werfer aus der Distanz. Da die Gäste noch einige einfache Abschlüsse vergaben, ging es mit 17:17 nach einem Benzing-Freiwurf in die erste Viertelpause. Der Baskets-Dreier feierte weiter sein Comeback, sogar Adam Touray zog gleich zum Auftakt der zweiten zehn Minuten von jenseits der Linie eiskalt für die Gäste treffsicher ab. Die Uni Baskets bestimmten das Tempo, bewegten den Ball hervorragend. Das Team von Götz Rohdewald bestimmte so über weite Passagen das zweite Viertel, führte nach Sigu Jawaras schwerem Stepback-Zweier mit bis zu acht Punkten 25:33 (15.). Die Sporthalle Gießen-Ost verstummte angesichts des Dreierhagels von Stampley, Touray, Günther und Hodges (8 von 10 nach 15 Minuten). Ferber und Jawara scorten aus dem Zweierbereich oder mit Freiwürfen. Kurzzeitig riss der offensive Faden, Gießen nutzte dies prompt über einen 8:0-Lauf zum Führungswechsel (38:37, 17.). Sigu Jawara ordnete Münsters Offensive postwendend neu, so dass der stark aufspielende Julius Ferber per Freiwürfe auf eine Münsteraner 40:45-Halbzeitführung stellte.

Erneut starteten die Gäste defensiv vorzüglich. Sigu Jawara konterte den Statement-Dunk von Kovacevic kühl mit einem ganz weiten Dreier und spielte nach Ballgewinn Adam Touray glänzend frei. Es begann die Zeit Münsteraner 8-Punkte-Führungen (insgesamt fünf). Clever zwangen die Gäste die 46ers zu Ballverlusten, die sich vermehrt nur mit Fouls zu helfen wussten. Frühe Gießener Teamfouls nutzten die Münsteraner konstant, deren Defensive den Gießener Ballvortag immer wieder entschlüsselte, und so zur vierten 8-Punkte-Führung aufspielten (49:57, 26.). Unkluge Aktionen der Münsteraner brachten Gießen jedoch wieder Momentum. Jonas Weitzel stoppte den Gießener 7:0-Lauf von der Linie, Stefan Weß cuttete in das Jawara-Anspiel. Die Uni Baskets waren nach seinem Korbleger auch nach Viertel drei weiter vorn: 58:61. Und diesen bauten die Münsteraner weiter aus. Der unglaubliche Distanztreffer Nummer elf von Stefan Weß war gleichbedeutend mit der ersten zweistelligen Gästeführung (60:71, 33.) Die Uni Baskets hatten heiße Hände und erhöhten nach Freiwürfen von Adam Touray auf sage und schreibe 16 Punkte (60:76, 35.). Echtes Herzrasen gab es keines mehr, wenngleich Gießen nie aufsteckte und 1:35 Minuten vor der Schlusssirene bis auf 75:81 durch Jonathan Maier aufschloss. Näher kamen er und sein Team aber nicht mehr heran. Bo Hodges und Adam Touray setzten sich rechtzeitig durch und entschieden die Partie 37 Sekunden vor dem Ende mit der Münsteraner 10-Punkte-Führung.

11.01.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim 67:98

Zum Rückrundenauftakt der BARMER 2. Basketball Bundeliga ProA mussten sich die Bozic Estriche Knights Kirchheim am vergangenen Samstagabend in der EWS Arena mit 67:98 gegen dieHAKRO Merlins Crailsheim geschlagen geben.

Die Gastgeber aus Kirchheim eröffneten das Duell am Samstagabend und ließen die ersten Punkte auf dem Boxscore erscheinen. Tyreese Blunt und Vinnie Shahid zogen doppelt erfolgreich von Downtown für die HAKRO Merlins nach (4:6, 3. Min.). Von Beginn an treffsichere Zauberer wussten die Bozic Knights zu beeindrucken und zogen erstmals davon (4:11, 3. Min.). Daniel Keppeler addierte weiter von jenseits der Drei-Punkte-Linie, die HAKRO Merlins kontrollierten die ersten Minuten. Die erspielte Acht-Punkte-Führung baute Moe Stuckey von der Freiwurflinie erstmals zweistellig aus (6:16, 7. Min.). Kirchheim traf in der Folge weiterhin kaum etwas aus dem Feld (21% FG), die Zauberer trafen auf der gegenüberliegenden Seite hochprozentiger (60% FG). Unter zehn zugelassene Punkte spiegelten neben dem fehlenden Wurfglück der Hausherren, auch die gelungene Defensivarbeit der Gäste im ersten Viertel wider (9:26, 10. Min.). Per And-One eröffnete de Oliveira die zweiten zehn Minuten und ließ die Zauberer auf zwanzig Punkte davonziehen. Der nächste erfolgreiche Dreier von LaDarien Griffin erhöhte gar weiter – Auszeit Kirchheim (9:32, 12. Min.). Neben der besseren Trefferquote behaupteten die Zauberer im Gegensatz zum ersten Derby nun auch die Kontrolle unter den Brettern. Mit einem Vorsprung von über dreißig Punkten näherten sich die Zauberer dem Ende des ersten Durchgangs, Devon Goodman traf per Buzzer spektakulär zur 60:28-Halbzeitführung für Crailsheim.

Mit drei Punkten eröffnete Kirchheim den zweiten Durchgang, Vinnie Shahid antwortete postwendend. Die ersten Momente der zweiten Halbzeit gestalteten sich kaum anders als die letzten der Ersten: Die HAKRO Merlins behielten die Oberhand, ließen den Ball schnell laufen und stellten Kirchheim vor Probleme (35:68, 23. Min.). Vinnie Shahid beendete das dritte Viertel schließlich von Downtown zur weiterhin deutlichen Crailsheimer Führung (46:82, 30. Min.). Den hohen Crailsheimer Vorsprung galt es für die HAKRO Merlins Crailsheim in den letzten zehn Minuten zu verwalten, was Vinnie Shahid und Gabriel de Oliveira schnell in die Tat umsetzten. Die Zauberer näherten sich nun Minute für Minute dem zweiten Derbysieg innerhalb einer Woche, den sie sich über den gesamten Spielverlauf erarbeiteten. Den Durchbruch der 100-Punkte-Marke verpassten die HAKRO Merlins knapp dreißig Sekunden vor der Schlusssirene zwar, dennoch stand nach überzeugenden vierzig Minuten in Göppingen ein 67:98-Derbysieg.

11.01.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. BBC Bayreuth 98:73

Zehnter Sieg in Serie. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen BBC Bayreuth mit 98:73.

Die Gladiatoren erwischten einen guten Start in die Partie, begannen mit hohem Spieltempo und führten schnell mit 12:1 (5. Spielminute). Nach einem Bayreuther Timeout kamen die Gäste dann besser in Fahrt und verkürzten ihren Rückstand über die verbleibende Spielzeit des ersten Viertels sukzessive. Dank verbesserter Defensivarbeit, die die Gladiatoren im Spielaufbau immer wieder zu Fehlern zwang und erfolgreicher Abschlüsse im Eins-gegen-Eins, gelang es den Bayreuthern das Spiel nicht nur auszugleichen, sondern das Spiel zu drehen. Mit 18:22 ging es nach den ersten zehn Minuten in die erste Viertelpause. Auch im zweiten Viertel blieb der BBC, der mit einer verkürzten Rotation in Trier antreten musste, im Spiel und stellte die Trierer Defense weiterhin vor Probleme. Defensiv blieb der Druck auf das Aufbauspiel der Gladiatoren beständig und so erhöhten die Gäste ihre Führung zwischenzeitlich auf 20:25 (12. Spielminute). Schnell fanden die Trierer jedoch die richtige Antwort, erhöhten defensiv ihrerseits die Intensität und zwangen die Bayreuther immer wieder zu Fehlern und schweren Würfen. Mit gutem Insidespiel sorgte Trier für einfache Punkte am Brett oder freie Würfe auf den Flügelpositionen, die vor allem Nolan Adekunle hochprozentig versenken konnte. Dank dieser deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Viertel ging es mit einer Trierer Führung von 51:46 in die Halbzeitpause eines bis dahin offensivgeprägten und ansehnlichen Basketballspiels.

Nach dem Seitenwechsel behielten die Gladiatoren die Spielkontrolle und wieder war es Nolan Adekunle, der mit zwei getroffenen Dreiern in Folge für den Ausbau der Trierer Führung sorgte. Während sich die Gäste aus Bayreuth weiter hauptsächlich auf das Eins-gegen-Eins ihrer starken Ballhandler fokussierte, ließen die Moselstädter den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und kamen durch gutes Rebounding immer wieder zu zweiten Chancen. So blieb die Führung der Hausherren bis zum Ende des dritten Viertels konstant und mit 72:60 ging es für beide Mannschaften in die letzte Viertelpause. Im letzten Spielabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild und die Gladiatoren waren weiterhin die klar tonangebende und spielbestimmende Mannschaft. Mit konstant starker Defensivarbeit und gutem Rebounding ließ Trier den Bayreuthern keine Chance mehr in die Partie zurückzufinden. Offensiv lief der Ball weiter schnell durch die eigenen Reihen und vor allem Maik Zirbes am Korb und Evans Rapieque von außen erspielten sich gegenseitig starke Abschlüsse im Inside-Out-Spiel. So brachten die VET-CONCEPT Gladiators das Spiel über die Zeit und erhöhten ihre Führung bis zum Ende der Partie nochmals deutlich. Letztlich schlagen die Gladiatoren den BBC Bayreuth mit 98:73 und sichern sich somit den zehnten Erfolg in Serie.

11.01.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons BC 90:72

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Nürnberg Falcons bei den Tigers Tübingen mit 90:72 (48:30) geschlagen geben.

Die Fans in der Paul Horn Arena sahen eine ausgeglichene Anfangsphase, in der die Falken ihre Sache gegen den Favoriten gut machten. Nach fünf Spielminuten führte Nürnberg 9:10. Nennenswert absetzen konnten sich die Mittelfranken in der Folgezeit jedoch nicht, zumal Tübingen durch Til Jöhnke und Vincent Neugebauer selbst in Führung ging (14:11). Ralph Junge bat postwendend zur Auszeit. Den Nürnberger Ballverlust beim darauffolgenden Angriff nutzten die Tigers um durch John Nagle krachend auf 16:11 zu erhöhen. Tübingen war jetzt am Drücker und erspielte sich nach zehn Minuten eine zweistellige Führung (28:15). Der Start ins zweite Viertel war punktemäßig ausgeglichen, sodass sich an der Führung der Tigers nicht viel änderte (34:23, zwölfte Minute). Nach einem erfolgreichen Dreier von Jonas Niedermanner zum 37:23 in Minute 13 passierte allerdings fast zwei Minuten lang nichts auf beiden Seiten. Doch dann in der 14. Minute der Schock auf Tübinger Seite, als Cooper plötzlich zu Boden sank und sich an die linke Wade fasste. Zwar konnte der Tübinger Point Guard das Feld laufend verlassen, jedoch ging es erstmal mit Mannschaftsarzt Prof. Dr. Philip Kasten in die Kabine. Reinboth nahm zudem die Auszeit. Die Schwaben wirkten angezählt und produzierten direkt zwei vermeintlich einfache Ballverluste, die die Falcons nicht nutzen konnten. Idowu fing sich als erster und erzielte vier Zähler in Folge zum 41:23, sodass nun Gäste-Coach Junge eine Auszeit nahm (16. Minute). Die Franken erzielten dann auch fünf schnelle Punkte (41:28, 17. Minute) in Folge. Zur Halbzeit stand dann ein 48:30 auf der Anzeigetafel.

In Halbzeit 2 legten die Nürnberg Falcons einen Traumstart hin und begannen mit einem 10:3-Lauf (51:40). Nach einem wunderschönen Layup von Julius Wolf zum 51:42 wollte Tigers-Trainer Reinboth dann umgehend eine Auszeit. Es war jetzt ein offenes Spiel, da die Falken nun auch aus der Distanz trafen. Nach 25 Spielminuten stand ein 56:47 auf der Anzeigetafel, zum Ärger der Nürnberg Bank leisteten sich die Mittelfranken in der Folgezeit dann aber mehrere Ballverluste. Tübingen schlug daraus Kapital und schlug eiskalt von außen zu (59:47). Danach zogen die Gastgeber das Tempo weiter an. Nürnberg war wieder in der Defensive und geriet zum Ende des 3. Viertels wieder deutlicher ins Hintertreffen (68:52). Der Schlussabschnitt begann wie es zu vermuten war. Nürnberg kam mit Schwung aus der Pause und versuchte alles, um den Rückstand zu verkürzen, doch die Raubkatzen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und punkteten in Person von Niedermanner und Hecker ebenfalls zuverlässig. So überstanden die Schwaben die ersten drei Minuten glimpflich (73:58). Gut eine Zeigerumdrehung später kassierte Coach Reinboth dann ein technisches Foul. Doch auch diese Phase überstanden die Schwaben gut. Hecker bekam kurz darauf ein Foul beim Dreier gepfiffen und versenkte in Seelenruhe die drei Freiwürfe zum 76:60 (35. Minute). Bis zum Schluss bauten die Hausherren den Vorsprung sogar noch aus. Am Ende stand ein Tübinger 90:72-Sieg fest.

11.01.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 76:83

Am Samstagabend unterlagen die Artland Dragons in der heimischen Artland Arena den VfL SparkassenStars Bochum mit 76:83. Während die Dragons damit ihre 14. Niederlage in Folge hinnehmen mussten, beendeten die Gäste ihre eigene Negativserie von drei Niederlagen in Serie.

Die Bochumer Basketballer hatten sich fest vorgenommen mit viel Energie in die Partie zu starten. Das klappte zunächst auch ganz gut. Lars Kamp und Niklas Geske trafen direkt ihre ersten Dreier. Doch dann trumpfte Robert Oehle ganz groß auf. Den Dragons gelang ein 11:0 Lauf, davon erzielte der 36-jährige 2,09 m Hühne acht Punkte. Oehle dominierte auch die Rebounds und war in dieser Phase des Spiels kaum zu kontrollieren. So ging es mit einem Spielstand von 14:23 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel fanden die SparkassenStars besser ins Spiel und starteten direkt mit einem 7:2-Lauf, der Markus Jackson zu einer frühen Auszeit zwang. Zwar zogen die Dragons in der Folge erneut an, unter anderem dank eines Dreiers von Lamont West und eines starken And-One-Korblegers. Doch das Viertel wurde von einer unschönen Szene überschattet: Emil Loch verletzte sich bei besagtem Korbleger von Lamont West schwerer am Knöchel. Bis zur Halbzeit kämpften sich die Gäste zurück und verkürzten den Rückstand auf 43:41.

Im dritten Viertel intensivierte sich die Partie nochmal. Den Niedersachsen war anzumerken, dass sie unbedingt den ersten Sieg nach 13 Niederlagen holen wollten. Sie kämpften leidenschaftlich. Auch die SparkassenStars warfen alles in die Waagschale, um den Spieß nach drei Niederlagen in Folge umzudrehen. Keines der beiden Teams konnte sich im dritten Spielabschnitt absetzen. Zwischenstand vor dem letzten Viertel: 60:58 für die Dragons, nachdem der Bochumer Topscorer Keith Braxton einen Dreier mit dem Buzzer getroffen hatte. Im letzten Abschnitt bewiesen die SparkassenStars ihre Klasse und setzten die Dragons mit einem 11:0-Lauf früh unter Druck. Zwar kamen die Dragons nach einer Auszeit durch einen Dreier von Badu Buck und einen Korbleger von Brandon Thomas noch einmal auf 65:71 heran, doch am Ende war es erneut die fehlende Konstanz, die ihnen zum Verhängnis wurde. Mann des Spiels war Bochums Keith Braxton, der mit 27 Punkten glänzte und mit einem schwierigen Floater die Vorentscheidung erzielte. Niklas Geske machte mit einem And-One-Layup endgültig den Deckel drauf. Endstand von 83:76.

11.01.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 90:86

Die Favoritenrolle war im Vorfeld klar verteilt gewesen. Die Feuervögel, obenauf auf Tabellenplatz vier der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, gegen ein LIONS-Team, das bisher einen schwierigen Saisonverlauf durchlebt hat. Vor diesem Hintergrund ist der 90:86-Erfolg Karlsruhes gegen den Ruhrgebietsklub durchaus eine kleine Überraschung.

Es ging in der Karlsruher Europahalle von Beginn an flott hin und her – mit Vorteilen für die Gäste, die ein ums andere Mal leichtes Spiel mit der LIONS-Defense hatten. Nach knapp fünf Minuten beim Stand von 4:10 bat Headcoach Aleksandar Scepanovic sein Karlsrudel zum ersten Mal in die Auszeit. Nach zehn Minuten, die nur selten etwas für Basketball-Feinschmecker waren, hieß es 16:23. Zwischenzeitlich hatte Aufbauspieler Michael Miller sein Comeback auf dem Parkett, nachdem er sich noch vor Ligastart im BBL-Pokalspiel gegen Bamberg am 14. September eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte. Er sollte später in der zweiten Hälfte mit seiner Übersicht großen Anteil an der Wende zugunsten der LIONS haben. Doch zunächst baute Phoenix Hagen im zweiten Viertel seine Führung auf zwischenzeitlich 15 Punkte aus. Der Tabellenvierte war einfach durchsetzungsstärker, erarbeitete sich die besseren Wurfpositionen oder zog einfach per Fastbreak direkt zum Karlsruher Korb. Die Hausherren hingegen haderten wie so oft mit einer miserablen Dreierquote und entsprechend magerer Ausbeute auf dem Scoreboard. Zur Mitte des Spiels lagen die Hausherren so auch mit 36:49 zurück, denn abgesehen von den schwachen Trefferquoten war auch die Defense in der ersten Hälfte alles andere als sattelfest gewesen. Das sollte sich ändern.

Die LIONS kamen äußerst erfrischend mit einem starken Gameplay und großer Durchsetzungsstärke aus der Kabine zurück. Sämtliche Aktionen griffen ineinander und resultierten in einem Zehn-Punkte-Run, der auch nicht durch eine zwischenzeitliche Hagener Auszeit gestoppt werden konnte. Bezeichnenderweise war es ein Dreier, der in Minute 26 für das 54:54 und damit erstmals seit der zweiten Minute für ein ausgeglichenes Spiel sorgte. Die Gastgeber gingen kurz darauf in Führung, die sie, wenn auch nur hauchdünn mit 612:61, zur letzten Pause behaupteten. Das Schlussviertel sollte halten, was der Spielstand zu Beginn der letzten zehn Minuten versprach. Das Duell war völlig offen, die Führung wechselte hin und her. Beide Teams verlegten sich voll auf die Offense und brannten zeitweise ein wahres Feuerwerk ab. Zunächst konnte sich keiner der Kontrahenten absetzen, bis in Minute 36 die LIONS mit den Punkten zum 79:72 eine kleine Lücke rissen. Doch Phoenix Hagen war noch nicht am Ende. Im Gegenteil. Bei noch 44 Sekunden auf der Spieluhr stand der Score bei 83:82. Doch in der verbleibenden Zeit gelang es den Hausherren, den Sieg ins Ziel zu bringen.

11.01.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. ART Giants Düsseldorf 72:82

In einem knappen Spiel setzten sich die ART Giants Düsseldorf mit 82:72 (42:39) gegen die EPG Guardians Koblenz durch.

Das erste Viertel dieses für beide Mannschaften sehr wichtigen Spiels begann durch verwandelte Dreipunktewürfe beider Teams furios. Generell machten die Guardians einen sehr wachen und agilen Eindruck zu Beginn des Spiels. Durch einige Steals gelang es ihnen, sich mit 13:7 leicht abzusetzen. Leon Friederici, der in die ungewohnte Rolle des hauptverantwortlichen Spielmachers schlüpfte, löste diese Aufgabe hervorragend und glänzte, neben einem guten Ballvortrag, mit Punkten und wichtigen Assists. Auch Henning Schaake, der nur wenige Stunden zuvor bereits im Pokalspiel der zweiten Mannschaft aufgelaufen war – was die schwierige Personalsituation noch einmal unterstreicht – verwandelte zur Freude der 1374 Zuschauer seinen Dreipunktewurf. Das Highlight des Viertels gelang Ben Stevens, der spektakulär dunkte und die Zuschauer erneut von den Sitzen riss. Die Düsseldorfer konnten dagegen halten und so endete das erste Viertel mit 21:17. Im zweiten Viertel erwachten die Giants aus ihrem Winterschlaf. Brandon Spearman glich mit einem Dreier zum 27:27 aus, und plötzlich war Düsseldorf im Spiel. Die Führung wechselte hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Kurz vor der Pause dann der Schock für die Giants: Pointguard Isaiah Hart, bisher Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Giants, musste wegen eines technischen Fouls vorzeitig duschen. Trotzdem gingen die Giants mit einer 39:42-Führung in die Pause.

In der zweiten Hälfte schien der Faden ohne Hart zu reißen, doch die Giants bewiesen Moral. Sie kämpften sich mit einer soliden Verteidigungs- und Angriffsleistung zurück und gingen mit einem 59:54-Vorsprung ins Schlussviertel. In Spielabschnitt vier gelang den Koblenzern erneut ein starker Start. Leon Friederici, Motor der Guardians, und Kasey Draper sorgten für einen erneuten Ausgleich. Doch erneut war es die Wurfquote, die die Guardians zurückwarf. Zu viele Gelegenheiten wurden nicht verwandelt, während die Düsseldorfer ihre Chancen nutzten und sich immer weiter absetzen konnten. Das Spiel ging schließlich mit 72:82 an die ART Giants Düsseldorf.

12.01.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Eisbären Bremerhaven 92:79

Die Dresden Titans gewinnen zu Hause gegen die Eisbären Bremerhaven mit 92:79.

Direkt im ersten Anlauf erzielten die Eisbären die ersten zwei Punkte im Korb der Titans, die mit Koen Sapwells Sprungwurf jedoch direkt ausglichen. Kurz darauf traf Matthew Ragsdale aus der Ecke und bescherte den Gastgebern die erste Führung. Doch auch die Gäste waren von außen treffsicher, verwandelten fünf ihrer ersten acht Versuche und führten so zur Viertelpause mit 20:23. Bremerhaven startete mit einem 0:7-Lauf in den neuen Spielabschnitt. Fabian Strauß veranlasste das, die erste Auszeit des Spiels zu ziehen. Das aufgemalte Play führte anschließend zumindest zu Freiwürfen von Ragsdale. Davon verwandelte der US-Amerikaner zwar nur einen, aber Dresden drehte auf und startete einen 11:3-Run, der wiederum die Gäste auf die Bank schickte. Nun lief Wes Dreamer heiß, versenkte drei Distanzwürfe am Stück und Ragsdale legte ebenfalls von Downtown nach. So ging „Elbflorenz“ mit einer 45:42-Führung in die Pause.

Nach der ersten erfolgreichen Defensivsequenz machte Dreamer direkt mit dem Punktesammeln weiter und packte neun weitere Zähler auf sein Konto. Das führte zur ersten zweistelligen Führung (62:52) für die Strauß-Truppe. Natürlich war auch Ragsdale wieder vom Perimeter erfolgreich. Lucien Schmikale schloss sich ihm an und Pablo Bertone setzte mit dem 72:60 den Schlusspunkt unters dritte Viertel. Und es lief weiter. Schmikale eröffnete mit dem nächsten Dreier, Sapwell klaute den Ball in der Defence und Georg Kupke verwandelte zum 77:60. Es folgten drei technische Fouls der Eisbären und ihr Trainer Steven Esterkamp wurde der Halle verwiesen. Die daraus resultierenden drei Freiwürfe und der zusätzliche Angriff wurden von den „Elbriesen“ voll ausgenutzt. Die Führung wuchs damit auf 22 Punkte. Wes Dreamer machte mit seinem zehnten Rebound noch sein „Double-Double“ perfekt. Kurz darauf stand auch der Dresdener Sieg offiziell mit 92:79 zu Buche.

12.01.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Science City Jena 84:112

Das junge Farmteam des easyCredit Basketball-Bundesligisten verlor zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im RASTA Dome mit 84:112 (45:56).

Die Gäste starteten mit einem erfolgreichen Dreier von Chris Carter in die Partie und trafen auch weiterhin überragend von jenseits der 6.75 Meter. Weitere zwei Dreier von Lorenz Bank und einer von Zack Cooks folgten – 7:19 für Jena, Auszeit RASTA II (4.). Nach dieser trafen auch Robin Christen und Rasheed Moore vom Perimeter (9:23), gespielt waren noch keine fünf Minuten. Weil aber auch die Vechtaer ihr Zielwasser getrunken hatten, kamen sie ebenso zu vielen Erfolgen in Abschnitt Nummer eins (4/8 3er). Schon vier abgegebene Offensiv-Rebounds und insgesamt ein Board-Verhältnis von 6:12 spiegelten allerdings die physische Überlegenheit des Tabellenführers wider. Science City Jena baute den Vorsprung bis auf 17 Punkte aus (30:47, 14.). An eine Sensation im RASTA Dome war überhaupt nicht zu denken. RASTA II hielt nach Kräften dagegen, Linus Trettins 37:49 (16.) veranlasste Björn Harmsen zu einer Auszeit. Über fünf Minuten gelang den Thüringen kein Erfolg aus dem Spiel heraus, dafür aber wieder und wieder von der Freiwurflinie. RASTA II hatte zur Halbzeit schon 45 Punkte erzielt, jedoch im 2. Viertel alle fünf Dreier verworfen.
Jenas 47:58 (22.) durch Cooks läutete die schon vorentscheidende Phase ein. RASTA II blieb gut vier Minuten lang ohne Punkte, Science City zog bis auf 47:71 (25.) davon. Vier der sechs Gäste-Dreier im 3. Viertel fielen, drei davon gingen aufs Konto von Lorenz Bank. Der 23-Jährige machte eine fantastische Partie, erzielte allein in diesem Abschnitt 15 Punkte und stand nach 30 Minuten schon bei 24 Zählern. So führte der Small Forward sein Team zu einer 60:88-Pausenführung. Der Spitzenreiter hatte die Muskeln spielen lassen. Sechs Punkte des Harmsen-Teams zu Beginn des 4. Viertels zwangen Hendrik Gruhn in eine weitere Auszeit (60:94, 32.). Erst nach rund drei Minuten kamen die Vechtaer wieder aufs Scoreboard, machten aber neun Punkte in Serie zum 69:96 (35.). Den Willen konnte man den jungen Gastgebern nicht ansatzweise absprechen, doch hatten sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun. Der kam durch den nächsten Bank-Dreier schon in der 36. Minute zum 100. Punkt (72:101). Bank stand am Ende bei einer Dreierquote von 78% (7/9) und holte zusätzlich zu seinen 31 Punkten auch noch neun Rebounds – in 21:47 Minuten.

 

Foto: Nico Genslein

Nachbericht ProB Süd // 15. Spieltag (Vorgezogenes Spiel)

06.01.2025 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 82:72

Mit einem 82:72 Heimsieg gegen den FC Bayern München II ist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegesstraße zurückgekehrt.

Es herrschte eine großartige Atmosphäre in der Stadtberger Sporthalle. Die Kulisse schien die Kangaroos überraschenderweise aber nicht zu beflügeln. Leitershofen ging zwar 11:8 in Führung, Jannik Westermeir zog jedoch schnell zwei Fouls und wurde vom Trainerteam auf die Bank beordert. Da Tin Udovicic noch aufgrund seiner Verletzung fehlte, kam dadurch ein Bruch auf der Aufbauposition im Leitershofer Spiel zustande. Die jungen Bayern, die mit Ivan Volf und Giovanni Calamita ebenfalls zwei Ausfälle zu verkraften hatten, nutzen dies geschickt aus und entschieden dank eines 12:1 Runs das erste Viertel mit 12:20 zu ihren Gunsten. BG-Cheftrainer Emanuel Richter stellte anschließend sehr früh auf Zonenverteidigung um. Dies half zumindest, den Rückstand der BG sukzessive zu verkürzen. Asa Williams sorgte per Dreier zum 34:37 drei Sekunden vor der Halbzeit zumindest wieder dafür, dass sich die BG auf Schlagdistanz halten konnten.

In der zweiten Halbzeit hatte Richter dann offensichtlich die passenden Worte in der Kabine für die Seinen gefunden. Es wurde wieder auf eine Mann gegen Mann Verteidigung umgestellt, die Kangaroos agierten jetzt aber ungemein aggressiv und verbuchten selbst viele Ballgewinne. Der erneut überragende Dragos Diculescu sorgte beim 42:41 per Korbleger für die erste Kangaroos-Führung seit langem wieder. Danach rollte der BG-Express, bis zur 27. Spielminute zog man auf 58:47 davon, nach dem dritten Viertel stand es 61:51 für die Stadtberger. Eine nicht unerhebliche Spielszene gab es in diesem Abschnitt, als die Bayern bei einem 3 gegen 0 die Sache etwas zu locker angehen ließen und Asa Williams von hinten angeflogen in letzter Sekunde einen Block setzen konnte. Bayern-Guard Luis Wulff schmeckte dies nicht so ganz, er zog danach sein viertes Foul als technische Verwarnung. Sein Gegenüber Jannik Westermeir folgte aber kurz darauf mit seinem ebenfalls vierten Foul, so dass auf beiden Seiten zwei wichtige Spieler fortan eingeschränkt agieren mussten. Die starken Bayern gaben nochmals ordentlich Gas. Angetrieben vom Quartett Desmond Yiamu, Dominik Dolic, Marco Frank und dem erst 16-jährigen Andrija Susic verkürzte man wieder auf 69:65. Die Leitershofer ließen sich aber nicht beirren und konnten angetrieben vom Publikum ebenfalls auf ein Quartett in der entscheidenden Phase setzen. Jannik Westermeir dirigierte extrem abgebrüht das Spiel und Dragos Diuclescu, Elias Marei und Asa Williams erzielten die entscheidenden Punkte. Der Rest des Teams zeigte enormen kämpferischen Einsatz, dazu ging langsam, aber sicher die Freiwurfquote bei den Kangaroos nach oben und so konnte man sich am Ende von den Fans für einen Sieg gegen einen Münchner Gegner, der sich weit besser präsentiert hatte als es seinem Tabellenplatz entsprach, begeistert feiern lassen.

 

Foto: FC Bayern Basketball II

Nachberichte ProB Süd // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Porsche BBA Ludwigsburg 93:76

Die Porsche Basketball-Akademie startet mit einer 76:93-Niederlage in Würzburg ins Jahr 2025.

Obwohl Lukas Roth von Beginn auf Betriebstemperatur war und die sehr gute Ludwigsburger Verteidigung mit herablaufender Uhr aus der Distanz bestrafte, waren es die Gäste, die das Spiel beherrschten. Die BBA’ler waren im Rebound besser, liefen den Fastbreak konsequenter und kamen eben da auch zu, verhältnismäßig einfachen, Korberfolgen. Zudem funktionierte, wie exemplarisch beim Buzzerbeater-Putback-Lay-Up von Sebastian Kuhn, zwar nicht alles – gleichwohl waren die Gelb-Schwarzen aber höchst konzentriert und erarbeitete sich hierdurch entscheidende Vorteile, im Zweifelsfall im Zweitversuch (18:22, 10. Spielminute).  Daran sollte sich im zweiten Abschnitt nur etwas zum Positiven ändern: Geburtstagskind Julis Baumer, Simon Feneberg, Lenny Anigbata, Dominykas Pleta und Ognjen Veljkovic gestatteten sich, ihrem Team und den Franken keinerlei Verschnaufpausen. Die Rhee-Schützlinge kontrollierten Hannes Steinbach und Christian Skaldanowski erfolgreich, setzten sich ab (20:29 / 29:36). Nichtsdestotrotz mussten sie sich beim Gang in die Kabinen ärgern: Sie ließen Würzburg zu leicht zurück ins Spiel kommen, gestatteten nach einer Auszeit von Baskets-Coach Alex King zu viele Zähler von zu vielen Spielern in der Zone (43:45, 20.).

Ab Beginn des dritten Viertels zeigten die Gastgeber dann die nötige Energie und Konsequenz in der Verteidigung, arbeiteten besser beim Rebound und drehten damit die Partie. Sie starteten mit einem 15:2-Lauf in die zweite Halbzeit, lagen dadurch nach 25 gespielten Minuten mit 58:47 zum ersten Mal zweistellig in Führung und gestatteten den Barockstädtern im Anschluss kein Comeback mehr. Neben Hannes Steinbach, der mit 19 Punkten und 10 Rebounds erneut ein „Double-Double“ auflegte, sorgten Christian Skladanowski (16 Punkte / 12 Rebounds / Effizienzwert 25 / +30), Matas Narvilas (16 Punkte), Calvin Wishart mit 10 Assists sowie David Pisic und Lukas Roth mit insgesamt sieben erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen für einen Sieg, der nur noch einmal kurz in Gefahr geriet. Knapp sieben Minuten vor dem Ende kämpfte Ludwigsburg sich noch einmal auf 73:67 heran, musste die Gastgeber in der Schlussphase aber wieder davonziehen lassen. In den letzten fünf Spielminuten gelangen den Schwaben gegen die konzentrierte Baskets-Verteidigung nur noch drei Punkte, so dass es am Ende ein deutlicher Würzburger Heimsieg wurde.

04.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf 78:108

Die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat zum Abschluss der ProB Süd Hinrunde ihr Heimspiel im BMW Park mit 78:108 (38:54) gegen die Dragons aus Rhöndorf verloren.

Der Auftakt der Begegnung war zäh. Beide Teams rangen in den ersten drei Minuten um Spielrhythmus und ihre Distanzwürfe verfehlten reihenweise das Ziel. Dann legten die Dragons die Nervosität ab und initiierten binnen 120 Sekunden einen 12-0-Lauf zur ersten zweistelligen Führung der Partie (9:19). Ab diesem Zeitpunkt hatte Rhöndorf die Kontrolle übers Spiel übernommen und gab sie nicht ab. Im zweiten Viertel ließen die Dragons die Zügel ein wenig schleifen und München konnte das Spiel prompt ausgeglichener gestalten. In der 15. Minute verkürzten die Gastgeber den Rückstand auf neun Punkte (26:35). Aber näher sollten die Bayern nicht mehr herankommen. Immer wenn München drauf und dran war Spannung aufkommen zu lassen, kühlten die Rheinländer mit gelungenen Offensiv-Aktionen den Kampfgeist des Gegners ab. Zur Halbzeit lag Rhöndorf wieder mit 16 Punkten vorne (38:54).

Im dritten Spielabschnitt verloren die Dragons vorübergehend die Souveränität. Mehrere Minuten gelang Rhöndorf kein Korberfolg mehr. Die Hausherren zeigten ihre stärkste Phase, übten erfolgreich Druck aus und entschieden das Viertel mit 21:15 für sich (30“/59:69). Zu Beginn der letzten zehn Minuten wackelten die Drachen nochmals kurz. Beim Zwischenstand von 65:74 (33“) hatte München die Chance noch näher heranzurücken, doch wie zuvor schlug Rhöndorf kaltschnäuzig zurück und Antonio Pilipovic (13 Pkt.) machte in der 37. Minute per Dreier den Deckel drauf (69:90). In der Folge spielten sich die Dragons in einen Rausch, während München komplett auseinanderbrach. Als Kenan Reinhart (12 Pkt.) die 100 Punkte-Marke für die Gäste vollmachte und dann auch noch Josh Behrendt sowie Aurel Burcur trafen, wurde auf der Rhöndorfer Bank kollektiv gefeiert. Den Schlusspunkt zum 108:78 setzte dann Lagui Diallo (9 Pkt.) per Dreier.

04.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. TEAM EHINGEN URSPRING 84:81

Die RheinStars Köln schlagen das TEAM EHINGEN URSPRING am Samstagabend zum Jahresauftakt mit 84:81 (45:37).

Schnell, spielfreudig, es machte Spaß, dass Geschehen zu verfolgen. 25:13 stand es nach temporeichen zehn Auftaktminuten – es schien, als ob den dezimierten Gästen ein übler Abend blühen könnte. Schließlich war der Tabellenvorletzte nur mit neun Mann inklusive reaktiviertem Assistant Coach angereist. „Die Jungs wollten wohl, aber konnten es nicht aufs Feld bringen. Heute“, sagte Headcoach Stephan Baeck. „Es fehlte der Rhythmus und die Weihnachtspause ist offensichtlich noch nicht überwunden. Aber wir sollten auch Ehingen Respekt zollen, die großartig gekämpft und sich nie aufgegeben haben.“

In den folgenden Vierteln erlahmte das Tempo bei den Hausherren zusehends. Sie gefielen sich im Halten des Vorsprungs, trafen nicht immer die besten Entscheidungen in der Offensive – spielten Situationen nicht konsequent bis zum Ende oder schlossen zu schnell ab. Wäre das Spiel ein Western gewesen, hätte jemand bemerken können, die Kölner ritten zu sorglos gen Sonnenuntergang. So wurde es ein knappes Spiel, das hätte kippen können. Die Ehinger glichen nach einem 10:0-Run aus zum 70:70 (34.) und lagen bei 79:80 sogar in Führung. Durch einen Dreier ihres nachgemeldeten Assistant Coaches Henning Ballhausen 68 Sekunden vor dem Ende. Allerdings nur für neun Sekunden und eine Auszeit. Schließlich rissen sich die Kölner zusammen, holten sich die Führung zurück – und versenkten den entscheidenden Ball im Pressbreak-Vortrag über Rohwer und Bernard in Person von Seckendorff.

04.01.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 77:63

Am 13. Spieltag der Barmer 2.Basketball Bundesliga ProB Süd mussten sich die SKYLINERS Juniors geschlagen geben. Gegen die TSV Oberhaching Tropics unterlag die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig mit 77:63.

Nach einem verhaltenen Start beider Mannschaften in die Partie konnten sich die Oberhachinger bereits zum Ende des ersten Viertels deutlich absetzen. Auf Seite der Frankfurter ging es vor allem in der Offensive sehr schleppend los und daher ging man mit einem 25:11 in die erste Viertelpause. Dieser Trend setzte sich im zweiten Viertel weiter fort und die Bayern konnten sich zur Halbzeit weiter auf 45:24 absetzen und hatten damit zur Halbzeit eine sehr komfortable 21-Punkte-Führung aufgebaut. Die Frankfurter konnten besonders von der 3er-Linie kaum erfolgreiche Würfe verbuchen und trafen im gesamten Spielverlauf nur 21% ihrer 3er-Versuche.

Im dritten Spielabschnitt schafften es die Frankfurter nun etwas besser, die Offensive der Oberhaching Tropics zu bremsen. Die eigene Offensive jedoch konnte diesem Trend nicht folgen und erzielte nur 14 Punkte. So ging auch das dritte Viertel an die Gastgeber, die sich weiter absetzen konnten. Mit 62:38 ging es ins letzte Viertel und erst dann konnten die SKYLINERS Juniors offensiv mehr Erfolge verbuchen. Die Hessen konnten sich wieder etwas herankämpfen, aber der Vorsprung der Oberhachinger war einfach zu groß. So ging der letzte Spielabschnitt mit 15:25 klar an die Frankfurter, der Endstand blieb mit 77:63 für die Heimmannschaft aus Oberhaching aber trotzdem relativ deutlich.

04.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BG Hessing Leitershofen 81:69

BG-Cheftrainer Emanuel Richter fehlte mit einem grippalen Infekt. Das Coaching an der Seitenlinie der Leitershofer übernahmen die Assistenztrainer Martin Jankov und Andreas Finsinger. Sie sahen in der ersten Halbzeit eine etwas zerfahrene Partie, in welcher wenig Körbe fielen. Bei einer 14:12 Führung für die Baskets nach zehn Minuten durfte zunächst getrost von einem sogenannten „Low-Score-Game“ gesprochen werden. Die Kangaroos versäumten in dieser Phase, aus einigen guten Ballgewinnen Tribut zu schlagen, hatten aber kurz vor der Halbzeit dann ihre beste Phase: Einen 29:26 Rückstand wandelte Leitershofen zum Pausentee in eine eigene 6-Punkte Führung. Auch weil Jannik Westermeier und Dragos Diculescu endlich zwei von nur drei erfolgreichen Dreiern in der ersten Halbzeit für die BG in der Reuse versenkten. Noch schlechter hatten die Gastgeber bis dato das Visier eingestellt, sie trafen bei 16 Versuchen sogar keinen einzigen Wurf von jenseits der 6,75 Meter Linie.

Auch in der zweiten Halbzeit kamen die Stadtberger zunächst besser ins Spiel und setzen ihre kleine Serie fort. Asa Williams erhöhte mit einem weiteren Dreier auf 29:39, kurz darauf stand es 34:42 für die BG (24. Minute). Danach kamen die Gastgeber aber in das Match zurück. Sie zeigten sich nun wesentlich treffsicherer als die Leitershofer und gingen in der 27. Spielminute erstmals wieder mit 47:46 in Führung, vor allem der spanische Guard Carlos Hidalgo und Powerforward Marko Dordevic hatten nun eine sehr gute Phase. Diesen einen Punkt Vorsprung nahm das Team von Trainer Carl Mbassa auch in die letzte Viertelpause mit (54:53). Die Kangaroos mühten sich nach Kräften, in dieser Phase war der Gegner aber immer einen Tick besser und schneller. Drei Minuten vor dem Ende war beim Spielstand von 68:66 für Speyer aber noch alles drin für die BG. Allerdings gelang den Kangaroos dann in der Schlussphase wenig. Die Angriffe wurden nicht mehr sauber vorgetragen, die Verteidigung war auch nicht mehr komplett auf der Höhe, wodurch die Rebounds zum Problem wurden. Das fünfte Foul von Ferenc Gille tat ein Übriges. Die Baskets erledigten den Rest clever und mit ihrer ganzen Routine und bewiesen, weshalb sie sich vor Weihnachten still und heimlich in die Spitzengruppe der Liga hochgearbeitet haben.

05.01.2025 16:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg 102:94

Ohne den verletzten Topscorer Zach Hinton unterlag der BBC Coburg nach zuvor drei Siegen in Serie bei der OrangeAcademy Ulm mit 94:102.

Die Coburger begannen stark. Von Sekunde eins an war der nötige Fokus da und das spiegelte sich auch schnell im Ergebnis wider. Nach gut vier Minuten führten die Vestestädter erstmals zweistellig mit 5:15. Immer wieder fanden die Coburger dabei ihren Big Man Ben Diederichs am Korb. Auch die Würfe von außen fielen. Ganze 29 Zähler erzielte der BBC im ersten Viertel und startete auch konzentriert in Abschnitt zwei. Sean Ludwig baute den Vorsprung Anfang des zweiten Viertels auf 24:38 aus. Doch nach einer Ulmer Auszeit kamen die Hausherren deutlich besser hinein. Ein 9:0-Lauf der Schwaben war die Folge. Darauf folgte dasselbe Spiel auf der anderen Seite: Auszeit Coburg, 8:0-Run des BBC. Und so pendelte die Vestestädter Führung bis zur Halbzeit immer zwischen sieben und zwölf Punkten. Mit bereits 23 Coburgern Assists und einem 47:54 ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein wahrer Schlagabtausch zwischen den beiden jungen Teams. Die Ulmer robbten sich immer näher an die Coburger heran und übernahmen Mitte des dritten Viertels durch ihren Topscorer Alec Anigbata zum ersten Mal die Führung (61:60). Doch erneut war nach einem BBC-Timeout ein Coburger 10:0-Lauf die Folge, sodass die Vestestädter im Anschluss daran sogar zeitweise wieder auf 10 Punkte davonziehen konnten. Im Schlussabschnitt waren es dann aber die Ulmer, die nicht aufsteckten und sich vor allem einige Coburger Lücken in der Defensive zunutze machten. So wechselte die Führung sechs Minuten vor Ende wieder und alles steuerte auf eine spannende Crunchtime hin. Adrian Petkovic brachte seine Mannschaft drei Minuten vor Schluss an der Freiwurflinie auf 91:90 heran. Aber Ulm konterte und nutzte die vielen Coburger Fouls aus, um sich selbst immer wieder an die Linie zu bringen. Satte 40 Freiwürfe erlaubten die Vestestädter der OrangeAcademy, von denen diese 33 traf. BBC-Topscorer Tim Herzog erzielte nach sechs unbeantworteten Ulmer Zählern selbst vier Punkte und so ging es mit 96:94 aus Coburger Perspektive in die Schlussminute. Dort vergaben die Gäste allerdings mehrere Chancen, die Partie noch einmal endgültig zu drehen, und die Schwaben behielten an der Freiwurflinie die Nerven.

05.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen 64:52

Trotz einer starken Verteidigungsleistung verlieren die CATL Basketball Löwen ihr Auswärtsspiel bei den SV Fellbach Flashers. Die Erfurter kassierten zwar nur 64 Punkte, zeigten sich im Korbabschluss jedoch zu oft glücklos und kamen nur auf 52 eigene Punkte.
Die CATL Basketball Löwen traten ohne Tyseem Lyles (Verletzung am Oberschenkel) und Musa Abra (Krankheit) beim Tabellenvierten an. Nach dem ersten Viertel führten die Erfurter mit einem Punkt (18:17). Jedoch gewannen die Fellbacher das zweite Viertel (13:8) und lagen zur Halbzeit mit vier Punkten vorne (30:26). Im dritten Viertel bauten die Favoriten aus der Region Stuttgart den Vorsprung um drei Punkte aus (46:39) und behielten auch im Schlussabschnitt die Oberhand (18:13). Löwen-Trainer Florian Gut fasste die Partie folgendermaßen zusammen: „Wir hatten uns in den letzten Wochen oftmals in der Verteidigung schwer getan und sehr viele Punkte kassiert. Daran haben wir in den letzten Trainingstagen intensiv gearbeitet. Defensiv konnten wir in Fellbach einen klaren Schritt nach vorne machen. Das ist die erste Partie, in der wir dem Gegner weniger als 70 Punkte zuließen. Leider taten wir uns offensiv sehr schwer und trafen deutlich zu wenig. Klar ist, wir wissen woran wir arbeiten müssen und wir blicken mit viel Vorfreude auf die nächsten Monate. Wir wollen uns in der Rückrunde schrittweise steigern und uns einen Platz in den Playoffs erarbeiten!“

 

Foto: Ahorn Camp Baskets

Nachberichte ProA // 17. Spieltag

05.01.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 97:91

Die HAKRO Merlins entscheiden das erste von zwei Duellen innerhalb einer Woche gegen Kirchheim zu ihren Gunsten und gewinnen mit 97:91.

Das erste Viertel wurde von den Bigs dominiert. Merlins Center Oliveira erzielte neun Zähler, die nur von den 13 Punkten durch Miryne Thomas überboten wurden. Energische Zweikämpfe prägten das Spiel. Mit einer 34:29 Führung für die Gäste ging es in den zweiten Abschnitt. Hier übernahmen die Merlins verstärkt das Kommando und nach zwei Dreiern durch Point Guard Shahid lagen die Zauberer mit 54:50 zur Halbzeit in Front.

Die Kirchheimer wollten mehr und holten sich in der zweiten Halbzeit die Führung zurück. Energische Defensive, gepaart mit schnellem Offensivspiel sorgte für einen Kirchheimer Lauf. Wichtige Punkte von James Graham erhöhten auf 77:70 nach dreißig Spielminuten. Es ging in den Schlussabschnitt und es blieb sehr intensiv. Das Spiel stand auf Messers Schneide und Kleinigkeiten sollten am Ende den Unterschied ausmachen. Crailsheim ging in Führung und in der Schlussminute hatte erneut Graham die Chance zum Ausgleich. Sein Dreier verfehlte jedoch das Ziel und die Merlins spielten routiniert die letzten Sequenzen zu Ende.

05.01.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Dresden Titans 102:69

Die Nürnberg Falcons haben die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit einem Heimsieg beendet. Nach der 93:62 (51:41)-Auswärtsniederlage in Gießen am Freitag zeigten sich die Mittelfranken am Sonntag gegen die Dresden Titans deutlich stabiler und gewannen verdient mit 102:69 (48:32).

Gleich der erste Nürnberger Angriff führte zum Erfolg. Tim Köpple traf souverän aus der Ecke zum 2:0. Der starke Damian Forrest legte nach (4:0), bevor Lukas Zerner die ersten Punkte für die Sachsen zum 4:2-Anschluss erzielte. Nürnberg verteidigte gut, spielte zielstrebig nach vorne und führte nach fünf Spielminuten 11:4. Highlight der Viertels: Der Buzzer Beater von Sardaar Calhoun zum 18:7-Zwischenstand. Nach zehn Minuten führten die Hausherren 20:11. Der Vorsprung der Falken wuchs nach 13 Spielminuten auf ebenso viele Punkte an (28:15). Bei Dresden fiel derweil von außen nichts, erst Wesley Dreamer erlöste seinen Trainer und sein Team dann wenig später und stellte auf 30:20. An der fränkischen Dominanz änderte das aber wenig und so gingen die Falken nach einem erneuten Buzzer Beater von Sardaar Calhoun mit einer 48:32-Führung in die Pause.

Es sah gut aus für Nürnberg, Dresden steckte aber nicht auf – auch nicht nach dem 57:37 durch Evan Taylor. 90 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels erhöhte Leo Saffer auf 73:44 und sorgte damit für die vielumjubelte Vorentscheidung. Beim Stand von 77:50 ging es ins Schlussviertel. Dort spielten die Falken die Partie souverän herunter und sorgten noch einmal für das eine oder andere Highlight-Play. Am Ende gewannen die Mittelfranken mit 102:69.

05.01.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 46ers 83:80

Phoenix Hagen holt den mittlerweile achten Heimsieg in Folge. Gegen die vor der Partie punktgleichen GIESSEN 46ers stand es in der ausverkauften Ischelandhalle am Ende 83:80.

Die Gastgeber, bei denen die beiden Ex-Gießener Tim Uhlemann und Bjarne Kraushaar stark aufspielten und zusammen für 34 Punkte und zehn Rebounds sorgten, lagen schnell mit 17:9 in Führung. Erst als Kevin McClain per Solo, Mladen Vujic energisch gegen Tim Uhlemann und Luis Figge von Downtown erfolgreich waren und beim 33:33 (17.) ausglichen, keimte Hoffnung auf Seiten der Gäste auf.

Das Spiel blieb fortan immer eng, meist hatten die Gastgeber leicht die Nase vorn, doch pünktlich zur Crunchtime erkämpften sich die 46ers die 70:73-Führung. „Als wir plötzlich 73:70 geführt haben, dachte ich, wir könnten den Sieg mit nach Hause nehmen, irgendwie waren wir aber zu dämlich, um uns zu belohnen“, so Coach Ignjatovic nach der Partie. Spielentscheidend waren in der Schlussphase vor allem zwei Akteure. Phoenix-Point Guard Sincere Carry zog ein ums andere Mal zum Korb und brachte sich so an die Freiwurflinie, von der er souverän blieb. Auf Gießener Seite wurde Viktor Kovacevic zum traurigen Helden: Erst schaufelte er beim Kampf um den Rebound den Ball in den eigenen Korb, kurze Zeit später übertrat er bei einem Hagener Einwurf die Auslinie, was ein technisches Foul, sein fünftes, zur Folge hatte. Schlussendlich reichte es für die Gastgeber zum Heimsieg, der zum Abschluss der Hinrunde Tabellenplatz vier bedeutet.

05.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. EPG Guardians Koblenz 103:48

Zweites Heimspiel, zweiter Hunderter. Der Jahreseinstand der Basketballer von Science City Jena kann mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden.

Das Team von Trainer Björn Harmsen gewann nach dem Ost-Duell am Freitagabend gegen Dresden (101:78) auch im 2. Teil des Doppelspiel-Wochenendes am Sonntag gegen Koblenz mit 103:48 und feierte seinen vierten Sieg in Folge. Während die Rheinland-Pfälzer personell stark gehandicapt auflaufen mussten, offenbarte sich vor 2.611 Zuschauern ein Klassenunterschied, der letztendlich im zweiten aufeinanderfolgenden Hunderter mündete.

Vom gleichermaßen produktiven wie treffsicheren Duo Lorenz Bank (34 Punkte, 38 Eff, 10 Rebounds) und Zach Cooks (30, 28 Eff) angeführt, ließ Jena von Beginn an keine Luft an den auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Während die Thüringer früh auf 20:5 (6., Stephan Haukohl) enteilten und sich mit einer 24:11-Führung in die erste Viertelpause verabschiedeten, war die Vorentscheidung bereits bis zum 56:24-Halbzeistand gefallen. Koblenz fehlten mit ersatzgeschwächtem Kader die Möglichkeiten zur Gegenwehr, vor dem Spiel war mit Cockfield, Friederici, Johnson, Böhm und Pölking quasi eine komplette mögliche Starting Five ausgefallen.

05.01.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. RASTA Vechta II 85:79

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf für die ART Giants Düsseldorf. Gegen Tabellenschlusslicht RASTA Vechta II setzten sich die Giants mit 85:79 durch.

Die Gastgeber trafen ihre ersten vier Dreier und kamen nach gut fünf Minuten durch eine schnelle Transition-Offense schon zum 16:9 – Auszeit RASTA II (6.). Danach schenkte Düsseldorfs Paul Giese den Vechtaern auch noch einen fünften Dreier ein (19:11, 7.). Vechta aber blieb im Spiel, trotzte durch jetzt besseres Rebounding der eigenen schlechten Dreierquote und kam durch einen Threeball von Phil Carr mit Ablauf des 1. Viertels zum 23:21-Anschluss. Jetzt mit Justin Onyejiaka auf dem Feld glichen die Gäste in den ersten Minuten des 2. Viertels gleich zweimal aus. Die Gäste konnten sich aber keine eigene Führung herausspielen, kassierten Mitte des Abschnitts das 33:29 – Headcoach Gruhn bat zur nächsten Auszeit (15.). In Minute 18 eroberte Carr den Gästen die erste Führung des Nachmittages – 33:34. Aus Düsseldorfs achtem Ballverlust machte der US-Amerikaner dann schon seine Punkte zehn und elf (35:36, 19.). Einen Punkt Vorsprung nahmen Gruhns Schützlinge auch mit in die Halbzeitpause.

Carr machte auch Vechtas erste Punkte in Halbzeit zwei, griff sich dafür den schon siebten Offensiv-Rebound der Gäste und machte das 43:43 (21.) Keine Minute später aber hatte RASTA II drei Düsseldorfer Scores in Serie kassiert (49:43, 22.). Doch RASTA II holte sich sogar die Führung zurück: Roy Krupnikas traf einen Corner-Three zum 58:60 (28.) – Krönung eines 15:2-Laufes. Mit 63:62 ging es in den Schlussabschnitt. Luc van Slooten netzte nach zuvor sechs Fehlwürfen einen ganz wichtigen, langen Dreier zum 68:74 (36.) ein. Gleiches galt jetzt aber auch wieder für die Gastgeber, für die Marshall sein Konto auf „fünf von fünf“ stellte, so auf 73:76 (38.) verkürzte. In ihrem nächsten Angriff glichen die ART Giants per Dreier aus und dann war es wieder Emil Marshall, der aus acht Metern über Kevin Smit das 79:76 besorgte. Mit Marshalls 22 Punkten zog dann Carr gleich, traf von Downtown zum 79:79 (39.). 65 Sekunden vor dem Ende waren dies jedoch die letzten Punkte für die Vechtaer, die sich am Ende mit 79:85 geschlagen geben mussten.

05.01.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum 112:69

Deutlicher Erfolg für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum überzeugten die Moselstädter offensiv und kamen auf starke 112 Zähler.

Die Partie startete auf hohem Niveau und war sehr unterhaltsam. Beide Teams zeigten ihre Offensivstärke. Lars Kamp versenkte direkt den ersten Dreier, Tom Alte punktete per Dunk und auf der andere Seite dunkten Clay Guillozet und Marco Hollersbacher für die Gladiators. Peter Kalthoff war der beste Werfer der der SparkassenStars im ersten Viertel. Er erzielte 9 der 24 Punkte. Die Gladiators konnten das Viertel aber durch einen Dreier von Hollersbacher und einen Layup von Yakhchali mit 27:24 für sich entscheiden. Bei den Gladiators blieb das Niveau hoch. Sie konnten sich bereits jetzt einen zweistelligen Vorsprung erspielen. Insgesamt blieben die SparkassenStars in diesem Spielabschnitt bei 14 Punkten. Den Trierern gelangen 26 und so ging es mit einem Spielstand von 53:38 für die Gladiators in die Halbzeitpause.

Mit einem 10:0 Lauf sorgte das Team von Headcoach Jacques Schneider im dritten Viertel für die Vorentscheidung. Die SparkassenStars agierten weiterhin glücklos, gerade von jenseits der Dreierlinie. Direkt zu Beginn des letzten Spielabschnitts gelangen den Gladiators drei Dreier hintereinander, 2x durch Graves und 1x durch Rapieque. Jetzt spielten sich die Basketballer aus der ältesten Stadt Deutschlands in einen regelrechten Rausch. Die SparkassenStars wehrten sich nach Kräften, konnten die deutliche Niederlage aber nicht verhindern.

05.01.2025 17:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 82:79

Mit 82:79 feiern die Eisbären Bremerhaven einen knappen, aber wichtigen Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Tübingen.

Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch eröffnete das Spiel mit einem Korbleger (2:0). Elijah Miller schloss selbst ab, fand Anzac Rissetto unterm Korb und Daniel Norl legte einen Dreier nach (12:2). Auszeit Tübingen. Doch auch diese half vorerst nicht. Die Eisbären fanden offensiv sehr gute Optionen und ließen in der Defensive wenig zu. Carlos Carter baute die Führung gar auf 17 Punkte aus, doch Tübingen antwortete postwendend mit einem Dreier und beim Stand von 23:9 ging es in die erste Viertelpause. Nun kamen die Gäste besser in die Partie. Sie trafen einige Dreier und nutzten die Ballverluste der Seestädter umgehend aus. Die Führung schrumpfte auf nur noch fünf Punkte und eine Auszeit von Coach Steven Esterkamp folgte (34:29). Diese wirkte. Jordan Samare zeigte seine Fähigkeiten unterm Korb und erzielte sieben Punkte in Folge. Die Führung war wieder zweistellig (41:29). Doch bis zur Halbzeitpause konnten die Tigers noch einmal verkürzen (41:35).

Adrian Breitlauch startete mit zwei erfolgreichen Dreiern in die zweite Halbzeit, doch Sam Idowu hielt für seine Tigers mit ebenso zwei Dreiern dagegen (48:43). Das Spiel war nun sehr eng. Auf Seiten der Eisbären übernahm der blendend aufgelegte Daniel Norl und erzielte alleine acht Punkte in Folge. Die Tigers konnten aber weiter gegenhalten und sogar die Führung übernehmen. Ein Buzzerbeater-Layup durch Rissetto verkürzte zum Viertelende auf 59:61. Nach Punkten von Jake Biss, Adrian Breitlauch und einem weiteren Dreier von Daniel Norl hatten die Gastgeber die Führung zurückerobert (66:61). Angeführt von ProA-Topscorer Kenneth Cooper holten sich allerdings die Tigers die Führung zurück und knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels schien die Partie zu kippen (73:75). Doch Daniel Norl verwandelte zwei Freiwürfe und versenkte einen schweren Dreier, um seine Farben wieder in Front zu bringen (78:77). Mit 82:79 fuhren die Eisbären schlussendlich einen wichtigen Sieg ein und haben nun vier Spiele in Folge gewonnen.

05.01.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. BBC Bayreuth 80:68

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge beenden die PS Karlsruhe LIONS die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Heimsieg. Gegen den BBC Bayreuth lautete der Endstand 80:68.

Die Hausherren starteten überzeugend in die Partie, standen gut sortiert in der Defense und dominierten mit ihrem Zug zum gegnerischen Korb die Anfangsphase: 7:0 nach zweieinhalb Minuten. Doch allmählich fanden auch die Gäste ins Spiel und glichen nach knapp vier Minuten zum 10:10 aus. Man merkte dem Duell an, dass es für beide Kontrahenten um viel ging. Es wurde kompromisslos um jeden Ball gekämpft. Aber trotz der einen oder anderen überhasteten Aktion saßen die Abschlüsse bei den LIONS deutlich besser als zuletzt und die LIONS entschieden das erste Viertel verdient mit 20:12 für sich. Drei Minuten vor Halbzeit war beim 39:21 mit 18 Punkten der größte Karlsruher Vorsprung des Abends erreicht. Im Hinblick auf die Körpersprache zeigte sich der ehemalige Erstligist davon jedoch unbeeindruckt. Die Gäste schafften es in der verbleibenden Zeit bis zum Gang in die Kabinen, den Sturmlauf der Hausherren zu bremsen und im Gegenzug einige erfolgreiche Abschlüsse zu kreieren. Der Score zur Spielmitte las sich mit 42:30 demnach auch nicht mehr ganz so deutlich.

Nach dem Seitenwechsel schien die Intensität der Begegnung sogar nochmals zuzunehmen. Es ging schnell und immer wilder vom einen Korb zum anderen. Die LIONS suchten schnelle Abschlüsse, die aber nur noch selten ihr Ziel fanden. Bayreuth arbeitete sich bis auf sieben Punkte heran. Nun fand aber plötzlich Dreierspezialist Lachlan „Lucky“ Dent zu seiner alten Stärke zurück. Innerhalb von zweieinhalb Minuten war er ganze vier Mal aus der Distanz erfolgreich und trug damit maßgeblich dazu bei, dass auch vor Anbruch des Schlussabschnitts die LIONS-Führung noch zwölf Punkte betrug (60:48). Auch jetzt wurde das Duell mit offenem Visier geführt. Durch das weiterhin enorme Tempo der Begegnung kam es zu überdurchschnittlich vielen Turnovern auf beiden Seiten. Nach einem Bayreuther Distanztreffer zum 75:65 Mitte der 38. Minute schien sich kurz nochmals eine Tür für die Gäste aufzutun. Die LIONS blieben jedoch cool und brachten ihren Vorsprung über die Ziellinie.

06.01.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons 76:66

Die Artland Dragons rutschen nach ihrer 13. Niederlage in Folge immer tiefer in die Krise. Am Montagabend unterlagen die Quakenbrücker bei den Uni Baskets Münster mit 76:66.

Die Uni Baskets bemühten von Beginn an Tempospiel und Ballbewegung, trafen anfangs solide. Die starke Arbeit beim Rebounding ermöglichte ihnen ihr Spiel und die 12:5-Führung (5.) nach frühen Distanztreffern und Abschlüssen am Brett von Bo Hodges und Sigu Jawara. Die Münsteraner passten gut auf den Ball auf – nur ein Ballverlust im Auftaktviertel – spielten geduldig und klar und waren nach feiner Ballbewegung zum Dreier von Nick Stampley 19:10 vorne (7.). Akkurate Defensivarbeit des Gastgebers erzwang mehrere Notwürfe der Dragons. Eine bessere Zweierquote (3 von 11) wäre hilfreich gewesen. So lautete die Münsteraner Führung nach Viertel eins „nur“ 21:17. Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern, sich erstmals deutlicher abzusetzen. Zur Halbzeit führten die Uni Baskets mit 39:30. Besonders Adam Touray (13 Punkte zur Halbzeit) und Seikou Jawara (12 Punkte zur Halbzeit) bereiteten den Dragons mit ihrer Physis und Zielstrebigkeit große Probleme. Die Quakenbrücker hingegen scheiterten immer wieder daran, sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten. Viel zu oft landeten sie bei Notwürfen unter Zeitdruck.

Nach Wiederbeginn verflachte die Partie in ihren spielerischen Elementen. Eine Augenweide war sie wahrlich nicht, blieb aber ein leidenschaftliches Kampfspiel, das im dritten Abschnitt durch viele Foulpfiffe (27), folglich ohne größeren Rhythmus, geprägt war. Über beinahe fünf Minuten im dritten Viertel erzielten beide Teams Zähler ausschließlich über Freiwürfe und stellten das Resultat auf 46:36 für den Gastgeber. Der Münsteraner Vorsprung um die 10-Punkte-Marke hatte über die weitere Spieldauer des Viertels Bestand. Er hielt auch nach Adam Tourays Dreipunktspiel zum 57:46 vor dem Schlussviertel. Die Uni Baskets hatten inzwischen über ihre griffige Defensive die volle Spielkontrolle. Stellvertretend setzte Julius Ferber mit Block und Steal in wenigen Sekunden sein Statement. Nick Stampley spielte und traf nun stark. Auf der Gegenseite häuften sich die Ballverluste in dieser Spielphase. Nach sieben Stampley-Zählern in Folge erhöhte der Gastgeber auf 67:49 (35.). Und ließ es im Gefühl der frühen Vorentscheidung schleifen. Ein paar Ballverluste und Quakenbrück verkürzte. Oliver Pahnke stoppte den Negativtrend von der Linie mit seinen ersten Saisonzählern (73:63, 19.). Im Anschluss brachte das Rohdewald-Team den Sieg ungefährdet über die Zeit.

Foto: Norbert Schulz

Nachberichte ProB Nord // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt 63:99

Mit einem deutlichen 63:99 entführten die SBB Wolmirstedt im letzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zwei Punkte aus Berlin.

Nach einem Blitzstart der Gäste (0:7) übernahmen die Berlin Braves 2000 das Kommando. Drives führten zu Freiwürfen (7/8), das Reboundverhalten der Wolmirstedter wurde stark eingeschränkt (ein Offensivrebound), ebenso der Spielaufbau, bei dem sich die Gäste 7 Ballverluste leisteten. Kevin Kollmar erzielte per Fastbreak die erste Berliner Führung (14:13), doch mit einem Buzzer Beater von Topscorer Derreck Brooks (21 Punkte, davon 5/6 Dreier) ging das Viertel an die Gäste. Der kleine Funke der Hoffnung wurde nach der ersten Viertelpause von den SBB Wolmirstedt schnell wieder im Keim erstickt. Lennard Winter und Modestas Paulauskas hatten maßgeblichen Anteil an den Steals (4) und dem 0:11-Lauf, mit dem die Gäste erstmals zweistellig in Führung gingen (18:32). Headcoach Wende versuchte mit zwei Auszeiten in Folge Ruhe ins Spiel zu bringen, konnte den Rhythmus der Gäste aber nicht bremsen. Das Berliner Eigengewächs Marc Friederici und wieder Derreck Brooks bauten mit drei Treffern von Downtown den Vorsprung auf 19 Punkte aus (28:47/17.) Das Muster wiederholte sich nach der Halbzeitpause. Die Baskets verhinderten jegliche Reaktion der Hausherren und sorgten bereits in der 23. Minute durch ein Vierpunktespiel von Eamonn Joyce sowie die erwartete Reboundkontrolle (am Ende 49:29) und vier Blocks für die Vorentscheidung (37:60/23.). Nach dem dritten Viertel stand eine 74:49-Führung für Wolirstedt auf der Anzeigetafel, die im Schlussabschnitt sogar noch weiter ausgebaut werden konnte.

04.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers 101:71

Das erste Heimspiel des Jahres in der Sparkassen Arena Bernau bot den 1.356 Zuschauern ein Basketballfest, das mit einem deutlichen 101:71-Sieg der LOK Bernau über die TKS 49ers endete.

Das Spiel begann ausgeglichen, mit Nervosität auf beiden Seiten. Beide Teams zeigten, warum sie in dieser Saison nicht zu unterschätzen sind. Stahnsdorf konnte durch schnelle Steals und aggressive Defense immer wieder Ballverluste erzwingen, während Bernau im Angriff noch den Rhythmus suchte. Das erste Viertel endete knapp mit 21:22. Im zweiten Viertel fand Bernau zur gewohnten Stärke zurück. Nach einem kurzen Lauf der Gäste legte LOK mit einem beeindruckenden 10:0-Lauf vor, den die TKS 49ers auch nach einer Auszeit nicht stoppen konnten. Mit präzisem Teamspiel und einer konzentrierten Defense baute Bernau den Vorsprung kontinuierlich aus. Zwei weitere Runs brachten Bernau eine komfortable 50:37-Führung zur Halbzeit.

Die 49ers kamen mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf neun Punkte. Doch eine gut getimte Auszeit von LOK brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Bernau antwortete mit zwei schnellen 5:0-Läufen und stellte die Führung wieder auf 17 Punkte. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen und endete 19:19, mit einem Gesamtstand von 69:56. Im letzten Viertel zeigte Bernau, warum sie in der Liga zu den Teams mit der größten Entwicklung gehören. Mit einem 11:0-Lauf zu Beginn setzten sie ein deutliches Zeichen. Die TKS 49ers, die kämpferisch nicht nachließen, fanden offensiv keine Lösungen und mussten weitere Runs der Gastgeber hinnehmen. Ein abschließender 14:0-Lauf sorgte für die höchste Führung des Spiels. Das Viertel endete 32:15, und Bernau siegte ungefährdet mit 101:71.

04.01.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Iserlohn Kangaroos 84:89

Mit 84:89 konnten sich die Iserlohn Kangaroos bei den ETB Miners durchsetzen.

Die ersten zwei Punkte für den ETB legte Dzemal Selimovic gleich zu Beginn des ersten Viertels ins gegnerische Netz. Die Miners starteten solide und strukturiert in die ersten Minuten und führten mit drei Punkten, ehe die Kangaroos nach sechs Minuten zum 12:12 ausglichen und von dort an maximal vier Punkte in Führung lagen. Besonders der US-Amerikaner Diante Bah und der Spanier Jorge Mejias zeigten in diesen ersten zehn Minuten immer wieder, warum die Kangaroos sie im Kader haben und brauchen. Zum Ende des Viertels kämpften sich die Miners auf ein stark erarbeitetes 18:19 heran. Im zweiten von vier Vierteln legten die Kangaroos offensiv nach. Nach einem versenkten Freiwurf von Kevin Strangmeyer trafen auch der ehemalige Essener Sadiq Ajagbe und David Pavljak für zwei und drei Punkte. Von außen gelang den Miners nicht alles, was sie sich vorgenommen hatten. Deshalb entschieden sie sich immer wieder dafür, Dzemal Selimovic unter dem Korb anzuspielen, um zu scoren und die Gäste nicht zu weit davonziehen zu lassen. Und irgendwie kam er dann auch in dieser Partie wieder zum Vorschein – der seit Wochen thematisierte Kampfgeist, der die Mannschaft von Lars Wendt ein weiteres Mal beflügelte, um jeden Ball zu fighten. So ging es mit einem 39:39 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel eröffnete der Essener Amerikaner Isaiah Sanders, der schon im ersten Viertel mit einem wunderschönen Slamdunk klarstellte, dass man hier heute bis zur letzten Sekunde alles geben würde. Er erzielte drei Punkte für den ETB. Auch Sam Mpacko und Tim Schneider schlossen sich dieser mentalen Einstellung an und spielten sich offensiv wie defensiv in die Herzen der Zuschauer. Bis zur 27. Spielminute kamen die Essener durch Sanders sogar auf 59:60 heran, mussten dann aber durch Punkte von Ruben Dahmen, Sadiq Ajagbe und Kevin Strangmeyer mit 61:67 ins letzte Viertel starten. Der letzte Durchgang begann, und nun übernahm auch Niclas Sperber mehr Verantwortung auf dem Essener Court. Zudem störte der in der ersten Hälfte ebenfalls dunkende Ben Uzoma das Spiel der Kangaroos in der Zone immer wieder, sodass die Gäste gezwungen waren, schwierigere Würfe zu nehmen. Dennoch drehte Jorge Mejias bei den Iserlohnern mächtig auf und scorte, was das Zeug hielt. Bei den Essenern erkannte Tim Schneider, dass es neben Sanders und Selimovic noch mehr Offensivpower brauchte, um das Spiel Am Hallo so eng wie möglich zu halten. Sechs Sekunden vor Schluss setzte er nach einem Assist von Isaiah Sanders mit einem Alley-Oop-Dunk einen Schlusspunkt, der zum Endstand von 84:89 führte.

04.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 65:85

Das erste Viertel begann für die Blau-Gelben noch vielversprechend. Schnell führte Schwelm 10:4. Doch dann kamen die Gäste immer besser in Schwung. Besonders defensiv zeigten sich die großen athletischen Paderborner sehr stark und nahmen den EN Baskets viele Optionen weg. Konnten die Blau-Gelben in der ersten Halbzeit noch dagegen halten und das Spiel, wenn auch oft durch Einzelaktionen, offen halten, so schwieriger war es dann in der zweiten Halbzeit. Paderborn glänzte durch gutes Teamplay sowohl offensiv, wie defensiv, hatte hohe Trefferquoten. Die EN Baskets kamen gegen die starke Verteidigung der Gäste kaum noch zu guten Würfen. 26 Punkte in der zweiten Halbzeit zeigen das deutlich. Paderborn brachte das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause. Head-Coach Falk Möller nach dem Spiel: „Paderborn hat das Spiel auch in der Höhe verdient gewonnen. Sie waren deutlich körperlicher als wir. Wir bereiten uns nun auf das kommende Auswärtsspiel in Neustadt vor.“

05.01.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TSV Neustadt temps Shooters 89:81

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben das erste Spiel im Jahr 2025 für sich entscheiden können. Der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bezwang die TSV Neustadt temps Shooters mit 88:81.

In den ersten Minuten der Partie gaben die Hausherren den Takt auf dem Parkett an. Giants-Coach Michael „Mike“ Koch hatte seine Jungs gut auf die Gäste eingestellt. Schnell führte Leverkusen mit 9:5 (4. Spielminute), bevor die Shooters immer stärker wurden. Angeführt von ihrem Neuzugang Anthony Watkins konnte der TSV nicht nur an Boden gutmachen, sondern ging in der 6. Spielminute erstmalig in Front (11:13). In der Folge gelang es den Niedersachsen gar sich abzusetzen. Nach einem krachenden Dunk durch den gut aufspielenden Nicholas Lagerman lag Neustadt mit sechs Zählern in Front (12:18 – 8. Spielminute). Den Abstand konnte Bayer zum Viertelende nicht mehr reduzieren und so ging es mit dem Ergebnis von 18:25 in den zweiten Durchgang. Im 2. Viertel agierte der Tabellenelfte weiterhin sehr abgeklärt und konnte sich in der 13. Minute auf 22:33 absetzen. Die Gastgeber versuchten alles, um den Rückstand schnellstmöglich wieder zu verringern, doch immer, wenn dies gelang, antworteten die Shooters mit eigenen Punkten und führten in der 18. Minute weiterhin mit 29:38. Danach leistete Neustadt sich allerdings eine kurze Schwächephase bis zur Halbzeit und statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, drehten die Giants das Spiel durch zwei Dreier in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit zum 41:40 Halbzeitstand.

So richtig ins Rollen kam der „Giants-Express“ aber auch nach der fünfzehnminütigen Pause nicht. Zwar konnten sich die Rheinländer zunächst weiter absetzen (50:42 – 24. Spielminute), doch Neustadt steckte nicht auf und hielt mit allen Mitteln dagegen. So blieb die Paarung weiterhin eng, ohne dass sich ein Team auf dem Parkett einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Zuschauer sahen ein Viertel welches von vielen foulbedingten Unterbrechungen geprägt war. Ein wirklicher Rhythmus kam in den Offensivreihen der Mannschaften nicht zustande. Mit 59:55 führte der ProB-Meister von 2019 gegen den TSV. In dem abschließenden Viertel entwickelte sich eine packende Begegnung, in der es hin und her ging. Für die Gäste waren es immer wieder Watkins und Lagerman, die wichtige Punkte beisteuerten, während bei den Giants Brach alles verwandelte, was er herausgespielt bekommen hat. 90 Sekunden vor dem Ende leuchtet ein 81:79 für die Giants auf der Anzeigetafel, woraufhin Donte Nicholas von den Giants einen einfachen Layup bekam und diesen verwandelte. Auf der anderen Seite verlor Shawn Scott II folgenschwer den Ball und foulte anschließend zum vorentscheidenden And-one zum 86:79 für die Gastgeber. Am Ende behält der Tabellenführer aus Leverkusen die Punkte und baut diese durch einen 89:81 Sieg weiter aus.

05.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Seawolves Academy 77:38

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

05.01.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 97:61

Die Itzehoe Eagles haben den ersten Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eingefahren. Und das in beeindruckender Manier: Sie gewannen das Landesderby gegen den SC Rist Wedel mit 97:61.

Vor ebenso vollen wie lauten Rängen legten beide Teams mit hoher Intensität los, bald übernahmen die Gastgeber das Kommando, weil sich zur starken Verteidigung ein gut funktionierender Angriff gesellte. Nach Adam Paiges Dreier zum 20:9 brauchte Wedel die Auszeit, die letzte Szene des Viertels zeigte den Willen der Eagles an diesem Tag: Nach einem Fehlwurf von außen holte Tim Schlegel den Offensivrebound, sein Versuch ging daneben, doch Tobias Möller tippte ihn mit der Schlusssirene in den Korb. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhten die Störstädter zunächst auf 26:11 (11. Minute), ehe die Wedeler einen 7:0-Lauf hinlegten und noch einmal auf 26:18 herankamen (15.). „Aber unter dem Strich waren bei uns in der ersten Halbzeit zu viele Dinge schlecht, als dass dieses eine Aufbäumen hätte reichen können, um die Partie zu drehen“, stellte die Rister Co-Trainerin Constanze Wegner fest. Die Itzehoer schlugen zurück, sodass sie zur Halbzeitpause weiterhin mit elf Punkten in Front lagen.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Die Eagles dominierten mit weiter starker Defensive, auch vorn klappte sehr viel, sodass der Vorsprung immer weiter wuchs und auch Szenen für die Galerie drin waren. „Dass offensiv der Knoten mal platzen musste, wussten wir zu jeder Zeit“, sagte Völkerink. Während des gesamten Spiels habe es bei Itzehoe keine größeren Einbrüche gegeben, verbunden mit einer guten Wurfquote über 50 Prozent. Herauszuheben sei die gute Leistung von Sven Cikara, der gleich das geliefert habe, was sich die Eagles von ihm erhofft hätten. Itzehoe erreichte einen Effektivitätswert von 125, dafür habe es in der Vergangenheit teilweise drei Spiele gebraucht, so der Trainer. „Die Jungs haben sich den Frust von der Seele gespielt und absolut verdient gewonnen.“ Wichtig sei es jetzt, den Sieg nicht überzubewerten. „Das Ganze soll für uns der Start in eine neue Zeit sein“, hob Völkerink hervor.

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Nachberichte ProA // 16. Spieltag

03.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. EPG Guardians Koblenz 87:77

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann der BBC Bayreuth am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 87:77 (40:40) gegen die EPG Guardians Koblenz.

Der BBC setzte mit einem Alley Oop-Dunk von Demarcus Demonia zum 2:0 gleich mal ein Zeichen. Tehree Horn traf zum 4:2 und anschließend mit einem Dreier zum 7:2 für Bayreuth. Koblenz glich in der Folge zum 7:7 aus. Nat Diallo brachte den BBC wieder mit 9:7 in Front, Tehree Horn und später Demarcus Demonia erhöhten von der Freiwurflinie auf 14:7 für Bayreuth. Callum Baker traf dann per Dreier für den BBC zum 18:10. Nat Diallo markierte von der Freiwurflinie das 20:12, bekam wegen einer Rangelei aber auch ein unsportliches Foul. Die Koblenzer trafen nur einen ihrer beiden Freiwürfe, den anschließenden Ballbesitz nutzte aber Jakob Hanzalek zu einem Dreier – es stand 20:16 nach dem ersten Viertel. In das zweite Viertel starteten die Guardians furios. Ty Cockfield und Allin Blunt konnten jeweils dreifach punkten und ihr Team in Führung bringen. Die Spielzüge des Teams von Marco van den Berg wurden sichtlich besser, lediglich beim Abschluss hatte sein Team nach wie vor Probleme, was auch der Grund dafür war, dass Koblenz sich nicht deutlicher absetzten konnte. Kurz vor Schluss des Viertels
verloren die Guardians an Spielkontrolle, das Momentum wechselte auf die Seite der Hausherren und Bayreuth gelang es zur Halbzeit auf 40:40 auszugleichen.

Koblenz startete mit einer 40:44-Führung, dann verkürzte Tehree Horn per Dreier auf 43:44 und Demarcus Demonia brachte den BBC mit 45:44 in Front. Callum Baker markierte mit einem Dreier das 48:44 nach 24 Minuten. Koblenz zog dann wieder an und eroberte die Führung zurück – 48:49. Marios Giotis schlug mit dem 50:49 für Bayreuth zurück, Drew Buggs traf zum 52:50, erhöhte sodann von der Freiwurflinie auf 54:50 und traf schließlich einen Sprungwurf zum 56:50. Tehree Horn erhöhte nach einem sehenswerten Move weiter auf 58:50. Demarcus Demonia versenkte einen Dreier zum 61:52. Das Viertel endete 61:54 und es bedurfte einer deutlichen Koblenzer Leistungssteigerung, um Bayreuth doch noch besiegen zu können. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Zu Beginn des letzten Viertels wuchs der Abstand auf zwischenzeitlich 13 Punkte an. Der BBC waren den Koblenzern nun in allen Bereichen überlegen. Selbst das anfangs so starke Rebounding der Gäste wurde nun von den Hausherren dominiert. So waren es vermeidbare Fehler im Zuspiel und im Abschluss, die den Guardians letztlich den Auswärtssieg gegen den Tabellenvierzehnten kosteten. Der Abstand konnte zwar noch einmal auf fünf Punkte verkürzt werden, doch es sollte für Koblenz nicht mehr reichen und das Spiel endete schließlich mit 87:77.

03.01.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 72:83

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in der Artland Arena mit 72:83 gewonnen. Damit verlängert sich die Niederlagenserie der Mannschaft von Trainer Pat Elzie nun auf zwölf Partien ohne Sieg.

Die Raubkatzen kamen recht gut in die Partie. Nach zwei Minuten führte die Reinboth-Truppe mit 3:6. Der ehemalige Tübinger Joanic Grüttner Bacoul kümmerte sich in der Defense verstärkt um Cooper. Nach zwei Minuten ohne Punkte auf beiden Seiten erhöhte Neugebauer mit dem ersten Dreier der Begegnung auf 3:9. Beide Mannschaften versuchten es in der Defense immer wieder mit einer Zone. Cooper, der Denker und Lenker im Tübinger Spiel, traf nach sechs Minuten per Korbleger zum 8:14 – es waren die ersten Zähler des US-Amerikaners. Spielerisch gestaltete sich das Spiel noch auf überschaubarem Niveau. Lamont West traf in der Folge sechs Zähler in Serie und erzielte nach acht Minuten den 14:14-Ausgleich. Das Spiel war nicht nur über den Spielstand nun ausgeglichen. Aufregendes bis zum Viertelende passierte nicht mehr. Die Raubkatzen lagen knapp mit 17:19 in Front. Topscorer der Partie war Neugebauer mit sieben Zähler, beim Gastgeber kam West als bester Schütze auf sechs Punkte. Doch im zweiten Viertel häuften sich bei den Dragons Fehler, die die Tigers konsequent ausnutzten. Ballverluste, Unkonzentriertheiten in der Defensive und schwache Rebound-Arbeit führten immer wieder zu einfachen Punkten für die Gäste. Unter der Regie von Kenneth Cooper, der mit klugen Pässen und starker Spielübersicht das Geschehen lenkte, setzten die Tigers ihre Angriffe effektiv um. So wuchs der Rückstand der Dragons stetig an, und zur Halbzeit stand es 37:51 aus Sicht der Gastgeber.

Nach der Pause versuchten die Dragons, den Rückstand zu verkürzen, doch die Tigers blieben die spielbestimmende Mannschaft. Auch im dritten Viertel zeigten die Gäste ihre Qualität und entschieden diesen Abschnitt mit 23:13 für sich. Kenneth Cooper blieb der entscheidende Akteur für Tübingen, während bei den Dragons die offensive Durchschlagskraft zunehmend fehlte und leichtfertige Ballverluste es Tübingen leicht machte, vorentscheidend davonzuziehen. Mit einem deutlichen 50:74-Rückstand gingen die Dragons in den Schlussabschnitt. Nach 49 Sekunden im letzten Viertel kassierte Cooper erst sein erstes Foul. Taylor Johnson verwandelte beide Freiwürfe zum 54:76. Die Raubkatzen spielten nun nicht mehr mit der letzten Konsequenz, die Artland Dragons machten jedoch weiter viele Fehler und konnten dies nicht aussetzen. Dazu waren die wichtigen Rebounds bei den Raubkatzen. Auch Elzie war mit seinem Latein am Ende und kassierte ebenfalls ein technisches Foul. Cooper traf von der Linie zum 54:77 bei noch 7:22 Minuten auf der Uhr. Vier Sekunden später markierte Johnson zwei Zähler zum 56:77, Reinboth nahm seine erste Auszeit. Die Schwaben ließen es weiter enorm schleifen, der Fokus war nicht mehr vorhanden. Bei noch 6:13 Minuten hatten die Tigers bereits fünf Teamfouls gesammelt. Johnson verkürzte von der Linie auf 60:77. Alle zehn Punkte gingen in diesem Viertel auf das Konto des US-Amerikaners. Niedermanner beendete nach einem 10:0-Lauf der Niedersachsen per Dreier zum 64:80 die negative Phase der Württemberger. Reinboth nahm dennoch 4:28 Minuten vor dem Ende eine Auszeit. Mit dem Auftritt im letzten Viertel konnte der 41-Jährige überhaupt nicht zufrieden sein. Nun häuften sich auch bei den Schwaben die Fehler, die Artland Dragons verkürzten Punkt um Punkt. Thomas traf in Minute 37 aus der Distanz zum 70:82. In der Artland Arena herrschte so etwas wie Leben. Die Schwaben brachten den hohen Vorsprung über die Zeit, konnten im letzten Viertel aber überhaupt nicht überzeugen. Nach 40 Minuten stand ein 72:83-Sieg der Gäste auf der Anzeigetafel fest.

03.01.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 54:72

Die Eisbären Bremerhaven lassen auswärts bei den drittplatzierten VfL SparkassenStars Bochum nur 54 Punkte zu und fahren einen wichtigen 54:72-Sieg im knappen Rennen um die Playoffplätze ein.

Die Eisbären starteten mit viel Selbstvertrauen und zuletzt zwei Siegen in Folge in die Partie. Bis zum 7:9 aus Bochumer Sicht gestaltete sich die Partie recht eng, doch dann startete Hendrik Warner einen 2:11-Lauf der Eisbären, wodurch es mit einem zweistelligen Vorsprung der Eisbären in die erste Viertelpause ging (9:20). Besonders hervorzuheben war die starke Defense der Seestädter, die die Hausherren immer wieder zu Ballverlusten und schlechten Abschlüssen zwang. Das zweite Viertel verlief etwas ausgeglichener. Jedoch ließen die SparkassenStars immer wieder leichte Punkte für die Eisbären unter dem Korb zu, die meist vom Bremerhavener Rissetto verwandelt wurden. Auch bei den Rebounds hatten die SparkassenStars das Nachsehen. Offensiv blieben die SparkassenStars insbesondere von jenseits der Dreierlinie glücklos. Somit konnten die Eisbären das Viertel mit 14:19 gewinnen. Mit einem Halbzeitstand von 23:39 aus Sicht der SparkassenStars gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit bäumten sich die Bochumer dann wie zu erwarten gegen die drohende Heimniederlage auf. Niklas Geske kam deutlich besser ins Spiel und setzte seine Mitspieler gut in Szene. Eine Auszeit von Steven Esterkamp folgte und die Eisbären setzten alles daran, ihre Führung zu behalten und wieder auszubauen. Elijah Miller, der insgesamt 12 Assists verteilte, fand Jake Biss für einen Dreier und die Bremerhavener Führung war wieder zweistellig (34:45). Bei einem 10 Punkte Rückstand (40:50) hatten die SparkassenStars im letzten Viertel die Chance die Partie noch zu drehen. Das schien auch möglich zu sein. Direkt zu Beginn des Viertels trafen Tom Alte und Lars Kamp jeweils einen Korbleger. Jetzt waren es nur noch sechs Punkte Rückstand für die SparkassenStars. Im Anschluss ergaben sich zahlreiche Chancen die Partie zu drehen, doch die ließen die Bochumer größtenteils liegen. Auf der anderen Seite trafen die Eisbären die wichtigen Würfe und zermürbten die SparkassenStars damit. So wurde es am Ende eine deutliche Niederlage für die SparkassenStars. Es lag nicht am Einsatz, aber die Bochumer Wurfquoten (33% FG/14% 3P) blieben an diesem Tag unterdurchschnittlich.

03.01.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. Dresden Titans 101:78

Mit einem souveränen 101:78-Heimsieg gegen die Dresden Titans startete das Team von Science City Jena am Freitagabend in das Basketball-Jahr 2025.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die 4:0 in Führung gingen. Matthew Ragsdale antwortete aus der Ecke und hielt Dresden vorerst in Schlagdistanz. Doch die Thüringer ließen sich davon nicht beirren und schickten die Strauß-Truppe beim 12:3 erstmals in die Auszeit. Doch diese konnte den offensiven Drang nicht stoppen und Jena entfernte sich weiter. Zwei Dreier von Kirchner und Schmikale sorgten dafür, dass das Viertel nur mit 30:15 endete. Kirchner eröffnete dann mit einem schnellen Drive den zweiten Spielabschnitt und legte von außen nach. Beide Treffer konterten die Männer aus der Science City, aber Zerner stopfte im nächsten Angriff für Dresden. Der 2,11 Meter große Center machte ein gutes Viertel und trug dazu bei, dass die „Titanen“ zwischenzeitlich auf 40:29 herankamen. Jena fand aber zurück in die Spur und nahm trotz eines Dreiers von Schmikale, kurz vor Ablauf der Uhr eine 53:38-Führung mit in die Kabine.

Aus der Halbzeit heraus startete die Mannschaft von Björn Harmsen mit einem 7:0-Lauf, den erst Lukas Zerner stoppen konnte. Den verschlafenen Start holte die Mannschaft aus „Elbflorenz“ aber wieder auf und nach zwei schnellen Distanztreffern durch Schmikale und Ragsdale betrug der Rückstand wieder 15 Punkte (63:48). Die Hausherren machten allerdings abermals klar, warum sie an der Spitze der ProA-Tabelle stehen, und fanden sich vor der letzten Pause mit 80:53 in Führung. Wes Dreamer machte die ersten Zähler in dem beinahe vorentschiedenen Spiel. Ein Highlight liefert noch Daniel Kirchner, der im Fastbreak von weit draußen nezte. Bei Dresden war die Luft trotzdem raus und Science City kam immer häufiger zu offenen Dreiern. Das Spiel war entschieden und Fabian Strauß machte das beste aus der Situation und schickte wie beim letzten Spiel „Jugend-Forscht“, bestehend aus Dimitrov, Silbermann und Briesemeister aufs Parkett. Letzterer nutzte seine Chance und erzielte seine ersten ProA-Punkte der Saison. An der deutlichen 101:78-Niederlage änderte das nichts.

03.01.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Uni Baskets Münster 83:85

RASTA Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat am Freitagabend die nächste knappe Niederlage einstecken müssen. Vor 490 Zuschauern, darunter gut 50 Gästefans, verlor RASTA II mit 83:85 (39:44) gegen die Uni Baskets Münster.

RASTA II meldete sich mit Dreiern von Kevin Smit und Linus Trettin in der Partie an, führte in der 2. Minute mit 6:4. Über ein 12:8 (6.) baute das Gruhn-Team die Führung bis auf 19:13 (7.) aus. Die Vechtaer holten schon im 1. Viertel vier Offensiv-Rebounds, wehrten sich hervorragend gegen physisch eigentlich überlegene Gäste. Zu Beginn des zweiten Abschnitts fanden die Uni Baskets sehr gute Lösungen gegen die aggressive Defensive der Gastgeber. Dafür war eine bessere und schnellere Ballbewegung entscheidend, die zu guten Abschlüssen und Steigerungen der Trefferquoten führte. Nach einem 10:0-Lauf lagen die Gäste 24:32 vorn (14.). Einfache Abschlüsse ließen die Baskets im zweiten Viertel nicht mehr zu. Der schnelle Abschluss gelang jedoch nicht immer zur möglichen höheren Münsteraner Führung. Für Münster stachen dann Adam Touray mit einem Fastbreak-Dunk und Nick Stampley aus der Distanz heraus und stellten auf 29:37 (17.). Die Gäste wirkten zum Ende der ersten 20 Minuten etwas zu hektisch, erlaubten sich Ballverluste, führten aber 39:44 zur Halbzeit.
Mit Threeballs von Trettin und Smit eröffnete RASTA II die 2. Halbzeit, ging mit 45:44 in Führung (23.) – Auszeit Münster. Ein weiterer Vechtaer Dreier, getroffen von Luke House zum 50:50 (25.), ließ auf eine weiterhin enge Partie schließen. Doch dann hatten die Münsteraner ihre beste Phase. Sie machten binnen eineinhalb Minuten zehn Punkte in Serie zum von den Gästefans bejubelten 50:60. Ein Onyejiaka-Dunk ließ RASTA II aufwachen, ein Dreier von House zum 59:62 (30.) bedeutete den Anschluss – wieder Auszeit Münster. Mit Ablauf des 3. Viertels markierte Onyejiaka aber sogar noch den Ausgleich und RASTA II hatte nach dieser Aufholjagd allen Grund zu großer Zuversicht. Linus Ruf, Justin Onyejiaka, 66:62 (32.) – RASTAs Fans wurden lauter und lauter. Der 16:2-Lauf begeisterte alle an der Pariser Straße. Die Uni Baskets Münster machten erst nach 3:10 Minuten im Schlussabschnitt wieder Punkte aus dem Spiel heraus, verkürzten da durch Ty Groce auf 68:66 (34.). In Minute 35 traf Lastring dann schon seinen vierten Dreier, eroberte den Vechtaern eine Führung zurück – 71:70. Die Uni Baskets Münster konterten treffsicher, stellten durch einen Threeballl von Stefan Weß auf 79:74 (38.). Nach der daraufhin erfolgten Vechtaer Auszeit traf das Gruhn-Team noch drei weitere Dreier, u.a. zum 83:83 durch Luke House bei noch 43 Sekunden Restspielzeit. Münster antwortete im nächsten Angriff mit dem letztlich den Auswärtssieg bringenden 83:85 durch Groce. RASTA II hatte noch fast 20 Sekunden Zeit für einen letzten Versuch, bekam aber keinen offenen Wurf mehr. Münster verteidigte stark, so dass Jonathan Klussmanns Dreier zu schwer wurde, um Vechtaer Jubelstürme auszulösen.

03.01.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC 93:62

Mit 93:62 besiegen die GIESSEN 46ers die Nürnberg Falcons am Freitagabend.

„Heute haben wir bei den 46ers Erwachsenen-Basketball gesehen. Gießen hat eine erfahrene Männer-Truppe, wir aber sind eine Rookie-Mannschaft“, legte Gäste-Trainer und -Geschäftsführer Ralph Junge offen und ehrlich die Finger in die eigenen Wunden. „Simon Krajcovic hat uns auseinandergebaut, Robin Benzing hat alle Spielsituationen richtig gelesen“, arbeitete der 55-Jährige einige der Unterschiede zwischen beiden Teams, die spätestens im zweiten Durchgang offensichtlich zu Tage traten, heraus. „Wir aber benötigen mehr Disziplin und müssen unser Ego zurückstellen, um erfolgreich zu sein.“ Bei den Hausherren indes lief die Kugel flott. „Jeder kennt inzwischen seine Rolle. Wir haben den Ball gut bewegt und sind gerade gegen deren US-Boys sehr routiniert und abgezockt zu Werke gegangen“, freute sich Robin Benzing über eine abermals tadellose Vorstellung der Seinen. Eine, die sich früh angedeutet hatte, die sich von Minute zu Minute entwickelte und mit einem Giessener Sieg endete. „Weil wir inzwischen nicht nur eingespielt sind, sondern weil wir auch jede Menge Erfahrung und Qualität mitbringen“, wie Luis Figge treffend analysierte. Es war eine Qualität, die Nürnberg von der ersten Minute an leidgeprüft zu spüren bekam. Kyle Castlin traf zwar ausnahmsweise einmal nicht zweistellig, legte aber den aus dem Programm der Minnesota Timberwolves kommenden Gabe Kalscheur, den er zu vier Punkten degradierte, an die Kette. Kevin McClain sprudelte nur so vor Einsatzwillen, was nicht nur Sardaar Calhoun im Infight beim 19:9 (7.) des Deutsch-Amerikaners, der darüber hinaus bei einer Flugeinlage auf 60:48 (24.) stellte, zu spüren bekam. Jonathan Maier hatte nicht nur bei seinem Tip-in zum 56:46 (22.) die Finger im Spiel. Robin Benzing streute immer mal wieder einen Dreier ein, wenn es ihm nötig schien. Viktor Kovacevic ließ halb Nürnberg bei einem Solo von Ost nach West zum 58:46 (24.) stehen. Und Simon Krajcovic zeigte einmal mehr, dass er der überragende Floor General der gesamten ProA ist. Da fiel es am Ende auch nicht ins Gewicht, dass die Gießener Quoten von der Freiwurflinie, wo acht Punkte liegenblieben, am offensiven Brett (nur neun Ballgewinne) und bei den Assists (12) ausbaufähig waren.

03.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 88:69

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen das erste Spiel im neuen Jahr 2025 gegen den amtierenden ProA-Meister aus Karlsruhe mit 88:69.

Der Sprungball und die ersten Punkte gingen an die LIONS. Danach übernahmen allerdings gleich die Hausherren die Führung, die sie nur noch einmal kurzzeitig abgeben sollten. In einem attraktiven Schlagabtausch stand es zur Mitte des ersten Abschnitts 15:14. Die optischen Vorteile lagen aber aufseiten der Merlins, die immer wieder Lücken in der Karlsruher Defense fanden und durchstachen. Auch aus der Distanz zeigten sich die Gastgeber anfangs äußerst treffsicher. Ganze fünf ihrer ersten sechs Dreier-Versuche fanden ihr Ziel. So konnte sich Crailsheim recht mühelos absetzen- Ein temporeiches erstes Viertel ging mit 32:20 zu Ende. Mit seinen ersten Zählern des Spiels startete Vinnie Shahid in das zweite Viertel, gleichzeitig zeigte sich nun auch der amtierende Meister der ProA treffsicherer und verkürzte (34:28, 12. Min.). Auf vier Punkte schmolz der Abstand weiter, bevor Anthony Gaines seine Punkte dreizehn und vierzehn verantwortete und erhöhte. Das nun immer hitziger werdende Baden-Württemberg-Duell ließ die Arena Hohenlohe kochen, Keppeler erhöhte und Griffin legte nach (41:32, 16. Min.). Mit noch knapp vier Minuten auf der Uhr in der ersten Halbzeit ergänzte Vinnie Shahid weiter und schickte Karlsruhe mit einem zweistelligen Rückstand in das Timeout (44:32, 17. Min.). Die sich zwischenzeitlich schneller addierenden Ballverluste der HAKRO Merlins hielten die Gastgeber zwar nicht von der Führung ab, verhinderten jedoch auch einen eindeutigeren Spielstand (46:35, 18. Min.). Die Schlussmomente des ersten Durchgangs gehörten dann den Gästen, die per 5:0-Lauf an die Zauberer herankamen (47:40, 20. Min.).

Nach punktlosen neunzig Sekunden zu Beginn der zweiten Halbzeit eröffnete LaDarien Griffin per schönem Korbleger. Seine schnellen Hände ermöglichten es Daniel Keppeler auch kurz darauf weitere Punkte (51:40, 22. Min.) nachzulegen. Die HAKRO Merlins zeigten sich nun wieder wacher und aufmerksamer, der ProA-Meister unterbrach den Rhythmus mit einer Auszeit. Zwar lief der Ball folglich wieder schneller durch die Karlsruher Reihen, dennoch hielten die Zauberer den Druck konstant aufrecht. Neu-Merlin Brock Gardner stellte in der Folge seine Treffsicherheit von weit draußen doppelt unter Beweis und erhöhte weiter (62:46, 26. Min.). Die nun souveräner aufspielenden Zauberer hielten die Spielkontrolle auf ihrer Seite, Anthony Gaines fehlte indes nach einer Aktion im ersten Durchgang weiter angeschlagen. Den letzten Versuch der LIONS blockte Griffin zur weiterhin bestehenden zweistelligen Führung der HAKRO Merlins (67:55, 30. Min.). Per Block und schnellen vier Punkten eröffnete Gabriel de Oliveira den letzten Abschnitt der Partie und zwang Gästecoach Scepanovic in das nächste Timeout. Aus dieser kommend antwortete Karlsruhe per And-One und Freiwürfen nach einem unsportlichen Foul, was die Zauberer dazu zwang, die Energie auf dem Parkett wieder zu erhöhen (71:60, 33. Min.). Das gelang zunächst nicht: Crailsheim verpasste, Karlsruhe schickte McCray von Downtown in die Auszeit. Vinnie Shahid und Brock Gardner hatten nach dieser zwar eine Antwort parat, die Defensive der Gastgeber wirkte jedoch wieder instabiler (75:65, 37. Min.). Auf nur noch acht Punkte Vorsprung verkürzte Maurice Pluskota für den ProA-Meister, das Duell gestaltete sich immer ausgeglichener. Brock Gardner war es dann der die Arena per Korbleger und verwandeltem Zusatzfreiwurf zum Explodieren brachte, Devon Goodman setzte nach (83:67, 39. Min.). Das kurzzeitig knapper werdende Ergebnis erhöhten die HAKRO Merlins in den Schlussminuten des Duells und gingen so mit einem komfortablen Vorsprung in die letzte Minute. Das Spiel resultierte nach vierzig Minuten in einem 88:69-Heimsieg der HAKRO Merlins.

03.01.2025 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 85:93

Auswärtssieg zum Start ins neue Jahr. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 93:85.

Der Start in die Partie war verheißungsvoll. Die Teckstädter legten ein hohes Tempo an den Tag und forcierten Schnellangriffe, die häufig erfolgreich abgeschlossen wurden. Nach einem 10:0 Run zwangen die Hausherren die Gäste beim Stand von 20:10 zur ersten Auszeit. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften beharkten sich unentwegt und kämpften um jeden Ball. In die Viertelpause ging es mit einem Zwischenstand von 30:24. Im zweiten Viertel behielten die Kirchheimer dank ihrer guten Trefferquoten aus dem Feld weiterhin die Nase vorn. Doch die Gäste von der Mosel fanden immer bessere Lösungen, setzten erneut alle Akteure auf dem Feld gut in Szene und arbeiteten sich so in die Partie zurück. Auch defensiv hatte Trier nun mehr Zugriff auf die Kirchheimer Guards im Spielaufbau und Big Men unter dem Korb. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war das Spiel beim Stand von 43:40 wieder völlig offen und die Gladiatoren hatten in der Folge mehrfach die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Dies gelang ihnen jedoch nicht und so ging es mit einem hauchdünnen 47:46 in die Halbzeitpause.

Beim Stand von 54:52 für Kirchheim folgte eine entscheidende Phase. Die Trierer übten beim Einwurf großen Druck aus und erzwangen zwei Ballverluste der Kirchheimer, die direkt in einfache Punkte umgewandelt wurden. Aus der knappen Kirchheimer Führung wurde ein Rückstand und das Momentum wechselte. Die Gladiators waren nun am Drücker und erhöhten ihre Führung auf 67:74 bis zum Viertelende. Zu Beginn des letzten Viertels zeigten die Gladiatoren dann, dass die die klare Absicht haben, das Spiel schnellstmöglich in trockene Tücher zu bringen. Dank nochmals erhöhten Spieltempo und starker Eins-gegen-Eins-Defense stieg die Trierer Führung schnell auf 67:81 (31.). Doch auch die Knights gaben sich nicht auf und schafften es, den defensiven Druck ihrerseits ebenfalls merklich zu erhöhen. So gelang es, die Gladiatoren immer wieder zu Fehlwürfen zu zwingen und den Rückstand sukzessive zu verkürzen. Zur Mitte des letzten Viertels betrug die Trierer Führung nur noch zwei Punkte (81:83, 36.). Erneut war es die Defensive, über die die Gladiatoren ihren Vorsprung sichern konnten. Mit intensiver Verteidigung und guten Rotationen hielt man die Knights vom Korb fern und nahm offensiv clever Zeit von der Uhr. So brachten die VET-CONCEPT Gladiators ihr Auswärtsspiel über die Zeit und schlugen die Kirchheim Knights mit 85:93.

03.01.2025 20:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen 76:88

Trotz des Heimvorteils mussten die ART Giants Düsseldorf vor ungewohnter Kulisse am Freitagabend eine 76:88 (35:55) Niederlage gegen Phoenix Hagen einstecken.

Die Giants begannen nervös, als ob sie sich auf unbekanntem Terrain befanden – die ungewohnte Kulisse schien die Spieler zu verunsichern. Hagen dagegen wirkte deutlich konzentrierter und vor allem fokussierter.  Die Spielweise der Giants war von vielen Einzelaktionen geprägt. Anstatt als Team zu agieren, versuchten die Spieler, mit dem Kopf durch die Wand zu brechen, was zu einem holprigen Offensivspiel führte. Nach nur fünf Minuten lag Düsseldorf bereits mit 10 Punkten im Hintertreffen. Die Unsicherheiten in der Offensive wurden durch eine schwache Wurfquote verstärkt, die den Giants das Leben schwer machte. Hagen nutzte die Schwächen der Giants aus und erzielte immer wieder einfache Punkte. Die Defensive der Giants konnte nicht standhalten, und das Rebounding war ein weiteres Sorgenkind: In der siebten Minute lag das Reboundverhältnis bereits bei 2:9 für Hagen. Die Kombination aus nachlässiger Abwehrarbeit und einer mangelhaften Wurfquote führte dazu, dass die Giants mit einem Rückstand von 14 Punkten in die erste Viertelpause gingen. Die über 1300 Zuschauer, darunter die lautstarken Fans der Hagener, sahen ein zweites Viertel, das dem ersten in weiten Teilen glich. Hagen startete mit zwei Dreiern und baute seine Führung konsequent aus. Bereits in der 13. Minute stand es 23:39 für die Hagener. Kein Wunder angesichts der Wurfquote: Bis zur 14. Minute hatten die Rheinländer mit 39% eine unterdurchschnittliche Wurfquote aufzuweisen, während Hagen eine beeindruckende 58%ige Trefferquote vorweisen konnte. Diese Diskrepanz führte zu einer 20 Punkte Führung für Hagen zur Pause.

Im dritten Viertel schienen sich die Hagener von der Zerfahrenheit der Hausherren anstecken zu lassen – beide Mannschaften fanden nicht mehr in ihr Spiel. Die Düsseldorfer konnten diese Schwächephase der Westfalen jedoch nicht ausnutzen –  der Korb schien für die Düsseldorfer wie vernagelt, während Hagen seine Führung kontinuierlich ausbaute. Der Vorsprung der Gastgeber wuchs auf 27 Punkte an, was die Dominanz Hagens in dieser Phase unterstrich. Trotz der düsteren Situation zeigten die Giants in der 25. und 26. Minute einen Hauch von Kampfgeist. Über Freiwürfe gelang es ihnen, sich zumindest etwas heranzukämpfen und den Rückstand zum Ende des Viertels bei 20 Punkten zumindest zu halten. Das vierte Viertel des Spiels zwischen den ART Giants Düsseldorf und Phoenix Hagen entwickelte sich zu einem spannenden, aber letztlich erfolglosen Aufholversuch der Düsseldorfer. Die Wurfquote der Giants blieb weiterhin ein Problem. In der 33. Minute war sie auf einen Tiefpunkt von 33% gesunken. Trotz einer einigermaßen stabilen Abwehrleistung reichte dies nicht aus, um eine ernsthafte Aufholjagd zu starten. In der 34. Minute keimte kurzzeitig Hoffnung auf: die Giants legten einen 10:4-Lauf hin, der das Ergebnis in der 36. Minute auf 66:79 verbesserte. Auch die Trefferquote der Giants verbesserte sich merklich, und in der 37. Minute stand es 71:83. Es schien, als könnte das Spiel noch einmal spannend werden. Doch trotz dieser Bemühungen verhinderten einige unglücklich vergebene Chancen auf Seiten der Giants und die Souveränität der Hagener eine vollständige Wende. Am Ende stand somit ein 76:88 Erfolg für Phoenix Hagen.

 

Foto: BBC Bayreuth