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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Nord // 17. Spieltag

3. Februar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

01.02.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 88:55

Mit einem klaren 88:55-Erfolg gegen LOK BERNAU unterstrich das Team von Head Coach Lukas Varga seine Ambitionen in der Liga.

Der Start ins Spiel verlief für die Gastgeber zunächst holprig. Bernau erwischte den besseren Beginn und führte nach knapp zwei Minuten mit 1:5. Doch die Sixers fanden zunehmend ihren Rhythmus und drehten das erste Viertel mit einer konzentrierten Leistung noch in eine 17:12-Führung. Im zweiten Viertel zeigten die Sixers dann ihr ganzes Potenzial. Mit starkem Teamplay, konsequenter Defensive und effektiver Offensive dominierten sie Bernau fast nach Belieben. Mit einem klaren 30:16 ging dieser Abschnitt an die Hausherren, die zur Halbzeit mit 47:28 komfortabel führten.

Nach der Pause entwickelte sich das dritte Viertel zu einer defensiv geprägten Phase, in der die Sixers zwar weiterhin die Kontrolle behielten, Bernau jedoch etwas besser dagegenhielt. Mit 12:11 fiel dieser Abschnitt vergleichsweise ausgeglichen aus. Im Schlussviertel ließen die Gastgeber dann nichts mehr anbrennen und
legten noch einmal eine beeindruckende Schlussoffensive hin. Angeführt von Top-Scorer AJ Sunbury (20 Punkte, 5 Assists, 5 Rebounds) sowie Moritz Heck, der mit 16 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auflegte, entschieden die Sixers das letzte Viertel deutlich mit 29:16 für sich und machten den Kantersieg perfekt.

01.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 76:75

Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten die TKS 49ers nicht auf den Heimspielsieg gegen Paderborn aufbauen und verloren auswärts in Essen mit 76:75 (38:46).

Die Mannschaft von Headcoach Dorian Coppola begann das Spiel stark und zeigte von Anfang an, dass sie den Erfolg fortsetzen wollten. Zu Beginn der Partie dominierten die 49ers sowohl offensiv als auch defensiv. Besonders beeindruckend war die hohe Trefferquote von außen, während man gleichzeitig die Essener in der Verteidigung zu schwierigen Würfen zwang. Mit einer überragenden Leistung führten die 49ers nach den ersten zehn Minuten deutlich mit 10:30. Im zweiten Viertel brachte Ben Uzoma mit starker Defense die Wende, während Tim Schneider und Neuzugang Dion Braimoh die Essener Dreierquote aufbesserten. Auch Samuel Mpacko und Dzemal Selimovic fanden zunehmend Lücken in der Stahnsdorfer Verteidigung – eine Aufholjagd begann. Dank Isaiah Sanders verkürzten die Miners kurz vor der Pause erstmals auf 34:43, zur Halbzeit stand es 38:46.

In der zweiten Halbzeit fanden die 49ers in der Defensive wieder zu ihrer gewohnten Stabilität zurück. Doch offensiv hatten sie Schwierigkeiten, eine Lösung gegen die Zonenverteidigung der Essener zu finden. Besonders problematisch war die Foulbelastung von Yannick Hildebrandt und Andrii Kozhemiakin. Beide, die mit 17 beziehungsweise 23 Punkten die besten Scorer der 49ers waren, hatten immer wieder mit Foulproblemen zu kämpfen und foulten sich schließlich im vierten Viertel aus. Die Essener glichen das Spiel zunehmend aus und übernahmen im letzten Abschnitt erstmals die Führung. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem jeder Punkt zählte. Drei Sekunden vor dem Ende stand dann Essens Dzemal Selimovic an der Freiwurflinie und hatte die Chance, das Spiel zu entscheiden. Er verwandelte nur einen von zwei Freiwürfen, aber führte somit seine Mannschaft zum 76:75-Erfolg.

01.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt 79:87

Ohne den erkrankten Cheftrainer Eiko Potthast haben sich die SBB Baskets Wolmirstedt am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beim Tabellennachbarn EN BASKETS Schwelm mit 79:87 durchgesetzt.

Die Gäste starteten fokussiert ins Spiel. Es gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. Nach dem ersten Viertel lag Wolmirstedt mit drei Zählern vorn (18:21). Im zweiten Viertel setzten sich die Gäste leicht ab. Doch abschütteln liessen sich die EN Baskets nicht. Immer wieder gab es Mini-Runs und so war Schwelm bis auf zwei Punkte zur Halbzeit dran.

Der Start ins dritte Viertel verlief nicht gut für die Gastgeber. Wolmirstedt kam gut aus der Kabine und setzte sich schnell auf zehn und mehr Punkte ab. Entscheiden konnten sie das Spiel aber nicht. Denn im vierten Viertel kam die Aufholjagd. Bis auf vier Punkte konnten die EN Baskets verkürzen, doch die Wolmirstedter spielten dann ihre ganze Klasse aus und gewannen am Ende 79:87.

01.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Berlin Braves 2000 96:66

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

01.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters 76:83

Das Heimspiel der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ging mit 76:83 an die TSV Neustadt temps Shooters.

Der Start der Gäste in das Spiel war nicht besonders gut, denn der erste Pass kam nicht an und auf der anderen Seite vollstreckte der an diesem Abend überragende Adam Paige per Dunking zur Eagles Führung. Doch die Gäste konnten durch Anthony Watkins per Dreier antworten. Im 1. Viertel war es gefühlt das Duell Paige gegen Watkins, die ihre Teams mit vielen Punkten anführten. Auffällig war schon im Auftaktviertel die an diesem Abend mäßige Reboundarbeit der Shooters, die den Eagles immer wieder zweite Wurfchancen gab. Das 1. Viertel endete mit einer 18:17 Führung für die Gastgeber. Zu Beginn des 2. Viertels kamen die Neustädter besser aus der kleinen Pause. Scott II erzielte während eines 0:9 Laufs in den ersten 3:30 Minuten acht Punkte in Folge und brachte somit seine temps Shooters mit 18:26 in Führung. Der Ball wurde in der Offensive der Gäste deutlich besser bewegt und in der Defensive konnte man sich auf die schwache Quote der Eagles verlassen. Dadurch bauten die temps Shooters die Führung eine Minute vor der Halbzeit auf 23:39 aus. Eagles Kapitän Erik Nyberg gelang mit der Halbzeitsirene ein sehenswerter Buzzerbeater zum 29:40 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gastgeber entschlossener und deutlich aggressiver, was zur Folge hatte, dass die Eagles vor eigenem Publikum den Rückstand aufholen konnten. Angeführt von dem Duo Paige und Ex-Shooter Alan Kikwaki übernahmen sie in der 26. Minute sogar kurzzeitig beim Stand von 45:44 die Führung. Doch die Neustädter blieben cool und antworteten durch Duje Dujmovic, der in den letzten Minuten des 3. Viertels fünf Punkte erzielte und seinem Team somit eine 51:58 Führung vor den letzten zehn Spielminuten bescherte. Im letzten Viertel zeigte sich die Routine von Shooters Akteur Dyon Doekhi, denn der Niederländer führte sein Team clever an und verwandelte zudem zwei wichtige Dreier. Nach einem Dunking von Watkins setzten sich die Gäste in der 33. Minute erneut ab und führten mit 52:65. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und erzielten ihrerseits vier Dreier in Folge und verkürzten auf 67:71 in der 37. Spielminute. Immer wenn es eng wurde, konnten sich die temps Shooters an diesem Abend auf ihre Schützen verlassen. Erst war es Leo Alban, danach Dujmovic mit extrem wichtigen Dreiern aus der Corner, die den Eagles weh taten. Wenig später machte Watkins mit seinem zweiten Dunking den Deckel auf die Partie, die mit einem 76:83 Sieg endete. Die TSV Neustadt temps Shooters springen somit vorbei an den Itzehoe Eagles auf Platz 12 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

02.02.2025 11:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Bayer Giants Leverkusen 51:79

Die Bayer Giants Leverkusen gewinnen bei der Zweitvertretung der Rostock Seawolves mit 51:79.

Die Giants starteten so wie man es vom Tabellenführer erwartet hatte, nämlich souverän und spielbestimmend. Der Ex-Seawolf Donte Nicholas war der Taktgeber auf dem Feld der „Giganten“, welche sich schnell mit 5:13 (5. Spielminute) absetzen konnten. Die junge Rostocker Truppe hatte starke Schwierigkeiten mit der gut arbeitenden Defensive der Leverkusener, welche wie immer zu funktionieren wusste. Doch die Hausherren kamen mit zunehmender Dauer des ersten Viertels immer besser in der Stadthalle zu Rostock zurecht. Viele Würfe der Farbenstädter verfehlten in der Folge ihr Ziel und Rostock verkürzte den Rückstand auf zwei Zähler (18:20 – 9. Spielminute). Leverkusen zündete allerdings in der Schlussphase noch einmal den Turbo und sorgte für den Viertelendstand von 18:25. Der zweite Abschnitt war vor allem Anschauungsmaterial für Freunde des defensiven Basketballs. Den Seawolves gelang es nicht gegen die Giants-Defense zu scoren, während die Leverkusener mit ihrer Wurfquote haderten. So plätscherte die Begegnung vor sich hin, ohne dass die Führung der Giants ernsthaft in Gefahr geriet. Die „Riesen vom Rhein“ punkteten immer zum richtigen Zeitpunkt und so endete ein ereignisarmes Viertel Nummer zwei beim Halbzeitstand von 26:37.

Den Grundstein für den Sieg an der Ostsee, so viel darf an dieser Stelle bereits verraten werden, legten Joel Lungelu, Moritz Hübner & Co. dann im dritten Durchgang. Die Leverkusener hatten im Angriff einen deutlich besseren Zugriff als in den zweiten zehn Minuten und kamen immer wieder zu schön herausgespielten Punkten. Ob Luca Kahl per Dreier oder Dennis Heinzmann per Dunk: Die „Mannen von der Dhünn“ waren von den Rostockern einfach nicht zu halten. Die Giants setzten sich Zähler um Zähler ab, während die Verteidigung felsenfest stand. In der Schlussperiode gerieten die „Giganten“ nicht mehr ins Wanken. Headcoach Michael „Mike“ Koch rotierte viel durch und gab so u.a. Sören-Eyke Urbansky oder Dimitrije Djordjevic die Möglichkeit, sich auf dem Parkett auszuzeichnen, und dies gelang. So kam beispielsweise Djordjevic immer wieder zu einfachen Zähler per Korbleger oder aber Urbansky sammelte einige wichtige Rebounds ein. Zwar war die defensive Durchschlagskraft der „BAYER-Boys“ nicht mehr so deutlich wie in den Minuten zuvor, aber dennoch unterschätzten die Leverkusener ihren Gegner nicht. Endresultat 51:79.

02.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 84:53

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

 

 

Foto: Jens Gebauer

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProB-Nord-17.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-03 20:00:542025-02-03 20:04:59Nachberichte ProB Nord // 17. Spieltag

Nachberichte ProA // 21. Spieltag

3. Februar 2025/in APP, ProA 24/25

01.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 83:76

Die Eisbären Bremerhaven beweisen ihre unglaubliche Kämpfermentalität und schlagen die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 83:76.

Gleich zu Beginn stotterte die Trierer Offensive und es gelang den Eisbären sich mit hoher Physis und viel defensivem Druck bis zur Viertelmitte auf 10:2 abzusetzen. Zwar steigerte sich die Trierer Offensive im Verlauf des ersten Viertels und man brachte seine Big Men am Korb besser ins Spiel, die Eisbären blieben trotzdem in Führung und sorgten vor allem von außen immer wieder für Punkte. So endete das erste Viertel mit 12:19. Nach zwei Dreiern vom offensiv gut aufgelegten Zharon Richmond und einem Korbleger von Nils Schmitz war die Führung der Seestädter zum ersten Mal zweistellig (29:18). Die erfahrenen Gladiators kamen zurück, fanden ihren offensiven Rhythmus und glichen das Spiel zwischenzeitlich aus (30:30). Ein Dreier von Norl und fünf Punkte von Adrian Breitlauch später, waren die Eisbären wieder vorne (38:33) und durch einen Buzzerbeater von Elijah Miller ging sie mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (43:37).

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gladiatoren dann noch einmal den defensiven Druck erhöhen und bekamen guten Zugriff auf die Offensive der Bremerhavener. So ließ man über mehrere Minuten kaum Punkte zu, sicherte sich offensiv wie defensiv die Rebounds und fand offensiv schnelle und gut herausgespielte Abschlüsse. Bis zur Mitte des dritten Viertels hatte Trier den Vorsprung der Eisbären egalisiert und konnte mit 50:51 in Führung gehen (25. Spielminute). Erst in den letzten Minuten des dritten Spielabschnitts kamen die Eisbären wieder besser in Fahrt und wurden vor allem aus der Distanz wieder treffsicherer. Erneut hatten die Trierer Probleme ihre defensive Intensität hochzuhalten und so erspielten sich die Gastgeber erneut eine Führung vor der letzten Viertelpause – 56:52. Im letzten Viertel zeigten sich die Bremerhavener sehr sicher von der Dreierlinie und trafen insgesamt fünf Dreier. Teilweise unter sehr enger Bedrängnis und zu sehr wichtigen Zeitpunkten. In der Defensive machten ihnen ein paar zu viele zugelassene Defensivrebounds Probleme. Zharon Richmond, Nils Schmitz, Jake Biss, Carlos Carter und zu guter Letzt Peter Hemschemeier waren die Dreipunktschützen im letzten Viertel, von denen zwar kein Dreier weniger wichtig war, wenngleich der Dreier von Hemschemeier bei ablaufender 24-Sekunden-Uhr die Hausherren wahrscheinlich auf die Siegerstraße brachte (77:72). Auch wenn Trier in der Folge noch Chancen hatte, zeigten sich die Eisbären in Person von Elijah Miller und Daniel Norl von der Freiwurflinie sicher und brachten den Sieg mit 83:76 nach Hause.

01.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. PS Karlsruhe LIONS 106:68

Achter Sieg in Folge – Science City Jena dominiert personell gehandicapte Karlsruher mit 106:6.

Bereits in der dritten Minute, beim Stand von 11:2, war LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Die Gastgeber hingegen drückten permanent aufs Tempo und führten in Minute vier erstmals zweistellig. Doch Jena spielte nicht nur druckvoll und konsequent nach vorn. Auch die aggressive Defense der Thüringer stellte Karlsruhe vor Probleme. Der ProA-Meister der vergangenen Saison verlor auf diese Weise früh den Anschluss. Schon die Rebound-Statistik verdeutlichte die Kräfteverhältnisse auf dem Court. Nach zehn Minuten stand es hier 18:6 für die Gastgeber (49:28 nach der vollen Spielzeit). Da zudem die Trefferquoten der LIONS nicht gut ausgefallen waren, ging es mit einem Score von 34:12 ins folgende Viertel. Umso überraschender war dann, dass die ersten sieben Punkte im zweiten Abschnitt alle auf das Konto der Gäste gingen. Björn Harmsen, der Headcoach des Spitzenreiters, war sichtlich unzufrieden. Doch nach einer Auszeit fand seine Mannschaft ab der 13. Minute wieder zu ihrer Linie, auch wenn die anfangs so souveräne Defense erste Lücken offenbarte. Die LIONS versuchten, diese zu nutzen, agierten allerdings häufig zu ungenau, was zu Turnovern führte und dazu, dass der Halbzeitstand mit 62:32 bereits äußerst deutlich ausfiel.

Nach der üblichen viertelstündigen Unterbrechung, um unterschiedlichste Wege zu erledigen, hatten einige Nachzügler auf den Tribünen die Höhepunkte des dritten Abschnitts bereits verpasst. Drei aneinandergereihte Highlights waren in dieser Phase zu bewundern. Durch einen Dunk von Robin Lodders zum 64:34 eröffnet, sorgte das Duett Chris Carter und Krissi Krause für den nächsten Alley Oop, bevor sich auch Karlsruhes Center Maurice Pluskota mit einem Stabilitätstest des Jenaer Korbes ins Poesiealbum dieser Begegnung eintragen konnte. Das Scepanovic-Team mühte sich zwar tapfer gegen einen sich abzeichnenden Blowout, hatte durch einen 14:0-Lauf auch noch einmal bis auf 82:62 (30., 3er Lukas Herzog) verkürzt, jedoch standen die verbleibenden Minuten erneut klar im Zeichen der Thüringer. Während Science City defensiv die Schotten dicht gemacht hatte, den LIONS im Schlussviertel lediglich sechs Punkte gestattete, schraubte Jenas Angriff den Score erneut auf den prägnanten dreistelligen Score. Lorenz Bank, mit einem starken Double-Double aus dem Spiel gehend, war es in der 36. Minute vorbehalten, die offensive Wucht der Saalestädter in ein statistisches Fundament zu gießen, bevor die Partie auf ihren letzten Metern austrudelte.

01.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 96:81

Gegen dezimierte Bochumer tun sich die GIESSEN 46ers zunächst schwer, drehen aber nach der Pause zu einem 96:81-Erfolg auf.

Das Spiel startete zunächst mit einem 10:0 Run der Gastgeber. Im ersten Timeout nahm der Coaching-Staff der SparkassenStars Anpassungen in der Defense vor. Danach kamen die Bochumer besser ins Spiel. Mit einem Dreier von Jonas Grof verkürzten die SparkassenStars den Rückstand auf 7:12. Bochum stand jetzt stabiler in der Defense und hielt die Partie relativ ausgeglichen, auch wenn die physische Überlegenheit der Gäste offensichtlich war. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 22:17 für die 46ers. Im zweiten Viertel baute Simon Krajcovic den Vorsprung durch einen Dreier auf 10 Punkte aus, doch Cem Emen konterte postwendend ebenfalls mit einem Dreier. Nun lief Keith Braxton heiß. Zwei tiefe Dreier erzielte der Small Forward mit dem Buzzer und sorgte für Stille in der ansonsten stimmungsvollen Osthalle. 14 Punkte erzielte der Small Forward alleine in diesem Viertel, 21 waren es insgesamt in der ersten Halbzeit. Die SparkassenStars waren, trotz aller Widrigkeiten, im Spiel. Mit einem Spielstand von 44:41 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kamen die SparkassenStars sogar auf einen Punkt heran, da standen noch 4:30 Minuten Restspielzeit für dieses Viertel auf der Anzeigetafel, der mit 2.116 Zuschauern gut gefüllten Osthalle. Coach Ignjatovic reagierte und nahm ein Timeout, danach startete sein Team einen 11:0 Lauf. Die Spieler der SparkassenStars hatten zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der kleinen Rotation, viele Minuten in den Beinen und konnten in dieser Situation nicht reagieren. Kilian Dietz erhielt im Kampf um einen Rebound einen weiteren Schlag auf den verletzten Finger. Folglich wechselte Felix Banobre ihn aus. Dietz setzte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Bank und konnte danach nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 67:54 für das Giessener Team. Wer dachte, dass die SparkassenStars sich nun aufgaben lag falsch. Auch nachdem Peter Kalthoff nach seinem fünften Foul das Feld verlassen musste und damit ein weiter großer Bochumer in der Rotation fehlte, kämpften sich die verbliebenen SparkassenStars wieder näher heran. Jonas Grof traf 4:20 Minuten vor Ende der Partie einen Dreier und verkürzte damit auf 72:80. Frenky Ignjatovic spürte die Gefahr und nahm direkt eine Auszeit. In der Folge spielte sein Team die Partie clever zu Ende. Die GIESSEN 46er gewannen die Partie mit 96:81.

01.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 83:77

Die Artland Dragons kommen nicht aus der Krise. Auch beim BBC Bayreuth mussten die Quakenbrücker eine 83:77-Niederlage hinnehmen.

Die Dragons kamen gut in die Partie, hielten mit den Gastgebern mit und konnten das erste Viertel mit 25:25 ausgeglichen gestalten. Besonders Brandon Thomas sorgte mit einem spektakulären Dunk für einen frühen Höhepunkt und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Auch das zweite Viertel blieb umkämpft. Beide Teams zeigten phasenweise gute Offensivaktionen, ließen aber auch einige Chancen ungenutzt. Bayreuth verwandelte 46 % ihrer Dreier. Die Dragons hielten dagegen, agierten in der Verteidigung stabil und setzten in der Offensive auf schnelle Abschlüsse. Zur Halbzeit führte Bayreuth knapp mit 46:45.

Nach dem Seitenwechsel übernahm KeVaughn Allen für Bayreuth das Kommando. Mit sehenswerten Würfen setzte er die Dragons unter Druck und trug entscheidend dazu bei, dass sein Team das dritte Viertel mit 17:14 für sich entschied. Die Dragons hatten nun Probleme, offensive Lösungen zu finden, und leisteten sich einige unnötige Ballverluste. Dennoch blieb die Partie weiterhin offen, und mit einem 63:59 ging es in den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel kämpften die Dragons weiter, konnten aber nicht konstant scoren. Bayreuth spielte konzentriert, nutzte die Chancen konsequent und entschied das Viertel mit 20:18 für sich. Besonders in der Schlussphase machten sich kleinere Unaufmerksamkeiten und fehlende Effizienz im Abschluss der Dragons bemerkbar, wodurch sich die Gastgeber ihren Sieg sichern konnten. Damit stand am Ende die nächste bittere Niederlage für die Dragons fest.

01.02.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Guardians Koblenz 79:71

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim konnten sich am vergangenen Samstag im Duell gegen die EPG Guardians aus Koblenz mit 79:71 durchsetze.

Krankheitsbedingt fehlte Topscorer Ty Cockfield. Neu mit an Bord war die Nachverpflichtung Brandon Averette, der sich in Statur und Position von Cockfield kaum unterscheidet. Der flinke US-Guard übernahm auch früh das Kommando bei den Guardians und leitete die flüssige Offensivmaschinerie. Sieben Punkte wanderten auf das Konto des Neuzugangs, womit er einen wesentlichen Beitrag zur knappen 23:24 Führung nach den ersten zehn Spielminuten leistete. Auf Seiten der Schwaben fand Henry früh seinen Rhythmus und zeichnete sich für neun Punkte verantwortlich. Doch schon in den Anfangsminuten waren bei den Teckstädtern Abstimmungsprobleme in der Verteidigung zu sehen, die sich im zweiten Viertel nochmals ausweiteten. Zu oft wurden die Koblenzer aus der Distanz frei gelassen und diese verwandelten einigermaßen hochprozentig. So sah Kirchheim sich zur Halbzeit einem 48:41 Rückstand gegenüber.

Um den ersten Saisonsieg seit sechs Spielen einfahren zu können, mussten die Guardians dieses Niveau in Hälfte zwei aufrechterhalten. Doch das schafften sie nicht. Früh verspielten sie die Führung. Die Guardians machten gerade in der Offensive zu viele Fehler. Es waren die Fehlpässe, Offensivfouls und die sich häufenden Fehlwürfe, durch die sich Kirchheim nicht nur wieder ran arbeiten, sondern schließlich auch in Führung gehen konnte. Das Viertel endete mit 67:62. Im abschließenden Viertel konnten die Guardians keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Koblenz entschied sich für viele Würfe von hinter der Dreipunktelinie, doch die Ausbeute war zu gering. Insgesamt erzielte die Mannschaft vom Deutschen Eck lediglich neun Zähler im Schlussabschnitt. Kirchheim nutzte hingegen die Fehler der Guardians eiskalt aus und gewann das Spiel schlussendlich mit 79:71.

01.02.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 67:65

Die Uni Baskets Münster haben den ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen Phoenix Hagen eingefahren.

Wie intensiv dieses Derby verlaufen sollte, zeigten gleich die ersten Aktionen. Die Startoffensive der Ruhrstädter blieb zunächst stecken. Über ein Dreipunktspiel von Adam Touray und den ersten Distanztreffer von Stefan Weß kamen die Uni Baskets richtig gut in die Partie (6:2, 2.), sie ließen aber einige Lay-ups aus. Dennoch warteten die Unistädter mit einem sehr guten Fokus und einer bissigen Defensive auf. Paul Viefhues setzte wie in Düsseldorf mit seinem ersten Dreier ein Zeichen (12:15, 8.). Mit dem starken Jasper Günther schlug Münster zurück. Mit seinen beiden klasse ausgespielten Distanztreffern blieb Münster nach dem packenden Auftaktviertel dran (19:21). Kurzzeitig ließen die an diesem Abend so reboundstarken Münsteraner (46:39) eben in dieser Disziplin nach und handelten sich ihren größten Rückstand der Partie ein (24:35, 15.). Diesem und einigen Widrigkeiten trotzend arbeiteten sich die Uni Baskets bis zur Pause wieder heran. Vier Freiwurfzähler von Paul Viefhues und Bo Hodges waren der Schlussakkord der ersten Spielhälfte (35:40).

Die zweite Halbzeit begann mit ausgeglichenem Spielverlauf, in dem Münster aber zunächst einige klasse Plays über Lay-ups liegen ließ. Jasper Günther aber versenkte seinen zum 43:45 Mitte des dritten Viertels. Tolle Defensivarbeit der Münsteraner sorgte für drei Dreier in Folge der jetzt auch spielstarken Offensive. Nur der dritte von Stefan Weß fiel und sorgte nach dem 46:45 für Ekstase auf den Rängen. Das Derby blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen – auch nach 30 Minuten. 54:54 vor dem Schlussviertel. Beide Teams lieferten sich auch im Schlussabschnitt einen großartigen Kampf um jeden Ballbesitz. Die Defensive der Gastgeber war nun bärenstark, ließ keine einfachen Punkte mehr zu. Viel Pech dagegen in den Münsteraner Offensivaktionen. Gute Ballbewegung blieb mehrfach mit In-and-out-Würfen unbelohnt, was Hagen zur 56:63-Führung nutzte. Mitte des Schlussviertels schien das Momentum bei den Gästen zu liegen, doch die Uni Baskets hatten an diesem Samstagabend einen unerschütterlichen Glauben in sich selbst. Und glichen die Partie mit einem weiten Dreier von Sigu Jawara 2:14 Minuten nach einem 7:0-Lauf zum 63:63 aus. Die Münsteraner behielten in diesem Thriller und angetrieben von der großartigen Kulisse in der Crunchtime die Ruhe, hatten in dieser die größere Spielkontrolle und entschieden das Spiel mit großer Überzeugung für sich. Ein mutiger, cleverer Spielzug überrumpelte die Gästedefensive. Ty Groce schloss energisch am offensiven Brett zum 67:65 und zur Entscheidung ab.

01.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:51

Zehn Siege in Folge! Die HAKRO Merlins Crailsheim setzen ihre Serie auch gegen die Tigers Tübingen fort und gewinnen mit 83:51.

Der Gastgeber kam schnell und gut in die Partie. Nach 57 Sekunden führte das McCray-Team bereits mit 6:0. Alle Zähler gingen auf das Konto von Shahid. Die ersten Tübinger Punkte erzielte Jonas Niedermanner bei 8:47 Minuten auf der Uhr zum 6:2-Zwischenstand. Die Crailsheimer drückten jedoch weiter immens auf das Tempo und machten es den Schwaben im eigenen Angriff sehr schwer für gute Abschlüsse. Nach drei Minuten führten die Zauberer mit 10:2. Reinboth musste die Begegnung bei 4:06 Minuten auf der Uhr unterbrechen, um sein Team beim Stand von 11:2 neu einzustellen. Idowu sorgte nach sieben Minuten für den ersten Lichtblick: Der Dreier saß zum 13:5. Die Tigers kämpften sich so langsam ins Spiel, Shahid erhöhte nach neun Minuten per Dreier aber auf 19:9. Der US-Amerikaner erzielte im Anschluss bereits seinen zehnten Zähler per Freiwurf zum 25:11 und war Topscorer des Spiels. Mit diesem Ergebnis endeten auch die ersten zehn Minuten. Der vier Jahre im gelben Dress aktive Ex-Tübinger Daniel Keppeler eröffnete die zweiten zehn Minuten für die Merlins, Kapitän Moe Stuckey erhöhte weiter (31:13, 12. Min.). Die Gäste aus Tübingen hatten weiterhin ihre Schwierigkeiten mit der aggressiven Defensivarbeit der McCray-Schützlinge, gleichzeitig schlichen sich allerdings auch die ersten Unachtsamkeiten bei den Zauberern ein. In einem eher unspektakulären zweiten Zauberer-Viertel verkürzten die Tigers zum wiederholten Mal von der Freiwurflinie und kamen auf elf Punkte heran (36:25, 19. Min.). Die HAKRO Merlins schafften es zudem nicht die eigene Präsenz unter dem gegnerischen Korb zu steigern, was die Anzahl von keinem Offensivrebound bis zur Halbzeitpause widerspiegelte. Nach einem verlorenen zweiten Viertel gingen die Zauberer dennoch mit einer Führung in die Kabine (40:30, 20. Min.).

Ähnlich wie die ersten zwanzig Minuten für die Merlins endeten, begann auch der zweite Durchgang: Tübingen erspielte sich zunehmend mehr Selbstvertrauen und hielt die Zauberer gleichzeitig bei knapp vierzig Punkten. Moreaux verkürzte auf sechs Zähler – Tyreese Blunt fand eine Antwort von Downtown, Tübingen legte per And-One nach (45:39, 25. Min.). Ein Hallo-Wach-Effekt stellte sich dann jedoch bei den Merlins ein, die dank schneller fünf Punkte die Arena Hohenlohe zum Kochen brachten. Vinnie Shahid addierte weiter von Downtown und schickte die Gäste in die Auszeit. Eine nun fokussierter wirkende Crailsheimer Mannschaft konnte den Abstand ausbauen – Daniel Keppeler erhöhte aus kurzer Distanz (57:39, 27. Min.). Während Tübingen bisher nur zwölf Mal aus dem Spiel zum Punkterfolg kam, lief der Basketball nun schneller durch die Crailsheimer Reihen. Brock Gardner traf nach einem No-Look-Pass von Shahid sehenswert zur 65:44-Führung vor der letzten Viertelpause. In der ersten Minute ging es gleich mit einigen Punkte los. Gaines erzielte in den ersten 57 Sekunden fünf Zähler in Folge zum 70:47. Zuvor netzte Jay Nagle mit seinen ersten Zählern aus der Distanz zum 67:47 ein. Genau 17 Sekunden später war für den US-Amerikaner des Gastgebers die Begegnung mit dem fünften Foul beendet. Zehn Punkte standen auf seinem Arbeitsnachweis. Die Merlins hatten eine gute Ausgangslage, den zehnten Sieg in Serie einzufahren. Zu dominant traten die McCray-Schützlinge weiter in diesem Spiel auf. In Minute 34 führten die Crailsheimer nach einem Korbleger von Goodman komfortabel mit 72:50 – Reinboth nahm die nächste Auszeit. Der 42-Jährige musste aber auch erkennen, dass das Spiel bereits verloren war. Es ging jetzt nur noch um Schadenbegrenzung. In Minute 36 erhöhte Goodman mit einem Dreipunktspiel auf 77:50. Von den Raubkatzen kam einfach nichts mehr, jedoch vom Gastgeber. Shahid erzielte eine Minute später das 79:50. Der Point Guard war nun schon bei 17 Zählern angelangt. Die Raubkatzen verstrickten sich nun vermehrt in Einzelaktionen, die nicht von Erfolg geprägt waren. Goodman gelang 47,2 Sekunden das 81:50. Wenig später war das Spiel nach einem 13:1-Lauf mit dem 83:51-Endstand beendet.

02.02.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. ART Giants Düsseldorf 95:76

Den Nürnberg Falcons ist am Sonntagnachmittag der vierte Heimsieg der laufenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gelungen. Gegen die ART Giants Düsseldorf gewann die Mannschaft von Ralph Junge mit 95:76 (46:41).

Die Giants starteten durchaus ambitioniert in die Partie und konnten vor allem in der Zone immer wieder punkten. Doch trotz einiger einfacher Wege zum Korb fehlte es ihnen an der nötigen Kaltschnäuzigkeit: Viele Lay-ups wollten einfach nicht fallen, und auch aus der Distanz fanden die Würfe kaum ihr Ziel. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel lagen die Gäste dennoch nur knapp mit 22:19 zurück. Im zweiten Viertel übernahmen bei den Falcons dann Gabe Kalscheur und Neuzugang Jack Pagenkopf. Das US-Duo erzielte die Hälfte der 24 Nürnberger Punkte in diesem Durchgang und hatte damit großen Anteil daran, dass die Gastgeber auch zur Pause noch in Front lagen (46:41).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich überlegen. Die Falcons spielten offensiv wie defensiv auf einem anderen Niveau und setzten sich mit einem dominanten dritten Viertel deutlich ab. Die Giants fanden in dieser Phase kaum Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger und ließen sich immer wieder zu Turnovern hinreißen. Nach 30 Minuten stand ein 72:54 auf der Anzeigetafel. Dies galt es für Nürnberg im Schlussabschnitt zu verteidigen und auszubauen, was dank tollem Team-Basketball und einem heiß laufenden Jack Pagenkopf auch gelingen sollte. Nürnbergs neue Nummer 11 erzielte acht Punkte im letzten Viertel und markierte quasi mit der Schlusssirene den 95:76-Endstand.

02.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. RASTA Vechta II 73:65

RASTA Vechta II hat einen möglichen dritten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpasst. Bei den noch um die Playoffs kämpfenden Dresden Titans unterlag das Team von Head Coach Hendrik Gruhn am Sonntagnachmittag mit 65:73 (32:30).

Mit dem ersten Ballbesitz ergatterten die Gäste auch gleich die ersten Punkte. Die Titans fanden erstmal keine Antwort und fanden sich vor Wes Dreamers perfektem „And One“ 0:6 in Rückstand. Das erste Ausrufezeichen auf Dresdner Seite setzte ebenfalls Dreamer, der zum 9:11 stopfte. Zeitgleich mit der Sirene zur ersten Viertelpause traf Lucien Schmikale aus der Mitteldistanz und besorgte den 14:15 Anschluss. Mit einem weiten Dreier von Luke House machten sich die Niedersachen wieder etwas Luft. „Elbflorenz“ blieb aber dran und Koen Sapwell dunkte sehenswert aus dem Fastbreak. Rasta ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und spielte offensiv munter weiter. Erst nach knapp sieben Minuten glichen die Männer von Fabian Strauß zum 30:30 aus. In vier Angriffen gelang es Dresden allerdings nicht die Führung zu übernehmen, wodurch Vechta zwei Punkte Polster mit in die Kabine nahm (30:32).

Die Gäste starteten wieder mit einem Treffer aus der Ferne ins dritte Viertel. Daniel Kirchner hatte mit seinem Korbleger plus Bonusfreiwurf die richtige Antwort parat, aber Vechtas Linus Ruf traf erneut vom Perimeter. Einen Dreier der Gäste später fanden sich die Titans zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit zur Auszeit ein. Danach verkürzten die Titans zwar wieder auf einen Punkt, aber der Führungswechsel wollte nicht gelingen und die BBL-Reserve ging mit 52:54 in den Schlussabschnitt. Doch die Gastmannschaft erhöhte ihren Vorsprung direkt wieder mit dem ersten Korb des letzten Viertels. Kapitän Sebastian Heck, der den erkrankten Lukas Zerner vertrat, verwandelte danach allerdings direkt für die Hausherren. Daniel Kirchner besorgte den 56:56 Ausgleich und nach einem Steal auch die erste Dresdener Führung des Spiels. Nun vielen auch die Dreier und Lucien Schmikale sowie Pablo Bertone erhöhten auf 64:56. Die vorentscheidende Führung gaben die „Titanen“ nicht mehr her und gewannen nach einem wilden Spiel mit 73:65.

 

Foto: Dennis Green

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProA-21.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-03 18:09:372025-02-03 18:09:37Nachberichte ProA // 21. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 16. Spieltag

27. Januar 2025/in APP, ProB Süd 24/25

22.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 95:86

Am 16. Spieltag der Barmer 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors zu Hause gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den nächsten Heimsieg einfahren. In einem umkämpften Spiel setzte sich die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 95:86 durch.

In der Begegnung zwischen dem Tabellenachten und dem Tabellenzwölften der Division sahen die Zuschauer im Basketball City Mainhattan eine spannende Partie. Ersatzgeschwächte Ludwigsburger fanden von Beginn an gut ins Spiel und hielten mit nur acht Spielern gut dagegen. Das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen. Die Gäste fanden immer Antworten auf die Frankfurter Angriffe und konnten Mitte des ersten Viertels sogar mit 10:18 in Führung gehen, bevor die Frankfurter das Viertel mit einem Run ihrerseits beendeten. Nach den ersten zehn Minuten lautete das Ergebnis 23:22. Im zweiten Viertel lief die Offensive der Juniors besser. Durch gute Ballbewegung kam das Team zu einfachen Punkten. Besonders Malick Kordel profitierte von den guten Zuspielen seiner Mannschaftskollegen und konnte unterm Korb seine Athletik ausspielen. Zur Pause erspielten sich die Frankfurter so einen zehn Punkte Vorsprung (50:40).

Nach dem Seitenwechsel und beginnend mit einem eigenen 5:0-Lauf durch Feneberg und Masic (55:48, 24.) waren die Ludwigsburger dann omnipräsent. Angeführt von ihrer #20, der mit 33 Punkten einen neuen Karriere-Bestwert aufstellen sollte, kämpften sich die Barockstädter auf Basis einer starken Defensivleistung Zähler für Zähler heran. Zahlreiche Big-Plays, samt eines Fastbreaks der durch einen sehenswerten Putback-Dunk von Daniel Mack abgeschlossen wurde, prägten den Abschnitt, in dem die BBA’ler bis auf zwei Zähler herankamen (64:62) und die Partie insgesamt wieder komplett offenhielten (69:64, 30.). Auch im letzten Viertel kamen die Ludwigsburger immer wieder heran. Fünf Minuten vor Spielende trennte die beiden Teams nur ein einziger Zähler. Die Frankfurter schafften es aber am Ende die entscheidenden Plays zu machen und gewannen das Spiel gegen stark kämpfende Ludwigsburger mit 95:86.

23.01.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 90:78

Mit 90:78 entschied der BBC Coburg die Partie zu ihren Gunsten und fuhren somit einen wichtigen Erfolg mit Hinblick auf die Playoffplätze ein.

Vor allem Center Ben Diederichs unter dem Korb und Coburgs norwegischer Scharfschütze Tobias Rotegaard drückten dem Spiel im ersten Viertel ihren Stempel auf. Während Rotegaard in den ersten zehn Minuten drei Dreier einnetzte, ließ Diederichs die Ehinger Defensive gleich mehrmals alt aussehen. Ganze 16 Zähler erzielte der Big Man im ersten Viertel. Alle 25 Coburger Punkte gingen auf das Konto der beiden. Dennoch blieben die Gäste vorerst in Schlagdistanz und nach einer kleinen offensiven Durststrecke auf beiden Seiten Mitte des zweiten Spielabschnitts verkürzte Ehingen sogar auf 33:31. Die Antwort des BBC folgte prompt. Mit einem 16:3-Lauf beendeten die Vestestädter die erste Hälfte. Abgeschossen wurde der Run durch Marlon Stephan, der per erfolgreichen Korbleger den 49:34-Halbzeitstand herstellte.

Zu Beginn von Halbzeit zwei brach der Lauf der Coburger nicht ab. Sechs schnelle Punkte durch Diederichs und Rotegaard, der an diesem Tag mit 20 Zählern sein bis dato bestes Spiel im BBC-Trikot bestritt, bauten die Führung auf 55:34 aus. Nach Punkten von Tim Herzog Mitte des dritten Viertels betrug der Coburger Vorsprung gar 25 Zähler. Doch das „Team in Green“ setzte noch einmal alle Kräfte in Bewegung und nach einem Dunk von Jaylen Alston zum Ende des Viertels betrug der Rückstand aus Ehinger Sicht nur noch 13 Punkte (70:57). Tatsächlich stellte Ehingens Topscorer Jorke Aav sechs Minuten vor Schluss mit einem getroffenen Dreier sogar auf 73:65. Näher kamen die Gäste aus dem Schwabenland allerdings nicht mehr heran. In Person von Nico Wenzl und besonders Nico Höllerl, der im Schlussabschnitt gleich drei Dreier traf, brachte der BBC die Partie schließlich über die Ziellinie und feierte den dritten Heimsieg in dieser Saison.

25.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 71:76

Die Ahorn Camp Baskets haben den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verteidigt. In einer weitgehend ausgeglichen Partie setzten sich die Speyerer mit 76:71 (37:38) bei Schlusslicht FC Bayern Basketball II durch.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte das jüngste ProB-Team im dritten Viertel (17:22) etwas abreißen lassen müssen. Die Münchner hatten Probleme mit der stetig wechselnden Verteidigung der Gäste von Zone auf Mann-Mann. 1:11 Dreier nach der Pause waren der Ausdruck einer gewissen Verunsicherung, ehe Ivan Volf der zweite Treffer glückte – plötzlich war München bis auf einen Zähler dran (64:65/37.). Desmond Yiamus Dunk zum 68:72 verkürzte nochmals, ehe Woodmore zweimal erfolgreich zum Korb zog, während der FCBB II seine Jumper verzog.

25.01.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. RheinStars Köln 94:92

Die BG Hessing Leitershofen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd am Samstagabend die Tabellenführung in der Süd-Gruppe übernommen. In einem gleichsam hochklassigen und hochdramatischen Spitzenspiel bezwang Leitershofen die RheinStars Köln hauchdünn mit 94:92 (41:47).

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten, bei den Kangaroos hatten die Mannschaftsärzte der Hessing Kliniken ganze Arbeit geleistet und die angeschlagenen Jannik Westermeir, Dragos Diculescu und Basti März in zahlreichen Sonderschichten spiel fit gebracht. Und die Ärzte waren schnell wieder gefordert. In der 7. Spielminute musste Schiedsrichter Julian Diel mit Kreislaufproblemen behandelt werden und das Spiel wurde längere Zeit unterbrochen. Dem Unparteiischen ging es später schon wieder deutlich besser, an die Fortsetzung der Spielleitung war aber nicht zu denken. Die Liga war jedoch gut organisiert, nach einigen Telefonaten mit dem Schiedsrichtkaderbetreuer gelang es, mit Hannes Pflug einen Ersatzmann nach Stadtbergen zu lotsen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kölner mit 11:17. Sie waren zu Beginn der Partie etwas routinierter und abgezockter und hatten mit Aufbauspieler Rupert Hennen den überragenden Mann auf dem Platz. Die Kangaroos waren etwas nervös, boten in der Defense einige Optionen zu viel an und produzierten auch den ein oder anderen Ballverlust. Auch nach der ungeplanten Pause lief es besser für die Gäste, sie bauten den Vorsprung auf 23:32 aus. Langsam, aber sicher kehrte die BG aber ins Geschehen zurück. Vier Dreier in Folge, davon drei durch Kapitän Westermeir, sorgten für den 35:35 Ausgleich. Nach einer Auszeit durch Coach Stefan Baeck zeigten sich die Rhein Stars aber unbeeindruckt, Rupi Hennen bekam nun viel Unterstützung vom Amerikaner Malik Riddle und dem 17-jährigen Toptalent und Juniorennationalspieler Davi Remagen und die Rheinländer nahmen eine 6-Punkte Führung mit in die Halbzeit.

Im dritten Viertel spielten die Kangaroos unglaublich. Mit einem 10:0 Lauf gingen sie wieder in Führung. Nun war Asa Williams nicht mehr zu stoppen. Dreier, Dunkings, er streute alles ein, was Basketball attraktiv macht. Am Ende hatte „Mr. Three“ wieder 8 erfolgreiche Würfe von jenseits der 6,75 Meter Linie auf dem Konto. Das Spiel ging nun hin und her, die Trefferquote war enorm auf beiden Seiten, beim Spielstand von 70:63 für die Leitershofer in der 29. Minute dachten die Fans schon an eine kleine Vorentscheidung. Doch weit gefehlt. Köln wäre nicht Tabellenführer, wenn man sich davon hätte beindruckend lassen. Die Kulisse schien den Gästen egal, mit einem eigenen 13:2 Lauf drehten sie wieder das Blatt. Im letzten Viertel wechselte die Führung erneut ständig, Dramatik pur. 70 Sekunden vor dem Ende brachte Ferenc Gille mit einem Dreier, übrigens der 21. (!) an diesem Abend für seine Farben, die BG wieder mit 93:88 in Front. Riddle verkürzte 20 Sekunden vor dem Ende auf 92:93. Danach Stop Clock Freiwürfe erneut für Gille, der einen traf. Sechs Sekunden vor dem Ende dann der letzte Angriff für Köln. Wer erneut als Hennen mit einem Diagonaltraumpass auf Riddle, der aus der Ecke frei zum Dreier kommt. Dieser Wurf verfehlte die Reuse knapp und Jannik Westermeir sicherte den letzten Rebound des Abends.

26.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers 79:83

Die SV Fellbach Flashers gewinnen auswärts bei den CATL Basketball Löwen mit 79:83.

Zu Beginn des Spiels waren beide Teams offensiv gut aufgelegt. Besonders die Hausherren konnten mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und jenseits der Dreipunktlinie überzeugen. Das erste Viertel konnten die Flashers trotzdem 26:28 für sich entscheiden. Im zweiten machten die Löwen genau da weiter, wo sie aufgehört haben, und konnten sich zwischenzeitlich leicht absetzen. Kurz vor der Halbzeitpause betrug der Vorsprung teilweise 11 Punkte. Besonders der aus der Distanz sehr gut aufgelegte Lorenz Schiller (4 von 5 Dreiern) war in dieser Phase nur schwer zu stoppen. Somit konnten die Hausherren mit einem leichten Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. (54:48)

Im Gegensatz zum letzten Spiel zeigten nun die Flashers im dritten Abschnitt wieder einmal eine hervorragende Defensivleistung und konnten das Spiel und das Momentum auf ihre Seite bringen. Ganze 10 Punkte ließen die Flashers nun zu und erzielten selbst 19. Diesen Vorsprung konnten die Fellbacher bis in die letzten Sekunden verteidigen. In einer hoch spannenden Schlussphase hatten die Hausherren noch die Möglichkeit zum Ausgleich mit einen Dreipunktwurf. Die Fellbach Flashers retteten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und entschieden am Ende die Partie mit 79:83 für sich.

26.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 88:84

Das ProB-Team der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat im vierten Spiel des neuen Jahres die erste Niederlage einstecken müssen: Die Mannschaft von Headcoach Alex King unterlag bei den TSV Oberhaching Tropics mit knapp mit 88:84.

Die erfahrene Truppe der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie und lag nach sechs Minuten bereits zweistellig in Führung (16:6). Dann bekamen die Unterfranken besseren Zugriff auf ihre Gegenspieler, kämpften sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:23 heran und drehten die Partie im zweiten Abschnitt. Zur Halbzeit führten die Baskets mit 43:48.

Nach der Halbzeit erhöhten die Oberhachinger die Intensität und verteidigten deutlich aggressiver. Insgesamt 19 Steals, davon Phillip Bode und Mateo Jukic sogar zusammen 11, konnte Oberhaching als Team verbuchen und zwang die Gäste zu 21 Ballverlusten. Aber während die Tropics an diesem Tag eine sehr schwache Wurfqoute von der Dreierlinie hatten, spielten sich die jungen Unterfranken in einen Rausch und trafen traumwandlerisch sicher Ihre Würfe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner der beiden Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Phillip Bode traf knapp 90 Sekunden einen enorm wichtigen Dreier zur 83:81 Führung, der das Momentum zu Gunsten der Tropics kippte. Den anschließenden Wurfversuch von Lukas Roth blockte Maxwell Dongmo Temoka spektakulär. Nun nahm Routinier Omari Knox das Heft in die Hand und zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven. Ein Turnover bescherte Würzburg jedoch Sekunden vor Spielende noch die Möglichkeit auszugleichen. Ausgerechnet der treffsichere David Gerhard, der bis dahin drei seiner vier Dreierversuche traf, war alleine an der Dreipunktlinie und warf den Ball Richtung Korb. Der Basketballgott war an diesem Nachmittag aber auf Seiten der Tropics. Der Wurf verfehlte sein Ziel. Oberhaching sicherte sich den Defensivrebound und somit die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite.

26.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 89:73

Die OrangeAcademy holt sich mit 89:73 den Rückrundensieg über den amtierenden ProB Meister Dragons Rhöndorf.

Die jungen Ulmer eröffneten die Partie mit fünf schnellen Punkten. Die physische Spielweise der OrangeAcademy brachte ihnen vier schnelle Fouls ein, die Starter Frederik Drejer mit zwei Fouls auf die Bank zwangen. Starke Ulmer Wurfquoten von außen (3/5 3PTS) zwangen die Gäste bei einem Spielstand von 15:10 zur ersten Auszeit. Vor allem Joel Cwik konnte unterm Korb auftrumpfen, während Jordan Müller und Jervis Scheffs von außen überzeugten. Das erste Viertel ging mit einem Plus von elf Punkten (24:13) an die OrangeAcademy. Auch in zweiten zehn Minuten hatten die Dragons Probleme Ulms Offensive im 1-zu-1 zu matchen. Da Rhöndorf auch bei den Abschlüssen unter seinen Möglichkeiten blieb und den Orange-Jungs zu viele zweite Wurfchancen einräumte, blieb ihr Rückstand zunächst konstant. Ab 15. Minute konnte Rhöndorf seine Wurfquoten dann Stück für Stück aufbessern, die Partie ausgeglichen gestalten und das zweite Viertel knapp gewinnen (23:24). Dennoch gingen die Dragons mit zehn Punkten Rückstand in die Pause (47:37).

Mit dem Seitenwechsel entschleunigte sich die Offense der OrangeAcademy deutlich, nach einem 5:0-Lauf der Dragons holte Florian Flabb seine Schützlinge in die erste Ulmer Auszeit. Nach zwei Minuten ohne Scoring-Erfolge holte Jordan Müller die ersten Punkte an der Freiwurflinie. Die Gäste legten zunehmend von außen nach, während die OrangeAcademy zunehmend Schwierigkeiten hatte an ihre bisherige Souveränität von außen anzuknüpfen. In dieser schwierigen Phase konnte der Rückkehrer Tobias Holbach, welcher verletzungsbedingt für zwei Monate aussetzte, mit leidenschaftlichem Einsatz in der Defensive und neun Rebounds, davon vier am offensiven Brett, überzeugen. Viertel drei ging mit 18:24 an die Gäste (65:61). Was dann im Abschlussviertel passierte, werden die Dragons-Fans am liebsten ganz schnell vergessen. Erst wurde Rhöndorf von den Ulmern binnen drei Minuten mit einem 13:0-Lauf überrollt (78:61), dann kassierte Kelvin Omojola sein fünftes Foul und schließlich brachen die Dragons völlig ein. Die Schwaben spielten sich angeführt von Jervis Scheffs (17 Pkt.) Jordan Müller (15 Pkt.), Joel Cwik (15 Pkt.) sowie Alec Anigbata (13 Pkt.) in einen Rausch und fünf Minuten vor Schluss drohten die Dragons komplett unter die Räder zu kommen (83:62). Kampflos ins Schicksal ergeben wollte sich Rhöndorf dann aber doch nicht und betrieb noch ein wenig Ergebniskosmetik (89:73).

 

Foto: TSV Oberhaching Tropics

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProB-Sued-16.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-27 21:03:412025-01-27 21:03:41Nachberichte ProB Süd // 16. Spieltag

Nachberichte ProB Nord // 16. Spieltag

27. Januar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

25.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Seawolves Academy 113:97

Vor 1.173 Zuschauenden in der Sparkassen Arena Bernau konnte LOK Bernau am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen 113:97-Sieg gegen die Seawolves Academy feiern.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, beide Teams suchten ihren Rhythmus. Nach den ersten fünf Minuten setzte Bernau jedoch mit mehreren Läufen ein Zeichen. Mit einem 15:0-Lauf zogen die Gastgeber davon und beendeten das erste Viertel mit 31:22. Besonders auffällig war die starke Ballbewegung der Bernauer, die bereits 10 Assists verbuchen konnten. Im zweiten Viertel fanden die Rostocker jedoch zurück ins Spiel und beeindruckten mit einer überragenden Trefferquote von der Dreierlinie. Acht von zehn Versuchen fanden ihr Ziel, was die Gäste zurück ins Spiel brachte. Stück für Stück glichen sie den Rückstand aus und gewannen das zweite Viertel mit 31:22. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 53:53 völlig offen, und es zeichnete sich ein High-Scoring-Game ab.

Nach der Pause kam Bernau zunächst besser ins Spiel, doch Rostock blieb hartnäckig. Ein 10:0-Lauf der Gäste brachte ihnen eine kurzzeitige 9-Punkte-Führung. Bernau hatte in dieser Phase große Probleme in der Defensive, konnte aber mit einer Auszeit die Kontrolle zurückgewinnen. Das Viertel war hart umkämpft und endete 24:27 aus Sicht der Gastgeber. Mit einem knappen 77:80 ging es in die letzten zehn Minuten. Das Schlussviertel gehörte dann komplett den Bernauern. Mit viel Energie und Siegeswillen starteten sie einen beeindruckenden 21:5-Lauf, der sie auf die Siegerstraße brachte. Rostock geriet früh in Foulprobleme, und Bernau nutzte dies konsequent aus. Zwar konnten die Gäste den Rückstand zwischendurch nochmal auf unter zehn Punkte verkürzen, doch die Gastgeber legten erneut nach und zogen schließlich auf bis zu 16 Punkte davon. Das letzte Viertel wurde mit 36:17 klar von Bernau dominiert, und am Ende stand ein 113:97.

25.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 79:69

Platz 9 gegen Platz 7 – das Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am 25.01.2025: Die ETB Miners trafen in der Rückrunde auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die ETB Miners starteten äußerst schlecht in die Partie und erzielte in den ersten knapp drei Minuten keine Punkte, während die Gastgeber mit einem 7:0-Run loslegten. Erst Niclas Sperber erlöste Essen nach einem Assist von Brian Dawson mit einem Dreier zum 7:3 aus der Punktlosigkeit. Kurz darauf schnappte sich Ben Uzoma einen Offensivrebound nach einem erneuten Dreierversuch von Sperber und dunkte die Gäste zum 7:5 heran. Anschließend regnete es auf beiden Seiten Treffer von außen. Brian Dawson und Isaiah Sanders führten den ETB mit zwei aufeinanderfolgenden Threepointern wieder auf 11:11 heran. Doch der Wedeler US-Amerikaner Camron James Reece, Linus Hoffmann und Jared Grey legten nach. Bei den Miners schlich sich der Fehlerteufel ein, sodass es nach dem ersten Viertel 24:11 stand. Im zweiten Viertel fielen die ersten Punkte zwar zunächst auf Seiten des ETB, doch dann folgten drei schnelle Treffer aus der Distanz durch Dion Braimoh und Isaiah Sanders. Im weiteren Verlauf des Viertels gab es zahlreiche Pfiffe seitens der Offiziellen, technische Fouls, die Überschreitung der 3-Sekundenregel und Pässe, die keine Abnehmer fanden. All das verhinderte, dass die Miners in Führung gehen konnten. Dennoch setzte man Sanders immer wieder in Szene, der die Miners offensiv bis zur Halbzeit im Spiel hielt. Mit einem knappen 35:34 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie die ersten 20 Minuten des Spiels. Wedel setzte sich unter anderem durch Treffer von Agyepong, Krause und Hoffmann bis auf 43:34 ab. Zudem gab es ein unsportliches Foul gegen Tim Schneider in der 25. Minute. Beim Stand von 51:41 entschied sich Lars Wendt für die Twin-Tower-Aufstellung mit Uzoma und Selimovic, um größeren Schaden zu vermeiden. Neben Sanders und Selimovic traf schließlich auch Tim Schneider, sodass sich die Miners nach 30 Minuten Spielzeit auf ein 57:55 herankämpften. Besonders die Defensivrebounds der Gastgeber machten den Miners das gesamte Spiel über zu schaffen. Hinzu kamen vergebene Chancen, die Vorbelastung von Sanders mit vier Fouls und eine Partie, die sich im letzten Viertel von Pfiff zu Pfiff zog. Zähler von Sam Mpacko und Brian Dawson dienten letztlich nur noch der Schadensbegrenzung, und Wedel gewann mit 79:69.

25.01.2025 19:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles 86:66

Die Berlin Braves 2000 feierten mit dem 86:66 gegen die Itzehoe Eagles den ersten Heimsieg seit Anfang November und machten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Partie begann punktearm, nach einigen Minuten erspielten sich die Itzehoer Vorteile. Dabei blieb es aber nicht lange: „Wir haben früh im Spiel viele unnötige Ballverluste gehabt und zugelassen, dass Berlin durch zweite Wurfchancen mehr und mehr Selbstvertrauen getankt hat“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. So nutzten die Gastgeber eine längere Phase, in der die Itzehoer ohne Punkte blieben, um sich langsam abzusetzen. Dabei halfen immer wieder erfolgreiche Distanzwaffen, insgesamt 40 Versuche von außen feuerten die Berliner ab und trafen dabei 18 Mal. Zum Vergleich: Bei den Eagles spielte diese Waffe mit drei Treffern bei elf Versuchen keine Rolle.

Nach dem 39:27 zur Halbzeit fielen die Itzehoer im dritten Viertel bis auf 20 Punkte zurück. Doch nun schafften sie es, die Offensive der Berliner zu stoppen, und kämpften sich Zähler für Zähler heran. Als Anell Alexis kurz vor dem Viertelende zwei Freiwürfe versenkte, stand es nur noch 55:49. Danach allerdings übernahmen die Braves wieder das Kommando. Zwar hielten die Eagles den Abstand noch eine Weile unter zehn Punkten, doch die Berliner trafen zum richtigen Zeitpunkt ihre Dreier und konnten sich auf Adrian Worthy verlassen, der 37 Punkte erzielte sowie als Rebounder und Passgeber glänzte.

25.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Bayer Giants Leverkusen 68:72

Mit einem 68:72-Erfolg über die TSV Neustadt temps Shooters feierten die Korbjäger der Bayer Giants ihren insgesamt 15. Saisonerfolg und bauen ihre Siegesserie weiter aus.

Die ersten Punkte des Abends erzielte Dujmovic mit einem Dreier, nach knapp einer Minute. Giants Akteur Donte Nicholas legte kurze Zeit später für sein Team ebenfalls durch einen Dreier nach. Leverkusen zeigte sich in der Anfangsphase bärenstark und bestimmte die Partie durch hochprozentige Abschlüsse. In der 6. Minute war es wieder Nicholas, dem mit einem Dreier die höchste Leverkusener Führung (5:19) an diesem Abend gelang. Angetrieben von Shooters Routinier Dyon Doekhi und Lagerman, fanden die Gastgeber in der Offensive langsam in ihren Rhythmus und verkürzten den Rückstand zum Viertelende auf 15:19. Im 2. Viertel waren es zu Beginn wieder die Giants, die durch einen 0:8 Lauf die Führung auf 15:27 ausbauten und scheinbar alles im Griff hatten. Die Gastgeber schraubten in der Folge die Intensität in der Defensive nochmal auf ein anderes Level und fighteten sich durch Ballgewinne und schnellen Teambasketball zurück in das Spiel. Ein sagenhafter 21:2 Lauf drehte die Partie bis zum Ende der ersten Halbzeit komplett, sodass der Tabellenvorletzte unter tosendem Applaus der Zuschauer mit einer 36:29 Führung in die Kabine ging.

Nach dem fünfzehnminütigen Break betrat Leverkusen deutlich konzentrierter das Feld an der Lindenstraße. Die Giants machten das, was sie am besten können, nämlich verteidigen. So setze die gut arbeitende Giants-Defensive den Angriffsbemühungen der Heimmannschaft arg zu. Zwar wusste der zweifache ProB-Meister in der Offensive nicht wirklich zu überzeugen, aber die Schützlinge von Coach Michael „Mike“ Koch pirschten sich wieder an die Neustädter heran. In der 27. Spielminute konnten sie in Person von Sören-Eyke Urbansky gar die Führung zurückerobern (46:47). Die Führung blieb aber am Ende des Viertels bei den temps Shooters, die mit einer knappen 54:52 Führung in die letzten zehn Minuten gingen. Die Schlussperiode ähnelte einer Achterbahnfahrt, welche erst in der Endphase der Paarung Fahrt aufnahm. Es war ein hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen und so sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe. Jedoch startete Bayer genau zum richtigen Zeitpunkt den Turbo und setzte sich ein wenig ab. Nach einem verwerteten Wurfversuch durch Donte „Te“ Nicholas aus der Mitteldistanz führte Leverkusen zwei Minuten vor dem Ende mit 60:67. Es schien so, als seien die Gäste noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, doch die Neustädter bewiesen einmal mehr Moral. So kamen die Shooters 40 Sekunden vor dem „Schlussbuzzer“ auf einen Zähler heran (66:67), doch dem Meister der 1. Regionalliga Nord 2023/24 fehlte die nötige Zeit. An der Freiwurflinie blieben die Giants cool und gewannen schlussendlich mit 68:72.

25.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 77:78

Die EN BASKETS Schwelm gewinnen ein hart umkämpftes Derby bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:78.

Schnell fanden beide Teams ihren Rhythmus. Es wurde um jeden Ballbesitz gekämpft. Am Ende des ersten Viertels stand es 20:22 für Schwelm. Im zweiten Viertel konnten sich die Baskets dann aber deutlicher absetzen. Jakob Szkutta führte gekonnt Regie, Majok Gum reboundete und scorte, auch Till Hornscheidt fand besser ins Spiel. Zudem gelang es immer mehr, die Kreise vom Iserlohner Top-Scorer Diante Bah einzuschränken, so dass der kaum zum Zuge kam. 32:42 stand es zur Halbzeit.

Der Start in die zweite Halbzeit verzögerte sich, da ein Korbnetz ausgetauscht wurde. Die Iserlohner starteten deutlich besser in das dritte Viertel und holten mit einem 13:0-Lauf auf und gingen sogar in Führung. Die EN Baskets waren in dieser Phase völlig verunsichert und hatten ihren Rhythmus aus der ersten Halbzeit verloren. Stand nach dem dritten Viertel 57:55 für Iserlohn. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel dann zum richtigen Derby. Es ging um jeden Ballbesitz, das Spiel blieb immer knapp. Mitte des Viertels holten sich die Baskets die Führung zurück und konnten sie auch ins Ziel bringen. Einen letzten Angriff der Iserlohner konnten sie stoppen. Endstand 77:78.

26.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 66:63

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB setzten die TKS 49ers ein Statement im Abstiegskampf, indem sie einen Heimsieg gegen den Aufstiegskandidaten der Gartenzaun24 Baskets Paderborn feierten.

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven… Bis zum letzten Angriff war an diesem Sonntagnachmittag alles offen, die Zuschauenden in der BBIS bekamen einen wahren Krimi zu sehen. Darüber hinaus führten zuvor viele Fouls, Freiwürfe, Ballverluste und vergebene Dreier zu einem offensiv zähen Aufeinandertreffen. Und das, obwohl die TKS 49ers gut in die Partie starteten und nach gut zwei Minuten bereits erstmals mit zwei Körben Differenz (9:4) in Führung gingen. Trotz des erneuten Fehlens der verletzten Thure Peters und Joshua Lübken schaffte es das Team von Dorian Coppola, noch vor der Halbzeit ihren höchsten Vorsprung von 13 Punkten (38:25) herauszuspielen. Nach der Pause kamen die Baskets Paderborn jedoch besser aus der Kabine und drehten die Partie in der 29. Spielminute (42:44). Grund dafür war abermals die fehleranfällige Offensive der 49ers (20 Turnover) sowie Paderborns Justin Andrew, der 19 Punkte erzielen konnte. Ihre Führung hielten die Tabellenzweiten bis zwei Minuten vor Schluss, dann drehte Andrii Kozhemiakin in der Crunchtime auf. Einen Layup, einen Freiwurf sowie den spielentscheidenden Dreipunktewurf konnte der Aufbauspieler der 49ers versenken und auf diese Weise seinem Team doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Headcoach Dorian Coppola zog folgendes Fazit: „Jeder einzelne Spieler hat seinen Beitrag geleistet und wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben: alles rauskitzeln und den Fans ein gutes Spiel liefern. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und allen Helfern sowie Fans dankbar für den Support!“

26.01.2025 16:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers 86:67

In der heimischen Halle der Freundschaft haben sich die SBB Baskets den Sieg im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die BSW Sixers gesichert. Souverän setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 86:67 durch.

Für die SBB Baskets war der Erfolg gegen die BSW Sixers ein Start-Ziel-Sieg. Nach dem ersten Viertel lagen die Hausherren mit sechs Zählern vorn (23:17). Zur Halbzeit führten die SBB Baskets dann mit 40:26 und setzten ihre konzentrierte Vorstellung auch im Anschluss fort. Nach dem dritten Viertel stand ein 58:42 auf der Anzeigetafel. Im letzten Spielabschnitt brachten die Gastgeber den zehnten Saisonsieg souverän ins Ziel. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hatten sehr gute Phasen, in denen wir den Ball sehr gut bewegt haben und sehr aggressiv haben. Das müssen wir jetzt noch über 40 Minuten schaffen, um auch im weiteren Saisonverlauf erfolgreich zu sein.“

 

Foto: Felix Becker/ @felix_visuals

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProB-Nord-16.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-27 19:57:132025-01-27 19:57:13Nachberichte ProB Nord // 16. Spieltag

Nachberichte ProA // 20. Spieltag

27. Januar 2025/in APP, ProA 24/25

22.01.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. BBC Bayreuth 93:95

EPG Guardians Koblenz unterliegen in einem Basketballkrimi knapp dem BBC Bayreuth mit 93:95 (43:50).

Im ersten Viertel erlebten die Zuschauer in der EPG Arena ein sehr unterhaltsames Spiel. Beide Mannschaften zeigten sich in Punktelaune und so ging es munter das Parkett auf und ab. Besonders der Bayreuther Demarcus Marquette Demonia, derzeit bester Werfer der Liga, glänzte mit einem hervorragenden Start. Der Small Forward verwandelte gleich zu Beginn sicher zwei Dreipunktewürfe und kam im ersten Viertel bereits auf 14 Punkte ohne Fehlwurf. David Böhm und Leo Friederici hielten mit ebenfalls verwandelten 3ern dagegen, jedoch zeigte sich bereits in dieser Phase eine deutliche Überlegenheit der Bayreuther bei der Trefferquote. Das Viertel endete 22:27. Das zweite Viertel startete spektakulär für Koblenz. Den Guardians gelangen mehrere schöne Anspiele auf den freien Mitspieler und spektakuläre Abschlüsse, durch die man den Rückstand nicht nur aufholen, sondern sich durch erneute Dreipunktewürfe von Friederici und Böhm erstmals mit 34:29 leicht absetzen konnte. Neben den guten Offensivaktionen zeigten sich die Koblenzer besonders engagiert in der Verteidigung und stark im Rebounding. Doch die Bayreuther blieben exzellent in der Ausbeute ihrer Dreipunktewürfe und konnten Koblenz erneut überholen. Neben der starken Wurfquote von außen fanden sie immer wieder durch kluges Passspiel den freien Mann und konnten den Vorsprung zur Halbzeit schließlich auf 43:50 ausbauen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit startete Bayreuth souverän und konnte zunächst den Vorsprung auf zwölf Punkte ausbauen. Doch die Guardians zeigten Kampfgeist und verkürzten den Rückstand wieder. Das dritte Viertel ging mit 27:24 knapp an die Guardians, doch blieb Bayreuth in einer spannenden Schlussphase durch wichtige Treffer von Demonia und Baker knapp mit 70:74 in Führung. Das letzte Viertel blieb bis zur letzten Sekunde hoch spannend. Die Guardians kämpften sich weiter heran, doch Bayreuth konterte immer wieder souverän. Die letzten beiden Minuten wurden zum Krimi. Immer wieder war es Ty Cockfield, der mit seinem unvergleichlichen Zug zum Korb für Koblenzer Punkte sorgte. Bei 39 verbleibenden Sekunden lagen die Koblenzer nur noch einen Punkt hinten, bei Ballbesitz für Bayreuth. Was nun folgte, war eine Abfolge taktischer Spielerwechsel und taktischer Fouls, denn beide Mannschaften hatten die Mannschaftsfoulgrenze überschritten und unterbrachen durch schnelle Fouls den gegnerischen Angriff, in der Hoffnung darauf, dass ein Spieler Nerven zeigt und einen Wurf verlegt. Dem war nicht der Fall und so blieb Michael Bradley drei Sekunden vor Schluss nur noch die Möglichkeit, den letzten Freiwurf bewusst zu verwerfen, in der Hoffnung, den Offensivrebound in sprichwörtlich der letzten Sekunde zu verwandeln, um so eine Verlängerung zu forcieren. Tatsächlich ging dieser Plan fast auf. Dami Ade-Eri konnte sich mit vollem Einsatz den Rebound sichern, doch gelang es ihm nicht, den Ball vor Ablauf der Zeit in den Korb zu bringen. Somit sicherte sich der BBC Bayreuth mit 93:95 einen hart erkämpften Sieg.

25.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster 92:83

Die ART Giants Düsseldorf besiegen die Uni Baskets Münster mit 92:83 (43:35).

Im ersten Viertel übernahmen die Giants schnell die Kontrolle durch aggressive Verteidigung und gute Reboundarbeit. Nach vier Minuten führten sie mit 9:4. Ihre konzentrierte Offensive und enge Verteidigung zwangen Münster zu schwierigen Würfen, wodurch Düsseldorf seinen Vorsprung trotz einiger Fehlwürfe halten und ausbauen konnte. In der letzten Minute des Viertels erreichten die Giants erstmals eine zweistellige Führung (25:14). Münster begann das zweite Viertel spürbar fokussierter auf beiden Seiten des Feldes, kam über zwei Distanztreffer von Stefan Weß und Adam Touray erneut heran (28:27, 15.). Die Gäste waren deutlich besser in der Begegnung, defensiv aggressiver als noch in Abschnitt eins, und fanden einen Rhythmus aus der Distanz. Dreier Nummer sechs der Gäste durch Jasper Günther sorgte in der Schlussminute der ersten Halbzeit dafür, dass es „nur“ 39:35 stand. Kurz vor der Halbzeit gelang Brandon Spearman noch ein wichtiger Buzzerbeater, der den Halbzeitstand auf 43:35 für die Giants setzte.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft. Die Giants zeigten einige Schwächen im Angriff mit Fehlwürfen und überhasteten Abschlüssen, was Münster erlaubte, den Rückstand zu verkürzen (47:44, 23. Minute). Das Spiel wurde zeitweise hektisch, besonders im Angriff der Giants (26. Minute). Gegen Ende des Viertels beruhigte sich das Geschehen etwas, die Giants konnten ihren knappen Vorsprung halten (59:56, 28. Minute). Ein 7:2-Lauf der Giants vergrößerte den Vorsprung kurzzeitig (66:58), aber einige Fehlwürfe ließen Münster wieder herankommen. Das Viertel endete mit 66:63 für die Giants. Früh im letzten Abschnitt glich Jasper Günther mit dem achten Münsteraner Dreier nicht nur aus. Die Uni Baskets bewegten den Ball in dieser Spielphase sehr gut und trafen erneut über Paul Viefhues aus der Distanz zur ersten Gästeführung (66:69, 32.), der diese per Fastbreak-Dunk stützte (71:74, 34.). In dieser Phase hätten die Uni Baskets das Momentum endgültig gegen wackelnde Giants auf ihre Seite ziehen können, trafen aber in der Offensive nicht die besten Entscheidungen und ihre Würfe nicht mehr. Diese „Hilfestellungen“ nutzte der Gastgeber, bestrafte mit Konsequenz. Nach zwei Hart-Dreiern zum 90:79 war die Partie entschieden.

25.01.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Eisbären Bremerhaven 77:75

RASTA Vechta II hat den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Samstagabend gewann das Team von Head Coach Hendrik Gruhn mit 77:75 gegen die favorisierten Eisbären Bremerhaven.

Mit sechs Punkten in Serie (zwei Dreier von Kaya Bayram) konnten sich die Gastgeber eine erste Führung (8:6, 3.) herauswerfen, bekamen aber postwendend neun Zähler von den Eisbären Bremerhaven eingeschenkt – 8:15, Auszeit RASTA II (5.). Routinier Adrian Breitlauch bereitete den Gastgebern große Probleme. Der 31-Jährige machte zehn Punkte im 1. Viertel, sein Team insgesamt 22 Punkte in der Zone. Dass RASTA II nach zehn Minuten mit 20:27 hinten lag, hatte seine Gründe auch in schon vier Ballverlusten und fünf verworfenen Freiwürfen. Zwei Threeballs von Jonathan Klussmann und ein Dunk von Luc van Slooten brachten die Vechtaer auf 28:30 (12.) heran. Das Gruhn-Team blieb zunächst auf Tuchfühlung zu den Bremerhavenern, kassierte dann aber einen 0:10-Lauf zum 34:45-Rückstand (18.). Das Farmteam hatte aber weiterhin ein heißes Händchen von jenseits der 6.75 Meter und traf noch vor dem Seitenwechsel die Dreier Nummer sieben und acht. Der besagte achte war spektakulär: Van Slooten traf mit Ablauf der 20. Minute von der Mittellinie, also aus rund 13 Metern, zum 40:48.
Nach fast 50 kassierten Punkten in Halbzeit eins und u.a. neun Ballverlusten war die Vechtaer Defense nun voll da. Erst nach fast dreieinhalb Minuten kamen die Eisbären wieder aufs Scoreboard, was umgehend Klussmann per Dreier zum 48:50 (25.) konterte. Hatten die Gäste bis dahin kaum Fortune vom Perimeter gehabt, so trafen sie dann aber binnen nicht einmal einer Minute gleich dreimal von außen – 50:59 für die Eisbären, Auszeit für RASTA II (27.). Die Vechtaer gerieten auch erneut zweistellig in Rückstand (50:60, 28.), kassierten im 3. Viertel aber trotzdem nur 13 Punkte und kamen so auf 58:61 heran. In Minute 32 war dann der Ausgleich: Luke House hatte, natürlich, per Dreier das 62:62 erzielt. Auch wenige später besorgte der US-Amerikaner aus der Distanz den nächsten Gleichstand – 69:69 (35.). 3:24 Minuten vor dem Ende war es dann Linus Trettin, der sich stark bedrängt in der Zone durchsetzte und die Gastgeber mit 73:72 (37.) in Führung brachte, was Steven Esterkamp zu einer Auszeit veranlasste. Nach starkem Offensiv-Rebound von Phil Carr und Traumpass von Kaya Bayram auf den freien Trettin, traf dieser aus der Ecke zum 76:72 (40.) – wieder Auszeit Bremerhaven, bei noch 34 Sekunden auf der Uhr. RASTA II verteidigte den Vorsprung trotz Nervenflatterns und nahezu leerer Akkus bis zum Ende, gewann mit 77:75.

25.01.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 71:66

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Bozic Knights beim neuen Tabellendritten aus Bochum mit 71:66 knapp geschlagen geben.

Die Ritter aus Kirchheim erwischten den besseren Start in die Partie. Vor allem aus der Distanz trafen die Knights überdurchschnittlich hochprozentig, während die SparkassenStars glücklos im Abschluss blieben. Mit einem Spielstand von 12:23 ging es in die erste Viertelpause. Das Blatt wendete Sich dann im zweiten Viertel. Mit einem 9:0 Lauf zündeten die SparkassenStars die Rundsporthalle regelrecht an. Cam Henry sorgte aber mit einem Dreier und einem Korbleger zunächst dafür, dass die Knights knapp in Führung blieben. Doch die SparkassenStars wollten mehr. Tom Alte sorgte durch einen Korbleger für den umjubelten Ausgleich zum 31:31. Lars Kamp schnappte sich einen defensiven Rebound und erzielte from Coast to Coast die erste Führung für die SparkassenStars. Das Sahnehäubchen: Beim Korbleger wurde er noch von Cam Henry gefoult und verwandelte auch den zusätzlichen Freiwurf zum 36:34. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich eine intensive und packende Partie. Zur Halbzeit stand es 40:39 für die SparkassenStars.

Das erste Highlight im dritten Viertel waren dann die ersten ProA-Punkte von Young Gun Henning Gustrau, der sich, nach Assist von Keith Braxton, gegen gleich zwei Kirchheimer unter dem Korb durchsetzen konnte. Die SparkassenStars erarbeiteten sich jetzt einen kleinen Vorsprung. Psychologisch wichtig war dann der Buzzer Beater von Keith Braxton, der für die 59:54 Führung der SparkassenStars vor dem letzten Viertel sorgte. Braxton war es auch, der die Führung der SparkassenStars im Schlussviertel durch einen Dreier weiter hochschraubte. Tom Alte und Peter Kalthoff legte nach und brachten ihr Team näher an den Sieg. Nach einem Foul von Niklas Geske an Lucas Mayer entschieden sich die Unparteiischen nach minutenlangen Diskussionen am Kampfgericht dazu, Niklas Geske ein technisches Foul zu geben. Das war sein fünftes Foul. Der Kapitän der SparkassenStars musste das Feld verlassen. 2:49 Min vor Ende der Partie war es erneut Peter Kalthoff, der für eine zweistellige Führung sorgte. Elf Punkte lagen die SparkassenStars nun in Front, was den Kirchheimer Headcoach Igor Perovic zu einem Timeout zwang. Lucas Mayer verkürzte danach per Dreier auf acht Punkte, worauf Bochums Headcoach Felix Banobre mit einem Timeout reagierte. Bochum brachte den Sieg aber ungefährdet mit 71:66 ins Ziel.

25.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 70:78

Den Nürnberg Falcons ist am 20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein unerwarteter Auswärtssieg bei Phoenix Hagen geglückt. Das Team von Ralph Junge siegte am Samstagabend mit 70:78 (34:37.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (18:18), konnte sich Hagen Mitte des zweiten Viertels erstmals nennenswert absetzen (32:25). Die Falken behielten aber die Nerven und beendeten Halbzeit 1 mit einem 12:2-Run und einem 3 Punkte-Vorsprung (34:37).  In der zweiten Hälfte knüpften die Falken daran an und erspielten sich dank tollem Team-Basketball eine zweistellige Führung (34:46). Nach 26 Spielminuten stellte der starke Damian Forrest auf 42:57, was für die Gastgeber eine Art „Wake-Up Call“ war. Angeführt von Lennart Boner kamen die Feuervögel pünktlich zum Schlussabschnitt auf 53:60 heran. Dort hielt Hagen Anschluss, Nürnberg aber mit aller Kraft dagegen. 160 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit nahm Ralph Junge beim Stand von 65:71 eine wichtige Auszeit, um seine Spieler auf die Crunch-Time einzustellen. Vincent Friederici wurde beim anschließenden Dreier-Versuch gefoult und traf zweimal an der Linie zum 65:73. Matchball Nürnberg. Damian Forrest sorgte wenig später nach einem starken Offensiv-Rebound dann für die Entscheidung (65:75). Am Ende gewannen die Nürnberg Falcons mit 70:78.

25.01.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. HAKRO Merlins Crailsheim 86:87

HAKRO Merlins Crailsheim entscheiden das Duell der heißesten Teams mit 86:87 für sich.

Der Sprungball in Trier ging an die VET-CONCEPT Gladiators, die die ersten Punkte von der Freiwurflinie verpassten. Anthony Gaines besorgte anschließend per krachendem Dunk die ersten Zähler der Begegnung – Vinnie Shahid ergänzte von Downtown (0:5, 2. Min.). Den Lauf erhöhte erneut Gaines auf 8:0, ehe Linßen erstmals Trierer Punkte auf das Scoreboard brachte. Von Anfang an war die Spitzenspiel-Atmosphäre in der lautstarken SWT-Arena spürbar und verschaffte beiden Vertretungen intensive Anfangsmomente (4:9, 4. Min.). In Marco Hollersbach kamen die Gladiators nach einem 6:0-Lauf erstmals in Front. In der Folge entwickelte sich das Spiel weiter zu einem Dunk-Festival: Griffin und Linßen vollendeten auf beiden Seiten des Courts spektakulär (14:13, 7. Min.). Weitere ausgeglichene Minuten später wussten die HAKRO Merlins in Devon Goodman erst auszugleichen, Shahid ließ die Gäste aus Crailsheim in Führung liegend in die erste Viertelpause gehen (18:20, 10. Min.). Auch im zweiten Viertel blieb die Partie physisch und umkämpft. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts und kamen nur sehr selten zu einfachen Abschlüssen. So entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem es keiner Mannschaft gelang sich abzusetzen. Die Dreier wollten auf Trierer Seite nicht fallen, doch auch auf Crailsheimer Seite blieben die Wurfquoten unter dem bisherigen Saisonschnitt. Die Merlins konnten in den letzten Minuten der ersten Halbzeit nochmals besseren Zugriff auf die Partie bekommen und ihren bisher knappen Vorsprung auf neun Punkte ausbauen – mit 35:44 ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gladiatoren offensiv etwas besser in die Partie und erspielten sich dank schneller und präziser Ballbewegung gleich mehrere gute Abschlüsse. Doch auch die Merlins fanden nun bessere offensive Lösungen und waren vor allem aus der Mitteldistanz sehr gefährlich. Das Spiel blieb ausgeglichen, doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Gäste ihren knappen Vorsprung verteidigen und ließen die Moselstädter nur schwer zurück in die Partie finden. Während die Gladiatoren zwischenzeitlich nochmal auf 60:62 (26. Spielminute) an die Merlins herankamen, zogen diese bis zum Ende des vorletzten Viertels noch einmal auf 67:74 davon und stellten die Trierer so vor eine schwierige Aufgabe im letzten Spielabschnitt. Youngster David Engelhart eröffnete das Schlussviertel für die Crailsheimer und legte postwendend nach. Die HAKRO Merlins begannen die letzten Minuten optimal und zwangen Trier in das Timeout (67:78, 32. Min.). Brock Gardner verhalf den Zauberern zum Elf-Punkte-Vorsprung, David Engelhart zog nach. Selbstbewusst und abgezockt hielten die HAKRO Merlins Trier nun kontinuierlich auf Abstand. 75:85 lautete der Vorsprung der Gäste zu Beginn der letzten vier Minuten, de Oliveira ergänzte. Purer Nervenkitzel und beste Basketballunterhaltung gesellte sich nun zu höchstspannenden letzten Minuten des Spiels. Von der Freiwurflinie startete Trier in die letzten 120 Sekunden, der erfolgreiche Dreier von Yakhchali ließ die Arena in Trier beben und verkürzte gleichzeitig zu Gunsten der Gladiators (83:87, 38. Min.) – Auszeit Crailsheim. In der Schlussminute verpassten die Zauberer dann erst den Ausbau der Führung, Trier traf von Downtown – die Crailsheimer Führung schmolz auf einen Punkt (86:87, 39. Min.). Mit knapp 20 Restsekunden lag der Ballbesitz auf Seiten der Hausherren, die jedoch erfolglos blieben. Eine nervenaufreibende und knappe Schlussphase endet final mit dem besseren Ergebnis für die HAKRO Merlins, die das so wichtige Spiel gegen Trier mit 86:87 zu ihren Gunsten entschieden.

25.01.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Science City Jena 73:99

Die Tigers Tübingen haben ihr Heimspiel gegen Science City Jena in der Paul Horn-Arena mit 73:99 (42:39) verloren.

Nachdem sich beide Teams zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, gelang es den Thüringern sich durch einen Dreier von Zach Cooks auf 8:14 (5.) abzusetzen und ihren Vorsprung bis zur Viertelpause beim Stand von 15:22 zu konservieren. Ein gegensätzlicher Verlauf entwickelte sich im anschließenden zweiten Abschnitt, den die Schwaben effektiv nutzten, um das Duell in ihre Richtung zu drehen. Tübingens Center Vincent Neugebauer kippte die Partie in der 15. Minute mit einem 3-Punkt-Spiel auf 34:32 und brachte die Gastgeber erstmalig in Front. Science City Jena wirkte in dieser Phase nicht nur beim Kampf um die Rebounds zu nachlässig, sondern hatte sich zudem etliche Turnover geleistet, die bis zum Kabinengang auf zehn Ballverluste angewachsen waren.

Ein deutlich verändertes Bild sorgte nach der Pause für einen frühen Umschwung. Speziell Lorenz Bank schien nun kaum zu bremsen. Jenas Youngster war es 109 Sekunden nach Start in die zweite Hälfte vorbehalten, zunächst auf 42:42 auszugleichen, bevor er in offensivstarken Kombination mit Robin Christen, Zach Cooks und Raymar Morgan statistische Fakten schuf. Seine Dreier mit der Routine eines Veteranen versenkend, lieferte Jenas 23-jähriges Juwel allein im dritten Viertel stabile elf Punkte ab und brachte das Harmsen-Team auf Kurs in Richtung Auswärtssieg. Mit optischen Highlights wie dem Bilderbuch-Floater von Zach Cooks zum 52:62 (27.) oder Alex Herreras Dunk zum 55:64 (28.) hatte der Tabellenführer kurzzeitig das Gaspedal durchgetreten und sich eine relativ komfortable Führung erspielt. Die finalen Momente des Abschnitts gehörten dann aber wieder Jenas Nummer 25, als er knapp 30 Sekunden vor der letzten Pause defensiv mit einem Block gegen Till-Joscha Jönke glänzte, um einen Wimpernschlag vor der Sirene einen vergebenen Dreier zu antizipieren und zum 57:68 zu versenken. Bank eröffnete das letzte Viertel nach 20 Sekunden per Dreier zum 57:71. Der junge deutsche Spieler war nun voll im Spiel und legte nach. Nach genau 31 Minuten erhöhte die Nummer 25 der Gäste erneut per Dreier auf 59:74 und war mit 20 Zählern nun neuer Topscorer des Spiels. Die Thüringer machten nun ernst und wollten das Spiel frühzeitig entscheiden. Für Alexander Herrera (Jena) war die Begegnung in Minute 35 beim Stand von 65:81 mit dem fünften Foul beendet. Für den Ausgang des Spiels war dies jedoch irrelevant. Die Thüringer dominierten nun ganz klar die Partie. Raphael Falkenthal erhöhte mit einer schönen Einzelleistung auf 20 Zähler Differenz für die Gäste. Der Jungspund erzielte in Minute 36 das 65:85. Die Raubkatzen mussten nun stark abreißen lassen. Cooks traf mit Ablauf der Uhr in der 39. Minute noch aus der Distanz zum 69:95. Wenig später war die Begegnung beendet: Jena setzte sich mit 73:99 durch.

25.01.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 76:97

Stark gestartet, am Ende ohne Siegchance – PS Karlsruhe LIONS verlieren gegen die GIESSEN 46ers mit 76:97.

Das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic startete beherzt und erfolgreich. Nach mehreren schnell ausgeführten Offense-Aktionen lag das Karlsrudel nach 2 ½ Minuten bereits mit 9:2 vorn. Gießens Cheftrainer Branislav Ignjatovic reagierte mit einer Auszeit, in deren Folge seine Schützlinge besser ins Spiel fanden. Begünstigt durch den einen oder anderen Fehlwurf der Hausherren hielten die Gäste Anschluss und die Begegnung war zur ersten Pause nicht nur im Hinblick auf den Zwischenstand von 25:25 ausgeglichen. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst temporeich – manchmal fast überhastet – weiter. Die Dynamik fand ihren Ausdruck in mehreren Führungswechseln. Doch zur Mitte des zweiten Viertels verflachte das Spiel etwas. Die LIONS versuchten es nun häufig mit Distanzwürfen, trafen aber nicht. Die 46ers kamen keineswegs auf bessere Trefferquoten, jedoch angesichts ihrer Rebound-Überlegenheit auf viel mehr Versuche, was in einem Halbzeitstand von 41:46 resultierte.

War es bis dahin ein Duell auf Augenhöhe gewesen, so avancierten die 46ers wenige Minuten nach dem Seitenwechsel zum klar besseren Team, das sich weniger Fehler leistete und insgesamt den smarteren Eindruck hinterließ. Karlsruhe kämpfte, kam aber aus dem laufenden Spiel heraus kaum mehr zum Korberfolg. Das letztlich vorentscheidende dritte Viertel endete beim Stand von 54:75. Die 46ers blieben auf dem Gas und eröffneten den Schlussabschnitt gleich mit einem Dreier als Statement. Was aus LIONS-Sicht positiv festzuhalten blieb: Das Team gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, kämpfte um jeden Ball, drückte den Rückstand nochmals unter die 20-Punkte-Marke und stemmte sich gegen die nicht mehr abwendbare Niederlage. Endstand 76:97.

26.01.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Dresden Titans 93:104

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewinnen die Dresden Titans bei den Artland Dragons mit 93:104.

Die ersten punkte des Abends gingen an die Gastgeber, die durch Green direkt zweimal von jenseits der Dreierlinie trafen. Für Dresden eröffnete Dreamer im zweiten Angriff mit zwei Punkten. Dann starteten auch Ragsdale und Sapwell vom Perimeter durch und verkürzten auf 13:11. Kurz darauf brachte Kirchner die „Elbriesen“ mit dem vierten Distanztreffer erstmals in Führung, die sie mit 24:26 mit in die erste Pause nahmen. Nach Foul an der Dreierlinie verwandelte Lucien Schmikale alle seine drei Freiwürfe. Dreamer legte mit einem Wurf aus der Ecke sowie einem Dunk fünf Zähler nach, sodass die Dresdener Führung auf 26:34 wuchs. Als der US-Amerikaner abermals von „Down-Town“ traf, sammelten sich die Dragons zur Auszeit auf der Bank. Viele Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten in der Verteidigung der Niedersachsen gaben den Titans die Möglichkeit mit 35:52 in die Halbzeit zu gehen.

Artland begann wie im ersten Viertel mit zwei Dreiern. Dreamer, Sapwell und Zerner egalisierten den guten Start der Hausherren allerdings schnell mit acht Zählern. Letzterer klaute seinem Gegenspieler kurz darauf den Ball und stopfte ihn zum 41:64 durch die Reuse. Daraufhin zog Quakenbrücks Coach Jackson die nächste Timeout. Danach brach der Dresdner Rhythmus ein wenig und die „Drachen“ eroberten wieder das Momentum. So verkürzten sie zwischenzeitlich auf 13 Punkte, aber „Elbflorenz“ zog wieder an und ging mit einer 61:81-Führung in die letzte Pause. Wieder mit zwei Treffern von der Dreierlinie eröffnete Artland das letzte Viertel. Die Titans hatten keine Antwort parat und fanden sich nach drei Minuten nur noch mit einer 71:81-Führung wieder. Nach einer Auszeit von Fabian Strauß setzte Koen Sapwell ein Zeichen mit einem perfekten „And One“. Das Spiel war nun wieder spannend und Dresdens Führung schrumpfte zwischenzeitlich auf sieben Zähler. Daniel Kirchner übernahm jetzt Verantwortung, machte von der Freiwurflinie den 100. Punkt, verwandelte im Anschluss einen Kunstwurf und blockte defensiv gegen den starken Tajh Green. So gewann die sächsische Truppe am Ende mit 93:104.

 

Foto: Jörg Laube

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProA-20.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-27 18:55:202025-01-27 18:55:20Nachberichte ProA // 20. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 15. Spieltag

20. Januar 2025/in APP, ProB Süd 24/25

18.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 65:83

Im dritten Anlauf gelang dem BBC Coburg der erste Sieg im Jahr 2025 und. Bei den Fellbach Flashers gewannen die Vestestädter mit 65:83.

Die Vestestädter fanden schon früh im Spiel ihr Händchen von draußen. Erst Tobias Rotegaard, dann Adrian Petkovic und wieder Rotegaard. Die ersten neun Punkte erzielte der BBC von jenseits der Dreipunktelinie. Der Rhythmus war da und so zwangen die Gäste den Headcoach der Flashers Kristiyan Borisov zu einer schnellen Auszeit. Nach der Timeout waren die Hausherren besser im Spiel und übernahmen Mitte des ersten Viertels zeitweise die Führung. Doch die Coburger Big Men um Tim Herzog, Ben Diederichs und Abdul Karioui sorgten dafür, dass der BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die Viertelpause ging (17:22). Von da an hatten die Vestestädter das Heft des Handelns wieder voll und ganz in ihrer Hand. Mit teils sehenswerter Ballbewegung und guter Arbeit am offensiven Brett setzten sich die Coburger peu à peu im zweiten Viertel ab. Dazu gab sich die Mannschaft von Patrick Seidel auch von der Freiwurflinie, von der es in den vergangenen Partien öfters haperte, dieses Mal keine Blöße. So stellte Center Ben Diederichs mit zwei getroffenen Freiwürfen den Halbzeitstand von 29:43 aus Coburger Sicht her.

Nach den Kabinenansprachen beider Trainer knüpfte der BBC nicht nur nahtlos da an, wo man im zweiten Spielabschnitt aufgehört hatte, sondern legte tatsächlich noch eine Schippe drauf. Das Hustle-Play von Coburgs Center drei Minuten vor Ende des Viertels, der den Ball im vierten Versuch per And-One im Korb unterbrachte, war der Startschuss für einen 15:1-Lauf der Vestestädter. In dieser Phase zwang die Coburger Defensive die Flashers immer wieder zu schlechten Pässen und schweren Würfen. Offensiv hingegen lief der Ball exzellent und der freie Schütze wurde regelmäßig gefunden. Topscorer Zach Hinton war es schließlich, der den Coburger Run mit der Viertelsirene zum 38:69 abschloss. Mit 9:26 entschied der BBC das dritte Viertel für sich. Im Schlussabschnitt blieb der Coburger Vorsprung bis drei Minuten vor Ende konstant um die 30-Punkte-Marke herum, ehe die Fellbacher mit einem 12:1-Lauf noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten und damit den direkten Vergleich beider Teams ausglichen.

18.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. CATL Basketball Löwen 72:89

Am 15. Spieltag der Saison empfing das TEAM EHINGEN URSPRING die CATL Basketball Löwen in der Sporthalle beim JVG. Die Gäste beweisen dabei den längeren Atem und können letztendlich den 72:89-Auswärtssieg feiern.

Vor gut gefüllten Rängen in der Sporthalle beim JVG eröffnete Paul Albrecht für die Gäste die Partie. Die ersten Punkte der Hausherren ließen allerdings nicht lange auf sich warten. Jaylen Alston konnte die ersten 8 Punkte für sein TEAM erzielen (zwei Dreier). Für die Löwen konnte dann auch Youngster Lenni Kunzewitsch den ersten Distanzwurf versenken, während Albrecht und Kamdem immer wieder zu einfachen Punkten im Post kamen. Die folgende Auszeit Ehingens führt nicht zum gewünschten Ergebnis, da Kunzewitsch kurz darauf zur ersten 10-Punkte-Führung einnetzte. Die Offensive der Hausherren gestaltete sich weiterhin schleppend. Auf der Gegenseite war Paul Albrecht hingegen kaum zu stoppen und brachte die Gäste zwischenzeitlich 20 Punkte in Front. Der Angriff um Jorker Aav wurde nun besonders aus der Distanz treffsicherer. Der Este sowie Guillaume Schoentgen hielten das TEAM mit drei verwandelten Drei-Punkt-Würfen im Spiel. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste immer wieder Antworten parat, weshalb trotz sehenswertem Alston-Dunk Ehingen nur auf 12 Punkte verkürzen konnte (34:46).

Die zweite Halbzeit startet Ehingen mit einem 7:0-Run, auf den die Thüringer ebenfalls mit 7 Punkten in Folge reagierten. Der Ehinger US-Amerikaner zog früh im dritten Viertel einige Fouls, konnte von der Linie aber noch nicht sicher einnetzen. Zum ersten Mal in der Partie lies Headcoach Jan Hricko nun auch in einer 1-3-1-Zone verteidigen, welche Headcoach Florian Gut zur Auszeit zwang. Diese schien nicht zu helfen, denn kurz darauf konnte Rickard Rietz seinen Dreier zum Ausgleich verwandeln und es folgte direkt die zweite Timeout hinterher. Zum Ende des dritten Abschnitts zeigten sich dann erneut Kunzewitsch und nun auch Heber treffsicher und verschafften ihrer Mannschaft damit etwas Luft. Paul Albrecht versenkte direkt zu Beginn des Schlussabschnitts seinen dritten Dreier, womit sich Erfurt erneut zweistellig absetzte. Zu einer Crunchtime kam es nicht mehr. Zu abgezockt zeigten sich die Basketball Löwen von der Freiwurflinie. Allen voran war es Musa Abra der keinen Run mehr zu lies und damit den 72:89-Auswärtssieg besiegelte.

18.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. SKYLINERS Juniors 95:80

Am 15. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd mussten die SKYLINERS Juniors in Köln eine 80:95-Niederlage hinnehmen.

Gleich von Beginn an zeigten die Kölner, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Jeder Fehler der Frankfurter wurde bestraft und in schnelle Punkte verwandelt. Während die Juniors Schwierigkeiten hatten, den Ball im Korb unterzubringen, scorten die RheinStars fast in jedem Angriff. Das spiegelte sich auch im Viertelstand von 35:14 für die Heimmannschaft wider. Auch im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild: Die Gäste konnten sich keine offenen Würfe herausspielen, während bei den Kölnern der Ball gut bewegt wurde und immer ein anderer Spieler den Weg zum Korb fand. Zum Ende der ersten Halbzeit war der Vorsprung bereits auf 27 Punkte angewachsen. Mit 59:32 ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Die Ansprache der Frankfurter Coaches schien jedoch zu wirken: Die Gäste zeigten in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. In der Defensive hielten sie besser gegen physisch starke Kölner dagegen und erschwerten die Würfe, in der Offensive wurde der Ball besser bewegt und die freien Mitspieler gefunden. So schafften es die Juniors die Kölner für vier Minuten ohne Punkte zu halten und kämpften sich nach einem 7:0 Lauf auf 67:50 heran. Zum Viertelende lautete das Ergebnis 78:57. Auch im letzten Spielabschnitt erhöhten die Frankfurter den Druck und arbeiteten sich Stück für Stück heran. Mitte des Viertels verkürzte Neuzugang Chrysostom Chukwuma mit einem erfolgreichen Jumper auf 85:74. Am Ende spielten die Kölner allerdings ihre ganze Erfahrung aus. Mit einem 8:0 Lauf antworteten sie auf den Run der Juniors und brachten die Führung souverän ins Ziel.

18.01.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Oberhaching Tropics 93:89

Rhöndorf musste bis zur letzten Sekunde zittern, bis der 93:89-Erfolg (37:44) gegen stark ersatzgeschwächte Oberhaching Tropics unter Dach und Fach war.

Krankheitsbedingt konnte Oberhachings Coach Mario Matic nur sechs Spieler aufbieten. Spätestens nach drei Minuten war jedem im DragonDome klar, ein lockerer Spaziergang würde die Begegnung gegen die Rumpftruppe nicht. Da hatte Niklas Schüler gerade seinen zweiten Dreier zum 0:6 eingeklinkt und Stephan Dohrn zur frühen Auszeit gezwungen. Aber auch in Folge wirkten die Dragons völlig verunsichert. Rhöndorf fand nicht ins Spiel und ließ beste Korbchancen aus. Als Niklas Schüler einen weiteren Distanzwurf zur zweistelligen Führung der Tropics einnetzte (2:13 / 6“) und die Dragons wenig später mit 14 Punkten hinten lagen, kamen bei den Dragon-Fans unliebsame Erinnerung ans vorhergehende Wochenende auf. Dann sorgte Marko Rosic mit drei erfolgreichen Dreipunktewürfen für den sehnsüchtig erhofften Brustlöser und brachte Rhöndorf zum zweiten Viertel auf 16:27 heran. Im zweiten Viertel konnten die Drachen, die in dieser Phase von Smith und Rosic getragen wurden, ausgleichen. Doch neben dem Centerduo, Dongmo Temoka und Fischer, zeigte sich nun vor allem Routinier Omari Knox sehr treffsicher und Oberhaching ging sogar mit einer 37:44 Führung in die Halbzeit.

Zum Start des dritten Viertels wirkten die Dragons dann wie ausgewechselt. In der Defensive wurde richtig geklotzt und vorne fiel fast jeder Wurf. Eine 20:0-Serie brachte Rhöndorf nach fünf Minuten mit 59:46 nach vorne. Oberhaching schien müde zu werden. Immerhin stand die Rumpftruppe bereits 25 Minuten ununterbrochen auf dem Feld. Ein Trugschluss, wie sich zeigen sollte. Rhöndorf erlaubte sich ein paar Ballverluste, machte zwei Minuten lang keinen Punkt mehr, brachte Oberhaching zurück ins Spiel und wieder auf sieben Punkte heran (74:67 / 32“). Dank zwei Dreier von Janne Müller und jeweils einem von Marko Rosic sowie Antonio Pilipovic legte Rhöndorf zwei Minuten vor Schluss wieder mit 13 Punkten vorne (88:75). Im Schlussviertel verwaltete die Mannschaft von Headcoach Stephan Dohrn zunächst den Vorsprung. Bei 1:25 vor Ende der Spielzeit als der Litauer Danas Kazakevicius per Dunk auf 91:79 erhöhte schien die Partie endgültig entschieden. Doch die Tropics zeigten nun welchen Charakter Sie haben und mobilisierten die allerletzten Kräfte. Durch mehrere Fehler der Dragons konnten sie einige Ballgewinnen erzwingen und die schnellen Abschlüsse fanden Ihr Ziel. Als Temoka sieben Sekunden vor dem Ende auf 91:89 verkürzte keimte die Hoffnung auf, dass Spiel völlig auf den Kopf zu stellen. Doch Janne Müller zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven und entschied die Partie für sein Team.

18.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Porsche BBA Ludwigsburg 82:74

Die Ahorn Camp Baskets setzten sich in einer zerfahrenen Partie in der heimischen Nordhalle mit 82:74 (39:39) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch.

Personelle Umstellungen prägten in der Sporthalle Speyer-Nord den Vorlauf der Partie: Auf Seiten der Hausherren mussten Carlos Hidalgo Guijo und Dennis Diala passen, während Khee Rhee nach den zuletzt bereits fehlenden Abdulhay Kömürkara und Sebastian Schwachhofer auch auf Dominykas Pleta und Lenny Anigbata verzichten musste. Erst einmal dominierten aber die Hausherren, zogen direkt davon (12:4, 4. Spielminute). Justiert durch eine Auszeit und fortan viele Wechsel fanden die Ludwigsburger ihren Rhythmus. Sie setzten zahlreiche Akzente, kamen immer wieder zu sehr gefälligen und guten Aktionen und verdeutlichten, dass mit den Gelb-Schwarzen an diesem Abend zu rechnen war (14:8 / 19:12 / 24:19, 10.). Nochmals besser sollte dann das zweite Viertel für die Gäste werden: Nachdem sie nochmals auf acht Zähler Differenz abreißen lassen mussten, waren sie vor allem durch Marko Masic omnipräsent. Der 19-Jährige nahm aus der Distanz maß, traf doppelt und führte seine Mannschaft zum 33:33-Ausgleich. Da Sebastian Kuhn ebenfalls von Downtown verwandelte und sich die Porsche BBA in einen kleinen Rausch spielte, war die Partie ausgeglichen und der Spielstand pari (39:39, 20.).

Durch Distanztreffer von Simon Feneberg und Julis Baumer erspielten sich die Gäste eine minimal deutlichere Führung im dritten Viertel. Speyer konterte zwar im Gegenzug erfolgreich, doch die BBA’ler blieben dennoch tonangebend. Nichtsdestotrotz mussten sie sich ärgern: Im Rebound (38:32) waren sie besser, ließen aber zu viele Gelegenheiten in Korbnähe (40 FG%) ungenutzt und verloren insgesamt viel zu oft das Spielgerät (27 TO / 56:58, 30.). Carl Mbassa und sein deutlich erfahreneres Team nutzten ihre Vorteile: Benjamin Höhmann, Darly Woodmore und Christoph Rupp führten ihre Farben zu einer zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung (74:64), die die Partie scheinbar entschied. Ein letztes Mal bäumten sich die Gelb-Schwarzen an diesem Abend nochmals auf, doch auch die Dreier von Masic und Baumer sowie der Steal samt Fastbreak-Punkten von Feneberg waren zu wenig (76:72, 38.) – die Ahorn Camp Baskets wackelten nicht mehr, sondern nutzten die herunterlaufende Uhr zu ihren Gunsten.

18.01.2025 20:30 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. OrangeAcademy 93:83

Im Heimspiel gegen die Orange Academy gelang dem Team von Headcoach Alex King am Samstagabend in der Feggrube der achte Saisonsieg. Außerdem konnten sie sich durch den 93:83-Erfolg auch den direkten Vergleich gegen die Ulmer sichern.

In den Anfangsminuten machten die Gäste aus Ulm der VR-Bank Würzburg Baskets das Leben mit einer Zonenverteidigung schwer, größer als drei Punkte wurde der Rückstand aber nicht (10:13, 6. Minute). Bis zur ersten Viertelpause hatten Steinbach und Co. der Partie aber bereits die vorentscheidende Wende gegeben: Trotz einer durchgehend schwachen Dreierquote von unter 20 Prozent gelang es ihnen, am Ende des ersten Viertels mit 24:19 in Führung zu liegen und den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:32 auszubauen. Hannes Steinbach hatte beim Seitenwechsel 21 Punkte erzielt, einige davon mit krachenden Dunks. In den zweiten zwanzig Minuten geriet der Heimsieg dann nicht mehr ernsthaft in Gefahr, weil die Ulmer ebenfalls relativ schwach von außen trafen (27 Prozent) und die Hausherren im Angriff immer eine passende Antwort auf kurze Läufe der Gäste hatten. Am Ende hatten die Würzburger 58 „Points in the Paint“ erzielt. Die Orange Academy kam auf 40 und konnte dieses Defizit auch durch eine bessere Ausbeute an der Freiwurflinie nicht mehr wettmachen.

 

Foto: CATL Basketball Löwen

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProB-Sued-15.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-20 20:38:352025-01-20 20:38:35Nachberichte ProB Süd // 15. Spieltag

Vorberichte ProB Nord // 15. Spieltag

20. Januar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

17.01.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 86:80

Im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord haben die SBB Baskets am Freitagabend mit 86:80 bei den Bayer Giants Leverkusen verloren.

In der Anfangsphase der Paarung gaben zunächst die Hausherren den Ton an. Die Farbenstädter zogen mit ihrem mannschaftsdienlichen Spiel den Gästen aus Sachsen-Anhalt den Zahn. Die erste recht deutliche Führung der Partie gehörte den „Giganten“, welche sich mit einem 11:0-„Run“ in der sechsten Spielminute mit zehn Zählern (20:10) absetzen konnten. Wolmirstedt hatte in der Defensive keine Antwort auf das gnadenlos effiziente Spiel des ProB-Meisters von 2019, welcher nach zehn absolvierten Minuten mit 29:18 führte.  Zum Start des zweiten Durchgangs gelang es den SBB Baskets an Boden gutzumachen. Die Wolmirstedter Korbjäger forcierten „Eins-gegen-Eins“-Situationen und kamen so immer wieder zu Zählern. Vor allem Routinier Martin Bogdanov war für die Gäste ein wichtiger Anker im Offensivspiel. Der Point Guard ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bewies seine berühmt berüchtigte Wurfstärke. Nach 13 absolvierten Minuten schrumpfte der Leverkusener Vorsprung auf sechs Punkte (31:25). Doch Leverkusen gelang einmal mehr der Turnaround und der 14-malige Deutsche Meister konterte. Zähler um Zähler setzten sich die Farbenstädter ab, es war schwer für die Auswärtsmannschaft Schritt zu halten (36:26 – 15. Spielminute). In der Folge änderte sich wenig an der Überlegenheit der „Riesen“, welche die Partie souverän kontrollierten. Beim Halbzeitstand von 46:36 ging es in die Kabine.

Nach der Pause war das Spiel geprägt von einer großen Zahl an Unterbrechungen. Immer wieder sorgten Foulpfiffe oder Bälle, welche im Aus landeten, dafür, dass beide Teams Probleme hatten ihren Angriffsrhythmus zu finden. Dies kam zunächst eher den Wolmirstedtern entgegen, welche an die Giants herankamen (50:45 – 25. Spielminute). Die Ostdeutschen gestalteten das Geschehen auf dem Feld eng, doch wie bereits in der Hälfte zuvor gelang den Giants der Return. Aufgrund eines 9:0-„Laufs“ lagen die Rheinländer mit 66:53 in Front (28. Spielminute). Ihren 13-Punkte-Vorsprung verteidigten die „Giganten“ zum Ende des dritten Abschnitts (72:59). In der vierten und letzten Periode wurde es noch einmal spannend. Die Baskets bewiesen ihre Qualität und Wolmirstedts Headcoach Eiko Potthast hatte anscheinend in der Viertelansprache genau die richtigen Worte an seine Mannschaft gerichtet. Vor allem Fabien Kondo und Derreck Brooks übernahmen Verantwortung und brachten ihr Team auf vier Punkte heran (72:68 – 34. Spielminute). Die Begegnung drohte augenscheinlich zu kippen, aber die großen Nehmerqualitäten der Gastgeber zeigte sich einmal in dieser schwierigen Phase. Leverkusens Trio Brach-Kahl-Nicholas konterte und verteidigte die Führung. Knapp eine Minute vor dem Ende traf Luca Kahl einen ganz wichtigen Dreipunktewurf zum 83:74. Das Spiel war entschieden. Am Ende konnte SBB zwar noch etwas herankommen, aber der 86:80-Heimerfolg der Giants konnten sie nicht mehr verhindern.

18.01.2025 14:00 Uhr // Seawolves Academy vs. ETB Miners 67:82

Das vorverlegte Spiel in Rostock, und damit der 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, ist mit einem 67:82 in den Büchern der Saison 2024/25 festgehalten.

Nach 47 Sekunden im ersten Viertel erzielte Nicolas Buchholz den ersten Dreier für die Seawolves Academy und legte anschließend einen Korbleger zum 5:2 nach. Doch der Essener US-Amerikaner Isaiah Sanders glich nach einem Assist von Dzemal Selimovic ebenfalls mit einem Dreier zum 5:5 aus. Anschließend traf der Rostocker Darren Aidenojie ebenfalls für drei Punkte, woraufhin Niclas Sperber ebenfalls von außen traf und nach 1:44 Minuten erneut zum 8:8 Ausgleich. Neben Brian Dawson und Samuel Mpacko konnten auch Ole Bongartz und Benjamin Uzoma Punkte für die Miners verbuchen. Dennoch endete das erste Viertel aufgrund der Treffer von Lopez Dittert und Mika Freitag mit einem Unentschieden (18:18). Ähnlich ausgeglichen verlief das zweite Viertel. Mika Freitag eröffnete das Viertel für Rostock mit einem Dreier, und Svante Schmundt erhöhte ebenfalls per Dreier zum 28:20. Doch dann läutete Brian Dawson die Aufholjagd der Miners ein. Über Dreier von Tim Schneider und Niclas Sperber sowie Aktionen in der Zone von Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic zauberten die Miners einen 13:0-Run auf den BBL-Boden. Zum Ende des zweiten Viertels machten die Rostocker jedoch trotz der guten Essener Defensivarbeit klar, dass sie weiter mithalten wollten. So ging es mit einem 34:36 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Der bereits im ersten Viertel mit zwei Fouls belastete Isaiah Sanders zeigte gleich zu Beginn, dass die Miners sich nicht mehr auf ein Punktepingpong einlassen wollten. Doch die Academy hielt mit Punkten von Lopez Dittert, Mika Freitag und Toni Nickel dagegen. Nachdem Clint Hamann den 48:48-Ausgleich für die Seawolves erzielte, fasste sich Dion Braimoh ein Herz und legte in der 28. Spielminute einen Dreier ins Gastgebernetz – ohne den Ring zu berühren. Die letzten 40 Sekunden dieses Viertels gehörten offensiv Brian Dawson, der die Miners per Dreier und Korbleger mit 55:61 in Führung brachte. Die letzten zehn Spielminuten zeigten dann genau das, was sich die ETB Miners für diese Partie vorgenommen hatten. Die Punkte wurden über Selimovic, Sanders, Dawson und Sperber generiert, während die Seawolves nur noch zwölf Zähler im letzten Viertel erzielten. Das Endergebnis lautete 67:82.

18.01.2025 16:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters 87:97

Vor 1.225 Zuschauern in der Sparkassen Arena Bernau musste sich LOK Bernau am Samstag den TSV Neustadt temps Shooters geschlagen geben.

Den Jump Ball gewannen die Gastgeber, die ersten Punkte erzielte aber Shooters Kapitän Kwilu nach 45 Sekunden. Wenig später traf Abu Kameric einen Dreier für die Gastgeber und das Spiel blieb bis zum 7:6 in der vierten Minute eine ausgeglichene Partie. Im Anschluss gelang dem Tabellenletzten ein 0:7 Lauf und zum ersten Mal setzte sich ein Team ein wenig ab. Mit ein wenig mehr Konzentration im Abschluss hätte diese Führung deutlich ausgebaut werden können, allerdings schien der Korb bei einfachen Layups teilweise wie vernagelt und so konnte Bernau mit einem Layup in der letzten Sekunde auf 19:24 verkürzen. Im zweiten Viertel startete Bernau mit einem 6:0-Lauf, kam bis auf einen Punkt heran und schien das Momentum zu drehen. Doch eine Auszeit von Neustadt brachte die Gäste wieder in Schwung. Mit einem energischen Lauf bauten sie ihre Führung auf bis zu 13 Punkte aus. Die Turnover-Statistik (6:1 für Neustadt) zeigte, wo es bei Bernau hakte. Zur Halbzeit stand es 42:52.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Führung bis zum 52:60 in der 24. Minute halten, danach lud man die Gastgeber allerdings durch einige unerklärliche Ballverluste und Fehlwürfe dazu ein, den Rückstand zu verkürzen. In der 26. Minute war es der US-Amerikaner Dawkins, der das Spiel zum 60:60 ausgleichen konnte. Doch Shooters Akteur Leif Zentgraf, der wichtige Akzente von der Bank setzte, antwortete direkt im Gegenzug und der Tabellenletzte konnte das Viertel mit 64:68 beenden. Im vierten Viertel drehte Neustadt erneut auf, baute die Führung auf zwölf Punkte aus und ließ Bernau nur noch kurzzeitig auf sechs Punkte herankommen. In den letzten Minuten fehlte LOK das Wurfglück und die Energie, um das Spiel noch zu drehen. Neustadt siegte mit 87:97.
18.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 62:76
SC Rist feiert in Schwelm seinen bisher höchsten Auswärtssieg.
Während die Wedeler die Baskets mit ihrer Aggressivität überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen, produzierten die Blau-Gelben Ballverluste, schlechte Würfe am Stück und erlaubten den Gästen immer wieder einfache Punkte. Nach wenigen Minuten dann der nächste Schreck. Kapitän Chris Frazier fasste sich ans Bein und wurde ausgewechselt. Er verschwand mit dem Physiotherapeuten Namir Cesko vom MediFit in der Kabine. Das Spiel war jedoch für ihn beendet. Das erste Viertel endete mit 17:30 für Wedel. Auch im zweiten Viertel änderte sich nicht viel. Immer wieder kam Wedel zu einfachen Punkten, zwang die Baskets zu vielen schlechten Würfen. Keine Lösung in Sicht, so dass es am Ende der ersten Halbzeit 34:53 stand. Das dritte Viertel bot nun mehrfach die Chance für Schwelm selbst diesen hohen Rückstand aufzuholen. Wedel hatte offensiv den Faden verloren, hatte reihenweise erfolglose Angriffe, doch die Baskets nutzten dies nicht wirklich, kamen weiterhin zu schlechten Entscheiden. Dennoch konnten sie neun Punkte aufholen. Mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung ging es dann für Wedel ins Schlussviertel. Wedel fing sich wieder ein wenig und es war ein Viertel auf Augenhöhe. Am Ende verlieren die EN Baskets gegen ein starkes Wedeler Team mit 62:76.
18.01.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Iserlohn Kangaroos 100:50

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

18.01.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 79:75

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten sich die TKS 49ers in einem Spiel auf Augenhöhe mit den Itzehoe Eagles zum Schluss nicht durchsetzen und verloren mit 79:75 (41:36).

Die 49ers erwischten einen katastrophalen Start in die Partie. Bereits nach fünf Minuten stand es 17:7 für die Eagles, die im ersten Viertel defensiv und offensiv klar dominieren konnten. Das erste Viertel ging mit 25:11 deutlich an die Gastgeber. Die Körpersprache und der Wille der Gäste ließen in den ersten zehn Minuten zu wünschen übrig. Doch in den zweiten 10 Minuten zeigten die 49ers ein anderes Gesicht. Mit einem 13:0-Lauf kämpften sie sich zurück in die Partie und konnten den Rückstand von 20 Punkten bis zur Halbzeit auf nur fünf Zähler verkürzen (41:36).

Auch nach der Pause drehten die Gäste weiter auf. Im dritten Viertel war es vor allem Filip Kamenov, der mit starken Aktionen sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzte. Die 49ers führten daraufhin mit 60:61 und schienen das Spiel nun unter Kontrolle zu haben. Im finalen Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften zeigten enorme Energie, aber es waren letztlich die Eagles, die in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten. Eine Minute vor Schluss setzten sich die Gastgeber mit sechs Punkten ab und ließen die 49ers trotz aller Bemühungen nicht mehr herankommen. Am Ende mussten sich die 49ers mit 75:79 geschlagen geben.

19.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000 82:87

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

 

Foto: Itzehoe Eagles

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProB-Nord-15.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-20 19:38:212025-01-20 19:38:21Vorberichte ProB Nord // 15. Spieltag

Nachberichte ProA // 19. Spieltag

20. Januar 2025/in APP, ProA 24/25

17.01.2025 19:00 Uhr // Dresden Titans vs. GIESSEN 46ers 78:86

Zum 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlieren die Dresden Titans erstmals seit November auf heimischem Parkett mit 78:86 gegen die GIESSEN 46ers.

Den Startschuss gab Gießens Kyle Castlin mit einem getroffenen Sprungwurf. Lukas Zerner gab auf der anderen Seite allerdings direkt die passende Antwort. Erstmals in Führung gebracht wurden die Titans von Koen Sapwell, der mit einem persönlichen 5:0-Lauf auf 8:6 stellte. Die Gäste holten aber mit einem 0:8-Run auf und schickten Dresden nach Führungswechsel in die Timeout. Die Hessen trafen allerdings munter weiter und erhöhten zur Pause auf 16:26. Aus der Mitteldistanz hatte Daniel Kirchner den ersten Korberfolg der zweiten Periode. Danach lief Wes Dreamer heiß und verkürzte durch zwei Treffer vom Perimeter. Das gab den Startschuss zur Dresdner Aufholjagd, die „Elbflorenz“ auf 36:37 heranbrachte. Gießen legte allerdings nochmal einen Schlussspurt ein und nahm eine 38:43-Führung mit in die Pause.

Zum Start der zweiten Hälfte klaute Daniel Kirchner seinem Gegner gleich zweimal den Ball. Einmal vollendete Koen Sapwell den folgenden Angriff von außen und einmal war es die Nummer vier der Titans selbst mit einem schnellen Zug zum Korb. Mit einem Korbleger glich dann Kapitän Heck das Spiel aus, wobei er gefoult wurde und den Bonusfreiwurf zum 46:45 verwandelte. Von nun an wechselte die Führung beinahe mit jedem Angriff. In die letzte Viertelpause gingen aber die Gäste mit der Nase vorn, da Krajcovic mit Ablauf der Uhr zum 57:59 netzte. Pablo Bertone glich allerdings direkt aus. Die 46ers ließen das nicht lang auf sich sitzen und legten mit fünf Punkten nach. Die Titans kämpften sich mit noch sieben Minuten auf der Uhr aber wieder auf 65:66 heran. Gießen-Coach Frenki Ignjatovic zog allerdings eine wirksame Auszeit und entfloh mit seinem Team wieder auf neun Zähler. Kirchner und Sapwell bewiesen, dass dieses Spiel noch lange nicht vorbei war, und antworteten mit einem Dreier und einem erfolgreichen Drive. Doch den Jungs von Fabian Strauß gelang es nicht mehr das Ruder komplett herumzureißen und Dresden verlor mit 78:86.

18.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:80

Im zweiten NRW-Derby mussten sich die ART Giants Düsseldorf gegen die Sparkassenstars Bochum mit 75:80 (41:48) geschlagen geben.

Die Giants starteten vielversprechend mit einem Dreier von Emil Marshall, aber dann schlichen sich Nervosität und Unsicherheiten ins Spiel der Rheinländer ein. Die Wurfquote zu Beginn war alles andere als berauschend, was die Düsseldorfer ins Hintertreffen brachte. Zwar zeigten beide Teams eine engagierte Verteidigung, doch die Giants hatten Probleme, Bochums Backdoorpässe zu unterbinden. Nach sechs Minuten sah sich Coach „Cha Cha“ Zazai beim Stand von 9:14 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte nicht den erhofften Umschwung – Bochum punktete weiterhin zu leicht, und das erste Viertel endete mit einem 18:27-Rückstand für die Giants. Es lief erstmal auch weiter wie am Schnürchen für die Bochumer. Durch einen Treffer aus der Mitteldistanz von Keith Braxton konnten die SparkassenStars ihre Führung auf 15 Punkte ausbauen (19:34). Danach kamen die Giants aber besser ins Spiel. Durch einen Dreier mit dem Buzzer durch Felix Edwardsson konnten die Düsseldorfer den Rückstand auf 8 Punkte verkürzen. Zur Halbzeit stand es 41:49.

Das Momentum blieb auch im dritten Viertel auf der Seite der Düsseldorfer. Den SparkassenStars unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler, was die Giants ausnutzten und einen 13:0 Lauf starteten. Dadurch gingen sie erstmals in Führung (56:53). Im Gegenzug glich Kapitän Niklas Geske die Partie mit einem wichtigen Dreier wieder aus. Insgesamt blieb die Dreierquote der SparkassenStars aber, wie auch schon in den letzten Spielen, unter den Erwartungen. Vor dem letzten Viertel stand es 58:57 für die Giants. Im letzten Viertel zog Bochum die Zügel in der Verteidigung an. Die Führung wechselte hin und her, wobei die Giants zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Die Schlussphase hatte es in sich: Bochum setzte auf aggressive Verteidigung und häufige Fouls, was die Giants aus dem Konzept brachte. Drei Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 72:68 vorn, was Giants-Coach zu einer Auszeit zwang. Kanye brachte die Düsseldorfer nochmal mit 73:72 in Front, doch Bochum konterte. In den letzten Sekunden fehlte den Giants die Routine in der Crunchtime. Einige Turnover in den letzten Minuten waren der Grund dafür, dass die Giants das Blatt nicht mehr wenden könnten. Am Ende mussten sich die ART Giants Düsseldorf knapp mit 75:80 geschlagen geben.

18.01.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RASTA Vechta II 72:83

Wie schon in der Hinrunde hat RASTA Vechta II auch am Samstagabend gegen die vom Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bedrohten Nürnberg Falcons gewonnen. In der Kia Metropol Arena siegte das Farmteam von Head Coach Hendrik Gruhn mit 72:83.

Die ersten Punkte erzielten die Gäste. Auf das 0:2 durch Justin Onyekejiaka folgten Körbe von Kaya Bayram und Luc van Slooten (0:6). Vechta wirkte fitter, Nürnberg hingegen fahrig und so führten die Gäste nach zweieinhalb Spielminuten mit acht Punkten (0:8). Es dauerte, bis Damian Forrest sein Team erlöste und die ersten Falken-Punkte des Abends erzielte (2:8). Gab Kalscheur legte nach vier Spielminuten von der Linie nach und so konnten die Gastgeber einen Fehlstart in dieses so wichtige Spiel gerade noch so verhindern (4:8). Wenig später gelang dem Team von Ralph Junge gar der Ausgleich zum 8:8, gefolgt vom viel umjubelten 11:8 durch Tim Köpple. Nürnberg war jetzt im Spiel, am Drücker und in der Folgezeit kaum noch zu bremsen (15:8). Den Gästen schien derweil kaum noch etwas zu gelingen und so bauten die Falken ihren Vorsprung nach zehn Spielminuten auf elf Punkte aus (21:10). Hoffnung für die Gäste kam für sie durch ihren ersten Dreier auf: Luke House traf zum 22:15 (12.). Ein weiterer House-Threeball verkürzte den Vechater Rückstand erneut auf sieben Punkte (27:20), gefolgt von einem And-One von Kaya Bayram zum 27:23 (beides 14.). RASTA II hatte die schlechte Phase des 1. Viertels überwunden und kam durch den schon dritten Dreier von Luke House zum Anschluss (27:26, 15.). Von außen lief es nun mehr als rund für Vechta, sogar Center-Talent Linus Ruf traf einen Dreier – der 29:29-Ausgleich (16.). Der super Lauf der Gäste hielt an, Philipp Carr besorgte RASTA II nach einer von Hendrik Gruhn genommenen Auszeit die 31:33-Führung (17.).

Nürnberg begann den zweiten Durchgang aggressiv und engagiert. Gabe Kalscheur scorte zum 36:37-Anschluss und wenig später traf Julius Wolf von außen zum 39:40. Das Spiel nahm nun mehr und mehr an Fahrt auf, jedoch galt das vor allem für Alarmstufe Orange. Angeführt von Phillip Carr erspielten sich die Gäste Mitte des dritten Viertels einen 11 Punkte-Vorsprung (43:54). Auszeit Ralph Junge. Es folgte ein weiterer Vechta-Dreier, ehe Julius Wolf auf 45:57 verkürzen konnte. Die Halle war jetzt da und bejubelte den nächsten Wolf-Korb zum 48:59, ebenso wie Gabe Kalscheurs Pocket-Dreier zum 53:60. Auszeit Vechta. Der Falcons-Express rollte ungebremst weiter und machte erst zur letzten Viertelpause Halt (55:60). Das Schlussviertel musste nun die Entscheidung bringen. Vechta legte vor, Damian Forrest legte nach (57:63). Ein unsportliches Foul an Tom Stoiber ermöglichte den Falken siebeneinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 59:63 zu verkürzen. Gabe Kalscheur netzte wenig später zum 61:65 ein, Damian Forrest traf an der Linie zum 63:65. Nürnberg schöpfte Hoffnung, doch Vechta regierte abgezockt, unaufgeregt und als Team. Luke House machte zwei Minuten vor Schluss den Deckel auf eine Partie, die mit RASTA Vechta II am Ende das bessere Team mit 72:83 für sich entschied.

18.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:100

Nach drei Niederlagen hintereinander konnten die Bozic Knights am vergangenen Samstagabend gegen den BBC Bayreuth beim 100:84 Auswärtserfolg die ersten Punkte in 2025 einfahren.

Die ersten fünf Spielminuten gestalteten sich auf beiden Seiten etwas holprig (11:11). Dann setzten die Ritter zum ersten Lauf an und erhöhten bis zum Ende des Viertels auf 18:33. Doch wie so oft im Basketball hatte diese Führung nur eine kurze Überlebensdauer. Noch vor der Halbzeit egalisierten die Hausherren und übernahmen ihrerseits die Führung (52:49). Ein Kirchheimer 9:2 Schlussspurt bis zur Halbzeit sorgte für den 54:58 Zwischenstand. Beide Head Coaches konnten mit der Verteidigungsarbeit ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein und schienen dies ihren Teams auch deutlich kommuniziert zu haben, denn dem Offensivwirbel auf beiden Seiten wurde ein Ende gesetzt. Kampfbetont und intensiv ging es im dritten Viertel zur Sache. Auf Kirchheimer Seite ging Miryne Thomas nach einem Korbleger mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Eine Sprunggelenksverletzung beendete die Partie frühzeitig für den US-Amerikaner. Der bis dahin mit 16 Punkten sehr dominant auftretende Toni Dorn erhielt früh sein viertes persönliches Foul und musste auf die Bank. Flüssige Angriffe, gut herausgesielte Wurfoptionen und selbstloses Auftreten prägten das Offensivspiel der Knights. Mit insgesamt 24 Assists lieferten die Teckstädter einen absoluten Topwert. Im Schlussabschnitt war es dann häufig Graham, der in kritischen Phasen übernahm und am Ende 9/11 Feldwurfversuche für 22 Punkte verwandelte. Ebenfalls zweistellig punkten konnten, neben Dorn, die beiden Guards Mayer (14) und Norris (10). Am Ende standen zwei ungefährdete Punkte für Kirchheim zu Buche.

18.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 91:77

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen in der Ischelandhalle mit 91:77 verloren.

Die Partie begann mit jeweils zwei Zählern auf beiden Seiten in der ersten Minute. Tim Uhlemann und Jonas Niedermanner trafen für ihre Farben zum 2:2-Zwischenstand. Die Feuervögel waren sofort wach in der Partie. Bohannon erzielte bereits sechs Zähler nach vier Minuten beim Stand von 8:7 für den Gastgeber. Bei noch 6:23 Minuten auf der Uhr kassierte Phoenix-Kapitän Dennis Nawrocki ein unsportliches Foul, Philipp Hecker sorgte mit zwei Freiwürfen für die erste Führung (9:7) der Reinboth-Truppe. Neuzugang Cohn beendete in Minute sieben einen 7:0-Lauf von Phoenix Hagen zum 14:15-Zwischenstand. Hagen spielte sehr schnell, das Spiel war geprägt von vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Die Feuervögel spielten atemberaubend schnell und stellten die Tigers Tübingen immer wieder vor Probleme. Tigers-Kapitän Till Jönke trafen im Anschluss einen Dreier zum 24:23, mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Unterbrechung. Nach zwölf Minuten führten die Harris-Schützlinge mit 27:24. Nach einem 6:0-Lauf für Hagen erzielte Idowu nach 223 Sekunden per Dreier die ersten Punkte für Tübingen zum 27:29. Phoenix Hagen war optisch das deutlich bessere Team, trotzdem war die Partie praktisch ausgeglichen. Die Feuervögel konnten die Fehler der Gäste punktetechnisch nicht besser ausnutzen. Uhlemann sorgte in Minute 17 mit zwei Freiwürfen zum 37:29 für die bisher höchste Führung im Spiel. Marvin Heckel verkürzte mit fünf Punkten in Folge auf 36:37. Auf Hagener Seite spielte sich Kilian Binapfl in den Vordergrund, der beim Stand von 40:38 nach 19 Minuten schon auf neun Zähler kam. Wenig später ging es in die große Pause: Phoenix Hagen führte knapp mit 42:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang mit sieben Zählern in Serie zum 49:40, gespielt waren erst 82 Sekunden. Nach einem 11:0-Lauf nach Wiederanpfiff zum 53:40 nahm Reinboth bei noch 7:51 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit. Zu viel konnte dem 42-Jährigen nicht gefallen. Cohn gelang in Minute 23 aus der Distanz die ersten Punkte zum 43:53 für die Schwaben. Idowu verkürzte nach genau 25 gespielten Minuten auf 50:58. Erst Bohannon konnte einen zwischenzeitliches 10:0-Lauf der Gäste mit zwei Zählern zum 60:53 beenden. In Minute 28 verkürzte der US-Amerikaner Cohn mit dem nächsten Dreier auf 61:69. Final ging Hagen mit einer 71:61-Führung in die letzten zehn Minuten. Heckel eröffnete den Schlussabschnitt von der Freiwurflinie. Der 27-Jährige traf nach 14 Sekunden beide Würfe zum 63:71. Die Anfangsminuten gestalteten sich wild. Bohannon erhöhte in Minute 34 auf 77:63, Reinboth nahm eine erneute Auszeit. In der Folge traf Jay Nagle zwei Dreier in Serie zum 69:77, Harris nahm nach 39 Sekunden bei noch 5:24 Minuten ebenfalls eine Auszeit. Zumindest auf die Dreier konnten sich die Schwaben an diesem Tag verlassen, dazu hatte man Bohannon überhaupt nicht im Griff, der in Minute 35 das 79:69 erzielte und schon bei 24 Zählern stand. 160 Sekunden vor dem Ende führte das Harris-Team mit 81:72. Gut 58 Sekunden vor Schluss sorgte Kraushaar für die Entscheidung. Dem Point Guard der Feuervögel gelang ein Dreipunktspiel zum 85:76 für seine Farben. Nun ging es noch um den direkten Vergleich. 8,5 Sekunden vor Rambo war der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel beim Stand von 89:77 ausgeglichen, doch aufgrund der mehr erzielten Auswärtszähler lag der Vergleich bei den Raubkatzen, Harris nahm eine Auszeit für den letzten Angriff. Kraushaar traf beide Freiwürfe und der direkte Vergleich war bei Phoenix Hagen.

18.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Guardians Koblenz 107:72

Siegesserie geht weiter: HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen gegen SPG Guardians Koblenz deutlich mit 107:72.

Das am Ende deutliche Resultat war in Viertel eins alles andere als absehbar, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es war zunächst eine sehr unterhaltsame Partie. Die Guardians machten von Beginn an einen wachen Eindruck und überzeugten erneut besonders im offensiven Rebounding. Auch in der Defensive standen sie über weite Strecken gut und machten es den Crailsheimern durch hohen Druck auf den ballführenden Spieler schwierig, einfache Punkte zu erspielen. Anders als die Guardians überzeugten die Hausherren allerdings bei den Dreipunktewürfen. Zudem gelangen ihnen gleich vier Blocks und zwei Dunkings, sodass sich Crailsheim zum Ende des Viertels mit 24:18 absetzen konnte. Der gewohnt blitzschnelle Devon Goodman eröffnete das zweite Viertel für die HAKRO Merlins, Blunt erhöhte weiter (28:23, 12. Min.). Zu viele Ballverluste (7 TO) und stellenweise falsche Entscheidungen der Zauberer ermöglichtet es den Gästen aus Koblenz jedoch bis dato den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen. Der heute wieder treffsicherer Tyreese Blunt (4/4 3P) legte derweil von Downtown nach, Vinnie Shahid ließ die erste zweistellige Führung auf dem Scoreboard erscheinen (38:27, 14. Min.). Anthony Gaines zwang die Gäste nach erfolgreichem Steal und anschließendem And-One in die Auszeit (45:30, 16. Min.). Die HAKRO Merlins konnten nun erstmals einen höheren Abstand herausspielen und zeigten sich insgesamt sicherer und schneller in ihren Angriffen. Weiterhin gestalteten die Zauberer ihre Angriffe (65 FG%) wesentlich effektiver als die Gäste (33 FG%) und schafften bis zur Halbzeitpause zunehmend Distanz auf die EPG Guardians (53:36, 20. Min.).

Den Druck aufrecht hielten die HAKRO Merlins auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit den gleichen Mitteln wie zuvor: Blunt eröffnete, Gaines zog nach (57:37, 22. Min.). Schnelle Crailsheimer Hände und die passenden Defensivansätze der Zauberer machten Koblenz das Leben schwer. LaDarien Griffin zeigte Präsenz unter dem Korb, Devon Goodman zog nach und der Basketballabend der HAKRO Merlins bewegte sich fortläufig in die richtige Richtung – Auszeit Koblenz (66:43, 25. Min.). Wiederholt zeigte sich Callum Lawson nach dieser von Downtown erfolgreich und legte zugleich nach, der Abstand näherte sich der 30-Punkte-Marke (74:47, 27. Min.). Die nun souverän auftretenden Gastgeber hatten das Spiel weiter unter Kontrolle. Moe Stuckey zeigte sich erst von weit draußen erneut treffsicher und addierte kurz vor Ende des dritten Viertels weiter (81:54, 30. Min.). Von der Freiwurflinie eröffnete der Ex-Koblenzer Gabriel de Oliveira das Schlussviertel für die HAKRO Merlins Crailsheim. Devon Goodman erhöhte nach wiederholtem Ballgewinn, de Oliviera ergänzte erneut (88:59, 34. Min.). Schnelle sechs Punkte von Tyreese Blunt ließen die Zauberer in Richtung 100-Punkte-Marke stoßen, Koblenz unterbrach den Rhythmus mit einer weiteren Auszeit (94:61, 35. Min.). Nach erfolgreichen Freiwürfen von Callum Lawson fehlte lediglich ein Punkt bis zur 100 – Vinnie Shahid überquerte die Grenze aus kurzer Distanz (101:67, 36. Min.). Ein überzeugender Auftritt der HAKRO Merlins Crailsheim endete mit der Schlusssirene in einem ungefährdeten 107:72-Heimsieg.

19.01.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 76:94

Im Rahmen des 19. Spieltags konnte sich Karlsruhe für die weite Reise an die Nordsee belohnen. Endstand 76:94.

In einer munteren Anfangsphase hatten zunächst die Hausherren die Nase vorn. Doch eine zielstrebige Offense, gepaart mit deutlich besseren Trefferquoten als zuletzt, brachte die LIONS kurz vor Mitte des ersten Viertels auf 13:12 heran. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war dies auch die Punktedifferenz vor Beginn des zweiten Abschnitts, der bei einem Score von 26:25 startete. Das Spiel blieb eng und da beide Teams gute Abschlüsse fanden, jedoch die eigene Defense etwas vernachlässigten, bekamen die Zuschauer viele sehenswerte Treffer geboten. Mit einem Dreier des wiedergenesenen Löwen-Leaders O´Showen Williams zum 42:47 konnte sich Karlsruhe knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals ein kleines bisschen absetzen. Die Eisbären schlossen die Lücke aber weitgehend noch vor dem Gang in die Kabinen. So stand es in einem sehenswerten Duell nach 20 Minuten 49:50.

Die Lions starteten besser in die zweite Halbzeit. Durch einen kleinen Lauf setzten sie sich schnell auf 50:59 ab. Die Auszeit von Steven Esterkamp folgte und zeigte ihre Wirkung. Nun starteten die Eisbären einen eigenen Lauf und schlossen immer näher und näher zu den LIONS auf. Nach einem weiteren Dreier von Jake Biss und einem Korbleger von Anzac Rissetto stand es 64:66 und das Momentum schien zu kippen. Karlsruhe festigte sich jedoch und nahm eine fünf Punkte Führung mit ins letzte Viertel (69:74). Den Hausherren gelang im Schlussabschnitt über sechs Minuten lang kein erfolgreicher Abschluss mehr. Das Karlsrudel nutzte dies, um zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzuziehen. So fiel die Vorentscheidung auch bereits frühzeitiger als erwartet. Auch wenn die Hausherren in der Reboundstatistik und bei der Dreier-Trefferquote die Nase vorn hatten, macht der Blick auf die Turnovers klar, welche Mannschaft an diesem Tag die bessere Performance zeigte. Bremerhaven kam in 40 Minuten auf 22 Ballverluste, Karlsruhe lediglich auf zehn.

19.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Artland Dragons 95:85

Trotz einer engagierten Leistung mussten sich die Dragons mit 95:85 geschlagen geben.

Die Hausherren erwischten den besseren Start. Nach einigen unnötigen Ballverlusten der Dragons, die Jena zu schnellen Punkten nutzte, sah sich Markus Jackson bereits früh zu einer Auszeit gezwungen. Beim Stand von 10:2 sortierte der Coach sein Team neu. Die Dragons fanden daraufhin besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Nikos Chouchoumis, der mit 33 Punkten in seinem Debütspiel ein Ausrufezeichen setzte, kämpften sich die Gäste bis auf 12:9 heran. Doch zum Ende des ersten Viertels zog Jena erneut an und ging mit einem 27:18-Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Viertel zeigten die Dragons eine starke Reaktion. Insbesondere Robert Oehle war in dieser Phase kaum zu stoppen. Mit präzisen Aktionen unter dem Korb und einer perfekten Freiwurfquote (100%) brachte er sein Team zurück ins Spiel. Am Ende verbuchte Oehle ein Double-Double mit 20 Punkten und 11 Rebounds. Zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte Tajh Green mit einem Korbleger für den ersten Ausgleich (46:46). Doch Jena bewahrte die Nerven und rettete sich mit einer knappen 48:46-Führung in die Kabine.

Auch das dritte Viertel begann ausgeglichen, doch die Dragons haderten weiterhin mit ihrer Defensive. Jena zeigte sich insbesondere im Reboundverhalten und in der Transition-Defense aggressiv, während die Gäste Schwierigkeiten hatten, ihre Chancen zu nutzen. Zur Mitte des Viertels zogen die Hausherren erneut davon, während die Dragons mit Ballverlusten zu kämpfen hatten. Mit einem 74:62 ging es ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt warfen die Drachen noch einmal alles in die Waagschale. Zwei schnelle Dreier von Lamont West sowie ein Treffer von Tajh Green ließen die Hoffnung kurz aufflammen, als der Rückstand auf 82:75 schrumpfte. Björn Harmsen reagierte prompt mit einer Auszeit, doch ein weiterer Dreier von Nikos Chouchoumis brachte die Dragons sogar auf 84:80 heran. Jena bewahrte jedoch in der Schlussphase die Ruhe, traf wichtige Freiwürfe und brachte den Sieg letztlich über die Zeit.

19.01.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 81:82

Entscheidung in letzter Sekunde. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Uni Baskets Münster mit 82:81 und sichern sich elften Sieg in Folge.

Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie und legten den Fokus klar auf die jeweilige Defensive. Es dauerte einige Minuten bis die Gladiatoren das Spieltempo etwas erhöhen konnten und sich erstmalig mit 9:2 etwas absetzen konnten. Weiterhin blieb die Partie defensivgeprägt und die Münsteraner machten es den Moselstädtern schwer, durch Ballbewegung zu einfachen Punkten zu kommen. Vor allem im Eins-gegen-Eins durch Jordan Roland kamen die Gladiatoren nun zu Punkten und führten zur ersten Viertelpause mit 13:17. Der Start in das zweite Viertel gehörte dann ganz den Gastgebern. Wie schon zum Ende der ersten zehn Minuten schafften es die Uni Baskets defensiv die Gladiatoren weiter unter Druck zu setzen. Dazu traf man nun offensiv den Dreier und sicherte sich immer wieder zweite Chancen durch Offensivrebounds. So legten die Münsteraner zwischenzeitlich einen 16:0 Lauf hin und erspielten sich zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung von 20:29. Doch auch nun fanden die Trierer die richtige Antwort und erhöhten ihrerseits den defensiven Druck. Offensiv suchte Trier nun verstärkt den Weg zum Korb, was durch die Uni Baskets oft nur durch Fouls zu stoppen war und für einfache Trierer Punkte an der Freiwurflinie sorgte. So gelang es den Gladiatoren bis zum Halbzeitpfiff wieder mit 36:39 in Führung zu gehen.

Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung der Gäste auf 40:47, nur wenig später waren die Uni Baskets schon wieder im Rückspiegel des Favoriten erkennbar und ließen einen 8:0-Lauf zum wiederholten Führungswechsel von der Leine (48:47, 25.). Wieder zelebrierte das Rohdewald-Team eine Dreierserie. Nach vier Distanztreffern führten sie nach dem letzten von Jasper Günther 54:49 (27.). Die Offensive spielte sehr fokussiert im Ballvortrag, Münster hatte am Ende weniger Ballverluste als der Favorit (10:13). Und doch blieb der Gast nach Viertel drei knapp vorn. 56:58 vor dem Schlussviertel, das eine ohnehin schon klasse Partie zu einer faszinierenden werden ließ! Auch der Beginn des letzten Viertels blieb ausgeglichen und beide Mannschaften tauschten knappe Führungen hin und her. Weiterhin blieben die Defensiven extrem standhaft und sorgten beidseitig für schwere Abschlüsse in der Offensive. Weiterhin konnte sich kein Team absetzen und langsam aber sicher entwickelte sich eine echte Crunchtime in der Münsteraner Halle am Berg Fidel. Während die Gladiatoren offensiv nun deutlich effektiver aus der Distanz trafen, suchten die Münsteraner immer wieder den Weg zum Korb, wo es ihnen gelang athletisch abzuschließen oder Freiwürfe zu ziehen. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie führten die Uni Baskets mit 74:69 und zogen das Momentum des Spiels langsam auf ihre Seite. Nun war es Behnam Yakhchali, der auf Trierer Seite die Kontrolle übernahm und sein Team im Spiel hielt. Der iranische Nationalspieler erzielte nicht nur die letzten 13 Punkte seiner Mannschaft, sondern traf in den entscheidenden Momenten des Spiels zwei unglaubliche Drei-Punkte-Würfe. Bei 9.4 Sekunden Restspielzeit und einem Rückstand von 79:76, traf Yakhchali seinen ersten Dreier weit hinter der Linie und nach dem zwischenzeitlichen 81:79 bei gut sechs Sekunden Spielzeit, war es erneut der iranische Olympiateilnehmer, der mit Ablauf der Spieluhr einen weiteren Dreier zum 81:82 Endstand traf und somit für den elften Trierer Sieg in Serie sorgte.

 

Foto: Nathalie Zweifel

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProA-19.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-20 18:12:402025-01-20 18:12:40Nachberichte ProA // 19. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 14. Spieltag

14. Januar 2025/in APP, ProB Süd 24/25

11.01.2025 14:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 89:82

Das erste Heimspiel im Jahr 2025 bringt für die Porsche Basketball-Akademie in der ProB Süd das erhoffte Erfolgserlebnis mit sich: Gegen den FC Bayern Basketball II gewinnt Ludwigsburg mit 89:82.

Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Tabellennachbarn Ludwigsburg und München begann anders als erwartet. Nur eine Mannschaft setzte die Akzente und dies waren die Hausherren. Angeführt von Dominykas Pleta starteten die BBA’ler sehr gut ins Spiel und kamen immer wieder zum Korb. Eine 100%ige Trefferquote war im ersten Viertel die nicht unbedingt logische, gleichzeitig aber hochverdiente Konsequenz. Denn der Ludwigsburger Big Man war kein Alleinunterhalter. Julis Baumer, Simon Feneberg sorgten ebenfalls für Zählbares, Marko Masic und Sebastian Kuhn – der in die Startformation gerückt war – waren ebenfalls direkt voll im Spiel (27:13, 10. Spielminute). Münchens Coach Emir Mutapcic haderte vollumfänglich mit der Leistung seiner Akteure, nutzte mehrere Auszeiten, um seine Mannschaft aufzurütteln. Die Worte des 64-Jährigen fielen vor allem bei Desmond Yiamu und Marco Frank auf fruchtbaren Boden. Das Duo ackerte für die Rot-Weißen, holte Rebounds und erwies sich fortwährend als korbgefährlich. Doch ansonsten waren die Münchner nur situativ präsent. Mal war es Dominik Dolic, mal Nikolas Sermpezis, mal Luis Wulff – aber nie alle Gäste gleichzeitig, die sich in einen Rausch spielten. Ebendies galt zwar auch für die Ludwigsburger, die mit der verkürzten Rotation sehr gut umgingen. Gleichzeitig waren Pleta und vor allem Baumer aber fortwährend im Angriff da, alle Schwaben gaben keinen Ball verloren und fanden immer wieder und für viele Akteure gute Gelegenheiten. München mühte sich, Ludwigsburg blieb stabil und ließ sich von keiner einzelnen Aktion, von keinem Moment aus dem Tritt bringen. Nachhaltig wurde die Stabilität im dritten Viertel auf die Probe gestellt: Lenny Anigbata verletzte sich beim Zug zum Korb unglücklich und musste nach einer Fußverletzung sowohl behandelt werden als auch dauerhaft vom Seitenrand zusehen – und der FCBB verwandelte kam mehrfach bis auf fünf, sechs, sieben Punkte heran. An der Stabilität der eigenen und reifen Leistung der Ludwigsburger änderte beides aber nichts (45:32, 20. / 68:59, 30.). Sie haderten nicht, sondern nutzten beinahe jede sich bietende Gelegenheit aus, um die Führung zu verteidigen und im weiteren Verlauf auch wieder auszubauen. München wurde dank der reifen BBA-Leistung zu keiner Zeit Herr der Lage – und das schwäbische Selbstbewusstsein ebenso wie die Euphorie fortwährend größer. Spätestens beim Ertönen der Schlusssirene war die Freude über den anvisierten und erreichten Befreiungsschlag immens.

11.01.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 87:109

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat zum Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den siebten Saisonsieg eingefahren.

Die beiden Kontrahenten starteten recht ausgeglichen in die Partie. Für Ehingen setzten vor allem Jaylen Alston und Finn Döntgens zu Beginn die offensiven Akzente. Bei den Gästen aus Würzburg konnte David Gerhard mit 11 Punkten und dem ersten Dreier für die Gäste im ersten Viertel für die Punkte zum zwischenzeitlichen 12:14 sorgen. Für die Gäste lief es nun vor allem aus der Distanz immer besser. Zunächst konnte Albert Prior die Ehinger mit 5 Punkten in Folge noch im Spiel halten, Anfang des zweiten Viertels startete der US- Amerikaner der Gäste dann aber den ersten Run. Dieser war kaum zu stoppen und verwandelte seine schweren Würfe zielsicher im Ehinger Korb. Während für die Gastgeber weiter kaum etwas von Draußen ging, schossen sich Wishart (26 Punkte zur Halbzeit) & Co. bis zur Halbzeit richtig heiß (41:64).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber schnell in die Teamfouls und konnten den Baskets einige Fouls anhängen. Somit kam Ehingen zu einigen einfacheren Punkten an der Linie. Für die Würzburger war allerdings weiter das Duo um Gerhard und Wishart am Produzieren. Um einen eigenen Run starten zu können fehlte den Hausherren daher nach wie vor die nötige Intensität in der Defensive, weshalb die Führung weiter konstant um die 20 Punkte betrug. Auch im letzten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Für beide Teams schien die Partie bereits entschieden zu sein, weshalb das Spiel für einige Zeit einfach dahinplätscherte und damit auch die Minuten. Für die Zuschauer gab es dann immerhin noch ein paar individuelle Highlights auf beiden Seiten, bevor dann die Sirene zum 87:109-Endstand ertönte.

11.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 100:67

Am 14. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors einen wichtigen Heimsieg einfahren. Gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer gewann die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 100:67.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen ausgeglichen. Die Frankfurter fanden schnell ins Spiel und kamen vor allem über gute Anspiele auf Malick Kordel zu einfachen Punkten. Zu Beginn konnte die Mannschaft aus Speyer noch dagegen halten. Nach fünf Minuten starteten die Juniors aber ihren ersten Run und konnten sich nach den ersten Punkten von Big Man Marvin Esser mit 21:10 absetzen. Der erste Abschnitt ging mit 27:14 an die Gastgeber. Ein weiterer 10:0 Lauf im zweiten Viertel vergrößerte den Abstand auf zwischenzeitliche 24 Punkte (42:18). Die Frankfurter spielten ihre Angriffe souverän zu Ende, während die Mannschaft aus Speyer ihrerseits Schwierigkeiten hatte, ihre Offensive ins Laufen zu bringen. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 54:31 für die Gastgeber.

Auch im dritten Spielabschnitt setzte sich dieser Trend fort. Die Juniors bewegten den Ball und kamen so zu einfachen Abschlüssen, auf der anderen Seite setzten sie mit ihrer guten Verteidigung die Gäste immer weiter unter Druck. Das dritte Viertel ging ebenfalls an die Frankfurter. Bei einem Stand von 76:47 ging es in die letzte Viertelpause. Das letzte Viertel starteten die Gäste mit einem 7:0 Lauf und konnten die Führung noch einmal etwas verringern. Am Ende war die Dominanz der Hessen aber zu groß, sodass auch das vierte Viertel mit 24:20 an die Frankfurter ging. Nach einem starken Auftritt hieß es am Ende somit 100:67 für die SKYLINERS Juniors.

11.01.2025 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:95

Mit einem fulminanten 75:95 Auswärtssieg ist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd vom Auswärtsspiel am Samstagabend beim BBC Coburg zurückgekehrt. Die Kangaroos konnten dabei in Oberfranken einen Start-Ziel verbuchen.

Das Spitzenteam aus Leitershofen zeigte gleich im ersten Viertel, dass sie nicht ohne Grund ganz oben in der Tabelle zu finden sind. Das lag zu Beginn vor allem an einem Mann: Asa Williams. Der Flügelspieler der Kangaroos traf in den ersten zehn Minuten sage und schreibe sechs seiner sieben Distanzwürfe und sorgte damit quasi im Alleingang dafür, dass die Gäste mit einer 17-Punkte-Führung in die Viertelpause gingen (18:35). Die Coburger erholten sich von dieser Galavorstellung des US-Amerikaners erst im zweiten Spielabschnitt so ein wenig. In den ersten vier Minuten von Viertel Nummer zwei erlaubten die Vestestädter den Kangaroos keine Punkte und verkürzten den Rückstand durch sieben eigene Zähler auf 25:35. Nach einem erfolgreichen Korbleger von Adrian Petkovic war der Vorsprung der Kangaroos sogar zeitweise auf unter zehn Punkte geschrumpft. Doch angeführt von Ferenc Gille und Dragos Diculescu startete Leitershofen einen 17:4-Lauf und zog bis zur Halbzeit wieder auf 19 Zähler davon (36:55).

Nach der Halbzeit bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten HUK-Coburg Arena eine ausgeglichene Phase zu sehen. Das dritte Viertel entscheid Coburg mit vier Punkten Differenz zu seinen Gunsten. Von der Anzeigetafel leuchtete der Spielstand von 55:71 nach dem dritten Abschnitt, viel mehr als ein kleiner Hoffnungsschimmer sollte es aber nicht werden für die Franken. Denn die Kangaroos beendeten rasch jeglichen Restzweifel. Ferenc Gille, Chris Hinckson, Tin Udovicic und Jannik Westermeir eröffneten das letzte Viertel mit einem 8:0 Lauf. In der 35. Spielminute war nach einem Dreier erneut vom BG-Captain zum 64:87 der höchste Abstand des Abends erreicht, anschließend lief das Spiel mit einigen gelungenen Aktionen auf beiden Seiten fast schon ein wenig gemütlich aus. Beeindruckend war aber in erster Linie, mit welcher Intensität und Konsequenz die Kangaroos verteidigten und dem Gegner kaum Luft zum Atmen gaben. Dabei sorgten auf den großen Positionen Ole Theiss und Olivier Borgol auch immer wieder für Entlastung für Ferenc Gille, der bereits früh sein viertes Foul gesehen hatte, routiniert das Spiel aber zu Ende brachte.

12.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Dragons Rhöndorf 108:79

Trotz Bestbesetzung kassieren die Dragons Rhöndorf gegen die CATL Basketball Löwen eine deutliche 108:79-Schlappe (49:31).

Der Auftritt vom Sonntagnachmittag sorgt für fragende Gesichter bei den Dragons-Fans. Nichts war zu spüren vom selbstbewussten Auftritt in München. Vom Start weg überließ Rhöndorf den Hausherren die Initiative. Erfurt nahm in Person von Paul Albrecht die Einladung zum Scoren dankend an. Der ehemalige Rhöndorfer Center markierte alleine in den ersten fünf Minuten acht Punkte und neun Rebounds! Damit war der 31-Jährige maßgeblich an der 17:6-Führung (5“) beteiligt. Dagegen blieben die ansonsten zuverlässigen Punktelieferenten Kelvin Omojola (0 Pkt.) und Tim Smith (2 Pkt.) im ersten Spielabschnitt blass. Der Dragons-Coach war früh zu einer Auszeit gezwungen, seine Mannen aufzuwecken gelang ihm allerdings nicht. Mit einem weiteren 8:0-Lauf baute Erfurt die Führung auf 27:6 (9“) aus. Angesichts grottiger Rhöndorfer Trefferquoten (2er 2/13) wenig verwunderlich. Und auch im zweiten Viertel blieben die Thüringer am Drücker. Nach einem erfolgreichen Dreier von Paul Albrecht zogen die Löwen sogar auf 28 Punkte davon (43:15 / 15“). Drei Minuten vor der Halbzeit entdeckten die Dragons vorübergehend ihr Kämpferherz. Mit einem 11:0-Run kämpften sie sich immerhin auf 49:31 heran.

Die Hoffnung auf ein Comeback der Dragons hatte allerdings nur bis zur 25. Minute bestand. Zu diesem Zeitpunkt war Rhöndorf auf 14 Punkte herangerückt (59:46). Es sollte der „knappste“ Rückstand bleiben. Danach zog Erfurt wieder an und Rhöndorf fand keine Antworten mehr. Zu Beginn des vierten Viertels war für die Dragons beim Zwischenstand von 89:58 (33“) die Luft endgültig raus. Zu dominant war Erfurt unter den Körben und entschied den Rebound klar für sich (59:39). Auch im Abschluss waren die Löwen konsequenter. Mit 30 Treffern bei 51 Versuchen aus dem Zweier-Bereich (Dragons 18/52) sowie neun von 19 verwandelten Dreier-Würfen (Dragons 10/34) waren die Gastgeber klar überlegen.

12.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. RheinStars Köln 89:85

Zum Auftakt der Rückrunde mussten die RheinStars Köln am späten Sonntagnachmittag die zweite Auswärtsniederlage einstecken. Nach umkämpften 40 Spielminuten ging die Partie am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 89:85 an die TSV Oberhaching Tropics.

Vor allem im ersten Viertel war zu erkennen mit welcher Leidenschaft die Tropics zu Werke gingen. Am offensiven Brett wurde mit unbändigem Willen immer wieder die zweite oder dritte Wurfchance erkämpft. Auch im Angriff konnte Oberhaching als Team überzeugen und bewegte hervorragend den Ball. Im zweiten Viertel setzten sich die RheinStars dann vor allem wegen David Remagen zwischenzeitlich auf 28:35 ab. Der 17-jährige, dem eine große Zukunft vorhergesagt wird, zeigte eindrucksvoll warum er zu den besten Spielern Europas in seinem Jahrgang gehört. Doch nun versenkten Omari Knox und Niklas Schüler drei Dreier in Folge und brachten die Gleisental-Riesen wieder ins Spiel. Zur Halbzeit führte jedoch die Truppe von Europameister Stephan Baeck mit 40:43.

Nach der Pause war das Momentum auf Seiten der Rheinländer. Hennen & Co. zeigten, warum Sie Tabellenführer und Aufstiegsfavorit sind. Als die Gäste mit 52:60 führten schwand die Hoffnung, dass die Gelbhemden die große Sensation schaffen könnten. Was nun jedoch folgte brachte tropisches Fieber in den „Deisen-Dome“. Mit einem 12:0 Lauf kippte das Momentum zu Gunsten der Hausherren. Bezeichnend für das Spiel war der Offensivrebound vom 178cm Zauberzwerg Niklas Schüler gegen den 2,12cm Hünen Björn Rohwer. Schüler dribbelt dann nach dem Abpraller hinter die Dreierlinie und versenkt den Wurf ohne Ringberührung. Während Köln eine Auszeit nehmen muss, standen die Zuschauer Kopf und peitschten Ihr Team nun noch mehr nach vorne. Im Schlussviertel übernahm nun vor allem Janosch Kögler die Verantwortung und scorte immer dann, wenn die RheinStars näherkamen. Auch das Centertrio Fischer/Dongmo Temoka/Sadikovic verdiente sich ein Sonderlob und hielt den ehemaligen BBL-Center Rohwer weit unter Saisonschnitt. Als es beim Stand von 82:79 nochmal eng wurde belohnte sich Niklas Schüler für seine starke Leistung und wurde zum Matchwinner. Erst traf er nach tollem Anspiel von Peter Zeis einen wichtigen Dreier. Im anschließenden Angriff bediente er mustergültig Maxell Dongmo Temoka, der den Ball spektakulär durch den Korb hämmerte und für die endgültige Entscheidung sorgte.

12.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers 73:89

Die Fellbach Flashers klettern nach 73:89 Auswärtserfolg in Ulm auf den dritten Tabellenplatz und starten erfolgreich in die Rückrunde mit dem nun vierten Sieg in Serie.

Das Spiel startete wie erwartet, ausgeglichen, jedoch eher unerwartet offensiv. Die Ulmer, bekannt für Ihre Offensivpower zeigten gleich im ersten Viertel, wozu sie im Stande sind zu leisten, vor allem in Person von Alec Anigbata der einige Male sehenswert zum Abschluss kam. Die Flashers, eigentlich bekannt für ihre Defensive starteten nicht unbedingt sattelfest in der Verteidigung, aber dafür sehr gut offensiv in dieses erste Viertel. Ohne die weiterhin abwesenden Zaire Thompson, Brian Butler und Mikey De Sousa, konnten die Fellbacher das erste Viertel mit 20:26 für sich entscheiden. Im zweiten Abschnitt zeigten die Spieler von Head Coach Kris Borisov nun defensiv eine bessere Leistung. Lautstark angetrieben von zahlreichen mitgereisten Fans konnten die Fellbacher auch das zweite Viertel erfolgreich gestalten und gingen mit einer Führung von 35:45 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeigten die Ulmer, wieso sie so gefährlich sein können. Punkt um Punkt kämpften sie sich in die Partie zurück eher gegen Ende des dritten Viertels Fredrik Erichsen den Rückstand auf nur zwei Punkte schrumpfen ließ (53:55). Die Fellbacher hatten in dieser Phase, bereits einige Foulproblem und die wieder stark aufgelegten Daniel Mayr und Jeremy Kolev mussten defensiv aufpassen nicht bereits das fünfte Foul zu kassieren. Genau zum richtigen Zeitpunkt, in der Crunch Time zeigte sich jedoch die Erfahrung der Flashers. Anfang des vierten Viertels konnten die Fellbacher in Person von Malik Whitaker und den wieder treffsichern Nik Schlipf den alten Abstand wieder herstellen (53:63). Durch eine gewohnt kämpferisch und defensiv sehr gute Leistung konnte am Ende der Fellbacher Sieg ungefährdet unter Dach und Fach gebracht werden. Mit diesem wichtigen Sieg klettern die Flashers nun auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

 

Foto: SV Fellbach Flashers

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProB-Sued-14.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-14 13:51:362025-01-14 13:51:36Nachberichte ProB Süd // 14. Spieltag

Nachberichte ProB Nord // 14. Spieltag

14. Januar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

11.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. ETB Miners 64:85

Mit 64:85 gewinnen die ETB Miners das Rückspiel bei den Berlin Braves 2000.

Die Berlin Braves, die sich mit einem neuen US-Amerikaner namens Jordan Mello-Klein verstärkt haben, erzielten die ersten zwei Punkte der Partie über eben diesen Neuzugang und setzten von Beginn an offensiv auch auf Adrian Worthy. Erst nach 90 Sekunden Spielzeit und einigen verworfenen Angriffen von Essen verkürzte Isaiah Sanders per Dreier zum 4:3. Die Miners kamen jedoch noch nicht so richtig ins Spiel. Ballverluste und verlegte Körbe von Niclas Sperber und Dzemal Selimovic gaben den Gastgebern immer wieder die Möglichkeit, sich ein wenig abzusetzen. Dafür traf dann abermals Sanders von außen zum 7:6, und Dzemal Selimovic holte erstmals die 9:10-Führung für den ETB. Nachdem Adrian Worthy einen von zwei Freiwürfen verwandelte, antwortete Sanders mit seinem dritten Dreier des Nachmittags zum 10:13. Das erste Viertel verlief weiterhin relativ ausgeglichen. Mit einem starken Ben Uzoma unter dem Korb ging das erste Viertel mit 17:23 zu Ende. Im zweiten Viertel legte Reik Gäbler die ersten zwei Essener Punkte per Layup in den Korb der Braves und wiederholte anschließend ein weiteres Zwei-Punkte-Scoring, sodass es nach 11:32 Minuten 19:27 für die Miners stand. Im weiteren Verlauf des Viertels kämpften die Essener, nach einem weiteren Dunking von Benjamin Uzoma, gegen die Steals der Berliner, um sich weiter absetzen zu können. In der 14. Spielminute erzielte Neuzugang Dijon Braimoh dann seine ersten Punkte von außen zum 27:34. Bei den Braves kristallisierte sich Hoffmann als Kämpfer heraus. Er versuchte immer wieder, Akzente zu setzen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Dennoch warfen die Braves sehr viele Bälle daneben, weshalb es zur Halbzeit 35:46 stand.
Das dritte Viertel startete mit vielen Pfiffen, die zu Freiwürfen und Einwürfen führten. Zur Hälfte des Viertels stand es 45:54, und die Braves kämpften durch Aktionen von Schüler, Mello-Klein und Worthy weiter daran, das Spiel wieder enger zu gestalten. Bei den Miners gab es in diesem Viertel eindeutig zu viele kleinere Missverständnisse und verworfene Chancen – beispielsweise von Niclas Sperber –, als dass sie sich weiter hätten absetzen können. Die Braves kamen Schritt für Schritt näher heran, und so stand es zum Ende des dritten Viertels 52:61. Der letzte Durchgang wurde durch den ersten Dreier der Halbzeit von Isaiah Sanders eröffnet, der im weiteren Verlauf des Viertels die 20-Punkte-Marke knackte. Anschließend legte Sam Mpacko per Dreier zum 57:72 auf, und das Spiel entwickelte sich wieder in Essener Richtung. Dijon Braimoh, Sam Mpacko und Dzemal Selimovic bestätigten dies in der 33. Spielminute abermals mit starken Offensivaktionen. In der Schlussphase zeigten Brian Dawson, Tim Schneider und Benjamin Uzoma ebenfalls noch einmal, zu was der ETB imstande ist, bevor man es dann etwas ruhiger angehen ließ und das Spiel mit 64:85 beenden konnte.

11.01.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU 83:77

Das Spiel begann kämpferisch und hektisch. Bernau verteidigte aggressiv, meist über das ganze Fed. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit zwei Zählern vorn (24:22). Zur Halbzeit hatten sich die Gäste eine 44:46-Führung erspielt. Im dritten Viertel drehte sich die Partie wieder zu Gunsten der SBB Baskets (70:65), die auch im Schlussabschnitt cool blieben. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir müssen uns erstmal bei beiden Fan-Lagern bedanken. Diese Atmosphäre war ein wahnsinniges Erlebnis für uns. Unsere Fans haben uns zum Sieg gepusht. Wir wussten, dass es ein sehr intensives Spiel wird. Mit dem physischen Druck hatten wir uns schon im Hinspiel sehr schwer getan. Das haben wir diesmal phasenweise besser gemacht. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Jungs, auch, weil uns mit Lenny und Edi zwei wichtige Spieler gefehlt haben. Für die Leistung gebührt den Jungs Respekt. Wir haben verdient gewonnen.“

11.01.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 63:79

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

11.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 80:82

Das direkte Rückspiel von letzter Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord war ein Drama. Die Itzehoe Eagles gewannen 80:82.

Es war ein leidenschaftliches und sehenswertes Derby mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Wedel suchte die Revanche für die deutliche Schlappe in Itzehoe, der Kader war stark besetzt inklusive der Spieler, die auch zum Erstliga-Team der Hamburg Towers gehören. Und den besseren Start hatten die Gastgeber, während die Itzehoer schwer ins Spiel kamen. Ein 19:9 konnten die Eagles zwar fast wettmachen, doch als Wedel von außen traf, wuchs ihr Rückstand zum Viertelende wieder. Dann übernahmen die Gäste das Kommando. Sie verteidigten stark, vorne traf immer wieder Paige und führte seine Mannschaft heran, die beim 25:26 durch Alexis erstmals die Führung übernahm. Es ging hin und her, zur Pause stand es 39:42.

Nach dem Wechsel ließen die Eagles allerdings gute Gelegenheiten liegen, während die Rister durch Offensivrebounds immer wieder zu zweiten Chancen kamen. In dieser Phase hatten es die Itzehoer vor allem ihrer Verteidigung zu verdanken, dass sie mit einem 57:60 in den Schlussabschnitt gingen. Allerdings kamen sie danach kaum zu Punkten und gerieten mit 62:69 ins Hintertreffen. Danach sah es beim 76:71 zwei Minuten vor Schluss nicht nach einem Sieg für Itzehoe aus. Doch Adam Paige punktete, Erik Nyberg brachte sein Team mit Freiwürfen heran, und Anell Alexis traf 89 Sekunden vor dem Ende trocken einen Dreier: 76:78. Wedel glich von der Linie aus, Adam Paige sammelte einen Fehlwurf ein und brachte die Eagles wieder in Führung. Erneut kamen die Gastgeber an die Freiwurflinie – und vergaben zweimal. Paige holte den Rebound, wurde gefoult und traf nervenstark die fälligen Freiwürfe. 82:78, das reichte für den Derbysieg für Itzehoe.

11.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 91:79

Am Samstagabend mussten die TSV Neustadt temps Shooters gegen ein weiteres Topteam der Liga antreten.

Beide Teams kamen offensiv gut in die Partie, doch die Gastgeber konnten immer eine Führung halten, so dass Coach Möller beim 15:10 zu seiner ersten Auszeit bat. Doch die Schwelmer Verteidigung stockte trotz zwischenzeitlicher Zonendefense weiterhin. Auch zwei Dreier von Till Hornscheidt drehten das Spiel nicht. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber 23:18. Im 2. Viertel legte der gut aufgelegte Lagerman direkt zwei Dreier nach und sein Team erhöhte dadurch die Führung in der 12. Minute auf 31:22. Bei den Schwelmern waren es in der Phase vor der Halbzeit vor allem der Österreicher Jakob Szkutta und Robert Merz, die ihre Mannschaft mit wichtigen Dreiern im Spiel hielten, doch der Gastgeber behielt auch da die Nerven und konnte auf die Körbe der Baskets immer wieder antworten und so mit einer 45:41 Führung in die Halbzeit gehen. Kurz vor der Pause verletzte sich Shooters Akteur Matej Jelovcic leider schwer am Fuß, denn der Pointguard zog sich einen Mittelfußbruch zu und fällt einige Wochen aus.

Das dritte Viertel begann, wie die erste Halbzeit war. Die Baskets waren weiterhin nachlässig und die Shooters setzten sich weiter ab. 52:43 – Auszeit EN Baskets. Die verpuffte, die Shooters setzten sich weiter ab, 65:51 hieß es Mitte des Viertels. Till Hornscheidt konnte mit einem and-one auf 65:56 verkürzen. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich aus Sicht der Gastgeber ungewollt zu einem knappen Spiel, denn die Gäste verringerten den Rückstand im Laufe des Viertels immer weiter und kamen durch einen Chris Frazier Dreier in der 35. Minute auf 72:68 heran. Die Antwort des Tabellenletzten kam von Dujmovic, der ebenfalls einen Dreier im Korb unterbrachte und die Zuschauer mit sich zog. Die Shooters setzten sich danach erneut auf 81:71 ab, was allerdings noch nicht die Vorentscheidung war. Denn die Gäste sind nicht umsonst ein Topteam der Liga und wehrten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Baskets nochmal auf 82:77, doch die Neustädter ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. Ein paar verwandelte Freiwürfe und zwei Layups führten zum am Ende sehr wichtigen 91:79 Heimsieg für die TSV Neustadt temps Shooters.

11.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Bayer Giants Leverkusen 59:79

Die Bayer Giants Leverkusen feiern am 14. Spieltag ihren insgesamt 13. Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Coach Michael „Mike“ Koch und seine Mannen gewannen bei den Iserlohn Kangaroos mit 59:79.

Im ersten Viertel war von einem großen Qualitätsunterschied zu Gunsten der Farbenstädter nicht viel zu spüren. Die Paarung begann munter und beide Mannschaften konnten mit einigen sehenswerten Aktionen für Begeisterung auf den Rängen sorgen. Bei den Leverkusenern war es immer wieder Dennis Heinzmann der spektakuläre Dunks durch die Reuse des Gegners beförderte. Der 2,16 Meter große Center war von der Kangaroos-Defensive nicht zu halten. Immer wieder nutzte der athletische Brettspieler seine physischen Vorteile gnadenlos aus und scorte nach Belieben. Doch auch Iserlohn blieb im Spiel und so entwickelte sich ein Abschnitt auf Augenhöhe. Erst zum Ende der ersten zehn Minuten setzte sich Leverkusen, Dank eines 9:2-„Run, ab und führte nach Durchgang Eins mit 14:17. Die zweite Spielperiode war von einer Vielzahl von Unterbrechungen durch Fouls und Ballverlusten geprägt. Dies war zunächst nicht förderlich für den offensiven Rhythmus beider Mannschaften. Doch mit der Zeit stellten sich die Giatns besser auf die Linie der Unparteiischen ein und es gelang Sebastian Brach, Calin Nita & Co. sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Nach einem erfolgreichen Freiwurf durch Donte Nicholas führte der deutsche Rekordmeister deutlich mit 25:37 (18. Spielminute). Die zweistellige Führung behielt auch zum Ende der ersten Halbzeit stand (30:40).

Nach der fünfzehnminütigen Pause baute Leverkusen in der Verteidigung mächtig Beton an. Die Defense der „Giganten“ arbeitete auf Hochtouren und stellte Iserlohn vor große Herausforderungen. Die beiden Topscorer der Kangaroos, Diante Bah und Jorge Mejias, suchten nach Lücken in der effizient arbeitenden Giants-Defensive, doch diese waren nicht zu finden. Der ProB-Meister von 2019 dagegen machte es im Angriff besser. Im dritten Abschnitt gelang es vor allem Dimitrije Djordjevic von außerhalb der Dreipunktlinie und Donte Nicholas im Nahdistanzbereich mehrfach zu scoren. Zähler um Zähler gelang es dem Tabellenführer sich abzusetzen und so lagen die 04er nach dreißig absolvierten Minuten mit 41:59 in Front. Die Entscheidung? Ja, denn es sollte sich auch im Schlussviertel nicht mehr viel an der Leverkusener Überlegenheit ändern. Im Gegenteil: Auch die vielen Wechsel, welche das Coachingtrio Koch-Gnad-Stachula vornahmen, sorgten nicht für Schwierigkeiten im Spiel. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier durch Djordjevic in der 34. Minute lagen die Bayer-Korbjäger gar mit 45:69 vorne. In der Folge gelang es dem Heimteam, welches sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgab, zwar an Boden gutzumachen, doch für eine mögliche Wende war es zu spät. Mit 59:79 gewannen die Giants in Iserlohn.

12.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. BSW Sixers 70:98

Die TKS 49ers gingen am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord durchaus als Underdog in die Partie gegen die BSW Sixers. Erst im letzten Abschnitt brachen die personalgeschwächten 49ers ein, verloren dadurch unerwartet hoch mit 70:98 (39:41) gegen die Sixers.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die favorisierten BSW Sixers, schon nach gut drei Minuten sah sich TKS-Headcoach Dorian Coppola zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Anfang des zweiten Viertels lagen die Hausherren erstmals zweistellig zurück, vor allem das defensive Rebounding äußerte sich hier als Baustelle der 49ers. Jedoch konnte man sich zur Halbzeit zurückkämpfen (39:41) und übernahm im Verlaufe des dritten Viertels sogar mehrfach knapp die Führung. Was sich zum Ende des Abschnitts anbahnte und im letzten Viertel fortsetzte, war eine unvorhersehbare Dominanz der BSW Sixers. Den Gästen gelang ab Beginn des Schlussviertels ein 21:0-Lauf, in dieser Zeit sollte jede Kleinigkeit auf beiden Seiten des Feldes zu ihren Gunsten ablaufen. Bei den 49ers hingegen ging hinten wie vorne nichts rund und das Spiel geriet außer Kontrolle. Auch einige Highlights der 49ers in Form von Dunks kamen deutlich zu spät, um die letztendliche 70:98 Niederlage zu verhindern.

 

Foto: Itzehoe Eagles

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