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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2

20. April 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

17.04.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BG Hessing Leitershofen 70:55

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss im Playoff-Achtelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in ein Entscheidungsspiel. Die Kangaroos unterlagen bei den EN Baskets Schwelm deutlich mit 55:70 und kassierten damit den 1:1-Ausgleich in der „Best-of-Three“-Serie. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Leitershofen erwischte den besseren Start und führte nach sieben Minuten mit 19:12. Doch bereits im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs riss der Faden komplett: Über mehrere Minuten gelangen kaum Punkte, während Schwelm das Spiel drehte. Zwar kämpften sich die Kangaroos zwischenzeitlich noch einmal zurück und gingen kurz vor der Pause erneut in Führung, doch ein folgenschwerer 0:13-Lauf brachte die Gastgeber klar auf Kurs und sorgte für einen 41:31-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Leitershofer kein Mittel gegen die variable Defensive der Westfalen. Der Rückstand pendelte zunächst um die zehn Punkte, ehe Schwelm im Schlussviertel endgültig davonzog und die Partie früh entschied.

Besonders die hohe Fehlerquote machte den Gästen zu schaffen: 27 Ballverluste und eine schwache Dreierquote (6/24) verhinderten jede realistische Comeback-Chance. Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 17 Punkten, während auf Seiten Schwelms Zyon Patterson (26) und Marius Stoll (18) den Unterschied ausmachten. „Heute war Schwelm die bessere Mannschaft. Uns fehlten der Spielfluss und die Aggressivität“, resümierte Geschäftsführer Wayne Chico Pittman nach dem Spiel. Damit kommt es bereits am Sonntag zum alles entscheidenden dritten Spiel in Stadtbergen.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 87:94

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein starkes Statement gesetzt. Mit einem 94:87-Auswärtssieg bei FC Bayern Basketball II entschieden sie die Serie vorzeitig für sich und ziehen ins Viertelfinale ein, wo nun der BBC Coburg wartet. Über weite Strecken kontrollierten die Gäste die Partie und überzeugten vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Effizienz. Nur zehn Ballverluste, starke 14 Offensivrebounds und insgesamt mehr Wurfversuche sorgten für klare Vorteile. Besonders auffällig war auch das Zusammenspiel: 25 Assists unterstreichen den strukturierten und teamorientierten Auftritt der Westersteder. Herausragend präsentierte sich Jon’il Fugett, der mit 26 Punkten und zehn Assists ein Double-Double auflegte. Auch Colin Schroeder glänzte mit 23 Punkten und zehn Rebounds. Ergänzt wurde die starke Leistung durch Joel Harms (12 Punkte) und Simon Kohlhoff (11), die ebenfalls zweistellig scorten.

Bereits im ersten Viertel setzten die Gäste Akzente, vor allem Schroeder dominierte früh und sorgte für eine knappe Führung. Im zweiten Abschnitt bauten die Juniors ihren Vorsprung durch starke Dreierquoten zwischenzeitlich auf zwölf Punkte aus. Zwar kam Bayern immer wieder heran, doch die Gäste behielten die Kontrolle. Auch im weiteren Spielverlauf blieb Westerstede abgeklärt. Selbst als die Münchner im dritten Viertel verkürzten, fanden die Juniors stets Antworten. Im Schlussabschnitt sorgten sie schließlich wieder für klare Verhältnisse und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Wir haben fast durchgehend geführt, aber Bayern hat uns immer wieder gejagt. Entscheidend war unsere Einstellung und dass wir das Rebounding gewonnen haben“, sagte Headcoach Artur Gacaev nach der Partie.

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. LOK BERNAU 72:90

Für die Dresden Titans ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Sachsen verloren auch das zweite Achtelfinalspiel gegen SSV LOK Bernau mit 72:90 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann schwierig für die Titans, die früh ins Hintertreffen gerieten. Bernau setzte sich mit aggressiver Verteidigung und hoher Trefferquote schnell ab und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich aus (29:54). Dresden fand offensiv kaum Lösungen und hatte große Probleme, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Nach der Pause zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Mit mehr Energie und besserer Intensität kämpften sich die Gastgeber zurück und verkürzten einen zwischenzeitlichen 31-Punkte-Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Zähler. Besonders Kevin Kollmar und Osasere Otakho setzten wichtige Impulse.

Im Schlussabschnitt ließ Bernau jedoch nichts mehr anbrennen. Die Gäste fanden wieder zu ihrem Spiel, trafen wichtige Würfe und kontrollierten die letzten Minuten, sodass der Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit gebracht wurde. Topscorer der Titans war Kevin Kollmar mit 24 Punkten. Headcoach Valentino Lott erklärte nach der Partie: „Der verschlafene Start kostet uns das Spiel! Bernau hat in der ersten Halbzeit gut verteidigt und uns fehlte der Zugriff aufs Spiel. Die Jungs haben im 3. Viertel nochmal gezeigt, warum wir ein Play-Off Team sind, aber das hat uns leider zu viel Energie gekostet. Ich bin stolz auf die Mannschaft und die gezeigte Leistung im 2. Durchgang. Mit dem Ende der Saison haben wir jetzt Zeit zu reflektieren, um nächstes Jahr wieder anzugreifen. Danke an alle Fans, Helfende und Sponsoren für die Unterstützung in der Saison.“

 

17.04.2026 19:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 74:78

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einer starken Leistung aus den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verabschiedet. Gegen die OrangeAcademy lieferten die Rheinländer einen großen Kampf, unterlagen am Ende jedoch knapp mit 74:78 und scheiden damit im Achtelfinale aus. Rhöndorf zeigte von Beginn an eine klare Reaktion auf die deutliche Niederlage aus Spiel eins. Mit viel Energie in der Defensive und mutigem Offensivspiel agierten die Gastgeber auf Augenhöhe. Besonders Duje Dujmovic setzte früh Akzente, während das Team insgesamt deutlich strukturierter auftrat. Zur Halbzeit lag Rhöndorf verdient knapp vorne (36:35). Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Dragons: Mit einem 12:0-Lauf setzten sie sich zwischenzeitlich deutlich ab und brachten die Gäste aus Neu-Ulm ins Wanken. Doch die OrangeAcademy fand über Freiwürfe und verbesserte Reboundarbeit zurück ins Spiel und glich vor dem Schlussviertel wieder aus. Auch in den letzten zehn Minuten blieb die Partie offen.

Trotz Foulproblemen bei mehreren Leistungsträgern hielt Rhöndorf lange die Führung und durfte vom Entscheidungsspiel träumen. Doch einfache Ballverluste in der Crunchtime und eine schwache Freiwurfquote verhinderten den möglichen Sieg. In der Schlussphase wurde es dramatisch: Dusan Ilic glich kurz vor Ende zum 73:73 aus, doch kleine Unachtsamkeiten entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Am Ende waren 22 Ballverluste und nur 50 Prozent von der Freiwurflinie ausschlaggebend. Topscorer der Dragons war Duje Dujmovic mit 17 Punkten, während auf Seiten der OrangeAcademy Teo Milicic mit 22 Zählern herausragte. Trotz des Ausscheidens überwog nach dem Spiel der Stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Headcoach Max Becker betonte: „Wir haben alles auf dem Feld gelassen – heute und in der ganzen Saison.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. ETB Miners 54:69

Für die SKYLINERS Juniors ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Die Frankfurter unterlagen im zweiten Achtelfinale den ETB Miners Essen deutlich mit 54:69 und scheiden damit aus den Playoffs aus. Die Partie begann defensiv geprägt und auf beiden Seiten zunächst offensiv zerfahren. Essen fand gegen Ende des ersten Viertels besser in den Rhythmus und setzte sich früh ab. Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste das Spielgeschehen klar, erhöhten den Druck in der Verteidigung und zwangen die Juniors immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Zur Halbzeit lag Frankfurt bereits deutlich zurück (23:42). Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Markus Klusemann jedoch eine Reaktion.

Mit mehr Energie und verbesserter Defensive kämpften sich die Juniors zurück und konnten das dritte Viertel für sich entscheiden. Zwischenzeitlich verkürzten sie den Rückstand im Schlussabschnitt sogar auf acht Punkte, doch Essen behielt die Kontrolle und ließ keine entscheidende Aufholjagd mehr zu. Damit endet die Saison für die Juniors, während Essen ins Viertelfinale einzieht. Headcoach Markus Klusemann sagte nach dem Spiel: „Natürlich ist die Enttäuschung groß, aber ich bin extrem stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Die Jungs haben über die ganze Saison hinweg Moral gezeigt und sich vor allem in der Rückrunde enorm gesteigert – darauf können wir aufbauen.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBC Coburg 75:77

Für die TSV Neustadt temps Shooters ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach einem dramatischen Spiel zu Ende gegangen. Im zweiten Achtelfinale unterlagen die Gastgeber dem BBC Coburg knapp mit 75:77 und verlieren damit die Serie. Neustadt erwischte einen starken Start und ging früh mit 7:0 in Führung, ehe Coburg im Verlauf des ersten Viertels besser ins Spiel fand und sich eine knappe Führung erarbeitete. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft, wobei die Gäste zwischenzeitlich davonzogen. Kurz vor der Pause verkürzten die Shooters durch einen Buzzerbeater-Dreier noch einmal auf 33:40.

Nach dem Seitenwechsel drehte Neustadt das Spiel. Mit einem starken Lauf übernahmen die Gastgeber die Führung und lieferten sich mit Coburg einen offenen Schlagabtausch. Vor den letzten zehn Minuten lag der BBC jedoch wieder vorne. Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi. Neustadt kämpfte sich mehrfach zurück und glich nach einem 8:0-Lauf zum 71:71 aus. In der entscheidenden Phase sorgten jedoch ein Foul samt technischen Fouls gegen Matej Jelovcic und vier verwandelte Freiwürfe der Coburger für den Knackpunkt. Zwar kam Neustadt noch einmal heran, doch die letzten Freiwürfe zum möglichen Sieg wurden nicht verwandelt. Damit zieht Coburg ins Viertelfinale ein, während für die Shooters die Spielzeit endet. Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie:

„Es war zwar kein hochklassiges, aber dafür zu jederzeit ein spannendes Spiel. Glückwunsch an den BBC Coburg zum Einzug in das Viertelfinale. Keiner wird Aime einen Vorwurf machen, dass er die Freiwürfe nicht getroffen hat. Das ist Basketball und davon lebt der Sport und Aime wird daraus weiter lernen und noch besser werden, als er sowieso schon ist. Unser Team hat einen tollen Kampf geboten und ist immer zurückgekommen. Darauf können wir, genau wie auf die ganze Saison, super stolz sein. Unsere Fans haben uns jedes Spiel so toll unterstützt und haben einen ganz großen Anteil an diesem Erfolg.“

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Itzehoe Eagles 69:63

Für die Itzehoe Eagles ist die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Nach der 63:69-Niederlage bei der Porsche BBA Ludwigsburg verloren die Eagles auch das zweite Achtelfinalspiel und scheiden damit aus den Playoffs aus. Dabei zeigte sich Itzehoe im Vergleich zur ersten Partie deutlich verbessert – vor allem defensiv. Nachdem man im Hinspiel noch 40 Freiwürfe zugelassen hatte, hielt man Ludwigsburg diesmal bei nur elf Versuchen. Die aggressive Verteidigung zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Allerdings offenbarte sich auf der anderen Seite das große Problem: offensiv fehlte die Effizienz. Zwar starteten die Eagles ordentlich und entschieden das erste Viertel knapp für sich, doch im weiteren Spielverlauf blieb die Partie ausgeglichen. Immer wieder gelang es Itzehoe, sich kleine Vorteile zu erspielen – unter anderem durch starke Phasen von Toni Nickel und Finn Fleute. Doch einfache Ballverluste und eine schwache Wurfquote verhinderten, dass sich die Gäste entscheidend absetzen konnten. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp vorne (30:28).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, ehe sich Ludwigsburg vor dem Schlussviertel leicht absetzen konnte (49:44). Als der Rückstand im letzten Abschnitt zwischenzeitlich auf 13 Punkte anwuchs, schien die Partie entschieden. Doch die Eagles bäumten sich noch einmal auf: Dreier von Nickel und Fleute brachten ihr Team wieder heran (58:62), kurz darauf stand es sogar nur noch 60:62. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch erneut das Quäntchen Glück. Ein verlorener Defensivrebound und ein später Dreier der Gastgeber brachen den Rhythmus der Eagles endgültig. In der Offensive fanden sie keine Antworten mehr – das Aus war besiegelt. Topscorer der Eagles waren Finn Fleute mit 22 Punkten und 11 Rebounds sowie Toni Nickel mit 20 Zählern. Dennoch reichte die Leistung nicht, um die Serie zu verlängern. „Wir waren zu jeder Zeit im Spiel, aber offensiv hat uns das Wurfglück gefehlt“, erklärte Headcoach Timo Völkerink nach der Partie. Gleichzeitig zeigte er sich selbstkritisch und übernahm Verantwortung für das Ausscheiden. Trotz der Enttäuschung lobte er sein Team für Einsatz und Entwicklung im Saisonverlauf.

 

17.04.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SV Fellbach Flashers 83:80

Die Hertener Löwen haben sich in einem echten Playoff-Krimi gegen die Fellbach Flashers durchgesetzt und stehen nach einem 83:80-Erfolg nach Verlängerung im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie begann ausgeglichen und war zunächst von intensiver Defensive geprägt. Beide Teams fanden offensiv nur schwer ihren Rhythmus, ehe sich die Löwen im ersten Viertel leicht absetzen konnten. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch deutlich: Fellbach übernahm die Kontrolle, nutzte die Schwächen der Gastgeber konsequent aus und erspielte sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung. Mit einem zweistelligen Rückstand ging es für Herten in die Kabine.

Nach der Pause zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Löwen kamen mit deutlich mehr Energie aus der Halbzeit, verteidigten aggressiver und trafen im Angriff bessere Entscheidungen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich zurück und stellten das Spiel vor dem Schlussviertel wieder auf Augenhöhe. Auch in den letzten zehn Minuten blieb es eng, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der Crunchtime verpassten es die Löwen zunächst, den Sieg frühzeitig klarzumachen – unter anderem durch ausgelassene Chancen von der Freiwurflinie. Beim Stand von 71:71 ging es in die Verlängerung. Dort bewiesen die Gastgeber schließlich die größere Nervenstärke. In einer erneut umkämpften Overtime behielten sie die Kontrolle und entschieden die Partie durch wichtige Freiwürfe in den Schlusssekunden für sich.

Trainer Robin Singh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Moral seines Teams: „Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird. Es war ein Spiel der Runs. Immer wenn wir dachten, wir haben das Momentum, kam Fellbach zurück. Ein großes Kompliment an den Gegner, sie waren hervorragend eingestellt und haben nie aufgegeben. Aber auch an meine Mannschaft ein großes Kompliment. Nach so einem zweiten Viertel zurückzukommen und das Spiel noch zu drehen, spricht für die Mentalität und den Charakter der Jungs. In der Verlängerung haben wir das dann sehr gut gemacht – heute war es ein Sieg des Willens.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/prob-playoff-spiel-2-ende-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-20 13:21:542026-04-20 13:21:54Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 2

Nachberichte ProA 32. Spieltag

20. April 2026/in APP, ProA 25/26

18.04.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 90:77

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 90:77 gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchgesetzt und sich damit den zweiten Tabellenplatz gesichert. Trotz einer zwischenzeitlich durchwachsenen Phase kontrollierten die Gastgeber die Partie über weite Strecken und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel. Die Merlins starteten mit viel Energie in die Begegnung und setzten früh ein Zeichen. Bereits in der Anfangsphase erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung, den sie bis zum Ende des ersten Viertels auf 23:14 ausbauen konnten. Auch im zweiten Abschnitt blieb Crailsheim das tonangebende Team. Vor allem defensiv präsentierten sich die Gastgeber stabil und hielten Bochum über mehrere Minuten ohne Feldkorb. Zur Halbzeit stand folgerichtig eine komfortable 43:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste zwar, den Rückstand zu verkürzen, doch die Merlins fanden immer wieder Antworten – insbesondere aus der Distanz. Mehrere Dreier sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs und Crailsheim mit einer klaren 71:54-Führung in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel kamen die Bochumer noch einmal etwas näher heran, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg der Gastgeber nicht mehr. Crailsheim behielt die Kontrolle und setzte sich letztlich verdient mit 90:77 durch. Topscorer der Partie war Anthony Madlock mit 18 Punkten. Dahinter überzeugten Vinnie Shahid (15) und Brock Gardner (13), während Antony Gaines mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double beisteuerte.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Das war nicht unsere beste Performance heute. Ich glaube wir hatten 21 Turnover, waren unkonzentriert. Wir hatten im ersten Viertel zehn Turnover, haben dann aber einen besseren Job gemacht und im Laufe des Spiels unseren Rhythmus gefunden. Wir hatten gute Akzente, haben aber trotzdem nicht geglänzt. Trotzdem haben wir einen guten Job gegen eine gute Mannschaft gemacht.“

 

18.04.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. BG Göttingen 70:69

Die BG Göttingen hat im Kampf um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei den Nürnberg Falcons unterlagen die Veilchen denkbar knapp mit 69:70 und vertagten damit die Entscheidung auf die kommenden Spieltage. In einer ausgeglichenen Partie mit insgesamt 19 Führungswechseln begegneten sich beide Teams über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe. Göttingen erwischte zunächst den schlechteren Start und lag früh mit 2:10 zurück, kämpfte sich jedoch schnell zurück ins Spiel. Bereits im ersten Viertel gelang es den Gästen, die Partie zu drehen, ehe es nach einem offenen Schlagabtausch mit einer knappen Führung in die erste Pause ging. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel eng.

Beide Mannschaften fanden offensiv Lösungen, sodass sich keine Seite entscheidend absetzen konnte. Zur Halbzeit stand folgerichtig ein ausgeglichenes 35:35 auf der Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das intensive Duell fort. Göttingen erspielte sich zwischenzeitlich leichte Vorteile, doch Nürnberg hielt konsequent dagegen und ging mit einer knappen Führung in das Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch, in dem beide Teams mehrfach die Führung wechselten. In der entscheidenden Phase schien Göttingen kurz vor dem Sieg zu stehen, doch ein folgenschweres Foul wenige Sekunden vor Schluss brachte die Wende. Die Gäste schickten Nürnbergs Vincent Friederici beim Dreipunktwurf an die Linie – der Guard verwandelte alle drei Freiwürfe und sicherte seinem Team den knappen Erfolg.

Bester Werfer der Göttinger war Hendrik Drescher mit 17 Punkten, während Wes Dreamer mit elf Zählern und zwölf Rebounds ein Double-Double auflegte. Auf Seiten der Falcons war Tom Stoiber mit 13 Punkten der erfolgreichste Akteur. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Das war eine selbstverschuldete Niederlage. Dass wir am Ende einen sehr guten Freiwerfer wie Vincent Friederici foulen, war blöd und in der Auszeit anders besprochen. Wir haben heute viele offene Dreier genommen, die nicht gefallen sind. Wir müssen wieder zu unserem Mindset und unseren Stärken zurückfinden.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Paderborn Baskets 81:92

Die Bozic Knights Kirchheim stecken wenige Spieltage vor Ende der Hauptrunde in einer schwierigen Phase. Beim 81:92 gegen die Paderborn Baskets kassierten die Schwaben ihre dritte Niederlage in Serie – und verpassten erneut die Chance, sich im Kampf um Platz sechs entscheidend abzusetzen. Vor heimischem Publikum in der Sporthalle Stadtmitte machte sich vor allem das Fehlen der verletzten Leistungsträger bemerkbar. Ohne Nico Bretzel und Tyrel Morgan fehlte es den Knights sowohl an Stabilität als auch an Durchschlagskraft. Bereits zu Beginn wirkte das Team nicht voll auf der Höhe, wodurch Paderborn früh das Tempo kontrollierte und das erste Viertel knapp für sich entschied (25:23). Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Einzelaktionen und schwachen Quoten – besonders von außen.

Mit nur zwei erfolgreichen Dreiern aus 14 Versuchen bis zur Halbzeit gerieten die Kirchheimer zunehmend ins Hintertreffen und lagen zur Pause mit 33:41 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Knights keine echte Lösung. Während Paderborn vor allem durch kluge Guard-Aktionen und eine starke Dreierquote (50 Prozent) überzeugte, blieb Kirchheim defensiv anfällig. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf zweistellige Höhe. Im Schlussviertel starteten die Gastgeber zwar noch einmal eine Aufholjagd und verkürzten mehrfach auf sechs bis sieben Punkte, doch die Gäste hatten stets die passende Antwort – sei es durch schwierige Würfe oder konsequentes Nutzen von Foulsituationen.

Allein 14 Freiwürfe im letzten Abschnitt besiegelten letztlich die Niederlage. Trotz der dritten Pleite in Folge bleiben die Knights Tabellen-Sechster, da auch Verfolger GIESSEN 46ers zeitgleich patzte. Die Ausgangslage im Rennen um die wichtige Platzierung bleibt somit unverändert. „Uns fehlt aktuell die Leichtigkeit, wir treffen zu oft die falschen Entscheidungen und bringen uns selbst aus dem Rhythmus“, erklärte Sportchef Chris Schmidt nach der Partie. Headcoach Igor Perovic ergänzte: „Wir haben nicht das gespielt, was uns in dieser Saison stark gemacht hat. Daran müssen wir arbeiten.“ Ein Lichtblick abseits des Parketts: Tyrel Morgan hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison für Kirchheim auflaufen. Für Perovic ein wichtiges Signal: „Wenn er fit ist, kann er einer der besten Spieler der Liga sein.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Phoenix Hagen 91:95

Der BBC Bayreuth hat dem Tabellenführer Phoenix Hagen am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen großen Kampf geliefert, musste sich am Ende aber knapp mit 91:95 geschlagen geben. Trotz einer starken Leistung und eines offenen Schlagabtauschs bis in die Schlusssekunden verpassten die Bayreuther die Überraschung – gleichzeitig ist damit auch die Playoff-Qualifikation nicht mehr möglich. Die Hausherren starteten mutig und trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig. Immer wieder setzte sich Bayreuth leicht ab, doch Hagen blieb dran und nutzte einen späten Lauf im ersten Viertel zur eigenen Führung. Auch im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der BBC immer wieder Antworten fand und zur Halbzeit nur knapp zurücklag.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Hagen zunächst etwas ab und erspielte sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Doch Bayreuth ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich zurück und verkürzte den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf sechs Punkte. Im Schlussabschnitt wurde die Partie zum echten Krimi. Die Bayreuther kamen mehrfach bis auf einen Punkt heran und glichen zwei Minuten vor Schluss sogar zum 88:88 aus. In der entscheidenden Phase behielt Hagen jedoch die Nerven. Freiwürfe und kleine Fehler auf Seiten des BBC gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Gäste. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 19 Punkten, gefolgt von Willem Brandwijk (18) und Lenny Liedtke (16). Auf Seiten der Hagener überzeugte Devin Schmidt mit 26 Zählern. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie trotz der Niederlage stolz auf sein Team:

„Ich bin nach diesem Spiel unglaublich stolz auf die Jungs und unglaublich glücklich über die Atmosphäre, für die unsere Fans heute in der Oberfrankenhalle gesorgt haben. Hagen ist einfach eine klasse Mannschaft mit einer hervorragenden Offense und individueller Klasse, die im Teamplay organisiert ist. Ich bin jetzt fast zwei Jahre in Bayreuth, aber habe noch nie so eine Atmosphäre wie heute erleben dürfen. Die Fans haben uns so viel Energie gegeben, wir sind alle dafür sehr dankbar. Es war ein sehr emotionales Spiel und Hagen ist unfassbar clever, wenn es darum geht, Fouls zu ziehen und auch gepfiffen zu bekommen. Wir hatten bis kurz vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden. Ich muss bei mir selbst anfangen, ich darf das technische Foul kurz vor Schluss nicht machen. Wir hatten Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, was aber leider nicht geklappt hat. Von daher bin ich auch irgendwo nicht glücklich, weil ich einfach jedes Spiel gewinnen will.“

 

18.04.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 77:87

Die RheinStars Köln haben am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem 87:77-Auswärtssieg bei den GIESSEN 46ers durchgesetzt. Vor rund 2.400 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit Vorteile hatten. Gießen führte zwischenzeitlich mit zehn Punkten (29:19), doch Köln kämpfte sich bis zur Pause wieder heran (40:43). Entscheidend war letztlich die zweite Halbzeit, in der die RheinStars das Spiel komplett an sich rissen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste durch strukturierte Offense und konsequente Distanzwürfe die Kontrolle. Angeführt von Mike Miller, der mit 17 Punkten, 6 Assists und 4 Rebounds das Spiel lenkte, setzte sich Köln Schritt für Schritt ab. Auch Maxi Begue und Adam Paige sorgten für wichtige Impulse, während die RheinStars insgesamt mit starker Teamleistung überzeugten.

Besonders auffällig: 15 erfolgreiche Dreier, mit denen Köln das Spiel maßgeblich entschied. Gießen blieb zwar dran und verkürzte zwischenzeitlich mehrfach, fand jedoch in der entscheidenden Phase keine Antworten mehr. Spätestens mit der höchsten Führung kurz vor Schluss (84:72) war die Partie entschieden. Topscorer der RheinStars war Adam Paige mit 15 Punkten, während Zac Watson (11) und Timmy Davis (6) wichtige Beiträge von der Bank lieferten. Die mannschaftliche Geschlossenheit war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. „Die Mannschaft hat das heute sehr gut gemacht. Alle eingesetzten Spieler haben ihren Beitrag geleistet“, lobte Geschäftsführer Stephan Baeck nach dem Spiel. Auch Headcoach Zoran Kukic zeigte sich zufrieden: „Vor allem in der zweiten Hälfte hatten wir auf alles eine Antwort.“

 

18.04.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons 82:84

Die Uni Baskets Münster haben am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen bitteren Abend erlebt. Trotz großem Kampf unterlagen die Münsteraner den Artland Dragons knapp mit 82:84. Vor Saisonrekordkulisse von 2.850 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives und hochklassiges Spiel. Münster startete stark und erspielte sich früh eine Führung, doch die Dragons antworteten mit variablem Teambasketball und drehten das erste Viertel (23:27). Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein Duell auf Augenhöhe, in dem vor allem Curtis Jones Jr. offensiv herausragte. Mit 30 Punkten führte er sein Team immer wieder heran, zur Halbzeit lag Münster nur knapp zurück (42:45).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Die Gäste setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab, doch Münster zeigte Moral und konterte mit einem 8:0-Lauf. Spätestens mit dem Buzzer-Dreier zum 61:63 war klar, dass die Entscheidung erst in der Crunchtime fallen würde. Dort erreichte die Partie ihren Höhepunkt. Drei Dreier in Folge sorgten für die vielumjubelte Führung der Hausherren (78:76) – der insgesamt zehnte Führungswechsel. Doch die Dragons blieben abgeklärt: Ein schwieriger Dreier und sichere Freiwürfe brachten die Gäste wieder in Front. Münster hatte in den Schlusssekunden noch die Chance, das Spiel zu drehen, konnte den letzten Wurf jedoch nicht mehr verwandeln.

Neben Topscorer Jones Jr. überzeugten auf Seiten der Uni Baskets auch Adam Touray (17 Punkte, 9 Rebounds) sowie Cosmo Grühn und Neil Masnic (je 14 Punkte). Die Statistiken spiegelten die enge Partie wider – nahezu identische Rebound-, Assist- und Wurfwerte unterstrichen das Duell auf Augenhöhe. Trotz der Niederlage stand am Ende vor allem die Unterstützung der Fans im Mittelpunkt, die ihr Team trotz des feststehenden sportlichen Abstiegs lautstark feierten und verabschiedeten.

 

18.04.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Eisbären Bremerhaven 86:83

Die PS Karlsruhe LIONS haben ihren starken Saisonendspurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA fortgesetzt und sich am 32. Spieltag mit 86:83 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Damit festigen die Badener ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte und stehen dicht vor der Playoff-Qualifikation. Vor 2.711 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives und ausgeglichenes Duell. Im ersten Viertel konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, ehe Karlsruhe im zweiten Abschnitt vor allem dank einer starken Dreierquote zunehmend die Kontrolle übernahm. Zwischenzeitlich erspielten sich die Gastgeber eine Neun-Punkte-Führung, ließen diese jedoch bis zur Halbzeit wieder schrumpfen. Nach dem Seitenwechsel drehte Bremerhaven zunächst die Partie, profitierte von Fehlern der LIONS und ging in Führung.

Karlsruhe reagierte jedoch mit viel Einsatz und blieb trotz nachlassender Trefferquote aus der Distanz im Spiel. So ging es mit einer knappen Führung in das Schlussviertel. Dort blieb es bis in die Schlussminuten spannend. Karlsruhe setzte sich zwischenzeitlich etwas ab, verlor jedoch erneut an Konzentration, wodurch die Gäste nochmals herankamen. In der entscheidenden Phase behielten die LIONS jedoch die Nerven und sicherten sich in einem Duell auf Augenhöhe den knappen Sieg. Bester Werfer der Partie war Kilian Binapfl mit 24 Punkten bei perfekter Wurfquote. Ebenfalls stark präsentierten sich Gabriel Kuku mit 18 Zählern sowie Isaiah Hart (15) und David Ejah (14). Mit diesem Erfolg benötigen die Karlsruher aus den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen nur noch einen weiteren Sieg, um sich endgültig für die Playoffs zu qualifizieren.

 

18.04.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Baskets Koblenz 79:78

Die Tigers Tübingen haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen spektakulären 79:78-Heimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz gesichert – und das auf dramatische Weise: 2,2 Sekunden vor dem Ende gingen die Schwaben erstmals überhaupt in Führung. Vor 2.394 Zuschauern in der Paul Horn-Arena liefen die Gastgeber über weite Strecken einem Rückstand hinterher. Vor allem in der ersten Halbzeit offenbarten die Tübinger Probleme in der Offensive und Defensive, sodass Koblenz sich zwischenzeitlich deutlich absetzen konnte und mit einer 42:30-Führung in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst unter Kontrolle der Gäste, die ihre Führung immer wieder behaupteten und im Schlussviertel sogar auf 72:58 davonzogen. Doch in den letzten Minuten drehte sich die Partie komplett. Angeführt von wachsender Intensität in der Defensive starteten die Tigers einen entscheidenden 11:0-Lauf in den letzten 4:46 Minuten. Moreaux brachte sein Team zunächst per Dunk und später mit dem Ausgleich zurück ins Spiel, ehe es in die Crunchtime ging.

Die entscheidende Szene folgte kurz vor Schluss: Kapitän Till Jönke sicherte sich einen Rebound und wurde gefoult. 2,2 Sekunden vor dem Ende verwandelte er den ersten Freiwurf zur 79:78-Führung – der zweite ging daneben, doch der letzte Wurfversuch der Koblenzer verfehlte sein Ziel. Damit war die Partie entschieden. Topscorer der Tübinger war Jordan Johnson mit 16 Punkten, während Bernard Pelote (13) sowie Miles Tention und Melkisedek Moreaux (je 10) ebenfalls zweistellig trafen. Auf Seiten der Koblenzer war Alexander Möller mit 15 Zählern bester Werfer. Die Statistiken unterstreichen die Ausgeglichenheit der Partie – Rebounds (38:36), Assists (16:19) und Wurfquoten lagen eng beieinander. Mit diesem Sieg machen die Tigers einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

„Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft, da sie bis zum Ende diesen Kampfgeist gezeigt hat. Wir waren gefühlt schon abgeschrieben, aber die Spieler haben weiter gekämpft. Till Jönke hat uns mit seiner Energie unglaublich vorangetrieben, das war am Ende der Schlüssel“, erklärte Tübingens Trainer Eric Detlev nach der Partie. Koblenz-Coach Stephan Dohrn zeigte sich dagegen enttäuscht: „Glückwunsch an Tübingen. Wir haben das Spiel aus unserer Sicht weggeworfen. In der Crunchtime haben wir zu viele Fehler gemacht – das zieht sich leider durch unsere Saison.“

 

19.04.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets 70:77

Mit einem hart erkämpften 77:70-Auswärtssieg bei den BAYER GIANTS Leverkusen sicherten sich die SBB Baskets zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Partie war von Beginn an von hoher Intensität geprägt – passend zur Ausgangslage im Abstiegskampf. Leverkusen erwischte den etwas besseren Start und ging nach dem ersten Viertel knapp mit 17:14 in Führung. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste jedoch besser ins Spiel, übernahmen zur Halbzeit die Kontrolle (41:38) und hielten die Begegnung offen. Auch nach dem dritten Viertel war beim Stand von 56:56 noch alles ausgeglichen. Im Schlussabschnitt schien zunächst Leverkusen die besseren Karten zu haben, doch die SBB Baskets zeigten Moral und drehten die Partie in der entscheidenden Phase.

Vor allem defensiv setzte Wolmirstedt die entscheidenden Akzente und ließ den Gastgebern in den letzten Minuten kaum noch einfache Abschlüsse. Topscorer der Gäste war Daivien Williamson mit 19 Punkten. De’Vondre Perry (15) und Travis Henson (11) unterstützten ihn offensiv, während Michael Hughes mit 16 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte und als effektivster Spieler der Partie herausstach. „Es war kein schönes Spiel, aber ein extrem intensives und ausgeglichenes. Am Ende haben wir defensiv die entscheidenden Stops gesetzt“, erklärte Kapitän Martin Bogdanov nach der Partie. Mit diesem Sieg krönen die SBB Baskets eine starke Schlussphase und sichern sich frühzeitig den Verbleib in der Liga.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/proa-32.-ende-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-20 12:23:222026-04-20 12:24:01Nachberichte ProA 32. Spieltag

Nachberichte ProA 31. Spieltag

13. April 2026/in APP, ProA 25/26

10.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 105:81

Die SBB Baskets gewinnen das Abstiegsduell gegen die Uni Baskets Münster mit 105:81 und verschaffen sich damit wichtige Vorteile im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber bestimmten die Partie von Beginn an und setzten sich bereits im ersten Viertel mit 25:17 ab. Bis zur Halbzeit bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 53:36-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Wolmirstedt das spielbestimmende Team. Mit konsequenter Offensive und stabiler Defensive erhöhten die Gastgeber den Vorsprung weiter und gingen mit 82:58 in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verwalteten die SBB Baskets den deutlichen Vorsprung souverän und sicherten sich am Ende einen ungefährdeten 105:81-Erfolg.

Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die konstante Offensivleistung über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war De’Vondre Perry mit 22 Punkten. Zudem punkteten Travis Henson (17), Daivien Williamson (15) und Martin Bogdanov (13) zweistellig. Headcoach Achmadschah Zazai sagte: „Der Support von den Rängen war unglaublich. Jeder, der in der Halle war, hat uns unfassbar stark unterstützt. Dieser Sieg war sehr wichtig. Wir haben ein exzellentes Spiel gespielt, haben den Ball gut bewegt und waren über 40 Minuten fokussiert. Wir sind dem Klassenerhalt ein Stück näher gekommen, aber der Job ist noch nicht erledigt.“ 

 

11.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 93:70

Die BG Göttingen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen den BBC Bayreuth mit 93:70. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Göttingen im ersten Viertel leicht ab (21:16). Im zweiten Abschnitt folgte die spielentscheidende Phase: Mit mehreren Läufen und hoher Trefferquote bauten die Gastgeber ihren Vorsprung deutlich aus und gingen mit einer klaren 48:26-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte Bayreuth eine Leistungssteigerung und gestaltete die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel ging an die Gäste, ohne den Rückstand entscheidend verkürzen zu können (71:52 vor dem Schlussabschnitt). Im vierten Viertel kam Bayreuth zwischenzeitlich etwas näher heran, konnte den Abstand jedoch nicht weiter reduzieren. Göttingen kontrollierte die Partie und setzte sich am Ende souverän mit 93:70 durch.

Topscorer der Partie war Zach Jackson mit 24 Punkten, gefolgt von Wesley Dreamer (14). Auf Seiten Bayreuths war Lenny Liedtke mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer. Ebenfalls zweistellig punkteten Willem Brandwijk (11) sowie Rayshawn Mart, Leroy Ikejiaku und KeVaughn Allen (je 10). Headcoach Lukas Hofer sagte: „Eigentlich haben wir heute über weite Phasen guten Basketball gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit trafen wir aber leider unsere Würfe nicht, obwohl wir eigentlich genau für unsere Werfer Würfe kreierten. Generell müssen wir etwas stärker am Ring finishen, da kann man uns schon ankreiden, dass wir heute nicht physisch genug waren. Aber ja, so ist Basketball. In der zweiten Halbzeit reagierten wir trotz des kassierten starken Göttinger Runs im zweiten Viertel gut. Leider hatten wir über das ganze Spiel mit Foulproblemen zu kämpfen. Wir brachten uns dann sogar nochmal in die Position, das Spiel knapp gestalten zu können. Aber leider war unter dem Strich heute nicht unser Tag. Mund abwischen und weiter geht´s!“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 67:95

Die GIESSEN 46ers gewinnen bei den VfL SparkassenStars Bochum und bleiben damit weiter im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Gießen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend Vorteile erarbeitete. Vor allem im zweiten Viertel setzten sich die Gäste entscheidend ab. Mit konsequentem Spiel unter dem Korb und einer verbesserten Wurfquote gelang es den 46ers, sich eine komfortable Führung zu erspielen. Nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das spielbestimmende Team. Die Gäste kontrollierten das Tempo, nutzten ihre Vorteile im Rebounding konsequent aus und kamen immer wieder zu zweiten Chancen. Bochum fand dagegen offensiv nur phasenweise Lösungen und hatte insbesondere in der Verteidigung Probleme, den Druck der Gäste zu kontrollieren.

Im dritten Viertel bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus. Mehrere erfolgreiche Abschlüsse sowie eine Serie von Distanztreffern sorgten für eine deutliche Führung, die auch im Schlussabschnitt Bestand hatte. Spätestens zu Beginn des vierten Viertels war die Partie bei einer klaren zweistelligen Führung weitgehend entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war vor allem die Dominanz der Gäste unter den Brettern sowie die mannschaftliche Geschlossenheit. Mehrere Spieler übernahmen Verantwortung im Angriff, während Gießen defensiv stabil agierte und den Gegner zu schwierigen Würfen zwang. Trotz einer erhöhten Anzahl an Ballverlusten konnten die Gäste dies durch ihre Vorteile im Rebound und ihre Effizienz im Abschluss kompensieren.

Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Unsere Fans sind einmalig. Dass sie uns in dieser Saison, in der nicht alles optimal verlaufen ist, so sensationell unterstützen, ist echt außergewöhnlich“. Mit dem Erfolg festigt Gießen seine Position im oberen Tabellenbereich und wahrt die Chance auf eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Bochum hingegen gerät im engen Rennen um die Top Acht weiter unter Druck.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 97:88

Die Artland Dragons gewinnen gegen die Tigers Tübingen mit 97:88 und feiern damit ihren sechsten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab (27:19). Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dragons zunächst ihre Führung, ehe Tübingen den Rückstand bis zur Halbzeit auf 46:42 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons den Vorsprung erneut aus. Mit hoher Effizienz im Angriff und kontrolliertem Spiel gingen sie mit einer 70:58-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gäste nochmals näher heran und verkürzten zwischenzeitlich auf 86:82. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Kontrolle und sicherten sich durch konsequente Abschlüsse sowie sichere Freiwürfe den 97:88-Erfolg. Vier Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit 23 Punkten, zudem überzeugten Ben Burnham (20 Punkte, 16 Rebounds), Nate Petrone (18) und Timo Lanmüller (16). Für Tübingen waren Jordan Johnson (18) sowie Jared Sanders (22) die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Hendrik Gruhn sagte:

„Tübingen hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und uns über weite Strecken vor große Herausforderungen gestellt. Wir hatten ein sehr starkes erstes Viertel und ein solides drittes Viertel. Im zweiten und im Schlussabschnitt gibt es sicherlich noch Dinge, die wir intern ansprechen müssen. Defensiv haben wir Tübingen phasenweise zu schwierigen Würfen gezwungen, hatten aber auch immer wieder kleinere Unkonzentriertheiten, an denen wir weiter arbeiten müssen. Insgesamt war es dennoch eine gute Leistung von uns und ich bin sehr froh über den Sieg. Die Jungs sind weiterhin hungrig und wir wollen uns in den verbleibenden drei Spielen eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs erarbeiten.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 75:87

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen bei den Paderborn Baskets mit 87:75 und feiern damit ihren zehnten Auswärtssieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Partie begann ausgeglichen, wobei sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach mehreren Führungswechseln entwickelte sich ein enges Spiel, in dem beide Teams ihre offensiven Akzente setzten. Im zweiten Viertel erspielte sich Crailsheim mit einem Lauf eine erste etwas deutlichere Führung und ging mit 41:33 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Paderborn zwischenzeitlich auf einen Punkt, doch die Gäste behaupteten die Führung und bauten diese im weiteren Verlauf wieder aus. Mit einer 66:57-Führung ging Crailsheim in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gastgeber nochmals heran und glichen zwischenzeitlich aus. In der entscheidenden Phase setzte sich Crailsheim jedoch erneut ab. Mehrere erfolgreiche Distanzwürfe sorgten für die Vorentscheidung, sodass die Gäste das Spiel letztlich mit 87:75 für sich entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war die bessere Wurfquote in den entscheidenden Phasen sowie die Fähigkeit, auf Läufe der Gastgeber zu reagieren. Topscorer der Partie waren Moe Stuckey und Marvin Ogunsipe mit jeweils 16 Punkten, wobei Ogunsipe zusätzlich 11 Rebounds sammelte. Ebenfalls zweistellig punkteten Anthony Gaines (15) und Xavier Johnson (11). Headcoach David McCray sagte:

„Das war ein schweres Spiel, aber wir haben das auch erwartet. Paderborn ist sehr heimstark, sie haben hier schon gegen Gießen und Göttingen gewonnen. Ich kann mich auch an viele Spiele erinnern, als ich noch Spieler war, daher wusste ich das es hier nicht leicht ist. Deshalb freut es mich, dass wir einen Weg gefunden haben zu gewinnen. Wir haben heute nicht geglänzt, aber Paderborn hat es uns auch nicht leicht gemacht zu gewinnen. Sie waren sehr gut eingestellt und haben das gut gemacht. Aber wir haben es geschafft zu gewinnen, deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 81:73

Die Eisbären Bremerhaven gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mit 81:73. Die Partie begann offensiv geprägt, wobei sich zunächst die Gäste Vorteile erspielten und früh in Führung gingen. Bremerhaven arbeitete sich jedoch zurück und hielt die Partie im ersten Viertel eng (20:18). Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Mit verbesserter Defensive und einem Lauf drehten die Eisbären das Spiel und gingen mit einer 43:36-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf eine zweistellige Führung aus, ehe Nürnberg zurückkam und zwischenzeitlich ausglich (48:48). Bremerhaven stabilisierte sich jedoch und ging mit einer knappen 61:57-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel setzten sich die Eisbären erneut etwas ab, mussten jedoch eine weitere Aufholjagd der Gäste hinnehmen. In der entscheidenden Phase sorgte ein erfolgreicher Distanzwurf für die Vorentscheidung, sodass Bremerhaven den Vorsprung ins Ziel brachte und mit 81:73 gewann. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die Leistungssteigerung im zweiten Viertel sowie die bessere Kontrolle in der Schlussphase.

Topscorer der Partie war Jake Biss mit 17 Punkten. Zudem überzeugte Jannis von Seckendorff mit 13 Punkten und 7 Rebounds. Headcoach Steven Esterkamp sagte: „In der Offensive haben wir zu oft schlechte Entscheidungen getroffen. Dadurch haben wir es uns selbst schwer gemacht zu scoren. Wir müssen solche Spiele deutlich besser zu Ende bringen.“ Mit dem Erfolg festigt Bremerhaven seine Position im oberen Tabellenbereich und sammelt wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 96:75

Phoenix Hagen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 96:75 und verteidigt damit die Tabellenführung. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab (26:15). Auch im zweiten Abschnitt blieb Hagen spielbestimmend und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 51:34 aus. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. Hagen hielt das Tempo hoch und erhöhte den Vorsprung weiter, sodass die Partie vor dem Schlussviertel beim Stand von 80:56 bereits vorentschieden war. Im vierten Viertel verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän, während Kirchheim das Schlussviertel zwar für sich entscheiden konnte, den Rückstand jedoch nicht mehr verkürzte. Am Ende stand ein deutlicher 96:75-Erfolg.

Topscorer der Partie war Marcus Graves mit 14 Punkten und 12 Assists (Double-Double). Ebenfalls zweistellig punkteten Jeffrey Carroll (19), Devin Schmidt (14) und Tim Uhlemann (14). Für Kirchheim war Charles Harris mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer. Headcoach Chris Harris sagte: „Hut ab vor Coach Perovic und dieser Kirchheimer Mannschaft. Wir wissen, wie viel Qualität und Herz sie haben, weswegen wir uns wirklich erst kurz vor Ende des Sieges sicher sein konnten. Ich muss unseren Jungs auch ein Lob aussprechen, das sie heute oft in eher ungewohnten Formationen auf dem Feld waren und wir gleichzeitig auch Marcus Graves nicht zu viele Minuten gehen lassen wollten.“

Kirchheims Headcoach Igor Perovic ergänzte: „Gratulation an Phoenix, das verdient gewonnen hat. Uns haben zwei Leistungsträger gefehlt, so dass andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen mussten. Das war für unseren Rhythmus schwierig, hat uns in unserem Entwicklungsprozess aber sicher geholfen. Wir sind immer noch eine sehr junge Mannschaft, die viel lernen muss – so auch in einer Atmosphäre wie der Ischelandhalle konzentriert und geschlossen zu bleiben.“ Mit dem Sieg festigt Phoenix Hagen seine Spitzenposition, während Kirchheim weiterhin um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 103:94

Die EPG Baskets Koblenz gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 103:94. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Koblenz im ersten Viertel absetzen konnte und mit 28:20 in Führung ging. Im zweiten Abschnitt bauten die Gastgeber den Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 55:40-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel hielt Koblenz den Abstand zunächst konstant und lag zwischenzeitlich deutlich vorne (72:53). Leverkusen startete jedoch eine starke Aufholjagd und verkürzte bis zum Ende des dritten Viertels auf 70:74. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen zwischenzeitlich sogar die Führung. In einer engen Schlussphase übernahm Koblenz jedoch erneut die Kontrolle, nutzte seine Chancen konsequenter und setzte sich entscheidend ab. Am Ende stand ein 103:94-Erfolg für die Gastgeber.

Topscorer der Partie waren Lök Wur und John Williams Jr. mit jeweils 26 Punkten auf Seiten Leverkusens. Zudem erzielte Dennis Heinzmann ein Double-Double (20 Punkte, 10 Rebounds). Headcoach Michael Koch sagte: „Erst einmal möchte ich Koblenz zum sicher feststehenden Klassenerhalt in einer gut besetzten ProA gratulieren. Zu meiner Mannschaft bleibt gesagt, dass wir derzeit in einer sehr schwierigen Phase der Saison stecken. Wir stehen mitten im Abstiegskampf und das ist für alle Beteiligten nicht einfach. In der ersten Halbzeit haben die Jungs nicht das abgerufen, was sie im Stande sind zu leisten. Wie wir dann aber zurückgekommen sind, beweist, wie viel Charakter dieses Team hat. Die Mannschaft hat sich ins Spiel gearbeitet und am Ende große Chancen auf den Sieg gehabt. Jetzt heißt es weitermachen und sich gewissenhaft auf die so wichtige Partie gegen Wolmirstedt vorbereiten.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 67:69

Die PS Karlsruhe LIONS gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den RheinStars Köln mit 69:67 und ziehen damit auf einen Playoff-Platz vor. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Karlsruhe tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 12:18 zurück. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gäste und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt. Kurz vor der Halbzeit gelang der Ausgleich, ehe Köln mit einer knappen 34:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Köln behauptete zunächst die Führung und ging mit einem 54:49-Vorsprung in das Schlussviertel. Im vierten Viertel sah es lange nach einem Erfolg der RheinStars aus, die zwei Minuten vor Schluss noch mit 67:61 führten. Karlsruhe behielt jedoch die Nerven und drehte die Partie mit einem 8:0-Lauf in der Schlussphase. Köln vergab die letzte Möglichkeit, sodass die Gäste das Spiel mit 69:67 für sich entschieden. Topscorer der Partie war Wesley Oba mit 18 Punkten, gefolgt von Isaiah Hart (16). Mit dem Sieg rückt Karlsruhe auf Tabellenplatz acht vor und verbessert seine Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/Nachberichte-ProA-31.-St.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-13 18:18:202026-04-15 09:37:34Nachberichte ProA 31. Spieltag

Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

13. April 2026/in APP, ProB Playoffs 25/26

11.04.2026 18:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Hertener Löwen 52:67

Die Hertener Löwen gewinnen das erste Playoff-Spiel bei den SV Fellbach Flashers mit 67:52 und sichern sich damit den Heimvorteil in der Serie. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 18:14. Auch im zweiten Abschnitt blieb Fellbach zunächst spielbestimmend, ehe Herten vor allem defensiv zulegte und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 27:26 verkürzte. Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Fellbach zunächst die Führung behauptete und mit einem 45:41-Vorsprung in das Schlussviertel ging. Im vierten Viertel übernahmen die Löwen jedoch die Kontrolle. Angeführt von einer deutlich verbesserten Defensive drehte Herten die Partie früh und setzte sich im weiteren Verlauf entscheidend ab. Fellbach fand offensiv kaum noch Lösungen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Das Schlussviertel ging klar an Herten, das sich am Ende mit 67:52 durchsetzte.

Ausschlaggebend für den Auswärtssieg war insbesondere die Defensivleistung der Gäste in der zweiten Halbzeit sowie Vorteile bei Rebounds und Ballgewinnen. Trainer Robin Singh sagte nach der Partie: „Es war das erwartete enge und sehr defensiv geprägte Spiel. Beide Teams waren hervorragend eingestellt und haben über weite Strecken sehr gut verteidigt. Entscheidend war, dass wir in der zweiten Halbzeit aggressiver zum Korb gezogen sind und bessere Lösungen gefunden haben. Am Ende hatten wir auch physische Vorteile – Fellbach wirkte etwas müder als wir. Ein besonderes Lob geht an Gilbert und Tarik. Beide kamen von der Bank und haben sofort Energie gebracht. Das war ein wichtiger Faktor für unseren Sieg.“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. FC Bayern Basketball II 88:83

Die Baskets Juniors TSG Westerstede gewinnen ihr erstes Playoff-Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball II mit 88:83 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. In einer intensiven und phasenweise hochklassigen Partie erwischten die Gäste den besseren Start und setzten sich früh ab. Westerstede tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 19:23 zurück. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Vor allem durch aggressivere Verteidigung und zahlreiche Ballgewinne drehte Westerstede die Partie und erspielte sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Zur Halbzeit verkürzte Bayern jedoch auf 45:40.

Nach der Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste zwischenzeitlich wieder die Führung übernahmen. Westerstede hielt dagegen und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel setzte sich das Heimteam schließlich entscheidend ab. Angeführt von einer starken Defensivleistung sowie wichtigen Treffern übernahm Westerstede die Kontrolle und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf über zehn Punkte aus. Bayern kam in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile bei Offensivrebounds und Ballgewinnen, die zu deutlich mehr Abschlüssen führten. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 27 Punkten, unterstützt von Colin Schroeder (24 Punkte, 13 Rebounds). Auch Johann Helwig und Ore Ewert setzten wichtige Akzente.

Trainer Artur Gacacev sagte nach der Partie: „Wir waren anfangs nervös und haben unser Spiel nicht gefunden. Im zweiten Viertel haben wir unsere Defense gespielt und haben unsere Leistung gezeigt. Trotzdem ist es eng geblieben und wir müssen uns auch bei den Fans bedanken, die uns hervorragend unterstützt haben!“ Damit hat Westerstede am kommenden Spieltag die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen.

 

11.04.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dresden Titans 87:67

LOK BERNAU gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dresden Titans mit 87:67 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Vor 1.836 Zuschauern erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Bernau zunehmend die Kontrolle und erspielte sich eine deutliche 31:17-Führung. Im zweiten Abschnitt verkürzte Dresden zwischenzeitlich auf 37:31, blieb in Schlagdistanz, konnte den Rückstand zur Halbzeit jedoch nur leicht auf 44:35 reduzieren. Nach der Pause kamen die Titans nochmals näher heran und verkürzten im dritten Viertel auf 53:48. Bernau hielt dagegen und ging mit einer 65:56-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel sorgten die Gastgeber mit einem entscheidenden Lauf für klare Verhältnisse. Dresden fand offensiv kaum noch Lösungen, während Bernau den Vorsprung weiter ausbaute und sich letztlich deutlich mit 87:67 durchsetzte. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die Vorteile im Rebounding (43:27) sowie die höhere Wurf- und Freiwurfquote. Zudem nutzte Bernau seine Ballgewinne konsequent und erspielte sich deutlich mehr zweite Chancen. Topscorer der Partie waren Guy Artman Nahmias (18 Punkte), Akim-Jamal Jonah (16 Punkte, 11 Rebounds) und Shawn Anthony Scott II (14 Punkte) auf Seiten der Gastgeber. Für Dresden überzeugte vor allem Malte Silbermann mit 21 Punkten.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. SKYLINERS Juniors 81:74

Die ETB Miners gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen die Skyliners Juniors mit 81:74 und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Nach einem ausgeglichenen Start setzte sich Essen im ersten Viertel leicht ab und ging mit einer 23:20-Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und erspielten sich mit einem deutlichen Lauf eine komfortable Halbzeitführung. Nach der Pause verkürzten die Gäste den Rückstand schrittweise und entschieden die zweite Halbzeit für sich (44:34). In der Schlussphase blieb die Partie offen, ehe Essen den Vorsprung behauptete und den Sieg ins Ziel brachte. Ausschlaggebend für den Erfolg war insbesondere das zweite Viertel, in dem sich die Gastgeber entscheidend absetzen konnten. Topscorer der Partie war Quashawn Lane mit 20 Punkten, gefolgt von Mychael Paulo (17) und Marc Friederici (15). Für Frankfurt erzielte Moses Pölking 18 Punkte, während Joschka Zentgraf und Leif Zentgraf jeweils 14 Zähler beisteuerten. Headcoach Lars Wendt sagte: „Wir gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen stark dezimierte Frankfurter – ein wichtiger erster Schritt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir uns für das zweite Spiel deutlich steigern müssen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Punkte zugelassen. Das darf uns in den Playoffs so nicht passieren. Ein großes Dankeschön an unsere Zuschauer für diese großartige Kulisse – wir freuen uns schon auf das nächste Playoff-Heimspiel!“

Sportlicher Leiter Raphael Wilder ergänzte: „Unsere Mannschaft hat nervös begonnen, aber durch eine Auszeit von Lars hat sich das Team gefangen und führte dann mit 23:20, um anschließend ein überragendes zweites Viertel mit 20:10 zu spielen, welches uns eine 17-Punkte-Führung zur Halbzeit gebracht hat. Wir haben gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft gespielt und unter diesen Umständen war es eigentlich ein Pflichtsieg. Im dritten Viertel haben wir offensiv nicht mehr so gut gespielt, aber dafür immer noch okay verteidigt. Wenn es dann in der 35. Minute 73:55 steht, denkt man vielleicht schon, das Spiel ist gelaufen. Aber was wir dann in den letzten fünf Minuten gespielt haben, ist in meinen Augen katastrophal gewesen. Man sieht daran, wie schnell ein Spiel im Basketball kippen kann. Damit können wir natürlich nicht zufrieden sein und werden das aufarbeiten. Am Freitag fahren wir mit der Erwartung nach Frankfurt, dass sie dann auch wieder mit ihren Leistungsträgern antreten werden, was mich glauben lässt, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Wir werden alles daran setzen, in Frankfurt 40 Minuten souverän zu spielen, um hoffentlich auch dort einen knappen Sieg zu holen. Außerdem möchte ich an der Stelle auch nochmal großen Respekt an die Frankfurter Mannschaft aussprechen, die mit ihren jungen Spielern und ohne ihre Leistungsträger so aufgetreten ist und besonders in den letzten fünf Minuten großen Kampfgeist bewiesen hat. Zum Schluss bleibt auch mir zu sagen, dass es wirklich toll ist zu sehen, wie sehr die Supporter und Fans geschlossen hinter dem Team stehen – dafür sind wir alle sehr dankbar.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. EN BASKETS Schwelm 72:62

In der ersten Playoff-Runde müssen sich die EN Baskets Schwelm auswärts bei BG Hessing Leitershofen mit 62:72 geschlagen geben. Damit gehen die Gastgeber in der Serie mit 1:0 in Führung. Schwelm erwischte den besseren Start und setzte sich früh deutlich ab. Vor allem Zyon Patterson überzeugte in der Anfangsphase und führte sein Team zu einer klaren 24:11-Führung nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Gäste zunächst ihre Führung, ehe Leitershofen zunehmend defensiven Zugriff fand und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 35:38 verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und gingen mit einer 57:50-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verteidigte Leitershofen den Vorsprung konsequent. Schwelm kam zwischenzeitlich noch einmal heran, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen. Am Ende stand ein 72:62-Erfolg für die Gastgeber. Topscorer der Partie war Patterson mit 20 Punkten, während Fabian Reichstadt (12 Punkte) ebenfalls zweistellig traf.

Auf Seiten der Gastgeber machte sich insbesondere die stabilere Defensive in der zweiten Halbzeit bemerkbar. Schwelm musste verletzungsbedingt unter anderem auf Erik Nyberg und Arthur Noba verzichten, während Robert Merz nach Verletzungspause in den Kader zurückkehrte. Damit steht Schwelm im zweiten Spiel der Serie bereits unter Druck. Im Rückspiel bietet sich jedoch die Möglichkeit, die Serie auszugleichen und ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Neustadt temps Shooters 84:77

Der BBC Coburg gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters mit 84:77 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab. Angeführt von Dylan Fasoyiro und einem frühen Lauf erspielte sich Coburg eine deutliche 31:19-Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand kontinuierlich. Kurz vor der Halbzeit gelang es Neustadt, den Abstand deutlich zu reduzieren und bis auf einen Punkt heranzukommen (47:46). Nach der Pause übernahmen die Shooters zunächst die Führung, ehe Coburg erneut die Kontrolle übernahm. In einem defensiv geprägten dritten Viertel setzten sich die Gastgeber wieder etwas ab und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel hielt Coburg den Vorsprung stabil und baute ihn zwischenzeitlich weiter aus. Neustadt kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen.

Am Ende stand ein 84:77-Erfolg für die Gastgeber. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die starke Anfangsphase sowie die effizientere Chancenverwertung der Coburger im weiteren Spielverlauf. Neustadt-Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte: „Am Ende konnten wir den Sieg leider nicht mitnehmen, aber mit Blick auf das Spiel in Neustadt dürfen wir definitiv optimistisch sein. Der Start in die Partie war etwas schläfrig, vor allem defensiv. Den zwischenzeitlichen zweistelligen Rückstand haben wir jedoch bis zur Halbzeit fast komplett aufgeholt und sind Anfang des 3. Viertels sogar knapp in Führung gegangen. Insgesamt müssen wir vor allem defensiv noch mehr Energie aufs Feld bringen und den Gegner konsequenter unter Druck setzen. Der Kampfgeist war auf jeden Fall top, das Team hat bis zum Schluss daran geglaubt, das Spiel noch zu drehen. Am Freitag sehen wir uns in Neustadt in einem hoffentlich vollem Shooters Dome und dem 1. Playoffheimspiel der Vereinsgeschichte und ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag nochmal in Coburg die Möglichkeit bekommen, die Serie für uns zu entscheiden“.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 102:73

Die OrangeAcademy gewinnt das erste Playoff-Spiel gegen die Dragons Rhöndorf deutlich mit 102:73 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Beide Teams suchten früh den Abschluss, wobei die Gastgeber ihre Chancen konsequenter nutzten und sich bereits im ersten Viertel leicht absetzen konnten (27:19). Im zweiten Abschnitt reduzierte sich das Tempo, die OrangeAcademy behielt jedoch die Kontrolle und baute die Führung weiter aus. Trotz einer intensiven Phase mit vielen Fouls blieb der Vorsprung stabil, sodass die Gastgeber mit einer 49:38-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die OrangeAcademy entscheidend ab. Mit hoher Effizienz im Angriff und konsequenter Verteidigung erhöhte das Team den Vorsprung deutlich und ging mit einer klaren 80:54-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel ließ die OrangeAcademy nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Rhöndorf fand keine Mittel mehr gegen die Offensivstärke der Gastgeber, sodass am Ende ein deutlicher 102:73-Erfolg stand. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die offensive Effizienz der OrangeAcademy über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war Meissa Faye mit 21 Punkten, unterstützt von Namori Omog (15 Punkte) und Joel Cwik (12 Punkte). Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Gratulation an meine Mannschaft. Wir haben heute das aufs Parkett gebracht, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Das war der wichtige erste Schritt in Richtung nächster Runde“.

 

12.04.2026 17:00 // Uhr Itzehoe Eagles vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:90

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg gewinnt ihr erstes Playoff-Spiel bei den Itzehoe Eagles mit 90:78 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber phasenweise die Führung behaupteten. Ludwigsburg erarbeitete sich jedoch Vorteile beim Rebounding und blieb durch zweite Wurfchancen im Spiel. Zur Pause lagen die Gäste knapp in Front (38:36). Nach dem Seitenwechsel übernahm Ludwigsburg zunehmend die Kontrolle. Mit hoher Effizienz im Abschluss und konsequentem Spiel zum Korb setzte sich die Mannschaft im dritten Viertel ab und ging mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus. Eine Serie erfolgreicher Distanzwürfe sorgte für die Vorentscheidung, während Itzehoe offensiv nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnte. Ludwigsburg spielte die Partie kontrolliert zu Ende und sicherte sich einen verdienten 90:78-Erfolg. Ausschlaggebend für den Sieg waren vor allem Vorteile beim Rebounding sowie eine hohe Trefferquote im Zweipunktebereich. Zudem überzeugten die Gäste mit mannschaftlicher Geschlossenheit und effizienter Chancenverwertung. Topscorer der Partie waren Marko Masic (20 Punkte) und Simon Feneberg (18 Punkte, 6 Assists) auf Seiten Ludwigsburgs. Für Itzehoe erzielte Lucien Schmikale 20 Punkte, während Toni Nickel (16 Punkte) und Walter McBride (13 Punkte, 8 Assists) ebenfalls überzeugten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/Nachberichte-Achtelfinale-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-13 13:14:552026-04-13 13:14:55Nachberichte ProB Playoffs – Achtelfinale Spiel 1

Nachberichte ProA 30. Spieltag

7. April 2026/in APP, ProA 25/26

04.04.2026 18:00 Uhr // SBB Baskets vs. Paderborn Baskets 69:71

Bittere Heimniederlage für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im direkten Duell um den Klassenerhalt unterlag sie den Paderborn Baskets vor 1.406 Zuschauern in der Wolfgang Lakenmacher Halle mit 69:71. Der entscheidende Korb fiel mit der Schlusssirene. Paderborn erwischte den besseren Start und führte nach dem ersten Viertel mit 20:11. Die Gastgeber kämpften sich bis zur Halbzeit zurück, lagen aber weiterhin knapp mit 35:36 in Rückstand. Auch nach dem dritten Abschnitt blieb Paderborn vorne und ging mit einer 57:51 Führung in das Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Die SBB Baskets arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und glichen kurz vor Ende zum 69:69 aus. Doch mit der letzten Aktion des Spiels trafen die Gäste zum Sieg und sorgten für große Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber.

SBB Headcoach Achmadschah Zazai zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Die Niederlage tut weh. Wir wollten einen wichtigen Schritt in Richtung des Klassenerhalts machen. Am Ende war die Pleite ärgerlich. Ich kann mich nur bei den Fans für den starken Support bedanken und hoffe, dass wir auch am Freitag wieder solch eine tolle Unterstützung erhalten werden. Wir müssen weiterhin positiv bleiben und gemeinsam alles für den Klassenerhalt geben.“ Bester Werfer der Magdeburger war Daivien Williamson mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten DeVondre Perry mit 15 und Martin Bogdanov mit elf Zählern. Unter dem Korb überzeugte Michael Hughes mit 15 Rebounds, fünf Blocks und fünf Punkten.

 

04.04.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:58

Die Nürnberg Falcons haben am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor rund 2.000 Fans in der Kia Metropol Arena besiegten die Mittelfranken die VfL SparkassenStars Bochum deutlich mit 99:58 und feierten damit ihren 13. Saisonsieg. Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeber hochkonzentriert. Besonders Tom Stoiber prägte die Anfangsphase und war direkt an den ersten zehn Punkten beteiligt. Nürnberg fand schnell seinen Rhythmus und setzte sich bereits nach dem ersten Viertel klar mit 26:13 ab.

Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team von Headcoach Ralph Junge dominant und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 55:32 aus. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nichts. Nürnberg überzeugte weiterhin mit intensiver Verteidigung, starkem Rebounding und viel Spielfreude. Mit einem komfortablen 78:50 ging es in das Schlussviertel, das schließlich zum souveränen Schaulaufen wurde. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 99:58 Erfolg, durch den die Falcons in der Tabelle wieder näher an die Playoff Plätze heranrücken. Headcoach Ralph Junge zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Wir sind natürlich überglücklich. Es war eine starke Teamleistung mit 28 Assists. Dazu haben wir sehr gut verteidigt. Das macht Spaß und gibt uns viel Rückenwind für die verbleibenden Spiele.“

 

04.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz 90:60

Der BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich am Samstagabend vor 2.040 Zuschauern in der Sparkassen Arena deutlich mit 90:60 gegen die EPG Baskets Koblenz durch. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine starke Defensivleistung. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase steigerten sich die Gastgeber zunehmend und erspielten sich bis zur Halbzeit eine 40:31 Führung. Besonders im dritten Viertel setzte sich Göttingen entscheidend ab, ehe eine kurze Schwächephase die Gäste noch einmal heranbrachte. Doch im Schlussabschnitt zeigten die Veilchen ihre Qualität und ließen keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Mit mehreren Läufen bauten sie den Vorsprung wieder deutlich aus und brachten die Partie souverän zu Ende. Topscorer auf Seiten der BG waren Julius Böhmer und Wes Dreamer mit jeweils 18 Punkten. Für Koblenz konnte lediglich Alex Möller zweistellig punkten.

BG Headcoach Fabian Strauß zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Als wir uns auf Koblenz vorbereitet haben, haben wir natürlich auch auf die Statistiken geschaut. Koblenz ist eines der Teams, die die meisten Punkte erzielen. Deswegen war für uns klar, dass wir defensiv deutlich stabiler sein und gewissen Druck ausüben müssen. Wir haben das über Phasen gut gemacht und dabei gut ausgesehen. Wenn wir es ein bisschen zu lasch angegangen sind, hat man die Qualität von Koblenz deutlich gesehen. Es gab eine Phase, in der wir etwas zu frech waren und zu viel zugelassen haben. Alles in allem muss ich den Jungs heute ein riesiges Lob aussprechen, weil sie nach dem ersten Viertel verstanden haben, was sie über Penetration, Ball rauspassen und harte Defense für Körbe kreieren können.“

Koblenz Coach Stephan Dohrn ordnete die Partie wie folgt ein: „Es war ein verdienter Sieg für Göttingen. Ich denke, dass für mein Team heute ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Das soll nicht despektierlich klingen wir haben mit 30 verloren aber wir hatten Phasen, in denen wir ganz gut gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir 14 Göttinger Ballverluste provoziert. Aber wir hatten heute keine Offense. Vielleicht hätten wir es ein bisschen knapper gestalten können, wenn wir im Zwei und Drei Punkte Bereich nicht so schlecht abschließen. Somit war es dann nur eine Frage der Zeit, dass so ein guter Gegner wie Göttingen zu Hause wegzieht. Da konnten wir dann am Ende nicht gegenhalten.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 96:97

Eine Partie mit echtem Playoff Charakter lieferten sich die HAKRO Merlins Crailsheim und die Gießen 46ers. In einem intensiven und hochklassigen Spiel setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 97:96 durch und feierten damit ihren neunten Auswärtssieg in Serie. Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Crailsheim fand zunehmend besser ins Spiel, doch Gießen hielt vor allem mit starken Würfen von außen dagegen. Nach einem intensiven ersten Viertel stand es 24:24. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber phasenweise die Kontrolle. Angeführt von einer starken Dreierquote setzten sich die 46ers zwischenzeitlich zweistellig ab. Crailsheim blieb jedoch dran und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit auf 51:58.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen zunächst das tonangebende Team und baute den Vorsprung erneut aus. Die Merlins kämpften sich immer wieder heran, konnten den Rückstand aber zunächst nicht entscheidend verkürzen. Mit 70:78 aus Sicht der Gäste ging es ins Schlussviertel. Dort entwickelte sich ein echter Krimi. Gießen traf weiter hochprozentig von außen, doch Crailsheim startete eine starke Aufholjagd. In der Crunchtime kippte das Momentum schließlich zugunsten der Gäste. Nach einem Dreier von Gianni Otto gelang erstmals wieder der Ausgleich. In der Schlussminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Crailsheim nutzte Ballgewinne und Foulsituationen konsequent aus, drehte die Partie und ging in Führung. Den letzten Angriff der Gießener verteidigten die Merlins stark, Anthony Gaines blockte den finalen Wurfversuch spektakulär und sicherte so den Auswärtssieg.

Bester Akteur der Gäste war Marvin Ogunsipe mit 18 Punkten und 10 Rebounds, der damit ein Double Double auflegte. Ebenfalls zweistellig punkteten Xavier Johnson, Vinnie Shahid, Gabriel de Oliveira und Anthony Gaines. Headcoach David McCray zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten eine turbulente Woche. Anfang der Woche war die Bekanntgabe, dass ich kommende Saison hier nicht mehr Trainer sein werde, dass hat für Ablenkung gesorgt. Zusätzlich haben wir noch den Ausfall von Tyreese Blunt, den wir kurzfristig verkraften mussten. Außerdem war Moe Stuckey krank, damit haben uns zwei deutsche Leistungsträger auf einer Position gefehlt. Diese Unruhen haben sich dann auch auf das Spiel übertragen. Wir waren unkonzentriert, haben viele kleine Fehler gemacht und den Gameplan nicht so gut umgesetzt. Es war uns aber bewusst, dass das hier kein einfach Spiel werden würde. Gießen ist eine sehr gute Mannschaft, deutlich besser als ihr Tabellenplatz. Das ist traditionell ein schwieriges Spiel. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass wir mit einem Sieg hier rausgekommen sind.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven 91:86

Mit einer starken Energieleistung im letzten Viertel hat der BBC Bayreuth am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 2.632 Zuschauern setzten sich die Oberfranken mit 91:86 gegen das Top Team aus Bremerhaven durch. Über weite Strecken der Partie lagen die Gäste in Führung. Bayreuth tat sich zunächst schwer, vor allem von der Dreierlinie fehlte die Treffsicherheit. Dennoch blieb der BBC im Spiel und ging nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sogar knapp in Führung. Im zweiten Abschnitt übernahm Bremerhaven mehr und mehr die Kontrolle. Dank starkem Teamplay und verbesserter Wurfquote erspielten sich die Gäste eine 49:43 Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven zunächst das bessere Team und hielt Bayreuth auf Abstand. Vor dem Schlussviertel lag der BBC mit 64:70 zurück und hatte zudem deutliche Nachteile beim Rebounding.

Doch im letzten Abschnitt drehte Bayreuth auf. Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung fanden die Gastgeber defensiv besseren Zugriff und starteten eine starke Aufholjagd. Angetrieben von den Fans gelang es, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen. In der Crunchtime übernahm vor allem KeVaughn Allen Verantwortung. Mit wichtigen Treffern, darunter ein Dreier mit Ablauf der Uhr, brachte er Bayreuth auf die Siegerstraße. Am Ende entschieden die Gastgeber das Schlussviertel mit 27:16 für sich und drehten die Partie komplett. Topscorer war Rückkehrer Lenny Liedtke mit 19 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich KeVaughn Allen mit 18 Punkten sowie Willem Brandwijk, Leroy Ikejiaku und Rayshawn Mart, die allesamt zweistellig punkteten. Durch den Sieg wahrt Bayreuth die Chance auf die Playoffs. Als Tabellenzehnter liegt der BBC nur einen Sieg hinter Platz acht. Gleichzeitig ist der Klassenerhalt nun endgültig gesichert. Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie beeindruckt:

„Unser Plan war vor allem, das bekanntermaßen hervorragende Mannschaftsspiel der Bremerhavener so gut es geht zu stören. Hierzu haben wir Verschiedenes versucht, im Schlussviertel haben wir auf Zonenverteidigung umgestellt und konnten so den Rhythmus der Bremerhavener letztlich entscheidend stören. Letztlich kommt es mir fast unglaublich vor, dass wir das Spiel gewinnen konnten, ich bin eigentlich sprachlos. Die Kraft, dass wir zum Schluss solch ein Spiel noch rumbiegen können, ziehen wir aus unserem harten Training, es ist nicht zum ersten Mal, dass wir am Schluss ein Spiel noch rumzubiegen imstande waren. Nachdem der Klassenerhalt jetzt endgültig gesichert ist, werden wir die noch ausstehenden vier Spiele weiter so in Angriff nehmen wie zuletzt. Wenn es noch für die Playoffs reicht, freuen wir uns und ich will auch sagen, dass wir es angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen vielleicht auch ein bisschen verdient hätten. Wenn es nicht reicht, können wir hoch erhobenen Hauptes die Saison beenden. Ein großes Kompliment auch heute wieder an unsere Fans, es macht unheimlich viel Spaß in dieser Atmosphäre in der Halle zu spielen.“

 

04.04.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 77:84

Die Bozic Knights Kirchheim haben im direkten Duell um die bessere Ausgangsposition für die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen müssen. In der heimischen Sporthalle Stadtmitte unterlagen die Teckstädter den Artland Dragons mit 77:84. In der Tabelle ziehen die Gäste damit an Kirchheim vorbei, während Verfolger Gießen ebenfalls verlor und der Abstand nach hinten bestehen bleibt. Dabei war die Ausgangslage klar: Beide Teams waren punktgleich, es ging um eine möglichst gute Platzierung, die Chance auf Heimrecht sowie die Teilnahme am Pokalwettbewerb. Die Dragons zeigten von Beginn an, dass sie diese Bedeutung angenommen hatten. Kirchheim setzte defensiv den Fokus auf die beiden Topscorer Amir Hinton und Ben Burnham. Diese Strategie ging grundsätzlich auf, doch andere Akteure übernahmen Verantwortung. Dejan Bruce, Nate Petrone und Elijah Ndi punkteten wichtig und hielten die Gäste im Spiel.

Auf Seiten der Knights überzeugte vor allem Gian Aydinoglu mit einer starken Defensivleistung. Offensiv fanden die Gastgeber nach gutem Start jedoch immer weniger Lösungen. Viele forcierte Würfe und Einzelaktionen brachten einen Bruch ins Spiel, den Artland nutzte. Nach dem ersten Viertel führten die Dragons mit 23:18, zur Halbzeit stand es 43:38. Im dritten Viertel setzten sich die Gäste zunächst deutlicher ab. Nach einem unsportlichen Foul musste Hinton vorzeitig vom Feld, was Kirchheim zurück ins Spiel brachte. Die Knights starteten einen Lauf und drehten die Partie zwischenzeitlich. Doch eine Auszeit der Dragons brachte wieder Struktur ins Spiel der Gäste. In der Schlussphase übernahm vor allem Timo Lanmüller Verantwortung. Der Flügelspieler erzielte 16 seiner insgesamt 19 Punkte in der zweiten Halbzeit und war damit der entscheidende Faktor. Immer wenn Kirchheim versuchte, Momentum aufzubauen, fanden die Dragons die passende Antwort.

Knights Coach Igor Perovic analysierte nach der Partie: „Im Schlussviertel haben die Dragons die wichtigen Würfe getroffen und unsere Versuche Energie aufzubauen im Keim erstickt. Dadurch blieb das Momentum auf ihrer Seite.“ Zudem stellte er klar: „Wir haben es insgesamt nicht geschafft eine gute Leistung zu zeigen. Wir hatten zu viele Spieler, die nicht an ihre Leistungsmöglichkeit herangekommen sind.“ Durch die Niederlage rutschen die Knights auf Platz sechs ab. Der Abstand zu den Gießen 46ers beträgt weiterhin vier Punkte, allerdings spricht der direkte Vergleich gegen Kirchheim.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 116:109

Der 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hatte es in sich. Die PS Karlsruhe LIONS lieferten sich mit Phoenix Hagen ein spektakuläres Duell und setzten sich nach Verlängerung mit 116:109 durch. Über 2.400 Zuschauer in der Europahalle erlebten ein echtes Offensiv Feuerwerk. Schon früh entwickelte sich ein Spiel auf höchstem Niveau. Beide Teams trafen hochprozentig von außen und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Karlsruhe startete stark von der Dreierlinie und hielt gegen die offensivstarken Hagener dagegen. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste knapp vorne. Im zweiten Abschnitt schien Phoenix zunächst davonzuziehen, doch die LIONS fanden rechtzeitig ihren Rhythmus wieder. Mit einer starken Phase kurz vor der Halbzeit drehten sie die Partie und gingen mit einer 58:54 Führung in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv und ausgeglichen. Hagen zeigte zwischenzeitlich die reifere Spielanlage und setzte sich im Schlussviertel etwas ab. Doch Karlsruhe kämpfte sich zurück. Angeführt von wichtigen Distanztreffern verkürzten die Gastgeber Schritt für Schritt den Rückstand und erzwangen beim Stand von 99:99 die Verlängerung. In der Overtime setzte sich der Krimi fort. Beide Teams schenkten sich nichts, doch 29 Sekunden vor Schluss sorgte Kapitän Julian Albus mit einem Dreier für die entscheidende Führung. Karlsruhe brachte den Vorsprung anschließend über die Zeit und sicherte sich einen wichtigen Heimsieg. Die Partie war geprägt von starken Quoten von außen. Hagen traf 49 Prozent seiner Dreier, Karlsruhe kam auf 44 Prozent, versuchte es aber deutlich häufiger und verwandelte insgesamt 24 Distanzwürfe.

Topscorer der LIONS war Kilian Binapfl mit 23 Punkten. Isaiah Hart und David Cohn steuerten jeweils 22 Zähler bei, während David Ejah auf 21 Punkte kam. Mit dem Sieg gegen den Tabellenführer halten die Karlsruher ihre Playoff Hoffnungen am Leben. Da Bochum parallel verlor, beträgt der Rückstand auf Platz acht weiterhin nur einen Sieg, auch wenn der direkte Vergleich aktuell gegen die LIONS spricht.

 

04.04.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 77:82

Die Uni Baskets Münster haben im Kampf um den Klassenerhalt einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. In einem intensiven und phasenweise hochklassigen Duell unterlagen die Münsteraner den Tigers Tübingen vor 2.150 Zuschauern in der Halle Berg Fidel mit 77:82. Die Partie war geprägt von extremen Schwankungen. Münster startete schwach und lag nach dem ersten Viertel mit 15:23 zurück. Vor allem defensiv fehlte zunächst die nötige Intensität, während offensiv kaum Würfe von außen fielen. Im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeber jedoch komplett auf. Mit deutlich verbesserter Defensive, starker Ballbewegung und hoher Trefferquote erspielten sich die Uni Baskets eine 45:39 Halbzeitführung. Besonders Paul Viefhues setzte in dieser Phase Akzente und sorgte mit wichtigen Distanzwürfen für Begeisterung auf den Rängen. Nach der Pause kippte das Spiel erneut. Tübingen dominierte vor allem unter den Körben und nutzte seine klare Überlegenheit beim Rebounding konsequent aus.

Insgesamt sicherten sich die Gäste 48 Rebounds, darunter 18 Offensivrebounds. Ein 15:0 Lauf brachte die Tigers entscheidend in Führung und ließ Münster bis auf 57:70 zurückfallen. Im Schlussviertel stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen die Niederlage. Mit einem 17:4 Lauf kämpften sie sich zurück ins Spiel und verkürzten kurz vor Schluss auf 77:78. Doch die entscheidenden Würfe fielen nicht, sodass Tübingen die Partie letztlich über die Zeit brachte. Neben der Niederlage wiegt auch der Ausfall von Kapitän Cosmo Grühn schwer, der kurzfristig mit einer Muskelverletzung passen musste. Trotz einer insgesamt starken Offensivleistung von Curtis Jones Jr. mit 21 Punkten reichte es für Münster nicht zu den dringend benötigten Punkten.

 

04.04.2026 20:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 76:85

Die RheinStars Köln werden auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spielen. Mit einem souveränen 85:76 Auswärtssieg im rheinischen Derby bei den Bayer Giants Leverkusen sicherten sich die Kölner am 30. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt. „Derbysiege sind natürlich mit die schönsten. Wir sind sehr glücklich über den heutigen Erfolg und über den feststehenden Klassenerhalt. Die Mannschaft spielt seit Wochen sehr stabil und hat sich dafür auch heute belohnen können“, freute sich Geschäftsführer Stephan Baeck. Baeck ergänzte: „Die Jungs haben sich das mit ihren Trainern verdient erarbeitet. Jetzt genießen wir erstmal alle mit unseren Familien das Osterfest und bereiten uns dann auf die Partie gegen Karlsruhe vor.“ Das Derby selbst war kein offensives Spektakel, sondern geprägt von Kontrolle und Disziplin. Genau das war der Plan der RheinStars, wie Headcoach Zoran Kukic erklärte: „Wir wollten das Spiel kontrollieren und sicher spielen, das haben die Jungs gemacht. Wir haben wenige Ballverluste gehabt und in der Schlussphase haben wir die Partie souverän zu Ende gespielt. Das hat mir gut gefallen.“

Nach einem etwas besseren Start der Gastgeber übernahmen die Kölner spätestens im zweiten Viertel die Kontrolle. Mit einem 11:0 Lauf setzten sie sich erstmals deutlicher ab und gingen mit einer 46:38 Führung in die Halbzeit. Im dritten Viertel kämpfte sich Leverkusen noch einmal heran, doch im Schlussabschnitt sorgten die RheinStars für klare Verhältnisse. Angeführt von Cedric Russell und Haris Hujic setzten sich die Gäste entscheidend ab und brachten den Sieg souverän ins Ziel. Herausragend war vor allem Haris Hujic mit sechs Dreiern und insgesamt 20 Punkten. Russell überzeugte insbesondere im letzten Viertel mit wichtigen Aktionen. Kenny Baptiste lieferte mit 10 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double, während Maxi Begue defensiv eine Schlüsselrolle einnahm.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/30.-nachberichte.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-04-07 16:40:332026-04-07 16:40:33Nachberichte ProA 30. Spieltag

Nachberichte ProA 29. Spieltag

31. März 2026/in APP, ProA 25/26

27.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 93:95

Die Tigers Tübingen haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine äußerst bittere 93:95 Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim hinnehmen müssen. Vor 2.497 Zuschauern in der Paul Horn Arena fiel die Entscheidung erst 0,8 Sekunden vor dem Ende. Dabei lief lange vieles für die Hausherren. Trotz angespannter Personalsituation und eines kurzfristigen Ausfalls präsentierte sich das Team von Headcoach Eric Detlev vor allem in der ersten Hälfte stark und kontrollierte das Spielgeschehen. Mit viel Energie, guter Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Tigers eine deutliche Führung, die zwischenzeitlich sogar über 20 Punkte betrug.

Doch Kirchheim gab sich nicht auf und kämpfte sich im Laufe der zweiten Hälfte Stück für Stück zurück. Vor allem Phillip Russell übernahm Verantwortung und führte sein Team mit insgesamt 31 Punkten zurück ins Spiel. Die Gäste agierten defensiv aggressiver und nutzten Tübinger Fehler konsequent aus, wodurch die Partie in der Schlussphase komplett kippte. In den letzten Minuten entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. 9,7 Sekunden vor dem Ende behielt Jordan Johnson an der Freiwurflinie die Nerven und glich zum 93:93 aus. Doch im direkten Gegenzug traf Charles Harris Jr. 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Wurf zum Auswärtssieg für Kirchheim. Der letzte Angriff der Tigers blieb ohne Erfolg.

„Es tut natürlich tierisch weh, da wir heute sehr nah dran waren“, sagte Headcoach Eric Detlev nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, aber in der Schlussphase zu viele Fehler gemacht.“ Bester Tübinger war Jordan Johnson mit 21 Punkten, neun Rebounds und neun Assists und damit nur knapp an einem Triple Double vorbei. Auch Bernard Pelote und Felix Edwardsson überzeugten mit jeweils 19 Punkten. Trotz guter Wurfquoten und einer insgesamt starken Leistung blieb am Ende jedoch nur die Enttäuschung über eine vermeidbare Niederlage, die im Kampf um den Klassenerhalt besonders schmerzt.

 

27.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 74:92

Die SBB Baskets haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und mit einem 92:74-Erfolg bei den favorisierten VfL SparkassenStars Bochum einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt die Kontrolle und setzten sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Vor allem mit aggressiver Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Baskets einen komfortablen Vorsprung, den sie auch nach dem Seitenwechsel behaupteten. Zwar kam Bochum im Schlussviertel noch einmal näher heran, doch Magdeburg blieb souverän und brachte den Sieg verdient ins Ziel.

„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, den Ball gut bewegt und getroffen. Hier zu gewinnen, ist ziemlich schwer“, zeigte sich Headcoach Achmadschah Zazai zufrieden nach der Partie. Bester Werfer war Travis Henson mit 27 Punkten. Zudem überzeugten Michal Hughes mit einem Double Double aus 16 Punkten und elf Rebounds sowie mehrere weitere Spieler, die zweistellig punkteten.

28.03.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 82:77

Phoenix Hagen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hart umkämpften 82:77 Sieg gegen die GIESSEN 46ers eingefahren. Vor erneut ausverkaufter Ischelandhalle mit 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein echtes Topspiel, das über weite Strecken von hoher Intensität, vielen Führungswechseln und einer mitreißenden Atmosphäre geprägt war. Die Partie verlief von Beginn an ausgeglichen. Gießen brachte vor allem viel Physis ins Spiel und erarbeitete sich über zweite Chancen immer wieder Punkte, während Hagen versuchte, mit Tempo und Ballbewegung Lösungen zu finden. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem knappen Spielstand in die Halbzeit ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng.

Die Gäste kamen mehrfach zu einfachen Punkten am Korb, während Hagen zwischenzeitlich Probleme hatte, aus der Distanz zu treffen. Dennoch hielt das Team von Headcoach Chris Harris dagegen und kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie. Im Schlussviertel übernahmen die Gastgeber dann zunehmend die Kontrolle. In der Crunchtime zeigte Hagen die größere Abgeklärtheit und traf die entscheidenden Würfe. Vor allem Ryan Schwieger, der nach seiner Rückkehr direkt 18 Punkte erzielte, wurde zum entscheidenden Faktor und sorgte mit wichtigen Treffern für die Vorentscheidung. Ebenfalls herausragend präsentierte sich Bjarne Kraushaar, der mit 12 Punkten und 10 Assists ein Double Double auflegte und das Spiel der Hagener maßgeblich lenkte.

Immer wieder setzte er seine Mitspieler in Szene und übernahm auch selbst Verantwortung in entscheidenden Momenten. „So wie das Spiel verlaufen ist, hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn Gießen am Ende gewinnt“, ordnete Headcoach Chris Harris die Partie ein. „Wir haben uns phasenweise gegen die Gießener Physis unheimlich schwer getan und uns untypische Ballverluste geleistet.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 89:64

Die PS Karlsruhe LIONS haben am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine wichtige Gelegenheit liegen lassen. Mit einer 64:89 Niederlage bei den Uni Baskets Münster verpasste das Team die Chance, nach Siegen mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichzuziehen und im Rennen um die Playoff Plätze entscheidend Boden gutzumachen. Dabei starteten die Karlsruher zunächst ordentlich in die Partie und konnten sich früh eine kleine Führung erspielen. Doch bereits im ersten Viertel zeigte sich ein Problem, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte: mangelnde Effizienz im Abschluss. Münster nutzte dies konsequent aus, drehte das Spiel und ging mit einer Führung in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf fanden die LIONS offensiv nie wirklich ihren Rhythmus.

Zwar gelang im dritten Viertel noch einmal eine kurze Aufholjagd, als Karlsruhe bis auf vier Punkte herankam, doch zu viele vergebene Würfe verhinderten die Wende. Münster blieb stabil, setzte sich erneut ab und sorgte im Schlussabschnitt früh für die Entscheidung. Topscorer der LIONS war Isaiah Hart mit 24 Punkten und starker Trefferquote von außen. Dennoch reichte die individuelle Leistung nicht aus, um die insgesamt schwache Teamquote zu kompensieren. Durch die Niederlage wird die Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich schwieriger.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Bericht folgt in Kürze!

 

28.03.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen 105:84

Für die BAYER GIANTS Leverkusen gab es am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kein Happy End. Beim starken Team der HAKRO Merlins Crailsheim unterlagen die Rheinländer deutlich mit 84:105 und verpassten damit einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In den ersten Minuten hielten die Leverkusener gut mit, ehe sich Crailsheim erstmals absetzen konnte. Vor allem einfache Fehler auf Seiten der Gäste nutzten die Hausherren konsequent aus und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine komfortable Führung. Im zweiten Abschnitt verloren die GIANTS dann zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Während Crailsheim offensiv nahezu fehlerfrei agierte, fanden die Leverkusener keinen Rhythmus. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an, zur Halbzeit lag man bereits deutlich mit 35:57 zurück.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit mit Dingen beschäftigt, die nichts mit Basketball zu tun haben“, kritisierte Headcoach Michael Koch. Nach der Pause zeigte Leverkusen jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Mit besserer Ballbewegung und mehr Konsequenz im Abschluss kämpften sich die Gäste zwischenzeitlich auf elf Punkte heran. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie, sodass Crailsheim im weiteren Verlauf wieder die Kontrolle übernahm und den Vorsprung stabil hielt. Im Schlussviertel ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Trotz kämpferischem Einsatz konnten die GIANTS die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. Topscorer der Leverkusener war John Williams Jr. mit 19 Punkten, gefolgt von Lök Wur (17 Punkten) und Kobe Langley (11 Punkten).

 

29.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BG Göttingen 88:80

Die RheinStars Köln besiegen die BG Göttingen mit 88:80. Vor 1.382 Zuschauern in der Motorworld zeigte der Aufsteiger eine über 40 Minuten hinweg konzentrierte und reife Leistung und feierte einen verdienten Erfolg gegen den Tabellendritten. Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, doch Köln fand schnell Antworten und setzte mit einem 14:0 Lauf im ersten Viertel ein erstes Ausrufezeichen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die RheinStars immer wieder die Kontrolle behaupteten, während Göttingen mit seiner Ballbewegung und Offensivqualität dagegenhielt. Zur Halbzeit lag Köln knapp mit 44:40 in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Göttingen nutzte eine stärkere Phase und drehte zwischenzeitlich die Partie, doch die RheinStars reagierten erneut stark und konterten mit einem eigenen Lauf. Im Schlussviertel erspielten sich die Hausherren eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung, mussten jedoch in der Crunchtime noch einmal zittern. Nach einem Vier-Punkte-Spiel der Gäste zum 80:78-Anschluss bewahrten die RheinStars diesmal die Ruhe. Cedric Russell antwortete direkt, ehe Köln von der Freiwurflinie konsequent blieb und den Sieg souverän ins Ziel brachte.

„Die Jungs haben super gespielt und in keiner Phase in ihrer Leistung und Konzentration nachgelassen“, erklärte Headcoach Zoran Kukic. „So haben wir den Sieg verdient nach Hause gebracht.“ Bester Werfer der Kölner war Haris Hujic mit 24 Punkten, während Russell (16 Punkten), Baptiste (13 Punkten) und Rohwer sowie Miller (je 12 Punkten) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend war jedoch vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die defensive Arbeit, in der insbesondere Maxi Begue und Hall B. Elisias wichtige Akzente setzten.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 89:82

Die Artland Dragons haben sich in einer intensiven und physischen Partie mit 89:82 gegen den BBC Bayreuth durchgesetzt und damit ihren vierten Sieg in Folge eingefahren. In einem über weite Strecken umkämpften Spiel überzeugten die Gastgeber vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Topscorer war Amir Hinton mit 20 Punkten, fünf Assists und sieben Rebounds. Die Anfangsphase war von hoher Intensität, aber wenig offensivem Rhythmus geprägt. Bayreuth erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, doch die Dragons arbeiteten sich Schritt für Schritt in die Partie. Vor allem Ben Burnham und Buzz Anthony setzten erste Akzente, sodass Quakenbrück das Spiel zunehmend ausglich. Dennoch blieb es eng, und Bayreuth ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Dragons dann die Kontrolle. Nach einer taktischen Anpassung stabilisierte sich vor allem die Präsenz unter dem Korb. Offensiv drückten nun Hinton und Nate Petrone dem Spiel ihren Stempel auf.

Während Hinton immer wieder den Weg zum Korb fand, überzeugte Petrone aus der Distanz. Die Dragons setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab und gingen mit einer verdienten 47:35-Führung in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Quakenbrück zunächst am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Doch Bayreuth zeigte Moral und kämpfte sich mit einem Lauf zurück in die Partie. Die Dragons behielten jedoch die Ruhe und gingen mit einer komfortablen Führung ins Schlussviertel. Dort schien beim Stand von 80:66 bereits alles entschieden, doch Bayreuth sorgte mit drei schnellen Dreiern noch einmal für Spannung. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Nerven. Ein And one von Burnham sowie sichere Freiwürfe von Hinton und Anthony sorgten letztlich für die Entscheidung. „Vier Siege in Folge zu holen, fühlt sich natürlich sehr gut an. Insgesamt war es eine sehr erwachsene Vorstellung von uns“, erklärte Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 59:75

Die EPG Baskets Koblenz haben am Sonntagnachmittag in der EPG Arena eine deutliche Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven hinnehmen müssen. Gegen den Tabellenvierten unterlagen die Schängel nach einer lange offenen Partie am Ende klar und verpassten es, sich im engen Tabellenmittelfeld weiter nach oben zu orientieren. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh mit 7:0 in Führung. Koblenz brauchte etwas, um ins Spiel zu finden, kämpfte sich dann aber über aggressive Defense und viel Einsatz zurück. Ein spektakulärer Dunk von Decorian Jeffries brachte Energie ins Spiel, und auch David Gaspers setzte mit einem Dreier ein Ausrufezeichen. Insgesamt blieb die Trefferquote von außen jedoch ein großes Problem – nur ein erfolgreicher Dreier bei 17 Versuchen spiegelte die offensiven Schwierigkeiten wider. Dennoch gingen die Gastgeber nach einem starken Schlussspurt im ersten Viertel knapp in Führung.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel, in dem beide Teams defensiv überzeugten. Koblenz tat sich jedoch zunehmend schwer, zu Punkten zu kommen, und erzielte im gesamten Viertel lediglich neun Zähler. Bremerhaven nutzte diese Phase besser und ging mit einer 39:32-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst dran und verkürzte durch gute Aktionen auf drei Punkte. Dann folgte jedoch die spielentscheidende Szene: Topscorer Calvin Wishart erhielt nach einem weiteren technischen Foul seine Disqualifikation und musste das Feld verlassen. Der Ausfall des wichtigsten Offensivspielers traf die Gastgeber hart. Bremerhaven nutzte diesen Moment konsequent aus, setzte sich mit schnellen Punkten ab und übernahm endgültig die Kontrolle. Koblenz fehlte in der Folge die offensive Durchschlagskraft, um noch einmal zurückzukommen. Auch die Foulproblematik verschärfte die Situation zusätzlich.

Am Ende stand eine klare Niederlage gegen ein abgeklärtes Bremerhavener Team, das seine Playoff-Teilnahme bereits sicher hat. Für Koblenz bleibt die Lage in der Tabelle weiterhin extrem eng. Zwischen Platz zehn und den Abstiegsrängen liegen nur wenige Siege, sodass in den verbleibenden Spielen sowohl ein Vorstoß in Richtung Playoffs als auch ein Abrutschen in den Abstiegskampf möglich ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProA-29.-nachbericht-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-31 20:04:562026-03-31 20:04:56Nachberichte ProA 29. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 26. Spieltag

31. März 2026/in APP, ProB Süd 25/26

28.03.2026 18:30 Uhr // BBC Coburg vs. CATL Basketball Löwen 89:65

Der BBC Coburg hat seine starke Form zum Hauptrundenabschluss bestätigt und das Franken-Thüringen-Derby gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt vor 1.265 Zuschauern in der HUK-COBURG arena klar mit 89:65 gewonnen. Damit feierten die Vestestädter ihren sechsten Sieg in Serie und gehen als Tabellenzweiter in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei Darius Dawson früh Verantwortung übernahm und die ersten zehn Coburger Punkte erzielte. Anschließend übernahm der BBC zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Gastgeber ihren Rhythmus und setzten sich bereits im zweiten Viertel deutlicher ab. Zur Halbzeit führte Coburg verdient mit 48:32. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BBC dominant.

Mit einem starken Lauf zu Beginn des dritten Viertels bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus und ließen keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Die Offensive lief flüssig, defensiv ließ man kaum etwas zu, sodass frühzeitig auch die zweite Reihe wichtige Spielminuten sammeln konnte. Topscorer war einmal mehr Darius Dawson mit 16 Punkten. Zudem punkteten mit Nico Wenzl (14 Punkten), Felix Egger (13 Punkten), Dylan Fasoyiro (12 Punkten) und Leo Ćosić (10 Punkten) gleich mehrere Spieler zweistellig. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, jetzt nicht unbedingt wegen dem Spiel heute, sondern grundsätzlich wegen unserer Entwicklung. Wir haben die letzten Spiele sehr erwachsen über die Bühne gebracht“, erklärte Head Coach Patrick Seidel. Da Tabellenführer Ulm parallel gewann, bleibt Coburg auf Rang zwei. Im Playoff-Achtelfinale treffen die Oberfranken nun auf die Neustadt temps Shooters.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 89:87

Die SV Fellbach Flashers haben sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einem dramatischen 89:87-Erfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie den dritten Tabellenplatz gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie bewiesen die Gastgeber große Moral und drehten das Spiel nach zwischenzeitlichem Rückstand. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und offensiv geprägtes Duell. Würzburg, bereits als Absteiger feststehend, spielte befreit auf und hielt die Partie über weite Strecken offen. Vor allem Lukas Roth (19 Punkte) sowie die Big Men Sokolov (18 Punkte, 13 Rebounds) und David Gerhard (16 Punkte) setzten immer wieder Akzente. Fellbach hielt mit aggressiver Defense dagegen und zwang die Gäste zu zahlreichen Ballverlusten. Trotz personeller Probleme stemmten sich die Flashers gegen den Rückstand.

Nach der Pause übernahm zunächst Würzburg die Kontrolle und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf 67:56 davon. Doch im Schlussabschnitt zeigte Fellbach erneut seinen Kampfgeist: Mit einem starken Lauf drehten die Gastgeber das Spiel und gingen selbst in Führung. In der Crunchtime wurde es noch einmal dramatisch. Würzburg glich zum 87:87 aus, doch die Flashers spielten ihren letzten Angriff geduldig aus. Mateus Rodrigues übernahm Verantwortung und traf 26 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Wurf zum Sieg. Bester Werfer der Flashers war Nik Schlpf mit 23 Punkten und 10 Assists. Rodrigues (20 Punkte) avancierte mit seinem Gamewinner zum Matchwinner, während Tyseem Lyles mit 18 Punkten, 12 Rebounds und 7 Steals ein starkes Allround-Spiel zeigte. Mit dem knappen Erfolg sichern sich die Fellbacher nicht nur Platz drei, sondern gehen auch mit viel Selbstvertrauen in die anstehenden Playoffs.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 79:77

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat sich am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trotz einer knappen 77:79-Niederlage bei den FRAPORT Skyliners Juniors Frankfurt den wichtigen vierten Tabellenplatz gesichert. Möglich machte dies die gleichzeitige Niederlage der Ludwigsburger in Ulm, wodurch sich die Kangaroos das Heimrecht für das Playoff-Achtelfinale sichern konnten. In Frankfurt entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie mit zahlreichen Führungswechseln. Nach einem besseren Start der Gastgeber übernahm Leitershofen zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine deutliche Führung. Vor allem Brendan Gregori überzeugte in dieser Phase mit starker Offensivleistung. Frankfurt kämpfte sich jedoch zurück und ging kurz vor der Halbzeit wieder in Führung, ehe es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause ging.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Die Skyliners kamen zunächst besser aus der Kabine und erspielten sich eine Führung, doch die Kangaroos antworteten mit einem starken 12:0-Lauf und drehten die Partie erneut. In der Schlussphase fehlte den Gästen jedoch die nötige Konsequenz. Frankfurt nutzte seine Chancen, während Leitershofen unter anderem von der Freiwurflinie zu viele Punkte liegen ließ. 19 Sekunden vor dem Ende sorgte Topscorer Desmond Watson mit einem Dreier für die entscheidende Führung, der letzte Angriff der Kangaroos blieb ohne Erfolg.

„Kompliment an meine Jungs für den Kampf. Vielleicht hätten wir heute den Sieg sogar verdient, mit zu vielen vergebenen Freiwürfen und zu vielen zugelassenen Offensivrebounds wird es aber schwer, so ein Spiel zu gewinnen. Es war ein wichtiger Test für die Playoffs“, erklärte BG-Cheftrainer Emanuel Richter nach der Partie. Topscorer auf Seiten der Kangaroos waren Brendan Gregori mit 18 Punkten sowie Brian Dawson (15 Punkten) und Zion Richardson (11 Punkten). Trotz der Niederlage überwiegt das Positive: Mit dem vierten Tabellenplatz sichert sich Leitershofen eine gute Ausgangsposition für die Playoffs, in denen nun die EN Baskets Schwelm warten. Damit geht die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die entscheidende Phase der Saison.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 86:69

Die OrangeAcademy hat sich im letzten Spiel der Hauptrunde mit einem überzeugenden 86:69-Erfolg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den ersten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gesichert. Trotz der Ausfälle von Meissa Faye und Teo Milicic zeigte das junge Team eine reife und dominante Leistung und geht damit als Hauptrundenmeister in die Playoffs. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Ludwigsburg startete mit viel Tempo und erspielte sich früh leichte Vorteile, doch Ulm fand schnell Lösungen und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nach einem intensiven Schlagabtausch im ersten Viertel setzte sich die OrangeAcademy leicht ab und ging mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber. Während Ludwigsburg offensiv kaum noch Zugriff fand, erhöhte Ulm den Druck und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Mit einer stabilen Defensive und klar strukturierten Offensivaktionen erspielten sich die Uuulmer eine verdiente Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dominierte die OrangeAcademy die Partie. Ludwigsburg kam nur selten zu guten Abschlüssen, während Ulm die Schwächephase des Gegners konsequent nutzte und den Vorsprung weiter ausbaute. Spätestens im Schlussviertel war die Entscheidung gefallen, als die Gastgeber zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzogen und das Spiel souverän kontrollierten. „Gratulation an mein Team zu diesem Sieg. Vor allem auch mit den Ausfällen von Teo und Meissa haben wir heute eine absolut gute Leistung gezeigt und haben uns mit einer tollen Hauptrunde beschenkt. Der erste Platz mit einem Team von 18 Jahren ist alles andere als selbstverständlich und da ziehe ich den Hut vor meinen Spielern, die über das ganze Jahr toll gearbeitet haben und sich jetzt auch belohnen konnten. Jetzt liegt der volle Fokus auf Rhöndorf in der ersten Playoff-Runde“, erklärte Head Coach Florian Flabb nach der Partie. Offensiv ragte vor allem Joel Cwik mit 25 Punkten heraus. Endurance Aiyamenkhue überzeugte mit 19 Punkten und 9 Rebounds, während auch Zoran Milicic (14 Punkte) und Namori Omog (11 Punkte, 6 Assists) wichtige Akzente setzten.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 69:95

Der TV Langen hat sein letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich mit 69:95 gegen den FC Bayern Basketball II verloren. Gegen die noch um die Playoff-Plätze kämpfenden Münchner konnten die Giraffen nur in der Anfangsphase mithalten, ehe die Gäste die Partie klar an sich rissen. Zunächst erwischte Langen einen ordentlichen Start und lag nach starken Distanzwürfen, unter anderem von Risto Vasiljevic, mit 16:11 in Führung. Doch im Anschluss folgte ein spielentscheidender Lauf der Bayern: Mit einem 18:0-Run drehten die Gäste die Partie und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand der Hausherren auf 36:55 an.

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Langener kein Mittel gegen die spielerisch und taktisch überlegenen Münchner. Zwar stabilisierte sich das Team phasenweise und gestaltete das Schlussviertel ausgeglichen, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Niklas Pons war mit 17 Punkten bester Werfer der Giraffen, gefolgt von Risto Vasiljevic (14 Punkten ) und Fabian Baumgarten (10 Punkten). Trotz der Niederlage stand am Ende vor allem der gesicherte Klassenerhalt im Fokus, den Langen gemeinsam mit den Fans feierte. „Wenn man einen Blick auf diese Saison wirft, können wir zufrieden sein mit neun Siegen und dem elften Tabellenplatz“, resümierte Headcoach Tobias Jahn. „Man kann nur stolz sein auf diese Mannschaft und wie sehr sich alle Spieler reingehängt haben.“

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 60:62

Die Dresden Titans haben sich mit einem hart erkämpften 62:60-Auswärtssieg bei den Ahorn Camp Baskets Speyer das Ticket für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie behielten die Elbriesen in der Schlussphase die Nerven und belohnten sich für eine kämpferische Leistung. Dresden erwischte den besseren Start und setzte früh defensive Akzente. Vor allem unter dem Korb präsentierten sich die Titans stabil, wodurch Speyer nur schwer ins Spiel fand. Dennoch kamen die Gastgeber im Laufe des ersten Viertels besser in Rhythmus und hielten die Partie eng. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel geprägt von intensiver Defense und wenig offensivem Flow, sodass Dresden mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Titans zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Simeon Dimitrov, der wichtige Dreier traf, und Kevin Kollmar, der immer wieder offensive Impulse setzte, konnte sich Dresden zwischenzeitlich etwas absetzen. Mit einer 49:40-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort wurde es noch einmal dramatisch. Speyer kämpfte sich zurück und nutzte eine schwächere Phase der Gäste, um den Rückstand zu verkürzen. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi, in dem beide Teams mehrfach Chancen auf die Entscheidung hatten. 15 Sekunden vor dem Ende ließ Speyer die mögliche Führung an der Freiwurflinie liegen. Auf der anderen Seite behielt Dresden die Ruhe: Kollmar leitete den entscheidenden Angriff ein und setzte Best Otakho in Szene, der den Ball erfolgreich im Korb unterbrachte. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte sein Ziel, sodass die Titans den knappen Sieg über die Zeit brachten.

„Wir haben in dem Spiel wirklich Charakter gezeigt und konnten die Energie über 40 Minuten hochhalten. Besonders defensiv hat sich der Trend der letzten Wochen fortgesetzt“, erklärte Headcoach Valentino Lott. Bester Werfer der Titans war Kevin Kollmar mit 19 Punkten, unterstützt von Dimitrov (15 Punkten) und Otakho, der mit einem Double-Double (10 Punkte, 10 Rebounds) überzeugte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/29.-Nachberichte-sued.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-31 10:24:562026-03-31 10:24:56Nachberichte ProB Süd 26. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

31. März 2026/in APP, ProB Nord 25/26

28.03.2026 18:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. SC Rist Wedel 86:95

RASTA Vechta II hat am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine 86:95-Niederlage gegen den SC Rist Wedel hinnehmen müssen. Trotz einer über weite Strecken guten Offensivleistung fehlte es den Gastgebern vor allem in der Zone an Durchsetzungsvermögen. Die Partie begann mit Vorteilen für Wedel, das früh durch Lincoln Rosebush die Kontrolle übernahm und sich schnell eine Führung erspielte. Vechta hielt mit erfolgreichen Distanzwürfen dagegen und blieb im Spiel, konnte jedoch bereits im ersten Viertel die physische Überlegenheit der Gäste unter den Körben nicht kompensieren. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich RASTA II zurück und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Vor allem die starke Dreierquote sorgte dafür, dass die Gastgeber das Spiel offen gestalten konnten. Dennoch zeichnete sich bereits zur Halbzeit ein entscheidender Faktor ab: Wedel dominierte das Rebounding deutlich und kam immer wieder zu zweiten Chancen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Vechta traf weiterhin hochprozentig von außen und hielt die Führung phasenweise, doch Wedel antwortete immer wieder – insbesondere durch Rosebush, der am Ende mit 30 Punkten herausragte. Vor dem Schlussviertel hatten sich die Gäste erneut einen kleinen Vorsprung erarbeitet. In der Crunchtime konnte Vechta das Spiel zunächst noch einmal spannend machen und verkürzte mehrfach auf wenige Punkte. Doch Wedel blieb abgeklärt, nutzte seine Vorteile unter dem Korb konsequent aus und entschied die Partie mit einem 9:2-Lauf in den letzten Minuten. „Wir haben es heute über weite Strecken gut gemacht. Das Rebounding der Wedeler, vor allem am offensiven Ende, hat uns letztlich sicherlich gekillt“, erklärte Headcoach Harm-Ubbo Horst. Ausschlaggebend war vor allem die klare Rebound-Differenz (27:53) sowie die vielen zweiten Chancen der Gäste, die daraus 21 Punkte erzielten. Trotz 16 getroffener Dreier und nur zwölf Ballverlusten konnte RASTA II diese Defizite nicht kompensieren.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Hertener Löwen vs. EN BASKETS Schwelm 62:68

Die Hertener Löwen haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 62:68 gegen die EN Baskets Schwelm verloren. In einer intensiven und physischen Partie kämpften sich die Gastgeber nach deutlichem Rückstand noch einmal eindrucksvoll zurück, mussten sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beide Teams verteidigten intensiv, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Herten erspielte sich zwischenzeitlich eine kleine Führung, doch Schwelm blieb dran und ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Die Löwen hatten Probleme im Offensivspiel und leisteten sich zu viele Fehler, während Schwelm seine Chancen konsequent nutzte. Ein Lauf der Gäste sorgte für einen deutlicheren Rückstand, sodass Herten mit 31:40 in die Halbzeit ging.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Löwen zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Schwelm nutzte die Unsicherheiten der Gastgeber und baute die Führung zwischenzeitlich auf 15 Punkte aus. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnte Herten den Abstand wieder etwas reduzieren. Im Schlussviertel zeigte das Löwenrudel dann große Moral. Mit aggressiver Defense und viel Energie kämpfte sich das Team Punkt für Punkt zurück und war kurz vor Ende wieder in Schlagdistanz. Eine strittige Szene mit einem technischen Foul stoppte jedoch den Lauf der Gastgeber, sodass Schwelm den Vorsprung ins Ziel brachte. „Glückwunsch an Schwelm zum verdienten Sieg. Uns hat in der ersten Halbzeit die Frische gefehlt und wir haben in einigen Situationen schlechte Entscheidungen getroffen“, erklärte Trainer Robin Singh. Trotz der Niederlage beenden die Hertener Löwen die Hauptrunde auf dem sechsten Tabellenplatz.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. ETB Miners 62:81

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 62:81 gegen die ETB Miners Essen verloren. Vor allem offensiv fanden die Gastgeber über weite Strecken keinen Rhythmus und konnten dem Tabellenführer nur phasenweise Paroli bieten. Essen erwischte den besseren Start und setzte sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Iserlohn hatte früh Probleme, zu guten Abschlüssen zu kommen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Mit einem klaren Rückstand ging es in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert: Die Kangaroos taten sich weiterhin schwer im Angriff, sodass Essen den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 43:26 ausbauen konnte.

Ein entscheidender Faktor war die schwache Wurfquote der Gastgeber, insbesondere von der Dreierlinie. Nur sieben von 39 Versuchen fanden ihr Ziel, wodurch viele Angriffe ohne Erfolg blieben. Insgesamt traf Iserlohn lediglich 20 seiner 72 Würfe aus dem Feld. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Die Kangaroos gaben sich jedoch nicht auf und zeigten im Schlussviertel noch einmal Moral. Mit einem 20:13 im letzten Abschnitt gestalteten sie das Ergebnis zumindest etwas freundlicher. Bester Akteur auf Seiten der Kangaroos war Tyson Leitao mit 14 Punkten und 12 Rebounds.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. LOK BERNAU 81:99

LOK Bernau hat mit einem überzeugenden 99:81-Auswärtssieg bei den TKS 49ers ein klares Ausrufezeichen zum Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesetzt. Mit dem 20. Saisonsieg bestätigte das Team seine starke Form und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Bernau erwischte einen guten Start und übernahm nach kurzer Anfangsphase schnell die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich das Team treffsicher und legte bereits im ersten Viertel den Grundstein für die Führung. Stahnsdorf hielt zunächst dagegen, doch die Gäste behielten die Oberhand und gingen mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Viertel setzte sich Bernau weiter ab. Durch gute Ballbewegung und konsequente Abschlüsse erspielten sich die Gäste einen komfortablen Vorsprung, während die Partie zunehmend intensiver wurde. Viele Fouls und Freiwürfe bestimmten phasenweise das Spiel, doch Bernau blieb ruhig und führte zur Halbzeit verdient mit 53:37.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb LOK dominant. Die mannschaftliche Geschlossenheit war der entscheidende Faktor: Sechs Spieler punkteten zweistellig, insgesamt standen starke Teamwerte wie 18 Assists und 56 Rebounds zu Buche. Zwar kam Stahnsdorf mit einem Lauf noch einmal heran, doch Bernau hielt dagegen und ging mit einer deutlichen Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel noch einmal körperbetonter und von vielen Unterbrechungen geprägt, ohne dass der Sieg der Gäste ernsthaft in Gefahr geriet. Bernau brachte den Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich einen verdienten Derbysieg. Topscorer auf Seiten von LOK war Anthony Watkins mit 17 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich Guy Artman (15 Punkten), Nevio Bennefeld (14 Punkten) sowie Akim-Jamal Jonah, der mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double auflegte.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BSW Sixers 100:98

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich mit einem dramatischen 100:98-Erfolg über die BSW Sixers den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert und gehen damit mit Heimrecht in die Playoffs. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie fiel die Entscheidung erst mit einem spektakulären Alley-oop zum Sieg. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Gäste aus Sandersdorf hielten trotz fehlender sportlicher Bedeutung stark dagegen und überzeugten vor allem durch gute Ballbewegung und Treffsicherheit von außen. Westerstede setzte dagegen mit Tempo und individueller Qualität immer wieder offensive Akzente.

Auch in der Schlussphase blieb es eng. 18 Sekunden vor dem Ende schien Westerstede nach Freiwürfen von Jon’il Fugett bereits auf der Siegerstraße, doch die Sixers antworteten mit zwei schnellen Dreiern und glichen aus. Ohne Auszeit starteten die Gastgeber den letzten Angriff – Fugett brachte den Ball schnell nach vorne und fand Joel Harms, der per Alley-oop den umjubelten Siegtreffer erzielte. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 24 Punkten und 12 Assists. Ebenfalls stark präsentierten sich Beni Fungula (17 Punkte, 8 Rebounds), Djordje Klaric (16 Punkte), Simon Kohlhoff (16 Punkte) sowie Joel Harms, der mit 13 Punkten und 14 Rebounds ein Double Double auflegte. „Das war ein hartes Spiel mit einem glücklichen Ende für uns. Beide Mannschaften begegneten sich 40 Minuten auf Augenhöhe“, erklärte Headcoach Artur Gacaev. Mit dem Sieg verteidigen die Baskets Juniors Platz drei und treffen in der ersten Playoff-Runde auf den FC Bayern Basketball II.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Itzehoe Eagles 78:65

Die TSV Neustadt temps Shooters haben die reguläre Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einem souveränen 78:65-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles beendet. Bereits vor dem Spiel stand der erstmalige Playoff-Einzug fest, dennoch zeigte das Team vor ausverkauftem Shooters Dome eine konzentrierte und starke Leistung. Neustadt erwischte einen guten Start und setzte sich früh ab. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte ein 12:2-Lauf für eine erste deutliche Führung, die die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels auf 29:20 ausbauten. Vor allem offensiv präsentierten sich die Shooters effizient und fanden immer wieder gute Lösungen. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich den Rückstand, doch Neustadt hatte stets die passende Antwort. Mit einer knappen, aber verdienten 47:42-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch einmal enger, als Itzehoe bis auf zwei Punkte herankam. Doch genau in dieser Phase zeigten die Shooters ihre Qualität, zogen das Tempo wieder an und stellten den Vorsprung schnell wieder her. Mit einer 61:51-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort ließ Neustadt nichts mehr anbrennen. Die Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, bauten ihren Vorsprung weiter aus und brachten den Sieg souverän über die Zeit. „Es war ein fantastischer Abend und gleichzeitig das letzte Spiel der Hauptrunde. Alle Spieler konnten nochmal was zeigen und die Fans bekamen ein schnelles Basketballspiel zu sehen“, erklärte Geschäftsführer Sport Jan Gebauer. Mit dem Erfolg schließen die temps Shooters die Hauptrunde auf einem starken siebten Tabellenplatz ab. In den Playoffs wartet nun mit dem BBC Coburg eine anspruchsvolle Aufgabe, in die Neustadt mit viel Selbstvertrauen gehen wird.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy 81:79

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einem dramatischen 81:79-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy am letzten Spieltag der Hauptrunde das Playoff-Ticket in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie fiel die Entscheidung erst mit der Schlusssirene. Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Gastgeber vielversprechend. Rhöndorf erspielte sich früh eine Führung, hatte jedoch große Probleme mit Rostocks Topscorer Jalen Page, der immer wieder Lücken in der Defensive fand. Dennoch behaupteten die Dragons ihre Führung und gingen mit einem Vorsprung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rostock fand offensiv besser ins Spiel und konnte zwischenzeitlich ausgleichen, doch Rhöndorf antwortete mit wichtigen Distanzwürfen und setzte sich bis zur Halbzeit wieder auf 48:39 ab.

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Die Dragons verloren zunächst den Rhythmus, während Rostock das Spiel drehte und erstmals in Führung ging. Auch im Schlussviertel sah es lange nach einem Auswärtssieg aus, als die Gäste sich zwischenzeitlich absetzen konnten. Doch Rhöndorf zeigte große Moral und kämpfte sich zurück. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi mit mehreren Führungswechseln. Nach dem Ausgleich durch Rostock blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Beim Stand von 81:79 verteidigten die Dragons den letzten Angriff konsequent. Der vermeintliche Ausgleich durch Rostock fiel erst nach Ablauf der Spielzeit, sodass Rhöndorf den knappen Sieg feiern konnte und die Halle in Jubel ausbrach.

„Es war heute der emotionalste Moment, den ich bislang im Basketball erleben durfte“, sagte Headcoach Max Becker nach dem Spiel. „Wir haben es mit einer geschlossenen Teamleistung geschafft, uns für die Playoffs zu qualifizieren.“ Topscorer der Dragons war Kenan Reinhart mit 17 Punkten, unterstützt von Juhwan Harris-Dyson (15 Punkte). Auf Seiten der Gäste überzeugte Jalen Page mit 25 Zählern. Mit dem fünften Sieg in Serie sichern sich die Dragons Rhöndorf doch noch die Playoff-Teilnahme und treffen nun auf den Hauptrundenmeister der Südstaffel, die OrangeAcademy.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/29.-Naxhberichte-Nord-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-31 10:24:222026-03-31 10:24:22Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 25. Spieltag

24. März 2026/in APP, ProB Nord 25/26

21.03.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Hertener Löwen 65:63

Die Hertener Löwen haben sich am Samstagabend vorzeitig für die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifiziert. In einer intensiven und bis in die Schlusssekunden offenen Partie setzte sich das Team auswärts bei der Rostock Seawolves Academy knapp mit 65:63 durch. Dabei erwischten die Löwen zunächst keinen optimalen Start. Zwar hielt die Defensive dagegen, offensiv fehlte es jedoch vor allem in der ersten Halbzeit an Effizienz. Schwache Wurfquoten und mehrere Ballverluste verhinderten eine bessere Ausbeute, sodass Herten zur Pause mit 29:35 im Rückstand lag. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team jedoch deutlich verbessert. Mit mehr Energie, besserem Ballmovement und konsequenterer Defense übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle.

Im dritten Viertel drehte Herten die Partie und ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein echtes Nervenspiel. Die Löwen setzten sich zwischenzeitlich leicht ab, ließen jedoch mehrere Chancen liegen, wodurch Rostock kurz vor Schluss erneut in Führung gehen konnte. In der entscheidenden Phase bewies Herten jedoch Nervenstärke: Nach der erneuten Führung kurz vor dem Ende sorgte vor allem eine starke Defensivaktion für die Entscheidung, ehe ein verwandelter Freiwurf den 65:63-Auswärtssieg endgültig besiegelte. Mit diesem Erfolg sichern sich die Hertener vorzeitig die Teilnahme an der Postseason. Am letzten Spieltag kommt es nun im direkten Duell mit Schwelm zum Showdown um Platz fünf – mit der Chance, sich eine noch bessere Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern.

Headcoach Robin Singh sagte nach der Partie: „In der ersten Halbzeit haben wir defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Uns hat die Physis gefehlt und offensiv waren unsere Quoten einfach viel zu schlecht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann genau das gezeigt, was uns auszeichnet. Mit mehr Energie, mehr Körperlichkeit und deutlich besseren Entscheidungen im Angriff haben wir das Spiel gedreht.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TKS 49ers Spielabbruch

Das letzte Heimspiel der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für den SC Rist Wedel endete am Samstagabend unerwartet früh. Die Partie gegen die TKS 49’ers musste kurz nach Beginn des zweiten Viertels abgebrochen werden. Auslöser war eine spektakuläre Szene: Nach einem Dunking von Lincoln Rosebush, der Wedel mit 23:21 in Führung brachte, brach nicht nur der Korb, sondern auch die gesamte Aufhängung der Anlage wurde beschädigt. Da eine schnelle Reparatur nicht möglich war, konnte das Spiel nicht fortgesetzt werden. Zum Zeitpunkt des Abbruchs waren 11:08 Minuten gespielt.

Auch ein Austausch von Ring oder Brett kam nicht infrage, da die beschädigte Aufhängung das eigentliche Problem darstellte. Wie es nun weitergeht, entscheidet die Spielleitung der Liga nach Rücksprache mit dem Verein. Sportlich hatte die Partie für Wedel schwierig begonnen. Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase komplett und lagen früh mit 0:12 zurück. Erst im weiteren Verlauf fand das Team besser ins Spiel, stabilisierte sich defensiv und arbeitete sich Schritt für Schritt heran. Angeführt von einem starken Janne Müller gelang schließlich ein 12:0-Lauf, der die Partie drehte – ehe der Defekt der Korbanlage das Spiel stoppte.

 

21.03.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters 86:76

LOK Bernau hat das letzte Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erfolgreich gestaltet. Gegen die TSV Neustadt temps Shooters setzte sich das Team mit 86:76 durch und bestätigte damit seine starke Position im oberen Tabellenbereich. Vor 1.778 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und körperbetonte Partie. Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm Bernau im ersten Viertel die Kontrolle und erspielte sich eine erste Führung. Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel zunehmend zerfahrener, Neustadt nutzte diese Phase und glich zwischenzeitlich aus, doch die Gastgeber konnten sich bis zur Halbzeit wieder leicht absetzen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Duell offen. Die Shooters hielten den Rückstand konstant gering und gingen mit nur zwei Punkten Rückstand in das Schlussviertel. Dort blieb die Partie lange umkämpft, ehe Bernau in den entscheidenden Minuten die besseren Lösungen fand und sich über Freiwürfe und eine stabile Defensive absetzen konnte. Am Ende stand ein verdienter 86:76-Erfolg, mit dem Bernau die Hauptrunde vor heimischem Publikum erfolgreich abschloss. Ausschlaggebend waren vor allem die defensive Intensität und die konsequentere Nutzung der entscheidenden Spielphasen

 

21.03.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 71:80

Die Itzehoe Eagles haben am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die Junior Baskets TSG Westerstede unterlagen die Eagles mit 71:80 und gaben damit den dritten Tabellenplatz an die Gäste ab. Dabei starteten die Hausherren gut in die Partie, konnten das Niveau jedoch nicht konstant halten. Vor allem in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams immer wieder die Führung wechselten. Zur Pause stand es folgerichtig 40:40. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gäste. Westerstede nutzte seine Vorteile beim Rebounding konsequent aus und erspielte sich durch zweite Chancen einen Vorsprung.

Die Eagles hingegen taten sich offensiv schwer und fanden nicht mehr in ihren Rhythmus, sodass sie im Schlussviertel einem Rückstand hinterherliefen. Am Ende mussten sich die Itzehoer mit 71:80 geschlagen geben und rutschen in der Tabelle auf Rang vier ab. Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage für die Playoffs positiv, da das Team nicht mehr aus den Top vier verdrängt werden kann und sich damit das Heimrecht für die erste Runde gesichert hat. Headcoach Timo Völkerink sagte nach der Partie: „Wir müssen uns vorwerfen, dass wir dem Gegner zu viele zweite Chancen ermöglicht haben. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, wir haben in jedem Spiel eine Siegchance – nur sind wir im Moment einfach nicht abgebrüht genug.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 76:70

Die EN Baskets Schwelm haben das Derby gegen die Iserlohn Kangaroos mit 76:70 für sich entschieden und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Platzierung eingefahren. Vor 1.100 Zuschauern in der Schwelm ArENa entwickelte sich von Beginn an eine intensive und ausgeglichene Partie. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Läufe auf der einen Seite wurden immer wieder schnell vom Gegner beantwortet. Erst in der Schlussphase gelang es den Hausherren, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die EN Baskets von 58:59 auf 70:59 ab.

Iserlohn blieb jedoch dran und verkürzte noch einmal auf 74:70, konnte den Rückstand in den letzten Angriffen aber nicht mehr aufholen. Durch den Derbysieg bleibt Schwelm weiterhin auf Rang fünf und wahrt die Chance auf eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs. Die endgültige Platzierung sowie der Playoff-Gegner entscheiden sich am letzten Spieltag. Headcoach Falk Möller sagte nach der Partie: „Wir haben die gute Leistung der Vorwoche gegen Bernau bestätigen können. Das war für uns wichtig, um jetzt den Schwung mit in die Play-Offs zu nehmen.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. RASTA Vechta II 86:57

RASTA Vechta II hat am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim Tabellenführer ETB Miners unterlag das Team von Headcoach Harm-Ubbo Horst mit 57:86. Die Partie war früh entschieden. Bereits im ersten Viertel gerieten die Gäste deutlich in Rückstand und fanden kaum Zugriff auf das Spiel. Essen dominierte vor allem physisch und setzte sich schnell zweistellig ab. Auch im weiteren Verlauf gelang es RASTA II nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Trotz einer guten Dreierquote taten sich die Vechtaer insbesondere in Korbnähe schwer. Eine schwache Trefferquote bei Zweipunktewürfen sowie zahlreiche Ballverluste verhinderten, dass die Gäste ins Spiel zurückfinden konnten. Spätestens im dritten Viertel, als Essen den Vorsprung weiter ausbaute, war die Partie entschieden.

Am Ende stand eine klare 57:86-Niederlage gegen den Tabellenführer, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und die Begegnung souverän kontrollierte. Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte nach dem Spiel: „Es war leider kein schönes Spiel mit einer ganz komischen Stimmung. Ich denke, das lag auch daran, dass es für beide Teams in Sachen Tabelle um nichts mehr ging. Wir sind leider ganz schlecht ins 1. Viertel gekommen. Physisch waren wir leider gar nicht bereit für das, was uns da von Essen entgegengekommen ist. Wir haben wirklich ein paar Anläufe gebraucht, um aufzuwachen. Und dann gab es während des Spiels verschiedene Höhen und Tiefen. Ich denke, das gehört nach so einer Saison wie der unseren auch mal dazu, dass man so ein nicht so schönes Gesicht zeigt. Wir haben es dann aber geschafft, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen, hatten auch ein paar gute Aktionen.“

 

22.03.2026 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Dragons Rhöndorf 74:75

Die Dragons Rhöndorf haben am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen knappen 75:74-Auswärtssieg bei den BSW Sixers gefeiert und damit ihre Chancen auf die Playoffs gewahrt. In einer intensiven und lange ausgeglichenen Partie konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Die Gastgeber hatten zwischenzeitlich Vorteile, doch Rhöndorf hielt mit hohem Tempo und Einsatz dagegen und blieb stets in Schlagdistanz. Zur Halbzeit lagen die Sixers knapp vorne.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. In der Crunchtime übernahmen die Dragons die Kontrolle und gingen kurz vor Schluss in Führung. Sandersdorf bekam in den letzten Sekunden noch die Chance auf den Sieg, konnte diese jedoch nicht nutzen, sodass Rhöndorf den Vorsprung ins Ziel brachte. Topscorer der Partie war Jorge Mejias mit 27 Punkten. Mit dem vierten Sieg in Serie bleibt Rhöndorf im Rennen um die Playoff-Plätze, die Entscheidung fällt am letzten Spieltag.

Headcoach Max Becker sagte nach der Partie: „Wir wüssten heute, dass es nur eine Chance gibt diesen Sieg zu holen: Wir müssen kämpfen, von der ersten Sekunde an. Und das haben wir getan. Alle Jungs die heute dabei waren sind über sich hinausgewachsen und wir haben bewiesen, das wir brennen. Diese Mannschaft hat sich gefunden und wir Coaches sind heute einfach stolz auf das, was wir in dieser schweren Ausgangslage gezeigt haben.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/prob-notd-25-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-24 19:07:302026-03-24 19:07:30Nachberichte ProB Nord 25. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 25. Spieltag

24. März 2026/in APP, ProB Süd 25/26

21.03.2026 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SV Fellbach Flashers 

Die Fellbach Flashers haben am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Beim FC Bayern München Basketball setzten sich die Flashers mit 81:78 durch und festigten mit dem fünften Erfolg in Serie ihre Position in der Spitzengruppe der Tabelle. Die Partie begann zunächst zugunsten der Gastgeber. Bayern erwischte den besseren Start und entschied das erste Viertel mit 26:15 für sich. Vor allem offensiv präsentierten sich die Münchner variabel und effektiv. Im zweiten Abschnitt reagierten die Fellbacher jedoch deutlich verbessert, ließen defensiv nur neun Punkte zu und drehten die Partie mit einem 25:9-Lauf zur 41:35-Halbzeitführung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Flashers zunächst tonangebend und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 68:52 aus. Doch Bayern kämpfte sich zurück und ging rund 90 Sekunden vor Schluss wieder mit 74:73 in Führung. In der entscheidenden Phase übernahm Nik Schlipf Verantwortung und traf einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Kurz darauf sorgte ein Zusammenspiel mit Nelson Okafor für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Am Ende brachten die Fellbacher den knappen 81:78-Erfolg über die Zeit. Durch den Sieg bleiben die Flashers auf dem dritten Tabellenplatz und haben am letzten Spieltag die Möglichkeit, diese Position zu verteidigen. Bayern bleibt trotz der Niederlage weiterhin auf einem Playoff-Rang.

 

21.03.2026 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 68:56

Die Porsche Basketball-Akademie hat am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Ludwigsburger setzten sich gegen die SKYLINERS Juniors mit 68:56 durch und bleiben damit im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ehe sich Ludwigsburg Mitte der ersten Hälfte entscheidend absetzen konnte. Ausgehend von einer stabilen Defensive starteten die Gastgeber einen 17:0-Lauf und erspielten sich so eine komfortable Führung. Maßgeblichen Anteil daran hatte Yohann Tchouaffe, der mit 24 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierten die Schwaben das Geschehen.

Auch nach der Pause hielten die Hausherren die Intensität hoch und ließen den Gästen kaum Möglichkeiten, zurück ins Spiel zu finden. Frankfurt tat sich offensiv schwer und fand gegen die aggressive Verteidigung der Ludwigsburger nur selten Lösungen. Am Ende stand ein verdienter 68:56-Erfolg, mit dem sich die Porsche Basketball-Akademie den zwölften Saisonsieg sicherte. In der Tabelle verbessert sich das Team vorerst und hat die Playoff-Teilnahme weiterhin fest im Blick. Im engen Rennen um die Endrunde bleibt damit alles offen, sodass der letzte Spieltag eine entscheidende Rolle einnehmen wird.

 

21.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TSV Oberhaching Tropics 93:73

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat sich im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die Playoff-Teilnahme gesichert. Die Kangaroos bezwangen die TSV Oberhaching Tropics mit 93:73 und drehten die Partie dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Damit bleibt das Team vor dem letzten Spieltag auf Rang vier und hat weiterhin die Chance, sich das Heimrecht im Achtelfinale zu sichern. Vor 925 Zuschauern erwischten die Gastgeber zunächst einen guten Start und führten früh, mussten anschließend jedoch die Kontrolle abgeben. Oberhaching übernahm das Kommando, nutzte seine Vorteile im Zug zum Korb und erspielte sich bis zur Pause eine Führung. Ein Dreier mit der Schlusssirene hielt den Rückstand für Leitershofen zur Halbzeit jedoch in Grenzen. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Kangaroos deutlich verbessert. Mit mehr Intensität und besserer Abstimmung kämpften sie sich zurück ins Spiel, glichen zunächst aus und übernahmen im weiteren Verlauf die Führung. Im Schlussviertel dominierten die Gastgeber schließlich klar, setzten sich vor allem durch ihre Überlegenheit beim Rebounding und geduldiges Offensivspiel ab und entschieden die Partie mit einem starken letzten Abschnitt deutlich für sich.

Durch den Sieg hat Leitershofen die Playoff-Teilnahme sicher und kann am letzten Spieltag die Ausgangsposition weiter verbessern. Mit einem Erfolg in Frankfurt würde das Team Platz vier und damit das Heimrecht fixieren. Im engen Tabellenfeld sind jedoch weiterhin mehrere Szenarien möglich, sodass die endgültige Platzierung erst am letzten Spieltag feststeht. BG-Headcoach Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an meine Jungs zu einem absolut verdienten Sieg. Ein großes Kompliment aber auch an Oberhaching und Trainer Mario Matic für ihren starken Kampf heute Abend. Sie haben uns vor allem in der ersten Halbzeit vor große Probleme gestellt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann unter Kontrolle gebracht und defensiv noch einmal eine Schippe draufgelegt. Sieben Siege aus den letzten neun Spielen sprechen für sich, wir treten endlich als echte Mannschaft auf. Jetzt heißt es die Batterien aufzuladen und den Fokus auf das wichtige Spiel in Frankfurt zu legen.“

Kangaroos Co-Trainer Martin Jankov ergänzte: “Ferenc und Tom, der sich auch noch 14 Rebounds gesichert hat, waren heute sehr gut in Form, das Rebound Duell haben wir dann auch Dank ihnen 44:35 gewonnen. Oberhaching hat wenig Fehler im Spielaufbau gemacht, hatte nur 5 Turnovers, wir aber auch deutlich weniger als zuletzt. 12 Dreier bei 35% Quote passen auch. Bei den Freiwürfen haben wir noch immer etwas Luft, da sollte man in den Play-Offs dann schon 70 bis 75% treffen.“

 

21.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze!

 

22.03.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. TV Langen 87:92

Der TV Langen hat am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen hart erkämpften Auswärtssieg eingefahren. Trotz stark dezimierter Rotation setzte sich das Team bei den CATL Basketball Löwen Erfurt mit 92:87 nach Verlängerung durch und sicherte sich damit den neunten Saisonsieg. Mit nur sieben Spielern angereist, erwischten die Langener einen guten Start. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Gäste zum Ende des ersten Viertels ab und erspielten sich eine zwischenzeitliche zweistellige Führung. Im zweiten Abschnitt kam Erfurt jedoch besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Auch im dritten Viertel blieb Langen stabil und verteidigte die Führung. Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Erfurt kämpfte sich zurück und glich kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum 81:81 aus, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

In der Overtime behielt Langen die Kontrolle. Entscheidende Treffer, unter anderem von Kapitän Niklas Pons, sorgten für die Führung, die die Gäste bis zum Ende verteidigten. Ausschlaggebend war dabei vor allem der Einsatz und die geschlossene Teamleistung trotz der kurzen Rotation. Topscorer der Partie war Drago Crnjac mit 33 Punkten. Headcoach Tobias Jahn sagte nach der Partie: „Wir sind heute direkt gut ins Spiel gekommen und wollten unbedingt gewinnen – auch zu siebt. Die Anzahl der Spieler sagt ja erst einmal nichts darüber aus, mit welchem Willen du agierst. Unsere Leistung hat uns über das Spiel mehr und mehr Selbstvertrauen gegeben. Auch nach dem Ausgleich, der uns in die Overtime gebracht hat, haben weiter gekämpft und uns am Ende im vorletzten Spiel belohnt. Es war ein wirklich tolles Spiel mit einem starken Sieg. Jetzt haben wir noch ein letztes Ziel vor Augen: nächste Woche zu Hause den zehnten Sieg holen.“

 

22.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. BBC Coburg 64:75

Die Dresden Titans haben ihr letztes Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd verloren. Gegen den BBC Coburg unterlagen die Elbriesen mit 64:75 und verpassten es, sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Vor 2.488 Zuschauern in der Margon Arena entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell. Dresden tat sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, während Coburg früh die Kontrolle übernahm und sich eine Führung erspielte. Erst im weiteren Verlauf fanden die Gastgeber besser in die Partie und stabilisierten sich defensiv.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel von vielen Fehlern geprägt. Dresden kam zwischenzeitlich näher heran, lag zur Halbzeit jedoch weiterhin mit 33:40 zurück. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Titans mehr Energie und hielten die Partie offen, ohne jedoch konstant genug zu agieren, um das Spiel zu drehen. Im Schlussviertel gelang es den Dresdnern sogar, kurzzeitig die Führung zu übernehmen. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch die Konstanz, während Coburg die besseren Lösungen fand und sich erneut absetzen konnte. Am Ende mussten sich die Titans mit 64:75 geschlagen geben.

Headcoach Valentino Lott sagte nach der Partie: „Heute haben wir es offensiv leider nicht geschafft, Struktur in unser Spiel zu bringen. Uns war bewusst, dass es eine physisch intensive Partie wird und defensiv haben wir, bis auf wenige Ausnahmen, auch einen guten Job gemacht. Im vierten Viertel konnten wir sogar noch einmal in Führung gehen, doch am Ende hat uns die Kraft verlassen. So verlieren wir letztlich verdient gegen ein ausgeglichenes Team aus Coburg. Der volle Fokus liegt jetzt auf dem letzten Spieltag und dem finalen Matchball in Speyer.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/pro-b-sued-n-neu-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-24 19:07:232026-03-24 19:07:23Nachberichte ProB Süd 25. Spieltag
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