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Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

Nachberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 69:89

Rückschlag für den FCBB II: Die junge zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat nach zuletzt drei Siegen eine empfindliche 69:89 (26:46)-Niederlage gegen Erfurt kassiert.

Die Münchner enttäuschten dabei bereits vor der Pause, als der Gast zu viele Freiheiten hatte und die eigenen Wurfquoten gerade der eigenen Leistungsträger unzureichend waren. Nach 15 Spielen weist das Team jetzt eine Bilanz von 9:6 auf.

„Wir hatten in den ersten zehn Minuten einen schlechten Ansatz, der sofort zu einem deutlichen Rückstand geführt hat. Danach haben wir zwar mehr Physis ins Spiel gebracht, uns aber weiterhin einfache Fehler in Korbnähe erlaubt. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, uns heranzukämpfen, waren aber immer einen Schritt zu weit weg“, erklärte Coach Luca Palumbo.

Bereits nach zehn Minuten lag der FCBB II 10:28 zurück. Erfurt präsentierte sich von Beginn an wach, aggressiv und treffsicher. Zwar fanden die Bayern-Youngster im weiteren Verlauf besser in die Partie, doch es gelang nicht, vor der Pause durch Intensität und körperliche Präsenz das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Bayern durchaus eine engagiertere Leistung, doch ein Comeback blieb außer Reichweite. Ausschlaggebend waren eine schlecht Dreierquote (6/31) sowie eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:57).

 

10.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 51:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Befreiungsschlag getätigt. Am späten Samstagnachmittag gewann man die Auswärtspartie bei den SV Fellbach Flashers auch in dieser Höhe verdient mit 88:51 (34:12) und bleibt damit mittendrin im Rennen um die Play-Off Plätze. Vor allem eine herausragende Defensive und eine geschlossene Mannschaftsleistung gaben den Ausschlag für diesen Kantersieg.

Von Beginn an agierten die Kangaroos sehr konzentriert und ließen in der Verteidigung gar nichts anbrennen. Man verstellte den Württembergern jeden Weg zum Korb, verteidigte auch deren Distanzwürfe sehr clever und schnappte sich nahezu jeden Rebound, nachdem man zuvor die Flashers oft zu schlechten Abschlüssen gezwungen hatte. Es dauerte exakt acht Minuten und zwanzig Sekunden, bevor die Gastgeber ihren ersten Korb zum Spielstand von 2:16 erzielen konnten. Der Viertelstand von 18:2 dürfte auch kein alltäglicher Score in einem Spiel der PRO B gewesen sein.

Und es kam noch besser für die Leitershofer: In der 15. Spielminute leuchtete ein 30:3 zu ihren Gunsten von der Anzeigetafel. Und dies war keinem technischen Fehler auf dem Board geschuldet, sondern einer weiterhin defensiv sehr stabilen und offensiv sehr einfallsreichen Spielweise der Kangaroos. Anschließend kam die einzige Phase, welche den rund 500 Fans in der Gäuäckerhalle nochmals Hoffnung gab. Die Fellbacher konnten halbzeitübergreifend den Rückstand auf 21:34 verkürzen.

Eiskalt konterte die BG den Lauf des Gegners. Zion Richardson mit drei Dreiern und einem Korbleger, Clint Hamann per Dunking und Korbleger, und schnell stand es bereits wieder 49:25. Das war praktisch die Vorentscheidung, der Gegner war nun sichtbar konsterniert. Besonders erfreulich, dass die Stadtberger in diesem Match einen wirklich guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen direkt zum Korb fanden. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen mit 61:33.

Blieb noch das zuletzt mitunter doch schwächelnden vierte Viertel: Auch hier hielt sich die BG dieses Mal schadlos und gewann diesen Abschnitt ebenfalls souverän mit 27:18. Emmanuel Womala setzte schließlich den Schlusspunkt per Korbleger und am Ende der Partie durfte auch noch die große Rotation angeworfen werden, so dass alle Akteure zum Einsatz kamen. Mit dem Vorsprung von 37 Punkten hat man sich dazuhin auch den direkten Vergleich gegen das Team aus dem Stuttgarter Norden gesichert.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics 92:73

Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis.

Das Spiel blieb an diesem Samstagabend lediglich im ersten Viertel spannend, als beide Teams sich zunächst ein wenig aneinander herantasteten. In der dritten Spielminute führten die Tropics kurzzeitig mit 12:15 – es sollte die letzte Führung des Abends bleiben. In der Defense konnten die Giraffen ihre Gegner immer wieder am erfolgreichen Abschluss hindern, außerdem funktionierte der Kampf um Rebounds in dieser Woche deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt.

Langen gewann das Reboundduell mit 46:30. Essenziell für den Erfolg war das offensive Teamplay: „Wir haben heute den Ball wirklich sehr gut laufen lassen, fokussiert den freien Mann gesucht – und gefunden“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn. Der Halbzeitstand von 56:36 sollte dabei bereits vorentscheidend sein.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Langener das Spiel kontrollieren. Auch wenn das Team nicht noch einmal gleichermaßen dominieren sollte wie im zweiten Viertel, blieb es dauerhaft bei einem zweistelligen Punkteunterschied. So konnte Jahn über den Verlauf der Partie auch einigen Spielern ein wenig Einsatzzeit geben, die in engen Matches nur selten auf dem Feld stehen. Am Ende trugen alle Spieler zumindest einen Teil zu den guten Statistiken bei.

Mit dem Ergebnis ist Langens Coach sehr zufrieden: „Wir haben es geschafft, dass unsere Gegner nie ihr Spiel etablieren konnten. Stattdessen haben wir der Partie unseren Stempel aufgedrückt. Darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen, auch mit Blick auf das Spiel gegen Dresden in der kommenden Woche. Wir wollen wieder hart an uns arbeiten und in der kommenden Woche dann ebenfalls wieder sehr gut dastehen.“

 

11.01.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets 71:68

Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von BBC-Dirigent Nico Wenzl und den beiden Big Men Ole Theiß und Leo Ćosić setzte sich der BBC Coburg am 16. Spieltag der ProB Süd vor heimischer Kulisse mit 71:68 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch.

Bei der Rückkehr der zuletzt erkrankten Höllerl und Herzog gingen die ersten Minuten jedoch an die Gäste aus der Pfalz (2:7). Auch wenn der BBC durch einen Alley Oop Dunk von Herzog auf Zuspiel von Lahr für das erste Highlight-Play im Spiel sorgte, war für Liebhaber des Offensiv-Basketball im ersten Viertel nur wenig Ansehnliches dabei. Viel Stückwerk auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer in der HUK-COBURG arena zu sehen (12:16).

Doch nach der Viertelpause fanden die Vestestädter mehr und mehr in ihren offensiven Rhythmus, der sie in der Hinrunde so stark gemacht hat. Nach einem Dreier von Höllerl übernahm der BBC zum ersten Mal die Führung (19:18), allerdings hielt Speyer noch dagegen. Erst aufgrund einiger Turnover der Pfälzer, setzte sich die Mannschaft von Patrick Seidel allmählich ab (34:25). Der BBC konnte sich in dieser Phase mit Fasoyiro und Dawson auf seine beiden Importspieler verlassen und nahm eine Neun-Punkte-Führung mit in die Kabine (40:31).

Den zweiten Durchgang eröffnete Dawson nach rund acht gespielten Sekunden sehenswert mit einem krachenden Dunk. Nach zwei Freiwürfen des US-Amerikaners und einem langen Zweier von Egger war der Vorsprung der Coburger bis auf 13 Zähler angewachsen (46:33). Die Baskets konterten aber mit einem 8:0-Run (46:41), den Egger, der die Füße dieses Mal hinter der Dreierlinie platzierte, mit einem erfolgreichen Distanzwurf unterbrach. Neunhoeffer und Dawson waren es im Anschluss, die wieder für einen zweistelligen BBC-Vorsprung sorgten (57:45). Zum Ende des dritten Viertels verkürzte Speyer erst durch Rupp von außen und nur wenig später durch Woodmore, der ebenfalls einen Dreier einnetzte, wieder bis auf 59:54.

Im Schlussakkord, der geprägt war von Turnovern und Fehlern auf der einen wie auf der anderen Seite, konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen. Mit 19 Sekunden auf der Uhr, beim Stand von 71:67, hatte Speyer die Chance erneut heranzukommen. Woodmore schenkte den Ball aber an Höllerl her, der sich per Fastbreak auf den Weg zur Entscheidung aufmachte, jedoch von einem Pfiff ausgebremst wurde.

Fasoyiro bekam zur Verwunderung aller ein unsportliches Foul zugesprochen, was bedeutete, dass Speyer zwei Freiwürfe plus Ballbesitz erhielt. Angerbauer verpasste jedoch einen der beiden Freiwürfe. Dennoch hatten die Pfälzer die Möglichkeit, sich mit einem erfolgreichen Dreier in die Verlängerung zu retten, was ihnen aber nicht mehr gelingen sollte und dem BBC somit den elften Saisonsieg im 15. Spiel verschaffte.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors 80:102

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.

Die Gäste starten hellwach in das Spiel. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.

Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Es bleiben weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.

Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte gleich. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Schluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.

Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann.  Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann.

 

15.01.2026 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:68

Die Porsche Basketball-Akademie überzeugt im Nachholspiel gegen Würzburg II und feiert im Nachholspiel des 16. ProB-Spieltags einen 91:68-Sieg.

Zunächst und in der ganzen ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten in offensivgeprägten 20 Minuten auf Augenhöhe. Insgesamt elf Führungswechsel sollten für Spannung sorgen und immer wieder fränkische Highlights mit sich bringen. Auch ohne ihren besten Schützen, Roth, waren die Würzburger individuell solide bis gut – wurden aber von der schwäbischen Verteidigung im Fortgang der Partie erfolgreich gestoppt.

Die erste und wesentliche Folge: Nachdem die Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich 16 Punkte gestattet hatten und die Partie ausgeglichen war, setzten sich die Schützlinge von Khee Rhee nach dem Seitenwechsel Punkt für Punkt ab. David Engelhart, Armin Pivac und der wieder gesunde Marko Masic übernahmen viel Verantwortung für ihr beiden, am Seitenrand supportenden, Kameraden.

Hinzu kam gewohntermaßen mit Simon Feneberg, Julis Baumer und Lars Danziger viel Guard-Power, die die Gäste nicht zu stoppen vermochten. Das Trio markierte 40 Punkte, 20 Rebounds und 13 Assists und war gemeinsam mit Abdulhay Kömürkara (15) maßgeblich für den Spielausgang verantwortlich.

Dieser zeichnete sich spätestens nach der 32. Spielminute (77:55) ab, führte aber nicht zu einem gelb-schwarzen Spannungsabfall. Eher im Gegenteil! Die Porsche Basketball-Akademie dominierte über die mannschaftliche Geschlossenheit, rotierte und punktete mit allen Akteuren und baute den Vorsprung bis zum Ertönen der Schlusssirene auf 23 Zähler Differenz aus. Der nächste Pflichtspielerfolg konsolidiert die bereits im Vorfeld eingenommene Top-4-Platzierung.

 

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.

 

Nachberichte ProA 16. Spieltag

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

Nachberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.