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Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.

 

Nachberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz 79:96

Ernüchterung nach dem Erfolg in Gießen: Die Uni Baskets Münster haben am Donnerstagabend eine verdiente Heimniederlage bezogen. Vor 1.950 Zuschauern unterlagen personell gehandicapte Unistädter gegen Koblenz 79:96 (47:51).

Thore Dilschmann und Nick McMullen leiteten einen starken Auftakt der Uni Bakets ein, ihre drei Dreier plus ein Dreipunktspiel zeugten von der aus Gießen mitgenommenen Leichtigkeit zur 12:6-Führung (3.). Die gute Balance zwischen Offensive und Defensive ließen die Gastgeber früh in Sorglosigkeit und zu geringe Physis in der Defensive übergehen. Mängel, die Koblenz konsequent zum 22:27-Rückstand nach dem Auftaktviertel bestrafte.

Der Start ins zweite Viertel gelang zunächst: Eine der zu wenigen Aktionen guter Ballbewegung führte durch Paul Viefhues zum 25:27 (12.). Es folgten jedoch Unkonzentriertheiten gepaart mit vielen Ballverluste, die den Gästen einen einfachen 10:1-Lauf zur ersten zweistelligen Führung ermöglichten (28:39, 14.). Die Uni Baskets konnten über einen schnellen Fastbreak und Pass raus auf Cosmo Grühn zum schnellen Dreier und den 42:42-Ausgleich verwerteten. Zur Pause stand es 47:51.

Im dritten Viertle wandelte sich das Bild zunächst nicht. Die Partie war länger ausgeglichen, der Rückstand der Münsteraner knapp. 53:57 (24.) und 58:62 nach dem nächsten Dreier von Thore Dilschmann und dem Fastbreak-Dunk von Neil Masnic (25.). Die Gäste münzten ihre spielerischen Vorteile (16:9 Assists) erneut in eine zweistellige Führung um. Die ersten vier Zähler von Neuzugang Curtis Jones Jr. für die Uni Baskets zum Ende des dritten Viertels reichten für einen 10-Punkte-Rückstand (65:75).

Spürbar war nun die Verkrampfung im Offensivspiel und die fehlende Eingespieltheit durch die vielen Personalwechsel im Aufbau. Die Gastgeber wehrten sich, das Team von Stephan Dohrn hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden und das Spiel an sich gerissen. Erneut Thore Dilschmann konnte noch einmal auf den 10-Punkte-Rückstand verkürzen (69:79). Die Koblenzer bestraften Fehler konsequent und fuhren einen deutlichen 17-Punkte-Auswärtserfolg ungefährdet ein.

 

06.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC 96:68

Die Nürnberg Falcons haben ihr Gastspiel beim BBC Bayreuth am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga deutlich mit 96:68 (47:36) verloren. Nach einem guten Start ließen bei den Falken Konzentration und Intensität nach und sie liefen bis zum Schluss einem Rückstand hinterher, der so nicht mehr aufzuholen war.

Ohne Brandton Chatfield und Julius Wolf traten die Nürnberg Falcons am Freitagabend zum Frankenderby beim BBC Bayreuth an. Der Start verlief vielversprechend. Nürnberg traf früh seine Würfe und erspielte sich schnell eine sieben Punkte Führung (0:7). Danach kam Bayreuth und es war ein offenes Spiel (18:16). Im zweiten Viertel war der BBC dann die bessere Mannschaft, schenkte den Falken 29 Punkte ein und ging mit viel Selbstvertrauen und einer 47:36-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Bayreuth traf aus allen Lagen, die Falken fanden teilweise nicht statt und lagen nach 30 Minuten mit 67:47 zurück. Es war die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste zwar immer wieder Nadelstiche setzen, es gelang aber nicht mehr, den Rückstand merklich zu verkleinern oder gar die Partie zu drehen. So gewann am Ende der BBC Bayreuth das Frankenderby mit 96:68.

Nürnbergs Coach Ralph Junge war nach dem Spiel entsprechend bedient: „Wir haben gewusst was uns erwartet, haben aber insbesondere gegen die starken Bayreuther Guards kein Mittel gefunden. Sicher hat uns auch die Reife gefehlt und wir neigen dann dazu, uns ein Loch zu graben, wenn es nicht läuft. Wir müssen das jetzt möglichst schnell abhaken und am Sonntag anders auftreten.“ Dann geht es zu Hause gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers 83:72

Kollektives Durchatmen in der Ostermann-Arena: Die BAYER GIANTS haben am 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen immens wichtigen Erfolg feiern könnten. Der deutsche Rekordmeister setzte sich im Traditionsduell gegen die GIESSEN 46ers mit 83:72 durch. Ein Sieg, welcher für die „Giganten“ von großer Bedeutung war, schließlich galt es im Kampf gegen den Abstieg, wichtige Punkte einzufahren.

Die GIANTS zeigten eine durchweg stabile Vorstellung. Bereits im ersten Viertel zeigten die „Giganten“, dass sie gegen die Gäste aus Mittelhessen Großes vorhaben. Zwar gingen die 46ers mit 0:6 in Front, doch BAYER ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit organisiertem Teambasketball und guten Entscheidungen konnten die Hausherren die Führung erringen und sich absetzen. Die „Riesen vom Rhein“ bestachen als Einheit und führten nach zehn Minuten mit 24:16.

Im zweiten Durchgang blieben die Farbenstädter konzentriert. In der Verteidigung sanken die Gastgeber ab und ließen den vermeintlichen Schützen der Gießener viel Platz zum Werfen. Dies sorgte auf Seiten der Auswärtsmannschaft für Verunsicherung, die Wurfquote des Gegners sank rapide. Der ProB-Champion von 2025 nutzte seine Gelegenheiten und so rieben sich die Fans der Leverkusener verwundert die Augen, als es zur Halbzeit 44:28 für ihre Farben stand.

Der dritte Abschnitt galt in jüngerer Vergangenheit als „das Problemviertel“ der „Giganten“. Doch dies war am 21. Spieltag anders. Mit einem 9:3-„Run“ setzte sich der 14-malige Deutsche Meister auf einen Vorsprung von 22 Zähler ab (53:31). Während die Anhänger der 46ers vollkommen entgeistert dem Spiel ihres Teams folgten, erhoben sich die Zuschauer in der von ihren Plätzen und unterstützten ihre Truppe lautstark. Mit 64:44 ging es in die Schlussperiode.

Diese war tatsächlich geprägt von Spannung, was vor allem an den Gästen lag. Die 46ers wollten diese Partie nicht einfach so abschenken. Nun lief es in der Offensive für die Mannen von Coach Ignjatovic deutlich besser. Der Wurf aus der Distanz fiel und auch in der Verteidigung stellte man die Rheinländer vor große Probleme. Doch die GIANTS ließen sich dieses Spiel nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen verdienten 83:72-Erfolg.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS 99:79

Das Auswärtsspiel der PS Karlsruher LIONS bei den Tigers Tübingen am 6. Februar wurde zu einem bitteren Abend für die Badener. Einerseits, da die Schwaben sich mit 99:79 vor heimischer Kulisse für das 92:82 in der Fächerstadt am 5. Dezember revanchierten. Andererseits verletzten sich mit Maurice Pluskota und Wesley Oba bei den LIONS gleich zwei Big Men so schwer, dass an ein Weitermachen nicht zu denken war.

Die Partie am Neckar begann mit einem Schützenfest von der Dreierlinie. In der flotten Anfangsphase reichlich Distanztreffer. Nach knapp drei Minuten stand es 10:9, bevor die Hausherren die ersten waren, die ihre Defense geordnet hatten und davonzogen. Bei einem Rückstand von bereits 17 Punkten in Minute acht schien sich ein Desaster für die LIONS anzudeuten, die aber bis zur ersten Pause noch fünf Punkte von der Differenz abknabbern konnten.

Mit 32:20 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gäste von Beginn an viel besser im Spiel waren, mehr Druck aufbauten und auch unter den Körben die Hoheit an sich rissen. Keine drei Minuten nach Wiederbeginn stand es 36:33 und Karlsruhe schickte sich an, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause war es soweit und Tyrese Williams stellte mit einem Dreier den verdienten 49:49-Ausgleich her.

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte David Ejah für die Gästeführung, an der sich die Badener aber nur kurz erfreuen konnten. Das Aus für Wesley Oba in Minute 33 bedeutete eine empfindliche Schwächung des Karlsrudels, das zwar nochmals einen Rückstand aufholte und knapp vier Minuten vor der letzten Pause zum 59:59 ausglich.

Nun aber bedingte die zwangsweise kleine Rotation, die Greene auf den Court schicken musste, immer wieder Mismatches, so dass die Tigers die Lufthoheit übernahmen und zehn Minuten vor dem Ende auf 72:61 davongezogen waren. Im Schussviertel war es ein ungleiches Duell. Die zwischenzeitlich spannende und attraktive Begegnung trudelte mit einem klaren Ergebnis aus.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. RheinStars Köln 97:85

Besser als zuletzt gespielt, aber keine zusätzlichen Punkte auf dem Habenkonto. Zum Auftakt des Doppelspieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die RheinStars am 21. Spieltag nach einer attraktiven Auseinandersetzung bei den Artland Dragons mit 85:97 (39:49) geschlagen geben. Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen ist zusätzlich Spannung in die untere Tabellenhälfte gekommen. Köln liegt mit acht Siegen inzwischen gleichauf mit vier weiteren Teams.

Vor 1.803 Zuschauern hatten sie am Freitag dem Tabellenfünften einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, in den entscheidenden Momenten der Partie aber den Kürzeren gezogen. „Die Dragons haben wie eine Playoff-Mannschaft gespielt. Und um eine solches Team schlagen zu können, musst du selbst robust spielen können, brauchst Kraft, Konzentration und Kopf“, befand Headcoach Zoran Kukic. „Und das alles gleichzeitig. Das ist uns heute nicht gelungen.“

Zwar hatten die Kölner Coaches in der Vorbereitung den Gegner erneut gut gelesen und vorbereitet, aber die Spieler hatten trotzdem ihre liebe Mühe mit ihren Kontrahenten. Insbesondere die von Assistant Coach Oliver Elling als beste Spieler der ProA bezeichneten Benjamin Burnham und Amir Hinton bereiteten den Rheinländern arge Probleme. Die beiden sorgten so für 16 der 22 erfolgreichen Zweierabschlüsse der Hausherren.

Bei allem Fokus auf die Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten mit erhobenen Köpfen, aber genervt vom Feld der Artland Arena. „Die Jungs haben als Team wieder deutlich besser gespielt, aber einige Spieler befinden sich immer noch in einem kleinen Tief. Aber jeder einzelne ist wichtig und trägt Verantwortung für das große Ganze. Nur so können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Baeck mit Blick auf den Sonntagsgegner.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 81:86

Die BG Göttingen hat ihre Erfolgsserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 86:81 (51:41) und holte den sechsten Sieg in Folge.

Die Veilchen starteten mit einem Steal und Fastbreak-Punkten ins Spiel, vergaben dann aber mehrere Chancen hintereinander. Die Bochumer nutzten dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (2:8). Die Hausherren blieben treffsicher und bauten ihre Führung weiter aus (7:13). Die Göttinger fingen sich im Laufe des Abschnitts und kämpften sich heran (17:17). Bis zum Viertelende ließen die Gäste keine gegnerischen Punkte mehr zu und schlossen den Abschnitt mit einem 11:0-Lauf zum 23:17 ab.

Im zweiten Viertel gab die BG Gas. Jacksons Punkte zum 29:19 zwangen Bochums Headcoach Felix Banobre zu seiner ersten Auszeit. Doch auch im Anschluss daran waren die Veilchen schwer zu stoppen. Angeführt von Janis Jünemann und Hendrik Drescher zogen sie auf 46:27 davon. Danach erarbeiteten sich die Gastgeber wieder heran – Niklas Geske schloss einen 0:9-Lauf zum 46:36 ab (18.). Den Abschnitt schloss Jackson mit zwei Freiwürfen zum 51:41 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste treffsicher von außen und bauten ihren Vorsprung so wieder auf 60:45 aus. Doch der VfL blieb hartnäckig, verteidigte aggressiv und ließ einen 0:10-Lauf zum 60:55 folgen. Einen Drescher-Dreier konterte Geske zum 63:58, doch Böhmer und Jackson stellten die zweistellige Führung wieder her (68:58). Die Bochumer verkürzten wieder auf 68:62. Jünemann stellte den 70:62-Viertelendstand her.

Zu Beginn des Schlussviertels hielten die Veilchen einen zweistelligen Vorsprung (77:67). Aber die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich Stück für Stück heran (79:77). Jünemann stoppte den VfL-Lauf mit seinen Punkten zum 81:77. Dravon Mangum vergab für Bochum einen Dreier zum Ausgleich – im Gegenzug traf Wes Dreamer von außen zum 84:78. Zehn Sekunden vor dem Ende stellte Jünemann den BG-Sieg dann von der Freiwurflinie sicher.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen 93:99

Sie kann beides. Sie kann brüllend heiß, Sie kann eiskalt. Doch vor allem kann die altehrwürdige Maspernhalle atmosphärisch dicht. Beim NRW-Derby zeigte die Paderborner Heimstätte einmal mehr all diese Facetten. Und stellte den Beweis an, warum schon so viele Mannschaften in der Domstadt als Verlierer vom Parkett gingen.

Auch Phoenix tat sich beim Gastspiel in der Domstadt lange schwer, hatten allerdings in Lucas N’Guessan (22 Punkte) und Devin Schmidt (19, 3/5 Dreier) ein Duo in den eigenen Reihen, das Hagen lange Zeit trug. In der Crunchtime gab Dominick von Waaden, im Sommer erst von den Ostwestfalen an die Volme gewechselt, wichtig Impulse, ehe Marcus Graves (16) auf der Zielgeraden für die Entscheidung sorgte.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen): „Die Maspernhalle hat heute einmal wieder unter Beweis gestellt, warum es als Gast so schwer ist, hier zu spielen. Ich muss Paderborn zu einer starken Leistung gratulieren, während wir viele Phasen hatten, in denen wir zu unkonzentriert und ohne die nötige Physis agiert haben.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven 87:84

Die SBB Baskets haben sich am Freitagabend vor 1.084 Zuschauern in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle mit 87:84 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Es war der sechste Saisonsieg für den Liganeuling in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A.

Bremerhaven, vor dem Spiel in Magdeburg auf Rang vier des Klassements, startete etwas besser ins Spiel. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit drei Zählern (23:20). Auch zur Halbzeit liefen die SBB Baskets noch einem Rückstand hinterher (38:45).

Nach dem Seitenwechsel aber übernahm die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast allerdings zusehends die Kontrolle, lag vor dem Schlussabschnitt mit 67:64 vorn. Im letzten Viertel brachten die Hausherren den Sieg schließlich ins Ziel.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Erst einmal großen Respekt an Bremerhaven, sie sind wirklich ein unglaublich starkes Team. Der Sieg war verdient, weil wir es geschafft haben, gegen so eine Mannschaft bis zum Ende konzentriert zu spielen. Wir hatten heute ein paar sehr starke Einzelleistungen, haben es aber vor allem als Einheit geschaffen, den Sieg zusammen über die Ziellinie zu bringen. Ich bin stolz auf die Jungs. Auf diesem Erfolg wollen wir jetzt aufbauen.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim 81:87

Knapp ein Jahr nach dem legendären Auswärtsderby der HAKRO Merlins Crailsheim gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, standen sich die beiden Vereine erneut gegenüber. In der Sporthalle Stadtmitte wollten die Zauberer ihren Erfolg aus der Vorsaison wiederholen und an den Sieg im Hinspiel anknüpfen.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Kirchheimer. Per Korbleger brachte Bretzel die Hausherren erstmals in Führung, die Zauberer glichen aber postwendend aus. Auch die folgenden Angriffe egalisierten die Merlins sofort, ehe Blunt den ersten Drei-Punkt-Wurf der Partie versenkte und so das Spiel drehte (8:11). Nun legten die Zauberer vor. (16:21). Die Knights gaben sich noch nicht geschlagen und schafften es mit 25:23 in die erste Spielunterbrechung zu gehen.

Das zweite Viertel startete für die Zauberer mit einem klaren Ziel: der erneute Führungswechsel. Nach einer gespielten Minute war es Gaines, der die ersten Punkte des Spielabschnitts gutschrieb. Den Ausgleich erzielte schließlich Kapitän Stuckey per Treffer von Downtown, nach erfolgreichem Korbleger Ogunsipes (40:40). Mit der Schlusssirene netzte Gaines zum Führungswechsel ein und bescherte somit den Gästen eine Halbzeitführung mit 45:44.

Nach dem Seitenwechsel versenkte Pope für den Führungswechsel, die Merlins stellten daraufhin jedoch klar, dass sie das Spiel nicht verlieren möchten. Johnson addierte zwei Zähler ehe Gardner per And-One auf sechs Punkte Vorsprung stellte (46:53). Wieder arbeiteten sich die Hausherren an die Merlins heran, verkürzten auf fünf Punkte, mussten jedoch erneut den Führungsausbau einstecken und starteten schließlich mit 62:68 in das Schlussviertel.

Dieses Mal waren die HAKRO Merlins die spielbestimmende Mannschaft. Sie stellten den zweistelligen Vorsprung wieder her und mussten erst nach über zwei gespielten Minuten die ersten Punkte der Gastgeber hinnehmen (65:72). Daraufhin schrumpfte der Vorsprung der Merlins schnell auf einen Zähler. Nach einem Foul an Johnson musste die Ritter zusehen, wie er nochmals einen Punkt addierte (81:85). An Dramatik war die Partie nicht mehr zu überbieten. 15 Sekunden waren auf der Spieluhr abzulesen, die Ritter versuchten es von Downtown, verwarfen jedoch.

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 80:91

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend der Orange Academy mit 80:91 geschlagen geben. Nach einer über weite Strecken sehr starken Leistung kostete den Frankfurtern vor allem das letzte Viertel den möglichen Heimsieg gegen den Tabellenführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die Partie begann auf hohem Niveau. Die Orange Academy zeigte früh, warum sie aktuell an der Spitze der ProB Süd steht, doch auch die Juniors hielten mit Intensität, Tempo und Mut dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.
Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften beim knappen 47:46 zugunsten der Frankfurter.

Nach dem Seitenwechsel gewann das Team von Markus Klusemann zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Defensive stand stabil, offensiv fanden die Juniors gute Lösungen und setzten sich Schritt für Schritt ab. Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ging es in das Schlussviertel, acht Minuten vor dem Ende war die Führung sogar auf zehn Zähler angewachsen.

Dann jedoch drehte sich das Spiel. Ulm erhöhte die defensive Intensität deutlich und nahm den Juniors zunehmend den Rhythmus. Die Frankfurter fanden kaum noch saubere Abschlüsse, während die Gäste Punkt um Punkt aufholten.

In der Schlussphase zog die Orange Academy schließlich vorbei und setzte sich auf bis zu elf Punkte ab – ein Rückstand, den die Juniors nicht mehr egalisieren konnten. So stand am Ende eine 80:91-Niederlage, die sich angesichts starker 30 Minuten besonders bitter anfühlte. „Wir haben über lange Phasen genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten,“ ordnete SKYLINERS Headcoach Markus Klusemann die Partie ein.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Ahorn Camp Baskets 80:85

Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Eine schwache defensive Phase der Gastgeber führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte.

Offensiv erwischten die Giraffen einen soliden Start ins Spiel. Immer wieder funktionierte der Abschluss, sowohl aus der Distanz als auch beim Run in Richtung Brett. So erarbeiteten sich die Langener im ersten Spielabschnitt 27 Punkte. Allerdings haperte es zu diesem Zeitpunkt noch in der Defense. Zu oft war der Abschluss für Speyer zu einfach, das Resultat waren 24 Gegenpunkte.

Schwach war dann insbesondere das zweite Viertel. Offensiv lief es nicht Rund für den TVL, insbesondere viele ärgerliche Turnover unterbrachen den Spielrhythmus. Auch fehlte es an Präzision im Abschluss. Entsprechend konnte die Mannschaft von Trainer Tobi Jahn sich glücklich schätzen, dass Speyer nicht gefährlich davonzog. Mit einem Halbzeitstand von 36:40 waren die Giraffen in dieser Phase gut bedient.

In der Halbzeitpause hatte Jahn offenbar die richtigen Worte in Richtung seiner Mannschaft gefunden. Die Leistung im dritten Viertel wirkte stabilisierter und vor allem taktischer. Die Defense stand endlich besser. So konnte Langen Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und zum Ende des Viertels auch die Führung an sich reißen. Entsprechend ging es mit 56:52 ins letzte Viertel.

Auch hier lief es zunächst sehr gut für Langen. Knapp sieben Minuten vor Schluss hatte sich das Team ein kleines Polster aufgebaut und war mit 64:54 in Führung gegangen. Doch nach nicht einmal drei Minuten nach der Langener Führung hatten Felix Angerbauer und Routinier Daryl Woodmore dann den Vorsprung egalisiert und auf ein 64:67 gestellt. Zwar kam Langen zum Ausgleich – es sollten aber vor allem die Baskets sein, die immer wieder kleine Läufe erzeugten. Näher als drei Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran. So endete das Spiel mit 80:85.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 80:76

Angetrieben von 1.849 begeisterten Zuschauern fuhr der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II einen mit Blick auf die Tabelle wichtigen Heimerfolg ein. Gegen eines der besten Auswärtsteams der Liga setzten sich die Vestestädter an diesem großen Nachmittag für den Coburger Basketball mit 80:76 durch und halten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die vor dem Spieltag direkter Tabellennachbar des BBC waren, durch diesen Sieg weiter auf Distanz.

Sichtlich angestachelt von der beeindruckenden Kulisse erwischte der BBC einen Start nach Maß. Griffig in der Defensive und konsequent beim Abschluss in der Offensive präsentierten sich die Coburger in der Anfangsphase. Die Vestestädter führten demzufolge schnell mit 15:4. Die Bayern brauchten etwas, um in die Partie zu kommen. Doch Stück für Stück fanden sie offensiv Mittel gegen die Coburger Defense und verkürzten nach einem Steal und zwei Punkten von Susic auf 20:17.

Der BBC tat sich hingegen schwer, den Rhythmus aus den Anfangsminuten fortzuführen. Jedes Mal aufs Neue mussten die Coburger hart für ihre Punkte arbeiten, da auch die Würfe von außen nicht fallen wollten. So waren es die Bayern, die dank Yiamu und Susic Mitte des zweiten Viertels die Führung übernahmen (28:29). Daran änderte sich auch bis zur Pause nichts, obwohl auf Coburger Seite Wenzl nach über 18 gespielten Minuten den ersten Dreier versenkte (37:38).

In der Kabine schien BBC-Cheftrainer Patrick Seidel allerdings erneut die richtigen Worte gewählt zu haben. Ähnlich wie im ersten Viertel schlugen die Coburger vor allem aus den Ballverlusten der Münchner Kapital. Immer wieder erarbeitete sich der BBC in dieser Phase zweite Wurfmöglichkeiten und zog dank eines 11:0-Runs bis auf 59:47 davon. Über vier Minuten blieben die Bayern ohne eigenen Zähler, verkürzten jedoch auf 59:52 vor dem Schlussabschnitt.

Dort netzte Münchens Isländer Kjartansson schnell zwei Distanzwürfe in Serie ein und brachte die Gäste wieder auf drei Punkte heran (61:58). Nach zwei Zählern vom bayerischen Big Man Calamita war der BBC-Vorsprung bis auf 65:64 geschrumpft. In einem nun immer physischer werdenden Spiel hielten die Vestestädter als Team dagegen und bauten den Vorsprung wieder auf acht Punkte aus (72:64). Den endgültigen Deckel machte Darius Dawson drauf.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 88:86

Der so wichtige Auswärtserfolgt bei den Tropics aus Oberhaching wurde leider verpasst. Zu viele individuelle Fehler kosten den Sieg und eine bessere Platzierung in der Tabelle. Trotzdem bleiben die die Flashers auf den 8. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Sekunde an war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Beide Coaches haben Ihre Teams bestmöglich auf den Gegner eingestellt und wussten um die Stärken des jeweils anderen Teams. Der Plan der Fellbacher den Liga Topscorer, Jonathan Zeisperger, in die Schranken zu weisen, funktionierte. Nur 9 Punkte gelangen den jungen Guard anstatt der üblichen 25 im Schnitt. Dafür sorgte jedoch Alek Jekov mit seiner Karrierebestleistung (26 Punkte) für die entscheidenden Momente.

Das erste und zweite Viertel war ausgeglichen und der Halbzeitstand von 43:43 ließ auch weiterhin erahnen, dass es ein echter Krimi werden wird. Drei Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber jedoch mit 79:70 absetzen. Ca. 1.30 Minuten vor dem Ende waren es sogar komfortable 10 Punkte (84:74). Doch die Flashers gaben sich nicht auf. Angeführt von dem stark aufspielenden Jakob Hanzalek und Tyseem Lyles wurde die Partie nochmals spannend.

Am Ende sollte es jedoch trotz der Aufholjagd nicht reichen. Die Tropics setzten sich mit 88:86 durch und entschieden die Partie für sich. Es war vorallem eine ärgerliche Niederlage. Es gab etliche Situationen in der Partie, in der das Momentum hätte auf die Fellbacher Seite gezogen werden können/müssen. Es waren jedoch immer wieder individuelle Fehler die die Tropics eiskalt bestraften und sich auch dadurch entscheidend absetzen konnten.

Diese vielen kleinen Fehler summieren sich im Laufe des Spiels und am Ende so einer Partie kosten diese den Sieg. Ärgerlich dabei ist, dass es sich dabei um Kleinigkeiten handelt, die misslingen, ein überhasteter Abschluss, ein vergebener Korbleger oder ein unnötiger Pass über das halbe Feld der abgefangen wird. Unkonzentriertheiten die die Flashers dringend abstellen müssen um in den Kampf um die Playoffplätze nicht mit leeren Händen dazustehen.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 88:102

Der dritte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 ist für die Porsche Basketball-Akademie erneut ein dominanter. Die Ludwigsburger sind beim ProB-Gastspiel in Erfurt mit spielerischer Leichtigkeit überlegen, gewinnen 102:88.

Die CATL Basketball Löwen wurden bereits innerhalb der ersten zehn Minuten vollkommen überrannt (18:35), es fehlten jegliche Mittel, um der Porsche BBA auch nur ansatzweise auf Augenhöhe begegnen zu können. Ludwigsburg machte mit der kompletten Rotation und allen Akteuren ab dem Sprungball sehr viel richtig. Bereits vor dem Seitenwechsel schien das Duell entschieden (37:59).

Aus dieser Annahme sollte schnell Gewissheit werden. Denn während der formstarke Marko Masic, flankiert von David Engelhart und Simon Feneberg sowie dem aus der Distanz exzellenten Yohann Tchouaffe, und Ludwigsburg weiter anzogen, blieben die Löwen zahn- und harmlos. Der 86:55-Vorsprung und die entsprechende 31-Punkte-Führung ließen die BBA’ler bereits nach 28 Minuten endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.

Aufgrund der schwindenden Kraft- und Konzentrationsressourcen und der weiterhin breiten Rotation gestatteten die Ludwigsburger den Gastgebern noch viel Raum für Ergebniskosmetik, ließen die eigene Partylaune aber nicht außer Acht: Feneberg stellte zum zweiten Mal binnen vier Wochen auf ‚100‘ und Engelhart besorgte den Endstand. Dieser Sieg ist tabellarisch wichtig. Die Barockstädter klettern auf Tabellenplatz drei und verschaffen sich etwas Luft im breiten Tabellenmittelfeld.

 

01.02.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Dresden Titans 84:93

In einer kämpferischen Partie können die Titans gegen den Tabellenletzten einen weiteren Erfolg von großer Bedeutung feiern. In den entscheidenden Phasen bestimmen die Dresdner in den entscheidenden Phasen das Spielgeschehen, sodass die Würzburger über die volle Länge der Partie das Nachsehen haben.

Würzburg erwischt einen Start nach Maß und scheint in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Es ist allen voran Marko Petric, der die Dresdner Defensive früh vor große Probleme stellt. Die Titans lassen sich davon jedoch nicht abschütteln und halten sich mit gut herausgespielten Würfen konsequent in Schlagdistanz. Auf den punktreichen Auftakt folgt auf beiden Seiten eine Phase mit schwierigeren Abschlüssen. Mit einem ausgeglichenen 21:21 geht es in die erste Viertelpause.

Petric bleibt weiterhin mit dem Fuß auf dem Gaspedal, während den Titans im Angriff zeitweise der rote Faden fehlt. Danach finden beide Teams nicht mehr zum Rhythmus der Anfangsminuten zurück. Das Spiel ist nun vor allem von intensivem Kampf und hoher Physis geprägt. Kurz vor der Pause blitzen bei den Dresdnern jedoch wieder ihre Wurfstärken auf: Kevin Kollmar und Scott Stone übernehmen Verantwortung und erarbeiten den Titans eine 41:46-Führung zur Halbzeit.

Scott Stone knüpft nahtlos an seine starke Phase vor der Pause an, während Leo Alban und Best Otakho mit spektakulären Flugeinlagen die Würzburger Korbanlagen testen. Auf Seiten der Akademie ist es weiterhin der erst 17-jährige Petric, der versucht, sein Team im Spiel zu halten. Doch im Kollektiv finden die Franken offensiv wie defensiv keine Mittel gegen die nun dominanten Titans, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sich bis auf 56:73 absetzen.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bestimmen die Titans das Spielgeschehen. Würzburg zeigt jedoch Moral und präsentiert sich erstmals seit längerer Zeit wieder treffsicher aus der Distanz. Angeführt von Jonas März verkürzt die Akademie den Rückstand auf zwölf Zähler. Nach einer Auszeit von Alex King bäumen sich die Würzburger noch einmal auf und können den Abstand erneut verkleinern. Doch der Vorsprung ist zu groß. Am Ende feiern die Titans mit 84:93 einen wichtigen Auswärtssieg.

 

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

Nachberichte ProA 20. Spieltag

30.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Artland Dragons 90:75

Einen überzeugenden Sieg konnten die VfL SparkassenStars Bochum am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons einfahren. Mit viel Energie und einer starken Defense haben die Bochumer ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs gesetzt.

Den SparkassenStars gelang ein Traumstart. 4/5 Dreier fielen in den ersten 3 1/2 Minuten. Dadurch führten die Bochumer schon früh in der Partie zweistellig. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 24:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel gelang den Dragons der bessere Start. Schnell war der Rückstand fast vollständig aufgeholt. Benjamin Burnham verkürzte per Dreier auf 25:28 aus Sicht der Drachen. Doch zur Führung sollte es danach nicht reichen. Antonio Williams sorgte mit einem Korbleger wieder für eine 11-Punkte Führung. Trotz 15 Minuten Spielzeit hielt man den ProA-Topscorer Amir Hinton bis zur Halbzeit bei nur sechs Punkten. Ein Schlüssel zum Erfolg. So war die 51:42 Halbzeitführung nicht überraschend.

Amir Hinton kam im dritten Viertel besser ins Spiel und trieb sein Team gemeinsam mit Connor van Anthony an. Immer wieder konnten die Quakenbrücker das Ergebnis verkürzen, die Partie kippte aber nicht. Gerade defensiv waren die SparkassenStars an diesem Tag zu stark. Der Bochumer Lars Kamp erwischte einen Sahnetag. Defensiv machte er Hinton richtig zu schaffen und offensiv traf er wichtige Distanzwürfe. Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Bochumer mit 70:59.

Die Gegenwehr der Drachen war gebrochen. Im vierten Viertel kontrollierten die SparkassenStars die Partie total. Zwischenzeitlich führten die Bochumer sogar mit 17 Punkten. Der direkte Vergleich war in Reichweite. Dass es für die Bochumer nicht zum Gewinn des direkten Vergleichs reichte, lag vielleicht auch daran, dass Kapitän Niklas Geske sein fünftes Foul kassierte. Zuvor war er, wie eigentlich immer, die treibende Kraft im Spiel. Am Ende siegten die SparkassenStars mit 90:75.

 

30.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Uni Baskets Münster 74:77

Was für eine große und reife Leistung in der zweiten Halbzeit: Die Uni Baskets Münster haben sensationell 77:74 (31:40) nach einem Buzzer-Dreier von Nick McMullen bei Aufstiegsanwärter GIESSEN 46ers gewonnen. Für die Münsteraner war es der so lange ersehnte fünfte Saisonsieg.

Die Offensive des Gastgebers kontrollierten die Uni Baskets zunächst, das eigene Offensivspiel stotterte ebenso in den Abschlüssen (7:5, 6.). Die Gießener adaptierten aber dann rasch ihre offensive Präzision und übernahmen zur 13:5-Führung (8.). Absetzen konnte der Favorit sich nicht. Im Gegenteil: Thorben Dödings klasse Steal mit Buzzer-Fastbreak gab Rückenwind zum 19:15 nach Viertel eins.

Auch zum Einstieg in das zweite Viertel „lahmten“ beide Offensivreihen. Die bewegliche Baskets-Defensive sorgte für Ballgewinne. Offensiv schlug der Gast aber kein Kapital daraus. Vier Minuten blieb die Mannschaft von Götz Rohdewald ohne Zähler, fand dann aber über gute Passagen in der Ballbewegung offensiv bessere Lösungen, entzog sich so immer wieder den Doppelungen. Paul Viefhues’ ganz schwerer weiter Dreier verhinderte den zweistelligen Rückstand zur Halbzeitpause: 40:31.

Der Fadeaway-Treffer durch Nick McMullen war das Signal zu einem bärenstarken Auftritt nach Wiederbeginn. Mit einem 13:5-Lauf sorgte der Außenseiter in Folge für die erste Münsteraner Führung (45:46, 25.). Nick McMullen erweiterte den Münsteraner Lauf im dritten Abschnitt gar auf 23:9 (49:54). Der Forward ermöglichte durch seinen zu früh vor der Pausensirene genommenen Dreier ein spektakuläres Highlight: Robin Benzing traf noch rechtzeitig von der Mittellinie (55:54).

So einige knappe Duelle hatten die Uni Baskets in dieser Saison nicht für sich entscheiden können. Gießen ging mit einem 6:0-Lauf 32 Sekunden vor der Schlusssirene gar in Front (73:71). Nick McMullen konterte schnell mit dem offenen Dreier zum erneuten Führungswechsel (73:74), Gießens Krajcovic ließ einen Freiwurf liegen. Das letzte Play gehörte den Uni Baskets. Nick McMullen verwandelte eiskalt den Buzzer-Dreier, die Sporthalle-Ost verstummte.

 

31.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Baskets Koblenz 115:67

Für die Koblenzer hätte ein Sieg im Auswärtsspiel in Bayern den erneuten Ausgleich des Spielverhältnisses in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA bedeutet und wäre eine Wiedergutmachung für die hohe Niederlage gegen Phoenix Hagen in der vergangenen Woche gewesen. Doch sollte dies ganz anders kommen.

Die Falcons, die weiterhin auf ihren seit Wochen fehlenden Topscorer Brandton Chatfield verzichten müssen, erwischten in der heimischen Kia Metropol Arena den besseren Start. Die 2569 Zuschauer erlebten von Beginn an intensiven und schnellen Basketball, bei dem die Gastgeber einen zweistelligen Vorsprung herausspielen konnten. Im zweiten Viertel schaffte es Koblenz, die Begegnung ausgeglichen zu halten (25:25), doch nach dem Seitenwechsel brach Koblenz völlig ein.

Nürnberg dominierte in allen Bereichen und punktete nach Belieben, zurückzuführen vor allem auf eine schwache Abwehrleistung der Schängel. Bereits im dritten Viertel, bei einem Vorsprung von über 30 Punkten für die Hausherren, war die Begegnung entschieden. Im letzten Viertel setzte sich der Trend kontinuierlich fort, ganz zur Freude der 2569 Zuschauer, die erlebten, wie ihr Team streckenweise völlig ungehindert zu leichten Punkten kam.

Die Falcons zeigten sich offensiv sehr selbstbewusst und glänzten vor allem von der Dreipunktelinie mit sicherer Hand: 13 von 28 Versuchen fanden ihr Ziel (46%). Dem steht eine magere Quote von lediglich fünf aus 20 Versuchen (20%) der Baskets gegenüber. Auch bei den Rebounds zog Koblenz deutlich den Kürzeren. Nürnberg dominierte hier mit 50:29, was, neben der schlechten Koblenzer Verteidigung, als Erklärung für eine Niederlage mit 48 Punkten Unterschied heranzuziehen ist.

Headcoach Stephan Dohrn war nach der Partie sichtlich fassungslos und zeigte sich sprachlos zur Leistung seiner Mannschaft: „Die Spieler werden morgen trainieren müssen, bekommen keinen spielfreien Tag. Ich glaube, man kommt nach solch einem Spiel am besten zurück, wenn man viel trainiert und wenig denkt.“

 

31.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 96:90

Die BG Göttingen bleibt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im Jahr 2026 ungeschlagen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß erkämpfte sich am Samstagabend gegen die SBB Baskets einen 96:90 (46:45) -Erfolg. Die 2.321 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena sahen ein spannendes Spiel mit 15 Führungswechseln.

Die Gastgeber starteten zäh in die Partie. Den ersten Feldkorb erzielte Kirchner erst nach rund vier Minuten – per Dreier zum 4:8 (4.). Im Anschluss kam die BG-Offensive besser in Schwung. Mathis Mönninghoff verkürzte ebenfalls von außen auf 9:10; Kirchner legte per Drei-Punkte-Spiel zum 12:10 nach. Doch der Aufsteiger ließ nicht nach und holte sich die Führung zurück (12:14). Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Dreamer stellte mit seinen ersten BG-Punkten den knappen 20:19-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt brachten Janis Jünemann viel Energie ins Spiel. Der 20-Jährige traf zum 23:21, erkämpfte sich kurz darauf den Ball und schloss den Schnellangriff per Dunk zum 27:21 ab. Aber die Baskets ließen sich davon nicht beirren, trafen dreimal von Drei und verkürzten auf 31:30. Im Anschluss wechselte die Führung hin und her. Wie schon im ersten Viertel holte sich die BG die Führung zum Abschluss zurück: Zach Jackson traf von außen zum 46:45.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hausherren erneut leichte Vorteile. Adam Ramstedt und Jordan Sears waren nun nicht zu stoppen und sorgte gemeinsam für das 52:47. Doch die Baskets ließen sich angeführt von Williamson weiterhin nicht abschütteln. Die Veilchen blieben zunächst in Front (63:59), aber die Gäste glichen durch einen 0:4-Lauf zum 63:63 aus. Zum Viertelende lief es dann wieder etwas besser für die Strauß-Truppe, die mit einer 73:67-Führung in den Schlussabschnitt ging.

Ins letzte Viertel starteten die Göttinger mit einem 4:0-Lauf zum 80:69 und zwangen Baskets-Headcoach Eiko Potthast zu einer schnellen Auszeit (32.). Danach fing sich sein Team wieder. Die Gäste warfen noch einmal alles in die Waagschale und gingen durch Williamson sogar in Front (84:85). Doch Julius Böhmer konterte direkt per Dreier zum 87:85; Sears legte zum 89:85 nach (39.). Kirchner gelang rund 15 Sekunden vor dem Ende ein Steal; die Baskets foulten ihn unsportlich – daraus machte die BG vier Punkte zum 96:88 und sicherte den Erfolg.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 94:80

Die Sensation ist ausgeblieben. Die Tigers Tübingen haben die Partie des 20. Spieltags der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei Tabellenführer Phoenix Hagen vor 3.017 Zuschauer in der Ischelandhalle zu Hagen mit 80:94 (48:54) verloren. Es war die zehnte Niederlage aus den vergangenen elf Spielen.

Die Feuervögel starteten gut in die Partie. Nach 63 Sekunden stand ein 5:0-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Die Raubkatzen nahmen jedoch das Spiel in der Folge auf. Tention beendete mit einem Dreipunktspiel zum 17:17 nach sieben Minuten einen 6:0-Lauf des Gastgebers. Es war die erste Tübinger Führung im Spiel. Moreaux verkürzte mit einem Zweier nach neun Minuten auf 24:25, Bayram glich die Begegnung in der Schlussminute mit seinem dritten Dreier zum 27:27 aus. Bjarne Kraushaar netzte aus der Distanz per Buzzer Beater zum 30:27-Viertelstand ein.

Jeffrey Carroll mit einem Zweier und Schmidt mit einem Dreier – nach 62 Sekunden führte Phoenix Hagen mit 35:27. Diesen Vorsprung von ein paar Zählern hielt der Gastgeber in der Folge aufrecht. Die Schwaben leisteten sich nun einige Fehler, die Feuervögel spielten noch mit angezogener Handbremse. Marcus Graves gelangen für den Tabellenführer bis in Minute 19 fünf Zähler in Folge zum 51:46-Zwischenstand. Phoenix-Neuzugang Ryan Schwieger erzielte im Anschluss seine Punkte drei, vier und fünf aus der Distanz zum 54:48-Halbzeitstand für die Westdeutschen.

Die Schwaben kamen besser aus der Kabine und erzielten innerhalb von 123 Sekunden einen 9:0-Lauf zur 57:54-Führung. Carroll netzte 22 Sekunden später mit einem Zweier zum 56:57-Zwischenstand ein. Es war der Beginn der wichtigsten Phase der Feuervögel. Phoenix Hagen legte ab der 24. Minute einen 17:0-Lauf zum 73:59 auf das Parkett. Erst Lukas Milner stoppte den Run 49 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. Insgesamt beendeten die Schwaben das dritte Viertel mit einem 6:0-Run zum 65:73 nach 30 Minuten.

Der Start in den Schlussabschnitt gehörte den Raubkatzen. Tention markierte zwei Dreier zum 72:73-Anschluss. Die Feuervögel nahmen das Spiel wieder auf und konnten sich wieder leicht absetzen. Bis zur 35. Minute folgte ein 8:0-Lauf zum 81:72-Zwischenstand. Diesen Vorsprung ließen sich die Harris-Schützlinge nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten setzte sich der Favorit in einem über weiten Strecken ausgeglichenen Begegnung dann doch noch souverän mit 94:80 durch.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 87:77

Der 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA begann in der Arena Hohenlohe mit Luftschlangen und großem Jubel. Denn als im badisch-schwäbischen Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den HAKRO Merlins Crailsheim beide Teams startklar auf dem Court standen, ließen es sich die Gastgeber im äußersten Osten von Baden-Württemberg nicht nehmen, zusammen mit der vollbesetzten Halle ihrer Vereinsgründung zu gedenken, die sich zum 40. Mal jährte.

Es entwickelte sich schnell der erwartet intensive Schlagabtausch, zunächst auch auf Augenhöhe. Nach drei Minuten ohne Abtasten stand es 7:7, bevor die Merlins mit verbesserter Treffsicherheit und einem Neun-Punkte-Run etwas davonzogen. Karlsruhe konnte zwar zwischenzeitlich den Anschluss herstellen. Starke LIONS-Phasen waren aber auch im späteren Spielverlauf zwar gegeben, jedoch selten von langer Dauer. So lagen die Hausherren nach dem ersten Viertel verdient mit 26:18 vorn.

Der nächste Abschnitt begann mit einem Distanztreffer für Karlsruhe durch David Cohn, dem allerdings unmittelbar darauf zwei Merlins-Dreier folgten. So stand es gerade einmal 64 Sekunden nach Wiederbeginn 32:21. Nach einer Green Auszeit zeigten sich seine Schützlinge in der Defense stabiler und auch diszipliniert, hatten aber weiterhin zu häufig das Nachsehen gegen aggressive Hausherren, die voll im Rhythmus waren. Beim Stand von 49:36 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann mit offenem Visier bei beiden Teams. Es überwog jedoch das Gefühl, dass die LIONS in jeden Punkt mehr investieren und für jeden Ball härter arbeiten mussten als die Gastgeber. Nach knapp 24 Minuten war der Merlins-Vorsprung auf 19 Zähler angewachsen. Die Frage, die sich nach dem dritten Viertel stellte, war, ob Crailsheim angesichts eines 71:56 bei noch verbliebenen zehn Minuten bereits zu weit enteilt war.

Der Schlussabschnitt brachte nochmals viel Dynamik. Die LIONS, die nun mehr ins Risiko gehen mussten, waren damit zunächst erfolgreich. In der 33. Minute stand es 74:64 und es schien plötzlich wieder alles möglich. Aber der Tabellendritte verfiel nicht in Panik, reagierte routiniert, beruhigte das Spiel und nutzte die offenen Räume, die sich ergaben zur 20-Punkte-Führung. Weil sich Greenes Mannschaft aber zu keinem Zeitpunkt aufgab, blieb es bei der klaren, aber nicht überdeutlichen Karlsruher Niederlage.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:83

Was für ein unfassbar wichtiger Sieg: Der BBC Bayreuth zeigte heute Nachmittag am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine Reaktion auf die schwache Leistung am vergangenen Sonntag in Leverkusen und kämpfte das Playoff-Team der Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 2.019 Zuschauern in der heimischen Oberfrankenhalle mit 84:83 nach Verlängerung nieder.

Mit zwei schnellen Körben von Rayshawn Mart zum 4:0 startete der BBC in die Partie. Dann drehte Kirchheim auf und ging mit 6:4 in Führung. Dann brachte Ke Vaughn Allen nach einem Steal den BBC per Dunk mit 8:6 in Front. Das Spiel war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Lenny Liedtke glich zum 14:14 aus und Brandwijk brachte Bayreuth mit 16:14 und 18:15 in Front. Nach zehn Minuten stand es in der sehr nervösen und fehlerbehafteten Partie 18:16 für den BBC.

Nach einem verschlafenen Beginn des zweiten Abschnitts rief Headcoach Lukas Hofer das Bayreuther Team zur Auszeit. Mart unterbrach schließlich nach dreieinhalb Minuten im zweiten Abschnitt den viertelübergreifenden 12:0-Lauf der Gäste mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 21:27. Horn traf zum 30:31, Cantia Rahming brachte den BBC nach einem 8:0-Lauf und drei Zählern in Folge schließlich mit 33:31 in Front. Die Knights schlugen dann noch einmal zurück und gingen mit einer 35:33-Führung in die Halbzeitpause.

Allen glich im ersten Angriff des dritten Abschnitts zum 35:35 aus und Mart brachte den BBC wieder mit 37:35 in Front. Brandwijk erhöhte per Dreier auf 40:35. Der Kirchheimer Aeneas Jung unterbrach mit dem 37:40 schließlich den BBC-Run. Allen traf zwei Freiwürfe zum 45:43 für die Gastgeber. Mart erhöhte in der Folge auf 52:49. Leroy Ikejiaku und Horn nach einem technischen Foul stellten jeweils von der Linie auf 55:49 für den BBC nach dem dritten Viertel.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wurde Mart beim Dreierversuch gefoult und erhöhte von der Linie auf 56:49, zwei Freiwürfe gingen daneben. Rahming stellte mit einem Dreier auf 61:53. Nach einem Bayreuther Ballverlust kam Kirchheim auf 56:61 heran. Phil Russell drehte dann abermals auf und traf für die Gäste zwei Dreier in Folge zum 64:65. Allen traf zum 73:72 für den BBC 103 Sekunden vor Schluss. Brandwijk versenkte zwei Freiwürfe zum 75:72. Tylan Pope glich noch mit einem Dreier zum 75:75 aus und es ging in die Overtime.

Liedtke brachte den BBC zu Beginn der fünfminütigen Verlängerung mit 77:75 in Führung. Russell stellte für Kirchheim auf 79:77. Diallo glich wieder zum 79:79 aus. Brandwijk traf dann einen Dreier zum 82:79 und Horn erhöhte 68 Sekunden vor dem Ende auf 84:79. Pope verkürzte von der Linie auf 81:84. Russell traf zum 83:84. Brandwijk verwarf einen Dreier, den Kirchheimern gelang aber im Gegenzug kein Punkt mehr – der BBC hatte mit 84:83 nach Verlängerung einen wichtigen Sieg errungen.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:65

Die Eisbären Bremerhaven setzten ihre Heimserie am Sonntag fort und gewannen gegen die Bayer Giants Leverkusen deutlich mit 81:65. Damit feierten die Eisbären den nächsten überzeugenden Heimsieg und ließen ihren Gegner dabei nahezu chancenlos.

Die Eisbären waren von Beginn an aufmerksam. Sie erspielten sich früh Vorteile, auch wenn die Wurfquoten noch nicht optimal waren. Mit der Einwechslung von Lorenz Brenneke nach gut zwei Minuten kam zusätzliche Präsenz unter den Körben ins Spiel. Brenneke sammelte früh mehrere Rebounds und fügte sich nahtlos ins Teamspiel ein. Punkte von Jemarl Baker und Elijah Miller sorgten dafür, dass die Eisbären das erste Viertel mit einer 21:13-Führung beendeten.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser in die Partie. Nachdem beide Teams zunächst offensiv Schwierigkeiten hatten, verkürzte Leverkusen den Rückstand Schritt für Schritt. Ein Dreier von Sebastian Brach brachte die Giants erstmals näher heran, wenig später glichen sie zum 25:25 aus. Trotz dieses Ausgleichs gerieten die Eisbären nicht aus der Ruhe. Sie blieben strukturiert, und ließen Leverkusen nicht in Führung gehen. Zur Halbzeit behaupteten die Eisbären eine 39:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel starten die Eisbären dann durch. Mit hoher defensiver Intensität, Tempo im Angriff und klarem Fokus starteten sie mit einem 12:1-Lauf in die zweite Hälfte und sorgten für klare Verhältnisse. Erst nach gut vier Minuten und dreißig Sekunden gelang den Gästen durch John Williams Jr, der erste Punkt im dritten Viertel. Die Eisbären entschieden das dritte Viertel mit 22:9 Punkten klar für sich, bauten die Führung zeitweise auf über 20 Zähler aus und gingen mit 61:41 in den Schlussabschnitt.

Auch im letzten Viertel ließen die Eisbären nicht nach. Sie hielten das Tempo hoch, kontrollierten das Geschehen und antworteten auf jeden erfolgreichen Abschluss der Gäste. Treffer von Jemarl Baker, Carlos Carter und Jannis von Seckendorff sorgten für die höchste Führung des Abends, die zwischenzeitlich bei 28 Punkten lag (75:47). Die Giants betrieben in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik, doch auch diese Phase änderte nichts am klaren Spielverlauf. Am Ende stand ein verdienter 81:65-Heimsieg der Eisbären.

 

01.02.20626 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Paderborn Baskets 88:89

Eine große Siegchance auf dem Weg zum Klassenerhalt haben die RheinStars zu Beginn des Februars liegen gelassen. Mit 88:89 (41:44) unterlagen die Kölner ihrem Mitaufsteiger Paderborn Baskets am frühen Sonntagabend zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In einer jederzeit engen und spannenden Partie vor 1.424 Zuschauern in der Motorworld ärgerten sich die RheinStars allesamt über einen gebrauchten Tag vom Team und das Ergebnis.

Dabei war den Kölnern diesmal sogar ein passabler Start in die Partie gelungen, der Weg führte dabei vor allem über den gut aufgelegten Björn Rohwer, brachte die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Auch schienen die Hausherren anders als beim 69:87 im Hinspiel diesmal insgesamt das talentiertere Team auf dem Feld sein zu können.

Allerdings muss sich das dann auch in Zählbares umsetzen lassen, und genau den Nachweis konnte die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic an diesem Sonntag nicht liefern. Immer wieder blieben Chancen unterm Korb ungenutzt, freie Dreier wurden teilweise fahrlässig verworfen. Die Paderborner hingegen nutzen ihre Möglichkeiten besser. Und so blieb die Partie eng, was den Zuschauern immerhin einen spannenden Abend bescherte.

Ende des dritten Viertels gelingt den Gästen ein 7:0-Lauf zum 59:66, den die RheinStars im letzten Viertel mit einem 12:0-Lauf ihrerseits kontern. Die Partie wogt nun hin und her, wobei Kölner mit einem Dreier von Cedric Russell auf 74:68 (34.) erhöhen und nun drauf und dran sind, das Spiel zu kippen. Aber sie lassen in der nächsten anderthalb Minuten sechs Chancen auf weitere Punkte aus in einer Phase, in der die Baskets nur dreimal zum Kölner Korb kommen, daraus aber drei Punkte machen 74:73 (36.).

Schön und von besonderer Güte ist das Spiel in der Endphase sicher nicht mehr, aber mitreißend spannend. Bei 84:87 und sechs Sekunden verbleibender Zeit steht Haris Hujic für drei Freiwürfe an der Linie, verwandelt aber nur zwei davon. 86:87. Köln gelingt ein schnelles Foul, doch Kevin Osawe trifft beide Freiwürfe. 86:89. Einwurf RheinStars. Die versuchen, Cedric Russell in Schussposition zu bringen, doch der Ball kommt zu Mike Miller, der nicht richtig zum Wurf kommt. Letztendlich findet der Ball über Neuzugang Kenny Baptiste den Weg durchs Netz. 88:89. Das Spiel ist aus. Jubel im stark besetzten Paderborner Fanblock.

 

Nachberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.

 

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.