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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProA 28. Spieltag

24. März 2026/in APP, ProA 25/26

20.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 82:71

Die Tigers Tübingen haben ihr Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:82 verloren. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, bevor sich die Gastgeber im zweiten Durchgang entscheidend absetzen konnten. Tübingen erwischte einen guten Start und führte früh, konnte sich jedoch nicht absetzen. Die erste Halbzeit verlief insgesamt auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die mit einer knappen 43:40-Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die SBB Baskets zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Durch eine verbesserte Defensive und konsequente Abschlüsse bauten sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Mitte des Schlussviertels war die Partie beim Stand von 78:59 vorzeitig entschieden.

Auch ein disqualifizierendes Foul gegen Tigers-Kapitän Till Jönke erschwerte die Aufholjagd zusätzlich. In der Schlussphase konnten die Gäste das Ergebnis noch etwas verkürzen, ohne den Sieg der Gastgeber jedoch noch einmal ernsthaft zu gefährden. Auffällig war vor allem die schwache Trefferquote der Tigers von der Dreierlinie. Nur sechs erfolgreiche Distanzwürfe bei 36 Versuchen erschwerten ein erfolgreiches Offensivspiel erheblich. Topscorer der Partie war Daivien Williamson mit 24 Punkten für Wolmirstedt. Auf Seiten der Tübinger erzielte Jordan Johnson 19 Punkte. Martin Bogdanov überzeugte zudem mit einem Double-Double aus elf Punkten und zehn Assists.

Tigers-Headcoach Eric Detlev sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coach Achmadschah Zazai und seine Mannschaft zu diesem Erfolg. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben es jedoch selten geschafft, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Meine Spieler haben den Ball selten getroffen, mit nur sechs Dreier bei 36 Versuchen wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen.“ Achmadschah Zazai ergänzte: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Die erste Halbzeit war solala, wir hätten besser spielen können. In der zweiten Hälfte haben wir besser verteidigt und den Ball besser bewegt. Ich bin sehr zufrieden über diesen Sieg.“

 

21.03.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 75:98

Die BAYER GIANTS Leverkusen mussten am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine klare 75:98-Heimniederlage gegen die PS Karlsruhe LIONS hinnehmen. Nach zwischenzeitlich gutem Start entwickelte sich die Partie früh zugunsten der Gäste. Leverkusen begann zunächst konzentriert und erspielte sich eine frühe Führung. Mit schnellem Umschaltspiel und guter Ballbewegung gingen die Gastgeber mit 11:2 in Front. Karlsruhe reagierte jedoch früh und fand anschließend besser in die Partie. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und drehten das Spiel noch im ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt gelang es den GIANTS zwar, den Rückstand zwischenzeitlich stabil zu halten, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Karlsruhe agierte offensiv effizient und setzte sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Mit einem 41:56-Rückstand ging es für Leverkusen in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Die LIONS bauten ihren Vorsprung weiter aus und entschieden die Partie bereits im dritten Viertel vorzeitig. Im Schlussabschnitt stand vor allem die Rotation im Fokus, am Spielverlauf änderte sich nichts mehr. Headcoach Michael „Mike“ Koch sagte nach der Partie: „Karlsruhe war klar überlegen. Wir hatten große Probleme mit der Physis der Gäste und haben defensiv keinen Zugriff bekommen. Gleichzeitig hat Karlsruhe seine Würfe hochprozentig getroffen. Das war von uns kein guter Auftritt – so können wir im Abstiegskampf nicht spielen.“ Trotz der Niederlage bleibt Leverkusen zunächst auf einem Nichtabstiegsplatz, allerdings hat sich die Konkurrenz im Tabellenkeller weiter angenähert. Damit bleibt die Situation im unteren Tabellenbereich weiterhin eng.

Mit Blick auf die nächste Aufgabe sagte Koch: „Eine unfassbar schwierige Aufgabe. Die Merlins gehören zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die easyCredit-BBL. Das ist eine Nuss, welche nur ganz schwer zu knacken ist. In dieser Trainingswoche, werden wir hart arbeiten müssen.“ Für Karlsruhe bleibt hingegen das Ziel Playoffs im Fokus. Trainer Demond Greene erklärte: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Wenn uns dies gelingt, sind sicherlich auch die Playoffs für uns möglich.“

 

21.03.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 73:79

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Uni Baskets Münster mit 73:79 verloren. Für das Team von Headcoach Ralph Junge war es die achte Niederlage in Folge. Dabei begann Nürnberg stark und erspielte sich früh eine deutliche Führung. Mit konzentriertem Auftreten setzten sich die Gastgeber schnell auf 13:1 ab und kontrollierten zunächst die Partie. Münster fand erst spät ins Spiel, konnte jedoch noch vor der Halbzeit ausgleichen und mit einer knappen 29:28-Führung in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Münster nutzte die Schwächephase der Falcons konsequent aus und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:50 aus. Im Schlussabschnitt versuchten die Nürnberger vor rund 1.800 Zuschauern noch einmal zurückzukommen, doch Münster behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und traf die wichtigen Würfe. Am Ende sicherten sich die Gäste den 79:73-Auswärtssieg. Headcoach Ralph Junge sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Münster. Wir können uns nur bei unseren Fans für diese Leistung heute entschuldigen. Unter dem Strich waren wir nicht gut genug, um Münster heute zu besiegen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers 89:79

Der BBC Bayreuth hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor 2.384 Zuschauern setzte sich das Team nach Verlängerung mit 89:79 gegen die GIESSEN 46ers durch. Die Partie begann aus Bayreuther Sicht schwierig. Gießen setzte sich im ersten Viertel früh ab und führte zwischenzeitlich zweistellig. Vor allem Ballverluste und eine schwache Trefferquote machten es den Gastgebern schwer, ins Spiel zu finden. Mit einem deutlichen Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt zeigte Bayreuth jedoch eine klare Reaktion. Mit verbesserter Defensive und mehr Kontrolle im Spielaufbau gelang es, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Ein starker Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sie mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Bayreuth zunächst das bestimmende Team und konnte sich zeitweise absetzen. Gießen kämpfte sich jedoch zurück und gestaltete die Partie im Schlussviertel wieder offen. In der Schlussphase gelang den Gästen der Ausgleich, sodass es beim Stand von 70:70 in die Verlängerung ging. In der Overtime zeigte Bayreuth die größere Stabilität. Mit wichtigen Treffern und konsequentem Spiel sicherten sich die Gastgeber schließlich den 89:79-Erfolg. Bester Akteur auf Seiten des BBC war Cantia Rahming mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ebenfalls 20 Zähler erzielte Rayshawn Mart. Tehree Horn kam auf 17 Punkte und Kyle Sturdivant auf zwölf. Für Gießen war Simon Krajcovic mit 17 Punkten Topscorer, Robin Benzing steuerte 16 Zähler bei.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Ich möchte mich zunächst bei unseren Fans bedanken, die unser sechster Mann waren und uns mit einer unglaublichen Stimmung zum Sieg getragen haben. Unser Team hat so unglaublich viele charakterstarke Spieler, wir haben es trotz der vielen ausgefallenen deutschen Spieler geschafft, zuletzt zwei Spiele gegen starke Mannschaften zu gewinnen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle unsere Akteure. Wir lagen nach dem ersten Viertel mit 14 Punkten hinten, hatten viel zu viele Turnovers und eine löchrige Defense. Im zweiten Viertel haben wir dann besser auf den Ball aufgepasst und defensiv die Löcher gestopft. So gewannen wir das zweite Viertel mit 27:8, zeigten eine Super-Leistung und haben Momentum kreiert, das uns letztlich getragen hat. Unser Fokus lag während der bisherigen Saison darauf, uns nach unten abzusichern.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:72

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen souveränen 93:72-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum eingefahren. Mit dem Erfolg klettern die Kirchheimer auf Tabellenplatz fünf und bleiben im Rennen um eine gute Playoff-Platzierung. Die Gastgeber legten früh den Grundstein für den Sieg. Bereits im ersten Viertel präsentierten sich die Knights konzentriert und gingen mit 25:19 in Führung. Vor allem defensiv steigerten sich die Schwaben im zweiten Abschnitt deutlich und ließen nur neun Punkte der Gäste zu. Gleichzeitig lief die Offensive flüssig, sodass sich Kirchheim bis zur Halbzeit auf 48:28 absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Bochum den Rückstand zwischenzeitlich mit einem Lauf, doch die Knights reagierten schnell und stellten den alten Abstand wieder her.

Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie beim Stand von 77:51 vorentschieden. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän. Bester Werfer der Partie war Tylan Pope mit 25 Punkten, der bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgte. Ebenfalls zweistellig punkteten Nick Spinoso (15), Chuck Harris (15), Lucas Mayer (13) und Tyrel Morgan (12). Headcoach Igor Perovic zeigte sich zufrieden: „Glückwunsch an meine Spieler. Sie haben es sehr gut gemacht, konzentriert und smart gespielt. Jetzt gilt der Fokus Tübingen. Das wird ein sehr schweres Spiel.“ Mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen unterstreichen die Knights ihre starke Form im Saisonendspurt und verbessern ihre Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

22.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:93

Im Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Eisbären Bremerhaven den HAKRO Merlins Crailsheim mit 89:93 geschlagen geben. In einer intensiven und lange offenen Partie entschieden die Gäste die Begegnung in der Schlussphase für sich. Bremerhaven startete konzentriert in die Partie und ging früh in Führung. Mit aggressiver Defensive und schnellem Offensivspiel setzten die Hausherren zunächst Akzente, ehe Crailsheim im weiteren Verlauf besser ins Spiel fand und das erste Viertel knapp für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Die Merlins bauten zwischenzeitlich ihre Führung aus, doch die Eisbären reagierten mit einem starken Lauf und drehten das Spiel. Mit einer engagierten Leistung erarbeiteten sich die Gastgeber eine 50:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Crailsheim kam mehrfach zum Ausgleich, während Bremerhaven vor allem unter dem Korb Vorteile nutzte. Mit einer knappen Führung ging es für die Eisbären in das Schlussviertel. Dort kippte die Partie. Nach einem Lauf der Gäste übernahmen die Merlins die Führung, während Bremerhaven offensiv den Rhythmus verlor. Zwar kämpften sich die Eisbären noch einmal zurück, doch in der Crunchtime hatte Crailsheim die besseren Lösungen und blieb an der Freiwurflinie souverän. Topscorer der Eisbären war Elijah Miller mit 23 Punkten. Zudem punkteten Raphael Falkenthal und Peter Hemschemeier jeweils zweistellig.

Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Es war ein intensives Spiel mit Playoff-Charakter von beiden Seiten. Die Verteidigung war auf beiden Seiten sehr aggressiv und ich finde, die Jungs haben das heute sehr gut gemacht. Am Ende hatten wir in den letzten zwei Minuten zu viele Fehler. Wenn wir gegen eine sehr gute Mannschaft wie Crailsheim gewinnen wollen, müssen wir diese Phase besser spielen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. Artland Dragons 93:101

Die BG Göttingen hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine 93:101-Heimniederlage gegen die Artland Dragons hinnehmen müssen. In einer offensiv geprägten Partie vor 2.609 Zuschauern blieb es bis in die Schlussphase eng. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Während Göttingen vor allem offensiv Lösungen fand, hatten die Gastgeber defensiv Probleme, die Schlüsselspieler der Dragons zu kontrollieren. Besonders im ersten Viertel setzte sich Quakenbrück durch einen späten Lauf etwas ab. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Veilchen zurück und drehten zwischenzeitlich die Partie. Dennoch blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Göttingen konnte sich kurzzeitig eine Führung erarbeiten, schaffte es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen Vorsprung ging es für die BG in das Schlussviertel. Dort übernahmen die Dragons zunehmend die Kontrolle. Während Göttingen offensiv an Treffsicherheit verlor, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie in der Crunchtime für sich. Bester Werfer der Göttinger war Jordan Sears mit 19 Punkten. Auf Seiten der Dragons überragte Amir Hinton mit 36 Zählern, während Ben Burnham mit 30 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte.

BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Ich bin mit dem Spiel natürlich gar nicht glücklich. Ich gucke auf uns und versuche, dass wir es mal hinkriegen, zu Hause das zu zeigen, was wir auswärts über das Jahr gezeigt haben. Der Fokus liegt darauf, dass wir wieder unser Selbstvertrauen zurückbekommen und defensiv einen besseren Job machen. Wir müssen mit mehr Selbstvertrauen und besserer Defense in die Playoffs gehen.“ Dragons-Coach Hendrik Gruhn ergänzte: „Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Das war ein unfassbar hart erkämpfter Sieg. Wir haben gerade im vierten Viertel einen guten Job gemacht und Göttingen bei nur 17 Punkten gehalten. Das war einer der Schlüssel zum Sieg.“ Mit der Niederlage verpasst Göttingen einen wichtigen Schritt im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs.

 

23.03.2026 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 91:92 

Die RheinStars Köln haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine starke Leistung gezeigt, mussten sich Tabellenführer Phoenix Hagen jedoch denkbar knapp mit 91:92 geschlagen geben. Vor 1.420 Zuschauern entwickelte sich eine hochklassige und intensive Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken das Spiel bestimmten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die RheinStars ab der fünften Minute die Kontrolle und erspielten sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Mit viel Energie, guter Wurfauswahl und konsequentem Zug zum Korb setzte Köln den Favoriten immer wieder unter Druck und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Köln zunächst tonangebend. Die RheinStars behaupteten ihren Vorsprung und hielten Hagen über weite Strecken auf Distanz. Die Gäste blieben jedoch dank ihrer individuellen Qualität stets in Schlagdistanz und nutzten kleinere Schwächephasen der Hausherren, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte mehrfach, ehe die Partie in der Crunchtime entschieden wurde. Rund 30 Sekunden vor Schluss lagen die RheinStars noch in Front, konnten die Führung jedoch nicht ins Ziel bringen. Hagen nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und drehte die Begegnung in den letzten Sekunden.

Am Ende stand eine knappe 91:92-Niederlage für Köln, das über weite Strecken eine überzeugende Leistung zeigte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Topscorer der RheinStars war Haris Hujic mit 23 Punkten. Headcoach Zoran Kukic sagte nach der Partie: „Wir haben heute ein super Spiel gezeigt. Zumindest bis 30 Sekunden vor Schluss. Ansonsten müssen wir einfach weiterarbeiten, dann kommen auch die Erfolge.“

23.03.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 93:95

Die EPG Baskets Koblenz haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine knappe 93:95-Heimniederlage gegen die Paderborn Baskets hinnehmen müssen. Vor rund 900 Zuschauern in der EPG Arena erwischten die Gastgeber einen schwachen Start und lagen früh mit 0:10 zurück. Koblenz tat sich offensiv schwer und fand zunächst keinen Rhythmus, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Bis zur Halbzeit setzte sich Paderborn weiter ab und ging mit einer 51:42-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst im Hintertreffen, ehe das Team im dritten Viertel eine deutliche Leistungssteigerung zeigte. Angeführt von Calvin Wishart kämpften sich die Hausherren mit einem Lauf zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand spürbar. Im Schlussviertel drehten die Baskets die Partie zwischenzeitlich und gingen selbst in Führung. Doch Paderborn konterte mit einem eigenen Lauf und übernahm erneut die Kontrolle. In einer intensiven Schlussphase blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Koblenz hatte den letzten Angriff, konnte diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen, sodass die Gäste den knappen Sieg über die Zeit brachten.

Topscorer der Partie auf Koblenzer Seite war Calvin Wishart mit 27 Punkten. Headcoach Stephan Dohrn sagte nach dem Spiel: „Ich bin maßlos enttäuscht von der schlechten ersten Halbzeit meiner Spieler. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man so in ein Spiel gehen kann. Das war weit weg von dem, was wir können. Wir haben wieder mal zu Hause ein deutlich schlechteres Gesicht gezeigt als auswärts. Das ist enttäuschend.“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/pro-a-28.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-24 19:07:162026-03-24 19:07:16Nachberichte ProA 28. Spieltag

Nachberichte ProA 27. Spieltag

16. März 2026/in APP, ProA 25/26

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProA-aktuell.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-16 17:27:342026-03-16 19:39:10Nachberichte ProA 27. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 24. Spieltag

16. März 2026/in APP, ProB Süd 25/26

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 91:74

Die SKYLINERS Juniors haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Frankfurter im BCM mit 91:74 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch und verbesserten damit ihre Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze. Durch den Erfolg zogen die Juniors in der Tabelle an den Gästen vorbei. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden früh ihren offensiven Rhythmus und kamen zu mehreren erfolgreichen Abschlüssen. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gäste aus Speyer knapp mit 25:24 in Führung.

Auch im zweiten Viertel blieb die Begegnung eng. Beide Teams stellten sich defensiv besser aufeinander ein, dennoch blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit einer knappen 41:40-Führung für die SKYLINERS Juniors ging es schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Frankfurter zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit einer konzentrierteren Verteidigung gelang es ihnen immer häufiger, die Angriffe der Speyerer zu stoppen. Gleichzeitig blieb die Offensive der Juniors effektiv, sodass sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt ausbauen konnten.

Im Schlussabschnitt hielten die Gastgeber den Abstand konstant und ließen Speyer nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand ein souveräner 91:74-Heimsieg für die SKYLINERS Juniors. Für die Frankfurter punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Jamie Edoka war mit 16 Punkten erfolgreichster Werfer, gefolgt von Lukas Smazak (14 Punkte), Desmond Watson (13Punkte), Ivan Crnjac (12 Punkte) sowie Leif Zentgraf und Dusan Nikolic mit jeweils 11 Punkten. Headcoach Markus Klusemann sagte nach der Partie: „Wir haben nach der Halbzeit defensiv nochmal deutlich zugelegt und dadurch das Spiel kontrollieren können. Besonders unsere Teamleistung war heute entscheidend“.

14.03.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 66:61

Die Porsche Basketball-Akademie hat im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd bei den Flashers Fellbach eine 61:66-Niederlage hinnehmen müssen. Für die Ludwigsburger war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Trotz personeller Probleme mit nur sieben einsatzfähigen Spielern zeigte das Team eine engagierte Leistung, rutschte in der Tabelle jedoch auf den sechsten Platz ab und ist nun punktgleich mit Rang neun. Die Gäste starteten mutig in die Partie und übernahmen früh die Führung. Vor allem David Engelhart und Armin Pivac übernahmen Verantwortung in der Offensive und sorgten für eine 11:5-Führung nach fünf Minuten. Fellbach fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, bewegte den Ball schnell durch die eigenen Reihen und erspielte sich immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeber auch aufgrund von zehn Ballverlusten der Ludwigsburger auf 40:31 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Porsche Basketball-Akademie jedoch eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz in der Defensive und großem Kampfgeist arbeiteten sich die Gelb-Schwarzen Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Marko Masic und Abdulhay Kömürkara sorgten schließlich für den Führungswechsel zum 57:56 und nährten die Hoffnung auf eine Überraschung. In der Schlussphase fehlte den Ludwigsburgern jedoch die offensive Durchschlagskraft. In den letzten Minuten gelangen den Gästen nur noch vier Punkte, während Fellbach die Partie vor allem durch einen starken Nik Schlipf kontrollierte und letztlich mit 66:61 für sich entschied.

Bester Werfer der Ludwigsburger war Marko Masic mit 18 Punkten. David Engelhart überzeugte mit zwölf Punkten und 13 Rebounds, während Armin Pivac neun Punkte und ebenfalls 13 Rebounds beisteuerte. Auf Seiten der Gastgeber führte Nik Schlipf mit 17 Punkten und fünf Rebounds sein Team zum Heimsieg.

 

14.03.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 92:94

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen dramatischen Auswärtssieg gefeiert. Beim TV Langen setzten sich die Kangaroos nach einem intensiven Spiel knapp mit 94:92 durch und stehen damit kurz vor dem sicheren Einzug in die Playoffs. Mit dem Erfolg rückte das Team zudem auf Tabellenplatz vier vor und hat damit weiterhin beste Chancen auf Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Die Gäste erwischten allerdings einen denkbar schlechten Start in die Partie. Erst nach fast vier Minuten gelang Tom Alte per Dunking der erste Korb für die Kangaroos. Langen nutzte die schwache Anfangsphase der BG konsequent aus und setzte sich früh deutlich ab. Nach dem ersten Viertel lag Leitershofen/Stadtbergen mit 14:28 zurück, wenig später wuchs der Rückstand sogar auf 21:43 an.

Im zweiten Viertel fand das Team von Cheftrainer Emanuel Richter jedoch besser ins Spiel. Durch aggressivere Verteidigung, mehrere Ballgewinne und eine deutlich verbesserte Trefferquote starteten die Gäste eine Aufholjagd. Bis zur Halbzeit verkürzten die Kangaroos den Rückstand auf 46:52. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. In der 25. Minute brachte Ferenc Gille die BG erstmals wieder bis auf einen Punkt heran. Zwar setzte sich Langen anschließend mit einem 12:0-Lauf erneut ab, doch die Kangaroos kämpften sich ein weiteres Mal zurück. Vor allem Brain Dawson übernahm nun Verantwortung und brachte sein Team in der 35. Minute erstmals in Führung (80:78). In der Schlussphase blieb es spannend. Eine Minute vor dem Ende lag die BG mit 90:84 vorne, ließ jedoch mehrere Freiwürfe liegen und ermöglichte Langen noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte jedoch sein Ziel, ehe Clint Hamann den entscheidenden Rebound sicherte und den 94:92-Auswärtssieg festhielt.

Bester Werfer der Kangaroos war Brain Dawson mit 28 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Zion Richardson (18 Punkte), Clint Hamann (16 Punkte) und Tom Alte (10 Punkte). Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Langen für den großen Kampf heute. Mit unserer Leistung, besonders im ersten Viertel, können wir nicht zufrieden sein. Positiv war jedoch die Reaktion unserer Mannschaft. Nach einem Rückstand mit 22 Punkten wieder zurückzukommen, spricht für den Charakter meines Teams.“

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 84:93

Die Tropics Oberhaching haben am Wochenende eine Niederlage gegen die Erfurter Basketball Löwen hinnehmen müssen. Trotz großer Unterstützung von den Rängen unterlagen die Gastgeber nach einer intensiven Partie, in der sie sich mehrfach zurückkämpften. Die Gäste lagen über weite Strecken der Begegnung in Führung und entschieden das Spiel schließlich in der Schlussphase für sich. Die Partie begann mit einem guten Start der Gastgeber. Nedzad Muratovic eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Dreiern. Anschließend übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Vor allem Ivan Kucan zeigte sich treffsicher aus der Distanz und erzielte bereits bis zur Halbzeit 19 Punkte. Auch Paul Albrecht und Noah Kandem trugen ihren Teil dazu bei, dass Erfurt mit einer 44:38-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel baute Erfurt den Vorsprung zunächst weiter aus und lag zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst nach einer Umstellung in der Verteidigung gelang es den Tropics, wieder besser in die Partie zu finden. Niklas Schüler und Freddy Müller sorgten mit mehreren Treffern von außen dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 64:71 verkürzt werden konnte. Im Schlussabschnitt blieb das Spiel umkämpft. Jonathan Zeisberger setzte mit mehreren erfolgreichen Aktionen zum Korb wichtige Akzente und brachte Oberhaching kurz vor Schluss zurück ins Spiel. Beim Stand von 84:84 zwei Minuten vor dem Ende war die Partie wieder ausgeglichen. In der entscheidenden Phase fanden die Gäste jedoch die besseren Lösungen und nutzten ihre Möglichkeiten, während Oberhaching einige Chancen ungenutzt ließ. Am Ende sicherten sich die Erfurter Basketball Löwen den Auswärtssieg. Topscorer der Tropics war Jonathan Zeisberger mit 20 Punkten sowie fünf Rebounds und drei Assists. Nedzad Muratovic steuerte 16 Punkte und 13 Rebounds bei, Niklas Schüler kam auf 15 Zähler und Freddy Müller auf 12 Punkte.

Trainer Mario Matic sagte nach der Partie: „Danke erstmal an die vielen Fans, die uns toll unterstützt haben! Glückwunsch an Florian und sein Team. Wer über die gesamte Partie hinweg führt hat auch verdient gewonnen. Ivan Kucan war heute einfach auch eine andere Liga und man muss den Hut vor seiner Leistung ziehen. Kämpferisch kann ich meiner Truppe nicht den Hauch eines Vorwurfs machen. Wir haben die Rebounds gewonnen und trotz eines aussichtslosen Rückstands, den wir aufgeholt haben, nicht aufgegeben uns bis zum Ende gekämpft. Leider haben wir an der Freiwurflinie viele einfache Punkte liegen lassen. Die Situation bezüglich Playoffs ist schwer, aber nicht aussichtslos. Wir werden am Samstag alles reinwerfen in Leitershofen und dann auf Schützenhilfe hoffen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:70

Der BBC Coburg hat im Frankenderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 1.075 Zuschauern in der HUK-COBURG arena setzten sich die Vestestädter klar mit 91:70 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch. Mit dem Erfolg sicherte sich Coburg Rang zwei in der Tabelle und bleibt im Rennen um den ersten Platz der Hauptrunde. Topscorer der Gastgeber war Dylan Fasoyiro mit 24 Punkten. Die Coburger erwischten einen furiosen Start in die Partie. Nach den ersten Punkten der Gäste sorgten mehrere Distanztreffer von Felix Egger, Fasoyiro und Kapitän Nico Wenzl für einen schnellen Lauf der Hausherren. Besonders von der Dreierlinie präsentierte sich der BBC treffsicher und setzte sich früh deutlich ab. Mit acht erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel erspielte sich Coburg eine komfortable 38:13-Führung. Im zweiten Abschnitt stabilisierten sich die Gäste aus Würzburg etwas und konnten den Rückstand phasenweise verkürzen. Dennoch blieb der Vorsprung der Coburger konstant bei rund 20 Punkten. Fasoyiro traf kurz vor der Pause erneut aus der Distanz und stellte schließlich den Halbzeitstand von 56:32 her.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Coburg weiterhin das Spielgeschehen. Mit guter Ballbewegung und weiteren Treffern von außen bauten die Gastgeber ihre Führung zwischenzeitlich auf über 30 Punkte aus. Nach drei Vierteln war die Partie beim Stand von 83:49 bereits entschieden. Im Schlussabschnitt nutzte BBC-Trainer Patrick Seidel die Gelegenheit, die Rotation zu erweitern und allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Würzburg verkürzte durch einige erfolgreiche Aktionen noch etwas, doch der deutliche Vorsprung der Coburger geriet nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein souveräner 91:70-Heimsieg. Neben Fasoyiro punkteten für Coburg auch Nico Wenzl (14 Punkte, 9 Assists), Erik Herzog (11 Punkte) und Brandon Dawson (10 Punkte) zweistellig.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach der Partie: „Wir hatten heute einen extrem fulminanten Start ins Spiel, womit wir uns eigentlich auch direkt schon die lange Rotation verdient haben. Es hat mich sehr gefreut, dass wir den Ball so gut bewegt haben. Unsere Dreierquote und unsere Intensität im ersten Viertel haben wirklich ihresgleichen gesucht. Das war meiner Meinung nach unser bestes Viertel der Saison. Danach haben wir die Rotation natürlich erweitert, jeder durfte mal aufs Feld und die Spieler, die sonst nicht so viel spielen, haben dann einfach die Chance bekommen und Erfahrung sammeln dürfen. Das war dann schön zu sehen, wie sehr sich alle auch für die Jungs gefreut haben. Rund um war das wirklich ein gelungener Auftritt von uns und jetzt haben wir noch zwei Spiele, bevor wir Richtung Playoffs schauen können.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die OrangeAcademy hat im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Dresden Titans unterlagen die Ulmer nach einem intensiven Schlagabtausch mit 74:76. Über weite Strecken der Partie lag die OrangeAcademy in Führung, ehe Dresden das Spiel in der Schlussminute drehte. Die Gäste aus Dresden erwischten zunächst den besseren Start und kamen mit hohem Tempo sowie aggressiver Verteidigung zu frühen Punkten. Auf Seiten der Ulmer übernahm zunächst Teo Milicic Verantwortung im Angriff, bevor Center Aiyamenkhue mit acht schnellen Punkten den Führungswechsel herbeiführte. Nach dem ersten Viertel lag die OrangeAcademy mit 26:19 vorne. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung zunächst aus, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Dresden blieb durch schnelle Angriffe und konsequentes Umschaltspiel in Schlagdistanz. Trotz der intensiven Partie behauptete die OrangeAcademy ihre Führung und ging mit einem 34:28-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Ulmer vor allem aus der Distanz besser ins Spiel. Meissa Faye traf direkt drei Dreier in Folge und sorgte für wichtige Punkte. Dennoch blieb Dresden weiter dran und nutzte Ballverluste der Gastgeber, um den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 55:53 zu verkürzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Lenny Kunzezwitsch setzte wichtige Akzente für Ulm, doch die Titans eroberten zwischenzeitlich erstmals wieder die Führung. Die OrangeAcademy antwortete zwar mit einem 8:0-Lauf, doch in der Schlussphase mobilisierten die Gäste noch einmal ihre Kräfte und drehten die Partie kurz vor dem Ende zum 76:74-Auswärtssieg. Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Dresden zum Sieg. Wir haben heute zu keiner Zeit einen wirklichen Rhythmus in der Offensive gefunden. Zudem haben wir auch nicht gut als Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit sah es zwar besser aus, dennoch haben wir uns dann zu viele Fehler in der Verteidigung erlaubt. Wir möchten noch vor den Playoffs wieder Fahrt aufnehmen.“
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/24-N.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-16 17:20:492026-03-24 18:42:03Nachberichte ProB Süd 24. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 24. Spieltag

16. März 2026/in APP, ProB Nord 25/26

14.03.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. RASTA Vechta II 76:70

Die Dragons Rhöndorf haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen RASTA Vechta II setzte sich das Team aus Bad Honnef vor 647 Zuschauern im DragonDome mit 76:70 durch. Für die Gäste aus Vechta, die bereits als sportlicher Absteiger feststehen, wurde vor allem ein offensiv schwaches zweites Viertel zum Verhängnis. Topscorer der Partie auf Seiten der Vechtaer war Roy Krupnikas mit 17 Punkten, während AJ Sumbry in weniger als 16 Minuten 14 Zähler erzielte. Die Gäste starteten stark in die Begegnung. Dreier von Sumbry und Krupnikas sorgten früh für eine 6:0-Führung, auch beim 8:2 lag RASTA II noch vorne. Rhöndorf reagierte jedoch mit einem 9:0-Lauf und drehte die Partie. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, das schließlich mit 21:21 endete. Im zweiten Abschnitt verloren die Vechtaer offensiv den Rhythmus. Nach Punkten von Krupnikas zum 26:29 gelangen dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst über mehrere Minuten keine Feldkörbe mehr. Insgesamt erzielten die Gäste im zweiten Viertel nur acht Punkte, während Rhöndorf den Vorsprung kontinuierlich ausbaute und mit einer 45:29-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte RASTA II jedoch eine starke Reaktion. Ein Dreier von Epke Kruthaup und ein Dunking von Moritz Dresing setzten ein erstes Zeichen, anschließend hielt vor allem Krupnikas die Gäste mit wichtigen Distanztreffern im Spiel. Trotz der verbesserten Leistung blieb Rhöndorf vor dem Schlussabschnitt mit 59:45 in Führung. Im letzten Viertel kämpften sich die Vechtaer noch einmal zurück. Ein 9:0-Lauf brachte das Horst-Team auf 54:61 heran, auch Mitte des Schlussabschnitts war beim Stand von 62:70 noch alles offen. Doch die Dragons nutzten ihre physische Überlegenheit unter den Körben und entschieden die Partie letztlich für sich. In der Schlussminute konnte Vechta den Rückstand noch einmal verkürzen, für eine Wende reichte die Zeit jedoch nicht mehr. Neben Krupnikas punkteten für RASTA II auch AJ Sumbry (14 Punkte) und Epke Kruthaup (13 Punkte) zweistellig.

Rhöndorf dominierte insbesondere beim Rebounding mit 51:38 und sicherte sich so den 76:70-Heimsieg. Head Coach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Wir sind mit den zwei Dreiern eigentlich stark ins Spiel gestartet. Aber defensiv haben wir keinen Zugriff bekommen. Rhöndorf hat uns dann in vielen Situationen überrannt. Unsere Defense im Halbfeld war wiederum okay. Aber wir haben eben viele Transition-Punkte kassiert. In der 2. Halbzeit haben wir dann die Wende geschafft. Da waren wir deutlich aggressiver und haben eben diesen Zugriff bekommen. Roy Krupnikas hatte ein gutes drittes und auch 4. Viertel, so sind wir nach dem Seitenwechsel gut reingekommen, wir haben den Ball gut bewegt. Eti Ehioghae hat es heute auch sehr gut gemacht. Er hat uns defensiv viel gegeben, als AJ Sumbry mit Foul-Problemen raus war.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 91:71

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich den Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. Der Aufsteiger setzte sich im Heimspiel gegen den SC Rist Wedel mit 91:71 durch und machte damit bereits drei Spieltage vor Saisonende den Einzug in die Postseason perfekt. Mit nun 13:10-Siegen ist das Team von Headcoach Artur Gacaev nicht mehr aus den Top acht der ProB Nord zu verdrängen. Die Gäste aus Wedel erwischten zunächst den besseren Start und trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig. Die Baskets Juniors fanden offensiv zunächst wenig Rhythmus und lagen früh mit 16:25 zurück. Im weiteren Verlauf steigerten die Gastgeber jedoch die Intensität in der Defensive und kamen so besser ins Spiel. Besonders Simon Kohlhoff und Andre Galler setzten wichtige Akzente, während ein Dreier von Boger für den Ausgleich zum 45:45 sorgte. Wedel rettete jedoch eine knappe Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Baskets Juniors zunehmend die Kontrolle über die Partie. Trotz früher Foulprobleme von Jon’il Fugett bestimmten die Gastgeber über ihre Verteidigung das Spielgeschehen und setzten sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 68:61 ab. Im Schlussabschnitt sorgten die Westersteder dann für die Entscheidung. Ein Dreier von Andre Galler zum Start des Viertels brachte eine zweistellige Führung. Zwar verkürzte Wedel zwischenzeitlich noch einmal auf 71:65, doch weitere Punkte von Boger sowie ein Distanztreffer von Fungula stellten den Vorsprung wieder her. Fugett erhöhte schließlich ebenfalls aus der Distanz auf 85:65 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein souveräner 91:71-Heimsieg für die Baskets Juniors auf der Anzeigetafel.

Headcoach Artur Gacaev sagte nach der Partie: „Nachdem wir zu Beginn Probleme hatten, haben wir uns immer besser in die Partie gekämpft und durch unseren tiefen Kader immer wieder Impulse von unterschiedlichen Spielern bekommen. Im letzten Viertel ging bei Wedel nichts mehr und wir konnten auch den direkten Vergleich gewinnen. Wir sind sehr stolz auf unsere bisherige Saison.“ 

14.03.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 100:91

Die Iserlohn Kangaroos haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg eingefahren. In der Matthias-Grothe-Halle setzte sich das Team aus der Waldstadt mit 100:91 gegen die Itzehoe Eagles durch und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Topscorer der Partie wurde Christopher Schultz mit 28 Punkten, während Tyson Leitao mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double beisteuerte. Die Gastgeber starteten zunächst besser in die Partie und gingen früh mit 5:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich jedoch ein ausgeglichenes erstes Viertel. Nach einem kurzen Lauf der Kangaroos zum 15:8 fanden die Gäste aus Itzehoe über schnelle Fastbreaks und erfolgreiche Distanzwürfe zurück ins Spiel und drehten die Partie noch vor der ersten Pause. Mit 26:22 entschieden die Eagles das erste Viertel für sich.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Iserlohner nun ihren Rhythmus und sorgten mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für Stimmung in der Halle. Trotz eines weiterhin hohen Tempos und intensiver Phasen gelang es den Gastgebern, sich Stück für Stück abzusetzen und eine 47:39-Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Auch nach dem Seitenwechsel starteten die Kangaroos stark und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf 15 Punkte aus. Die Eagles gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich mit schnellen Angriffen wieder heran. Vor dem Schlussabschnitt blieb die Partie beim Stand von 69:65 weiter offen. Im letzten Viertel legten die Iserlohner erneut vor und stellten schnell wieder auf einen zweistelligen Vorsprung. Zwar verkürzten die Gäste rund 40 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 88:95, doch ein wichtiger Dreier von Christopher Schultz brachte die Entscheidung. Kevin Strangmeyer sorgte anschließend mit sicheren Freiwürfen dafür, dass die Kangaroos die 100-Punkte-Marke erreichten und den 100:91-Heimsieg endgültig sicherten.

Neben Schultz punktete auch Tyson Leitao (19 Punkte) zweistellig für die Kangaroos und überzeugte zusätzlich mit elf Rebounds. Mit dem Erfolg machten die Iserlohner einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Headcoach Toni Prostran sagte nach der Partie: „Wenn wir alle Spieler im Training haben und auch im Spiel alle fit sind, sieht man, wie gut wir sein können. Die Jungs haben heute sehr gut gespielt – und wir haben diesen Sieg verdient geholt.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 84:81

Die EN Baskets haben im Heimspiel gegen Bernau einen wichtigen 84:81-Erfolg gefeiert und damit einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Die Gastgeber präsentierten sich gegenüber den vergangenen Spielen deutlich verbessert, kämpften um jeden Ball und überzeugten mit hoher Intensität in der Defensive. Topscorer der Partie wurde Patterson mit 26 Punkten. Die EN Baskets starteten mit viel Energie in die Begegnung. Durch schnelle Rotationen in der Verteidigung erzwangen die Blau-Gelben mehrere Ballgewinne und kamen immer wieder zu einfachen Fast-Break-Punkten. So entschieden die Gastgeber das erste Viertel mit 28:20 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste aus Bernau, aktuell Tabellenzweiter, besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste den Rückstand Stück für Stück verkürzten. Zur Halbzeit lag das Heimteam nur noch knapp mit 46:43 vorne.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die EN Baskets erneut den Druck. Mit großem Einsatz in der Defensive und konsequenten Aktionen zum Korb bauten sie ihren Vorsprung wieder aus und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Auch im letzten Viertel blieben die Gastgeber zunächst tonangebend. Drei Dreier in Folge von Patterson sorgten für die höchste Führung der Partie zum 77:63. Doch Bernau gab sich nicht geschlagen und startete beim Stand von 82:69 einen 12:0-Lauf, der die Gäste kurz vor Schluss bis auf 81:82 heranbrachte. In der entscheidenden Phase behielten die EN Baskets jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den wichtigen 84:81-Heimsieg. Neben Patterson punkteten auch Nyberg (14 Punkte) und Stoll (13 Punkte) zweistellig für die EN Baskets. Head-Coach Falk Möller sagte nach der Partie: „Wir sind sehr froh, dieses Spiel gewonnen zu haben. Die Art und Weise, wie wir es geschafft haben, war die erhofften Reaktion auf die Pleite in Vechta. Jetzt gilt unser Fokus dem Iserlohn-Spiel.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Seawolves Academy 90:62

Die ETB Miners Essen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem klaren 90:62-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy sicherte sich das Team von Headcoach Lars Wendt bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Meisterschaft der ProB Nord. Gleichzeitig gehen die Essener damit als Nummer eins in die Playoffs und sichern sich das Heimrecht für alle möglichen Serien. Von Beginn an bestimmten die Miners das Spielgeschehen. Mit aggressiver Verteidigung und hohem Tempo setzten die Gastgeber Rostock früh unter Druck und kontrollierten den Rhythmus der Partie. Die Gäste fanden offensiv kaum Lösungen gegen die starke Essener Defensive, während der Ball in der Offensive der Miners gut durch die eigenen Reihen lief. Immer wieder erspielte sich das Team freie Würfe und erfolgreiche Abschlüsse am Korb.

Auch nach der Halbzeitpause blieb Essen das dominierende Team. Die Miners ließen defensiv nur wenige einfache Punkte zu und bauten ihren Vorsprung im Laufe der zweiten Hälfte kontinuierlich aus. Spätestens im Schlussviertel war die Partie entschieden, sodass die Gastgeber den deutlichen 90:62-Heimsieg souverän ins Ziel brachten. Topscorer der Essener war Quashawn Lane mit 18 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Niclas Sperber und Jonathan Almstedt mit jeweils 16 Zählern. Auf Seiten der Rostocker waren Jonas Zilinskas mit 18 Punkten und Matthes Tilsen mit 14 Punkten die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Lars Wendt sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Mannschaft zur Hauptrundenmeisterschaft! Rostock war zwar durch das Fehlen ihres Amerikaners deutlich geschwächt, dennoch haben wir die Aufgabe konzentriert und souverän gelöst. Jetzt wollen wir in den letzten beiden Spielen den ersten Platz der gesamten ProB festmachen, um uns den Heimvorteil für die kompletten Playoffs zu sichern.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BSW Sixers 72:77

Die Hertener Löwen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine knappe Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die BSW Sixers unterlag das Team von Headcoach Robin Singh nach einer intensiven Partie mit 72:77. Vor allem ein schwaches erstes Viertel und ungewohnt niedrige Wurfquoten machten es den Gastgebern schwer, früh in die Begegnung zu finden. Die Gäste aus Sandersdorf erwischten den besseren Start und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Während Herten offensiv nur schwer in Rhythmus kam, nutzten die Sixers ihre Chancen konsequent und setzten sich schnell ab. Nach dem ersten Viertel lagen die Löwen bereits mit 13:23 zurück. Auch im zweiten Abschnitt blieb Sandersdorf zunächst tonangebend und baute die Führung zwischenzeitlich auf 28:15 aus. Die Löwen zeigten jedoch Moral und kämpften sich mit mehr Intensität in der Defensive wieder heran. Beim Stand von 29:35 schien die Partie wieder offen. Kurz darauf musste Herten jedoch einen weiteren Rückschlag verkraften: David Ewald verletzte sich nach einem harten Foul und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Gäste nutzten diese Phase und gingen mit einer 45:33-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Löwen deutlich verbessert. Mit aggressiverer Verteidigung und mehr Zug zum Korb verkürzten die Gastgeber den Rückstand im dritten Viertel auf fünf Punkte (49:54). Doch ein anschließender 8:0-Lauf der Sixers stellte den alten Abstand wieder her, sodass Herten mit einem 52:62-Rückstand in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel starteten die Löwen noch einmal eine starke Aufholjagd. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Gastgeber auf 67:73 und sorgten für Spannung in der Halle. Kurz vor Schluss war Herten sogar bis auf einen Punkt herangekommen. In der entscheidenden Phase behielten die Sixers jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den 77:72-Auswärtssieg.

Headcoach Robin Singh sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Sixers – sie haben sich den Sieg erarbeitet und einen großartigen Fight geliefert. Unsere erste Halbzeit war nicht gut. Wir haben die Physis nicht angenommen und sind nicht konsequent genug zum Korb gezogen, besonders im ersten Viertel. In der zweiten Hälfte haben wir das deutlich besser gemacht und sind aggressiver zum Korb gezogen und haben unsere Chancen konsequent genutzt. Für uns gilt es nun, das Team wieder aufzubauen und den Fokus auf das nächste schwere Spiel in Rostock zu richten.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 94:101

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am Sonntagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einem spannenden Overtime-Krimi setzten sich die Niedersachsen bei den TKS 49ers mit 101:94 durch und machten damit den Klassenerhalt perfekt. Für die Gastgeber aus Stahnsdorf hingegen bedeutet die Niederlage nach dem Sieg der BSW Sixers den sportlichen Abstieg. Die Partie begann mit hohem Tempo. Die 49ers trafen früh von der Dreierlinie, doch Neustadts Topscorer Matej Jelovcic antwortete direkt mit einem erfolgreichen Dreipunktspiel. Im weiteren Verlauf übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich auf 17:11 ab. Die Hausherren reagierten jedoch mit einem kleinen Lauf, sodass das erste Viertel mit 27:27 endete.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein echtes Dreierfestival. Die Shooters trafen gleich vier Distanzwürfe in Folge und erspielten sich dadurch eine deutliche Führung. Rund vier Minuten vor der Halbzeit lagen die Gäste mit 41:32 vorne und bauten den Vorsprung bis zur Pause weiter aus. Ein Tip-In von Jelovcic sorgte schließlich für den 55:45-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst etwas ruhiger. Neustadt kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und erhöhte den Vorsprung in der 24. Minute auf 61:46. Kurz vor Ende des dritten Viertels brachte jedoch ein Buzzerbeater-Dreier von Carl Thure Peters die Gastgeber wieder etwas heran (56:66).

Im Schlussabschnitt starteten die 49ers eine Aufholjagd und glichen in der 36. Minute zum 75:75 aus. Kurz vor dem Ende brachte ein Layup von Jannes Hundt die Gastgeber sogar mit 78:77 in Führung. Jelovcic behielt anschließend an der Freiwurflinie die Nerven und brachte Neustadt wieder in Front. Drei Sekunden vor Schluss trafen die 49ers jedoch einen Dreier zum Ausgleich – die Partie ging in die Verlängerung. In der Overtime erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start und führten mit 90:85. Doch Neustadt antwortete mit wichtigen Dreiern von Emil Loch und Chris Kwilu zum 92:92. In der Schlussphase übernahmen erneut Jelovcic und Aime Olma Verantwortung und sorgten mit wichtigen Punkten für die Entscheidung. Am Ende sicherten sich die Shooters einen 101:94-Auswärtssieg.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „In einem wahren Krimi zeigte unser Team eine kämpferische Leistung und belohnt sich am Ende mit dem Klassenerhalt! Zwei Auswärtssiege in einer Woche, nach einer harten Niederlage davor zu Hause, muss man erstmal so holen. Heute haben wir es zwar spannender gemacht als nötig, aber am Ende zählt nur der Sieg. Vor allem die heute gute Dreier- und Freiwurfquote hat uns den Sieg gebracht. Danke an die vielen Zuschauer am Stream und natürlich auch an alle Fans, die uns in der Halle vor Ort unterstützt haben!“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProB-Nord-aktuell.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-16 17:12:052026-03-16 17:12:05Nachberichte ProB Nord 24. Spieltag

Nachberichte ProA 26. Spieltag

9. März 2026/in APP, ProA 25/26

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProA-2.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-09 19:08:162026-03-12 16:39:59Nachberichte ProA 26. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 23. Spieltag

9. März 2026/in APP, ProB Süd 25/26

05.03.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TV Langen 92:104

Mit einem Auswärtssieg in Würzburg hat der TV Langen den Klassenerhalt in der ProB Süd gesichert. Gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie blieb die Partie lange eng, am Ende setzten sich die Gäste jedoch mit 104:92 durch. Gleichzeitig knackten die Giraffen erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Nach einer zunächst punktearmen Anfangsphase nahm das Spiel im ersten Viertel schnell an Tempo auf. Die Langener drehten innerhalb kurzer Zeit einen 6:11-Rückstand in eine 13:11-Führung und entschieden den ersten Abschnitt schließlich mit 23:18 für sich.

Offensiv überzeugte das Team mit einer Mischung aus erfolgreichen Distanzwürfen und schnellen Abschlüssen in Korbnähe. Auch Würzburg kam besonders in der ersten Halbzeit immer wieder zu guten Aktionen. Vor allem Topscorer Christoph Philipps sowie die Guards David Pisic und Jervis Scheffs stellten die Defensive der Gäste vor Probleme. Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, sodass beide Mannschaften beim Stand von 51:45 für Langen in die Halbzeit gingen.

„Wir haben vieles umgesetzt, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Heute hat es endlich mal alles zusammengepasst: Offene Dreier sind gefallen, wir haben uns Räume zum Korb erarbeitet und gepunktet“, sagte Headcoach Tobias Jahn. Im dritten Viertel legten die Langener schließlich den Grundstein für den Erfolg. Offensiv blieb das Team treffsicher und fand gleichzeitig bessere Lösungen in der Verteidigung. In der 28. Minute erspielten sich die Gäste erstmals eine zweistellige Führung – und diese sollte bis zum Ende Bestand haben. Auch wenn das Schlussviertel wieder ausgeglichener verlief, behielten die Giraffen die Kontrolle über die Partie und brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

Mit dem 104:92-Erfolg feierte das Team schließlich den Klassenerhalt. „Heute waren wir 40 Minuten sehr konstant am Ball. Zwar hat Würzburg immer mal wieder einen Lauf gestartet, aber wir konnten schnell reagieren und hatten stets eine passende Antwort. Die Stimmung im Team ist sehr gut. Ich glaube, einigen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Mit der heutigen Leistung haben wir aber auch gezeigt, dass wir in diese Liga gehören“, sagte Jahn abschließend.

 

07.03.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 82:77

Die Tropics Oberhaching haben das Münchner Derby gegen den FC Bayern Basketball II mit 82:77 (42:44) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze eingefahren. Die Gäste starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren Rhythmus. Oberhaching versuchte mit verschiedenen Verteidigungsvarianten, den Spielfluss der jungen Bayern zu stören. Dennoch entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der die Gastgeber vor allem durch sichere Würfe aus der Distanz immer wieder Antworten fanden. Zur Halbzeit lagen die Tropics knapp mit 42:44 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bayern zunächst den besseren Start und setzten sich zwischenzeitlich auf 58:49 ab. Doch Oberhaching zeigte großen Kampfgeist und startete einen entscheidenden Lauf. Mit aggressiver Verteidigung und besserer Ballbewegung drehten die Gäste die Partie und erspielten sich eine komfortable Führung. Besonders defensiv präsentierten sich die Tropics nun deutlich stabiler und ließen den Bayern kaum noch gute Abschlüsse zu. Gleichzeitig traf Oberhaching wichtige Würfe von außen und setzte sich im weiteren Verlauf auf 72:60 ab.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste ihren Vorsprung souverän und brachten den Derbysieg schließlich über die Zeit. Trainer Mario Matic zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Kompliment an mein Team. Wir standen extrem unter Druck und wussten, dass wir gewinnen müssen um weiterhin auf die Playoffs zu hoffen. Wir haben großen Charakter gezeigt und einen bedindungslosen Kampf abgeliefert. Ab Mitte des dritten Viertels haben wir hinten Beton angerührt und so gut verteidigt wie noch nie in dieser Saison. Die Bayern haben eine hochtalentierte Truppe, von deren Spielern sicherlich viele noch in der BBL und Euroleague spielen werden.“ Bester Werfer der Tropics war Fynn Fischer mit 19 Punkten. Nedzad Muratovic steuerte 15 Zähler bei, während Peter Zeis und Jonathan Zeisberger jeweils 14 Punkte zum Derbyerfolg beitrugen.

07.03.2026 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 

Bericht folgt in Kürze!

07.03.2026 18:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. OrangeAcademy 69:78

Die Ahorn Camp Baskets haben gegen Spitzenreiter OrangeAcademy Ulm mit 69:78 (31:40) verloren und damit eine Überraschung verpasst. Vor rund 500 Zuschauern in der Nordhalle hielten die Gastgeber die Partie lange offen. Die Ulmer übernahmen zwar bereits ab dem Ende des ersten Viertels die Führung, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Zu Beginn des Schlussabschnitts verkürzten die Speyerer noch einmal auf 59:61 und hielten damit die Hoffnung auf eine Wende am Leben.

In der entscheidenden Phase verhinderten jedoch mehrere Ballverluste sowie eine zu geringe Trefferquote aus der Distanz eine Aufholjagd der Gastgeber. So setzte sich die OrangeAcademy am Ende mit 78:69 durch. Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa sagte nach der Partie: „Wir haben eine anständige Vorstellung gezeigt.“ Gleichzeitig merkte er an: „Das Spiel hätte kippen können, wenn wir unsere offenen Dreier-Würfe getroffen hätten.“ Bester Werfer der Speyerer war Dennis Diala mit 17 Punkten. Christoph Rupp überzeugte zudem mit zwölf Rebounds. Bei den Gästen aus Ulm ragten Meissa Faye (24 Punkte), Joel Cwik (16 Punkte) sowie Endurance Aiyamenkhue mit 16 Rebounds heraus.
07.03.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. BBC Coburg 76:85

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Kangaroos unterlagen dem BBC Coburg vor 923 Zuschauern in der Stadtberger Sporthalle mit 76:85 (38:33). Die Partie begann intensiv und umkämpft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei zunächst die beiden Namensvetter Dawson das Spiel prägten. Coburg startete etwas besser, doch Brian Dawson brachte die Gastgeber mit fünf schnellen Punkten wieder heran.

Im weiteren Verlauf übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle und erspielten sich eine kleine Führung, die sie bis zur Halbzeit verteidigen konnten. Dabei profitierte Leitershofen auch davon, dass Coburg in der ersten Hälfte keinen einzigen Dreipunktewurf verwandelte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Coburg fand nun deutlich besser in den Rhythmus, vor allem Kapitän Nico Wenzel traf mehrfach von der Dreierlinie und brachte die Gäste zurück ins Spiel.

Zwar ging die BG zwischenzeitlich noch einmal knapp in Führung, doch eine längere Unterbrechung nach einer strittigen Szene brachte einen Bruch ins Spiel der Gastgeber. Coburg nutzte diese Phase konsequent aus und startete einen entscheidenden Lauf. Die Kangaroos verloren zunehmend den Zugriff auf das Spiel, leisteten sich zu viele Ballverluste und hatten Schwierigkeiten beim Rebounding. Die Gäste spielten ihre Angriffe ruhig zu Ende und bauten ihren Vorsprung im Schlussviertel weiter aus.

Am Ende setzte sich Coburg verdient mit 85:76 durch und untermauerte damit seine Ambitionen im Aufstiegsrennen. BG-Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coburg zum Sieg. Sie haben besonders in der zweiten Halbzeit sehr solide gespielt und sich den Erfolg verdient. Wir hatten heute zwei entscheidende Faktoren zu verzeichnen: das verlorene Rebound-Duell und zu viele Ballverluste.“ Topscorer der Kangaroos war Brian Dawson mit 16 Punkten, gefolgt von Ferenc Gille mit 15 Zählern. Für Coburg überzeugte Darius Dawson mit 23 Punkten.

08.03.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. Porsche BBA Ludwigsburg 92:72

Die Dresden Titans haben einen souveränen Heimsieg gefeiert. Vor 1.480 Zuschauern in der Margon Arena setzten sich die Elbriesen mit 92:72 (40:30) gegen die Porsche BBA Ludwigsburg durch. Die Gastgeber erwischten einen starken Start in die Partie. Vor allem Wisdom Uboh sorgte mit zwei frühen Dreiern für die ersten Akzente und brachte Dresden schnell in Führung. Die Titans spielten mit viel Energie und setzten sich im ersten Viertel bereits deutlicher ab.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Dresdner das Spielgeschehen. Während Ludwigsburg offensiv immer wieder Schwierigkeiten hatte, nutzten die Titans ihre Chancen konsequent und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 40:30 vorne. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Zwar konnte Ludwigsburg den Rückstand zeitweise verkürzen, doch Dresden behielt die Kontrolle und ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Im Schlussviertel machten die Titans schließlich alles klar. Mit sicherem Offensivspiel und einer geschlossenen Teamleistung setzten sie sich endgültig ab und brachten den Heimsieg souverän über die Zeit. Topscorer der Dresdner war Duje Putnik mit 19 Punkten. Simeon Dimitrov steuerte 17 Zähler bei, während Wisdom Uboh mit 14 Punkten und fünf Assists ebenfalls überzeugte.

Titans-Headcoach Valentino Lott zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Nach einer etwas holprigen Trainingswoche war es nicht leicht, über 40 Minuten den Fokus zu halten. Unterm Strich haben wir aber die richtige Reaktion gezeigt und noch einmal alles in die Waagschale geworfen, was wir hatten. Am Ende hat heute vor allem unser Kollektiv das Spiel gewonnen, da jeder seinen Teil dazu beigetragen hat, dieses für uns so wichtige Spiel zu holen.“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/Pro-B-sued-.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-09 19:08:082026-03-10 17:40:23Nachberichte ProB Süd 23. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 23. Spieltag

9. März 2026/in APP, ProB Nord 25/26

07.03.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners 76:89

Die ETB Miners Essen haben ihr Auswärtsspiel bei den BSW Sixers mit 89:76 gewonnen. Das Team setzte sich damit am 23. Spieltag durch und festigte seine Position an der Tabellenspitze. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Essen im weiteren Spielverlauf Vorteile erspielte. Vor allem durch Präsenz in der Zone und kontrolliertes Rebounding gelang es den Gästen, das Spiel zunehmend zu bestimmen. Die Sixers hielten phasenweise dagegen, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen.

Im Verlauf der Begegnung setzte sich Essen Schritt für Schritt ab und behauptete den Vorsprung bis in die Schlussphase. Auch wenn die Dreierquote der Gäste unter dem gewohnten Niveau lag, fanden sie offensiv immer wieder Lösungen und hielten die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der ETB Miners waren Quashawn Lane und Jonathan Almstedt mit jeweils 19 Punkten.

Marc Friederici steuerte 13 Zähler bei. Auf Seiten der BSW Sixers erzielte Sean William Ludwig 18 Punkte, Robert Joseph Holmes kam auf 13 Zähler. Trainer Lars Wendt erklärte nach der Partie: „Wir gewinnen nach einer über 35 Minuten sehr konzentrierten Leistung verdient in Sandersdorf. In dieser Phase hatten wir zudem noch einige weitere offene Würfe, um das Ergebnis klarer zu gestalten. Leider konnten wir unsere Dreier nicht wie gewohnt versenken. Die letzten fünf Minuten sind wir dann etwas zu lasch angegangen, sodass Sandersdorf noch einmal besser ins Spiel kam.“

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Die TKS 49ers haben ihr Auswärtsspiel bei der Rostock Seawolves Academy mit 78:86 verloren. Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 8:2 in Führung. Die 49ers fanden jedoch schnell besser in die Partie und hielten das Spiel offen. Auch im zweiten Viertel setzten sich die Seawolves zwischenzeitlich etwas ab, doch die Gäste arbeiteten sich zurück und drehten den Rückstand bis zur Halbzeit in eine knappe Führung.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber wieder die Kontrolle. Vor allem Chris Frazier setzte offensive Akzente und brachte die Seawolves erneut in Front. Im weiteren Verlauf des dritten Viertels wuchs der Vorsprung der Seawolves zeitweise auf zehn Punkte an. Die 49ers kämpften sich im Schlussabschnitt noch einmal heran und verkürzten rund zwei Minuten vor dem Ende auf vier Punkte. In der entscheidenden Phase gelang jedoch kein weiterer Korberfolg mehr. Mehrere Versuche aus der Distanz fanden ihr Ziel nicht, sodass Rostock die Partie schließlich mit 86:78 für sich entschied.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 78:74

LOK Bernau hat in der ProB Nord einen knappen Heimsieg gefeiert. Vor 2.026 Zuschauern in der Sparkassen-Arena setzte sich das Team nach einer starken Schlussphase mit 78:74 (38:42) gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durch. Die Partie begann ausgeglichen. Bernau startete engagiert und erspielte sich zunächst Vorteile, während Westerstede durch aggressive Verteidigung dagegenhielt. Kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Gäste erstmals in Führung.

Im zweiten Viertel erhöhte Westerstede den Druck und nutzte seine Chancen konsequenter. Bernau tat sich offensiv schwerer, sodass sich die Gäste bis zur Halbzeitpause auf 42:38 absetzen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede zunächst das bestimmende Team. Durch Steals und Rebounds behaupteten die Gäste ihren Vorsprung und bauten diesen zwischenzeitlich weiter aus. Vor dem Schlussviertel lag Bernau mit 53:62 zurück.

Im letzten Abschnitt gelang den Gastgebern jedoch die Wende. Bernau steigerte sich defensiv deutlich und startete in der Schlussphase einen entscheidenden 13:0-Lauf. Westerstede blieb in den letzten Minuten ohne Punkte, während Bernau das Spiel noch drehte. Ein Dreier von Marco Rahn brachte kurz vor Schluss die Führung, die anschließend über die Zeit gebracht wurde.

 Bester Werfer von LOK Bernau war Akim-Jamal Jonah mit 21 Punkten und acht Rebounds. Shawn Scott II erzielte 14 Punkte, Guy Artman kam auf 11 Zähler. Für Westerstede war Beni Fungula mit 20 Punkten der erfolgreichste Spieler.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 87:100

Der SC Rist Wedel hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Wedeler unterlagen den Dragons Rhöndorf in der Steinberghalle mit 87:100 (41:48). Die Gastgeber starteten gut in die Partie und gingen früh in Führung. Durch engagierte Verteidigungsarbeit und konsequente Aktionen zum Korb erspielte sich Wedel im ersten Viertel leichte Vorteile und lag nach zehn Minuten knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Während Wedel offensiv vor allem aus der Distanz Schwierigkeiten hatte, traf Rhöndorf nun deutlich sicherer und setzte sich bis zur Halbzeit auf 48:41 ab. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons ihren Vorsprung weiter aus und lagen zwischenzeitlich deutlich in Führung. Die Wedeler kämpften sich jedoch noch einmal zurück ins Spiel und verkürzten im dritten Viertel den Rückstand zwischenzeitlich deutlich.

Im Schlussabschnitt spielte Rhöndorf seine Erfahrung aus und stellte den Vorsprung wieder her. In der Schlussphase setzten sich die Gäste endgültig ab und entschieden die Partie mit 100:87 für sich. Bester Werfer des SC Rist Wedel war Janne Müller mit 27 Punkten. Darren Egbe erzielte 19 Zähler, Martin steuerte 10 Punkte bei.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 72:83

Die TSV Neustadt temps Shooters haben im direkten Duell im Abstiegskampf eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Vor nahezu ausverkauftem Haus im Shooters Dome unterlagen die Gastgeber den Iserlohn Kangaroos mit 72:83 (30:48). Die Neustädter starteten zunächst gut in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Nach wenigen Minuten lagen die Shooters mit 12:8 vorne, wenig später erhöhte Matej Jelovcic auf 16:11.

Doch nach einer Auszeit der Gäste kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Kangaroos, die durch mehrere Ballgewinne und schnelle Punkte die Partie drehten. Mit einer 23:17-Führung für Iserlohn endete das erste Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Shooters noch einmal kurz heran und verkürzten auf 25:26. Anschließend setzte sich Iserlohn jedoch mit einem 12:0-Lauf deutlich ab. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Lösungen und gerieten bis zur Halbzeit mit 30:48 ins Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Neustädter zunächst auf 40:53, doch die Kangaroos antworteten erneut mit einem Lauf und bauten ihren Vorsprung wieder deutlich aus. Mit einem Rückstand von rund 20 Punkten ging es für die Shooters in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Gastgeber noch einmal zurückzukommen und verkürzten zwischenzeitlich auf 60:71. Auch die Disqualifikation zweier Iserlohner Center brachte noch einmal Hoffnung, doch die Gäste behielten die Kontrolle und brachten den Sieg über die Zeit.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „Heute war wohl eines der schlechtesten Spiele der Saison und das in einem so wichtigen direkten Vergleich gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Auftritt war eine Katastrophe und ich finde es bemerkenswert, dass die Fans auf diese Darbietung nicht mit Pfiffen reagiert haben.“

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 75:57

Die Itzehoe Eagles haben ihr Heimspiel gegen die Hertener Löwen mit 75:57 (34:33) gewonnen. Vor voller Halle entschieden die Gastgeber die Partie in der zweiten Halbzeit deutlich für sich. Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Herten fand besser in den Rhythmus und spielte geduldig seine Angriffe aus, während Itzehoe nur selten ins gewünschte Tempo kam. Mit einem Dreier in der Schlusssekunde des ersten Viertels gingen die Gäste in Führung und bauten diese im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich weiter aus.

Die Eagles steigerten sich jedoch zunehmend in der Defensive und fanden offensiv bessere Lösungen. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern die Wende, sodass sie mit einer knappen 34:33-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahm Itzehoe dann endgültig die Kontrolle über das Spiel. Zwei schnelle Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel sorgten früh für einen deutlichen Vorsprung. Zwar verkürzte Herten zwischenzeitlich noch einmal, doch die Eagles bauten ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels weiter aus.

Im Schlussabschnitt ließ die Verteidigung der Gastgeber kaum noch Punkte der Gäste zu. Herten fand offensiv kaum noch Lösungen, während Itzehoe den Vorsprung souverän über die Zeit brachte. Eagles-Trainer Timo Völkerink sagte nach der Partie: „Unheimlich wichtig, weil wir nicht einfach glücklich ein Spiel gewonnen haben, sondern in der zweiten Halbzeit dominant aufgetreten sind und zu unserem Basketball zurückgefunden haben.“ Beste Werfer der Itzehoe Eagles waren Lucien Schmikale und Toni Nickel mit jeweils 18 Punkten. Finn Fleute erzielte 11 Punkte und holte zudem 12 Rebounds.

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 81:66

RASTA Vechta II hat am 23. Spieltag einen Heimsieg gegen die EN BASKETS Schwelm gefeiert. Vor 116 Zuschauern im RASTA Dome setzte sich das Team mit 81:66 (48:33) durch. Die Gastgeber starteten treffsicher in die Partie und trafen früh mehrere Würfe aus der Distanz. Dadurch erspielte sich Vechta bereits im ersten Viertel eine deutliche Führung. Auch im zweiten Viertel blieb RASTA II offensiv effektiv und hielt den Vorsprung konstant, sodass es mit einer 48:33-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel kam Schwelm besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand. Vechta tat sich im dritten Viertel offensiv schwer und erzielte in dieser Phase nur wenige Punkte, blieb jedoch weiterhin in Führung. Im Schlussabschnitt fand RASTA II wieder zu seinem Offensivrhythmus zurück. Ein Lauf zu Beginn des Viertels verschaffte den Gastgebern erneut einen komfortablen Vorsprung, den sie anschließend bis zum Ende verteidigten.

Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Es war heute auf jeden Fall über weite Strecken eine tolle Offensiv-Leistung der Mannschaft. Gerade was die Wurfquoten angeht, scheint heute ein Knoten geplatzt zu sein.“ Bester Werfer von RASTA Vechta II war AJ Sumbry mit 23 Punkten. Moritz Grüß erzielte 19 Punkte, Roy Krupnikas kam auf 14 Zähler sowie acht Rebounds und fünf Assists.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/Pro-B-Nord.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-09 19:08:022026-03-10 14:28:07Nachberichte ProB Nord 23. Spieltag

Nachberichte ProA 25. Spieltag

9. März 2026/in APP, ProA 25/26

06.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 77:98

Die Tigers Tübingen mussten sich im Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 77:98 (31:52) geschlagen geben. Vor 2.168 Zuschauern in der Paul Horn-Arena zeigte sich der Tabellenzweite über weite Strecken als das klar bessere Team. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Jordan Johnson brachte die Tigers früh per Dreier in Führung, und bis zur fünften Minute hielten die Hausherren beim Stand von 10:10 gut mit. Doch anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem ihre körperliche Präsenz unter den Körben und eine aggressive Defensive stellten die Tübinger immer wieder vor große Probleme. Crailsheim setzte sich Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:16-Führung. Auch im zweiten Abschnitt fanden die Tigers offensiv kaum Lösungen gegen die intensive Verteidigung der Gäste. Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus der Distanz erschwerten es zusätzlich, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit lag Tübingen bereits deutlich mit 31:52 zurück.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Crailsheim kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 68:40 aus. Zwar kämpften die Tigers weiter, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Tigers-Trainer Eric Detlev erkannte die Leistung des Gegners an: „Erstmal Glückwunsch an Coach David McCray, das war ein tolles Spiel von ihnen. Man hat gesehen, warum Crailsheim zurzeit die Mannschaft der Stunde ist. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir offensiv gar nicht zur Entfaltung gekommen.“

Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das war ein guter und wichtiger Sieg für uns. Wir haben vielleicht nicht überragend geworfen, aber in der Zone sehr dominant gespielt und unsere Größenvorteile gut genutzt.“ Im Schlussviertel ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Beste Werfer der Partie waren Anthony Gaines für die Gäste und Bernard Pelote für die Tigers mit jeweils 18 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 95:99

Die Artland Dragons haben sich den Eisbären Bremerhaven in einer intensiven Partie knapp mit 95:99 (50:55) geschlagen geben müssen. Trotz einer starken Leistung der Quakenbrücker entschieden die Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich. Die Dragons starteten engagiert in die Begegnung und lieferten sich mit Bremerhaven von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und sorgten für ein temporeiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Besonders Ben Burnham setzte offensiv immer wieder Akzente und hielt die Gastgeber im Spiel.

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Während die Dragons immer wieder gute Lösungen in der Offensive fanden, überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz. Bremerhaven nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer knappen 55:50-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Dragons zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich sogar die Führung. Angeführt von Burnham und Amir Hinton spielte Quakenbrück mit viel Energie und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten zeigte Bremerhaven jedoch die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Auswärtssieg. Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben alles reingeworfen und ich glaube auch, dass wir es verdient gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die richtig wehtun.“

Überragender Spieler der Partie war Ben Burnham mit 32 Punkten, 12 Rebounds und fünf Assists, der eine herausragende Leistung zeigte, seine Dragons jedoch nicht zum Sieg führen konnte.

06.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 70:72

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer intensiven und bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Rheinländer bei den VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 72:70 (37:35) durch. Leverkusen startete konzentriert in die Begegnung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem defensiv präsentierten sich die GIANTS stabil und nutzten ihre Chancen konsequent.  So erspielten sich die Gäste bereits im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung und hielten Bochum zunächst auf Distanz. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Beide Teams leisteten sich immer wieder Ballverluste, wodurch der Spielfluss phasenweise litt. Dennoch gelang es Leverkusen, die Führung bis zur Pause knapp zu verteidigen und mit einem 37:35-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Beide Mannschaften agierten defensiv sehr engagiert, sodass Punkte auf beiden Seiten Mangelware waren. Leverkusen behauptete weiterhin eine knappe Führung und ging mit einem kleinen Vorteil in die Schlussphase. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal richtig spannend.

Bochum drehte zwischenzeitlich die Partie und ging wenige Minuten vor Schluss in Führung.  Doch die GIANTS bewahrten die Ruhe und kämpften sich zurück. In der entscheidenden Phase traf Kobe Langley zum 72:70 für Leverkusen und sorgte damit für die Entscheidung. Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams:

„Ich kann meiner Mannschaft zu diesen gewonnenen zwei Punkten nur gratulieren. Wir haben dieses Kampfspiel von der ersten Sekunde an angenommen und uns auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bester Leverkusener Akteur war Dennis Heinzmann mit zwölf Punkten und zehn Rebounds, während Ricardo Lynch und John Williams Jr. jeweils zehn Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beitrugen.

06.03.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 91:80

Phoenix Hagen hat das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen vor ausverkaufter Kulisse mit 91:80 (35:32) gewonnen. 3.145 Zuschauer in der Ischelandhalle sahen eine intensive Partie, in der sich die Gastgeber erst in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. In der Anfangsphase lieferten sich beide Teams ein taktisch geprägtes Duell. Defensiv arbeiteten beide Mannschaften konzentriert, wodurch einfache Punkte zunächst selten waren.

Hagen erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Göttingen blieb durch schnelle Umschaltmomente stets in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng. Die Gäste brachten zunehmend Physis aufs Parkett und kamen immer wieder zu Punkten in der Transition. Hagen hielt jedoch dagegen und ging mit einer knappen 35:32-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Feuervögel“ mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Angeführt von Fabian Bleck, der sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz überzeugte, setzte sich Hagen Schritt für Schritt ab. Der Forward traf mehrere wichtige Dreier und sorgte dafür, dass die Gastgeber erstmals zweistellig in Führung gehen konnten. Im Schlussviertel versuchte Göttingen noch einmal zurückzukommen, vor allem Jordan Sears hielt die Gäste mit zahlreichen Punkten im Spiel. Hagen behielt jedoch die Kontrolle und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Phoenix-Headcoach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich möchte Göttingen zu einem tollen Spiel gratulieren. Sie haben uns auf ganz vielen Ebenen gefordert, sowohl physisch als auch mental. Erst ab dem dritten Viertel haben wir es geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bringen.“ Bester Hagener Akteur war Fabian Bleck mit einem starken Double-Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds. Auf Seiten der Gäste überzeugte Jordan Sears mit 35 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:98

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine Heimniederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle unterlagen die Gastgeber den Kirchheim Knights mit 83:98 (41:59). Die SBB Baskets erwischten zunächst einen guten Start in die Partie. Mit viel Energie in der Offensive erspielte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast im ersten Viertel eine 26:22-Führung.

Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Kirchheim nutzte defensive Schwächen konsequent aus und drehte die Partie noch vor der Pause deutlich. Mit einem 41:59-Rückstand gingen die SBB Baskets in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam eine bessere Reaktion und spielte mit deutlich mehr Intensität. Die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die SBB Baskets nicht auf. Zwischenzeitlich kamen sie noch einmal bis auf zwei Punkte heran und sorgten damit für Spannung in der Schlussphase. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch die mögliche Wende, sodass Kirchheim den Vorsprung letztlich über die Zeit brachte. Cheftrainer Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben gekämpft, aber leider erst so richtig nach der ersten Halbzeit. Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel, haben es aber nicht geschafft, die Intensität im zweiten Viertel hochzuhalten. Das hat uns am Ende das Spiel gekostet.“

Beste Werfer der SBB Baskets waren DeVondre Perry und Nigel Pruitt mit jeweils 16 Punkten. Unterstützt wurden sie von Michael Hughes mit 14 sowie Daivien Williamson und Kevin Wohlrath mit jeweils 13 Zählern. Entscheidend für den Spielausgang waren vor allem die Ballverluste: Die SBB Baskets leisteten sich insgesamt 33 Turnover, während Kirchheim nur 16 Ballverluste verzeichnete.

06.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 75:69

Die PS Karlsruhe LIONS haben einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In der Europahalle setzten sich die Badener nach einer starken Schlussphase mit 75:69 (34:42) gegen den direkten Tabellennachbarn Nürnberg Falcons BC durch. Die Partie begann temporeich, wobei zunächst die Gäste aus Nürnberg das Spiel bestimmten. Karlsruhe tat sich schwer, offensiv einen Rhythmus zu finden, während die Falcons immer wieder zu einfachen Punkten kamen.

Trotz eines Dreier-Buzzerbeaters von Kapitän Julian Albus zum Ende des ersten Viertels blieb Nürnberg das aktivere Team. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gäste Vorteile. Mit aggressiver Verteidigung und besserer Reboundarbeit setzten die Falcons die LIONS unter Druck und erspielten sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Karlsruhe kam zwar kurzzeitig mit einem kleinen Lauf zurück, musste zur Halbzeit aber einen 34:42-Rückstand hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Nürnberg zunächst das spielbestimmende Team und behauptete seinen Vorsprung. Erst im Laufe des dritten Viertels fanden die LIONS besser ins Spiel und erhöhten die Intensität in der Defensive. Dennoch ging Karlsruhe mit einem Rückstand in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel drehten die Gastgeber schließlich auf. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der Fans kämpften sich die LIONS Punkt für Punkt zurück ins Spiel.

Nach dem Ausgleich übernahm Karlsruhe erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung und brachte den Vorsprung in der Schlussphase über die Zeit. Topscorer der Karlsruher war Isaiah Hart mit 17 Punkten, der vor allem im Schlussviertel Verantwortung übernahm. David Ejah steuerte 13 Punkte bei, während Tyrese Williams mit einem wichtigen Dreier in der Schlussphase zum 75:69-Endstand entscheidend beitrug.

06.03.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. RheinStars Köln 96:113

Die EPG Baskets Koblenz mussten am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Heimniederlage hinnehmen. Vor 1.270 Zuschauern in der EPG-Arena unterlagen die Koblenzer den RheinStars Köln mit 96:113 (47:59). Die Partie begann mit einem offensiv geprägten Schlagabtausch. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus aus der Distanz. Koblenz startete stark und erspielte sich zunächst eine kleine Führung, während Köln ebenfalls immer wieder erfolgreich von außen traf. Das erste Viertel ging knapp an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gäste. Während bei Koblenz offensiv der Rhythmus etwas verloren ging, blieb Köln vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Angeführt von Haris Hujic trafen die RheinStars weiterhin hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 59:47 ab. Nach dem Seitenwechsel versuchten die EPG Baskets noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen einzelne erfolgreiche Aktionen, doch Köln hatte auf jeden Lauf der Gastgeber eine passende Antwort. Besonders defensiv fanden die Koblenzer kaum Zugriff, sodass der Rückstand im dritten Viertel weiter anwuchs.

Auch im Schlussabschnitt gelang es Koblenz nicht mehr, entscheidend näher heranzukommen. Die RheinStars hielten ihr offensiv starkes Niveau aufrecht und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Bester Werfer der EPG Baskets war Timothy Smith mit 23 Punkten. Aleksa Kovačević steuerte 16 Zähler bei, Calvin Wishart kam auf 15 Punkte. Auf Seiten der Gäste überzeugte Haris Hujic mit 26 Punkten, während Michael Miller (19 Punkte) und Cedric Russell Jr. (18 Punkte) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend für den Spielausgang war vor allem die starke Dreierquote der RheinStars.

06.03.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 92:59

Die GIESSEN 46ers feiern einen überzeugenden Heimsieg. In der nahezu ausverkauften Osthalle setzte sich das Team mit 92:59 (41:25) gegen die Paderborn Baskets durch und feierte damit den vierten Sieg in Serie. Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Paderborn hielt gut dagegen und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Doch die 46ers steigerten sich defensiv deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem im zweiten Viertel legten die Gastgeber den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit intensiver Verteidigung und einem starken Lauf setzten sich die Mittelhessen deutlich ab und ließen über mehrere Minuten keinen Korberfolg der Gäste zu. So erspielte sich Gießen bis zur Halbzeit eine klare 41:25-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das klar dominierende Team. Mit viel Energie unter den Körben und einer starken Reboundarbeit bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus und sorgten früh für klare Verhältnisse. Besonders defensiv fanden die Paderborner kaum noch Lösungen gegen die kompakte Gießener Verteidigung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 92:59-Erfolg sicher über die Zeit.

Cheftrainer Branislav Ignjatovic zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit großer Intensität verteidigt und sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Außerdem mussten unsere Leistungsträger nicht mehr als 25 Minuten spielen.“ Beste Werfer der 46ers waren Robin Benzing und Viktor Kovacevic mit jeweils 15 Punkten. Till Gloger steuerte 14 Zähler bei, während Simon Krajcovic auf 11 Punkte kam. Insgesamt überzeugte Gießen vor allem mit starker Verteidigung und dominanter Reboundarbeit.

06.03.2026 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 67:86

Die Uni Baskets Münster haben am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine bittere Heimniederlage hinnehmen müssen. Vor 2.225 Zuschauern in der Halle Berg Fidel unterlag das Team dem BBC Bayreuth deutlich mit 67:86 (44:38), nachdem Münster zur Halbzeit noch in Führung gelegen hatte.

Die Gastgeber starteten konzentriert in die Partie. Beide Teams agierten zunächst defensiv stabil, sodass sich ein ausgeglichenes erstes Viertel entwickelte. Münster fand zunehmend besser ins Spiel und übernahm knapp die Führung. Im zweiten Abschnitt zeigten die Uni Baskets ihre beste Phase der Begegnung. Mit guter Ballbewegung und starken Trefferquoten von außen erspielte sich das Team zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bayreuth blieb jedoch in Schlagdistanz, sodass Münster mit einem 44:38-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel verlor das Team von Trainer Götz Rohdewald jedoch zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Die Gäste aus Bayreuth steigerten die Intensität, während Münster offensiv immer häufiger ins Eins-gegen-Eins verfiel und defensiv Probleme bekam. Ein Lauf der Gäste drehte die Partie und Bayreuth ging mit einer Führung in das Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt brachen die Uni Baskets schließlich komplett ein. Ballverluste, schwache Wurfquoten und fehlende defensive Stabilität ermöglichten Bayreuth einen entscheidenden Lauf, der das Spiel frühzeitig entschied. Topscorer der Uni Baskets war Thore Dilschmann mit 14 Punkten, gefolgt von Cosmo Grühn mit 13 Zählern. Für Bayreuth überzeugte insbesondere Moritz Liedtke mit 18 Punkten, während mehrere weitere Spieler zweistellig punkteten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProA.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-09 16:05:592026-03-09 16:08:27Nachberichte ProA 25. Spieltag

Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

2. März 2026/in APP, ProB Süd 25/26

28.02.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 93:68

Die Ahorn Camp Baskets sind in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach den Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen bezwangen die Speyerer vor 500 Zuschauern in der heimischen Nordhalle das abstiegsgefährdete Team der Würzburger Basketball-Akademie mit 93:68 (53:36). Die Pfälzer untermauerten dabei auch ihre Ambitionen, ein weiteres Mal die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben mit der richtigen Einstellung die Partie begonnen und uns für die intensive Trainingswoche belohnt“, erklärte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa. Er mahnte jedoch: „Wir dürfen nach dem deutlichen Erfolg aber nicht glauben, dass wir schon am Ziel seien.“ Auf dem Weg in die Playoffs muss sich seine Mannschaft in der Hauptrunde zu Hause noch gegen die Orange-Academy Ulm und Dresden Titans sowie bei den Frankfurt Skyliners II beweisen.

Gegen die Würzburger ließen die Speyerer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrem elften Saisonsieg aufkommen. Sie gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mbassas Auswahl überzeugte mit guten Wurfquoten aus dem Feld und entschied den Reboundvergleich mit 49:27 zu ihren Gunsten.

Überragender Akteur auf dem Feld war Speyers Mannschaftskapitän DJ Woodmore. Der 34-jährige Comboguard erzielte 20 Punkte, sechs davon dank Distanzwürfen. Er sicherte zudem acht Rebounds und demonstrierte bei sechs Assists sein Spielverständnis. Zweistellig trafen auch Woodmores Teamkollegen Leon Geißler (17), Dami Ade-Eri (15), Dennis Diala (10) und David Aichele (10). Beste Schützen der Würzburger waren Lukas Roth (18) und Marko Petric (16).

 

01.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics 89:77

Die jungen Ulmer sichern sich einen Heimsieg gegen den TSV Oberhaching Tropics mit 89:77 und bauen damit ihre Erfolgserie weiter aus. Im zweiten Aufeinandertreffen sicherten sich die jungen Ulmer den Sieg und revanchierten sich damit für die Niederlage im ersten Duell.

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, gute Würfe zu kreieren. Die Gäste aus Oberhaching setzten sich nach wenigen Minuten leicht ab. Joel Cwik verkürzte per Dreier, Teo Milicic stellte wenig später auf Ausgleich. Cwik brachte die jungen Ulmer anschließend erstmals in Führung, doch Oberhaching konterte zügig. Meissa Faye antwortete ebenfalls von jenseits der Dreierlinie und sicherte der OrangeAcademy die Führung nach dem ersten Viertel (21:16, Q1).

Im zweiten Viertel übernahm die OrangeAcademy zunehmend die Kontrolle und baute den Vorsprung weiter aus. Namori Omog stellte mit einem Dreier erstmals auf eine zweistellige Führung. Zwar fand Oberhaching zwischenzeitlich besser ins schnelle Spiel der jungen Ulmer, doch die Gastgeber blieben tonangebend und ließen bis zur Pause nichts mehr anbrennen (43:30, Q2).

Cwik eröffnete das dritte Viertel mit Treffern aus dem Zwei- und Dreipunktebereich und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen. Die jungen Ulmer bauten ihre Führung früh auf 20 Zähler aus. Nach zwei Minuten hatte die OrangeAcademy bereits 12 Punkte erzielt, während Oberhaching lediglich auf zwei Zähler kam. Zwar konnte Oberhaching zum Ende des Abschnitts phasenweise besser dagegenhalten, doch Ulm verteidigte den Vorsprung souverän (73:51, Q3).

Auch im Schlussviertel behielt die OrangeAcademy Rhythmus und Tempo bei. Sie ließen Oberhaching nur wenig Raum für eine Aufholjagd und brachten den Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für die jungen Ulmer (89:77, Q4).

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/Nachberichte-Nachholspiele-20.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-02 10:06:162026-03-02 15:23:59Nachberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

Nachberichte ProA 24. Spieltag

23. Februar 2026/in APP, ProA 25/26

20.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster 88:67

Die Uni Baskets Münster wehrten sich lange, doch im Schlussviertel fehlten der sichere Ballvortrag und die defensive Abstimmung gänzlich: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Götz Rohdewald vor 1.864 Zuschauern in der fast ausverkauften Maspernhalle bei den Paderborn Baskets 67:88 (40:41).

Cosmo Grühn sorgte für die ersten fünf Baskets-Zähler zur knappen Auftaktführung der Gäste (4:5). Dann aber hatten die Münsteraner große Probleme, defensiven Zugriff zu finden, und lagen schnell nach einem 0:10-Lauf 5:14 zurück (4.). Klasse zunächst noch ihre Antwort per 7:0-Lauf zum 12:14 – mit einem allerdings nur kurzzeitigen defensiven Zwischenhoch. Kaum ausreichendes Verhalten beim Rebound und grundsätzlich in der defensiven Rotation machten es dem Gastgeber für seine erste zweistellige Führung leicht (28:18).

Über das Dreipunktspiel noch vor der Viertelpause und den Korbleger nach langer Hangtime von Philip Alston entwickelten die Uni Baskets spürbar mehr Energie (30:23). Plötzlich war ihre Defensive effizient, schnelles Umschalten sorgte für frühe Paderborner Teamfouls. Andrew O’Brien polierte zweifach in Kürze die ernüchternde Dreierbilanz auf und Cosmo Grühn zeigte sich Sekunden vor der Pause durchsetzungsstark am offensiven Brett: Der Rückstand war vor dem Seitenwechsel beinahe getilgt (41:40).

Nach dem Seitenwechsel ging es für die Uni Baskets zunächst noch positiv weiter. Nick McMullen sorgte für den Führungswechsel zum 41:42. Der Zugriff auf die Partie war über eine solide Defensive da, aber das Team von Götz Rohdewald fand keine größere Sicherheit in der Offensive. Es hielt zwar über Dreier von Oli Pahnke oder Neil Masnic immer Anschluss (56:52). Dennoch fanden sich bei den Unistädtern zur letzten Viertelpause erst sechs Assists wieder. 60:54 vor dem Schlussabschnitt.

Nachdem sie sich im dritten Viertel über viel Energie im Spiel gehalten hatten, waren die Baskets im Schlussviertel früh weit entfernt von einem Wechsel des Momentums. Die Münsteraner raubten sich mit Ballverlusten selbst aller Illusionen. Mit einem 12:0-Lauf in den letzten 70 Sekunden zogen erst im Schlussabschnitt abgezockte Paderborner auf 21 Punkte davon. Eine lange zumindest erträgliche Niederlage wurde zu einer bitteren.

 

21.02.2026 17:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC. 90:81

70 Sekunden waren noch zu gehen, als sich die Zuschauer in der Wetzlarer Buderus Arena, falls sie nicht schon standen, von ihren Sitzen erhoben. Mit „Hier regiert der MTV …“-Sprechchören huldigte die Stehtribüne ihren Profis, die den seit Menschengedenken ersten Heimauftritt auf fremdem Terrain zu einem Erfolgserlebnis gemacht hatten.

Kein Wunder also, dass sich nach dem ohne den erkrankten Center Jonathan Maier sowie dem am Knie verletzten Pointguard Devon Goodman zustande gekommenen Arbeitssieg des Altmeisters Freude und Ausgelassenheit Bahn brachen  In die positive Stimmung passten auch die Aussagen der Gießener Akteure. Roland Nyama wusste, „dass wir auch nicht in Panik verfallen sind, als es zwischenzeitlich nicht so gut lief.“  

Recht hatte der Deutsch-Kameruner, denn die vermeintlichen Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht gut in die Partie, lagen schnell 4:13, liefen auch beim 23:31 noch der Musik hinterher, kassierten kurz nach der Pause das 44:49 und lagen auch beim 53:62 noch so deutlich zurück, dass „Frenki“ Ignjatovic Böses schwante. „Meistens, wenn irgendein Jubiläum, irgendeine besondere Partie anstand, ist das Ganze unter meiner Regie in die Hose gegangen. Daran habe ich mich im dritten Viertel erinnert.“

Nicht so seine Jungs, die all ihren Mumm zusammennahmen, beim 67:67 (30.) und einem famosen Solo von Kyle Castlin endlich den Ausgleich hergestellt und mit drei schnellen Dreiern durch Neuzugang Adnan Arslanagic (70:67), Aiden Warnholtz (75:70) und dem bärenstarken Luis König Figge (78:70) Nürnberg hernach auch schnell den Stecker gezogen hatten.

Als dann auch noch Simon Krajcovic aufdrehte (80:70), Viktor Kovacevic es per Dunk krachen ließ (82:75) und sich hernach mit beiden Fäusten wie ein Gorilla auf den Brustkorb trommelte und Luis König Figge seinen grandiosen Abend per And One zum 89:78 abrundete, waren die widerspenstigen Gäste von der Noris endgültig besiegt.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 94:81

Nach vielen Wochen und Monaten war es am Samstag gegen 20 Uhr soweit: Die GIANTS haben endlich wieder die Abstiegsplätze in der ProA verlassen und haben das „rettende Ufer“ erreicht. Mit 94:81 bezwangen die BAYER-Korbjäger in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung die Gäste aus Tübingen.

In der Anfangsphase dominierten die GIANTS und setzten sich Punkt um Punkt von den Gästen ab. Diese suchten noch nach der Erfolgsformel. Die Tigers verwerteten ihre offenen Wurfchancen nicht. Die Farbenstädter wurden von Minute zu Minute stärker und spielten sich in einen Rausch. Das 28:11 nach zehn absolvierten Spielminuten war von der Leistung her vermutlich das beste erste Viertel der Hausherren.

Im zweiten Durchgang hofften die Fans des ProB-Champions von 2025 natürlich auf einen ähnlich guten Abschnitt. Doch diese Hoffnung, sollte sich schnell legen. Tübingen war jetzt aufmerksamer und kam, angeführt vom stark aufspielenden Jordan Johnson, heran. Aus einem Rückstand von zwischenzeitlich 17 Zählern korrigierten die Baden-Württemberger zum Ende der ersten Hälfte auf drei Punkte (50:47).

Nach der Pause aber fingen sich die GIANTS und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft wirklich absetzen bzw. an Boden gutmachen konnte. Leverkusen punktete immer genau dann, wenn es an der Zeit war. Zwar konnten die Tigers auch immer wieder Nadelstiche setzen, doch dies genügte nicht. BAYER bewies immer wieder Nehmerqualitäten und kämpfte nach Rückschlägen weiter. Mit 74:68 ging es in die Schlussperiode.

Diese entwickelte sich zunächst zu einem „Thriller“. Tübingen kam den Rheinländern in der 34. Spielminute gefährlich nahe, als Jordan Johnson an der Freiwurflinie auf 78:76 verkürzte. Die Begegnung stand auf Messers Schneide und die Tigers waren kurz davor, die Partie zu kippen. der 36. Minute traf Sebastian „Manni“ Brach einen immens wichtigen Dreier zum 83:76. Dieser Treffer tat weh und die Süddeutschen fanden kein Mittel mehr. Mit 94:81 feierten die GIANTS einen verdienten Erfolg.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 94:79

Im Topspiel des 24. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven den Tabellenführer Phoenix Hagen mit 94:79 eiskalt erwischt. In einer intensiven und physischen Partie behaupteten sich die Eisbären nahezu über die gesamte Spielzeit und wiesen den Ligaprimus eindrucksvoll in die Schranken. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 20 Punkten.

Beide Teams agierten von der ersten Minute an mit hoher Intensität, schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Partie war dabei zeitweise hitzig, etwa beim unsportlichen Foul von Jeffrey Carroll an Jannis von Seckendorff. Dennoch behielten die Eisbären die Nerven und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe 23:21-Führung.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Eisbären erstmals, sich etwas deutlicher abzusetzen. Ein Dreier von Jake Biss markierte die bis dahin höchste Führung zum 38:30. Mit konzentrierten Abschlüssen und hohem Tempo bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus. Eine starke Trefferquote aus dem Feld und gute Entscheidungen im Angriff sorgten dafür, dass die Eisbären mit einer 49:41-Führung in die Halbzeit gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eisbären tonangebend. Jannis von Seckendorff sorgte mit einem weiteren spektakulären Dunk zum 64:51 für Begeisterung auf den Rängen. Doch Phoenix Hagen startete einen Lauf, der sie auf 64:61 heranbrachte. Als Raphael Falkenthal geblockt wurde, reagierte Lorenz Brenneke blitzschnell, sicherte sich den Rebound und vollendete mit einem kraftvollen Dunk zum 70:63. Mit einer 70:63-Führung gingen die Eisbären in den Schlussabschnitt.

Dort ließen die Hausherren keinen Zweifel mehr aufkommen. Sie setzten ihren Lauf fort und stellten mit diesem 8:0-Lauf früh auf 76:63. Phoenix Hagen geriet weiter unter Druck. Doch die Gäste fanden keinen Rhythmus mehr, während die Eisbären konsequent verteidigten und ihre Chancen nutzten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf beeindruckende 20 Punkte an (86:66). Am Ende stand ein deutlicher 94:79-Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln 82:93

Sehr gute Wurfquoten von 63 Prozent aus dem Zweier- und 43 Prozent aus dem Dreierbereich waren für die RheinStars Köln letztlich der entscheidende Faktor beim 93:82-Auswärtssieg am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.453 Zuschauern beim BBC Bayreuth. Die Bayreuther verpassten damit einen fast schon entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt.

Der BBC ging gleich im ersten Angriff durch Nat Diallo mit 2:0 in Führung, Björn Rohwer antwortete für die Kölner mit einem Dreier zum 3:2 für die Gäste. Neuzugang Kyle Sturdivant traf in seinem ersten Versuch gleich einen Dreier zum 13:10. Diallo erhöhte von der Freiwurflinie auf 15:10, die Gäste erwiderten mit einem weiteren Dreier. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zum 25:18. Köln kam dann auf 23:25 heran und Haris Hujic glich drei Sekunden vor der ersten Viertelpause zum 25:25 aus.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts die Kölner Führung zum 27:27 aus, es folgte ein Kölner Dreier und auch Cantia Rahming traf aus der Distanz zum 30:30. Köln holte jetzt mehr Rebounds sowie Assists und war präsenter auf dem Court. Sturdivant gab nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte mit einem Dreier zum 35:37 ein Bayreuther Lebenszeichen. Rahming traf aus der Distanz zum 44:49. Zur Halbzeit stand es schließlich 53:44 für die Gäste.

Liedtke traf einen von zwei Freiwürfen zum 45:53, Rohwer stellte jedoch postwendend auf 55:45, der Kölner Vorsprung war zweistellig. Die Rheinländer erhöhten weiter auf 59:45. Allen verkürzte auf 52:59 und Ikejiaku machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 10:0-Lauf des BBC binnen zum 55:59 perfekt. Dann waren wieder die Kölner am Zug und stellten mit einem 6:0-Lauf auf 69:63. Mike Miller stellte per Dreier auf 73:65 für Köln, mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Rohwer traf zu Beginn des Schlussviertels per Dreier zum 76:65 für die Gäste, Russell machte dann seine ersten Punkte zum 78:65 – ein 15:2-Lauf für Köln Viertel-übergreifend war damit perfekt. Ikejiaku traf nach fast vier punktlosen Bayreuther Minuten zum 67:78. Brandwijk stellte von der Linie auf 69:78. Die Kölner stellten dann auf 86:76 und waren drei Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte vorne. Die Gäste erhöhten durch Miller weiter auf 88:76. Am Ende stand es nach einem finalen Distanztreffer von Brandwijk 93:82 für die stark spielenden RheinStars.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 87:86

Die Erfolgsserie der BG Göttingen ist gerissen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim knapp 86:87 (45:43). In der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Die Gäste aus Südniedersachsen arbeiteten gingen acht Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier in Front. Im letzten Angriff sahen die Schiedsrichter ein Foul an Kirchheims Chuck Harris, der nervenstark alle drei Freiwürfe zum Knights-Sieg traf.

Die Veilchen starteten mit drei Dreiern zum 9:3 in die Partie (3.). Die Kirchheimer trafen ihre Würfe im Gegenzug nicht, sodass die Gäste zum 13:3 nachlegten. Zwar traf Dreamer einen Dreier zum 16:6, doch die Hausherren verkürzten durch sechs Zähler in Folge auf 16:13. Auch nach Strauß‘ Auszeit fanden die Göttinger nicht wieder in ihren Rhythmus. Die Süddeutschen nutzten dies aus, um ihren 0:12-Lauf zum 16:18 abzuschließen. Doch die BG konterte und traf zwei Dreier zum 22:18-Viertelendstand.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Dann gab Dreamer den Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk: Die Göttinger versenkten vier Dreier in Folge zum 42:35. Tylan Pope beendete den BG-Lauf und gab seiner Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen. So schrumpfte der Gäste-Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:43.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Duell. Nach einem Dreier von Mönninghoff zum 55:52 antworteten die Gastgeber mit einem 0:4-Lauf zum 55:56. Strauß‘ Auszeit zeigte keine Wirkung – die BG nahm schwierige Würfe, die sie nicht traf, und verteidigte nicht mehr intensiv genug. So bauten die Knights ihren Vorsprung auf 55:64 aus. Die Perovic-Truppe zog weiter davon (57:69). Vor dem Schlussviertel verkürzten die Gäste auf 60:69.

In den letzten Abschnitt starteten die Göttinger mit einem 6:0-Lauf zum 66:69 (32.). Diesen Abstand hielten die Veilchen zunächst (70:73). Doch die BG gab sich nicht geschlagen, Dreamer schloss den 7:0-Lauf per Dreier zum 80:80 ab (37.). Nico Bretzel sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende für Kirchheims 83:84-Führung. Mönninghoff versenkte im Gegenzug einen Dreier zum 86:84. Beim von der BG gut verteidigten letzten Angriff der Hausherren trafen die Schiedsrichter die folgenreiche Entscheidung, sodass Kirchheim das Spiel drehte.

 

21.02.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 92:90

An Spannung kaum zu überbieten war das Topspiel der HAKRO Merlins gegen die Artland Dragons. Mit elf Führungswechseln und acht Gleichständen waren es die Zauberer die nach einer dramatischen Crunchtime das Parkett als Sieger verließen. Den zehnten Sieg in Serie fuhren die Crailsheimer mit 92:90 ein.

Das Spiel starte direkt sehr ausgeglichen. Nach einem Foul Gaines‘ eröffneten die Dragons das Scoring von der Freiwurflinie, ehe die Nummer 9 für die Zauberer ausgleichen konnte. Blunt versenkte den ersten Drei-Punkt-Wurf (9:4). Die Crailsheimer kamen nun immer besser ins Spiel. Während die Bälle der Gäste an der Reuse vorbeisegelten, nutzten die Zauberer ihre Chancen und hielten sich vorne. Die Dragons verkürzten den Abstand per Buzzer-Beater auf 28:24 zur ersten Pause.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts gehörten zwar den Merlins, die Dragons waren es jedoch, die daraufhin mit zwei Treffern von Downtown ausgleichen konnten (30:30). Immer wieder wechselte nun die Führung. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem 7:0-Run für die Dragons sah sich Headcoach David McCray gezwungen, seine Jungs an die Seitenline zu rufen (40:45). Die Crailsheimer verkürzten daraufhin, kamen aber nicht zum Führungswechsel und verschwanden mit 49:52 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel nun wieder deutlich mehr Fahrt auf. Die Hausherren verkürzten den Rückstand, vielen anschließend wieder zurück und kämpften sich erneut heran (57:60). Mit hoher Intensität verteidigten beide Klubs ihren Korb. Per Alley-Oop-Dunk stellte Ogunsipe anschließend erstmals wieder auf eine Führung der Hausherren, Anthony gelang jedoch der Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkt-Linie. Somit beendeten die Crailsheimer auch das dritte Viertel mit einem Rückstand (72:74).

Direkt zu Beginn der finalen zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, Gaines bereitete den Dunk Ogunsipes vor. Erneut wechselte die Führung, die Zauberer setzten dem jedoch schnell ein Ende. Beide Mannschaften ließen alles auf dem Parkett, der Ausgang des Spiels blieb weiterhin offen. Nach erfolgreicher Defensivarbeit der Zauberer erhöhte Gaines von der Freiwurflinie, die Dragons netzten daraufhin von Downtown ein (91:90). Der finale Angriff der Drachen wurde abgewehrt, die Schlusssirene erklang.

 

22.02.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:82

Die EPG Baskets Koblenz sichern sich mit 91:82 einen wichtigen Arbeitssieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt Am Sonntagnachmittag empfingen die Rheinländer den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Die 1100 Zuschauer in der EPG Arena sahen im ersten Viertel ein sehr energetisches Spiel und Koblenzer Baskets, die sehr aggressiv verteidigten, den Gegner zu schwierigen Würfen zwangen und dadurch im Konter zu schnellen Punkten kamen.

So geschehen im Zusammenspiel zwischen Calvin Wishart und Decorian Jeffries, der mit einem schnellen Dreier aus dem Fastbreak abschließen konnte. Nur wenige Augenblicke später krachte es erneut im Gebälk der Wolmirstedter. Nach einem Steal schloss Devonte McCall mit einem spektakulären Slamdunk zum 11:5 ab. Die Koblenzer erhielten durch ihre aggressive Defensive jedoch viele Foulcalls gegen sich, doch die Gäste konnten davon nicht wirklich profitieren, schafften es jedoch, dank sicher verwandelter Dreier, mit 19:12 den Anschluss zu halten.

Das zweite Viertel eröffnete Badu Buck für Koblenz mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Die Gäste konnten sich bei der Verwertung ihrer Würfe deutlich steigern, was schließlich Mitte des Viertels fast zum Ausgleich führen sollte. Beim Spielstand von 27:25 nahm Trainer Stephan Dohrn die Auszeit, welche Wirkung zeigte. Die Gäste konnten zwar durch Fabien Kondo kurz auf 27:27 verkürzen, gerieten dann aber nach mehreren schönen Fastbreak Aktionen der EPG Baskets und einen Dreier von Julian Larry wieder in Rückstand. Die Halbzeit endete schließlich mit 44:37.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit wilden Schüssen auf beiden Seiten, die allesamt erfolglos blieben, bis schließlich Devonte McCall mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf für die ersten Zähler des dritten Viertels sorgte. Die Gäste konnten dagegenhalten und ließen Koblenz nicht davonziehen. Es ging nun munter auf und ab, wobei der Koblenzer Badu Buck sein bisher wahrscheinlich bestes Spiel für Koblenz ablieferte und seine Würfe sicher verwandelte.

Im weiteren Verlauf schaffte es Koblenz fast durchgängig, den Abstand konstant zweistellig zu halten. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal durch einige Unachtsamkeiten der Schängel auf acht Punkte heran, Koblenz ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten letztlich mit 91:82. Topscorer der Partie mit 22 Punkten und einem Effizienzwert von 35 wurde Calvin.

 

22.02.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:83

Badische Basketball-Fans durften sich zwischen Freitag und Sonntag zwar gleich über zwei Heimsiege der PS Karlsruhe LIONS freuen, mussten allerdings beide Male lange zittern, bis sich die Anspannung entlud. Nach dem 91:79 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt am 20. Februar, hielt der Nervenkitzel zwei Tage später, im Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum, fast bis zur letzten Sekunde.

Die Partie begann ohne Abtastphase. Beide Mannschaften gaben vom Start weg Vollgas, verlegten aber einen Großteil ihrer ersten Würfe. Dies lag auch an der jeweils gegnerischen Defense, die auf beiden Seiten von Beginn an aufmerksam war. Nachdem sich die LIONS einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatten, nahmen die Gäste beim 14:8 in Minute sieben erstmals eine Auszeit und waren danach etwas effektiver. Das erste Viertel ging dennoch mit 20:15 an die Hausherren.

Der folgende Abschnitt begann mit einem Distanztreffer von David Ejah. Die Mannschaft von Headcoach Demond Greene legte nach und lag in Minute zwölf erstmals zweistellig vorn. Bochum fand im Anschluss in die Begegnung und war zwischenzeitlich überaus gefährlich mit Würfen von der Dreierlinie. Das Spiel drohte zu kippen. Dies merkten aber auch die Zuschauer in der Europahalle und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Die bedankte sich mit großem Einsatz und glich bis zum Gang in die Kabinen aus.

Nach der Rückkehr auf den Court beim Stand von 39:39 eröffneten die SparkassenStars die zweite Hälfte stark und angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands nahm Greene bereits nach 80 Sekunden die erste Auszeit im dritten Viertel. Das Geschehen war nicht durchgehend attraktiv, angesichts des stets engen Spielstands jedoch überaus spannend. Dies sollte sich auch im Schlussviertel nicht ändern, das beim Stand von 62:62 begann.

In Minute 32 lagen die Gäste wieder fünf Punkte vorn, bevor die LIONS stark konterten – vor allem in Person von Maurice Pluskota und Tyrese Williams. Während Big Man „Moe“ seine bekannten Energizer-Qualitäten unter Beweis stellte, sorgte Aufbauspieler Williams mit drei Distanztreffern binnen 75 Sekunden für Bewegung auf dem Scoreboard. Eng blieb es trotzdem bis zum Schluss. Drei Auszeiten in der letzten Spielminute forderten die Geduld aller Anwesenden heraus, bis der Siegesjubel aufbrandete.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProA-24.-Spieltag-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-23 17:51:042026-02-25 11:03:17Nachberichte ProA 24. Spieltag
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