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Marco Rahn wechselt von Rhöndorf nach Bernau

Lok Bernau verstärkt sich zur Saison 2025/26 mit Marco Rahn, einem erfahrenen Power Forward, der seit Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB als Leistungsträger überzeugt. Der gebürtige Brandenburger aus Schwedt bringt nicht nur sportliche Qualität, sondern auch Führungsstärke mit in den Kader von Headcoach Dan Oppland.

 

Der 27-Jährige, 1,99 m groß, kommt vom Ligakonkurrenten Dragons Rhöndorf, die zur neuen Spielzeit ebenfalls in der ProB Nord starten. Zuvor war Rahn unter anderem für den BBC Bayreuth, die BSW Sixers und die ETB Miners Essen (ehemals ETB Wohnbau Baskets) aktiv – und hat sich zu einem vielseitigen und verlässlichen Profi entwickelt.

In der vergangenen Saison absolvierte er 26 Partien für die Dragons, in denen er durchschnittlich 8,3 Punkte und 6,6 Rebounds erzielte – bei einer starken Trefferquote von über 56 % aus dem Feld. Mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise, seiner physischen Präsenz und seinem hohen Basketball-IQ ist Marco Rahn eine wertvolle Verstärkung für das Lok-Team.
Wer ihn schon einmal auf dem Feld erlebt hat, weiß: Marco bringt Energie, Stabilität und Spielverständnis – auf und neben dem Court.

 

Willkommensvideo ansehen:
Marco hat sich bereits mit einem persönlichen Video aus dem Sommertraining bei allen Lok-Fans gemeldet – inklusive einer klaren Botschaft zur neuen Saison!
Jetzt anschauen auf Facebook und Instagram

 

Ihr wollt mehr über Marco Rahn erfahren?
Dann kommt vorbei zum Fantalk mit Coach Dan Oppland am Mittwoch, 16. Juli um 18:00 Uhr in der Bar Elysium in Bernau! Dort gibt’s spannende Einblicke zur neuen Saison – und natürlich auch zu unserem Neuzugang.
Alle Fragen zu Marco? Dann ist das eure Gelegenheit!

 

Willkommen bei der Lok-Familie, Marco! Auf eine erfolgreiche Saison in Schwarz-Gelb.

 

 

 

 

 

Foto: Victoria Sokol

Ein Top-Rebounder der NCAA- US-Forward Nick McMullen wechselt zu den Uni Baskets

Die Uni Baskets Münster können den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren: US-Forward Nick McMullen wird insbesondere Physis auf beiden Seiten des Feldes für die Unistädter einbringen. In der vergangenen NCAA-Saison agierte der Modellathlet bei den Georgia State Panthers mit 9,5 Rebounds und 9,6 Punkten knapp unterhalb eines Double-Doubles im Saisonschnitt.

 

„Longboarding und lange Spaziergänge sind nicht die ersten Hobbys, die einem in den Kopf kommen, wenn man über einen kräftigen Mann unter den Brettern nachdenkt“, beschreibt Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, private Züge des dritten Münsteraner Neuzugangs. „Entgegen seiner dominanten, physischen Spielweise ist er neben dem Feld gerne in Feldern unterwegs und ein reflektierter junger Mensch, der seinen ersten Schritt in Europa mit uns gehen will. Ich bin froh, ihn unter dem Korb in unseren Reihen zu wissen“, unterstreicht Stuckenholz.

 

Anderer Schwerpunkt als in Vorjahren

Götz Rohdewald nimmt dieses „Anspiel“ der Erleichterung „an den Korb“ auf. „Das ist immer schwierig mit Spielern auf den großen Positionen, diese zu kriegen“, sagt der Baskets-Cheftrainer und beschreibt den Auswahlprozess: „Dieses Jahr ist er ein bisschen anders als die letzten beiden Male mit Nate und Ty, die eher sehr agil waren und eher mehr Flügel als Vierer waren. Ich habe jemanden gesucht, der mehr Physis mitbringt und uns von dieser Seite etwas gibt. Das kann Nick definitiv.“

Zwar sei McMullen mit 2,03 m „jetzt nicht ‚so’ groß, aber er ist ein kräftiger, athletischer Spieler, der ein sehr, sehr guter Rebounder ist, einer der besten in der ganzen 1. Division der NCAA in den USA“, beschreibt die Vorzüge des US-Amerikaners. „Von daher erwarte ich mir von der Seite her sehr, sehr viel von ihm. Er ist auch ein guter Typ, der gut bei uns reinpassen wird und uns defensiv, beim Rebound und bei anderen Dingen auch noch sehr stark machen wird.“

Nick McMullen ist Feuer und Flamme für den Schritt nach Übersee und sucht die Nähe zu den Baskets-Fans schon jetzt. „Ich freue mich darauf, nach Münster zu kommen und loszulegen. Ich habe einige Informationen eingeholt und freue mich wirklich darauf, mit der Community und den Fans der Uni Baskets zu interagieren, während ich mich auf eine großartige kommende Saison vorbereite“, sagt der 23-jährige Linkshänder.

 

158 Spiele in der NCAA

In seiner College-Laufbahn absolvierte Nick McMullen von 2020 bis 2025 nsgesamt 158 Spiele in der 1. Division der NCAA. Die letzte Spielzeit 2024/25 bestritt der 23-Jährige für das College-Team der Georgia State University. Für die Georgia State Panthers stand er in allen 32 Spielen mit 28,8 Minuten Spielzeit im Schnitt auf dem Feld. Der aus Greensboro (North-Carolina) stammende Forward spielte zuvor von 2022 bis 2024 für die UNC Asheville Bulldogs und von 2020 bis 2022 für die Murray State Racers. Nick McMullens Eltern sind Calvin und Kadia McMullen. Er hat vier Geschwister (Calli, Jacob, Christian und Corine).

Erfahrung trifft echte Leader-Qualitäten: Shooting Guard Grant Teichmann verstärkt Kader der Paderborn Baskets

Mit dem nächsten Neuzugang ist den Paderborn Baskets ein kleiner Transfercoup gelungen: Der ProA-erfahrene Shooting Guard Grant Teichmann wechselt von den ART Giants Düsseldorf zu den Ostwestfalen. Im Baskets-Kader der kommenden ProA-Saison 2025/26 soll der vielseitige, besonders von jenseits der Dreierlinie treffsichere 28jährige eine echte Führungsrolle einnehmen und für Stabilität im Spiel sorgen.

 

Vielseitige Fähigkeiten, hohes und dynamisches Spielverständnis, treffsicher von der Dreipunktelinie, mehrjährige ProA-Erfahrung, menschlich stabiler Teamplayer mit echten Leaderqualitäten, verlässlicher Assistgeber: Über den Paderborner Neuzugang Grant Teichmann gibt es viele positive Dinge zu berichten.

Teichmann – gebürtiger US-Amerikaner mit deutschem Pass – stammt aus einer basketballbegeisterten Sportlerfamilie.
Aufgewachsen in Brentwood im US-Bundesstaat Tennessee, spielte er zunächst an der Freed-Hardeman University, anschließend in der zweiten NCAA-Division an der Carson-Newman University.  Schon dort zeigte sich sein Talent als treffsicherer Distanzschütze und Assistgeber.

Anfang Juni 2019 wechselte er zum damaligen ProA-Ligisten Heidelberg, im Oktober 2020 folgte die nächste ProA-Station in Schwenningen.
2021 schloss er sich in der ProB-Liga den Dresden Titans an. Mit Dresden wurde er im Mai 2022 ProB-Meister – Teichmann lieferte ordentlich ab und war mit
14.2 Punkten je Begegnung bester Korbschütze der Sachsen in der Saison 2021/22, seine 93 getroffenen Dreier waren in der Liga der zweithöchste Wert.
Nach einer starken ProA-Saison mit Dresden – die erst in den Playoffs endete – zog es ihn im Juli 2024 zum Ligakonkurrenten ART Giants Düsseldorf.
Für sie stand er in der zurückliegenden Saison 2024/25 in 29 Spielen durchschnittlich 27.5 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt pro Partie richtig überzeugende 15.7 Punkte, 4.7 Rebounds, 2.0 Assists, 1.4 Steals und 0.2 Blocks auf.

Statements

Dominik Meyer, Geschäftsführer Paderborn BASKETS:
„Wir kennen Grant schon lange, er ist ja seit längerem erfolgreich in der ProA unterwegs – Heidelberg, Dresden und zuletzt Düsseldorf – und wir haben bereits diverse Male gegen ihn gespielt. Er ist ein richtig interessanter, gut ausgebildeter Spieler, der für uns eine weitere deutsche Position optimal besetzt. Der erste Kontakt zu ihm bestand schon vor dem offiziellen Erhalt der Wildcard. Als dann klar war, dass wir in der kommenden Saison in der ProA spielen, haben wir die Gespräche wieder aufgenommen und wurden uns innerhalb kürzester Zeit einig. Wir freuen uns sehr darüber, mit ihm einen Spieler mit einer derartigen ProA-Erfahrung begrüßen zu können. In unserer Kaderplanung wollen wir genau diese Profile erfüllen: Erfahrene Spieler, die sich in der Liga auskennen, neben jungen, talentierten Akteuren. Damit wollen wir unserem Spiel mehr Sicherheit geben. Wir haben natürlich immer noch einen sehr jungen Kader. Deswegen ist es wichtig und schön zu wissen, dass Spieler wie Grant dem Team mit ihrer Erfahrung, ihrer Coolness und nicht zuletzt ihren spielerischen Fähigkeiten in entscheidenden Momenten weiterhelfen können.“

 

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn BASKETS:
„Grant erfüllt auf seiner Position genau das Profil, nach dem wir gesucht haben: Ein Spieler mit ProA-Erfahrung, der auf und neben dem Feld eine echte Führungsrolle einnehmen und als Leader vorangehen kann – und dies auch soll. Ich bin deswegen sehr froh über diesen Transfer und freue mich sehr, ihn in unserem Team zu haben!“

 

Grant Teichmann:
„Ich denke, durch die Wildcard für Paderborn und die gleichzeitige Nachricht für Düsseldorf, dass sie nicht in der Liga spielen würden, hat sich die Situation einfach gut gefügt – für beide Seiten. Wir waren beide auf der Suche – und nach den Gesprächen mit Milos und Dominik hatte ich schnell den Eindruck, dass sie nach einem erfahrenen Spieler suchen, der die Liga gut kennt. Ich wiederum wollte unbedingt die Chance nutzen, in der ProA zu bleiben. Daher liefen unsere Gespräche sehr offen und positiv – wir haben schnell gemerkt, dass wir das Spiel ähnlich sehen und die gleiche Basketballphilosophie teilen. Es hat einfach gepasst! Außerdem habe ich viel Gutes über die Stadt gehört. Und natürlich habe ich bereits mehrmals in der Maspernhölle gespielt – ich weiß also, dass es hier ganz großartige Fans gibt. Deshalb freue ich mich sehr darauf, jetzt ein Teil der Paderborn Baskets zu werden, loszulegen und zu sehen, was wir in dieser Saison gemeinsam erreichen können!“

 

Faktencheck Grant Teichmann:
  • Geburtstag: 6. August 1996
  • Größe: 1.91 Meter
  • Gewicht: 91 Kilo
  • Position: Shooting Guard
  • Nation: Deutschland
  • Stationen: ART Giants Düsseldorf (2024-25, Deutschland), Dresden Titans (2021-24, Deutschland), wiha Panthers Schwenningen (2020-21, Deutschland),
    MLP Academics Heidelberg (2019-20, Deutschland), Carson Newman University (2017-19, USA), Freed-Hardeman (2015-17, USA)
  • Stats 2024-25: 34 Spiele / 22.6 Minuten / 7.4 Punkte / 1.5 Assists / 1.6 Rebounds / 0.5 Steals

 

 

 

 

 

Foto: ART Giants Düsseldorf

Neuer Point Guard mit Speed – Ritter spielen erneut in Göppingen

Phillip Russell wird in der kommenden Saison das Zepter als Point Guard der Bozic Knights schwingen. Der 1,80m große US-Amerikaner kommt von der Virginia Commonwealth University (VCU) ins Schwabenland und damit aus der Conference, in der Vorgänger Braden Norris vor seinem Wechsel nach Kirchheim aktiv war.

 

Früh steht der Spielmacher der Ritter für die kommende Saison fest.
Mit Phillip Russell wechselt ein scorender Point Guard unter die Teck, der in der Vorsaison mit 10,3 Punkten und 2,2 Assists pro Partie in einer starken Division I Conference der NCAA erfolgreich war.
In der Saison 23/24 spielte Russell ebenfalls in der NCAA I für UT-Arlington und erzielte dabei 14,9 Punkte und 4,4 Assists im Schnitt. Hervorzuheben sind bei Russell die Wurfgewalt und Geschwindigkeit des flinken Guards. Aus dem Setplay heraus, oder direkt am Mann, Russell ist ein überaus gefährlicher Distanzwerfer. Mit 36% von jenseits der Drei-Punkte Linie beeindruckte der Amerikaner Knights Coach Igor Perovic.

Hinzu kommt ein extrem schneller und explosiver erster Schritt, mit dem Russell an vielen Gegnern vorbeiziehen kann. „Wir haben mit Braden, der in der gleichen Conference aktiv war, sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Beiden sind jedoch nicht miteinander vergleichbar. Phillip ist eher ein Scorer, der mit seinem Wurf und dem schnellen Antritt Vorteile kreiert. In der Defensive ist er sehr aufmerksam, aggressiv und aktiv,“ beschreibt Sportchef Chris Schmidt den Neuzugang.

„Er kommt aus einer tollen Saison mit vielen Siegen. Er kann auf der Position 1 und 2 spielen. Der Wurf, das Dribbling, sein Tempo und die Defensive machten ihn zu dem Spieler, den ich haben wollte,“ ergänzt Head Coach Igor Perovic.

Auch für Russell ist es die erste Auslandsstation seiner noch jungen Karriere. Der 23-jährige blickt mit viel Euphorie auf die anstehende Aufgabe.
„Ich freue mich total auf die Möglichkeit, in einem tollen Land und einer starken Liga zu leben und zu spielen. Es ist eine große Sache für mich, in einem familiären Club, mit dieser Historie und Fanbase aktiv zu sein. Ich freue mich sehr darauf und kann es kaum erwarten, dass es los geht und ich einen Beitrag zu einer besonderen Saison liefern kann,“ sagte Russell kurz nach seiner Vertragsunterzeichnung.

Der in Saint Louis geborene Guard wird Mitte August in Kirchheim erwartet. Mit der Verpflichtung von Tylan Pope und Phillip Russell stehen auch die Abgänge der letztjährigen US-Amerikaner Cameron Henry, James Graham und Braden Norris fest.

 

Ritter wieder in Göppingen

Am 27.9. startet für die Bozic Knights die neue Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Den Auftakt macht das Duell mit Aufstiegskandidat und Favorit Giessen 46ers. Dieses besondere Duell findet in der Göppinger EWS Arena statt. In den letzten Jahren galten die Spiele gegen Giessen immer als besondere Highlights, weshalb man sich unter der Teck auf das Spiel gegen die 46ers besonders freut. „Spiele gegen Giessen sind seit deren Abstieg aus der BBL immer eine besondere Sache für uns. Die Heimspiele waren häufig auf Messers Schneide und extrem spannend.
Natürlich ist es aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit immer speziell gegen Frenki zu spielen. Sie sind einer der vier Topfavoriten auf den Aufstieg,“ so Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Die Fans und Besucher des Spiels werden im Rahmen der Aktion „Alle in Gelb“ beim Saisonauftaktspiel dazu aufgerufen mit gelber Oberbekleidung in die Arena zu kommen um eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

 

Neben dem Duell gegen die Hessen, werden die Bozic Knights für zwei weitere Partien in die Nachbarstadt umziehen. Ebenfalls treten die Teckstädter in der EWS Arena gegen die Eisbären aus Bremerhaven zum Xmas Game am 23.12. an, sowie zum Saisonabschluss am 2.5.2026 gegen die RheinStars aus Köln. „Wir freuen uns sehr auf die Spiele und sind sehr froh darüber, dass die Wunschtermine geklappt haben. Wir hätten uns ein Derby gegen Crailsheim, Tübingen oder Karlsruhe gewünscht, aber das sind sehr spannende Gegner und wir freuen uns auf die Spiele,“ so Schmidt. Wie bereits im Vorjahr wird es für Stammgäste Kombitickets für alle drei Partien geben. Der Vorverkauf startet am 18. August.

 

 

Foto: courtesy of Virginia Commonwealth University Athletics

 

Lars Lagerpusch verstärkt Nürnberg Falcons

Nürnberg – Namhafter Neuzugang für die Nürnberg Falcons! Lars Lagerpusch wechselt von der Pader an die Pegnitz und gibt den Mittelfranken mehr Stabilität unter den Körben. Der deutsche Kern der Falken in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gewinnt durch diese Personalie weiter an Kontur und Qualität.

 

Die Nürnberg Falcons haben sich die Dienste des deutschen Power Forwards Lars Lagerpusch gesichert. Nach vier Jahren in Paderborn schlägt der erfahrene Big Man in Nürnberg ein neues Kapitel auf. Den Fans stellte er sich prompt mit einer persönlichen Video-Botschaft vor. Bei seinem neuen Arbeitgeber freut man sich indessen über einen echten Transfer-Coup: „Mit Lars Lagerpusch ist uns eine immens wichtige und erfreuliche Neuverpflichtung gelungen. So konnten wir einen erfahrenen Profi für uns gewinnen, der uns mit seinem Skillset an beiden Enden des Feldes viele Optionen ermöglicht“, so Geschäftsführer Ralph Junge.

 

Geboren und aufgewachsen in Braunschweig, durchlief der heute 27-Jährige über ein Jahrzehnt hinweg erfolgreich das Nachwuchsprogramm der Basketball Löwen. Geprägt wurde er früh von seinem Vater Frank, der in den 1980er Jahren in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war und ihn später auch als Jugendtrainer unterstützte. Bereits mit 16 Jahren sammelte Lagerpusch Spielpraxis beim Braunschweiger Kooperationspartner Wolfenbüttel in der ProB-Liga. 2016 feierte er sein Debüt in der BBL. Im gleichen Jahr gewann er mit der deutschen U18 das renommierte Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim, nachdem er zuvor sämtlichen Jugendnationalmannschaften durchlief.

Bei der U20-Europameisterschaft 2018 in Chemnitz war er einer der Leistungsträger des deutschen Teams, das sich die Bronzemedaille sicherte. Im Dezember 2019 wechselte er nach Jena in die ProA, ehe er im Sommer 2020 in Schwenningen unterschrieb. In Paderborn war der 2,07 Meter-Mann mehrere Jahre Kapitän und einer der solidesten deutschen Spieler der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 2024 wurde er in das ProA All-Domestic Team gewählt. Nach dem Abstieg in die ProB blieb er den Baskets treu. Er kam 2024/2025 in 21 Spielen zum Einsatz und legte im Schnitt 14,4 Punkte, 4,2 Rebounds und zwei Assists auf. Die Playoffs verpasste der Paderborner Top-Scorer verletzungsbedingt. In der kommenden Saison gibt es ein Wiedersehen in der ProA.

 

 

Kein Wiedersehen gibt es derweil mit Leo Saffer. Der gebürtige Forchheimer kam 2024  aus Koblenz zu den Nürnberg Falcons. Insgesamt stand er in 33 Pflichtspielen auf dem Parkett, bei durchschnittlich 7,1 Punkten und 4,8 Rebounds. In der kommenden Saison wird Saffer eine Liga höher zum Einsatz kommen, wo ihn sein neuer Arbeitgeber in den kommenden Wochen vorstellen wird. Damit hat ein weiterer Falke den Sprung in Liga 1 geschafft. Die Nürnberg Falcons sagen „danke Leo“ und wünschen alles Gute!

 

 

Foto: Paderborn Baskets

Vielseitiger Teamplayer- Julian Larry von den Texas Longhorns unterzeichnet ersten Profivertrag

Was lange währt, wird endlich gut: Die Uni Baskets Münster haben mit Julian Larry ihren zweiten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Der US-amerikanische Guard wechselt von den Texas Longhorns der University of Texas in die westfälische Unistadt. Es ist ein von langer Hand vorbereiteter Transfer des Zweitligisten.

 

„Götz hatte Julian schon gefühlt vor einem Jahr ausgegraben und mit ihm eine Beziehung aufgebaut. Dann ging es von ‚könnte klappen‘ über ‚klappt nicht‘ zu ,
kann vielleicht doch klappen‘ bis zu ‚hat geklappt‘“, beschreibt Baskets-Manager Helge Stuckenholz die Transferbemühungen über einen längeren Zeitraum.
„Als wir seine Zusage erhalten haben, habe ich Götz auf der anderen Seite am Telefon tanzen gesehen, auch wenn er das wahrscheinlich abstreiten würde.“

 

„Macht die anderen besser“

Kein Wunder, stellt doch für Cheftrainer Götz Rohdewald der Neuzugang eine Wunschlösung im Ballvortrag, der Defensive und in puncto Athletik dar.
„Bei Julian hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir es mit ihm hingekriegt haben. Ich wollte ihn sehr, sehr gerne haben, obwohl er ein Rookie ist, also jemand, der vom College kommt und noch nicht professionell gespielt hat“, freut sich Münsters Coach über die Unterschrift von Julian Larry, der vor der Saison 2024/25 mit den Texas Longhorns vier Jahre für die Indiana State Sycamores spielte.
„Aber erstens haben wir Bo, der schon eine Saison bei uns ist und uns Stabilität gibt. Und zweitens bin ich sehr sicher, dass Julian nicht lange brauchen wird, um bei uns reinzukommen, weil an dem College, an dem er die meiste Zeit verbracht hat, sehr guter Basketball gespielt wurde, und er einer ist, der sehr uneigennützig ist und fürs Team spielt. Das ist seine Anlage. Von daher, glaube ich, wird er sich gut zurechtfinden.“

Die Stärken des Aufbauspielers sind ganz nach dem Geschmack von Götz Rohdewald und passen zu seiner Spielidee:
„Abgesehen davon ist Julian sehr schnell, sehr athletisch und ein sehr guter Verteidiger. Das sind alles Dinge, die mir auf der Position, auf der er spielt, sehr, sehr wichtig waren, dass wir die richtige Energie haben, den richtigen Einsatz haben und jemand haben, der die anderen alle besser macht. Dazu bringt er alles mit.“

 

Der 23-jährige Guard aus den USA blickt wie folgt auf die neue Herausforderung in der Westfalenmetropole:
„Ich freue mich, nach Münster zu kommen und die Gelegenheit zu bekommen, meine Profikarriere in einem neuen Umfeld zu beginnen. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Fans der Uni Baskets und freue mich auf das, was noch auf mich zukommen wird“, sagt Julian Larry und kommt mit großer Vorfreude zu den Uni Baskets: „Meine Beziehung zum Trainer ist richtig gut angelaufen. Er hat sich oft mit mir in Verbindung gesetzt, zuletzt kaum dass meine Saison zu Ende war.
Wir haben in unseren Gesprächen gemeinsam festgestellt, wie sehr wir Basketball lieben. Bis jetzt war es großartig!“

 

165 Einsätze in der NCAA

Julian Larry absolvierte 135 seiner 165 Partien in der NCAA von 2020 bis 2024 für die Indiana State University, an der einen Bachelor-Abschluss im Sportmanagement erwarb. In seiner durchschnittlichen Spielzeit von 28,1 Minuten startete er 108 Mal und legte 7,3 Punkte sowie 3,1 Assists pro Partie auf.
Aus dem Drei-Punkte-Bereich verwandelte der Guard dabei 40,3 Prozent.
In der vergangenen Saison lief Larry 35 Mal für die University of Texas auf. Als Junior spielte er für die Lone Star High School in seiner Heimatstadt Frisco nicht nur Basketball, sondern auch als Quarterback American Football. Der in Little Rock (Arkansas) geborene Julian Larry ist der Sohn von Lamont und Yolanda Larry und hat einen jüngeren Bruder namens Angelo.

 

Kraftpaket aus den USA- Kirchheim Knights verpflichten Power Forward

Mit Tylan Pope verpflichten Kirchheims Zweitligabasketballer ihren ersten Importspieler. Der 24-jährige US-Amerikaner kommt von der Texas State University aus der NCAA ins Schwabenland und ist auf der Position des Power Forwards zuhause.

 

Mit 1,98m Körpergröße bei 110kg Gewicht, bringt der athletische Forward viel Power und Masse in die Zonen der Bozic Knights. Während des intensiven Scoutings der Verantwortlichen, fielen gleich mehrere Attribute von Pope positiv auf. Da wäre zum einen die Flexibilität. Während die Position des Power Forwards sein Zuhause ist, kann Pope ebenfalls auf die Position des Centers ausweichen, oder auf den Flügeln agieren.

Knapp 40% Erfolgsquote bei Drei-Punkt Würfen beeindruckten Head Coach Perovic und Sportchef Chris Schmidt nachhaltig.

Doch es ist vor allem die Power, die der unglaublich athletische Akteur mit sich bringt. „Tylan ist enorm kräftig, sprunggewaltig, hat gute Hände. Wir glauben, dass es sehr unangenehm werden wird gegen ihn zu spielen, da sein Spiel viele unterschiedliche Facetten hat. Er passt exakt in die angestrebte Spielweise. Wir wollen schneller, intensiver und aggressiver spielen,“ so Schmidt.

Mit 16,4 Punkten und 6,3 Rebounds pro Partie, lieferte der Amerikaner beeindruckende Statistiken in seinem letzten Collegejahr ab.

Neben der Flexibilität und Power stieß den Kirchheimern auch die Intensität in der Verteidigung ins Auge. „Tylan ist zu jeder Zeit sehr aktiv und aufmerksam.
Wir müssen abwarten, wie sich das letztendlich auf die europäische Spielweise überträgt, aber die Grundvoraussetzungen bringt er mit,“ ergänzt Schmidt.

Für Head Coach Perovic war Pope absoluter Wunschspieler. „Tylan ist der Spielertyp nach dem wir gesucht haben. Er ist sehr physisch und athletisch, kann drei verschiedene Position spielen, agiert stark im Low Post, kann werfen, arbeitet gut beim Rebounding und hat ein gutes Timing beim Blocken von Würfen.
Er hatte eine sehr gute Saison für Texas State und wir hoffen, dass er daran anknüpfen kann,“ sagte Knights Coach Igor Perovic.

Zu seinem ersten Auslandsabenteuer wird der in Franklinton geborene Amerikaner Mitte August in Kirchheim erwartet, wo am 18. August der Start in die Preseason der Bozic Knights erfolgt. “Es freut mich sehr, dass ich meine Profikarriere in Kirchheim starten und mich hier weiterentwickeln kann. Nachdem ich mit Coach Perovic gesprochen hatte, war ich sehr zuversichtlich, dass hier der richtige Ort für mich ist um zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln. Ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen, die ich in Kirchheim auf und abseits des Parketts machen werde,“ sagte Pope.

 

 

 

 

 

Foto: Courtesy of Texas State Athletics

 

 

 

SC Rist verpflichtet Lincoln Rosebush als Importspieler

Am Mittwochabend, zum Abschluss des bisher heißesten Tages des Jahres, warf Hamed Attarbashi mit seiner Familie den Grill an. Es mundete dem Trainer auch deshalb so gut, weil sein SC Rist Wedel zuvor eine wichtige Personalfrage geklärt hatte:
Der Kanadier Lincoln Rosebush, der zuletzt für den Sangalhos DC in Portugal aktiv war, wechselt zur neuen Saison als Importspieler an den Steinberg.

„Wir rechnen damit, dass er am 5. August eintrifft“, berichtete Christoph Roquette, Sportlicher Leiter des SC Rist.

 

Der 2,08 Meter große Rosebush wurde am 8. August 1999 geboren in Guelph, das im Südosten Ontarios rund hundert Kilometer westlich von Toronto liegt.
Aufgrund der großen Entfernung zur Heimat ihres Neuzugangs tauschten sich Attarbashi und Roquette bisher nur telefonisch beziehungsweise per Video-Chat aus mit dem 25-Jährigen,
von dessen Spielen sie zudem reichlich Video-Material sichteten – und sich begeistert zeigten. „Er ist ein sehr vielseitiger, kraftvoller Spieler, der eine hohe Spielintelligenz mitbringt und sich beweisen will – so einen Akteur hatten wir in den letzten beiden Jahren nicht“, urteilte Attarbashi.

Ähnlich charakterisierte Roquette den Kanadier: „Er ist ein sehr spielstarker Angreifer, der die Positionen vier und fünf bekleiden kann.“ Positionsmäßig folgt Rosebush somit auf den vorherigen Rister Importspieler Camron Reece (26), der den Steinberg im Mai nach zwei Jahren verlassen hatte.
Attarbashi stellte aber klar, dass „bei der Beurteilung von Lincolns Leistungen niemand mehr an Cam denken sollte“, um sogleich einige Unterschiede anzuführen: Reece habe „von seiner extremen Athletik gelebt“, so Attarbashi, der über Rosebush sagte: „Er ist auch athletisch, hat jedoch andere Stärken – er kann aus der Distanz werfen, aber auch unter dem Korb punkten.“

 

Wahre Worte, denn in der vergangenen Saison in der 2. Liga Portugals versenkte Rosebush
41,8 Prozent seiner Dreierwürfe – und kam in 26 Spielen im Schnitt auf 27,5 Einsatzminuten und 12,1 Punkte. Als der Kanadier von 2022 bis 2024 in seiner Heimat für die Metropol University Toronto auf Korbjagd ging, war seine Dreierquote mit 38,5 Prozent in 23 Spielen der Saison 2022/2023 beziehungsweise 37,9 Prozent in 19 Partien der Serie 2023/2024 ebenfalls exzellent. „Aufgrund dieser Statistiken, seiner Vita und der Videoanalyse sind wir der Meinung, dass er der Richtige für uns ist“, so Roquette, der zugab, dass die Verpflichtung des Importspielers „in jedem Jahr immer die schwierigste Entscheidung“ sei.

Die Vorgehensweise war dabei so, dass die Wedeler gemeinsam mit den Verantwortlichen ihres Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg, an dessen Training der Importspieler teilnehmen und für den er möglichst auch im Euro Cup zum Einsatz kommen soll, ein Anforderungsprofil erstellten.
„Grundsätzlich haben wir für die großen Positionen gesucht, weil wir dort am meisten Bedarf gesehen haben“, betonte Roquette. Das Profil wurde „platziert bei Berateragenturen, mit denen beide Vereine schon seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten“, so der Sportchef. Daraufhin schlugen die Agenturen 15 bis 18 Spieler vor, die Roquette dann genauer unter die Lupe nahm.

Rosebush kristallisierte sich dabei schnell als Favorit der Wedeler heraus:
„Weil er selbst Situationen kreieren kann und nicht darauf angewiesen ist, dass Niklas Krause ihm den Ball gibt“, erklärte Roquette.

Deshalb zog der Sportchef einen Vergleich zum Schweden Daniel Johansson (27), der in der vorletzten Saison 2023/2024 für den SC Rist aktiv gewesen war: „Über ihn habe ich damals gesagt, dass er wie ein Schweizer Taschenmesser sei – und bei Lincoln ist es auch so, dass seine Vielseitigkeit uns in vielen Situationen weiterhelfen wird.“ Roquette ist „fest davon überzeugt“, dass die Rister mit dem ebenfalls neu verpflichteten Dänen Tomas Bjarkason (26) und Rosebush auf den großen Positionen „sehr gut aufgestellt sind“.

 

Neben dem Umstand, dass Roquette bei Rosebush „noch großes Entwicklungspotenzial sieht“, hob der Sportliche Leiter auch die klassenhöhere Erfahrung des Neuzugangs hervor.
Denn bevor Rosebush sich in Sangalhos erstmals in Europa bewies, war er im vergangenen Jahr für die Brampton Honey Badgers in der 1. Liga Kanadas (Canadian Elite Basketball League, kurz „CEBL“) aktiv. In neun Spielen kam er im Schnitt auf 11,1 Einsatzminuten und 3,7 Punkte. Kurios: In Brampton, das nordwestlich von Toronto liegt, agierte Rosebush an der Seite von Spielmacher L. J. Thorpe (26) – den die Veolia Towers Mitte Juni verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet hatten. Somit trifft der Kanadier an der Elbe zumindest auf ein bekanntes Gesicht, was gemeinsame Grill-Abende zur Folge haben könnte.

 

 

 

 

Foto: TMU Bold Athletics

Toni Nickel: Aus Rostock zu den Itzehoe Eagles

„Er gibt uns mehr Qualität und Tiefe am Brett und passt menschlich perfekt ins neue Team. Deshalb ist Timo Völkerink, Coach der Itzehoe Eagles, sehr froh über den nächsten Neuzugang in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Toni Nickel kommt aus Rostock nach Itzehoe.

 

Damit verlässt der 23-Jährige seine Geburtsstadt, in der er als Kind zum Basketball kam.
Bei den Rostock Seawolves war er in der Jugend- und in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga aktiv, gehörte in der Saison 2020/21 zum ProA-Kader und spielte in den vergangenen beiden Jahren mit der Seawolves Academy in der ProB.

Neben dem Basketball absolvierte Nickel eine Ausbildung zum Kaufmann Groß- und Außenhandelsmanagement.

 

Die gute Verbindung zu Völkerink brachte den 2,02 Meter großen Power Forward zu den Eagles. „Ich verfolge Toni schon sehr lange“, sagt der Itzehoer Coach. Jetzt habe es endlich mit einer Verpflichtung geklappt.
Mit Nickel werde das Spiel variabler, sagt Cotrainer Max Rockmann, und auch Völkerink betont: „Er kann auf beiden großen Positionen spielen, ist ein extrem guter Werfer, bringt eine super Fußarbeit mit und wird bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.“

Das strebe er sowohl persönlich als auch im Basketball an, sagt der Neuzugang, er wolle eine neue Herausforderung angehen. Seine Stärken schätzt er ebenso ein wie die Coaches: „Für meine Position bin ich ein sehr vielseitiger Spieler, der sowohl von außen als auch inside gefährlich sein kann.“ Klares Ziel mit dem Ziel sei der Einzug in die Playoffs – „persönlich möchte ich den größtmöglichen Beitrag dazu leisten und meine Statistiken aus den letzten beiden Jahren noch etwas anheben.“

 

 

 

 

Foto: Stefan Junghanns

Lucien Schmikale – der neue Kapitän der Itzehoe Eagles

Der Abschied von Kapitän Erik Nyberg nach acht Jahren reißt ein Loch bei den Itzehoe Eagles. Umso wohltuender war die Wiederverpflichtung des Amerikaners Trey McBride – und jetzt gibt es den nächsten hochkarätigen Rückkehrer für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.
Lucien Schmikale kommt aus der ProA von den Dresden Titans und hat bei den Eagles einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

 

„Ich bin sehr glücklich, dass es mit der Verpflichtung von Lucien geklappt hat, und kann der Organisation nur ein Kompliment aussprechen“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Er ist ein Spieler mit Qualitäten auf und abseits des Feldes und wird uns als Kapitän anführen.“ Besagte Qualitäten hat Schmikale bereits im ProA-Jahr der Eagles gezeigt, als er einen zweistelligen Punkteschnitt beisteuerte. Sein vorbildlicher Einsatz sei aus dieser Zeit wohlbekannt, sagt Völkerink, „jetzt erwarten uns aber andere Bedingungen“.

Schmikale solle seine Erfahrungen an die jungen Spieler weitergeben, sagt auch Cotrainer Max Rockmann. „Mit Lucien ist es uns gelungen, einen Spieler zu verpflichten, der unserer Mannschaft unglaublich viel geben kann.“

 

Schmikale und seine Frau stammen aus Oldenburg, wo er schon als Jugendlicher in der ProB auflief. Sie fühlten sich wohl im Norden, sagt der 28-Jährige. Die Nähe zur Familie sei ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung für Itzehoe gewesen, hinzu komme die Herausforderung, das Amt des Kapitäns auszufüllen – das habe er in dieser Form noch nicht gemacht.

Zudem habe er in Itzehoe eine tolle Zeit gehabt und Freundschaften geknüpft: „Der Kontakt blieb immer bestehen.“ Nach dem Abstieg der Eagles aus der ProA ging Schmikale im Jahr 2022 zu den Dresden Titans, wo er in den vergangenen drei Spielzeiten eine wichtige Säule im ProA-Team war – in der Vorsaison kam der 1,94 Meter große Shooting Guard auf durchschnittlich 11,3 Punkte und 3,5 Rebounds.

 

„Er wird für uns ein wichtiger Scorer, der durch seine Spielweise viel Raum kreiert, was uns als Team extrem helfen wird“, sagt Völkerink.

Er wolle mit seiner Erfahrung und Qualität ein Anführer sein und andere um sich herum besser machen, betont Schmikale. „Das Ziel ist es, wieder erfolgreichen Basketball in Itzehoe zu spielen nach zwei schweren Jahren.“

 

 

 

 

Foto: Florian Wolf