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Tigers Tübingen reichen Lizenzunterlagen fristgerecht ein

Trotz Corona-Pandemie werden bei den Tigers Tübingen aktuell zahlreiche Maßnahmen getroffen, um auch in der Saison 2020/2021 weiterhin professionellen Basketball in der Universitätsstadt am Neckar anbieten zu können. So wurden zum Stichtag 15. April 2020 die Lizenzunterlagen für die kommende Spielzeit in der ProA fristgerecht bei der Zentrale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht.

Über weitere Entwicklungen in Sachen Spielbetrieb in der Saison 2020/2021 sowie über Informationen rund um Dauerkarten werden wir berichten, sobald es diesbezüglich spruchreife Neuigkeiten zu vermelden gibt.

Eisbären Bremerhaven stellen Lizenzantrag für BBL und ProA

Die Eisbären Bremerhaven haben fristgerecht die Lizenzanträge sowohl für die easycredit BBL als auch die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingereicht. Durch eine tolle Zweitligasaison mit dem damit verbundenen zweiten Tabellenplatz in der am 17.03.2020 vorzeitig beendeten Saison haben sich die Eisbären das sportliche Aufstiegsrecht gesichert. Aufgrund weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheiten, bedingt durch die CoronaPandemie, haben sowohl die easycredit BBL als auch die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA entschieden, Veränderungen im Lizenzierungsverfahren vorzunehmen. Die easycredit BBL hat dabei zentrale Punkte des Lizenzierungsverfahren ausgesetzt. Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann: „Wir begrüßen es, dass die easycredit BBL es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Klubs bei der Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs zu unterstützen und frühzeitig die Lizenzierungsvoraussetzungen ausgesetzt hat. Anhand der Zahlen der letzten Monate, die wir vorgelegt haben, erkennt man, dass sich unsere finanzielle Lage vor dem Eintritt der Krise positiv entwickelt hatte. Wir hoffen, dass der Gutachterausschuss den Konsolidierungskurs honorieren wird. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Fans und Sponsoren für die tolle Unterstützung in der vergangenen Saison und werden versuchen, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen, um möglicherweise auch in der kommenden Saison wieder Bundesligabasketball am Standort Bremerhaven anbieten zu können.“ Die anhaltende Corona-Krise zwingt nun in Basketball-Deutschland die ersten Klubs in die Knie: Mit Schalke 04 und den scanplus baskets Elchingen (beide sportlich ProA-berechtigt) haben bereits zwei Clubs ihren Rückzug von der Landkarte der Profi-Standorte erklärt.

Science City reicht Lizenzunterlagen für die Saison 2020/2021 ein

Ungeachtet des vorzeitigen Saisonabbruchs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie den ausgefallenen Playoffs 2020 arbeitet Science City Jena am Fundament für die Zukunft. Nach dem 3. Platz des abrupt beendeten Spieljahres stellten die Thüringer fristgerecht den Lizenzantrag zur Teilnahme an der kommenden ProA-Saison. Mit sportlicher Qualifikation statt einer Wildcard sowie spannenden Playoffs statt der Erwartung auf mögliche Hintertürchen will Science City in der Zweitliga-Saison 2020/2021 an einer Rückkehr in die easyCredit BBL kämpfen.

„Wir haben bewusst keinen Lizenzantrag für die BBL gestellt, da wir keinen Aufstieg am grünen Tisch möchten. Wir wollen einen sportlichen Aufstieg mit spannenden Playoffs, einer ordentlichen Aufstiegsfeier und das hoffentlich schon in der kommenden Saison“, sagte Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein.

Die Zweitliga-Saison 2019/2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. März in Frankfurt a.M. abgebrochen. Hinsichtlich der Auf-und Abstiegsregelung wurde entschieden, die bis dato bestehenden Tabellenstände der ProA und ProB als Abschlusstabellen zu erklären. Der Erst- und Zweitplatzierte der ProA (die NINERS Chemnitz, die Eisbären Bremerhaven) erhielt das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

RÖMERSTROM Gladiators Trier #standasone30-Rettungsaktion bringt 130.000 Euro

Die Rettungsaktion #standasone30 bringt knapp 130.000 Euro an Spendengeldern von Fans und Sponsoren ein. Darüber hinaus liegen weitere Kredit- und zusätzliche Sponsorenzusagen den Trierern vor. Trierer Profiklub reicht heute die Lizenzunterlagen für eine weitere Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein.

Gestern ging die Fanaktion #standasone30 der RÖMERSTROM Gladiators Trier zu Ende: Insgesamt 128.207,48 Euro kamen dabei zusammen. Da auch die anderen beiden Säulen des Sanierungskonzepts in Form von Kredit- und Sponsorenzusagen für die Trierer Profibasketballer stehen, ist klar: Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier kann es weitergehen.

„Was hier in kürzester Zeit passiert ist, hat uns alle förmlich umgehauen. Alle – Fans, Wirtschaft, Politik und Institutionen – haben ohne Zögern an einem Strang gezogen. Der Basketball in Trier lebt. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für ihre beispiellose Unterstützung im gemeinsamen Kampf um Rettung und Erhalt von Profi-Basketball in Trier und damit den Fortbestand der RÖMERSTROM Gladiators Trier bedanken“, sagt Achim Schmitz, Geschäftsführer der Trierer Profis. „Ob Sponsoren, die Stadt Trier oder insbesondere jeder einzelne Fan mit teils rührenden privaten Aktionen und zahllosen einzelnen Spenden: Alle haben in dieser existenzbedrohenden Situation gehandelt und das Motto StandAsOne mit Leben gefüllt.“

 Stolz und glücklich zeigten sich die Verantwortlichen der Gladiatoren bei der Verkündung des Spenden-Ergebnisses: „Wir freuen uns sehr, dieses Wahnsinnsergebnis heute bekanntgeben zu können und somit auch in der kommenden Spielzeit Live-Spitzensport aus der Arena Trier anzubieten. Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen können so tausende Zuschauer wieder zu unseren Spielen kommen und begeistert sein. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Fans, der Stadt, unseren Partnern und Sponsoren die Zukunft zu gestalten und das Stadtbild positiv mit zu prägen“, so Achim Schmitz.

Die vergangenen Wochen waren für die RÖMERSTROM Gladiators Trier bestimmt von Ängsten und Sorgen, aber auch von sensationeller Zusammenarbeit und enormer Solidarität. Doch inzwischen steht fest: Die RÖMERSTROM Gladiators Trier werden weiterleben.

In den kommenden Monaten, womöglich gar Jahren, wird es dennoch nur einen Weg für die Gladiators geben: Den Weg der Stabilisierung mit dem Ziel, den Trierer Basketball finanziell auf sichere Beine zu stellen. Diese besondere Situation wird nicht nur in Trier Auswirkungen auf die nächste Saison haben. „Für uns als Verantwortliche des Vereins wird es in erster Linie darum gehen, den Fortbestand des Trierer Basketballs langfristig zu sichern.“, erklärt Achim Schmitz. „Viele unserer Partner und Sponsoren sind durch die Krise ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten. Eine Aussage, wie dies sich auf die Sponsoreneinnahmen in der kommenden Saison auswirken wird, können wir zum heutigen Zeitpunkt nicht treffen. Fest steht jedoch, dass wir unsere Strukturen erneut auf den Prüfstand stellen und der Situation anpassen werden. Auch bei der Kaderplanung wird man sehen müssen, wie sich der Markt entwickelt. Die Sicherung des Fortbestandes des Trierer Basketballs hat für uns Priorität und wird alle folgenden Entscheidungen leiten. Wir freuen uns sehr auf den Moment, wenn alle Gladiatoren wieder gemeinsam in der Arena stehen können. Bis dahin – bleibt gesund und passt auf euch auf.“

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier wünschen allen Unterstützern nur das Beste für die weiterhin anspruchsvollen Wochen und Monate, die uns allen in dieser Krise noch bevorstehen.

Nürnberg Falcons: ProA-Lizenz ist beantragt, #dontquit2020 läuft bis 16. Mai

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben die Lizenzunterlagen für ihre fünfte Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse fristgerecht abgegeben. Sportlich sind die Mittelfranken als Tabellenachter der Saison 2019/2020 qualifiziert, nun geht es um die wirtschaftlichen Voraussetzungen in einer für alle Clubs schwierigen Zeit. 
 
Normalerweise würden am kommenden Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die Playoffs beginnen. Doch bekanntlich herrscht aktuell alles andere als Normalität und die Saison 2019/2020 wird unvollendet bleiben. Ungeachtet aller Fragezeichen gilt es dennoch Fristen einzuhalten mit Blick auf die nächste Spielzeit, wann auch immer sie beginnen mag. Und so waren die Clubs in ProA und ProB dazu aufgefordert bis heute den Lizenzantrag für die Saison 2020/2021 zu stellen und einzureichen. „Das haben wir from- und fristgerecht getan. Jetzt geht es darum, weiter hart zu arbeiten und die bestmöglichen Voraussetzungen für unser fünftes Jahr in der ProA zu schaffen. Die Unsicherheit darf uns nicht lähmen“, gibt Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge die Richtung vor. Aufgrund des Corona-Virus können die Lizenzunterlagen in diesem Jahr in zwei Etappen (15.04 und 01.06) abgegeben werden. Die Vergabe der Lizenzen wird folglich später von statten gehen als üblich. In Köln rechne man mit Anfang Juli, heißt es aus dem Liga-Büro. 
 
Viele Fragezeichen
 
Für den FC Schalke 04 Basketball ist das Thema ProA indessen offenbar Geschichte. Wie es von Vereinsseite gestern hieß, werde man keine Lizenz für die kommenden Saison beantragen. Es bleibt abzuwarten, was mit dem Startplatz der Knappen passiert und in welcher Mannschaftsstärke ProA und ProB 2020/2021 an den Start geht, zumal der Spielbetrieb in der 1. Basketball Bundesliga aktuell lediglich ruht und noch nicht beendet ist. Während der Saison wurde zwar beschlossen, dass es nur einen BBL-Absteiger in die ProA geben soll, aber darüber, ob die Abstiegsregel auch in Kraft bleibt, lässt sich aktuell nur spekulieren. Die Fragezeichen werden also nicht weniger. 
 
#dontquit2020 läuft bis 16. Mai 
 
Ausrufezeichen gibt es derweil von der #dontquit2020-Front. Die Hilfsbereitschaft der Fans hält weiter an. Mehr und mehr Supporter-Tickets verlassen die Martin-Albert-Straße 
und in den sozialen Medien machen der Hashtag #dontquit2020 und Bilder der schönen Hard-Tickets die Runde. Die Aktion endet am 16. Mai, an dem auch die Saison 2019/2020 offiziell zu Ende wäre „Der Support ist grandios und ein tolles Zeichen. Gerne würden wir die Halle imaginär mit verkauften Supporter-Tickets einmal vollbekommen. Bis dahin ist es aber noch ein Stück“, so Junge. Die Tickets für 20,20 Euro oder 99 Euro können per Mail an tickets@n-bc.de und dem Betreff #dontquit2020 oder über den Online-Ticket Shop der Falcons bei ticketmaster geordert werden. Jeder Supporter wird namentlich in der neuen Halle verewigt und ist somit Teil der Geschichte, die gerade geschrieben wird. Gut 400 Kilometer weiter westlich hat ein anderer ProA-Club seine Unterstützer-Aktion wohl erfolgreich beendet. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier sind bei ihrem #standasone30-Crowdfunding auf dem besten Wege das Ziel von unglaublichen 120.000 Euro zu erreichen. Auch in Paderborn, Hagen oder Chemnitz laufen ähnliche Aktionen. 

Stellenausschreibung Geschäftsführer (m/w/d) Damen Basketball Bundesliga

Die Gesellschafter der Damen Basketball Bundesliga GmbH (DBBL GmbH), die Arbeitsgemeinschaften (AG’s) 1. und 2. DBBL e.V.  und der Deutsche Basketball Bund (DBB), suchen ab 01.07.2020 einen

 

Geschäftsführer (m/w/d)

für Deutschland-weite Organisation, Vermarktung, PR-Arbeit, konzeptionelle Grundlagenarbeit und Weiterentwicklung für die 1. und 2. Damen Basketball Bundesliga mit insgesamt 36 Mannschaften. Der Geschäftsführer ist Anlaufstelle für alle Fragen der Bundesligisten, Spielorganisation, Ausschreibungen der Wettbewerbe und Spielpläne. Er arbeitet  mit Instanzen für Spielleitung und Schiedsrichtereinsatz zusammen. Er plant die DBBL Finanzbudgets, verwaltet und überwacht die Etatpläne. Er arbeitet in verschiedenen Gremien mit und kümmert sich um Sonderveranstaltungen.

Der Geschäftsführer sucht neue Partner und Sponsoren. Er pflegt Kontakte zu  den Medienpartnern und kümmert sich um kontinuierliche und aktuelle Pressearbeit sowie die Homepage der DBBL.

Er pflegt die Ordnungswerke (DBBL-Ordnung, Ausschreibung, Standards, Strafenkatalog, Lizenzstatut, Werberichtlinien, Ausländerregelungen). Er vertritt die DBBL GmbH in Rechtsstreitigkeiten.

Sie erfüllen folgendes Anforderungsprofil:

  • Sie sind Sportwissenschaftler, Sportökonom, Sportmanager oder Betriebswirt mit Basketballerfahrung und haben Erfahrungen im Bereich Sportorganisation, Sportmarketing und/oder Sportrecht gesammelt
  • Sie haben ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild und einwandfreies Auftreten
  • Sie haben solide PC-Kenntnisse und beherrschen sicheres Deutsch in Wort und Schrift
  • Sie können sich in Englisch sicher in Wort und Schrift ausdrücken
  • Sie sind kommunikations- und durchsetzungsstark und haben Verhandlungsgeschick
  • Sie sind teamfähig, flexibel und belastbar
  • Sie denken und arbeiten  analytisch, strukturiert und effizient
  • Sie sind bereit, auch an Wochenenden und außerhalb normaler Bürozeiten zu arbeiten, wenn erforderlich.

Ihre ausführliche Bewerbung mit Foto, Zeugniskopien, Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen, frühestmöglichem Eintrittstermin sowie Ihrer Gehaltsvorstellung richten Sie bitte bis spätestens 15.05.2020 an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates DBBL GmbH, Herrn Klaus-Rüdiger Biemer, per E-Mail an k-r.biemer@t-online.de oder postalisch an: Auf dem Höchsten 8, 53819 Neunkirchen-Seelscheid. Die Vertraulichkeit der Bewerbung wird zugesichert.

 

Schalke 04 stellt keinen Lizenzantrag für die ProA

In einem Live-Interview auf der Facebookseite des Vereins vermeldet Finanzvorstand Peter Peters am Dienstag den Rückzug des FC Schalk 04 Basketball aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Der Verein wolle sich im Zuge der Corona-Krise zunächst auf sein Kerngeschäft Fußball konzentrieren und reiche daher keinen Lizenzantrag für die kommende Saison in der ProA ein. „Wir haben entschieden, dass wir uns die Pro A nicht mehr leisten können“, teilt Peter Peters zu den Beweggründen in seinem Interview mit. Wie es mit dem FC Schalke 04 Basketball in der nächsten Spielzeit weitergeht ist momentan unklar.

Itzehoe Eagles beantragen Lizenz für ProA und ProB

Der 15. April ist erreicht – und damit die Frist für den Lizenzantrag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Der Vorstand der Itzehoe Eagles hat sich entschieden, zweigleisig zu fahren: Der Antrag wird sowohl für die ProA als auch für die ProB gestellt.

Durch den Abbruch der Saison wegen der Corona-Krise haben die Eagles als Meister der Nordgruppe der ProB die Chance zum Aufstieg in die ProA. Die Situation sei dieselbe wie vor einigen Wochen, sagt Vereinsvorsitzender Volker Hambrock: „Wir versuchen alles, um diese Chance zu nutzen. Aber nach wie vor ist es eine Herkules-Aufgabe für uns, die Hürden zu bewältigen.“ Immerhin gibt es inzwischen mehr Zeit dafür: Der Antrag musste zwar bis zum 15. April gestellt werden, viele geforderte Nachweise müssen aber nach einer Abstimmung zwischen den Vereinen und der Liga erst zum 1. Juni vorgelegt werden.

Aktuell konzentrieren sich die Eagles auf zwei Themen: Die Heimspiele müssen in einer Halle mit mindestens 1500 Sitzplätzen ausgetragen werden. An einer möglichen Lösung werde im Hintergrund gearbeitet, sagt Hambrock. Und auch im Bereich Finanzen gebe es viel zu tun, denn in der ProA sei ein deutlicher höherer Etat nötig. „Wir wissen, wie schwierig die Lage im Moment ist“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Dennoch ist gerade jetzt jede Unterstützung wichtig für uns – diese Riesen-Gelegenheit für die ganze Region kommt vielleicht so schnell nicht wieder.“

 

 

EN Baskets Schwelm – Lizensierungsunterlagen eingereicht

Die letzten Corona-Wochen wurden unter anderem dazu genutzt, die Lizensierungsunterlagen für die Liga vorzubereiten. Am Osterwochenende haben die EN Baskets Schwelm ihre Lizenz für die kommende Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingereicht.

Die Verantwortlichen der EN Baskets zeigen sich auch unter den aktuellen Corona-Umständen höchst motiviert und möchten unbedingt ganz bald wieder Basketball spielen und zeigen. Jetzt müssen die EN Baskets noch seitens der Liga auf die finale Vergabe der Lizenzen warten. Das Verfahren wurde erstmalig in zwei Phasen aufgeteilt, da in der Liga, wie in fast allen Branchen noch eine große Unsicherheit besteht wann Normalität einkehrt und ein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden kann. Ebenso besteht, sowie im Fußball, keine Klarheit wann ein Event mit entsprechenden Zuschauerzahlen realisiert werden kann.

Die ersten Vertragsverlängerungen wurden bereits in der laufenden Saison kommuniziert, somit sind die beiden Kapitäne Nikita Khartchenkov und Dario Fiorentino sowie der Center Daniel Mayr fest im Team, weitere Spielergespräche und -beobachtungen laufen an.

Thomas Szewczyk verlässt Schalke 04

Point Guard Thomas Szewczyk verlässt die Basketballer des FC Schalke 04 und konzentriert sich künftig auf seine berufliche Karriere. Der 28-Jährige widmet sein Hauptaugenmerk nun der Endphase seines Studiums und wird sich in seiner Freizeit einem unterklassigen Team anschließen.

„Ich habe bereits vor der vergangenen Saison mit dem Gedanken gespielt etwas kürzer zu treten, doch das war alles andere als eine einfache Entscheidung. Ich habe jahrelang darauf hingearbeitet auf diesem Niveau zu spielen und mir auf Schalke einen Traum erfüllt. Jetzt ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich auf die Endphase meines Studiums konzentrieren sollte“, begründet der dienstälteste Schalker seine Entscheidung für die Karriere nach der Karriere.

Abteilungsleiter Tobias Steinert kann diese Entscheidung, vor allem in der aktuellen Zeit, verstehen: „Thomas ist mittlerweile ein Schalker Urgestein. Er war in den vergangenen sechs Jahren ein Gesicht der Abteilung und hat die Werte unseres Vereins sowohl als Spieler, als auch als Jugendtrainer stets gelebt. Wir bedauern natürlich, dass sich seine Prioritäten künftig verschieben, haben allerdings vollstes Verständnis für diese Entscheidung. Im Namen des FC Schalke 04 möchte ich ihm für seine Verdienste um den Club danken und wünsche Ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.“

Thomas Szewczyk wechselte zur Saison 2014/2015 mit 22 Jahren von der BBG Herford zum FC Schalke 04. Die Königsblauen spielten damals noch in der viertklassigen 1. Regionalliga West. Gemeinsam mit dem S04 gewann Szewczyk in seiner ersten Saison den WBV-Pokal und holte in seinem zweiten Jahr die Meisterschaft in der Regionalliga sowie den damit verbundenen Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Zwei Jahre später gelang dann der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse ProA. Auf Schalke reifte er als Mensch und als Spieler und stieg zu Publikumsliebling auf.

Auf die Frage nach seinem größten Highlight während seiner Zeit auf Schalke, will er sich jedoch nicht festlegen: „Es gibt so viele Bilder von bestimmten Momenten oder Spielen in meinem Kopf. Ein ganz besonderer war sicherlich das Heimspiel gegen Münster, durch das wir eine Vorentscheidung um den Aufstieg in die ProB erkämpft haben. Man könnte mich mitten in der Nacht wecken und ich wäre in der Lage zu erzählen, wie dieser komplette Tag abgelaufen ist. Auch die Playoff-Heimspiele in der ProB oder der Heimsieg in der ersten ProA-Saison gegen Hamburg werde ich niemals vergessen!“

Parallel mit seinem Wechsel zu den Knappen, begann der gebürtige Pole ein Studium an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und arbeitete als Jugendtrainer in der S04 Basketball Academy. Nun möchte sich der heute 28-Jährige auf den Abschluss des Studiums und damit auf seine berufliche Karriere nach der sportlichen Karriere konzentrieren.

„Ich möchte mich bei den Fans, den Verantwortlichen, allen Mitarbeitern und den vielen ehrenamtlichen Helfern für sechs wundervolle Jahre bedanken, in denen ich Erinnerungen für mein Leben gesammelt habe, die ich nie vergessen werde. Der FC Schalke 04 und die Menschen, die ich in meiner Zeit hier kennenlernen durfte, werden immer einen festen Platz in meinem Herzen haben und immer etwas Besonderes für mich sein. Wie sagt man so schön? Blau und Weiß ein Leben lang“, zeigt sich Szewczyk emotional.

Dem Basketball im Ruhrgebiet bleibt er jedoch erhalten, wenn auch nicht auf dem gewohnten sportlichen Niveau. In seiner Freizeit wird Szewczyk für einen Klub in einer der Regionalligen des Westdeutschen Basketball Verbands auflaufen.

Der FC Schalke 04 wünscht Thomas Szewczyk alles erdenklich Gute für seine berufliche und private Zukunft und bedankt sich für sechs erfolgreiche und emotionale Jahre in Königsblau.