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Nachberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.

 

Vorberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS und die GIESSEN 46ers eröffnen am 23. Januar den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Freitagsspiel hält sämtliche Zutaten für spannende Unterhaltung bereit, denn viele der bisherigen elf Duellen der beiden Kontrahenten waren intensiv und gespickt mit dramatischen Momenten. Sowohl das Team vom Oberrhein als auch die Hessen haben sich in dieser Saison mehr vorgenommen als die aktuellen Tabellenplätze elf beziehungsweise neun.

Das Karlsrudel ist in der heimischen Europahalle, getragen von einer dichten Atmosphäre auf den Rängen, nur schwer zu bezwingen. Die letzten beiden Spiele im „Löwenkäfig“ konnten mit einer packenden Crunchtime und einem Happy End für die Hausherren aufwarten. Das letzte Team, das in Karlsruhe den Sieg davontrug, waren die Bozic Estriche Knights Kirchheim am 7. November des vergangenen Jahres – bei einem knappen Endstand von 76:80.

Die GIESSEN 46ers sind ein klangvoller Name auf der deutschen Basketball-Landkarte. Der ehemalige Erstligist reist mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen in die Fächerstadt. Auch die Hessen sind, ähnlich wie die LIONS, bekannt für eine körperliche Spielweise und eine gute Transition.  In der Statistik liegt Gießen vorn, mit sechs zu fünf Siegen.

Die wichtigsten Duelle hat indes Karlsruhe für sich entschieden. Im Mai 2024 traf man im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Die 46ers hatten Heimrecht und dominierten die erste Begegnung der Best-of-five-Serie. Danach folgen drei LIONS-Siege und der Durchmarsch bis zur ProA-Meisterschaft, dem bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte der Badener. In dieser Saison haben die Gäste wieder vorgelegt. Am 18. Oktober lautete der Endstand in Gießen 94:74.

 

23.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. RheinStars Köln

In einem Duell zweier Liganeulinge der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfangen die SBB Baskets am Freitagabend die RheinStars Köln in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle.

Köln ist ebenfalls neu in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A dabei. Der Mitaufsteiger startete schwach in die Spielzeit, hat sich mittlerweile allerdings mehr als gefangen. Sieben Siege stehen aktuell auf dem Konto der RheinStars, zwei mehr also als bei den SBB Baskets. Bester Werfer der Kölner ist der US-Amerikaner Cedric Russell mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Partie.

Die SBB Baskets konnten zuletzt gegen zwei Aufstiegsanwärter prima mithalten. Auf eine 82:89-Niederlage gegen Göttingen folgte allerdings eine 84:95-Pleite in Hagen. Die Leistungskurve zeigt trotzdem nach oben. Gleiches galt in den vergangenen Wochen eigentlich auch für die RheinStars aus Köln. Am vorigen Spieltag musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Kukic beim Topteam in Crailsheim allerdings deutlich mit 58:99 geschlagen geben.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Köln hat in den vergangenen Wochen, abgesehen von dem Spiel gegen Crailsheim, sehr gut ausgesehen. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich im Kader einiges getan. Sie haben sich verstärkt. Deshalb müssen wir sehr fokussiert sein. Wir müssen wieder die Intensität, den Einsatz und den Willen zeigen, über 40 Minuten richtig Gas zu geben. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und einen Heimsieg feiern.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BG Göttingen

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 empfangen die Tigers Tübingen den Bundesliga-Absteiger BG Göttingen. Nach zuletzt acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen befindet sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko in der Krise. Mit dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz dürfen die Raubkatzen nun auch die unteren Tabellenregionen nicht aus den Augen verlieren.

Die BG Göttingen steht mit 14 Siegen aus 18 Partien auf dem zweiten Tabellenplatz und geht als klarer Favorit in die Begegnung. Auswärts ist das Team von Trainer Fabian Strauß mit acht Erfolgen aus neun Spielen sogar die beste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Niedersachsen kommen mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen im Gepäck nach Tübingen.

Im Hinspiel konnten sich die Sonko-Schützlinge am 4. Oktober 2025 überraschend mit 90:83 in Göttingen durchsetzen. Doch dies ist lange her, seither kämpfen die Raubkatzen mit vielen Verletzungen. JaCobi Wood avancierte mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists zum Matchwinner, doch der US-Amerikaner wird nach einer Stressfraktur im rechten Fuß noch einige Wochen fehlen. Ebenso Kapitän Till Jönke (Rücken) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk).

Strauß kann auf einen qualitativ guten Kader zurückgreifen. Angeführt wird das Team von den beiden US-Amerikanern Jordan Sears (15,5 ppg, 3,6 ppg, 2,9 apg) und Zach Jackson (14,8 ppg, 4,1 rpg). Als dritter Akteur punktet Neuzugang Julius Böhmer mit 11,0 Zählern zweistellig. Dazu treten die Veilchen gut im Kollektiv auf. Kapitän der Mannschaft ist Mathis Mönninghoff, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Raubkatzen trug.

Sonko blickt wie folgt auf die Partie gegen den Tabellenzweiten: „Wir konnten unter der Woche wieder mehr trainieren, das ist positiv. Die letzten Wochen mit so vielen kranken und verletzten Akteuren waren nicht einfach. Die kommenden zwei Aufgaben werden alles andere als einfach. Wir alle wollen einen besseren Auftritt der Mannschaft wie gegen Bochum sehen. Danach werden wir sehen, zu was es gegen die BG Göttingen reicht.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei den GIESSEN 46ers kehren die Artland Dragons am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die Nürnberg Falcons. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Dragons die starke Form der vergangenen Wochen auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen.

Das Hinspiel in Nürnberg entschieden die Dragons nach Verlängerung mit 92:104 für sich. Angeführt von Amir Hinton, sowie einem starken Ben Burnham und Buzz Anthony hatte Quakenbrück in der Schlussphase der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, verspielte jedoch innerhalb weniger Sekunden eine Sechs-Punkte-Führung. Ein Dreier von Julius Wolf erzwang schließlich die Overtime. In der Verlängerung kontrollierten die Dragons das Spielgeschehen und setzten sich früh entscheidend ab.

Die Nürnberg Falcons präsentieren sich in dieser Saison als äußerst ausgeglichenes Team. Angeführt wird Nürnberg im Frontcourt von Brandton Chatfield. Weitere wichtige Säulen sind Trevor Baskin, der physische Präsenz mitbringt, sowie Vincent Friederici, der mit 37,5 Prozent von außen eine konstante Gefahr darstellt. Im Backcourt setzt Evan Taylor die Akzente, während Carter Whitt das Spiel lenkt. Ergänzt wird die Rotation durch Julius Wolf, der immer wieder Energie in das Nürnberger Spiel bringt.

In der Tabelle rangieren die Falcons nach 18 Spielen mit zehn Siegen auf Platz sieben und sind damit voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Der Saisonverlauf seit dem Hinspiel gegen die Dragons verlief wechselhaft, aber insgesamt positiv. Auf die Overtime-Niederlage gegen Quakenbrück folgte ein überraschend deutlicher 78:91-Auswärtssieg beim Absteiger aus Göttingen. Anschließend setzte sich Nürnberg mit 76:82 in Leverkusen durch, ehe es gegen Gießen und Köln zwei Niederlagen in Folge gab.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Nürnberg spielt eine großartige Saison und steht absolut zurecht auf Platz sieben. Sie verteidigen sehr unangenehm und machen das Spiel gerne schnell. Ihre Schnelligkeit nutzen Spieler wie Evan Taylor, Trevor Baskin oder Julius Wolf mit seinem hohen Basketball-IQ, konsequent aus. Die Jungs müssen das Tempo der Falcons kontrollieren und in der Offensive den Ball gut bewegen. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Start in die Rückrunde ist den Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Bayreuth optimal gelungen. Im ersten Heimspiel der Rückserie wollen die Ostwestfalen nun daran anknüpfen und in ihrer geliebten „Maspernhölle“ den nächsten Heimsieg einfahren: Gegner am 19. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind die VfL SparkassenStars Bochum. Das Hinspiel verloren die Paderborner nach Overtime nur äußerst knapp mit 92:94.

Im Westfalenduell Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum steht das Rückspiel auf dem Plan. Und wenn beide Teams einen guten Abend erwischen, dürfen die Fans in der Paderborner „Maspernhölle“ ein ebenso intensives, spannendes Spiel erwarten wie im Hinspiel: In der Rundsporthalle gaben sich die Baskets nach einer packenden Partie erst nach Overtime knapp mit 92:94 geschlagen – Paderborns knappste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Für das Rückspiel hat das Team von Head Coach Stankovic nun nicht nur die Revanche und den fünften Heimsieg im Visier, sondern möglichst auch einen gewonnenen direkten Vergleich. Der Weg dorthin könnte unter anderem über einen hohen Gameplan-Fokus und möglichst wenige Turnover führen: Am vergangenen Wochenende beim 103:92-Auswärtssieg in Bayreuth gelang dies den Baskets sehr gut, insgesamt leistete man sich nur acht Turnover.

Über zu wenig Selbstbewusstsein kann sich der Gegner Bochum nach dem hohen 81:55-Sieg zum Rückrundenstart ebenfalls nicht beklagen. Allerdings konnten sich die SparkassenStars um Head Coach Felix Banobre in der laufenden Spielzeit auswärts erst zwei Mal durchsetzen, zudem stellen sie das aktuell reboundschwächste Team der Liga, offensiv wie defensiv. Dennoch haben sie bisher zwei Erfolge mehr als Paderborn auf dem Konto.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Bochum ist ein gefährliches Team. Sie sind bekannt dafür, einen sehr schnellen Basketball zu spielen. Wir wollen, wie schon am vergangenen Wochenende in Bayreuth über eine kontrollierte Offensive und Defensive das Momentum an uns ziehen. Wenn es uns gelingt, unsere Trainingsleistungen und unseren Gameplan aufs Feld zu bringen, haben wir eine gute Chance auf den Sieg.“

 

25.01.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights nach Bremerhaven. Dort treffen die Mannen von Head Coach Igor Perovic zum 19. Spieltag der BARMERR 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 auf den Tabellenvierten. Mit einem Sieg können die Teckstädter an den Eisbären vorbeiziehen, doch die glänzen zuhause mit einer fast makellosen Bilanz.

Acht Siege bei einer Niederlage. So lautet die Heimbilanz des nächsten Gegners der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Einzig gegen die Topmannschaft aus Göttingen (2.) mussten sich Head Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft geschlagen geben. Alle anderen Duelle wurden gewonnen. Am Samstagmorgen begeben sich Lucas Mayer und Co. auf die lange Fahrt nach Bremerhaven, wo am Sonntagnachmittag das Duell mit den Eisbären auf dem Programm steht.

Im Hinspiel, dem Xmas Game in der Göppinger EWS Arena, konnten sich die Bozic Knights deutlich mit 92:67 durchsetzen und stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Eisbären. Mit einem Erfolg könnte man also mindestens einen Platz nach oben klettern. Doch Cheftrainer Perovic weiß um die Stärke des Gegners. „Sie sind insbesondere zuhause sehr unangenehm zu spielen. Sie haben tolle Einzelspieler und spielen ein tolles und sehr gut abgestimmtes System. Es reicht nicht einen Spieler zu stoppen. Wir müssen sehr konzentriert und mit viel Energie spielen. Wir hatten in den letzten Spielen eher zu kämpfen und müssen uns deutlich steigern, wenn wir in Bremerhaven etwas holen wollen,“ so Perovic.

Nach überstandener Erkältung kehrte Center Nico Bretzel zurück zum Team. Durch den Ausfall seines Gegenübers Hendrik Warner, könnte dem 2,12m großen Ritter eine wichtige Bedeutung zukommen. Der Bremerhavener Center wird aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei sein. Wieder zurück im Kader ist jedoch Till Isemann, der seinem Mitspieler in Punkto Statur kaum etwas missen lässt.

Defensives Hauptaugenmerk genießt hingegen Point Guard Elijah Miller. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt im System von Esterkamp und trumpft mit 16,1 Punkten und 6,5 Assists pro Partie auf. Ihm zur Seite stehen mit Carlos Carter (10,1 PpS) und Jemarl Baker (13,5 PpS) zwei weitere US-Spieler. Aber auch Jordan Samare und Jannis Von Seckendorff bringen enorm wichtige Impulse für die Eisbären.

 

25.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth

Vor knapp 37 Jahren war das Duell noch das Nonplusultra im Deutschen Basketball und es ging um die Deutsche Meisterschaft, heute spielen Leverkusen und Bayreuth um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn am Sonntag am 19. Spieltag der zweiten Liga die Bayer Giants Leverkusen den BBC Bayreuth empfangen.

Beim Hinspiel am 7. Dezember vergangenen Jahres feierte der BBC Bayreuth einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg gegen die Bayer Giants. Topscorer der Partie war dabei auf Bayreuther Seite Moritz Plescher mit neun von 14 getroffenen Dreiern, insgesamt 31 Punkten und sieben Rebounds. Beim Rückspiel am Sonntag in Leverkusen wird Plescher jedoch verletzt ausfallen, was sicherlich eine Schwächung des Bayreuther Teams bedeutet.

Die Bayer Giants stehen aktuell mit 8:28 Punkten an 17. und damit vorletzter Stelle der Tabelle in der Pro A. Die Leverkusener sind seit mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg. Nach den Auftaktniederlagen zu Beginn der Saison gab es vier Siege in Folge in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster. Seitdem war das Team von Headcoach Michael Koch nur noch erfolglos. Gegen den BBC Bayreuth wollen die Giants jetzt „den Bock umstoßen“.

Bester Leverkusener Werfer ist aktuell der vor der Saison aus der Slowakei gekommene, 26-jährige US-Pointguard John Williams mit 14,3 Punkten im Schnitt. Dicht dahinter liegt Pointgurd Kobe Langley (25) mit 14 Zählern. „Turm in der Schlacht“ bei den Leverkusener ist der 35-jährige, Center Dennis Heinzmann. Dazu kommt der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch, der vor Saison aus Georgien nach Leverkusen kam.

Ein weiterer Leistungsträger ist US-Small Forward Donte Nicholas, der mit 38 Jahren über viel Erfahrung verfügt und zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison gehört. Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 7,8 Zähler auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Sören Urbansky, 2,14 Meter groß, hat im Schnitt 5,7 Punkte und 2,7 Rebounds auf dem Konto.

 

25.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Sonntag, den 25.01.2026 empfangen die EPG Baskets Koblenz am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenführer Phoenix Hagen in der heimischen EPG-Arena.

Die Gäste aus Hagen reisen mit einer Bilanz von 15 Siegen und nur drei Niederlagen an und stehen damit souverän an der Tabellenspitze. Koblenz rangiert mit neun Siegen aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenplatz und ist daher auf dem besten Wege das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, frühzeitig zu sichern. Trotz der klaren Rollenverteilung verspricht das Duell Spannung, denn die Baskets haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Phoenix Hagen überzeugt vor allem durch seine enorme Offensivkraft. Mit durchschnittlich knapp 97 Punkten pro Spiel stellen die Westfalen die beste Offensive der Liga. Die Trefferquoten unterstreichen ihre Qualität: Sowohl aus dem Zweipunktebereich als auch jenseits der Dreipunktelinie gehört Hagen zu den Topteams der ProA. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei Marcus Graves und Marinus N’Guessan, die das Spieltempo hochhalten und konstant scoren.

Die EPG Baskets Koblenz setzen dem ihre offensive Qualität entgegen. Mit einer soliden Dreierquote und einer starken Freiwurfquote gehören sie ebenfalls zu den besseren Teams der Liga. Calvin Wishart ist weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Koblenzer Offensivspiel und führt die Mannschaft sowohl als Spielmacher als auch als Scorer an. Defensiv wird es für die Baskets vor allem darauf ankommen, den offensiven Rhythmus der Hagener früh zu stören und einfache Punkte zu verhindern.

Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen die Baskets vor heimischem Publikum dem Spitzenreiter alles abverlangen. Dafür braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Gelingt es Koblenz, physisch zu verteidigen und das Tempo der Gäste zu kontrollieren, werden sich Chancen auf ein enges Spiel ergeben.

 

25.01.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins zuletzt einfahren. Damit stehen die Zauberer als aktuell formstärkste Mannschaft der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf Tabellenplatz Drei. Nur zwei Siege trennen die Crailsheimer vom Tabellenersten Phoenix Hagen. Nun will die Mannschaft von Headcoach David McCray am Sonntag einen Auswärtssieg in Münster einfahren.

Mit acht Punkten und einer Bilanz von vier Siegen und 14 Niederlagen verweilen die Uni Baskets Münster derzeit als Letzter im Tabellenkeller. Die Münsteraner verloren die letzten vier ihrer fünf Spiele, stellen damit zwar nicht das formschwächste Team der Liga, haben verletzungsbedingt jedoch keine gute Ausgangslage. Bo Hodges, Adam Touray und Julius Ferber stehen den Gastgeber für längere Zeit nicht zur Verfügung, beim letzten Spiel fehlte zusätzlich Paul Viefhues.

Schon früh geriet die Mannschaft von Götz Rohdewald am Samstag in Rückstand. Aushelfen als zehnter Spieler im Kader musste Co-Trainer Thorben Döding, der als Point Guard 16 Minuten auf dem Parkett stand und zwei Zähler zum Endstand beisteuerte. Ebenfalls sein Saisondebüt für die Baskets gab Power Forward Philip Alston. Seit Mitte Januar steht der Amerikaner bei den Universitätsstädtern unter Vertrag.

Beim Heimspiel der Baskets gegen Kirchheim, warf er sich sofort mit 19 Punkten zum Topscorer der Mannschaft und bildet mit Nick McMullen das offensiv gefährliche Big Man-Duo. Eine weitere Anpassung im Kader tätigten die Münsteraner im Verlauf dieser Woche. Der europaerfahrene Guard Deshon Taylor soll der neue Mann im Spielaufbau werden und voraussichtlich am Sonntag debütieren. Dafür wurde der Vertrag mit dem etatmäßigen Point Guard Julian Larry aufgelöst.

Auch gegen die Universitätsstädter haben sich die HAKRO Merlins viel vorgenommen. Nach dem Hinspielerfolg von 85:69 wollen die Crailsheimer auch die zweite Saisonbegegnung für sich entscheiden. „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein. Natürlich geben wir alles, um am Ende mit einem Sieg wieder nachhause zu fahren“, sagt David McCray.

Nachberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

Vorberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Mit dem überzeugenden Heimsieg gegen Bochum im Rücken starten die Artland Dragons in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Donnerstag sind die Quakenbrücker bei den GIESSEN 46ers gefordert. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Dragons auch auswärts nachlegen und weiter Anschluss an die obere Tabellenregion halten. Das Hinspiel am 20. Dezember entschieden die Dragons mit 107:100 für sich.

Im Backcourt ist Kyle Castlin (17,5 Punkte) der zentrale Fixpunkt. Der Guard ist aktuell viertbester Scorer der Liga und trifft starke 46,3 Prozent von der Dreierlinie. Unterstützung erhält er von Abu Kigab, der sein Debüt im Hinspiel gegen Quakenbrück feierte. Erfahrung bringt weiterhin Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing ins Spiel der 46ers. Unter den Körben teilen sich Jonathan Maier und Till Gloger die Minuten und sorgen für Stabilität im Frontcourt.

Offensiv agieren die GIESSEN 46ers in dieser Saison zurückhaltend von außen. Gießen zählt mit einer Dreierquote von 31,1 Prozent zu den wurfschwächeren Mannschaften der Liga, nur die Aufsteiger aus Paderborn und Wolmirstedt treffen seltener von außen. Auf der anderen Seite überzeugen die Mittelhessen mit großer Disziplin im Spielaufbau: Kein anderes Team der ProA begeht weniger Ballverluste.

In der Tabelle rangiert Gießen aktuell auf Platz acht und belegt damit den letzten Playoff-Rang. Nach 17 Spielen stehen neun Siege zu Buche. Der Saisonverlauf der 46ers zeigt dabei mehrere Gesichter. Auf die Niederlage im Hinspiel gegen die Dragons (107:100) folgte zunächst ein deutlicher Dämpfer beim 61:83 zuhause gegen Göttingen. Bei der 92:91-Niederlage in Koblenz kassierte Gießen 54 Punkte in der ersten Halbzeit, kämpfte sich mit einem starken Schlussviertel (18:25) noch einmal heran.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Da wir erst vor kurzem gegen die 46ers gespielt haben ist uns ihre Art und Weise zu spielen noch gut bekannt. Wir haben damals zuhause ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht, gerade in der Offensive. In der Defensive hatten wir besonders in der eins gegen eine Verteidigung noch Luft nach oben. Abu Kigab und Kyle Castlin haben uns vor große Probleme gestellt. Unsere Vorbereitung wird sich deshalb primär auf die Verteidigung konzentrieren.“

 

16.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Das Team von Headcoach Stephan Dohrn gastiert in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5.

Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen. Center Maurice Pluskota ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch die Schängel wollen ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven

Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen.

Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert.

Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.

Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5).

Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney.

 

17.01.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets

Ein Duell zweier punktgleicher Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14 und 15 steht am Samstag, 17. Januar zum Rückrundenauftakt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Heimspiel des BBC Bayreuth gegen die Baskets Paderborn auf dem Programm.

Beide Teams erlebten am vergangenen Spieltag zum Abschluss der Hinrunde ein Ende von kleinen Erfolgsserien: Der BBC verlor nach zuvor zwei Siegen mit 82:90 bei Neuling RheinStars Köln, die Paderborner Serie von drei Siegen in Folge gegen Koblenz, Göttingen und in Leverkusen fand ein jähes Ende mit einer 67:95-Heimniederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Beide Teams haben nach der Hinrunde 12:22 Punkte auf dem Konto und kämpfen gegen den Abstieg aus der ProA.

Das vom serbischen Headcoach Milos Stankovic trainierte Paderborner Team lag gegen Kirchheim anfangs noch mit 11:8 in Führung, danach übernahmen die Gäste jedoch das Kommando, führten zur Halbzeit mit 48:37 und hatten das Spiel nach dem dritten Viertel beim Zwischenstand von 69:52 praktisch schon entschieden. Der Paderborner Headcoach Stankovic analysierte nach der Partie: „Kirchheim war viel besser als wir. Insgesamt fehlt es uns weiter an der Konstanz.“

Die Höhe des Sieges im September (94:73) in Paderborn darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Paderbornern beim Hinspiel noch einige erfolgreiche Akteure fehlten. So war der aktuelle Topscorer, der 23-jährige dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann, seinerzeit nicht dabei. Auch der erst nachverpflichtete 27-jährige kanadische Small Forward Efosa Osawe. Der US-amerikanische Center Jalen Johnson ist mit 12 Zählern im Schnitt drittbester Werfer des Teams.

Ein weiterer zentraler Spieler bei den Westfalen ist US-Point Guard Branden Maughmer. Der 20-jährige Shooting Guard Nicolas Marty Decker hat alle bisherigen Spiele bestritten, ebenso wie der ebenfalls 20-jährige, von RASTA Vechta II gekommene Power Forward Karl Bühner. Außerdem überzeugt der von den Dresden Titans nach Paderborn gewechselte Center Aaron Kayser. Den Paderborner Kader komplettieren Shooting Guard Grant Teichmann, Shooting Guard Matej Silic sowie der 18-jährige Nachwuchs-Point Guard Tom Brüggemann.

 

17.01.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen

Am Samstag, den 17. Januar 2026, treten die Tigers Tübingen bei den VfL Sparkassenstars Bochum an. Für beide Kontrahenten ist es die erste Partie in der Rückrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei beiden Mannschaften läuft es derzeit nicht (richtig) rund. Die Schwaben sind seit vier Spielen sieglos, während die Bochumer Fans seit drei Partien auf einen Erfolg warten.

Insgesamt steht das Team aus dem Herzen des Ruhrpotts um Trainer Félix Bañobre mit einer Bilanz von acht Siegen und neun Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Tigers Tübingen liegen mit einem Sieg weniger und einer Niederlage mehr auf dem Konto aktuell auf dem zwölften Rang. Im Hinspiel am 22. November 2025 konnten sich die Bochumer Zweitliga-Basketballer dank einer gute Mannschaftsleistung mit 86:71 in Tübingen durchsetzen.

Auffällig beim Gegner der Schwaben ist die starke Heimbilanz: In eigener Halle gab es aus bislang acht Spielen nur zwei Niederlagen, auswärts dagegen sieben. Im Schnitt erzielen die Bochumer 86,5 Punkte und 32,5 Rebounds pro Spiel. Bei den Steals sind die Westdeutschen mit 8,4 geklauten Bällen das beste Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko liegt derzeit bei 81,6 erzielten Zählern und 35,2 Rebounds.

Mit dem international erfahrenen Point Guard Antonio Williams (16,1 Punkte ppg) und Myreon Jones Jr. (14,0 ppg) bewiesen das Bochumer Management ein gutes Händchen. Auch zwei weitere US-Amerikaner in Person von Malek Green (10,8 ppg) und Dravon Mangum (10,5 ppg) steuern wichtige Akzente bei. Schlüsselspieler ist jedoch Niklas Geske. Der 31-Jährige besticht durch seinen sicheren Ballvortrag und seine Spielintelligenz.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie zuletzt bei der Niederlage gegen Phoenix Hagen zurückgreifen. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt das Spiel in Bochum: „Sie haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Unser Fokus liegt in dieser Partie aber primär auf uns selbst. Wir müssen wieder bessere Akzente in der Defense setzen und gleichzeitig in der Offense effizient unsere Chancen nutzen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Liga-Neuling gegen Aufstiegsanwärter: Die SBB Baskets gastierten am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei Phoenix Hagen.

Hagen ist bislang auf dem besten Weg zurück in die Basketball-Bundesliga. Als Tabellenführer spielt der Traditions-Klub eine starke Saison, hat bislang 14 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Chris Harris ist Marcus Graves mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Partie. Zu einem Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets gehen mit Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen Hagen. Schließlich musste sich der Liga-Neuling einem anderen Aufstiegsfavoriten, Göttingen, am vergangenen Spieltag daheim nur knapp mit 82:89 geschlagen geben. Das Hinspiel konnte Hagen in Magdeburg allerdings deutlich mit 111:79 für sich entscheiden.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Hagen ist das absolute Top-Team der Liga. Ihr Shooting ist herausragend. Da müssen wir defensiv gute Lösungen finden. Am offensiven Ende ist es wichtig, dass wir Schritt mit ihnen halten. Wir werden alles geben, wollen einige Dinge noch besser machen als gegen Göttingen und zeigen, dass wir gegen ein Spitzenteam nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen können.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 empfangen die Bozic Knights mit den Baskets aus Münster den momentanen Tabellenletzten. Doch die Münsteraner konnten im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfen voraussichtlich zum ersten Mal auf einen Neuzugang zurückgreifen.

Das Hinspiel am 18.12.2025 konnten die Teckstädter nach solider Leistung mit 93:79 für sich entscheiden. Tylan Pope wurde mit 26 Punkten Topscorer der Partie. Und ebenjener Pope dürfte es am Samstag mit einem neuen direkten Gegenspieler zu tun bekommen. Die Baskets haben Philip Alston aus den USA verpflichtet. Der Neuzugang wird voraussichtlich im Schwabenland am Samstag seinen ersten Auftritt in Europa und im Trikot der Münsteraner feiern.

Alston hat mit 1,98m und 110kg nahezu die gleiche Statur und Spielweise wie Pope. Er spielte gemeinsam mit Ex-Ritter Braden Norris am College und fiel den Knights Verantwortlichen damals bereits ins Auge. „Beim Scouting von Braden haben wir auch bei Alston nachgefragt, aber da gab es keinerlei Chance. Er war der beste Spieler in Bradens Team und ist eigentlich kein Spieler für die ProA. Da hat Münster sehr gut gearbeitet,“ berichtet Knights Sportchef Chris Schmidt.

Über die NBA-Summer League und die G-League, führte der Weg nach Deutschland und dort soll Alston nicht weniger als den Abstieg für Münster verhindern. Nach der Verletzung von Center Adam Touray, krankt es bei den Baskets vor allem in der Offensive, die die momentan schwächste Angriffsreihe der Liga darstellt. In der Verteidigung arbeitet die junge Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald mit viel Einsatz und Herzblut.

Das sich die Münsteraner im Süden Deutschlands wohl fühlen und durchaus zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande sind, zeigte der Auswärtserfolg beim Kirchheimer Nachbarn in Tübingen. „Münster ist absolut nicht zu unterschätzen. Sie kämpfen um jeden Ball und haben viel Talent in ihrer Mannschaft. Wir müssen mit hoher Energie spielen und dürfen nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen,“ erklärt Knights Head Coach Igor Perovic.

 

17.01.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen.

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12).

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere.

„Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

„Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

 

18.01.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Der Rekordmeister aus der Farbenstadt möchte am 18. Spieltag (So., 18.01.2026, um 15:30 Uhr) in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die Nürnberg Falcons bezwingen. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Denn mit der Begegnung bei den Nürnberg Falcons in der KIA Metropol ARENA bekommen es die Farbenstädter mit einem Playoff-Anwärter zu tun. Mit einer Bilanz von neun Erfolgen und acht Niederlagen stehen die „Falken“ auf dem neuen Tabellenplatz der ProA. Das Ziel ist also klar: Die Aufstiegsendrunde sollte erreicht werden, solange diese in unmittelbarer Nähe ist.

Dafür kann Coach Ralph Junge auf einen gut eingespielten Kader zurückgreifen. Diese Erfahrung mussten die GIANTS bereits im Hinspiel vor rund drei Wochen machen, als man den Franken knapp mit 76:82 unterlag. Kurz vor Weihnachten konnten die Falcons damit einen wichtigen Erfolg feiern, bei dem vor allem Vincent Friederici zu überzeugen wusste. Der Shooting Guard markierte 20 Zähler und war absoluter Aktivposten seiner Farben.

Überhaupt ist der gebürtige Berliner in 2025/26 gut aufgelegt und kommt im Durchschnitt auf 13,9 Punkte pro Partie. Bester Scorer der „Roten“ ist allerdings Brandton Chatfield. Der US-Amerikaner, welcher im Sommer 2025 an die Pegnitz wechselte, schenkte unter anderem den GIESSEN 46ers 25 bzw. den RheinStars Köln 21 Zähler ein. Anerkennung haben auch die bisherigen Saisonleistungen von Evan Taylor (13,4 PpS) und Trevor Baskin (12,4) verdient.

Trainer Mike Koch über den kommenden Gegner: „Dadurch, dass wir gegen Nürnberg im Dezember gespielt haben und diese Begegnung nicht allzu lang zurückliegt, ist die Vorbereitung ein wenig einfacher. Wir kennen den Spielstil der Falcons und es gab keine personellen Änderungen beim Gegner. Für uns gilt es, dass wir unsere eigenen Stärken auf dem Parkett ausspielen und das Team so endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann.“

 

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Vorberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.

Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)

Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.

Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.

Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen

Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.

Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.

Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.

Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.

Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.

Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.

Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.

Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).

Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.

Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).

 

11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.

Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.

Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.

Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.

Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.

„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.

Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

 

11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 

Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.

Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.

Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.

Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.

 

12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen

Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.

Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.

In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.

Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

 

Nachberichte ProA 16. Spieltag

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

Vorberichte ProA 16. Spieltag

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02.01.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz rangieren aktuell mit 7 Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Partien verloren die Baskets gegen Paderborn und in der Overtime gegen die formstarken Ritter aus Kirchheim. Zuvor konnte das Team von Headcoach Stephan Dohrn vier Siege in Folge feiern. Topscorer seines Teams ist der US-Point Guard Calvin Wishart, der in 15 Partien im Durchschnitt 15,2 Punkte erzielte und 5,5 Assists verteilte. Das Team vom Deutschen Eck hat die drittbeste Dreierquote der Liga (36,1%) wobei sie die zweitmeisten Würfe nimmt.

Mit den SparkassenStars treffen sie auf das Team mit den meisten Steals der Liga. Die Bochumer konnten die letzten sechs Heimspiele allesamt gewinnen, musste aber bei den SBB Baskets, am letzten Spieltag des Jahres 2025, eine schmerzliche Auswärtsniederlage einstecken, die durchaus vermeidbar war. Dabei fiel der „Emotional Leader“ des Teams, Center Kilian Dietz, verletzungsbedingt aus. Ein Einsatz des gebürtigen Moselaners ist aktuell noch nicht klar. Zu Hause zeigten die SparkassenStars bisher ein anderes Gesicht als in den Hallen des Gegners und konnten auch enge Partien mit den eigenen Fans im Rücken gewinnen. Die werden wieder eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die nicht in der Halle sein können, wird das Spiel, wie immer, live auf Sporteurope.TV im Pay übertragen.

„Koblenz spielt eine sehr solide Saison und stehen aktuell mit einem Sieg weniger als wir in der Tabelle auf dem elften Tabellenrang. Sie haben sich in die Verfolger-Position um die Playoffplätze gebracht. Der große Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel hat sich bislang ausgezahlt. Es wird für uns eine Herausforderung zum Jahresauftakt, für die wir jede Unterstützung von den Rängen brauchen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

03.01.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Zur neuen Saison übernahm der Schwede Henrik Sonko die Seitenlinie der Tübinger und baute sich um fünf Spieler, die aus der vorangegangenen Saison geblieben sind, einen neuen Kader. In der Offensive verstärkt seit dieser Saison US-Amerikaner Jacobi Wood die Tigers und spielte sich mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 5,3 Assists zum Topscorer der Mannschaft. Dicht gefolgt in der Statistik steht sein Landsmann Bernard Pelote mit 15,8 Punkten, der vergangenes Spiel mit 19 Zählern bester Werfer der Mannschaft wurde.

Der Start in die Saison verlief für die Tigers gut. Aus sieben Spielen konnten fünf Siege eingefahren werden, ehe das Glück kippte und aus den folgenden acht Begegnungen lediglich zwei Erfolge zu verzeichnen sind. Zuletzt nahmen die Tübinger aus Bayreuth vor drei Spieltagen Punkte mit, ihre letzte Partie des Jahres spielten sie in Bremerhaven. Dort kam es nach Verlängerung zur achten Saisonniederlage. Mit 14 Punkten verweilen die Tigers aktuell auf Tabellenplatz zehn in Lauerstellung um die Playoff-Plätze.

Die bisherige Bilanz sieht bei den Zauberern deutlich rosiger aus. In 15 Spielen konnten die Merlins zehn Siege einfahren und starten auf Tabellenplatz drei in das neue Jahr. In Quakenbrück verabschiedeten die Crailsheimer das alte Jahr mit einem Sieg in einem zwischenzeitlich engen Spiel. Gleich sechs Spieler scorten dabei zweistellig ein, bester Werfer wurde Tyreese Blunt mit 18 Zählern. Anthony Gaines gelang mit 17 Punkten und 11 Rebounds das Double-Double.

Wieder spielberichtigt ist auf Seiten der Merlins TJ Madlock. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag bis Saisonende und kann somit nun auch wieder eingesetzt werden.

Nach dem gemeinsamen Abstieg aus der Basketball Bundesliga 2024 bestreiten sowohl die Tigers Tübingen, als auch die HAKRO Merlins diese Saison ihre zweite Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga. Beide Partien der Vorsaison konnten die Crailsheimer klar für sich entscheiden, auch die letzten zwei Duelle der BBL gingen an die Hohenloher.

„Mit dem Spiel gegen Tübingen steht das nächste Derby vor der Tür. Wir freuen uns auf die einzigartige Stimmung in der Arena Hohenlohe. Tübingen ist ein schwerer Gegner. Sie verfügen über sehr viel Wurfpotential, haben über das ganze Feld Werfer und sich jetzt einen neuen Point Guard dazugeholt. Daher wird das wirklich eine Herausforderung und ein gutes Spiel. Aber wir freuen uns darauf und werden alles geben, um einen Sieg einzufahren“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins.

 

03.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster

Beim Blick auf die ProA-Tabelle sieht die Partie gegen Münster für die Göttinger nach einer leichten Aufgabe aus: Während die BG weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegt, steht das Team von Baskets-Headcoach Götz Rohdewald auf dem letzten Rang. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit vier verletzten Leistungsträgern (Janis Jünemann, Robin Lodders, Kevin Buckingham, Zach Jackson) müssen die gesunden Veilchen-Spieler aber alle funktionieren, um auch gegen schwächere Gegner zu bestehen. Was passiert, wenn die nötige Energie fehlt, hat das Spiel in Paderborn gezeigt, das die BG 70:82 verlor. „Wir haben den Guards zu viel Raum gelassen, was Paderborn sehr gut ausgenutzt hat“, so Carney.

Auch die Münsteraner haben das Jahr mit einer Niederlage beendet, allerdings mit einer sehr knappen. Beim BBC Bayreuth musste sich die Rohdewald-Truppe erst nach Verlängerung 82:83 geschlagen geben. Die meisten Münsteraner Punkte erzielten US-Forward Nick McMullen (23), der deutsche Aufbauspieler Thore Dilschmann (20), US-Guard Andrew O’Brien (12) sowie der deutsche Guard Paul Viefhues (11). McMullen sammelte zudem 14 Rebound ein und traf drei seiner vier Versuche von der Drei-Punkte-Linie.

Der 23-jährige Rookie von der Georgia State University ist absoluter Leistungsträger bei den Uni Baskets. Durchschnittlich kommt der 2,03 Meter große Amerikaner auf ein Double-Double (16,5 Punkte/10,5 Rebounds pro Spiel). Sein Landsmann Julian Larry folgt mit durchschnittlich 12,5 Punkte pro Partie – er gibt die meisten Assists (3,4). Ebenfalls im Schnitt zweistellig punkten der deutsche Forward Neil Masnic (11,4) sowie Viefhues (10,0). „McMullen agiert sehr physisch unter dem Korb. Ihn und Larry müssen wir unter Kontrolle bringen“, sagt Carney.

Ebenso wie die BG hat auch Münster derzeit Personalsorgen: Der deutsche Center Adam Touray bestritt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erst eine Partie; US-Guard Bo Hodges musste sich im Dezember einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Den Vertrag mit US-Rookie Caleb Zurliene lösten die Baskets auf Wunsch des Spielers auf. Doch Carney warnt: „In Paderborn haben zwei Statistiken gezeigt, warum wir verloren haben: Wir stand nur dreimal an der Freiwurflinie, weil wir in der Offensive nicht attackiert, sondern schwere Sprungwürfe genommen haben. Zudem hat Paderborn mehr Rebounds geholt. Wir müssen die Rebounds kontrollieren, damit sich unsere Offensive besser entfaltet.“  

 

03.01.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln

Neues Jahr, neues Glück. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Nürnberg Falcons die RheinStars Köln in der Kia Metropol Arena. Der Aufsteiger hat sich zuletzt stabilisiert und kommt mit viel Selbstvertrauen in die Noris. Tip-off am Samstag ist um 18.30 Uhr.

Die Nürnberg Falcons starten mit einem Heimspiel ins Kalenderjahr 2026. Die Niederlage gegen Giessen ist aufgearbeitet, der Fokus liegt auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde und einem guten Start ins neue Jahr. Mit den RheinStars Köln kommt ein Aufsteiger nach Mittelfranken, bei dem die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Gegen Leverkusen holte das Team von Zoran Kukic jüngst den fünften Saisonsieg und zeigte dabei eine starke Teamleistung, angeführt von Cedric Russell, der in seinem neunten Spiel für die Domstädter satte 30 Punkte auflegte. Ihn muss die Nürnberger Verteidigung tunlichst unter Kontrolle bekommen, ohne dabei die starke deutsche Rotation um Haris Hujic und Björn Rohwer zu vernachlässigen. „Köln kann an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen. Nach einem schwierigen Start sind sie mittlerweile in der ProA angekommen, haben wichtige Spiele gewonnen und dabei vor allem gegen besser platzierte Mannschaften geglänzt, wie gegen Crailsheim oder Giessen“, weiß Falcons-Coach Ralph Junge.

Dessen Team hat das Kalenderjahr 2025 auf Tabellenplatz 9 beendet, punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 7. Damit ist Nürnberg im Soll und kann mit guten Leistungen gegen die Kölner am Samstag und in Münster in der kommenden Woche eine gute Basis für die Rückrunde legen. Insbesondere zu Hause wird dabei der Fan-Support eine tragende Rolle Spielen. Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen blickt voraus: „Das Heimspiel gegen Köln ist das erste Nürnberger Sport-Highlight im neuen Jahr. Wir wollen die gesamte Basketball-Familie zusammenbringen und auch neue Fans für unseren Sport begeistern. Nur gemeinsam können wir die Kia Metropol Arena in einen Hexenkessel verwandeln und für unser Team der 6. Mann oder die 6. Frau sein.“ 

 

03.01.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) einen Aufsteiger, der sich inzwischen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA etabliert hat. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt bei den Nürnberg Falcons BC mit 74:64 überzeugten und dabei vor allem defensiv über weite Strecken konstant agierten.

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuletzt wieder geschlossen auftreten konnte. Nach kleineren Blessuren und Erkältungen sind alle Spieler wieder einsatzbereit, auch Daniel Norl kehrte ins Teamtraining zurück. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf Teamplay, Ballbewegung und defensive Intensität – Elemente, die zuletzt den Aufwärtstrend der 46ers begründeten. Besonders Till Gloger (21 Punkte in Nürnberg), Simon Krajcovic und Kapitän Robin Benzing setzten dabei Akzente.

Wolmirstedt reist mit wachsendem Selbstbewusstsein nach Gießen. Der ProA-Neuling gewann vier seiner letzten acht Spiele und sorgte zuletzt mit einem 99:88-Erfolg gegen Bochum für Aufsehen. Mit einer Bilanz von 5:10-Siegen belegen die Sachsen-Anhalter Rang 14, haben den Übergang aus der ProB aber erfolgreich gemeistert.

Im Fokus steht vor allem US-Powerforward De’Vondre Perry, der im November zum Team stieß und mit durchschnittlich sieben Rebounds eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützung erhält er von Center Michael Hughes II sowie den offensivstarken Guards Trey Stewart und Daivien Williamson. Trotz einiger Langzeitverletzter präsentiert sich Wolmirstedt als unangenehmer Gegner.

Die GIESSEN 46ers wollen mit einem Heimsieg ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen und den positiven Trend bestätigen. Respekt ist vorhanden – Nachlässigkeit soll es jedoch keine geben.

03.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Neues Jahr, gute Vorsätze. Wenn es dabei zudem unterhaltsam wird, umso besser. Wenn Phoenix als aktueller ProA-Tabellenführer (Bilanz: 13-2) die Eisbären Bremerhaven (10-5, Platz 4) empfängt, ist das Label „Spitzenspiel“ durchaus angebracht. Immerhin haben die Norddeutschen mehr als nur angedeutet, dass sie in der Lage sind ihre Leistung aus der Spielzeit 2024/2025 zu wiederholen, als sie am Ende der Hauptrunde den vierten Rang einnahmen und mit dem Heimvorteil ausgestattet in die Playoffs starteten.

Die Coaches Chris Harris und Steven Esterkamp verbindet sowohl eine enge Freundschaft als auch sie Tatsache, dass sie im Sommer homogene Truppen zusammengestellt haben, die davon profitieren, dass sie auf einen gestandenen Kern an Akteuren zählen können. Dazu gehört unter anderem Elijah Miller, der ob seiner durchschnittlich 15,8 Punkten und 6,9 Assists in jeder MVP-Diskussion einen Platz verdient hat.

Der Kandier ist jedoch beileibe kein Alleinunterhalter. In Jemarl Baker (12,9 Punkte) wurde ein gewissenloser Werfer rekrutiert, der in den letzten drei Spielen vor dem Jahreswechsel 14 seiner 24 Dreierversuche verwandelte (58,3 Prozent Trefferquote). Stabilität erhält der Eisbären-Kader unter anderem durch Adrian Breitlauch (5,5 Punkte, 2,8 Rebounds). Der Routinier gastierte bereits anno 2012 in der Ischelandhalle, als er mit Bremerhaven das NBBL TOP4 erreichte – seinerzeit setzten sich die Nordlichter im Halbfinale mit 79:67 gegen den Phoenix-Nachwuchs um Fabian Bleck, Niklas Geske und Co. durch, ehe sie im Endspiel gegen Breitengüßbach mit 65:79 den Kürzeren zogen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven ist ein echtes, eingeschworenes Team, das eine tolle Saison spielt und sich auf dem besten Wege befindet, die Ergebnisse der vergangenen Spielzeit zu bestätigen. Die Eisbären bringen viel offensive Qualität mit, ihr Prunkstück ist aber sicherlich die Verteidigung – genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Es braucht von uns auf allen Positionen höchste Konzentration und viel Energie, um diesem Druck standzuhalten – und eine wie immer tosend laute Ischelandhalle.“

 

03.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Bozic Knights am Samstag (19 Uhr) den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 noch aus. Für die Teckstädter geht es darum, ihre starke Heimbilanz auszubauen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und die aktuelle Siegesserie fortzusetzen.

Die Knights verabschiedeten sich mit zwei emotionalen Erfolgen aus dem Jahr 2025. Auf den intensiven Heimsieg gegen Bremerhaven beim Xmas Game folgte ein beeindruckender Comeback-Triumph in Koblenz, bei dem ein 21-Punkte-Rückstand noch in einen Overtime-Sieg gedreht wurde. „Wir haben die Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit sehr erfolgreich gestaltet, sind jetzt aber froh, wieder im Wochenrhythmus zu sein“, erklärt Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Gäste aus Bayreuth tun sich seit ihrem Abstieg schwer in der ProA. Eine sportlich schwierige Phase führte kurz vor Weihnachten zur Trennung von Head Coach Florian Wedell, seine Assistenten übernahmen interimsmäßig. Nach einem knappen Overtime-Sieg gegen Münster und einer Niederlage ist die Bilanz unter dem neuen Trainerduo ausgeglichen. Defensiv kassieren die Oberfranken ligaweit viele Punkte, offensiv sind sie jedoch breit aufgestellt.

Mit Moritz Plescher, Rayshwan Mart, Kevaughn Allen, Willem Brandwijk, Tehree Horn und Lenny Liedtke verfügen gleich sechs Bayreuther über zweistellige Punkteschnitte. „Bayreuth ist ein gefährlicher Gegner. Es reicht nicht, einen Spieler zu stoppen – wir müssen als Team konzentriert verteidigen“, betont Knights-Headcoach Igor Perovic.

Auch Kirchheim kann offensiv aus dem Vollen schöpfen. In den letzten fünf Partien stellten mit Chuck Harris, Phillip Russell, Tylan Pope, Nick Spinoso und Lucas Mayer gleich fünf verschiedene Spieler den Topscorer. Nach zwei freien Tagen startete die Mannschaft am Mittwoch vollständig besetzt in die Vorbereitung.

Mit sechs Siegen in Serie und acht Erfolgen aus den letzten neun Spielen kletterten die Knights auf Rang sechs und liegen nur zwei Punkte hinter den Plätzen drei bis fünf. Anwurf in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 19 Uhr.

04.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets

Zum Jahresauftakt 2026 empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen am Sonntag, 04. Januar, um 16 Uhr die Paderborn Baskets in der Ostermann-Arena. Headcoach Michael „Mike“ Koch verbrachte den Jahreswechsel entspannt mit der Familie, bevor es für sein Team direkt wieder in den Spielbetrieb geht. Paderborn stellt einen interessanten Gegner dar, der in den vergangenen Wochen für Aufsehen in der ProA gesorgt hat.

Die Gäste aus Ostwestfalen konnten drei ihrer letzten fünf Partien gewinnen und sich damit aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Besonders die Siege gegen die BG Göttingen (82:70) und die EPG Baskets Koblenz (94:88) zeigen den Aufwärtstrend des ProA-Aufsteigers.

Jonathan Klussmann ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets. Der dänische Nationalspieler markiert derzeit durchschnittlich 19,3 Punkte pro Partie und führt die Offensive an. Ergänzt wird er von Kevin Osawe, der nach einer erfolgreichen Zeit in Kanada nun in Paderborn im Schnitt 17,6 Punkte und 8,2 Rebounds erzielt. Bester deutscher Akteur ist Kapitän Grant Teichmann, Shooting Guard und erfahrener Führungsspieler mit 7,6 Zählern pro Begegnung.

Coach Koch erwartet ein schnelles und offensivstarkes Spiel: „Paderborn reist mit zwei Siegen in Serie an und wird motiviert auftreten. Sie spielen ein hohes Tempo und nehmen viele Zwei-Punkt-Versuche. Für uns heißt das, dass wir defensiv dagegenhalten und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen müssen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten eine Balance zwischen Verteidigung und Offensive zu finden.“

Nicht einsatzbereit ist C.J. Oldham, der weiterhin an einer Fußverletzung laboriert. Ein MRT-Termin steht für die kommende Woche an. Die GIANTS wollen vor heimischem Publikum die Partie nutzen, um einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu feiern.

04.01.2026 PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons

2025 war für die PS Karlsruhe LIONS mit einer Abreibung beim Spitzenreiter Phoenix Hagen zu Ende gegangen. Für den Start ins neue Jahr hat man sich am Oberrhein daher Wiedergutmachung vorgenommen. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besteht dafür Gelegenheit. Die heimstarken Badener empfangen im Sonntagsspiel die Artland Dragons. Keine einfache Aufgabe, denn das Team aus der Kleinstadt Quakenbrück spielt in der laufenden Saison häufig groß auf.

Die Niedersachsen stehen auf einem guten fünften Rang und haben in den bisherigen 15 Partien die zweitmeisten Punkte aller 18 Mannschaften erzielt. Nur der Tabellenführer scort noch häufiger. Die Dragons kommen damit auf zehn Siege – vier mehr als die LIONS, die zwar im Dezember eine aufsteigende Tendenz verzeichnen konnten, aber aufgrund der Niederlage zum Jahresabschluss weiterhin auf dem zwölften Platz verharren und damit etwas auf der Stelle treten.

Zudem sind die taktischen Möglichkeiten von Headcoach Demond Greene aktuell recht beschränkt, da das Karlsrudel vom Verletzungspech geplagt ist und die Rotation entsprechend dezimiert ist. Dafür wissen Greenes Schützlinge die Fans in der heimischen Europahalle im Rücken und zeigen sich zuhause deutlich stabiler als in der Fremde. Bei den Dragons ist es derzeit genau umgekehrt. Daheim im Artland läuft es nicht immer rund, dafür musste Quakenbrück in gegnerischer Halle in der laufenden Saison erst eine Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für die Begegnung am 4. Januar um 17:30 Uhr ist also interessant. Mut dürfte den LIONS der Blick auf die jüngere Historie machen. Die Siegpunkte aus den letzten sechs Duellen gingen allesamt nach Baden. Diese Serie gilt es nun auszubauen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge herzustellen.

Nachberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.

 

Vorberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball -Bundesliga ProA wartet mit den Nürnberg Falcons ein Team auf die GIESSEN 46ers, das nicht zu unterschätzen ist. Von den letzten acht Partien gewannen die Schützlinge von Coach Ralph Junge immerhin sechs, so dass Nürnberg in der Tabelle inzwischen als Achter sogar an den Lahnstädtern, die mit sieben Siegen bei ebenfalls sieben Niederlagen auf Platz zehn abgerutsch t sind, vorbeiziehen konnte.

Leistungsträger der Männer aus der Heimatstadt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sind die US-Big-Man Brand ton Chatfield und Trevor Baskin (beide im Schnitt 14 Punkte und sieben Rebounds), die von den Routiniers Julius Wolf (neun Zähler, fünf Abpraller) und Lars Lagerpusch unterstützt werden. Allerdings: Beide Letztgenannten fehlten den „Falken “ kurz vor Weihnachten beim 82:76 -Erfolg in Leverkusen krankheits – bzw. verletzungs bedingt.

Den Aufbau regeln Vincent Friederici (14 Punkte) und der ehemalige Gießener Tim Köpple, der sich in seinen fünf Jahren in der Noris prächtig entwickelt hat und der jederzeit in der Lage ist, auch mal sieben, acht oder neun Assists zum Gelingen beizusteurn. Und von den Flügeln treffen Evan Taylor (14 Punkte) und Carter Whitt (7), so dass Coach „Frenki “ Ignjatovic warnt: „Alles geht nur über eine funktionierende Defense. So schlecht wie gegen Göttingen treffen wir schließlich nicht jeden Tag.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Die Eisbären Bremerhaven sind heiß auf ihr letztes Heimspiel des Jahres. Am 15. Spieltag wagen sich die Tigers Tübingen in den Eisbärenkäfig. Tip-Off der Partie ist am 27.12.2025 um 16:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Die Tigers blicken bislang auf eine wechselhafte Saison zurück. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen rangiert das Traditionsteam nach dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz 9 und verfolgt dennoch klar das Ziel, sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren. Zuletzt gelang ein knapper 78:72-Auswärtssieg in Bayreuth, zuvor mussten die Schwaben jedoch drei Niederlagen in Folge gegen die VfL SparkassenStars Bochum (71:86), die PSK Lions (82:92) und die Uni Baskets Münster (71:83) hinnehmen.

Nach dem personellen Umbruch im Sommer stellte Headcoach Henrik Sonko sein Team neu auf. Offensiv ragte bislang vor allem JaCobi Wood heraus, der mit 16,8 Punkten und 5,3 Assists pro Spiel zu den produktivsten Guards der Liga zählte. Der 23-jährige US-Rookie zog sich jedoch im Spiel gegen Münster eine Stressfraktur im Mittelfuß zu, wurde bereits operiert und fällt zwei bis drei Monate aus.

Auch darüber hinaus ist die Personalsituation angespannt. Isaiah Sanders, ProB- Topscorer der Vorsaison laboriert derzeit an einer Knieverletzung. Till-Joscha Jönke, Kapitän und wichtige Führungsfigur, konnte aufgrund von Rückenproblemen bislang nur eingeschränkt eingesetzt werden. Weitere Ausfälle erschweren ein eingespieltes Zusammenspiel, machen das Team aber zugleich schwer berechenbar.

Dennoch verfügt Tübingen über Qualität und Tiefe. Power Forward Melkisedek Moreaux, spielte schon in der letzten Saison für die Tigers. Auch Miles Tention blieb den Tigers erhalten und bringt Scoring und Spielübersicht, während junge Akteure wie Aufbau-Neuzugang Kaya Bayram gegen Münster mit 27 Punkten, 9 Rebouns und 5 Assists eine starke Vorstellung lieferte. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Tigers trotz aller personellen Probleme ein unangenehmer Gegner bleiben.

 

27.12.2025 18:00 RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Acht Mal in Serie haben die BAYER GIANTS zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 verloren. Gegen die RheinStars Köln im Castello Düsseldorf (Sa., 27.12.2025 um 18 Uhr) soll der Befreiungsschlag gelingen.

Die RheinStars Köln kamen nicht ganz so gut in die neue Saison 2025/26. Coach Zoran Kukic beerbte während der laufenden Spielzeit Stephan Baeck, welcher sich künftig um die Belange im Management der Domstädter kümmert. Im Monat Dezember konnten die Kölner allerdings zwei von insgesamt vier Partien für sich entscheiden und das gegen Topklubs wie die GIESSEN 46ers (92:76) bzw. den HAKRO Merlins Crailsheim (83:81).

Der beste Punktesammler auf Seiten der RheinStars hört auf den Namen Cedric Russell Jr. Der US-Amerikaner wechselte im November 2025 ins Rheinland und hat sich gleich als wichtige Stütze des Teams etabliert. Vielen Leverkusener Fans wird beim nächsten Namen ein Lächeln über die Lippen kommen, schließlich war Haris Hujic einer der Hauptgründe, weshalb der ProB-Champion von 2025 die Vizemeisterschaft in der ProA 2021 errang.

Herausheben kann man noch einige weitere Jungs aus dem Kader des kommenden Gegners. Die ProA-erfahrenen Adam Paige (11,4 PpS), Björn Rohwer (10,3) und Justin Onyejiaka (ebenfalls 10,3) sind ebenfalls als gefährliche Offensivakteure bekannt und wissen, wie sie den Defensivreihen des Gegners Kopfschmerzen bereiten können.

GIANTS-Hauptübungsleiter Mike Koch fasst zusammen: „Für uns ist es ein direktes Duell gegen einen Mitaufsteiger. Wir möchten uns mit einem Erfolg Selbstvertrauen verschaffen und endlich wieder punkten. Dafür müssen wir konstant auf einem guten Level Basketball spielen und die RheinStars unter Druck setzen. Im Angriff müssen meine Spieler Ruhe bewahren, falls es nicht so läuft wie gewünscht. Auf der Gegenseite müssen wir die Produktivität des Gegners eindämmen.“

 

27.12.2025 18:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum

Letzter Auftritt der SBB Baskets im Kalenderjahr 2025: Im Heimspiel am Samstag (Beginn: 18 Uhr) gegen die VfL SparkassenStars Bochum will der Aufsteiger das Jahr in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A erfolgreich abschließen.

Bochum ist ein Urgestein der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und ist klar auf Play-off-Kurs. Die Bilanz: sieben Siege und sechs Niederlagen. Bochum lebt von seiner Ausgeglichenheit. Bester Werfer ist Antonio Williams mit 16,3 Punkten im Schnitt.

Das letzte Heimspiel der SBB Baskets war ein erfolgreiches: Gegen Leverkusen gewannen die SBB Baskets mit 81:77. Danach folgte aber ein ernüchterndes Auswärtsspiel in Münster, das mit 67:77 verloren ging. Bochum musste sich am vergangenen Spieltag ebenfalls geschlagen geben, unterlag Bremerhaven mit 86:94.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bochum ist ein sehr mobiles und athletisches Team. Sie haben einen sehr gewachsenen deutschen Kern, die seit vielen Jahren zusammenspielen. Deshalb waren sie in dieser Saison auch so erfolgreich bislang. Wir müssen besser im Rebound arbeiten als zuletzt. Ich bin mir sicher, dass die Jungs heiß sind, die Niederlage gegen Münster wieder gutzumachen. Wir freuen uns auf das Heimspiel und sind uns sicher, dass uns die Atmosphäre wieder Kraft geben wird.“

 

27.12.2025 19:00 BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

In der Wagnerstadt Bayreuth werden die Uni Baskets Münster am 2. Weihnachtstag eintreffen, doch auch in der Oberfrankenhalle werden die Dinge tags danach, am Samstag ab 19.00 Uhr, voraussichtlich nicht in Form eines Festspiels einfach von der Hand gehen. Beim BBC Bayreuth sind nichtsdestotrotz zwei Punkte im direkten Duell das Ziel, spitzt sich doch der Abstiegskampf aktuell zu.

Der BBC Bayreuth erwartet die Uni Baskets mit einer Serie von drei Niederlagen und ebenfalls einer 4:10-Bilanz. Nach der letzten Heimniederlage gegen personell stark dezimierte Tigers Tübingen (72:78) haben die Gremien des BBC Bayreuth den bisherigen Cheftrainer Florian Wedell freigestellt und die sportliche Verantwortung für den Zweitligisten Lukas Hofer und Nils Scheller interimistisch übertragen.

Die beiden bisherigen Assistenztrainer übernahmen unter der Woche vor dem Auswärtsspiel in Bochum, das sie 80:88 verloren, und setzten auf Stabilisierung der Defensive. In der Abwehrarbeit gehören die Oberfranken mit knapp 89 zugelassenen Punkten pro Spiel zu den eher anfälligen Teams, während die Offensive als siebtbeste Punktesammler durchaus gehobenen Ansprüchen genügt.

Die sportliche Berg- und noch mehr Talfahrt des BBC kommt durchaus überraschend, setzte man beim fränkischen Traditionsverein doch auf Kontinuität im Kader mit qualitativ sehr guten ProA-Spielern wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo. Der 30-jährige Willem Brandwijk steht nun bis Saisonende unter Vertrag. Neuzugang Rayshawn Mart führt mit durchschnittlich 12,3 Punkten sowie 4,7 Assists stark Regie.

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Bayreuther sind eine athletische Mannschaft. Die amerikanischen Guards sind alle sehr schnell. Der Center Diallo ist auch athletisch und schnell. Liedtke ist schnell. Von daher liegt darin eine ihrer größten Stärken. Dazu haben sie mit Plescher vielleicht den stärksten Werfer in der Liga. Auf den muss man aufpassen. Er wirft sehr viel und trifft hochprozentig. Das sind die Themen, die mit Bayreuth auf uns zukommen.“

 

27.12.2025 19:00 Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die überflüssigen Pfunde müssen schnell wieder runter. Und so wird am „dritten Weihnachtsfeiertag“ der Völlerei entsagt und Sport getrieben. Die Gäste aus Karlsruhe deuteten vor dem heiligen Fest mit einem 89:74 über Köln an, dass sie gewillt sind sich tabellarisch gen Playoff-Plätze zu arbeiten. Phoenix indes strebt nicht weniger als die Verteidigung der Tabellenspitze und eine nach wie vor blitzsaubere Heimweste (Bilanz: 7-0) an.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Karlsruhe ist eine brandgefährliche Mannschaft, die viele Athleten im Kader hat. Hier sind wir besonders beim Rebound gefordert, um darüber das Tempo der Partie zu kontrollieren. Gerade am eigenen Brett sind wir diesbezüglich zuletzt besser geworden, wollen und müssen die Entwicklung allerdings unbedingt fortsetzen.“

 

27.12.2025 19:30 Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach dem Auswärtserfolg in Tübingen geht die intensive Phase vor Jahresende für die Artland Dragons weiter. Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Dragons um 19:30 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim. Mit dem dritten Sieg in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei geht Quakenbrück mit viel Selbstvertrauen in das direkte Duell mit dem unmittelbaren Verfolger.

Crailsheim geht auch in dieser Saison mit klaren Ambitionen an den Start. Cheftrainer und Ex-Drache David McCray setzt auf aggressiven Tempobasketball und hohe Intensität über das gesamte Feld. Bereits in der Vorsaison präsentierten sich die Merlins als eines der defensivstärksten Teams der Liga und bestätigten diesen Ansatz phasenweise auch in der aktuellen Spielzeit. Der Kader wurde dabei bewusst mit Kontinuität zusammengestellt.

Acht Spieler standen bereits im Vorjahr für Crailsheim auf dem Parkett, darunter die beiden Leistungsträger Anthony Gaines und Tyrese Blunt. Eine zentrale Rolle im Spiel der Merlins nimmt zudem Vincent Shahid ein, der zu Saisonbeginn per Nachverpflichtung nach Crailsheim zurückkehrte. In der Zone ist Marvin Ogunsipe ein wichtiger Faktor.

Crailsheim startete mit fünf Siegen in Serie stark in die Spielzeit, darunter ein überzeugender 106:82-Erfolg gegen Gießen am fünften Spieltag. Es folgten zwei Niederlagen in Göttingen (88:100) und zuhause gegen Nürnberg (83:87), ehe das Team von McCray mit Siegen gegen Münster und Wolmirstedt wieder in die Erfolgsspur zurückfand. Ein weiterer Rückschlag folgte beim 95:85 in Karlsruhe, doch die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Mit einem beeindruckenden 103:81-Erfolg gegen Bremerhaven meldeten sich die Merlins eindrucksvoll zurück. Zuletzt musste Crailsheim jedoch zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Samstag unterlagen die Hohenloher knapp mit 83:81 in Köln, ehe es am Dienstag zuhause ein 73:82 gegen Tabellenführer Hagen setzte. Trotz dieser Rückschläge behaupten die Merlins weiterhin Rang vier und sind voll im Soll.

 

28.12.2025 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Mit nunmehr sieben Siegen aus den letzten acht Saisonpartien, haben sich die Bozic Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Tabellenplatz sieben vorgeschoben. Nach dem Highlight Sieg beim X-Mas Game in der Göppinger EWS Arena, geht es nun nach Koblenz zum Tabellenelften. Dabei wollen die Schwaben ein Deja-Vu Erlebnis unbedingt vermeiden.

Nur wenige Tage nach dem emotionalen Highlight wartet am Sonntag die Auswärtsfahrt nach Koblenz. „Bei diesem Spiel geht es um die gleiche Anzahl von Punkten wie gegen Bremerhaven oder Hagen. Wir wollen die gute Ausgangsposition nicht verlieren, daher müssen wir uns sehr konzentrieren und alle Kräfte mobilisieren,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Wie es nicht geht, zeigte die Erfolgsmannschaft der Saison 2023/2024, die nach dem Derbysieg im X-Mas Game gegen Karlsruhe anschließend in Koblenz deutlich unterlag. Head Coach Igor Perovic mahnt vor der wichtigen Partie. „Koblenz ist sehr groß aufgestellt. Sie spielen smart und sehr physisch. Besonders zuhause sind sie sehr clever und abgezockt. Wir müssen eine sehr gute Leistung zeigen, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen,“ so Perovic.

Ähnlich wie bei den Teckstädtern, verteilt sich die Verantwortung in der Koblenzer Mannschaft auf mehrere Schultern. Im Angriff erzielen mit Calvin Wishart (15,3 PpP) und Tim Davis (14 PpP) zwei US-Amerikaner die meisten Zähler. Ebenfalls eine zweistellige Punkteausbeute liefern mit dem ehemaligen Bundesligaakteur Aleksa Kovacevic (11,2 PpP) und Decorian Jeffries (11,2 PpP). Sie zu stoppen dürfte die Hauptaufgabe der Ritterdefensive sein.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topmannschaften der Liga mithalten und sie bezwingen können. Gegen Münster konnten wir uns zwar ebenfalls durchsetzen, haben dort aber keine gute Leistung gezeigt. Wenn wir so gegen Koblenz spielen, wird das nichts werden. Sich weiterzuentwickeln und das stabiler und besser zu absolvieren, ist der nächste Schritt für unsere Mannschaft,“ ergänzt Schmidt.

 

30.12.2025 19:30 Paderborn Baskets vs. BG Göttingen

Nach einer kurzen Weihnachtspause bereitet sich die BG Göttingen nun auf das letzte Spiel des Jahres 2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß reist am Dienstag, 30. Dezember, zum Aufsteiger Paderborn Baskets (19:30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz).

Während die Göttinger trotz Personalsorgen beim 83:61-Sieg gegen die GIESSEN 46ers Selbstvertrauen getankt haben, sicherten sich auch die Paderborner vor Weihnachten einen wichtigen Erfolg: Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen besiegte die EPG Baskets Koblenz 94:88.

Bester Paderborner Punktesammler war der dänische Guard Jonathan Klussmann mit 23 Zählern gefolgt vom kanadischen Forward Kevin Osawe (16), dem wieder genesenen US-Guard Branden Maughmer (13), US-Center Jalen Johnson (12) und dem deutschen Guard Nico Marty-Decker (11). Zu seinem ersten Kurzeinsatz kam gegen Koblenz der nachverpflichtete Däne Basla Veljic, der den verletzten Eyassu Worku vertreten soll.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg gegen Koblenz war die Dreier-Trefferquote von 48 Prozent. Pro Spiel erzielen die Paderborner durchschnittlich 78,1 Punkte. Klussmann (18,8), Osawe (17,6) und Johnson (12,1) sind die Baskets-Akteure, die am meisten dazu beitragen. Durchschnittlich die meisten Assists gibt Maughmer (6,1) vor Klussmann (3,5). Unter den Körben ist Osawe mit 8,2 Rebounds pro Spiel ein Anker gefolgt von Johnson (6,6).

Durch den Sieg gegen Koblenz hat das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic nun vier Erfolge auf dem Konto und steht auf dem 16. Tabellenplatz vor Leverkusen und Münster, während die BG weiterhin Platz zwei hinter Tabellenführer Phoenix Hagen belegt. „Obwohl uns einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, haben wir noch genug Qualität“, sagt Carney. „Wir müssen uns an unseren Gameplan halten, die Rebounds kontrollieren und physisch dagegenhalten.“