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Vorberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Crunchtime in der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das letzte Saisonviertel wird eingeläutet, der Kampf um Playoff- und Abstiegsplätze ist in vollem Gange. Für die Zauberer endete am Mittwochabend die Siegesserie. Die bis dato 2026 ungeschlagenen HAKRO Merlins mussten beim Heimauftritt gegen die EPG Baskets Koblenz eine bittere 76:78-Niederlage hinnehmen. Lagen sie in einem teilweise zerfahrenen Spiel nahezu über die komplette Spieldauer in Front, steckten die Gäste nie auf, entschieden das Schlussviertel für sich und holten den Überraschungssieg in Ilshofen. Die Merlins stehen dadurch weiter auf Tabellenplatz zwei mit jeweils einem Sieg Vorsprung auf Göttingen und Bremerhaven.

Turbulent war die vergangene Woche vor allem beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Als Reaktion auf die Niederlagenserie – die SBB Baskets holten in diesem Kalenderjahr nur einen Sieg aus zehn Spielen – wurde überraschenderweise Headcoach Eiko Potthast freigestellt. Der Trainer kam 2018 als Assistant Coach von Rodrigo Pastore aus Chemnitz nach Wolmirstedt und wurde dort 2019 zum Cheftrainer befördert. Mit ihm an der Seitenlinie stieg der Provinz-Klub von der Regionalliga bis in die ProA auf. Nun übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Achmadschah „Cha Cha“ Zazai das Ruder an der Seitenlinie. Unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück und Gießen stand der frühere Point Guard selbst insgesamt 125-Mal auf BBL-Parkett.

Zazai mit guten Erinnerungen an die Merlins Direkt nach seiner Spielerkarriere startete Zazai seine Laufbahn an der Seitenlinie. Zunächst führte er die Berlin Braves von der Regionalliga in die ProB und dort als Aufsteiger direkt ins Halbfinale, anschließend heuerte er im November 2024 bei den damals stark abstiegsbedrohten Giants Düsseldorf an und führte diese noch zum sportlichen Klassenerhalt. Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg holten die Nordrhein-Westfalen im März 2025 bei den HAKRO Merlins – Zazais Team gewann in der Arena Hohenlohe mit 85:75. Einstand geglückt

Nun möchte er also erneut ein Team zum Ligaverbleib führen. Einen ersten Schritt dazu machten die Baskets am vergangenen Montag – nach nur einer Trainingseinheit mit neuem Übungsleiter bezwang man den BBC Bayreuth 75:74. Acht Spieltage vor Saisonende befindet sich der Verein mit einem Sieg Rückstand auf das rettende Ufer auf Tabellenrang 17 der ProA. Für Zazai und seine Mannschaft geht es jetzt erneut vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim zweiten von insgesamt vier Heimspielen in Folge möchten sie die nächste Überraschung landen und den Favoriten aus Hohenlohe bezwingen.

 

14.03.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 27. Spieltag erwartet die VfL SparkassenStars Bochum mit den Eisbären Bremerhaven eine schwierige Aufgabe. Sowohl das Duell in der Preseason als auch das Hinspiel entschieden die Norddeutschen für sich – am Samstag wollen die Bochumer den Spieß nun umdrehen. Die Eisbären stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben bereits 19 Siege eingefahren. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Headcoach Steven Esterkamp hatte diese Ambitionen mit der Verpflichtung des mehrfachen BBL-MVPs John Bryant unterstrichen. Der Center verletzte sich jedoch bereits im ersten Training schwer und wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Trotzdem gehören die Eisbären zu den stärksten Teams der Liga. Hinter Tabellenführer Phoenix Hagen stellen sie die Mannschaft mit der zweitbesten Dreierquote.

Ihr Spiel ist schnell und physisch. Im Hinspiel waren die SparkassenStars jedoch nah dran an einer Überraschung. In der HVB-Arena in Bremen blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ehe Bremerhaven in der Crunchtime die besseren Nerven bewies. Aktuell befinden sich die Eisbären zudem in starker Form und konnten ihre letzten fünf Partien gewinnen, darunter auch das Duell gegen Tabellenführer Hagen. Auf die SparkassenStars wartet also eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat das Team von Headcoach Felix Banobre nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Köln – nach zuvor drei Niederlagen in Folge – neues Selbstvertrauen gesammelt. Nun wollen die Bochumer auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ein Ausrufezeichen setzen. Mit der Unterstützung der Fans in der Baskets-Vest-Arena könnten die Gastgeber dem favorisierten Team aus dem Norden durchaus gefährlich werden.

„Bremerhaven ist eine sehr solide und tief besetzte Mannschaft, die in dieser Saison konstant gute Leistungen zeigt. Für uns liegt der Fokus darauf, weiter an unserer Identität zu arbeiten und mit Disziplin, Energie und Zusammenhalt an beiden Enden des Feldes zu spielen. Wir wollen mit der richtigen Mentalität auftreten und unsere Execution auf dem Weg nach vorne kontinuierlich verbessern“, sagt Headcoach Felix Banobre. Auch Geschäftsführer Tobias Steinert erwartet eine schwierige Aufgabe: „Bremerhaven kämpft nicht nur um die Playoffqualifikation, sondern auch um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde und haben sich hier ein gutes Polster erarbeitet. Nun können sie sogar noch nach oben schauen und ihre Platzierung weiter verbessern. Wir haben im Hinspiel gut dagegen gehalten, doch wissen, dass dieses Rückspiel nicht einfach wird und wir unsere beste Leistung abrufen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den Schwung aus dem Köln-Sieg mitzunehmen.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die GIESSEN 46ers die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach zuletzt fünf Siegen in Serie hat sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic auf Tabellenplatz sieben verbessert. Ignjatovic sieht die aktuelle Phase seines Teams dennoch mit der nötigen Gelassenheit. „Die Saison ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon“, sagt der Gießener Trainer und betont zugleich: „Es tut gut, dass wir in der entscheidenden Phase unseren besten Basketball zeigen.“ Gleichzeitig warnt der Serbe vor dem kommenden Gegner: „Der Gegner hat eine große Qualität. Wir müssen weiter auf der Hut sein.“

Auch Kirchheim hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert. Nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien folgten mehrere überzeugende Auftritte, darunter Siege gegen Topteams der Liga. Ignjatovic erwartet deshalb ein intensives Duell: „Die haben richtig starke Jungs in ihrem Kader, das wird ein ganz, ganz heißes Match.“ Personell hoffen die 46ers auf den Einsatz von Spielmacher Simon Krajcovic, der zuletzt eine Hüftprellung erlitt. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Guard Aiden Warnholtz, der weiterhin mit einer Handverletzung zu kämpfen hat. Ignjatovic zeigt sich optimistisch: „Er ist ein toller Junge. Ich drücke ihm sehr die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Er hat es so sehr verdient.“

Brisanz erhält die Partie auch durch die persönliche Verbindung der Trainer: Ignjatovic arbeitete mehrere Jahre in Kirchheim und empfahl damals sogar Igor Perovic als Trainer bei den Knights. „Wir telefonieren fast täglich“, sagt Ignjatovic mit einem Lächeln. „Vor den Duellen reden wir weniger miteinander, ab Sonntag wird sich das aber wieder ändern.“ Mit einem weiteren Erfolg wollen die GIESSEN 46ers ihre Siegesserie ausbauen und ihre Position im engen Rennen um die Playoff-Plätze festigen.

14.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 

Am 27. Spieltag der Saison 2025/2026 empfangen die Tigers Tübingen die RheinStars Köln. Beide Teams gehen mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Doppelspieltag in die Partie. In der Tabelle stehen die Rheinländer mit einer Bilanz von 11:15-Siegen auf Rang zwölf. Der Klassenerhalt scheint für den Aufsteiger in greifbarer Nähe, dennoch richten die Kölner ihren Blick weiterhin vorsichtig in Richtung Playoff-Plätze. Die Tigers Tübingen kämpfen derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach dem knappen 86:83-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons BC verbesserten sich die Schwaben mit nun neun Siegen auf Platz 14, liegen jedoch weiterhin nur zwei Siege vor dem ersten Abstiegsrang.

Personell müssen die Tigers weiterhin auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Connor Nelson und Miles Tention steht ein Fragezeichen. Patrick Emilien kehrt nach Knieproblemen hingegen wieder in den Kader zurück. „Der Fokus muss weiter auf uns selbst liegen. Der Sieg in Nürnberg hat gutgetan, gerade im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Für uns gilt weiter, dass wir die Fehlerrate minimieren, besser rebounden und unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Co-Trainer Troy Culley. Die RheinStars Köln starteten mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison, konnten sich nach einem Trainerwechsel und mehreren Nachverpflichtungen jedoch stabilisieren.

Seit der Übernahme von Zoran Kukić sowie personellen Verstärkungen gewann das Team fünf seiner letzten zehn Spiele. Zuletzt unterlagen die Domstädter allerdings knapp mit 89:93 gegen die VfL SparkassenStars Bochum. Culley erwartet daher ein anderes Spiel als im ersten Aufeinandertreffen: „Köln hat sich im Vergleich zum Hinspiel personell und spielerisch deutlich verbessert. Es wird ein komplett anderes Spiel. Vor allem offensiv haben sie einige starke Optionen.“ Zu den wichtigsten Spielern der RheinStars zählt Neuzugang Cedric Russell Jr., der seit November durchschnittlich 15 PPG erzielt. Auch Forward Kenny Baptiste (12,4 PPG, 6,2 RPG) sowie die deutschen Leistungsträger Björn Rohwer (12,1 PPG) und Haris Hujic (9,8 PPG) prägen das Spiel der Kölner. Das Hinspiel entschieden die Tigers deutlich mit 80:59 für sich.

14.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die nächste Auswärtstour in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führt die BAYER GIANTS Leverkusen nach Ostwestfalen. Am Samstag treffen Sebastian Brach, Kobe Langley und Co. um 19:30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz auf die Paderborn Baskets. Nach dem Doppelspieltag wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Rheinländer. Unterstützung erhält das Team dabei von rund 50 mitgereisten Fans. „Es geht manchmal unter, was unsere Anhänger für einen tollen Job in den verschiedensten Hallen der Bundesrepublik machen“, sagt Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Dass nach Paderborn wieder so viele Fans reisen, ist klasse und hilft uns in dieser schwierigen Situation. Die gesamte Mannschaft weiß diesen Aufwand zu schätzen.“

Die Gastgeber stehen aktuell einen Platz vor den GIANTS auf Rang 15 und weisen eine Bilanz von neun Siegen und 17 Niederlagen auf. Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge von Headcoach Milos Stankovic allerdings zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Quakenbrück (87:94) und gegen Gießen (59:92). Entsprechend werden die Baskets vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Im Mittelpunkt des Paderborner Spiels steht Point Guard Jonathan Klussmann. Der dänische Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive und überzeugt mit durchschnittlich 19,6 PPG und 3,7 APG. Auch im Hinspiel gegen Leverkusen zeigte der 23-Jährige seine Qualitäten und erzielte 22 Punkte. „Er ist sicherlich jemand, den wir stoppen müssen. Da ist unsere Verteidigungsarbeit gefragt“, betont Koch.

Neben Klussmann sorgt auch Kevin Osawe regelmäßig für Gefahr. Der Kanadier wechselte im November 2025 nach Paderborn und ist mit durchschnittlich 17,3 PPG und 7,8 RPG sowie einer Effektivität von 20,1 statistisch der wertvollste Spieler seines Teams. Auch Karl Bühner ist den Leverkusenern noch in Erinnerung geblieben. Der 2,01 Meter große Power Forward erzielte im Hinspiel 15 Punkte und traf drei seiner vier Dreipunktewürfe. Am Ende unterlagen die GIANTS damals mit 73:84. Koch: „Das wird eine ganz heiße Nummer.“

14.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth gastiert im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag (14. März, 19:30 Uhr) bei den PS Karlsruhe Lions. Während sich die Bayreuther nach der knappen 74:75-Niederlage bei den SBB Baskets Wolmirstedt weiterhin mit aktuell zehn Siegen im unteren Tabellenbereich befinden, kämpfen die Karlsruher noch um den Einzug in die Playoffs. Mit zwölf Erfolgen liegen die Badener derzeit nur einen Sieg hinter Rang acht. Die Lions konnten fünf ihrer vergangenen zehn Partien gewinnen. Zuletzt mussten sie jedoch nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Baden-Württemberg-Derby bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlag das Team von Headcoach Demond Greene mit 70:89. Während die Partie zur Halbzeit noch offen war, setzten sich die Knights nach dem Seitenwechsel deutlich ab. Auffällig war dabei insbesondere die Rebound-Statistik: Karlsruhe kam lediglich auf 28 Rebounds, während Kirchheim 48 Abpraller einsammelte.

Topscorer der Karlsruher ist der im November verpflichtete US-Point Guard Isaiah Hart. Der 26-Jährige erzielt im Schnitt 14,8 PPG und verteilt zudem 4,7 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Power Forward David Ejah, der durchschnittlich 14 Punkte und acht Rebounds auflegt. Unter dem Korb sorgt außerdem der erfahrene Center Maurice Pluskota mit 13,4 PPG und 7,2 RPG pro Spiel für Präsenz. Weitere wichtige Rollen nehmen Small Forward Kilian Binapfl (11,5 PPG), Shooting Guard Tyrese Williams (11,6 PPG) sowie Aufbauspieler David Cohn ein, der mit einer Dreierquote von 44,8 Prozent zu den treffsichersten Distanzschützen im Kader gehört. Das Hinspiel am 1. November in Bayreuth entschieden die Oberfranken mit 97:82 für sich. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher noch mit 48:44 vorne, ehe Bayreuth im zweiten Durchgang das Spiel deutlich drehte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Moritz Plescher, der mit 28 Punkten Topscorer der Partie war. Der Co-Kapitän fällt inzwischen allerdings verletzt bis zum Saisonende aus.

Auch für die PS Karlsruhe Lions geht es weiterhin um wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Mit einer Bilanz von 12:14-Siegen belegt Karlsruhe aktuell Rang neun der Tabelle. Nach zuvor vier Erfolgen in Serie mussten die Badener zuletzt einen Rückschlag in Kirchheim hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen sie nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine physisch geprägte Partie: „Mit Karlsruhe wartet ein Team auf uns, das sehr viel individuelle Klasse hat und sehr physisch spielt, ähnlich wie Wolmirstedt zuletzt. Der erste Schritt für uns wird sein, diese Physis zu matchen. Karlsruhe ist eher eine Slow-Pace-Mannschaft, die viel über ihre Set-Offense kommt. Für uns heißt das, dass wir versuchen müssen, ihre Aktionen zu stören. Seit der Verpflichtung von Isaiah Hart hat ihr Spiel zudem einen anderen Look bekommen. Viel läuft über ihn, deshalb werden wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“

15.03.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet Phoenix Hagen den Blick auf das nächste Zwischenziel: den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Tabellenführer der ProA weiter punkten. Am Sonntag empfängt das Team von Headcoach Chris Harris in der Ischelandhalle den Nürnberg Falcons BC. Mit dem 91:85-Arbeitssieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende machte Phoenix bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nun wollen Marvin Omuvwie und Co. nachlegen. Zu Gast ist allerdings eine Mannschaft, die selbst noch Chancen auf die Meisterschaftsrunde besitzt. Im Hinspiel dominierte Phoenix die Partie deutlich und gewann mit 119:88.

Dabei erzielte Marcus Graves mit 30 Punkten einen teaminternen Saisonbestwert. Insgesamt war es die viertbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte. Nürnberg kämpft um Anschluss an die Playoffs Die Nürnberg Falcons gehörten lange zu den positiven Überraschungen der Saison. Zuletzt geriet das Team von Trainer Ralph Junge jedoch ins Straucheln. Sechs Niederlagen in Serie warfen die Franken auf Tabellenplatz zwölf zurück, zwei Siege hinter den Playoff-Rängen. Für Nürnberg ist die Marschroute deshalb klar: Nur ein Erfolg in Hagen hält die Hoffnung auf die Postseason am Leben. Besonders schmerzlich wiegt dabei der Ausfall von Julius Wolf. Der Veteran (9,1 PPG, 4,1 RPG) war eine wichtige Stütze im Spiel der Falcons – sowohl als Scorer als auch als Spielmacher aus dem Lowpost. Seine Rolle muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Vor allem Brandton Chatfield ist gefragt. Der Big Man gehört mit durchschnittlich 14,2 PPG und 6,4 RPG zu den produktivsten Spielern der ProA. Harris warnt vor Nürnberger Teamspiel Phoenix-Coach Chris Harris erwartet trotz der Nürnberger Negativserie eine schwierige Aufgabe. „Mit Nürnberg treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir uns mental keine Pause erlauben dürfen. Vor allem in der Verteidigung sind wir als Kollektiv gefordert, da die Falcons sehr teamdienlich agieren und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Harris. „Das macht sie offensiv wenig ausrechenbar, da sie uneigennützig nach dem besten Wurf suchen – unabhängig davon, wer diesen nimmt.“ Statistisch bringt Phoenix weiterhin die gefährlichste Offensive der Liga aufs Parkett. Mit durchschnittlich 96,0 PPG stellt Hagen den besten Angriff der ProA. Auch bei den Assists führen die Hagener mit 22,5 Vorlagen pro Partie die Liga an. Nürnberg rangiert mit 83,2 PPG und 18,3 APG jeweils im oberen Mittelfeld der Statistik.

 

15.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets kehren die Artland Dragons am kommenden Sonntag in die heimische Artland Arena zurück. Um 17:00 Uhr empfangen die Quakenbrücker die EPG Baskets Koblenz. Nach dem Ende der Niederlagenserie wollen die Dragons vor eigenem Publikum direkt nachlegen. Beim Auswärtsspiel in Paderborn gelang dem Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt ein hart erkämpfter 94:87-Erfolg. In einer intensiven Partie entschieden die Dragons das Spiel vor allem im Schlussviertel für sich und konnten damit nach vier Niederlagen in Serie wieder einen wichtigen Sieg einfahren.

Das Hinspiel gegen Koblenz verlief deutlich zugunsten der Dragons. In der EPG-Arena setzten sich die Quakenbrücker mit 113:83 durch und überzeugten dabei mit einer starken Teamleistung sowie hoher Wurfquote. Mehrere Dragons punkteten zweistellig, während Ben Burnham mit 23 Punkten und zehn Rebounds eine dominante Vorstellung zeigte. Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Siegen aus 26 Spielen auf Tabellenplatz zehn und befinden sich damit im Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den Playoffplätzen ist jedoch überschaubar, sodass für die Rheinländer weiterhin einiges auf dem Spiel steht. Zuletzt sorgten die Koblenzer für eine Überraschung, als sie auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:76 gewannen und damit deren Serie von elf Siegen beendeten.

Offensiv gehört Koblenz zu den produktiveren Teams der Liga und erzielt durchschnittlich 87,9 PPG. Besonders von der Dreierlinie zeigen sich die Baskets treffsicher und kommen auf eine Quote von 35,1 Prozent. Gleichzeitig agieren sie sehr physisch und begehen mit rund 25 Fouls pro Partie die meisten der Liga. Die offensive Verantwortung verteilt sich im Team auf mehrere Spieler. Calvin Wishart ist mit 16,0 PPG, 5,6 APG und 4,2 RPG der zentrale Spielmacher und wurde zuletzt zum Player of the Month Februar in der ProA gewählt. Unterstützung erhält er von Timothy Smith, der mit 14,6 PPG und einer Dreierquote von 48,5 Prozent zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga zählt. Auch Aleksa Kovacevic sorgt mit 10,3 PPG und 3,0 APG für zusätzliche Kreativität im Offensivspiel. Im Hinspiel gegen die Dragons erzielte der Guard starke 42 Punkte.

Personell könnten die Koblenzer jedoch angeschlagen in die Partie gehen. Aleksa Kovacevic fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, zudem sind die Einsätze von Calvin Wishart und Timothy Smith nach Blessuren aus dem Crailsheim-Spiel fraglich. Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe: „Koblenz ist ein sehr starkes Team, das hat man auch beim Sieg in Crailsheim wieder gesehen. Sie sind durch ihre Größe und Variabilität offensiv schwer zu verteidigen. Gleichzeitig wollen wir uns treu bleiben. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen spielerisch deutlich verbessert haben. Nach dem Arbeitssieg in Paderborn wollen wir diese Entwicklung nun auch zuhause bestätigen.“

15.03.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 

Die Göttinger wollen nach zuletzt schwierigen Wochen wieder in die Spur finden. „Nach den vergangenen Spielen ging und geht es in dieser Trainingswoche mehr um uns als um den Gegner. Es ist gut, dass wir Rückschläge haben und lernen darauf zu reagieren“, sagt Assistenztrainer Patrick Carney. „Die größte Herausforderung ist unser Selbstvertrauen zurückzugewinnen.“ Auch der kommende Gegner steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Die Uni Baskets Münster haben ebenfalls ihre vergangenen drei Spiele verloren und stehen mit nur sechs Siegen am Tabellenende der ProA. Hoffnung im Abstiegskampf macht den Münsteranern jedoch die Rückkehr von Center Adam Touray, der nach Rückenproblemen zuletzt wieder auf dem Parkett stand.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell lediglich zwei Siege. „Münster hatte sehr viel Verletzungspech und dadurch einige Veränderungen im Kader. Vieles ist für sie in dieser Saison schiefgelaufen“, sagt Carney. „Aber man muss ihnen Respekt zollen; sie geben sich nicht auf.“ Im Vergleich zum Hinspiel, das Göttingen mit 81:63 gewann, hat sich der Münsteraner Kader verändert. US-Guard Julian Larry hat den Klub in Richtung Koblenz verlassen. Neu im Team sind die Guards Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. sowie Forward Philip Alston, der zuletzt allerdings aufgrund von Kniebeschwerden pausieren musste. 7

Offensiv gehören die Uni Baskets zu den punkteschwächsten Teams der Liga und erzielen im Schnitt 74,2 PPG. Topscorer ist US-Forward Nick McMullen mit durchschnittlich 14,2 PPG und 9,5 RPG. Dahinter folgt Alston mit 12,6 PPG. Die meisten Assists verteilt Aufbauspieler Thore Dilschmann (3,1 APG). Im Hinspiel bereiteten insbesondere die deutschen Forwards Neil Masnic und Cosmo Grühn den Göttingern Probleme. Der Fokus der BG liegt dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel. „Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Identität wiederzufinden. Wir wollen schnell spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe nehmen und aggressiv sein“, betont Carney. „Die Mentalität auf beiden Seiten wird am Sonntag eine große Rolle spielen.“

Nachberichte ProA 26. Spieltag

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“

Nachberichte ProA 25. Spieltag

06.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 77:98

Die Tigers Tübingen mussten sich im Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 77:98 (31:52) geschlagen geben. Vor 2.168 Zuschauern in der Paul Horn-Arena zeigte sich der Tabellenzweite über weite Strecken als das klar bessere Team. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Jordan Johnson brachte die Tigers früh per Dreier in Führung, und bis zur fünften Minute hielten die Hausherren beim Stand von 10:10 gut mit. Doch anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem ihre körperliche Präsenz unter den Körben und eine aggressive Defensive stellten die Tübinger immer wieder vor große Probleme. Crailsheim setzte sich Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:16-Führung. Auch im zweiten Abschnitt fanden die Tigers offensiv kaum Lösungen gegen die intensive Verteidigung der Gäste. Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus der Distanz erschwerten es zusätzlich, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit lag Tübingen bereits deutlich mit 31:52 zurück.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Crailsheim kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 68:40 aus. Zwar kämpften die Tigers weiter, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Tigers-Trainer Eric Detlev erkannte die Leistung des Gegners an: „Erstmal Glückwunsch an Coach David McCray, das war ein tolles Spiel von ihnen. Man hat gesehen, warum Crailsheim zurzeit die Mannschaft der Stunde ist. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir offensiv gar nicht zur Entfaltung gekommen.“

Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das war ein guter und wichtiger Sieg für uns. Wir haben vielleicht nicht überragend geworfen, aber in der Zone sehr dominant gespielt und unsere Größenvorteile gut genutzt.“ Im Schlussviertel ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Beste Werfer der Partie waren Anthony Gaines für die Gäste und Bernard Pelote für die Tigers mit jeweils 18 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 95:99

Die Artland Dragons haben sich den Eisbären Bremerhaven in einer intensiven Partie knapp mit 95:99 (50:55) geschlagen geben müssen. Trotz einer starken Leistung der Quakenbrücker entschieden die Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich. Die Dragons starteten engagiert in die Begegnung und lieferten sich mit Bremerhaven von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und sorgten für ein temporeiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Besonders Ben Burnham setzte offensiv immer wieder Akzente und hielt die Gastgeber im Spiel.

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Während die Dragons immer wieder gute Lösungen in der Offensive fanden, überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz. Bremerhaven nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer knappen 55:50-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Dragons zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich sogar die Führung. Angeführt von Burnham und Amir Hinton spielte Quakenbrück mit viel Energie und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten zeigte Bremerhaven jedoch die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Auswärtssieg. Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben alles reingeworfen und ich glaube auch, dass wir es verdient gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die richtig wehtun.“

Überragender Spieler der Partie war Ben Burnham mit 32 Punkten, 12 Rebounds und fünf Assists, der eine herausragende Leistung zeigte, seine Dragons jedoch nicht zum Sieg führen konnte.

06.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 70:72

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer intensiven und bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Rheinländer bei den VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 72:70 (37:35) durch. Leverkusen startete konzentriert in die Begegnung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem defensiv präsentierten sich die GIANTS stabil und nutzten ihre Chancen konsequent.  So erspielten sich die Gäste bereits im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung und hielten Bochum zunächst auf Distanz. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Beide Teams leisteten sich immer wieder Ballverluste, wodurch der Spielfluss phasenweise litt. Dennoch gelang es Leverkusen, die Führung bis zur Pause knapp zu verteidigen und mit einem 37:35-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Beide Mannschaften agierten defensiv sehr engagiert, sodass Punkte auf beiden Seiten Mangelware waren. Leverkusen behauptete weiterhin eine knappe Führung und ging mit einem kleinen Vorteil in die Schlussphase. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal richtig spannend.

Bochum drehte zwischenzeitlich die Partie und ging wenige Minuten vor Schluss in Führung.  Doch die GIANTS bewahrten die Ruhe und kämpften sich zurück. In der entscheidenden Phase traf Kobe Langley zum 72:70 für Leverkusen und sorgte damit für die Entscheidung. Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams:

„Ich kann meiner Mannschaft zu diesen gewonnenen zwei Punkten nur gratulieren. Wir haben dieses Kampfspiel von der ersten Sekunde an angenommen und uns auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bester Leverkusener Akteur war Dennis Heinzmann mit zwölf Punkten und zehn Rebounds, während Ricardo Lynch und John Williams Jr. jeweils zehn Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beitrugen.

06.03.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 91:80

Phoenix Hagen hat das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen vor ausverkaufter Kulisse mit 91:80 (35:32) gewonnen. 3.145 Zuschauer in der Ischelandhalle sahen eine intensive Partie, in der sich die Gastgeber erst in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. In der Anfangsphase lieferten sich beide Teams ein taktisch geprägtes Duell. Defensiv arbeiteten beide Mannschaften konzentriert, wodurch einfache Punkte zunächst selten waren.

Hagen erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Göttingen blieb durch schnelle Umschaltmomente stets in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng. Die Gäste brachten zunehmend Physis aufs Parkett und kamen immer wieder zu Punkten in der Transition. Hagen hielt jedoch dagegen und ging mit einer knappen 35:32-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Feuervögel“ mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Angeführt von Fabian Bleck, der sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz überzeugte, setzte sich Hagen Schritt für Schritt ab. Der Forward traf mehrere wichtige Dreier und sorgte dafür, dass die Gastgeber erstmals zweistellig in Führung gehen konnten. Im Schlussviertel versuchte Göttingen noch einmal zurückzukommen, vor allem Jordan Sears hielt die Gäste mit zahlreichen Punkten im Spiel. Hagen behielt jedoch die Kontrolle und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Phoenix-Headcoach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich möchte Göttingen zu einem tollen Spiel gratulieren. Sie haben uns auf ganz vielen Ebenen gefordert, sowohl physisch als auch mental. Erst ab dem dritten Viertel haben wir es geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bringen.“ Bester Hagener Akteur war Fabian Bleck mit einem starken Double-Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds. Auf Seiten der Gäste überzeugte Jordan Sears mit 35 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:98

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine Heimniederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle unterlagen die Gastgeber den Kirchheim Knights mit 83:98 (41:59). Die SBB Baskets erwischten zunächst einen guten Start in die Partie. Mit viel Energie in der Offensive erspielte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast im ersten Viertel eine 26:22-Führung.

Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Kirchheim nutzte defensive Schwächen konsequent aus und drehte die Partie noch vor der Pause deutlich. Mit einem 41:59-Rückstand gingen die SBB Baskets in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam eine bessere Reaktion und spielte mit deutlich mehr Intensität. Die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die SBB Baskets nicht auf. Zwischenzeitlich kamen sie noch einmal bis auf zwei Punkte heran und sorgten damit für Spannung in der Schlussphase. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch die mögliche Wende, sodass Kirchheim den Vorsprung letztlich über die Zeit brachte. Cheftrainer Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben gekämpft, aber leider erst so richtig nach der ersten Halbzeit. Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel, haben es aber nicht geschafft, die Intensität im zweiten Viertel hochzuhalten. Das hat uns am Ende das Spiel gekostet.“

Beste Werfer der SBB Baskets waren DeVondre Perry und Nigel Pruitt mit jeweils 16 Punkten. Unterstützt wurden sie von Michael Hughes mit 14 sowie Daivien Williamson und Kevin Wohlrath mit jeweils 13 Zählern. Entscheidend für den Spielausgang waren vor allem die Ballverluste: Die SBB Baskets leisteten sich insgesamt 33 Turnover, während Kirchheim nur 16 Ballverluste verzeichnete.

06.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 75:69

Die EPG Baskets Koblenz mussten am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Heimniederlage hinnehmen. Vor 1.270 Zuschauern in der EPG-Arena unterlagen die Koblenzer den RheinStars Köln mit 96:113 (47:59). Die Partie begann mit einem offensiv geprägten Schlagabtausch. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus aus der Distanz. Koblenz startete stark und erspielte sich zunächst eine kleine Führung, während Köln ebenfalls immer wieder erfolgreich von außen traf. Das erste Viertel ging knapp an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gäste. Während bei Koblenz offensiv der Rhythmus etwas verloren ging, blieb Köln vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Angeführt von Haris Hujic trafen die RheinStars weiterhin hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 59:47 ab. Nach dem Seitenwechsel versuchten die EPG Baskets noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen einzelne erfolgreiche Aktionen, doch Köln hatte auf jeden Lauf der Gastgeber eine passende Antwort. Besonders defensiv fanden die Koblenzer kaum Zugriff, sodass der Rückstand im dritten Viertel weiter anwuchs.

Auch im Schlussabschnitt gelang es Koblenz nicht mehr, entscheidend näher heranzukommen. Die RheinStars hielten ihr offensiv starkes Niveau aufrecht und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Bester Werfer der EPG Baskets war Timothy Smith mit 23 Punkten. Aleksa Kovačević steuerte 16 Zähler bei, Calvin Wishart kam auf 15 Punkte. Auf Seiten der Gäste überzeugte Haris Hujic mit 26 Punkten, während Michael Miller (19 Punkte) und Cedric Russell Jr. (18 Punkte) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend für den Spielausgang war vor allem die starke Dreierquote der RheinStars.

06.03.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 92:59

Die GIESSEN 46ers feiern einen überzeugenden Heimsieg. In der nahezu ausverkauften Osthalle setzte sich das Team mit 92:59 (41:25) gegen die Paderborn Baskets durch und feierte damit den vierten Sieg in Serie. Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Paderborn hielt gut dagegen und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Doch die 46ers steigerten sich defensiv deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem im zweiten Viertel legten die Gastgeber den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit intensiver Verteidigung und einem starken Lauf setzten sich die Mittelhessen deutlich ab und ließen über mehrere Minuten keinen Korberfolg der Gäste zu. So erspielte sich Gießen bis zur Halbzeit eine klare 41:25-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das klar dominierende Team. Mit viel Energie unter den Körben und einer starken Reboundarbeit bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus und sorgten früh für klare Verhältnisse. Besonders defensiv fanden die Paderborner kaum noch Lösungen gegen die kompakte Gießener Verteidigung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 92:59-Erfolg sicher über die Zeit.

Cheftrainer Branislav Ignjatovic zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit großer Intensität verteidigt und sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Außerdem mussten unsere Leistungsträger nicht mehr als 25 Minuten spielen.“ Beste Werfer der 46ers waren Robin Benzing und Viktor Kovacevic mit jeweils 15 Punkten. Till Gloger steuerte 14 Zähler bei, während Simon Krajcovic auf 11 Punkte kam. Insgesamt überzeugte Gießen vor allem mit starker Verteidigung und dominanter Reboundarbeit.

06.03.2026 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 67:86

Vorberichte ProA 26. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

08.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 

Die BG Göttingen empfängt am Sonntag, 8. März, um 15 Uhr die Gießen 46ers in der Sparkassen-Arena. Das Spiel findet im Rahmen eines Familien- und Mädchenspieltags statt. Für die jungen Fans werden rund um die Partie verschiedene Aktionen angeboten. So baut das „play and fun team“ vor der Arena eine Basketball-Hüpfburg auf, im Foyer gibt es zudem das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“. Beim Einlauf der Mannschaft stehen außerdem die Spielerinnen der U10 und U12 der BG 74 Göttingen Spalier.

Sportlich erinnern sich die Göttinger gerne an das Hinspiel kurz vor Weihnachten. Damals gewann die BG auswärts trotz eines stark ausgedünnten Kaders deutlich mit 83:61. BG-Assistenztrainer Patrick Carney betont jedoch, dass sich der Gegner inzwischen stabilisiert hat: „Gießen ist gut darin, die Stärken ihrer Spieler einzusetzen. Sie sind ein sehr erfahrenes Team, das im Halbfeld spielen möchte.“ Die Gießener haben zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und sich damit wieder in die Playoff-Ränge geschoben. Die Offensive der 46ers wird vor allem von US-Guard Kyle Castlin getragen, der im Schnitt 17,2 PPG erzielt. Dahinter folgt der frühere Bundesliga-Profi Robin Benzing mit durchschnittlich 11,6 PPG. Unter dem Korb ist Forward Viktor Kovacevic mit durchschnittlich sieben Rebounds pro Partie der aktuell beste Rebounder der Gießener.

Für die Göttinger Defensive wird insbesondere Castlin ein wichtiger Fokus sein. „Im Hinspiel hat Castlin gut gespielt – wir wollen es ihm so schwer wie möglich machen. Es ist gut, dass wir Kovacevic schon aus der vergangenen Saison kennen“, sagt Carney. Die Göttinger wollen gegen die erfahrene Gießener Mannschaft ihr eigenes Tempo durchsetzen. „Wir wollen gegen sie schnell spielen“, erklärt Carney. Zudem könnte auch die Belastung durch das vorherige Spiel eine Rolle spielen, da die BG bereits am Freitag beim Tabellenführer Phoenix Hagen im Einsatz ist. „Gegen Gießen wird es darauf ankommen, wie schnell wir regenerieren und unseren Fokus ändern.“.

 

08.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 

Am Sonntag kehren die Eisbären dann in den heimischen Eisbärenkäfig zurück und empfangen die Uni Baskets Münster. Das Team von Götz Rohdewald steckt aktuell im unteren Tabellendrittel fest und kämpft mit sechs Siegen bei zwölf Niederlagen um den Klassenerhalt. Dabei erhält nun jedes Spiel eine besondere Relevanz für die Uni Baskets. In der Rückrunde gelangen bislang drei Erfolge aus sieben Partien, zuletzt unterlagen die Münsteraner jedoch deutlich mit 67:88 gegen die Paderborn Baskets.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Uni Baskets ist Power Forward Nick McMullen. Mit 14,6 Punkten und durchschnittlich 10 Rebounds pro Partie liefert er konstant Double-Double-Werte und gehört zu den verlässlichsten Akteuren der Liga. Verstärkung erhielt Münster zudem durch Philip Alston, der erst seit wenigen Wochen zum Team gehört und bereits 14,1 Punkte im Schnitt erzielt. Zuletzt war er mit 17 Punkten und 7 Rebounds einer der auffälligsten Spieler seines Teams. Mit Neil Masnic verfügt Münster zudem über einen 2,06 Meter großen Forward, der mit 9,2 Punkten pro Spiel solide Zahlen auflegt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Neuverpflichtung Deshon Taylor (Knieverletzung) reagierte der Klub zudem mit der Verpflichtung von Guard Curtis Jones. Der 1,91m große Guard wechselt bis zum Saisonende von MBC Banik Handlová aus der Slovenská Basketbalová Liga (Slowakei) zu den Uni Baskets.

Für zusätzliche Emotionen ist am Sonntag ebenfalls gesorgt: Neben dem Weltfrauentag steht für Adi Breitlauch ein besonderes Jubiläum an. Es wird sein 250. Spiel im Trikot der Eisbären: ein Meilenstein, der vor heimischem Publikum gefeiert werden soll. Mit dem achten Heimsieg in Folge könnten die Eisbären diesem besonderen Anlass die passende sportliche Krönung verleihen.

 

08.03.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 

Am Sonntag, 8. März, treffen die Nürnberg Falcons BC in der Kia Metropol Arena auf die Tigers Tübingen. Hochball der Partie des 26. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist um 15:30 Uhr. Nürnberg geht mit einer Bilanz von 11:13-Siegen als Tabellenneunter in das Spiel und befindet sich damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen. Zuletzt lief es für die Franken jedoch nicht rund: Die vergangenen vier Spiele gingen allesamt verloren, zuletzt unterlag das Team von Trainer Ralph Junge vor der Länderspielpause den GIESSEN 46ers mit 81:90.

Im Kader der Falcons ragen vor allem die beiden US-Amerikaner Evan Taylor und Trevor Baskin heraus. Point Guard Taylor erzielt im Schnitt 13,0 PPG und steuert zudem 4,2 RPG sowie 2,4 APG bei. Baskin ist mit durchschnittlich 6,9 Rebounds der beste Rebounder seines Teams und kommt dazu auf 12,3 PPG. Auch der deutsche Guard Vincent Friederici spielt mit 12,6 PPG eine starke Saison.

Eine wichtige Rolle spielt normalerweise auch Center Brandton Chatfield, der im Schnitt 14,8 PPG und 6,9 RPG erzielt. Wegen einer Verletzung fehlte er zuletzt jedoch, weshalb die Falcons mit dem griechischen Forward Georgios Gkiouzelis noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wurden. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt mit Blick auf das Spiel in Nürnberg kämpferisch auf die Partie: „Gegen Nürnberg haben wir zum Saisonstart ganz schlecht ausgesehen, das wollen wir natürlich korrigieren. In unserer Situation zählen jetzt nur noch Siege, wir benötigen schnellstmöglich wieder einen Erfolg.“ An das Hinspiel gegen Tübingen haben die Nürnberger gute Erinnerungen. Am ersten Spieltag der Saison gewann der Falcons BC auswärts deutlich mit 100:81. Matchwinner war damals Chatfield mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ob der Center im Rückspiel wieder einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch unklar.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 

Zwei Tage später wartet in der „Maspernhölle“ mit dem Tabellenfünften Artland Dragons ein noch stärkeres Kaliber auf die Baskets. Das Hinspiel in Quakenbrück verlor Paderborn im November 2025 deutlich mit 54:85. Zwar stand den Baskets aufgrund diverser Verletzungen damals nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Aber die Dragons haben ihre Klasse anschließend auch gegen andere Teams weiter bewiesen: Das Team von Head Coach Hendrik Gruhn kann unter anderem die zweitbeste Offensive der Liga vorweisen und steht seit Saisonbeginn konstant auf einem Playoffplatz.

Verantwortlich dafür sind vor allem die Importspieler: Topscorer Amir Hinton erzielt im Schnitt 19,7 Punkte pro Partie. Forward Benjamin Burnham steht ihm mit 19 Punkten pro Spiel kaum nach, sammelt zudem ligaweit die meisten defensiven Rebounds (6,9) und führt im Effizienz-Ranking (25,2). Point Guard Connor „Buzz“ Anthony, ehemals auch im Paderborner Jersey zu sehen, verteilt mit 6,7 Assists pro Spiel die zweitmeisten Vorlagen der Liga. Im Februar zeigte sich Artland allerdings verwundbar: Nach einem 97:85-Erfolg gegen die RheinStars Köln folgten Niederlagen gegen Phoenix Hagen (73:96), die PSK Lions (87:94) sowie zuletzt knapp mit 90:92 gegen die Hakro Merlins Crailsheim.

 

08.03.2026 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 

Mit Phoenix Hagen ist das absolute Topteam der ProA am 26. Spieltag zu Gast in der Ostermann-Arena. Das Team steht, mit einer Bilanz von 21 Siegen und vier Niederlagen, unangefochten an der Tabellenspitze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Zum Start des Doppelspieltags bezwangen die Mannen von Cheftrainer Chris Harris die BG Göttingen verdient mit 91:80.

Mit 22 Punkten und 11 Rebounds überragte gegen die Niedersachsen Fabian Bleck. Ohnehin ist der deutsche Forward der wohl bekannteste Akteur der Westfalen. Der 32-Jährige lief insgesamt 373x in der easyCredit-BBL (u.a. für Würzburg und Crailsheim) auf, stammt allerdings aus der Jugendarbeit der Hagener. Im bisherigen Saisonverlauf erzielt Bleck durchschnittlich 5,8 Zähler und sammelt 4,7 Abpraller pro Paarung ein.

Bester Scorer des kommenden BAYER-Gegners heißt Devin Schmidt. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass trifft hochprozentig aus der Distanz (42 Prozent Trefferquote) und gilt als starker Freiwurfschütze (84 Prozent). Der Shooting Guard kommt auf einen Mittelwert von 15,1 pro Partie: „Er ist einer von ganz vielen Akteuren bei Phoenix, welchen wir im Auge behalten müssen“, so Koch.

Effektivster Spieler in Reihen des früheren Bundesligisten ist Marcus Graves. Im Vorjahr gewann er mit den Gladiators aus Trier die ProA-Meisterschaft und hat Ähnliches in dieser Saison mit den „Feuervögeln“ vor. Bekannt ist der 1,85 Meter große Point Guard für sein Auge, so verteilte er beispielsweise gegen Göttingen acht Assists. Im Hinspiel gegen die GIANTS zeichnete sich Graves für neun Korbvorlagen verantwortlich (14,4 Punkte pro Spiel).

Coach Koch fasst zusammen: „Hagen spielt mit einem hohen Tempo und sucht häufig das eigene Glück aus der Distanz. Wir müssen die Werfer von Phoenix in Schach halten und versuchen, ihnen unsere Spielgeschwindigkeit aufzudrängen. Das wird nicht einfach, schließlich sprechen wir hier bekanntermaßen von einem Meisterschaftsfavoriten, welcher in dieser Saison sehr souverän auftritt. Ich erwarte eine Begegnung, die von großer Offensivpower geprägt ist. Wir freuen uns auf dieses Aufeinandertreffen und eine hoffentlich volle Ostermann-Arena.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Zum Abschluss des Doppelspieltags empfangen die RheinStars Köln die VfL SparkassenStars Bochum in der Motorworld Köln zum „koelnistkool“-Sonderspieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit Bochum wartet dabei ein Gegner, der den RheinStars bereits im Hinspiel große Probleme bereitet hat. Am dritten Spieltag der Saison unterlag Köln in Bochum deutlich mit 67:92. Vor allem der Start in die Partie verlief aus Kölner Sicht äußerst schwierig. Gegen die körperlich sehr präsenten SparkassenStars lagen die RheinStars bereits nach knapp sechs Minuten mit 3:21 zurück, nach dem ersten Viertel stand es sogar 11:31. Zwar konnten die Kölner im zweiten Viertel reagieren und diesen Abschnitt mit 30:14 für sich entscheiden, dennoch war der frühe Rückstand letztlich zu groß, um das Spiel noch zu drehen.

Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck betont im Vorfeld der Partie die körperliche Spielweise des kommenden Gegners: „Seit Anfang der Saison haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und erfolgreich gespielt. Nun haben wir mit Bochum ein Team vor der Brust, das sehr physisch spielt. Das hat uns zuletzt noch Probleme gemacht. Deshalb bin ich gespannt wie wir das Spiel gestalten und freue mich auf das Spiel.“

 

08.03.2026 18:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Bozic Knights Kirchheim die Karlsruhe Lions zum Derby. Während die Knights derzeit auf Platz fünf der Tabelle stehen und eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs haben, wollen auch die Lions im Saisonendspurt noch einmal angreifen. Karlsruhe reist mit Rückenwind nach Kirchheim. Die Lions konnten zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen und dabei unter anderem die Playoff-Konkurrenten Artland Dragons und Bochum schlagen.

Mit aktuell 22 Punkten haben die Karlsruher lediglich zwei Zähler Rückstand auf den derzeitigen Tabellenachten aus Bochum und damit weiterhin realistische Chancen auf einen Platz in den Playoffs. Head Coach Igor Perovic erwartet daher einen starken Gegner und betont vor allem die aktuelle Form der Lions: „Karlsruhe ist derzeit extrem gut in Form. Die verletzten Spieler sind zurück. Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft wie zuvor. Sie werden nochmal in den Kampf um die Playoffs einsteigen wollen.“ Für die Kirchheimer ist das Derby somit ein wichtiges Spiel im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs.  Eine Platzierung unter den ersten sechs Teams der Tabelle würde zudem die Qualifikation für den kommenden BBL-Pokal bedeuten und ist für die Knights weiterhin im Bereich des Möglichen.

 

09.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth ist am 26. Spieltag auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt gefordert. Nach dem 86:67-Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster wollen die Bayreuther den nächsten Erfolg einfahren und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Gastgeber aus Wolmirstedt stehen aktuell mit sechs Siegen aus 25 Spielen am Tabellenende der Liga und kämpfen ebenfalls um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Zuletzt musste das Team eine 83:98-Niederlage gegen Kirchheim hinnehmen, nachdem die Partie nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vor allem im zweiten Viertel entschieden wurde. Im Kader der Wolmirstedter ragt vor allem Point Guard Daivien Williamson heraus, der im Schnitt 17,8 PPG erzielt. Auch Big Man Michael Hughes gehört mit durchschnittlich 12,1 PPG und 7,0 RPG zu den wichtigsten Spielern im Team.

BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wolmirstedt hat unfassbar viel individuelle Klasse im Kader. Jeder, der sich an das Spiel in der Hinrunde erinnert, weiß, wie knapp die Begegnung damals schon war.“ Im Hinspiel setzte sich Bayreuth nach zweimaliger Verlängerung mit 104:99 durch.

 

11.03.2026 19:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 

EPG Baskets zu Gast beim Tabellenzweiten Crailsheim. Am 26. Spieltag wartet damit eine der aktuell schwierigsten Aufgaben der Liga auf die Koblenzer. Die Gastgeber befinden sich derzeit in überragender Form. Mit 20 Siegen aus 25 Spielen stehen die Merlins auf Tabellenplatz zwei und gehen mit einer beeindruckenden Serie von elf Siegen in Folge in dieses Duell. Besonders vor heimischem Publikum präsentiert sich Crailsheim extrem stabil: Elf der bisherigen 13 Heimspiele konnten die Merlins für sich entscheiden.

Offensiv erzielen die Merlins durchschnittlich 88,7 PPG und gehören damit zu den gefährlichsten Teams der ProA. Gleichzeitig überzeugen sie durch ihre physische Spielweise unter den Körben: Mit 39,1 RPG zählen sie zu den stärksten Teams der Liga in dieser Kategorie. Besonders Marvin Ogunsipe prägt hier das Spiel der Gastgeber. Die EPG Baskets stehen nach 25 absolvierten Spielen mit elf Siegen auf Tabellenplatz zehn und wollen auswärts ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt im Heimspiel gegen Köln.

Offensiv bewegt sich Koblenz statistisch auf ähnlichem Niveau wie Crailsheim: Mit durchschnittlich 87,9 PPG gehört auch das Team von Headcoach Stephan Dohrn zu den offensiv starken Mannschaften der Liga. Besonders aus der Distanz sind die EPG Baskets gefährlich – mit 35,1 Prozent Dreierquote gehören sie zu den Topteams der ProA. Timothy Smith führt diese Kategorie mit starken 48,5 Prozent von außen an. Im Spielaufbau agieren beide Teams auf ähnlichem Niveau. Koblenz verteilt im Schnitt 17,2 APG, Crailsheim kommt auf 17,6 APG. Calvin Wishart bleibt dabei der zentrale Spielgestalter der EPG Baskets.

Mit 16 PPG und 5,6 APG führt er sein Team offensiv an und kommt auf starke 18,6 Effizienzpunkte pro Spiel. Defensiv liegt eine der größten Stärken der Merlins im aggressiven Ballgewinnspiel. Mit neun Steals pro Partie stellen sie den Bestwert der Liga. Crailsheim reist mit einer Serie von elf Siegen in Folge an und konnte zuletzt unter anderem Tübingen und Bayreuth deutlich schlagen.  Die EPG Baskets hingegen mussten zuletzt eine Heimniederlage gegen Köln hinnehmen, konnten zuvor aber unter anderem gegen Wolmirstedt gewinnen.

Vorberichte ProA 25. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Die Tigers Tübingen gehen mit einer Bilanz von acht Siegen und 16 Niederlagen als klarer Außenseiter gegen die HAKRO Merlins Crailsheim in die Partie. Bei den Schwaben hält der Negativtrend weiter an. Nach der 66:84-Niederlage gegen den BBC Bayreuth wurde Trainer Henrik Sonko Mitte Februar 2026 von seinen Aufgaben entbunden, bis zum Saisonende fungiert Sportdirektor Detlev als Interimstrainer. Unter neuer sportlicher Leitung ging auch die jüngste Partie bei den BAYER GIANTS Leverkusen mit 81:94 verloren. Die Tübinger liefen von Beginn an einem hohen Rückstand hinterher. Das erste Viertel gaben die Raubkatzen mit 11:28 ab.

Mit den HAKRO Merlins Crailsheim kommt nun ein Team mit einer anderen Erwartungshaltung nach Tübingen. Mit einer Bilanz von 19:5-Siegen liegt die Mannschaft von Trainer David McCray als Tabellendritter voll auf Playoff-Kurs. Der Merlins haben die Rückkehr in die easyCredit BBL als klares Ziel ausgegeben. Im Hinspiel mussten sich die Tigers nach einer guten Leistung mit 75:83 geschlagen geben. „Crailsheim ist eine sehr starke Mannschaft, die um den Aufstieg spielt. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten können. Bei uns muss jedoch alles passen, damit wir eine Siegchance bekommen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Der Kader der Gäste ist sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzt. Insgesamt zehn Spieler erzielen im Schnitt zwischen 6,8 Punkten, etwa Gabriel Oliveira de Neto, und 15,0 Punkten durch den US-Amerikaner Anthony Gaines, der damit bester Werfer des Teams ist. Zudem steht im Aufgebot von Trainer David McCray mit Gianni Otto (3,6 Punkte pro Spiel) ein ehemaliger Tübinger Spieler. Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang.

Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang. Am Spieltag findet am Nachmittag der „Girls Day“ statt, 30 Personen nehmen an einem Training teil und schauen während des Spiels hinter die Kulissen. Der Mädchenspieltag findet am Wochenende vom 6. bis 8. März 2026 in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie dem Deutschen Basketball-Bund (DBB) statt.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wartet auf die Artland Dragons am kommenden Freitag die nächste große Herausforderung. Mit den Eisbären Bremerhaven gastiert der aktuelle Tabellenvierte in der Artland Arena. In einer intensiven und bis in die Schlussminute offenen Partie mussten sich die Dragons im Hinspiel in Bremerhaven knapp mit 84:88 geschlagen geben. Trotz einer starken Auswärtsleistung entschied ein überragender Elijah Miller mit 33 Punkten die Begegnung zugunsten der Hausherren. Mit 17:7-Siegen steht Bremerhaven gefestigt auf Tabellenplatz vier und hat sich ein kleines Polster auf die Verfolger aus Kirchheim und Quakenbrück (jeweils 14 Siege) erarbeitet.

Besonders beeindruckend: Die Eisbären sind das einzige Team der Liga, das Tabellenführer Phoenix Hagen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel bezwingen konnte: zuletzt vor der FIBA-Pause mit einem deutlichen 94:79-Erfolg. Insgesamt reist Bremerhaven mit drei Siegen in Serie an (91:72 gegen Paderborn, 79:76 in Köln und der Sieg gegen Hagen).  Statistisch gehören die Norddeutschen in mehreren Kategorien zur Ligaspitze. Mit knapp 37 Prozent Dreierquote treffen sie ähnlich hochprozentig wie die Dragons. Mit durchschnittlich 19,5 Assists pro Partie verteilen sie die drittmeisten Assists der Liga, nur minimal mehr als die Drachen (19,3). „Individuell sind sie insbesondere mit Elijah Miller als Point Guard sehr gut aufgestellt. Dazu haben sie mit Lorenz Brenneke zusätzlich viel Erfahrung in ihre Mannschaft geholt“, erklärt Dragons-Headcoach Hendrick Gruhn.

Mit 15,7 Punkten und 6,3 Assists pro Spiel (Platz vier ligaweit) lenkt Miller das Offensivspiel der Eisbären. Unterstützung erhält er von Jemarl Baker (14,1 Punkte), Carlos Carter (10,9 Punkte, 41 % Dreierquote) sowie Jannis von Seckendorff (10,7 Punkte, 62 % Zweierquote, 41 % Dreierquote). „Mit Bremerhaven kommt wieder ein absolutes Topteam zu uns in die Artland Arena. Die Eisbären stehen vollkommen zurecht da oben und haben vor der Länderspielpause einen überzeugenden Sieg gegen Hagen eingefahren. Bremerhaven bewegt den Ball gut und spielt uneigennützig. Sie spielen sehr geduldig und warten immer auf den besten Abschluss.“

 

06.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen die Bayer Giants Leverkusen in der heimischen Rundsporthalle. Das Hinspiel am zweiten Spieltag konnten die Bochumer deutlich mit 92:72 in Leverkusen für sich entscheiden. Seitdem kämpfen die Giants weiterhin um den Klassenerhalt und stehen aktuell mit sieben Siegen auf dem 16. Tabellenplatz, dem letzten Nichtabstiegsrang. Entsprechend steht der deutsche Rekordmeister im Saisonendspurt unter Druck.

Topscorer der Leverkusener ist Center Dennis Heinzmann, der im Schnitt 13,5 PPG und zudem 9 RPG sammelt. Für die SparkassenStars geht es darum, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zu finden und den aktuellen Playoffplatz zu verteidigen. „Wir gehen mit einer wohlverdienten Pause nach dem FIBA-Fenster im Rücken und beim Einstieg in das letzte Drittel der Saison mit Fokus und Entschlossenheit in diese beiden kommenden Spiele. Die Mannschaft ist entschlossen, unseren Gameplan umzusetzen und an beiden Enden des Feldes diszipliniert zu bleiben“, erklärt Headcoach Felix Banobre.

Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht zudem die Bedeutung der Partie: „Nach der FIBA-Pause geht es nun endlich wieder in der Liga weiter. Wir haben mit dem Heimspiel gegen Leverkusen zwei richtungsweisende Spiele für den weiteren Saisonverlauf vor der Brust.“ Entscheidend könnte dabei sein, ob die zuletzt krank fehlenden Point Guards Geske und Williams wieder im Kader stehen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 

Im vergangenen November setzten sich die „Feuervögel“ beim Absteiger mit 103:98 durch. Mit einer Bilanz von 20:4-Siegen stehen die Volmestädter aktuell an der Spitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabelle, dicht gefolgt von den Niedersachsen (19:5-Siege). Die Mannschaft von BG-Trainer Fabian Strauß ist mit großen Ambitionen in die Saison 2025/2026 gestartet und beweist seither regelmäßig, dass im Rennen, um den Aufstieg in die easyCredit BBL mit ihr zu rechnen ist.

Dies unterstreichen die „Veilchen“ besonders gern auf fremdem Parkett. Göttingen weist ligaweit die beste Auswärtsbilanz vor (10:2- Siege) vor, was maßgeblich an einer starken Verteidigung liegt. Die BG kassiert in fremden Hallen durchschnittlich lediglich 76,9 Punkte pro Partie. „Göttingen hat sich als eine absolute Topmannschaft der ProA etabliert und präsentiert sich vor allem in fremder Halle ungemein stabil. Sie geben gegnerischen Teams kaum Angriffsfläche, was es unheimlich schwer macht, ihren Rhythmus zu brechen“, analysiert Phoenix-Headcoach Chris Harris.

In Jordan Sears (15,1 PPG) und Zach Jackson (13,9 PPG) hat die BG ein offensivstarkes US-Duo in den eigenen Reihen, welches die Last der Verantwortung jedoch alles andere als alleine schultern muss. Vor allem Mathis Mönninghoff beweist im zarten Basketballeralter von 33 Jahren, dass er nach wie vor auf hohem Niveau abliefern kann. Der ehemalige Juniorennationalspieler bringt sich mit 9,6 Punkten sowie 2,6 Rebounds ein, wobei ihn eine Dreierquote von 47,6 Prozent zu einem gefährlichsten Schützen der gesamten Liga macht. „Nach der Länderspielpause gleich eine solche Aufgabe vor der Brust zu haben, ist der perfekte Einstieg ins letzte Drittel der Hauptrunde.“

„Umso mehr werden unsere Geduld und Konzentration gefragt sein, um uns eine Chance zu erarbeiten“, sagt Harris. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten pro Partie weist Phoenix ligaweit den höchsten Output vor, dahinter rangieren die Artland Dragons (91,4 PPG) und die Gegner aus Göttingen (88,4 PPG). Bei den verteilten Assists führen Hagen (23,2 APG) und die BG (19,5 APG) das ProA-Ranking an.

 

06.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Bozic Estriche Kirchhheim Knights haben sich frühzeitig aus der Abstiegsregion verabschiedet und peilen die Playoff-Qualifikation an. Den Auftakt in die heiße Phase macht die Auswärtsfahrt zu den SBB Baskets Wolmirstedt. Bereits am Donnerstag begibt sich der Rittertross auf die lange Fahrt nach Magdeburg. Dort trifft der der Tabellenfünfte (14:10-Siege) auf den derzeitigen Tabellenletzten (6:18-Siege). Doch die Platzierung täuscht über die individuelle Qualität des letztjährigen ProB-Teams.

Insgesamt sieben ausländische Akteure stehen im Kader von Head Coach Eiko Potthast. Bester Punktesammler ist Davian Williamson mit 18,1 Punkten pro Partie. Unter den Körben sorgt Center Michael Hughes für physische Präsenz. „Wolmirstedt hat von den Teams im unteren Bereich der Tabelle die individuell beste Qualität. Sie sind sehr gefährlich und haben auch gegen Topmannschaften eher sehr knapp verloren. Es ist das erste Mal das wir dort spielen, von daher wird es eine große Herausforderung und es ist ein extrem wichtiges Spiel für uns“, so Head Coach Igor Perovic.

Unter der Teck fehlte zu Wochenbeginn Aeneas Jung, der sich bei der Nationalmannschaft Zyperns befand. Nach der Flughafensperrung auf Zypern musste seine Rückreise umgeplant werden und verzögerte sich. Der Rest des Kaders erschien fit und ausgeruht.

 

06.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 

Zehn Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist inzwischen bei den PS Karlssruhe LIONS jede Abstiegsgefahr gebannt. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie winkt nun sogar der Anschluss an die Playoff-Plätze. So geht das Team aus der Fächerstadt mit ordentlich Rückenwind in das Duell mit den Nürnberg Falcons BC in der heimischen Europahalle

Die bisherige Saisonausbeute des Karlsrudels: Elf Siege aus 24 Begegnungen. Mit einem Sieg würden die Karlsruher ihre Ambitionen unterstreichen im Playoff-Rennen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Die Falcons kommen wie Karlsruhe auf bisher elf Siege, zogen aber in den vergangenen vier Partien stets den Kürzeren. Schuld war meist die aktuell schwächelnde Defense der Franken, die allerdings im Spiel nach vorn nicht unterschätzt werden dürfen.

Wenn die LIONS ihr schnelles Umschaltspiel aufziehen können, dürfen sich die Fans in der Europahalle auf ein rasantes und punktreiches Match freuen. Die Offensive der Karlsruher wird getragen durch die beiden US-Amerikaner David Opowu Ejah (14,3 PPG) und Isaiah Rayshaud Hart (14,6PPG). Auf Seiten der Nürnberger überzeugt Evan Derek Taylor (13 PPG) und Vincent Friederici (12,6 PPG).

 

06.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RheinStars Köln 

Die RheinStars Köln reisen am Freitag nach Koblenz zu den EPG Baskets. Nach dem zehnten Saisonerfolg vor gut 14 Tagen beim BBC Bayreuth sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport: „Wir haben die Distanz zu den Abstiegsrängen ausbauen können. Das soll uns nicht leichtsinnig machen, aber Ruhe und Selbstvertrauen für die letzte Phase der Saison geben.“ Und mit einem weiteren Sieg könnten sich die Kölner wohl endgültig aus dem engeren Kreis der Abstiegskandidaten verabschieden.

Bis dahin aber ist noch viel zu tun. „Zumal das erste Spiel nach einer Pause immer schwierig ist. Aber wir haben gut trainiert mit den Jungs und wollen das auch aufs Parkett bringen“, sagt Headcoach Zoran Kukic. Mit Koblenz (11:13-Siege) steht zudem ein Gegner im Spielplan, der den RheinStars auf unterschiedliche Weise in der Hinrunde das Leben schwer gemacht hat. Noch in Düsseldorf unterlagen die RheinStars dem Tabellennachbarn Koblenz 84:92 und zogen dabei im Rebound-Verhältnis (26:43) deutlich den Kürzeren. Der Auftaktniederlage im Castello folgten dann allerdings drei Heimsiege über Gießen, Crailsheim und Leverkusen.

 

06.03.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 

Die Gießen 46ers empfangen am Freitag in der Osthalle die Paderborn Baskets Derzeit belegen die 46ers den siebten Rang in der ProA (13:11-Siege), dürfen zwar nach oben blicken, müssen sich aber zugleich nach unten absichern. Das Gewinnen fällt den Mittelhessen in dieser Saison schwerer als zuvor. Die Konstanz fehlte. Die Konstanz aber schien zuletzt ebenso gefunden wie mit Adnan Arslanagic ein dringend benötigter Playmaker. Doch als es lief, als vor allem beim Sieg gegen den Nürnberg Falcons BC starke Überzeugungsarbeit geleistet wurde, lief doch nichts mehr.

Zwei Wochen Pause folgten. Eine Pause zur Unzeit für 46ers-Coach „Frenki“ Ignjatovic: „Eigentlich hätten wir die Zeit benötigt, um Adnan Arslanagic zu integrieren. Aber unser neuer Mann war ebenso wie Simon Krajcovic bei seiner Nationalmannschaft. Dann kann man sich ja vorstellen, wie unser Training ohne einen einzigen Playmaker aussah.“ Mit der Übungsarbeit seiner verbliebenen Spieler war der Trainer komplett einverstanden. Daniel Norl und Robin Benzing waren zuletzt beide angeschlagen, konnten aber in dieser Woche wieder gut trainieren. Schlimmer scheint es Aiden Warnholtz erwischt zu haben. Der Kanadier hat sich am Handgelenk verletzt. Derzeit trägt er eine Schiene. Ob der Point-Guard am Wochenende auflaufen kann, entscheidet eine Untersuchung bei einem Spezialisten.

„Das ist ein Team mit Playoff-Qualität. Dass es dort unten steht, spricht für die hohe Qualität der Liga. Das wird alles andere als ein Spaziergang. Wir müssen ihre individuelle Klasse kontrollieren“, so Ignjatovic über die Paderborn Baskets.  Zuletzt trumpfte Paderborn auch in Göttingen groß auf und verpasste einen Auswärtssieg nur, weil am Ende zwei Freiwürfe vergeben wurden. Im Hinspiel wiederum kassierten die 46ers nach langer Führung eine ganz bittere 93:100-Niederlage.

 

06.03.2026 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 

Mit neuer Energie nach der Länderspielpause wollen die Uni Baskets Münster gegen den BBC Bayreuth den dringend benötigten Heimsieg erringen. Nach der überzeugenden Leistung beim 84:80-Heimerfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen erwischten die Uni Baskets in Paderborn nach ausgeglichener erster Hälfte einen gebrauchten Tag. Da gab es nichts schönzureden. „Wir schaffen es nicht, konstant richtige Entscheidungen zu treffen“, stellte Kapitän Cosmo Grühn klar. Im Hinspiel unterlagen die Uni Baskets in Bayreuth nach einem Overtime-Drama eher unnötig 82:83. „Das Spiel hätten wir locker gewinnen können, wenn wir ein paar Dinge besser gemacht hätten“, blickte Münster-Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwochmittag zurück.

In den beiden Trainingswochen rund um die Länderspielpause legten die Uni Baskets ein Hauptaugenmerk darauf, „mehr Kontrolle über das Spiel zu haben, uns gute Würfe zu erarbeiten“. Denn das würde unweigerlich dazu führen, das Saisonthema „Ballverluste“ in den Griff zu bekommen. „Neben dem, was eh da sein muss: Kampfbereitschaft, gute Verteidigung, aggressiv sein und Rebounds holen, ist das das Wichtigste für unser Spiel.“ Götz Rohdewald gab im Mediengespräch ein ausführliches Update zum Personal.

„Adam Touray nimmt das erste Mal in dieser Woche auch am Mannschaftstraining mit Kontakt teil, macht aber bisher nicht alle Übungen und Spiele mit. Das freut mich in erster Linie für ihn sehr, weil es eine sehr lange Leidensphase war und es auch fraglich war, ob er überhaupt wieder spielen kann. Allein seine Präsenz ist schon schön, zu haben.“ Rohdewald kann auch auf Deshon Taylor zurückgreifen. „Deshon hat voll mittrainiert. Ähnlich wie mit Curtis Jones Jr.: Je länger sie da sind, desto besser funktionieren sie und wir auch in Summe als Mannschaft. Von daher hoffe ich, dass er auch schon Impact haben wird im nächsten Spiel.

Die Stärken der Bayreuther sind definitiv der Fastbreak und ein sehr gutes Offensivrebounding. Zudem sind sie eine sehr athletische Mannschaft auf eigentlich allen Positionen.“

Spotlight #6: Neue Gesichter für den Saisonendspurt

Es war Länderspielpause in der ProA. Das gab nicht nur den Teams, sondern auch uns die Zeit, um vor dem anstehenden Saisonendspurt nochmal kurz Luft zu holen. Zehn Spiele stehen noch an und sowohl an der Spitze als auch am Ende der Tabelle ist noch alles offen… Da ist es also gut verständlich, dass fast alle Teams im Laufe der Saison nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, um sich für die entscheidenden Partien zu wappnen. Seit Mitte Februar können nun keine neuen Spieler mehr gemeldet werden, die Wechselfrist ist abgelaufen. In dieser Ausgabe von Spotlight werfen wir einen Blick auf einige der aktuellsten Neuverpflichtungen und schauen uns an, wie sie ihren Teams auf der Zielgeraden der Saison helfen können. 

Bekannte Namen für die Spitzenteams

Wie untermauert man seine Aufstiegsambitionen am eindrücklichsten? Klar, mit guten sportlichen Leistungen, aber auch auf dem Transfermarkt kann man Statements setzen. So ist es Ende Januar beim Spitzenreiter aus Hagen passiert. Ohne dass es durch Verletzung oder Abgänge erzwungen war, präsentierte man einen ligabekannten Neuzugang. Ryan Schwieger wechselte vom BBL-Team aus Würzburg zu Phoenix und soll nun dabei helfen, das zu erreichen, was ihm bereits vor drei Saisons mit RASTA Vechta gelungen war: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Der flexible US-Boy kann sowohl auf der Eins als auch auf dem Flügel agieren, eine Variabilität, die natürlich gut in den ohnehin schon stark besetzten Kader passt. Vor seiner Rückkehr in die ProA war Schwieger in dieser Saison für die Würzburger vor allem in den Partien in der Basketball Champions League im Einsatz. Diese Gemeinsamkeit teilt er sich mit dem aktuellsten Neuzugang des Tabellenzweiten aus Göttingen. Denn dort reagierte man auf den längerfristigen Ausfall von Kevin Buckingham mit der Verpflichtung von Wes Dreamer. Der Forward stand bisher beim tschechischen Team Era Nymburk unter Vertrag und kehrte nun zu Coach Fabian Strauss zurück. Wieso kehrt zurück? Richtig, auch Dreamer ist kein Unbekannter. Er, Strauss sowie Point Guard Daniel Kirchner kennen sich bereits aus der letzten Saison, als alle drei bei den Dresden Titans arbeiteten. Damals war der Power Forward der überragende Mann bei den Sachsen, legte in gleich zwölf Spielen 20 oder mehr Punkte auf! Nun trägt Dreamer also das Trikot der Veilchen und soll auf dem Weg in Richtung Wiederaufstieg, neben seinem Potential für traumhafte Wortspiele, ein entscheidender Baustein im Saisonendspurt sein.

Entscheidende Puzzleteile für den BBL-Aufstieg? Ryan Schwieger und Wes Dreamer (Fotos: Dennis Green, Max Vogel).

Die Bremerhavener Big Men-Rochade

Sehr aktiv ging es in den letzten Wochen auch bei einem weiteren Top Team der ProA zu. Die Eisbären Bremerhaven nutzten die verbleibenden Tage vor der Transferfrist, um nochmal an der Besetzung der großen Positionen zu schrauben. Los ging es mit der Verpflichtung von Lorenz Brenneke. Der 26-jährige stand die letzten Jahre in Diensten der SKYLINERS aus Frankfurt, mit denen er 2023/24 auch den Wiederaufstieg in die BBL schaffte. Es folgte eine Saison als Kapitän der Frankfurter, ehe ihn eine Verletzung zu Beginn dieser Spielzeit ausbremste. Nun folgte der Schritt zu den Nordseestädtern, bei denen er für mehr Tiefe auf den großen Positionen sorgen soll. In der Gerüchteküche wurde zwischenzeitlich auch über einen Wechsel Brennekes zu den HAKRO Merlins Crailsheim gemunkelt, die dann aber kurzerhand Till Isemann unter Vertrag nahmen, wenn man so will den Vorgänger Brennekes bei den Eisbären. In einem Spiel standen beide gemeinsam in der Stadthalle Bremerhaven auf dem Parkett, ehe der Wechsel Isemanns zum direkten Konkurrenten und Tabellennachbarn verkündet wurde. Für Merlins-Coach McCray ist der Center „ein absoluter Glücksgriff.“ Zum Gastspiel in der alten Heimat kommt es für den erfahrenen Mann mit der Rückennummer 21 übrigens in weniger als drei Wochen (22.03. 15:00 Uhr) und wer weiß, vielleicht wird das Wiedersehen in den Playoffs nochmal intensiviert. Damit wäre die Bremerhavener Big Men-Rochade eigentlich schon zu Ende erzählt, wenn es nicht noch einen weiteren, zumindest zwischenzeitlichen, Transferhammer gegeben hätte. Denn nur ein neuer Big Man reichte den Eisbären noch nicht und so wurde der Zugang von BBL-Legende John Bryant unter Dach und Fach gebracht. Unter anderen Umständen eigentlich eines der Top Themen, doch nur wenige Tage nach der Verpflichtung kam die Hiobsbotschaft: Verletzung an der Achillessehne, Saisonaus.

Für den einen das letzte Mal im Eisbären-Trikot, für den anderen das Erste: Isemann und Brenneke im Spiel gegen Leverkusen (Fotos: Dennis Green).

Mit frischen Kräften die Playoffplätze sichern

Hinter den vier bereits beschriebenen Spitzenteams spielt sich einmal mehr ein enger Fight um die vier verbleibenden Tickets für die Postseason ab. Auf dem siebten Platz rangieren aktuell die GIESSEN 46ers. Mit großen Ambitionen gestartet, brauchte man lange um in die Saison zu finden. Vor allem auf der Position des Point Guards war es wie verhext. Simon Krajcovic kann aktuell noch nicht an seine Leistungen aus den letzten beiden Spielzeiten anknüpfen und Martin Junakovic verletzte sich in der Hinrunde. Dessen Nachfolger Devon Goodman fällt ebenfalls verletzt aus und so schlug man nochmal auf der Aufbauposition zu. Mit Adnan Arslanagic stieß ein erfahrener Playmaker zu den 46ers, der in dieser Saison auch schon im FIBA Europe Cup auf dem Parkett stand und 20 Punkte gegen die Löwen aus Braunschweig auflegte. Zuletzt spielte er in Bosnien, wo er auch für das Nationalteam aktiv ist. In der aktuellen Länderspielpause kam er bei beiden Siegen gegen die Schweiz zum Einsatz. Einen Platz hinter den Gießenern liegen im Moment die VfL SparkassenStars aus Bochum. Tief im Westen möchte man sicherlich den letztjährigen Playoffeinzug wiederholen und hat sich dafür mit Aitor Pickett verstärkt. Der Deutsch-Chilene verbrachte seine letzten beiden Saisons in Kirchheim, war also ein direkter Konkurrent zu den Bochumern (wir erinnern uns an den Vierervergleich zum Ende der letzten Spielzeit). Nach dem Sommer ging es für Pickett zunächst in sein Geburtsland zurück, ehe der Anruf aus Bochum kam. Dort verbreitert er nun die Rotation im Front Court und half etwa beim Auswärtssieg in Koblenz mit zehn Punkten bei makelloser Zweier- und Freiwurfquote.

Adnan Arslanagic und Aitor Pickett im neuen Trikot (Fotos: Nico Genslein, VfL SparkassenStars Bochum).

In Lauerstellung

Hinter den Bochumern formiert sich ein starkes Verfolgerfeld. Gleich drei Teams stehen gerade bei elf Siegen und damit nur einen Erfolg hinter Playoffplatz acht! Und um den Angriff auf diesen Platz zu starten haben die Nürnberg Falcons, PS Karlsruhe LIONS und EPG Baskets Koblenz auch alle nochmal personell nachgelegt. In Nürnberg fällt seit Januar Center Brandton Chatfield aus und auch auf Julius Wolf musste Coach Ralph Junge zuletzt verzichten. Entsprechend groß war die Lücke auf den Big Men-Positionen, die nun Giorgios Gkiouzelis füllen soll. Der Grieche kommt aus der ersten griechischen Liga und spielte mit Aris Thessaloniki sogar im EuroCup. In seinen ersten beiden Spielen im Nürnberger Trikot konnte er die aktuelle Niederlagenserie noch nicht stoppen, stand aber immerhin bereits jeweils gut 22 Minuten auf dem Court. Schon am Freitag treffen die Nürnberger dann auf die punktgleichen LIONS aus Karlsruhe, bei denen Jason George kurz vor Ende der Frist zum Kader stieß. Die Geschichte des deutschen Power Forwards ist trotz seiner erst 24 Jahre in ihrer Gänze zu umfangreich für diesen Text. BBL-Debüt in München, Dopingsperre, Neuanfang in dieser Saison beim ProB-Ligisten in Leitershofen, Wechsel in die BBL zu Würzburg… Nun also der Schritt zu den Löwen, wo er als wichtiger deutscher Rotationsspieler eingeplant ist. Mit ihm holte man auch direkt weitere Siege, sodass Karlsruhe aktuell als eine der formstärksten Mannschaften dasteht. Knapp 200 Kilometer weiter nordwestlich stehen die Baskets aus Koblenz ebenfalls bei elf Siegen. Im Gegensatz zu Nürnberg und Karlsruhe holte man sich hier nicht noch einen Großen, sondern nahm mit Julien Larry einen weiteren Point Guard unter Vertrag. Der 1,90m große Aufbau wechselte innerhalb der Liga von den Uni Baskets Münster ans deutsche Eck. In seinem zweiten Spiel im neuen Trikot traf er direkt auf seinen alten Club und konnte einen souveränen Auswärtssieg feiern.

Gkiouzelis, George und Larry, hier noch im Spiel gegen die Koblenzer (Fotos: Nathalie Zweifel, Aurelia Constantin, finken.design).

Die Teams im Abstiegskampf formieren sich

Playoffkampf, schön und gut, der größte Druck herrscht aber sicherlich im Tabellenkeller. Und so ist es kaum verwunderlich, dass seit jeher bei diesen Teams am meisten am Kader gebastelt wird.

Drei Siege vor den Abstiegsplätzen liegt der BBC Bayreuth, der am anstehenden Doppelspieltag schon einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen kann, denn es geht gegen die beiden Letztplatzierten Uni Baskets Münster und SBB Baskets. Damit das auch gelingt, wurde das Roster auf der Aufbauposition mit Kyle Sturdivant verstärkt, der aus Nordmazedonien nach Franken wechselt. Bei seinem ersten Auftritt im Bayreuther Trikot gelangen ihm direkt 13 Zähler bei guten Feldwurfquoten.

Die Tigers aus Tübingen sind ein weiterer Traditionsclub, der sich aktuell im Abstiegskampf befindet. Auch hier lotste man einen neuen Point Guard zu sich, gerade weil JaCobi Wood als Anführer weiterhin schmerzlich vermisst wird. Jordan Johnson heißt der neue Mann, der unter dem ebenfalls nun frisch eingesetzten neuen Trainer Detlev den Spielaufbau ordnen soll. Offensiv trägt er direkt die Hauptverantwortung und legt in den bisherigen vier Partien durchschnittlich 20,3 Punkte auf.

Auf Platz 17 und damit dem ersten Abstiegsplatz rangieren die Uni Baskets Münster. Die Westfalen schraubten vor der Wechselfrist nochmal doppelt am Kader. Zunächst verpflichteten die Münsteraner Deshon Taylor, doch die Freude währte nur kurz. Der US-Amerikaner hatte nur einen Einsatz im Baskets-Trikot und fällt seither verletzt aus. So musste man nochmal reagieren und sicherte sich die Dienste von Curtis Jones Jr. Der flexible US-Guard kam aus der Slowakei und legte in den ersten vier Partien solide 7,5 Punkte und 3,5 Rebounds auf.

Den letzten Tabellenplatz belegen die SBB Baskets. Der Aufsteiger verlor nach dem Überraschungserfolg gegen Bremerhaven zuletzt dreimal in Folge und rutschte so bis ganz unten durch. Im Gegensatz zur Konkurrenz holten die Baskets keinen Guard, sondern verstärkten sich auf dem Flügel mit Kevin Wohlrath. Der 31-jährige Deutsche verließ Bamberg im Sommer nach drei Jahren und kehrt nun in die ProA zurück, in der er bereits bei den Knights aus Kirchheim aktiv war.

Jede Menge neuer Gesichter also, die in den kommenden Wochen ihren neuen Teams helfen sollen, die Ziele für den Rest der Saison zu erreichen. Und mit dem nun anstehenden Doppelspieltag geht es direkt auch wieder mittenrein in den ProA-Wahnsinn! An dieser Stelle geht es in einigen Wochen mit der siebten Ausgabe dieser Kolumne weiter, wenn die ersten Entscheidungen, Rechenspiele und Co. anstehen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Nachberichte ProA 24. Spieltag

20.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster 88:67

Die Uni Baskets Münster wehrten sich lange, doch im Schlussviertel fehlten der sichere Ballvortrag und die defensive Abstimmung gänzlich: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Götz Rohdewald vor 1.864 Zuschauern in der fast ausverkauften Maspernhalle bei den Paderborn Baskets 67:88 (40:41).

Cosmo Grühn sorgte für die ersten fünf Baskets-Zähler zur knappen Auftaktführung der Gäste (4:5). Dann aber hatten die Münsteraner große Probleme, defensiven Zugriff zu finden, und lagen schnell nach einem 0:10-Lauf 5:14 zurück (4.). Klasse zunächst noch ihre Antwort per 7:0-Lauf zum 12:14 – mit einem allerdings nur kurzzeitigen defensiven Zwischenhoch. Kaum ausreichendes Verhalten beim Rebound und grundsätzlich in der defensiven Rotation machten es dem Gastgeber für seine erste zweistellige Führung leicht (28:18).

Über das Dreipunktspiel noch vor der Viertelpause und den Korbleger nach langer Hangtime von Philip Alston entwickelten die Uni Baskets spürbar mehr Energie (30:23). Plötzlich war ihre Defensive effizient, schnelles Umschalten sorgte für frühe Paderborner Teamfouls. Andrew O’Brien polierte zweifach in Kürze die ernüchternde Dreierbilanz auf und Cosmo Grühn zeigte sich Sekunden vor der Pause durchsetzungsstark am offensiven Brett: Der Rückstand war vor dem Seitenwechsel beinahe getilgt (41:40).

Nach dem Seitenwechsel ging es für die Uni Baskets zunächst noch positiv weiter. Nick McMullen sorgte für den Führungswechsel zum 41:42. Der Zugriff auf die Partie war über eine solide Defensive da, aber das Team von Götz Rohdewald fand keine größere Sicherheit in der Offensive. Es hielt zwar über Dreier von Oli Pahnke oder Neil Masnic immer Anschluss (56:52). Dennoch fanden sich bei den Unistädtern zur letzten Viertelpause erst sechs Assists wieder. 60:54 vor dem Schlussabschnitt.

Nachdem sie sich im dritten Viertel über viel Energie im Spiel gehalten hatten, waren die Baskets im Schlussviertel früh weit entfernt von einem Wechsel des Momentums. Die Münsteraner raubten sich mit Ballverlusten selbst aller Illusionen. Mit einem 12:0-Lauf in den letzten 70 Sekunden zogen erst im Schlussabschnitt abgezockte Paderborner auf 21 Punkte davon. Eine lange zumindest erträgliche Niederlage wurde zu einer bitteren.

 

21.02.2026 17:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC. 90:81

70 Sekunden waren noch zu gehen, als sich die Zuschauer in der Wetzlarer Buderus Arena, falls sie nicht schon standen, von ihren Sitzen erhoben. Mit „Hier regiert der MTV …“-Sprechchören huldigte die Stehtribüne ihren Profis, die den seit Menschengedenken ersten Heimauftritt auf fremdem Terrain zu einem Erfolgserlebnis gemacht hatten.

Kein Wunder also, dass sich nach dem ohne den erkrankten Center Jonathan Maier sowie dem am Knie verletzten Pointguard Devon Goodman zustande gekommenen Arbeitssieg des Altmeisters Freude und Ausgelassenheit Bahn brachen  In die positive Stimmung passten auch die Aussagen der Gießener Akteure. Roland Nyama wusste, „dass wir auch nicht in Panik verfallen sind, als es zwischenzeitlich nicht so gut lief.“  

Recht hatte der Deutsch-Kameruner, denn die vermeintlichen Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht gut in die Partie, lagen schnell 4:13, liefen auch beim 23:31 noch der Musik hinterher, kassierten kurz nach der Pause das 44:49 und lagen auch beim 53:62 noch so deutlich zurück, dass „Frenki“ Ignjatovic Böses schwante. „Meistens, wenn irgendein Jubiläum, irgendeine besondere Partie anstand, ist das Ganze unter meiner Regie in die Hose gegangen. Daran habe ich mich im dritten Viertel erinnert.“

Nicht so seine Jungs, die all ihren Mumm zusammennahmen, beim 67:67 (30.) und einem famosen Solo von Kyle Castlin endlich den Ausgleich hergestellt und mit drei schnellen Dreiern durch Neuzugang Adnan Arslanagic (70:67), Aiden Warnholtz (75:70) und dem bärenstarken Luis König Figge (78:70) Nürnberg hernach auch schnell den Stecker gezogen hatten.

Als dann auch noch Simon Krajcovic aufdrehte (80:70), Viktor Kovacevic es per Dunk krachen ließ (82:75) und sich hernach mit beiden Fäusten wie ein Gorilla auf den Brustkorb trommelte und Luis König Figge seinen grandiosen Abend per And One zum 89:78 abrundete, waren die widerspenstigen Gäste von der Noris endgültig besiegt.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 94:81

Nach vielen Wochen und Monaten war es am Samstag gegen 20 Uhr soweit: Die GIANTS haben endlich wieder die Abstiegsplätze in der ProA verlassen und haben das „rettende Ufer“ erreicht. Mit 94:81 bezwangen die BAYER-Korbjäger in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung die Gäste aus Tübingen.

In der Anfangsphase dominierten die GIANTS und setzten sich Punkt um Punkt von den Gästen ab. Diese suchten noch nach der Erfolgsformel. Die Tigers verwerteten ihre offenen Wurfchancen nicht. Die Farbenstädter wurden von Minute zu Minute stärker und spielten sich in einen Rausch. Das 28:11 nach zehn absolvierten Spielminuten war von der Leistung her vermutlich das beste erste Viertel der Hausherren.

Im zweiten Durchgang hofften die Fans des ProB-Champions von 2025 natürlich auf einen ähnlich guten Abschnitt. Doch diese Hoffnung, sollte sich schnell legen. Tübingen war jetzt aufmerksamer und kam, angeführt vom stark aufspielenden Jordan Johnson, heran. Aus einem Rückstand von zwischenzeitlich 17 Zählern korrigierten die Baden-Württemberger zum Ende der ersten Hälfte auf drei Punkte (50:47).

Nach der Pause aber fingen sich die GIANTS und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft wirklich absetzen bzw. an Boden gutmachen konnte. Leverkusen punktete immer genau dann, wenn es an der Zeit war. Zwar konnten die Tigers auch immer wieder Nadelstiche setzen, doch dies genügte nicht. BAYER bewies immer wieder Nehmerqualitäten und kämpfte nach Rückschlägen weiter. Mit 74:68 ging es in die Schlussperiode.

Diese entwickelte sich zunächst zu einem „Thriller“. Tübingen kam den Rheinländern in der 34. Spielminute gefährlich nahe, als Jordan Johnson an der Freiwurflinie auf 78:76 verkürzte. Die Begegnung stand auf Messers Schneide und die Tigers waren kurz davor, die Partie zu kippen. der 36. Minute traf Sebastian „Manni“ Brach einen immens wichtigen Dreier zum 83:76. Dieser Treffer tat weh und die Süddeutschen fanden kein Mittel mehr. Mit 94:81 feierten die GIANTS einen verdienten Erfolg.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 94:79

Im Topspiel des 24. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven den Tabellenführer Phoenix Hagen mit 94:79 eiskalt erwischt. In einer intensiven und physischen Partie behaupteten sich die Eisbären nahezu über die gesamte Spielzeit und wiesen den Ligaprimus eindrucksvoll in die Schranken. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 20 Punkten.

Beide Teams agierten von der ersten Minute an mit hoher Intensität, schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Partie war dabei zeitweise hitzig, etwa beim unsportlichen Foul von Jeffrey Carroll an Jannis von Seckendorff. Dennoch behielten die Eisbären die Nerven und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe 23:21-Führung.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Eisbären erstmals, sich etwas deutlicher abzusetzen. Ein Dreier von Jake Biss markierte die bis dahin höchste Führung zum 38:30. Mit konzentrierten Abschlüssen und hohem Tempo bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus. Eine starke Trefferquote aus dem Feld und gute Entscheidungen im Angriff sorgten dafür, dass die Eisbären mit einer 49:41-Führung in die Halbzeit gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eisbären tonangebend. Jannis von Seckendorff sorgte mit einem weiteren spektakulären Dunk zum 64:51 für Begeisterung auf den Rängen. Doch Phoenix Hagen startete einen Lauf, der sie auf 64:61 heranbrachte. Als Raphael Falkenthal geblockt wurde, reagierte Lorenz Brenneke blitzschnell, sicherte sich den Rebound und vollendete mit einem kraftvollen Dunk zum 70:63. Mit einer 70:63-Führung gingen die Eisbären in den Schlussabschnitt.

Dort ließen die Hausherren keinen Zweifel mehr aufkommen. Sie setzten ihren Lauf fort und stellten mit diesem 8:0-Lauf früh auf 76:63. Phoenix Hagen geriet weiter unter Druck. Doch die Gäste fanden keinen Rhythmus mehr, während die Eisbären konsequent verteidigten und ihre Chancen nutzten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf beeindruckende 20 Punkte an (86:66). Am Ende stand ein deutlicher 94:79-Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln 82:93

Sehr gute Wurfquoten von 63 Prozent aus dem Zweier- und 43 Prozent aus dem Dreierbereich waren für die RheinStars Köln letztlich der entscheidende Faktor beim 93:82-Auswärtssieg am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.453 Zuschauern beim BBC Bayreuth. Die Bayreuther verpassten damit einen fast schon entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt.

Der BBC ging gleich im ersten Angriff durch Nat Diallo mit 2:0 in Führung, Björn Rohwer antwortete für die Kölner mit einem Dreier zum 3:2 für die Gäste. Neuzugang Kyle Sturdivant traf in seinem ersten Versuch gleich einen Dreier zum 13:10. Diallo erhöhte von der Freiwurflinie auf 15:10, die Gäste erwiderten mit einem weiteren Dreier. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zum 25:18. Köln kam dann auf 23:25 heran und Haris Hujic glich drei Sekunden vor der ersten Viertelpause zum 25:25 aus.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts die Kölner Führung zum 27:27 aus, es folgte ein Kölner Dreier und auch Cantia Rahming traf aus der Distanz zum 30:30. Köln holte jetzt mehr Rebounds sowie Assists und war präsenter auf dem Court. Sturdivant gab nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte mit einem Dreier zum 35:37 ein Bayreuther Lebenszeichen. Rahming traf aus der Distanz zum 44:49. Zur Halbzeit stand es schließlich 53:44 für die Gäste.

Liedtke traf einen von zwei Freiwürfen zum 45:53, Rohwer stellte jedoch postwendend auf 55:45, der Kölner Vorsprung war zweistellig. Die Rheinländer erhöhten weiter auf 59:45. Allen verkürzte auf 52:59 und Ikejiaku machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 10:0-Lauf des BBC binnen zum 55:59 perfekt. Dann waren wieder die Kölner am Zug und stellten mit einem 6:0-Lauf auf 69:63. Mike Miller stellte per Dreier auf 73:65 für Köln, mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Rohwer traf zu Beginn des Schlussviertels per Dreier zum 76:65 für die Gäste, Russell machte dann seine ersten Punkte zum 78:65 – ein 15:2-Lauf für Köln Viertel-übergreifend war damit perfekt. Ikejiaku traf nach fast vier punktlosen Bayreuther Minuten zum 67:78. Brandwijk stellte von der Linie auf 69:78. Die Kölner stellten dann auf 86:76 und waren drei Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte vorne. Die Gäste erhöhten durch Miller weiter auf 88:76. Am Ende stand es nach einem finalen Distanztreffer von Brandwijk 93:82 für die stark spielenden RheinStars.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 87:86

Die Erfolgsserie der BG Göttingen ist gerissen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim knapp 86:87 (45:43). In der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Die Gäste aus Südniedersachsen arbeiteten gingen acht Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier in Front. Im letzten Angriff sahen die Schiedsrichter ein Foul an Kirchheims Chuck Harris, der nervenstark alle drei Freiwürfe zum Knights-Sieg traf.

Die Veilchen starteten mit drei Dreiern zum 9:3 in die Partie (3.). Die Kirchheimer trafen ihre Würfe im Gegenzug nicht, sodass die Gäste zum 13:3 nachlegten. Zwar traf Dreamer einen Dreier zum 16:6, doch die Hausherren verkürzten durch sechs Zähler in Folge auf 16:13. Auch nach Strauß‘ Auszeit fanden die Göttinger nicht wieder in ihren Rhythmus. Die Süddeutschen nutzten dies aus, um ihren 0:12-Lauf zum 16:18 abzuschließen. Doch die BG konterte und traf zwei Dreier zum 22:18-Viertelendstand.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Dann gab Dreamer den Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk: Die Göttinger versenkten vier Dreier in Folge zum 42:35. Tylan Pope beendete den BG-Lauf und gab seiner Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen. So schrumpfte der Gäste-Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:43.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Duell. Nach einem Dreier von Mönninghoff zum 55:52 antworteten die Gastgeber mit einem 0:4-Lauf zum 55:56. Strauß‘ Auszeit zeigte keine Wirkung – die BG nahm schwierige Würfe, die sie nicht traf, und verteidigte nicht mehr intensiv genug. So bauten die Knights ihren Vorsprung auf 55:64 aus. Die Perovic-Truppe zog weiter davon (57:69). Vor dem Schlussviertel verkürzten die Gäste auf 60:69.

In den letzten Abschnitt starteten die Göttinger mit einem 6:0-Lauf zum 66:69 (32.). Diesen Abstand hielten die Veilchen zunächst (70:73). Doch die BG gab sich nicht geschlagen, Dreamer schloss den 7:0-Lauf per Dreier zum 80:80 ab (37.). Nico Bretzel sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende für Kirchheims 83:84-Führung. Mönninghoff versenkte im Gegenzug einen Dreier zum 86:84. Beim von der BG gut verteidigten letzten Angriff der Hausherren trafen die Schiedsrichter die folgenreiche Entscheidung, sodass Kirchheim das Spiel drehte.

 

21.02.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 92:90

An Spannung kaum zu überbieten war das Topspiel der HAKRO Merlins gegen die Artland Dragons. Mit elf Führungswechseln und acht Gleichständen waren es die Zauberer die nach einer dramatischen Crunchtime das Parkett als Sieger verließen. Den zehnten Sieg in Serie fuhren die Crailsheimer mit 92:90 ein.

Das Spiel starte direkt sehr ausgeglichen. Nach einem Foul Gaines‘ eröffneten die Dragons das Scoring von der Freiwurflinie, ehe die Nummer 9 für die Zauberer ausgleichen konnte. Blunt versenkte den ersten Drei-Punkt-Wurf (9:4). Die Crailsheimer kamen nun immer besser ins Spiel. Während die Bälle der Gäste an der Reuse vorbeisegelten, nutzten die Zauberer ihre Chancen und hielten sich vorne. Die Dragons verkürzten den Abstand per Buzzer-Beater auf 28:24 zur ersten Pause.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts gehörten zwar den Merlins, die Dragons waren es jedoch, die daraufhin mit zwei Treffern von Downtown ausgleichen konnten (30:30). Immer wieder wechselte nun die Führung. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem 7:0-Run für die Dragons sah sich Headcoach David McCray gezwungen, seine Jungs an die Seitenline zu rufen (40:45). Die Crailsheimer verkürzten daraufhin, kamen aber nicht zum Führungswechsel und verschwanden mit 49:52 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel nun wieder deutlich mehr Fahrt auf. Die Hausherren verkürzten den Rückstand, vielen anschließend wieder zurück und kämpften sich erneut heran (57:60). Mit hoher Intensität verteidigten beide Klubs ihren Korb. Per Alley-Oop-Dunk stellte Ogunsipe anschließend erstmals wieder auf eine Führung der Hausherren, Anthony gelang jedoch der Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkt-Linie. Somit beendeten die Crailsheimer auch das dritte Viertel mit einem Rückstand (72:74).

Direkt zu Beginn der finalen zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, Gaines bereitete den Dunk Ogunsipes vor. Erneut wechselte die Führung, die Zauberer setzten dem jedoch schnell ein Ende. Beide Mannschaften ließen alles auf dem Parkett, der Ausgang des Spiels blieb weiterhin offen. Nach erfolgreicher Defensivarbeit der Zauberer erhöhte Gaines von der Freiwurflinie, die Dragons netzten daraufhin von Downtown ein (91:90). Der finale Angriff der Drachen wurde abgewehrt, die Schlusssirene erklang.

 

22.02.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:82

Die EPG Baskets Koblenz sichern sich mit 91:82 einen wichtigen Arbeitssieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt Am Sonntagnachmittag empfingen die Rheinländer den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Die 1100 Zuschauer in der EPG Arena sahen im ersten Viertel ein sehr energetisches Spiel und Koblenzer Baskets, die sehr aggressiv verteidigten, den Gegner zu schwierigen Würfen zwangen und dadurch im Konter zu schnellen Punkten kamen.

So geschehen im Zusammenspiel zwischen Calvin Wishart und Decorian Jeffries, der mit einem schnellen Dreier aus dem Fastbreak abschließen konnte. Nur wenige Augenblicke später krachte es erneut im Gebälk der Wolmirstedter. Nach einem Steal schloss Devonte McCall mit einem spektakulären Slamdunk zum 11:5 ab. Die Koblenzer erhielten durch ihre aggressive Defensive jedoch viele Foulcalls gegen sich, doch die Gäste konnten davon nicht wirklich profitieren, schafften es jedoch, dank sicher verwandelter Dreier, mit 19:12 den Anschluss zu halten.

Das zweite Viertel eröffnete Badu Buck für Koblenz mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Die Gäste konnten sich bei der Verwertung ihrer Würfe deutlich steigern, was schließlich Mitte des Viertels fast zum Ausgleich führen sollte. Beim Spielstand von 27:25 nahm Trainer Stephan Dohrn die Auszeit, welche Wirkung zeigte. Die Gäste konnten zwar durch Fabien Kondo kurz auf 27:27 verkürzen, gerieten dann aber nach mehreren schönen Fastbreak Aktionen der EPG Baskets und einen Dreier von Julian Larry wieder in Rückstand. Die Halbzeit endete schließlich mit 44:37.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit wilden Schüssen auf beiden Seiten, die allesamt erfolglos blieben, bis schließlich Devonte McCall mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf für die ersten Zähler des dritten Viertels sorgte. Die Gäste konnten dagegenhalten und ließen Koblenz nicht davonziehen. Es ging nun munter auf und ab, wobei der Koblenzer Badu Buck sein bisher wahrscheinlich bestes Spiel für Koblenz ablieferte und seine Würfe sicher verwandelte.

Im weiteren Verlauf schaffte es Koblenz fast durchgängig, den Abstand konstant zweistellig zu halten. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal durch einige Unachtsamkeiten der Schängel auf acht Punkte heran, Koblenz ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten letztlich mit 91:82. Topscorer der Partie mit 22 Punkten und einem Effizienzwert von 35 wurde Calvin.

 

22.02.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:83

Badische Basketball-Fans durften sich zwischen Freitag und Sonntag zwar gleich über zwei Heimsiege der PS Karlsruhe LIONS freuen, mussten allerdings beide Male lange zittern, bis sich die Anspannung entlud. Nach dem 91:79 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt am 20. Februar, hielt der Nervenkitzel zwei Tage später, im Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum, fast bis zur letzten Sekunde.

Die Partie begann ohne Abtastphase. Beide Mannschaften gaben vom Start weg Vollgas, verlegten aber einen Großteil ihrer ersten Würfe. Dies lag auch an der jeweils gegnerischen Defense, die auf beiden Seiten von Beginn an aufmerksam war. Nachdem sich die LIONS einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatten, nahmen die Gäste beim 14:8 in Minute sieben erstmals eine Auszeit und waren danach etwas effektiver. Das erste Viertel ging dennoch mit 20:15 an die Hausherren.

Der folgende Abschnitt begann mit einem Distanztreffer von David Ejah. Die Mannschaft von Headcoach Demond Greene legte nach und lag in Minute zwölf erstmals zweistellig vorn. Bochum fand im Anschluss in die Begegnung und war zwischenzeitlich überaus gefährlich mit Würfen von der Dreierlinie. Das Spiel drohte zu kippen. Dies merkten aber auch die Zuschauer in der Europahalle und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Die bedankte sich mit großem Einsatz und glich bis zum Gang in die Kabinen aus.

Nach der Rückkehr auf den Court beim Stand von 39:39 eröffneten die SparkassenStars die zweite Hälfte stark und angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands nahm Greene bereits nach 80 Sekunden die erste Auszeit im dritten Viertel. Das Geschehen war nicht durchgehend attraktiv, angesichts des stets engen Spielstands jedoch überaus spannend. Dies sollte sich auch im Schlussviertel nicht ändern, das beim Stand von 62:62 begann.

In Minute 32 lagen die Gäste wieder fünf Punkte vorn, bevor die LIONS stark konterten – vor allem in Person von Maurice Pluskota und Tyrese Williams. Während Big Man „Moe“ seine bekannten Energizer-Qualitäten unter Beweis stellte, sorgte Aufbauspieler Williams mit drei Distanztreffern binnen 75 Sekunden für Bewegung auf dem Scoreboard. Eng blieb es trotzdem bis zum Schluss. Drei Auszeiten in der letzten Spielminute forderten die Geduld aller Anwesenden heraus, bis der Siegesjubel aufbrandete.

 

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20.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster

Nach erfolgreicher Weichenstellung mit dem 84:80-Sieg gegen Leverkusen haben die Uni Baskets die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust: Am Freitag reisen die Münsteraner zu formstarken Paderborn Baskets. Das Westfalenderby ist erneut ein direktes Duell um den Klassenerhalt, denn den vier Punkte vor ihnen liegenden Tabellen-15. könnten die Uni Baskets im Erfolgsfalle mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

Die Erleichterung war bei den Uni Baskets nach dem Muss-Heimsieg unter größtem Druck gegen Mitkonkurrent Leverkusen groß, „aber es geht jetzt weiter“, sagte Paul Viefhues. Zweimal in Folge konnten die Münsteraner in dieser Zweitliga-Saison noch nicht gewinnen und wollen nun in Paderborn auch diesen „Bock“ umstoßen. „Es wird natürlich nicht einfach, weil für uns kein Spiel in dieser Liga einfach ist. Aber Paderborn ist in Reichweite und wir wollen das Spiel gewinnen – definitiv“, gab Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwoch die Marschroute vor, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf nochmal zu verbessern.

An dieser hätte schon das Hinspiel am Nikolaustag etwas ändern können. „Das Hinspiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Rohdewald. 77:65 führten die Uni Baskets in der 32. Spielminute, 84:80 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Der Baskets-Coach sah dann „eines dieser Spiele, wo wir am Ende so viele Dinge falsch machen“, leider keinen Zähler mehr seiner Mannschaft und eine unnötige 84:90-Heimniederlage. Aus solchen Spielen haben die Uni Baskets Erfahrungen mitnehmen können und „dann mit den Siegen in Gießen und zuletzt gegen Leverkusen inzwischen Selbstvertrauen ziehen können“, erläuterte der Münsteraner Coach. „Wir wollen etwas. Wir sind ganz gut drauf. Ich glaube, die Matchups mit den Paderbornern sind auch gut für uns.“

Cheftrainer Götz Rohdewald hat im Verlauf der Trainingswoche weiter seinen aktuell verfügbaren Kader beisammen – sprich: Neuzugang Taylor sowie die Langzeitverletzten Touray, Ferber und Hodges fehlen nach wie vor im Mannschaftstraining. „Julius hat immer noch Probleme. Ich denke nicht, dass er diese Saison wieder spielen wird“, berichtete Götz Rohdewald. Erfreulich dagegen: „Bei Adam sieht es ganz gut aus, aber er hat noch nicht mittrainiert.“ Der 31-jährige Center hat sein Reha- und Aufbauprogramm erfolgreich absolviert und steht nach knapp fünfmonatiger Pause vor einer dosierten, schrittweisen Rückkehr in das Mannschaftstraining.

Die Paderborn Baskets kommen aus einer Serie mit drei Niederlagen. Doch wie so oft bei nüchternen statistischen Daten: Sie zeigen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Gegner waren nämlich mit Tabellenführer Phoenix Hagen, dem Tabellen-2. BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven das Nonplusultra der Liga. Am letzten Spieltag verloren die Ostwestfalen in Göttingen nach einem starken Auftritt erst nach Overtime mit 99:105. Gut eine Woche zuvor boten die Paderborner sogar Spitzenreiter Hagen in einer hochspannenden Partie beim 93:99 durchgängig Paroli.

 

21.02.2026 17:30 GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Tigers Tübingen (92:69) und bei den SBB Baskets Wolmirstedt (92:88) will der Altmeister im Rahmen des Doppelspieltags mit den Rollstuhlbasketballern des RSV Lahn-Dill (20 Uhr gegen Wiesbaden) alles dafür tun, um die wahrscheinlich rund 3500 Besucher in der Wetzlarer Buderus Arena zu begeistern und sich vor der Länderspielpause auf einem Playoff-Rang in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA festzusetzen. 

Während Rolli-Manager Andreas Joneck „sechs Stunden allerbester Unterhaltung“ entgegenfiebert und sein Mit-Gesellschafter Nicolai Zeltinger von einer „coolen Kooperation“ der beiden mittelhessischen Korbjäger-Größen spricht, liegt der Fokus von 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic trotz aller „Vorfreude auf diesen großartigen Abend“ alleine bei seinem Team, das nach dem Ausfall von Devon Goodman zwar personell noch immer nicht nachbessern konnte, das mit dem dritten Erfolg in Serie jedoch endgültig den Deckel auf eine nicht enden wollende Diskussionen um eventuell verfehlte Saisonziele draufmachen möchte. 

„Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben gut trainiert. Wir verteidigen gut. Wir haben einzig und allein das Problem, dass unsere Wurfquoten nicht stimmen“, wartet der Deutsch-Serbe auf das Platzen jenes Knotens, dessen Unbeugsamkeit ihn in dieser Spielzeit fast in den Wahnsinn treibt. „Mit einem Sieg in die zweiwöchige Pause gehen zu können, wäre stark“, möchte der 59-Jährige seine Jungs zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, es ist jedoch kein Geheimnis, dass zwei Punkte gegen die Truppe aus der Heimatstadt des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Balsam auf die geschundenen Seelen des Altmeisters wäre. 

Ob mit den Nürnberg Falcons der „richtige“ Gegner zum ersten Gießener Heimspiel in der Fremde kommt, werden die Anhänger kurz vor Beginn der Tagesschau wissen. „Frenki“ Ignjatovic geht jedenfalls mit gemischten Gefühlen in die Partie. „Zum einen habe ich bei ganz besonderen Events meistens den Kürzeren gezogen, zum anderen haben wir mit den Falken jedoch gute Erfahrungen gemacht.“ Zur Erinnerung: In der Pre-Season unterlagen die Franken in der Osthalle mit 88:95, am 15. ProA-Spieltag blieb Gießen in der KIA-Metropol-Arena mit 74:64 siegreich. 

Big Man Till Gloger besorgte starke 21 Punkte, der längst nicht mehr zum Kader gehörende Abu Kigab sammelte sechs Rebounds ein, Devon Goodman verteilte sechs Assists und das komplette 46ers-Team erlaubte sich nur neun Ballverluste. Vergessen waren also schnell die 25 Zähler und acht Rebounds von Nürnbergs Superstar Brandton Chatfield, der am Samstag verletzt auszufallen droht. Der US-Center hat die letzten acht Partien verpasst, der zweite Big Man Julius Wolf die vergangenen drei, die alle (65:90 gegen Crailsheim, 82:88 gegen Kirchheim und 68:96 in Bayreuth) mit Niederlagen endeten. 

Da die „Raubvögel“ von den letzten neun Partien seit der Niederlage gegen die 46ers am zweiten Weihnachtsfeiertag nur drei gewannen und deshalb aus den Playoff-Plätzen herausgerutscht sind, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten den Griechen Georgios Giouzelis vom Erstligisten Aris Thessaloniki. Der 30-Jährige, der dem Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen entstammt, bringt Europapokalerfahrung mit an die Noris, die allerdings seine erste Auslandsstation darstellt. Bei der letzten Niederlage gegen Crailsheim stand Giouzelis 22 Minuten auf dem Parkett, markierte vier Punkte und sammelte ebenso vier Rebounds ein. 

„Nürnberg hat gute deutsche Spots und einige Top-Ausländer“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass das Falken-Gastspiel in Wetzlar kein Selbstläufer für seine Truppe wird. Weil die beiden deutschen Point Guards Tim Köpple oder Vincent Friederici ebenso wie die beiden US-Aufbauspieler Carter Whitt und Evan Taylor jederzeit zweistellig scoren können. Weil Trevor Baskin unter den Körben aufzuräumen weiß und schon mal 14 Abpraller sein Eigen nennt. Weil auch Lars Lagerpusch mit seinen 2,07 Metern die Ellenbogen ausfahren kann. Weil der erst 19-jährige Christian Feneberg wie gegen Koblenz auch mal mit 18 Zählern von der Anzeigetafel leuchtet. Und weil Tom Stoiber, ebenfalls gegen Koblenz, mit bisweilen 30 Punkten schon mal zum Matchwinner werden kann. 

 

21.02.2026 18:00 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge haben unter der Woche hart in der Ostermann-Arena geschuftet. Am Wochenende steht das immens wichtige Spiel gegen Tübingen auf dem Programm. Eine Aufgabe, welche nicht einfach wird – aus den verschiedensten Gründen: „Die Tigers haben am Montag ihren Headcoach entlassen und gehen nun mit einem neuen Übungsleiter an den Start“, so Koch. „Bedeutet, dass die Spieler im Kader der Tübinger versuchen werden, sich zu empfehlen und hochmotiviert in Leverkusen zu Werke gehen. Wir sind gewarnt und haben uns in den Übungseinheiten den einen oder anderen Bereich genauer angesehen.“

Mit Eric Detlev übernimmt ein angesehener deutscher Basketballlehrer interimsweise das Traineramt bei den Baden-Württembergern. Unter der Woche haben sich die Verantwortlichen der Tigers vom bisherigen Headcoach Henrik Sonko getrennt. Grund war die sportliche Talfahrt der Tübinger, welche lediglich zwei der vergangenen 12 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Aufgrund dieser Vielzahl an Niederlagen sind die Universitätsstädter inzwischen auf Rang 14 (acht Siege / 15 Niederlagen) gerutscht.

An sich verfügen die Universitätsstädter über einen interessanten Kader. Neu im Team ist Jordan Johnson, welcher Anfang Februar 2026 zum früheren Bundesligisten wechselte. Der 31-Jährige verfügt über viel Erfahrung im professionellen Basketballsport. So lief u.a. auch schon für die Gladiators Trier auf. In bisher drei absolvierten Paarungen erzielte der Guard im Durchschnitt starke 20,0 Zähler: „Wir müssen ihn sicherlich im Blick haben, denn Johnson kennt die Liga und hat schnell klargemacht, dass er liefern kann“, weiß Koch.

Auch Bernard Pelote weiß, wo der Korb des Gegners steht. Der im Sommer von der Western Carolina University (NCAA l) nach Tübingen wechselnde US-Amerikaner ist im Angriff brandgefährlich. An guten Tagen kann er von „Downtown“ heiß laufen, an der Freiwurflinie ist er recht sicher (79 Prozent Trefferquote). Mit einem Zählermittelwert von 14,9 ist er der zweitbeste Scorer in Reihen unserer Gäste.

Sicherlich erwähnenswert ist auch die bisherige Saisonleistung von Melkisedek Moreaux. Der deutsche Forward mit ghanaischen Wurzeln wechselte über Hagen, Düsseldorf und Virtus Cassino (dritte Liga Italien) im Jahr 2024 in die Region Neckar-Alb. Bereits in der Vorsaison wusste der Modellathlet zu glänzen (9,7 Punkte pro Spiel), in 2025/26 legte er noch einmal eine Schippe darauf (11,9 PpS).

Worauf es am Samstag ankommt, weiß Coach Koch: „Wir haben uns die letzten Spiele der vergangenen Saison von Tübingen unter Eric Detlev angeschaut und daraus mitgenommen, dass die Tigers unter ihm sehr aggressiven und schnellen Basketball spielen. Sprich: Wir müssen sie im „Eins-gegen-Eins“ bremsen und ihnen die Schnelligkeit nehmen. Des Weiteren gilt es, den Gegner mit verschiedenen, sich wechselnden Verteidigungsformationen in Schach zu halten. Das wird nicht einfach, aber die Jungs haben schon mehrfach bewiesen, dass sie wissen, wie es geht.“ Für den gebürtigen Licher ist noch eines wichtig: „Es geht nur über Einstellung und Kampf. Nur so kann es uns gelingen, diese wichtige Begegnung im Tabellenkeller für uns zu entscheiden.“

 

21.02.2026 18:00 Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Bislang ist es in dieser Saison keinem Team gelungen, Phoenix Hagen zweimal zu bezwingen. Am Samstag haben die Eisbären Bremerhaven nun genau diese Chance und stellen sich der Herausforderung, dem Ligaprimus erneut ein Bein zu stellen. Wenn der Tabellenführer beim Tabellenvierten im Eisbärenkäfig gastiert, ist Intensität garantiert.

Mit Phoenix Hagen kommt das konstanteste Team der Liga an die Nordseeküste. Das Hinspiel dürfte jedoch beiden Seiten noch präsent sein: Zum Jahresauftakt setzten sich die Eisbären denkbar knapp mit 80:79 in Hagen durch. Zwischenzeitlich kontrollierten sie die Partie eindrucksvoll und führten im zweiten Viertel mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Hagen jedoch, warum sie die Tabelle anführen: Mit höherer Intensität und deutlich mehr Druck kämpften sich die Feuervögel zurück. Am Ende retteten die Eisbären den Vorsprung mit viel Einsatz und Nervenstärke über die Zeit. Es war eine von bislang nur drei Niederlagen für das Team von Headcoach Chris Harris.

Den drei Pleiten (gegen Bremerhaven, Quakenbrück und Kirchheim) stehen beeindruckende 20 Siege gegenüber. Aktuell befinden sich die Feuervögel erneut in starker Verfassung und peilen den achten Erfolg in Serie an. Zuletzt gewann Hagen auswärts in Bochum mit 102:92, setzte sich deutlich gegen die Artland Dragons mit 96:73 durch und behielt auch bei den Paderborn Baskets mit 99:93 die Oberhand. Die Offensive läuft dabei auf Hochtouren.

Statistisch unterstreicht Phoenix Hagen seine Spitzenposition eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten stellen sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Besonders gefährlich: die hohe Trefferquote aus der Distanz (39,5 Prozent) sowie die starke Ballbewegung, die sich in ligaweit führenden 23,3 Assists pro Spiel widerspiegelt. Tempo, Tiefe im Kader und variable Scoring-Optionen machen das Spiel der Feuervögel schwer berechenbar. Statistisch liegen die Eisbären lediglich bei den Freiwürfen (75,2 Prozent gegenüber 72,4 Prozent) sowie knapp bei den Blocks leicht vorne. Insgesamt bewegen sich beide Teams auf hohem Niveau, Zahlen allein entscheiden dieses Duell nicht.

Im Backcourt sorgen Devin Schmidt (15,3 Punkte, 3,4 Assists, 40 % Dreierquote) und Marcus Graves (14,7 Punkte, 5,5 Assists) für Dynamik und Kreativität. Spielmacher Bjarne Kraushaar (7,9 Punkte, 6,2 Assists) lenkt das Hagener Offensivspiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unter dem Korb sorgt Lucas N’Guessan (11,2 Punkte, 4,9 Rebounds) für Präsenz, während Jeffrey Carroll (11,7 Punkte, 58 % Zweierquote) konstant effizient abschließt. Gefährlich von außen ist zudem Tim Uhlemann (11,1 Punkte, 70 % Zweierquote, 42 % Dreierquote), der immer wieder wichtige Würfe trifft. Mit Ryan Schwieger wurde zudem weitere Qualität für die Guard-Position verpflichtet, was die Rotationsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Headcoach Steven Esterkamp ordnet die Aufgabe klar ein: „Hagen ist das beste Team der Liga und verfügt über die stärkste Offensive. Unsere Verteidigung wird extrem gefordert sein. Wir brauchen Disziplin und noch mehr Einsatz als gewöhnlich, wenn wir am Ende eine Chance haben wollen.“ Trotz der beeindruckenden Zahlen und dem Respekt vor der Mission wissen die Eisbären, dass auch sie ihre Argumente ins Feld führen können. Die Heimstärke im Eisbärenkäfig war in den vergangenen Wochen ein entscheidender Faktor. Zudem haben die Norddeutschen im Hinspiel gezeigt, dass sie die Hagener Offensive phasenweise kontrollierten und eigene Akzente setzen können. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten defensive Stabilität zu bewahren und das Tempo der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 

21.02.2026 19:00 BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln

Bayreuth und Köln sind vor der Partie mit jeweils 18:28 Zählern nach 23 Spielen als Tabellennachbarn auf den Plätzen 13 und 12 punktgleich. Seit dem 90:82-Heimsieg im Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 11. Januar haben die Kölner zwei Siege aus sechs Partien gefeiert. Gewonnen wurde gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Teams SBB Baskets Wolmirstedt und Uni Baskets Münster. Zuletzt unterlagen die Rheinländer am vergangenen Sonntag in eigener Halle knapp mit 76:79 gegen die Eisbären Bremerhaven.

Die Kölner ärgerten sich nach der Partie, weil gegen den Favoriten von der Nordseeküste mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein gutes Spiel von uns, auf Augenhöhe mit einer cleveren Mannschaft, in dem wir aber in den entscheidenden Momenten beinahe immer einen Fehler gemacht haben. Bremerhaven hat in diesen Phasen smarter und klüger gespielt, das war der kleine, aber feine und ausschlaggebende Unterschied“, sagte Stephan Baeck, der Geschäftsführer Sport der RheinStars im Anschluss an die Partie. Die Bremerhavener waren ohne ihren Star-Neuzugang John Bryant angereist, da sich dieser gleich bei seinem ersten Training mit den Eisbären an der Achillessehne verletzt hatte.

Topscorer der RheinStars ist aktuell Cedric Russell mit im Schnitt 14,8 Punkten, 2,5 Rebounds, 2,2 Assists und einer Dreierquote von 40,4 Prozent in 17 absolvierten Spielen. Der 26-jährige US-amerikanische Pointguard mit Führungs- und Scoringqualitäten wurde Anfang November 2025 nachverpflichtet, kam vom FIBA Europe-Cup-Teilnehmer KP Trepca Mitrovice aus dem Kosovo und war in der Saison 2024/25 für die Traiskirchen Lions in Österreich aktiv.

Zum Rückrundenbeginn kam der 26-jährige Forward Kenny Baptiste neu zu den Kölnern. Der zuletzt bis September 2025 in der ersten französischen Liga bei CSP Limoges aktive und seitdem vereinslose Franzose erhielt einen Vertrag bis Saisonende und überzeugte in seinen bisher sechs absolvierten Partien mit 12,8 Zählern und 6,7 Rebounds im Schnitt.

Der 30-jährige, 2,13 Meter große Center-Routinier Björn Rohwer ist seit 2023 Teil der RheinStars, hat bisher alle Saisonspiele absolviert und 12,0 Punkte, 4,4 Rebounds und eine bemerkenswerte Dreierquote von 46,2 Prozent bei 52 Versuchen auf dem Scoreboard stehen. Der 26-jährige kanadische Power Forward Adam Paige kam vor der Saison von den Itzehoe Eagles nach Köln. Mit durchschnittlich 9,1 Punkten und 3,6 Rebounds avancierte er zu einem der Leistungsträger der RheinStars.

Der frühere A2-Nationalspielmacher Haris Hujic kehrte als Neuzugang aus Trier nach zweijähriger Verletzungspause in Köln aufs Parkett zurück. Bislang hat der 28-jährige Shooting Guard 16 Partien für die RheinStars absolviert und dabei 8,7 Zähler und 1,6 Rebounds zu verzeichnen. Ein ligaerprobter Neuzugang ist Justin Onyejiaka. Der 21-jährige Small Forward kam zu Saisonbeginn von ProA-Absteiger RASTA Vechta II und scorte bislang 8,0 Punkte und 3,5 Rebounds. Von den Uni Baskets Münster wechselte Point Guard Jasper Günther (26), der mit einem Schnitt von 7,7 Punkten, 1,4 Rebounds und 2,7 Assists einen Stammplatz im Team einnimmt.

Das Hinspiel gegen den BBC gewannen die RheinStars am 11. Januar in eigener Halle mit 90:82. BBC-Assistant-Coach Nils Scheller bezeichnete damals die Umstände der Bayreuther Niederlage in der bis zum Schluss hart umkämpften Partie als „super-unglücklich“. Bester Bayreuther Akteur der Partie war der überragende Nat Diallo mit 23 Punkten und acht Rebounds. Beim Rückspiel am Samstag wollen die Bayreuther natürlich Revanche nehmen und nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag in Tübingen vor den eigenen Fans einen weiteren Erfolg erringen.

BBC-Trainer Lukas Hofer: „Nach dem tollen Sieg in Tübingen gilt es, an die dort gezeigte Leistung anzuknüpfen. Wir werden auf jeden Fall wieder mit sehr viel Energie und Druck in der Defense agieren. Köln hat sich natürlich schon noch ziemlich verstärkt. Kenny Baptiste gibt dem Team noch einmal viele Möglichkeiten, um vor allem defensiv besser agieren zu können. Für uns heißt es, genauso weiterzumachen wie in Tübingen. Wir wollen unsere Offense weiter auf das nächste Level bringen mit schnellen Entscheidungen. Defensiv wollen wir mit viel Druck agieren und insgesamt vor hoffentlich einer vollen Halle eine gute Leistung abrufen.“

 

21.02.2026 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen

Kurz vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause treten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die besten sechs Mannschaften gegeneinander an. Die auf Platz sechs stehenden Bozic Knights aus Kirchheim empfangen in der Sporthalle Stadtmitte die BG Göttingen (2.). Die Ritter können dabei als Underdog unbelastet ins Spiel gehen.

Nach den beiden Erfolgen gegen die direkten Playoff Konkurrenten aus Koblenz und Nürnberg, sind die Mannen von Head Coach Igor Perovic wieder zurück in der Erfolgsspur und voll auf Kurs Richtung Playoffs. Doch die Saison 2025/2026 hat gerade erst knapp zwei Drittel aller Spiele absolviert. Es stehen also noch einige Hürden vor den schwäbischen Korbjägern. Eine der Größten dürfte dabei das Spiel gegen den letztjährigen Bundesligisten aus Göttingen am kommenden Samstag darstellen. Die „Veilchen“ sind souverän in die Saison gestartet und praktisch durchweg in den Top zwei der Liga zu finden. Einzig Spitzenreiter Hagen thront über den Göttingern, die mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Spielzeit gestartet sind und sich auf einem guten Weg befinden.

Besonders beeindruckend wird die Bilanz, wenn man sich die Verletztensituation im Laufe der vergangenen Monate genauer ansieht. Regelmäßig musste Head Coach Strauss auf wichtige Schlüsselspieler verzichten. Dennoch konnte sich der Aufstiegsfavorit durchsetzen. Pünktlich zum Duell gegen die Schwaben kehrten wichtige Akteure zurück in den Kader und werden am Samstag auflaufen. Mit 15,1 Punkten pro Partie sticht Point Guard Jordan Sears aus einer Vielzahl an Spitzenspielern heraus. Ihm zur Seite steht mit 14,4 Punkten im Schnitt US-Amerikaner Zach Jackson. Viel Erfahrung bringt das deutsche Korsett, bestehend aus Daniel Kirchner, Robin Lodders, Julius Böhmer, Hendrik Drescher und Mathis Mönninghoff.

„Göttingen gehört zu den Top drei der Liga. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt. Sie spielen schnell, konzentriert und abgezockt. Unsere derzeitige Performance wird gegen Göttingen nicht reichen. Wir müssen uns steigern, wenn wir gewinnen wollen,“ analysiert Knights Coach Perovic. Neben dem Duell Göttingen (2.) vs. Kirchheim (6.), treffen zudem noch Hagen (1.) auf Bremerhaven (3.) und Crailsheim (3.) auf die Artland Dragons (5.). Ebenfalls spannend dürfte das Duell Giessen (7.) vs. Nürnberg (9.) im Kampf um die Playoffs werden. Anschließend an den 24. Spieltag gibt es für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga die letzte Gelegenheit nochmals durchzuatmen und ein paar Tage frei zunehmen. Aufgrund der Nationalmannschaftsspiele gibt es ein spielfreies Wochenende.

Dabei vertritt auch ein Spieler mit Knights Vergangenheit die deutsche Nationalmannschaft. Der ehemalige Ritter und Kirchheimer Publikumsliebling Till Pape wurde für die Qualifikationsspiele nominiert und wird im Deutschland Jersey auflaufen. „Wir gratulieren Till, dass er erneut nominiert wurde. Er hat sich das verdient und natürlich sind wir total stolz darauf, dass ein Spieler der drei Jahre bei uns gewesen ist, diesen herausragenden Weg gegangen ist,“ so Schmidt. Pape spielt mittlerweile in Frankfurt, wohin ihn sein Weg über weitere Zwischenstationen in Göttingen und Bonn geführt hatte.

 

21.02.2026 20:00 HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 

Fünf Heimspiele stehen für die HAKRO Merlins Crailsheim in der regulären Spielzeit noch auf dem Programm. Zum Auftakt des Endspurts gastiert mit den Artland Dragons ein echtes ProA-Urgestein in der Arena Hohenlohe. Seit acht Jahren spielen die Niedersachsen in der zweiten Bundesliga, am Samstag kommt es bereits zum sechsten Duell, dem vierten in der ProA, mit den Zauberern. Tip-off ist um 20 Uhr.

Seit Beginn der Saison sind die Artland Dragons entgegen vieler Erwartungen auf Playoff-Plätzen zu finden, zuletzt etablierte sich der Verein auf Tabellenplatz fünf. Zu verdanken haben die Niedersachsen dies vor allem ihren drei leistungsstarken Importspieler. Während der Topscorer der Mannschaft Amir Hinton mit durchschnittlich 19,9 Punkten und einer Freiwurfquote von 94 Prozent (5,7/6) auf sich aufmerksam macht, stehen zwei seiner Mitspieler im ligaweiten Ranking ganz oben. Der Forward Benjamin  Burnham gilt als MvP-Kandidat und liegt nur knapp hinter seinem Teamkollegen im Scoring (18,7 PKT), holt sich zusätzlich die meisten defensiven Rebounds der Liga (6,8 DRB) und überzeugt mit der ligaweit höchsten Effektivität (24,8 EFF). Auch Connor Van Anthony zeigt sich erfolgreich im Angriff. Trifft der US-Amerikaner nur für neun Punkte im Durschnitt, legt er 6,8 Assists für seine Teamkollegen auf.

Nach zuletzt zwei verlorenen Partien haben die Drachen jedoch die aktuell schlechteste Form der ersten acht Vereine, gegen Tabellenführer Hagen fuhren sie ihre bisher höchste Niederlage der Saison ein. Im Hinspiel gelang den Niedersachen noch die Überraschung gegen die Feuervögel, dieses Mal musste sich die Mannschaft von Hendrik Gruhn geschlagen geben. Während das Spiel bis zur Hälfte des zweiten Viertels noch eng war, konnten sich ab der 15. Minute die Hagener klar absetzen und bescherten den Dragons ihre achte Niederlage. Auch eine Woche später gegen Karlsruhe gelang den Quakenbrückern nicht der Sieg und so stehen die Dragons diesen Spieltag unter Zugzwang, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.

Bereits das letzte Aufeinandertreffen der Quakenbrücker mit den Merlins brachte den Dragons keine Punkte ein. Mit 93:85 entschieden die Zauberer das Spiel in Niedersachsen für sich und konnten so ein enges Spiel auf ihre Seite ziehen. Für die Crailsheimer begann mit diesem Sieg ihre derzeitige Erfolgsserie. Nach Niederlagen gegen Köln und Hagen gewannen die Zauberer das letzte Spiel 2025 in Quakenbrück und sind seitdem eins von zwei Teams, das jede Partie des neuen Jahres gewinnen konnte.

Auch vergangenen Spieltag in Nürnberg unterstrichen die Merlins ihre aktuelle Form eindrucksvoll. Rund 250 mitgereiste Fans aus Crailsheim konnten einen Sieg im kleinen Derby gegen die Nürnberg Falcons bejubeln, als die Zauberer mit 90:65 einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten. Schon im ersten Viertel bauten sich die Gäste einen zweistelligen Vorsprung auf, der sich für den Rest des Spiels nur noch steigerte.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Artland Dragons. Sie sind eine gute Mannschaft, die offensiv sehr guten Basketball spielt. Mit Burnham und Hinton verfügen sie über zwei MVP-Kandidaten, die im eins-gegen-eins sehr gefährlich sind und sehr effektiv scoren. Deshalb wird das wirklich eine Herausforderung. Aber wir freuen uns darauf, müssen uns auf unsere Stärken besinnen, physisch verteidigen, schnell spielen und Merlins Basketball zeigen. Wir werden alles dafür geben, beim Heimspiel mit einem Sieg in die FIBA-Pause zu gehen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

22.02.2026 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag, den 22.02.2026 steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel in der EPG-Arena an. Um 17:00 Uhr trifft das Team von Headcoach Stephan Dohrn auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Präsentiert wird der Spieltag von den Stadtwerken, zudem dürfen sich die Fans auf besondere Aktionen freuen, denn das Moselbad wird in der Halle spannende Goodies verteilen.

Sportlich gesehen geht Koblenz als Favorit in die Partie. Das Hinspiel in Wolmirstedt konnten die EPG Baskets deutlich mit 105:76 für sich entscheiden. Nach 23 absolvierten Spielen stehen die EPG Baskets mit zehn Siegen auf Tabellenplatz zehn, während der Aufsteiger aus Wolmirstedt mit sechs Erfolgen Rang 16 belegt. Beide Teams haben zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und gewannen je nur eine aus den letzten drei Begegnungen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Vorteile der Gastgeber. Offensiv erzielen die EPG Baskets durchschnittlich 87,4 Punkte pro Spiel, während Wolmirstedt bei 80,8 Punkten liegt. Auch die Wurfquoten sprechen leicht für Koblenz: 52,1 Prozent aus dem Zweipunktebereich und 34,8 Prozent von jenseits der Dreierlinie bedeuten Vorteile gegenüber den 49,9 Prozent (2P) und 33,1 Prozent (3P) der Gäste.

Besonders aus der Distanz verfügen beide Teams über ausgewiesene Spezialisten. Auf Koblenzer Seite trifft Timothy Smith starke 48,3 Prozent seiner Dreier, während Nigel Pruitt bei den SBB Baskets mit 48,9 Prozent ebenfalls brandgefährlich ist. Unter den Körben ist Decorian Jeffries mit 6,9 Rebounds pro Partie der wichtigste Akteur der EPG Baskets, während Michael Hughes II mit 7,7 Rebounds das Rebounding der Gäste anführt.

Im Spielaufbau liegt Koblenz ebenfalls vorne: Mit durchschnittlich 17 Assists pro Partie bewegt das Team den Ball gut und kommt so immer wieder zu freien Würfen. Calvin Wishart ist mit 15,8 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Bei Wolmirstedt sticht vor allem Daivien Williamson heraus, der mit 18,7 Punkten pro Spiel Topscorer seines Teams ist. Die Gäste verhindern mit 3,4 Blocks pro Partie ligaweit überdurchschnittlich viele Würfe. Hier gilt es für Koblenz, geduldig zu bleiben und gute Abschlüsse herauszuspielen. Für die EPG Baskets geht es darum, die zuletzt knappen Niederlagen abzuschütteln und vor heimischem Publikum ein Zeichen zu setzen.

 

22.02.2026 17:30 PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers 88:92

„Es war eine schwere Geburt, aber das Kind ist gesund!“ Keine Worte dieser Welt hätten die Partie des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA besser beschreiben können als die des Freundes des Giessener Headcoach Branislav Ignjatovic, Ingo Klimmey. Denn der 92:88 (40:41)-Erfolg des Altmeisters von der Lahn bei Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt glich einem langen Kampf.

Kein Wunder also, dass Branislav Ignjatovic davon sprach, dass es „heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen“ gegeben habe, dass „einzig und allein die zwei Punkte zählen. Der Sieg war enorm wichtig. Wir haben Moral bewiesen und uns endlich auch mal wieder in einem engen Match belohnt. Ich merke, es kommen bessere Zeiten.“ Luis König Figge dankte Kyle Castlin: „Er war am Ende überragend!“ „KC hat am Ende die Nerven behalten und uns gerettet“, freute sich Ignjatovic über einen seiner Helden des Abends.

„Unsere Schussquote hat zwar wieder einmal zu wünschen übriggelassen, dennoch haben wir auswärts 92 Punkte markiert“, wunderte sich „Frenki“ Ignjatovic ein wenig über die starke Offensivleistung. „Der Sieg war aber verdient, ich bin echt stolz auf meine Jungs!“ Das konnte der 46ers-Übungsleiter auch sein, denn von Beginn an machten die Mittelhessen klar, dass sie in die Playoffs wollen.

Beim dritten Nachfassen durch Till Gloger zum zwischenzeitlichen 9:9 (4.), beim krachenden Dunk von Jonathan Maier zum 22:21 (10.), beim 62:55 (30.) von Robin Benzing, der den bulligen Fabien Kondo wie in einer Telefonzelle frisch machte, beim 72:61 durch Kyle Castlin, der einen Tempogegenstoß abrupt abstoppte, um hinter der Dreierlinie zu vollenden, erst recht aber beim 74:61 von Kyle Castlin nach Steal unter dem eigenen Korb kam das Giessener Selbstbewusstsein zum Vorschein.

Dass der 59-Jährige Ignjatovic nach der Schlusssirene mit der Becker-Faust über das Parkett bretterte, war ihm nicht zu verdenken, schließlich waren die letzten Monate für ihn kein Zuckerschlecken. „Dass so viele von euch mitgefahren sind, obwohl unsere Saison bisher eher bescheiden war, ist großartig“, wandte sich der Deutsch-Serbe freudig winkend an die auf der Tribüne nach ihm rufenden 46ers-Anhänger. „Ihr seid einmalig.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 65:90

In diesem Jahr sind die HAKRO Merlins noch ungeschlagen. Zur aktuellen Siegesserie aus acht Spielen sollte in Nürnberg ein weiterer Erfolg dazukommen. Headcoach David McCray konnte erstmals nach zwei Partien wieder aus dem Vollen schöpfen, als Vinnie Shahid, der zuletzt zwei Partien aufgrund einer Gehirnerschütterung verpasste, in den Kader der Zauberer zurückkehrte.

Der Start in die Partie begann für beide Teams holprig. Gaines eröffnete schließlich nach fast zwei Minuten das Spiel von der Freiwurflinie, woraufhin die Gastgeber jedoch sofort mit einem Führungswechsel antworteten. Doch die Gäste kamen nun richtig in Fahrt. Shahid traf von der Freiwurflinie zur ersten zweistelligen Führung (9:19). Und wieder war es Shahid, der mit der Schlusssirene weitere zwei Zähler addierte und mit 9:21 die Mannschaften in die erste Pause verabschiedete.

Auch ins zweite Viertel starten die Crailsheimer mit den ersten Punkten. Per And-One erhöhte Gardner, ehe die Falcons punkteten und David McCray zu seiner ersten Auszeit brachten (13:24). Diese zeigte sofort Wirkung und nun waren es die Nürnberger die in Bedrängnis gerieten. De Oliveira war es, der durch drei weitere Punkte den Vorsprung auf über 20 Punkte zu erhöhen, bevor seine Teamkollegen weitere Zähler addierten und die Mannschaften mit 49:25 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts anbrennen. Immer wieder fanden die Würfe der Zauberer die Reuse und erhöhten die Führung schnell auf 30 Zähler (31:62, 23. Minute). Whitt, Lagerpusch und Taylor nutzen jedoch eine punktearme Phase der Merlins, um sich wieder ein wenig heranzuspielen. Nach einem 7:3-Lauf der Hohenloher war jedoch alles wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Komfortabel in Führung ging es schließlich mit 75:45 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

Zum Start des letzten Viertels mussten die Zauberer ein Weile auf die ersten Punkte warten. Nach über drei gespielten Minuten erlöste Welp die Crailsheimer von ihrer Trockenphase. Nun trafen die Zauberer immer wieder die Reuse und spielten sich in einen Rausch. Den Gastgebern war die bevorstehende Niederlage längst bewusst. Beim Stand von 65:90 ertönte die Schlusssirene und besiegelte den neunten Erfolg in Reihe für die Merlins.

 

14.02.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Paderborn Baskets 105:99

Der BG Göttingen ist die Revanche erneut geglückt. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend gegen die Paderborn Baskets nach Verlängerung 105:99 (46:41, 92:92). Vor 2.217 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten beiden Mannschaften eine kämpferische Leistung, in der es elf Führungswechsel gab und sich die Veilchen nur einmal zweistellig absetzten.

Die Veilchen hatten Probleme, in der Offensive ihren Rhythmus zu finden. Erst nach mehr als drei Minuten erlöste Wes Dreamer die BG-Fans mit seinen Punkten zum 2:7. Kurz darauf verkürzte Jackson von außen auf 5:9, doch die Paderborner zwangen die Göttinger weiterhin zu schweren Würfen. Hendrik Drescher traf von außen zum 15:19, kurz darauf schloss Jackson den 7:0-Lauf zum 19:19 ab. Jalen Johnson stellte den 19:21-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt lief es im Angriff besser für die Hausherren. Nach einem Block von Mathis Mönninghoff schloss Daniel Kirchner den Schnellangriff per Dreier zur ersten BG-Führung ab (27:25). Beide Teams bewegten sich nun auf Augenhöhe. Die Paderborner blieben gefährlich, sodass der wieder genesene Eyassu Worku per Dreier auf 39:36 verkürzte. In die Halbzeitpause gingen die Veilchen mit einer 46:41-Führung.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren Gas und bauten ihren Vorsprung durch zwei Dreier erstmals zweistellig aus (52:41). Doch die Baskets ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten zum 52:46 (24.). Mönninghoff verschaffte seinem Team wieder ein wenig Luft (57:48). Matej Silic schloss einen 0:8-Lauf zum 59:60 ab. Nils Schmitz holte die BG-Führung zurück; Sears baute diese wieder etwas aus (65:60). So ging es für sie mit einer knappen 69:68-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel gaben die Paderborner noch einmal alles, während die BG keine guten Lösungen fand. Johnson baute den Baskets-Vorsprung auf 71:75 aus. Nach einem Drei-Punkte-Spiel von Julius Böhmer holte sich die BG die Führung zurück (80:79). Der Däne Jonathan Klussmann traf einen Dreier zum 91:92, im Gegenzug verpassten die Göttinger die Führung und mussten foulen, um noch eine Chance zu haben. Der sonst so sichere Klussmann vergab beide Freiwürfe. Beim letzten Angriff wurde Kirchner gefoult. Der Guard traf nur einen Freiwurf zum Ausgleich. So ging es in die Verlängerung.

Im Extra-Abschnitt zeigten sich die Erfahrenheit des Strauß-Teams, dass gleich 96:92 in Front ging. Die Baskets hatten Möglichkeiten, die Partie weiterhin sehr eng zu halten, vergaben allerdings vier Freiwürfe hintereinander, sodass die BG zum 102:96 traf. Die Gastgeber machten die Tür für Paderborn noch einmal auf, als sie Osawe ein Drei-Punkte-Spiel zum 102:99 gestatteten, doch der starke Böhmer sicherte den Sieg mit seinem Dreier zum 105:99.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 92:102

Es war alles drin in diesem Derby am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die VfL SparkassenStars Bochum lieferten dem Spitzenreiter Phoenix Hagen einen großen Fight, am Ende mussten sie sich aber unter anderem aufgrund einer unglaublichen Dreierquote der Gäste und einem überragenden Devin Schmidt geschlagen geben.

Beide Fanlager pushten ihre Teams von Beginn an lautstark und die Partie begann auch rasant. Hochprozentig trafen sie beide und lagen zunächst Kopf-an-Kopf. Ein 11:0-Lauf der Hagener zwang Bochums Headcoach Felix Banobre dann aber nach 5 Minuten zu einer ersten Auszeit. Danach kann sie wieder etwas näher heran, dennoch gewann Hagen das erste Viertel mit 27:20.

Dravon Mangum und Antonio Williams verkürzten den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels auf nur noch drei Punkte. Wie so oft an diesem Abend hatte Hagen die richtige Antwort parat Graves und Schwieger trafen jeweils für Drei und ließen die Partie nicht kippen. 2 Minuten vor der Halbzeit versenkte Omuvwie einen Dreier und baute damit den Vorsprung auf 12 Punkte für die Feuervögel aus. Die SparkassenStars lagen vor den letzten beiden Vierteln mit 16 Punkten zurück (37:53).

Im dritten Viertel begann dann die Devin Schmidt Show. Mit vier Dreiern in drei Minuten sorgte er für eine Vorentscheidung. Die „Kopf ab“-Geste und das überflüssige unsportliche Foul gegen Niklas Geske im direkten Anschluss hinterließen aber einen bitteren Beigeschmack. Der Rückstand der Bochumer war nun auf 21 Punkte angewachsen. Bis zum Viertelende konnten die Gastgeber auf 60:77 verkürzen.  Und sie gaben sich nicht auf, kämpften sich über intensive Defense und viele Ballgewinnen heran.

Kurzzeitig wankte der Tabellenführer etwas, als der Rückstand auf unter 10 Punkte fiel. Aber egal wer von der Bank kommt, jeder hat die individuelle Klasse, um das Team aus solchen Situationen heraus zu manövrieren. Tim Uhlemann sorgte mit einem Dreier dafür, dass der Vorsprung wieder auf 14 Punkte anwuchs. Bochum gab nicht auf und warf bis zum Schluss alles in die Waagschale. Das honorierten die Fans und feierten ihr Team trotz der 92-102 Niederlage mit stehenden Ovationen.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz 84:68

Zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 konnten die Bozic Knights den 13. Saisonsieg einfahren und stehen in der Tabelle auf Platz sechs. Gegen angeschlagenen Koblenzer reicht ein starkes drittes Viertel, um sich beim 84:68 Heimerfolg die Punkte zu sichern.

Die Ritter kamen engagiert und intensiv in die Partie, gingen folgerichtig auch relativ früh zweistellig in Führung, doch von da an schalteten die Teckstädter einen Gang zurück. Offene Bälle wanderten zu den Koblenzern, die aufopferungsvoll kämpften und sich ins Spiel verbissen. So schwankte das Spiel von Minute zu Minute. Im ersten Viertel hielten die Teckstädter noch den Vorsprung (22:14), jedoch gehörte den Baskets Viertel Nr. zwei.

„Hier fehlt es uns an Erfahrung. Den Fehler machen wir nicht zum ersten Mal in der Saison, dass wir sehen und fühlen, dass wir die bessere Mannschaft sind und dann von unserem Stil ablassen und uns in dumme Aktionen verstricken, nicht mehr mit der gleichen Konzentration agieren und nur noch mit 90% spielen,“ ergänzt Schmidt. Entsprechend deutlich dürfte die Halbzeitansprache gewesen sein, denn die Gastgeber kamen mit völlig veränderter Körpersprache zurück aufs Feld.

Zwar saßen zu Beginn die freien Würfe nicht, aber in der Defensive wurde nun kompromisslos und konsequent agiert. Die Halle honorierte den Einsatz mit lautstarkem Support. Die Koblenzer waren nun überfordert und konnten dem Energierschwall der Ritter wenig entgegensetzen. Nach dem dritten Viertel stand es 69:48. Die Vorentscheidung im Spiel.

Doch erneut bissen sich die Gäste zurück ins Spiel, gaben nicht auf und wie zu Beginn des Spiels begangen die Kirchheimer den Fehler zu früh etwas Schwung herauszunehmen, sodass der Spielstand drauf und dran war auf unter zehn Punkten Vorsprung zu fallen. Die Knights brauchten einige Minuten um sich nochmals neu zu fokussieren und mit einigen wichtigen Aktionen durch Tyrel Morgan, den letztlich verdienten Sieg nach Hause zu bringen.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth 66:84

Mit einer dominanten Leistung ab Mitte des dritten Viertels sicherte sich der BBC Bayreuth am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen wichtigen 84:66 (35:36) -Auswärtssieg im Abstiegskampf bei den Tigers Tübingen und rückt damit in der Tabelle auf Rang zwölf nach vorne.

Lenny Liedtke brachte Bayreuth nach starker Penetration mit 2:0 in Front, Rayshawn Mart erhöhte auf 4:0 und 6:2. Tehree Horn machte mit dem ersten Dreier der Partie zum 11:2 den guten Start des BBC perfekt. In der Folge kämpften sich die Tigers auf 9:11 heran. Horn erwiderte mit einem Dreier zum 14:9 und Liedtke ließ das 16:9 folgen. Mart erhöhte weiter auf 18:9. Horn machte den Bayreuther Vorsprung mit dem 24:13 zum Ende des ersten Viertels zweistellig.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Tübingen auf 21:24. Liedtke beendete den 8:0-Run der Gastgeber mit den ersten Bayreuther Punkten nach vier Minuten im zweiten Viertel zum 26:21. Till Jönke brachte die Gäste wieder auf 25:26 heran. Nach Freiwurftreffern des beim Dreier gefoulten Allen stand es eine Minute vor der Halbzeit 35:30 für die Gäste. Dann drehten die Tübinger aber nochmal auf und gingen nach einem 6:0-Run in den letzten 60 Sekunden mit einer 36:35-Führung in die Halbzeitpause.

Nach fast zwei Minuten im dritten Viertel erhöhte Jönke für Tübingen auf 38:35, Mart verkürzte im Gegenzug auf 37:38 und brachte im Anschluss den BBC mit einem Drei-Punkte-Spiel wieder mit 40:38 in Führung. Die Partie blieb absolut eng und intensiv. Felix Edwardsson erhöhte für die Tigers mit einem Dreier auf 48:43. Allen traf zum 47:48 und stellte anschließend mit einem Dreier auf 50:48 für den BBC. Cantia Rahming traf einen seiner beiden Freiwürfe zum 59:50 nach 30 Minuten.

Mart stellte zu Beginn des Schlussviertels auf 61:52 für den BBC. Nach einem unsportlichen Foul gegen Rahming verkürzten die Tigers in der Folge auf 61:55. Jönke brachte Tübingen weiter auf 61:57 heran. Allen machte den Vorsprung mit 69:59 nach knapp 34 Minuten zweistellig. Tübingen verkürzte dann wieder nach einem 6:0-Lauf auf 72:65. Diallo dunkte noch zum Endstand von 84:66. Man hatte damit nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Tigers geholt.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen 84:80

Chance zur Weichenstellung im direkten Duell um den Klassenerhalt in mental starker Manier genutzt: Die Uni Baskets feierten am Samstagabend beim 84:80 (46:41) gegen Bayer Giants Leverkusen ihren sechsten Saisonerfolg. Als Tabellen-17. sind die Uni Baskets jetzt punktgleich mit Leverkusen (18.) und den SBB Baskets (16.).

Beide Trainer erwarteten kein schönes, sondern ein kampfbetontes Spiel. Es kam anders. Es war vom Hochball an ebenso attraktiv wie kampfbetont im Auftaktviertel. Etwas treffsicherer kam der Gast – insbesondere über acht Zähler von Dennis Heinzmann – hinein (9:13). Dann verwandelten die Gastgeber nach sehr guten Defensivsequenzen und mehrfach guter Ballbewegung die ersten Dreier zum Führungswechsel (17:13). Leverkusen übernahm wieder leicht das Kommando, sorgte für den neuerlichen, knappen Vorsprung nach den ersten zehn Minuten: 23:24.

In den zweiten zehn Minuten setzten beide Offensivreihen zunächst weniger Akzente, forciert auch durch gute Defensivarbeit beiderseits. Philipp Alston glich aus (26:26, 13.). Andrew O’Brien leitete den ersten kleineren Lauf der Münsteraner ein. Nun lautete weiterhin Heinzmann versus Uni Baskets das Match-up der Partie. Der Leverkusener Big Man verkürzte nach seinem nächsten Korbleger auf 41:37. Oli Pahnke erkämpfte Freiwürfe und beendete die erste Hälfte von der Linie zur 46:41-Pausenführung.

Nach Wiederbeginn stellten die Uni Baskets auf 56:49 (24.), bevor der Gastgeber dann den Fokus verlor. Leverkusen glich schnell per 7:0-Lauf aus (56:56, 25.). Mental starke Uni Baskets ließen den Führungswechsel aber nicht zu, auch wenn Dennis Heinzmann weiter scorte. Im Gegenteil: Mit einem klasse Schlussspurt im dritten Viertel schlugen sie über einen 7:0-Lauf zurück. Andrew O’Brien traf unorthodox per Dreier zur 8-Punkte-Führung vor dem packenden Schlussviertel (70:62).

Das letzte Viertel ging für beide Mannschaften in den roten Bereich. Münster forcierte über hohe defensive Intensität Turnover der Giants, versäumte es aber mehrfach, daraus Kapital zur Vorentscheidung zu schlagen. Über seine Defensive hielt das Rohdewald-Team den knapp zweistelligen Vorsprung bis in die Crunchtime (83:74, 36.). Letzte Freiwürfe der Giants schienen den Abend noch mal unschöner enden zu lassen. Dennis Heinzmann ließ aber einen liegen (83:80). Der dritte Heimsieg war deshalb 4,5 Sekunden vor dem Ende nicht mehr in Gefahr.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:94

Nach zuletzt drei Niederlagen und in einer Situation großer Personalsorgen sind die PS Karlsruhe LIONS am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA über sich hinausgewachsen und konnten ihre Negativserie erfolgreich stoppen. Beim favorisierten Tabellenfünften, den Artland Dragons, konnten die LIONS nach 40 kräftezehrenden Minuten verdient jubeln. Endstand am 15. Februar in Quakenbrück: 87:94.

In einer spielerisch ausgeglichenen Anfangsphase zeigten sich die LIONS physisch sehr präsent, zogen ihr schnelles Umschaltspiel auf und setzten immer wieder nach. Der Ausfall der beiden verletzten Big Men Maurice Pluskota und Wesley Oba wurde von Headcoach Demond Greenes Team erstaunlich gut kompensiert. Die Hausherren nahmen eine 26:23-Führung mit in den zweiten Abschnitt, in dem Karlsruhe das Fundament für den späteren Sieg legte.

Die Gäste machten das Spiel immer wieder schnell, ließen den Ball gut zirkulieren, trafen die richtige Wurfauswahl und setzten in Minute 17 – nach dem Ausgleich und in einer zunehmend hitzigen Phase – ein Ausrufezeichen: Binnen weniger als 60 Sekunden schraubten die LIONS den Spielstand von 36:37 auf 36:48. Isaiah Hart sorgte dann mit einem weiten Dreier-Buzzerbeater für den Schlusspunkt hinter der ersten Halbzeit. Beim Stand von 42:52 wurden die Seiten gewechselt.

Artland fand nun wieder in den Rhythmus und gestaltete die Begegnung ausgeglichen. Karlsruhe setzte weiterhin auf Fastbreaks und machte keine Anstalten, das Tempo zu drosseln. Zwar sanken nun die LIONS-Trefferquoten, aber die Körpersprache des Teams war weiterhin positiv und der Siegeswille klar erkennbar. Vor den abschließenden zehn Minuten stand es 67:76. Es folgte ein verrücktes und am Ende Basketball-typisch hochspannendes Schlussviertel.

Nachdem Karlsruhe mittels sicherer Distanztreffer auf 18 Punkte davongezogen war und die Dragons ihrerseits über drei Minuten nicht zu scoren vermochten, drehten sich die Verhältnisse um. Mit einem 16:2-Run leiteten die Gastgeber im Artland eine dramatische Crunchtime ein. Denn knapp zwei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 83:87. Die LIONS behielten aber auch in dieser Situation die Nerven und belohnten sich für ihren Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 76:79

Ein überraschend knappes Spiel an einem ungewöhnlichen Spieltag, jedenfalls für Kölner Verhältnisse. Am Karnevalssonntag unterlagen die RheinStars am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 76:79 (37:39) dem Tabellenvierten Eisbären Bremerhaven – und ärgerten sich nachher zurecht, weil mehr möglich gewesen wäre gegen den Favoriten.

Anders als in der Vorwoche gegen die Uni Baskets Münster hatten die Gäste diesmal den besseren Start und holten sich mit 16:21 die ersten zehn Minuten. Die RheinStars aber arbeiteten sich vor allem dank Miller, Günther und des starken Kenny Baptiste zurück ins Spiel und lagen in der 17. Minute 35:30 vorne. Die Eisbären konterten und kamen mit einem Viertel-übergreifenden 9:0-Lauf zum 37:41 (21.). Von diesem Zeitpunkt an lagen die Mannen von Trainer Steven Esterkamp vorne.

Köln aber blieb bis in die Schlusssekunden hartnäckig dran. So wurde es ein kleines, überraschend spannendes Basketballfest, dem die RheinStars nicht die Krone aufsetzen konnten. Ob nun bei 63:68, 72:76 oder 74:77 – immer wieder vermasselten die Kölner sich selbst den entscheidenden Schritt zum endgültigen Umschwung. Bremerhaven konnte sich dem Zugriff der RheinStars beständig entziehen und brachte den Auswärtssieg verdient über die Ziellinie.

Es ist mittlerweile bemerkenswert, dass die Kölner in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit ihren Coaches den Abstand zu den Topteams weiter verringern können. Wobei die Lücke sichtbar bleibt, denn noch ist das Spiel der RheinStars zu fehlerbehaftet. Das war beim Fünften Artland Dragons ebenso zu beobachten wie am Sonntag gegen die Eisbären als Vierten der Liga.

Außerdem fehlt den RheinStars in dieser Saison oft noch das Quäntchen Biss und Entschlossenheit, um wirklich ein Teil des sicheren Mittelfelds werden zu können. So bleibt es aktuell beim Kampf um den Klassenerhalt. Wenn auch mit guten Aussichten auf Erfolg, denn der Abstand nach unten zu den beiden Abstiegsplätzen beträgt weiterhin drei Siege.

 

Vorberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers

Schwere Heimaufgabe für die SBB Baskets in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A: Der Liganeuling hat am Freitagabend die ambitionierten Gießen 46ers zu Gast in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Die SBB Baskets gehen mit reichlich Selbstbewusstsein in das Duell. Zuletzt gewann der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast schließlich ein überraschender 87:84-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven. Gießen konnte sich zuletzt ebenfalls daheim durchsetzen – und zwar deutlich mit 92:69 gegen Tübingen. Davor jedoch setzte es eine bittere 72:83-Auswärtspleite beim Aufsteiger Leverkusen.

Gießen hat im vergangenen Sommer wieder einmal einen namhaften Kader zusammengestellt. Zahlreiche Akteure wie Center Till Gloger oder der ehemalige Nationalspieler Robin Benzing verfügen über Erstliga-Erfahrung. Bester Werfer der Hessen ist bislang Kyle Castlin mit 16,8 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner sammelt außerdem 5,5 Rebounds pro Partie.

Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Branislav Ignjatovic auf dem achten Tabellenplatz und bleibt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die SBB Baskets rangieren aktuell auf Rang 16, dem ersten Nichtabstiegsplatz also.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das ist ein Spiel, wo wir etwas wieder gut machen wollen. Im Hinspiel haben wir uns gar nicht gut präsentiert. Jetzt wollen wir aber auf den Sieg gegen Bremerhaven aufbauen und es schaffen, eine kleine Serie zu schaffen. Gießen ist ein sehr erfahrenes Team, dem bislang allerdings die Konstanz ein bisschen fehlt. Wir müssen defensiv besser auftreten als im Hinspiel und offensiv mit mehr Tempo spielen und aggressiver auftreten.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Spitzenbasketball am Valentinstag. Samstagabend reisen die HAKRO Merlins zum kleinen Derby nach Nürnberg. Nach dem verlorenen Hinspiel gegen die Falken möchten die Jungs von Headcoach David McCray zu Gast in Mittelfranken ihre aktuelle Siegesserie fortsetzen.

Zum ersten Mal seit über 10 Jahren sicherten sich die Nürnberg Falcons gegen die Zauberer den Sieg. In einem engen Spiel, das bis zum dritten Viertel fast komplett ausgeglichen war, zeigten die Falken ihre Stärke und setzten sich knapp gegen die Zauberer durch. Vor allem verantwortlich für die späte Entscheidung war Nürnbergs Kapitän Julius Wolf. Der Forward traf in den letzten drei Minuten gleich vier Würfe von Downtown und besiegelte so den knappen Erfolg der Mittelfranken.

Vergangene Woche noch lagen die Franken auf einem Playoff-Platz, rutschten nach den beiden Niederlagen am Doppelspieltag jedoch wieder auf den 9. Rang ab. Seit Beginn des Jahres agieren die Falken ohne ihren Topscorer Brandton Chatfield. Der Center steuerte durchschnittlich 14,8 Punkte zum Spiel der Nürnberger bei. Lichtblick im Kader ist der 19-jährige Tom Stoiber. Gegen Koblenz gelang dem Forward seine bisher beste Leistung mit 30 Punkten und 10 Rebounds.

Vergangenes Wochenende gab es für die Nürnberger jedoch nichts zum Jubeln. Am Doppelspieltag mussten sich die Franken sowohl gegen Bayreuth, wie auch Kirchheim geschlagen geben. Während der Rückstand im Frankenderby bis auf fast 30 Zähler wuchs, verlief das zweite Spiel des Wochenendes enger. Führten die Falcons mit zehn Punkten im ersten Spielabschnitt, glichen die Teckstädter im folgenden Viertel aus und setzten sich schlussendlich gegen die Franken durch.

Genau entgegengesetzt zu den Falcons standen die Zauberer erst Freitag in Kirchheim auf dem Parkett, ehe Sonntag die Bayreuther zu Gast in der Arena Hohenlohe waren. Beide Partien konnten die Crailsheimer für sich entscheiden. Mit aktuell acht Siegen in Serie stellen die Merlins das derzeit formstärkste Team – keine andere Mannschaft der Liga konnte in dieser Saison mehr Spiele in Folge für sich entscheiden.

 

14.02.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Paderborn Baskets

Nach dem knappen Heimerfolg gegen die Bayern Giants Leverkusen steht für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich schon der nächste Auftritt vor eigenem Publikum an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 14. Februar, die Paderborn Baskets in der Sparkassen-Arena. Mit dem Aufsteiger haben die Göttinger noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren sie 70:82.

Beim Hinspiel Ende Dezember in Paderborn standen der BG nur sieben einsatzfähige Profis zur Verfügung, zudem fehlte Strauß aufgrund eines grippalen Infekts. Die geschwächten Göttinger waren nicht in der Lage mit der Baskets-Physis mitzuhalten und leisteten sich 28 Ballverluste. Nicht zu stoppen waren der dänische Guard Jonathan Klussmann (25 Punkte) sowie US-Guard Branden Maughmer (19), die auch durchschnittlich zu den besten Paderborner Punktesammlern gehören.

Die BG war nicht das einzige Team, das Klussmann in dieser Saison nicht unter Kontrolle bekam. Er erzielt durchschnittlich 19,8 Punkte pro Spiel, womit er zweitbester ProA-Werfer ist. Ebenfalls zweistellig punktet der kanadische Forward Efosa Osawe (16,7), der im Hinspiel verletzt fehlte. Maughmer (11,4) und US-Center Jalen Johnson (11,2) komplettieren das zweistellig punktende Quartett.

Das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic, Bruder des Bonner Cheftrainers Marko Stankovic, hat sich im Kampf um den Ligaverbleib inzwischen ein wenig Luft verschafft. Mit acht Siegen liegen die Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und haben zwei Siege Vorsprung auf Platz 17. Die vergangenen beiden Partien gegen Hagen und Bremerhaven verlor das Stankovic-Team.

Seit dem Hinspiel keine Niederlage mehr geleistet haben sich hingegen die Göttinger, die in fast allen Statistik-Kategorien besser sind als die Paderborner. Nur bei der Freiwurfquote (78 Prozent) und der Ballverlusten (13,0) sind die Baskets besser. „Gegen Leverkusen haben wir unsere beste defensive Leistung in dieser Saison gezeigt, daraus aber kein Kapital geschlagen, weil wir nicht gut genug auf Angriff umgeschaltet haben“, sagt BG Assistant Coach Carney.

 

14.02.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen

Es ist mal wieder soweit, das von den Fans heiß ersehnte Derby gegen den Spitzenreiter Phoenix Hagen kommt auf die VfL SparkassenStars Bochum am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu. Die Favoritenrolle ist hier klar verteilt, doch den Bochumern gibt das Hinspiel Hoffnung, denn da waren sie ganz nah dran an der Sensation.

Die Feuervögel vom Tor zum Sauerland grüßen mit 19 Siegen aus 22 Spielen von der Tabellenspitze der ProA. Bereits früh wurde das Ziel „Aufstieg“ in Hagen ausgegeben und die Umsetzung läuft bis jetzt auf Hochtouren. Headcoach Chris Harris hat einen hochkarätigen Kader zusammengestellt, der vor Allem eine unglaubliche Offensivpower hat. Die letzte Niederlage gab es am 03.01. gegen die Eisbären Bremerhaven, seitdem gab es sechs Siege in Folge.

Das Hinspiel konnten die Hagener nur knapp mit 87:84 gewinnen, dabei hatten die Bochumer den Sieg in der eigenen Hand, behielten in der Crunchtime aber nicht die Nerven. Die individuelle Klasse von Phoenix machte am Ende den Unterschied. Shooting Guard Devin Schmidt (15 PpS) ist aktuell Topscorer des Hagener Teams. Knapp dahinter liegt Point Guard Marcus Graves (14,7 PpS. Der Kader des Tabellenführers ist sehr tief besetzt und wurde während der Saison noch weiter verstärkt.

Das wird eine hohe Hürde für die SparkassenStars, die dazu noch die Overtime aus dem hart umkämpften Spiel am Mittwoch in Koblenz in den Beinen haben. Doch die Underdog-Rolle nimmt das Team von Headcoach Felix Banobre sicher gerne an. Das Bochumer Team kann befreit gegen Hagen aufspielen und ähnlich wie gegen Göttingen ohne Druck agieren. Gegen den Tabellenzweiten musste man sich nur knapp in eigener Halle geschlagen geben und hatte die Chance auf den Sieg.

 

14.02.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz

Am kommenden Samstag empfangen die Bozic Knights die EPG Baskets aus Koblenz in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Während die Teckstädter ihren Platz in den Top Acht sichern wollen, geht es für die auf Platz zehn stehenden Koblenzer darum den Anschluss an die Playoff Ränge zu halten. Die Ritter wollen den Schwung aus dem Erfolg gegen Nürnberg mitnehmen. Das Hinspiel endete in einem Showdown nach Verlängerung.

Die Koblenzer haben in dieser Saison schon für den einen oder anderen dramatischen Spielausgang gesorgt. So auch am Mittwoch im Duell gegen die Sparkassenstars aus Bochum. Nach Verlängerung mussten sich die Koblenzer den Sieg nochmals entreißen lassen. Ähnliches passierte auch im Hinspiel, bei dem die Knights mit über 20 Punkten deutlich in Rückstand lagen, sich in der zweiten Halbzeit jedoch zurückkämpfen konnten, um dann in der Verlängerung die beiden Punkte einzufahren.

US-Guard Chuck Harris erzielte mit 33 Punkten den Topwert des Abends. Unter der Teck weiß man um die Qualitäten der Koblenzer. „Sie spielen sehr physisch und körperbetont, sind das Team mit den meisten Fouls der Liga, haben einen intelligenten Spielaufbau und treffen gute Entscheidungen. Sie können jeden Gegner in der Liga schlagen und wir müssen sehr fokussiert und mit viel Energie in die Partie gehen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Ritter konnten nach drei Niederlagen in Serie gegen Bremerhaven, Bayreuth und Crailsheim, zuletzt Nürnberg schlagen und wieder punkten. Diesen Schwung möchten Kapitän Mayer und Co. mit in die letzten beiden Heimspiele vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause nehmen. „Beide Spiele sind für uns sehr wichtig. Wir haben eine große Chance uns oben festzusetzen,“ ergänzt Schmidt.

Besonderes Hauptaugenmerk dürfte am Samstag auf Koblenz Aufbauspieler Calvin Wishart liegen. Der US-Amerikaner zeigt sich für 15,5 Punkte und 5,8 Assists pro Partie verantwortlich. Ebenfalls offensiv brandgefährlich ist Tim Smith mit 14,2 Punkten pro Spiel. Für Forward Jonas Niedermanner ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der ehemalige Ritter spielt seit dieser Saison für Koblenz.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth

Zu einem Duell zweier Traditionsstandorte im Abstiegskampf gastiert der BBC Bayreuth am Samstag, 14. Februar im Rahmen des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Tigers Tübingen.

Beide Teams haben aktuell 16:28 Punkte auf dem Konto, Tübingen steht auf Tabellenplatz 13, Bayreuth ist 14. in der Tabelle, der Abstand zu den Bayer Giants Leverkusen auf dem oberen Abstiegsplatz 17 beträgt für beide Teams jeweils vier Zähler. Während der BBC am vergangenen Sonntag deutlich mit 58:89 beim Spitzenteam HAKRO Merlins Crailsheim den Kürzeren zog, haben die Tübinger seit dem 78:72-Hinspielsieg in Bayreuth nur noch eines von neun Spielen gewonnen.

„Mann der Stunde“ im Tübinger Team ist Neuzugang Jordan Johnson. Der 31-jährige US-Pointguard wurde am 1. Februar von den Tigers verpflichtet, da die beiden etatmäßigen Pointguards JaCobi Wood und Larry Thomas ausfallen. Der US-Amerikaner Larry Thomas wiederum war erst im Januar wegen der Verletzung von JaCobi Wood nachverpflichtet worden und kam ebenfalls aus dem Kosovo von Erstligist Golden Eagle Ylli.

Absoluter Leistungsträger im bisherigen Saisonverlauf ist Bernard Pelote. Der 23-jährige US-Rookie und hinterließ mit 15,3 Zählern und 4,9 Rebounds im Schnitt bislang einen sehr guten Eindruck. Der 25-jährige Isaiah Sanders (9,2 PpS)spielt bisher auch überzeugend . Power Forward Melkisedek Moreaux (12,2 PpS) blieb aus dem Team der vergangenen Saison erhalten. Ganz wichtig für das Team ist Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke.

Der 25-jährige US-Center Lukas Milner (8,8 PpS) kam von Boras Basket aus Schweden. Shooting Guard Miles Tention (26) blieb den Tigers nach der Vorsaison treu (9,1 PpS). Aufbauspieler Kaya Bayram kam von RASTA Vechta II. Am 15. November 2025 wurde Power Forward Patrick Emilien nachverpflichtet (26). Small Forward Silas Oriane (2,2 PpS), sowie der 26-jährige schwedische Power Forward Felix Edwardsson (3,6 PpS) komplettieren das Tübinger Aufgebot.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen

Ein eminent wichtiges Spiel um den Klassenerhalt steht an. Die Uni Baskets Münster empfangen am Samstag den direkten Konkurrenten Bayer Giants Leverkusen zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Es ist das Duell des Schlusslichts gegen den um zwei Zähler besser platzierten Tabellenvorletzten.

Die Partie in Köln ist aufgearbeitet. Ja, die Situation im Abstiegskampf ist prekär. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Nichtsdestotrotz können die Uni Baskets ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für das letzte Drittel der Saison erheblich verbessern. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte im Mediengespräch: „Für uns ist es ein weiteres Do-or-Die-Game gegen einen direkten Konkurrenten. Wir müssen alles reinhauen, was wir haben.“

Leverkusen ist zurück im Abstiegskampf. Nachdem die Giants nach einer 0:12-Bilanz schon im freien Fall gen ProB zu marschieren schienen, legte das Team seit Mitte Januar ein Comeback hin. Seitdem fertigten die Rheinländer zu Hause Bayreuth mit 99:65 und Gießen mit 83:72 ab. Zuvor verstärkten sich die Bayer Giants mit Power Forward Lök Wur. Der Südsudanese mit US-amerikanischem Pass unterschrieb bis zum Saisonende.

Bei der knappen 63:65-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten und Aufstiegsmitfavoriten BG Göttingen waren die Farbenstädter auf Augenhöhe. BG-Cheftrainer Fabian Strauß lobte anschließend: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die größte Stärke der Leverkusener ist sicherlich Heinzmann, der sehr groß ist und den sie in der Zone parken und dadurch unorthodox verteidigen, weil keiner in der Liga so einen Spieler hat. Das kann sehr unangenehm sein. Ansonsten haben sie schnelle und gute Guards, aber der größte Trumpf ist halt Heinzmann, der sehr, sehr gut reboundet und einfach für ein anderes Spiel sorgt als in jedem anderen Spiel.“

 

15.02.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Phoenix Hagen kehren die Artland Dragons zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Sonntag treffen die Quakenbrücker auf die PS Karlsruhe Lions. Vor eigenem Publikum wollen die Dragons eine Reaktion zeigen und sich zugleich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Das erste Aufeinandertreffen liegt erst wenige Wochen zurück und ist noch in bester Erinnerung. In der Europahalle unterlagen die Dragons zum Jahresauftakt denkbar unglücklich mit 82:80, als David Ejah den entscheidenden Tip-in mit der Schlusssirene verwandelte. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie wechselte die Führung mehrfach, und Quakenbrück hatte kurz vor Schluss selbst noch die Chance auf den Sieg, ehe Karlsruhe den letzten Angriff erfolgreich abschloss.

Seitdem verlief die Saison der Lions wechselhaft. Mit aktuell acht Siegen aus 21 Spielen rangiert Karlsruhe auf Tabellenplatz zwölf. Auf die Niederlage im direkten Duell folgte zunächst eine 89:80-Niederlage in Bremerhaven, ehe zuhause Koblenz mit 78:71 geschlagen wurde. In den vergangenen Wochen geriet das Team jedoch ins Straucheln: Drei Niederlagen in Serie gegen Gießen (66:89), Crailsheim (87:77) und zuletzt eine deutliche 99:79-Niederlage gegen die Tigers Tübingen.

Auffällig ist vor allem das Profil der Badener: Offensiv erzielen die Lions mit durchschnittlich rund 80 Punkten pro Spiel ligaweit die drittwenigsten Zähler, defensiv agieren sie dagegen äußerst physisch. Mit 3,6 Blocks pro Partie stellt Karlsruhe die beste Shotblocking-Mannschaft der ProA. Die Verantwortung im Angriff verteilt sich auf mehrere Schultern. Spielmacher Isaiah Hart (14,2 Punkte, 5,2 Assists) gibt im Backcourt den Takt vor und sucht immer wieder den Zug zum Korb.

Unter den Brettern sorgen Maurice Pluskota (13,2 Punkte, 7,6 Rebounds) und David Ejah (13,7 Punkte, 7,9 Rebounds, 39 % Dreierquote) für Physis und Reboundstärke. Auf den Flügelpositionen bringen Tyrese Williams (11,1 Punkte) und Scharfschütze David Cohn (48 % Dreierquote, 3,8 Assists) zusätzliches Scoring und Wurfgefahr von außen ins Spiel.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Trocken, warm sowie ein attraktiver Gegner mit Lokalkolorit und Legende im Kader – mit Blick auf die Wetterprognosen und die Eisbären Bremerhaven empfiehlt sich ein Besuch der Motorworld am kommenden Sonntagnachmittag vielleicht sogar nachdrücklich. Zudem steht der Spieltag im Zeichen des Karnevals.

Sportlich sind die RheinStars aktuell klar auf Kurs Klassenerhalt und können gegen die ambitionierten Norddeutschen ohne Druck aufspielen. Im Hinspiel konnten die Kölner die Eisbären nach der Pause gehörig ärgern. Sie verkürzten von 42:57 stetig und gelangten sogar einmal (85:84) drei Minuten vor Schluss in Führung. 87:87 stand es 23 Sekunden vor Ende, bevor den Bremerhavenern die Punkte zum Sieg gelangen (89:87).

Trainer Steven Esterkamp ist aktuell im zweiten Jahr in Bremerhaven und hat unlängst seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Im Vergleich zur ersten Begegnung Mitte November werden in beiden Kadern Spieler hinzukommen: bei Köln fehlten im Spiel Neu-Kapitän Mike Miller und Maxi Begue, Kenny Baptiste war noch nicht verpflichtet.

Bei den Eisbären ist mit Lorenz Brennecke und mit John Bryant reichlich BBL-Erfahrung vor Ende der Wechselfrist verpflichtet worden. Besonders der 38 Jahre alte Bryant gilt als BBL-Legende. Er spielt bereits seit 2010 in Europa und war von Januar 2022 bis in diese Spielzeit für den Mitteldeutschen BC aktiv. Der US-Center absolvierte mehr als 500 Spiele in der Bundesliga und war vor der Station in Weißenfels in Ulm, München und Gießen aktiv.

Ein ehemaliger RheinStar ist derzeit drittbester Scorer bei den Eisbären: Hinter Elijah Miller (15.7 PpS) und Jemari Baker jr. (13.9) kommt Jannis von Seckendorff auf 11.2 Punkte, 4.5 Rebounds bei einer Effektivität von 12.4. Der 23 Jahre alte Kölner war nach vier Jahren bei den RheinStars zur laufenden Saison im Sommer an die Nordsee gezogen. Mit Jordan Samare steht ein zweiter ehemaliger RheinStar im Kader der Gäste. Er wechselte im Sommer 2024 zu den Eisbären.