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Spotlight #7: Wochen der Wahrheit im Abstiegskampf

Mit dem Start in den April biegt die Hauptrunde der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre Zielgerade ein. Fünf Spieltage stehen uns an den kommenden Wochenenden noch bevor und gerade im Abstiegskampf ist die Lage einmal mehr komplett offen. Auf den letzten fünf Plätzen kann sich jeder Verein berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, gerade weil noch jede Menge direkte Duelle anstehen. Grund genug also, sich in dieser Ausgabe von Spotlight den Teams im Tabellenkeller nochmal genauer zu widmen und Formkurven, Restprogramme und die Chancen zu analysieren. 

Platz 14: Tigers Tübingen // 10 Siege

Auf dem 14. Tabellenplatz liegen aktuell die Tigers Tübingen. Bereits Mitte Februar reagierte man auf die sportlich enttäuschende Saison mit der Trennung von Coach Henrik Sonko, der die erneute Berufung von Sportdirektor Eric Detlev als Interimslösung folgte. Nachdem man sich danach zwischenzeitlich von den Abstiegsplätzen distanziert hatte, rutschten die Raubkatzen durch ihre letzten beiden Niederlagen wieder mittenrein in den Kampf um den Klassenerhalt. Gerade die Heimniederlage im Derby gegen Kirchheim war besonders bitter, schließlich lieferten die Tübinger über weite Strecken eine gute Leistung und gaben den Sieg erst in den Schlusssekunden aus der Hand. Nun gehört man zu den formschwächeren Teams im Tabellenkeller und hat am Samstag eine absolute Pflichtaufgabe vor der Brust. Auswärts beim Tabellenletzten aus Münster muss ein Sieg her, wenn man die Abstiegsplätze weiter auf Distanz halten will. Das Hinspiel in der Paul Horn-Arena ging übrigens an die Westfalen. Auch auswärts in Paderborn dürfte am vorletzten Spieltag noch eine wichtige Partie werden, um sich bereits vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt zu sichern. Denn dann geht es gegen die starken Eisbären Bremerhaven, da gibt es leichtere Aufgaben…

Oben bleiben, das ist der Plan von Felix Edwardsson und den Tigers (Foto: Dennis Duddek).

Platz 15: Paderborn Baskets // 10 Siege

Punktgleich mit den Tigers liegen die Baskets aus Paderborn auf dem 15. Rang. Aus den letzten fünf Partien konnten die Westfalen nur eine gewinnen. Schmerzhaft war vor allem die deutliche Niederlage (74:95) gegen Leverkusen, mit der man auch den direkten Vergleich an die Bayer Giants abgab. Apropos Direktvergleich: Bislang steht man nur im Vergleich mit Schlusslicht Münster positiv da, gegen die beiden Konkurrenten aus Tübingen (-19) und Wolmirstedt (-13) stehen die Rückspiele noch an, die Duelle in der Hinrunde verlor man aber klar. Entsprechend ist es für die Baskets also extrem wichtig, aus den letzten Partien Zählbares mitzunehmen. Neben den angesprochenen Spielen stehen auch noch Duelle mit den Playoffteams aus Crailsheim und Kirchheim an, sowie am finalen Spieltag mit den LIONS aus Karlsruhe, die dann auch noch um die Postseason kämpfen könnten. Berechnet man die durchschnittliche Tabellenplatzierung der noch ausstehenden Gegner (9,2), kommt man zum Ergebnis, dass das Restprogramm der Paderborner zu den schwersten der Kellerteams gehört. Hoffnung gibt allerdings, dass das Team in engen Partien durchaus Nervenstärke gezeigt hat. In Koblenz holte man zuletzt in der Crunchtime einen knappen Sieg.

Schwere Aufgaben warten auf Top Scorer Jonathan Klussmann (#71) und seine Paderborner (Foto: Ochsenfoto.de).

Platz 16: SBB Baskets // 9 Siege

Wochen der Wahrheit, auf kein Team in der ProA passt dieser Leitsatz so gut, wie auf die SBB Baskets. Denn aktuell hat im Tabellenkeller wohl keine Mannschaft so viel Momentum, wie der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Im März trennte man sich nach einer Niederlagenserie vom langjährigen Coach Eiko Potthast (der inzwischen Co-Trainer bei Paris Basketball in der Euroleague ist!) und setzte auf Achmadschah „Cha Cha“ Zazai als neuen Impuls an der Seitenlinie. Seither holten die Baskets drei Siege aus vier Spielen und selbst gegen den Tabellenzweiten aus Crailsheim verlor man nur knapp. Von Vorteil ist dabei auch, dass der Kader nach der Rückkehr von Travis Henson aus seiner Verletzung nochmal an Breite und Qualität gewonnen hat, Henson stand zu Beginn der Spielzeit immerhin in unserem Kader des Saisonstarts. Damit gehen die Baskets mit ordentlich Rückenwind in den Endspurt, in dem nun die (Achtung Sportphrase!) „richtungsweisenden“ Partien anstehen. Doch hier ist diese Beschreibung perfekt passend, denn die nächsten drei Spiele bestreitet man gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Paderborn, Leverkusen und Münster. Zwei der Partien finden in der heimischen Magdeburger Halle statt, als heimstärkstes Team des Tabellenkellers durchaus ein Vorteil. Gegen Paderborn und Leverkusen würde man bei einem Sieg zudem automatisch den direkten Vergleich mitnehmen. Insgesamt ist die Ausgangslage für die SBB Baskets also, obwohl man nur knapp über dem Strich steht, durchaus erfolgsversprechend. Natürlich bieten die vielen „Vier Punkte-Spiele“, aber auch immer das Risiko, dass bei einer eigenen Niederlage direkt ein Konkurrent gewinnt…

Im Aufwind? Die SBB Baskets blicken selbstbewusst auf den Saisonendspurt (Foto: Hartmut Boesener).

Platz 17: Bayer Giants Leverkusen // 9 Siege

Erst am vergangenen Spieltag sind die Bayer Giants Leverkusen durch die klare Niederlage in Crailsheim auf den 17. Platz abgerutscht. Immerhin ist man aber weiterhin sieggleich mit den SBB Baskets und hat dank der gewonnenen Direktvergleiche mit Tübingen und Paderborn weiter alle Chancen. Auch für die Rheinländer gilt, dass bereits die nächsten drei Partien dem Team im Abstiegskampf eine Richtung vorgeben könnten. Denn mit dem Derby gegen Köln, dem Auswärtsspiel bei den zuletzt schwächelnden Koblenzern und dem direkten Duell mit den SBB Baskets stehen nun die Spiele an, in denen Punkte hermüssen. Zum Abschluss geht es gegen zwei Top 6-Teams, hier sind Siege nicht unbedingt einzukalkulieren. Vor allem auf die defensive Präsenz wird es ankommen, da die Giants mit durchschnittlich 79,4 Punkten die zweitungefährlichste Offensive stellen. Mit Ausnahme der Partien gegen Göttingen gewann das Team von Mike Koch immer dann, wenn es gelang, den Gegner unterhalb der 75 Punkte zu halten.

Für die Bayer Giants sind vermutlich schon die nächsten Partien vorentscheidend (Foto: Nathalie Zweifel).

Platz 18: Uni Baskets Münster // 8 Siege

Die rote Laterne haben weiterhin die Uni Baskets Münster in der Hand. Und noch vor zwei Wochen hätte man wahrscheinlich schon einen Abgesang auf die Münsteraner starten können. In Bremerhaven (-39) und gegen Göttingen (-45) setzte es überdeutliche Niederlagen, dazu gab es die Trennung von Top Scorer Nick McMullen, der das Team in Richtung Spanien verließ. Eine fast aussichtslose Lage, die aber plötzlich gar nicht mehr so aussichtslos scheint! Denn in den vergangenen beiden Spielen holten die Uni Baskets wichtige Siege und robbten sich so wieder ans rettende Ufer heran. Gerade der überraschend dominante Erfolg gegen Karlsruhe (89:64) dürfte einiges an verlorenem Selbstvertrauen wieder zurückgebracht haben. „Wir haben mehr Glauben in uns gefunden und machen keine mentalen Fehler mehr, wenn es mal schlecht läuft“, analysierte Kapitän Cosmo Grühn zuletzt. Damit haben sich die Unistädter gerade rechtzeitig wieder in die Spur gebracht, denn am Samstag kommen die Tigers Tübingen und direkt am folgenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Magdeburg an. Gegen beide Teams gewann man das Hinspiel, also sind auch hier direkte Vergleiche in Reichweite. Entscheidende Partien werden es auf jeden Fall, denn Fakt ist auch, dass die Baskets trotz dieser direkten Duelle das schwerste Restprogramm haben. Drei aktuelle Playoffteams, darunter der Ligaprimus aus Hagen zum Saisonabschluss, das geht einfacher…

Bringt den Uni Baskets nach seiner Rückkehr wichtige Präsenz unter den Körben: Adam Touray (Foto: Markus Holtrichter).

Sicher ist nach diesem Überblick wohl nur eines: Noch ist im Abstiegskampf überhaupt nichts entschieden. Alle Mannschaften haben noch das Potential aus eigener Kraft den Ligaverbleib klarzumachen, gerade die fünf direkten Duelle bringen dazu jede Menge Spannung! Rein rechnerisch könnten sogar noch alle Teams außerhalb der Top Acht am Ende auf einem Abstiegsplatz landen. An dieser Stelle geht es kurz vor Saisonende nochmal mit einem Update zu den Konstellationen und Rechenspielen im Playoff- und Abstiegskampf weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Nachberichte ProA 29. Spieltag

27.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 93:95

Die Tigers Tübingen haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine äußerst bittere 93:95 Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim hinnehmen müssen. Vor 2.497 Zuschauern in der Paul Horn Arena fiel die Entscheidung erst 0,8 Sekunden vor dem Ende. Dabei lief lange vieles für die Hausherren. Trotz angespannter Personalsituation und eines kurzfristigen Ausfalls präsentierte sich das Team von Headcoach Eric Detlev vor allem in der ersten Hälfte stark und kontrollierte das Spielgeschehen. Mit viel Energie, guter Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Tigers eine deutliche Führung, die zwischenzeitlich sogar über 20 Punkte betrug.

Doch Kirchheim gab sich nicht auf und kämpfte sich im Laufe der zweiten Hälfte Stück für Stück zurück. Vor allem Phillip Russell übernahm Verantwortung und führte sein Team mit insgesamt 31 Punkten zurück ins Spiel. Die Gäste agierten defensiv aggressiver und nutzten Tübinger Fehler konsequent aus, wodurch die Partie in der Schlussphase komplett kippte. In den letzten Minuten entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. 9,7 Sekunden vor dem Ende behielt Jordan Johnson an der Freiwurflinie die Nerven und glich zum 93:93 aus. Doch im direkten Gegenzug traf Charles Harris Jr. 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Wurf zum Auswärtssieg für Kirchheim. Der letzte Angriff der Tigers blieb ohne Erfolg.

„Es tut natürlich tierisch weh, da wir heute sehr nah dran waren“, sagte Headcoach Eric Detlev nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht, aber in der Schlussphase zu viele Fehler gemacht.“ Bester Tübinger war Jordan Johnson mit 21 Punkten, neun Rebounds und neun Assists und damit nur knapp an einem Triple Double vorbei. Auch Bernard Pelote und Felix Edwardsson überzeugten mit jeweils 19 Punkten. Trotz guter Wurfquoten und einer insgesamt starken Leistung blieb am Ende jedoch nur die Enttäuschung über eine vermeidbare Niederlage, die im Kampf um den Klassenerhalt besonders schmerzt.

 

27.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 74:92

Die SBB Baskets haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und mit einem 92:74-Erfolg bei den favorisierten VfL SparkassenStars Bochum einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Gäste im zweiten Abschnitt die Kontrolle und setzten sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Vor allem mit aggressiver Defense und effizientem Offensivspiel erspielten sich die Baskets einen komfortablen Vorsprung, den sie auch nach dem Seitenwechsel behaupteten. Zwar kam Bochum im Schlussviertel noch einmal näher heran, doch Magdeburg blieb souverän und brachte den Sieg verdient ins Ziel.

„Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, den Ball gut bewegt und getroffen. Hier zu gewinnen, ist ziemlich schwer“, zeigte sich Headcoach Achmadschah Zazai zufrieden nach der Partie. Bester Werfer war Travis Henson mit 27 Punkten. Zudem überzeugten Michal Hughes mit einem Double Double aus 16 Punkten und elf Rebounds sowie mehrere weitere Spieler, die zweistellig punkteten.

28.03.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 82:77

Phoenix Hagen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hart umkämpften 82:77 Sieg gegen die GIESSEN 46ers eingefahren. Vor erneut ausverkaufter Ischelandhalle mit 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein echtes Topspiel, das über weite Strecken von hoher Intensität, vielen Führungswechseln und einer mitreißenden Atmosphäre geprägt war. Die Partie verlief von Beginn an ausgeglichen. Gießen brachte vor allem viel Physis ins Spiel und erarbeitete sich über zweite Chancen immer wieder Punkte, während Hagen versuchte, mit Tempo und Ballbewegung Lösungen zu finden. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem knappen Spielstand in die Halbzeit ging. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng.

Die Gäste kamen mehrfach zu einfachen Punkten am Korb, während Hagen zwischenzeitlich Probleme hatte, aus der Distanz zu treffen. Dennoch hielt das Team von Headcoach Chris Harris dagegen und kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie. Im Schlussviertel übernahmen die Gastgeber dann zunehmend die Kontrolle. In der Crunchtime zeigte Hagen die größere Abgeklärtheit und traf die entscheidenden Würfe. Vor allem Ryan Schwieger, der nach seiner Rückkehr direkt 18 Punkte erzielte, wurde zum entscheidenden Faktor und sorgte mit wichtigen Treffern für die Vorentscheidung. Ebenfalls herausragend präsentierte sich Bjarne Kraushaar, der mit 12 Punkten und 10 Assists ein Double Double auflegte und das Spiel der Hagener maßgeblich lenkte.

Immer wieder setzte er seine Mitspieler in Szene und übernahm auch selbst Verantwortung in entscheidenden Momenten. „So wie das Spiel verlaufen ist, hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn Gießen am Ende gewinnt“, ordnete Headcoach Chris Harris die Partie ein. „Wir haben uns phasenweise gegen die Gießener Physis unheimlich schwer getan und uns untypische Ballverluste geleistet.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 89:64

Die PS Karlsruhe LIONS haben am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine wichtige Gelegenheit liegen lassen. Mit einer 64:89 Niederlage bei den Uni Baskets Münster verpasste das Team die Chance, nach Siegen mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichzuziehen und im Rennen um die Playoff Plätze entscheidend Boden gutzumachen. Dabei starteten die Karlsruher zunächst ordentlich in die Partie und konnten sich früh eine kleine Führung erspielen. Doch bereits im ersten Viertel zeigte sich ein Problem, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte: mangelnde Effizienz im Abschluss. Münster nutzte dies konsequent aus, drehte das Spiel und ging mit einer Führung in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf fanden die LIONS offensiv nie wirklich ihren Rhythmus.

Zwar gelang im dritten Viertel noch einmal eine kurze Aufholjagd, als Karlsruhe bis auf vier Punkte herankam, doch zu viele vergebene Würfe verhinderten die Wende. Münster blieb stabil, setzte sich erneut ab und sorgte im Schlussabschnitt früh für die Entscheidung. Topscorer der LIONS war Isaiah Hart mit 24 Punkten und starker Trefferquote von außen. Dennoch reichte die individuelle Leistung nicht aus, um die insgesamt schwache Teamquote zu kompensieren. Durch die Niederlage wird die Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich schwieriger.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Bericht folgt in Kürze!

 

28.03.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen 105:84

Für die BAYER GIANTS Leverkusen gab es am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kein Happy End. Beim starken Team der HAKRO Merlins Crailsheim unterlagen die Rheinländer deutlich mit 84:105 und verpassten damit einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In den ersten Minuten hielten die Leverkusener gut mit, ehe sich Crailsheim erstmals absetzen konnte. Vor allem einfache Fehler auf Seiten der Gäste nutzten die Hausherren konsequent aus und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine komfortable Führung. Im zweiten Abschnitt verloren die GIANTS dann zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Während Crailsheim offensiv nahezu fehlerfrei agierte, fanden die Leverkusener keinen Rhythmus. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand auf 16 Punkte an, zur Halbzeit lag man bereits deutlich mit 35:57 zurück.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit mit Dingen beschäftigt, die nichts mit Basketball zu tun haben“, kritisierte Headcoach Michael Koch. Nach der Pause zeigte Leverkusen jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Mit besserer Ballbewegung und mehr Konsequenz im Abschluss kämpften sich die Gäste zwischenzeitlich auf elf Punkte heran. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie, sodass Crailsheim im weiteren Verlauf wieder die Kontrolle übernahm und den Vorsprung stabil hielt. Im Schlussviertel ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Trotz kämpferischem Einsatz konnten die GIANTS die deutliche Niederlage nicht mehr verhindern. Topscorer der Leverkusener war John Williams Jr. mit 19 Punkten, gefolgt von Lök Wur (17 Punkten) und Kobe Langley (11 Punkten).

 

29.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BG Göttingen 88:80

Die RheinStars Köln besiegen die BG Göttingen mit 88:80. Vor 1.382 Zuschauern in der Motorworld zeigte der Aufsteiger eine über 40 Minuten hinweg konzentrierte und reife Leistung und feierte einen verdienten Erfolg gegen den Tabellendritten. Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, doch Köln fand schnell Antworten und setzte mit einem 14:0 Lauf im ersten Viertel ein erstes Ausrufezeichen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die RheinStars immer wieder die Kontrolle behaupteten, während Göttingen mit seiner Ballbewegung und Offensivqualität dagegenhielt. Zur Halbzeit lag Köln knapp mit 44:40 in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Göttingen nutzte eine stärkere Phase und drehte zwischenzeitlich die Partie, doch die RheinStars reagierten erneut stark und konterten mit einem eigenen Lauf. Im Schlussviertel erspielten sich die Hausherren eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung, mussten jedoch in der Crunchtime noch einmal zittern. Nach einem Vier-Punkte-Spiel der Gäste zum 80:78-Anschluss bewahrten die RheinStars diesmal die Ruhe. Cedric Russell antwortete direkt, ehe Köln von der Freiwurflinie konsequent blieb und den Sieg souverän ins Ziel brachte.

„Die Jungs haben super gespielt und in keiner Phase in ihrer Leistung und Konzentration nachgelassen“, erklärte Headcoach Zoran Kukic. „So haben wir den Sieg verdient nach Hause gebracht.“ Bester Werfer der Kölner war Haris Hujic mit 24 Punkten, während Russell (16 Punkten), Baptiste (13 Punkten) und Rohwer sowie Miller (je 12 Punkten) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend war jedoch vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die defensive Arbeit, in der insbesondere Maxi Begue und Hall B. Elisias wichtige Akzente setzten.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 89:82

Die Artland Dragons haben sich in einer intensiven und physischen Partie mit 89:82 gegen den BBC Bayreuth durchgesetzt und damit ihren vierten Sieg in Folge eingefahren. In einem über weite Strecken umkämpften Spiel überzeugten die Gastgeber vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Topscorer war Amir Hinton mit 20 Punkten, fünf Assists und sieben Rebounds. Die Anfangsphase war von hoher Intensität, aber wenig offensivem Rhythmus geprägt. Bayreuth erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, doch die Dragons arbeiteten sich Schritt für Schritt in die Partie. Vor allem Ben Burnham und Buzz Anthony setzten erste Akzente, sodass Quakenbrück das Spiel zunehmend ausglich. Dennoch blieb es eng, und Bayreuth ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Dragons dann die Kontrolle. Nach einer taktischen Anpassung stabilisierte sich vor allem die Präsenz unter dem Korb. Offensiv drückten nun Hinton und Nate Petrone dem Spiel ihren Stempel auf.

Während Hinton immer wieder den Weg zum Korb fand, überzeugte Petrone aus der Distanz. Die Dragons setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab und gingen mit einer verdienten 47:35-Führung in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Quakenbrück zunächst am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Doch Bayreuth zeigte Moral und kämpfte sich mit einem Lauf zurück in die Partie. Die Dragons behielten jedoch die Ruhe und gingen mit einer komfortablen Führung ins Schlussviertel. Dort schien beim Stand von 80:66 bereits alles entschieden, doch Bayreuth sorgte mit drei schnellen Dreiern noch einmal für Spannung. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Nerven. Ein And one von Burnham sowie sichere Freiwürfe von Hinton und Anthony sorgten letztlich für die Entscheidung. „Vier Siege in Folge zu holen, fühlt sich natürlich sehr gut an. Insgesamt war es eine sehr erwachsene Vorstellung von uns“, erklärte Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie.

 

29.03.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 59:75

Die EPG Baskets Koblenz haben am Sonntagnachmittag in der EPG Arena eine deutliche Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven hinnehmen müssen. Gegen den Tabellenvierten unterlagen die Schängel nach einer lange offenen Partie am Ende klar und verpassten es, sich im engen Tabellenmittelfeld weiter nach oben zu orientieren. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh mit 7:0 in Führung. Koblenz brauchte etwas, um ins Spiel zu finden, kämpfte sich dann aber über aggressive Defense und viel Einsatz zurück. Ein spektakulärer Dunk von Decorian Jeffries brachte Energie ins Spiel, und auch David Gaspers setzte mit einem Dreier ein Ausrufezeichen. Insgesamt blieb die Trefferquote von außen jedoch ein großes Problem – nur ein erfolgreicher Dreier bei 17 Versuchen spiegelte die offensiven Schwierigkeiten wider. Dennoch gingen die Gastgeber nach einem starken Schlussspurt im ersten Viertel knapp in Führung.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel, in dem beide Teams defensiv überzeugten. Koblenz tat sich jedoch zunehmend schwer, zu Punkten zu kommen, und erzielte im gesamten Viertel lediglich neun Zähler. Bremerhaven nutzte diese Phase besser und ging mit einer 39:32-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst dran und verkürzte durch gute Aktionen auf drei Punkte. Dann folgte jedoch die spielentscheidende Szene: Topscorer Calvin Wishart erhielt nach einem weiteren technischen Foul seine Disqualifikation und musste das Feld verlassen. Der Ausfall des wichtigsten Offensivspielers traf die Gastgeber hart. Bremerhaven nutzte diesen Moment konsequent aus, setzte sich mit schnellen Punkten ab und übernahm endgültig die Kontrolle. Koblenz fehlte in der Folge die offensive Durchschlagskraft, um noch einmal zurückzukommen. Auch die Foulproblematik verschärfte die Situation zusätzlich.

Am Ende stand eine klare Niederlage gegen ein abgeklärtes Bremerhavener Team, das seine Playoff-Teilnahme bereits sicher hat. Für Koblenz bleibt die Lage in der Tabelle weiterhin extrem eng. Zwischen Platz zehn und den Abstiegsrängen liegen nur wenige Siege, sodass in den verbleibenden Spielen sowohl ein Vorstoß in Richtung Playoffs als auch ein Abrutschen in den Abstiegskampf möglich ist.

Vorberichte ProA 29. Spieltag

27.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 29. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Tigers Tübingen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Vorzeichen beider Mannschaften sind sehr unterschiedlich: Während die Raubkatzen weiter dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, stehen die Gäste bereits mit einem Bein in den Playoffs. Dennoch ist es ein Derby, das bekanntlich seine eigenen Geschichten schreiben kann. Die Mannschaft von Trainer Igor Perović steht aktuell auf Rang fünf in der Tabelle mit einer Bilanz von 17:11-Erfolgen. Am letzten Spieltag konnten die Teckstädter ihre Playoff-Ambitionen gegen einen direkten Konkurrenten unterstreichen. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum gewann man vor heimischem Publikum mit 93:72. Und dies ohne die Leistungsträger Philipp Russell und Nicolas Bretzel.

Die Schwaben hingegen mussten sich bei den SBB Baskets aus Wolmirstedt mit 71:82 geschlagen geben. In der Tabelle stehen die Tübinger Basketballer mit 10:18-Siegen weiter auf Rang 14, aktuell vier Punkte Abstand vor dem ersten Abstiegsplatz. „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, der im Moment einfach einen guten Lauf hat und Ergebnisse liefert. Trotzdem müssen wir natürlich auch in diesem Spiel unsere Chance suchen und erzwingen. Dabei gilt es, möglichst wenig Fehler in der Defense zu machen und gleichzeitig in der Offense effizient zu sein. Vor allem müssen wir wieder besser treffen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen. Personell werden die Raubkatzen weiter auf Melkisedek Moreaux (Hand), JaCobi Wood und Larry Thomas (beide Fuß) verzichten. Hinter dem Einsatz von Connor Nelson steht ein Fragezeichen.

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim sind ein junges Team, das im Scoring sehr variabel aufgestellt ist. Zudem haben sie die drittstärkste Defensive der Liga, nur 80,4 Zähler kassieren die Gäste pro Partie. Der US-amerikanische Point Guard Russelll (15,5 PPG, 3,7 APG) fiel zuletzt verletzungsbedingt aus, könnte im Derby allerdings wieder zum Einsatz kommen. Landsmann Tylan Pope präsentiert sich aktuell in Topform und ist der X-Faktor der Teckstädter. In den letzten drei Partien kam er auf 29, 26 und 25 Punkte. Durchschnittlich bringt es der Forward auf 15,7 PPG und 5,9 RPG.

Mit Lucas Mayer (11,5 PPG, 4,8 RPG) haben die Kirchheimer außerdem einen deutschen Kapitän, der Allrounder-Fähigkeiten auf den Guard-Positionen mitbringt. Mit 26 Jahren ist Mayer zusammen mit Bretzel der älteste Spieler im Kader. Nicht außen vor zu lassen ist Charles Harris Jr., der im Oktober 2025 aus Crailsheim nachverpflichtet wurde. Im Schnitt erzielt der US-amerikanische Guard 13,1 Punkte, 3,7 Assists und 3,2 Rebounds pro Spiel.

 

27.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Baskets 

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A ist der Liganeuling aus Magdeburg am Freitag bei den VfL SparkassenStars Bochum zu Gast. Die wichtigsten Fakten vorab: Die SBB Baskets schöpften zuletzt Hoffnung im Abstiegskampf. Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat einen Sieg Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Zwei der vergangenen drei Begegnungen wurden gewonnen. Am vergangenen Spieltag setzte sich Magdeburg daheim mit 82:71 gegen Tübingen durch. Der Gegner Bochum befindet sich mitten im Rennen um die Play-offs. Derzeit belegt der VfL den achten Rang und wäre damit als letztes Team für die Endrunde qualifiziert.

Am vergangenen Spieltag musste sich Bochum mit 72:93 in Kirchheim geschlagen geben. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre ist US-Guard Antonio Williams mit 17 Punkten im Schnitt pro Partie. Das Hinspiel konnte die SBB Baskets vor heimischem Publikum überraschend mit 99:88 für sich entscheiden. Die Trainer-Stimme SBB-Cheftrainer Achmadschah Zazai sagt: „Bochum will seinen Play-off-Platz festigen, aber wir werden alles dafür tun, um zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das wird kein einfaches Spiel. Wir müssen 40 Minuten lang Vollgas geben und dürfen uns wenig Schwächephasen erlauben. Bochum ist der absolute Favorit, aber wir müssen uns vor niemandem verstecken. Wir werden mit sehr viel Selbstvertrauen auftreten.“ Coach Zazai kann aller Voraussicht nach auch gegen Bochum wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle Profis treten die Auswärtsfahrt wohl mit an.

 

28.03.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. GIESSEN 49ers 

Für Phoenix Hagen beginnt am kommenden Samstag der Schlussspurt der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem echten Klassiker. In der Ischelandhalle empfangen die Hagener die GIESSEN 46ers. Ein Duell zweier ambitionierter Standorte mit Aufstiegszielen und langjähriger Rivalität. Beide Teams zählen in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und verfolgen das klare Ziel der Rückkehr in die easyCredit BBL. Während Phoenix offensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt, bringen die Gäste aus Gießen viel Erfahrung und individuelle Qualität mit.

Im Hinspiel setzte sich Hagen dank eines starken Schlussviertels mit 92:77 durch. Topscorer war damals Marcus Graves mit 25 Punkten. Auf Seiten der 46ers stehen vor allem Kyle Castlin, der im Schnitt 17,1 Punkte erzielt, sowie Routinier Robin Benzing im Fokus. Trotz einer Niederlage zuletzt in Bayreuth reist Gießen mit Rückenwind aus zuvor sechs Siegen in Serie an. Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch mehrere personelle Verbindungen: Mit Bjarne Kraushaar, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki stehen gleich mehrere Hagener im Kader, die bereits für Gießen aktiv waren, während Kyle Castlin in der Vergangenheit für Phoenix auflief. Headcoach Chris Harris erwartet ein intensives Duell:

„Der Reiz eines Spiels zwischen Phoenix und Gießen lässt sich nicht daran ablesen, wer wo in der Tabelle steht. Wir haben den größtmöglichen Respekt vor einem der traditionsreichsten Standorte des deutschen Basketballs, der sich für die Zukunft ehrgeizige Ziele gesteckt hat. Die Mannschaft verfügt über viel Erfahrung und individuelle Qualität. Daraus ergibt sich, dass die 46ers wenig fehleranfällig agieren und defensiv nur schwer zu knacken sind. Hier ist vor allem unsere Geduld gefragt, um während des Spiels eine Möglichkeit zu finden, aus der sich für uns ein Vorteil ergeben könnte.“

 

28.03.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die Uni Baskets Münster steht am Samstagabend ein richtungsweisendes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Gegen die PS Karlsruhe Lions könnte das Team im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Schritt machen. Nach dem 79:73-Erfolg in Nürnberg gehen die Münsteraner mit neuem Selbstvertrauen in die Partie und wollen erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren. Die Ausgangslage bleibt dennoch anspruchsvoll: Vier Punkte trennen Münster aktuell vom ersten Nichtabstiegsplatz. Gleichzeitig stehen direkte Konkurrenten vor schwierigen Aufgaben, sodass ein Erfolg gegen Karlsruhe besonders wertvoll wäre. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie, die bereits Endspiel-Charakter hat. Ein entscheidender Faktor für den Aufschwung zuletzt war die verbesserte Intensität sowie die Integration der Nachverpflichtungen Deshon Taylor und Curtis Jones Jr., die in Nürnberg jeweils 22 Punkte erzielten.

„Wir brauchen die beiden in guter Form“, betonte Headcoach Götz Rohdewald, der insgesamt von einer deutlich positiveren Stimmung im Team berichtet. Mit den PS Karlsruhe Lions wartet jedoch ein starker Gegner. Die Badener reisen mit viel Selbstvertrauen an, nachdem sie zuletzt deutlich in Leverkusen gewinnen konnten. Angeführt werden sie von Spielmacher Isaiah Hart, der mit 15,3 Punkten und 4,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt. Zudem verfügt Karlsruhe über viel Physis und mehrere konstant punktende Akteure wie David Ejah und Maurice Pluskota. Für Münster wird es darauf ankommen, die aggressive Defensive der Gäste anzunehmen, das Tempo zu kontrollieren und offensiv den eigenen Rhythmus zu finden. Gelingt das, könnte das Heimspiel zu einem echten Meilenstein im Saisonendspurt werden.

 

28.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Nürnberg Falcons BC 

Für die Nürnberg Falcons geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die entscheidende Phase der Saison. Sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde befindet sich das Team im Tabellenmittelfeld – mit jeweils sechs Punkten Abstand zu den Playoff- und Abstiegsplätzen. Nach der enttäuschenden Leistung gegen Münster am vergangenen Wochenende wollen die Falcons in Paderborn eine Reaktion zeigen und die aktuelle Negativserie stoppen.

Die Gastgeber haben sich zuletzt stabilisiert und den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt, wodurch eine anspruchsvolle Aufgabe auf Nürnberg wartet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Jonathan Klussmann, der zuletzt mit starken Leistungen überzeugte, sowie dem Guard-Duo um Branden Maughmer und Eyassu Worku, das das Spiel der Paderborner maßgeblich prägt. Headcoach Ralph Junge fordert eine klare Leistungssteigerung: „Wir haben es selbst in der Hand, mit einer guten Leistung in Paderborn für ein Erfolgserlebnis zu sorgen“.

 

28.03.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bayer Giants Leverkusen

Für die BAYER GIANTS Leverkusen steht am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine echte Bewährungsprobe an. Am Samstagabend gastiert das Team von Headcoach Michael Koch bei den formstarken HAKRO Merlins Crailsheim, die aktuell zu den Topteams der Liga zählen. Nach der deutlichen Niederlage gegen Karlsruhe richtet sich der Blick bei den Rheinländern klar nach vorne. „Wir haben einfach nicht gut gespielt und daher auch in der Höhe vollkommen verdient verloren“, ordnet Giants Headcoach Koch die letzte Partie ein. Gleichzeitig macht er deutlich, dass nun eine klare Reaktion gefragt ist, denn mit Crailsheim wartet eine der schwierigsten Aufgaben der Liga.

Die Merlins stehen mit einer starken Bilanz auf Rang zwei und haben neun ihrer letzten zehn Spiele gewonnen. Entsprechend selbstbewusst geht das Team in die Partie und zählt zu den heißen Kandidaten im Aufstiegsrennen. Angeführt wird Crailsheim von Anthony Gaines, der mit knapp 15 Punkten und fast sieben Rebounds pro Spiel zu den konstantesten Akteuren der Liga gehört. Auch Brock Gardner sowie Gabriel de Oliveira sorgen für zusätzliche Qualität und Tiefe im Kader. Besonders beeindruckend ist die defensive Stärke der Gastgeber.

Crailsheim stellt eine der besten Verteidigungen der Liga, überzeugt mit hoher Intensität, vielen Ballgewinnen und starkem Rebounding. Gerade in eigener Halle agieren die Merlins zudem äußerst dominant. Für die GIANTS wird es daher entscheidend sein, geschlossen als Team aufzutreten und die physische Spielweise des Gegners anzunehmen. „Wir müssen zusammenhalten, der Teameffort wird wichtig sein“, fordert Koch. Zudem gelte es, das Tempo zu kontrollieren und die Stärken der Crailsheimer insbesondere im Eins gegen Eins zu begrenzen.

 

29.03.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BG Göttingen 

Für die BG Göttingen startet mit dem Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln die entscheidende Phase der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Sechs Partien stehen noch aus, in denen sich das Team von Headcoach Fabian Strauß eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs erarbeiten will. Den Auftakt macht am Sonntag um 17 Uhr das Duell in der Motorworld Köln. Die Gastgeber aus dem Rheinland gehen ohne großen Druck in die Partie. Als Aufsteiger haben sich die RheinStars nach schwierigem Saisonstart stabilisiert und befinden sich aktuell im gesicherten Mittelfeld. Zuletzt brachten sie Tabellenführer Hagen an den Rand einer Niederlage und unterstrichen damit ihre offensive Qualität. Vor allem über ihre Guards entwickeln die Kölner viel Gefahr.

Cedric Russell ist mit durchschnittlich 15 Punkten der Topscorer, während Kenny Baptiste, Haris Hujic und Björn Rohwer weitere wichtige Optionen darstellen. Besonders Baptiste sorgt zudem für Präsenz unter dem Korb und ist auch im Rebounding ein entscheidender Faktor. Für Göttingen wird es daher darauf ankommen, defensiv von Beginn an präsent zu sein und die Schlüsselspieler aus dem Rhythmus zu bringen. „Wir müssen es den Guards so unbequem wie möglich machen und dürfen nicht zulassen, dass die Schlüsselspieler in einen Rhythmus kommen“, betont BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Auch offensiv sieht sich die BG zuletzt auf einem guten Weg, dennoch wird eine konzentrierte Leistung auf beiden Seiten des Feldes notwendig sein. „Defensiv müssen wir mit der richtigen Physis agieren und dürfen in der Anfangsphase nicht zu passiv sein“, so Carney weiter.

 

29.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. BBC Bayreuth 

Am 29. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht dem BBC Bayreuth eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe bevor. Am Sonntag gastieren die Oberfranken bei den Artland Dragons, die sich bereits in starker Form prä

sentieren. Die Gastgeber aus Quakenbrück haben nach einer schwierigen Vorsaison einen deutlichen Aufschwung erlebt und stehen aktuell auf einem Playoff-Platz. Mit mehreren Siegen zuletzt, darunter ein überzeugender Erfolg in Göttingen, haben die Dragons ihre Ambitionen untermauert und kämpfen weiterhin um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Postseason. Angeführt wird das Team von Topscorer Amir Hinton sowie Power Forward Ben Burnham, die zu den offensiv stärksten Spielern der Liga zählen.

Beide prägen das Spiel der Dragons maßgeblich und sorgen für konstante Punkteproduktion. Der BBC Bayreuth reist nach dem gesicherten Klassenerhalt mit Rückenwind an, kann in Quakenbrück jedoch ohne großen Druck aufspielen. Mit einem weiteren Sieg würden die Bayreuther ihre Chancen im Kampf um die Playoff-Plätze zumindest rechnerisch am Leben halten. Das Hinspiel verlief bereits eng: Bayreuth unterlag nach Verlängerung knapp mit 93:96. Auch diesmal dürfte eine intensive Partie zu erwarten sein, in der vor allem die Defensive der Gäste gefordert sein wird.

Headcoach Lukas Hofer sagte vor der Partie: „Die Artland Dragons spielen eine unfassbar starke Saison, sie haben vermutlich mit Amir Hinton und Ben Burnham zwei der besten fünf Spieler der Liga in ihren Reihen sowie einen super-erfahrenen Point Guard mit Buzz Anthony. Wir müssen den Fokus darauf legen, diese Spieler nicht in die Partie kommen zu lassen. Ich glaube aber, wir können mit viel Selbstvertrauen nach Quakenbrück reisen. Unser Credo wird wieder sein, defensiv super-physisch zu verteidigen und so viel Druck zu erzeugen. Wir wollen das Spiel von Artland unterbinden und gleichzeitig offensiv unseren Flow weiter behalten.“

 

29.03.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Eisbären Bremerhaven 

Bericht folgt in Kürze!

Nachberichte ProA 28. Spieltag

20.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 82:71

Die Tigers Tübingen haben ihr Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:82 verloren. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, bevor sich die Gastgeber im zweiten Durchgang entscheidend absetzen konnten. Tübingen erwischte einen guten Start und führte früh, konnte sich jedoch nicht absetzen. Die erste Halbzeit verlief insgesamt auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die mit einer knappen 43:40-Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die SBB Baskets zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Durch eine verbesserte Defensive und konsequente Abschlüsse bauten sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Mitte des Schlussviertels war die Partie beim Stand von 78:59 vorzeitig entschieden.

Auch ein disqualifizierendes Foul gegen Tigers-Kapitän Till Jönke erschwerte die Aufholjagd zusätzlich. In der Schlussphase konnten die Gäste das Ergebnis noch etwas verkürzen, ohne den Sieg der Gastgeber jedoch noch einmal ernsthaft zu gefährden. Auffällig war vor allem die schwache Trefferquote der Tigers von der Dreierlinie. Nur sechs erfolgreiche Distanzwürfe bei 36 Versuchen erschwerten ein erfolgreiches Offensivspiel erheblich. Topscorer der Partie war Daivien Williamson mit 24 Punkten für Wolmirstedt. Auf Seiten der Tübinger erzielte Jordan Johnson 19 Punkte. Martin Bogdanov überzeugte zudem mit einem Double-Double aus elf Punkten und zehn Assists.

Tigers-Headcoach Eric Detlev sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Coach Achmadschah Zazai und seine Mannschaft zu diesem Erfolg. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben es jedoch selten geschafft, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Meine Spieler haben den Ball selten getroffen, mit nur sechs Dreier bei 36 Versuchen wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen.“ Achmadschah Zazai ergänzte: „Es war kein einfaches Spiel für uns. Die erste Halbzeit war solala, wir hätten besser spielen können. In der zweiten Hälfte haben wir besser verteidigt und den Ball besser bewegt. Ich bin sehr zufrieden über diesen Sieg.“

 

21.03.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 75:98

Die BAYER GIANTS Leverkusen mussten am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine klare 75:98-Heimniederlage gegen die PS Karlsruhe LIONS hinnehmen. Nach zwischenzeitlich gutem Start entwickelte sich die Partie früh zugunsten der Gäste. Leverkusen begann zunächst konzentriert und erspielte sich eine frühe Führung. Mit schnellem Umschaltspiel und guter Ballbewegung gingen die Gastgeber mit 11:2 in Front. Karlsruhe reagierte jedoch früh und fand anschließend besser in die Partie. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und drehten das Spiel noch im ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt gelang es den GIANTS zwar, den Rückstand zwischenzeitlich stabil zu halten, eine Aufholjagd blieb jedoch aus. Karlsruhe agierte offensiv effizient und setzte sich bis zur Halbzeit deutlich ab. Mit einem 41:56-Rückstand ging es für Leverkusen in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Die LIONS bauten ihren Vorsprung weiter aus und entschieden die Partie bereits im dritten Viertel vorzeitig. Im Schlussabschnitt stand vor allem die Rotation im Fokus, am Spielverlauf änderte sich nichts mehr. Headcoach Michael „Mike“ Koch sagte nach der Partie: „Karlsruhe war klar überlegen. Wir hatten große Probleme mit der Physis der Gäste und haben defensiv keinen Zugriff bekommen. Gleichzeitig hat Karlsruhe seine Würfe hochprozentig getroffen. Das war von uns kein guter Auftritt – so können wir im Abstiegskampf nicht spielen.“ Trotz der Niederlage bleibt Leverkusen zunächst auf einem Nichtabstiegsplatz, allerdings hat sich die Konkurrenz im Tabellenkeller weiter angenähert. Damit bleibt die Situation im unteren Tabellenbereich weiterhin eng.

Mit Blick auf die nächste Aufgabe sagte Koch: „Eine unfassbar schwierige Aufgabe. Die Merlins gehören zum erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg in die easyCredit-BBL. Das ist eine Nuss, welche nur ganz schwer zu knacken ist. In dieser Trainingswoche, werden wir hart arbeiten müssen.“ Für Karlsruhe bleibt hingegen das Ziel Playoffs im Fokus. Trainer Demond Greene erklärte: „Wir müssen schauen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Wenn uns dies gelingt, sind sicherlich auch die Playoffs für uns möglich.“

 

21.03.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 73:79

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Uni Baskets Münster mit 73:79 verloren. Für das Team von Headcoach Ralph Junge war es die achte Niederlage in Folge. Dabei begann Nürnberg stark und erspielte sich früh eine deutliche Führung. Mit konzentriertem Auftreten setzten sich die Gastgeber schnell auf 13:1 ab und kontrollierten zunächst die Partie. Münster fand erst spät ins Spiel, konnte jedoch noch vor der Halbzeit ausgleichen und mit einer knappen 29:28-Führung in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Münster nutzte die Schwächephase der Falcons konsequent aus und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:50 aus. Im Schlussabschnitt versuchten die Nürnberger vor rund 1.800 Zuschauern noch einmal zurückzukommen, doch Münster behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und traf die wichtigen Würfe. Am Ende sicherten sich die Gäste den 79:73-Auswärtssieg. Headcoach Ralph Junge sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Münster. Wir können uns nur bei unseren Fans für diese Leistung heute entschuldigen. Unter dem Strich waren wir nicht gut genug, um Münster heute zu besiegen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers 89:79

Der BBC Bayreuth hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor 2.384 Zuschauern setzte sich das Team nach Verlängerung mit 89:79 gegen die GIESSEN 46ers durch. Die Partie begann aus Bayreuther Sicht schwierig. Gießen setzte sich im ersten Viertel früh ab und führte zwischenzeitlich zweistellig. Vor allem Ballverluste und eine schwache Trefferquote machten es den Gastgebern schwer, ins Spiel zu finden. Mit einem deutlichen Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt zeigte Bayreuth jedoch eine klare Reaktion. Mit verbesserter Defensive und mehr Kontrolle im Spielaufbau gelang es, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Ein starker Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sie mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Bayreuth zunächst das bestimmende Team und konnte sich zeitweise absetzen. Gießen kämpfte sich jedoch zurück und gestaltete die Partie im Schlussviertel wieder offen. In der Schlussphase gelang den Gästen der Ausgleich, sodass es beim Stand von 70:70 in die Verlängerung ging. In der Overtime zeigte Bayreuth die größere Stabilität. Mit wichtigen Treffern und konsequentem Spiel sicherten sich die Gastgeber schließlich den 89:79-Erfolg. Bester Akteur auf Seiten des BBC war Cantia Rahming mit 20 Punkten und zehn Rebounds. Ebenfalls 20 Zähler erzielte Rayshawn Mart. Tehree Horn kam auf 17 Punkte und Kyle Sturdivant auf zwölf. Für Gießen war Simon Krajcovic mit 17 Punkten Topscorer, Robin Benzing steuerte 16 Zähler bei.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Ich möchte mich zunächst bei unseren Fans bedanken, die unser sechster Mann waren und uns mit einer unglaublichen Stimmung zum Sieg getragen haben. Unser Team hat so unglaublich viele charakterstarke Spieler, wir haben es trotz der vielen ausgefallenen deutschen Spieler geschafft, zuletzt zwei Spiele gegen starke Mannschaften zu gewinnen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf alle unsere Akteure. Wir lagen nach dem ersten Viertel mit 14 Punkten hinten, hatten viel zu viele Turnovers und eine löchrige Defense. Im zweiten Viertel haben wir dann besser auf den Ball aufgepasst und defensiv die Löcher gestopft. So gewannen wir das zweite Viertel mit 27:8, zeigten eine Super-Leistung und haben Momentum kreiert, das uns letztlich getragen hat. Unser Fokus lag während der bisherigen Saison darauf, uns nach unten abzusichern.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:72

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen souveränen 93:72-Heimsieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum eingefahren. Mit dem Erfolg klettern die Kirchheimer auf Tabellenplatz fünf und bleiben im Rennen um eine gute Playoff-Platzierung. Die Gastgeber legten früh den Grundstein für den Sieg. Bereits im ersten Viertel präsentierten sich die Knights konzentriert und gingen mit 25:19 in Führung. Vor allem defensiv steigerten sich die Schwaben im zweiten Abschnitt deutlich und ließen nur neun Punkte der Gäste zu. Gleichzeitig lief die Offensive flüssig, sodass sich Kirchheim bis zur Halbzeit auf 48:28 absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Bochum den Rückstand zwischenzeitlich mit einem Lauf, doch die Knights reagierten schnell und stellten den alten Abstand wieder her.

Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie beim Stand von 77:51 vorentschieden. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän. Bester Werfer der Partie war Tylan Pope mit 25 Punkten, der bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgte. Ebenfalls zweistellig punkteten Nick Spinoso (15), Chuck Harris (15), Lucas Mayer (13) und Tyrel Morgan (12). Headcoach Igor Perovic zeigte sich zufrieden: „Glückwunsch an meine Spieler. Sie haben es sehr gut gemacht, konzentriert und smart gespielt. Jetzt gilt der Fokus Tübingen. Das wird ein sehr schweres Spiel.“ Mit dem sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen unterstreichen die Knights ihre starke Form im Saisonendspurt und verbessern ihre Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

22.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:93

Im Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Eisbären Bremerhaven den HAKRO Merlins Crailsheim mit 89:93 geschlagen geben. In einer intensiven und lange offenen Partie entschieden die Gäste die Begegnung in der Schlussphase für sich. Bremerhaven startete konzentriert in die Partie und ging früh in Führung. Mit aggressiver Defensive und schnellem Offensivspiel setzten die Hausherren zunächst Akzente, ehe Crailsheim im weiteren Verlauf besser ins Spiel fand und das erste Viertel knapp für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Die Merlins bauten zwischenzeitlich ihre Führung aus, doch die Eisbären reagierten mit einem starken Lauf und drehten das Spiel. Mit einer engagierten Leistung erarbeiteten sich die Gastgeber eine 50:45-Führung zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Crailsheim kam mehrfach zum Ausgleich, während Bremerhaven vor allem unter dem Korb Vorteile nutzte. Mit einer knappen Führung ging es für die Eisbären in das Schlussviertel. Dort kippte die Partie. Nach einem Lauf der Gäste übernahmen die Merlins die Führung, während Bremerhaven offensiv den Rhythmus verlor. Zwar kämpften sich die Eisbären noch einmal zurück, doch in der Crunchtime hatte Crailsheim die besseren Lösungen und blieb an der Freiwurflinie souverän. Topscorer der Eisbären war Elijah Miller mit 23 Punkten. Zudem punkteten Raphael Falkenthal und Peter Hemschemeier jeweils zweistellig.

Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Es war ein intensives Spiel mit Playoff-Charakter von beiden Seiten. Die Verteidigung war auf beiden Seiten sehr aggressiv und ich finde, die Jungs haben das heute sehr gut gemacht. Am Ende hatten wir in den letzten zwei Minuten zu viele Fehler. Wenn wir gegen eine sehr gute Mannschaft wie Crailsheim gewinnen wollen, müssen wir diese Phase besser spielen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. Artland Dragons 93:101

Die BG Göttingen hat am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine 93:101-Heimniederlage gegen die Artland Dragons hinnehmen müssen. In einer offensiv geprägten Partie vor 2.609 Zuschauern blieb es bis in die Schlussphase eng. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Während Göttingen vor allem offensiv Lösungen fand, hatten die Gastgeber defensiv Probleme, die Schlüsselspieler der Dragons zu kontrollieren. Besonders im ersten Viertel setzte sich Quakenbrück durch einen späten Lauf etwas ab. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Veilchen zurück und drehten zwischenzeitlich die Partie. Dennoch blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Göttingen konnte sich kurzzeitig eine Führung erarbeiten, schaffte es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem knappen Vorsprung ging es für die BG in das Schlussviertel. Dort übernahmen die Dragons zunehmend die Kontrolle. Während Göttingen offensiv an Treffsicherheit verlor, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie in der Crunchtime für sich. Bester Werfer der Göttinger war Jordan Sears mit 19 Punkten. Auf Seiten der Dragons überragte Amir Hinton mit 36 Zählern, während Ben Burnham mit 30 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte.

BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Ich bin mit dem Spiel natürlich gar nicht glücklich. Ich gucke auf uns und versuche, dass wir es mal hinkriegen, zu Hause das zu zeigen, was wir auswärts über das Jahr gezeigt haben. Der Fokus liegt darauf, dass wir wieder unser Selbstvertrauen zurückbekommen und defensiv einen besseren Job machen. Wir müssen mit mehr Selbstvertrauen und besserer Defense in die Playoffs gehen.“ Dragons-Coach Hendrik Gruhn ergänzte: „Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Das war ein unfassbar hart erkämpfter Sieg. Wir haben gerade im vierten Viertel einen guten Job gemacht und Göttingen bei nur 17 Punkten gehalten. Das war einer der Schlüssel zum Sieg.“ Mit der Niederlage verpasst Göttingen einen wichtigen Schritt im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs.

 

23.03.2026 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 91:92 

Die RheinStars Köln haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine starke Leistung gezeigt, mussten sich Tabellenführer Phoenix Hagen jedoch denkbar knapp mit 91:92 geschlagen geben. Vor 1.420 Zuschauern entwickelte sich eine hochklassige und intensive Partie, in der die Gastgeber über weite Strecken das Spiel bestimmten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die RheinStars ab der fünften Minute die Kontrolle und erspielten sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Mit viel Energie, guter Wurfauswahl und konsequentem Zug zum Korb setzte Köln den Favoriten immer wieder unter Druck und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Köln zunächst tonangebend. Die RheinStars behaupteten ihren Vorsprung und hielten Hagen über weite Strecken auf Distanz. Die Gäste blieben jedoch dank ihrer individuellen Qualität stets in Schlagdistanz und nutzten kleinere Schwächephasen der Hausherren, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte mehrfach, ehe die Partie in der Crunchtime entschieden wurde. Rund 30 Sekunden vor Schluss lagen die RheinStars noch in Front, konnten die Führung jedoch nicht ins Ziel bringen. Hagen nutzte die sich bietenden Chancen konsequent und drehte die Begegnung in den letzten Sekunden.

Am Ende stand eine knappe 91:92-Niederlage für Köln, das über weite Strecken eine überzeugende Leistung zeigte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Topscorer der RheinStars war Haris Hujic mit 23 Punkten. Headcoach Zoran Kukic sagte nach der Partie: „Wir haben heute ein super Spiel gezeigt. Zumindest bis 30 Sekunden vor Schluss. Ansonsten müssen wir einfach weiterarbeiten, dann kommen auch die Erfolge.“

23.03.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 93:95

Die EPG Baskets Koblenz haben am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine knappe 93:95-Heimniederlage gegen die Paderborn Baskets hinnehmen müssen. Vor rund 900 Zuschauern in der EPG Arena erwischten die Gastgeber einen schwachen Start und lagen früh mit 0:10 zurück. Koblenz tat sich offensiv schwer und fand zunächst keinen Rhythmus, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Bis zur Halbzeit setzte sich Paderborn weiter ab und ging mit einer 51:42-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Koblenz zunächst im Hintertreffen, ehe das Team im dritten Viertel eine deutliche Leistungssteigerung zeigte. Angeführt von Calvin Wishart kämpften sich die Hausherren mit einem Lauf zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand spürbar. Im Schlussviertel drehten die Baskets die Partie zwischenzeitlich und gingen selbst in Führung. Doch Paderborn konterte mit einem eigenen Lauf und übernahm erneut die Kontrolle. In einer intensiven Schlussphase blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Koblenz hatte den letzten Angriff, konnte diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen, sodass die Gäste den knappen Sieg über die Zeit brachten.

Topscorer der Partie auf Koblenzer Seite war Calvin Wishart mit 27 Punkten. Headcoach Stephan Dohrn sagte nach dem Spiel: „Ich bin maßlos enttäuscht von der schlechten ersten Halbzeit meiner Spieler. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man so in ein Spiel gehen kann. Das war weit weg von dem, was wir können. Wir haben wieder mal zu Hause ein deutlich schlechteres Gesicht gezeigt als auswärts. Das ist enttäuschend.“

 

Vorberichte ProA 28. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

20.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 

Hinter den SBB Baskets liegt eine bewegte Woche: erst der Trainerwechsel, dann zwei Heimspiele. Gegen Bayreuth wurde mit 75:74 gewonnen, gegen den Aufstiegskandidaten aus Crailsheim musste sich der Tabellenvorletzte knapp mit 78:81 geschlagen geben. Beide Partien aber machten Mut für die heiße Saisonphase. Die Tigers Tübingen feierten am vergangenen Spieltag einen wichtigen 87:67-Heimsieg gegen Köln, konnten zuletzt zweimal in Folge gewinnen. Der Gegner Tübingen belegt aktuell Rang 14 im Klassement, hat drei Siege mehr als die SBB Baskets auf dem Konto.

Der Liganeuling will mit einem Heimsieg den Anschluss halten. Das Hinspiel gewann Tübingen deutlich mit 91:64. Überragender Mann damals: Isaiah Sanders mit 24 Punkten. Bester Werfer der Tübinger ist der US-Amerikaner Jordan Johnson mit durchschnittlich 18,4 Punkten pro Partie. Auch bei den Tigers gab es einen Trainerwechsel: Henrik Sonko wurde Mitte Februar freigestellt, der Sportliche Leiter Eric Detlev übernahm. SBB-Sportdirektor Kevin Magdowski sagt:

„Das ist ein unfassbar wichtiges Spiel für uns. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Jedes Spiel zählt jetzt doppelt, vor allem die Heimspiele gegen Mitkonkurrenten. Wir hoffen auf die Unterstützung des Publikums, die wir jetzt unbedingt brauchen. Wir hatten eine gute Trainingswoche bislang und sind optimistisch, dass wir den Sieg in Magdeburg behalten.“  Die SBB Baskets konnten zuletzt wieder aus dem Vollen schöpfen und so wird es auch gegen Tübingen vermutlich sein. Auch Joshua Bonga gab am vergangenen Spieltag sein Comeback und wird wieder dabei sein.

 

21.03.2026 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die BAYER GIANTS Leverkusen auf die PS Karlsruhe LIONS. Für beide Teams geht es in der entscheidenden Phase der Saison um wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld und unteren Bereich. Die GIANTS gehen mit Rückenwind in die Partie. Fünf Siege aus den vergangenen neun Spielen haben die Leverkusener auf Tabellenplatz 15 geführt und die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verbessert. Dennoch bleibt das Team fokussiert auf die kommenden Aufgaben. Headcoach Michael „Mike“ Koch betont: „Wir bleiben demütig und machen einen Schritt nach dem anderen. Der Sieg in Paderborn inklusive des direkten Vergleichs war Gold wert, dennoch müssen wir die nächsten Begegnungen fest im Blick behalten. Die kommenden Aufgaben sind alles andere als einfach.“

Mit den PS Karlsruhe LIONS wartet ein Gegner, der sich im engen Tabellenmittelfeld bewegt. Aktuell auf Rang neun platziert, haben die Süddeutschen weiterhin Chancen auf die Playoff-Plätze, liegen aber gleichzeitig auch nicht weit von den unteren Tabellenregionen entfernt. Die Partie in Leverkusen könnte daher richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Karlsruhe verfügt über einen erfahrenen und physisch starken Kader. Spieler wie Maurice Pluskota, Julian Albus, Jason George und Kilian Binapfl bringen viel Erfahrung mit. Pluskota zählt mit durchschnittlich 12,9 Punkten und 7,2 Rebounds zu den prägenden Akteuren unter den Körben. Topscorer der LIONS ist Guard Isaiah Hart, der im Schnitt 15,1 Punkte erzielt.

Koch erwartet eine intensive Begegnung: „Karlsruhe verfügt über einen breiten Kader, welcher durch seine gute Physis besticht. Sie verteidigen sehr aggressiv, haben einige große Flügelspieler. Da gilt es für uns, dagegenzuhalten und diese „Körperlichkeit“ des Gegners anzunehmen. Wir dagegen müssen, wie bereits in Paderborn, die Kontrolle über das Spieltempo übernehmen.“ Für die GIANTS könnte ein weiterer Erfolg ein wichtiger Schritt im Saisonendspurt sein. Gleichzeitig bietet die Partie die Chance, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und die eigene Position in der Tabelle weiter zu festigen.

 

21.03.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Nürnberg Falcons am Samstagabend die Uni Baskets Münster. Tipoff in der Kia Metropol Arena ist um 18:30 Uhr. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie wollen die Franken vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende zeigten die Falcons beim Auswärtsspiel in Hagen über weite Strecken eine ansprechende Leistung.

Über drei Viertel hinweg hielt Nürnberg das Spiel offen, ehe die Partie im Schlussabschnitt aus der Hand gegeben wurde. An diese Leistung möchte das Team nun anknüpfen, diesmal jedoch über die volle Distanz. Mit Münster reist der aktuelle Tabellenletzte an, dennoch ist die Ausgangslage keineswegs eindeutig. In der engen Liga gilt jedes Spiel als Herausforderung, unabhängig von der Platzierung. Für Nürnberg geht es darum, im Saisonendspurt wichtige Punkte zu sammeln, um die eigenen Chancen im Tabellenmittelfeld zu verbessern. Headcoach Ralph Junge sagte vor der Partie: „Wir kennen das Tableau, müssen aber auf uns selbst schauen. Wenn wir so auftreten wie in Hagen und es gleichzeitig verstehen, Intensität und Konzentration über 40 Spielminuten hochzuhalten, haben wir gute Chancen auf den so wichtigen Heimsieg“.

 

21.03.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft der BBC Bayreuth am Samstagabend auf die GIESSEN 46ers. Tipoff ist um 19 Uhr. Die Gäste reisen mit einer Serie von sechs Siegen in Folge an und haben sich mittlerweile auf Rang sechs der Tabelle etabliert. Die Gießener fanden erst im Verlauf der Saison in ihren Rhythmus, präsentierten sich zuletzt jedoch deutlich stabiler. Mit Siegen unter anderem gegen Tübingen, Nürnberg und zuletzt Kirchheim arbeitete sich das Team von Headcoach Branislav Ignjatovic in die Playoff-Ränge vor und verfügt aktuell über einen komfortablen Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze. Im Hinspiel behielten die 46ers mit 95:84 die Oberhand. Bayreuth geriet dabei früh in Rückstand und konnte diesen trotz einer Leistungssteigerung im weiteren Spielverlauf nicht mehr entscheidend verkürzen.

Die Gäste verfügen über mehrere erfahrene und offensivstarke Akteure. Kyle Castlin zählt mit durchschnittlich 17,2 Punkten zu den auffälligsten Spielern, während Kapitän Robin Benzing ebenfalls zweistellig punktet und viel Erfahrung einbringt. Zudem verstärkte sich Gießen im Saisonverlauf auf der Point-Guard-Position mit Adnan Arslanagic, der zusätzliche Stabilität ins Spiel bringt. Bayreuth geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag gewann das Team trotz personeller Ausfälle mit 78:72 bei den PS Karlsruhe Lions und verbuchte damit zwei Siege aus den letzten drei Auswärtsspielen. Mit aktuell elf Siegen aus 27 Partien rangiert der BBC auf Tabellenplatz 13.

Headcoach Lukas Hofer sagte vor der Partie: „Ich glaube, mit den kommenden Spielen warten jetzt absolute Topteams auf uns, Gießen ist sicher eines davon. Ich glaube, sie haben gegen Kirchheim gezeigt, was für ein Potential und was für eine Qualität sie in der Mannschaft haben. Es wird auf jeden Fall unsere Aufgabe sein, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen, sondern dass wir von Anfang an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken wollen – mit aggressiver Defense. Ich glaube, dass es vor allem gilt, Kyle Castlin und Robin Benzing aus dem Spiel zu nehmen. Aber sie haben trotzdem noch wahnsinnig viel Qualität auf den anderen Positionen. Offensiv heißt es für uns, ihre Schwachstellen zu attackieren und dann wieder mehr zu versuchen, den Ball zu bewegen. Wir haben immer noch große Personalprobleme auf den deutschen Positionen und müssen versuchen, irgendwie damit umzugehen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am kommenden Samstag empfangen die Kirchheimer Ritter die Sparkassenstars aus Bochum. Beim Duell Siebter (Kirchheim) gegen Achter (Bochum) sind die Vorzeichen für beide Mannschaften klar. Bochum möchte ihre derzeitige Playoff Platzierung sichern und näher an die Ritter heranrücken, während diese, bei acht Punkten Abstand auf Platz neun, eher den Blick nach oben richten und die punktgleichen Giessener und Artland Dragons auf den Plätzen fünf und sechs im Auge haben. „Ich glaube es bringt uns nichts auf die anderen Courts zu achten. Wir haben sehr schwere Spiele vor uns und Bochum gehört mit zu den größten Herausforderungen. Wenn wir unsere Aufgaben erfolgreich gestalten werden wir unser Ziel erreichen. Daher konzentrieren wir uns auf uns selber und kucken dann am Ende wofür es gereicht hat. Bochum ist ein Schlüsselspiel“, sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Teckstädter haben derzeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. In Giessen fehlten Center Nico Bretzel und Forward Tyrel Morgan. Hinzu kam der Ausfall von Point Guard Phillip Russell nach wenigen Spielminuten aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Zur Mitte der Woche stand noch nicht fest, wer aus dem schwäbischen Lazarett rechtzeitig fit wird für das Duell mit den Bochumern. Diese konnten ihrerseits die letzten beiden Spiele gegen Köln und Bremerhaven siegreich gestalten und liegen vier Punkte vor den auf Platz neun liegenden Karlsruhern und sind somit ebenfalls in einer guten Ausgangsposition um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Insbesondere der Erfolg gegen die auf Platz vier liegenden Eisbären aus Bremerhaven (82:75) beeindruckte.

Defensiv ließen die Bochumer kaum etwas zu und dominierten die Partie. Das Spiel der Mannschaft von Head Coach Felix Banobre ist primär auf die US-Amerikanischen Importspieler ausgerichtet. Mit 17,4 PPG führt Antonio Williams das teaminterne Punkteranking an. Dicht gefolgt von Myreon Jones mit 16,1 PPG. Ebenfalls brandgefährlich ist Routinier Niklas Geske (13,4 PPG). „Bochum ist eine erfahrene und sehr talentierte Truppe. Ihr Kern spielt schon einige Jahre zusammen und ist gut aufeinander abgestimmt. Die momentane Form spricht für Sie. Wir spielen zuhause und wollen natürlich die Punkte holen,“ so Knights Coach Igor Perovic. Seit einigen Wochen spielt Ex-Ritter Aitor Pickett beim Ruhrpott Club und sorgt dort auf der Centerposition für mehr Variabilität und Stabilität. Für ihn wird es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

 

22.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kommt es am Sonntag zu einem Topspiel zwischen den Eisbären Bremerhaven und den HAKRO Merlins. Beide Teams gehören zur Spitzengruppe der Liga und kämpfen um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Eisbären gehen aktuell von Tabellenplatz vier in die Partie. Zuletzt endete ihre Siegesserie nach sechs Erfolgen in Folge mit einer Niederlage gegen Bochum (75:82). Dennoch zählt das Team weiterhin zu den formstärksten Mannschaften der Liga – insbesondere in eigener Halle. Bremerhaven hat zuhause erst eine Partie in dieser Saison verloren und ist seit mehreren Spielen ungeschlagen.

Auch die Merlins reisen mit viel Selbstvertrauen an. Die Crailsheimer konnten zuletzt eine starke Serie von Auswärtssiegen aufbauen und gehören ebenfalls zu den konstanten Teams im oberen Tabellenbereich. Das Hinspiel entschieden die Merlins deutlich mit 103:81 für sich. Offensiv wird Bremerhaven von mehreren Spielern getragen. Elijah Miller ist mit rund 16 Punkten pro Spiel Topscorer und zählt zudem zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unterstützung erhält er unter anderem von Jemarl Baker und Lorenz Brenneke, die ebenfalls regelmäßig zweistellig punkten. Das Duell verspricht auch aufgrund der jeweiligen Stärken Spannung. Während Bremerhaven vor allem durch seine Heimstärke überzeugt, bringen die Merlins eine starke Auswärtsbilanz mit. Zudem trifft Center Till Isemann auf seinen ehemaligen Verein.

Merlins-Headcoach David McCray erwartet eine anspruchsvolle Partie: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Bremerhaven. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die in den letzten Wochen einen guten Basketball spielt. Als Team spielen sie super zusammen, haben unter anderem mit Elijah Miller einen überragenden Aufbauspieler. Aber generell spielen sie Team-Basketball, sind offensiv gefährlich aber stehen auch defensiv gut. Dazu kommt, dass sie sehr heimstark sind und diese Saison erst ein Spiel zuhause verloren haben. Deshalb wird das eine wirklich schwere Aufgabe für uns, wir freuen uns aber dennoch auf die Herausforderung. Wir werden alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. Artland Dragons 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Sonntag die Artland Dragons in der Sparkassen-Arena. Tipoff ist um 15 Uhr. Beide Teams befinden sich im oberen Tabellenbereich und kämpfen im Saisonendspurt um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Gäste aus Quakenbrück reisen als Tabellenfünfter an und befinden sich gemeinsam mit weiteren Teams in einer engen Gruppe im Kampf um die vorderen Plätze. Auch die Göttinger haben sich mit zuletzt überzeugenden Leistungen im oberen Tabellenfeld etabliert, sodass dem direkten Duell zusätzliche Bedeutung zukommt. Die Artland Dragons verfügen über eine offensivstarke Mannschaft.

Vor allem Amir Hinton und Ben Burnham zählen zu den produktivsten Scorern der Liga und kommen gemeinsam auf rund 40 Punkte pro Spiel. Burnham gehört zudem zu den stärksten Reboundern der ProA. Ergänzt wird das Trio durch Guard Buzz Anthony, der nicht nur zweistellig punktet, sondern auch als bester Vorlagengeber der Liga auftritt. Insgesamt erzielen die Dragons im Schnitt über 90 Punkte pro Partie, lassen defensiv jedoch ebenfalls vergleichsweise viele Zähler zu. Nach einer zwischenzeitlichen Phase mit mehreren Niederlagen hat sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt stabilisiert und die vergangenen beiden Spiele gewonnen. Damit bleiben die Quakenbrücker ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Platzierungen.

Die BG Göttingen geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag feierten die Veilchen einen deutlichen Auswärtssieg in Münster und zeigten dabei sowohl offensiv als auch defensiv eine überzeugende Leistung. Auch das Hinspiel in Quakenbrück entschieden die Göttinger klar mit 104:83 für sich. BG-Assistenztrainer Patrick Carney sagte vor der Partie: „Artland hat starke Individualisten, die sehr schwer zu verteidigen sind. Es wird für uns auf eine gute Team-Defense ankommen.“ Mit Blick auf das Hinspiel ergänzte er: „Wir wissen, welche Dinge wir im Vergleich zum Hinspiel noch besser machen müssen.“

 

23.03.2026 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars Köln eine anspruchsvolle Aufgabe an. Am Montagabend (19:30 Uhr) ist mit Phoenix Hagen der aktuelle Tabellenführer in der Motorworld zu Gast. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie, dennoch steht für beide Seiten der sportliche Erfolg im Fokus. Die Gäste aus Hagen präsentieren sich in dieser Saison in starker Verfassung und gehören zu den konstantesten Teams der Liga. Mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen und einer Gesamtbilanz von 23:4 untermauert Phoenix seine Rolle als Spitzenreiter.

Das Team verfügt über einen tief besetzten Kader und überzeugt insbesondere durch ein variables Offensivspiel sowie eine gute Ballbewegung. Die RheinStars gehen als Aufsteiger mit einer Bilanz von 11:16 in das Duell. Trotz der klaren Ausgangslage zeigte die Mannschaft in dieser Saison mehrfach, dass sie auch gegen Topteams konkurrenzfähig sein kann. Enge Spiele gegen Bremerhaven sowie ein Sieg gegen Crailsheim unterstreichen dieses Potenzial. Geschäftsführer Stephan Baeck blickt mit Blick auf das Hinspiel voraus: „Wir haben zum Auftakt der Saison in Hagen noch nicht nachweisen können, dass wir in die Liga gehören, das wollen wir nun nachholen.“ Auch aus sportlicher Sicht wird die Qualität des Gegners anerkannt.

Aus dem Trainerteam heißt es: „Hagen hat viel Talent, einen tief und gut besetzten Kader, bewegt den Ball gut und spielt eine herausragende Saison.“ Im Hinspiel mussten sich die RheinStars deutlich mit 74:101 geschlagen geben. Im Rückspiel soll nun eine andere Leistung gezeigt werden. Auf Seiten der Hagener zählen Devin Schmidt, Marcus Graves, Jeffrey Carroll, Marinus N’Guessan und Tim Uhlemann zu den wichtigsten offensiven Optionen. Zudem lenkt Point Guard Bjarne Kraushaar mit Übersicht das Spiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Auch die Tabellensituation sorgt für zusätzliche Spannung.

Während Hagen an der Spitze steht, kämpfen dahinter mehrere Teams um die bestmöglichen Playoff-Platzierungen. Für Köln geht es darum, sich im Saisonendspurt weiter zu stabilisieren und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Damit treffen am Montagabend zwei Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen aufeinander – der Tabellenführer und ein Aufsteiger, der sich vor heimischem Publikum gegen einen Topgegner beweisen möchte.

 

23.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 

Am Montag, den 23.03.2026, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Koblenzer am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Baskets aus Paderborn in der EPG-Arena. Die Ausgangslage vor der Partie ist klar: Die EPG Baskets Koblenz stehen nach 27 absolvierten Spielen mit zwölf Siegen auf dem 10. Tabellenplatz, während die Gäste aus Paderborn mit neun Erfolgen Rang 16 belegen. Im Hinspiel siegten die Paderborner mit 94:88 – nun sollen jedoch vor heimischem Publikum die Koblenzer siegreich sein. Die vergangenen Spiele der Koblenzer zeigen, wie eng es aktuell in der Liga zugeht. Beim sensationellen Auswärtssieg in Crailsheim bewies das Team große Moral und Nervenstärke, ehe man sich zuletzt bei den Artland Dragons trotz großem Kampf nur knapp mit 96:90 geschlagen geben musste.

Kleinigkeiten gaben hier am Ende den Ausschlag. Umso wichtiger wird es sein, im kommenden Heimspiel wieder über die gesamte Spielzeit hinweg konstant zu agieren. Ein Blick auf die Statistiken zeigt einige Vorteile auf Seiten der EPG Baskets. Offensiv erzielen die Koblenzer durchschnittlich 87,6 Punkte pro Spiel und gehören damit weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga, während Paderborn bei 80,2 Punkten liegt. Auch bei den Wurfquoten liegen die Gastgeber vorne: Sowohl bei den Zweipunktewürfen (52%) als auch von jenseits der Dreierlinie (35,1%) weisen die Koblenzer bessere Werte auf als die Gäste (50,9% / 30,1%). Ein wichtiger Faktor könnte zudem das Zusammenspiel im Angriff werden. Mit durchschnittlich 17,1 Assists pro Partie bewegt sich Koblenz im oberen Ligadrittel, während Paderborn hier etwas dahinter liegt. Auch unter den Körben haben die EPG Baskets mit 37,4 Rebounds pro Spiel leichte Vorteile gegenüber den Gästen (35). Auf individueller Ebene ragt bei den Koblenzern weiterhin Calvin Wishart heraus.

Mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Spiel ist er der Topscorer seines Teams und prägt das Offensivspiel maßgeblich. Im Spiel gegen die Paderborner muss das Team rund um Kapitän Badu Buck jedoch auf eine weitere starke Offensivkraft verzichten – Timothy Smith fehlt dem Team weiterhin wegen einer Gehirnerschütterung. Auf Seiten der Gäste ist vor allem Jonathan Klussmann zu beachten, der mit 19,3 Punkten pro Spiel die offensive Hauptlast trägt. Auch Efosa Osawe sorgt unter den Körben für Stabilität und ist mit 7,7 Rebounds pro Partie ein wichtiger Faktor im Spiel der Paderborner. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Koblenzer gewarnt sein. Die Gäste konnten zwar zuletzt nur drei ihrer vergangenen zehn Spiele gewinnen, haben aber bereits mehrfach gezeigt, dass sie auch stärkere Teams vor Probleme stellen können. Für die EPG Baskets Koblenz wird es entscheidend sein, die eigene offensive Qualität aufs Parkett zu bringen und gleichzeitig defensiv konsequenter zu agieren als zuletzt.

BIG Magazin beleuchtet Entwicklung des ProA-Livestreams

Mit Beginn der laufenden Saison hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga im Bereich Livestream einen neuen Weg eingeschlagen: Erstmals sind alle Spiele der ProA im Rahmen eines zentralen Paid-Streaming-Modells über Sporteurope.TV abrufbar. Eine Entscheidung, die innerhalb der Basketball-Community für viele Diskussionen und unterschiedliche Perspektiven gesorgt hat.

Die aktuelle Ausgabe des BIG Basketball Magazins greift dieses Thema nun in einem ausführlichen Hintergrundartikel auf. Unter dem Titel „Quo Vadis Livestream – Zwischen Reichweite und Refinanzierung“ wird die Entwicklung rund um das Streaming-Angebot der ProA beleuchtet und die Veränderungen im Kontext des allgemeinen Wandels von Sportübertragungen eingeordnet.

Neben der Einordnung der aktuellen Situation kommen auch Stimmen aus der Liga zu Wort. Dabei wird deutlich, welche strategischen Überlegungen hinter der Weiterentwicklung des Livestream-Angebots stehen und welche Maßnahmen bereits angestoßen wurden, um Qualität, Stabilität und Nutzererlebnis langfristig zu verbessern.

So sind bereits zur kommenden Saison erste Neuerungen geplant – darunter der weitere Ausbau der Internetinfrastruktur an den Standorten sowie zusätzliche Formate innerhalb der Livestream-Übertragungen.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei den bisherigen Fans, die diesen neuen Weg bereits mit uns gehen. Selbstverständlich möchten wir mit der beschlossenen Entwicklung den Livestream in der kommenden Saison aufwerten und so die Zuschauer mit einem Stream belohnen, der immer besser wird!“, resümiert Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga GmbH.

Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des BIG Basketball Magazins zu lesen.

Nachberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“

 

Vorberichte ProA 27. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

13.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Crunchtime in der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das letzte Saisonviertel wird eingeläutet, der Kampf um Playoff- und Abstiegsplätze ist in vollem Gange. Für die Zauberer endete am Mittwochabend die Siegesserie. Die bis dato 2026 ungeschlagenen HAKRO Merlins mussten beim Heimauftritt gegen die EPG Baskets Koblenz eine bittere 76:78-Niederlage hinnehmen. Lagen sie in einem teilweise zerfahrenen Spiel nahezu über die komplette Spieldauer in Front, steckten die Gäste nie auf, entschieden das Schlussviertel für sich und holten den Überraschungssieg in Ilshofen. Die Merlins stehen dadurch weiter auf Tabellenplatz zwei mit jeweils einem Sieg Vorsprung auf Göttingen und Bremerhaven.

Turbulent war die vergangene Woche vor allem beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Als Reaktion auf die Niederlagenserie – die SBB Baskets holten in diesem Kalenderjahr nur einen Sieg aus zehn Spielen – wurde überraschenderweise Headcoach Eiko Potthast freigestellt. Der Trainer kam 2018 als Assistant Coach von Rodrigo Pastore aus Chemnitz nach Wolmirstedt und wurde dort 2019 zum Cheftrainer befördert. Mit ihm an der Seitenlinie stieg der Provinz-Klub von der Regionalliga bis in die ProA auf. Nun übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Achmadschah „Cha Cha“ Zazai das Ruder an der Seitenlinie. Unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück und Gießen stand der frühere Point Guard selbst insgesamt 125-Mal auf BBL-Parkett.

Zazai mit guten Erinnerungen an die Merlins Direkt nach seiner Spielerkarriere startete Zazai seine Laufbahn an der Seitenlinie. Zunächst führte er die Berlin Braves von der Regionalliga in die ProB und dort als Aufsteiger direkt ins Halbfinale, anschließend heuerte er im November 2024 bei den damals stark abstiegsbedrohten Giants Düsseldorf an und führte diese noch zum sportlichen Klassenerhalt. Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg holten die Nordrhein-Westfalen im März 2025 bei den HAKRO Merlins – Zazais Team gewann in der Arena Hohenlohe mit 85:75. Einstand geglückt

Nun möchte er also erneut ein Team zum Ligaverbleib führen. Einen ersten Schritt dazu machten die Baskets am vergangenen Montag – nach nur einer Trainingseinheit mit neuem Übungsleiter bezwang man den BBC Bayreuth 75:74. Acht Spieltage vor Saisonende befindet sich der Verein mit einem Sieg Rückstand auf das rettende Ufer auf Tabellenrang 17 der ProA. Für Zazai und seine Mannschaft geht es jetzt erneut vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim zweiten von insgesamt vier Heimspielen in Folge möchten sie die nächste Überraschung landen und den Favoriten aus Hohenlohe bezwingen.

 

14.03.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 27. Spieltag erwartet die VfL SparkassenStars Bochum mit den Eisbären Bremerhaven eine schwierige Aufgabe. Sowohl das Duell in der Preseason als auch das Hinspiel entschieden die Norddeutschen für sich – am Samstag wollen die Bochumer den Spieß nun umdrehen. Die Eisbären stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben bereits 19 Siege eingefahren. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Headcoach Steven Esterkamp hatte diese Ambitionen mit der Verpflichtung des mehrfachen BBL-MVPs John Bryant unterstrichen. Der Center verletzte sich jedoch bereits im ersten Training schwer und wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Trotzdem gehören die Eisbären zu den stärksten Teams der Liga. Hinter Tabellenführer Phoenix Hagen stellen sie die Mannschaft mit der zweitbesten Dreierquote.

Ihr Spiel ist schnell und physisch. Im Hinspiel waren die SparkassenStars jedoch nah dran an einer Überraschung. In der HVB-Arena in Bremen blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ehe Bremerhaven in der Crunchtime die besseren Nerven bewies. Aktuell befinden sich die Eisbären zudem in starker Form und konnten ihre letzten fünf Partien gewinnen, darunter auch das Duell gegen Tabellenführer Hagen. Auf die SparkassenStars wartet also eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat das Team von Headcoach Felix Banobre nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Köln – nach zuvor drei Niederlagen in Folge – neues Selbstvertrauen gesammelt. Nun wollen die Bochumer auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ein Ausrufezeichen setzen. Mit der Unterstützung der Fans in der Baskets-Vest-Arena könnten die Gastgeber dem favorisierten Team aus dem Norden durchaus gefährlich werden.

„Bremerhaven ist eine sehr solide und tief besetzte Mannschaft, die in dieser Saison konstant gute Leistungen zeigt. Für uns liegt der Fokus darauf, weiter an unserer Identität zu arbeiten und mit Disziplin, Energie und Zusammenhalt an beiden Enden des Feldes zu spielen. Wir wollen mit der richtigen Mentalität auftreten und unsere Execution auf dem Weg nach vorne kontinuierlich verbessern“, sagt Headcoach Felix Banobre. Auch Geschäftsführer Tobias Steinert erwartet eine schwierige Aufgabe: „Bremerhaven kämpft nicht nur um die Playoffqualifikation, sondern auch um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde und haben sich hier ein gutes Polster erarbeitet. Nun können sie sogar noch nach oben schauen und ihre Platzierung weiter verbessern. Wir haben im Hinspiel gut dagegen gehalten, doch wissen, dass dieses Rückspiel nicht einfach wird und wir unsere beste Leistung abrufen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den Schwung aus dem Köln-Sieg mitzunehmen.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die GIESSEN 46ers die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach zuletzt fünf Siegen in Serie hat sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic auf Tabellenplatz sieben verbessert. Ignjatovic sieht die aktuelle Phase seines Teams dennoch mit der nötigen Gelassenheit. „Die Saison ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon“, sagt der Gießener Trainer und betont zugleich: „Es tut gut, dass wir in der entscheidenden Phase unseren besten Basketball zeigen.“ Gleichzeitig warnt der Serbe vor dem kommenden Gegner: „Der Gegner hat eine große Qualität. Wir müssen weiter auf der Hut sein.“

Auch Kirchheim hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert. Nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien folgten mehrere überzeugende Auftritte, darunter Siege gegen Topteams der Liga. Ignjatovic erwartet deshalb ein intensives Duell: „Die haben richtig starke Jungs in ihrem Kader, das wird ein ganz, ganz heißes Match.“ Personell hoffen die 46ers auf den Einsatz von Spielmacher Simon Krajcovic, der zuletzt eine Hüftprellung erlitt. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Guard Aiden Warnholtz, der weiterhin mit einer Handverletzung zu kämpfen hat. Ignjatovic zeigt sich optimistisch: „Er ist ein toller Junge. Ich drücke ihm sehr die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Er hat es so sehr verdient.“

Brisanz erhält die Partie auch durch die persönliche Verbindung der Trainer: Ignjatovic arbeitete mehrere Jahre in Kirchheim und empfahl damals sogar Igor Perovic als Trainer bei den Knights. „Wir telefonieren fast täglich“, sagt Ignjatovic mit einem Lächeln. „Vor den Duellen reden wir weniger miteinander, ab Sonntag wird sich das aber wieder ändern.“ Mit einem weiteren Erfolg wollen die GIESSEN 46ers ihre Siegesserie ausbauen und ihre Position im engen Rennen um die Playoff-Plätze festigen.

14.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 

Am 27. Spieltag der Saison 2025/2026 empfangen die Tigers Tübingen die RheinStars Köln. Beide Teams gehen mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Doppelspieltag in die Partie. In der Tabelle stehen die Rheinländer mit einer Bilanz von 11:15-Siegen auf Rang zwölf. Der Klassenerhalt scheint für den Aufsteiger in greifbarer Nähe, dennoch richten die Kölner ihren Blick weiterhin vorsichtig in Richtung Playoff-Plätze. Die Tigers Tübingen kämpfen derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach dem knappen 86:83-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons BC verbesserten sich die Schwaben mit nun neun Siegen auf Platz 14, liegen jedoch weiterhin nur zwei Siege vor dem ersten Abstiegsrang.

Personell müssen die Tigers weiterhin auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Connor Nelson und Miles Tention steht ein Fragezeichen. Patrick Emilien kehrt nach Knieproblemen hingegen wieder in den Kader zurück. „Der Fokus muss weiter auf uns selbst liegen. Der Sieg in Nürnberg hat gutgetan, gerade im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Für uns gilt weiter, dass wir die Fehlerrate minimieren, besser rebounden und unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Co-Trainer Troy Culley. Die RheinStars Köln starteten mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison, konnten sich nach einem Trainerwechsel und mehreren Nachverpflichtungen jedoch stabilisieren.

Seit der Übernahme von Zoran Kukić sowie personellen Verstärkungen gewann das Team fünf seiner letzten zehn Spiele. Zuletzt unterlagen die Domstädter allerdings knapp mit 89:93 gegen die VfL SparkassenStars Bochum. Culley erwartet daher ein anderes Spiel als im ersten Aufeinandertreffen: „Köln hat sich im Vergleich zum Hinspiel personell und spielerisch deutlich verbessert. Es wird ein komplett anderes Spiel. Vor allem offensiv haben sie einige starke Optionen.“ Zu den wichtigsten Spielern der RheinStars zählt Neuzugang Cedric Russell Jr., der seit November durchschnittlich 15 PPG erzielt. Auch Forward Kenny Baptiste (12,4 PPG, 6,2 RPG) sowie die deutschen Leistungsträger Björn Rohwer (12,1 PPG) und Haris Hujic (9,8 PPG) prägen das Spiel der Kölner. Das Hinspiel entschieden die Tigers deutlich mit 80:59 für sich.

14.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die nächste Auswärtstour in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führt die BAYER GIANTS Leverkusen nach Ostwestfalen. Am Samstag treffen Sebastian Brach, Kobe Langley und Co. um 19:30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz auf die Paderborn Baskets. Nach dem Doppelspieltag wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Rheinländer. Unterstützung erhält das Team dabei von rund 50 mitgereisten Fans. „Es geht manchmal unter, was unsere Anhänger für einen tollen Job in den verschiedensten Hallen der Bundesrepublik machen“, sagt Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Dass nach Paderborn wieder so viele Fans reisen, ist klasse und hilft uns in dieser schwierigen Situation. Die gesamte Mannschaft weiß diesen Aufwand zu schätzen.“

Die Gastgeber stehen aktuell einen Platz vor den GIANTS auf Rang 15 und weisen eine Bilanz von neun Siegen und 17 Niederlagen auf. Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge von Headcoach Milos Stankovic allerdings zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Quakenbrück (87:94) und gegen Gießen (59:92). Entsprechend werden die Baskets vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Im Mittelpunkt des Paderborner Spiels steht Point Guard Jonathan Klussmann. Der dänische Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive und überzeugt mit durchschnittlich 19,6 PPG und 3,7 APG. Auch im Hinspiel gegen Leverkusen zeigte der 23-Jährige seine Qualitäten und erzielte 22 Punkte. „Er ist sicherlich jemand, den wir stoppen müssen. Da ist unsere Verteidigungsarbeit gefragt“, betont Koch.

Neben Klussmann sorgt auch Kevin Osawe regelmäßig für Gefahr. Der Kanadier wechselte im November 2025 nach Paderborn und ist mit durchschnittlich 17,3 PPG und 7,8 RPG sowie einer Effektivität von 20,1 statistisch der wertvollste Spieler seines Teams. Auch Karl Bühner ist den Leverkusenern noch in Erinnerung geblieben. Der 2,01 Meter große Power Forward erzielte im Hinspiel 15 Punkte und traf drei seiner vier Dreipunktewürfe. Am Ende unterlagen die GIANTS damals mit 73:84. Koch: „Das wird eine ganz heiße Nummer.“

14.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth gastiert im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag (14. März, 19:30 Uhr) bei den PS Karlsruhe Lions. Während sich die Bayreuther nach der knappen 74:75-Niederlage bei den SBB Baskets Wolmirstedt weiterhin mit aktuell zehn Siegen im unteren Tabellenbereich befinden, kämpfen die Karlsruher noch um den Einzug in die Playoffs. Mit zwölf Erfolgen liegen die Badener derzeit nur einen Sieg hinter Rang acht. Die Lions konnten fünf ihrer vergangenen zehn Partien gewinnen. Zuletzt mussten sie jedoch nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Baden-Württemberg-Derby bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlag das Team von Headcoach Demond Greene mit 70:89. Während die Partie zur Halbzeit noch offen war, setzten sich die Knights nach dem Seitenwechsel deutlich ab. Auffällig war dabei insbesondere die Rebound-Statistik: Karlsruhe kam lediglich auf 28 Rebounds, während Kirchheim 48 Abpraller einsammelte.

Topscorer der Karlsruher ist der im November verpflichtete US-Point Guard Isaiah Hart. Der 26-Jährige erzielt im Schnitt 14,8 PPG und verteilt zudem 4,7 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Power Forward David Ejah, der durchschnittlich 14 Punkte und acht Rebounds auflegt. Unter dem Korb sorgt außerdem der erfahrene Center Maurice Pluskota mit 13,4 PPG und 7,2 RPG pro Spiel für Präsenz. Weitere wichtige Rollen nehmen Small Forward Kilian Binapfl (11,5 PPG), Shooting Guard Tyrese Williams (11,6 PPG) sowie Aufbauspieler David Cohn ein, der mit einer Dreierquote von 44,8 Prozent zu den treffsichersten Distanzschützen im Kader gehört. Das Hinspiel am 1. November in Bayreuth entschieden die Oberfranken mit 97:82 für sich. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher noch mit 48:44 vorne, ehe Bayreuth im zweiten Durchgang das Spiel deutlich drehte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Moritz Plescher, der mit 28 Punkten Topscorer der Partie war. Der Co-Kapitän fällt inzwischen allerdings verletzt bis zum Saisonende aus.

Auch für die PS Karlsruhe Lions geht es weiterhin um wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Mit einer Bilanz von 12:14-Siegen belegt Karlsruhe aktuell Rang neun der Tabelle. Nach zuvor vier Erfolgen in Serie mussten die Badener zuletzt einen Rückschlag in Kirchheim hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen sie nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine physisch geprägte Partie: „Mit Karlsruhe wartet ein Team auf uns, das sehr viel individuelle Klasse hat und sehr physisch spielt, ähnlich wie Wolmirstedt zuletzt. Der erste Schritt für uns wird sein, diese Physis zu matchen. Karlsruhe ist eher eine Slow-Pace-Mannschaft, die viel über ihre Set-Offense kommt. Für uns heißt das, dass wir versuchen müssen, ihre Aktionen zu stören. Seit der Verpflichtung von Isaiah Hart hat ihr Spiel zudem einen anderen Look bekommen. Viel läuft über ihn, deshalb werden wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“

15.03.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet Phoenix Hagen den Blick auf das nächste Zwischenziel: den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Tabellenführer der ProA weiter punkten. Am Sonntag empfängt das Team von Headcoach Chris Harris in der Ischelandhalle den Nürnberg Falcons BC. Mit dem 91:85-Arbeitssieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende machte Phoenix bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nun wollen Marvin Omuvwie und Co. nachlegen. Zu Gast ist allerdings eine Mannschaft, die selbst noch Chancen auf die Meisterschaftsrunde besitzt. Im Hinspiel dominierte Phoenix die Partie deutlich und gewann mit 119:88.

Dabei erzielte Marcus Graves mit 30 Punkten einen teaminternen Saisonbestwert. Insgesamt war es die viertbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte. Nürnberg kämpft um Anschluss an die Playoffs Die Nürnberg Falcons gehörten lange zu den positiven Überraschungen der Saison. Zuletzt geriet das Team von Trainer Ralph Junge jedoch ins Straucheln. Sechs Niederlagen in Serie warfen die Franken auf Tabellenplatz zwölf zurück, zwei Siege hinter den Playoff-Rängen. Für Nürnberg ist die Marschroute deshalb klar: Nur ein Erfolg in Hagen hält die Hoffnung auf die Postseason am Leben. Besonders schmerzlich wiegt dabei der Ausfall von Julius Wolf. Der Veteran (9,1 PPG, 4,1 RPG) war eine wichtige Stütze im Spiel der Falcons – sowohl als Scorer als auch als Spielmacher aus dem Lowpost. Seine Rolle muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Vor allem Brandton Chatfield ist gefragt. Der Big Man gehört mit durchschnittlich 14,2 PPG und 6,4 RPG zu den produktivsten Spielern der ProA. Harris warnt vor Nürnberger Teamspiel Phoenix-Coach Chris Harris erwartet trotz der Nürnberger Negativserie eine schwierige Aufgabe. „Mit Nürnberg treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir uns mental keine Pause erlauben dürfen. Vor allem in der Verteidigung sind wir als Kollektiv gefordert, da die Falcons sehr teamdienlich agieren und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Harris. „Das macht sie offensiv wenig ausrechenbar, da sie uneigennützig nach dem besten Wurf suchen – unabhängig davon, wer diesen nimmt.“ Statistisch bringt Phoenix weiterhin die gefährlichste Offensive der Liga aufs Parkett. Mit durchschnittlich 96,0 PPG stellt Hagen den besten Angriff der ProA. Auch bei den Assists führen die Hagener mit 22,5 Vorlagen pro Partie die Liga an. Nürnberg rangiert mit 83,2 PPG und 18,3 APG jeweils im oberen Mittelfeld der Statistik.

 

15.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets kehren die Artland Dragons am kommenden Sonntag in die heimische Artland Arena zurück. Um 17:00 Uhr empfangen die Quakenbrücker die EPG Baskets Koblenz. Nach dem Ende der Niederlagenserie wollen die Dragons vor eigenem Publikum direkt nachlegen. Beim Auswärtsspiel in Paderborn gelang dem Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt ein hart erkämpfter 94:87-Erfolg. In einer intensiven Partie entschieden die Dragons das Spiel vor allem im Schlussviertel für sich und konnten damit nach vier Niederlagen in Serie wieder einen wichtigen Sieg einfahren.

Das Hinspiel gegen Koblenz verlief deutlich zugunsten der Dragons. In der EPG-Arena setzten sich die Quakenbrücker mit 113:83 durch und überzeugten dabei mit einer starken Teamleistung sowie hoher Wurfquote. Mehrere Dragons punkteten zweistellig, während Ben Burnham mit 23 Punkten und zehn Rebounds eine dominante Vorstellung zeigte. Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Siegen aus 26 Spielen auf Tabellenplatz zehn und befinden sich damit im Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den Playoffplätzen ist jedoch überschaubar, sodass für die Rheinländer weiterhin einiges auf dem Spiel steht. Zuletzt sorgten die Koblenzer für eine Überraschung, als sie auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:76 gewannen und damit deren Serie von elf Siegen beendeten.

Offensiv gehört Koblenz zu den produktiveren Teams der Liga und erzielt durchschnittlich 87,9 PPG. Besonders von der Dreierlinie zeigen sich die Baskets treffsicher und kommen auf eine Quote von 35,1 Prozent. Gleichzeitig agieren sie sehr physisch und begehen mit rund 25 Fouls pro Partie die meisten der Liga. Die offensive Verantwortung verteilt sich im Team auf mehrere Spieler. Calvin Wishart ist mit 16,0 PPG, 5,6 APG und 4,2 RPG der zentrale Spielmacher und wurde zuletzt zum Player of the Month Februar in der ProA gewählt. Unterstützung erhält er von Timothy Smith, der mit 14,6 PPG und einer Dreierquote von 48,5 Prozent zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga zählt. Auch Aleksa Kovacevic sorgt mit 10,3 PPG und 3,0 APG für zusätzliche Kreativität im Offensivspiel. Im Hinspiel gegen die Dragons erzielte der Guard starke 42 Punkte.

Personell könnten die Koblenzer jedoch angeschlagen in die Partie gehen. Aleksa Kovacevic fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, zudem sind die Einsätze von Calvin Wishart und Timothy Smith nach Blessuren aus dem Crailsheim-Spiel fraglich. Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe: „Koblenz ist ein sehr starkes Team, das hat man auch beim Sieg in Crailsheim wieder gesehen. Sie sind durch ihre Größe und Variabilität offensiv schwer zu verteidigen. Gleichzeitig wollen wir uns treu bleiben. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen spielerisch deutlich verbessert haben. Nach dem Arbeitssieg in Paderborn wollen wir diese Entwicklung nun auch zuhause bestätigen.“

15.03.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 

Die Göttinger wollen nach zuletzt schwierigen Wochen wieder in die Spur finden. „Nach den vergangenen Spielen ging und geht es in dieser Trainingswoche mehr um uns als um den Gegner. Es ist gut, dass wir Rückschläge haben und lernen darauf zu reagieren“, sagt Assistenztrainer Patrick Carney. „Die größte Herausforderung ist unser Selbstvertrauen zurückzugewinnen.“ Auch der kommende Gegner steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Die Uni Baskets Münster haben ebenfalls ihre vergangenen drei Spiele verloren und stehen mit nur sechs Siegen am Tabellenende der ProA. Hoffnung im Abstiegskampf macht den Münsteranern jedoch die Rückkehr von Center Adam Touray, der nach Rückenproblemen zuletzt wieder auf dem Parkett stand.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell lediglich zwei Siege. „Münster hatte sehr viel Verletzungspech und dadurch einige Veränderungen im Kader. Vieles ist für sie in dieser Saison schiefgelaufen“, sagt Carney. „Aber man muss ihnen Respekt zollen; sie geben sich nicht auf.“ Im Vergleich zum Hinspiel, das Göttingen mit 81:63 gewann, hat sich der Münsteraner Kader verändert. US-Guard Julian Larry hat den Klub in Richtung Koblenz verlassen. Neu im Team sind die Guards Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. sowie Forward Philip Alston, der zuletzt allerdings aufgrund von Kniebeschwerden pausieren musste. 7

Offensiv gehören die Uni Baskets zu den punkteschwächsten Teams der Liga und erzielen im Schnitt 74,2 PPG. Topscorer ist US-Forward Nick McMullen mit durchschnittlich 14,2 PPG und 9,5 RPG. Dahinter folgt Alston mit 12,6 PPG. Die meisten Assists verteilt Aufbauspieler Thore Dilschmann (3,1 APG). Im Hinspiel bereiteten insbesondere die deutschen Forwards Neil Masnic und Cosmo Grühn den Göttingern Probleme. Der Fokus der BG liegt dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel. „Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Identität wiederzufinden. Wir wollen schnell spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe nehmen und aggressiv sein“, betont Carney. „Die Mentalität auf beiden Seiten wird am Sonntag eine große Rolle spielen.“

Nachberichte ProA 26. Spieltag

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“

Nachberichte ProA 25. Spieltag

06.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 77:98

Die Tigers Tübingen mussten sich im Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 77:98 (31:52) geschlagen geben. Vor 2.168 Zuschauern in der Paul Horn-Arena zeigte sich der Tabellenzweite über weite Strecken als das klar bessere Team. Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Jordan Johnson brachte die Tigers früh per Dreier in Führung, und bis zur fünften Minute hielten die Hausherren beim Stand von 10:10 gut mit. Doch anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem ihre körperliche Präsenz unter den Körben und eine aggressive Defensive stellten die Tübinger immer wieder vor große Probleme. Crailsheim setzte sich Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 26:16-Führung. Auch im zweiten Abschnitt fanden die Tigers offensiv kaum Lösungen gegen die intensive Verteidigung der Gäste. Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus der Distanz erschwerten es zusätzlich, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit lag Tübingen bereits deutlich mit 31:52 zurück.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Crailsheim kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 68:40 aus. Zwar kämpften die Tigers weiter, doch eine echte Aufholjagd blieb aus. Tigers-Trainer Eric Detlev erkannte die Leistung des Gegners an: „Erstmal Glückwunsch an Coach David McCray, das war ein tolles Spiel von ihnen. Man hat gesehen, warum Crailsheim zurzeit die Mannschaft der Stunde ist. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir offensiv gar nicht zur Entfaltung gekommen.“

Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Das war ein guter und wichtiger Sieg für uns. Wir haben vielleicht nicht überragend geworfen, aber in der Zone sehr dominant gespielt und unsere Größenvorteile gut genutzt.“ Im Schlussviertel ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Beste Werfer der Partie waren Anthony Gaines für die Gäste und Bernard Pelote für die Tigers mit jeweils 18 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 95:99

Die Artland Dragons haben sich den Eisbären Bremerhaven in einer intensiven Partie knapp mit 95:99 (50:55) geschlagen geben müssen. Trotz einer starken Leistung der Quakenbrücker entschieden die Gäste das Spiel in der Schlussphase für sich. Die Dragons starteten engagiert in die Begegnung und lieferten sich mit Bremerhaven von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten früh den Weg zum Korb und sorgten für ein temporeiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Besonders Ben Burnham setzte offensiv immer wieder Akzente und hielt die Gastgeber im Spiel.

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Während die Dragons immer wieder gute Lösungen in der Offensive fanden, überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer Treffsicherheit aus der Distanz. Bremerhaven nutzte seine Chancen konsequent und ging mit einer knappen 55:50-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Dragons zurück in die Partie und übernahmen zwischenzeitlich sogar die Führung. Angeführt von Burnham und Amir Hinton spielte Quakenbrück mit viel Energie und hielt das Spiel bis in die Schlussphase offen.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten zeigte Bremerhaven jedoch die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Auswärtssieg. Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Jungs haben alles reingeworfen und ich glaube auch, dass wir es verdient gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die richtig wehtun.“

Überragender Spieler der Partie war Ben Burnham mit 32 Punkten, 12 Rebounds und fünf Assists, der eine herausragende Leistung zeigte, seine Dragons jedoch nicht zum Sieg führen konnte.

06.03.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 70:72

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer intensiven und bis zum Schluss spannenden Partie setzten sich die Rheinländer bei den VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 72:70 (37:35) durch. Leverkusen startete konzentriert in die Begegnung und übernahm früh die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem defensiv präsentierten sich die GIANTS stabil und nutzten ihre Chancen konsequent.  So erspielten sich die Gäste bereits im ersten Viertel einen kleinen Vorsprung und hielten Bochum zunächst auf Distanz. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft. Beide Teams leisteten sich immer wieder Ballverluste, wodurch der Spielfluss phasenweise litt. Dennoch gelang es Leverkusen, die Führung bis zur Pause knapp zu verteidigen und mit einem 37:35-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Beide Mannschaften agierten defensiv sehr engagiert, sodass Punkte auf beiden Seiten Mangelware waren. Leverkusen behauptete weiterhin eine knappe Führung und ging mit einem kleinen Vorteil in die Schlussphase. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal richtig spannend.

Bochum drehte zwischenzeitlich die Partie und ging wenige Minuten vor Schluss in Führung.  Doch die GIANTS bewahrten die Ruhe und kämpften sich zurück. In der entscheidenden Phase traf Kobe Langley zum 72:70 für Leverkusen und sorgte damit für die Entscheidung. Headcoach Michael „Mike“ Koch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seines Teams:

„Ich kann meiner Mannschaft zu diesen gewonnenen zwei Punkten nur gratulieren. Wir haben dieses Kampfspiel von der ersten Sekunde an angenommen und uns auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Bester Leverkusener Akteur war Dennis Heinzmann mit zwölf Punkten und zehn Rebounds, während Ricardo Lynch und John Williams Jr. jeweils zehn Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beitrugen.

06.03.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 91:80

Phoenix Hagen hat das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen vor ausverkaufter Kulisse mit 91:80 (35:32) gewonnen. 3.145 Zuschauer in der Ischelandhalle sahen eine intensive Partie, in der sich die Gastgeber erst in der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen konnten. In der Anfangsphase lieferten sich beide Teams ein taktisch geprägtes Duell. Defensiv arbeiteten beide Mannschaften konzentriert, wodurch einfache Punkte zunächst selten waren.

Hagen erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich früh eine kleine Führung, doch Göttingen blieb durch schnelle Umschaltmomente stets in Schlagdistanz. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng. Die Gäste brachten zunehmend Physis aufs Parkett und kamen immer wieder zu Punkten in der Transition. Hagen hielt jedoch dagegen und ging mit einer knappen 35:32-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die „Feuervögel“ mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Angeführt von Fabian Bleck, der sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz überzeugte, setzte sich Hagen Schritt für Schritt ab. Der Forward traf mehrere wichtige Dreier und sorgte dafür, dass die Gastgeber erstmals zweistellig in Führung gehen konnten. Im Schlussviertel versuchte Göttingen noch einmal zurückzukommen, vor allem Jordan Sears hielt die Gäste mit zahlreichen Punkten im Spiel. Hagen behielt jedoch die Kontrolle und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Phoenix-Headcoach Chris Harris zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich möchte Göttingen zu einem tollen Spiel gratulieren. Sie haben uns auf ganz vielen Ebenen gefordert, sowohl physisch als auch mental. Erst ab dem dritten Viertel haben wir es geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bringen.“ Bester Hagener Akteur war Fabian Bleck mit einem starken Double-Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds. Auf Seiten der Gäste überzeugte Jordan Sears mit 35 Punkten.

06.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 83:98

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine Heimniederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle unterlagen die Gastgeber den Kirchheim Knights mit 83:98 (41:59). Die SBB Baskets erwischten zunächst einen guten Start in die Partie. Mit viel Energie in der Offensive erspielte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast im ersten Viertel eine 26:22-Führung.

Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Kirchheim nutzte defensive Schwächen konsequent aus und drehte die Partie noch vor der Pause deutlich. Mit einem 41:59-Rückstand gingen die SBB Baskets in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam eine bessere Reaktion und spielte mit deutlich mehr Intensität. Die Gastgeber kämpften sich Stück für Stück zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Punkte.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die SBB Baskets nicht auf. Zwischenzeitlich kamen sie noch einmal bis auf zwei Punkte heran und sorgten damit für Spannung in der Schlussphase. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch die mögliche Wende, sodass Kirchheim den Vorsprung letztlich über die Zeit brachte. Cheftrainer Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben gekämpft, aber leider erst so richtig nach der ersten Halbzeit. Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel, haben es aber nicht geschafft, die Intensität im zweiten Viertel hochzuhalten. Das hat uns am Ende das Spiel gekostet.“

Beste Werfer der SBB Baskets waren DeVondre Perry und Nigel Pruitt mit jeweils 16 Punkten. Unterstützt wurden sie von Michael Hughes mit 14 sowie Daivien Williamson und Kevin Wohlrath mit jeweils 13 Zählern. Entscheidend für den Spielausgang waren vor allem die Ballverluste: Die SBB Baskets leisteten sich insgesamt 33 Turnover, während Kirchheim nur 16 Ballverluste verzeichnete.

06.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 75:69

Die EPG Baskets Koblenz mussten am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Heimniederlage hinnehmen. Vor 1.270 Zuschauern in der EPG-Arena unterlagen die Koblenzer den RheinStars Köln mit 96:113 (47:59). Die Partie begann mit einem offensiv geprägten Schlagabtausch. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus aus der Distanz. Koblenz startete stark und erspielte sich zunächst eine kleine Führung, während Köln ebenfalls immer wieder erfolgreich von außen traf. Das erste Viertel ging knapp an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gäste. Während bei Koblenz offensiv der Rhythmus etwas verloren ging, blieb Köln vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Angeführt von Haris Hujic trafen die RheinStars weiterhin hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bis zur Halbzeitpause auf 59:47 ab. Nach dem Seitenwechsel versuchten die EPG Baskets noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder gelangen einzelne erfolgreiche Aktionen, doch Köln hatte auf jeden Lauf der Gastgeber eine passende Antwort. Besonders defensiv fanden die Koblenzer kaum Zugriff, sodass der Rückstand im dritten Viertel weiter anwuchs.

Auch im Schlussabschnitt gelang es Koblenz nicht mehr, entscheidend näher heranzukommen. Die RheinStars hielten ihr offensiv starkes Niveau aufrecht und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Bester Werfer der EPG Baskets war Timothy Smith mit 23 Punkten. Aleksa Kovačević steuerte 16 Zähler bei, Calvin Wishart kam auf 15 Punkte. Auf Seiten der Gäste überzeugte Haris Hujic mit 26 Punkten, während Michael Miller (19 Punkte) und Cedric Russell Jr. (18 Punkte) ebenfalls zweistellig punkteten. Entscheidend für den Spielausgang war vor allem die starke Dreierquote der RheinStars.

06.03.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 92:59

Die GIESSEN 46ers feiern einen überzeugenden Heimsieg. In der nahezu ausverkauften Osthalle setzte sich das Team mit 92:59 (41:25) gegen die Paderborn Baskets durch und feierte damit den vierten Sieg in Serie. Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Paderborn hielt gut dagegen und konnte zwischenzeitlich sogar in Führung gehen. Doch die 46ers steigerten sich defensiv deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

Vor allem im zweiten Viertel legten die Gastgeber den Grundstein für den deutlichen Erfolg. Mit intensiver Verteidigung und einem starken Lauf setzten sich die Mittelhessen deutlich ab und ließen über mehrere Minuten keinen Korberfolg der Gäste zu. So erspielte sich Gießen bis zur Halbzeit eine klare 41:25-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das klar dominierende Team. Mit viel Energie unter den Körben und einer starken Reboundarbeit bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus und sorgten früh für klare Verhältnisse. Besonders defensiv fanden die Paderborner kaum noch Lösungen gegen die kompakte Gießener Verteidigung. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 92:59-Erfolg sicher über die Zeit.

Cheftrainer Branislav Ignjatovic zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit großer Intensität verteidigt und sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Außerdem mussten unsere Leistungsträger nicht mehr als 25 Minuten spielen.“ Beste Werfer der 46ers waren Robin Benzing und Viktor Kovacevic mit jeweils 15 Punkten. Till Gloger steuerte 14 Zähler bei, während Simon Krajcovic auf 11 Punkte kam. Insgesamt überzeugte Gießen vor allem mit starker Verteidigung und dominanter Reboundarbeit.

06.03.2026 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 67:86