Schlagwortarchiv für: ProB

BBC Coburg beantragt wieder ProB-Lizenz

Auch in der kommenden Saison soll die Vestestadt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vertreten sein: Fristgerecht hat der BBC Coburg vergangene Woche eine Lizenz für die dritthöchste deutsche Spielklasse beantragt.

Aufgrund der momentanen Corona-Pandemie hatte sich die Liga im Vorfeld auf ein vereinfachtes Antragsverfahren geeinigt. So mussten zum Stichtag in der vergangenen Wochenoch keine detaillierten Finanzunterlagen mit eingereicht werden.

Den BBC, der in der vergangenen Saison mit dem erstmaligen Erreichen der Playoffs den größtenErfolg der jüngeren Vereinsgeschichte feiern konnte, stellt die aktuelle Lage zweifelsohne auch vor große Herausforderungen. Dennoch gab es keinerlei Überlegungen, nicht mehr in der ProB anzutreten. „Der Profisport in unserer Region, in Deutschland und weltweit steht momentan vor großen Herausforderungen. Klar ist aber: Sport ist wichtig, als Unterhaltungsform ebenso wie als Leitbild für die Jugend“, betont Wolfgang Gremmelmaier, der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH des BBC. „Deshalb haben wir uns ohne jeden Zweifel dazu bekannt, die Stadt Coburg und die Region weiterhin auf höchstem Niveau repräsentieren und mit spannendem Sport begeistern zu wollen.“

Dieses Bekenntnis ist zeitgleich aber auch mit einem Aufruf an die heimischen Entscheidungsträger verbunden: „Die lebendige Sportlandschaft in Coburg ist ein echter Standortvorteil für die regionale Wirtschaft. Um sie zu erhalten brauchen wir auch in diesen Zeiten die Unterstützung der Unternehmen in der Region“, appelliert Gremmelmaier an die Verantwortlichen der lokalen Unternehmerschaft, trotz schwieriger Zeiten dafür zu sorgen, dass auch weiterhin der Weg eines hungrigen, sportlich erfolgreichen und fränkischen Teams gegangen werden kann.

Quelle: BBC Coburg

Hermann Backhaus im Interview über die großartige Entwicklung und Zukunft der Märkischen Bank-Grundschulliga

Das 3. Jahr der Märkischen Bank-Grundschulliga liegt hinter uns und war wieder ein voller Erfolg. In der Spielzeit 2019/20 nahmen sagenhafte 15 Teams am gemeinsamen Projekt der Märkischen Bank und der Iserlohn Kangaroos teil. Auch diese Saison lebte und spielte man das Motto „Erlebnisorientiert statt ergebnisorientiert“ und es war jeden Abend ein Erlebnis der besonderen Art für alle teilnehmenden SchülerInnen, die in der Halbzeitpause bei den Spielen der 2. Basketball Bundesliga mit Ihren LehrerInnen sowie Eltern und Großeltern ihre große Freude hatten.

Am letzten Spieltag der 2. Basketball Bundesliga im März wurden dann die letzten Spiele der Grundschulliga in Turnierform ausgetragen.
Das große Finale, die Ehrung aller Kinder, fand auch dieses Jahr in der Halbzeitpause des letzten Hauptrunden-Spiels durch Herrn Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzenden der Märkischen Bank eG, dem Iserlohner Filialdirektor Herrn Harald Schepper zusammen mit vielen Kangaroos Helfer, mit dabei die Kangaroos Cheerleader “Dancing Roo´s” sowie Maskottchen Jumpy statt.

Für diesen großen Moment haben sich auch die Kids mit ihren LehrerInnen in diesem Jahr etwas ganz Besonders ausgedacht: kreative Banner und Plakate mit ihren NBA-Schul-Teamnamen begeisterten alle Verantwortlichen!

Letzte Woche gab uns Herr Backhaus in einem kurzen Interview einen Rückblick auf die abgelaufene Spielzeit sowie einen Ausblick auf die gemeinsame gute Zukunft.

Frage: Herr Backhaus, die dritte Saison der Märkischen Bank-Grundschulliga war wiedermal ein voller Erfolg. Im allerersten Jahr spielten 10 Teams und dieses Jahr 15 Teams! Die Schulen sind begeistert! Märkische Bank Grundschulliga hat sich etabliert?
Ja, auch in der abgelaufenen Saison 2019/2020 waren die Teams voller Engagement und Begeisterung dabei und es sind wieder mehr Teams an den Start gegangen.

Frage: Können Sie uns kurz erläutern welcher Grundgedanke hinter dem Konzept der erlebnisorientierten Grundschulliga steckt?
Die Märkische Bank-Grundschulliga ist ein Jugendförderprogramm für Grundschüler, mit dem sich die Iserlohn Kangaroos und die Märkische Bank das Ziel gesetzt haben, eine noch engere Verzahnung zwischen Schul- und Vereinssport zu leben und den Kindern auf einer neuen Ebene, Spaß an der Bewegung zu vermitteln.

Frage: Samstagabend und Kinder, Eltern und LehrerInnen sind tatsächlich in der Matthias-Grothe-Halle und spielen in der Halbzeitpause Basketball! Was glauben Sie ist das Erfolgsrezept der Märkischen Bank-Grundschulliga?
Bewegung, Sport treiben und gemeinsame, spielerische Erlebnisse mit den Mitschülern und Mitschülerinnen.

Frage: Am letzten Hauptrundenspieltag der 2. Basketball Bundesliga war die große und offizielle Ehrung aller 15 Teams in der Halbzeitpause! Ein besonderer Moment für die Kids! Wie war Ihre Empfindung?
Die Kids aber auch die Eltern waren aufgeregt und haben sich total über die Atmosphäre anlässlich der Siegerehrung gefreut.

Frage: Was ist ihr persönliches Fazit nach drei Jahren Märkische Bank-Grundschulliga?
Das die Idee und das Konzept der Märkischen Bank-Grundschulliga bei allen Beteiligten, den Kids, den Eltern und den Lehrern gut ankommt und mit großer Freude und Spaß angenommen wird.

Frage: Was ist Ihr persönlicher Wunsch?
Das weiterhin viele Kinder Spaß am Basketballsport entwickeln und das ein oder andere es in die Teams des Jugendbasketballs schafft.

Frage: Die ganze Welt ist mitten in einer neuen Zeit. Können Sie schon heute absehen, welche Auswirkungen Corona auf die Durchführung der Märkischen Bank-Grundschulliga haben könnte?
Wir müssen uns ja alle gerade an eine „Neue Normalität“ gewöhnen. Ob eine planmäßige Durchführung der Märkischen Bank-Grundschulliga ab September 2020 möglich ist, erscheint sehr fraglich. Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten.

Frage: Herr Backhaus, abschließend: wenn wir alle eine gute Lösung für unsere Gesundheit und unseren Sport finden, setzen die Märkische Bank und die Iserlohn Kangaroos als starke Partner die Zusammenarbeit mit der Grundschulliga gemeinsam fort?
Grundsätzlich ja, wenn die Möglichkeiten zur sicheren Durchführung gegeben sind. Ich möchte mich auch ausdrücklich für die gute Organisation und Durchführung der Märkische Bank-Grundschulliga bei den Iserlohn Kangaroos bedanken!

Auch wir, die Iserlohn Kangaroos,  bedanken uns bei unserem Exclusive Partner, der Märkischen Bank, bei allen SchülerInnen, allen LehrerInnen und den kompletten Familien für die tolle Unterstützung bei der Umsetzung der Märkischen Bank-Grundschulliga.

Eine große gemeinsame Geschichte für Familie, Schule und Verein!

Wir freuen uns auf die Zukunft!

Tropics können weiter mit Wohlers planen – Kapitän bleibt an Bord

Centerspieler hängt nochmal eine Saison dran

Nachdem man mit Phillip Bode einen sehr talentierten Nachwuchsspieler an den Verein binden konnte, freut sich die sportliche Leitung den Verbleib des langjährigen Kapitäns Moritz Wohlers zu verkünden.
Die Tropics wollen neben einem Stamm aus langjährigen Akteuren vermehrt junge deutsche Spieler ins Team einbauen und dem Nachwuchs eine Chance geben. Doch um in einer starken Liga wie der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB zu bestehen braucht man auch erfahrene Säulen, die ein junges Team führen können. Mit 14,5 Punkten und 7,6 Abprallern pro Spiel war der 203cm große Hüne nicht nur Topscorer, sondern auch bester Rebounder der Gelben. Vor allem zum Ende der Hinrunde hin, als die Tropics mit dem Rücken zur Wand standen, führte der zweifacher Familienvater die Tropics mit bärenstarken Leistungen in Coburg und gegen Baunach zu zwei immens wichtigen Siegen.
Der mittlerweile 36-jährige Wolfenbütteler wurde nach seiner Profikarriere (BG Göttingen, Eisbären Bremerhaven, Schottland, Bayern München) in der bayerischen Landeshauptstadt sesshaft und spielte bereits zu Regionalligazeiten einige Jahre für die Tropics. Nach einem zweijährigen Intermezzo beim Ligakonkurrenten Schwabing beendete der ehemalige A2-Nationalspieler seine Karriere. Vor drei Jahren holte Ihn Trainer Mario Matic aus dem Ruhestand und Wohlers wurde Teil der großen Erfolgsgeschichte des Vereins. In der kommenden Spielzeit soll der Centerspieler mit seiner Erfahrung und Routine wieder der Turm in der Schlacht unter den Körben für sein Team werden.
1.Vorstand Bernd Schubert: „Es freut mich persönlich sehr, dass Moritz sich entschieden hat nochmal ein Jahr dranzuhängen. In dieser schwierigen Phase, in der wir uns derzeit befinden, gibt uns die Zusage Planungssicherheit. Wohlers ist eine Identifikationsfigur geworden und steht für unsere Erfolgsgeschichte. Der TSV Oberhaching könnte sich auch sehr gut vorstellen, Ihn nach der Karriere in einer anderen Funktion weiter an den Verein zu binden.“

Lizenzanträge für die Saison 2020/21

Am 15.04.2020 endete die Frist zur Einreichung eines Lizenzantrages für die Teilnahme am Spielbetrieb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und ProB für die kommende Saison 2020/2021.

Sechs Vereine aus der easyCredit BBL haben sicherheitshalber Lizenzanträge für die ProA (5) bzw. die ProA und ProB (1) eingereicht.

Von zehn Vereinen wurde nur für die ProA ein Antrag eingereicht. Darüber hinaus haben elf Vereine, sowohl eine Lizenz für die ProA als auch die ProB beantragt. Nur für die ProB wurden 19 Anträge eingereicht.

Von Vereinen aus den Regionalligen wurden insgesamt 8 Lizenzanträge für die ProB eingereicht.

Wir bitten um Verständnis, dass von Ligaseite keine Fragen oder Aussagen zu Lizenzanträgen einzelner Bundesligisten getroffen werden.

Dresden Titans reichen Lizenzantrag ein

Dresden Titans reichen fristgerecht Lizenzunterlagen für die Saison 2020/2021 in der BARMER  2. Basketball Bundesliga ProB ein. Kommende Saison wollen die Titans den eingeschlagenen Weg fortführen und sich als Playoffteam in Deutschlands zweithöchster Spielklasse etablieren.

In den vergangenen Wochen stellte die Geschäftsführung der Dresden Titans fleißig alle benötigten Unterlagen für den Lizenzantrag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zusammen und reichte selbige fristgerecht ein. Jetzt müssen die Titans noch seitens der Liga auf die endgültige Vergabe der Lizenzen warten. Denn das Verfahren wurde erstmals in zwei Phasen aufgeteilt, da in der BARMER Liga noch große Unsicherheit besteht, wann Normalität einkehren und ein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden kann. Die zweite Phase der Lizensierung beginnt am 01.06.2020. In ungewissen Zeiten wünschen sich die Verantwortlichen jedenfalls, dass der Spielbetrieb wie gewohnt im Herbst wiederaufgenommen werden kann.

Jetzt bleibt das Beste zu hoffen, um den Fans und AnhängerInnen auch in der kommenden Spielzeit wieder attraktiven, eventorientierten und familienfreundlichen Sport in der Margon Arena präsentieren zu können.

LOK BERNAU plant für ProB / Zusammenarbeit mit René Schilling läuft weiter

Der SSV LOK BERNAU hat seinen Lizenzantrag für die kommende Saison fristgerecht bis zum 15. April bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht und plant somit weiter für die ProB. LOK-Coach René Schilling wird dabei auch weiterhin federführend an der Seitenlinie stehen.

Anders als in den vorherigen Jahren haben die Vereine der ProA und ProB in der Corona-Krise nun noch bis Juni Zeit weitere Planzahlen und wirtschaftliche Nachweise bei der Liga einzureichen. Die Bernauer Verantwortlichen gehen zwar auch von Einschnitten aus, setzen aber alles daran, den Basketball auf hohem Niveau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu erhalten. Entscheidend wird dabei die Unterstützung aus der lokalen und regionalen Wirtschaft sein. „Wir halten gerade zu vielen unserer Sponsoren Kontakt und hören da auch von unterschiedlichsten wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie“, berichtet Teammanager Christian Leschke. „Nach und nach werden wir aber erst in den nächsten Wochen und Monaten konkrete Gespräche führen. Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass möglichst viele die Krise gut überstehen und uns weiterhin unterstützen können.“

Die in dem Zusammenhang vor gut zwei Wochen vom SSV LOK BERNAU initiierte Spendenaktion „LOKalpatriot“ brachte bisher schon eine Spendensumme von deutlich über 4.000,00 Euro ein. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Fans für die Unterstützung. Die angebotenen Shirts befinden sich gerade in der Herstellung und werden dann voraussichtlich in der kommenden Woche an die Spender versendet.

Fest steht darüberhinaus, dass René Schilling die Bernauer Basketballer auch weiterhin als Headcoach betreuen wird. Er geht in seine neunte Saison bei LOK BERNAU. 2012 übernahm der 40-Jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und ist seitdem nicht nur für die 1. Herrenmannschaft verantwortlich, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit den Bernauern nach einer makellosen Saison ohne Niederlage den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den vier abgelaufenen Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifizierte sich LOK unter Schilling drei Mal für die Playoffs und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt.

LOK-Coach René Schilling: „Trotz des abrupten Saisonendes hat mir die Arbeit mit dem Team viel Spaß gemacht. Ich war positiv überrascht, dass es nach dem großen Umbruch in der Mannschaft und vieler junger Spieler so gut lief. Die Hälfte der Spiele haben wir gewonnen, auch wenn wir nur selten komplett gespielt haben. Und trotzdem waren wir immer auch in der Lage, die Spiele zu gewinnen. Die nächste Saison wird ganz sicher auf vielen Ebenen eine große Herausforderung. Darauf freue ich mich aber jetzt schon. Zumal durch die lange Zwangspause gerade viel Zeit bleibt, um Kraft zu tanken.“

EN Baskets Schwelm – Lizensierungsunterlagen eingereicht

Die letzten Corona-Wochen wurden unter anderem dazu genutzt, die Lizensierungsunterlagen für die Liga vorzubereiten. Am Osterwochenende haben die EN Baskets Schwelm ihre Lizenz für die kommende Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingereicht.

Die Verantwortlichen der EN Baskets zeigen sich auch unter den aktuellen Corona-Umständen höchst motiviert und möchten unbedingt ganz bald wieder Basketball spielen und zeigen. Jetzt müssen die EN Baskets noch seitens der Liga auf die finale Vergabe der Lizenzen warten. Das Verfahren wurde erstmalig in zwei Phasen aufgeteilt, da in der Liga, wie in fast allen Branchen noch eine große Unsicherheit besteht wann Normalität einkehrt und ein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden kann. Ebenso besteht, sowie im Fußball, keine Klarheit wann ein Event mit entsprechenden Zuschauerzahlen realisiert werden kann.

Die ersten Vertragsverlängerungen wurden bereits in der laufenden Saison kommuniziert, somit sind die beiden Kapitäne Nikita Khartchenkov und Dario Fiorentino sowie der Center Daniel Mayr fest im Team, weitere Spielergespräche und -beobachtungen laufen an.

#WirBleibenZuhause-Gameday

Dresden Titans „veranstalten“ am 03.05.2020 um 16:00 Uhr den #WirBleibenZuhause-Gameday. Im Kampf gegen das Coronavirus hoffen Dresdens Basketballer auf die Unterstützung ihrer Fans und ihrer Stadt und wollen die Margon Arena einmal virtuell ausverkaufen.
Dresden, 06.04.2020 – Die Coronakrise bestimmt gerade alle Lebensbereiche und zwingt viele
Vereine und Unternehmen zum Umdenken. Auch die Dresden Titans stehen ob des vorzeitigen
Saisonendes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wirtschaftlichen Herausforderungen
gegenüber. So fehlen natürlich die Einnahmen aus mindestens zwei Playoffspielen. Und wer weiß,
wie weit es für das junge Team um Headcoach Fabian Strauß noch hätte gehen können? Deshalb
laden die Titans am 03.05.2020 zum #WirBleibenZuhause-Gameday und wollen die Margon Arena
über Online-Ticketverkäufe einmal virtuell ausverkaufen.
Warum gerade der 03.05.2020? An diesem Tag hätte normalerweise das Finalrückspiel der ProBMeisterschaftsrunde stattgefunden. Möglicherweise mit den „Titanen“. Und egal wie realistisch
dieses bestmögliche Szenario tatsächlich gewesen wäre, Fans und AnhängerInnen können mit dem
Erwerb ihres Tickets nun zumindest im Herzen in der Margon Arena sein und ihrer Unterstützung so
Ausdruck verleihen.
Dabei gibt es, wie bei regulären Spieltagen auch, verschiedene Preiskategorien. Auch die Titans
wissen, dass in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten jeder unterschiedlich betroffen ist. Die
Standard-Kategorie ist deshalb das ermäßigte „5-Euro-Ticket“. Wer mehr geben möchte, erwirbt das
„Vollzahler-Ticket“ für 10 Euro oder greift zu den „VIP-Tickets“, welche ebenfalls in den Kategorien
„ermäßigt“ (25 Euro) und „Vollzahler“ (50€) erhältlich sind. Das Besondere dabei: Mit dem
erworbenen VIP-Ticket gibt es das „Titans-Playoff-Shirt“ als zusätzliches Dankeschön für die
Unterstützung. Beim 50-Euro-Ticket ist zudem eine Einladung zum teaminternen Barbecue (sobald
dessen Ausrichtung wieder möglich ist) inbegriffen.
Tickets können bequem von zu Hause über
etix.com erworben werden.
„Wir haben schon viel Zuspruch und positives Feedback von unseren Vereinsmitgliedern und
UnterstützerInnen erhalten“, so Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald. „Jetzt wollen wir so viele
Menschen wie möglich auf unseren tollen Verein aufmerksam machen. Und ich rede hier nicht nur
von der Profimannschaft. Bei fast 400 Mitgliedern sind über 300 in Deutschlands BasketballNachwuchsligen aktiv. Von den Minis in der U8 bis hin zur Jugend- und Nachwuchsbundesliga – bei uns findet jeder seine sportliche Heimat. Zudem engagieren wir uns mit mehr als 30 Ganztagsangeboten, AGs und Schulaktionen für ein vielfältiges Bewegungsangebot in Dresden und bringen dabei pro Schuljahr bis zu 8000 Kinder mit Basketball in Kontakt. Uns ist es wichtig, dass wir den Status Quo auch die nächsten Jahre hier in Dresden für die Mitglieder beibehalten und unseren Weg der aktiven Nachwuchsförderung fortsetzen können.“

Quelle: Dresden Titans

Spendenaktion „LOKalpatriot“ ist gestartet

Nach dem vorzeitigen Saisonende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wegen der Coronavirus-Pandemie ist das wirtschaftliche Ausmaß der Situation für den SSV LOK BERNAU weiterhin schwer einzuschätzen. Mit der Initiative „LOKalpatriot“ wurde nun eine Möglichkeit geschaffen, direkt für den Basketballsport in Bernau zu spenden.

„Der Verein hat sich in den vergangenen Wochen mit den neuen Rahmenbedingungen arrangiert. Wir haben uns bestmöglich aufgestellt und hoffen natürlich auf eine baldige Rückkehr in die gewohnte Situation. Vor allem für die gut 300 kleinen und großen Basketballer im Spiel- und Trainingsbetrieb.“, sagt Vereinsvorsitzender Sebastian Weege. Wann es genau so weit sein wird, ist derzeit aber völlig offen. Bis zum 19. April sind vorerst noch alle Sporthallen in der Stadt für den Trainingsbetrieb geschlossen.

Auch im Hinblick auf die Planung der kommenden Saison in der ProB sind aktuell kaum verlässliche Prognosen möglich. Vor allem auch, weil es gerade nicht vorhersehbar ist, inwieweit Sponsoren zukünftig weiter in der Lage sein werden, den Verein zu unterstützen. Es gab zuletzt aber auch schon positive Signale. Die ETL Freund & Partner Steuerberatung aus Bernau hat den Verein zusätzlich mit einer Spende in Höhe von 1.000,00 Euro unterstützt.

Darüber hinaus hat LOK für alle Bernauer Basketballfans und Interessierte die Spendenaktion „LOKalpatriot“ initiiert. Wer den Verein in der jetzigen Situation unterstützen möchten, kann dies mit dem Kauf eines eigens aufgelegten T-Shirts machen. Im eingerichteten Onlineshop unter shop.lok-bernau.de können aber auch Kleinbeträge – beispielsweise für ein virtuelles Catering – gespendet werden.

Virtuelles Heimspiel-Feeling zu Ostern

Um die Bernauer Basketballfans am Osterwochenende zumindest virtuell zusammenzubringen, wird LOK BERNAU auf seinem YouTube-Kanal die Aufzeichnung eines Playoff-Heimspiels aus der vorangegangenen Saison veröffentlichen. Das Spiel wird am Ostersamstag (11. April) ab 20.15 Uhr zur Verfügung stehen.

Angerer kehrt beim SC Rist aufs Feld zurück

Es liegen schwierige zwei Monate hinter Alexander Angerer. Anfang Februar zog er sich beim Auswärtsspiel in Bernau einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Meniskuseinriss zu. Mittlerweile gehe es ihm „schon sehr viel besser“, sagt der 24-Jährige. „Ich kann spazieren gehen, rennen kann ich leider noch nicht. Aber demnächst fange ich auch an, Fahrrad zu fahren. Es geht auf jeden Fall bergauf“, so Angerer.

Unabhängig davon, wie es aufgrund der Hallenschließungen und Einschränkungen im täglichen Leben durch die Ausbreitung des Coronavirus weitergeht, steht fest, dass Angerer nach dem Abschluss seines Aufbautrainings wieder für den SC Rist auflaufen wird. Im November oder Dezember, so schätzt er, könnte er möglicherweise wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Man muss mal gucken, wie sich das entwickelt. Das kann auch früher oder durchaus auch später sein. Ich möchte mich da schon richtig auskurieren, bevor ich wieder anfange, Basketball zu spielen“, betont er. Bereits Ende des Jahres 2019 habe man zusammengesessen und sich über die Möglichkeit unterhalten, Angerer über das Saisonende 2019/20 hinaus in Wedel zu halten, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter des SC Rist. „Alex war ein wichtiger Grund, weshalb wir so gut dastanden. Umso bitterer war seine Verletzung. Wir wollen das gemeinsam durchstehen und ihn in Wedel aufs Feld zurückbringen“, so Roquette. Angerer habe einen „Riesenanteil an unserem Erfolg in der abgelaufenen Saison“ gehabt, betont auch Benka Barloschky. „Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, ihn weiter zu unterstützen und dass wir ihn weiter an Bord haben“, sagt der Rist-Trainer über den Flügelspieler, der in 18 Saisonspielen drittbester Wedeler Werfer und bester Rebounder war.

Bis er sich wieder gehend fortbewegen konnte, hatte Angerer schmerzhafte Zeiten zu überstehen. Nur wenige Tage nach dem Bernau-Spiel wurde er in seiner Heimatstadt Bayreuth operiert. „Es war ein langer Prozess, bis ich überhaupt wieder ohne Krücken laufen konnte. Die ersten paar Wochen waren echt nicht angenehm, es war sehr schmerzhaft und keine einfache Zeit“, sagt er. „Das war tatsächlich auch die erste schlimmere Verletzung in meiner Karriere, am Knie hatte ich vorher noch gar nichts“, so Angerer. Wenn der Heilungsverlauf abläuft wie vorgesehen, könnte der 24-Jährige im August oder September wieder Einheiten mit Ball bestreiten, „aber noch nicht mit Kontakt“, betont er.

Angerer war vor der Saison 2019/20 aus Hanau nach Wedel gewechselt. Im jungen Rist-Kader sollte er als Führungsspieler fungieren und seine Erfahrung einbringen. „Ich glaube, dass Alex an der Rolle selber auch gewachsen ist und gemerkt hat, dass einem eine Führungsrolle nicht einfach zufällt, nur weil man ein guter Basketballspieler ist, sondern das ist auch etwas, worauf man sich konzentrieren muss und das man lernen muss“, sagt Barloschky. „Er hat die letzten zwei Jahre auf einem höheren Niveau und mit erfahreneren Spielern gespielt. Bei uns mit einer solch jungen Mannschaft passieren auch Fehler, die für einen Spieler, der ein höheres Niveau gewohnt ist, manchmal dann auch schwer wegzustecken sind“, erläutert der Trainer. Angerer habe sich zu Beginn mit der Rolle noch schwer getan, meint Barloschky, sei aber mit dem Fortschreiten der Saison zusehends besser damit zurechtgekommen, so der Trainer. In spielerischer Hinsicht habe er auch im vorherigen Verlauf seiner Karriere bereits Führungsaufgaben wahrgenommen, erläutert Angerer. Die Rolle in Wedel sei etwas Neues gewesen, „die mich auf jeden Fall weitergebracht hat“, sagt der Flügelspieler. „Es war spannend und teilweise auch anstrengend“, erläutert er. Es habe nicht immer geklappt, „aber ich denke, in vielen Spielsituationen konnte ich den Spielern helfen und ihnen etwas mitgeben“, so Angerer. In der Tat können sich Talente bei dem 24-Jährigen eine Menge abgucken: Wie er seine 2,03 Meter ins Getümmel wirft etwa, seine körperbetonte Spielweise, seinen Einsatz. „Alex macht alles auf dem Feld mit sehr hoher Energie. Und er verteidigt überragend. Viele Siege haben wir auch dank ihm geholt“, sagt Roquette. „Wir haben im Laufe der Saison immer wieder gesehen, welch großen Einfluss Alex auf unser Spiel hat und wie er uns stabilisiert, defensiv und offensiv“, ergänzt Barloschky.

Wäre es nicht zum Abbruch der Saison gekommen, hätten es die Rister im Achtelfinale mit Angerers ehemaliger Mannschaft aus Hanau zu tun bekommen. „Schade, dass die Jungs die Playoffs nicht spielen konnten, das wäre die Belohnung für die Arbeit in der Saison gewesen“, sagt Angerer. „Am Anfang war es noch ein bisschen holprig, aber ich denke, wir haben uns sehr gut entwickelt. Ein paar knappe Spiele haben wir liegenlassen, wo dann auch der Faktor Erfahrung ein bisschen hereinspielte. Aber nichtsdestotrotz kann man sehr stolz auf das sein, was wir mit einem so jungen Kadern erreicht haben. Ich denke, jeder hat viel aus der Saison mitgenommen und sich persönlich und spielerisch weiterentwickelt“, bilanziert der 24-Jährige.