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Der neue Rist-Trainer heißt Benka Barloschky

Benka Barloschky übernimmt das Traineramt bei den 1. Herren. „Ich möchte wieder richtig in der Verantwortung stehen. Ich möchte Spiele coachen und wieder die Verantwortung tragen, weil ich glaube, dass das am jetzigen Zeitpunkt meiner Karriere ganz wichtig ist, wieder solche Erfahrungen zu machen“, sagt der 31-Jährige, der seit 2015 als Assistenztrainer bei den Hamburg Towers arbeitet und im Frühjahr 2018 übergangsweise bis zum Saisonende 2017/18 als Cheftrainer fungierte.

Und darüber hinaus sei der Schritt auch für die Kooperation zwischen den Towers und dem SC Rist gut, meint er. Man habe sich die Frage gestellt, was beide Mannschaft noch näher zusammen- und was die Kooperation einen zusätzlichen Schritt weiterbringen könne.

„Wenn der Assistenztrainer der ersten Mannschaft gleichzeitig der Headcoach der zweiten Mannschaft ist, ist das eigentlich perfekt“, so Barloschky. „Für junge Spieler ist es manchmal schwierig, zwischen zwei Mannschaften hin- und herzuspringen. Wenn Trainer unterschiedliche Anforderungen haben, dann verliert man sich mal schnell. Wenn die Sprache und das System gleich sind, hilft das schon sehr weiter“, sagt der 31-Jährige, der vor seinem Wechsel zu den Towers beim VfL Stade tätig war.

„Benka kennt den Standort, er kennt die Kooperation, und was am wichtigsten ist: Er brennt dafür, diesen Job in Wedel machen zu können“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister.

Die Zusammenarbeit zwischen den Towers und Wedel sei „wahnsinnig spannend“, so Barloschky. Da sei einerseits die Arbeit mit „jungen Spieler, die nach oben wollen“, sagt der Trainer. Spieler, mit denen er bestens vertraut ist, die er in den vergangenen Jahren bereits gefördert hat. Andererseits reize ihn auch die Mischung der Mannschaft aus Talenten und einigen wenigen „alten Recken“, wie er es ausdrückt. „Keiner muss sich mehr kennenlernen und sich in den ersten sechs Monaten heranfühlen. Man kann direkt da weiterarbeiten, wo wir jetzt stehen, ohne noch auf eine Kennenlernphase Rücksicht nehmen zu müssen. Benka kennt alle Strukturen, und das ist ein Riesenplus“, betont Roquette.

Barloschky wird natürlich die Einheiten der Rister leiten, aber nach Möglichkeit auch beim Training der Towers dabei sein. Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Wedeler Mannschaft, betont Roquette.

„Das war uns wichtig. Das kann nicht nebenbei laufen, sonst funktioniert das nicht. Das ist in diesem Konstrukt so bedacht. Benka wird zu einhundert Prozent in Wedel sein“, sagt der Sportliche Leiter.

Barloschky wird zwar auch weiterhin Mitglied des Towers-Stabes sein, aber anders als bisher, erläutert der Trainer. Die Schreibtischarbeit etwa, die er in der Gegnervorbereitung mit dem Schneiden von Analysevideos für die Towers leistete, liegt künftig nicht mehr in seinem Verantwortungsbereich, sodass er sich auf die Wedeler Belange sowie die Arbeit als Bindeglied zwischen Bundesliga und ProB konzentrieren kann. Die Rister bekommen nach Roquettes Einschätzung einen „jungen, dynamischen und brennenden Trainer“, der sich mit dem Wedeler Bestreben, junge Spieler zu fördern, an höhere Aufgaben heranzuführen und gleichzeitig eine gute ProB-Saison spielen zu wollen, voll und ganz identifiziere.

Er habe in den vergangenen Jahren von Hamed Attarbashi und Mike Taylor eine Menge mitgenommen, sagt Barloschky. Von Attarbashi etwa die Einstellung „Geht nicht, gibt’s nicht“ und dass es ungeachtet möglicher Hindernisse immer einen Weg und eine Lösung gebe. Bei Taylor beeindrucke ihn die Art und Weise, wie der US-Amerikaner eine Gruppe zu führen imstande sei und welche positive Einstellung er an den Tag lege. Fortan will Barloschky, der als Spieler für Oldenburg und Stade in der Regionalliga auf dem Feld stand, beim SC Rist wieder in der ersten Reihe stehen. „Einem erfahrenen Trainer bei den Spielen und im Training über die Schulter zu schauen, ist natürlich zum Lernen super, aber man kann sich Erfahrung nicht anlesen, man kann sie nicht kaufen, man muss sie einfach machen“, sagt er. „Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Typ und mag es, über positive Energie zu kommen“, lautet Barloschkys Eigenbeschreibung.

„Und ich mag es vor allem auch, Spielern Verantwortung zu geben. Ich bin nicht so der Typ, der mit Druck und von oben herab arbeitet, sodass Spieler Angst haben, Fehler zu machen. Da glaube ich nicht dran. Ich glaube, das ist auch ein bisschen überholt“, erläutert er.

Derzeit wird viel im Hintergrund gearbeitet, auch der Urlaub soll nicht vernachlässigt werden, um nach der langen Saison etwas Abstand zu gewinnen und Kraft zu tanken. Gegen Ende Juni kommt wieder der Ball ins Spiel. Barloschky: „Dann ist das Angebot von mir ganz klar da, mit den Jungs in die Halle zu gehen. Bei den jüngeren Spielern machen wir es immer so, dass wir verbindliche Trainings anbieten. Die allermeisten Profis haben zu dem Zeitpunkt keinen Vertrag, für sie ist das freiwillig. Ich werde in der Halle sein und Trainingsgruppen bilden: Guards, Flügel, Große. Und ich hoffe, dass sich das bunt durchmischt, dass sowohl NBBLer als auch Doppellizenzler als auch Profis in der Halle stehen und Kleingruppentraining machen. Ich finde das immer die schönste Variante, dass alle voneinander lernen können“, sagt Barloschky.

 

(SC Rist Wedel)

Geretzki verlässt die WWU BASKETS

Anton Geretzki verlässt die WWU BASKETS nach nur einer Spielzeit wieder. Aus beruflichen Gründen. Der 20-jährige Powerforward wird im August dieses Jahres in Köln eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton beginnen.

„Anton hat uns wichtige Impulse gegeben, wir sind traurig, dass er geht“, sagt Manager Helge Stuckenholz. Jederzeit sei Geretzki in Münster wieder willkommen. „Es ist schade, wir hätten hier gern längerfristig mit Anton was aufgebaut“, ergänzt Headcoach Philipp Kappenstein, der sowohl die sportlichen Leistungen, als auch die Charaktereigenschaften des Youngsters lobt.

Der 2,04 Meter große Geretzki hat in der vergangenen Spielzeit 19 Partien für die WWU BASKETS absolviert, fiel aufgrund zweier Handverletzungen in den übrigen Spielen aus. Seine Saisonbestmarke erreichte der 20-jährige im Playoff-Rückspiel beim FC Bayern München II, als Anton 16 Punkte erzielte und auch darüber hinaus eine starke Leistung ablieferte. Der Ex-Rhöndorfer war im Sommer 2018 nach Münster gewechselt.

Für wwubaskets.ms wurde mit Anton Geretzki über die Entscheidung gesprochen:

 

Anton, Du hattest ursprünglich vor, in Münster zu studieren. Jetzt wird es eine Ausbildung in Köln. Wie kam es dazu?

Zunächst mal: Es war keine Entscheidung gegen Münster, sondern für eine neue tolle Möglichkeit für mich persönlich. Meine Begeisterung für den Beruf des Mediengestalters ist während meines Praktikums bei AMG RECRUITING in Münster gewachsen. Hier konnte ich meine Kreativität und Leidenschaft im Bereich Video ausarbeiten. Vielen Dank  nochmal an das gesamt AMG-Team!

 Welche Erfahrung nimmst Du aus Deinem Jahr in Münster mit?

Meine Zeit hier war einfach nur der Hammer! Abgesehen von den beiden Verletzungen, natürlich. Ich habe es mega genossen, in solch einem tollen, respektvollen und aufstrebenden Umfeld gewesen zu sein! Danke an dieser Stelle an Philipp (*Kappenstein), Ati (*Göknil) und Helge (*Stuckenholz), die mir vertraut haben, auf und neben dem Feld, sowie dem Team, das mich super integriert hat. Es haben sich Freundschaften fürs Leben gebildet. Außerdem bedanke ich mich bei dem gesamten Team hinter dem Team: Christina, Baris, Makke, Holti, Thomas, Heri und unsere Ärzte und Physios.

Wie bleibt Dir der Support von den Rängen in Erinnerung?

Die Unterstützung durch die Fans war einfach unglaublich, was sich zum Ende der Saison hin immer noch weiter steigerte. Ein großes Dankeschön hierfür an  Münster! Sowas habe ich noch nie erlebt und werde es sicherlich so in der Art nicht nochmal erleben. Es ist sehr schön ein Teil von diesem Team, grade in diesem legendären Jahr gewesen zu sein. Ich werde öfter wieder nach Münster kommen und wünsche den WWU BASKETS alles Gute für die Zukunft!

 

(WWU BASKETS Münster)

Kompetenz & Drachen-DNA: Yassin Idbihi neuer Geschäftsführer Sport

Wie nach ausführlichen internen Analysen angekündigt werden sich die Dragons Rhöndorf in Zukunft wieder breiter aufstellen und können mit Yassin Idbihi  ein in ganz Basketball-Deutschland bekanntes Gesicht als neuen Geschäftsführer Sport in ihren Reihen begrüßen. Der ehemalige A-Nationalspieler und mehrfache deutsche Meister mit Dragons-Vergangenheit wechselt aus dem Programm von Basketball-Powerhouse Brose Bamberg, wo er in den vergangenen Jahren als Jugendkoordinator tätig war, an den Menzenberg.

„Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist mit Yassin Idbihi einen wahren Fachmann und ehemaligen Drachen für uns zu gewinnen. Mit seinem Know-How und seiner Persönlichkeit wird er wichtige neue Impulse setzen und uns dabei helfen als eigenständiger Verein in allen sportlichen Bereichen wieder stärker präsent zu sein.“

„Yassin hat uns in den bisherigen Gesprächen voll überzeugt und wir sind uns sicher, dass er genau der richtige Mann für die anstehenden Aufgaben bei uns ist“, freut sich Christian Mässen, 1. Vorsitzender der Dragons Rhöndorf, über die erfolgte Zusage des ehemaligen Big Man, der ab Juli die sportliche Leitung der Dragons und die Koordination der Jugend- und Nachwuchsarbeit übernimmt und eng mit den sportlichen Kooperationspartnern zusammenarbeiten wird. „Ich möchte mich ganz herzlich bei Michael Laufer bedanken, der den Kontakt zu Yassin hergestellt hat.“

Mit der Rückkehr an den Fuß des Drachenfels schließt sich für den heute 35 Jährigen Idbihi ein Kreis, der zwischen 2001 und 2003 im Trikot der Dragons einen Anfang nahm. Als Schüler des Schloss Hagerhof zählte der vielseitige Big Man von 2001 bis 2003 zum Kader der Drachen, ehe es ihn nach bestandenem Abitur in die nordamerikanische College-Liga NCAA zog. Nach insgesamt neun Jahren als Profi im europäischen Basketball und drei gewonnen deutschen Meisterschaften mit dem FC Bayern München Basketball und Brose Bamberg beendete der 21-fache A-Nationalspieler 2016 seine aktive Karriere und übernahm als Jugendkoordinator die Leitung des Leistungsprogramms in Bamberg und war in seiner Funktion für das Recruiting und die interne Verzahnung zwischen NBBL und dem in Baunach beheimateten ProA-Team zuständig.

Vor allem das Potential und der Wunsch die Dragons zurück zu alter Stärke in der Jugendförderung zu führen gaben für Yassin Idbihi letztlich den Ausschlag, sich als neuer Geschäftsführer Sport den Herausforderungen am Menzenberg zu stellen und zukünftig gemeinsam mit Alexander Dohms das Geschäftsführer-Duo der Dragons Rhöndorf zu bilden:

„Ich freue mich sehr dahin zurückzukommen, wo für mich alles angefangen hat. Ich möchte dem Verein danken, dass sie mir das Vertrauen schenken, ein so interessantes Projekt zu führen. Ich kann es kaum erwarten mit der Arbeit anzufangen.“

 

(Dragons Rhöndorf)

Rackelos weiterhin unter Gießener Leitung –  Scholz und Mandler verlängern

Mit Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wurde gestern die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Trainerduo Rolf Scholz und Lutz Mandler besiegelt. Beide unterschrieben einen Kontrakt über zwei weitere Spielzeiten bei den GIESSEN 46ers und übernehmen somit bis einschließlich der Saison 2020/21 das Kommando für den ProB-Kader.

„Wir freuen uns sehr über die Fortführung der Zusammenarbeit in den kommenden beiden Saisonspielzeiten mit Rolf Scholz und Lutz Mandler. Unser Trainergespann bei den Rackelos arbeitet nicht nur erfolgreich, vielmehr tragen Sie tagtäglich Sorge dafür, dass sich unsere jungen und talentierten 46ers Spieler stetig weiterentwickeln“, so 46ers-Geschäftsführer Heiko Schelberg. „Von Ihrer Arbeit profitieren wir in allen Bereichen enorm. Unsere ProB Mannschaft ist somit weiterhin in den besten Händen und wir freuen uns auf die kommenden zwei Saisonspielzeiten.“

„Rolf und ich sind sehr stolz auf das Vertrauen, welches uns vom Management entgegengebracht wird. Ich freue mich auf die kommende Saison und auf die Arbeit mit den Jungs“, so Co-Trainer Lutz Mandler. „Unsere Motivation: Es ist sehr schön zu sehen, dass Spieler, die wir seit mehreren Jahren betreuen, den Sprung in die BBL packen.“

„Wir haben in den letzten beiden Spielzeiten viel Spaß daran gehabt, junge Spieler unter dem Dach der GIESSEN 46ers gemeinsam zu fördern und zu entwickeln. Entsprechend positiv verliefen die Gespräche mit allen Verantwortlichen in den vergangenen Wochen, denen ich für ihr Vertrauen danken möchte. Ich freue mich auf die kommende Saison und darauf, diese Aufgabe gemeinsam mit Lutz Mandler fortzuführen“, ergänzte Headcoach Rolf Scholz.

Mit ihren Depant GIESSEN 46ers Rackelos erwischten die beiden Gießener in ihrer ersten Saison 2017/18 einen Start nach Maß und zogen direkt in die Playoffs ein, wo sie dann lediglich dem späteren Aufsteiger Rostock unterlagen. Auch die aktuelle Saison beendeten sie erneut mit einem Playoff-Viertelfinaleinzug. Trotz aller Erfolge bleibt das Credo Talentförderung bei den Coaches an erster Stelle. Erste Entwicklungen zeichneten sich schon in den vergangenen Spielzeiten aus: Die Rackelo-Leistungsträger Alen Pjanic und Bjarne Kraushaar zeigten bereits in der easyCredit Basketball Bundesliga ihre Wertigkeit.

 

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

Lizenzierung 2019/2020

ProA: Science City Jena zurück in der ProA – Meister Bayer Giants Leverkusen & Halbfinalist wiha Panthers Schwenningen steigen auf – aus der Regionalliga kommen Stahnsdorf, Düsseldorf und Speyer 

Nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen kann die BARMER 2. Basketball Bundesliga heute die Lizenzen für die Spielzeit 19/20 bekannt geben. Als sportlicher Aufsteiger verlässt Meister Hamburg die ProA und tritt nächstes Jahr in der 1. Basketball Bundesliga an. Für den zweiten sportlichen Aufsteiger, Nürnberg, hat die easyCredit BBL bisher keine Lizenz vergeben.

Als sportlicher Absteiger aus der BBL steht zum jetzigen Zeitpunkt Science City Jena fest. Aufgrund des noch laufenden Spielbetriebs der 1. Liga kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage zum zweiten sportlichen Absteiger getroffen werden.

Der ProB Meister Bayer Giants Leverkusen steigt direkt in die ProA auf – gefolgt vom Halbfinalisten wiha Panthers Schwenningen. Finalist WWU Baskets Münster hat keinen Antrag für die ProA gestellt und verzichtet somit auf das Aufstiegsrecht.

Aus den Regionalligen kommen in die dritthöchste Spielklasse: RSV Stahnsdorf,  ART Giants Düsseldorf, Morgenstern BIS Baskets Speyer.

Über den Antrag von TSV Oberhaching Tropics konnte aufgrund nachzureichender Unterlagen bisher noch nicht entschieden werden. Dies wird in den kommenden Tagen nachgeholt.

 

 

ProA

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen: Artland Dragons, BG Göttingen, FRAPORT SKYLINERS, GIESSEN 46ers, HAKRO Merlins Crailsheim, Hamburg Towers, NINERS Chemnitz, Phoenix Hagen, RÖMERSTROM Gladiators Trier, Science City Jena, SYNTAINICS MBC, Tigers Tübingen, VfL Kirchheim Knights

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen: Bayer Giants Leverkusen, Basketball Löwen, EBBECKE WHITE WINGS Hanau, Eisbären Bremerhaven, FC Schalke 04 Basketball, MLP Academics Heidelberg, Nürnberg Falcons BC, ROSTOCK SEAWOLVES, TEAM EHINGEN URSPRING, PS Karlsruhe LIONS, Uni Baskets Paderborn, VfL SparkassenStars Bochum, wiha Panthers Schwenningen

Folgende Clubs haben bislang keine sportliche Qualifikation für die ProA erworben: Basketball Löwen, BG Göttingen, EBBECKE WHITE WINGS Hanau, Eisbären Bremerhaven, FRAPORT SKYLINERS, GIESSEN 46ers, HAKRO Merlins Crailsheim, SYNTAINICS MBC, VfL SparkassenStars Bochum

Aus der easyCredit BBL steigen sportlich in die ProA ab: Science City Jena

Der ProA Antrag von den scanplus baskets Elchingen wurde aufgrund des fehlenden Nachweises der spieltechnischen Einrichtungen abgelehnt.

Das sportliche Teilnahmerecht für die ProA haben nach heutigem Stand der Hauptrundentabelle Platz 1 bis 14 erworben:

ProA Tabelle

Zusätzlich haben die 2 Finalteilnehmer der ProB PlayOffs das sportliche Teilnahmerecht für die ProA erworben: Bayer Giants Leverkusen, WWU Baskets Münster

 

ProB

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz ohne Auflagen: Artland Dragons, Baskets Juniors/Oldenburger TB, Bayer Giants Leverkusen, BBC Coburg, Depant GIESSEN 46ers Rackelos, Dragons Rhöndorf, Dresden Titans, EN BASKETS Schwelm, FC Bayern Basketball II, FRAPORT SKYLINERS Juniors, Iserlohn Kangaroos, Itzehoe Eagles, MTV Herzöge Wolfenbüttel, OrangeAcademy, RheinStars Köln, SC Rist Wedel, TG s.Oliver Würzburg, VfL SparkassenStars Bochum, VfL Kirchheim Knights

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen:  ART Giants Düsseldorf, ASC Göttingen, Basketball Löwen, Baunach Young Pikes, BSW Sixers, Conlog Baskets Koblenz, EBBECKE WHITE WINGS Hanau, FC Schalke 04 Basketball, Morgenstern BIS Baskets Speyer, LOK BERNAU, Nürnberg Falcons BC, PS Karlsruhe LIONS, RSV Eintracht Stahnsdorf, scanplus baskets Elchingen, TEAM EHINGEN URSPRING, Uni Baskets Paderborn, wiha Panthers Schwenningen, WWU Baskets Münster

Folgende Clubs haben keine sportliche Qualifikation für die ProB erworben: Artland Dragons, ASC Göttingen, Conlog Baskets Koblenz, Dragons Rhöndorf, FC Schalke 04 Basketball, MTV Herzöge Wolfenbüttel, Nürnberg Falcons BC, RheinStars Köln, PS Karlsruhe LIONS, TEAM EHINGEN URSPRING, Анкеты проституток. Тюмень Лучшие проститутки города у нас! Uni Baskets Paderborn, VfL Kirchheim Knights

 

Das sportliche Teilnahmerecht für die ProB haben nach letztem Stand der Hauptrundentabelle grundsätzlich die Plätze 1 bis 8 der Nord- und Südstaffel erworben.

ProB Nord Tabelle
 
ProB Süd Tabelle

 

Grundsätzlich haben die Plätze 1 und 2 aus den Play-Down-Runden der Nord- und Südstaffel das sportliche Teilnahmerecht für die ProB erworben. 

ProB Nord PlayDown Tabelle

 

ProB Süd PlayDown Tabelle

 

Sportliche Aufsteiger in die ProB aus der Regionalliga sind: RSV Stahnsdorf,  ART Giants Düsseldorf, Morgenstern BIS Baskets Speyer, TSV Oberhaching Tropics

 

Gegen eine Entscheidung unter Bedingungen oder Auflagen kann Widerspruch einlegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen. Er muss binnen einer Woche nach Zustellung der Entscheidung bei der BARMER 2. Basketball-Bundesliga eingegangen sein.

Die Staffeleinteilung der ProB in die Gruppen Nord und Süd erfolgt im Laufe der kommenden Wochen.

 

 

Transfer-Coup bei den EN Baskets Schwelm

Nikita Khartchenkov wechselt von den Iserlohn Kangaroos in den EN-Kreis

Schlag auf Schlag! Mit der Verpflichtung von Nikita Khartchenkov ist der nächste Neuzugang für die EN Baskets Schwelm in der Saison 2019/ 2020 besiegelt. Der 2,01 m große Hüne wechselt von den Iserlohn Kangaroos in die Kreisstadt. Mit diesem Transfer-Coup besetzen die EN Baskets nicht nur einen Big Man, sondern vor allem einen Spieler mit weitreichender Erfahrung in den Ligen ProA und ProB sowie in der Nationalmannschaft.

Coach Falk Möller über den Neuzugang: „Nikita bringt eine Menge Erfahrung auch aus höheren Ligen mit, was uns sicherlich helfen wird. Er kann gerade in kritischen Situationen ein Spiel übernehmen, was uns letzte Saison manchmal gefehlt hat.“

Seit August 2017 spielt Khartchenkov im Kader der Iserlohner, nachdem er zuvor zwei Jahre Team-Mitglied des FC Schalke 04 Basketball ist. Als Mannschaftskapitän führt er die „Knappen“ zum Meistertitel in der 1. Regionalliga West und somit zum Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Weitere vorherige Stationen sind Phönix Hagen, wo er in der Saison 2013/ 2014 für einige Spiele an die ETB Wohnbau Baskets in der ProA ausgeliehen wird. Weitere ProA Erfahrung sammelt er ab 2012 beim Nürnberger BC sowie bei den Uni Riesen Leipzig. Nach seiner Jugendzeit beim hessischen TV Langen und einer zweijährigen Ausbildung beim russischen Club BK Chimki spielt Khartchenkov ab 2006 bei den New Yorker Phantoms Braunschweig in der Bundesliga und als Doppellizenzspieler bei der SG Braunschweig in der BARMER 2. Basktball Bundesliga ProB.

Bei der U20-EM 2006 avanciert er zum besten Werfer der deutschen Mannschaft. Bei der U20-B-EM 2007 ist er dann abermals bester deutscher Offensivspieler.

Nicht nur Khartchenkovs Werdegang zeigt offensichtlich, dass ihm der Basketball Sport in die Wiege gelegt wurde. Sein Vater ist der ehemalige sowjetische Nationalspieler Alexander Chartschenkow.

Die EN Baskets Schwelm heißen Nikita Khartechenkov herzlich im Team willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit in der Saison 2019/ 2020.

 

(EN Baskets Schwelm)

Nikita Khartchenkov verlässt die Iserlohn Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos werden in der kommenden Saison nicht mehr mit Nikita Khartchenkov auflaufen. Khartchenkov war 2017 aus Schalke an den Hemberg gewechselt und übernahm dank seiner Erfahrung und Routine die Rolle eines Führungsspielers. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 32-Jährige im Durchschnitt 14,1 Punkte (Playoffs 11,7 Punkte) und war damit hinter Lamar Mallory der zweitbeste Scorer der Waldstädter.

„Nikita ist ein außergewöhnlicher Spieler, der in vielen wichtigen Situationen in den vergangenen zwei Jahren für uns auf dem Feld stand und unser Team mit angeführt hat“, drückt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen die große Wertschätzung für den Routinier aus. Dass es nicht zu einer Verlängerung des Engagements in Iserlohn kommt, hat mit der beruflichen Situation von Khartchenkov zu tun.

„Nikita ist voll berufstätig, wohnt zudem in Essen und kann deshalb die von uns geplante Trainingsintensität nicht leisten“, begründet Dahmen.

Die Kangaroos wollen im Hinblick auf die kommende Spielzeit intensiver und häufiger in die Halle gehen und das möglichst mit allen Spielern. „Wir wollen nicht nur die Quantität steigern, sondern auch die Qualität im Training“, erklärt Headcoach Stankovic. Dafür ist eine hohe Trainingsbeteiligung notwendig.

„Wir haben Verständnis für Nikitas Position, er aber genauso für unsere“, verdeutlicht die sportliche Leitung, dass man sich im Guten getrennt hat.

„Ich bedanke mich bei der Mannschaft, Fans, Organisatoren, Trainern und Geschäftsführung für zwei erfolgreiche und emotionsreiche Jahre! Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht in der Matthias-Grothe-Halle aufzutreten und ein Teil der Kangaroos zu sein,“ bekräftigt Nikita Khartchenkov.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Nikita für seinen Einsatz in den vergangenen zwei Spielzeiten und wünschen Ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.“
Apropos Zukunft: „Es ist einerseits natürlich bedauerlich, dass wir einen Spieler wie Nikita verlieren, aber so etwas bietet auch immer die Chance auf etwas Neues. Unsere Marschroute ist weiterhin, dass wir die Intensität steigern wollen“, so Dahmen.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Neustart für Daniel Mayr bei den EN Baskets Schwelm

Er gilt als eines der hoffnungsvollsten Centertalente Deutschlands und sollte mindestens eine große BBL-Karriere vor sich haben. Über das Nachwuchsprogramm von Science City Jena, wo er 6 Jahre spielte und auch bereits ProA-Erfahrung sammelte, ging es zum FC Bayern Basketball. Dort gehörte Daniel Mayr zum erweiterten Kader der 1.Mannschaft. Allerdings verletzte sich der 2,18m große Big Man und musste sich 2016 einer Operation unterziehen. Nach der Spielzeit wechselte Mayr, Sohn des ehemaligen Basketballspielers Rolf „Bibo“ Mayr (seit 2009 größter Mensch Deutschlands mit 2,22m), zu den Skyliners nach Frankfurt, konnte aber kein Punktspiel bestreiten, da Komplikationen während der Kniebehandlung auftraten. Eine weitere OP sollte folgen. Seitdem arbeitet Daniel Mayr akribisch mithilfe eines Physiotherapeuten an seinem Comeback. Vor wenigen Wochen kam das Signal, dass es zur nächsten Saison gut aussehen würde. Sofort nahmen die EN Baskets Kontakt und Gespräche auf. Daniel Mayr selbst und sein Berater fanden es beide sehr sinnvoll, die Basketball-Karriere zunächst in der ProB wieder aufzunehmen, um sich dann allmählich an die höheren Klassen heranzuarbeiten. Ein weiterer intensiver Austausch folgte zwischen den EN Baskets und Mayr in den letzten Tagen, so dass nun die Zusammenarbeit fixiert werden konnte.

Head-Coach Falk Möller und der nun 23-Jährige kennen sich bereits seit einigen Jahren, da sie in der NBBL mehrfach aufeinander trafen. Nun soll Daniel Mayr seine 100%ige Fitness über den Sommer erreichen und dann, sobald es möglich ist, vorsichtig ins Teamtraining einsteigen. „Da werden wir ähnlich wie bei David Ewald und Mirko Krieger nichts überstürzen. Beide hatten schwere Verletzungen hinter sich und mussten behutsam herangeführt werden. Diese Zeit werden wir auch Daniel geben. Ich verlasse mich da auf den Trainer und die medizinische Abteilung, die in solchen Fällen erfahren ist. Daniel wird rechtzeitig fit werden und eine große Verstärkung für die EN Baskets sein können.“ sagt Baskets-Geschäftsführer Omar Rahim.

Trainer Möller kennt auch die Qualitäten seines neuen Centers sehr gut:

„Mit Daniel bekommen wir einen Spieler, der uns in der Verteidigung Stabilität geben wird und im Angriff ist er trotz seiner Körperlänge sehr beweglich, mit einem guten Wurf ausgestattet und so variabel einsetzbar.“

Daniel Mayr ist die erste Neuverpflichtung der EN Baskets Schwelm für die Saison 2019/2020.

 

(EN Baskets Schwelm)

ProB Meister 18/19 – Bayer Giants Leverkusen

In einem spannenden Finale setzen sich die Bayer Giants Leverkusen gegen die WWU Baskets Münster durch und küren sich zum ProB Meister 2018/2019. Im Hinspiel siegten die Giants knapp mit 3 Punkten vor 3.000 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel. Das Rückspiel ging wesentlich deutlicher aus – mit einer überlegenden Leistung der Leverkusener. Ebenso vor ausverkaufter Halle gewinnt der Gastgeber in der Ostermann-Arena mit 88:60.

In einem Finale auf Augenhöhe trafen die beiden besten Teams der Liga aufeinander. Als Hauptrundenmeister im Norden erzielte Münster 16 Siege und 6 Niederlagen. In einem spannenden Halbfinale setzten sie sich gegen Schwenningen 2:1 durch. Etwas ausgeruhter konnten die Giants ins Finale gehen. Sie besiegten Bernau im Halbfinale mit 2:0 und zogen ohne Umweg in die letzte Runde ein. Mit fast weißer Weste in der ProB Süd zogen sie durch die Hauptrunde bei nur einer Niederlage.

Durch die Teilnahme am ProB Finale erwerben beide Teams das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA. Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den Bayer Giants Leverkusen herzlich zur ProB Meisterschaft und bedankt sich bei Leverkusen und Münster für eine tolle Saison.

Das Spiel begann mit den ersten Punkten für Leverkusen von Nicholas Hornsby. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels wechselte die Führung der Teams hin und her. Angeführt von Kapitän Jan König hielt Münster sich im Spiel bis zum Ende der ersten 10 Minuten Leverkusen den Vorsprung durch Punkte von Kuczmann und Winter ausbaute und ab diesem Zeitpunkt die Führung nicht mehr abgab. Münster versuchte sich im zweiten Viertel näher heranzuspielen, gingen aber mit einem Rückstand von 12 Punkten in die Halbzeitpause (38:26).

Zu Beginn des dritten Viertels gelang es den WWU Baskets kaum zu punkten. Zwar setzten sie ab Mitte des Viertels noch einmal zu einer Aufholjagd mit 6 Punkten in Folge an, konnten den zu groß gewordenen Abstand aber nicht mehr einholen. Zwischenzeitlich führten die Giants mit 32 Punkten.

Zum Ende des vierten Viertels siegen die Bayer Giants Leverkusen mit 88:60 und werden durch 2 gewonnene Finalspiele zum ProB Meister. Für Leverkusen endet die Saison mit dem Titel und mit 30 Siegen bei nur 2 Niederlagen.

(22:14 – 16:12 – 21:17 – 29:17 )

Bayer Giants Leverkusen: #1 Nino Celebic (11), #5 Alexander Blessig (11), #8 Valentin Blass (1), #9 Benjamin Nick (6), #12 Dzemal Selimovic (5), #13 Lennard Winter (5), #14 Marian Schick (6), #15 Tim Schönborn (8), #20 Jacob Engelhardt (2), #21 Lars Thiemann (7), #25 Michael Kuczmann (11), #33 Nicholas Julian Hornsby (15)

WWU Baskets Münster: #4 Joseph Douglas Cooper (11), #5 Jan König (16), #7 Stefan Weß (11), #8 Niklas Husmann (0), #9 Andrej Vladimir König (2), #10 Kai Leander Hänig (2), #11 Leo Padberg (2), #13 Marco Solese Porcher Jimenez (2), #17 Alexander Bryan Goolsby (5), #21 Leo Carlo Lüsebrink (0), #22 Malcom Elliott Delpeche (9), #35 Nicolas Funk (0)

 

 

Rückblick ProB Halbfinale Spiel 3

Das Finale der ProB steht. Im dritten Spiel setzt sich Münster durch und tritt gegen Leverkusen im Finale an. Im Finalmodus gibt es ein Hin-und ein Rückspiel. Das Team mit den meisten Punkten wird ProB Meister 2019. Die Spiele finden am 01.05. (Mittwoch) in Münster und am 03.05. (Freitag) in Leverkusen statt.

27.04.2019 19:30 Uhr WWU Baskets Münster vs. wiha Panthers Schwenningen 86:83

Die WWU BASKETS stehen im Playoff-Finale! Das 86:83 (43:37) gegen die wiha Panthers Schwenningen vor 3.000 Zuschauern (ausvk.) war die erneute Energieleistung in allen Bereichen, die das Team von Philipp Kappenstein noch benötigte, um das Finalticket zu lösen. Sensationell. „Es war wirklich ein unglaublich intensives Spiel. Ich bin sehr stolz aufs Team, wie es die Challenge angenommen hat“, so Philipp Kappenstein, bei dem sich die Emotionen nach dem spannenden Finish in pure Freude und Erleichterung kanalisierten. Der Finalgegner heißt: Bayer Giants Leverkusen.