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Zy (Uzziah Dawkins) nimmt Abschied

Danke, Uzziah! Mit einem weinenden und einem dankbaren Auge verabschieden wir uns von Uzziah Khalil Dawkins, der in der vergangenen Saison einer unserer absoluten Leistungsträger war – auf dem Court und abseits davon.

 

„Zy“, wie ihn alle im Team nennen, hat mit seiner Energie, seiner Spielintelligenz und seiner positiven Art nicht nur Spiele entschieden, sondern auch Herzen gewonnen. Ein starker Athlet, ein echter Teamplayer – und vor allem ein großartiger Mensch.

Die gesamte LOK-Family wünscht dir sportlich wie auch persönlich nur das Allerbeste für deinen weiteren Weg.
Du hast hier bleibenden Eindruck hinterlassen.

„Für mein erstes Jahr als Cheftrainer hätte ich mir keinen besseren Persönlichkeit als Zy vorstellen.
Neben seine Basketballfähigkeiten hat er einen Klassen Charakter.
Auch wenn wir seine Work Ethic, Intensität und Engagement für unseren Verein, unsere Fans und Teamkollegen vermissen werden, weiß ich, dass er bereit ist, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.
Ich wünsche ihm alles Gute für seine Zukunft.“ – Headcoach, Dan Oppland

 

„Zy“ – du bist jederzeit in der S-Arena Bernau herzlich willkommen.
One Team. One Family.

 

Toni Nickel: Aus Rostock zu den Itzehoe Eagles

„Er gibt uns mehr Qualität und Tiefe am Brett und passt menschlich perfekt ins neue Team. Deshalb ist Timo Völkerink, Coach der Itzehoe Eagles, sehr froh über den nächsten Neuzugang in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Toni Nickel kommt aus Rostock nach Itzehoe.

 

Damit verlässt der 23-Jährige seine Geburtsstadt, in der er als Kind zum Basketball kam.
Bei den Rostock Seawolves war er in der Jugend- und in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga aktiv, gehörte in der Saison 2020/21 zum ProA-Kader und spielte in den vergangenen beiden Jahren mit der Seawolves Academy in der ProB.

Neben dem Basketball absolvierte Nickel eine Ausbildung zum Kaufmann Groß- und Außenhandelsmanagement.

 

Die gute Verbindung zu Völkerink brachte den 2,02 Meter großen Power Forward zu den Eagles. „Ich verfolge Toni schon sehr lange“, sagt der Itzehoer Coach. Jetzt habe es endlich mit einer Verpflichtung geklappt.
Mit Nickel werde das Spiel variabler, sagt Cotrainer Max Rockmann, und auch Völkerink betont: „Er kann auf beiden großen Positionen spielen, ist ein extrem guter Werfer, bringt eine super Fußarbeit mit und wird bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.“

Das strebe er sowohl persönlich als auch im Basketball an, sagt der Neuzugang, er wolle eine neue Herausforderung angehen. Seine Stärken schätzt er ebenso ein wie die Coaches: „Für meine Position bin ich ein sehr vielseitiger Spieler, der sowohl von außen als auch inside gefährlich sein kann.“ Klares Ziel mit dem Ziel sei der Einzug in die Playoffs – „persönlich möchte ich den größtmöglichen Beitrag dazu leisten und meine Statistiken aus den letzten beiden Jahren noch etwas anheben.“

 

 

 

 

Foto: Stefan Junghanns

Neuer Co-Trainer: Schick kommt vom Rhein an die Elbe

„Ich kenne wirklich nicht viele Menschen, die im hohen Norden leben“, versicherte Marian Schick. Umso mehr wunderte er sich, als er in Hamburg-Wilhelmsburg geparkt hatte, aus seinem Auto ausstieg – und im Fenster des nächstgelegenen Hauses ein bekanntes Gesicht sah. Es war das von Hamed Attarbashi, mit dem er sich einen Tag zuvor ausgetauscht hatte über ihre zukünftige Zusammenarbeit beim SC Rist Wedel. Bei dessen Herren in der 2. Bundesliga ProB folgt Schick mit dem Beginn der Saison 2025/2025 als Co-Trainer ebenso auf die im Mai ausgeschiedene Constanze Wegner wie beim Nachwuchs der Veolia Towers Hamburg als Chefcoach in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.

 

„Ich habe Marian gefragt, ob er mich stalkt“, kommentierte Attarbashi, der mit Schick am Vortag nicht darüber gesprochen hatte, wo er wohnt, diesen Zufall mit Humor. Unabhängig vom kurzen zweiten Treffen, bei dem Schick auch Attarbashis Frau und Kinder kennenlernte, versicherten beide Trainer nach ihrem ersten „Beschnuppern“, dass sie sich auf ihre Zusammenarbeit freuen. „Als klar war, dass ich zum SC Rist und zu den Towers gehe, hat Hamed mich wenige Stunden später angerufen – und seitdem stehen wir in einem guten Austausch“, berichtete Schick, der in den letzten beiden Jahren im Nachwuchsbereich von Bayer Leverkusen seine erste Trainerstation hatte.

Diese Komplimente gab Attarbashi sogleich zurück: „Marian hat als Spieler zahlreiche Erfahrungen gesammelt und ist sehr ehrgeizig, zielstrebig und positiv“, so Attarbashi, der zudem feststellte: „Er versprüht viel Energie – das wird uns sicher gut tun.“ Genau diese Energie ist Schick selbst „sehr wichtig“, wie er betonte: „Als Spieler habe ich immer sehr viel gearbeitet. Ich mochte es, physisch zu spielen, mich durchzusetzen, und über die Energie zu kommen – genau das lebe ich auch als Trainer vor“, erklärte der 38-Jährige, der zudem ein Freund des Tempospiels ist: „Ich glaube, dass der Basketball in zehn Jahren noch wesentlich schneller sein wird.“ Deshalb wolle er „den Spielern helfen, zu lernen, das Chaos, das durch die noch höhere Geschwindigkeit entsteht, zu kontrollieren“.

 

Der gebürtige Marburger war lange Jahre in der 3×3-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball-Bundes aktiv. Zudem blickt er als Center- und Angriffsspieler auf mehrere Profi-Stationen in der 2. Bundesliga (TV Lich, Ehingen/Urspring, White Wings Hanau, Uni-Riesen Leipzig, Gießen 46‘ers und Leverkusen) zurück. Dabei kreuzten sich auch die Wege mit Christoph Roquette, der inzwischen Sportlicher Leiter des SC Rist ist und erklärte: „Wir haben einige Male gegeneinander gespielt – letztmals 2014 im Play-Off-Viertelfinale gegen Leipzig.“ Auch Roquette freut sich auf die Zusammenarbeit mit Schick: „Er war bei uns, hat sich alles angeschaut und mit uns zusammengesessen.“ Als Co-Trainer soll sich Schick bei den Wedelern laut Roquette so, wie zuletzt Wegner, „unter anderem um die Video-Analyse und die Gegner-Betrachtung kümmern“.

 

Kurios: Schick kannte auch Fabian Villmeter, der als Direktor Operations und Development bei den Veolia Towers die erste Kontaktaufnahme vornahm, von dessen vorheriger Trainertätigkeit beim TV Langen her. „Das war das erste Mal überhaupt, das ich als Trainer eine Anfrage eines anderen Vereins bekommen habe“, verriet Schick, der einen Einblick in seine Gefühlswelt nach Villmeters Anruf gab: „Mir war sofort klar, dass ich diese reizvolle Aufgabe auf jeden Fall übernehmen möchte.“ Mit Verweis darauf, dass er in Düsseldorf leben und nicht wissen würde, „ob ein Umzug nach Hamburg mit meiner Familie funktionieren kann“, habe er jedoch erst einmal „zurückhaltend reagiert“, so der 38-Jährige.

In einem Gespräch mit seiner Frau, die zwar in Düsseldorf arbeitet, aber schon in der Vergangenheit zweimal pro Monat beruflich in Hamburg weilte, bekam Schick dann aber „Grünes Licht“ für einen Umzug vom Rhein an die Elbe. Nun sucht die Familie, zu der auch zwei Kinder (vier und fast sieben Jahre alt) gehören, noch eine passende Wohnung in der Freien und Hansestadt. „Das ist nicht so einfach in Hamburg“, befand Schick, der „am liebsten nach Bahrenfeld, Altona oder Othmarschen ziehen“ würde – also quasi in die „goldene Mitte“ zwischen Wedel und Wilhelmsburg. Es ist davon auszugehen, dass Schick mit seiner sympathischen und offenen Art schnell viele weitere Menschen kennenlernen wird, die im hohen Norden leben.

 

 

 

 

 

Foto: Frank Fankhauser

ETB Miners Essen verabschieden Dzemal Selimovic – Dank für drei starke Jahre

Die ETB Miners Essen verabschieden sich mit großem Dank und Respekt von Center Dzemal Selimovic. Nach drei Spielzeiten im Trikot der Miners endet die gemeinsame Zeit – auf beiderseitiges Einvernehmen.

 

Dzemal Selimovic war ein fester Bestandteil der Mannschaft und hat sich in seinen drei Jahren in Essen kontinuierlich weiterentwickelt. Besonders in der Aufstiegssaison aus der Regionalliga spielte er eine tragende Rolle und war maßgeblich am Erfolg des Teams beteiligt. Seine Präsenz unter dem Korb, seine Spielintelligenz und sein stetiger Einsatz machten ihn zu einem wertvollen Spieler auf und neben dem Feld.

 

Aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen konnte Selimovic in der vergangenen Saison nicht regelmäßig an allen Trainingseinheiten teilnehmen. In einem offenen und fairen Austausch mit Raphael Wilder kam man gemeinsam zu dem Entschluss, künftig getrennte Wege zu gehen – auch vor dem Hintergrund, dass der Verein in der neuen Spielzeit eine klare Linie verfolgen möchte, bei der die uneingeschränkte Trainingsbeteiligung aller Spieler im Fokus steht.

 

„Dzemal hat sich ständig weiterentwickelt und seinen Teil zur Erfolgsgeschichte der ETB Miners Essen beigetragen. Meiner Meinung nach ist er der vielleicht beste Center der Liga. Da man sich im Leben immer mehr als einmal sieht und wir im absolut Guten auseinandergehen, wünsche ich ihm persönlich und in seiner weiteren Entwicklung nur das Allerbeste.
Ich bin ihm wirklich dankbar für sein Engagement und die Zeit, die wir zusammengearbeitet haben“, kommentiert der sportliche Leiter Raphael Wilder den Abschied.

 

Die gesamte Organisation der ETB Miners Essen bedankt sich herzlich bei Dzemal Selimovic für seinen Einsatz, seine Loyalität und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren sportlichen wie privaten Weg viel Erfolg und alles Gute – und sagen: Danke, Dzemal!

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Marcel Rotzoll

Lucien Schmikale – der neue Kapitän der Itzehoe Eagles

Der Abschied von Kapitän Erik Nyberg nach acht Jahren reißt ein Loch bei den Itzehoe Eagles. Umso wohltuender war die Wiederverpflichtung des Amerikaners Trey McBride – und jetzt gibt es den nächsten hochkarätigen Rückkehrer für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.
Lucien Schmikale kommt aus der ProA von den Dresden Titans und hat bei den Eagles einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

 

„Ich bin sehr glücklich, dass es mit der Verpflichtung von Lucien geklappt hat, und kann der Organisation nur ein Kompliment aussprechen“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Er ist ein Spieler mit Qualitäten auf und abseits des Feldes und wird uns als Kapitän anführen.“ Besagte Qualitäten hat Schmikale bereits im ProA-Jahr der Eagles gezeigt, als er einen zweistelligen Punkteschnitt beisteuerte. Sein vorbildlicher Einsatz sei aus dieser Zeit wohlbekannt, sagt Völkerink, „jetzt erwarten uns aber andere Bedingungen“.

Schmikale solle seine Erfahrungen an die jungen Spieler weitergeben, sagt auch Cotrainer Max Rockmann. „Mit Lucien ist es uns gelungen, einen Spieler zu verpflichten, der unserer Mannschaft unglaublich viel geben kann.“

 

Schmikale und seine Frau stammen aus Oldenburg, wo er schon als Jugendlicher in der ProB auflief. Sie fühlten sich wohl im Norden, sagt der 28-Jährige. Die Nähe zur Familie sei ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung für Itzehoe gewesen, hinzu komme die Herausforderung, das Amt des Kapitäns auszufüllen – das habe er in dieser Form noch nicht gemacht.

Zudem habe er in Itzehoe eine tolle Zeit gehabt und Freundschaften geknüpft: „Der Kontakt blieb immer bestehen.“ Nach dem Abstieg der Eagles aus der ProA ging Schmikale im Jahr 2022 zu den Dresden Titans, wo er in den vergangenen drei Spielzeiten eine wichtige Säule im ProA-Team war – in der Vorsaison kam der 1,94 Meter große Shooting Guard auf durchschnittlich 11,3 Punkte und 3,5 Rebounds.

 

„Er wird für uns ein wichtiger Scorer, der durch seine Spielweise viel Raum kreiert, was uns als Team extrem helfen wird“, sagt Völkerink.

Er wolle mit seiner Erfahrung und Qualität ein Anführer sein und andere um sich herum besser machen, betont Schmikale. „Das Ziel ist es, wieder erfolgreichen Basketball in Itzehoe zu spielen nach zwei schweren Jahren.“

 

 

 

 

Foto: Florian Wolf

BARMER 2. Basketball Bundesliga verlängert Partnerschaft mit Sportdeutschland.TV – künftig auch alle ProB-Spiele auf einer Plattform

Köln, 03. Juli 2025 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga und Sportdeutschland.TV setzen ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft fort. Die DOSB New Media GmbH, Betreiber des Online-Sportsenders Sportdeutschland.TV, und die 2. Basketball-Bundesliga GmbH schließen einen Vertrag über weitere Spielzeiten – beginnend mit der Saison 2025/2026.

Mit der Vertragsverlängerung wird die Zusammenarbeit inhaltlich deutlich ausgeweitet: Ab der kommenden Saison werden nicht nur wie bisher alle Spiele der ProA, sondern auch sämtliche Partien der ProB live und auf Abruf bei Sportdeutschland.TV übertragen. Damit bietet die Liga ein gesamtheitliches Streaming-Angebot auf einer zentralen Plattform und allen Basketball-Fans ein gemeinsames Zuhause

Im Zuge der Weiterentwicklung des medialen Angebots wird die Übertragung der ProA-Spiele ab der Spielzeit 2025/2026 kostenpflichtig. Die Entscheidung zur Einführung eines Bezahlmodells basiert auf dem Ziel, die Qualität der Übertragungen weiter zu steigern, neue redaktionelle Formate umzusetzen und gleichzeitig eine wirtschaftlich tragfähige Grundlage für die langfristige Entwicklung des digitalen Angebots zu schaffen. Details zu Preisen und Abonnement-Modellen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Verlängerung der Partnerschaft markiert einen entscheidenden Schritt in der digitalen Transformation des Basketballs in Deutschland. Mit der vollständigen Integration beider Ligen auf einer Plattform entsteht nicht nur ein einmaliges Streaming-Angebot für alle Fans – es ist auch ein klares Bekenntnis beider Partner zu Innovation, Wachstum und nachhaltiger Professionalisierung. Die enge Zusammenarbeit zwischen Liga, Vereinen und Plattform schafft die Basis, um neue Zielgruppen zu erschließen, die mediale Präsenz der Standorte zu stärken und den Basketballsport über alle Ebenen hinweg noch sichtbarer zu machen.

Christian Krings, (Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga):
„Die Verlängerung und Erweiterung unserer Partnerschaft mit Sportdeutschland.TV ist ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung unserer Liga. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wertvoll ein starker und verlässlicher Medienpartner für Sichtbarkeit, Qualität und Reichweite ist. Die Integration der ProB in das zentrale Streamingangebot sowie die Weiterentwicklung des Modells für die ProA sind wichtige Meilensteine, um die mediale Präsenz und Professionalität der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter auszubauen.“

Björn Beinhauer, (Geschäftsführender Gesellschafter der DOSB New Media GmbH):
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der BARMER 2. Basketball Bundesliga und die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der Liga und den Vereinen möchten wir in den kommenden Jahren die digitale Sichtbarkeit des Basketballs in Deutschland weiter stärken und die Plattform kontinuierlich weiterentwickeln.“

Spielpläne 2025/2026

Köln, 02. Juli 2025 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga startet am Freitag, den 26. September 2025 , mit dem ProA-Eröffnungsspiel Artland Dragons gegen die Uni Baskets Münster in die Saison 2025/26. Die Staffeln der ProB starten zeitgleich mit den weiteren Spielen des ersten Spieltags der ProA am 27. September 2025.

Die Fans können sich auf insgesamt 644 spannende Hauptrundenspiele freuen. Anschließend werden in den Playoffs, die Meisterschaften und Aufstiege in der ProA und ProB ausgespielt. Der easyCredit-BBL-Absteiger BG Göttingen bereichert die ProA. Zudem stoßen der ProB-Meister aus Leverkusen und der ProB-Vizemeister aus Wolmirstedt in die ProA. Durch die Vergabe von zwei Wildcards an die Paderborn Baskets sowie die RheinStars Köln, kann die volle Ligenstärke in der ProA erreicht werden. Die Dresden Titans und RASTA Vechta II verlassen die ProA und starten 2025/2026 in der ProB. 

Das Eröffnungsspiel beginnt am Freitag, den 26. September, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Als weiteres Highlight am 1. Spieltag, findet das Duell Kirchheim gegen Gießen als Eventspiel in der EWS-Arena statt. Am siebten und achten Spieltag findet der erste von drei klassischen Doppelspieltagen in der ProA statt. Einen Tag vor Weihnachten kommt es zum Viertelfinal-Rematch aus der vorherigen Saison zwischen den HAKRO Merlins Crailsheim und Phoenix Hagen. Durch die insgesamt fünf neuen Teams ergeben sich in der ProA einige spannende Konstellationen und Derbys.

In der Hauptrunde wird bis Anfang Mai an 34 Spieltagen die Platzierung der besten acht Mannschaften ausgespielt, die anschließend in die Playoffs einziehen. Am letzten Hauptrundenspieltag findet alle neun Spiele parallel statt.

 

ProB geht mit 27 Teams in die Spielzeit 2025/2026

Die ProB Nord geht auch in dieser Saison mit der vollen Staffelstärke aus 14 Teams an den Start. Neu dabei sind die beiden Regionalliga-Aufsteiger, die Hertener Löwen und die Baskets Juniors/TSG Westerstede. In der ProB Süd wird durch den Lizenzverzicht der ART Giants Düsseldorf und der daraus resultierenden zweiten Wildcard für die ProA, die volle Staffelstärke nicht erreicht. Der TV Langen rückt aus der Regionalliga in die ProB Süd, welche mit 13 Teams an den Start geht. Während die ProB Nord auf sieben Begegnungen pro Spieltag kommt, finden in der ProB Süd sechs Begegnungen pro Spieltag statt. In der Saison 2025/2026 wird es in der ProB erstmals einen Doppelspieltag geben. Dieser umfasst die Spieltage neun und zehn. 

Für beide Staffeln der ProB endet die Hauptrunde planmäßig am 26. März 2026 und geht dann in die Playoffs über. Dort werden die beiden Aufsteiger und der ProB-Meister ermittelt. Playdowns gibt es in der ProB seit der Saison 2022/2023 nicht mehr. Durch die ungleichen Staffelstärken, steigen in der ProB Nord die beiden Letztplatzierten ab, während in der ProB Süd nur der Letztplatzierte den sportlichen Abstieg in die Regionalliga antreten muss.

Die von der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlichten Spielpläne, inklusive der zeitgenauen Ansetzungen, stehen auf unserer Homepage zum Download bereit.

Die Paderborn Baskets und die RheinStars Köln erhalten eine Wildcard für die ProA-Saison 2025/2026 und die sportlichen ProB-Absteiger verbleiben in der ProB

Köln, 22. Juni 2025 – Der Aufsichtsrat der 2. Basketball-Bundesliga GmbH hat in seiner jüngsten Sitzung über die eingegangenen Bewerbungen im Rahmen des Wildcard-Verfahrens entschieden und sich für die Zulassung der Paderborn Baskets zur BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der Saison 2025/2026 ausgesprochen. Nach der Verzichtserklärung der ART Giants Düsseldorf erhalten die RheinStars Köln eine weitere Wildcard.

Nach dem Lizenzverzicht der Dresden Titans war die ProA zunächst mit nur 17 Clubs für die kommende Spielzeit besetzt. Um das Teilnehmerfeld wie vorgesehen auf 18 Teams aufzufüllen, haben die Bundesligisten der ProA – entsprechend der Spiel- und Veranstaltungsordnung – ein Wildcard-Verfahren eingeleitet. Durch die kurzfristige Verzichtserklärung der ART Giants Düsseldorf entschied der Aufsichtsrat der 2. Basketball-Bundesliga GmbH, dass eine weitere Wildcard vergeben wird.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats bewerteten die Paderborn Baskets und die RheinStars Köln, nach einer persönlichen Präsentation der drei Bewerber vor dem Aufsichtsrat, als ambitionierte, attraktive und zukunftsfähige Standorte, die über die strukturellen und sportlichen Voraussetzungen verfügen, um sich nachhaltig im Profibasketball zu etablieren. Die endgültige Teilnahme am Spielbetrieb ist – wie bei allen Clubs – an die Erfüllung sämtlicher lizenzrechtlicher Vorgaben geknüpft.

Lt. § 5 Abs. 7 Spiel- und Veranstaltungsordnung sind die ART Giants Düsseldorf durch die Verzichtserklärung Letztplatzierter des beginnenden Wettbewerbes und von der Teilnahme am Spielbetrieb des Wettbewerbes ausgeschlossen. Durch die zweite Wildcard kann der geplante Spielbetrieb mit 18 Teams in der ProA umgesetzt werden.

Weiter verbleiben die drei sportlichen ProB-Absteiger TSV Neustadt temps Shooters, der FC Bayern Basketball II sowie die Seawolves Academy nach § 5 Abs. 10 Spiel- und Veranstaltungsordnung in der ProB. Die ProB wird durch die Vergabe der zweiten Wildcard in der Saison 2025/2026 mit 27 Teams an den Start gehen. Die ProB Nord wird dabei aus 14 Teams und die ProB Süd aus 13 Teams bestehen.

Aus der ProA kommen RASTA Vechta II in die ProB Nord und die Dresden Titans in die ProB Süd. Aus den Regionalligen kommen die Hertener Löwen und die Baskets Juniors TSG Westerstede neu in die ProB Nord hinzu. Die ProB Süd wird durch den TV Langen ergänzt.

 

Die Ligeneinteilung der ProB:

Die ProB-Ligeneinteilung für die Saison 2025/2026 gestaltet sich somit wie folgt:

ProB Nord ProB Süd
LOK BERNAU CATL Basketball Löwen
ETB Miners BBC Coburg
Hertener Löwen Dresden Titans
Iserlohn Kangaroos Fellbach Flashers
Itzehoe Eagles SKYLINERS Juniors
TSV Neustadt temps Shooters TV Langen
Baskets Juniors TSG Westerstede BG Hessing Leitershofen
Dragons Rhöndorf Porsche BBA Ludwigsburg
Seawolves Academy FC Bayern Basketball II
BSW Sixers TSV Oberhaching Tropics
EN BASKETS Schwelm Ahorn Camp Baskets
TKS 49ers OrangeAcademy
RASTA Vechta II VR-Bank Würzburg Baskets Akademie
SC Rist Wedel

 

Die finalen Spielpläne werden Anfang Juli veröffentlicht.

Nachbericht ProB // Finale Spiel 2

25.05.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 82:65

Die Bayer Giants Leverkusen haben sich mit einem überzeugenden 82:65-Sieg über die SBB Baskets Wolmirstedt zum Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gekrönt. Nach dem klaren 76:53-Erfolg im ersten Finalspiel machten die Rheinländer vor heimischem Publikum in der Ostermann-Arena alles klar und feierten damit ihren dritten Titel in der ProB nach 2013 und 2019.

Schon vor Spielbeginn war die Euphorie in Leverkusen spürbar. Die Halle war mit 2.771 Fans restlos ausverkauft, und die Gastgeber ließen von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran, dass sie die Meisterschaft sichern wollten. Besonders Sebastian Brach setzte früh Akzente und eröffnete das Spiel mit einem Dreier und einem Zweier. Die Giants dominierten das erste Viertel und gingen mit einer 27:13-Führung in die Pause.

Wolmirstedt kämpfte sich zwischenzeitlich zurück und verkürzte den Rückstand vier Minuten vor der Halbzeit auf 34:27. Doch Leverkusen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Kapitän Dennis Heinzmann setzte mit einem Korbleger und einem krachenden Dunk ein Zeichen, und die Giants gingen mit einer 47:36-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel beseitigte Leverkusen mit einem 63:50 die letzten Zweifel am Ausgang der Partie. Donte Nicholas brachte mit einem Block und zwei Dreiern in Folge die Vorentscheidung, und spätestens beim 72:52 kurz nach Beginn des letzten Viertels war klar, dass die Giants sich den Titel nicht mehr nehmen lassen würden.

Nicholas war mit 26 Punkten der überragende Akteur des Spiels, während Heinzmann mit 11 Punkten und 12 Rebounds ein weiteres Double-Double auflegte. Für Wolmirstedt war Lennard Winter mit 15 Punkten bester Werfer, gefolgt von Martin Bogdanov (14 Punkte) und Eamonn Joyce (11 Punkte). Ein entscheidender Faktor war das Rebound-Duell: Leverkusen holte insgesamt 16 Rebounds mehr als die Gäste.

„Durch die Ausfälle konnten wir am Ende zu wenig entgegensetzen. Glückwunsch an Leverkusen, sie sind verdient Meister geworden. Wir haben uns ordentlich präsentiert, aber gerade die Ausfälle von Modestas Paulauskas und Fabien Kondo haben uns sehr wehgetan. Wir sollten trotzdem stolz sein auf das, was wir in dieser Saison geleistet haben“, erklärte SBB-Coach Eiko Potthast nach der Partie.

Mit diesem Sieg beendet Leverkusen eine außergewöhnliche Saison mit nur einer Niederlage und krönt sich als verdienter Meister der ProB.

Foto: Bayer Giants Leverkusen

ProB-Meister 2024/25 – Bayer Giants Leverkusen

Leverkusen, den 25.05.2025 – Die Bayer Giants Leverkusen sind ProB-Meister der Saison 2024/2025. Im Hinspiel am Donnerstag und im heutigen Rückspiel gewannen die Leverkusener gegen die SBB Baskets Wolmirstedt.

Spielverlauf:

Mit dem deutlichen Sieg aus dem Hinspiel im Rücken, konnten die Bayer Giants durchaus entspannt in das Rückspiel gehen. Und diese Lockerheit war direkt in den Anfangsminuten zu spüren, auf Leverkusener Seite gelang fast alles. Mit einem 10:2-Lauf starteten die Gastgeber in die Partie, per Freiwurf stellte Heinzmann zur Mitte des ersten Viertels dann auch die erste zweistellige Führung her (15:4 – 6. Minute). Zu Beginn des zweiten Viertels stand schon ein 27:13 auf den Anzeigetafeln der Ostermann-Arena. Während auf Wolmirstedter Seite offensiv weiter wenig lief, knüpften die Leverkusener nahtlos an ihre Leistung an. Nach dem 33:16 war es dann ein And One von Marc Friederici, das die SBB Baskets aufweckte und den Auftakt zu einem 11:1-Lauf der Gäste darstellte. Bis auf 34:27 kamen die Wolmirstedter so heran, ehe einmal mehr Heinzmann unter dem Korb aktiv war und für seine Leverkusener die nächsten Zähler einstreute (36:27 – 15. Minute). Bis zur Halbzeitpause pendelte sich dann der Abstand bei rund zehn Zählern ein, Donte Nicholas setzte den Schlusspunkt unter die ersten 20 Minuten (47:36 – Halbzeitstand).

Aus den Kabinen kamen die SBB Baskets etwas besser und legten durch Kapitän Bogdanov die ersten Zähler auf (47:38 – 21. Minute). Doch im Stile einer Spitzenmannschaft antworteten die Bayer Giants mit einem 8:0-Lauf, der den Abstand wieder auf beruhigende 15 Punkte brachte (57:42 – 25. Minute). Und in diesen Vorsprung waren ja noch nicht einmal die +23 Zähler aus dem Hinspiel mit eingerechnet! Mit 63:50 ging es in die letzten zehn Minuten, die Meisterfrage war zu diesem Zeitpunkt natürlich längst geklärt. Und in diesen wurde es dann noch deutlicher. Nita brachte die Führung per Freiwurf auf 20 Punkte (72:52 – 32. Minute). So konnten die Fans und Spieler das Schlussviertel schon dafür nutzen, um sich auf die anstehenden Feierlichkeiten zur ProB-Meisterschaft einzustimmen. Endstand im zweiten Finalspiel in der Ostermann-Arena war 82:65. Insgesamt geht der Titel also mit kumulierten +40 Punkten über beide Partien souverän nach Leverkusen.

Statistiken:

Game 1: 53:76 Nach Vierteln: 13:19 | 10:15 | 14:19 | 16:23

Game 2: 82:65 Nach Vierteln: 27:13 | 20:23 | 16:14 | 19:15

Spielerstatistiken aus dem zweiten Finalduell:

Bayer Giants Leverkusen:

#1 Oldham Jr (9), #2 Ziring (8, 2 Dreier), #3 Kahl (5), #10 Brach (11, 1 Dreier), #11 Hübner (3), #15 Nicholas (26, 3 Dreier, 9 Rebounds), #22 Heinzmann (11, 12 Rebounds), #24 Nita (1), #33 Djordjevic (2), #44 Litera (dnp), #51 Urbansky (4), #55 Lungelu (2)

SBB Baskets Wolmirstedt:

#6 Bogdanov (14, 4 Dreier),, #7 Onyia (0), #8 Winter (15, 1 Dreier), #21 Borekambi (10), #22 Baumgarth (2), #25 Schulz (0), #30 Friederici (6, 1 Dreier), #32 Brooks (3), #33 Joyce (11, 7 Rebounds), #35 Fichtner (0), #53 Burgunder (4)

Spieler der Finalspiele:

Dennis Heinzmann – Bayer Giants Leverkusen

Dennis Heinzmann war schon über die gesamte Saison eine der wichtigsten Stützen im Team der Bayer Giants. Und auch in den Playoffs und in den Finalspielen lieferte der deutsche Center einmal mehr ab. Im Hinspiel legte Heinzmann 18 Punkte bei einer perfekten Feldwurfquote (7/7) auf und griff sich dazu noch zwölf Rebounds. Auch im Rückspiel konnte sich der 2,16m-Center über ein Double Double freuen, der Statistikbogen wies für ihn schlussendlich elf Punkte und erneut zwölf Rebounds auf. Im Durchschnitt kommt Heinzmann damit auf einen Effektivitätswert von 23 pro Partie, das ist mehr als genug, um ihn zum Spieler der Finals zu machen.

Der Weg ins Finale:

Die Bayer Giants Leverkusen sind als der Favorit auf den Meistertitel in die Playoffs gestartet und diesem Status ist der Hauptrundenmeister der ProB Nord auch gerecht geworden. Sechs Spiele, sechs Siege, das war die Bilanz, die das Team von Mike Koch bis zum Finale vorweisen konnte. Zunächst schlug man den letztjährigen Meister aus Rhöndorf, dann eliminierte man mit den Ahorn Camp Baskets das letzte verbliebene Team der ProB Süd. Im Halbfinale bekamen es die Giants mit dem Überraschungsteam aus Bernau zu tun und sicherten sich letztlich souverän den Finaleinzug und den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die ProA. Keine der Partien gewann Leverkusen mit weniger als elf Punkten Differenz, gleich drei Mal bezwang man den Gegner mit +25 oder mehr! Insgesamt führten die Bayer Giants also ihre dominante Hauptrunde fort.

In den Playoffs war der Hauptrundenzweite der ProB Nord, die SBB Baskets Wolmirstedt, lange ähnlich souverän wie Leverkusen unterwegs. Zum Auftakt gewann das Team von Eiko Potthast klar gegen die OrangeAcademy, im Viertelfinale legte man gegen den SC Rist Wedel den nächsten deutlichen Sweep nach. Kniffliger wurde es dann im Halbfinale: Das, neben Bernau, zweite Überraschungsteam aus Essen sicherte sich überraschend klar das zweite Spiel, sodass es in ein alles entscheidendes Spiel drei ging. In diesem zeigten die SBB Baskets aber einmal mehr ihre offensive Qualität, gewannen mit 103:71 und zogen ins Finale ein.

Beide Finalteilnehmer erwerben mit ihrem Einzug ins Finale das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den Bayer Giants Leverkusen herzlich zum ProB-Meistertitel, den SBB Baskets Wolmirstedt zur Vizemeisterschaft und bedankt sich bei beiden Teams für die spannende Saison.

Foto: Alexander Mihm