Schlagwortarchiv für: ProB Nord

„Es gefällt mir sehr gut – klein, aber fein.“

Die Sonne strahlt über Itzehoe – kann das Omen besser sein zum Start? Seit dieser Woche ist der neue Verein Itzehoe Eagles offiziell aktiv. In ihm hat der Basketball in Itzehoe und damit auch das Team aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB eine neue Heimat gefunden, die Abteilung im Sport-Club Itzehoe gibt es nicht mehr. „Wir waren dort wie auch zuvor im MTV immer gut aufgehoben“, sagt Volker Hambrock, Vorsitzender der Itzehoe Eagles. Doch um den Basketball in Itzehoe weiterentwickeln zu können, sei die Gründung des eigenen Vereins der nächste logische und wichtige Schritt gewesen.

Pat Elzie

„Ab jetzt kann die Aufbauarbeit mit noch mehr Schwung und kürzeren Wegen weitergehen“, sagt Hambrock. Die Voraussetzungen dafür seien bestens, nachdem mit Pat Elzie eine echte Galionsfigur als Trainer gewonnen werden konnte. Der neue Headcoach habe schon viel in Bewegung gebracht, als er noch gar nicht richtig in Itzehoe war, sagt Hambrock. Künftig kann sich Elzie mit voller Energie dem Basketball in Itzehoe widmen – er ist gerade in seine Wohnung in der Steinburger Kreisstadt eingezogen, die kaum mehr als einen Drei-Punkte-Wurf entfernt liegt vom Sportzentrum am Lehmwohld, der Heimspielstätte der Eagles. In seiner neuen Heimat ist der Headcoach bereits angekommen:

„Ich freue mich, hier zu sein. Die Leute sind sehr nett, ich bin sehr gut aufgenommen worden.“ Auch die Stadt habe er bereits ein wenig erforscht: „Es gefällt mir sehr gut – klein, aber fein.“

Pat Elzie hat sich vorgenommen, in der Stadt, für sie und für die Region etwas aufzubauen: „Ich bin voller Tatendrang, unser Projekt hier in Itzehoe zu starten.“ Er habe Großes vor und sehe auch Bedarf für eine solche Entwicklung des Basketballs und der Eagles. Das gelte es zu realisieren. Einige Förderer aus der Wirtschaft hätten die Itzehoe Eagles dorthin gebracht, wo sie heute seien. „Um den nächsten Schritt zu machen, brauchen wir weitere Unterstützung aus der Wirtschaft und aus unserem Publikum.“

Besondere Bedeutung hat für ihn die Jugendarbeit, und auch Vereinsvorsitzender Hambrock betont: „In diesem Bereich werden wir stark zulegen.“ Sehr positiv gestimmt ist Hambrock ebenso, was die kommende Saison der Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB angeht: „Die Kaderplanung schreitet voran – in Kürze werden wir gute Neuigkeiten für unsere Fans haben.“

(Itzehoe Eagles)

Sommerliche Detektivarbeit führt Michael Claxton auch nach Seattle

Der Coach des SC Rist Wedel (2. Basketball-Bundesliga ProB) bittet während seines Heimaturlaubes in Seattle potentielle Neuzugänge zum Probetraining und schaut sich auch in einer Sommerliga um.

Sommerzeit ist Transferzeit. Wer bleibt, wer kommt, wer geht? Das sind auch beim SC Rist spannende Fragen, die Schritt für Schritt beantwortet werden können. Mit Paul Owusu wurde ein Eckpfeiler für eine achte Saison an die Mannschaft gebunden. Trainer Michael Claxton, der Sportliche Leiter Christoph Roquette und Teammanager Andreas Bethke arbeiten intensiv an weiteren Personalien und profitieren dabei auch von den Kontakten, die Claxton in seiner Heimat besitzt. Denn seine Landsmänner Diante Watkins, Brandon Spearman und Denzell Erves werden zur kommenden Spielzeit nicht nach Wedel zurückkehren, die Verantwortlichen des SC Rist beschäftigen sich deshalb seit Wochen mit potentiellem Ersatz.

Einige der Spieler, die Claxton nach Video- und Statistikstudium sowie gemeinsamen Telefonaten und dem Austausch mit Trainerkollegen ganz besonders zusagten, hat der Trainer zu Tryouts eingeladen, die er diesen Monat während seines Heimaturlaubes in Seattle durchführen wird.

„So kann ich die Spieler auf sehr viel persönlicherer Ebene unter die Lupe nehmen“, sagt Claxton. Es sei immer besser, einen potentiellen Neuzugang im Training und Spiel zu beobachten, als sich auf den Eindruck zu verlassen, den man per Video gewinnt.“

Der Charakter eines Spielers, wie sich sein Spielverständnis darstellt und ob die Chemie zwischen ihm und mir stimmt, sind aus meiner Sicht Aspekte, die wichtiger sind als das Talent eines Spielers allein“, erläutert der Rist-Coach einige seiner Auswahlkriterien.
„Ich erwarte von den Tryouts in Seattle, dass ich mir dadurch ein besseres Urteil der Spieler bilden kann, mit denen wir in den vergangenen Monaten Kontakt hatten“, sagt er. „Wir suchen die Spieler, die am besten zu unseren deutschen Spielern und zum SC Rist passen“, erläutert Claxton. Der 38-Jährige wird sich in seiner Heimat darüber hinaus Partien der Sommerliga „Seattle Pro-Am“ anschauen, um mögliche weitere Kandidaten ausfindig zu machen.
(SC Rist Wedel)

Titans binden Max Jentsch für ein weiteres Jahr

Small Forward Max Jentzsch (24) geht in seine dritte Spielzeit bei den „Elberiesen“ und sorgt für weitere Konstanz im Kader / Power Forward Dominik Turudic wechselt nach Schwelm

Bei den Dresden Titans formt sich weiter der Kader für die kommende Spielzeit 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Nach Kapitän Philipp Lieser und Center Max von der Wippel verlängerte nun auch Small Forward Max Jenztsch seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Abschied nehmen heißt es indes von Power Forward Dominik Turudic, der nach nur einer Saison in Dresden zum Liga-Konkurrenten nach Schwelm wechselt. Damit stehen aktuell drei Spieler für die kommende Saison bei den Titans unter Vertrag.
„Der Wechsel vor zwei Jahren nach Dresden war sehr gut für meine sportliche Entwicklung, zudem konnte ich hier mein Studium mit dem Spitzen-Basketball optimal verbinden, was für mich auch ausschlaggebend für die Vertragsverlängerung war. In der kommenden Saison will ich nun den nächsten Schritt gehen und weiter Verantwortung übernehmen. Ich denke, die Playoffs sind wieder ein realistisches Ziel, wo wir sicher erneut eine gute Rolle spielen können“, erläutert Max Jentzsch seine Beweggründe.
Für Head Coach Thomas Krzywinski bedeutet die Vertragsverlängerung seines der 1,97 Meter großen Flügelspielers, der in der letzten Saison das Erbe des langjährigen Kapitäns Georg Dölle antrat, weitere Planungssicherheit: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Max konnte sich nach einem schwierigen ersten Jahr in der letzten Saison zeitweise in die Startformation spielen und wird auch kommende Spielzeit eine wichtige Stütze unseres Teams sein.“
Max Jentzsch trug vor seinem Engagement bei den Dresden Titans das Trikot der White Devils Cottbus und ging in der 2. Regionalliga auf Korbjagd. In der vergangenen Saison kam der 24-Jährige in der ProB in 29 Einsätzen auf 17 Minuten pro Partie und erzielte dabei durchschnittlich 5,9 Punkte und 2,6 Rebounds.
(Dresden Titans)

Köln in der ProA – Stahnsdorf in der ProB – Nord-Südeinteilung steht fest

Die RheinStars Köln starten in der Saison 2015/16 in der ProA – Der RSV Eintracht tritt in der ProB an – Die Nord-Südeinteilung der ProB steht fest

Freier Platz in der Beko BBL wird mit den Crailsheim Merlins besetzt

Aufgrund des Rückzugs der Artland Dragons aus der Beko BBL im Mai 2015, eröffnete die 1. Liga ein Wildcard-Verfahren. Der freie Platz wurde heute an die Crailsheim Merlins vergeben.

Der 16. Platz in der ProA wird per Wildcard an die RheinStars Köln vergeben

Da der ursprüngliche Beko BBL-Absteiger Crailsheim Merlins in der kommenden Saison nicht in der 2. Basketball-Bundesliga antreten wird, hat auch die ProA ein Wildcard-Verfahren eröffnet. In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und den Mitgliedsvereinen der ProA werden die RheinStars Köln den freien Platz besetzen.

RSV Eintracht rückt in die ProB auf

Die RheinStars Köln stiegen aus der Regionalliga West in die ProB auf.  Aufgrund der ProA-Wildcard überspringt der Club eine Spielklasse und tritt 15/16 in der ProA an. Der frei gewordene Platz wird mit dem besten ProB-Absteiger der Saison 14/15 besetzt. Somit verbleibt der RSV Eintracht in der ProB.

 


Die Ligeneinteilung in der 2. Basketball-Bundesliga ist abgeschlossen und somit kann die Nord-Südeinteilung der ProB festgelegt und veröffentlicht werden.

Nord-Südeinteilung 2015/2016

ProB Nord:

  1. Artland Dragons
  2. Baskets Akademie Weser-Ems/OTB
  3. Citybasket Recklinghausen
  4. EN Baskets Schwelm
  5. Hertener Löwen
  6. Itzehoe Eagles
  7. MTV Herzöge Wolfenbüttel
  8. NOMA Iserlohn Kangaroos
  9. ROSTOCK SEAWOLVES
  10. RSV Eintracht
  11. SC Rist Wedel
  12. VfL AstroStars Bochum

ProB Süd:

  1. BG Karlsruhe
  2. BIS Baskets Speyer
  3. Dresden Titans
  4. FRAPORT SKYLINERS Juniors
  5. Giants TSV 1861 Nördlingen
  6. Licher BasketBären
  7. Saarlouis Royals
  8. ScanPlus Baskets Elchingen
  9. TEAM EHINGEN URSPRING
  10. TG Würzburg Baskets Akademie
  11. Uni-Riesen Leipzig
  12. Weißenhorn Youngstars

 

Die Website der 2. Basketball-Bundesliga wird im Laufe des Julis aktualisiert und auf die Saison 2015/2016 umgestellt.

 

 

Dominik Turudic wechselt zu den EN Baskets!

Pure Radomirovic freut sich über einen weiteren Akteur für sein Team. Vom ProB-Ligisten Dresden Titans wechselt Dominik Turudic zu den EN Baskets Schwelm und soll auf der Power-Forward-Position für Stabilität im Schwelmer Spiel sorgen. Turudic ist 21 Jahre alt und lernte das Basketball spielen in Gießen, wo er bei den 46ers von 2011 bis 2013 zum BEKO BBL-Kader gehörte und dort auch sporadische Einsätz erhielt. In der vergangenen Saison unterschrieb Turudic in Dresden und erhielt überraschenderweise recht wenig Spielzeit. Unter Pure Radomirovic möchte Dominik wieder durchstarten und seine Qualität im blau-gelben Trikot beweisen. Zudem bemüht er sich, neben dem Basketball, auch beruflich in der Region Fuß zu fassen. „Wir planen, ähnlich wie wir das bei Mathias Perl getan haben, Dominik über ein Jahr hinaus an uns zu binden.“ so Michael Kersthold, Geschäftsführer der Baskets.

Dominik Turudic soll nicht nur bei den EN Baskets, sondern auch im Hauptverein, bei der 1.Herren der RE Baskets Schwelm zum Einsatz kommen.

Auch Dominik Turudic freut sich auf sein Engagement bei den EN Baskets Schwelm: „Nachdem klar war, dass ich meinen Vertrag in Dresden nicht verlängern werden, habe ich überlegt, wie die nächsten Schritte in meiner Karriere aussehen könnten.
Als die Baskets mich zum Tryout einluden und danach großes Interesse an mir gezeigt hatten, konnte ich meine Freude kaum verbergen. Denn mir war klar, dass mit „Pure“ ein Trainer das Team führt,  der über einen extrem hohes Basketballwissen verfügt und schon mit ganz großen und bekannten Spielern zusammen gearbeitet hat. Schon nach den ersten zwei Trainingseinheiten konnte ich die ersten kleinen Fortschritte erkennen.
Die EN Baskets sind ein Verein mit hohen Ambitionen und haben Fans, denen jeder kleine Fehler auffällt. Umso mehr freue mich ein Teil dieser Organisation zu sein und kann den Start der Saison kaum erwarten.“

 

(EN Baskets Schwelm)

Ein Allrounder mit viel Erfahrung: Max Kramer kommt aus Schwelm

Bei den Hertener Löwen werden die Kaderplanungen für die neue Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB immer konkreter. Wenige Tage nach der Verpflichtung von Marvin Jahn konnten die Verantwortlichen der Hertener Basketballer einen weiteren Neuzugang mit deutschem Pass unter Vertrag nehmen.

Von den EN Baskets Schwelm wechselt der 26-jährige Shooting Guard Max Kramer ins Revier. Der Aufbauspieler spielte in den letzten Jahren für die Schwelmer in der ProB, kann aus seiner Zeit bei Phoenix Hagen auch Erfahrungen in der Beko Basketball-Bundesliga aufweisen. Damals zog er mit Phoenix Hagen sogar in die Playoffs ein. Allerdings musste er sich mit seinen Feuervögeln bereits in der ersten Runden den Brose Baskets Bamberg geschlagen geben.

„Der Kontakt mit den Löwen kam recht schnell zustande. Ich war zu Gast beim Probetraining. Das Paket der Löwen hat mich überzeugt, so dass wir uns schnell einig waren“, sagt Kramer bei seiner Vorstellung im Hotel Schloss Westerholt. „Ich fühle mich bei den Löwen und in der Stadt willkommen, auch die Umgebung gefällt mir sehr. Dennoch freue ich mich am meisten auf die Zeit in der Halle und die Begegnungen mit den Fans“, gibt sich der gebürtige Hagener voller Vorfreude.

Für die neue Saison hat sich der Aufbauspieler so Einiges vorgenommen. „Die Playoffs sind das Salz in der Suppe, da wollen wir auf jeden Fall hin. Zudem will ich der Mannschaft so oft wie möglich helfen, und mich weiter verbessern. Ich habe schon das ein oder andere Mal gegen die Löwen gespielt und war von der Atmosphäre immer angetan, ich freue mich schon auf die lauten Fans in der Rosa-Parks-Schule“, gibt er unumwunden zu.

„Mit Max Kramer haben wir einen absoluten Wunschspieler für uns gewinnen können“, sagt Assistant Coach Cedric Hüsken. „Er hat in Schwelm jede Menge Erfahrungen sammeln können, und ist auf den Positionen eins bis drei Variabel einsetzbar“, freut sich Hüsken auf die Zusammenarbeit mit dem Neu-Löwen.
Kurz-Biografie:

Name: Max Kramer
Geburtstag: 15. März 1989
Nationalität: Deutsch
Position: Shooting Guard
Größe: 1,92m
Gewicht: 88kg
Stationen: Schwelmer Baskets, Phoenix Hagen

Hertener Löwen 2015/2016

Abgänge: DeShaun Cooper (unbekannt), Sven Jeuschede (Montana State University), Fahri Breca (Citybasket Recklinghausen), Connell Crossland (Ziel unbekannt), Jens Nieswand (BSV Münsterland Baskets Wulfen), Mark Depta (CSG Bulmke)

Zugänge: Eric Kibi (BBC Rendsburg Twisters), Justin Dennis (Hagen-Haspe), Marvin Jahn (ETB Wohnbau Baskets Essen), Max Kramer (EN Baskets Schwelm)

Es bleiben: Majdi Shaladi (Head Coach), Felix Neumann, Christian Meiswinkel, Kevin Nolte

 

Hertener Löwen

Stabilisator mit Führungsaufgaben

Paul Owusu hat dem SC Rist Wedel seine Zusage für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegeben.

„Wir sind froh, Paul wieder im Team zu haben. Er ist ein unglaublicher Teamspieler, und seine Physis ist enorm wichtig“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Wedeler ProB-Mannschaft.

Dass Owusus Offensiv-Können in der vergangenen Saison oftmals in die zweite Reihe rückte und er in der Verteidigung große Arbeit leistete, unterstreicht das. „Es gibt Spieler in der Mannschaft, die für die Punkte zuständig sind und Spieler, die erst mal andere Aufgaben haben“, sagt Owusu. Seine waren vorrangig, in der Defense „dichtzumachen“, unterm Korb zu „ackern“ und Rebounds zu holen. Diese Rolle habe er mit Trainer Michael Claxton so definiert und herausgearbeitet, „und ich fühle mich wohl dabei“, so der 29-Jährige. „Ich glaube aber nicht, dass ich verlernt habe zu punkten“, sagt er. Und da wäre noch etwas: Wenn’s nicht läuft, gibt’s mal einen bösen Blick für die Kollegen, mal deutliche Worte, mal beides: „Ich stoße meine Mitspieler an und spreche es auch an, wenn sich gewisse Dinge einschleichen. Das war in der letzten Saison gemeinsam mit Rocky auch meine Rolle“, so Owusu. „Es gab Spiele, in denen wir hoch geführt haben, dann aber nachgelassen haben. So etwas ärgert mich.“

Zu Saisonbeginn setzte der 29-Jährige aus und stieß in der Weihnachtspause dann zur Mannschaft. Das Feuer ist wieder voll da: „Die letzte Saison ist ziemlich gut gelaufen. Es hat mit der Mannschaft und dem Trainer viel Spaß gebracht“, sagt er. „Wir haben das Maximale herausgeholt, auch wenn man natürlich gewinnen will, wenn man im Finale steht.“
Die kommende Spielzeit ist bereits Owusus achte beim SC Rist. 2005 wechselte er nach Wedel, zwischenzeitlich waren Abstecher zurück nach Bramfeld und zum VfL Stade dabei, doch der Center war und ist zweifellos „ein ganz wichtiger Bestandteil des Erfolges in den vergangenen Jahren“, wie Michael Claxton betont – der Trainer zählt auf: „Paul zeichnet eine sehr hohe Verteidigungsintensität, Erfolgsdenken und Wettkampfhärte aus.“ Er freue sich, auch in der kommenden Saison auf den 29-Jährigen bauen zu können, so Claxton. Da Owusu, der in Wandsbek wohnt, als Fuhrpark-Manager bei einem Personaldienstleister voll berufstätig ist, heißt es mitunter Prioritäten setzen. „Der Trainer hat viel Verständnis dafür, dass wir keine Profimannschaft sind und dass die Arbeit vorgeht“, sagt er.

128 Einsätze in der 1. Regionalliga und 2. Basketball-Bundesliga ProB hat Owusu seit 2005 für die 1. Herren bestritten – einige der wichtigsten am Ende der vergangenen Saison. In acht von neun Playoff-Spielen stand er in der „ersten Fünf“, seine Spielzeit nahm in der Meisterrunde im Vergleich zum vorherigen Saisonverlauf noch einmal kräftig zu. Insgesamt erzielte Owusu in 16 Partien im Schnitt 3,6 Punkte und 3,4 Rebounds – für seine starken Verteidigungsleistungen und seine Rolle als Anführer gibt es in der Statistik keinen Wert.

 

(SC Rist Wedel)

Kontinuität auf der Trainerbank: Löwen verlängern Vertrag mit Cedric Hüsken

Die Hertener Löwen setzen in der Trainerfrage auf Kontinuität und gehen mit Head Coach Majdi Shaladi und Assistant Coach Cedric Hüsken in die neue Saison in der 2. Basketball-
Bundesliga ProB. Während Shaladi noch einen Vertrag für die kommende Saison besitzt, wurde der Vertrag mit Hüsken um eine Spielzeit verlängert.

Der Hertener geht in sein zehntes Löwen-Jahr und gehört damit zu den Urgesteinen im Verein. „Ich sehe hier für mich eine gute Perspektive und kann mich hier als Trainer weiterentwickeln. Ich hatte ein reizvolles und interessantes Angebot. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe am Ende auf mein Herz gehört“, begründet Cedric Hüsken seine Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass sich Cedric trotz anderer, attraktiver Angebote für die Hertener Löwen entschieden hat und uns damit auch weiter als Assistant Coach und sportlicher Leiter zur Verfügung steht. Er möchte helfen, damit wir uns weiter in der 2. Basketball-Bundesliga festigen. Auch in der Jugendarbeit wollen wir mit seiner Unterstützung weiter nach vorne kommen“, kommentiert Löwen-Präsident Hermann Zechel die Vertragsverlängerung.

Wie Hüsken verrät, dürfen sich die Fans der Löwen auch in der nächsten Saison auf ein Team freuen, das in jedem Spiel Alles geben wird. Die Löwen sind mit weiteren Spielern in guten Gesprächen, und hoffen bald auf weitere Vertragsabschlüsse.

 

(Hertener Löwen)

 

Till von Guionneau verstärkt Citybasket

Auf dem Weg zu einem schlagkräftigen ProB-Kader können die Citybasket-Verantwortlichen eine weitere aussichtsreiche Verpflichtung vermelden: Vom Liga-Rivalen Schwelmer Baskets wechselt Till von Guionneau (2.v.r.) nach Recklinghausen – und wurde anlässlich des Beachbasketball-Events am Palais Vest offiziell vorgestellt. Citybasket-Sportdirektor Georg Kleine (2.v.l.) sowie Theda Mustroph. Center-Managerin des Palais Vest (r.) und Marketing Manager Philip März hießen den Neuzugang willkommen.

Der 21-jährige Flügelspieler kommt aus der Jugend des Marler BC und ist auch in Recklinghausen kein Unbekannter, seit er für das Kooperationsteam der Metropol Baskets Ruhr in der U19-Bundesliga auflief. Danach zog es des den 2,01 Meter langen Forward zunächst zum ETB Essen, von wo aus er nach Schwelm in die ProB Süd wechselte.
In Schwelm kam der talentierte Juniorenspieler auf knapp zehn Minuten Einsatzzeit pro Begegnung, hatte aber mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, wodurch er lediglich 15 Spiele für die Baskets absolvieren konnte. Dennoch hätte ihn der neue Coach Pure Radomirovic liebend gern weiterverpflichtet, da er in den ersten Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck gewonnen hatte. „Da freut es uns natürlich besonders, dass Till sich für uns entschieden hat“, gibt sich Kleine optimistisch, dass der Neuzugang in der neuen Saison eine gute Rolle im Citybasket-Dress spielen wird.

 

(Citybasket Recklinghausen)

Ivo Slavchev geht in seine dritte Saison bei den SEAWOLVES

Im Sommer 2013 kam Ivo Slavchev zu den ROSTOCK SEAWOLVES und hat sich seitdem zu einem Leistungsträger und Publikumsliebling entwickelt. Noch vor der abgelaufenen Saison 2014/2015 einigten sich die Verantwortlichen des EBC Rostock mit dem leidenschaftlich spielenden und sprungstarken Flügelspieler auf eine Vertragsverlängerung bis zum Saisonende 2015/2016.

„Ich möchte mich bei allen SEAWOLVES-Verantwortlichen bedanken, dass ich hier sein kann. Rostock ist mein zweites Zuhause!“, sagt Slavchev. „Mein zweites Jahr in Deutschland war gut. Ich wollte, dass wir am Saisonende Erster in der Liga sind, und das haben wir geschafft. Ich bin nicht so zufrieden mit meiner Leistung, weil ich immer mehr will. Ich bin stolz, dass wir die besten Fans der Liga haben. Sie standen immer an unserer Seite. Ich hoffe, dass wir in der Saison 2015/2016 das Finale erreichen werden. Das wäre ein großes Geschenk für uns und unsere Fans“, hofft der 24-Jährige.

Der Bulgare kam in seiner zweiten Spielzeit bei den Wölfen in knapp 22 Minuten pro Spiel zum Einsatz. In 24 Hauptrundenspielen sammelte Slavchev neun Punkte und 5,6 Rebounds im Schnitt. In den acht Play-Off-Partien der SEAWOLVES erreichte das 1,98 Meter große Energiebündel durchschnittliche Werte von 8,2 Punkten und 5,4 Rebounds.

„Ivo ist ein Glück für jedes Team und für jeden Trainer. Er ist solch ein emotionaler Spieler, der alles macht, was man von ihm verlangt und erwartet. Er versprüht seine intensive Art auf dem Feld und gibt dadurch dem Team in jeder Phase des Spiels unheimlich viel Energie. Darüber hinaus ist er ein wunderbarer Mensch. Diese Art von Spieler findet man nicht einfach so. Nur wenige Teams haben solche Spieler, die unabhängig von ihren Statistiken gehörigen Einfluss auf das Spiel nehmen“, schätzt Coach Wild die Nr. 99 der Wölfe. „Ich gehe davon aus, dass Ivo uns noch lange erhalten bleibt. Er fühlt sich wohl und ist fest verankert in unserem Gefüge. Sein Wert für das Team ist mit Worten kaum zu beschreiben. Ich freue mich riesig, dass er dabei bleibt. Ivo ist ein absoluter Leistungsträger auf allen Ebenen. Das erwarte ich auch in der neuen Saison von ihm“, ergänzt der Cheftrainer der SEAWOLVES.

Bisheriger Kader der ROSTOCK SEAWOLVES: Sven Hellmann, Matt Hunter, Tobias Lange, Daniel Lopez-Dittert, Ivo Slavchev, Tim Vogt, Franz Winkler

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)