Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

5.10.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Hertener Löwen 90:64

Löwen verlieren in Westerstede – kurze Schwächephase im 2.Viertel kostet frühzeitig die Chance auf den Sieg.  Schon in den ersten Minuten war spürbar, dass die Partie physisch und intensiv werden würde. Beide Teams brauchten einige Angriffsversuche, um in ihren Rhythmus zu kommen. Westerstede nutzte im weiteren Verlauf kleinere Unkonzentriertheiten der Löwen und sicherte sich nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Im zweiten Abschnitt fanden die Löwen zunächst besser ins Spiel, das Momentum lag nun auf Seiten der Gäste. Doch dann folgte ein kurzer, aber sehr schmerzlicher Einbruch: Westerstede nutzte diese Phase eiskalt und startete einen 16:0-Lauf. Die Löwen zeigten sich verunsichert, ein deutliches Ungleichgewicht bei den Freiwürfen tat ihr Übriges, und so ging es mit einem 45:27-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Singh-Fünf, das Spiel wieder zu stabilisieren. Die Ansätze waren da, doch Westerstede blieb konsequent, spielte körperlich und traf in diesem Abschnitt alle zwölf Freiwürfe. Herten fand kein Mittel, um den Rhythmus der Gastgeber zu brechen – 69:48 nach drei Vierteln.

Im Schlussabschnitt war die Partie bereits entschieden. Zwar gaben die Löwen nicht auf und kämpften bis zum Ende, doch die Hypothek aus dem zweiten Viertel war zu groß. Am Ende stand eine deutliche 90:65-Niederlage, die sicher um ein paar Punkte zu hoch ausfiel – aber auch klar aufzeigte, woran das Team noch arbeiten muss.

Coach Robin Singh zog nach dem Spiel ein ehrliches Fazit: „Der Gegner war am heutigen Tag klar besser und hat das Spiel verdient gewonnen. Wir haben uns in einer entscheidenden Phase der Partie zu sehr verunsichern lassen und physisch nicht mehr ausreichend dagegengehalten. Nichtsdestotrotz gilt es, aus diesen Fehlern zu lernen. Aktuell zahlen wir extrem viel Lehrgeld und müssen uns noch an das nächsthöhere Level gewöhnen.“

 

5.10.2025 15:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Iserlohn Kangaroos 87:84

Beide Teams waren von Beginn an „On Fire“ und lieferten bis zur siebten Spielminute einen offenen Schlagabtausch (14:14). Die Hausherren leisteten sich teilweise haarsträubende Ballverluste und ermöglichten Iserlohn eine 10:0-Serie. Rhöndorf fing sich wieder und kam dank einem Buzzer-Dreier von Duje Dujmovic nach zehn Minuten wieder auf fünf Punkte heran (21:26).

Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt verlief aus Rhöndorfer Sicht suboptimal. Binnen vier Minuten zogen die Gäste wieder zweistellig davon (37:27). Rhöndorf fand keine Lösungen Iserlohns Drives zum Korb zu stoppen. 32 Punkte im Paint bis zur Halbzeit sprachen eine deutliche Sprache, Die Dragons bissen sich zurück ins Spiel, knabberten Punkt für Punkt am Rückstand und gingen mit einem knappen 47:49 in die Pause.

Die Dragons ließen sich plötzlich von der robusten Spielweise der Gäste nicht mehr ins Bockshorn jagen. David Böhning (2 Pkt.) und Carlo Schmid (7 Pkt.) gingen voran, hielten körperlich voll dagegen und zogen ihre Kollegen mit. In der 29. Minute gingen die Gastgeber durch einen von Dreier Kenan Reinhart, der einmal mehr mit 24 Punkten stark auftrumpfte, 69:68 in Front. Ab diesem Zeitpunkt schwappte das Momentum mehr und mehr auf Rhöndorfs Seite.

Knapp zweieinhalb Minuten vor Schluss setzte man sich mit 82:77 ab. Die letzten zwei Minuten waren nichts für schwache Nerven. Iserlohn verkürzte noch einmal auf zwei Zähler (84:82). Die Entscheidung folgte 16 Sekunden vor Schluss: Kenan Reinhart wurde gefoult, Daniel Zacek beschwerte sich bei den Unparteiischen und kassierte ein Technisches Foul. Die fälligen drei Freiwürfe verwandelte Kenan sicher, womit die Messe gelesen war.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Ich freue mich sehr, dass wir für die Dragon-Fans den zweiten Heimsieg der Saison sichern konnten. Auch wenn wir gegen einen physisch starken Gegner erst in der zweiten Halbzeit die richtigen Lösungen gefunden haben. Generell war es wieder die kämpferische Einstellung jedes Einzelnen die am Ende entscheidend für den Erfolg war.“

 

5.10.2025 16:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 68:65

Die EN Baskets konnten den Schwung vom letzten Freitag leider nicht mitnehmen und lagen früh gegen starke Essener zurück. Fehler in der Verteidigung und Einzelaktionen in der Offensive prägten die erste Halbzeit, die die Gastgeber klar für sich entscheiden konnten.

In Halbzeit zwei kamen die Blau-Gelben aber besser in Fahrt und konnten den Abstand verkürzen, doch Essen wehrte sich und es ging mit einem 11-Punkte-Rückstand in das letzte Viertel. Angefeuert von vielen lautstarken Baskets-Fans kämpften sich die EN Baskets Punkt um Punkt heran. Kurz vor dem Ende waren es nach einem 10:0-Lauf nur fünf Punkte, 66:61.

Doch am Ende war die Hypothek aus der ersten Halbzeit zu groß. Der letzte Baskets-Dreier verfehlt sein Ziel und Essen gewinnt am Ende knapp mit 68:65.

Head-Coach Falk Möller: „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und mussten immer hinterherlaufen. Das kostet viel Kraft. Im letzten Viertel haben wir eine tolle Moral bewiesen, aber es hat dann nicht mehr gereicht.“

 

5.10.2025 16:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 60:80

Das Academy-Team der Rostocker gewann seine ersten beiden Saisonspiele. Davon gänzlich unbeeindruckt, brachten Lincoln Rosebush und Al-Fayed Alegbe die Wedeler mit zwei Korblegern mit 4:0 in Front. Rosebush erhöhte, ehe Chris Frazier mit einem verwandelten Dreier auch die Hausherren offensiv in der Partie anmeldete. Ihre Führung ließen sich die Elbstädter in der Folge aber zu keinem Zeitpunkt mehr nehmen – bereits beim 14:4 war sie erstmals zweistellig (7. Minute).

Zwischenzeitlich schien sich ein ähnlich hohes Ergebnis anzubahnen wie am 4. Februar 2024, als die Wedeler ihr erstes Gastspiel bei der Rostocker Zweitvertretung mit 100:72 gewonnen hatten. Dann aber leistete sich das junge Wedeler Team im letzten Viertel „eine dreiminütige Komplett-Auszeit“, wie Attarbashi es ausdrückte.

Aufgrund von Fehlwürfen, Ballverlusten und Fouls der Gäste konnten die Hausherren einen 14:0-Lauf hinlegen und von 43:72 auf 57:72 verkürzen. Während der letzten drei Zeigerumdrehungen hatten sich die Wedeler dann aber wieder gefangen und brachten einen letztlich ungefährdeten Sieg nachhause.

„Wir waren schon gegen die Itzehoe Eagles nicht so schlecht, sondern haben massive Fortschritte im Vergleich zum Auftakt gegen Rhöndorf gezeigt, uns aber leider nicht belohnt“, analysierte Attarbashi. Dass nun das Szenario, mit drei Niederlagen in die neue Serie zu starten, verhindert wurde, führte der Coach auch auf die interne Vorgehensweise zurück: „Wir sind positiv geblieben und haben die Sachen hervorgekehrt, die wir besser machen können.“

 

5.10.2025 17:00 Uhr // LOK Bernau vs. BSW Sixers 76:83

Von Beginn an war klar: Die Sixers wollten nach zwei Niederlagen unbedingt den ersten Saisonsieg. Sie starteten aggressiv, trafen früh und zwangen LOK zu schweren Würfen. 3 Minute bis zum Ende des Viertels stand es 5:15. Die Gäste verteidigten hart, erzwangen Ballverluste und setzten die ersten Akzente unter dem Korb. Mit energischer Defense und den ersten Treffern aus der Distanz kam Bewegung ins Spiel. Zum Ende des Viertels lag Bernau mit 12:16 zurück – das Spiel war offen.

Dann folgte die erste starke Phase der Hausherren. Mit viel Energie und Tempo kam LOK aus der Viertelpause. Anton Nufer traf gleich zu Beginn einen wichtigen Dreier zum 20:21 – die erste Führung des Abends. Beide Teams schenkten sich nichts. Die Partie wurde ruppiger, die Intensität nahm zu, Fouls häuften sich. Es war ein echter Kampf um jeden Meter Parkett. Zur Halbzeit führte Sandersdorf hauchdünn mit 37:36, aber Bernau war nun angekommen.

LOK Bernau wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Beide Teams verteidigten hart unter dem Korb. Es war pure Energie auf dem Feld. Nach zweieinhalb Minuten war es dann Guy Artman, der mit einem Dreier die Führung übernahm. Von da an gaben die Bernauer den Ton an. Die Defense stand, jeder Spieler half dem anderen, und die Sixers fanden kaum noch den Weg zum Korb. Mit viel Einsatz und cleverem Zusammenspiel brachte LOK das Viertel mit 59:54 zu Ende.

Im Schlussviertel war es dann das Spiel der Nerven. Die Sixers mobilisierten alles, verteidigten aggressiv, spielten körperlich – und Bernau antwortete. Die Sixers zeigten ihre ganze Erfahrung. In den letzten 60 Sekunden trafen sie nervenstark, während Bernau in der Offense zwei Chancen liegen ließ. Am Ende reichte es knapp nicht – die Gäste nahmen den Sieg mit nach Sandersdorf.

 

5.10.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. RASTA Vechta II 96:86

„Im ersten Viertel hat das Team noch die Spielidee verfolgt, den Gegner in Korbnähe zu attackieren und leichte Abschlüsse herauszuspielen“, so Völkerink. Der Lohn war eine schnelle 11:2-Führung. Immer wieder setzten sich die Eagles leicht ab, konnten dann aber nicht nachlegen, was Vechta zu Kontern nutzte.  Das erste Viertel beendete Tobias Möller noch per Dunk. Im zweiten Abschnitt hakte es dann erheblich im Itzehoer Angriff, dennoch reichte es zur 41:37-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel glich Vechta kurz aus, dann erwischten die Gastgeber wieder eine gute Phase und zogen durch Trey McBrides Dreier aus der Ecke auf 61:52 davon. Doch auch Rasta hatte gute Momente aus der Distanz, besonders in den letzten Minuten bis zur Viertelpause. Plötzlich führte der Gast erstmals: 68:66.

Aber nicht lange, denn den Eagles gelang ein sehenswerter Start in die letzten zehn Minuten. Mit einem einen 9:0-Lauf waren die Gastgeber optimal gestartet. Doch erneut war die Kontrolle schnell wieder weg, Vechta glich aus. Die Eagles hätten sich nicht beschweren können, wenn der Gegner im Schlussviertel noch mehr getroffen und noch mehr Probleme verursacht hätte, sagte Völkerink: „Wir müssen aus diesem Spiel lernen.“

Den besagten Instinkt zeigten die Itzehoer erst in den Schlussminuten, verteidigten aufmerksam und machten vorn die Punkte. Sieben davon lieferte Bijlsma. So warfen die Gastgeber erstmals einen zweistelligen Vorsprung heraus, dieses Mal konnte Vechta nicht dagegenhalten.

„Mit zunehmender Spielzeit haben wir unseren Spielfluss und unsere Struktur verloren und ein wenig die Intensität herausgenommen – das darf in einem Heimspiel nicht passieren.“ Trotz der 96 Punkte sei die Chance vertan worden, im eigenen Offensivspiel einen Schritt nach vorn zu machen. Die junge Mannschaft aus Niedersachsen verdiene Respekt dafür, wie sie den Itzehoern mit einer starken Leistung ständig Kopfschmerzen bereitet habe, sagte der Eagles-Coach.

 

5.10.2025 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. TKS 49ers 91:60

Beide Teams fanden zu Beginn der Partie nicht so richtig in den „Flow“ und machten einige Turnover. Die ersten Punkte gingen auf das Konto von Matej Jelovcic. Bis zum 10:6 der Neustädter war es ein enges Spiel, doch dann gelang dem Team ein 19:0 Lauf. Das 1. Viertel endete wenig später mit 29:6 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel agierten die temps Shooters Akteure vor allem defensiv konzentriert und mit Biss, so dass die Gäste weiterhin überhaupt nicht in das Spiel fanden. Im Angriff wurde der Ball laufen gelassen, die guten Schützen gefunden oder einfache Layups verwandelt. Der Halbzeitstand und damit bereits die Vorentscheidung in diesem Spiel lautete 50:13.

Die Zuschauer waren natürlich verzückt und freuten sich auf die 2. Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel agierten die TKS 49ers deutlich aggressiver und körperlicher, was zur Folge hatte, dass die temps Shooters nicht mehr ganz so leichtes Spiel hatten. Es entwicklete sich ein Spiel auf Augenhöhe, wenn man nur diesen zweiten Abschnitt nimmt. Insgesamt fielen in diesem viertel vier Dreier der Stahnsdorfer und die Gäste gewannen das Viertel mit 23:24.

Der letzte Abschnitt wurde von Seiten der Gastgeber nur noch verwaltet und das Spiel wirkte durch viele kleine Fouls auf beiden Seiten sehr zerfahren. In den letzten Minuten bekamen die Nachwuchskräfte bei beiden Teams noch Spielzeit. Am Ende gewannen die Neustädter mit 91:60 und schnappen sich mit dem 3. Sieg im 3. Spiel den zweiten Tabellenplatz.

„Die Woche ist geschafft und es ist wunderbar zu sehen, dass das Team die nächsten Schritte in der Entwicklung macht, und darauf bin ich sehr stolz. Diese Basis, die wir jetzt schon aufgebaut haben, wird uns auch in den nächsten nicht einfacher werdenden Wochen helfen. Für uns geht es nur darum, von Spiel zu Spiel zu denken und dort die bestmögliche Leistung zu bringen“, so temps Shooters Headcoacch Allen Ray Smith nach dem Spiel.

 

Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

3.10.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. TSV Neustadt temps Shooters 65:83

Nach 28 Sekunden erzielte Loch die ersten Punkte des Spiels und diese Führung gaben die Gäste an dem kompletten Abend nicht mehr ab. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams erstmal heran und wirkten noch nicht 100% sicher. Mit starker Defensive wurde den Gastgebern im weiteren Verlauf des 1. Viertels überhaupt keine Räume zur Entfaltung gegeben und so bauten die Neustädter ihre Führung zum Viertelende auf 12:24 weiter aus.

Das 2. Viertel eröffneten Jelovcic und Olma mit vier weiteren temps Shooters Punkten und der bisher höchsten Führung (12:28). Die Sixers fanden im Angriff weiterhin keine Antworten auf das Neustädter Bollwerk fanden, so pendelte sich der Abstand bis zur 16. Minute bei über 10 Punkten ein. Bis zur Halbzeit erzielte, der mit einer Aushilfslizenz ausgestatteten Leonard Musahl, acht Punkte, und hatte maßgeblichen Anteil an der 34:47 Halbzeitführung der Neustädter.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Sixers nichts mehr zu verlieren und mussten aggressiver auftreten, um dieses Spiel noch zu drehen. Die temps Shooters wussten dieses allerdings zu „matchen“ und zogen ihr Spiel einfach weiterhin durch. Die Führung blieb konstant bei mindesten 10 Punkten Differenz. Zum Viertelende zogen Elias Marei und Musahl den Gastgebern dann endgültig den Zahn und bauten den Vorsprung vor den letzten zehn Spielminuten auf 50:68 aus.

Zu Beginn des letzten Abschnitts konnten die Gastgeber einen schnellen 6:0 Lauf hinlegen und weckten damit die sehr ruhig gewordenen heimischen Fans wieder auf. Wenig später war es Olma mit einem schönen drive zum Korb, der dem Spiel beim Stand von 58:79 in der 36. Minute den Deckel aufsetzte. Die letzten Minuten nutzten beide Trainer, um ihren Ersatzspielern und Talenten noch Spielzeit zu geben. Am Ende feierten die temps Shooters einen ungefährdeten 65:83 Sieg.

„Ich bin sehr stolz auf mein Team und wir haben heute den Schritt nach vorne gemacht, auf den wir gewartet haben. Die Jungs bekommen immer mehr Selbstbewusstsein und dazu stimmt die Einstellung auf dem Spielfeld. Vor allem die defensive Arbeit war heute hervorragend, wir schauen optimistisch nach vorne und wollen am Sonntag beim Heimspiel gegen die TKS 49ers natürlich nachlegen“, so ein glücklicher Headcaoch Smith nach dem Spiel.

 

3.10.2025 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Seawolves Academy 72:82

Die TKS49ers haben gegen Rostock eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach einer starken ersten Halbzeit und zwischenzeitlicher 16-Punkte-Führung verloren die Gäste im weiteren Spielverlauf den Faden. Die Seawolves nutzten ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie im Schlussviertel für sich.

Die Gastgeber starteten solide in die Partie in das Duell mit den Rostock Seawolves. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten sie sich zum Ende des ersten Viertels absetzen und mit einer 5-Punkte-Führung in das zweite Viertel gehen.

Dort kontrollierten Sie zunächst das Spiel und bauten ihre Führung zeitweise auf bis zu 16 Punkte aus. In den letzten Minuten vor der Halbzeitpause kamen die Seawolves jedoch zurück und verkürzten den Rückstand auf 39:32.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihren Lauf fort. Im dritten Viertel gelang Rostock der Ausgleich, wodurch das Spiel wieder völlig offen war.

Im Schlussviertel übernahmen die Seawolves endgültig die Kontrolle. Angeführt von Jalen Page und einer hohen Dreier-Trefferquote vom gesamten Team erspielten sie sich einen Vorsprung. Die 49ers vergaben in dieser Phase einige gute Möglichkeiten und haben zu viele Turnover produziert, wodurch sie nicht mehr entscheidend herankamen.

 

3.10.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ETB Miners 77:95

RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnte am Freitag keinen Überraschungserfolg landen. Gegen die ETB Miners aus Essen unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst mit 77:95 (41:56). Vor 272 Zuschauern im RASTA Dome war Vechtas Ivan Volf mit 20 Punkten Top-Scorer des Abends.

Die Vechtaer sahen sich von Beginn an sehr treffsicheren Nordrhein-Westfalen gegenüber. Der ETB traf zunächst nahezu alle seine Distanzwürfe und brachte RASTA II schnell in einen zweistelligen Rückstand. Die Gastgeber fanden defensiv nicht oft genug Mittel, um die körperlich überlegenen Gäste nachhaltig zu stoppen. Selbst zwölf Steals konnten nichts ausrichten, zumal das Duell um die Rebounds deutlich verloren ging – 29:43.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Essen hat viel individuelle Qualität. Ihre schweren Würfe haben uns immer wieder auf Distanz gehalten. Wir haben gefightet und versucht zurückzukommen, versucht, Stopps zu holen. Das haben wir auch immer mal wieder geschafft. Aber die individuelle Qualität des ETB hat dann doch überwogen.“

Der Coach von Vechta sah aber keinesfalls nur negative Ansätze im Spiel: „Trotzdem hat mit heute Abend  auch ganz viel gefallen. Es gab viele Situationen, in denen wir trotzt der körperlichen Unterlegenheit alles reingeworfen und mit viel Energie gespielt haben. Genau wie nach dem Spiel in Bernau bin ich sehr optimistisch, dass dies lediglich der Start ist und wir uns ganz toll entwickeln werden.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Dragons Rhöndorf 80:74

Gleich die ersten Minuten im Spiel waren ein Abklatsch dessen, wie die Begegnung bei Schwelm für Rhöndorf laufen sollte: Bei den Hausherren war Zyon Patterson gleich heiß und machte die ersten fünf Punkte. Die Dragons erarbeiteten sich zwar gute Wurfchancen, der Korb schien aber wie vernagelt. Zudem passte die Abstimmung in der Defense nicht durchgängig, sodass die Hausherren immer wieder zu leichten Punkten kamen.

Die Rhöndorf mussten von Beginn an einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen (4“/8:0). Was eine zähe Angelegenheit war, weil Schwelm die eigene Zone gut dicht machte und für Rhöndorf aus der Distanz zunächst nicht viel gehen wollte. Im ersten Viertel stand nur ein Treffer bei sieben Versuchen jenseits der Dreierlinie zubuche. Trotzdem verkürzte das Team von Max Becker wieder auf Schlagdistanz, um im nächsten Moment durch ärgerliche Ballverluste wieder deutlicher ins Hintertreffen zu geraten

Die Rheinländer packten nun ihr Kämpferherz aus, beeindruckten die Gastgeber mit konsequenter Verteidigungsarbeit und konnten kurz vor der Halbzeit durch Benjamin Sadikovic ausgleichen. Zu mehr reichte es aber nicht. Das Momentum die Partie auf seine Seite zu ziehen war für Rhöndorf gleich mehrfach gegeben – wurde aber nicht genutzt. Schwelm ließ im Schlussabschnitt aber nichts mehr anbrennen und fand immer wieder die richtigen Lösungen.

Am Ende waren die Trefferquoten von insgesamt 32 Prozent aus dem Feld und speziell 34 Prozent aus dem Zweierbereich zu wenig, um Schwelm ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zumal die Baskets das Spielgeschehen in den finalen zehn Minuten voll im Griff hatten, angeführt vom starken Guard-Duo Marius Stoll sowie Erik Nyberg.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben es heute nicht geschafft unser defensives Konzept über die 40 Minuten aufs Parkett zu bringen. Bei unseren heutigen Wurfquoten, die passieren können, wäre eine bessere Defensive nötig gewesen, um am Ende noch eine Siegchance zu haben. Trotz Niederlage nehmen wir aus dem Spiel einiges positives mit. Jetzt gilt unser voller Fokus dem Spiel am Sonntag, mit dem klaren Ziel, zuhause ungeschlagen zu bleiben.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:89

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr erstes Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 74:89 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede verloren. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und fanden immer wieder den Weg zum Korb. Trotz des Ergebnisses bewiesen die Kangaroos über weite Strecken großen Einsatz und Leidenschaft.

Trotz defensiver Probleme hielten die Kangaroos in der ersten Halbzeit dagegen. Ein starker Buzzer Beater von Daniel Zacek zum Ende des ersten Viertels brachte die Matthias-Grothe-Halle zum Beben und weckte Erinnerungen an seine starke Vorsaison. Zacek feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und überzeugte in knapp 21 Minuten mit 8 Punkten.

Zur Halbzeit lagen die Waldstädter mit 44:45 nur knapp zurück. Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Bild jedoch. Westerstede erhöhte den Druck, dominierte das dritte Viertel mit 24:8 und legte damit den Grundstein für den verdienten Auswärtssieg. Zwar stemmten sich die Iserlohner im Schlussabschnitt noch einmal mit großem Kampf dagegen, doch die Hypothek war am Ende zu groß.

„Wir waren heute nicht so fokussiert, wie wir es sein müssen und haben Westerstede zu viele leichte Punkte erlaubt“, analysierte Geschäftsführer Michael Dahmen. „Aber wir wissen auch, dass wir die Qualität haben, es besser zu machen. Die Saison ist noch jung, und am Sonntag wollen wir zeigen, was in uns steckt.“

 

3.10.2025 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK Bernau 73:80

Am Tag der Deutschen Einheit empfingen die Hertener Löwen vor 650 Zuschauern zum ersten ProB-Heimspiel den Kooperationspartner von ALBA Berlin – LOK Bernau. Die Singh-Fünf startete hoch konzentriert und gut vorbereitet in die Partie. Nach kurzer Zeit fanden die Löwen zunehmend ihren Rhythmus in der Defense und lieferten den Gästen einen harten Kampf – mit 19:18 ging es in die Viertelpause.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zunächst offen, doch ab Mitte des Abschnitts übernahmen die Gäste aus Bernau die Initiative. Unnötige Ballverluste und schlechte Entscheidungen in der Offense sorgten dafür, dass die Löwen nur 14 Punkte im zweiten Viertel erzielten. Gleichzeitig nutzte Bernau die sich bietenden Chancen aus. Somit lagen die Löwen zur Halbzeit mit 33:42 zurück.

Wie schon in Neustadt kam Herten hoch motiviert aus der Kabine und kämpfte sich zurück ins Spiel. Beide Mannschaften lieferten sich nun ein intensives Duell, doch Bernau behielt in den entscheidenden Phasen die Oberhand. Nach 30 Minuten hatten sich die Gäste zweistellig abgesetzt – mit 49:63 ging es ins Schlussviertel.

Die Löwen gaben sich jedoch nicht geschlagen und erhöhten nochmals die Intensität. Das Momentum kippte zwischenzeitlich auf die Seite der Hertener, die spürbar mehr Zugriff auf das Spiel bekamen. Doch Bernau behielt die Nerven und hatte in Guy Artman den entscheidenden Akteur, der immer wieder Verantwortung übernahm und sein Team auf Kurs hielt.

Nach der Partie haderte Trainer Robin Singh ob der liegen gelassenen Möglichkeit auf einen Heimsieg: „Heute war hier definitiv mehr drin. Es war ein ähnliches Spiel wie schon gegen Neustadt. Eine zu hohe Fehlerquote in Form von unnötigen Ballverlusten und schlechtem Entscheidungsverhalten in der Offensive hat uns heute den Sieg gekostet.“

 

3.10.2025 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 77:85

Der erste Saisonsieg ist da für die Itzehoe Eagles – und das ausgerechnet im Derby. Beim SC Rist Wedel gewann das Team von Timo Völkerink das erste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 85:77.

Die Itzehoer zeigten einen guten Start, fanden ihre langen Spieler unter dem Korb und trafen durch Kapitän Lucien Schmikale den ersten Dreier zum 9:5. In einer Phase, in der den Gästen keine Punkte gelangen, übernahm Wedel die Führung und zog bis auf 22:15 davon. Völkerink nahm die Auszeit, die Wirkung zeigte: Die letzten fünf Punkte des ersten Viertels machten die Eagles.

Im zweiten Viertel hatten nach zwei Dreiern erst die Gastgeber Vorteile, die Itzehoer hielten dagegen, gingen durch einen Dreier von Trey McBride kurz vor der Halbzeit in Führung, Wedel glich per Dreier noch aus: 41:41.

Die zweite Hälfte eröffnete Toni Nickel mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen, Sydnee Bijlsma und Chris Herget legten nach. Die Gäste setzten sich ab bis auf zehn Punkte und verteidigten die Führung bis zum Schluss – denn sie hatten immer eine Antwort parat, wenn Wedel verkürzte. Vor dem letzten Abschnitt führten die Eagles 67:59.

Und das Bild änderte sich nicht: Wedel kämpfte um den Anschluss, die Itzehoer ließen die Versuche abprallen. Als Nickel aus der Ecke seinen vierten Dreier zum 82:74 traf, war die Partie vorentschieden, McBrides Distanzwurf kurz darauf sicherte den Erfolg endgültig.

„Ein hart erkämpfter Sieg“, stellte Völkerink fest. Wedel habe gewohnt phyisch gespielt und seinem Team das Leben offensiv schwer gemacht. „Wenn wir unsere Dreier treffen, kommen unsere Waffen noch besser zur Geltung. Da haben wir einen Schritt nach vorn gemacht“, so der Eagles-Coach.

 

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

11.10.2025 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Die BSW Sixers empfangen die Basket Juniors TSG Westerstede, die als Aufsteiger bislang für ordentlich Furore in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sorgen. Mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen reisen die Gäste als aktueller Tabellenführer in die Sandersdorfer Ballsporthalle. Die Norddeutschen sind das Farmteam der EWE Baskets Oldenburg – eine Verbindung, die bereits an frühere, intensive Regionalliga-Duelle zwischen den beiden Clubs erinnert.

Auch diesmal bringt das Team aus Westerstede eine Mischung aus hungrigen Talenten und starken Leistungsträgern mit. Allen voran überzeugt US-Amerikaner Jon Larenz Fugett, der gemeinsam mit dem schwedischen Power Forward Beni Fungala das Offensivspiel der Gäste prägt. Beide zeigten in den ersten Partien herausragende Leistungen und führen die junge Mannschaft mit viel Energie an.

Ergänzt wird das Duo durch zwei hochtalentierte Nachwuchskräfte aus dem Oldenburger Programm: Flügelspieler Johann Hellwig (19) und Aufbau Colin Schröder (18). Beide gelten als große Versprechen für die Zukunft und zeigen schon jetzt beachtliche Reife auf dem Feld.

Am vergangenen Wochenende untermauerte Westerstede seine Stärke mit zwei Siegen – zunächst gegen die Iserlohn Kangaroos, anschließend mit einem deutlichen 90:64-Erfolg gegen die Hertener Löwen.

Für die BSW Sixers gilt es nun, an die starke Leistung beim Derbysieg in Bernau anzuknüpfen und endlich den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Head Coach Lukas Varga wird dabei erneut auf eine geschlossene Teamleistung setzen müssen, um den Tabellenführer zu stoppen. Die Fans dürfen sich auf ein intensives, hochklassiges Duell freuen, wenn zwei formstarke Teams im Sixers-Dom aufeinandertreffen.

 

11.10.2025 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. LOK Bernau

„Zuhause wollen wir nach Möglichkeit immer gewinnen“, hatte Trainer Hamed Attarbashi vor dem Saisonstart gesagt. Nachdem sein SC Rist Wedel am Tag der Deutschen Einheit zum Heim-Debüt ausgerechnet das Derby gegen die Itzehoe Eagles mit 77:85 verloren hatte, sei es nun „umso wichtiger, dass wir unseren Fans im zweiten Heimspiel einen Sieg schenken“, weiß Attarbashi.

Sollten die Rister, die nach zunächst zwei Niederlagen am vergangenen Sonntag bei den Rostock Seawolves II mit 80:60 gewonnen hatten, die Bernauer schlagen, würden sie im Klassement nach Punkten mit ihrem Gegner gleichziehen. Seitdem Attarbashi im Sommer 2023 das Traineramt am Steinberg übernahm, gewannen die Wedeler alle vier Duelle mit den Bernauern.

Zwar beendete das Lok-Team die vergangene reguläre Saison als Tabellen-Siebter einen Platz und zwei Punkte hinter den Wedelern liegend, doch kam es in den Play-Offs eine Runde weiter. Nach Erfolgen gegen die RheinStars Köln und die Paderborn Baskets scheiterten die Bernauer erst im Halbfinale mit 1:2-Siegen am späteren ProB-Meister und Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen.

Zwischen den Wedelern und den Bernauern gibt es zwei Gemeinsamkeiten: Wie Wedel, das an den westlichen Hamburger Stadtrand grenzt, so ist Bernau an der nordöstlichen Grenze Berlins beheimatet. Und wie der SC Rist mit den Veolia Towers Hamburg, so hat auch der SSV-Lokomotive mit Alba Berlin einen Bundesligisten als Kooperationspartner.

Definitiv von Vorteil war es für die Rister, dass die Veolia Towers am Dienstag im Euro-Cup gefordert waren. Bei der 76:98 Niederlage der „Türme“ bei Aris Thessaloniki kamen mit Jared Grey und Janne Müller zwei Doppellizenzspieler zum Einsatz. Aber die anderen Akteure, darunter auch die für den SC Rist wichtigen Importspieler Tomas Bjarkason und Lincoln Rosebush, nahmen am Wedeler Training teil.

 

11.10.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Samstag, den 11. Oktober 2025, steht für die ETB Miners Essen der 4. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gegen die Dragons Rhöndorf an. Die Ausgangslage verspricht ein packendes Duell: Die Miners belegen aktuell den 3. Tabellenplatz, während die Dragons mit zwei Siegen aus drei Spielen auf Rang 7 stehen. Doch trotz der Tabellenkonstellation wissen die Essener, dass Röhndorf kein leichter Gegner sein wird.

Die Dragons Röhndorf präsentieren sich in dieser Saison als junge, ehrgeizige Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von nur 19,9 Jahren. Das Team von Trainer Max Becker setzt auf viel Tempo, Energie und eine mutige Spielweise. Neben zahlreichen Talenten gehören auch drei Importspieler zum Kader: Juhwan Harris-Dyson (USA), Vuk Scepanovic (Albanien) und Jorge Mejias Sanchez (Spanien).

Headcoach Lars Wendt weiß sehr genau, wer seinen Miners am Samstag einen Besuch abstatten wird: „Mit Rhöndorf erwartet uns am Hallo ein junges, hochmotiviertes Team. Sie setzen auf ein schnelles, aggressives Spiel. Wir müssen ihre Stärken durch konsequente Verteidigung neutralisieren und ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Auf unsere Defense konnten wir uns bislang verlassen, und genau daran wollen wir anknüpfen.“

Drei Spiele, drei Siege und eine Defensive, die bislang als echtes Pfund gilt, das ist die Bilanz der Miners aus den ersten drei Spielen. Auch wenn die Dragons in Schwelm das Nachsehen hatten und die Miners Schwelm in einem engen Spiel bezwingen konnten, wird in Essen niemand den Fehler machen, das Gästeteam zu unterschätzen. Die Defensive des ETB ist also erneut gefordert – funktioniert sie so stark wie bisher, ist auch der vierte Sieg in Serie nicht undenkbar.

 

11.10.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Seawolves Academy 

Am Samstag, den 11.10.25 ist die Seawolves Academy Rostock zu Gast in Schwelm bei den EN Baskets. Das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves war in der vergangenen Saison sportlich abgestiegen. Durch die Aufstiege von Leverkusen, Wolmirstedt und Paderborn in die ProA gab es aus unserer ProB Nord keine Absteiger.

Am ersten Spieltag gelangen Frazier und Co gleich eine Überraschung, als man die Iserlohn Kangaroos bezwingen konnte. Hier stachen besonders der US-Amerikaner Jalen Page und Youngster Bruno Loll heraus. Auch das zweite Spiel gegen die TKS49ers konnte auswärts gewonnen werden, ehe man am letzten Spieltag zuhause gegen Wedel den Kürzeren zog.

Insgesamt hat Neu-Coach Domenik Reinboth eine interessante Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern beisammen. Head-Coach Falk Möller: „Rostock ist ein junges Team mit viel Potential, dazu ein guter Amerikaner und Chris Frazier als erfahrenstem Spieler. Wir wollen sie durch gute Verteidigung nicht in einen Lauf kommen lassen und selber den nächsten Schritt machen, heißt den Heimsieg holen.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TSV Neustadt temps Shooters

Zum Auftakt der Herbstferien empfangen die Iserlohn Kangaroos am Samstagabend den TSV Neustadt temps Shooters in der Matthias-Grothe-Halle. Nach drei knappen Niederlagen zum Saisonstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord will das Waldstadt-Team endlich den ersten Sieg einfahren.

Neustadt reist mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen an, zuletzt mit einem klaren 91:60-Erfolg über die TKS 49ers. Nach dem sportlichen Abstieg in der Vorsaison, der nur aufgrund von Lizenzverzicht anderer Teams ausblieb, hat der Klub kräftig investiert und den Kader nahezu komplett umgebaut. Entsprechend groß ist der Anspruch, in dieser Spielzeit ganz oben mitzuspielen.

Für zusätzliche Spannung sorgt ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Im Neustädter Aufgebot stehen gleich drei frühere Iserlohner – Elias Marei, Emil Loch und Samuel Mpacko. Alle drei haben ihre Spuren im Kangaroos-Trikot hinterlassen und kehren nun an ihre alte Wirkungsstätte zurück. „Es ist schön, ehemalige Spieler wieder zu begrüßen. Aber am Samstag geht es für uns nur um eines: den Sieg in unserer Halle“, betont Geschäftsführer Michael Dahmen.

Die Kangaroos aber wissen, dass sie besonders in solchen Spielen gefährlich sind. „Wir haben in den letzten Jahren oft gezeigt, dass man uns gerade dann nicht unterschätzen darf, wenn die Ausgangslage vermeintlich klar ist“, sagt Headcoach Toni Prostran. „Nach langer Zeit sind endlich die meisten Spieler wieder zurück im Teamtraining und wir können uns gut auf das Spiel vorbereiten.“

Die Mannschaft aus der Waldstadt will an die kämpferische Leistung der Vorwoche anknüpfen und die Fans erneut mitreißen. Schon gegen Westerstede und Rhöndorf waren die Spiele bis in die Schlussminuten offen – nun soll es mit dem ersten Erfolgserlebnis klappen. „Ich glaube an unsere Jungs, und wir wissen, welche Details wir ändern müssen. Wir waren aggressiv und fokussiert“, ergänzt Prostran.

 

12.10.2025 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Itzehoe Eagles

Der Saisonauftakt gegen Schwelm ging noch daneben, dann ließen die Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zwei Siege im Derby in Wedel sowie zu Hause gegen Vechta folgen. Nun soll am Sonntag um 16 Uhr gegen die TKS 49ers der dritte Erfolg nacheinander her.

Die Berliner sind eines von vier noch sieglosen Teams in der ProB. Auswärts gab es zwei deutliche Niederlagen, zu Hause unterlagen die 49ers nach klarer Führung den Rostock Seawolves. Aber sie sind eine Mannschaft, die in eigener Halle ein sehr unangenehmer Gegner sein kann.

Eagles-Coach Timo Völkerink ist weiß den Gegner einzuschätzen: „Sie spielen eine giftige Verteidigung und haben dabei gefährliche Schützen.“ Für seine Mannschaft werde es darauf ankommen, das eigene Spiel zu spielen und zu beweisen, dass sie in der Lage sei, eine Partie zu diktieren. Klar ist für den Trainer: „Stahnsdorf wird kämpferisch voll da sein, das darf uns nicht überraschen.“

 

12.10.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Hertener Löwen

Am Sonntag treten die Hertener Löwen zum nächsten Auswärtsspiel in der ProB an. Gegner ist die Zweitvertretung des Bundesligisten RASTA Vechta. Mit Vechta II empfangen die Löwen ein Team, das noch auf den ersten Saisonsieg wartet. Die Voraussetzungen versprechen ein spannendes und richtungsweisendes Duell.

Nach drei Spielen wartet die Singh-Fünf ebenfalls noch auf den ersten Erfolg in dieser Saison. Während die Auftaktpartie verloren ging und man auch im zweiten Heimspiel gute Chancen auf den Sieg hatte, fiel die dritte Niederlage zuletzt etwas zu deutlich aus. Dennoch zeigten die Löwen vor allem in den ersten beiden Partien eine solide Leistung und bewiesen, dass sie in der ProB absolut mithalten können.

Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des international im FIBA Europe Cup vertretenen Bundesligisten. Nach einem kurzen Intermezzo in der ProA in der vergangenen Saison ging es für die junge Truppe wieder zurück in die ProB. Mit einem Durchschnittsalter von nur 19,6 Jahren gehört RASTA Vechta Ⅱ zu den jüngsten Teams der Liga, zeigt aber ein Spiel mit hohem Tempo, aggressiver Verteidigung und großer Intensität.

Angeführt wird die Mannschaft von den beiden jungen Point Guards Roy Krupnikas (18) und Epke Kruthaup (17). Zu den Leistungsträgern gehören außerdem: Fynn Lastring (#16) – Center mit viel Präsenz unter den Körben, Ivan Volf (#44) – Forward, der in den ersten beiden Spielen jeweils 20 Punkte erzielte, Moritz Grüß (#8) – Shooting Guard, zuletzt mit 23 Punkten

Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

3.10.2025 18:00 Uhr BSW Sixers vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die BSW Sixers bestreiten ihr erstes Heimspiel der neuen Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProB. Zu Gast im Sixers-Dome sind die TSV Neustadt Temp-Shooters, die mit einem Last-Second-Dreier von Felix Loch am ersten Spieltag einen Sieg einfahren konnten.

Bereits in der Vorbereitung begegneten sich beide Teams – damals setzten sich die Sixers in Neustadt mit 87:82 durch. Doch dass solche Ergebnisse wenig Aussagekraft haben, bekamen die Sandersdorfer am vergangenen Wochenende deutlich zu spüren: Nach einer erfolgreichen Preseason gegen mehrere ProB-Teams kassierte die Mannschaft von Headcoach Lukas Varga zum Auftakt in Essen eine 74:94-Niederlage. Entsprechend groß ist der Wille, sich im eigenen Dome von einer besseren Seite zu präsentieren und die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Leicht wird dieses Vorhaben nicht, denn die Neustädter haben ihr Team fast komplett erneuert. Mit dem Kroaten Matej Jelovcic, der am ersten Spieltag mit 35 Punkten direkt zum Spieler des Spieltags avancierte, verfügt der Gegner über einen herausragenden Point Guard. Zusammen mit einer ausgewogenen Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Kräften sind die Temp-Shooters ein äußerst gefährlicher Gegner.

Die Sixers nutzten die Woche, um die Fehler aus dem Spiel in Essen zu analysieren und sich akribisch auf das Heimspiel vorzubereiten. Mit der Unterstützung ihrer lautstarken Fans wollen sie den Fehlstart vergessen machen und mit einem Erfolg in das anstehende Doppelspiel-Wochenende starten.

 

3.10.2025 18:30 Uhr TKS 49ers vs Seawolves Academy

Bericht folgt in Kürze.

3.10.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Freitag steigt das erste Heimspiel der neuen Saison für die EN Baskets Schwelm. Zu Gast sind alte Bekannte, die Dragons Rhöndorf, die in dieser Saison wieder in die ProB Nord eingruppiert sind.

Die Rheinländer haben ihre Partnerschaft mit dem benachbarten Erstligisten Telekom Baskets Bonn verstärkt und sind das Farmteam des BBL-Teams mit einer starken Mischung aus Top-Talenten und erfahrenen Spielern.

Am ersten Spieltag konnten die Rhöndorfer wie unsere EN Baskets mit einem Sieg in die Saison starten. Die Dragons bezwangen den SC Rist Wedel klar mit 82:67. Bei diesem Sieg stachen besonders der Amerikaner Juhwan Harris-Dyson, Youngster Dusan Ilic und Kenan Reinhart sowie Benjamin Sadikovic heraus.

Für die Blau-Gelben wird es darauf ankommen, so stark zu verteidigen, wie sie es beim Auswärtssieg in Itzehoe gemacht haben. Mit der Unterstützung der heimischen Fans ist ein Heimsieg möglich. Ob der verletzte Robert Merz schon wieder mit an Bord ist, steht noch nicht fest.

Head-Coach Falk Möller vor dem ersten Heimspiel der EN Baskets: „Rhöndorf hat nach der vergangenen Saison einen großen Umbruch gehabt und eine junge Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern zusammengestellt. Wir müssen in der Verteidigung hellwach sein und im Angriff als Team spielen, um den ersten Heimsieg zu holen.“

 

3.10.2025 19:30  Iserlohn Kangaroos vs. Baskets Junios TSG Westerstede

Am Freitag, den 3. Oktober, steigt das erste Heimspiel der Iserlohn Kangaroos in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Gegner sind die Baskets Juniors TSG Westerstede, Aufsteiger und Farmteam der EWE Baskets Oldenburg. Die Kangaroos haben bereits am vergangenen Wochenende bewiesen, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. Auch wenn es beim Auftakt in Rostock noch nicht zum Sieg reichte, zeigte das Team großen Kampfgeist und Entschlossenheit.

Genau diesen Spirit will die Mannschaft von Headcoach Toni Prostran nun ins erste Heimspiel tragen und mit der Energie der Fans im Rücken die entscheidenden Prozentpunkte mehr aus sich herausholen. „Wir haben gezeigt, dass wir entschlossen sind und in jedem Spiel alles geben werden. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir den Heimvorteil nutzen und den ersten Sieg einfahren“, so Prostran.

Leicht wird es nicht: Westerstede ist mit einem 102:71-Kantersieg gegen die TKS 49ers furios in die Saison gestartet. Besonders stark präsentierte sich dabei US-Shooting-Guard Jon’ll Larenz Fugett mit 22 Punkten und 4 Assists. Das sehr junge Gästeteam (mit einem Altersdurchschnitt von nur 21,9 Jahren) wird am Freitag ein kleines Überraschungspaket für das Prostran-Team sein.

Durch die Kooperation mit Oldenburg weiß man nie, wie viele Routiniers auf dem Court auflaufen und wer vielleicht am Wochenende im BBL-Kader steht. Für die Kangaroos ist allerdings klar: Mit Leidenschaft, Kampf und der lautstarken Unterstützung von den Rängen soll der erste Sieg her. „Unsere Fans sind unser sechster Mann. Gemeinsam werden wir das Spiel für uns entscheiden“, sagt Kapitän Ruben Dahmen.

 

3.10.2025 19:30 RASTA Vechta II vs. ETB Miners

Am Freitag, dem Tag der Deutschen Einheit, empfängt das RASTA Vechta II die ETB Miners aus Essen. Von denen aus wird ein sehr junges Vechtaer Team zu sehen sein. Head Coach Harm-Ubbo Horst, selbst erst 26 Jahre alt, kann z.B. auf Point Guard Roy Krupnikas (18) setzen und den jüngsten im Spieltagskader, gerade einmal 16, wird Jahren Tristan Gutersohn sein.

„Wir freuen uns aufs erste Heimspiel und wollen auf den guten Phasen, die wir am 1. Spieltag bei LOK BENAU hatten, aufbauen. Wir müssen es schaffen, uns auf das zu konzentrieren, was wir machen wollen und werden dann auch in unseren Rhythmus finden“, sagt Horst. Dessen Team hatte in Bernau einen zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstand bis auf einen Zähler aufgeholt, konnte die Partie aber nicht mehr vollends drehen. Am Ende stand eine 74:89-Niederlage.

„Wir wollen am Freitag mit derselben Intensität agieren, wie wir sie in dieser guten Phase in Bernau gebracht haben. Das fängt in der Defense an. Ich denke, dass wir uns jetzt immer besser einspielen werden, was uns dann in unserer Offense helfen wird“, ist Horst optimistisch.

Der Angriff der ETB Miners funktionierte am 1. Spieltag schon sehr gut. 30 Punkte im 1. Viertel, am Ende ein 94:74-Heimsieg gegen die BSW Sixers – ein Traumstart. Lars Wendt, Trainer der Essener: „In Vechta erwartet uns eine sehr junge Mannschaft, die mit viel Tempo und Wildheit agiert. Diese Unbekümmertheit kann gefährlich werden. Für uns bedeutet das, in den Eins-gegen-Eins-Situationen konsequent vor unserem Gegenspieler zu bleiben und uns defensiv gegenseitig zu unterstützen.“

 

3.10.2025 20:00 Hertener Löwen vs. LOK Bernau

Die Hertener Löwen bestreiten am kommenden Freitag, am Tag der Deutschen Einheit, um 20:00 ihr erstes Heimspiel in der ProB seit 2016. Gegner ist kein Geringerer als die SSV LOK Bernau, der Kooperationspartner von ALBA Berlin und seit Jahren eine feste Größe in der ProB.

Die Löwen sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet – nur zwei Punkte fehlten zum Auswärtserfolg in Neustadt. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigten die Hertener, was in ihnen steckt. Daran will das Team von Coach Singh nun anknüpfen: Weniger Ballverluste, volle Konzentration und ein starker Auftritt vor eigenem Publikum sollen her.

LOK Bernau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB entwickelt. In der vergangenen Saison beendeten sie die Hauptrunde als Siebter (12 Siege, 14 Niederlagen) und zogen bis ins Halbfinale der Playoffs ein. Auch in diese Spielzeit sind sie mit einem überzeugenden Sieg über die Zweitvertretung von RASTA Vechta gestartet.

Trainer Dan Oppland kann zudem (neben Center Nevio Bennefeld) auf zahlreiche weitere ALBA-Talente, aber auch auf erfahrene Spieler zurückgreifen. Allerdings müssen die Bernauer auf ihren etatmäßigen Aufbauspieler Shawn Scott II verzichten, der verletzt ausfällt. Für ihn kam kurzfristig Anthony Watkins ins Team.

 

3.10.2025 20:00 SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles

Auch mit einigen Tagen Abstand hat sich die Einschätzung der Auftaktniederlage gegen Schwelm bei Timo Völkerink, Coach der Itzehoe Eagles, nicht geändert. Nun bekommt sein Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gleich zwei Chancen an einem Wochenende, um es besser zu machen. Am Freitag, 3. Oktober, geht es zum Derby beim SC Rist Wedel los. Am Sonntag um 17 Uhr treffen die Eagles in eigener Halle auf die zweite Mannschaft von Rasta Vechta.

Beiden Teams ist gemeinsam, dass sie ebenfalls ihr erstes Spiel verloren haben und sehr aggressiv verteidigen, wie Völkerink hervorhebt: „In beiden Spielen geht es für uns um Kontrolle.“ Mit den Wedelern wartet dabei am Freitag um 20 Uhr ein „sehr unangenehmer Gegner“ auf die Itzehoer: „Sie spielen zu Hause mit viel Energie und haben ausreichend Qualität in ihren Reihen, um jedes Team zu schlagen“, betont der Trainer. Es werde darauf ankommen, in der zu erwartenden hitzigen Atmosphäre kühlen Kopf zu bewahren, an die eigenen Stärken zu glauben, sich weiterhin gute Würfe zu erarbeiten und diese dann auch zu treffen.

 

Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

27.09.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos 86:84

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr erstes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord nach großem Kampf knapp verloren. Beim Gastspiel bei der Seawolves Academy in Rostock stand es nach 40 hochintensiven Minuten 86:84 für die Hausherren.

Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen. Während in der ersten Hälfte die Kangaroos noch die Nase vorn hatten, stand es nach dem dritten Viertel 61:61. Am Ende machten kleine Details den Unterschied: Während die Gastgeber alle ihre 17 Freiwürfe sicher verwandelten, trafen die Kangaroos lediglich 17 von 26 (65 %).

Herausragend im Iserlohner Trikot war Chris Schultz, der mit 19 Punkten und 8 Rebounds wichtige Impulse setzte und das Team in entscheidenden Phasen pushte. Noch dominanter agierte Tyson Leitao, der mit 20 Punkten sowie 10 Rebounds (davon 8 offensiv) ein Double-Double verbuchte. Auf Seiten der Rostocker war Jalen Page mit 27 Punkten und 6 Assists kaum zu stoppen.

Trotz verletzungsbedingter Ausfälle wichtiger Leistungsträger trat das Waldstadt-Team geschlossen auf und ließ sich nicht unterkriegen. Headcoach Toni Prostran war nach der Partie stolz auf seine Mannschaft: „Die Jungs haben alles gegeben und sind bis zur letzten Sekunde drangeblieben. Mit dieser Energie werden wir in den kommenden Spielen unsere Chancen bekommen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Hertener Löwen 76:75

Die Gäste gingen hochmotiviert in das Spiel und führte schnell mit 3:8. Es entwickelte sich frühzeitig eine enge Partie, in deren Folge die TSV Neustadt temps Shooters mit fortlaufender Spielzeit jedoch die Kontrolle übernahmen. Die volle Halle und die lautstark unterstützenden Heimfans pushten die Neustädter und die Löwen fanden im ersten Durchgang nicht zu ihrer sonst starken Defense. Am Ende des ersten Viertels stand es 22:18 für die Gastgeber.

Dabei hatten die Hertener den 2,18-Meter-Riesen David Craig stets unter Kontrolle – die Defensive war gut auf dem dominanten Center eingestellt und erlaubte ihm in der gesamten Partie nur 2 Punkte und 5 Rebounds. Dafür übernahm mit Matej Jevlovcic jedoch ein anderer Spieler bei Neustadt das Kommando. Immer wieder generierte er Offensiv-Rebounds für das Heimteam. Mit 42:34 für die Gastgeber ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel kam die Hertener wie ausgewechselt aus der Kabine – nun bekamen die Löwen immer mehr Zugriff auf das Spiel und die Defense funktionierte deutlich besser. Nach kurzer Zeit konnten die Gäste bereits ausgleichen – in der Folge entwickelte sich nun ein spannendes und enges Spiel auf Augenhöhe. Die Löwen steigerten nochmals die Intensität in der Verteidigung. Dies zeigte Wirkung beim. Mit 17:21 endete das dritte Viertel zugunsten der Gäste – beim Spielstand von 59:55 ging es in den letzten Abschnitt.

Auch hier waren die Löwen weiterhin das bessere Team. Doch Unkonzentriertheiten und zu viele Ballverluste verhinderten immer wieder einen Führungswechsel. Insgesamt standen 16 Turnover zu buche. Kurz vor Ende der Partie 73:67 für die „Shooters“. Die Hertener bewiesen Moral, drehten das Spiel und legten einen starken 8:0-Lauf hin. Fünf Sekunden vor Schluss verwandelte Emil Loch von Neustadt einen schwierigen 3-Punkte-Wurf zum 76:75-Endstand

Nach dem Spiel haderte Herten Coach Robin Singh mit dem Ergebnis: „Es war grundsätzlich kein schlechtes Spiel von uns, aber mit 16 Turnovern und nur einer guten Halbzeit kann man auf diesem Level kein Spiel gewinnen. In Zukunft wird es darauf ankommen, unsere Leistung konstanter über 40 Minuten abzurufen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SC Rist Wedel 82:67

Vor dem Tip-Off war die Zuversicht beim Gros der Dragon-Fans noch verhalten. Zu tief steckte der Frust über die schwere Verletzung von Daniel Mayr und das Fehlen von Mejias. Ohne zwei designierte Leistungsträger schien ein Sieg außer Reichweite.

Entsprechend engagiert gingen Die Dragons gingen von Anfang an engagiert zur Sache. Die Mannschaft wirkte kein Stück verunsichert, sondern legte offensiv selbstbewusst los und ein 11:8 vor. Lediglich in der Verteidigung erlaubte sich Rhöndorf den ein oder anderen vermeidbaren Fehler, den man jugendlichen Leichtsinn zuordnen konnte. Rist Wedel erlebte einen rabenschwarzen Tag aus der Distanz und verwandelte nur zwei von 22 Dreierversuchen. In den ersten 20 Minuten hatte die Mannschaft um Max Becker das Geschehen fest im Griff und ging mit einer 38:31-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber bis zur 24. Minute am Drücker (46:36), dann kassierte Benjamin Sadikovic (12 Pkt./8 Reb.) sein viertes persönliches Foul und Rhöndorfs Spiel geriet vorübergehend ins Stocken. Auf der Gegenseite markierte Rist Wedel einen 8:0-Lauf und kam auf 46:44 ran. Eine kritische Phase, die Lagui Diallo mit einem Dreier beendete.

Im letzten Viertel legte dann Rémi Völkers entfesselt los und machte für seine Dragons den Deckel auf die Begegnung. Als dann der starke Kenan Reinhart, mit 20 Punkten Topscorer des Spiels, in der 37. Minute seinen zweiten Dreier zum 76:57 einklinkte, war der Sieg vorzeitig perfekt. Trotz der schwerwiegenden Ausfälle ist Rhöndorf Coach Max Becker zufrieden: „Wir haben es heute geschafft unsere Ausfälle als Team zu kompensieren und unsere Identität aufs Feld zu bringen. Wir glauben an unser Team und vertrauen jedem einzelnen Spieler, genau das hat sich heute ausgezahlt. Am Ende ist es uns gelungen mit einem Heimsieg zu starten und haben den Fans gezeigt, was sie von uns in der Saison erwarten dürfen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // LOK Bernau vs. RASTA Vechta II 89:74

In der ProB stand für LOK Bernau der Saisonstart an und dabei trafen sie auf die zweite Mannschaft von RASTA Vechta.

Auf dem Feld legte Bernau los wie die Feuerwehr: aggressive Defense, konzentrierte Abschlüsse und eine starke Quote von der Dreierlinie. Gleich fünf Dreier rauschten im ersten Viertel durch die Reuse. Vechta bekam in den ersten Minuten kaum Luft zum Atmen, Bernau stand hinten kompakt und war vorne effektiv. LOK führte nach zehn Minuten mit 26:18.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber das Spiel fest im Griff. Immer wieder gelangen schnelle Ballgewinne, die sofort in Punkte umgemünzt wurden. Zwischendurch lag LOK sogar mit 22 Punkten vorn. Erst gegen Ende der Halbzeit fing sich Vechta etwas und verkürzte. Trotzdem ging es mit 48:33 für Bernau in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste, warum sie als Farmteam von RASTA traditionell stark besetzt sind. Mit viel Energie, guten Würfen von außen und starkem Rebounding kamen sie Punkt für Punkt näher. Das dritte Viertel ging mit 17:23 an Vechta – plötzlich war es ein offenes Spiel. Bernau hielt dagegen und verteidigte die Führung: 65:56 nach drei Vierteln.

Die letzten zehn Minuten hatten alles, was Basketball spannend macht. Vechta wollte den Sieg mit aller Macht – und kam tatsächlich bis auf einen Punkt heran. Nach einem Dreier von Epke Kruthaup stand es nur noch 72:71 für die Hausherren. In den letzten vier Minuten ließ LOK keinen einzigen Punkt mehr zu. Die Spieler von Bernau warfen sich in jeden Ball, verteidigten kompromisslos und spielten vorne eiskalt. Ein paar Dreier, sichere Freiwürfe und kluge Aktionen am Brett machten alles klar.

 

27.09.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. BSW Sixers 94:74

Am ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord überzeugten die ETB Miners Essen in der Sporthalle Am Hallo. Das Spiel begann mit einem ersten Viertel, in dem die Miners dank solider Defensivarbeit und herausragenden Leistungen von Quashawn Lane, Mychael Paulo und Marc Friderici mit 30:17 in Führung gingen. Die Sixers hatten in diesem ersten Durchgang nicht allzu viele Antworten auf die Spielweise der Essener.

Im zweiten Viertel hielten die Miners den Vorsprung, und so stand es zur Halbzeit 52:39. Besonders hervorzuheben war die hohe Freiwurfquote sowie die Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt bereits alle Miners-Spieler Spielanteile erhalten hatten. Bei den Sixers hingegen traf lediglich Ilias Amin einen von neun Dreierversuchen und war damit zusammen mit Robert Joseph Holmes die offensiv antreibende Kraft der Gäste. Im dritten Viertel setzten die Miners ihren Lauf fort, trafen weiterhin 95 % ihrer Freiwürfe und erzielten eine starke Dreierquote von bis dahin 44 %. Die BSW Sixers hatten hingegen weiter Probleme von der Dreierlinie und trafen nur 7 % ihrer Versuche, was den Rückstand weiter vergrößerte.

Im letzten Viertel zeigte sich erneut die Stärke des Essener Teams: eine ausgeglichene Punktverteilung und ein starker Teamgeist führten schließlich zum verdienten 94:74-Sieg. Gleich fünf Spieler trafen zweistellig. Klar sitzt zum Saisonauftakt noch nicht jeder Handgriff perfekt und hier und da ruckeln die Systeme noch etwas. Trotzdem war Headcoach Lars Wendt war nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir sind glücklich, mit einem Sieg in die Saison starten zu können. Den Vorsprung, den wir uns in den ersten Minuten herausgespielt haben, haben wir souverän verteidigt und sukzessive ausgebaut. Jetzt wartet eine schwere Woche mit zwei Spielen auf uns, danach werden wir sehen, wo wir leistungstechnisch wirklich stehen.“

 

27.09.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 64:69

Die neue Saison 2025/26 begann für die EN Baskets im hohen Norden bei den Itzehoe Eagles. Die Baskets starten gut ins Spiel, gehen konzentriert zu Werke. 5:9 nach vier Minuten. Das erste Viertel bleibt jedoch eng und keines der beiden Teams kann sich absetzen. 14:16 heißt es nach dem ersten Viertel für die Gäste.

Die Hausherren starten stark ins zweite Viertel, haben direkt einen 5:0-Lauf zum 19:16. Die Antwort der Schwelmer lässt nicht lange auf sich warten und sie drehen die Partie wieder zu ihren Gunsten mit 21:22. Den Vorsprung können die Gäste bis zur Pause halten. Die Itzehoer kommen nach dem Pausentee gut in die Partie und starten mit einem Dreier, aber auch darauf haben die Schwelmer, in Form von Reichstadt mit zwei Dunks, eine Antwort parat. Die Gäste lassen nicht nach, setzen sich zur Viertelpause ab und führen mit 43:54.

Auch im Schlussviertel sind die Baskets wieder am Drücker. 46:61 nach vier Minuten. Zwei Ballverluste der Gäste bringen die Eagles jedoch wieder auf 50:61 heran. In der Folge entwickelt sich eine Nervenschlacht. Beim Spielstand von 61:65 mit noch 16 Sekunden macht ausgerechnet Ex-Eagle Erik Nyberg für seine Baskets den Deckel drauf. Am Ende heißt es 64:69 für die EN Baskets aus Schwelm.

Head-Coach Falk Möller ist nach dem Spiel glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel. Besonders die Verteidigung war heute stark. Wir werden kommende Woche weiter hart trainieren und freuen uns jetzt auf das erste Heimspiel am Freitag gegen Rhöndorf.“

 

28.09.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TKS 49ers 102:71

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben eine erste Duftmarke in der ProB gesetzt. Gegen die TKS49ers siegte das junge Team in der Hössensporthalle in Westerstede mit 102:71 und übernimmt auch die Tabellenführung.

Ab der ersten Minute agierten die Baskets Juniors mit enormer Energie und Tempo, setzten sich angeführt von einem starken Duo Jon’il Fugett und Beni Fungula zweistellig ab und führte nach dem ersten Viertel bereits mit 33:13.

Die Gastgeber, die immer wieder klug den Ball aus der Zone zu den Schützen fanden und unter dem Korb hochprozentig abschlossen, blieben auch im zweiten Viertel stabil und konnten sich auf eine tiefe Rotation verlassen. Nach 20 Minuten stand es 46:30.

Die Gäste versuchten vieles, waren vor allem im Rebounding deutlich unterlegen und konnten so keine Läufe starten, um das Spiel noch einmal zu öffnen. Im Gegenteil wurde es im letzten Viertel deutlich.

„Das war ein sehr gutes erstes Spiel. Wir waren von Beginn an ready, hatten defensiv eine gute Einstellung und offensiv Rhythmus. Wir haben nur sehr kleine Läufe zugelassen und hatten Kontrolle. Es war eine gute Teamleistung, mit diesem Auftakt bin ich sehr zufrieden“, so Head Coach Artur Gacaev.

Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

27.09.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos

Die Seawolves Academy mit dem neuen Coach Domenik Reinboth will nach der holprigen letzten Saison früh in ruhiges Fahrwasser und erfolgreich ins neue Spieljahr starten. Die Ziele lauten: Spielerentwicklung und Klassenerhalt. Im Sommer ist der Kader durchgewirbelt worden; insgesamt 17 Spieler haben eine Lizenz für die ProB. Bis auf die Routiniers Chris Frazier und Daniel Lopez sind alle anderen Akteure auf dem Feld 23 Jahre und jünger.

Am Samstag um 18:00 Uhr betritt das neu formierte Team um die Neuzugänge Jalen Page, Alan Topic, Luis Wulff, Jonas Zilinskas, Benedict Baumgarth und Thibaut Blommaert erstmals die ProB-Bühne in der Arena Rostock. Zu Gast sind die Iserlohn Kangaroos, die aus den bisherigen acht Vergleichen mit Rostock ein Unentschieden teilen; bislang konnten beide Teams vier Siege einfahren.

Seawolves Coach Reinboth verrät, was die Fans in der neuen Saison von der Rostocker ProB-Truppe erwarten dürfen: “Wir wollen und werden viel Intensität aufs Feld bekommen. Wir wollen eine Mannschaft sein, die unangenehm zu spielen ist. Wir bilden die Mannschaft in diese Richtung hin aus. Vor allem aber wollen wir Spaß in die Halle bringen! Die Zuschauer sollen sehen, dass da junge Spieler sind, die besser werden wollen und sich aufopfern. Ich glaube, das ist das Entscheidende für Fans, um in die Halle zu kommen.”

 

Alle Spiele der ProB laufen ab der Saison 2025/2026 kostenfrei auf SporteuropeTV

 

27.09.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs SC Rist Wedel

Rhöndorf erwartet zum Auftakt SC Rist Wedel. Wie üblich sind die ersten Begegnungen immer eine Wundertüte. Mehr als ein dezenter Fingerzeig waren die Testspiele der Preseason nicht. Der Sieg gegen den Kooperationspartner der Veolia Hamburg Towers vor wenigen Wochen sollte jedenfalls nicht überbewertet werden.

Da hatten die Dragons das Team aus dem Norden deutlich geschlagen (64:48). Im Grunde genommen ein Muster ohne Wert. Denn beim Turnier in Neustadt fehlten Coach Hamed Attarbashi einige Schlüsselspieler, die am Samstag sehr wahrscheinlich mit von der Partie sind, da die Towers erst am Sonntag in die BBL-Saison einsteigen. Alleine mit ihren beiden Import-Centern Lincoln James Rosebush und Tómas Atli Bjarkason hat Rist Wedel eine andere offensive Durchschlagskraft.

Hinzu kommen mit Jared Grey und Janne Müller zwei starke Doppellizenz-Spieler. Wozu letzterer im Stande ist, dürfte in Rhöndorf bestens bekannt sein. Denker und Lenker im Spiel der Nordlichter sind Niklas Krause, mit 1,97 Meter ein Guard mit Gardemaß sowie Nelson Martin, die perfekt zum schnellen Spielsystem von Rist Wedel passen. Überhaupt, das junge Team fackelt nicht lange, sondern wirft bei jeder sich bietenden Gelegenheit und aus allen Lagen.

Die schnelle Spielweise in Verbindung mit einer aggressiven Defensive und ordentlicher Firepower von außen sind für jeden Gegner eine unangenehme Kombination. Dies bekamen in der Preseason unter anderem TSK 49ers aus Stahnsdorf und BK Kongsberg Miners, der Norwegische Vizemeister, zu spüren. Beide mussten sich Rist Wedel geschlagen geben. Rhöndorf ist also entsprechend vorgewarnt.

Die erste Standortbestimmung der Saison wird für Rhöndorf also eine hoch spannende Angelegenheit.

 

27.09.2025 19:00 Uhr LOK Bernau vs. RASTA Vechta II

Am Samstag, den 27. September um 19 Uhr steigt in der Sparkassen-Arena Bernau, für LOK Bernau, der erste Spieltag der neuen Saison. Gegner ist kein Geringerer als RASTA Vechta II – ein Team mit einer spannenden Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten.

Die Niedersachsen mussten nach einer Saison in der ProA wieder zurück in die ProB und wollen nun in der neuen Liga schnell Fuß fassen. Das Farmteam von RASTA ist traditionell stark besetzt, weil es junge Talente mit erfahrenen Spielern kombiniert. Ein Blick in den Kader zeigt: Veteran Kevin Smit (34 Jahre) bringt Routine auf der Guard-Position, während Joel Moketo Lungelu (von Bayer Giants Leverkusen) als kräftiger Power Forward für Stabilität unterm Korb sorgen soll. Ebenfalls viel Erfahrung bringt Malte Giljan mit, der schon seit Jahren im Vechta-Programm spielt. Dazu haben sich in der vergangenen Saison schon Fynn Lastring und Roy Krupnikas in Vechta etabliert – beide sind seit 2024 im Team und zählen mittlerweile zu den festen jungen Kräften. Neu hinzugekommen ist unter anderem Ivan Volf (vorher FC Bayern Basketball II).

Gefährlich ist die Mischung allemal: Mit den erfahrenen Stützen und einer ganzen Reihe hungriger Nachwuchsspieler hat Vechta auf den Guard- und Flügelpositionen viel Tempo, während die Big Men für Physis am Brett sorgen. Für LOK heißt das: volle Konzentration beim Rebound und wachsam bleiben gegen die schnellen Guards.

Für Bernau ist es schwer, schon am ersten Spieltag eine klare Hierarchie im Kader zu erkennen – und vielleicht ist genau das ihre Stärke. Headcoach Dan Oppland hat viele Optionen, und die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten verspricht jede Menge Energie.

Guy Artman bringt Tempo und Übersicht ins Spiel – beim Saisoneröffnungsspiel glänzte er direkt mit einem Double Double (12 Punkte / 10 Assists). Marco Rahn ist der Fels in der Defensive und hat gleichzeitig gezeigt, dass er offensiv wichtige Akzente setzen kann. Emanuel Schüler sorgt auf dem Flügel für Druck und ist jederzeit für einen starken Drive gut. Nevio Bennefeld überzeugte in der Vorbereitung ebenfalls mit starker Offensivleistung und war beim Test gegen Itzehoe mit 14 Punkten Topscorer.

Neu im Team: Anthony Watkins. Vergangene Saison hat er noch als Gegenspieler Bernau richtig Probleme bereitet – jetzt trägt er Schwarz-Gelb. Weil er erst diese Woche ins Team gestoßen ist, konnte er in den Testspielen noch nicht integriert werden.

Bittere Nachricht: Shawn Scott fällt nach seiner Hand-OP mehrere Monate aus und wird die Spiele von Bernau nur von der Bank aus verfolgen können. Auch Center Akim-Jamal Jonah hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen – LOK hofft, dass er zum Auftakt wieder eingreifen kann.

Dazu kommen viele junge Spieler, die in der Vorbereitung gezeigt haben, dass sie hungrig sind und richtig Druck machen können.

 

27.09.2025 19:00 Uhr TSV Neustadt teemps Shooters vs. Hertener Löwen

Nach dem hauchdünnen sportlichen Abstieg gelang es Neustadt als einer von drei Nachrückern weiterhin in der BARMER 2. Basketball Bundesliga dabei zu sein. Der spielfreie Sommer war also besonders für die Geschäftsführung des TSV, eine ereignisreiche Zeit und man ist natürlich froh, den eigenen Fans auch weiterhin Bundesliga Basketball anzubieten. Der Kader der Neustädter hat sich fast komplett verändert, einzig Matej Jelovcic, Chris Kwilu und Elias Pohl sind weiterhin für die Shooters aktiv. Trainer Allen Ray Smith ist ebenfalls geblieben und hat seine Wünsche zur Zusammenstellung des Kaders geäußert und viel neues Blut ins Team bekommen. Die Vorbereitung der Basketballer aus Neustadt am Rübenberge verlief nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Kein einziges Spiel wurde gewonnen, die Ergebnisse waren zwar immer knapp, aber das Erfolgserlebnis blieb aus. Zudem ist Kapitän und Führungsspieler Samuel Mpacko aufgrund seiner im Sommer unterzogenen Meniskus OP weiterhin nicht einsatzfähig. Wie lange der Shooting Guard noch ausfällt, ist aktuell nicht abzusehen, es könnten allerdings noch einige Wochen sein. Anfang September verletzte sich beim Testspiel in Bochum dann auch noch Pointguard Neuzugang Amar Licina an der Hand und musste operiert werden. Inzwischen kann Amar zwar wieder an seiner Rückkehr arbeiten, muss aber ebenfalls noch mindestens drei Wochen pausieren. „Unser Team ist trotz der Ausfälle total heiß auf den Saisonstart und möchte vor heimischen Publikum die ersten Punkte einfahren, um somit gut in die englische Woche zu starten“, so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

Die Hertener Löwen sind Aufsteiger und vom Aufstieg ein wenig überrascht gewesen, weil keiner so richtig daran geglaubt hatte. Am Ende konnte sich der Außenseiter allerdings dank des starken Zusammenhaltes im Team gegen den Favoriten BBA Hagen durchsetzen und den Aufstieg feiern. Viele der Spieler gehen den Weg in die ProB mit und der Club konnte sich zudem einige interessante Neuzugänge sichern. Der aktuelle Kader ist mit einem Altersschnitt von 27,5 Jahren der mit Abstand älteste der Liga. Die Aufstiegshelden und Leistungsträger David Ewald, Bryant Allen, Faton Jetullahi, Müslim Özmeral, Gilbert Kofi Gyamfi und Dario Fiorentino werden ihre Erfahrung einbringen und alles dafür tun, um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. Mit den aus der 1. Regionalliga West kommenden Neuzugängen Manuel Bojang, Tim Elkenhans und Tarik Jakupovic konnte man drei entwicklungsfähige Topspieler der Regionalliga sichern, die nun den nächsten Step in der ProB machen wollen. Aus der ProB Süd kam zudem mit Christian Matthew Hinckson ein EU Small Forward, der in Leitershofen zu überzeugen wusste und dort im Schnitt knapp 10 Punkte und vier Rebounds pro Partie auflegte. Trainer Robin Singh wird auch in diesem Jahr auf eine eingeschworene Truppe bauen, die vor allem um jeden Ball kämpfen wird und hart verteidigt. In den Testspielen zeigten die Hertener Löwen, dass man auf jeden Fall mit dem Team rechnen muss und es kein Aufsteiger ist, der einfach zu schlagen ist. Zuletzt gelang ein knapper Auswärtssieg bei Playoff Kandidat Baskets Schwelm.

 

27.09.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. BSW Sixers

Am Samstag, den 27. September 2025 starten die ETB Miners Essen in die neue Saison und zwar mit einem Heimspiel in der Sporthalle „Am Hallo“ gegen die BSW Sixers. Ein Termin, auf den Mannschaft, Trainerteam und Fans schon lange gespannt warten.

Der Kader der Essener ist weitgehend neu zusammengestellt. Neben erfahrenen Kräften wie Ben Uzoma, Niclas Sperber, Lukas Ophelders und Reik Gäbler, die aus der Vorsaison geblieben sind, kamen zahlreiche neue Gesichter hinzu. Mit Leon Kalinic (EU-Spot) und dem US-Point Guard Quashawn Lane wurden Schlüsselpositionen verstärkt. Junge Talente wie Jordan Zimmerman und Simon Rentz sollen zusätzliche Tiefe bringen und in wichtigen Momenten Akzente setzen.

Die Vorbereitung verlief laut Trainer Lars Wendt und sportlichem Leiter Raphael Wilder vielversprechend: Fitnessniveau gut, Fokus auf Verteidigung, Taktik und Mannschaftszusammenhalt. Die Zielsetzung ist klar: Nicht nur den Klassenerhalt sichern, sondern um die Playoffs mitspielen.

Die Sixers sind ein Gegner, der den Miners aus der letzten ProB-Spielzeit gut bekannt ist. Diesmal kommen die Sandersdorfer mit einem besonders jungen, hungrigen Team nach Essen: Mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren sind die Sixers im Schnitt 3,4 Jahre jünger als die Miners. Dazu kommt ein Größenvorteil: Mit durchschnittlich 1,97 Metern Körpergröße bringt die Mannschaft rund drei Zentimeter mehr auf das Parkett als die Essener. Auch individuell hat das Team spannende Verstärkungen: Der Amerikaner Robert Joseph Holmes sowie der Nigerianer Toby Okwuokei, der aus Grevenbroich nach Sandersdorf wechselte, sorgen für frischen Wind und zusätzliche Dynamik im Kader. Für die Miners bedeutet das: volle Konzentration in der Defensive, cleveres Ausnutzen der eigenen Erfahrung und Nervenstärke im Offensivspiel.

Ein Heimspiel „Am Hallo“ bedeutet für die ETB Miners: Die Fans sind gefragt! Ein gutes Publikum kann einen wichtigen Unterschied machen. Wichtig ist auch, dass möglichst alle Spieler gesund ins Spiel gehen – gerade angesichts der vielen Neuzugänge, die sich an das Niveau und Tempo der ProB gewöhnen müssen.

Raphael Wilder, Trainer der Essener, ordnet die Ausgangslage seiner Mannschaft vor dem Duell mit den Sixers wie folgt aus:

„Die Vorbereitung war aus meiner Sicht zufriedenstellend – stellenweise gut, stellenweise nicht so gut. Dennoch hoffen wir, dass alle am Samstag gesund sind. Das erste Spiel ist immer ein schweres Spiel, unabhängig vom Gegner. Außerdem wünschen wir uns, dass die Aufregung uns nicht zu sehr daran hindert, ein gutes Spiel zu machen, denn wir haben bekanntlich neun neue Spieler, von denen viele auch noch nie ProB gespielt haben. Dazu kommt, dass es das erste Heimspiel ist, das wir natürlich gerne gewinnen wollen. Der Druck ist also da – besonders bei denen, die diese ProB-Atmosphäre noch nicht erlebt haben.“

Die Ausgangslage ist spannend: Auf der einen Seite viele Änderungen im Team, auf der anderen Seite große Ambitionen und eine gute Vorbereitung. Mit den physisch starken und jungen Sixers wartet gleich zum Auftakt ein echter Härtetest.

„Endlich starten wir in die neue Saison – und das gleich mit einer Neuauflage des letztjährigen Viertelfinals. Beide Mannschaften haben sich stark verändert, und es wird spannend zu sehen, wer diesen Umbruch besser bewältigt hat. Die Sixers haben einen sehr athletischen Kader und spielen dementsprechend mit viel Intensität und Galligkeit, die wir matchen und clever ausspielen müssen. Wir hoffen, dass wir komplett sein werden, auch wenn noch ein, zwei Fragezeichen bestehen“, so Lars Wendt vor der ersten Ligabegegnung.

 

27.09.2025 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Die Saison der Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga startet direkt mit einem Heimspiel: Samstag, 27. September um 19:30 Uhr, geht es im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die EN Baskets Schwelm.

Zum Auftakt hätten es die Eagles gleich mit einem Schwergewicht der Liga zu tun, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Der Kader der Gäste aus Nordrhein-Westfalen sei in dieser Saison tiefer besetzt als zuletzt, mit dem Franzosen Arthur Noba unter dem Korb und dem amerikanischen Flügelspieler Zyon Patterson hätten sie zwei sehr gefährliche Akteure, die Spiele entscheiden könnten.

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch Erik Nyberg: Der langjährige Eagles-Spieler und Kapitän läuft erstmals mit seinem neuen Team am Lehmwohld auf – seine Treffsicherheit ist dort bestens bekannt, und sein Guard-Kollege Marius Stoll habe ähnliche Qualitäten, warnt Völkerink.

Mit seiner Mannschaft hat er zusammen mit Cotrainer Max Rockmann in der letzten Woche vor dem Start noch intensiv trainiert. Es werde ein 50:50-Spiel, in dem am Ende die Kleinigkeiten entscheiden, sagt der Coach. „Unser Rebounding wird dabei eine wichtige Rolle spielen.“

 

28.09.2025 15:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TKS 49ers

Mit einem Heimspiel startet ProB-Aufsteiger Baskets Juniors TSG Westerstede an diesem Sonntag, 28. September, in die neue Saison. Tipoff in der Hössenhalle in Westerstede ist um 15 Uhr, zu Gast sind dann die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Für die Baskets Juniors beginnt damit ein neues Kapitel in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, denn nach dem Rückzug aus der ProB im Jahr 2020 war die 1. Regionalliga fünf Jahre lang die sportliche Heimat. Headcoach Artur Gacaev, der in seine zehnte Saison geht, sagt vor dem Saisonstart: „Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Es ist ein Vorteil, dass wir die überwiegende Anzahl an Spielern aus der Vorsaison bei uns behalten haben.“

Im Team der Baskets Juniors überwiegen tatsächlich die bekannten Gesichter, darunter befinden sich in Jon’il Fugett und Joel Harms auch zwei Akteure, die vor Kurzem mit den Profis der EWE Baskets Oldenburg im Trainingslager in Zlatibor waren. Vier Neuzugänge stehen zum Saisonstart im Kader: Andre Galler kam vom Oldenburger Turnerbund, der Schwede Beni Fungula aus Irland, Luca Mevius aus Rendsburg und Noah Wendland aus Würzburg.

Im jungen Team stehen in Fritz Hemschemeier und U18-Europameister Colin Schroeder neben Fugett und Harms zwei weitere Spieler, die bereits mehrfach BBL-Minuten mit den EWE Baskets gesammelt haben, hinzu kommen auch die beiden Brüder Lazar und Djordje Klaric. Der 16-jährige Djordje holte 2024 mit den Baskets Juniors die Deutsche Meisterschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) und zählt jetzt zu den Akteuren, die auch im Team der Baskets Juniors in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) auflaufen.

Zum Auftakt in die Saison 2025/2026 treffen die Niedersachsen auf einen Club mit langer ProB-Historie. Bei den Gästen aus Brandenburg steht dabei ein Trainer an der Seitenlinie, der einst als aktiver Spieler in Berlin (dort holte er 1997 das Double aus Meisterschaft und Pokal), Bonn, Köln und Braunschweig in der Bundesliga im Einsatz gewesen ist: Drazan Tomic. Der 83-malige deutsche Nationalspieler (1999 und 2001 spielte er an der Seite von Dirk Nowitzki jeweils bei der EM) und gebürtige Berliner hat in diesem Sommer das Traineramt bei den TKS 49ers übernommen.

Die Gäste-Mannschaft wird angeführt vom 28-jährigen Yannick Hildebrandt, der in seine mittlerweile zehnte Saison geht. Bemerkenswert: Die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf) treten in der ProB ohne ausländischen Akteur an. „Wir legen den Fokus voll auf uns und unser Spiel“, sagt Artur Gacaev mit Blick auf den Saisonstart, der – wie alle ProB-Spiele – live bei Sporteurope.tv gestreamt wird.

ProA erfahrener Small Forward wechselt zu den temps Shooters!

Der nächste Neuzugang der Neustädter Basketballer kommt von den VFL SparkassenStars Bochum aus der ProA und soll ein wichtiger Baustein im Team von Headcoach Allen Ray Smith sein.

 

Die letzten beiden Jahre verbrachte Emil Loch (23 Jahre / 198cm groß) im Ruhrgebiet und absolvierte für die Bochumer insgesamt 50 Spiele, in denen er im Schnitt pro Spiel knapp 15 Minuten auf dem Feld stand. In diesen Minuten gelangen dem gebürtigen Hagener 3,6 Punkte und 1,9 Rebounds pro Spiel.

Vor seiner Zeit in Bochum überzeugte der athletische Flügelspieler zwei Jahre lang bei den Iserlohn Kangaroos in der ProB, bei denen er im Schnitt über acht Punkte auflegte und knapp vier Rebounds pro Spiel einsammelte.
Seine ersten Einsätze im Profibasketball feierte er bereits mit 16 Jahren im Jahr 2018 für Phoenix Hagen in der ProA. Im Jahr 2022 wurde Emil zudem mit dem Düsseldorfer 3×3 Team Deutscher Meister und lief ebenfalls für die deutsche U23/U21 Nationalmannschaft im 3×3 auf.

 

„Wir sind über die Zusage von Emil sehr froh und freuen uns, mit ihm einen Spieler im Kader dazugewonnen zu haben, der schon auf ProA Level gezeigt hat, dass er sehr talentiert ist. Mit Elias und Samuel hat Emil bereits in Iserlohn zusammengespielt und die drei verstehen sich sehr gut, so dass wir so die Chance hatten einen sehr guten Local Player zu bekommen. Trotz seiner erst 23 Jahre wird Emil bei uns viel Verantwortung übernehmen und mit Leistung vorangehen müssen“,
so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer über seinen Neuzugang.

„Ich habe die letzten beiden Jahre in Bochum in der ProA gespielt und war dort Teil einer größeren Rotation. Jetzt freue ich mich total auf die kommende Saison in Neustadt, mehr Verantwortung zu übernehmen und eine Leaderrolle einzunehmen. Über die tolle Stimmung im Shooters Dome habe ich schon einiges gehört und bin gespannt auf das erste Heimspiel Ende September. Wir wollen erfolgreichen Teambasketball spielen und den Fans einige Siege schenken“, so Emil Loch zu seiner Entscheidung wieder in der ProB zu spielen.

Marko Rosic, Alexander Lagerman, Marco Rahn und Josh Behrendt verlassen die Dragons

Die Kaderplanung der Dragons Rhöndorf für die kommende ProB-Saison schreitet weiter voran: Marko Rosic, Alexander Lagerman, Marco Rahn sowie Josh Behrendt suchen neue sportliche Herausforderungen und werden nicht nach Rhöndorf zurückkehren.

 

Marko Rosic wechselte im Sommer 2023 von Ulm zurück in seine Heimat Nordrhein-Westfalen und absolvierte zwei erfolgreiche Jahre im Dragons-Trikot. Seinen Anteil am Gewinn des ProB-Titels 2023/24 sollte man nicht geringschätzen. In der abgelaufenen Saison konnte der 20-Jährige seine Ausbeute auf 7,5 Punkte pro Spiel steigern und übernahm mit durchschnittlich 3,6 Assists, in der Phase als Point Guard Kelvin Omojola verletzt fehlte, die Aufgabe des Dragons-Antreibers.

Alexander Lagerman stieß zur Saison 2024/2025 zu den Dragons und spielte sich insbesondere gegen Ende der Hauptrunde sowie in den Playoffs in den Vordergrund. Mit 24 Punkten erzielte der 2,02 Meter lange Flügelspieler gegen den Lokalrivalen RheinStars Köln eine persönliche Saisonbestleistung. Im Schnitt kam der 21-Jährige auf 9,3 Punkte pro Spiel.

Auch Marko Rahn stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft und sprang als nomineller Power Forward oft als Center in die Bresche. Mit seinen durchschnittlich 8,3 Punkten und 6,6 Rebounds half der sympathische 27-Jährige den Dragons in der vergangenen Saison, sich nach der ProB-Meisterschaft erneut für die Playoffs zu qualifizieren.

Josh Behrendt stieß zu Beginn der vergangenen Saison als U19-Spieler zum Pro-B-Kader hinzu und konnte in seiner Debütsaison direkt erste Akzente setzen. Nun zieht es den ambitionierten Flügelspieler in den Süden, wo er nach dem Abitur eine neue Herausforderung fern der Heimat sucht.

 

Klaus Beydemüller (Vorsitzender Dragons Rhöndorf): „Angesichts des Abschieds von den Vieren geht’s mir wie vielen Dragons-Fans – ich werde sie vermissen. Jeder hat bei mir auf seine ganz persönliche Art und Weise nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich hoffe, sie blicken positiv auf die Zeit in Rhöndorf zurück.“

Die Dragons wünschen Marko Rosic, Alexander Lagerman, Marco Rahn und Josh Behrendt auf ihren weiteren Wegen, sportlich wie privat, nur das Beste!

Erster Abgang bei den Löwen

Tim Müller steht als erster Abgang der Löwen für die kommende Saison 25/26 fest.

 

Der 22-jährige Forward war nach der schweren Verletzung von Ralfs Skesters in den vergangenen Playoffs ein wichtiger Rotationsspieler und sorgte auf den großen Positionen für die nötige Entlastung. Somit wird Tim den Gang in die Pro B nicht mit antreten. Head Coach Robin Singh zu den Gründen:

„Tim konnte bei uns seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich sammeln und entwickelte sich in den letzten zwei Jahren zu einem soliden Back Up, der immer da war, wenn er gebraucht wurde. Allerdings käme der Sprung in die Pro B für ihn noch zu früh. Sowohl Tim als auch der Verein teilen die Einschätzung, dass der nächste Entwicklungsschritt für ihn darin bestehen muss, mehr Spielanteile zu sammeln und in einer größeren Rolle mehr Verantwortung zu übernehmen.“
Die Chancen dafür sehen beide Seiten durch einen Wechsel in die 2. Regionalliga eher gegeben.

 

Aufgrund seines Alters kommt Tim für eine mögliche Doppellizenz nicht mehr infrage, so dass er für die Option auf mehr Spielzeit zu einem anderen Verein wechseln muss. Als waschechter Hertener Jung´, ist Tim natürlich immer Herzlich Willkommen im Verein und somit wünschen wir Tim für seinen nächsten Schritt
alles Gute und viel Erfolg.

SC Rist verpflichtet Lincoln Rosebush als Importspieler

Am Mittwochabend, zum Abschluss des bisher heißesten Tages des Jahres, warf Hamed Attarbashi mit seiner Familie den Grill an. Es mundete dem Trainer auch deshalb so gut, weil sein SC Rist Wedel zuvor eine wichtige Personalfrage geklärt hatte:
Der Kanadier Lincoln Rosebush, der zuletzt für den Sangalhos DC in Portugal aktiv war, wechselt zur neuen Saison als Importspieler an den Steinberg.

„Wir rechnen damit, dass er am 5. August eintrifft“, berichtete Christoph Roquette, Sportlicher Leiter des SC Rist.

 

Der 2,08 Meter große Rosebush wurde am 8. August 1999 geboren in Guelph, das im Südosten Ontarios rund hundert Kilometer westlich von Toronto liegt.
Aufgrund der großen Entfernung zur Heimat ihres Neuzugangs tauschten sich Attarbashi und Roquette bisher nur telefonisch beziehungsweise per Video-Chat aus mit dem 25-Jährigen,
von dessen Spielen sie zudem reichlich Video-Material sichteten – und sich begeistert zeigten. „Er ist ein sehr vielseitiger, kraftvoller Spieler, der eine hohe Spielintelligenz mitbringt und sich beweisen will – so einen Akteur hatten wir in den letzten beiden Jahren nicht“, urteilte Attarbashi.

Ähnlich charakterisierte Roquette den Kanadier: „Er ist ein sehr spielstarker Angreifer, der die Positionen vier und fünf bekleiden kann.“ Positionsmäßig folgt Rosebush somit auf den vorherigen Rister Importspieler Camron Reece (26), der den Steinberg im Mai nach zwei Jahren verlassen hatte.
Attarbashi stellte aber klar, dass „bei der Beurteilung von Lincolns Leistungen niemand mehr an Cam denken sollte“, um sogleich einige Unterschiede anzuführen: Reece habe „von seiner extremen Athletik gelebt“, so Attarbashi, der über Rosebush sagte: „Er ist auch athletisch, hat jedoch andere Stärken – er kann aus der Distanz werfen, aber auch unter dem Korb punkten.“

 

Wahre Worte, denn in der vergangenen Saison in der 2. Liga Portugals versenkte Rosebush
41,8 Prozent seiner Dreierwürfe – und kam in 26 Spielen im Schnitt auf 27,5 Einsatzminuten und 12,1 Punkte. Als der Kanadier von 2022 bis 2024 in seiner Heimat für die Metropol University Toronto auf Korbjagd ging, war seine Dreierquote mit 38,5 Prozent in 23 Spielen der Saison 2022/2023 beziehungsweise 37,9 Prozent in 19 Partien der Serie 2023/2024 ebenfalls exzellent. „Aufgrund dieser Statistiken, seiner Vita und der Videoanalyse sind wir der Meinung, dass er der Richtige für uns ist“, so Roquette, der zugab, dass die Verpflichtung des Importspielers „in jedem Jahr immer die schwierigste Entscheidung“ sei.

Die Vorgehensweise war dabei so, dass die Wedeler gemeinsam mit den Verantwortlichen ihres Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg, an dessen Training der Importspieler teilnehmen und für den er möglichst auch im Euro Cup zum Einsatz kommen soll, ein Anforderungsprofil erstellten.
„Grundsätzlich haben wir für die großen Positionen gesucht, weil wir dort am meisten Bedarf gesehen haben“, betonte Roquette. Das Profil wurde „platziert bei Berateragenturen, mit denen beide Vereine schon seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten“, so der Sportchef. Daraufhin schlugen die Agenturen 15 bis 18 Spieler vor, die Roquette dann genauer unter die Lupe nahm.

Rosebush kristallisierte sich dabei schnell als Favorit der Wedeler heraus:
„Weil er selbst Situationen kreieren kann und nicht darauf angewiesen ist, dass Niklas Krause ihm den Ball gibt“, erklärte Roquette.

Deshalb zog der Sportchef einen Vergleich zum Schweden Daniel Johansson (27), der in der vorletzten Saison 2023/2024 für den SC Rist aktiv gewesen war: „Über ihn habe ich damals gesagt, dass er wie ein Schweizer Taschenmesser sei – und bei Lincoln ist es auch so, dass seine Vielseitigkeit uns in vielen Situationen weiterhelfen wird.“ Roquette ist „fest davon überzeugt“, dass die Rister mit dem ebenfalls neu verpflichteten Dänen Tomas Bjarkason (26) und Rosebush auf den großen Positionen „sehr gut aufgestellt sind“.

 

Neben dem Umstand, dass Roquette bei Rosebush „noch großes Entwicklungspotenzial sieht“, hob der Sportliche Leiter auch die klassenhöhere Erfahrung des Neuzugangs hervor.
Denn bevor Rosebush sich in Sangalhos erstmals in Europa bewies, war er im vergangenen Jahr für die Brampton Honey Badgers in der 1. Liga Kanadas (Canadian Elite Basketball League, kurz „CEBL“) aktiv. In neun Spielen kam er im Schnitt auf 11,1 Einsatzminuten und 3,7 Punkte. Kurios: In Brampton, das nordwestlich von Toronto liegt, agierte Rosebush an der Seite von Spielmacher L. J. Thorpe (26) – den die Veolia Towers Mitte Juni verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet hatten. Somit trifft der Kanadier an der Elbe zumindest auf ein bekanntes Gesicht, was gemeinsame Grill-Abende zur Folge haben könnte.

 

 

 

 

Foto: TMU Bold Athletics