Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

25.09.2021 19:00 Uhr Rhöndorf Dragons vs. WWU Baskets Münster 74:107

Vor den Augen von Ex-Drache und FIBA Generaldirektor Kamil Novak galt es für die ersatzgeschwächten Dragons den Kopf oben zu behalten und jede Possession mit Kampf und Intensität anzunehmen, was auch gelang und von den Fans mit Beifall honoriert wurde. Doch trotz großem Einsatz und teils gelungenen Einzelaktionen von Will Christmas wurden die Gäste ihrer Favoriten-Rolle mehr und mehr gerecht und wussten mit einer balancierten Spielweise aus Inside- und Outside-Game zu überzeugen.

Mit einem bereits vorentscheidenden 59:86 auf der Anzeigetafel vor dem finalen Spielabschnitt starteten beide Mannschaften in die letzten 10 Minuten, wo die Dragons weiterhin mit Einsatz und Hustle zu überzeugen wussten, aber den Rückstand nicht mehr verkürzen konnten. Ob des klaren Spielstands auf der Anzeigetafel nutzten beide Trainer die Chance zu rotieren und ihren jeweiligen Nachwuchskräften die ersten Minuten auf dem Parkett der ProB zu ermöglichen. In Person von Robin Straub konnte ein waschechtes Eigengewächs diese Chance nutzen und sich mit seinen ersten Punkten im Profi-Bereich belohnen.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Björn und sein Team und vielen Dank für die netten Worte. Wir haben phasenweise unser Potential zeigen können, mussten aber die deutliche Überlegenheit der WWU Baskets anerkennen. Gerade das
Rebound-Duell darf in dieser Höhe nicht so verloren werden. Da kommt sicherlich einiges an Arbeit auf die Jungs in der kommenden Trainingswoche zu. Es gilt jetzt für uns Woche für Woche zu wachsen und mit dem einen oder anderen Rückkehrer ins Team werden wir uns die Erfolge verdienen.“

25.09.2021 19:00 Uhr Art Giants Düsseldorf vs. SBB Baskets Wolmirstedt 80:85

Während die treuen Fans von der ersten Sekunde an voll mit dabei waren, brauchten die Giganten auf dem Spielfeld ein wenig, um in die Partie zu finden. Nachdem Point Guard Franklyn Aunitz per Korbleger die ersten Punkte sammelte, gewannen die Gäste aus Wolmirstedt schnell die Oberhand und spielten sich durch leichte Punkte in einen kleinen Rausch (12:19). Da den Gastgebern im ersten Viertel zudem noch das Wurfglück fehlte, lief man nach den ersten zehn Minuten einem 15:27-Rückstand hinterher. In der Viertelpause fand Flabb dann die richtigen Worte für seine Mannschaft, die fortan deutlich mehr Fahrt aufnahm im eigenen Offensivspiel.

Nach dem Seitenwechsel erwischte abermals Wolmirstedt den besseren Start und legte einen schnellen 8:0-Lauf auf das Parkett. Zum Start ins Schlussviertel holten sich die Hausherren nach dem Ausgleich per Dreier durch Mikutis und einem Freiwurf von Lennart Boner erstmals die Führung zurück (65:64). Aber auch in dieser Phase gelang es dem Flabb-Team nicht das Momentum komplett auf die eigene Seite zu ziehen. Zu häufig leistete man sich in dieser entscheidenden Phase kleine Fehler im eigenen Spielsystem (77:83). Dennoch blieb die Partie bis in die Schlussminuten offen. Aber auch ein weiterer Dreier durch Litauer Mikutis half nicht, um das Blatt nochmal zu wenden. Martin Bogdanov sicherte den SBB Baskets rund 20 Sekunden vor Spielende mit zwei verwandelten Freiwürfen den Sieg und bescherte den ART Giants damit eine knappe und vermeidbare Auftaktniederlage (80:85).

Headcoach Florian Flabb (Art Giants Düsseldorf): „Insgesamt haben wir zu lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Da haben wir nicht sehr konstant verteidigt, was auch die Anzeigetafel nach dem ersten Viertel gezeigt hat. In wichtigen Phasen haben wir heute leider häufig einen Fehler zu viel gemacht. Generell bin ich trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben nie aufgegeben und sind mehrfach nach Rückständen stark zurückgekommen. Jetzt gilt es für uns die kleinen Fehler abzustellen und nächste Woche in Stahnsdorf von Anfang an einen besseren Job zu machen.“

25.09.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. Iserlohn Kagaroos 68:94

Den Auftakt in die neue Saison hatte sich das Bernauer ProB-Team ganz anders vorstellt. Vor über 400 Fans in der Erich-Wünsch-Halle wollten sie den Iserlohn Kangaroos möglichst lange Paroli bieten. Im Spielverlauf demonstrierten sich die Gäste aber in überragender Frühform und ließen den Bernauern nur in den Anfangsminuten eine Chance. Das eingespielte Iserlohner Team nutze die Lücken in der LOK-Defensive und zog zur Mitte des ersten Spielviertels bereits davon. Gegen Alexander Möller, Tidjan Keita (Topscorer mit 24 Punkten und 14 Rebounds) sowie Toni Postran fanden die Brandenburger kein Mittel. Vor allem unter den Körben fehlte es an Gegenwehr.

14 Punkte Rückstand waren es zur Halbzeit. Und auch nach dem Seitenwechsel parierte Iserlohn die Bemühungen der Bernauer, irgendwie auf Schlagdistanz heranzukommen. Am Ende stand eine enttäuschende 68:94 Auftaktniederlage. LOK-Coach René Schilling: „Wir haben es mit Ausnahme der ersten Spielminuten nicht geschafft, unser Spiel umzusetzen. Zum Spielende hin sind wir regelrecht auseinander gebrochen. Das ist enttäuschend und zeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.“

26.09.2021 16:00 Uhr TKS 49ers vs. EN Baskets Schwelm 83:77

Die EN Baskets Schwelm reisten zum Saisonauftakt nach Brandenburg und wurden dort von den TKS 49ers aus Stahnsdorf empfangen. Die Mannschaft von Head-Coach Pastushenko ist für seinen intensiven Basketball bekannt und konnte gerade in der abgelaufenen Saison für viele Überraschungen sorgen. Die EN Baskets hingegen mussten auf Buljevic (Magen-Darm-Virus) und Kapitän Nikita Khartchenkov (Fußverletzung) verzichten. Trainer Falk Möller ließ Womala, Hollersbacher, Burns, Hennen und Mayr als erstes auf das Parkett und sah, wie seine Spieler einen klugen und geordneten Basketball präsentierten. Im Angriff liefen die Blau-Gelben ihre Plays durch, fanden gute Optionen daraus und punkteten im 1.Viertel nach Belieben. Auch die Defense wirkte wach und ließ in 10 Minuten nur 15 Zähler zu. Zu Beginn des 2.Abschnitts kamen die Hausherren aber etwas besser in die Partie und fanden in Kapitän Fülle ihren Mann, der das ganze Team mitzog. Der Scharfschütze traf hochprozentig und sorgte dafür, dass die 49ers immer sicherer wurden. Die Angriffsbemühungen der EN Baskets waren noch zielführend, aber nicht mehr so zwingend wie im 1.Viertel. Beide Farben erzielten 20 Punkte, so dass die Gäste immer noch führten.

Die EN Baskets wollten nach der Pause mit einer intensiveren Verteidigung den 49ers die Grenzen aufzeigen. Aber genau das Gegenteil passierte. Die Defense der EN Baskets wurde immer löchriger und die Hausherren spielten sich immer besser ein. Nach 30 Minuten lagen die Baskets nur noch mit 1 Punkt in Führung. Da hatten die Stahnsdorfer schon längst die Kontrolle über die Partie erlangt. Die letzten 10 Minuten wurden eher von den Gastgebern bestimmt. Die EN Baskets verloren auf beiden Seiten des Feldes die Ordnung und hatten Schwierigkeiten vor allem im Angriff die nötige Effektivität zu entwickeln. 2 Minuten vor dem Ende lagen die TKS 49ers mit 79:70 vorne. Die Blau-Gelben erhöhten noch einmal den Druck, doch ihre letzte Aufholjagd wurde erfolgreich abgewehrt.

Mit etwas mehr Intensität in der Verteidigung und mehr Ordnung im Angriffsspiel hätte das Spiel für die EN Baskets erfolgreich ausgehen müssen. So war es an diesem Sonntagnachmittag eine Niederlage, die durchaus vermeidbar war.

26.09.2021 17:00 Uhr ETV Hamburg vs. SC Rist Wedel 88:117

Schon im ersten Viertel deutete sich vor den Augen von Nationalspieler Justus Hollatz (Hamburg Towers) an, wie die Kräfteverhältnisse verteilt waren an diesem Nachmittag: Der in Bestbesetzung angetretene SC Rist übernahm Wurf für Wurf das Kommando und ging bald zweistellig in Führung. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs steuerte Fritsche mit seiner Lieblingsbeschäftigung drei weitere Punkte bei, auch der eingewechselte Marcel Hoppe kam mit zehn Zählern richtig ins Rollen. Am defensiven Ende des Feldes hatten die Hamburger inzwischen auf eine offensiv gestaltete Zonenverteidigung umgestellt, die den Schleswig-Holsteinern zumindest anfänglich Probleme bereitete.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, Hoppe verkürzte nach knapp drei Minuten für den ETV auf 51:59. Dann jedoch war es mit der Ausgeglichenheit vorbei. Die Grünen aus Wedel legten einen 15:2-Lauf hin, den erst Jack Fritsche per Dreier zu stoppen vermochte. Im letzten Spielabschnitt machte sich dann endgültig der breiter besetzte Kader der Wedeler bemerkbar. Der Widerstand der Gastgeber war bald gebrochen, einige Körbe fielen den Ristern so leicht wie ein spätsommerlicher Spaziergang zur Wahlurne. Für den Höhepunkt sorgte gut sechs Minuten vor Ultimo US-Guard Walker, der ein Alley-oop-Anspiel von Jacob Hollatz über Ringniveau per Dunking verwertete. Mit dem amtlichen Endergebnis von 117:88 nahmen die Wedeler letztendlich erfolgreich Revanche für die beiden schmerzlichen Niederlagen gegen den ETV in der vergangenen Saison, darunter ein 88:91 n.V. ebenfalls zum Saisonauftakt.

26.09.2021 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers 97:106

Endlich Basketball, endlich wieder ein richtiges Spiel um Punkte mit Zuschauern. Nach 557 Tagen Abstinenz. Seit Wochen hatten Mannschaft und Trainer auf diesen besonderen Tag hingearbeitet. Und dann ging genau dieser Tag ganz anders aus als sich alle gewünscht hatten. Jedenfalls für die, die es mit den RheinStars halten. Zum Saisonauftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die Kölner am frühen Sonntagabend in der ASV-Sporthalle den BSW Sixers aus Sandersdorf verdient mit 97:106 (29:31, 14:21, 21:22, 33:32) vor knapp 200 Zuschauern.

Ich kann mich kaum an ein Spiel erinnern, bei dem wir 97 Punkte erzielt und trotzdem verloren haben“, sagte Manager Stephan Baeck.

Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

25.09.2021 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. WWU Baskets Münster

Bereits in der Preseason trafen beide Mannschaften im Rahmen des Goldschmiede-Adam-Cup aufeinander, wobei die Korbjäger aus der nordrhein-westfälischen Universitätsstadt dort gegen dezimierte Drachen klar mit 103:59 siegten. Die bekannteste Neuverpflichtung der Gäste aus Münster fand in der vergangenen Offseason nicht auf dem Feld, sondern in der Coaching-Box statt. Mit Björn Harmsen übernahm ein zweifacher ProA-Trainer des Jahres und dreifacher Aufstiegstrainer in die easyCredit BBL das sportliche Ruder und soll die ambitionierten Münsteraner in höhere sportliche Gefilde führen. Nach Jahren des gesunden Wachstums auf und neben dem Feld und dem Ausschlagen eines vorherigen ProA-Aufstiegsrechts soll der Weg nun endlich nach oben gehen.

Bei den Hausherren ist es vor allem das hauseigene Lazarett, das Headcoach Julius Thomas die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. „Die Personalsituation ist für uns sicherlich alles andere als gut, aber Verletzungspech gehört im Sport nun mal leider dazu. Natürlich hätten wir uns eine entspanntere und einfachere Saisonvorbereitung gewünscht, aber die verbliebenen Jungs sind heiß und freuen sich darauf vor unseren Fans im DragonDome aufzulaufen. Münster ist der klare Favorit und für uns gilt alles an Einsatz und Hingabe auf dem Feld zu lassen, um den WWU Baskets möglichst lange einen engen Fight zu liefern und uns die Chance auf einen erfolgreichen Heimauftakt zu verdienen.“

25.09.2021 19:00 Uhr Art Giants Düsseldorf vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Sportlich haben die Düsseldorfer während der vergangenen Wochen in der Saisonvorbereitung versucht, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen. „Die Mannschaft hat während der Vorbereitung sehr intensiv und konzentriert gearbeitet. Es wird zunächst darauf ankommen, ob wir in der Lage sind uns stetig weiterzuentwickeln, um am Ende der Saison unseren besten Basketball zu spielen“, so ART Giants-Trainer Florian Flabb mit Blick auf den Saisonstart. Dass die teilweise neuformierte Mannschaft rund um das Trainergespann von Flabb sowie Assistant Coach Matt Dodson und Athletiktrainer Lukas Solf auf dem Parkett gut harmonieren kann, stellten sie nicht zuletzt in den Testspielen unter Beweis. In fünf Begegnungen gingen die Rheinländer insgesamt fünfmal als Sieger vom Parkett.

Die SBB Baskets aus Wolmirstedt hatten eine Vorbereitung mit Siegen und Niederlagen, mit Licht und Schatten. Headcoach Eiko Potthast: „Wir haben in keinem Spiel der Vorbereitung den kompletten Kader zur Verfügung gehabt. Wir mussten viele Spieler auf ungewohnten Positionen spielen lassen. Auch in dieser Woche, wo wir den richtigen Fokus auf Düsseldorf hatten, war es eine relativ schwierige Vorbereitung mit einigen kleineren Ausfällen. Die Giants haben ein sehr sehr interessantes Team, mit einem guten Mix aus jung und alt. Sie spielen sehr schnell und athletisch, da müssen wir 40 Minuten sehr wachsam sein und das kontrollieren. Die Düsseldorfer haben alle Testspiele gewonnen, mit Hagen auch ein ProA-Team geschlagen.

25.09.2021 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Das neu formierte Team von LOK BERNAU startet nach einem größeren Umbruch in die ProB-Saison. Eine ganze Reihe von Spielern haben die Mannschaft im Sommer verlassen. Sieben Neuzugänge galt und gilt es für das Trainergespann René Schilling und Davide Bottinelli zu integrieren. „Einerseits arbeiten wir intensiv daran, unsere neuen Spieler zu integrieren. Zum anderen haben uns in der Vorbereitung auch kleine Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Die letzten Testspiele konnten wir deshalb auch nur dezimiert mit sieben oder acht Spielern absolvieren“, berichtet LOK-Headcoach René Schilling.

Über die mögliche Konstellation des Gegners macht sich Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan im Vorfeld eher weniger Gedanken. Auch, weil er es nicht beeinflussen kann. „Ich schaue mehr auf uns, auf unseren Gameplan. Wir sind gut vorbereitet und brennen darauf,
dass wir endlich loslegen dürfen“, sagt Shirvan. Und Michael Dahmen ergänzt: „Ich bin mir sehr sicher, dass wir von dieser Mannschaft mitreißenden Basketball sehen werden. Ein Team, das sein Herz auf dem Feld lässt, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

26.09.2021 16:00 Uhr TKS 49ers vs. EN Baskets Schwelm

Zum Saisonauftakt erwartet die 49ers direkt ein harter Brocken. Mit den EN Baskets Schwelm kommt ein Team, das letzte ProB-Saison vor allem in den Playoffs überzeugte. Dort scheiterte man erst im Halbfinale, also einen Schritt vor dem Aufstieg in die ProA, mit 16 Punkten Differenz nach Hin- und Rückspiel an den Itzehoe Eagles. Dass die Ziele bei den Schwelmern für die Saison 2021/22 ziemlich hochgesteckt sein werden, glaubt auch 49ers-Coach Vladimir Pastushenko: „Sie sind ein top aufgestelltes Team mit erfahrenem Trainer und werden in meinen Augen auch dieses Jahr wieder oben mitspielen und sich vielleicht sogar zur Vorsaison verbessern können.“


Personell hat sich einiges getan bei den Schwelmern. Die Leistungsträger Scott, Alexis und Zahariev verließen das Team, wurden jedoch angemessen ersetzt. Zum einen mit dem US-Guard Glen Burns, zum anderen mit den deutschen Spielern Rupert Hennen und Robert Nortmann, welche vom ProA-Ligist Römerstrom Gladiators Trier zu den Baskets wechselten.
Die 49ers wagen sich für den Saisonstart an ein unübliches Projekt, was den Kader angeht. Sie verpflichteten in der Offseason keinen Importspieler, weisen also ein Aufgebot ausschließlich bestehend aus deutschen Akteuren vor. Besonders hervorzuheben ist dabei zudem, dass alle Spieler sogar direkt aus dem Raum Berlin/Brandenburg kommen, somit also zu 100 Prozent auf lokale Power gesetzt wird. „Die Teamchemie ist sehr gut, wir hoffen, dass wir das in ebenso gute Leistungen auf dem Spielfeld umwandeln können. Wir müssen uns unsere Punkte jede Woche durch enormen Einsatz und Willen hart erarbeiten, wenn wir erfolgreich sein wollen“, sagt Coach Pastushenko zur Ausgangssituation vor der neuen Saison.

26.09.2021 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers

Wieder Saisonstart, wieder die BSW Sixers aus Sandersdorf – und doch ist diesmal alles anders. „Wir freuen uns alle auf den Start, endlich wieder ein richtiges Basketballspiel“, sagt Headcoach Simon Cote mit Blick auf den ersten Spieltag für die RheinStars Köln in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Schon im Vorjahr trafen die RheinStars zum Saisonauftakt am vierten Spieltag auf die BSW Sixers und setzten sich mit 80:76 durch. Allerdings kamen die Kölner damals direkt aus der Quarantäne, weshalb die ersten drei Begegnungen alle später nachgeholt wurden.

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie vor Zuschauern, 350 Tickets sind aktuell im Verkauf. Mehr lassen die Regularien aktuell nicht zu.

26.09.2021 17:00 Uhr ETV Hamburg vs. SC Rist Wedel

Von wegen das Schönste kommt zum Schluss! Mit der vielleicht reizvollsten Partie der gesamten Saison starten die Herren des Eimsbütteler TV am Sonntag, den 26. September 2021 in die neue Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Bei nicht wenigen ETV-Fans dürfte dieses Duell beste Erinnerungen wachrufen: Am 8. November 2020 feierten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs mit 91:88 n.V. beim (stark ersatzgeschwächten) SC Rist ihren allerersten Sieg in der ProB. Am 10. Januar dieses Jahres folgte gar noch ein spektakuläres 110:98 im Heimspiel und somit der zweite Derbysieg gegen die deutlich ligaerfahreneren Wedeler. Doch das war einmal und zählt nicht mehr. Denn das Aufeinandertreffen am Sonntag findet unter anderen Voraussetzungen statt. Sprich: Der ETV
ist klarer Außenseiter.

Nichtsdestotrotz schürt ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay die Vorfreude auf den Knallerstart: „Wir hatten eine gute Vorbereitung und haben eine tolle Stimmung im Team. Uns ist der Gegner erst mal egal, wir freuen uns sehr auf die neue Saison.“ Die 35-Jährige ist Deutschlands höchstklassige Herren-Trainerin im Basketball und seit einer gefühlten Ewigkeit Hauptgarantin für den Erfolg mit zuletzt drei Aufstiegen in fünf Jahren.

Dass der SC Rist in der vergangenen Saison dem ETV zweimal unterlag, spiele keine Rolle mehr, betont der Wedeler Coach Stephan Blode. „Ich glaube, wir tun gut daran, wenn uns die vergangene Saison nicht interessiert. Wir respektieren jeden Gegner zu einhundert Prozent, den ETV wie alle anderen auch. Für einige Hamburger und Schleswiger-Holsteiner ist das Spiel etwas Besonderes, aber das ändert nichts an unserer Vorbereitung und unserer Taktik“, betont der Rist-Trainer.

Liga-Topscorer Salami bleibt ETV Hamburg treu – auch Lungongo weiter unter den Körben

Dem Eimsbütteler TV bleibt in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sein wichtigster Spieler erhalten. Mit Mubarak Salami gab niemand anderes als der Liga-Topscorer den Hamburgern die Zusage für mindestens ein weiteres Jahr. Der 25-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit auf durchschnittlich 26,2 Punkte pro Partie und war vor allem mit seinen unwiderstehlichen Drives zum Korb die spielbestimmende Figur beim ETV. Außerdem wird Center Mayika Lungongo weiter unter den Hamburger Körben aufräumen.

„Ich freue mich sehr, dass beide bei uns bleiben, denn sie sind sportlich wie menschlich eine Bereicherung fürs Team. Mubi ist nicht nur Topscorer der Liga, sondern auch der mit Abstand dominierende Spieler unserer Mannschaft. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen, er wird in dieser Saison noch für manche Überraschung sorgen“, lobt ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay. Auch Salami, der bereits in der Jugend lange für die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs auflief, ist hochzufrieden: „Ich fühle mich sehr wohl beim ETV und freue mich auf die neue Saison. Ich hänge sehr an Hamburg, meine Familie war ausschlaggebend, hier zu bleiben. Aber auch sportlich sieht es gut aus, wir haben das Potenzial, mehr zu erreichen als in der vergangenen Saison.“

Lungongo konnte vor Beginn der abgelaufenen Saison bei einem Tryout die Eimsbütteler Coaches von seinen Qualitäten überzeugen. Nach einer gewissen Anlaufzeit wuchs der 2,10-Meter-Mann in der Rückrunde zu einer wichtigen Stütze der Eimsbütteler heran. Dabei zeigte der 26-Jährige vor allem Reboundstärke (u.a. 16 Boards gegen Bernau), aber auch immer aggressivere Finisher-Qualitäten. Gencay: „Es hat wirklich Spaß gemacht zu sehen, wie sich beide entwickelt haben. Mayikas Formkurve ging steil nach oben, und ich bin überzeugt, dass er in dieser Saison noch stärker und konstanter sein wird.“

Quelle: ETV Hamburg

„Identität bewahren und damit die nächsten Schritte gehen“

Björn Harmsen blickt mit Vorfreude und voller Tatendrang auf seine neuen Aufgaben bei den WWU Baskets Münster. Der 39-Jährige hat zu Beginn dieses Monats das neu installierte Amt des Sportdirektors angetreten, in rund zweieinhalb Wochen startet er mit seinem neuen Team auch als Headcoach in die Saisonvorbereitung. Im ersten Interview spricht der Neu-Münsteraner über die Beweggründe seiner Entscheidung für die WWU Baskets, seine Grundideen und Werte.

Björn Harmsen spricht auch über seine Aufgabe als Headcoach und Sportdirektor in Personalunion sowie den aktuellen Stand der Kaderplanung der WWU Baskets.

Herzlich Willkommen, Björn! Welche Gefühle und Ziele begleiten dich zu Deinem Amtsantritt bei den WWU Baskets?

Björn Harmsen:
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe! Helge hat mich von dem Projekt überzeugt, nun geht es an die Arbeit. Wir wollen die Identität bewahren und damit die nächsten Schritte gehen. Insbesondere freue ich mich aber auf die Rückkehr der Zuschauer und die dadurch verbundenen Emotionen.“

Wie hast du die WWU Baskets in den vergangenen Jahren wahrgenommen und verfolgt?

Björn Harmsen: „Als sehr sympathischen Verein, der immer weiter gewachsen ist. Ich hatte mir auch immer mal wieder ein Spiel angeschaut.“

Du hast Erstligaerfahrung, warst auch zuletzt Erstligacoach, zuvor sehr erfolgreich in der ProA, unter anderem mit drei Aufstiegen in die BBL. Was macht die WWU Baskets dennoch attraktiv, um nun in Doppelfunktion Sportdirektor/Coach in die ProB zu gehen? Warum decken sich deine Ambitionen mit denen der WWU Baskets?

Björn Harmsen: „Ich kenne Helge schon lange und wir sind befreundet. Da tauscht man sich auch über Werte und Vorstellungen aus, die man vertritt und auch auf die Arbeit überträgt. Wir beide sind der Meinung, dass Basketball in erster Sache ein Mannschaftssport ist. Die Grundidee ist immer, dass man gemeinsam etwas erreicht und teilt, aber auch zusammen durch Täler geht und aufgefangen wird. Außerdem habe ich in Deutschland in jeder Liga schon gecoacht, es fehlen mir bisher aber noch ProB, NBBL und JBBL. Jetzt fange ich mal mit Pro B an … (mit einem Augenzwinkern).“

Wie beurteilst du die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zur Saison 21/22 – auch im Vergleich zu den vergangenen Jahren?

Björn Harmsen: „Ich denke, dass die Liga immer besser wird. So wie das ja auch in der BBL und in der Pro A der Fall ist. Und wenn sich die Ligen darüber professioneller und stärker entwickeln, dann hat das natürlich auch immer einen Effekt nach unten.“

Welche Spielphilosophie verfolgst du?

Björn Harmsen: „Ich versuche meine Philosophie eigentlich immer auf die Mannschaften anzupassen. Aber meine Grundidee besteht darin, defensiv sehr aggressiv zu spielen, offensiv mit viel Bewegung ohne Ball und nicht nur zuzuschauen und rumzustehen. Nur so kann der Ball auch bewegt werden.“

Die Kaderplanung läuft auf Hochtouren, ein Umbruch steht an. Wie ist der aktuelle Stand? Auf was für ein Team können sich die Fans freuen?

Björn Harmsen: „Wir verlieren leider vier sehr wichtige Jungs. Natürlich werden wir auch neue Spieler verpflichten. Aber am Ende muss die Mannschaft das ausgleichen. Die geschlossene Einheit und Ausgeglichenheit muss unsere größte Stärke sein.“

Wie lebst du dein Trainerdasein?

Björn Harmsen: „Eigentlich besteht das Trainerleben aus Schreibtisch und Halle. Spielvorbereitung, Trainingsvorbereitung und Spielnachbereitung am Schreibtisch, die Durchführung in der Halle. Das Spiel ist im Endeffekt das i-Tüpfelchen, die Aufführung des Geprobten. Aber dazu kommt ja auch noch die eigentliche Arbeit des Sportdirektors. Es werden also volle Tage werden mit wenigen Pausen, insbesondere mentaler Art.“

Was macht diesen Beruf für dich faszinierend?

Björn Harmsen: „Als Trainer bist du ständig mit jungen Leuten zusammen, das ist erstmal sehr lustig und interessant. Aber der entscheidende Faktor ist natürlich die Blase der Mannschaft, in der man eine Saison verbringt. Mit Höhen und Tiefen. Außerdem hat man durch das Spiel jede Woche einen emotionalen Höhepunkt, auf den man hinarbeitet. Als Sportdirektor hat man mehr Büroarbeit, Kommunikation und administrative Aufgaben vor sich.“

Was kennst du bisher von der Stadt Münster? Worauf freust du Dich in Bezug auf die Stadt?

Björn Harmsen: „Mein jüngster Bruder hat in Münster studiert, aber leider habe ich es damals nicht einmal hierher geschafft. Ich habe zu der Zeit einfach zu viel gearbeitet. Trotzdem hat er mir natürlich immer berichtet, deshalb hatte sich in meinen Kopf schon ein Bild ergeben, welches sich bewahrheitet hat: eine tolle Stadt mit viel Grün, einer sehr schönen Innenstadt, viel Historie und dazu die ganzen Studenten mit den Unmengen an Fahrrädern. Auch ich bin meine ersten Wochen nur mit dem Rad unterwegs und das ist sehr angenehm.“

Quelle: WWU Baskets Münster

Nachberichte ProB Nord Nachholspiele

20.03.2021 18:00 Uhr BSW Sixers vs. ETV Hamburg 84:69

Die Sixers sicherten sich den Heimsieg und starten nächste Woche mit einem guten Gefühl in die PLayoffs.

In den letzten beiden Vierteln ging es hoch und runter, die Wurfquoten beim ETV sanken jetzt langsam aber merklich, man spürte, dass die Sixers diese Partie nun im Griff hatten, das 66:49 nach drei Vierteln entsprach ziemlich genau dem, was sich auf dem Feld abspielte. Ein paar Highlights inklusive: Marco Rahn testeste bei einem seiner 3 Blocks die Festigkeit des Korbbrettes, Yasin Turan verteilte fünf Assists, Lucien Schmikale und Vincent Friederici markierten beide als Topscorer je 14 Punkte und insgesamt schenkten wir den Ball nur neunmal per Turnover dem Gegner.

Es waren noch genau 1:19 Minuten zu spielen, als der 36-Jährige Vidmantas Uzkuraitis unter Standing Ovations der gesamten ETV-Crew ein letztes Mal vom Feld ging und somit fünf erfolgreiche Jahre unter den Eimsbütteler Körben beschloss. Zuvor war der Routinier fast 39 Minuten wie ein Young Gun übers Feld gejagt und hatte noch einmal sein gesamtes Repertoire der hohen Basketballkunst gezeigt: einen Bounce-Pass quer durch die Zone auf Fabian Paetsch, reichlich Rebounds auf Ringniveau, einen Coast-to-Coast-Sprint plus Layup vom einen Korb zum anderen und natürlich vier Treffer (bei 14 Versuchen) von jenseits der Dreierlinie – ein Gebiet, in dem sich der Ex-Profi stets am wohlsten fühlte. Am Ende standen mit 18 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double und das Prädikat Topscorer des Spiels auf dem Konto des Litauers, der aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren wird.

„Ich bin etwas traurig, dass wir verloren haben“, sagte Uzkuraitis nach dem Spiel am Livestream-Mikrofon der Sixers. „Das Schönste war und ist für mich immer gewinnen, egal, ob Spiele oder Titel.“

„Wir sind eben keine echten Profis. Für die meisten Jungs war die neue Liga mit mehr Physis und Taktik etwas ganz Neues, für uns alle war die Saison eine gute Erfahrung. Ich liebe und lebe Basketball und möchte noch ein, zwei Jahre spielen. Mal sehen, was mein Körper so sagt.“ Und wie es sich für den Abschied eines ganz Großen gehört,  dürfen natürlich auch die passenden Abschiedsworte nicht fehlen: „Ich möchte allen Fans danken, ob in Hamburg, Litauen, Belgien oder England. Dieser Dank kommt von Herzen.“

21.03.2021 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln 85:66

Die Rister bestimmten das Geschehen, ließen zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und strebten ab dem zweiten Viertel einem sicheren Sieg entgegen. Gegen Mitte des Abschnitts ließ Mario Blessing den Vorsprung per Dreier zum 30:19 erstmals zweistellig werden. Bei den Gästen fehlten mehrere Stammspieler, Yannick Kneesch und Max Dohmen trugen in Abwesenheit ihrer Kollegen im Angriff die Hauptlast. 41:28 hieß es nach 20 Spielminuten, auf Wedeler Seiten hatten sich zu diesem Zeitpunkt mit Ausnahme von Ole Schrader bereits sämtliche Spieler auf dem Punktezettel eingetragen. Neben der Ausgeglichenheit sprach auch die bis dahin deutlich höhere Trefferquote der Wedeler für die Heimmannschaft.

Die Rist-Vorteile blieben bestehen, Köln wurde bis zum Schluss durchgehend souverän auf Abstand gehalten. Linus Hoffmann nutzte die letzte Gelegenheit 2020/21, um seine bisher beste Punktausbeute (16) in der ProB zu erreichen.

Er gehe mit einem guten Gefühl aus der Saison heraus, so Trainer Benka Barloschky. „Ich habe der Mannschaft direkt nach dem Spiel gesagt: Klar bin ich superhappy, dass wir am Ende noch mal ein Spiel gewinnen konnten, auch in dieser Form, aber vor allem die Entwicklung zu sehen, die wir als Mannschaft gemacht haben. Ich habe den Spielern angeraten, dass sie sich noch mal eines der ersten Spiel und dann das Spiel von heute angucken. Wie viele Schritte wir gemacht haben, wie wir als Mannschaft gewachsen sind, macht mich unglaublich froh, darauf bin ich stolz. Es ist schön, mit einem solchen Spiel aus der Saison zu gehen“, erläuterte der Wedeler Trainer.

„Eine schwere Saison geht zu Ende“, sagt Headcoach der RheinStars, Johannes Strasser. „Heute hatten wir nicht genug Energie und Fokus, um hier in Wedel zu bestehen. Ich habe aber auch die Möglichkeit genutzt, viel zu wechseln und allen genug Spielanteile zu geben.“

Vorberichte Nachholspiele ProB Nord

Die Hälfte der Liga hat ihr letztes reguläres Saisonspiel bereits hinter sich – können an diesem Wochenende die sechs noch offenen Nachholspiele absolviert werden, dann hat es die ProB tatsächlich geschafft: Alle 264 angesetzten Partien wären dann trotz der schwierigen Umstände unter Dach und Fach. Schon dass ist ein riesiger Erfolg für die Liga und ihre 24 Teams. Playoff-technisch sind noch viele Optionen möglich, die Spannung ist also hoch.

Spieltag 1: 20.03.2021 18:00 Uhr BSW Sixers vs. ETV Hamburg

Fast schon mystisch schwebt dieser Platz in der Abschlusstabelle seit einigen Wochen über den Köpfen der Sixers-Spieler. Der Grund ist klar: Er verspricht in der ersten Playoff-Gruppenphase zwei Heimspiele. Und das gleich zum Start. Die erste Chance, Platz vier zu erobern, ging vergangenes Wochenende in Iserlohn schief. Nun folgt Versuch zwei und jeder ist sich bewusst, dass es gilt, um jeden Zentimeter zu kämpfen, um sich selbst für eine harte und außergewöhnliche Saison zu belohnen.

Das sagt Trainer Sebastian Ludwig
„Wir wissen worum es geht und was wir tun müssen. Es geht nur darum, das konsequent über 40 Minuten abzuliefern.“

Und auch wenn die tabellarischen Vorzeichen nur wenig Hoffnung machen, reist der ETV durchaus mit breiter Brust gen Osten. Das liegt unter anderem am tollen Auftritt am vergangenen Wochenende, als man sich auswärts Tabellenführer und Meister VfL SparkassenStars Bochum in einem Highscore-Game nur knapp mit 112:115 geschlagen geben musste. „Wir freuen uns auf das letzte Spiel einer verrückten und aufregenden Saison. Wir wollen an unsere zuletzt guten Leistungen anknüpfen und müssen uns auch in Sandersdorf nicht verstecken“, so Gencay, die klassenhöchste Cheftrainerin eines Herrenteams in Deutschland.

Das Spiel kann hier live verfolgt werden.

Spieltag 15: 20.03.2021 19:00 Uhr TKS49ers vs. EN Baskets Schwelm

Nachdem sich die TKS 49ers am vergangenen Samstag gegen Münster durch einen 87:85 Heimsieg zum ersten Mal seit der Saison 2013/2014 für die Playoffs qualifizieren konnten, wollen die nun siebtplatzierten 49ers eine Woche später mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn aus Schwelm Platz sechs erreichen und das Momentum in die Playoffs mitnehmen.

Beim Hinspiel in Schwelm verloren die 49ers über das Spiel hinweg peu à peu den Anschluss an die Gastgeber und letztendlich das Spiel mit 76:90. Hierbei stellten die drei Leistungsträger des Gegners das Team von Vladimir Pastushenko vor große Probleme. Die reboundstarken Aufbauspieler Montrael Scott und Milen Zahariev legten zusammen 32 Punkte und 13 Rebounds auf. Dreierspezialist Nikita Khartchenkov steuerte damals zudem 21 Punkte bei und war somit teaminterner Topscorer. Zum ersten Mal seit Wochen steht die Mannschaft von 49ers-Coach Vladimir Pastushenko also nicht mehr unter dem Druck, sich noch für die Playoffs qualifizieren zu müssen. Doch dieser merkt an, dass jetzt nicht die Zeit zum Ausruhen ist: „Ich bin unglaublich stolz auf mein Team und froh, dass wir uns für die Playoffs qualifiziert haben. Aber wir sehen jetzt keinen Grund zu entspannen und weniger konzentriert an die nächste Aufgabe heranzugehen. Wir haben gegen Münster und Itzehoe gezeigt, dass wir auch mit den besten Mannschaften der Liga mithalten können, also versuchen wir auch gegen Schwelm das vierte Spiel in Folge zu gewinnen.“

Das Spiel kann hier live verfolgt werden.

Spieltag 19: 31.03.2021 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln

Im Hinspiel konnten sich die Kölner in ihrem dritten Saisonauftritt gegen den Kooperationspartner des Erstligisten Hamburg Towers mit 98:67 behaupten. Es fehlte zwar Marco Porcher Jimenez, dafür aber mischten Andrej Mangold (12 Punkte), Vincent Golson (11), Tibor Taras (18) und Viktor Frankl-Maus (12) entscheidend mit. Frankl-Maus verletzte sich in diesem Spiel am 21. November und fehlt seitdem. Alle anderen vorgenannten werden ebenfalls in Wedel nicht dabei sein können.

Aber auch die Gastgeber werden nicht in ihrer besten Saison-Besetzung auflaufen. So hat der ehemalige Kölner Tucker Haymond, den der SC Rist just zum Zeitpunkt des Hinspiels verpflichten, aber noch nicht einsetzen konnte, die Norddeutschen bereits wieder verlassen.

„Wir haben die Chance, unsere Saison mit einem Sieg abzuschließen.“ Aufgrund der vielen Ausfälle ist diese Erfolgs-Möglichkeit sicherlich höher einzustufen als ein ähnliches Unterfangen in den Playoffs. „Wir werden uns jetzt nochmal seriös auf den Gegner vorbereiten und dann versuchen, den Sieg zu holen,“ so Headcoach Johannes Strasser. Damit hätten die RheinStars dann tatsächlich genau doppelt so viele Erfolge eingefahren in der Hauptrunde wie beim Abstieg aus der ProB vor zwei Jahren, nämlich zehn.

Das Spiel kann hier live verfolgt werden.

Rückblick ProB Nord Spieltag 22

13.03.2021 18:00 Uhr TKS 49ers – WWU Baskets Münster 87:85

Am 22.Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfingen die TKS 49ers in ihrem vorletzten Hauptrundenspiel die WWU Baskets aus Münster. In einem bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Spielsetzten sich die Hausherren mit 87:85 (46:42) durch. Der Sieg bedeutet vorzeitig den sicheren Einzug in die Playoffsfür die 49ers. Doch Headcoach Vladimir Pastushenko merkte nach dem Spiel an:„Es ist kein Wunder, dass ein so starkes Team eine hohe Führung innerhalb von drei Minuten zunichte machen kann. Umso stolzer bin ich auf mein Team, dass sie sich nicht beirren ließen. Gratulation an das gesamte Team, wir freuen uns auf die Playoffs!“
WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein: „Es ist der nächste Schlag in die Magengrube. In-nerhalb der letzten 14 Tage sind wir nun arg gebeutelt. Aber da müssen wir nicht nach rechts und links gucken, relativ viel davon ist eigenes Verschulden. Es ist so, dass die reguläre Saison jetzt ab-geschlossen ist. Es ist gut, dass wir uns jetzt auf ein ganz klares Ziel in der ersten Playoff-Runde fo-kussieren können.“

13.03.2021 19:30 Uhr VfL SparkassenStars BochumETV Hamburg 115:112

Zum Abschluss der Hauptrunde der diesjährigen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfingen die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstagabend, dem 13.03.2021, den ETV Hamburg in der Rundsporthalle. Im Duell des bereits feststehenden Hauptrundenmeisters gegen die letztplatzierten Gäste entwickelte sich ein über 40 Minuten enges Spiel ohne Intensität in der Defense auf beiden Seiten, welches die SparkassenStars am Ende mit 115:112 gewinnen konnten und so den 19. Saisonsieg einfuhren. „Wir haben heute einen actionreichen Hauptrundenabschluss erlebt. Es war schön zu sehen, dass alle Spieler Einsatzzeiten erhalten haben und dass am heutigen Tag alle Spieler gesund geblieben sind und keine weiteren Verletzungen uns vor den Playoffs heimgesucht haben. Nun haben wir zwei Wochen Vorbereitungszeit auf die Playoffs und hoffen, dass bis dahin alle Blessuren bei unseren Spielern abgeklungen sind“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.
Kommentar ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay zum Spiel: „Man muss beiden Mannschaften ein Kompliment machen. Man hat wirklich nicht gemerkt, dass es um nichts mehr ging. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, das war eine tolle Leistung. Ich hätte es ihnen gegönnt, beide Teams hätten den Sieg verdient gehabt. Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was wir heute hier gezeigt haben. Man hat erneut gesehen, wie wir uns in dieser Saison weiterentwickelt haben.“

13.03.2021 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm Itzehoe Eagles 91:81

Das war mal ein gelungener Abend! Die EN Baskets Schwelm konnten sich dank einer starken Vorstellung gegen den Tabellenzweiten aus Itzehoe am Ende verdient durchsetzen und die Playoffs der Saison 2020/2021 erreichen.


Der zweite Platz in der Nordgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga war das Ziel – und der zweite Platz nach der regulären Saison ist es geworden für die Itzehoe Eagles. Allerdings brauchten sie dafür viel Glück und Schützenhilfe aus Stahnsdorf: Die TKS 49ers besiegten den Eagles-Konkurrenten aus Münster mit 87:85. So war die Niederlage der Itzehoer bei den EN Baskets Schwelm zwar ärgerlich, blieb aber ohne Folgen. Die Gastgeber gewannen mit 91:81 (21:20, 20:27, 26:17, 24:17).

13.03.2021 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos – BSW Sixers 87:80

Das große Zittern begann mit der Schlusssirene: Nachdem hart erkämpften 87:80 (15:19, 30:17,19:20, 22:24)-Erfolg der Iserlohn Kangaroos gegendie BSW Sixers versammelten sich die Waldstädteram Mittelkreis der Matthias-Grothe-Halle. Alle Augen waren gespannt auf das Telefon von Geschäftsführer Michael Dahmen gerichtet. Und dann kam die Erlösung. Die RheinStars Köln verloren ihr Heimspiel gegen Lok Bernau 63:70. Und damit stand fest: Die Kangaroos ziehen in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein. Der Rest war Jubel!
Michael Dahmen, Geschäftsführer Iserlohn Kangaroos:„Dass wir die Playoffs erreicht haben, ist die schönste Erkenntnis des Abends. Wir haben unser Teilziel erreicht, jetzt ist alles möglich und es kommt darauf an, in welcher Konstellation wir spielen. Ich würde in diesem Jahr nicht sagen, dass es unbedingt ein Nachteil ist, dass wir zwei Auswärtsspiele und nur eine Partie in der Matthias-Grothe-Halle haben. Dadurch, dass es ohne Zuschauer ist, müssen wir halt schauen, dass wir uns die Siege auf der Straße holen. Wir können jetzt gelassen abwarten, wer unsere Gegner sein werden und sind einfach glücklich, dass schon vor dem Nachholspieltag feststeht, dass wir in die Playoffs eingezogen sind und nicht noch eine Woche lang zittern müssen.“

13.03.2021 19:30 Uhr RheinStars KölnLOK BERNAU 63:70

Die Basketballer von LOK BERNAU holen zum Saisonabschluss in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB noch einen Auswärtssieg. Bei den RheinStars Köln gewannen die Bernauer am Samstag ein wie erwartet knappes Duell mit 70:63. Lorenz Brenneke holte für LOK ein weiteres Double-Double und beendete das Spiel mit 21 Punkten als Topscorer. LOK-Coach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und freue mich für das Team, dass wir diese schwierige und enttäuschende Saison so beenden konnten. Wir können jetzt mit einem positiven Gefühl aus der Saison gehen. Der Weg dahin war aber wieder eine schwere Geburt mit viel zu vielen Ballverlusten. Wir haben trotzdem fast das ganze Spiel über geführt und am Ende als es eng wurde, defensiv die richtigen Mittel gefunden.“
Somit werden die Playoffs ohne die RheinStars stattfinden. „Das ist schon ok, wir waren in den letzten Wochen einfach nicht gut genug“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die Jungs, die auf dem Feld standen, haben gekämpft. Aber so reicht das eben nicht. Schade ist nur, dass eine Saison, die sich so vielversprechend angelassen und entwickelt hatte, dann mit einer Enttäuschung endet. Aber die Umstände waren wie sie waren.“

14.03.2021 16:00 Uhr SC Rist Wedel – ART Giants Düsseldorf 79:81

Die Gastmannschaft war in der Anfangsphase deutlich energischer und konsequenter, brummte den Ristern einen 5:21-Rückstand auf. „Düsseldorf hat mit unglaublich viel Energie angefangen“, fand Barloschky lobende Worte für den Auftakt der Rheinländer. „Da konnten wir am Anfang nicht gegenhalten. Wir haben die erste Offense des Spiels sehr gut gespielt, haben uns einen Superwurf herausgespielt – genauso, wie wir eigentlich spielen wollten. Und dann sind leider wir davon wieder weggegangen“, so der Wedeler Trainer. Seine Vorhersage, dass Düsseldorf ohne seine beiden etatmäßigen Center auf Schnelligkeit setzen würde, trat ein. „Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um uns zu berappeln, dann haben wir angefangen, richtig zu verteidigen und auch offensiv mit ein bisschen mehr Struktur zu spielen“, sagte Barloschky.

Durch den Auswärtserfolg in Wedel springen die Düsseldorfer zunächst auf den vierten Tabellenplatz. Ob man nun aber als Vierter oder Fünfter in die Playoffs geht, hängt davon ab, wie die BSW Sixers am kommenden Wochenende ihr Nachholspiel gegen den ETV Hamburg bestreiten werden. Unabhängig von der Playoff-Platzierung steht aber fest: In der zweiten ProB-Saison spielen die ART Giants eine bärenstarke Hauptrunde und holen 13 Siege.

Headcoach Kevin Magdowski: „Es ist wichtig, dass man so ein Spiel am Ende auch einfach gewinnt. Man sieht ja, dass das nicht ganz einfach ist in der Liga und sich Wedel absolut nicht hat hängen lassen. Nach einem guten Start von uns haben sie sich in die Partie zurückgekämpft. Wir haben dann wiederum das nötige Kämpferherz gezeigt und letztlich clever den Auswärtssieg mitgenommen. Dass wir mit unserem Team vielseitig agieren können, hat am Ende den Ausschlag gegeben für den Sieg.“

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

13.03.2021 18:00 Uhr TKS49ers vs. WWU Baskets Münster

„Es ist natürlich noch einmal eine schwere Aufgabe. Sie sind voll im Playoff-Kampf, hatten in den letzten beiden Spielen Qualitätssiege in Itzehoe und gegen Köln“, sagt Headcoach Philipp Kappenstein am Donnerstag. „Ziel ist, den Prozess der letzten anderthalb Wochen fortzusetzen und mit einem Sieg in die Playoffs zu starten und natürlich, die Chance auf Platz zwei zu wahren, die im Parallelspiel der Itzehoe Eagles entschieden wird. Aber eben auch nur dann, wenn wir gewinnen.“

. An das Hinspiel gegen die 49ers haben die WWU Baskets zwar beste Erinnerungen, messen aber dem 87:58-Erfolg (zum Spielbericht) keine Bedeutung für das Rückspiel bei. „Das Hinspiel war gut, ist aber auch lange her und hat nichts mehr zu sagen“, so Kappenstein. „Ich erwarte ein sehr intensives Spiel gegen eine sehr heimstarke Mannschaft. Deswegen reisen wir auch einen Tag vorher an, um optimal vorbereitet zu sein, was sehr gut ist. Die 49ers sind ein Team, das vor allem in seiner eigenen Halle sehr überzeugt, sehr starke Schützen in seinen Reihen hat.“ Sieben seiner bislang neun Heimspiele gewann das Team von Headcoach Vladimir Pastushenko.

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13.03.2021 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. ETV Hamburg

Der ETV Hamburg rangiert derzeit mit vier Siegen bei 16 Niederlagen auf dem letzten Tabellenrang der ProB Nord. Angeführt wird das Team von Trainerin Sükran Gencay vom aktuellen Topscorer der Liga, Mubarak Salami, der 26,0 Punkte und 5,9 Rebounds pro Spiel abliefert. Abdulai Abaker mit 15,8 Punkten, Vidmantas Uzkuraitis mit 12,4 Punkten und Marcel Hoppe mit 10,0 Punkten sind die weiteren drei Säulen des Teams aus Hamburg.

Für die VfL SparkassenStars Bochum wird es in der letzten Partie der Hauptrunde vorrangig darum gehen, den gesamten Kader für die Playoffs vorzubereiten. Hierauf lag bereits am vergangenen Mittwoch beim Spiel in Bernau der Fokus und so konnten einige Spieler der Bochumer Selbstvertrauen tanken für die anstehenden Aufgaben.

Bochum ist aus meiner Sicht wirklich das stärkste Team der Liga. Wir wollen versuchen, an unsere guten Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen und mit Spaß ins Spiel zu gehen“, so ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay. Noch immer ist der Aufstieg aus dem dunklen Tabellenkeller theoretisch möglich, allerdings muss aus den verbleibenden zwei Partien mindestens noch ein Sieg her. Höchstwahrscheinlich nicht mithelfen können, diesen ausgerechnet in Bochum zu erringen, wird ETV-Kapitän Leo Eckmann (Knieblessur). „Leo hat diese Woche nicht trainiert. Ansonsten sind alle fit, trotz des zuletzt harten Programms“, so Gencay.

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13.03.2021 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. Itzehoe Eagles

Das Itzehoer Team ist aufgrund guter Leistungen schon für die Playoffs qualifiziert und würde nur zu gern die Blau-Gelben am kommenden Wochenende ärgern. „Für uns ist es das Finale um Platz 2“, sagt Eagles-Cotrainer Timo Völkerink, der den aus familiären Gründen fehlenden Headcoach Patrick Elzie vertritt. Trotz der Heimniederlage gegen die TKS 49ers am vergangenen Wochenende stehen die Eagles auf diesem zweiten Rang, der für die Playoffs wichtig ist. Vollzählig treten die Adler aber nicht an. Es fehlen der ehemalige BBL-Guard „Cha Cha“ Zazai und der Head-Coach Pat Elzie. Auch die EN Baskets werden erneut nicht mit vollem Kader auflaufen können. Für Big-Man Daniel Mayr ist die Spielzeit wegen einer Fußverletzung leider schon beendet. Entsprechend muss nun anders rotiert werden. Trotz der körperlichen Nachteile am vergangenen Spieltag gegen Bernau, gewannen die Blau-Gelben knapp und gewannen zudem das Duell unter den Brettern. Einen ähnlichen Kraftaufwand wie gegen die Lok, werden sie auch gegen die Itzehoe Eagles an den Tag legen müssen, wenn sie als Sieger vom Platz gehen wollen.

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13.03.2021 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers

„Sandersdorf hat Bochum und Münster geschlagen und sich insgesamt super entwickelt“, lobt deshalb auch Kangaroos-Headcoach Stephan Völkel. Gerade die Mischung aus „jung und erfahren“ macht das Farmteam des Mitteldeutschen BC in dieser Spielzeit aus. Lediglich zwei Spieler punkten laut Statistik regelmäßig zweistellig. Shooting Guard Lucien Schmikale erzielt durchschnittlich 14,2 Zähler und trifft 58,9 Prozent seiner Zweier und knapp 39 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Vincent John Friederici ist mit 10,4 Punkten im Schnitt zweitbester Scorer des Teams aus Sachsen-Anhalt.

Aber: Das ist am Ende nur die halbe Wahrheit. Denn tatsächlich verfügt die Mannschaft von Coach Sebastian Ludwig über eine bemerkenswerte Tiefe. Sieben weitere Spieler, darunter Ex-BBL-Profi Djordje Pantelic (9,4 Punkte, 8,2 Rebounds), erzielen mehr als fünf Punkte pro Partie. „Wir haben uns intensiv auf das Spiel vorbereitet und gehen mit höchstem Respekt vor den Sixers in die Partie“, so Völkel. Das Hinspiel, so sagt es der Kangaroos-Coach, habe keinerlei Relevanz. Im Kampf um den Einzug in die Playoffs geht es für die Kangaroos darum, sich auf ihr Spiel zu fokussieren. Und die eigenen Aufgaben zu erledigen. Da die Kangaroos bereits ein Spiel mehr absolviert haben als die direkte Konkurrenz um den Playoff-Einzug, ist es umso wichtiger, dass sie möglichst erfolgreich aus der Hauptrunde kommen. Mit dem elften Saisonsieg, der im Idealfall am Samstagabend (Tippoff: 19.30 Uhr) eingefahren werden kann, setzen sie die Mitstreiter unter Zugzwang und verbessern ihre Ausgangsposition.

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13.03.2021 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. LOK Bernau

Auch wenn die jüngsten Auftritte der RheinStars wenig erfolgreich verliefen, bewegen sich die RheinStars exakt in dem Bereich, den Headcoach Johannes Strasser als Saisonziel im Rahmen der Vorschau ausgegeben hatte: „Als Aufsteiger muss unser erstes Ziel sein, die Liga zu halten. Aber wir machen ja die ganze Vorbereitung und auch die lange Saison nicht, um am Ende um Nichts spielen zu können. Es wäre schön, wenn wir es am Ende der Saison tatsächlich in die Playoffs schaffen. Das wollen wir auf jeden Fall versuchen, auch wenn wir noch nicht alle Mannschaften gesehen haben bzw. kennen. Ob das dann Platz acht oder sieben ist, wäre uns auch erst einmal egal.“

Das Hinspiel im Dezember konnte LOK BERNAU nach einer starken Aufholjagd im Schlussviertel in die Verlängerung bringen und mit 94:84 für sich entscheiden. Auch am Samstag wird eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig sein, um das Spiel lange knapp zu halten. Abi Kameric wird verletzt fehlen. Auch der Einsatz von Liam Carpenter ist noch fraglich.

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14.03.2021 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. ART Giants Düsseldorf

„Wedel möchte das letzte Heimspiel mit Sicherheit auch gewinnen, dafür werden sie in Bestbesetzung antreten. Es wird definitiv kein Spaziergang für uns“, blickt ART Giants-Headcoach Kevin Magdowski auf das letzte Pflichtspiel in der Hauptrunde der ProB. Während die Giganten die Playoff-Teilnahme bereits gesichert haben, geht es auch für den SC Rist Wedel rechnerisch um nichts mehr. Mit zehn Punkten belegen die Norddeutschen den zehnten Tabellenplatz, jedoch ohne jegliche Möglichkeiten auf eine bessere Platzierung.

Dabei nehmen die ART Giants noch einen speziellen Gedanken mit in den Hauptrundenabschluss. „Wir hoffen und glauben natürlich weiterhin daran den vierten Tabellenplatz noch zu erreichen, solange es rechnerisch möglich ist“, so Magdowski. Da sich im direkten Vergleich zwischen den Giganten und den viertplatzierten BSW Sixers in dieser Saison das Team aus Sandersdorf durchsetzen konnte, muss das Magdowski-Team auf Fehler des Sixers hoffen. Hinzu kommt, dass Sandersdorf noch ein weiteres Nachholspiel

absolvieren wird. „Aber auch ohne den Blick auf die Tabelle wollen wir die Partie in Wedel natürlich gewinnen“, stellt der 43-jährige Headcoach klar. Nach drei Auswärtsspielen in Folge brennt Wedel nun darauf, das letzte Heimspiel der Saison erfolgreich zu gestalten. Was die Düsseldorfer wiederum mit einem Erfolg ihrerseits verhindern wollen. Im Hinspiel konnten sich die Rheinländer am ersten Spieltag – damals unter Hygienemaßnahmen noch im bisher einzigen Saisonspiel vor rund 100 Zuschauern in der Comenius-Halle – mit 84:67 deutlich durchsetzen.

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Nachbericht Nachholspiele ProB Nord

10.03.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. VfL SparkassenStars Bochum 103:108

Nachdem die SparkassenStars bereits am vergangenen Wochenende gegen die WWU Baskets Münster den Hauptrundenmeistertitel der ProB Nord eingefahren haben und sich somit die beste Ausgangsposition für die Playoffs gesichert haben, verzichtete Headcoach Felix Banobre auf vier ihrer Leistungsträger. Auch die Hausherren mussten kurzfristig zwei Ausfälle kompensieren. Mit Abi Kameric und Liam Carpenter fehlten verletzt gleich zwei Aufbauspieler bei den Brandenburgern.

Gegen den favorisierten Tabellenführer kamen die Bernauer gut ins Spiel und hielten gut dagegen. Die zweite Hälfte war ein offener Schlagabtausch. Bochum verteidigte die knappe Führung auch als Christoph Tilly kurzzeitig mit Freiwürfen zum 71:71 oder auch Tjark Lademacher anfangs des vierten Viertels ausglich. Etwas chaotisch wurde es dann sieben Minuten vor Schluss als LOK-Coach René Schilling mit einem zweiten Technischen Foul bestraft wurde und die Halle verlassen musste. Co-Trainer Davide Bottinelli übernahm daraufhin und musste zunächst mit ansehen, wie Bochum angeführt von Miguel Servera Rodriguez (26 Punkte) und Noah Dickerson (17 Punkte) zulegten. Das letzte Aufbäumen genügte nicht, das Spiel zu drehen.

Niklas Bilski durchbrach 1:47 Minute vor der Schlusssirene mit einem getroffenen Freiwurf die 100-Punkte-Schallmauer und stellte das Ergebnis auf 100:95. Die SparkassenStars ließen in der Folgezeit bis zur Schlusssirene nichts mehr anbrennen, blieben sicher an der Freiwurflinie und fuhren mit einem 108:103 den 18. Saisonerfolg im 21. Spiel ein.

„Wir haben einigen Spielern eine Pause gegeben, die dringend eine Pause benötigten. Wir sind das Spiel angegangen, um an einigen Details zu arbeiten. Am Ende haben wir uns den Sieg erarbeitet. Ich bin happy, dass wir gewonnen haben und freue mich für die Spieler, die heute auf dem Feld standen“, hielt Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel fest.

Vorberichte Nachholspiele ProB Nord

10.03.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. VfL SparkassenStars Bochum

Im Nachholspiel des 13. Spieltags empfangen die Bernauer die VfL SparkassenStars Bochum – den frisch gebackenen Hauptrundenmeister der ProB Nordstaffel.

Die hohen Erwartungen konnten die SparkassenStars mit ihren 17 Siegen bei nur drei Niederlagen auch eindrucksvoll untermauern. Für die LOK-Basketballer ist es das letzte Heimspiel in dieser sportlich enttäuschenden Saison. Gegen Bochum gehen die Bernauer als klarer Außenseiter in die Partie, wollen sich dennoch möglichst teuer verkaufen. Das Hinspiel im Dezember endete 85:75 für Bochum.

„Es war unser großes Ziel, die Hauptrunde als Tabellenerster abzuschließen, um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs zu sichern“, hält Geschäftsführer Tobias Steinert fest. „Nun können wir frühzeitig den Blick auf die Playoffs richten und uns gezielt darauf vorbereiten. Hierfür ist es auch wichtig, den Spielern, welche eine hohe Belastung in den letzten Wochen aufgrund ihrer Spielzeit fahren mussten, eine Verschnaufpause zu gönnen. Ich freue mich dennoch auf dieses Spiel, in dem wir gezielt unseren Kader auf die Postseason vorbereiten werden.“