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Spielsperren und Geldstrafen für Rostock und Bremerhaven

Nach dem ProA Spiel ROSTOCK SEAWOLVES – Eisbären Bremerhaven (31.01.2021) entwickelte sich vor dem Kampfgericht ein Tumult zwischen Rostocker und Bremerhavener Spielern und Betreuern. Für ihr Verhalten in der Auseinandersetzung wurden nach Auswertung aller Berichte und Stellungnahmen sowie mit Hilfe der Spielaufzeichnung mehrere Spieler von der Spielleitung mit Strafen belegt: 

Der verletzte Spieler Behnam Yakhchali-Dehkordi (Rostock) und Armani Moore (Bremerhaven) erhalten für einen Verstoß gegen die Sportdisziplin eine Geldstrafe. 

Der Spieler John Morgan Bohannon (Bremerhaven) erhält für eine Tätlichkeit in einem minderschweren Fall eine Geldstrafe und wird für die Dauer von einem Pflichtspiel gesperrt. Er darf somit am 07.02.2021 nicht am Spiel gegen die Nürnberg Falcons teilnehmen. 

 

Im ProA Spiel Bayer Giants Leverkusen – ROSTOCK SEAWOLVES (03.02.2021) wurde zudem der Trainer Dirk Bauermann in der 31. Spielminute von den Schiedsrichtern nach zwei technischen Fouls disqualifiziert.

Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahme des Trainers sowie der Spielaufzeichnung kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass der Trainer Dirk Bauermann sich wiederholt beleidigend gegenüber den Schiedsrichtern verhalten hat. Er erhält eine Geldstrafe und wird für die Dauer von einem Pflichtspiel gesperrt. Dirk Bauermann steht den Seawolves somit am Wochenende gegen die Kirchheim Knights nicht zur Verfügung. 

SEAWOLVES besiegen Heidelberg nach Herzschlagfinale

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben die MLP Academics Heidelberg in einem Herzschlagfinale mit 91:88 (47:44) besiegt und den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingefahren. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Wölfe mit neun Zählern zurück, ehe sie ihre Aufholjagd starteten und den knappen Erfolg einfuhren. Sechs SEAWOLVES-Spieler punkteten zweistellig. Topscorer auf Rostocker Seite war Jarelle Reischel mit 17 Zählern. Chris Carter verteilte zehn Assists. Bei den Gästen sammelte Jordan Geist, der nach zwei unsportlichen Fouls disqualifiziert wurde, insgesamt 27 Punkte.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen MLP Academics Heidelberg 91:88 (47:44)


Die SEAWOLVES starteten bissig in die Partie. Zwar musste Topscorer Behnam Yakhchali nach zwei Fouls früh auf der Bank Platz nehmen, dafür traten seine Teamkollegen vor allem in der Verteidigung als Einheit auf. Sie erschwerten den Heidelbergern die Würfe und arbeiteten gut im Rebound. Nach einem Dreier von Sid-Marlon Theis, einem Dreipunktespiel von Jarelle Reischel und Treffern von Till Gloger führten die Hausherren bereits im ersten Viertel zweistellig (16:6, 9. Min). Bis zum Viertelende konnten die Gäste nach einem Treffer von Jordan Geist auf acht Zähler verkürzen (20:12).


Früh im zweiten Abschnitt ertönte erneut ein Pfiff gegen Yakhchali, als er Geist an der Dreierlinie foulte. Der Heidelberger Guard traf und hielt sein Team nach dem Bonusfreiwurf im Rennen (26:18, 12. Min). Auch Shy Ely fand nun besser ins Spiel. Auf Rostocker Seite hielt Theis im zweiten Durchgang dagegen. Auch Brad Loesing nutzte Lücken in der Gäste-Verteidigung für Punkte in Korbnähe. Zur Halbzeit trennten beide Teams nur drei Punkte (47:44).


Die Gäste aus Baden-Württemberg starteten mit sieben Zählern in Folge in die zweite Hälfte. Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe, es ging es hin und her. Die SEAWOLVES traten in dieser Phase nicht mehr so souverän auf wie in der ersten Halbzeit, so dass Coach Dirk Bauermann eine Auszeit in der 28. Minute beim Stand von 60:63 nutzte, um sein Team wachzurütteln. Die Unterbrechung brachte leider nicht die gewünschte Wirkung. Es waren die Gäste, die den Wölfen ihr Spiel aufzwangen und sich ein leichtes Polster erspielen konnten.


Die SEAWOLVES lagen im vierten Durchgang mit bis zu neun Punkten zurück (75:84, 35. Min), blieben jedoch aggressiv und kämpften sich bis zur Schlussminute auf drei Punkte heran (85:88). 30 Sekunden vor Schluss beging der Heidelberger Geist sein zweites unsportliches Foul der Partie und wurde disqualifiziert. Yakhchali traf daraufhin beide Freiwürfe und Rostock kam nach einer Auszeit in Ballbesitz. Keith Wrights erster Dreierversuch im SEAWOLVES-Trikot ging anschließend zwar daneben, doch Jarelle Reischel schnappte sich den Rebound und wurde gefoult. Mit zwei Freiwürfen bescherte er den SEAWOLVES die erneute Führung, die Yakhchali mit zwei weiteren Extrawürfe fünf Sekunden vor Schluss ausbaute. Elys Dreier zum potenziellen Ausgleich verfehlte sein Ziel und die SEAWOLVES belohnten sich für ihr Kämpferherz.


SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Als Heidelberg das Spiel ein bisschen kontrolliert hat, mussten wir uns zusammenreißen. Aufgrund der Serie glauben die Jungs immer an ihre Chance. Wir haben am Ende auch defensiv mehr investiert. Ich fand uns heute etwas zu träge. Aber am Ende haben wir es rumgerissen, weil die Mannschaft eine Riesenmoral und einen tollen Charakter besitzt. Durch den Ausfall von Rain Veidemann und das Handicap, mit dem Chris Carter gespielt hat, war Jarelle Reischel heute extrem wichtig für uns. Er hat super gereboundet und gepunktet, wenn wir es von ihm gebraucht haben und war ein guter Verteidiger sowohl gegen Geist als auch Nelson.“


Nach einem Gastspiel in Jena am 3. Advent um 16:00 Uhr spielen die Wölfe am nächsten Mittwoch (16.12.) um 19:30 Uhr erneut im eigenen Revier. Dann sind die RÖMERSTROM Gladiators Trier zu Gast in der StadtHalle Rostock. Alle Spiele werden kostenfrei im Livestream auf sportdeutschland.tv übertragen.


Viertelstände (HRO-HD): 20:12, 27:32, 18:24, 26:20


Punkteverteilung
Rostock: Carter (5), Gloger (10), Jost (6), Loesing (13), Nickel (nicht eingesetzt), Reischel (17), Schmundt (nicht eingesetzt), Skobalj (nicht eingesetzt), Theis (16), Wright (10), Yakhchali (14).


Heidelberg: Ely (19), Geist (27), Heyden (11), Kuppe (9), Loh (9), McGaughey (0), Nelson (8), Trtovac (12), Vasiljevic (0), Würzner (2).

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Filip Škobalj wechselt zur Saison 2021/22 ans College

Die Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist für die ROSTOCK SEAWOLVES erst sechs Spieltage alt, schon müssen sie ihren ersten Abgang bekanntgeben. Nachwuchsspieler Filip Škobalj wird die Ostseestädter nach der aktuellen Spielzeit verlassen und in die USA ans College wechseln. Der 18-Jährige hat ein Stipendium der University of Illinois at Chicago (UIC) angenommen und wird ab der Saison 2021/2022 neben seinem Studium für die Flames in der NCAA Division I auf Korbjagd gehen.


“Seitdem ich sieben Jahre alt war, hatte ich den Traum, aufs College zu gehen und Basketball zu spielen. Mein Vater hat mir erzählt, dass man in Amerika beides gut miteinander kombinieren kann”, berichtet Skobalj. “Ich will Basketballprofi werden, entweder in Europa oder in der NBA. Für mich ist das College ist ein wichtiger Schritt auf dieser Reise.”


Filip Skobalj spricht diese Worte voller Überzeugung. Doch dieser Schritt war nicht einfach. Er hat lange überlegt. “Es war eine sehr schwere Entscheidung. Soll ich bleiben oder gehen? Ich habe sehr lange nachgedacht, was für mich am besten ist, weil ich mich in Rostock sehr wohl fühle. Es ist für mich eine Heimat geworden. Ich musste die Vor- und Nachteile aufschreiben und sehen, was überwiegt. Die Entscheidung hat sehr lange gedauert und war nicht einfach, aber ich musste sie für meine Zukunft treffen”, erklärt er. “Ich habe dabei viel Unterstützung von meinen Eltern, meinem Bruder und Freunden erfahren.”


Im Sommer 2018 wechselte der 2,02 Meter große Serbe mit seiner Familie aus Schweden nach Deutschland. Sein Vater Milan unterschrieb bei den SEAWOLVES einen Vertrag als Head Coach, Filip galt schon damals als eines der größten Nachwuchstalente Europas. Der serbische Jugendnationalspieler war bei der U19-Bundesligamannschaft der Rostocker sofort Leistungsträger – als damals 16-Jähriger überzeugte er mit 19,8 Punkten und 9,4 Rebounds pro Spiel. Sowohl 2019 als auch 2020 lud der FC Bayern Basketball den kräftigen Flügelspieler ein, um am renommierten adidas Next Generation Tournament (ANGT) teilzunehmen. Beim U19-Turnier der besten Nachwuchstalente Europas überzeugte Skobalj in beiden Jahren und spielte sich in die Notizbücher der Talentspäher. “Schon damals beim ANGT waren Scouts anwesend und haben mit mir über den Weg ans College gesprochen.”


Seitdem kreisten die Gedanken, sein Ziel stets vor Augen. “Ich möchte in der NBA spielen”, erklärt Filip Skobalj selbstbewusst. Die Worte klingen nicht überheblich, sondern wohl überlegt. Er weiß, was er will, wirkt bodenständig und zugleich zielstrebig. Dass er zu besten europäischen Spielern des Jahrgangs 2002 gehört, körperlich wie mental, steht außer Frage. Auf der Website balkanprospects.com, die sich mit den aussichtsreichsten Basketballspielern der Balkanrepubliken befasst, wird der Skobalj auf Platz 21 seines Jahrgangs gelistet (Stand: 20.11.2020).


Entsprechend zäh verliefen die Verhandlungen im Sommer 2020, wie lange Skobalj noch in Rostock bleibt. Letztlich wurde es eine Vereinbarung über ein Jahr. Im Gespräch war auch ein Dreijahresvertrag, um ihn langfristig an den Club zu binden. Nach der Saison 2020/2021 wäre Skobalj dann insgesamt drei Spielzeiten für Rostock aktiv gewesen und hätte so den Status eines Local Players erhalten. Diese seit 2017/2018 geltende Regelung der AG 2. Basketball Bundesliga würde Skobalj dann wie einen Spieler mit deutschem Pass betrachten. Bislang galt der gebürtige Serbe als Importspieler und musste sich seine Spielanteile gegen Konkurrenten wie Jordan Talbert, Grant Sitton oder Rain Veideman erkämpfen. Als Local Player hätte er sich ab der Saison 2021/22 mit den deutschen Profis auf seiner Position um Minuten gestritten. Durch den Weg ans College verfällt der Local Player-Status und auch nach einer Rückkehr von Amerika nach Europa gibt es keine Möglichkeit mehr, dass Skobalj als Local Player gelistet ist.


“Es ist sehr schade, dass wir Filip verlieren. Er ist nicht nur ein hochtalentierter Basketballer, sondern auch ein sehr schlauer Mensch und eine positive Person. Gerade als Local Player ab der kommenden Saison wäre sein sportlicher Wert enorm gestiegen. Seine Entscheidung, den Weg ans College zu gehen, unterstützen wir jedoch voll und ganz. Ich bin mir sicher, dass Filip seinen Weg gehen wird!”, erklärt Manager Jens Hakanowitz.
“Ich will die Saison in Rostock beenden und mein Abitur ablegen”, sagt Skobalj, der sechs Sprachen spricht und zu den besten seines Jahrgangs zählt. “Ich will mich in allen Bereichen verbessern, akademisch wie auch beim Basketball. Ans College zu wechseln, bringt mir die Sicherheit, meine Ausbildung zu beenden und gleichzeitig Basketball zu spielen, denn als junger Spieler ist es sehr schwer, sich in Europa einen Namen zu machen. Ich möchte keine Chance verpassen. Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Verletzungen, schlechte Jahre oder Fehler können die Karriere gefährden. Ich möchte einen Plan B als Sicherheit. College-Ausbildung und Division I Basketball sind eine gute Kombination für mich.”


13 US-Hochschulen lockten Skobalj mit einem Stipendium. Am Ende standen nur noch die drei renommierten Programme Georgia Tech, Santa Barbara und die University of Illinois at Chicago auf seiner Liste. “Ich habe nie Colleges angeschrieben, sie alle kamen auf mich zu. Die Colleges haben unter der Woche mehrmals angerufen. Wegen Corona war es schwer, weil niemand zu den Spielen kommen und Dich kennenlernen konnte”, berichtet Skobalj und fügt hinzu: “UIC und deren Coach haben echtes Interesse an mir gezeigt, so dass meine Wahl auf Chicago fiel.”


Im Juli nächsten Jahres plant Filip Skobalj den Schritt über den großen Teich. “Das College liegt in Downtown Chicago”, sagt er. In der Metropole am Lake Michigan leben 2,7 Millionen Menschen, über eine Viertelmillion Einwohner hat serbische Wurzeln. “Ich werde wohl schon vor dem College-Start hinfliegen, um mich an die neue Umgebung zu gewöhnen, die Stadt, die Coaches und Mitspieler kennenlernen.”
Es ist ein Kindheitstraum Skobaljs, ein US-College zu besuchen. Für ihn ist es perfekte Kombination aus Ausbildung, sowohl akademisch als auch sportlich. “Die College-Liga, in der ich spielen werde, ist nicht die höchste, aber einige NBA-Spieler hat diese Liga schon hervorgebracht, wie bspw. Gordon Hayward von den Charlotte Hornets.”


Und wo sieht sich Filip Skobalj in fünf Jahren? “Ich sehe mich, das College zu beenden und dann entweder in der NBA oder in der Euroleague zu spielen. Ich bin da selbstbewusst. Dafür arbeite ich jeden Tag.”

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Foto: Andreas Duerst

Keith Wright soll Ronalds Zaķis ersetzen

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben einen Ersatz für den verletzten Center Ronalds Zaķis gefunden. Der US-Amerikaner Keith Wright erhält bei den Wölfen einen Vertrag über drei Monate und soll die entstandene Lücke unter den Körben füllen.


Zaķis hatte sich im Ligaspiel gegen Paderborn am 14. November schwer an der Schulter verletzt und wird mindestens zwölf Wochen ausfallen.


“Mit Keith Wright bekommen wir einen modernen, athletischen Fünfer mit stabilem Dreipunktewurf. Seine Beweglichkeit und Variabilität machen uns defensiv und offensiv noch schwerer ausrechenbar”, bewertet SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann die Verpflichtung des erfahrenen Big Man und betont: “Sowohl Jarelle als auch Keith passen menschlich super zum Team und werden uns insbesondere defensiv stärker machen.” Jarelle Reischel wurde zu Beginn der Woche vorgestellt und soll dem Kader mehr Tiefe verleihen.


Wright, der erst im Alter von 16 Jahren mit Basketball begann, studierte von 2008 bis 2012 Psychologie an der Harvard University in Boston. Mit der Hochschulmannschaft gewann er 2011 die erste Meisterschaft in der Ivy League (in der College-Liga NCAA) seit 54 Jahren und nahm ein Jahr später – erstmals seit 1946 – am NCAA-Tournament teil. “Wir haben damals Schulgeschichte geschrieben. Bislang hatte nur die Damen-Auswahl Titel gewonnen. Ich war Spieler des Jahres 2011 und Teil des Teams, das mit Harvard zwei Meisterschaften geholt hat.”
Nach seinem College-Abschluss 2012 spielte er für die Dallas Mavericks in der NBA Summer League. Seitdem hat Wright in seiner Profikarriere viel von der Welt gesehen. Nach Stationen in Schweden und Polen ging es für ihn 2014 zurück in die Vereinigten Staaten in die G League, der Entwicklungsliga der NBA. Drei Sommer lang spielte er in Asien – 2015 in Hong Kong, 2016 in China, 2017 auf den Philippinen. Zur Saison 2017/2018 wechselte er nach Griechenland und lief von 2018 bis 2020 für Teams in Argentinien, Kanada und Ecuador auf.


Nun ist der 31-Jährige erstmals in Deutschland und berichtet, wie es dazu kam: “Ich habe mich in Atlanta fitgehalten und auf meine Chance gewartet. Ich war aufgeregt, als der Anruf von meinem Agenten kam. Rostock war die beste Option für mich, obwohl ich auch andere Angebote hatte”, sagt Wright und erklärt die Hintergründe: “Ein sehr guter Freund von mir stand im Austausch mit Coach Bauermann. Sein Name ist Nick Gibson, er ist Athletiktrainer. Beide haben vor zwei Jahren in China zusammengearbeitet.”


Keith Wright freut sich auf die neue Herausforderung mit den SEAWOLVES und erklärt, was für ein Spielertyp er ist und was die Fans von ihm erwarten dürfen: “Meine Spielweise hat sich seit meiner Zeit am College aus der Verteidigung heraus entwickelt. So habe ich mich auch offensiv verbessert. Viele vermuten, dass ich mit 2,03 Meter Körpergröße eher klein bin für einen Center, aber unterschätzen meine Armspannweite von über 2,24 Meter. Ich bin mir nicht zu schade für die Drecksarbeit. Mir geht es nicht um persönliche Bestwerte, sondern um das Gewinnen als Team. Ich will hart dafür arbeiten, denn ich spiele immer mit viel Leidenschaft.”


Bei den SEAWOLVES wird Keith Wright die Trikotnummer 44 tragen.


Spielerprofil von Keith Wright
Name: Keith Wright
Geburtstag: 22. Juli 1989
Größe: 2,03 m
Position: Power Forward / Center
Nationalität: USA
Stationen: 2020 Westchester Knicks (NBA G League)
2019-2020 Piratas de Los Lagos (ECU)
2018-2019 La Union de Formosa (ARG) / St. John’s Edge (CAN)
2017-2018 Kolossos Rodou (GRE)
2017 Columbian DYIP (PHL)
2016-2017 Westchester Knicks (NBA G League)
2014-2016 Austin Spurs (NBA G League)
2014 Energa Czarni (POL)
2012-2014 Uppsala Basket (SWE)
2008-2012 Harvard (NCAA I, USA)


Durchschnittliche Statistiken 2018/2019:
La Union de Formosa (ARG): 32 Spiele; 19:24 Min; 6,8 Punkte; 5,2 Rebounds
St. John’s Edge (CAN): 17 Spiele; 28,0 Min; 8,7 Punkte; 7,4 Rebounds

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Foto: ROSTOCK SEAWOLVES

Länderspieleinsätze für SEAWOLVES-Trio

Erstmals überhaupt sind drei Akteure der ROSTOCK SEAWOLVES auf internationalem Parkett gefordert. Für Rain Veideman (Estland), Behnam Yakhchali (Iran) und Dirk Bauermann (Trainer Tunesiens) stehen in dieser Woche Länderspieleinsätze auf dem Programm.


Der Este Rain Veideman ist nach Tallinn gereist, um dort mit der Nationalmannschaft seines Landes an der Qualifikation für die Europameisterschaft 2022 teilzunehmen.


Estland kämpft zusammen mit Russland, Nordmazedonien und Italien um die ersten drei Plätze in seiner Gruppe. Nach vier von zwölf absolvierten Partien belegen die Esten den zweiten Platz. Am Samstag, den 28. November, trifft die estnische Auswahl auf Russland. Zwei Tage später, am 30. November, heißt der Gegner dann Nordmazedonien.

“Wir leben in einer Blase”, beschreibt Veideman die Sicherheitsvorkehrungen bei den Länderspielen, die ohne Zuschauer stattfinden. “Wir sind im Hotel untergebracht und fahren nur zum Training bzw. zu den Spielen und wieder zurück. Mehr ist nicht erlaubt.”


Gleiches gilt für Behnam Yakhchali und die iranische Nationalmannschaft. Er ist nach Teheran gereist. Dort trifft er mit seinem Team auf Saudi-Arabien (am 28.11.) und Syrien (am 30.11.) in den Qualifikationsspielen für die Asienmeisterschaft 2021. Nach zwei Spielen führt der Iran die Gruppe, in der auch Katar spielt, an. “Wegen Covid19 ist es gefährlich, in diesen Zeiten zu reisen”, sagt der Topscorer der SEAWOLVES (19,3 Punkte pro Spiel). Auch Yakhchali wird wie sein Teamkollege Rain Veideman in Estland aufgrund der Einschränkungen keinen Kontakt zu seiner Familie haben können.


SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann ist ebenfalls derzeit unterwegs mit der tunesischen Nationalmannschaft. In Ruanda trifft er mit seiner Auswahl am 27. November auf Madagaskar, am 28. November auf die Demokratische Republik Kongo und am 29. November auf die Zentralafrikanische Republik.


“Die Arbeit im Trainingslager ist gut. Es sind hervorragende Bedingungen und das Team zieht gut mit”, meint der ehemalige Bundestrainer. “Wie alle anderen Teams werden wir kaum etwas von Ruanda sehen, da wir uns wie in Tunesien in einer sogenannten Bubble befinden und das Hotel nicht verlassen dürfen.”


Bauermann kämpft mit Tunesien um ein Ticket für die Afrikameisterschaft im nächsten Jahr. Wer die Partien live mitverfolgen möchte, findet auf dem YouTube-Kanal des Weltverbands FIBA unter youtube.com/fiba weitere Informationen.

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Saisonende für Ronalds Zaķis

Hiobsbotschaft für die ROSTOCK SEAWOLVES: Für Ronalds Zaķis ist die Saison 2020/2021 nach einer schweren Schulterverletzung vorzeitig beendet. Der lettische Center fällt nach einer Operation mindestens zwölf Wochen aus. In sechs Saisonspielen kam der 33-Jährige auf durchschnittlich 14,3 Punkte und 4,2 Rebounds.
Zaķis zog sich die Verletzung im Auswärtsspiel bei den Uni Baskets Paderborn zu, als er im Schlussviertel mit dem gegnerischen Center John Bryant zusammenprallte. Zaķis verließ daraufhin das Spielfeld und konnte nicht mehr weiterspielen. Eine Untersuchung im Klinikum Südstadt Rostock brachte die traurige Gewissheit, dass eine Operation unausweichlich ist und der Lette dem Team längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Dass Zaķis in der Saison 2020/21 noch einmal für die SEAWOLVES auflaufen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich.
“Ronalds schwere Schulterverletzung und sein damit verbundenes Saisonaus für ihn trifft uns wie ein Schock. Mit ihm verlieren wir einen absoluten Leistungsträger und einen super Typ, der ein wichtiger Teil dieser Mannschaft ist. Diese Verletzung wiegt extrem schwer und es wird nicht leicht, einen adäquaten Ersatz auf dem Transfermarkt zu finden. Wir wünschen Ronalds schnelle Genesung”, sagt der Sportliche Leiter Jens Hakanowitz.

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Spielsperre und Geldstrafe für Dirk Bauermann (Rostock)

Im ProA Spiel Artland Dragons gegen ROSTOCK SEAWOLVES (06.11.2020) wurde der Trainer Dirk Bauermann in der 3. Spielminute von den Schiedsrichtern durch zwei technische Fouls disqualifiziert.

Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahme des Trainers sowie der Spielaufzeichnung kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass der Trainer Dirk Bauermann sich unsportlich und beleidigend gegenüber den Schiedsrichtern verhalten hat. Er wird für die Dauer von einem Pflichtspiel gesperrt und steht den Seawolves somit am 5. Dezember gegen die Tigers Tübingen nicht zur Verfügung. Gegen ihn wird zudem eine Geldstrafe verhängt.

Alles Paletti Cup 2020: SEAWOLVES zurück in der Wolfshöhle

Am 3. und 4. Oktober war es endlich wieder so weit: Basketball vor Publikum. Die ROSTOCK SEAWOLVES begrüßten die drei Erstligisten s.Oliver Würzburg, Hamburg Towers und NINERS Chemnitz zum „Alles Paletti Cup“, präsentiert von Karls Erlebnis-Dorf, in der StadtHalle Rostock. Das traditionelle Vorbereitungsturnier diente in diesem Jahr auch als erster Feldversuch einer Indoor-Sportveranstaltung unter Einhaltung des Hygienekonzepts für die Heimspiele der ROSTOCK SEAWOLVES.

Spannende Halbfinalspiele am Samstag


Der Alles Paletti Cup startete mit dem Duell der NINERS Chemnitz gegen s.Oliver Würzburg. Damit kehrte mit Shooting Guard Harris auch ein bekanntes Gesicht zurück in die Höhle der Wölfe; der US-Amerikaner spielte in der Saison 2018/2019 für Rostock.

Beide Teams gestalteten die erste Spielhälfte des Turniers zunächst ausgeglichen. Brekkott Chapman punktete auf Würzburger Seite zweistellig und hielt damit das Team von Coach Denis Wucherer im Spiel. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Würzburgern, sich mit 16 Zählern abzusetzen. Doch die Aufsteiger aus Chemnitz blieben am Ball und kämpften sich zurück. In der 38. Spielminute gelang dann der Ausgleich. Es folgte ein Hin und Her: Chemnitz punktete, Würzburg netzte ein. Chapman wurde beim Sprungwurf gefoult und durfte an die Linie. Mit einem And-one brachte er Würzburg erneut in Führung. Am Ende unterlag Chemnitz mit 88:83. Damit erspielte sich Würzburg einen Platz im Finale um die goldenen Erdbeere – und der Titelverteidiger war ausgeschieden.

Im zweiten Halbfinale trafen die SEAWOLVES dann im Nordduell auf die Hamburg Towers. Es war das erste Heimspiel der Wölfe im Rahmen der Saisonvorbereitung vor Publikum. 824 Zuschauer (von maximal zugelassenen 1.500 Zuschauern) wollten an diesem Abend einen ersten Eindruck von den neuen Wölfen gewinnen. Nach 216 Tagen Coronapause ohne Livesport kehrten die Wölfe endlich in ihre Wolfshöhle zurück. André Jürgens rief traditionell ins Mikrofon: „Rostock, es ist Zeit!“, und es herrschte Gänsehautstimmung beim Einlaufen der neuen Wölfe.

Die ersten Punkte der Partie erzielten die HAMBURG TOWERS durch Youngster Justus Hollatz. Till Gloger verzeichnete daraufhin die ersten vier Punkte für die Wölfe. Brad Loesing brachte die SEAWOLVES mit 8:7 erstmals in Führung. Die Wölfe starteten gut in die Partie und der Vorsprung konnte zunächst gehalten werden. So gingen die Wölfe mit einer 20:16-Führung in die erste Viertelpause. Doch die Hamburger blieben dran und fanden immer passende Antworten. Zac Cuthbertson gelang es dann, mit zwei verwandelten Freiwürfen das Blatt zu drehen, und das Team von Coach Pedro Calles in Führung zu bringen.

Vor dem Seitenwechsel lagen die Wölfe nur mit zwei Punkten zurück (39:41). Dieses Polster konnten die Towers auf eine Zehn-Punkte-Führung ausbauen. Doch das Team von Coach Dirk Bauermann blieb dran und Chris Carter konnte mit zwei Dreiern in Folge auf 64:66 verkürzen. Es begann eine Verfolgungsjagd im letzten Viertel. Immer wieder war es Chris Carter, der die Rostocker Korbjäger im Spiel hielt. Zwei Minuten vor Ende des Spiels lagen die Wölfe mit zwei Punkten zurück (76:78). Die Hamburger schalteten in den verbleibenden Spielminuten besser und so gingen die letzten zehn Punkte der Partie allesamt auf das Hamburger Punktekonto. Damit endete das Halbfinale mit einer etwas zu deutlichen 76:88-Niederlage für die SEAWOLVES. Dennoch bewiesen sie Biss, kämpften bis zum Schluss und zeigten, dass sie über lange Phasen des Spiels mit einer auf Erstliganiveau spielenden Mannschaft mithalten können.

„Es war eine sehr zufriedenstellende Leistung unserer Mannschaft. Wir sind auf einem guten Weg”, sagte Coach Bauermann nach dem ersten Spiel.

Hamburg gewinnt die Goldene Erdbeere


Im Finale standen sich Hamburg und Würzburg gegenüber. Bei der Partie am Sonntagmittag zeigten sich die Hamburg Towers deutlich überlegen und lagen bereits zum Ende des ersten Viertels mit 27:16 vorn. In den nächsten Abschnitten gaben die Hanseaten die Führung nicht mehr aus der Hand und zogen immer weiter davon. Von einem 25-Punkte-Rückstand zur Halbzeit (31:56) erholten sich die Würzburger nicht mehr und unterlagen schlussendlich deutlich mit 100:63. Damit sicherten sich die Hamburg Towers den „Alles Paletti Cup 2020” mit der Goldenen Erdbeere.

Rostock kämpft gegen Chemnitz im Spiel um Platz 3


Im Kampf um den dritten Platz gingen die SEAWOLVES gegen die NINERS Chemnitz vor 480 Zuschauern auf Korbjagd. Die Partie begann vielversprechend: Zwar gingen die ersten Punkte des Spiels auf das Chemnitzer Konto, doch die Wölfe bissen sich ins Spiel. So waren im ersten Viertel beide Teams gleichauf und erreichten mit einer aggressiven Verteidigung bereits nach wenigen Minuten die Teamfoulgrenze. Dann kamen die Gäste aus Chemnitz jedoch gut in das zweite Viertel und überrannten die Wölfe mit einem 10:0-Lauf, auf den die SEAWOLVES keine passende Antwort finden konnten. Von nun an dominierten die NINERS das Spiel. Dem Team von Coach Dirk Bauermann gelang es nicht mehr, den entstandenen Rückstand aufzuholen. Die Wölfe erzielten im zweiten Viertel lediglich sieben Punkte, davon wurden drei Zähler durch Freiwürfe erzielt. So gingen die Rostocker Korbjäger mit einem ernüchternden Zwischenstand von 24:39 aus der ersten Halbzeit. Bis zu diesem Zeitpunkt landete nur jeder fünfte Rostocker Feldwurf im Korb.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Wölfe kämpferisch dagegen. Sid-Marlon Theis und Stefan Ilzhöfer vollendeten Schnellangriffe, Behnam Yakhchali traf nach gutem Passspiel zwei Dreier in Folge. Zur Mitte des dritten Abschnitts schmolz der Rückstand auf zehn Zähler (38:48, 26. Min). Mit starker Defensivleistung und Steals erarbeiteten sich die Wölfe Ball für Ball und verkürzten zum Ende des dritten Viertels durch zwei Dreier in Folge von Rain Veideman auf 47:54 (30. Min). Die Wölfe bewiesen weiter Kampfgeist und kamen auf fünf Punkte ran. Die Stimmung in der Wolfshöhle kochte. Dann hagelte es Foulpfiffe gegen die ROSTOCK SEAWOLVES. Das Spiel endete für Till Gloger zu Beginn des vierten Viertels mit seinem fünften Foul. Nach einer Reklamation im Kampf um den Rebound kassierte die Bank, wie auch Chris Carter, ein technisches Foul. Damit war auch für die Nummer fünf der Wölfe nach seinem fünften Foul die Partie vorzeitig beendet. Den Vorjahressiegern zogen nach den so entstandenen Freiwürfen erneut auf elf Zähler davon. Die starke Pressverteidigung der Chemnitzer stellte die Wölfen vor Probleme und so kam es zu Ballverlusten. Trotz Wille und Kampfgeist konnte der Erstligist mit 66:75 den Sieg über die Ziellinie bringen. Damit ging der dritte Platz des Turniers an die Gäste aus Chemnitz.

Trainer Dirk Bauermann zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Mannschaft hat unglaublich viel investiert und sich hervorragend gegen die zwei Erstligisten Hamburg und Chemnitz verkauft. Besonders wenn man sich überlegt, wie sich Hamburg heute gegen Würzburg mit fast 40 Punkten durchgesetzt hat und wir gestern noch bei drei Minuten mit vier Punkten hinten lagen, zeigt das schon, dass wir auf einem guten Weg sind. Heute fand ich es nochmal ein bisschen besser, obwohl wir ein bisschen deutlicher verloren haben, weil wir defensiv viel stärker waren als gestern. Ich glaube, wenn wir so auftreten in der Liga, wird es nicht so leicht werden, uns zu schlagen. Deshalb finde ich, dass wir auf einem sehr, sehr guten Weg sind.“

Der Alles Paletti Cup 2020 war in vielerlei Hinsicht besonders in diesem Jahr. Endlich wieder die Wölfe anfeuern – vor nicht ganz gewohnter Kulisse in der StadtHalle Rostock. Diesmal war alles ein bisschen anders: Ganze Reihen zwischen den Zuschauern waren aus Sicherheitsgründen unbesetzt; ohne die Klatschpappen war es auf einmal möglich, den Rufen der Spielern auf Bank und Parkett zu lauschen; der Vereinsvorsitzende André Jürgens übernahm zeitweise den Job als Wischer; das SEAWOLVES Danceteam tanzte auf einmal neben dem Feld. Alles Eindrücke, die die Zuschauer der ROSTOCK SEAWOLVES so sonst nicht erleben. Doch das Wesentliche blieb und bleibt: der Basketballsport, den ganz Rostock liebt. „Es war toll, wieder vor unserem Heimpublikum spielen zu können“, freute sich auch Coach Bauermann.

Ergebnisse des Alles Paletti Cups 2020


s.Oliver Würzburg – NINERS Chemnitz 88:83 (37:38)
ROSTOCK SEAWOLVES – Hamburg Towers 76:88 (39:41)
s.Oliver Würzburg – Hamburg Towers 63:100 (31:56)
ROSTOCK SEAWOLVES – NINERS Chemnitz (24:39)

Am kommenden Samstag (10.10.) bestreiten die SEAWOLVES im Rahmen der Saisonvorbereitung ein weiteres Vorbereitungsspiel in der StadtHalle. Um 18:00 Uhr testen die Wölfe gegen den ProB-Ligisten Itzehoe Eagles im Nordklassiker. Der Tageskartenverkauf dafür startet am Dienstag, 6. Oktober, um 16:00 Uhr online auf tickets.seawolves.de und im SEAWOLVES Fanshop (Lange Str. 35, 18055 Rostock).

Die Saison 2020/21 in der BARMER 2. Bundesliga ProA beginnt für die ROSTOCK SEAWOLVES am 17.Oktober um 19:00 Uhr mit einem Auswärtsspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. In ersten Heimspiel gehen die Wölfe am 25. Oktober um 16:00 Uhr gegen die Bayer Giants Leverkusen in der StadtHalle Rostock auf Korbjagd.

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Bewährungsprobe im Artland bestanden

Die ROSTOCK SEAWOLVES kehren mit einem 98:96-Auswärtssieg von den Artland Dragons zurück. In einer tempo- und offensivreichen Partie verspielten beide Teams zweistellige Führungen, ehe die Partie in einer spannenden Schlussphase gipfelte.

Den besseren Start erwischten die Wölfe, die nach der abgebrochenen Testspielreise nach Nordrhein-Westfalen mit den Artland Dragons kurzerhand einen Testspielgegner finden konnten. Doch nach dem ersten Viertel und einer 26:16-Führung für die Gäste kamen die Quakenbrücker ins Laufen. Mit einem 12:0-Lauf drehten die Hausherren die Partie und setzten sich nach der Halbzeit (39:43) mit 16 Punkten ab (49:65). Rostock biss sich zurück ins Spiel. Angeführt vom Trio Chris Carter (21 Punkte, 6 Assists), Rain Veideman (14 Pkt) Behnam Yakhchali (28 Pkt) kehrten die SEAWOLVES zurück in die Erfolgsspur. Im Schlussviertel erzielten die Ostseestädter 39 Punkte, die Dragons lediglich 23.

„Nach einer Zehn-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel sind wir etwas nachlässig geworden. Wir haben uns dann lange Zeit schwer getan, aber im letzten Viertel richtig Holz aufs Feuer gelegt und 39 Punkte erzielt. Es war wichtig, ein knappes Spiel gewonnen zu haben, aber noch viel Arbeit vor uns“, urteilte Coach Dirk Bauermann nach dem Duell gegen den Ligakonkurrenten.

Nach zwei Tagen Training folgt am Wochenende der erste Auftritt der ROSTOCK SEAWOLVES in der Wolfshöhle. Beim Alles Paletti Cup, präsentiert von Karls Erlebnis-Dorf kämpfen mit den Hamburg Towers, den NINERS Chemnitz und s.Oliver Würzburg erstmals drei Erstligisten mit den SEAWOLVES um den Titel in der StadtHalle Rostock. Karten sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder im Fanshop (Lange Str. 35, 18055 Rostock).

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

SEAWOLVES unterliegen in Dänemark

Die ROSTOCK SEAWOLVES befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Nach dem 86:63-Testspielerfolg gegen das Team Fog Næstved am vergangenen Sonntag traten die Wölfe am Montag einen Kurztrip nach Dänemark an. Dort standen Testspiele gegen die Bakken Bears und Horsens IC auf dem Programm.

Bakken Bears gegen ROSTOCK SEAWOLVES 96:89

Die Rostock Seawolves zeigten am Dienstag Moral beim Dänischen Meister und Pokalsieger. Am Ende mussten sie sich bei ihrem Gastspiel in Aarhus knapp geschlagen geben, nachdem sie zur Halbzeit mit 32:52 zurücklagen. Nach dem Seitenwechsel betrug der Rückstand sogar kurzzeitig 24 Zähler (42:66), ehe sich die Wölfe ins Spiel bissen und sich bis zum Ende Punkt um Punkt herankämpften. Leider fehlte es den Rostockern vor allem aus der Distanz an Wurfglück; nur sieben von 32 Dreipunkteversuche fanden ihr Ziel.

Sid-Marlon Theis erbeutete mit 16 Zählern und elf Rebounds ein Double Double, Chris Carter kam auf 15 Punkte. Insgesamt punkteten fünf SEAWOLVES zweistellig.

Dirk Bauermann sagte nach dem Spiel: “Wir sind schlecht in die Partie gestartet. Das war erwartbar. Anders als die Dänen, die am 1. August mit der Saisonvorbereitung begonnen haben und nächstes Wochenende ihre Champion-League-Qualifikation spielen, sind wir mitten in der Vorbereitung, mit schweren Beinen und nach langer Anreise am Montag. Trotzdem hätten wir es in der ersten Halbzeit noch etwas besser machen können. Wir haben uns dann aber gefunden, die Intensität auf dieses internationale Niveau hochgebracht und die zweite Halbzeit mit 13 Punkten gewonnen. Auf dieser Leistung der zweiten Hälfte kann man sicher aufbauen.”

Horsens IC gegen ROSTOCK SEAWOLVES 73:72

Am Mittwoch folgte der nächste Test gegen Horsens IC. Diesmal starteten die Wölfe hungrig und fokussiert in die Partie und setzten sich früh deutlich ab. Bis zum Start des Schlussviertels hatten die Gäste aus Rostock die Partie im Griff. Als dann aber im letzten Durchgang der Korb wie vernagelt schien und die Hausherren ein Comeback starteten, machte sich die Belastung von zwei Spielen in weniger als 24 Stunden bemerkbar. Wenige Sekunden vor dem Ende kassierten die Rostocker zudem einen Dreipunktewurf, der die hauchdünne Niederlage besiegelte.

“Wir waren dominant in den ersten 25 Minuten und haben hervorragend an beiden Enden gespielt. Das hat schon Spaß gemacht”, meint Coach Bauermann, “aber dann haben wir irgendwie den Fuß ein bisschen vom Pedal genommen – sicherlich haben da müde Beine auch eine Rolle gespielt. Dann ist Horsens heiß gelaufen und wir haben auch freie Würfe nicht mehr verwandeln können. Am Ende hat Horsens das Spiel mit einem Dreier kurz vor Schluss noch gewonnen. Darum geht es am Ende aber nicht.”

Trotz der beiden knappen Niederlagen gegen die dänischen Erstligisten zog Dirk Bauermann letztlich ein positives Fazit: “Wichtig für mich ist, dass wir uns offensiv wie defensiv deutlich besser präsentiert haben, dass wir klarer in unseren Abläufen waren und dass der Ball gut gelaufen ist. Wir haben deutlich besser verteidigt, aber in den letzten fünf Minuten war eben der berühmte Deckel auf dem Korb. Das ist aber überhaupt nicht schlimm. Die Vorbereitung ist dazu da, um solche Erfahrungen zu sammeln. Wichtig war, wie dominant wir in den ersten 25 Minuten aufgetreten sind.”

Ende nächster Woche reisen die SEAWOLVES nach Nordrhein-Westfalen, um gegen Köln (ProB), Leverkusen (ProA) und Bonn (BBL) weitere Testspiele zu absolvieren.

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES