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Ein Mann mit Potential: Akim-Jamal Jonah wechselt nach Ehingen

Die derzeitigen Außentemperaturen könnten es wahrlich nicht besser beschreiben, denn beim TEAM EHINGEN URSPRING geht es aktuell wirklich „heiß her“. So steht mit dem
2,08m großen Centerspieler Akim-Jamal Jonah schon der nächste Neuzugang für die Saison 2019/20 fest.

Seine ganze basketballerische Jugend verbrachte der gebürtige Berliner in der Hauptstadt. DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde, AB Baskets und RSV Stahnsdorf waren seine Stationen, ehe er sich der University of San Diego anschloss. Die Zeit über dem großen Teich war für Akim-Jamal sehr lehrreich, doch leider erfüllten sich seine Erwartungen dort nicht und er entschied sich zum Jahreswechsel 2018/19 wieder nach Deutschland zurückzukehren. Für den Rest der Saison schloss er sich dem Regionalligisten RSV Eintracht Stahnsdorf an und konnte mit 6,0 Pkt. und 3,2 Rbd seinen Beitrag zum erfolgreichen Aufstieg in die ProB leisten.

„Mein ohnehin schon positiver Eindruck vom Standort Ehingen/Urspring hat sich bei meinem Besuch absolut bestätigt. Die spielerische Entwicklung junger deutscher Spieler in den letzten Jahren und die Art und Weise, wie Coach Reinboth sein Team auf dem Feld agieren lässt, waren ausschlaggebend für meine Entscheidung, diesen Schritt zu gehen,“ erklärt der erst 20-jährige Akim-Jamal.

„Ich denke, dass ich mich in Ehingen unter den dort gegebenen professionellen Strukturen und Trainingsmöglichkeiten, optimal weiterentwickeln und den nächsten wichtigen Schritt in meiner Karriere machen kann. Zudem freue ich mich auf die ProA, die dort sehr reizvollen Match-Ups und die Herausforderungen, die unserem jungen Team Woche für Woche bevorstehen werden, “ ergänzt er und freut sich auf die kommende Saison mit dem #teamingreen.

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Beste Nachwuchsarbeit in der 2. Basketball Bundesliga Saison 2017/2018

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum dritten Mal wurden die die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung prämiert. Anhand detaillierter Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • Hamburg Towers
  • NINERS Chemnitz

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • RheinStars Köln
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • Crailsheim Merlins
  • Nürnberg Falcons BC
  • TEAM EHINGEN URSPRING

Die Klubs RASTA Vechta, Baunach Young Pikes und Orange Academy wurden im Rahmen der Nachwuchszertifizierung in der easyCredit BBL begutachtet.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

ProB

  • SC Rist Wedel
  • ETB Wohnbau Baskets Essen
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • RSV Eintracht
  • Dragons Rhöndorf

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der 1. Basketball Bundesliga prämiert wurden.

Mit dem Fonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball-Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

Niko Schumann verlässt RSV Eintracht

Die Hoffnung auf eine Rückkehr von Niko Schumann beim RSV Eintracht hat sich zerschlagen. Der langjährige Kapitän hatte aufgrund seiner Masterarbeit die Saisonvorbereitung nicht mitmachen können und wird nun auch künftig berufsbedingt kürzer treten müssen.

Zusammen mit den Ex-RSV-Spielern Erik Müller und David Herwig wird er daher künftig beim USV Potsdam in der 2. Regionalliga auflaufen. „Mir ist es leider nicht mehr möglich, die Intensität auf ProB-Niveau vom Trainingspensum und der zeitintensiven Auswärtsfahrten mit dem Beruf in Einklang zu bringen. Um trotzdem nicht komplett rauszukommen, wollte ich daher noch mit meinen langjährigen Freunden wie David, Erik, Lukas in Potsdam spielen.“, erklärt Schumann diesen Schritt.

„Wir bedauern, aber verstehen seine Entscheidung. Wir bedanken uns ausdrücklich bei Niko für seine Errungenschaften um unseren Verein und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft. Die Tür ist ja auch nicht komplett zu, vielleicht gibt es ja auch eine Rückkehr.“, sagt Andreas Zahn, Vorstandsmitglied für Leistungssport, zu diesem Schritt.

(RSV Eintracht)

MBS verlängert langjährigen Sponsoring-Vertrag

Kurz vor dem Auswärtsauftakt am Sonntag beim SC Rist Wedel gibt es für die Basketballer des RSV Eintracht noch eine erfreuliche Nachricht zu vermelden, denn eine sehr langjährige Konstante hält dem Verein weiterhin die Treue. So hat die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und bleibt damit der Platin-Partner des Vereins.

Im Rahmen des letzten Heimspiels konnte Christian Ebert, Regionaldirektor der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, hier symbolisch den unterzeichneten Vertrag an Vereinspräsident Michael Grunwaldt überreichen. Dieser äußerte sich dazu wie folgt: „Über all die Jahre in der 2.Basketball-Bundesliga ProB ist die Sparkasse unsere größte Konstante, denn sie war von Anfang an immer als Partner mit dabei. Ohne die Unterstützung der MBS wäre Basketball auf diesem Level hier niemals möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Das Team des RSV hat indes am Samstag noch eine letzte Trainingseinheit absolviert und begibt sich im neuen Mannschaftsbus am Sonntagvormittag ab 11:00 Uhr auf die Reise gen Hamburger Vorstadt.

(RSV Eintracht)

Lokalderby in Bernau als Gradmesser – Aner Levron und Oshane Drews weitere Neuzugänge

Am 24.9. starten die Korbjäger des RSV Eintracht mit dem Heimspiel um 17:30 Uhr gegen die Herzöge Wolfenbüttel in ihre insgesamt elfte Saison in der 2.Basketball-Bundesliga ProB. Das Team von Trainer Denis Toroman befindet sich aktuell in der heißen Phase, wo man sich in diversen Testspielen den letzten Feinschliff holen möchte. Nach Vorbereitungsspielen gegen ambitionierte Regionalligisten, wo man am Mittwoch in eigener Halle zuletzt die SBB Baskets Wolmirstedt mit 84:71 (46:28) bezwang, steht nun am Samstag mit dem Lokalderby beim Ligakonkurrenten Lok Bernau ein ganz anderer Kaliber auf dem Programm.

„Das ist natürlich ein richtiger Gradmesser für uns, bei dem wir sehen können, wo wir eine Woche vor dem Saisonstart tatsächlich schon stehen. Bernau stellt ein extrem gutes Team mit 10-12 Akteuren auf, die erwiesenermaßen das Level der ProB oder gar höher aufbringen. Uns wird dort gnadenlos aufgezeigt werden, was uns noch fehlt und wo wir nachbessern müssen.“, blickt Toroman voraus. Mit dem Spiel unter der Woche gegen Wolmirstedt war er indes recht zufrieden: „Das war schon deutlich besser als zuvor gegen Potsdam und ein Schritt in die richtige Richtung.“ Topscorer der Partie war Mike Holton mit 31 Zählern. Josh Smith kam auf 18, Tim Decker auf 12 Punkte.

Mit von der Partie waren hier mit Oshane Drews und Aner Levron auch zwei weitere Neuzugänge, die jeweils unterschiedlicher nicht sein könnten. Während der gerade 33 Jahre alt gewordene Deutsch-Israeli Levron jede Menge Erfahrung aus diversen Stationen in der Regionalliga sowie der ProB mitbringt, ist Drews mit seinen gerade einmal 16 Jahren der jüngste Spieler im Kader und auch der gesamten Liga. In der letzten Spielzeit agierte der U16-Nationalspieler beim Kooperationspartner TuS Lichterfelde in der JBBL und überzeugte dort mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Spiel. Levron spielte zuletzt bei den Aschersleben Tigers und davor zusammen mit Denis Toroman bei den Red Dragons Königs Wusterhausen. Wer das neue ProB-Team erstmals öffentlich sehen möchte, der hat dazu ab ca. 16 Uhr auf dem Vereinsgelände in der Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Straße die Gelegenheit, denn hier wird die Mannschaft im Rahmen des traditionellen Sportplatzfestes erstmals offiziell vorgestellt.

(RSV Eintracht)

Mühsamer Erfolg im Lokalderby – Daniel Kirchner kommt / Thabo Paul bleibt

Zwei Wochen vor dem Saisonstart in der 2.Basketball-Bundesliga ProB haben die Korbjäger des RSV Eintracht ihr Testspiel beim Regionalliga-Aufsteiger USV Potsdam mit 79:64 (35:29) gewonnen.

In der gut besuchten Universitätssporthalle in Golm präsentierten sich die Gastgeber mit den ehemaligen RSV-Spielern Erik Müller und David Herwig von Beginn an hoch motiviert. So entwickelte sich eine umkämpfte, aber zeitweise auch etwas zerfahrene Partie, wo die zwei Ligen Unterschied zwischen beiden Mannschaften nur selten zu sehen waren. Beim RSV lastete viel Verantwortung auf den Schultern von Neuzugang Michael Holton, der mit 28 Punkten am Ende auch Topscorer wurde. Umgekehrt trug auch Erik Müller seine Potsdamer und glänzte mit 23 Zählern, bei hervorragender Wurfquote von 82% aus dem Feld. Mitte des dritten Viertels lagen die Landeshauptstädter sogar zwischenzeitlich mit bis zu sechs Punkten vorn, ehe RSV-Coach Denis Toroman durch sein zweites technisches Foul die Halle verlassen musste. „Das war eine Art Weckruf. Scheinbar hat die Mannschaft das heute gebraucht“., analysierte der eigentliche CoTrainer Michael Wende, der für die letzten 15 Minuten das Coaching dann übernahm, nach dem Spiel.

Einen wichtigen Part vor allem in der Offensive übernahm Neuzugang Daniel Kirchner. Der 19-jährige Blondschopf kommt von der zweiten Mannschaft von Alba Berlin. Der 1,87m große Kirchner ist auf der Shooting Guard Position zu Hause und unterstrich seine Scharfschützenqualitäten mit vier erfolgreichen Dreierpunktewürfen. Sein erfolgreicher Dreier zum Abschluss des dritten Viertels aus der eigenen Hälfte zum 59:53 war dann auch das absolute Highlight des Spiels. Zwei schnelle Dreier vom aus dem Urlaub zurückgekehrten Colin Craven ließen den Vorsprung dann Anfang des Schlussviertels erstmalig zweistellig werden, womit die Vorentscheidung gefallen war. Neben Kirchner steht mit der Verlängerung von Thabo Paul auch noch eine weitere Personalie fest. Der ebenfalls 19-jährige Aufbauspieler geht somit in seine dritte Saison beim RSV. Weiter geht es für den RSV nun am Mittwoch mit dem Testspiel daheim gegen Wolmirstedt und anschließend am Samstag ein erneutes Brandenburg-Duell, dann bei Ligakonkurrent Lok Bernau.

(RSV Eintracht)

RSV Eintracht – Tim Decker und Julius Stahl kommen zurück

Erster Test am Sonntag in Aschersleben

Exakt ein Monat verbleibt noch, dann gilt es für den RSV Eintracht, denn am 24.9. erfolgt mit dem Heimspiel gegen die Herzöge Wolfenbüttel der scharfe Startschuss in die elfte Saison in der 2.Basketball-Bundesliga ProB. Am Sonntag wird nun der erste Übungsschuss abgefeuert, denn hier ist für 17 Uhr das erste Testspiel angesetzt. Für die Brandenburger geht es hierbei zu einem alten Bekannten aus Sachsen-Anhalt, denn das Trainergespann Denis Toroman / Michael Wende hat mit den Aschersleben Tigers ein Trainings-Match ausgemacht.

Beide Vereine duellierten sich zwischen 2003 und 2006 in der 1. und 2.Regionalliga. Doch während der RSV Eintracht 2007 den Aufstieg in die ProB schaffte, blieben die Tigers seit dieser Zeit fast durchweg in der 1.Regionalliga Nord. Hier gehörten die Ascherslebener zwar sehr häufig zu den Spitzenteams, der angestrebte Aufstiegsplatz konnte jedoch leider nie erreicht werden. Nach Platz 3 in der Vorsaison soll es diesmal nun aber klappen und so hat Coach Christian Schäfer auch entsprechend als Saisonziel eine „erneute Verbesserung“ ausgegeben. Das scheint aber nicht nur ehrgeizig, sondern auch durchaus realistisch wie die ersten Testspielergebnisse der Tigers beweisen. Nachdem man Anfang August das kleine Dreierturnier gegen die Regionalligisten aus Halle und Leipzig überzeugend gewann, legte man am letzten Sonntag eindrucksvoll nach und setzte sich beim letztjährigen ProB-Tabellenführer LOK Bernau mit 83:70 durch.

Den RSV erwartet also im ersten Testspiel gleich ein richtiger Prüfstein, der aufzeigen wird, wo man nach knapp drei Wochen Vorbereitung schon steht. Die komplette Pre-Season bisher mit absolviert haben Julius Stahl und Tim Decker, die beide schon einmal das RSV-Trikot getragen haben und nun zu alter Wirkungsstätte zurückkehren. Die beiden jeweils 21 Jahre alten Flügelspieler hatten die letzte Spielzeit zusammen in der 2.Regionalliga bei der BG Zehlendorf verbracht, möchten nun aber den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen. „Das Niveau bereits beim Training ist viel höher.“, beschreibt Decker, der auch noch in der NBBL bei ALBA Berlin um die Deutsche Meisterschaft gespielt hatte. Julius Stahl umschreibt dann auch ganz gut, was die persönliche Zielstellung sein wird: „Über hartes Training ein Platz in der Rotation und damit Einsatzzeit in der ProB erkämpfen.

Ney, Kamke und Riedel pausieren / Jonah wechselt ans College

Unterdessen sind auch weitere Personalentscheidungen gefallen. So wird Joey Ney nach zwei Jahren beim RSV Eintracht studienbedingt eine Pause vom leistungsorientierten Basketball einlegen. Ebenso um eine Leistungssport-Auszeit gebeten haben die Nachwuchsspieler Anton Kamke und Timon Riedel. Den nächsten Schritt in seiner Entwicklung möchte dagegen Akim-Jamal Jonah gehen. Der letztjährige NBBL-All-Star wechselt an die University of San Diego an ein College in der First Division der NCAA. Bei den Toreros wird er im übrigen mit Cameron Neubauer zusammen spielen, der dort in seine vierte und letzte Saison (Senior) gehen wird. Neubauer hatte im Jahr 2013 nach erfolgreicher ProB- und NBBL-Saison beim RSV Eintracht inklusive Nominierung zur U18-Nationalmannschaft den Schritt über den großen Teich in die USA gewagt.

Michael Holton Jr. wird neuer RSV-Playmaker

Yannick Hildebrandt bleibt / Josh Smith gelandet

Noch knapp fünf Wochen verbleiben, dann startet der RSV Eintracht am 24.9. mit dem Heimspiel gegen die Herzöge Wolfenbüttel in seine elfte Saison in Folge in der 2.Basketball-Bundesliga ProB. Seit etwas mehr als zwei Wochen ist die Mannschaft in der Saisonvorbereitung. Dabei bittet das Trainergespann Denis Toroman / Michael Wende gleich fünfmal pro Woche zu gemeinsamen Übungseinheiten. „Wir arbeiten vier mal pro Woche mit dem Ball und immer freitags im Athletikbereich. Zusätzlich hat jeder Spieler die Möglichkeit kostenfrei im Fit2000 in Stahnsdorf kostenfrei individuell zu arbeiten.“, beschreibt Co-Trainer Wende den derzeitigen Umfang.

Darüber hinaus bietet der Verein aktuell an ausgewählten Vormittagen die Möglichkeit freiwillig in die Heimspielhalle der Berlin Brandenburg International School zu gehen.
„Die Jungs sind sehr motiviert und selbst am Vormittag waren wir heute sieben Leute.“, beschreibt Michael Holton die derzeitige Situation. Der 1,85m große US-Amerikaner ist der erste Neuzugang der Brandenburger für die neue Saison. Der 26-jährige wird die Playmaker-Position besetzen und kommt aus einer großen Basketball-Familie. Sein gleichnamiger Vater spielte in den 80er Jahren für vier verschiedene NBA-Teams (Phoenix, Chicago, Portland und Charlotte) und ist nach diversen Trainerstationen im College-Bereich (Portland, Oregon, Pasadena, UCLA) heute als TV-Experte für die Portland Trail Blazers aktiv. Michael Holton Junior, so der komplette Name, wurde zwar nicht von keinem NBA-Team gedraftet, startete jedoch trotzdem nach seinem Abschluss im St. Michael´s College eine Profikarriere. Dabei zog es ihn in die österreichische Basketball-Bundesliga zum Spitzenteam Kapfenberg Bulls, wo er durchschnittlich 8,4 Punkte pro Partie auflegte. Holton kam auch in sechs Spielen im FIBA Europe Cup zum Einsatz, wo er seine Ausbeute sogar auf 10,7 PpS steigern konnte. Jedoch endete die Saison für den Verein insgesamt enttäuschend nur auf dem siebten Platz und Holton erhielt keinen neuen Vertrag.

Nach einem Jahr Wettkampfpause möchte er nun aber wieder voll angreifen und erklärt: „Im Prinzip war es seit dem Ende in Kapfenberg für mich wie eine sehr lange Saisonvorbereitungsphase. Ich hatte bis zur Deadline immer noch gehofft, eine Möglichkeit zu finden meine Karriere fortzusetzen. Das hat leider nicht geklappt, aber ich habe den Kopf nicht hängen lassen, sondern mich durchweg fit gehalten. Ich bin sehr froh und dankbar über die Möglichkeit beim RSV nun endlich wieder aktiv angreifen zu können.“

Mit der Vertragsverlängerung von Yannick Hildebrandt ist zudem eine weitere Personalie entschieden. Der 19-jährige Flügelspieler kam in seiner Premierensaison in der ProB in knapp zehn
Minuten pro Spiel zum Einsatz und kam hierbei auf Durchschnittswerte von 2,3 Punkten und 2,0 Rebounds. Trotz kleinerer Schwierigkeiten bei der Anreise ist nun endlich auch Josh Smith gelandet und natürlich gleich wieder ins Training eingestiegen. „Ich freue mich total endlich wieder hier zu sein. Es fühlt sich fast wie ein zweites zu Hause an.“, erklärt Josh Smith, der in der Sommerpause sehr fleißig war und an seinem Körper hart gearbeitet hat. „Ich habe 10 bis 15 Pfund, hauptsächlich an Fett, verloren und fühle mich deutlich fitter als letztes Jahr. Ich kann kaum abwarten, dass es endlich losgeht.“, beschreibt ein motivierter Smith. Da der Verein aktuell nur mit zwei amerikanischen Spielern plant, wird somit auch klar, dass Josh Adeyeye und Antoine Myers nicht zum RSV zurückkehren werden und somit als Abgänge feststehen. Der RSV Eintracht bedankt sich bei beiden ausdrücklich für ihren stets professionellen Einsatz und wünscht ihnen für die weitere Karriere alles Gute.

BG Karlsruhe tritt nicht in der ProB an – Eintracht rückt nach – Iserlohn spielt im Süden

Das Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga hat die Berufung bezüglich der Nicht-Lizenzerteilung der BG Karlsruhe zurückgewiesen. Der RSV Eintracht Stahnsdorf rückt im Norden nach und die Iserlohn Kangaroos treten im Süden an. 

Während des Lizenzierungsprozesses im April/ Mai erteilte die Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga der BG Karlsruhe keine Lizenz. Auch nach Widerspruch lagen keine hinreichenden Informationen vor, die die Erteilung einer Lizenz für die kommende Spielzeit zugelassen hätten. Daraufhin nahm die BG das Recht zur Berufung war. In der Verhandlung des Schiedsgerichts am 23.07.2017 wurde die vorher getroffene Entscheidung bestätigt und die Berufung zurückgewiesen. Folglich nimmt die BG Karlsruhe in der Saison 17/18 nicht am Spielbetrieb der ProB teil.

Der freie Platz in der ProB wird durch den RSV Eintracht im Norden besetzt. Um zahlenmäßig zwei gleich starke Staffeln zu stellen, wird die Nord-/Südaufteilung angepasst, wodurch die Iserlohn Kangaroos in den Süden wechseln. Die Teams wurden mit ausreichend Vorlauf über diese möglichen Szenarien informiert.

Im Laufe der Woche wird der Spielplan sowie die Website der 2. Basketball-Bundesliga hinsichtlich dieser Änderungen angepasst.

 

Zwei neue US-Amerikaner für RSV Eintracht

Deutsche Youngster bleiben an Bord

 

 

 

Seit Anfang August sind die Korbjäger des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf wieder am Schwitzen. Der neue Trainer Thomas Roijakkers bittet zur Vorbereitung auf die zehnte Saison in Folge in der 2.Basketball-Bundesliga ProB dazu gleich fünfmal wöchentlich zum Training. Inzwischen steht dabei nun auch fest, wie der Kader aussehen wird.

Nach Joey Ney, Niko Schumann, Colin Craven und Erik Müller hat auch David Herwig seinen Vertrag verlängert und wird in seine dritte Saison für die Eintracht gehen. Ebenso weiterhin im Kader stehen die Youngster Dennis Teucher, Anton Kamke, Thabo Paul und Akim Jonah, die allesamt in der letzten Saison schon in der ProB zum Einsatz kamen. Neu dazu stoßen werden zwei US-Amerikaner, die nach Vollendung ihres Colleges nun eine Basketballkarriere starten möchten.

Dies ist zum einen der vielseitige Brian McGill. Der 23-jährige hat in der 2 nd Division der amerikanischen College Liga NCAA für die University of Alaska Anchorage gespielt. Für die Seahawks kam er in seinem Abschlussjahr auf durchschnittlich 17,8 Punkte und 4 Assists pro Spiel, wobei er hochprozentige Wurfquoten von 51,5% aus dem Feld und 93,3% von der Freiwurflinie vorweisen konnte. „Brian ist als Combo Guard für uns sehr vielseitig einsetzbar. Zudem hat er im College dadurch überzeugt, dass er sehr effektiv agiert hat.“, beschreibt RSV-Trainer Roijakkers die Stärken des Neuzugangs. Der zweite US-Neuzugang Josh Smith kommt vom renommierten Clemson College, welches in der starken ACC-Gruppe der 1 st Division beheimatet ist. Der 22-jährige und 206cm große Flügelspieler hat in seinen 4 Jahren bei den Tigers unter anderem mit den jetzigen NBA-Spielern Devin Booker und KJ McDaniels zusammen gespielt. Coach Roijakkers beschreibt die Gründe für die Verpflichtung wie folgt: „Ich habe ihn persönlich in Las Vegas spielen gesehen und natürlich auch diverse Videos geschaut. Trotz seiner Größe ist er sehr beweglich und schnell, was ihm und uns in der ProB zu Gute kommen wird, denn auch wie möchten sehr schnell spielen.“

Nach 3,5 Jahren leider nicht mehr mit dabei ist Flügelspieler Dmitrij Hasenkampf. Studium und Beruf lassen sich für den 29-jährigen nicht mehr mit dem Leistungssport verbinden. Durch seinen unbändigen Einsatz und Kampf, wo er sich mit seinen 1,93m gegen oftmals deutlich größere Gegner behauptet hat, war „Dimi“ stets ein Liebling der Zuschauer gewesen. Der RSV Eintracht wünscht ihm für seine weitere Zukunft alles Gute und bedankt sich für seinen stets vorbildlichen Einsatz.

 

(RSV Eintracht)