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Lukas Milner folgt Henrik Sonko nach Tübingen

Nächster neuer Spieler für die Tigers Tübingen. Lukas Milner wird in der kommenden Saison 2025/2026 für die Schwaben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Korbjagd gehen. Der 2,08 Meter große und 108 Kilogramm schwere Center ist der fünfte Neuzugang der Schwaben.

Trainer Henrik Sonko kennt Milner konkret, der 25-Jährige spielte in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 für den Schweden beim Erstligisten Borås Basket. Der Center wird in Tübingen mit der Nummer 17 auflaufen. „Er ist ein großer und physischer Spieler, der bereits einige Erfahrungen in Europa gesammelt hat. Seine Stärken hat er ganz klar im Post up und Pick and Roll-Spiel. Dazu ist er ein sehr guter Typ. Wir freuen uns auf ihn“, sagt Sportdirektor Eric Detlev über Milner.

 

Größe unter den Körben

Eigentlich wollte Sonko keinen Spieler aus seinem nun ehemaligen Team Borås Basket mit nach Tübingen bringen. Jetzt ist es doch anders gekommen. „Wir hatten uns nach Saisonende über unsere gemeinsame Saison und seine Zukunft unterhalten. Das Interesse kam im Gespräch aktiv von seiner Seite aus, auch nach Tübingen zu wechseln. Er hatte bei Borås Basket eine sehr wichtige Rolle im Team. Ich kenne ihn natürlich sehr gut, als Spieler und als Persönlichkeit. Seine Verteidigung, seine Präsenz unter den Körben sowie das Pick and Roll-Spiel zeichnen ihn besonders aus“, berichtet Sonko über seinen alten und nun wieder neuen Schützling.

Für Milner war die Station in Schweden das zweite Jahr nach seiner Zeit am College. In 37 Saisonspielen gelangen dem 25-Jährigen 9,0 Punkte und 5,9 Rebounds. Aus dem Feld verwandelte der neue Tübinger Center gute 61,8 Prozent (136 Treffer bei 220 Versuchen) seiner Würfe. Ausbaufähig ist jedoch die Quote von der Freiwurflinie von zuletzt 55,4 Prozent. Milner überzeugt mit seiner Physis und seiner Entschlossenheit unter den Körben. Wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers musste Milner dabei zwei Monate krankheitsbedingt aussetzen. Positiv wird sein, dass der jüngste Tübinger Neuzugang die Denk- und Spielweise von Sonko bereits verinnerlicht hat. Milner äußert sich wie folgt zu seiner neuen Aufgabe: „Ich blicke mit großer Vorfreude auf die neue Aufgabe bei den Tigers Tübingen. Mit Coach Sonko stand ich auch nach Saisonende intensiv im Austausch. Ich habe mich bereits intensiv über die Stadt Tübingen und den Klub informiert. Es kann losgehen“, übermittelt Milner aus der Heimat in den USA.

 

Zur Person:

Lukas Max Milner wurde am 25. April 2000 in Olathe im US-Bundesstaat Kansas geboren. Der 25-Jährige wuchs in seiner Geburtsstadt mit zwei Brüdern auf.
Eine Besonderheit gibt es in der Familie: Einige Personen sind taub, weshalb Milner die Gebärdensprache auch fließend beherrscht und mit dieser Thematik ganz offen umgeht.
Nach der Zeit an der Olathe North High School ging es für den neuen Tübinger Center zunächst für zwei Jahre an das Johnson County Community College in Overland Park in Kansas, wo er in 64 Begegnungen auf 7,9 Punkte, 5,0 Rebounds und 1,3 Blocks kam. Die Cavaliers spielen in der Easy Jayhawk Conference (EJC) in der NJCAA I/II (National Junior College Athletic Association).
Im Anschluss folgte der Wechsel für drei Spielzeiten an die bekanntere Boise State University. Für die Broncos im US-Bundesstaat Idaho absolvierte Milner in der Mountain West Conference (MWC) 81 Partien über drei Spielzeiten. Die Einsatzzeiten waren insgesamt jedoch gering, der 25-Jährige war mehr ein Ergänzungsspieler. So stehen 3,2 Punkten und 2,7 Rebounds in knapp 14 Minuten in seinem Abschlussjahr 2022/2023 zu Buche. Milner hat einen Bachelor in den Fächern „Interdisziplinäre Studien“ mit Gebärdensprache und „Neue Technologien“.
Direkt nach dem College ging es noch nach Australien zu den East Perth Eagles, was die erste Station als Profi für den 25-Jährigen war.
In Europa startete Milner in der Runde 2023/2024 bei BC Prievidza in der Slowakei. In 29 Begegnungen erzielte der neue Tübinger Center 12,4 Punkte und 8,0 Rebounds.

 

Milner wird mit seiner Ehefrau Khrystyna Frank nach Tübingen kommen.
Herzlich willkommen, Lukas Milner!

 

 

Foto: studios 609 / Jesper Augustsson

Tigers Tübingen trennen sich von Domenik Reinboth

Die Tigers Tübingen und Trainer Domenik Reinboth gehen ab sofort getrennte Wege. Der 42-Jährige wurde am Dienstagvormittag von seinen Aufgaben entbunden und freigestellt. Diese Entscheidung beruht auf Gesprächen zwischen der Geschäftsführung und dem Vorstand der ProBasket Tübingen AG sowie dem Aufsichtsrat. Als Interimslösung wird Sportdirektor Eric Detlev die Mannschaft in den verbleibenden sieben Saisonspielen bis zum Ende der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga betreuen. Der 49-Jährige ist Inhaber der Trainer A-Lizenz. Dhnesch Kubendrarajah, Troy Culley und Benedikt Cords werden Detlev in seiner Arbeit in den nächsten Wochen weiter unterstützen.

General Manager Philipp Reinhart äußert sich wie folgt zu dieser Entscheidung: „Domenik Reinboth hat im Sommer in einer schwierigen Phase ein komplett neues Team, inklusive dem Trainerteam, zusammengestellt. Unter seiner Regie ist es uns auch gelungen, gut in die Saison zu starten. Die zahlreichen Verletzungen im Team haben die Aufgabe sicherlich nicht leichter gemacht. In den letzten Wochen haben wir – trotz Nachverpflichtungen – spielerisch dennoch nicht die nötige Weiterentwicklung gesehen. Kämpferisch hat das Team immer alles gegeben. Wir sind jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass die Mannschaft nun einen neuen Impuls benötigt, um die verbleibenden Spiele erfolgreich zu gestalten. Ich möchte an dieser Stelle Domenik Reinboth meinen Dank für seine geleisteten Dienste für die Tigers Tübingen aussprechen.“

Interimstrainer Detlev blickt wie folgt auf die kommenden Wochen in neuer Verantwortung: „Wir haben jetzt noch sieben Spiele in der Hauptrunde zu absolvieren. Wir haben genügend Qualität im Team, um einen guten Endspurt in der laufenden Runde hinzulegen. Meine Aufgabe ist es nun dabei zu helfen, dass die Mannschaft wieder befreit und mit Freude am Basketball aufspielen kann. Einsatz und Kampfeswillen haben immer gestimmt. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft auch für das Saisonfinale alles für die Tigers und unsere Fans geben wird.“

Die Tigers Tübingen bedanken sich bei Trainer Domenik Reinboth für die geleisteten Dienste und wünschen dem 42-Jährigen für die Zukunft privat und beruflich alles Gute. Reinboth war seit der laufenden Runde bei den Raubkatzen tätig. In 27 Spielen wurden 15 Siege bei zwölf Niederlagen eingefahren, was aktuell Rang zehn in der Tabelle bedeutet.

Text: Tigers Tübingen

Foto: Pressefoto ULMER / Markus Ulmer

Tigers Tübingen verstärken sich mit Jamison Overton

Die Tigers Tübingen haben den Kader mit einer weiteren Nachverpflichtung ergänzt. Der US-Amerikaner Jamison Overton wird ab sofort das Trikot der Tigers Tübingen mit der Nummer 24 tragen. Der 25-Jährige erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Overton ist am Sonntag in Tübingen eingetroffen und soll am kommenden Wochenende im Rahmen des dritten Doppelspieltags gegen die Eisbären Bremerhaven und die EPG Guardians Koblenz im Kader der Raubkatzen stehen. Eine Spiellizenz für Overton liegt den Schwaben – Stand Mittwochnachmittag – aber noch nicht vor. Der 25-Jährige spielte bis Dezember 2024 für den belgischen Erstligisten Stella Artois Leuven Bears.

Athletik, Verteidigung und Scoring-Fähigkeiten

Wenige Tage vor dem Ende der Wechselfrist am 15. Februar 2025 ist das Tübinger Management nochmals auf dem Spielermarkt tätig geworden. Aufgrund des weiteren Ausfalls von Kenny Cooper (Wade) sowie der angeschlagenen Akteure Marvin Heckel, Philip Hecker und Miles Tention auf den Guard-Positionen soll Overton für Entlastung im Spiel der Tigers Tübingen sorgen. Trainer Domenik Reinboth äußert sich wie folgt zu seinem neuen Spieler: „Er ist ein sehr athletischer Spieler, der einen guten Zug zum Korb hat. Diese Eigenschaften haben uns überzeugt und benötigen wir auch, Scoring-Qualitäten besitzt er auf jeden Fall. Mit seiner aggressiven Verteidigung wird er uns auch in der Defense guttun. Zudem kann er auf mehreren Positionen eingesetzt werden.“

Der 1,93 Meter Große und 85 Kilogramm schwere Linkshänder soll eine neue Dynamik in das Offensivspiel der Schwaben bringen. Zweifelsohne liegt die Stärke von Overton in seiner Athletik. Der 25-Jährige sucht gerne das Spiel im „Eins gegen Eins“ und überzeugt im Abschluss direkt am Korb. Mit einem guten ersten Schritt ist der US-Amerikaner auch eine Option für Schnellangriffe. Positiv ist, dass Overton in dieser Saison 2024/2025 schon gespielt hat. Jüngst trennten sich jedoch die Wege von Overton und seinem nun ehemaligen Klub in Belgien. „Ich habe in meiner bisherigen Zeit als Profi schon viel gelernt. Mein Ziel war es schon immer, einmal in Deutschland zu spielen. Schön, dass es nun mit einem Wechsel zu den Tigers Tübingen geklappt hat. Ich werde alles abrufen, damit wir möglichst viele Spiele gewinnen können und am Ende die Playoffs erreichen“, so Overton.

Hier gibt es erste Eindrücke des jüngsten Tübingen Neuzugangs…

https://www.youtube.com/watch?v=bRu9GU1PGS8

Zur Person:

Jamison Vashaun Overton wurde am 23. März 1999 in Murray, Utah / USA geboren. Aufgewachsen ist der Tübinger Neuzugang mit drei Schwestern im kalifornischen San Diego in den USA. Der 25-Jährige besuchte von 2017 bis 2022 drei verschiedene Colleges in seinem Heimatland. Im Jahr 2022 absolvierte Overton seinen Bachelor im Fach Psychologie an der Weber State University in Ogden im US-Bundesstaat Utah. Für die Weber State Wildcats erzielte die neue Raubkatze im Trikot der Schwaben in der Big Sky Conference (NCAA 1) in 33 Partien 12,4 Punkte, 3,6 Rebounds, 1,4 Steals und 1,2 Assists. Zuvor spielte Overton zwei Jahre für die Utah Valley Wolverines in Orem im gleichnamigen US-Bundesstaat. Zum Start seiner Zeit am Saddleback College von 2017 bis 2019 war der 25-Jährige im kalifornischen Mission Viejo basketballerisch nicht aktiv. Seine Zeit als Profi startete Overton zur Saison 2022/2023 in Luxemburg bei Arantia Larochette. Dabei erzielte der US-Amerikaner in 22 Begegnungen 27,0 Punkte und holte 6,5 Rebounds. Es folgte eine kurze Station in Japan bei den Saitana Broncos in Japan, ehe der US-Amerikaner im laufenden Wettbewerb der Runde 2023/2024 zu Salon Vilpas nach Finnland wechselte, wo einst auch der ehemalige Tübinger Akteur Aatu Kivimäki spielte. Über Overton haben sich die Schwaben auch beim ehemaligen Trainer Danny Jansson informiert, der bekanntlich die finnische Liga in seiner Heimat intensiv verfolgt. Dort kam Overton in 26 Begegnungen auf 15,4 Punkte und 4,8 Rebounds, mit der Punktausbeute war er damit zweitbester Scorer in der finnischen Liga. Die laufende Runde startete der 25-Jährige bei den Stella Artois Leuven Bears, wo der Tübinger Neuzugang bis Mitte Dezember 2024 unter Vertrag stand. In 13 Spielen erzielte Overton 13,8 Punkte, 3,8 Rebounds und 3,0 Assists. Nun der Wechsel nach Deutschland. Herzlich willkommen in Tübingen, Jamison Overton!

 

Foto: Robert Casey

Text: Tigers Tübingen

Tigers Tübingen verpflichten David Cohn

Die Tigers Tübingen haben auf die Verletzung von Kenny Cooper reagiert und eine zweite Nachverpflichtung getätigt. Mit dem US-Amerikaner David Cohn konnte schnell ein Ersatz für den Tübinger Topscorer gefunden werden. Cohn ist in Deutschland kein Unbekannter, spielte der 28-Jährige in der vergangenen Saison 2023/2024 beim Ligakonkurrenten VfL SparkassenStars Bochum. In 25 Partien erzielte der 1,88 Meter große Point Guard 13,3 Punkte, verteilte 6,6 Assists und holte 2,8 Rebounds. Doch auch mit dem US-Amerikaner konnten die Blau-Weißen den sportlichen Abstieg nicht verhindern. Cohn erhält bei den Tigers Tübingen einen Vertrag bis zum Saisonende und wird zukünftig das Trikot mit der Nummer 34 tragen. „Ich bedanke mich bei den Tigers Tübingen und Trainer Domenik Reinboth für das in mich gesteckte Vertrauen. Den Klub habe ich in den letzten Jahren immer wieder verfolgt und selbst ja auch schon gegen Tübingen gespielt. Die Tigers Tübingen haben eine lange und beeindruckende Geschichte mit vielen Jahren in der ersten und zweiten Liga. Mit voller Vorfreude blicke ich nun darauf, zukünftig ein Teil davon zu sein“, sagt Cohn in einer ersten Stellungnahme.

Neuzugang bringt Erfahrung ins Team

Gleich am Sonntag nach der Partie gegen den Nürnberg Falcons BC sondierte Reinboth weiter den Spielermarkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Cooper bis auf weiteres ausfallen wird, war groß und wurde nach einer finalen Magnet-Resonanz-Untersuchung in der Radiologie am Universitätsklinikum Tübingen auch so bestätigt. Schnell kam die Personalie David Cohn ins Spiel, der sich zufälligerweise gerade in Deutschland aufgehalten hat. Aufgrund der derzeit angespannten Personallage konnte zügig eine Vereinbarung mit dem 28-Jährigen getroffen werden. Cohn ist bereits am Montagabend in Tübingen eingetroffen und hat am Dienstagmorgen die medizinische Eingangsuntersuchung erfolgreich absolviert. Ziel ist es, dass die zweite Tübinger Nachverpflichtung bereits am Samstag bei Phoenix Hagen eingesetzt werden kann. Eine Teilnahmelizenz liegt den Schwaben aber noch nicht vor.

Reinboth äußert sich wie folgt zur zweiten Nachverpflichtung: „In dieser Zeit ist es immer schwierig, passende Spieler für ein Team zu finden. Wir sind zufrieden, dass wir in kürzester Zeit mit Cohn einen erfahrenen Spieler gefunden haben, der bereits gezeigt hat, dass er in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Leistung bringen kann. Er hat seine Stärken im Pick and Roll sowie in seinem Wurf, dazu spielt er einen schnellen Ball, so wie wir auch auftreten wollen.“ Am Dienstagvormittag absolvierte der 28-Jährige das erste Teamtraining. Erste Erkenntnis: der körperliche Zustand ist gut, trotz neun Monaten ohne Spielpraxis. Cohn hielt sich in den letzten Wochen bei den VfL SparkassenStars in Bochum fit.

Zur Person:

David Allan Cohn Jr ist am 28. März 1995 in Chicago/USA geboren und wuchs mit einem jüngeren Bruder (Erik) und einer jüngeren Schwester (Olivia) auf. Der 28-Jährige besuchte zunächst die Highschool der York Community in seiner Heimatstadt Elmhurst in Illinos/USA. Danach ging es zunächst für ein Jahr ans College der Colorado State University in Fort Collins im US-Bundesstaat Colorado. Es folgte der Wechsel für drei Jahre ans College of William & Mary (Williamsburg) im US-Bundesstaat Virginia, wo der Tübinger Neuzugang in der Saison 2017/2018 auf gute 14,2 Punkte und 6,7 Assists pro Spiel kam. Der US-Amerikaner war in dieser besagten Spielzeit der einzige College-Spieler in den USA, der über 50 Prozent aus dem Feld, über 40 Prozent seiner Dreier und über 90 Prozent seiner Freiwürfe verwandelte. Er ist „All Time Assist Leader“ des Colleges in Williamsburg. Erste Auslandserfahrungen sammelte Cohn in Israel ab der Saison 2018/2019 für drei Jahre in zwei Vereinen. Dort spielte er für Hapoel Eilat, Maccabi Haifa und Ironi Kiryat Ata. Cohn wechselte in der Saison 2021/2022 zu den wiha Panthers Schwenningen in die BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit durchschnittlich 12,0 Punkten und 9,1 Assists pro Spiel schrammte Cohn nur knapp an einem Double Double vorbei. In der Spielzeit 2022/2023 trug er das Trikot der Newcastle Eagles in der British Basketball League (BBL). Dort spielte er fast 32 Minuten im Schnitt, erzielte durchschnittlich 10,2 Punkte und verteilte 6,3 Assists pro Spiel. Nach der Rückkehr nach Deutschland zu den VfL SparkassenStars Bochum sind die Tigers Tübingen nun die dritte Station des US-Amerikaners in Deutschland, der auch im Besitz der israelischen Staatsangehörigkeit ist, im deutschen Basketball-Unterhaus.

 

Text: Tigers Tübingen

 

Foto: Achim Kunetka

Tübingen verpflichtet Jay Nagle

Erste Nachverpflichtung mit Jay Nagle getätigt

Die Tigers Tübingen haben nach der Trennung von Ričards Vanags schnell einen Ersatz auf den großen Positionen finden können. Der US-Amerikaner Jay Nagle wechselt vom griechischen Erstligisten BC Maroussi in die Neckarstadt, wo der 24-Jährige einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison 2024/2025 erhält. Der 2,06 Meter große und 96 Kilogramm schwere ist bereits am vergangenen Samstag in Tübingen eingetroffen. Ziel ist es, dass Nagle am Wochenende in den Partien gegen Karlsruhe (Freitag) und in Bayreuth (Sonntag) zum Einsatz kommen kann. Der Medical Check wurde bereits erfolgreich absolviert, die Schwaben warten jetzt noch auf die Arbeitsgenehmigung. Der erste Tübinger Neuzugang wird zukünftig die Nummer fünf tragen. Ob Nagle bereits am Wochenende zum die Spielererlaubnis erhält, wird sich kurzfristig entscheiden.

In Georgien mit Cooper im Team

Während des laufenden Spielbetriebs gute und vor allem fitte Spieler finden zu können, ist nicht mehr einfach. Gerade auf den großen Positionen, wo der Markt eher rar ist. Als der Name „Jay Nagle“ ins Gespräch kam, konnte Spielmacher Kenny Cooper die Tübinger Verantwortlichen um Trainer Domenik Reinboth zumindest ausführlich informieren. Beide US-Amerikaner spielten in der vergangenen Runde 2023/2024 beim georgischen Erstligisten Tkibuli Orbi in Georgien zusammen. In 23 Partien stand der 24-Jährige dabei etwa 34 Minuten auf dem Platz, so lange wie kein anderer Spieler im Team. Dabei erzielte der Tübinger Neuzugang gute 17,7 Zähler, 7,8 Rebounds und 4,1 Assists. Während es für Cooper nach zwei Jahren im Kaukasus nach Tübingen ging, führte der Weg von Nagle nach Griechenland zu BC Marousi. Dort sollte sich der US-Amerikaner im zweiten Jahr aber nicht durchsetzen. „Der Klub hat kurzfristig den Vertrag mit Miroslav Raduljica verlängert. Die Leute lieben ihn dort. Ich war dann der siebte Ausländer, es war keine leichte Situation für mich“, erklärt Nagle. Raduljica, Vize-Weltmeister von 2014 mit Serbien, spielte bereits in der NBA für die Milwaukee Bucks und die Minnesota Timberwolves, dazu in der EuroLeague für verschiedene Teams.

„Ich will einfach wieder spielen. Als die Anfrage aus Tübingen kam, musste nicht lange überlegen, auch weil Cooper im Team ist. Somit habe ich schon eine Bezugsperson. Ich bin dankbar, diese Chance bekommen zu können. Die Mannschaft ist gut in die Runde gestartet. Ich möchte meine Fähigkeiten und Qualitäten nun ins Team einbringen“, so Nagle, der seine Athletik und seine Vielseitigkeit auf dem Platz als größte Stärke sieht. Kein Wunder, in Georgien versenkte der 24-Jährige 61 von 139 Dreiern, was ordentliche 43,9 Prozent bedeuten. Einen guten Schützen können die Raubkatzen auf jeden Fall noch gut gebrauchen, dazu einen guten Rebounder. Die Größe von 2,06 Meter und eine große Spannweite bringt Nagle auf jeden Fall mit.

Reinboth: „Er passt als Spielertyp zu uns.“

Reinboth äußerst sich wie folgt zur Verpflichtung von Nagle: „Er stand schon im Sommer auf meiner Scoutingliste. Final hat er sich nach einem starken Jahr in Georgien dann für einen Wechsel in die erste griechische Liga entschieden. Der Zufall hat es nun gewollt, dass Nagle der Ausländerregelung verstärkt zum Opfer gefallen ist. Wir hatten einige Gespräche und sind uns auch recht schnell einig über eine Zusammenarbeit geworden. Für ihn – und somit für auch für uns – ist es sehr gut, dass er mit Cooper bereits einen Spieler im Team kennt. Er passt als Spielertyp zu uns, so wie wir dies auch im Sommer schon gesehen. Wir sind positiv gestimmt, dass er uns nochmals positive Effekte geben kann. Er hat eine gute Größe, kann gut werfen, rebounden, verteidigen und ist auch mobil mit den Füßen unterwegs.“

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=2_yQk7cWTFI

Zur Person:

John Joseph „Jay“ Nagle III wurde am 10. April 2000 im kalifornischen Vallejo in den USA geboren. Aufgewachsen ist das einzige Kind von John und Lisa Nagle im kalifornischen Vacaville, wo der 24-Jährige die Will C. Wood Highschool besuchte, wo er auf 13,8 Punkte und 6,5 Rebounds kam. Es folgten von 2018 bis 2022 vier Jahre am College, ebenfalls in Kalifornien an University of California Santa Barbara. Interessant: Dort spielt Nagle mit den Gauchos (NCAA I, Big West-Conference) mit Ajare Sanni von den ART Giants Düsseldorf, dem gegen die Tigers Tübingen am 12. Oktober 2024 rekordverdächtige 41 Zähler in der Tübinger Paul Horn-Arena gelangen. Eine große Rolle hatte Nagle im Team jedoch nicht. Kurios: In seiner ersten Saison 2018/2019 bekam der Tübinger Neuzugang mit knapp zwölf Minuten die meiste Einsatzzeit. Dabei erzielte die neue Raubkatze 3,5 Punkte und 1,8 Rebounds, bei 44,1 Prozent aus der Distanz. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Soziologie im Fach Soziologie legte Nagle einen Master im Bereich Sportverwaltung (Athletic Administration) an der Idaho State University ab. Basketball wurde auch noch für eine Saison 2022/2023 mit den Bengals in der Big Sky-Conference (NCAA I) gespielt. Knapp 28 Minuten stand Nagle auf dem Feld und kam 5,0 Punkte und 4,3 Rebounds. Wir sind gespannt, wie er sich nun in Tübingen schlagen wird. Herzlich willkommen, „Jay“ Nagle!

 

Text: Tigers Tübingen

Foto: Pressefoto Ulmer / Markus UImer

Tigers Tübingen trennen sich von Ričards Vanags

Die Tigers Tübingen und Spieler Ričards Vanags haben sich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Der 21-Jährige war erst zur laufenden Runde 2024/2025 zu den Raubkatzen gestoßen, konnte die in ihn gesteckten Erwartungen aber bisher nicht erfüllen. Der Lette verpasste aufgrund einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen der Vorbereitung. „Es war eine schwierige Zeit für ihn, nach der Verletzung so richtig ins Team zu kommen. Wir hatten das Gefühl, dass er mit der Situation überfordert ist. Deswegen haben wir uns zusammengesetzt und entschieden, zukünftig getrennte Wege zu gehen. Er ist noch ein sehr junger Spieler, der seinen Weg in der Zukunft machen wird. Wir wünschen ihm dabei alles Gute für die Zukunft“, sagt Trainer Domenik Reinboth.

Vanags kam in bisher sechs Spielen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp neun Minuten zum Einsatz und erzielte dabei 3,8 Punkte und 1,0 Rebounds.

Text: Tigers Tübingen

Foto: Markus Ulmer

Ein gutes Viertel reicht den Tigers nicht: Oldenburg wirft sich souverän ins Achtelfinale des BBL Pokals

In der ersten Runde des BBL Pokals mussten sich die Tigers Tübingen deutlich den EWE Baskets Oldenburg geschlagen geben. 63:91 war der Endstand in der Paul Horn-Arena.

Das Duell des Zweitligisten aus Tübingen gegen den Erstligisten aus Oldenburg war nur im ersten Viertel eines auf Augenhöhe. Die Tigers starteten treffsicher von außen und hielten die Partie dadurch ausgeglichen. Auf Gästeseite war es zu Beginn vor allem Neuzugang Justin Jaworski, der immer wieder zu Punkten kam und schon in den ersten zehn Minuten acht seiner am Ende 20 Zähler markierte. Den Schlusspunkt setzten im ersten Viertel allerdings die Tigers. Headcoach Reinboth nahm bei noch 13 zu spielenden Sekunden eine Auszeit und ließ ein Play für Kenny Cooper laufen. Und der neue Point Guard und Top Scorer (23 Punkte) der Tübinger nutzte die ihm gestellten Blöcke und traf per Buzzer Beater zum 19:17.

In der Folge bestimmte dann aber klar der Erstligist das Geschehen. Gleich 27 Zähler schenkten die Oldenburger den Gastgebern allein in Viertel Nummer zwei ein. Auch nach der Pause bauten die Baskets ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Schlüssel waren dabei vor allem die insgesamt 18 Offensivrebounds, die sich die physisch überlegenen Oldenburger griffen. So nahmen die Baskets aus dem Feld satte 23 Würfe mehr als die Tigers, die sich zudem deutlich zu viele Turnover leisteten. Gleich 20 Mal verloren die Tübinger das Spielgerät, neun Mal landete der Ball in Form eines Steals dabei direkt in den Oldenburger Händen.

So konnten die Gäste am Ende einen ungefährdeten Sieg einfahren, der die Oldenburger in das Achtelfinale des BBL Pokals bringt. Dort warten dann die SKYLINERS aus Frankfurt.

Foto: Markus Ulmer

Neu formierte Raubkatzen wollen Oldenburg erneut ärgern: Tigers Tübingen empfangen EWE Baskets

Nach einem Jahr in der easyCredit BBL sind die Tigers Tübingen wieder in die ProA abgestiegen und bekommen es im BBL Pokal direkt mit einem der Top-Teams zu tun: Am Samstag um 18:30 Uhr sind die EWE Baskets Oldenburg zu Gast in der Paul-Horn-Arena.

Die Tigers treten nach dem Abstieg mit einem runderneuerten Kader an. Aus der BBL-Rotation blieb Identifikationsfigur Till Jönke dem Standort erhalten, außer ihm spielt nur Nachwuchsspieler Joshua Schwaibold ebenfalls weiter in Tübingen. Der Rest des Kaders setzt sich aus spannenden Neuzugängen zusammen, allen voran Point Guard Kenny Cooper soll für Furore sorgen und ließ in den Testspielen bereits sein Potential aufblitzen. Für einen Tübinger dürfte es indes ein besonderes Spiel werden: Center Vincent Neugebauer ist gebürtiger Oldenburger und spielte unter anderem im Nachwuchsprogramm der Baskets.

Bei den Oldenburgern gab es mehr Kontinuität, Coach Pedro Calles geht in seine dritte Saison in der Huntestadt, dazu haben sechs Spieler ihre Arbeitspapiere über den Sommer verlängert. Probleme gab es in den Testspielen allerdings auf den großen Positionen, zuletzt fielen die Big Men Norris Agbakoko und Mathis Dossou-Yovo angeschlagen aus. Dennoch können die Baskets mit Rückenwind in den Pokal starten: Am vergangenen Wochenende gab es im letzten Test einen deutlichen 115:88-Erfolg gegen die Veolia Towers aus Hamburg.

Auf dem Papier sind die Gäste aus dem Norden also klarer Favorit, doch ein Blick in die vergangene Saison zeigt, was möglich sein kann. In der BBL fuhren die Tigers einen überraschenden Sieg gegen die Baskets ein, das ist auch die Tübinger Hoffnung für das nun anstehende Pokalduell…

Foto: Markus Ulmer

Ričards Vanags vierter Importspieler bei den Raubkatzen

Nach zuletzt zwei Jahren mit Krišs Helmanis gehört den Raubkatzen mit Ričards Vanags erneut ein Spieler aus Lettland dem Team an. Der erst 21-Jährige spielte in der vergangenen Runde für den lettischen Erstligisten Rīgas Zeļļi, wo er neben der nationalen auch in der lettisch-estnischen Liga zum Einsatz kam. In Tübingen erhält der 2,03 Meter große Forward/Center einen Vertrag über ein Jahr und wird zukünftig das Trikot mit der Nummer eins tragen.

Reinboth: „Unser Ziel ist es, mit ihm perspektivisch zu arbeiten.“

Trainer Domenik Reinboth ist zufrieden, dass der Kader für die neue Saison 2024/2025 praktisch komplettiert ist. Mit Vanags ist es den Schwaben gelungen, einen sehr interessanten Spieler nach Tübingen zu lotsen, der wie zuletzt Helmanis am Beginn seiner Karriere steht. „Wir haben auf der großen Position noch nach einem Spieler gesucht, der sehr gut werfen kann und uns gleichzeitig Größe gibt, auch auf der Position fünf auszuhelfen. Er passt als junger Spieler sehr gut in unser Profil. Unser Ziel ist es, mit ihm perspektivisch zu arbeiten. Ich bin der Überzeugung, dass wir mit seiner Verpflichtung nochmals einen sehr guten Spieler für unsere Mannschaft gewinnen konnten“, berichtet der 41-Jährige.

Die Raubkatzen konnten sich auch ausreichend Informationen bei Helmanis über seinen Landsmann einholen. „Er ist ein starker Schütze mit einem guten Post-Game unter den Körben. Dazu ist Ričards auch mit einem guten Zug zum Korb ausgestattet“, so der nun ehemalige Tübinger Center, der trotz Interesse der Raubkatzen sich für eine sportlich andere Zukunft entschieden hat. An dieser Stelle, alles Gute bei einer neuen Aufgabe, Krišs Helmanis!

Für Vanags geht es nach diversen Stationen im Baltikum nun nach Deutschland. „Ich bin tatsächlich aufgeregt, mich in einer Organisation wie den Tigers Tübingen anzuschließen. Der Klub hat eine große Basketball-Historie, zuletzt spielten sie in der easyCredit BBL. Ich werde alles dafür aufopfern, dass wir eine tolle Saison spielen können. Die Rückkehr in die erste Liga wäre natürlich ein großer Traum. Wir als Team möchten den Fans wieder das Gefühl von Freude mit vielen Siegen geben“, gibt sich der Jungspund äußerst selbstbewusst. Zuletzt wurde der 21-Jährige für die NBA-Summerleague gedrafted und verbrachte einen Monat im Trainingscamp mit den Rio Grande Valley Vipers aus der NBA G-League.

Quelle: Tigers Tübingen/Andris Grindbergs

Allrounder, Größe, Athletik, Variabilität – Miles Tention heißt der nächste Neuzugang der Tigers

Mit Miles Tention können die Tigers Tübingen den nächsten Spieler für die neue Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentieren. Der US-Amerikaner spielte in der vergangenen Spielzeit 2023/2024 als Rookie zuletzt beim zypriotischen Erstligisten Frederick Achilleas Kaimakliou. In Tübingen erhält der 1,96 Meter große Guard einen Vertrag über ein Jahr und wird zukünftig das Trikot mit der Nummer drei tragen.

Eine gewisse Parallele gibt es mit dem Neuzugang und dem ehemaligen Tübinger Spieler in Person von Reggie Redding, der im Jahr 2011 einst auch nach seinem ersten Jahr als Profi aus Zypern nach Tübingen wechselte und im Anschluss eine große Karriere hinlegte. Auch die Körpergröße und der Spielstil als Allrounder decken sich in einer gewissen Weise. Damit aber genug. Der 25-Jährige kann auf beiden Positionen eingesetzt werden, theoretisch ist auch ein Einsatz auf der kleinen Flügelposition möglich. In Zypern absolvierte Tention 13 Partien, wo er auf 15,5 Punkte, 4,4 Assists, 3,2 Rebounds und 1,5 Steals pro Partie kam. Werte, die seine Fähigkeiten als Allrounder bestätigen. Im Januar dieses Jahres erfolgte aufgrund einer Fraktur am Fuß jedoch das vorzeitige Saisonaus. Die Verletzung ist inzwischen verheilt: „Ich bin wieder zu 100 Prozent fit und bereit für die neue Runde“, übermittelt Tention aus der Heimat in den USA.

Reinboth: „Er passt, was wir gesucht haben.“

Für Trainer Domenik Reinboth neigt sich das Scouting mit dem nunmehr neunten neuen Spieler mit großen Schritten dem Ende entgegen. Der 41-Jährige erklärt die Verpflichtung des US-Amerikaners wie folgt: „Wir haben noch nach einem großen Guard geschaut, der variabel einsetzbar ist. Mit seiner Größe und seiner Athletik bringt er eine gewisse Vielseitigkeit ins Team. Er ist ein starker Werfer, sein Wurf sticht aus verschiedenen Positionen zweifelsohne heraus. Er passt, was wir gesucht haben“, so Reinboth. In Zypern verwandelte Tention 36,3 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. In seinem Abschlussjahr am College für die Saint Anselm Athletics (NCAA II) stand eine Quote von 46,3 Prozent zu Buche. Man darf gespannt sein, wie er sich in BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA schlagen wird. Tention übernimmt gerne Verantwortung, kann seinen eigenen Wurf kreieren und den Korb attackieren. Dazu hat er auch als guter Passer ein Auge für seine Mitspieler.

Nach der verletzungsbedingten Zwangspause blickt die neue Tübinger Raubkatze positiv auf seine neue Station: „Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Chance bei den Tigers Tübingen bekommen habe. Keine Frage, ich bin bereit für diese neue Herausforderung, um mit meinen neuen Teamkollegen eine erfolgreiche Runde zu spielen. Wir wollen ein wettbewerbsfähiges Team sein und möglichst viele Spiele für unsere Fans und natürlich den Klub gewinnen“, sagt Tention.

Zur Person:

Miles Lamar Tention wurde am 21. März 1999 in Tucson, Arizona / USA geboren. Kurioserweise am exakt gleichen Tag und Jahr wie der ehemalige Tübinger Akteur Mateo Šerić. Aufgewachsen ist die neue Raubkatze im kalifornischen Palo Alto, unweit von San Francisco entfernt. Tention hat zwei Brüder, sein Vater Rodney war einst auch als professioneller Basketballer in den USA und auf den Philippinen aktiv. Nach der Highschool besuchte der heute 25-Jährige ein Jahr die St. Thomas More School in Montville, Connecticut, um sich auf die Zeit am College Saint Anselm Hawks (NCAA II) in New Hampshire vorzubereiten. Dort weilte der US-Amerikaner fünf Jahre, die Spielzeit 2020/2021 wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Insgesamt kann Tention auf eine rechte erfolgreiche Zeit zurückblicken, wenngleich es ein kleineres College war. In drei von vier Spielzeiten verwandelte der Guard die Würfe aus der Distanz mit einer Quote von mindestens. In seinem Abschlussjahr waren es 46,9 Prozent, dazu kommen in 30 Spielen 15,6 Punkte, 4,2 Assists und 3,0 Rebounds. In den Jahren 2020 und 2023 wurde die Northeast-10-Conference gewonnen, dazu das Final Four der NCAA-Division II im Jahr 2019 erreicht. „Die Zeit am College war sehr erfolgreich“, so Tention. Tention hat einen Bachelor in Wirtschaft und Marketing. Sein erstes Jahr als Profi in Europa sieht der Guard rückblickend wie folgt: „Es war eine sehr gute Erfahrung, gepaart mit vielen Höhen und Tiefen. Nun möchte ich in Deutschland angreifen“, sagt der 25-Jährige.

Quelle: Tigers Tübingen/Frederick Achilleas Kaimakliou