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Las Vegas-Reise erfolgreich abgeschlossen: Diante Baldwin wird die Tigers anführen!

Der Kader steht! Mit Diante Baldwin können die Tigers Tübingen ihren vorerst letzten Neuzugang für die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA präsentieren.

„Wir sind sehr glücklich, einen Spieler dieser Klasse für uns gewinnen zu können. An seiner Geschwindigkeit und Explosivität werden unsere Fans große Freude haben“, zeigt sich ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel zufrieden.

Bei den Tigers erhält der Guard einen Vertrag für die kommende Spielzeit 2019/2020.

Die Einschätzung von Wintermantel kommt nicht von ungefähr. Bereits in seiner ersten Saison als Profi wurde Baldwin in der starken polnischen Liga 2018 als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet.

„Ich habe das gemacht, was ich bereits auf dem College gemacht habe und meine Vielseitigkeit ausgespielt. Ich habe keine Angst, auch gegen größere Spieler mit viel Energie in die Zone zu ziehen und bin auch in der Verteidigung immer präsent“, berichtet der Tübinger Neuzugang mit der Nummer 5.

Diese Spielweise hat ihn bereits bei den UNC Greensboro Spartans am College zu einem Führungsspieler reifen lassen. Dort steht Baldwin mit insgesamt 1226 Punkten auf Platz 14 der besten Punktesammler, mit 437 Assists auf Platz drei der besten Vorlagengeber und mit 170 Steals auf Platz vier der besten Balldiebe der College-Geschichte. „Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, der mit viel Energie über das ganze Feld verteidigen kann. Obwohl er nur 1,83 Meter misst, ist er ein sehr physischer Aufbauspieler. Er bringt alles mit, wonach wir gesucht haben“, weiß auch Head Coach Doug Spradley.

Explosiv und spektakulär

Diese Stärken konnte Baldwin auch nach Europa übertragen. Der Wechsel zum finnischen Titelanwärter Salon Vilpas war nach der starken Premierensaison für AZS Koszalin deshalb der logische Schritt. Auch hier bewies Baldwin seine Vielseitigkeit. Durchschnittlich 10,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 3,4 Assists und 1,4 Steals erzielte der 24-Jährige in 17 Spielen. Dies blieb auch dem späteren Tabellendritten KTP Basket nicht verborgen, der den Guard nach Kotka holte. Nach nur drei Spielen für den einstigen EuropeCup-Teilnehmer kehrte Baldwin wegen eines Trauerfalls jedoch in seine Heimat zurück.

In Finnland wird der neue Tiger aufgrund seiner explosiven und spektakulären Spielweise jedoch noch einigen Fans länger in Erinnerung bleiben. Denn trotz seiner Körpergröße stopfte Baldwin den Ball immer wieder spektakulär durch die Reuse und profitierte auch beim Zug zum Korb durch seine Athletik. Eigenschaften, die auch den Tübinger Dschungel von den Sitzen reißen werden. „Er trifft aber auch sicher von der Drei-Punkte-Linie. Gepaart mit seinem starken Antritt und einem guten Auge für seine Mitspieler macht ihn das offensiv nur schwer auszurechnen“, berichtet Spradley und fügt hinzu:

„Er ist zudem auch kräftig genug, dass er auch mal auf Shootong Guard ausweichen könnte. Damit haben wir mit Baldwin, Besnik Bekteshi und Kris Davis drei Spieler, die auf beiden Guard-Positionen einsetzbar sind.“

Aber nicht nur für die Tigers ist die Verpflichtung des Aufbauspielers ein wichtiger Impuls für die kommende Saison. Baldwin hat sich bewusst dafür entschieden, in der kommenden Saison das Tigerfell überzustreifen: „Ich glaube an die Trainer, die mich von ihrer Philosophie überzeugt haben. Wenn ich zudem auf die Geschichte der Tigers blicke, bin ich davon überzeugt, dass dieses Team wieder besser sein wird. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Das wird ein wichtiges Jahr für mich und ich werde alles für den Erfolg der Mannschaft geben“, erklärt der Guard. Coach Spradley sieht die kommende Saison für Baldwin ebenfalls als wichtigen Schritt in dessen Karriere.

„Er ist in einer Situation, in der er einen sehr großen Schritt machen kann. Wenn er konstant liefert, wozu er in der Lage ist, werden wir von den Leistungen eines solchen Top-Spielers sehr profitieren!“

Assistenztrainer Andy Hipsher wichtiger Faktor

Ähnlich wie der ehemalige Tübinger Stanton Kidd, der vor wenigen Tagen einen Vertrag bei den Utah Jazz in der NBA unterzeichnete, war Baldwin nicht persönlich in Las Vegas anwesend. „Wir konnten aber direkt mit seinem Agenten verhandeln, einen großen Vorteil bringt“, berichtet Wintermantel, der zusammen mit Spradley in den vergangen zehn Tagen im Rahmen der Summer League in Las Vegas weilte. Zudem verstärkte Assistenztrainer Andy Hipsher für einige Tage das Scouting-Team der Schwaben und konnte viele wichtige Informationen über Baldwin berichten. Denn Hipsher konnte den Tübinger Neuzugang bereits genau sichten. Zuletzt machte sich der Tübiner Co-Trainer an der Greensboro University ein sehr detailliertes Bild von dem Guard, der sich an seiner ehemaligen Universität auf die kommende Saison vorbereitet. „Diante bringt die Eigenschaften eines Leaders mit. Er ist ein Gewinner, der weiß, dass die Mannschaft wichtiger ist, als das eigene Ego. Zudem trifft er die richtigen Entscheidungen, weiß, wann er selbst abschließen muss, oder besser den Pass spielt und ist ein starker Verteidiger“, berichtet Hipsher über den vorerst letzten Neuzugang. Das Tübinger Trio bringt neben Baldwin zudem wichtige Erkenntnisse aus Las Vegas mit: „Wir haben viele Spieler genau gesichtet und konnten wertvolle Kontakte knüpfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir im Saisonverlauf einen der Spieler auf unserer Liste noch nachverpflichten“, so Wintermantel.

Gelingt der große Wurf beim TBT?

Derzeit steht Baldwin beim renommierten „The Basketball Tournament“ in einer von NBA-Star Chris Paul zusammengestellten und trainierten Auswahl. Bei dem vom Fernsehsender ESPN ausgerichteten Turnier winken der Siegermannschaft zwei Millionen Dollar Preisgeld. Doch neben dem attraktiven Preis ist für die Spieler vor allem der Wettkampf auf sehr dem hohen Niveau ein noch größerer Anreiz. Denn die Gegner sind oftmals ehemalige und zukünftige NBA-Spieler und gestandene Profis aus anderen Ligen der Welt. 2014 gewann Ex-Tiger Tyrone Nash mit seinen Notre Dame Fighting Alumni das Turnier, zuletzt konnte der ehemalige Ludwigsburger D.J. Kennedy das Finale für sich entscheiden.

 

(Tigers Tübingen)

Der Kapitän verlängert vorzeitig! Enosch Wolf bleibt bis mindestens 2021 ein Tiger

Eigentlich hat Enosch Wolf bei den Tigers Tübingen noch einen bestehenden Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/2020. Aber das soll nicht bedeuten, dass man diesen nicht vorzeitig verlängern kann. Und genau das hat der Tübinger Kapitän getan! Wolf bleibt den Tübinger Raubkatzen somit mindestens bis zum Ende der Saison 2020/2021 erhalten. Zudem greift im Falle des Aufstiegs in die easyCredit Basketball Bundesliga die Option für ein weiteres Jahr im Tübinger Dschungel. „Enosch war in der letzten Saison nicht nur auf dem Feld ein sehr wichtiger Spieler für uns, sondern er hat auch seine Rolle als Kapitän exzellent ausgefüllt. Dass wir ihn jetzt längerfristig an uns binden konnten zeigt, wie sehr er sich mit unserem Standort identifiziert.“, erklärt ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel.

„Ich sehe meine Zukunft in den nächsten Jahren in Tübingen“

Wolf, der im vergangenen Sommer von den Hamburg Towers nach Tübingen wechselte, entwickelte sich schnell zum Leistungsträger unter den Brettern. Starke 13,9 Punkte, 8,6 Rebounds und 2,1 Vorlagen legte der Center durchschnittlich aufs Parkett. Damit war Wolf nicht nur einer der besten Akteure im Kader der Tigers, sondern auch einer der besten deutschen Spieler der gesamten Liga. Doch Wolf wusste nicht nur auf dem Parkett zu überzeugen. Durch sein offenes und ehrliches Auftreten avancierte der 28-Jährige in kürzester Zeit zum absoluten Sympathieträger. Dass sich Wolf nun für eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages entschieden hat, war für ihn deshalb nur ein logische Konsequenz: „Es ist kein großes Geheimnis, dass ich mich hier sehr wohlfühle. Es passt hier sehr viel für mich zusammen. Sowohl im Sportlichen und Privaten und deshalb sehe ich auch meine Zukunft in den nächsten Jahren hier.“

Dass sich Wolf bereits frühzeitig für einen Verbleib bei den Raubkatzen entschieden hat, liegt zudem auch an der sportlichen Perspektive. Mit Head Coach Doug Spradley, Besnik Bekteshi und Roland Nyama stehen drei weitere wichtige Akteure bis mindestens zum Ende der Saison 2020/2021 in Tübingen unter Vertrag. „Ich denke, dass wir da ein Gerüst haben, mit dem wir in den nächsten beiden Jahren einen sehr erfolgreichen Basketball spielen können“, berichtet Wolf.

Option für den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga

Wolf und die Tigers planen indessen bereits über die kommenden zwei Jahre hinaus. Sollten die Schwaben in der Saison 2021/2022 wieder in der easyCredit BBL auf Korbjagd gehen, verlängert sich der Vertrag des Centers automatisch um eine weitere Spielzeit bis Ende 2022. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Wolf den Tigers den Rücken zukehrt, sollte dies nicht eintreffen. „Ich möchte gerne nochmal in der BBL spielen. Am liebsten mit Tübingen. Wenn das aber nicht klappt, heißt das nicht, dass ich den Tigers automatisch den Rücken zukehre“, so Wolf.

Während mit Wolf ein wichtiger Baustein weiter in Tübingen bleibt, gilt es für Wintermantel und Spradley derzeit, die letzte Position im Kader für die kommende Saison zu besetzen. Am Dienstag reisten Wintermantel und Spradley hierfür zur Summerleague nach Las Vegas. Bei zahlreichen Camps können die beiden Protagonisten direkt vor Ort eine Vielzahl von Spielern direkt sichten. Da sich auch eine große Anzahl der Agenten in Las Vegas einfindet, können Verhandlungen zudem direkt vor Ort und von Angesicht zu Angesicht abgehalten werden. Ein großer Vorteil wenn es darum geht, Spieler von Tübingen zu überzeugen. Bis Mitte der kommenden Wochen werden Wintermantel, Spradley und der neue Assistenztrainer Andy Hipsher in der Glitzer-Metropolo auf Spielersuche nach dem letzten Puzzlestück suchen.

 

(Tigers Tübingen)

Kris Davis kommt von Phoenix Hagen

„Wir sind auf der Suche nach zwei Combo-Guards“, berichtete ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel unlängst. Der erste dieser vielseitig einsetzbaren Aufbauspieler ist nun gefunden: Kris Davis wechselt vom ProA-Konkurrenten Phoenix Hagen zu den Tigers Tübingen. Der 1,88 Meter große und 86 Kilogramm schwere US-Amerikaner wusste 2018/2019 in seiner Debüt-Saison in Deutschland mit beeindruckender Konstanz zu überzeugen und soll jetzt bei den Raubkatzen zu den Schlüsselspielern gehören. Bei den Tübingern hat der Combo-Guard einen Vertrag über eine Spielzeit unterschrieben.

Dreijährige Spanien-Erfahrung

Der Neu-Tiger aus der US-Metropole Detroit ist zwar erst 25 Jahre alt, verfügt aber bereits über reichlich Erfahrung im europäischen Basketball. 2015, nach vier Saisons an der Southern Illinois University Edwardsville (SIUE), wagte Davis den Sprung über den großen Teich und heuerte in Spanien an. Bei C.B. Penas Huesca in der starken zweiten spanischen Liga kam der Musterathlet, der trotz seiner vergleichsweise eher geringen Körpergröße ohne jegliche Probleme per Dunking abschließen kann, auf 7,0 Zähler im Schnitt. Um mehr Spielzeit zu bekommen, zog der pfeilschnelle US-Amerikaner nach einem Jahr in Aragonien weiter zu Arcos Albacete Basket, beheimatet in der dritthöchsten Spielklasse Spaniens. Das sportliche Level der sogenannten LEB Silver ist in etwa mit dem der ProA zu vergleichen. Wie erhofft, gelang Davis dort der Durchbruch. Mit reichlich Einsatzzeit gesegnet, erzielte der US-Amerikaner 2016/2017 pro Partie 15,9 Punkte, 4,4 Rebounds und 2,7 Assists. Genau so konstant präsentierte sich der Tigers-Neuzugang auch in der darauffolgenden Runde, diesmal bei Basket Navarra.

„Passt in unser Konzept!“

Im Sommer 2018 klopfte Phoenix Hagen beim wurfstarken US-Amerikaner an. Dies werden die Feuervögel definitiv nicht bereut haben, denn im Laufe der Saison entwickelte sich Davis zu einem der besten Guards der gesamten ProA. Wer Davis im Hagener-Trikot zu Gesicht bekommen hat, dem dürfte schnell die Vielseitigkeit des ehemaligen Footballers aufgefallen sein. Der letztjährige Phoenix-Leistungsträger ist ein exzellenter Distanzschütze, verfügt über flinke Beine und kann dank seiner Athletik und Sprungkraft problemlos – auch gegen deutlich größere Gegenspieler – zum Korb ziehen. Zudem ist er ebenfalls ein engagierter und kluger Verteidiger, was für Tigers-Trainer Doug Spradley eine wichtige Rolle spielt: „Davis kann sowohl offensiv als auch defensiv auf beiden Guard-Positionen eingesetzt werden.

In der vergangenen Saison hat er auf ganzer Linie überzeugt und wir sind uns sicher, dass er bestens in unser Konzept passt.“

Konstant und anpassungsfähig

Die angesprochene Vielseitigkeit demonstrieren auch Davis‘ Statistiken aus 30 Spielen in den Farben der Feuervögel: Durchschnittlich waren es 13,6 Punkte, 3,5 Assists sowie 2,4 Rebounds, die Davis 2018/2019 in 27:49 Minuten produzierte. Mit knapp 40 Prozent von jenseits der Dreierlinie gehörte der 25-Jährige darüber hinaus zu den Akteuren, die man als Gegenspieler niemals frei stehen lassen will. Als Mitspieler dagegen kann man sich glücklich schätzen, Davis in seinen Reihen zu haben. Denn die Entscheidungsfindung gehört zu den großen Stärken des Guards, der 2018/2019 in 20 von 30 ProA-Begegnungen auf eine zweistellige Punkteausbeute kam. Und selbst, wenn es mit dem Punkten einmal nicht so recht laufen mag, kann Davis positiven Einfluss auf ein Spiel nehmen. Wie am 26. Spieltag der abgelaufenen Saison gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier: Der ehemalige Absolvent der SIUE kam damals offensiv nicht so recht in Fahrt, nahm im gesamten Spiel nur sechs Würfe. Mit starken zehn Assists trug Davis dennoch einen wichtigen Teil bei und bewies, dass er alles andere als ein reiner Scorer ist. Die Tigers freuen sich auf das vielseitige Skillset von Kris Davis und heißen ihren sechsten Neuzugang herzlich willkommen!

Zur Person:

Kristopher Lavon Fullwood-Davis wurde am 26. August 1993 in Detroit, Michigan/USA geboren. Nach dem erfolgreichen High School-Abschluss an der Cass Technical High School in seiner Heimatstadt studierte der heute 25-Jährige vier Jahre lang an der Southern Illinois University Edwardsville. Dort ist Davis nicht nur viertbester Punktesammler aller Zeiten, sondern stellte 2011/2012 sogar einen nationalen Rekord auf: Mit einer Trefferquote von 59,8 Prozent von „Downtown“ war Davis damals der sicherste Dreierschütze der gesamten NCAA. Nach drei Jahren in Spanien und einer Saison in Diensten von Phoenix Hagen steht der Combo-Guard nun vor seiner fünften Spielzeit als Profi. Davis wird in Tübingen mit der Trikotnummer 11 auflaufen.

 

(Tigers Tübingen)

Beste Nachwuchsarbeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2018/2019

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum mittlerweile vierten Mal wurden die die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung ausgezeichnet. Anhand umfangreicher Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • Hamburg Towers
  • NINERS Chemnitz
  • Rostock Seawolves (neu)
  • Tigers Tübingen (neu)

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • Artland Dragons (neu)
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • MLP Academics Heidelberg
  • Nürnberg Falcons BC
  • TEAM EHINGEN URSPRING

Der Klub Baunach Young Pikes wurde im Rahmen der Nachwuchszertifizierung in der easyCredit BBL begutachtet.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Jugendmannschaften und Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

ProB

  • SC Rist Wedel
  • Dresden Titans
  • LOK Bernau
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • Bayer Giants Leverkusen

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der easyCredit BBL prämiert wurden.

Mit dem Ausbildungsfonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

Von Finnland nach Tübingen! Tigers nehmen Juan Davis unter Vertrag

Die Tigers Tübingen sind erneut auf dem Transfermarkt tätig geworden! Mit Juan Davis, zuletzt beim finnischen Erstligisten BC Nokia unter Vertrag, hat ein vielseitiger Power Forward für ein Jahr bei den Raubkatzen unterschrieben. Mit der Verpflichtung des US-Amerikaners umfasst der Tübinger Kader für die kommende ProA-Spielzeit 2019/2020 nun acht Profis.

Ein echtes Kämpferherz

„Mir gefällt, mit welcher Mentalität Juan Davis auftritt“, berichtet ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel über seinen Neuzugang. Damit verweist Wintermantel nicht nur auf die Einstellung auf dem Court, sondern auch auf den bisherigen Werdegang des US-Amerikaners. Mit starken Leistungen am Junior-College, also einem zweijährigen Stadium bei den East Mississippi Lions, weckte Davis das Interesse „regulärer“ Universitäten. So zog der athletische und vielseitige Neu-Tiger zur Saison 2016/2017 weiter in Richtung Troy University im US-Bundesstaat Alabama. Bei den dort ansässigen Trojans konnte der 2,03 Meter große Davis zwar nicht unbedingt mit spektakulären Statistiken auf sich aufmerksam machen, doch insbesondere beim Rebounding als auch beim Distanzwurf überzeugte er vollends. Der Cousin von NBA-Spieler John Henson (Cleveland Cavaliers) kann durchaus als „Stretch Four“ bezeichnet werden: Also ein Power Forward, der das Spielfeld durch seine Wurffähigkeiten von außen in die Breite zieht. Neben den genannten Fähigkeiten zeichnet sich Davis vor allem durch sein Kämpferherz aus: Der 22-Jährige gibt keinen Ball verloren und liebt es beispielsweise, seine Gegenspieler im Schnellangriff zu verfolgen und dabei deren Wurfversuche mit spektakulären „Chasedown“-Blocks wegzuschmettern. Mit Juan Davis ziehen die Schwaben also einen Spieler an Land, der seine Chancen bislang stets genutzt hat und ein extrem harter Arbeiter ist.

Starke Debüt-Saison in Finnland

Nach dem College heuerte Davis zunächst beim finnischen Zweitligisten Raholan Pyrkiva an, was jedoch nicht von langer Dauer sein sollte. In zehn Spielen legte der Power Forward durchschnittlich 21,9 Punkte und 13,5 Rebounds auf, was in der ersten finnischen Liga, der Korisliiga, schnell Begehrlichkeiten weckte. BC Nokia schlug zu und sicherte sich die Dienste des damaligen Rookies. Im Westen Finnlands konnte Davis seine Leistungen mit 11,7 Zählern, 7,9 Rebounds sowie 1,2 Blocks pro Spiel bestätigten und erreichte mit seiner Mannschaft die Playoffs. Von jenseits der Dreierlinie traf die neueste Raubkatze gute 35,5

Prozent. Überhaupt ist der Distanzwurf des US-Amerikaners aufgrund der hohen Abwurfposition schwer zu verteidigen. Tigers-Coach Doug Spradley hält seinen zukünftigen Schützling für einen „Spieler, der an beiden Enden des Parketts einen positiven Einfluss nimmt.“

Nach aktuellem Stand sind die Tigers Tübingen nun noch auf der Suche nach zwei Akteuren auf den kleinen Positionen.

„Wir suchen aktuell nach zwei passenden Guards, die im Optimalfall jeweils beide Guard-Positionen bekleiden können. Denn wir wollen immer möglichst viele Akteure auf dem Parkett haben, die über Spielmacher-Qualitäten verfügen“, gibt Wintermantel Einblick in die weiteren Planungen.

Noch bis 30. Juni spezielle Dauerkarten-Rabatte sichern!

Bis kommenden Sonntag, den 30. Juni 2019, läuft noch die Dauerkarten-Frühbucher-Phase. Wer seine Dauerkarte(n) aus der Vorsaison verlängert, erhält bis zu diesem Stichtag zehn Prozent Rabatt auf den regulären Preis (kombinierbar mit dem zehn Prozent betragenden Fanclub-Rabatt). Jeder, der 2018/2019 keine Dauerkarte besaß, profitiert bis zum 30. Juni vom Tigers-Jubiläumsbonus, der fünf Prozent auf den regulären Preis beträgt.

Zur Person:

Juan Palaunde Davis Jr. wurde am 8. August 1996 in West Point, Mississippi/USA als Sohn von Lisa und Juan Davis Sr. geboren. Der Neu-Tübinger hat vier Geschwister und ist der Cousin des NBA-Spielers John Henson, der bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag steht. Seinen College-Abschluss absolvierte der 22-Jährige im Fach Strafrecht. Davis wird bei den Tigers das Trikot mit der Nummer 3 tragen und ist bereit für die neue Herausforderung:

„Ich bin sehr dankbar für die Chance, bei den Tigers Tübingen zu spielen“, so der Power Forward, der am liebsten direkt loslegen würde: „Let’s get to work!“

 

(Tigers Tübingen)

Tigers verpflichten Andrew Hipsher als hauptamtlichen Co-Trainer

Die Planungen auf den deutschen Positionen sind bereits abgeschlossen, dazu wurde in Person von Tanner Graham kürzlich der erste ausländische Neuzugang der Tigers Tübingen für die kommende ProA-Saison 2019/2020 präsentiert. Nun herrscht auch Klarheit, was das Amt des Co-Trainers angeht: Andrew „Andy“ Hipsher wird Douglas Spradley sowohl an der Seitenlinie als auch bei der täglichen Arbeit im Training unterstützen. Der 38-jährige US-Amerikaner heuert bei den Raubkatzen als hauptamtlicher Assistant Coach an und wird Spradley somit bei jeder Trainingseinheit – wie natürlich auch in jedem Spiel – zur Seite stehen.

Bereits ProA-Erfahrung gesammelt

Für den ausgewiesenen Basketball-Fachmann ist die BARMER 2. Basketball Bundesliga dabei kein Neuland, denn erst in der vergangenen Saison stand er bei den EBBECKE WHITE WINGS Hanau unter Vertrag. Mit den Hessen konnte Hipsher den Abstieg aus der ProA zwar nicht verhindern, doch erwies sich das Jahr für das neueste Mitglied im Tigers-Trainerstab dennoch als sehr lehrreich. Schließlich assistierte Hipsher in Hanau mit Simon Cote einem sehr erfahrenen Cheftrainer, der unter anderem schon in der easyCredit BBL als Übungsleiter der GIESSEN 46ers tätig war. Zudem sammelte der aus dem US-Bundesstaat Ohio stammende Hipsher auch an mehreren Colleges Erfahrung – und das in unterschiedlichen Rollen wie Spieler, Videokoordinator und Chef- sowie Assistenztrainer.

Stärken in der Spielentwicklung

Über besonders hohe Kompetenzen verfügt Hipsher, der bislang 13 Jahre Erfahrung im Trainer-Geschäft vorweisen kann, im Bereich der Spielerentwicklung. So war der US-Amerikaner von April 2016 bis September 2018 als selbstständiger Individualtrainer aktiv und brachte zahlreiche Profis auf das nächste Level. Diese Fähigkeiten soll der 38-Jährige nun auch bei den Tigers Tübingen einbringen. Tigers-Trainer Spradley hat daran keinerlei Zweifel:

„Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass sich Andy für uns entschieden hat. Er ist ein erfahrener Basketball-Fachmann, der die ProA bereits kennt. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit freue ich mich sehr.“ 

Danke, David Rösch!

Gleichzeitig bedanken sich die Tigers Tübingen bei David Rösch für das stets professionelle Auftreten und die tadellose Arbeit in der vergangenen Saison. Rösch wird zwar nicht mehr als Co-Trainer der Raubkatzen fungieren, dem Club aber aller Voraussicht nach im Jugendbereich erhalten bleiben. In welcher Funktion das sein wird, ist indes noch unklar.

 

(Tigers Tübingen)

Der nächste Neuzugang aus Kanada! Tigers verpflichten Tanner Graham

Nachdem kürzlich Niklas Ney als letzter deutscher Neuzugang für die kommende ProA-Saison 2019/2020 vorgestellt wurde, können die Tigers Tübingen nun auch auf den Import-Positionen Vollzug melden. Mit Tanner Graham sichern sich die Raubkatzen die Dienste eines 22-jährigen Power Forwards, der zuletzt fünf Jahre lang in der kanadischen College-Liga U SPORTS für die Queen’s University in Kingston, Ontario auflief. Nun wird der zwei Meter große Graham seine Profikarriere bei den Tigers Tübingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga starten.

Duell mit Sven Stammberger

Die Tigers und ein Rookie aus der College-Liga Kanadas, da war doch was? Ganz genau! Auch Tigers-Neuzugang Sven Stammberger ging zuletzt in der U SPORTS auf Korbjagd und startet am Neckar das Abenteuer Profi-Basketballer. Zwar trafen die beiden Neu-Tübinger aufgrund unterschiedlicher Conferences in keinem Pflichtspiel aufeinander, doch im Oktober 2017 kam es im Rahmen eines Vorbereitungsspiels zum direkten Duell der beiden Forwards. Damals setzte sich Graham mit der Queen’s University 86:77 gegen Stammberger, dem 29 Zähler gelangen, und dessen Dalhousie University durch. Graham, der bei den Tigers einen Kontrakt über eine Spielzeit unterzeichnet hat, kam auf 15 Punkte, zehn Rebounds, sechs Assists sowie drei Blocks. Eine statistische Ausbeute wie diese verdeutlicht bestens, was für ein vielseitiger Spielertyp der 100 Kilogramm schwere Kanadier ist. In der abgelaufenen Spielzeit 2018/2019 lieferte der auch als Small Forward einsetzbare Power Forward durchschnittlich 16,0 Punkte, 8,3 Rebounds, 3,1 Assists und 2,0 Blocks bei einer Trefferquote von 40,5 Prozent aus dem Feld und 33,5 Prozent von jenseits der Dreierlinie. Nicht nur aus sportlicher Sicht findet Stammberger über seinen alten und neuen Weggefährten nur positive Worte:

“Graham ist ein zäher und talentierter Spieler mit unglaublicher Ausdauer. Er ist ein richtig guter Kerl, vor dem ich größten Respekt habe. Was er an gemeinnütziger Arbeit abseits des Feldes leistet, ist aller Ehren wert. Ich kann es kaum erwarten, in der kommenden Saison mit ihm gemeinsam zu spielen!”

„Graham wird uns mit seiner Vielseitigkeit helfen!“

Eine große Stärke des athletischen Kanadiers ist das gekonnte Einsetzen seiner extrem langen Arme und seiner beeindruckenden Spannweite. So kommt es wenig überraschend, dass Graham die U SPORTS 2017/2018 bei den Blocks anführte (3,2 bpg) und in Sachen Rebounds (10,4 rpg) ligaweit nur ein Akteur bessere Werte aufweisen konnte.

„Wir sind der Überzeugung, dass Graham uns mit seiner Vielseitigkeit eine große Hilfe sein wird. Er ist ein starker Rebounder und verfügt über ein exzellentes Timing, was das Blocken von Würfen angeht“, ist Tigers-Coach Douglas Spradley voll des Lobes über seinen neuesten Schützling.

Auch die Gefahr, die Graham von außen ausstrahlt (2017/2018: 39,3 Prozent Dreierquote, 2018/2019: 33,5 Prozent), ist Spradley nicht verborgen geblieben: „Er ist ein sicherer Dreierschütze, der mit einem hohen Basketball-IQ ausgestattet ist.“ Für den vierten Tübinger Neuzugang geht indes ein Traum in Erfüllung: „Als Kind habe ich immer davon geträumt, Basketball-Profi zu werden. Dass mir die Tigers diese Chance nun geben, darüber bin ich sehr dankbar. Ich werde alles dafür tun, das in mich gesteckte Vertrauen zurückzugeben. Ich freue mich auf die Stadt, die Fans und die Organisation“, übermittelte Graham, der in Tübingen die Nummer 12 erhalten wird.

In den Planungen bereits recht weit

Mit Enosch Wolf, Besnik Bekteshi, Nemanja Nadjfeji, Roland Nyama, Sven Stammberger, Niklas Ney und nun Tanner Graham umfasst der Tigers-Kader für die kommende Runde aktuell sieben Spieler. ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel ist mit dem bisherigen Verlauf der Offseason zufrieden: „Für den aktuellen Zeitpunkt sind wir extrem weit in den Planungen und freuen uns, bereits sieben Akteure unter Vertrag zu haben. Wir haben den Vorteil, dass wir bereits alle deutschen Positionen besetzt haben und uns nun auf die Importspieler konzentrieren können.“ Um das eine oder andere Puzzleteil für ein erfolgreiches Team zu finden, reisen Wintermantel und Spradley im Juli nach Las Vegas, wo sowohl die NBA Summer League als auch einige renommierte Turniere ausgetragen werden.

Zur Person:

Tanner Graham wurde am 6. Dezember 1996 in Kingston, Ontario/Kanada geboren. In derselben Stadt lief der zwei Meter große Forward fünf Jahre lang für die Queen’s University in der College-Liga U SPORTS auf. Dabei agierte Graham an der Seite seines Bruders Jesse. Grahams Zeit am College war von vielen Auszeichnungen geprägt. So gehörte der 22-Jährige nicht nur zu den besten Reboundern und Shotblockern der U SPORTS, sondern führt seine Universität bis heute bei den Blocks und Rebounds an. Darüber hinaus wurde dem Neu-Tübinger in diesem Jahr der „U SPORTS Ken Shields Award“ verliehen. Dieser wird an Akteure vergeben, die sowohl auf als auch abseits des Parketts hervorragende Leistungen vollbringen. Graham verdiente sich die Auszeichnung durch eine starke sportliche Saison, überzeugende akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement: Der Block-Spezialist arbeitete ehrenamtlich mit geistig und körperlich behinderten Menschen sowie mit Grundschulkindern aus schwierigen Verhältnissen.

 

(Tigers Tübingen)

Niklas Ney komplettiert deutsche Riege

Es ist zwar erst Ende Mai und der Start der neuen ProA-Saison 2019/2020 liegt noch rund vier Monate in der Zukunft. Doch mit der neuesten Verpflichtung haben die Tigers Tübingen ihre Planungen auf den deutschen Positionen bereits abgeschlossen: Niklas Ney wechselt von den MLP Academics Heidelberg zu den Raubkatzen. Gleichzeitig ist damit klar, dass Elijah Allen und Robert Nortmann nicht an den Neckar zurückkehren werden. Die Tigers wünschen den beiden sympathischen Zeitgenossen sowohl privat als auch sportlich nur das Beste und bedanken sich herzlich für den stets vorbildlichen Einsatz!

Gardemaß für die Center-Position

Zuletzt waren die Verantwortlichen um Head Coach Douglas Spradley und ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel auf der Suche nach einem deutschen Akteur, der sich auf der Center-Position heimisch fühlt. Dieser wurde nun in Person von Niklas Ney gefunden. Mit einer Größe von 2,08 Metern und einem Gewicht von 107 Kilogramm bringt der gebürtige Berliner ideale körperliche Voraussetzungen für den Kampf unter den Körben mit. Doch Ney, der bei den Raubkatzen einen Kontrakt über eine Spielzeit unterschrieben hat, kann keineswegs nur auf seine Physis reduziert werden. Denn der 23-Jährige ist ein engagierter Verteidiger, der weiß, wie man dem Gegner das Leben in der Zone schwer macht. Auch offensiv bringt Ney ein interessantes Paket mit, wie Tigers-Trainer Spradley verrät:

„Ney kann in Korbnähe mit beiden Händen abschließen und arbeitet aktuell auch an seinem Distanzwurf. Er ist ein mobiler Center, der sich stetig verbessert. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Wichtiger Rotationsspieler in einem starken Team

Die letzten drei Saisons trug Ney, der zuvor im Jugendbereich von ALBA BERLIN und an der Mercer University im US-Bundesstaat Georgia auflief, das Trikot der MLP Academics Heidelberg. Nachdem sich der Linkshänder 2016/2017 erst an das Niveau der ProA gewöhnen musste, machte er in der darauffolgenden Spielzeit bereits einen gewaltigen Sprung. Am Ende der Spielzeit 2017/2018 standen für den Neu-Tübinger gute 8,1 Punkte, 3,8 Rebounds sowie eine überzeugende Feldwurfquote von 60,7 Prozent zu Buche – und das in lediglich 17:29 Minuten Einsatzzeit pro Spiel. In der jüngst abgelaufenen Runde gingen die Spielanteile Neys etwas zurück, vor allem aufgrund der starken Heidelberger Big-Man-Rotation um Phillipp Heyden und Dan Oppland. Dennoch trug er mit 5,4 Zählern und 3,7 Rebounds in 14:54 Minuten einen wichtigen Teil zur starken Saison der Kurpfälzer bei, die die Hauptrunde auf dem zweiten Platz beendeten und erst im Playoff-Halbfinale am späteren Vizemeister Nürnberg Falcons scheiterten. In der Endrunde um den Aufstieg und die Meisterschaft stiegen die Einsatzzeiten des Centers an – und mit ihnen auch die Punkteausbeute um 1,7 Zähler auf 7,1. Überhaupt erhöhen sich die statistischen Werte des 2,08-Meter-Manns meist proportional, wenn er länger auf dem Parkett steht. So schenkte Ney den PS Karlsruhe LIONS in 22 Minuten beispielsweise 16 Punkte und acht Rebounds ein, gegen das TEAM EHINGEN URSPRING waren es 21 Zähler in 30 Minuten. Gerne darf der 23-Jährige auch für die Tigers Tübingen so effektiv agieren.

Zur Person:

Niklas Kevin Joshua Ney wurde am 3. Oktober 1995 in Berlin geboren. Mit dem Basketball in Berührung kam der kräftige Big Man, der mit Deutschland an der U16-EM 2011 teilnahm, in der Jugendabteilung von Basketball Berlin Süd. Im Anschluss sammelte der Neu-Tiger im Trikot der zweiten Mannschaft von ALBA BERLIN Erfahrung in der ProB sowie in der Regionalliga. Danach wagte Ney den Sprung über den großen Teich – genauer gesagt zur Mercer University in Macon, Georgia/USA. Nach zwei Jahren in den Vereinigten Staaten kehrte der mobile Center in sein Heimatland Deutschland zurück, wo er von 2016 von 2019 für die MLP Academics Heidelberg auflief. Bruder Joey hat auch einen Bezug zum Basketball: Der heute 26-Jährige stand einst im Bundesliga-Kader von ALBA BERLIN und war ebenfalls Junioren-Nationalspieler.

 

(Tigers Tübingen)

Vertragsverlängerung! Auch Nemanja Nadjfeji bleibt ein Tiger!

Nemanja Nadjfeji wird auch in der Saison 2019/2020 das Trikot der Tigers Tübingen überstreifen. Der 18-jährige Forward, der in der vergangenen Spielzeit sein erstes Jahr als Profi in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA absolvierte, ist bereits der fünfte Spieler im neuen Tigers-Kader.

Die Tigers Tübingen setzen auf den deutschen Positionen weiter auf Kontinuität. Neben den Leistungsträgern Enosch Wolf und Besnik Bekteshi wird mit Nemanja Nadjfeji auch einer der talentiertesten Nachwuchsspieler der ProA in Zukunft weiter im Aufgebot der Schwaben stehen.

„Wir freuen uns, dass mit Nemanja Nadjfeji ein weiterer Spieler aus der vergangenen Saison bei uns bleibt. Er entwickelt sich absolut in die richtige Richtung und wir möchten ihm in der neuen Spielzeit dabei helfen, diese positive Entwicklung weiter fortzuführen. Seine erste Saison als Profi hat gezeigt, dass er diesen Weg erfolgreich gehen kann“, erklärt der neue Tigers-Coach Doug Spradley.

Auch für Nadjfeji selbst war es keine schwere Entscheidung, weiter bei den Tigers zu bleiben: „Ich bin jetzt seit sechs Jahren in Tübingen. Habe für Tübingen bereits in der U 14, JBBL, NBBL und Regionalliga gespielt. Meine Familie und Freunde sind hier und ich fühle mich einfach wohl. Deshalb war es für mich eine sehr einfache Entscheidung.“

Dass es für Nadjfeji in seiner ersten Saison als Profi sowohl Höhen als auch Tiefen gab, ist für einen „Rookie“ ganz normal. Denn als Nadjfeji in seine erste Saison als Profi bei den Tübinger Raubkatzen startete, zählte er mit gerade einmal 17 Jahren zu den jüngsten Spielern der gesamten Liga. So war es auch für den Guard selbst keine Überraschung, dass er immer wieder mit Schwankungen zu kämpfen hatte.

„Das ist ja völlig normal. Natürlich habe ich noch einige Fehler gemacht und muss mich in vielen Bereichen noch verbessern. Dennoch kann ich im Gesamten für mich persönlich positiv auf das vergangene Jahr zurückblicken und bin zufrieden mit meiner Leistung.“, berichtet Nadjfeji.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Robert Nortmann und dem überraschenden Wechsel von Jacob Mampuya zum Ligakonkurrenten Schalke 04 erhielt Nadjfeji immer wieder Verantwortung auf dem Parkett. Dies änderte sich auch nach dem Trainerwechsel Anfang Januar nicht. „Ich denke, dass wir nicht schlechter geworden sind, wenn ich auf dem Parkett stand und das zeigt, dass ich nicht nur gespielt habe, weil mein Vater Trainer war“, so Nadjfeji. In knapp zwölf Minuten Einsatzzeit erzielte der Forward durchschnittlich zwei Punkte und 0,8 Vorlagen und sorgte immer wieder für wichtige Akzente. Dennoch ist sich der 18-Jährige bewusst, dass er sich die Spielzeit unter dem neuen Trainer Doug Spradley neu erarbeiten muss.

„Doug Spradley hat direkt nach seiner Vorstellung das Gespräch mit Enosch [Wolf], Besnik [Bekteshi] und mir gesucht. Er hat mir dabei klar gesagt, was er von mir erwartet und welche Rolle er sich für mich vorstellt“, berichtet Nadjfeji.

Da die deutschen Positionen tiefer besetzt sein werden, ist sich Nadjfeji klar, dass „ich da weiter hinten in der Rotation stehen werde und mich in jedem Training voll reinhängen muss, um meine Minuten zu bekommen“. Doch wer den Flügelspieler kennt, der weiß, dass er diese Herausforderung mit voller Energie annehmen wird.

Der bisherige Kader für die Saison 2019/2020:

Enosch Wolf, Besnik Bekteshi, Roland Nyama, Sven Stammberger, Nemanja Nadjfeji

 

(Tigers Tübingen)

Sven Stammberger startet Profi-Karriere in Tübingen

Es geht aktuell Schlag auf Schlag bei den Tigers Tübingen! Vor rund einer Woche konnte die Vertragsverlängerung von Besnik Bekteshi vermeldet werden, bevor vor wenigen Tagen Roland Nyama als erster Neuzugang für die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentiert wurde. Nun gibt es erneut gute Nachrichten: Mit Sven Stammberger hat der vierte deutsche Akteur für die kommende Spielzeit bei den Tigers unterschrieben. Der 24-jährige Forward kommt von der Dalhousie University aus Halifax/Kanada und beginnt bei den Schwaben seine Profi-Karriere.

Von Jahr zu Jahr besser geworden

Für ein Team zu spielen, das unter dem Namen „Tigers“ aufläuft, ist für Stammberger nichts Neues. Denn seit 2012/2013 ging der 1,98-Meter-Mann für die Dalhousie Tigers auf Korbjagd. Nach einem sogenannten „Red Shirt“-Jahr, in dem Stammberger nicht am offiziellen Spielbetrieb teilnahm, kam er in der kanadischen College-Liga U SPORTS 2013/2014 erstmals zum Einsatz. Für den gebürtigen Wolfenbütteler lief es gut, jedoch war die Spielzeit nach einem Bruch des rechten Handgelenks für ihn bereits vorzeitig beendet. Doch davon ließ sich Stammberger nicht unterkriegen, im Gegenteil: Der Neu-Tübinger arbeitete hart an sich sowie seinem Spiel und legte daraufhin 2014/2015 mehr als zehn Zähler und fünf Rebounds pro Spiel auf. Auch die beiden darauffolgenden Spielzeiten liefen für Stammberger sowohl individuell als auch mit dem Team wie gewünscht. Insgesamt feierte der Small Forward, der auch als Power Forward eingesetzt werden kann, mit der Dalhousie University den dreimaligen Gewinn der AUS-Conference. Tigers-Trainer Douglas Spradley freut sich nicht nur deshalb auf die Zusammenarbeit mit Stammberger:

„Sven ist ein vielseitiger Spieler, der problemlos auf mehreren Positionen auflaufen kann. Er ist ein guter Werfer und verfügt über ein geschultes Auge für die Mitspieler. An der Dalhousie University wird viel an der Verteidigung gearbeitet, wovon Sven auch profitiert hat.“

Potential zum Steal

Dabei schaffte es Stammberger, in jedem seiner College-Jahre statistisch einen Sprung nach vorne zu machen. In seiner Abschlusssaison 2017/2018 legte der sichere Distanzschütze starke 18,4 Punkte, 8,4 Rebounds, 2,8 Assists sowie 1,6 Steals auf. Auch die Wurfquoten von 55,6 Prozent aus dem Zweierbereich, 38,7 Prozent von „Downtown“ sowie 85,9 Prozent von der Freiwurflinie lesen sich durchweg sehr positiv.

Bemerkenswert: In der kanadischen College-Liga wird im Gegensatz zur amerikanischen NCAA nach FIBA-Regeln gespielt. Also sind alle Abmessungen und Linien exakt gleich wie in Europa und somit auch wie in der ProA. Zudem hat die „U SPORTS“-Liga ein sehr ordentliches Niveau und bringt immer wieder starke Spieler wie beispielsweise Owen Klassen (heute MHP RIESEN Ludwigsburg) hervor. Die vergangene Runde 2018/2019 konzentrierte sich Stammberger auf sein Masterstudium und hielt sich parallel mit viel Basketball fit. Für ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel machen all diese Aspekte Stammberger zu einem sehr interessanten Akteur:

„Er zeichnet sich durch einen guten Zug zum Korb, einen sicheren Distanzwurf und ein hohes Energielevel auf dem Parkett aus. Darüber hinaus hat er noch viel Entwicklungspotential und wusste uns bei den Gesprächen zu überzeugen.“

Zur Person:

Sven Nelson Stammberger wurde am 22. September 1994 im niedersächsischen Wolfenbüttel geboren. Im Alter von neun Jahren zog der Neuzugang der Tigers mit seiner Familie nach Kanada, sodass er mittlerweile über die doppelte Staatsbürgerschaft verfügt. Der 24-Jährige stammt aus einer echten Basketball-Familie: Schwester Tessa steht beim Damen-Bundesligisten TK Hannover unter Vertrag, Mutter Anna war ebenfalls viele Jahre lang als Basketball-Profi in Deutschland tätig und fungiert mittlerweile als Trainerin an der Dalhousie University. Stammberger selbst sieht sich als guten Distanzschützen, der sein Ballhandling noch verbessern möchte und sich „sehr auf die Gelegenheit freut, für die Tigers Tübingen zu spielen“. Auch abseits des Parketts feierte der variable Forward bereits Erfolge: Zu Beginn des Jahres wurde Stammberger mit dem „Top 8 Academic All-Canadian Award“ ausgezeichnet, der den acht akademisch erfolgreichsten Sportlern der kanadischen College-Liga U SPORTS jährlich verliehen wird.

 

(Tigers Tübingen)