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Tigers Tübingen verlängern mit Publikumsliebling Melkisedek Moreaux

Tigers Tübingen können einen echten Transfererfolg vermelden: Publikumsliebling Melkisedek Moreaux bleibt den Schwaben erhalten und hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr mit Option auf eine zusätzliche Saison verlängert. Damit geht der 28-Jährige in seine dritte Spielzeit am Neckar und setzt gemeinsam mit den Tigers ein klares Zeichen für Kontinuität. Für die Tübinger Verantwortlichen besitzt die Vertragsverlängerung enorme Bedeutung. General Manager David Keckeis machte deutlich, welchen Stellenwert der vielseitige Forward mittlerweile im Klub besitzt: „Wir sind sehr froh, dass wir „Melki“ Moreaux nach intensiven Verhandlungen und vielen guten Gesprächen weiterhin an die Tigers Tübingen binden können. Er ist für uns ein absoluter Leistungsträger – sportlich durch seine Qualität auf dem Feld, aber auch darüber hinaus als Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft und als Identifikationsfigur für die Fans. Umso wichtiger war es für uns, gemeinsam den Weg fortzusetzen und ein klares Zeichen für Kontinuität zu setzen.“ Sportlich entwickelte sich Moreaux in den vergangenen beiden Jahren zum wohl wichtigsten deutschen Spieler im Tübinger Kader. In der abgelaufenen Saison kam der athletische Forward in 30 Ligaspielen auf starke 11,7 Punkte und 5,9 Rebounds pro Partie. Dazu überzeugte er mit großem Einsatz, spektakulären Aktionen und hoher Energie auf beiden Seiten des Feldes. Besonders bemerkenswert: Mit 24 Minuten Einsatzzeit pro Spiel stand kein anderer deutscher Spieler der Tigers länger auf dem Parkett.

Auch der neue Headcoach Félix Bañobre zeigte sich begeistert über den Verbleib des Fanlieblings und hob dessen Bedeutung für den gesamten Standort hervor: „Eine Sache, die mir sofort auffiel, war die starke Verbindung, die Kapitän Till Jönke und Moreaux zu den Fans und dem Klub pflegen. Wir betrachten Moreaux als einen der zentralen Baustelle unseres Teams für die Zukunft, sein Einfluss auf dem Spielfeld ist für uns von enormer Bedeutung. Vielen Personen innerhalb der Organisation haben große Anstrengungen unternommen, um ihn in Tübingen zu halten. Naturgemäß wecken Spieler mit seinen Qualitäten das Interesse anderer Verein, daher schätze ich das Engagement, das er für unser Projekt und die gemeinsame Ausrichtung gezeigt hat, sehr. Wir haben ein offenes und positiven Gespräch geführt. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine weitere Leistungsstufe erreichen werden kann. Für den Basketball-Standort Tübingen ist es einfach eine gute Nachricht, dass Moreaux bleibt!“

Auch Moreaux selbst machte keinen Hehl daraus, wie eng seine Verbindung zu Verein, Stadt und Fans inzwischen geworden ist: „Es ist kein Geheimnis, wie besonders meine Beziehung zu diesem Verein und den Fans in den letzten zwei Jahren geworden ist. Der Klub, die Stadt und die Menschen hier sind mir wirklich ans Herz gewachsen, und genau deshalb bedeutet mir diese Entscheidung sehr viel. Ich möchte dem Management und allen Verantwortlichen großen Respekt und Dank aussprechen. Sie haben wirklich um mich gekämpft, mir gezeigt, wie sehr sie mich hier haben wollen, und mir während des gesamten Prozesses das Gefühl gegeben, wertgeschätzt zu werden und hierher zu gehören. Genau dieser Einsatz und dieses Vertrauen haben die Entscheidung, zurückzukommen, deutlich einfacher gemacht.“ Mit der Verlängerung von Moreaux sichern sich die Tigers nicht nur einen ihrer konstantesten Leistungsträger, sondern auch eine wichtige Identifikationsfigur für Fans und Mannschaft. Gemeinsam mit Till Jönke, Connor Nelson und Neuzugang Fabien Kondo nimmt der Kader für die kommende Saison damit weiter Form an.

Fabien Kondo verstärkt die Tigers Tübingen unter den Körben

Die Tigers Tübingen haben ihren ersten Neuzugang für die Saison 2026/27 präsentiert: Fabien Kondo wechselt vom Ligakonkurrenten SBB Baskets Wolmirstedt nach Tübingen und unterschreibt bei den Schwaben einen Vertrag bis 2028. Der 24-jährige Center soll künftig unter den Körben für Stabilität sorgen und bringt bereits Erfahrung aus ProA und ProB mit. In der vergangenen Spielzeit absolvierte der 2,06 Meter große und 116 Kilogramm schwere Big Man insgesamt 33 Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Dabei stand Kondo durchschnittlich 19 Minuten auf dem Feld und erzielte 5,8 Punkte sowie 4,9 Rebounds pro Begegnung. Besonders in der Aufstiegssaison 2024/25 hatte der Center mit 9,1 Punkten und 5,6 Rebounds pro Spiel großen Anteil am Erfolg der Wolmirstedter. Tübingens neuer Headcoach Felix Bañobre kennt Kondo bereits aus gemeinsamen Zeiten beim SC Rist Wedel und bei den Veolia Towers Hamburg. Entsprechend überzeugt zeigte sich der Spanier von der Verpflichtung: „Ich kenne Fabien Kondo noch aus meiner Zeit in Wedel und Hamburg. Er ist ein guter Typ und leicht zu coachen. Ihn zeichnen seine Durchschlagskraft und seine Spielintelligenz unter den Körben aus. Er hat sich in Wolmirstedt zuletzt toll entwickelt und in seiner ersten ProA-Saison gute Spiele gezeigt. Für mich ist er der perfekte Backup-Center.“

Auch Kondo selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe bei den Tigers: „Nach vier ereignisreichen Jahren in Wolmirstedt ist nun der Zeitpunkt für mich gekommen, um den nächsten Entwicklungsschritt in meiner Karriere zu gehen. Ich brauche jetzt ein neues Umfeld, in dem ich mich weiterentwickeln und eine neue Perspektive einnehmen kann. Coach Bañobre ist ein sehr guter und harter Trainer, zu dem ich in meiner Zeit in Hamburg und Wedel ein super Verhältnis hatte. Tübingen ist eine schöne Stadt mit vielen jungen Leuten. Ich freue mich schon auf die Atmosphäre in der Paul Horn-Arena mit den tollen Tübinger Fans.“ Der gebürtige Hamburger begann seine Basketballlaufbahn bei der BG Hamburg-West und wechselte später zum SC Rist Wedel, wo er sich kontinuierlich weiterentwickelte. Parallel zu seiner sportlichen Laufbahn engagierte sich Kondo während seines Bundesfreiwilligendienstes auch im Jugendbereich und leitete Grundschul-AGs. Über Stationen beim VfL Stade und schließlich in Wolmirstedt führte ihn sein Weg nun erstmals nach Süddeutschland zu den Tigers Tübingen.

Tigers Tübingen und Sportdirektor Eric Detlev gehen getrennte Wege

Bei den Tigers Tübingen kommt es im Zuge der sportlichen und strukturellen Neuausrichtung zu einer personellen Veränderung in der Vereinsführung. Der Klub und Sportdirektor Eric Detlev werden künftig getrennte Wege gehen. Wie die ProBasket Tübingen AG am Dienstag mitteilte, wird die Position des Sportdirektors zur Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vollständig gestrichen und nicht neu besetzt. Hintergrund der Entscheidung seien vor allem die sportlich und wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen nach einer enttäuschenden Saison 2025/26. Die Verantwortlichen sehen sich laut Mitteilung zunächst zu einer wirtschaftlichen und strukturellen Konsolidierung gezwungen, wodurch auch die organisatorische Neuaufstellung im sportlichen Bereich notwendig geworden sei.

General Manager David Keckeis würdigte die Arbeit von Eric Detlev ausdrücklich: „Eric Detlev hat in einer sportlich wie wirtschaftlich herausfordernden Phase Verantwortung übernommen und sich für die Tigers Tübingen in besonderem Maße eingesetzt. Dafür gebührt ihm unser ausdrücklicher Dank.“ Besonders hervorgehoben wurde dabei Detlevs Einsatz als Interimstrainer in den vergangenen beiden Spielzeiten. In der Saison 2024/25 führte er die Mannschaft noch in die Playoffs, in der sportlich schwierigen Saison 2025/26 gelang unter seiner Leitung als Headcoach der wichtige Klassenerhalt in der ProA. Die Tigers Tübingen bedankten sich abschließend für Detlevs Einsatz, seine Professionalität und seine Identifikation mit dem Klub und wünschen ihm für die berufliche wie private Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Tigers Tübingen stellen Trainer Henrik Sonko frei – Sportdirektor Eric Detlev übernimmt

Die Tigers Tübingen haben auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Henrik Sonko von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung entbunden.

„Die sportliche Entwicklung sowie die Ergebnisse der vergangenen Wochen sind leider hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Nach intensiven Gesprächen haben wir uns daher gemeinsam mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Sonko zu beenden. Diese Entscheidung ist uns persönlich alles andere als leichtgefallen. Dennoch sahen wir uns im Sinne unserer langfristigen sportlichen Zielsetzung zu diesem Schritt veranlasst“, sagt David Keckeis, General Manager der Tigers Tübingen.

Die Freistellung wurde dem 47-Jährigen am Sonntag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. „Er war über diese Entscheidung natürlich sehr enttäuscht und gleichzeitig betroffen“, so Keckeis. Aus den vergangenen 14 Partien konnten die Schwaben nur zwei Spiele siegreich gestalten, der Absturz auf den 14. Tabellenplatz ist die Folge. „Wir benötigen nun einen neuen Impuls, um den Klassenerhalt schaffen zu können“, betont Keckeis.

Die Tigers Tübingen bedanken sich bei Trainer Henrik Sonko für die geleisteten Dienste und wünschen dem Schweden sportlich und private alles Gute für die Zukunft. Sonko übernahm zur laufenden Saison 2025/2026 bei seiner ersten Station im Ausland die Tigers Tübingen. Das bisherige Abschneiden mit nur acht Siegen aus 23 Begegnungen war aber insgesamt zu wenig, der anhaltende Negativtrend hat die Schwaben nun zum Handeln gezwungen.

Als Interimstrainer fungiert übergangsweise Sportdirektor Eric Detlev mit den bisherigen Co-Trainern Troy Culley, Philipp Braun und Athletiktrainer Benedikt Cords. „Er hat den Großteil des Kaders zusammengestellt und bereits in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er eine Mannschaft erfolgreich führen kann. Gemeinsam mit ihm werden wir nun den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Wir sind überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften unser Ziel bis zum Saisonende erreichen werden“, so Keckeis.

 

Jordan Johnson ist die dritte Nachverpflichtung der Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen haben angesichts der angespannten sportlichen und personellen Situation eine weitere Nachverpflichtung getätigt. Mit Jordan Johnson kommt ein neuer Point Guard mit internationaler Erfahrung in die Unistadt. Die Verantwortlichen reagieren damit auf den Negativtrend von sieben sieglosen Spielen in Folge und erhoffen sich vom US-Amerikaner eine sofortige Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt.

Jordan Nathaniel Johnson wurde am 26. Januar 1995 in Waukegan im US-Bundesstaat Illinois geboren und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Bereits mit sieben Jahren begann er mit dem Basketball. Nachdem sich der 1,80 Meter große Spielmacher über zwei Jahre am John Wood Community College in die NJAA (2013-2015) gekämpft hatte, überzeugte der heute 31-Jährige dort auf ganzer Linie.

Im Anschluss verbrachte der US-Amerikaner zwei Jahre an der University of Wisconsin in Madison und spielte für die Milwaukee Panthers in der NCAA-Division I. Durchschnittlich kam der dritte Tübinger Neuzugang für die Panthers auf 12,5 Punkte und 8,1 Assists. In seinem Abschlussjahr (2017/2018) bei den UNLV Runnin’ Rebels (University of Nevada, Las Vegas) waren es sogar 13,6 Punkte und 6,0 Vorlagen.

In seiner ersten Saison als Profi spielte er in der G-League für die Rio Grande Valley Vipers (Saison 2018/2019). In den folgenden Jahren zog es Johnson nach Europa, wo er in verschiedenen Ländern stets gute Leistungen zeigte. Der Point Guard spielte in den Niederlanden, in Schottland, in der Türkei, in England, in der Slowakei, im Kosovo und auch in Deutschland.

Bis vor wenigen Tagen stand Johnson noch beim kosovarischen Erstligisten KB Peja unter Vertrag. In der laufenden Spielzeit 2025/2026 kam der Spielmacher durchschnittlich auf 13,6 Punkte, 4,6 Assists und 2,9 Rebounds pro Partie. Für KB Peja lief er außerdem auch in der ENBL (European North Basketball League) auf. Der 31-Jährige wurde verfügbar, nachdem sich für ihn die Möglichkeit ergab, seinen Vertrag im Kosovo vorzeitig aufzulösen.

Der 31-Jährige ist am Montag in Tübingen eingetroffen und erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2025/2026. Johnson wird zukünftig das Trikot mit der Nummer elf tragen. Am Dienstagvormittag absolvierte der Tübinger Neuzugang die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft. Die Nachverpflichtung wurde nötig, da neben Jacobi Wood (Fußoperation) nun auch Larry Thomas mit einer Fußverletzung (Fraktur) längerfristig ausfallen wird.

Johnson blickt positiv auf seine neue Herausforderung: „Ich bin glücklich darüber, bei den Tigers Tübingen unterschrieben zu haben, nachdem im Kosovo zuletzt nicht alles glatt lief. Aus meiner Zeit in Deutschland kenne ich die Tigers natürlich. Mit Trier habe ich damals in Tübingen zwar hoch (104:75-Sieg der Tigers Tübingen am 1. April 2023) verloren, aber 25 Punkte gemacht. Ich möchte mit meiner Erfahrung dabei helfen, dass wir den Negativtrend schnellstmöglich beenden können.“

Sonko kommentiert die dritte Nachverpflichtung wie folgt: „Uns war es wichtig, einen erfahrenen Spieler zu verpflichten, der fit ist und uns sofort weiterhelfen kann. Johnson hat erst vor gut einer Woche sein letztes Spiel gemacht, der Rhythmus sollte vorhanden sein. Bei all seinen Stationen hat er gezeigt, dass er sowohl selbst scoren als auch seine Mitspieler in Szene setzen kann. Dass Johnson die ProA bereits kennt, ist ein großer Vorteil.“

 

Tigers Tübingen vermelden Vertragsverlängerung – Connor Nelson verlängert um ein Jahr

Die Tigers Tübingen und Connor Nelson haben das bisherige Vertragsverhältnis vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum Ende der 2026/2027 verlängert. Der Deutsch-Amerikaner wechselte erst im Sommer von den Essex Rebels London aus Großbritannien nach Tübingen.

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung kam der 26-Jährige in einem Pflichtspiel aber noch nicht für die Schwaben zum Einsatz. Seine Rückkehr auf das Spielfeld könnte am Wochenende aber nun final bevorstehen.

Connor Nelson: „Ich freue mich riesig, für ein weiteres Jahr bei den Tigers Tübingen zu spielen. Leider konnte ich aufgrund einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten. Die lange Leidenszeit neigt sich jetzt dem Ende entgegen. Ich fiebere dem ersten Spiel für die Tigers entgegen, hoffentlich jetzt an diesem Wochenende. Wir standen schon seit einigen Wochen in Gesprächen, ob wir die Zusammenarbeit auch verlängern können. Das haben wir nun getan.“

Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Wir benötigen Kontinuität im Kader, vor allem auf den deutschen Positionen. Connor hat uns in der Vorbereitung mit seinen Leistungen und seiner Entwicklung beeindruckt. Er ist ein sehr guter Werfer und guter Typ. Es ist ein gutes Zeichen, dass Connor sich frühzeitig für einen Verbleib in Tübingen entschieden hat.“

Eric Detlev (Sportdirektor Tigers Tübingen): „Connor hat uns in der Vorbereitung total überzeugt. Er ist ein guter Schütze, feiner Charakter und passt hervorragend in unsere Mannschaft. Dass er in den letzten Wochen noch seinen deutschen Pass bekommen hat, macht ihn für uns natürlich sehr wertvoll. Wir haben ihn trotz seiner Verletzung weiterverpflichtet, das hat für uns keine Rolle gespielt. Wir sind von seinen Fähigkeiten absolut überzeugt.“

 

Zwei Perspektivspieler vervollständigen Kader

Die Tigers Tübingen haben ihren Kader für die neue Runde 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit der Verpflichtung von zwei Perspektivspielern abgeschlossen. Aaron Ogunjobi und werden den Trainingsbetrieb der Raubkatzen unterstützen, primär jedoch in der Regionalliga-Mannschaft des SV 03 Tigers Tübingen zum Einsatz kommen. Ogunjobi ist 19 Jahre alt, kommt aus Großbritannien und hat zudem einen deutschen Pass. Denjalic ist 17 Jahre alt und stammt aus Dänemark. Trainer Henrik Sonko beschreibt die beiden Tübinger Youngster wie folgt: „Aaron ist ein sehr athletischer Spieler, der auf vielen Positionen eingesetzt werden kann. Dazu besitzt er gute basketballerische Grundlagen. Dario ist ein sehr junges Talent mit großem Potenzial. Er hat eine sehr gute Größe für seine Position und ist ein Spieler der Zukunft“, so Sonko, der in der kommenden Woche nach Tübingen kommen wird, um die letzten Vorbereitungen für den Trainingsstart am 7. August 2025 vorzubereiten.

 

Zur Person Aaron Ogunjobi:

Aaron Ayooluwa Ogunjobi wurde am 3. September 2005 in Manchester / England geboren. Sein Vater Adedayo Ogunjobi lebte längere Zeit in Deutschland, weshalb der Tübinger Neuzugang im Besitz eines deutschen Passes ist. Im Alter von 13 Jahren startete der heute 19-Jährige mit dem Basketball bei den Manchester Giants und durchlief in der Folge zahlreiche Mannschaften in der Jugend. Zur Saison 2024/2025 wechselte Ogunjobi zur Myerscough College Basketball Academy, wo einst auch Co-Trainer Troy Culley viele Jahre tätig war. Über den 34-Jährigen wurde die Schwaben dann auf den Nachwuchsspieler aufmerksam. „Seine Athletik ist bemerkenswert, dazu ist er ein guter Spieler in der Defense“, so Culley über den Nachwuchsspieler, der bei den Schwaben die Nummer 25 erhält. In verschiedenen Teams war Ogunjobi ein wichtiger Leistungsträger. In der EABL (Elite Academy Basketball League), vergleichbar mit der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL), erzielte der 19-Jährige durchschnittlich zehn Punkte und sieben Rebounds. Sportlich erreichte Ogunjobi mit seinem Team das Finale, wo man sich jedoch dem Team von Barking Abbey geschlagen geben musste. Nun der Wechsel nach Tübingen. Herzlich willkommen, Aaron Ogunjobi!

Hier gibt es ein paar Eindrücke von Ogunjobi im Trikot der Myerscough Basketball Academy aus der Saison 2024/2025…

 

Zur Person Dario Denjalic:

Dario Denjalic wurde am 30. September 2007 in Horsens / Dänemark geboren. Der 17-Jährige fiel bereits früh durch seine Größe auf. Aktuell misst der neue Tübinger Nachwuchsspieler bereits eine stattliche Größe von 2,03 Metern. „Seine Stärken liegen zweifelsohne in den Rebounds, Blocks und in seiner Athletik“, informiert Culley über den jungen Dänen. Im Alter von acht Jahren startete Denjalic mit dem Basketball bei seinem Heimatverein Horsens IC, wo der 17-Jährige auch aufgewachsen ist. In der Jugend war Denjalic ein Leistungsträger in all seinen Mannschaften. Zur Saison 2023/2024 wechselte Denjalic bereits zur Spanish Basketball Academy (SBA) nach Alcorcón. Für die U17 des Klubs erzielte der Jungspund 23 Punkte und acht Rebounds pro Partie. Das Ende der Saison verbrachte Denjalic dann wieder in Dänemark bei Horsens IC. Zur Runde 2024/2025 ging es für den 17-Jährigen erneut nach Spanien, wo er für das U18-Team sowie die Aktiven des Klubs spielte. Mit dem U18-Team wurde das Final Four in Madrid erreicht, bei den Aktiven ging die Reise bis ins Finale. Seine schulische Ausbildung wird Denjalic online absolvieren. Zur Saison 2025/2026 geht es für den 17-Jährigen nun nach Tübingen. Herzlich willkommen, Dario Denjalic!

Hier gibt es ein paar Eindrücke von Denjalic im Trikot von Horsens Idræts Club (Dänemark) aus der Saison 2022/2023…

 

 

 

Ein gutes Gesamtpaket – Bernard Pelote startet seine Karriere bei den Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen können einen weiteren Neuzugang vermelden. Der US-Amerikaner Bernard Pelote wird in der kommenden Spielzeit 2025/2026 für die Raubkatzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Korbjagd gehen.

 

Für den 22-Jährigen ist es die erste Station als Profi abseits der Heimat in den USA. Zuletzt spielte der 2,04 Meter große und 102 Kilogramm schwere Power Forward für die Western Carolina University in der Southern Conference der NCAA I. Pelote wird in Tübingen das Trikot mit der Nummer eins tragen. Mit der siebten Neuverpflichtung ist die Kaderplanung der Profis damit vorerst abgeschlossen. „Zwei externe Nachwuchsspieler werden die Mannschaft noch ergänzen“, berichtet Sportdirektor Eric Detlev. Derweil gibt es in der Personalie Vincent Neugebauer noch keine Neuigkeiten. Der 23-Jährige strebt einen Wechsel an das College in den USA an, hat bei den Schwaben aber noch einen laufenden Vertrag.

 

Zuletzt starke Statistiken am College

Jüngst wurde mit JaCobi Wood der Nachfolger von Kenny Cooper verpflichtet, nun haben die Schwaben auch einen Ersatz für Samuel Idowu gefunden. Pelote kommt wie Wood direkt vom College und soll bei den Tigers Tübingen eine wichtige Rolle unter den Körben einnehmen.
Dass der US-Amerikaner gute Qualitäten mit in die Universitätsstadt am Neckar mitbringt, hat der Power Forward zuletzt für seine Team der Western Carolina Catamounts unter Beweis gestellt. In 30 Begegnungen erzielte der Tübinger Neuzugang gute 14,2 Zähler und 7,6 Rebounds in knapp 28 Minute Einsatzzeit.
Der finale Leistungsdurchbruch ist dem 22-Jährigen dabei in dieser Runde gelungen. Mit 426 Punkten und 227 Korbabprallern war der US-Amerikaner der beste Akteur seinen Teams in diesen zwei Kategorien. Insgesamt spielte der Power Forward drei Spielzeiten für die Western Carolina Catamounts.

Der Protagonist äußert sich wie folgt zu seiner ersten Station als Basketball-Profi in Europa: „Ich hatte gute Gespräche mit Trainer Henrik Sonko, der sich sehr für mich als Spieler interessiert hat. Wir wollen wie eine Familie auftreten, was die Basis für eine erfolgreiche Saison als Mannschaft ist. Ich möchte im Trikot der Tigers Tübingen für Furore sorgen und somit das Team zu vielen Siegen führen“, übermittelte Pelote.

Sonko zeigt sich zufrieden mit der Ergänzung von Pelote zum Team der Tigers Tübingen: „Er bringt als Power Forward ein gutes Gesamtpaket mit sich: Punkte, Rebounds, eine gute Wurfauswahl, Athletik und den Zug zum Korb, gepaart mit viel Energie. Das Potenzial für eine lange und erfolgreiche Karriere in Europa ist auf jeden Fall vorhanden“, spricht der 47-Jährige über den elften Spieler der Mannschaft. Detlev hat vor allem seine Athletik überzeugt: „Er wird bei uns eine wichtige Rolle einnehmen.“ Zuletzt verwandelte der 22-Jährige auch 34,9 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Die Raubkatzen sind positiv gestimmt, dass Pelote seinen Vorgänger auf jeden Fall adäquat ersetzen kann.

 

Hier gibt es Eindrücke von Bernard Pelote aus der letzten Saison 2024/2025 im Trikot der Western Carolina University…

https://www.youtube.com/watch?v=h71WvVdnCeE

 

Zur Person:

Bernard Joel Pelote III wurde am 13. August 2002 in Savannah im US-Bundesstaat Georgien geboren. Der 22-Jährige ist mit vier jüngeren Schwestern in seiner Heimatstadt aufgewachsen. Die Schulzeit absolvierte der Power Forward an der Woodville Tompkins High School in seiner Heimatstadt.
Auch schon zu früheren Zeiten war Pelote ein Leistungsträger, dazu der Kapitän der Mannschaft. 22 Zähler, 14 Rebounds standen für den 2,04 Meter großen Athleten zu Buche. Im Anschluss ging es für den 22-Jährigen ans College, zunächst für zwei Spielzeiten an das Catawba College in Salisbury/North Carolina.
Dort spielte der Power Forward für die Indians in der South Atlantic Conference (SAC) in der NCAA II. Speziell in seinem zweiten Jahr startete der US-Amerikaner durch. In 16 Spielen standen 14,9 Zähler und 7,9 Rebounds zu Buche. Pelote machte sich damit auch für andere Hochschulen interessant.
Es folgte der Wechsel für die kommenden drei Spielzeiten an die Western Carolina University nach Collowhee im gleichen US-Bundesstaat North Carolina, wo der 22-Jährige für die Catamounts auf Korbjagd ging. Jahr für Jahr entwickelte und steigerte sich Pelote in seinem Spiel unter den Körben, bis er zuletzt der Leistungsträger in seinem Team war. Pelote legte dazu einen Bachelor im Fach Kommunikation mit einem Zusatz in Wirtschaft ab.

Nun geht es für den US-Amerikaner nach Europa und nach Deutschland zu den Tigers Tübingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Herzlich willkommen, Bernard Pelote!

 

 

 

 

 

 

Foto: Western Carolina University

Der neue Point Guard heißt Jacobi Wood

Die Tigers Tübingen können den neuen Point Guard präsentieren. Jacobi Wood wird in der Saison 2025/2026 die Geschicke der Schwaben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga leiten. Der 23-Jährige kommt direkt vom College der Murray State University und wird bei den Raubkatzen seine Karriere als Profi starten. Der US-Amerikaner erhält bei den Tigers Tübingen einen Vertrag über ein Jahr und wird zukünftig das Trikot mit der Nummer 24 tragen, so wie zuletzt auch am College.

 

Mit der Verpflichtung von Wood ist damit auch die Nachfolge von Kenny Cooper geklärt. Der 23-Jährige tritt damit in nicht kleine Fußstapfen, doch das Tübinger Management sowie Trainer Henrik Sonko sind überzeugt, dass der 1,87 Meter große und 86 Kilogramm schwere Spielmacher die Lücke absolut schließen kann.
Die Schwaben haben sich bei der Schlüsselposition Zeit gelassen und nun die Zusage von Wood erhalten.
„Mir gefällt seine Kreativität auf dem Platz, die sich auch in den Assists widerspiegelt. Dazu ist er ein guter Schütze, vor allem auch aus der Distanz. Mit seinem guten Ballhandling wird er eine wichtige Rolle für unsere Mannschaft auf dem Platz einnehmen. Seine Leistungen auf dem College waren sehr positiv. Wir werden ihn nun unterstützen und fördern, dass er sein Potenzial auch in Europa als Profi abrufen und zeigen kann“, sagt Sonko über seine neue rechte Hand auf dem Spielfeld.

Interessant: Wood und Cooper kennen sich. „Er hat es in Tübingen geliebt“, gibt Wood die Worte seines Vorgängers weiter.

 

 

Gute Zahlen am College

Die Spielzeit 2024/2025 beendete der neue Tübinger Point Guard bei den Murray State Racers, die in der Missouri Valley Conference (MVC) spielen. In 27 Partien erzielte Wood 13,6 Punkte, 4,9 Assists und 3,6 Rebounds. Mit einer Quote von 39,1 Prozent aus der Distanz sowie 79,2 Prozent von der Freiwurflinie unterstreicht der US-Amerikaner seine guten Wurfeigenschaften.
Für den Spielmacher ist der Wechsel nach Europa der erste Schritt weg von der Heimat. „Es ist für mich ein Segen, dass ich diese Chance als Profi bei den Tigers Tübingen erhalten habe. Ich bin total aufgeregt, was alles auf mich zukommt. Die Freude auf diese Aufgabe ist immens“, berichtet Wood über den Beginn seiner Karriere auf dem alten Kontinent.
Eric Detlev, Sportdirektor Tigers Tübingen, zeigt sich ebenfalls zufrieden mit der Verpflichtung von Wood: „Er hat sehr viele Qualitäten. Sein Zug zum Korb, sein Wurf aus der Halbdistanz, aus dem Dribbling sowie jenseits der 6,75-Meter-Linie. Seine Scoring-Qualitäten und seine Fähigkeiten, seine Mitspieler besser zu machen, machen zu einem tollen Spieler, von dem wir uns viel versprechen“, so Detlev.

Hier gibt es Eindrücke von Jacobi Wood aus der letzten Saison 2024/2025 im Trikot der Murray State Racers…
https://www.youtube.com/watch?v=khLKSdBeUJw 

 

Zur Person:

Jacobi Allen Wood wurde am 24. Mai 2002 in Cleveland im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Der 23-Jährige wuchs in seiner Heimatstadt mit zwei Brüdern auf.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass er die Cleveland High School besuchte. Basketball nahm schon seit frühen Kindheitstagen eine wichtige Rolle im Leben des US-Amerikaners ein. Im Jahr 2020 ging es für Wood dann ans College zur Belmont University, wo der 23-Jährige für die Bruins in der Missouri Valley Conference (MVC) für zwei Spielzeiten in der NCAA I auf Korbjagd ging. 62 Begegnungen absolvierte der Point Guard für das College in Nashville in Tennessee.
Nach einem sehr erfolgreichen Jahr als Rookie mit 11,2 Zählern, 2,3 Rebounds und 2,2 Assists in 30 Spielen folgte im Anschluss ein Einbruch und der Wechsel an die Murray State University. Es folgten drei Spielzeiten für die Racers, die ebenfalls in der gleichen Conference (Missouri Valley Conference (MVC)) spielen.
Jahr für Jahr verbesserte der neue Spielmacher der Schwaben seine Statistiken und überzeugte als guter Anführer auf dem Platz. Genau 90 Partien absolvierte Wood für die Racers in Murray im Nachbarstaat Kentucky. Beachtlich war die Spielzeit 2023/2024, als Wood in nur 15 Minuten Einsatzzeit auf 12,4 Zähler und jeweils 4,2 Rebounds und Assists kam. Die Zeit am College schloss der US-Amerikaner mit dem Bachelor im Fach „Business Administration“ an. Nun der Wechsel nach Tübingen.

Herzlich willkommen, Jacobi Wood!

 

 

 

Foto: Murray State University

Zukunft ohne Cooper

Kenny Cooper wird nicht zu den Tigers Tübingen zurückkehren. „Natürlich hätten wir ihn gerne auch ein zweites Jahr in Tübingen gesehen. Er hat sich mit seinen gezeigten Leistungen aber für höhere Aufgaben empfohlen“, sagt Sportdirektor zum Abgang des 26-Jährigen.

 

Ein Rückblick

Cooper war in der jüngsten Runde der absolute Leistungsträger bei den Schwaben. In 31 Einsätzen kam der 26-Jährige auf 16,5 Punkte, 3,9 Assists und 3,0 Rebounds,
der US-Amerikaner war der Topscorer und Schlüsselspieler der Raubkatzen. Aufgrund eines schweren Muskelfaserrisses in der rechten Wade war Cooper ab Mitte Januar 2025 für knapp zwei Monate außer Gefecht – die Formkurve der Unistädter ging nach unten.
In der Schlussphase der vergangenen Saison 2024/2025 erreichte der 25-Jährige wieder sein Leistungsniveau und war einer der Garanten, dass sich die Schwaben für die Playoffs qualifizieren konnten und in diesen dem späteren Meister und Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier eine heiße Serie über vier Spiele lieferten.
Cooper hat aktuell keinen neuen Verein für die nächste Saison.

 

Wir bedanken uns bei Kenny Cooper für die geleisteten Dienste im Trikot der Raubkatzen und wünschen dem US-Amerikaner für die Zukunft in jeder Hinsicht alles Gute und gleichzeitig viel Glück und Erfolg!

 

 

 

Foto: Dennis Duddek