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Josh Sharkey heißt der neue Point Guard!

Nach intensiven Tagen und Wochen herrscht nun endlich Klarheit auf der Point Guard-Position bei den Tigers Tübingen. Mit Josh Sharkey verpflichten die Neckarstädter einen extrem vielseitigen Aufbauspieler von der Samford University aus der NCAA-Division I. Der 23-Jährige definiert sich über eine intensive Verteidigung (2,7 Steals pro Partie in der vergangenen Saison) und hält an seiner Universität sowohl den Rekord für die meisten Steals in einem Spiel (sieben) wie auch in einer Saison (71) – und das bereits in seiner Saison als Freshman. Zudem agierte der gerade einmal 1,78 Meter große US-Amerikaner als klarer Führungsspieler seiner Samford Bulldogs. Mit 18,0 Punkten, 7,2 Assists und 3,7 Rebounds pro Partie bei guten 44,9 Prozent aus dem Feld war der wendige Guard klar spielbestimmend an beiden Enden des Feldes. Sharkey erhät in Tübingen einen Vertrag für die Saison 2020/2021 und wird die Nummer drei tragen.

Kader nun komplett

Der Sommer hätte für das finnische Trainerteam um Head Coach Danny Jansson und Assistenz-Trainer”Husbo” Dassouki sicherlich etwas stressfreier verlaufen können. Aufgrund der bekannten Passprobleme von Juvaris Hayes stand lange ein Fragzeichen auf der Point Guard-Position der Raubkatzen. Bei der parallel laufenden Suche nach einem Ersatz war jedoch allen Beteiligten klar, dass man keine Schnellschüsse machen würde. „Lediglich eine extrem gute Lösung macht in dieser Situation für uns Sinn“, so Tigers-Manager Robert Wintermantel. Diese ist nun in Person von Josh Sharkey gefunden. Trainer Danny Jansson zeigt sich erleichtert darüber, dass die letzte Baustelle nun so positiv behoben werden konnte: „Seit Tag eins stand für uns fest, dass wir einen Point Guard suchen, der die Qualität mitbringt, in die Zone zu gelangen und so für seine Mitspieler kreieren kann. Als wir kürzlich auf Josh’s Profil gestoßen sind, war uns schnell klar, dass er die ultimative Version dieses Spielertyps ist. Zudem ist er ein harter Verteidiger, der es auch in der Defensive schafft, das Tempo zu bestimmen. Ich bin überzeugt davon, dass wir in dieser mit Sicherheit nicht einfachen Situation die optimale Lösung für unsere Point Guard-Position gefunden haben”, betont der 41-Jährige.

Mit Energie in die Saison starten

Das Energiebündel aus Philadelphia, Pennsylvania/USA strotzt gerade so voller Vorfreude auf die neue Aufgabe: „Ich bin dankbar und voller Vorfreude, dass ich die Chance bekomme, meine Karriere bei einem so tollen Verein zu beginnen. Ich habe mein ganzes Leben hart dafür gearbeitet, eines Tages ein professioneller Sportler zu sein. Dass ich nun die Möglichkeit dazu bekomme, macht mich sehr stolz!“ Sharkey kam bereits am gestrigen Freitag Stuttgart in Tübingen an, wo er sich bis zu einem hoffentlich negativen COVID19-Befund in Quarantäne befindet. Noch aus seiner Heimat, wo er sich momentan individuell vorbereitete, möchte der neue Tigers-Aufbau Worte an alle Tigers Fans richten: „Ich möchte mich hiermit ausdrücklich bei Coach Danny und dem gesamten Verein bedanken, dass sie mir dieses Vertrauen schenken. Ihr könnt euch sicher sein, dass ihr einen Spieler bekommt, der es liebt, hart zu arbeiten und immer alles für den Sieg gibt. Ich ordne alles dem Teamerfolg unter und versuche immer ein guter Teamspieler zu sein – auf und abseits des Feldes. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, den Dschungel zu betreten und Spiele für unsere Tigers zu gewinnen”, so Sharkey.

Zur Person:

Joshua Ahmere Sharkey wurde am 10. September 1997 in Philadelphia/USA geboren. Seine basketballerischen Anfänge lernte der 23-Jährige an der Archbishop Carroll Highschool, wo er zusammen mit Derrick Jones Jr. von den Miami Heat spielte. Der US-Amerikaner zeichnet sich durch ein extremes schnelles Spiel aus, das Scoring und seine Pässe sind die großen Stärken des letzten Neuzugangs der Raubkatzen. Sharkey hat zwei Brüder, Shawn und Chris Sharkey. Der jüngste Neuzugang der Raubkatzen wuchs in seiner Geburtsstadt Philadelphia auf, ebenso wie Tigers-Legende Reggie Redding. Für seinem Leben singt er gerne, egal, ob es gut klingt oder nicht. “Ich würde mich einfach auch als eine Frohnatur bezeichnen, der alles positiv sieht und dem Teamverfolg alles unterordnet”, so Sharkey bei seiner Ankunft am gestrigen Freitag in Tübingen.

Quelle: Tigers Tübingen

Informationen zum Ticketing in der Saison 2020/2021

Liebe Tigers-Fans,

wohl noch nie gab es eine Sommerpause mit so vielen Fragezeichen und Unsicherheiten, die alle im Zuge der Corona-Pandemie aufgetreten sind. Wie das gesamtgesellschaftliche Leben, betrifft dies auch den Profisport in besonderem Maße. In den vergangenen Wochen standen wir eng mit den lokalen Behörden sowie der Sporthallenbetriebsgesellschaft mbH der Paul Horn-Arena in Person von Geschäftsführerin Claudia Patzwahl in Kontakt. Aufgrund der sich ständig ändernden Vorgaben und Vorschriften können wir heute Informationen rund um das Thema Ticketing in der kommenden Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mitteilen. Diese lauten wie folgt:

  • Die spezifischen Gegebenheiten in der Paul Horn-Arena wie Belüftung, Ein- und Ausgänge, Möglichkeiten zur Einhaltung der Abstandsregeln und vielen weiteren Aspekten wurden vom Management der Tigers Tübingen und der Sporthallenbetriebsgesellschaft mbH der Stadt Tübingen genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, welches 500 Zuschauer in der Paul Horn-Arena zulässt. Stand heute zählen zu diesen 500 Personen jedoch nicht die Gäste im VIP-Bereich (Gaststättenverordnung), das arbeitende Personal sowie die Mitglieder der beiden Mannschaften. Das Hygienekonzept wurde vom Gesundheitsamt des Landkreises Tübingen sowie dem Ordnungsamt der Stadt Tübingen abgesegnet.
  • Wir bitten zu beachten, dass die Zuschauer-Kapazität von 500 Personen ein vorläufiger Wert ist. Je nach Lage der Pandemie kann sich die Zuschauer-Kapazität – was wir stark hoffen – erhöhen oder leider auch verringern.
  • Nach Abwägung aller Argumente haben wir uns entschieden, in der kommenden Spielzeit Dauerkarten anzubieten. Aufgrund der Abstandsregeln werden leider die meisten treuen Dauerkarten-Inhaber nicht auf ihre gewohnten Plätze zurückgreifen können. Beispielsweise fallen alle geraden Sitzreihen weg. Die bisherigen Plätze sind aber alle bei uns im Ticketing-System registriert und werden für die Saison 2021/2022, wenn hoffentlich wieder unter „normalen“ Bedingungen gespielt werden kann, reserviert.
  • Für Dauerkarten-Besitzer, die ihre Plätze aufgrund der Abstandsregeln nicht behalten können, bemühen wir uns, die bestmöglichen verfügbaren Plätze zu buchen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass exakte Platzwünsche nicht berücksichtigt werden können.
  • Aufgrund der fehlenden Platzzuordnung können leider keine Stehplatztickets angeboten werden. Eine Ausnahme bildet der Fanblock (B3/B4), da hier eine Platzzuordnung möglich ist.
  • Pro Spiel können maximal acht Rollstuhlplätze, plus einer Begleitperson angeboten werden.
  • Bei zusammenhängenden Plätzen müssen die Personen aus einem Haushalt stammen oder verwandt sein. Dauerkarten sind generell nicht mehr übertragbar. Bei mehreren Tickets müssen alle Personendaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) pro Bestellung per Mail hinterlegt werden.
  • Solange eine Erfassung der Kontaktdaten aller Zuschauer notwendig ist, wird es an den Spieltagen weder an der Abendkasse sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen Einzeltickets geben. Ein Vorverkauf von Einzeltickets findet solange ausschließlich über unseren Onlineshop statt.
  • Um eine Umsetzung überhaupt zu ermöglichen, bitten wir um zeitnahe Bestellungen.
  • Bestellungen von Dauerkarten werden ausschließlich per E-Mail an ticketing@tigers-tuebingen.de entgegengenommen. Die aktuellen Preise für Dauerkarten und Einzeltickets können hier eingesehen werden: Tigers Tübingen Preise Saison 2020-2021

Wir möchten uns bei allen Fans und Unterstützern von Herzen für die unglaubliche Unterstützung bedanken und hoffen sehr, auch weiter auf Sie zählen zu können. Denn nur gemeinsam können wir diese Krise überstehen. Nur wenn wir gemeinsam zusammenhalten, kann es auch in Zukunft professionellen Basketball in Tübingen geben.

Quelle: Tigers Tübingen

Neueröffnung! Orthopädie-Schuh-Technik Löffler ist in das neue Firmengebäude umgezogen

Hinter Matthias Löffler und Karl-Heinz Löffler sowie dem gesamten Team von Orthopädie-Schuh-Technik Löffler in Mössingen liegen turbulente Tage, Wochen und sogar Monate. Der Grund für diese besondere Stimmungslage liegt im Umzug in das neuen Firmengebäude, nur knapp 100 Meter entfernt vom langjährigen Standort in der Maybachstraße 6 entfernt. Das neue Gelände ist unter der Adresse Ofterdinger Straße 15 im Gewerbegebiet Riethacker in Mössingen zu finden. Zahlreiche Parkplätze stehen den Kunden fortan zur Verfügung. Die Fläche des Verkaufsraums, die Werkstatt sowie die Kabinen für das Anmessen von Einlagen und Maßschuhen wurde von 400 auf stolze 756 Quadratmeter vergrößert. Am gestrigen Montag war die Neueröffnung – ProBasket-Manager Robert Wintermantel und Trainer Danny Jansson ließen es sich nicht nehmen, dem langjährigen Senior-Partner einen Besuch abzustatten. Und das Staunen der beiden Gäste der Tigers war enorm. “Kompliment. Das neue  Firmengebäude ist rundum gelungen. Helle Räume, eine große Verkaufsfläche und ein tolles Serviceangebot stehen den Kunden nun zur Verfügung. Hier fühlt man sich richtig wohl. Wir wünschen unserem treuen Partner alles Gute am neuen Standort. Viel Erfolg”, sagt Wintermantel.

Die enge Verbindung zwischen den Tigers Tübingen und Orthopädie-Schuh-Technik Löffler begann zur Saison 2009/2010. Bereits zuvor war man mit den Spielern bezüglich Sportlereinlagen regelmäßig beim Mössinger Orthopädiehaus als Kunde zu Gast. Der Kontakt kam einst über Diana Fröschke, langjährige Physiotherapeutin der Raubkatzen, zustande. Und diese Verbindung wurde über die letzten Jahre intensiv ausgebaut und gepflegt. Speziell Matthias Löffler und seine Frau Anna sind richtige Tigers-Fans geworden und verpassen bisher kaum eine Partie im Tübinger Dschungel. Das individuelle Anfertigen der Sportlereinlage kam auch bei den Spielern immer sehr gut an. Akteure wie Dane Watts, Romeo Travis oder auch Mahir Agva bestellten auch nach ihrer Zeit in Tübingen noch Einlagen von Orthopädie-Schuh-Technik Löffler.

Bereits seit circa fünf Jahren waren Vater und Sohn Löffler in der Überlegung, das Firmengebäude zu erweitern oder einen Neubau zu planen. So richtig Schwung in das Vorhaben kam dann im Frühjahr 2019, als das Gebäude zum Verkauf stand. “Sämtliche Gespräche, auch mit der Stadt Mössingen waren sehr positiv, am 1. April 2020 haben wir die Baugenehmigung erhalten. Seither hatten die Tage von Matthias und Karl-Heinz-Löffler gefühlt mehr als 24 Stunden. Zwischen der täglichen Arbeit in der Werkstatt musste man immer wieder auf die “Baustelle”, um die Handwerker zu koordinieren. Eine intensive Zeit, die sich nun aber gelohnt hat.

Scanner Bodytronic 600 als Herzstück

Mit dem Umzug in die neue Heimat ist auch das Team spürbar gewachsen. Drei Meister, drei Gesellen und eine Näherin in der Werkstatt, drei Fachverkäuferinnen, eine Servicekraft für die Buchhaltung, eine Physiotherapeutin sowie eine Ergotherapeutin kümmern sich fortan intensiv um die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Urlaub gab es für die Familie Löffler in diesem Jahr nicht, unzählige Stunden wurden in den eigentlichen Betriebsferien im August in das neue Firmengebäude gesteckt. Der Schritt war mutig, gerade in Corona-Zeiten. “Ich muss zugeben, ich hatte einige schlaflose Nächte. Doch jetzt haben wir es geschafft und können unseren Kunden noch mehr als zuvor bieten”, freut sich Matthias Löffler. Ganz besonders stolz ist der Junior-Chef über seinen neuen Scanner Bodytronic 600 von Bauerfeind, welcher für die Maße der Kompressionsstrümpfe genutzt wird. “Kontaktfrei”, wie der 38-Jährige in Zeiten von Corona betont. Orthopädie-Schuh-Technik Löffler bietet das Rundumpaket für Einlagen, Maßschuhe, Schuhe für Diabetiker, Arbeitsschuhe, Bandagen und Kompressionsstrümpfe. Neben handgefertigten Einlagen, sind Jurtin-Einlagen dabei der Schwerpunkt der Arbeit von Matthias Löffler in der Werkstatt, wo er sich zumeist und am liebsten aufhält.

Die Spieler der Tigers Tübingen erhalten noch in dieser Woche alle Einlagen Orthopädie-Schuh-Technik Löffler. Wir wünschen dem gesamten Team alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft! Herzlichen Dank für die langjährige und treue Unterstützung!

Quelle: Tigers Tübingen

Foto: Tigers Tübingen

Unvorhergesehenes Glück – Troy Simons verstärkt die Tigers!

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Manchmal passieren eben unvorhergesehene Dinge. Das gilt fürs Leben, wie auch für die Kaderplanungen im Sport. Hatte man in der vergangenen Woche noch damit gerechnet, dass der Tigers-Kader für die Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga komplett sei, zeichnete sich doch noch eine Veränderung ab. Nachdem überraschend ein Platz im Roster unserer Schwarz-Gelben frei wurde, reagierten die Verantwortlichen unverzüglich. Mit Troy Simons verstärkt ein weiterer US-Amerikaner den Backcourt der Unistädter. Das Spiel des 1,91 Meter großen Shooting Guards zeichnet insbesondere sein starker Distanzwurf und seine Verteidigung aus. Der 23-Jährige kommt von der renommierten Kent State University an den Neckar und ist bereits seit gestern in Tübingen.

Ein echter Glücksgriff

“Wir bekommen mit Troy einen Spieler, der über einen starken Wurf von außen verfügt. Zudem ist er ein Spieler, der sich gut um die Blöcke bewegt und schnell abschließt. Diese Fähigkeiten erlauben es ihm zudem die herausrückenden Verteidiger zu attackieren, was ihn zu einem wichtigen Puzzlestück in unserer Offensive macht. Was aber vor allem heraus sticht ist, dass er ein Spieler ist, der großen Wert auf die Verteidigung legt. In unseren Gesprächen hat sich gezeigt, dass er bereits voller Motivation und Vorfreude auf diese Chance in Tübingen ist. “Ich freue mich sehr, dass er schon bald zu uns stoßen wird”, sagt Head Coach Danny Jansson über den Neuzugang. „Troy verfügt über einen äußerst sicheren Wurf aus der Distanz. Das hat er am College bereits mit guten Quoten bewiesen. Er gibt unserem Spiel eine weitere Facette, und nochmal mehr Möglichkeiten. Zudem ist er ein Spieler, der sich ebenfalls über seine Defensive definiert, was bei unserer Kaderzusammenstellung eine essentielle Eigenschaft darstellt“, so Tigers-Manager Robert Wintermantel über den Neuzugang.

Dass dieser überhaupt noch auf dem Markt war, ist ein Glücksgriff, der einen Grund hat, welcher den Neckarstädtern nur zu gut bekannt ist. Der talentierte Shooting Guard hatte im Sommer in der ersten polnischen Liga unterschrieben. Da der Dreier-Spezialist jedoch einige Wochen auf seinen Reisepass warten musste, löste der Verein den Vertrag kurzfristig wieder auf. Ein Problem, dass auch wir und viele andere Teams leider nur zu gut kennen, da es bei der Passbeantragung in den Staaten gerade zu größeren Verzögerungen kommen kann. So auch bei unserem Point Guard Juvaris Hayes, der ebenfalls noch auf seine gültigen Papiere wartet. Auch hier wird es zeitnah eine Entscheidung geben.

Doch man kann auch das Gute an der momentanen Situation sehen meint Wintermantel: „Die Pass-Situation ist im Moment natürlich ein großes Problem. Bei Troy haben wir nun aber auch mal davon profitiert. Wir konnten ihn verpflichten, da wir genau im richtigen Moment angeklopft haben.“ Denn wie es der Zufall so will, wurde nahezu gleichzeitig ein Platz auf den Guard-Positionen bei den Tigers frei, als der Vertrag von Simons in Polen aufgelöst wurde. So profitierten die Raubkatzen in diesem Fall von der schwierigen Situation und konnten einen vielversprechenden Spieler landen. Der Pass ist inzwischen angekommen und so konnte der aggressive Verteidiger sich bereits auf den Weg in die Universitätsstadt am Neckar machen, wo er am Donnerstagnachmittag eintraf. Hier wird er, nach hoffentlich negativem Corona-Test, voraussichtlich Anfang der nächsten Woche zum Team von Coach Jansson stoßen.

Steile College-Karriere

Man kann die College-Karriere des neuesten Tigers als durchaus ungewöhnlich bezeichnen. Denn Troy Simons musste sich den Platz in der Division I bei der namhaften Kent State University hart erarbeiten. Begonnen hatte der Distanzschütze seinen schulischen und basketballerischen Werdegang am Junior College Polk State. Mit 26,3 Punkten im Schnitt gewann er dort den Scoring Titel  der Saison 2016/2017. Der beste Junior College Scorer des Landes wechselte anschließend an die University of New Mexico in die NCAA Division I. Auch hier überzeugte er in seinem Junior Jahr bevor es an der Tür klopfte und sich die Möglichkeit bot, an die Kent State zu wechseln. Die Saison 2018/19 musste Simons als Transfer nach NCAA Regularien aussetzen. Anschließend legte er als Senior 12,5 ppg, 3,3 rpg und 2,0 apg bei starken Quoten (42,4% FG und 38,7 Prozent aus der Distanz) auf. Wir freuen uns, unseren Neuzugang im schönen Tübingen begrüßen zu dürfen und sagen: “Welcome to the Jungle Troy Simons!”

Quelle: Tigers Tübingen

Foto: Troy Simons privat

“Wir sind ein sehr junges Team, das sehr wissbegierig ist” – Roland Nyama im Interview

Aktuell trainieren die Tigers Tübingen für die neue Spielrunde 2020/2021. Mit Enosch Wolf, Besnik Bekteshi und Roland Nyama sind nur drei Akteure aus der vergangenen Spielrunde übriggeblieben. Unser Praktikant Benaissa Traoré hat sich mit der Nummer 24 (Nyama) der Raubkatzen über die letzten Wochen und Monate als Profi-Basketballer, den ersten Eindrücken des neuen Teams, seinem Idol Kobe Bryant sowie über die neue Saison unterhalten.

Roland, wie war für Dich die Situation in der vergangenen Saison, die aufgrund der Corona Pandemie abrupt abgebrochen wurde?

Natürlich, zuerst einmal ein sehr großer Schock! Mir persönlich hat es dennoch sehr gutgetan, da ich mit der kompletten Situation sehr unzufrieden war. Wir konnten uns nicht so präsentieren, wie wir es uns vorgestellt haben. Durch unsere Ausgangssituation waren die Playoff-Plätze für uns nur noch schwer zu erreichen, deshalb konnten wir den Saisonabbruch als eine Art Neustart nutzen.

Durch die Beschränkungen waren die Trainingshallen für mehrere Wochen geschlossen. Wie hast Du es geschafft in dieser Zeit fit zu bleiben?

Ich habe viel im Freien, in Begleitung meiner Hündin Norah, trainiert. Zudem bin ich mehrmals wöchentlich joggen gegangen und habe Sprints absolviert. Als dann in verschiedenen Bundesländern die Beschränkungen gelockert wurden, haben sich mir verschiedene Möglichkeiten aufgetan, mich auch wieder basketballerisch zu betätigen. Dies war natürlich nicht so einfach wie in den vergangenen Jahren, jedoch habe ich diese Offseason trotz der Situation genutzt, noch härter an mir gearbeitet.

Mit Danny Jansson haben wir nun einen neuen Trainer, der dafür bekannt ist junge Spieler zu fördern und einzusetzen. Wie schätzt Du ihn bisher ein?

Mein erster Eindruck ist sehr positiv! Er kam mit voller Energie nach Tübingen. Danny ist auf der einen Seite ein sehr harter Coach, der es schafft, von seinen Spielern in jeder Trainingseinheit 100 Prozent herauszuholen. Auf der anderen Seite ist er aber auch ein Lehrer, der sehr viele hilfreiche Tipps mitgibt, mit denen man sich selbst weiterentwickeln kann.

Du bist mit Enosch Wolf und Besnik Bekteshi einer der ältesten und erfahrensten Spieler in der neuen Saison. Welche Rolle möchtest Du für die kommende Saison einnehmen?

Ich möchte auf jeden Fall als Vorbild agieren. Ich möchte vorangehen, und das was der Coach von den jungen Spielern fordert, aufzeigen können. Wir als Veteranen müssen vorangehen und den jungen Spielern zeigen, was es bedeutet hart zu arbeiten, sodass sie uns als Motivation ansehen.

Ihr trainiert jetzt schon circa eine Woche. Wie ist Dein erster Eindruck der Mannschaft?

Wir sind ein sehr junges Team, das sehr wissbegierig ist. Alle Spieler sind bereit zu lernen und das Gelernte umzusetzen. Klar, wir befinden uns noch am Anfang der Saison, doch ich bin positiver Dinge!

Es gab diese Saison viele Neuzugänge. Auf welchen Spieler bist Du besonders gespannt?

Ich bin sehr gespannt auf unseren neuen amerikanischen Point Guard Juvaris Hayes, der sich derzeit noch wegen Pass-Problemen in den USA befindet. Viele alte College-Freunde haben mir im Vorhinein mitgeteilt, dass Juvaris ein sehr talentierter Spieler ist, auf den man sehr gespannt sein kann. Von wem ich bisher auch sehr beeindruckt bin, ist unser neuer finnischer Neuzugang Elias Valtonen. Er ist ein sehr intelligenter Spieler, mit dem die Tigers-Fans noch sehr viel Spaß haben werden.

Aufgrund der Corona-Situation ist damit zu rechnen das die Zuschauerkapazität auf 500 Personen beschränkt sein wird. Für unseren Verein, der über eine große Fan-Community verfügt, ist das ein herber Rückschlag. Wie nimmt das ein Sportler wahr, wenn weniger Leute in der Halle sind?

Natürlich sind Fans eine große Portion Extra-Motivation, doch wir als professionelle Basketballspieler auf so einem Niveau lernen früh die Zuschauer auszublenden und uns auf unsere Automatismen zu verlassen, die wir uns im Training angeeignet haben. Auch für die vielen jungen Spieler, die es oftmals nicht gewohnt sind vor einer großen Fan Kulisse zu spielen, wird es anfangs einfacher sein, da sie sich komplett auf ihr Spiel konzentrieren können. Deshalb ist es in meinen Augen nicht unbedingt ein Vorteil, aber auch kein großer Nachteil. Klar ist, wir vermissen unsere Fans!

Die ProA geht verkleinert mit 15 Mannschaften in die kommende Saison. Welche Mannschaften nehmen Deiner Meinung nach die Favoritenrolle ein?

Definitiv die ROSTOCK SEAWOLVES. Sie haben im Sommer gute Spieler verpflichtet und haben in Person von Dirk Bauermann einen sehr erfahrenen Trainer. Science City Jena und die RÖMERSTROM Gladiators Trier sind meine zwei anderen Geheimfavoriten.

Mit Kobe Bryant hat die Basketball-Welt anfangs des Jahres einen der größten und einflussreichsten Basketballer unserer Generation verloren. Deine Rückennummer ist ja bekanntlich die 24, die Nummer Deines Idols Kobe Bryant. Wie hast Du diese traurige Nachricht aufgenommen?

Ich erinnere mich oft an die Situation, als Kobe Bryant seine Achillessehne gerissen hat und trotz seiner schweren Verletzung seine Freiwürfe geworfen hat – und danach ohne Hilfe das Spielfeld verließ. Diese Situation gab vielen den Eindruck das Bryant unverwundbar sei. Deshalb war die Nachricht von seinem Tod erst sehr surreal. Für mich hat es sich angefühlt, wie wenn jemand aus meiner Familie gestorben sei. Doch das zeigt einfach wie sehr er unsere Generation beeinflusst hat. Er war ein Vorbild, das stets vorgelebt hat wie wichtig es ist, immer so hart an sich selbst zu arbeiten wie es physisch nur möglich ist.

Du sprichst harte Arbeit bereits an. Woran hast Du in der Offseason speziell gearbeitet? Was können die Tigers-Fans von dir erwarten?

Die Tigers-Fans können eine hohe Einsatzbereitschaft in der Verteidigung erwarten. Zudem bringe ich eine kontrollierte Aggressivität auf dem Basketballfeld mit. Mein Sprungwurf, an dem ich in der Offseason gearbeitet habe, ist wesentlich stabiler geworden.

Quelle: Tigers Tübingen

Es geht los! Tigers Tübingen im offiziellen Teamtraining

Am vergangenen Wochenende starten die Tigers Tübingen offiziell in die Vorbereitung auf die neue Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Noch nicht dabei sind Point Guard Juvaris Hayes sowie ein Ersatz für den in die USA zurückgekehrten Ashton Spears. Das Tübinger Management ist guter Dinge, dass zeitnah ein Ersatz verpflichtet werden kann. Bei Hayes warten die Tigers Tübingen Tag für Tag auf den Pass des US-Amerikaners. “Die Situation ist natürlich nicht optimal. Jedoch sind wir der festen Überzeugung, dass wir mit ihm einen guten Fang gemacht haben. Wir sondieren natürlich parallel den Markt, um an einem Tag X auch eine Entscheidung für einen Ersatz treffen zu können”, berichtet Tigers-Manager Robert Wintermantel.

Am heutigen Dienstag hatten die Pressevertreter die Möglichkeit, erste Interviews, Bilder und Trainingseindrücke des neuen Teams von Trainer Danny Jansson zu sammeln. In Corona-Zeiten zumeist jedoch außerhalb der Ballspielhalle im Französischen Viertel, da gegenwärtig nur 20 Personen in der Halle erlaubt sind. Genauer gesagt, unter der eigentlichen Panzerhalle. Während einzelne Spieler und Trainer beim Interview weilten, spielten die Teamkollegen Basketball auf den Freikörben und blödelten zumeist lustig rum. Die Stimmung beim spielerischen Personal war insgesamt sehr gut. Für die anstehenden Testspiele ohne Publikum vor Ort hat das Tübinger Management ein Hygienekonzept eingereicht.

Jansson: Wir müssen viel arbeiten!

In Trainingsklamotten des neuen Ausrüsters Macron ging es nach gut 45 Minuten dann in die Halle zum Training. Jansson und Co-Trainer Hussain “Husbo” Dassouki übernahmen das Zepter. “Wir müssen viel arbeiten, das ist klar. Das Team ist neu zusammengestellt. Die Aufgabe der Trainer ist es jetzt, aus jedem einzelnen Akteur das Bestmögliche für den Teamerfolg herauszuholen”, betont der finnische Kommandogeber. Am morgigen Mittwoch geht es für die Raubkatzen zu einem gemeinsamen Training/Spiel zu den HAKRO Crailsheim Merlins.

Quelle: Tigers Tübingen

Heimweh! Ashton Spears zurück in die USA

Ashton Spears gehört nicht länger dem Kader der Tigers Tübingen an. Der Rookie aus den USA war erst vor gut zwei Wochen nach Tübingen gereist, um seine Profikarriere zu starten. Doch dieses Vorhaben ist nun dahin. „Er hatte leider von Beginn an großes Heimweh. Wir haben uns intensiv um ihn gekümmert. Leider hat dies nicht ausgereicht“, sagt ProBasket-Manager Robert Wintermantel zum Abgang des 23-Jährigen. Spears ist bereits am heutigen Donnerstag in die USA abgereist. Für Trainer Danny Jansson heißt es nun, einen neuen Spieler zu finden.

Die Tigers Tübingen wünschen Spears für die Zukunft alles Gute!

Quelle: Tigers Tübingen

Gianni Otto komplettiert den Tigers-Kader

Auch das letzte Fragezeichen im Tigers-Kader für die Saison 2020/2021 ist nun gelöst. Gesucht war noch ein deutscher Point Guard. Dieser letzte freie Kaderplatz wurde in Person von Gianni Otto nun besetzt. Der Aufbauspieler verstärkt das Team von Head Coach Danny Jansson ab sofort. In den vergangenen beiden Jahren lief der gebürtige Stuttgarter für das Team Ehingen Urspring auf, wo der 25-jährige trotz seines jungen Alters bereits Verantwortung übernahm seine Mannschaft als Kapitän anführte. „Gianni ist ein Spieler, der sich sehr über die Verteidigung definiert. Neben seiner starken Defense ist er zudem auch ein absoluter Teamspieler, der durch seine Art auch stets für gute Laune in der Kabine sorgt. Mit seiner Art und Weise Basketball zu arbeiten passt er perfekt in unser System“, so Sportbeirat Manu Pasios, der den Neuzugang bereits seit seinen Jugendtagen im Blick hat.

Gut ausgebildeter Allrounder

Ausgebildet wurde Otto im Nachwuchsprogramm des deutschen Vizemeisters aus Ludwigsburg. Insbesondere in seinem letzten NBBL-Jahr machte er dabei auf sich aufmerksam, was ihm auch eine Nominierung für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft einbrachte. Anschließend ging es für den stets gut aufgelegten Verteidiger in die USA, wo er nach zwei Jahren am Junior College an die McKendree University in Illinois wechselte. Neben seinem Abschluss im Bereich Sport Management sammelte das Defensiv Ass Erfahrung in der Division II.

Nach seiner Zeit in Ehingen steht für den 25-Jährigen nun also ein neues Kapitel bei den Unistädtern an. In sein neues Team passt Otto aufgrund seiner Einstellung perfekt. „Gianni ist die ideale Verstärkung auf der Point Guard-Position. Er spielt sehr teamorientiert, kann ein Team führen und direkt eine Führungsrolle einnehmen. Außerdem ist er ein harter Arbeiter. Seine pure Präsenz hat unsere Arbeitseinstellung im Training bereits in den ersten Einheiten positiv beeinflusst.“ Auch für den neuen Aufbauspieler selbst war die neue Aufgabe der nächste logische Schritt:  „Ich habe mich für die Tigers entschieden, weil ich der Meinung bin, dass Tübingen ein hervorragender Basketball Standort ist. Ich kann es kaum erwarten nach dieser langen Pause wieder auf dem Feld zu stehen und freue mich auf die Challenges die uns als Team erwarten. Ich werde immer mein Bestes für die Mannschaft und unsere Fans geben um so meinen Teil zu Siegen beizutragen.“

Kader für die neue Saison damit komplett

Mit der Verpflichtung von Gianni Otto ist auch der letzte Kaderplatz für die neue Saison besetzt. Das junge Team ist größtenteils bereits in Tübingen eingetroffen und befindet sich auf wie abseits des Feldes in der Kennenlernphase. Auch Trainer Jansson freut sich, dass es nun endlich los geht: „Ich denke, wir haben hier eine sehr gute Truppe beisammen. Wir sehen der gemeinsamen Arbeit voller Vorfreude entgegen.“

Der Kader für die Saison 2020/2021 sieht damit wie folgt aus:

Enosch Wolf, Besnik Bekteshi, Roland Nyama, Matti Sorgius, Mirjan Broening, Jekabs Beck, Daniel Keppeler, Gianni, Otto Elias Valtonen, Ashton Spears, Isaiah Crawley und Juvars Hayes. Regelmäßig im Training sind dazu die eigenen Nachwuchsspieler Timo Fischer, Maxi Charlier und Benedikt Theurer sowie Lucas Schiebelhut.

Quelle: Tigers Tübingen

Ein Aktivposten für die Power Forward-Position – Isaiah Crawley kommt nach Tübingen

Eigentlich – so der Plan – sollte die Position des Power Forwards mit einem Spieler besetzt werden, der bereits Erfahrung auf Profi-Level gesammelt hat. Doch wie schnell sich Pläne ändern können, hat sich bei den Tigers Tübingen jetzt bei der Besetzung des finalen Importspots gezeigt. Denn mit Isaiah Crawley, der zuletzt an der Georgia Southern University in Statesboro im US-Bundesstaat Georgia aktiv war, hat sich erneut ein Rookie den Raubkatzen angeschlossen. Crawley erhält in Tübingen einen Vertrag für die Spielzeit 2020/2021 und wird die Nummer 53 erhalten.

Vielseitig und aktiv

„Als wir Isaiah entdeckt haben, hat er bei uns direkt großes Interesse entdeckt“, berichtet Tigers-Head Coach Danny Jansson von den gemeinsamen Scouting-Einheiten mit seinem Co-Trainer Hussain „Husbo“ Dassouki. Insbesondere die Vielseitigkeit des 22-Jährigen hat das finnische Trainer-Duo beeindruckt, wie Coach Jansson erklärt: „Isaiah bringt ein sehr interessantes Paket aus Wurf, Zug zum Korb und Rebounding mit. Außerdem hat er alle Werkzeuge, um ein großartiger Verteidiger zu sein.“ Dass der 2,01-Meter-Mann sowohl aus dem Pick-and-Roll als auch aus dem Pick-and-Pop heraus Gefahr ausstrahlt, war ein weiteres Argument zugunsten des Rookies. Auch statistisch wusste der Power Forward in den letzten zwei Saisons im Trikot der Georgia Southern Eagles, die in der Division I der NCAA an den Start gehen, zu überzeugen. Mit 13,1 Punkten und 6,7 Rebounds bei einer starken Feldwurfquote von knapp 58 Prozent in durchschnittlich 28,7 Minuten Einsatzzeit gehörte unser Neuzugang zu den absoluten Leistungsträgern seiner Mannschaft. Dazu verteilte Isaiah 1,9 Assists pro Spiel, was sicherlich kein außergewöhnlicher hoher Wert ist. Doch in diesem Bereich machte der US-Amerikaner zuletzt große Fortschritte und entwickelt seine Passfähigkeiten stetig weiter.

Verpflichtung eines jungen deutschen Point Guard steht noch aus

Tigers-Manager Robert Wintermantel ist von den Allrounder-Fähigkeiten des Linkshänders überzeugt und gibt einen Einblick über den aktuellen Stand der Kaderplanung: „Mit Isaiah haben wir einen sehr aktiven und vielseitigen Power Forward verpflichtet. Damit haben wir alle Importspots besetzt, die Verpflichtung eines jungen deutschen Point Guards steht noch aus“. Diesbezüglich könnte es zeitnah erneut News geben, denn mit einem ProA-erfahrenen Kandidaten befindet man sich momentan in fortgeschrittenen Verhandlungen.

Zur Person:

Isaiah Deion Crawley wurde am 19. August 1998 in Ripley, Tennessee/USA geboren. Der Sohn von Mary und Ben Crawley hat zwei Schwestern sowie einen Bruder. In seiner Heimatstadt besuchte Isaiah die Ripley High School, bevor es ihn für zwei Jahre ans Junior-College Western Kentucky Technical zog. Dort gehörte unser neuer Power Forward laut „JucoRecruiting.com“ zu den 50 besten Spielern der USA. So war es für den 2,01-Meter-Hünen nur logisch, 2018 an die Georgia Southern University in der NCAA I zu wechseln, wo er „Interdisciplinary Studies“ studierte. Vom Charakter des Profi-Debütanten hat Coach Jansson nur Positives gehört: „Isaiah ist ein sehr angenehmer Typ, er wird charakterlich gut ins Team passen.“

Quelle: Tigers Tübingen

Foto: Isaiah Crawley

Der nächste Nachwuchsspieler bleibt den Tigers erhalten!

Mit Mirjan Broening bekennt sich ein weiterer Tübinger Youngster zu den Tigers Tübingen. Der 19-jährige Aufbauspieler wird, wie bereits in der vergangenen Saison, Teil des Tübinger Profikaders sein. Gleichzeitig wird er auch weiterhin Spielpraxis in der Regionalliga-Mannschaft von Trainer Manu Pasios sammeln.

Im vergangenen Jahr absolvierte der gebürtige Tübinger ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Geschwister-Scholl-Schule (GSS). Neben seinem Engagement in der Regionalliga spielte der Point Guard zudem eine entscheidende Rolle in der erfolgreichen NBBL-Saison der Young Tigers Tübingen. Am Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, der NBBL-Gruppe A, hatte der 19-Jährige als Starter dabei einen maßgeblichen Anteil und nahm eine klare Führungsrolle im Team ein. Zudem war er fester Bestandteil des ProA-Kaders und stand im Auswärtsspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen erstmals für die Unistädter auf dem Parkett. In der neuen Spielzeit wird der 1,80 Meter große Spielgestalter unseren Farben erhalten bleiben und weiterhin Teil des Tigers-Kaders sein. Auch abseits des Feldes wird Broening den nächsten Schritt gehen und strebt ein Studium im Bereich Wirtschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen an. „Ich freue mich, in meiner Heimatstadt zu bleiben. Neben meinem Studium möchte ich auch die Chance nutzen, mich auf ProA-Niveau zu beweisen“, so der Tübinger über seine Entscheidung.

Wir sind begeistert, dass uns ein weiteres Eigengewächs erhalten bleibt und freuen uns, Mirjan Broening auch in der neuen Saison weiterhin in der Paul Horn-Arena und der Uhlandhalle auflaufen zu sehen!

Quelle: Tigers Tübingen