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Zurück nach Tübingen: Till Jönke trägt wieder das Tigers-Trikot!

Die Tigers Tübingen sind nochmals auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Nach sechs Jahren bei den White Wings Hanau in der ProB geht der inzwischen 29-jährige Till Jönke nochmals in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Korbjagd. Damit kehrt der 1,90 Meter große Guard nach seinem einjährigen Gastspiel bei den Raubkatzen in der Saison 2014/2015 in die Universitätsstadt am Neckar zurück. Jönke erhält bei den Schwaben einen Vertrag über ein Jahr und wird mit der Nummer 26 auflaufen.

Dass Jönke nun wieder für die Tübinger Basketballer auflaufen wird, entschied sich recht kurzfristig. „Als sich die Möglichkeit ergeben hat, Till Jönke zu bekommen, haben wir die Personalie intensiv diskutiert. Wir bekommen mit ihm einen erfahrenen Spieler, der unsere jungen Akteure führen kann. In der vergangenen Spielzeit hat er in Hanau gezeigt, dass er nochmals eine größere sportliche Perspektive in Angriff nehmen möchte. Wir freuen uns, dass er sich unserem Programm anschließen möchte“, sagt Tigers-Trainer Danny Jansson über den nunmehr elften Spieler im Kader. Vor gut zwei Wochen verabschiedete sich der 29-Jährige bei den Hanauer Fans, wo er zuletzt die Mannschaft als Kapitän auf den Platz führte. In 22 Begegnungen erzielte der jüngste Tübinger Neuzugang gute 14,5 Punkte, 4,0 Assists, 3,0 Rebounds und 1,5 Steals. Nervenstark zeigte sich Jönke auch von der Freiwurflinie (80,3 Prozent), ausbaufähig ist weiterhin die Quote aus der Distanz (21,4 Prozent). „Es war eine emotionale schwere Entscheidung Hanau zu verlassen, doch ich möchte nochmals etwas Neues machen. Da meine Frau aus Tübingen kommt, hat sich diese Gelegenheit angeboten“, erzählt Jönke, der bereits nach Tübingen umgezogen ist.

Jönke soll laut Jansson auf den Positionen eins bis drei eingesetzt werden. „Seine Erfahrung wird uns enorm guttun. Er soll als Leader agieren, den jungen Spieler helfen und da sein, wenn man benötigt. Über seine Qualitäten müssen wir nicht viel erzählen. Er kann verschiedenen Positionen spielen, ist ein guter Verteidiger, kann den Ball bringen und auch den Korb attackieren. Diese Verpflichtung macht unsere Mannschaft nochmals qualitativ besser und quantitativ tiefer“, so Jansson über seinen neuen Schützling. Neben seiner Rolle im Team bei den Raubkatzen wird Jönke auch Einblicke in das Trainerwesen erhalten und eine Mannschaft der Schwaben trainieren. „Das ist für uns eine Win-win-Situation“, sagt Manu Pasios, hauptamtlicher Jugendtrainer bei den Tübinger Basketballern.

Nach sechs Jahren Hanau, ist Jönke nun wieder in Tübingen. „Seit meinem ersten Jahr in Tübingen ist sehr viel Zeit vergangen, in der ich als Person und Spieler sehr gereift bin. Diese Erfahrung möchte ich jetzt an unser junges Team weitergeben. Wie auch schon vor ein paar Jahren, werde ich immer mit großer Leidenschaft spielen und niemals aufgeben. Besonders hoffe ich, dass die Fans zurück in die Halle dürfen. Vor der Tübinger Kulisse zu spielen, hat mir schon damals unglaublich viel Spaß gemacht“, berichtet Jönke.

Der Kader für die neue Saison 2021/2022 sieht aktuell wie folgt aus: Till Jönke, Ryan Mikesell, Joanic Grüttner Bacoul, Mateo Šerić, Erol Ersek, Aatu Kivimäki, Timo Lanmüller, Isaiah Crawley, Jekabs Beck, Gianni Otto, Daniel Keppeler. Derzeit sind wir in Überlegungen, welche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs oder eventuell auch von extern die Mannschaft für den Trainingsbetrieb unterstützen können.

Zur Person

Till-Joscha Jönke wurde am 4. Januar 1992 in Düsseldorf geboren. In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen wuchs der 1,90 Meter große Guard mit drei Brüdern auf. Seine basketballerischen Anfänge durchlief Jönke beim deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen, wo er im NBBL-Team und in der ersten Mannschaft wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. 2012 erfolgte dann der Schritt zu ratiopharm ulm, wo Jönke auch bei den Weißenhorn Youngstars auf Punktejagd ging. In der ProB wurde er im Monat November 2012 zum Youngster des Monats und nach Saisonende zum Youngster des Jahres ausgezeichnet. Jönke ist inzwischen mit einer Tübingerin verlobt und Vater einer Tochter. Herzlich willkommen zurück in Tübingen, Till Jönke!

Quelle: Tigers Tübingen

Neue sportliche Ziele: Till-Joscha Jönke verlässt die White Wings

Nachdem die White Wings Hanau in den vergangenen Tagen die ersten erfreulichen Neuverpflichtungen vermelden konnten, gibt es heute erneut einen prominenten Abgang zu vermelden. Mit Till-Joscha Jönke verlässt eine weitere absolute Identifikationsfigur das Team. Seit der Saison 2015/16 stand Till ununterbrochen für die White Wings auf dem Feld und war dabei ein Publikumsliebling unter den Hanauer Fans. Für die kommende Saison 2021/2022 wird Jönke aller Wahrscheinlichkeit nach ein Angebot aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA annehmen, um einer neuen sportlichen Herausforderung entgegentreten zu können.

Bevor Jönke vor sechs Jahren nach Hanau wechselte, spielte er höherklassig in Leverkusen, Ulm und Tübingen. In der Saison 2012/13 galt Jönke nicht nur als Youngster des Jahres in der ProB, sondern konnte dank Doppellizenz auch bereits BBL- und Europapokal-Luft schnuppern. In seinen sechs Spielzeiten für Hanau hat Jönke insgesamt 147 Pflichtspiele für die Hessen absolviert. Dabei erzielte er sage und schreibe 1.781 Punkte (Schnitt von 12 Punkten pro Spiel). Jonkes Offensivspiel lebt von schnellen Bewegungen in Richtung Korb, die von Defensivspielern häufig nur per Foul zu stoppen waren. Immer wieder gelingt es ihm dadurch, vermeintlich einfache Punkte zu erzielen oder an die Freiwurflinie geschickt zu werden. Diese verwandelt der gebürtige Düsseldorfer in der Regel hochprozentig und zuverlässig. In der Verteidigung ist er stets ein ungemütlicher Gegenspieler, der ständig Druck ausübt und den gegnerischen ballführenden Spieler zu Fehlern zwingt.

Till Jönke galt in Hanau als Anführer auf und neben dem Feld. Immer wieder spornte er seine

Mitspieler zu Bestleistungen an und übernahm in so manchem verlorengeglaubten Spiel Verantwortung, um das Ergebnis zu drehen. Überdies vertrat Jönke den Club auch bei Veranstaltungen und Sponsoren und gab den White Wings so ein Gesicht. In Hanau hat er unvergessene Momente erlebt. Dazu zählt etwa der Einzug in die ProA-Playoffs in der Saison 2017/18 sowie zahlreiche weitere persönliche und mannschaftliche Erfolge. Für die kommende Spielzeit möchte sich Jönke sportlich noch einmal neu orientieren und wird sich daher einem Team in der ProA anschließen. Entsprechend kommt es zu einer einvernehmlichen Trennung mit den White Wings, die Jönke aufgrund seiner Erfolge und Dienste in der Vergangenheit natürlich keine Steine in den Weg legen würden.

Till Jönke: “Liebe White Wings Family, es gibt nur ein Gefühl, das die letzten 6 Jahre in Hanau für mich widerspiegelt: Dankbarkeit! Hanau ist zu einem Zuhause für mich geworden! Ich verbinde sehr viele emotionale und erfüllende Momente mit der Stadt, dem Sport und mit den Menschen hier. Dafür will ich mich bedanken! Ich werde das alles in sehr guter Erinnerung behalten. Dennoch werde auch ich nicht jünger und ich möchte mich noch einmal einer neuen sportlichen Herausforderung widmen! Auch für den weiteren Weg der White Wings wünsche ich nur das Beste! Und wie sagt man so schön, man sieht sich immer zweimal im Leben! DANKE FÜR ALLES!“.

Sebastian Lübeck: „Wir sind Till für seine Verdienste in den vergangenen Jahren sehr dankbar. Er hat wesentlichen Anteil daran, dass der Profi-Basketball mittlerweile diesen Stellenwert in Hanau genießt. Auch wenn es aus sportlicher Sicht heraus schwerfällt ihn ziehen zu lassen, so freuen wir uns für ihn, dass er nochmal eine Etage höher angreifen kann. Till ist sowohl menschlich als auch sportlich für jedes Team ein absoluter Gewinn! Wir werden ihn ähnlich wie Josef Eichler zu Beginn der neuen Saison auch mit den Fans gemeinsam noch einmal gebührend verabschieden!“

Quelle: White Wings Hanau

Spielleitung: Spielsperre und Geldstrafe für T. Jönke (Hanau) und J. Geist (Trier)

Spielsperre und Geldstrafe für Till-Joscha Jönke (EBBECKE WHITE WINGS Hanau)
Im ProB Spiel BBC Coburg gegen EBBECKE WHITE WINGS Hanau (29.09.2019) wurde der Spieler T. Jönke in der 32. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahmen der beteiligten Spieler sowie der Spielaufzeichnung, kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass der Spieler Jönke eine grobe Unsportlichkeit begangen hat. Er wird für die Dauer von einem Pflichtspiel gesperrt und gegen ihn wird eine geringe Geldstrafe verhängt.

Geldstrafe für Jordan Geist (RÖMERSTROM Gladiators Trier)
Im ProA Spiel VfL Kirchheim Knights gegen RÖMERSTROM Gladiators Trier (28.09.2019) wurde der Spieler J. Geist in der 30. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert. Nach Sichtung der Unterlagen kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass der Spieler Geist gegen die Sportdisziplin verstoßen hat, indem er sich unsportlich verhalten hat. Er wird gemäß den geänderten Statuten der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht für ein Pflichtspiel gesperrt , sondern mit einer angemessenen Geldstrafe belegt.

 

“Die Vorfreude ist riesig” – Ex-Tiger Till Jönke im Gespräch

Till Jönke spielte in der Saison 2014/2015 für die Tigers Tübingen in der easyCredit Basketball Bundesliga. Mittlerweile geht der 26-Jährige in seine vierte Spielzeit in Hanau und ist dort ein Schlüsselspieler. In der vergangenen Spielzeit 2017/2018 führte Jönke sein Team in den Kategorien Punkte, Rebounds und Assists an.

Till, du hast deinen Vertrag in Hanau im Sommer um fünf Jahre verlängert – für den europäischen Basketball sehr untypisch. Wie kam es zu dieser langfristigen Bindung an den Verein?

Ich konnte mich in Hanau sehr schnell zurechtfinden und eine wichtige Rolle im Team einnehmen. Als Spieler und Person ist mir ausreichend Spielzeit wichtig, durch gute Leistungen bin ich nun ein Leistungsträger geworden. Dazu passt das gesamte Umfeld, mit Simon Cote haben wir einen Trainer, der mir vertraut. Zudem kommt der Nebeneffekt, dass ich inzwischen eine Ausbildung abgeschlossen habe und mir nun auch einen zweites berufliches Standbein aufbauen konnte. Mit einem BWL-Studium habe ich weitere Pläne, mich beruflich auf das Leben nach dem Sport vorzubereiten.

Du hast in der letzten Saison exzellente Statistiken aufgelegt und bist zu einem sehr vielseitigen Spieler geworden. Wie hat sich dein Spiel weiterentwickelt?

Entscheidend für eine Weiterentwicklung ist Spielzeit, das habe ich schon erwähnt. Durch diese konnte ich mich Schritt für Schritt verbessern. Dazu bin ich als Mensch gereift, was sich in der gesamten Entwicklung niederschlägt. Ich sehe mich als Allrounder, der punkten, rebounden und Assists verteilen kann. Vor allem hat sich aber auch mein Wurf deutlich verbessert, weswegen ich insgesamt ein noch besserer Spieler geworden bin.

In der Saison 2014/2015 bist du ein Jahr für die Tigers aufgelaufen. Welche Erinnerungen hast du an deine Zeit in Tübingen?

Zu meiner Zeit in Tübingen habe ich noch viele Fehler gemacht, auf und abseits des Spielfelds. Das waren die Gründe, warum es letztendlich auch nicht richtig geklappt hat. Daraus habe ich gelernt. Insgesamt verbinden mich mit meiner Zeit in Tübingen viele schöne Dinge. Die Stadt ist toll, die Fans stehen hinter dem Team, der Club ist gut geführt. Mit vielen Spielern und Trainer Aleksandar Nadjfeji habe ich noch einen sehr engen Kontakt.

Die HEBEISEN WHITE WINGS haben in der Saison 2017/2018 die Playoffs. Wie lauten die Ziele für diese Spielzeit?

Ich denke, die Liga ist eine Wundertüte. Viele Spiele werden über die Tagesform entschieden. Primäres Ziel ist der Klassenerhalt, danach sehen wir weiter.

Am Samstag nun das Gastspiel in Tübingen. Mit welchen Erwartungen gehst du in diese Partie?

Die Vorfreude auf diese Begegnung ist riesig. Ein Spiel gegen ein Ex-Team ist immer etwas Besonderes. Man hat einfach eine sehr hohe persönliche Motivation, dass man sich von seiner besten Seite zeigen will. Persönlich will ich natürlich das Spiel unbedingt gewinnen und werde daran alles setzen.

(Tigers Tübingen)

Sensationscoup: Till-Joscha Jönke bleibt weitere fünf Jahre bei den White Wings

Die letzte Saison der HEBEISEN WHITE WINGS Hanau war die bisher beste in der Geschichte des Clubs. Einer hatte daran zweifellos einen besonderen Anteil: Till-Joscha Jönke. Nachdem Fans, Coaches und der Vorstand gleichermaßen auf eine Verlängerung seines Vertrags hofften, können wir nun vermelden: Till bleibt. Und das langfristig – er hat einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet.

Nachdem Jönke in der vergangenen Spielzeit zu einem der besten Spieler der gesamten ProA avancierte, erhielt er etliche Angebote – nicht nur von Ligakonkurrenten, sondern allen voran auch aus der ersten Liga. Kein Wunder: Till ist mit seinen 26 Jahren im besten Basketballalter und auf dem Feld offensiv wie defensiv ein echter Leader. Er ist ein schneller, agiler Spieler und mit Ball in der Regel nur per Foul zu stoppen.

Bereits in seiner Jugendzeit zeichnete sich ab, dass Jönke ein Ausnahmetalent ist. Sowohl im Dezember 2011 als auch im November 2012 erhielt er die Auszeichnung „Youngster des Monats“ und zählte sowohl bei den Bayer Giants als auch den Weißenhorn Youngsters als Schlüsselspieler. Nach einigen BBL-Einsätzen kam Till dann zur Saison 2015/16 nach Hanau. Ursprünglich kam er „nur“ für ein Jahr, war aber vom Konzept der White Wings derart angetan, dass er um zwei weitere Jahre verlängerte.

Das Umfeld, aber auch der Weg, den die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau absolvieren wollen, haben Till Jönke überzeugt, seine sportliche Karriere hier weiter gehen zu wollen. Der gebürtige Düsseldorfer fühlt sich Wohl in Hanau und empfindet eine Verbindung zur Stadt, in der er nebenbei auch eine Ausbildung absolvierte. Gemeinsam mit seiner Freundin und seinem kürzlich geborenen Kind will er sich hier eine Zukunft aufbauen.

Doch auch sportlich passt alles: Für Till ist Simon Cote DER Trainer schlechthin. Er vertraut ihm und seinen Entscheidungen und kommt bestens mit seinem Führungsstil zurecht. „Till ist ein immens wichtiger Baustein für den Kader; dass uns die Verpflichtung gelang zeigt, dass wir nachhaltig und beständig arbeiten. Ich freue mich auf die kommende Zeit“, sagt Trainer Simon Cote.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

HEBEISEN WHITE WINGS binden Jönke – Sparkasse Hanau verlängert Partnerschaft

Gleich zwei frohe Botschaften für die HEBEISEN WHITE WINGS: Nicht nur die Sparkasse Hanau verlängert ihr Engagement bei den Zweitliga-Basketballern, die Flügelträger binden zudem Combo Guard Till-Joscha Jönke für gleich zwei Jahre.

 

 

 

 

 

Als „Hanauer Taschenmesser“ ist der 24-Jährige von Medienpartner Hanauer Anzeiger beschrieben worden. Der Vergleich wundert nicht, kann Jönke mit seinem Zug zum Korb selbst scoren, seine Mitspieler einsetzen und für einen Aufbauspieler gut rebounden. Zudem ist er mit schnellen Händen in der Defense eine Herausforderung für jeden Kontrahenten.

„Jeder im Club ist absolut happy, dass Till nächste Saison wieder für die HEBEISEN WHITE WINGS auflaufen wird. Er ist ein sehr, sehr wichtiger Teil unseres Teams und ein wichtiger Baustein für unseren Erfolg in der vergangenen Saison“, so Headcoach Simon Cote. Jönke habe geholfen, eine gute Teamkultur aufzubauen und jeden Tag uns zu verbessern. „Er ist ein tolles Beispiel, wie ein Teamspieler gestrickt sein sollte“, so Coach Cote, der wisse, dass Jönke „weiter hart an sich arbeiten werde, um sein Spiel zu verbessern, ebenso seine Führungsqualitäten“ und damit helfen werde, die Teamkultur auch in diesem Jahr zu verbessern. „Sein defensiver Einsatz und das Attackieren des Ringes werden wir ebenso brauchen wie seine Freiwürfe“, ist Cote überzeugt.

Der Trainer sei ein wichtiger Faktor für Jönke gewesen. „Ausschlaggebend war, dass der Trainer geblieben ist und Hanau sich von Jahr zu Jahr entwickelt“, so der Guard über seine Vertragsverlängerung. „Das große Ziel BBL ist schon definiert! Ich denke, dass wir schon nächste Saison für Überraschungen sorgen können“, gibt sich Jönke selbstbewusst. Ein weiterer Grund warum er in Hanau bleibt: eine Ausbildung. Der 24-Jährige beginnt bei der Stadt Hanau eine Ausbildung zum Bürokaufmann. „Da sind wir der Stadt für die Unterstützung sehr dankbar“, so der Geschäftsführer der HEBEISEN WHITE WINGS, Sebastian Bartholomäus.

Vor einem Jahr ist Jönke vom BBL-Team Tübingen nach Hessen gekommen. Er trifft nun also auf seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Julian Albus. Kein Zufall, schließlich hat Jönke selbst Werbung für den Standort Hanau gemacht. „Julians Verpflichtung ist wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk“, sagt Jönke lachend. „Wir waren wie Zwillinge in Tübingen.“

Jönke musste aufgrund einer Gesichtsverletzung aus der Vorbereitung die ersten Spiele von der Bank aus verfolgen. Am Ende kam er auf 24 Einsätze, stand dabei im schnitt über 26 Minuten auf dem Parkett und war mit knapp neun Punkten der zweitbeste Punktesammler mit deutschem Pass im Hanauer Trikot. Vor allem am Ende der Saison zeigte er sich wesentlich stabiler von der Freiwurflinie. Dies ist für ihn besonders wichtig, da er durch seinen Zug zum Korb häufig an die Linie geschickt wird – mit 140 Versuchen ist er nach Pinkins der Flügelträger, der am häufigsten an der Linie stand. Zudem legte er 3,1 Assists und drei Rebounds auf. Mit 1,1 Steals gilt er zudem als bester Verteidiger des Teams. Gemeinsam mit Christian von Fintel kann sich Cote glücklich schätzen, auf ein so verteidigungsstarkes deutsches und zudem eingespieltes Duo zurückgreifen zu können.

Dass Hanau für Leistungsträger wie Jönke keine Durchgangsstation ist, spricht für die Entwicklung der Basketballer aus der Brüder-Grimm-Stadt. Eine Entwicklung, die auch langjährige Partner wie der Sparkasse Hanau erfreut. „Wir freuen uns, dass die Sparkasse Hanau mit ihrer Unterstützung zur Stärkung der Marke der White Wings beitragen kann. Es ist eine Partnerschaft, die über Jahre hinweg gewachsen ist“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Ingo Wiedemeier. „Wir sehen eine stetige Entwicklung des Projektes Bundesliga-Basketball in Hanau und sind stolz, dieses mit prägen zu können. Daher werden wir auch in der kommenden Saison die White Wings begleiten.“ So ein Lob von einem so zuverlässigen und treuen Partner gehe „Runter wie Öl“, versicherte der Geschäftsführer der HEBEISEN WHITE WINGS. „Uns ist natürlich bewusst, dass das große Ziel nur mit Partnern wie der Sparkasse Hanau zu realisieren ist. Umso wichtiger ist es für uns, so einen starken Rückhalt zu spüren“, ergänzt Bartholomäus. Das Engagement des Kreditinstitutes ermutige die Basketballer, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Ebnen sollen den Weg in den nächsten Jahren Spieler wie Till-Joscha Jönke.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

Bundesligaspieler für HEBEISEN WHITE WINGS

Den HEBEISEN WHITE WINGS ist mit der Verpflichtung von Till-Joscha Jönke ein Transfercoup geglückt. Der 23-jährige Deutsche wechselt aus der Bundesliga zum Zweitliga-Aufsteiger.

Jönke kennen die Hanauer noch aus seiner ProB-Zeit, als er dem gestandenen Aufbauspieler Anish Sharda ordentlich zusetzte. Inzwischen ist der Guard noch weiter gereift. Präsentiert wird der Transferkracher, der auch von mehreren anderen ProA-Ligisten umworben wurde, vom langjährigen Partner der Hanauer Basketballer, dem Malerbetrieb Geibel.

„Till ist ein sehr talentierter Combo Guard mit vielen Fähigkeiten. Er hat bereits vergangene Saison Erfahrungen in der Beko BBL als auch im vorherigen Jahr in der Beko BBL und der ProB sammeln können“, weiß Hanaus Head Coach Simon Cote. „Wir glauben, er hat sehr großes Potenzial und ist hungrig, will sich weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen. Die ProA ist eine große Chance für ihn, genau diesen zu machen“, so der Coach weiter. Jönke könne punkten, könne aber genauso gut für seine Mitspieler Situationen kreieren. Das mache ihn sehr schwer auszurechnen und stelle jede Abwehr vor Probleme. „Außerdem hat er von der Guard-Position ein gutes Reboundverhalten. Wir sind sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Cote über den ProB-Youngster des Jahres 2013.

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White-Wings-Manager Thorsten Wünschmann (links) und Stefan Schmitt (rechts) vom Malerbetrieb Geibel präsentieren mit Till-Joscha Jönke (Mitte) Foto: HEBEISEN WHITE WINGS Hanau

„Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft, geht dahin, wo es wehtut und hat bei uns immer den besten Spieler verteidigt“, sagte sein ehemaliger Trainer Achim Kuczmann (Leverkusen), als Jönke die Rheinländer verließ. Inzwischen hat Jönke sein Spiel weiterentwickelt, greift unter anderem auf Erfahrungen aus Spielen im Eurocup zurück und hat auch schon im Halbfinale der Bundeslia auf dem Parkett gestanden. Dort vertrat der ehemalige U20-Nationalspieler Ulms etatmäßigen Aufbauspieler Per Günther. In der abgelaufenen Saison trug Jönke das Trikot von Bundesligist Tübingen, stand in 31 Spielen im Schnitt 11:30 Minuten auf dem Court, möchte aber länger auf dem Court stehen.

Jönke selbst hat klare Vorstellungen von der anstehenden Saison. „Ich habe mich für Hanau entschieden, weil ich mich hier individuell enorm weiter entwickeln kann – und muss –, um in der nächsten Saison wieder in der Beko BBL spielen zu können“, sagt 190 Zentimeter große Guard über seine persönlichen Ziele. Dafür sei der Hanauer Head Coach genau der Richtige. „Ein weiterer Grund ist Simon Cote, der bekannt ist, Spieler zu pushen und zu entwickeln.“ Nicht nur sich persönlich steckt Jönke mit der Rückkehr ins Oberhaus ehrgeizige Ziele:

„Mein persönliches Ziel ist mit Hanau in die Play-offs zu kommen.“

Den Ehrgeiz der Spieler wollen die Verantwortlichen der HEBEISEN WHITE WINGS zwar nicht bremsen. „Wir müssen aber realistisch bleiben. Schaffen wir den Klassenerhalt, ist das schon eine kleine Sensation“, meint Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus, der aber ebenso wie der Neuzugang auf die Unterstützung der Fans hofft. Immerhin ist Jönke die Stimmung in der Main-Kinzig-Halle aus den ProB-Spielen in Erinnerung geblieben. Eine Karte, die er bei den 15 Heimspielen plus X gerne spielen möchte.