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Avi Toomer wechselt zu den Uni Baskets Münster

Zweitligist Uni Baskets Münster hat Avi Toomer verpflichtet. Der 25 Jahre alte US-Amerikaner kommt vom BC Delta Gurjaani aus der georgischen Superleague in die westfälische Uni-Metropole. Der Shooting Guard geht in seine dritte Profisaison im europäischen Basketball.
Andreas Seiferth und Thomas Reuter hatten als Kapitän und Ko-Kapitän Führungsrollen inne. Nach den Abgängen beider prägenden Persönlichkeiten verändern sich bei Uni Baskets Münster Spielphilosophie und Teamkonstellation. „Nach der Saison war deshalb klar, dass wir mehr Ballhandling, Decissionmaking und einen Funken mehr Erfahrung brauchen“, erklärt Hege Stuckenholz. „Avi geht in sein drittes Jahr in Europa und hat uns von allen Profilen, die wir vor der Nase hatten, am meisten überzeugt“, begründet der Manager der Uni Baskets weiter.

Götz Rohdewald betont, „dass bei Avi wichtig war, sowohl mit Jasper als auch mit Hilmar, zusammen spielen zu können.“ Der Cheftrainer sieht die Verpflichtung des 25-jährigen Guards auch aus weiteren Gründen positiv: „Er hat schon zwei Jahre in Europa gespielt, was vor allem auf seiner Position sehr wichtig ist. Er ist ein guter Werfer, aber vor allem seine Pässe haben für uns den Ausschlag gegeben, Avi zu uns zu holen.“

De Neu-Münsteraner: „Ich habe viel Gutes über die deutsche Basketballszene gehört und bin gespannt darauf, die neue Saison in Angriff zu nehmen.“ Avi Toomer blickt aber auch über seine Rolle hinaus: „Aus meinen Gesprächen mit dem Trainer heraus sieht es danach aus, dass wir eine ausgezeichnete Saison haben können, so wie das Team zusammengestellt sein wird. Ich freue mich auf dieses nächste Kapitel!“

Avi Toomer ist die letzte Verpflichtung der Uni Baskets für die anvisierte 10er-Rotation zur neuen Saison. „Wir haben mit Andi und Thomas viel Erfahrung verloren und daher nur noch einen Rookie sowie dazu deutlich mehr Athletik und Speed in der Truppe“, fasst Manager Stuckenholz die Transferaktivitäten zur zweiten Münsteraner Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zusammen.

Text: Thomas Schurna

Foto: Bucknell University / Sabitus

Uni Baskets verpflichten Nathan Scott aus Dänemark

Die Uni Baskets Münster haben den US-Amerikaner Nathan Scott unter Vertrag genommen. Der 2,03 m große Forward kommt vom dänischen Erstligisten Randers Cimbria. Dort hat er eine Saison lang erste Erfahrungen im europäischen Basketball sammeln können. Zuvor spielte der 23-Jährige in der NCAA für die Eastern Michigan University Eagles.

Beim Zweitligisten aus Münster unterschrieb Scott einen Vertrag für die Saison 2023/2024. „Nathan war in den ersten Gesprächen sehr ruhig und bedacht“, sagt Helge Stuckenholz über den Neuzugang. „Ein Jahr Erfahrung in Europa wird ihm und uns helfen, ihn schneller zu integrieren. Seine Variabilität werden wir in der kommenden Saison zu nutzen wissen“, lobt der Manager der Uni Baskets Münster den 23-Jährigen.

Scotts Erfahrungen in der dänischen BasketLigaen schätzt ebenso Cheftrainer Götz Rohdewald: „Nathan hat letztes Jahr in Dänemark gespielt und bringt somit ein wenig Erfahrung mit. Er ist ein athletischer und beweglicher Spieler, der uns in der Verteidigung und beim Rebound sehr helfen wird. Ich denke, er ist recht flexibel einzusetzen und wird an vielen Stellen Impulse setzen können.“

Für Scott bedeutet der Schritt nach Münster die Fortsetzung seiner Profi-Karriere auf einem höheren Level: „Ich freue mich darauf, meine Reise mit den Uni Baskets Münster zu beginnen. Die Erfahrungen, die ich in meinem ersten Jahr in Dänemark gesammelt habe, werden meine Zeit in Deutschland noch besser machen“, betont der 2,03 m große Forward, der über einen guten Basketball-IQ verfügt. „Ich freue mich darauf, loszulegen.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Uni Baskets Münster

Jordan Jones verlässt die Uni Baskets

Jordan Jones wird die Uni Baskets Münster verlassen. Der Center schließt sich einem neuen Klub im Ausland an. Der neue Klub wird in nächster Zeit die Verpflichtung bekanntgeben.

Der 25 Jahre alte US-Amerikaner war im vergangenen Sommer von den Marist Red Foxes aus Poughkeepsie (New York) in die westfälische Universitätsstadt gewechselt. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Center alle 34 Liga-Partien des Aufsteigers in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit durchschnittlich gut 13 Minuten Spielzeit. Diese fiel nach der späteren Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Andreas Seiferth kleiner aus als ursprünglich angedacht. Jordan Jones nahm seine veränderte Rolle dennoch stets sehr mannschaftsdienlich an. Er lieferte mit 5,2 Punkten pro Spiel einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt.

„Wir wünschen Jordan an seinem nächsten Standort viel Spielzeit und dass er allen zeigt, zu was er imstande ist“, sagt deshalb Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets. „Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Steffen Karwinski

Jonas Weitzel verstärkt die Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster treiben ihre Kaderplanung für ihre zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA voran und verstärken sich mit Jonas Weitzel. Der Center kommt vom Ligakonkurrenten Artland Dragons. Bis mindestens 2025 wird der 25-Jährige, der Erstligaerfahrung mitbringt, das Jersey der Uni-Städter tragen.

„Hochinteressant für uns“

Neben seiner sportlichen Entwicklung in BBL, ProA und ProB hat sich Jonas Weitzel bereits mit den Hochschulabschlüssen Bachelor of Arts in Sportwissenschaften und Pädagogik bewährt. Vor diesem Hintergrund erklärt Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets: „Jonas hat ein abgeschlossenes Studium und wird ähnlich wie Andi (Seiferth) einen Karrierestart neben dem Basketball ins Auge fassen“. Der Manager erinnert an die für alle Beteiligten gelungene Kooperation mit dem REACH  EUREGIO Start-up Center. „Solche Profile sind hochinteressant für uns. Clevere Jungs, die sich länger hier auf und neben dem Feld sehen. Auch auf seine Freundin Celine freuen wir uns für die nächsten zwei Jahre im schönen Münster – vielleicht ja auch länger.“

„Für unsere Kaderplanung sehr wichtig“

Götz Rohdewald freut sich ebenso über den in die neue Spielphilosophie passenden Neuzugang: „Jonas ist ein sehr interessanter Center, der in Würzburg schon einige gute BBL-Spiele gemacht hat. Er passt gut zu Adam, weil er etwas mehr Masse mitbringt, und dazu einen guten Wurf von außen hat.“ Der Cheftrainer betont: „Für unsere Kaderplanung war es sehr wichtig, dass Jonas sich für uns entschieden hat!“

„Vision und die Werte des Clubs überzeugen“

Seinen Wechsel in die Westfalenmetropole begründet der gebürtige Kasseler Jonas Weitzel wie folgt: „Mich für Münster zu entscheiden, war am Ende einfacher als gedacht. Schon nach den ersten Gesprächen mit Helge und Götz hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Spätestens als ich dann für einen Tag in Münster zu Besuch war und mir alles angeschaut habe, war ich sehr euphorisch. Ich freue mich darauf, in einem Team mit guten Jungs zu spielen, und mich auf und abseits des Felds weiterzuentwickeln. Letztendlich haben mich außerdem die Stadt gereizt und die Vision und die Werte des Clubs überzeugt.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Viktor Meshko

Uni Baskets verabschieden Connor Harding

Das Heimspiel gegen die Dresden Titans war nicht nur das letzte Spiel von Connor Harding für die Uni Baskets Münster, sondern auch seine letzte Partie im Profibasketball. Der 25-Jährige beendet seine Profikarriere.

„Danke Connor, dass Du für uns ein Jahr alles gegeben und auch das eine oder andere Spiel gewonnen hast. Wann immer Paisley und Du nach Münster zu Besuch kommen mögt, wird das typisch westfälische, salzige Karamell-Eis auf euch warten“, findet Manager Helge Stuckenholz lobende Worte über Connor Harding und Ehefrau Paisley.

2022 zogen beide zusammen von ihrem Studienstandort Provo ins 8000 Kilometer entfernte Münster. Während Connor Harding in der ProA spielte, pendelte Paisley von Münster nach Osnabrück, um für die dortigen Girolive Panthers in der Damen Basketball Bundesliga (DBBL) aktiv zu sein. „Wenn Connor nicht da wäre, wäre ich wahrscheinlich ein Wrack, weil ich meine Heimat so sehr vermissen würde“, erklärte sie im Februar dieses Jahres im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das Heimweh war so groß, dass das Ehepaar den Lebensmittelpunkt nach einem Jahr wieder in die Heimat USA verlagert.

„Wir wünschen ihnen viel Erfolg und nur das Beste für ihre Zukunft“, sagt Helge Stuckenholz zum Abschied.

Text: Thomas Schurna

Foto: Christina Pohler