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Neuzugang vom BBL-Halbfinalisten- Andrew O’Brien wechselt aus Heidelberg zu den Uni Baskets

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag! Erst in der vergangenen Woche konnten die Uni Baskets Münster die Transfers von Forward Nick McMullen und Guard Julian Larry bekanntgeben. Nun ist auch die letzte Planstelle der Neuverpflichtungen wunschgemäß besetzt: Der US-Amerikaner Andrew O’Brien kommt vom diesjährigen Playoff-Halbfinalisten der easyCredit Basktball Bundesliga MLP Academics Heidelberg auf Leihbasis für eine Saison zum Zweitligisten.

 

Die Heimspielstätte Berg Fidel kennt der seit kurzem 24 Jahre alte Neuzugang bereits aus der Vorbereitung der vergangenen Saison. Vor einem Jahr testeten die Uni Baskets gegen den Heidelberger Erstligisten und Andrew O’Brien bestach durch hohen Einsatz und sein Energielevel. „Mit Andrew kommt ein Spieler, der jeden Moment gewinnen will. Sein Fokus, sein Motor und sein Wille werden uns im Training und auf dem Feld sehr gut tun“, setzt Baskets-Manager Helge Stuckenholz auf eben diese sportlichen sowie charakterlichen Eigenschaften O’Briens und ist sich sicher: „Wenn gerade kein Ball in der Luft ist, freuen wir uns auf einen ruhigen und entspannten Typen, der perfekt nach Münster passt!

 

Möglichkeiten zur Kreativität

Ähnlich wie beim kürzlich vorgestellten Neuzugang Julian Larry hat Götz Rohdewald auch Andrew O´Brien schon länger in seinem Scouting-Prozess: „Andrew ist ein Spieler, den ich mir schon vor der letzten Saison angesehen habe und interessant fand. Er war in Heidelberg zunächst gar nicht eingeplant, hat sich aber seine Spielzeit erarbeitet“, lobt der Cheftrainer der Uni Baskets. Der US-Amerikaner war zunächst Tryout-Spieler bei den Academics.

„Mit Andrew haben wir eine sehr vielseitige Offensiv- und Defensivkraft für uns gewonnen. Er hat Größe und Geschwindigkeit, er kann mit dem Ball umgehen und passen. Von daher ist er alleine schon durch die Vielseitigkeit ein wichtiger Spieler. Er wird sicher auch mal helfen, den Ball nach vorne zu bringen, und ein Spielgestalter sein, auf welcher Position auch immer das ist. Das ist auch ein Grund, dass er da ist: die Möglichkeit, kreativ zu sein“, freut sich Götz Rohdewald.

„Wodurch er hauptsächlich besticht, ist einfach sein unglaublicher Wille und seine Energie, mit der er spielt“, betont auch der Baskets-Coach, der auch auf die Weiterentwicklung des 24-Jährigen in Münster baut. „Was er in Heidelberg noch nicht zeigen konnte, ist, dass er auch spielerisch Potenzial hat, und ich hoffe, dass er das bei uns auch abrufen kann – sowohl als Spielgestalter als auch ab vom Ball. Er hat einige Qualitäten, die sehr interessant sind für uns. Ich glaube, Andrew wird für uns eine große Bereicherung sein.“

Nach seiner erlebnisreichen Saison in der BBL ist Andrew O’Brien nun „sehr gespannt darauf, nach Münster zu kommen und mit der Mannschaft und dem Team zu arbeiten. Ich freue mich darauf, die Fans der Uni Baskets kennenzulernen und das Umfeld in der Halle Berg Fidel zu erleben“, sagt O´Brien und hätte sicher nichts dagegen, auch in der ProA zu überraschen: „Lasst uns eine tolle Saison erleben!“

 

30 BBL-Spiele und 150 mal NCAA

Andrew O’Brien wechselte 2024 vom Southwestern College in Kansas zu den MLP Academics Heidelberg, wo er für den Playoff-Halbfinalisten 30 Partien in der BBL mit einer durchschnittlichen Spielzeit von 7:53 Minuten absolvierte. Über die drei Jahre für die Moundbuilders vom Southwestern-College legte der 24-jährige US-Amerikaner konstante 10 Punkte im Schnitt auf. Seine dortige letzte Saison rundete er mit 8,2 Rebounds und 6,5 Assists pro Spiel ab. Von 2019 bis 2021 lief der in Halstead (Kansas) geborene O’Brian für die Jets vom Northern Oklahoma College auf.

 

 

 

 

 

 

Foto: Lukas Adler

Ein Top-Rebounder der NCAA- US-Forward Nick McMullen wechselt zu den Uni Baskets

Die Uni Baskets Münster können den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren: US-Forward Nick McMullen wird insbesondere Physis auf beiden Seiten des Feldes für die Unistädter einbringen. In der vergangenen NCAA-Saison agierte der Modellathlet bei den Georgia State Panthers mit 9,5 Rebounds und 9,6 Punkten knapp unterhalb eines Double-Doubles im Saisonschnitt.

 

„Longboarding und lange Spaziergänge sind nicht die ersten Hobbys, die einem in den Kopf kommen, wenn man über einen kräftigen Mann unter den Brettern nachdenkt“, beschreibt Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, private Züge des dritten Münsteraner Neuzugangs. „Entgegen seiner dominanten, physischen Spielweise ist er neben dem Feld gerne in Feldern unterwegs und ein reflektierter junger Mensch, der seinen ersten Schritt in Europa mit uns gehen will. Ich bin froh, ihn unter dem Korb in unseren Reihen zu wissen“, unterstreicht Stuckenholz.

 

Anderer Schwerpunkt als in Vorjahren

Götz Rohdewald nimmt dieses „Anspiel“ der Erleichterung „an den Korb“ auf. „Das ist immer schwierig mit Spielern auf den großen Positionen, diese zu kriegen“, sagt der Baskets-Cheftrainer und beschreibt den Auswahlprozess: „Dieses Jahr ist er ein bisschen anders als die letzten beiden Male mit Nate und Ty, die eher sehr agil waren und eher mehr Flügel als Vierer waren. Ich habe jemanden gesucht, der mehr Physis mitbringt und uns von dieser Seite etwas gibt. Das kann Nick definitiv.“

Zwar sei McMullen mit 2,03 m „jetzt nicht ‚so’ groß, aber er ist ein kräftiger, athletischer Spieler, der ein sehr, sehr guter Rebounder ist, einer der besten in der ganzen 1. Division der NCAA in den USA“, beschreibt die Vorzüge des US-Amerikaners. „Von daher erwarte ich mir von der Seite her sehr, sehr viel von ihm. Er ist auch ein guter Typ, der gut bei uns reinpassen wird und uns defensiv, beim Rebound und bei anderen Dingen auch noch sehr stark machen wird.“

Nick McMullen ist Feuer und Flamme für den Schritt nach Übersee und sucht die Nähe zu den Baskets-Fans schon jetzt. „Ich freue mich darauf, nach Münster zu kommen und loszulegen. Ich habe einige Informationen eingeholt und freue mich wirklich darauf, mit der Community und den Fans der Uni Baskets zu interagieren, während ich mich auf eine großartige kommende Saison vorbereite“, sagt der 23-jährige Linkshänder.

 

158 Spiele in der NCAA

In seiner College-Laufbahn absolvierte Nick McMullen von 2020 bis 2025 nsgesamt 158 Spiele in der 1. Division der NCAA. Die letzte Spielzeit 2024/25 bestritt der 23-Jährige für das College-Team der Georgia State University. Für die Georgia State Panthers stand er in allen 32 Spielen mit 28,8 Minuten Spielzeit im Schnitt auf dem Feld. Der aus Greensboro (North-Carolina) stammende Forward spielte zuvor von 2022 bis 2024 für die UNC Asheville Bulldogs und von 2020 bis 2022 für die Murray State Racers. Nick McMullens Eltern sind Calvin und Kadia McMullen. Er hat vier Geschwister (Calli, Jacob, Christian und Corine).

Sigu Jawara wechselt zu BBL-Aufsteiger Science City Jena

Der spanische Aufbauspieler Sigu Jawara verlässt die Uni Baskets Münster und wechselt in die easyCredit BBL zu Aufsteiger Science City Jena. Jawara, der sich über eine starke Saison in Münster zu einem der besten Point Guards der Liga entwickelte, erfüllt sich damit einen lang gehegten Karrieretraum. ¡Que te vaya bien, Sigu!

 

Die Uni Baskets Münster werden ab der neuen Saison ohne ihren spanischen Aufbauspieler und Topscorer Sigu Jawara auskommen müssen, blicken aber dennoch mit Stolz darauf, einen ihrer Spieler zur Erstligareife weiterentwickelt zu haben. Im Saisonabschlussinterview hatte Baskets-Manager Helge Stuckenholz bereits angekündigt: „Leider stehen bei der einen oder anderen Personalie auch noch andere Karriereschritte an, die essentiell für deren Zukunft sind, diese zu gehen.“

Einen solchen geht nun Sigu Jawara mit dem Wechsel in die höchste deutsche Spielklasse. „Sigu hat nach der Saison, die er gespielt hat, viel Aufmerksamkeit anderer Clubs auf sich gezogen. Wir wünschen ihm alles Gute für die nächsten Schritte seiner Karriere und sind dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften“, erklärt Helge Stuckenholz.

 

„Gute Arbeit wurde gesehen“

Einen großen Anteil an der Entwicklung des Spaniers hatte Götz Rohdewald. „Mich freut es sehr, dass Sigu den Weg in die erste Bundesliga, die BBL, geschafft hat und nach Jena geht. Das war sein Ziel und wir wollten ihm dabei helfen, das zu erreichen“, erläutert der Cheftrainer der Uni Baskets und hebt die Leistung und Charakterfestigkeit des 25-Jährigen hervor. „Er hat ein sehr gutes Jahr bei uns gespielt und war auch charakterlich ein super Typ, mit dem wir als Mannschaft und als Coaches sehr gut zurechtgekommen sind.“ Die Entwicklung vom vielversprechenden Talent zum ProA-Leistungsträger und bis in die BBL bedeutet eben auch: „Wir können nicht jeden halten. Deswegen freut es mich immer, wenn die Jungs dann an gute Stellen kommen und man merkt, dass wir auch gute Arbeit gemacht haben, das gesehen wurde und die Jungs Schritte nach oben machen. Für Sigu freut mich das enorm.“

Sigu Jawara verlässt Münster nicht ohne Wehmut. „Ich bin so traurig, dass ich gehe, aber natürlich auch glücklich über das, was ich erreicht habe und was noch kommen wird. Hier in Münster habe ich ein großartiges Jahr erlebt – voller unvergesslicher Momente und mit persönlichem Wachstum. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben.“ In Anbetracht der großen Chance in der BBL sei „es Zeit, sich zu verabschieden und sich bei den tollen Münsteraner Fans, dem Trainerstab und meinen Teamkollegen sehr herzlich zu bedanken. Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft!“

 

Zur Person

Seikou – genannt Sigu – Sisoho Jawara war im Sommer 2024 von der OrangeAcademy Ulm – Farmteam des Deutschen Meisters 2023 und Deutschen Vizemeisters 2025 ratiopharm Ulm – nach Münster gewechselt. In der Saison 2024/25 absolvierte der spanische Nationalspieler 33 Spiele mit durchschnittlich 27:49 Minuten Spielzeit für die Uni Baskets, in denen ihm als Topscorer des Zweitligisten 14,6 Punkte pro Partie gelangen. Zudem legte er 5,1 Assists je Spieltag auf.

 

 

 

Foto: Christina Pohler

Vielseitiger Teamplayer- Julian Larry von den Texas Longhorns unterzeichnet ersten Profivertrag

Was lange währt, wird endlich gut: Die Uni Baskets Münster haben mit Julian Larry ihren zweiten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Der US-amerikanische Guard wechselt von den Texas Longhorns der University of Texas in die westfälische Unistadt. Es ist ein von langer Hand vorbereiteter Transfer des Zweitligisten.

 

„Götz hatte Julian schon gefühlt vor einem Jahr ausgegraben und mit ihm eine Beziehung aufgebaut. Dann ging es von ‚könnte klappen‘ über ‚klappt nicht‘ zu ,
kann vielleicht doch klappen‘ bis zu ‚hat geklappt‘“, beschreibt Baskets-Manager Helge Stuckenholz die Transferbemühungen über einen längeren Zeitraum.
„Als wir seine Zusage erhalten haben, habe ich Götz auf der anderen Seite am Telefon tanzen gesehen, auch wenn er das wahrscheinlich abstreiten würde.“

 

„Macht die anderen besser“

Kein Wunder, stellt doch für Cheftrainer Götz Rohdewald der Neuzugang eine Wunschlösung im Ballvortrag, der Defensive und in puncto Athletik dar.
„Bei Julian hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir es mit ihm hingekriegt haben. Ich wollte ihn sehr, sehr gerne haben, obwohl er ein Rookie ist, also jemand, der vom College kommt und noch nicht professionell gespielt hat“, freut sich Münsters Coach über die Unterschrift von Julian Larry, der vor der Saison 2024/25 mit den Texas Longhorns vier Jahre für die Indiana State Sycamores spielte.
„Aber erstens haben wir Bo, der schon eine Saison bei uns ist und uns Stabilität gibt. Und zweitens bin ich sehr sicher, dass Julian nicht lange brauchen wird, um bei uns reinzukommen, weil an dem College, an dem er die meiste Zeit verbracht hat, sehr guter Basketball gespielt wurde, und er einer ist, der sehr uneigennützig ist und fürs Team spielt. Das ist seine Anlage. Von daher, glaube ich, wird er sich gut zurechtfinden.“

Die Stärken des Aufbauspielers sind ganz nach dem Geschmack von Götz Rohdewald und passen zu seiner Spielidee:
„Abgesehen davon ist Julian sehr schnell, sehr athletisch und ein sehr guter Verteidiger. Das sind alles Dinge, die mir auf der Position, auf der er spielt, sehr, sehr wichtig waren, dass wir die richtige Energie haben, den richtigen Einsatz haben und jemand haben, der die anderen alle besser macht. Dazu bringt er alles mit.“

 

Der 23-jährige Guard aus den USA blickt wie folgt auf die neue Herausforderung in der Westfalenmetropole:
„Ich freue mich, nach Münster zu kommen und die Gelegenheit zu bekommen, meine Profikarriere in einem neuen Umfeld zu beginnen. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Fans der Uni Baskets und freue mich auf das, was noch auf mich zukommen wird“, sagt Julian Larry und kommt mit großer Vorfreude zu den Uni Baskets: „Meine Beziehung zum Trainer ist richtig gut angelaufen. Er hat sich oft mit mir in Verbindung gesetzt, zuletzt kaum dass meine Saison zu Ende war.
Wir haben in unseren Gesprächen gemeinsam festgestellt, wie sehr wir Basketball lieben. Bis jetzt war es großartig!“

 

165 Einsätze in der NCAA

Julian Larry absolvierte 135 seiner 165 Partien in der NCAA von 2020 bis 2024 für die Indiana State University, an der einen Bachelor-Abschluss im Sportmanagement erwarb. In seiner durchschnittlichen Spielzeit von 28,1 Minuten startete er 108 Mal und legte 7,3 Punkte sowie 3,1 Assists pro Partie auf.
Aus dem Drei-Punkte-Bereich verwandelte der Guard dabei 40,3 Prozent.
In der vergangenen Saison lief Larry 35 Mal für die University of Texas auf. Als Junior spielte er für die Lone Star High School in seiner Heimatstadt Frisco nicht nur Basketball, sondern auch als Quarterback American Football. Der in Little Rock (Arkansas) geborene Julian Larry ist der Sohn von Lamont und Yolanda Larry und hat einen jüngeren Bruder namens Angelo.

 

Viel ProA-Erfahrung- Thorben Döding ist neuer Co-Trainer der Uni Baskets

Die Uni Baskets Münster haben die ungeplante Vakanz auf der Co-Trainer-Position nach dem Abschied von Chad Prewitt schnell gelöst: Thorben Döding verstärkt fortan das Trainerteam von Chefcoach Götz Rohdewald. Der 26-Jährige kommt von den Artland Dragons und nimmt daneben ein Masterstudium an der Universität Münster auf.

 

„Es stand im Raum, Thorben als Spieler an uns zu binden, weshalb man sich kennen und schätzen gelernt hat. Mit Thore und Olli haben wir auf der Position aber schon zwei Jungs, die spielen müssen, und eine Back-up-Rolle mit hauptsächlich Trainieren wäre für Thorben Perlen vor die Säue gewesen“, erläutert Baskets-Manager Helge Stuckenholz die gemeinsamen Überlegungen mit Cheftrainer Götz Rohdewald. „Als Chad dann mit seinem Wechselwunsch zu uns kam, hat es sofort Klick gemacht. Mit Thorbens Erfahrung als Aufbauspieler und hoher Akzeptanz im Team ist es für uns perfekt, mit ihm zusammen diesen Schritt ins Coaching zu gehen.“

 

 

Viele Anlagen für einen guten Trainer

Cheftrainer Götz Rohdewald begrüßt die Entscheidung für Thorben Döding: „Ich finde es mutig von Thorben, dass er den Schritt zum Co-Trainer geht. Helge und ich sehen beide Dinge in ihm, die als Assistenztrainer wichtig sind. Als Point Guard war er ohnehin schon jemand, der sehr viel mit dem Kopf Basketball gespielt hat.
Er kennt die Liga seit Jahren und ist von seiner Art und von vielen Anlagen her, die er so mitbringt, jemand, der ein guter Trainer werden kann.
Thorben hat mit dem Kopf viel für Basketball übrig und ist als Mensch ein sehr kommunikativer Typ, der mit allen gut auskommen wird.
Das sind die Grundvoraussetzungen, die wir brauchen. Den Rest werden wir in den nächsten Wochen hinkriegen und ihn gut darauf vorbereiten, damit er in der Saison einen guten Start hat.“

 

Auch der neue Co-Trainer schaut voller Vorfreude auf die neue Aufgabe, auf Münster und den ProA-Ligisten.
„Die Chance, bei den Uni Baskets als Assistant Coach einzusteigen, ist für mich eine tolle Möglichkeit, den Basketball aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich riesig auf Münster und die neuen Herausforderungen“, sagt Thorben Döding und fügt hinzu:
„Nach 13 Jahren in Quakenbrück war es für mich an der Zeit für etwas Neues und Münster war dabei ganz klar mein Wunschziel.“

Interessante Parallele: „Mein Vater war in den 90ern als Zweitliga-Coach aktiv und nun selbst in diese Rolle hineinzuwachsen, ist für mich ein besonderer nächster Schritt“, erklärt der 26-Jährige weiter. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Götz und dem gesamten Team. Mit meiner Erfahrung aus zehn Jahren ProA und ProB hoffe ich, Impulse setzen zu können, und einen Teil dazu beizutragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.“

 

Manager Helge Stuckenholz rundet die smarte Nachfolgeregelung auf der Position des Co-Trainers mit den bekannten Werten des Zweitligisten, die Bildung und Profisport vereinen, ab: „Thorben studiert hier und wird Teil der Uni-Baskets-Familie. Besser geht’s nicht. Es hätte mir nach unseren tollen Gesprächen in der Seele wehgetan, wenn wir ihn nicht bei uns hätten integrieren können.“
Der Absolvent der Kognitionswissenschaft wird nach seinem Bachelor in „Cognitive Science“ an der Universität Osnabrück neben seiner Co-Trainertätigkeit den Master „Kognitive Neurowissenschaften“ an der Universität Münster angehen.

 

Zur Person

Thorben Döding, der seit der Saison 2015/2016 für die Artland Dragons 214 ProA-Spiele absolviert hat, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Basketball. Angefangen hat er bei RASTA Vechta und in der Jugend für Rasta und den Oldenburger TB gespielt. Für die JBBL und NBBL wechselte er nach Quakenbrück und machte dort auch die ersten Profischritte noch in der ProB. Vater Thorsten trainierte unter anderem den Oldenburger TB sowie den SC Rist Wedel in der 2. Basketball-Bundesliga.

 

 

 

 

Foto: Artland Dragons

Emotionaler Abschied nach Sechs Jahren- Chad Prewitt zieht es aus familiären Gründen in die Heimat

Die Vorbereitung auf die neue Saison rückt näher und bei den Uni Baskets Münster kommt es zu einer ungeplanten Veränderung auf der Position des Co-Trainers. Chad Prewitt verlässt nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch aus familiären Gründen den Zweitligisten und wechselt zu den Artland Dragons. Der 45-jährige Familienvater lebt mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern im niedersächsischen Kettenkamp – unweit des Trainingszentrums und der Heimspielstätte der Quakenbrücker. Kuriosum am Rande: Schon am 1. Spieltag der neuen Spielzeit kommt es zum schnellen Wiedersehen anlässlich des offiziellen Saisoneröffnungsspiels.

 

Großes Verständnis

Saison für Saison, Woche für Woche und Tag für Tag pendelte Chad Prewitt sechs Jahre lang die über 100 km von seinem Wohnsitz bis zur Halle Berg Fidel. Wie so viele Autofahrer kennen: so manch einen Stau inbegriffen. Viel Zeit, die dem Familienvater deshalb für den achtjährigen Sohn Luke und die in drei Wochen ihren fünften Geburtstag feiernde Tochter Livia sowie seine Frau Katja fehlte. „Ich habe das Gefühl, dass ich zu viel von meiner Familie verpasse, und ich konnte deshalb nicht nein zu dieser neuen Gelegenheit sagen“, erklärte der langjährige Assistenztrainer verständlicherweise.

Saison Nummer sieben bei den Uni Baskets war bereits seit Anfang Juni fixiert und vermeldet. „Als Chad mir von der Anfrage erzählt hat, dachte ich zuerst: Oh man, noch einer der alten Bande, der geht. Aber im nächsten Moment habe ich mich sehr für ihn gefreut, so nah an seiner Familie in einem bekannten Umfeld arbeiten zu dürfen“, berichtet Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, von der kurzfristigen Entstehung der gemeinsam getroffenen Entscheidung.

 

„Immer 100 Prozent loyal“

Unter den drei Cheftrainern Philipp Kappenstein, Björn Harmsen und nun Götz Rohdewald war Chad Prewitt „die“ sehr geschätzte Konstante für das Teamgefüge. „Er war die letzten Jahre immer 100 Prozent loyal, was als Assistant Coach schon mit das Wichtigste ist, wenn man Ruhe im System haben will. Seine Erfahrung und der Blick fürs Wesentliche werden uns fehlen“, betont Helge Stuckenholz.

Auch wenn „es uns alle überrascht hat, dass Chad nächstes Jahr nicht mehr bei uns sein wird“, kann Cheftrainer Götz Rohdewald ebenso den Wechselwunsch „gut verstehen. Es war für Chad ein hoher zeitlicher Aufwand von den Fahrzeiten, die er hatte. Von daher wird er so mehr Zeit für seine Familie haben. Das ist schon ein Argument, wo man sehr gut nachvollziehen kann, wenn er diesen Schritt nach Quakenbrück geht.“

Das nun vorzeitige Ende der Zusammenarbeit „tut natürlich auch weh, weil er so tief verankert ist und war im Verein. Er gehörte seit Jahren quasi zum Inventar. Wir waren in unseren beiden gemeinsamen Jahren gut eingespielt in unseren Aufgabenverteilungen und es hat gut funktioniert. Schade, dass Chad uns verlässt“, bedauert Rohdewald.

 

Längste Profizeit bei den Uni Baskets

Ein emotionaler Abschied ist es auch für den sichtlich bewegten Chad Prewitt.
„Sechs Jahre sind die längste Zeit, die ich bei einem Verein im Profibasketball verbracht habe“, sagt der US-Amerikaner, für den Deutschland längst ein zweites Zuhause geworden ist. Es gäbe so vielen Menschen in Münster zu danken.
Exemplarisch führt Chad Prewitt auf: „Zuerst möchte ich mich bei Marco bedanken, er ist wie ein Bruder für mich geworden. Helge war ein großartiger Chef, der mich immer unterstützt hat. Ich möchte all den einzigartigen Coaches danken, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich finde es ungewöhnlich, dass ich mit Philipp, Björn und Götz wirklich drei völlig unterschiedliche Persönlichkeitstypen als Cheftrainer hatte und mit allen gut ausgekommen bin. Und ich habe von ihnen so viel gelernt. Sie waren alle auf ihre unterschiedliche Weise großartig.“

 

Zur Person

Der aus Cody (Wyoming) stammende Chad Prewitt sammelte nach seiner College-Zeit in der Saison 2002/2003 erste Profi-Erfahrungen in Europa (Zypern).
Auf die zwischenzeitliche Rückkehr in die USA (Dakota Wizards) folgte 2005 der Wechsel in die BBL zu den Artland Dragons, mit denen er 2008 Deutscher Pokalsieger wurde. Während seiner Spielerkarriere spielte er in der BBL weiter für die MHP Riesen Ludwigsburg, Gießen 46ers und erneut in Quakenbrück.
Dem FC Bayern Basketball verhalf er in der Spielzeit 2010/2011 zum Aufstieg in die BBL. Zum Ende der Profikarriere spielte Prewitt in Griechenland und Georgien. Seine Trainerkarriere begann der Ex-Profi 2016 als Jugend- und Herrentrainer beim Osnabrücker SC.
2018 folgte das Cheftraineramt beim Regionalligisten OTB Titans (Osnabrück). Seit 2019 war Chad Prewitt Assistenztrainer bei den Uni Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und ProB.

 

 

Foto: Christina Pohler

„Stiller Leader“ Zum sechsten Mal: Oliver Pahnke verlängert

Die Uni Baskets Münster können sich auch künftig auf ein wichtiges Puzzlestück ihrer Mannschaft verlassen: Mit Oliver Pahnke hat der Teamplayer schlechthin seinen Vertrag beim Basketball-Zweitligisten erneut verlängert. Der 27-Jährige geht damit gemeinsam mit Cosmo Grühn, dessen Vertragsverlängerung am Montag vermeldet wurde, in die sechste Saison für die Uni Baskets.

 

Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, bewertet den Verbleib Pahnkes wie folgt: „Olli befindet sich jetzt auf der Zielgeraden seines BWL-Studiums, hat sich in Münster jedes Jahr als Spieler weiterentwickelt und als Bo verletzt war, gezeigt, was er für Löcher er stopfen kann.“ Fähigkeiten, derer es auch in der kommenden Saison bedarf. „Die Reise mit uns geht weiter und ich freue mich sehr darüber, ihn wieder bei uns zu wissen. Er hält die Bande auch abseits des Feldes immer gut zusammen und ist ein stiller Leader neben dem Feld, den jedes Team braucht“, unterstreicht Stuckenholz. „Auf dem Feld kennt man ihn ja mittlerweile, da müssen wir nichts mehr zu sagen!“

Auch Cheftrainer Götz Rohdewald hält große Stücke auf den Aufbauspieler und betont die für Mannschaftssportarten so wertvollen Aspekte: „Oli ist mit der Gruppe, die schon jahrelang für uns spielt, einer der Leute, die Identität bringen. Mit seinem Kampfgeist und seiner Leidenschaft, mit der er spielt, ist er ein ganz wichtiger Spieler für uns, der immer wenn wir es brauchen, reinkommt und alles gibt.“ Der von Gegnern gefürchtete, bissige Verteidiger könne „die Zuschauer und uns als Mannschaft auch mitreißen. Von daher ist er ein ganz wichtiger Spieler und wir freuen uns sehr auf ein neues Jahr mit ihm“, hebt Rohdewald hervor.

Der gebürtige Recklinghäuser Pahnke zeigte sich angetan vom erneuten Vertrauensbeweis der Münsteraner Verantwortlichen: „Ich freue mich natürlich sehr, ein weiteres Jahr Teil der Uni Baskets zu sein. Das ist meine sechste Saison, die ich antreten werde. Die Unterstützung der Fans, das Team und das Umfeld in Münster sind einfach etwas ganz Besonderes“, betont der Point Guard. „Ich bin hochmotiviert, gemeinsam mit der Mannschaft in der kommenden Saison noch einmal voll anzugreifen.“

Zur Person

Energizer Oliver Pahnke steht seit 2020 in Diensten des Zweitligisten und kam aus der ProB Süd von den Basketball Löwen Erfurt in die Westfalenmetropole Münster. Der 27-jährige Guard stand in insgesamt 136 Partien für die Uni Baskets auf dem Feld und absolvierte eine durchschnittliche Spielzeit von knapp 10 Minuten pro Partie.

 

„Die Unterstützung der Fans, das Team und das Umfeld in Münster sind etwas ganz Besonderes.“

Oliver Pahnke, Point Guard der Uni Baskets Münster

 

 

Foto: Christina Pohler

Nachwuchs-Check: Standortbesuch bei den Uni Baskets Münster

ProA-Ligist nach 2022 wiederholt mit Silber-Plakette ausgezeichnet

In den vergangenen Tagen besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. den Nachwuchs-Bereich der Uni Baskets Münster zum Nachwuchs-Check und zeichnete die Arbeit der Uni Baskets Münster mit der Silber-Plakette aus.

Im Rahmen des Besuchs machte sich das Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm der Baskets. Nach Analyse- und Reflexionsgesprächen mit Mitarbeitenden des Nachwuchs-Programms folgte ein Feedbackgespräch mit Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung. Neuer zusätzlicher Bestandteil des Standortbesuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Gemeinsam mit den betroffenen Coaches wurde ein Konzept zur Optimierung der Prozesse zur Belastungssteuerung im Nachwuchsleistungssport entwickelt.

Sven Schaffer, Jugendkoordinator der Uni Baskets: „Der Nachwuchs-Check durch die BARMER 2. Basketball Bundesliga und den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. gibt uns eine gute Standortbestimmung. Wir haben ein hervorragendes Feedback erhalten, an welchen Stellen auch noch Entwicklungspotenzial im Nachwuchsprogramm liegt.“

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Weitzel und Ferber bleiben in Münster

Jonas Weitzel und Julius Ferber wissen nicht nur als Basketballer zu überzeugen, sondern auch als kluge Köpfe. Der Center und der Small Forward können nunmehr ab dem Wintersemester ihr Masterstudium in Münster anpeilen. Jonas Weitzel hat in diesen Tagen die Zusage für den dann startenden neuen, stark nachgefragten Studiengang „Nachhaltige Transformationsgestaltung“ an der FH Münster bekommen. Julius Ferber nimmt voraussichtlich seinen Master in der Informatik an der Universität Münster in Angriff.

Wichtige Kaderbausteine

„Jonas und Julius haben nach einem Orientierungsjahr nun ihren persönlichen Weg neben dem Basketball in Münster gefunden. Es freut mich riesig, dass die Uni Baskets um zwei Münsteraner Studenten reicher geworden sind “, erklärt Helge Stuckenholz, Manager des Basketball-Zweitligisten, am Dienstag.

„Nachdem wir ja schon ein paar Verlängerungen verkündigt haben, folgen mit Jonas und Julius zwei weitere wichtige Bestandteile eines erfolgreichen Teams. Ich bin froh, beide weiterhin an Bord zu haben, und freue mich auf die neue Saison“, sagt Cheftrainer Götz Rodhewald über die beiden Weiterverpflichtungen. „Jonas wünsche ich erst mal ein gesundes Jahr. Dann wird er uns auf und neben dem Feld sehr viel geben. Julius wird motiviert sein, sich Spielzeit zu erarbeiten. Am Ende der letzten Saison hat man gesehen, wie vielseitig er ist und dass er viele Möglichkeiten hat, Einfluss auf das Spiel zu nehmen.“

Erfolgreiche Bewerbung

Bevor Jonas Weitzel im vergangenen Sommer zu den Uni Baskets wechselte, hatte er an der Uni Würzburg seinen Bachelor gemacht. Für den neuen Studiengang „Nachhaltige Transformationsgestaltung“ an der FH Münster „brauchte ich mindestens 2,5 als Abschlussnote. Die zweite Voraussetzung war ein Bewerbungsverfahren, in das ich jetzt hineingekommen war“, berichtet der 26-Jährige. „Dort musste ich dann neben meinem Lebenslauf ein dreiminütiges Vorstellungs- und Motivationsvideo von mir einreichen.“

Jonas Weitzel ist nun einer von 20 bis 25 auserkorenen Studierenden. „Ich hatte zwar noch ein Jahr Vertrag, aber mit dem Master ist das für den Basketball noch einmal eine Perspektive von zwei Jahren in Münster. Ich freue mich, dass der Rücken keine Probleme mehr macht, ich mich in den letzten Wochen der Off-Season wieder so fit machen und in unsere Teamvorbereitung dann wieder voll einsteigen kann.“

REACH weist den Weg

Julius Ferber hatte seinen Bachelor in Ulm in Mathematik gemacht, mit Informatik als Nebenfach. „Durch meine Arbeit beim REACH habe ich mich entschieden, dass ich Informatik im Master an der Uni Münster ab dem Wintersemester studieren will“, sagt der Small Forward. Der Bewerbungsprozess ist noch im Gange, aber der 23-Jährige ist guter Dinge. Wie schon der frühere Baskets-Center Andreas Seiferth, der inzwischen in Zusammenarbeit mit dem REACH–EUREGIO Start-up Center an der Uni Münster promoviert, sammelt Julius Ferber seit Oktober vergangenen Jahres dort erste berufliche Erfahrungen.

Rolle ausbauen

„Beim REACH gefällt es mir sehr gut, das hat in meinem Entscheidungsprozess auf jeden Fall mit hineingespielt. Dort habe ich einige Einblicke bekommen, Richtung KI vor allem, aber auch in der generellen Arbeit mit Computern. Ich habe da viel gelernt, was ich während des Bachelors an der Uni nicht hatte. Beim REACH habe ich überlegt und gemerkt, dass ich Lust habe, meine theoretischen Grundlagen jetzt noch mal zu fundieren und zu verstärken, damit ich da gut aufgestellt bin.“

Sportlich war die erste Saison bei den Uni Baskets für den Small Forward „nicht einfach, weil ich mich erst nach meinen Verletzungen zurückkämpfen und an das ProA-Level gewöhnen musste. Aber ich denke schon, dass ich am Ende, auch in den Playoffs, gezeigt habe, eine gute Rolle spielen zu können.“ Julius Ferber geht in die gleiche Richtung wie sein Coach Götz Rohdewald. „Daran möchte ich in der kommenden Saison anknüpfen und probieren, meine Spielanteile größer werden zu lassen und auch einen guten Impact zu haben.“

Quelle: Uni Baskets Münster/Mary Karwinski/Markus Holtrichter

„BUTLER“-DUO: Bo Hodges und Ty Groce in Münster wiedervereint

Zwei Vertragsabschlüsse – eine Verbindung: Die Uni Baskets Münster können mit Bo Hodges und Ty Groce zwei Neuzugänge im Doppelpack präsentieren. Der Guard und der Forward waren schon in der Saison 2021/2022 Teil der Butler Bulldogs, dem College-Team der Butler University in Indianapolis. Der 25-jährige US-Amerikaner Hodges war zuletzt für den portugiesischen Erstligisten S. C. Lusitania aktiv. Sein 26-jähriger Landsmann Groce kommt vom kanadischen Klub Windsor Express aus der nordamerikanischen Basketball Super League.

„Ty ist ein Freund von Nate und hat von ihm nur das Beste über Münster gehört, was einen immer freut“, berichtet Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, über den Einstieg in die Gespräche mit Ty Groce. „Was er auf dem Feld für uns bedeutet, wird man schnell sehen. Neben dem Feld haben wir mit ihm einen sehr feinen Kerl nach Münster geholt.“

Groce, der in der kommenden Saison die Nummer 10 bei den Uni Baskets tragen wird, sagt zu seinem Entschluss, für die Münsteraner aufzulaufen: „Nachdem ich tolle Kontakte zum Staff geknüpft habe, bin ich sehr dankbar und aufgeregt, bald zu diesem Team zu gehören. Ich freue mich darauf, in Münster zu sein und an die Arbeit zu gehen!“

Cheftrainer Götz Rohdewald hebt die basketballerischen und athletischen Fähigkeiten von Ty Groce hervor: „Es ist schwierig, einen Spieler mit der Größe, Athletik und Vielseitigkeit zu finden. Ty bringt das alles mit. Er wird uns, ähnlich wie Nate, in vielen Bereichen helfen.“

Das tragende Guard-Trio der Uni Baskets komplementiert nach der Verpflichtung von Sigu Jawara und dem Verbleib von Jasper Günther Bo Hodges, der mit der Rückennummer eins auflaufen wird. „Bo wird uns neben Sigu und Jasper sehr variabel auf den Guard-Positionen machen“, ist Manager Helge Stuckenholz überzeugt und betont auch den menschlichen Aspekt: „Er hat mit Ty zusammen am College gespielt und mich mit der einen oder anderen Aussage in unserem ersten Gespräch sehr bewegt. Ich freue mich, ihn bald persönlich kennenzulernen.“

Überzeugt hat das erste Kennenlernen auch Bo Hodges: „Nach einem langen Gespräch mit Helge und Götz habe ich gefühlt, dass ich in Münster am richtigen Ort bin.“ Götz Rohdewald möchte den Neuzugang weiterentwickeln. „Bo hat nach dem College mit seinen beiden Stationen viel Pech gehabt. Er wird sehr motiviert sein, hier in Münster endlich zu zeigen, was er kann, und wir freuen uns darauf, ihm zu helfen“, sagt der Cheftrainer der Münsteraner. „Er bringt eine sehr gute Größe ein, und vor allem auch noch Kraft, Athletik und viel Kampfgeist. Wir können das alles sehr gut gebrauchen!“

Zu Ty Groce:

Der aus Ypsilanti in Michigan stammende 2,03 m große Forward bewährte sich zunächst vier Jahre bei den Eastern Michigan Eagles, ehe ihn die Butler University transferierte. Von 2017 bis 2022 lief er insgesamt 139 Mal in der NCAA, erzielte dabei 7,3 Punkte und 3,8 Rebounds. Anschließend spielte er seine ersten beiden Profijahre von 2022 bis 2024 bei Windsor Express (Kanada) in der nordamerikanischen Basketball Super League. In der Saison 2023/2024 legte Groce 14,3 Punkte, 8,9 Rebounds und 5,7 Assists auf. Seine Mutter Marian spielte Basketball an der Ferris State University. Der 26-Jährige hat die zwei Geschwister Jasmine und Taber.

Zu Bo Hodges:

Heimatstadt des 1,98 m großen Guards ist Nashville, Tennessee. Von 2017 bis 2020 absolvierte Bo Hodges für die East Tennessee State Buccaneers und von 2020 bis 2022 für die Butler Bulldogs insgesamt 120 College-Partien in der NCAA Division I, erzielte dabei 10,4 Punkte im Schnitt. In seiner ersten Profisaison 2022/2023 spielte er in Finnland (Salon Vilpas, Kouvat Akademia, Kouvat), in der vergangenen Saison für S. C. Lusitania Expert (Portugal).

Quelle: Uni Baskets Münster/Zach Bolinger/Icon Sportswire