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Zwei weitere TKS-Youngsters verlängern: von Saldern und N’Sondé wollen nächsten Schritt machen

Der Endspurt in den Kaderplanungen der TKS 49ers kommt immer näher. Mit Kimoni N’Sondé und Ferdinand von Saldern kann der Verein zwei weitere junge Spieler für ein weiteres Jahr halten. Das Team steht damit schon bei zehn Akteuren für die anstehende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Kimoni N’Sondé verlängert seinen Vertrag bei den TKS 49ers um seine nun dritte Saison in der ProB. Unsere Nummer 24 fand wie viele andere auch über das NBBL Kooperations-Team der AB Baskets, heute Berlin Braves Baskets, zu den TKS 49ers. Vorher lernte er beim Berliner SC die ersten Basketballskills. In der vergangenen Spielzeit konnte er seine Anzahl an Einsätzen im Gegensatz zur Vorsaison verdoppeln. Zehnmal gab ihm Coach Vladimir Pastushenko die Chance, auf dem Parkett Erfahrungen in der Liga zu sammeln.

n den Playoffs erzielte N‘Sondé gegen die Aufsteiger der Dresden Titans sogar eine Bestleistung: fünf Punkte. Neben den TKS 49ers wird der Flügelspieler auch weiterhin für das Farmteam des RSV Eintracht in der 2. Regionalliga Ost im Einsatz sein, um dort möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Einen ähnlichen Weg, nur zwei Jahre versetzt, geht Ferdinand von Saldern, welcher seine komplette Jugend bei Kooperationspartner TuS Lichterfelde verbrachte. Er spielte bis zuletzt primär in der NBBL bei den Berlin Braves Baskets, mit denen er das Achtelfinale in der U19-Bundesliga erreichte. Für die 49ers stand der 18-jährige nebenbei in seiner zweiten ProB-Saison 2021/22 zehnmal für durchschnittlich gut fünf Minuten Einsatzzeit auf dem Feld und netzte dabei 2,3 Punkte im Schnitt ein. Im kommenden Jahr wird er an der Seite von Kimoni N’Sondé, Leo Hampl und Lukas Wagner auch erstmals Spielpraxis beim RSV Eintracht II in der 2. Regionalliga sammeln.

49ers Co-Coach Dorian Coppola: „Wir freuen uns sehr, dass Kimoni und Ferdi uns weiter bei den 49ers erhalten bleiben und auch in der zweiten Mannschaft wichtige Rollen übernehmen wollen. Wir sehen bei beiden Spielern stets eine klasse Arbeitsmoral und den Willen, sich immer weiter zu verbessern, weshalb für uns klar war, dass wir sie weiter im Team entwickeln wollen.“

Jahr 15: Sebastian Schröder hängt eine weitere Saison dran

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons treten auch 2022/2023 mit Sebastian Schröder als Kapitän an. Der Kapitän der Mittelfranken geht damit in seine 14. Profi Saison in der 2. Basketball Bundesliga – die 15. insgesamt.

Basti Schröder bleibt an Bord und führt die Nürnberg Falcons auch in ihrer siebten ProA-Saison an, während es für den Kapitän selbst die 15. Spielzeit überhaupt und die 14. als Profi sein wird. Er lief dabei für die Franken Hexer, den Nürnberger Basketball Club und rent4office Nürnberg auf. Spätestens seit dem Neustart und der Gründung der Falcons im Jahr 2016 genießt der heute 33-Jährige Legendenstatus. Er wurde vom Rollen- zum Führungsspieler und stand damit sinnbildlich für eine neue Basketball-Ära in der Noris. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Trikot mit der Nummer 14 in der Kia Metropol Arena hängen wird. Bis dahin hat der Familienvater aber noch einiges vor. „Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin für die Falcons auf diesem Niveau tätig sein darf. Körperlich und mental fühle ich mich fit und so lange ich hier etwas bewegen kann, werde ich das tun. Der Standort wächst und entwickelt sich gut und ich bin dankbar, das weiter begleiten zu dürfen“, so Schröder.  

Sportlich hat er es mit den Falcons 2019 in die BBL geschafft und auch das Ziel „neue Halle“ hat man gemeinsam erreicht. Einen Traum hat der Familienvater aber noch, den es in der kommenden Spielzeit zu erfüllen gilt: „Ich will eine erfolgreiche Saison spielen in der wir die Playoffs erreichen. Letztes Jahr haben wir sie sehr unglücklich verpasst. Das soll in dieser Spielzeit anders laufen. Und dann hoffe ich, dass die Kia Metropol Arena einmal mit 4000 Basketballfans bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird.“ Trainer Vytautas Buzas ist froh, dass er weiter auf den Kapitän zählen kann: „Basti ist das Gesicht unserer Mannschaft und eine echte Identifikationsfigur. Er will es noch einmal wissen und soll unserem jungen Team mit seiner Erfahrung Stabilität und wichtige Impulse an beiden Enden des Feldes geben. Ich habe extrem viel Respekt vor dem, was er hier seit Jahren leistet und mit wie viel Herzblut er seine ganze Karriere dieser Stadt gewidmet hat. “

Das Trainerteam der RÖMERSTROM Gladiators Trier ist komplett. Auch Jermaine Bucknor verlängert an der Mosel.

Nach der Vertragsverlängerung mit Headcoach Pascal Heinrichs verlängert auch Co-Trainer Jermaine Bucknor seinen Vertrag bei den Gladiatoren.

Nach sieben Jahren als Profi im Trierer Basketball beendete Jermaine Bucknor im Sommer 2021 seine Karriere als aktiver Spieler. Darauf folgte der DBB-Trainerlehrgang, den der Kanadier erfolgreich mit der B-Lizenz abschloss und eine Hospitation als Assistenztrainer bei den RÖMERSTROM Gladiators begann. Nach dem Trainerwechsel in der vergangenen Saison wurde Bucknor Co-Trainer an der Seite des neuen Headcoaches Pascal Heinrichs. Seitdem arbeitet er erfolgreich mit den Trierer Profibasketballern.

Diese Rolle wird Bucknor auch in der kommenden Saison innehaben, denn der 38-Jährige verlängerte seinen Vertrag an der Mosel um ein weiteres Jahr. Gemeinsam mit Cheftrainer Heinrichs soll er die Mannschaft betreuen und wichtige Impulse an der Seitenlinie geben. „Wir sind froh, dass Jermaine weiter unser Trainerteam bereichert. Nach der Verlängerung mit Pascal wollten wir ihn gerne halten, um eine gewisse Kontinuität auf den Trainerpositionen zu sichern. Dies ist uns gelungen. Wir sind überzeugt, dass Jermaine unserem Team mit seiner großen Erfahrung als Basketballprofi auf und neben dem Feld weiterhelfen wird“, sagt Geschäftsführer Achim Schmitz zu Vertragsverlängerung mit Assistant Coach Bucknor.

„Ich freue mich darauf, weiterhin die Basketballtalente bei den Gladiators mit zu entwickeln. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sowohl unsere Spieler das Maximum aus sich herausholen können, als auch dabei helfen das ganze Programm bei den Gladiators weiter zu entwickeln und stetig zu verbessern“, ergänzt Co-Trainer Jermaine Bucknor.

ProA: Neue Herausforderung für Daniel Kirchner

Dresden Titans einigen sich mit Daniel Kirchner auf neuen Vertrag über ein Jahr

Dresden, 01.07.2022 – Ein echter Publikumsliebling der Dresden Titans wird auch in der kommenden ProA-Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Blau-Weißen auf Korbjagd gehen – Daniel Kirchner verlängerte sein Arbeitspapier mit dem Aufsteiger um ein weiteres Jahr.

Der mittlerweile 24-jährige Aufbauspieler avancierte in seinen vier Saisons mit den Titans sukzessive zum Leistungsträger und trug in den Playoffs mit durchschnittlich 13.1 Zählern sowie 5.2 Korbvorlagen maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaft bei. Auch abseits der Zahlen ist Kirchner nicht mehr aus Dresden wegzudenken – für viele Kinder im Verein ist er aufgrund seiner spektakulären Spielweise und seiner authentischen Art der absolute Lieblingsspieler.

Daniel Kirchner – „Bei den Titans zu bleiben ist der richtige Schritt. Zusammen sind wir als Team aufgestiegen und ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Diesen Weg will ich auch in der ProA gehen.” 

Kirchner, der weiterhin an der TU Dresden Wirtschaftswissenschaften studieren wird, weiß aber auch um die Stärke der neuen Liga und um seine neue Rolle: „Wahrscheinlich werde ich zunächst nicht mehr starten. In meinem ersten Jahr will ich die Liga kennenlernen, mich an das neue Tempo gewöhnen. Ganz klar nehme ich diese Challenge aber an und will dann auch wieder Impact-Spieler für die Titans sein.”

Cheftrainer Fabian Strauß – „Daniels Entwicklung in den letzten drei Jahren ist absolut positiv hervorzuheben. Er hat sich vom durchschnittlichen ProB-Spieler zum Führungsspieler entwickelt. Nun soll sich Daniel auch in der nächsthöheren Liga entsprechend weiterentwickeln und sein Potential ausschöpfen. Ich bin guter Dinge und hoffe, dass er auch schnellstmöglich auf ProA-Niveau produzieren kann.“

Ein Verbleib und ein Abgang auf der Center-Position | Hampl verlängert, Ney verlässt 49ers

Heute gibt es eine gute und schlechte Nachricht aus dem Lager der TKS 49ers. Zwar kann mit Leo Hampl eine weitere und die insgesamt siebte Vertragsverlängerung verkündet werden, jedoch steht mit Niklas Ney gleichzeitig der erste Abgang der Offseason fest. Hampl bleibt für seine bereits vierte Saison ein Teil der 49ers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Nach nur einer Saison in der ProB Nord bei den TKS 49ers verlässt Niklas Ney das Team leider schon wieder. Der 26-jährige Berliner gab 2021 nach zwei Jahren Abstinenz sein Comeback, spielte zuvor in der ProA bei den Academics in Heidelberg. Für die 49ers legte er in 19 Partien als Starting-Center durchschnittlich 10,1 Punkte sowie 6,1 Rebounds auf. Vielen Dank für deine Dienste und alles Gute für die Zukunft, Big Nik!

Auf der gleichen Position gibt es jedoch auch eine positive Nachricht zu überbringen: Leo Hampl hat seinen Vertrag um mindestens ein Jahr verlängert. Damit vervollständigt er das junge Quartett, bestehend aus Stölzel, Wadehn, Wagner und Hampl, das schon 2019 mit den AB Baskets gemeinsam das NBBL-Final Four erreichte und seither ebenfalls zusammen für die TKS 49ers im Einsatz ist. Sein statistisch bestes Spiel hatte Hampl zuletzt im Hinspiel der ersten Playoffrunde gegen die Dresden Titans, als er für den verletzten Robin Jorch in die Bresche sprang. In 25 Minuten Einsatzzeit konnte er acht Punkte bei 80 Prozent Trefferquote, jeweils zwei Assists und Rebounds sowie drei Steals aufs Parkett bringen. Zuvor hatte der 21-jährige Center über die Saison lange Zeit mit Verletzungen am Knie und der Schulter zu kämpfen und stand daher im Schnitt lediglich elf Minuten pro Spiel auf dem Feld, erzielte dabei 2,9 Punkte und 1,7 Rebounds. Unsere Nummer 18 hofft, dass er den 49ers 2022/23 wieder umso mehr mit seiner Präsenz unter den Körben helfen kann: „Ich bin froh, weiter Teil unserer eingespielten Truppe zu sein. Hoffentlich kann ich in der kommenden Saison auch wieder mit mehr Spielanteilen zum Erfolg des Teams beitragen.“

Quelle | Foto: TKS 49ers

Dienstältester Rister bleibt

Mit 19 Jahren ist Linus Hoffmann bereits ein „alter Bekannter“ in der ProB. Im Dezember 2017 kam er bei den Rist-Herren zu seinem ersten Einsatz, seitdem sind 84 weitere hinzugekommen. In der Saison 2022/23 sind zusätzliche Spiele fest vorgesehen, denn Hoffmann ist und bleibt fester Bestandteil des Wedeler Kaders.

Es kam nicht von ungefähr, dass der Flügelspieler vor gut einem Jahr zum stellvertretenden Mannschaftskapitän ernannt wurde. „Ich bin stolz auf ihn, dass er als so junger Mensch, der schon ein paar Jahre dabei ist, charakterlich in die Führungsrolle ’reingewachsen ist“, sagt Trainer Stephan Blode, der seinem Schützling bescheinigt, innerhalb der Mannschaft „einen riesengroßen Einfluss“ zu haben. „Basketballerisch war das sicherlich wellenförmig. Aber trotz der Belastung mit dem herausfordernden Medizinstudium hat er menschlich-charakterlich eine ganz tolle Saison hingelegt“, sagt der Trainer.

6,8 Punkte erzielte Hoffmann 2021/22 im Durchschnitt. Verengt man die statistische Auswertung auf die ersten neun Spiele fährt der Wert auf 11,2 empor. „Linus hat die Saison raketenartig begonnen und ist dann durch die Doppelbelastung Studium/Basketball irgendwann in ein Loch gefallen“, meint Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Wedeler. „Das hat ihm sicherlich zu schaffen gemacht, das haben wir auch mit verfolgt. Das wird für Linus wieder die größte Herausforderung in der nächsten Saison, da ein Gleichgewicht zu finden. Wir versuchen ihm da auch zu helfen, weil er ja sehr ambitioniert ist, sei es beim Basketball oder beim Studium“, so Roquette.

Wie der gleichzeitige Tanz auf der leistungssportlichen und auf der studentischen Hochzeit gelingen kann, weiß Roquette aus der Zeit zu berichten, in der er sich selbst diesen beiden Herausforderungen stellte. „Man kann das beides gut verbinden. Der Basketball kann auch helfen, sich vom Studium abzulenken, aber man muss versuchen, sich abzugrenzen. Die Grenzen dürfen nicht zu sehr verschwimmen, weil man sonst im Dauerstress ist. Das ist meine Erfahrung“, so Roquette, der empfiehlt, die erwähnte Abgrenzung durch eindeutige, für den Sport beziehungsweise für das Studium bestimmte Zeitabschnitte zu gewährleisten.

Quelle | Foto: Linus Hoffmann

Nach der Debütsaison ist vor dem Zünden der nächsten Entwicklungsstufe: Johannes Konradt will im zweiten Jahr bei den Uni Baskets Paderborn sein volles Potenzial zeigen

Paderborn, 22. Juni 2022 – Die Debütsaison bei den Uni Baskets Paderborn verlief für Johannes Konradt nicht reibungslos, am Ende trug jedoch auch er seinen gewichtigen Teil zum erfolgreichen Ende und dem Einzug in die Playoffs der Ostwestfalen bei. Für die Saison 2022/23 in der Barmer 2.Basketballbundesliga hat sich der 27 Jahre alte Shooting Guard / Fast Forward einiges vorgenommen: Konradt hat sich in der ProA mittlerweile vollkommen akklimatisiert und will sein hohes Potenzial in der neuen Spielzeit von Beginn an beweisen.

Sieben Jahre lang war er eine unangefochtene Führungspersönlichkeit im Kader der Itzehoe Eagles: Dort spielte er bereits in seiner Jugend, dort begann seine Profikarriere, dort wurde er zur verlässlichen Konstante, zu einem der Topscorer und wichtigsten Leistungsträger, zum Gesicht des Clubs. Dann wagte Johannes Konradt den Sprung aus dieser Komfortzone und wechselte 2021 eine Liga höher zu den Uni Baskets Paderborn. Dazu gehört Mut und Durchhaltevermögen: Denn einfach war das erste Jahr in der ProA für den 1,99 Meter großen und 90 Kilogramm schweren Spieler nicht: Konradt hatte mit der Anpassung an das höhere Spielniveau durchaus seine Anlaufschwierigkeiten, zeigte aber großen Willen, sich in das Team zu integrieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Paderborns Headcoach Steven Esterkamp honorierte diesen Kampfgeist und so standen am Ende der regulären Saison neben 4.8 Punkten, 1.3 Rebounds und 0.9 Assists pro Spiel auch respektable rund 17 Minuten Spielzeit pro Partie in Konradts Statistik.

Esterkamp setzt für Konradts zweites Jahr im Trikot der Uni Baskets weiterhin auf das hohe Entwicklungspotenzial des Shooting Guards: „Joes erste Saison bei den Uni Baskets Paderborn war eine große Lernerfahrung für ihn. In seiner ersten ProA-Saison musste er sich zunächst an Tempo und Spielstil anpassen. Joe hat diese Herausforderung aber sehr gut angenommen und in einem Jahr viel darüber gelernt, was von ihm in seiner neuen Rolle erwartet wird – und er hat immer 100% Einsatz gezeigt. Ich erwarte von ihm, dass er in seiner zweiten Saison bei uns einen weiteren großen Schritt macht und sich erheblich mehr Einsatzzeiten erarbeitet. Ich freue mich deswegen richtig darauf, eine weitere Spielzeit mit ihm zu arbeiten und seine absolut positive Entwicklung fortzusetzen!“

Auch Geschäftsführer Dominik Meyer ist überzeugt, dass die Fans in Zukunft einen stark verbesserten Johannes Konradt sehen werden: „Es ist ein bisschen so wie bei Aaron Kayser: In seinem zweiten ProA-Jahr sind wir überzeugt, dass Joe keine Anlaufzeit mehr benötigen und von Beginn an voll durchstarten wird. Im vergangenen Jahr war der Start in Paderborn nicht einfach für ihn – nach sieben Jahren im selben Verein unter demselben Trainer ist es für jeden Spieler sehr herausfordernd, sich an neue Systeme, Personen und Mitspieler zu gewöhnen. Joe ist aber eine sehr hart arbeitende Spielerpersönlichkeit, die solche Herausforderungen mit hoher Motivation annimmt und bestehen will. Er hat in der zurückliegenden Spielzeit um jede Einsatzminute gekämpft und die Umstellung am Ende sehr gut gemeistert. Was wir an ihm besonders lieben: Joe tut alles dafür, dass nicht nur er, sondern das Team als Ganzes erfolgreich ist! Und solche Spielertypen brauchst Du einfach im Kader. Wir sind sehr glücklich darüber, dass er und beispielsweise auch Lars Lagerpusch diese Rollen perfekt ausfüllen. Wir freuen uns alle auf sein zweites Jahr bei uns! Man konnte gerade zum Saisonende bereits erkennen, dass er mittlerweile einen ganzen Schritt weiter ist und das wird er uns in der kommenden Saison auf dem Parkett auch beweisen. Ich bin mir sicher: Wir werden noch ganz andere Leistungen von Joe Konradt sehen!“

Johannes Konradt fühlt sich nach seiner Debütsaison in Paderborn komplett angekommen und brennt bereits auf den Saisonstart im Oktober: „Nach der vergangenen, am Ende ja sehr erfolgreichen Saison, freue ich mich riesig, auch in der kommenden Spielzeit ein Teil der Uni Baskets Paderborn zu sein. Für mich fühlen sich die Stadt und das komplette Umfeld der Baskets mittlerweile sehr familiär an. Ich habe das Gefühl, ein neues Zuhause gefunden zu haben und bin dementsprechend glücklich und motiviert, ein weiteres Jahr für die Uni Baskets auflaufen zu können! Ich freue mich auf die Fans, auf das neue Team, auf die Spieler, die ich bereits aus der zurückliegenden Saison kenne – ich habe richtig Bock!“

Quelle | Foto: Uni Baskets Paderborn

Elias Marei: „Es wird ein spannendes Jahr für mich!“

Ein turbulentes Jahr liegt hinter Elias Marei. Nachdem er im vergangenen Sommer seinen ersten Profi-Vertrag bei den Iserlohn Kangaroos unterschrieben hatte, nahm die Entwicklung des 20-Jährigen rapide an Fahrt auf. Er wurde zum Nationalspieler Palästinas – und ließ bei seinen Einsätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sein Herz für seinen Verein auf dem Feld. Sein Arbeitspapier ist jetzt verlängert worden – doch es wartet noch eine weitere Herausforderung auf den jungen Forward.

Denn mit Beginn des Spätsommers wird Elias Marei nicht nur Basketball in Iserlohn im Fokus haben. Sondern hinter den Kulissen des TuS Iserlohn Basketball kräftig mit anpacken. Nach seinem Fachabitur wird er als Bufdi angestellt.

Direkt nach der vergangenen Spielzeit hat er gemeinsam mit Toni Prostran an seinem Spiel und seiner Entwicklung gearbeitet. Anschließend war er bei einem dreiwöchigen Lehrgang der palästinensischen Nationalmannschaft, mit der er zwei Partien in einem Vor-Qualifikationsturnier zum FIBA Asia Cup 2025 absolviert hat. „Elias hat sich im vergangenen Jahr sportlich und menschlich enorm weiterentwickelt. In der ProB hat er in allen statistischen Kategorien persönliche Bestleistungen aufstellen können. Wir freuen uns sehr, dass er am Standort Iserlohn den nächsten Schritt seiner Entwicklung machen möchte – und das nicht nur auf sportlicher Ebene“, lobt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Vor allem in der Rückrunde der Saison 2021/22 hat der 20-Jährige immer wieder aufhorchen lassen. Sei es durch seinen unbändigen Einsatz in der Defense oder sein furchtloses Auftreten auf dem Parkett. „Je länger die Saison gedauert hat, desto mehr Vertrauen wurde mir entgegengebracht“, sagt Marei. Und ergänzt: „Mit Headcoach Dennis Shirvan und Toni Prostran habe ich zwei Leute, mit denen ich täglich zusammenarbeite – und von denen ich viel lernen kann. Darauf freue ich mich. Ebenso freue ich mich auf die Arbeit mit Kindern im und rund um unseren Verein. Es wird ein spannendes Jahr für mich!“

Auch Dennis Shirvan ist froh, dass der junge Forward Teil der Kangaroos bleibt: „Elias hat großes Potenzial und, wenn er hart an sich weiterarbeitet, die Chance, eine größere Rolle einzunehmen als bislang. Auch sein Bundesfreiwilligendienst beim Hauptverein zeigt, dass er sich hier wohlfühlt und dem Umfeld vertraut.“

Das Team der Kangaroos für die Saison 2022/23
Joshua Dahmen, Ruben Dahmen, Toni Prostran, Emil Loch, Elias Marei…

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Lukas Wagner beweist weiterhin Loyalität

Zweites Eigengewächs bleibt den 49ers treu

Der 21-jährige Shooting Guard hat seinen Vertrag bei den TKS 49ers um ein weiteres Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verlängert. Wagner wird somit in seine dritte Saison für die 49ers gehen und möchte nach der vergangenen, in der er sich in Coach Pastushenkos Rotation zu einem Rollenspieler entwickelt hat, zur neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen.

Der Vorstand der 49ers hat mit Lukas Wagner die nächste wichtige Personalentscheidung getroffen. Mit der Vertragsverlängerung von Wagner bleibt dem Team ein weiterer Stammspieler aus der Vorsaison und das zweite Eigengewächs des Vereins erhalten. Wagner, welcher ähnlich wie Jordan Müller seit nun mehr als 15 Jahren jede Mannschaft des Vereins durchlaufen hat, konnte in dieser Saison in knapp acht Minuten Einsatzzeit mit 2,6 Punkten pro Spiel einen Karrierebestwert aufstellen. Zwar fiel es ihm schwer, sich hinter Kapitän Sebastian Fülle und Nico Kaml durchzusetzen und mehr zu beweisen, dennoch gelang es ihm immer mal wieder, auf dem Feld zu überzeugen. Vor allem auffällig ist seine überaus hervorragende Dreierquote. Mit 11 verwandelten Dreiern aus 22 Versuchen traf Wagner genau 50% seiner Dreier und sorgte dafür, dass Coach Vladimir Pastushenko ihn gern für seine Gefahr aus der Distanz einwechselte. Durch seine Fähigkeit auf den Positionen eins bis drei verteidigen zu können, welche er durch vermehrte Spielpraxis in der 2. Herrenmannschaft und schon früh beim NBBL-Final Four-Einzug der AB Baskets im Jahr 2019 unter Beweis stellen konnte, setzte ihn Pastushenko auch immer öfter ein. Nun will er sich weiter entwickeln und seine Leistung aus der Vorsaison steigern: „Ich freue mich über das Vertrauen der Trainer und eine erneute Chance in der kommenden Saison für den Verein, in dem ich meine gesamte Kindheit verbracht habe, spielen zu dürfen. Letztes Jahr haben wir gezeigt, dass wir oben in der Tabelle mitspielen können und wollen. Genau das wird diese Saison auch wieder in Angriff genommen.“

Quelle | Foto: TKS49ers

Nächste Vertragsverlängerung bei den RÖMERSTROM Gladiators. Garai Zeeb bleibt in Trier.

Der Point Guard verlängert seinen auslaufenden Vertrag um eine weitere Spielzeit. Zeeb kam in der vergangenen Saison in allen 36 Spielen zum Einsatz.

Die nächste Personalie für die Saison 2022/23 ist in trockenen Tüchern: Garai Zeeb wird auch in der kommenden Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Trierer Profibasketballer auflaufen. Ausgebildet wurde Zeeb in der Jugend der Eisbären Bremerhaven, bevor er zu den Skyliners nach Frankfurt wechselte, wo er seine ersten Schritte als Basketballprofi in Deutschlands höchster Spielklasse ging. Nach vier Saisons in der Main-Metropole entschied sich der sympathische Aufbauspieler für einen Wechsel zu den Löwen Braunschweig, für die er von 2019 bis 2021 in der easycredit BBL auflief. Für eine größere Rolle und mehr Verantwortung folgte daraufhin der Wechsel in die älteste Stadt Deutschlands, wo Zeeb in allen 36 Ligaspielen als Starting Five Point Guard auflief.

In der Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gehörte Zeeb zu den stärksten deutschen Guards der gesamten Liga. 11,1 Punkte, 6,6 Assists und 2,9 Rebounds in durchschnittlich 28:20 Einsatzminuten pro Spiel sind Zeugnis seiner starken Leistungen. Vor allem seine Übersicht, gepaart mit seinem Tempo, machen ihn zu einer starken Waffe für den Gladiators-Backcourt. Auch Headcoach Pascal Heinrichs freut sich sehr über die Verlängerung seines Aufbauspielers und sagt: „Wir sind wirklich sehr glücklich, dass Garai zu uns zurückkehren wird. Er hat sich in der abgelaufenen Saison sehr gut entwickelt und ist in seine Rolle reingewachsen. Wir wissen, dass seine Entwicklung noch lange nicht zu Ende ist und freuen uns auf die kommende Saison mit ihm als unseren Aufbauspieler. Garai hat das Potenzial bei uns zu einem der besten Point Guards der Liga zu reifen“

„Es macht uns stolz und es freut uns sehr, dass sich Garai dazu entschieden hat ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben. Er hat einige andere Angebote ausgeschlagen um bei uns einen weiteren Schritt zu machen. Garai ist ein toller Charakter, der mit seiner Arbeitseinstellung und seinem Ehrgeiz hervorragend zu uns passt“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zur Weiterverpflichtung von Garai Zeeb.

„Ich freue mich sehr, ein weiteres Jahr in Trier zu bleiben. Letztes Jahr war ein recht erfolgreiches Jahr mit einem guten Abschluss der regulären Saison. Es gab Höhen und Tiefen, wir haben bis zum letzten Spiel nicht einmal mit dem vollen Kader spielen können. So haben wir es leider in den Playoffs nicht geschafft so zu spielen, wie wir es eigentlich können. Ich möchte weiter hart arbeiten und mich weiter verbessern, dass auch ich ein besseres Jahr liefern kann. Die Wurfquote und die Turnover, die einfachen Sachen, sind Dinge an denen ich arbeiten muss und kann dem Team so auch noch mehr helfen Spiele zu gewinnen. Wir wollen auch in der kommenden Saison angreifen und ich freue mich riesig wieder vor unseren Fans in der Arena Trier zu spielen“, sagt Garai Zeeb zu seiner Verlängerung an der Mosel.

Quelle | Foto: RÖMERSTROM Gladiators Trier