Vorberichte ProA 8. Spieltag
07.11.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. HAKRO Merlins Crailsheim
Nach dem verlorenen Auswärtsspiel in Bayreuth, empfangen die SparkassenStars Bochum nun im vierten Heimspiel der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison am 07.11.2026 um 19:00 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim in der Rundsporthalle. Das Team von Headcoach Alvaro Paredes möchte wieder zurück auf die Siegesstraße und den insgesamt dritten Sieg der Saison, vor heimischem Publikum eintüten.
Fünf Niederlagen in Folge mussten die Gastgeber aus Bochum zuletzt einstecken, obwohl die Leistung in vielen Partien größtenteils gestimmt hat. Besonders in den ersten 20 Minuten liefert der VfL bislang starke Ergebnisse, welche jedoch nicht nach dem Seitenwechsel bestätigt werden konnten. Doch die Mannschaft arbeitet jeden Tag hart und wird an die positiven Momente anknüpfen wollen. Trotzdem stehen die SparkassenStars vor eine Herausforderung am Samstag, denn der Gegner ist kein leichter.
Die HAKRO Merlins Crailsheim spielten vergangene Saison eine starke Hauptrunde und zogen als zweiter Tabellenplatz in die Playoffs ein. Dort war jedoch bereits im Viertelfinale Schluss, als die Zauberer auf die Giessen 46ers trafen. Auch in dieser Spielzeit empfehlen sich die Crailsheimer bislang für einen weiteren Einzug in die Playoffs. Lediglich ein Spiel verloren die Gäste in der laufenden Saison und hausieren derzeit erneut auf dem zweiten Tabellenplatz der ProA.
Der Kaderumbruch im Sommer ist gelungen und die Neuzugänge lieferten sofort beeindruckende Leistungen. Lediglich zwei Spieler aus der vergangenen Spielzeit, tragen auch in dieser Saison erneut das Merlins-Jersey. Die Mischung aus erfahrenen ProA-Spielern wie Simon Krajcovic, Hendrik Drescher oder Lucas Mayer und frischem Spielerpotential aus dem Ausland wie Dylan Addae-Wusu und Courtney Alexander scheint zu fruchten. Auch aus dem deutschen Oberhaus verpflichteten die Baden-Württemberger Verstärkung. Neuzugang Booker Coplin ist in bestechender Form und legt im Schnitt pro Partie 18 Punkte und 2 Assists auf.
07.11.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen
Die Veilchen steigern sich immer weiter und rückten durch ihren 107:86-Erfolg gegen die EPG Baskets Koblenz auf den neunten Tabellenplatz vor. Die Tigers mussten sich am vergangenen Wochenende den GIESSEN 46ers 82:93 geschlagen geben und stehen mit derselben Bilanz wie die Göttinger (drei Siege, vier Niederlagen) auf Platz elf. Spieler im Fokus: Omar Pajic hat Robin Lodders als effizientesten BG-Akteur abgelöst. Der bosnische Center steht im Schnitt pro Partie rund 25 Minuten auf dem Parkett, in denen er 13,3 Punkte erzielt und 7,6 Rebounds holt. In beiden Kategorien ist er damit bester Göttinger. Zum besten BG-Vorlagengeber ist nun Zach Jackson (4,3 Assists pro Spiel) avanciert, vor Daniel Kirchner (4,1). Die beiden besten Distanzschützen sind Tai Bibbs (46 Prozent Dreier-Trefferquote) und Mathis Mönninghoff (41). Bei den Tübingern sticht der nachverpflichtete Center Alex Richardson heraus, der zwar erst zwei Partien im Tigers-Trikot absolvierte und dabei auf durchschnittlich 17,0 Punkte sowie 13,5 Rebounds in 31 Minuten Einsatzzeit kommt. Tigers-Topscorer ist US-Guard Isaac Haney mit durchschnittlich 19,4 Punkten pro Spiel. Die meisten Assists gibt der ProA-erfahrene kanadische Guard Aiden Warnholtz (3,6). Nebem Richardson und Haney ist zudem US-Forward Tim Smith mit 16,3 Punkte und 5,1 Rebounds einer der effizientesten Tübinger.
Gut zu wissen: Nach einer enttäuschenden vergangenen Saison (nur zwölf Siege und Platz 14) wechselte Tübingen den kompletten Trainerstab sowie fast das gesamte Team aus. Nur Melkisedek Moreaux und Till-Joscha Jönke blieben, beide stehen aufgrund von Verletzungen momentan allerdings nicht zur Verfügung, ebenso wie der deutsche Neuzugang Fabien Kondo (kam aus Wolmirstedt). Auf dem Trainerstuhl sitzt nun Felix Banobre, der vergangene Saison in Bochum vorzeitig gehen musste. Aus Bochum brachte der Spanier den deutschen Guard Lars Kamp mit. Neu auf den deutschen Positionen sind zudem Nico Santana Mojica (kam aus Crailsheim), Ex-Veilchen Jason Ani (Münster), Simon Feneberg (Ludwigsburg) sowie Neil Schwanenberg (Kirchheim), der allerdings noch nicht viel Spielzeit erhielt. Die ausländischen Kaderplätze komplettieren neben Smith, Warnholtz und Haney der Norweger Kristian Sjolund sowie US-Center Creighton Morisch. Die Veilchen reisen bereits am Freitag ins rund 440 Kilometer entfernte Tübingen, um die Reisestrapazen der langen Busfahrt bis Samstag hinter sich zu lassen. BG-Guard Nils Schmitz kehrt an alte Wirkungsstätte zurück – von 2017 bis 2019 war er Teil des Tübinger Nachwuchsprogramms. Ebenfalls eine Tübinger Vergangenheit hat Mönninghoff: Der BG-Rekordspieler lief in der Saison 2017/18 im Tigers-Trikot auf. Zahlen, bitte: Die Veilchen haben ihren Punkteschnitt nach oben geschraubt und kommen jetzt auf rund 84 Zähler pro Partie, die Platz sechs im Liga-Ranking bedeuten. Die Tübinger erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Besser als die Tigers sind die Göttinger bei der Feldwurfquote (47 zu 41 Prozent), den Assists (rund 19 zu 14) und den Ballverlusten (rund 12 zu 14). Die Nase vorn haben die Hausherren bei den Steals (8,6 zu 6) und den Rebounds (39 zu 34). Den letzten Platz im Liga-Ranking belegt Tübingen bei der Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (48 Prozent). Duell an der Seitenlinie: Deutlich mehr ProA-Erfahrung als BG-Headcoach Martins Gulbis hat sein Gegenüber Banobre. Der 56-Jährige stieg 2021 mit den VfL SparkassenStars Bochum in die ProA auf, in der die Ruhrgebietler seitdem spielen. Nachdem Banobre im März dieses Jahres den VfL verlassen musste, übernahm er im Sommer den Headcoach-Posten in Tübingen. Das sagen die Coaches: „In Tübingen bekommen wir es wieder mit einem Gegner zu tun, der einen anderen Stil spielt. Wir müssen uns darauf einstellen und wissen, wie wir sie defensiv stoppen können. Tübingen hat verschiedene Möglichkeiten, den Korb zu attackieren und zu punkten. Gegen Koblenz waren wir sehr zufrieden mit unserer Verteidigung im dritten Viertel. Aber Samstag ist ein neuer Tag, an dem wir für eine weitere schwere Herausforderung bereit sein müssen“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Gießen sagte Banobre: „In Gießen ist es immer sehr, sehr schwer zu spielen. Sie sind gut ins Spiel gestartet mit vielen Drives und Aktionen unter den Körben. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme mit den Fouls, Gießen stand somit immer wieder an der Freiwurflinie. Ich habe zu meinem Team gestern im Training gesagt, dass wir aus diesem Spiel gegen eine sehr erfahrene Mannschaft viel lernen können. Wir müssen einige Kleinigkeiten verbessern, uns als Team weiter finden und besser werden. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft.“
07.11.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. OrangeAcademy
Das Aufeinandertreffen der beiden Liga-Neulinge besitzt eine ganz besondere Brisanz. In der vergangenen Saison trafen beide Mannschaften im Finale der ProB-Playoffs aufeinander und zauberten eine unvergessliche Finalserie aufs Parkett. Nach einer deutlichen Niederlage im Hinspiel drehten die Miners im Rückspiel in der Sporthalle am Hallo die Serie mit einem phänomenalen Auftritt und sicherten sich den Meistertitel. Schon damals lieferten sich beide Aufsteiger einen offenen Schlagabtausch, bei dem um jeden Zentimeter Parkett gekämpft wurde. Wie in der vergangenen Saison werden sich beide Teams auch heute eine Etage höher in der ProA absolut nichts schenken – die Zuschauer dürfen sich auf ein hochintensives und emotionales Wiedersehen freuen!
Tabellensituation: Die Ausgangslage
- OrangeAcademy (Platz 11): Der Mitaufsteiger aus Ulm ist ordentlich in die ProA gestartet und steht nach den ersten Partien mit einer Bilanz von 3 Siegen und 4 Niederlagen im Tabellenmittelfeld auf Rang 11. Die junge Mannschaft hat bereits bewiesen, dass sie in der neuen Liga absolut konkurrenzfähig ist und etablierte Teams vor große Aufgaben stellen kann.
- ETB Miners (Platz 18): Für die Essener verläuft die Premierensaison in der ProA bislang unglücklich. Nach den jüngsten Rückschlägen stehen die Miners mit 1 Sieg und 6 Niederlagen am Tabellenende (Platz 18). Umso größer ist der Druck, vor den eigenen Fans in der Halle am Hallo nun die Kehrtwende einzuläuten.
Gegner-Analyse & Statistischer Vergleich: Mit der OrangeAcademy gastiert das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm ulm in Essen, gecoacht von Headcoach Mehdy Mary. Die Ulmer Mannschaft bringt enorme Tiefe und Talent auf das Parkett.
- Offensive Durchschlagskraft:
Beide Mannschaften agieren in der Offensive mit hoher Durchschlagskraft: Während die ETB Miners im Schnitt starke 86,4 Punkte pro Spiel erzielen, kommen die Ulmer Gäste auf durchschnittlich 83,1 Punkte.
- Kampfgeist & Intensität (Augenhöhe):
Beide Teams zeichnen sich durch eine hohe Einsatzbereitschaft aus. Während die Ulmer ihr Spiel über jugendlichen Elan definieren, halten die Miners mit Physis und viel Kampfgeist dagegen. In den Rebound-Duellen (Ulm greift im Schnitt 37,5 Rebounds pro Spiel ab) und in der Intensität unter den Körben begegnen sich die Teams auf ähnlichem Niveau – für den ETB wird es der Schlüssel sein, die eigenen Ballverluste drastisch zu minimieren.
Key Player im Fokus:
- CJ Anthony Jr. (#25): Der Topscorer der Gäste überzeugt mit starken 18,0 Punkten (126 Gesamtpunkte in 7 Spielen) und 3,6 Assists pro Partie.
07.11.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. GIESSEN 46ers
Denn am Samstag (19.30 Uhr), wenn für die Lahnstädter mit dem Auftritt bei den MLP Academics Heidelberg der achte Durchgang der Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA auf dem Programm steht, kehrt Ignjatovic viereinhalb Jahre nach seinem nicht ganz freiwilligen Abschied an den Neckar zurück. Nicht mehr „enttäuscht und verletzt“ wie damals, schließlich hatte er das Team aus dem SNP Dome, den er als Verantwortlicher aus Gründen der Corona-Pandemie nie voll besetzt erlebt hatte, gerade erst in die BBL und es dort auch zum Klassenerhalt geführt. Aber mit „großer Vorfreude“, denn „viele alte Bekannte, viele Freunde und viele Fans warten auf mich.“ Dass die Rückkehr nicht die erste, sondern in Wahrheit schon seine zweite ist, will der 46ers-Übungsleitzer gar nicht unter den Tisch kehren. Er hatte es nur niemandem verraten, dass er als Zuschauer im September zum Pokalspiel der Academics gegen Oldenburg vorbeischauen würde. Sogar seine Karte hatte er über die Niedersachsen gekauft, wie er erzählt. Und natürlich habe es nicht lange gedauert, ehe er erkannt worden sei. Kein Wunder, schließlich stand er acht lange Jahre an der Heidelberger Seitenlinie und gestaltete den Aufstieg von der grauen ProA-Maus zum BBL-Club ganz entscheidend mit. Es darf also erlaubt sein, dass es für den inzwischen stolzen Opa eine emotionale Rückkehr an die alte Wirkungsstätte werden wird.
Noch sind nicht alle Wunden verheilt, die die Trennung trotz des Klassenerhalts nach der ersten Bundesliga-Saison 2022 verursacht hatte. Sie werden wahrscheinlich nie verheilen, der Samstag aber könnte die Schmerzen etwas lindern. Denn die GIESSEN 46ers wollen einen Sieg und fahren nach zuletzt zwei guten Auftritten bei den EPG Baskets Koblenz (83:68) und gegen die Tigers Tübingen (93:82) keineswegs als krasser Außenseiter in den Stadtteil Kirchheim. „Der liebe Gott hat die Situation genauso arrangiert. Wenn ich Heidelberg nicht verlassen hätte, hätte ich Gießen nie kennengelernt. Ich bin dankbar, dass es so gekommen ist. Damals konnte ich nicht ahnen, dass ich nach der Saison den Job bei den 46ers antreten würde. Aber inzwischen habe ich mich in diesen Verein, in seine Geschichte und in seine Tradition verliebt. Basketball ist das Hauptthema in der Stadt. Die Menschen leben für diesen Verein. Heidelberg hat sich diesbezüglich toll entwickelt, aber in Gießen ist das alles mal zwei“, hat Ignjatovic inzwischen seinen Frieden gefunden. Und blickt voraus … „Meine Mannschaft wächst mit ihren Aufgaben“, ist bei „Frenki“ Ignjatovic die Freude auf ein Duell „der beiden deutschen Traditionsmannschaften schlechthin“ enorm. „Wir möchten in die BBL, Heidelberg ist aber zum Aufstieg verdammt“, rechnet der Gießener Cheftrainer mit einem „ausgeglichenen Duell, an dessen Ende der Bessere gewinnen möge.“ Ob dies die 46ers sein werden, steht aktuell natürlich noch in den Sternen, zumal die Personalsituation angespannt ist. Chris Carter (Knieprobleme) fällt weiter aus; in der kommenden Woche beginnt der 34-Jährige mit Jogging. Alex Williams, der sich den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt hatte, spielt mit einer Schiene. Daniel Norl lag in dieser Woche im MRT, nachdem er in Koblenz nur gut drei Minuten wegen Knieschmerzen durchgehalten hatte, das Ergebnis allerdings war negativ. Und Viktor Kovacevic musste wegen einer Wurzelbehandlung kürzertreten, er ist inzwischen aber wieder schmerzfrei. Der neue US-Guard Tyler Peterson hat voll eingeschlagen, weitere Zugänge schließt Ignjatovic derzeit aber aus, wie er kürzlich in einem Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung mit ein wenig Ironie durchblicken ließ. „Deutsche Spieler von Qualität als Nachverpflichtung sind kaum zu bekommen. Die spielen meistens schon in Heidelberg.“
07.11.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Eisbären Bremerhaven
Nach zwei Siegen in Folge wollen die PS Karlsruhe LIONS ihren positiven Trend fortsetzen. Am Samstag, den 7. November, empfangen die Badener am achten Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA die Eisbären Bremerhaven in der heimischen Europahalle. Nach den Erfolgen gegen die Tigers Tübingen und die Artland Dragons bietet sich dem Karlsruher Team die Chance, den dritten Sieg in Serie einzufahren. Zuletzt präsentierten sich die LIONS mit aufsteigender Form. Insbesondere der 90:82-Auswärtserfolg in Quakenbrück war ein wichtiger Schritt. Trotz personeller Ausfälle gelang es der Mannschaft, über weite Strecken konzentriert aufzutreten und den eigenen Gameplan erfolgreich umzusetzen. Headcoach Demond Greene zeigte sich mit der Leistung seines Teams entsprechend zufrieden, sieht allerdings auch weiterhin Entwicklungspotenzial: „Mit unserer Mannschaftsleistung beim Sieg in Artland bin ich sehr zufrieden. Wir haben unseren Gameplan über drei Viertel sehr gut umgesetzt, müssen unseren Fokus aber über die gesamten 40 Minuten halten. Mit Bremerhaven erwartet uns eine Mannschaft mit enormer individueller Qualität, gegen die wir Konzentration und Physis noch einmal steigern müssen. Nach zwei Siegen in Folge wollen wir den positiven Schwung mitnehmen und gemeinsam mit unseren Fans zu Hause den dritten Sieg einfahren.“ Mit den Eisbären Bremerhaven wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Karlsruher. Die Gäste verfügen über eine Mannschaft mit enormer individueller Qualität. Insbesondere auf der Guard-Position sind die Norddeutschen stark besetzt. Hinzu kommen ein dominanter Big Man, sowie weitere gefährliche Distanzschützen. Auf Seiten des Karlsrudels ist zu jetzigem Zeitpunkt, weiterhin mit Ausfall von Martel Williams zu rechnen.
Für die LIONS wird es vor allem darauf ankommen, die Intensität aus den vergangenen Partien mitzunehmen und die Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten. Gegen die individuelle Klasse der Gäste werden eine geschlossene Mannschaftsleistung, physische Präsenz und konsequentes Auftreten auf beiden Seiten des Spielfelds gefragt sein. Auch abseits des sportlichen Geschehens steht den Zuschauern ein besonderer Heimspieltag bevor. Unter dem Motto Malle-Spieltag erwartet die Fans am Samstag ein spezielles Rahmenprogramm. billiger.de unterstützt die Begegnung als Sponsor of the Day und kündigt zudem ein Special Guest an. Darüber hinaus gibt es ein besonderes Ticketangebot für Studierende: Gegen Vorlage ihres Studentenausweises erhalten sie Stehplatz-Tickets für lediglich 5 Euro. Die PS Karlsruhe LIONS empfangen die Eisbären Bremerhaven am Samstag, den 7. November, in der Europahalle. Tip-off ist um 19:30 Uhr. Das Karlsruher Team möchte den Heimvorteil nutzen und vor den eigenen Fans den dritten Sieg in Folge feiern.
08.11.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. SBB Börde Baskets
Die SBB Börde Baskets wollen ihren Erfolgslauf in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA fortsetzen. Im Auswärtsspiel bei den Nürnberg Falcons am Sonntag (Beginn: 15.30 Uhr) wird das allerdings ein schweres Unterfangen. Die SBB Börde Baskets sind aktuell nach Spitzenreiter Kirchheim das heißeste Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA. Sechs Siege konnte die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai zuletzt in Serie gewinnen. Nur eine Niederlage zum Auftakt gegen den Spitzenreiter steht auf dem Konto. Am vergangenen Spieltag sicherte sich die Mannschaft um Kapitän Dennis Nawrocki einen umkämpften 103:91-Heimsieg gegen die ETB Miners aus Essen. Im Duell mit den Nürnberg Falcons kommt es zum Wiedersehen mit einem ehemaligen SBB-Akteur: Dominick von Waaden, der von 2019 bis 2022 das Trikot der SBB Börde Baskets trug, wechselte im Sommer aus Hagen zu den Falcons. Nürnberg belegt mit einer ausgeglichenen Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen aktuell den achten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Coach Tim Black musste sich am vergangenen Spieltag den Eisbären Bremerhaven mit 75:82 geschlagen geben. Bester Werfer ist bislang der US-Amerikaner Nate Heise mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Partie. SBB-Cheftrainer Achmadschah Zazai sagt: „Mit unserem nächsten Gegner erwartet uns eine sehr gute Mannschaft, die über zahlreiche starke Schützen verfügt und offensiv jederzeit gefährlich werden kann. Für uns wird es entscheidend sein, von der ersten Minute an präsent zu sein, aggressiv zu verteidigen und den Gegner über 40 Minuten nicht in seinen Rhythmus kommen zu lassen.“ Die SBB Börde Baskets können voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Das gibt uns zusätzliche Möglichkeiten in der Vorbereitung und stimmt uns positiv für die Aufgabe“, sagt Coach Zazai. Nicht mehr dabei ist Marcus Evans. Die Wege des US-Profis und der SBB Börde Baskets trennten sich in dieser Woche. Fans der SBB Börde Baskets können die Auswärtspartie in Nürnberg wie gewohnt exklusiv im Livestream auf sporteurope.tv verfolgen.
08.11.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Medikamente per Klick Bayreuth
Die Paderborn Baskets, die in der vergangenen Saison 2025/26 als Tabellen-16. gerade noch den Klassenerhalt in der ProA geschafft hatten, tragen ihre Heimspiele seit Beginn der neuen Saison 2026/27 in der Phoenix Contact Arena im etwa 50 Autominuten von Paderborn entfernten Lemgo aus, weil ihre eigentliche Heimspielstätte, das Sportzentrum Maspernplatz in Paderborn, über mehrere Jahre saniert wird. Nach der Auftakt-Heimniederlage mit 77:81 gegen die VfL SparkassenStars Bochum folgte mit 90:73 gegen die RheinStars Köln der erste Saisonsieg in der Spielstätte in Lemgo. Das erste Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven ging mit 81:84 ebenso knapp verloren wie das dritte Heimspiel mit 86:88 gegen die EPG Baskets Koblenz. Dann folgte mit 83:71 gegen die Orange Academy Ulm der zweite Saisonsieg und zuletzt ging am vergangenen Samstag die Partie beim Tabellenzweiten HAKRO Merlins Crailsheim mit 58:65 verloren.Dabei schien in Crailsheim lange ein Paderborner Sieg möglich. Das Team von Headcoach Milos Stankovic hatte lange Zeit die Kontrolle über die Partie, agierte in einem Low-Score-Game mit schwachen Wurfquoten auf beiden Seiten zunächst defensiv sehr stark und lag in der 18. Minute mit 13 Punkten in Front. Crailsheim kämpfte sich dann bis zur Pause mit einem 9:0-Lauf noch auf 28:32 heran. Im dritten Viertel bauten die Paderborner erneut den Vorsprung auf 47:37 zweistellig aus. Im Schlussabschnitt wurde es dann dramatisch und das Momentum kippte auf die Crailsheimer Seite. In der Crunchtime stand die Partie mit 56:56 drei Minuten vor dem Ende auf des Messers Schneide. Paderborn wirkte nach einem aufopferungsvollen Kampf jetzt etwas müde und konnte defensiv nicht mehr so effektiv dagegenhalten wie in den ersten 35 Minuten. So setzte sich Crailsheim letztlich mit 65:58 durch, das Team aus Hohenlohe hatte das Schlussviertel mit 28:11 gewonnen. Bester Paderborner Werfer war Eyassu Worku mit 13 Zählern. Der Paderborner Headcoach Milos Stankovic bilanzierte nach der Partie: „Wir haben 35 Minuten lang aus meiner Sicht sehr erfolgreich agiert, vor allem defensiv. In den letzten fünf Minuten haben wir auf den Druck von Crailsheim nicht mehr gut genug reagiert. Um das Spiel hier zu gewinnen, muss man von außen und innen mehr treffen, mit einer Gesamttrefferquote von 30 Prozent wird es eben schwierig. Mit der Defensive bin ich sehr zufrieden, wir haben nur 65 Punkte zugelassen und das Rebound-Duell gewonnen. Da muss ich mein Team loben. Wir haben vom Einsatz her auch alles auf dem Feld gelassen und sehr gut gekämpft. Ich glaube, insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Die vielen offenen Würfe, die wir heute liegen gelassen haben, müssen wir natürlich in den nächsten Partien verwandeln.“
Topscorer der Baskets in der bisherigen Saison ist der 28-jährige US-amerikanische Point Guard Eyassu Worku, der die zweite Spielzeit in Paderborn unter Vertrag steht, mit im Schnitt 15,7 Punkten, 3,3 Rebounds und 5,7 Assists. Es folgt der von den Baskets Juniors TSG Westerstede aus der ProB gekommene, 26-jährige US-Point Guard Jon´ll Larenz Fugett mit durchschnittlich 12,1 Zählern, zwei abgegriffenen Bällen und 3,1 Zuspielen. Der 23-jährige Shooting Guard Matej Silic spielt seit 2025 für Paderborn und kommt bislang im Schnitt auf 11,0 Punkte und 2,1 Rebounds. Der 24-jährige Shooting Guard Nik Philip Schlipf kam im Sommer aus der ProB Süd von den SV Fellbach Flashers nach Paderborn und hat sich bislang mit im Schnitt 10,7 Zählern und zwei Rebounds gut in der ProA akklimatisiert. Bester Rebounder des Teams ist bis dato der 23-jährige Niederländer Emmanuel Ugbo, der nach drei Jahren bei der Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg von 2023 bis 2026 in der US-College-Liga NCAA, zuletzt im Team der Washington State University, ausgebildet wurde und jetzt nach Paderborn wechselte. 6,9 abgegriffene Bälle und 10,1 Punkte im Schnitt stehen für Ugbo aktuell auf dem Scoreboard. Vervollständigt wird das Baskets-Team mit dem von den Kirchheim Knights gekommenen, 24-jährigen US-Center Nick Spinoso (im Schnitt 6,7 Zähler und mit 6,1 abgegriffenen Bällen zweitbester Rebounder des Teams), dem erst 17 Jahre alten Nachwuchs-Center Leonard Kröger (durchschnittlich 6,3 Punkte und 5,1 Rebounds), durch Small Forward Christopher Schultz (23 Jahre, im Schnitt fünf Zähler und 3,9 abgegriffene Bälle) und durch den 21-jährigen Shooting Guard Nicolas Ignacio Marty-Decker (2,6 Punkte/1,2 Rebounds). Medikamente per Klick Bayreuth holte sich am vergangenen Freitag dank einer hervorragenden, mit 63:36 gewonnenen zweiten Halbzeit nach einem zeitweisen 15-Punkte-Rückstand in der ersten Hälfte den ersten Saisonsieg. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum stand am Ende ein 98:83-Erfolg auf dem Scoreboard. Bei den Bayreuthern stimmte in der zweiten Halbzeit die defensive Leistung, es wurde eine starke Offensive gezeigt und die Zahl der Turnover war in der zweiten Halbzeit auf vier minimiert. Beste Werfer bei MpK waren Glen Abram mit 25 und Neuzugang Darrell Davis mit 20 Punkten. Das Bayreuther Team musste weiterhin auf die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain, Joshua Bonga und Luis Wulff verzichten. Headcoach Vincent van Sliedregt bilanzierte nach dem Spiel gegen Bochum: „Es ist schön, heute das Lächeln auf den Gesichtern der Fans zu sehen. Der erste Saisonsieg ist für uns sehr wichtig und macht uns glücklich. Die erste Halbzeit war nicht so gut, die sehr gute zweite Hälfte machte letztlich den Unterschied. Am Ende lagen wir 15 Punkte vorne, zehn Punkte des Vorsprungs gehen symbolisch auf das Konto der Fans, die uns in der zweiten Hälfte hervorragend unterstützten. Nach den vergangenen zwei Monaten kann ich den 2.092 Zuschauern in der Halle nur für die Unterstützung danken, dieser Rückhalt bedeutet mir sehr viel. Wir stehen trotz des Sieges bei einer Bilanz von 1:6 gewonnenen Spielen, wir haben immer noch viele Probleme und es liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir werden in der kommenden Woche hart und konzentriert weiterarbeiten und versuchen, uns kontinuierlich weiter zu verbessern. Das Team hat Kampfgeist und Herz gezeigt, vor allem auch die jungen Spieler, und wir haben uns letztlich selbst belohnt“. Unter der Woche gab MpK Bayreuth die Nachverpflichtung des 26-jährigen US-Amerikaners Earl Timberlake Jr. bekannt. Der variabel einsetzbare Flügelspieler soll dem verletzungsbedingt dezimierten Kader etwas mehr Breite geben und zusätzliche Qualität in den Bereichen Defense und Rebounding ins Team bringen. Das Spiel in Paderborn kommt jedoch für Timberlake nach Aussage des Vereins für einen Einsatz voraussichtlich noch zu früh.
08.11.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Artland Dragons
Mit den RheinStars und den Artland Dragons treffen am kommenden Sonntag zwei der aktuell offensivstärksten Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aufeinander. Tipoff in der Motorworld ist um 17:00 Uhr. „Wir wollen uns unbedingt das nächste Heimspiel holen“, sagt Headcoach Zoran Kukic vor dem Vergleich mit dem ehemaligen Bundesligisten, der in der vergangenen Saison zu den positiven Überraschungen der Liga zählte.
Nach dem erfolgreichen Auswärtstrip nach Ulm mit dem 84:81 bei der Orange Academy sollen nun auch die Punkte im vierten Heimspiel auf der Habenseite landen. Anders als in der Vorwoche mit ihren drei Spielen in acht Tagen konnten die Kölner nun konzentriert eine komplette Trainingswoche absolvieren. „Es ist wichtig, dass wir voller Energie in das Spiel gegen die Dragons gehen können“, sagt Zoran Kukic. „Im vergangenen Jahr waren wir bis kurz vor Schluss drauf und dran, das Spiel zu gewinnen. In dieser Saison wollen wir das bis zum Ende durchziehen und die Fans und uns mit einem Sieg in der Motorworld belohnen.“
Die Dragons und ihr Headcoach Hendrik Gruhn haben einen größeren Umbruch hinter sich und stehen aktuell bei zwei Siegen aus sieben Spielen. In der Vorsaison prägten die Top-Scorer Amir Hinton und Ben Burnham das Spiel der Dragons. Beide Leistungsträger gingen im Sommer.
Als neuer Top-Performer kam Guard Jonathan Klussmann mit Grant Teichmann aus Paderborn zu den Niedersachsen. Er ist mit rund 18 Punkten pro Spiel aktuell der beste Scorer der laufenden Saison. Spielmacher Buzz Anthony blieb dem Team erhalten und kommt auf 12,9 Punkte und 6,1 Assists pro Spiel. Neuzugang Naz Bohannon kommt auf 11,4 Zähler.
Zwischen den Artland Dragons und Köln gab es bislang 21 Spiele: 12 in der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga, fünf in den BBL-Playoffs, zwei im Pokal und zwei in der ProA. Achtmal gewann Köln, darunter das Pokalfinale 2007. In der vergangenen Saison gingen beide Partien an Quakenbrück.
09.11.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Kreisbau Kirchheim Knights
Am kommenden Montag erwarten die EPG Baskets den Vorjahresfinalisten aus Kirchheim auf dem Oberwerth. Während in Koblenz am vergangenen Wochenende nach der Niederlage gegen Göttingen (107:86) und dem Abgang von Hoffnungsträger Frankie Collins die Euphorie etwas gedämpft wurde, stieg die selbige bei den Knights, nachdem man gegen Heidelberg den siebten Sieg in Folge einfahren konnte (72:64). Dennoch schaut Koblenz voller Zuversicht auf das Duell gegen den bislang ungeschlagenen Liga-Primus. Bei der Niederlage gegen Göttingen ließen die EPG Baskets über weite Strecken die zuvor gelobte defensive Versiertheit vermissen und leisteten sich immer wieder eklatante Fehler. „Wenn wir die Partie heute Abend noch einmal spielen würden, dann würde ich im Vorfeld weniger über taktische Dinge sprechen, sondern an den Kampfgeist appellieren“, reflektiert Headcoach Stephan Dohrn den bitteren Spielausgang. Dennoch bleibt auch bei dieser deutlichen Niederlage etwas Positives: Die zuletzt häufig in Frage gestellte Offensive konnte über weite Phasen mit einem Gegner mithalten, der stark aufspielte. Bei vergleichbar guten Wurfquoten (12/29 3er, 18/34 2er) verloren die Schängel lediglich das dritte Viertel mit mehr als fünf Punkten Unterschied. „Wir müssen die Big Men besser einsetzen“, mahnt der Coach und erinnert, dass das zuletzt sehr Guard-lastige Spiel wieder ausbalancierter gestaltet werden muss. In der Tat nahmen die Big Men gegen Göttingen nur elf der insgesamt 73 Wurfversuche. Auf die Dienste von Frankie Collins, den Topsscorer der Partie, werden die Baskets künftig nicht mehr zurückgreifen können. Trainer und Vorstand hatten die Probezeit des US-Amerikaners am Montag beendet und sich aufgrund interner Vorfälle gegen einen Vertrag bis Saisonende entschieden. Im Interview stellte Coach Dohrn in Aussicht, nach reichlicher Überlegung noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv zu werden. Das Spiel am Montag werde man jedoch sehr wahrscheinlich mit einem Spieler weniger als zuletzt bestreiten müssen. Dennoch zeigt sich der Coach angriffslustig: „Wir haben nichts zu verlieren und müssen alles reinwerfen. Wir dürfen es nicht zu kompliziert machen, hart und aggressiv spielen, dabei auch Rückschläge verkraften und Zusammenhalt zeigen.“ Ob man den Schwaben spielerisch ebenbürtig ist, darf zumindest auf statistischer Basis bezweifelt werden. Der unangefochtene Tabellenführer erzielt im Schnitt die meisten Punkte der Liga (93,1), holt die meisten Rebounds (45,3), davon 17,9 in der Offensive und verteilt die meisten Assists (19,3). Mut macht den EPG Baskets statistisch gesehen lediglich der Ergebnis-Trend der Kirchheimer: Gewannen die Knights die ersten fünf Partien noch mit einer Punktedifferenz von 22,4 Punkten im Schnitt, so entschied man die vergangenen beiden Partien nur noch mit durchschnittlich sechs Punkten. Am sechsten Spieltag machte Essen zuhause bereits vor, wie man die Kirchheimer zumindest an den Rand einer Niederlage bringen kann: Mit viel Aggressivität und Siegeswillen gelang es dem Aufsteiger gegen den amtierenden ProA Vizemeister die Partie lange offen zu gestalten. Neben den beiden US-Amerikanern Alston (Power Forward, 13,3 Punkte und 5,6 Rebounds im Schnitt) und Morgan (Shooting Guard, 15,9 Punkte, 6,1 Rebounds) begeistert im Team von Headcoach Igor Perovic derweil vor allem der zweitbeste Scorer der Liga, Desmond Watson (20,6 Punkte), der auch gleichzeitig bester Vorlagengeber des Teams ist (4,6 Assists). Gleich sieben Knights holen durchschnittlich mindestens vier Rebounds pro Spiel, auf Koblenzer Seite gelingt dies bislang nur Dragos Diculescu (4,4).


