Löwen reagieren auf Ausfälle – Kelvin Okundaye verstärkt das Rudel

Die Verantwortlichen der Hertener Löwen haben auf die aktuelle Personalsituation reagiert und kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Kelvin Okundaye verstärkt ein erfahrener Spieler das Team und soll dabei helfen, die durch zahlreiche Verletzungen entstandenen Lücken zumindest teilweise zu schließen.

Der 32-jährige Combo-Guard war zuletzt in der 1. luxemburgischen Liga für die Musel Pikes aktiv und erzielte dort im Schnitt 10,6 Punkte, sowie 2,0 Rebounds und 1,5 Assists. Im Verlauf seiner Karriere war er zunächst bei verschiedenen ProB- und ProA-Klubs in kleineren Rollen aktiv, bevor er sich bei Auslandsstationen in der Schweiz, Belgien und Luxemburg zu einem verlässlichen Scorer entwickelte.

Trainer Robin Singh freut sich über seinen Neuzugang: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, so kurzfristig auf die Situation reagieren und einen Spieler verpflichten zu können. Durch die Verletzungen von Manuel Bojang und Bryant Allen haben wir für einen längeren Zeitraum sowohl Qualität als auch Tiefe auf dieser Position verloren. Wir trauen ihm zu, dass er einen Teil der entstandenen Scoring Lücke schließen kann.“

Dass dieser Plan aufgehen kann, hat bereits die Partie am vergangenen Wochenende beim wichtigen 87:65-Erfolg gegen Rhöndorf gezeigt. Bei seinem Debüt hat Kelvin starke 15 Punkte und 4 Rebounds für die Löwen aufgelegt.

Nachberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.

 

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

Vielseitiger und offensivstarker Guard – die Dresden Titans verpflichten Wisdom Uboh

Die Dresden Titans sichern sich mit Wisdom Equere Uboh die Dienste eines vielseitigen und offensivstarken Guards. Der 1,77 Meter große Point Guard stammt aus McDonough, Georgia (USA) und absolvierte seine College-Karriere zunächst am Chattahoochee Valley Community College bevor er an der Columbus State University (NCAA-Division II) zu einem prägenden Spieler reifte.

In seinen letzten beiden College-Saisons gehörte Uboh zu den Leistungsträgern der Cougars und überzeugte mit 13,9 Punkten, 3,4 Rebounds, 3,4 Assists und 1,1 Steals pro Spiel. In der Saison 2024/25 führte er sein Team zum Meistertitel in der Peach Belt Conference und wurde aufgrund seiner konstant starken Leistungen in das dritte All-Conference-Team gewählt.

Nach dem Abschluss seiner College-Laufbahn sammelte Uboh erste Profi-Erfahrungen in der Universal Basketball Association (UBA), ehe er im August 2025 den Schritt nach Europa wagte und sich den Berlin Dreams (1. Regionalliga) anschloss. Dort übernahm er sofort eine tragende Rolle und war ein entscheidender Faktor dafür, dass sein Team bis zu seinem Abgang ungeschlagen an der Tabellenspitze stand.

In zehn Spielen erzielte er im Schnitt 24,2 Punkte, 5,5 Rebounds, 4,6 Assists und 1,5 Steals. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte er mit einer 46-Punkte-Leistung inklusive acht Dreiern gegen Braunschweig. Über die gesamte Saison hinweg traf Uboh dabei herausragende 52,2 % aus der Distanz. Neben seiner Treffsicherheit von außen, sieht Uboh sein Verständnis, Blöcke effektiv zu lesen und zu nutzen, Vorteile für sich und seine Mitspieler zu kreieren und defensive Akzente zu setzen, als seine Stärken an.

Headcoach Valentino Lott: „Nach langer Suche auf der Point-Guard-Position sind wir mit Wisdom fündig geworden. In den letzten Tagen ging dann alles Schlag auf Schlag und wir konnten ihn von unserem Programm überzeugen. Er wird uns nicht nur zusätzliche Stabilität in der Verteidigung sowie wertvolles Scoring geben, sondern passt auch menschlich hervorragend in unser Team. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und er uns bereits in den kommenden Spielen verstärken wird.“

Wisdom Uboh: „Ich freue mich sehr für die Dresden Titans spielen zu dürfen. Vielen Dank an Valentino und den Club für das Vertrauen.“

 

„Leidenschaft, Herzblut und Kontinuität!“ – Matthias-Grothe-Award 2025 geht an Uli Naechster

Der Matthias-Grothe-Award 2025 des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. geht an Uli Naechster, Nachwuchsleiter der Paderborn Baskets. Mit der Auszeichnung würdigen die Basketball-Bundesligen sein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement im Nachwuchsbasketball sowie seinen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Basketballstandorts Paderborn.

Die offizielle Ehrung nahmen Schirmherrin Maja Grothe, Matthias Sonnenschein (Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung easyCredit BBL) sowie Christian Krings (Geschäftsführer BARMER 2. Basketball Bundesliga) im Rahmen des ProA-Heimspiels der Paderborn Baskets gegen die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstag vor.
Der Matthias-Grothe-Award wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Ausbildung junger Basketballspielerinnen und -spieler, die Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern sowie um eine werteorientierte Nachwuchsarbeit verdient gemacht haben. In diesem Sinne verkörpert Uli Naechster die Ideale des Awards in herausragender Weise.

Naechster begann seine Trainerlaufbahn beim SSV Hamm, bevor er 2009 zu den Paderborn Baskets wechselte. Dort prägte er über viele Jahre hinweg die sportliche und strukturelle Entwicklung des Vereins entscheidend mit. Als Co-Trainer führte er die NBBL-Mannschaft in den Jahren 2011 und 2012 bis ins TOP4, anschließend übernahm er fünf Jahre lang die Verantwortung als Headcoach der ProA-Mannschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Seit 2019 wirkt Uli Naechster bei den Paderborn Baskets als Geschäftsführer des e. V. und Nachwuchsleiter, war zudem bis 2025 als Trainer in der JBBL tätig und begleitet zahlreiche Talente auf ihrem Weg in den Leistungs- und Profibereich. Seit 2025 coacht Naechster die U12 der Baskets. Dabei steht er für eine kontinuierliche, nachhaltige und ganzheitliche Nachwuchsarbeit. Ein prominentes Beispiel für seine erfolgreiche Talentförderung ist Fabian Kayser, der aktuell bei Real Madrid unter Vertrag steht.

Maja Grothe, Schirmherrin des Matthias-Grothe-Awards, erklärt: „Uli Naechster steht in all seinen Rollen für eine kontinuierliche, nachhaltige und ganzheitliche Nachwuchsarbeit. Ihn zeichnet aus, dass für ihn nicht der kurzfristige Erfolg im Vordergrund steht, sondern die langfristige Entwicklung von Spielerinnen und Spielern, Trainerinnen und Trainern sowie tragfähigen Strukturen. Dabei hat er stets das große Ganze im Blick und scheut sich nicht, auch selbst einen Schritt zurückzutreten, wenn es dem Standort und der Ausbildung junger Menschen dient. Dieses selbstlose Engagement und diese Haltung verkörpern die Werte des Matthias-Grothe-Awards in besonderer Weise.“

Auch Jordi Perez, Präsident der Paderborn Baskets 91 e. V., würdigt den Preisträger: „Uli Naechster steht wie kaum ein anderer für professionelle Jugendarbeit, große Begeisterung und enormes Herzblut. Er hat zahlreiche Talente auf ihrem Weg begleitet und gefördert, darunter auch mehrere Jugend-Nationalspieler. Was ihn besonders auszeichnet, ist seine klare Motivation: Kinder für den Basketball zu begeistern und Talente aus unserer Region nachhaltig zu entwickeln. Dieses Engagement prägt unseren Verein bis heute und ist ein zentraler Grund für die Stärke unseres Nachwuchsbereichs.“

Der im Oktober 2017 verstorbene Matthias Grothe war ehemaliger National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Er stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft, harte Arbeit und ein außergewöhnliches Engagement für „seine“ Jugendspieler – auch außerhalb des Spielfeldes. Der Matthias-Grothe-Award wird zu seinem Gedenken an besonders sozial engagierte und langjährig tätige Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer verliehen, die sich nachhaltig für die Entwicklung eines Basketballstandorts einsetzen. Schirmherrin des Awards ist Maja Grothe. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Marius Huth (ALBA BERLIN), Ross Jorgusen (MHP RIESEN Ludwigsburg), Hanno Stein (RASTA Vechta), Felix Engel (Bayer Giants Leverkusen) und Norbert Opitz (ALBA BERLIN).

Vorberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS und die GIESSEN 46ers eröffnen am 23. Januar den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Freitagsspiel hält sämtliche Zutaten für spannende Unterhaltung bereit, denn viele der bisherigen elf Duellen der beiden Kontrahenten waren intensiv und gespickt mit dramatischen Momenten. Sowohl das Team vom Oberrhein als auch die Hessen haben sich in dieser Saison mehr vorgenommen als die aktuellen Tabellenplätze elf beziehungsweise neun.

Das Karlsrudel ist in der heimischen Europahalle, getragen von einer dichten Atmosphäre auf den Rängen, nur schwer zu bezwingen. Die letzten beiden Spiele im „Löwenkäfig“ konnten mit einer packenden Crunchtime und einem Happy End für die Hausherren aufwarten. Das letzte Team, das in Karlsruhe den Sieg davontrug, waren die Bozic Estriche Knights Kirchheim am 7. November des vergangenen Jahres – bei einem knappen Endstand von 76:80.

Die GIESSEN 46ers sind ein klangvoller Name auf der deutschen Basketball-Landkarte. Der ehemalige Erstligist reist mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen in die Fächerstadt. Auch die Hessen sind, ähnlich wie die LIONS, bekannt für eine körperliche Spielweise und eine gute Transition.  In der Statistik liegt Gießen vorn, mit sechs zu fünf Siegen.

Die wichtigsten Duelle hat indes Karlsruhe für sich entschieden. Im Mai 2024 traf man im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Die 46ers hatten Heimrecht und dominierten die erste Begegnung der Best-of-five-Serie. Danach folgen drei LIONS-Siege und der Durchmarsch bis zur ProA-Meisterschaft, dem bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte der Badener. In dieser Saison haben die Gäste wieder vorgelegt. Am 18. Oktober lautete der Endstand in Gießen 94:74.

 

23.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. RheinStars Köln

In einem Duell zweier Liganeulinge der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfangen die SBB Baskets am Freitagabend die RheinStars Köln in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle.

Köln ist ebenfalls neu in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A dabei. Der Mitaufsteiger startete schwach in die Spielzeit, hat sich mittlerweile allerdings mehr als gefangen. Sieben Siege stehen aktuell auf dem Konto der RheinStars, zwei mehr also als bei den SBB Baskets. Bester Werfer der Kölner ist der US-Amerikaner Cedric Russell mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Partie.

Die SBB Baskets konnten zuletzt gegen zwei Aufstiegsanwärter prima mithalten. Auf eine 82:89-Niederlage gegen Göttingen folgte allerdings eine 84:95-Pleite in Hagen. Die Leistungskurve zeigt trotzdem nach oben. Gleiches galt in den vergangenen Wochen eigentlich auch für die RheinStars aus Köln. Am vorigen Spieltag musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Kukic beim Topteam in Crailsheim allerdings deutlich mit 58:99 geschlagen geben.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Köln hat in den vergangenen Wochen, abgesehen von dem Spiel gegen Crailsheim, sehr gut ausgesehen. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich im Kader einiges getan. Sie haben sich verstärkt. Deshalb müssen wir sehr fokussiert sein. Wir müssen wieder die Intensität, den Einsatz und den Willen zeigen, über 40 Minuten richtig Gas zu geben. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und einen Heimsieg feiern.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BG Göttingen

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 empfangen die Tigers Tübingen den Bundesliga-Absteiger BG Göttingen. Nach zuletzt acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen befindet sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko in der Krise. Mit dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz dürfen die Raubkatzen nun auch die unteren Tabellenregionen nicht aus den Augen verlieren.

Die BG Göttingen steht mit 14 Siegen aus 18 Partien auf dem zweiten Tabellenplatz und geht als klarer Favorit in die Begegnung. Auswärts ist das Team von Trainer Fabian Strauß mit acht Erfolgen aus neun Spielen sogar die beste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Niedersachsen kommen mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen im Gepäck nach Tübingen.

Im Hinspiel konnten sich die Sonko-Schützlinge am 4. Oktober 2025 überraschend mit 90:83 in Göttingen durchsetzen. Doch dies ist lange her, seither kämpfen die Raubkatzen mit vielen Verletzungen. JaCobi Wood avancierte mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists zum Matchwinner, doch der US-Amerikaner wird nach einer Stressfraktur im rechten Fuß noch einige Wochen fehlen. Ebenso Kapitän Till Jönke (Rücken) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk).

Strauß kann auf einen qualitativ guten Kader zurückgreifen. Angeführt wird das Team von den beiden US-Amerikanern Jordan Sears (15,5 ppg, 3,6 ppg, 2,9 apg) und Zach Jackson (14,8 ppg, 4,1 rpg). Als dritter Akteur punktet Neuzugang Julius Böhmer mit 11,0 Zählern zweistellig. Dazu treten die Veilchen gut im Kollektiv auf. Kapitän der Mannschaft ist Mathis Mönninghoff, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Raubkatzen trug.

Sonko blickt wie folgt auf die Partie gegen den Tabellenzweiten: „Wir konnten unter der Woche wieder mehr trainieren, das ist positiv. Die letzten Wochen mit so vielen kranken und verletzten Akteuren waren nicht einfach. Die kommenden zwei Aufgaben werden alles andere als einfach. Wir alle wollen einen besseren Auftritt der Mannschaft wie gegen Bochum sehen. Danach werden wir sehen, zu was es gegen die BG Göttingen reicht.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei den GIESSEN 46ers kehren die Artland Dragons am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die Nürnberg Falcons. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Dragons die starke Form der vergangenen Wochen auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen.

Das Hinspiel in Nürnberg entschieden die Dragons nach Verlängerung mit 92:104 für sich. Angeführt von Amir Hinton, sowie einem starken Ben Burnham und Buzz Anthony hatte Quakenbrück in der Schlussphase der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, verspielte jedoch innerhalb weniger Sekunden eine Sechs-Punkte-Führung. Ein Dreier von Julius Wolf erzwang schließlich die Overtime. In der Verlängerung kontrollierten die Dragons das Spielgeschehen und setzten sich früh entscheidend ab.

Die Nürnberg Falcons präsentieren sich in dieser Saison als äußerst ausgeglichenes Team. Angeführt wird Nürnberg im Frontcourt von Brandton Chatfield. Weitere wichtige Säulen sind Trevor Baskin, der physische Präsenz mitbringt, sowie Vincent Friederici, der mit 37,5 Prozent von außen eine konstante Gefahr darstellt. Im Backcourt setzt Evan Taylor die Akzente, während Carter Whitt das Spiel lenkt. Ergänzt wird die Rotation durch Julius Wolf, der immer wieder Energie in das Nürnberger Spiel bringt.

In der Tabelle rangieren die Falcons nach 18 Spielen mit zehn Siegen auf Platz sieben und sind damit voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Der Saisonverlauf seit dem Hinspiel gegen die Dragons verlief wechselhaft, aber insgesamt positiv. Auf die Overtime-Niederlage gegen Quakenbrück folgte ein überraschend deutlicher 78:91-Auswärtssieg beim Absteiger aus Göttingen. Anschließend setzte sich Nürnberg mit 76:82 in Leverkusen durch, ehe es gegen Gießen und Köln zwei Niederlagen in Folge gab.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Nürnberg spielt eine großartige Saison und steht absolut zurecht auf Platz sieben. Sie verteidigen sehr unangenehm und machen das Spiel gerne schnell. Ihre Schnelligkeit nutzen Spieler wie Evan Taylor, Trevor Baskin oder Julius Wolf mit seinem hohen Basketball-IQ, konsequent aus. Die Jungs müssen das Tempo der Falcons kontrollieren und in der Offensive den Ball gut bewegen. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Start in die Rückrunde ist den Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Bayreuth optimal gelungen. Im ersten Heimspiel der Rückserie wollen die Ostwestfalen nun daran anknüpfen und in ihrer geliebten „Maspernhölle“ den nächsten Heimsieg einfahren: Gegner am 19. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind die VfL SparkassenStars Bochum. Das Hinspiel verloren die Paderborner nach Overtime nur äußerst knapp mit 92:94.

Im Westfalenduell Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum steht das Rückspiel auf dem Plan. Und wenn beide Teams einen guten Abend erwischen, dürfen die Fans in der Paderborner „Maspernhölle“ ein ebenso intensives, spannendes Spiel erwarten wie im Hinspiel: In der Rundsporthalle gaben sich die Baskets nach einer packenden Partie erst nach Overtime knapp mit 92:94 geschlagen – Paderborns knappste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Für das Rückspiel hat das Team von Head Coach Stankovic nun nicht nur die Revanche und den fünften Heimsieg im Visier, sondern möglichst auch einen gewonnenen direkten Vergleich. Der Weg dorthin könnte unter anderem über einen hohen Gameplan-Fokus und möglichst wenige Turnover führen: Am vergangenen Wochenende beim 103:92-Auswärtssieg in Bayreuth gelang dies den Baskets sehr gut, insgesamt leistete man sich nur acht Turnover.

Über zu wenig Selbstbewusstsein kann sich der Gegner Bochum nach dem hohen 81:55-Sieg zum Rückrundenstart ebenfalls nicht beklagen. Allerdings konnten sich die SparkassenStars um Head Coach Felix Banobre in der laufenden Spielzeit auswärts erst zwei Mal durchsetzen, zudem stellen sie das aktuell reboundschwächste Team der Liga, offensiv wie defensiv. Dennoch haben sie bisher zwei Erfolge mehr als Paderborn auf dem Konto.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Bochum ist ein gefährliches Team. Sie sind bekannt dafür, einen sehr schnellen Basketball zu spielen. Wir wollen, wie schon am vergangenen Wochenende in Bayreuth über eine kontrollierte Offensive und Defensive das Momentum an uns ziehen. Wenn es uns gelingt, unsere Trainingsleistungen und unseren Gameplan aufs Feld zu bringen, haben wir eine gute Chance auf den Sieg.“

 

25.01.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights nach Bremerhaven. Dort treffen die Mannen von Head Coach Igor Perovic zum 19. Spieltag der BARMERR 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 auf den Tabellenvierten. Mit einem Sieg können die Teckstädter an den Eisbären vorbeiziehen, doch die glänzen zuhause mit einer fast makellosen Bilanz.

Acht Siege bei einer Niederlage. So lautet die Heimbilanz des nächsten Gegners der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Einzig gegen die Topmannschaft aus Göttingen (2.) mussten sich Head Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft geschlagen geben. Alle anderen Duelle wurden gewonnen. Am Samstagmorgen begeben sich Lucas Mayer und Co. auf die lange Fahrt nach Bremerhaven, wo am Sonntagnachmittag das Duell mit den Eisbären auf dem Programm steht.

Im Hinspiel, dem Xmas Game in der Göppinger EWS Arena, konnten sich die Bozic Knights deutlich mit 92:67 durchsetzen und stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Eisbären. Mit einem Erfolg könnte man also mindestens einen Platz nach oben klettern. Doch Cheftrainer Perovic weiß um die Stärke des Gegners. „Sie sind insbesondere zuhause sehr unangenehm zu spielen. Sie haben tolle Einzelspieler und spielen ein tolles und sehr gut abgestimmtes System. Es reicht nicht einen Spieler zu stoppen. Wir müssen sehr konzentriert und mit viel Energie spielen. Wir hatten in den letzten Spielen eher zu kämpfen und müssen uns deutlich steigern, wenn wir in Bremerhaven etwas holen wollen,“ so Perovic.

Nach überstandener Erkältung kehrte Center Nico Bretzel zurück zum Team. Durch den Ausfall seines Gegenübers Hendrik Warner, könnte dem 2,12m großen Ritter eine wichtige Bedeutung zukommen. Der Bremerhavener Center wird aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei sein. Wieder zurück im Kader ist jedoch Till Isemann, der seinem Mitspieler in Punkto Statur kaum etwas missen lässt.

Defensives Hauptaugenmerk genießt hingegen Point Guard Elijah Miller. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt im System von Esterkamp und trumpft mit 16,1 Punkten und 6,5 Assists pro Partie auf. Ihm zur Seite stehen mit Carlos Carter (10,1 PpS) und Jemarl Baker (13,5 PpS) zwei weitere US-Spieler. Aber auch Jordan Samare und Jannis Von Seckendorff bringen enorm wichtige Impulse für die Eisbären.

 

25.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth

Vor knapp 37 Jahren war das Duell noch das Nonplusultra im Deutschen Basketball und es ging um die Deutsche Meisterschaft, heute spielen Leverkusen und Bayreuth um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn am Sonntag am 19. Spieltag der zweiten Liga die Bayer Giants Leverkusen den BBC Bayreuth empfangen.

Beim Hinspiel am 7. Dezember vergangenen Jahres feierte der BBC Bayreuth einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg gegen die Bayer Giants. Topscorer der Partie war dabei auf Bayreuther Seite Moritz Plescher mit neun von 14 getroffenen Dreiern, insgesamt 31 Punkten und sieben Rebounds. Beim Rückspiel am Sonntag in Leverkusen wird Plescher jedoch verletzt ausfallen, was sicherlich eine Schwächung des Bayreuther Teams bedeutet.

Die Bayer Giants stehen aktuell mit 8:28 Punkten an 17. und damit vorletzter Stelle der Tabelle in der Pro A. Die Leverkusener sind seit mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg. Nach den Auftaktniederlagen zu Beginn der Saison gab es vier Siege in Folge in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster. Seitdem war das Team von Headcoach Michael Koch nur noch erfolglos. Gegen den BBC Bayreuth wollen die Giants jetzt „den Bock umstoßen“.

Bester Leverkusener Werfer ist aktuell der vor der Saison aus der Slowakei gekommene, 26-jährige US-Pointguard John Williams mit 14,3 Punkten im Schnitt. Dicht dahinter liegt Pointgurd Kobe Langley (25) mit 14 Zählern. „Turm in der Schlacht“ bei den Leverkusener ist der 35-jährige, Center Dennis Heinzmann. Dazu kommt der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch, der vor Saison aus Georgien nach Leverkusen kam.

Ein weiterer Leistungsträger ist US-Small Forward Donte Nicholas, der mit 38 Jahren über viel Erfahrung verfügt und zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison gehört. Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 7,8 Zähler auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Sören Urbansky, 2,14 Meter groß, hat im Schnitt 5,7 Punkte und 2,7 Rebounds auf dem Konto.

 

25.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Sonntag, den 25.01.2026 empfangen die EPG Baskets Koblenz am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenführer Phoenix Hagen in der heimischen EPG-Arena.

Die Gäste aus Hagen reisen mit einer Bilanz von 15 Siegen und nur drei Niederlagen an und stehen damit souverän an der Tabellenspitze. Koblenz rangiert mit neun Siegen aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenplatz und ist daher auf dem besten Wege das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, frühzeitig zu sichern. Trotz der klaren Rollenverteilung verspricht das Duell Spannung, denn die Baskets haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Phoenix Hagen überzeugt vor allem durch seine enorme Offensivkraft. Mit durchschnittlich knapp 97 Punkten pro Spiel stellen die Westfalen die beste Offensive der Liga. Die Trefferquoten unterstreichen ihre Qualität: Sowohl aus dem Zweipunktebereich als auch jenseits der Dreipunktelinie gehört Hagen zu den Topteams der ProA. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei Marcus Graves und Marinus N’Guessan, die das Spieltempo hochhalten und konstant scoren.

Die EPG Baskets Koblenz setzen dem ihre offensive Qualität entgegen. Mit einer soliden Dreierquote und einer starken Freiwurfquote gehören sie ebenfalls zu den besseren Teams der Liga. Calvin Wishart ist weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Koblenzer Offensivspiel und führt die Mannschaft sowohl als Spielmacher als auch als Scorer an. Defensiv wird es für die Baskets vor allem darauf ankommen, den offensiven Rhythmus der Hagener früh zu stören und einfache Punkte zu verhindern.

Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen die Baskets vor heimischem Publikum dem Spitzenreiter alles abverlangen. Dafür braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Gelingt es Koblenz, physisch zu verteidigen und das Tempo der Gäste zu kontrollieren, werden sich Chancen auf ein enges Spiel ergeben.

 

25.01.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins zuletzt einfahren. Damit stehen die Zauberer als aktuell formstärkste Mannschaft der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf Tabellenplatz Drei. Nur zwei Siege trennen die Crailsheimer vom Tabellenersten Phoenix Hagen. Nun will die Mannschaft von Headcoach David McCray am Sonntag einen Auswärtssieg in Münster einfahren.

Mit acht Punkten und einer Bilanz von vier Siegen und 14 Niederlagen verweilen die Uni Baskets Münster derzeit als Letzter im Tabellenkeller. Die Münsteraner verloren die letzten vier ihrer fünf Spiele, stellen damit zwar nicht das formschwächste Team der Liga, haben verletzungsbedingt jedoch keine gute Ausgangslage. Bo Hodges, Adam Touray und Julius Ferber stehen den Gastgeber für längere Zeit nicht zur Verfügung, beim letzten Spiel fehlte zusätzlich Paul Viefhues.

Schon früh geriet die Mannschaft von Götz Rohdewald am Samstag in Rückstand. Aushelfen als zehnter Spieler im Kader musste Co-Trainer Thorben Döding, der als Point Guard 16 Minuten auf dem Parkett stand und zwei Zähler zum Endstand beisteuerte. Ebenfalls sein Saisondebüt für die Baskets gab Power Forward Philip Alston. Seit Mitte Januar steht der Amerikaner bei den Universitätsstädtern unter Vertrag.

Beim Heimspiel der Baskets gegen Kirchheim, warf er sich sofort mit 19 Punkten zum Topscorer der Mannschaft und bildet mit Nick McMullen das offensiv gefährliche Big Man-Duo. Eine weitere Anpassung im Kader tätigten die Münsteraner im Verlauf dieser Woche. Der europaerfahrene Guard Deshon Taylor soll der neue Mann im Spielaufbau werden und voraussichtlich am Sonntag debütieren. Dafür wurde der Vertrag mit dem etatmäßigen Point Guard Julian Larry aufgelöst.

Auch gegen die Universitätsstädter haben sich die HAKRO Merlins viel vorgenommen. Nach dem Hinspielerfolg von 85:69 wollen die Crailsheimer auch die zweite Saisonbegegnung für sich entscheiden. „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein. Natürlich geben wir alles, um am Ende mit einem Sieg wieder nachhause zu fahren“, sagt David McCray.

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen

Bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen geht es in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit den „württembergischen Wochen“ weiter. Am Samstag gastiert man bei der PORSCHE BBA Ludwigsburg, es ist nach Fellbach und Ulm das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus dem Nachbarbundesland.

Gegen den dritten Sieg in Folge hätte man bei den Kangaroos sicherlich nichts einzuwenden, da man dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen würde und die Ausgangslage im Kampf um die Play-Off Plätze sich nachhaltig verbessern würde. In Ludwigsburg wartet aber alles andere als eine Laufkundschaft auf die BG, das bekam man bereits im Hinspiel zu spüren.

Beim 64:86 musste man auch eine in der Höhe empfindliche Niederlage hinnehmen. Aktuell sind die Barockstädter mit 18:12 Punkten auf Platz vier im Klassement platziert, von den letzten sechs Partien gewann man deren fünf. Noch erstaunlicher: In diesen Matches kassierte man im Durchschnitt nur 68 Gegenpunkte, dies zeugt von einer beeindruckenden Defensivarbeit.

Trainer Kheeryoung Rheee (30), der auch bereits in Diensten des FC Bayern stand, kann dabei insbesondere auf die Spieler setzen, die auch zum BBL-Kader der MHP-Riesen zählen. In erster Linie sind dies die Guards Julis Baumer (13,4 PpP), Lars Danziger (11,1 PpP), Simon Feneberg (12, 5 PpP), Forward Marco Masic (9 PpP) und Center Maxwell Dongmo Temoka (7,6 PpP). Weitere vielversprechende Talente sorgen aber auch für eine gute Breite beim Ludwigsburger Farmteam.

BG-Chefcoach Emanuel Richter bewertet den Gegner wie folgt: „Am Samstag spielen wir gegen die beste Defensive der Liga, aber auch in der Offensive überzeugt die BBA mit schnellem Spiel. Im Team stehen einige der größten Talente im europäischen Basketball. Ludwigsburg ist Favorit in dieser Partie, natürlich werden wir aber alles daransetzen, sie zu überraschen“, so Richter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 

Bei den Ahorn Camp Baskets steht in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB ein eventuell richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Nach den Niederlagen beim BBC Coburg und gegen die Oberhaching Tropics beträgt der Vorsprung der Speyerer auf den neunten Tabellenplatz nur noch zwei Punkte. „Wir müssen aus dem Tief, das wir uns selbst geschaufelt haben, herauskommen“, fordert Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Partie am Samstag bei Bayern München II.

Die Gastgeber gelten vor dem Kräftemessen als Favorit. Das Hinspiel in der Domstadt hat das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters klar mit 96:74 (42:37) gewonnen und sich dank des jüngsten Erfolgs bei der Würzburger Baskets- Akademie auf Rang drei in der Südstaffel verbessert.

Münchens Trainer Luca Palumbo lobte nach dem Auswärtssieg bei den Franken die „gute Teamleistung“ seiner Auswahl und forderte beim Gedanken an den Vergleich mit den Gästen aus
Speyer: „Jetzt gilt es, diesen Einsatz im nächsten Spiel zu bestätigen.“

Zu den Leistungsträgern der Münchner zählen neben den Distanzschützen Nicolas Sermpezis und Andrija Susic den kräftige Center Giovanni Calamita. Die Speyerer werden im BMW-Park voraussichtlich mit demselben Kader antreten wie zuletzt bei der Heimpleite gegen Oberhaching. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern vielmehr unser Bestes geben“, kündigt Mbassa an.

 

24.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Schaffen es die Flashers diesmal den Schwung aus dem Auswärtserfolg in Erfurt mit in das nächste Spiel mitzunehmen, oder bauen die Frankfurter ihre Siegesserie weiter aus? Die Frankfurt Skyliners Juniors sind aktuell eines der formstärksten Teams in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Spiel.

Verantwortlich für den Frankfurter Aufschwung sind vor allem personelle Verstärkungen die die Frankfurter vorgenommen. Moses Pölking, zum Beispiel, der athletische Big Man kam aus Koblenz (Pro A) um nach einer schweren Verletzung wieder in den Rhythmus zu kommen. Hauptsächlich stich jedoch der amerikanische Guard, Desmond Watson heraus. In den bisherigen drei Spielen legt er starke 29,3 Punkte pro Spiel auf.

Alle drei Spiele im neuen Jahr wurden auch gewonnen. Die Last des Scorings verteilt sich daher etwas im Team von Head Coach Markus Klusemann. Die Youngsters und Juniorennationalspieler wie Jamie Edoka (16,2 PpS) und Ivan Crnjac (16,3 PpS) sind dadurch entlastet und können sich frei entfalten.

Durch die Siegesserie klettern die Frankfurter weiter Richtung Playoff Plätze und werden dadurch zum direkten Konkurrenten zu den Fellbachern. Im Hinspiel konnten sich die Flashers noch äußerst knapp mit 83:84 in Frankfurt durchsetzen. Ob es daher wieder so ein spannendes Spiel wird gilt abzuwarten.

Die Gastgeber präsentierten sich nach dem schwachen Start ins Jahr deutlich verbessert in Erfurt. Jedoch sind die Frankfurter nun ein Gegner, der deutlich talentierter und athletischer ist als die Thüringer. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort stehen daher dieses Wochenende vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

 

24.01.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Nach dem Befreiungsschlag in Speyer steht am kommenden Samstag die nächste wichtige Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Zu Gast sind die jungen Talente der VR-Würzburg Baskets Akademie.

Dabei dürfen sich die Mannen von Trainerduo Block/Matic sich auf keinen Fall an der aktuellen Tabelle orientieren. Hier belegen die Mittelfranken nämlich aktuell den letzten Tabellenplatz. Gespickt mit etlichen deutschen Juniorennationalspielern wie Scheffs, Petric, Sokolov, Lindsay oder Plato können sich die Oberhachinger Fans auf viele Toptalente freuen. Mit Roth, Pisic und Gerhard können die Gäste zudem auf einige gestandene Zweitligaprofis zurückgreifen.

Welche Klasse die Jungs vom Main haben durften die Oberhachinger in der Hinrunde am eigenen Leib spüren. Das Hinspiel entschieden die Riesen vom Main für sich. Auch Aufstiegsfavorit Leitershofen und Tabellenführer BBC Coburg wurden eindrucksvoll bezwungen. Auf der Trainerbank sitzen mit King und Steinbach zwei Legenden des deutschen Basketballs. Der gebürtige Schwabinger Alex King ist mit über 600 Einsätzen BBL-Rekordspieler.

Basti Block: „Wir werden auf keinen Fall den Fehler machen die Würzburger zu unterschätzen. Sie haben enorm viel Talent und Qualität in Ihren Reihen und sind mit Alex King hervorragend gecoacht. Wichtig wird wieder sein, dass die Fans zahlreich in die Halle kommen und das Team unterstützen. Für uns ist es richtungsweisende Partie. Mit einem Sieg könnten wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TV Langen

15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll. Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf.

Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell. Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.

Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).

„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen

Die Dresden Titans treten am kommenden Sonntag zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in der Margon Arena gegen die CATL Basketball Löwen an. Wie schon im Hinspiel ist für beide Teams ein Sieg Pflicht. Mit einer Neuverpflichtung im Gepäck wollen die Dresden Titans dieses Mal eine konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten zeigen.

Mit zwei Siegen starteten die Thüringer ins neue Jahr, darunter ein eindrucksvoller 89:69-Erfolg gegen die drittplatzierte Zweitvertretung des FC Bayern München. Die Neujahrseuphorie wurde jedoch im folgenden Heimspiel gebremst, als Erfurt die Partie gegen die Fellbach Flashers deutlich abgab. Die Gründe lagen dabei nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in der angespannten Personalsituation, denn nur zu acht traten die Löwen vor heimischer Kulisse an.

Ein besonders prägnantes Fragezeichen steht hinter einem der offensivstärksten Akteure der Liga: Musa Abra (18,8 PPG). Der 19-Jährige stand zuletzt mehrfach nicht im Spielkader. Die Mannschaft von Florian Gut bewies jedoch mehrfach, dass sie die fehlenden Punkte im Kollektiv kompensieren kann. Allen voran Micheal Tyrone Mitchell Jr. (20,8 PPG), Noah Kamdem (14,5 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG) bereiten den Gegnern über die gesamte Saison hinweg große Probleme.

Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Erfurter zudem defensiv stabilisiert. Vor allem am Brett haben sie sich zu einer echten Macht entwickelt, an dem mit dem Staffel-Bestwert von durchschnittlich 16,3 Offensiv-Rebounds, Ausboxen für die Elbriesen Pflicht ist. Mit oder ohne Abra werden die Thüringer hoch motiviert sein, ihren Kurs im Jahr 2026 in der Margon Arena wieder aufzunehmen, trennt sie von den Abstiegsrängen doch lediglich ein Sieg.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende auswärts in Langen, haben die Dresden Titans mit Leo Alban Ihren Kader aufgestockt. Der ProB-erfahrene Flügelspieler bringt mit seinen 2,01 Metern Körpergröße und seiner Athletik beste Voraussetzungen mit, um sein neues Team zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Für seine Ankunft könnte es keinen besseren Zeitpunkt als das Derby geben, denn die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder einen Sieg zu feiern.

Dresden Titans verpflichten vielseitigen Forward: Leo Alban wechselt nach Dresden

Die Dresden Titans verpflichten mit dem 26-Jährigen Leo Alban einen athletischen und vielseitigen Forward. Der 1,98 Meter große Flügelspieler bringt weitere Energie, Spielerfahrung und Tiefenach Dresden und ergänzt den Kader um Headcoach Valentino Lott für die Rückrunde der Saison 2025/26.

Alban durchlief die renommierte Basketball-Akademie der Baskets Oldenburg und unternahm bei der TSG Bergedorf sowie den Aschersleben Tigers wichtige Schritte in seiner Entwicklung. Gerade in Sachsen-Anhalt reifte er zu einem Leistungsträger und führte sein Team bis ins Play-Off-Finale. Seine starken Auftritte blieben nicht unbemerkt: Zur Saison 2022/23 folgte der Wechsel zur BBG Herford. Anschließend wagte Alban den Schritt ins Ausland und sammelte Erfahrungen in Spanien.

Zur Saison 2024/25 lief er für den ProB-Aufsteiger Neustadt Temps Shooters auf. Dort kam er in rund 15 Minuten Einsatzzeit pro Partie auf durchschnittlich 3,5 Punkte, 1,4 Rebounds und 0,8 Assists. Seine Athletik, sein Zug zum Korb und seinen Distanzwurf, bringt Alban auch auf der offensiven Seite des Feldes ein und überzeugt defensiv mit Intensität und Beweglichkeit. Mit Leo Alban gewinnen die Dresden Titans einen flexiblen Forward, der sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen kann.

Headcoach Valentino Lott – „Mit Leo kommt ein echter Energizer zu uns ins Team. Er hat bereits auf ProB-Level gespielt und bringt nicht nur wertvolle Erfahrung, sondern auch eine sehr positive Ausstrahlung und einen starken Charakter mit. Ich freue mich sehr, dass es mit ihm funktioniert hat. Mit seiner Energie, seinem Einsatzwillen und seiner Vielseitigkeit wird er uns auf den Positionen 3 und 4 deutlich mehr Flexibilität geben und unserem Spiel neue Impulse geben können.“

Leo Alban – „Ich bin dankbar, dass mir die Dresden Titans die Möglichkeit geben, wieder am organisierten Basketball teilzunehmen. Ich freue mich sehr auf die Heimspiele in der Margon Arena. Ich habe schon viel gehört und bin gespannt, wie die Atmosphäre sein wird.“