Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen

Bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen geht es in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit den „württembergischen Wochen“ weiter. Am Samstag gastiert man bei der PORSCHE BBA Ludwigsburg, es ist nach Fellbach und Ulm das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus dem Nachbarbundesland.

Gegen den dritten Sieg in Folge hätte man bei den Kangaroos sicherlich nichts einzuwenden, da man dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen würde und die Ausgangslage im Kampf um die Play-Off Plätze sich nachhaltig verbessern würde. In Ludwigsburg wartet aber alles andere als eine Laufkundschaft auf die BG, das bekam man bereits im Hinspiel zu spüren.

Beim 64:86 musste man auch eine in der Höhe empfindliche Niederlage hinnehmen. Aktuell sind die Barockstädter mit 18:12 Punkten auf Platz vier im Klassement platziert, von den letzten sechs Partien gewann man deren fünf. Noch erstaunlicher: In diesen Matches kassierte man im Durchschnitt nur 68 Gegenpunkte, dies zeugt von einer beeindruckenden Defensivarbeit.

Trainer Kheeryoung Rheee (30), der auch bereits in Diensten des FC Bayern stand, kann dabei insbesondere auf die Spieler setzen, die auch zum BBL-Kader der MHP-Riesen zählen. In erster Linie sind dies die Guards Julis Baumer (13,4 PpP), Lars Danziger (11,1 PpP), Simon Feneberg (12, 5 PpP), Forward Marco Masic (9 PpP) und Center Maxwell Dongmo Temoka (7,6 PpP). Weitere vielversprechende Talente sorgen aber auch für eine gute Breite beim Ludwigsburger Farmteam.

BG-Chefcoach Emanuel Richter bewertet den Gegner wie folgt: „Am Samstag spielen wir gegen die beste Defensive der Liga, aber auch in der Offensive überzeugt die BBA mit schnellem Spiel. Im Team stehen einige der größten Talente im europäischen Basketball. Ludwigsburg ist Favorit in dieser Partie, natürlich werden wir aber alles daransetzen, sie zu überraschen“, so Richter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 

Bei den Ahorn Camp Baskets steht in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB ein eventuell richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Nach den Niederlagen beim BBC Coburg und gegen die Oberhaching Tropics beträgt der Vorsprung der Speyerer auf den neunten Tabellenplatz nur noch zwei Punkte. „Wir müssen aus dem Tief, das wir uns selbst geschaufelt haben, herauskommen“, fordert Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Partie am Samstag bei Bayern München II.

Die Gastgeber gelten vor dem Kräftemessen als Favorit. Das Hinspiel in der Domstadt hat das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters klar mit 96:74 (42:37) gewonnen und sich dank des jüngsten Erfolgs bei der Würzburger Baskets- Akademie auf Rang drei in der Südstaffel verbessert.

Münchens Trainer Luca Palumbo lobte nach dem Auswärtssieg bei den Franken die „gute Teamleistung“ seiner Auswahl und forderte beim Gedanken an den Vergleich mit den Gästen aus
Speyer: „Jetzt gilt es, diesen Einsatz im nächsten Spiel zu bestätigen.“

Zu den Leistungsträgern der Münchner zählen neben den Distanzschützen Nicolas Sermpezis und Andrija Susic den kräftige Center Giovanni Calamita. Die Speyerer werden im BMW-Park voraussichtlich mit demselben Kader antreten wie zuletzt bei der Heimpleite gegen Oberhaching. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern vielmehr unser Bestes geben“, kündigt Mbassa an.

 

24.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Schaffen es die Flashers diesmal den Schwung aus dem Auswärtserfolg in Erfurt mit in das nächste Spiel mitzunehmen, oder bauen die Frankfurter ihre Siegesserie weiter aus? Die Frankfurt Skyliners Juniors sind aktuell eines der formstärksten Teams in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Spiel.

Verantwortlich für den Frankfurter Aufschwung sind vor allem personelle Verstärkungen die die Frankfurter vorgenommen. Moses Pölking, zum Beispiel, der athletische Big Man kam aus Koblenz (Pro A) um nach einer schweren Verletzung wieder in den Rhythmus zu kommen. Hauptsächlich stich jedoch der amerikanische Guard, Desmond Watson heraus. In den bisherigen drei Spielen legt er starke 29,3 Punkte pro Spiel auf.

Alle drei Spiele im neuen Jahr wurden auch gewonnen. Die Last des Scorings verteilt sich daher etwas im Team von Head Coach Markus Klusemann. Die Youngsters und Juniorennationalspieler wie Jamie Edoka (16,2 PpS) und Ivan Crnjac (16,3 PpS) sind dadurch entlastet und können sich frei entfalten.

Durch die Siegesserie klettern die Frankfurter weiter Richtung Playoff Plätze und werden dadurch zum direkten Konkurrenten zu den Fellbachern. Im Hinspiel konnten sich die Flashers noch äußerst knapp mit 83:84 in Frankfurt durchsetzen. Ob es daher wieder so ein spannendes Spiel wird gilt abzuwarten.

Die Gastgeber präsentierten sich nach dem schwachen Start ins Jahr deutlich verbessert in Erfurt. Jedoch sind die Frankfurter nun ein Gegner, der deutlich talentierter und athletischer ist als die Thüringer. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort stehen daher dieses Wochenende vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

 

24.01.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Nach dem Befreiungsschlag in Speyer steht am kommenden Samstag die nächste wichtige Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Zu Gast sind die jungen Talente der VR-Würzburg Baskets Akademie.

Dabei dürfen sich die Mannen von Trainerduo Block/Matic sich auf keinen Fall an der aktuellen Tabelle orientieren. Hier belegen die Mittelfranken nämlich aktuell den letzten Tabellenplatz. Gespickt mit etlichen deutschen Juniorennationalspielern wie Scheffs, Petric, Sokolov, Lindsay oder Plato können sich die Oberhachinger Fans auf viele Toptalente freuen. Mit Roth, Pisic und Gerhard können die Gäste zudem auf einige gestandene Zweitligaprofis zurückgreifen.

Welche Klasse die Jungs vom Main haben durften die Oberhachinger in der Hinrunde am eigenen Leib spüren. Das Hinspiel entschieden die Riesen vom Main für sich. Auch Aufstiegsfavorit Leitershofen und Tabellenführer BBC Coburg wurden eindrucksvoll bezwungen. Auf der Trainerbank sitzen mit King und Steinbach zwei Legenden des deutschen Basketballs. Der gebürtige Schwabinger Alex King ist mit über 600 Einsätzen BBL-Rekordspieler.

Basti Block: „Wir werden auf keinen Fall den Fehler machen die Würzburger zu unterschätzen. Sie haben enorm viel Talent und Qualität in Ihren Reihen und sind mit Alex King hervorragend gecoacht. Wichtig wird wieder sein, dass die Fans zahlreich in die Halle kommen und das Team unterstützen. Für uns ist es richtungsweisende Partie. Mit einem Sieg könnten wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TV Langen

15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll. Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf.

Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell. Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.

Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).

„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen

Die Dresden Titans treten am kommenden Sonntag zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in der Margon Arena gegen die CATL Basketball Löwen an. Wie schon im Hinspiel ist für beide Teams ein Sieg Pflicht. Mit einer Neuverpflichtung im Gepäck wollen die Dresden Titans dieses Mal eine konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten zeigen.

Mit zwei Siegen starteten die Thüringer ins neue Jahr, darunter ein eindrucksvoller 89:69-Erfolg gegen die drittplatzierte Zweitvertretung des FC Bayern München. Die Neujahrseuphorie wurde jedoch im folgenden Heimspiel gebremst, als Erfurt die Partie gegen die Fellbach Flashers deutlich abgab. Die Gründe lagen dabei nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in der angespannten Personalsituation, denn nur zu acht traten die Löwen vor heimischer Kulisse an.

Ein besonders prägnantes Fragezeichen steht hinter einem der offensivstärksten Akteure der Liga: Musa Abra (18,8 PPG). Der 19-Jährige stand zuletzt mehrfach nicht im Spielkader. Die Mannschaft von Florian Gut bewies jedoch mehrfach, dass sie die fehlenden Punkte im Kollektiv kompensieren kann. Allen voran Micheal Tyrone Mitchell Jr. (20,8 PPG), Noah Kamdem (14,5 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG) bereiten den Gegnern über die gesamte Saison hinweg große Probleme.

Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Erfurter zudem defensiv stabilisiert. Vor allem am Brett haben sie sich zu einer echten Macht entwickelt, an dem mit dem Staffel-Bestwert von durchschnittlich 16,3 Offensiv-Rebounds, Ausboxen für die Elbriesen Pflicht ist. Mit oder ohne Abra werden die Thüringer hoch motiviert sein, ihren Kurs im Jahr 2026 in der Margon Arena wieder aufzunehmen, trennt sie von den Abstiegsrängen doch lediglich ein Sieg.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende auswärts in Langen, haben die Dresden Titans mit Leo Alban Ihren Kader aufgestockt. Der ProB-erfahrene Flügelspieler bringt mit seinen 2,01 Metern Körpergröße und seiner Athletik beste Voraussetzungen mit, um sein neues Team zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Für seine Ankunft könnte es keinen besseren Zeitpunkt als das Derby geben, denn die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder einen Sieg zu feiern.

Dresden Titans verpflichten vielseitigen Forward: Leo Alban wechselt nach Dresden

Die Dresden Titans verpflichten mit dem 26-Jährigen Leo Alban einen athletischen und vielseitigen Forward. Der 1,98 Meter große Flügelspieler bringt weitere Energie, Spielerfahrung und Tiefenach Dresden und ergänzt den Kader um Headcoach Valentino Lott für die Rückrunde der Saison 2025/26.

Alban durchlief die renommierte Basketball-Akademie der Baskets Oldenburg und unternahm bei der TSG Bergedorf sowie den Aschersleben Tigers wichtige Schritte in seiner Entwicklung. Gerade in Sachsen-Anhalt reifte er zu einem Leistungsträger und führte sein Team bis ins Play-Off-Finale. Seine starken Auftritte blieben nicht unbemerkt: Zur Saison 2022/23 folgte der Wechsel zur BBG Herford. Anschließend wagte Alban den Schritt ins Ausland und sammelte Erfahrungen in Spanien.

Zur Saison 2024/25 lief er für den ProB-Aufsteiger Neustadt Temps Shooters auf. Dort kam er in rund 15 Minuten Einsatzzeit pro Partie auf durchschnittlich 3,5 Punkte, 1,4 Rebounds und 0,8 Assists. Seine Athletik, sein Zug zum Korb und seinen Distanzwurf, bringt Alban auch auf der offensiven Seite des Feldes ein und überzeugt defensiv mit Intensität und Beweglichkeit. Mit Leo Alban gewinnen die Dresden Titans einen flexiblen Forward, der sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen kann.

Headcoach Valentino Lott – „Mit Leo kommt ein echter Energizer zu uns ins Team. Er hat bereits auf ProB-Level gespielt und bringt nicht nur wertvolle Erfahrung, sondern auch eine sehr positive Ausstrahlung und einen starken Charakter mit. Ich freue mich sehr, dass es mit ihm funktioniert hat. Mit seiner Energie, seinem Einsatzwillen und seiner Vielseitigkeit wird er uns auf den Positionen 3 und 4 deutlich mehr Flexibilität geben und unserem Spiel neue Impulse geben können.“

Leo Alban – „Ich bin dankbar, dass mir die Dresden Titans die Möglichkeit geben, wieder am organisierten Basketball teilzunehmen. Ich freue mich sehr auf die Heimspiele in der Margon Arena. Ich habe schon viel gehört und bin gespannt, wie die Atmosphäre sein wird.“

GIESSEN 46ers trennen sich nach nur sechs Partien von Powerforward Abu Kigab

Abu Kigab ist bei den GIESSEN 46ers schon wieder Geschichte. Nach nur sechs Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich der Altmeister und der 27-Jährige auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt.

In seinen rund fünf Wochen an der Lahn brachte es der Kanadier mit sudanesischen Wurzeln auf durchschnittlich neun Punkte und fünf Rebounds in 22 Minuten Einsatzzeit. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte der Ex-Karlsruher gleich bei seinem ersten Auftritt in Quakenbrück, als ihm bei der 100:107-Niederlage 17 Zähler glückten.

Die Trennung von Abu Kigab kam zustande, da er recht schnell nach der bekanntgewordenen Verpflichtung des Serben Viktor Kovacevic, der ebenfalls auf der Powerforward-Position einsetzbar ist, Abwanderungsgedanken äußerte. Außerdem ließ sich der Mann aus Ontario in dieser Woche überraschend nicht mehr im Training blicken.

„Wir wünschen Abu Kigab auf seinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute“, gab sich 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß dennoch nicht nachtragend.

 

BG Göttingen verpflichten Wesley Dreamer

Die BG Göttingen hat sich rund einen Monat vor Ende der Wechselfrist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA personell verstärkt. Die Südniedersachsen verpflichten US-Forward Wesley Dreamer. Der 25-Jährige kommt vom tschechischen Champions-League-Teilnehmer ERA Basketball Nymburk in die Universitätsstadt und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Dreamer soll die Lücke füllen, die die Knieverletzung von Kevin Buckingham in den BG-Kader gerissen hat. Nachdem Buckingham weiterhin unter Schmerzen im Knie litt, musste er nun operiert werden und fällt noch mehrere Wochen aus. Dreamer ist bereits in Göttingen eingetroffen und wird in den kommenden Tagen die obligatorischen Medizin-Checks absolvieren.

Der BG-Neuzugang und Strauß kennen sich aus der vergangenen Saison bei den Dresden Titans. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Basketball-Profi startete seine professionelle Karriere bei den Sachsen und avancierte dort zum Leistungsträger. In 29 Partien stand der 2,01 Meter große Spieler durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Parkett. In dieser Einsatzzeit erzielte er im Schnitt 16,9 Punkte und holte 7,7 Rebounds.

Mit diesen guten Statistiken empfahl sich der Forward für stärkere Klubs und wechselte nach dem Ende der ProA-Saison nach Frankreich, um die Spielzeit bei Le Mans Sarthe zu beenden. Die Franzosen mussten sich im Playoff-Viertelfinale dem Euroleague-Team AS Monaco geschlagen geben. Für Le Mans absolvierte der BG-Neuzugang fünf Partien (16 Minuten/5,6 Punkte/4,4 Rebounds).

Im vergangenen Sommer unterschrieb Dreamer einen Vertrag in Nymburk. Dort kam der 25-Jährige 13-mal in der tschechischen Liga zum Einsatz (20 Minuten/8,2 Punkte/5,0 Rebounds) und sechsmal in der Basketball Champions League (17 Minuten/7,0 Punkte/3,2 Rebounds).

Nach seinem Schulabschluss im Sommer 2019 hatte Dreamer ein Studium an der Northwest Missouri State University in Maryville begonnen und ging dort für die Bearcars auf Korbjagd (NCAA Division II). Bis 2024 absolvierte der Forward 159 Partien und holte zwei NCAA-Meisterschaften (2021 und 2022). In seinem Abschlussjahr kam Dreamer auf durchschnittlich 17,8 Punkte und wurde in der Mid-America Intercollegiate Athletic Association (MIAA)-Conference als Spieler des Jahres ausgezeichnet.

 

Nachwuchs-Check bei LOK Bernau

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Mitte Januar stand der Nachwuchsbereich des ProB-Ligisten LOK Bernau im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Die engagierte Nachwuchsarbeit der Brandenburger wurde dabei mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm des Vereins. In Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl die vorhandenen Stärken als auch mögliche Entwicklungspotenziale herausgearbeitet. Ein anschließendes Feedbackgespräch lieferte konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere strategische Ausrichtung der Nachwuchsarbeit.

Ein zusätzlicher Bestandteil des diesjährigen Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Bernau lag der Schwerpunkt dabei auf der Weiterentwicklung des Kraft- und Athletiktrainings im Nachwuchsbereich. Gemeinsam mit den beteiligten Coaches wurden ergänzende Maßnahmen erarbeitet, um bestehende Strukturen weiter auszubauen und die athletische Ausbildung junger Spieler langfristig zu optimieren.

Jan Heide, Vorstand Sportentwicklung bei LOK Bernau, zeigte sich zufrieden mit dem Austausch und der Bewertung: „Der Nachwuchs-Check ist ein wichtiges Instrument der Basketball-Bundesligen, um unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig weiterzuentwickeln. Das konstruktive Feedback von außen hilft uns, unsere Arbeit einzuordnen und gezielt nächste Schritte zu planen. Besonders wertvoll ist das neue Workshop-Format, das es uns ermöglicht, gemeinsam direkt an konkreten Entwicklungsthemen zu arbeiten.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

Nachberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

Basketballtrainerinnenoffensive startet – Jetzt bewerben!

Der Berliner Basketball Verband (BBV), der Deutsche Basketball Bund (DBB) und der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds legen gemeinsam mit der Basketballtrainerinnenoffensive erstmals ein Ausbildungsprogramm auf, welches sich explizit an Trainerinnen im deutschen Basketball richtet. Mit diesem neuen Ausbildungsformat soll gezielt ein niederschwelliges, saisonbegleitendes Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot für Trainerinnen geschaffen werden.

Ziel der Basketball-Trainerinnen-Offensive ist es, Frauen im Trainerinnenamt zu stärken, zu vernetzen und langfristig für eine Tätigkeit im Jugendleistungs- und Breitensport zu qualifizieren. Das konzeptionell-inhaltliche Programm ist zwischen den bestehenden Ausbildungsprogrammen der Minitrainer-Offensive (MTO) und der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) angesiedelt und ergänzt die bestehenden Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen.

Programmkonzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist als einjähriges Intensivprogramm konzipiert, das saisonbegleitend stattfindet. Es findet außerhalb der formalen Lizenzstufen statt. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Netzwerk- und Community-Gedanken.

Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen, persönliche Entwicklung sowie der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen bilden gemeinsam mit dem Lehrteam und untereinander ein enges Lern- und Unterstützungsnetzwerk, das auch über den Kurs hinaus Bestand haben soll. Das Programm kombiniert:

  • einen regelmäßigen Austausch über einen Online-Campus
  • mehrere digitale Lern- und Austauschformate
  • Präsenzveranstaltungen über den Saisonverlauf
  • Hospitations- und Trainingsbesuche bei anderen Teilnehmenden

Die vollständige Ausschreibung mit allen Informationen zum Ausbildungsprogramm ist HIER abrufbar.

Bewerbung

Die Bewerbung ist online bis spätestens 22. Februar 2026 über diesen Link (HIER klicken) einzureichen. Zusätzlich sind eine formlose Kostenübernahmeerklärung des Vereins, unterschriebener Ehrenkodex sowie ein maximal zweiseitiges Motivationsschreiben per E-Mail an astrid.bick@Basketball Bund.de zu senden. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 27. Februar 2026.

Kontakt

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Matthias Sonnenschein
0221 98177-35
Sonnenschein@easyCredit-BBL.de

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Jonas Stehling
0221 98177-21
stehling@2basketballbundesliga.de

Vorberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Mit dem überzeugenden Heimsieg gegen Bochum im Rücken starten die Artland Dragons in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Donnerstag sind die Quakenbrücker bei den GIESSEN 46ers gefordert. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Dragons auch auswärts nachlegen und weiter Anschluss an die obere Tabellenregion halten. Das Hinspiel am 20. Dezember entschieden die Dragons mit 107:100 für sich.

Im Backcourt ist Kyle Castlin (17,5 Punkte) der zentrale Fixpunkt. Der Guard ist aktuell viertbester Scorer der Liga und trifft starke 46,3 Prozent von der Dreierlinie. Unterstützung erhält er von Abu Kigab, der sein Debüt im Hinspiel gegen Quakenbrück feierte. Erfahrung bringt weiterhin Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing ins Spiel der 46ers. Unter den Körben teilen sich Jonathan Maier und Till Gloger die Minuten und sorgen für Stabilität im Frontcourt.

Offensiv agieren die GIESSEN 46ers in dieser Saison zurückhaltend von außen. Gießen zählt mit einer Dreierquote von 31,1 Prozent zu den wurfschwächeren Mannschaften der Liga, nur die Aufsteiger aus Paderborn und Wolmirstedt treffen seltener von außen. Auf der anderen Seite überzeugen die Mittelhessen mit großer Disziplin im Spielaufbau: Kein anderes Team der ProA begeht weniger Ballverluste.

In der Tabelle rangiert Gießen aktuell auf Platz acht und belegt damit den letzten Playoff-Rang. Nach 17 Spielen stehen neun Siege zu Buche. Der Saisonverlauf der 46ers zeigt dabei mehrere Gesichter. Auf die Niederlage im Hinspiel gegen die Dragons (107:100) folgte zunächst ein deutlicher Dämpfer beim 61:83 zuhause gegen Göttingen. Bei der 92:91-Niederlage in Koblenz kassierte Gießen 54 Punkte in der ersten Halbzeit, kämpfte sich mit einem starken Schlussviertel (18:25) noch einmal heran.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Da wir erst vor kurzem gegen die 46ers gespielt haben ist uns ihre Art und Weise zu spielen noch gut bekannt. Wir haben damals zuhause ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht, gerade in der Offensive. In der Defensive hatten wir besonders in der eins gegen eine Verteidigung noch Luft nach oben. Abu Kigab und Kyle Castlin haben uns vor große Probleme gestellt. Unsere Vorbereitung wird sich deshalb primär auf die Verteidigung konzentrieren.“

 

16.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Das Team von Headcoach Stephan Dohrn gastiert in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5.

Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen. Center Maurice Pluskota ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch die Schängel wollen ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven

Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen.

Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert.

Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.

Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5).

Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney.

 

17.01.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets

Ein Duell zweier punktgleicher Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14 und 15 steht am Samstag, 17. Januar zum Rückrundenauftakt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Heimspiel des BBC Bayreuth gegen die Baskets Paderborn auf dem Programm.

Beide Teams erlebten am vergangenen Spieltag zum Abschluss der Hinrunde ein Ende von kleinen Erfolgsserien: Der BBC verlor nach zuvor zwei Siegen mit 82:90 bei Neuling RheinStars Köln, die Paderborner Serie von drei Siegen in Folge gegen Koblenz, Göttingen und in Leverkusen fand ein jähes Ende mit einer 67:95-Heimniederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Beide Teams haben nach der Hinrunde 12:22 Punkte auf dem Konto und kämpfen gegen den Abstieg aus der ProA.

Das vom serbischen Headcoach Milos Stankovic trainierte Paderborner Team lag gegen Kirchheim anfangs noch mit 11:8 in Führung, danach übernahmen die Gäste jedoch das Kommando, führten zur Halbzeit mit 48:37 und hatten das Spiel nach dem dritten Viertel beim Zwischenstand von 69:52 praktisch schon entschieden. Der Paderborner Headcoach Stankovic analysierte nach der Partie: „Kirchheim war viel besser als wir. Insgesamt fehlt es uns weiter an der Konstanz.“

Die Höhe des Sieges im September (94:73) in Paderborn darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Paderbornern beim Hinspiel noch einige erfolgreiche Akteure fehlten. So war der aktuelle Topscorer, der 23-jährige dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann, seinerzeit nicht dabei. Auch der erst nachverpflichtete 27-jährige kanadische Small Forward Efosa Osawe. Der US-amerikanische Center Jalen Johnson ist mit 12 Zählern im Schnitt drittbester Werfer des Teams.

Ein weiterer zentraler Spieler bei den Westfalen ist US-Point Guard Branden Maughmer. Der 20-jährige Shooting Guard Nicolas Marty Decker hat alle bisherigen Spiele bestritten, ebenso wie der ebenfalls 20-jährige, von RASTA Vechta II gekommene Power Forward Karl Bühner. Außerdem überzeugt der von den Dresden Titans nach Paderborn gewechselte Center Aaron Kayser. Den Paderborner Kader komplettieren Shooting Guard Grant Teichmann, Shooting Guard Matej Silic sowie der 18-jährige Nachwuchs-Point Guard Tom Brüggemann.

 

17.01.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen

Am Samstag, den 17. Januar 2026, treten die Tigers Tübingen bei den VfL Sparkassenstars Bochum an. Für beide Kontrahenten ist es die erste Partie in der Rückrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei beiden Mannschaften läuft es derzeit nicht (richtig) rund. Die Schwaben sind seit vier Spielen sieglos, während die Bochumer Fans seit drei Partien auf einen Erfolg warten.

Insgesamt steht das Team aus dem Herzen des Ruhrpotts um Trainer Félix Bañobre mit einer Bilanz von acht Siegen und neun Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Tigers Tübingen liegen mit einem Sieg weniger und einer Niederlage mehr auf dem Konto aktuell auf dem zwölften Rang. Im Hinspiel am 22. November 2025 konnten sich die Bochumer Zweitliga-Basketballer dank einer gute Mannschaftsleistung mit 86:71 in Tübingen durchsetzen.

Auffällig beim Gegner der Schwaben ist die starke Heimbilanz: In eigener Halle gab es aus bislang acht Spielen nur zwei Niederlagen, auswärts dagegen sieben. Im Schnitt erzielen die Bochumer 86,5 Punkte und 32,5 Rebounds pro Spiel. Bei den Steals sind die Westdeutschen mit 8,4 geklauten Bällen das beste Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko liegt derzeit bei 81,6 erzielten Zählern und 35,2 Rebounds.

Mit dem international erfahrenen Point Guard Antonio Williams (16,1 Punkte ppg) und Myreon Jones Jr. (14,0 ppg) bewiesen das Bochumer Management ein gutes Händchen. Auch zwei weitere US-Amerikaner in Person von Malek Green (10,8 ppg) und Dravon Mangum (10,5 ppg) steuern wichtige Akzente bei. Schlüsselspieler ist jedoch Niklas Geske. Der 31-Jährige besticht durch seinen sicheren Ballvortrag und seine Spielintelligenz.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie zuletzt bei der Niederlage gegen Phoenix Hagen zurückgreifen. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt das Spiel in Bochum: „Sie haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Unser Fokus liegt in dieser Partie aber primär auf uns selbst. Wir müssen wieder bessere Akzente in der Defense setzen und gleichzeitig in der Offense effizient unsere Chancen nutzen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Liga-Neuling gegen Aufstiegsanwärter: Die SBB Baskets gastierten am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei Phoenix Hagen.

Hagen ist bislang auf dem besten Weg zurück in die Basketball-Bundesliga. Als Tabellenführer spielt der Traditions-Klub eine starke Saison, hat bislang 14 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Chris Harris ist Marcus Graves mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Partie. Zu einem Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets gehen mit Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen Hagen. Schließlich musste sich der Liga-Neuling einem anderen Aufstiegsfavoriten, Göttingen, am vergangenen Spieltag daheim nur knapp mit 82:89 geschlagen geben. Das Hinspiel konnte Hagen in Magdeburg allerdings deutlich mit 111:79 für sich entscheiden.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Hagen ist das absolute Top-Team der Liga. Ihr Shooting ist herausragend. Da müssen wir defensiv gute Lösungen finden. Am offensiven Ende ist es wichtig, dass wir Schritt mit ihnen halten. Wir werden alles geben, wollen einige Dinge noch besser machen als gegen Göttingen und zeigen, dass wir gegen ein Spitzenteam nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen können.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 empfangen die Bozic Knights mit den Baskets aus Münster den momentanen Tabellenletzten. Doch die Münsteraner konnten im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfen voraussichtlich zum ersten Mal auf einen Neuzugang zurückgreifen.

Das Hinspiel am 18.12.2025 konnten die Teckstädter nach solider Leistung mit 93:79 für sich entscheiden. Tylan Pope wurde mit 26 Punkten Topscorer der Partie. Und ebenjener Pope dürfte es am Samstag mit einem neuen direkten Gegenspieler zu tun bekommen. Die Baskets haben Philip Alston aus den USA verpflichtet. Der Neuzugang wird voraussichtlich im Schwabenland am Samstag seinen ersten Auftritt in Europa und im Trikot der Münsteraner feiern.

Alston hat mit 1,98m und 110kg nahezu die gleiche Statur und Spielweise wie Pope. Er spielte gemeinsam mit Ex-Ritter Braden Norris am College und fiel den Knights Verantwortlichen damals bereits ins Auge. „Beim Scouting von Braden haben wir auch bei Alston nachgefragt, aber da gab es keinerlei Chance. Er war der beste Spieler in Bradens Team und ist eigentlich kein Spieler für die ProA. Da hat Münster sehr gut gearbeitet,“ berichtet Knights Sportchef Chris Schmidt.

Über die NBA-Summer League und die G-League, führte der Weg nach Deutschland und dort soll Alston nicht weniger als den Abstieg für Münster verhindern. Nach der Verletzung von Center Adam Touray, krankt es bei den Baskets vor allem in der Offensive, die die momentan schwächste Angriffsreihe der Liga darstellt. In der Verteidigung arbeitet die junge Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald mit viel Einsatz und Herzblut.

Das sich die Münsteraner im Süden Deutschlands wohl fühlen und durchaus zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande sind, zeigte der Auswärtserfolg beim Kirchheimer Nachbarn in Tübingen. „Münster ist absolut nicht zu unterschätzen. Sie kämpfen um jeden Ball und haben viel Talent in ihrer Mannschaft. Wir müssen mit hoher Energie spielen und dürfen nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen,“ erklärt Knights Head Coach Igor Perovic.

 

17.01.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen.

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12).

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere.

„Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

„Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

 

18.01.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Der Rekordmeister aus der Farbenstadt möchte am 18. Spieltag (So., 18.01.2026, um 15:30 Uhr) in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die Nürnberg Falcons bezwingen. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Denn mit der Begegnung bei den Nürnberg Falcons in der KIA Metropol ARENA bekommen es die Farbenstädter mit einem Playoff-Anwärter zu tun. Mit einer Bilanz von neun Erfolgen und acht Niederlagen stehen die „Falken“ auf dem neuen Tabellenplatz der ProA. Das Ziel ist also klar: Die Aufstiegsendrunde sollte erreicht werden, solange diese in unmittelbarer Nähe ist.

Dafür kann Coach Ralph Junge auf einen gut eingespielten Kader zurückgreifen. Diese Erfahrung mussten die GIANTS bereits im Hinspiel vor rund drei Wochen machen, als man den Franken knapp mit 76:82 unterlag. Kurz vor Weihnachten konnten die Falcons damit einen wichtigen Erfolg feiern, bei dem vor allem Vincent Friederici zu überzeugen wusste. Der Shooting Guard markierte 20 Zähler und war absoluter Aktivposten seiner Farben.

Überhaupt ist der gebürtige Berliner in 2025/26 gut aufgelegt und kommt im Durchschnitt auf 13,9 Punkte pro Partie. Bester Scorer der „Roten“ ist allerdings Brandton Chatfield. Der US-Amerikaner, welcher im Sommer 2025 an die Pegnitz wechselte, schenkte unter anderem den GIESSEN 46ers 25 bzw. den RheinStars Köln 21 Zähler ein. Anerkennung haben auch die bisherigen Saisonleistungen von Evan Taylor (13,4 PpS) und Trevor Baskin (12,4) verdient.

Trainer Mike Koch über den kommenden Gegner: „Dadurch, dass wir gegen Nürnberg im Dezember gespielt haben und diese Begegnung nicht allzu lang zurückliegt, ist die Vorbereitung ein wenig einfacher. Wir kennen den Spielstil der Falcons und es gab keine personellen Änderungen beim Gegner. Für uns gilt es, dass wir unsere eigenen Stärken auf dem Parkett ausspielen und das Team so endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann.“