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Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

31. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 5: 27.10.2022 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 79:72

Nach einer schwierigen Vorsaison mit insgesamt nur drei gewonnenen Spielen und zwei sehr wechselhaften Partien auch zum Start in die aktuelle Saison hat sich die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer bemerkenswert stabilisiert: Im ProB-Derby gegen die in den ersten vier Partien erfolgreichen Tropics aus Oberhaching gelang dem jüngsten Team der Liga nach dem ersten Saisonsieg gegen Ulm gleich der nächste Erfolg. Mit dem 79:72 (40:28)-Erfolg vor 250 Zuschauen glich der FCBB II seine Bilanz auf 2:2 Siege aus. Topscorer war diesmal Martin Kalu mit 23 Punkten, Center Mohamed Sillah holte 14 Rebounds. 

Die erste Fünf von Trainer Mihajlo Mitic bildeten Amar Licina, Ivan Kharchenkov, Lenny Anigbata, Sillah und Kapitän Maxwell Dongmo Temoka. Die Parallele zum Premierensieg gegen Ulm war offensichtlich: Die jungen Bayern starteten extrem gut in die Partie, nach den ersten zehn Minuten hatten sie sich elf Korbabschlüsse mehr als der Gegner erarbeitet und waren bereits viermal aus der Distanz erfolgreich (24:10). Licina, Luis Wulff und Youngster Kharchenkov eröffneten das zweite Viertel mit je einem erfolgreichen Dreier (33:19/13.). Die Gäste blieben über Freiwürfe in der Partie, erzielten bis zur Pause 16 ihrer 28 Punkte an der Linie. Die Münchner hielten ihre Dreier-Quote bei guten 42 Prozent (40:28/20.).

Zum Start ins dritte Viertel war eine veränderte Hachinger Mannschaft auf dem Parkett des Audi Dome. Angeführt von Topscorer Knox (18 Punkte) und dem ehemaligen FCBB-Spieler Moritz Noeres (15) gehörten die Anfangsminuten ihnen (43:39/34.) – und nach einem Dreier von Kapitän Kögler holten sie sich gar die Führung (48:50/28.). Doch wie bereits gegen Ulm bewahrten die FCBB-Talente um Mitic kühlen Kopf und hielten dagegen (57:54/30.). Perfekt gemacht wurde der umjubelte Erfolg durch einen Dreier von Kalu, der einen 12:0-Lauf der Bayern beendete und den Hachingern ein weiteres Comeback verwehrte (72:60/37.). Insgesamt trafen die Gastgeber zwölf Dreier bei einer ordentlichen Quote von 34 Prozent. Dazu hatten sie zwölf Steals und eine sehr solide Freiwurfquote (75 %).  

Mario Matic:“ Glückwunsch an Coach Mihajlo Mitic und die Bayern. Wir haben Heute vor allem in den ersten 20 Minuten weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Das lag aber auch daran, dass der Gegner dafür gesorgt hat uns nicht ins Spiel kommen zu lassen. Mit 22 Turnover, von denen viele unnötig waren, und schlechtem Abschluss am Korb gewinnt man auswärts schwer ein Spiel. Mund abwischen und den Fokus auf Koblenz richten.“

29.10.2022 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Basketball Löwen 70:88

Die Basketball Löwen gewinnen am Samstagabend auswärts mit 88:70 beim TEAM EHINGEN URSPRING. Damit stehen die Erfurter aktuell weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. ersatzgeschwächt startete das #teamingreen ins dritte Heimspiel der noch jungen Saison. Nachdem sich Topscorer Andre Nation bereits am vergangenen Wochenende am Oberschenkel verletzt hatte, mussten die Ehinger unter der Woche zwei weitere Ausfälle verkraften. Sowohl Johann Walter (erneut Schulter) als auch Ivan Delgado (Sprunggelenk) konnten gegen die Basketball Löwen Erfurt verletzungsbedingt nicht auflaufen. So kämpfte man sich mit einer äußerst jungen Truppe durch, verlor letztendlich aber deutlich mit 70:88.

Dabei verlief die erste Hälfte für die Gastgeber durchaus vielversprechend. Den besseren Start erwischte mit einem 12:4 Lauf zwar die Mannschaft aus Erfurt, doch in der Folge spielten sich die Ehinger nach und nach in die Partie. Dank einer nun besseren Verteidigung und zielgerichtetem Offensivspiel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, wobei Ehingen mit einer knappen Führung aus dem ersten Viertel gehen konnte.

Auch im zweiten Viertel blieb die Begegnung spannend. Auf eine solide Anfangsphase der Erfurter konnten die Gastgeber antworten, indem sie selbst einen kleinen Run starteten. Somit konnte man knappe 3 Minuten vor der Pause erneut in Führung gehen und diese auch bis zum Ende der ersten Halbzeit verteidigen.

Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste dann aber ein anderes Gesicht. Besonders beim Spiel im Low-Post nutzten sie ihre Physis, um die jungen Ehinger vor Probleme zu stellen. Gleichzeitig gelang es dem #teamingreen nicht mehr, den offensiven Plan mit letzter Konsequenz auszuführen. Als Erfurt folglich Punkt für Punkt davonzog, war dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. Das dritte Viertel verloren die Hausherren deutlich und sahen sich zu Beginn des letzten Spielabschnitts mit einem 19-Punkte-Rückstand konfrontiert. Diese Führung gaben die Basketball Löwen bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand, wodurch Ehingen letztendlich eine deutliche Heimniederlage zu verkraften hat.

29.10.2022 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 77:56

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

29.10.2022 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. BG Hessing Leitershofen 86:74

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Am Samstagabend unterlag man bei den White Wings Hanau mit 74:86 (35:45). Die Niederlage war dabei auf eine kurze Schwächephase bereits im ersten Viertel zurückzuführen. Während die Hessen weiterhin ungeschlagen vom dritten auf den zweiten Tabellenplatz vorrückten, verbleiben die Kangaroos erst einmal auf Platz vier im Tableau und führen ein breites Mittelfeld in der Liga an.

Das Spiel entwickelte sich von Beginn an zu einer hochklassigen Partie vor knapp 500 Zuschauern in der Main-Kinzig-Halle. Im ersten Viertel gelang vor allem auf Seiten der Grimmstädter offensiv fast alles. Bereits 29 Punkte erzielte das Team in den ersten 10 Minuten. Angeführt von den erneut leistungsstarken Bruno Albrecht und Bubba Furlong wurde früh ein vermeintlich beruhigender Vorsprung herausgespielt.

Von nun an wurde es schwierig für die Kangaroos. Immer wieder gelang es den Leitershofern zwar, den Rückstand zu verkürzen. 29:36 nach 15. Minuten, zehn Punkte negative Differenz zur Halbzeit, nach dem dritten Viertel dann 59:66, Hoffnung bestand zu jeder Zeit, das Blatt vielleicht noch zu wenden. Dazwischen blitzte aber immer wieder die Klasse der Hanauer auf, die dann immer wieder auf zwölf oder dreizehn Punkte Vorsprung wegzogen. Die Stadtberger zeigten sich durchaus kämpferisch, waren zwischenzeitlich auch gut im Spiel und setzen die Marschroute der Trainer um. Das große Momentum, in direkte Schlagdistanz zu gelangen und den Gegner vielleicht etwas nervös zu machen, trat aber nicht ein. Dazu forderte das fortlaufende Hinterherjagen des Rückstands auch seinen Tribut. Sehr früh geriet man in Foulbelastungen, während die Gastgeber im dritten Viertel zum Beispiel erst in der 10. Minute ihr erstes Teamfoul in diesem Abschnitt überhaupt erhielten. Am Ende bekam die BG auch die beiden Topscorer des Gegners, Johann Albrecht und Jesse Bubba Furlong, nicht wirklich in den Griff, welche zusammen 47 Punkte der White Wings erzielten. Bester Werfer auf Seiten der Kangaroos war Nicolas Lagermann mit 17 Punkten, Lucas Mayer verbuchte 16 Zähler, Teathloach Pal schaffte erneut 18 Rebounds. Demzufolge musste man dann die Rückreise aus Hessen ohne Punkte antreten.

Unter dem Strich ging der Sieg für den Gegner an diesem Abend in Ordnung. Die Kangaroos boten bis auf die drei Minuten Ende des ersten Viertels eine ordentliche Leistung und gewinnen aus dieser Situation sicherlich weiter an Erfahrung. Die hatte Hanau, die zwar auch eine sehr junge, aber eben auch schon mit vielen Zweitligaspielen auf dem Rücken versehene Mannschaft aufgeboten hatten, den Leitershofern voraus.

29.10.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. BBC Coburg 80:106

Die SEEBURGER College Wizards haben das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn BBC Coburg nach einer enttäuschenden Vorstellung mit 80:106 deutlich verloren. Es hätte der große Befreiungsschlag für die Wizards werden sollen, viel hatte man sich angesichts von drei Niederlagen aus den ersten vier Spieltagen vorgenommen. Doch aus dem erhofften zweiten Saisonsieg wurde nichts. 

Wizards-Geschäftsfüherer Zoran Seatovic ging nach der Partie keineswegs zur Tagesordnung über, sondern legte den Finger direkt in die Wunde. „Wir können gegen Coburg verlieren. Doch die Art und Weise hat mir überhaupt nicht gefallen“, sagte Seatovic und kündigte für die kommende Woche eine umfassende Aufarbeitung an. „Wir werden viele Einzelgespräche führen, denn mit der Leistung einiger Spieler bin ich überhaupt nicht einverstanden. Wir haben die Basics vermissen lassen. Das ist für mich ein Alarmsignal.“

Dabei fanden Wizards erneut richtig gut in die Partie. Schnell führten die Karlsruher mit 16:7 und zeigten sich insbesondere von außen treffsicher. Die ersten vier Dreier fanden ihr Ziel. Und auch die Defensive zeigte sich in den ersten Minuten stabil. Mit zunehmender Spieldauer fielen auch die Würfe der Gäste, so dass sich eine enge Partie entwickelte. Mit einer knappen 51:50-Führung ging es in die Pause. 

Ein Spiegelbild der bisherigen Saison sahen die Zuschauer in der Lina-Radke-Halle in der zweiten Halbzeit. Der Rhythmus war ab Mitte des 3. Viertels wie weggeblasen. Offensiv fanden die Würfe immer seltener ihr Ziel, während das Roessler-Team dem starken Tyreese Blunt in der Defensive nichts entgegenzusetzen hatte. Dennoch war die Partie am Ende des dritten Viertels (67:72) noch lange nicht entschieden. 

Dies änderte sich jedoch rasch. Die Gäste trafen nach Belieben, auch von Downtown landeten die Würfe treffsicher im Korb. Die Wizards hatten den Drive völlig verloren und konnten sich der starken Offensive nicht mehr erwehren. Die 106:80-Heimniederlage war daher absolut verdient. 

30.10.2022 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. EPG Baskets Koblenz 77:87

„Ein ausfürhlicher Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Sued-Nachberichte-5-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-31 14:51:122022-11-03 15:20:14Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

31. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Daniel George

Spieltag 5: 29.10.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBG Herford 108:80

Wer am Samstag nicht mit einem Lächeln die ASV-Sporthalle verließ, der muss entweder Sport per se nicht mögen oder es aber möglicherweise mit der BBG Herford gehalten haben. Denn die kam an einem spätsommerlichen Abend bei den RheinStars unter die Räder und verlor am Ende mit 108:80 (65:34) gegen die Kölner. Mit einem leisen, stolzen Lächeln kommentierte Manager und Headcoach Stephan. Baeck die Leistung seines Teams am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. „Es muss wohl an der Arbeit des Trainerteams liegen, die Mannschaft so auf den Punkt hinzubekommen.“ 
 
Vor allem vor der Pause boten die RheinStars den 400 Besuchern ein mitreißendes Spektakel. In der Defense aggressiv, entschlossen und bestimmend, u.a. mit einem Luca Ladjyn in der Startformation, der seine Kontrahenten permanent nervte und erfolgreich bedrängte. Dazu in der Offense endlich die eingeforderte Coolness und der sichere Abschluss. Wobei die RheinStars den Ball in den eigenen Reihen laufen ließen – und der oft den freien Mann per Extrapass zum erfolgreichen Abschluss fand. Der Aufsteiger aus Herford lief der Musik, dem Spiel und den Hausherren von Beginn an hinterher. 
Allein die Zahlen nach den ersten 20 Minuten sprachen für sich: 65:34 Punkte, 43 Würfe aus dem Feld plus 14 Freiwürfe standen 28 Herforder Versuchen und 11 Freiwürfen entgegen. Köln hatte 10 Offensivrebounds geholt, Herford unterm eigenen Korb nur einen Defensivrebound mehr. Von außen trafen die RheinStars fast 60 Prozent ihrer Dreierversuche (11 von 19). Antonio Pilipovic (3) und Davi Remagen blieben sogar ohne Fehlversuch.
 
„Natürlich ist es nach so einer Halbzeit schwer, danach den Fokus weiter hochzuhalten“, sagte Baeck. So wich der Kölner Druck einer gewissen Leichtigkeit, die aber auch ihre Momente besaß. Kai Winkelnkemper erzielte seine ersten Punkte und zum Schluss machte Duje Dujmovic in seinen abschließenden famosen 95 Einsatzsekunden den Deckel auf die Begegnung: 1 Zweier, 2 Dreier – 100 Prozent Trefferquote und acht Punkte. Chapeau.
 
Da geriet das nächste Double-Double von Anthony Bauer mit 16 Punkten und 14 Rebounds fast ein wenig in den Hintergrund. Aber nur fast. „Ich habe am Sonntag Geburtstag, da war das die perfekte Einleitung“, sagte Bauer kurz vor seinem 23. Geburtstag. Den wollte er zusammen mit dem Team und vor allem Kapitän Rupert Hennen, der am Sonntag seinen 25. Geburtstag feiert, während der legendären Hip Hop-Reihe „Bewegungsoffensive“ im Subway begehen. Ebenfalls ein Grund zum Lächeln. Diesmal aber aus Vorfreude.

„

29.10.2022 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. SC Rist Wedel 102:97

Sie hatten gekämpft, einen hohen Rückstand aufgeholt und sich noch eine echte Siegchance erarbeitet. Auch in der Zusatzschicht ließen sie nicht nach, doch am Ende sprachen die Tatsachen, nämlich die Zahlen in der Ergebniszeile, gegen sie. Die Rister unterlagen den SBB Baskets Wolmirstedt auswärts mit 97:102 – und damit nicht genug, denn sie hatten anschließend noch mühsame Stunden vor sich: „Rückfahrten nach Niederlagen sind eine Qual“, so Stephan Blode, wissend, dass bereits kurz nach dem Spielgeschehen dessen Aufarbeitung durch das Studium der Videoaufzeichnung beginnt.

Auf jener sah der Rist-Trainer, dass seine Mannen zu Beginn der Partie kräftig auf die Tube drückten. Wolmirstedt stellte sich im Verlauf des ersten Viertels besser darauf ein und bremste den Wedeler Elan damit ein wenig. Die Gastgeber führten nach zehn Spielminuten mit 26:20. „Wir haben in der ersten Halbzeit eins-gegen-eins furchtbar verteidigt. Ganz, ganz schlimm“, war Blode mit der Korbverhinderung zunächst gar nicht einverstanden. Das Tempo blieb hoch, und die Wolmirstedter am Drücker, sie setzten sich auf 42:27 ab.

Nach einem 9:1-Zwischenspurt sah es für die Wedeler bei einem Rückstand von nur noch acht Zählern wieder etwas freundlicher aus. Neben der wiedergewonnenen Treffsicherheit tat nun auch die bissigere Verteidigung ihr Übriges. Nicht abgebaut werden konnte hingegen die Unterlegenheit beim Rebound. Wolmirstedt zog im Laufe des dritten Viertels auf 67:49 davon. Das war deutlich, aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im letzten Abschnitt wandelten die Rister in rund vier Minuten und zehn Sekunden ein 69:82 in ein 85:86 um. Und so war das gelungen: „Defensiv haben wir das Pick-and-Roll anders verteidigt, das hat uns geholfen“, erläuterte Blode. „Und offensiv haben die Spieler ihr Selbstbewusstsein wiedergefunden. Als Trainer leidet man draußen und weiß, dass die Jungs das eigentlich vorher schon hätten besser machen können. Dann hat es irgendwann klick gemacht. Und dann lief es“, sagte er, will aber künftig gerne auf das Auf und Ab verzichten: „Wir müssen diese unglaubliche Achterbahnfahrt rauszubekommen“, fordert er.

Zwei Minuten vor Schluss waren die Rister also wieder auf 85:86 dran und setzten sich gar in Führung, als Michal Kozak einen Fehlwurf des ansonsten wieder sehr zielgenauen Harrison Cleary (38 Punkte) „nachbearbeitete“. Und auch in die Schlussminute ging man mit einem kleinen Vorteil (89:88). Nach einem Freiwurftreffer Kozaks stand Wolmirstedt unter Zugzwang, der ehemaliger ETVer Mubarak Salami nahm sich der Sache an und glich per Korbleger aus. Da Clearys abschließender Versuch mit dem Ablauf der Spielzeit nicht ins Ziel fand, musste eine Verlängerung her. „Das musst du erst mal hinbekommen, gegen einen so guten Gegner auswärts den letzten Wurf zu haben“, so Blode. „In der Verlängerung ging es dann lange hin und her. Dann machst du deine Freiwürfe nicht, verlierst mal den Ball, so kommt der Gegner zu Punkten. So ist das dann halt“, fasste der Wedeler Trainer seine Eindrücke des fünfminütigen Nachschlags zusammen.

29.10.2022 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. RASTA Vechta II 81:89

Den schon vierten Sieg in Serie hat das Farmteam RASTA Vechtas in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am Samstag eingefahren. War der letzte Erfolg noch am Grünen Tisch erfolgt, so gewann die Mannschaft von Head Coach Hendrik Gruhn nun bei den EN Baskets Schwelm mit 89:81 (49:38). J.J. Culver war mit 30 Punkten Vechtas Top-Scorer, der 17-jährige Johann Grünloh dominierte in der Zone mit elf Punkten, neun Rebounds und sechs Blocks.

Trotz einer veränderten Startaufstellung von Flaa, Hornscheidt, Behr, Oldham Jr. und Reed misslang der Start ins Spiel zum wiederholten Male. Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten, führten die Gäste bereits mit 2:11. Viel besser sollte es im Verlauf des ersten Viertel nicht mehr laufen. 33 Punkte ließ die Schwelmer Defensiv zu. Allein eine perfekte Dreierquote hielt die Mannschaft im Spiel. Im zweiten Viertel fruchtete die Ansage von Falk Möller und die Defense fand besser ins Spiel. Dazu fielen zum ersten Mal in der Saison die Dreier so, wie sich das Alle vorstellen. Eine Trefferquote von über 50% von Draußen brachte die Schwelmer zurück ins Spiel, die allerdings immer wieder von ihrer schwachen Quote von innerhalb der Zone zurückgeworfen wurden. Zudem erwischte J.J. Culver auf Seiten der Gäste einen Sahnetag und stand bereits zur Halbzeit bei 18 Punkten.

Nach der Halbzeitpause lieferten die Blau-Gelben ihr bestes Viertel der Saison ab. Ganze 31 Punkte, bei immer weiter ansteigenden Dreierquote, konnten die Mannschaft abliefern. Angeführt von den erfahrenen Frazier und Behr schmolz der Vorsprung der Vechtaer Punkt um Punkt, bis im vierten Viertel, beim Stand von 73:71, die erste Führung des Abends auf dem Scoreboard stand. Leider konnte diese Leistung nicht komplett mit ins vierte Viertel transportiert werden. Dort übernahmen bei RASTA Vechta II die Leader Smit und Culver. Vor allem Somit stach mit klugen Pässen heraus und brachte seine Farben auf die Siegerstraße. Durch einen Dreier von Behr kamen die EN Baskets nochmal auf fünf Punkte heran, aber der Sieg ging an die Gäste aus Vechta.

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Wir haben im 1. Viertel unfassbar guten Basketball gespielt und sind gleich in einen tollen Rhythmus gekommen. Schwelm haben wir keinen Zugriff erlaubt. Im 2. und 3. Viertel waren wir dann in vielen Phasen zu nachlässig und haben uns auf dem Vorsprung ausgeruht. Schelm hat das natürlich ausgebaut. Kevin Smit hat uns dann mit ein paar Dreiern Luft zum Atmen verschafft, zum Ende hin haben wir es dann gut runtergespielt. Hier in dieser Atmosphäre, in der es richtig Spaß gemacht hat, zu spielen, mit acht Punkten zu gewinnen, ist schon stark. Letztlich war es ein Kraftakt, ein Sieg, den wir über den Kampf errungen haben – und auch sehr verdient haben. Ein Schlüssel zum Sieg war auch, dass wir Brett Reed unter Kontrolle hatten. Wir haben sehr physisch gespeilt und haben bei den Rebounds, Assists und Turnovers die Nase vorne gehabt. So nehmen wir es uns auch immer vor. Zudem hat J.J. Culver ein super Spiel gemacht, Kevin hat in wichtigen Phasen übernommen und Johann Grünloh hat absolute Dominanz gezeigt. Diese Präsenz in der Zone kann ihn noch ganz weit bringen.“

29.10.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 59:85

Gegen den Tabellenführer LOK Bernau kassierten die Iserlohn Kangaroos in der Matthias-Grothe-Halle eine deutliche 59:85-Niederlage. Es war bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. „Als Erstes muss ich mich bei den vielen Fans in der Halle entschuldigen. Wir haben es als Team verbockt“, zeigte sich Headcoach Dennis Shirvan nach dem Spiel enttäuscht. Zwar haben sich, laut Shirvan, einige Spieler gegen die Pleite gestemmt, doch Basketball sei ein Teamsport.

Der SSV startete mit der gleichen Erfolgsaufstellung wie im Spiel gegen Wolmirstedt. Isiah Small, Akim Jamal Jonah, Rafail Lanaras, Abdulah Kameric und Rikus Schulte stellten den Gastgeber von Beginn an immer wieder vor – häufig unlösbare – Probleme. Gerade der physische Vorteil machte sich in der exzellenten Verteidigung und dem starken Rebounding bemerkbar. Es brauchte mehr als 6 Minuten bis Iserlohn zu seinen ersten Punkten aus dem Feld kam (3:9). Vielmehr als ein zaghafter Beginn war das aber nicht. Das erste Viertel ging mit 18:11 an die Hussitenstädter. Der SSV hatte das Spiel jetzt völlig unter Kontrolle. Obwohl man in der Effektivität im 2.Viertel etwas zurückschraubte, wurde der Spielfluss der Mannen von Headcoach Davide Bottinelli in keiner Weise unterbrochen. Im Gegenteil: Bernau konnte die große Tiefe seiner Bank voll zum Tragen bringen und allen Spielern viele Minuten gewähren. Beeindruckend dabei war, dass es keinen Bruch im Spiel gab. Rhythmus, Energie und Ballbewegung funktionierten weiterhin tadellos. So war es kein Wunder, dass Bernau auch das 2. Viertel mit 29:16 gewann und mit einer beruhigenden 47:27 Führung in die Halbzeitpause ging.

Vor allem die Iserlohner Fans hatten sich erhofft, dass ihr heimisches Team nach der Halbzeit den Schalter würde umlegen können. Dem war aber leider nicht so. Der SSV machte genau dort weiter, wo er in Spielabschnitt 1 aufgehört hatte. Mit aggressiver Verteidigung und guter Ballbewegung hielten sie die Kangaroos weiter auf Abstand und bauten diesen gegen Ende des 3. Viertels sogar auf +28 Punkte aus (67:39). Damit war das Spiel entschieden. Auch wenn der Gastgeber das letzte Viertel mit 20:18 für sich gewinnen konnte, war an dem 4. Sieg im 4. Spiel für den SSV LOK Bernau nicht mehr zu rütteln.

Coach Davide Bottinelli:
„Wir sind mehr als zufrieden mit der Leistung, die unser Team heute auf dem Feld gebracht hat. Vor allem die Energie, die das Team gebracht hat, war hervorragend. Ganz besonders wichtig war aber der Teamgeist. Jeder ist für den anderen
eingetreten und keiner hat sich selbst in den Vordergrund gedrängt. Gerade im 1. Viertel konnten wir unseren physischen Vorteil ausnutzen und Iserlohn unter den Körben dominieren. Unsere sehr tiefe Bank hat heute einfach den Unterschied gemacht. Wir haben trotz vieler Wechsel nie den Rhythmus verloren und das Spiel zu keiner Zeit aus der Hand gegeben.
„

30.10.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 66:82

Trotz langer Anreise am Vortag war auf dem Parkett der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School nichts von Müdigkeit bei den Drachen vom Menzenberg zu spüren. Hoch fokussiert starteten die Mannen von Coach Julius Thomas in die Partie und konterten den ersten erfolgreichen Wurf von Downtown der Gastgeber nahezu postwendend durch Routinier
Florian Koch. (3:3) Während die Gastgeber ihr Spiel zunächst komplett auf ihren Topscorer Robin Jorch zuschnitten, verteilten die Dragons die offensive Last auf mehrere Schultern und konnten durch Zaba Bangala, Devon Goodman und Florian Koch die wichtigen Akzente setzen, auch wenn der erste Spielabschnitt mit einer knappen Führung der Gastgeber enden sollte. (20:19)

Mit schneller Transition und klugen Pässen durch Devon Goodman eröffneten die Dragons das zweite Viertel und zogen mit einem 9:1-Lauf das Momentum auf die rheinische Seite. Es sollte jedoch ein echter Nackenschlag folgen, denn Neuzugang Florian Koch musste nachdem er zuvor bereits ein unsportliches Foul begangen hatte, nach einem technischen Foul das Spielfeld verlassen und stand den Drachen fortan als disqualifizierter Spieler nicht mehr zur Verfügung. Hatten die Gastgeber jedoch auf einen Bruch im Spiel der Dragons gehofft, wurden sie eines Besseren belehrt, denn von der Freiwurflinie setzte Devon Goodman den Schlusspunkt unter ein starkes zweites Viertel. (31:39)

Mit einem schnellen 7:0-Lauf starteten die Dragons in die zweite Halbzeit und setzten mit einer klugen Balance aus Inside-Outside-Scoring die Nadelstiche gegen die teils ruppige Defense der 49ers. Besonders Flügelspieler Nicolas Buchholz fand nun seinen Rhythmus und legte innerhalb des dritten Viertels solide 9 Punkte von jenseits der 6,75-Meterlinie auf und
trug maßgeblich zu einer 51:59-Führung vor den finalen 10 Minuten bei. Mit viel Abgezocktheit und einem bestens aufgelegten Devon Goodman galt es für die Dragons nun die Comeback-Versuche der 49ers abzuwehren, was letztlich auch gelang. Zu keinem Zeitpunkt kamen die 49ers nochmals auf weniger als 4 Punkte heran und mussten spätestens nach einem weiteren 3er von Nicolas Buchholz die drohende Niederlage anerkennen, die sich mit dem Endstand von 66:82 einstellen sollte.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Ich bin sehr stolz auf den Sieh heute. Wir haben auch in den schwierigen Phasen als Team zusammengestanden und die 49ers niedergerungen.“

30.10.2022 17:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. Itzehoe Eagles 81:91

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-5.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-31 14:40:552022-11-02 13:15:31Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

Nachberichte ProA 5. Spieltag

31. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Foto: Christoph Worsch

Spieltag 5: 28.10.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Nürnberg Falcons BC 83:80

Dritte Saisonniederlage für die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei Medipolis SC Jena verloren die Mittelfranken eine über weite Strecken ausgeglichene Partie mit 83:80 (47:40). Im Schlussviertel war der Sieg zum Greifen nah, doch die Gastgeber behielten die Nerven und entschieden die Partie an der Freiwurflinie für sich.

Ohne Thomas Wilder nahmen es die Nürnberg Falcons am Freitagabend mit Medipolis SC Jena auf. Das Fehlen des Topscorers und Playmakers machte sich schon früh bemerkbar. Nürnberg brauchte lang um in die Partie zu kommen, hatte aber mit Sheldon Eberhardt einen Aktivposten auf dem Feld, der den Ball forderte und die ersten fünf Falken-Punkte erzielte (7:5). Vytautas Buzas und die mitgereisten Fans sahen im weiteren Verlauf des ersten Viertels viele Ballverluste auf Nürnberger Seite und einen Brandon Thomas, der für Jena insgesamt elf Punkte erzielte. Mit dem 20:24-Zwischenstand konnte man aus Sicht der Gäste aber gut leben. Für den 47:40-Rückstand nach zwanzig Spielminuten galt das nur bedingt, da im zweiten Viertel deutlich mehr drin gewesen wäre. Doch ein starker Schlussspurt der Gastgeber, angeführt von Stephan Haukohl, mit machte das zu Nichte.

Nach der Pause hatte Jena dann seine stärkste Phase. Bei Nürnberg ging zwischenzeitlich wenig und so wuchs die Führung des Favoriten nach 28 Spielminuten auf 67:53. Die Falcons standen nun gehörig unter Druck, doch gingen als Team vorbildlich damit um. Gute Defense führte zu noch besserer Offense und dazu, dass der Vorsprung der Lichtstädter nach 30 Minuten auf neun Punkte schrumpfte (69:60). So konnte es gerne weitergehen und die Nürnberg Falcons waren nun für alle sichtbar die bessere Mannschaft. Ein 11:0-Run zu Beginn des Schlussabschnitts machte aus der ganzen Geschichte wieder ein Basketballspiel und fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Falcons mit zwei Punkten vorne (69:71). Wie würde die Antwort von Domenik Reinboth aussehen? Jenas Coach nahm erst einmal eine Auszeit und die kam aus Sicht der Gastgeber genau zur richtigen Zeit. Die Sturm und Drang Phase der Falcons war unterbrochen und die Mannschaft von Medipolis SC Jena agierte nun wieder konzentrierter und zielstrebiger. Zwei Minuten vor Schluss führte sie 77:73. Die Falken hatten in der Folgezeit ihre Chancen, konnten am Ende aber nur noch durch Rocky Kreuser auf 83:80 verkürzen. Sein absichtlich verworfener Freiwurf landete bei Jena und die Partie war entschieden.

Brandon Thomas (Kapitän Medipolis SC Jena): „Auch wenn es teilweise nicht das schönste Spiel war, konnten wir am Ende einen Heimsieg ohne drei wichtige Jungs erkämpfen. Einmal mehr geht dieser Erfolg auf das Konto der gesamten Mannschaft. Die zweiten Chancen des Gegners waren an diesem Abend eindeutig die größte Schwachstelle unseres Spiels. In der kommenden Woche hoffe ich, dass wir möglicherweise zum ersten Mal alle Jungs dabei haben können. Ich würde mich sehr darüber freuen, endlich mal mit dem kompletten Team aufzulaufen.

29.10.2022 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen 91:89

Die JobStairs GIESSEN 46ers gewinnen auch ihr zweites Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison und drehen dabei einen zwischenzeitlichen 19 Punkte Rückstand zum 91:89-Sieg. Durch harten Kampf kam man zurück in die Partie und konnte diese letztlich drehen – 46:32 Rebounds sowie 46:30 Punkte in der Zone sprechen Bände.

Die Zuschauer in der Sporthalle Gießen-Ost sahen ausgeglichene erste Minuten – ein Dreier von Barnes manifestierte dies im Ergebnis und es stand 9:10 zur Viertelmitte. Anschließend glitt das Spiel den JobStairs GIESSEN 46ers allerdings vorübergehend komplett aus der Hand und Hagen konnte sich durch eine starke Trefferquote absetzen. Zwar wollte Cheftrainer Ignjatovic beim zwischenzeitlichen Rückstand von 11:18 noch mit einer Auszeit den Run stoppen (8.), schließlich ging es jedoch mit 15:30 zur ersten Viertelpause. Hier gehörten die ersten Minuten diesmal Nico Brauner, der direkt ein erfolgreiches Dreipunktespiel erzielte und durch seinen Layup im darauffolgenden Angriff Gästecoach Robert Harris zu seiner ersten Auszeit zwang (20:34, 12.). Die Universitätsstädter hatten nun offensiv mehr Durchschlagskraft und waren generell besser in der Partie. Erneut Brauner brachte den Rückstand mit zwei erfolgreichen Freiwürfen erstmals wieder auf glatte zehn Punkte (26:36, 14.). Das Spiel blieb dann einige Minuten in dieser Range – es folgt eine ausgeglichene Phase. Igor Cvorovic holte energisch den Defensivrebound und ging im Fastbreak Coast-to-Coast – Das forcierte im Angesicht der schwindenden Führung mit nur noch sieben Punkten (33:40, 17.). Justin Martins Long-Range-Dreier brachte die Roten danach sogar weiter auf nur noch sechs Punkte ran (18., 39:45). Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunking auf Seiten der Gäste setzte noch ein Highlight zum Viertelende

Auch die zweite Halbzeit startete spektakulär – die ersten Punkte des Viertels für die Gastgeber erzielte Barnes mit schönem Fadeway-Jumpshot und Buzzer. Auch im nächsten Angriff gelangen ihm wieder sehenswerte Punkte mit Buzzer – diesmal per Floater. Das Spiel wurde nun flotter und ging hin und her mit schnellen Scores auf beiden Seiten. Wichtiger Faktor im Laufe der Partie war sicherlich auch die persönliche Foulbilanz vom Hagener Big Man Marcel Keßen, der bereits früh im zweiten Viertel sein drittes Foul kassierte und Mitte des dritten Viertels sein Viertes, weshalb er weite Teile der Partie von der Bank aus beobachten musste. Ein Highlight des Abschnitts setzte Luis Figge, der mit flinken Händen den Steal sichert und gegenüber mit Dunk krachend abschließt – 58:64 zur Viertelmitte. Darauf folgte aber eine stärkere Phase der Hagener, die von JJ Mann und seiner überragenden 3er-Quote getragen wurden. Ein Tip-In von Fundic nach Offensivrebound brachte das Spiel wieder auf glatt zehn Punkte Differenz (29.) und ein Dreier von Barnes verkürzte wenige Sekunden vor Viertelende auf 70:77 und setzte damit den Schlusspunkt des Quarters. Im letzten Viertel machte sich die kurze Hagener Rotation bemerkbar – vor allem bei der Länge der Würfe. So fand keiner der sechs im finalen Abschnitt auf den Weg gebrachten Dreier sein Ziel, dafür versenkte Gießen jeden zweiten Wurf aus der Distanz (5/10). So war es an Nico Brauner, mit 3,5 Sekunden verbleibender Restspielzeit von „Downtown“ zum Endstand einzunetzen.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Das war heute eine sehr emotionsgeladene Partie, in der beide Mannschaften mit unterschiedlichen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Gratulation an Gießen, die ein starkes letztes Viertel gespielt haben, mit einem Nico Brauner, dessen Dreier uns direkt ins Herz getroffen hat. Hinten raus hat uns sicherlich etwas die Kraft gefehlt, was sich dann auch in verworfenen Freiwürfen oder zu kurzen Dreiern gezeigt hat.“

29.10.2022 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta 85:91

Zum fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfingen die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstagabend den Aufstiegsaspiranten RASTA Vechta in der Rundsporthalle. Es entwickelte sich ein bis in die Schlusssekunden enges Spiel, welches die SparkassenStars am Ende mit 85:91 verloren.

Die für ihren „Run and Gun“-Spielstil bekannten Bochumer machten ihrem Ruf sogleich alle Ehre. Sechs Punkte in Serie des ehemaligen Vechtaer Niklas Geske bedeuteten eine 15:7-Führung (4.), die ersten neun Rebounds gingen allesamt an die Hausherren. RASTA war nicht „ready“, kassierte in den ersten zehn Minuten gleich fünf Dreier, u.a. zum 22:29 durch Conley Garrison (9.). Die letzte Minute des Auftaktviertels aber gehörte dann den Gästen, die Sekunden vor der Pause durch Ryan Schwieger auf 28:29 verkürzten. Aber: Vechta hatte sechs Offensiv-Rebounds zugelassen, so viele, wie man selber an beiden Enden des Feldes eingesammelt hatte. Weil RASTAs Offense ab Mitte des 1. Viertels fast so gut im Spiel war wie die der Bochumer, gab es auch für die Gästefans viel zu bejubeln. Mit einem Dreier zur 33:31-Führung zwang Joschka Ferner den VfL in eine frühe Auszeit (12.), in der 15. Minute tankte sich Joel Aminu zum Korb durch und stellte auf 41:38. Die VfL SparkassenStars Bochum hatten starke Antworten parat. Einen 12:2-Lauf  zum 50:43 legten sie in den nächsten Minuten aufs Parkett – Auszeit RASTA (18.). 21 Sekunden vor der Halbzeitpause brachte Ferner RASTA mit seinem zweiten Dreier auf 49:53 heran und Bochum ging für den letzten Angriff in eine Auszeit – mit Erfolg. Jonathan Andre netzte von jenseits der 6.75 Meter ein, RASTA lag nach 20 Minuten mit sieben Punkten hinten (49:56).

Den Anweisungen aus der Kabine folgend legten die Vechtaer den Bochumern nun endlich die bereitgelegten Fesseln an. In der 23. Minute glich Chip Flanigan die Partie aus – 56:56, Auszeit Bochum. Robin Lodders besorgte den Gästen in der 27. Minute dann mit zwei verwandelten Freiwürfen eine 60:59-Führung, die Partie war gedreht – und drehte sich weiter. Bochum konterte, RASTA parierte, Tajuan Agee trat ins Rampenlicht. Per And-One holte er das 66:65 (30.) für RASTA und vollendete Sekunden vor der Viertelpause noch einen Fastbreak per Dunking zum 68:65 für das Harrelson-Team. RASTAs Gegner hatte seine letzten beiden Spiele jeweils nach Verlängerung verloren, Vechta sah sich einem in allen Belangen den Sieg wollenden Gegner gegenüber. Sieben getroffene Freiwürfe in Serie bedeuteten das 80:74 (36.), aber noch waren fast fünf Minuten zu spielen. Bochum jedoch konnte nicht mehr ausgleichen. 90 Sekunden vor dem Ende stellte Flanigan mit einem schönen Jumper auf 84:79, für die Entscheidung sorgte dann Ryan Schwieger: Von der Freiwurflinie traf der US-Rookie knapp neun Sekunden vor der Schlusssirene beide Versuche zum 89:85.

„Wir haben am heutigen Tag einmal mehr einen großen Fight abgeliefert, doch leider wurden wir am Ende des Spiels nicht für unseren Aufwand belohnt. Wir müssen weiter an unseren Abschlüssen arbeiten. Nichtsdestotrotz müssen wir unsere Lehren aus dieser Partie ziehen und uns auf die beiden kommenden Spiele am Doppelspieltagswochenende vorbereiten“, so Geschäftsführer Tobias Steinert nach der Partie.

29.10.2022 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 66:73

Die Tigers Tübingen behalten weiter ihre weiße Weste. Bei den Eisbären Bremerhaven setzten sich die Schützlinge von Trainer Danny Jansson vor 1.603 Zuschauern in der Bremer ÖVB-Arena mit 73:66 (29:38) durch. Damit bleiben die Schwaben auch in der fünften Partie der neuen Spielzeit 2022/2023 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ungeschlagen.

Nachwuchsspieler Luca Merkel zeigte sich bereit für den Einsatz und trotz der personellen Schwächung starteten die Eisbären sehr energievoll in die Partie. Mit guter Defense und variabler Offense machten sie dem Gegner aus Tübingen das Spiel schwer. Zum Stand von 23:16 nach ersten zehn Minuten trugen schon sieben der neun Spieler von Coach Steven Key Punkte für die Heimmannschaft bei. Auch Eisbären-Eigengewächs Johannes Heiken, der insgesamt 23 Minuten spielte, erzielte mit zwei Freiwürfen und einem erfolgreichen Dreier wichtige Punkte. Im zweiten Viertel knüpften die Eisbären an ihre Leistung an und konnten ihre Führung, gelenkt von Eisbären Point Guard Simon Krajcovic, auf neun Punkte ausbauen. Beide Teams spielten intensiv, zogen viele Fouls und punkteten insgesamt etwas weniger als zuvor. Gleichzeitig verletzte sich nun auch noch Eisbär Daniel Norl und musste humpelnd verletzt das Feld verlassen – nun waren es noch drei deutsche Spieler. Eine genaue Diagnose der Verletzung Daniel Norls steht noch aus.

Wer nach der Halbzeit mit einem Einbruch der Eisbären Bremerhaven wartete, wurde positiv überrascht. Die Tigers Tübingen kamen zwar sehr druckvoll aus der Pause und setzten den nun noch acht spielberechtigten Eisbären eine stärkere Defensive entgegen. Trotzdem konnten die vom lautstarken Publikum unterstützten Eisbären weitere dagegenhalten. Erst in der 28. Minuten schaffte es der ungeschlagene Tabellenführer den Rückstand entscheidend zu verkürzen, zur letzten Viertelpause stand noch eine knappe 55:54-Führung auf Anzeigentafel. Die Raubkatzen machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach 33 Minuten führten die Gäste mit 62:55, Keppeler vollendete den 22:0-Lauf. Doch die Eisbären waren noch nicht geschlagen. Mit einem 7:0-Lauf brachte sich der Gastgeber nach 34 Minuten wieder in eine gute Ausgangsposition. Spielentscheidend war schließlich das fünfte Foul von Robert Oehle beim Stand 62:63 bei noch 3:29 zu spielenden Minuten. Key standen nur noch die Nachwuchsspieler Johannes Heiken und Luca Merkel zur Verfügung. Zu wenig, um ein enges Spiel gegen am Ende doch eine abgezockte Tübinger Mannschaft für sich zu entscheiden. Zwar kamen die Eisbären durch Hooper 121 Sekunden vor Rambo nochmals auf 66:67 heran. Die letzten sechs Zähler gingen aber an die Schwaben. Der Dreier von Kivimäki zum 72:66 in der Schlussminute bedeutete die Entscheidung in einem knappen Spiel.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Hut ab vor Bremerhaven, die uns 25 Minuten ziemlich dumm aussehen haben lassen. Aus einem nicht-bekannten Grund hatten wir keine Energie, um die Kontrolle über die Defense zu bekommen. Daraus war auch unsere Offense wackelig. Positiv ist, dass wir uns trotz zahlreicher Dreier zurückgekämmt haben. Wir waren 15 Punkte zurück. So ein Spiel noch zu gewinnen, zeigt den Charakter des Teams.“

Eisbären-Coach Steven Key ist zufrieden mit dem Einsatz seiner Mannschaft: „Heute waren unsere Nachwuchs-Spieler gefordert, haben sich aber bereit gezeigt und mit viel Herz viele Minuten gespielt. Und auch wenn eine Niederlage immer schade ist, hat die Einstellung gegen einen starken Gegner in unserer Personalsituation gestimmt. Damit bin ich zufrieden. Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an unsere Fans, die uns bis zuletzt gepusht haben.“

29.10.2022 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. VfL Kirchheim Knights 59:75

Mit einer deutlichen 59:75-Heimniederlage gegen die Kirchheim Knights mussten die Basketballer der ART Giants Düsseldorf am 5. Spieltag als Verlier vom Parkett gehen. Dabei ging bei den sonst so offensivstarken Giganten an diesem Tag in der gegnerischen Hälfte nur wenig zusammen.

Die Ritter setzten dem Spiel direkt ihren Stempel auf. Konsequent wurden Mitch Lightfoot und Tyrone Nash in der Zone gesucht. Kein Vergleich mehr zu den ersten drei Partien, in denen die Teckstädter deutlich mehr Dreier abfeuerten. Die Zone wurde gesucht und das Duo Nash/Lightfoot dominierte. Schnell gingen die Gäste mit 12:4 in Führung. Düsseldorf besann sich auf seine Stärken aus den ersten Wochen und versuchte das Guard Spiel zu etablieren, doch Richie Williams, Paul Giese und Jonas Niedermanner erwiesen sich als wahre Kettenhunde in der Verteidigung und zwangen die Düsseldorfer Guards zu schwierigen Wurfversuchen. Die Abpraller sicherten sich häufig die Knights. Dennoch blieb der Abstand einigermaßen moderat, da die Offensive der Knights ihren Schwung der Anfangsminuten nicht aufrechterhalten konnte. Nach den ersten zehn Minuten stand es 20:14. Im zweiten Viertel legte die Verteidigung nochmals einen Zahn zu. Die Bankspieler brachten frische Energie und reihten sich nahtlos an ihre Vorgänger. Verbissen wurde jeder Angriff beackert und so wurden den Giants nur elf weitere Zähler bis zur Halbzeit gestattet, während man selbst 19 Punkte erzielen konnte und somit zur Halbzeit auf 39:25 davonziehen konnte.

Nun galt es den nächsten Schwung der Düsseldorfer abzufangen. Diese hatten in den ersten Spielen gezeigt, das sie zu Leistungssteigerungen fähig sind und Spiele drehen können. Wieder war es die starke Defensive, die den Laden zusammenhielt. Offensiv lief auch bei den Kirchheimern noch nicht alles rund, aber in der Verteidigung zeigte sich die Arbeit der vergangenen Wochen. Kapitän Richie Williams übernahm in dieser Phase Verantwortung und erzielte neun der 18 Kirchheimer Punkte im dritten Viertel (57:41). Teilweise lagen die Korbjäger auch mit +20 Punkten in Front, doch die kritische Phase sollte noch kommen. Anfang/Mitte des Schlussviertels fanden die Düsseldorfer etwas freiere Abschlüsse und wussten diese auch zu nutzen. Auf bis zu 12 Punkte kamen die Hausherren heran. Ein Hauch von Comeback lag in der Luft und das spürten auch die Fans der Giants. Nun übernahmen auf Seiten der Kirchheimer die Routiniers. Erst Williams per Dreier, dann 2x Nash innerhalb der Zone und der beruhigende Abstand war wiederhergestellt. Am Ende stand ein relativ ungefährdeter 75:59 Auswärtserfolg zu Buche.

Florian Flabb (Headcoach): „Wir haben zu keinem Zeitpunkt dieser Partie zu unserem Spiel gefunden. Es hat absolut nicht an unserer Mentalität oder mangelndem Einsatz gelegen, die Jungs haben gekämpft und gearbeitet. Aufgrund unserer schwachen Wurfquote hat es gegen Kirchheim einfach nicht gereicht. Am Ende des Tages ist der Wurf unsere klare Stärke und es gibt diese Spiele, in denen er einfach nicht fällt. Defensiv ist es uns jedoch gelungen, den Gegner unter dem eigenen Punktedurchschnitt zu halten.

30.10.2022 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. WWU Baskets Münster 82:94

Die Chance auf den zweiten Auswärtssieg in der jungen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nutzte der Aufsteiger entschlossen: Bei Bayer Giants Leverkusen gewannen die WWU Baskets Münster vor 1.036 Zuschauern am Sonntag mit 94:82 (51:37). 

Die Anfangsphase dominierten zunächst die WWU Baskets. Das Team von Headcoach Björn Harmsen fand gleich Zugriff auf die Partie und setzte sich, nach einem erfolgreichen Dreier durch Cosmo Grühn, mit 11:0 in der 4. Spielminute ab. GIANTS-Trainer Hansi Gnad reagierte umgehend auf den Lauf des Gegners und nahm die fällige Auszeit, welche dafür sorgte, dass BAYER wieder besser ins Spiel fand. Die Leverkusener konterten mit einem 8:2-„Run“ und verkürzten den Rückstand auf 8:13 (6. Spielminute). Es schien so, als würde sich ein offenes erstes Viertel entwickeln. Doch viele einfache Fehler der Farbenstädter sorgten dafür, dass die Münsteraner sich Punkt um Punkt weiter absetzen konnten. Schlussendlich führte das Auswärtsteam nach zehn absolvierten Minuten mit 27:18. Es dauerte im zweiten Abschnitt geschlagene vier Minuten, bis die „Giganten“ erstmalig punkten konnten. Bis dahin gelang es den Münsteranern sich einen Vorsprung von 13 Zählern zu erspielen (31:18 – 14. Spielminute). Doch auch nach dem erfolgreichen Dreier durch Haris Hujic wurde das Leverkusener Spiel nicht „zwingender“. Die Baskets waren vor allem im Nahdistanzbereich brandgefährlich, was vor allem an Andreas Seiferth lag. Der Center, welche in der Vorsaison noch ein wichtiger Rotationsspieler der Bayreuther Bundesligavertretung war, dominierte in der Zone nach Belieben und war von den Rheinländern nicht zu halten. Die Halbzeitführung der Universitätsstädter (51:37) ging von daher vollkommen in Ordnung, wobei die Hoffnung bei den GIANTS-Fans, nach einigen guten Aktionen zuvor, durchaus zu spüren war.

Doch lange sollte der Wunsch vom Sieg nicht währen. Münster machte dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und setzten der Leverkusener Defensive arg zu. Höhepunkte der Angriffsbemühungen der Baskets war ein 10:0-Lauf, mit dem sich die Gäste erstmalig mit einem Vorsprung von 20 Zählern absetzen konnten (41:61 – 24. Spielminute). Es war zum Verzweifeln: Immer, wenn BAYER mit ein, zwei guten Aktionen in Serie die Begegnung leicht ins Wanken brachte, konterten die Schützlinge von Coach Harmsen umgehend mit einer erfolgreichen Aktion. Beim Spielstand von 61:78 aus Sicht des Rekordmeisters, endete der dritte Durchgang.

In der Schlussperiode schien sich zunächst nichts an der Dominanz der Gäste zu ändern. Das genaue Gegenteil war der Fall, denn nach zwei erfolgreichen Freiwürfen durch den Isländer Hilmar Petursson betrug der Vorsprung des Aufsteigers stolze 23 Punkte (64:87 – 34. Spielminute). Doch einmal mehr zeigten sich die Hausherren von ihrer kämpferischen Seite und steckten nicht auf. Die GIANTS gaben alles und konnten den Rückstand langsam aber stetig reduzieren. Zwar sollte es für den ganz großen Wurf zum Erfolg nicht reichen, doch am Ende war das Endergebnis zumindest ansatzweise versöhnlich. Die 82:94-Niederlage der „BAYER-Boys“ änderte aber nichts am verdienten Sieg der Münsteraner.

30.10.2022 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans 89:95

Die Titans bleiben als Aufsteiger das Überraschungsteam der noch jungen Saison 2022/2023 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Auswärts gelingt den „Titanen“ mit 89:95 bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier der dritte Auswärtssieg in Folge und vierte Saisonsieg im fünften Spiel. In einer hochklassigen und hart umkämpften Partie ließen sich Dresdens Korbjäger nie abschütteln, entschieden so mit Nervenstärke an der Linie und Teamgeist in der Schlussminute das Spiel. Gleich fünf Akteure der Titans punkteten zweistellig, Topscorer wurde der britische Neuzugang Aaron Menzies mit 19 Zählern.

Für die Titans legte Aaron Menzies in den ersten Minuten munter Punkte auf, ließ es einmal herrlich krachen. Doch Trier ackerte mit Till Isemann am offensiven Brett, erarbeitete sich stetig zweite Wurfchancen. So lagen die Gastgeber nach 10 Minuten trotz nur 28-prozentiger Wurfquote lediglich mit 15:18 zurück. Im zweiten Viertel fielen dann endlich auch Würfe von außen. Triers Garai Zeeb, Jonathan Almstedt und Topscorer Daniel Monteroso netzten allesamt Dreier. Für Dresden hielten Grant Teichmann sowie Lucien Schmikale mit gleich drei Distanztreffern dagegen. Monteroso und Almstedt ließen die Würfe vor der Pause indes weiter fliegen und wurden mit Treffern belohnt. Vor allem Monteroso lief heiß, riss vor der Halbzeit bereits 17 Punkte ab und brachte seine grünen Gladiators mit 43:33 in Führung. Dann zündeten die „Titanen“ über Daniel Kirchner und Arne Wendler jedoch noch einen 8:0-Lauf, verkürzten vor der Pause auf 43:41.

Nach der Unterbrechung glänzte zunächst erneut Menzies als offensiver Aktivposten Dresdens. Am Brett war der 2.21 Meter große Hüne von Trier kaum zu stoppen, erzielte zu Beginn acht Zähler in Serie. Teichmann packte noch zwei Dreier obendrauf. Absetzen oder gar in Führung gehen vermochten die Titans dennoch nicht. Vor allem, weil für Trier Travis Daniels und Parker Van Dyke Monteroso in der Offensive tatkräftig unterstützten (69:67).

Im vierten Viertel gelang es den Gästen dann aber endlich, Trier die Führung zu entreißen. Veteran und Ex-Gladiatior Chase Adams brachte Blau-Weiß in der 33. Minuten mit 75:74 in Front, ließ Headcoach Pascal Heinrichs zur Auszeit greifen. Im Anschluss war es erneut Monteroso, der für die Gastgeber mit einem weiteren Dreier die Führung zurück- und die Kohlen aus dem Feuer holte. Auch Garai Zeeb blieb in der Schlussphase nervenstark, brachte mit seinen Dreiern fünf und sechs die Titans an den Rande der Niederlage (83:79 in der 37. Minute). Kapitän Georg Voigtmann hatte nach der anschließenden Auszeit durch Fabian Strauß jedoch die passende Antwort. Zweimal in Folge netzte der 2.13 Meter-Mann vom Perimeter und ließ die Arena Trier verstummen. Die letzte Minute wurde so zur Nervenschlacht an der Freiwurflinie. Diese gewannen die Titans auch dank cleverer Defensive. Am Ende machte Schmikale per „And One“ den Deckel drauf – 89:95-Auswärtssieg

Cheftrainer Fabian Strauß – „Zwischendurch hatten wir viele Fehler gemacht, die uns durchaus das Spiel hätten kosten können. Am Ende war hier und da mal ein wilder Wurf dabei. Aber das ist auch unserem System geschuldet. Hier hat jeder grünes Licht. Und die Treffer von Georg [Voigtmann] waren da am Ende natürlich wichtig. Wir müssen jetzt aber realistisch bleiben. Es ist schön, auf dieser Welle zu reiten und wir wollen unser Ziel Klassenerhalt so früh wie möglich erreichen.

30.10.2022 17:00 Uhr Artland Dragons vs. wiha Panthers Schwenningen 81:71

Die fünte Saisoniederlage kassierten die wiha Panthers in Quakenbrück gegen die Artland Dragons (81:71). Die wiha Panthers bilden gemeinsam mit Trier, beide bisher sieglos, das Schlusslicht auf der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 

Das erste Viertel begann mit Ballbesitz nach dem Sprungball für die Schwenninger. Die ersten Punkte des Spiels machten die Artländer durch zwei Freiwürfe. Erst in der zweiten Minute konnte Casey Benson die ersten zwei Punkte holen und Kotieno legte mit einem Sprungwurf nach. Casey Benson traf per Dreier nach fünf Minuten zum (9:9). Ioannis Chatzinikolas kam für Casey Benson und erhöhte per Dreier zum (14:12). Direkt im Anschluss schaffte Chatzinikolas den Ausgleich (14:14) per Korbleger. Beide Teams sammelten bereits im ersten Viertel Fouls, und nach einem erneuten Korbleger durch Chatzinikolas gingen die Schwenninger mit (17:16) ins zweite Viertel. Das zweite Viertel begann mit zwei Dreiern durch Döding und Weitzel für die Artland Dragons. Ioannis Chatzinikolas zog nach und erhöhte auf (23:18). Devonte McCall traf per Korbleger und erhöhte auf (26:21). Casey Benson legte per Dreier nach auf (26:24). Die Doppelstädter traten mit 70% aus dem Zweierbereich stark auf, und hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Turnover. Artland konnte zwei Minuten vor Ende des zweiten Viertels durch Bradley und Christmas auf (38:30) erhöhen. Badu Buck machte seine ersten Punkte des Spiels per Dreier (38:33) und Kotieno traf per Dunk und konnte den Abstand auf (38:35) verkürzen. Die Schwenninger gingen mit (40:35) in die Halbzeitpause. 

Marko Bacak eröffnete das dritte Viertel mit einem Korbleger und Bradley erhöhte mit einem Dreier zum (45:35). McCall antwortete direkt per Korbleger zum (45:37), Jacob Knauf konnte noch zwei Punkte draufpacken und traf mit Freiwurf zum (45:40). Badu Buck erhöhte nochmals per Dreier auf (48:43), welchen Bradley kontert und seinerseits mit einem Dreier zum (51:42) nachlegte. Die Schwenninger waren bisher nah dran, schafften es aber nicht die Führung zu übernehmen. Nach Foul von Badu Buck erhöhte Weitzel auf (54:45). Nachdem Benson von Bradley gefoult wurde konnte er per Freiwurf erhöhen (57:47) und Jacob Knauf legt drei Punkte hinterher und erhöhte auf (59:50). Knauf verließ den Platz im dritten Viertel mit vier Fouls und wurde durch Kotieno ersetzt. Die Doppelstädter gehen mit einem Rückstand von 15 Punkten ins letzte Viertel (67:52).  

Mit einem And-1 erhöht Benson auf (77:64) und kann durch Freiwurf nochmals erhöhen (77:65). Buck kam für Benson und traf nach Foul von Bradley zum (79:67) und Knauf konnte im Anschluss nochmals punkten (79:69). Demetrius Ward machte es für die Artländer mit (81:69) deutlich und die Schwenninger verloren trotz besserer Quoten das Spiel mit (81:79).

„Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen, 17 Stück, viel zu viel Second-Chance Points, dann verlierst du ein Spiel. Immer wenn wir zurückgekommen sind, haben wir den Ball verloren“, sagt Headcoach Alen Velcic. „Wir haben eine neue Mannschaft, elf neue Spieler und unsere Aufgabe ist es, diese Jungs auf den Weg zu bringen. Es war noch nie so schwierig wie dieses Jahr, aber wir sind zuversichtlich und erfahren genug um diese Aufgabe zu meistern.“ 

30.10.2022 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Paderborn 69:83

Nach vielversprechendem Beginn mussten die PS Karlsruhe LIONS am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Uni Baskets Paderborn eine klare Niederlage hinnehmen. In der ersten Hälfte der Begegnung am 30. Oktober sahen die weit über 1.000 Zuschauer in der Karlsruher Lina-Radke-Halle ein spannendes Duell mit leichten Vorteilen für ihre Mannschaft. Doch in Halbzeit zwei verlor das Löwenrudel seine Linie, leistete sich zu viele Ballverluste und ließ die Entschlossenheit der vorangegangenen Partien vermissen. Durch das 69:83 ziehen die Ostwestfalen in der Tabelle an Karlsruhe vorbei.

Zunächst war es eine muntere Anfangsphase mit reichlich Chancen auf beiden Seiten, die allerdings von den Uni Baskets zunächst besser zum eigenen Vorteil genutzt wurden. Nach nicht einmal drei Minuten stand es 4:9. Doch Karlsruhe fand Schritt für Schritt in die Begegnung und ging kurz vor Mitte des ersten Viertels erstmals in Front. Zu diesem Zeitpunkt konnte das Löwenrudel mit solider Defense-Arbeit aufwarten und setzte zunehmend eigene Akzente in der Offense. Die Fans fühlten sich bestens unterhalten, zumal Dreier-Shooter Lorenzo Cugini kurz vor der ersten Pause per Distanzwurf auf 25:20 stellte. Nach Wiederbeginn waren die Gastgeber jedoch in einigen Situationen unaufmerksam. Die Uni Baskets nutzen dies zu freien Würfen, welche auch ihr Ziel fanden. LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic nahm daher in Minute 13 die Auszeit, um einen möglichen Lauf des Gegners zu unterbinden. In der Folge lief es aber weiterhin nicht rund für seine Schützlinge, die zwar mittels mehrerer präziser Distanzwürfe und weiterer sehenswerter Aktionen punkten konnten, jedoch die letzte Konsequenz in der Verteidigung vermissen ließen. Den schwachen Trefferquoten der Gäste war es zu verdanken, dass Karlsruhe zur Spielmitte noch mit 40:37 vorn lag.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien es zunächst so, als ob sich beide Teams weiterhin ein Duell auf Augenhöhe liefern würden – zur Freude des Karlsruher Publikums. Ein in Minute 24 begonnener Run Paderborns setzte der bis dahin hervorragenden Stimmung jedoch ein jähes Ende. Viertelübergreifend fielen 4:27 Punkte. Von dem zwischenzeitlich bis auf 18 Zähler angewachsenen Rückstand erholten sich die LIONS nicht. Die letzten Minuten lieferten keine Highlights mehr.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte-5.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-31 14:28:332022-11-02 13:14:41Nachberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

28. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Foto: Christian Becker

Spieltag 5: 28.10.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Nürnberg Falcons BC

Nachdem die Nürnberg Falcons am vergangenen Sonntag den 4. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Tübingen beenden durften, haben sie nun an diesem Freitag die Ehre, den 5. Spieltag in Jena zu eröffnen. Das Match bei Medipolis SC Jena dürfte nur unschwer leichter werden als die jüngste Prüfung beim Tabellenführer.

Im Hier und Jetzt werden sich am Freitagabend zwei Kontrahenten begegnen, die provisorischen Zelt- und Leichtbaukonstruktionen entwachsen sind, neue Hallen beziehen konnten und auf das sportliche Maximum schielen (dürfen). Während die Saalestädter vor dem Spieljahresauftakt ihre Zielstellung „erfolgreicher als in der Vorsaison – sprich Erstliga-Aufstieg“ klar definiert haben, scheuen die Gäste (noch) ähnlich konkret formulierte Ambitionen.

Die Mannschaft von Domenik Reinboth ist mit drei Siegen in diese Spielzeit gestartet, musste aber am letzten Wochenende die erste Niederlage hinnehmen. Gegen die Eisbären Bremerhaven verlor man am Ende mit 69:71. Die Chancen zum Sieg waren da, konnten aber in der Schlussphase nicht genutzt werden. „Jena wird nach diesem Spiel alles daran setzen, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Sie sind ein Top-Team in dieser Liga mit einer ausgezeichneten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Auf den deutschen Positionen haben sie viel Qualität. Es wird eine große Herausforderung für uns, dort zu bestehen. Wir freuen uns darauf und auf ein Wiedersehen mit unseren Fans“, blickt Nürnbergs Head Coach Vytautas Buzas auf den 5. Spieltag voraus. 

29.10.2022 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Phoenix Hagen

Die JobStairs GIESSEN 46ers mussten am vergangenen Wochenende nach zwei Siegen in Folge eine knappe Niederlage in Dresden hinnehmen und wollen am kommenden Samstag wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dies wird ein schweres Unterfangen, denn mit Phoenix Hagen kommt eine Mannschaft an die Lahn, die bisher alle ihre Auswärtsspiele siegreich gestalten konnte.

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Mit Hagen kommt ein Team zu uns, die für mich zu den Top-Fünf der Liga aktuell gehören. Das haben schon die ersten vier Spieltage gezeigt – es ist eine sehr ausgeglichene Truppe. Offensiv sind sie sehr stark, jederzeit in der Lage die Hundertpunktemarke zu erreichen. Wir haben in der Pre-Season gegen sie eine Partie gespielt – dort gut begonnen und am Ende verloren. Die Hagener haben sehr starke US-Amerikaner. Ebenfalls interessant wird die Begegnung mit den zwei Gießenern werden, obwohl man dies nicht überbewerten sollte! Aber eigentlich wollen wir uns nicht so sehr mit dem Gegner beschäftigen, wir haben unsere Baustellen zu beseitigen. Vor allem brauchen wir mehr Energie und Intensität als zuletzt in Dresden. Unser Training war deshalb etwas angespannt, denn natürlich verspüren unsere Spieler Unzufriedenheit. Wir haben auch den einen oder anderen angeschlagen Spieler, sodass wir gestern nur mit acht Leuten trainieren konnten. Nico Brauner, Stefan Fundic und Justin Martin haben jeweils muskuläre Probleme, deshalb haben wir sie geschont. Wir sind aber guter Dinge, dass wir komplett auflaufen können. Es gilt im Großen und Ganzen Schüsse zu stoppen und das Tempo zu kontrollieren, d.h. kein Run-and-Gun zu fabrizieren, sondern dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken und unsere Defense wieder auszupacken. Wie sich gezeigt hat, ist eine Highscore-Spiel nicht unsere Spielweise.“

Das Team von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic bekam bei den Dresden Titans die Schützen von jenseits des Perimeters nicht in den Griff und gingen auch zu fahrlässig mit ihrem Ballbesitz um (19 Ballverluste), sodass am Ende eine knappe 87:90-Auswärtsniederlage stand. Nun gilt es das zweite Heimspiel in Angriff zu nehmen und das gute Gefühl des Buzzerbeaters aus der ersten Heimbegegnung wieder zu finden. Dabei können die JobStairs GIESSEN 46ers vermutlich auf ihren gesamten Kader zurückgreifen.

Es war das letzte Vorbereitungsspiel für beide Mannschaften, sodass die Eindrücke vom Aufeinandertreffen noch in bleibender Erinnerung sein werden. Die verschiedenen Spielphilosophien vom offensiv geprägten Ansatz der kommenden Gäste und die defensive Grundordnung der Hausherren lassen eine interessante Begegnung der Traditionsclubs erwarten.    

29.10.2022 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta

Eine echte Mammutaufgabe steht den VfL SparkassenStars Bochum am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Samstag in der heimischen Rundsporthalle bevor. Mit RASTA Vechta ist ein waschechter Aufstiegsaspirant zu Gast am Stadionring.

Es waren Sekunden bzw. Zentimeter, die den Westfalen fehlten, um gegen die WWU Baskets Münster und die VfL Kirchheim Knights zu gewinnen. Beide Partien gingen in die Overtime, beide wurden unglücklich verloren – 82:83 gegen Münster, 81:83 in Kirchheim. „Schaut man auf Quoten und all die Statistiken, dann liegen die Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA dichter beieinander als es das reine Schauen auf Siege und Niederlagen vermuten lässt. Bochum ist ein gutes Beispiel dafür“, weiß RASTAs Head Coach Ty Harrelson. „Die Bochumer machen einen guten Job, wechseln ihre Verteidigungen, sorgen dadurch für Verwirrung beim Gegner und forcieren viele Ballverluste.  So hat uns schon Schwenningens Defense vor Probleme gestellt. Wir arbeiten diese Woche daran, dies abzustellen.“ So gerne möchte Ty Harrelson einmal ein gutes Spiel seiner Mannschaft über 40 Minuten sehen. Bisher gelang dies nicht. Und so ist die Partie des 5. Spieltages die nächste große Herausforderung. „Wir müssen in der Defensive aufpassen und dürfen uns nicht so eine erste Hälfte wie gegen Schwenningen erlauben“, sagt Vechtas Center Robin Lodders. „Wenn bei einem Team wie Bochum erst einmal die Dreier fallen, dann können sie über 90 Punkte scoren und unser Anspruch ist es, den Gegner unter 70 Punkten zu halten. Wir wollen das Spiel über unsere Defense gewinnen.“

„Für uns ist es gerade ein schwieriger Moment mit den Verletzungen, die wir im Team haben. So ist die Vorbereitung auf eines der stärksten Teams der Liga schwierig. Vechta ist ein Team mit einer harten Defense. Sie nutzen das physische Spiel bis zum Foullimit. Sie sind ein großgewachsenes Team, so dass das Spacing schwierig wird. Ihr Ziel ist es immer, ihren Gegner unter 70 Punkten zu halten. In der Offensive ist RASTA ein sehr solides Team mit klaren Rollen und Aufgaben. Sie sind ein Topteam und es ist schwer, gegen sie zu spielen. Wir haben nicht den Druck auf unserer Seite in diesem Spiel, aber natürlich wollen wir gewinnen und werden unser Bestes dafür geben. Doch am Ende zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Leistung in einem Spiel gegen einen der stärksten Gegner der Liga“, so Headcoach Felix Banobre.

„Vechta hat als Team in dieser Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht und ist für mich in dieser Saison ein großer Favorit. Das Spiel wird für uns natürlich nicht leichter, wenn noch drei Spieler auszufallen drohen. Umso wichtiger wird es aber sein, dass wir am Samstag wieder unsere Fans hinter uns stehen haben, die uns im Heimspiel gegen Münster in der zweiten Halbzeit so zurückgepusht haben“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

29.10.2022 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Es ist die Neuauflage des Playoff-Viertelfinales der letzten Saison und verspricht, eine ebenso spannende Partie wie die vier Spiele der Playoff-Serie zu werden. Insgesamt trafen beide Teams sich letzte Saison sechsmal – die Bilanz schlug dabei mit 4:2 Siegen für die Gäste aus Baden-Württemberg zu Buche, da in der Hauptrunde jeweils die Heimmannschaft gewinnen konnte. Die Tigers Tübingen wurden schließlich Hauptrundenmeister und zogen bis ins letztjährige Finale ein. Dass sie den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die BBL nicht wahrnehmen würden, hatten die Gäste schon bei Meldung der Lizenzanträge für 2022-23 bekannt gegeben. Und auch in der neuen Saison kommen die Tübinger als Ligaprimus ungeschlagen mit bisher vier Siegen im Gepäck nach Bremen. Die Schwaben wollen gegen die Eisbären Bremerhaven den ersten Tabellenplatz festigen.

Tigers-Trainer Danny Jansson möchte „das Tempo kontrollieren und einfache Gegenpunkte vermeiden“. Ähnlich wie die Eisbären Bremerhaven setzen die Tübinger vor allem auf Teamplay ihrer Mannschaft und haben dabei den Vorteil, ganze neun Spieler des letztjährigen Kaders gehalten zu haben.

Jansson blickt wie folgt auf das nächste Duell gegen Bremerhaven: „Sie haben offensiv viel Power. Dazu verfügen sie über zahlreiche Optionen, über die großen Spieler abzuschließen. Wir müssen das Tempo kontrollieren und so die einfachen Gegenpunkte vermeiden. Wenn uns das gelingt, wird auch unsere Offense besser funktionieren.“

Headcoach Steven Key freut sich ebenfalls, nun erstmals als Trainer der Heimmannschaft beim Spiel in der Bremer Arena an der Seitenlinie zu stehen. „Es wird eine besondere Partie für uns, da unser Gegner ein ähnliches Spielsystem verfolgt. Wir wollen von Beginn an wach und druckvoll agieren. Es wird vor allem wieder auf unsere Defensivleistung ankommen. Ich freue mich, dass uns so viele Bremerhavener Fans in die Hansestadt begleiten und darüber hinaus zahlreiche begeisterte Bremer unsere Mannschaft zum Sieg pushen wollen. Leider wird Lenny nicht mit uns nach Bremen fahren können, er muss zunächst seine Bänderverletzung aus der Partie gegen Jena auskurieren.“ Auch Carlo Meyer wird noch einige Wochen ausfallen, bis seine Außenbandverletzung geheilt ist, während die Zeichen für einen Einsatz von Jarelle Reischel gut stehen.

29.10.2022 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. VfL Kirchheim Knights

Mit drei Siegen aus vier Spielen ist den Schützlingen der ART Giants Düsseldorf der Saisonstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mehr als gelungen. Gegen Kirchheim will der Aufsteiger aus dem Rheinland an die aktuelle Form anknüpfen.

Nach dem Heimerfolg gegen Bochum wartet auf die Schwaben eine schwere Herausforderung. Der kommende Gegner aus Düsseldorf ist zur Überraschung vieler sehr gut in die Saison gestartet und holte drei teilweise deutliche Siege aus den ersten vier Partien. Sowohl gegen Bochum (102:90), Bremerhaven (112:78) und Leverkusen (95:75) feierten die Giants deutliche und ungefährdete Siege. Nur gegen Aufstiegsaspirant Jena musste das Team von Head Coach Florian Flabb eine Niederlage einstecken. „Düsseldorf konnte viele Eckpfeiler ihrer Aufstiegsmannschaft halten und diese Eingespieltheit ist momentan ein sehr großer Vorteil und Faktor in den Spielen. Sie spielen insgesamt sehr smarten und richtig guten Basketball. Wir haben großen Respekt vor der Arbeit die in Düsseldorf geleistet wird und werden eine Top-Leistung benötigen, wenn wir dort nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

„Wir werden Kirchheim angehen, wie jeden anderen Gegner auch. Sobald der Ball hochfliegt, ist alles egal, was in den letzten Wochen war. Das haben wir auch gegen Leverkusen gesehen, die gegen uns ein anderes Gesicht gezeigt haben als in den vorherigen Partien“, wirft ART Giants-Trainer Florian Flabb den Blick voraus auf das kommende Heimspiel. Dann werden die Kirchheim Knights im Düsseldorfer Castello gastieren, die ihrerseits mit gemischten Gefühlen in die neue Spielzeit gestartet sind. Nachdem die Mannschaft von Headcoach Igor Perovic mit drei Niederlagen in die Saison gestartet ist, konnte man am vergangenen Wochenende mit einem 83:81-Heimsieg gegen Bochum den ersten Saisonerfolg einfahren. Dabei stachen vor allem der Brite Jaydon Henry-McCalla (22 Punkte) und Routinier Richard Williams Jr. heraus, der Denker und Lenker im Spiel der Knights ist. Hinzu kommt US-Amerikaner Mitchell Lightfoot, den die Kirchheimer erst kurz vor dieser Partie vom College des NCAA Champions der renommierten Kansas Jayhawks verpflichten konnten.

Für die ART Giants, die mit drei Siegen aus vier Spielen einen mehr als souveränen Saisonstart hinlegen konnten, wird diese Begegnung aber alles andere als ein Selbstläufer, von dem im Rheinland auch definitiv niemand ausgeht. „Es wird darauf ankommen, dass wir wieder bereit sein müssen und uns genauso intensiv vorbereiten wie in der vergangenen Woche. Da spielen die Ergebnisse zuletzt absolut keine Rolle“, so Flabb. 

30.10.2022 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. WWU Baskets Münster

Erinnerungen an die stimmungsvollen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Finals 2019 werden wach: Beim deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen haben die WWU Baskets Münster am Sonntagnachmittag eine schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Das Team von Björn Harmsen setzt wie schon beim Overtime-Erfolg in Bochum erneut auf die Unterstützung zahlreich mitreisender Fans in einem NRW-Duell.

Die 2.500 Fans der WWU Baskets hatten am vergangenen Samstag nach der Niederlage gegen überlegene Karlsruhe Lions ein gutes Gespür, verabschiedeten ihr junges Team in der Halle Berg Fidel mit aufmunternden Applaus. Dieses trifft am Sonntag auf einen Gegner, der nach Giants-Cheftrainer Hansi Gnad in Anbetracht seines 1:3-Saisonstarts nicht vor Selbstbewusstsein strotze. Doch davon lässt sich Björn Harmsen nicht blenden. Der Saisonstart der Giants sei lediglich „eine Momentaufnahme. Leverkusen ist auf jeden Fall eine sehr gute Mannschaft, mit einem tiefen Kader – trotz der Verletzungen“, so der Cheftrainer der WWU Baskets, der hervorhebt: „Sie haben mehrere Möglichkeiten auf den Positionen zu wechseln und unterschiedlich zu spielen. Mit Sicherheit werden die ihre Spiele gewinnen. Die Qualität haben sie auf jeden Fall.“

Diese Qualität unterstreichen der 90:77-Heimerfolg eben gegen jene PS Karlsruhe Lions, die zuletzt die WWU Baskets dominierten, und die Transfers. Beste Werfer sind die Neuzuänge aus der easyCredit BBL von HAKRO Merlins Crailsheim Dejan Kovacevic (13, 3 Punkte) und von der BG Göttingen Rückkehrer Haris Hujic (10,8 Punkte) sowie Robert Drijencic (12,3 Punkte), der innerhalb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu den Farbenstädtern wechselte. Unter dem Korb war Dennis Heinzmann eine Instanz –  Kapitän, Leistungsträger, Identifikationsfigur und Führungsspieler in Personalunion. Der 31-jährige Center fällt mit einer Fußverletzung langfristig aus. Als Folge dessen reagierten die Klubverantwortlichen und verpflichteten mit dem Kanadier Marc-André Fortin umgehend einen Ersatz. Zweite Nachverpflichtung ist der US-Amerikaner Devin Thomas. Der 26-jährige und 2,03 m große Power Forward ging zuletzt in der ersten Liga Englands auf Korbjagd. Die weiteren Importspieler sind der US-amerikanische Point Guard Xavier Bishop (10 Punkte) sowie der kanadische Flügelspieler Abdul Mohamed (8,5 Punkte). In Leverkusen zu bestehen, gilt in der ProA als eine der schwersten Aufgaben.

Nach dem etwas holprigen Saisonstart ist zu erwarten, dass die Giants schnell nicht nur aufgrund ihrer sportlichen Qualität immer besser in Fahrt kommen werden. Mit dem Europameister von 1993 Hansi Gnad trainiert ein exzellenter Fachmann das Ensemble der Farbenstädter. „Als Trainer hat Hansi Gnad sehr viel erlebt und mitgemacht, kann da viele Dinge weitergeben“, sagte Björn Harmsen. „Und es ist natürlich großartig für so einen Klub, dass man da jemanden hat, der die Identität prägt wie kein anderer.“ Der 40-Jährige geriet ins Schwärmen über ein Idol aus Kindertagen: „Er war ein großartiger Spieler, ein Kämpfer und Beißer vor dem Herrn, ein unglaublich hart, physisch spielender Typ unter dem Korb. Den habe ich als Kind gerne geschaut.“ Harmsen spricht zudem in der aktuellen Folge der „Insights“ darüber, warum ihn der Basketball-Standort Leverkusen geprägt hat.

30.10.2022 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans

Der fünfte Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht auf dem Programm und die RÖMERSTROM Gladiators Trier spielen zum zweiten Mal in Folge in der heimischen Arena Trier. Die aktuelle Form der beiden Kontrahenten könnte kaum unterschiedlicher sein – während die Moselstädter vier Niederlagen zum Saisonstart und einige verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle verkraften müssen, stehen die Aufsteiger aus Elbflorenz mit drei Siegen und einer Niederlage auf dem sechsten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Lediglich am zweiten Spieltag musste man sich zuhause den SparkassenStars aus Bochum geschlagen geben (85:94), die Spiele gegen Schwenningen (75:74), Artland (84:82) und Gießen (90:87) konnten siegreich gestaltet werden. Bei den knappen Endresultaten zeigten die Aufsteiger gleich mehrfach, dass sie enge Partien für sich entscheiden können. Auf Seiten der Gladiatoren sind die Einsätze von Dylan Painter (Knöchel), Alex Laurent (Rücken), Till Isemann und Nico Wenzl (beide krank) allesamt ungewiss, lediglich der Ausfall von Marco Hollersbacher mit einer längerfristigen Knieverletzung steht bereits fest.

Es wird ein Spiel der Wiedersehen am Sonntag in der Arena Trier. Auf Seiten der Gladiatoren trifft Aufbauspieler Nico Wenzl, der in der letzten Partie krankheitsbedingt fehlte, aber wieder auf dem Weg der Besserung ist, auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. In Dresdens Rotation finden sich mit Chase Adams und Lucien Schmikale sogar zwei Spieler, die einige Partien im Dress der RÖMERSTROM Gladiators absolvierten. Adams stand von 2019 bis 2021, Schmikale von 2017 bis 2020 in Trier unter Vertrag und beide kehren nun mit ihrem neuen Team in die älteste Stadt Deutschlands zurück. Beide gehören zu den Leistungsträgern der Titans und legen durchschnittlich zweistellige Punktewerte auf – Adams erzielt 10 Punkte pro Partie, Schmikale sogar 14 und ist damit Topscorer des Aufsteigers. Mit Daniel Kirchner (12,5 Punkte pro Spiel), Georg Voigtmann (12 PpS), Grant Teichmann (11,5 PpS) und Tanner Graham (11,3 PpS) stehen gleich vier weitere Akteure in Diensten der Dresdener die durchschnittlich zweistellig scoren. Große Teile der Mannschaft spielten bereits vergangene Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sehr erfolgreich zusammen und so treffen die Gladiatoren am Sonntag auf eine eingespielte Truppe, die in starker Frühform nach Trier reist.

Cheftrainer Fabian Strauß – „Wir als Trainerteam wissen, dass Trier eine maximal gefährliche Mannschaft ist, trotz ihrer Tabellensituation. Irgendwann kommt ein Spiel, wenn bei ihnen alles laufen, alles fallen wird. Hoffentlich nicht gegen uns. Wir wissen auch, dass sie seit letzter Woche ihr defensives Konzept umgestellt haben. Darauf haben wir uns intensiv vorbereitet. Wenn wir es dann noch schaffen, ihre wichtigen Spieler wie Monteroso, Van Dyke und Zeeb defensiv zu kontrollieren, dann haben wir gute Chancen dort zu gewinnen.“

30.10.2022 17:00 Uhr Artland Dragons vs. wiha Panthers Schwenningen

Nach der bitteren Niederlage im letzten Auswärtsspiel in Vechta fahren die wiha Panthers am Sonntag frisch motiviert nach Quakenbrück, um bei den Artland Dragons die ersten Punkte einzufahren.

 Nachdem Assistant Coach Aleksandar Nadjfeji nur mit einem Kader von sieben Spielern den langen Weg nach Vechta antreten konnte, hat sich das Krankheitspech inzwischen gelegt und die wiha Panthers können fast vollbesetzt nach Quakenbrück reisen. Letztes Jahr waren die Artland Dragons einer der drei sportlichen Absteiger. Die Drachen kamen jedoch aufgrund der Liga-Aufstockung nochmals um den Abstieg herum. Anfang Februar letzten Jahres trennten sich die Artländer von Head Coach Tuna Isler und der   bisherige Assistenztrainer Patrick Flomo übernahm die Drachen.  Aber auch dieser konnte den Abstieg nicht mehr verhindern. Die Artländer konnten viele letztjährige Spieler nicht halten, zurück im Artland ist allerdings Spielmacher Jannes Hundt, der schon von 2018 bis 2020 für die Dragons am Ball war und zuletzt bei Ligakonkurrenten Rasta Vechta auflief. Auch konnten sich die Artländer den aus Tübingen kommenden Forward Joanic Grüttner Bacoul sichern, der die Erfahrung von 106 BBL-Spielen nun bei den Quakenbrückern einbringen soll. Außerdem haben die Artländer William Christmas verpflichtet, der in der vergangenen Saison bei den Musel Pikes in Ludwigsburg starke 29,7 Punkte, 10,8 Rebounds, 3,6 Assists und 2,1 Steals pro Partie ablieferte. Auch erwähnenswert ist das Neu-Dragon Marko Bacak der aus Leverkusen ins Artland gewechselt hat, in der Saison 2019/2020 für die Panthers gespielt hat.

Die Artland Dragons starteten in die Saison 2022/2023 mit drei Niederlagen und einem Sieg gegen Ligakonkurrenten RÖMERSTROM Gladiators Trier.  „Wir fahren nach Quakenbrück, um unseren ersten Sieg einzufahren! Wir sind alles andere als chancenlos, die Mannschaft ist fast komplett. Wir werden dieses Mal zu neunt antreten und nicht mehr zu siebt, uns fehlen noch ein zwei Spieler“ sagt Head Coach Alen Velcic. „Dennoch ist es wichtig, konzentriert zu bleiben denn in Quakenbrück ist es recht schwierig zu gewinnen, sie sind heimstark aber wir versuchen das Beste daraus zu machen.“

30.10.2022 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Uni Baskets Paderborn

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist das Team der PS Karlsruhe LIONS inzwischen in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA angekommen. Denn die zwei vergangenen Begegnungen brachten jeweils einen Sieg – zuletzt am vergangenen Samstag, als sich das stark ersatzgeschwächte Löwenrudel bei den WWU Baskets Münster durchsetze. Eine ähnliche Bilanz wie die LIONS hat der nächste Gegner vorzuweisen.

Die Ostwestfalen kommen ebenfalls auf zwei Siege und zwei Niederlagen und sind somit Tabellennachbarn der Badener. Das Sonntagsspiel verspricht Spannung, denn ein Favorit dürfte kaum zu benennen sein. Zu jung ist die Saison und die traditionell hohe Leistungsdichte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bedingt meist enge Abstände im Tabellenmittelfeld. Insofern geht es für die Kontrahenten darum, sich erst einmal nach unten abzusichern und ein stabiles Mannschaftsgefüge für den Rest der noch langen Spielzeit zu etablieren. In diesem Zusammenhang hoffen die LIONS auf die Rückkehr der am vergangenen Spieltag verletzten Leistungsträger Maurice Pluskota und Bazoumana Koné, was Headcoach Aleksandar Scepanovic gegen Paderborn mehr Optionen in der Rotation verschaffen würde.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-5.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-28 12:01:162022-10-28 17:21:42Vorberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

28. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 5: 27.10.2022 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem Spiel ist bereits vor dem Spiel. So groß die Freude im Lager der Tropics nach dem Auswärtssieg in Ludwigsburg mit nur sieben Spielern auch war, lagen die Gespräche und der Fokus auf der Rückfahrt bereits auf das kommende Spiel. Am Donnerstagabend steigt das Münchener Stadtderby im Audi Dome. Das Team würde sich über eine zahlreiche Unterstützung der Fans vor Ort freuen.

Unsere Nachbarn konnten am vergangenen Sonntag gegen Ulm den ersten Saisonsieg einfahren. Dabei zeigten die kleinen Bayern erstmals ansatzweise Ihr großes Potential auf das Parket. Mit einem Trainerstab von einigen hochklassigen Trainern ist unser kommender Gegner zweifelsohne aufgestellt wie kein anderes Team in der Liga. Neben dem bereits bekannten Duo Cheftrainer Mihaljo Mitic und seinem Assistent Paolo Prestes verpflichtete der sportliche Leiter und Fachmann Andreas Wagner weitere hochklassige Übungsleiter für das Bundesligateam. Aus Ulm kam mit Moris Hadzija einer der besten Individualltrainer Europas in die bayerische Landeshauptstadt. Der aus Pula stammende Kroate verbindet die alte jugoslawische Basketballschule mit den neuesten Technologien und hatte im Sommer Angebote aus ganz Europa vorliegen. Mit Damir Zeljkovic ist ein weiterer absoluter Fachmann im Trainerteam. Der Bosnier coachte in seinem Heimatland bereits Erstligisten sowie die bosnische Jugendnationalmannschaft. Für das Scouting ist David Bunkowski, der von der IBAM zum FCBB wechselte, zuständig.

Der Spielerkader von Mitic und seinen Trainerkollegen hat ebenfalls in sich. Mit Ivan Kharchenkov und Martin Kalu haben die Münchener mit die größten Talente Europas in Ihrem Programm. Brettcenter Mo Sillah sowie Jugendnationalspieler Luis Wulf konnten sich zuletzt immer wieder für Minuten in der ersten Mannschaft empfehlen. Scharfschütze Amar Licina und Power Forward Temoka Maxwell, sowie die Anigbate Brüder bringen weitere Qualität in den Kader. Mit Luca Pesic, der Sohn von Marko Pesic und Enkel von Trainerlegende Svetislav Pesic, steht das nächste große Talent aus der Pesic-Familie in den Startlöchern und bekommt regelmäßige Einsatzzeit.

Mario Matic: „Bayern hat eine Armada von mehreren hochklassigen Trainern in Ihrem Stuff. Zudem einige Toptalente, von denen viele Jungs später in der BBL oder sogar Euroleague spielen werden. Trainerkollegen Mitic hat es geschafft diese Spieler kontinuierlichen weiterzuentwickeln und viele der Talente werden Ihren Weg gehen. Aber im Sport zählt nur das jetzt und Heute. Wir sind die erfahrenere Mannschaft und müssen dies in die Waagschlage werfen am Donnerstag. Wir müssen der Aggressivität und dem Druck der Bayern standhalten. Wir freuen uns sehr auf das Derby und hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

29.10.2022 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Basketball Löwen

„Ein ausführlicher Bericht folgt in kürze“

29.10.2022 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende steht für die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag das nächste Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm.

Die Gäste aus Ludwigsburg, welche bisher schon vier Partien bestritten haben, haben am zweiten Spieltag ihren ersten und bisher einzigen Sieg gegen die SEEBURGER College Wizards aus Karlsruhe einfahren können. Gegen Mitaufsteiger Leitershofen, Ulm sowie Oberhaching am vergangenen Wochenende ging man als Verlierer vom Feld. Headcoach Kheeryoung Rhee, der das Team zu Saisonbeginn übernommen hat und gleichzeitig Coach des Ludwigsburger NBBL-Team ist, war zuvor als NBBL-Coach beim FC Bayern Basketball tätig. Ihm stehen insgesamt 21 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren zur Verfügung. Aktueller Topscorer ist Sebastian Hartmann, welcher ebenfalls zu Saisonbeginn vom NBBL-Team des FC Bayern Basketballs nach Ludwigsburg gewechselt ist. Er hat bisher rund 17 Punkte pro Partie erzielt. Ebenfalls zweistellig scoren aktuell Johannes Patrick (16 Punkte im Schnitt) und Nico Santana Mojica (11).

Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn wollen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren. Nach dem zuletzt spielfreien Wochenende wird es vor allem darauf ankommen, gut in die Partie zu starten, um so den Grundstein für den möglichen Sieg zu legen.

Hedcoach Sepehr Tarrah zum Spiel: „Ludwigsburg spielt sehr schnell und hat vor allem gefährliche Schützen vorzuweisen. Wir müssen dieses Spiel defensiv gestalten und 40 Minuten konzentriert spielen, um bestehen zu können.“

29.10.2022 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. BG Hessing Leitershofen

Drei Spiele, drei Siege – die bisherige Saisonbilanz der WHITE WINGS Hanau sieht äußerst gut aus. Und das, obwohl das Team in den vergangenen Wochen immer wieder auf wichtige Akteure auf dem Feld verzichten musste. Leider wird die White Wings dieses Verletzungspech auch in dieser Woche wieder begleiten: Nachdem Bubba Furlong bereits in der Vorwoche angeschlagen war, wird er beim Heimspiel am kommenden Samstag ausfallen. Für die Mannschaft wird dies entsprechend eine Herausforderung, treffen sie doch auf die BG Hessing Leitershofen.

Die Aufsteiger aus dem Großraum Augsburg haben in den vergangenen Wochen bewiesen, dass die Liga definitiv mit ihnen rechnen muss. Mit drei Siegen aus vier Spielen, darunter einem Auswärtssieg gegen die starken Löwen aus Erfurt, steht Leitershofen derzeit auf Platz vier der Tabelle. „Sie sind ein gutes Team und man merkt ihnen an, dass viele Spieler bereits seit einiger Zeit zusammen auf dem Feld stehen“, sagt White-Wings-Headcoach Marti Zamora. Neben Point Guard Lucas Mayer stechen vor allem Center Nemanja Šcekic und Power Forward Teathloach Gatkuoth Pal heraus. „Beide Spieler machen Leitershofen auf den großen Positionen brandgefährlich. Sie sind starke Rebounder mit guten Händen. Für uns ist das natürlich ein Nachteil, da wir neben Bubba nach wie vor auf Sören Urbansky verzichten müssen“, so Zamora weiter. Auf den Guard-Positionen agieren die Kangaroos schnell und smart – doch das trifft auch auf die White Wings zu.

Nach dem überraschenden Auswärtssieg in Erfurt vor einer Woche war die Stimmung in der Trainingswoche bestens bei der BG. Auch weil Headcoach Pal Dank seines Effizienzwertes von 29 in dieser Partie anschließend von der Ligaleitung noch zum „Player oft he Week“ ernannt wurde. „Der unglaubliche Sieg bei den Basketball Löwen in Thüringen gibt uns Selbstvertrauen und bestätigt, worauf wir zuletzt hingearbeitet haben. Vor uns liegt jedoch ein weiteres schwieriges Auswärtsspiel. Hanau ist bisher ungeschlagen, und unsere Videoanalyse hat gezeigt, dass die White Wings eine Mannschaft sind, die schnellen und modernen Basketball spielt. Es wird unsere Aufgabe sein, die Defensivleistung von Erfurt zu wiederholen und zu versuchen, uns im Angriff weiter zu verbessern. Dann sind wir vielleicht auch am Samstag nicht chancenlos“, zeigt BG-Headcoach Emanuel Richter Respekt vor dem Gegner, aber durchaus auch Zuversicht, was sein eigenes Team angeht.

29.10.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. BBC Coburg

Die SEEBURGER College Wizards erwarten am Samstagabend den BBC Coburg. Für beide Teams geht es um viel, will man einen Fehlstart in die Saison doch tunlichst vermeiden. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Koblenz reichten zwei gute Viertel nicht für einen Auswärtssieg, doch es gilt das Positive mitzunehmen und vor heimischem Publikum eine konstante Leistung über die gesamten 40 Minuten zu zeigen.

Für die Wizards gab es in Koblenz nichts Zählbares zu holen und so steht man im Heimspiel gegen Coburg unter Druck. „Gegen die Teams auf Augenhöhe gilt es zu punkten“, gibt Wizards-Geschäftsführer Zoran Seatovic die Richtung vor. Doch bei aller Zuversicht weiß man im Wizards-Lager um die „Wundertüte“ Farmteam. So auch beim Nachwuchsteam des Bundesligisten Brose Baskets Bamberg, bei denen ebenfalls wie in Ludwigsburg Doppellizenzspieler aus dem Bundesligakader zum Einsatz kommen werden.

Das Team von Rouven Roessler muss sich aber keineswegs verstecken. Aus der der zweiten Hälfte gegen Erfurt sowie den zwei Vierteln in Koblenz konnte viel Positives mitgenommen werden. „Wir müssen unsere Wurfauswahl verbessern und geduldiger in der Offensive sein. Dazu muss unsere Defensive aus dem ersten Viertel in Koblenz konstant über das gesamte Spiel funktionieren. Auch von der Bank muss mehr kommen. Daran haben wir in dieser Woche intensiv gearbeitet“, so Roessler und Seatovic ergänzt: „Wir hoffen wieder auf eine volle Halle und eine gute Stimmung wie beim letzten Sieg gegen Erfurt. Und natürlich sollen die Punkte wieder in Karlsruhe bleiben.“

30.10.2022 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. EPG Baskets Koblenz

„Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-5.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-28 11:30:042022-10-28 17:22:34Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

28. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: LOK Bernau

Spieltag 5: 29.10.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBG Herford

Beim Auswärtsspiel am kommenden Samstag gegen die RheinStars Köln möchte die erste Herrenmannschaft der BBG Herford unbedingt den ersten Sieg der Vereinsgeschichte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mitnehmen. Ein Spaziergang wird die Aufgabe für das Team von Coach David Bunts aber sicherlich nicht, denn die Kölner sind Zuhause noch ungeschlagen und konnten ihre bisherigen Heimspiele gegen Rasta Vechta II (78:63) und Itzehoe (78:67) relativ souverän gewinnen.

Benötigt wird eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Auftritt bei der Heimniederlage gegen Vechta. Unsere BBG hatte das vergangene Wochenende spielfrei und somit zwei Wochen Vorbereitungszeit für die schwierige Aufgabe am Samstag um 18:00 Uhr.Auf Seiten des Gegners konnten in den bisherigen Spielen vor allem der kanadische Aufbauspieler Ali Sow mit 25,8 Punkten pro Partie und Rubert Hennen mit 11,5 Zählern überzeugen.

„Wenn wir an unsere jüngsten Leistungen in der Defense anknüpfen und vorne unsere Nervosität reduzieren können, haben wir eine gute Chance auf einen Erfolg“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck. Mehr Coolness ist also gefordert. Aktuell liegen die Herforder als Aufsteiger und Meister der Regionalliga West mit drei Niederlagen aus ihren drei Saisonspielen auf dem letzten Platz der Nord-Gruppe. „Davon sollte sich niemand täuschen lassen. Sie haben ihre Aufstiegsmannschaft zusammengehalten und um einige erfahrene Spieler ergänzt, auch der Trainer arbeitet bereits die dritte Saison in Folge mit dem Team“, sagt Katharina Arnold. „Gegen einige von ihnen haben wir schon in unserem Meisterjahr in der Regionalligasaison 2019/2020 gespielt.“ Vor allem aber haben die RheinStars registriert, dass die BBG über ein kampfstarkes Team verfügt. „In allen Spielen haben sie bis zum Schluss nicht nachgelassen, dabei teils hohe Rückstände wieder deutlich verkürzen können.“

„Unser Team fährt hochmotiviert nach Köln. Wir haben in den letzten zwei Spielen jeweils eine gute Halbzeit gespielt, waren leider aber beide Male über 40 Minuten nicht konstant genug. Wenn sich das ändert, haben wir eine Chance auf den Auswärtssieg in Köln“, so die Einschätzung von BBG-Geschäftsführer Jürgen Berger.

29.10.2022 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. SC Rist Wedel

Die Rister bekommen es am Sonnabend mit einem Gegner zu tun, dem viele zutrauen, genannte Vorhaben in die Tat umzusetzen. Rist-Trainer Stephan Blode bescheinigt dem Halbfinalisten der Vorsaison „eine sehr gute und erfahrene Mannschaft mit großer individueller Klasse auf jeder Position.“ Austragungsort des Spiels ist die Wolmirstedter Halle der Freundschaft. Und während die sportliche Auseinandersetzung mit Einsatz und voller Kraft geführt werden wird, ist der Name der Spielstätte vor und nach der Begegnung Programm. Denn mit Rister Marc Nagora tritt ein ehemaliger Wolmirstedter in Gelb und Grün an, auf der Gegenseite steht seit dem Sommer Fabien Kondo, der in der Jugend und im Herrenbereich in Wedel spielte und in der Saison 2020/21 der BARMER 2. Basketball Bundesliga Bundesfreiwilligendienstleistender beim SC Rist war.

Dass die Mannschaft aus dem Landkreis Börde von ihren vier Punktspielen zwei (gegen Bernau und Vechta) verlor, ändert nichts an Blodes Einschätzung. „Von dem Saisonstart darf man sich nicht täuschen lassen“, sagt er. „Auf lange Sicht ist Wolmirstedt in der ProB über jeden Zweifel erhaben und damit meine ich nicht nur die ProB-Nord“, so der Wedeler Trainer.

Und wie schätzt die sportliche Leitung den eigenen Saisonauftakt ein? „Mit zwei Siegen stehen wir ganz gut da, aber es ist natürlich schade, dass wir zuhause gegen Stahnsdorf verloren haben“, meint Christoph Roquette. „Wir brauchen noch ein bisschen Zeit, um reinzukommen. Deswegen sind wir völlig im Soll. Wir finden immer mehr zusammen, das sieht man, das merkt man“, sagt er und nennt beispielhaft den Tschechen Michal Kozak, der sich spürbar besser zurechtfinde. „Aber wir sind noch lange nicht am Zenit, es ist weiterhin ein Prozess“, so der Sportliche Leiter der Rister. Und nun geht’s nach Sachsen-Anhalt: „Wir hatten in der Vorbereitung ein Spiel in Wolmirstedt, wo wir gut mithalten konnten“, erinnert sich Roquette. „Mal schauen, was am Wochenende geht. Aber es ist ganz klar: Da fahren wir als krasser Außenseiter hin und versuchen, die mal zu ärgern, um zu gucken, was am Ende der 40 Minuten dann herauskommt“, sagt er.

29.10.2022 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. RASTA Vechta II

Nach drei Niederlagen in Folge stehen die EN Baskets unter Zugzwang. Eine weitere Niederlage, vor allem zuhause, soll unter allen Umständen vermieden werden. Auch in dieser Woche wurden die Fehler schonungslos analysiert und hart trainiert, um der kommenden Aufgabe gewachsen zu sein.

Die Vorfreude auf das nächste BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Pflichtspiel sei aufgrund des Ausfalls vom Samstag nun „sehr, sehr groß“, so Gruhn. „Die Jungs waren schon etwas enttäuscht, dass sie nicht spielen konnten.“ RASTAs nächster Gegner hingegen, die EN Baskets Schwelm hatten mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer LOK BERNAU eine knackige Aufgabe, die sie letztlich nicht siegreich lösen konnten – 61:79. „Wir haben verdient verloren. Die Runs gegen uns und viele kleine Fehler haben uns gekillt“, sagte Schwelms Trainer Falk Möller, der seit 2016 bei den EN Baskets ist, im Anschluss.

In den letzten drei Partien machten die Nordrhein-Westfalen erst nur 64, dann 65 und nun eben 61 Punkte – einfach zu wenige. Ein Blick ins „Zahlenspiel“ (s.u.) verrät, dass zum Beispiel die Wurfquoten aktuell einfach nicht gut sind. Top bei den EN Baskets ist Brett Reed mit 20.8 Punkten und 14.0 Rebounds sowie 2.0 Steals. In Chris Frazier hat Schwelm außerdem einen Guard mit easyCredit Basketball Bundesliga-Erfahrung (13 Spiele für die HAKRO Merlins Crailsheim in der Saison 2015-16) und mit Calvin Oldham jr. neben Reed zudem einen weiteren Rebound-starken Akteur (8.5 Punkte & 6.5 Rebounds) in den Reihen.

Auf Seiten der EN Baskets gilt weiterhin, an den eigenen Problemen zu arbeiten. Die Abhängigkeit vom Offensivrebound ist zu hoch, da die Trefferquoten zu gering sind. Headcoach Falk Möller blickt wie folgt auf die kommende Aufgabe: „Mit Vechta erwartet uns eine tiefbesetzte Mannschaft, die vor allem bei den Guards über große Qualität verfügt. Wir müssen uns aber auf uns fokussieren. Vor allem über 18 Turnover pro Spiel sind ein zu hoher Wert. Wenn wir den Ball besser kontrollieren, haben wir eine Chance, mit unseren Fans im Rücken, eine Kehrtwende einzuleiten.“

29.10.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Die Strecke zu den Iserlohn Kangaroos beträgt mehr als 500 Kilometer und erneut geht es gegen einen Gegner, dessen momentane Tabellenposition nichts über das Potential der Mannschaft aussagt. Denn die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen gehört mit zu den besten Teams der Liga und das auch schon seit Jahren. Vor allem die Quote jenseits der 3erMarkierung liegt mit 36,4 % sehr hoch. Auch insgesamt stehen in den Reihen der Kangaroos sehr sichere Schützen und Scorer. Mit Marko Boksic, Toni Prostran und Samuel Mpacko scoren 3 Spieler im Schnitt zweistellig. Letztgenannter Spieler verteilt zudem auch noch 5,3 Assists pro Spiel.

Dagegen hat unser Team aber ihre, in dieser Saison bereits bewährten Tugenden zu setzen – Teamgeist, Ballbewegung und aggressive Verteidigung. Schaut man auf Statistik ist die LOK den Iserlohner klar in den Kategorien Rebound und Steals überlegen. Und das hat unser Team in den letzten beiden Spielen auch eindrucksvoll bewiesen. Die hohe Energie in der Verteidigung, die daraus resultierenden Fehler des Gegners und das schnelle Umschalten in den Angriff haben in den ersten 3 Spielen der Saison zum gewünschten Ergebnis geführt.

Coach Davide Bottinelli: „Iserlohn hat einen großes Offensivpotential, sie sind unter den besten Teams der Liga bezüglich der Dreierquote und sie haben richtig gute Scorer, die sehr einfach punkten können. Eine unserer Aufgaben wird es sein, solide als Team unseren Korb zu verteidigen. Gleichzeitig werden wir versuchen, unsere Präsenz unter dem Korb auszunutzen und das Tempo hochzuhalten.“ Dem haben wir wie immer nichts hinzuzufügen.

30.10.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf

„Ein ausfürhlicher Spielbericht folgt in kürze“

30.10.2022 17:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. Itzehoe Eagles

„Das hatte ich in 20 Jahren auch noch nicht“, kommentiert Daniel Dörr das zurückliegende Wochenende der Gießen Pointers in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB (Nord). Aufgrund eines mehrstündigen Verkehrsstaus in Niedersachsen kamen die Lahnstädter nicht rechtzeitig zum anberaumten Spiel bei Rasta Vechta II an, dieses wurde entsprechend abgesagt. Über die Wertung oder eine etwaige Wiederholung der Begegnung muss die Ligaleitung nach wie vor noch entscheiden, sodass sich der heimische Aufsteiger nun erstmal voll und ganz auf seine nächste Aufgabe konzentrieren kann. Diese wartet am kommenden Sonntag in der Sporthalle-Gießen Ost, wenn der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Absteiger Itzehoe Eagles zu Gast sein wird.

Gießen steht noch ohne Erfolg da. Drei Partien haben die Hessen absolviert, am vergangenen Wochenende fiel ihr Spiel aus: Auf dem Weg nach Vechta wurden sie von einem Stau gestoppt, aktuell sind die Pointers neben Herford das einzige punktlose Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Aber Völkerink warnt: „Ein Gegner, den man nicht unterschätzen darf. “ Gießen habe ein eingespieltes Team, in dem Niklas Bilski, David Amaize und Benjamin Lischka ein spielstarkes deutsches Gerüst bildeten. Auch den Letten Ronalds Elksnis hebt der Eagles-Coach hervor sowie zudem den Amerikaner Jalen Gibbs: Den hätten auch die Eagles selbst lange auf dem Radar gehabt. Ähnlich wie die Itzehoer hätten die Gastgeber Probleme mit ihren Ballverlusten und zusätzlich eine eher schwache Quote von außen. Völkerinks Marschroute: „Wir müssen sie zu vielen Fehlern zwingen und unsere defensive Leidenschaft über 40 Minuten präsentieren, dann ist der erste Auswärtssieg der Saison möglich.“

„Wir brauchen eine sehr gute Leistung, ich denke, dann ist das machbar“, gibt sich Daniel Dörr vorab keineswegs duckmäuserisch.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-5.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-28 11:11:232022-10-28 17:23:56Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

RASTA Vechta II siegt kampflos gegen ROTH Energie Gießen Pointers

28. Oktober 2022/in APP, Liga-News

Die ROTH Energie Gießen Pointers ist am 22.10.2022 nicht beim Spiel in Vechta angetreten. Vorausgegangen war eine geplante Vollsperrung der Bundesautobahn während der Anreise der Gäste.

In einem Verfahren gemäß § 71 SuVO hat die Spielleitung den Sachverhalt überprüft und entschieden, dass der Bundesligist ROTH Energie Gießen Pointers den Spielausfall zu vertreten hat. Der Bundesligist hat bei der Planung der Anreise entsprechende Sorgfaltspflichten verletzt, um eine rechtzeitige Ankunft am Spielort sicherzustellen.

ProB-Spiel 109287 Rasta Vechta II – ROTH Energie Gießen Pointers ist gegen den Bundesligisten ROTH Energie Gießen Pointers gemäß § 71 Nr. 2 b) SuVO auf Spielverlust zu entscheiden. Das Spiel wird gemäß § 72 Abs. 3 SuVO mit minus einem Wertungspunkt und 0:20 Korbpunkten für den Bundesligisten ROTH Energie Gießen Pointers gewertet. Für den Bundesligisten Rasta Vechta II erfolgt die Wertung des Spiels gemäß § 72 Abs. 3 SuVO mit zwei Wertungs- und 20:0 Korbpunkten.

Gegen diese Entscheidung kann gemäß § 12 RuSGO Berufung beim Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga GmbH eingelegt werden. Die Berufung ist binnen drei Tagen nach Bekanntgabe schriftlich bei der Vorinstanz einzulegen. Sobald die Entscheidung Rechtskraft erlangt, wird sie entsprechend veröffentlicht und die Tabelle angepasst.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Entscheidung-der-Spielleitung.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2022-10-28 10:43:432022-10-28 10:43:44RASTA Vechta II siegt kampflos gegen ROTH Energie Gießen Pointers

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

24. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 4:

22.10.2022 18:00 Uhr RASTA Vechta II vs. ROTH Energie Giessen Pointers

„Spiel entfällt“

22.10.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. SBB Baskets Wolmirstedt 86:104

Gegen die ambitionierten Gäste von den SBB Baskets starteten die Dragons nervös in die Partie und erlösten ihre Fans auf den Tribünen erst nach rund 2 Minuten mit dem ersten Punkt von der Freiwurflinie (1:4). Mit viel Ball-Movement fanden die Mannen von Gästetrainer Eiko Potthast zunächst die besseren Lösungen in der Offense und waren zumeist nur durch Fouls zu stoppen. Mit der Einwechslung seiner Bankspieler bewies Coach Thomas jedoch das richtige Händchen, denn unter der Führung des jungen Leo Valesin arbeiteten sich die Drachen zurück in die Partie und konnten zum zwischenzeitlichen 17:17 ausgleichen und durch Zaba Bangala wenig später die erste Führung des Abends verbuchen (20:19). Mit knackiger Defense und schnellem Fastbreak-Spiel sorgten die Dragons für beste Stimmung auf den gut gefüllten Tribünen und fanden auch im Setplay immer wieder die passenden Lösungen. Doch auch die Baskets um Coach Potthast fanden unter der Regie von Martin Bogdanov den Weg zurück in die Partie und brachten sich rund 3 Minuten vor der Halbzeitsirene zurück in Schlagdistanz (38:37). Mit vielen Möglichkeiten Praxis von der Freiwurflinie zu sammeln für beiden Teams liefen die letzten Minuten des zweiten Viertels herunter und endeten mit einem 47:47 zum verdienten Pausentee.

Auch nach der Halbzeit ging es vom Einwurf weg auf Betriebstemperatur weiter. Etwas zu hitzig wurde es für Gästetrainer Eiko Potthast, der früh im dritten Viertel mit seinem zweiten technischen Foul die Halle verlassen musste. Doch auch ohne ihren Cheftrainer in der Coaching Box kam kein Bruch ins Spiel der SBB Baskets, die beim Stand von 61:66 Trainer Julius Thomas keine andere Chance ließen, als das Momentum via Timeout zu unterbrechen. Doch auch nach der Auszeit blieben die Korbjäger aus Sachsen-Anhalt das tonangebende Team auf dem Feld und sorgten mit ihrer Zonen-Verteidigung für massig Sand im offensiven Getriebe der Dragons. Ein 14:3-Lauf besiegelte das dritte Viertel zum 65:79- Zwischenstand. Nach besten Kräften stemmten sich die Dragons gegen die drohende Niederlage, fanden aber zu selten eine sportliche Lösung gegen die Defense der Baskets, die ihrerseits immer wieder wichtige Nadelstiche setzten und konstant zweistellig in Führung blieben. Die Fans im Rund der Sporthalle Sankt Katharinen honorierten den Hustle der Drachen, die trotz sportlicher Vorentscheidung beim Stand von 76:95 niemals aufsteckten, aber letztlich vor allem in der zweiten Halbzeit die Überlegenheit der SBB Baskets anerkennen mussten.

Mit einem deutlichen 86:104 auf der Anzeigetafel endete die Dragons-Premiere in Sankt Katharinen, bei der die Drachen in Sachen Trefferquote letztlich klar das Nachsehen hatten. Sowohl von jenseits der 6,75-Meterlinie, als auch aus dem 2er-Bereich agierten die Gäste effizienter und konnten zudem das Assist- und Rebound-Duell für sich entscheiden.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht ready und haben daher auch in der Höhe verdient verloren. Gerade in der One-On-One Defense haben wir es nicht geschafft den Gegenspieler vor uns zu halten und den Baskets so massiv in die Hände gespielt. Wir werden alles detailliert mit den Jungs aufarbeiten, um kommende Woche wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.“

22.10.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. EN BASKETS Schwelm 79:61

Am vierten Spieltag stand für die EN Baskets eine sehr schwierige Aufgabe auf dem Programm: Auswärtsspiel bei der Lok aus Bernau, dem Farm-Team von ALBA Berlin. Am frühen Vormittag startete die weiteste Auswärtsfahrt der Saison zu einem der heißesten Teams der Liga. Gewann man doch in der Vorwoche auswärts beim Titelfavoriten Wolmirstedt.

Head-Coach Falk Möller schickte zu Beginn Johan Flaa, Chris Frazier, Marius Behr, CJ Oldham und Brett Reed aufs Feld. Und die Jungs starteten offensiv gut in die Partie: Dreipunkte-Spiel von Reed, Dreier von Frazier und Flaa. Doch defensiv gab es einige Nachlässigkeiten, so dass Möller früh eine Auszeit nehmen mussten. 11:9 der Zwischenstand. Offensiv ging der offene Schlagabtausch weiter. Jedoch machen sich die Baskets mit Ballverlusten immer wieder das Leben selbst schwer. 21:16 der Zwischenstand nach dem ersten Viertel. Wie schon im ersten Viertel stellte auch im zweiten immer wieder Isiah Small die Baskets-Defense vor große Probleme. Offensiv kam Sand ins Getriebe und das Möller-Team tat sich immer schwerer, gute Würfe herauszuspielen. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 37:25 für die Gastgeber.

Das dritte Viertel begann, wie das letzte aufhörte. Bernau bestimmte das Tempo und kam zu einfachen Punkten, während sich die Baskets jeden Wurf hart gegen die gute Verteidigung erarbeiten mussten. Doch im Laufe des Viertels fanden die Baskets endlich ihren Rhythmus und insbesondere Chris Frazier sorgte dafür, dass die Baskets auf 52:44 verkürzen konnten. Im vierten Durchgang ging es lange hin und her, die Blau-Gelben konnten nicht weiter verkürzen, Lok Bernau konnte sich zunächst auch nicht weiter absetzen. Erst in den letzten Minuten produzierten die EN Baskets einige Ballverluste, die zu einfachen Bernauer Punkten führten. Bernau gewinnt am Ende mit 79:61.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Es war – wieder – ein großer und wichtiger Schritt für die Mannschaft. Es war sehr wichtig, dass wir von Anfang an mit sehr viel Energie in das Spiel gegangen sind. Wir wollten unseren Fans zu Hause endlich zeigen, was wir uns bis hierher erarbeitet haben. Wir haben zwischenzeitlich kurz den Fokus verloren, aber das ist für einen so temporeichen Spielstil völlig normal. Wir haben ihn dann schnell wiedergefunden und konnten somit unser Spiel spielen. Jetzt ist es für uns wichtig, dass wir uns auf das nächste Spiel in Iserlohn konzentrieren. Danach haben wir eine kurze Pause und freuen uns danach schon auf unser nächstes Heimspiel.“ Dem haben wir wie immer nicht hinzuzufügen.

22.10.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 78:81

Am Samstagabend wurden die TKS 49ers von den Itzehoe Eagles zum vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord begrüßt. Gegen die krankheitsbedingt dezimierten Gastgeber war eine starke erste Halbzeit ausschlaggebend für den Auswärtserfolg. Durch den 78:81 (29:45) Sieg stehen die 49ers nun bei einer Bilanz von 3-1 in der laufenden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison.

Die TKS 49ers bauten sich schon früh eine einigermaßen komfortable Führung gegen die gastgebenden Itzehoe Eagles auf, welche jedoch nicht durchgängig bis zum Ende der Partie halten sollte. In der 35. Spielminute stand es plötzlich 67:66, die Eagles gingen an diesem Abend erstmals in Führung. Der Spielverlauf erinnerte sehr an das Heimspiel der 49ers gegen die BBG Herford. Auch damals legte man anfangs gut los, verspielte die erarbeitete Halbzeitführung folglich jedoch Stück für Stück. Damals wie heute das Hauptproblem: die Ballverluste. 22 Turnover leisteten sich die 49ers diesmal in Itzehoe, ein Großteil davon in der zweiten Spielhälfte. Umso besser lief es heute von außerhalb der Dreier- und an der Freiwurflinie. Zehn Treffer aus 21 Versuchen versenkte das Team von Vladimir Pastushenko aus dem Dreierbereich, bei den Freiwürfen waren es überdurchschnittliche 17 Treffer aus 18 Versuchen. An ersterem hatte Yannick Hildebrandt großen Anteil (4/6), an zweiterem Andrii Kozhemiakin (10/11). Robin Jorch erwischte ebenfalls einen exzellenten Tag und erzielte seine 19 Punkte mit hoher Effizienz (82% Wurfquote) vor allem in der ersten Halbzeit.

Zurück zur Schlussphase… Nach einigen Minuten auf und ab mit mehreren Führungswechseln sowie einem Dreier von Eagles-Topscorer McBride (29 Pkt) zum erneuten Ausgleich (76:76) waren es letztendlich Yannick Hildebrandt per Dreier und „Q“ Emanga von der Freiwurflinie, die den 49ers die letzte entscheidende Führung zum 78:81 aus Sicht der Gastgeber verschafften. Damit erhöht TKS seine Bilanz auf drei Siege und einer Niederlage und verweilt in der kommenden Woche auf dem dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, da haben wir zu viele einfache Punkte zugelassen“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Wir haben zwei Gesichter gezeigt“, sagte Völkerink, aber in der ersten Hälfte seien einfach zu viele Fehler passiert. Zudem zähle gerade in einem solchen Spiel, in dem wichtige Akteure und deren Punkte fehlten, die eigene Dreierquote: „Wenn man als Außenseiter ein solches Spiel gewinnen will, braucht man von außen einen guten Tag, und den haben wir leider nicht erwischt.“

23.10.2022 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 88:80

Die BSW Sixers haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Nach einem Auf und Ab gewann die Mannschaft am Sonntagnachmittag gegen starke Iserlohn Kangaroos mit 88:80 und feierte damit den dritten Sieg in Serie. Nach defensiv schwachem Beginn war besonders die verbesserte Leistung in Viertel zwei und drei für den Heimerfolg verantwortlich. Mit nun drei Siegen aus vier Spielen belegen die BSW Sixers den zweiten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

„Die Niederlage war unnötig. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan. Nach einem holprigen Start – die Iserlohner erzielten die ersten Punkte erst nach drei Minuten – gingen sie sogar mit einer Führung in die erste Viertelpause. Kurz vor der Halbzeit gerieten die Kangaroos wieder in Rückstand, nachdem sie fast das
komplette zweite Viertel geführt hatten. „Da hatten wir drei oder vier unnötige Turnover, das wollen wir natürlich vermeiden“, berichtete Shirvan. Generell waren die Kangaroos gegen die Sixers anfällig für Turnover, insgesamt 17-mal verloren sie den Ball an den Gegner, Sandersdorf beschränkte sich auf sechs Ballverluste. „17 Turnover sind natürlich viel zu viele.“, so der Headcoach.

Im dritten Viertel erzielten die Kangaroos in zehn Minuten nur zehn Punkte und waren in der Defensive nachlässiger. Den Sixers gelang es so, bis zum Beginn des letzten Viertels auf 16 Punkte davonzuziehen. Dieses Viertel spiegelte allerdings nicht die generelle Wurfleistung wider. Die Iserlohner besaßen im ganzen Spiel die bessere Wurfquote (52% gegenüber 42%) und trafen auch die Dreier besser (43% gegenüber 36%). Durch die vielen Turnover der Kangaroos warfen die Gäste aber auch neun Würfe mehr auf den Korb. Trotz 16 Punkten Rückstand gaben die Iserlohner nicht auf. Ein schneller 8:0-Lauf brachte sie wieder näher heran und ein 14:0-Lauf mit vier getroffenen Dreiern waren die Kangaroos wieder mit 72:70 in Führung. „Wir wollten im letzten Viertel alles drehen, aber am Ende haben uns leider die Kräfte gefehlt“, bedauerte Dennis Shirvan. Die Partie noch zu drehen war eine große Energieleistung, weshalb die Konzentration in der Schlussphase etwas nachließ und sich das Shirvan-Team weitere Turnover leistete. „Wir haben 25 Minuten wirklich gut gespielt. Im letzten Viertel haben die Sixers aber auch vier unglaubliche Würfe getroffen“, erklärte Shirvan. Unglaublich war auch die Menge der Freiwürfe, die die Sixers erhielten. 27-mal durften die BSW-Spieler an die Linie für die leichten Punkte, von denen sie 24 trafen, die Kangaroos trafen hingegen sieben von neun möglichen Freiwürfen.

Chris Schreiber, Headcoach BSW Sixers: „Der große Unterschied war heute, dass wir uns im Vergleich zum Gegner nur sehr wenige Ballverluste geleistet haben. Iserlohn hat besser als wir aus dem Feld getroffen, dafür haben wir konsequent das Brett attackiert, was sich in den 27 Freiwürfen ausgedrückt hat, von denen wir 24 verwandelt haben. Wir wussten eigentlich um die Dreierstärke der Iserlohn, wir haben da heute einfach manchmal zu sorglos agiert und insgesamt zu viel zugelassen. Natürlich freuen wir uns jetzt über den guten Start in die Saison, kommendes Wochenende haben wir spielfrei und dann wollen wir weiter angreifen.“

23.10.2022 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln 63:59

Das Aufeinandertreffen der beiden besten Punktesammler der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord schien ein Angriffsfeuerwerk anzukündigen, doch so kam es nicht. Im Gegenteil: Beim 63:59-Sieg des SC Rist über die RheinStars Köln wurde zeitweise offensive Magerkost gereicht. Ach ja, das Duell Harrison Cleary gegen Ali Sow endete übrigens unentschieden. Beide erzielten 17 Zähler und blieben damit jeweils deutlich unter ihren bisherigen Werten.

Anders als noch in der zweiten Halbzeit im NRW-Duell in Iserlohn vor gut zwei Wochen ließen sich die Kölner nicht mehr von den Angriffen der Gastgeber auseinanderspielen. „Wir waren intensiv, jeder hat für jeden gespielt und sich reingehangen.“ Auch ohne Elijah Schmidt, Steffen Haufs, Andrej Mangold und die beiden Youngster Davi Remagen und Kenan Reinhart, die in den Jugendbundesligen aktiv waren, behaupteten sich die RheinStars von Beginn an auf Augenhöhe mit den offensivstarken Ristern. Auch deren Topscorer Harrison Cleary hatten die Rheinländer weitestgehend im Griff. Allerdings konnten die RheinStars ihre beste Phase nach der Pause nicht nutzen, um eine Vorentscheidung herbeizuführen. Im dritten Viertel lief es neben der Defense auch zwischenzeitlich im Angriff und die Hausherren kamen in arge Schwierigkeiten. Bis knapp drei Minuten vor Ende des dritten Viertel lagen die Kölner vorne (27./44:39), bevor die Wedeler den Trend wieder zu ihren Gunsten wenden konnten. „In der Phase war mehr drin, aber im Eifer des Gefechts hat dann in der Offensive vieles eben auch nicht funktioniert im Abschluss.“

Auch die recht ungleich verteilte Foulbelastung (15 zu 31) wollte Baeck nicht dramatisieren bzw. als Begründung für die Niederlage anführen. „Trotzdem hatten wir die Chance, dass Spiel zu gewinnen. Wir haben den Schiedsrichtern die Möglichkeit gegeben, so zu pfeifen. Das müssen wir akzeptieren. So ist das mit jungen Teams. Jetzt haben wir eine Woche Training und dann wollen wir es nächstes Wochenende noch besser machen.“

„Das war ein ganz hart erkämpfter Sieg“, sagte Rist-Trainer Stephan Blode. „Wir haben defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht. Damit meine ich nicht, dass die Kölner 59 Punkte haben, sondern die Punkte, die wir ihnen gegeben haben, waren alle hart erarbeitet“, so Blode. Seiner Mannschaft gelang es, die Wirkungskraft von Sow und Spielmacher Rupert Hennen einzudämmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-24 16:03:022022-10-31 12:42:52Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

24. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Foto: Uni Baskets Paderborn

Spieltag 4: 22.10.2022 18:00 Uhr Dresden Titans vs. JobStairs GIESSEN 46ers 90:87

Es ist vollbracht! Den Dresden Titans gelingt in der Saison 2022/2023 der erste Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit 90:87 konnten sich die „Titanen“ in einem spannenden Duell gegen den Traditionsverein und Aufstiegsfavoriten JobStairs GIESSEN 46ers durchsetzen. Insgesamt 1239 Fans wurde dabei ein intensives Spiel auf hohem Niveau geboten. Kurz vor Ende wähnten sich die Titans dabei mit 14 Zählern Vorsprung schon als sichere Sieger, ehe eine magere Freiwurfquote und Nervosität die Gäste nochmal ins Spiel brachte. Doch am Ende verfehlte Gießens letzter Wurf knapp sein Ziel und Dresden durfte jubeln.

Dresdens Lucien Schmikale startete glänzend aufgelegt in die Partie, genauso wie Tanner Graham. Beide trafen von außen und in der Zone, brachten die Titans mit 12:6 in Front und ließen Branislav Ignjatovic eine Auszeit nehmen. Im Nachgang fand Gießen über Roland Nyama und den wuchtigen Stefan Fundic langsam offensiv Rhythmus. Dennoch hielt Grant Teichmann mit einem weiteren Dreier und einem Layup in den letzten Sekunden seine Farben mit 23:18 in Front. Auch im zweiten Viertel blieben die Gastgeber am Drücker, bauten über David Kachelries‘ Dreier, Teichmann und Graham die Führung sukzessive aus. Leider brachten sich die „Titanen“ in den letzten anderthalb Minuten vor der Halbzeit teilweise um die Früchte ihrer Arbeit. Denn angeführt von Luis Figge zündeten die JobStairs einen 7:0-Blitzlauf und verkürzten noch auf 41:34. Nach der Pause waren es erneut Schmikale und Graham, die mit ihrer Treffsicherheit von außen Dresden offensiv im Spiel hielten. Schmikale zeigte seine Fähigkeiten indes auch bei cleveren Drives zum Korb. Für die 46ers punktete dafür vermehrt Jordan Barnes, der durch seine Geschwindigkeit nur schwer vom Ring fernzuhalten war. Als Barnes auch noch Dreier traf, wurde es richtig gefährlich für die Elbriesen. Zum Glück hatten Dresdens Schützen Schmikale und Teichmann die passende Antwort im Köcher. So blieben die Titans vor den letzten 10 Minuten mit 62:58 in Führung.

Der finale Abschnitt begann denkbar ungünstig – zwei Ballverluste der Mittelhessen verhalfen den Titans zum 64:58 (31.) und erschwerten die Aufholjagd. Die Angriffswellen der Sachsen nahmen immer weitere Konturen an und die 46ers erwischten eine Phase, die sich in Turnovers und vergebenen Chancen ergötzte (59:70, 33.). Eine Auszeit der Gießener sollte noch einmal die letzten Lebensgeister wecken und ein Dreier von Kevin Strangmeyer führte zum 68:74-Anschluss (35.). Doch das Momentum der JobStairs GIESSEN 46ers sollte nicht bis in die Schlusssekunde der Crunchtime führen, sodass ein letzter Wurf von Brauner nur die Reuse berührte und nicht in diese fallen sollte. Am Ende waren die Hausherren beim 90:87 vor allem durch ihre 52%-Perimeter-Performance ein kleines Stück voraus.   

Cheftrainer Fabian Strauß – „Wir haben in den wichtigen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen, haben den Ball gut bewegt, hatten viele offene Würfe.  Gießen braucht vielleicht noch zwei, drei Wochen sich zu finden. Dann werden sie hart zu knacken sein. In diesem Sinne können wir echt stolz auf die Jungs sein, dass Ding heute gewonnen zu haben.“

22.10.2022 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. VfL SparkassenStars Bochum 83:81

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den VfL Kirchheim Knights am vergangenen Samstag zum zweiten Mal in Folge fünf Extraminuten auf dem Parkett gestanden. Doch auch im zweiten Anlauf blieb dem VfL das Glück nicht hold und so mussten die SparkassenStars nach einer engen Partie mit einer 81:83-Niederlage im Gepäck den Heimweg in das Ruhrgebiet antreten.

Die Bochumer dominierten in der ersten Halbzeit die Bretter, verfehlten aber häufig die zweiten Möglichkeiten. Auf Kirchheimer Seite konzentrierte sich die Offensive im ersten Viertel auf den stark verbesserten Kapitän Richie Williams und Henry Kayne, dennoch lagen die Bochumer nach dem ersten Viertel mit 18:16 in Führung. Auch in Abschnitt zwei änderte sich am Spielverlauf wenig. Defensiv sah das bei beiden Mannschaften schon sehr ordentlich aus und so bleib auch das zweite Viertel ausgeglichen und kampfbetont. In die Kabinen ging es mit einem Zwischenergebnis von 33:32 für die Sparkassenstars. In der zweiten Halbzeit fanden die Ritter einen guten Mix aus direkten Abschlüssen unter dem Korb und Würfen aus der Distanz. Neuzugang Lightfoot konnte mit einigen spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machen. Der 25-jährige erzielte in 17 Minuten Einsatzzeit zwölf Punkte und holte fünf Rebounds. „Mitch hat ein gutes Debut abgeliefert. Der Wurf wollte noch nicht fallen, aber nach 3,5 Tagen so einzusteigen ist schon in Ordnung,“ zeigte sich Sportchef Chris Schmidt zufrieden. Aber auch die Bochumer steckten nie auf und blieben im Spiel. Die Führung wechselte und die Teckstädter gingen mit einer 54:52 in das vierte Viertel.

Die Kirchheimer starteten besser ins letzte Viertel und so traf Neuzugang Mitchell Lightfoot per Dreier zum 52:57, doch Conley Garrison, Garrett Sams und Jonas Grof drehten das Spiel mit jeweils zwei Punkten beim Stand von 58:57 wieder zu Gunsten des VfL. Nachdem es in den ersten Minuten nach dem Fühungswechsel bei einer engen Partie blieb, hatten die SparkassenStars das Momentum auf ihrer Seite und konnten sich nach einer starken Phase von Bernie Andre und einem And-One von Garrett Sams auf 70:62 absetzen. Doch die Knights waren noch nicht geschlagen und kämpften sich zurück in die Partie. Der VfL war zu nachlässig beim Rebound, so dass sich immer wieder zweite Chancen für die Hausherren eragben, welche Jaydon Henry 1:57 Minuten vor Ende der Partie nach einem Offensivrebound zum 74:74-Ausgleich nutzte. Tom Alte brachte den VfL dann 33,3 Sekunden vor Schluss mit 76:74 in Führung, doch Henry war erneut zur Stelle und glich 29 Sekunden vor dem Ende der Partie zum 76:76 aus. Da die SparkassenStars keinen Abschluss mehr erzielen konnten, da sie den Ball aus den Händen gaben, und die Knights erfolgreich an dem Korb zum Sieg hinderten, ging es zum zweiten Mal in Folge in dieser Saison in die Overtime.

Der starke Williams erzielte dann 33 Sekunden vor dem Ende per Layup die entscheidenden Punkte zur 81:83-Führung der Hausherren. Die SparkassenStars hatten zwar noch den Ball in ihren Händen, verloren ihn kurzzeitig, erkämpften sich ihn umgehend zurück und konnten die Spielzeit ausspielen. Als Conley Garrison dann bei der entscheidenden Aktion eine Sekunde vor dem Ende der Verlängerung gefoult wurde, ging er an die Freiwurflinie und verwarf den ersten Versuch. Den zweiten Versuch verwarf er dann wiederum absichtlich, um noch die Chance auf einen Tip-In-Versuch zur erneuten Verlängerung zu haben, doch der Versuch scheiterte, weil Jonas Niedermanner den Rebound vom Ring fischte und so endete die Partie mit einer 81:83-Niederlage der SparkassenStars.

22.10.2022 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Bayer Giants Leverkusen 95:75

Alles war angerichtet für ein spannendes NRW-Duell am Samstagabend, zwischen den ART Giants Düsseldorf und dem deutschen Rekordmeister aus Leverkusen. 780 Zuschauer, darunter 100 mitgereiste Fans aus der Farbenstadt, wollten nach den zuletzt deutlichen Niederlagen der „BAYER-Boys“ gegen die Tigers Tübingen (66:98) und die Uni Baskets Paderborn (65:96) mit dafür sorgen, dass ihre Mannschaft wieder ein Erfolgserlebnis feiern darf. In der ersten Halbzeit waren die Mannen von der Bismarckstraße auch auf einem guten Weg(38:44).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Düsseldorfer dann mit einem anderen Gesicht. Es war ihre selbstbewusste Kaltschnäuzigkeit im Offensivspiel, die nun wieder zurück war im dritten Viertel, das vorentscheidend für den Ausgang dieses Derbys werden sollte. Durch die erneute Hereinnahme von Center Lennart Boner, der lange Zeit aufgrund seiner Foulbelastung auf der Bank ausharren musste, bekamen die Gastgeber wieder mehr Präsenz und vor allem Energie aufs Spielfeld (48:51). Sein Teamkollege Hollowell ließ sich davon mitziehen, legte erst einen Korbleger ein und holte dann per Distanzwurf die Führung zurück (55:53). Immer wieder brachten der US-Amerikaner sowie auch Friederici die gegnerische Verteidigung in diesem Abschnitt durch ihr schnelles Ballhandling aus dem Konzept und bauten die Führung weiter aus. Die weiterhin sichere Trefferquote von jenseits der Dreierlinie war es schließlich, die den Hausherren zum Ende eines starken dritten Viertels eine 68:58-Führung bescherte.

Düsseldorf hatte das Spiel wieder gedreht und man merkte den Schützlingen des Flabb-Teams an, dass man diesen Derbysieg nun unbedingt einfahren wolle. Damit dies gelingen konnte, nahmen Hollowell und Coplin ihr Selbstvertrauen aus der Distanz und schraubten die Führung von der Dreierlinie weiter hoch (79:61). So sorgten die ART Giants für großen Jubel bei den heimischen Fans, die in den Schlussminuten noch mit einigen Highlights versorgt wurden. So etwa, als Coplin seinem Gegenspieler clever den Ball klaute und den Fastbreak mit einem Dunk vollendete. Von der Freiwurflinie sorgte der ebenfalls sicher aufspielende Ryan Richmond dann für den 95:75-Endstand.

Florian Flabb (Headcoach): „Es ist immer schön ein Derby zu gewinnen, vor allem so ein besonderes, wenn man sieht wie nah beide Städte zueinander gelegen sind. Es war eine tolle Atmosphäre und wir sind froh, dass wir als Mannschaft einiges zeigen konnten. Wir sind ein Team, das noch am Anfang steht und für das vieles recht neu ist. Letzte Woche haben wir erstmals gelernt mit einer hohen Führung zu spielen und heute konnte man sehen, dass wir damit schon besser umgehen können und ebenso den zwischenzeitlichen Rückstand in der Partie drehen konnten. Auch für die Mannschaft ist es gut zu wissen, dass uns das gelingen kann. Darauf können wir jetzt weiter aufbauen.“

22.10.2022 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen 82:98

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

22.10.2022 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. wiha Panthers Schwenningen 86:69

Die bitterste Niederlage (86:69) in der bisherigen Saison nehmen die stark ersatzgeschwächten Schwenninger mit nach Hause. Nach dem die wiha Panthers Schwenningen in drei Vierteln die Führung inne hatten, mussten Sie sich wiedererwachten Rastanern geschlagen geben.

Hatte RASTA dem Wunsch der Schwenninger nach einer aufgrund der Personalmisere nahe liegenden Verlegung der Partie schon zugestimmt, so machten die Statuten der Liga eine solche zunichte. Und so standen schließlich sieben Panthers unter der Regie von Co-Trainer Aleksandar Nadfeji auf dem Parkett des RASTA Domes – und rannen um ihr Leben. Mit hohem Tempo und extremer Treffsicherheit (5/7 3er im 1. Viertel) machten sie aus einem 11:12-Rückstand eine 26:14-Führung zur Pause. RASTA stand ohne den erkrankten Point Guard Jordan Johnson regelrecht neben sich, zumal Backup-Spielmacher Ryan Schwieger schon in der 4. Minute sein zweites Foul kassiert hatte. Viertelübergreifend legten die Panthers einen 13:0-Lauf zum 30:14 (11.) hin – beeindruckend. RASTA fand weder vorne noch hinten ein Mittel gegen das so ausgeglichen punktende Team der Panthers. Auch als Ty Harrelson 3:32 Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 25:42 zu einer weiteren Auszeit bat, wurde der Weg zur Besserung immer noch nicht eingeschlagen. RASTA hatte weder bei den Rebounds dominiert (19:18), noch seine Dreier getroffen (2/14), noch gut auf den Bau aufgepasst (neun Turnovers) – es konnte nur besser werden.

Auch wenn die Gastgeber es den Baden-Württembergern nun viel schwerer machten, zu Punkten zu kommen, so fiel es ihnen selbst genauso schwer. Als Casey Benson für die Panthers per Dreier auf 57:43 stellte und schon die 28. Minute lief, mussten sich RASTAs Fans ernsthaft Sorgen machen, ob die Panthers denn noch einzufangen wären. Ein 9:2-Lauf zum Viertelende, beendet mit einem lautstark gefeierten Dreier von Joschka Ferner Sekunden vor der Pause, sollte schließlich die Wende einleiten. RASTAs Quoten waren immer noch nicht gut, vor allem die Freiwürfe saßen nicht (13/19). Aber: Es deutete sich an, das die tiefere Bank den Unterschied machen könnte. Ein And-One von Joel Aminu eröffnete den Schlussabschnitt – 55:59. Und Aminu war es auch, der unter Getose von den Rängen, die Aufholjagd mit einem Dreier zum 66:63 in der 34. Minute vollendete. Zwölf Punkte hatte RASTAs #21 in den 3:25 Minuten nach der Pause gemacht – fast unglaublich. Einen hervorragenden Adjutanten in der entscheidenden Phase hatte Aminu in Ryan Schwieger. Dem US-Rookie gelangen in den letzten gut vier Minuten der Partie neun Punkte, darunter der vorentscheidende Threeball zum 75:66 in der 36. Minute. Zwar wehrten sich die Panthers mit allem, was sie zu bieten hatten. Doch ihnen gingen Kraft und Körper aus. Als Kaya Bayram drei Sekunden vor dem Ende von der Freiwurflinie die letzten beiden Punkte der Partie erzielte, standen nur noch vier Schwenninger auf der Platte – zuvor hatte der dritte Gast sein fünftes Foul kassiert.

Ty Harrelson (Head Coach Vechta): „Schwenningens Mannschaft und der Coaching Staff haben einen super Job gemacht. Sie haben unsere Offense in der 1. Halbzeit mit ihren wechselnden Verteidigungen vor Probleme gestellt. In der Halbzeit waren wir in Lage, Veränderungen vorzunehmen. Wir wollten den Druck erhöhen. Und die Mannschaft hat auch über die ganzen 40 Minuten alles gegeben, was sehr wichtig war.“

22.10.2022 19:30 Uhr WWU Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 73:85

Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat der Aufsteiger seine erste Heimniederlage kassiert: Gegen PS Karlsruhe Lions unterlagen die WWU Baskets Münster vor 2.500 Fans am Samstagabend verdient mit 73:85 (36:40). Dezimierte Karlsruher untermauerten ihren Ruf als Playoff-Kandidat, während die Münsteraner einiges vermissen ließen, offensiv über weite Strecken zu statisch spielten.

Die Starting Five im zweiten Heimspiel bildeten Jasper Günther, Connor Harding, Cosmo Grühn, Andreas Seiferth und Adam Touray. Es war die erwartet schwere Aufgabe, Karlsruhe zudem nicht mit allen Optionen ausgestattet. Die beiden Lions-Topscorer Maurice Pluskota und Bazoumana Koné fielen kurzfristig aus. Münsters Aufbauspieler Hilmar Pétursson musste noch geschont werden. Die Münsteraner begannen im Gegensatz zu den Gästen unsicher, lagen schnell 0:8 hinten. Karlsruhe wirkte souverän und spielte seine Klasse über die gesamte Spieldauer aus, bereitete den WWU Baskets enorme Probleme im Aufbau. Erst nach drei Minuten gelangen erste Punkte (4:8). Stefan Weß verkürzte zwischenzeitlich mit fünf Punkten in Folge (12:20). Symptomatisch aber für das in die Binsen gegangene Auftaktviertel: Karlsruhe erhöhte mit einem Vierpunktspiel des überragenden Lovel Cabbil Jr. auf 12:24 nach Viertel eins. Erneut brauchten die Münsteraner etwas Anlauf, arbeiteten sich dann aber langsam nach 13 Punkten Rückstand auf Schlagdistanz heran. Über den Zwischenstand 22:29 nach vier Touray-Punkten sorgte dann der Dreier von Thomas Reuter für Erlösung auf den Rangen. Und als Darien Jackson postwendend per Fastbreak auf 29:34 stellte, waren 2.500 Fans sofort da. Erheblich zugelegt hatte das Team von Björn Harmsen im Rebounding. Stefan Weß, nach coronabedingter zweiwöchiger Pause mit 100%-Quote und 10 Punkten zurück, verkürzte aus der Distanz: 36:40 zur Pause.

Die WWU Baskets nutzten ihre Wurfchancen, die sie in dieser Spielphase durch gute, aber ansonsten zu selten effiziente Ballbewegung kreierten. Vor allem durch Jasper Günther mit zwei Dreiern in Folge. Halbzeitübergreifend bedeutete Münsters 9:0-Lauf nicht nur den Führungswechsel, sondern die erste und einzige Führung (42:40). Aber erneute Turnover der Uni-Städter nutzte Karlsruhe trocken zu einem 8:0-Lauf, den Jasper Günther mit seinem dritten Dreier in Folge nur kurz stoppte (45:48). Weitere Fehler nutzte das Badener Ensemble eiskalt: 0:13-Lauf. Nach 27 Minuten war die Partie vorentschieden (49:62). 14:5 Turnover – eine richtungweisende Zwischenbilanz. Die Münsteraner zeigten Charakter, indem sie nicht aufgaben und trotz des deutlichen Rückstands weiter kämpften. Fünf Punkte von Jasper Günther und ein Dunking von Adam Touray nach feinem Pass von Andreas Seiferth – der 7:0-Lauf zum 57:66 nährte noch einmal Hoffnung der anfeuernden Baskets-Fans. Darien Jackson und Connor Harding verkürzten gar auf 65:71, aber der heiße Playoff-Kandidat aus der Fächerstadt hielt die Münsteraner mit all seiner Klasse und Abgebrühtheit schnell auf zweistelliger Distanz (67:78). Eine spannungsgeladene Crunchtime wie noch eine Woche zuvor in Bochum sahen die Fans an diesem Abend nicht. Der seit fünf Jahren etablierte Badener Zweitligist war individuell und mannschaftlich reifer.

23.10.2022 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Eisbären Bremerhaven 69:71

Die Eisbären Bremerhaven bleiben das Kryptonit für Jenas Basketballer. Das Team aus Norddeutschland bezwang am Sonntagabend die Mannschaft von Cheftrainer Domenik Reinboth vor 1.476 Zuschauern in der Sparkassen-Arena mit 71:69 und sorgt am vierten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Spieltag für die erste Saisonniederlage der Saalestädter.

Jarelle Reischel kehrte auf das Feld zurück und bildete zusammen mit Matt Frierson, Simon Krajcovic, Matt Freeman und Robert Oehle die Starting Five der Eisbären. Seine ersten beiden Würfe sorgten für die schnelle 4:0 Führung der Seestädter. Mit einer guten Reboundquote und vielen Steals von Spielmacher Simon Krajcovic dominierten die Eisbären die ersten fünf Minuten des Spiels und sorgten zwischenzeitlich für das 8:18. Zum Ende des ersten Viertels konnte Jena sich noch wieder herankämpfen – so stand es nach 10 Minuten 17:22. Das zweite Viertel begann mit Sorgen für die Eisbären, als der wieder genesene Lennard Larysz unglücklich umknickte und das Feld vorzeitig verlassen musste. Eine genaue Diagnose über die Schwere der Verletzung steht noch aus. Jena kam nun besser in die Partie und konnte erstmals im Spiel auf 25:25 ausgleichen. Kurz vor Schluss gelang es dem Heimteam dann zum 32:31 einzunetzen und mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen.

Defensiv lieferten die Eisbären Bremerhaven weiter eine gute Vorstellung ab, hatten offensiv allerdings eine schlechte Ausbeute. Sinnbildlich dafür stand eine Aktion von Matt Frierson, der nach offensivem Ballverlust am schnellsten mit nach hinten lief, sich den Ball zurückholte aber den darauffolgenden Wurf nicht einnetzen konnte. Es blieb auch im dritten Viertel eine enge Partie, die zunehmend physischer wurde. Beide Teams kämpften um jeden Ball und die Führung wechselte stetig. Zum Ende waren die erfolgreicheren Abschlüsse auf Seiten von Medipolis Science City Jena, als sie drei 3-Punkte-Würfe in Folge im Netz unterbrachten. Somit ging Jena mit einer knappen 4-Punkte Führung in die letzten 10 Minuten der Partie. Nur kleine Nuancen entschieden am Ende das Spiel. Mit einer geschlossenen Teamleistung und sehr guter Defensivleistung in dem intensiven Schlussviertel konnten sich die Eisbären die wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs sichern. Jena war derweil zu schnellen Abschlüsse gezwungen. Zweieinhalb Minuten vor Schluss musste der Jenaer Power Forward Hines nach seinem fünften Foul runter vom Feld, einige Minuten später erwischte es auch Robert Oehle. Ein wichtiger Block von Matt Freeman brachte die Eisbären auf die Siegerstraße. Zwar erzielten die Jenaer noch zwei Freiwürfe, der letzte Wurf der Heimmannschaft ging aber nicht mehr vor der Sirene ins Netz und die Eisbären konnten sich von den etwa 20 mitgereisten Bremerhavener Fans für den knappen 69:71 – Sieg feiern lassen. 

Trainer Steven Key war nach dem heutigen Spiel überzeugt von der geschlossenen Teamleistung: „Der Schlüssel zum Sieg war heute die Intensität unseres Spiels, vor allem in der zweiten Hälfte. Wir haben es geschafft in den zweiten 20 Minuten nur drei Turnover zu erzeugen. Es war das erwartbare schwere Spiel. Wir haben wieder einige Spieler durch Verletzungen verloren und trotzdem geschlossen einen guten Job gemacht. Die Jungs stehen zusammen und haben heute bis zum Ende an den Sieg geglaubt.“

23.10.2022 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Artland Dragons 82:88

Die Partie begann zunächst sehr ausgeglichen. In den ersten fünf Minuten des Spiels wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften hin und her. Vor allem Dragons Big Man Marko Bacak konnte im ersten Viertel seine starke Frühform unter Beweis stellen und sorgte für die ersten vier Punkte auf Seiten der Dragons. Doch auch die Gastgeber, die wie die Dragons vor dem Spiel noch ohne Sieg waren, erspielten sich in der Anfangsphase viele offene Würfe. Kapitän Demetrius Ward sorgte mit einem Dreier bei noch 3:27 auf der Uhr für den ersten größeren Vorsprung für die Drachen (18:14). Gerade in der Zone zeigten die Drachen in dieser Phase eine starke Präsenz und konnten zumeist nur durch Fouls gestoppt werden. Allein Daniel Zdravevski, der den kurzfristig ausgefallenen De’Vondre Perry in der Starting Five ersetzte, konnte jeden seiner fünf Versuche von der Freiwurflinie verwandeln und die Führung somit ins zweite Viertel nehmen (25:21).

Der Start ins zweite Viertel gehörte dann aber den Gastgebern. Der stark aufspielende Hollersbacher netzte zwei schnelle Dreier in Folge und assistierte Monteroso, der ebenfalls vom Perimeter traf und die Trierer zum ersten Mal seit Beginn des ersten Viertels in Führung brachte. Daniel Zravevski lief jetzt heiß und stellte mit sieben Punkten in kürzester Zeit den alten Vorsprung wieder her (42:38). Auf der Gegenseite konnte Monteroso den Rückstand mit der Sirene etwas verkürzen, womit es mit einem Halbzeitstand von 45:42 in den Pausentee ging. Die Halbzeitansprache von Headcoach Patrick Flomo schien die Spieler erreicht zu haben, denn die Drachen starteten brandheiß ins dritte Viertel. Marko Bacak mit fünf schnellen Punkten und Daniel Zdravevski per Layup brachten die Drachen erstmals zweistellig in Front (54:44). Zudem verletzte sich Marco Hollersbacher, der bis zu diesem Zeitpunkt beste Scorer auf Seiten Triers, bei einer Aktion unglücklich und konnte nur mit Hilfe seiner Teamkollegen das Spielfeld verlassen. Dies schien der endgültige Knockout für die Gastgeber zu sein, während die Dragons weiterhin Druck machten. Auch der Dreier fiel nun bei den Burgmannsstädtern, die zusätzlich das ein oder andere Highlight-Play in dieser Phase der Partie produzierten. So ging es dann mit einem satten 20-Punkte-Vorsprung in den Schlussabschnitt (74:54).

Die Dragons schalteten jetzt einen Gang zurück und verwalteten ihrer Führung. Die zweite Garde der Drachen machte ihre Sache auch sehr gut und hielt die Gastgeber über die ersten sieben Minuten des letzten Viertels konstant auf 15 Punkte weg (84:69). Wer jetzt jedoch dachte, dass das Spiel schon gelaufen sei, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Die Drachen verloren mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle über das Spiel und ließ Trier immer weiter rankommen. Die Moselstädter starteten einen Run und auch der Topscorer der Liga Parker Van Dyke fing jetzt Feuer und verwandelte so gut wie jeden Sprungwurf, egal aus welcher Distanz. Ihr Aufbäumen kam allerdings zu spät um den Drachen noch einmal wirklich gefährlich zu werden und so gewannen die Artland Dragons am Ende verdient mit 88:82.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ein wichtiger Sieg, der uns endlich die ersten zwei Punkte bringt. Wir haben wieder einen Fortschritt gegenüber dem letzten Spiel gemacht und mentale Stärke gezeigt, nachdem wir vor diesem Spiel 0-3 standen. Mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn Trier auch mit allen Spielern hätte antreten können. Unser Team hat den Basketball gezeigt, den wir über die Saison spielen wollen.  Im vierten Viertel haben wir das Spiel ein wenig schleifen lassen und es nicht geschafft, den Deckel auf das Spiel zu machen. Daran müssen wir arbeiten, denn das hat uns auch schon das Spiel in Giessen gekostet. Daniel Zdravevski und und Joanic Grüttner Bacoul haben heute ein besonders gutes Spiel gemacht und den Ausfall von De’Vondre Perry hervorragend kompensiert, aber auch andere Spieler sind in die Bresche gesprungen und haben sich großartig präsentiert.“

23.10.2022 18:00 Uhr Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons BC 85:67

Ein harter Fight war es am Sonntagabend in der Paul-Horn-Arena zwischen den Tigers aus Tübingen und den Falcons aus Nürnberg. Zwar war die Mannschaft von Trainer Danny Jansson beinahe das gesamte Spiel über in Führung, doch die Gäste aus Franken gaben sich nie auf. Bis zum Ende blieb es ein umkämpftes Spiel. Die Hausherren hatten vor 1.570 Zuschauern mit dem 85:67 (40:29)-Erfolg das bessere Ende für sich. Die Raubkatzen behalten somit ihre weiße Weste in dieser Saison und grüßen weiter von der Tabellenspitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Raubkatzen taten sich zu Beginn gegen unbequeme Nürnberger schwer. Das Team von Trainer Vytautas Buzas war nicht gewillt, die Punkte beim Favoriten kampflos abzugeben. Ungewohnt viele Fehlwürfe und vier Ballverluste zwangen Jansson nach fünf Minuten zu einer frühen Auszeit. Die Gäste führten bis dahin mit 8:6 und hatten zwei Freiwürfe. Justinas Ramanauskas traf nach der Unterbrechung beide Freiwürfe zum 10:6. Die Hausherren legten nun eine Schippe drauf und erzielten einen schnellen 6:0-Lauf zum 12:10 (siebte Minute). Ein richtiger Rhythmus wollte dennoch noch nicht aufkommen. Immer noch leisteten sich die Tigers ungewöhnlich viele Ballverluste – deren sechs alleine im ersten Viertel. Folgerichtig lag Tübingen eine Minute vor dem Viertelende mit 15:16 im Hintertreffen. Binnen 20 Sekunden gelangen dann vier Punkte durch Šerić und Kivimäki. So konnte eine knappe 20:16-Führung mit in die erste Viertelpause genommen werden.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war ausgeglichen. So konnten die Tigers den Elf-Punkte-Vorsprung zunächst halten (44:33; 22. Minute). Die nächsten Minuten gehörten dann aber den Gästen, die aus der Distanz doppelt einnetzten und in der 24. Minute auf 39:46 verkürzen konnten. Die Tübinger taten sich schwer, ihre Angriffe sauber und strukturiert zu Ende zu spielen – auch weil die Falcons hart verteidigten. Auch am offensiven Brett zeigten sich die Franken nun bissiger. In der 26. Minute hatte Jansson genug gesehen und bat beim Stand von 48:45 zu einer weiteren Auszeit. Er fand die richtigen Worte, denn fortan agierten die Schwaben wieder konzentrierter und konsequenter: Fünf Punkte in Folge sowie ein Monsterblock von Daniel Keppeler – die Tigers waren wieder auf Kurs (53:45; 28. Minute). Einmal mehr schlugen die Gäste zurück. Quasi mit der Schlusssirene des dritten Viertels traf Kreuser aus der Distanz. So nahmen die Tigers nur einen knappen 55:51-Vorsprung mit ins Schlussviertel. Die Raubkatzen ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und spielten nun routiniert und doch emotional im Stile einer Spitzenmannschaft ihren Stiefel runter. Und beeindruckend war dabei vor allem, dass die Tigers diese Saison noch unberechenbarer zu sein scheinen als letzte Saison. Nicht die üblichen Verdächtigen Šerić, Seljaas oder Ersek waren an dem 20:6-Lauf vordergründig beteiligt, sondern die beiden Kapitäne Gianni Otto und Jönke. Der 85:67-Sieg fiel am Ende vielleicht etwas zu hoch aus, doch verdient war er allemal.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Es war ein harter Fight, meine Mannschaft schien schwere Beine zu haben. Wir sind definitiv nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Als uns dann einige Stopps gelungen sind, haben wir auch offensiv den Rhythmus gefunden. Aber nochmal: Über weite Strecken hat es uns Nürnberg schwer gemacht.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-24 16:01:122022-10-24 16:01:13Nachberichte ProA 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

24. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 4: 22.10.2022 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Oberhaching Tropics 84:91

Die Ludwigsburger müssen gegen coronagebeutelte Gäste die nächste Niederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einstecken und bleiben weiter bei einem Saisonsieg. Im Gegensatz dazu gewinnen die Oberhachinger auch ihr viertes Saisonspiel und sind weiterhin ungeschlagen.

Die Zuschauer in der Rundsporthalle mussten letztlich über eine Minute auf die ersten Punkte warten, bevor Fynn Fischer die ersten zwei für die Gäste erzielte. Sebastian Hartmann waren die ersten drei Punkte für Ludwigsburg vorbehalten. Der
Spielstand von 3:2 sollte der einzige Zeitpunkt der Partie bleiben, in welchem die Porsche BBA in Führung war. Da die Hausherren keine Energie aufs Parkett bringen konnten, erarbeiteten sich die Tropics schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten und lagen nach fünf Minuten mit 13:6 vorne. Bis zum Schluss des ersten Viertels berappelten sich die Ludwigsburger jedoch ein wenig und kamen wieder auf einen Punkt heran (18:19). Im zweiten Viertel klebte der Porsche BBA dann das Pech an den Händen und viele Versuche gingen daneben, insbesondere aus der Distanz (heute 10/38). Die Barockstädter wirkten kraft- und saftlos, wodurch man meinen konnte, dass nicht die Tropics, sondern die Porsche BBA mit nur sieben Spielern auflief. Die Oberhachinger sammelten weiter fleißig Punkte und verzichteten dabei auf viele Distanzwürfe, ganz im Gegensatz zu den Ludwigsburgern. Zur Halbzeit waren die Tropics davongezogen und gingen mit einem 49:35-Vorsprung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Ludwigsburger den Kampf endlich an und konnten sich Stück für Stück heranarbeiten. Die Defensive stand nun viel besser und wehrte einen Angriff nach dem anderen ab, sodass die Tropics zwischenzeitlich minutenlang ohne eigene Punkte blieben. Offensiv stach zu dieser Zeit vor allem Mikey De Sousa heraus, der immer wieder
erfolgreich abschließ. Moritz Noeres konnte dann den Run der Porsche BBA mit einem Dreier beenden, bevor Omari Knox den Vorsprung wieder auf 12 Zähler ausbaute (63:51, 29‘) und den Ludwigsburger Head Coach Khee Rhee zu einer Auszeit zwang. Das Pendel schwang nun trotzdem wieder in die Richtung der Tropics und Knox legte per starkem Dribbling zum Korb und einem Dreier fünf weitere Punkte nach. Zu Ende des Viertels stand es 52:68. Im Schlussviertel legten die Ludwigsburger abermals gut los und kamen durch einen 6:0-Run auf zehn Punkte heran (58:68). Routinier Jörg Dippold legte für die Tropics anschließend per Korbleger And-One drei Punkte drauf und es wurde nun endgültig mit offenem Visier
gespielt. Durch einen weiterer Knox-Dreier von weit hinter der Linie zogen die Oberhachinger wieder mit 14 Punkten davon (74:60, 34‘). Die Gäste leisteten sich in der Folge jedoch mehrere Fouls und ließen die Ludwigsburger dadurch wieder auf fünf Punkte herankommen (75:80, 37‘), als George-Cristian Cotoara per Dunk versenkte.

Wer dachte, dass den Oberhachingern gegen Spielschluss die Kräfte ausgehen, der lag falsch. Das Team blieb cool und insbesondere Knox brachte immer wieder Ruhe ins Spiel. Anschließend entwickelte sich das klassische Spiel mit vielen schnellen Fouls der Gastgeber, um Zeit zu sparen. Doch auch wenn noch viele Punkte fielen (4. Viertel 32:23), war der Sieg für die Porsche BBA nicht mehr drin, dafür hatte man durch den uninspirierten Auftritt in der ersten Halbzeit letztlich
eine zu hohe Hypothek aufgenommen. Am Ende konnte der Minimalkader der Tropics einen verdienten 91:84-Auswärtssieg feiern und Head Coach Mario Matic den vierten Erfolg in Serie bejubeln.

22.10.2022 19:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 80:92

Auch im zweiten Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB blieben Coburgs Basketballer sieglos. Gegen die White Wings Hanau verlor der BBC Coburg am Samstagabend in der HUK-COBURG arena mit 80:92 (36:47). Die Vestestädter kassierten somit die dritte Niederlage in Folge. Vor allem in der ersten Hälfte ließ das Team um BBC-Trainerin Jessie Miller zu viel Federn und leistete sich allein in den ersten beiden Vierteln 16 Ballverluste. Bester Werfer der Begegnung wurde Hanaus Johann Albrecht mit 21 Punkten, Bubba Furlong setzte ein Double-Double aus 18 Punkten und elf Rebounds auf. Bei den Hausherren erzielten Tyreese Blunt und Kapitän Sven Lorber jeweils 18 Punkte.

Im ersten Abschnitt dominierten die Ballverluste, Coburg gab das Spielgerät allein im Auftakt-Viertel acht mal ab, Hanau sechs mal. Schnell in Führung gehen konnten die Gastgeber durch Carrasco und Blunt (1.), der resultierende 4:0-Vorsprung sollte die höchste Coburger Führung des Spiels bleiben. BBC-Forward Leon Bulic erwischte einen guten Start auf der offensiven Seite und traf zweimal von Downtown. Nach fünf Spielminuten lagen die Gastgeber noch mit 14:10 vorne, bis zum Ende des Viertels kämpfte das Team dann abermals in der Offensive und Hanau nahm aus einer mäßigen Vorstellung eine 18:15-Führung ins zweite Viertel mit.

Bis zur Halbzeit blieb der BBC in der Offensive überhastet, suchte den Erfolg in schnellen Gegenzügen, verlor dabei aber ein ums andere Mal den Ball. Hinzu kamen einige Schrittfehler und ein technisches Foul von Carrasco. Die White Wings mussten sich ihre Punkte oft an der Freiwurflinie verdienen – und das taten sie mit Bravour! Am Ende der Begegnung standen eine beeindruckende 93-prozentige Trefferquote der Hanauer zu Buche, aus 30 Versuchen verwandelten sie 28. Die Hanauer nahmen eine Elf-Punkte-Führung in die zweite Halbzeit mit.

Seine stärkste Vorstellung in der Defensive lieferte der BBC Coburg im dritten Viertel ab, das sie mit 22:15 für sich entschieden. Nach einem 9:0-Lauf kamen die Gastgeber auf 50:55 ran, hatten die White Wings ins Wanken gebracht und die 400 lautstarken Coburger Fans in der Arena im Rücken. Die Gäste hatten an diesem Abend allerdings stets die richtigen Antworten parat und bewahrten bis zum Ende des Drittels durch Punkte von Dordevic und Hecker die Oberhand. Gleich vier Coburger Akteure mussten dann im vierten Viertel innerhalb weniger Minuten die Partie mit fünf persönlichen Fouls beenden: Leon Bulic, Joaquin Carrasco, Lucas Wobst und Sven Lorber konnten ihrem Team in den Schlussminuten keinen Beistand mehr leisten. Bulic verabschiedete sich mit einem persönlichen und anschließendem technischen Foul, was die
Gemüter in der Halle erhitzte. Die letzten Coburger Hoffnungen auf einen Sieg erstickte Johann Albrecht mit zwei Crunchtime-Dreiern nacheinander (38. und 39.). Dabei wurde der Hanauer Scharfschütze von der Coburger Defensive sträflich alleine gelassen.

„Für uns war es ein wichtiger Erfolg. In einigen Punkten haben wir uns im Vergleich zum letzten Spiel verbessert. Wir haben gegen ein deutlich besseres Team gespielt als in den Vorwochen und dabei bewiesen, dass wir über genügend Talent verfügen, um gegen sie anzukommen. Dass wir es geschafft haben, zum richtigen Zeitpunkt wieder fokussierter zu spielen, hat dafür gesorgt, dass wir das Spiel so beenden konnten, wie wir es sollten“, zeigt sich Zamora zufrieden.

22.10.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. TEAM EHINGEN URSPRING 72:82

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer verlieren ihr Heimspiel gegen TEAM EHINGEN URSPRING mit 72:82 (36:45) und bleiben damit auch im dritten Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison noch ohne Heimerfolg.

Nach den beiden Auftaktspielen gegen die Meisterschaftsanwärter aus Erfurt und Koblenz kam mit dem TEAM EHINGEN URSPRING ein Gegner auf Augenhöhe in die PSD Bank – Halle Nord. Während die BIS Baskets noch die deutliche Niederlage gegen Koblenz zu verdauen hatten, spürte man bei Ehingen jedoch von Beginn an den Rückenwind durch den deutlichen Heimsieg über Bayern München II. Schnell zogen die Gäste 10:0 davon. Selbst die frühe Verletzung des US-Amerikaners Andre Nation nach 8 Minuten führte zu keinem Bruch im Spiel. Kurz vor dem Spielende kamen die Jungs von Head Coach Carl Mbassa noch einmal auf 72:76 heran. Knapper wurde es an diesem gebrauchten Abend aber nicht mehr. Am Ende siegte das TEAM EHINGEN URSPRING verdient mit 82:72 (36:45).

Während der Ball auf der Ehinger Seite gut rotierte, verzettelten sich auf Speyrer Seite vor allem die jungen Spieler in wilde Einzelaktionen. So standen am Ende satte 28 Ballverluste im Scoutingbogen. „Wenn man das Rebound-Duell deutlich gewinnt (45:35) und der Gegner nur 15% von der Dreipunktlinie trifft (5 von 34), dann kann man so ein Spiel unter normalen Umständen nicht verlieren“, zeigt sich Mbassa enttäuscht von der Leistung an diesem Abend. Dann gibt er die Marschroute für die nächsten Wochen vor: „Für uns kommt die Spielpause kommendes Wochenende sehr gelegen. Wir haben noch sehr viel zu lernen und hoffen auf schnelle Entwicklungsschritte der jungen Mannschaft.“

23.10.2022 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen 69:71

Paukenschlag für die Basketballer der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am Sonntagnachmittag bezwang man die hochgehandelten Basketball Löwen aus Erfurt mit 71:69 (36:38), den entscheidenden Korb erzielte der überragende Teathloach Pal eine Sekunde vor der Schlusssirene. Mit nunmehr 6:2 Punkten steht der Aufsteiger aus Leitershofen nach vier Spielen auf einem sensationellen vierten Platz in der Tabelle.

Und die „Starting Five“ der Thüringer machte den Kangaroos gleich einmal zu schaffen, schnell stand es 13:4 für die Einheimischen. BG-Coach Richter musste früh die erste Auszeit nehmen. Wer aber gedacht hatte, die Kangaroos würden nun beim hohen Favoriten untergehen, sah sich getäuscht. Das Team um Kapitän Uhlich behielt die Nerven, kam fortan besser ins Spiel und verkürzte bis Ende des ersten Viertels auf 20:23. In den zweiten zehn Minuten ging man durch Körbe von Nicolas Lagerman und Stjepan Topalovic sogar 28:23 in Führung, bis zur Halbzeit wog das Spiel dann wieder hin und her. Gerade einmal zwei Punkte Vorsprung betrug der Pausenvorsprung für die Erfurter. Nach dem Seitenwechsel hatten die Basketball Löwen dann große Schwierigkeiten mit der Zonenverteidigung der Gäste. Es dauerte 5 Minuten, ehe Tyseem Lamel Lyles per Freiwurf den ersten Korb für die Seinen markierte, da stand es 45:38 für die Leitershofer. welche diesen Vorsprung bis zum 55:51 nach 30 Spielminuten hielten.

Das Schlussviertel sollte wie schon beim Spiel gegen Frankfurt eine Woche zuvor erneut hochspannend für die Kangaroos werden. Mit einem sensationellen 10:2 Run starteten die Stadtberger in die letzten zehn Minuten, beim Spielstand von 65:53 schien schon eine Vorentscheidung für die Gäste gefallen. Noch dazu, weil man eigenen Ballbesitz hatte. Der Erfurter Hallensprecher forderte die Fans ein letztes Mal auf, das Team anzufeuern. Das zeigte Wirkung, die Kangaroos wurden nervös. Einige unnötige Ballverluste, ein T-Foul, dazu zwei Dreier der Löwen, drei Minuten vor dem Ende war das Spiel wieder gedreht, nun lag das Momentum erneut bei den Thüringern. Pal glich mit zwei Freiwürfen aus, Lewis Londene sorgte mit einem unglaublich wilden Korb für die 69:67 Führung.  Danach musste Lucas Mayer mit fünf Fouls raus, doch Jannik Westermeir übernahm prächtig den Spielaufbau. Achtzehn Sekunden vor dem Ende sorgte der ivorische Nationalspieler Guy Landry Edi wieder für den Ausgleich, der letzte Angriff gehörte aber der BG. Dreier von Westermeir, knapp vorbei. Rebound Scekic.  Der Ball landet bei Teathlocah Pal.  Der verwandelt eiskalt eine Sekunde vor dem Ende per Korbleger. Der Jubel war Anschließend grenzenlos auf der Stadtberger Bank und beim kleinen mitgereisten Anhang.

BG-Headcoach Emanuel Richter: „Es war ein Sieg der ganzen Mannschaft, wir haben heute wirklich mit sehr breitem Kader gescort und Leistung abgeliefert. Auch die Spieler, die nicht eingesetzt werden konnten und der Staff mit Martin, Andy und Wayne haben für eine extrem positive Stimmung auf der Bank gesorgt. T-Pal war natürlich der Mann der Stunde. Unsere Zonenverteidigung war sicher einer der Knackpunkte der Partie, das hat super funktioniert.“.

23.10.2022 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. SEEBURGER College Wizards 103:84

Vierter Sieg im vierten Spiel: Die EPG Baskets Koblenz wahrten einmal mehr ihre weiße Weste in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd. Im Heimspiel gegen die College Wizards Karlsruhe setzte sich die Mannschaft von Pat Elzie mit 103:84 (58:44) durch.

Zumindest im ersten Viertel der Partie sah es aber noch nicht nach einem deutlichen Erfolg der Gastgeber aus. Ganz im Gegenteil: Karlsruhe erwischte den besseren Start und traf sicher aus der Distanz. Ganze sieben Dreier trafen die Fächerstädter im ersten Spielabschnitt bei neun Versuchen, und Koblenz hatte Mühe, Schritt zu halten. Mit 30:23 ging das erste Viertel an College Wizards. Auch das zweite Viertel begann verheißungsvoll aus Sicht der Gäste mit dem nächsten Dreier durch Aufbauspieler Christian Rodriguez. Angeführt von Marvin Heckel bäumten sich die Koblenzer aber nun auf. Heckel startete die Aufholjagd mit zwei Dreiern, die einen 17:2-Lauf zum 40:35 initiierten. Fast in jedem Angriff wurde nun gepunktet, während die Gäste ihren anfänglichen Schwung fast vollends verloren. Den perfekten Schlusspunkt unter ein berauschendes zweites Viertel setzte Moore mit einem spektakulären Dreier in der Schlusssekunde. Mit 35:14 demontierten die Baskets die Gäste zur 58:44-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie wieder ausgeglichener. Koblenz verteidigte die zweistellige Führung zwar souverän, tat aber auch nicht mehr als nötig und hatte einige unnötige Ballverluste im Spiel. Karlsruhe auf der anderen Seite fand den offensiven Rhythmus aus der Distanz nie mehr wieder, und so war die Partie nach einem 23:23 im dritten Viertel praktisch entschieden. In den Schlussminuten stellte sich nur noch die Frage über die Höhe des Sieges, und ob die Koblenzer die 100-Punkte-Marke würden knacken können. Moore nahm dies in die Hand, und mit einem schwierigen Korbleger stellte der flinke Aufbauspieler die Anzeige auf dreistellig.

Coach Elzie erklärte: „In Sachen Dreierquote, Rebounds und Assists hat die Mannschaft ein hervorragendes Spiel gemacht. Aber es fehlte durch viele Unterbrechungen insgesamt etwas an Spielfluss und Rhythmus. Karlsruhe hat zu Beginn stark getroffen, wir aber auch nicht richtig gut verteidigt. Dann haben wir uns steigern können, und unsere Ausgeglichenheit im Kader war ein riesiger Vorteil.“

„Die Koblenzer sind das Top-Team in der Liga. Sie haben sehr aggressiv verteidigt und die Vorgaben über die gesamte Spielzeit gut umgesetzt. Dadurch haben sie sich sehr viele schnelle und einfache Punkte erarbeitet. Zunächst fielen die Würfe fielen nicht, dies änderte sich aber im zweiten und vierten Viertel. Zwei gute Viertel reichen gegen Koblenz sicher nicht. Sie haben klar gezeigt, warum sie als Top-Favorit gelten“, analysierte Wizards-Geschäftsführer Zoran Seatovic die Partie und fügte hinzu. „Wir müssen uns nun bestmöglich auf die Partie gegen Coburg vorbereiten, denn gegen die Teams auf Augenhöhe gilt es zu punkten.“

23.10.2022 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 83:78

„Ein ausfürhlicher Spielbericht folgt in kürze“

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