2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
  • HOME
  • NEWS
    • Newsletter
    • Wechselbörse
  • TEAMS
  • SPIELPLAN
  • STATS
    • SAISON 2026/27
      • Tabelle ProA
      • Teamstatistik ProA
      • Top Performer
      • Top Performer U22
      • Zuschauerzahlen
    • STATISTIK-TOOLS
      • Der Liga Graph
      • Tabellenrechner
      • Tabellenprognose ProA
    • ARCHIV
      • Meister 1976-2017
      • Abschlusstabellen
        • ProA
        • ProB Nord
        • ProB Süd
  • LIGA
    • GREMIEN
      • Struktur
      • AG 2. Bundesliga – Vorstand
      • Aufsichtsrat
      • Geschäftsstelle
    • NACHWUCHS
      • 15.000 Grundschulen
      • Ausbildungsfonds
      • Basketball-Wissenswelt
      • Nachwuchs-Check
      • Trainer
    • REGULARIEN
      • GmbH
      • AG 2. Bundesliga e.V.
      • Sonstiges
    • INTEGRITÄT
      • Spielmanipulation
      • Anti-Doping
    • SCHIEDSRICHTER
      • ProA-Schiedsrichter
      • ProB-Schiedsrichter
      • ProA-Kommissare
  • PARTNER
  • STARTING 5
  • HEALTH
    • Wissen und Fakten
    • Bewegung und Fitness
    • Mentale Gesundheit
    • Gesunde Ernährung
  • PRESSE
    • Download 25/26
      • Download 24/25
      • Download 23/24
      • Download 22/23
      • Download 21/22
      • Download 20/21
      • Download 19/20
      • Download 18/19
      • Download 17/18
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

10. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Spieltag 2: 08.10.2022 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SEEBURGER College Wizards 69:67

Nach der Auftaktniederlage in Leitershofen konnte sich die Mannschaft der Porsche BBA Ludwigsburg am Samstag im ersten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Heimspiel der Vereinsgeschichte denkbar knapp mit 69:67 (42:45) durchsetzen und im Duell mit den SEEBURGER College Wizards den ersten Sieg einfahren. Die Zuschauer in der Rundsporthalle sahen einen furiosen Start der Barockstädter, die im ersten Viertel ein wahres Offensivfeuerwerk abbrennen konnten und vor allem von der Dreierlinie regelrecht heiß liefen. Emmanuel Ugbo machte den Anfang mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen für eine frühe 6:0 Führung, ehe Sebastian Hartmann noch einen drauflegte und mit fünft Treffern bei fünf Versuchen einen sensationellen Lauf hatte, der Ludwigsburg nach gut fünf Minuten mit 23:12 in Front brachte. Die Gäste aus Karlsruhe, die mit Christoph Rupp krankheitsbedingt auf ihren Topscorer aus dem ersten Saisonspiel verzichten mussten, zeigten sich zunächst jedoch unbeeindruckt und kamen angeführt durch dem ehemaligen Ludwigsburger Malik Kudic, der sich an alter Wirkungsstätte sichtlich wohl fühlte und in den ersten zehn Minuten 12 Punkte erzielte, ihrerseits ebenfalls gut ins Spiel und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 33:26.

Im zweiten Spielabschnitt taten sich die Hausherren offensiv dann deutlich schwerer, während Karlsruhe die sich nun häufenden defensiven Fehler der jungen Ludwigsburger Mannschaft konsequent ausnutzen konnte. Insbesondere Aufbauspieler Christian Rodriguez und der zweite Porsche BBA Alumni Moritz Bär profitierten von den Abstimmungsproblemen der Gastgeber, die sich in den zweiten zehn Minuten zudem acht Ballverluste leisteten, sodass die College Wizards sich bis zur Halbzeitpause einen 45:42 Vorsprung erspielen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Porsche BBA’ler zunächst nicht wieder in den Rhythmus der Auftaktminuten und mussten in der Rundsporthalle mehr und mehr den Gästen das Feld überlassen. Die Karlsruher Führung wuchs zwischenzeitlich auf sieben Punkte, ehe Sebastian Hartmann zum Ende des dritten Viertels auf 52:57 verkürzte.

Im Schlussabschnitt sah das Ludwigsburger Publikum dann den inspirierenden Auftritt von Aeneas Jung. Der Kapitän der Porsche BBA hatte aufgrund von zwei schweren Knieverletzungen über zweieinhalb Jahre kein Spiel bestritten und wurde nun bei seinem Comeback zum entscheidenden Faktor um für sein Team die Wende herbeizuführen. Der Forward erzielte acht Punkte in Serie und führte Ludwigsburg zu einem 15-0 Run, der die Mannschaft von Head Coach Kheeryoung Rhee wieder mit 65:57 in Front brachte. Nachdem Jung seine ganze eigene „Feel Good Story“ geschrieben hatte, war jedoch immer noch viel Zeit auf die Uhr und die Schlussphase sollte zu einem echten Krimi werden. Die Barockstädter ließen einige gute Chancen liegen um die Partie vorzeitig zu entscheiden und so kämpfte sich Karlsruhe Punkt um Punkt zurück. Eine Minute vor Schluss brachte Christian Rodriguez (22 Punkte, 4 Assists) die Gäste auf 69:67 heran und wenig später hatte der US Amerikaner den Sieg für die College Wizards in den Händen, sein freier Dreier mit der Schlusssirene verfehlte jedoch sein Ziel, sodass Ludwigsburg als Aufsteiger letztlich den ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B feiern konnte. Ein wichtiges Erfolgserlebnis für die blutjunge Rhee-Truppe, die somit nach zwei Spieltagen mit einer
Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage voll im Soll steht.

08.10.2022 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. OrangeAcademy 80:74

Spielbericht folgt in Kürze

08.10.2022 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs TEAM EHINGEN URSPRING 89:69

Schon in der Vorwoche sah es nicht rosig aus für die WHITE WINGS Hanau: drei verletzte Big Men fehlten im Aufgebot. Gegen Ehingen fehlte neben Fabian Baumgarten, Sören Urbansky und Philipp Walz auch noch Mannschaftskapitän Philip Hecker. Der deutlich dezimierte Kader präsentierte sich nicht nur drei Viertel lang auf Augenhöhe, sondern drehte im Schlussabschnitt noch einmal richtig auf. So gewannen die White Wings auch ihr zweites Saisonspiel mit einem beachtlichen Endstand von 89:69.

Insbesondere die erste Halbzeit fiel sehr ausgeglichen aus. Bereits früh fiel auf, dass die Hanauer vor allem in der Defensive ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Ehingens Routinier Andre Nation, der für sein Team in der Vorwoche noch 28 Punkte geholt hatte, wurde stark verteidigt und konnte so nur äußerst selten seine Scoring-Qualitäten unter Beweis stellen. Am Ende brachte er für sein Team neun Punkte auf das Scoreboard. „Wir haben von Anfang an sehr physisch gespielt und die Intensität in der Defense bis zum Schluss hoch gehalten“, sagt Headcoach Marti Zamora. Allerdings: Im zweiten Viertel ließen die Hanauer einige etwas zu einfache Layups zu. Auch leistete sich das Team ein paar Fouls zu viel und brachte sich so auf den großen Positionen in Bedrängnis: Der einzig verbliebene Center Bubba Furlong musste nach seinem dritten Foul rund drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff bereits gebencht werden. Am Ende gingen die Teams mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Ehingen kam ein wenig besser aus der Pause zurück und ging mehrfach in Führung. Glücklicherweise hatten sich jedoch Sebastian Brach und insbesondere Bruno Albrecht – der satte 24 Punkte via Distanzwurf erzielte – von der Dreierlinie warmgeschossen und konnten so immer wieder schlimmeres verhindern. Allerdings leisteten sich die Hanauer auch einige ärgerliche Turnover, wiederholt auch durch schlechte Pässe. Mit 61:55 blieb es somit spannend für das letzte Viertel. In diesem sollte dann ein Ruck durch beide Mannschaften gehen: Trotz deutlich tiefer besetzter Rotation verloren die Gäste aus Ehingen ein wenig die Nerven. Das nutzten die Hausherren eiskalt aus und legten mit einer Elf-Punkte-Serie in den ersten vier Minuten auf 72:55 auf. Ehingen wollte es in dieser Phase einfach nicht gelingen, einen Weg durch die Hanauer Defense zu finden. Auf Hanauer Seite war hingegen endlich der Knoten geplatzt und die Angriffe liefen insbesondere auch über Kurzdistanzen zunehmend besser. Auch die Zahl der Turnover reduzierte sich – zum Wohle eines besser funktionierenden Teamplays. Daraus entstanden immer wieder sehenswerte Fast Breaks, aber auch ein starker Alley-Oop-Dunk von Gabriel Kuku, aufgelegt von Bruno Albrecht. Die Fans in der Main-Kinzig-Halle honorierten den starken Kampf der Mannschaft mit lautstarkem Support. Die kompletten letzten beiden Spielminuten stand die ganze Halle, um das Team anzufeuern. Mit tosendem Applaus feierten die Zuschauer am Ende den 89:69-Sieg. „In der vergangenen Woche konnten wir aufgrund der vielen Spielerausfälle nur eingeschränkt trainieren. Umso wichtiger ist dieser Sieg daher für unser Team. Die Spieler haben heute super zusammengehalten und gekämpft. Für diese Arbeit haben wir den Sieg verdient“, so Zamora. Ein kleines Sahnehäubchen hatte das Spiel für die Youngster zu bieten: Sowohl Simon Franke als auch TGH-Jungtalent Tom Arkan netzten ihre ersten Profiliga-Punkte ein.

Trotz des Erfolgs bleibt Zamora selbstkritisch: „Wir haben offensiv heute noch viele Fehler gemacht. Da wollen wir in den kommenden Wochen mehr zeigen und daran werden wir arbeiten. Wir haben heute 21 Turnover verursacht. Das können wir besser.“

09.10.2022 16:00 Uhr BBC Coburg vs. EPG Baskets Koblenz 69:97

Viel Lehrgeld bezahlen musste der BBC Coburg am Sonntagnachmittag beim ersten Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Gegen den Aufstiegsaspiranten EPG Baskets Koblenz gingen Coburgs Basketballer unter und verloren mit 69:97 (39:52) in der HUK-COBURG arena. Den Rhein-Mosel-Städtern konnten die Hausherren in keiner Phase des Spiels die Stirn bieten. Bester Werfer der Begegnung wurde der Koblenzer Alani Moore mit 21 Punkten. Beim
BBC war Jannis Sonnefeld mit 20 Punkten und einer Feldwurfquote von 69 Prozent einer der wenigen Lichtblicke.

Dem BBC gelang es nur zu Beginn der Partie, kurze Zeit die Oberhand zu erlangen. Tyreese Blunt brachte sein Team mit zwei verwandelten Freiwürfen mit 7:6 in Führung. Doch schon kurz darauf holten sich diese die Baskets durch den überragenden Alani Moore zurück und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Koblenz zog schnell davon. Nach einem Dunk von Leo Saffer zum 11:20 aus Coburger Sicht hatte Jessie Miller genug gesehen und rief zur ersten Auszeit. Sonnefeld erzielte bis zum Ende des ersten Durchgangs noch sechs Punkte, aber die Gäste erstickten jedes Coburger Aufbäumen im Keim.

Überhaupt wirkte der BBC oft zu unentschlossen, gab viele Bälle im Spielaufbau ab und verlor viele Eins-gegen-eins-Duelle. Am Ende sollten es 18 Turnover für die Vestestädter sein. Hinzu kam eine – wieder mal unterirdische Dreierquote von 18 Prozent, nur drei von 17 Versuchen fanden ihren Weg ins Ziel. Auch bei den Rebounds dominierten die Baskets Koblenz scheinbar nach Belieben. 24 Coburger Brettern standen 42 Ballgewinne der Rhein-Mosel-Städter gegenüber.
Im zweiten Viertel hielten die Hausherren die Gäste in der Defensive noch am besten in Schach und ließen nur 22 Koblenzer Punkte zu. Offensiv kam von den Vestestädtern aber einfach zu wenig. Oft suchten sie zu schnell den Wurf, wenn sie dann mal gute Gelegenheiten bekamen, fielen die Versuche nicht. Zur Halbzeit stand es 39:52.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Coburger offensichtlich mehr vorgenommen, denn sie kamen zunächst mit Dampf aus der Kabine. Nach einem Korbleger von Carrasco waren es nur noch elf Zähler Rückstand für Coburg. Es dauerte aber wieder nicht lange, bis sich die Baskets fingen und wieder davon zogen. Beim BBC hingen die Köpfe, Koblenz hingegen war bissig und wollte den Sieg einfach mehr. Nachdem sich das Team um Head Coach Pat Elzie bereits bis zum Ende des dritten Viertels ein 25-Punkte-Polster erarbeitet hatte, war der letzte Abschnitt nur noch eine Formsache. Am Ende nahmen die Gäste die Punkte mit und schossen den BBC mit 69:97 aus der eigenen Halle. Der Trainer der Koblenzer konnte mit dem Auftritt seiner Jungs in Coburg durchweg zufrieden sein. “Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gegangen, weil wir gesehen haben, dass Coburg letzte Woche in Ehingen ein gutes Spiel gemacht hat. Zu Hause spielen sie normalerweise besser, aber
wir sind mit einer guten Einstellung rein und haben sie nicht in Spiel kommen lassen”
, erklärte der 62-jährige US Amerikaner. Für die EPG Baskets läuft also hinsichtlich des angestrebten Aufstiegs erst einmal alles nach Plan. Pat Elzie denkt aber von Spiel zu Spiel. “Wir wollen natürlich oben stehen und wir nehmen jedes Spiel und jeden Gegner ernst. Mal gucken, was am Ende rauskommt.”

09.10.2022 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs BG Hessing Leitershofen 101:73

Obwohl man gegen die hochgehandelten Hessing Kangaroos Leitershofen als Außenseiter in die Partie ging, war von Beginn der Partie an zu spüren, dass Peter Zeis & Co. nicht gewillt waren dem Gegner die Punkte zu überlassen. Die knapp 190 Zuschauer in der Deisenhofener Grundschule sahen von Anfang an ein sehr kampfbetontes Spiel von beiden Seiten.

Defensiv fanden beide Mannschaften zunächst keinen Zugriff auf die Partie. Die Schwaben, die von Coach Emanuel Richter sehr gut eingestellt waren, suchten immer wieder Ihre beiden Importspieler Teathloach Pal sowie den slowenischen 208c, Brettcenter Nemanja Skekic. Auch der Kroate Stjepan Tapalovic zeigte sich in der ersten Halbzeit sehr treffsicher. Doch die Gelbhemden hatten mit Omari Knox und Moritz Noeres zwei Akteure in Ihren Reihen, die heiß wie Frittenfett waren und traumwandlerisch die Dreier reingenagelt haben. Als sich die Gäste erstmal mit sechs Punkten auf 26:32 absetzen konnten, war das Momentum auf Seiten der Richter-Truppe. Den Tropics, die aufgrund von Ausfällen lediglich 8 Spieler aufbieten konnten, schienen langsam die Kräfte zu schwinden. Die Gäste, die auf der Bank mehr Betreuer, Sportpsychologen und Trainer hatten als die drei Oberhachinger Auswechselspieler, waren mit 12 Mann angereist und versuchten mit einer tiefen Rotation die Kyberg-Riesen müde zu spielen. In der schwierigen Phase setzen nun die beiden Kapitäne Kögler und Zeis wichtige Akzente. Kögler entlastete offensiv das Duo Noeres/Knox und Peter Zeis pushte sein Team durch wichtige Defensivaktionen sowie starke Offensivrebounds zurück in die Partie. Auch der 21-jährige Backup Ante Buchmann und Defensivterrier Phillip Bode zeigten eine anspruchsvolle Leistung. Zur Halbzeit ging es mit einer knappen 42-40 Führung in die Kabine.

Auch im dritten Viertel war das Derby noch ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Beide Teams agierten nun defensiv stabiler und spielten mit viel Kampfgeist. Beim Stand von 53:51 war das Trainerduo Kandzic/Matic zu einer Auszeit gezwungen. Es sollte die einzige Auszeit in der zweiten Halbzeit bleiben. Ab diesem Zeitpunkt spielten sich die Tropics nämlich in einen absoluten Rausch. Neuzugang Jörg Dippold scorte acht Punkte in Folge und war in diese Phase nicht zu stoppen. Auch Fynn Fischer fand nun in die Partie und setzte sich erfolgreich am Brett durch. Mit einem 66-55 Vorsprung ging es ins Schlussvierteil. Auch hier spielten die Gelbhemden nun einen traumwandlerischen Basketball. Wie ein Zug, der keine Bremse hat, wurde aus allen Lagen abgefeuert und getroffen. Zwar versuchte Richter mit gut genommenen Auszeiten und der Hilfe von Sportpsycholegen Wayne Pittmann sein Team wieder aufzuwecken. Doch die Tropics überrollten die Gäste und bauten dank 35 Punkten in den letzten 10 Minuten die Nachbarn aus Leitershofen. Ante Buchmann war es vorbehalten die 100 Punkte vollzumachen und den Kasten gekühlte Getränke in die Kabine zu bringen.

Mario Matic:“ In diesem Spiel waren wir alle besonders motiviert und meine Spieler haben von Anfang an eine tolle Partie gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns über starke Abwehrarbeit noch mehr Selbstvertrauen geholt und uns in einen absoluten Rausch gespielt. Fairerweise muss man anerkennen, dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen und nicht Qualität von Leitershofen widerspiegelt. Wir haben unfassbar getroffen und die Kangaroos haben sich aufgegeben. Da Andres Santiago leider nicht da war, bringe ich Ihm den Kuchen zum Rückspiel mit. Wir freuen uns bereits auf das nächste Derby. Richies Team wird am Ende definitiv in den Playoffs landen.

Statistik : Omari Knox 31 Punkte/4 Rebounds/4 Assist/6-8 Dreier!, Moritz Noeres 24 Punkte/5-6 Dreier!, Janosch Kögler 12 Punkte/3 Rebounds/3 Assist, Jörg Dippold 11 Punkte, Fynn Fischer 9 Punkte/4 Rebounds, Ante Buchmann 8 Punkte/2 Rebounds, Peter Zeis 4 Punkte/6 Rebounds, Phillip Bode 2 Punkte/5 Rebounds/3 Steals

09.10.2022 18:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 86:88

Anders als im ersten Saisonspiel waren die FRAPORT SKYLINERS Juniors direkt von Spielbeginn an da. Folgerichtig gelang es ihnen schnell, abschließend durch einen verwandelten Freiwurf von Nolan Adekunle (06:05), mit 13:6 in Führung zu gehen. Im Anschluss kam der Gast aus Speyer selbst besser ins Spiel und ging durch einen 10:0-Lauf mit 13:16 in Führung (04:08). Zum Viertelende schafften es die Juniors wieder, in Führung zu gehen. Justin Onyejiaka sorgte mit einem Korbleger für den 23:21 Viertelstand (00:24). Im zweiten Viertel gelang es den Frankfurtern zunächst, den Abstand weiter auszubauen. Nils Leonhardt erhöhte die Führung mit einem Korbleger zwischenzeitlich auf neun Punkte zum 37:28 (04:20). Vier Punkte auf Seiten der Gäste brachte diese wieder bis auf fünf Punkte zum 37:32 heran (02:25). Die letzten Punkte der ersten Hälfte erzielte Quadre Lollis für Speyer (00:04), so dass es bei Stand von 42:36 für die Juniors in die Pause ging.

 Im Laufe des dritten Viertels gelang es Speyer dann, den Abstand kontinuierlich zu verringern. Mitte des Viertels war es Dejan Bruce, der die Gäste folgerichtig mit einem 3er mit 52:53 in Führung bringen sollte (05:02). Nach Punkten auf beiden Seiten war es Nils Leonhardt, welcher mit einem erfolgreichen 3er dann den Juniors wieder die 60:59 Führung bescherte (03:14). Im Anschluss gelang es Speyer allerdings wieder, die Führung auf fünf Punkte zu erhöhen. Durch einen Korbleger von Alex Richardson zum Ende des Viertels (00:10) ging es mit 64:67 in den letzten Spielabschnitt. Ein krachender Dunk von Justin Onyejiaka (09:37) zum 66:67 eröffnete den letzten Spielabschnitt. Dies beeindruckte die Gäste aber wenig, so dass sie die Führung bis Mitte des Viertels wieder auf sieben Punkte zum 73:80 erhöhen sollten (05:14). Anschließend legten die Juniors noch einmal alles rein und schafften es so, den Abstand zu den Gästen zu verringern. Mit einem erfolgreichen 3er war es Philipp Hadenfeldt, der die Frankfurter dann kurz vor Schluss sogar mit 83:82 in Führung brachte (01:41). Zwölf Sekunden vor Ende war es David Aichele, der mit einem Korbleger für den 86:86 Ausgleich sorgte. Nach einem Timout auf Seiten der Juniors gelang es ihnen nicht, den Ball rechtzeitig zurück ins Spiel zu bringen, so dass die Gäste noch einmal den Ball bekommen sollten. Drei Sekunden vor Schluss erzielte Quadre Lollis mit einem Korbleger dann die entscheidenden Punkte für den 86:88 Auswärtserfolg der Gäste aus Speyer.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Sued-Nachberichte-2.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-10 16:24:212022-10-10 16:24:22Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 2. Spieltag

7. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Spieltag 2: 08.10.2022 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SEEBURGER College Wizards

Rückblick: Die Kangaroos aus Stadtbergen in der Nähe von Augsburg konnten die anfängliche Nervosität der Ludwigsburger ausnutzen und vor knapp 750 Zuschauern schnell mit 15:3 in Führung gehen. Danach starteten die Jungs aus der Barockstadt jedoch ihrerseits einen Run und konnten, sehr zur Freude des angereisten Fanclubs, mit 18:17 in Führung gehen. Im zweiten Viertel schwang das Pendel jedoch wieder in die andere Richtung und die Kangaroos legten ihrerseits einen 15:3-Lauf hin. Zur Halbzeit stand es folglich 42:32 für das Heimteam. Nach der Pause konnten die Kangaroos ihren Vorsprung stets verwalten und zeitweise sogar auf 21 Punkte ausbauen. Die Jungs kämpften bis zum Schluss aufopferungsvoll weiter, mussten jedoch am Ende des Tages das Spiel mit 65:81 abgeben. Bester Scorer für die Porsche BBA war Nico Santana Mojica mit 16 Punkten, 3 Assists und 5 Steals.

Zum ersten Auftritt vor heimischen Fans in der Rundsporthalle kommen nun die SEEBURGER College Wizards vorbei, die ihrerseits mit einer schmerzhaften 75:77-Niederlage gegen die TSV Oberhaching Tropics in die Saison starteten. Um die Karlsruher in den Griff zu bekommen, muss man vor allem auf Christoph Rupp aufpassen. Der Forward war gegen die Tropics mit starken 23 Punkten bester Werfer der Wizards und dürfte auch dieses Mal wieder einer der Schlüsselspieler sein. Aber auch Guard Christian Rodriguez darf man nicht aus den Augen verlieren. Der US-Amerikaner kam von der Cornerstone University und erzielte gegen Oberhaching 16 Punkte und 8 Assists.

Statement von Coach Khee: „Man hat den Jungs im ersten Spiel die Nervosität zu Beginn angemerkt, was in diesem Hexenkessel vor knapp 750 Zuschauern aber auch kein Wunder ist. Trotzdem konnten sie schnell eine Antwort finden und zurückschlagen. Auch wenn das Spiel verloren ging, bin ich mit der Leistung zufrieden. Die Karlsruher sind eine hochmotivierte Truppe und es wird sicher ein spannendes Spiel.“

Beide Teams wollen einen Start mit zwei Niederlagen vermeiden, es liegt also bereits zum frühen Saisonpunkt eine gewisse Spannung in der Luft.

08.10.2022 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. OrangeAcademy

Ein überzeugender gemeinsamer Auftakt gelang mit einem klaren 97:53 Sieg gegen einsatzgeschwächte Ludwigsburger. „Unsere überzeugende Defensivarbeit und unsere gute Ballbewegung in der Offensive hat uns diesen klaren Sieg beschert. Möglichkeiten uns zu verbessern, sehe ich dennoch zahlreiche. Das hat sich auch gegen den FC Bayern Basketball II gezeigt“, so Baldur Ragnarsson. Den Bayern unterlag man beim Vorbereitungsturnier in Augsburg.

Die restliche Vorbereitungszeit gestaltete sich schwierig: während die mit Doppellizenz ausgestatteten Spieler die Mannschaft von ratiopharm ulm tatkräftig unterstützten, bestritt ein weiterer Teil des Kaders die Vorbereitungsspiele der NBBL. Laut Ragnarsson hat das der Teamchemie jedoch nicht geschadet: „Viele Jungs haben durch das Fehlen der Doppellizenzler die Chance bekommen sich zu beweisen. Alle Spieler konnten große Fortschritte machen. Auch von dem Learning der Jungs, die bei Anton waren, profitieren wir alle. Trotz der großen Altersunterschiede und dem unterschiedlichen Level an Erfahrung kommen die Jungs gut miteinander aus.“

Scharf geht es am Samstag dann gegen die Basketball Löwen in Erfurt: Diese haben ihr erstes Saisonspiel schon bestritten und konnten die Partie klar mit 86:65 für sich entscheiden. Die Löwen überzeugten in Speyer vor allem offensiv – vier der Erfurter Spieler konnten zweistellig scoren. Baldur Ragnarsson sieht vor allem die älteren erfahreneren Spieler als Herausforderung an. 

Baldur Ragnarsson Einschätzung zur Partie:

„Wir freuen uns sehr aufs erste Spiel und wollen in Erfurt unser Bestes geben, um mit einem Sieg in die Saison zu starten. Es wird eine toughe Partie werden, die wir nur gewinnen können, wenn wir die Learnings aus dem Training effektiv umsetzen und als Team agieren.“

08.10.2022 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. TEAM EHINGEN URSPRING

In der vergangenen Woche konnten die WHITE WINGS Hanau trotz einiger fehlender Stammkräfte im Spiel gegen München überzeugen. Doch eine neue Herausforderung steht bereits an: Zu Hause empfangen die Hanauer den Absteiger TEAM EHINGEN URSPRING. Dabei muss das Team von Headcoach Marti Zamora zusätzlich neben Fabian Baumgarten, Philipp Walz und Sören Urbansky auf Mannschaftskapitän Philip Hecker verzichten. Dieser wurde in das Deutsche Nationalteam des 3×3 U23 World Cups einberufen.

Ähnlich wie bereits in der Vorwoche treffen die Grimmstädter auf ein sehr junges Team. Bei einem Durchschnittsalter von 19,4 Jahren befinden sich im Kader der Ehinger viele Spieler, die sich für höhere Ziele empfehlen wollen. „Anders als die Bayern hat Ehingen ihre Hauptstärke jedoch nicht auf Position 5, sondern mit Andre Nation auf Position 4“, sagt der Hanauer Trainer. Der US-Amerikaner ist mit seinen 29 Jahren der erfahrenste Spieler im Team und war mit 28 Punkten und elf Rebounds das Zugpferd bei der Auftaktniederlage gegen Coburg. „Trotzdem haben auch die anderen Spieler individuelle Stärken, die wir nicht unterschätzen dürfen“, ergänzt Zamora.

Es ist vor allem damit zu rechnen, dass Ehingen auf die körperliche Fitness ihrer jungen Spieler setzen wird. „Sie werden mit viel Druck agieren wollen und eine hohe Intensität an den Tag legen. Mit den vielen Ausfällen auf unserer Seite müssen wir dafür sorgen, ihnen über die gesamten 40 Minuten die Stirn zu bieten“, analysiert der Hanauer Headcoach. „Vor allem wollen wir vermeiden, uns Unkonzentriertheiten zu erlauben, die zu Fehlern und Turnovern führen.“

Die Spieler sind nach der guten Leistung aus dem ersten Spiel motiviert und insbesondere heiß darauf, zu Hause vor ihren Fans einen zweiten Sieg nachzulegen. „Die Verletzungen haben dafür gesorgt, dass wir nicht immer in voller Besetzung trainieren konnten. Mit zwei Siegen zu starten wäre für uns daher eine ideale Antwort, um uns zu zeigen, dass wir auch mit Drucksituationen und erschwerten Bedingungen umgehen können. Wir wollen unseren Fans in jedem Fall ein tolles Spiel zeigen und werden für den Sieg kämpfen“, so Zamora abschließend.

09.10.2022 16:00 Uhr BBC Coburg vs. EPG Baskets Koblenz

Die Nachricht über seine überraschende Rückkehr auf den Court verbreitete Yasin Turan nur wenige Tage vor dem Saisonauftakt auf seinen Social-Media-Kanälen. Eigentlich wurde der 31-Jährige im Sommer von den EPG Baskets Koblenz als Assistenztrainer für Head Coach Pat Elzie verpflichtet. Zuvor war er als Co-Trainer bei den Iserlohn Kangaroos engagiert. Ende September erfolgte dann seine Berufung ins Team der Baskets. Seine aktive Karriere hatte er nach einer schweren Verletzung zunächst beenden müssen. Nun freut er sich, wieder auf Korbjagd gehen zu können.

“Für mich persönlich ist es nicht nur die Rückkehr nach Coburg, sondern auch mein Comeback als Spieler nach meinem Achillessehnenriss. Ich hoffe sehr, dass zahlreiche Zuschauer den Weg in die HUK-COBURG Arena finden werden und es ein tolles Spiel mit einer geilen Atmosphäre wird wie früher”, freut sich Yasin Turan und fügt hinzu: “Coburg hat für mich einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen”. Am ersten Spieltag gab Turan sein Comeback als aktiver Spieler, beim 73:60-Sieg seines Teams absolvierte er von der Bank knapp 14 Minuten, erzielte dabei zwei Punkte, gab drei Assists und schnappte sich einen Rebound.

Neben Yasin Turan wurden auch Head Coach Pat Elzie von den Iserlohn Kangaroos , sowie Moritz Hübner und der ehemalige amerikanische U18-Nationalspieler Alani Moore verpflichtet. Der US-Point-Guard absolvierte bei seinem Debüt für Koblenz mehr als 36 Minuten auf dem Feld, dabei gelangen ihm zehn Punkte und acht Steals. Das erste Heimspiel gegen Frankfurt gewannen die Baskets souverän mit 73:60. Natürlich hat auch BBC-Trainerin Jessie Miller die Tiefe im Koblenzer Kader auf dem Zettel. Gegen die Baskets müsse man noch eine Schippe draufpacken, sagte sie am vergangenen Samstag nach dem Auftaktsieg beim Team Ehingen Urspring. “Koblenz ist ein erfahrenes Team. Die Intensität und die harte Arbeit in der Defense, die wir gegen Ehingen im letzten Viertel gezeigt haben, müssen wir gegen Koblenz über 40 Minuten abrufen, um eine Chance zu haben”, erklärte Miller im Hinblick auf die Heimpremiere am Sonntag.

09.10.2022 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen

Die Schwaben konnten zum Saisonauftakt Ihre herausragenden Testspielergebnisse bestätigen und siegten souverän gegen Ludwigsburg. Der Erfolg bei unseren sympathischen Nachbarn hat viele Väter. Während Vereinsikone und Trainerlegende Stefan Goschenhofer als sportlicher Leiter die Fäden zieht, hat Urgestein Andres Santiago im wirtschaftlichen und organisatorischen Bereich mit dem neuen Geschäftsführer Andy Moser nun einen weiteren absoluten Fachmann an der Seite. Im Jugendbereich können die Kangaroos auf die Dienste von Adnan Badnjevic zählen. Der Bosnier bildete in den letzten Jahren einige Spieler für die erste Mannschaft aus und hat einen exzellenten Ruf als Talentförderer und Coach.

Im Vordergrund steht jedoch ganz klar ein Mann. Erfolgstrainer Emanuel Richter ist das Gesicht des Vereins und verkörpert den Prototyp des modernen Trainers. Der ehemalige slowenische Nationalspieler gilt als Perfektionist und akribischer Arbeiter, der eine große Zukunft als Coach vor sich hat.

Dank der internationalen Kontakte von Richter und Goschenhofer konnte der Verein mit dem 208cm Nemanja Skekic (23 Punkte, 12 Rebounds im ersten Spiel) einen hochinteressanten Neuzugang verpflichten. Neben 206cm großen US-Amerikaner Teathloach Pal sowie den beiden ehemaligen kroatischen Erstligaspielern Nino Tomic und Stjepan Topalovic ist der Slowene einer von insgesamt vier Ausländern bei den Schwaben. Kein anderer Verein in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga Pro B leistet sich den Luxus mit so vielen Importspielern anzutreten. Das verdeutlich die ambitionierten Ziele der Kangaroos. Mit Lucas Mayer (Gießen, Koblenz) und Nicolas Lagerman, der zuletzt an einem College aktiv war, konnten die Schwaben zudem zwei starke deutsche Profis von Ihrem Programm überzeugen. Im Coaching-Staff des slowenischen Übungsleiters ist zudem Wayne Pittman, der die Mannschaft als Sportpsychologe und Mentalcoach unterstützt, ein wichtiger Bestandteil im Konzept.

Am kommenden Sonntag treffen zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinander. Auf der einen Seite die mit Stars und Vollprofis gespickten Gäste, die als Geheimfavorit auf die Meisterschaften gelten. Im Vergleich dazu die Oberhachinger Basketballer, die geschlossen als Mannschaft und mit viel Herzblut alles für den Turn und Sport Verein geben. Auch wenn Leitershofen als Favorit in die Partie geht, werden die Gelbhemden alles daran setzen die Kangaroos zu bezwingen und weiter konsequent den Oberhachinger Weg gehen. Mit Teamgeist und bedingungslosem Einsatz hat man schon so manchen Gegner in die Knie gezwungen. Hierzu ist auch die Unterstützung der Fans, die hoffentlich zahlreich den Weg in die Halle finden, notwendig.

Mario Matic: „Ich hatte als Spieler in Leitershofen eine tolle Zeit und viele Menschen sind immer noch im Verein. Es hat mich sehr gefreut, dass die Kangaroos endlich wieder dort ist, wo Sie hingehören. Unser Gegner hat durch die Profis und die vielen Imports hohe Qualität im Kader und sind mit Richter und seinem Trainerteam sehr gut gecoacht. Wir haben Respekt vor dem Gegner, kennen aber auch unsere Stärken, wollen uns bestmöglich verkaufen und werden um die Punkte kämpfen.“

09.10.2022 18:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Nach der 73:60 Auftaktniederlage bei den EPG Baskets Koblenz steht für die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Sonntag das erste Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf dem Programm.


Ebenso wie die Frankfurter haben die Gäste aus Speyer ihr erstes Saisonspiel verloren. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt gab es am vergangenen Samstag eine 65:86 Heimniederlage zu verzeichnen. Bester Werfer auf Seiten der Baskets aus Speyer war Neuzugang Quadre Lollis (ehmals ART Giants Düsseldorf), der 16 Punkte erzielte gefolgt von Niclas Geiler (14) und Daryl Woodmore (10).Verlassen hat die Gäste aus Speyer der letztjährige Topscorer Darian Cardenas Ruda, welcher im Schnitt 16,5 Punkte pro Partie erzielte. Auch Kelvin Lucas Omojola, mit durchschnittlich 15 Punkten pro Partie, trägt in der laufenden Saison nicht mehr das Trikot der BIS Baskets. Dauerbrenner auf Seiten der Gäste ist Carl Mbassa, der seine zehnte Saison als Headcoach bestreitet.


Nach dem Eröffnungsspiel am vergangenen Freitag wird es für die FRAPORT SKYLINERS Juniors vor allem darauf ankommen, von Beginn an da zu sein und den Kampf direkt anzunehmen. Headcoach Sepehr Tarrah zum ersten Heimspiel der Saison: „Wir freuen uns sehr auf unser erstes Heimspiel und wollen dieses Mal von Anfang an da sein und den Ton setzen. Speyer hat sehr viele erfahrene Spieler vorzuweisen. Wir müssen uns auf die Defensive konzentrieren, um daraus guten Rhythmus für die Offensive zu gewinnen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/09/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-2.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-07 12:21:052022-10-07 16:54:07Vorberichte ProB Süd 2. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

7. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Spieltag 2: 08.10.2022 19:00 Uhr LOK Bernau vs. SC Rist Wedel

Vor genau 3 Wochen konnten unsere Mannschaft und unsere Fans bereits erste Heimspielluft schnuppern. Die Spiele gegen Erfurt und Dresden haben definitiv Lust auf mehr gemacht; auf mehr Action, Dynamik und Spannung.
Und mit dem gelungenen Saisonauftakt – dem Sieg im 1. Spiel, natürlich auch mehr Lust auf Siege. Und genau da kommt der SC Rist Wedel ins Spiel. Denn die Mannschaft von Trainer Stefan Blode ist am Samstag zu Gast in der Hussitenstadt. Für Stefan Blode ist es –teilweise – eine Rückkehr zu alten Wirkungsstätten und Bekannten.

In seiner Zeit als Berliner Verbandstrainer betreute er damals unter anderem unseren Nils Machowski und auch Elias Rapique. Für Stefan Blode und seine Mannen wird es sicherlich kein leichtes Spiel. Ging ihnen doch der Auftakt am vergangenen Samstag verloren. Aber Stefan Blode weiß seine Mannschaft vorbereitet: „Die Trainingswoche war intensiv, die Jungs haben gut trainiert. Das ist das, was wir grundsätzlich wollen: ein intensives Grundniveau im Training haben. Aber wir müssen immer noch bei der Genauigkeit besser werden.“ (Quelle: SC Rist Wedel)

Für unser Team gilt es den positiven Trend seit Beginn der Vorbereitung, welcher indem fantastischen Sieg vom letzten Spieltag mündete, fortzusetzen. Coach Davide Bottinelli:„ Wir möchten die Energie und die Teamleistung des letzten Spiels bei unserem Auftakt in Bernau weiter beweisen und mitnehmen. Wir freuen uns daher sehr auf unsere Fans und ihre entscheidende Unterstützung. Wedel ist eine gefährliche Mannschaft, die mit großer Überzeugung und Aggressivität spielt. Wie wir, haben sie viele junge talentierte Spieler, die jederzeit starke Leistungen abliefern können. Es wird eine spannende Partie.“

Dem ist wie immer nichts mehr hinzuzufügen.

08.10.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. RheinStars Köln

Gleich zum Auftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wurden die Iserlohn Kangaroos kalt erwischt. Die erwartungsvoll gestarteten Iserlohner gingen beim Titelaspiranten Wolmirstedt unerwartet unter und wollen jetzt Wiedergutmachung bei der Heimpremiere am Samstag in der Matthias-Grothe Halle betreiben und das erste Erfolgserlebnis einfahren.

Nicht nur für Headcoach Dennis Shirvan war die Partie in Wolmirstedt ein gebrauchter Tag. Die intensive Videoanalyse und Ursachenforschung haben eigentlich keinen gravierenden Niveauverlust ans Licht  befördert. „Wir kamen aus der Vorbereitung der letzten Wochen eigentlich super raus und hatten ein gutes Gefühl“, kann Shirvan sich spontan keinen Reim aus dem kollektiven Blackout machen. „Es war einfach ein rabenschwarzer Tag, das hat man gesehen, als Marko Boksic gleich drei Freiwürfe in Folge vergab.“ Er hofft, dass es ein Weckruf zur richtigen Zeit war.

Shirvan will deshalb nicht lange nachkarten und alles zerreden, was bisher positiv war. Sein Blick und auch der der Mannschaft ist schon auf die nächste Aufgabe fokussiert, wenn die RheinStars aus Köln am Hemberg gastieren. Die Gäste reisen nach einem kompletten Umbruch mit einer neuformierten Mannschaft an. Sie haben nach dem Klassenerhalt durch die Ligenerweiterung eine Zäsur eingeleitet. Nur noch vier Spieler aus dem Vorjahreskader sind am Samstag dabei. „Das wird nicht leicht, aber leichte Spiele gibt es sowieso nicht mehr“, erklärt Iserlohns Headcoach, der das erfolgreich in die Saison gestartete Kölner Team für besser hält als in der vergangenen Saison.

Personell ändert sich nichts bei den Iserlohnern. Bei Mathias Groh und Ben Uzoma zeichnet sich ein Comeback in absehbarer Zeit ab. „Es entwickelt sich ganz gut bei den Beiden.“ Weiterhin müssen der Headcoach und auch die Fans auf Co-Kapitän Ruben Dahmen sowie auf Nachwuchstalent Julius Treichel verzichten. Die Kangaroos sondieren weiterhin den Transfermarkt und wollen den Kader in der Breite verstärken. „Wir werden niemanden holen, nur um den Kader aufzufüllen, sondern wenn wir tätig werden, muss uns derjenige auch weiterhelfen.“

08.10.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. EN Baskets Schwelm

Es wird ernst für die Itzehoe Eagles. Mit einer Partie gegen die EN Baskets Schwelm startet nun auch für sie die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Spielbeginn ist am Sonnabend, 8. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld.

Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen kommen mit der Empfehlung eines sicheren Auftaktsieges gegen die BSW Sixers. „Uns erwartet ein sehr unangenehmer Gegner, tief besetzt und physisch überlegen“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Angeführt von Brett Reed, der zum Auftakt seine Klasse gezeigt habe mit 20 Punkten und 21 Rebounds, hinzu kämen weitere erfahrene Hochkaräter wie Chris Frazier, Calvin Oldham jr., Marius Behr und der Norweger Johan Flaa.

„Wir sind heiß und können es kaum erwarten, endlich in die Saison zu starten“, sagt Völkerink. „Wir müssen ein sehr hohes Tempo gehen, unsere Geschwindigkeit nutzen und dürfen uns defensiv keine Aussetzer erlauben.“ Fehlen wird dabei weiterhin Jack Fritsche, der sich früh in der Vorbereitung verletzt hatte, „ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung“.

Nach der Rückkehr aus Brokdorf sind alle gespannt auf das erste Spiel im heimischen Sportzentrum. „Unser junges Team wird für viel Identifikation sorgen“, sagt Eagles-Geschäftsführer Jakob Kunert. „Wir hoffen, dass unsere Fans genauso viel Lust haben wie wir, wieder Basketballfeste am Lehmwohld zu feiern.“ Und Völkerink betont: „Wir werden jede Stimme in der Halle brauchen, um diese erste Standortbestimmung zu bestehen.“

09.10.2022 14:00 Uhr RASTA Vechta II vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Auf RASTA-Head Coach Hendrik Gruhn und seine Mannschaft wartet im RASTA Dome also ein richtig großer Brocken. Wolmirstedt, 2021 in die ProB aufgestiegen und direkt ins Halbfinale vorgerückt, will weiterhin Erfolg. Dafür wurde mit Konstantin Konga (31) im Sommer auch ein Sportdirektor berufen, der mit seiner Erfahrung (203 BBL-Spiele) die Baskets noch professioneller aufstellen soll. „Natürlich ist die ProA perspektivisch ein Thema“, sagt der dreimalige Nationalspieler in der BIG. „Unser erstes Ziel ist es, in der regulären Saison unter den ersten Vier zu sein und mit dem Heimrecht eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern.“ 

RASTA II muss derweil erst einmal die Fehler abstellen, die man am Sonntagabend in Köln bei den RheinStars machte. 22 Ballverluste, verlorenes Rebound-Duell, nur 38.6% getroffene Würfe – zu wenig, um zu gewinnen. „Vor allem dürfen wir nicht so viele Offensiv-Rebound zulassen und müssen im Eins-gegen-Eins viel, viel besser verteidigen“, fordert Gruhn. „Wolmirstedt hat große individuelle Klasse im Team. Gerade da müssen wir uns beweisen, den Gegner vor uns halten und so zeigen, dass wir aus dem Köln-Spiel gelernt haben.“ 

Für den 28-Jährigen sind die SBB Baskets Wolmirstedt der große Aufstiegsfavorit, der deshalb „am Sonntag auch den Erfolgsdruck hat – wir haben nichts zu verlieren“, sagt Gruhn. „Sie wollen mit ganz viel Tempo spielen, suchen schnelle Abschlüsse. Wir also müssen ihnen diese Möglichkeiten wegnehmen und sie dazu zwingen, langsamer zu spielen.“ Einen solchen Plan mögen am 1. Spieltag auch die Iserlohn Kangaroos gehabt haben. Mehr als 800 Zuschauer in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt aber sahen einen deutlichen 98:66-Erfolg der Gastgeber. Sechs Baskets scorten zweistellig, keiner spielte länger als 24:12 Minuten.

Wenige Kilometer nördlich der Handball-Hochburg Magdeburg – mit auch noch aufstrebenden Fußballern (2. Bundesliga) – wollen die Basketballer also eine echte Alternative für sportbegeisterte Sachsen-Anhaltiner sein. Und deren Kader lässt aufhorchen. Mubarak Salami (26) machte letzte Saison für ProB-Absteiger Wolfenbüttel 28.0 Punkte, holte 5.7 Rebounds und gab 5.0 Vorlagen. Martin Bogdanov (29) spielte zwischen 2013 und 2016 37 Mal in der BBL für die Basketball Löwen Braunschweig, kam letzte Saison für Wolmirstedt auf 17.3 Punkte (38.9% 3er). Bereits seit 2019 läuft Jordan Talbert (31) für die Baskets auf, machte 2021-22 13.0 Punkte und griff sich 6.7 Rebounds. Ebenfalls dominant in der Zone auftreten kann Bill Borekambi (30). Er war mit 15.0 Punkten und 6.1 Rebounds ebenfalls ein Wolmirstedter Leistungsträger in der Vorsaison.

09.10.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. BBG Herford

Nach einem erfolgreichen Saisonstart am vergangenen Wochenende in Wedel, wo man sich im ProB-Rekordduell gegen den SC Rist mit 75:71 durchsetzen konnte, heißt es für die 49ers am kommenden Sonntag die aus den vergangenen Jahren bewiesene Heimstärke erneut abzurufen und den zweiten Sieg im zweiten Spiel einzufahren. Zu Gast sind die diesjährigen Aufsteiger, die BBG Herford. Mit der BBG erwartet die 49ers eine erfahrene, variabel zusammengestellte Mannschaft.

Die Gäste haben einen Kader mit einigen jungen Talenten, aber auch Veteranen, welche eben das Spiel der BBG so variabel machen. Zwar mussten sie sich vergangene Woche im Auftaktspiel gegen den letztjährigen Aufsteiger aus Rhöndorf mit 82:103 geschlagen geben, nach nur einem Spieltag hat dies jedoch nichts zu bedeuten. Mit dem 26-jährigen US-Amerikaner Lavon Hightower, welcher gegen Rhöndorf 24 Punkte erzielte und somit Topscorer seiner Mannschaft war, haben die Gäste einen treffsicheren Flügelspieler. Auch Ex-Oldenburger Piet Niehus, auf den die 49ers schon einige Male in der ProB gestoßen sind, konnte am Sonntag mit 14 Punkten überzeugen.

Co-Coach Dorian Coppola analysiert das anstehende Spiel wie folgt: „Herford ist eine Mannschaft, welche wir nicht unterschätzen dürfen. Sie sind offensiv schwer vorhersehbar und strahlen vor allem auf der Foward-Position Gefahr aus. Es wird wichtig sein, dass sie ihren Rhythmus in der Offense gegen uns nicht finden.“

09.10.2022 16:00 Uhr BSW Sixers vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/09/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-2-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-07 11:48:292022-10-07 16:53:49Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

Vorberichte ProA 2. Spieltag

7. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Spieltag 2: 08.10.2022 18:00 Uhr Dresden Titans vs. VfL SparkassenStars Bochum

Die VfL SparkassenStars kennen diese Situation aus der Vorsaison. Da waren die Bochumer als Aufsteiger zu Beginn oft klarer Underdog. Doch das Team um Headcoach Felix Banobre überzeugte, hielt mit insgesamt 13 Siegen relativ souverän die Klasse. Nach einer soliden Vorbereitung und klangvollen Neuzugängen (u.a. Hendrik Drescher, Conley Garrison, Tom-Niclas Alte) unterlagen die Bochumer jedoch überraschend deutlich im Derby gegen Düsseldorf (90:102). „Es ist normal, dass man mehr trifft, wenn man das hungrigere Team ist. Wir sollten jetzt dringend aus diesem Spiel lernen und uns neu fokussieren und müssen uns auf das Gastspiel in Dresden vorbereiten“, so VfL-Trainer Banobres Einordnung nach der Partie.

Hungrig zeigten sich auch die „Titanen“ vergangenen Samstag, als die wiha Panthers auswärts knapp mit 74:75 niedergerungen wurden. Dabei standen die Vorzeichen, trotz einer überzeugenden Vorbereitung, in der finalen Woche vor dem Saisonauftakt nicht unbedingt auf Sieg. So musste dringend ein Ersatz für Saiquan Jamison gefunden werden (beide Seiten einigten sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des Arbeitspapiers). In Form von Aaron Menzies gelang dann tatsächlich eine adäquate Nachverpflichtung. Der 2.21 Meter große Pivot sammelte in den vergangenen zwei Jahren Erfahrung in der zweithöchsten spanischen Liga, musste nun aber im Schnelldurchlauf integriert werden.

Dies gelang trotz der kurzen Zeit bereits erstaunlich gut. So trug Menzies in knapp 15 Minuten acht Zähler und drei Rebounds zum Erfolg bei und traf den spielentscheidenden Freiwurf. Zwischenzeitlich spielte Dresden sogar mit einem „Twin-Tower-Lineup“, also gleichzeitig mit Kapitän Georg Voigtmann (2.13 Meter) und dem 26-jährigen britischen Neuzugang. So viele Zentimeter können wohl nur wenige ProA-Teams aufs Parkett bringen.

Cheftrainer Fabian Strauß: „Wenn es defensiv passt, werden wir Aaron und Georg sicher öfter zusammen auf dem Feld sehen. Bei unserem letzten Play am Samstag war mir klar, dass ein großer Verteidiger den Einwerfer verteidigt. Gut, dass wir mit Georg einen sehr guten und großen Passer haben. Dann Aaron zu finden, war für ihn relativ einfach.“

08.10.2022 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Medipolis SC Jena

„Wir befinden uns in einem laufenden Prozess und wollen jede Woche eine Kleinigkeit auf dem Spielfeld besser machen, als in der Woche davor. Wir haben noch viel Verbesserungspotenzial, das wir über die nächsten Wochen und Monate ausschöpfen wollen“, sagte Düsseldorfs Headcoach Florian Flabb kurz nach dem Auswärtserfolg in Bochum. Eine Woche nach dem guten Saisonstart empfangen die ART Giants zum ersten Heimspiel im Castello nun den Medipolis SC Jena. Das Topteam aus Thüringen konnte am ersten Spieltag ebenfalls in fremder Halle überzeugen und fuhr einen ungefährdeten 86:60-Sieg in Paderborn ein. In Düsseldorf weiß man also bereits jetzt um die schwere Aufgabe, die im ersten Heimspiel auf einen zukommt. „Jena hat zum Auftakt sehr souverän in Paderborn gewonnen und sie verfügen über gute Einzelspieler“, so Flabb über den kommenden Gegner. Zu nennen seien dabei etwa US-Amerikaner Storm Murphy und Takiula Fahrensohn, die großen Anteil am Auftakterfolg der Thüringer hatten. Ebenfalls verfügt Jena mit Brandon Thomas und Stephan Haukohl über routinierte Akteure, die viel Erfahrung mitbringen und bereits in der BBL auf dem Parkett standen.

Trotz der vermeintlich klar verteilten Favoritenrolle für die kommende Partie, will man sich in Düsseldorf nicht verstecken. „Wir müssen jedes Spiel einzeln bewerten und immer eine hohe Intensität aufs Parkett bringen. Kein Gegner in der ProA ist einfach, das haben wir in der Saisonvorbereitung gesehen“, ordnet Flabb die Ausgangslage ein. Bei den ART Giants hofft man, nach dem lautstarken Support der mitgereisten Fans in Bochum, auch beim Heimauftakt im Castello auf die Unterstützung der eigenen Anhänger. Mit einem Sieg im Rücken können die Giganten zumindest selbstbewusst ins erste Spiel vor heimischer Kulisse gehen und den Favoriten versuchen zu ärgern. „Wenn wir an unserem Gameplan und unseren Zielen festhalten, haben wir die Chance, auch in diesem Jahr wieder für etwas Furore zu sorgen. Besonders am Anfang der Saison wollen wir schauen, ob wir nicht für die eine oder andere Überraschung sorgen können“, so Flabb.

08.10.2022 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. wiha Panthers Schwenningen

Schwenningen? Da war doch etwas. In der vergangenen Spielrunde konnten sich die Raubkatzen nach einer spektakulären Aufholjagd mit 74:73 behaupten. Spielmacher Aatu Kivimäki traf per Dreier zum Sieg, die Tübinger fielen in einen Rauschzustand einen Tag vor Heilig Abend. Nun werden die Karten aber wieder neu gemischt. Während die Tigers mit einem recht souveränen 98:86-Erfolg in Göppingen gegen die VfL Kirchheim Knights in die Saison gestartet sind, mussten die Schwenninger einen 74:75-Heimniederlage gegen den Aufsteiger Dresden Titans einstecken. Auch die Zuschauerzahl konnte kaum unterschiedlicher sein. Während das Eventspiel zwischen Kirchheim und Tübingen stolze 4.005 Zuschauer in der EWS-Arena verfolgten, pilgerten nur 412 Zuschauer zum Saisonauftakt der wiha Panthers.

In Schwenningen hat sich über den Sommer viel verändert. Alle Spiele haben den Verein verlassen. Das Trainergespann Alen Velcic und Aleksandar Nadjfeji musste ein komplett neues Team zusammenstellen. Dies benötigt gewöhnlich Zeit. Zeit, die man im Profisport jedoch nicht hat. Die Vorbereitung der Gäste verlief reichlich durchwachsen, der Kader wurde insgesamt recht spät zusammengestellt. Bekannte Namen bei der Velcic-Truppe sind Jacob Knauf (Artland Dragons), Badu Buck (Uni Baskets Paderborn) und der ehemalige Tübinger Jacob Mampuya. Besonders die beiden Erstgenannten konnten sich mit 19 beziehungsweise 14 Punkten zum Auftakt gut ins neue Team spielen. Zu einem Sieg sollte es dennoch nicht reichen. Bei den Importspielern vertraut Velcic zumeist wieder auf Spieler aus den USA. Casey Benson, Jake Kacar und Devonte McCall sollen die Eisen für die wiha Panthers aus dem Feuer ziehen. Mit dem Griechen Ioannis Chatzinikolas haben die Gäste kurz vor dem Saisonstart noch einen weitere Importspieler verpflichtet. Auf dem Papier sind die Raubkatzen Favorit, doch Trainerfuchs Velcic wird sich sicher etwas für das Duell überlegt haben.

Für die Jansson-Schützlinge gestaltete sich die Trainingswoche durchwachsen. Einige Spieler kränkelten die letzten Tage, sodass nicht der volle Umfang aller Einheiten durchgeführt werden konnte. Alle Spieler wurden getestet, glücklicherweise wurde keine Covid-Erkrankung festgestellt. Am Donnerstag waren jedoch alle 13 Spieler im Training. Der Blick geht nun nach vorne. Aus einem Vorbereitungsspiel vor vier Wochen kennen sich beide Kontrahenten schon ein wenig. Jansson blick wie folgt auf die Partie: „Wir müssen uns auf viel Zone einstellen, daran müssen wir weiterarbeiten. Wichtig ist, dass wir den Ball laufen lassen und gleichzeitig immer wieder attackieren. Dazu müssen wir die Intensität hochfahren, so wie zuletzt über weite Teile des ersten Spiels gegen Kirchheim„, betont der 43-Jährige.

08.10.2022 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Die Baskets sind nicht nur wegen der herben Niederlage gegen Jena vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung aus. Das Team von Headcoach Steven Esterkamp hat mit den Gästen noch eine kleine Rechnung zu begleichen: Im letzten regulären Spiel der Vorsaison verhagelten die Giants mit einem Sieg den Paderbornern das Heimrecht in der ersten Playoffrunde – Gründe genug also für das junge Team, eine Topleistung abzurufen und den ersten Sieg einzufahren.  

Dass die Gastgeber gegen Jena so schwach abschnitten, lag unter anderem am 1. Viertel, das mit 10:36 verloren ging. Hinzu kam eine deutliche Reboundüberlegenheit der Thüringer (Jena: 41, Paderborn: 29) und eine im Vergleich zu den Baskets überragende Dreierquote (Jena: 48%, Paderborn: 13%) – nicht zuletzt resultierend aus einer nicht ausreichenden Defense der Baskets. Die neuverpflichteten Importspieler Connor Van Anthony (vorher Randolph-Macon College / NCAA, USA), James Fleming (BC Zestaponi / Georgien) und Travis Jocelyn (NINERS Chemnitz / BBL) blieben während der gesamten Partie noch blass, Marcus Anderson (Scarborough / Kanada) zeigte zumindest als Defensivspezialist eine ansprechende Leistung. Überzeugende Wurfquoten konnte am Ende lediglich Neuzugang Oshane Drews (21 Punkte), Topscorer der Partie, vorweisen. Neben ihm erzielte nur noch Kapitän Lars Lagerpusch (10) einen zweistelligen Wert.  

Steven Esterkamp erwartet daher in der Partie gegen Leverkusen eine deutliche Reaktion seiner jungen Mannschaft: „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, in der wir viel analysiert und darüber gesprochen haben, was wir alles besser machen können und müssen. Die Niederlage war sehr schmerzhaft für alle Jungs aus dem Team, deswegen haben sie sich über die ganze Woche hochfokussiert, lernfähig und hochmotiviert gezeigt. Sie wissen, dass sie es besser können, jeder einzelne. Jena hat natürlich einen richtig guten Job gemacht, dennoch waren wir selbst auch einfach schlecht in der Offense, ohne schnelle Ballbewegungen und mit Wurfquoten, mit denen wir absolut nicht zufrieden sein können. Die Jungs haben im Training dementsprechend Gas gegeben und sehr konzentriert gearbeitet. Gegen die Giants erwartet uns wieder eine schwere Partie: Leverkusen spielt schnell, schlau und ist physisch stark, was sich besonders unter den Körben bemerkbar macht. Um gegen sie zu bestehen, brauchen wir im Vergleich zum Auftakt eine große Leistungssteigerung – die unsere Jungs draufhaben. Ich bin überzeugt, dass sie gut genug sind und uns allen am Samstag ein anderes Gesicht zeigen werden!“ 

Leverkusen legte, anders als Paderborn, mit einem 90:77-Erfolg über die PS Karlsruhe LIONS einen erfolgreichen Auftakt in die neue Spielzeit hin. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragten Dejan Kovacevic (20), Xavier Bishop (13), Robert Drijencic (13) und Haris Hujic (12) mit zweistelligen Punktewerten heraus, insgesamt scorten alle zehn eingesetzten Akteure.  

08.10.2022 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons

Nicht weniger als 17 Heimspiele hält die Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für jeden Klub bereit. Den Auftakt bei den PS Karlsruhe LIONS macht das Aufeinandertreffen mit den Nürnberg Falcons BC am 8. Oktober um 19:30 Uhr. Austragungsort ist wie in der vergangenen Saison die 1.500 Zuschauer fassende Lina-Radke-Halle, deren kompakte Bauweise beste Live-Atmosphäre garantiert.

Die Aufgabe für das Löwenrudel am zweiten Spieltag ist herausfordernd. Denn zum Saisonauftakt in der Vorwoche bei den Bayer Giants Leverkusen waren noch zahlreiche Abstimmungsprobleme erkennbar. Dies sollte allerdings nicht verwundern, ist doch das Team in dieser Zusammensetzung erst seit kurzem zusammen. Trotz der 77:90-Niederlage im Rheinland gab es auch positive Aspekte zu notieren. Nach zwischenzeitlich hohem Rückstand zeigte sich die Mannschaft kämpferisch und hätte die Begegnung im dritten Viertel fast gedreht. Bei verbessertem Teamplay kann damit gerechnet werden, dass die Schützlinge von Headcoach Aleksandar Scepanovic als schlagkräftige Truppe gut in der Liga mithalten können. Die Nürnberg Falcons indes haben bereits Nervenstärke bewiesen, in einer engen Begegnung am ersten Spieltag die RÖMERSTROM Gladiators Trier knapp mit 87:82 niedergerungen und sich damit schon zwei Siegpunkte gesichert. Die LIONS werden vor heimischer Kulisse alles daransetzen, um nachzuziehen und die Zuschauer können mit einem spannenden Spiel rechnen. Denn die Duelle zwischen Karlsruhe und Nürnberg sind oftmals hart umkämpft. In der vergangenen Saison hatten die Franken zuhause mit 89:83 die Oberhand behalten. Die LIONS revanchierten sich daraufhin im Rückspiel am Oberrhein mit 90:84.

08.10.2022 19:30 Uhr WWU Baskets Münster vs. VfL Kirchheim Knights

Bei der 86:98-Auftaktniederlage gegen den Vizemeister mussten die Knights noch ohne ihre verletzten Akteure Richie Williams, Besnik Bekteshi und Tim Koch – allesamt BBL-erfahren – auskommen. Besonders das Fehlen von Kapitän Williams habe sich negativ bemerkbar gemacht. „In kritischen und intensiven Spielphasen braucht es manchmal einen kühlen Kopf der Ruhe reinbringt. Dieser hat uns gefehlt“, erklärte Geschäftsführer Chris Schmidt. Unrund verlief die Kirchheimer Vorbereitung. „Wir hatten kaum eine Trainingseinheit mit der ganzen Mannschaft“, sagte Knights-Cheftrainer Igor Perovic. Ähnlich wie die WWU Baskets brauchen somit auch die Kirchheimer noch Zeit, Abstimmungsprobleme zu reduzieren und die Mannschaft zu entwickeln. Auch der vor kurzem verpflichtete Center Tyrone Nash spielte bereits in der Basketball-Bundesliga.

Mit Blick auf die Gemütslage nach der Saisonauftaktniederlage in Hagen sagte Thomas Reuter, Co-Kapitän der WWU Baskets: „Klar war die Enttäuschung groß. Wir hatten den Wurf, der das Spiel zu unseren Gunsten hätte entscheiden können.“ Aber in einer 34 Spieltage langen Saison gelte es schnell den Blick nach vorn zu richten, zumal in einer kurzen Trainingswoche. „Bisher läuft es ganz gut. Wir haben das Spiel vom Sonntag ausgewertet und fangen heute mit der Vorbereitung auf Kirchheim an“, berichtete Björn Harmsen am Donnerstag eben von dieser. „Wir müssen schauen, wie bei den Kirchheimern die Verletzten wieder zurück sind. Gegen Tübingen war es schon eine andere Mannschaft als vorher mit ihnen zusammen.“

Ausfälle befürchten muss Björn Harmsen bis dato nicht. Einzelne Akteure seien zwar angeschlagen, aber „das wird Richtung Wochenende alles gut sein“, so der Cheftrainer der WWU Baskets. Nachwuchsspieler Paul Viefhues zog sich am letzten Wochenende im NBBL-Spiel einen Handbruch zu. „Das ist sehr schade für ihn, auch für unser Training ist das natürlich bitter.“

09.10.2022 16:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Nach diesem peinlichen Auftritt und der heftigen Niederlage in Bremerhaven sind wir gut beraten kleine Kuchen zu backen. Wir müssen versuchen mit Engagement und Intensität das Vertrauen der Fans wieder zu gewinnen und ein besseres Spiel abzuliefern. Mit Artland kommt ein Gegner der ein ähnliches Schicksal am letzten Spieltag hatte wie wir. Eine weitere Parallele ist, dass die Mannschaft zum Großteil neu zusammengesetzt wurde. Doch die Saison ist noch jung, deshalb erwarten wir ein schwieriges und knappes Spiel, gerade aufgrund unserer aktuellen Situation. In den ersten Trainingseinheiten war schon eine gewisse Verunsicherung bei uns zu spüren. Wir haben viel mit den Spielern geredet und seitdem ordentlich trainiert. Wir hoffen, dass die Jungs gesund bleiben und dass uns die Fans am Sonntag unterstützen werden. Ich kann nur sagen, die Spieler sind jetzt gefragt. Verlernt haben wir nichts, jetzt steht der mentale Aspekt im Vordergrund, um einen frühzeitigen Befreiungsschlag zu landen.“ 

Für die Teams war es ein dürftiger Start in die reguläre Saison. Für die Mittelhessen setzte es nach einem ansehnlichen ersten Viertel in Bremerhaven eine historische 60:98-Auswärtsniederlage. Es war die höchste Pleite der Gießener in der ProA-Geschichte. Insbesondere der ausgebliebene Offensivrhythmus sollte den JobStairs GIESSEN 46ers das Leben am ersten Spieltag schwer machen. Spielmacher Jordan Barnes konnte mit 14 Zählern und einer Trefferquote von 80% von jenseits der Dreipunktelinie noch einen einigermaßen positiven Eindruck hinterlassen. Doch während der Angriff ohnehin nicht als Prunkstück des Bundesliga-Absteigers gilt, sollten auch die gewohnten defensiven Mechanismen nicht greifen, sodass am Ende ein Fehlstart vermeldet werden musste. Dass es auch anders gehen kann, bewiesen die Mannen von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic in der Pre-Season, sodass der Heimauftakt in der Osthalle als Reset-Button gesehen werden kann. Der letzte ProA-Heimerfolg im Jahre 2015 war gleichbedeutend mit der ProA-Meisterschaft, was ein positives Gefühl vermitteln sollte. Ob dieses Gefühl mit Captain Nico Brauner angegangen werden kann ist fraglich. Der Guard hat mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen und konnte bisher in dieser Trainingswoche noch nicht eingreifen.

Während die JobStairs GIESSEN 46ers ihrem Heimspiel vor eigenem Publikum entgegenfiebern, hat der kommende Gegner aus Quakenbrück dieses schon hinter sich gebracht. Im Niedersachsenderby gegen Aufstiegsaspiranten RASTA Vechta musste sich das Team von Headcoach Julien Patrick Flomo mit 61:88 geschlagen geben. Simultan wie bei den 46ers, kam die Dragons-Offensive ebenfalls nicht in den Flow und vor allem aus der Distanz (22%-Dreierwurfquote) sollte nichts gelingen. Der Wildcard-Teilnehmer setzte nach dem sportlichen Abstieg aus der ProA mit einem veränderten Kader auf neue Impulse. Dabei präsentierte sich der neue prädestinierte Leader Jalen Quinn Bradley in guter Frühform. Der 29-jährige Guard lieferte zuletzt 17 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists ab. Sein Landsmann De´Vondre Malik Perry konnte mit elf Zählern ebenfalls die Scoringlast übernehmen. Der dritte Neuzugang mit amerikanischem Pass, William Francis Christmas, konnte zwar mit sechs Punkten noch nicht die erhofften Akzente setzen, doch seine Qualifikationen aus der vergangenen Saison mit 29.7 PpS, 10.8 RpS und 3.6 ApS bei den Musel Pikes aus Luxemburg, lassen sein Potential erahnen. Auch die deutschen Positionen konnten mit Joanic Grüttner Bacoul und dem Rückkehrer Jannes Hundt mit easyCredit BBL-Erfahrung bestückt werden.

Erstliga-Erfahrung haben beide Clubs in ihrer Vita zu bieten, doch nun gilt es in der ProA die ersten Punkte dieser Spielzeit mitzunehmen. Mit einer Extraportion Motivation werden die JobStairs GIESSEN 46ers dieses Unterfangen angehen, denn schließlich möchte Cheftrainer Ignjatovic einen rundum gelungenen Geburtstag an diesem Sonntag erleben.

09.10.2022 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Phoenix Hagen

Endlich geht es wieder los: das erste Heimspiel der Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht für die RÖMERSTROM Gladiators Trier auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Moselstädter den Traditionsclub von Phoenix Hagen in der Arena Trier. In der vergangenen Saison konnten die Hagener beide Partien für sich entscheiden, in Hagen verloren die Gladiatoren mit 67:86, in Trier mit 92:96. Am Sonntag werden sich jedoch zwei veränderte Teams auf dem Parkett gegenüberstehen, denn ähnlich wie die Trierer Profibasketballer veränderten auch die Feuervögel im Sommer ihren Kader auf einigen Positionen.

Lediglich Marcel Keßen, der letztjährige Topscorer der Hagener, blieb als Leistungsträger in Nordrhein-Westfalen. Mit Bjarne Kraushaar und Tim Uhlemann verpflichtete man zwei talentierte Profis von Bundesligaabsteiger Gießen 46ers, Marvin Omuvwie kam ebenfalls aus der BBL von Brose Bamberg und mit Lorenz Bank und Kristofer Krause sicherte man sich die Dienste von zwei talentierten deutschen Spielern, die von der ProA-Konkurrenz aus Jena bzw. Vechta nach Hagen wechselten. Die Import-Positionen besetzte Headcoach Chris Harris mit dem erfahrenen JJ Mann, der letzte Saison für Bayer Leverkusen auflief, sowie mit den Guards Kyle Castlin und Grayson Murphy. Der junge finnische Big Man Martti Vaara rundet die Phoenix-Rotation für diese Saison ab. Im ersten Saisonspiel gegen die Aufsteiger der WWU Baskets Münster, was Hagen mit 88:81 gewinnen konnte, waren Kyle Castlin mit 18 Punkten, JJ Mann mit 16 und Marcel Keßen mit 14 Punkten die erfolgreichsten Korbjäger.

„Hagen ist eine von vielen Mannschaften, die in die Playoffs gehören. Letztes Jahr haben sie sie knapp verpasst, umso motivierter werden sie diese Saison sein. Sie haben auf den deutschen Positionen sehr gute Verstärkungen gefunden. Kraushaar und Uhlemann kamen aus der ersten Liga, mit Keßen haben sie einen starken großen Spieler halten können, der uns letzte Saison schon Probleme bereitet hat. Wir erwarten eine wirklich starke Truppe am Sonntag. Wir hatten unter der Woche etwas Probleme mit Krankheiten, sind aber auf einem guten Weg. Hinter dem Einsatz von Dylan Painter steht aktuell aufgrund von anhaltenden Knöchelproblemen noch ein Fragezeichen. Dennoch freuen wir uns sehr auf das erste Heimspiel am Sonntag und wollen wieder ein gutes Spiel machen“, sagt Headcoach Pascal Heinrichs über den nächsten Gegner der Gladiatoren.

09.10.2022 18:00 Uhr RASTA Vechta vs. Eisbären Bremerhaven

Für viele Punkte gut waren die Kontrahenten am 1. Spieltag. Jeweils nach der Halbzeitpause dominierten sowohl RASTA als auch die Eisbären ihre Gegner. Bremerhaven gewann sein 3. Viertel  gegen Gießen mit 29:4 und wurde dem in der letzten Saison erworbenen Ruf als besonders offensivstarke Mannschaft gerecht. In der Hauptrunde 2021-22 waren den Eisbären im Schnitt pro Spiel 96.2 Punkte gelungen. „Wichtig ist, dass unsere Defense von Anfang an steht, nicht so wie in der 1. Halbzeit in Quakenbrück“, sagt Julius Wolf. „Bremerhaven bewegt den Ball sehr gut, sie spielen als Team zusammen. Sie haben Distanzschützen und sind auch unter dem Korb stark besetzt. Unsere Defense muss also voll da sein und wir dürfen ihnen nach Möglichkeit keine 98 Punkte erlauben.“

Die machten die Eisbären sogar ohne den angeschlagenen Jarelle Reischel, der letzte Saison mit 16.4 Punkten drittbester Scorer des Teams um den nun neuen Head Coach Steven Key war. 45 Rebounds holten die Weserstädter gegen Gießen, die Hessen nur 31. Und: Gleich 38 Mal kam Bremerhaven an die Freiwurflinie, ließ dort sogar satte 13 Punkte liegen. Für RASTAs Head Coach Ty Harrelson und sein Team steht also eine sehr interessante und herausfordernde Aufgabe an: „Unser zwei mit am wichtigsten Regeln für das Defensivverhalten sind: Spiel hart und sei konzentriert! Wir wollen nah dran sein am Gegenspieler, wollen immer Druck ausüben – mit viel Intensität. Wir wissen, was mit ihrer Offense auf uns zukommt – unsere Spieler werden bestmöglich vorbereitet sein.“

Ein Faktor in Vechtas Spiel sollen wie schon beim Derby in Quakenbrück die Fans im RASTA Dome sein. „Unsere Fans sind super!“, findet Harrelson. „Ich habe nach dem Derby noch einmal mit ein paar Spielern über die Atmosphäre gesprochen. Als wir da in die Halle gekommen sind und wir die vielen RASTA-Fans gesehen und gehört haben, ist bei jedem der Puls hochgegangen. Das war dank Ihnen ein toller Saisonauftakt. Jetzt geht es gegen Bremerhaven hoffentlich genauso stimmungsvoll weiter. Wir hoffen darauf, dass die Halle ganz voll wird. Klar ist, dass, wenn die Fans hinter uns stehen, die Spieler das super finden und es ein Riesen-Ansporn für sie ist.“

Und: Es winkt ja auch Platz 1 in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Dieser hat so ganz früh in der Saison zwar noch keine allumfängliche Aussagekraft, würde aber einen Traumstart für RASTA bedeuten. Apropos Start: Diesem kommt im Spitzenspiele eine bedeutende Rolle zu, sagt Julius Wolf: „Gerade gegen ein Top-Team ist es mit das wichtigste, dass uns der Start gelingt. Natürlich ist Basketball auch ein Spiel der Läufe. Aber wenn man gut loslegt, Stopps erzwingt, ein paar Hustle-Plays landet und seine Würfe trifft, dann kocht die Halle direkt – dann würde es auch für Bremerhaven schwer sein, zurückzukommen.“

Gegen Gießen allerdings schafften das die Eisbären. Sie nämlich lagen in der 7. Minute mit 10:21 hinten, alle BHV-Punkte bis dahin hatte Neuzugang Matt Frierson erzielt. „Das war kein guter Start. Wir wussten, dass uns ein anderes Level an Physis erwartet als in der Pre-Season. Vielleicht mussten wir uns daran erst gewöhnen. Danach ging es aber los wie die Feuerwehr“, sagte Eisbär Adrian Breitlauch der Nordsee-Zeitung. Ein Grund für den Kantersieg Bremerhavens: 19 Gießener Ballverluste. Auch RASTA hatte sich in Quakenbrück mit 16 viel zu viele erlaubt. „Es ist eine Sache, an der wir arbeiten“, sagt Ty Harrelson. „Wir simulieren im Training Situationen, in denen uns der Gegner unter Druck setzt. Es ist an uns, möglichst viel aus jedem Ballbesitz rauszuholen. Dafür müssen wir den Ball noch besser bewegen, damit wir konstant punkten.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/09/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-2.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-07 11:35:422022-10-07 16:53:27Vorberichte ProA 2. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

4. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Spieltag 1: 30.09.2022 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 73:60

Zum Seasonopener in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trafen die EPG Baskets Koblenz am 30.09. in der gut besuchten heimischen CGM Arena auf die Fraport Skyliners Juniors. „Das war vor gut gefüllten Rängen ein gelunger Start in die Saison. Ein Dank an alle Helfer: die neuen LED-Banden, die Standkorbanlage, die neue Soundanlage und die Unterstützung im Rahmenprogramm durch die Tanzfabrik Mittelrhein und die Trashdrummer der Goethe Realschule plus haben für ein tolles Rahmenprogramm gesorgt. Wir tun alles dafür, dass wir den Zuschauern ein tolles Event bieten und neue Fans mit dem Heartbeat Basketball anstecken.„, so das Fazit eines sichtlich zufriedenen Baskets-Geschäftsführer Markus Klepzig.

Nach einem fast perfekten Start ins Spiel führten die Baskets bereits nach 4 Minuten mit 13-0, bevor die Frankfurter Bundesligareserve durch ihren auffälligsten Spieler Felix Hecker zu den ersten Punkten kam und den Rest des ersten Viertels in der Folge ausgeglichen gestalten konnte. Mit einer 21-13 Führung starteten die Baskets ins zweite Viertel und bauten durch einen erfolgreichen Dreier von Neuzugang Moritz Hübner den Vorsprung zunächst weiter aus. Frankfurt kämpfte sich wieder Punkt um Punkt auf 25-28 heran, ehe die Baskets ihrerseits nochmal einen Gang zulegten und den Vorsprung bis zur Pause auf 14 Punkte ausbauen konnten (44-30). Vor allem Centerspieler Moses Pölking, mit 18 Punkten Topscorer der Baskets an diesem Abend, und Alani Moore, der neben 10 Punkten auch 8 Ballgewinne verzeichnen konnte, wussten in dieser Phase zu glänzen. Im dritten Viertel egalisierten sich beide Teams, sodass die Baskets mit einer komfortablen 16 Punkte Führung ins letzte Viertel gingen (61-45). Während bei den Baskets im Schlußabschnitt zunächst wenig zusammenlief, gelang es Frankfurt, angetrieben vom überragenden Felix Hecker (27 Punkte), sich wieder auf sieben Punkte heranzukämpfen. Mit vier Punkten in Folge machte Baskets-Topscorer Moses Pölking jedoch in dieser kritischen Phase den Deckel auf den Topf und Yasin Turan war es schließlich nach eineinhalbjähriger Verletzungspause vorbehalten mit zwei verwandelten Freiwürfen für den 73-60 Endstand zu sorgen. Für die Baskets, bei denen neben Pölking und Moore auch Heckel (14) und Hübner (10) zweistellig scorten, geht es am nächsten Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim BBC Coburg weiter.

„Ich bin froh, dass die Saison endlich begonnen hat. Nach so einer langen Vorbereitung waren die Jungs wie Rennpferde, die sofort loslaufen wollten. Die ersten Minuten waren echt gut, wir haben extrem gut und physisch verteidigt und im Angriff den Ball gut bewegt. Leider hat uns mit zunehmender Spieldauer der Fokus gefehlt und nachdem Frankfurt auf eine Zonenverteidigung umgestellt hat, haben wir unsere Würfe von außen nicht mehr getroffen. Aber wenn es in der Offensive nicht läuft, muss die Defensive umso besser stehen. Dank Alani und Moses waren wir in der Lage, auch als es enger wurde, das Spiel zu kontrollieren und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir das Spiel noch verlieren könnten. Trotzdem steht fest, dass wir uns steigern müssen, wenn wir auch in Coburg das Spielfeld als Sieger verlassen möchten.“, warnt Headcoach Pat Elzie vor der nächsten Aufgabe in Coburg.

01.10.2022 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. BBC Coburg 76:85

Das Team Ehingen Urspring konnte im ersten Saisonspiel den Heimvorteil nicht ausnutzen. Vor gut gefüllter Halle lieferte sich die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit einen harten Fight mit routiniert aufspielenden Coburgern. Am Ende gelang es dem #teamingreen nicht, die Effizienz des Gegners ausreichend zu kompensieren, weshalb man sich 76:85 geschlagen geben musste. Diese Stärke zeigte sich bereits zu Beginn des 1. Viertels, in welches der BBC Coburg mit gleich mehreren erfolgreichen Dreiern startete. So sah sich das Team um Assistant Coach Oliver Heptner nach wenigen Minuten mit einem 14 zu 4 Rückstand konfrontiert. In der Folge kam die Heimmannschaft jedoch besser in die Partie. Angeführt von Andre Nation näherte man sich immer weiter an und konnte das Defizit zum Ende des 1. Viertels auf 1 Punkt verkürzen.

Die Partie blieb auch in der Folge äußerst knapp. In einem nun etwas zerfahrenen Spiel taten sich beide Mannschaften zunächst schwer, den offensiven Schwung der vorherigen 10 Minuten mitzunehmen. Nach einem kurzen Führungswechsel war es aber erneut der BBC Coburg, welcher sich nach und nach absetzen konnte, was in einer verdienten 8-Punkte-Führung zur Halbzeit resultierte.

In der zweiten Hälfte zeigte das Team Ehingen Urspring dann aber ein verändertes Gesicht. Eine deutlich verbesserte Defensive gepaart mit uneigennützigem Angriffsspiel brachte die Zuschauer endgültig und das Momentum erneut auf die Seite der Heimmannschaft, welche mit einem knappen Vorsprung ins Schlussviertel startete. Dann aber ging dem #teamingreen der offensive Rhythmus verloren, während die Gegner aus Coburg konstant und effektiv an ihrem Comeback arbeiteten. Besonders in Person des erfahrenen Point Guards Joaquin Carrasco stellte die Erfahrung der Gastmannschaft das junge Team aus Ehingen vor immer größere Herausforderungen. In Folge dessen übernahm Coburg 5 Minuten vor Schluss endgültig die Führung und gab diese auch nicht mehr aus der Hand. So endete ein umkämpftes erstes Heimspiel für Ehingen mit einer Niederlage.

01.10.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Basketball Löwen 65:86

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer sind mit einer deutlichen Niederlage in die neue Saison der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Die Auswahl von Cheftrainer Carl Mbassa unterlag in der heimischen PSD Bank-Halle Nord mit 65:86 (33:47) den Basketball-Löwen aus Erfurt. „Das war eine enttäuschende Leistung. Meine junge Mannschaft muss noch einen weiten Weg gehen“, sagte der Mbassa über sein Team mit einem Durchschnittsalter von knapp 21 Jahren.

Von Beginn an diktierten die ersatzgeschwächten Gäste nicht zuletzt dank erfolgreicher Distanzwürfe das Geschehen. Gegen die abwehrschwachen Speyerer erzielten sie bis zum Seitenwechsel einen komfortablen Vorsprung. Hoffnung keimte bei den Hausherren im dritten Viertel, als sie ihren Rückstand auf vier Punkte verringerten. Mit einem anschließenden 11:0-Lauf beseitigten die Erfurter jedoch alle Zweifel am Auswärtssieg.

„Das Potenzial ist da“, betonte BIS-Coach Mbassa und ergänzte: „Die Jungs haben allerdings nicht die ansprechenden Leistungen wie während der Vorbereitung auf die Saison gezeigt.“ Zweistellig trafen für die Speyerer Neuzugang Quadre Lollis (16 Punkte), Aufbauspieler Niclas Geier (14/3 Dreier) und Kapitän DJ Woodmore (10). Center David Aichele war zwölf Mal bei Rebounds zur Stelle. Effektivster Akteur auf dem Feld war der Erfurter Alieu Ceesay (18/2).

01.10.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. TSV Oberhaching Tropics 75:77

Beide Teams begannen nach der langen Pflichtspielpause nervös. In der Defensive wurde gut verteidigt, in der Offensive war jedoch gerade beim neu formierten Wizards-Team noch Sand im Getriebe. An der Seite von KIT-Urgestein Rupp standen bei den Karlsruhern mit Milan Kudic, Cian Sullivan, Christian Rodriguez und Nikolas Müller gleich 4 Neuzugänge in der Starting Five. So war es nicht verwunderlich, dass in Hälfte eins lediglich 64 Punkte auf der Anzeigetafel aufleuchteten und es mit einer knappen 33:31-Pausenführung für die Wizards in die Kabinen ging.

Zahlreiche individuelle Fehler in der Offensive prägten auch das Spielgeschehen nach der Pause, wobei die Gäste zunehmend die Oberhand gewannen und die Karlsruher mit einigen Punkten auf Distanz hielten. Mit einer 54:48-Führung für die Tropics ging es ins entscheidende letzte Viertel. Diese Führung bauten die Tropics in der Folge weiter aus und lagen 3:17 Minuten vor dem Ende der Partie erstmalig mit 10 Punkten in Führung (72:62).

Dies war jedoch der Startschuss einer fulminanten Aufholjagd der Gastgeber. Die neue Wizards-Achse Rupp/Rodriguez nahm das Zepter in die Hand und führte die Karlsruher 1:20 Minuten vor Schluss zum 74:74-Ausgleich. Als Jörg Dippold für die Gäste im Gegenzug einen Korbleger versenkte, war es erneut an Rodriguez den Ausgleich von der Freiwurflinie herzustellen. Der US Amerikaner versenkte den ersten Freiwurf, scheitere aber beim zweiten Versuch am Ring. Doch Rupp griff sich beherzt den Offensiv-Rebound, passte zurück auf den neuen Wizards-Taktgeber, der jedoch den Wurf zur Führung daneben setzte. Damit blieb es bei der Ein-Punkte-Führung der Oberhachinger. Ein schnelles Foul von Johnson Olowookere um die Uhr zu stoppen schickte den Topscorer der Partie, Omari Knox an die Linie. Der erste Freiwurf saß. Den zweiten setzte der US-Amerikaner daneben. Bei unter 4 Sekunden auf der Uhr blieb den Wizards nur noch der Versuch mit einem Buzzer Beater tief aus der eigenen Hälfte das Spiel zu gewinnen. Der Wurf von Kudic verfehlte den Korb und sorgte für jubelnde Gesichter auf der Gästebank.

„Sie haben die offenen Würfe getroffen, wir nicht. Doch wir können auf der Leistung aufbauen. Denn trotz eines schwachen Spiels unsererseits, haben wir lange mitgehalten und unsere Chancen gehabt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir in den nächsten Spielen weniger Fehler machen und die einfachen Punkte erzielen. Dann werden wir auch Spiele gewinnen“, ist Wizards-Manager Zoran Seatovic überzeugt.

01.10.2022 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 81:65

Die Erleichterung war förmlich spürbar bei den Basketballern der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend nach dem 81:65 (42:32) Sieg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg. Eine erste Standortbestimmung, ob man als Aufsteiger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga tatsächlich sportlich mithalten kann, bestätigte sich ebenso wie die Tatsache, auch als Standort die Rahmenbedingungen auf diesem Niveau erfüllen zu können.

Exakt 744 Zuschauer hatten trotz verlängertem Wochenende den Weg in die Stadtberger Sporthalle gefunden. Und sie erlebten gleich einen furiosen Start der BG, die schnell mit 15:3 in Führung ging. Die Gäste aus der Barockstadt, die mit drei Akteuren aus ihrem Erstligakader angetreten waren, ließen sich davon nicht beeindrucken. Sehr zur Freude ihres mitgereisten kleinen Fanclubs agierten sie aus einer sehr intensiven Verteidigung heraus sehr dynamisch und kamen primär durch Schnellangriffe wieder heran, gingen sogar 18:17 in Führung. Jannik Westermeir entscheid mit zwei verwandelten Freiwürfen aber das erste Viertel trotzdem zu Gunsten der Leitershofer. BG-Coach Emanuel Richter war sehr früh in eine 10-Mann Rotation gewechselt, wohl wissend, dass ein Spiel in der Pro B eben nicht in den ersten Minuten, sondern über die ganze Spielzeit hinweg entschieden werden würde. Und dies unter der Maßeinheit eines sehr viel höheren Tempos als noch letztes Jahr in der Regionalliga. Zu Beginn des zweiten Viertels waren die Kangaroos aber endgültig nicht zu bremsen. Angetrieben von den beiden an diesem Abend überragenden Neuzugängen Lucas Mayer und Nemanja Scekic legte man einen furiosen 15:3 Zwischenstart aufs Parkett. So brachte man die Fans in der Halle, darunter der erste Bürgermeister der Stadt Stadtbergen, Paul Metz, und der neue FCA-Präsident Markus Krapf, zum Kochen, Ludwigsburg zeigte sich beeindruckt. Die jungen württembergischen Schwaben gaben aber noch nicht auf, vor allem ihr bester Akteur aus dem BBL-Kader, Nico Santana-Mojica, unternahm alles dafür, dass die BBA zur Halbzeit mit 10 Punkten Differenz Rückstand noch halbwegs in Schlagdistanz war.

Die Ansprache der Leitershofer Coaches Emanuel Richter und Martin Jankov in der Halbzeit schien aber Wirkung zu zeigen und ließ gar keinen Schlendrian beim Team um Kapitän Max Uhlich einreißen. Uhlich selbst betrat im dritten Viertel erstmals das Stadtberger Spielfeld, nachdem er die gesamte Vorbereitung aufgrund von Rückenbeschwerden nur eingeschränkt hatte absolvieren können. Das Tempo blieb weiter hoch, und da die Würfe bei der BG von außen weiter nicht so richtig fallen wollten, konzentrierte man sich auf die Anspiele auf Scekic und Teathloach Pal bzw. attackierte mit guten Moves direkt den Korb. Beim Spielstand von 56:35, dem höchsten Vorsprung des Abends, war die Entscheidung gefallen. Und auch wenn im Basketball bekanntermaßen vieles möglich ist, eben auch einen solchen Rückstand aufzuholen, zeigte sich nun doch, dass die junge Leitershofer Mannschaft gegenüber den noch jüngeren Gästen aus der Region Stuttgart in der Spielanlage überlegen war. Für die Zuschauer blieb dadurch die Partie unterhaltsam, Ludwigsburg kämpfte aufopferungsvoll bis zum Schluss, auf beiden Seiten wurde zur Freude der Fans noch der ein oder andere Dunking eingestreut. Am Ende fuhren die Kangaroos aber den ersten wichtigen Saisonstart nach Hause und dürfen sich jetzt eine Woche über den zweiten Tabellenplatz freuen, der natürlich noch keine Aussagekraft hat. Wichtiger war, dass der Erfolg Sicherheit für die kommenden Aufgaben geben wird.

02.10.2022 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. WHITE WINGS Hanau 65:78

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat ihren Saisonauftakt mit dem Heimspiel gegen Hanau verloren: In einem typischen ersten Auftritt mit vielen Fehlern auf beiden Seiten lagen die Bayern zur Halbzeit schon zurück und verloren trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd 65:78 (35:46). Topscorer war der erst 16-jährige Ivan Kharchenkov mit 21 Punkten, Center Mohamed Sillah kam wieder auf einen Double-Double aus elf Punkten und 16 Rebounds.

Der Spielbeginn war äußerst fahrig, mit viel verunglückten Einzelaktionen bei beiden Teams und entsprechend wenig Punkten (5:7/5.). Nach einem Gäste-Dreier war man erstmals zehn Punkte im Rückstand und Coach Mitic sah sich zu einer Auszeit gezwungen (15:24/12.). Die Bayern-Verteidigung agierte nachlässig, was Hanau zu vielen einfachen Punkten vor allem Brett nutzen konnte (29:37/16.). Doch die Bayern-Talente kämpfen sich in die Partie und nach einem verwerteten Offensiv-Rebound Sillahs zwingt man auch Hanau in die Auszeit (35:39/19.). Dieses Momentum konnte jedoch nicht weiter genutzt werden, zu einfach verlor man Bälle und ließ Hanau im Angriff gewähren (35:46/20.).

Mit einem schnelle 5:0-Lauf kommen die Gastgeber aus der Kabine – und nach einem Fastbreak-Dunk von Mo Sillah war die Partie erstmals wieder ausgeglichen (48:48/26.). Die Bayern konnten das aber nicht zu einem stabilen Spiel nutzen, vielmehr verlor mal offensiv plötzlich völlig den Rhythmus (48:60/28.). Auch im Schlussviertel gelangt nichts mehr, man erzielte nur noch zehn Punkte (65:78/40.).

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Sued-Nachberichte-1-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-04 12:03:242022-10-07 16:53:08Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

4. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Spieltag 1: 01.10.2022 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Iserlohn Kangaroos 98:66

Mit großen Erwartungen reisten die Iserlohn Kangaroos nach Wolmirstedt und wollten mit dem Aufstiegsfavoriten auf Augenhöhe agieren. Dies gelang leider nur in den ersten acht Minuten des 1. Viertels und in der Schlussphase, als das Spiel schon gelaufen war. Beide Teams dominierten in der Anfangsphase vor allem in der Defense und nur sehr selten kamen die Schützen zu freien Würfen. Es zeichnete sich aber ab, dass die Wolmirstedter mehr die 1:1 Situationen suchten und damit die Kangaroos vor Probleme stellten. Zum Ende des 1. Viertels waren es dann doch zwei getroffene 3er von Luka Kamber, die die Iserlohner schlecht verteidigten, die dazu führten, dass die Gastgeber mit einer Vier-Punkte-Führung (22:18) in die erste Pause gingen. Bis dahin hatte nur Kapitän Joshua Dahmen sein Team mit 12 Punkten in den ersten 10 Minuten im Spiel gehalten.

Ein erneuter freier Dreier von Kamber zwang Coach Shirvan nach nur 11 Minuten zur ersten Auszeit. Die Gäste konnten nach dieser Auszeit einen kleinen Lauf starten und zum 25:25 (15 Min.) ausgleichen. Allerdings bekamen die Kangaroos danach keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Der Teambasketball, der noch in den Vorbereitungsspielen das neue Team auszeichnete, fand gegen sehr gut verteidigende Baskets, keine Anwendung. Überhastete Würfe, schlechte Entscheidungen und wenig Energie auf dem Feld sorgten dafür, dass bereits zur Pause beim Spielstand von 45:32 eine kleine Vorentscheidung gefallen war.

Lediglich die beiden ältesten Spieler Prostran und J.Dahmen versuchten, mit Unterstützung der Youngster Trettin und Treichel, gegen die nun immer selbstbewusster aufspielenden Wolmirstedter dagegen zu halten. Im 3.Viertel waren die Iserlohn Kangaroos mental nicht mehr in der Lage dem Favoriten Paroli zu bieten und verloren diesen Abschnitt mit 31:14. Dennis Shirvan gab nun den Kangaroos-Youngstern entsprechende Spielzeiten und auch Kwast und Pavljak konnten einige gute Aktionen gegen nun auch nachlassende Gastgeber zeigen und somit wichtige Spielminuten sammeln.

„Mit einer solchen Vorstellung meines Teams habe ich nicht gerechnet und wir müssen uns nun sammeln, alles ansprechen und aufarbeiten. Danach gilt unser Fokus nur noch unserem nächsten Gegner Köln. Ich bin mir zu 100% sicher, dass wir eine vergleichbare schlechte Leistung nicht mehr zeigen werden“, ist Headcoach Dennis Shirvan sehr klar in seiner Analyse dieser Auftaktniederlage.

01.10.2022 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers 79:66

Die, durch die Ausfälle von Marius Behr und Viktor Ziring, dezimierte Mannschaft von Headcoach Falk Möller startete direkt gut in ihr erstes Pflichtspiel. Ein 8-0 Lauf eröffnete die Saison. Daraufhin fanden auch die Gäste besser ins Spiel, was zu einem ausgeglichenes Spiel führte. Es war ein klassisches Auftaktspiel, geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten.
Die Sixers dominierten in der ersten Halbzeit vor allem das offensive Brett, was zu einigen Freiwürfen führte, die die Mannschaft von Christopher Schreiber im Spiel hielten. Hendrik Warner war zu dieser Zeit der gefährlichste Spieler der Gäste, bis ihn ein unglücklicher Zusammenprall vorübergehend außer Gefecht setzte. Auf Seiten der Schwelmer, stach in der ersten Halbzeit besonders Neuzugang Till Hornscheidt heraus. Zur Halbzeitsirene standen für ihn schon 12 Punkte 
und 5 Assists zu Buche.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine weiterhin zähe Partie, die, vor allem im vierten Viertel, durch Brett Read dominiert wurde. Er alleine ist verantwortlich für 23 Punkte und 21 Rebounds, wovon 13 Rebounds in der zweiten Hälfte kamen. Daraus resultierende 20 Offensivrebounds auf Seiten der Baskets und eine deutlich verbesserte Defense in der zweiten Hälfte, waren am Ende ausschlaggebend für den erfolgreichen Start in die Saison.

Auch Headcoach Falk Möller ist aufgrund des Ergebnisses zufrieden, sieht aber selbstverständlich viel Steigerungspotenzial: „Am ersten Spieltag zählt das Ergebnis. Mit dem Heimsieg ist uns der Saisonstart geglückt. Das Spiel war trotzdem geprägt von unnötigen Fehlern, an denen wir definitiv arbeiten müssen. Brett hat in der zweiten Hälfte natürlich unzählige Rebounds geholt und war mit den ermöglichten „second chance Points“ ein wichtiger Baustein für den Sieg.“

01.10.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. Dragons Rhöndorf 82:103

Die BBG Herford hat ihre Premiere im zweiten Unterhaus des Profi-Basketballs verpatzt. Vor rund 400 Zuschauern erlitt der Aufsteiger in seinem Auftaktspiel der ProB-Nord gegen die Dragons Rhöndorf eine deutliche 82:103-Heimpleite (28:27, 15:28, 18:27, 21:21).
„Grundsätzlich haben wir genug Punkte erzielt, um heute zu gewinnen. Zugleich haben wir aber trotz intensivem Trainings auch sehr schlecht verteidigt. Das ist sehr schade“, lautete das Fazit von BBG-Headcoach David Bunts. Dies untermauerte er mit konkreten Fakten. „Rhöndorf hat von uns 19 zweite Wurfchancen erhalten und 15 Dreier aus 30 Versuchen erzielt. Wir dagegen haben elf unserer 26 Freiwürfe nicht verwertet. So können wir nicht gewinnen.“
Dabei legte Herford im nach sechs Führungswechseln knapp mit 28:27 gewonnenen Anfangsviertel vielversprechend los. Den ersten Drittliga-Treffer der Vereinsgeschichte erzielte der neu erworbene Forward Lavon Hightower nach anderthalb Minuten zum 2:0. Vier Tage vor seinem 26. Geburtstag kam besagter US-Amerikaner auf insgesamt 24 Punkte, womit er zum besten Schützen seines Teams avancierte. Dies langte in der Endabrechnung jedoch mannschaftlich nicht zu Zählbarem.
Bereits zu Beginn des zweiten Viertels riss Rhöndorf die Führung an sich und baute diese bereits zur Halbzeitpause zu einem zweistelligen Vorsprung aus, der kontinuierlich anwuchs und im Schlussviertel ausreichend verwaltet wurde. Die von Seiten der BBG großzügig gestatteten Freiräume nutzten die Rheinländer konsequent aus. Von den angesprochenen 15 Dreiern gingen zusammen elf auf die Konten der Aufbauspieler Devon Goodman (6) und Nicolas Buchholz (5). Erstgenannter war mit seiner Ausbeute von 28 Zählern zudem bester Rhöndorfer Schütze, gefolgt von Zaba Bangala (21) und Paul Albrecht (20). Dass Letztgenannter in den Schlussminuten ebenso wie Florian Koch foulbedingt den Ausschluss erfuhren, war nicht mehr spielentscheidend.

Co-Trainer Martin Otto lobte seine Dragons und würdigte trotz des klaren Siegs zugleich auch die gegnerische Leistung. „Anfangs haben wir uns schwer getan. Ab dem zweiten Viertel ist unser Plan aufgegangen. Da haben wir deutlich mehr Rebounds gewonnen und unsere offenen Würfe genutzt. Es befinden sich mehrere Kandidaten in unserem Kader, die von Außen treffen können. Ich bin aber auch überzeugt, dass Herford nicht zu den schlechtesten Teams der Liga gehört.“
Einer der wenigen weiteren Lichtblicke auf Seiten der Hausherren war der nominell als Power Forward geltende, mangels Alternativen aber verstärkt als Center eingesetzte Vaidotas Volkus. Nach einer längeren operativen Zwangspause steuerte der Litauer 13 Zähler bei. Volkus’ 27 Einsatzminuten waren auch im Fehlen seines ebenfalls seit geraumer Zeit an Rückenbeschwerden laborierenden Landsmannes Dainius Zvinklys begründet, um den mannschaftlichen Körpergrößennachteil gegenüber Rhöndorf abschwächen zu können. Zu Zählbarem hat dies letztlich nicht gereicht.

01.10.2022 20:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. LOK Bernau 70:87

„17 Punkte hören sich zwar viel an, am Ende war ich aber gar nicht so enttäuscht. Zwei, drei Spieler, die eigentlich in der Starting-Five spielen, waren nicht dabei und ich denke, dass es unsere Jungs dafür ordentlich gemacht haben“, erläuterte Dörr nach dem Abpfiff. So mussten die Mittelhessen kurzfristig ohne ihren Smallforward Christoph Kenntemich auskommen, der sich nach einer Bänderrissverletzung in der vorausgegangenen Woche erstmal aussetzen muss. Zwei Tage vor dem Auftaktspiel brach sich zudem der lettische Pointers-Neuzugang Ronalds Elksnis die Nase und fehlte entsprechend ebenso wie Gießens neuer Starting-Pointguard Niklas Bilski (Grippe).

Insbesondere defensiv machten die Hausherren ihre Sache am Sonnabend in Halbzeit eins gut und gestatteten ihrem Kontrahenten aus Brandenburg im Auftaktviertel lediglich 14 Zähler (16:14, 10.). Offensiv, gerade im Spielaufbau, agierte der heimische Aufsteiger hier und da jedoch etwas nachlässig und erlaubte sich allein in den ersten beiden Quartern zwölf ihrer am Ende insgesamt 25 Turnover. „Mit so vielen Ballverlusten kannst du natürlich kein Spiel gewinnen und es waren leider auch viele Turnover dabei, die sehr unnötig waren“, resümierte Daniel Dörr, dessen Farben dennoch auch im zweiten Viertel gut dagegenhielten (31:31, 7.). Zum Kabinengang lag Bernau mit einem überschaubaren Vier Punkte-Vorteil in Front (34:38, 20.).

Als entscheidende Sequenz der Partie sollten sich die ersten Minuten nach dem Pausentee herausstellen, wie auch Dörr bemerkte: „Die ersten vier Minuten im dritten Viertel haben uns das Spiel gekostet, da waren wir nicht konzentriert.“ Tatsächlich stellte die Heimmannschaft ihr Scoring nun nahezu ein und kamen in der ersten Hälfte des Quarters zu lediglich einem Korberfolg. Auf der Gegenseite bewiesen die Gäste ein sicheres Händchen von jenseits der 6,75-Meter-Markierung und spielten sich sukzessive in einen Rausch (36:60, 26.).

Trotz des vorentscheidenden Runs der Bernauer Korbjäger, bei denen Smallforward Isiah Darius Small mit 20 Punkten und zehn Rebounds die besten Werte aufwies, ließen sich die Pointers nicht entmutigen. Vor allem Gibbs – der in der ersten Hälfte der Begegnung noch etwas blass agierte, am Ende aber auf starke 30 Punkte und sechs Rebounds kam – drehte nun noch einmal auf und sorgte mit seinen Treffern dafür, dass die Universitätsstädter bis zur 30. Minute auf 53:67 verkürzten. Der Schlussakt (17:20) verlief anschließend allerdings ausgeglichen, Bernau vermochte seinen Vorteil souverän über die Zeit zu bringen.

„Heute waren gute Ansätze dabei, auch wenn es vom Scoring her noch zu wenig war. Bernau hatte aber auch drei Leute dabei, die drei Tage davor noch bei ihrem Kooperationspartner Alba Berlin auf der Bank gesessen haben“, fiel das Fazit von Daniel Dörr unterm Strich versöhnlich aus. Unabhängig vom Resultat zeigte sich der Pointers-Cheftrainer mit der Rückkehr auf die ProB-Bühne einverstanden: „Das war schon ein gutes Gefühl, die Jungs waren ja auch heiß drauf. Es hat heute zwar nicht gereicht, aber wir werden sicherlich noch einige Spiele gewinnen in der Liga – das kann ich versprechen.“

02.10.2022 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TKS 49ers 71:75

Der SC Rist hat Steigerungsbedarf im Angriff. Diese Feststellung gehörte zu den Haupterkenntnissen, die Trainer Stephan Blode aus der 71:75-Niederlage gegen den RSV Stahnsdorf alias TKS 49ers zog.

„Vor allem im dritten Viertel haben wir offensiv nicht zu unserer Identität gefunden. Wir hatten ein zu geringes Tempo, haben den Ball zu wenig geteilt – man sieht ja, dass die Assistzahl mit zehn niedrig ist. Und es gab zu wenig Spieler, die offensiv an diesem Tag Verantwortung übernehmen konnten“, erläuterte Blode und schlussfolgerte: „Wir müssen offensiv in allen Bereichen besser werden.“ Schloss er in diese Bewertung auch seinen besten Punktesammler Harrison Cleary ein, der in seinem ersten Pflichtspiel für Rist 26 Zähler verzeichnete? „Das schließt alle ein“, so Blode.

Die Saison war kaum eingeläutet, da schwang sich ein Gästeakteur auf, das Geschehen zu bestimmen. „In der Anfangsphase haben wir Robin Jorch nicht in den Griff bekommen“, sagte Blode. Der lange Stahnsdorfer hatte per Dreier die ersten Punkte der Begegnung erzielt, die Cleary auf dieselbe Weise für den SC Rist erwiderte. Jorch packte bis zur ersten Viertelpause sieben Zähler drauf, die Gäste führten nach zehn Minuten mit 21:18. Die Hausherren mussten im zweiten Durchgang zunächst fünf weitere Gästezähler schlucken, drei Minuten vor der Halbzeit war man nach zwei getroffenen Freiwürfen von Leif Möller wieder bei Gleichstand (32:32) angelangt.

In der zweiten Hälfte des angesprochenen dritten Abschnitts blieben die Wedeler ganz ohne Korberfolg, der RSV lag somit 55:46 in Führung. Blodes Mannen kämpften sich zurück, schnupperten dann am Sieg. Marc Nagora, Cleary und noch mal Cleary: Das war die Dreierformel, die innerhalb von gerade einmal 40 Sekunden für neun Wedeler Punkte, für Hochstimmung in der Halle und für die 60:59-Führung der Rister sorgte. Dass es derart und in diesem Rhythmus in den verbliebenen vier Minuten weitergehen würde, war kaum zu erwarten. Zuletzt 124 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber einen Vorsprung (69:67) inne. Und noch in der letzten Minute war alles drin. 71:71 hieß es, dann tüteten Leonik Wadehn und Quirin Emanga den Sieg für die Brandenburger ein.

„Wir hätten das Spiel gewinnen können. In so einer knappen Endphase fallen manche Würfe, manche nicht. Bei Stahnsdorf sind sie gefallen, bei uns sind sie nicht gefallen“, sagte Blode.

02.10.2022 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. RASTA Vechta II 78:63

Am Ende war es ein rundum gelungener Basketball-Sonntag zum Auftakt der neuen Saison. Zumindest aus Kölner Sicht nach dem 78:63 (37:35) der RheinStars über das SC RASTA Vechta Farmteam am ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord. Es passte vieles: Zum Start ein recht sonniges Fantreffen vor der ASV-Sporthalle. Sozusagen das Angrillen. Dann eine mit 550 Zuschauern gut besuchte Saisonpremiere.  In einer Halle, die nach zweieinhalb Jahren endlich mal ohne Liga- oder sonstige Auflagen daherkam und dadurch mit allen Tribünenteilen genutzt werden konnte. So ging es allein um Basketball und den Spaß daran, dabei zuzuschauen.

Die Kölner Fans mögen dabei einige positiv stimmende Eindrücke mitgenommen haben. Natürlich war da noch eine Menge Luft nach oben, aber allein das stimmt ja schon hoffnungsvoll. „Wir haben ja eine fast komplett neue Mannschaft und alle wollten es unbedingt gut machen. Das führt dann manchmal zu mehr Nervosität“, stellte Headcoach Stephan Baeck fest. „So haben wir unsere Zeit gebraucht, um unsere Leichtigkeit im Spiel zu finden. Doch nach der Pause war die dann phasenweise schon zu sehen.“ Dazu kam ein über die ganze Spielzeit zu beobachtendes entschlossenes Auftreten in der Defense mit dem Vorteil von 44:36 Rebounds (13:7 offensiv) unter den Körben.

Und weil ihre Mannen zum Start etwas mehr mit den Aufgeregtheiten des Tages beschäftigt waren, entschlossen sich die Coaches auch für einen sichereren Weg. So bekamen Teile der ersten Fünf etwas mehr Spielzeit, ohne aber die anderen zu vernachlässigen. „Ich denke, dass wir als Team gut zusammenspielen und mehr sind als nur gute Einzelspieler – und jeder den anderen besser machen will. Erster Sieg, was willste mehr“, befand Co-Kapitän Jannis von Seckendorff, der zusammen mit Teamkapitän Rupi Hennen, Ali Sow, Elijah Schmidt und Anthony Bauer gestartet war.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit konnten sich die Hausherren im dritten Durchgang (25:14) etwas absetzen und gingen mit 13 Zählern Vorsprung ins letzte Viertel. Und als die Kölner Verantwortlichen mit einer Auszeit den 10:0-Lauf der Gäste zum 62:57 (34.) stoppen konnten, war der erste Saisonerfolg eingetütet. „Darauf können wir aufbauen“, freute sich Baeck. Dazu kamen mit den 24 Punkten von Ali Sow und dem Double-Double von Anthony Bauer (11 Punkte, 14 Rebounds – 5 offensiv!) sowie jeweils 5 Assists von Sow, Bauer und dem in den finalen Momenten des Spiels abgezockten Hennen auch feine Einzelstatistiken.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-1-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-04 11:54:152022-10-07 16:52:37Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

Nachberichte ProA 1. Spieltag

4. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Spieltag 1: 30.09.2022 20:00 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Medipolis SC Jena 60:86

Mit einem beeindruckend souveränen 86:60- Auswärtssieg erwischten die Basketballer von Medipolis SC Jena am Freitagabend in Paderborn einen Saisonstart nach Maß. Das Team von Cheftrainer Domenik Reinboth bezwang die westfälischen Gastgeber der Uni Baskets vor 1510 Zuschauern auch in dieser Höhe verdient, legte mit einem 30:4-Traumstart (7.) im Auftaktviertel früh den Grundstein zum nie gefährdeten Erfolg. Von über 40 gut gelaunten Jenaer Fans in der Paderborner Maspernhölle unterstützt, entwickelte sich die Saisoneröffnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu einer überwiegend einseitigen Veranstaltung. Während die Thüringer auf Center Alex Herrera (Unterarmfraktur) sowie Point Guard Vuk Radojicic (Rückenprobleme) verzichten mussten, kompensierte das Team von Neu-Kapitän Brandon Thomas die beiden Ausfälle mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Von Topscorer Takiula Fahrensohn (19) angeführt, gelang es insgesamt fünf Jenaer Akteuren zweistellig zu punkten.

Domenik Reinboth (Headcoach Medipolis SC Jena): „Man hat die Fortschritte gesehen, die das Team in den Tagen vor dem Spiel gemacht hat. Jeder einzelne unserer Spieler hat aus der Preseason die richtigen Schlüsse gezogen, war punktgenau zum Pflichtspielauftakt da und hat seinen Job gemacht. Alle Jungs hatten in diesem Duell ihre Momente. Das erste Viertel lief für uns natürlich überragend. Insgesamt war das ein sehr guter Saisonstart für uns. An dieser Stelle möchte ich auch unsere Fans hervorheben, die mit ihrer Stimmung und dem Support in der Halle für Heimspiel-Atmosphäre gesorgt haben. An diese Leistung wollen und müssen wir anknüpfen, wenn es zum nächsten Spiel nach Düsseldorf geht, um den nächsten Sieg einfahren zu können“.

01.10.2022 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 87:82

Großer Jubel bei den Nürnberg Falcons und ihren Fans. Wie schon in der Vorsaison sind die Mittelfranken mit einem Heimsieg in die neue ProA-Saison gestartet. Diesmal zwangen sie nach intensiven 40 Spielminuten die Gladiatoren aus Trier in die Knie. Doch bis es soweit war, mussten die Zuschauer in der Kia Metropol Arena und am Live-Stream des öfteren zittern. Der Auftakt verlief nach Maß mit einem frühen 8:0-Lauf der Falken, den Rocky Kreuser per Distanzwurf zum 3:0 eröffnete. Nürnberg gefiel mit guter Defense und zielstrebiger Offense. Die Gäste brauchten eine Weile, kamen dann aber – angeführt von Garai Zeeb und Jan Isemann – Angriff um Angriff besser in die Partie. Parker Van Dyke fand auch Mitte des ersten Viertels seinen Touch und brachte die Gäste nach fünfeinhalb Spielminuten auf drei Punkte heran (14:11). Nürnberg blieb jedoch vorne und setzte sich wenig später erstmals an diesem Abend zweistellig ab (24:14). Wichtig für Trier, hier den Anschluss zu behalten und durch Dylan Painters Freiwürfe nach zehn Spielminuten in Schlagdistanz zu bleiben. 24:16. 

Die Nürnberger Fans waren zufrieden und auch die mitgereisten Schlachtenbummler von der Mosel sahen ihre Mannschaft trotz der Rückstandes auf einem gutem Weg. Diesen schienen die Mannen von Pascal Heinrichs zu Beginn des zweiten Viertels aber kurzzeitig verlassen zu haben, da hier Nürnberg insbesondere in der Offensive nach Belieben schalten und walten konnte und sich so in einen kleinen Rausch spielte. Thomas Wilder drehte auf und nach 12 Spielminuten war Nürnberg auf 32:19 enteilt. Doch Trier konnte erneut antworten, die Partie durch ihre Guards wieder ausgeglichen gestalten und dank Nürnberger Unzulänglichkeiten sogar in Führung gehen (34:36). Vytautas Buzas bat zum Sitzkreis hinter der Bande und forderte von seinen Jungs wieder mehr Konzentration und Biss in der Verteidigung. Diese hatten verstanden und Nürnberg lag zur Pause wieder mit 43:41 vorne. 

So war alles bereit für ein spannendes Schlussviertel. Hier lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und bis drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war nicht abzusehen, welche der beiden Mannschaften das bessere Ende für sich haben würde. So ging es beim Stand von 76:75 in die Crunchtime. Dort zeigten die Falcons sowohl ihre mannschaftliche Geschlossenheit als auch ihre Nervenstärke. Rocky Kreuser traf von außen zum 81:78 und den Trierer Ausgleich zum 81:81 wusste Justinas Ramanauskas mit einem herrlichen Layup wieder wettzumachen (83:81). Die Gäste vergaben in der Folgezeit mehrfach die Chance zum erneuten Ausgleich und zur Führung und so konnte Nürnberg den Vorsprung über die Zeit bringen und sich am Ende mit 87:82 gegen tapfere Gladiatoren durchsetzen. 

Head Coach Vytautas Buzas war verständlicherweise mit dem Resultat zufrieden, macht aber durchaus einige Baustellen aus: „Es war fantastisch nach so langer Zeit wieder vor den eigenen Fans zu spielen, die uns ganz großartig unterstützt haben. Vor allem sind hier die Noris Blockers zu nennen. Wir haben immer wieder schwächere Phasen in denen wir den Zugriff auf das Spiel verlieren. Wir wussten wie Trier spielen würde, konnten sie aber nicht dauerhaft kontrollieren. Am Ende waren es dann aber genug Phasen in denen es uns gelungen ist und so konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Es war ein Sieg des Kollektivs und wir freuen uns auf das erste Auswärtsspiel in Karlsruhe mit unseren Fans und das Heimspiel gegen Gießen in zwei Wochen.“

01.10.2022 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. JobStairs GIESSEN 46ers 98:60

Die Eisbären starteten motiviert ins erste Viertel, gerieten zwar in Rückstand, konnten jedoch immer wieder aufschließen.  Die deutlich verbesserte Turnover Quote im Vergleich zu den letzten Testspielen fiel dabei positiv auf. Dennoch stand es zur ersten Pause 19:21 für den Gast aus Gießen. Im zweiten Viertel konnten die Eisbären mit dem ersten Korb den Ausgleich und kurz darauf durch einen Freiwurf von Robert Oehle die erste Führung zum 24:23 erzielen. Nach einer spannenden Phase mit einigen Führungswechseln schalteten die Eisbären etwa drei Minuten vor Halbzeit einen Gang höher und setzten sich erstmals ab. Carlo Meyer erzielte seine ersten Punkte in der ProA. Zur Pause hieß es 45:36 für die Heimmannschaft.  

Auch nach der Pause gab das Team von Trainer Steven Key nicht nach. Im Dritten Viertel kamen die Gießener nur zu vier Punkten. Die Eisbären hingegen trafen nach Belieben und konnten einen 34 Punkte Abstand herstellen. Allein Simon Krajcovic konnte 8 Treffer beisteuern. Der Bundesligaabsteiger aus Gießen legte im Schlussviertel noch einmal etwas zu, konnte den Sieg der Eisbären aber dennoch nicht gefährden. Das Team um Kapitän Robert Oehle spielte weiter effektiv nach vorne. Johannes Heiken erhielt seine ersten Einsatzminuten der Saison, Jarelle Reischel blieb aufgrund einer kleinen Verletzung heute die Rolle als Motivator auf der Bank.  

Head Coach Steven Key war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben nie nachgelassen und wollten dieses erste Saisonspiel Zuhause unbedingt gewinnen. Die Mannschaft ist als Einheit aufgetreten und hat gezeigt, dass sie von jeder Position aus Treffen kann. Ich bedanke mich bei allen Fans die uns unterstützt haben, die Stimmung auf den Rängen hat uns heute gepusht.“

01.10.2022 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Dresden Titans 74:75

Pünktlich nach der Oktoberfestzeit feiern die Dresden Titans im fernen Schwarzwald einen Auftakt nach Maß! In einem wahren Krimi können sich die „Titanen“ am Ende hauchdünn mit 74:75 durchsetzen. Die wilde Schlussphase bot dem Publikum gleich mehrere Führungswechsel und „Big Plays“ – fast wäre es zur Verlängerung gekommen. Doch am Ende behielt Dresdens Neuzugang Aaron Menzies an der Freiwurflinie die Nerven und sein Team so knapp die Oberhand! Weiterer Matchwinner war aber sicherlich Daniel Kirchner, der in seinem ersten Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 17 Zähler und bärenstarke neun Assists auflegen konnte.

Ins Spiel starteten die Titans mit einer „ProB-Starting Five“: Kapitän Georg Voigtmann, Daniel Kirchner, Grant Teichmann, Tanner Graham und Arne Wendler waren alle auch schon in der Vorsaison für Dresden aktiv. Direkt zu Beginn zeigten die Aufsteiger, dass sie auch in der ProA bestehen können. Vor allem Rückkehrer Teichmann war gegen seinen alten Verein motiviert, traf zwei Dreier und verhalf seinen Farben zur Führung nach 10 Minuten (6:15). Doch im zweiten Viertel meldeten sich die Gastgeber zurück, kämpften sich über Badu Buck, Casey Benson sowie Jacob Knauf auf 29:32 zur Halbzeit heran.

Im dritten Durchgang holten sich die Panthers über Buck und Ioannis Chatzinikolas sogar die Führung. Den Titans schien die Luft auszugehen. Nach einer Auszeit durch Headcoach Fabian Strauß fielen dann aber endlich die Dreier. Graham und Kirchner trafen aus allen Lagen, Neuzugang Lucien Schmikale verwandelte ebenfalls von außen und Blau-Weiß stürmte mit einem 18:0-Lauf zur Führung vor dem finalen Viertel (48:57). Dann war wieder Schwenningen am Zug – Benson, der zuvor häufig als Vorbereiter glänzte, traf zwei Korbleger. Und Buck legte nach. Trotz Timeouts von Strauß, setzten die Schwarzwälder ihren eigenen Run fort, gingen nach 13 unbeantworteten Zählern mit 61:57 in Front. Erst Kirchner brach mit seinem dritten Dreier das Punkteembargo. Schmikale packte noch einen drauf, holte vier Minuten vor Ultimo die Führung zurück. In der Crunchtime schienen die Titans schon final enteilt. Doch Jacob Kakar traf drei Sekunden vor dem Abpfiff zum Ausgleich.

Mit seiner letzten Auszeit konnte Trainerfuchs Strauß den Ball indes im Vorfeld einwerfen lassen. Und Kapitän Voigtmann fand Neuzugang Aaron Menzies, der nur durch ein Foul zu stoppen war, nun an die Linie ging. Den ersten verwandelte der 2.21 Meter große Brite mit etwas Fortune und Ringroller. Und den zweiten setzte er geistesgegenwärtig mit Absicht daneben. Die Spieluhr lief direkt erbarmungslos gegen Schwenningen, Bensons Gebet von der Mittellinie wurde nicht erhört und die Titans durften ihren ersten Saisonsieg (74:75) zelebrieren.

Cheftrainer Fabian Strauß – „Alles in allem ist uns heute unser erster ProA-Sieg gelungen und das fühlt sich gut an – Glückwunsch und Riesenrespekt an die Jungs, dass sie nervenstark genug waren, diesen Krimi zu gewinnen. Das war wichtig! Wir müssen die nächsten Wochen jetzt weiter hart und intensiv gestalten, weiter Schritte in die richtige Richtung gehen.“

01.10.2022 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Tigers Tübingen 86:98

Was für eine fantastische Stimmung!! Bereits in den Tagen vor dem Saisonauftakt stieg die Spannung und Vorfreude an. Wurde bereits zur Wochenmitte die Schallmauer von 3.000 Zuschauern gebrochen, fielen am Samstag nahezu alle Dämme. Die Schlange vor den Ticketschaltern und den Eingängen der EWS Arena wurden immer länger, sodass die Verantwortlichen die beiden Mannschaften baten zehn Minuten später zu beginnen, um es allen Fans zu ermöglichen in die Halle zu kommen. Letztlich kamen über 4.000 basketballbegeisterte Zuschauer. Kein Platz blieb leer und die Fanclubs beider Mannschaften sorgten für Gänsehautstimmung. Um 19:10 Uhr fiel dann auch der Startschuss und es war von Beginn an klar wer den Ton im Spiel angeben sollte. Tübingen spielte traumwandlerisch sicher. Kaum Ballverluste, gut herausgespielte Würfe. Das Tübinger Spiel lief an allen Ecken rund und gut geölt. Schnell war der Vorteil einer eingespielten Mannschaft zu erkennen. Auf der anderen Seite mussten die Knights ohne die verletzten Akteure Richie Williams, Besnik Bekteshi und Tim Koch auskommen. Besonders das Fehlen von Kapitän Williams machte sich negativ bemerkbar. „In kritischen und intensiven Spielphasen braucht es manchmal einen kühlen Kopf der Ruhe reinbringt. Dieser hat uns gefehlt,“ erklärte Geschäftsführer Chris Schmidt nach Spielende.

Obwohl Head Coach Igor Perovic seine beiden Auszeiten früh opferte um seine Mannen zu beruhigen, die Unerfahrenheit der jungen Truppe und der starke Gegner trugen dazu bei, dass sich die Teckstädter nach den ersten zehn Minuten einem 30:17 Rückstand ausgesetzt sahen. Von Minute zu Minute kamen die Gastgeber jedoch besser ins Spiel. Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener, es gelang den Teckstädtern aber nicht den Rückstand zu verkürzen. Immer wieder übernahmen die erfahrenen Tübinger Seric und Kivimäki wenn es eng wurde. Beeindruckend jedoch war die Reaktion des Publikums. „Obwohl der Rückstand relativ hoch war wurde jede gute Aktion von uns begeistert gefeiert. Das hat den Jungs viel Mut und Vertrauen gegeben und uns in der zweiten Halbzeit zurückgebracht,“ so Schmidt.

Im dritten Viertel setzten die Kirchheimer zum ersten Comeback Versuch an. Immer wieder wurden die Tigers nun attackiert und die Erfolgsquote stieg. Neuzugang Ty Nash übernahm mehr und mehr die Kontrolle über die Zonen und das dritte Viertel ging mit 21:17 an die Hausherren (71:58). Im Schlussviertel wurde es dann richtig wild. Knapp vier Minuten vor Spielende schweißte Guard Michael Flowers drei Dreier in Serie ein und die Halle bebte. „Man konnte sein eigenes Wort nicht mehr verstehen. Die Stimmung war unglaublich. Wenn in den folgenden Momenten zwei, drei Aktionen zu unseren Gunsten laufen kippt das Spiel,“ so Schmidt. Erneut Flowers hatte die Chance auf minus drei zu verkürzen, doch sein Wurf verfehlte knapp sein Ziel. Auf der Gegenseite beruhigten die Tigers das Spiel und nach zwei erfolgreichen Angriffen wuchs der Kirchheimer Rückstand wieder auf zehn Punkte an. Die Entscheidung des Spiels.

„Die Mannschaft hat furios gekämpft. Das war sehr wichtig für uns. Wir hatten unsere Chance. Es war ein spannendes Spiel in dem letztlich Tübingen verdient gewonnen hat. Dennoch überwiegen die positiven Erkenntnisse, aber wir wissen auch, das noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Ich glaube wir haben heute viele neue Fans gewonnen,“ sagte Kirchheims Sportchef.

01.10.2022 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karlsruhe LIONS 90:77

Die Voraussetzungen für dieses Spiel aus Sicht der Bayer-Basketballer waren allenfalls durchwachsen. Die Verletzungen von Dennis Heinzmann und Matthew Meredith sowie die Trennung von Melik Martin hatten eine planmäßige Vorbereitung nicht zugelassen. Gute Nachrichten gab es immerhin von Neuzugang Marc-André Fortin. Der Kanadier hatte kurz vor dem Wochenende seine Spielberechtigung erhalten und konnte so sein neues Team verstärken. Irritieren ließen sich die Hausherren von ihrer scheinbaren Hypothek keineswegs. Im Gegenteil: Die GIANTS-Korbjäger begannen komplett entfesselt. Den ersten Punkt erzielte die Nummer 1 der GIANTS, Xavier Bishop, per Freiwurf. Mit viel Mut und Leidenschaft auf der einen, Ruhe und Geduld auf der anderen Seite, zogen sie der Karlsruher Verteidigung den Zahn und kamen über das 18:8 zum komfortablen 34:16-Pausenstand. Überragend: Das vorbildliche Bayer-Teamplay wurde belohnt durch eine 100-prozentige Feldwurfquote.

Mit Beginn des 2. Viertels – es war vorherzusehen, dass es so nicht weitergehen würde – fanden die Gäste mehr und mehr ins Spiel und effektive Mittel gegen den Leverkusener Wechsel aus Mann- und Zonenverteidigung. Die Zuschauer bekamen nun einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Mit 50:33 verabschiedeten sich beide Teams in die Halbzeitpause. Die Punkteverteilung bis hierher war bereits ein eindeutiges Indiz dafür, dass die GIANTS an ihrem bewährten Rezept „Teambasketball“ festhalten wollen. Xavier Bishop und Dejan Kovacevic waren mit je 10 Punkten die bis dahin erfolgreichsten Scorer, gefolgt von Haris Hujic mit 9 Punkten. Bemerkenswert auch der Einstand von Yannick Kneesch, der als Regionalliga-Spieler einspringen musste und mit 5 Zählern einen gelungenen Einstand feierte. Bei den Gästen drehte sich das Spiel vor allem um die jüngste Neuverpflichtung Bazoumana Koné, der am Ende 28 Punkte markierte.

In der zweiten Halbzeit zeigten die LIONS mehr und mehr, dass nicht gewillt waren, zu diesem Zeitpunkt bereits eine Niederlage zu akzeptieren. Beim 53:39 nahm Hansi Gnad die fällige Auszeit. Wenig später erweis sich Darko Bajo allerdings als Stimmungskiller, mit zwei Körben in Folge reduzierte er den Rückstand auf den einstelligen Bereich (49:56). Dieses Viertel gehörte eindeutig den Gästen (17:30), die beim 63:67 zu Beginn des Schlussabschnitts in Schlagweite waren. Nachhaltig beeindrucken konnten sie allerdings weder das Leverkusener Team noch die Zuschauer. Drijencic und Stoll stellten auf 62:51, gleichzeitig zeigten die Leverkusener Fans, dass auf sie Verlass ist, wenn sie gebraucht werden. Unaufhaltsam peitschten sie ihr Team nach vorne. Ein Hauch von Playoff-Atmosphäre kam auf, genährt nicht zuletzt vom unsportlichen Foul von Maurice Pluskota. Und als ob den GIANTS die lautstarke Unterstützung durch die Fans noch nicht reichte, ließen sie es nun richtig krachen: Den Auftakt machte Kovacevic per Dunk, Abdul Mohamed ließ sich nicht groß bitten und erhöhte ebenfalls per Dunk, bevor Xavier Bishop per Dreier nachlegte. Ganz nach dem Geschmack der Zuschauer war auch das „And one“ von Mohamed und der Steal und Korbleger von Fortin: Beim 82:68 (35. Minute) bebte die Ostermann-Arena.

In der letzten Minute schöpften die Badener nach dem Dreier von Cabil zum 85:77 so etwas wie Hoffnung. Die währte allerdings nur Sekunden, bevor der tadellose Robert Drijencic (13 Punkte, kein Fehlwurf) 40 Sekunden vor Ende seinen dritten Dreier zum 88:77 einnetzte. Topscorer Dejan Kovacevic verzückte die Zuschauer, die längst auf ihren Plätzen standen und feierten, mit dem 90:77 ein letztes Mal.

Coach Hansi Gnad strahlte nach der Partie: „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, den die Jungs sich mehr als verdient haben. Klar hat man hier und da gesehen, dass die Abstimmung fehlt. Aber sie haben tollen Teambasketball gespielt und gegen die Physis von Karlsruhe super dagegengehalten. Als es eng wurde, haben wir über die Verteidigung zurück ins Spiel gefunden und am Ende verdient gewonnen. Toll war auch, dass direkt beim ersten Spiel so viele Zuschauer in der Halle waren.“

01.10.2022 19:30 Uhr Artland Dragons vs. RASTA Vechta 61:88

Die Drachen starteten gut ins erste Viertel. Der erste Korberfolg des Spiels gehörte ihnen und William Christmas brachte die Drachenhöhle per Dunk zur 4:0 Führung zum Kochen. Die Gäste aus Vechta ließen sich davon nicht beirren und konterten ihrerseits mit großer Präsenz in der Zone. Nach einem Foul von Joanic Grüttner Bacoul beim versuchten Dreier von Aminu konnte Vechta erstmals zum 10:10 ausgleichen. Die Drachen blieben jedoch dran und erarbeiteten sich eine Führung, die Kapitän Demetrius Ward mit fünf Punkten zum Ende des ersten Viertels auf fünf Punkte anwachsen ließ.

Der Start ins zweite Viertel gehörte den Rivalen aus Vechta. Flanigan aus der Mitteldistanz und der starke Aminu per Korbleger brachten die Gäste wieder auf einen Punkt ran. Die Partie wurde in dieser Phase des Spiels recht zäh. Keiner der beiden Kontrahenten konnte sich absetzen. Enosch Wolf sorgte bei noch 3:34 auf der Uhr für die erste Führung des Favoriten aus Vechta. Der bis dahin unauffällige Jalen Bradley konterte per Wurf vom Perimeter zum 35:34 aus Sicht der Dragons. Die Gäste aus Vechta bestätigten jedoch ihren Favoritenstatus und spielten in den letzten zwei Minuten des zweiten Viertels groß auf. Zunächst war es Aminu, der vom Perimeter traf. Sein Teamkollege Schwieger tat es ihm gleich und traf im nächsten Ballbesitz nochmal für 3 und sorgte für die bis dato höchste Führung im Spiel. Guard Flanigan setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit und traf mit einem Wurf aus der Mitteldistanz zum 40:49 Halbzeitstand aus Sicht der Dragons.

Das dritte Viertel weckte Erinnerungen an das vermaledeite dritte Viertel aus vergangenen Saisons. Fünf schnelle Punkte der Gäste ließen die Führung erstmals zweistellig werden. Offensiv lief in dieser Phase gar nichts für die Burgmannsstädter. Zwar blieben beide Mannschaften zwei Minuten lang ohne Korberfolg, dennoch spielte das Vechta in die Karten, die sich auf ihrer Führung ausruhen konnten. Die Dragons wirkten in dieser Phase ideenlos, so als ob ihnen offensiv der Stecker gezogen wurde. Die Gäste verwalteten ihre Führung souverän und ließen den Drachen keine Chance, sich zurück ins Spiel zu kämpfen. So ging es mit einem Spielstand von 48:63 in den Schlussabschnitt.

Das Wurfpech blieb den Drachen auch im vierten Viertel treu. Vor allem vom Perimeter fiel so gut wie nichts für Burgmannsstädter. Eine Quote von 22 Prozent reichte nicht, um den Rivalen aus dem 25 Kilometer entfernten Vechta noch ein Mal gefährlich zu werden. Vor allem Center Tajuan Agee drehte im letzten Viertel noch einmal auf und schenkte den Dragons acht Punkte ein. Bayram setzte mit einem Dreier kurz vor Schluss den Schlusspunkt unter eine unglückliche Partie der Drachen.

02.10.2022 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. ART Giants Düsseldorf 90:102

Nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung stand SparkassenStars-Headcoach sein kompletter Kader zur Verfügung, während auf der Seite der Düsseldorfer Melkisedek Moreaux und Andrius Mikutis ausfielen. Banobre schickte zum Saisonauftakt seine Fünf um Niklas Geske, Conley Garrison, Jonas Grof, Bernie Andre und Tom Alte auf das Parkett. Alexander Möller mit einem Freiwurf und Ryan Richmond mit einem Sprungwurf brachten dann die Gäste mit 0:3 in der Anfangsminute in Führung, bevor Neuzugang Conley Garrison die ersten SparkassenStars-Punkte der Saison 2022/2023 per Korbleger erzielte. Tom Alte brachte dann die SparkassenStars nach 4:23 Minuten erstmals mit 11:9 in Führung. Doch die Gäste, die sich im Vergleich zum Vorbereitungsspiel mit verändertem Spielstil zeigten, drehten die Partie bis zum Ende des ersten Viertels zum 24:28. Nach 2:24 Minuten im zweiten Viertel glich Niklas Geske per Bonusfreiwurf nach einem erfolgreichen Korbleger zum 34:34 aus, doch dann kippte das Spiel auf die Seite der Gäste, die mit einem 2:12-Lauf beim Stand von 36:46 erstmals eine zweistellige Führung erzielten. Mit einem 49:58-Rückstand ging es dann aus Sicht des VfL in die Halbzeitpause.

Nach der Pause stellten die SparkassenStars um und kämpften sich über die Defensive zurück in das Spiel. Der Lohn der harten Arbeit war der Ausgleich durch einen Freiwurf von Kilian Dietz nach 5:44 Minuten zum 67:67. Da erst Travion Hollowell für Düsseldorf per Dreier erfolgreich war und Lars Kamp für die SparkassenStars einen Dreipunktwurf folgen ließ, führte der VfL mit 70:69. Doch dies war der Weckruf für die Gäste aus der Rheinmetropole. Ein Dreier von Hollowell, zwei Dunkings von Lennart Boner und einen Fastbreak-Dreier von Vincent Friederici später führten die Giants nach einem 0:10-Run erneut mit 70:79. Garrett Sams versenkte noch einen Dreier für die Bochumer, so dass es für die Bochumer mit einem 73:79-Rückstand in das letzte Viertel ging.

Im Schlussabschnitt verkürzten die SparkassenStars über Lars Kamp und Conley Garrison schnell auf 77:81, doch Booker Coplin und Ryan Richmond brachten die Gäste wieder zu einer komfortablen 8-Punkte-Führung. Egal, was die Bochumer in der Restspielzeit versuchten, das Ergebnis brachte sie nicht mehr auf weniger als sechs Zähler Differenz an die Giants heran. Als die SparkassenStars dann die Gäste foulen mussten, um die Uhr zu stoppen, waren diese sicher von der Freiwurflinie, so dass nach 40 Minuten der Sieg mit 90:102 nach Düsseldorf ging.

„Glückwunsch an Düsseldorf zum wohlverdienten Sieg! Wir haben nicht zu uns in diesem Spiel gefunden, besonders in den ersten zwei Vierteln. Auch wenn das Ergebnis eng war, hat Düsseldorf das Spiel und den Rhythmus kontrolliert. Wir haben ihnen zu viele zweite Chancen durch zu wenige eigene Rebounds erlaubt. Zudem haben wir einige Fehler in unseren eigenen Regeln in der Defense gemacht und ihnen so einfache Punkte erlaubt. Sie haben ihre offenen Würfe getroffen, wir hingegen nicht. Es ist normal, dass man mehr trifft, wenn man das hungrigere Team ist. Wir sollten jetzt dringend aus diesem Spiel lernen und uns neu fokussieren und müssen uns auf das Gastspiel in Dresden vorbereiten“, so Headcoach Felix Banbore nach der Partie.

02.10.2022 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. WWU Baskets Münster 88:81

Der erste Hagener Korb der neuen Saison ging per Dreier auf das Konto von Mannschaftskapitän Marcel Kessen. Doch der Aufsteiger aus Münster zeigte sich davon reichlich unbeeindruckt, übernahm die Führung und verteidigte diese über weite Strecken der Partie. Erst auf der Zielgeraden fand Phoenix den richtigen Rhythmus, der zum Ausgleich und in dem letzten Wurf für Neuzugang Kyle Castlin führte, doch der Jumper aus der Mitteldistanz verfehlte knapp sein Ziel – Verlängerung.

In der Extraschicht zeigte Hagen sich als die reifere Mannschaft mit einem Führungsspieler in JJ Mann, der dort fünf seiner 16 Zähler markierte. Gleichzeitig griffen die „Feuervögel“ defensiv knallhart durch und erlaubten den Gästen nur noch zwei Treffer aus dem Feld bei zehn Versuchen.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Wir haben uns gegen einen unangenehm zu spielenden Gegner durchgesetzt, was wir unserer kämpferischen Einstellung zu verdanken haben. Als wir nach der Pause neun Punkte zurück lagen, war das ein echter Test für unsere Mentalität – den wir bestanden haben. Mit der richtigen Rotation ist es und gelungen am Ende der regulären Spielzeit einen Run hinzulegen, der uns sogar mit dem letzten Wurf die Chance auf den Sieg gegeben hat. In der Overtime haben wir uns souverän präsentiert und offensiv gute Würfe herausgearbeitet.
Jetzt sollte die zu einem ersten Saisonspiel gehörende Nervosität abgelegt sein. Ab morgen liegt unser gesamter Fokus auf Trier, was kein bißchen leichter wird.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-04 11:38:242022-10-07 16:52:04Nachberichte ProA 1. Spieltag

Nürnberg Falcons befördern Maxime Boursiquot

1. Oktober 2022/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben Trainingsspieler Maxime Boursiquot unter Vertrag genommen. Der Kanadier weilt seit Mitte September in Nürnberg und hat sich mit guten Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen. Gegen Trier heute Abend soll der 25-jährige Forward bereits im Kader stehen und sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geben. 

Personal-Update am 1. Spieltag bei den Nürnberg Falcons! Maxime Boursiquot ist jetzt offiziell ein Falke. Nachdem der kanadische Forward in den letzten Wochen bei den Mittelfranken im Training und bei Testspielen aushalf, soll er sich nun auch in der ProA bewähren. „Maxime bringt durch seine Physis und seine Athletik eine neue Komponente in unser Spiel. Er hat sich diese Chance verdient und passt auch charakterlich sehr gut zu uns“, lobt Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge den „Last Minute“-Neuzugang. 


Über Wels nach Nürnberg 

Maxime Boursiquot setzte im August 2022 seinen Fuß erstmals auf europäischen Boden, nachdem ihn die Raiffeisen Flyers Wels unter Vertrag genommen hatten. Seine College-Zeit verbrachte er auf der Northeastern University. In seinem Heimatland spielte er in der Saison 2021/2022 für Ottawa und legte dabei durchschnittlich 6,9 Punkte und 3,9 Rebounds pro Partie auf. Gerade in Österreich angekommen, warf ihn dann früh eine Verletzung zurück und so wurde sein Try-Out Vertrag dort nicht verlängert. Mittlerweile ist er wieder fit und wird sich bei den Nürnberg Falcons künftig das Trikot mit der Nummer 21 überziehen. Wenn alles gut läuft, schon heute Abend ab 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Das ist Maxime Boursiquot

Name: Maxime Boursiquot

Geboren: 14.06.1997 

Größe:1,96 m 

Gewicht: 96 kg

Position: Forward 

Rückennummer: 21

Nationalität: Kanada


https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Falcons-Nuernberg.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-10-01 16:25:172022-10-12 16:25:30Nürnberg Falcons befördern Maxime Boursiquot

GIANTS und Melik Martin gehen getrennte Wege

30. September 2022/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Die BAYER GIANTS Leverkusen werden die Saison 2022/23 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ohne den US-Amerikaner bestreiten.

Melik Martin wechselte im Sommer 22 von der Drexel University (NCAA l) an den Rhein, und kam in allen neun Vorbereitungsspiel der Farbenstädter zum Einsatz und erzielte im Durchschnitt 8,8 Punkte und griff 2,7 Rebounds pro Begegnung ab.

Sportlich solide Zahlen, doch GIANTS-Coach Hansi Gnad erläutert die Trennung wie folgt: „Melik hat spielerisch sicherlich gute Partien abgeliefert, allerdings hat das Gesamtpaket leider nicht gepasst, sodass wir uns gemeinsam dazu entschieden haben, nicht zusammen in die Saison zu starten. Selbstverständlich wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg für seine weitere Laufbahn.“ Geschäftsführer Henrik Fronda ergänzt: „Für Melik war es die erste Profi-Station hier in Leverkusen und natürlich braucht es seine Zeit sich in einem neuen Umfeld einzugewöhnen. Allerdings war es auch nach den sechs Wochen Saisonvorbereitung noch so, dass die Vorstellungen in andere Richtungen gingen.“

Der Verein wünscht dem US-Amerikaner alles Gute und viel Erfolg für die weitere Karriere!

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/07/Leverkusen.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-09-30 16:23:232022-10-12 16:23:35GIANTS und Melik Martin gehen getrennte Wege

Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag

30. September 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Spieltag 1: 30.09.2022 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Die Gastgeber aus Koblenz, welcher in der vergangenen Saison erst im Viertelfinale der Playoffs gegen den späteren Finalisten und anschließenden ProA-Aufsteiger ART Giants Düsseldorf gescheitert ist, hat es geschafft, den starken Kern des letztjährigen Kaders zusammenzuhalten. Mit Marvin Heckel, Dominique Kevin Johnson sowie Brian Butler tragen die drei Topscorer der vergangenen Saison auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der EPG Baskets aus Koblenz. Zusammen haben sie rund 40 Punkte pro Spiel erzielt. Auch Niclas Sperber, Leo Saffer und Moses Pölking gehen in ein weiteres Jahr bei den Rhein-Mosel-Städtern.

Die wahrscheinlich wichtigste Veränderung auf Seiten der Koblenzer ist die Verpflichtung des neuen Headcoaches Pat Elzie. Elzie, der auf langjährige Erfahrung an der Seitenlinie, sowohl in der zweiten wie auch in der ersten Liga, zurückblicken kann, wechselte nach sieben Jahren bei den Itzehoe Eagles in diesem Sommer nach Koblenz. Mit dem US-Amerikaner Alani Moore, dem Spanier Alejandro Rubiera, Moritz Hübner sowie Milton Heckel hat das Team aus Koblenz vier Neuzugänge verzeichnen können.

Auch die FRAPORT SKYLINERS Juniors haben den Kern des letztjährigen Teams halten können. Mit Matthew Meredith, Risto Vasiljevic, Leon Püllen und Leander Schwalm haben lediglich vier Spieler den Verein verlassen. Neu hinzugekommen sind Nolan Adekunle (Bernau) sowie Justin Onyejiaka (Vechta). Außerdem gehören einige NBBL-Spieler zum Trainingskader von Headcoach Sepehr Tarrah. Hier haben sie die Möglichkeit, sich für Einsätze in der kommenden Saison zu beweisen.

Headcoach Sepehr Tarrah zum Saisonauftakt: „Wir freuen uns sehr auf den Saisonstart, auch wenn die Vorbereitung nicht einfach für uns war. In Koblenz erwartet uns ein sehr stark besetzter Kader. Wir wollen versuchen, so lange wie möglich auf diesem physischen Level mitzuhalten und Koblenz etwas ärgern.“

01.10.2022 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. BBC Coburg

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

01.10.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Basketball Löwen

Bei den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer steht ein anspruchsvolles Auftaktprogramm im Kalender. Das erste Punktspiel dieser Saison in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB bestreiten die Schützlinge von Cheftrainer Carl Mbassa am Samstag, 1. Oktober, ab 19.30 Uhr in der heimischen PSD Bank-Halle Nord gegen die hoch gehandelten Basketball-Löwen aus Erfurt. Nach dem anschließenden Gastspiel bei der Bundesligareserve der Frankfurt Skyliners gibt am 15. Oktober ein weiteres Schwergewicht der Liga seine Visitenkarte in der Domstadt ab: Titelfavorit EPG Baskets Koblenz.

Coach Mbassa konzentriert sich in diesen Tagen jedoch auf die Aufgabe gegen die Erfurter, die die vergangene Saison als Tabellendritter beendeten. „Dank ihrer starken Starting-Five sind die Basketball-Löwen ein ernstzunehmender Aufstiegsaspirant“, erklärt der BIS-Trainer. Nach dem Abschied von Headcoach Uvis Helmanis gibt Enrico Kufour bei den Erfurtern die Kommandos. Stammkräfte der Löwen sind unter anderem Jan Heber und Edy Guy Landry.

Bei den Gastgebern, die mit einer neu formierten und verjüngten Auswahl die Playoffs anstreben, wollen auch die Zugänge auf sich aufmerksam machen. In den Fokus rückt beispielsweise Quadre Lollis junior, der Darian Cardenas ersetzen soll. Neuer Kapitän der Ahorn Camp BIS Baskets ist Routinier DJ Woodmore.

01.10.2022 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach einer intensiven sechswöchigen Vorbereitungsphase starten die SEEBURGER College Wizards am Samstagabend mit einem Heimspiel gegen die Tropics Oberhaching in die neue ProB-Saison. Tip-off in der Lina-Radke-Halle ist um 19:30 Uhr.

Nicht nur der Name ist bei den Karlsruher Basketballern neu, auch Trainer Rouven Roessler geht in seine erste Saison an der Seitenlinie der Wizards und ist vor der ersten Aufgabe Tropics Oberhaching positiv gestimmt. „Insgesamt können wir mit der Vorbereitung zufrieden sein und sind gespannt, wie wir uns gegen den letztjährigen Playoff-Teilnehmer schlagen werden. Die Jungs sind heiß und wissen, was auf sie zukommt“, so Roessler.

Der Wizards-Kader präsentiert sich ebenfalls runderneuert. Mit Christian Rodriguez verpflichtete Manager Zoran Seatovic einen echten Point-Guard, der die Mannschaft führen kann. Der 2,17cm Riese Cian Sullivan soll unter dem Korb für Stabilität sorgen. Die Hoffnungen der Wizards ruhen außerdem auf Malik Kudic, der von den Schwenningen Panthers nach Karlsruhe wechselte und flexibel beide Forward-Positionen spielen kann. Neben den zahlreichen Neuankömmlingen sind Leistungsträger Christoph Rupp sowie die Rotationsspieler Moritz Bär, Marcel Davis und Vincent Hennen die Konstanten im Team der Wizards.

Bei den Gästen aus Oberhaching gab es nach einer starken letzten Saison wenig Grund für einen Umbruch, so dass den Wizards eine eingespielte Truppe mit Play-Off-Erfahrung gegenüberstehen wird und als Favorit in diese Partie geht. 

01.10.2022 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen startet am Samstagabend in eigener Halle in die neue Saison. Als Aufsteiger in die BARMER 2. Basketball Bundesliga PRO B empfängt man das Team der Porsche BBA Ludwigsburg (Spielbeginn 19.30 Uhr, Sporthalle Stadtbergen). Exakt acht Jahre nach dem letzten Aufenthalt in der 2. Liga beginnt damit für die Kangaroos das Abenteuer in dieser Spielklasse von Neuem.

Die Mannschaft von Cheftrainer Emanuel Richter scheint für die anspruchsvollen Aufgaben gegen hochkarätige Gegner bereit zu sein. Über den Sommer hinweg wurde individuell trainiert, Mitte August startete das Mannschaftstraining. Anschließend wurden sieben Testspiele bestritten, in welchen man sechs Mal siegreich blieb. „Das Team ist mit einem Durchschnittsalter von 22,8 Jahren sehr jung, dafür aber überaus motiviert und engagiert und absolut bereit, sich jede Woche zu verbessern. Ich bin mit der Vorbereitung zufrieden, nun freuen wir uns auf die Saison, die hoffentlich weitestgehend verletzungs- und coronafrei bleiben wird“, blickt Richter zuversichtlich nach vorne. Der Kader ist mit 16 Spielern breit angelegt. Vier externe Neuzugänge können die Kangaroos begrüßen, nämlich Lukas Mayer (EPG Baskets Koblenz), Nemanja Scekic (KK Leotar Trebinje/Slowenien), Nico Lagermann (Cardinal Stritch University/zuvor Gießen) und Basti März (Oregon Institute/zuvor FC Bayern). Dazu kommen aus den eigenen Reihen Marco Hack-Vazquez (BGL 2) sowie aus der hauseigenen baramundi basketball akademie die Jugendspieler Valentin Limmer, Luis Fend und Nemanja Tumbasevic. Nicht mehr im Kader stehen Kapitän Dominik Veney (nach Karriereende nun BGL 4), Alek Pikl, Kilian Strecker, Niklas Moosrainer (alle BGL2) sowie Richard Hoffmann (Schwaben Augsburg). Neuer Co-Trainer ist Martin Jankov, Michael Dorsch konzentriert sich auf seine Aufgabe als Trainer der zweiten Leitershofer Mannschaft in der 2. Regionalliga Mitte. Das Saisonziel haben die Kangaroos klar definiert, es zählt nur der Klassenerhalt. Dazu ist in der 13-er Südstaffel der PRO B im Schlussklassement der 12. Platz notwendig.

Ebenfalls Aufsteiger, nämlich aus der 1. Regionalliga Südwest, ist der erste Gegner am Samstagabend aus Ludwigsburg. Die Barockstädter sind das Farmteam der MLP-Riesen Ludwigsburg und stellen eines der führenden deutschen Nachwuchsprogramme. Das Durchschnittsalter der BBA ist nochmals niedriger als das der Kangaroos, in dieser Mannschaft sollen Top-Talente an die BBL herangeführt werden sollen. Allerdings kann Trainer Kheeryoung Rhee, den die Stadtberger noch aus den letztjährigen Play-Offs gegen den FC Bayern kennen, auf einige Akteure des Erstligisten bauen. Allen voran auf die Brüder Jacob (18/197) und Johannes Patrick (20/186), Söhne des langjährigen BBL-Trainers John Patrick. Die beiden gehören in der BBL bereits zur festen Rotation. Zum Bundesligakader zählen ebenfalls Sebastian Hartmann (19/195), ebenfalls letztes Jahr noch beim FC Bayern, Emmanuel Ugbo (19/202), Aeneas Jung (20/202) sowie Nico Santana Mojica (20/194). Dazu kommen einige hochtalentierte Neuzugänge wie der holländische Juniorennationalspieler Icke Muek (17/213), Mikey de Sousa (19/198) aus Kaiserslautern oder Juniorennationalspieler Esli Edigin (17/194) aus Rhöndorf. Mit Luca Stübel (17/189) und Luis Nonfon (18/198) hat man weitere Auswahlspieler im Kader, der durch zahlreiche weitere Talente ebenfalls sehr breit aufgestellt ist. Die Leitershofer Fans dürfen sich daher sicherlich auf ein sehr spannendes, dynamisches und temporeiches Spiel freuen.

02.10.2022 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. WHITE WINGS Hanau

Das haben sich die WHITE WINGS Hanau anders vorgestellt: Nach überzeugenden Auftritten in der Vorbereitung muss die Mannschaft zum Start der regulären Saison gleich auf drei Stammspieler verzichten. Felix Baumgarten, der aufgrund einer Infektion bereits in der Vorbereitung fehlte, ist weiterhin nicht einsatzbereit. Zudem verletzten sich Philipp Walz und Sören Urbansky in der vergangenen Woche. Bis wann sie wieder genesen sind, ist derzeit unklar. Somit wird der erste Auftritt in der Spielzeit 2022/23 gleich ein kleiner Charaktertest für das Grimmstädter Team. In ihrem ersten Ligaspiel treffen sie am kommenden Sonntag auswärts auf den FC Bayern Basketball II.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind die Farmteams der Liga auch in der neuen Saison wieder schwer einzuschätzen. Das Münchner BBL-Team spielt am Vortag ebenfalls zu Hause, entsprechend ist unklar, in welcher Besetzung die Mannschaft von Headcoach Mihajlo Mitic auflaufen wird. Klar ist jedoch, dass die Bayern im Vergleich zur Vorsaison auf mehr Kontinuität setzen können: „Für die neue Spielzeit konnten sie wichtige Leistungsträger im Team halten, haben sich zeitgleich aber auch mit einigen internationalen Talenten verstärkt“, sagt White-Wings-Coach Marti Zamora. Hierzu zählen etwa Dan Mantz, der für Luxemburg Teil der U20-Europameisterschaften war, oder der gerade einmal 15-jährige Kroate Didier Mdida.

Was im Vergleich zur Vorsaison ein schwieriger Faktor für die Bayern bleibt, ist jedoch die fehlende Erfahrung: Das Durchschnittsalter des Kaders beträgt gerade einmal 17,6 Jahre. „Dennoch fällt es schwer, die Münchner einzuschätzen. Wir hatten die Möglichkeit, uns zwei ihrer Spiele anzusehen. Dabei haben wir vor allem gesehen, dass es sich um eine sehr athletische Mannschaft handelt“, sagt Zamora.

Aufgrund der verkürzten Rotation und drei fehlenden Big Men kann die Mannschaft derzeit deutlich weniger Körpergröße ins Rennen schicken als geplant. „Wir müssen die Intensität des Spiels der Münchner annehmen, um über Inside nicht in Probleme zu geraten. Drei fehlende Spieler bedeuten natürlich überdies auch mehr körperliche Anstrengung für den Rest. Allerdings ist das Team physisch wie mental in einer sehr guten Verfassung. Die Spieler sind heiß auf die Saison und wollen erfolgreich sein. Entsprechend werden wir den Kampf annehmen“, so der Hanauer Headcoach.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/09/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-1-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2022-09-30 15:43:492022-10-07 16:51:31Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag
Seite 204 von 278«‹202203204205206›»

OFFIZIELLER SPIELBALL DER SAISON 2024/25

HOL DIR JETZT ALLE WICHTIGEN INFOS IN UNSERER APP



 




 


Erstklassig Zweitklassig Jetzt reinhören!

© Copyright - BARMER 2. Basketball Bundesliga *Alle Angaben ohne Gewähr
  • Kontakt
  • Impressum
  • Hinweisgebersystem
  • Karriere
  • Cookie Policy (EU)
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
COOKIE HINWEIS
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Essenziell Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen
  • {title}
  • {title}
  • {title}