Vorberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Basketball-Fans am Oberrhein dürfen sich aktuell auf gleich zwei bevorstehende Baden-Württemberg-Duelle freuen. Denn die PS Karlsruhe LIONS empfangen am 5. Dezember im Rahmen des elften Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Tigers Tübingen, bevor nur drei Tage später die HAKRO Merlins Crailsheim ihre Aufwartung in der Fächerstadt machen. Am Freitag um 19:30 Uhr ist Tip Off in der Europahalle.

Die LIONS waren im Lauf des Herbsts etwas ins Straucheln geraten, konnten sich aber in der letzten Begegnung mit einem wichtigen Auswärtssieg in Paderborn etwas Luft verschaffen und haben nun die Möglichkeit, endgültig wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen – vorausgesetzt das Karlsrudel meistert die bevorstehenden anspruchsvollen Aufgaben.

Im Fall der Tigers pflegen die Kontrahenten traditionell eine ausgeprägte badisch-schwäbische Rivalität. Die Duelle der Raubkatzen sind in der Regel von großer Leidenschaft und Emotionen geprägt. Auch im 14. Aufeinandertreffen in der ProA darf ein intensiver Schlagabtausch erwartet werden. Tübingen steht zwar in der aktuellen Tabelle fünf Positionen vor Karlsruhe, musste aber in der letzten Begegnung beim 71:86 gegen die VfL SparkassenStars Bochum einen Dämpfer verkraften.

So sind die Schwaben zwar am Freitagabend in der Europahalle leicht favorisiert, aber zumindest auf dem Papier kein übermächtiger Gegner. Headcoach Demond Greenes Team, das sich zudem kürzlich mit zwei Nachverpflichtungen verstärkt hat – von denen zumindest Point Guard Isaiah Hart bereits eine starke Kostprobe seines Könnens geliefert hat – verfügt über eine gute Chance, den durchwachsenen Saisonstart vergessen zu machen.

Der Blick in die jüngere Vergangenheit verspricht allerdings auch Hochspannung und Dramatik. 2024/2025 hieß es in der Begegnung am Neckar 81:78 für die Gastgeber. Im Rückspiel am Oberrhein revanchierten sich die LIONS mit einem 87:84.

 

05.12.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets

Erstmals aus der ProB aufgestiegen, debütieren die SBB Baskets Wolmirstedt am Freitagabend in der Arena Hohenlohe. Um 20 Uhr stehen die HAKRO Merlins den Aufsteigern aus Sachsen-Anhalt gegenüber.

Bis 2030 möchten die Wolmirstedter eine vollumfängliche BBL-Organisation sein. In der aktuellen Saison soll dafür der erste Schritt getan und der Klassenerhalt gesichert werden. Das erste Heimspiel in der zweithöchsten Spielklasse konnte gegen Karlsruhe gewonnen werden. Für lange Zeit sollte es jedoch bei diesem einzigen Erfolg bleiben. Den zweiten Sieg fuhren die Baskets an Spieltag acht gegen Köln ein und mussten seitdem zwei weitere Niederlagen einstecken.

Vergangenen Spieltag verlor das Team aus Sachsen-Anhalt auswärts in Kirchheim. Gegen die Ritter musste sich die Mannschaft von Headcoach Eiko Potthast mit 65:73 geschlagen geben. Nach einem schlechten dritten Viertel (18:5) steigerte sich die Leistung der Gäste in den letzten zehn Minuten und gewannen sogar das finale Viertel (13:29). Der Rückstand konnte allerdings nicht mehr aufgeholt werden, sodass die nächste Niederlage folgte.

Der US-Amerikaner Travis Henson stieß im Sommer zu den Aufsteigern und etablierte sich in den zehn bisher gespielten Partien zum besten Werfer. Knapp dahinter liegt der Shooting Guard Trey Stewart. Der dritte Mann im Bunde ist Joshua Bonga. Der jüngere Bruder des Nationalspielers gehört seit dieser Spielzeit zur festen Rotation der Baskets.

Die HAKRO Merlins setzten sich vergangenen Spieltag gegen das Tabellenschlusslicht Münster durch. Mit schwachen Trefferquoten, aber einer guten Verteidigungsleistung erkämpfte sich die Mannschaft von Headcoach David McCray den siebten Saisonsieg. „Wir freuen uns, dass es für uns nach der FIBA-Pause mit einem Heimspiel gegen Wolmirstedt weitergeht. Sie verfügen über ein hohes offensives Potential. Das bedeutet für uns, wir müssen aggressiv und mit Tempo spielen“, sagt McCray.

 

06.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers

Mit einem weiteren ambitionierten Gegner bekommen es die RheinStars am kommenden Samstag im Düsseldorfer Castello (18 Uhr) zu tun. Nach den Spitzenklubs Phoenix Hagen und den Eisbären Bremerhaven treffen die Kölner am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Gießen 46ers.

Das Bundesliga-Gründungsmitglied spielt nach über 50 Jahren Erstklassigkeit mittlerweile in der vierten Saison in der zweiten Liga und arbeitet an der Rückkehr ins Oberhaus.  „Gießen ist ein Gegner, an dem wir gut den Grad unserer Entwicklung messen können“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.  „Nach der Länderspielpause ist es für uns vor allem wichtig, dass wir nun zügig in unseren Rhythmus kommen und in den kommenden Wochen punkten können.“

Zwar steht der Traditionsklub aus Gießen aktuell im Mittelfeld der Liga, konnte aber die vergangenen drei Partien in der ProA gewinnen. Jüngstes Ergebnis war dabei ein überzeugender 83:61-Erfolg über die Drittplatzierten Bremerhavener.  „Gießen ist eine qualitativ gut besetzte und erfahrene Mannschaft, die es zu respektieren gilt“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Wir haben nach einer kurzen Erholungspause gut trainiert und die Jungs wollen das nun auch im Spiel zeigen.“

Allein der Blick auf den Kader der Gießen 46ers untereicht die Ambitionen der Mittelhessen. Mit Simon Krajcovic (Slowakei) und Roland Nyama (Kamerun) waren zwei Spieler mit ihren Nationalteams zu Länderspielen unterwegs. Dazu kann der ehemalige Heidelberger Aufstiegs- und Bundesliga-Trainer „Frenki“ Ignjatovic auf eine Menge Erfahrung in seinem im Schnitt 29.6 Jahre alten Kader bauen. Sie sind damit fast sechs Jahre älter als die Kölner – pro Spieler wohlgemerkt.

Allen voran der mittlerweile 36 Jahre Center Robin Benzing. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zählt mit 167 Einsätzen zu den Top 10 in der deutschen Länderspiel-Rangliste. Und Alter schützt den 2,10m großen Center nicht vor Leistung. Noch immer steht er knapp 25 Minuten pro Spiel auf dem Feld und ist mit durchschnittlich 12 Punkten hinter Topscorer Kyle Castlin18.9 zweitbester Punktesammler seiner Mannschaft. Dazu kommt noch Aidan Warnholtz mit 11.1 Zählern.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach der FIBA-Pause steht ein Highlight für die VfL SparkassenStars Bochum an. Am kommenden Samstag reisen sie anlässlich des 11. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den äußeren Rand des Ruhrgebiets und treten beim Spitzenreiter Phoenix Hagen an.

Schon früh in der Preseason gaben die Hagener selbstbewusst das Saisonziel aus. Der Aufstieg in die easyCredit BBL soll her. Bisher liegt das Team von Headcoach Chris Harris voll im Plan. Tabellenplatz eins und nur eine Niederlage stehen am 11. Spieltag zu Buche. Die Art und Weise ist dabei sehr beeindruckend. Die Feuervögel überrollen ihre Gegner regelmäßig offensiv. Nur die Artland Dragons konnten die Hagener bisher in einem Overtime-Krimi bezwingen.

Der überragende Spieler der Hagener ist ein Neuzugang mit Aufstiegserfahrung. Marcus Graves kam vom ProA-Meister aus Trier und spielt bisher absolut dominant. Der US Point Guard stand in allen 10 Partien auf dem Parkett und erzielte im Durchschnitt 17,6 Punkte pro Partie. Insgesamt steht Chris Harris ein sehr tiefer Kader zur Verfügung. Kein Wunder, dass die Feuervögel das mit Abstand offensivstärkste Team der Liga sind. 104 Punkte erzielten die Hagener im Schnitt pro Partie.

Den SparkassenStars steht also die bisher wohl schwerste Partie der Saison bevor. Hagen ist der klare Favorit und die Bochumer reisen als Underdog Richtung Tor zum Sauerland. Das war aber bisher immer so, wenn sich die beiden Teams in der ProA gegenüberstanden und dennoch steht es 4:4 nach acht Aufeinandertreffen. Das Derby hat immer eigene Gesetze und die SparkassenStars wollen ihre Chance nutzen, die Hagener ein bisschen „zu ärgern“.

Beim Auswärtssieg in Tübingen haben die Mannen von Headcoach Felix Banobre dafür nochmal Selbstbewusstsein getankt. Beide Coaches kennen sich sehr gut und konnten sich aufgrund der FIBA-Break gut auf den Gegner vorbereiten. Es ist also alles angerichtet für ein packendes Derby, wenn die SparkassenStars einen Weg finden, die Offensiv-Maschine aus Hagen zu stoppen. Oder bleibt die Hagener Niederlagenbilanz weiterhin bei eins stehen?

 

06.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach der einwöchigen FIBA-Nationalmannschaftspause geht es für die Bozic Knights zum 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 zu den Artland Dragons. Dort wartet mit dem derzeitigen Tabellenfünften eine schwere Aufgabe auf die Mannen von Head Coach Igor Perovic. Eine Verlängerung und ein gefühlter Neuzugang sollen für dringend benötigte Unterstützung sorgen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Bereits am Freitag reisen Kirchheims Zweitligabasketballer nach Niedersachsen. Mit an Bord sind die beiden US-Amerikaner Chuck Harris und Tyrel Morgan. Während der einwöchigen Spielpause konnte der Vertrag mit dem 24-jährigen Guard bis Saisonende verlängert werden. „Ich fühle mich in Kirchheim sehr wohl. Die Knights haben mir die Chance gegeben mich zu zeigen und mich zu entwickeln. Diesen Prozess wollte ich unbedingt fortsetzen und gemeinsam mit dem Team Siege einfahren,“ so Harris.

Nach sechswöchiger Verletzungspause kehrt zudem Tyrel Morgan zurück in den Kader. Der Allrounder verletzte sich bei der Auswärtspartie in Göttingen am 4. Spieltag an der Hand und musste daraufhin aussetzen. Bislang stand Head Coach Igor Perovic nur in den ersten beiden Saisonspielen der gesamte Kader zur Verfügung. In den folgenden Spielen fehlten immer mindestens ein, meist eher zwei Kaderspieler.

„Die kurze Rotation hat in diesem Jahr bislang negativere Auswirkungen wie in den Vorjahren. Mit Chuck behalten wir einen Spieler, der seine Qualität nachgewiesen hat, der im Team angekommen ist. Wobei eher Tyrel der eigentliche Neuzugang ist, nach der langen Pause,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Eine Top Performance dürften die schwäbischen Ritter im nächsten Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga auch dringend benötigen, den es geht gegen die Artland Dragons. Bei den Gästen sind die Rookies Ben Burnham mit und Amir Hinton die Schlüsselfaktoren. An der Aufgabe sie zu stoppen sind die meisten Teams bislang gescheitert. Unter anderem gelang es den Dragons als bislang einzigem Team den Tabellenführer aus Hagen zu schlagen.

 

06.12.2025 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel blieb den Uni Baskets Münster gegen das Top-Team Gießen der Lohn für eine leidenschaftliche und mitreißend geführte Partie noch verwehrt. Mit diesem Spirit und ihren Fans im Rücken geht die Münsteraner Mannschaft Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an: punktgleiche Paderborn Baskets mit den beiden Topscorern der Liga.

Außer Frage steht, das Duell der Westfalenclubs ist sowohl für die Uni Baskets als auch für Liga-Rückkehrer Paderborn aufgrund der Tabellenkonstellation – beide Teams finden sich punktgleich mit vier Zählern am Tabellenende wieder – eminent wichtig.

Zweitliga-Rückkehrer Paderborn Baskets erlebt die erwartet schwierige Spielzeit, hat aber seine Qualitäten am 3. Spieltag mit dem 100:93-Heimerfolg gegen das Topteam Gießen 46ers eindrucksvoll unterstrichen. Gerade in heimischer Umgebung ist das Team von Milos Stankovic ein energiegeladenes Team, wie der darauffolgende hohe Heimsieg gegen die RheinStars Köln (87:69) belegt.

Seitdem verloren taktisch diszipliniert spielende Ostwestfalen fünfmal in Folge, während die Uni Baskets zuletzt sechsmal ohne Zähler blieben. Eine Serie ohne Siege wird somit am Samstag enden. Auch wenn die Paderborner bisher auswärts sieglos sind, haben insbesondere die Partien beim Topteam Crailsheim (73:76) oder nach Overtime in Bochum (92:94) gezeigt, wie brandgefährlich der Gegner für die Uni Baskets in der Halle Berg Fidel sein wird.

Dass die Ostwestfalen ein absolut zweitligareifes Team sind, hat vor allem mit ihrem Prunkstück zu tun: dem Topscorer-Duo der Liga. Der von RASTA Vechta II gekommene dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann ist der herausragende Akteur mit einem Schnitt von 20,7 Punkten. Zweite Stütze ist Efosa K Irobun Osawe – Mitte Oktober nachverpflichtet für den Ex-Münsteraner Nathan Scott, von dem sich der Aufsteiger nach zwei Monaten einvernehmlich trennte.

 

07.12.2025 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen

Bayreuth gegen Leverkusen – Basketballnostalgiker erinnern sich da an den größten Moment der Bayreuther Basketballgeschichte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des Deutschen Pokals 1989. In der Gegenwart empfängt der BBC Bayreuth am Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr am elften Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen Aufsteiger, der nach vier Siegen in Folge zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte und aktuell mit 8:12 Zählern auf Augenhöhe steht.

Das Team von Headcoach Michael Koch – Europameister von 1993, Mitglied eben jenes Bayreuther Meisterteams von 1989 und später von 2014 bis 2016 Headcoach bei medi Bayreuth in der BBL – hat nach zwei Auftaktniederlagen in Karlsruhe und gegen Bochum eine beeindruckende Serie mit Siegen in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster hingelegt. Dann folgten Niederlagen gegen die Spitzenteams Göttingen, in Gießen, Hagen und eine deutlich 76:107 Heimniederlage gegen die Artland Dragons.

Topscorer bei den Bayer Giants ist bislang der nach dem dritten Spieltag nachverpflichtete Kobe Langley mit im Schnitt 15,3 Punkten in sieben Partien. Langley hielt sich in Crailsheim fit, wo auch sein Zwillingsbruder Keyshaun unter Vertrag steht, und wechselte kurzfristig Mitte Oktober zu den GIANTS. Zweitbester Leverkusener Scorer ist US-Pointguard John Williams, der zur neuen Saison von MBK Lucenec aus der Slowakei kam und bislang in sieben Partien im Schnitt 14,7 Punkte warf

Der 34-jährige Center-Routinier Dennis Heinzmann (2,16 Meter groß, 120 Kilo schwer) spielt seit 2018 für Leverkusen und zählt auch in den bisherigen zehn ProA-Partien mit im Schnitt 13 geworfenen Punkten. US-Small Forward Donte Nicholas hat mit 38 Jahren viel Erfahrung und gehörte zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison. Der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch kam vor der Saison aus Georgien nach Leverkusen.

Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 8,2 Zähler und 2,1 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Point Guard Viktor Ziring, zur Mitte der vergangenen ProB-Saison von den GIESSEN 46ers nach Leverkusen gekommen, ist mit 3,9 Zählern im Schnitt ebenso ein wichtiger Ergänzungsspieler wie sein Point Guard-Kollege Luca Finn Kahl mit 2,7 Punkten und 2,9 Rebounds.

 

07.12.2025 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntag, den 07. Dezember 2025, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel an. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Bundesliga ProA sind die Tabellensiebten, die Nürnberg Falcons in der EPG-Arena zu Gast.

Nach zehn Spielen stehen die Franken mit sechs Siegen und vier Niederlagen solide da – und ihre aktuelle Serie spricht für sich: Die letzten vier Partien haben sie allesamt gewonnen. Nach einem guten Start in die Saison mit Erfolgen gegen Tübingen und Paderborn folgte zwar eine schwächere Phase mit vier Niederlagen in Serie, doch inzwischen haben die Falcons ihren Rhythmus gefunden.

Auch Koblenz geht mit Selbstvertrauen in dieses Spiel. Zwei der letzten drei Begegnungen wurden gewonnen. Zuletzt gab es auswärts einen wichtigen Erfolg beim Aufsteiger aus Köln (84:92). Zuvor haben die Baskets zwar eine deutliche Heimniederlage gegen die Artland Dragons (83:113) hinnehmen müssen, doch gelang ihnen davor mit dem 81:69 Erfolg gegen Münster der lang ersehnte erste Heimsieg der Saison.

Nach der FIBA-Spielpause wartet ein sehr starker Gegner auf die Baskets, der aber zu bezwingen ist. Dies drückt sich auch in den Statistiken aus: Offensiv gehört Koblenz zu den stärksten Teams der Liga. Durchschnittlich erzielen sie 6,5 Punkte mehr pro Spiel als die Gäste und haben die besseren Wurfquoten.  Defensiv sind die Nürnberger besser aufgestellt. Sie lassen im Schnitt zehn Punkte weniger zu, begehen weniger Fouls und greifen mehr Rebounds ab.

Herausragender Spieler der Gäste ist Center Brandton Dean Chatfield. Seine Quoten sind beeindruckend: 70% aus der Zone, 57% von außen und im Schnitt 16 Punkte pro Spiel. Auf Koblenzer Seite führt weiterhin Calvin Wishart mit 14,4 Punkten im Schnitt die Offensivstatistik an. Wichtig wird auf Koblenzer Seite auch wieder die Leistung von DJ Jeffries sein, der zuletzt zum MVP gewählt wurde. Um Nürnberg zu stoppen, braucht es vor allem eine geschlossene Teamleistung der Mannen von Stephan Dhorn.

 

08.12.2025 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen

Nach der Länderspielpause geht es für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Der Tabellenzweite aus Südniedersachsen gastiert am Montag, 8. Dezember, beim Tabellendritten Eisbären Bremerhaven (19:30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven). Die beiden Kontrahenten haben jeweils acht Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto.

Wie schon in der vergangenen Saison macht Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp viel aus den Möglichkeiten der Nordseestädter. Seinen Topscorer aus der vergangenen Saison, Elijah Miller, hielt Esterkamp. Der kanadische Guard ist derzeit mit 15,0 Punkten pro Partie erneut bester Eisbären-Werfer und steigerte damit seinen Wert aus der Vorsaison (13,7).

Ebenfalls geblieben ist US-Forward Carlos Carter (11,6 Punkte pro Spiel), der zusammen mit den Neuzugängen Jemarl Baker (11,1) und Jannis von Seckendorff (12,7) das im Schnitt zweistellig punktende Quartett komplettiert. Auch der Kern deutscher Leistungsträger blieb weitestgehend in Bremerhaven – Jordan Samare, Adrian Breitlauch, Till Isemann und Hendrik Warner sind eingespielt.

Die Bremerhavener gehören in einigen Statistik-Kategorien zu den Topteams der Liga. An der Spitze steht die Esterkamp-Truppe bei den Steals (8,4 pro Spiel). Zweitbeste Mannschaft sind sie bei der Dreier-Trefferquote (38 Prozent), der Feldwurfquote (50 Prozent) sowie den Assists (19,8). Platz drei belegen die Eisbären bei der Zweier-Trefferquote (57 Prozent).

Ebenso wie die Veilchen ist Bremerhaven mit einer Niederlage in die Länderspielpause gegangen. Die BG musste sich Spitzenreiter Hagen 98:103 geschlagen geben; Bremerhaven verlor gegen die GIESSEN 46ers überraschend deutlich 61:83. „Vermeidbare Fehler müssen wir limitieren und unseren Gameplan für 40 Minuten ausführen. Wir wollen Stopps erzwingen, schnell spielen und unsere Athletik sowie Größenvorteile ausnutzen“, sagt Carney.

 

Vorberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im November feierte die Porsche Basketball-Akademie in Frankfurt sowie gegen Erfurt zwei aufeinanderfolgende Erfolge in der ProB und verabschiedete sich mit guter Laune in die Länderspielpause. In deren Anschluss beginnt der terminlich sehr kurze Dezember mit dem Freitagabendspiel (05.12.; 19:00 Uhr) im BMW-Park.

Die vergangenen 14 Tage waren zwar keinesfalls frei, wohl aber merklich entschleunigter. Während des FIBA-Breaks konnte sich die Porsche Basketball-Akademie in den vergangenen anderthalb Wochen auf andere Dinge konzentrieren. Bis zur Festtags- und Feiertagspause gibt’s wettbewerbsübergreifend noch zwei Partien Das Schluss-Duett des Jahres 2025 beginnt am Freitag in der bayerischen Landeshauptstadt und in Sendling-Westpark, der Heimat des FC Bayern Basketball.

Während die Ludwigsburger in ihrer vierten ProB-Saison wie schon vor zwei Jahren eine gute Hinrunde absolvier(t)en, gilt diese Aussage für den FCBB II mindestens ebenso. Nach der dreifachen Klassenverbleib-Wildcard in den vergangenen vier Jahren spielt München im Hier und Jetzt eine sehr souveräne Spielzeit. Wie schon 2023/2024 sind die Playoffs absolut im Bereich des Möglichen. Aktuell rangieren die Bayern mit einer 6:4-Bilanz auf Rang sechs, was eher Understatement als Ergebnisglück ist.

Gegen Ulm (-3) und in Oberhaching (-2) gab’s knappe Niederlagen, beim Tabellendritten in Fellbach einen überzeugenden 86:74-Erfolg. Das letzte Spitzenspiel gegen den Vierten Speyer steigt am 13. und letzten Hinrunden-Spieltag in der kommenden Woche, wenn Ludwigsburg seinerseits frei hat. Unabhängig des Ergebnisses gilt: Emir Mutapcic und die im Sommer neuformierte Mannschaft sind fest im oberen Liga-Drittel verankert und personell gut aufgestellt.

Mit einer fixen Achter-Rotation – angeführt von Nikolas Sermpezis, Alessio Calamita und Andrija Susic – sowie zehn weiteren, flexibelen rotierenden Akteure, darunter zahlreichen jungen internationalen Talenten wie Ágúst Godi Kjartansson (Island), Namik Muratovic (Luxemburg), Isayah Marcin (Frankreich) oder Roko und Niko Jerkic (Deutschland), sind die Münchner sehr gut unterwegs.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets

Die Dresden Titans stehen vor einer Partie mit wichtiger Relevanz auf vielen Ebenen. Am Samstagabend treffen nicht nur einige Titanen auf ihren ehemaligen Arbeitgeber, sondern können auch einen wichtigen Sieg im Kampf um die Play-Offs einfahren.

Nach einem starken Saisonauftakt mussten die Ahorn Camp Baskets zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Gegen die direkten Konkurrenten aus Fellbach und Coburg zogen sie im Kampf um die oberen Tabellenplätze den Kürzeren. Cheftrainer Carl Mbassa räumt ein, dass offensiv derzeit „der Wurm drin“ sei. Was jedoch für Stabilität sorgt: Das Team passt gut auf den Ball auf und zählt, gemeinsam mit den TSV Oberhaching Tropics, zu den besten Mannschaften der Liga, wenn es um die Ball-kontrolle geht.

Spannung bringt zudem die Frage, ob Topscorer Noah Koch (13 PPG) die Reise nach Dresden antreten wird. Der 18-Jährige kam bislang nur limitiert zum Einsatz, da er parallel für den BBL-Ligisten Heidelberg aktiv ist. Ähnlich wie sein Teamkollege David Aichele strahlt Koch enorme Gefahr am Brett aus. Aichele selbst wird primär versuchen, dem großgewachsenen Titanen Best Otakho den Luftraum streitig zu machen.

Unabhängig vom Aufgebot bleibt das Team aus Rheinland-Pfalz ein gefährlicher Gegner. Mehrere Spieler können jederzeit das Spiel an sich reißen. Aufbauspieler Daryl Woodmore beispielsweise erzielte in der vergangenen Saison 40 Punkte gegen das Würzburger Farmteam. Gleichzeitig überzeugt die Mannschaft nicht nur individuell, sondern auch im Zusammenspiel: Mit durchschnittlich 17,9 Assists pro Partie zählen sie in diesem Aspekt zu den führenden Teams der Liga.

Auf das kommende Heimspiel besteht vor allem bei einigen Titans Spielern Vorfreude. Sebastian Heck, gebürtiger Speyerer, trifft auf seinen Ausbildungsverein. Aber auch ein weiterer Titan hat schon auf dem Parkett einer der ältesten Städte Deutschlands an seinen Basketball-Fertigkeiten gearbeitet: Samuel Schally. Doch das Duell ist nicht nur von persönlicher Prägnanz, denn mit einem weiteren Erfolg vor heimischer Kulisse können sich die Elbriesen weiter im Tabellenmittelfeld der ProB Süd stabilisieren.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy  

Das letzte Heimspiel des Kalenderjahres hält für die Fans des BBC Coburg noch einmal einen richtigen Kracher parat. Mit der OrangeAcademy aus Ulm empfangen die Coburger am Nikolaustag ihren ersten Verfolger zum Spitzenspiel. Tip-off in der heimischen HUK-COBURG arena ist am Samstagabend um 18 Uhr.

Mit bisher fünf Siegen aus fünf Heimspielen ist der BBC das einzige Team der ProB Süd, das zuhause noch ohne Niederlage ist. Damit das auch so bleibt, braucht es gegen die OrangeAcademy eine ähnlich starke Defensivleistung wie gegen Dresden oder zuletzt in Speyer. Tatsächlich erlaubten Nico Wenzl und Co. den Sachsen beim letzten Heimauftritt nur 68 Punkte und legten beim darauffolgenden Auswärtsspiel in der Pfalz mit bloß 62 kassierten Zählern sogar noch einen drauf.

Dass Dresden trotz Tabellenplatz neun kein leichtes Pflaster ist, mussten die jungen „Ulmer“ bei ihrem letzten Pflichtspiel-Einsatz auf die härtere Art und Weise erfahren. Bei den Titans unterlagen die Schützlinge von Headcoach Florian Flabb mit 57:71 und haben durch den anschließenden BBC-Erfolg in Speyer nun zwei Siege Rückstand auf die Spitze. Mit jedoch sieben Siegen aus zehn Spielen rief der aktuelle Tabellenzweite bereits mehrmals sein Potenzial ab.

Im Auge behalten müssen die Coburger vor allem den erst 17-jährigen Franzosen Meissa Faye, der mit etwas mehr als 14 Punkten pro Partie bester Ulmer Schütze ist. Dazu kommt Center Endurance Aiyamenkhue. Mit seinem neuen Big-Man-Partner Marko Dordevic, der zu Beginn dieser Saison aus Speyer in die Münsterstadt wechselte und in der Vergangenheit den Coburgern ebenfalls schon öfters zu schaffen machte, hat Ulm ein starkes Center-Duo beisammen.

Den Gegner vor reichlich Probleme stellt auch BBC-Topscorer Dylan Fasoyiro, der nach einer kurzen Verletzungspause Mitte November nun wieder voll im Saft steht. Mit 16 Punkten gegen Dresden und deren 17 in Speyer meldete sich der Nigerianer, der zugleich auch den amerikanischen und kanadischen Pass besitzt, eindrucksvoll zurück und sieht sich und seine Mannschaft deutlich besser gewappnet als noch beim ersten Aufeinandertreffen mit den Schwaben in der Preseason.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Samstag steht für die SKYLINERS Juniors ein besonderes Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm: Das Derby beim TV Langen. Tip-Off ist um 19:00 Uhr – und die Voraussetzungen versprechen ein intensives und emotionales Aufeinandertreffen.

Der TV Langen präsentiert sich derzeit in guter Verfassung. Die Mannschaft hat zwei Siege in Folge eingefahren, darunter einen überzeugenden Erfolg gegen FC Bayern Basketball II. Besonders die offensive Qualität der Gastgeber sticht hervor: Mit Alexander Lagermann und Jacob Kumal Washington, die beide nahezu 20 Punkte pro Partie auflegen, verfügt Langen über zwei brandgefährliche Scorer, die das Offensivspiel maßgeblich tragen.

Das Team von Headcoach Markus Klusemann hat sich vorgenommen, die Derby-Atmosphäre als zusätzlichen Antrieb zu nutzen. Nach intensiven und teils schwierigen Wochen bietet das Duell mit Langen eine wichtige Gelegenheit, sich für die harte Arbeit zu belohnen. Beide Mannschaften kennen sich bestens, die Wege sind kurz – die Motivation entsprechend groß. Die Fans dürfen sich auf ein leidenschaftlich geführtes Derby freuen, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können.

Mit einem Sieg könnten sich die Juniors zudem in der Tabelle von den Langenern absetzen – ein zusätzlicher Anreiz, der dem Spiel noch mehr Bedeutung verleiht. Entscheidend wird sein, als Team geschlossen zu agieren, das Tempo zu kontrollieren und die Langener Scorer einzuschränken.

„Ein Derby bringt immer zusätzliche Energie mit sich, und genau die wollen wir für uns nutzen. Langen ist gut drauf, aber wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet. Wenn wir mit hoher Intensität auftreten und unserer Linie treu bleiben, haben wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen und uns in der Tabelle etwas abzusetzen. Die Jungs sind motiviert und freuen sich riesig auf die Aufgabe.“, so Klusemann vor der Partie.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen

Die zweitweiteste Auswärtsfahrt in der Hauptrunde der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende. Die Kangaroos müssen für das Gastspiel bei den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp 400 Kilometer reisen, lediglich die Auswärtsfahrt nach Dresden ist noch länger. Spielbeginn in der Riethsporthalle ist um 17 Uhr.

Die BG möchte ihren guten Lauf fortsetzen. Zuletzt bezwang man nicht nur die Würzburg Baskets und die Oberhaching Tropics, sondern überzeugte auch mit wirklich guten Leistungen. Da kam die Länderspielpause vor Wochenfrist eigentlich gar nicht besonders gelegen. Allerdings konnte man auch den ein oder anderen Akku neu aufladen für den Jahresendspurt.

In Erfurt wartet ein Team auf die Kangaroos, welches man nicht unbedingt am aktuell vorletzten Tabellenplatz festmachen sollte. Denn an der Gera und ihren vielen Flussläufen durch die malerische Stadt hat man mittelfristig nicht nur das Ziel BBL ausgerufen, sondern zählte zu Saisonbeginn auch zum engeren Favoritenkreis in der PRO B.

Vor allem die „Starting Five“ weist eine sehr hohe Qualität auf: Der US-Amerikaner Michael Tyrone Mitchell Jr. ist mit 22 Punkten pro Partie auf Platz zwei der gesamten Liga bei den Scorern. Musa Abra gilt als absolutes Toptalent und wird wohl spätestens nächstes Jahr am US-College Basketball spielen. Unter den Körben hat man Paul Albrecht und Noah Kamdem ein überaus erfahrenes und kantiges Duo zur Verfügung und auch Samuel Nellessen zählt als absoluter Topspieler.

Von der Bank können die Löwen mit Talenten wie Luca Förster (19), Jeremie Fotso-Sighom (17) und Friedrich Radefeld (21) nachlegen. Demzufolge wird die Mannschaft von Headcoach Florian Gut (37) sicherlich alles versuchen, die Punkte zu Hause zu behalten. Dort, wo man gegen Dresden einen der bisher zwei Saisonsiege einfahren konnte. Dass es bei den Löwen bisher nicht optimal lief, lag an vielen Ausfällen, kaum einmal konnte man bisher in kompletter Besetzung auflaufen.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics

Am kommenden Sonntag wartet eine schwere Aufgabe auf die Mannen um Oberhachings Kapitän Peter Zeis. Bei den sehr heimstarken Tabellendritten Fellbach müssen die Oberhachinger Basketballer über sich hinauswachsen und gehen als Außenseiter in die Partie. Spielbeginn ist Sonntag um 17:30 Uhr.

Der Kader wurde dank der hervorragenden internationalen Kontakte von Coach Borisov im Vergleich zur vergangenen Saison nochmal gezielt verstärkt. Allen voran US-Profi Tyseem Lyles, der die letzten Jahre seine Brötchen in Erfurt verdiente, Nelson Okafor (Nürnberg) sowie Rodrigues Rocha (Topscorer Regionalliga Schwenningen) erwiesen sich als absolute Volltreffer. Zudem konnte Manager Tsimios mit Nik Schlipf, Brian Butler und Jeremy Kolev wichtige Leistungsträger weiterhin an die Flashers binden.

Doch der Star ist eindeutig Kristiyan Borisov. Der 37-jährige Übungsleiter, der immer wieder bei höherklassigen deutschen Vereinen und europäischen Erstligisten gehandelt wird, ist ein mit allen Wassern gewaschener Vollbluttrainer. Der Taktikfuchs, der bekannt dafür ist die Alen Velcic Zone aus Schwenninger Zeiten einzustreuen, hat durch seine herausragende Arbeit in Fellbach seine Qualitäten mehrfach in den letzten Jahren bewiesen.

Bei den Tropics ist Nedzad Muratovic nach 3-wöchiger Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen und wird seine Mannschaft unterstützen können. Mario Matic: „Die Spielpause haben wir nutzen können, um Verletzungen auszukurieren und die Akkus aufzuladen. In Fellbach müssen wir über unsere Grenzen gehen und ein Topspiel abliefern, wenn wir gewinnen wollen. Der Gegner ist nicht nur sehr stark besetzt, sondern auch sehr gut gecoacht.“

 

Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

06.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. TKS 49ers

Nach der Länderspielpause kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord sogleich zu einem Top-Spiel – am Tabellenende. RASTA Vechta II empfängt am Samstag (17 Uhr) als 13. den Letzten, die TKS 49ers aus Kleinmachnow bei Berlin. Beide Teams haben vor diesem 12. Spieltag jeweils zwei Siege auf dem Konto. Für die jungen Vechtaer von Head Coach Harm-Ubbo Horst ist die Partie also eine wirklich wichtige.

Denn das Bestehen in so einem Spiel um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, gehöre natürlich auch zur Entwicklung von jungen Spielern, sagt Horst: „Die Tabellensituation ist allen bewusst und wir thematisieren sie auch.“ RASTA II kann mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gehen, schließlich gewann man vor dem FIBA-Break zwei Spiele in Serie. Auch die 49ers hatten zuletzt ein Erfolgserlebnis, siegten überraschend gegen die EN BASKETS Schwelm (83:80).

Harm-Ubbo Horst erwartet am Samstag einen ähnlich agierenden Gegner wie zuletzt die Iserlohn Kangaroos, bei denen man mit 77:74 gewonnen hatte. „Die 49ers haben ihre Stärken definitiv auf den großen Positionen. Da sind sie richtig groß aufgestellt und auch erfahren. Leo Hampl ist ein echtes Brett, dazu haben sie Yannick Hildebrandt. Wir kennen sie schon aus der ProB-Saison 2022-23, als wir beide Spiele gegen sie gewinnen konnten“, so Horst.

Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 1. April 2023. Damals waren auf Seiten der Brandenburger besagte Hampl und Hildebrandt schon dabei, plus Lukas Wagner. Bei RASTA II gibt es mit Michel Schillmöller und Malte Giljan zwei Akteure, für die es ein Wiedersehen geben könnte. Ein Augenmerk dürften die Vechtaer aber auch auf den 19-jährigen Jenö Pildner haben, der bei 13.0 Punkten, 3.7 Rebounds und 1.5 Steals steht.

Jedoch haben die TKS 49ers bisher im Schnitt pro Spiel nur 70.3 Punkte erzielt, trafen von ihren Feldwürfen nur 38.1 % und haben durchschnittlich 19.5 Turnovers. „Wir werden uns treu bleiben und Druck übers ganze Spielfeld machen. Da werden wir also nicht anders agieren als sonst auch. Was unsere Offense angeht, müssen wir uns auf einen sehr passiv verteidigenden Gegner einstellen. Es wäre also gut, wenn wir unsere Würfe gut treffen“, blickt Harm-Ubbo Horst voraus.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU

Am Samstag (06.12./19:00 Uhr) geht’s wieder rund im DragonDome. Dann versucht Rhöndorf zurück in die Erfolgsspur zu finden. Es wird allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn mit LOK BERNAU ist ein absolutes Topteam zu Gast. Kein geringerer als der Tabellenzweite gibt seine Visitenkarte ab.

Ein echtes Ausrufezeichen haben die Brandenburger am Spieltag vor dem FIBA-Break abgeliefert. Da hat Bernau dem Tabellendritten Neustadt eine empfindliche Schlappe verpasst. Vor heimischer Kulisse mussten die temps Shooters eine schmerzliche 83:110-Niederlage einstecken. Ein Highscore-Resultat, dass die Stärke des Teams von Dan Oppland unterstreicht: Neben dem Spitzenreiter Essen erzielt keine Mannschaft in der ProB mehr Punkte pro Spiel.

Ein Blick auf die Statistik entlarvt einen Grund für die hohe Trefferzahl, Bernau ist am offensiven Brett bärenstark. Fast 16 Offensiv-Rebounds in jeder Partie bescheren den Lokomotiven viele zweite Wurfchancen. Zu den harten Arbeitern gehört unter anderem der Ex-Bernauer Marco Rahn. Ihm steht mit Akim-Jamal Jonah ein erfahrener Center zur Seite. Daneben sind die großen Positionen mit Lukas Johannes Klein (213 cm) sowie Nevio Bennefeld (211 cm) beachtlich besetzt.

Traditionell kann der Kooperationspartner von ALBA Berlin aus einem prallen Kader schöpfen. Dazu gehört seit jeher auch eine starke Guard-Achse. Aktuell haben sie auf den kleinen Positionen einiges zu bieten. Allen voran Guy Artman Nahmias, das spanische Duell mit Jorge Mejias verspricht ordentlich Zündstoff. Beachten muss man aber auch auf jeden Fall Anton Nufer, Emanuel Schüler und Anthony Watkins.

Die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern ist bei Bernau gut ausbalanciert. Genauso wie die Spielanlage, wenngleich LOK, wenn immer es geht auf dem Gaspedal steht und schnelle Abschlüsse sucht. Da Bernau keinen herausragenden Topscorer in seinen Reihen hat, sondern viele Spieler für ein Double-Double gut sind, muss Rhöndorf in der Defensive sehr flexibel agieren. Für die Dragons bedeutet das mutig und schmerzfrei zur Sache gehen.

 

06.12.2025 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Das Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede muss an diesem Wochenende reisen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist die junge Mannschaft am Samstag, 6. Dezember, beim SC Rist Wedel in der Nähe von Hamburg gefordert. Tipoff in der Sporthalle Steinberg ist um 19 Uhr.

Die Partie am Nikolaus-Samstag ist das Duell zweier Tabellennachbarn: Der SC Rist Wedel (8.) und die Baskets Juniors / TSG Westerstede (9.) weisen nach elf Spieltagen beide eine Bilanz von 5:6 Siegen auf, die Gäste aus Niedersachsen mussten sich nach gutem Saisonstart als Liganeuling zuletzt zweimal in Folge geschlagen geben.

Wedel, Kooperationspartner der Veolia Towers Hamburg aus der easyCredit Basketball Bundesliga, verfügt in Niklas Krause (durchschnittlich 14,6 Punkte pro Spiel) und Lincoln Rosebush (14,2) über zwei Akteure, die auf zweistellige Punkteausbeuten kommen. Janne Müller und Nelson Martin kamen in der laufenden Saison bereits bei den Towers zum Einsatz. Trainer des Teams ist Hamed Attarbashi.

Dessen Co-Trainer Marian Schick betont mit Blick auf das starke Duo der Baskets Juniors, Jon’il Fugett und Beni Fungula: „Als Team ist es uns zuletzt immer wieder gut gelungen, derartig dominante Spielertypen unter ihren Möglichkeiten zu halten.“ Fugett erzielt im Schnitt 28,0 Punkte pro Partie, sein Teamkollege Fungula kommt auf 17,5 Zähler.

„Rist Wedel ist genau wie wir ein Team mit direkter Anbindung an eine BBL-Organisation“, sagt Artur Gacaev, Headcoach der Baskets Juniors. „Die Mannschaft verfügt über viele talentierte Jungs, die sehr physisch und sehr schnell spielen.“ Es gelte, genau dafür bereit zu sein. „Wir müssen schauen, wie wir aus der kurzen Pause herauskommen“, so Gacaev.

 

06.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Itzehoe Eagles

Am Samstagabend, den 6. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an – und damit ein echtes Topspiel. Die Essener gehen als souveräner Tabellenführer mit 20 Punkten in das Duell und möchten ihre beeindruckende Erfolgsserie weiter fortsetzen.

Die Itzehoe Eagles reisen als aktuell Viertplatzierte mit 14 Punkten an und haben zuletzt starke Leistungen gezeigt. Für sie ist die Partie in Essen das dritte Auswärtsspiel in Folge, nachdem sie zuvor in Rostock die Seawolves mit 86:91, sowie die BSW Sixers auswärts mit 89:96 besiegen konnten.

Statistisch haben die Eagles einiges zu bieten: Zu den gefährlichsten Distanzschützen zählen US-Guard Walter McBride, der derzeit 40,4 % seiner Dreier trifft, sowie Lucien Schmikale, der mit durchschnittlich 8,9 Dreiern pro Spiel zu den volumenstarken Schützen der Liga gehört. Im Zweipunktbereich sticht besonders der 25-jährige Finn Fleute heraus, der mit 63,3 % Trefferquote äußerst effizient abschließt. Insgesamt erzielen die Eagles 84,2 Punkte pro Spiel und lassen im Schnitt 77,8 Zähler ihrer Gegner zu.

Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo in Essen-Stoppenberg. Beide Teams hatten durch den FIBA-Break ein spielfreies Wochenende, konnten regenerieren und sich gezielt auf das anstehende Spitzenduell vorbereiten. Die Miners wollen am Samstagabend mit hoher Intensität, konzentrierter Defense und ihrer gewohnten Offensivpower den nächsten Heimsieg einfahren.

 

06.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers

Nach drei Wochen, also am kommenden Samstag, den 06.12.2025 um 19:30 Uhr, steht das nächste Heimspiel der Schwelmer an.

Nach der Länderspielpause kommt es zum Duell mit den BSW Sixers. Die Sixers waren in dieser Pause aktiv und bezwangen zuhause den SC Rist Wedel mit 82: 68. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sechs Niederlagen stehen die Sixers auf Rang sieben. Die Blau-Gelben stehen derzeit auf Rang drei und haben zuhause in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

Damit das auch so bleibt, gilt es bei den Gästen den nigerianischen Aufbauspieler Toby Okwuokei, der mit rund 17 Punkten und knapp 7 Rebounds dominiert, zu kontrollieren. Ihm steht aber der US-Amerikaner Robert Holmes mit rund 15 Punkten und knapp 10 Rebounds kaum nach. Auch der erst 19-jährige Ilias Amin scort knapp 12 Punkte pro Spiel. Alle drei Spieler müssen allerdings mehr als 30 Minuten pro Partie spielen.

Die EN Baskets wollen die weiße Weste zuhause unbedingt verteidigen. EN-Head-Coach Falk Möller: „Wir wollen natürlich zuhause ungeschlagen bleiben. Dazu müssen wir deutlich intensiver spielen als zuletzt in Stahnsdorf. Die Pause hat uns gutgetan, die Akkus sind wieder voll. Die Sixers sind eine gefährliche Mannschaft. Wir müssen hochkonzentriert in dieses Spiel gehen.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Hertener Löwen

Am kommenden Samstag wartet auf die Hertener Löwen eines der wenigen regionalen Derbys der Saison. Um 19:30 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Robin Singh auswärts auf die Iserlohn Kangaroos. Nur rund 65 Kilometer trennen beide Städte – beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Basketballduell in der ProB Nord.

Mit 12 Punkten aus 11 Spielen und sechs Siegen aus den letzten acht Partien haben sich die Löwen eindrucksvoll im Tabellenmittelfeld etabliert. Besonders die Konstanz der letzten Wochen sorgt dafür, dass das Team aktuell einen hervorragenden sechsten Platz belegt. Iserlohn hingegen steht mit zwei Siegen weniger auf Rang 12 – nur knapp vor der Abstiegszone. Die Sauerländer mussten zuletzt zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen, eine in Wedel und eine Heimniederlage gegen Vechta II.

Die Iserlohn Kangaroos gehören seit einem Jahrzehnt ununterbrochen zur ProB, auch wenn ihre sportlichen Ergebnisse zwischendurch stark schwankten – zwischen Playoff-Teilnahmen und Abstiegskampf war in den letzten Jahren alles dabei.

In dieser Saison prägen vor allem einige Schlüsselspieler das Bild der Sauerländer. Allen voran Center Tyson Leitao (#32), der effektivste Spieler der gesamten Liga. Auf den Guard-Positionen sorgen Glynn Hubbard III (#2) sowie Luca Michels (#44) mit jeweils rund 13 Punkten pro Spiel für konstante Offensivproduktion. Ergänzt wird dieses Kerntrio durch Forward Christopher Schultz (#13), der mit 11 Punkten und 7 Rebounds ebenfalls zuverlässig abliefert und dem Team wichtige Stabilität verleiht.

Auch wenn die letzten Ergebnisse der Kangaroos negativ ausfielen, gilt Vorsicht – Iserlohn hat mehrfach gezeigt, dass es Spiele drehen und zu Hause unangenehm sein kann. Ihre Siege haben die Sauerländer nicht zuletzt gegen starke Gegner wie Schwelm oder Itzehoe erzielt. Dennoch reisen die Löwen erstmals seit langem als Favorit zu einem Auswärtsspiel. Mit einem weiteren Erfolg könnten sie ihre gute Tabellenposition festigen und sich weiter von den unteren Plätzen absetzen.

 

07.12.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters

Nach einer freien Woche sind die Spieler der temps Shooters wieder zurück in Neustadt und bereiten sich seit Montag auf das Spiel bei der Seawolves Academy vor. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht am Wochenende der 12. Spieltag an.

Die temps Shooters wollen nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg feiern, doch beim Farmteam des easycredit BBL Teams Rostock Seawolves, wird das nicht einfach. Der sportliche Absteiger aus der letzten Saison zeigt sich in dieser ganz anders und hat zudem das Team ein wenig anders aufgestellt.

Während Rostock in der letzten Saison auf einen Amerikaner verzichtete, hat die Academy mit Jalen Page einen sehr guten Pointguard gefunden. Der 23-jährige Spieler erzielt nicht nur 21,3 Punkte im Schnitt (Bestwert 42 Punkte gegen Stahnsdorf), sondern holt sich auch 6,0 Rebounds und legt 6,1 Assists auf. Diese Allroundperformance macht ihn zum wichtigsten Spieler im jungen Rostocker Team.

Der zweite Topspieler im Kader von Headcoach Domenik Reinboth ist Sommerneuzugang Jonas Zilinskas. Der 19-jährige Power Forward kam von der OrangeAcademy aus Ulm nach Rostock und spielt eine vorzügliche Saison. In elf Spielen gelangen ihm fünf Double-Double und im Schnitt legt er 17,9 Punkte auf. Insgesamt ist der Kader der Rostocker deutlich besser besetzt als letzte Saison und daher ist der aktuell 10. Platz mit fünf Siegen keine Überraschung.

Bei den Neustädtern sind alle Spieler gesund und gut gelaunt aus der freien Woche zurückgekehrt. Das Team trainiert sehr fokussiert und ist heiß darauf, den nächsten Sieg zu feiern. „Alle Spieler sind motiviert aus der Pause wiedergekommen und wollen erfolgreichen Basketball zeigen. Wir wissen aber auch, dass kein Team in dieser Liga zu unterschätzen ist und wir uns sehr akribisch auf das Spiel vorbereiten müssen“, so Neustadt Coach Smith.

 

Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger lösen Vertrag auf

Die Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zum 1. Dezember 2025 einvernehmlich zu beenden. Die Einigung wurde in guten und konstruktiven Gesprächen erzielt. Für sein jahrelanges Engagement bedankt sich der Club ausdrücklich.

Marius Kröger war seit dem Neuanfang in der Pro B im Jahr 2015 Geschäftsführer der Artland Dragons und hat den Club in einer anspruchsvollen Zeit stets mit vollem persönlichem Einsatz begleitet und die Entwicklung des Clubs bis heute geprägt. In seiner langen Amtszeit gelang der Wiedereinstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, gefolgt von mehreren sportlichen wie strukturellen Entwicklungsschritten.

Thomas Fengler, Gesellschafter/Geschäftsführer der Artland Dragons: „Ich danke Marius für die vielen Jahre, in denen wir den Club gemeinsam begleitet haben. Das ist über eine so lange Zeit eher ungewöhnlich im schnelllebigen Profisport und zeigt, dass wir immer ein offenes und ehrliches Verhältnis gepflegt haben. Jetzt ist es Zeit für beide Seiten, neue Wege zu gehen, und wir tun dies im Bewusstsein, gemeinsam viel erreicht zu haben. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich Marius persönlich und im Namen der gesamten Organisation von Herzen alles Gute.“

Marius Kröger selbst sagt: „Nach über zehn Jahren als Geschäftsführer der Artland Dragons ist für mich der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Entscheidung, unsere Zusammenarbeit im beidseitigen Einvernehmen zu beenden, ist das Ergebnis vertrauensvoller und offener Gespräche. Ich blicke zurück auf intensive, lehrreiche und ebenso erfüllende Jahre, in denen wir als Organisation gewachsen sind und gemeinsam ein starkes Fundament geschaffen haben.“

„Diese Erfolge wären ohne das Vertrauen von Thomas Fengler, die immer konstruktive Zusammenarbeit mit Maja Kollhoff und Julia Fischer sowie die Unterstützung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Leidenschaft unserer Fans und Partner nicht möglich gewesen. Mein Dank gilt allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben – intern wie extern. Ich wünsche der gesamten Organisation viel Erfolg auf dem weiteren Weg“, so Kröger weiter.

Spotlight #5: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel

Zehn Spieltage sind gespielt, die Länderspielpause bietet den Teams nun erstmals in dieser Saison ein wenig Zeit um durchzuatmen und zurückzuschauen. Die Gelegenheit wollen auch wir nutzen und werfen einen Blick auf das erste Saisondrittel. Wer hat überrascht, welche Parallelen lassen sich erkennen und was sind die spannendsten Erkenntnisse aus den ersten 89 Spielen der aktuellen ProA-Saison? 

Das sind die fünf Themen:

  • Teamwork an der Tabellenspitze
  • Der Tabellenkeller ist kompetitiver
  • Mit Derbysiegen in den Flow kommen
  • Das Koblenzer Scoring-Rätsel
  • Crailsheimer kommen gerne zurück

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Paderborn Baskets reagieren auf Verletzungsmisere – US-Point Guard Eyassu Worku neu im Baskets-Kader

Die Paderborn Baskets haben schnell auf die Verletztenmisere reagiert: Nach dem Ausfall des etablierten Point Guards Branden Maughmer bis Ende des Jahres, verpflichteten die Ostwestfalen für zwei Monate den Point Guard Eyassu Worku. Der 27-jährige US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln spielte zuletzt für KK-Dubrovnik in der 1. Kroatischen Liga. Bei den Baskets soll er mit seinen Playmaker- und Führungsqualitäten als kreativer Kopf das Spiel lenken.

Eyassu Worku – 1.88 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – wurde am 18. Oktober 1998 in Los Alamitos, Kalifornien/USA, geboren. Er begann mit dem Basketball in der Highschool für die Los Alamitos Griffins und spielte während seiner Collegezeit für die UC Irvine Anteaters – bei beiden Teams zeigte sich sein hohes Talent als Point Guard und kreativ agierender Spieler mit Scoring-Potential.

Diese Entwicklung setzte sich bei seinen Profistationen fort: Worku startete seine Profikarriere 2020 beim kroatischen Club KK Zadar, wechselte dann zum kroatischen Verein KK Zabok. Anschließend spielte er für die nordmazedonischen Erstligisten BC Gostivar und MZT Skopje. Zuletzt etablierte er sich beim kroatischen Erstligisten KK Dubrovnik in der Saison 2024/25 als einer der stärksten Akteure: Worku stand dort in 33 Spielen durchschnittlich 32.8 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt 16.7 Punkte, 3.6 Rebounds, 5.1 Assists und 1.9 Steals auf.

Milos Stankovic, Head Coach der Paderborn BASKETS: „Eyassu ist ein Spieler mit viel Europaerfahrung. Wir haben nach jemandem gesucht, der das Tempo des Spiels kontrollieren und sowohl für sich als auch für seine Teamkollegen Würfe kreieren kann. Eyassu ist ein smarter Junge, er versteht Basketball wirklich gut und agiert auf dem Parkett mit einem hohen IQ – das wird uns sehr helfen und für unser Team eine Bereicherung sein.“

Eyassu Worku: „Ich freue mich sehr darauf, nach Paderborn zu kommen, meine neuen Teamkollegen und Coaches kennenzulernen und dabei zu helfen, einige Spiele zu gewinnen. Ich habe viel Gutes über die Stadt gehört. Deswegen bin ich dankbar für diese Chance und kann es kaum erwarten, für das Team zu kämpfen.“

 

Bronze-Auszeichnung für Nürnberg Falcons beim Nachwuchs-Check

In der vergangenen Woche stand der Nachwuchsbereich der Nürnberg Falcons im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Das Ergebnis unterstreicht die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Clubs: Die Falcons wurden mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den Strukturen, Abläufen und Entwicklungsmaßnahmen im Nachwuchsprogramm der Nürnberger. In intensiven Gesprächen mit Verantwortlichen wurden zentrale Stärken sichtbar – darunter das breite Ballschulangebot, die gezielte Zusammenführung talentierter Leistungssportler aus der gesamten Metropolregion sowie die verankerte Arbeit in den Bereichen Inklusion und Sozialraumförderung. Gleichzeitig erhielt der Verein konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung seiner Nachwuchsarbeit.

Ein neuer Bestandteil des diesjährigen Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop, der in Nürnberg die Zusammenarbeit mit den umliegenden Basketballvereinen in den Fokus rückte. Gemeinsam mit dem Post SV Nürnberg wurden Ideen für gemeinsame Fort- und Weiterbildungsformate für Lehrkräfte und Übungsleiter in der Region, ein klar definiertes Rollen- und Zuständigkeitsverständnis einer gemeinsamen Leistungssport-Plattform sowie Ansätze, wie möglichst viele Menschen – ob Spielerinnen und Spieler, Fans, Trainer oder Helfer – dauerhaft für den Basketball begeistert werden können, entwickelt.

Basti Doreth (Nachwuchsleiter der Nürnberg Falcons): „Der Nachwuchs-Check bietet uns wertvolle Impulse, um unsere Jugendarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Das strukturierte Feedback und der neue Workshop-Ansatz helfen uns, konkrete Maßnahmen direkt anzustoßen und nachhaltige Entwicklungsschritte einzuleiten.“

Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt das Engagement der Falcons im Bereich der Nachwuchsförderung und dient gleichzeitig als Motivation, die eigenen Strukturen und Entwicklungsprozesse weiter auszubauen.

Über den Nachwuchs-Check:
Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

 

Nachberichte ProA 10. Spieltag

22.11.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. EPG Baskets Koblenz 84:92

Die EPG Baskets Koblenz zeigen derzeit auswärts eine deutlich stärkere Leistung als bei ihren Heimspielen. So auch geschehen am Samstagabend gegen die RheinStars Köln, die aufgrund einer Terminkollision nicht in ihrer neuen Heimat, der Motorworld spielen konnten, sondern auf das Castello im benachbarten Düsseldorf ausweichen mussten.

In der Anfangsphase dominierte Koblenz in allen Bereichen. Doch es war vor allem Decorian Jeffries, der wie ein Wirbelwind über das Parkett fegte und seine Finger überall hatte. Dank der guten Offensivleistungen von Björn Rohwer und Harris Hujik konnten die Kölner den Lauf der Koblenzer stoppen und in Minute sieben auf 10:17 aufschließen. Durch einen Dreier von Jonas Niedermanner und einer guten Verteidigung gingen die Koblenzer mit einer 14:26 Führung in die Viertelpause.

Der Anfang des zweiten Viertels gehörte wieder ganz Decorian Jeffries, der von den Koblenzern nach zwei spektakulären Dunkings gefeiert wurde. Köln konnte sich im weiteren Verlauf für kurze Zeit auf zehn Punkte herankämpfen, geschuldet auch einiger überhasteter Distanzwürfe der Schängel, die nicht ihr Ziel fanden. Zur Halbzeit trennten sich die Teams jedoch wieder mit einem stabilen Polster von 15 Punkten, bei einem Spielstand von 34:49 aus Sicht der Gastgeber.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten Köln, die einen 7:0 Run aufs Parkett legten und mit 41:49 wieder den Anschluss fanden. Beim Spielstand von 46:53 nahm Trainer Dohrn eine Auszeit. Das Momentum drohte nach zwei Kölner Dunkings und einem technischen Foul gegen Aleksa Kovačević weiter zu kippen. Symptomatisch für dieses Viertel war der finale Dreier von Haris Hujic, der in letzter Sekunde mit einem Buzzerbeater Köln mit 61:68 auf Schlagdistanz hielt.

Auch im letzten Viertel fand Koblenz nicht zurück ins Spiel. Köln verkürzte nach drei verwandelten Freiwürfen auf 69:72. Es wurde offensiv wie defensiv mit vollem Einsatz um jeden Ball gekämpft. Für Aleksa Kovačević wurde dies zum Verhängnis: Er fühlte sich von den Schiedsrichtern ungerecht behandelt, verlor die Contenance und kassierte dafür sein zweites technisches Foul. Köln setzte in den letzten Minuten alles auf eine Karte, konnte sich aber nicht gegen die Koblenzer durchsetzen. Endstand 84:92.

 

22.11.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Phoenix Hagen 98:103

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Topspiel um die Tabellenführung verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend Phoenix Hagen knapp 98:103 (52:49) geschlagen geben und verpasste den Sprung an die Spitze.

Die Veilchen starteten mit viel Energie und einem 10:0-Lauf in die Partie, sodass Phoenix-Headcoach Chris Harris schnell seine erste Auszeit nahm. Doch die Göttinger waren kaum zu stoppen – Sears erhöhte von außen auf 17:2. Die Gäste fingen sich nach und nach und verkürzten durch einen 0:7-Lauf auf 19:9. Die Hausherren antworteten mit einem kurzen Zwischenspurt zum 29:14 – in die Viertelpause gingen die Göttinger mit einer 29:18-Führung.

Im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Die Feuervögel spielten schnell und machten es den Gastgebern deutlich schwerer. Vor allem Graves bereitete den Veilchen Probleme. Auch eine Strauß-Auszeit stoppte den Phoenix-Lauf nicht, sodass Hagen auf 35:33 herankam. Die Kontrahenten bewegten sich nun auf Augenhöhe – Sears traf zum 45:40; Graves glich kurz darauf zum 47:47 aus. Zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die Veilchen leichte Vorteile (52:49).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Fabian Bleck verkürzte auf 54:53; Hendrik Drescher antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 57:53. Sears machte es ihm nach und erhöhte auf 60:53. Aber die Hagener hielten dagegen. Einen 4:16-Lauf schloss Lucas N’Guessan zum 64:69 ab. Daniel Kirchner glich durch fünf Punkte in Folge zum 69:69 aus – ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer knappen 73:74-Führung.

Gleich zum Start des letzten Abschnitts holte Robin Lodders die Führung für die Göttinger zurück, und Kevin Buckingham baute sie auf 78:74 aus. Doch die Hagener Antwort ließ nicht lange auf sich warten, sodass Jeff Carroll zum 87:87 ausglich. Im Anschluss fanden die Göttinger keinen Weg, um Graves zu stoppen. Der US-Guard traf zwei Dreier hintereinander zum 91:95. Adam Ramstedt verkürzte auf 93:95 und auf 97:97. Die Hagener blieben danach sicher an der Freiwurflinie und sicherten den Sieg.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 83:61

„Es geht in die richtige Richtung“, atmete Kapitän Robin Benzing tief durch. Gerade hatten seine GIESSEN 46ers am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nicht nur den Tabellendritten Eisbären Bremerhaven deutlich mit 83:61 (39:30) in die Schranken gewiesen, sondern nach nun vier Siegen aus den letzten fünf Partien rechtzeitig vor der Länderspielpause auch die letzten Diskussionen um einen vermeintlich verpatzten Saisonstart im Keim erstickt.

Dass bei den Männern von der Weser Raphael Falkenthal sowie den kurzfristig erkrankten Till Isemann und Jemarl Baker Jr. drei Leistungsträger fehlten, nutzten die 46ers gnadenlos aus. Luis König Figge schraubte sich nach eigenem Steal an Carlos Carter zum 24:21 empor, Aiden Warnholtz (29:23) und Daniel Norl (33:23) ließen Dreier einschweben und Domagoj Vukovic bedankte sich bei Simon Krajcovic mit dem 35:23, sodass den Nordlichtern erst einmal der Stecker gezogen war.

Als dann auch noch Jonathan Maier ein Alley-oop-Anspiel von Simon Krajcovic krachend in die Reuse drückte (46:31), der slowakische Regisseur höchstpersönlich aus Downtown auf 53:38 stellte, Luis König Figge im Liegen Robin Benzing zum 58:38 bediente, Neuzugang Devon Goodman im Fallen zum 60:38 vollendete und Aiden Warnholtz den Vorsprung mit fünf satten Punkten und einem zwischenzeitlichen 20:0-Lauf zum 68:38 und damit auf 30 Zähler ausbaute, war die Halle aus dem Häuschen.

Dass die Hausherren im letzten Abschnitt den Fuß ein wenig vom Gaspedal nahmen und am Ende „nur“ mit 22 Punkten Differenz (83:61) gewannen, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. „Wir hatten heute keinen Ausfall. Alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Das ist ein echt gutes Zeichen für die Zukunft“, fasste Robin Benzing einen gelungenen Abend zusammen, an dem die 46ers eindeutig ein Ausrufezeichen gesetzt hatten.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. SBB Baskets Wolmirstedt 73:65

Zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga sichern sich die Bozic Knights ihren vierten Erfolg. Mit 73:65 gewinnen die Ritter gegen Aufsteiger Wolmirstedt und stehen in der Tabelle nun auf Patz elf. Nach der knappen Niederlage am Spieltag zuvor beim Tabellensechsten in Bochum, wollten sich die Schwaben vor heimischer Kulisse mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Saisonunterbrechung verabschieden.

Die Umsetzung dieses Ziels wurde für die Besucher des Spiels vor allem in der Kirchheimer Defensive deutlich. Engagiert und konsequent gingen die Hausherren zu Werke und sorgten für nur fünf erfolgreiche Korbabschlüsse der Gäste im Anfangsviertel. In der Offensive war zwar noch ordentlich Sand im Getriebe, dennoch führten die Bozic Knights nach zehn Spielminuten mit 19:12.

Die magere Korbausbeute der Gäste konnten die Ritter im zweiten Abschnitt noch verschärfen. Nur zwei Körbe gelangen den Wolmirstedtern. Da ihnen jedoch 14 Freiwürfe im 2. Viertel gewährt wurden und der Gast hochprozentig verwandeln konnte, relativierte sich das wieder. Dennoch gehörte auch der zweite Abschnitt den Kirchheimern, die ihrerseits 23 Zähler erzielten und die Führung zur Halbzeit entsprechend ausbauten (42:31).

Der endgültige Grundstein zum Erfolg der Kirchheimer wurde im dritten Viertel gelegt und erneut war es die zu diesem Zeitpunkt herausragende Verteidigungsarbeit. Den Baskets gelang nun kaum mehr etwas und nur insgesamt fünf Punkte wanderten im 3. Viertel auf ihr Konto. Die Kirchheimer versuchten den einen oder anderen Schnellangriff zu fahren. Und auch wenn offensiv nicht viel Rhythmus aufkommen sollte, lagen die Gastgeber nach drei gespielten Vierteln mit 60:36 in Front.

Im Schlussviertel verließ die Hausherren dann die Energie. Auch in der Verteidigung gelang es nicht mehr wie zuvor, den Wirkungsraum des Kontrahenten einzugrenzen, sodass die Wolmirstedter verkürzen konnte. „Wir haben über drei Viertel eine sehr intensive und ordentliche Leistung gezeigt. Das Schlussviertel ärgert uns enorm. Hier müssen wir smarter und ruhiger agieren. Sowas kann auch mal richtig schief gehen,“ bilanzierte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende.

 

22.11.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 71:86

Die Paul Horn-Arena war auch in dieser Saison ein gutes Pflaster für die VfL SparkassenStars Bochum. Nach dem Sensations-Sieg zu siebt in der vergangenen Spielzeit kontrollierten die Bochumer die Tigers Tübingen diesmal über fast 40 Minuten und gewannen verdient gegen den Tabellennachbarn. Durch den Sieg überholten die SparkassenStars die Tigers und kletterten auf den sechsten Tabellenplatz.

Das erste Viertel ging nach kleinen Startschwierigkeiten ganz klar an die SparkassenStars, das lag einerseits an einer konzentrierten Leistung der Bochumer, aber auch an einer schwachen Wurfquote der Tigers aus der Distanz. 0/7 Dreier stand nach dem ersten Viertel auf dem Stat-Bogen. 26:15 gewannen die SparkassenStars den ersten Spielabschnitt.

Im zweiten Spielabschnitt fanden die Tübinger dann besser ins Spiel und trafen auch ihren ersten Dreier durch JaCobi Wood. Bochum blieb aber bei seiner Linie und konnte eine 43:39-Führung zur Halbzeit verteidigen.

Anfang des dritten Viertels setzten die Bochumer Coaches die Tigers mit einer aggressiven Zonenverteidigung vor Probleme. Schnell konnten die SparkassenStars den Vorsprung wieder zweistellig ausbauen. Dabei blieb es zum Ende des Viertels. Mit einer 61:51-Führung für die Bochumer ging es in den letzten Spielabschnitt.

Hier blieben die Bochumer konzentriert und hielten den zweistelligen Vorsprung auch durch eine intensive Defense. Fünf Minuten vor Ende wuchs die Führung auf 12 Punkte an. Tübingen wirkte ratlos in dieser Phase. Der starke Lars Kamp erhöhte mit einem spektakulären Dreier aus dem Lauf auf +15. Seriös und ungefährdet wurde der Sieg dann eingetütet. 86:71 gewannen die Bochumer am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

 

22.11.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. PS Kalrsruhe LIONS 78:85

In der Crunchtime hätten fast die Nerven versagt, doch dank zweier starker Viertel feierten die PS Karlsruhe LIONS nach zuletzt drei Niederlagen zu Gast bei den Paderborn Baskets einen wichtigen Sieg. Am Ende des zehnten Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA lautete der Endstand in Ostwestfalen 78:85.

Zunächst erlebte der Trainer der Gäste wieder einmal einen Fehlstart seiner Schützlinge. Nach gut drei Minuten lagen die Hausherren mit 11:2 vorn. Erst nach und nach gelang es den LIONS, vereinzelte Lücken in der äußerst disziplinierten Defense der Baskets zu nutzen. Das erste Viertel gehörte jedoch klar den Gastgebern, die auch im Angriff gut arbeiteten, aber im Abschluss auch Punkte liegenließen. Das sollte sich im folgenden Abschnitt ändern. Pausenstand: 25:18.

Gleich den ersten Angriff nutzte David Ejah für einen Dreier und brachte seine Mannschaft damit fast auf Schlagdistanz. Beim 30:25 nahm Paderborn die erste Auszeit, hatte aber auch in der Folge mit einer stockenden Offense zu kämpfen. Gleichzeitig kam das Karlsrudel immer besser in Fahrt. Die Folge: Der Führungswechsel in Minute 17. Die Baskets scorten in dieser Phase nicht mehr, was den LIONS einen Elf-Punkte-Run ermöglichte. Beim Stand von 37:41 ging es in die Halbzeitpause.

Die Partie schien nun völlig offen, aber dank guter Trefferquoten aus der Distanz holten sich die Gäste die Führung zurück und bauten diese in Minute 27 auf acht Punkte aus. Die Hausherren reagierten mit einer Auszeit, um den Karlsruher Flow zu stoppen, doch einer legte nun erst richtig los: David Cohn schraubte den Gäste-Vorsprung mit zwei Dreiern binnen weniger Sekunden auf komfortable 14 Punkte. Das war auch der Abstand zur letzten Pause (57:71).

Je näher das Spielende rückte, umso dramatischer war es um das Karlsruher Nervenkostüm bestellt. Die Turnover häuften sich nun und in der 26. Minute war der zweistellige Vorsprung dahin. Das Momentum lag nun aufseiten der Baskets, die viel mehr Würfe nahmen und in der Crunchtime bis auf vier Punkte heranrückten. Einzig an der Freiwurflinie blieb Karlsruhe in der Schlussphase erstaunlich cool und sicherte sich so die Siegpunkte.

 

22.11.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Uni Baskets Münster 85:69 

Am zehnten Spieltag waren die HAKRO Merlins zuhause wieder erfolgreich und sammelten die nächsten Punkte. Gegen die Uni Baskets Münster konnte sich das Team von Headcoach David McCray mit 85:69 durchsetzen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste aus Münster. Nach gewonnenem Sprungball netzten die Universitätsstädter sofort ein. Gardner stellte jedoch sofort klar, dass die Merlins heute bereit waren zu kämpfen. Mit zwei Steals in Folge und einem Korbleger Shahids erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung. Lange wären sollte dieser jedoch nicht, als O’Brien zwei Treffer von Downtown in Folge versenkte und den Score zur ersten Pause auf 17:18 drehte.

Zum Start der zweiten zehn Minuten machte es sich Gaines zur Aufgabe den Score mit zwei Korblegern in Folge direkt wieder zu drehen. Die Uni Baskets rückten wieder bis auf drei Punkte heran. Merlins Coach McCray nahm eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung als Welp sich unter dem Korb durchsetzte und durch die Reuse traf (33:28). Auch im weiteren Spielverlauf zeigten die Hausherren sich als erfolgreichere Mannschaft und konnten so mit einer Führung von 39:31 in die Halbzeit gehen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Merlins das bessere Team. Erst netzte Blunt ein, anschließend lies Gardner den Vorsprung zweistellig werden (44:34). Headcoach Götz Rohdewald nahm eine Auszeit beim Stand von 52:42. Infolgedessen kämpfen sich die Gäste kurzzeitig wieder ein wenig an die Crailsheimer heran, Ogunsipe machte die per And-One wieder zunichte.  Souverän spielten die Hohenloher die Zeit nun herunter und gingen mit 58:50 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

In die finalen zehn Minuten starten die Gäste erneut ambitioniert, konnten aber gegen die Merlins nichts ausrichten. Der Vorsprung war wie festgemauert. Auch wenn das Spiel auf dem Parkett umkämpfter wurde, lagen die Gastgeber auf dem Scoreboard weiterhin in Führung und machten auch keinen Anschein daran etwas ändern zu wollen. Mit der letzten Aktion des Spiels fand ein Abpraller Gaines, der den Ball per Dunk versenkte und so den Endstand auf 85:69 stellte.

 

23.11.2025 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. BBC Bayreuth 90:89

Nach einem absoluten Herzschlagfinale zog der BBC Bayreuth heute Nachmittag im Frankenderby in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nach einer durchaus starken Leistung bei den Nürnberg Falcons mit 89:90 (42:46) den Kürzeren.

Die Falcons starteten stark mit 6:0, KeVaughn Allen brachte den BBC aus der Distanz mit dem 3:6 aufs Scoreboard. Allen traf dann seinen nächsten Dreier und Kovalov machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 13:0-Lauf der Bayreuther zum 13:6 perfekt. Brandton Chatfield stoppte den Run des BBC mit dem 8:13. Das Derby war sehr intensiv, aber noch nicht hochklassig. Nach weiteren Punkten von Allen ging es mit 20:14 für Bayreuth in die erste Viertelpause.

Kovalov erhöhte zu Beginn des zweiten Abschnitts mit einem Dreier auf 23:16. Die Falcons hatten große Probleme mit ihren Distanzwürfen, arbeiteten sich aber in der recht zerfahrenen Partie wieder auf 24:25 heran. Die Partie blieb eng und Brandton Chatfield brachte mit einem Drei-Punkte-Spiel Nürnberg wieder mit 38:36 in Front. Nach finalen Punkten von Kovalov und auf der Gegenseite einem Buzzerbeater von Evan Taylor ging es schließlich mit 46:42 für Nürnberg in die Halbzeitpause.

Kovalov verkürzte für den BBC auf 44:46, Nürnberg erhöhte jedoch postwendend wieder auf 50:44, Diallo erwiderte mit dem 46:50. Plescher traf seinen zweiten Dreier zum 51:54, Evan Taylor erwiderte ebenfalls aus der Distanz zum 57:51. Die Distanztreffer fielen nun auf beiden Seiten. Allen stellte schließlich auf 56:60 nach knapp 28 Minuten. Ikejiaku traf zum 58:62 und Mart brachte die Gäste mit sechs Zählern in Folge zum Schluss des dritten Viertels wieder mit 64:63 in Führung.

Kovalov erhöhte für Bayreuth zu Beginn des Schlussabschnitts auf 67:64, Diallo traf zum 69:66. Friederici glich per Dreier für Nürnberg zum 69:69 aus und brachte sein Team anschließend wieder mit 71:69 in Front. Das Spiel blieb absolut ausgeglichen. Köpple behielt die Nerven und traf 15 Sekunden vor dem Ende den Dreier für Nürnberg zum 90:89. Im Gegenzug scheiterte Allen mit einem Dreierwurf. Bayreuth musste so die 89:90-Derbyniederlage quittieren.

 

23.11.2025 18:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Artland Dragons 76:107

Die GIANTS haben schon deutlich angenehmere Tage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 erlebt. Als nach 40 absolvierten Minuten ein 76:107 gegen die Artland Dragons auf der Anzeigetafel an der Bismarckstraße aufleuchtete, war auch dem letzten BAYER-Fan klar, dass die zweithöchste deutsche Spielklasse nicht mit der ProB zu vergleichen ist.

Bereits im ersten Viertel legten die Gäste den Grundstein für den Erfolg in der Farbenstadt. Angeführt vom US-Duo Benjamin Burnham und Amir Hinton setzen sich die Niedersachsen schnell ab und ließen den Hausherren nicht den Hauch einer Chance. BAYER fand offensiv nicht statt und hatte in der Verteidigung Schwierigkeiten mit der Treffersicherheit der Dragons von „Downtown“, welche hauptsächlich verantwortlich für die 10:27-Führung nach Abschnitt Nummer Eins war.

Viel besser wurde es allerdings auch im zweiten Durchgang nicht für die „Riesen vom Rhein“. Die Angriffsmaschinerie der Auswärtsmannschaft lief weiterhin auf Hochtouren und war nicht zu stoppen. Zwar konnte auch Leverkusen jetzt ein ums andere Mal scoren, doch es gelang Sebastian Brach, Ricardo Lynch & Co. nicht, den Rückstand zu verkürzen. Im Gegenteil: Zum Ende der ersten Hälfte lagen die „Drachen“ mit 25 Punkten (32:57) in Front.

Nach der Pause waren die Hausherren darauf bedacht, die Korbjäger aus Quakenbrück nicht weiter davonziehen zu lassen. Es gab auch immer mal wieder kurze Phasen, in denen BAYER das Momentum auf die eigene Seite ziehen konnte, doch Artland hatte stets zum richtigen Zeitpunkt eine Antwort parat. Spätestens nach den dritten zehn Minuten war die Paarung zu Gunsten der Mannen von der Hase entschieden (47:85).

In der Schlussperiode mischten beide Coaches ihre Rotationen bunt durch. So kamen auf Seiten der Gastgeber u.a. auch die Youngster Calin Nita und David Koch zum Einsatz. Letztgenannter konnte sogar zwei Dreier in Serie durch die Reuse der Dragons befördern. Am Ende stand ein verdienter 76:107-Erfolg auf der Habenseite der Gäste.

 

Nachberichte ProB Süd 11. Spieltag

22.11.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TV Langen 82:89

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf reiste der TV Langen am Wochenende eher als Underdog in die bayerische Hauptstadt. Immerhin hatte der FC Bayern Basketball II sechs Siege aus neun Spielen geholt. Auf dem Court stellten sich die Kräfteverhältnisse dann jedoch anders dar: Trotz sehr kurzer Rotation setzten die Giraffen noch einmal eine Schippe drauf und zeigten ihre bis dato beste Saisonleistung. So erarbeitete sich das Team den zweiten Sieg in Folge.

Mit diesem Erfolg war zumindest im ersten Viertel noch nicht zwingend zu rechnen. München spielte insbesondere über Nikolas Sermpezis immer wieder erfolgreiche Angriffe durch die Zone. Die Langener Offense kam in diesem Viertel hingegen noch nicht so recht ins Rollen. So ging das erste Viertel mit 22:14 klar an die Bayern.

Eine deutliche Leistungssteigerung zeigten die Langener dann in Viertel zwei und drei. Wie schon in der Vorwoche attackierte das Team nun deutlich häufiger das Brett. Die Mannschaft schloss spürbar seltener von der Dreierlinie ab – und wenn, dann aus freier Wurfposition. So schaffte es der TV Langen nicht nur, das Spiel zur Halbzeit auf ein 36:37 zu stellen, sondern diese Führung weiter auszubauen. So stand es siebeneinhalb Minuten vor Schluss dann 58:74 für den TVL.

Die Münchner hatten sich in dieser Phase jedoch noch nicht aufgegeben und spielten insbesondere in den letzten drei Minuten noch einmal mit mehr Druck. Droste hatte gemeinsam mit Kapitän Niklas Pons, der mit 16 Punkten und zwölf Assists ebenfalls ein Double-Double erzielte, einen Hauptanteil an der guten Assist-Quote. 25 hatten die Langener erzielt – zur Zufriedenheit von Headcoach Tobias Jahn. Am Ende gewannen die Langener verdient mit 82:89.

„Zwei Siege in Folge sind für uns natürlich ein richtig gutes Gefühl. Wenn die Einstellung stimmt, wir wirklich stringent umsetzen, was wir uns die ganze Woche über vorgenommen haben und das gesamte Team da an einem Strang zieht, dann kann es eben auch funktionieren. Das hat man heute gesehen. So wollen wir weitermachen“, sagte Jahn nach dem Spiel.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BG Hessing Leitershofen 94:115

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen fulminanten Auswärtssieg verbucht. Am Samstagabend siegte man bei den TSV Oberhaching Tropics mit 115:94 (66:41). Die Kangaroos zeigten dabei ihre bisher beste Saisonleistung und wahrten in der Tabelle den Anschluss an die Verfolgerteams von Tabellenführer BBC Coburg.

Die Partie begann ausgeglichen. Als Routinier Peter Zeis für die Gelbhemden zur zwischenzeitlichen 15:14 Führung einnetzte, wusste allerdings noch keiner der rund 400 Zuschauer in der Halle der Grundschule Deisenhofen, dass dies die erste und gleichzeitig einzige Führung für die Gastgeber sein sollte. Danach gelang es der BG, das erste Viertel mit 30:26 für sich zu entscheiden. Schon hier deutete sich an, dass das Match zum High-Scoring Game mutieren könnte.

In den zweiten zehn Minuten blieben die Münchner Vorstädter zunächst dran, bis zum 32:35 war das Spiel weiterhin ausgeglichen. Dann folgte aber eine mehr als beeindruckende Phase der Gäste: Mit einem 22:0 Run zog man auf 57:32 davon. Herausragend in dieser Phase Zion Richardson, der US-Amerikaner in Reihen der Kangaroos. Binnen einer Minute und neunzehn Sekunden traf Richardson vier Dreier in Folge. Zur Halbzeit leuchtete eine 66:41 Führung von der Anzeigetafel.

Es sprach für den Kampfgeist der Hachinger um ihren Coach Mario Matic, dass man nach dem Seitenwechsel sich nicht seinem Schicksaal ergab und das dritte Viertel mit 27:23 für sich entschied und dadurch auf 68:89 verkürzen konnte. Der letzte Rest Hoffnung für die Oberbayern ging aber gleich zu Beginn des letzten Abschnittes verloren, als die Kangaroos mit einem weiteren 10:0 Run starteten und für die an diesem Abend mit 31 Punkten Differenz höchste Führung sorgten (33. Spielminute).

Danach wurde noch einmal munter rotiert. Youngstar Dominik Heinrich war es vorbehalten, per Freiwurf erstmals die magische 100-Punkte Grenze in dieser Saison zu erreichen. Am Ende war es ein hochverdienter Sieg der Gäste, der angesichts der von Oberhaching zuletzt gezeigten sehr guten Leistungen mit drei Siegen in Folge sicher vor allem in dieser Höhe nicht unbedingt zu erwarten war.

 

22.11.2025 19:30 Uhr// Ahorn Camp Baskets vs. BBC Coburg 62:70

In einem Spitzenspiel, das wohl bis auf das letzte Viertel als waschechte Defensiv-Schlacht bezeichnet werden kann, schnappte sich der BBC Coburg bei den Ahorn Camp Baskets Speyer einen im Hinblick auf die Tabelle immens wichtigen Auswärtssieg. Die Vestestädter gewannen in der pfälzischen Domstadt schlussendlich mit 70:62 und bauten, da die zweitplatzierten Ulmer an diesem Spieltag nicht im Einsatz waren, ihre Tabellenführung weiter aus.

Obwohl die vor dem Spieltag viertbeste Offensiv-Mannschaft der Liga die zweitbeste empfing, war von Beginn an nur wenig offensiver Glanz auf beiden Seiten zu sehen. Zur Verdeutlichung: Keinem Team wollte gar ein einziger erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf im ersten Viertel gelingen. Die Gastgeber konnten tatsächlich nur zwei Feldkörbe überhaupt erzielen. 15:8 zu Gunsten der Vestestädter lautete dementsprechend der Spielstand nach den ersten zehn Minuten.

Die Offensiv-Flaute hielt auch im zweiten Viertel nahtlos an. Erst gute 120 Sekunden vor der Pause brach Speyers Christoph Rupp den Bann von der Dreierlinie und verkürzte auf 22:19. Nach der anschließenden Auszeit von Patrick Seidel kamen dann die Minuten von Dylan Fasoyiro. Zunächst traf Coburgs Nummer zwölf einen Floater von der Grundlinie und im Anschluss die ersten beiden BBC-Dreier an diesem Abend Mit 30:24 ging es in einem echten Low-Scoring-Game zum Pausentee.

Die Vestestädter kamen allerdings zu schläfrig aus der Kabine, was von den Baskets postwendend bestraft wurde. Nach einem 7:0-Lauf zum Start ins dritte Viertel übernahm Speyer nach langer Zeit mal wieder die Führung (30:31). Nichtsdestotrotz blieb das Spiel für Liebhaber des Offensiv-Basketballs auch im zweiten Durchgang kein Leckerbissen. Herzog, Neunhoeffer und wieder Höllerl – dieses Mal per krachenden Dunk – stellten auf 44:40 vor dem Schlussakkord.

Die Vestestädter wirkten offensiv nun allmählich gelöster, spielten befreiter auf und zogen dank eines 7:0-Runssogar bis auf zwölf Punkte davon (62:50). Speyer jedoch gab sich vor heimischer Kulisse keineswegs schon geschlagen und verkürzte wieder auf sechs Punkte (66:60). Dawson fungierte zum danach Coburger Matchwinner: Erst blockte der US-Amerikaner den Drei-Punkte-Versuch von Woodmore, sammelte den Rebound ein und netzte anschließend die entscheidenden beiden Freiwürfe zum neunten BBC-Sieg im zehnten Saisonspiel ein.

 

23.11.2025 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. CATL Basketball Löwen 92:71

Die Länderspielpause kann in vollen Zügen genossen werden: Die Porsche Basketball-Akademie beendet den November mit einem 92:71-Sieg gegen Erfurt. Der sechste Saisonsieg in der ProB wird, in Abwesenheit von auf beiden Seiten drei fehlenden Akteuren, von der thüringischen Personal-Knappheit begünstigt.

von Noah Kamdem und Paul Albrecht waren die nur zu acht angereisten Thüringer Gäste physisch und tonangebend. Dieses Momentum sollte aber nur von kurzer Dauer bleiben. Denn Ludwigsburg machte ab dann sehr Vieles sehr gut: Die BBA’ler ließen den Ball gut laufen, bewegten und verteidigten die unterlegenen Erfurter gut. Bis auf Michael Mitchell Jr., der einigermaßen effizient bleiben sollte, stoppten sie die CATL Basketball Löwen bis zum Gang in die Kabinen (48:37).

Kamdems Double-Double blieb ab dem Seitenwechsel unverändert und Ludwigsburg weiterhin teamdienlich und/oder effizient. Während der Distanzwurf in den ersten 20 Minuten noch eine seltene Option gewesen war, fiel das Spielgerät mit fortlaufender Spieldauer zunehmend öfter durchs Netz. Das führte dazu, dass sich die Hausherren mehr und mehr absetzen und auch rotieren konnten.

Angeleitet durch Simon Feneberg und Lars Danziger behielten die Gelb-Schwarzen in souveräner Art und Weise die Oberhand, verschafften ihren beiden Jüngsten, Kenan Youdom (18:58 Minuten) und Yohann Tchouaffe (19:43) weitere sowie Sebastian Kuhn (05:51), Armin Pivac (04:03) und Bink de Goede (02:47) erstmalig an diesem Nachmittag Spielanteile und sorgten für allgemeine, schwäbische Zufriedenheit.

 

23.11.2025 16:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SV Fellbach Flashers 79:81

Im zehnten Spiel der aktuellen Saison der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd konnten die Fellbach Flashers ihren siebten Erfolg feiern, 79:81 bei der Würzburg Baskets Akademie. Durch den Sieg sind die Fellbacher nun punktgleich mit der Orange Academy aus Ulm auf den zweiten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Schon nach den ersten 5 Minuten führten die Fellbacher souverän mit 14:5 und es schien so, als ob an diesen Sonntagnachmittag die Flashers die Partie von Anfang an souverän gestalten werden. Jedoch kämpfte sich die junge Würzburger Truppe in die Partie zurück. Immer wieder dirigierte Head Coach Alex King seine Schützlinge eindrucksvoll. Die Fellbach hielten dagegen und konnten das erste Viertel immerhin 17:22 für sich entscheiden.

Auch das zweite Viertel verlief ähnlich. Die Flashers zeigten ihre körperliche Überlegenheit, aber die Gastgeber überzeugten mit sehr guter Trefferquote von der Drei Punkte Linie. Zur Halbzeit stand es 35:45 für die Flashers.

Auch nach der Halbzeitpause war das Bild zunächst unverändert. Der gut aufgelegte Nik Schlipf punktete souverän. In entscheidenden letzten Viertel kippte jedoch die Partie. Die Würzburger, angeführt vom treffsicheren David Gerhard, der am Ende auf starke 27 Punkte kommen sollte kämpften sich die Gastgerber zurück in die Partie und hatten das Momentum auf ihrer Seite. Auch schwierige Würfe durch Marko Petrić, fanden ihr Ziel.

Eine Minute vor Ende der Partie führten die Würzburger mit 79:78. Die Flashers zeigten jedoch zum wiederholten Male in der Saison, dass sie gute Nerven haben. Der entscheidende Wurf wurde diesmal von Tyseem Lyles getroffen, wieder ein Drei Punkte Wurf. Die Gastgeber hatten noch rund 30 Sekunden Zeit das Spiel zu drehen. Die Defensive der Gäste hielt jedoch dagegen und die Flashers konnten wieder einmal eine knappe Partie für sich entscheiden.

 

23.11.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dresden Titans 63:80

Für die SKYLINERS Juniors stand am Wochenende das dritte Heimspielwochenende in der BARMER 2.Basetball Bundesliga in Folge an. Sie mussten am Sonntagabend eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Gegen die Dresden Titans fand das Team von Markus Klusemann über weite Strecken keinen Zugriff auf die Partie und verlor am Ende mit 63:80.

Die Gäste erwischten einen nahezu perfekten Start. Die Titans agierten hoch effizient, bewegten den Ball stark und setzten früh klare Akzente. Besonders Scott Edward Stone war von Beginn an nicht zu stoppen: Bereits im ersten Viertel erzielte er 11 Punkte und legte damit die Basis für seine insgesamt 21 Zähler. Frankfurt dagegen fand keinen Rhythmus und tat sich schwer, in gute Abschlüsse zu kommen. Das erste Viertel endete folgerichtig mit einem 19:30-Rückstand.

Auch im zweiten Abschnitt blieb das Kräfteverhältnis unverändert. Dresden spielte weiterhin mit beeindruckender Klarheit und hoher Trefferquote, während die Juniors kaum Antworten auf die physische Defensive der Titans fanden. Zur Halbzeit lag Frankfurt mit 34:48 zurück – und die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache: Frankfurt traf nur 37 % aus dem Feld, Dresden dagegen 69 %.

Auch nach der Halbzeit gestaltete sich das Bild ähnlich. Die Titans setzten ihre aggressive Verteidigung konsequent fort und ließen Frankfurt kaum Raum für offensive Lösungen. Besonders Jamie Edoka hielt stark dagegen, insgesamt fanden die Frankfurter aber als Team keine Antwort auf das Auftreten der Gäste. So verwaltete Dresden seinen Vorsprung souverän und brachte den 63:80-Auswärtssieg sicher über die Zeit.

Wir haben es heute nicht geschafft, unseren Gameplan über längere Phasen umzusetzen. Dresden war von Anfang an sehr effizient und hat uns mit ihrer physischen Defense vor große Probleme gestellt. Wir müssen lernen, schneller Lösungen zu finden und konstanter aufzutreten. Trotzdem bin ich sicher, dass wir aus solchen Spielen viel mitnehmen können“, so SKYLINERS-Headcoach Markus Klusemann nach der Partie.

 

Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

22.11.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Dragons Rhöndorf 113:90

Auch bei Rasta Vechta gab’s für Rhöndorf nichts zu holen. Die Niedersachsen waren bestens aufgelegt und ließen den Dragons beim 113:90 (60:49) keine Chance. Auf die Offensiv-Power der Gastgeber fanden die Rheinländer keine passende Antwort. So muss das Team um Headcoach Max Becker weiter auf ein Erfolgserlebnis warten und bleibt im unteren Tabellendrittel festgenagelt.

Während Rasta von Beginn an mit breiter Brust agierte, war Rhöndorf zu passiv in der Defensive. Vechta nahm die sich bietenden Freiräume dankend an und ging bereits in der sechsten Minute zweistellig in Führung (20:8). Gegen Ende der ersten zehn Minuten fanden die Dragons etwas besser in die Begegnung.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren sie sogar das dominantere Team. Vechta ließ es in dieser Phase an Struktur vermissen und die Gäste verkürzten den Rückstand bis auf drei Punkte (18“/50:47). Dann brachte Coach Horst Harm-Ubbo seinen Routinier Kevin Smit, der das Spiel der Niedersachsen ordnete und die Hausherren gingen wieder deutlicher nach in Führung (60:49).

Im dritten Viertel gab es einen rasanten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Mannschaften operierten mit offenem Visier und der Vorsprung von Vechta pegelte sich bei sechs Punkten ein. Bis zur 28. Minute, als Rhöndorf einen kollektiven Blackout hatte und innerhalb von 60 Sekunden einen 10:0-Lauf kassierte (29“/80:64). Von diesem Schlag erholte sich Rhöndorf nicht mehr.

Auf der anderen Seite spielte sich Vechta in einen Rausch und machte bereits in der 34. Minute die 100-Punkte-Marke voll. Und sie ließen bis zur letzten Minute nicht locker, wohl wissend, dass der direkte Vergleich am Ende der Saison durchaus noch eine Rolle spielen kann. So kam es am Ende zu einem unerwartet Highscore von 113:90.

 

22.11.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 89:96

Immer eine Antwort: Itzehoe Eagles siegen auch bei den BSW Sixers Das letzte Viertel beginnt. Sven Cikara setzt Finn Fleute in Szene, der trifft für die Itzehoe Eagles zum 77:57 bei den BSW Sixers. Dennoch wird die Partie noch einmal knapp, aber schließlich landen die Eagles ihren nächsten Auswärtssieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: 96:89 (18:11, 26:25, 31:21, 21:32).

Die ersten Angriffe der Gäste gingen daneben, sie gerieten mit 0:5 in Rückstand, den sie aber schnell ausglichen. Fünf Minuten lang lief die Partie rasant hin und her, allerdings auch mit vielen Fehlern. Die Verteidigung machte den Sixers das Leben sehr schwer, und gestützt auf Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel übernahmen sie die Führung, die sie nicht mehr hergeben sollten.

Ein wesentlicher Grund dafür: Die Itzehoer hatten immer wieder jemanden, der im richtigen Moment einen Akzent setzte, sechs Spieler punkteten zweistellig. Reihenweise zeigten sie sehenswerte Ballstafetten und spielten sich freie Würfe heraus, die dann auch hochprozentig saßen: Mehr als die Hälfte der Dreierversuche landete im Korb. Das sah bei den Gastgebern lange anders aus, zur Halbzeit führten die Eagles mit 44:36.

Die zweite Hälfte eröffneten die Gäste mit mehreren weiteren Dreiern, ein Freiwurf von Tobias Möller war nach rund fünf Minuten der erste Punkt, der nicht aus der Distanz erzielt wurde. Eine typische Szene: Die Sixers kamen zum Korb durch und trafen, nur Sekunden später kam die Antwort: Cikara servierte Sydnee Bijlsma den Ball für einen freien Korbleger. Kurz vor dem Ende des Viertels lieferte Möller noch ein Highlight: Nach Ballgewinn stürmte er nach vorn und vollendete per Dunk.

Doch nach der 20-Punkte-Führung durch Fleute kippte die Partie in Richtung der Gastgeber, die sich deutlich steigerten. Sie trafen besser, verteidigten intensiver und verkürzten den Rückstand bis auf 82:86. Da war der Kapitän gefragt: Schmikales Dreier ließ die Eagles durchatmen, kurz darauf punktete McBride mit Korbleger zum 91:82 – die Entscheidung rund 70 Sekunden vor Schluss. „Ein verdienter Sieg“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 86:64

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Rostock Seawolves Academy gelang dem Team von Trainer Robin Singh ein souveräner 86:64-Heimerfolg. Über weite Strecken kontrollierten die Gastgeber das Geschehen, überzeugten mit intensiver Defensive und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Die Löwen erwischten einen Traumstart und eröffneten die Partie mit einem beeindruckenden 12:0-Lauf in den ersten drei Minuten. Erst durch Freiwürfe gelangen Rostock die ersten Punkte, doch Herten blieb das klar dominierende Team. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und gutem Ballvortrag erspielten sich die Gastgeber eine 24:12-Führung nach zehn Minuten.

Auch im zweiten Abschnitt behielt Herten zunächst die Kontrolle. Punkt für Punkt baute das Singh-Team den Vorsprung aus. Erst zwei schnelle Rostocker Dreier brachten die Gäste wieder etwas heran. Zur Pause schrumpfte der Vorsprung auf 44:33.

Rostock kam nach der Pause besser aus der Kabine und verkürzte in den ersten zwei Minuten auf 44:38. Eine Auszeit brachte die Löwen jedoch wieder in die Spur, Herten fand zur Intensität zurück und stellte den zweistelligen Vorsprung nach fünf Minuten wieder her. Ein Highlight setzte Bryant Allen, der kurz vor Ende des Viertels einen spektakulären Dreier mit Foul versenkte. Mit 66:50 ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel waren die Löwen die klar bessere Mannschaft. Rostock versuchte, mit Härte gegenzuhalten, wodurch das Spiel hektischer wurde. Kurzzeitig zeigten sich die Löwen irritiert, fanden jedoch schnell zur Kontrolle zurück. Anschließend ließen sie sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und spielten das Spiel souverän zu Ende. Mit starker Teamdefense zwangen die Löwen Rostock zu 22 Turnovern und sicherten sich einen nie gefährdeten 86:64 Erfolg.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 83:110

Das Topspiel des 11. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga fand in Neustadt statt, wo die temps Shooters (4.), die LOK aus Bernau (2.) empfingen. Der Shooters Dome war bereits am Freitagnachmittag ausverkauft, es war somit alles für dieses Spiel angerichtet.

Das Spiel begann mit dem Gewinn des Jumps durch Shooters Akteur David Craig, der wenig später mit einem schönen Assist Elias Marei für die ersten Punkte des Spiels fand. Emil Loch legte fünf Punkte nach, bevor wieder Marei in der 3. Minute den super Start zum 9:1 erzielte. Die Gäste kamen zurück und es entwickelte sich im 1. Viertel ein sehr schnelles Spiel auf Augenhöhe. Bernau übernahm in der 6. Minute die Führung und hielt diese bis zum 23:25 nach den ersten zehn Spielminuten.

Im 2. Viertel lief bei den Gastgebern in der Offensive nicht viel zusammen, LOK zog deutlich davon und führte in der 16. Minute auf einmal mit 25:36. Die temps Shooters fanden in dieser Phase keine Mittel gegen die druckvolle Verteidigung der Gäste. Nach verwandelten Freiwürfen von Aime Olma und Matej Jelovcic gelang in der 18. Minute die Verkürzung des Rückstandes auf 31:40, doch acht Punkte in Folge durch Anton Nufer schraubten den Halbzeitrückstand der Gastgeber auf 33:48 hoch.

Nach der Halbzeit agierte die LOK weiter im Höchsttempo und war kaum zu stoppen. Die Führung der Gäste wuchs teilweise auf über 20 Punkte an, sodass das Spiel zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden war. Am Ende wurde auch das 3. Viertel, zwar knapp, aber mit 23:27 verloren und es ging mit einem 56:75 in den letzten Spielabschnitt. Den temps Shooters war anzumerken, dass sie den Rückstand verringern wollen, allerdings funktionierte an diesem Abend nicht wirklich viel.

Die LOK machte spätestens mit acht Punkten in Folge durch die Ex-Shooters Spieler Scott II und Watkins in der 34. Minute, beim Stand von 61:88, den Deckel auf die Partie. Am Ende des Abends mussten die Neustädter eine herbe 83:110 Heimklatsche einstecken und sich einem in Topform agierenden Spitzenteam geschlagen geben.

 

23.11.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. ETB Miners 78:84

Als Jon’il Fugett nach seinem Einsatz in der easyCredit BBL am Samstagabend offensichtlich angeschlagen vom Parkett ging, schwante einigen Beobachtern nichts Gutes. Tatsächlich hatte sich der Point Guard eine Blessur zugezogen, die sein Mitwirken am Folgetag im Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede unmöglich machte. Ohne ihn musste sich die Mannschaft im Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den ETB Miners aus Essen mit 78:84 geschlagen geben.

Zu keinem Zeitpunkt schafften es die Gäste, einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Ein Umstand, den sich die Baskets Juniors trotz der Niederlage zugutehalten durften, wenngleich sie statt lobender Worte naturgemäß lieber einen Erfolg eingefahren hätten. „Wir haben nicht schlecht gespielt“, resümierte Headcoach Artur Gacaev den Sonntagnachmittag. „Leider haben wir uns zum Schluss nicht belohnt.“

Tatsächlich machten „nur Kleinigkeiten“ den Unterschied aus, wie Gacaev betonte. „Wir haben ein paar Fehler begangen; hier mal einen Rebound abgegeben, da einen Layup danebengelegt und dort dem Gegner den Ball in die Hände gespielt.“ Und eben diese Kleinigkeiten nutzten die Essener zu ihrem Vorteil und letztlich zum zehnten Saisonsieg aus.

Trainer Gacaev richtete den Blick nach vorn: „Wir sind ein Neuling in der Liga, und wir müssen lernen, die knappen Spiele zu gewinnen. Das wird uns mit zunehmender Erfahrung auch gelingen.“ Gacaev hab besonders drei Spieler aus seinem Team hervor, die sehr gut gekämpft haben: „Colin hat mit seinem Double Double ein starkes Spiel gemacht, auch Beni Fungula war sehr gut. Außerdem hat uns Luca Mevius gute Minuten gegeben.“

 

23.11.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm 83:80

In einer spannenden und ausgeglichenen Partie mussten die Blau-Gelben sich in der Overtime mit 83:80 geschlagen geben. Trotz 30 Punkten von Zyon Patterson und 20 Punkten von Marius Stoll reichte es am Ende nicht ganz, um die Punkte aus Stahnsdorf zu entführen.

Die Partie startete ausgeglichen und so endete das erste Viertel mit einem Punkt Führung für die Hausherrn. Noch ausgeglichener war es zur Halbzeit: 32:32 nach 20 Minuten Spielzeit. Die zweite Halbzeit startete auf beiden Seiten nervös und so verpassten beide Teams die Chance, in Führung zu gehen. Auch im dritten Viertel konnte keines der Teams sich einen Vorsprung erarbeiten und so ging es mit einem Stand von 49:50 ins letzte Viertel der regulären Spielzeit.

Kurz sah es so aus, als könnten die Schwelmer sich nun absetzen, doch beide Teams brauchten fast vier Minuten, bis es nach dem zwischenzeitlichen 49:54 wieder zählbares gab. Die Schlussphase war geprägt von Turnovern und verpassten Würfen. So konnten die Hausherren kurz vor Schluss noch einmal ausgleichen und sogar in Führung gehen. Mit der Schlusssirene folgte dann der Ausgleich durch den überzeugenden Patterson.

Auch in der Overtime blieb die Partie ausgeglichen, letztendlich waren es dann aber zu viele Fehlwürfe und Turnover, die den 49ers den Sieg brachten. Erik Nyberg vergab einen Freiwurf beim Stand von 81:80. En-Head-Coach Falk Möller: „Wir haben dieses Spiel nicht verlieren müssen. Wir waren nicht gut, retten uns aber in die Verlängerung. Wenn man dann aber in fünf Minuten 19 Punkte kassiert, hat man es auch nicht verdient. Wir brauchen diese Länderspielpause dringend.“

 

23.11.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 70:52

Die Iserlohn Kangaroos mussten am Sonntagnachmittag beim SC Rist Wedel eine 70:52-Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erwischten die Iserlohner Basketballer einen gebrauchten Tag, an dem vor allem die Offensive nicht ins Laufen kam. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die Dreierquote an diesem Abend ein großes Problem werden würde.

Das Team von Headcoach Toni Prostran fand schwer in die Partie und musste das erste Viertel mit 15:11 abgeben. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum: Wedel traf nun die ersten Punkte von außen, während die Kangaroos weiter auf einfache Punkte warteten.

Eine frühe Auszeit beim Stand von 21:11 brachte zwar kurz neue Impulse, doch die Offensive blieb zäh und die Gastgeber wirkten in entscheidenden Momenten präsenter – sei es beim Rebound oder im Abschluss. Zur Halbzeit lag das Waldstadt-Team folgerichtig mit 34:25 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Kangaroos zunächst einen engagierten Auftakt. Mit mehr Zug zum Korb und aggressiverer Verteidigung verkürzten sie zu Beginn des dritten Viertels, doch die fehlende Konstanz im Abschluss verhinderte eine echte Wende. Die Dreierquote von zwischenzeitlich 1/17, zahlreiche Ballverluste und zu viele Fouls zerstörten den Spielfluss und spielten Wedel in die Karten.

Mit einem 52:35-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt, in dem Iserlohn trotz eines 20-Punkte-Defizits noch einmal Moral bewies. Das Team kämpfte sich zwischenzeitlich auf zwölf Zähler heran, ließ aber weiterhin viele Chancen liegen. Weder zahlreiche Einwurffehler des Gastgebers noch hart erkämpfte Offensiv-Rebounds führten an diesem Abend für Iserlohn zu Punkten. Am Ende stand eine verdiente 70:52-Niederlage für die Iserlohn Kangaroos auf der Anzeige.