Nachberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg 69:82

Ludwigsburg beendet die Hinrunde der ProB Süd mit einem überzeugenden 82:69-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball II. Im BMW-Park sind die Gelb-Schwarzen über die vollen 40 Minuten tonangebend, liegen, bis auf eine kurze Sequenz in der 11./12. Spielminute, dauerhaft in Front und beenden die erste Hauptrunden-Halbserie mit einer 7:5-Bilanz und in den Top-6 der Tabelle.

Die Barockstädter reisten mit dem Selbstbewusstsein von zwei aufeinanderfolgenden Siegen sowie den nach Verletzungen ins Aufgebot zurückgekehrten Julis Baumer und David Engelhart an. Sie agierten am Isarufer also in Bestbesetzung, was sich ab dem Tip-Off bemerkbar machen sollte: Die Gäste sorgten für die ersten Punkte, den ersten Lauf und eine Vielzahl an Offensivrebounds, die zunächst durch den Spielstand und dann von einem Buzzerbeater von Lars Danziger veredelt wurden (17:19, 10. Spielminute).

Die Hausherren hatten zwischenzeitlich mit einem 8:0-Lauf das Geschehen ausgeglichen gestaltet und im zweiten Viertel auch kurzzeitig die Führung übernommen, waren aber sichtbar überfordert ob der schwäbischen Defensiv-Intensität und Trefferquote. Simon Feneberg und Co. forcierten insgesamt 24 Turnover und waren auch aus der Distanz treffsicher. Ein 11:0-Run sorgte für ein gutes Ludwigsburger Halbzeitergebnis, was nach dem Seitenwechsel fortwährend verbessert wurde.

Denn während der FCBB II in der Zone, durch Alessio Calamita und Kilian Fischer durchaus zu gefallen wusste, galt dies für die Gäste in Gänze. Sie teilten das Spielgerät, fanden die besser postierten Nebenleute und verwandelten die Big Plays, sodass sie bereits vor dem Schlussabschnitt deutlich zweistellig führten und die bayerische Moral brachen.

Das vierte Viertel erlebte hierdurch einen rapiden Spannungsabfall, der von den bereits genommenen drei Auszeiten Emir Mutapcics begünstigt wurde. Ludwigsburg brachte den Vorsprung mit Leichtigkeit über die Zeit, Khee Rhee nutzte seine Möglichkeiten zur Rotation – und konnte sich schon weit vor dem Ertönen der Sirene über einen sehr gelungenen Hinrunden-Abschluss freuen.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets 98:73

Die Dresden Titans konnten am 12. Spieltag der ProB Süd in der Margon Arena weiter ihre Heimstärke beweisen. Gegen die Gäste aus Speyer konnten die Elbriesen durch eine geschlossene Vorstellung an beiden Enden des Feldes einen souveränen Erfolg einfahren.

Mit konzentrierter Verteidigung und hohem Tempo spielten sie sich früh eine deutliche 21:2-Führung heraus. Speyer findet offensiv zunächst keinerlei Lösungen. Erst vier Punkte in Folge von Geißler bringen neue Energie ins Spiel der Gäste und die anfängliche Spielfreude der Titanen verläuft etwas im Sande. Nach einer Auszeit zeigt sich das frisch entfachte Feuer besonders bei Best Otakho. Mit Ablauf der Uhr vollendet er einen spektakulären Putback-Dunk und setzt den Schlusspunkt unter das erste Viertel – 31:15.

Auch im zweiten Abschnitt bleibt Otakho der Aktivposten: Erst räumt er am eigenen Brett auf, dann schließt er per And-One ab. Parallel beweist sich Kelvin Kollmar, der seinen zweiten Dreier einstreut und die Führung auf 19 Zähler ausbaut. Eine starke, konzentrierte Verteidigung sichert den Titanen schließlich die phänomenale 54:26-Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte folgt der nächste Rückschlag für Speyer: Daryl Woodmore, einer der Führungsspieler der Baskets, muss nach zwei unsportlichen Fouls frühzeitig aus der Partie verabschieden. Aus der Distanz zeigen sich die Gäste danach zwar routinierter als noch in Hälfte eins, doch das offensiv heiß brennende Zeichen setzt erneut Otakho, der unermüdlich die Korbanlagen testet. Nach einem weiteren dominanten Viertel leuchtet ein klares 76:48 auf der Anzeigetafel.

Der Auftakt in die letzte Spielperiode verläuft aus der Sicht der Gastgeber weniger erfolgreich. Die Titanen finden offensiv kaum Lösungen, bis auf einen: Scott Stone punktet weiter verlässlich und hält den Rhythmus am Leben. Für einen gebührenden Abschluss sorgt jedoch Leonard Benitez. Der 16-jährige Debütant trifft kurz vor dem Ende seinen ersten Profi-Dreier und setzt damit zum 98:62 den Schlusspunkt der Partie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy 71:87  

In einem von Emotionen geprägten Topspiel unterlag der BBC Coburg am 12. Spieltag der ProB Süd der OrangeAcademy Ulm mit 71:87. Die Vestestädter, die von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, fanden über die gesamte Spielzeit hinweg zu selten genug offensive Durchschlagskraft, um das orange Defensiv-Bollwerk zu überwinden.

Vom Start weg tat sich der BBC schwer. Zwar kannten die Coburger das Szenario bereits aus den vorherigen Partien, doch im Gegensatz dazu stand auch die ansonsten griffige und intensive Defense aus den Vorwochen nicht. Ulms Toptalent Meissa Faye machte sich das zu Nutzen. Immer wieder fanden ihn seine Mitspieler und der 17-jährige verwandelte. Auch defensiv gestatteten die Gäste den Hausherren kaum freie Würfe, so endete das erste Viertel mit 18:25 für die Gäste.

Doch peu à peu enteilten die Ulmer ab Mitte des zweiten Viertels den Vestestädtern. Nach einem And-One von Big Man Endurance Aiyamenkhue war der Rückstand aus Coburger Sicht wieder zweistellig angewachsen. Joel Cwik stellte nach einem getroffenen Dreier zeitweise auf 16 vor für die Gäste (30:46). Mit 34:47 und 23 Punkten von Meissa Faye gingen beide Teams in die Kabine. Die Stimmung in der Halle schien so entzündlich, dass ein sprichwörtlicher Funken inmitten der Halbzeitpause den Feueralarm auslöste, der sich nach kurzer Zeit als Fehlalarm herausstellte.

Nach einer gut 40-minütigen Unterbrechung anstelle der üblichen 15 konnte es mit Halbzeit Nummer zwei weitergehen. Doch auch da blieben die Ulmer weiter tonangebend. Dieses Mal übernahm Point Guard Namori Omog, der sieben schnelle Punkte verbuchte und die Ulmer weiter zweistellig in Führung hielt (43:56). Der offensive Knoten wollte auf Coburger Seite nicht platzen.

Erst Mitte des Schlussviertels stellten die Vestestädter nach zwei erfolgreichen Dreiern von Herzog und Egger auf 66:71 und vieles deutete auf eine spannende Crunchtime im Spitzenspiel hin. Allerdings verpassten erst Wenzl und im Anschluss Fasoyiro die Partie noch einmal enger zu gestalten oder gar herumzureißen. Die Ulmer hingegen blieben ruhig, nutzten die Coburger Fehleranfälligkeit eiskalt aus und zogen davon.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors 70:61

Die Fans des TV Langen erlebten am Wochenende ein echtes Wechselbad der Gefühle im Sportpark Oberlinden. Im hart umkämpften Derby gegen die SKYLINERS Juniors ging die Führung immer wieder hin und her. Erst spät im Spiel konnten die Langener alles klar machen und sich einen äußerst wichtigen Derbysieg sichern. Mit 70:61 gewannen die Giraffen ihr drittes Spiel in Folge.

Zunächst sah es am Nikolausabend jedoch alles andere als rosig aus für den TV Langen. Nach sieben Minuten auf Augenhöhe ließen die Giraffen defensiv viele einfache Punkte zu. Insbesondere Ivan Crnjac und Lukas Samazak nutzten diese Schwächephase aus und stellten letztlich auf ein 17:29 am Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Viertel kam Langen aber stabilisierter zurück. Dabei hielten sie sich zeitweise wieder stärker an den Gameplan und schlossen aus kurzer Distanz ab. Frankfurt blieb dennoch mit 42:43 knapp in Front.

Im dritten Viertel taten sich beide Mannschaften äußerst schwer damit zu punkten. Sowohl Langen als auch Frankfurt scheiterten immer wieder in ihren Angriffen, so ging es mit 53:53 ausgeglichen ins letzte Viertel. „In dieser Phase haben wir sehr gute Defense gespielt. Und dann hatten wir zum Ende des Spiels den längeren Atem und haben die einfachen Würfe im letzten Viertel getroffen. Das war der ausschlaggebende Punkt“, betont Langens Headcoach Tobi Jahn.

Allerdings dauerte es auch im letzten Spielabschnitt vier Minuten, ehe Jacob Washington mit zwei verwandelten Freiwürfen die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte. Mit zwei Dreiern in Folge kam Frankfurt dann jedoch auf ein 61:59 heran – bei 4:32 Minuten Restzeit. Entscheidend war, dass Frankfurt nach dem Layup durch Jamie Edoka in der achten Spielminute keine weiteren Punkte mehr erzielte. Langen suchte weiter den direkten Weg zum Korb und stellte auf den finalen Endstand von 70:61.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen 88:95

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen bleibt in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf der Erfolgsspur. Am Sonntagabend gewann man auswärts bei den CATL Basketball Löwen Erfurt mit 95:88 (53:53), es war der dritte Sieg in Folge für die Kangaroos. Mit diesem rückte man in der Tabelle auf den siebten Platz vor, konnte aber den Rückstand auf Platz 3 im Klassement sogar auf zwei Punkte reduzieren.

Die Thüringer kamen besser ins Spiel, führten rasch 6:0 und gewann dann auch das erste Viertel mit 28:19. In diesem konnte die BG lediglich eine einzige Führung verbuchen, als Brain Dawson per Dreier zum 12:10 eingenetzt hatte. Die zweiten zehn Minuten boten Sport auf höchstem Niveau. Es wurde fulminanter Offensivbasketball gespielt. Die Löwen nutzten ihre Vorteile am Brett aus, dem Duo Noah Kamdem und Paul Albrecht gelangen hier bereits zusammen über 30 Punkte und 20 Rebounds.

Routinier Albrecht zog immer zwei Gegenspieler auf sich, dies beeindruckte ihn aber wenig und er servierte direkt unter dem Brett. Die Kangaroos zeigten sich von der Dreierlinie wie schon gegen Oberhaching sehr treffsicher. Punkt um Punkt kämpften sich die Stadtberger heran, es war Zion Richardson vorbehalten, dann siebzehn Sekunden vor der Halbzeitsirene eine erste 53:52 Führung für die Seinen zu erzielen. Dies war dann auch der Spielstand zum Pausentee.

Im dritten Viertel änderte sich wenig, Erfurt dominierte erst einmal weiter die Rebounds, die Kangaroos trafen weiterhin aus allen Lagen, dazu streuten beide Teams jede Menge Fast-Breaks ein. Nun gelang es aber den Gästen, sich immer wieder kleinere Vorsprünge herauszuarbeiten. 74:68 stand es beispielsweise in der 28. Spielminute. Exakt andersherum als im zweiten Viertel erzielte aber Erfurt mit einem Albrecht-Dreier in letzter Sekunde die 76:74 Führung.

Spannung pur herrschte nun in der Halle. Das letzte Viertel gehörte dann den Kangaroos. Dem Team von Trainer Richter gelang es nun, beim Rebound zuzulegen. Dies gab den Ausschlag, dass es den tapfer kämpfenden Thüringern nicht mehr gelang, eine eigene Führung zu erzielen. Mal waren es sieben Punkte (83:76), dann wieder nur ein Punkt Vorsprung für die Kangaroos (86:85). Aber man hielt dem Druck stand, produzierte keinen einzigen Turnover mehr und behielt am Ende auch von der Freiwurflinie die Nerven.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 72:73

Mit einer vor allem defensiv bärenstarken Leistung gewannen die Oberhaching Tropics überraschend bei den heimstarken Fellbachern und kletterten dadurch auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga Süd.

Zu Beginn der Partie konnten die Tropics das Spiel vor allem dank eines gut aufgelegten Nedzad Muratovic offen gestalten. Doch die Flashers, die von Coach Borisov hervorragend eingestellt waren, brachten den ansonsten so starken offensiven Motor der Tropics gehörig ins Stottern. Der Trainerfuchs der Schwaben ließ vor allem gegen Ligatopscorer Jonathan Zeisberger aggressiv doppeln und brachte die Gleißental-Riesen gehörig aus dem Konzept.

Als die Gastgeber Mitte des zweiten Viertels zweistellig in Führung gingen, sah man im Lager der Gelbhemden dann bereits die Felle davon schwimmen. Dann überraschte man die Flashers ausgerechnet mit Verteidigungsform, für die eigentlich Coach Borisov bekannt ist. Mit der bulgarischen Zonenverteidigung konnte man den bis dato starken Rhythmus der Flashers stoppen und mit einem starken 15:3 Lauf sogar bis zur Halbzeitpause in Führung gehen.

Im dritten Viertel drehten die Mannen um Kapitän Peter Zeis nun richtig auf. Kämpften als Mannschaft wie besessen um jeden Ball und nahmen sich die Kritik des Trainerteams über schwache Verteidigung zu Herzen. Allen voran Jonathan Zeisberger, der sich in die Notizbücher vieler höherklassiger Vereine gespielt hat, ging nun voran. Während er im Angriff wie gewohnt nun nicht zu stoppen war, zeigte er in diesem Spiel auch wie wertvoll er in der Verteidigung sein kann.

Als man im letzten Viertel mit 15 Punkten führte und die Partie entschieden schien, weckte der Borisov seine Mannschaft nochmal auf. Mit einer lautstarken Ansprache, die gefühlt in ganz Fellbach zu hören war, weckte er sein Team nochmal auf und brachte die Tropics mit einer taktischen Umstellung auf Small Ball nochmal stark in Bedrängnis. Doch die Oberhachinger Basketballer, die in der Schlusssekunde noch einen Dreier kassierten, retteten den Vorsprung über die Zeit.

 

Nachberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 92:82

Es waren keine durchgehend souveränen 40 Minuten, welche die PS Karlsruhe LIONS im badisch-schwäbischen Duell gegen die Tigers Tübingen am 5. Dezember auf das Parkett zauberten. Angesichts der aktuellen Lage mit zuvor drei Siegen bei sechs Niederlagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA war allerdings sowieso eher harte Arbeit mit Blick auf das Endergebnis gefragt.

Die Partie wurde von Anfang an intensiv geführt, war aber zunächst arm an Punkten. Einem Dreier durch LIONS-Neuzugang Isaiah Hart nach 72 Sekunden folgte 1 ½ Minuten später ein Tübinger Distanztreffer. Kurz darauf gingen die Tigers zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend in Führung, denn die Trefferquote der Gäste war durchgehend mäßig. So konnten die LIONS, obwohl selbst nicht fehlerfrei, einen 23:18-Vorsprung mit in die erste Pause nehmen.

Es dauerte bemerkenswert lange – über 13 Minuten – bis die erste Auszeit des Spiels genommen wurde. Die Tigers konnten damit aber zunächst nicht die starke LIONS-Phase unterbrechen. Erst drei Minuten vor der Halbzeitsirene sollte sich das Blatt kurzzeitig wenden. Tübingen hatte seine bis dahin stärkste Phase und LIONS-Headcoach Demond Greene nahm binnen 20 Sekunden gleich zwei Auszeiten. Danach stabilisierten sich seine Schützlinge in der Folge wieder. Karlsruhe bewahrte eine 47:40-Führung zur Pause.

Gleich zwei Dreier durch Tyrese Williams innerhalb der ersten Minute nach Wiederbeginn verschafften den LIONS den nötigen Rückenwind, um die Führung halbwegs stabil zu halten. Es gab innerhalb des dritten Viertels mehrere Momente, in denen die Tigers gefährlich nahe daran waren, das Momentum an sich zu reißen. Die letzte Minute des Spielabschnitts gehörte allerdings wieder den LIONS, die mit einer 73:61-Führung in das Schlussviertels starteten.

Richtig gefährlich wurde es noch einmal, als die Tigers 40 Sekunden vor Spielende per Dreier nochmals auf sechs Punkte herankamen. Nach der unmittelbar darauffolgenden LIONS-Auszeit sorgte allerdings Gabriel Kuku mit einem Distanztreffer auf der Gegenseite für die Vorentscheidung. Danach geschah nichts Spielentscheidendes mehr und die LIONS konnten sich durch einen 92:82 Sieg ihren vierten Erfolg der Saison sichern.

 

05.12.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets 89:76

Der dritte Erfolg in Serie glückte den HAKRO Merlins zuhause gegen die Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Mit 89:76 setzte sich das Team aus Hohenlohe in der ersten Partie der beiden Vereine durch. Für die Merlins ist es zudem ein guter Einstand in ihren Doppelspieltag, bereits am Montag sind sie im Nachholspiel des neunten Spieltags bei den PS Karlsruhe LIONS wieder gefordert.

Beide Mannschaften mussten nach dem Sprungball erst in die Partie finden. Ogunsipe verbuchte den ersten Punkt von der Freiwurflinie. Den ersten Punkt der Gäste konnte erst nach drei gespielten Minuten auf dem Scoreboard ablesen (3:1). Das Spiel nahm immer mehr Fahrt auf. Blunt klaute sich den Ball der Baskets, welchen Langley von Downtown versenkte und schließlich durch einen erneuten Treffer den Vorsprung auf elf Punkte wachsen lies (14:3, 5. Minute). So ging es für beide Mannschaften bei einem Stand von 27:19 in die erste Spielunterbrechung.

Die ersten Punkte des zweiten Viertels gehörten den Gästen. Die Zauberer zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und setzten ihre Angriffe konsequent durch. Bei den Gästen war es vor allem Wiliamson, der immer wieder mit guten Aktionen hervorstach und mit seinen Punkten 16,17 und 18 zwei Minuten später Headcoach David McCray zum ersten Time-Out zwang. Nach zwanzig Minuten traten die beiden Teams bei einem Stand von 49:43 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Ogunsipe die zweite Hälfte des Spiels per And-One. Nach einer Leistungssteigerung der Gäste im zweiten Viertel, waren es nun wieder die Zauberer, die mehr Erfolg unterm Korb hatten. Nach vier Minuten im dritten Viertel war der Vorsprung bereits wieder an der Schwelle zur Zweistelligkeit. Blunt durchbrach diese erst mit einem spektakulären Dunk und anschließend von Downtown (68:56, 28. Minute). Mit einem Vorsprung von 13 Zählern für die Merlins ging das Spiel in die letzte Unterbrechung.

Der Start in die finalen zehn Minuten verlief für die Hausherren nicht optimal. Zwar ließ man in den ersten vier Minuten nur fünf Punkte der Gäste zu, traf selbst die jedoch die Reuse nicht. Nach 35 Minuten war es Ogunsipe, der die ersten Punkte für die Merlins erschienen lies. Souverän verwalteten die Merlins ihren Vorsprung nun. Den Gästen bot sich kaum noch Gelegenheit. Mit 89:76 gewannen die Crailsheimer gegen die SBB Baskets, der dritte Erfolg in Serie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers 92:76

Einen erfolgreichen Basketballabend erlebten die RheinStars am Samstag im Düsseldorfer Castello. In der Ausweichspielstätte gelang gegen die favorisierten Gießen 46ers der dritte Saisonsieg – und das beim 92:76 (52:32) in überzeugender Manier.

Anders als in den Begegnungen zuvor waren die RheinStars vor 640 Zuschauern von Anfang an wach und im Spiel. Die Hausherren gingen in der zweiten Minute (4:2) in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Im Gegenteil, die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic verteidigte durchweg konzentriert, arbeitete gemeinsam, war schwer auszurechnen und nervte die Gäste um den treffsicheren Robin Benzing in Offense und Defense.

Die Führung wuchs bis zur Pause auf 20 Zähler. Gießen startete zwar mit 7:2 Punkten in die zweite Hälfte (22.), doch richtig gefährlich kamen sie nie auf. Das wiederum lag eben auch an den Kölnern, die sich als solide Einheit präsentierten. Nicht immer mit viel Glanz und Gloria oder spektakulär, aber fokussiert und klaren Verteilungen der Rollen. „Für uns als ist der Sieg von großer Bedeutung, weil er uns alle darin bestärkt, den gemeinsam Weg weiter zu verfolgen“, bilanzierte Zoran Kukic.

Die RheinStars hatten eine gute Balance zwischen dem korbgefährlichen Topscorer Cedric Russel, dem unermüdlich antreibenden und reboundenden Mike Miller sowie dem umsichtigen Haris Hujic. Gerade Hujic war es zu verdanken, dass besonders in der Anfangsphase auch die großen Spieler unter dem Korb gefunden worden. Das hatte zur Folge, dass das Kölner Spiel variabler als in den letzten Partien war, wovon dann wiederum Björn Rohwer auch Laurent Zoccoletti profitierten.

Der Abend lieferte am Ende auch noch eine im deutschen Basketball ungewöhnliche Statistik. 16,5 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen setzen sich die Kölner wie einst im April 2009 durch. 73:66 gewannen dereinst die Rheinländer bei den Mittelhessen in der Bundesliga nach Verlängerung. Damals wie heute war Zoran Kukic Trainer der Kölner und Stephan Baeck der Manager.

 

06.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:84

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA lieferten die VfL SparkassenStars Bochum eine bärenstarke Leistung ab und brachten den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage. Das Team von Headcoach Banobre hatte den Sieg sogar in den eigenen Händen, vergab seine Chancen aber dann in der Crunchtime.

Beide Teams spielten von Anfang an mit hoher Intensität. Den SparkassenStars gelang es, dass der Hagener Marcus Graves zunächst kein Faktor im Scoring der Feuervögel wurde und hielt ihn bei zwei Punkten. Generell fiel die schwache Dreierquote der Hagener auf. So gelang es den SparkassenStars das Spiel ausgeglichen zu halten. Am Ende des Viertels stand es 20:19 für Hagen.

Das zweite Viertel verlief zunächst ähnlich ausgeglichen. Nach fünf gespielten Minuten gelang den Hagenern aber ein 7:0-Lauf, mit dem sie sich erstmals absetzen konnten. Niklas Geske und Myreon Jones brachten die SparkassenStars aber wieder auf zwei Punkte heran. Zur Halbzeit hatten die Hagener knapp die Nase mit 43:37 vorn.

Die SparkassenStars merkten, dass sie mit dem Spitzenreiter mithalten können und traten nun noch selbstbewusster auf. Getragen von den Bochumer Fans kippten sie die Partie. Lars Kamp brachte sein Team mit einem Dreier mit 53:52 in Führung. Kapitän Niklas Geske setzte den spektakulären Schlusspunkt des Viertels, in dem er einen Dreier mit der Sirene versenkte und die Bochumer mit 66:64 in Führung brachte. Doch wie so oft in dieser Saison entwickelte sich ein Thriller im letzten Viertel.

Es war wieder Niklas Geske, der mit einem Dreier für Ruhe sorgte und sein Team vier Minuten vor Schluss mit 77:71 in Führung brachte. Danach fingen die Bochumer an zu wackeln und Marcus Graves übernahm für die Hagener. Mit einem wilden Dreier glich er die Partie 1:23 Min. zum 80:80 aus. Nachdem Fabian Bleck sein Team mit 85:84 in Führung brachte, hatten die Gäste zwei Mal die Möglichkeit den Dagger zu setzen, aber beide Dreier von Myreon Jones verfehlten das Ziel.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:108

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Bozic Knights gegen die Artland Dragons ihren fünften Saisonsieg einfahren und finden sich auf Platz zehn der Tabelle wieder. In einer kampfbetonten und intensiven Partie zeigen die Knights in der Offensive ihre bislang beste Performance.

Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Offensiv fanden die Knights zunächst fast ausschließlich über Tylan Pope statt, der die ersten zehn Zähler seines Teams markierte (17:10). Seine Auswechslung leitete schließlich einen 8:0-Lauf ein, den Dragons-Coach Hendrik Gruhn mit seiner ersten Auszeit stoppte (19:18). Trotz vieler Ballverluste der Kirchheimer konnte sich im weiteren Verlauf des ersten Viertels keine Mannschaft absetzen – die Dragons nahmen eine 23:20-Führung mit in die erste Pause.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels erwischten Oehle und Petrone den besseren Start für die Dragons (28:20). Doch die Knights konterten eindrucksvoll: Drei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Chuck Harris Jr., Gian Aydinoglu und Phillipp Russell brachten die Partie zurück in die Balance. In einer zunehmend umkämpften, teils zerfahrenen Begegnung wechselte die Führung mehrfach, ehe es beim Stand von 46:46 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel rückte vor allem Rückkehrer Tyrel Morgan in den Fokus. Bei seinem Debüt nach Mittelhandbruch nahm er das Heft sofort in die Hand. Mit seinen ersten Punkten des Abends leitete Lucas Mayer beim Stand von 67:70 den nächsten Kirchheimer Lauf ein. Nach weiteren erfolgreichen Aktionen führten die Knights erstmals zweistellig (67:77). Die Auszeit der Dragons brachte keine Wende, sodass Oehle per Freiwurf den 68:77-Viertelstand herstellte.

Im Schlussviertel setzte Phillipp Russell offensiv ein Ausrufezeichen. Er traf nicht nur seinen nächsten Dreier, sondern erzielte zehn Punkte in Serie. Damit sorgte er für höchste Kirchheimer Führung (70:87). 3:36 Minuten vor Ende krönten die Knights ihre starke Offensivleistung: Tylan Pope versenkte nach einem perfekten Zuspiel von Phillipp Russell per spektakulärem Alley-Oop den 100. Punkt des Abends – ein emotionaler Höhepunkt der Partie.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets 84:90

Das ersehnte Erfolgserlebnis der Uni Baskets Münster war zum Greifen nah: Gegen die Paderborn Baskets war das Spiel der Münsteraner nach einer 76:63-Führung zu Beginn des Schlussviertels auf beiden Seiten des Feldes nicht reif genug – die Gastgeber unterlagen im Westfalenduell vor 2.525 Fans noch 84:90 (52:44).

Über zwei Minuten ohne Punkte und Physis in der Defense ermöglichten den Paderbornern einen Einstieg nach Maß (3:8, 3.). Dann akklimatisierten sich die Münsteraner und kamen über einen blitzgescheiten Fastbreak durch Paul Viefhues zur ersten Führung (11:10). In der zweiten Hälfte des Auftaktviertels spielte das Team von Götz Rohdewald variabel, energisch im Rebounding und kam durch gute Korbaktionen zur 28:23-Führung nach Abschnitt eins.

Über eine ganze Reihe kluger Aktionen baute der Gastgeber seine Führung sukzessive aus. Die beste Phase auf dem Weg zur 11-Punkte-Führung hatten die Münsteraner zwischen der 12. und 16. Minute, als sie über gute Ballbewegung mehrfach fein abschlossen. Bis zur Pause war das Spiel zerfahren, Münsters anfangs guter Dreier fiel nicht mehr. Bestens gestimmt gingen die Zuschauer in die Halbzeitpause, hatte doch Jason Ani noch per Buzzer-Tip-in auf 52:44 gestellt.

Knapp drei energiearme Münsteraner Minuten mit zu wenig Ballbewegung bescherten den Gästen den Anschluss (54:51). In der Folge blieb die Partie zunächst noch ausgeglichen bis zum 62:59 nach einem Grühn-Dreier. Die Verteidigung der Münsteraner griff beherzt zu. Wieder war es die über die Partie eben nur in Phasen gute Ballbewegung, die für eine 9-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel sorgte (72:63).

Das vielzitierte Momentum blieb weiter auf Seiten der Gastgeber, die ihre Führung über weiter gute Passstafetten gar auf 13 Punkte ausbauten (76:63, 32.). Münster blieb in der Folge aber zu harmlos. Plötzlich kam der Schlendrian ins Spiel und leidenschaftlich kämpfende Paderborner übernahmen über einen 13:0-Lauf gar die Führung (77:78, 35.), In der Crunchtime war die Verunsicherung der Münsteraner Mannschaft greifbar. Der 10:0-Lauf der Ostwestfalen war der K.-o.-Schlag.

 

07.12.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen 91:77

Einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg feierte der BBC Bayreuth am Samstagnachmittag vor 2.241 Zuschauern in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen.

Rayshawn Mart und Nat Diallo brachten Bayreuth schnell mit 4:0 in Führung, Mart traf in der Folge zum 6:3. Leverkusen zog dann an und ging nach einem 7:0-Lauf mit 10:6 in Front. Nach fünf Minuten stand es nach einem Dreier von Tehree Horn 12:12. Mit einem weiteren Dreier brachte Horn den BBC mit 15:14 in Front. Auch Plescher traf zum zweiten Mal aus der Distanz zum 18:17. Mit dem dritten Horn-Dreier stellte Bayreuth auf 21:17 und Noah Wabersich erhöhte weiter auf 26:20 nach zehn Minuten.

Lenny Liedtke stellte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 28:23, Plescher ließ einen weiteren Dreier zum 31:23 folgen. Der BBC spielte defensiv sehr ordentlich, war aber offensiv stark von den Dreiern abhängig, die bis dato gut fielen. Nach 15 Minuten stand es nach eine weiteren Plescher-Dreier 36:26. Leverkusen zeigte ein zu statisches Spiel und hatte bis dato nur eine recht geringe Trefferquote aus dem Zweier-Bereich. Bis zur Halbzeitpause kamen die Gäste noch etwas auf 36:46 heran.

Leverkusen startete gleich mit fünf Punkten zum 41:46 in die zweite Halbzeit, Plescher traf dann den ersten Bayreuther Korb der zweiten Hälfte zum 48:41. Leverkusen trat jetzt defensiv deutlich aggressiver auf und kam weiter auf 44:48 ran. Der Aufsteiger verkürzte jedoch mit einem 7:0-Run wieder auf 53:58. Nach einem weiteren Korb von Allen ging es mit 62:58 für Bayreuth in den Schlussabschnitt. Die Gäste waren wieder voll in der Partie.

Zu Beginn des vierten Viertels gab es ein technisches Foul gegen den Bayreuther Headcoach Florian Wedell. In der Folge kam Leverkusen weiter auf 59:62 heran. Wabersich stellte schließlich mit vier Zählern in Folge auf 76:65. Gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatten die Gäste wieder auf 74:78 verkürzt. Allen stellte schließlich mit einem offenen Dreier 77 Sekunden vor Schluss auf 85:74. Plescher ließ schließlich noch seinen neunten Dreier zum Endstand von 91:77 folgen.

 

07.12.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC 101:97

Die Nürnberg Falcons haben ihr Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EPG Baskets Koblenz mit 101:97 (51:40) verloren. Nach einem klassischen Fehlstart und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Ralph Junge zurück in die Partie, konnte sie in der Schlussphase aber nicht mehr drehen.

Die Nürnberg Falcons sind mit leeren Händen von ihrem Gastspiel in Koblenz nach Hause zurückgekehrt. Vor allem defensiv haperte es am 2. Advent bei den Mittelfranken. Das zeigte sich schon im Auftaktviertel. Koblenz erwischte einen Blitzstart (11:1) und schien im 1. Viertel auf alle Nürnberger Bemühungen stets die passende Antwort zu haben (28:15).

Mitte des 2. Viertels wuchs der Vorsprung dann auf 20 Zähler an (38:18), was für Nürnberg wie ein Weckruf zu sein schien. Nach einem schönen Pass von Evan Taylor stellte Julius Wolf 20 Sekunden vor der Pause auf 48:40. Nürnberg war zurück und die EPG-Arena verstummt – zumindest bis zum Buzzer Beater von Devonte McCall zum 51:40.

Nach der Pause schienen beide Teams ihr Glück im Vorwärtsgang zu suchen und lieferten sich einen sehenswerten Offensiv-Schlagabtausch auf Augenhöhe. So ging es beim Stand von 81:68 in den Schlussabschnitt. Hier unternahmen die Gäste mehrere Comeback-Anläufe und kamen fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wieder auf fünf Zähler heran (84:79). Die Crunch-Time war eröffnet und Koblenz wieder hellwach.

Eine Minute vor Schluss stellte Calvin Wishart auf 100:90, doch die Falken steckten nicht auf und kamen noch einmal in Schlagdistanz. Chancen auf mehr waren da, blieben aber ungenutzt. So gewannen die Gastgeber mit 101:97. „Wenn wir 100 Punkte auswärts zulassen, wird es schwer zu gewinnen. Wir haben gekämpft und Moral gezeigt. Die 20 Punkte-Hypothek war am Ende dann aber doch zu hoch. Glückwunsch an ein starkes Koblenzer Team“, so Falcons-Coach Ralph Junge.

 

08.12.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen 67:84

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den Eisbären Bremerhaven 84:67 (51:33).

Die Veilchen und die Eisbären bewegten sich zu Beginn der Partie auf Augenhöhe. Böhmer brachte die Gäste zum ersten Mal in Front (6:4/3.). Aber Bremerhaven konterte und holte sich die Führung zurück (7:8/5.). Jordan Sears baute den Vorsprung auf 17:12 aus (7.). Die Strauß-Truppe verpasste es zunächst, sich abzusetzen, sodass die Hausherren auf 19:17 verkürzten. Zum Abschnittsende gab die BG aber noch einmal Gas: Böhmer versenkte zwei Dreier hintereinander zum 25:17-Viertelendstand.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Gastgeber, die näher herankamen. Dann schafften es die Veilchen ihren Vorsprung Stück für Stück auszubauen. Nach vier Punkten in Folge von Ramstedt zum 34:23 nahm Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp eine Auszeit (13.). Die BG erlaubte sich in der Folge Nachlässigkeiten, die Strauß in einer Auszeit besprechen wollte (39:31/17.). Die Worte des Veilchen-Trainers wirkten, denn den Abschnitt beendete sein Team mit einem 12:2-Lauf zum 51:33-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel machten die Göttinger dort weiter, wo sie vor der Halbzeitpause aufgehört hatten. Die Bremerhavener fanden nun keinen Zugriff mehr auf die Partie und schafften es nicht, die Gäste zu stoppen. Nach Mathis Mönninghoffs Punkten zum 59:33 nahm Esterkamp die nächste Auszeit (23.). Aber die Südniedersachsen ließen nicht locker. Böhmer schraubte die Führung auf plus 30 (65:35/25.). Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einer 74:45-Führung.

Im letzten Abschnitt bäumten sich die Eisbären noch einmal auf und brachten den Offensivrhythmus der BG durch ihre Zonen-Verteidigung ins Stocken. Die Hausherren kämpften sich auf 78:59 heran, doch Ramstedt und Drescher verschafften den Veilchen wieder etwas mehr Luft (82:59/36.). Angesichts der hohen Führung schalteten die Göttinger einen Gang zurück, gewannen am Ende aber dennoch souverän.

 

Vorberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Basketball-Fans am Oberrhein dürfen sich aktuell auf gleich zwei bevorstehende Baden-Württemberg-Duelle freuen. Denn die PS Karlsruhe LIONS empfangen am 5. Dezember im Rahmen des elften Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Tigers Tübingen, bevor nur drei Tage später die HAKRO Merlins Crailsheim ihre Aufwartung in der Fächerstadt machen. Am Freitag um 19:30 Uhr ist Tip Off in der Europahalle.

Die LIONS waren im Lauf des Herbsts etwas ins Straucheln geraten, konnten sich aber in der letzten Begegnung mit einem wichtigen Auswärtssieg in Paderborn etwas Luft verschaffen und haben nun die Möglichkeit, endgültig wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen – vorausgesetzt das Karlsrudel meistert die bevorstehenden anspruchsvollen Aufgaben.

Im Fall der Tigers pflegen die Kontrahenten traditionell eine ausgeprägte badisch-schwäbische Rivalität. Die Duelle der Raubkatzen sind in der Regel von großer Leidenschaft und Emotionen geprägt. Auch im 14. Aufeinandertreffen in der ProA darf ein intensiver Schlagabtausch erwartet werden. Tübingen steht zwar in der aktuellen Tabelle fünf Positionen vor Karlsruhe, musste aber in der letzten Begegnung beim 71:86 gegen die VfL SparkassenStars Bochum einen Dämpfer verkraften.

So sind die Schwaben zwar am Freitagabend in der Europahalle leicht favorisiert, aber zumindest auf dem Papier kein übermächtiger Gegner. Headcoach Demond Greenes Team, das sich zudem kürzlich mit zwei Nachverpflichtungen verstärkt hat – von denen zumindest Point Guard Isaiah Hart bereits eine starke Kostprobe seines Könnens geliefert hat – verfügt über eine gute Chance, den durchwachsenen Saisonstart vergessen zu machen.

Der Blick in die jüngere Vergangenheit verspricht allerdings auch Hochspannung und Dramatik. 2024/2025 hieß es in der Begegnung am Neckar 81:78 für die Gastgeber. Im Rückspiel am Oberrhein revanchierten sich die LIONS mit einem 87:84.

 

05.12.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets

Erstmals aus der ProB aufgestiegen, debütieren die SBB Baskets Wolmirstedt am Freitagabend in der Arena Hohenlohe. Um 20 Uhr stehen die HAKRO Merlins den Aufsteigern aus Sachsen-Anhalt gegenüber.

Bis 2030 möchten die Wolmirstedter eine vollumfängliche BBL-Organisation sein. In der aktuellen Saison soll dafür der erste Schritt getan und der Klassenerhalt gesichert werden. Das erste Heimspiel in der zweithöchsten Spielklasse konnte gegen Karlsruhe gewonnen werden. Für lange Zeit sollte es jedoch bei diesem einzigen Erfolg bleiben. Den zweiten Sieg fuhren die Baskets an Spieltag acht gegen Köln ein und mussten seitdem zwei weitere Niederlagen einstecken.

Vergangenen Spieltag verlor das Team aus Sachsen-Anhalt auswärts in Kirchheim. Gegen die Ritter musste sich die Mannschaft von Headcoach Eiko Potthast mit 65:73 geschlagen geben. Nach einem schlechten dritten Viertel (18:5) steigerte sich die Leistung der Gäste in den letzten zehn Minuten und gewannen sogar das finale Viertel (13:29). Der Rückstand konnte allerdings nicht mehr aufgeholt werden, sodass die nächste Niederlage folgte.

Der US-Amerikaner Travis Henson stieß im Sommer zu den Aufsteigern und etablierte sich in den zehn bisher gespielten Partien zum besten Werfer. Knapp dahinter liegt der Shooting Guard Trey Stewart. Der dritte Mann im Bunde ist Joshua Bonga. Der jüngere Bruder des Nationalspielers gehört seit dieser Spielzeit zur festen Rotation der Baskets.

Die HAKRO Merlins setzten sich vergangenen Spieltag gegen das Tabellenschlusslicht Münster durch. Mit schwachen Trefferquoten, aber einer guten Verteidigungsleistung erkämpfte sich die Mannschaft von Headcoach David McCray den siebten Saisonsieg. „Wir freuen uns, dass es für uns nach der FIBA-Pause mit einem Heimspiel gegen Wolmirstedt weitergeht. Sie verfügen über ein hohes offensives Potential. Das bedeutet für uns, wir müssen aggressiv und mit Tempo spielen“, sagt McCray.

 

06.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers

Mit einem weiteren ambitionierten Gegner bekommen es die RheinStars am kommenden Samstag im Düsseldorfer Castello (18 Uhr) zu tun. Nach den Spitzenklubs Phoenix Hagen und den Eisbären Bremerhaven treffen die Kölner am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Gießen 46ers.

Das Bundesliga-Gründungsmitglied spielt nach über 50 Jahren Erstklassigkeit mittlerweile in der vierten Saison in der zweiten Liga und arbeitet an der Rückkehr ins Oberhaus.  „Gießen ist ein Gegner, an dem wir gut den Grad unserer Entwicklung messen können“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.  „Nach der Länderspielpause ist es für uns vor allem wichtig, dass wir nun zügig in unseren Rhythmus kommen und in den kommenden Wochen punkten können.“

Zwar steht der Traditionsklub aus Gießen aktuell im Mittelfeld der Liga, konnte aber die vergangenen drei Partien in der ProA gewinnen. Jüngstes Ergebnis war dabei ein überzeugender 83:61-Erfolg über die Drittplatzierten Bremerhavener.  „Gießen ist eine qualitativ gut besetzte und erfahrene Mannschaft, die es zu respektieren gilt“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Wir haben nach einer kurzen Erholungspause gut trainiert und die Jungs wollen das nun auch im Spiel zeigen.“

Allein der Blick auf den Kader der Gießen 46ers untereicht die Ambitionen der Mittelhessen. Mit Simon Krajcovic (Slowakei) und Roland Nyama (Kamerun) waren zwei Spieler mit ihren Nationalteams zu Länderspielen unterwegs. Dazu kann der ehemalige Heidelberger Aufstiegs- und Bundesliga-Trainer „Frenki“ Ignjatovic auf eine Menge Erfahrung in seinem im Schnitt 29.6 Jahre alten Kader bauen. Sie sind damit fast sechs Jahre älter als die Kölner – pro Spieler wohlgemerkt.

Allen voran der mittlerweile 36 Jahre Center Robin Benzing. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zählt mit 167 Einsätzen zu den Top 10 in der deutschen Länderspiel-Rangliste. Und Alter schützt den 2,10m großen Center nicht vor Leistung. Noch immer steht er knapp 25 Minuten pro Spiel auf dem Feld und ist mit durchschnittlich 12 Punkten hinter Topscorer Kyle Castlin18.9 zweitbester Punktesammler seiner Mannschaft. Dazu kommt noch Aidan Warnholtz mit 11.1 Zählern.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach der FIBA-Pause steht ein Highlight für die VfL SparkassenStars Bochum an. Am kommenden Samstag reisen sie anlässlich des 11. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den äußeren Rand des Ruhrgebiets und treten beim Spitzenreiter Phoenix Hagen an.

Schon früh in der Preseason gaben die Hagener selbstbewusst das Saisonziel aus. Der Aufstieg in die easyCredit BBL soll her. Bisher liegt das Team von Headcoach Chris Harris voll im Plan. Tabellenplatz eins und nur eine Niederlage stehen am 11. Spieltag zu Buche. Die Art und Weise ist dabei sehr beeindruckend. Die Feuervögel überrollen ihre Gegner regelmäßig offensiv. Nur die Artland Dragons konnten die Hagener bisher in einem Overtime-Krimi bezwingen.

Der überragende Spieler der Hagener ist ein Neuzugang mit Aufstiegserfahrung. Marcus Graves kam vom ProA-Meister aus Trier und spielt bisher absolut dominant. Der US Point Guard stand in allen 10 Partien auf dem Parkett und erzielte im Durchschnitt 17,6 Punkte pro Partie. Insgesamt steht Chris Harris ein sehr tiefer Kader zur Verfügung. Kein Wunder, dass die Feuervögel das mit Abstand offensivstärkste Team der Liga sind. 104 Punkte erzielten die Hagener im Schnitt pro Partie.

Den SparkassenStars steht also die bisher wohl schwerste Partie der Saison bevor. Hagen ist der klare Favorit und die Bochumer reisen als Underdog Richtung Tor zum Sauerland. Das war aber bisher immer so, wenn sich die beiden Teams in der ProA gegenüberstanden und dennoch steht es 4:4 nach acht Aufeinandertreffen. Das Derby hat immer eigene Gesetze und die SparkassenStars wollen ihre Chance nutzen, die Hagener ein bisschen „zu ärgern“.

Beim Auswärtssieg in Tübingen haben die Mannen von Headcoach Felix Banobre dafür nochmal Selbstbewusstsein getankt. Beide Coaches kennen sich sehr gut und konnten sich aufgrund der FIBA-Break gut auf den Gegner vorbereiten. Es ist also alles angerichtet für ein packendes Derby, wenn die SparkassenStars einen Weg finden, die Offensiv-Maschine aus Hagen zu stoppen. Oder bleibt die Hagener Niederlagenbilanz weiterhin bei eins stehen?

 

06.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach der einwöchigen FIBA-Nationalmannschaftspause geht es für die Bozic Knights zum 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 zu den Artland Dragons. Dort wartet mit dem derzeitigen Tabellenfünften eine schwere Aufgabe auf die Mannen von Head Coach Igor Perovic. Eine Verlängerung und ein gefühlter Neuzugang sollen für dringend benötigte Unterstützung sorgen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Bereits am Freitag reisen Kirchheims Zweitligabasketballer nach Niedersachsen. Mit an Bord sind die beiden US-Amerikaner Chuck Harris und Tyrel Morgan. Während der einwöchigen Spielpause konnte der Vertrag mit dem 24-jährigen Guard bis Saisonende verlängert werden. „Ich fühle mich in Kirchheim sehr wohl. Die Knights haben mir die Chance gegeben mich zu zeigen und mich zu entwickeln. Diesen Prozess wollte ich unbedingt fortsetzen und gemeinsam mit dem Team Siege einfahren,“ so Harris.

Nach sechswöchiger Verletzungspause kehrt zudem Tyrel Morgan zurück in den Kader. Der Allrounder verletzte sich bei der Auswärtspartie in Göttingen am 4. Spieltag an der Hand und musste daraufhin aussetzen. Bislang stand Head Coach Igor Perovic nur in den ersten beiden Saisonspielen der gesamte Kader zur Verfügung. In den folgenden Spielen fehlten immer mindestens ein, meist eher zwei Kaderspieler.

„Die kurze Rotation hat in diesem Jahr bislang negativere Auswirkungen wie in den Vorjahren. Mit Chuck behalten wir einen Spieler, der seine Qualität nachgewiesen hat, der im Team angekommen ist. Wobei eher Tyrel der eigentliche Neuzugang ist, nach der langen Pause,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Eine Top Performance dürften die schwäbischen Ritter im nächsten Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga auch dringend benötigen, den es geht gegen die Artland Dragons. Bei den Gästen sind die Rookies Ben Burnham mit und Amir Hinton die Schlüsselfaktoren. An der Aufgabe sie zu stoppen sind die meisten Teams bislang gescheitert. Unter anderem gelang es den Dragons als bislang einzigem Team den Tabellenführer aus Hagen zu schlagen.

 

06.12.2025 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel blieb den Uni Baskets Münster gegen das Top-Team Gießen der Lohn für eine leidenschaftliche und mitreißend geführte Partie noch verwehrt. Mit diesem Spirit und ihren Fans im Rücken geht die Münsteraner Mannschaft Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an: punktgleiche Paderborn Baskets mit den beiden Topscorern der Liga.

Außer Frage steht, das Duell der Westfalenclubs ist sowohl für die Uni Baskets als auch für Liga-Rückkehrer Paderborn aufgrund der Tabellenkonstellation – beide Teams finden sich punktgleich mit vier Zählern am Tabellenende wieder – eminent wichtig.

Zweitliga-Rückkehrer Paderborn Baskets erlebt die erwartet schwierige Spielzeit, hat aber seine Qualitäten am 3. Spieltag mit dem 100:93-Heimerfolg gegen das Topteam Gießen 46ers eindrucksvoll unterstrichen. Gerade in heimischer Umgebung ist das Team von Milos Stankovic ein energiegeladenes Team, wie der darauffolgende hohe Heimsieg gegen die RheinStars Köln (87:69) belegt.

Seitdem verloren taktisch diszipliniert spielende Ostwestfalen fünfmal in Folge, während die Uni Baskets zuletzt sechsmal ohne Zähler blieben. Eine Serie ohne Siege wird somit am Samstag enden. Auch wenn die Paderborner bisher auswärts sieglos sind, haben insbesondere die Partien beim Topteam Crailsheim (73:76) oder nach Overtime in Bochum (92:94) gezeigt, wie brandgefährlich der Gegner für die Uni Baskets in der Halle Berg Fidel sein wird.

Dass die Ostwestfalen ein absolut zweitligareifes Team sind, hat vor allem mit ihrem Prunkstück zu tun: dem Topscorer-Duo der Liga. Der von RASTA Vechta II gekommene dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann ist der herausragende Akteur mit einem Schnitt von 20,7 Punkten. Zweite Stütze ist Efosa K Irobun Osawe – Mitte Oktober nachverpflichtet für den Ex-Münsteraner Nathan Scott, von dem sich der Aufsteiger nach zwei Monaten einvernehmlich trennte.

 

07.12.2025 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen

Bayreuth gegen Leverkusen – Basketballnostalgiker erinnern sich da an den größten Moment der Bayreuther Basketballgeschichte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des Deutschen Pokals 1989. In der Gegenwart empfängt der BBC Bayreuth am Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr am elften Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen Aufsteiger, der nach vier Siegen in Folge zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte und aktuell mit 8:12 Zählern auf Augenhöhe steht.

Das Team von Headcoach Michael Koch – Europameister von 1993, Mitglied eben jenes Bayreuther Meisterteams von 1989 und später von 2014 bis 2016 Headcoach bei medi Bayreuth in der BBL – hat nach zwei Auftaktniederlagen in Karlsruhe und gegen Bochum eine beeindruckende Serie mit Siegen in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster hingelegt. Dann folgten Niederlagen gegen die Spitzenteams Göttingen, in Gießen, Hagen und eine deutlich 76:107 Heimniederlage gegen die Artland Dragons.

Topscorer bei den Bayer Giants ist bislang der nach dem dritten Spieltag nachverpflichtete Kobe Langley mit im Schnitt 15,3 Punkten in sieben Partien. Langley hielt sich in Crailsheim fit, wo auch sein Zwillingsbruder Keyshaun unter Vertrag steht, und wechselte kurzfristig Mitte Oktober zu den GIANTS. Zweitbester Leverkusener Scorer ist US-Pointguard John Williams, der zur neuen Saison von MBK Lucenec aus der Slowakei kam und bislang in sieben Partien im Schnitt 14,7 Punkte warf

Der 34-jährige Center-Routinier Dennis Heinzmann (2,16 Meter groß, 120 Kilo schwer) spielt seit 2018 für Leverkusen und zählt auch in den bisherigen zehn ProA-Partien mit im Schnitt 13 geworfenen Punkten. US-Small Forward Donte Nicholas hat mit 38 Jahren viel Erfahrung und gehörte zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison. Der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch kam vor der Saison aus Georgien nach Leverkusen.

Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 8,2 Zähler und 2,1 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Point Guard Viktor Ziring, zur Mitte der vergangenen ProB-Saison von den GIESSEN 46ers nach Leverkusen gekommen, ist mit 3,9 Zählern im Schnitt ebenso ein wichtiger Ergänzungsspieler wie sein Point Guard-Kollege Luca Finn Kahl mit 2,7 Punkten und 2,9 Rebounds.

 

07.12.2025 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntag, den 07. Dezember 2025, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel an. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Bundesliga ProA sind die Tabellensiebten, die Nürnberg Falcons in der EPG-Arena zu Gast.

Nach zehn Spielen stehen die Franken mit sechs Siegen und vier Niederlagen solide da – und ihre aktuelle Serie spricht für sich: Die letzten vier Partien haben sie allesamt gewonnen. Nach einem guten Start in die Saison mit Erfolgen gegen Tübingen und Paderborn folgte zwar eine schwächere Phase mit vier Niederlagen in Serie, doch inzwischen haben die Falcons ihren Rhythmus gefunden.

Auch Koblenz geht mit Selbstvertrauen in dieses Spiel. Zwei der letzten drei Begegnungen wurden gewonnen. Zuletzt gab es auswärts einen wichtigen Erfolg beim Aufsteiger aus Köln (84:92). Zuvor haben die Baskets zwar eine deutliche Heimniederlage gegen die Artland Dragons (83:113) hinnehmen müssen, doch gelang ihnen davor mit dem 81:69 Erfolg gegen Münster der lang ersehnte erste Heimsieg der Saison.

Nach der FIBA-Spielpause wartet ein sehr starker Gegner auf die Baskets, der aber zu bezwingen ist. Dies drückt sich auch in den Statistiken aus: Offensiv gehört Koblenz zu den stärksten Teams der Liga. Durchschnittlich erzielen sie 6,5 Punkte mehr pro Spiel als die Gäste und haben die besseren Wurfquoten.  Defensiv sind die Nürnberger besser aufgestellt. Sie lassen im Schnitt zehn Punkte weniger zu, begehen weniger Fouls und greifen mehr Rebounds ab.

Herausragender Spieler der Gäste ist Center Brandton Dean Chatfield. Seine Quoten sind beeindruckend: 70% aus der Zone, 57% von außen und im Schnitt 16 Punkte pro Spiel. Auf Koblenzer Seite führt weiterhin Calvin Wishart mit 14,4 Punkten im Schnitt die Offensivstatistik an. Wichtig wird auf Koblenzer Seite auch wieder die Leistung von DJ Jeffries sein, der zuletzt zum MVP gewählt wurde. Um Nürnberg zu stoppen, braucht es vor allem eine geschlossene Teamleistung der Mannen von Stephan Dhorn.

 

08.12.2025 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen

Nach der Länderspielpause geht es für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Der Tabellenzweite aus Südniedersachsen gastiert am Montag, 8. Dezember, beim Tabellendritten Eisbären Bremerhaven (19:30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven). Die beiden Kontrahenten haben jeweils acht Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto.

Wie schon in der vergangenen Saison macht Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp viel aus den Möglichkeiten der Nordseestädter. Seinen Topscorer aus der vergangenen Saison, Elijah Miller, hielt Esterkamp. Der kanadische Guard ist derzeit mit 15,0 Punkten pro Partie erneut bester Eisbären-Werfer und steigerte damit seinen Wert aus der Vorsaison (13,7).

Ebenfalls geblieben ist US-Forward Carlos Carter (11,6 Punkte pro Spiel), der zusammen mit den Neuzugängen Jemarl Baker (11,1) und Jannis von Seckendorff (12,7) das im Schnitt zweistellig punktende Quartett komplettiert. Auch der Kern deutscher Leistungsträger blieb weitestgehend in Bremerhaven – Jordan Samare, Adrian Breitlauch, Till Isemann und Hendrik Warner sind eingespielt.

Die Bremerhavener gehören in einigen Statistik-Kategorien zu den Topteams der Liga. An der Spitze steht die Esterkamp-Truppe bei den Steals (8,4 pro Spiel). Zweitbeste Mannschaft sind sie bei der Dreier-Trefferquote (38 Prozent), der Feldwurfquote (50 Prozent) sowie den Assists (19,8). Platz drei belegen die Eisbären bei der Zweier-Trefferquote (57 Prozent).

Ebenso wie die Veilchen ist Bremerhaven mit einer Niederlage in die Länderspielpause gegangen. Die BG musste sich Spitzenreiter Hagen 98:103 geschlagen geben; Bremerhaven verlor gegen die GIESSEN 46ers überraschend deutlich 61:83. „Vermeidbare Fehler müssen wir limitieren und unseren Gameplan für 40 Minuten ausführen. Wir wollen Stopps erzwingen, schnell spielen und unsere Athletik sowie Größenvorteile ausnutzen“, sagt Carney.

 

Vorberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im November feierte die Porsche Basketball-Akademie in Frankfurt sowie gegen Erfurt zwei aufeinanderfolgende Erfolge in der ProB und verabschiedete sich mit guter Laune in die Länderspielpause. In deren Anschluss beginnt der terminlich sehr kurze Dezember mit dem Freitagabendspiel (05.12.; 19:00 Uhr) im BMW-Park.

Die vergangenen 14 Tage waren zwar keinesfalls frei, wohl aber merklich entschleunigter. Während des FIBA-Breaks konnte sich die Porsche Basketball-Akademie in den vergangenen anderthalb Wochen auf andere Dinge konzentrieren. Bis zur Festtags- und Feiertagspause gibt’s wettbewerbsübergreifend noch zwei Partien Das Schluss-Duett des Jahres 2025 beginnt am Freitag in der bayerischen Landeshauptstadt und in Sendling-Westpark, der Heimat des FC Bayern Basketball.

Während die Ludwigsburger in ihrer vierten ProB-Saison wie schon vor zwei Jahren eine gute Hinrunde absolvier(t)en, gilt diese Aussage für den FCBB II mindestens ebenso. Nach der dreifachen Klassenverbleib-Wildcard in den vergangenen vier Jahren spielt München im Hier und Jetzt eine sehr souveräne Spielzeit. Wie schon 2023/2024 sind die Playoffs absolut im Bereich des Möglichen. Aktuell rangieren die Bayern mit einer 6:4-Bilanz auf Rang sechs, was eher Understatement als Ergebnisglück ist.

Gegen Ulm (-3) und in Oberhaching (-2) gab’s knappe Niederlagen, beim Tabellendritten in Fellbach einen überzeugenden 86:74-Erfolg. Das letzte Spitzenspiel gegen den Vierten Speyer steigt am 13. und letzten Hinrunden-Spieltag in der kommenden Woche, wenn Ludwigsburg seinerseits frei hat. Unabhängig des Ergebnisses gilt: Emir Mutapcic und die im Sommer neuformierte Mannschaft sind fest im oberen Liga-Drittel verankert und personell gut aufgestellt.

Mit einer fixen Achter-Rotation – angeführt von Nikolas Sermpezis, Alessio Calamita und Andrija Susic – sowie zehn weiteren, flexibelen rotierenden Akteure, darunter zahlreichen jungen internationalen Talenten wie Ágúst Godi Kjartansson (Island), Namik Muratovic (Luxemburg), Isayah Marcin (Frankreich) oder Roko und Niko Jerkic (Deutschland), sind die Münchner sehr gut unterwegs.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets

Die Dresden Titans stehen vor einer Partie mit wichtiger Relevanz auf vielen Ebenen. Am Samstagabend treffen nicht nur einige Titanen auf ihren ehemaligen Arbeitgeber, sondern können auch einen wichtigen Sieg im Kampf um die Play-Offs einfahren.

Nach einem starken Saisonauftakt mussten die Ahorn Camp Baskets zuletzt zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Gegen die direkten Konkurrenten aus Fellbach und Coburg zogen sie im Kampf um die oberen Tabellenplätze den Kürzeren. Cheftrainer Carl Mbassa räumt ein, dass offensiv derzeit „der Wurm drin“ sei. Was jedoch für Stabilität sorgt: Das Team passt gut auf den Ball auf und zählt, gemeinsam mit den TSV Oberhaching Tropics, zu den besten Mannschaften der Liga, wenn es um die Ball-kontrolle geht.

Spannung bringt zudem die Frage, ob Topscorer Noah Koch (13 PPG) die Reise nach Dresden antreten wird. Der 18-Jährige kam bislang nur limitiert zum Einsatz, da er parallel für den BBL-Ligisten Heidelberg aktiv ist. Ähnlich wie sein Teamkollege David Aichele strahlt Koch enorme Gefahr am Brett aus. Aichele selbst wird primär versuchen, dem großgewachsenen Titanen Best Otakho den Luftraum streitig zu machen.

Unabhängig vom Aufgebot bleibt das Team aus Rheinland-Pfalz ein gefährlicher Gegner. Mehrere Spieler können jederzeit das Spiel an sich reißen. Aufbauspieler Daryl Woodmore beispielsweise erzielte in der vergangenen Saison 40 Punkte gegen das Würzburger Farmteam. Gleichzeitig überzeugt die Mannschaft nicht nur individuell, sondern auch im Zusammenspiel: Mit durchschnittlich 17,9 Assists pro Partie zählen sie in diesem Aspekt zu den führenden Teams der Liga.

Auf das kommende Heimspiel besteht vor allem bei einigen Titans Spielern Vorfreude. Sebastian Heck, gebürtiger Speyerer, trifft auf seinen Ausbildungsverein. Aber auch ein weiterer Titan hat schon auf dem Parkett einer der ältesten Städte Deutschlands an seinen Basketball-Fertigkeiten gearbeitet: Samuel Schally. Doch das Duell ist nicht nur von persönlicher Prägnanz, denn mit einem weiteren Erfolg vor heimischer Kulisse können sich die Elbriesen weiter im Tabellenmittelfeld der ProB Süd stabilisieren.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy  

Das letzte Heimspiel des Kalenderjahres hält für die Fans des BBC Coburg noch einmal einen richtigen Kracher parat. Mit der OrangeAcademy aus Ulm empfangen die Coburger am Nikolaustag ihren ersten Verfolger zum Spitzenspiel. Tip-off in der heimischen HUK-COBURG arena ist am Samstagabend um 18 Uhr.

Mit bisher fünf Siegen aus fünf Heimspielen ist der BBC das einzige Team der ProB Süd, das zuhause noch ohne Niederlage ist. Damit das auch so bleibt, braucht es gegen die OrangeAcademy eine ähnlich starke Defensivleistung wie gegen Dresden oder zuletzt in Speyer. Tatsächlich erlaubten Nico Wenzl und Co. den Sachsen beim letzten Heimauftritt nur 68 Punkte und legten beim darauffolgenden Auswärtsspiel in der Pfalz mit bloß 62 kassierten Zählern sogar noch einen drauf.

Dass Dresden trotz Tabellenplatz neun kein leichtes Pflaster ist, mussten die jungen „Ulmer“ bei ihrem letzten Pflichtspiel-Einsatz auf die härtere Art und Weise erfahren. Bei den Titans unterlagen die Schützlinge von Headcoach Florian Flabb mit 57:71 und haben durch den anschließenden BBC-Erfolg in Speyer nun zwei Siege Rückstand auf die Spitze. Mit jedoch sieben Siegen aus zehn Spielen rief der aktuelle Tabellenzweite bereits mehrmals sein Potenzial ab.

Im Auge behalten müssen die Coburger vor allem den erst 17-jährigen Franzosen Meissa Faye, der mit etwas mehr als 14 Punkten pro Partie bester Ulmer Schütze ist. Dazu kommt Center Endurance Aiyamenkhue. Mit seinem neuen Big-Man-Partner Marko Dordevic, der zu Beginn dieser Saison aus Speyer in die Münsterstadt wechselte und in der Vergangenheit den Coburgern ebenfalls schon öfters zu schaffen machte, hat Ulm ein starkes Center-Duo beisammen.

Den Gegner vor reichlich Probleme stellt auch BBC-Topscorer Dylan Fasoyiro, der nach einer kurzen Verletzungspause Mitte November nun wieder voll im Saft steht. Mit 16 Punkten gegen Dresden und deren 17 in Speyer meldete sich der Nigerianer, der zugleich auch den amerikanischen und kanadischen Pass besitzt, eindrucksvoll zurück und sieht sich und seine Mannschaft deutlich besser gewappnet als noch beim ersten Aufeinandertreffen mit den Schwaben in der Preseason.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Samstag steht für die SKYLINERS Juniors ein besonderes Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm: Das Derby beim TV Langen. Tip-Off ist um 19:00 Uhr – und die Voraussetzungen versprechen ein intensives und emotionales Aufeinandertreffen.

Der TV Langen präsentiert sich derzeit in guter Verfassung. Die Mannschaft hat zwei Siege in Folge eingefahren, darunter einen überzeugenden Erfolg gegen FC Bayern Basketball II. Besonders die offensive Qualität der Gastgeber sticht hervor: Mit Alexander Lagermann und Jacob Kumal Washington, die beide nahezu 20 Punkte pro Partie auflegen, verfügt Langen über zwei brandgefährliche Scorer, die das Offensivspiel maßgeblich tragen.

Das Team von Headcoach Markus Klusemann hat sich vorgenommen, die Derby-Atmosphäre als zusätzlichen Antrieb zu nutzen. Nach intensiven und teils schwierigen Wochen bietet das Duell mit Langen eine wichtige Gelegenheit, sich für die harte Arbeit zu belohnen. Beide Mannschaften kennen sich bestens, die Wege sind kurz – die Motivation entsprechend groß. Die Fans dürfen sich auf ein leidenschaftlich geführtes Derby freuen, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können.

Mit einem Sieg könnten sich die Juniors zudem in der Tabelle von den Langenern absetzen – ein zusätzlicher Anreiz, der dem Spiel noch mehr Bedeutung verleiht. Entscheidend wird sein, als Team geschlossen zu agieren, das Tempo zu kontrollieren und die Langener Scorer einzuschränken.

„Ein Derby bringt immer zusätzliche Energie mit sich, und genau die wollen wir für uns nutzen. Langen ist gut drauf, aber wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet. Wenn wir mit hoher Intensität auftreten und unserer Linie treu bleiben, haben wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen und uns in der Tabelle etwas abzusetzen. Die Jungs sind motiviert und freuen sich riesig auf die Aufgabe.“, so Klusemann vor der Partie.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen

Die zweitweiteste Auswärtsfahrt in der Hauptrunde der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende. Die Kangaroos müssen für das Gastspiel bei den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp 400 Kilometer reisen, lediglich die Auswärtsfahrt nach Dresden ist noch länger. Spielbeginn in der Riethsporthalle ist um 17 Uhr.

Die BG möchte ihren guten Lauf fortsetzen. Zuletzt bezwang man nicht nur die Würzburg Baskets und die Oberhaching Tropics, sondern überzeugte auch mit wirklich guten Leistungen. Da kam die Länderspielpause vor Wochenfrist eigentlich gar nicht besonders gelegen. Allerdings konnte man auch den ein oder anderen Akku neu aufladen für den Jahresendspurt.

In Erfurt wartet ein Team auf die Kangaroos, welches man nicht unbedingt am aktuell vorletzten Tabellenplatz festmachen sollte. Denn an der Gera und ihren vielen Flussläufen durch die malerische Stadt hat man mittelfristig nicht nur das Ziel BBL ausgerufen, sondern zählte zu Saisonbeginn auch zum engeren Favoritenkreis in der PRO B.

Vor allem die „Starting Five“ weist eine sehr hohe Qualität auf: Der US-Amerikaner Michael Tyrone Mitchell Jr. ist mit 22 Punkten pro Partie auf Platz zwei der gesamten Liga bei den Scorern. Musa Abra gilt als absolutes Toptalent und wird wohl spätestens nächstes Jahr am US-College Basketball spielen. Unter den Körben hat man Paul Albrecht und Noah Kamdem ein überaus erfahrenes und kantiges Duo zur Verfügung und auch Samuel Nellessen zählt als absoluter Topspieler.

Von der Bank können die Löwen mit Talenten wie Luca Förster (19), Jeremie Fotso-Sighom (17) und Friedrich Radefeld (21) nachlegen. Demzufolge wird die Mannschaft von Headcoach Florian Gut (37) sicherlich alles versuchen, die Punkte zu Hause zu behalten. Dort, wo man gegen Dresden einen der bisher zwei Saisonsiege einfahren konnte. Dass es bei den Löwen bisher nicht optimal lief, lag an vielen Ausfällen, kaum einmal konnte man bisher in kompletter Besetzung auflaufen.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics

Am kommenden Sonntag wartet eine schwere Aufgabe auf die Mannen um Oberhachings Kapitän Peter Zeis. Bei den sehr heimstarken Tabellendritten Fellbach müssen die Oberhachinger Basketballer über sich hinauswachsen und gehen als Außenseiter in die Partie. Spielbeginn ist Sonntag um 17:30 Uhr.

Der Kader wurde dank der hervorragenden internationalen Kontakte von Coach Borisov im Vergleich zur vergangenen Saison nochmal gezielt verstärkt. Allen voran US-Profi Tyseem Lyles, der die letzten Jahre seine Brötchen in Erfurt verdiente, Nelson Okafor (Nürnberg) sowie Rodrigues Rocha (Topscorer Regionalliga Schwenningen) erwiesen sich als absolute Volltreffer. Zudem konnte Manager Tsimios mit Nik Schlipf, Brian Butler und Jeremy Kolev wichtige Leistungsträger weiterhin an die Flashers binden.

Doch der Star ist eindeutig Kristiyan Borisov. Der 37-jährige Übungsleiter, der immer wieder bei höherklassigen deutschen Vereinen und europäischen Erstligisten gehandelt wird, ist ein mit allen Wassern gewaschener Vollbluttrainer. Der Taktikfuchs, der bekannt dafür ist die Alen Velcic Zone aus Schwenninger Zeiten einzustreuen, hat durch seine herausragende Arbeit in Fellbach seine Qualitäten mehrfach in den letzten Jahren bewiesen.

Bei den Tropics ist Nedzad Muratovic nach 3-wöchiger Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen und wird seine Mannschaft unterstützen können. Mario Matic: „Die Spielpause haben wir nutzen können, um Verletzungen auszukurieren und die Akkus aufzuladen. In Fellbach müssen wir über unsere Grenzen gehen und ein Topspiel abliefern, wenn wir gewinnen wollen. Der Gegner ist nicht nur sehr stark besetzt, sondern auch sehr gut gecoacht.“

 

Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

06.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. TKS 49ers

Nach der Länderspielpause kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord sogleich zu einem Top-Spiel – am Tabellenende. RASTA Vechta II empfängt am Samstag (17 Uhr) als 13. den Letzten, die TKS 49ers aus Kleinmachnow bei Berlin. Beide Teams haben vor diesem 12. Spieltag jeweils zwei Siege auf dem Konto. Für die jungen Vechtaer von Head Coach Harm-Ubbo Horst ist die Partie also eine wirklich wichtige.

Denn das Bestehen in so einem Spiel um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, gehöre natürlich auch zur Entwicklung von jungen Spielern, sagt Horst: „Die Tabellensituation ist allen bewusst und wir thematisieren sie auch.“ RASTA II kann mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gehen, schließlich gewann man vor dem FIBA-Break zwei Spiele in Serie. Auch die 49ers hatten zuletzt ein Erfolgserlebnis, siegten überraschend gegen die EN BASKETS Schwelm (83:80).

Harm-Ubbo Horst erwartet am Samstag einen ähnlich agierenden Gegner wie zuletzt die Iserlohn Kangaroos, bei denen man mit 77:74 gewonnen hatte. „Die 49ers haben ihre Stärken definitiv auf den großen Positionen. Da sind sie richtig groß aufgestellt und auch erfahren. Leo Hampl ist ein echtes Brett, dazu haben sie Yannick Hildebrandt. Wir kennen sie schon aus der ProB-Saison 2022-23, als wir beide Spiele gegen sie gewinnen konnten“, so Horst.

Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 1. April 2023. Damals waren auf Seiten der Brandenburger besagte Hampl und Hildebrandt schon dabei, plus Lukas Wagner. Bei RASTA II gibt es mit Michel Schillmöller und Malte Giljan zwei Akteure, für die es ein Wiedersehen geben könnte. Ein Augenmerk dürften die Vechtaer aber auch auf den 19-jährigen Jenö Pildner haben, der bei 13.0 Punkten, 3.7 Rebounds und 1.5 Steals steht.

Jedoch haben die TKS 49ers bisher im Schnitt pro Spiel nur 70.3 Punkte erzielt, trafen von ihren Feldwürfen nur 38.1 % und haben durchschnittlich 19.5 Turnovers. „Wir werden uns treu bleiben und Druck übers ganze Spielfeld machen. Da werden wir also nicht anders agieren als sonst auch. Was unsere Offense angeht, müssen wir uns auf einen sehr passiv verteidigenden Gegner einstellen. Es wäre also gut, wenn wir unsere Würfe gut treffen“, blickt Harm-Ubbo Horst voraus.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU

Am Samstag (06.12./19:00 Uhr) geht’s wieder rund im DragonDome. Dann versucht Rhöndorf zurück in die Erfolgsspur zu finden. Es wird allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn mit LOK BERNAU ist ein absolutes Topteam zu Gast. Kein geringerer als der Tabellenzweite gibt seine Visitenkarte ab.

Ein echtes Ausrufezeichen haben die Brandenburger am Spieltag vor dem FIBA-Break abgeliefert. Da hat Bernau dem Tabellendritten Neustadt eine empfindliche Schlappe verpasst. Vor heimischer Kulisse mussten die temps Shooters eine schmerzliche 83:110-Niederlage einstecken. Ein Highscore-Resultat, dass die Stärke des Teams von Dan Oppland unterstreicht: Neben dem Spitzenreiter Essen erzielt keine Mannschaft in der ProB mehr Punkte pro Spiel.

Ein Blick auf die Statistik entlarvt einen Grund für die hohe Trefferzahl, Bernau ist am offensiven Brett bärenstark. Fast 16 Offensiv-Rebounds in jeder Partie bescheren den Lokomotiven viele zweite Wurfchancen. Zu den harten Arbeitern gehört unter anderem der Ex-Bernauer Marco Rahn. Ihm steht mit Akim-Jamal Jonah ein erfahrener Center zur Seite. Daneben sind die großen Positionen mit Lukas Johannes Klein (213 cm) sowie Nevio Bennefeld (211 cm) beachtlich besetzt.

Traditionell kann der Kooperationspartner von ALBA Berlin aus einem prallen Kader schöpfen. Dazu gehört seit jeher auch eine starke Guard-Achse. Aktuell haben sie auf den kleinen Positionen einiges zu bieten. Allen voran Guy Artman Nahmias, das spanische Duell mit Jorge Mejias verspricht ordentlich Zündstoff. Beachten muss man aber auch auf jeden Fall Anton Nufer, Emanuel Schüler und Anthony Watkins.

Die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern ist bei Bernau gut ausbalanciert. Genauso wie die Spielanlage, wenngleich LOK, wenn immer es geht auf dem Gaspedal steht und schnelle Abschlüsse sucht. Da Bernau keinen herausragenden Topscorer in seinen Reihen hat, sondern viele Spieler für ein Double-Double gut sind, muss Rhöndorf in der Defensive sehr flexibel agieren. Für die Dragons bedeutet das mutig und schmerzfrei zur Sache gehen.

 

06.12.2025 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Das Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede muss an diesem Wochenende reisen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist die junge Mannschaft am Samstag, 6. Dezember, beim SC Rist Wedel in der Nähe von Hamburg gefordert. Tipoff in der Sporthalle Steinberg ist um 19 Uhr.

Die Partie am Nikolaus-Samstag ist das Duell zweier Tabellennachbarn: Der SC Rist Wedel (8.) und die Baskets Juniors / TSG Westerstede (9.) weisen nach elf Spieltagen beide eine Bilanz von 5:6 Siegen auf, die Gäste aus Niedersachsen mussten sich nach gutem Saisonstart als Liganeuling zuletzt zweimal in Folge geschlagen geben.

Wedel, Kooperationspartner der Veolia Towers Hamburg aus der easyCredit Basketball Bundesliga, verfügt in Niklas Krause (durchschnittlich 14,6 Punkte pro Spiel) und Lincoln Rosebush (14,2) über zwei Akteure, die auf zweistellige Punkteausbeuten kommen. Janne Müller und Nelson Martin kamen in der laufenden Saison bereits bei den Towers zum Einsatz. Trainer des Teams ist Hamed Attarbashi.

Dessen Co-Trainer Marian Schick betont mit Blick auf das starke Duo der Baskets Juniors, Jon’il Fugett und Beni Fungula: „Als Team ist es uns zuletzt immer wieder gut gelungen, derartig dominante Spielertypen unter ihren Möglichkeiten zu halten.“ Fugett erzielt im Schnitt 28,0 Punkte pro Partie, sein Teamkollege Fungula kommt auf 17,5 Zähler.

„Rist Wedel ist genau wie wir ein Team mit direkter Anbindung an eine BBL-Organisation“, sagt Artur Gacaev, Headcoach der Baskets Juniors. „Die Mannschaft verfügt über viele talentierte Jungs, die sehr physisch und sehr schnell spielen.“ Es gelte, genau dafür bereit zu sein. „Wir müssen schauen, wie wir aus der kurzen Pause herauskommen“, so Gacaev.

 

06.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Itzehoe Eagles

Am Samstagabend, den 6. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an – und damit ein echtes Topspiel. Die Essener gehen als souveräner Tabellenführer mit 20 Punkten in das Duell und möchten ihre beeindruckende Erfolgsserie weiter fortsetzen.

Die Itzehoe Eagles reisen als aktuell Viertplatzierte mit 14 Punkten an und haben zuletzt starke Leistungen gezeigt. Für sie ist die Partie in Essen das dritte Auswärtsspiel in Folge, nachdem sie zuvor in Rostock die Seawolves mit 86:91, sowie die BSW Sixers auswärts mit 89:96 besiegen konnten.

Statistisch haben die Eagles einiges zu bieten: Zu den gefährlichsten Distanzschützen zählen US-Guard Walter McBride, der derzeit 40,4 % seiner Dreier trifft, sowie Lucien Schmikale, der mit durchschnittlich 8,9 Dreiern pro Spiel zu den volumenstarken Schützen der Liga gehört. Im Zweipunktbereich sticht besonders der 25-jährige Finn Fleute heraus, der mit 63,3 % Trefferquote äußerst effizient abschließt. Insgesamt erzielen die Eagles 84,2 Punkte pro Spiel und lassen im Schnitt 77,8 Zähler ihrer Gegner zu.

Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo in Essen-Stoppenberg. Beide Teams hatten durch den FIBA-Break ein spielfreies Wochenende, konnten regenerieren und sich gezielt auf das anstehende Spitzenduell vorbereiten. Die Miners wollen am Samstagabend mit hoher Intensität, konzentrierter Defense und ihrer gewohnten Offensivpower den nächsten Heimsieg einfahren.

 

06.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers

Nach drei Wochen, also am kommenden Samstag, den 06.12.2025 um 19:30 Uhr, steht das nächste Heimspiel der Schwelmer an.

Nach der Länderspielpause kommt es zum Duell mit den BSW Sixers. Die Sixers waren in dieser Pause aktiv und bezwangen zuhause den SC Rist Wedel mit 82: 68. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sechs Niederlagen stehen die Sixers auf Rang sieben. Die Blau-Gelben stehen derzeit auf Rang drei und haben zuhause in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

Damit das auch so bleibt, gilt es bei den Gästen den nigerianischen Aufbauspieler Toby Okwuokei, der mit rund 17 Punkten und knapp 7 Rebounds dominiert, zu kontrollieren. Ihm steht aber der US-Amerikaner Robert Holmes mit rund 15 Punkten und knapp 10 Rebounds kaum nach. Auch der erst 19-jährige Ilias Amin scort knapp 12 Punkte pro Spiel. Alle drei Spieler müssen allerdings mehr als 30 Minuten pro Partie spielen.

Die EN Baskets wollen die weiße Weste zuhause unbedingt verteidigen. EN-Head-Coach Falk Möller: „Wir wollen natürlich zuhause ungeschlagen bleiben. Dazu müssen wir deutlich intensiver spielen als zuletzt in Stahnsdorf. Die Pause hat uns gutgetan, die Akkus sind wieder voll. Die Sixers sind eine gefährliche Mannschaft. Wir müssen hochkonzentriert in dieses Spiel gehen.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Hertener Löwen

Am kommenden Samstag wartet auf die Hertener Löwen eines der wenigen regionalen Derbys der Saison. Um 19:30 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Robin Singh auswärts auf die Iserlohn Kangaroos. Nur rund 65 Kilometer trennen beide Städte – beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Basketballduell in der ProB Nord.

Mit 12 Punkten aus 11 Spielen und sechs Siegen aus den letzten acht Partien haben sich die Löwen eindrucksvoll im Tabellenmittelfeld etabliert. Besonders die Konstanz der letzten Wochen sorgt dafür, dass das Team aktuell einen hervorragenden sechsten Platz belegt. Iserlohn hingegen steht mit zwei Siegen weniger auf Rang 12 – nur knapp vor der Abstiegszone. Die Sauerländer mussten zuletzt zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen, eine in Wedel und eine Heimniederlage gegen Vechta II.

Die Iserlohn Kangaroos gehören seit einem Jahrzehnt ununterbrochen zur ProB, auch wenn ihre sportlichen Ergebnisse zwischendurch stark schwankten – zwischen Playoff-Teilnahmen und Abstiegskampf war in den letzten Jahren alles dabei.

In dieser Saison prägen vor allem einige Schlüsselspieler das Bild der Sauerländer. Allen voran Center Tyson Leitao (#32), der effektivste Spieler der gesamten Liga. Auf den Guard-Positionen sorgen Glynn Hubbard III (#2) sowie Luca Michels (#44) mit jeweils rund 13 Punkten pro Spiel für konstante Offensivproduktion. Ergänzt wird dieses Kerntrio durch Forward Christopher Schultz (#13), der mit 11 Punkten und 7 Rebounds ebenfalls zuverlässig abliefert und dem Team wichtige Stabilität verleiht.

Auch wenn die letzten Ergebnisse der Kangaroos negativ ausfielen, gilt Vorsicht – Iserlohn hat mehrfach gezeigt, dass es Spiele drehen und zu Hause unangenehm sein kann. Ihre Siege haben die Sauerländer nicht zuletzt gegen starke Gegner wie Schwelm oder Itzehoe erzielt. Dennoch reisen die Löwen erstmals seit langem als Favorit zu einem Auswärtsspiel. Mit einem weiteren Erfolg könnten sie ihre gute Tabellenposition festigen und sich weiter von den unteren Plätzen absetzen.

 

07.12.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters

Nach einer freien Woche sind die Spieler der temps Shooters wieder zurück in Neustadt und bereiten sich seit Montag auf das Spiel bei der Seawolves Academy vor. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht am Wochenende der 12. Spieltag an.

Die temps Shooters wollen nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg feiern, doch beim Farmteam des easycredit BBL Teams Rostock Seawolves, wird das nicht einfach. Der sportliche Absteiger aus der letzten Saison zeigt sich in dieser ganz anders und hat zudem das Team ein wenig anders aufgestellt.

Während Rostock in der letzten Saison auf einen Amerikaner verzichtete, hat die Academy mit Jalen Page einen sehr guten Pointguard gefunden. Der 23-jährige Spieler erzielt nicht nur 21,3 Punkte im Schnitt (Bestwert 42 Punkte gegen Stahnsdorf), sondern holt sich auch 6,0 Rebounds und legt 6,1 Assists auf. Diese Allroundperformance macht ihn zum wichtigsten Spieler im jungen Rostocker Team.

Der zweite Topspieler im Kader von Headcoach Domenik Reinboth ist Sommerneuzugang Jonas Zilinskas. Der 19-jährige Power Forward kam von der OrangeAcademy aus Ulm nach Rostock und spielt eine vorzügliche Saison. In elf Spielen gelangen ihm fünf Double-Double und im Schnitt legt er 17,9 Punkte auf. Insgesamt ist der Kader der Rostocker deutlich besser besetzt als letzte Saison und daher ist der aktuell 10. Platz mit fünf Siegen keine Überraschung.

Bei den Neustädtern sind alle Spieler gesund und gut gelaunt aus der freien Woche zurückgekehrt. Das Team trainiert sehr fokussiert und ist heiß darauf, den nächsten Sieg zu feiern. „Alle Spieler sind motiviert aus der Pause wiedergekommen und wollen erfolgreichen Basketball zeigen. Wir wissen aber auch, dass kein Team in dieser Liga zu unterschätzen ist und wir uns sehr akribisch auf das Spiel vorbereiten müssen“, so Neustadt Coach Smith.

 

Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger lösen Vertrag auf

Die Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zum 1. Dezember 2025 einvernehmlich zu beenden. Die Einigung wurde in guten und konstruktiven Gesprächen erzielt. Für sein jahrelanges Engagement bedankt sich der Club ausdrücklich.

Marius Kröger war seit dem Neuanfang in der Pro B im Jahr 2015 Geschäftsführer der Artland Dragons und hat den Club in einer anspruchsvollen Zeit stets mit vollem persönlichem Einsatz begleitet und die Entwicklung des Clubs bis heute geprägt. In seiner langen Amtszeit gelang der Wiedereinstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, gefolgt von mehreren sportlichen wie strukturellen Entwicklungsschritten.

Thomas Fengler, Gesellschafter/Geschäftsführer der Artland Dragons: „Ich danke Marius für die vielen Jahre, in denen wir den Club gemeinsam begleitet haben. Das ist über eine so lange Zeit eher ungewöhnlich im schnelllebigen Profisport und zeigt, dass wir immer ein offenes und ehrliches Verhältnis gepflegt haben. Jetzt ist es Zeit für beide Seiten, neue Wege zu gehen, und wir tun dies im Bewusstsein, gemeinsam viel erreicht zu haben. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich Marius persönlich und im Namen der gesamten Organisation von Herzen alles Gute.“

Marius Kröger selbst sagt: „Nach über zehn Jahren als Geschäftsführer der Artland Dragons ist für mich der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Entscheidung, unsere Zusammenarbeit im beidseitigen Einvernehmen zu beenden, ist das Ergebnis vertrauensvoller und offener Gespräche. Ich blicke zurück auf intensive, lehrreiche und ebenso erfüllende Jahre, in denen wir als Organisation gewachsen sind und gemeinsam ein starkes Fundament geschaffen haben.“

„Diese Erfolge wären ohne das Vertrauen von Thomas Fengler, die immer konstruktive Zusammenarbeit mit Maja Kollhoff und Julia Fischer sowie die Unterstützung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Leidenschaft unserer Fans und Partner nicht möglich gewesen. Mein Dank gilt allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben – intern wie extern. Ich wünsche der gesamten Organisation viel Erfolg auf dem weiteren Weg“, so Kröger weiter.

Spotlight #5: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel

Zehn Spieltage sind gespielt, die Länderspielpause bietet den Teams nun erstmals in dieser Saison ein wenig Zeit um durchzuatmen und zurückzuschauen. Die Gelegenheit wollen auch wir nutzen und werfen einen Blick auf das erste Saisondrittel. Wer hat überrascht, welche Parallelen lassen sich erkennen und was sind die spannendsten Erkenntnisse aus den ersten 89 Spielen der aktuellen ProA-Saison? 

Das sind die fünf Themen:

  • Teamwork an der Tabellenspitze
  • Der Tabellenkeller ist kompetitiver
  • Mit Derbysiegen in den Flow kommen
  • Das Koblenzer Scoring-Rätsel
  • Crailsheimer kommen gerne zurück

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Paderborn Baskets reagieren auf Verletzungsmisere – US-Point Guard Eyassu Worku neu im Baskets-Kader

Die Paderborn Baskets haben schnell auf die Verletztenmisere reagiert: Nach dem Ausfall des etablierten Point Guards Branden Maughmer bis Ende des Jahres, verpflichteten die Ostwestfalen für zwei Monate den Point Guard Eyassu Worku. Der 27-jährige US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln spielte zuletzt für KK-Dubrovnik in der 1. Kroatischen Liga. Bei den Baskets soll er mit seinen Playmaker- und Führungsqualitäten als kreativer Kopf das Spiel lenken.

Eyassu Worku – 1.88 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – wurde am 18. Oktober 1998 in Los Alamitos, Kalifornien/USA, geboren. Er begann mit dem Basketball in der Highschool für die Los Alamitos Griffins und spielte während seiner Collegezeit für die UC Irvine Anteaters – bei beiden Teams zeigte sich sein hohes Talent als Point Guard und kreativ agierender Spieler mit Scoring-Potential.

Diese Entwicklung setzte sich bei seinen Profistationen fort: Worku startete seine Profikarriere 2020 beim kroatischen Club KK Zadar, wechselte dann zum kroatischen Verein KK Zabok. Anschließend spielte er für die nordmazedonischen Erstligisten BC Gostivar und MZT Skopje. Zuletzt etablierte er sich beim kroatischen Erstligisten KK Dubrovnik in der Saison 2024/25 als einer der stärksten Akteure: Worku stand dort in 33 Spielen durchschnittlich 32.8 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt 16.7 Punkte, 3.6 Rebounds, 5.1 Assists und 1.9 Steals auf.

Milos Stankovic, Head Coach der Paderborn BASKETS: „Eyassu ist ein Spieler mit viel Europaerfahrung. Wir haben nach jemandem gesucht, der das Tempo des Spiels kontrollieren und sowohl für sich als auch für seine Teamkollegen Würfe kreieren kann. Eyassu ist ein smarter Junge, er versteht Basketball wirklich gut und agiert auf dem Parkett mit einem hohen IQ – das wird uns sehr helfen und für unser Team eine Bereicherung sein.“

Eyassu Worku: „Ich freue mich sehr darauf, nach Paderborn zu kommen, meine neuen Teamkollegen und Coaches kennenzulernen und dabei zu helfen, einige Spiele zu gewinnen. Ich habe viel Gutes über die Stadt gehört. Deswegen bin ich dankbar für diese Chance und kann es kaum erwarten, für das Team zu kämpfen.“

 

Bronze-Auszeichnung für Nürnberg Falcons beim Nachwuchs-Check

In der vergangenen Woche stand der Nachwuchsbereich der Nürnberg Falcons im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Das Ergebnis unterstreicht die kontinuierliche und engagierte Arbeit des Clubs: Die Falcons wurden mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den Strukturen, Abläufen und Entwicklungsmaßnahmen im Nachwuchsprogramm der Nürnberger. In intensiven Gesprächen mit Verantwortlichen wurden zentrale Stärken sichtbar – darunter das breite Ballschulangebot, die gezielte Zusammenführung talentierter Leistungssportler aus der gesamten Metropolregion sowie die verankerte Arbeit in den Bereichen Inklusion und Sozialraumförderung. Gleichzeitig erhielt der Verein konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung seiner Nachwuchsarbeit.

Ein neuer Bestandteil des diesjährigen Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop, der in Nürnberg die Zusammenarbeit mit den umliegenden Basketballvereinen in den Fokus rückte. Gemeinsam mit dem Post SV Nürnberg wurden Ideen für gemeinsame Fort- und Weiterbildungsformate für Lehrkräfte und Übungsleiter in der Region, ein klar definiertes Rollen- und Zuständigkeitsverständnis einer gemeinsamen Leistungssport-Plattform sowie Ansätze, wie möglichst viele Menschen – ob Spielerinnen und Spieler, Fans, Trainer oder Helfer – dauerhaft für den Basketball begeistert werden können, entwickelt.

Basti Doreth (Nachwuchsleiter der Nürnberg Falcons): „Der Nachwuchs-Check bietet uns wertvolle Impulse, um unsere Jugendarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Das strukturierte Feedback und der neue Workshop-Ansatz helfen uns, konkrete Maßnahmen direkt anzustoßen und nachhaltige Entwicklungsschritte einzuleiten.“

Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt das Engagement der Falcons im Bereich der Nachwuchsförderung und dient gleichzeitig als Motivation, die eigenen Strukturen und Entwicklungsprozesse weiter auszubauen.

Über den Nachwuchs-Check:
Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

 

Nachberichte ProA 10. Spieltag

22.11.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. EPG Baskets Koblenz 84:92

Die EPG Baskets Koblenz zeigen derzeit auswärts eine deutlich stärkere Leistung als bei ihren Heimspielen. So auch geschehen am Samstagabend gegen die RheinStars Köln, die aufgrund einer Terminkollision nicht in ihrer neuen Heimat, der Motorworld spielen konnten, sondern auf das Castello im benachbarten Düsseldorf ausweichen mussten.

In der Anfangsphase dominierte Koblenz in allen Bereichen. Doch es war vor allem Decorian Jeffries, der wie ein Wirbelwind über das Parkett fegte und seine Finger überall hatte. Dank der guten Offensivleistungen von Björn Rohwer und Harris Hujik konnten die Kölner den Lauf der Koblenzer stoppen und in Minute sieben auf 10:17 aufschließen. Durch einen Dreier von Jonas Niedermanner und einer guten Verteidigung gingen die Koblenzer mit einer 14:26 Führung in die Viertelpause.

Der Anfang des zweiten Viertels gehörte wieder ganz Decorian Jeffries, der von den Koblenzern nach zwei spektakulären Dunkings gefeiert wurde. Köln konnte sich im weiteren Verlauf für kurze Zeit auf zehn Punkte herankämpfen, geschuldet auch einiger überhasteter Distanzwürfe der Schängel, die nicht ihr Ziel fanden. Zur Halbzeit trennten sich die Teams jedoch wieder mit einem stabilen Polster von 15 Punkten, bei einem Spielstand von 34:49 aus Sicht der Gastgeber.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten Köln, die einen 7:0 Run aufs Parkett legten und mit 41:49 wieder den Anschluss fanden. Beim Spielstand von 46:53 nahm Trainer Dohrn eine Auszeit. Das Momentum drohte nach zwei Kölner Dunkings und einem technischen Foul gegen Aleksa Kovačević weiter zu kippen. Symptomatisch für dieses Viertel war der finale Dreier von Haris Hujic, der in letzter Sekunde mit einem Buzzerbeater Köln mit 61:68 auf Schlagdistanz hielt.

Auch im letzten Viertel fand Koblenz nicht zurück ins Spiel. Köln verkürzte nach drei verwandelten Freiwürfen auf 69:72. Es wurde offensiv wie defensiv mit vollem Einsatz um jeden Ball gekämpft. Für Aleksa Kovačević wurde dies zum Verhängnis: Er fühlte sich von den Schiedsrichtern ungerecht behandelt, verlor die Contenance und kassierte dafür sein zweites technisches Foul. Köln setzte in den letzten Minuten alles auf eine Karte, konnte sich aber nicht gegen die Koblenzer durchsetzen. Endstand 84:92.

 

22.11.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Phoenix Hagen 98:103

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Topspiel um die Tabellenführung verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend Phoenix Hagen knapp 98:103 (52:49) geschlagen geben und verpasste den Sprung an die Spitze.

Die Veilchen starteten mit viel Energie und einem 10:0-Lauf in die Partie, sodass Phoenix-Headcoach Chris Harris schnell seine erste Auszeit nahm. Doch die Göttinger waren kaum zu stoppen – Sears erhöhte von außen auf 17:2. Die Gäste fingen sich nach und nach und verkürzten durch einen 0:7-Lauf auf 19:9. Die Hausherren antworteten mit einem kurzen Zwischenspurt zum 29:14 – in die Viertelpause gingen die Göttinger mit einer 29:18-Führung.

Im zweiten Abschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Die Feuervögel spielten schnell und machten es den Gastgebern deutlich schwerer. Vor allem Graves bereitete den Veilchen Probleme. Auch eine Strauß-Auszeit stoppte den Phoenix-Lauf nicht, sodass Hagen auf 35:33 herankam. Die Kontrahenten bewegten sich nun auf Augenhöhe – Sears traf zum 45:40; Graves glich kurz darauf zum 47:47 aus. Zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die Veilchen leichte Vorteile (52:49).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Fabian Bleck verkürzte auf 54:53; Hendrik Drescher antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 57:53. Sears machte es ihm nach und erhöhte auf 60:53. Aber die Hagener hielten dagegen. Einen 4:16-Lauf schloss Lucas N’Guessan zum 64:69 ab. Daniel Kirchner glich durch fünf Punkte in Folge zum 69:69 aus – ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer knappen 73:74-Führung.

Gleich zum Start des letzten Abschnitts holte Robin Lodders die Führung für die Göttinger zurück, und Kevin Buckingham baute sie auf 78:74 aus. Doch die Hagener Antwort ließ nicht lange auf sich warten, sodass Jeff Carroll zum 87:87 ausglich. Im Anschluss fanden die Göttinger keinen Weg, um Graves zu stoppen. Der US-Guard traf zwei Dreier hintereinander zum 91:95. Adam Ramstedt verkürzte auf 93:95 und auf 97:97. Die Hagener blieben danach sicher an der Freiwurflinie und sicherten den Sieg.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 83:61

„Es geht in die richtige Richtung“, atmete Kapitän Robin Benzing tief durch. Gerade hatten seine GIESSEN 46ers am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nicht nur den Tabellendritten Eisbären Bremerhaven deutlich mit 83:61 (39:30) in die Schranken gewiesen, sondern nach nun vier Siegen aus den letzten fünf Partien rechtzeitig vor der Länderspielpause auch die letzten Diskussionen um einen vermeintlich verpatzten Saisonstart im Keim erstickt.

Dass bei den Männern von der Weser Raphael Falkenthal sowie den kurzfristig erkrankten Till Isemann und Jemarl Baker Jr. drei Leistungsträger fehlten, nutzten die 46ers gnadenlos aus. Luis König Figge schraubte sich nach eigenem Steal an Carlos Carter zum 24:21 empor, Aiden Warnholtz (29:23) und Daniel Norl (33:23) ließen Dreier einschweben und Domagoj Vukovic bedankte sich bei Simon Krajcovic mit dem 35:23, sodass den Nordlichtern erst einmal der Stecker gezogen war.

Als dann auch noch Jonathan Maier ein Alley-oop-Anspiel von Simon Krajcovic krachend in die Reuse drückte (46:31), der slowakische Regisseur höchstpersönlich aus Downtown auf 53:38 stellte, Luis König Figge im Liegen Robin Benzing zum 58:38 bediente, Neuzugang Devon Goodman im Fallen zum 60:38 vollendete und Aiden Warnholtz den Vorsprung mit fünf satten Punkten und einem zwischenzeitlichen 20:0-Lauf zum 68:38 und damit auf 30 Zähler ausbaute, war die Halle aus dem Häuschen.

Dass die Hausherren im letzten Abschnitt den Fuß ein wenig vom Gaspedal nahmen und am Ende „nur“ mit 22 Punkten Differenz (83:61) gewannen, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. „Wir hatten heute keinen Ausfall. Alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Das ist ein echt gutes Zeichen für die Zukunft“, fasste Robin Benzing einen gelungenen Abend zusammen, an dem die 46ers eindeutig ein Ausrufezeichen gesetzt hatten.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. SBB Baskets Wolmirstedt 73:65

Zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga sichern sich die Bozic Knights ihren vierten Erfolg. Mit 73:65 gewinnen die Ritter gegen Aufsteiger Wolmirstedt und stehen in der Tabelle nun auf Patz elf. Nach der knappen Niederlage am Spieltag zuvor beim Tabellensechsten in Bochum, wollten sich die Schwaben vor heimischer Kulisse mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Saisonunterbrechung verabschieden.

Die Umsetzung dieses Ziels wurde für die Besucher des Spiels vor allem in der Kirchheimer Defensive deutlich. Engagiert und konsequent gingen die Hausherren zu Werke und sorgten für nur fünf erfolgreiche Korbabschlüsse der Gäste im Anfangsviertel. In der Offensive war zwar noch ordentlich Sand im Getriebe, dennoch führten die Bozic Knights nach zehn Spielminuten mit 19:12.

Die magere Korbausbeute der Gäste konnten die Ritter im zweiten Abschnitt noch verschärfen. Nur zwei Körbe gelangen den Wolmirstedtern. Da ihnen jedoch 14 Freiwürfe im 2. Viertel gewährt wurden und der Gast hochprozentig verwandeln konnte, relativierte sich das wieder. Dennoch gehörte auch der zweite Abschnitt den Kirchheimern, die ihrerseits 23 Zähler erzielten und die Führung zur Halbzeit entsprechend ausbauten (42:31).

Der endgültige Grundstein zum Erfolg der Kirchheimer wurde im dritten Viertel gelegt und erneut war es die zu diesem Zeitpunkt herausragende Verteidigungsarbeit. Den Baskets gelang nun kaum mehr etwas und nur insgesamt fünf Punkte wanderten im 3. Viertel auf ihr Konto. Die Kirchheimer versuchten den einen oder anderen Schnellangriff zu fahren. Und auch wenn offensiv nicht viel Rhythmus aufkommen sollte, lagen die Gastgeber nach drei gespielten Vierteln mit 60:36 in Front.

Im Schlussviertel verließ die Hausherren dann die Energie. Auch in der Verteidigung gelang es nicht mehr wie zuvor, den Wirkungsraum des Kontrahenten einzugrenzen, sodass die Wolmirstedter verkürzen konnte. „Wir haben über drei Viertel eine sehr intensive und ordentliche Leistung gezeigt. Das Schlussviertel ärgert uns enorm. Hier müssen wir smarter und ruhiger agieren. Sowas kann auch mal richtig schief gehen,“ bilanzierte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende.

 

22.11.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 71:86

Die Paul Horn-Arena war auch in dieser Saison ein gutes Pflaster für die VfL SparkassenStars Bochum. Nach dem Sensations-Sieg zu siebt in der vergangenen Spielzeit kontrollierten die Bochumer die Tigers Tübingen diesmal über fast 40 Minuten und gewannen verdient gegen den Tabellennachbarn. Durch den Sieg überholten die SparkassenStars die Tigers und kletterten auf den sechsten Tabellenplatz.

Das erste Viertel ging nach kleinen Startschwierigkeiten ganz klar an die SparkassenStars, das lag einerseits an einer konzentrierten Leistung der Bochumer, aber auch an einer schwachen Wurfquote der Tigers aus der Distanz. 0/7 Dreier stand nach dem ersten Viertel auf dem Stat-Bogen. 26:15 gewannen die SparkassenStars den ersten Spielabschnitt.

Im zweiten Spielabschnitt fanden die Tübinger dann besser ins Spiel und trafen auch ihren ersten Dreier durch JaCobi Wood. Bochum blieb aber bei seiner Linie und konnte eine 43:39-Führung zur Halbzeit verteidigen.

Anfang des dritten Viertels setzten die Bochumer Coaches die Tigers mit einer aggressiven Zonenverteidigung vor Probleme. Schnell konnten die SparkassenStars den Vorsprung wieder zweistellig ausbauen. Dabei blieb es zum Ende des Viertels. Mit einer 61:51-Führung für die Bochumer ging es in den letzten Spielabschnitt.

Hier blieben die Bochumer konzentriert und hielten den zweistelligen Vorsprung auch durch eine intensive Defense. Fünf Minuten vor Ende wuchs die Führung auf 12 Punkte an. Tübingen wirkte ratlos in dieser Phase. Der starke Lars Kamp erhöhte mit einem spektakulären Dreier aus dem Lauf auf +15. Seriös und ungefährdet wurde der Sieg dann eingetütet. 86:71 gewannen die Bochumer am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

 

22.11.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. PS Kalrsruhe LIONS 78:85

In der Crunchtime hätten fast die Nerven versagt, doch dank zweier starker Viertel feierten die PS Karlsruhe LIONS nach zuletzt drei Niederlagen zu Gast bei den Paderborn Baskets einen wichtigen Sieg. Am Ende des zehnten Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA lautete der Endstand in Ostwestfalen 78:85.

Zunächst erlebte der Trainer der Gäste wieder einmal einen Fehlstart seiner Schützlinge. Nach gut drei Minuten lagen die Hausherren mit 11:2 vorn. Erst nach und nach gelang es den LIONS, vereinzelte Lücken in der äußerst disziplinierten Defense der Baskets zu nutzen. Das erste Viertel gehörte jedoch klar den Gastgebern, die auch im Angriff gut arbeiteten, aber im Abschluss auch Punkte liegenließen. Das sollte sich im folgenden Abschnitt ändern. Pausenstand: 25:18.

Gleich den ersten Angriff nutzte David Ejah für einen Dreier und brachte seine Mannschaft damit fast auf Schlagdistanz. Beim 30:25 nahm Paderborn die erste Auszeit, hatte aber auch in der Folge mit einer stockenden Offense zu kämpfen. Gleichzeitig kam das Karlsrudel immer besser in Fahrt. Die Folge: Der Führungswechsel in Minute 17. Die Baskets scorten in dieser Phase nicht mehr, was den LIONS einen Elf-Punkte-Run ermöglichte. Beim Stand von 37:41 ging es in die Halbzeitpause.

Die Partie schien nun völlig offen, aber dank guter Trefferquoten aus der Distanz holten sich die Gäste die Führung zurück und bauten diese in Minute 27 auf acht Punkte aus. Die Hausherren reagierten mit einer Auszeit, um den Karlsruher Flow zu stoppen, doch einer legte nun erst richtig los: David Cohn schraubte den Gäste-Vorsprung mit zwei Dreiern binnen weniger Sekunden auf komfortable 14 Punkte. Das war auch der Abstand zur letzten Pause (57:71).

Je näher das Spielende rückte, umso dramatischer war es um das Karlsruher Nervenkostüm bestellt. Die Turnover häuften sich nun und in der 26. Minute war der zweistellige Vorsprung dahin. Das Momentum lag nun aufseiten der Baskets, die viel mehr Würfe nahmen und in der Crunchtime bis auf vier Punkte heranrückten. Einzig an der Freiwurflinie blieb Karlsruhe in der Schlussphase erstaunlich cool und sicherte sich so die Siegpunkte.

 

22.11.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Uni Baskets Münster 85:69 

Am zehnten Spieltag waren die HAKRO Merlins zuhause wieder erfolgreich und sammelten die nächsten Punkte. Gegen die Uni Baskets Münster konnte sich das Team von Headcoach David McCray mit 85:69 durchsetzen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste aus Münster. Nach gewonnenem Sprungball netzten die Universitätsstädter sofort ein. Gardner stellte jedoch sofort klar, dass die Merlins heute bereit waren zu kämpfen. Mit zwei Steals in Folge und einem Korbleger Shahids erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung. Lange wären sollte dieser jedoch nicht, als O’Brien zwei Treffer von Downtown in Folge versenkte und den Score zur ersten Pause auf 17:18 drehte.

Zum Start der zweiten zehn Minuten machte es sich Gaines zur Aufgabe den Score mit zwei Korblegern in Folge direkt wieder zu drehen. Die Uni Baskets rückten wieder bis auf drei Punkte heran. Merlins Coach McCray nahm eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung als Welp sich unter dem Korb durchsetzte und durch die Reuse traf (33:28). Auch im weiteren Spielverlauf zeigten die Hausherren sich als erfolgreichere Mannschaft und konnten so mit einer Führung von 39:31 in die Halbzeit gehen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Merlins das bessere Team. Erst netzte Blunt ein, anschließend lies Gardner den Vorsprung zweistellig werden (44:34). Headcoach Götz Rohdewald nahm eine Auszeit beim Stand von 52:42. Infolgedessen kämpfen sich die Gäste kurzzeitig wieder ein wenig an die Crailsheimer heran, Ogunsipe machte die per And-One wieder zunichte.  Souverän spielten die Hohenloher die Zeit nun herunter und gingen mit 58:50 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

In die finalen zehn Minuten starten die Gäste erneut ambitioniert, konnten aber gegen die Merlins nichts ausrichten. Der Vorsprung war wie festgemauert. Auch wenn das Spiel auf dem Parkett umkämpfter wurde, lagen die Gastgeber auf dem Scoreboard weiterhin in Führung und machten auch keinen Anschein daran etwas ändern zu wollen. Mit der letzten Aktion des Spiels fand ein Abpraller Gaines, der den Ball per Dunk versenkte und so den Endstand auf 85:69 stellte.

 

23.11.2025 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. BBC Bayreuth 90:89

Nach einem absoluten Herzschlagfinale zog der BBC Bayreuth heute Nachmittag im Frankenderby in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA nach einer durchaus starken Leistung bei den Nürnberg Falcons mit 89:90 (42:46) den Kürzeren.

Die Falcons starteten stark mit 6:0, KeVaughn Allen brachte den BBC aus der Distanz mit dem 3:6 aufs Scoreboard. Allen traf dann seinen nächsten Dreier und Kovalov machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 13:0-Lauf der Bayreuther zum 13:6 perfekt. Brandton Chatfield stoppte den Run des BBC mit dem 8:13. Das Derby war sehr intensiv, aber noch nicht hochklassig. Nach weiteren Punkten von Allen ging es mit 20:14 für Bayreuth in die erste Viertelpause.

Kovalov erhöhte zu Beginn des zweiten Abschnitts mit einem Dreier auf 23:16. Die Falcons hatten große Probleme mit ihren Distanzwürfen, arbeiteten sich aber in der recht zerfahrenen Partie wieder auf 24:25 heran. Die Partie blieb eng und Brandton Chatfield brachte mit einem Drei-Punkte-Spiel Nürnberg wieder mit 38:36 in Front. Nach finalen Punkten von Kovalov und auf der Gegenseite einem Buzzerbeater von Evan Taylor ging es schließlich mit 46:42 für Nürnberg in die Halbzeitpause.

Kovalov verkürzte für den BBC auf 44:46, Nürnberg erhöhte jedoch postwendend wieder auf 50:44, Diallo erwiderte mit dem 46:50. Plescher traf seinen zweiten Dreier zum 51:54, Evan Taylor erwiderte ebenfalls aus der Distanz zum 57:51. Die Distanztreffer fielen nun auf beiden Seiten. Allen stellte schließlich auf 56:60 nach knapp 28 Minuten. Ikejiaku traf zum 58:62 und Mart brachte die Gäste mit sechs Zählern in Folge zum Schluss des dritten Viertels wieder mit 64:63 in Führung.

Kovalov erhöhte für Bayreuth zu Beginn des Schlussabschnitts auf 67:64, Diallo traf zum 69:66. Friederici glich per Dreier für Nürnberg zum 69:69 aus und brachte sein Team anschließend wieder mit 71:69 in Front. Das Spiel blieb absolut ausgeglichen. Köpple behielt die Nerven und traf 15 Sekunden vor dem Ende den Dreier für Nürnberg zum 90:89. Im Gegenzug scheiterte Allen mit einem Dreierwurf. Bayreuth musste so die 89:90-Derbyniederlage quittieren.

 

23.11.2025 18:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Artland Dragons 76:107

Die GIANTS haben schon deutlich angenehmere Tage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 erlebt. Als nach 40 absolvierten Minuten ein 76:107 gegen die Artland Dragons auf der Anzeigetafel an der Bismarckstraße aufleuchtete, war auch dem letzten BAYER-Fan klar, dass die zweithöchste deutsche Spielklasse nicht mit der ProB zu vergleichen ist.

Bereits im ersten Viertel legten die Gäste den Grundstein für den Erfolg in der Farbenstadt. Angeführt vom US-Duo Benjamin Burnham und Amir Hinton setzen sich die Niedersachsen schnell ab und ließen den Hausherren nicht den Hauch einer Chance. BAYER fand offensiv nicht statt und hatte in der Verteidigung Schwierigkeiten mit der Treffersicherheit der Dragons von „Downtown“, welche hauptsächlich verantwortlich für die 10:27-Führung nach Abschnitt Nummer Eins war.

Viel besser wurde es allerdings auch im zweiten Durchgang nicht für die „Riesen vom Rhein“. Die Angriffsmaschinerie der Auswärtsmannschaft lief weiterhin auf Hochtouren und war nicht zu stoppen. Zwar konnte auch Leverkusen jetzt ein ums andere Mal scoren, doch es gelang Sebastian Brach, Ricardo Lynch & Co. nicht, den Rückstand zu verkürzen. Im Gegenteil: Zum Ende der ersten Hälfte lagen die „Drachen“ mit 25 Punkten (32:57) in Front.

Nach der Pause waren die Hausherren darauf bedacht, die Korbjäger aus Quakenbrück nicht weiter davonziehen zu lassen. Es gab auch immer mal wieder kurze Phasen, in denen BAYER das Momentum auf die eigene Seite ziehen konnte, doch Artland hatte stets zum richtigen Zeitpunkt eine Antwort parat. Spätestens nach den dritten zehn Minuten war die Paarung zu Gunsten der Mannen von der Hase entschieden (47:85).

In der Schlussperiode mischten beide Coaches ihre Rotationen bunt durch. So kamen auf Seiten der Gastgeber u.a. auch die Youngster Calin Nita und David Koch zum Einsatz. Letztgenannter konnte sogar zwei Dreier in Serie durch die Reuse der Dragons befördern. Am Ende stand ein verdienter 76:107-Erfolg auf der Habenseite der Gäste.