Nachwuchs-Check bei der BG Göttingen

Veilchen erhalten Bronze-Auszeichnung

Im Februar stand die Nachwuchsarbeit der BG Göttingen im Mittelpunkt des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Im Rahmen eines Standortbesuchs wurden die Strukturen, Konzepte und Entwicklungsmaßnahmen des Göttinger Nachwuchsprogramms intensiv beleuchtet. Für die geleistete Arbeit erhielt die BG Göttingen die Bronze-Plakette.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen umfassenden Eindruck von der organisatorischen Ausrichtung, den Trainingsinhalten sowie der langfristigen Talententwicklung. In strukturierten Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl bestehende Qualitätsmerkmale als auch Potenziale für die weitere Optimierung identifiziert. Das abschließende Feedbackgespräch bündelte die Ergebnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Sicherung der gewachsenen BBL-Strukturen im Nachwuchsprogramm – trotz des sportlichen Abstiegs der Profimannschaft in die ProA. Ziel bleibt es, die etablierten Ausbildungsstandards, Netzwerkstrukturen und professionellen Rahmenbedingungen nachhaltig zu erhalten und kontinuierlich weiterzuführen.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand die Intensivierung der Zusammenarbeit mit umliegenden Partnervereinen in der Region. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, um Talente frühzeitig zu identifizieren, Synergien besser zu nutzen und die regionale Vernetzung im Sinne einer durchgängigen Förderstruktur weiter auszubauen.

Geschäftsführer Frank Meinertshagen unterstrich die Bedeutung des Nachwuchs-Checks für den Standort Göttingen: „Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt, dass wir im Nachwuchsbereich auf einem soliden Fundament stehen. Gerade nach dem Abstieg in die ProA war es für uns wichtig, die gewachsenen Strukturen in der Nachwuchsarbeit auf BBL-Niveau ohne Abstriche konsequent fortzuführen. Der offene Austausch im Rahmen des Nachwuchs-Checks und insbesondere der Workshop mit Blick auf die regionale Zusammenarbeit liefern wertvolle Impulse, um unsere Nachwuchsarbeit langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.“

Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Impulsen setzt die BG Göttingen ihren eingeschlagenen Weg fort – mit dem klaren Anspruch, junge Talente in der Region nachhaltig zu fördern und strukturell auf hohem Niveau zu begleiten.

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Adidas Next Generation Tournament in Ulm

Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentieren sich auf internationaler Bühne

Beim Adidas Next Generation Tournament (ANGT) in Ulm stand nicht nur europäischer Spitzen-Nachwuchs im Fokus – auch zahlreiche Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Parkett zu präsentieren. Dabei waren einige Spieler aus den Teams der ProA und ProB sowohl im U18-Team von ratiopharm Ulm als auch im „Next Generation Team Ulm“ prominent vertreten.

Orange Academy: Zahlreich ProB-Akteure im Ulmer Aufgebot

Im U18-Kader von ratiopharm Ulm standen gleich mehrere Akteure, die in der laufenden Saison bereits regelmäßig in der ProB bei der Orange Academy zum Einsatz kommen. Die Guards Teo Milicic und Yanu Slingerland brachten Spielkontrolle und Scoring-Qualitäten ein und zählen beide trotz ihres jungen Alters bereits zu den etablierten Spielern der Ulmer Rotation in der ProB.

Auch der erst 15-Järige Marko Volf und Kayaan Yeobah konnten mit Dynamik und Tempo immer wieder Akzente setzen. Ebenfalls Teil des Aufgebots war Felix Kiehlneker, der in der ProB auf den großen Positionen wertvolle Minuten sammelt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Komplettiert wurde das Ulmer Team durch den erst 16-Jährigen Paul Plato, Gastspieler der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Next Generation Team Ulm: Liga-übergreifende Talente im Fokus

Auch im Auswahlteam „U18 Next Generation Team Ulm“ standen mehrere Spieler aus den Reihen der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jamie Edoka von den SKYLINERS Juniors, bereits Teil des BBL-Teams, brachte aus der ProB wertvolle Spielpraxis mit und überzeugte durch Athletik und Zug zum Korb. Marko Petric (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) überzeugte mit seine Qualitäten als vielseitiger Guard nicht nur beim ANGT. Auch in der ProB gehört er mit durchschnittlich 30 Minuten und 13,8 Punkten und 4,7 Rebounds zu den Schlüsselspielern seines Teams.

Mit Leonard Kröger (Paderborn Baskets) war zudem ein Spieler aus einem ProA-Standort vertreten, der insbesondere mit seiner Physis und Energie auf sich aufmerksam machte. Zum Trainerstab gehörte außerdem Rhee Kheeryoung, der bei der Porsche BBA Ludwigsburg im Nachwuchsbereich arbeitet und ebenfalls Erfahrung aus dem Umfeld der 2. Liga mitbringt.

Internationale Bühne als Entwicklungsschritt

Das ANGT gilt als eines der wichtigsten Nachwuchsturniere Europas. Für die Talente der BARMER 2. Basketball Bundesliga bedeutete die Teilnahme nicht nur Duelle mit renommierten europäischen Nachwuchsprogrammen, sondern vor allem die Möglichkeit, sich im direkten Vergleich mit internationalen Top-Prospects zu messen.

 

Nachberichte ProA 22. Spieltag

08.02.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 92:69

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den GIESSEN 46ers vor 2.219 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost mit 69:92 (30:39) verloren. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko kam überhaupt nicht gut in die Partie. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand beim 6:21 bereits 15 Zähler. Diesen Rückstand konnten die Raubkatzen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Hessen hatten den besseren Start in die Partie. Bei 7:38 Minuten auf der Uhr führte der Gastgeber schon mit 7:0. Aus Tübinger Sicht wollte aus der Distanz noch nichts fallen, die Ignjatovic-Truppe war in den Anfangsminuten das klar bessere Team. Routinier Robin Benzing erhöhte mit einem Dreipunktspiel nach acht Minuten auf 18:4. Final gingen die Hessen mit 21:6 ins zweite Viertel.

Kaya Bayram eröffnete den zweiten Abschnitt nach zehn Sekunden mit dem ersten Dreier zum 9:21. Es war der erste Treffer im neunten Versuch. Neuzugang Johnson verkürzte per Korbleger nach zwölf Minuten auf 13:23. So langsam kamen die Sonko-Schützlinge aber etwas besser ins Spiel. So in der 14. Minute beim Stand von 20:32. Johnson fand im Laufe des Viertels mehr Sicherheit und verkürzte in Minute 18 auf 28:39. Wenig später ging es beim Spielstand 30:39 in die Kabinen.

Erneut gehörte der Start ins Viertel dem Gastgeber. Die Hessen bestimmten weiter das Spielgeschehen und behaupteten den Vorsprung souverän. So nach 14 Minuten beim Stand von 47:36. Es gelang den Schwaben nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Nach 27 Minuten führten die 46ers mit 53:41. Der Tübinger Rückstand pendelte sich konstant bei knapp über zehn Punkten ein. Final ging es mit einem 50:61-Zwischenstand in die letzten zehn Minuten.

Kyle Castlin traf nach 50 Sekunden einen Dreier zum 64:50. Simon Krajčovič legte aus der Distanz zum 69:53 nach. Die Tigers hatten kein Glück aus der Distanz, viele Würfe fanden nicht das gewünschte Ziel. Dazu leisteten sich die Sonko-Schützlinge insgesamt zu viele Ballverluste, um das Spiel enger zu gestalten. Castlin verwandelte in den Schlusssekunden zwei Freiwürfe zum 90:66. Wenig später war Schluss, die Hessen setzten sich verdient mit 92:69 durch.

 

08.02.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 91:72

Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg.

Die Eisbären gewannen den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal in Führung, doch Carlos Carter traf aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung. Mit einer 69:54-Führung ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte

 

08.02.2026 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 89:58

Nur 40 Stunden nach dem gewonnenen Derby in Kirchheim, ging es für die HAKRO Merlins schon wieder um Punkte. Bereits vor Anpfiff war die Stimmung beim Faschingsspiel ausgelassen, auch die Mannschaft von Headcoach David McCray kam voller Vorfreude aus der Kabine.

Der Start ins Spiel lief etwas holprig. Nach verlorenem Sprungball konnten die Merlins durch ein Turnover ihren ersten Angriff starten und Ogunsipe nutze die Chance, die Partie zu eröffnen. Ein Führungsausbau war jedoch nicht möglich. Immer wieder zogen die Oberfranken nach und glichen das Spiel wieder aus. Bis zur ersten Unterbrechung gerieten die Zauberer bis auf fünf Punkte in den Rückstand und verließen bei einem Stand von 11:16 das Parkett.

Nur Sekunden nach dem Beginn des zweiten Viertels traf Madlock von Downtown für die ersten drei Punkte der Merlins, Bayreuth gelang dies jedoch sofort auf der anderen Seite und hielt so seinen Vorsprung. Schließlich drehte Gaines zur Führung der Gastgeber, anschließend netzte Otto zum Ausbau ein (26:23). Die Merlins trafen weiter zur zweistelligen Führung, mit welcher sie sich mit einem abschließenden Sprungwurf Ottos in die Halbzeit verabschiedeten (37:25).

Frischer aus der Kabine kamen die Gäste. Per Dunk brachten sich die Bayreuther wieder ein wenig näher, Gaines traf auf der anderen Seite jedoch genauso und stellte so den Abstand wieder her. Immer wieder fielen die Körbe der Hausherren und bescherten den Crailsheimern so eine stetig wachsende Führung (57:39). Jetzt drehten die Hohenloher richtig auf. Mit drei Steals in Folge lies die Defensive der Zauberer keine Punkte zu und brachte den Spielabschnitt mit 65:44 zu Ende.

Auch das Schlussviertel lies den Bayreuthern keine Chance zum Aufholen. Mit erneuten zwei Steals in Folge störten die Zauberer die Gäste in ihrem Spiel. 26 Punkte lagen die Hausherren nun in Führung. Die Oberfranken wussten sich nur noch mit Fouls vor den Punkten der Crailsheimer zu schützen (78:52). Die Fans bejubelten mittlerweile lautstark den sicheren Heimsieg und feierten ihre Mannschaft, als die Schlusssirene bei 89:58 den siebten Erfolg der Merlins in Serie besiegelte.

 

08.02.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:88

Die Nürnberg Falcons haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim führten die Falken lange Zeit, bis Schlussviertel den Fokus und letztlich das Spiel mit 82:88 (50:45) verloren.

2032 Zuschauer kamen am Sonntag in die Kia Metropol Arena für den ProA Klassiker zwischen Nürnberg und Kirchheim. Das Spiel begann rasant. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus und trafen hochprozentig aus dem Feld und von außen (33:25).

Im 2. Viertel war Kirchheim dann besser. Das Team von Igor Perovic reboundete konsequenter und nutzte die sich bietenden Chancen in der Nürnberger Zone mit schöner Regelmäßigkeit aus. Nach 30 Spielminuten stand eine 50:45-Pausenführung für die Hausherren zu Buche und auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Teams. Kirchheim blieb am Brett eine Macht, während bei Nürnberg zusehends die Kräfte schwanden (67:62). Im Schlussabschnitt waren die Ritter dann von der Nürnberger Defensive kaum noch zu kontrollieren. Kirchheim erzielte neun schnelle Punkte (67:71) und zog so das Momentum auf die eigene Seite. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, den schlussendlich die Gäste mit 82:88 für sich entschieden.

Falcons-Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die auch gegen den Tabellennachbarn ohne Brandton Chatfiled und Julius Wolf antreten mussten: „Wir haben heute gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Kirchheim holt sich 19 Offensiv-Rebounds und wirft 21-mal mehr auf den Korb als wir. Für uns eine unglückliche Niederlage.“

 

08.02.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Artland Dragons 96:73

Die Artland Dragons haben beim Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 96:73 (24:17, 27:19, 23:14, 22:23) verloren. Die Quakenbrücker liefen über weite Strecken einem Rückstand hinterher und fanden gegen die physische und aggressive Defensive der Gastgeber sowie deren hohe Effizienz im Abschluss kaum Zugriff auf die Partie. Es ist zugleich die bislang höchste Niederlage der Saison, womit die Dragons nach 22 Spielen bei 14 Siegen bleiben.

In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut dagegen. Lanmüller traf nach Assist von Hinton früh von außen zum 2:3, kurz darauf erhöhte Hinton per Jumper auf 2:5. Das erste Viertel wurde jedoch zunehmend von Devin Schmidt geprägt, der allein in den ersten zehn Minuten zehn seiner 21 Punkte erzielte. Nach einem Dolic-Korbleger zum 18:17 setzte sich Hagen in den letzten Minuten des Abschnitts mit einem 6:0-Lauf ab und ging mit 24:17 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels baute Ryan Schwieger den Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus (27:17). Lanmüller traf seinen zweiten Dreier des Abends zum 30:22, und Burnham brachte die Dragons mit einem Korbleger sowie einem Dreier noch einmal auf 34:27 heran. Danach übernahm Hagen zunehmend die Kontrolle. Zwar verkürzten Hinton und Ndi noch einmal auf 38:31, doch ein 11:0-Lauf der Hagener sorgte für klare Verhältnisse. Fünf Punkte von Bruce hielten den Rückstand bis zur Pause bei 51:36.

Nach dem Seitenwechsel startete Hagen mit einem 7:0-Lauf. Punkte von Kraushaar und Uhlemann erhöhten auf 58:36. Die Dragons fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Hagener Defensive, die mit viel Druck am Ball immer wieder Ballverluste provozierte und Quakenbrück aus dem Rhythmus brachte. Ein Korbleger von Hinton zum 64:43 blieb nur ein kurzes Aufbäumen, denn ein weiterer 8:0-Lauf der Gastgeber stellte früh die Weichen auf Sieg (72:43). Kraushaar stellte vier Sekunden vor der Sirene auf 74:50.

Im Schlussabschnitt verwaltete Hagen den Vorsprung. Die Dragons kamen nun zu etwas mehr Punkten, ohne den Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen zu können. Petrone traf von außen, danach punkteten Burnham und Anthony zum 78:57. Hagen blieb souverän und hielt den Abstand konstant, ehe Schwieger vier Minuten vor Schluss auf 86:60 stellte. In den letzten Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. Am Ende stand ein verdienter 96:73-Heimsieg für Phoenix Hagen.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BG Göttingen vs. Bayer Giants Leverkusen 65:63

Die BG Göttingen hat ihrem Headcoach Fabian Strauß zum Geburtstag den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschenkt. Die Südniedersachsen gewannen am Sonntagabend gegen die Bayer Giants Leverkusen ein enges Spiel 65:63 (29:24) und bleiben in diesem Jahr ungeschlagen.

Die Veilchen erspielten sich in der Anfangsphase gute Würfe, trafen diese allerdings nicht. Doch auch die Gäste aus dem Rheinland taten sich in der Offensive schwer. Robin Lodders erlöste die BG-Fans nach drei Minuten mit den ersten Punkten zum 2:3. Die Leverkusener verdienten sich ihre Zähler an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 5:11 aus. Direkt im Anschluss daran verkürzten Jackson und Daniel Kirchner auf 9:13. Bei diesem Stand blieb es bis zum Viertelende.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Die Göttinger fanden in der Offensive keine Lösungen. Die Dreier fielen nicht, sodass Leverkusen seine Führung weiter ausbaute (14:22). Doch die Veilchen kämpften sich ins Spiel. Jordan Sears schloss einen 6:0-Lauf mit dem ersten Dreier der Partie zum 20:22 ab. Die Hausherren ließen nicht nach, glichen aus und gingen durch Jackson zum ersten Mal in Front (25:22). Bis zur Halbzeitpause verteidigten sie eine 29:24-Führung.

Nach dem Seitenwechsel trafen dann auch die Giants ihren ersten Dreier (31:27). Lök Wur legte gleich zweimal von außen nach und ließ die Führung wechseln (31:33). Beide Mannschaften bewegten sich weiterhin auf Augenhöhe. Das Momentum wechselte das auf Leverkusens Seite: Luca Kahl schloss einen 0:8-Lauf zum 38:43 ab und die Rheinländer bauten ihren Vorsprung weiter aus (41:51). Aber die BG gab nicht auf und schloss den Abschnitt mit einem 7:2-Lauf zum 48:53 ab.

Im letzten Viertel verteidigten die Göttinger stark und ließen mehr als sechs Minuten keine Giants-Zähler zu. So holten sie sich die Führung zurück und bauten diese auf 60:53 aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 62:60. 27 Sekunden vor dem Ende wurde die Zeit für die Giants dann knapp, denn Sears traf kurz vor Schluss einen Freiwurf zum 63:60. Im Gegenzug vergab Wur den Dreier zum Ausgleich – Janis Jünemann sicherten den Erfolg an der Freiwurflinie.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Uni Baskets Münster 86:62

Die Uni Baskets haben das Gastspiel in Köln gründlich in den Sand gesetzt. Bei den RheinStars kassierten die Münsteraner eine heftige 62:86-(21:48-)Niederlage. In der Motorworld Köln waren die Rheinländer sprichwörtlich „hochmotorisiert“ gegen Fahrradstädter im Schlafwagenmodus unterwegs.

Der Einstieg gelang nur den Kölnern, die Halle fing früh Feuer. Münsters Würfe fielen nicht oder kamen gar nicht erst zustande, Köln hatte bis Mitte des Viertels über 12:5 Abschlüsse eine 14:3-Führung erspielt. Frühe Auszeit Götz Rohdewald. Sie fruchtete nicht. Unverändert attackierten die RheinStars in der Offense und bauten die Führung nahezu widerstandslos auf plus 25 aus: sage und schreibe 32:7 nach einem desaströsen Münsteraner Auftaktviertel.

Die Aggressivität reichte auch im zweiten Viertel zunächst nicht, um den Rheinstars auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Erst nach knapp 15 Minuten waren die Gäste nach einem der seltenen Durchbrüche zum Korb überhaupt zweistellig auf dem Scoreboard sichtbar (42:11). Die Kölner Wurfquoten gingen bis zur Pause etwas herunter, während die Uni Baskets nun etwas freier aufspielten. 48:21 und tief enttäuschte Münsteraner Gesichter beim Gang in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn eröffnete Nick McMullen mit vier Zählern zum 48:25. Nachlässigkeiten wollte RheinStars-Coach Zoran Kukic gar nicht erst aufkommen lassen und nahm sofort die Auszeit. Anschließend verteidigte Köln wieder ungemein intensiv. Offensiv bewegten die RheinStars den Ball weiterhin besser als die Gäste und bauten ihren Vorsprung peu à peu auf kaum zu glaubende 37 Zähler bis zur Pause vor dem Schlussviertel aus (75:38).

Im vierten Viertel hielten sich die Münsteraner kämpferisch schadlos. Mancher ihrer Ballpassagen war nun die Verkrampfung verloren gegangen. Und die Kölner gaben in Anbetracht ihres sicheren Sieges wahrlich nicht klein bei. Dieses Viertel sah immerhin nach gutem Basketball aus, ging mit 24:11 an die Uni Baskets, wie auch die zweite Halbzeit in Gänze mit 41:38. Ein Trost war dies wahrlich nicht, nicht mal ein schwacher.

 

11.02.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. VfL SparkassenStars Bochum 88:89

Bericht folgt in Kürze.

 

20.02.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:79

Zeitweise war es keine Partie für Basketball-Feinschmecker, doch nach 40 Minuten mit Aufs und Abs hatten die PS Karlsruhe LIONS am 20. Februar ihren Gegner, die SBB Baskets, mit 91:79 niedergerungen. Dabei hatte die Nachholbegegnung des 22. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der heimischen Europahalle für die Badener alles andere als gut begonnen.

Wolmirstedt startete mutig und trug sich als erstes Team auf dem Scoreboard ein. Aber auch Karlsruhe punktete. Nach zwei Minuten stand es 8:8, jedoch Mitte der vierten Minute 9:18. LIONS-Headcoach Demond Greene reagierte mit einer Auszeit. Auch danach fand seine Mannschaft nicht in ihren Rhythmus. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die 1991 Fans über mehr gelungene Aktionen ihrer Mannschaft freuen. Nach zehn Minuten stand es 23:29.

Auch im zweiten Durchgang war das Team aus Sachsen-Anhalt zunächst effektiver und baute seine Führung auf neun Punkte aus. Wieder benötigten die LIONS eine ganze Weile, um ihre Linie zu finden, setzten sich dann aber immer öfter durch. Das Spieltempo war nicht übermäßig hoch. In der 16. Minute gelang den Gastgebern erstmals der Ausgleich. Von nun an war es eng, das Niveau hingegen auf beiden Seiten überschaubar, so dass es leistungsgerecht mit 40:40 in die Halbzeitpause ging.

Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Tyrese Williams sich schön durch und markierte die erste LIONS-Führung des Abends. Danach wurde es zwar erneut zäh, so dass David Cohns erster und einziger Dreier zum 47:45 in Minute 25 auf den Rängen bereits als echtes Highlight gefeiert wurde. Absetzen konnte Karlsruhe sich zwar nicht, hinterließ aber den überlegteren Eindruck und führte auch zur letzten Pause mit fünf Zählern. Zwischenstand vor dem Schlussabschnitt: 63:58.

Es schien nun alles auf eine schnelle Entscheidung hinauszulaufen. Doch kurz nachdem sich Karlsruhe einen zweistelligen Vorsprung erspielt hatte, konterten die SBB Baskets mit einem Acht-Punkte-Run. Die besseren Aktionen lagen in den letzten Minuten jedoch klar aufseiten der LIONS, die auch in der Crunchtime einen kühlen Kopf behielten und dank einer verbesserten zweiten Halbzeit mit gewonnenem Selbstbewusstsein den Court verlassen konnten.

 

SparkassenStars verpflichten Aitor Pickett

Die VfL SparkassenStars Bochum verstärken ihren Frontcourt mit dem deutsch-chilenischen Big Man Aitor Julen Pickett Heerwagen und sichern sich damit einen physisch präsenten, vielseitigen Innenspieler mit nachgewiesener ProA-Erfahrung und internationalem Profil.

Der 2,03 Meter große und rund 100 Kilogramm schwere Center/Power Forward kommt als gestandener ProA-Spieler nach Bochum, der defensive Stabilität, Physis unter den Brettern und Vielseitigkeit auf den großen Positionen verbindet. Pickett ist 1999 in Chile geboren, besitzt die deutsch-chilenische Staatsbürgerschaft und passt damit perfekt in das Anforderungsprofil eines mobilen, athletischen Bigs, der sowohl physisch verteidigen als auch das Tempo der Liga mitgehen kann.

Pickett durchlief im chilenischen Basketball die Nachwuchsnationalteams und sammelte früh internationale Erfahrung bei U15-, U17- und U18-Wettbewerben, bevor er zum festen Bestandteil der chilenischen A-Nationalmannschaft wurde. Für Chile stand er unter anderem in Qualifikationen zur FIBA AmeriCup sowie in den Americas-Qualifiers zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft auf dem Parkett und etablierte sich dort als verlässlicher Spieler im Frontcourt.

Auf Klubebene lief Pickett in der chilenischen Liga unter anderem für Universidad Católica und CD Puerto Varas auf, wo er sich mit zweistelligen Punktausbeuten und starken Reboundzahlen zu einem der auffälligen Big Men seiner Generation entwickelte. Der Schritt nach Deutschland zu den Bozic Estriche Knights Kirchheim markierte anschließend den Beginn seiner europäischen Laufbahn, in der er sich in der ProA mit physischen Bigs und athletischen Imports messen und sein Spiel auf höherem Niveau stabilisieren konnte.

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat sich Pickett in den vergangenen Spielzeiten bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim als defensiver Spezialist und verlässlicher Energiebringer etabliert. Er war fester Bestandteil der deutschen Achse und bildete im Frontcourt ein eingespieltes Duo mit dem jungen Big Man Toni Dorn. Mit seiner ruhigen Art und seiner teamorientierten Spielweise galt er dort als wichtiger Taktgeber in der Verteidigung, der Rotationen absichert, Rebounds sichert und mit klugen Screens sowie Cuts Räume für seine Guards öffnet.

Offensiv arbeitet Pickett vor allem aus Pick-and-Roll-Situationen, als Screener und Cutter, der mit konsequenten Rollen zum Korb Druck auf die Helpside ausübt und über Putbacks sowie Second-Chance-Punkte zum Scoring beiträgt. Sein Wurf aus der Mitteldistanz und von außen wurde in Kirchheim gezielt weiterentwickelt und gilt als wichtiger Baustein für seinen nächsten Karriereschritt.

„Ich freue mich, dass sich Aitor entschieden hat, zu uns zu kommen und uns sein Vertrauen schenkt. Er bringt wertvolle ProA-Erfahrung mit, nachdem er in den letzten Spielzeiten für Kirchheim aktiv war, und wird unserer Rotation Qualität und Tiefe verleihen. Aktuell hat Aitor mit einer Überlastung zu kämpfen und wird vorsorglich beim nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen. Wir sind zuversichtlich, dass er bald zurückkehren und der Mannschaft wieder helfen wird“, so Headcoach Felix Banobre.

 

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.

 

Nachberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz 79:96

Ernüchterung nach dem Erfolg in Gießen: Die Uni Baskets Münster haben am Donnerstagabend eine verdiente Heimniederlage bezogen. Vor 1.950 Zuschauern unterlagen personell gehandicapte Unistädter gegen Koblenz 79:96 (47:51).

Thore Dilschmann und Nick McMullen leiteten einen starken Auftakt der Uni Bakets ein, ihre drei Dreier plus ein Dreipunktspiel zeugten von der aus Gießen mitgenommenen Leichtigkeit zur 12:6-Führung (3.). Die gute Balance zwischen Offensive und Defensive ließen die Gastgeber früh in Sorglosigkeit und zu geringe Physis in der Defensive übergehen. Mängel, die Koblenz konsequent zum 22:27-Rückstand nach dem Auftaktviertel bestrafte.

Der Start ins zweite Viertel gelang zunächst: Eine der zu wenigen Aktionen guter Ballbewegung führte durch Paul Viefhues zum 25:27 (12.). Es folgten jedoch Unkonzentriertheiten gepaart mit vielen Ballverluste, die den Gästen einen einfachen 10:1-Lauf zur ersten zweistelligen Führung ermöglichten (28:39, 14.). Die Uni Baskets konnten über einen schnellen Fastbreak und Pass raus auf Cosmo Grühn zum schnellen Dreier und den 42:42-Ausgleich verwerteten. Zur Pause stand es 47:51.

Im dritten Viertle wandelte sich das Bild zunächst nicht. Die Partie war länger ausgeglichen, der Rückstand der Münsteraner knapp. 53:57 (24.) und 58:62 nach dem nächsten Dreier von Thore Dilschmann und dem Fastbreak-Dunk von Neil Masnic (25.). Die Gäste münzten ihre spielerischen Vorteile (16:9 Assists) erneut in eine zweistellige Führung um. Die ersten vier Zähler von Neuzugang Curtis Jones Jr. für die Uni Baskets zum Ende des dritten Viertels reichten für einen 10-Punkte-Rückstand (65:75).

Spürbar war nun die Verkrampfung im Offensivspiel und die fehlende Eingespieltheit durch die vielen Personalwechsel im Aufbau. Die Gastgeber wehrten sich, das Team von Stephan Dohrn hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden und das Spiel an sich gerissen. Erneut Thore Dilschmann konnte noch einmal auf den 10-Punkte-Rückstand verkürzen (69:79). Die Koblenzer bestraften Fehler konsequent und fuhren einen deutlichen 17-Punkte-Auswärtserfolg ungefährdet ein.

 

06.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC 96:68

Die Nürnberg Falcons haben ihr Gastspiel beim BBC Bayreuth am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga deutlich mit 96:68 (47:36) verloren. Nach einem guten Start ließen bei den Falken Konzentration und Intensität nach und sie liefen bis zum Schluss einem Rückstand hinterher, der so nicht mehr aufzuholen war.

Ohne Brandton Chatfield und Julius Wolf traten die Nürnberg Falcons am Freitagabend zum Frankenderby beim BBC Bayreuth an. Der Start verlief vielversprechend. Nürnberg traf früh seine Würfe und erspielte sich schnell eine sieben Punkte Führung (0:7). Danach kam Bayreuth und es war ein offenes Spiel (18:16). Im zweiten Viertel war der BBC dann die bessere Mannschaft, schenkte den Falken 29 Punkte ein und ging mit viel Selbstvertrauen und einer 47:36-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Bayreuth traf aus allen Lagen, die Falken fanden teilweise nicht statt und lagen nach 30 Minuten mit 67:47 zurück. Es war die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste zwar immer wieder Nadelstiche setzen, es gelang aber nicht mehr, den Rückstand merklich zu verkleinern oder gar die Partie zu drehen. So gewann am Ende der BBC Bayreuth das Frankenderby mit 96:68.

Nürnbergs Coach Ralph Junge war nach dem Spiel entsprechend bedient: „Wir haben gewusst was uns erwartet, haben aber insbesondere gegen die starken Bayreuther Guards kein Mittel gefunden. Sicher hat uns auch die Reife gefehlt und wir neigen dann dazu, uns ein Loch zu graben, wenn es nicht läuft. Wir müssen das jetzt möglichst schnell abhaken und am Sonntag anders auftreten.“ Dann geht es zu Hause gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers 83:72

Kollektives Durchatmen in der Ostermann-Arena: Die BAYER GIANTS haben am 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen immens wichtigen Erfolg feiern könnten. Der deutsche Rekordmeister setzte sich im Traditionsduell gegen die GIESSEN 46ers mit 83:72 durch. Ein Sieg, welcher für die „Giganten“ von großer Bedeutung war, schließlich galt es im Kampf gegen den Abstieg, wichtige Punkte einzufahren.

Die GIANTS zeigten eine durchweg stabile Vorstellung. Bereits im ersten Viertel zeigten die „Giganten“, dass sie gegen die Gäste aus Mittelhessen Großes vorhaben. Zwar gingen die 46ers mit 0:6 in Front, doch BAYER ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit organisiertem Teambasketball und guten Entscheidungen konnten die Hausherren die Führung erringen und sich absetzen. Die „Riesen vom Rhein“ bestachen als Einheit und führten nach zehn Minuten mit 24:16.

Im zweiten Durchgang blieben die Farbenstädter konzentriert. In der Verteidigung sanken die Gastgeber ab und ließen den vermeintlichen Schützen der Gießener viel Platz zum Werfen. Dies sorgte auf Seiten der Auswärtsmannschaft für Verunsicherung, die Wurfquote des Gegners sank rapide. Der ProB-Champion von 2025 nutzte seine Gelegenheiten und so rieben sich die Fans der Leverkusener verwundert die Augen, als es zur Halbzeit 44:28 für ihre Farben stand.

Der dritte Abschnitt galt in jüngerer Vergangenheit als „das Problemviertel“ der „Giganten“. Doch dies war am 21. Spieltag anders. Mit einem 9:3-„Run“ setzte sich der 14-malige Deutsche Meister auf einen Vorsprung von 22 Zähler ab (53:31). Während die Anhänger der 46ers vollkommen entgeistert dem Spiel ihres Teams folgten, erhoben sich die Zuschauer in der von ihren Plätzen und unterstützten ihre Truppe lautstark. Mit 64:44 ging es in die Schlussperiode.

Diese war tatsächlich geprägt von Spannung, was vor allem an den Gästen lag. Die 46ers wollten diese Partie nicht einfach so abschenken. Nun lief es in der Offensive für die Mannen von Coach Ignjatovic deutlich besser. Der Wurf aus der Distanz fiel und auch in der Verteidigung stellte man die Rheinländer vor große Probleme. Doch die GIANTS ließen sich dieses Spiel nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen verdienten 83:72-Erfolg.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS 99:79

Das Auswärtsspiel der PS Karlsruher LIONS bei den Tigers Tübingen am 6. Februar wurde zu einem bitteren Abend für die Badener. Einerseits, da die Schwaben sich mit 99:79 vor heimischer Kulisse für das 92:82 in der Fächerstadt am 5. Dezember revanchierten. Andererseits verletzten sich mit Maurice Pluskota und Wesley Oba bei den LIONS gleich zwei Big Men so schwer, dass an ein Weitermachen nicht zu denken war.

Die Partie am Neckar begann mit einem Schützenfest von der Dreierlinie. In der flotten Anfangsphase reichlich Distanztreffer. Nach knapp drei Minuten stand es 10:9, bevor die Hausherren die ersten waren, die ihre Defense geordnet hatten und davonzogen. Bei einem Rückstand von bereits 17 Punkten in Minute acht schien sich ein Desaster für die LIONS anzudeuten, die aber bis zur ersten Pause noch fünf Punkte von der Differenz abknabbern konnten.

Mit 32:20 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gäste von Beginn an viel besser im Spiel waren, mehr Druck aufbauten und auch unter den Körben die Hoheit an sich rissen. Keine drei Minuten nach Wiederbeginn stand es 36:33 und Karlsruhe schickte sich an, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause war es soweit und Tyrese Williams stellte mit einem Dreier den verdienten 49:49-Ausgleich her.

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte David Ejah für die Gästeführung, an der sich die Badener aber nur kurz erfreuen konnten. Das Aus für Wesley Oba in Minute 33 bedeutete eine empfindliche Schwächung des Karlsrudels, das zwar nochmals einen Rückstand aufholte und knapp vier Minuten vor der letzten Pause zum 59:59 ausglich.

Nun aber bedingte die zwangsweise kleine Rotation, die Greene auf den Court schicken musste, immer wieder Mismatches, so dass die Tigers die Lufthoheit übernahmen und zehn Minuten vor dem Ende auf 72:61 davongezogen waren. Im Schussviertel war es ein ungleiches Duell. Die zwischenzeitlich spannende und attraktive Begegnung trudelte mit einem klaren Ergebnis aus.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. RheinStars Köln 97:85

Besser als zuletzt gespielt, aber keine zusätzlichen Punkte auf dem Habenkonto. Zum Auftakt des Doppelspieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die RheinStars am 21. Spieltag nach einer attraktiven Auseinandersetzung bei den Artland Dragons mit 85:97 (39:49) geschlagen geben. Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen ist zusätzlich Spannung in die untere Tabellenhälfte gekommen. Köln liegt mit acht Siegen inzwischen gleichauf mit vier weiteren Teams.

Vor 1.803 Zuschauern hatten sie am Freitag dem Tabellenfünften einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, in den entscheidenden Momenten der Partie aber den Kürzeren gezogen. „Die Dragons haben wie eine Playoff-Mannschaft gespielt. Und um eine solches Team schlagen zu können, musst du selbst robust spielen können, brauchst Kraft, Konzentration und Kopf“, befand Headcoach Zoran Kukic. „Und das alles gleichzeitig. Das ist uns heute nicht gelungen.“

Zwar hatten die Kölner Coaches in der Vorbereitung den Gegner erneut gut gelesen und vorbereitet, aber die Spieler hatten trotzdem ihre liebe Mühe mit ihren Kontrahenten. Insbesondere die von Assistant Coach Oliver Elling als beste Spieler der ProA bezeichneten Benjamin Burnham und Amir Hinton bereiteten den Rheinländern arge Probleme. Die beiden sorgten so für 16 der 22 erfolgreichen Zweierabschlüsse der Hausherren.

Bei allem Fokus auf die Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten mit erhobenen Köpfen, aber genervt vom Feld der Artland Arena. „Die Jungs haben als Team wieder deutlich besser gespielt, aber einige Spieler befinden sich immer noch in einem kleinen Tief. Aber jeder einzelne ist wichtig und trägt Verantwortung für das große Ganze. Nur so können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Baeck mit Blick auf den Sonntagsgegner.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 81:86

Die BG Göttingen hat ihre Erfolgsserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 86:81 (51:41) und holte den sechsten Sieg in Folge.

Die Veilchen starteten mit einem Steal und Fastbreak-Punkten ins Spiel, vergaben dann aber mehrere Chancen hintereinander. Die Bochumer nutzten dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (2:8). Die Hausherren blieben treffsicher und bauten ihre Führung weiter aus (7:13). Die Göttinger fingen sich im Laufe des Abschnitts und kämpften sich heran (17:17). Bis zum Viertelende ließen die Gäste keine gegnerischen Punkte mehr zu und schlossen den Abschnitt mit einem 11:0-Lauf zum 23:17 ab.

Im zweiten Viertel gab die BG Gas. Jacksons Punkte zum 29:19 zwangen Bochums Headcoach Felix Banobre zu seiner ersten Auszeit. Doch auch im Anschluss daran waren die Veilchen schwer zu stoppen. Angeführt von Janis Jünemann und Hendrik Drescher zogen sie auf 46:27 davon. Danach erarbeiteten sich die Gastgeber wieder heran – Niklas Geske schloss einen 0:9-Lauf zum 46:36 ab (18.). Den Abschnitt schloss Jackson mit zwei Freiwürfen zum 51:41 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste treffsicher von außen und bauten ihren Vorsprung so wieder auf 60:45 aus. Doch der VfL blieb hartnäckig, verteidigte aggressiv und ließ einen 0:10-Lauf zum 60:55 folgen. Einen Drescher-Dreier konterte Geske zum 63:58, doch Böhmer und Jackson stellten die zweistellige Führung wieder her (68:58). Die Bochumer verkürzten wieder auf 68:62. Jünemann stellte den 70:62-Viertelendstand her.

Zu Beginn des Schlussviertels hielten die Veilchen einen zweistelligen Vorsprung (77:67). Aber die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich Stück für Stück heran (79:77). Jünemann stoppte den VfL-Lauf mit seinen Punkten zum 81:77. Dravon Mangum vergab für Bochum einen Dreier zum Ausgleich – im Gegenzug traf Wes Dreamer von außen zum 84:78. Zehn Sekunden vor dem Ende stellte Jünemann den BG-Sieg dann von der Freiwurflinie sicher.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen 93:99

Sie kann beides. Sie kann brüllend heiß, Sie kann eiskalt. Doch vor allem kann die altehrwürdige Maspernhalle atmosphärisch dicht. Beim NRW-Derby zeigte die Paderborner Heimstätte einmal mehr all diese Facetten. Und stellte den Beweis an, warum schon so viele Mannschaften in der Domstadt als Verlierer vom Parkett gingen.

Auch Phoenix tat sich beim Gastspiel in der Domstadt lange schwer, hatten allerdings in Lucas N’Guessan (22 Punkte) und Devin Schmidt (19, 3/5 Dreier) ein Duo in den eigenen Reihen, das Hagen lange Zeit trug. In der Crunchtime gab Dominick von Waaden, im Sommer erst von den Ostwestfalen an die Volme gewechselt, wichtig Impulse, ehe Marcus Graves (16) auf der Zielgeraden für die Entscheidung sorgte.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen): „Die Maspernhalle hat heute einmal wieder unter Beweis gestellt, warum es als Gast so schwer ist, hier zu spielen. Ich muss Paderborn zu einer starken Leistung gratulieren, während wir viele Phasen hatten, in denen wir zu unkonzentriert und ohne die nötige Physis agiert haben.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven 87:84

Die SBB Baskets haben sich am Freitagabend vor 1.084 Zuschauern in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle mit 87:84 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Es war der sechste Saisonsieg für den Liganeuling in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A.

Bremerhaven, vor dem Spiel in Magdeburg auf Rang vier des Klassements, startete etwas besser ins Spiel. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit drei Zählern (23:20). Auch zur Halbzeit liefen die SBB Baskets noch einem Rückstand hinterher (38:45).

Nach dem Seitenwechsel aber übernahm die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast allerdings zusehends die Kontrolle, lag vor dem Schlussabschnitt mit 67:64 vorn. Im letzten Viertel brachten die Hausherren den Sieg schließlich ins Ziel.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Erst einmal großen Respekt an Bremerhaven, sie sind wirklich ein unglaublich starkes Team. Der Sieg war verdient, weil wir es geschafft haben, gegen so eine Mannschaft bis zum Ende konzentriert zu spielen. Wir hatten heute ein paar sehr starke Einzelleistungen, haben es aber vor allem als Einheit geschaffen, den Sieg zusammen über die Ziellinie zu bringen. Ich bin stolz auf die Jungs. Auf diesem Erfolg wollen wir jetzt aufbauen.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim 81:87

Knapp ein Jahr nach dem legendären Auswärtsderby der HAKRO Merlins Crailsheim gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, standen sich die beiden Vereine erneut gegenüber. In der Sporthalle Stadtmitte wollten die Zauberer ihren Erfolg aus der Vorsaison wiederholen und an den Sieg im Hinspiel anknüpfen.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Kirchheimer. Per Korbleger brachte Bretzel die Hausherren erstmals in Führung, die Zauberer glichen aber postwendend aus. Auch die folgenden Angriffe egalisierten die Merlins sofort, ehe Blunt den ersten Drei-Punkt-Wurf der Partie versenkte und so das Spiel drehte (8:11). Nun legten die Zauberer vor. (16:21). Die Knights gaben sich noch nicht geschlagen und schafften es mit 25:23 in die erste Spielunterbrechung zu gehen.

Das zweite Viertel startete für die Zauberer mit einem klaren Ziel: der erneute Führungswechsel. Nach einer gespielten Minute war es Gaines, der die ersten Punkte des Spielabschnitts gutschrieb. Den Ausgleich erzielte schließlich Kapitän Stuckey per Treffer von Downtown, nach erfolgreichem Korbleger Ogunsipes (40:40). Mit der Schlusssirene netzte Gaines zum Führungswechsel ein und bescherte somit den Gästen eine Halbzeitführung mit 45:44.

Nach dem Seitenwechsel versenkte Pope für den Führungswechsel, die Merlins stellten daraufhin jedoch klar, dass sie das Spiel nicht verlieren möchten. Johnson addierte zwei Zähler ehe Gardner per And-One auf sechs Punkte Vorsprung stellte (46:53). Wieder arbeiteten sich die Hausherren an die Merlins heran, verkürzten auf fünf Punkte, mussten jedoch erneut den Führungsausbau einstecken und starteten schließlich mit 62:68 in das Schlussviertel.

Dieses Mal waren die HAKRO Merlins die spielbestimmende Mannschaft. Sie stellten den zweistelligen Vorsprung wieder her und mussten erst nach über zwei gespielten Minuten die ersten Punkte der Gastgeber hinnehmen (65:72). Daraufhin schrumpfte der Vorsprung der Merlins schnell auf einen Zähler. Nach einem Foul an Johnson musste die Ritter zusehen, wie er nochmals einen Punkt addierte (81:85). An Dramatik war die Partie nicht mehr zu überbieten. 15 Sekunden waren auf der Spieluhr abzulesen, die Ritter versuchten es von Downtown, verwarfen jedoch.

Nachwuchs-Check: Standortbesuch in Itzehoe

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. fand Anfang Februar ein Standortbesuch bei den Itzehoe Eagles statt. Dabei wurde die Nachwuchsarbeit des Vereins umfassend beleuchtet und gemeinsam mit den Verantwortlichen analysiert.

Das Expertenteam verschaffte sich vor Ort einen detaillierten Überblick über die bestehenden Strukturen, Ausbildungsangebote und Entwicklungsmaßnahmen im Nachwuchsbereich der Eagles. In ausführlichen Gesprächen wurden sowohl die Stärken der bisherigen Arbeit als auch mögliche Entwicklungsfelder identifiziert. Ein anschließendes Feedbackgespräch bündelte die gewonnenen Erkenntnisse und lieferte konkrete Impulse für die weitere strategische Ausrichtung der Nachwuchsarbeit.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der inhaltliche Schwerpunkt lag bei den Itzehoe Eagles auf der Einführung von Schulvereinsteams in enger Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Stadtgebiet. Die Eagles haben dazu in den vergangenen Monaten mit dem Programm „IZ Moving“ bereits ein ganzheitliches Programm zur Bewegungsförderung an Itzehoes Schulen initiiert.

Darüber hinaus wurde die Intensivierung und Weiterentwicklung der bereits bestehenden Turnierformate für Schulen thematisiert. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, wie Kinder frühzeitig an den Basketballsport herangeführt und schulische sowie vereinsseitige Angebote künftig noch besser miteinander verzahnt werden können.

Volker Hambrock, 1. Vorsitzender der Itzehoe Eagles, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Austausch: „Der Nachwuchs-Check gibt uns wertvolle Orientierung und hilft uns, unsere Nachwuchsarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Besonders der Workshop zu Schulvereinsteams und den Schulturnieren hat viele praxisnahe Ideen hervorgebracht. Die enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen ist für uns ein zentraler Baustein, um Kinder früh für den Basketball zu begeistern und ihnen nachhaltige Perspektiven im Verein zu eröffnen.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Vorberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz

Rein in das nächste Heimspiel! Schon am Donnerstag um 19.30 Uhr! Viel mehr Rückenwind können die Uni Baskets Münster nicht haben nach dem Coup in Gießen (77:74), wenn Koblenz zur ersten Partie des anstehenden Doppelspieltags in der Halle Berg Fidel erscheint. Das Team von Götz Rohdewald möchte die Trendwende festigen und braucht dringend weitere Erfolge.

Mit dem Duell gegen die EPG Baskets Koblenz am Donnerstagabend startet ein wegweisendes Programm im Februar. Bis zur Länderspielpause Ende des Monats folgen die Partien gegen Köln (A), Leverkusen (H) und Paderborn (A) – allesamt direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Für diese intensive Saisonphase wollen die Münsteraner – trotz einiger Personalsorgen – nochmal alle Kräfte bündeln.

Gerade recht kam da der sensationelle Buzzer-Beater-Erfolg am Samstag in Gießen. „Ich erhoffe mir natürlich, dass wir aus der Partie in Gießen das Selbstvertrauen mitnehmen“, setzte Cheftrainer Götz Rohdewald am Dienstagmittag auf den Mental-Booster. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir selbstbewusst gespielt, gute Würfe genommen und auch getroffen. Von daher hoffe ich, dass wir das aus dem Spiel mitnehmen können.“

In seiner dritten ProA-Saison hat sich der Tabellen-10. nach Vorsaisons mit Abstiegsgefahr deutlich weiterentwickelt, muss aktuell aber die erste Durststrecke der Saison überstehen. Bei ihren jüngsten Auftritten in Nürnberg (67:115) und zu Hause gegen Tabellenführer Hagen (67:100) war die Mannschaft von Rhein und Mosel deutlich unterlegen. Dennoch liegt man mit der 9:11-Bilanz mit vier Zählern Rückstand um einiges näher an den Playoff-Rängen als an den Abstiegsplätzen.

Als Kernspieler der Koblenzer Mannschafterweist sich Calvin Wishart. Der 26-jährige Aufbauspieler zählt mit 15,4 Punkten und 5,6 Assists zu den besten Spielgestaltern der Liga. Zweitbester Scorer ist der US-Forward Timothy Smith mit 14 Zählern. Neu hinzugestoßen zur Mannschaft ist in der vergangenen Woche nach seiner Vertragsauflösung mit den Uni Baskets Julian Larry. Er kompensiert den verletzungsbedingten Ausfall von Shooting Guard Garrett Hicks.

 

06.02.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Den Schwung aus dem 84:83-Overtime-Sieg gegen das Playoff-Team Bozic Estriche Knights Kirchheim am vergangenen Sonntag will der BBC Bayreuth am Freitag, 6. Februar ins Frankenderby am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mitnehmen. Die Partie in der Oberfrankenhalle ist der erste Teil des ProA-Doppelspieltages am kommenden Wochenende.

Nicht nur der BBC, auch die Falcons starten mit Rückenwind ins Frankenderby. Das aktuell mit guten Playoff-Chancen und elf Siegen aus 20 Partien auf Rang acht stehende Team aus der Noris hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen. Nach Siegen in Münster und gegen Leverkusen sowie einer 80:90-Niederlage bei den Artland Dragons gab es zuletzt am vergangenen Samstag einen 115:67-Kanterheimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz.

Bemerkenswert ist, dass die Falcons bei der Partie gegen Koblenz weiterhin auf ihren angeschlagenen Topscorer Brandton Chatfield verzichten mussten. Der 24-jährige Center scorte im Schnitt 14,8 Punkte. Zweitbester Werfer der bisherigen Saison ist Shooting Guard Vincent Friederici (24) mit 13,4 Punkten im Schnitt. Der 29-jährige US-Point Guard Evan Taylor liegt mit durchschnittlich 13,2 Punkten und vier Rebounds auf dem Scoreboard nur knapp dahinter.

Anfang November nachverpflichtet wurde der US-Point Guard Carter Whitt. In seinen bisherigen 14 Partien für die Falcons scorte er im Schnitt 9,1 Punkte. Der 32-jährige Routinier und Power Forward Julius Wolf gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den tragenden Säulen des Teams.  Eigengewächs Joscha Eckert, der vor der Saison gekommene Lars Lagerpusch, der 25-jährige Tim Köpple sowie Shooting Guard Christian Feneberg komplettieren den Kader.

Das Hinspiel in Nürnberg am 23. November 2025 war ein dramatischer Krimi, der mit einem 90:89-Sieg der Falcons endete, aber aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung unmittelbar bei Spielschluss mit Rücknahme eines getätigten Foulpfiffs noch ein Nachspiel hatte. Der vom BBC eingelegte Protest, da man noch zwei Freiwürfe für Bayreuth umgesetzt sehen wollte, wurde zurückgewiesen.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers

Ein intensives Wochenende steht den BAYER GIANTS Leverkusen ins Haus. Zum Auftakt des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 empfängt der deutsche Rekordmeister die GIESSEN 46ers in der Ostermann-Arena.

Der kommende Gegner aus Mittelhessen verfügt über einen qualitativ hochwertigen Kader. Gießens Hauptübungsleiter Branislav „Frenkie“ Ignjatovic kann auf einige starke Akteure zurückgreifen, welche über große Erfahrung verfügen. Der bekannteste 46ers ist sicherlich Robin Benzing. Der Forward lief in seiner Laufbahn insgesamt 167-mal für die Nationalmannschaft des DBB auf und wurde u.a. 2014 mit dem FC Bayern Basketball deutscher Meister.

In Gießen lässt der gebürtig aus Seeheim-Jugenheim stammende 37-Jährige seine Karriere auslaufen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Benzing zum „alten Eisen“ zählt, ganz im Gegenteil: Mit durchschnittlich 11,9 Punkten pro Spiel ist er der beste deutsche Scorer der Universitätsstädter.

Eine Rückkehr an „alte Wirkungsstätte“ feiert Luis König Figge. Figge trug in der Saison 2021/22 das Jersey der BAYER-Korbjäger und erreichte mit dem Klub sensationell das Halbfinale in den ProA-Playoffs. Für die Rotation des Traditionsvereins ist er von enormer Bedeutung (6,3 Zähler pro Partie). Bester Punktesammler der 46ers ist Kyle Castlin. Der US-Amerikaner geht bei den Gästen in seine zweite Spielzeit und ist mit 17,2 Punkten der beste Offensivakteur seiner Farben.

Trainer Mike Koch fasst zusammen: „Wir müssen in der Verteidigung ähnlich auftreten wie zuletzt gegen Bayreuth. Sie schließen hochprozentig in Brettnähe ab und attackieren mit hoher Geschwindigkeit den Ring. Es wird eine große Herausforderung für uns werden, die Spieler des Gegners vor uns zu halten. Wenn es uns gelingt, die ersten Minuten gegen eine starke Rotation zu überstehen, haben wir sicherlich Chancen.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitag, den 6. Februar 2026, steigt in der Paul Horn-Arena das schwäbisch-badische Derby. Die Tigers Tübingen empfangen die PS Karlsruhe LIONS am 21. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Aus den vergangenen elf Spielen konnten die Raubkatzen nur einen Sieg verbuchen. Am letzten Spieltag zeigten die Raubkatzen gegen Tabellenführer Phoenix Hagen über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich am Ende aber mit 80:94 geschlagen geben. Damit stehen die Raubkatzen bei einer Bilanz von sieben Siegen und 13 Niederlagen nur auf dem 14. Platz. Mit 8:12-Erfolgen liegen die Badener auf Rang elf knapp vor den Schwaben.

Die Statistiken unterstreichen, dass ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden kann: Während die Gäste im Schnitt 80,1 Punkte und 36,6 Rebounds erzielen, kommen die Schwaben auf 80,0 Punkte und 35,0 Rebounds pro Partie. Auffällig ist, dass die PS Karlsruhe LIONS ligaweit die meisten Blocks pro Spiel verzeichnen (3,6) kann. Im Hinspiel konnten sich die Greene-Schützlinge am 5. Dezember 2025 mit 92:82 durchsetzen.

Julian Albus, ehemaliger Tigers-Profi und Jugendspieler, feierte nach langer Verletzungspause (Knie) zuletzt sein Comeback. Seit Mitte Oktober 2025 mussten die Löwen auf ihren Kapitän verzichten. Mit David Cohn steht ein weiterer Akteur mit Tübinger Vergangenheit im Karlsruher Kader. Der 30-jährige Point Guard lief in der vergangenen Saison 2024/2025 noch für die Schwaben auf und kehrt nun erstmals in die Paul Horn-Arena zurück.

Auch Co-Trainer Aleksandar Nadjefji ist in Tübingen als Spieler, Co-Trainer und Trainer bestens bekannt. Leistungsträger der Greene-Truppe sind die US-Amerikaner Isaiah Hart (14,1 ppg, 5,5 apg) und David Ejah (13,7 ppg, 7,8 rpg). Auf den deutschen Positionen bringen Maurice Pluskota (13,7 ppg, 7,9 rpg) und Kilian Binapfl (12,5 ppg, 4,3 rpg) viel Qualität auf das Feld.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. RheinStars Köln

Zwei schwere Begegnungen stehen für die RheinStars am ersten Doppelspieltag der Rückrunde im Saisonplan. Am Freitag gastieren die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten Artland Dragons im niedersächsischen Quakenbrück.

Zwar bereiten sich die RheinStars intensiv auf das kommende Wochenende vor, doch Anfang der Woche gab es bei den Kölnern nach der 88:89-Niederlage gegen die Paderborn Baskets noch einiges aufzuarbeiten. „Wobei die Trainer und mich besonders die Art und Weise der Niederlage ärgert, denn mit mehr Fokus auf die Aufgabe wäre es gut möglich gewesen, zu gewinnen. Aber wir haben zu viele Chancen leichtfertig weggeworfen“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck

Dabei ist die Aufgabe rein sportlich betrachtet am Freitag wahrscheinlich sogar einfacher in der Ausgangslage. Als Saison-Premierengast in der Motorworld setzen sich die Dragons Anfang Oktober 84:72 beim Aufsteiger durch. Dabei führten die RheinStars in der 35. Spielminute noch 70:67, bevor sie einen 0:17-Lauf kassierten. Allein11 Punkte steuerte einer der beiden Dragons-Topscorer Benjamin Burnham bei. Amir Hinton ist der andere.

Die beiden Forwards kommen zusammen im Schnitt auf fast 40 Punkte pro Spiel. Hinton auf 20.1, Burnham auf 19.1. Kein weiterer Spieler im Kader von Trainer Hendrik Gruhn punktet ansonsten zweistellig im Schnitt. „Burnham und Adam Hinton sind wahrscheinlich die besten Spieler in der ProA in dieser Saison. Die zwei müssen wir stoppen“, sagt Assistant Coach Oliver Elling mit Blick auf den Tabellenfünften.

„Das wird zwar schwer genug, aber natürlich fahren wir nach Quakenbrück, um dort etwas zu holen.“ Die Dragons selbst unterlagen zuletzt etwas überraschend in Bochum bei den VfL Sparkassenstars 75:90; werden also ähnlich wie die RheinStars auf Wiedergutmachung brennen. „Die Dragons spielen bisher eine starke Saison und sind mit den eigenen Fans im Rücken sehr schwer zu spielen“, sagt Baeck

 

06.02.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwartet die VfL SparkassenStars Bochum eine der schwersten Aufgaben der Saison. Der Tabellenzweite, BG Göttingen, kommt mit fünf Siegen in Serie im Rücken in die Bones Hands Arena. Chancenlos sind die SparkassenStars dennoch nicht, denn ihre Heimstärke spricht für sich.

Der Absteiger aus der easyCredit BBL spielt eine starke Saison und rangiert aktuell mit 17 Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. An der Seitenlinie steht ein alter Bekannter. Ex Dresden Titans Headcoach Fabian Strauß ist zur aktuellen Saison gemeinsam mit Assistant Coach Patrick Carney nach Göttingen gewechselt. Dort hat er einen hochkarätigen Kader zusammengestellt.

Zum Kader der Veilchen gehört der Ex-SparkassenStar Hendrik Drescher, der in der vergangenen Saison ProA-Meister mit den Vet Concept Gladiators Trier geworden ist. Ein weiteres „Mitbringsel“ aus Dresden war der deutsche Guard Daniel Kirchner. Auch die Nachverpflichtung Wesley Dreamer hat eine Dresdner Vergangenheit. Topscorer der BG ist der US-Point Guard Jordan Sears, der 15,7 Punkte 3,1 Assists im Durchschnitt auf den Stat-Bogen eingetragen hat.

Göttingen hat einen sehr tiefen Kader und bisher absolut unter Beweis gestellt, dass sie neben Hagen und Crailsheim zu den absoluten Aufstiegsfavoriten gehören. Doch die SparkassenStars haben einen Lauf. Die letzten drei Partien beendeten die Bochumer allesamt als Sieger. Gerade in der heimischen Bones Hands Arena ist das Team von Headcoach Felix Banobre eine Macht. Lediglich zwei Heimspiele konnten die SparkassenStars nicht gewinnen.

Aber noch mehr Hoffnung als die drei Siege in Folge macht die Art und Weise, wie das Team um Captain Niklas Geske zuletzt aufgetreten ist. Mit viel Energie und einer variablen Defense konnte man die starken Artland Dragons zuletzt in die Knie zwingen. Das muss auch der Plan gegen die Veilchen sein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen

Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit kommt zum Westfalenderby in die „Maspernhölle“ – ein letztes Mal vor der Sanierung der legendären Spielstätte der Paderborn Baskets: Am 21. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gastiert Phoenix Hagen bei den Ostwestfalen. Das momentan stärkste Team der Liga um Head Coach Chris Harris hat erst drei Niederlagen auf dem Konto, davon zwei auf fremdem Parkett. Und auch wenn die Aufgabe fast unüberwindbar scheint: Paderborns Head Coach Milos Stankovic und sein Team freuen sich auf die Hagener Feuervögel und ihre Fans – denn die Derbyatmosphäre in den Begegnungen beider Traditionsmannschaften ist jedes Mal besonders elektrisierend.

Paderborn wird gegen Ligaprimus Hagen mit einer kleinen Rotation antreten, da Aaron Kayser und Leonard Kröger ausfallen: Kayser laboriert an einem Abszess im Fußbereich. Kröger wurde für das Next-Gen-Euroleague-Qualifikationsturnier in Ulm nominiert. Für Baskets Head Coach Stankovic aber kein Problem: Nach dem wichtigen 89:88-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Wochenende freue sich das komplette Team einfach darauf, sich mit der momentan besten Mannschaft der ProA messen zu können, zu verlieren gebe es nichts.

Hagen, die das Hinspiel deutlich mit 103:63 für sich entschieden, kommt mit massiver Qualität nach Paderborn: Mit durchschnittlich 96,9 Punkten erzielt Phoenix ligaweit die meisten Punkte, Paderborn steht aktuell bei 79,7 Zählern. Hinzu kommen bei Hagen pro Partie 23,4 Assists, ebenfalls Liga-Bestwert (Paderborn: 15,2). Und dann gibt es da noch die Dreierquote: Phoenix weist in dieser Statistik mit 39,2 Prozent die höchste der ProA auf, Paderborn momentan die niedrigste (27,5 Prozent). Nichts zu verlieren also für Paderborn, die nach dem Motto in die Partie gehen: Befreit aufspielen, das Spiel und die Atmosphäre genießen und vor den eigenen Fans einfach die beste Leistung abzuliefern, die an diesem Abend möglich ist. Ein Wiedersehen für Paderborn gibt es dabei mit Dominick von Waaden, der im vergangenen Sommer nach Hagen wechselte.

 

06.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven

Die SBB Baskets treten am Freitagabend in der heimischen Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg gegen die Eisbären Bremerhaven an. Es ist das Duell des Tabellenschlusslichtes der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gegen den Tabellenvierten.

Die SBB Baskets mussten sich zuletzt fünfmal in Folge geschlagen geben. Vor allem die vergangenen zwei Niederlagen waren so knapp wie bitter: Erst verlor die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast daheim mit 89:93 gegen Köln, dann hieß es auswärts in Göttingen 90:96.

Mit Bremerhaven ist ein ambitionierter Pro-A-Ligist in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle zu Gast. Die Eisbären belegen aktuell den vierten Tabellenplatz und sind klar auf Play-off-Kurs. Nach gemächlichem Saisonstart kam die Mannschaft von Cheftrainer Steven Esterkamp richtig gut in Schwung, gewann unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen.

Am vergangenen Spieltag setzten sich die Gäste souverän mit 81:65 gegen den Liganeuling Leverkusen durch. Ein Hoffnungsschimmer für die SBB Baskets: Das Hinspiel ging nur knapp mit 76:69 an die Eisbären. Zuletzt verstärkte sich Bremerhaven noch einmal prominent, holte Lorenz Brenneke von den Skyliners Frankfurt aus der ersten Liga. Bester Werfer der Bremerhavener ist bislang der Kanadier Elijah Miller mit durchschnittlich 16,2 Punkten pro Partie.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bremerhaven ist im Umschaltspiel überragend. Sie bewegen sehr gut den Ball und suchen sich ihre Würfe perfekt aus. Wir müssen defensiv gut kommunizieren und als Team zusammenspielen. Fehler werden brutal ausgenutzt von Bremerhaven. Auch defensiv sind sie ein sehr gutes Team. Wir müssen über 40 Minute ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Das kommende Wochenende hält für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Doppelspieltag parat. Dabei treffen die Bozic Knights am Freitag in der heimischen Sporthalle Stadtmitte auf Crailsheim

Die Niederlage von Bayreuth am vergangenen Wochenende hat Auswirkungen auf die kommenden beiden Spieltage. Sowohl bei Chuck Harris wie auch Lucas Mayer stand zu Wochenbeginn noch nicht fest, ob und wann die beiden Akteure wieder eingesetzt werden können. „Chuck hat eine schmerzhafte Fingerverletzung. Lucas kämpft ebenfalls mit den Folgen seines Sturzes in Bayreuth. Bei Beiden ist unklar, ob sie auflaufen können,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Ein Einsatz der beiden Guards wäre wichtig. Die beiden Niederlagen in Bremerhaven und Bayreuth haben deutlich gezeigt, dass die Teckstädter in Vollbesetzung ein anderes Gesicht zeigen können, wie zuletzt. In beiden Partien fehlten auf den Guardpositionen mehrere Akteure.

Am Freitag empfangen die Ritter die Crailsheim Merlins in der Sporthalle Stadtmitte. Die ambitionierten Crailsheimer peilen den Aufstieg in die erste Liga an und haben dafür ihren Kader tief und hochwertig aufgestellt. Topscorer ist Anthony Gaines mit 14,8 Punkten. Dicht gefolgt von Vincent Shahid (12,1), Brock Gardner (13,1), Tyreese Blunt (11,1), Marvin Ogunsipe (12,1) und Neuzugang Xavier Johnson (12,3).

„Crailsheim verfügt über alle Optionen. Sie spielen intensiven, schnellen und sehr physischen Basketball. Sie gehören zu den Top drei der Liga und werden eine Rolle um den Aufstieg spielen. Wir spielen zuhause und wollen dagegenhalten. Wir müssen versuchen die Intensität zu matchen und das Tempo zu kontrollieren,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegner.

 

Nachwuchs-Check: Nachwuchsarbeit des SC Rist Wedel im Fokus

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. stand Anfang Februar der Nachwuchsbereich des SC Rist Wedel im Mittelpunkt eines umfassenden Standortbesuchs. Ziel des Besuchs war es, die bestehenden Nachwuchsstrukturen des Vereins zu analysieren, einzuordnen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen detaillierten Einblick in die organisatorischen Rahmenbedingungen, Ausbildungsinhalte und Entwicklungsmaßnahmen im Wedeler Nachwuchsprogramm. In intensiven Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl die bereits vorhandenen Qualitäten als auch mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Entwicklungsschritte herausgearbeitet. Ein abschließendes Feedbackgespräch bündelte die Erkenntnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Beim SC Rist Wedel lag der thematische Schwerpunkt auf der Erweiterung und Verzahnung der bestehenden Grundschulangebote. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins, umliegender Basketballvereine sowie unter Berücksichtigung des etablierten Westliga-Formats wurden Ideen und Maßnahmen erarbeitet, um den frühzeitigen Zugang zum Basketball weiter zu stärken und Talente regional noch besser zu vernetzen.

Andrea Koschek, 1. Vorsitzende des SC Rist Wedel, betonte die Bedeutung des Austauschs: „Der Nachwuchs-Check bietet uns eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit aus einer externen Perspektive zu betrachten und neue Impulse mitzunehmen. Besonders der Workshop zur Weiterentwicklung der Grundschulangebote und zur Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen war sehr gewinnbringend. Der offene Dialog und die praxisnahen Ansätze helfen uns, unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig und zukunftsorientiert auszurichten.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.