Wechsel an der Seitenlinie zur neuen Saison – LOK BERNAU bedankt sich bei Head Coach Davide Bottinelli

In der kommenden Saison wird es einen Trainerwechsel bei der 1. Herrenmannschaft von LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketballbundesliga ProB geben. Der bisherige Head Coach, Davide Bottinelli, wird den Verein verlassen.

Nach fünf intensiven und erfolgreichen Jahren, davon zwei als Head Coach, verabschiedet sich LOK von Davide Bottinelli. Davide begann seine Trainerkarriere vor acht Jahren als Minitrainer bei ALBA Berlin / LOK Bernau und hat sich in den folgenden Jahren zu einem bedeutenden Teil des Vereins entwickelt. Zunächst sammelte er wertvolle Erfahrungen im Jugendbereich und konnte sein Wissen und seine Fähigkeiten anschließend im Herrenbereich als Assistant Coach weiter ausbauen. In den letzten zwei Jahren führte er die Bernauer Lokomotive mit großem Engagement und Fachwissen als Head Coach an.

Davide Bottinelli sagt in seinem Abschiedsstatement: „Insgesamt war es eine sehr wertvolle Zeit, in der ich viele tolle Menschen kennenlernen und sehr talentierte Spieler coachen durfte. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den engagierten und kompetenten Kollegen und Kolleginnen waren jeden Tag eine Bereicherung. Ich werde immer mit einem Lächeln an diese Zeit zurückdenken – zufrieden und stolz auf alles, was wir als Team erreicht haben. Ich hoffe, ich konnte jedem, der mit mir zusammengearbeitet hat, helfen und etwas geben, sei es in menschlicher Hinsicht oder auf den Basketball bezogen. Das ist immer mein Ansatz gewesen. Ich wünsche beiden Vereinen viel Erfolg für die Zukunft. A presto LOK-ALBA-Familie.“

Christian Leschke, Teammanager der ProB, würdigt die Zusammenarbeit: „Nach nun fünf Jahren der Zusammenarbeit mit der 1. Herrenmannschaft in der BARMER 2. Basketballbundeliga ProB, davon zwei Jahre als Head Coach, trennen sich nun unsere Wege. Diese Zeit war von Erfolgen, aber auch von in sportlicher Hinsicht schwierigen Zeiten geprägt. Wir haben während der letzten Jahre viel gelernt und uns gemeinsam weiterentwickelt, sind immer im gegenseitigen Gespräch geblieben und haben unsere Ziele nicht aus den Augen verloren. Davide, du bist ein akribischer, harter Arbeiter und ein absolut loyaler Mensch. Das schätze ich an dir! Ich wünsche dir privat, wie beruflich in deiner weiteren Trainerkarriere alles Gute und viel Erfolg. Danke Davide, es war eine tolle Zeit! One Team One Family.“

Jan Heide, der sportliche Leiter von LOK Bernau, fügt hinzu: „Nach mehreren Gesprächen haben wir uns darauf geeinigt, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Davide hat in den letzten fünf Jahren großartige Arbeit geleistet und zusammen haben wir gute Strukturen geschaffen, jedoch konnten wir uns nicht auf einen gemeinsamen Weg für die nächsten Jahre festlegen. Ich wünsche Davide viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Er ist ein toller Trainer und super Mensch. Er hat sich stets sehr loyal und aufopferungsvoll um das Team und unseren Verein gekümmert.“

LOK BERNAU bedankt sich bei Davide Bottinelli für seine herausragende Arbeit und seinen Einsatz für den Verein. Sein Engagement und seine Leidenschaft haben das Team geprägt und viele positive Entwicklungen angestoßen. Für seine zukünftigen Aufgaben wünscht der Verein ihm von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Quelle: LOK Bernau

Viktor Ziring kehrt von den Iserlohn Kangaroos zu den JobStairs GIESSEN 46ers zurück

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben die erste Neuverpflichtung für die Saison 2024/25 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an Land gezogen. Und zugleich einen waschechten Gießener davon überzeugt, wieder in seiner Heimatstadt aktiv zu sein.

Vom Nord-ProB-Ligisten Iserlohn Kangaroos kehrt Viktor Ziring an die Lahn zurück. Und dies mit hohen Erwartungen und jeder Menge Vorschusslorbeeren. „Ich möchte mich in der Liga etablieren und meinen Anteil daran haben, dass Gießen erfolgreich spielt“, ist der 26-Jährige fest davon überzeugt, unter Trainer „Frenki“ Ignjatovic Einsatzzeiten zu bekommen. „Die muss er sich natürlich erst noch verdienen“, lacht der Cheftrainer bei der Aussage des Combo-Guards, dem er allerdings einen „guten Schuss und eine top Athletik“ bescheinigt und ihn als „akribischen Arbeiter“ bezeichnet. „Er hat mit uns schon des Öfteren trainiert, er hat in jedem Fall das Level, sich im Unterhaus zu zeigen.“

Was Viktor Ziring ähnlich sieht: „Ich habe in Liga drei unter Beweis gestellt, dass ich das Zeug dazu habe, in der 2. Bundesliga mitzumachen. Die Gespräche mit Frenki waren überragend, deshalb freue ich mich extrem, bald in der Osthalle vor diesen großartigen Fans auflaufen zu können.“

Der 1,88 Meter große Modellathlet, der unlängst sein Bachelor-Studium abschloss und in Gießen zumindest einige Kurse seines Master-Studiums belegen möchte, kam 2017 von seinem Heimatverein MTV 1846 Gießen an den Iserlohner Hemberg und absolvierte drei Spielzeiten mit den Kangaroos. 2020 zog es ihn dann für zwei Jahre zurück in die Heimat, ehe er sich 2022 den EN Baskets Schwelm anschloss.

Nach einem weiteren Jahr in Iserlohn, in dem er für den Elften der abgelaufenen ProB-Saison in durchschnittlich 28 Minuten auf dem Parkett elf Punkte bei fünf Assists und knapp drei Rebounds beisteuerte, ist Viktor Ziring nun wieder bei den 46ers gelandet. Seine persönlichen Höhepunkte in der abgelaufenen Runde hatte er im Oktober gegen die Itzehoe Eagles, als er sechs Dreier bei neun Versuchen versenkte und schließlich auf 20 Punkte kam. Gegen die Berlin Braves und gegen die TKS 49ers steuerte er je zehn Assists bei, gegen Schwelm und Berlin glänzte der Mann aus dem Team des kroatischen Headcoachs Toni Prostran, der im Februar Dennis Shirvan ablöste, zudem mit sechs eingesammelten Abprallern.

„Viktor ist ein echt guter Junge. Er wird unserem Team guttun“, ist sich Branislav Ignjatovic sicher, mit Ziring einen guten Fang gemacht zu haben.

Quelle: JobStairs GIESSEN 46ers

BBC Coburg verpflichtet Simon Franke

Das Ausscheiden des BBC Coburg aus den Playoffs gegen die Berlin Braves liegt noch nicht lange zurück und schon wird am Team für die kommende Spielzeit gefeilt. Unter der Leitung von Headcoach Patrick Seidel und Manager Christopher Neudecker nimmt der Kader für die Saison 2024/2025 langsam Gestalt an. Der erste Neuzugang steht bereits in Form von Simon Franke fest.

Patrick Seidel äußerte sich optimistisch über die Verstärkung: „Die Verpflichtung von Simon Franke ist ein klares Signal dafür, dass wir unseren eingeschlagenen Weg fortsetzen wollen: junge Talente fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, sich in Coburg zu Bundesliga-Spielern zu entwickeln, ähnlich wie es bei Gabriel letztes Jahr hervorragend funktioniert hat.“

Simon Franke, ein talentierter Guard mit beeindruckender Athletik, soll die Lücke füllen, die durch den Abgang von Gabriel Kuku entstanden ist. Franke absolvierte seine basketballerische Grundausbildung an der Nortshore Highschool in Amerika und startete seine Profikarriere in Speyer. In den vergangenen zwei Spielzeiten hob er seine Zahlen sukzessive an und will nun in Coburg zum Leistungsträger heranreifen.

Einige Abgänge stehen ebenfalls bereits fest. Neben dem erwähnten Gabriel Kuku, werden Olamide Pedersen und Kolten Mortensen das Team in der kommenden Saison verlassen. Jannis Rümer schließt sich dem TSV Tröster Breitengüßbach in der Regionalliga an, während Nils Piprek seine Profikarriere an einem anderen Standort fortsetzen möchte.

Den abgehenden Spielern wird herzlicher Dank und Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft ausgesprochen, während Simon Franke herzlich in der Vestestadt Coburg willkommen geheißen wird.

Quelle: BBC Coburg

Jack Fritsche geht: Itzehoe Eagles verlieren Co-Kapitän

19 Punkte und vier Dreier – mit einer sehr starken Leistung in der zweiten Hälfte zeigte Jack Fritsche seinen Wert für die Itzehoe Eagles, als diese sich gegen die Bayer Giants Leverkusen den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sicherten. Es war sein letztes Heimspiel für die Itzehoer: Der 28-Jährige verlässt die Eagles.
Dabei gehe es ihm nicht um einen Vereinswechsel, betont Fritsche. Die Eagles hätten ihn sehr gut aufgenommen, die vergangenen zwei Jahre mit ihren Höhen und Tiefen habe er genossen. Jetzt wolle er sich mehr auf seine Karriere abseits des Basketballs konzentrieren: „Es ist einfach für mich an der Zeit, einen Schritt zurück vom Basketball zu machen, um mehr Zeit für andere Dinge zu haben.“ Dem Verein und der ganzen Organisation danke er für die gemeinsame Zeit.

Den Dank kann Eagles-Coach Flavio Stückemann nur zurückgeben. Den Co-Kapitän, der im Schnitt 9,5 Punkte erzielte und fast 44 Prozent seiner Dreier-Versuche, traf, lässt er ungern ziehen: „Jack war bei uns eine feste Säule, ich hätte gern noch seine Entwicklung mit mehr Verantwortung bei uns gesehen.“ Fritsche habe sich als Anführer ebenso hervorgetan wie mit einem guten analytischen Ansatz, so Stückemann. Seine Qualitäten seien nicht ohne Weiteres bei einem anderen Spieler wiederzubekommen, doch die Entscheidung des Hamburgers sei zu respektieren und akzeptieren. Fritsche gebühre großer Dank, dass er die Eagles zwei Jahre lang bereichert habe.

Quelle: Itzehoe Eagles

Abschied von Cheftrainer Enrico Kufuor bei den CATL Basketball Löwen und sportliche Neuaufstellung

Die CATL Basketball Löwen verabschieden nach zwei erfolgreichen Jahren ihren Cheftrainer Enrico Kufuor. Der 36-jährige Berliner führte die Erfurter Profimannschaft in der Saison 2022/2023 bis ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und in der zurückliegenden Spielzeit als Tabellenfünfter erneut in die Playoffs.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut: „Wir sind Enrico Kufuor sehr dankbar für die erfolgreiche Zeit und die äußerst positive Zusammenarbeit. Unsere Profimannschaft hat sich unter seiner Leitung auf hohem ProB-Level etabliert und äußerst modernen sowie attraktiven Basketball gespielt. Dabei gelang es ihm, unsere jungen Eigengewächse wie Musa Abra gut zu integrieren, was für unseren Klub von großer Bedeutung ist. Wir sind sicher, dass er in den nächsten Jahren einen erfolgreichen Weg im Profibasketball gehen wird. Dafür wünschen wir ihm alles Gute!“

Enrico Kufuor: „Die letzten zwei Jahre in Erfurt waren eine besondere Zeit für mich, da ich hier die Chance bekommen habe, mich auf dem professionellen Level als Trainer zu beweisen und weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich mich beim Management und bei den Gesellschaftern für das Vertrauen bedanken! Vielen Dank auch an die Löwen-Fans für die stetige Unterstützung – in den guten aber auch schwierigeren Phasen. Ein besonderer Dank gilt natürlich meinem Team, das in den letzten beiden Jahren unfassbar mitgezogen hat. Danke! Ich bin gespannt, welche neuen Herausforderungen auf mich als Trainer warten und werde auch die weitere Entwicklung der Basketball Löwen aus der Ferne aufmerksam verfolgen, denen ich viel Erfolg für die Zukunft wünsche!“

In der gemeinsamen Analyse der letzten Jahre entschieden sich der Löwen-Vereinsvorstand und der Gesellschafterkreis der Profisportabteilung dafür die Profimannschaft in der nächsten Saison rund um den bestehenden Kern an erfahrenen Leistungsträgern und unter der verstärkten Einbindung weiterer eigener Nachwuchsspieler neu aufzustellen. Dafür werden die Strukturen rund um die Profimannschaft, die Farmmannschaft und das U19-Bundesligateam noch stärker zusammengeführt. Löwen-Sportdirektor Florian Gut übernimmt für die kommende Saison in Personalunion die Aufgaben des Profitrainers und leitet damit den sportlichen Prozess aus einer Hand. Ein wesentlicher Faktor für den angestrebten Zeitplan ist die geplante Eröffnung der eigenen Trainingshalle LÖWENPARK, die im Laufe der Saison 2025/2026 stattfinden und die sportlichen Perspektiven des Nachwuchsbereichs sowie der Spitzensportentwicklung entscheidend verbessern wird.

Michael Bätz, Sprecher des Gesellschafterkreis und Präsident der CATL Basketball Löwen: „Im Kern unserer Philosophie steht das Zusammenspiel aus Spitzensport, Nachwuchsförderung und dem gesellschaftlichen Engagement als wichtiger sozialer Akteur in der Region. In den letzten Jahren haben wir uns stetig weiterentwickelt und sind in verschiedenen Bereichen stark gewachsen. Jetzt standen wir vor der Entscheidung entweder kurzfristig noch mehr in die Profimannschaft zu investieren, um einen schnellstmöglichen Aufstieg in die ProA zu erreichen oder weiterhin konsequent die ganzheitliche Entwicklung unseres Vereins zu verfolgen. Dafür haben wir auch die langfristige Entwicklung verschiedener erfolgreicher Klubs näher betrachtet, die in den letzten zehn Jahren einen ähnlichen Weg bis in die 1. Liga gegangen sind. Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere überlegte und geduldige Herangehensweise auszahlen wird und wir durch die geplanten Schritte unsere ambitionierten Zielsetzungen in der Zukunft umso erfolgreicher verfolgen können. In diesem Zusammenhang sind wir unserem Sportdirektor Florian Gut ausgesprochen dankbar, dass er diesen Weg unterstützt und sich bereit erklärt hat, in der kommenden, sicherlich besonders herausfordernden Saison der sportlichen Neuaufstellung selbst als Trainer zu fungieren.“

Quelle: CATL Basketball Löwen

Itzehoe Eagles künftig ohne Robert Heise

In den vergangenen zwei Jahren war er ein fester Bestandteil des ProB-Teams der Itzehoe Eagles. Doch in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird Robert Heise nicht mehr dabei sein: Der 23-jährige Power Forward setzt andere Prioritäten.

Die vergangene Saison mit viel Auf und Ab habe sehr viel Kraft gekostet, sagt Heise. Zumal er nebenbei seinen Bachelor International Management im Luftverkehrsmanagement machte und auch noch jobbte. Im Oktober startet er ins Masterstudium und will deshalb im Sport den Aufwand reduzieren und dafür einen Schritt zurück machen: „Ich muss erstmal durchatmen und wieder Spaß am Basketball gewinnen“, sagt Heise.

Zum bereits zweiten Mal war er zwei Jahre für die Itzehoer aktiv, es sei ein Erlebnis gewesen, wieder in die Eagles-Familie zurückzukommen, das sehr viel Spaß gemacht habe. Gerade die erste Saison sei mit der Playoff-Teilnahme sehr erfolgreich gewesen – und für ihn sehr lehrreich, auf diesem Niveau eine neue Rolle einzunehmen. Zudem habe er dabei mit vielen früheren Weggefährten zusammenarbeiten können inklusive der Coaches Timo Völkerink und Dennis Wesselkamp, sagt Heise: „Eine der besten Basketball-Erfahrungen, die ich hatte.“ Nun sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen, „doch ich denke, dass es für beide das Richtige ist“. Den Eagles sei er dankbar, wünsche viel Erfolg und werde sicher den Kontakt halten.

Knapp 17 Minuten stand der Power Forward in der vergangenen Saison durchschnittlich für die Eagles auf dem Feld, machte dabei 4,3 Punkte, holte 3,3 Rebounds und war insbesondere in der Defensive ein wichtiger Anker. „Wir verlieren einen Kämpfer und einen sehr teamorientierten Spieler“, sagt Eagles-Coach Flavio Stückemann. Heise gebühre Respekt dafür, wie er den Leistungssport, Studium und Job unter einen Hut gebracht habe: „Die Leidenschaft, die er für den Sport in allen Bereich mitbringt, ist für jedes Team ein Riesen-Mehrwert. Wir können Robert nur danken für seinen Einsatz bei den Eagles und wünschen ihm alles Gute.“

Quelle: Itzehoe Eagles

SBB Baskets verlängern mit Modestas Paulauskas bis 2026

Wichtiges Zeichen vor der entscheidenden Saisonphase in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB: Die SBB Baskets haben ihren litauischen Center Modestas Paulauskas langfristig gebunden. Der 2,11-Meter-Mann hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bis 2026 verlängert. Eine Personalentscheidung, die für Konstanz steht.

Eiko Potthast, Cheftrainer der SBB Baskets: „Wir sind sehr froh, dass sich Mo dazu entschieden hat, noch länger bei uns zu bleiben. Er ist offensiv wie defensiv ein ganz wichtiger Teil unserer Identität. Seine Größe und seine Athletik tun uns extrem gut. Mo ist ein bedeutender Teil unserer Planungen und auch abseits des Parketts ein super Typ, der viel Verantwortung übernimmt. Mit ihm zu verlängern, war eine unserer Top-Prioritäten. Jetzt kommt er in sein bestes Basketball-Alter und wird sich sicher noch weiterentwickeln.“

Konstantin Klein, Sportdirektor der SBB Baskets: „Für uns war schnell klar, dass Mo spielerisch und menschlich perfekt zu den SBB Baskets passt. Er hat das Potenzial, zu einer richtigen Identifikationsfigur bei uns zu werden. Er gibt immer Vollgas für den Verein. Auch die Leistung stimmt. Auf ihm können wir jetzt unsere weiteren Planungen aufbauen.“

Modestas Paulauskas, Center der SBB Baskets: „Meine Familie fühlt sich hier in Wolmirstedt richtig wohl. Ich fühle mich bei den SBB Baskets richtig wohl. Also war es nur folgerichtig, um zwei weitere Jahre zu verlängern. Der Klub hat ambitionierte Ziele in der Zukunft und ich freue mich, weiterhin ein Teil davon zu sein.“

Vor seiner Zeit bei den SBB Baskets spielte Modestas Paulauskas in der dritten italienischen Liga. In der Saison 2016/2017 war der Center auch bereits einmal in Deutschland für Bremerhaven aktiv gewesen. In Wolmirstedt wurde Paulauskas direkt in seiner ersten Saison zum Vizekapitän gewählt und entwickelte sich zum Leistungsträger. Für die SBB Baskets sammelt der 28-Jährige bislang im Schnitt 10,4 Punkte und 7,7 Rebounds pro Partie. Paulauskas lebt mit seiner Frau und den zwei kleinen gemeinsamen Kindern in Wolmirstedt.

Sein Name ist ein klangvoller im europäischen Basketball: Sein Vater Modestas Paulauskas ist eine litauische Basketball-Legende. Der heute 78-Jährige wurde mehrfach Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Sein Trikot hängt bei Zalgiris Kaunas unter der Hallendecke, Paulauskas ist Mitglied der FIBA Hall of Fame – und war in der aktuellen Saison bereits des Öfteren zu Heimspielen bei den SBB Baskets zu Gast.

Quelle/Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Khee Rhee bleibt BBA-Headcoach in NBBL & ProB

Stets akribisch und motiviert bis in jede Haarspitze: Khee Rhee. Foto: Gero Müller-Laschet.
 
Im Vorfeld des letzten Hauptrunden-Viertels in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Anfang März beginnenden Playoffs in der Nachwuchs Basketball Bundesliga haben die Ludwigsburger Verantwortlichen einen Vorgriff auf den Sommer gemacht und die erste personelle Entscheidung getroffen: Kheeryoung Rhee und die Porsche Basketball-Akademie setzen den 2022 eingeschlagenen Weg gemeinsam fort, der Vertrag wurde vorzeitig und bis 2026 verlängert.
 
Unter seiner Ägide wurde Ludwigsburg vorzeitig Hauptrunden-Erster in der U19-Bundesliga und steht aktuell auf Tabellenplatz sieben der ProB Süd. In der vergangenen Spielzeit erreichte die Porsche Basketball-Akademie ebenfalls das Viertelfinale der NBBL-Playoffs sowie den erstmaligen (und umjubelten) Klassenerhalt in der ProB, zudem gab’s einen sechsten Platz bei der Debüt-Teilnahme in der Youth Basketball Champions League. In anderen Worten: In den vergangenen beiden Jahren war das Ludwigsburger Jugend- und Nachwuchsprogramm gewohnt erfolgreich und setzte den eingeschlagenen Weg fort – was selbstverständlich sehr mit dem Namen von Khee Rhee, um die Klammer vom Anfang zu schließen, verknüpft ist. Der 28-Jährige trat vor zwei Jahren erfolgreich die Nachfolge von David McCray an, etablierte in kürzester Zeit seinen eigenen, hingebungsvoll-ambitionierten Stil und setzte dabei selbst sportliche Maßstäbe.

Rhee verdeutlichte mit einer Mixtur aus Leidenschaft, Leistung und Lockerheit, weshalb er der absolute Wunschkandidat der Gelb-Schwarzen war und bleibt. Denn der bisherige BBA-Headcoach in Doppelfunktion wird auch der künftige BBA-Headcoach in Doppelfunktion sein. Bereits vor der wichtigsten Saisonphase hat der bayerisch geprägte Göttinger ein Zeichen in Form einer Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt.
 
Timo Probst, Nachwuchskoordinator der Porsche BBA, der sich vor zwei Jahren bereits intensiv um die Dienste Rhees bemühte, sagt: „Wir sind sehr glücklich darüber die Zusammenarbeit mit Khee mindestens bis 2026 fortsetzen zu können. Die letzten 1,5 Jahre haben gezeigt, warum wir die neue Herausforderung in der ProB mit ihm an der Seitenlinie angehen wollten. Die positive Entwicklung unserer ProB- und NBBL-Teams ist dabei nicht nur in den Platzierungen sichtbar, sondern insbesondere in den Fortschritten, die jeder einzelne Spieler in dieser Zeit individuell gemacht hat, was für uns als Nachwuchsprogramm von besonders großer Bedeutung ist. Khee verfügt über eine beeindruckende Arbeitseinstellung und versucht selbst jeden Tag besser zu werden, daher freue ich mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

„Wir erleben sowohl in der NBBL als auch der ProB ein bisher erfolgreiches Jahr, dessen weiteren Verlauf wir in den kommenden Wochen in den eigenen Händen haben. Deshalb war mir die frühzeitige Klärung meiner Vertragssituation ein Anliegen. Es bedeutet mir sehr viel, dass der Klub mir für weitere zwei Jahre das Vertrauen ausgesprochen hat“, ergänzt Rhee. „Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und Vorgesetzten – mit Alexander Reil, mit Timo Probst, mit dem Trainerstab der ersten Mannschaft war und ist super angenehm. Dies gilt in besonderer Weise auch für alle haupt- und ehrenamtlichen BBA-Trainer sowie Colin Bubeck und auch Jörg Hartmann … Das sind alles wichtige Menschen für unseren Klub und Faktoren, die auch ein Grund für meine Verlängerung waren. Ich habe großen Spaß und fühle mich extrem wohl hier in Ludwigsburg – auch deshalb, weil Josh King und David McCray mich in viele RIESEN-Prozesse, so es die Terminlage zulässt, integrieren. Dies erachte ich als große Wertschätzung und gleichzeitig als Vertrauensbeweis. Ich habe große Lust auf die weitere Arbeit mit den Jungs aller Altersklassen und darauf, mich und alles andere hier gemeinschaftlich zu entwickeln!“

Besagte Entwicklung soll nicht erst ab dem kommenden Sommer, sondern – Stichwort: in eigenen Händen halten – auch schon in den kommenden Wochen angegangen werden. Parallel zum Hauptrunden-Endspurt in der ProB Süd starten Rhee und seine Schützlinge bereits am 03. März in die Postseason in der U19-Bundesliga. Während der Gegner – Frankfurt, Tornados Franken oder Ulm – im Playoff-Achtelfinale noch vom Ausgang des Nachholspiels zwischen Skyliners- und BBU-Nachwuchs abhängig ist, ist der Spielort bekannt. Die Porsche BBA hat als Hauptrunden-Erster Heimvorteil über alle potenziellen Runden.

Quelle: Porsche BBA Ludwigsburg

Foto: Eibner/Sandy Dinkelacker







Patrick Seidel verlängert Vertrag als Headcoach beim BBC Coburg

Nach dem beeindruckenden Derbysieg im Topspiel der zweiten Basketball Bundesliga gegen die Erfurter Löwen hat der BBC Coburg eine wichtige Entscheidung für die kommende Spielzeit getroffen. Der Headcoach Patrick Seidel wird auch für die nächste Saison beim BBC Coburg bleiben. Die Vereinbarung wurde zwei Tage nach dem Sieg des Teams im fränkisch-thüringischen Derby getroffen, als sich Seidel mit den Verantwortlichen des BBC Coburg, Wolfgang Gremmelmaier und Christopher Neudecker, einigte.

Wolfgang Gremmelmaier, Geschäftsführer des BBC Coburg, äußerte sich zu dieser Entscheidung: „Wir sind äußerst zufrieden, dass wir Patrick Seidel auch für die kommende Spielzeit als unseren Headcoach gewinnen konnten. Unter seiner Führung haben wir eine deutliche Entwicklung gesehen. Seine Handschrift ist in der jungen Mannschaft des BBC Coburg unverkennbar, die er zu einer starken Einheit geformt hat. Wir glauben fest daran, dass er der richtige Mann ist, um Basketball in Coburg konstant nach vorne zu bringen.“

Die Zukunft des BBC Coburg sieht vielversprechend aus, und das Ziel, sich für die Playoffs zu qualifizieren, steht weiterhin im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird der Verein frühzeitig mit dem Aufbau des Grundgerüsts für die kommende Spielzeit beginnen, um langfristigen Erfolg zu haben.

Patrick Seidel freut sich darauf, die Geschichte des BBC Coburg fortzusetzen und sagte dazu: „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und bin überzeugt, dass wir schon viele positive Dinge anstoßen konnten. Außerdem freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der gesamten Organisation, die einen tollen Job leistet und natürlich weiterhin vor unseren fantastischen Fans zu spielen. Ich denke, der Erfolg gibt uns zur Zeit Recht und ich bin positiv gestimmt, dass wir die Erfolgsgeschichte weiter zusammen schreiben können.”

Am kommenden Samstagabend (17.02.) steht für den BBC Coburg das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast in der HUK-Coburg arena sind die Fellbach Flashers, die aktuell im Mittelfeld der Tabelle zu Hause sind und den Anschluss an die Playoffplätze nicht verlieren wollen.

Quelle: BBC Coburg

Foto: Tobias Wiesner

Iserlohn Kangaroos trennen sich von Headcoach Shirvan

Kurz vor dem 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gibt es Veränderungen auf der Trainerposition in der Waldstadt. Die Iserlohn Kangaroos trennen sich nach mehr als 6 Jahren von Headcoach Dennis Shirvan. Shirvan, der zunächst die 2. Mannschaft von der Oberliga in die 2.Regionalliga geführt hat, wurde in der Saison 19/20 Assistant Coach des damaligen Trainers Milos Stankovic in der ProB und in der darauffolgenden Saison von Stephan Völkel, von dem er zum Ende der Saison 20/21 das Amt des Cheftrainers übernahm.

Zu Beginn der Saison 21/22 erhielt Dennis Shirvan einen 3-Jahresvertrag als Headcoach der Kangaroos, der somit zum Ende dieser Saison ausgelaufen wäre.

Die nun getroffene Entscheidung der Freistellung von Shirvan wurde aufgrund der jüngsten sportlichen Niederlagenserie getroffen, in der das Team aus den letzten 10 Spielen lediglich 2 Siege verzeichnen konnte.

Geschäftsführer Michael Dahmen äußerte sich zur Entscheidung: “Dennis hat sich während der gesamten Zeit seiner Tätigkeit mehr als gefordert eingesetzt und war definitiv ein Players Coach und für den Club immer ansprechbar. Mir persönlich tut es leid, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber am Ende geht es um den Verein und nicht um Personen. Es zählen auch die Resultate und die Entwicklung. Unserer Ansicht nach benötigen wir einen neuen Impuls, um das Momentum des Erfolges wieder auf unsere Seite zu bekommen.Wir sind schon fest der Überzeugung, dass unser Team sich bisher unter Wert verkauft hat und das Potential zu besseren Leistungen hat. Nun gilt es auch für alle Spieler zu zeigen, was in ihnen steckt und schnellstmöglich den nächsten Schritt zu tätigen, um aus dem Abstiegskampf so schnell wie möglich herauszukommen”.

Dennis Shirvan, der in den letzten 3 Jahren bei den Iserlohn Kangaroos sowohl seine B-Lizenz als auch seine A-Lizenz erwarb, zeigte während seiner Trainerlaufbahn seinen großen Ehrgeiz und den Wunsch voranzukommen.

Wir danken Dennis von ganzem Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für seine private und basketballerische Zukunft alles erdenklich Gute.

Die Iserlohn Kangaroos werden weiterhin mit Assistant Coach Toni Prostran zusammenarbeiten, der aktuell auch als Interimscoach fungieren wird. “Wir sind mit Toni übereingekommen, dass er in den nächsten Tagen das Training leiten wird, wir aber versuchen so schnell wie möglich einen neuen Headcoach zu verpflichten, damit das Team für die letzten 9 Spiele der Hauptrunde neue Impulse erhält” gibt Michael Dahmen die aktuellen Pläne bekannt.

Für den kommenden Spieltag in Wolmirstedt wird das Team von Coach Toni Prostran, mit Unterstützung von Michael Dahmen und Timothy Judtka, gecoacht.

Quelle: Iserlohn Kangaroos