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Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy -:-

 

Schlagworte: 4. Spieltag, Nachberichte, ProA
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