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Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

Schlagworte: 3. Spieltag, Nachberichte, ProB Süd
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