2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
  • HOME
  • NEWS
    • Newsletter
    • Wechselbörse
  • TEAMS
  • SPIELPLAN
  • STATS
    • SAISON 2026/27
      • Tabelle ProA
      • Teamstatistik ProA
      • Top Performer
      • Top Performer U22
      • Zuschauerzahlen
    • STATISTIK-TOOLS
      • Der Liga Graph
      • Tabellenrechner
      • Tabellenprognose ProA
    • ARCHIV
      • Meister 1976-2017
      • Abschlusstabellen
        • ProA
        • ProB Nord
        • ProB Süd
  • LIGA
    • GREMIEN
      • Struktur
      • AG 2. Bundesliga – Vorstand
      • Aufsichtsrat
      • Geschäftsstelle
    • NACHWUCHS
      • 15.000 Grundschulen
      • Ausbildungsfonds
      • Basketball-Wissenswelt
      • Nachwuchs-Check
      • Trainer
    • REGULARIEN
      • GmbH
      • AG 2. Bundesliga e.V.
      • Sonstiges
    • INTEGRITÄT
      • Spielmanipulation
      • Anti-Doping
    • SCHIEDSRICHTER
      • ProA-Schiedsrichter
      • ProB-Schiedsrichter
      • ProA-Kommissare
  • PARTNER
  • STARTING 5
  • HEALTH
    • Wissen und Fakten
    • Bewegung und Fitness
    • Mentale Gesundheit
    • Gesunde Ernährung
  • PRESSE
    • Download 26/27
    • Download 25/26
      • Download 24/25
      • Download 23/24
      • Download 22/23
      • Download 21/22
      • Download 20/21
      • Download 19/20
      • Download 18/19
      • Download 17/18
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Nachberichte ProB Süd 6. Spieltag

3. November 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

31.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Bayer Giants Leverkusen 78:93

Hochfokussiert traten die Leverkusener bei den Dragons an – und das ohne den verletzten Jug Bogdan (Koch: „Wir werden bei ihm kein Risiko eingehen. Von daher kam ein Einsatz in Rhöndorf noch zu früh.“). In den ersten zehn Minuten zeigten die Farbenstädter einen offensivstarken Auftritt. So ziemlich jeder Wurf landete im Korb der Gastgeber. Ob aus der Distanz (57 Prozent Trefferquote) oder aus dem Zwei-Punkte-Bereich (75 Prozent Erfolgsquote): Die BAYER-Offensive lief wie geschmiert. Doch die Dragons ließen sich nicht abschütteln. Den GIANTS gelang es nicht, davonzuziehen, und mit 24:21 ging es in den zweiten Durchgang. Auch im zweiten Viertel bestimmten die GIANTS zunächst das Geschehen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. In der 14. Spielminute sorgte David Gerhard mit einem erfolgreichen Dreier erstmals für eine zweistellige Führung (35:25). Doch die Dragons bewiesen Kampfgeist und hielten weiterhin dagegen. Die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln und fanden immer wieder Antworten auf die Leverkusener Angriffsbemühungen. So gelang es den Farbenstädtern trotz ihrer spielerischen Überlegenheit nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit einer 45:41-Führung für BAYER ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Hatten die „Riesen vom Rhein“ in jüngerer Vergangenheit vor allem Schwierigkeiten, im dritten Abschnitt konstant zu spielen, blieb dieses Phänomen am 7. Spieltag aus. Rhöndorf ließ den GIANTS viel Platz im Angriff, den Dennis Heinzmann, Fabian Reichstadt & Co. konsequent zu nutzen wussten. Agust „Point God“ Kjartansson vollendete mit einem Treffer aus der Distanz einen 19:3-„Run“ seiner Mannschaft (64:47 – 25. Spielminute). Nach dreißig absolvierten Minuten schien die Partie beim Stand von 71:54 bereits vorentschieden. In der Tat war es so, dass BAYER nun das Tempo drosselte. Zwar versuchten die „Drachen“, den Rückstand zu verkürzen, doch der 14-malige Deutsche Meister hatte immer wieder eine Antwort auf die erfolgreich vorgetragenen Angriffe der Hausherren. Am Ende stand ein hochverdienter 93:78-Erfolg der Leverkusener zu Buche. Mit 27 Punkten und vier Rebounds zeigte Branden Maughmer seine bis dato beste Leistung im Dress der „Giganten“. Der US-Amerikaner führte seine Mannschaft beim dritten Auswärtserfolg in der Saison 2026/27 an. Statistisch gesehen noch besser war nur Luca Finn Kahl-Hansen. Der Aufbauspieler verwertete seine Würfe hochprozentig: Sechs seiner sieben Feldwürfe fanden ihr Ziel. Der gebürtige Soester kam auf 15 Zähler sowie sieben Assists. Zweistellig punktete auch der an diesem Abend bärenstarke David Gerhard (16 Zähler / sieben Rebounds) und Luca Michels (10).

 

31.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Dresden Titans 73:77

Wisdom Uboh eröffnet die Partie mit einem Dreipunktetreffer und bringt die Titans früh auf Kurs. Auf der Gegenseite dauert es beinahe drei Minuten, bis die Kangaroos ihre ersten Punkte erzielen. Die anfängliche defensive Geschlossenheit der Dresdner, lässt sich jedoch nicht über die gesamte Anfangsphase aufrechterhalten. Vor allem Brendan Gregori stellt die Elbriesen vor Probleme. Der Guard trifft aus der Distanz und findet durch seine Akrobatik den Weg zum Korb. Beide Mannschaften tun sich anschließend schwer, konstant gute Abschlüsse herauszuspielen. So geht es mit einem ausgeglichenen 15:15 in die erste Viertelpause. Angeführt von Georg Kupke starten die Elbriesen mit einem 7:0-Lauf in den zweiten Spielabschnitt. Joshua Haase lässt sich von Kupkes Energie anstecken und legt mit fünf Punkten innerhalb kurzer Zeit nach. Damit stellt er prompt seinen bisherigen Saisonbestwert ein. Zwei Dreier der Kangaroos bringen die Gastgeber jedoch wieder bis auf drei Punkte heran. Titans-Cheftrainer Valentino Lott reagiert mit einer Auszeit, um den aufkommenden Rhythmus der Leitershofener zu brechen. Doch Brendan Gregori macht ihm ein Strich durch die Rechnung. Mit bereits 16 Punkten in der ersten Hälfte, hält er seine Mannschaft im Spiel. Beim Halbzeitstand von 35:40 ist die Partie weiterhin völlig offen. Gregori ist sicherlich froh, als sein Mitspieler Bobby Arthur Williams Jr. zu Beginn der zweiten Hälfte ihm Scoring-Last von den Schultern nimmt und den Kangaroos die erste Führung seit der siebten Minute verschafft. Auf Dresdner Seite bleibt Pavle Pisic von der Bank eine verlässliche Option. Mitte des Viertels versenkt er bereits seinen dritten Distanzwurf. Es entwickelt sich ein stetiges Hin und Her, in dem keine Mannschaft entscheidend davonziehen kann. Ein Höhepunkt setzt Anton Bock. Der 17-Jährige, der diesmal wieder im Aufgebot steht, trotzt bei einem schwierigen Abschluss dem harten Körperkontakt und vollendet seinen Korbleger mit Foul. Mit dem zusätzlichen Treffer von der Linie macht er das And-One perfekt und erzielt seine ersten Punkte der Partie. Die Euphorie auf Dresdner Seite hält jedoch nur kurz an. Die Leitershofener drehen das Spiel und gehen mit einer 60:58-Führung in den Schlussabschnitt.

Wie sehr die physische Gangart an beiden Mannschaften zehrt, zeigt sich zu Beginn des Schlussviertels. Die offensive Ausbeute lässt zunächst auf beiden Seiten nach. Doch pünktlich zum Start der Crunchtime finden die Würfe wieder ihr Ziel. Wisdom Uboh liefert sich von jenseits der 6,75-Meter-Linie ein regelrechtes Privatduell mit den Gastgebern. Auf jeden erfolgreichen Dreier der Kangaroos hat der US-Amerikaner die passende Antwort. Eine Minute vor Schluss steht es unentschieden. Uboh zieht nach seinem Distanz-Feuerwerk die Aufmerksamkeit der Leitershofener Verteidigung auf sich und findet Kupke. Dieser nutzt den Raum, setzt zum explosiven Drive an und erkämpft den Elbriesen die Führung zurück. Nach einem glücklosen Angriff der Kangaroos ist es schließlich einmal mehr das Dresdner Eigengewächs, das mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Ausgang der Partie besiegelt. Mit dem 73:77-Auswärtserfolg sichern sich die Titans den nächsten wichtigen Sieg und springen vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

 

01.11.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 83:73

Einen vorher nicht unbedingt eingeplanten Erfolg hat die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer am siebten ProB-Spieltag gefeiert: Die junge Mannschaft von Trainer Muki Mutapcic besiegte Speyer trotz Verletzungssorgen sicher 83:73 (49:31) und verbuchte damit den dritten Erfolg. Bester Werfer war Niko Jerkic mit 27 Punkten plus zehn Assists. Speyer steht am Tabellenende, doch der FCBB II ging im BMW Park massiv ersatzgeschwächt in dieses Duell: Neben den bereits zuvor fehlenden Susic und Cevizovic musste Mutapcic auch ohne die nun ebenfalls verletzten Vossenberg und Miklic auskommen. Im knappen Zehner-Kader standen in Serbenov (16), Nurkic (15) und Blujubasic (16) drei blutjunge Youngster, die auch zum Einsatz kamen.

„Dass wir ohne vier Guards trotzdem gewonnen haben, werte ich als Überraschung. Niko und Roko, Desmond, die Kilians und Namik, alle  haben gut gespielt, dazu die Jungs der Jahrgänge 2010 und 2011, vor allem Robert – das war wirklich eine überraschend gute Leistung einer sehr jungen Mannschaft“, freute sich der Coach. Gegen die noch sieglosen Gäste trafen die Bayern-Talente 13 von 26 Dreiern, allein an der Linie war die Quote nur durchschnittlich (60 Prozent). Nach einer guten ersten Halbzeit wurde die Partie schon nach fünf Minuten des dritten Viertels entschieden: Niko Jerkic, der wie Kilian Fischer über 37 Minuten ging, verwandelte einen Dreier zum 62:34. Kommenden Samstag ist der FCBB II in Fellbach zu Gast – das erste von vier Auswärtsspielen hintereinander. Die Flashers stehen mit 7:5 Siegen auf Platz fünf der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TV Langen 72:85

Nach einem offenen und ausgeglichenen Schlagabtausch in den Anfangsminuten (11:11) war es der TVL, der sich erstmals in dieser Partie einen kleinen Puffer verschaffen konnte. Wie schon in den Spielen zuvor nutzte Coburgs Gegner die erste offensive Flaute der Mannschaft um Vize-Kapitän Savion Brown eiskalt aus. Nur magere zwei Zähler brachten die Vestestädter in den letzten vier Minuten des ersten Viertels gegen die zweitbeste Defensive der Liga auf die Anzeigetafel. Dagegen legten die Giraffen elf eigene nach und führten somit 13:22 nach dem ersten Spielabschnitt. Allen voran Langens Bulldozer unter dem Korb Noah Kamdem machte den Coburgern mit seiner Präsenz ordentlich zu schaffen, doch tatsächlich ließ dieser erste kleinere Run der Gäste den BBC nicht beeindruckt zurück. Ein 7:0-Lauf durch Musa, Neunhoeffer und Brown stellte Mitte des zweiten Viertels auf 20:24. Die anschließende Auszeit von Langens Cheftrainer Tobias Jahn kam aber zum genau richtigen Zeitpunkt. Creek, Kostan für Drei und erneut Creek konterten mit einem eigenen 7:0-Run und bauten den Vorsprung der hessischen Langhälse wieder in den zweistelligen Bereich aus (20:31). Bis zur Pause pendelte der Rückstand aus BBC-Sicht um die Zehn-Punkte-Marke herum, da beide Teams fast im direkten Gegenzug immer eine Antwort auf den vorherigen Angriff ihres Kontrahenten parat hatten. Den Schlussstrich auf die erste Hälfte setzte Neuzugang Musa Abra, der den Coburger Rückstand mit einem energischen Drive zum Korb auf lediglich sieben Punkte verkürzte (35:42).

Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger. Beim Kampf um den Ball zeigte sich Langens spanischer Aufbauspieler Carlos Hidalgo Guijo etwas zu verbissen an Abras Hand und wurde folgerichtig disqualifiziert. Dazu holte sich beim anschließenden Wortgefecht der bis dato stark aufspielende Cooper Creek sein viertes persönliches Foul ab. Trotz dieser enormen Schwächung zogen entgegen der Erwartungen die Giraffen davon. Besonders Ex-Coburger Mika Kröner und Youngster Kventin Kostan bekamen der BBC so gar nicht mehr zu fassen. Während Kröner immer wieder hart den Korb attackierte und mit insgesamt 15 Punkten ein neues persönliches Career-High zementierte, versenkte Kostan eiskalt seine Würfe von außen. Phasenweise 19 Zähler betrug die Führung der Hessen gegen Ende des dritten Viertels (48:67). Das Coburger Offensivspiel war hingegen geprägt von schlechten Entscheidungen und mangelnder Qualität im Abschluss. Immer wieder erkämpfte sich die Mannschaft von Patrick Seidel teils zweite und dritte Wurfmöglichkeiten, aber brachte selbst hochprozentige Chancen nicht im Giraffen-Korb unter. Auch im Schlussviertel blieb Langen im Stile einer Spitzenmannschaft abgebrüht. Jeden kleinen Funken an Coburger Resthoffnung doch nochmal ins Spiel zurückzukehren erwiderte der ehemalige Bundesligist direkt und konsequent. Insgesamt fünf von neun Langener Akteuren trugen sich am Ende zweistellig in die Punkteliste ein. Beim BBC machte vor allem Forward Tim Herzog nach kurzer Verletzungspause mit 18 Zählern und 9 Rebounds auf sich aufmerksam. Dennoch steht beim Vorjahres-Halbfinalist lediglich der Auftaktsieg in Ludwigsburg zu Buche, wodurch sich der Blick der Coburger immer weiter Richtung Tabellenende richtet.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Culture City Weimar 94:88

Mit einer knappen Niederlage kehrte Culture City Weimar vom Auswärtsspiel aus Bayern zurück. Die Mannschaft von Cheftrainer Farsin Hamzei unterlag bei den TSV Oberhaching Tropics am Sonntagnachmittag trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd und viel Kampf bis in die Schlussminute letztendlich mit 88:94 und muss weiterhin auf den zweiten Saisonsieg warten. Während sich für die Ilmstädter trotz dieses Resultats in der ProB-Tabelle nichts ändert und das Team auf dem 11. Platz verbleibt, kommt es am nächsten Sonntag in Erfurt zu dem mit Vorfreude und Spannung erwarteten Freistaat-Duell. Der thüringeninterne Showdown bei den Basketball Löwen, die aktuell als direkter Tabellennachbar auf dem 12. Rang lauern, findet am 8. November um 17:00 Uhr in der Riethsporthalle statt.

Dabei hätte Culture City fast mit dem positiven Gefühl eines nicht zu erwartenden Auswärtssieges in Richtung Landeshauptstadt aufbrechen können. Nach der Rückkehr von Kapitän Peter Beier-Christiansen, dessen mehrwöchiges Fehlen sich insbesondere bei den Rebounds bemerkbar gemacht hatte, fehlte dem ProB-Aufsteiger nicht wirklich viel, um die favorisierten Hachinger zu überraschen. Die Gastgeber hatten zunächst den besseren Start erwischt und führten nach zehn Minuten mit 27:22. Doch Weimars junger Kader blieb stabil und in Schlagdistanz und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 51:48 heran. Die beste Phase erwischte das Team von Coach Farsin Hamzei allerdings erst nach der Pause. Vom Trio Daniel Biel, Carlo Meyer und Peter Beier-Christiansen angeführt, das für 21 der im dritten Viertel erzielten 25 Punkte verantwortlich war, drehte Culture City die Partie auf links und ging mit einer hauchdünnen 72:73-Führung in den Schlussabschnitt. Mit vier schnellen Punkten zu Beginn des letzten Viertels drehten die Gastgeber die Partie zurück auf 76:73 und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Martynas Sabaliauskas gelang in der 34. Minute per Dreier zwar noch einmal der Ausgleich zum 80:80, jedoch präsentierten sich die Gastgeber bis zur Schlusssirene zu abgezockt und ließen sich nicht mehr überraschen. Daniel Biel avancierte mit 23 Punkten zum erfolgreichsten Weimarer Scorer. Mikai Klintman steuerte zwölf Punkte bei; Leopold Schmidt, Martynas Sabaliauskas und Peter Beier-Christiansen erzielten jeweils elf. Derweil ging die Krone des Topscorers an Oberhachings Maximilian May, der 32 Punkte erzielte.

 

01.11.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 65:79

Die Siegesserie der SKYLINERS Juniors ist gerissen. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TSG Reutlingen Ravens mussten sich die Frankfurter mit 65:79 geschlagen geben. Damit bleiben die Ravens in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd weiterhin ungeschlagen, für die Juniors ist es die erste Niederlage seit dem zweiten Spieltag. Die Gäste starteten stark und zogen schnell auf 4:15 davon. Vor allem Miles Mallory, der nach dem ersten Viertel bereits 12 Punkte auf dem Konto hatte, bekamen die Frankfurter kaum in den Griff. Die Juniors kämpften sich aber zurück, Ivan Crnjac verkürzte mit einem Monster-Dunk auf 16:22. Nach zehn Minuten stand es 18:28. Auch im zweiten Viertel blieb Reutlingen vor allem offensiv stark und baute die Führung zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Mit einer starken Wurfquote von 68 Prozent aus dem Feld gingen die Gäste mit 55:42 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kam Reutlingen erneut gut aus der Kabine, doch die Juniors kämpften sich wieder heran. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels verkürzten sie auf 54:64, woraufhin Headcoach Rodrigo Reynoso sofort eine Auszeit nahm. Vor dem Schlussviertel stand es 58:68. Im letzten Viertel ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen und brachten die Führung sicher über die Zeit. Am Ende hieß es 65:79 aus Frankfurter Sicht. Topscorer bei den Juniors war Ivan Crnjac mit 19 Punkten. Bei Reutlingen kam Roy Krupnikas auf 18 Punkte.

„Respekt an Reutlingen, sie haben gezeigt, warum sie zu den stärksten Teams der Liga gehören. Mit unserer ersten Halbzeit haben wir uns selbst in eine schwierige Lage gebracht. Nach der Pause haben wir zwar besser reagiert, dieses Niveau aber nicht lange genug gehalten. Nur sieben Punkte im letzten Viertel sind enttäuschend, gerade nachdem wir uns zurück ins Spiel gekämpft hatten. Genau solche Tests brauchen wir als junges Team mit Playoff-Ambitionen, und es ist wichtig, dass wir aus dem heutigen Spiel lernen und uns weiter verbessern“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

 

01.11.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 56:91

Der Start in die Partie war vielversprechend für die Hausherren. Lukas Modic hatte gerade seinen dritten Sprungwurf versenkt, 8:4 führte die Porsche BBA Ludwigsburg gegen die SV Fellbach Flashers – und dann fiel fünfeinhalb Minuten lang kein einziger Ludwigsburger Korb mehr. Daniel Zacek traf von außen, Dennis Diala und Jonathan Gerlinger per Korbleger, Jason Edokpayi legte nach, zog dabei ein Foul und verwandelte auch den Zusatzfreiwurf, Marko Lavric und noch einmal Diala vollendeten: 16:0 lautete der Lauf, 8:20 der Spielstand, ehe Danilo Zdravkovic mit einem Dreier den Bann brach. Da war das Spiel am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) im Grunde entschieden. Die Flashers gewannen mit 91:56 (25:11, 21:13, 19:18, 26:14), feierten den ersten Auswärtssieg der Saison, den mit 35 Punkten Differenz deutlichsten Erfolg dieser Spielzeit und den vierten Sieg in Serie gegen Ludwigsburg – ohne Topscorer Dmonte Brown. Der Vorsprung war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Strategie. Die Mannschaft von Head Coach Kris Borisov hatte sich vorgenommen, Ludwigsburgs größte Stärke – die Ballgewinne – gegen den Gastgeber zu wenden. Nur 18 Ballverluste nach 23 gegen Erfurt und 25 in Rhöndorf standen am Ende in der Statistik, dafür 14 eigene Steals und sieben Blocks. Wer dem jüngsten Team der Liga keine leichten Punkte schenkt, nimmt ihm das Tempo; wer selbst Bälle stiehlt, bekommt sie geschenkt: 27 von 43 Zweiern trafen die Flashers, die meisten davon per Korbleger nach schnellem Umschalten. Das Reboundduell ging mit 46:34 ebenfalls klar an Fellbach, Diala sammelte elf, Gerlinger neun Abpraller. Edokpayi, der mit elf Punkten im ersten Viertel den Ton angab, war der Fixpunkt in der Zone; Jonathan Zeisberger übernahm im zweiten Abschnitt. Als Ludwigsburg nach dem Seitenwechsel mit einem 7:0-Lauf auf 18:28 verkürzte und Borisov die Auszeit nahm, antworteten die Gäste mit 14:2 – Zeisberger erzielte acht Punkte in diesem Viertel, Lavric stopfte nach Vorlage von Thomas Billinger. Mehr als sieben Minuten lang gelang der Mannschaft von Head Coach Jordi Saltó in diesem Viertel kein einziger Feldkorb, zur Pause stand es 24:46. 26 Assists bei 38 Treffern, verteilt auf Zeisberger (6), Zacek (5), Gerlinger und Billinger (je 4), erzählen den Rest: Diese Mannschaft hat ihre Würfe herausgespielt.

Dass es nach der Pause nicht enger wurde, lag an Silver Bieling der hochprozentig von außen traf. Zdravkovic hielt die Gastgeber mit zwei Dreiern im dritten Viertel in Schlagdistanz zu einem Zwanzig-Punkte-Rückstand, doch mit der Sirene traf Bieling zum 65:42. Eine Vorstellung, die die Stärke dieser Flashers unterstreicht: Die Bank entscheidet Spiele.  Die Flashers stehen mit 5:2 Siegen und zehn Punkten auf Rang fünf, punktgleich mit dem TV Langen, Oberhaching und Dresden und zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Reutlingen und Leverkusen. Weiter geht es am Samstag, 7. November 2026, um 17:30 Uhr in der Gäuäckersporthalle I gegen den FC Bayern Basketball II, der am Sonntag mit 83:73 gegen Speyer gewann.

Schlagworte: 6. Spieltag, Nachberichte, ProB Süd
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/11/Nachberichte_Spieltag_6_ProB-Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-11-03 12:59:402026-11-03 14:22:54Nachberichte ProB Süd 6. Spieltag

OFFIZIELLER SPIELBALL DER SAISON 2024/25

HOL DIR JETZT ALLE WICHTIGEN INFOS IN UNSERER APP



 




 


Erstklassig Zweitklassig Jetzt reinhören!

© Copyright - BARMER 2. Basketball Bundesliga *Alle Angaben ohne Gewähr
  • Kontakt
  • Impressum
  • Hinweisgebersystem
  • Karriere
  • Cookie Policy (EU)
Link to: Nachberichte ProA 7. Spieltag Link to: Nachberichte ProA 7. Spieltag Nachberichte ProA 7. Spieltag Link to: Nachberichte ProB Nord 6. Spieltag Link to: Nachberichte ProB Nord 6. Spieltag Nachberichte ProB Nord 6. Spieltag
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
COOKIE HINWEIS
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Essenziell Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen
  • {title}
  • {title}
  • {title}