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Artland Dragons nehmen Dreierspezialisten Brian Oliver unter Vertrag

Das letzte Spiel des Jahres 2018 ging am Samstagabend zwar mit 83:85 in Ehingen verloren, ganz ohne Weihnachtsgeschenk verabschieden sich die Artland Dragons dennoch nicht in die kurze Winterpause. Die Quakenbrücker verpflichten Small Forward Brian Oliver und füllen mit dem US-amerikanischen Dreier- und Defensivspezialisten so den zuletzt freigewordenen Kaderplatz.

Aufgrund von Verletzungen traten die Drachen die Partien in Chemnitz und gegen Ehingen zuletzt nur mit einer Achterrotation an – durch die Verpflichtung des 28-jährigen Brian Oliver steht Headcoach Florian Hartenstein im neuen Jahr nun eine weitere Option zur Verfügung. „Durch die Abgänge von Kaymin Pruitt und Max Rockmann im Laufe der Hinrunde brauchten wir natürlich einen Ersatz. Wir haben die Augen auf der Suche nach einem größeren Guard offengehalten und sind in Brian Oliver fündig geworden. Er kann auf drei Positionen spielen und ist somit sehr flexibel einsetzbar“, weiß Hartenstein und ergänzt: „Mit ihm werden auf den Guard-Positionen nicht mehr so häufig Mismatches gegenüberstehen, was vor allem unserer Verteidigung sehr zugutekommen wird.“

Zuletzt war Oliver in Österreich bei den Kapfenberg Bulls aktiv, wo er im Juni 2018 unter Coach Mike Coffin sogar die österreichische Meisterschaft plus den Pokalwettbewerb gewann. Seit diesem Triumph hielt sich der 2,01 Meter große und 102 Kilogramm schwere US-Amerikaner bei verschiedenen Tryouts in Kanada fit – und tritt ab sofort eine neue Aufgabe bei den ProA-Basketballern aus Quakenbrück an. „Wir sind uns alle einig, dass Brian gut in unser System und zur Organisation der Artland Dragons passt. Es war nicht schwer ihn von unseren Spielvorstellungen zu überzeugen, weshalb ich mir sicher bin, dass Brian vom ersten Tag an alles geben und sich voll und ganz mit den Dragons und der Stadt Quakenbrück identifizieren wird. Durch seine errungenen Erfolge im letzten Jahr bringt er außerdem eine gewisse Siegermentalität mit ins Team, die uns mit Sicherheit guttun wird“, findet Hartenstein.

Der Dragons Coach sieht in Oliver einen hervorragenden Dreierschützen, der darüber hinaus stark verteidigt – quasi ein klassischer 3-and-D Spieler. „Durch seine Größe können wir ihn in Zukunft auf mehreren Positionen einsetzten: als Forward, aber auch als Entlastung für Chase Griffin und Pierre Bland als Guard. Mit ihm auf dem Feld werden wir jetzt eine Option mehr haben, die von außen respektiert werden muss und auch körperlich überzeugen kann“, sagte Hartenstein nach der Vertragsunterzeichnung.

Erstmals unter Beweis stellen kann Oliver sei Talent am 29.12 zum Trainingsstart der Artland Dragons. Die erste Begegnung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht dann am 6.1.2019 an, wenn die Drachen in der Artland Arena die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau empfangen. Bis dahin danken die Dragons ihren Anhängern und Fans für die tatkräftige Unterstützung im Kalenderjahr 2018 – sowohl bei den Heim-, als auch bei den Auswärtsspielen. Wir wünschen allen Drachen-Unterstützern fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

(Artland Dragons)

 

Vertragsauflösung – Max Rockmann verlässt die Artland Dragons

Max Rockmann und die Artland Dragons haben ihr Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Der 29-jährige Small Forward kam zur Saison 16/17 aus Heidelberg und wurde später sogar Kapitän der Mannschaft.

„Die Entscheidung die Dragons zu verlassen ist mir extrem schwergefallen. Ich habe mich im Verein und im Umfeld immer sehr wohl gefühlt“, sagt Rockmann und ergänzt: „Ich bin allerdings nicht mehr mit mir selbst und meiner Rolle zufrieden gewesen, weshalb ich mich für einen Neuanfang entschieden habe.“ In der aktuellen Spielzeit stand der gebürtige Berliner in neun von zehn Partien für die Quakenbrücker auf dem Parkett und legte durchschnittlich 4,2 Punkte, 0,6 Assists und 1,2 Rebounds auf.

Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger betont: „Zunächst möchte ich Max für die zweieinhalb gemeinsamen Jahre danken. Er hat sich stets vorbildlich verhalten und tolle Leistungen im Trikot der Drachen gezeigt. Wir bedauern seine Entscheidung zwar sehr, in langen und intensiven Gesprächen mit Max und seinem Agenten sind wir allerdings zu dem Entschluss gekommen, dass eine Trennung für beide Seiten der richtige Schritt ist.“

Und auch Rockmann blickt positiv auf die Jahre im Artland zurück: „Ich hatte hier eine schöne Zeit, in der ich viele Erfahrungen sammeln konnte und tolle Leute kennengelernt habe. Mein Verhältnis zum Verein ist nach wie vor bestens, weshalb mir die Entscheidung natürlich umso schwerer gefallen ist.“

 

(Artland Dragons)

Artland Dragons nehmen Radii Caisin unter Vertrag

Die Artland Dragons haben Radii Caisin vom SC RASTA Vechta verpflichtet. Der 17-jährige Shooting Guard, der auch auf der Position des Small Forwards spielen kann, verstärkt ab sofort das ProA-Team von Trainer Florian Hartenstein.

Wer einen Blick auf die Statistiken der bisherigen Spielzeit der YOUNG RASTA DRAGONS in der NBBL wirft, dem wird der Name Radii Caisin unweigerlich ins Auge fallen. Der 1,95 Meter große Nachwuchsspieler legte in den ersten vier Spielen der Saison durchschnittlich 24,3 Punkte, 10,3 Rebounds, 4 Assists und 4,5 Steals auf, und hat mit diesen Zahlen gehörigen Anteil am guten Saisonstart seines Teams, das mit drei Siegen und einer Niederlage derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Der athletische Shooting Guard wechselte im Sommer 2016 aus Hannover in das Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, durch die Kooperation mit den Artland Dragons seit der Saison 16/17 ist der Jugendnationalspieler auch im Artland kein Unbekannter. Im Mai dieses Jahres wurde Caisin zusammen mit seinen Mitspielern in der heimischen Artland Arena NBBL-Vizemeister – nun folgt also der Schritt in den Seniorenbereich.

„Radii und ich kennen uns bereits aus der NBBL und haben den Kontakt zueinander in den letzten Jahren nie verloren“, sagte Dragons-Coach Florian Hartenstein nach der Vertragsunterzeichnung. „Caisin bringt großes Potenzial mit, deshalb freue ich mich sehr, dass er sich für uns entschieden hat. Wir wollen ihm bei seiner Entwicklung und bei seinem Schritt zum Profi helfen.“ Die Stärken seines Neuzugangs sieht Hartenstein im Drive zum Korb und seiner körperlichen Robustheit. Dazu verweist der Trainer auf Caisins ausgesprochen großes Kämpferherz.

Und auch Geschäftsführer Marius Kröger ist voll und ganz vom Neuzugang überzeugt: „Wir freuen uns, dass sich Radii Caisin für uns entschieden hat und der Wechsel so kurzfristig zustande kommt. Wir glauben, dass der Schritt nach Quakenbrück für ihn genau richtig ist. Die ProA ist für junge Spieler eine tolle Liga um sich weiterzuentwickeln. Wir sind froh diese Verpflichtung getätigt zu haben und glauben fest, dass er bei uns den nächsten Schritt gehen wird.“

 

(Artland Dragons)

Vertragsauflösung – Kaimyn Pruitt verlässt die Artland Dragons

Forward Kaimyn Pruitt und die Artland Dragons gehen ab sofort getrennte Wege.

Der 28-Jährige US-Amerikaner war vor der Saison von den Itzehoe Eagles ins Artland gewechselt, kam jedoch nur in der Vorbereitung zum Einsatz.

Dazu Dragons Geschäftsführer Marius Kröger: „ Kaimyn hat sich immer vorbildlich verhalten. In sehr offenen Gesprächen mit seinem Agenten haben beide Seiten festgestellt, dass eine sofortige Trennung die beste Lösung ist. Wir wünschen Kaimyn auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute, sowohl privat als auch sportlich.“

Eine Nachverpflichtung für Kaimyn Pruitt ist aktuell nicht geplant.

(Artland Dragons)

Artland Dragons starten mit neuem Slogan in die ProA

„Kleine Stadt, große Liebe“ auf allen Kanälen
Es herrscht Aufbruchsstimmung bei den Artland Dragons. Die Vorbereitungen auf die 2. Basketball-Bundesliga ProA laufen auf Hochtouren. Beim heutigen Saisonauftakt der Sponsoren und Unterstützer im Fotostudio der Werbeagentur Blueprint stellte Geschäftsführer Marius Kröger zusammen mit Head-Coach Florian Hartenstein das gesamte Team sowie den neuen Slogan vor: „Kleine Stadt, große Liebe“. Damit machen die Artland Dragons deutlich, unter welchem Zeichen die Saison 2018/19 steht – weg von der Bundesliga-Nostalgie und den Hochs und Tiefs der letzten Jahre, hin zur vollen Konzentration auf die 2. Liga.

Geschäftsführer Marius Kröger erläutert, was im neuen Slogan steckt: „Quakenbrück mag eine Kleinstadt in der Provinz sein. Doch Quakenbrück ist auch die Heimat echter Basketball-Leidenschaft. Diese Leidenschaft wollen wir als Team zusammen mit unseren Fans in den Fokus stellen.“ Die Rückbesinnung auf das Spiel an sich ist es, die die Köpfe frei machen soll für eine erfolgreiche Spielzeit in der ProA.

Der Slogan „Kleine Stadt, große Liebe“ wird die gesamte Kommunikation der Artland Dragons prägen. Fan-Artikel, Artland Arena, Social Media – an dem prägnanten Schriftzug kommt kein Basketball-Fan vorbei. „Wir blicken motiviert nach vorne – und wollen das auch nach außen tragen“, unterstreicht Kröger.

 

(Artland Dragons)

Modellathlet Morant kommt von Spitzenteam Aris Saloniki

Mit der Verpflichtung von Center Demetris Morant schließen die Artland Dragons ihre Kaderplanung für die kommende Saison ab.

2017 im NCAA-Turnier

Der 25-jährige US-Amerikaner spielte von 2013 und 2017 für die Florida Gulf Coast Eagles in der höchsten US-amerikanischen College-Liga, der NCAA. In seiner letzten Saison für Eagles trug der Big Man zu einem der größten Erfolge in der Geschichte seiner Universität bei: Erstmal war die Bilanz von 26-8 Siegen für sein Team gleichbedeutend mit dem besten Resultat für die Florida Gulf Coast Eagles überhaupt. Obendrein erreichte die Mannschaft um Demetris Morant im März 2017 sogar die erste Runde des NCAA-Turniers. Zu dieser erfolgsträchtigen Spielzeit steuerte der Neu-Drache im Schnitt 10,5 Zähler, 7,9 Rebounds, 1,4 Blocks und eine Trefferquote von 75,6 Prozent aus dem Zweierbereich bei. Darüber hinaus wurde er zum Defensivspieler des Jahres seiner Conference ausgezeichnet und sorgte mit 97 Dunks in 34 Spielen für die zweitmeisten Stopfeinlagen in der ganzen NCAA.

Über ein Try-out zum Champions-League-Teilnehmer

Dragons-Headcoach Florian Hartenstein weiß: „Nach der Saison 2016/2017 hätte es keine Chance gegeben, einen Spieler mit seiner College-Laufbahn für die ProA zu verpflichten.“ Nach seiner Zeit in Florida absolvierte der 2,06 Meter große und 93 Kilogramm schwere Center ein Try-out beim griechischen Spitzenklub und Champions-League-Teilnehmer Aris Thessaloniki (u.a. zehn griechische Meisterschaften, Halbfinalist 2016 und 2017). In der griechischen Kulturmetropole sollte sich der Rookie für den letzten Platz im Kader bewerben. Dabei hatte er Erfolg: Durch gute Trainingsleistungen erkämpfte sich der US-Amerikaner einen Vertrag für die Saison 2017/2018 mit der Option auf ein weiteres Jahr. In der Abstinenz des verletzten Back-up-Centers Brent Petway (ehemaliger EuroLeague-Spieler für Olympiakos Piräus) erhielt Morant in der Preseason noch viel Einsatzzeit und wusste in einigen Partien zu überzeugen. Unter anderem erzielte er gegen den griechischen Ligakonkurrenten Larissa zehn Zähler, im Duell mit dem türkischen Erstligisten Yesilgiresun markierte er sogar elf Punkte und sieben Rebounds.

Als die Saison begann und Back-up-Center Brent Petway ab dem zweiten Spieltag von seiner Verletzung zurückkehrte, musste sich Morant hinter diesem und dem gestandenen Starting-Center Keith Benson (u.a. drei NBA-Einsätze für die Golden State Warriors) einreihen. Morant erhielt von da an nur noch wenig Einsatzzeit (6 Spiele, 2,7 Punkte, 2,3 Rebounds pro Spiel in der Liga; 3 Spiele, 0,7 Punkte, 1,3 Rebounds in der Champions League). Im Pokalspiel gegen Ligakonkurrent Faros legte der 25-Jährige mit den Krakenarmen (2,21 Meter Armspannweite) nochmal acht Punkte und fünf Rebounds auf und verhalf seinem Team zum Einzug ins griechische Pokalhalbfinale.

„Mehr Möglichkeiten in der Verteidigung“

Ab Mitte Dezember gingen Demetris Morant und Aris Saloniki getrennte Wege, nachdem der Klub in der Liga vom Playoff-Zug abkam und daraufhin einige Kaderveränderungen vornahm. Seitdem bereitet sich der Bruder von sieben Geschwistern auf das zweite Kapitel seiner Europa-Karriere vor, das nun im Artland beginnt.

Florian Hartenstein freut sich, dass dem Klub mit der Verpflichtung von Demetris Morant (Spitzname: Meech) nochmal ein gewisser Coup gelungen ist: „Mit Meech konnten wir einen Spieler mit großem Potenzial verpflichten, der in der vergangenen Saison erste Profierfahrungen in einem Programm sammeln durfte, das auf gutem BBL-Niveau anzusiedeln ist. Vor der Verletzung eines wichtigen Spielers war er der Back-up-Center und hat gegen starke Teams gute Leistungen gezeigt. Meech wird uns vor allem in der Verteidigung mehr Möglichkeiten verleihen und unser Spiel auch in der Offensive mit seiner enormen Athletik bereichern. Wir müssen ihm natürlich eine gewisse Akklimatisierungszeit gewähren, denn für ihn ist es die zweite Saison in Europa.“

Kader komplett

Die Kaderplanung der Drachen ist mit der Morant-Verpflichtung beendet. Zum Team für die Saison 2018/2019 gehören: Danielius Lavrinovicius, Pierre Bland, Paul Albrecht, Max Rockmann, Eric Curth, Jonas Herold, Jonathan Malu, Kaimyn Pruitt, Thorben Döding, Chase Griffin, Jannes Hundt und Demetris Morant.

Mit dem Abschluss der Rekrutierung steht auch fest, dass kein weiterer Akteur aus der Vorsaison in der kommenden Spielzeit für die Drachen auflaufen wird. Die Artland Dragons bedanken sich bei den nun ehemaligen Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute für ihre sportliche und private Zukunft. Einzelne Akteure haben sich bereits anderen Vereinen angeschlossen: Die beiden Center Leon Bahner (zu den Gießen Rackelos) und Yasin Kolo (nach Köln) bleiben in der ProB. Aufbauspieler Philipp Lieser (Wolmirstedt) wird genauso wie Noah Westerhaus (Neustadt) in der 1. Regionalliga auflaufen. Mit Marc Liyanage (Heidelberg) wird es in der neuen ProA-Saison ein Wiedersehen geben.

 

(Artland Dragons)

Spielmacher-Talent Jannes Hundt kommt von der Küste

Mit dem 21-jährigen Jannes Hundt wechselt ein junges Talent auf der Spielmacher-Position ins Artland. Den gebürtigen Oldenburger zieht es aus Bremerhaven nach Quakenbrück. An der Nordseeküste lief Jannes Hundt in der vergangenen Saison vornehmlich für Bremerhavens Kooperationspartner, die Cuxhaven Baskets, in der ProB auf.

Im Schnitt kam der 1,84 Meter große Point Guard dort auf 11,8 Punkte, 4,6 Assists und 1,3 Ballgewinne pro Partie. Damit gehörte Hundt zu den effektivsten deutschen Spielmachern der ProB. Darüber hinaus durfte das Talent aus dem Programm von ALBA BERLIN in fünf Kurzeinsätzen für die Eisbären Bremerhaven BBL-Luft schnuppern. Aufgrund einer Daumenverletzung konnte Hundt erst zum Ende der Hinrunde der vergangenen Saison ins Spielgeschehen eingreifen.

In Quakenbrück trifft er auf einen alten Bekannten: In der Saison 2016/2017 spielte der 21-Jährige gemeinsam mit dem neuen Dragons-Center Jonathan Malu für ALBA BERLIN. Der Fokus lag für Hundt in jener Saison allerdings auf Einsätze für ALBA-Kooperationspartner LOK Bernau. Für ALBA BERLIN stand er zweimal auf dem BBL-Parkett.

Eine Spezialdisziplin des ehemaligen Jugendnationalspielers ist die Verteidigung. In der Saison 2014/2015 wurde Hundt zum besten Verteidiger der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) gekürt. Im Spieljahr 2016/2017 erreichte er mit LOK Bernau an der Seite von seinem neuen und alten Teamkameraden Pierre Bland Hauptrundenplatz eins der ProB-Nordstaffel. Als Back-up von Pierre Bland verzeichnete Hundt in durchschnittlich 15:06 Einsatzminuten 4,0 Punkte, 1,7 Assists sowie nur 0,9 Ballverluste pro Spiel und fungierte für Bernau als Mann für Spezialaufgaben in der Verteidigung.

Dragons-Cheftrainer Florian Hartenstein sagt über seinen neuen Spielmacher: „Jannes hat in Berlin eine exzellente Basketballgrundschule genossen und bis vor der vergangenen Saison fast immer um Titel gekämpft. Er ist ein sehr spielintelligenter, uneigennütziger Spielmacher und harter Verteidiger. In Bernau hat er zudem gezeigt, dass er durchaus auch zusammen mit Pierre Bland auf dem Parkett stehen kann. Wir freuen uns darauf, Jannes‘ Entwicklung begleiten und fördern zu dürfen.“

Der aktuelle Dragons-Kader umfasst nun folgende Akteure: Danielius Lavrinovicius, Pierre Bland, Paul Albrecht, Max Rockmann, Eric Curth, Jonas Herold, Jonathan Malu, Kaimyn Pruitt, Thorben Döding, Chase Griffin und Jannes Hundt.

 

(Artland Dragons)

 

Transfercoup: BBL-Aufsteiger Chase Griffin verstärkt die Dragons

Mit Shooting Guard Chase Griffin wechselt eine tragende Säule von BBL-Aufsteiger Crailsheim ins Artland.

Marco van den Berg, zum damaligen Zeitpunkt Cheftrainer der Gladiators Trier, sprach in den vergangenen ProA-Halbfinals ein unübliches Sonderlob für zwei Spieler der gerade in die Finals eingezogenen Crailsheim Merlins aus: „Ich möchte etwas sagen über Konrad Wysocki und Chase Griffin. Die zwei Spieler haben eine so wichtige Rolle gespielt in dieser Serie. Ich finde, dass Chase ein bisschen unterschätzt wird. Man reduziert ihn oft auf seine Quoten und seine Fähigkeit als Shooter. Aber er hat einen unglaublichen Killerinstinkt. Wenn es um alles geht, steht er immer auf und spielt immer besser. Er macht, was getan werden muss, um zu gewinnen.“

Wahrscheinlich spielte van den Berg bei seinen Aussagen vor allem auf Spiel zwei der Halbfinalserie zwischen Trier und Crailsheim an. Nachdem Trier überraschenderweise die erste Partie in Crailsheim gewonnen hatte, standen Chase Griffin und seine Merlins unter immensem Zugzwang. Doch Chase Griffin nahm den Druck vom Kessel und trug seine Mannschaft in jenem Spiel zwei. Mit 24 Punkten, durch mitunter sechs verwandelte Dreier, und fünf Rebound avancierte Griffin zum Matchwinner. Für Crailsheim ging es durch den späteren Seriensieg in die BBL, für Chase Griffin nun ins Artland.

„Wir schätzen uns ungemein froh, einen Spieler vom Kaliber eines Chase Griffin in unseren Kader willkommen heißen zu dürfen. Chase gehörte in den vergangenen Jahren zu den konstantesten Spielern der ProA“, freut sich Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger über den gelandeten Transfercoup.

Die Artland Dragons sind für den 1,90 Meter großen Dreierexperten die sechste Station in Deutschland, die fünfte in der ProA. Mit Hagen, Vechta und Crailsheim stieg der 34-Jährige jeweils in die BBL auf. In der vergangenen Saison kam er für die Crailsheim Merlins im Schnitt auf 21:31 Minuten, 12,1 Punkte, 2,9 Rebounds, 2,1 Assists und 0,8 Ballverluste pro Partie. Bemerkenswert sind seine Quoten von 56,3 Prozent aus dem Zweierbereich, 39,3 Prozent jenseits der Dreierlinie sowie 92,7 Prozent von der Freiwurflinie. Generell kratzte Griffin in den vergangenen Jahren fast immer an Quoten von 50/40/90 in Bezug auf Zweier, Dreier und Freiwürfe. Nicht nur in der ProA hinterließ der verheiratete Chase Griffin Eindruck: Zwischen 2009 und 2011 lief der US-Guard für Phoenix Hagen und die GIESSEN 46ers 56-mal in der BBL auf. Dabei kam er insgesamt auf einen zweistelligen Punkteschnitt (11,4 Zähler pro Partie).

Drachen-Cheftrainer Florian Hartenstein freut sich über die Verpflichtung des Shooting Guards: „Chase ist ein absoluter Musterprofi, was sich nicht nur darin zeigt, dass er in den vergangenen vier Jahren nur vier Pflichtspiele verpasst hat. Er kann ein Vorbild für unsere relativ junge Mannschaft sein. Mit seiner Gewinnermentalität, Spielintelligenz und seiner großen Qualität als Dreierschütze ist er ein ideal passender Eckpfeiler.“

Der aktuelle Dragons-Kader umfasst nun folgende Akteure: Danielius Lavrinovicius, Pierre Bland, Paul Albrecht, Max Rockmann, Eric Curth, Jonas Herold, Jonathan Malu, Kaimyn Pruitt, Thorben Döding und Chase Griffin.

 

(Artland Dragons)

Mit Eigengewächs Thorben Döding in die ProA

Spielmacher Thorben Döding steht auch in der kommenden Saison im Kader der Artland Dragons.

„Wir sind froh, dass mit Thorben auch in der kommenden Saison ein Eigengewächs Teil unseres Teams ist. Er hat das komplette Nachwuchsprogramm beim QTSV durchlaufen und hat nun gerade seine erste richtige ProB-Saison hinter sich. Die ProA wird eine neue Herausforderung für ihn, auf die wir ihn sukzessive vorbereiten möchten“, sagt Dragons-Cheftrainer Florian Hartenstein über den 19-Jährigen.

In der abgelaufenen ProB-Saison stand der gebürtige Vechtaraner in 22 Partien auf dem Parkett. Dabei kam er im Schnitt auf 2,4 Punkte, 1,5 Assists und 0,9 Ballgewinne bei 11:30 Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Mit der NBBL-Mannschaft verpasste der 1,85 Meter große Aufbauspieler in einem Herzschlagfinale gegen ALBA BERLIN nur knapp seine zweite Meisterschaft im Nachwuchsbasketball nach dem JBBL-Titel 2014. In der vergangenen und gleichzeitig seiner letzten NBBL-Saison legte Döding durchschnittlich 5,9 Punkte, 6,3 Assists und 3,2 Ballgewinne pro Partie auf.

Der aktuelle Dragons-Kader umfasst nun folgende Akteure: Danielius Lavrinovicius, Pierre Bland, Paul Albrecht, Max Rockmann, Eric Curth, Jonas Herold, Jonathan Malu, Kaimyn Pruitt und Thorben Döding.

 

 

(Artland Dragons)

Vom Adler zum Drache: Allrounder Pruitt kommt aus Itzehoe

Die Kaderplanung geht in die Vollen: Power Forward Kaimyn Pruitt (von den Itzehoe Eagles/ProB) ist der achte Drache für die Saison 2018/2019.
Von der sechsten in die zweite Spielklasse? Diesen weiten Weg hat Dragons-Neuzugang Kaimyn Pruitt bestritten.

Von der sechsten in die zweite Spielklasse? Diesen weiten Weg hat Dragons-Neuzugang Kaimyn Pruitt bestritten. Nach seinem Abschluss am Adams State College (NCAA2, 15,5 Punkte, 10 Rebounds, 2,1 Assists, 1,4 Blocks pro Spiel) im Jahr 2013 spielte der US-Amerikaner ein Jahr keinen organisierten Basketball. Zur Saison 2014/2015 wechselte Pruitt dann zum TV Neunkirchen (Nordrhein-Westfalen) in die Oberliga, die sechsthöchste Spielklasse. In Neunkirchen verbrachte der heute 28-Jährige zwei Jahre. In der zweiten Saison erreichte Neunkirchen den dritten Tabellenplatz.

Durch ein Try-out empfahl sich der 2,03 m große und 110 Kilogramm schwere Allrounder, der sowohl auch als Small Forward eingesetzt werden kann, daraufhin im Sommer 2016 für ein Engagement bei den von Pat Elzie gecoachten Itzehoe Eagles in der ProB. Pruitt habe den früheren Coach von RASTA Vechta schon in den Probetrainingseinheiten „total beeindruckt“, unter anderem auch Pruitts Fähigkeit, „auch den Ball nach vorne zu bringen“. Wie in Neunkirchen verbrachte Pruitt auch in Itzehoe zwei Saisons.

Statistisch lieferte er in beiden Spielzeiten ähnliche Werte ab. Jedoch fungierte der 28-Jährige nach dem Abgang von Spielmacher Kostas Karamatskos und Combo Guard Flavio Stückemann im vergangenen Spieljahr häufig sogar als Point Guard des Teams. So kam Pruitt in der Saison 2017/2018 im Schnitt auf 14,3 Punkte, 10,2 Rebounds, 4,5 Assists und 1,9 Ballgewinne in einer vergleichsweise limitierten Einsatzzeit von 29:14 Minuten pro Spiel. Auch von außen wusste Pruitt zu überzeugen (40,9 Prozent Dreierquote).

Dragons-Headcoach Florian Hartenstein ist gespannt auf seinen jüngsten Neuzugang: „In Itzehoe hat Kaimyn im Grunde genommen alles gemacht. Es wird interessant zu sehen, wie er seine Fähigkeiten in einer höheren Liga zur Geltung bringt. Er wird uns mit seiner Antizipationsfähigkeit speziell beim Rebounding und dank seiner Vielseitigkeit auch in vielen anderen Bereichen helfen. Mit seinen Ballhandler-Fähigkeiten hat er das Potenzial dazu, unserem Spiel mehr Kreativität zu verleihen. Auch aufgrund seiner stetig aufsteigenden Vita, die von großer Mentalität zeugt, passt er in unser Team.“

Der aktuelle Dragons-Kader umfasst nun folgende Akteure: Danielius Lavrinovicius, Pierre Bland, Paul Albrecht, Max Rockmann, Eric Curth, Jonas Herold, Jonathan Malu und Kaimyn Pruitt.

 

 

(Artland Dragons)