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Leon Okpara erleidet schwere Knieverletzung

Leon Okpara hat sich während des U23-3×3-Lehrgangs vom Deutschen Basketball Bund am Wochenende des 3. bis 6. Juni das vordere Kreuzband, sowie das Innenband gerissen. Das ergaben eingehende Untersuchungen in den vergangenen Wochen. Der 23-jährige Flügelspieler, der seit 2020 das Drachen-Trikot trägt, wird für mindestens sechs Monate ausfallen und somit den Start der kommenden ProA-Saison verpassen.

„Diese schwere Knieverletzung ist sowohl für Leon als auch für uns als Mannschaft unglaublich bitter. Er hat sich in der vergangenen Saison zu einer wichtigen Stütze unseres Teams entwickelt, dazu hätte sich seine Rolle im kommenden Jahr definitiv erweitert. Wir wünschen ihm eine gute und schnelle Genesung, Leon kann sich unserer vollen Unterstützung auf seinem Weg zurück aufs Parkett sicher sein“, betont Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Über den genauen Therapieverlauf werden die Quakenbrücker zusammen mit Okpara und Mannschaftsarzt Dr. Heinz Gerd Grotepaß in den kommenden Tagen entscheiden.

Leon Okpara hat in der abgelaufenen Spielzeit 29 Spiele für die Artland Dragons absolviert und stand in seinen Einsätzen durchschnittlich 18 Minuten auf dem Parkett. Dabei legte der Flügelspieler im Schnitt 7 Punkte und 3,1 Rebounds bei einer Dreierquote von 45,2 Prozent auf.

Quelle | Foto: Artland Dragons

Marvin Möller bleibt Dragons erhalten

Die Artland Dragons haben den Vertrag von Marvin Möller um ein weiteres Jahr verlängert. Das aus der Jugendabteilung des QTSV stammende Eingewächs geht somit in seine zweite volle Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und ist das insgesamt siebte Mitglied des Quakenbrücker Kaders für die anstehende Spielzeit 2021/22.

„Wir freuen uns sehr drüber, zukünftig auch weiter mit Marvin Möller zusammenarbeiten zu können. Er ist das beste Beispiel dafür, wie weit man es mit Fleiß, Ehrgeiz und harter Arbeit bringen kann und steht darüber hinaus sinnbildlich für die Philosophie unseres Vereins. Wir sehen in ihm noch eine Menge Entwicklungspotenzial und sind gespannt, wohin sein Weg bei den Dragons in der neuen Saison führen wird“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.
Dass Möller jedoch nicht ausschließlich ein talentierter Jugendspieler ist, sondern darüber hinaus auch eine legitime Option in der Rotation eines ProA-Playoffteilnehmers darstellt, bewies der 18-jährige bereits in der abgelaufenen Spielzeit. Zuletzt absolvierte der Shooting Guard insgesamt acht Kurzeinsätze in Deutschlands zweithöchster Basketball-Spielklasse, ganz besonders dürften ihm dabei die beiden Post-Season-Auftritte gegen die ROSTOCK SEAWOLVES und die Bayer Giants Leverkusen in Erinnerung geblieben sein. Innerhalb von 24 Sekunden überzeugte der 1,90 Meter große Möller beispielsweise in Rostock mit giftiger Defense, zwang seinen Gegenspieler zum Rückspiel und dem damit einhergehenden Ballverlust, und stellte so seinen Wert für das Quakenbrücker Team unter Beweis. In der regulären Saison war er dazu gegen den späteren Meister und Aufsteiger aus Heidelberg für fünf Punkte in knapp zwei Minuten gut und offenbarte so auch seine Qualitäten in der Offensive.

„Marvin ist ein wirklich extrem disziplinierter Spieler. Wenn man ihm als Coach eine Aufgabe überträgt, setzt er diese stets richtig und gewissenhaft um. Der Umgang mit ihm ist wirklich sehr angenehm, er hört gut zu und kennt seine Rolle, weshalb ich mich sehr auf die neue Saison mit ihm freue“, erklärt Dragons-Headcoach Tuna Isler und ergänzt: „In den Trainingseinheiten hält er das Niveau durch hundertprozentigen Einsatz stets hoch, dazu hat er auch in den bisherigen Pflichtspielauftritten seinen Wert für unsere Mannschaft demonstriert. Der Übergang vom Jugend- in den professionellen Herrenbasketball ist erfahrungsgemäß nicht immer leicht, Marvin hat ihn in der zurückliegenden Spielzeit jedoch exzellent gemeistert.“
Marvin Möller ist neben Adrian Breitlauch, Zach Ensminger, Chase Griffin, Jacob Knauf, Leon Okpara und Jonas Weitzel der siebte Dragon für die anstehende Saison 2021/22.

Quelle | Foto: Artland Dragons

Drachen verabschieden Spieler-Quartett

Die Artland Dragons werden in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Dienste des Quartetts um Danielius Lavrinovicius, Gerel Simmons, Marius Lau und Quadir Welton verzichten müssen. Alle vier werden sich zukünftig neuen Herausforderungen fernab der Quakenbrücker Artland Arena stellen – die Beweggründe dafür sind allerdings vielfältig.

Der erste Abgang im Bunde ist ein Spieler, der mit dem Quakenbrücker Basketball bereits seit Jahren eng verbunden ist. Danielius Lavrinovicius kam im Alter von 17 Jahren aus seiner litauischen Heimat in die Burgmannstadt und bereicherte die verschiedenen Drachen-Teams seitdem auf der Position des Power Forwards. 2017 feierte er sein Profidebüt in der ProB, steigerte seine Rolle in der Mannschaft kontinuierlich von Jahr zu Jahr und kann nach fünf Spielzeiten auf 108 Pflichtspiele für die Dragons zurückblicken. Zuletzt stand der 22-jährige pro Partie knapp 22 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt 6,6 Punkte 4,9 Rebounds und 1,3 Assists auf. „Daniel war in den vergangenen Jahren eine der prägenden Figuren der Artland Dragons. Er hat unseren Weg aus der ProB von Beginn an begleitet und sich mit seinen Leistungen auch außerhalb Quakenbrücks einen Namen gemacht. Manchmal ist es allerdings an der Zeit sich zu trennen und neue Pfade zu beschreiten, wozu sich beide Seiten nun entschieden haben. Wir danken Daniel für seinen Einsatz im Drachen-Trikot und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste. Er wird in Quakenbrück und in der Artland Arena immer herzlich Willkommen sein“, betont Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Und auch die Zeit von Gerel Simmons bei den Artland Dragons kommt nach einer Saison zu einem Ende. Die Verpflichtung des US-Amerikanischen Combo Guards im vergangenen Sommer entpuppte sich schnell als absoluter Glücksgriff, schließlich war Simmons von Beginn an einer der Leistungsträger im Team von Headcoach Tuna Isler und krönte sich nach Ablauf der Spielzeit verdientermaßen zum ProA-Topscorer. In 33 Einsätzen legte er im Schnitt 19,6 Punkte, 3,9 Assists und 3,5 Rebounds pro Partie auf und überzeugte dazu mit einer starken Dreierquote von 42,5 Prozent. „Gerel ist mit absoluter Sicherheit einer der herausragenden Spieler der vergangenen Dragons-Jahre. Er hatte einen maßgeblichen Anteil an unserem Playoff-Einzug, wodurch er immenses Interesse anderer Klubs auf sich gezogen hat, die nicht unserer Kragenweite entsprechen. Wir werden seinen Weg genau verfolgen und freuen uns darüber, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten durchweg gewinnbringend war“, so Kröger.

Die Drachen ebenfalls verlassen wird Marius Lau. Der 21-jährige stieß im November 2019 in den Quakenbrücker Profikader vor und stand seitdem in 18 Pflichtspielen für die Burgmannstädter auf dem ProA-Parkett. Zuvor durchlief Lau sämtliche Jugendmannschaften des QTSV und war ebenfalls für die YOUNG RASTA DRAGONS in der JBBL und NBBL aktiv. Doch nicht nur auf dem Spielfeld hinterließ der Small Forward seine Spuren: Maskottchen, Wischer, Fanclub-Mitglied, Trommler, Parkettaufbauer – es gibt quasi keine Aufgabe, die Lau bei den Dragons noch nicht innehatte. „Marius möchte seinen Fokus zukünftig auf andere Dinge, vor allem auf seine Ausbildung zum Erzieher, richten, wofür wir selbstverständlich volles Verständnis haben. Er ist ein waschechter Quakenbrücker Junge, den mit den Dragons eine einzigartige Geschichte verbindet – das wird immer so bleiben“, bekräftigt Kröger.

Der vierte Quakenbrücker Abgang ist Quadir Welton. Der US-Amerikaner stieß im vergangenen August als letzter Neuzugang zum Team von Cheftrainer Isler, aufgrund diverser Verletzungen kam der Center in der abgelaufenen Saison jedoch lediglich zu 22 Einsätzen im Drachen-Trikot. Welton schaffte es so nie in einen richtigen Rhythmus zu kommen, wenn er auf dem Parkett stand, überzeugte er allerdings vor allem mit enormem defensivem Einfluss. Im Schnitt kam Welton auf 6,3 Punkte und 5,6 Rebounds pro Partie. „Wir haben uns dazu entschieden uns auf der Center-Position neu aufzustellen und anderweitig zu orientieren. Auch bei Quadir bedanken wir uns für seinen Einsatz in der vergangenen Spielzeit und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute“, so Kröger abschließend.

Quelle | Foto: Artland Dragons

Dragons geben erste Infos zum Dauerkartenverkauf

Die Artland Dragons können nun endlich die ersten Informationen zum anstehenden Dauerkartenverkauf für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geben. Zwar steht noch immer nicht fest, ob und in welcher Form Zuschauer in der kommenden Spielzeit in der Artland Arena zugelassen sein werden, die Quakenbrücker sind jedoch optimistisch, dass der Saisonstart am 17. September nicht vor leeren Rängen ausgetragen werden muss.

Im Vergleich zum letzten Jahr werden die Dragons in der neuen Spielzeit 32 statt 28 Partien während der Hauptrunde zu absolvieren haben. Aus der ProB haben die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles den Aufstieg in die ProA gemeistert, durch den Abstieg RASTA Vechtas aus der easyCredit Basketball Bundesliga stehen für die Dragons darüber hinaus endlich wieder zwei Nordwest-Derbys auf dem Plan.

Allen Inhaberinnen und Inhabern einer Dragons-Dauerkarte aus der abgelaufenen Spielzeit wird eine Kündigungsfrist bis zum 30. Juni 2021 eingeräumt. Die Kündigung kann postalisch oder per Mail (fischer@artland-dragons.de) erfolgen. Wie schon in der Vorsaison verzichtet der Klub so lange darauf, den Preis für das Abonnement per vereinbartem Lastschriftverfahren einzuziehen, bis von den Behörden der Zuschauer-Einlass erlaubt ist. Sollte es wider Erwarten im Herbst bzw. im Laufe der Saison zu neuen Beschränkungen kommen, räumen die Quakenbrückern ihren Fans darüber hinaus ein kurzfristiges Kündigungsrecht ihrer Dauerkarte ein.

Wir werden die Entwicklungen in den kommenden Wochen und Monaten weiter im Auge behalten und über etwaige Neuigkeiten stets zeitnah auf den bekannten Kanälen informieren.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die neue Saison!

Mit flammenden Grüßen

Ihre Artland Dragons

Quelle | Foto: Artland Dragons

Artland Dragons verpflichten Jonas Weitzel

Der erste Neuzugang der Artland Dragons für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht fest. Jonas Weitzel wechselt von s.Oliver Würzburg aus der easyCredit Basketball Bundesliga nach Quakenbrück, unterschreibt einen Zweijahresvertrag und nimmt somit den sechsten Kaderplatz der Burgmannstädter ein. Durch die Ankunft des Centers ist auch klar, dass Robert Oehle nicht zu den Drachen zurückkehren wird.

„Wir sind ungemein froh darüber, dass sich Jonas Weitzel für einen Wechsel nach Quakenbrück entschieden hat. Wir hatten ihn bereits seit längerer Zeit auf dem Zettel und freuen uns, dass es nun zu einer Zusammenarbeit kommt. Seine Entwicklung in der vergangenen Saison hat uns in unserer durchweg positiven Meinung weiter bestärkt, die Verpflichtung unterstreicht dazu unsere Philosophie, auf junge Spieler mit viel Potenzial zu setzten“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Weitzel kam 2017 über die Stationen TSV Vellmar, ACT Kassel und BBT Göttingen nach Unterfranken, wo er zunächst für die TG s.Oliver Würzburg in der ProB aktiv war. Insgesamt stehen mittlerweile 58 ProB-Partien in der Vita des 22-jährigen, der seine Mannschaft in der Saison 2019/20 mit durchschnittlich 17 Punkten und 7,3 Rebounds pro Partie angeführt hat. Die positive Entwicklung des 2,05 Meter großen Centers blieb auch Würzburgs Cheftrainer Denis Wucherer nicht verborgen, der Weitzel im Herbst 2019 zu seinem Bundesliga-Debüt verhalf und ihn in der vergangenen Saison schließlich zum festen Bestandteil des Erstligakaders machte. Dort kam er zuletzt in 22 Partien zum Einsatz, stand durchschnittlich 12:21 Minuten auf dem Parkett und war für 5,6 Punkte und 1,9 Rebounds, bei einer Feldwurfquote von 52,2 Prozent gut.

„In der ProB hat Jonas gezeigt, wo seine Qualitäten liegen, in der BBL hat er seine Leistung dann sogar bestätigen können. Er hat bereits auf hohem Level bewiesen, dass er einen großen Impact auf das Spiel seiner Mannschaft haben kann. Jonas ist wirklich ein unheimlich smarter und intelligenter Typ – auf und abseits des Parketts“, findet Dragons-Headcoach Tuna Isler, der auch auf die Stärken Weitzels eingeht: „Er bewegt sich clever auf dem Feld, spielt effektive Pick-and-Rolls und ist insgesamt einfach sehr mobil unterwegs. Unser gemeinsames Ziel ist es, ihn über die kommenden zwei Jahre zu einem dominanten Center in dieser Liga zu entwickeln. Dafür braucht er Spielzeit. Die wird er bei uns bekommen, um noch mehr Erfahrungen zu machen, Routinen aufzubauen und sein Spiel weiterzuentwickeln. Der Vorteil dabei ist, dass er bereits auf einem Niveau spielt, das uns direkt hilft.“

Durch die Verpflichtung von Jonas Weitzel steht nunmehr auch fest, dass Robert Oehle die Artland Dragons nach zwei Spielzeiten verlassen wird. „Wir danken Robert für sein unglaubliches Engagement in den vergangenen beiden Jahren. Vor allem in der für uns sportlich schwierigen vorletzten Saison hat er sich für uns aufgeopfert und das Team als erfahrener Anführer getragen. Wir sind allerdings der Auffassung, dass nun der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung auf der Center-Position gekommen ist“, bekräftigt Dragons-Geschäftsführer Kröger. Oehle stand für die Quakenbrücker insgesamt 54 Mal auf dem ProA-Parkett und legte dabei im Schnitt 13,6 Punkte und 7,3 Rebounds auf. Die Artland Dragons danken Robert Oehle für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen zwei Spielzeiten und wünschen ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute.

Jonas Weitzel ist neben Adrian Breitlauch, Zach Ensminger, Chase Griffin, Jacob Knauf und Leon Okpara der sechste Dragon für die anstehende Saison 2021/22.

Quelle: Artland Dragons

Foto: Viktor Meshko

Artland Dragons verlängern mit Chase Griffin

Der alte Mann und der Basketball. Chase Griffin, von seinen Teamkollegen liebevoll nur „Opa“ genannt, hatte im Sommer 2020 eigentlich angekündigt seine Sneaker nach der diesjährigen Spielzeit an den Nagel hängen zu wollen. Doch Pläne können sich ändern. Die Quakenbrücker verlängern den Vertrag mit dem 37-jährigen Shooting Guard um eine weitere Saison und können auch 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Dienste ihres Scharfschützen zählen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass uns Chase für eine weitere Saison erhalten bleibt. Wir haben miteinander wie immer sehr offene und ehrliche Gespräche geführt. Für uns war klar, dass, wenn er noch ein weiteres Jahr spielen will, wir ihn unter allen Umständen halten wollen. Ein Mann mit seiner Erfahrung ist für das Team-Gebilde unheimlich wichtig. Er führt die jungen Spieler und gibt ihnen wertvolle Tipps – das haben wir bereits in den zurückliegenden drei Jahren gesehen. Und vielleicht wird auch die kommende Saison nicht seine Letzte sein – wer weiß das schon bei einem Spieler wie Chase“, befindet Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Griffin wird im Herbst in seine elfte ProA-Saison starten, der US-Amerikaner geht also durchaus als Urgestein in Deutschlands zweithöchster Spielklasse durch. Nach einem erfolgreichen College-Abschluss an der Pepperdine Universität in Malibu führte der Weg des zweifachen Familienvaters 2008 schließlich nach Übersee. Phoenix Hagen, Gießen 46ers, Oettinger Rockets Gotha, RASTA Vechta, Crailsheim Merlins: die Liste seiner Stationen in Deutschland ist lang, überall hinterließ der Anfang August 38 Jahre alt werdende Griffin jedoch seine Spuren. Drei Mal stieg der 1,90 Meter große Dreierspezialist aus der ProA in die Basketball Bundesliga auf, drei Mal hatte Griffin entscheidenden Anteil am jeweiligen Erfolg seines Teams. Bereits seit 2018 streift sich Griffin nun das Dragons-Trikot über und hatte auch in der ablaufenden Saison trotz kleiner werdender Rolle einen immensen Impact. Das Highlight war sicherlich der Jahresauftakt gegen Hagen, als er 21 Punkte, 6 Assists und 5 Rebounds zum 108:88-Erfolg beisteuerte – sieben getroffene Dreier inklusive. In 28 Spielen stand Griffin zuletzt knapp 20 Minuten auf dem Parkett, und legte dabei im Schnitt 8,4 Zähler, 1,9 Assists, 1,8 Rebounds bei einer Perimeterquote von starken 44,5 Prozent auf.

„Als wir den Vertrag mit Chase im vergangenen Sommer verlängert haben, waren auch wir davon ausgegangen, dass dies sein letztes Jahr sein würde. Dass er sich nun anders entschieden hat, freut uns deshalb umso mehr. Chase ist noch immer ein sehr guter Spieler, der schon ewig in der Liga ist und sich dementsprechend bestens auskennt. Er achtet extrem professionell auf seinen Körper und kann deshalb trotz seines Alters auf diesem Niveau sportlich relevant sein. Chase ist ein maximal ehrgeiziger Spieler, dessen Rolle sich zuletzt etwas gewandelt hat. Und obwohl er von der Bank kam, ist er in vielen Spielen heiß gelaufen und hat uns mit seiner Erfahrung enorm geholfen. Dennoch wollte und musste er für die jungen Spieler etwas Platz machen, die von seiner Erfahrung wiederum extrem profitieren“, erklärt Drachen-Headcoach Tuna Isler und ergänzt: „Seine Rolle innerhalb der Mannschaft ist elementar – das sieht man in jedem Training und in jedem Spiel. Die Kommunikation mit seinen Teamkollegen ist goldwert, weil seine Tipps jeden jungen Spieler weiterbringen – deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Chase auch in der kommenden Saison in unseren Reihen haben werden.

Chase Griffin ist somit neben Adrian Breitlauch, Zach Ensminger, Jacob Knauf und Leon Okpara der fünfte Dragon für die anstehende Saison 2021/22.

Quelle: Artland Dragons

Artland Dragons verlängern mit Isler und Flomo bis 2023

Die Artland Dragons setzten ein starkes Signal kurz vor dem Playoffstart der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Quakenbrücker haben die Verträge von Headcoach Tuna Isler und Assistantcoach Patrick Flomo in der vergangenen Woche vorzeitig bis 2023 verlängert und gehen den vor mittlerweile einem Jahr eingeschlagenen Weg mit jungen, ambitionierten und entwicklungsfähigen Spielern somit konsequent weiter.

„Nach der bislang überaus erfolgreichen Saison unter ganz besonderen Umständen, war uns schnell klar, dass wir den eingeschlagenen Weg auch zukünftig zusammen weitergehen wollen. In sehr offenen und konstruktiven Gesprächen wurde deutlich, dass beide Seiten mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden sind und es sich lohnt, an unseren langfristig ausgelegten Plänen festzuhalten und sie sogar auszubauen. Die vorzeitige Vertragsverlängerung gibt uns Planungssicherheit und lässt uns darüber hinaus weiterhin ruhig arbeiten. Aufgrund der positiven Entwicklung der Mannschaft und der Organisation, war die Verlängerung für uns folgerichtig. Wir sind gespannt auf die kommende Zeit und freuen uns darauf, die Zukunft zusammen mit Tuna Isler und Patrick Flomo gestalten zu können“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Tuna Isler kam im Sommer 2018 ins Artland und fungierte zunächst knapp eineinhalb Jahre als Assistenztrainer von Florian Hartenstein. Im November 2019 übernahm der 31-jährige schließlich die Position des Headcoaches, stabilisierte die zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz rangierenden Drachen zusammen mit seinem neu installierten Assistantcoach Patrick Flomo und führte sie in den folgenden Monaten aus dem Tabellenkeller der ProA. Die abgelaufene Corona-Hauptrunde beendeten die Dragons unter der Regie des gebürtigen Darmstädters mit einer Bilanz von 14 Siegen und ebenso vielen Niederlagen auf dem 8. Tabellenplatz. Nun haben die Quakenbrücker das erste Mal in der Vereinsgeschichte sogar die Möglichkeit, sich in der ProA-Post-Season zu beweisen.

„Eines unserer großen Ziele war und ist die Entwicklung unserer jungen Spieler. Wenn man den Entwicklungsschritt vieler Akteure im vergangenen Jahr betrachtet, ist dieser Plan bislang voll und ganz aufgegangen, was uns sehr froh macht. Durch die Playoff-Teilnahme schlägt sich das Ganze sogar bereits im ersten vollen Jahr in sportlichem Erfolg nieder. Und genau dafür stehen wir auch weiterhin: wir wollen jungen Spielern die Möglichkeit geben mit großer Verantwortung Erfahrungen zu sammeln. Das haben wir uns groß auf die Fahne geschrieben – bislang sind wir mit dieser Entwicklung sehr zufrieden“, resümiert Isler und ergänzt: „Dass sich nun die Möglichkeit ergeben hat, unsere Verträge vorzeitig zu verlängern, ist sowohl für uns als auch für den Verein ein gutes Zeichen. Wir bekommen die Unterstützung und die Rückendeckung aller Beteiligten, was das Arbeiten unheimlich erleichtert und uns dazu motiviert noch besser zu werden. In diesem Standort steckt eine Menge Potenzial, das wir in den vergangenen Monaten bereits genutzt haben und auch in Zukunft tun wollen. Den Umbruch haben wir zuletzt gut gemeistert und sind dabei bereits sportlich erfolgreich gewesen. Darauf wollen wir aufbauen und uns auf einem gewissen Niveau stabilisieren.“

Und auch Assistenztrainer Patrick Flomo, dessen Vertrag zum Saisonende ausgelaufen wäre, freut sich über die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit: „Meine Zeit in Quakenbrück war bislang zwar außerordentlich turbulent, aber auch gleichermaßen spannend und lehrreich. Ich bin nach meiner Karriere als Spieler sehr schnell in die Rolle des Trainers geschlüpft und hatte nach wenigen Monaten bereits die Aufgabe vor der Brust, einer Profimannschaft als Assistantcoach zu helfen. Die Arbeit mit der Organisation, den Spielern und insbesondere mit Tuna ist seit dem ersten Tag sehr erfüllend. Die Möglichkeit ein eigenes Team zusammenstellen zu können, war eine tolle Erfahrung, die wir auch in Zukunft weiterverfolgen wollen. In einem ruhigen Umfeld wie in Quakenbrück das Vertrauen zu spüren, macht viele Dinge für mich und meine Familie einfacher. Deshalb war die Entscheidung zu bleiben schließlich sehr leicht. Wir wollen in den kommenden zwei Jahren weiter erfolgreich arbeiten und freuen uns sehr auf diese Aufgabe.“

Flomo arbeitet seit 2019 für die Quakenbrücker und war bis zum Start der Saison 2020/21 neben seiner Tätigkeit als ProA-Assistantcoach ebenfalls als Cheftrainer des NBBL-Teams der YOUNGS RASTA DRAGONS und der Regionalligamannschaft des QTSV aktiv. Der 40-jährige blickt auf eine 16 Jahre andauernde Profikarriere zurück, in der sich der US-Amerikaner einen anerkannten Namen in Basketball-Deutschland gemacht hat. „Patrick Flomo ist der perfekte Gegenpart zu Tuna Isler und passt mit seiner Art hervorragend nach Quakenbrück und zu den Dragons. Er hat bewiesen, dass er genau der richtige Mann für diesen Job ist, weshalb wir uns auch über seinen Verbleib außerordentlich freuen“, so Kröger abschließend.

Quelle: Artland Dragons

Marberry wird festes Dragons-Kadermitglied

Rob Marberry ist seit dieser Woche festes Kadermitglied der Artland Dragons für die Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der Vertrag des Centers war bislang so gestaltet, dass er lediglich fünf Partien für die Burgmannstädter in Deutschlands zweithöchster Spielklasse hätte absolvieren dürfen.

„Rob Marberry hat sich in den vergangenen Wochen mit Einsatz, Klasse und Charakter für ein längerfristiges Engagement bei uns empfohlen. Wir sind sehr froh, dass wir nun für die komplette Spielzeit mit ihm planen können, seine bisherigen Leistungen haben uns sehr überzeugt“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.
 
Marberry war bislang in allen drei Quakenbrücker Saisonspielen zum Einsatz gekommen, stand dabei im Schnitt knapp 16 Minuten auf dem Parkett, legte 4,7 Punkte sowie 1,3 Rebounds auf, und bestach vor allem durch defensive Intensität. Durch die Handverletzung von Robert Oehle war Marberry im September vorerst als Trainingsspieler zu den Dragons gestoßen, durch die Addition des 24-jährigen ist das Team von Headcoach Tuna Isler auf der Centerposition in Person von Oehle, Quadir Welton und Marberry nun dreifach besetzt. Dem Regionalliga-Kader des TSV Quakenbrück wird Marberry zukünftig nicht länger angehören.
 
Marberry wurde am 5. Januar 1996 in Franklin, Tennessee geboren, besuchte die lokale Highschool und ging anschließend zunächst ein Jahr lang für die Western Kentucky University und die dort beheimateten Hilltoppers auf Korbjagd. 2016 schloss er sich schließlich für drei Jahre den Lipscomb Bisons in der US-Amerikanischen Collegeliga NCAA an. In seiner letzten Saison legte der 24-jährige im Schnitt beachtliche 14,8 Punkte, 4,1 Rebounds und 1,9 Assists bei einer Feldwurfquote von 63 Prozent und einer Spielzeit von 24 Minuten auf.
 
Der Schritt in den europäischen Profibasketball erfolgte dann zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit. Zunächst in der 1. Lettisch-Estnischen Liga für Pärnu Sadam (6 Spiele, durchschnittlich 13,7 Minuten, 8 Punkte, 2,7 Rebounds, 71,4 Prozent aus dem Feld) und anschließend etwas weiter westlich in der 1. Dänischen Liga für das Team FOG Næstved. Dort überzeugte der Linkshänder in 17 Partien bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch bei 27 Minuten Spielzeit mit 15,1 Zählern, 6,6 Rebounds, 1,9 Assists, 0,9 Blocks, 59,6 Prozent aus dem Feld und 33,3 Prozent von jenseits der Dreipunktelinie.
 
Dragons und Beckmann Bau erweitern Partnerschaft
 
Möglich geworden war die weitere Zusammenarbeit zwischen Spieler und Verein auch, da das Unternehmen Beckmann Bau GmbH & Co. KG sein Engagement bei den Quakenbrückern in diesem Herbst weiter ausgebaut hat. Der Betrieb mit Sitz in Löningen gehört nun zu einem der vier sogenannten „Top-Sponsoren“ und ist auch weiterhin ein verlässlicher Partner der Drachen. „Wir kooperieren mit Jan Beckmann und seinem Team nun bereits seit mehreren Jahren und sind stolz darauf, ein solch renommiertes Unternehmen an unserer Seite zu wissen“, betont Kröger. „Unsere Partnerschaft ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und beruht auf gegenseitigem Vertrauen“, ergänzt Jan Beckmann. „Die Philosophie, mit der Basketball in Quakenbrück gespielt und gelebt wird, sagt mir und uns vollumfänglich zu. Die ersten Partien gegen starke Gegner machen definitiv Lust auf mehr.“

Foto: Artland Dragons

Quelle: Artland Dragons

Drachen seit zwei Wochen im Training – Stand der Verletzungen – Negative Corona-Tests

Seit knapp zwei Wochen befinden sich die Artland Dragons in der Vorbereitung auf die anstehende Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Einheiten im Dragons-Center sind schweißtreibend, allerdings auch durchweg durch Spaß und Freude geprägt. Dennoch gibt es auch einige Baustellen, über die sich Drachen-Headcoach Tuna Isler in gewohnter Manier seine Gedanken macht. Jedoch nicht, ohne auch die positiven Aspekte zu beleuchten und passenden Lösungsansätze parat zu haben.

„Verletzungen und Corona.“ Wenn man Tuna Isler derzeit nach seinen Gedanken zum Stand der Vorbereitung und den Saisonstart am 17. Oktober bei den PS Karlsruhe LIONS befragt, sind dies jene, die den Quakenbrücker Cheftrainer momentan am meisten umtreiben, zumindest abseits des Parketts. Verständlicherweise, schließlich wird die kommende Spielzeit anders als jede zuvor gesehene, und erstmals unter dem Deckmantel einer weltweiten Pandemie ausgetragen werden. Dazu gesellt sich eine negative Begleiterscheinung, die die Dragons bereits seit der abgelaufenen Saison verfolgt und eigentlich zu den Akten gelegt werden sollte: Verletzungen. Robert Oehle ist beim Joggen gestürzt und hat sich in Folge dessen beide Handgelenke gebrochen. Der Center wird deshalb die gesamte Vorbereitung verpassen und dem Team erst wieder zu Beginn der neuen Spielzeit zur Verfügung stehen. „Unter diesem Aspekt sind die ersten zwei Wochen der Vorbereitung für uns maximal ungünstig gelaufen. Zum Saisonstart werden wir etwas hinterher sein, durch Roberts Verletzung haben wir eine unfassbar hohe Qualität verloren. Wir versuchen dennoch aus den gegebenen Umständen das Maximum rauszuholen. Durch Verletzungen ergeben sich natürlich Chancen für andere Spieler, dennoch erleiden wir als Team einen hohen Qualitätsverlust, weil Robert schlicht und ergreifend ein richtig guter Center ist. Er wird Zeit brauchen, um wieder rein zu finden, doch insbesondere unsere jungen Guards werden lernen müssen, wie sie mit ihm zu spielen haben“, weiß Isler.

Oehle war zuletzt jedoch nicht der einzige Drache, der durch äußere Umstände zurückgeworfen wurde. Neuzugang Quadir Welton hatte leichte Knieprobleme und befindet sich deshalb in permanenter Behandlung bei der medizinischen Abteilung. Das Knie ist jedoch stabil, sodass der US-Amerikaner am Trainingsbetrieb teilnehmen kann. Marius Lau hat ebenfalls mit dem Kniegelenk zu kämpfen und wird damit zunächst auf unbestimmte Zeit ausfallen. Jacob Knauf, Anfang August vom FC Bayern Basketball II nach Quakenbrück gewechselt, laborierte zuletzt an einer Mandelentzündung, Isler ist jedoch guter Dinge, dass der Big Man in dieser Woche wieder am Mannschaftstraining teilnehmen könne.

Reichlich suboptimale Nachrichten, doch was hält den Headcoach dennoch optimistisch? Spoiler: so einiges. „Die Stimmung innerhalb des Teams ist richtig gut, die Jungs passen wirklich super zueinander. Wir haben keine kleinen Grüppchen, sondern einen großen, bunten Haufen, was mir sehr gut gefällt. Jeder ist mit jedem in einem konstruktiven Austausch, Kommunikation und Interaktion sind wirklich top. Dazu möchte ich behaupten, dass wir ein intelligentes Team zusammengestellt haben, das die geforderten Dinge schnell versteht und gut umsetzt“, so Isler. Die Grundlage für die stimmige Kommunikation wurde bereits während zweier Trainingscamps im August gelegt, deren primäres Ziel es war sich gegenseitig kennenzulernen und zu akklimatisieren. „Alle waren hochmotiviert, für uns Coaches ergab sich gleichzeitig die Chance die Jungs in Aktion kennenzulernen. Der inhaltliche Aspekt hat natürlich eine Rolle gespielt, dennoch lag der Fokus auf dem Kreieren von Teamchemie und darauf Spaß zu haben. Das hat super geklappt, das Camp war ein großer Erfolg für uns.“

Je näher der Saisonstart rückt, desto entscheidender wird aber auch der inhaltliche, der sportliche Aspekt. Als Headcoach stellt man sich da natürlich so einige Fragen: „Wie soll unsere Offense aussehen? Wie reagiert eine gegnerische Defense auf unser Verhalten? Und wie wollen wir selbst im Verbund verteidigen? Natürlich müssen die Jungs noch einige basketballerische Regeln verinnerlichen, die wir für uns selbst abgesteckt haben, das wird sich im Laufe der Zeit jedoch definitiv ergeben. Da wir allerdings noch nicht mit voller Kapelle angetreten sind, haben sie das endgültige Bild noch gar nicht sehen können.“ Um das zu ändern haben die Dragons einige Testspiele organisiert, von denen zum jetzigen Stand jedoch nur vier werden stattfinden können. Aufgrund der anhaltenden pandemischen Zustände und den Verordnungen der jeweiligen Bundesländer, werden diese unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Dragons-Gegner in chronologischer Reihenfolge: EWE Baskets Oldenburg, Uni Baskets Paderborn, Phoenix Hagen, Eisbären Bremerhaven.

Soviel jedoch vorweg: da die Drachen noch in dieser Woche gegen Oldenburg spielen werden, unterzogen sich die Isler-Schützlinge am Montag und am heutigen Mittwoch einer Covid-Testung, die beim gesamten Team durchweg negative Ergebnisse hervorbrachte. Die Dragons danken dem Medizinischen Versorgungszentrum des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück und insbesondere ihrem Mannschaftsarzt Dr. Heinz Gerd Grotepass für die Unterstützung während der sicheren und unkomplizierten Testung. Ein Teil der Test-Kosten wurde derweil von der Dein Energiebüro GmbH übernommen, die durch ihr Dazutun dafür gesorgt hat, dass das Vorbereitungsspiel reibungslos stattfinden kann. Ein großer Dank gilt also auch Inhaber Stefan Kathmann und seinem Team.

Die Grundsteine sind also gelegt, nun gilt es auf dem Parkett zu überzeugen – das weiß auch der Cheftrainer: „Wir werden während der Testspiele viel ausprobieren. Ich möchte herausfinden welche Spielerkombinationen untereinander besser bzw. schlechter funktionieren. Bisher spielte sich das Ganze lediglich in der Theorie ab, jetzt wollen wir sehen, ob es auch in der Praxis klappt. Die im Training offenbarten Eindrücke sind nie verkehrt, ganz im Gegenteil, aber am Ende des Tages ist Basketball ein Spiel gegen einen Gegner, der Stärken und Schwächen nochmal viel besser aufzeigt.“

Anschließend gilt es dann von den Stärken zu profitieren und aus den Schwächen zu lernen. Im Optimalfall so schnell wie möglich – der Saisonstart in Karlsruhe ist für die Dragons lediglich knapp vier Wochen weit entfernt.

Quelle: Artland Dragons

Quadir Welton komplettiert Dragons-Aufgebot

US-amerikanischer Center unterschreibt Einjahresvertrag in Quakenbrück

Der Kader der Artland Dragons für die anstehende Spielzeit 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist komplett. Die Quakenbrücker verstärken sich mit Center Quadir Welton und vervollständigen somit auch ihr Aufgebot im Frontcourt. Der 25-jährige US-Amerikaner war bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch für die Traiskirchen Lions in der österreichischen Bundesliga unterwegs, hat sein Können aber bereits auch in Deutschland unter Beweis gestellt.

„Natürlich haben wir uns intensive Gedanken gemacht und überlegt, welche Ansprüche wir an unseren Back-Up-Center stellen. Schlussendlich haben wir uns dazu entschieden, eine gewisse Konstanz auf der Fünf herzustellen, und keinen Spieler zu verpflichten, der konträr zu Robert Oehles Fähigkeiten agiert“, betont Drachen-Cheftrainer Tuna Isler, der gleichzeitig einen Einblick in den Auswahlprozess der Quakenbrücker gewährt.

Der 2,03 Meter große Welton kam in Philadelphia zur Welt und dort, in der Stadt der brüderlichen Liebe, bereits früh mit dem Basketball in Berührung. Der Neffe von NBA-Champion und Allstar Rasheed Wallace besuchte von 2013 bis 2017 die Saint Peter‘s University in New Jersey und steigerte seinen dortigen Output für die Peacocks in der NCAA I von Jahr zu Jahr. Seine Qualitäten als multipler Scorer und gewinnbringender Rebounder führten Welton nach seinem Abschluss in die zweite argentinische Liga zu Mendoza Rivadavia Basquet, wo er sich mit ansprechenden Leistungen für ein Engagement in Deutschland bei LOK BERNAU empfahl. In der ProB legte Welton während seiner zweiten Profisaison im Schnitt 15,2 Punkte, 9,3 Rebounds, 2,7 Assists, 1,0 Blocks und 1,4 Steals pro Partie auf und überzeugte unter anderem auch mit einer Feldwurfquote von 54,5 Prozent. „Quadir bringt gute athletische Voraussetzungen mit, die er in Bernau bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt hat. Er besitzt unterm Korb ein tolles Allround-Finishing-Repertoire, überzeugt vor allem als Abroller im Pick&Roll, kann jedoch auch effektiv im Post agieren. Trotz seiner Physis ist er äußerst mobil auf den Beinen, was sehr gut mit unserem angestrebten Spielstil matcht“, findet Isler, der seinen neuen Big Man noch weiter beschreibt: „Sein Rebounding ist stark, beginnend beim Einsetzen des Körpers, bis hin zur Antizipation abprallender Bälle. In der ProA ergibt sich für ihn nun die Chance auf seine bisherigen Leistungen auf höherem Level aufzubauen. Auch in Österreich hat er zuletzt bewiesen, dass er in kürzester Zeit immensen Schaden in der Zone verursachen und großen Impact haben kann.“

Dort, in der österreichischen Bundesliga, lief Welton nämlich zuletzt in drei Partien bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch für die Traiskirchen Lions auf und überzeugte in der Nähe Wiens mit einem beachtlichen Double-Double aus 17 Punkten und knapp 14 Rebounds. Nun kehrt der Mann mit einer Spannweite von 2,18 Metern nach einem Jahr Unterbrechung also nach Deutschland zurück.

„Diese Herausforderung kommt für Quadir zum richtigen Zeitpunkt, da er sich nach einem etwas unglücklichen letzten Jahr definitiv beweisen will. Dass er bereits in Deutschland gespielt hat, ist meiner Meinung nach ein Vorteil, weil er bereits weiß, wie es im europäischen Basketball läuft und er somit keinen Kulturschock erleiden wird. Über den Sommer hat er intensiv an sich und seinem Spiel gearbeitet, weil er weiß, dass sich hier eine große Chance für ihn auftut. Quadir ist ein totaler Familienmensch, er legt großen Wert auf den Zusammenhalt innerhalb einer Mannschaft und steht für absolute Teamchemie – auf und abseits des Parketts. Wie wir als Mannschaft mit solchen Dingen umgehen, war eine seiner ersten Fragen an mich, was unterstreicht, welch guten Charakter er hat.“

Quadir Welton ist somit neben Adrian Breitlauch, Thorben Döding, Zach Ensminger, Chase Griffin, Jakob Knauf, Marius Lau, Danielius Lavrinovicius, Marvin Möller, Robert Oehle, Leon Okpara und Gerel Simmons der zwölfte Dragon für die anstehende Saison 2020/21.

Quelle: Artland Dragons

Foto: Artland Dragons