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Frische Power auf dem Uuulmer Flügel

Der deutsche U-18 Nationalspieler Michael Rataj wechselt zur kommenden Saison von München an die Donau.  

Rataj will mit einer Doppellizenz für die OrangeAcademy und den Profikader von ratiopharm ulm den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Der 17-jährige Flügelspieler kommt aus dem Nachwuchs des FC Bayern Basketball und hat in der vergangenen Saison eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mit durchschnittlich 10 Punkten, 5,5 Rebounds und 1,2 Assists pro Spiel zog der Youngster in der ProB die Aufmerksamkeit auf sich, dazu noch Einsätze in der NBBL mit 7,5 Punkten pro Partie. Chris Ensminger, Direktor für Spielerentwicklung der OrangeAcademy freut sich gleichzeitig auf Rataj als Spielertyp: „Michael präsentiert sich selbstsicher auf dem Feld und hat außerdem bei seinen vorangegangenen Stationen immer auch mit seiner Teamfähigkeit überzeugt. Das können wir in unserem Pro B-Team gut gebrauchen.“  

Quelle: OrangeAcademy

Foto: FC Bayern Basketall II

Marius Stoll bleibt den Uuulmern treu

Point Guard Marius Stoll verlängert seinen Vertrag für die kommende Saison mit einer Doppellizenz für das ProB OrangeAcademy Team und den Profikader von ratiopharm ulm. 

Seine Führungsrolle in der OrangeAcadamy und die selbstbewussten Auftritte in der BBL hatten Begehrlichkeiten in der ProA geweckt. Marius Stoll hat sich aber dazu entschieden, ein weiteres Jahr in Orange zu spielen. Damit stehen nun gemeinsam mit Chrissi Philipps, Moritz Krimmer und Nico Bretzel insgesamt vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im BBL Kader für die kommende Saison.

In der abgelaufenen Saison kam Marius auf fünf Einsätze in der BBL und 25 Spiele in der ProB. Als Kapitän führte er die OrangeAcademy in die Playoffs. Seine Statistiken (7,4 Punkte, 5,4 Assists in 24 Minuten) deuten indes die Bedeutung des 21-jährigen für den Erfolg der jungen Uuulmer nur an – OrangeAcademy Trainer Anton Gavel über seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld: „Seine spielerischen Fähigkeiten, vor allem aber auch seine Leader-Qualitäten und seine Erfahrung, auf und abseits des Feldes, helfen nicht nur der Mannschaft, sondern auch einzelnen jungen Spielern auf dem Weg zum nächsten Level. Deshalb freuen wir uns außerordentlich, dass Marius seine Karriere bei uns in der OrangeAcademy und bei ratiopharm ulm in der BBL fortsetzt.“

Foto: Harry Langer

Quelle: OrangeAcademy Ulm

„KUBA“ KOMMT – JUNGER, WILLENSSTARKER POINT GUARD VERSTÄRKT DAS TEAM EHINGEN URSPRING

Das TEAM EHINGEN URPRING hat mit Jakob „Kuba“ Hanzalek einen 18-jährigen Point Guard verpflichtet. Hanzalek war Mitte Juni Teil der deutschen U18 Nationalmannschaft und absolvierte unter den Bundestrainern einen Lehrgang in Heidelberg. Für das #teamingreen wird Hanzalek sowohl in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA, als auch in der U19-Bundesliga zum Einsatz kommen.

„Ich habe mich für Ehingen und Urspring entschieden, weil den jungen Spielern hier eine Chance geboten wird. Vor allem auf ProA-Niveau sehe ich die Chance, mich zu etablieren“, sagt Hanzalek, der aus Ulm nach Ehingen und Urspring wechselt. „In Urspring werden Talente sehr gut weiterentwickelt und mit den jungen Spielern intensiv gearbeitet. Schon von der JBBL, über die NBBL bis in die ProA.“

„Kuba ist aus der Region, er liebt Basketball und wir freuen uns darauf Ihn auf seinem Weg zu begleiten. Wir sind sehr von seiner Mentalität angetan und wollen Ihm helfen, wichtige spielerische Aspekte wie Playmaking und Wurf bei uns zu verfeinern,“ so Coach Felix Czerny.

In der vergangenen Saison spielte der Point Guard in der ProB für die Orange Academy. Dort erzielte er im Schnitt 1,6 Punkte pro Spiel. 2019 nahm er bei U16 EM teil und lieferte dort 9,7 Punkte, 4,9 Rebounds und 3,1 Assists im Schnitt. 2018 erhielt „Kuba“ in der U16-Bundesliga, der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL), die Auszeichnung zum Rookie des Jahres.

„Kuba hat uns in den ersten Trainingseinheiten mit seinem Willen und seinem Einsatz imponiert. Er verfügt über eine exzellente Einstellung und will verteidigen. Dazu besitzt er in der Offensive noch viel Potential. Wir freuen uns darauf, mit ihm zu arbeiten“, sagt NBBL-Trainer Johannes Hübner.

„Mit der ProA möchte ich ein tolles Teamergebnis schaffen und ein Bestandteil des Teams sein. In der NBBL wird das Ziel sein oben anzugreifen“, sagt Hanzalek über seine Ziele.

Quelle: TEAM EHINGEN URSPRING

Foto: OrangeAcademy

Größer als Sieg und Niederlage: Eröffnung des OrangeCampus

Bei der offiziellen Eröffnung des OrangeCampus würdigen die Stadtoberhäupter und die Sportministerin das Projekt und stellen die beeindruckenden Möglichkeiten für die Zukunft heraus.  

Am Freitag, den 18. September um 12 Uhr mittags war es soweit: Nach einer 20-monatigen Bauzeit und jahrelanger Vorplanung wurde der OrangeCampus von der baden-württembergischen Kultus- und Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann, sowie dem Ulmer Oberbürgermeister Gunther Czisch und Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger feierlich eröffnet. Pünktlich zu Beginn der Festreden tauchte dann auch die Sonne hinter den Wolken auf und verlieh dem historischen Tag den verdienten Glanz. Und glänzend war auch das Zeugnis, das die Laudatoren dem Nachwuchsleistungszentrum ausstellten. Hatte sich Lob und Anerkennung zunächst wie ein „orangenes Band“ durch die Ansprachen gezogen, wurde im Anschluss tatsächlich eine orangefarbene Banderole zur Eröffnung durchtrennt.

„Am Anfang stand eine gehörige Portion Mut – eine der wesentlichsten Säulen im Sport und auch bei diesem Projekt“, sagte Katrin Albsteiger und brachte anschließend die Männer ins Spiel, ohne die es den OrangeCampus nicht gäbe. „Es bedarf Personen, die das Projekt antreiben. Beim OrangeCampus waren es Dr. Thomas Stoll und Andreas Oettel. Ohne diese beiden Antreiber wären wir heute nicht hier“, so die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin. Dr. Susanne Eisenmann stellte in ihrer Rede die Hingabe heraus, mit welcher der Verein seiner gesellschaftlichen Rolle nachkommt. „Hier ist so viel mehr entstanden als ein Nachwuchsleistungszentrum – ein Ort für Jedermann. Der OrangeCampus bildet für den Leistungssport einen perfekten Rahmen, lässt aber auch Raum für so wichtige Themen wie Inklusion. Kinder und Jugendliche erfahren hier einen Zugang zum Sport, unabhängig vom Leistungsstand“, so die Sportministerin. Mit seiner Anmerkung, „dass wir es uns nicht immer einfach gemacht haben“, verwies dann Gunter Czisch auf die langwierigen politischen Diskussionen, die die siebenjährige Entstehungsgeschichte begleiteten. „Aber wir haben uns – der Club, der Verein und die Städte – zusammengerauft. Und wir haben ein sehr großes Interesse daran, dass das Projekt auch erfolgreich wird“, so der Ulmer Oberbürgermeister.

Dann war es an Andreas Oettel und Dr. Thomas Stoll das Projekt einzuordnen, das für die Clubgründer die „Erfüllung eines Traums“ (Stoll) ist. In seiner emotionalen Ansprache wollte Andreas Oettel nicht auf die Risiken eingehen, die die Kommunikation über den OrangeCampus häufig begleiteten. „Der BBU ’01 e.V. konnte inzwischen über 1,7 Millionen Euro an Spenden einsammeln. Trotzdem sind wir noch nicht am Ziel. Unser Ziel ist erst erreicht, wenn unser Verein wieder schuldenfrei ist“, so der Vereinsvorstand und Finanzexperte. „Geld ist aber nicht alles“, so Oettel. „Ich möchte viel lieber über die Chancen sprechen, die wir hier haben, um gesundheitliche und gesellschaftliche Risiken zu minimieren. Der OrangeCampus bietet vielerlei Möglichkeiten, einen gesellschaftlich relevanten Beitrag zu leisten.“
Abschließend betrat ein sichtlich gerührter Dr. Thomas Stoll die Bühne, der die Bedeutung der neuen Clubheimat so beschrieb: „Wenn man so einen Tag wie heute erleben darf, macht einen das sehr stolz. Der OrangeCampus ist viel größer als die Frage, ob man am Wochenende gewinnt oder verliert. Denn hier ist etwas entstanden, das Bestand haben wird.“

Im Anschluss an die Ansprachen wurden die mehr als 250 geladenen Gäste in Kleingruppen durch das Gebäude geführt. Was Sportdirektor Thorsten Leibenath den Ex-OBs Ivo Gönner (Ulm) und Gerold Noerenberg (Neu-Ulm) zeigte, kann am Wochenende auch die Ulmer und Neu-Ulmer Öffentlichkeit erkunden. Bereits am Freitagvormittag hatten sich über 1.000 Menschen für die Führungen angemeldet.  

Stimmen zur Eröffnung
Dr. Susanne Eisenmann (Kultusministerin Baden-Württemberg)
„Ein Gebäude lebt, wenn Menschen es beleben. Das Konzept hier ist beeindruckend. Ich möchte mich beim Verein für die zahlreichen Kooperationen, auch mit örtlichen Schulen, bedanken. Das bedarf vieler Mühen, die hier nicht gescheut werden. Und dafür bedanke ich mich sehr.“

Gunter Czisch (Oberbürgermeister Ulm)
„Wenn ich mir diesen Ort so anschaue, dann stelle ich fest, dass er Heimat geworden ist für die Profis und den Nachwuchs. Aber auch, dass dieses Grundstück ein Ort der Begegnung geworden ist.“

Katrin Albsteiger (Oberbürgermeisterin Neu-Ulm)
„Der OrangeCampus ist ein Aushängeschild für die Region, für das Land – wohlmöglich auch international. Es ist egal, woher jemand kommt. Der OrangeCampus bringt Kulturen zusammen, verbindet – hier sind alle gleich.“

Dr. Thomas Stoll (Vorstand BBU ‘01)

„Als Sportler versucht man immer und immer wieder unmögliche Dinge. Man sucht nach Lösungen – Fehler sind Teil des Spiels. Die Suche nach Perfektion ist aber schwierig. Man kann ein perfektes Spiel machen, aber trotzdem verlieren. Das interessiert im Nachhinein niemanden mehr. Die Suche nach Perfektion, die wir als Sportler haben, ist nicht immer einfach zu handeln. Der Bauprozess war ebendiese Suche nach der Perfektion. Und als ich den OrangeCampus nach der Fertigstellung zum ersten Mal betreten habe, musste ich feststellen – er ist perfekt.“

Andreas Oettel (Vorstand BBU ‘01)

„Rund 20 Jahre lag dieses Grundstück an der Donau brach. Ich kann mich erinnern, wie wir mit den ehemaligen OBs beider Städte über mögliche Standorte gesprochen haben. Dass uns dieses Grundstück vorgeschlagen wurde, hätten wir nicht erwartet. Auch deswegen möchte ich mich stellvertretend für den gesamten Verein bei den ehemaligen Stadtvorständen, den aktuellen Oberbürgermeistern sowie beiden Stadträten für die herausragende Unterstützung bedanken.“

Quelle: OrangeAcademy

„Ohne Partner gäbe es den OrangeCampus nicht!“

Im Interview sprechen die Clubgründer Andreas Oettel und Dr. Thomas Stoll über Schlüsselmomente, Ufos und die entscheidenden Unterstützer einer einmaligen Idee.

Andreas, hast du schon einen Lieblingsplatz auf dem OrangeCampus?

Andreas Oettel: Bei all den vielen und coolen Möglichkeiten, die ich jetzt nennen könnte, ist mein Lieblingsplatz nach wie vor dort, wo die Action ist – nämlich auf der Tribüne. Momentan sitze ich hier, um beim Training dabei zu sein und hoffentlich bald wieder, um ein Spiel zu erleben.

Thomas, du hast mittlerweile viele Menschen über das Gelände geführt. Was beeindruckt die Besucher am meisten?

Thomas Stoll: An manchen Tagen komme ich mir wirklich vor wie ein Fremdenführer. Aber solche Touren machen ja auch Spaß, weil wir natürlich auch sehr stolz sind. Am meisten beeindruckt die Besucher die Größe und die hohe Qualität des Gebäudes. Ich glaube, viele haben hier mit einem Billigbau gerechnet und sind dann sehr überrascht, was man mit Partnern alles umsetzen kann.

Gibt es eine Idee oder ein Detail, auf das du besonders stolz bist?

Stoll: Auf ganz, ganz viele. Das fängt an bei den extra hohen Duschen und endet nicht bei den Kühlungsmöglichkeiten der Hallen und vielen weiteren Details. Gut, wir haben ja auch viele Zentren besucht und konnten dabei viele Ideen klauen.

Lässt sich der OrangeCampus mit seinen vielen Bereichen und Möglichkeiten in einem Satz zusammenfassen?

Oettel: Nein, das ist nicht möglich. Für Basketballer ist der Campus Europas führendes Nachwuchsleistungszentrum. Für Ulmer und Neu-Ulmer ist er ein spannender Platz zum Verweilen und Entdecken.

Wer profitiert am meisten vom Campus?

Oettel: Die Bürger und Bürgerinnen der Region werden enorm von den Bildungs-, Gesundheits- und Sportangeboten profitieren. Unser Verein hat die Chance zu wachsen, um für noch mehr Mitglieder noch vielfältigere Sportangebote zu entwickeln. Ich sehe für jeden einen Nutzen, das war ja auch immer die Idee des
OrangeCampus.

Es gibt viele Standorte in Deutschland, die versuchen, ihren eigenen Nachwuchs auf Topniveau zu bringen – was nicht vielen gelingt. Auch in Ulm haben es bisher nur eine Handvoll Eigengewächse bis nach ganz oben geschafft. Kann der OrangeCampus hier den Unterschied ausmachen?

Stoll: Man muss immer sehen, wo wir herkommen. Die Jugend wurde ja deutlich später übernommen als der Profibereich und es geht auch nicht nur um die Toptalente. Ich glaube, wir haben in den letzten 15 Jahren aus vielen Kids bessere Menschen gemacht. Und ich bin sicher, in 20 Jahren werden viele Kids, die bei uns groß geworden sind, ihren Kindern erzählen, was sie für eine tolle Zeit im OrangeCampus hatten und wie er sie geprägt hat. Wenn dann noch ein paar erfolgreiche Basketballer dabei herauskommen, umso besser.

Als ihr vor 19 Jahren den Ulmer Basketball in der zweiten Liga übernommen habt: Was war damals wahrscheinlicher – die Landung eines Ufos oder die Aussicht auf eine Anlage wie den OrangeCampus?

Oettel: Wenn man sich vor Augen führt, wo der Basketball im Allgemeinen und wir im Speziellen 2001 in Ulm standen, war das, was jetzt hier für uns real ist, nicht im Ansatz vorstellbar.
Stoll: Außerdem ist der OrangeCampus doch quasi ein Ufo. Zumindest wenn man den Zitaten eines lokalen Backmittelherstellers glauben will.

Gibt es eine Art Schlüsselmoment, der die Idee von einem Nachwuchsleistungszentrum Jahre später in Gang gesetzt hat?

Stoll: Für mich nicht. Wir haben von Anfang an jungen Spielern eine Chance gegeben. Chris Grosse, Flo Möbius, Nils Mittmann, später Dru Joyce, Per Günther, Robin Benzing usw. Das hat sich dann weiterentwickelt, wobei wir auch das Glück hatten, viele Vorbilder auf der ganzen Welt zu sehen. Ob es der Campus von Benetton Treviso war, das Internat auf Gran Canaria, die NBA Trainingszentren, aber auch die Leistungszentren von RB Leipzig und VfB Stuttgart.
Oettel:
Ich erinnere mich an ein Gespräch im Besprechungsraum des Ulmer Rathauses. Das war mitentscheidend dafür, dass der Campus an seiner jetzigen Stelle und in seiner aktuellen Dimension entwickelt werden konnte. Der damalige Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner, der ehemalige Neu-Ulmer OB Gerold Nörenberg, Thomas Stoll und ich haben damals zum ersten Mal ernsthaft über das Grundstück am alten Donaubad nachgedacht. Das Gelände lag ja 20 Jahre lang brach und die Idee, dass der Sport alle unterschiedlichen Interessen vereinen könnte, entstand 2014 bei dieser Besprechung.

Von dieser Besprechung bis zur Eröffnung vergingen sechs Jahre: Warst du dir immer sicher, dass aus der Idee auch Realität werden würde?

Oettel: Ja.

Der gesamte Komplex hat 23,5 Millionen Euro gekostet – was fraglos sehr viel Geld ist. Doch wer die Anlage mit all dem Hightech- und Highend-Equipment sieht, fragt sich: Wie machen die das?

Oettel: Absolut betrachtet sind 23,5 Millionen Euro ein Brocken. Aber wenn man sieht, was für diese Summe umgesetzt wurde, ist das mehr als erstaunlich. Wir haben auf dem Gelände fast 14.000 Quadratmeter nutzbare Fläche verbaut und dabei einen Quadratmeterpreis von 1680 Euro erreicht – wohlgemerkt inklusive hochmoderner Einrichtung. Wer sich ein bisschen im Bau auskennt weiß, das ist nicht viel. Insofern ist der OrangeCampus doch ein Billigbau, allerdings mit gehobenen Ansprüchen. Dieses Kunststück zu schaffen, gelingt nur mit Hilfe sehr vieler Partner.

Thomas, du hast 2012 mit der Eröffnung der ersten eigenen Trainingshalle gesagt: Das reicht nicht, wir brauchen mehr Platz. Jetzt ist der Platz da – was plant ihr als nächstes?

Stoll: Da gibt es schon noch einiges. Natürlich eine eigene Halle. Das hört sich bestimmt verrückt an, aber das könnte schon Sinn machen. Momentan zahlen wir einen großen Anteil des Etats an eine Halle, in der wir viele Vermarktungsmöglichkeiten nicht haben. Und natürlich ein Spielerhaus, in dem man Wohnen, Essen und Lernen noch besser kombinieren kann. Uns wird nicht langweilig.

OrangeZone Special
Extra zur Eröffnung des OrangeCampus haben wir 28 Seiten vollgepackt mit Infos rund um das nigelnagelneue Leistungszentrum. Vom „Uuulmers“ – dem Restaurant vor Ort – bis zu Hightech-Features, die Jaka Lakovic mit seiner Smart-Watch steuert, haben wir jede Menge Storys zusammengetragen, die euch unsere neue Club-Heimat näherbringen wird. Designt wie immer by HALMA und hier ONLINE abrufbar!

Quelle: OrangeAcademy

Foto: Marcel Greiner

Hoher Besuch am OrangeCampus

Baden-Württembergs Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann besucht im Rahmen ihrer Sommertour den BBU ’01 e.V. und erhält eine Führung durch den OrangeCampus.

Pünktlich um 10.00 Uhr am Freitagmorgen fuhr die Baden-Württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport am OrangeCampus vor. Für Frau Dr. Susanne Eisenmann war es lediglich einer ihrer zahlreichen Stopps, um in diesem Corona-Krisen-Sommer den Kontakt zu den Sportvereinen im Land zu halten. Für den BBU ’01 e.V. war es dagegen der erste offizielle Termin am neu entstandenen Nachwuchs-Leistungszentrum auf dem alten Donaubad-Gelände – und dazu gleich ein ganz besonderer.

Bei dem knapp 60-minütigem Halt in Neu-Ulm erhielt Sportministerin Dr. Eisenmann einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten, die den fast 1.000 aktiven und knapp 2.500 passiven Mitgliedern des BBU ’01 e.V. nach den Sommerferien für den Sportbetrieb und ab Mitte September dann frei zugänglich ein neues Zuhause bieten werden. Geführt vom 1. Vorstandsvorsitzenden Andreas Oettel, Vorstandsmitglied Nico Keller und dem sportlichen Leiter Thorsten Leibenath startete die Tour nach einer kurzen Begrüßung auf dem Vorplatz im BBU ’01 Vereinsbüro. Beeindruckt von den dort aufgereihten Pokalen, die der Ulmer Nachwuchs in der Vergangenheit gesammelt hat, stellte Frau Dr. Eisenmann kurz fest: „Ich war begeistert vom Auftritt der Ulmer Profis beim Final-Turnier in München. Ich liebe Ballsportarten, also konnte ich mir die Übertragungen im Juni nicht entgehen lassen.“ Dort wo die Profis zukünftig ebenfalls trainieren werden, nämlich in der Haupthalle des insgesamt drei Hallen umfassenden Sportkomplexes, machte der Tross, der von Vertretern der regionalen Presse begleitet wurde, dann erneut Halt.

Direkt vor des, in den Sitzreihen der 500 Zuschauer fassenden Haupthalle farblich abgesetzten, „WE ARE ONE“-Schriftzugs bot sich für den sportlichen Leiter Thorsten Leibenath der perfekte Rahmen, der Sportministerin ausführlich von den Möglichkeiten des neuen Trainingskomplexes zu berichten. „Wir finden hier ideale Bedingungen vor, doch jetzt liegt es an uns und unseren Trainern die Hallen mit Leben zu füllen“, so der Sportdirektor über die anstehenden Aufgaben. Doch nicht nur der Leistungs- und Breitensportbetrieb war Thema. Denn auch die zahlreichen sozial-integrativen Projekte des Vereins – darunter die BBU ’01 Specials, „Rollstuhbasketball macht Schule“ und die BBU ’01 SchoolsLeague – werden zukünftig den OrangeCampus mit Leben füllen. „Ihre Hingabe, ihrer gesellschaftlichen Rolle in diesem Umfang nachzukommen, ist nicht selbstverständlich. Ich bin sehr beeindruckt, was sie als Verein und Profisportclub für das Land bewegen“, stellte Sportministerin Dr. Eisenmann begeistert fest.

Nach einer kurzen Besichtigung der zwei weiteren Trainingshallen führte der Rundgang durch das Foyer, vorbei an der WALL OF FAN, auf die Konferenzebene des fünfstöckigen Bürokomplexes. Dort angekommen, nahm sich die Ministerin Zeit für einen intensiven Austausch. Auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Sport angesprochen, erklärte Thorsten Leibenath: „Im Profisport müssen wir uns anpassen. Wenn wir sparen müssen, dann tun wir das aber nicht im Jugendbereich.“ Und auch die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport unterstrich, dass die staatliche Förderung nicht unter der Pandemie leiden darf. „Wir haben in Baden-Württemberg einen Solidarpakt geschlossen, um gezielt jeweils über fünf Jahre Sportförderprogramm zu betreiben. Den neuen Zyklus verhandeln wir Ende diesen Jahres“, so die Sportministerin. „Die kognitive Förderung in Vereinen, so wie sie hier in Ulm vorgelebt wird, gab es bisher nicht. Ich werde mich aber dafür einsetzen, dass das inhaltlich und finanziell für den nächsten Zyklus ab 2022 hinterlegt wird“, versprach Frau Dr. Eisenmann zum Abschluss ihres Besuches.

Quelle: OrangeAcademy Ulm

ratiopharm Ulm und BBU ´01 ziehen in den OrangeCampus ein

Einzug in eine neue Welt
Die Geschäftsstellen von ratiopharm ulm und BBU ’01 e.V. beziehen als erste Mieter den OrangeCampus.

Nach jahrelanger Planung und einer 20-monatigen Bauzeit war es am Montag, den 13. Juli 2020 endlich soweit: Die Geschäftsstelle von ratiopharm ulm und das Vereins-Büro von BBU ’01 ziehen als erste Mieter in den OrangeCampus ein. Auf Ebene zwei des fünfstöckigen Bürogebäudes (ratiopharm ulm) und im ersten Stock des direkt angrenzenden Hallenkomplexes (BBU ‘01) haben die rund 50 Basketball-Mitarbeiter ihr neues Zuhause im OrangeCampus bezogen. „Es ist noch lange nicht alles perfekt und wir werden den Sommer über noch viel zu tun haben, aber es wird sofort klar, welche Möglichkeiten wir hier haben“, sagt Nico Keller. Keller, der als dienstältester Mitarbeiter schon seit der Gründung des Clubs im Sommer 2001 mit dabei ist, kann die Unterschiede zwischen den alten und neuen Räumlichkeiten am besten einschätzen. „In der Lessingstraße, wo wir uns dank der Hilfe von Franz Waitzinger, jahrelang zuhause gefühlt haben, sind wir an unsere Entwicklungsgrenzen gestoßen. Der OrangeCampus ist jetzt eine ganze neue Welt für uns“, so Keller, der auch Vorstandsmitglied des BBU ‘01 e.V. ist.

Nachdem der Umzug des Mobiliars mit Hilfe von Seifert Logistics gemeistert wurde, hat auch der Verein seine Geschäftsstelle von der Neu-Ulmer Lessingstraße ans Donau-Ufer verlagert und kümmert sich nun „vom schönsten Arbeitsplatz der Stadt“, wie es Vereinsmanager Julian Buntz formuliert, um seine rund 3.500 Mitglieder. Direkt über dem Vereinsbüro hat Sportdirektor Thorsten Leibenath seinen Schreibtisch eingerichtet. Gemeinsam mit Chris Ensminger, Anton Gavel und Jaka Lakovic teilt sich Leibenath ein Büro und erlebt so in der täglichen Arbeit eine Qualität, die den OrangeCampus als Ganzes ausmacht: „Wir haben in allen Bereichen kurze Wege, können uns täglich direkt abstimmen und so noch besser zusammenarbeiten“, so Leibenath, der von seinem Büro aus direkt in die Haupthalle blicken kann.

Wenngleich das reguläre Vereinstraining erst nach den Sommerferien im OrangeCampus stattfinden wird, ist in dem Gebäude mit seiner Grundfläche von 8.000 Quadratmetern schon jetzt einiges los: Im Foyer wurde die Wall of Fan installiert, nur einige Meter davon entfernt bereitet sich das Fitnessstudio OrangeGym auf seine Eröffnung im Oktober vor und auch der Gastrobereich wird bis dahin fertig sein. Und während im Bürogebäude nach und nach die Mieter einziehen, wird die Konferenzeben im ersten Stock bereits Ende Juli eingeweiht. „Wenngleich es unheimlich wehtut, dass wir derzeit kein großes Eröffnungsfest feiern können, verleiht uns der Einzug in den OrangeCampus unheimlich viel Energie“, freut sich Geschäftsführer Andreas Oettel über die neue Clubheimat. „Sobald es möglich ist, holen wir die Eröffnungsfeierlichkeiten nach“, verspricht Oettel.

Achtung neue Adresse & Telefonnummer

Untenstehende Kontakte zu ratiopharm ulm und BBU ’01 haben sich geändert. Alle bekannten Email-Adressen bleiben unverändert.
Postanschrift:  
Am alten Donaubad
89231 Neu-Ulm
Telefonnummern:
Zentrale: 0731/725587-00
Tickethotline: 0731/725587-77
BBU ’01 e.V.:  0731/725587-82

Quelle: OrangeAcademy

Wurfstarker Guard für die jungen Ulmer

Der 1,91 Meter große Shooting Guard Joe Rosga soll dem Angriff der OrangeAcademy neue Variabilität verleihen.

 

Die OrangeAcademy verpflichtet zum Start in den Saisonendspurt einen neuen Spieler: Der US-Amerikaner Joe Rosga wechselt von OKK Sloboda Tuzla aus Bosnien und Herzegowina nach Ulm und erweitert den Backcourt der Donaustädter. Während seiner College-Karriere (2015-2019) spielte der 22-Jährige für die University of Denver und legte dort in vier Spielzeiten 14,1 Punkte und 3,4 Rebounds auf. In seiner Zeit bei den Pioneers versenkte er den Distanzwurf durchschnittlich mit einer 42-prozentigen Trefferquote.

„Joe ist ein starker Schütze von außen, der uns vor allem im Scoring helfen kann und unserem Kader mehr Tiefe verleiht. Er hat schon in den ersten Tagen im Training einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und sich sehr präsent gezeigt. Für uns wird es zunächst darum gehen, ihn Stück für Stück an die Mannschaft heranzuführen und ihn in unser System zu integrieren“, so Head Coach Anton Gavel.

Die erste Station seiner Profilaufbahn führte Rosga zu Beginn der Saison 2019/2020 nach Bosnien und Herzegowina. Bei OKK Sloboda spielte der Guard drei Mal in der BiH Liga, entschied sich aber am Jahresende dazu, neue Wege zu gehen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, hier in Ulm zu spielen. Ich möchte mich hier beweisen und meinem neuen Team helfen, wo ich kann“, so Rosga.

Zur Person:

Joe Rosga
Position: Shooting Guard
Nationalität: USA
Geboren: 30.03.1997
Größe: 1,91 m
Gewicht: 82 kg

Bisherige Teams: University of Denver, NCAA (2015-2019), OKK Sloboda Tuzla, BIH (2019)

(OrangeAcademy)

Kristofer Krause kommt aus Jena nach Ulm

Von der Saale an die Donau: Shooting Guard Kristofer Krause ist der nächste Neuzugang für die OrangeAcademy.

In Ulm erhält der 1,90 Meter große Guard einen Zweijahresvertrag und soll neben der OrangeAcademy auch für den erweiterten Kader der Bundesliga-Mannschaft zur Verfügung stehen. Zudem ist Krause für die erste Regionalliga-Mannschaft von BBU ‘01 eingeplant, die im letzten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga Südwest perfekt machen konnte.

„Krissi ist ein absoluter Team-Player, der stets hart für den Erfolg arbeitet. Er ist ein sehr athletischer Spieler, der besonders stark in der Transition ist und verschiedene Positionen verteidigen kann“, weiß Chris Ensminger, der Krause noch aus seiner Zeit als Head Coach bei den Oettinger Rockets aus Gotha kennt.

„Sein Potenzial ist mir schon damals aufgefallen, als er noch für die JBBL in Gotha gespielt hat. Er legt eine vorbildliche Mentalität an den Tag und ist sehr lernwillig. Ich bin mir sicher, dass Krissi eine große Bereicherung für uns wird und bereit ist, mit der OrangeAcademy den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen“, so Ensminger.

Neben den Oettinger Rockets spielte der 19-Jährige in der Vergangenheit für das Regionalliga-Team und die NBBL-Mannschaft von Science City Jena. In der NBBL-Spielzeit 2018/2019 legte der Shooting Guard im Schnitt 12,17 Punkte, 4,2 Rebounds sowie 2,8 Assists pro Spiel auf. Mit der Jenaer NBBL ging es in der vergangenen Saison bis in die Playoffs. Und auch wenn sich das Team in der Achtelfinal-Runde gegen den späteren Titelträger Bayern München geschlagen geben musste, zeigte Krause in der Serie mit durchschnittlich 10,3 Punkten, 4 Rebounds und 3 Assists eine beachtliche Leistung.

„Ich bin sehr dankbar für die Chance, mich im Trikot der OrangeAcademy beweisen zu können und freue mich riesig auf die kommende Saison in Ulm“, so der Abiturient.

Zur Person

Geboren: 6. März 2000
Nationalität: Deutsch
Größe: 1, 90 m
Gewicht: 76 kg
Position: Shooting Guard
Bisherige Teams: Oettinger Rockets (JBBL), Science City Jena (NBBL & Regionalliga).

 

(OrangeAcademy)

Ein Elch, der über die Donau kommt!

Die scanplus baskets Elchingen präsentieren ihre dritte Neuverpflichtung: Und wieder ist es ein Spieler, der nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre! Neuer Shooting Guard für die Saison 2019/2020 ist Nicolas Möbus.

Der 1998 geborene Crailsheimer stand bis Mai in Diensten des sportlichen Lokalrivalen Orange Academy Ulm und folgt jetzt einem seiner Mentoren, Igor Perovic, auf die andere Seite der Donau.

Ausgebildet wurde Nicolas beim TSV Crailsheim, bevor dann der Wechsel ins Ulmer Nachwuchsprogramm erfolgte. Mit Nicolas Möbus kommt ein weiterer Guard mit Shooter-Instinkt nach Elchingen. In der abgelaufenen ProB Saison kam er für Ulm auf folgende Werte: Bei durchschnittlich 19 Minuten Spielzeit kam er auf 6,2 Punkte. In der vorhergehenden ProA Saison war er bei sehr limitierter Spielzeit nicht in wirklich erfolgreich.

In der ProB Meister-Saison 2016/17 war er für Ulm, damals noch als die Weißenhorn Youngsters am Start, ebenfalls aktiv und ließ mit einer Dreierquote von über 41% aufhorchen. Trotz Zugehörigkeit zum BBL Kader von Ratiopharm Ulm gab es für ihn dort leider keinen Einsatz. Wichtig war hier aber sicher das gemeinsame Training mit dem Kader des Bundesligisten.

Für ihn jetzt der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung, der Wechsel in ein komplett neues Umfeld, aber weiterhin im Fokus der Basketballhochburg in Deutschland schlechthin. Als nichts anderes kann man den Streifen von Karlsruhe bis München bezeichnen.

Gefragt warum der Wechsel aufs Dorf zur jetzigen Zeit Sinn macht, sagt Nicolas Möbus:

„Der Wunsch mehr Verantwortung zu übernehmen und zum Sammeln neuer Erfahrungen in anderen Strukturen machen diesen Schritt sinn- und reizvoll. Igor Perovic ist ein sehr guter Trainer mit jeder Menge Erfahrung, von dem man sehr viel lernen kann. Mit dem neuen Team werden wir das Projekt „Aufstieg“ angehen, auch wenn es schwer wird.“

Mit Nikolas Möbus erweitert Elchingen den bestehenden fünf-Mann-Kader um einen Shooting Guard mit sehr viel, für seine 20 Jahre erstaunlich, Erfahrung in ProA und ProB. Herzlichen willkommen in Elchingen!

 

(scanplus baskets Elchingen)