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Schlagwortarchiv für: ProA

Vorberichte ProA 4. Spieltag

8. Oktober 2021/in APP, ProA 21/22

09.10.2021 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Auf dem Papier – tabellarisch betrachtet – mag Phoenix Hagen (Bilanz: 2-1) gegenüber den Gästen aus Karlsruhe (1-2) leicht favorisiert wirken, die Erfahrung der Vergangenheit lehrt allerdings etwas anderes. Seit 2017 gingen die „Feuervögel“ im sportlichen Kräftemessen mit den Löwen nur ein einziges Mal siegreich vom Platz.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „Wir hatten schon in der vergangenen Woche mit einigen grippalen Infekten zu kämpfen, und auch vor der Karlsruhe-Partie haben wir noch einige angeschlagene Spieler im Kader. Dennoch versuchen wir intensiv zu arbeiten und gehen in Kleingruppen teilweise sehr ins Detail. Völlig unabhängig von unserer Personaldecke werden wir den Lions alles entgegen werfen, was wir haben. Darauf, und auf den ersten Heimauftritt von CJ Walker, können sich unsere Fan jetzt schon freuen – das Team freut sich auf jeden Fall auf sie.“

Phoenix hatte den 24-jährigen Walker kurz vor dem Vechta-Spiel unter Vertrag genommen, zu seinem ersten Einsatz kam der Amerikaner allerdings erst gegen Paderborn. Bei der undankbaren 72:73-Niederlage im NRW-Duell wusste Walker mit 16 Punkten als auch guter Tempokontrolle zu überzeugen. Nun brennt der Neuzugang auf sein Debüt in der Krollmann Arena.

Das Spiel wird hier live übertragen.

09.10.2021 19:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Rostock Seawolves

Die im Schnitt 96 kassierten Punkten aus den ersten beiden Begegnungen sind für Head Coach Felix Czerny zu viel. „Die Defensive ist ein großes Thema für uns“, sagte er. Seine Mannschaft hatte gut trainiert in der Zeit ohne Spiel und die Einheiten bestens genutzt. Nach den ersten beiden Partien hatte sich Czerny „die Entwicklung anders vorgestellt, aber es ist ein Prozess, wir wollen etwas aufbauen“. Die Pause konnte genutzt werden um die bisherigen Ergebnisse hinter sich zu lassen und wieder positiv nach vorne zu blicken.

Dann soll Czernys Team physischer und kompetitiver auftreten. „Und dann schauen wir mal, wie sehr wie Rostock damit ärgern können“, erklärte er. Wie auch schon beim vergangenen Heimspiel gegen Itzehoe wird auch diesmal Forward-Neuzugang Zach Walton verletzt fehlen. Dagegen scheint das schon ersehnte Debüt von Point Guard Munis Tutu nach fünfwöchiger Verletzungspause möglich zu sein. Zuversicht könnte auch das letzte mit Zuschauern ausgetragenen Heimspiel gegen die Ostseestädter geben, als es erst in letzter Sekunde eine Niederlage gegen die wie auch heute als Aufstiegsfavoriten gehandelten Seawolves gab. „Wir gehen mutig und zuversichtlich in das Spiel“, blickte Czerny voraus.

Der dann auf einen Gegner trifft, der sich den Saisonstart sicherlich anders vorgestellt hatte. Denn, nachdem der bisherige Co-Trainer Christian Held den Cheftrainerposten übernommen hat, gab es lediglich einen Erfolg im Auftaktspiel bei Rasta Vechta. Die weiteren beiden Partien gegen die Giants Leverkusen (85:95) und gegen die Tigers Tübingen (83:97) wurden jeweils verloren. Dabei waren die Hansestädter erneut mit der Ambition gestartet in die Bundesliga aufzusteigen. „Es ist ein spannendes Projekt und am liebsten würden sie, auch jetzt schon, in der BBL sein“, sagte Felix Czerny über den kommenden Gegner. Die erfahrene Mannschaft mit einigen bundesligaerfahrenen Spielern, will sich laut deren Trainer Christian Held, dessen Co-Trainer nun sein Vater Ralph ist, für die Playoffs eine gute Ausgangsposition erspielen. Mit Sid-Marlon Theis trifft Coach Czerny dann auch auf einen Spieler, den er schon in der Urspringer NBBL Mannschaft trainiert hat und sich auf das Wiedersehen mit dem Rostocker Forward freut. „Mit Sid habe ich eine gute Verbindung und eng zusammengearbeitet“, sagte der Ehinger Trainer. Das mache es aber nicht einfacher sich auf ihn vorzubereiten. Generell will er nicht zu sehr auf den Gegner und dessen Bilanz schauen, sondern auf die eigenen Aufgaben konzentrieren und es besser als zuletzt machen und möglichst den ersten Sieg holen.

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09.10.2021 19:00 Uhr Sparkassenstars Bochum vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Mit den Bayer Giants Leverkusen trifft der letztjährige Vizemeister der ProA auf den VfL. Das von Hansi Gnad trainierte Team ist auch in dieser Saison erfolgreich mit drei Siegen gegen Karlsruhe, Rostock und Nürnberg gestartet und hat die Frühform zu Saisonbeginn bereits unter Beweis gestellt. Topscorer der Giants ist der aus der BBL aus Chemnitz gekommene Shooting Guard Luis Figge, der in seinen bislang drei Auftritten im Schnitt 20 Punkte erzielte und eine bislang traumhafte Dreierquote von 75% nachweisen kann. Auch der vor der Saison aus Jena gekommene Power Forward Melvin Jostmann hat sich bei bei seinem neuen Team prächtig eingefügt und ist mit 17,7 Punkten zweitbester Scorer der Leverkusener. Unterstützt wird er von seinem neuverpflichteten US-Aufbauspieler Quentin Goodin, der neben 12 Zählern auch noch 4 Assists folgen lässt. Power Forward JJ Mann, der bereits in der Vergangenheit für Phoenix Hagen auf dem Parkett der easyCredit BBL stand, lieferte bislang 10,3 Punkte und 5,3 Rebounds und der 2,16 Meter große Center Dennis Heinzmann kann neben seiner bedeutenden Energie in der Zone noch auf 8,3 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt verweisen.

„Leverkusen ist aktuell das beste Team der Liga. Sie waren im letzten Jahr im Finale und haben sich für die BBL sportlich qualifiziert. Sie haben eine legendäre Basketballhistorie. Das Team ist sehr gut gecoacht und sie haben mit Finn, Jostmann, Gille und Figge herausragende deutsche Spieler in ihren Reihen. Dazu kommen sehr gute Amerikaner mit Goodin, Mann und Reeves und sehr starke Bigmen mit Bacak und Heinzmann. Alle dieser Spieler können punkten und gefährlich werden. Sie finden immer einfache Wege, zu Punkten zu kommen und ihre konstante Änderung der Verteidigung und ihre Spielkontrolle machen sie zu einem sehr schwer zu spielenden Gegner. Es wird für uns ein sehr anspruchsvolles Spiel, aber wir wollen natürlich unser Bestes geben. Nichtsdestotrotz müssen wir verstehen, dass Leverkusen am Ende eines der Top 3 Teams sein wird und sie das aktuell schon auf dem Court zeigen. Wir müssen unabhängig des Ergebnisses versuchen konzentriert zu sein und versuchen, sie herauszufordern“, blickt Headcoach Felix Banobre auf die Partie.

Die Woche nach dem Tübingen-Spiel nutzte Headcoach Banobre zur Verbesserung des Teamplays, bevor in dieser Woche der Fokus auf den Gegner am Samstag gerichtet wurde. Die personelle Situation bei den SparkassenStars ist unverändert. Während Niklas Geske und Ben Böther weiterhin ausfallen werden, steht hinter dem Einsatz von Lars Kamp nach einer erlittenen Trainingsblessur noch ein Fragezeichen.

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09.10.2021 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. VfL Kirchheim Knights

Je drei Spiele, je drei Niederlagen, Tabellenkeller. Der Saisonstart RASTA Vechtas und der „Ritter“ aus Kirchheim unter Teck (25 Kilometer südöstlich von Stuttgart), die in der Vorsaison nur um Haaresbreite das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpassten, darf durchaus als misslungen bezeichnet werden. Am Samstagabend gegen 21.15 Uhr aber wird ein Team den Bock umgestoßen haben und den ersehnten ersten Sieg feiern dürfen. „Wir müssen Defense, Defense, Defense spielen“, betont RASTAs Energizer Kristofer Krause. „Kleine Mängel müssen wir ausmerzen und dann werden irgendwann auch unsere Würfe fallen. Wir trainieren daran sehr hart, machen Extraschichten. Vor allem aber müssen wir den Gegner bei wenigen Punkten halten und das Umschalten aus unserer Defense in unsere Offense hinbekommen.“

Bisher ist die Offense bei beiden Teams eine einzige Baustelle. RASTA machte 63 Punkte im Schnitt pro Spiel, Kirchheim wenig bessere 65. Die Knights-Ergebnisse: 67:83 gegen die Tigers Tübingen, 70:97-Niederlage bei den PS Karlsruhe LIONS, dann eine 58:89-Heimpleite gegen Medipolis SC Jena. „Zuallererst muss ich mich bei unseren Zuschauern für die bisher gespielten Spiele entschuldigen. Das ist inakzeptabel und wir werden alles unternehmen, um die Situation zu verändern. Wir haben ein Problem mit der mentalen und körperlichen Schwäche. Ja, uns haben entscheidende Spieler gefehlt, aber das verändert nicht unsere Enttäuschung über das Niveau der Physis, mit dem einige unserer Spieler auftreten,“ sagte Knights-Coach Igor Perovic nach der dritten Pleite.

Für RASTAs Head Coach Derrick Allen ist klar, dass die eigenen Ballverluste minimiert werden müssen. Aber das ist nicht der einzige Baustein für Samstagabend: „Kirchheim kann sehr gut in und an der Zone agieren und kann auch vom Perimeter treffen. Auch können sie viele Offensiv-Rebounds holen. Wir müssen ihr ‚Pick and Roll‘ sehr gut verteidigen und wir müssen mindestens genauso gut rebounden wie gegen Schwenningen.“

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09.10.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Itzehoe Eagles

Die Stimmung ist derzeit gut bei den Artland Dragons. Gegen den Favoriten aus Bremerhaven gewann die Mannschaft von Headcoach Tuna Isler am vergangenen Wochenende überzeugend mit 94:83 und machte damit die Niederlage in Nürnberg zum Saisonstart vergessen, dazu steht nach langer Zeit des Wartens endlich das erste Heimspiel mit voller Zuschauerauslastung vor der Tür. „Man hat sich auf komische Art und Weise daran gewöhnt, dass zuletzt keine Zuschauer anwesend sein konnten – schön war das Ganze aber definitiv nicht. Gerade bei uns spielen die Fans eine große Rolle, weil Quakenbrück eine familiäre Stadt ist und wir sehr viel aus dem Miteinander schöpfen. Deshalb ist es umso schöner an Heimspieltagen die Energie und Unterstützung der Anhänger unmittelbar in der Arena zu spüren. Wir kennen das Potenzial unserer Fans, weshalb es für uns auch darum geht den Menschen, die uns unterstützen, etwas zurückgeben zu können“, so Isler.

Mit Selbstvertrauen dürften auch die Itzehoe Eagles ins Artland reisen, schließlich ist der ProA-Aufsteiger in der bisherigen Saison noch ungeschlagen. Zugegeben, die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Elzie trat bislang auch lediglich einmal an, gegen das TEAM EHINGEN URSPRING gelang den Schleswig-Holsteinern jedoch ein überzeugender 94:78-Sieg. Eine elementare Stütze der Adler ist Kapitän Chris Hooper. Der Power Forward hatte bereits entscheidenden Anteil am Aufstieg und auch in Ehingen überzeugte der US-Amerikaner mit 25 Punkten, 5 Rebounds und 3 Assists. „Der Kader von Itzehoe ist sehr erfahren, einige ihrer Spieler können definitiv eine dominante Rolle in der ProA spielen. Im Frontcourt sind sie dazu sehr physisch aufgestellt. In der ProB haben viele ihrer Spieler sehr gut abgeliefert und ich denke auch, dass diese Mannschaft eine Etage höher Akzente setzten kann“, findet Isler, ergänzt allerdings: „Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist es schwierig einzuschätzen, was der Gegner stabil durchsetzten kann, außerdem hat Itzehoe bislang erst ein Spiel absolviert. Das macht die Analyse natürlich schwieriger.“

In der Pre-Season sind die beiden Mannschaften bereits zwei Mal aufeinandergetroffen. Nach einem 93:93-Unentschieden im ersten Test, setzten sich die Burgmannstädter zweieinhalb Wochen später imposant mit 102:56 durch. Dem Ergebnis misst Isler allerdings keine allzu große Bedeutung bei: „Wir werden uns von diesem Sieg nicht blenden lassen, weil wir wissen, dass die Voraussetzungen gänzlich anders sein werden. Unser Fokus soll immer bei uns selbst liegen, weil wir unseren Basketball auf dem bestmöglichen Niveau zeigen wollen. Auch wenn der Gegner gewisse Dinge gut umsetzt, darf uns das nicht irritieren.„

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09.10.2021 19:30 Uhr Römerstrom Gladiators Trier vs. Nürnberg Falcons

Drei Siege aus drei Spielen – die Startbilanz der RÖMERSTROM Gladiators liest sich eindrucksvoll. Der Gegner aus Nürnberg startete mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Spielzeit der ProA. Am ersten Spieltag schlug man die Artland Dragons mit 74:71, verlor jedoch die nachfolgenden Spiele gegen Jena (71:88) und Leverkusen (81:89). Nach diesem schweren Auftaktprogramm zeigte sich aber bereits, dass die Nürnberger keinesfalls zu unterschätzen sind. Mit Headcoach Vytautas Buzas kehrte ein alter Bekannter an die Seitenlinie der Falken zurück, der das Team auf einigen Positionen veränderte. Die auffälligsten Spieler aktuell sind wohl US-Forward Antonio Davis (19 Punkte pro Spiel), Center Jonathan Maier (12 PpS) und Point Guard Dupree McBrayer (11,7 PpS). Dazu stehen mit Sebastian Schröder und Roland Nyama Spieler mit viel ProA-Erfahrung und mit Tim Köpple und Benedikt Maukner sehr talentierte  Akteure im Aufgebot der Franken.

Auch Gladiators-Cheftrainer Marco van den Berg weiß um die Gefahr, die von dem ausgeglichenen Kader der Falcons ausgeht und sagt: „Nürnberg ist eine Mannschaft, die jeden Gegner in unserer Liga schlagen kann. Sie haben in Leverkusen nur knapp verloren und wirklich gut gespielt. Ihre amerikanischen Spieler Davis und McBrayer bringen großes individuelles Talent mit und sind starke Säulen ihrer Offensive. Auch Moyer ist deutlich besser, als es seine Statistiken aktuell zeigen. Wir sind aber sehr optimistisch aufgrund unserer eigenen Leistung in den letzten Spielen und vertrauen auf unsere Stärke. Austin und Enosch werden uns definitiv fehlen, bei Derrick Gordon steht noch ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz. Wir freuen uns auf Samstag und eine tolle Partie in unserer Arena Trier“.

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09.10.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Tigers Tübingen

In der vergangenen Saison konnten Paderborn und Tübingen bei den Duellen gegeneinander jeweils einen knappen Sieg verbuchen, und auch vor dem morgigen Spieltag zeichnet sich ein Match auf Augenhöhe ab: Beide Teams starteten mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage in die neue Spielzeit. Die Gastgeber haben erneut den Heimvorteil und einen zwar denkbar knappen, aber vielumjubelten Herzschlagfinale-Sieg (73:72) gegen Phoenix Hagen im Rücken, Tübingen reist mit der Empfehlung eines deutlichen Überraschungssiegs beim Aufstiegsmitfavoriten Rostock Seawolves (97:83) an die Pader.

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp hat sein junges Team dementsprechend akribisch auf den nächsten Gegner eingestellt: „Tübingen ist eine Mannschaft, die sehr gut zusammenspielt. Sie haben gerade einen beeindruckenden Sieg in Rostock eingefahren – und das dezimiert mit nur acht Spielern im Kader. Wir müssen 40 Minuten lang bereit sein und unser Bestes geben, um eine Chance zu haben. Es ist noch früh in der Saison und daher wichtig für uns, einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen. Der Sieg im Westfalenderby gegen Hagen gibt uns mental natürlich Auftrieb. Und auch das Publikum wird uns hoffentlich wieder so bedingungslos unterstützen wir am vergangenen Samstag!“

Tübingens Trainerteam um Headcoach Danny Jansson und Husbo Dassouki sieht besonders eine Position beim Gegner, auf die es achtzugeben gilt: „Keine Frage, Barnes ist der Schlüsselspieler. Er hat den Ball, ist ein exzellenter Schütze und spielt ein gutes Pick and Roll. Seinen Wirkungskreis einzudämmen ist eine Aufgabe, die wir nur im Kollektiv meistern können.“

Baskets-Headcoach Esterkamp wird gegen Tübingen voraussichtlich auf den weiter ausfallenden Aaron Kayser verzichten müssen, über den möglichen Einsatz von Lars Lagerpusch werden die Baskets kurzfristig entscheiden.

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10.10.2021 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Eisbären Bremerhaven

Sonniger Saisonauftakt gegen eiskalte Fehlzündung: Während Jenas Riesen mit drei Siegen in das Spieljahr starten konnten rudert die Crew von Eisbären-Coach Michael Mai derzeit (noch) am falschen Ende der Tabelle. Drei mehr oder weniger knappe Niederlagen gegen die Konkurrenz aus Trier (84:87), in Schwenningen (81:83) und gegen die Artland Dragons (83:94) haben den Nordseestädtern eine erste Schlagseite verpasst. Mit Blick auf die über den Sommer erfolgte Kaderzusammenstellung ursprünglich in den Playoff-Rängen erwartet, befindet sich Bremerhaven ganz offensichtlich noch in einer Art Findungsphase. Schließlich lassen die großen Positionen – zumindest nominell – mit dem Ex-Drachen Robert Oehle (kam aus Quakenbrück), Kevin Yebo, dem BBL-erfahrenen Armani Moore sowie dem Vorjahres-Rostocker Jarelle Reischel eigentlich kaum Wünsche offen. Auch im Backcourt zieht mit Neu-Kapitän Konstantin Konga (Skyliners, Ludwigsburg, Bonn, Berlin) ein BBL-erfahrener Akteur die Fäden im Spielaufbau, der sich den Saisonstart seines neuen Teams ganz sicher etwas erfolgreicher vorgestellt hat.

„Es sind erst drei Begegnungen von 32 Spieltagen absolviert. Insofern sollte man die aktuelle Tabelle nicht überbewerten, weder oben noch unten. Bremerhaven hat bislang gegen starke Teams gespielt, darunter zwei Duelle extrem knapp verloren. Nur weil sie zu Beginn drei Begegnungen abgegeben haben, heißt das noch nichts für den Sonntag,“ warnt Domenik Reinboth vor dem Duell. „Unabhängig vom Saisonstart verfügt unser Gegner über einen extrem starken Kader und wir sind gut beraten, die Eisbären nicht anhand ihres aktuellen Tabellenplatzes zu beurteilen. Zwei, drei Spieler des Teams sind noch nicht auf dem Level, auf dem sie tatsächlich performen können. Wenn diese Jungs ihren Rhythmus finden ist Bremerhaven brandgefährlich. Sie gehören immer noch zu den Topteams der Liga,“ sagt Jenas Coach mahnend.

Was im ersten Moment nach einer Portion Understatement klingen könnte hat durchaus Substanz. Nicht nur, dass Bremerhaven in der gemeinsamen Historie schon immer zu den äußerst unangenehm zu spielenden Kontrahenten gehörte, auch die zum Teil hauchdünnen Spielverläufe der drei Eisbären-Niederlagen erzählen eine aussagekräftigere Geschichte, als es das aktuelle Tabellenbild tatsächlich vermag.

Das Spiel wird hier live übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/10/Beitragsbild-4.-Spieltag-ProA.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-08 12:30:202021-10-08 12:56:42Vorberichte ProA 4. Spieltag

Nachberichte ProA 3. Spieltag

4. Oktober 2021/in APP, ProA 21/22

02.10.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Bayer Giants Leverkusen 81:89

Der amtierende ProA-Vizemeister und deutscher BBL-Rekordmeister Leverkusen war mit seinem Trainer Hansi Gnad in der Noris zu Gast. Die Giants präsentierten sich in den bisherigen zwei Spielen äußerst effizient und nervenstark und konnten zuhause Karlsruhe und Rostock besiegen. Die Gastgeber, die weiter auf Evan Taylor verzichten mussten, waren also gewarnt. Die Falcons waren von Beginn an tonangebend und konnten sich immer wieder mit ein paar Körben absetzen. Nach einem kleinen Run der Gäste, der sie kurz vor Ende des ersten Viertels auf einen Zähler heranbrachte (19:18), nahm AJ Davis Ball und Herz in die Hand und zog mit allem was er hatte zum Korb. Das orangene Wilson-Leder fiel rein und dem US-Amerikaner wurde zudem ein Freiwurf zugesprochen. Auch dieser fand sein Ziel und bescherte Nürnberg nach zehn Spielminuten eine 22:18-Führung. 

Es ging hin und her während sich keine der Mannschaften bis zur Pause nennenswert absetzen konnte. Im dritten Viertel setzten beide Kontrahenten immer wieder Nadelstiche, wobei Leverkusen das unter dem Strich etwas besser gelang. Die Falcons kamen indessen in der Defensive immer wieder einen Schritt zu spät, mussten 26 Punkte hinnehmen und mit einem 3 Punkte-Rückstand (60:63) in den Schlussabschnitt gehen.

Hier attackierten die Gäste aus NRW in schöner Regelmäßigkeit den Nürnberger Korb, zogen Fouls und erzielten ihre ersten elf Punkte allesamt von der Freiwurflinie. Das war nicht schön aber effizient und ermöglichte den Giants fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eine 9 Punkte-Führung (65:74). Gleichzeitig kamen die Franken immer mehr in Foul Trouble und mussten deshalb in der Schlussphase auf den starken Tim Köpple verzichten. Ohne ihren Point Guard warfen die Gastgeber in der Crunchtime noch einmal alles nach vorne und kamen auch immer wieder in Schlagdistanz. Jedoch sollte es ihnen nicht mehr gelingen die Geschichte in ein One Posession Game zu verwandeln. Stattdessen sorgte Melvin Jostmann nach 38 Minuten per Dreier für die Entscheidung (73:81). Nürnbergs Kampf wurde nicht belohnt und der amtierende ProA-Vizemeister setzte sich schlussendlich mit 81:89 durch – dritter Saisonsieg für die Giants während Nürnberg das zweite Mal  in Folge das Nachsehen hatte.

02.10.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Medipolis SC Jena 58:89

Den ersten Dämpfer gab es bereits vor Spielbeginn. Neuzugang Jonathon Williams musste auf der Bank Platz nehmen. Die Arbeitserlaubnis für den US-Amerikaner war trotz frühzeitiger Beantragung nicht rechtzeitig angekommen und so musste der Forward sein Debut für die Ritter verschieben. Der Start gelang und schnell gingen die Hausherren in Führung. Beim Stand von 20:14 für die Kirchheimer musste das Spiel aufgrund technischer Probleme mit der Anzeigetafel für einige Minuten unterbrochen werden. Im Anschluss daran hielten die Knights weiter gut mit. Acht Punkte in Serie der Jenaer kurz vor der Viertelpause sorgten jedoch für den 23:21 Rückstand aus Kirchheimer Sicht.

Wie in den beiden Spielen zuvor sollte dieser Zwischenlauf den Anfang vom Ende darstellen. Jena war nun im Spiel angekommen und übernahm das physische Kommando über das Spiel. Die Teckstädter versuchten insbesondere in Person von Besnik Bekteshi und Till Pape dagegen zu halten, aber Jena war nun abgezockter, schneller, physischer, selbstbewusster. Zur Halbzeit stand es bereits 47:37. Im dritten Viertel übernahmen dann die Defensivreihen. Auf beiden Seiten wollte nicht mehr viel fallen und so bot sich den Zuschauern ein Abnutzungskampf, bei dem die Jenaer auf ihre volle Teamstärke zurückgreifen konnten und den Rittern mit den drei verletzten Spielern wichtige Angriffsoptionen sichtbar fehlten. Im Schlussviertel ließen dann bei den gebeutelten Hausherren die Kräfte sichtlich nach und Jena dominierte nach Belieben.

„Zuallererst muss ich mich bei unseren Zuschauern für die bisher gespielten Spiele entschuldigen. Das ist inakzeptabel und wir werden alles unternehmen um die Situation zu verändern. Wir haben ein Problem mit der mentalen und körperlichen Schwäche. Ja uns haben entscheidende Spieler gefehlt, aber das verändert nicht unsere Enttäuschung über das Niveau der Physis mit dem einige unserer Spieler auftreten,“ sagte Knights Coach Igor Perovic nach Spielende.

02.10.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen 73:72

Bei Phoenix lief die Angriffsmaschinerie in der ersten Hälfte überhaupt nicht rund. Dafür bei den Baskets, die vor der Pause sieben von 13 Dreierversuchen einnetzten (53,8 Prozent Trefferquote), umso mehr. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rückstand auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 15 Zählern an (63:48, 30. Minute).

Chris Harris (Head-Coach Phoenix Hagen): „Paderborn war von Beginn an viel präsenter als wir. Besonders in der ersten Hälfte hat mir unsere viel zu statische Spielweise überhaupt nicht gefallen, da unser Tempo zu langsam und unsere Entscheidungen nicht klar genug waren. Das hat sich nach der Pause geändert, da wir in der Verteidigung ein paar Dinge gegen das Pick-and-Roll der Baskets angepasst haben – so richtig gegriffen hat es dann offensichtlich im letzten Viertel.“

Zum Start in den Schlussakt brachte die Harris-Èquipe endlich die Verteidigung aufs Parkett, die schon gegen Schwenningen und Vechta zum Erfolg verholfen hatte. Über acht Minuten lang blieb Paderborn ohne zählbaren Erfolg, der Hagener 19:0-Lauf endete mit zwei Dreiern durch Marcel Kessen sowie einer Baskets-Auszeit (63:67, 39. Minute). Die taktische Besprechung zeigte Wirkung, denn fortan rissen Barnes und Trapp das Geschehen abermals an sich und sorgten für eine erneute Kehrtwende. Um die Uhr zu stoppen musste Phoenix auf der Zielgeraden taktisch foulen, doch Karrington Ward bekam dabei 5,0 Sekunden vor Schluss ein „Unsportliches Foul“ gepfiffen, wodurch Paderborn uneinholbar auf 73:69 davon zog – der finale Dreier durch Paul Giese war nur noch Ergebniskosmetik.

02.10.2021 19:30 Uhr Rasta Vechta vs. wiha Panthers Schwenningen 78:79 (in Overtime)

Medlock verletzt, Turner noch nicht bereit – RASTAs Offense ging erneut gehandicapt in eine Partie. Anfang war es eine sehr ausgeglichene Partie. Zu Beginn der zweiten zehn Minuten baute RASTA die Führung bis auf zehn Zähler aus (23:13, 11.), kassierte im Anschluss aber einen 0:7-Lauf. Die Panther zeigten erstmals ihre Krallen, wurden von RASTA aber auf Distanz gehalten. RASTAs beste Phase in dieser Partie kam direkt nach dem Seitenwechsel. Binnen 65 Sekunden trafen Ferner, Sheldon Eberhardt und Preston Purifoy von Downtown zum 42:29 – der RASTA Dome bebte endlich einmal wieder. Doch Vechtas Verteidigung stellte ausgerechnet im 4. Viertel ihren Dienst ein. Und vorne lief – wie fast schon gewohnt – auch nicht mehr viel zusammen. RASTA führte 87 Sekunden vor dem Ende mit 68:61. Und trotzdem reichte es nicht. Leichtfertig gaben die Vechtaer den Sieg her und mussten nach Cohns Ausgleich zum 70:70 – acht Sekunden vor Ablauf der 40. Minute – in die Overtime.

Mehr Drama hätte sich kein Zuschauer wünschen können, mehr Spannung und letztlich Tragik war nicht möglich an diesem Samstagabend. Auch noch in der Verlängerung hatten die Vechtaer zwei, dreimal die Chance, doch noch den ersten Saisonsieg einzufahren. 1:43 Minuten vor dem Ende besorgte Sheldon Eberhardt das viel umjubelte 76:74, sieben Sekunden vor der Schlusssirene behielt Captain Young die Nerven und traf zwei Freiwürfe zum 78:77. Doch von allen guten Geistern verlassen, ließ die RASTA-Defense dann David Cohn mit dem Ball einmal übers ganze Spielfeld laufen und abschließen – es war der K.O. für die Hausherren.

Lange Zeit war für die Vechtaer alles gut am Samstagabend. Die Defense stand 30 Minuten lang bombenfest, auch die Punktausbeute war angesichts der bekannten Probleme am offensiven Ende zufriedenstellend. Doch eine Sieben-Punkte-Führung – gut eine Minute vor Ende – reichte den Gastgebern nicht, um die Panther zu verjagen. RASTA ging in der Crunchtime die Luft aus, das Momentum wechselte auf die Seite der Schwenninger. Mann des Abends war Gäste-Spielmacher David Cohn, der RASTA im 4. Viertel und in der Verlängerung sage und schreibe 19 Punkte einschenkte.

Derrick Allen (Head Coach RASTA Vechta): „Zunächst möchte ich Gott dafür danken, dass ich tun kann, was ich tue. Zweitens möchte ich Schwenningen meinen Respekt zollen und zum Sieg gratulieren. Die Panthers haben ein tolles 4. Viertel gespielt, das wir mit 19:28 verloren haben. Wir haben lange Zeit einen guten Vorsprung gehabt, selbst mit gut einer Minute Restspielzeit waren wir sieben Zähler vorne. Dann hatten wir geradezu einen Blackout. Schwenningen ist drangeblieben, hat die Würfe getroffen und sie sind in ihren Rhythmus gekommen. Im Schlussabschnitt hatten wir ein paar richtig schlimme Ballverluste – das hat gekostet. Wir haben zu leicht Punkte hergeschenkt, was schon die ganze Saison ein Problem ist. Diese Partie muss ich jetzt schnell verdauen und das nächste Training am Montag vorbereiten.“

02.10.2021 19:30 Uhr Rostock Seawolves vs. Tigers Tübingen 83:97

Die Partie begann eindrucksvoll: Sid-Marlon Theis blockte den ersten Tübinger Angriff spektakulär; auf der Gegenseite zog Chris Carter zum Korb und passte auf den in der Ecke frei stehenden Jordan Roland – 3:0 für Rostock nach 14 Sekunden. Die Gäste aus Süddeutschland ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Tigers früh zeigten, dass sie mehr als nur mitspielen wollten. Im zweiten Durchgang schien es, als hätten die SEAWOLVES mehr Zugriff auf das Spiel. Wenngleich die Teamfoulgrenze auf Rostocker Seite schon nach 90 Sekunden erreicht wurde, blieben sie bissig. In der Offensive hieß der Mann des Abends Tyler Nelson. Er versenkte mit der Sirene einen Treffer zum 39:35-Pausenstand, doch die Schwaben, die nur mit acht Spielern angereist waren, hatten sich für die zweite Hälfte etwas vorgenommen.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Tübinger besser ins Spiel und feuerten aus der Ferne oder unmittelbarer Korbnähe. Sie drehten das Spiel, weil sie den Ball schnell durch die eigenen Reihen passten und die gut aufgelegten Werfer fanden. In der 25. Minute ließ es der 19-jährige Däne Bakary Dibba krachen, als er einen Tübinger Einwurf per Alley-Oop Dunk über Brad Loesing vollendete. Den Rostockern fehlte der Zugriff aufs Spiel, in der Defensive klafften Lücken, die den Gästen offene Würfe gestatteten. Bis zur 36. Minute war das Spiel ein Tanz auf der Rasierklinge, nachdem Jordan Roland per Dreier zum 72:74 eingenetzt hatte. Im Anschluss wirkten die Tigers gieriger auf den Sieg und wacher in der Verteidigung. Sie verwandelten ihre Würfe kaltschnäuzig und clever, während die Wölfe einem immer größer werdenden Rückstand hinterher laufen mussten. In der Offensive fielen die Würfe nicht mehr, der Ball ging zu oft verloren. 18 Ballverluste waren es am Ende. Die Tigers Tübingen , die 16 ihrer 30 Dreier trafen, fanden immer Wege zu scoren und spielten die Partie souverän zu Ende.

Coach Christian Held nach dem Spiel: „Wir lassen 97 Punkte in eigener Halle zu, 62 davon in der zweiten Halbzeit. Das ist zu viel. Wir müssen besser und cleverer verteidigen und als Team schneller wieder zurückkommen. Wir haben das gesamte Spiel über offensiv wie defensiv zu viele Fehler gemacht. 18 Ballverluste sind einfach zu hoch.“

02.10.2021 19:30 Uhr PSK Karlsruhe Lions vs. Römerstrom Gladiators Trier 75:96

Beide Teams zeigten einen nervösen Beginn. Die Gladiatoren hatten zu wenig Spannung in ihrem Passspiel, während die Karlsruher gut  herausgespielte Würfe unglücklich auf den Ring setzten. Trotzdem gelang es den Gästen von der Mosel schnell auf 11:1 wegzuziehen, was vor allem auf eine hervorragende Trefferquote von der Dreierlinie zurückzuführen war. Bis zum Ende der ersten zehn Minuten dominierten die Gladiatoren das Geschehen und führten nach dem ersten Viertel verdient mit 20:7. Im zweiten Viertel passten die Gastgeber ihr Spiel etwas an und konnten in der Offensive häufiger Abschlüsse am Korb finden. Dennoch waren die Trierer das spielbestimmende Team und diktierten das Tempo der Partie.Bis zum Halbzeitpfiff konnten die LIONS nicht zu den Gladiatoren aufschließen und so ging es mit einer deutlichen Trierer Führung von 45:28 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Karlsruher das Tempo etwas zu erhöhen, womit sie nur mäßig Erfolg hatten. Die Trierer Defense machte es den Aufbauspielern der Gastgeber sehr schwer den Ball sicher in die gegnerische Hälfte zu bringen und in ihre Systeme zu finden. Auch offensiv agierten die Gladiatoren nun cleverer und erspielten sich durch gutes Passspiel immer wieder freie Würfe. Besonders das Inside-Out-Spiel der Gäste sorgte immer wieder für Verwirrung und Probleme in der Zonen-Defense der Karlsruher Löwen. So stand auch am Ende des dritten Viertels ein beruhigender 72:46 Vorsprung der Trierer zu Buche. Im Schlussabschnitt bekam die kurze Rotation der Karlsruher nochmal eine zweite Luft und versuchte sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach einer kurzen Druckphase hatten die LIONS den Rückstand drei Minuten vor Schluss auf 19 Punkte verkürzt. Dennoch reichte die verbleibende Spielzeit nicht aus um die Partie nochmal knapp zu gestalten. Letztlich schlagen die RÖMERSTROM Gladiators die PS Karlsruhe LIONS – trotz eines wilden letzten Viertels – deutlich mit 96:75.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: „Wir konnten unser Spiel gegen eine Zonen-Defense verbessern, das war positiv. Es war aber keine konzentrierte Leistung von uns, wir hatten viel zu viele Ballverluste in unserem Spiel. Auch mental war es keine gute Performance. Letztlich haben wir gewonnen und stehen bei 3-0, das war das Ziel. Auch, dass wir über 90 Punkte erzielt haben gehörte zur Zielsetzung“.

03.10.2021 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 83:94

Die Eisbären Bremerhaven starteten wie schon in Schwenningen in die Partie und hatten sich Einiges vorgenommen – den deutlich besseren Start erwischte jedoch das Gästeteam aus dem Artland: Schnell stand es 0:6, bevor Eisbären-Headcoach Michael Mai die erste Auszeit einberief. In der 10. Minute zog Artland noch einmal zum Zwischenspurt an und ging mit komfortabler 12:26-Führung ins erste Viertel. Das 2. Viertel begann dann mit einem kurzen Aufbäumen der Eisbären – Armani Moore und Jarelle Reischel punkteten jeweils, doch die Gäste hatten wieder eine Antwort und hatten zur 15. Minute bereits auf 21:39 erhöht.

Zu Beginn der 2. Hälfte waren es die Eisbären-Fans, die den Ton angaben und ihre Unterstützung für das Heimteam zeigten – und einen Moment sah es auch gut aus. Für einen Bruch im Spiel sorgten die beiden unsportlichen Fouls durch Eisbären-Guard Carrington Love, der damit auch aus der Partie ausgeschlossen wurde. Die nächsten Minuten der Eisbären Bremerhaven ohne ihren etatmäßigen
Point-Guard nutzen die Gäste aus Quakenbrück, um den Vorsprung bis zur letzten Viertelpause deutlich auf 57:75 zu erhöhen. Eine Vorentscheidung in dieser Partie. Im Schlussviertel wurde ein Aufbäumen der Eisbären Bremerhaven vor allem durch die zu fahrige Verteidigung unmöglich. Als in der 35. Minute Chase Griffin einen Dreier zum 63:86 traf, war die Partie dann entschieden.

„Gratulation an die Artland Dragons. Sie haben heute besser gespielt, auf unsere Aktionen oft eine Antwort gehabt und daher verdient gewonnen. Wir hatten uns für heute vorgenommen, mit mehr Intensität ins Spiel zu starten, was nur bedingt geklappt hat. Jetzt haben wir mit Tabellenführer Jena auswärts eine richtig schwierige Aufgabe vor uns – dort wollen wir unseren 1. Saisonsieg holen“, so Eisbären-Headcoach Michael Mai.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Beitragbild-3.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-04 11:03:062021-10-04 11:03:07Nachberichte ProA 3. Spieltag

Vorberichte ProA 3. Spieltag

1. Oktober 2021/in APP, ProA 21/22

02.10.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Bayer Giants Leverkusen

Im ersten Auswärtsspiel in dieser Saison reisen die GIANTS rund 420 Kilometer in Richtung Frankenland. Sicherlich kein Gegner, der zu den schwächeren Klubs in der ProA zählt. In der Mannschaft von Cheftrainer Vytautas Buzas, dem von Ex-GIANT Derrick Taylor
assistiert wird, stehen einige hochinteressante Spieler im Kader. Der aktuelle Topscorer der „Falken“ hört auf den Namen A.J. Davis Jr.. Mit 17,0 Punkten pro Spiel führt der US-Amerikaner das Feld der Scorer bei unserem nächsten Gegner an. Dabei zeichnet ihn vor allem seine Stärke von Außerhalb der Dreipunktelinie aus (trifft 45,5 Prozent seiner Dreier). Neben Davis wissen Sebastian Schröder und Jonathan Maier zu überzeugen. Schröder, der seit 2009 das Trikot des Vereins trägt, ist als Mannschafskapitän unverzichtbar für die Falcons. Mit 11,0 Zählern pro Begegnung wird der Shooting Guard seiner Verantwortung gerecht und zeigt sich als variabler Scorer, der aus sämtlichen Lagen treffen kann. Jonathan Maier agiert mit seinen 2,11 Meter an den Brettern der zweiten Liga und hat einen guten Start in die neue Spielzeit erwischt. In beiden Partien schrammte der gebürtige Schramberger knapp am „Double-Double“ vorbei, wobei er mit seiner physischen Art zu überzeugen weiß.

BAYER-Trainer Hansi Gnad erwartet ein schwieriges Spiel in einer neuen Arena: „Die Nürnberger haben in der Offseason viel an ihrem Kader gearbeitet, wie man sieht mit Erfolg. Gegen die Artland Dragons haben sie ein gutes Spiel abgeliefert und auch in Jena haben sie lange Zeit mitgehalten. Ich würde die Falcons als sehr athletische Mannschaft beschreiben, die mit sehr viel Herzblut auftreten. Besonders aber freue ich mich auf die neue Halle in Nürnberg. Das wird dem Spiel einen neuen, besonderen Flair verleihen. Für uns gilt es sich in einem Auswärtsspiel zu beweisen. Dafür müssen wir bis zur Schlusssekunde hochkonzentriert bleiben.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

02.10.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Medipolis SC Jena

Im Gegensatz zu den Baden-Württembergern scheint über Jena derzeit die sportliche Sonne. Das Team um Kapitän Julius Wolf fährt nach den beiden Siegen in Bochum (91:74) sowie gegen Nürnberg (88:71) mit breiter Brust in Richtung Stuttgart und will den gelungenen Saisonauftakt mit einem weiteren Erfolg vergolden. Zwar werden mit Jonathan Kazadi (Adduktoren) und Vuk Radojicic (muskuläre Probleme) tendenziell auch weiterhin zwei Leistungsträger fehlen, jedoch hat die Mannschaft von Domenik Reinboth zuletzt bewiesen, dass sie ihre Ausfälle mit mannschaftlicher Geschlossenheit kompensieren kann. „Es ist noch früh in der Saison. Wir haben uns zwei Siege erkämpft. Kirchheim ist hingegen nicht so gut reingekommen. Das wissen die Knights aber sicher selbst. Igor ist ein sehr guter und erfahrener Trainer den ich sehr schätze. Unser Gegner ist gerade dabei, seinen Kader noch einmal umzubauen. In dieser Woche wurde ein Spieler ausgetauscht. Ob zu unserem Duell am Samstag dann schon ein neues Gesicht dabei sein wird wissen wir noch nicht,“ äußert sich Jenas Cheftrainer Domenik Reinboth vor der Abfahrt in Richtung Baden-Württemberg.

„Kirchheim hat eine starke letzte Saison gespielt, war neben Leverkusen eine der positiven Überraschungen und konnte sich für die Playoffs qualifizieren. Allerdings ist es nach einem sportlich erfolgreichen Jahr meist nicht einfach, so eine Saison zu wiederholen. Auch wenn sich die Knights erst noch finden müssen, haben sie Qualität in der Mannschaft. Insofern ist es deutlich zu früh, um irgendwelche Prognosen abzugeben,“ so Reinboth weiter. „Am Ende müssen wir in erster Linie auf uns schauen. Wie wir spielen und mit welchem Fokus unser Team in die Partie geht, sind die Dinge, die wir beeinflussen können. Letztendlich haben wir ja selbst noch genug Baustellen, an denen wir arbeiten müssen, speziell in einer Liga, in der kein einziger Gegner unterschätzt werden darf,“ so Domenik Reinboth abschließend.

Mit zwei Niederlagen – gegen die Tigers Tübingen (67:83) und bei den Karlsruhe Lions (70:97) – im Verlauf der beiden ersten Spieltage falsch abgebogen, schleppen die Knights derzeit die Rote Laterne mit sich herum. Eine ähnliche Momentaufnahme ergab sich allerdings schon in der Vorsaison, als der Perovic-Kader nach einer zweiwöchigen Quarantäne mit 0:4 in die Saison startete (81:111 vs. Jena, 75:91 in Bremerhaven), um sich anschließend gegen den späteren ProA-Vizemeister aus Leverkusen mit einem stark herausgespielten 88:71-Sieg zu rehabilitieren. Ob sich diese Geschichte wiederholt, wird das Duell am Samstagabend zeigen müssen. Das Potenzial eines warnenden Zeigefingers besitzt diese Randnotiz jedoch allemal.

Das Spiel wird hier live übertragen.

02.10.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen

In der Preseason standen sich die Teams aus Paderborn und Hagen vor zwei Monaten bereits einmal gegenüber: Den Test entschied Hagen in einem munteren Spiel knapp mit 77:72 für sich. Jetzt geht es um echte Punkte zu einem frühen Zeitpunkt der neuen Saison. Beide Teams zeigten in den bisherigen zwei Spielen eine gute Frühform: Hagen verzeichnete hohe Erfolge gegen Schwenningen (78:63) und Vechta (83:57), Paderborn einen überzeugenden Heimsieg gegen Ehingen (98:81) und eine Niederlage in Trier (75:89) nach einer ausgeglichenen, starken ersten Halbzeit. Baskets-Headcoach Steven Esterkamp freut sich deshalb sehr auf den „ewigen Klassiker“ gegen den Westfalenrivalen aus Hagen: „Ich erwarte ein tolles, energiegeladenes, schnelles Spiel beider Teams in einer stimmungsgeladenen, emotionalen Atmosphäre. Die Derbys gegen Hagen waren schon früher immer ganz besondere Partien, in denen alles passieren kann und sich die ganze Faszination des Basketballsports zeigt. Wir müssen mit unserem Team am Samstag unseren Stil und konstant auf hohem Niveau spielen, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Vor unseren Fans zu spielen, wird uns hoffentlich zusätzliche Energie geben, um zu fighten und die Punkte hier zu behalten.“

Auch Hagens Trainer Chris Harris weiß um die Bedeutung des Derbys und erwartet ebenfalls einen spannenden Schlagabtausch: „Selbstverständlich haben uns die Partien gegen Schwenningen und die stimmungsvolle Heimpremiere gegen Vechta viel Selbstvertrauen gegeben. Wir wissen aber auch, dass beide Gegner auf Schlüsselspieler verzichten mussten und noch nicht die Durchschlagskraft aufs Parkett bringen konnten, die eigentlich in den Kadern steckt. Deswegen, aber auch aufgrund unseres Vorbereitungsspiels in Paderborn dürfen wir uns keinesfalls auf der aktuellen Bilanz ausruhen.“ Paderborn will mit einer überzeugenden Leistung die Serie aus den vergangenen Jahren brechen, die mit 7:1 Siegen aus den letzten acht Duellen gegeneinander bisher eindeutig
für Phoenix Hagen spricht. Headcoach Esterkamp kann für diese Mission bis auf die voraussichtlich ausfallenden Lars Lagerpusch und Aaron Kayser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Das Spiel wird hier live übertragen.

02.10.2021 19:30 Uhr Rasta Vechta vs. wiha Panthers Schwenningen

Die Rückkehr zu mehr Basketball-Normalität kommt gerade rechtzeitig. Denn nach dem Fehlstart mit zwei Niederlagen gegen die ROSTOCK SEAWOLVES und bei Phoenix Hagen, hofft RASTA inständig auf seine Fans. Die lehrten in der Vergangenheit schon so manchen Gegner das Fürchten, schlugen gar den ein oder anderen ganz großen in die Flucht. Und so wollen Team und Fans am Samstag gemeinsam Jäger sein, um gegen die wiha Panthers Schwenningen zu bestehen. „Wir sind RASTA, gegen uns will jeder gewinnen und diesen Moment genießen. Aber: Wir müssen vom Gejagten und Jäger werden“, fordert Head Coach Derrick Allen.

Dessen Fokus und der der Mannschaft liegt in diesen Tagen auf der Offensive. Bisher 55.5 Punkte pro Spiel sind zu wenig, die Gründe sind erkannt. „Uns fehlt es noch an Rhythmus, an Tempo“, sagt Kapitän Josh Young. „Wir müssen schneller spielen, sowohl in der Transition als auch im Halbfeld. Daran arbeiten wir, das ist ein Prozess. Wir müssen jeden von uns in solche Positionen bringen, aus denen er scoren kann.“ Auch Allen weiß, dass die Offense aktuell RASTAs größte Baustelle ist, sogar Verstärkung wird gesucht – zumal Point Guard Carlos Medlock noch mindestens vier Wochen ausfällt. 

26 Assists hat RASTA in zwei Spielen verteilt, bei 33 Ballverlusten. Schon in der Pre-Season war RASTA mit im Schnitt pro Spiel 15 Assists und 14.7 Turnovers weit von Top-Performances entfernt. Mit ein Grund: RASTAs aggressiv verteidigende Gegner, ein Gegenmittel haben die Vechtaer noch nicht gefunden. Und so wird es spannend sein, zu sehen, wie sich die Hausherren nun schlagen werden. Kapitän Josh Young sieht es genauso wie sein Head Coach: „Im Sport gibt’s immer Jäger und Gejagte. Wir müssen für uns herausfinden, wie wir zum Jäger werden. Gegen uns wollen alle gewinnen, unsere Gegner geben alles dafür. Darauf müssen wir jetzt die richtige Antwort geben, diese zwei Spiele sind sehr wichtig für uns. Wenn jetzt unsere Fans alle da sind, wollen wir Ihnen das bieten, wofür sie alle in den RASTA Dome kommen.“

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02.10.2021 19:30 Uhr Rostock Seawolves vs. Tigers Tübingen

In Rostock blieb in Hinblick auf den Kader der Seawolves weitestgehend alles beim Alten. Die Mannschaft ist somit schon ein Stück weit eingespielt. Leistungsträger wie Till Gloger, Sid-Marlon Theis, Chris Carter, Brad Loesing, Stefan Ilzhöfer, Tyler Nelson und Kapitän Michael Jost hielten dem kommenden Gegner der Schwaben die Treue. Mit dem US-Amerikaner Jordan Roland (16,0 ppg, 4,5 rpg) wurde ein vielversprechender neuer Point Guard verpflichtet, der bereits in den ersten beiden Auftritten gute Leistungen abrufen konnte. Neu sind auch Landsmann Nijal Pearson (8,5 ppg, 4,5 rpg, 3,5 apg), der zuletzt in Finnland aktiv war sowie Gabriel de Oliveira, der von den Telekom Baskets Bonn an die Ostsee wechselte. Prominentester Neuzugang ist jedoch zweifelsohne Co-Trainer Ralph Held, Vater von Trainer Christian Held, als bekanntes Gesicht in Oldenburg, Trier und als Sportdirektor beim Deutschen Basketball-Bund (DBB).

Mit den gesamten Möglichkeiten über die SEAWOLVES verfügen, gehört das Team auch bei vielen Experten zu den Top-Mannschaft in der Liga. „Sie sind gut besetzt, mit Qualität und Erfahrung. Vor allem die Guards spielen eine wichtige Rolle im Gelingen des Teams. Sie verfügen über sehr viel Offensivpower. Auf den großen Positionen sind sie mit Theis, Gloger, Ilzhöfer und Routinier Jost auf den deutschen Positionen gut und stabil besetzt. Wir müssen versuchen, die Spielräume der Guards in Grenzen zu halten und als Einheit dagegenhalten„, berichtet Husbo Dassouki, Co-Trainer der Tigers, nach diversen Videoclips über den kommenden Gegner.

Wie welchem Personal die Tübinger beim dritten Auswärtsspiel in Serie antreten können, ist noch ungewiss. Hinter den Einsätzen von „einigen Spielern“ steht noch ein dickes Fragezeichen. „Wir müssen die Situation annehmen, wie sie ist„, berichtet Jansson über nicht optimale Voraussetzungen vor dem Duell gegen den am weitesten entfernten Standort in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Raubkatzen machen sich bereits am frühen Freitagmorgen auf die knapp 900 Kilometer Reise nach Mecklenburg-Vorpommern, wo am Abend noch eine Einheit geplant ist.

Das Spiel wird hier live übertragen.

02.10.2021 19:30 Uhr PSK Karlsruhe Lions vs. Römerstrom Gladiators Trier

Nach der erfolgreichen Heimpremiere in der neuen Lina-Radke-Halle am vergangenen Wochenende, als die PS Karlsruhe LIONS beim umjubelten 97:70 gegen die VfL Kirchheim Knights ihre ersten Saisonpunkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten, folgt am 2. Oktober gleich der nächste Prüfstein vor heimischer Kulisse. Denn als Herausforderer kommen die RÖMERSTROM Gladiators Trier nach Karlsruhe, die dank zweier Siege überzeugend in die Runde gestartet sind und daher am dritten Spieltag leicht favorisiert sein dürften.

Bei den LIONS wird alles davon abhängen, ob die Mannschaft an ihr starkes Teamplay aus der letzten Begegnung anknüpfen kann. Die letzten drei Viertel gegen die Knights ließen erahnen, über welches Potenzial das Team verfügt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Headcoach Aleksandar Scepanovic. Der Rückkehrer, mit dem die LIONS 2016 und 2017 zweimal infolge aufgestiegen waren, scheint gereift aber immer noch genauso erfolgshungrig wie früher. Der Blick in die Historie hat angesichts der vielen Spielerwechsel nur eine sehr bedingte Aussagekraft. 2020/2021 gingen beide Duelle klar an die Gladiators, in der Saison zuvor behielten die LIONS zweimal die Oberhand.

„Karlsruhe hat zwei komplett unterschiedliche Spiele gezeigt bisher. In Leverkusen haben sie eine hohe Niederlage kassiert und eine Woche danach mit Kirchheim ein starkes Team dominant geschlagen. Vor allem die Art und Weise, wie sie ihr Spiel in der zweiten Partie angepasst haben, war sehr gut und überzeugend. Ich gehe davon aus, dass wir auf ein starkes Team treffen und mit Matt Freeman treffen wir einen alten Bekannten – darauf freue ich mich sehr. Es wird sicherlich ein tolles Spiel werden“, sagt Headcoach Marco van den Berg zum nächsten Gegner der Gladiatoren. Es ist folglich alles offen.

Das Spiel wird hier live übertragen.

03.10.2021 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons

Die Artland Dragons hatten durch ihr spielfreies Wochenende genug Zeit, um sich intensiv auf die Partie gegen die Eisbären vorzubereiten. Trotz der Auftaktniederlage fahren sie hochmotiviert nach Bremerhaven. Die letzte Spielzeit lief für das Team von Tuna Isler äußerst erfolgreich. Mit dem achten Platz in der Hauptrunde und dem Einzug in die Playoffs konnte man für Aufsehen sorgen. Diesen Erfolg wollen die Drachen auch in dieser Saison wiederholen. Neben dem Trainerstab gibt es auch im Kader Kontinuität. So bleiben acht Spieler aus der Saison 2020/2021 den Dragons erhalten. Verstärkt wurde sich dabei vor allem auf den großen Positionen. Mit Daniel Zdravevski, Jonas Weitzel und Adam Pecháček wechseln drei Frontcourt Spieler nach Quakenbrück. So verbuchte die große Garde der Dragons in Person von Adam Pecháček, Jacob Knauf und Jonas Weitzel direkt 48 der 71 Punkte gegen die Nürnberg Falcons. Damit den Eisbären nicht dasselbe Schicksal ereilt, gilt es das Duell unter dem Korb zu gewinnen.

Dies ist aber nicht der einzige Schlüssel zum Erfolg. So schnupperten die Seestädter die letzten beiden Partien am Sieg, konnten am Ende den Sack aber nicht zumachen. Die Seestädter standen sich teilweise selber im Weg und gaben beide Partien ab, obwohl jeweils das Schlussviertel gewonnen wurde. Gegen die Niedersachsen heißt es nun Nervenstärke zeigen. Daran hat auch Coach Michael Mai im Training gearbeitet. „Auch gegen Schwenningen hatten wir am Ende die Entscheidung selbst in der Hand. Leider haben wir es nicht geschafft, über die gesamte Spielzeit unseren Basketball zu spielen. Gegen die Dragons wollen wir mit unseren Fans im Rücken nun den ersten Saisonsieg feiern“, so der Headcoach der Eisbären Bremerhaven.

Das Spiel wird hier live übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/10/Beitragsbild-3.-Spieltag-Vorbericht.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-01 14:33:422021-10-01 14:33:42Vorberichte ProA 3. Spieltag

Nachberichte ProA 2. Spieltag

27. September 2021/in APP, ProA 21/22

24.09.2021 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Rostock Seawolves 98:85

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 2. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein irres Comeback nach zwanzig Punkten Rückstand zur Halbzeit mit einem 95:85-Sieg über die ROSTOCK SEAWOLVES gekrönt. Schon der Start in die Begegnung sah aus Leverkusener Sicht ordentlich aus. Die Mannen von Headcoach Hansi Gnad erspielten sich in der Anfangsphase die erste deutlichere Führung. Doch Rostock fing sich und kam in den folgenden Minuten über die Verteidigung zurück in die Begegnung. Rostock trat hoch entschlossen auf und wollte sich für die beiden bitteren Playoff-Niederlagen im Vorjahr revanchieren. Vor der hohen Intensität, welche die Gäste an den Tag legten, hatte Trainer Gnad vor dem Spiel gewarnt. Doch so recht annehmen konnten die GIANTS diese physische Spielweise nicht. Über Einzelaktionen versuchten die Leverkusener sich in der Begegnung zu halten, was eher selten gelang. Die SEAWOLVES dagegen konnten immer wieder Lücken in der BAYER-Defensive finden und ihre Führung weiter ausbauen. Für die GIANTS und die Fans auf den Rängen war es eine erste Halbzeit zum Abhaken, als es mit 36:56 in die Kabine zur Pause ging.

Was dann geschah, ist eigentlich nur sehr schwer in Worte zu fassen, man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. BAYER pendelte sich bei einem Rückstand von 5 bis 8 Zählern ein. Es gelang den Weiß-Roten nicht die Führung zu übernehmen. Doch das änderte sich. Die Rundsporthalle bebte und erlebt im Anschluss ein Feuerwerk. Luis Figge, in der ersten Halbzeit von den SEAWOLVES aus der Begegnung genommen, bewies seine Qualität und warf einen Dreier mit Brett, der für die erste BAYER-Führung nach 30 Minuten sorgte. Doch das ließ der gebürtige Korbacher nicht so stehen und er traf gleich den nächsten Distanzwurf wieder per Brett – in der Halle saß nun wirklich niemand mehr. Am Ende waren die „Giganten“ eiskalt und brachten den Sieg nach Hause. In einer phänomenalen Partie gewann der 14-malige Deutsche Meister mit 95:85.

Coach Hansi Gnad war stolz auf die tolle Leistung seiner Jungs: „Was möchte man nach so einem Spiel noch sagen? Es ist einfach erstaunlich, was im Basketball alles mit Einstellung und Motivation möglich ist. Meine Spieler haben sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgegeben und sich immer wieder aufgerafft. Es ist einfach beeindruckend, wie sich die Jungs aus dieser Situation mit zwanzig Punkten Rückstand wieder zurückgekämpft haben. Die Rostocker haben eine sehr gute erste Halbzeit abgeliefert und es uns schwer gemacht. Da mussten wir doch schon ziemlich schlucken. Was dann in der zweiten Hälfe geschehen ist, war schier unfassbar.“ Der gebürtige Darmstädter ist eigentlich dafür bekannt, dass er das Kollektiv über den einzelnen Akteur hebt. Doch dieses Mal machte Gnad eine Ausnahme: „Luis hatte zur ersten Halbzeit insgesamt fünf Ballverluste auf seinem Konto und einen eher gebrauchten Tag erwischt. Was er dann aber in den zweiten zwanzig Minuten gemacht hat, nötigt mir allergrößten Respekt ab. Er, aber auch J.J., Luca und Melvin, haben Verantwortung übernommen und sich schlussendlich für diese tolle Leistung mit einem Sieg belohnt.“

25.09.2021 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Nürnberg Falcons 88:71

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Auswärtsspiel bei Medipolis SC Jena mit 88:71 (47:47) verloren. Ohne den verletzten Evan Taylor in ihren Reihen zeigten die Mittelfranken vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr solide und spielerisch ansprechende Leistung. Nach der Pause lief das Team von Vytautas Buzas lange einem Rückstand hinterher, der gegen die starken und tiefbesetzten Gastgeber in der Schlussphase trotz eines tollen Fights nicht mehr aufzuholen war.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es Jena, die zuerst einen Rhythmus finden konnten. Der Lauf von Jena setzte sich auch im zweiten Viertel fort und Falcons-Coach Vytautas Buzas sah sich früh zu einer Auszeit gezwungen. Fortan schien sein Team wieder ready für das Duell mit dem Favoriten zu sein. Angeführt vom starken AJ Davis legten die Falcons ein 28 Punkte-Viertel hin und brachten Jena immer wieder in Verlegenheit. Defensiv stand man gut und offensiv ließ man klug Ball und Gegner laufen. Lohn war ein so nicht zu erwartender 47:47-Pausenstand. Offensiv fehlten im dritten Viertel Zielstrebigkeit und Treffsicherheit, während Jena einfach abgezockter und effektiver auftrat.

Auf dem Parkett waren es zu Beginn des letzten Viertels vor allem die Gastgeber, die Akzente setzten. Nürnberg hatte nur wenig Zugriff auf die Partie und fand offensiv kaum ein Mittel um zum Korberfolg zu kommen. Jena agierte im oft zitierten „Stile einer Spitzenmannschaft“ und setzte sich Punkt um Punkt ab. Die Falcons hatten aber andere Pläne. Sie zeigten viel Herz und Moral und kämpften sich drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch einmal auf 12 Punkte bzw. 81:69 heran. Die Energie-Reserven reichten nicht und ohne Evan Taylor fehlte einer der Schlüsselspieler, der hier eventuell noch den Unterschied hätte machen können. Nürnbergs Trainer Vytautas Buzas konnte dem Ergebnis und dem Spielverlauf wenig Positives abgewinnen: „Wenn wir so verlieren wie heute, können wir nicht zufrieden sein, auch wenn es gegen ein Top-Team der ProA ging. Wir wussten vor dem Spiel, dass wir noch einen weiten Weg zu gehen haben und das haben diese 40 Minuten noch einmal deutlich gemacht.„

25.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassenstars Bochum vs. Tigers Tübingen 77:65

Im zweiten Heimspiel in Serie musste Headcoach Felix Banobre weiterhin auf Niklas Geske (Achillessehne) und Ben Böther (Rücken) verzichten. Zudem waren Gabriel Jung und Lasse Bungart für ihren Doppellizenzverein Hertener Löwen in der 1. Regionalliga West im Einsatz, so dass Banobre elf Spieler im Aufgebot blieben. Dafür kehrte aber Miki Servera, der aufgrund der Geburt seines zweiten Kindes am ersten Spieltag gefehlt hatte, auf das Parkett zurück. Das Spiel blieb in der Anfangszeit sehr ausgeglichen. Den Auftakt in das zweite Viertel bestritten erneut die Gäste aus Tübingen über Kivimäki, der einen weiteren Dreier in der Reuse der SparkassenStars unterbrachte. Doch die Bochumer ließen sich nicht abschütteln und kamen über einen Korbleger von Tony Hicks und dem ersten Bochumer Dreier der Partie durch Dominic Green zurück ins Spiel und übernahmen die Führung beim Stand von 26:25. Die Partie blieb im restlichen Verlauf des Viertels ausgeglichen und eng. Folgerichtig ging es dann mit einem 37:37-Unentschieden in die Halbzeitkabine.

Zum Start in das dritte Viertel leisteten sich die SparkassenStars leichte Fehler in der Defensive und im Spielaufbau, doch dann übernahmen die Bochumer das Spiel. In dieser Phase des Spiels ließen die SparkassenStars den Gästen aus Tübingen durch eine couragierte Defensivarbeit keine Chance im Spielaufbau und zwangen ihren Gegner somit zu Fehlern und Ballverlusten im Spielaufbau und schlechten Wurfentscheidungen. Die Tigers gingen mit einer Portion Wut im Bauch in das letzte Viertel. Nun wurde das Spiel auf dem Parkett intensiver und 5:48 Minuten vor Ende der Partie bekamen Tigers-Topscorer Ryan Mikesell und VfL-Aufbauspieler Tony Hicks jeweils ihr zweites unsportliches Foul angehängt und mussten die Halle verlassen. Die SparkassenStars nutzten diese Unsicherheit der Gäste und zogen durch einen Joos-Korbleger und einen Dreier von Lars Kamp 3:51 Minuten vor dem Ende der Partie mit 70:58 davon. Die Tigers nutzten die restliche Spielzeit zwar noch für Ergebniskosmetik, den 77:65-Heimsieg des VfL konnten sie aber nicht mehr ins Wanken bringen. Nach der Schlusssirene brandete der Jubel in der Rundsporthalle auf und die VfL-Fans freuten sich über den ersten Saisonsieg ihrer Mannschaft.

„Tübingen ist ein junges und talentiertes Team, das guten Basketball spielt. In den ersten Minuten haben wir sehr einfache Körbe zugelassen und es hat eine Weile gedauert, bis wir im Spiel waren. Das erste und zweite Viertel haben sehr viel Kraft gekostet für beide Teams. Zu Beginn des dritten Viertels war die Defense gegen Lars, Dominic und Tony immer noch sehr hart und wir haben Tübingen einen 10:0-Run erlaubt. Dann allerdings haben wir uns zusammengefunden und wir sind über eine harte Defense zurück ins Spiel gekommen. Ich mag es so sehr, dass in diesem Team jeder Einzelne für den Sieg jeden Tag hart arbeitet“, war Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel glücklich über die Leistung seines Teams.

25.09.2021 wiha Panthers Schwenningen vs. Eisbären Bremerhaven 83:81

Nach Spielende kannte am Samstagabend die Begeisterung in der Deutenberghalle keine Grenzen mehr. Gemeinsam mit ihren Fans feierten die wiha Panthers einen eindrucksvollen 83:81-Heimsieg über die favorisierten Eisbären Bremerhaven. Im Gegensatz zum 1. Spieltag, bei dem den Doppelstädtern nur sieben Spieler zur Verfügung standen, gingen die Schwenninger mit einem 10-Mann-Kader in die Partie. Angeführt von Spielmacher David Cohn brillierten die Schwarzwälder in den ersten Minuten des Spiels und trafen Würfe aus allen Lagen. Die wiha Panthers blieben weiterhin die dominierende Mannschaft und erhöhten durch Treffer aus der Distanz von Sitton und Hoppe ihren Vorsprung weiter. Auch die zweiten zehn Minuten liefen zunächst ganz nach dem Geschmack der Panthers-Fans. David Cohn erzielte schnelle sieben Punkte und Quatarrius Wilson sorgte nach erfolgreichem Abschluss trotz Foul für die höchste Führung im Spiel (42:20).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Rhythmus des Spiels. Während die Schwenninger Offensive zunehmend ins Stocken geriet, trumpften die Eisbären angeführt von Spielmacher Carrington Love richtig auf und verkürzten den Rückstand nun deutlich.Im Schlussviertel gingen die Gäste dann erstmals überhaupt in Führung (67:68) und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In einer hochspannenden Schlussphase behielten die wiha Panthers mit ihren Fans im Rücken dann die Oberhand durch Punkte von Quatarrius Wilson und Chris Frazier. Am Ende stand ein verdienter 83:81-Heimerfolg der Doppelstädter über das Top-Team aus Bremerhaven. Im siebten Anlauf konnten die Panthers erstmals die Eisbären besiegen.

„Die Saison hat jetzt tatsächlich für uns richtig angefangen“, kommentierte Panthers-Trainer Alen Velcic nach dem Spiel. „Wir haben im dritten Jahr Bremerhaven das erste Mal geschlagen! Auch weil unsere Fans uns in wichtigen Phasen des Spiels großartig unterstützt haben. Wir sind mit viel Energie und Disziplin in die Partie gestartet. Im dritten Viertel wurden wir nervös, haben den Faden verloren und unsere Führung leichtfertig hergegeben. Das Rebound-Duell haben wir heute klar verloren, weil Till Isemann uns noch gefehlt hat. Aber wir sind – anders als letztes Jahr – in den entscheidenden Momenten der Partie nicht kollabiert, sondern haben das Spiel am Ende auf unsere Seite gebracht.“

25.09.2021 19:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Itzehoe Eagles 78:94

Eine 78:94-Heimniederlage gab es für das TEAM EHINGEN URSPRING gegen die Itzehoe Egales im ersten Heimspiel der neuen Saison. Zu viele einfache Punkte unter dem Korb und abgegebene Offensivrebounds gaben den Ausschlag zugunsten der Gäste. Die wiederum bestritten in der Ehinger JVG-Halle ihr allerstes Spiel in der ProA und durften die lange Heimreise mit zwei wichtigen
Punkten im Gepäck antreten. Auf Seiten der Gäste, war es Kapitän Chris Hooper der die Premieren-Punkte in der neuen Liga erzielte und es sollten längst nicht seine letzten gewesen sein.

Zum Start des zweiten Viertels baute der 17-jährige Langenfeld mit seinem Dreier die Führung aus. Dann folgten jedoch fünf Minuten ohne eigenen Korberfolg, was Itzehoe die Partie zum 34:28 drehen ließ. Nach der Pause sah es nach Punkten von Price und Langenfeld zum 48:54 aus, als würde man etwas heran kommen, doch die Gäste fanden, insbesondere in Form von Hooper und Lucien Schmikale immer eine Antwort. Auf Ehinger Seite wollte wie auch schon in Paderborn aus der Distanz nichts mehr fallen. Die Itzehoer nutzten diese Schwächephase, als auch in den letzten knapp zwei Minuten kein Korb gelang und zogen bis zum 72:55 davon. Diesen Vorsprung ließen sie sich in der Folge nicht mehr nehmen.

Es war nicht nur die Phase im zweiten Viertel, als ganze fünf Minuten kein Punkt gelang, sondern auch die deutlich zu viel zugelassenen Offensivrebounds mit denen sich die Gäste immer wieder zweite Chancen erarbeiten konnten. Dazu schaffte man es zu lange nicht den Aufsteiger an den schnellen Fastbreak-Punkten zu hindern. Auch der häufig selbe Spielzug über Hooper und Kolo war für das Team von
Coach Pat Elzie zu häufig zielführend.

25.09.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Uni Baskets Paderborn 89:75

Die Gladiatoren starteten unkonzentriert in die Partie und konnten nur einen der ersten fünf Angriffe erfolgreich gestalten. Paderborn zeigte sich etwas wacher und erspielte sich zu Beginn eine 4:9 Führung. Zum Ende des ersten Viertels kamen die Gastgeber besser in Fahrt – zur ersten Viertelpause zeigte die Anzeigetafel 17:17. Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel vorerst ausgeglichen. Beide Teams spielten konsequent ihre Systeme aus und erspielten sich so gute und einfache Abschlüsse nah am Brett. Eine hohe Intensität in der Defensive forderte von beiden Teams gute Ballbewegung. Auf Trierer Seite zeigte Dan Monteroso eine tolle Vorstellung und traf extrem hochprozentig von außen. Bis zur Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen und so ging es mit einem 38:39 aus Trierer Sicht in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gladiatoren sofort hellwach und zeigten schnellen und effizienten Teambasketball. Schnelle Drives, gute Kick-Outs und aggressive Defense sorgte so für eine verdiente 64:53 Führung für die Moselstädter. Auch im letzten Spielabschnitt hielten die Gastgeber das Tempo und die Intensität weiter hoch. Sechseinhalb Minuten vor Ende der Partie war der Trierer Vorsprung so auf 15 Punkte gestiegen (70:55, 34. Spielminute). Zwar konnten die Paderborner eine kurze, unkonzentrierte Phase der Gladiatoren nutzen um nochmals etwas näher heranzukommen, konnten dies aber nicht konservieren. Ganz im Gegenteil, die Moselstädter erhöhten nochmals das Tempo und zogen eine Minute vor Schluss auf 87:68 davon.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: „Die erste Halbzeit war leider nicht so gut. Wir können noch viel, viel besser spielen und werden das bald auch tun. Vor allem die Defense auf den Guardpositionen hatte zu wenig Intensität, daran müssen wir arbeiten“.

25.09.2021 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. VfL Kirchheim Knights 97:70

Die Premiere der PS Karlsruhe LIONS in ihrer neuen Heimspielstätte ist geglückt. 97:70 hieß es nach 40 Minuten, deren Dramaturgie einen würdigen Einstand für die neu bezogene Lina-Radke-Halle bedeutete. Beide Teams benötigten etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Doch nach anfänglicher LIONS-Führung gelang dies den Gästen deutlich besser. Auch nach einer Auszeit beim Stand von 8:14 in der sechsten Minute blieb die Karlsruher Offense weiter unter ihren Möglichkeiten. Vereinzelte gute Individualaktionen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine klare Linie schwer erkennbar war. In der Folge arbeiteten sich die Hausherren wieder heran und beim 35:38 waren es schließlich die Knights, die ein Timeout nehmen mussten. Beim Löwenrudel hingegen schien sich der Knoten endgültig gelöst zu haben und das Team wirke nun viel harmonischer und selbstbewusster. Das resultierte in einer Umwandlung des Rückstands in eine 45:41-Halbzeitführung.

Auch in Hälfte zwei blieben die LIONS bei ihrer Linie und ließen vor allem in der Defense immer weniger Raum für die Knights, die kaum mehr punkten konnten. Auf der anderen Seite konnten die Fans in der Halle ein immer befreiteres Aufspielen ihrer Mannschaft bejubeln. Der Vorsprung war mit 71:52 zu Beginn des Schlussabschnitts bereits komfortabel. Kirchheim gab nicht auf, ging engagiert in die letzten zehn Minuten, konnte der Begegnung jedoch keine weitere Wende mehr hinzufügen. Im Gegenteil – auch das letzte Viertel, das von vielen Unterbrechungen geprägt war, entschieden die Hausherren klar für sich und krönten damit das Wiedersehen von Mannschaft und Zuschauern im neuen „Löwenkäfig“.

Ferdinand Zylka (23 Punkte) und Stanley Whittaker (22) bestätigten den starken Eindruck, den sie bereits in der Auftaktpartie hinterlassen hatten. Der junge Nils Schmitz konnte sich mit elf Punkten ebenfalls gut in Szene setzen. Insgesamt war es allerdings das deutlich verbesserte Teamplay, das zum Erfolg bei der Premiere in der Lina-Radke-Halle führte.

26.09.2021 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Rasta Vechta 83:57

RASTA trat in Hagen vor 1.300 Zuschauern ohne den verletzten Carlos Medlock (Fingerbruch) an und wird auch noch mindestens fünf weitere Woche auf den Spielmacher verzichten müssen. Dies allein aber war bei weitem nicht ausschlaggebend für die klare Auswärtsniederlage. RASTA konnte in der Zone praktisch nicht zum Erfolg kommen und traf lange Zeit von Außen auch so gut wie gar nichts. Schon vor dem Schlussabschnitt lag der easyCredit Basketball Bundesliga-Absteiger mit 22 Punkten hinten – ein Comeback-Sieg war nie in Reichweite. 

1.300 Fans in der Krollmann Arena konnten im Schlussabschnitt praktisch durchfeiern, ein Comeback RASTA Vechtas war nicht in Sicht. Phoenix Hagen profitierte stets von Vechtaern Fehlern an beiden Enden des Feldes und kaufte den RASTAnern gänzlich den Schneid ab. Gut fünfeinhalb Minuten vor dem Ende dieses Nachmittages lagen die Vechtaer nach dem neunten Threeball Hagens (bei nur 18 Versuchen) mit 45:72 hinten – Standing Ovation in der Krollmann Arena. „Wenn’s läuft, dann läuft’s“, sagte der Hallensprecher nach dem 79:50 in der 37. Minute, er hatte ja so recht damit. Und zwei Highlights für Phoenix folgten ja auch noch: Karrington Ward gelang ein 360-Grad-Dunk, Javon Baumann setzte Deng Geu aufs Poster – RASTAs Demütigung war perfekt.

Chris Harris (Head Coach Phoenix Hagen):  „Vielen Dank für die Glückwünsche und die Komplimente, die ich gerne annehme. Derrick hat ein tolles Team zusammen und ich wünsche RASTA alles Gute. Derrick hat bereits Dinge in Vechtas Offense angesprochen, die wir in unserer Vorbereitung auf das heutige Spiel auch gesehen haben. Dass Carlos Medlock ausgefallen ist, hatten wir erahnen können. Uns so war es für RASTA heute umso schwerer. Es ist immer schwierig, einen neuen Spielmacher zu integrieren. Wir waren heute solide, haben es im großen und ganzen gute gemacht. Wir haben RASTA in der Zone nicht zum Zuge kommen lassen. Was nicht gut war? Dass wir nicht gut ausgeboxt haben, nicht gut gereboundet haben – das muss besser werden. Es hat heute wieder richtig Spaß gemacht, vor diesem Publikum. Da war ganz viel Energie und Leidenschaft von den Rängen im Spiel.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Beitragbild-2.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-09-27 14:40:032021-09-27 14:40:04Nachberichte ProA 2. Spieltag

Vorberichte ProA 2. Spieltag

24. September 2021/in APP, ProA 21/22

24.09.2021 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Rostock Seawolves

Es gab in jüngerer Vergangenheit sicherlich schon unangenehmere Trainingswochen fürdie Leverkusener Korbjäger als die aktuelle. Nach dem deutlichen, aber verdienten, 109:71-Sieg über die PS Karlsruhe LIONS ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft dieser Tage mehr als gut. Wäre da nicht diese Erkältung, die Coach Hansi Gnad beeinträchtigt: „Das ist für die Vorbereitung auf ein so wichtiges Spiel wie am Freitag natürlich suboptimal“, wie der A-Lizenz Trainer zu Protokoll gibt. „Um die Jungs gesundheitlich nicht zu gefährden, übernimmt Jacques aktuell den Großteil der Vorbereitung für die bevorstehende Begegnung am Freitag.“ Der 58-Jährige gibt allerdings Entwarnung: Gegen den kommenden Gegner wird der Übungsleiter der „Riesen vom Rhein“ an der Seitenlinie stehen.

Wie auch im Vorjahr gehören die Rostocker zum erweiterten Favoritenkreis. Das liegt in erster Linie daran, dass qualitativ starke Spieler wie der flinke Guard Chris Carter, der physisch starke Till Gloger oder der erfahrene Führungsspieler Brad Loesing dem Klub die Treue hielten und des Weiteren Neuzugänge wie Brettspieler Gabriel de Oliveira (zuletzt Telekom Baskets Bonn / BBL) oder der treffsichere Jordan Roland (Valur Reykjavik / Island) den Kader aufwerten. Nicht nur deshalb erwartet Coach Gnad ein schwieriges Spiel: „Rostock ist nicht mit Karlsruhe zu vergleichen, die SEAWOLVES gehören zu den besten Teams der gesamten Liga.„

In den letzten beiden Spielzeiten trafen beide Clubs insgesamt sechs Mal aufeinander. Rostock konnte nur zwei Duelle gewinnen, zuletzt fügten die Rheinländer den SEAWOLVES sogar drei Niederlagen in Folge zu, darunter der dramatische Overtime-Knockout in Rostock in den Playoffs 2021. „Wir treffen mit Leverkusen auf einen extrem starken und tief besetzten Gegner. Nicht ohne Grund stand Leverkusen letzte Saison im Finale. Im Sommer konnten sie ihren Kern zusammenhalten und haben die Abgänge sehr gut kompensiert“, sagt Coach Christian Held und spricht über die bevorstehende, schwere Auswärtsaufgabe. „Wir bereiten uns auf das Spiel gegen Leverkusen vor wie auf jedes andere Spiel auch. Dass wir mit Vechta und jetzt Leverkusen gleich zu Saisonbeginn zwei extrem schwere Auswärtsspiele haben, ist nicht zu ändern. Wir erwarten ein schweres Spiel und wollen am Freitag versuchen, unser Spiel durchzusetzen.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

25.09.2021 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Nürnberg Falcons

Während die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am zurückliegenden Wochenende in den Pflichtspielmodus zurückgekehrt sind, um sich im Verlauf des 1. Spieltags um die ersten Pluspunkte zu duellieren, treffen am Samstag zwei Gewinner aufeinander. Auf der einen Seite, die Thüringer, mit 91:74 bei den VfL SparkassenStars Bochum siegreich aus dem ProA-Startblock gekommen. Auf der Bank des Kontrahenten, die Nürnberg Falcons, welche ihr Heimspiel gegen die Artland Dragons knapp mit 74:71 gewinnen konnten. Von Power Forward A.J. Davis Jr., dem Sohn von NBA-Veteran Antonio Davis (Pacers, Raptors, Bulls, Knicks), mit stolzen 20 Premieren-Punkten angeführt, gelang es der Mannschaft von Cheftrainer Vytautas Buzas den Playoff-Teilnehmer 2021 nach einem eng umkämpften Spielverlauf wenige Sekunden vor Ultimo niederzuringen.

Medipolis SC Jena hingegen hatte am 1. Spieltag auf fremden Parkett zu bestehen und tat dies, trotz personeller Probleme am Ende in beeindruckender Art und Weise. Ohne Center Alex Herrera, ohne Swingman Jonathan Kazadi und ohne Point Guard Vuk Radojicic, hinter deren Einsatz leider auch an diesem Wochenende ein Fragezeichen steht, kompensierten die Saalestädter ihr Lazarett mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung und einer defensiven Leistungssteigerung in Halbzeit Zwei. „Nürnberg verfügt über eine eingespielte Mannschaft, primär durch Jungs, die schon länger das Trikot der Falcons tragen. Sie haben zudem sehr talentierte Spieler verpflichtet, bei denen es sich zwar teilweise noch um unbeschriebene Blätter handelt, die aber schon im Sieg gegen die Dragons angedeutet haben, welches Potenzial sie abrufen können. Die Falcons sind eine gefährliches Team, aber auch eine Mannschaft, die wir schlagen können„, so Jena-Coach Domenik Reinboth.

Nürnbergs Schlüssel um gegen Jena erfolgreich zu sein liegt vor allem im Duell unter dem Korb. Dort müssen die Falcons bereit sein, den Kampf anzunehmen. Allein letzte Woche holte Medipolis SC Jena 52 Rebounds gegen Bochum. Um einem ähnlichen Schicksal zu entgehen und eine Chance auf den zweiten Sieg um zweiten Spiel zu haben, müssen die Mittelfranken über 40 Minuten aggressiv und hellwach spielen. Auf dieses Duell hat auch Coach Vytautas Buzas seine Mannschaft eingestellt. „Jena ist ein Top-Team. Der Heimsieg
gegen Artland hat uns Selbstvertrauen gegeben, uns aber auch gezeigt, dass wir noch viele Baustellen haben. Ich bin gespannt, wie es uns gelingen wird, die enorme Qualität von Jena zu matchen
“ , so Buzas.

Das Spiel wird hier live übertragen.

25.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassenstars Bochum vs. Tigers Tübingen

Für das Team von Headcoach Felix Banobre geht es gleich am zweiten Spieltag mit einem Heimspiel in der Rundsporthalle weiter. Die Auftaktniederlage gegen Jena ist bereits aufgearbeitet und in der Trainingswoche ging es darum, die Lehren aus dem ersten ProA-Spiel der Clubhistorie zu ziehen. Die Aufgabe für die SparkassenStars wird auch am zweiten Spieltag nicht wesentlich leichter. Mit den Tigers Tübingen wartet ebenfalls ein personell gut besetzter Gegner auf das Team. Im Sommer hatten die Tigers einige Fluktuation im Kader, doch am ersten Spieltag gewannen sie gleich das Derby gegen die VfL Kirchheim Knights deutlich mit 67:83.

Auf Seiten der SparkassenStars wird Miki Servera in den Kader zurückkehren, nachdem er zum zweiten Mal Vater geworden ist und am vergangenen Wochenende bei seiner Familie auf Mallorca weilte. Niklas Geske hingegen wird weiterhin ausfallen, während hinter dem Einsatz von Johannes Joos nach einer Blessur im Training noch ein Fragezeichen steht. „Die Tigers haben ihr Gesicht zu dieser Saison stark verändert, doch im ersten Spiel gegen Kirchheim haben sie gleich einen Sieg einfahren können. Das Potential in dieser Mannschaft ist jedenfalls unverändert hoch und deshalb müssen wir auf der Hut sein. Mit unseren Fans im Rücken freue ich mich auf ein hoffentlich packendes zweites Heimspiel in dieser Saison“, so Bochums Geschäftsführer Tobias Steinert.

Die Begegnung Tübingen gegen Bochum – gab es diese schon einmal im Wettkampfmodus? „Ich kann mich nicht daran erinnern. Und wir haben schon gegen sehr viele Mannschaften in den letzten 40 Jahren gespielt„, weiß Volker Zürn, Tübinger Basketball-Urgestein mit großem Archivwissen. Und so erfährt diese Partie eine besondere Note – eine Premiere also. „Es ist komisch zu sagen, aber Bochum ist anders wie die meisten Teams. Sie spielen sehr schnell und mit viel Energie. Sie haben viele Möglichkeiten in der Offensive, jeder Spieler hat das grüne Licht zu schießen„, so Tübingens Co-Trainer Husbo Dassouki. Gegen Bochum wird erneut der Kampf um die Rebounds ein wichtiger Faktor über Sieg und Niederlage sein.

Das Spiel wird hier live übertragen.

25.09.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Eisbären Bremerhaven

Als in der Schwenninger Deutenberghalle am vergangenen Samstag die Schlusssirene ertönte, konnte man in viele müde Gesichter blicken. Ersatzgeschwächte wiha Panthers hatten bei der Zuschauerrückkehr gegen Phoenix Hagen zwar eine 63:78-Auftaktniederlage hinnehmen müssen, aber eine kämpferisch starke Leistung gezeigt. Ob die wiha Panthers bereits am Samstag wieder in kompletter Stärke auflaufen können, steht noch nicht fest. Über mögliche Einsätze von Till Isemann und Luka Dolman wird erst im Vorfeld
des Spieltags entschieden. Sicher ist jedoch, dass der Kader wieder wesentlich tiefer sein wird. Denn die Spielberechtigungen für Kelvin Okundaye und David Cohn liegen mittlerweile vor. Beide werden am Samstag gegen Bremerhaven ihr Pflichtspieldebüt für die Doppelstädter geben können.

Mit den Eisbären Bremerhaven erwarten die wiha Panthers eine Mannschaft, die wie bereits in den Vorjahren zum Favoritenkreis auf den Meisterschaftstitel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehört. Nachdem nun auch der finanzielle Konsolidierungskurs des Klubs stetig voranschreitet, wollen die Seestädter die Rückkehr in die 1. Liga anpeilen. „Auch Bremerhaven hat eine fast komplett neue Mannschaft und befindet sich wie wir in einer frühen Entwicklungsphase“, analysiert Panthers-Trainer Alen Velcic. „Individuell haben die
Eisbären mehr Erfahrung und Qualität in ihrem Kader als wir. Es wird allem voran für uns auf die Verteidigungsleistung ankommen. Da wir nun mit einer größeren Rotation spielen können, gehen wir selbstbewusst und höchstmotiviert ins Spiel
.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

25.09.2021 19:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Itzehoe Eagles

Ehingen trifft hier auf einen ziemlich unbekannten Gegner. Denn die Itzehoe Eagles, sind erstmals überhaupt in der ProA mit dabei. Erst zwei Mal trafen beide Mannschaften aufeinander, was bei rund 800 Kilometer Entferneung auch nicht überraschen sollte. In den ProB-Playoffs im März 2016 gab es mit 80:72 und 80:69 zwei Erfolge im Achtelfinale, bevor es wenige Wochen später den Titelgewinn zu feiern gab. Am ersten Spieltag war das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins nicht im Einsatz, was sie zu einer großen Unbekannten macht. „Wir wissen nicht viel über sie“, sagte Ehingens Trainer Felix Czerny, „sie haben schnelle Guards und spielen recht physisch“.

Ein Wiedersehen gibt es zwischen den beiden Trainern. Denn Eagles-Coach Pat Elzie, war der erste Trainer nach Felix Czernys College-
zeit und das bei den Tigers Tübingen. „Er ist ein erfahrener Coach und kennt sich bestens aus“, sagte der Ehinger Trainer über Elzie. Ein Sieg über den 60-jährigen und sein Team würde Czerny freuen. „Wir spielen zuhause und es ist ein Gegner, wo wir uns einen Erfolg ausrechnen“, blickte er voraus.

Es soll ein historischer Tag werden für die Itzehoe Eagles und den Basketball im Land: „Wir wollen den ersten Sieg für einen schleswig-holsteinischen Verein in der ProA holen“, sagt Coach Patrick Elzie. Denn bisher hat es kein Club aus Schleswig-Holstein in diese Liga geschafft. Das Team werde mit voller Kraft in das Spiel gehen. Ehingen war sportlich abgestiegen, blieb aber wegen Corona in der Liga. So zeige das Spiel den Eagles auch, wo sie zu Saisonbeginn stehen – doch weil noch 31 weitere Begegnungen kommen, will der Coach weder einem Sieg noch einer Niederlage zu viel Bedeutung beimessen. Wobei das Ziel klar ist: „Wir wollen natürlich gewinnen.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

25.09.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Uni Baskets Paderborn

Vorbericht folgt

25.09.2021 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. VfL Kirchheim Knights

Beide Kontrahenten sind nicht wie gewünscht in die Spielzeit gestartet. Während die Knights am vergangenen Samstag zuhause gegen die Tigers Tübingen mit 67:83 unterlagen, erwartete die LIONS einen Tag später eine kalte Dusche beim amtierenden Vizemeister Bayer Giants Leverkusen. 109:71 hieß es nach 40 ernüchternden Minuten im Rheinland. Denn die Vorbereitung war bis dahin recht vielversprechend verlaufen. Beide Teams werden nun alles daransetzen, sich die ersten Punkte dieser Spielzeit zu sichern. Die Bilanz aus der vergangenen Saison ist ausgeglichen. Die LIONS hatten zuhause recht problemlos mit 91:75 gewonnen. Doch im Rückspiel revanchierte Kirchheim sich mit einem 107:81.

Für Tübingen folgt nun das Baden-Württemberg Derby gegen die Lions aus Karlsruhe. Mit 22 Punkten erzielte Point Guard Stanley Whittaker die meisten Zähler auf Karlsruher Seite und stemmte sich gegen die 109:71 Niederlage in Leverkusen. Der US-Amerikaner ist Denker und Lenker des Spiels der Lions. Vieles konzentriert sich auf den blitzschnellen und dennoch kräftigen Aufbauspieler, der nicht selten Mittel und Wege findet um zum Korbabschluss zu kommen. Ihn zu stoppen wird die Hauptaufgabe des Kirchheimer Defensivverbundes sein. Ihm zur Seite steht mit Ferdinand Zylka ein bundesligaerfahrener Guard, der über eine ausgezeichnete Wurftechnik verfügt und 21 Punkte zum Saisonauftakt beisteuert.

Auch Head Coach Igor Perovic wird am Samstag sein Team von der Seitenlinie aus anführen. „Das wird ein schwieriges Spiel für uns. Beide Mannschaften werden sicher aggressiv zu Werke gehen und Wiedergutmachung betreiben wollen,“ sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Head Coach Perovic erwartet eine schwierige Aufgabe. „Beide Teams hatten einen schlechten Start. Das macht die Partie sehr gefährlich. Sie haben auf jeder Position gute Spieler. Wir müssen sehr diszipliniert spielen, wenn wir dort etwas holen wollen,“ so der Kirchheimer Cheftrainer.

Das Spiel wird hier live übertragen.

26.09.2021 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. RASTA Vechta

66.4 Punkte im Schnitt pro Spiel, RASTAs Ausbeute am offensiven Ende – aus zusammen sieben Spielen der Pre-Season und dem Saisonauftakt – ist nicht zufriedenstellend. Vechtas Head Coach Derrick Allen weiß um die Problematik: „Der Schlüssel zum Sieg in Hagen ist zuvorderst wieder eine gute Defense. Aber wir dürfen eben auch keine zweistellige Anzahl an Turnovers haben. Vorne müssen wir es  insgesamt besser machen als gegen Rostock. In der Offense müssen wir unseren Stil besser durchziehen, wir müssen also schneller spielen. Meine Point Guards müssen die Offense besser organisieren und auf den Ball aufpassen, sie müssen unser Spiel viel besser leiten.“

„Nach unserem Auftaktsieg in Schwenningen empfangen wir Vechta mit breiter Brust. Unsere Marschroute ist ganz klar: gemeinsam mit unseren Fans eine Atmosphäre zu schaffen, die so viel Energie freisetzt, dass wir am Ende eine enge Partie haben – und dann kommt es bekanntlich auf das Nervenkostüm an“, so Hagens Trainer Chris Harris.

Zwei Ex-Erstligisten im direkten Duell, erlaubte Vollauslastung: eine Konstellation, die Vorfreude weckt. Die letzten fünf Aufeinandertreffen gewann allesamt RASTA Vechta, alle in der Saison 2017-18. Das Playoff-Viertelfinale ging mit 3:0-Siegen an die Niedersachsen. Schon damals ein RASTA-Spieler: Josh Young. „Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie aufregend diese Serie war. Hagen hat eine lautstarke Fan-Base und die Spiele waren richtige Schlachten. In Hagen zu gewinnen ist immer schwierig, das wird auch dieses Jahr so sein“, weiß der Kapitän.

Das Spiel wird hier live übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Beitragsbild-2.-Spieltag-ProA-Vorberichte.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-09-24 19:34:302021-09-24 19:34:31Vorberichte ProA 2. Spieltag

Nachberichte 1. Spieltag ProA

20. September 2021/in APP, ProA 21/22

Spieltag 1: 17.09.2021 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Rostock Seawolves 54:68

‚Viele Würfe, wenig Punkte’ könnte die Überschrift zum Saisonstart in der BAMER 2. Basketball Bundesliga ProA sein. Nur elf Treffer aus dem Feld gab es in den ersten zehn Minuten, geradezu brüderlich verteilt. Doch schon jetzt sechs Ballverluste der Vechtaer deuteten an, das dies am Freitagabend eine große Baustelle des Allen-Teams sein würde. Spielerisch dürftig, dafür mit großem Kampf ging es weiter. Gegen eines der ganz hoch gehandelten Teams der Liga ließen die Vechtaer in Halbzeit eins nur 26 Punkte zu – ganz stark. Die eigenen 26 Punkte jedoch, jeder einzelne im RASTA Dome lautstark gefeiert, waren nicht genug, um die ‚Seewölfe‘ in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Frage, wer als Erster in dieser Partie in der Offense ein Zeichen setzen würde, wurde dann schnell beantwortet: Die ROSTOCK SEAWOLVES starteten mit einem 17:0-Lauf in die 2. Halbzeit! Jordan Roland traf innerhalb von knapp drei Minuten drei Dreier, RASTA wurde förmlich überrollt und sah sich in der 17. Minute – nach dem vierten Roland-Dreier im 3. Viertel – mit einem 17-Punkte-Rückstand konfrontiert – 30:47. Doch immer wenn das Allen-Team im 4. Viertel den Rostockern bis auf fünf Punkte hätte näher kommen können, scheiterte es – entweder am Gegner oder aber an sich selbst. Und in der Schlussphase übernahmen die Hansestädter dann doch wieder das Kommando und hatten in Brad Loesing einen eiskalten Vollstrecker.

Gäste-Coach Christian Held fasste den Auswärtssieg wie folgt zusammen: „Vechta ist sehr aggressiv gestartet und hat es hervorragend gemacht hat, uns in der 1. Halbzeit in gar keine Form von Offensive kommen zu lassen. Wir waren offensiv tot. Das lag daran, dass Vechta aus meiner Sicht extrem gut und extrem physisch verteidigt hat. Trotzdem ist es uns gelungen, im Spiel zu bleiben. Wir haben defensiv einige Dinge richtig gemacht. Wir konnten zwar Robin Lodders nicht stoppen, aber ansonsten hatten wir Vechta defensiv unter Kontrolle. Im 3. Viertel hatten wir mit Jordan Roland jemanden, der offensiv so etwas wie einen Rhythmus gefunden hat. So ein Lauf hilft dann natürlich in so einem Spiel. Wir erzielen 26 Punkte im 3. Viertel, das war für mich ausschlaggebend. Meine Mannschaft hat einen hervorragenden Job gemacht in der Verteidigung. So ist es einfacher, solch ein Spiel zu gewinnen.”

18.09.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 74:71

Die Nürnberg Falcons sind mit einem Erfolgserlebnis ins Abenteuer „Kia Metropol Arena“ gestartet. Gegen die Artland Dragons gewann die Mannschaft von Trainer Vytautas Buzas ein ansehnliches und bis in die Schlussminuten spannendes Basketballspiel mit 74:70 (35:43). Schon vor dem Anpfiff schien das Publikum elektrisiert und spätestens nach der spektakulären Team-Vorstellung hielt es niemanden mehr auf dem Sitz. Die Gäste aus Quakenbrück ließ die Atmosphäre indessen völlig kalt. Die ersten drei Körbe gingen allesamt auf das Konto der Dragons, sodass Nürnbergs Trainer bereits nach zwei Minuten seine erste Auszeit nehmen musste (0:7). So hatte sich Vytautas Buzas seine ProA-Rückkehr nämlich nicht vorgestellt.

Die Falcons waren nun gefordert, liefen aber das gesamte zweite Viertel einem Rückstand hinterher, der jedoch nie über zehn Punkte betragen sollte. Der Dunk von US-Guard Dupree McBrayer zum 47:55-Anschluss riss Fans und Mitspieler gleichermaßen mit und was folgte war ein wahrer Dreierregen, der sich über die Dragons ergoss. Vier Distanzwürfe in Folge fanden ihr Ziel und Nürnberg lag nach 30 Spielminuten endlich wieder in Front (59:58). Diese Führung galt es nun im Schlussabschnitt zu verteidigen. Die Crunchtime begann und man stellte sich die Frage, wer auf Seiten der Falcons hier Verantwortung übernehmen würde. Die Antwort: AJ Davis Jr.! Der Sohn von NBA-Legende Antonio Davis machte seinem Namen alle Ehre, stopfte erst spektakulär zum 70:67, um wenig später – 12 Sekunden vor Schluss – mit Brett für das 74:71 und damit die Entscheidung an diesem Abend zu sorgen. Die Verzweiflungsdreier der Gäste blieben erfolglos und so gewannen die Nürnberg Falcons Spiel 1 in der Kia Metropol Arena verdient mit 74:71.

Chef-Trainer Vytautas Buzas war insbesondere mit der Leistung seiner Mannschaft in Halbzeit 2 doch recht zufrieden: „Ein wichtiger Sieg für uns vor heimischem Publikum. Wir wollten unbedingt gut in die Saison starten, was gegen Artland alles andere als leicht war. Das wussten wir und haben auch einige Zeit gebraucht uns in die Partie hineinzukämpfen. Jeder Sieg ist wichtig für uns. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, können aber auf der zweiten Hälfte von heute aufbauen.“

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassenstars Bochum vs. Medipolis SC Jena 74:91

Am vergangenen Samstagabend des 18.09.2021 stand für die VfL SparkassenStars Bochum ein historisches Ereignis an: In der heimischen Rundsporthalle empfing der VfL zum ersten ProA-Spiel der Vereinshistorie Medipolis SC Jena. Lars Kamp trug sich dann nach 2:01 Minuten in die Geschichtsbücher ein, indem er per Lay-Up die ersten ProA-Zähler der Vereinsgeschichte erzielte und den VfL mit 2:0 in Führung brachte. Im Anschluss drehten die favorisierten Gäste aus Thüringen aber auf und zogen auf 5:12 davon, ehe Tony Hicks seine ersten zwei Zähler des Spiels zur Mitte des ersten Viertels beisteuerte und auf 7:12 verkürzte. AJ Cheeseman erzielte dann nach 7:06 Minuten, nach einem Pass von Tony Hicks, von jenseits der Dreipunktelinie den erneuten Ausgleich beim Stand von 15:15. Kilian Dietz setzte dann in der Schlusssekunde des ersten Viertels den Schlusspunkt und erzielte per Tip-In die 26:23-Führung der Hausherren.

Die SparkassenStars hatten im Anschluss die Kontrolle über die Partie, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen, sodass die Gäste auf Jena zu jeder Zeit in Schlagdistanz blieben. Ein Dreier vom starken Julius Wolf 1:15 Minuten vor der Halbzeit drehte dann die Partie beim Stand von 48:49 erstmalig wieder zu Gunsten der Gäste. Bis zur Halbzeitsirene baute Jena diese Führung auf 48:52 aus.

Nach dem Halbzeittee startete Jena konzentrierter und fokussierter in die Partie. Ein 8:0-Run binnen 1:35 Minuten brachte die Gäste auf eine 48:60-Führung. Diesen Lauf konnte erst Tony Hicks per Korbleger stoppen und zum 50:60 verkürzen. Als Hicks dann nach 4:15 Minuten per Dreier auf 55:62 verkürzte, war dies für die folgenden fünf Spielminuten die letzte erfolgreiche Korbaktion. Zu Beginn des Schlussabschnittes hielten die Gäste die Punktedifferenz konstant. Dominic Green verkürzte auf 68:71, doch Nico Brauner und Rayshawn Simmons sorgten dafür, dass Jena innerhalb von zwei Minuten auf 68:77 davonzog. Dies war vier Minuten vor Ende der Partie der psychologische Nackenschlag und so spielte Jena die Restspielzeit routiniert herunter und konnte am Ende das Spiel mit 74:91 gewinnen.

„Wir haben einen großen Aufwand in die Partie investiert. Wenn man die Zielausrichtung der beiden Teams in dieser Saison berücksichtigt, kann ich nur stolz auf meine Spieler sein, denn wir haben Jena einiges abverlangt und ihnen die Stirn geboten. Am Ende waren es die kleinen Dinge, denn ein kleiner Fehler im Spiel gegen Jena kostet Punkte. Aber wir werden unseren Weg finden und dafür hart arbeiten. Nun fokussieren wir uns auf Tübingen, denn es bleibt keine Zeit nachzudenken“, so Bochums-Headcoach Felix Banobre nach der Partie.

18.09.2021 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 84:87

Die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beginnt für die Eisbären Bremerhaven mit einer Heimniederlage. Beide
Teams erzielten in der Anfangsphase viele Körbe und trafen hochprozentig, so dass es mit 29:33 in die erste Viertelpause ging. Im 2.
Abschnitt bleib die Intensität sehr hoch und das Spiel ausgeglichen. Die Eisbären Bremerhaven konnten zwar stets in Schlagdistanz bleiben und teils ausgleichen (15. Minute, 38:38 durch Qyidar Davis), aber Trier konnte sich ein kleines Polster zur Pause erhalten (44:50 zur Halbzeit).

In der 2. Halbzeit versuchte die Mannschaft von Headcoach Michael Mai, die Führung aufzuholen und konnte sich dabei auf die Energie von 642 Fans verlassen, die nach vielen Geisterspielen im Eisbären Trainingscenter die Mannschaft lautstark antrieben. In der Folge
kämpften die Eisbären-Akteure um den Anschluss, kamen nah heran (57:58, 26. Minute), konnten aber nicht überholen. So ging es mit 61:67 in den Schlussabschnitt, wo es noch mal sehr spannend wurde. Nachdem die Gäste aus Trier nach einem Dreier von Thomas Grün zum 72:81 (36. Minute) sowie technischem Foul (74:83, 37. Minute) bereits wie der sichere Sieger aussahen, konnten die Eisbären Bremerhaven angeführt von Jarelle Reischel und Kevin Yebo sich nochmal herankämpfen. Während Reischel acht Punkte in den Schlussminuten erzielte (dabei 6/6 Freiwürfe), konnte Yebo mit Steal, Assist und Korb den Lauf der Eisbären Bremerhaven zum 84:85 unterstützen. In der Schlussminute hatten die Eisbären Bremerhaven dann die Chance zur ersten Führung seit dem 1. Viertel, aber der Dreier von Yebo (der zuvor zwei Dreier getroffen hatte) verfehlte sein Ziel. Nachdem Trier zum 84:87 punktete, rief Eisbären-Headcoach Michael Mai seine Mannschaft zur letzten Auszeit. Der anschließende Dreier von Love verfehlte jedoch sein Ziel und Trier konnte die letzten Sekunden zum Auswärtssieg verstreichen lassen.

18.09.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Phoenix Hagen 63:78

Endlich wieder ProA-Basketball in Villingen-Schwenningen, endlich wieder gefüllte Zuschauertribünen in der Deutenberghalle. „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns darüber freuen, so viele von euch wieder in der Halle bei unseren Spielen sehen zu können“, richtete ein sichtlich bewegter Alen Velcic seine Worte an das Schwenninger Publikum. Neben der Freude über die Fanrückkehr mischte sich in die Enttäuschung über die 63:78-Auftaktniederlage auch stolz über den Kampfgeist der ersatzgeschwächten Mannschaft. Nachdem sich am Mittwoch Till Isemann und Luka Dolman im Training Fußverletzungen zuzogen hatten, sollten die wiha Panthers auch mit Problemen bei der Freigabe von David Cohn und Kelvin Okundaye zu kämpfen haben. Daher konnten die Schwenninger nur mit einem 7-Mann-Kader in die Auftaktpartie gegen Phoenix Hagen gehen.

In den Anfangsminuten gelang es den Schwarzwäldern, durch geschickte Anspiele Quatarrius Wilson in Korbnähe in gute Wurfpositionen zu bringen. Hagen tat sich schwer gegen die gut rotierende Zonenverteidigung der Panthers und geriet zunächst in Rückstand. In den zweiten zehn Minuten sollten die Feuervögel weiter den Ton angeben. Den Panthers gelang nur ein Treffer aus der Distanz, weshalb es beim Stand von 25:34 in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Hagener ihre Führung zunächst auf bis zu 14 Zählern aus (29:43). Doch dann drehte Raiquan Clark plötzlich auf und brachte die Panthers langsam wieder in Schlagdistanz. Auch dank mehrerer erfolgreicher Verteidigungssequenzen waren die Doppelstädter plötzlich wieder im Spiel und lagen vor dem Schlussviertel nur noch mit vier Zählern hinten (50:54). In den Anfangsminuten des Schlussabschnitts verpassten es die wiha Panthers, trotz einiger Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen oder gar in Führung zu gehen. Viele Punkte wurden an der Freiwurflinie liegen gelassen und die Müdigkeit der Spieler machte sich nun immer deutlicher bemerkbar. Die Feuervögel zeigten sich in den letzten fünf Minuten der Partie frischer, ideenreicher und vor allem treffsicherer. Nach zwei aufeinanderfolgenden Dreipunktewürfen enteilten die Gäste schließlich und setzten sich – nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend – bis zum Ende deutlich mit 63:78 ab.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Tigers Tübingen 67:83

Der Start in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 endet für die Ritter mit einer deutlichen Niederlage. Bei der Rückkehr der Fans wird deutlich, dass noch viel Arbeit vor den Teckstädtern steht. „Vielen Dank an alle die da waren und uns unterstützt haben. Das hat uns enorm gefehlt und war erstmal überwältigend. Ich hoffe, wir können zeitnah bessere Leistungen zeigen und den Fans etwas zurückgeben“, sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Den Start ins Spiel dominierten die Hausherren. Mit viel Energie setzten die Kirchheimer den Gästen zu und forcierten schwierige Abschlüsse des Gegners. Selbst konnte man in der Offensive Akzente setzen und schön herausgespielte Abschlüsse kreieren. Beide Mannschaften beharkten sich und es entstand ein wildes Spiel mit hohem Tempo und schnellen Abschlüssen. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison merkte man den Teams an, das noch ordentlich Sand im Getriebe ist, aber auch, dass beide Mannschaften über Spieler verfügen, die individuell den Unterschied ausmachen können. Mit unverändertem Vorsprung für die Gastgeber (47:43) ging es in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit ging für die Kirchheimer dann völlig daneben und die Ritter sollten ihren Rhythmus auch nicht mehr wiederfinden. Die Tübinger legten in der Defensive einen Zahn zu und versuchten die Passwege der Knights zu erschweren. Gegenhalten? Fehlanzeige. Die Ritter ließen sich schnell den Schneid abkaufen und verzettelten sich in vielen Einzelaktionen. Hinzu kamen viele freie Wurfgelegenheiten die nun allesamt ihr Ziel verpassten und verpasste einfach Dunkings, die einen weiteren Beitrag dazu leisteten, dass die Köpfe der Hausherren stetig weiter nach unten gingen. Die Tigers übernahmen die Führung nach drei Vierteln (66:59) und gaben diese im Schlussviertel auch nicht mehr ab. Letztlich stand eine verdiente 83:67 Niederlage zu Buche. „Zu wenig Aggressivität, kein Teamplay, kein Dagegenhalten. Wir haben viel Arbeit vor uns,“ so Schmidt.

18.09.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. TEAM EHINGEN URSPRING 98:81

Paderborns Headcoach Steven Esterkamp konnte im ersten Match der neuen Spielzeit fast aus dem Vollen schöpfen: Im neuformierten Kader fehlte lediglich Neuzugang Lars Lagerpusch (fällt mit Schienbeinkopffraktur voraussichtlich rund vier Wochen aus), alle anderen Spieler begannen hochmotiviert und zeigten vor einer tollen Kulisse eine überzeugende Teamleistung. Esterkamp zog dann auch ein dementsprechend positives Fazit: „Für das erste Spiel haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Intensität war vorbildlich. Am besten hat mir unser Teamplay gefallen, in der Offensive haben wir uns sehr gut bewegt, in der Verteidigung immer besser hineingefunden. In finalen Viertel war ich mit unserer Defense wirklich zufrieden.“

Die jungen Baskets spielten letztlich ihre Vorteile gegenüber den noch jüngeren Gästen aus: Sie bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und setzen die Ehinger defensiv unter Druck: Über 79:68, 90:74 und 95:76 holte sich das neuformierte Team von Steven Esterkamp unter dem großen Jubel der Fans mit 98:81 den verdienten ersten Saisonsieg.

Die Bakets verbuchten am Ende eine gute Dreierquote von 41% (12 von 29), 28 Assists, eroberten 32 Defensivrebounds und schafften eine Freiwurf-Ausbeute von sehr guten 85% Prozent (22 von 26). Bei Paderborn trugen sich neben Topscorer Jordan Barnes (32 Punkte) auch Jackson Trapp (16), Peter Hemschemeier (10) und Brad Greene (10) zweistellig in die Punkteliste ein, bei Ehingen knackte diese Marke neben Josh Price (29) nur Tim Martinez (12).

19.09.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karlsruhe Lions 109:71

In den ersten Minuten war von der staubedingt verspäteten und hektischen Anreise der LIONS nichts anzumerken. Die Badener lieferten Offensiv stark ab und setzten die GIANTS immens unter Druck. Die „BAYER-Boys“ suchten noch nach ihrem Rhythmus und lagen nach
sechs Minuten verdient mit 13:18 zurück. Doch dann starteten die Hausherren den Turbo. Mit einem 13:0-Lauf eroberte sich Leverkusen nicht nur die Führung, sondern setzte sich auch entsprechend ab. Während im Angriff nun so ziemlich alles funktionierte, sorgten die
überragenden Luis Figge und Quentin Goodin für Glanzmomente. Die beiden GIANTS hatten gefühlt immer ihre Hände am „Wilson“ bei Ballbesitz des Gegners. Mit 27:20 endete der erste Abschnitt aus Sicht der Gastgeber.

In der Folge bauten die „Riesen vom Rhein“ ihren Vorsprung sukzessiv aus. Die LIONS fanden kein adäquates Mittel um den GIANTS-Sturmlauf zu stoppen. Das Heimteam spielte sich in einen Rausch und unter frenetischem Jubel der eigenen Fans führte der 14-malige Deutsche Meister in der 19. Spielminute gar mit 61:31. Dies war auch schlussendlich der Halbzeitstand, mit dem es für die beiden Mannschaften in die Kabine ging. Auch wenn es GIANTS-Coach Hansi Gnad nicht gerne hören wollte, aber mit dem überragenden Auftritt in der ersten Spielhälfte sorgte BAYER für die Vorentscheidung. Im Schlussviertel änderte sich nicht mehr viel an der zuvor dargebotenen Leverkusener Dominanz.

Ein zufriedener Hansi Gnad fasste die Begegnung nach Spielende wie folgt zusammen: „Das war natürlich ein Saisonauftakt, wie man ihn sich als Trainer wünscht. Die Verspätung der Karlsruher hat uns zu Spielbeginn eher geschadet, wir haben einige Minuten benötigt um in die Begegnung zu finden. Mit zunehmender Dauer wurden wir aber immer stärker und selbstsicherer. Uns ist es in der Folge gelungen, den LIONS unser Spiel aufzuzwingen. Dass wir zur Halbzeit mit 30 Punkten vorne liegen, hätte ich niemals erwartet. Zwar hat Karlsruhe nach der Pause nochmal Druck gemacht, aber wir haben einen kühlen Kopf behalten und genau das gemacht, was uns auszeichnet – nämlich den Ball laufen lassen und so die freien Mitspieler in Szene setzen. Am Ende haben wir, dank einer tollen Teamleistung, verdient gewonnen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Beitragbild-1.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-09-20 16:10:172021-09-20 16:10:18Nachberichte 1. Spieltag ProA

Vorberichte 1. Spieltag ProA

18. September 2021/in APP, ProA 21/22

Spieltag 1: 18.09.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Artland Dragons

An diesem Wochenende schlagen die Nürnberg Falcons gemeinsam mit werk :b events und den Fans ein neues Kapitel in ihrer bewegten Geschichte auf. Vieles wird neu sein in der hochmodernen sportlichen Heimat der Falcons. Die Vorfreude bei Spielern, Verantwortlichen und Fans ist greifbar. „Unser Team ist jung und braucht Zeit, sich zu entwickeln. Und das erfordert Geduld bei allen Beteiligten. Die Vorfreude auf unser erstes Heimspiel ist derweil riesig. Wir hoffen, dass die Fans von Tag 1 in der Kia Metropol Arena unser sechster Mann sind. Ohne sie wird es nicht gehen„, betont Falcons-Coach Vytautas Buzas.

Doch der Gegner aus Quakenbrück will sich laut Headcoach Tuna Isler auch durch die neue Halle in Nürnberg nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir richten den Fokus ausschließlich auf uns. Es ist das erste Saisonspiel, es macht dementsprechend wenig Sinn, sich den Kopf über den Gegner zu zerbrechen“, so Isler, der dennoch mit einer Menge Hochachtung nach Nürnberg reist: „Die neuen US-amerikanischen Spieler sind erfahrungsgemäß schwer einzuschätzen, dennoch fahren wir mit maximalem Respekt dorthin, wollen die Punkte aber natürlich mit nach Quakenbrück nehmen.“

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassen Stars Bochum vs. Medipolis SC Jena

Nach fast genau 12 Monaten Corona-Abstinenz werden am kommenden Samstag auch erstmals wieder bis zu 750 Zuschauer das Heimspiel in der Rundsporthalle besuchen dürfen. Mit Medipolis SC Jena wartet gleich ein ambitioniertes Team auf die SparkassenStars. Die Mannschaft von Neu-Trainer Domenik Reinboth hat den Anspruch, ein Wörtchen um den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga mitsprechen zu wollen. „Jena hat BBL Potential vom Team her und der Infrastruktur. Sie haben erfahrene Spieler mit einem enormen Talent und sind gut gecoacht. Es gibt noch viele weitere Punkte anzuführen. Es ist aufregend, das erste ProA-Spiel in der Rundsporthalle gegen ein solch großes Team zu spielen. Es wird schwierig für uns, aber der Druck wird bei Ihnen liegen. Wir werden auf Niklas und Lars verzichten müssen, aber wir werden selbstverständlich unser Bestes geben in diesem ersten Saisonspiel“, freut sich Headcoach Felix Banobre auf die Partie.

Ungeachtet der Ausfälle des Spaniers Felix Banobre und von Niklas Geske sind Nordrhein-Westfalen nur nominell als Aufsteiger zu betrachten. Neben den Neuverpflichtungen von Center Björn Rohwer (zuletzt RASTA Vechta) sowie des Ex-Schalkers Johannes Joos wird das Jenaer Hauptaugenmerk primär auf die Imports Dominic Green (zuletzt Slowakei), Tony Hicks (2018 – 2020 Rostock), Abdulah Kameric und AJ Cheeseman (zuletzt Portugal) zu richten sein. Abgerundet durch verlässliche Akteure wie Kapitän Marius Behr und den ehemaligen Trierer Kilian Dietz verfügt das Team aus dem Ruhrgebiet über einen gut zusammengestellten Kader, der das Potential zu einer der positiven Saisonüberraschungen besitzt.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Bei den Gästen aus Trier sieht es aufgrund einiger Verletzungen nach einem personellen Engpass aus. ”Die Vorzeichen sind leider nicht optimal, da mit Enosch und Jonas zwei wichtige Akteure fehlen werden. Aktuell gehe ich davon aus, dass Dan einsatzfähig ist, jedoch ist die Frage, bei wie viel Prozent seiner Leistungsfähigkeit er dann steht. Wir müssen einen Weg finden unser Spiel trotzdem umzusetzen und Bremerhaven den Vorteil zu nehmen, dass sie mit ihrem kompletten Kader antreten. Wir sind jedoch sehr gut vorbereitet und wissen, wie wir das Spiel zu spielen haben. Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht”, sagt Marco van den Berg, Cheftrainer der RÖMERSTROM Gladiators.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Phoenix Hagen

Rund zwei Wochen vor Saisonstart trennten sich die Doppelstädter von Point Guard Lamonte Bearden und verpflichteten mit David Cohn einen Aufbauspieler mit reiferer Spielanlage. Mit dem Wechsel auf der Spielmacherposition hat sich das Spiel der Schwenninger zuletzt deutlich stabilisiert: „David Cohn macht uns als Team rundum besser und hat sich gut ins Mannschaftgefüge integriert„, berichtet Panthers-Trainer Alen Velcic. „Die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung und wir freuen uns auf den Saisonstart. Vor allem, dass wir in der Deutenberghalle wieder vor unseren Fans spielen können, ist großartig!“

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Tigers Tübingen

Kirchheim muss gegen die Tigers aus Tübingen aus traurigem Anlass auf ihren Anführer und Head Coach Igor Perovic verzichten. Aufgrund eines familiären Trauerfalls reiste der 47-jährige am Donnerstag nach Belgrad/Serbien. Ein Umstand, der auch die Mannschaft und die Verantwortlichen tief betroffen machte. „Wir arbeiten jeden Tag eng zusammen und reden jeden Tag mehrmals. In einem Club wie unserem, wo sich alle sehr nahestehen und man sich gut kennt, macht das alle tief betroffen und wir denken viel an Igor und seine Familie,“ so Geschäftsführer Chris Schmidt. „Wenn`s schwierig wird, rücken wir zusammen. Und am Samstag wird es schwierig. Tübingen hat eine enorm starke Truppe zusammengestellt. Das ist nicht mehr mit den Teams der letzten Jahre zu vergleichen. Sie sind jung, hungrig, energiegeladen. Das wird hart und wir brauchen dringend die Unterstützung unserer Fans. Unsere Spieler sind jung, sie werden Fehler machen und das Feeling in der Halle könnte einen ganz entscheidenden Beitrag liefern. Ganz besonders in den Momenten wo die Fehler passieren.“

Nach sechs Wochen Vorbereitungszeit mit sechs Testspielen wird es für Tübingen nun direkt zum Auftakt im Derby ernst, denn dort werden die ersten beiden Zähler vergeben. Mit der Vorbereitung ist Trainer Danny Jansson verhalten zufrieden. „Die Vorbereitung ist aufgrund von diversen Verletzungen und Krankheiten sicherlich nicht optimal verlaufen, dennoch hatten wir auch einige gute Momente„, so der 42-Jährige, dessen Team drei Spiele siegreich gestalten konnte. Gegen die Mannschaften aus Crailsheim, Ludwigsburg und Schwenningen wurden lehrreiche Niederlagen kassiert. Positiv ist, dass die zuletzt erkrankten Spieler Till Jönke und Daniel Keppeler seit Montag wieder im Training sind – beide Akteure stehen wieder zur Verfügung. Verzichten müssen die Raubkatzen noch weiterhin auf Isaiah Crawley (Knie), auch Center Jekabs Beck wird verletzungsbedingt am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Vorbei ist die Zeit von Testen und Probieren. Die Reise nach Ostwestfalen zu den Uni Baskets Paderborn, will das Team Ehingen Urspring mit einem Sieg krönen. Wenig Möglichkeiten sich auf den Gegner einzustellen und diesen zu analysieren gibt es immer vor dem ersten Spieltag. Denn auch der bestritt nur wenige Testspiele und hat etliche neue Spieler an Bord. Doch es gilt das Bestmögliche daraus zu machen und sich darauf einzustellen. Die Trainerposition bei den Paderbornern blieb immerhin gleich. An der Seitenlinie steht auch weiterhin Ex-Bundesliga Profi Steven Esterkamp. Für ihn galt es acht Neuzugänge zu integrieren und auf die neue Saison vorzubereiten. „Sie haben eine andere Zusammenstellung des Kaders als wir, mit einigen großen Spielern und einem spannenden neuen Point Guard“, meinte Coach Felix Czerny. Schmerzhaftester Abgang der Uni Baskets ist Demetrius Ward, der zum Ligakonkurrenten Artland Dragons wechselte.

Das Spiel wird hier live übertragen.

19.09.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karlsruhe Lions

Für die Leverkusener endet eine intensive Vorbereitungsphase, in welche die BAYER-Korbjäger viel Fleiß und Arbeit investiert haben. Dieses erstes Spiel wird sicherlich kein einfaches werden, denn mit den PS Karlsruhe LIONS reist ein schwer auszurechenbarer Gegner an die Bismarckstraße. Nach all den absolvierten Testspielen und anstrengenden Trainingswochen zeigt sich Headcoach Hansi Gnad sehr zufrieden mit seinen Schützlingen: „Die Jungs haben konzentriert mitgearbeitet und in den Begegnungen einen guten Eindruck hinterlassen. Einzig und alleine die Verletzung von Quentin Goodin hat uns ein wenig zurückgeworfen, aber er findet sich von Einheit zu Einheit immer besser in der Mannschaft zurecht. Jetzt freuen wir uns auf unser erstes Saisonheimspiel vor unseren tollen Fans!“

Das Spiel wird hier live übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/05/Ball-Boden-Nebel-klein.jpg 953 1432 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-09-18 12:12:342021-09-18 12:12:34Vorberichte 1. Spieltag ProA

RÜCKKEHR DER FANS: „WIR TUN ALLES DAFÜR!“

27. August 2021/in ProA 21/22

Bei RASTA Vechtas offizieller Saisoneröffnungspressekonferenz in den Räumlichkeiten von „Gold Club“-Sponsor ALTE OLDENBURGER hat Klubchef Stefan Niemeyer betont, dass der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Ligist alles in seiner Macht stehende unternimmt, um so vielen Fans wie möglich den Zugang zum RASTA Dome zu ermöglichen. Dafür werden die Vechtaer voraussichtlich auf das sogenannte 2G-Modell setzen. 

Geimpften und Genesenen soll es so möglich sein, ihre Dauerkarten zu nutzen oder aber bei Verfügbarkeit eine Tageskarte zu erwerben. Das genauere Prozedere – auch in Bezug auf Ausnahmeregelungen – ist noch im Detail zu erörtern, nachdem der Klub weitere Gespräche mit den örtlichen Behörden wird geführt haben. „Wir haben uns ganz bewusst für eine mögliche 2G-Variante entschieden. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart zumindest alle Sitzplätze im RASTA Dome werden belegen, also um die 2.500 Fans hineinlassen dürfen. Wir sind es unseren Fans und Sponsoren gegenüber schuldig, alles zu unternehmen, um das Event im RASTA Dome, eines für alle Generationen, wieder aufleben zu lassen“, so Niemeyer. Die Details der weiteren Vorgehensweise wird RASTA Vechta so früh wie möglich und ganz sicher rechtzeitig vor dem 1. Spieltag am 17. September bzw. vor der „Autohaus Anders-Saisonerföffnung“ am 7. September um 19.30 Uhr gegen die Eisbären Bremerhaven veröffentlichen. 

„Total schön“, findet RASTAs Klubchef und Hauptsponsor, dass es in der Sommerpause eine so große Nachfrage nach den 140 verfügbaren Dauerkarten gab. Angesichts von 491 Bewerbungen  sei er „sehr froh über diesen Reality-Check“. Und weiter: „In Vechta herrscht eine Riesen-Begeisterung und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir ohne die Corona-Problematik immer einen ausverkauften RASTA Dome hätten.“ Dass wieder viele, viele Zuschauer den Weg in die Pariser Straße finden, würden natürlich auch RASTAs Sponsoren, wie die ALTE OLDENBURGER seit Jahren ein ganz besonderer ist, gerne sehen. „Unsere Unterstützung des Klub ist auch ein Bekenntnis zur Region. Und mit Zuschauern ist diese Zusammenarbeit für uns natürlich umso schöner“, betonte ALTE OLDENBURGER-Vorstand Manfred Schnieders. „Dass Kinder und Jugendliche sich bewegen, Sport treiben, ist elementar. Und wenn sie Vorbilder und Idole in der eigenen Stadt haben, denen sie nacheifern können, ist das sehr gut. RASTA ist gerade in dieser Hinsicht sehr, sehr wichtig.“

Natürlich war auch RASTA Vechtas erfolgreiche und von der easyCredit Basketball Bundesliga über Jahre ausgezeichnete Jugendarbeit ein Thema dieses Nachmittages. Ab dem 17. September sind bisher 313 Spiele mit RASTA-Beteiligung angesetzt – von der U10 bis zur BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die U16 und die U19 des Klubs spielen in der jeweils in der besten Nachwuchsliga Deutschlands, das sogenannte Farmteam, gespickt mit Talenten, in der 4. Liga. „Wir haben es während der Krise geschafft, unsere fünf hauptamtlichen Jugendtrainer weiter zu beschäftigen und ein attraktives, förderndes Angebot zumindest im Nachwuchsleistungsbereich zu schaffen. Und ich bin sehr froh, dass wir jetzt schon seit längerem auch im Breitensport wieder so etwas wie Normalität erfahren. Wir wollen die Kinder für Basketball begeistern!“, sagt Stefan Niemeyer. 

RASTA Vechta – Testspiele 

22.8. vs. UNI Baskets Paderborn (68:81-Heimniederlage)

25.8. @ BAYER GIANTS Leverkusen (88:68-Auswärtssieg)

28.8. vs. Artland Dragons

3.9. vs. VfL SparkassenStars Bochum

7.9., 19.30 Uhr vs. Eisbären Bremerhaven („Autohaus Anders-Saisoneröffnung“)

12.9. vs. SYNTAINICS MBC

RASTA Vechta – 2021/2022 – Der Kader

Sheldon Eberhardt (Guard, 25, D/USA), Joschka Ferner (Forward, 25, D), Deng Gue (Forward, 24, UGA/USA), Jannes Hundt (Guard, 24, D), Kristofer Krause (Guard, 20, D), Robin Lodders (Center, 26, D),  Carlos Medlock (Guard, 34, USA), Nigel Pruitt (Forward, 25, USA/D), Preston Purifoy (Forward, 29, USA), Devin Searcy (Center, 32, USA), A.J. Turner (Guard/Forward, 24, USA) Josh Young (Guard, 33, USA). Head Coach: Derrick Allen (41, USA). Assistant Coach & Athletic Trainer: Arturo Ruiz (29, ESP).

Quelle: RASTA Vechta

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Rasta-Vechta.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-08-27 17:03:272021-09-01 16:06:42RÜCKKEHR DER FANS: „WIR TUN ALLES DAFÜR!“

Wiley und Niedermanner vor mehrwöchiger Pause. Dauerkartenverkauf kurzfristig angepasst.

20. August 2021/in ProA 20/21

Sowohl Austin Wiley als auch Jonas Niedermanner stehen den Gladiatoren zum Saisonstart nicht zur Verfügung. Auch beim diesjährigen Dauerkartenverkauf gibt es eine kurzfristige Änderung.

Es sind keine guten Neuigkeiten, die die RÖMERSTROM Gladiators heute zu verkünden haben. Mit Austin Wiley und Jonas Niedermanner fallen zwei wichtige Akteure vorerst verletzt aus. Austin Wiley verletzte sich in einer der letzten Trainingseinheiten vor der Abreise ins Trainingslager am rechten Knie und konnte somit nicht am Trainings-Camp in Altenkirchen mitwirken. Eine sofort durchgeführte Untersuchung durch die Experten vom Orthopaedicum Trier ergab die Diagnose einer Tibiakopffraktur. Anschließende Untersuchungen des betroffenen Knies konnten jedoch weitere Verletzungen und die Notwendigkeit einer Operation ausschließen. Wiley ist bereits in die Therapiemaßnahmen gestartet, wird den Gladiatoren aber circa zwölf Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Jonas Niedermanner verletzte sich in der ersten Einheit des Trainingslagers im Hotel Glockenspitze. Bei einem Zusammenprall mit einem Teamkollegen zog er sich eine Kapselverletzung der linken Schulter zu. In Zusammenarbeit vom Orthopaedicum Trier mit einem Schulterexperten aus den Kliniken Köln wurde die Schulter des Neuzugangs eingehend untersucht und eine Ausfallzeit von circa vier Wochen diagnostiziert. Somit wird auch Niedermanner zum Saisonstart in Bremerhaven nicht einsatzfähig sein.

Bei Jonas Grof, der nach einem unglücklichen Zweikampf im Testspiel gegen die EPG Baskets Koblenz nicht mehr eingesetzt werden konnte, gibt es hingegen Entwarnung. Der Trierer Guard wird Anfang nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und benötigt keine weiteren Therapiemaßnahmen.

„Natürlich ist es kein guter Start in die Vorbereitung, wenn schnell zwei Leistungsträger verletzt ausfallen. Grade zu Beginn der Saison liegt der Fokus im Training auf sehr hoher Intensität und die Jungs geben in jeder Einheit wirklich 100%. So können diese Verletzungen leider immer passieren, obwohl wir natürlich mit Blick auf die vergangene Saison sehr viel an der Trainingssteuerung gearbeitet haben. Für beide Spieler tut es uns sehr leid, dass sie den Saisonstart verpassen werden, wir sind aber optimistisch, dass sie durch die großartige Betreuung unserer medizinischen Abteilung schnellstmöglich auf das Parkett zurückkehren können. Aufgrund des längeren Ausfalls von Austin Wiley, der in unserem System eine wichtige Rolle übernehmen sollte, prüfen wir aktuell, ob wir nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zum aktuellen Stand bei den verletzten Profis der Moselstädter.

„Leider haben wir da gerade großes Pech. Vor allem bei Austin, da er nochmal deutlich länger ausfallen kann als Jonas Niedermanner. Wir müssen leider damit rechnen und planen, dass wir gleich mehrere Spiele zu Beginn der Saison auf Austin verzichten müssen, was natürlich weh tut. Jedoch hoffe ich sehr, dass mit diesen Verletzungen unser Pech für diese Saison bereits aufgebraucht ist und wir die Jungs bald wieder zurück im Training haben“, so Headcoach Marco van den Berg.

Vorkaufsrecht verlängert: freier Dauerkartenverkauf startet erst Dienstag.

Auch beim Dauerkartenverkauf für die Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gibt es eine kleine Anpassung zu verkünden. Das Vorkaufrecht für bestehende Dauerkartenkunden wird bis einschließlich Montag (23.08.2021) verlängert. Der offene Dauerkartenverkauf für Neukunden startet somit erst am Dienstag (24.08.2021).

Die Dauerkarten können online über unseren Ticketshop oder in der Geschäftsstelle in der Arena Trier bestellt und bezahlt werden. Es gelten die regulären Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Gladiators-Trier.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-08-20 15:48:252021-09-01 16:33:45Wiley und Niedermanner vor mehrwöchiger Pause. Dauerkartenverkauf kurzfristig angepasst.

Spielpläne Saison 2021/22: 560 Spiele in der ProA und ProB

13. Juli 2021/in APP-Top, Liga-News

Köln, 12. Juli 2021 – Mit dem Saisoneröffnungsspiel des BBL-Absteigers RASTA Vechta gegen die ROSTOCK SEAWOLVES startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitag, den 17. September, in die Saison 2021/2022. Die Staffeln der ProB starten zeitlich versetzt.

Auch in der kommenden Saison hält der Spielplan der ProA und ProB wieder viele spannende Spiele bereit.  Das Saisoneröffnungsspiel, welches auch zeitgleich das erste Spiel des neuen Rostocker Vater-Sohn-Trainergespanns sein wird, beginnt am Freitag, den 17. September, um 19:30 Uhr und wird live und kostenlos von Sportdeutschland.TV übertragen.

In der ProA werden in der Saison 2021/2022 wieder 17 Teams um die Meisterschaft der ProA und damit verbunden um den Aufstieg in die easyCredit BBL kämpfen. Aus der ProB steigen die beiden Halbfinalsieger, die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles, in die ProA auf. Aus der easyCredit BBL steigt RASTA Vechta ab und wird in der kommenden Saison wieder in der ProA an den Start gehen. Da der Abstieg von der ProA in die ProB ausgesetzt wurde, ergibt sich somit eine größere Ligenstärke, die viel Spannung verspricht.

In der Hauptrunde wird bis zum 09.04.2022 an 34 Spieltagen die Platzierung der besten acht Mannschaften ausgespielt. Es werden somit zu jedem Spieltag acht Spielbegegnungen, mit einem jeweils pausierenden Team, stattfinden. Alle 272 Spiele der ProA werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

ProB mit 25 Teams

Die ProB spielt in der Saison 2021/2022 mit einer 12er- und einer 13er-Staffel die Aufsteiger in die ProA aus. Die unterschiedliche Ligenstärke resultiert daraus, dass es nur drei Aufsteiger aus den Regionalligen gibt. Damit zu den Playoffs beide Staffeln gleichzeitig die Hauptrunde beenden, starten die Staffeln zeitversetzt. Die ProB Nord startet am 25.09.2021, wohingegen die ProB Süd schon am 18.09.2021 in ihre 26 Spieltage der Saison 2021/2022 starten wird. Die Hauptrunde endet für beide Staffeln planmäßig am 19.03.2022.

Die ProB heißt die Aufsteiger aus der Regionalliga, die Dragons Rhöndorf, die scanplus baskets Elchingen und die SBB Baskets Wolmirstedt, herzlich willkommen! Ebenso wie in der ProA wurde in der Saison 2020/21 kein Absteiger aus der ProB in die Regionalligen benannt. Aus diesem Grund bleiben der BARMER 2. Basketball Bundesliga alle ProB-Teams der letzten Saison erhalten.

Die von der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlichten Spielpläne, inklusive der zeitgenauen Ansetzungen, stehen auf unserer Homepage zum Download bereit.

Spielplan ProA
Spielplan ProB

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/Beitragbild-Vorlage-Spielplaene.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-13 10:00:002021-07-28 11:34:55Spielpläne Saison 2021/22: 560 Spiele in der ProA und ProB
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