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Vorberichte ProA 10. Spieltag

22.11.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, den 22. November steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel an. Am 10. Spieltag trifft das Team von Stephan Dohrn auf die RheinStars Köln. Die Partie wird aufgrund einer Belegung der Motorworld Arena nicht in Köln, sondern in Düsseldorf ausgetragen.

Die RheinStars mussten zuletzt eine knappe Niederlage gegen die Playoff-Anwärter aus Bremerhaven einstecken (89:87). Ihre beiden bisherigen Siege feierten sie gegen Kirchheim (87:74) und Münster (83:78).

Auch die Koblenzer hatten ihren letzten Erfolg gegen Münster. Im vergangenen Heimspiel gegen die Artland Dragons gab es allerdings eine deutliche Niederlage mit 83:113. Die Heimschwäche zieht sich bisher wie ein roter Faden durch die Saison. Auswärts hingegen zeigen die Schängel ein völlig anderes Gesicht: Siege in Bayreuth und Wolmirstedt sowie gute Auftritte gegen die Spitzenteams aus Bremerhaven (100:91) und Hagen (97:113) zeigen, wozu das Team in fremden Hallen in der Lage ist.

Ein Lichtblick im vergangen Spiel war aus Koblenzer Sicht eindeutig Aleksa Kovačević. Mit spektakulären 42 Punkten gegen die Artland Dragons wurde er zum „Player of the Week“ des 9. Spieltages gewählt. Er könnte auch in Düsseldorf zu einem wichtigen Faktor werden. Effektivster Spieler der Baskets bleibt jedoch weiterhin Calvin Wishart, der im Schnitt 17,3 Punkte auflegt. Bei den Kölnern ist Haris Hujic mit durchschnittlich 15 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer.

Die RheinStars kämpfen als Aufsteiger um jeden Punkt, während sich die Baskets im Tabellenmittelfeld festsetzen wollen. Die starken Auswärtsleistungen machen Mut – dennoch weiß das Team um Kapitän Badu Buck, dass es eine konzentrierte und physische Vorstellung braucht, wie der Koblenzer Co-Trainer Keith Sherrill analysiert: „Ich denke, am Samstag sehen wir ein schönes Duell zwischen zwei Teams, die hungrig auf einen Sieg sind.“

 

22.11.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Phoenix Hagen

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Der Tabellenzweite BG Göttingen empfängt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenersten Phoenix Hagen. Die beiden punktgleichen Teams (jeweils acht Siege und eine Niederlage) duellieren sich am kommenden Samstag, 22. November, ab 18:30 Uhr in der Sparkassen-Arena (live bei Sporteurope.tv – Einzelspiel ohne Abo buchbar).

Während die Veilchen ihre Erfolgsserie am vergangenen Wochenende in Bayreuth auf sieben Siege in Folge ausgebaut haben, kehrte Hagen nach der überraschenden Niederlage bei den Artland Dragons eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück. Das Team von Phoenix-Headcoach Chris Harris besiegte die dezimierten Bayer Giants Leverkusen 123:81. Sieben „Feuervögel“ punkteten zweistellig – beste Werfer waren der deutsche Guard Bjarne Kraushaar (19 Punkte).

Beeindruckend sind die Hagener Teamstatistiken. Die Harris-Truppe erzielt pro Spiel durchschnittlich die meisten Punkte aller ProA-Teams (104,6). Auf dem zweiten Platz folgen – allerdings mit deutlichem Abstand – die Göttinger (92,0). Im Schnitt gewinnen die Nordrhein-Westfalen ihre Partien mit 22 Zählern Vorsprung. An der Spitze stehen die Feuervögel auch bei der Dreier-Trefferquote (45 Prozent) und den Rebounds (41,1).

In der Saisonvorbereitung gewannen die Veilchen das Testspiel gegen Hagen 121:96. Allerdings traten die Nordrhein-Westfalen dezimiert und nach dem dritten Spiel innerhalb einer Woche nicht ganz fit an. „Es ist gut, dass wir mit den Spielern vertraut sind, ihren Spielstil und ihre individuelle Qualität kennen. Viel mehr können wir aus diesem Duell aber nicht mitnehmen.“

 

22.11.2025 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven

Trotz eiskalter Rivers-Trainingshalle am Morgen und einer ebenso katastrophal temperierten Osthalle am Abend wollen die GIESSEN 46ers ihre Anhänger am Samstag erwärmen. Was gegen einen Gegner, der vom Namen her gut zu den aktuellen Bedingungen für Profisport an der Lahn passen würde, gelingen sollte. „Momentan erwecken wir den Eindruck, als würden wir uns jedem Kontrahenten anpassen“, so Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic.

Schließlich hat der Altmeister gegen die Nordlichter keine schlechten Erfahrungen. Im vergangenen Jahr verpasste Gießen durch eine 72:86-Niederlage am letzten Hauptrundenspieltag an der Weser zwar das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale, revanchierte sich danach aber mit einem 3:1 in der Serie „Best of five“, in der die Mittelhessen Bremerhaven am Ende keine Chance ließen.

Um den Saisonstart als einigermaßen gelungen ad acta heften zu können, bedarf es am zehnten Spieltag nicht nur eines Heimsieges, sondern besonders offensiv einer klaren Leistungssteigerung. Der mit im Schnitt 20 Punkten noch immer beste Scorer der Liga, Kyle Castlin, kam zuletzt nur auf elf (Leverkusen) und sechs (Münster) Punkte. Kapitän Robin Benzing (null von neun) traf in Münster kein Scheunentor.

Die einzige Niederlage (81:84) kassierten die Nordlichter unlängst in Leverkusen, wo allerdings der für „Frenki“ Ignjatovic „herausragende“ Pointguard Elija Miller fehlte. Wie wichtig der Kanadier für das Team von Headcoach Steven Esterkamp ist, bewies Miller beispielsweise beim 88:84 über die Artland Dragons, als er in seine 33 Punkte gleich sechs versenkte Dreier einstreute. Beim 74:59 über Nürnberg waren es 14 Assists, beim 96:79 gegen Münster wiederum 17 Zähler, die er zum Gelingen beitragen konnte.

Doch die Eisbären bestehen nicht nur aus dem Mann mit der Nummer 0, sondern aus einer ganzen Reihe herausragender Profis, die trotz des Ausscheidens aus dem Play-off-Viertelfinale zusammengeblieben sind und lediglich durch US-Guard Jemarl Baker Jr. (kam aus Dänemark), den allerdings derzeit angeschlagenen Flügel Raphael Falkenthal (Jena) sowie durch den Kölner Center Jannis von Senckendorff ergänzt und vor allem verstärkt wurden.

 

22.11.2025 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Die SBB Baskets wollen auswärts zurück in die Erfolgsspur finden: Am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr) ist die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim zu Gast.

Die SBB Baskets mussten zuletzt eine schmerzhafte Heimniederlage hinnehmen: Gegen Nürnberg hieß es am Ende 71:89. Allerdings zeigte die Formkurve zuletzt leicht nach oben, die Zugänge Michael Hughes und Daivien Williamson fügen sich immer besser ein.

Kirchheim ist inzwischen längst ein Traditions-Standort der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Die Mannschaft von Cheftrainer Igor Perovic ist mit drei Siegen und sechs Niederlagen in die Saison gestartet, belegt den zwölften Tabellenplatz. In der Zone sorgen vor allem die Center Nicolas Bretzel und Nicholas Spinoso für eine starke Präsenz. Bester Werfer ist Point Guard Phillip Russelll mit 17,1 Punkten pro Partie.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Kirchheim ist auch sehr schwankend in die Saison gestartet. Ein direkter Konkurrent von uns aktuell. Wir wollen mit viel mehr Intensität spielen. Kirchheim zeichnet sich durch ein sehr physisches Spiel aus. Da müssen wir dagegenhalten, gerade im Low Post. Offensiv wollen wir uns auf unsere Stärken fokussieren und den Ball besser bewegen als zuletzt.“

 

22.11.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Samstag, den 22. November 2025, empfangen die Tigers Tübingen zum zweiten Heimspiel in Folge die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Das Team von Trainer Henrik Sonko will dabei an das erfolgreiche Heimspiel gegen die Paderborn Baskets (104:85-Erfolg) anknüpfen.

Die Gäste sind solide in die Saison gestartet und haben bisher fünf Siege und vier Niederlagen zu verzeichnen, was gleichzeitig Platz acht in der Tabelle bedeutet. Die Bochumer werden nun schon die siebte Saison hintereinander von Felix Bañobre trainiert, der Spanier gehört zu den dienstältesten Trainern der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei den Westdeutschen ist vor allem Niklas Geske hervorzuheben. Der deutsche Point Guard kommt bisher auf 13,9 Punkte und 5,3 Assists pro Spiel.

Insgesamt ist die deutsche Rotation um Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Kilian Dietz äußert erfahren. Auch in dieser Saison 2025/2026 konnten die VfL SparkassenStars Bochum wieder ein gutes Händchen bei der Auswahl der Importspieler beweisen: Der US-Amerikaner Antonio Williams ist der konstanteste Scorer bei den Gästen und kommt auf 17,0 Punkte, 4,0 Assists und 2,9 Rebounds pro Spiel.

Die Leistungskurve der Tigers Tübingen zeigt indes nach oben. Die Raubkatzen konnten fünf der letzten sechs Partien erfolgreich bestreiten. Allerdings dürfte die Begegnung kein Selbstläufer werden, dafür weckt das letztjährige Heimspiel gegen die Bochumer zu schlechte Erinnerungen aus Sicht der Gastgeber. Am 7. Dezember 2024 verloren die Raubkatzen gegen die stark dezimierte Bañobre-Truppe nach einer sehr schwachen Leistung mit 77:85.

Insgesamt ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, wobei beide Mannschaften sicherlich bis in die Haarspitzen motiviert sein werden, um mit einem guten Gefühl in die zweiwöchige FIBA-Pause zu gehen. Mit einem Sieg könnten sich die Sonko-Schützlinge erstmal in den Playoff-Rängen festkrallen und den derzeit direkten Kontrahenten auf Distanz halten.

 

22.11.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. PS Kalrsruhe LIONS

Den letzten Sieg in der laufenden Pro A Saison 2025/26 sicherten sich die Paderborn Baskets vor rund einem Monat gegen Mitaufsteiger RheinStars. Danach mussten die Ostwestfalen, nicht zuletzt aufgrund diverser verletzungsbedingter Ausfälle einige Niederlagen einstecken. Das Team von Head Coach Milos Stankovic will diese Negativserie nun am 10. Spieltag gegen die PS Karlsruhe LIONS beenden und den nächsten Heimsieg einfahren.

Die Baskets hatten an den zurückliegenden Spieltagen mit diversen Personalproblemen zu kämpfen, die nicht zuletzt der Hauptgrund für die vier Niederlagen in Folge waren, die sie einstecken mussten. Und auch in der anstehenden Partie gegen die PS Karlsruhe Lions müssen sie den Ausfall von Branden Maughmer verkraften: Der Point Guard wird aufgrund einer Oberschenkelverletzung für rund sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Alle anderen Akteure jedoch sind aktuell fit und stehen Head Coach Milos Stankovic zur Verfügung. Gegen die Lions wollen sie an die gute Leistung in Bochum (knappe Niederlage nach Overtime) und die vielversprechenden Ansätze in den Partien gegen Bremerhaven und Tübingen anknüpfen, wo sie lange Zeit auf Augenhöhe mithalten konnten, bevor sie jeweils der knappen Rotation Tribut zollen mussten.

Die mit Playoff-Ambitionen in die Saison gestarteten PS Karlsruhe Lions hatten in den vergangenen Wochen ebenfalls mit Verletzungsproblemen und einem für sie unbefriedigendem Saisonstart zu kämpfen. Das Team von Coach Demond Greene verlor zuletzt in Leverkusen (82:97), gegen Kirchheim (76:80) und in Nürnberg (69:87) dreimal in Folge. Nach den Ausfällen von Julian Albus und Mikal Dawson verstärkten sie sich kürzlich mit Isaiah Hart und Brandon Porter.

Der US-Amerikaner Porter spielte noch in diesem Frühjahr und Sommer gemeinsam mit Baskets-Akteur Kevin Osawe für den kanadischen Klub Montreal Alliance. Und auch US-Amerikaner Hart ist für die Baskets kein Unbekannter: Er stand in der vergangenen Saison gemeinsam mit Paderborns Neuzugang Grant Teichmann für die Düsseldorf Giants auf dem Parkett.

 

22.11.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Uni Baskets Münster 

Nach dem überzeugenden Heimauftritt gegen den einen Aufstiegsmitfavoriten Gießen geht es bei einem weiteren auswärts weiter: Die Uni Baskets gastieren am Samstag (20.00 Uhr) beim Tabellenvierten HAKRO Merlins Crailsheim. Die Münsteraner wollen an die Leistung gegen Gießen anknüpfen und dem nächsten Favoriten Paroli bieten.

Am vergangenen Wochenende überzeugte das Team von Cheftrainer Götz Rohdewald trotz der unglücklichen 62:64-Niederlage gegen das Topteam GIESSEN 46ers – besiegelt erst Sekunden vor dem Ende. Tabellarisch bietet das Spiel bei den Merlins eine ähnliche Konstellation. Für besondere Spannung müssen „wir ähnlich fokussiert sein und in der Arena Hohenlohe mit dem gleichen Willen spielen, mit dem wir das gegen Gießen gemacht haben“, sagte deshalb Götz Rohdewald am Donnerstag.

Um sich mit dem Ligaschwergewicht auf allerhöchstem Niveau duellieren zu können, „müssen wir natürlich noch ein bisschen wacher sein, weil es in Crailsheim echt schwierig wird.“ Nicht zuletzt deshalb, weil die „Zauberer“ ihrem Gegner pro Partie über eine der aggressivsten Verteidigungen der Liga achtmal den Ball klauen und sich im Gegenzug auch noch die wenigsten Ballverluste aller Mannschaften erlauben (10,4 Turnover).

Während die Uni Baskets einen größeren Umbruch haben vornehmen müssen, ist das Aufgebot des Vorjahresdritten Crailsheim in großen Teilen zusammengeblieben und punktuell weiter verstärkt worden. In dieser Spielzeit wollen die „Zauberer“ in die erste Liga zurückkehren. Der aktuelle Tabellenvierte ist eine von drei Mannschaften mit 12 Punkten, die gewinnen müssen, um zum punktgleichen Führungstrio Hagen, Göttingen und Bremerhaven (je 16 Punkte) nicht abreißen zu lassen.

Topscorer in der Oberfrankenhalle war Anthony Gaines mit 21 Punkten, der auch das Merlins-Scoring über die Saison mit durchschnittlich 14,5 Punkten und 3,5 Assists bestimmt. Das tief angelegte Scoring, das knapp 90 Punkte pro Partie generiert, halbwegs zu kontrollieren, dürfte als Mammutaufgabe schon reichen. Neun „Zauberer“ sammeln mehr als 8 Punkte pro Spieltag. Auch ganz vorne dabei: die Neuzugänge Marvin Ogunsipe und Vincent Shahid (10,5 Punkte).

 

23.11.2025 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. BBC Bayreuth

Vor der zweiwöchigen Länderspielpause steht für den BBC Bayreuth am 10. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA mit dem Frankenderby bei den Nürnberg Falcons am Sonntag, 23. November, um 15.30 Uhr nochmal ein echter Höhepunkt an. Während für die Bayreuther zuletzt zwei Heimniederlagen gegen die Spitzenteams HAKRO Merlins Crailsheim und BG Göttingen zu Buche stehen, haben die Nürnberg Falcons eine Serie von zuletzt drei Siegen vorzuweisen.

In der jüngsten Partie bei Aufsteiger Wolmirstedt machten die Nürnberger schon zur Halbzeit mit einem 53:28-Vorsprung praktisch alles klar. Nach dem Seitenwechsel kamen die SBB Baskets besser ins Spiel. Die Falcons blieben aber treffsicher von außen, sehr effizient und lagen nach 30 Minuten mit 70:52 vorne. Im Schlussabschnitt sorgten Vincent Friederici und Julius Wolf schnell wieder für einen 21-Punkte-Vorsprung (75:54) und damit für klare Verhältnisse.

Insgesamt setzten die Nürnberger für die laufende Saison auf viel personelle Kontinuität. Herausragender Akteur der Falcons ist bislang aber ein Neuzugang, der 24-jährige US-amerikanische Center Brandton Chatfield. Der Rookie, der vor der Saison aus der College-Liga von der Iowa State University kam, hat bislang 15,7 Punkte im Schnitt geworfen und ist mit acht abgegriffenen Bällen im Schnitt auch bester Rebounder des Teams.

Anfang November nachverpflichtet wurde der 23-jährige US-Point Guard Carter Whitt, der von der Belmont University nach Nürnberg kam. In seinen bisherigen drei Partien für die Falcons scorte er im Schnitt acht Punkte und griff 2,7 Rebounds ab. Whitt ersetzte Cameron Parker, der die Nürnberger nach sechs Saisoneinsätzen verließ.

Der 32-jährige Routinier und Power Forward Julius Wolf gehört mit sieben Punkten und 4,8 Rebounds weiterhin zu den tragenden Säulen des Teams. U19-Vizeweltmeister und Power Forward Tom Stoiber, Eigengewächs Point Guard Joscha Eckert, der vor der Saison aus Paderborn gekommene routinierte Center Lars Lagerpusch, der 25-jährige Point Guard Tim Köpple sowie Shooting Guard Christian Feneberg komplettieren den Kader der Falcons.

 

23.11.2025 18:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Artland Dragons

Für die BAYER GIANTS Leverkusen steht am 10. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Aufeinandertreffen mit den Artland Dragons Quakenbrück auf dem Programm. Am Sonntag (23.11.2025 / 18 Uhr) sind die Niedersachsen zu Gast in der Ostermann-Arena.

Der kommende Gegner, die Artland Dragons, reist hochmotiviert an die Bismarckstraße. Die Quakenbrücker Basketballer konnten nach einer souveränen Performance bei den EPG Baskets Koblenz deutlich gewinnen (113:83). Der Klub von Cheftrainer Hendrik Gruhn hat sich damit auf den fünften Tabellenplatz der ProA (sechs Siege / drei Niederlagen) vorgearbeitet. Dabei wissen die Niedersachsen vor allem offensiv zu überzeugen, denn mit 803 Punkten (89,2 Punkte pro Spiel) ist man die dritterfolgreichste Angriffsmannschaft der Liga.

Benjamin Burnham wechselte im Sommer von der Virginia Tech (NCAA l) in die Bundesrepublik und legt in 2025/26 gleich Fabelstatistiken auf. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten und 8,4 Rebounds pro Spiel gehört der US-Amerikaner zu den statistisch gesehen besten Akteuren der gesamten ProA (Effektivität: 24,7). Auch Amir Hinton liefert konsequent gute Werte ab. Es war für nicht wenige Experten eine Überraschung, dass der Guard nach Stationen in Trier und Jena ausgerechnet in Quakenbrück landete.

Die Personalsituation der „Riesen vom Rhein“ bleibt weiterhin angespannt. Für C.J. Oldham und John Williams Jr. kommt eine Rückkehr auf das Parkett am Sonntag zu früh. Ein möglicher Einsatz der beiden US-Amerikaner steht nach der Länderspielpause zur Debatte. Bayer-Coach Mike Koch fasst zusammen: „Uns muss es schnell gelingen, im Angriff unseren eigenen Rhythmus zu finden. Bedeutet, dass wir uns vor allem auch mit einfachen Punkten belohnen müssen.“

 

Vincent Shahid zaubert wieder

Die HAKRO Merlins waren erneut auf dem Transfermarkt tätig: Vincent Shahid kehrt nach Hohenlohe zurück. Nach Stationen in Frankreich und Mexiko läuft der Guard ab sofort wieder für die HAKRO Merlins Crailsheim auf und trägt in die Trikotnummer 99.  Der 27-Jährige, der seit seinem Wechsel zu Champagne Basket im vergangenen Sommer stetig den Kontakt zu den Crailsheimer Verantwortlichen hielt, verfolgte den Saisonstart der Merlins intensiv.

Nach einem kurzen Intermezzo im Nachbarland und dem Saisonende in Mexiko konnte nun sein Rückkehrwunsch realisiert werden. Somit erweitert der US-Amerikaner den Backcourt der Zauberer. Mit seiner Fähigkeit als Leader spielte sich Shahid schnell in die Herzen vieler Fans und war in der vergangenen Saison an der Seite von Moe Stuckey stellvertretender Kapitän der Zauberer.

Vor seinem ersten Wechsel zu den HAKRO Merlins verbrachte der Guard zwei Jahre in Italien. Mit Varese stand er im FIBA Europe Cup auf dem Parkett, mit Cremona erreichte er die Playoffs der zweithöchsten Spielklasse. Nach dem Jahr bei den HAKRO Merlins wechselte er in das westliche Nachbarland. Für den französischen Zweitligisten Champagne Basket Reims absolvierte er weite Teile der Pre-Season, einigte sich jedoch mit dem Klub auf eine einvernehmliche Trennung.

Anfang September heuerte der in Minnesota aufgewachsene Guard in der höchsten mexikanischen Spielklasse bei Panteras de Aguascalientes an. Dort stand er insgesamt 21-mal auf dem Parkett, erzielte durchschnittlich 9,4 Punkte und erreichte mit seinem Team als Hauptrundenachter überraschend das Halbfinale der Playoffs. Dort verlor man die „best-of-seven“-Serie mit 2:4.

„Dieser Ort fühlt sich wie zu Hause an und unsere Mission ist noch nicht erfüllt. Ich kann es kaum erwarten, wieder vor den besten Fans in Deutschland zu spielen“, so die neue Nummer 99 der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

Ellis kein Löwe mehr

Die PS Karlsruhe LIONS nutzen die aktuelle Spielpause, um personelle und sportliche Weichen für die kommenden Wochen neu zu stellen. In diesem Zuge haben sich die Verantwortlichen der Karlsruher Korbjäger gemeinsam mit dem Spieler Lynval William Alexander Ellis und dessen Agenten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung im beiderseitigen Einvernehmen geeinigt.

Nach den ersten acht Spieltagen zeigte sich, dass sich die sportlichen Vorstellungen und die angedachte Rolle von Ellis im Team nicht wie erhofft entwickelt haben. In offenen Gesprächen kamen beide Seiten zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden, um neue Impulse zu ermöglichen – sowohl für den Spieler als auch für die Mannschaft.

„Wir befinden uns in einer schwierigen Phase, es gilt nun konzentriert und konsequent an den Baustellen zu arbeiten“, wird Headcoach Demond Greene zitiert.

 

Tigers Tübingen vermelden Vertragsverlängerung – Connor Nelson verlängert um ein Jahr

Die Tigers Tübingen und Connor Nelson haben das bisherige Vertragsverhältnis vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum Ende der 2026/2027 verlängert. Der Deutsch-Amerikaner wechselte erst im Sommer von den Essex Rebels London aus Großbritannien nach Tübingen.

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung kam der 26-Jährige in einem Pflichtspiel aber noch nicht für die Schwaben zum Einsatz. Seine Rückkehr auf das Spielfeld könnte am Wochenende aber nun final bevorstehen.

Connor Nelson: „Ich freue mich riesig, für ein weiteres Jahr bei den Tigers Tübingen zu spielen. Leider konnte ich aufgrund einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten. Die lange Leidenszeit neigt sich jetzt dem Ende entgegen. Ich fiebere dem ersten Spiel für die Tigers entgegen, hoffentlich jetzt an diesem Wochenende. Wir standen schon seit einigen Wochen in Gesprächen, ob wir die Zusammenarbeit auch verlängern können. Das haben wir nun getan.“

Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Wir benötigen Kontinuität im Kader, vor allem auf den deutschen Positionen. Connor hat uns in der Vorbereitung mit seinen Leistungen und seiner Entwicklung beeindruckt. Er ist ein sehr guter Werfer und guter Typ. Es ist ein gutes Zeichen, dass Connor sich frühzeitig für einen Verbleib in Tübingen entschieden hat.“

Eric Detlev (Sportdirektor Tigers Tübingen): „Connor hat uns in der Vorbereitung total überzeugt. Er ist ein guter Schütze, feiner Charakter und passt hervorragend in unsere Mannschaft. Dass er in den letzten Wochen noch seinen deutschen Pass bekommen hat, macht ihn für uns natürlich sehr wertvoll. Wir haben ihn trotz seiner Verletzung weiterverpflichtet, das hat für uns keine Rolle gespielt. Wir sind von seinen Fähigkeiten absolut überzeugt.“

 

Erfahrener Point Guard Isaiah Hart wird ein Löwe

Die PS Karlsruhe LIONS nutzen die aktuelle spielplanbedingte Pause, um personell nachzuschärfen und neue Impulse zu setzen. Mit Isaiah Hart stößt ein erfahrener Aufbauspieler zum Team, der die Mannschaft auf der Point-Guard-Position sofort verstärken soll.

Der 26-jährige US-Amerikaner kommt von den ART Giants Düsseldorf, wo er in der vergangenen ProA-Saison zu den auffälligsten Akteuren der Liga zählte, und überzeugte als effizienter Scorer, Spielgestalter und Führungsspieler.

Mit Hart gewinnt Karlsruhe einen Guard, der Tempo, Spielverständnis und Abschlussstärke vereint. Seine Erfahrung aus der ProA und sein Gespür für das Spiel sollen den LIONS helfen, mehr Stabilität und Struktur in die Offensive zu bringen.

Isaiah Hart wird bereits in dieser Woche in Karlsruhe eintreffen. Wenn alle Formalitäten rechtzeitig abgeschlossen werden, steht er im kommenden Auswärtsspiel in Paderborn erstmals im LIONS-Trikot auf dem Parkett.

„Ich freue mich auf Karlsruhe, die LIONS und die Fans! Es ist der nächste wichtige Schritt in meiner Karriere.“, wird Isaiah Hart zitiert.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollen die Karlsruher Korbjäger mit dieser Verpflichtung ein klares Signal setzen: frische Impulse schaffen, Stabilität gewinnen und die Trendwende einleiten.

 

Nürnberg Falcons BC mit Neuverpflichtung

Zwei schwere Spiele haben Nürnbergs beste Basketballer an diesem Wochenende bestritten. Für den Doppelspieltag und für den Rest der Saison, haben sich die Mittelfranken mit US-Guard Carter Whitt von der Belmont University verstärkt. Der 23-jährige Playmaker spielte fünf Jahre lang in der NCAA 1. Sein Senior-Year absolvierte er im Trikot der Belmont Bruins. In 32 Einsätzen kam er durchschnittlich auf 12,9 Punkte, 6,0 Assists, 4,7 Rebounds und 1,5 Steals.

Carter Whitt wurde am 22. Juni 2002 geboren. Nach seiner Highschool-Zeit ging er für zwei Jahre nach Wake Forest. 2022 wechselte er an die Furman University. Für sein letztes College-Jahr ging er in der Spielzeit 2024/2025 für Belmont auf Korbjagd. Alle drei Colleges gehören zur Division I und haben den vielseitigen Guard gut auf seine erste Profi-Station vorbereitet.

„Ich freue mich auf die Herausforderung in Europa Basketball zu spielen. Nürnberg ist eine tolle Stadt. Ich hoffe, ich kann mich schnell einleben und dem Team baldmöglichst helfen“, so Carter Whitt, der für die Nürnberg Falcons mit der Rückennummer 2 auflaufen wird. „Carter bringt viel Physis und Übersicht mit. Trotz seines jungen Alters spielt er sehr reifen Basketball, der gut zu uns passen wird“, freut sich Head Coach Ralph Junge.

Nicht mehr für die Falken auflaufen wird indessen Whitts Landsmann Cameron Parker. Der Tabellendreizehnte der ProA und der 26-jährige Aufbauspieler haben den Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Parker kam in der laufenden Saison sechsmal zum Einsatz und dabei im Durchschnitt auf 4,2 Punkte und 4,3 Assists bei knapp 18 Minuten Einsatzzeit.

 

LIONS reagieren auf Verletzungssituation – Brandon Porter wird ein Löwe

Die Karlsruher Raubkatzen setzen in einer fordernden Phase ein deutliches Zeichen: Nach den längerfristigen Ausfällen von Julian Albus und Mikal Dawson verstärken die Löwen ihren Kader mit Brandon Porter, einem großen, athletischen Flügelspieler mit vielseitigem Profil.

Porter, 2,05m groß und zuletzt in Kanada aktiv, bringt genau die Mischung aus Länge, Dynamik und Flexibilität mit, die den PSK LIONS aktuell fehlt. Er ist bereit, sofort Verantwortung zu übernehmen und Energie ins Team zu tragen.

Der Vertrag läuft zunächst bis Mitte Januar – mit Option auf Verlängerung. Diese greift, sollte das Comeback der verletzten Spieler mehr Zeit benötigen oder Porter sich mit seinen Leistungen und seinen Auftritten in die Herzen der Fans spielt.

Die PS Karlsruhe LIONS gehen davon aus, dass Porter dem Team in der momentanen Lage eine unmittelbar spürbare Entlastung verschafft und die notwendige Tiefe im Kader sicherstellt für die aktuelle Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

„Ich freue mich auf das Rudel und die Stadt! Ich möchte die Chance nutzen, um in meiner Karriere den nächsten Schritt zu gehen“, wird Brandon Porter nach Vertragsunterzeichnung zitiert.

Nachberichte ProA 9. Spieltag

14.11.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Nürnberg Falcons BC 71:89

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:89 (28:53) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren.

Die Nürnberg Falcons sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter im Aufwind. Auch ohne den erkrankten Evan Taylor zeigte das Team von Ralph Junge gegen Wolmirstedt eine starke und souveräne Leistung. Schon im Auftaktviertel setzten die Mittelfranken erste Duftmarken und schenkten den Gastgebern 30 Punkte ein (14:30).

Dank guter Defense, Geduld und tollem Teambasketball konnten Trevor Baskin und Co. die Führung bis zur Pause auf 25 Zähler ausbauen (28:53) und für eine Vorentscheidung sorgen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Baskets dann besser ins Spiel. Die Falcons blieben aber treffsicher von außen, sehr effizient und nach 30 Minuten 52:70 vorne. Im Schlussabschnitt sorgten Vincent Friederici und Julius Wolf schnell wieder für eine 20 Punkte-Führung (54:75) und klare Verhältnisse. Der Aufsteiger war in der Folgezeit nur noch um Schadensbegrenzung bemüht und musste sich schlussendlich mit 71:89 geschlagen geben.

Ralph Junge konnte zufrieden sein, zumal fünf Spieler zweistellig scorten: „Mir hat heute vor allem die erste Hälfte sehr gut gefallen. Wir sind sehr routiniert und dominant aufgetreten und konnten an die gute Defensiv-Leistung aus dem Karlsruhe-Spiel anknüpfen. Nach der Pause ging uns ein wenig die Intensität verloren, was Wolmirstedt mehr Freiheiten bescherte. Der Sieg war aber nie in Gefahr und so freuen wir uns über einen verdienten Auswärtserfolg und den dritten Sieg in Folge.“

 

15.11.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. BG Göttingen 77:88

Über weite Strecken verlangte der BBC Bayreuth der BG Göttingen heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA alles ab, erst als die Niedersachsen begannen, im Schlussviertel ihre Dreier zu treffen, wurde es doch noch deutlich und Göttingen siegte am Ende mit 88:77 (35:36).

Es dauerte in der temporeichen, aber zunächst von wenig Treffsicherheit geprägten Partie über zwei Minuten, ehe Nat Diallo mit dem 2:4 die ersten Bayreuther Punkte der Partie machte. Nach gut fünf Minuten führte Göttingen mit 8:2, KeVaughn Allen und Leroy Ikejiaku verkürzten auf 6:8. Zwei weitere Ikejiaku-Freiwurftreffer stellten den Score auf 8:11, Rayshawn Mart traf zum 10:13. Nach dem finalen Korb von Allen zum 17:19 ging es in die erste Viertelpause.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts zum 19:19 aus. Göttingen zog dann auf 24:19 davon, abermals Diallo antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 22:24.Hendrik Drescher traf den ersten Göttinger Dreier um 27:22, Kovalov verkürzte auf 24:27. Allen brachte den BBC von der Freiwurflinie auf 31:33 heran. Nach einem technischen Foul gegen Jordan Sears verkürzte Allen von der Linie auf 33:35 und traf dann mit dem Buzzer einen Dreier zur 36:35-Halbzeitführung der Bayreuther.

Diallo traf nach dem ersten Göttinger Korb der zweiten Hälfte zum 38:37 für den BBC. Die Führung wechselte hin und her. Die Partie blieb intensiv, zäh, aber spannend. Nach einem Göttinger 9:0-Lauf stand es 48:42 für die Gäste. Diallo stellte von der Freiwurflinie auf 47:48 und traf anschließend einen Tip-in zur erneuten Bayreuther 49:48-Führung. Plescher traf in der Schlusssekunde des dritten Viertels noch einen Dreier zum 52:50 nach 30 Minuten für Bayreuth.

Diallo traf zu Beginn des Schlussviertels zum 54:52 für die Gastgeber. Göttingen schlug dann mit einer 8:0-Serie und zwei Dreiern zurück und führte wieder mit 62:59. Allen verkürzte von der Linie auf 68:73. Göttingen erhöhte nach einem 15:2-Lauf auf 83:68. Die Entscheidung war damit gefallen, 100 Sekunden vor Schluss stand es 85:70. Göttingen gewann schließlich mit 88:77. Der BBC hatte dem BBL-Absteiger das gesamte Spiel über alles abverlangt.

 

15.11.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:75

Kardiologen in Bochum haben wahrscheinlich eine Menge zu tun in dieser Saison, denn auch der Heimsieg der VfL SparkassenStars Bochum gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim war ein richtiger Thriller. Am 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bewiesen die SparkassenStars wieder einmal starke Nerven und behielten die Nase vorn.

Die Partie begann zerfahren. Beide Teams hatten sehr durchschnittliche Wurfquoten und wirkten nervös. Die Knights hatten die Nase vorn und führten 19:15 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt drehten die SparkassenStars auf und zeigten, dass sie die Knights dominieren können, sowohl offensiv als auch defensiv. Bis zur Halbzeit erzwangen sie 11 Turnover bei den Schwaben und trafen fünf Dreier. Die Ritter blieben bis zur Halbzeit erfolglos aus der Distanz. 0/8 Dreiern stand zur Halbzeit für die Kirchheimer auf dem Stat-Bogen. Zur Halbzeit führte die SparkassenStars mit 38:29.

Die Knights kamen im dritten Viertel wieder besser ins Spiel. Kurz vor Ende des Viertels schienen sie das Momentum durch einen Dreier von Russell auf ihre Seite zu ziehen, doch der nervenstarke Kapitän der Bochumer, Niklas Geske, konterte mit dem Buzzer zur 56:53 Führung vor dem letzten Spielabschnitt für sein Team. Psychologisch war das sehr wichtig.

Mal wieder entwickelte sich ein Thriller in der Bones Hands Arena. Drei Minuten vor Schluss stand es 69:69 und der Bochumer Headcoach Felix Banobre rief sein Team nochmal zum Timeout. Antonio Williams übernahm Verantwortung und traf für sein Team zum 73:70. Danach zeigte sich vor allem Dragon Mangum sicher von der Freiwurflinie und das Spiel endete mit einem Sieg für die SparkassenStars.

 

15.11.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Bayer GIANTS Leverkusen 123:81

Der Rekordmeister aus Leverkusen mussten Auswärts am 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 beim großen Favoriten eine 81:123-Pleite hinnehmen. Die Leverkusener Korbjäger mussten, ohne die verletzten John Williams Jr., Sebastian Brach und C.J. Oldham, vor 3.092 Zuschauern in die picke packe vollen Ischelandhalle.

Hagen spielte sich schnell in einen Rausch und setzte sich mit 13:0 von den „Riesen vom Rhein“ ab. In der Anfangsphase verletzte sich Luca Finn Kahl, der im Anschluss nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Es war wie verhext. Nach einer Auszeit konterte BAYER mit einem 10:0- „Run“ und verkürzte den Rückstand auf drei Zähler (13:10). Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki & Co. trafen jedoch hochprozentig von außen und sorgten, nach zehn absolvierten Minuten, für die 25:14-Führung.

Das zweite Viertel ist schnell zusammengefasst. Dennis Heinzmann musste vorzeitig die Halle verlassen. Der Mannschaftskapitän erhielt in der 15. Minute sein zweites technisches Foul und war damit nicht mehr spielberechtigt. Ein herber Rückschlag für die Farbenstädter, die nun endgültig abreißen lassen mussten. Phoenix agierte in Form eines Spitzenteams und ließ keine Zweifel mehr darüber aufkommen, welches Team als Sieger vom Platz geht. Mit 60:32 endete die erste Halbzeit.

Im Kabinentrakt schien Coach Koch genau die richtigen Worte an seine Mannen gefunden zu haben. Leverkusen ließ nicht abreißen und kämpfte. Viktor Ziring traf drei Dreier in Serie und Sören Urbansky zeigte als Heinzmann-Vertretung eine gute Leistung. Natürlich fehlten die Kraft und Qualität, um für die große Wende zu sorgen. Doch die GIANTS konnten die dritte Periode mit 29:31 gewinnen, das bewies, wie stark die Teamchemie innerhalb des Kaders ist.

Das Schlussviertel bot dann keine großen Überraschungen mehr. Die Farbenstädter wollten, konnten aber nicht mehr für Gefahr sorgen, während Hagen den Spielstand verwaltete und den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen konnte. Nichtsdestotrotz gebührte an diesem Abend auch den GIANTS Respekt, die sich bis zur Schlusssekunde nicht aufgegeben hat und Kämpferherz bewiesen. Der 123:81-Sieg der Westfalen war hochverdient.

 

15.11.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. GIESSEN 46ers 62:62

Die Uni Baskets Münster unterliegen durch einen Gamewinner 3,7 Sekunden vor dem Ende den GIESSEN 46ers 62:64 (35:36). In atemberaubender Atmosphäre verpassten defensiv bärenstarke Uni Baskets in der Crunchtime ihre 61:57-Führung vorentscheidend auszubauen.

Die Baskets gingen von Beginn an aggressiv die Intensität der Gäste mit. Die Switch-Defense der Gießener behagte den Münsteranern anfangs noch nicht, ehe sie diese immer besser adaptierten, defensiv immer stärker wurden und zu drei Steals kamen. Trotzdem sorgte Gießen für den Führungswechsel bis zur Viertelpause, weil die Uni Baskets einige gute Abschlüsse nach Ballgewinnen und gutem Rebounding (10:6) ungenutzt ließen. 16:23 nach Viertel eins.

Nick McMullens nächste Zähler und sein Monsterblock in der Defensive nur Sekunden später gaben einen Energieschub. Bo Hodges und der Distanztreffer von Nick McMullen hielten Anschluss (23:29, 14.). Hellwache Baskets hatten ihr bisheriges großes Manko dieser Saison, die Turnover, bestens unter Kontrolle. Kurz vor der Pause glichen die Münsteraner das erstmals seit der Anfangsphase wieder aus (33:33, 19.). Deswegen gingen die Giessener mit einer hauchdünnen Führung in die Pause (35:36).

Die Uni Baskets lieferten weiter einen bockstarken Defensivauftritt ab. 10:3 Steals und 4:1 Blocks zu ihren Gunsten waren ein Ausdruck der Extraklasse in diesem Segment nach dem dritten Viertel. Über die so erlangte Kontrolle über die Defensive war die Führung des Gastgebers nach Larrys Distanztreffer und Dilschmanns cleverem Drive Mitte des dritten Abschnitts dennoch denkbar knapp (47:44). Gießen fand seine Linie wieder und bestrafte Münsteraner Fehler zum Ende des dritten Viertels (47:51).

Die Uni Baskets spielten nun wie befreit auf. Sie kamen über feine Ballbewegung zu freien Distanztreffern von Paul Viefhues und Bo Hodges und zur nächsten Führung (59:56). Nach der 61:57-Führung durch Julian Larry versäumten die Münsteraner mehrfach die Vorentscheidung,, begingen selbst ein ungeschicktes Offensivfoul und mussten den letzten Korbleger 3,7 Sekunden vor der Schlusssirene von Kyle Castlin trotz guter Verteidigung schlucken.

 

16.11.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. RheinStars Köln 89:87

Mit einem stark verbesserten Auftritt in der zweiten Halbzeit wäre den RheinStars am Sonntagnachmittag bei den Eisbären Bremerhaven beinahe eine faustdicke Überraschung gelungen. Der Aufsteiger unterlag einem der Topfavoriten der Liga am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp mit 87:89 (42:57).

Köln beginnt ordentlich, gerät aber im Laufe des ersten Viertels ins Hintertreffen. Die RheinStars werfen viel von außen, haben aber ihrerseits auch Probleme mit der Verteidigung rund um den eigenen Korb. Da aber auch Bremerhaven ähnlich freundschaftlich arbeitet in der Defense, erfreuen sich beide Mannschaften lange Zeit über hohe Quoten bei den Abschlüssen in Korbnähe. Ende der ersten Hälfte führten die Eisbären mit 15 Punkten (42:57).

Und in Halbzeit zwei ist das alles Makulatur, denn die RheinStars finden mit dem Seitenwechsel all das wieder, was auch in den ersten 20 Minuten hilfreich gewesen wäre – oder in Münster zum Sieg gereichte. Energie und Leidenschaft beispielsweise. Sie finden Lösungen in Offense und Defense, holen sich die Stopps und verkürzen den Rückstand Punkt um Punkt. Vor allem Paige (20 Zähler) und Onyejiaka (19) zeigen ihre besten Saisonleistungen.

Mit Beginn des Schlussviertels sind sie bis auf zwei Zähler an (74:76) den Eisbären dran. Der Favorit gerät inklusive des Ex-Kölners Jannis von Seckendorff ins Wanken. Ein Dreier von Paige gleicht die Partie aus, mit dem nächsten Dreier gehen die Kölner sogar in Führung (83:80). Das Spiel wogt hin und her. Zwei Freiwürfe von Haris Hujic bringen 23 Sekunden vor dem Ende erneut den Ausgleich. Bremerhaven antwortet durch Miller, Köln schafft diese nicht mehr. Die Punkte für den Sieg bleiben im Norden.

„Nach der Pause haben wir die richtige Energie gefunden, um uns auch gegen schwierige Gegner behaupten zu können. Zudem haben wir mit einigen Anpassungen insgesamt mehr Fluss in Offense und Defense bekommen“, sagte Head Coach Zoran Kukic nach der umkämpften Partie.

 

16.11.2025 15:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Paderborn Baskets 104:85

Vor der starken Kulisse von 2.847 Zuschauern (Saisonrekord) in der Paul Horn-Arena feierten die Tigers Tübingen einen letztlich ungefährdeten 104:85 Heimsieg gegen die Paderborn Baskets. Nach fünf Minuten im ersten Viertel übernahm die Mannschaft von Coach Henrik Sonko die Führung (11:10) und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr her.

Das Spiel begann munter, beide Teams schlossen die ersten Angriffe hochprozentig ab. So stand es nach zwei Minuten 5:6 aus Sicht der Hausherren. Bis zur Mitte des Viertels war die Begegnung ausgeglichen. Nach fünf Minuten führten die Raubkatzen mit 13:12. Angeführt vom in der Anfangsphase hervorragend aufgelegten Pelote zogen die Schwaben dann etwas an und gingen mit 16:12 nach sechs Minuten in Führung. Die Schwaben ging mit einer knappen 22:21-Führung in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts passierte punktemäßig nicht viel auf beiden Seiten, ehe Wood per Korbleger auf 24:21 erhöhte. Als kurz darauf Silas Oriane erstmals auf eine zweistellige Führung gestellt hatte (37:26), nahm Stankovic seine zweite Auszeit. Die Tigers ließen sich dadurch allerdings kaum beeinflussen. Bis zur großen Pause konnten die Schwaben den Vorsprung noch erhöhen, sodass es mit einem 50:38-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten beide Teams noch den Pausentee verdauen und starteten dementsprechend zerfahren in das dritte Viertel. Danach gelangen beiden Mannschaften wieder ein paar Aktionen in der Offensive. Nach einem Tübinger 0:9-Lauf bat Coach Sonko bei noch 3:37 Minuten auf der Uhr und beim Stand von nur noch 63:57 um eine Unterbrechung. Mit einem 72:62-Vorsprung gingen die Hausherren in den letzten Spielabschnitt.

Zu Beginn des letzten Viertels nahm Wood das Spiel dann in die Hand und erzielte vier schnelle Punkte zum 78:65. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – Auszeit Paderborn nach 84 Sekunden. Zwei Dunkings von Lukas Milner und Moreaux zum 96:81 in der 36. Minute brachten die Frage auf, wer die 100 Punkte vollmachen würde. Dies übernahm Wood genau 107 Sekunden vor dem Spielende. Am Ende stand dann ein in der Höhe verdienter 104:85-Sieg auf der Anzeigetafel fest.

 

16.11.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons 83:113

Rabenschwarzer Tag für die EPG Baskets. Die Koblenzer unterliegen den Artland Dragons mit 83:113 (32:51) Trainer Stephan Dohrn musste am Sonntagnachmittag mit einem dezimierten Kader antreten.

Für Koblenz eröffnete Aleksa Kovačević das Scoring. In der Offensive sollte es auf Koblenzer Seite der Abend des Serben werden, der am Ende mit 42 Zählern über 50% der Punkte seiner Mannschaft lieferte. Leider sollte dies aus Sicht der Koblenzer Fans das einzige Highlight des Abends bleiben. Nach einem respektablen ersten Viertel, das die Baskets mit 18:17 knapp für sich entscheiden konnten, verlor man das zweite Viertel mit einer Differenz von 20 Punkten, was die Partie bereits vorentscheiden sollte.

Es gelang Koblenz nicht, die Verteidigung der Quakenbrücker zu knacken und Spieler in Korbnähe in Szene zu setzen. Obwohl die Distanzwürfe viel zu selten ihr Ziel fanden, warfen die Baskets beharrlich weiter von außen und vergaben dadurch 30 Würfe. Die miserable Wurfquote von 19% war einer der Gründe, warum die Dragons im dritten Viertel auf 30 Punkte wegziehen konnten.

Der Koblenzer Coach ging nach der Partie hart mit seinen Spielern ins Gericht: „Ich war auch nach dem ersten Viertel überhaupt nicht zufrieden. Für mich teilt sich das Spiel in zwei Phasen: Nach der Halbzeit war es blamabel und vor der Halbzeit einfach nur dumm. Die Offense war eine Katastrophe, das Spiel zur Halbzeit leider so gut wie gelaufen. Zum fünften Mal in Folge treten wir zu Hause in einer entscheidenden Phase des Spiels offensiv schlecht auf, weil wir nicht schlau genug spielen.“

 

08.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 95:85

In einem fulminanten Duell im Nachholspiel gegen favorisierte HAKRO Merlins Crailsheim am 8. Dezember belohnten sich die PS Karlsruhe LIONS mit einem 95:85-Sieg für ihre vielleicht beste bisherige Saisonleistung. Es war bereits das zweite Heimspiel binnen drei Tagen. Schon am Freitag hatte es ein Baden-Württemberg-Derby gegeben. Da lag Karlsruhe in einer sehenswerten Begegnung gegen die Tigers Tübingen am Ende auch mit zehn Punkten vorn.

Crailsheim startete erwartet druckvoll und sicherte sich die ersten fünf Punkte des Abends. Die Hausherren hingegen begannen nervös. Während die LIONS in der fünften Minute nach einem schönen Fastbreak kurzzeitig in Front gingen, sorgten treffsichere Merlins kurze Zeit später beim 12:18 für die erste Auszeit der Gastgeber. Der erste Karlsruher Distanztreffer des Abends kam gerade zur rechten Zeit. Mit 22:25 ging es in den zweiten Abschnitt, der dem ersten in nichts nachstand – im Gegenteil.

Es war nun ein hochklassiger, dynamischer Schlagabtausch auf Augenhöhe. Karlsruhe erkämpfte sich wieder die Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Der Tabellendritte blieb stets gefährlich aus sämtlichen Positionen, machte keine Anstalten, das Spiel zu beruhigen. Doch die Führung hielt, auch weil die LIONS die Last gut verteilten und als Team dagegenhielten. Dies zeigte früh Wirkung und führte in den wichtigen Minuten vor der Halbzeitpause zum Ausbau der Führung auf 58:46.

Ein Zehn-Punkte-Run führte in der 25. Minute zum 69:51 und damit der höchsten Führung des Abends. In der sich anschließenden Phase zauberten die Merlins allerdings von der Dreierlinie und vertagten so die Vorentscheidung. Nach zehn ausgeglichenen Minuten ging es mit 80:68 in den Schlussabschnitt, der nun weniger vom Tempo als vielmehr vom Kampf und der Spannung lebte. Denn das Nervenkostüm derer, die es mit den LIONS hielten, wurde ziemlich strapaziert.

Drei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 84:82. Das Gästeteam und seine zahlreichen mitgereisten Fans pushten sich gegenseitig und hatten gefühlt schon mehr als eine Hand an den Siegpunkten. Aber Karlsruhe hielt stand. Es waren nun erfolgreiche Einzelaktionen aus schier unmöglichen Situationen, welche die Mannschaft wieder stabilisierten und der Europahalle den Glauben an den Sieg zurückbrachten.

 

Vorberichte ProA 9. Spieltag

14.11.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Nürnberg Falcons BC

Die SBB Baskets peilen den nächsten Erfolg in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A an: Am Freitagabend (Beginn: 19.30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast die Nürnberg Falcons in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Nürnberg gilt als etablierter Pro-A-Ligist. Aktuell belegt die Mannschaft von Cheftrainer Ralph Junge den neunten Tabellenplatz. Die Bilanz: vier Siege und vier Niederlagen. Fixpunkt ist bislang US-Center Brandton Chatfield, der im Schnitt starke 15,4 Punkte und 7,3 Rebounds auflegt. Auch der nachverpflichtete Point Guard Carter Whitt weiß als Strippenzieher zu überzeugen.

Die SBB Baskets beendeten am vergangenen Spieltag ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie. Mit 80:72 setzte sich der Aufsteiger bei den RheinStars Köln durch. Nürnberg durfte zuletzt ebenfalls jubeln, bezwang daheim Karlsruhe deutlich mit 87:69.

Auf die verletzten Lennard Winter und Nigel Pruitt müssen die SBB Baskets weiterhin verzichten. Auch hinter dem Einsatz von Modestas Paulauskas steht erneut ein Fragezeichen. Ansonsten dürften alle anderen Wolmirstedter Akteure dabei sein.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Nürnberg ist sehr gefährlich. Sie haben Tübingen zuhause geschlagen, sie haben Crailsheim geschlagen. Das ist ein Team, das schnell heiß laufen kann und es schafft, immer mal wieder ein extrem gutes Spiel abzuliefern. Das ist eine Hausnummer. Außerdem haben sie einen sehr tiefen Kader. Wir wollen an den Erfolg gegen Köln anknüpfen und unseren Fans ein starkes Heimspiel liefern.“

 

15.11.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. BG Göttingen

Mit der anspruchsvollen Partie gegen den BBL-Absteiger und Tabellenzweiten BG Göttingen endet für den BBC Bayreuth am Samstag, 15. November, um 19 Uhr am neunten Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine Serie von vier Heimspielen.

Bislang hat der BBC in der Heimspielserie zwei Siege gegen die PS Karlsruhe LIONS und nach zweimaliger Verlängerung gegen die SBB Baskets Wolmirstedt geschafft, zuletzt gab es gegen die HAKRO Merlins Crailsheim eine 63:79-Niederlage. Das Team von Headcoach Florian Wedell hat somit 6:10 Punkte auf dem Konto und steht aktuell auf Tabellenplatz 13.

Die in der vergangenen Saison mit nur drei Siegen als Tabellenletzter aus der BBL abgestiegene BG Göttingen strebt den sofortigen Erstliga-Wiederaufstieg an. Bislang ist man hierzu mit 14:2 Punkten und Tabellenplatz zwei auf einem guten Weg. Die bislang einzige Saisonniederlage mussten die Niedersachsen am zweiten Spieltag mit 83:90 im Heimspiel gegen die Tigers Tübingen hinnehmen. Am vergangenen Doppelspieltags-Wochenende gab es einen 68:63-Sieg beim Neuling Bayer Giants und einen 93:74-Heimsieg gegen die VfL Sparkassen Stars Bochum.

Fabian Strauß kam vor der Saison als Headcoach zusammen mit seinem Assistant-Coach Patrick Carney von den freiwillig in die ProB abgestiegenen Dresden Titans nach Göttingen und leitet bei den Niedersachsen den Neuaufbau mit Zielsetzung Wiederaufstieg.

Bester Werfer bei den Göttingern ist bislang der aus der US-College-Liga gekommene, 24-jährige Rookie und Point Guard Jordan Sears. Der von den Leicester Riders aus England gekommene, 28-jährige US-amerikanische Small Forward Zach Jackson steht ihm zur Seite. Power Forward Hendrik Drescher kam von BBL-Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier zu den Veilchen und ist bester Rebounder des Teams. Routinier und Small Forward Mathis Möninghoff blieb dem Verein ebenso treu wie der 2,11 Meter große Center Janis Jünemann.

 

15.11.2025 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am Samstag sind die Bozic Knights bei den SparkassenStars Bochum gefordert. Nach zwei Siegen in Folge wollen die Ritter ihren Lauf fortsetzen und weiter Boden in der Tabelle gutmachen. Die Gastgeber liegen mit einem Sieg mehr auf Rang acht vor Kirchheim – zusätzliche Motivation für die Perovic-Truppe, auch auswärts alles zu geben. Tip-Off in der Rundsporthalle Bochum ist um 19 Uhr.

Das vergangene Wochenende war für alle Ritter ein echtes Highlight: Zwei Derbys, zwei Siege – auswärts in Karlsruhe und zu Hause gegen Tübingen. Nach der Freude am Sonntag ging der Blick aber gleich wieder nach vorne auf die nächste Partie. „Wir erwarten ein schweres Spiel gegen Bochum, die eine sehr physische Mannschaft sind und den Gegner immer wieder überraschen“, sagt der Trainer.

Die jüngsten Erfolge haben gezeigt, wie fokussiert und erfolgreich die Ritter agieren können. Besonders die defensive Intensität war in beiden Spielen ausschlaggebend – die Knights kontrollierten das Tempo, zwangen die Gegner zu schwierigen Würfen und nutzten Ballgewinne konsequent für schnelle Abschlüsse. Gleichzeitig hat sich auch die Offensive spürbar weiterentwickelt. Das Zusammenspiel wirkt strukturierter, das Ballmovement flüssiger, die Entscheidungen klarer.

Der kommende Gegner Bochum schloss den Doppelspieltag mit einem Sieg und einer Niederlage ab, ist aber traditionell ein unangenehmer Gegner für die Ritter, vor allem in eigener Halle. Dreh- und Angelpunkt ist Spielmacher Niklas Geske, der das Tempo bestimmt und seine Mitspieler stark in Szene setzt. Auf den Forward-Positionen sorgt Neuzugang Dravon Mangum mit Athletik und Distanzwurfgefahr für Impulse, während Routinier Flenard Whitfield unter den Körben Präsenz zeigt.

Die bisherigen Begegnungen beider Teams in den vergangenen Spielzeiten verliefen stets auf Augenhöhe, intensiv und spannend bis zur Schlusssirene – ein Hinweis darauf, dass auch am Samstag Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. Alles ist angerichtet für ein spannendes Duell in der Rundsporthalle Bochum.

 

15.11.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Nichts zu verlieren haben die BAYER GIANTS am 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26. Die Leverkusener treffen am Samstag (15.11.2025) um 19 Uhr in der Ischelandhalle auf den Tabellenführer, Phoenix Hagen.

Es war eine schwierige Trainingswoche für GIANTS Headcoach Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge. Die Leverkusener hatten mit einigen Personalproblemen zu kämpfen, so mussten vor allem die Akteure aus der U22 und NBBL im Trainingsbetrieb aushelfen. Schon jetzt steht fest, dass die GIANTS ohne C.J. Oldham und John Williams Jr. nach Hagen aufbrechen werden. Die beiden US-Amerikaner werden in Westfalen verletzungsbedingt aussetzen müssen.

An diesem Wochenende haben die BAYER-Korbjäger das Team von Phoenix Hagen vor der Brust. Der frühere Bundesligist steht mit einer Bilanz von sieben Siegen und einer Niederlage vollkommen verdient auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In der Vorwoche stolperte die Mannschaft von Trainer Chris Harris nach doppelter Verlängerung über die Artland Dragons. In Quakenbrück setze es eine knappe 109:110-Niederlage.

Mit Marcus Graves verfügen die Hagener derzeit über den Anwärter Nummer Eins auf den MVP-Titel 2026. Der Point Guard wechselte im Sommer 2025 aus Trier zu Phoenix und überragt mit starken Statistiken. Auch brandgefährlich ist Devin Schmidt. Der Amerikaner, der auch über einen deutschen Pass verfügt, gilt als guter Schütze von „Downtown“. Mit einer fast 44-prozentigen Trefferquote von der Dreipunktelinie hat er sich in den Vordergrund gespielt.

In seine dritte Saison für Phoenix Hagen geht Dennis Nawrocki. Die Niederlage in Quakenbrück konnte er nicht verhindern (14 Zähler), dennoch gilt auch Nawrocki als „Spieler mit der Lizenz zum Werfen“ (48 Prozent Trefferquote von außerhalb der Dreipunktelinie). Kurzum: Die Hagener Basketballer bestechen durch schier unfassbare Qualität.

 

15.11.2025 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. GIESSEN 46ers

Heimspiel-Wochen bis Weihnachten für die Uni Baskets Münster: Von sechs Partien finden vier in der Sporthalle Berg Fidel statt – beginnend mit dem Duell am Samstag (19.30 Uhr) gegen die GIESSEN 46ers. Angesichts nicht einfacher Umstände haben zwei Siege aus acht Partien die Münsteraner zwar in eine schwierige Situation gebracht, die aber dennoch Ruhe bewahren.

Während die Uni Baskets ihre Stabilität noch suchen, hat der erklärte Aufstiegsaspirant Gießen zuletzt Bayer Giants Leverkusen 97:71 abgefertigt. „Wir haben uns stabil und selbstbewusst präsentiert“, bilanzierte Branislav Ignjatovic. Der 46ers-Cheftrainer verwies zugleich auf die „bisher beste Leistung in Tübingen“ bei der 1,2 Sekunden vor der Schlusssirene besiegelten 82:84-Niederlage zwei Tage zuvor. Kurzum: Der Aufstiegsmitfavorit ist inzwischen voll da.

Vor dem Doppel-Spieltag wurden die Gießener den Erstligaansprüchen am Traditionsstandort noch nicht gerecht. Der aktuelle Tabellenplatz sieben dürfte nach bereits vier Niederlagen aus den ersten acht Saisonspielen aber nur eine Momentaufnahme bleiben. Dass die 46ers als Playoff-Halbfinalist der Vorsaison als Aufstiegskandidat gehandelt werden, ergibt sich aus dem in großen Teilen eingespielten und erlesen besetzten Kader, der im Sommer erneut verstärkt wurde.

Mit dem 31-jährigen Point Guard Martin Junakovic, dem 31-jährigen Power Forward Domagoj Vukovic, dem 30-jährigen Guard Daniel Norl und dem 32-jährigen Power Forward Till Gloger kam einmal mehr reichlich Ü30-Erfahrung in die Mannschaft. Auf den verletzungsbedingten Ausfall von Junakovic haben die Lahnstädter umgehend mit der Verpflichtung von Devon Goodman reagiert. Der 28-jährige Point Guard spielte zuletzt für die Merlins Crailsheim.

Norl wechselte vom Liga-Konkurrenten Bremerhaven an die Lahn. Als „echten Transfercoup“ betrachtet man in Gießen die Verpflichtung von Till Gloger, der unter anderem 2022 mit den Rostock Seawolves in die BBL-Aufstieg und dort bis Februar dieses Jahres spielte. Der Gießener gefühlten „Ü30“-Riege steht auch in dieser Saison der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Robin Benzing vor. In bestechender Form ist derzeit Kyle Castlin mit 21,8 Punkten und 5,5 Rebounds pro Partie.

 

16.11.2025 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RheinStars Köln 

Vor einer Bewährungsprobe stehen die RheinStars am kommenden Sonntag. Mit dem Auftritt bei den Eisbären Bremerhaven treffen die Kölner am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf einen der Aufstiegsaspiranten des Klassements. Tipoff ist am Sonntag um 15 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Mit 7:1-Siegen liegen die Norddeutschen punktgleich mit Phoenix Hagen und der BG Göttingen an der Tabellenspitze. „Über die Verteilung der Favoritenrolle brauchen wir nicht zu diskutieren“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Aber die Saison hat gezeigt, dass in dieser Liga nahezu jeder jeden schlagen kann.“ Zudem ist der Vergleich sicherlich auch eine Chance, die eigene Entwicklung voranzutreiben.

Am ersten Spieltag waren die RheinStars in Hagen beim Topteam der Liga noch völlig chancenlos. Inzwischen aber konnten die Kölner fast alle verletzten Akteure in ihr Spiel integrieren, gewannen ihre ersten Spiele und finden sich langsam in der ProA zurecht.  „Für uns sind diese Spiele gegen stärkere Teams wichtig, um zu lernen, wie wir mit dem Druck und der Qualität des Gegners umgehen, aber auch zu lernen, die eigene Qualität und Stärke herauszuarbeiten“, sagt Baeck.

Zwei Kölner Power Forwards zählen zum bislang sehr erfolgreichen Kader von Headcoach Steven Esterkamp. Jannis von Seckendorff wechselte Anfang der Saison von den RheinStars in den Norden und fühlt sich dort offenbar pudelwohl. Der zweite Kölner im Team ist Jordan Samare, der aus der Jugend der RheinStars nach der JBBL ins Programm der Frankfurt Skyliners wechselte – und sich bereits 2024 den Norddeutschen anschloss.

 

16.11.2025 15:00 Uhr Tigers Tübingen vs. Paderborn Baskets 

Am Sonntag, den 16. November 2025, empfangen die Tigers Tübingen um 15 Uhr die Paderborn Baskets in der Paul Horn-Arena. Mit der Partie gegen das junge Team aus Westfalen wurde nach dem neunten Spieltag bereits gegen jeden „Liga-Neuling“ gespielt. Über ein Wild Card-Verfahren konnten sich die Paderborn Baskets für die BARMER 2. Basketball Bundesliga in der Saison 2025/2026 qualifizieren, nachdem man in der Spielzeit 2023/2024 aus der zweiten Liga abgestiegen war.

Das Team von Trainer Miloš Stankovic konnte am dritten Spieltag mit einem echten Ausrufezeichen den zweiten Saisonsieg gegen die GIESSEN 46ers feiern. Seitdem geriet der Motor ins Stocken, fünf Niederlagen folgten am Stück. Verletzungsprobleme sind ein Grund für den negativen Lauf der Gäste. In Summe bedeutet die Bilanz von 2:6-Erfolgen aktuell den 15. Tabellenplatz, punktgleich mit vier anderen Kontrahenten. Die Gäste darf man trotz der bisherigen Ausbeute auf jeden Fall nicht unterschätzen.

Mit Klussmann und Osawe haben die Paderborner zwei der besten Scorer der gesamten Liga in ihren Reihen. Beide Akteure erzielen im Schnitt starke 19,8 Punkte pro Spiel, was Platz zwei und drei in der Liga-Statistik bedeutet. Klussmann überzeugte in der letzten Spielzeit 2024/2025 noch für Rasta Vechta II in der ProA. Der Kanadier Osawe wurde im Oktober nachverpflichtet. In der vergangenen Saison spielte der 26-Jährige bei Alliance Montréal in seiner kanadischen Heimat. Osawe wurde als „fehlendes Puzzleteil“ verkündet.

Für die Raubkatzen gilt es, an die Leistung aus dem Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers anzuknüpfen und eine Reaktion auf die deutliche 62:83-Niederlage bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim zu zeigen. Connor Nelson steht gegen die Paderborn Baskets vor seinem Pflichtspieldebüt, auch Joshua Schwaibold könnte nach Verletzung am Sprunggelenk in den Kader rutschen.

Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen: „Wir wollen die Niederlage mit einem schwachen Auftritt gegen Kirchheim unbedingt ausbügeln und zu unseren Stärken zurückfinden, die uns die vier Partien davor geprägt haben. Das heißt, gut verteidigen, ein schnelles Umschaltspiel und möglichst auch die Kontrolle über die Rebounds zu gewinnen. Mit Jonathan Klussmann und Efosa Osawe haben sie zwei Schlüsselspieler in ihren Reihen, welche wir unbedingt kontrollieren müssen.“

 

16.11.2025 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons

Am kommenden Sonntag, den 16. November, empfangen die EPG Baskets Koblenz um 17:00 Uhr die Artland Dragons in der heimischen EPG-Arena.  Nach dem lang ersehnten ersten Heimsieg am vergangenen Montagabend gegen die Uni Baskets Münster (81:69) wollen die Koblenzer ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Doch mit den Dragons aus Quakenbrück handelt es sich um keinen leichten Gegner: Das Team aus Niedersachsen belegt aktuell den fünften Tabellenplatz und reist mit großem Selbstvertrauen. Trotz der Tabellenkonstellation müssen sich die Schängel jedoch keineswegs verstecken. In vielen wichtigen Statistiken liegen sie mit den Dragons gleichauf – oder sogar leicht vorne.

Besonders auffällig ist die starke Trefferquote aus dem Feld: Die Koblenzer treffen 55,3 Prozent ihrer Zweipunktewürfe, die Dragons 54,3 Prozent. Noch deutlicher zeigt sich der Unterschied jenseits der Dreipunktelinie: Mit 35,6 Prozent gehören die Baskets zu den treffsichersten Teams der Liga, während die Dragons auf 32,5 Prozent kommen. Der entscheidende Unterschied liegt aktuell in der Defensivarbeit. Während Koblenz durchschnittlich rund 90 Punkte pro Partie zulässt, sind es bei den Dragons nur 83,5 Punkte.

Bei den Gästen ragt insbesondere Benjamin Forrest Burnham heraus. Der US-amerikanische Power Forward kam im Sommer aus den Vereinigten Staaten und avancierte sofort zum Schlüsselspieler der Dragons. Mit 17,4 Punkten pro Spiel ist er der zweitbeste Scorer der Liga. Dazu greift er 8,3 Rebounds ab, blockt 1,4 Würfe und stiehlt 1,3 Bälle pro Partie. Burnham ist damit offensiv wie defensiv der entscheidende Faktor im Spiel der Quakenbrücker.

Auf Koblenzer Seite verteilt sich das Scoring auf mehrere Schultern. Calvin Wishart bleibt mit 15 Punkten pro Spiel der Topscorer des Teams. Von der Freiwurflinie überzeugen die Koblenzer mit starken 79 Prozent Trefferquote. Auch im letzten Spiel gegen Münster punkteten erneut mehrere Spieler zweistellig: Decorian Jeffries, Garrett Hicks, Timothy Smith und Marko Bacak trugen entscheidend zum Erfolg bei.

 

08.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Drei Tage nach den Tigers Tübingen empfangen die PS Karlsruhe LIONS bereits den nächsten Rivalen aus Baden-Württemberg. Am 8. Dezember um 19:30 Uhr werden die HAKRO Merlins Crailsheim in der Europahalle erwartet.

Der ungewöhnliche Termin am Montagabend ist der Tatsache geschuldet, dass die Partie verlegt werden musste. Nun wird die Begegnung des neunten Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nachgeholt – zu einem für die LIONS günstigen Zeitpunkt.

Dem Team von Headcoach Demond Greene dürfte zwar noch das Duell mit den Tigers vom Freitag in den Knochen stecken. Andererseits konnte Karlsruhe da einen hart erarbeiteten 92:82-Sieg feiern und zeigt damit eine klare Aufwärtstendenz. Nach durchwachsenem Saisonstart war es der zweite Erfolg hintereinander, der den Badenern den Anschluss ans Tabellenmittelfeld bescherte.

Das Selbstvertrauen des Karlsrudels ist also frisch gestärkt, wenngleich dies allein nicht ausreichen dürfte, um gegen die starken Merlins zu bestehen. Das Team aus dem Osten Baden-Württembergs blickt auf einige Jahre in der easyCredit Basketball Bundesliga, spielt seit der vergangenen Saison wieder in der ProA und ist Stammgast in der Playoff-Region der Tabelle. So auch derzeit.

Mit acht Siegen aus zehn Partien belegen die Zauberer aktuell den dritten Rang. Auch ein Blick auf die bisherige Bilanz der Aufeinandertreffen mit Crailsheim macht LIONS-Fans nur wenig Mut. In vier Begegnungen zog man immer den Kürzeren. Doch jede Serie endet einmal. Das gilt auch und ganz besonders im Basketball.

 

Nachberichte ProA 8. Spieltag

09.11.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bayer GIANTS Leverkusen 97:71

Erst kam die Feuerwehr zu spät in die Osthalle, dann machten die GIESSEN 46ers mächtig Alarm! Und erstickten mit einem starken 97:71 Erfolg über die Bayer Giants Leverkusen auch jeden noch so kleinen Schwelbrand, der sich nach vier Niederlagen aus den ersten sieben Saisonspielen entwickelt hatte, im Keim.

Roland Nyama fasste zusammen: „Endlich haben wir uns über die Defense und das Teamplay definieren können.“ Ein Teamplay, das von Anfang an sichtbar wurde. Denn egal, wer auch aufs Parkett rotierte, die Hausherren hatten den Fuß auf dem Gaspedal. Eine frühe 10:5-Führung der Männer vom Niederrhein, machten Jonathan Maier und Daniel Norl mit Dreiern und einem 8:0-Lauf zum 13:10 wieder wett.

Als sich Dennis Heinzmann ein „Unsportliches“ gegen den durchbrechenden Simon Krajcovic erlaubte, brach sich der Frust der Gäste beim Stande von 35:30 (16.) für Gießen erstmals Bahn. Als Coach „Mike“ Koch, der nach eigener Aussage von den Schiedsrichtern „ein wenig mehr Respekt für meine Mannschaft“ eingefordert hatte, nach zwei „Technischen“ sogar die Halle verlassen musste (32.), war die Messe beim 77:59 für Gießen längst gelesen.

Zuvor hatte der Altmeister mit einem 16:0-Lauf auf 73:43 (28.) und damit auf einen 30-Punkte-Vorsprung gestellt, so dass der Aufschwung des Aufsteigers früh beendet war. Was „Mike“ Koch auch anerkannte: „Gießen hat verdient gewonnen, da gibt es nichts zu diskutieren.“

Zumal auch 2,16-Meter-Hüne Dennis Heinzmann mit seinem fünften Foul vorzeitig zum Zuschauen verurteilt war, Till Gloger seine Chance im Schlussabschnitt mit acht blitzsauberen Zählern nutzte, Roland Nyama alle zehn Minuten durchspielte, der bisherige Topscorer Kyle Castlin zumindest noch auf einen zweistelligen Wert kam und Daniel Norl alles dafür tat, dass die Zuschauer doch noch mit einem so sehr herbeigerufenen Hunderter entlohnt würden.

 

09.11.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. HAKRO Merlins Crailsheim 63:79

Der Negativtrend ist gestoppt: Die HAKRO Merlins gewinnen in der Bayreuther Oberfrankenhalle mit 63:79. In einem zwischenzeitlich sehr engen Spiel mit Führungswechseln im dritten Viertel, gehen die Zauberer dank eines 16:0 Scoring-Run als Sieger vom Parkett. 40 Stunden nach dem ersten Spiel des Wochenendes waren die HAKRO Merlins bereits wieder gefragt.

In der Oberfrankenhalle bekam das Team von Headcoach David McCray die Chance den Negativtrend der letzten Spiele zu beenden. Das Spiel startete für die HAKRO Merlins gut. Ogunsipe und Gaines machten den Hoffnungen zum Ausgleich der Hausherren sofort ein Ende und erhöhten erst per Dunk und anschließend per Treffer von Downtown (5:11). Den gewonnenen Abstand wollten die Merlins nun nicht mehr hergeben. Die Gäste ließen nichts anbrennen und gingen mit 15:24 in die erste Pause.

In die zweiten zehn Minuten versuchten die Bayreuther mit einer kleinen Aufholjagd zu starten, der Gardner sofort ein Ende setzte (20:30). Der Sicherheitsabstand von zehn Punkten war nun wie eingemauert. Nach neun Minuten stabiler Verteidigung, gelang es den Gastgebern jedoch kurz vor der Halbzeit das Momentum auf ihre Seite zu ziehen, weshalb beide Teams bei einem Stand von nur 35:40 in den Kabinen verschwanden.

Aus der Kabine kamen die Gastgeber wacher. Knapp verpassten die Hausherren den Ausgleich, ehe Langley die ersten Punkte auf dem Konto der Merlins gutschrieb (37:42). Auch im Anschluss blieb das Spiel eng. Erneut zogen die Bayreuther nach vorn, ehe die Merlins sich die Führung sofort wieder zurückholten (49:50). Ein wenig Luft brachte Blunt in das Ergebnis, der mit einem And-One wieder den Vorsprung auf fünf Punkte wachsen ließ (49:54). In das letzte Viertel ging es nun nach einem Scoring-Run von 13:0 mit 49:63.

Die ersten Punkte gehörten Crailsheim, bis nach fast zwei gespielten Minuten der erste Korb der Gäste fiel. Nun lagen die Zauberer bereits 17 Punkte in Führung (51:68). Einen erneuten Angriff der Gäste konnte der BBC nur mit Foul stoppen, sodass Kovalov, den zweitbesten Scorer der Bayreuther, vorzeitig in den Feierabend schickte. Auch die restlichen Minuten wollten die Zauberer nichts mehr anbrennen lassen. Nach 40 Minuten war somit auf den Anzeigetafeln ein 63:79 Auswärtssieg zu lesen.

 

09.11.2025 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß bezwang am Sonntagnachmittag die VfL SparkassenStars Bochum 93:74 (48:29) und holte ihren sechsten Erfolg in Folge.

Die Veilchen starteten mit zwei Dreiern von Zach Jackson und Mathis Mönninghoff in die Partie, doch auch die Bochumer trafen (6:6). Im Anschluss erarbeiteten sich die Hausherren einen kleinen Vorsprung (12:6), leisteten sich dann aber zu viele Fehler, die der VfL ausnutzte, um in Front zu gehen (14:16). Strauß rief sein Team in einer Auszeit zusammen, die wirkte. Die BG schloss den Abschnitt mit einem 4:0-Lauf zum 18:16.

Auch das zweite Viertel begannen die Gastgeber mit zwei Dreiern von Julius Böhmer und Daniel Kirchner zum 24:18 (12.). In der Offensive lief es bei den Veilchen dieses Mal deutlich besser als in Leverkusen, sodass Böhmer mit einem zweiten Dreier nachlegte. Die Gäste aus dem Ruhrpott versuchten sich zu wehren, doch Mönninghoff traf den nächsten Dreier zum 42:25 (19.). Der BG-Kapitän setzte vor der Halbzeitpause den Schlusspunkt zum 48:29.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Bochumer Rückstand weiter an. Sears traf von jenseits der 6,75-Meter-Marke zum 57:36 (24.). Doch die Bochumer gaben nicht auf und verkürzten angeführt von Jones und Antonio Williams durch einen 0:8-Lauf auf 57:44 (26.). Kirchner erlöste die Veilchen-Fans durch seine Punkte zum 59:44 (27.). Diesen Abschnitt entschieden die Gäste aber knapp für sich, sodass die Göttinger mit einer 65:48-Führung ins Schlussviertel gingen.

Im letzten Abschnitt bäumten sich die Bochumer noch einmal auf und kämpften sich auf 68:53 heran (31.). Doch dann schwanden beim Banobre-Team die Kräfte deutlich. Die Göttinger ließen bis Mitte des Viertels den Vorsprung auf 25 anwachsen ließ (81:56). Der VfL warf noch einmal alles in die Waagschale und verkürzte durch einen 3:12-Lauf auf 82:68, aber die Veilchen konnten nur durch Fouls gestoppt werden. An der Freiwurflinie zeigten sie keine Schwäche und sicherten den Sieg.

 

09.11.2025 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Eisbären Bremerhaven 69:91

Bericht folgt in Kürze.

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen 110:109

Vor 2.200 Zuschauern lieferten die Artland Dragons am achten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein wahres Spektakel ab und bezwangen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Phoenix Hagen nach doppelter Verlängerung mit 110:109 (23:28, 22:19, 17:28, 28:15, 12:12, 8:7).

Die Dragons brauchten kurz, um ins Spiel zu finden; Amir Hinton erlöste sie nach knapp zwei Minuten mit einem starken Korbleger zum 2:3. Es entwickelte sich ein harter Schlagabtausch. Hagen zog zwischenzeitlich auf 7:12 davon, Quakenbrück blieb aber dran. Weiter blieb es ein komplett offener Schlagabtausch gegen den Ligaprimus. Petrone sorgte mit seinem zweiten Dreier 15 Sekunden vor Viertelende für den 23:28-Zwischenstand.

Das zweite Viertel startete mit einem Dreier von Ben Burnham nach Pass von Dominik Dolic zum 26:28. Danach gelang es den Gästen, sich etwas abzusetzen. Einige gute Aktionen, abgeschlossen mit einem Korbleger von Fabian Bleck, sorgten für das 26:39 nach fünf gespielten Minuten. Die Dragons blieben weiter dran. Im Schlussabschnitt des zweiten Viertels sorgte Hinton mit mehreren Aktionen für Furore und brachte die Dragons bis zur Halbzeit auf 45:47 heran.

Das dritte Viertel startete mit einem Korbleger von Ben Burnham nach schönem Zuspiel von Buzz Anthony. Bis drei Minuten vor Ende des Viertels blieb die Partie offen und hochintensiv. Dann folgte jedoch ein 0:11-Lauf der Hagener, die durch starke Distanzwürfe von Devin Schmidt, Jeffrey Carroll und Bjarne Kraushaar davonzogen. Ein weiterer Korbleger von Schmidt kurz vor Schluss besiegelte den 62:75-Rückstand der Dragons vor dem letzten Abschnitt.

Mit dem Rücken zur Wand kam das Team von Hendrik Gruhn mit einem enormem Energielevel aus der Pause. Danach sah der Tabellenführer jedoch bereits wie der sichere Sieger aus. Gruhn reagierte mit einer Auszeit, und die zeigte Wirkung. Ein 11:0-Lauf, abgeschlossen von einem Midrange-Jumper von Hinton, brachte die Dragons wieder auf Tuchfühlung. Devin Schmidt traf fünf Sekunden vor dem Ende nur einen seiner beiden Freiwürfe zum 88:90. Nach der letzten Dragons-Auszeit landete der Ball bei Ben Burnham, der mit einem Hookshot von der Freiwurflinie das Ziel fand (90:90).

Zum Auftakt der ersten Overtime traf Amir Hinton per starkem And-One zum 93:90. Hagen blieb jedoch gefährlich: Dennis Nawrocki traf aus der Ecke zum 95:93, und nach einem Offensivrebound verwandelte Kraushaar den nächsten Dreier zur 95:96-Führung. Nach einer Auszeit fand Buzz Anthony Amir Hinton jenseits der Dreierlinie zum 102:102-Ausgleich. Kraushaars Layupversuch, eine Sekunde vor dem Ende, wurde jedoch von Burnham geblockt. Wieder Gleichstand (102:102).

In der zweiten Overtime ging es Schlag auf Schlag. Nach einem technischen Foul gegen Marcus Graves, das zugleich sein fünftes und disqualifizierendes war, verwandelte Hinton den Freiwurf zum 105:102. Noch 13 Sekunden zu spielen. Hagen nahm die letzte Auszeit. Kraushaar verfehlte zunächst den Dreier, doch von Waaden sicherte den Offensivrebound und traf selbst zum 110:109, vier Sekunden vor dem Ende. Beide Freiwürfe verfehlten das Ziel, doch der Hagener Verzweiflungsdreier von Kraushaar aus der eigenen Hälfte ging vorbei.

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:69

Zwei Spiele, zwei Siege. So lautet die Bilanz der Nürnberg Falcons nach diesem Wochenende. Nicht ganz 48 Stunden nach dem Derby-Sieg in Crailsheim holten die Mittelfranken auch gegen die PS Karlsruhe LIONS zwei Punkte. Die Mannschaft von Ralph Junge gewann eine spektakuläre Partie vor 1543 Fans mit 87:69 (47:41) und macht so in der Tabelle weiter Boden gut.

Karlsruhe legte vor und entschied das 1. Viertel mit 29:22 für sich. Die Falcons fanden erst im 2. Viertel zu ihrem Spiel. Angeführt von Trevor Baskin und Vincent Friederici glich Nürnberg aus und erspielte sich bis zur Pause eine 8 Punkte-Führung (47:41).

Nach dem Seitenwechsel hielt das Team von Ralph Junge das Tempo hoch. Die Defense stand gut und in der Offensive wurde immer wieder der besser postierte Mitspieler gefunden. Die geschwächten Lions kamen nur noch wenig zur Entfaltung und lagen nach 30 Spielminuten mit 67:56 zurück.

Im Schlussabschnitt suchte Nürnberg schnell die Vorentscheidung und wurde spätestens nach Brandton Chatfields Korb zum 73:59 fündig. David Cohn hatte zwar etwas dagegen, doch nach seinen zwei Dreiern zum 74:65-Anschluss kam von Demond Greens Team nicht mehr viel. Die Falcons spielten die Partie stattdessen souverän zu Ende, gewannen 87:69 und sicherten sich somit den zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen – nebst Tabellenplatz 9 in der ProA-Tabelle.

Falcons Head Coach Ralph Junge fand folgende Worte: „Ein wichtiger Sieg für uns, insbesondere nach dem Spiel am Freitag an das wir unbedingt anknüpfen wollten. Wir haben defensiv zu Beginn der Partie Probleme gehabt, danach aber vieles besser gemacht und vor allem in der zweiten Halbzeit sehr konzentriert und effizient gespielt. So gehen wir mit vier Punkten aus diesem Wochenende. Prädikat ‚perfekt‘.“

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen 83:62

Zum Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, konnten Kirchheims Basketballer zwei Siege einfahren. Sowohl in Karlsruhe wie auch beim Heimsieg gegen Tübingen, durften die Ritteranhänger zwei Erfolge gegen direkte Nachbarn feiern. In der Tabelle klettern die Teckstädter auf Platz elf.

Motiviert vom Freitagserfolg, sah man den Rittern am Sonntag direkt zu Spielbeginn an, dass die Truppe um Kapitän Lucas Mayer mehr wollte. In der Defensive spulten die Ritter ein unglaubliches Tempo ab. Kaum Raum für gelungene Aktionen wurden den Tübinger Gästen gewährt. Perovic nutzte die gesamte Rotation und so blieb das Energielevel auf konstant hohem Niveau. Die Folge war eine 19:13 Führung nach dem ersten Viertel.

Einige vergebene gute Optionen verhinderten eine höhere Führung. Der zweite Abschnitt war dann ausgeglichener. Tübingen legte defensiv eine Schippe drauf und so ging es mit einem Zwischenstand von 35:30 in die Halbzeitpause. Perovic entschied sich erneut dafür, ohne einen der beiden etatmäßigen Center (Nico Bretzel und Nick Spinoso) zu starten, was für viel Tempo und Intensität sorgte. Die Tigers hatten damit zusehends Probleme.

Die Spielkontrolle lag in der Hand der Hausherren. Immer wieder attackierten die Kirchheimer klug und erhöhten den Vorsprung auf 57:48. Im Schlussabschnitt übernahmen dann Nico Bretzel und Point Guard Phillip Russell Verantwortung. Bretzel sorgte mit vielen wichtigen Rebounds für defensive Stabilität, während Russell in der Offensive gute Entscheidungen traf und den Tübingern final jeglichen Raum für ein Comeback nahm. Am Ende stand ein 83:62 Heimerfolg zu Buche.

„Das Spiel in Karlsruhe war kompliziert, aber letztendlich der Brustlöser. Die Mannschaft hat toll gefightet und sich die vier Punkte redlich verdient. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Energie und Intensität. Die war an diesem Wochenende da. Wir müssen daran arbeiten, das konstant abzurufen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende.

 

10.11.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Uni Baskets Münster 81:69

Mit einer, aus Münsteraner Sicht, vermeidbaren Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz beenden die Uni Baskets ihr drittes Spiel binnen acht Tagen: Die weiter ersatzgeschwächten Münsteraner gaben am Montagabend (nicht nur) im letzten Viertel den möglichen Sieg sprichwörtlich aus der Hand. Der überzeugenden Willensleistung standen beim 69:81 (33:37) in der EPG-Arena gleich 20 Ballverluste für einen Erfolg im Weg.

Die Uni Baskets bewegten den Ball mehrfach gut ans Brett, wo Nick McMullen verlässlich scorte. Schnelle 4:0-Gästeführung – dazu streuten Neil Masnic und Julian Larry Dreier ein. Zweistellig waren die Uni Baskets nach Larrys schwerem Abschluss von Downtown vorn (7:17, 6.). Münster verteidigte gut. Es waren aber die zunehmenden Ballverluste, die dem Gastgeber in die Karten spielten, der so bis zur ersten Viertelpause auf 15:17 aufschloss.

Zum Start des zweiten Viertels schraubten die Gastgeber an der defensiven Intensität, fanden verschiedene Wege zu scoren und kamen so nach dem zehnten Münsteraner Turnover Mitte des zweiten Viertels über einen Bacak-Dreier zur ersten Führung (28:25). Caleb Zurliene checkte erstmals zum Führungswechsel ein (30:31). Kämpferisch zwar voll da, vernachlässigten die Gäste in den beiden Minuten vor der Pause die Organisation in der Defense. Koblenz nutzte dies zur 37:33-Halbzeitführung.

Nach der Pause gingen die Baskets über einen furiosen 12:2-Lauf wieder in Front (39:45). Der Eindruck einer gewissen Müdigkeit bei beiden Mannschaften am Ende der englischen Woche verstärkte sich. Der 6-Punkte-Vorsprung hielt für die Gäste kurzzeitig, ehe die Führung, wiederholt, hin und her wechselte. Ab diesem Zeitpunkt blieb das Spiel lange sehr eng umkämpft. Die Münsteraner verdienten sich über Caleb Zurlienes schicken Drive die nächste knappe Führung (50:51).

Im vierten Viertel konnten sich die Baskets kurzzeitig über Neil Masnic’ Dreier und ein McMullen-Korbleger leicht absetzen (56:61). Inzwischen 17 Gäste-Turnover verhinderten eine mögliche komfortablere Führung. Dies rächte sich in den Schlussminuten, als die Koblenzer von draußen erfolgreich wurden zur 72:67-Führung. In den letzten dreieinhalb Minuten schafften die Münsteraner um Nick McMullen und Julian Larry nur noch zwei Punkte zur „Schönheitskorrektur“.

 

10.11.2025 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. SBB Baskets Wolmirstedt 72:80

Die SBB Baskets haben einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gefeiert: Die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast setzte sich am Montagabend mit 80:72 bei den RheinStars Köln durch und beendete damit ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie.

Die SBB Baskets starteten fokussiert in die Partie, führten nach dem ersten Spielabschnitt mit drei Zählern (21:18). Zur Halbzeitpause stand dann eine 44:38-Führung auf der Anzeigetafel. Die Gäste kontrollierten das Spiel, ohne sich jedoch entscheidend abzusetzen. Vor dem Schlussviertel führte die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 60:52 und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Bester Werfer der SBB Baskets war Joshua Bonga mit 18 Punkten. Auch Trey Stewart mit zwölf, Travis Henson, Daivien Williamson und Alieu Ceesay mit jeweils elf Zählern punkteten zweistellig. Auffällig: Die SBB Baskets passten besser auf das Spielgerät auf, leisteten sich sechs Ballverluste weniger als Köln.

SBB-Topscorer Joshua Bonga sagt: „Wir haben besser als Team gespielt und haben in der Defensive vor allem zusammengehalten. Wir haben das gemacht, was der Coach von uns verlangt hat. Wir werden Schritt für Schritt immer besser. Dieser Sieg war sehr wichtig für uns und wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel.“