Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

07.10.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Seawolves Academy

Die RheinStars brennen aufs erste Heimspiel der Saison. Nach zwei Auftritten in der Fremde mit dem erfolgreichen Abschluss in Wedel erwarten die Kölner nun die Rostocker Seawolves Academy am kommenden Samstag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle. „Nach dem ungewöhnlichen Start mit zwei Auswärtsspielen in drei Tagen haben wir alle richtig Lust darauf, endlich vor den eigenen Fans zu spielen“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck vor dem dritten Spieltag in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Sportlich hat sich die Mannschaft von Headcoach Stephan Baeck nach dem verlorenen Start bei den TKS 49ers bereits im zweiten Spiel auf der Höhe gezeigt. „Wir waren sehr nervös im ersten Spiel, aber das hat sich gelegt und wir sind auf dem besten Wege, dort anzuknüpfen, wo wir in der Vorbereitung aufgehört haben“, sagt Baeck.

Mit dem nächsten Gegner, der Rostockern Bundesliga-Filiale verhält es sich derweil wie mit allen anderen Farmteams der Liga – man weiß erst am Spieltag, gegen wen man wirklich spielt. Zu oft wechseln die Besetzungen in Abhängigkeit von den Bedürfnissen der Erstliga-Kader. Aktuell bilden US-Boy Brandon Maughmer als Spielmacher und Power Forward Toni Nickel das herausragende Duo. Zusammen sorgten sie im zweiten Spiel allein für 53 Punkte in Iserlohn (81:91). Allerdings fehlten beim Auftritt bei den Kangaroos mit Michael Jost und Darren Aidenojie zwei Leistungsträger aus Spiel eins. In dem besiegte der Liganeuling die BBG Herford in den Schlusssekunden mit 76:75.

07.10.2023 18:00 Uhr TKS 49ers vs. LOK Bernau

Die nervenaufreibende erste Woche, in der man als 49ers-Fan einen 81:79 Heimauftaktssieg und eine 82:85 Derbyniederlage erleben konnte, geht schon am Samstag weiter. Für TKS soll es an diesem Wochenende mit dem ersten Derbysieg in der laufenden Saison funktionieren. Zu Gast sind die Brandenburger Dauerrivalen von Lok Bernau. Für die Gäste war der Saisonstart etwas holpriger als bei den Gastgebern. Nachdem man sich erst knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen geschlagen geben musste, verlor man das zweite Heimspiel recht deutlich mit 74:96 gegen die BBG Herford. Bernau tritt somit die kurze Reise nach Kleinmachnow als Tabellenletzter an.

Trotz dessen sollte man die neuformierte Bernauer Mannschaft nicht unterschätzen. Auf fast allen Positionen musste man nach den Abgängen von Leistungsträgern nachverpflichten. Vor allem auf der Center-Position konnte man mit Linus Ruf, welcher aus der Alba-Jugend kommt, einen neuen Leistungsträger finden. Mit 23,5 Punkten pro Spiel führt er seine Mannschaft in dieser Statistik bisher an. Auf der Guard-Position verpflichteten die Bernauer mit US-Amerikaner Blake Edward Seits (10 PPG), dem Italiener Santiago Duhalde (8) und dem Litauer Aksels Skaistlauks (6,5) drei erfahrene Aufbauspieler. Neben diesen und vielen jüngeren Talenten aus der Alba-Jugend müssen sich die 49ers ebenfalls auf den Ex-49er Akim Jonah (13,5) vorbereiten. Der Center sorgt bis dato mit 7,5 Rebounds und 1,5 Blocks für Stabilität unter dem Korb. Für 49ers-Headcoach Vladimir Pastushenko sieht dieses Spiel als eines der wichtigsten: „Bernau ist eine sehr junge, talentierte, aber auch veränderte Mannschaft, die weiterhin gut gecoacht wird. Wir müssen definitiv an unser Limit gehen, um den Sieg einzufahren. Es ist sehr wichtig, dass wir gut vorbereitet sind.“

07.10.2023 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Berlin Braves 2000

Berlin ist noch mal viel erfahrener, unter anderem durch die Seiferth-Brüder“, zieht Rist-Trainer Hamed Attarbashi den Vergleich zum dienstäglichen Gegner aus Köln. Andreas und Martin Seiferth, 34 beziehungsweise 33 Jahre alt und beide nahezu 2,10 Meter groß, zog es nach der Wanderschaft durch Bundesliga und ProA ebenso in ihre Heimatstadt zurück wie die gleichmaßen reichlich sturmerprobten Marley Jean-Louis und Jacob Mampuya. Die Zuschreibungen erfahren und Ende 20 gelten für jene beiden mindestens genauso wie für Phillip Daubner – der Unterschied besteht in der Vergangenheit: Daubner erlernte das Basketball-ABC nicht in Berlin, sondern in Franken.

Die Charlottenburger, trainiert von Achmadschah Zazai (früher u.a. Hamburg Towers), blieben in der zurückliegenden Regionalliga-Saison nach dem dritten Platz am Ende der Hauptrunde in der folgenden Nord-Meisterrunde ungeschlagen und stiegen auf. In der ProB ging es derart weiter, die Hauptstadtmannschaft fuhr an den ersten beiden Spieltagen Siege gegen Itzehoe und Stahnsdorf ein.

Dass es die Rister in der laufenden Runde mit ausgebuffteren Gegnern zu tun haben, ist für das jüngste Aufgebot der ProB-Nord ein Dauerzustand. „Es sind sehr viele Mannschaften dabei, die erfahren sind, von daher ist das jedes Mal für uns eine neue Herausforderung“, sagt Attarbashi. Und dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Aufsteiger oder einen alteingesessenen Ligakonkurrenten dreht.

07.10.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers

Der letztjährige Halbfinalist aus Sachsen-Anhalt stellt sich in der Schwelm-ArENa vor. Die Mannschaft von Chefcoach Christopher Schreiber brillierte in der vergangenen Saison auf beiden Seiten des Courts und gewannen folgerichtig 20 Spiele in der Hauptrunde, die sie auf dem zweiten Platz beendeten.
Auch in diesem Jahr gehört der hochtalentierte Kader zu den besten der Liga. Der Kern aus Neukapitän Moritz Schneider, Ralph Hounnou, Donte Nicholas und Hendrik Warner konnte zusammengehalten werden und wird auch in diesem Jahr für viel Furore sorgen. Besonders der in Deutschland bestens bekannte Allrounder Nicholas gehört zu den besten Spielern der Liga. Im letzten Jahr kam der Forward durchschnittlich auf knapp 17 Punkte, 9 Rebounds und 5 Assists pro Spiel.

Auch in dieser noch sehr jungen Saison haben die Sixers eine weisse Weste und gewannen ihre beiden ersten Spiele in Iserlohn und gegen Wolmirstedt.
Falk Möller sagt Folgendes über die bevorstehende Aufgabe: „Die Sixers haben wie vergangenes Jahr viel Qualität im Kader und gehören zu den Topteams. Trotz unserer Außenseiterrolle wollen wir vor eigenem Publikum alles geben, um den Sieg in Schwelm zu halten.“

07.10.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Zwei Spiele, zwei Niederlagen – ganz überraschend ist diese Bilanz nach dem Saisonstart der Itzehoe Eagles nicht angesichts der Klasse der bisherigen beiden Gegner. Dennoch: Der erste Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wäre sehr willkommen.

Das Team aus Nordrhein-Westfalen hat sich gegenüber der Vorsaison verstärkt – aus Sicht von Eagles-Coach Timo Völkerink sind die Kangaroos ein heißer Kandidat für die Playoff-Plätze. Mit Samuel Mpacko und Viktor Ziring hätten die Gäste zwei gefährliche Guards und noch zwei weitere Akteure, die in der Lage seien, Spiele zu entscheiden. Der eine ist der Amerikaner Travis Henson, der andere ein sehr bekanntes Gesicht in Itzehoe: Johannes Konradt kehrt im Trikot der Iserlohner an den Lehmwohld zurück. Auf den großen Positionen könnten Mathias Groh und Jonathan Almstedt sehr effektiv agieren, so Völkerink – zudem sind drei Center der Kangaroos mindestens 2,10 Meter groß.

Vor allem schaut Völkerink aber auf sein eigenes Team: Dieses habe einige Fehler im Spiel, die schnellstmöglich behoben werden müssten. So würden zu viele Rebounds abgegeben, was immer wieder zu einfachen Würfen und Punkten der Gegner führe. „Und wir haben zu viele Ballverluste, ohne Ballgewinne zu generieren“, sagt der Coach. „Diese Mischung sorgt dafür, dass unsere Gegner häufig zu mehr Abschlüssen kommen.“

Der Start in die Partie werde wichtig sein, stellt er fest. „Man spürt aktuell eine leichte Verunsicherung, was in Anbetracht der ersten Spiele verständlich ist.“ Das müsse das Team ablegen und mit viel Energie starten, „dann können wir zuhause den ersten Sieg einfahren“.

08.10.2023 16:00 Uhr BBG Herford vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Bericht folgt.

08.10.2023 17:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer Giants Leverkusen

Bericht folgt.

Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

Spieltag 02: 03.10.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Bereits vor dem Spielbeginn wurde es das erste Mal so richtig laut. Donte Nicholas bekam seine Auszeichnung als Liga MVP der Saison 2022/23 überreicht. Die Euphorie nahmen die Sixers auch direkt mit in die Partie. Donte Nicholas eröffnete die Partie mit einem Korbleger, Nico Wenzl aus der Distanz, erneut Donte Nicholas per korbleger und Moritz Heck sorgten für das schnelle 10:0 nach rund drei Minuten. Fortan kamen auch die Gäste aus Wolmirstedt besser in die Partie. Trotzdem führten die Hausherren nach den ersten zehn Minuten mit 22:8. Im zweiten Spielabschnitt trafen die SBB Baskets zwei schnelle Distanzwürfe, doch Hendrik Warner verwandelte sicher seine Freiwürfe und hielt die Führung konstant zweistellig. Die Gäste investierten nun mehr in die Partie, doch die Sixers verteidigten klug ihren Vorsprung. Beim Stand von 47:38 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Halbzeit verkürzten die SBB Baskets schnell den Rückstand, nach 25 Minuten war das Spiel ausgeglichen. Die Sixers überwunden diese Schwächephase, kämpften sich zurück in die Begegnung und so war vor den letzten zehn Minuten beim 57:57 noch alles offen. Zu diesem Zeitpunkt machte die hohe Foulbelastung den Basketballern aus Anhalt-Bitterfeld zu schaffen. Ole Sievers Sprungwurf bedeutete die erneute Sixers-Führung, die postwenden Lennard Winter egalisiert wurde. Es deutete sich ein echter Krimi am Dienstagnachmittag an und kaum einen der Zuschauer hielt es noch auf seinem Sitz, als Marc Friederici fünf Sekunden vor Ende die Chance hatte seine Baskets in Führung zu bringen. Nach dem verworfenen Distanzwurf erkämpften sich die Sixers den Rebound und mit der Schlusssirene tobten die 850 Zuschauer in der Sandersdorfer Ballsporthalle. Erneut gewannen die BSW Sixers ein packendes Sachsen-Anhalt Derby und holen damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

03.10.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Itzehoe Eagles

Bericht folgt in Kürze

03.10.2023 16:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. EN BASKETS Schwelm

Der Start war überaus hektisch und von Nervosität, teilweise auch Angst geprägt. Nichts gelang den Blau-Gelben, während Ibbenbüren sich im ersten Zweitligaheimspiel der Vereinsgeschichte von seiner besten Seite zeigte. Direkt nach eineinhalb Minuten musste Coach Falk Möller seine erste Auszeit nehmen, um die Jungs wachzurütteln. Das gelang zunächst nicht: 2:15 der Rückstand nach wenigen Minuten.

Doch dann fingen sich dieEN Baskets und kamen Punkt für Punkt heran. Auch weil man in der Verteidigung endlich zupackte und physisch dagegen hielt. Das erste Viertel ging dann mit 19:15 an den Aufsteiger.

Im zweiten Viertel machten die Baskets weiter und gingen in Führung. Nun klappte das Zusammenspiel, es war eine andere Körpersprache da. Die Verteidigung blieb stabil und das zweite Viertel ging mit 23:15 an die Baskets, Zwischenstand zur Halbzeit: 38:34 für die Gäste.

Der dritte Abschnitt ging hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen, die Baskets behielten aber knapp die Nase vorn.

Beim Stand von 52:50 für unsere Jungs ging es nun in das entscheidende Viertel. Hier konnte Ibbenbüren erstmals nach langer Zeit Mitte des Viertels wieder in Führung gehen. Die EN Baskets liessen sich aber nicht beirren und legten in der Verteidigung wieder zu und setzten sich wieder ab. Am Ende hiess es dann 74:67 für die Gäste.

03.10.2023 17:00 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy

Das Team von Coach Nicolai Coputerco kam besser aus den Startlöchern und übernahm früh die Kontrolle des Spiels. Svante Schmundt war der auffälligste Akteur der Rostocker in der Anfangsphase; er erzielte acht der ersten elf Rostocker Zähler.

Mit viel Einsatz und Leidenschaft konnten sich die Rostocker immer wieder leicht absetzen. Erst kurz vor der Pause rissen die Kangaroos das Zepter an sich. Vor allem US-Athlet Trevis Henson (17 Pkt) übernahm das Kommando und brachte seine Farben mit zwei Dreipunktespielen wieder in Schlagdistanz.

Nach dem Seitenwechsel behielten die Hausherren den längeren Atem. Neben Henson waren auch Samuel Mpacko und Mathias Groh spielentscheidende Akteure auf Iserlohner Seite. Die Kangaroos waren vor allem aus der Distanz brandgefährlich und versenkten 14 ihrer 36 Dreipunktewürfe.

03.10.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln

„Individuell waren wir denen noch nicht gewachsen“, kommentierte Rist-Trainer Hamed Attarbashi das Geschehen. „Wir machen einfach zu wenig Punkte. Das müssen wir besser machen. Definitiv“, ergänzte er angesichts der Angriffsleistung seiner Mannschaft. Attarbashi konnte nicht auf Niklas Krause (Europapokalreise mit den Veolia Towers Hamburg) zurückgreifen, Jayden Fatnassi und Benjamin Jeß setzte er erstmals in der ProB ein.

Die Rister liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher, der höchste Abstand im ersten Spielabschnitt (4:14) wurde nach rund viereinhalb Minuten verzeichnet. In den nachfolgenden Augenblicken war es allen voran Daniel Johansson zu verdanken, dass man den Unterschied im Zwischenergebnis verringerte: Der Schwede erzielte bis zur Viertelpause fünf Zähler in Folge.

Johansson hatte dann auch großen Anteil daran, dass die Hausherren Sekunden vor der Halbzeit einem Gleichstand beziehungsweise einer Führung so nahe kamen wie seit Spielbeginn nicht. Mit einem Korbleger stellte der Flügelspieler auf 36:37 um. Die Rister waren auch später immer mal wieder kurz davor, dem Spiel eine Wendung zu geben, allerdings stand dann stets etwas im Wege – oft nämlich eine nervenstarke Antwort der Kölner. „Wir haben lange mitgehalten und auch super gereboundet, haben in der ersten Halbzeit teilweise auch gute Pässe gespielt“, so Attarbashi. „Ich glaube, das Spiel wäre gekippt, wenn wir einmal geführt und einen Lauf gehabt hätten. Die Kölner haben das am Ende auch sehr souverän nach Hause geschaukelt und waren in den richtigen Momenten zur Stelle“, sagte der Wedeler Trainer.

03.10.2023 18:00 Uhr LOK BERNAU vs. BBG Herford

Der Start ins Spiel verlief wie erwartet, die Gastgeber kamen immer wieder zu zweiten Chancen und konnten eine 26:20 Führung mit in die Viertelpause nehmen. Doch dann kam die BBG ins Spiel. Zwar war das Spiel noch nicht optimal aufeinander abgestimmt und mehr von Einzelaktionen bestimmt, aber hier zeigte die BBG deutlich mehr Willen als die Gastgeber.

Im 3. Viertel erwarteten die Zuschauer nun den Antritt des Heimteams und Akim-Jamal Jonah legte auch gleich die ersten Punkte für Bernau auf. Allerdings konterte Denis Zenelaji im Gegenzug für die BBG, dann legten Jaksa Ivan Sola und Tristan Harper nach und auf einmal stand eine zweistellige Führung auf der Anzeigetafel. Um diese 10 Punkte pendelte das Spiel bis 2 Minuten vor Viertelende, dann startete die BBG aus dem Nichts heraus einen 14:5 Lauf und nahm eine 18 Punkte Führung (78:60) mit in den finalen Abschnitt.

In diesem Abschnitt versuchten die Gastgeber zwar Alles, aber die BBG hatte immer eine Antwort parat. Auch die Dreier fielen nun besser und so schaffte es Bernau nicht mehr heranzukommen, geschweige denn den Sieg der BBG in Frage zu stellen. Am Ende stand so ein deutlicher 96:74 Sieg für das Team von Christos Diktapanidis auf der Tafel und die Mannschaft wurde von den mitgereisten Fans frenetisch gefeiert. Unumstrittener Man-of-the-match war Tristan Harper, der mit 40 Punkten und einer Effektivität von 35 für die Gastgeber nie zu stoppen war.

03.10.2023 19:30 Uhr Berlin Braves 2000 vs. TKS 49ers

Den besseren Start in die Premiere des Berlin-Brandenburger Derbys hatten die gastierenden TKS 49ers. Nach vier gespielten Minuten stand es 8:0 zugunsten der 49ers und der Headcoach der Braves, Achmadschah Zazai, war gezwungen, seine erste Timeout zu nutzen. Diese schien zu fruchten, denn die Gastgeber arbeiteten sich Schritt für Schritt näher an TKS heran. Knapp drei Minuten vor der Halbzeit gingen die Braves erstmals in Führung. Über die gesamte Spieldauer boten beide Teams ihren Fans, welche für eine mehr als derby-gerechte Stimmung sorgten, einen hochintensiven Schlagabtausch. Der unermüdliche Kampf beider Mannschaften spiegelt sich unter anderem in der Foulstatistik wider: 62 Fouls wurden gepfiffen und 72 Freiwürfe geworfen. Von der Freiwurf- (63%) sowie Dreierlinie (26%) erwischten die 49ers, anders als am vergangenen Sonntag, heute keinen guten Tag. Nach einem langen Hin und Her und Auf und Ab kam es am Ende, wie es kommen musste: Verlängerung! Hier sahen die Berliner bei verbleibenden 1:30 Minuten und einem Stand von 82:74 wie der sichere Sieger aus, ehe Robin Jorch und Yannick Hildebrandt mit drei unbeantworteten Körben für den erneuten Ausgleich sorgten. Doch ein erfolgreicher Freiwurf von Andreas Seiferth und ein vergebener letzter Wurfversuch der 49ers entschieden das Spiel dann doch zugunsten der Braves.

Nachberichte ProB Nord 01. Spieltag

30.09.2023 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 72:64

Bericht folgt in Kürze

30.09.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. BBG Herford 76:75

Bericht folgt in Kürze

30.09.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Bayer Giants Leverkusen 86:93

Beim packenden Auftaktmatch der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord Saison 2023/24
erlebte der SSV LOK Bernau eine Achterbahn der Gefühle. In einem nervenaufreibenden Duell
mussten sie sich den Bayer Giants Leverkusen mit 86:93 geschlagen geben.

Viertel: Ein kraftvoller Start mit Hindernissen Das Spiel begann mit einem kraftvollen Start durch Linus Ruf, der Bernau die ersten vier Punkte sicherte. Die Offensiven beider Teams hatten ihre Schwierigkeiten, einen guten Rhythmus zu etablieren. Anton Nufer traf von der 3er Linie zum Ausgleich, und Meo Martin brachte Bernau kurzzeitig in Führung, bevor das Viertel mit einem 21:19 für Leverkusen endete. Der Beginn des zweiten Viertels wurde von Leverkusen bestimmt. Mit einem 3er von Joshua 5Damen und weiteren Punkten bauten sie eine 8-Punkte-Führung aus. Bernau antwortete energisch, besonders Linus Ruf, der den Ball per Dunking durch den Leverkusener Korb hämmerte. Die aufregende Phase endete mit einem knappen 43:44 für Leverkusen zur Halbzeit.

Lok startete das dritte Viertel konzentriert mit drei 3ern in Folge durch Blake Seitz, was eine 8-Punkte-Führung und Begeisterung beim Publikum zur Folge hatte. Sie verpassten jedoch die Gelegenheit, sich weiter abzusetzen, und das Viertelendete mit einem knappen 73:72 für Bernau. Die letzten 10 Minuten begannen als offener Schlagabtausch, der jedoch durch einen 11-0 Lauf der Giants gekippt wurde, der die Anzeigetafel auf ein entmutigendes 80:92 für Leverkusen stellte. Trotz des späten Aufbäumens durch Linus Ruf und einem letzten 3er von Anton Nufer endete das
Spiel mit einer 86:93-Niederlage für Bernau. Linus Ruf brillierte mit 27 Punkten, konnte jedoch die
Niederlage nicht abwenden.

Trotz einer beachtlichen Leistung und einem beeindruckenden Kampfgeist konnte Bernau das Spiel nicht für sich entscheiden. Linus Ruf glänzte als Topscorer, doch das ausgeglichene Scoring von Leverkusen, mit vier Spielern mit mehr als 10 Punkten, machte den Unterschied. Der Fokus für die zukünftigen Spiele liegt auf der Verbesserung in der Defensive und einer konstanten Offensive

30.09.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 75:79

EN Baskets Schwelm – SC Rist Wedel 75:79 Vor großer Kulisse mit über 1.000 Zuschauern in der Schwelm Arena leisteten sich die Blau-Gelben einen Fehlstart.

Von Beginn an waren die Gäste aggressiver, intensiver in ihren Aktionen. Sie wollten ihre Chance nutzen. Sie trafen aus vielen Lagen, kamen immer wieder einfach zum Korb. Die Baskets waren meist einen Schritt zu langsam und die Würfe fanden nicht ihr Ziel. Die Wedeler, die mit kompletter Mannschaft, also auch mit ihren Doppellizenzlern der Hamburg Towers antraten, führten somit verdient mit 40:29 zur Halbzeit.

11 Punkte Rückstand zur Halbzeit-im Basketball ist das aufzuholen. Doch das dritte Viertel lief wie die ersten beiden. Wedel immer einen Schritt schneller und aggressiver. Unsere Baskets kamen selten zu herausgespielten Punkten. Folge, 15 Punkte Rückstand nach 30 gespielten Minuten.

Im vierten Durchgang fingen unsere Jungs endlich an, dagegen zu halten und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Nach einem Dreier von Till Hornscheidt zum 69:71 eine gute Minute vor Schluss stand die ganze Halle Kopf. Auszeit. Doch die Wedeler kamen mit klarem Kopf aus der Auszeit und legten einen 8:0-Lauf zum 69:71 hin, das Spiel war entschieden. Zwei Baskets-Dreier am Ende waren nur noch Ergebniskosmetik.

Head-Coach Falk Möller war nach dem Spiel enttäuscht: „Wir haben nicht mit der nötigen Intensität gespielt, die nötig ist, um in der Liga ein Spiel zu gewinnen. Wir haben verdient verloren, Glückwunsch an Wedel. Jetzt gilt aber unsere Konzentration dem Spiel am Dienstag in Ibbenbüren.“

30.09.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers 65:76

Die Saison 2023/24 startet für die Iserlohn Kangaroos mit einem umkämpften Duell gegen die BSW Sixers, bei dem die Waldstädter sich am Ende mit 65 zu 76 gegen die Gäste aus Sandersdorf geschlagen geben mussten.

In einer stimmungsvollen Matthias-Grothe-Halle lieferten sich beide Teams über vier Viertel lang einen echten Fight. Die Partie war von Beginn an hart umkämpft, beide Teams waren entschlossen, die Saison mit einem Sieg zu beginnen. Doch am Ende war die schwache Trefferquote der Gastgeber ausschlaggebend für die Niederlage. Gleich 43 Drei-Punkte-Würfe versuchten die Waldstädter, von denen jedoch nur 12 den Weg durch die Reuse fanden. Zu wenig, um gegen die BSW Sixers an diesem Abend als Sieger vom Court zu gehen.

Assistant Coach Toni Prostran fehlte am heutigen Abend die Balance bei den Kangaroos: “Eine bittere Niederlage für uns. Wir wussten, dass wir auf ein starkes Team treffen, bei dem vieles über den erfahrenen Donte Nicholas läuft. Darauf waren wir vorbereitet, doch wir hatten heute große Probleme bei unseren Würfen jenseits der Dreier-Linie. Es gelang uns
zwar in gute Abschlusspositionen zu kommen, doch wir trafen einfach die Würfe nicht.“

Die Kangaroos haben jedoch keine Zeit, sich auszuruhen, denn bereits am Dienstag steht das nächste Spiel gegen die Rostock Seawolves Academy an. Der Aufsteiger ist die Zweitvertretung von BBL-Klub Rostock Seawolves und läuft in dieser Saison mit vielen jungen Talenten auf, die von einigen sehr erfahrenen Spieler ergänzt werden.

30.09.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Berlin Braves 2000 80:86

Itzehoe Eagles verlieren Auftakt gegen Berlin Braves 2000

Sie waren nah dran. Doch die erste Partie in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga endete mit einer Niederlage für die Itzehoe Eagles. Die Berlin Braves gewannen am Sparkasse-Westholstein-Spieltag vor sehr gut gefüllten Rängen in der Lehmwohldhalle mit 86:80.

Temporeich ging es los. Die Eagles verteidigten engagiert und spielten auch im Angriff solide. Doch ihr Gegner traf anfangs so gut wie jeden Wurf, und als den Gastgebern in der Offensive einige Aktionen misslangen, wurde der Rückstand zweistellig. Hinzu kamen einige leichte Ballverluste. 16 Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel – „das ist eine Hypothek, der man hinterher läuft“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. . Ein 7:0-Lauf gleich zu Beginn zwang die Berliner zu einer Auszeit. Kurz darauf sorgte Tekorian Smith von der Freiwurflinie für die erste Führung der Saison (44:43), zur Halbzeit stand es 46:47.

Das dritte Viertel lief gegen die Itzehoer. Der Berliner Jean-Louis Marley brachte sein Team mit
zwei seiner sieben Dreier in Führung, in der eigenen Offensive ging nicht viel. Auch der letzte Abschnitt begann nicht gut: Dominick Oliveri und Tobias Möller mussten kurz nacheinander mit dem fünften Foul auf die Bank, während auf der anderen Seite unter dem Korb mit Andreas Seiferth ein Ex-Nationalspieler agierte. Beim Stand von 60:68 vergaben die Eagles zudem gleich mehrere Korbleger und damit die Chance zum Anschluss. Insgesamt habe die Mannschaft einfach zu wenig zusammen trainieren und spielen können – und dennoch schaffte sie fast die Wende. Dreier von Beck sowie zwei Mal Jack Fritsche brachten sie bis auf drei Punkte heran, doch die folgenden Chancen wurden vergeben. Da habe nach der Aufholjagd auch die Kraft gefehlt, meinte der Coach. „Für mich haben wir das Spiel im ersten Viertel verloren“, es seien gegen die hochprozentig treffenden Gäste zu viele offene Würfe zugelassen worden.

01.10.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RheinStars Köln 81:79

Am 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga trafen die TKS 49ers auf die RheinStars Köln. Nach einigen Höhen und Tiefen und einer zwischenzeitlichen 10 Punkte-Führung sorgten die Hausherren am Ende für den 81:79 Überraschungssieg. Somit befinden sich die 49ers auf dem 6. Tabellenplatz und schauen bereits zuversichtlich auf das anstehende Derby am Dienstag.

Es war das erwartet intensive Spiel gegen eine stark besetzte Kölner Mannschaft. Ein intensives Spiel, welches den rund 350 Fans von der ersten bis zur letzten Sekunde Spannung bot. Jedoch bemerkte man beiden Seiten auch noch die Nervosität des ersten Spieltags an. Die 49ers leisteten sich am Ende insgesamt 24 Turnover, bei den RheinStars waren es immerhin 18. Eine Zahl, an der vor allem Headcoach Vladimir Pastushenko und sein Team bis zum nächsten Spiel arbeiten müssen. Dennoch lieferten die Gastgeber in der Offensive insbesondere jenseits der Dreierlinie ein Meisterwerk ab. Aus 23 Dreierversuchen versenkte man 13 (57%), die Kölner hingegen nur drei ihrer 18 (17%). Dieser Wert machte heute den größten Unterschied und war im Endeffekt ausschlaggebend für den Sieg der 49ers.

Bis auf eine 10 Punkte-Führung der 49ers zum Ende des dritten Viertels konnte sich keine Mannschaft komfortabel absetzen und das Spiel entschied sich in den letzten Sekunden. Hier behielten die Hausherren die Nerven und verwandelten die nötigen Freiwürfe, um den ersten Sieg der Saison einzufahren. Vor allem Ivan Mikhieiev und Lukas Wagner, die ihre Mannschaft mit 18 und 16 Punkten anführten, konnten ihre Freiwürfe verwandeln und somit zum Sieg beisteuern. Neben den beiden Guards überzeugte auch die Teamleistung: fünf weitere 49ers erzielten fünf oder mehr Punkte. Auf Seiten der Gäste waren es Rupert Hennen (24 Punkte, 7 Assists) und Grantas Vasiliauskas (24 Punkte), die das Spiel spannend hielten. Pastushenko hatte zum Spiel folgende Analyse: „Es ist besser, schlecht zu spielen und zu gewinnen, als gut zu spielen und zu verlieren. Wir haben heute sehr viele Fehler gemacht, aber unsere Würfe getroffen und in der Defense solide gespielt. Wir freuen uns über den ersten Sieg und wollen unser Momentum direkt ins Derby mitnehmen.“

Vorberichte ProB Nord 01. Spieltag

Spieltag 01: 30.09.2023 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Heim-Auftakt gegen gefährlichen Liga-Neuling

Die SBB Baskets starten mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger @ademaxballers in die Saison 2023/2024 der @barmer2basketballbundesliga Pro B. Am Samstag, den 30. September ist der Liga-Neuling ab 18 Uhr in der Halle der Freundschaft zu Gast.

Mit den Ademax Ballers Ibbenbüren gastiert am ersten Spieltag der neuen Saison ein Aufsteiger in der Halle der Freundschaft. Überraschend setzte sich der Klub aus Nordrhein-Westfalen in der Finalserie der vergangenen Saison gegen den Top-Favoriten Essen durch und sicherte sich somit den Aufstieg in den professionellen Basketball. Ibbenbüren reist mit reichlich Euphorie nach Wolmirstedt. Der Kader allerdings ist weitestgehend Pro-B-unerfahren, deshalb schwer einzuschätzen.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Ibbenbüren ist ein gefährlicher Gegner im ersten Saisonspiel, weil sie schwer einzuschätzen sind. Wir hatten eine etwas holprige Vorbereitung aufgrund einiger kleinerer Blessuren, aber sind zuletzt besser in unseren Rhythmus gekommen. Ich bin mir sicher, dass wir in der neuen Saison besser verteidigen werden als in der vergangenen Spielzeit. Außerdem wollen wir schnell spielen. Unser Team ist athletisch, ist aggressiv und so wollen wir auch direkt auftreten. Sicherlich wird es noch etwas dauern, bis wir perfekt zusammenfinden, aber wir wollen uns einfach von Woche zu Woche verbessern.“

Zuletzt kränkelten einige SBB-Profis etwas, mussten mit dem Training aussetzen. Zum Liga-Auftakt sollten allerdings alle Spieler fit sein. Hinter dem Einsatz von Zugang Joel Morsi steht aufgrund von Fuß-Problemen allerdings noch ein Fragezeichen.

30.09.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. BBG Herford (Herford fehlt)

Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt das ProB-Team von Coach Nicolai Coputerco zum Saisonstart die BBG Herford in der OSPA Arena (Tschaikowskistr. 45, 18069 Rostock). Einlass ist um 17:00 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse oder vorab online auf tickets.seawolves.de.

Die Niedersachsen gehen in ihr zweites Jahr in der ProB Nord. In der Saison 2022/2023 sicherten sie sich mit vier Siegen und 20 Niederlagen den Klassenerhalt. Auch in diesem Spieljahr haben die Herforder den Verbleib in der Liga ausgerufen. Mit dem ehemaligen Rostocker Shawn Gulley (Saison 2015/2016) haben die Gegner einen vielseitigen Flügelspieler mit Zweitliga-Erfahrung in ihren Reihen. Er komplettiert zusammen mit dem litauischen Kapitän Vaidotas Volkus und Veteran Jan Brinkmann das Trio, das bereits im vergangenen Jahr für Herford die Sneaker schürte. Neben vielen neuen Gesichtern im Kader ragt vor allem der Name Tristan Harper hervor, der als defensiver Leader verpflichtet wurde.

Mit hohen Erwartungen und großer Vorfreude startet die Rostocker ProB-Mannschaft in ihr erstes Spieljahr. Zuletzt spielten die Wölfe in der Saison 2017/2018 in der ProB Nord; damals waren es die 1. Herren, die derweil in der 1. Liga auf Korbjagd gehen. Von 2014 bis 2018 feierten die Seawolves insgesamt 90 Siege in der ProB-Hauptrunde bei einer Siegquote von 59 Prozent. In allen vier Spielzeiten gelang ihnen auch der Sprung in die Playoffs. Mit diesem Anspruch geht die junge Academy-Mannschaft jedoch nicht in die Saison; Ziel ist der Klassenerhalt. Bis auf die beiden Routiniers Mitch Jost (35 Jahre; 118 ProA-Spiele für die Seawolves von 2018 bis 2022) und Daniel Lopez (37; 99 ProB-Spiele für die Seawolves von 2014 bis 2018) ist kein Spieler älter als 23 Jahre. Mit Bruno Loll und Gustav Kringel stehen sogar zwei 16-jährige Nachwuchsspieler im Kader. Das Durchschnittalter beträgt 21,4 Jahre.

Weitere Leistungsträger der Academy sind die Rostocker Eigengewächse Svante Schmundt, Mika Freitag, Toni Nickel wie auch die drei Neuzugänge Darren Aidenojie (zuletzt Young Rasta Dragons, NBBL), Oshane Drews (zuletzt Paderborn Baskets, ProA) und das niederländische Talent Sydnee Bijlsma (zuletzt Rasta Vechta II, ProB).

Teamverantwortliche Ole Voigt (Seawolves Academy): “Wir gehen voller Vorfreude in unseren Saisonauftakt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Unsere Jungs sind heiß darauf, die Saison zusammen mit unseren Fans zu starten. Mit der BBG Herford empfangen wir ein Team, das letztes Jahr in die ProB aufgestiegen ist und somit etwas mehr Erfahrung auf das Parkett bringt. Ich erhoffe mir dennoch einen engen und spannenden Saisonauftakt.”

30.09.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Bayer Giants Leverkusen (Leverkusen fehlt)

Am Samstag, den 30. September um 19 Uhr startet der SSV LOK Bernau in die Basketball-Saison 2023/24. In der heimischen Erich-Wünsch-Halle steht den Bernauer Fans und ihrer Mannschaft gleich zu Beginn ein schweres Spiel bevor. Der Gegner zum Auftakt sind die ambitionierten Bayer Giants Leverkusen. Mit den Bayer Giants Leverkusen kommt ein Gegner, der nach fünf Siegen aus sieben Vorbereitungsspielen mit großem Selbstvertrauen anreist. Besonders der von den Itzehoe Eagles kommende Trey McBride, der mit durchschnittlich 21,1 Punkten, 5 Rebounds und 4,3 Assists pro Spiel in der letzten Saison glänzte, wird gefährlich sein. Neben ihm sind auch andere Neuzugänge wie Marko Boksic, CJ Oldham und Sebastian Branch, die ebenfalls beeindruckende Statistiken vorweisen können, in den Reihen der Leverkusener zu finden. Nach einer von intensiver Vorbereitung und wichtigen Neuverpflichtungen geprägten Offseason, blickt Bernau dem Saisonstart positiv entgegen.

Unter Trainer Davide Bottinelli verfügt die Mannschaft über eine Mischung aus Erfahrung und frischem Talent. Besonders die Fans setzen ihre Hoffnung in Akim-Jamal Jonah, der in der letzten Saison durchschnittlich 11,5 Punkte und 6,9 Rebounds pro Spiel beisteuerte. Aber auch Neuzugänge wie der amerikanische Point Guard Blake Seits versprechen ein großes Spektakel. Seits, der von Avanti Mondorf wechselte, brachte es in der vergangenen Saison im Schnitt auf 27,6 Punkte, 6,8 Rebounds und 2,8 Assists pro Spiel. Zweifellos wird es ein aufregendes und intensives Spiel in der Erich-Wünsch-Halle, in dem beide Teams um den ersten Saisonsieg kämpfen werden.

Trainer Davide Bottinelli (LOK BERNAU): „Die Bayer Giants Leverkusen haben über den Sommer eine qualitativ sehr hochwertige Mannschaft zusammengestellt. Sie haben viele erfahrene Spieler, die entweder schon ProA Erfahrung haben und / oder in ihrer vorhergehenden Mannschaft Leistungsträger waren. Es wird für uns ein ordentlicher Test zum Saisonauftakt. Unsere Mannschaft hat die letzten zwei Wochen Vorbereitung bestens genutzt und sich sehr verbessert. Am Samstag wollen wir gegen die Giants von Anfang an viel Energie auf das Feld bringen und unsere Qualitäten als Gruppe zeigen – sowohl in der Offense als auch in der Defense.“

30.09.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel (Fertig)

Nein, es ist nicht so, dass Hamed Attarbashi der bevorstehende Saisonstartschuss schlaflose Nächte bereiten würde. Unberührt lässt den 47-Jährigen der ProB-Auftakt aber auch nicht. „Es ist klar, dass man sich darauf freut und ein bisschen aufgeregt ist. Aber das ist etwas Positives: Neugier und Freude“, sagt Attarbashi vor seinem ersten Pflichtspiel als Wedeler Trainer. Die Truppe um den neuen Head-Coach Hamed Attarbashi ist im Vergleich zum vergangenen Jahr komplett erneuert. Mit einem Durchschnittsalter von rund 19 Jahren setzt man an der Elbe wieder auf die Jugend. So sind die Wedeler auch in dieser Saison wieder als Farmteam des Erstligisten Hamburg Towers am Start. War es vor drei Jahren noch Justus Hollatz, der jüngst mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, darf man gespannt sein, wer aus dem jungen Team einen ähnlichen Weg gehen wird. Die beiden Ausländerspots sind auf den beiden großen Positionen zu finden. Mit US-Boy Harrison Cleary konnte der letztjährige Top-Scorer nicht gehalten werden, sein Landsmann Camron Reece kam aus Finnland und wird auf der Center-Position spielen. Powerforward Daniel Johansson kam aus auch Skandinavien, aus seiner Heimat Schweden. Mit einer Doppellizenz auch für den großen Bruder aus Hamburg sind Niklas Krause, Leif Möller, Al-Fayed Alegbe und Kapitän Linus Hoffmann ausgestattet und somit auf den Spuren von Justus Hollatz.

Auf der anderen Seite ist sich auch der SC Rist Wedel der schwierigen Aufgabe zum Saisonstart bewusst. „Schwelm ist immer schwierig“, sagt der Sportliche Leiter Christoph Roquette über den Auftaktgegner. Die Mannschaft verfüge über „eine gute Fankultur und eine gute Halle“, die Schwelmer seien „abgezockt, sie wissen, was sie tun, und haben langjährige ProB-Spieler“, erläutert er. „Das ist schon ein Gegensatz zu unserer Mannschaft. Die Schwelmer sind erfahren. Wir sind jung und hungrig und für Überraschungen gut“, sagt Attarbashi.
Schwelms namhafteste Kräfte sind der als Dreierschütze bekannte Chris Frazier, Thomas Reuter und Robert Merz, die alle über Erfahrung aus der ProA und im Falle Frazier auch aus der Bundesliga verfügen. Reuter, den Attarbashi früher in der Landesauswahl Nordrhein-Westfalens betreute, kam im Sommer aus Münster (ProA) nach Schwelm. Unter den insgesamt neun Neuen befindet sich mit dem Niederländer Sven Cikara ein Mann, der 2022/23 in der 1. Regionalliga West beim SV Haspe 70 auftrumpfte, und mit dem Kanadier Khalil Miller ein ausgezeichneter Verteidiger.

Head-Coach der EN BASKETS Schwelm, Falk Möller, zum Saisonstart: „Vor dem ersten Saisonspielen ist es immer schwer, etwas zu sagen. Ich erwarte eine Wedeler Mannschaft, die sehr gut vorbereitet sein wird und wir unser bestes Spiel zeigen müssen, um mit einem Sieg zu starten.“

30.09.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers

Die Spannung steigt, die Fans fiebern dem Tipoff entgegen: Die Iserlohn Kangaroos sind bereit für den Start in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2023/24! Nach einer ereignisreichen und intensiven Vorbereitung brennen die Waldstädter auf den ersten Spieltag am Samstag in der Matthias-Grothe-Halle. Mit den BSW Sixers empfangen die Kangaroos den Vorjahres-Zweiten am Hemberg, ein Hammer-Duell direkt zum Saisonstart!

Nach dem relativ großen Umbruch im Kangaroos-Kader während der Offseason stand das Trainerteam um Headcoach Dennis Shirvan und Assistant Coach Toni Prostran, vor der anspruchsvollen Aufgabe sechs neue Spieler zu integrieren und die neue Spielphilosophie einzustudieren. Das neu formierte Kangaroos Team präsentierte sich von Beginn an stark, nach verschiedenen Testspielen gegen ProB- und ProA-Ligisten zieht Headcoach Shirvan ein positives Fazit zur Vorbereitung:

“Die Vorbereitung ist gut gelaufen, die neuen Spieler haben sich super integriert und wir haben uns von Woche zu Woche in den einzelnen Bereichen verbessert. Es gelang uns, die  Spielidee optimal an die Mannschaft zu transportieren, sodass die Jungs von Beginn an dahinter standen und die Philosophie verinnerlicht haben. Auch in den Testspielen haben wir weitestgehend echt gute Leistungen gezeigt und uns von Spiel zu Spiel gesteigert.”

Bezüglich der Zielsetzung für die neue Spielzeit ist bei den Waldstädtern eines klar: Die Playoffs müssen erreicht werden! Die ProB Nord ist mit nun 14 Teams größer denn je und das Leistungsniveau ist insgesamt gestiegen. Eine definitiv herausfordernde Saison erwartet die Kangaroos, doch Headcoach Dennis Shirvan ist zuversichtlich:

“Bei den Neuverpflichtungen im Sommer haben wir viel Wert darauf gelegt Spieler zu finden, die dem Team gut tun und von der Spielweise und Persönlichkeit her ins Mannschaftsgefüge passen, ich denke das ist uns gut gelungen! Wir sind nun tiefer besetzt, haben mehr Optionen für unsere Rotationen und können auf jeder Position ohne Leistungsabfall wechseln. Jeder einzelne hat noch Potenzial nach oben und die Jungs streben täglich danach, besser zu werden. Wir sind definitiv konkurrenzfähig und haben alle Voraussetzungen dafür, eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen.”

Am Samstag um 19:30 Uhr empfangen die Kangaroos dann die BSW Sixers aus Sandersdorf in der Matthias-Grothe-Halle. Das Farmteam des Bundesligisten MBC aus Weißenfels stellt auch in dieser Saison ein starkes Team, rund um die ehemaligen Kangaroos-Spieler Donte Nicholas und Moritz Schneider, sowie etlichen BBL Doppellizenzspielern. Ohne Zweifel ein starker Gegner gleich am ersten Spieltag, doch Headcoach Shirvan freut sich über den frühen Gradmesser:

“Die Sixers haben im letzten Jahr echt eine hervorragende Saison gespielt und ich denke, sie stellen auch in diesem Jahr wieder eine gute Mannschaft. Durch die Kooperation mit dem MBC aus der BBL gelingt es ihnen, immer wieder starke junge Talente per Doppellizenz nach Sandersdorf zu lotsen. Es ist zwar ein etwas anders zusammengestelltes Team als im letzten Jahr, doch ein nach wie vor Starkes. Für uns genau der richtige Härtetest zu Beginn der Saison.”

30.09.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Berlin Braves 2000

Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, es wird ernst für die Itzehoe Eagles. Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beginnt mit einem Heimspiel.

Für die Eagles steht der Auftakt im Zeichen der Unsicherheit. Das betrifft zunächst den Gegner: Es kursierten viele Gerüchte, mit welchem Kader der Aufsteiger aus Berlin letztlich antreten werde, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Fest steht: „Es ist eine sehr unangenehme Aufgabe zum Start.“ Mit Andreas Seiferth hätten die Braves den wohl besten Center der Liga in ihren Reihen. „Ihn müssen wir für jeden Ball hart arbeiten lassen“, betont Völkerink.

Unsicherheit gibt es auch bei der eigenen Mannschaft, die Vorbereitung sei alles andere als optimal verlaufen. Tekorian Smith musste aus privaten Gründen in die Heimat reisen und hatte Probleme beim Flug zurück nach Europa. Ob und in welcher Form er mitwirken kann, ist offen. Hinzu kamen Ausfälle von Robert Heise, Jack Fritsche, Ibrahim Jabby und Ole Friedrichs. Es sei unklar, für wen es bis zum Spiel reiche, berichtet Völkerink. „Unter diesen Umständen hoffe ich auf eine volle Halle, was den Jungs sehr helfen würde“, sagt der Coach. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und offensiv ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt.“

01.10.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RheinStars Köln

Für die TKS 49ers ist es am kommenden Sonntag endlich wieder so weit! Am 1. Oktober starten die 49ers mit einem Heimspiel in die Saison 2023/24 in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB Nord. Gegner sind die RheinStars aus Köln. Los geht es zur altbekannten Zeit um 16 Uhr in der Kleinmachnower BBIS-Halle. Das Spiel kann zudem auf gewohnte Weise im Livestream verfolgt werden. Der neu formierte Kader der 49ers, in dem insgesamt nur sieben Akteure der Vorsaison verbleiben, will in dieser Woche den Schwung aus der Saisonvorbereitung mitnehmen und mit einem Sieg in das neue Spieljahr starten. Im Weg stehen jedoch die RheinStars Köln, gegen die man sich in der Vorsaison die Punkte teilen musste. Ähnlich wie bei TKS hat sich im Kader der Kölner einiges getan. Mit dem Abgang des Kanadiers Ali Sow, welcher zu den gefährlichsten Offensivspielern der Liga zählte, hat die Mannschaft von Stephan Baeck einen ihrer wichtigsten Leistungsträger verloren. Jedoch konnte man die große Lücke schnell wieder füllen. Sowohl auf der Guard- als auch auf den Flügel- sowie Center-Positionen konnte man viel Qualität verpflichten. Sow wird durch den US-Amerikaner Bryan Battle ersetzt. Der 24-Jährige Battle, welcher zuletzt in Norwegen spielte, soll neben Rupert Hennen, der in der vergangen Saison 15 Punkte im Schnitt erzielte, für Organisation und Gefahr in der Offensive sorgen. Mit Tim Lang haben die Kölner einen ligabekannten Dreierschützen aus Itzehoe sowie mit dem Litauer Grantas Vasiliauskas und Björn Rohwer zwei erfahrene Big Men für sich gewinnen können.

49ers-Headcoach Pastushenko erwartet eine intensive Partie gegen eine sehr gute Mannschaft: „Wir werden am Sonntag gegen eine verstärkte Kölner Mannschaft antreten. Ich finde, auf dem Papier sind sie eine der besten Mannschaften der Liga und können durchaus um den Aufstieg mitspielen. Sie haben sehr gute Spieler aus der Vorsaison halten können und den Kader mit weiteren Leistungsträgern ergänzt. Wir müssen gegen Köln nicht nur spielerisch, sondern auch mental stark auftreten. Das Spiel wird uns aber auch zeigen, wo wir momentan stehen.“

Spielsperre und Geldstrafe für Stephan Baeck (RheinStars Köln)

Der Trainer des Bundesligisten RheinStars Köln, Stephan Baeck, wird wegen einer groben Unsportlichkeit im Rahmen des Freundschaftsspiels RheinStars Köln – ART Giants Düsseldorf (26.08.2023) für den Zeitraum von einem Pflichtspiel des Wettbewerbs ProB in der Saison 2023/24 gesperrt. Vorbehaltlich etwaiger Spielverlegungen ist die Sperre im Pflichtspiel Nr. 109662 am 01.10.2023 abzuleisten. Zusätzlich wird Baeck mit einer Geldstrafe in mittlerer Höhe belegt.

Die Entscheidung ergeht gemäß § 78 Abs. 8 SuVO i. V. m. Ziffer 1.21 des Strafenkatalogs der 2. Basketball Bundesliga GmbH. Die Kostenentscheidung ergeht gemäß § 27 Abs. 1 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 26: 08.04.2023 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos 99:84

Die Enttäuschung ist groß bei den Iserlohn Kangaroos, der erhoffte Sieg gegen Spitzenreiter LOK Bernau blieb aus, wodurch die Saison für die Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord offiziell beendet ist und es in diesem Jahr keine Playoff-Spiele in der Matthias-Grothe-Halle geben wird. Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe verloren die Sauerländer im dritten Viertel den Anschluss und konnten den Rückstand bis zum Spielende nicht mehr wettmachen. Damit ist auch klar: In Bernau hat Kapitän Joshua Dahmen sein letztes Spiel im Kangaroos-Dress gemacht und sich zwar ohne Sieg, dafür aber mit zwölf Punkten standesgemäß verabschiedet.

Bernau startete wie gewohnt heimstark und setzte die Gäste aus Nordrhein-Westfalen von Beginn an unter Druck. 10:2 heißt es bereits nach 2:30 Minuten und Iserlohn ruft zur 1. Auszeit. Danach bleibt Bernau offensiv zwar weiter im Rhythmus, aber in der Defensive finden die Kangaroos das eine oder andere Mal die bessere Antwort. Mit einer leichten Führung (26:21) kann Bernau dieses Viertel positiv beenden. Im 2. Viertel haben sich beide Teams aufeinander eingespielt und somit begegnete man sich auf Augenhöhe. Obwohl die Bernauer wie auch die Iserlohner intensive Verteidigungsarbeit an den Tag legten und somit keine einfachen Würfe zuließen, gelingt es beiden Teams kontinuierlich zu punkten. Es kann sich aber niemand entscheidend absetzen und den Gästen gelingt es sogar das 2. Viertel mit 25:22 zu gewinnen.

Nach der Halbzeit zeigten unsere Champions warum sie diese Saison so erfolgreich waren und sind. Von Minute zu Minute erhöhte der SSV den Druck in der Verteidigung und die Spielgeschwindigkeit im Angriff. Dagegen haben schlussendlich unsere Gäste kein Mittel mehr und Bernau kann sich Punkt für Punkt bis auf 18 Punkte absetzen. Damit ist das Spiel so gut wie entschieden, denn jetzt lässt sich der SSV die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die Fans verlangen gegen Ende natürlich die 100 Punkte, aber an diesem Abend soll es einfach nicht sein.

Für Shirvan und sein Team ist die Saison also jetzt beendet, nach einer chaotischen Hinrunde fehlte am Ende nur ein Sieg, um an den Playoffs teilzunehmen. „Das tut total weh, wir haben bis zur letzten Minute gekämpft“, zeigt sich Coach Dennis Shirvan enttäuscht. „Am Ende waren es Nuancen, aber ich sehe unsere Rückrunde mehr als positiv.“

08.04.2023 19:30 Uhr TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm 67:83

Am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Bundesliga ProB duellierten sich die TKS 49ers und EN Baskets Schwelm um den Einzug in die Playoffs. Der Sieg ging, wie schon in der Hinrunde, an die Gäste. Die 67:83 (34:37) Niederlage bedeutet für die 49ers das Abrutschen auf den neunten Tabellenplatz und somit den Abschluss der Saison mit dem Klassenerhalt, jedoch keiner Playoffqualifikation.

Die Blau-Gelben gingen sehr konzentriert zu Werke, sei es durch gut herausgespielte Würfe oder auch durch gelungene Verteidigung. 13:21 der Zwischenstand Mitte des ersten Viertels. Ein 7:0-Lauf der TKS49ers liess es wieder eng werden. 20:21. Insbesondere der ukrainische Top-Scorer Kozhemiakin war kaum zu stoppen, er erzielte die Hälfte der Punkte. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Es ging hin und her, doch die Baskets gaben die so wichtige Führung nicht aus der Hand. Als CJ Oldham seine Punkte 14 und 15 erzielte, mussten die Gastgeber erneut eine Auszeit nehmen, doch diese verpuffte. Schwache Quoten von aussen bei beiden Teams führten zur knappen Baskets-Führung zur Halbzeit. Wieder kurzer Blick nach Bernau: 48:46 für Bernau. Es blieb auch dort eng.

Die EN Baskets starteten gut und wieder hoch konzentriert ins dritte Viertel, konnten die Führung sogar Stück für Stück ausbauen. Freiwürfe von Co-Katipän Chris Frazier stellten zum ersten Mal einen zweistelligen Vorsprung her: 51:41. Hier waren es auch immer wieder Robert Merz und Till Hornscheidt, die für den Abstand sorgten. In Bernau konnte sich der Tabellenführer mit 77:63 absetzen: Es lief alles in die richtige Richtung. Doch noch war ein Viertel zu spielen. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehler. Beide Teams wussten, dass es jetzt zählt. Unsere Blau-Gelben konnten jedoch den Abstand halten. Als es wieder Chris Frazier an der Freiwurflinie war, der ein Technisches Foul des gegnerischen Trainers bestrafte, war der zweistellige Vorsprung wieder hergestellt. Robert Merz sorgte dann eineinhalb Minuten vor dem Ende mit einem Dreier zum 67:79 für die Entscheidung.

Das Spiel war gewonnen, doch was tat sich in Bernau? Das Spiel dort lief noch, doch der Tabellenführer hielt Iserlohn auf Distanz. Die EN Baskets ziehen in die Play-Offs ein!

 Durch das Ergebnis entsteht in der Tabelle zwischen TKS, Schwelm und Iserlohn ein Dreiervergleich, welchen die Schwelmer für sich entscheiden, wodurch die 49ers den Playoffeinzug knapp verpassen. Auch die gesamte Saison resümiert der 49ers-Headcoach im kurzen Gespräch unmittelbar nach dem Spiel: „Insgesamt haben wir unser vor der Saison gesetztes Ziel, den Klassenerhalt, zwar erreicht, doch einen Einzug in die Playoffs hätten die Jungs nach diesem Saisonverlauf ebenso verdient gehabt. Ich möchte zudem einen großen Dank an alle Fans, die uns über die gesamte Saison unterstützt haben, aussprechen!“ 

08.04.2023 19:30 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 92:80

Mit einer guten Leistung samt entsprechendem Ausdruck im Endergebnis haben die Rister die Saison 2022/23 über die Ziellinie gebracht. Sie bezwangen die Dragons Rhöndorf am Steinberg 92:80.

Nur im ersten Viertel lagen die Mannen des scheidenden Wedeler Trainers Stephan Blode dann und wann im Rückstand, später leuchtete stets eine Rist-Führung von der Spielstandsanzeige. Den Hausherren gelang es, den Wirkungskreis der Rhöndorfer Leistungsträger Zaba Bangala und Devon Goodman einzuschränken, dafür bereiteten ihnen andere Gästespieler Schwierigkeiten: „Wir hätten zeitweise die Würfe von Buchholz und Koch besser wegnehmen müssen“, sagte Blode. Letztere beiden erzielten insgesamt 39 Punkte. Nicolas Buchholz wurde seinem Ruf als Fachkraft für Ferndistanzwürfe vollauf gerecht, die Zahlenauswertung wies für den 21-Jährigen sieben Treffer bei elf abgegebenen Dreiern auf.

„Alles in allem war das defensiv ok und offensiv sehr gut“, urteilte der Trainer. Wie so oft in der nun beendeten Saison konnte er sich auf die Angriffsleistung von Harrison Cleary verlassen. Zum siebten Mal verbuchte er mindestens 30 Punkte, der US-Amerikaner sicherte sich in der Hauptrunden-Korbjägerstatistik ligaweit den ersten Platz. Auch Christian Okolie (18 Zähler, 15 Rebounds) sowie Michal Kozak (17 Punkte) wiesen im Duell mit Rhöndorf bemerkenswerte Erträge auf.

Nach den Osterfeiertagen trifft sich die Mannschaft kommenden Freitag zu einem Abschlussessen, eine Bilanz zog Blode jetzt schon einmal: „Aus der Saison kann man viel lernen. Einerseits, wie man einen Weg findet, Selbstbewusstsein zu haben, andererseits aber auch, wie man mit Rückschlägen umgeht. Wir haben ja auch viele Spiele verloren, aus den gemachten Fehlern kann man lernen, aber man kann auch viel Positives herausgewinnen: Dass wir als jüngstes Team der Liga neun Spiele gewonnen haben, ist dann auch nicht so schlecht.“

Für den 35-Jährigen war es die zweite und zugleich letzte Saison als Wedeler Trainer. Er nehme mit, so erläuterte Blode, „dass Sachen manchmal anders laufen als geplant und man einen Weg finden muss, das Ziel zu erreichen. Das Ziel im Leistungssport muss immer sein, wettkampffähig zu sein und Erfolgserlebnisse zu erzielen. Das muss immer das Ziel sein – egal wie jung oder alt eine Truppe ist. Diese Schwierigkeiten haben auch mich als Trainer weitergebracht. Daraus lernt man ja auch. Die Saison war wahrscheinlich sogar erkenntnisreicher als eine gute Saison – wie die Saison vorher.“

08.04.2023 19:30 Uhr BSW Sixers vs. RheinStars Köln 94:84

Die RheinStars ziehen als Sechster in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Es ist die bislang beste Platzierung in dieser Klasse für die Kölner. Keine Auswirkungen auf die Abschlussplatzierung hatte dabei das 84:94 (42:45) beim Zweitplatzierten BSW Sixers am letzten Spieltag der Hauptrunde, da auch die Iserlohn Kangaroos ihr Spiel beim Klassenprimus Lok Bernau am Samstagabend verloren. „Auch wenn das Spiel heute nicht von überragender Bedeutung für uns war, haben wir doch einiges an unserer Basis nicht gut gemacht. Das können wir besser und haben das in den vergangenen Spielen auch schon gezeigt“, kommentierte Headcoach und Manager Stephan Baeck. „Allerdings wollten wir im taktischen Bereich auch nicht alle unser Karten auf den Tisch legen, da wir die Sixers in der zweiten Playoffrunde erneut treffen können.“

Die RheinStars gehen davon aus, dass sie in der ersten Playoff-Runde auch wirklich auf den aktuell drittplatzierten der Südgruppe treffen. Dort steht mit den Fraport Skyliners Juniors der Talentschuppen des Frankfurter Erstligisten. Somit gehen die Kölner davon aus, dass die finanziell angeschlagenen White Wings aus Hanau auf Rang zwei verbleiben und das Klassement bestehen bleibt. Die Liga hat den White Wings die Lizenz am Freitag offiziell entzogen und diese wären dadurch erster Absteiger. Noch aber können die Hanauer Einspruch einlegen. Die Playoff-Runden werden bis aufs Finale als „best-of-three“-Serien gespielt, zwei Sieg sind nötig zum Weiterkommen. Die erste Runde startet am kommenden Wochenende, die Spiele Nummer zwei und drei sollen am 21. und 23. April gespielt werden. Köln hat im zweiten Spiel Heimrecht.

„Wir rechnen weiterhin mit den Frankfurtern als Gegner und werden die Mannschaft in den nächsten Tagen gezielt und konzentriert auf Playoff-Basketball vorbereiten“, sagte Baeck weiter. Das Spiel bei den Sixers blieb lange Zeit (79:82/37.) offen, doch in der Schlussphase des munteren Schlagabtauschs häuften sich bei den RheinStars die Fehler. So kamen die Hausherren zum Erfolg vor den knapp über 500 Zuschauern in Sandersdorf.

08.04.2023 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. RASTA Vechta II 81:73

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

08.04.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. ROTH Energie Giessen Pointers 100:73

Am 26. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga kamen die bereits abgestiegenen Gießen Pointers zu uns in die BBG-Arena. Für unsere Mannschaft ging es vor allem darum, mit einer guten Leistung das Ende der Saison 2022/23 zu besiegeln. Die Pointers hingegen wollten sich am letzten Spieltag trotz des Abstiegs noch für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Die Chancen auf unseren ersten Heimsieg standen jedoch kurz vor Tip-Off gut, da sowohl Jacob Ledoux als auch Nemanja Nadjfeji nicht mit in die BBG-Arena gereist waren.

Zu Beginn der Partie kamen die Pointers, welches auch am letzten Spieltag von gut 300 Fans begleitet und angefeuert wurde, gut in die Systeme und so dauerte es nicht lang, bis die ersten Zähler durch Vaidotas Volkus erzielt werden konnten. Doch auch die Gäste aus Gießen fanden schnell zum eigenen Spiel und erwiderten den schnellen Beginn routiniert. Der offensive Rhythmus unseres Teams ließ sich davon jedoch nicht bremsen; allen voran Shawn Gulley punktete gleich mehrfach unter dem gegnerischen Korb. Nach einer Auszeit von Coach Dictapanidis Mitte des ersten Viertels und einigen taktischen Maßnahmen gelang es Herford jedoch deutlich besser, den Weg zum Korb zu finden. Vor allem schnelle Abschlüsse und konsequente Verteidigungsarbeit führten zu einem 6:0-Lauf und einem Anschluss an die davonziehenden Gießener. So entwickelte sich nach einem leicht verschlafenen Startschuss eine offene Partie mit einem Zwischenstand von 21:26 nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Viertel war es vor allem die Defensive von BBG Herford, welche die Pointers vor eine Herausforderung stellte. Gleichzeitig gelang es Forward Shawn Gulley, die Führung der Gäste weiter zu reduzieren. Die Partie wurde mit steigender Intensität auch durchaus hitziger und nach einem doppelten technischen Foul (Lischka und Zvinklys) drohte das Momentum zu kippen. Dank Routinier Vaidotas Volkus brach der offensive Rhythmus jedoch kaum. Gleichzeitig machte sich jedoch auch bemerkbar, dass Giessen den Zug zum Korb weiterhin forcierte: Sowohl  Dainius Zvinklys als auch Vaidotas Volkus hatten kurz vor der Halbzeitpause bereits ihr drittes persönliches Foul zugesprochen bekommen. Aber auch die Gäste hatten mit Foulproblemen zu kämpfen, was wir weiterhin nutzten, um entschlossen zum Korb zu ziehen und so zur Halbzeit dank eines getroffenen Dreipunktwurfes durch Shawn Gulley mit einer 44:35-Führung in die Kabine zu gehen.

Nach der Halbzeitpause gelang gleich der erste Wurf der Nummer 23 von Herford und auch defensiv wurde es den Gießenern schwergemacht. Die Umstellungen von Coach Dictapanidis zeigten früh Wirkung: Viel Ballbewegung und kluge Bewegungen abseits des Balles ermöglichten offene Würfe oder den Weg an die Freiwurflinie. Und auch defensiv gelang es Herford nun deutlich besser, die Angriffe der Gäste zu erschweren. Die begeisterten Fans quittierten die gezeigte Leistung lautstark und feuerten wie losgelöst die eigene Mannschaft an. Der Hunger nach dem ersten Heimsieg der Saison war spürbar. Zwar gelang es den Gießenern in den letzten Minuten des dritten Viertels noch einige Akzente zu setzen; an einer deutlichen 78:50-Führung änderte dies aber wenig. Im letzten Viertel wollte die Mannschaft nun noch einmal alles auf dem Feld lassen und kämpfte ab der ersten Sekunde um jeden Zentimeter sowie Wurf. Der Wunsch, den treuen Fans in der BBG-Arena noch einen letzten Sieg im letzten Spiel zu bescheren, war spürbar. Gleichzeitig zeigte sich nun jedoch auch die Erschöpfung nach drei starken Vierteln. Die nachlassende Konzentration konnten die Pointers ihrerseits nutzen und durch zwei offene Würfe die mitgereisten Fans wieder in die Partie zurückbringen. Herforder Coach Chris Dictapanidis spürte die Erschöpfung seines Teams und nahm eine Auszeit, um personelle sowie taktische Änderungen vorzunehmen. Dies machte sich auch umgehend bemerkbar; vor allem in Form von Shawn Gulley, welcher einen absoluten Gala-Abend hatte. Bereits Mitte des letzten Viertels verzeichnete der Herforder Forward 34 Punkte und 11 Rebounds. Durch seine konstante Wurfquote sowie sein Rebounding konnten die Big-Men unserer Mannschaft so wichtige Minuten pausieren und der Gefahr eines vorzeitigen fünften und damit disqualifizierenden Fouls entgehen. Die Standing-Ovation bei seiner Auswechslung untermalte die herausragende individuelle Leistung des deutschen Forwards. Der Spielfluss geriet jedoch nicht ins Stocken, da die Systeme und das Zusammenspiel der Herforder Mannschaft am heutigen Abend einfach zu gut funktionierte. Zwar kämpften die angereisten Pointers mit aller Kraft gegen die Niederlage an, am Ende steht jedoch der erste Heimsieg der BBG Herford fest: 100:78!  

„Wir haben eine sehr schwere erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord hinter uns. Drei Siegen stehen bislang 20 Niederlagen gegenüber, es gab viele Spieler- und auch einen Trainerwechsel. Trotzdem hat es am Ende zum Klassenerhalt gereicht. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern für den treuen Support und möchten uns allen einen Heimsieg zu Ostern schenken“, lautet das Saisonfazit von Geschäftsführer Jürgen Berger.

Vorberichte ProB Nord 26. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 26: 08.04.2023 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Am Samstag heißt es für die Iserlohn Kangaroos Do or Die. Im letzten Hauptrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord muss für die Kangaroos ein Sieg her, um in die Playoffs einzuziehen. Dabei gilt es allerdings den Tabellenführer LOK Bernau in der Bernauer Erich-Wünsch-Halle zu schlagen. Die Sauerländer gehen aber nach zuletzt zwei dominanten Siegen mit Rückenwind in das entscheidende Spiel. Die Bernauer sind ebenfalls gut aufgelegt und haben nur eines der vergangenen zehn Spiele verloren. Für Headcoach Dennis Shirvan ist klar: „Da kann man als Spieler nur heiß sein, unsere Jungs werden mehr als brennen.“

Durch die zwei Siege in Itzehoe und gegen Herford sind die Iserlohner in einem guten Rhythmus. Mental sind sie schon fast die komplette Rückrunde im Endspielmodus, nach der schwachen Hinrunde war jedes Spiel wichtig im Kampf um die Playoffs. Auch deshalb bereitet Dennis Shirvan seine Spieler genauso vor wie in den vergangenen Wochen. „Wir müssen im Training die Basis setzen. Wir werden dort alles geben, um für Samstag bereits zu sein“, so der Coach. Dass seine Schützlinge im Hinspiel beim 59:85 keine Chance hatten, ist für den 39-Jährigen schon vergessen: „Damals war unsere Situation eine ganz andere. Wir waren noch nicht eingespielt und hatten Verletzungsprobleme.“

Mit Bernau treffen sie auf das Farmteam von Alba Berlin, eine relativ junge und sehr athletische Mannschaft mit fünf Doppellizenz-Spielern, die bereits in der BBL aktiv waren. Die Ostdeutschen haben einen sehr gut balancierten Kader, auch auf den hinteren Positionen ist noch viel Qualität vorhanden. Shirvan würde den Gegner als schnell, quirlig und aggressiv bezeichnen. Für ihn liegt die hohe Qualität im Team an einer guten Schule. Durch die guten Performances in der Saison haben sie dauerhaften Rückenwind, außerdem profitieren sie von einer immer gut gefüllten Halle. Heraus stechen vor allem Forward Isiah Small (16.7 Punkt, 7 Rebounds im Schnitt) und die Point Guards Rafail Lanaras (12.3 Punkte, 2.2 Steals) und Abdulah Kameric (12.3 Punkte, 3 Assists). Darüber hinaus verfügen sie mit Rikus Schulte (11.9 Punkte, 6 Rebounds) aus der eigenen Jugend und Akim Noah (11.2 Punkte, 6.9 Rebounds) auch über gute Bigmen.

Vor allem beim Rebounding sind die Bernauer (41.6 im Schnitt) stark, Iserlohn ist demgegenüber unterlegen (34.6). Etwas überraschend ist, dass das LOK-Team trotz Platz eins die schwächste Dreierquote (28.5%) der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord hat. Kangaroos-Headcoach Shirvan interessiert aber nur der Sieg. „Wir werden auf jeden Fall alles geben. Wir wollen den Platz in den Playoffs“, berichtet er. „Am Ende wollen wir einen Sieg für die Fans mitbringen, die uns die ganze Saison unterstützt haben.“

Coach Davide Bottinelli: „Die Motivation für das letzte Spiel der regulären Saison ist hoch: wir wollen noch einen Sieg holen und damit die bestmögliche Platzierung in den weiteren Runden der Playoffs behalten. Allerdings wird Iserlohn uns den Sieg nicht schenken: sie sind noch im Rennen um den letzten Platz in den Playoffs, und deshalb brauchen sie den Sieg genauso dringend. Mit der Nachverpflichtung von Michael Cubbage hat sich die Mannschaft stabilisiert. Es gibt viele Spieler, die im 1×1 Vorteile kreieren können. Außerdem ist ihre Verteidigung sehr aggressiv und erlaubt dadurch schnelle Wechsel im Pick’n’Roll. Wir wollen unsere Vorteile unter dem Korb nutzen und geduldig den Ball bewegen, dazu ist es auch wichtig als Team in der Verteidigung zu agieren.“

Sollten die Iserlohn Kangaroos gewinnen, wäre das Spiel schon einmal eine gute Generalprobe für die Playoffs. Dort könnte es nämlich zum Aufeinandertreffen mit dem BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd-Tabellenführer EPG Baskets Koblenz (22:1-Record) kommen.

08.04.2023 19:30 Uhr TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm

Es ist das Szenario eingetreten, das aus 49ers -Sicht das schlechteste, aber aus Basketball Fan-Sicht das spannendste ist. Am letzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die TKS 49ers die EN Baskets Schwelm zum alles entscheidenden Spiel um den Einzug in die Playoffs. Es gilt: 49ers+Sieg=Playoffs oder 49ers+Niederlage=keine Playoffs. Also kommt vorbei und unterstützt das Team am Samstag, den 8. April, um 19:30 Uhr in der BBIS-Halle in Kleinmachnow, damit die Saison weitergeht!

Aus Sicht der TKS 49ers ist ein kompliziertes Rechnen über den Einzug in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Playoffs nicht von Nöten. Gewinnt man, ist man qualifiziert… wenn nicht, dann nicht. Bei einem Sieg gegen die EN Baskets würde man sogar mit Sicherheit mindestens einen Tabellenplatz nach oben klettern. Neben den 49ers und ihren dieswöchigen Gegnern sind die Itzehoe Eagles sowie Iserlohn Kangaroos noch im Rennen um die letzten zwei verbleibenden Playoffplätze. Auch Schwelm braucht einen Sieg, um ihre Chance am Leben zu halten und sind gleichzeitig auf eine Niederlage der Kangaroos angewiesen. In diesem Fall würde es zum Dreiervergleich zwischen TKS, Schwelm und Iserlohn kommen, den die EN Baskets für sich entscheiden würden.

 Die Formkurve spricht in dieser Situation weniger für die 49ers. Diese verloren ihre letzten vier Partien, wobei die Gegner allesamt der oberen Tabellenhälfte angehören. Nur ein Sieg in diesen Begegnungen hätte schon den rettenden Strohhalm bedeutet. Die EN Baskets Schwelm hingegen besiegten vergangene Woche die Itzehoe Eagles, stoppten damit ihre Serie von drei Niederlagen und sorgten für den Showdown am kommenden Samstag in Kleinmachnow. Das Hinspiel dieses Duells ging an die damaligen Gastgeber. Mit 77:72 entschied Schwelm am 10. Spieltag eine Begegnung für sich, in der beide Teams mit sehr dezimierten Kadern antraten. Seither verpflichteten die EN Baskets mit Robert Merz (12,0 Pkt, 3,4 Ass) und Joshua Boutte (9,4 Pkt, 8,8 Reb) zwei Spieler nach, die den bisherigen Leistungsträgern Frazier (14,6 Pkt) und Oldham Jr. (13,5 Pkt, 7,4 Reb) gut unter die Arme greifen. „Natürlich hatten uns die Situation vor ein paar Wochen anders erhofft, doch das motiviert uns umso mehr. Es wird alles andere als einfach, aber wir werden das Beste dafür geben, dass die Saison über Ostern hinaus weitergeht“, sagen die 49ers-Coaches vor der großen Partie am Samstagabend. 

Head-Coach Falk Möller zum Endspiel:„Auch wenn wir es selber nicht mehr in der Hand haben, wollen wir alles tun, um den Playoffplatz zu erreichen. Dazu wird es wichtig sein, die Physis von Stahnsdorf zu matchen.“

08.04.2023 19:30 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf

Wäre Stephan Blode nicht daran erinnert worden, dass das Heimspiel gegen die Dragons Rhöndorf sein letztes als Trainer des SC Rist ist, wäre es ihm glatt entfallen.

„Bisher bin ich so in meiner Routine drin, dass ich gar nicht darüber nachdenke“, sagte Blode am Donnerstagmittag. Es gehe wie auch bei allen vorherigen Aufgaben darum, sich bestmöglich vorzubereiten und dann das Spiel anzugehen: „Das klingt immer wie eine Floskel, ist aber tatsächlich so“, meint Blode, der Wedel nach vierjähriger Arbeit, zwei davon als Cheftrainer der 1. Herren, verlässt. Rhöndorfs Stärke sei auf eine gute Verteidigungsstruktur zurückzuführen, betont er. Die Rheinländer, die am Mittwochabend in Wolmirstedt ein Nachholspiel bestritten und 88:97 verloren, kommen als Tabellenvierter, haben die Playoff-Teilnahme sicher, während für die Rister nach der Partie am Sonnabend die Sommerpause beginnt. Sie werden also aus der Ferne zusehen, wie sich der Kampf um die beiden Finalplätze vollzieht, die zum Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA berechtigen. Und diese Mannschaften hat Blode auf der Rechnung: „Die besten Vier aus dem Norden: Wolmirstedt, Rhöndorf, Sixers, Bernau. Und Koblenz aus dem Süden. Ich glaube, von diesen Fünf werden wir zwei im Finale sehen.“

08.04.2023 19:30 Uhr BSW Sixers vs. RheinStars Köln

Frei von Sorgen um einen Playoff-Platz und mit einer Serie von vier Siegen in Folge machen sich die RheinStars zum letzten Hauptrundenspiel am Wochenende auf die knapp 500 km lange Reise in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Allerdings treffen die Kölner mit den BSW Sixers auf den aktuell Zweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am Samstag. Und die werden die Ballsporthalle in Bitterfeld sogar mit fünf Erfolgen in Serie betreten. Somit treffen die beiden formstärksten Mannschaften der Liga am 26. Spieltag aufeinander. „Wir wollen dort gewinnen“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck und fügt mit Blick auf die am folgenden Wochenende beginnenden Playoffs hinzu: „Für uns ist wichtig, dass wir unsere Form und unseren Rhythmus behalten.“

Die Ausgangslage im Kampf um die Playoffplätze in der nördlich von Leipzig gelegenen Kreisstadt ist unzweideutig: Gewinnen die RheinStars, gehen sie als Sechster in die Vergleiche mit den Südvereinen. Sollten sie bei den Sixers unterliegen, die selbst noch Erster in der Gruppe werden können, hängt die Platzierung vor allem vom Resultat der Iserlohner ab. Gewinnen dann die Kangaroos bei Tabellenführer LOK Bernau, sind die RheinStars Siebter. Gewinnen dann zusätzlich auch die auf Platz acht rangierenden Stahnsdorfer bei den EN Baskets Schwelm, schicken sie Köln auf acht. Sollte Iserlohn aber verlieren, sind die RheinStars weiterhin Sechster, egal wie sie selbst oder Stahnsdorf abschneiden.

Doch nicht allein die Kölner wollen die letzten Punkte der Hauptrunden auf ihre Seite holen. Für die Gastgeber formulierte der aktuell verletzte Sixers-Guard Ole Sievers im Interview auf bsw-sixers. stellvertretend für seine Mannschaftskollegen: „Ich denke es wird ein sehr enges und spannendes Spiel werden. Die RheinStars hatten uns ja in der Hinrunde geschlagen, da haben wir also noch eine Rechnung offen und ich bin guter Dinge, dass die Jungs am Samstag alles dransetzen werden, um Revanche zu nehmen.“ Schließlich ging das Hinspiel überraschend mit 77:70 an die RheinStars.

08.04.2023 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. RASTA Vechta II

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

08.04.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Mit dem sicheren Klassenerhalt hat die Saison für die erste Herrenmannschaft der BBG Herford bereits ein glückliches Ende gefunden. Beim Spiel gegen den Tabellenletzten aus Gießen besteht die Hoffnung, sich mit dem ersten Heimsieg von den eigenen Fans in die Sommerpause verabschieden zu können.

Auch wenn die Gäste aus Gießen erst einen einzigen Saisonsieg auf dem Konto haben, sind sie nicht zu unterschätzen. Viele Partien wurden knapp verloren, die Winter-Neuzugänge Nemanja Nadjfeji (12 Punkte und 4,5 Rebounds pro Spiel) und Jacob Scott Ledoux (22,1 Punkte und 5,9 Rebounds) brachten reichlich frischen Wind.

Unser Team wird aber alles tun, die Saison mit einem positiven Erlebnis zu beenden. Vor allem Filmore Beck kam zuletzt immer besser in Schwung, erzielte 26 Punkte gegen Köln und 20 Punkte gegen Iserlohn. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und verbesserter Defensivarbeit scheint ein Sieg in Reichweite zu liegen.

„Wir haben eine sehr schwere erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord hinter uns. Drei Siegen stehen bislang 20 Niederlagen gegenüber, es gab viele Spieler- und auch einen Trainerwechsel. Trotzdem hat es am Ende zum Klassenerhalt gereicht. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern für den treuen Support und möchten uns allen einen Heimsieg zu Ostern schenken“, lautet das Saisonfazit von Geschäftsführer Jürgen Berger.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

05.04.2023 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Dragons Rhöndorf

Es geht immer weiter. Morgen um 18 Uhr ist Tip-Off zum Nachholspiel SBB Baskets (3., 14-8) vs. Dragons Rhöndorf (4., 14-8) in der Halle der Freundschaft. Im Direktvergleich um Platz 3 in der BARMER 2.Basketball-Bundesliga ProB Nord haben die Wolmirstedter Ohre-Riesen in Rhöndorf das Hauptrunden-Hinspiel klar mit 104:86 gewonnen. Am Mittwoch geht es bei Null los.

Das ist ein direktes Duell um Platz 3. Noch gibt es einige Konstellationen für die Platzierungen. Wer das Spiel am Mittwoch gewinnt, hat gute Chancen als Dritter in das Playoff-Achtelfinale (ab 15.April, d.R.) zu gehen“, sagt SBB Baskets Headcoach Eiko Potthast und hat nur das Rhöndorf-Spiel im Fokus. Zum Abschluss der Regular Season kommt am Ostersamstag (19.30 Uhr, HdF) noch der Tabellenfünfte RASTA Vechta II (14-9) nach Wolmirstedt.

Die SBB Baskets wollen morgen die „Drachen“ bezwingen und mit einem Sieg einen großen Schritt bei der Mission Platz 3 machen. Alle sind vorbereitet auf ein intensives und spannendes Spiel. Cheftrainer Eiko Potthast weiß: „Rhöndorf ist ein sehr sehr starkes Team. Diese Saison hatten sie einige Verletzungsprobleme, jetzt sind sie wieder komplett.“ Die Defensive der Ohre-Riesen muss sofort hochkonzentriert sein. „Rhöndorf zeichnet sich durch unterschiedliche Rollen aus. Gegen Goodman müssen wir wach sein, ihn kontrollieren. Mit Koch und Buchholz hat Rhöndorf zwei herausragende Schützen“,
sagt Eiko Potthast bei der Analyse des Gegners.

Drei Facts der beiden Teams: die Ohre-Riesen erzielten 86,7 Punkte im Schnitt, die Dragons 87,7. Sie haben 20,2 Assists pro Spiel, die Wolmirstedter Jungs 18,4. Bei den Total-Rebounds führen die Baskets mit 41,3 zu 37,5 gegen die Dragons, sind defensiv und offensiv an den Brettern in diesem Ranking im Vorteil. Rhöndorf konnte sich nach dem 109:101-Offensivspektakel in eigener Halle gegen Schwelm auf die SBB Baskets 11 Tage gezielt vorbereiten. Die Dragons haben nach der Partie in Wolmirstedt am Samstag noch ein Auswärtsspiel als Favorit beim SC Rist Wedel.

Dragons-Headcoach Julius Thomas: „Jetzt warten noch zwei schwere Auswärtspartien auf uns, die uns die Möglichkeit geben ein bisschen Playoff-Rhythmus aufzunehmen und zu simulieren.“

Nachberichte ProB Nord 25. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 25: 01.04.2023 15:00 Uhr RASTA Vechta II vs. TKS 49ers 77:62

Für die TKS 49ers soll es mit dem 12. Saisonsieg einfach nicht sein. Am 25. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord konnten die 49ers eine frühe Führung nicht halten und mussten sich am Ende mit 62:77 (26:34) geschlagen geben. Durch die 12. Saisonniederlage ändert sich wenig an der aktuellen Playoff-Chance der 49ers, Es fehlt nach wie vor ein Sieg, um sich für die Playoffs zu qualifizieren.

An der Intensität und dem Willen lag es nicht. „Der Einsatz hat heute definitiv gestimmt. Wir haben das Rebound Duell gewonnen und uns auf alle Bälle geworfen. Gleichzeitig ist es gut, unter 80 Punkte auswärts gegen Vechta zu kassieren. Leider waren es am Ende aber doch zu viele Fehler“, analysierte 49ers-Head-Coach Vladimir Pastushenko. Zu Beginn konnten die 49ers auch genau diese Intensität und diesen Willen unter Beweis stellen und vor allem in der Defense überzeugen. Lediglich drei Punkte ließ man in den ersten fünf Minuten zu. Doch auch auf Seiten der Gäste lief es offensiv nicht. Obwohl man zwischenzeitlich mit 25:15 führte, traten dann immer wieder die erwähnten Fehler ein, die zu schnellen und leichten Punkten der Gastgeber führten. Somit lag man nach einem 15:0-Lauf von Vechta mit 26:34 zur Halbzeit hinten. Und obwohl es in der zweiten Halbzeit offensiv, trotz einer desaströsen Trefferquote von 3 aus 23 Dreiern, etwas besser lief, schwächelte dann doch die Defense, sodass man dem Rückstand ständig hinterherlaufen musste. Vechta konnten dem Druck der 49ers standhalten und blieb jenseits der Dreierlinie und unter dem Korb in den zweiten zwanzig Minuten eiskalt. Vor allem Leon Okpara (17 Punkte) und Karl Bühner (13 Punkte) konnten immer wieder die Aufholjagd der 49ers unterbrechen. Bei TKS waren es wie so oft in dieser Saison Andrii Kozhemiakin (19 Punkte, 10 Rebounds), der sein erstes Double-Double in der laufenden Saison auflegte, und Robin Jorch (15 Punkte), die das Scoring anführten. Leider punktete sonst kein anderer Akteur zweistellig, sodass man am Ende mit 62:77 das vierte Spiel in Folge verlor.

Durch Siege von Schwelm und Iserlohn trat das Worst Case-Szenario für die 49ers ein und es muss am 8. April gegen Schwelm am letzten Hauptrundenspieltag ein Heimsieg für den Einzug in die Playoffs her.

01.04.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. SC Rist Wedel 93:62

In einem mitreißenden Auftritt haben sich die RheinStars erstmals die Playoff-Teilnahme in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. Vor über 900 Zuschauern gewannen die Kölner am Samstagabend 93:62 (50:27) über den SC Rist Wedel und können einen Spieltag vor Ende der Hauptrunden in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord nicht mehr aus den Playoff-Rängen rutschen. Aktuell stehen die RheinStars auf dem sechsten Rang, den sie mit einem weiteren Sieg am kommenden Samstag bei den BSW Sixers auf jeden Fall behaupten würden.

Doch die Überlegungen zum kommenden Wochenende oder gar darüber hinaus zu den Playoffs mit den besten Teams der Südgruppe standen nach der Vorstellung der Kölner in der ASV-Sporthalle erst einmal hinten an. „Wir freuen uns sehr, dass wir zum Abschluss der Hauptrunde nochmal so eine Vorstellung zeigen konnten“, sagte Headcoach und Manager Stephan Baeck über den dominanten Abend des Teams beim Erfolg über das Farmteam des Erstligisten und Eurocup-Teilnehmers Hamburg Tower, der von den Partnern BARMER und Früh Kölsch aktiv unterstützt wurde. „Das komplette Event hat sicher nicht nur bei Mannschaft und dem Trainerteam Lust auf möglichst viele Heimspiele in den Playoffs gemacht.“ Die Belohnung fürs Team folgte auf den Fuß: Gemeinsam ging es am Sonntag auf Einladung des 1. FC Köln zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach ins RheinEnergie-Stadion.

In den ersten Minuten des Spiels wurden die mit ihren Topscorern und Eurocup-Spielern Harrison Cleary und Michal Kozak angereisten Norddeutschen regelrecht überrollt. „Man hat von der ersten Sekunde an gemerkt, dass wir mit aller Macht in die Playoffs wollen. Ich glaube auch ein bisschen durch die lange Busfahrt begünstigt, konnten die Rister unserem Druck und unserer Intensität nicht standhalten“, beschrieb Baeck die vorentscheidenden Szenen der Partie. Köln startete mit einem 12:0-Lauf (4.), nach dem ersten Viertel stand es 28:13 und knapp sechs Minuten später war die Begegnung beim Stand von 46:17 eigentlich durch. „Was uns sehr gefreut hat, dass es bis zum Schluss alle Spieler geschafft haben, ihre Intensität hochzuhalten.“

In der Statistik wurden 33 Ballverluste der Wedeler festgehalten, nahezu in Gänze verursacht durch den gemeinschaftlichen Kölner Druck auf den jeweils ballführenden Spieler, der dann entweder schlecht oder gar nicht mehr passen konnte. Wobei sich vor allem Kapitän Rupi Hennen und Steffen Haufs als oberste Meister des Ballklaus erwiesen an diesem Abend. Ebenfalls bemerkenswert: Ali Sow konnte mit seinen 21 Zählern den Rister Cleary (10) in der Ligawertung der Topwerfer vor dem abschließenden Spieltag überholen. Sow steht nun bei 529 Punkten, Cleary bei 520.

Gegen welches Team die RheinStars denn in der am Wochenende nach Ostern beginnenden Playoffrunde spielen werden, entscheidet tatsächlich allein die eigene Abschlussplatzierung. Im Süden stehen die ersten drei Platzierungen bereits fest: Als Sechster würde man auf die Frankfurt Skyliners (3.) treffen, als Siebter auf die Hanau White Wings (2.) und als Achter auf die EPG Baskets Koblenz (1).

01.04.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. SBB Baskets Wolmirstedt 92:84

In einem wahren Herzschlagfinale setzt sich der SSV LOK Bernau mit 92:84 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt durch und das Spiel war wirklich nichts für schwache Nerven. Gut 740 Zuschauern in der Halle und nochmal genauso vielen im Livestream wurde alles geboten, was das Basketballherz höherschlagen lässt. Kampf, Energie und aus Bernauer Sicht ein
versöhnliches Ende.

Für die Bernauer Fans gab es zu Beginn gleich 2 Veränderungen. Coach Davide Bottinelli und Flügelspieler Isiah Small fehlten den Hussitenstädtern. Den Trainerstab übernahm Assistant Coach Dan Oppland (ohne auch auf dem Spielfeld zu stehen) und für Isiah rückte Elias Rapieque in die Starting Five. Und diese begann in typischer Bernauer Manier wie die Feuerwehr. Auf einen Korbleger von den Gästen folgten 8 schnelle Punkte. Den Baskets gelang in diesen Minuten nichts, sie besannen sich aber recht schnell und konnten ihrerseits nach 4 Minuten in Führung gehen (8:11, 4:02 Minute). Bernau versuchte den Lauf mit einer Auszeit zu stoppen, was ihnen zuerst nicht gelang. Wolmirstedt punktete weiter und fand ein ums andere Mal Lücken in der Bernauer Verteidigung. Erst als die LOK diese schließen konnte, brachte man sich Punkt um Punkt wieder heran und beide Mannschaften beendeten das 1. Viertel ausgeglichen mit 17:17. In der Folge entwickelte sich ein sehr intensives und hart umkämpftes Spiel, indem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Die Defensivreihen dominierten und jeder Punkt wurde schwer erarbeitet. Es gab weder für die Gäste noch für die LOK einfache Würfe und so wurde, nach relativ wenigen Punkte und mit einer leichten 38:36 Führung für Bernau, zum Pausentee gerufen.

Die Profimannschaften kamen mit derselben Energie und demselben Spielverlauf aus der Halbzeit zurück. Beide Teams schenkten sich weiterhin keinen Millimeter auf dem Spielfeld. Bernau konnte sich zwar in der Mitte des 3. Viertels leicht in Führung bringen, aber das glichen die Gäste mit einem Schlussspurt wieder aus und konnten selber mit einer leichten 64:60 Führung in das Schlussviertel einsteigen. Und dieses Schlussviertel hatte es in sich. Wolmirstedt begann stark und konnte die Führung in den ersten beiden Minuten ausbauen (68:60 nach 1:25). Der SSV leistete sich in den ersten Minuten einfach zu viele Fehler. Man kämpfte sich zwar immer wieder heran, aber konnte keine Führung erzielen. Die Gäste hatten im
entscheidenden Moment eine Antwort parat. So konnten sie bis 03:25 Minuten vor Schluss ihre Führung behaupten. Erst zu diesem Zeitpunkt erzielte Akim-Jamal Jonah, der mit 22 Punkten und 10 Rebounds ein bärenstarkes Double-Double auflegte, die 78:77 Führung. Und das war gleichzeitig der Startschuss für einen 14:7 Lauf der Hussitenstädter, welcher den Gästen aus Sachsen-Anhalt den Zahn zog und den verdienten Sieg für die LOK sicherte.

Assistant Coach Dan Oppland: „Das war ein sehr intensives Spiel zwischen zwei hochklassigen Mannschaften. Genau wie gegen die BSW Sixers war es ein Spiel mit Playoff Niveau. Es war ein sehr enges Spiel über den gesamten Spielverlauf. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, gerade wie sie nach einer schwächeren Phase zum Ende des 3. und Beginn des 4. Viertels
ihren Fokus und ihre Energie behalten haben. Ein wichtiger Faktor war auch unsere tiefe Bank. Das hat uns heute wieder sehr geholfen. Wir hatten gerade zum Ende ein paar sehr wichtige Stopps in der Defense und haben dann offensiv genau die richtigen Entscheidungen getroffen.“

01.04.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 95:90

„Eine absolut unnötige und vermeidbare Niederlage.“ Coach Timo Völkerink war bedient, nachdem sein Team die nächste Chance auf den Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga vergeben hatte. Bei den EN Baskets Schwelm verloren die Eagles nach klarer Führung in der ersten Hälfte mit 90:95 (27:23, 24:21, 9:19, 30:32). Es war das letzte Spiel in der regulären Saison für die Itzehoer. Am kommenden Wochenende ist der Noch-Tabellensiebte spielfrei und muss hoffen, dass die Ergebnisse der direkten Kontrahenten passen.

„In der ersten Halbzeit hatten wir alles im Griff“, sagte Völkerink. Die Mannschaft habe die Vorgaben gut umgesetzt und hochprozentig getroffen. So bauten sich die Eagles im ersten Viertel ein kleines Polster auf, gerieten zwar beim 21:22 noch einmal in Rückstand, konterten aber sofort.

Die Anfangsphase des zweiten Viertels gehörte eindeutig den Gästen, die in der Defensive kaum noch etwas zuließen und im Angriff weiter zuverlässig punkteten. Nach vier Minuten erzielte Shaquille Rombley das 40:25 – es sollte die höchste Führung der Partie werden. Dank drei Dreiern von Kapitän Erik Nyberg war der Vorsprung zehn Sekunden vor der Halbzeit weiter zweistellig, Schwelm konnte noch auf 44:51 verkürzen.

„Das dritte Viertel liegt uns eigentlich“, sagte Völkerink. An diesem Tag nicht: Die Itzehoer starteten ohne den mit drei Fouls belasteten Rombley, vor allem aber nun ohne Rhythmus in der Offensive. Den Eagles gelangen in diesem Abschnitt nur neun Punkte: „Wir sind mit der defensiven Umstellung des Gegners nicht zurechtgekommen und haben einfach nicht die passenden Antworten gefunden“, so Völkerink. So war die Führung schnell weg, die um ihre letzte Playoff-Chance kämpfenden Baskets gingen leicht in Führung. Vor dem letzten Abschnitt stand es 63:60.

Die Partie blieb eng, und nach einem eher punktearmen dritten Viertel entwickelte sich der Schlussabschnitt zum Preisschießen. Die Schwelmer hätten viele wichtige und schwierige Würfe getroffen und sich in eigener Halle in eine Art Rausch gespielt, sagte der Eagles-Coach. „Das war für uns dann nicht mehr zu bremsen.“ Sieben Dreier der Gastgeber saßen in diesen zehn Minuten, und obwohl die Itzehoer mit reichlich eigenen Punkten dagegen hielten, gingen sie als Verlierer aus der Halle.

Head-Coach Falk Möller:“ Wir sind glücklich über den Sieg, haben von unserer Seite alles getan, um weiterhin die Chance zu haben, die Play-Offs zu erreichen. Dazu müssen wir uns aber defensiv steigern.“

01.04.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BBG Herford 104:81

Die Kangaroos haben weiterhin Chancen auf die Playoffs! Durch den souveränen 104:81-Sieg gegen die BBG Herford belegen die Iserlohner in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord weiterhin den neunten Platz und liegen nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs hinter dem Achten, den TKS 49ers. Wie schon in der vergangenen Woche gegen Itzehoe war es gegen Herford nahezu ein Start-Ziel-Sieg.

Dabei starteten die Kangaroos nicht ideal, erzielten ihre ersten Punkte erst nach knapp drei Minuten, da hatten sie sich bereits sechs Punkte gefangen. “Wir sind nicht so aggressiv in das Spiel gegangen, wie ich es gerne gehabt hätte”, monierte Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan. Durch einen darauffolgenden starken 12:0-Lauf der Hausherren drehten sie die Partie dann aber schnell und sollten bis zum Ende nicht mehr in Rückstand geraten. Dabei war der Gameplan ein anderer: “Wir wollten von Anfang an Druck machen, das hat erst im Spielverlauf geklappt”, erklärte Shirvan. Die Iserlohner wurden immer konstanter und konnten Mitte des zweiten Viertels das erste Mal die Marke der  Zehn-Punkte-Führung herausspielen (34:22). Sie profitierten dabei vor allem von den Turnovern der Gäste, die zur Halbzeit bereits neunmal den Ball verloren (Iserlohn: 3). Am offensiven Ende glänzte bis dahin Mike Cubbage mit 17 Punkten und 6/7 aus dem Zweierbereich, auch Emil Loch stand da schon bei 10 Punkten.

Das dritte Viertel mussten die Kangaroos punktetechnisch abgeben (21:23), zwischenzeitlich kamen die Herforder sogar bis auf zwei Punkte heran (60:58). “Der Gegner war sehr unangenehm zu spielen, sie haben viele gute Zocker”, meinte der Headcoach nach der Partie. Dass die Kangaroos aber auch stark spielen können, zeigten sie im letzten Viertel, in dem sie die BBG überrannten. Mit 32:12 entschieden sie den Schlussabschnitt für sich. Die Iserlohner bauten die Führung immer weiter aus und hatten mit der Schlusssirene die höchste Führung der Partie erreicht (+23). Auch in der zweiten Hälfte wurde es in puncto Turnovern nicht besser bei den Gästen, am Ende hatten sie sogar zehn mehr auf ihrem Konto (16:6).

Im letzten Hauptrunden-Heimspiel von Kapitän Joshua Dahmen (12 Punkte) konnten die Kangaroos also einen deutlichen Sieg einfahren, unterstützt von den zahlreichen heimischen Fans, die “wieder mitgegangen sind und total laut waren”, so Shirvan. Die Chancen auf die Playoffs bestehen vor dem letzten Hauptrundenspiel weiterhin. “Wenn wir gewinnen, sind wir drin”, fasst Headcoach Dennis Shirvan die Ausgangssituation zu den Playoffs zusammen. Ein Sieg nächste Woche wird alles andere als einfach. Es geht zum Tabellenführer LOK Bernau, die in dieser Saison erst drei Spiele verloren haben. Es ist noch nicht vorbei!

01.04.2023 20:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. BSW Sixers 80:89

Es war ein toller Basketballabend in der Sporthalle Gießen-Ost, die am Samstagabend ein historisches Ereignis sah. Zeitweise sahen knapp 800 Zuschauer aus Mittelhessen, den ersten Doppelspieltag der Region seit 14 Jahren. Im zweiten Spiel des Abends setzte es für die ROTH Energie Giessen Pointers gegen die BSW Sixers im letzten Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine enge 80:89-Heimniederlage, die dennoch vor den Fans in der Halle mit verdienten Applaus bekundet wurde.

In einer weitgehend hochspannenden Partie, schafften es die Gäste in der Crunchtime den längeren Atem zu bewahren und die zwei Punkte mit nach Sandersdorf zu nehmen. Nachdem sportlich bereits der Abstieg für die Pointers feststand, war es dem Team von Daniel Dörr und Dejan Kostic wichtig im letzten Heimspiel sich mit gehobenem Haupt vor dem eigenen
Publikum zu verabschieden. Genau das schafften die Pointers im ersten Viertel gar nicht – Punkt um Punkt ging auf das Konto der Gäste aus Sandersdorf, die im ersten Spielabschnitt sage und schreibe 34 Punkte machen konnten. Die Pointers, die heute lediglich auf Niklas Bilski verzichten mussten, hielten mit 24 Punkten in Q1 allerdings noch einigermaßen mit.
Im zweiten Viertel spielten die Gastgeber wesentlich konzentrierter und zeigten dem Tabellenzweiten, dass man trotz der sportlich aussichtslosen Situation mithalten kann. Folgerichtige drehten die Pointers ordentlich auf und schafften es bis zur Halbzeit auf 46:51 ranzukommen.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild – Sandersdorf zeigte kontinuierliche Spielzüge, aber die Pointers überraschten die Gäste mit teils überragenden Spielzügen die Defense der BSW Sixers. Angeführt von den starken Nemanja Nadjfeji und David Amaize, der zeitweise ein goldenes Händchen von der 3er-Linie zeigte, waren die Pointers bis auf 63:65 auf Tuchfühlung mit der Führung. Im Schlussabschnitt startete Tim Schneider mit einem Dreier zum 66:65 für die Pointers und
brachte die Osthalle zum Beben. Die tolle Stimmung von den Rängen ging auch auf die Spieler auf dem Parkett über. Beide Seiten schenkten sich keinen Zentimeter und es ging beim Stand von 73:71 für die Gießener in die Crunchtime. Doch wieder einmal waren es die Gäste, die den längeren Atem hatten und durch einen starken Schlussspurt das Spiel mit 89:80 gewannen.

Vorberichte ProB Nord 25. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 25: 01.04.2023 15:00 Uhr RASTA Vechta II vs. TKS 49ers

Am 25. und somit vorletzten Hauptrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord müssen die 49ers zum letzten Mal auswärts ran. Empfangen werden sie von Rasta Vechta, der durchschnittlich jüngsten Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Für die 49ers ist es eine weitere Chance, sich vorzeitig eine Playoff-Teilnahme zu sichern, nachdem man nun drei Spiele in Folge eine Niederlage hinnehmen musste. 

Nach wie vor fehlt TKS ein einziger Sieg, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch in der so wichtigen Schlussphase der Saison läuft es bei den 49ers momentan nicht wie geplant. Nachdem man zwischenzeitlich vier Spiele in Folge gewinnen konnte und bis auf den sechsten Tabellenplatz vorrückte, mussten die 49ers inzwischen drei Spiele in Folge als Verlierer die Halle verlassen. Nun steht mit Rasta Vechta II der nächste starke Gegner im Weg, gegen den man sich im Hinspiel vor heimlichem Publikum bereits mit 70:75 geschlagen geben musste. Damals überragte auf Seiten der 49ers vor allem Andrii Kozhemiakin mit 32 Punkten und 6 Steals, aber die Trefferquote und insgesamte Teamleistung stimmte bei den Gastgebern nicht. Bei Vechta überzeugten damals die üblichen Leistungsträger der so jungen Mannschaft. Kevin Smit, der Erfahrenste im Team, führt mit durchschnittlich 15,7 Punkten seine Mannschaft in dieser Statistik an. Doch mit 15,3 und 15,2 Zählern sind ihm Leon Okpara und JJ Culver dicht auf den Fersen. Dazu überragt der erst 17-Jahre alte Johann Grünloh unter dem Korb mit 9,9 Punkten und sensationellen 3,3 Blocks pro Partie. Mit 65 Blocks in der laufenden Saison weist er ligaweit die meisten auf.

Für Co-Coach Dorian Coppola und die 49ers geht es um alles: „Wir brauchen noch einen Sieg und haben dann unser Ziel, die Playoffs, erreicht. Gegen Vechta wird es aber sehr schwer, weil sie ihre Stärken unterm Korb durch ihre Athletik sehr gut ausnutzen. Vor allem in der Defense können sie mit Grünloh und Bedime den Korb verteidigen.“

01.04.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. SC Rist Wedel

Mit gesundem Optimismus, aber auch viel Respekt gehen die RheinStars ins vorletzte Hauptrunden-Wochenende der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag erwarten die Kölner im Kampf um die Playoffs mit dem SC Rist Wedel das Kooperationsteam des Erstligisten Hamburg Towers in der ASV-Sporthalle. Durch einen Sieg würden die aktuell auf Platz sieben liegenden RheinStars der Qualifikation einen gehörigen Schritt näher kommen; unter Umständen steht die Qualifikation nach Abschluss des kompletten Spieltags am Samstagabend sogar schon fest.

„Mir sind das aktuell zu viele Unwägbarkeiten. Es ist besser, wir konzentrieren uns auf uns und nicht auf alles, was sonst noch so möglich ist oder passieren könnte“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck. „Wir haben uns in den vergangenen Trainingseinheiten und letzten Spielen eine gute Form und einen Rhythmus erarbeitet, den wir auch am Samstag zwingend brauchen werden. Denn wir treffen auf einen starken Gegner. Mit Harrison Cleary und Michael Kozak haben sie zudem zwei Spieler in ihren Reihen, die in dieser Saison beim BBL-Team der Hamburg Towers bereits reichlich Minuten im Eurocup gesammelt und sich dort gut entwickelt haben. Sicherlich wollen sich alle Spieler zum Ende der Saison nochmal von ihrer besten Seite zeigen. Gerade mit Blick auf den Kooperationspartner aus Hamburg in der ersten Basketball Bundesliga.“

Nicht umsonst hatte deren Trainer Stephan Blode vor zwei Wochen das Ziel ausgegeben, die letzten vier Begegnungen zu gewinnen. „Das muss der Anspruch sein“– und stellte nach dem jüngsten Sieg über die Gießen Pointers fest: „Die Hälfte ist geschafft.“ Zuvor hatten die Wedeler schon RASTA Vechta geschlagen und nur knapp gegen Tabellenführer LOK Bernau verloren. Spannend wird auch das Treffen der Topscorer: Denn mit Cleary (510 Saisonpunkte) und Kölns Ali Sow (508) treffen die beiden besten Schützen der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aufeinander. Im Schnitt punkten die beiden Guards in ihrer Spielzeit alle 86 (Cleary) bzw. 80 Sekunden (Sow), wobei Sow etwas weniger Zeit auf dem Feld verbringt. Im Hinspiel (59:63 aus Kölner Sicht) erzielten beide 17 Zähler.

01.04.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit einem weiteren Top-Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, den SSB Baskets aus Wolmirstedt empfängt der SSV LOK Bernau am Samstag den nächsten Garant für ein absolutes Basketballfest. Tip-Off ist in der Erich-Wünsch-Halle.

Das Hinspiel ist bereits eine ganze Weile her. Es war für Bernau das 2. Spiel der Saison (das 1. Heimspiel gegen Wedel fiel damals aus) und die Baskets galten als Top-Favorit für die Playoffs. Demzufolge erwartete das Team aus der Hussitenstadt
ein richtig schweres Auswärtsspiel. Und der SSV meisterte die Aufgabe mit Bravour. Am Ende stand ein 80:73 Sieg zu Buche und die Erfolgsgeschichte der Saison 2022/23 nahm ihren Lauf. Heuer wird die Aufgabe keinen Deut leichter als noch vor 4 Monaten. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben von 21 Spielen in dieser Saison bereits 14 für sich entscheiden können und sind 2023 bisher nur zweimal besiegt worden. In der Tabelle steht man aktuell auf dem 3. Platz und kann sich aus eigener Kraft dort festsetzen, man hat ja noch ein Nachholspiel auf dem Kalender. Der Kader der Baskets ist ein bärenstarker. 5 Spieler haben zweistellige Effektivitätswerte und das auf den verschiedensten Positionen. In vielen Werten
gehören sie zu den Top-Teams der Liga. Vor allem aber auch die Erfahrung der Führungsspieler ist ein gewichtiges Maß.
Unser Team konnte das Sonntagsspiel in dieser Woche gut verarbeiten. Man ist voller Energie und vor allem Vorfreude auf das anstehende Match.

Coach Davide Bottinelli: „Letzte Woche bei dem Derby haben wir mit viel Energie und Teamgeist gespielt. Das werden wir auch gegen Wolmirstedt am Samstag einsetzen müssen, denn sie spielen eine starke Rückrunde in der regulären Saison. Der Kader von Wolmirstedt hat viel Erfahrung, mit Spielern wie Bogdanov, Talbert und Borekambi und zwei schnelle Guards wie Begue und Winter, die in der Offensive viel kreieren können. Wir wollen dagegen unsere Stärken einsetzen: hohes Tempo, viel Ballbewegung und aggressive Verteidigung.“

01.04.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles

EN Baskets Schwelm gegen Itzehoe Eagles, ein ewiges Duell in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Das Hinspiel ging zu Beginn der Saison an die Norddeutschen, doch das ist alles zu lange her, als dass man daraus irgendwelche Schlüsse ziehen kann.

Der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Absteiger hat das Play-Off-Ticket bereits gelöst, für die EN Baskets ist es ein Must-Win-Spiel, um die Chance auf die Meisterschaftsrunde am Leben zu halten. Doch ohne Hilfe anderer Clubs geht das nicht mehr. Auch ist es das letzte Spiel der Hauptrunde für Itzehoe.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams ist lange her: Es war das erste Saisonspiel für die Itzehoer, sie gewannen 72:64. Doch die jetzige Mannschaft der Schwelmer sei nach einigen personellen Wechseln nicht mehr vergleichbar mit den Baskets vom Oktober, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink.

Coach Völkering führte seine Jungs zu aktuell 12 Siegen. Besonderes Augenmerk müssen unsere EN Baskets auf den amerikanischen Aufbauspieler Walter McBride (knapp 21 Punkte pro Spiel), Emil Marshall (16) und Shaquille Rombley (15) haben. Diese drei Top-Scorer erzielen mehr als zwei Drittel aller Punkte. Ein Wiedersehen wird es mit Tim Lang geben, der im letzten Jahr noch bei den Blau-Gelben spielte.

Derzeit steht hinter dem Einsatz von Viktor Ziring verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. Seine Teamkameraden wollen natürlich die kleine Play-Off-Chance nutzen, um am letzten Spieltag in Stahnsdorf ein Endspiel zu erreichen. Klar, dass alle darauf brennen, alles zu geben und sich und die Fans mit einem Sieg zu belohnen.

Falk Möller: „Um überhaupt noch eine Chance auf die Playoffs zu haben, müssen wir gegen Itzehoe gewinnen. Vor allem in der Verteidigung werden wir eine Topleistung bringen müssen, um das zu erreichen.“

01.04.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BBG Herford

„Wenn wir die Chance auf die Playoffs weiter am Leben halten wollen, müssen wir hier auch gewinnen“, sagt Dennis Shirvan, Headcoach der Iserlohn Kangaroos, vor dem vorletzten Spiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die BBG Herford ist in der Matthias-Grothe-Halle zu Gast, für die Gäste geht es in dieser Saison tabellarisch um nichts mehr, sie werden Vorletzter und haben damit den Klassenerhalt gesichert. Die Kangaroos sind als Tabellenneunter gefordert, zwischen Platz sechs und zehn ist immer noch alles möglich. Die Kangaroos werden alles geben, um zum siebten Mal in die Playoffs einzuziehen.

Ein besonderes Spiel ist es auch für Kapitän Joshua Dahmen, für den 30-Jährigen wird es das letzte Hauptrunden-Heimspiel sein. „Wir wollen als Team für Joshi ein gutes letztes Heimspiel abliefern“, erklärt Headcoach Shirvan. Den Gegner aus Herford will er indes nicht unterschätzen. Das Hinspiel haben die Iserlohner damals zwar – trotz vieler Verletzungen – deutlich gewonnen, seitdem habe sich aber vor allem bei der BBG sehr viel geändert. Die Mannschaft ist besser geworden, vor allem auf individueller Ebene. Die Kangaroos müssen im Rückspiel neben Ruben Dahmen noch auf Julius Treichel und David Pavljak verzichten.

Die Vorbereitung auf die Herforder ist aufgrund des stark veränderten Kaders schwieriger. Nichtsdestotrotz hat Shirvan mit Fast-Double-Double-Mann Shawn Gulley (15.7 Punkte und 9.4 Rebounds im Schnitt) und Guard Filmore Beck (15 Punkte) zwei starke Spieler ausgemacht, die es zu kontrollieren gilt. Eine Schwäche der BBG ist der Dreier, mit einer Quote von nur 27.5 Prozent belegen sie ligaweit den letzten Platz. Aus den letzten zehn Partien sprang für die Herforder ein Sieg heraus, ein knappes 90:87 gegen Schwelm. Auswärts zeigen sie sich stärker als in der heimischen Halle, ihre drei Saisonsiege holten sie allesamt auf fremden Parkett.

Die Kangaroos treten selbstbewusst an, der Start-Ziel-Sieg gegen Itzehoe hat ihnen Rückenwind gegeben. „Da waren wir sehr dominant und sehr abgezockt, und das gegen einen starken Gegner“, erinnert sich Dennis Shirvan, der einen ähnlichen Auftritt auch am Samstag sehen will. Dort gilt es, direkt gut in das Spiel zu starten und von Beginn an hart und intensiv zu verteidigen. „Wir müssen auf der Höhe sein und die Halle mitnehmen“, fordert er.

Die Halle sieht Shirvan auch als wichtigen Faktor im Kampf um die Playoffs: „Die Fans waren in der durchwachsenen Hinrunde immer da und in der Rückrunde haben sie uns noch mehr gepusht. Ich hoffe, dass die Halle zum letzten Hauptrunden-Heimspiel noch einmal richtig voll wird.“ 

Durch ein gutes Spiel wollen seine Jungs auch eine gute Stimmung erzeugen und letztlich Herford keine Chance lassen. Der Headcoach sieht zumindest den Willen seiner Mannschaft: „Alle haben Bock, alle sind motiviert. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass wir dann auch nochmal das ein oder andere Playoff-Spiel hier haben.“ Und dann auch mit Kapitän Dahmen.

„Unser Minimalziel haben wir mit dem Klassenerhalt jetzt erreicht, das macht uns alle glücklich. Trotzdem dürfen wir nicht in ein Loch fallen, sondern müssen die Intensität für die übrigen anderthalb Wochen der Saison hoch halten“, gibt Geschäftsführer Jürgen Berger den Ton an.

01.04.2023 20:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. BSW Sixers

Es war kurz vor 19 Uhr am vergangenen Sonntag, als klar wurde, dass die ROTH Energie Giessen Pointers sportlich aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord abstiegen sind. Nach der Niederlage in Wedel beginnt nun die kleine, aber spektakuläre Abschiedstournee aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. So empfangen die Pointers am Samstag, den Tabellenzweiten von den BSW Sixers in der Osthalle, wo es nur drei Stunden zuvor zum ersten Showdown des Tages kommt.

Die bereits sicher abgestiegenen Pointers wollen sich mit erhobenem Haupt vor dem eigenen Publikum in Gießen verabschieden, allerdings wird die Aufgabe schwer -mit den BSW Sixers wartet der Tabellenzweite der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf die Mannschaft von Daniel Dörr und Dejan Kostic. „Es wartet ein übermächtiger Gegner, aber wir wollen uns vor heimischen Publikum wie in den Vorwochen präsentieren. Es ist ganz wichtig, dass wir unseren Charakter zeigen und bis zum Ende kämpfen. Die Sixers haben eine überragende Saison hinter sich und mit Donte Nicholas einen tragenden Spieler in ihren Reihen.“, sagt Dejan Kostic im Vorfeld der Partie. Damit spricht der Assistent-Coach der Pointers den US-Amerikaner an, der in dieser Saison 17 Punkten im Schnitt macht, allerdings auch überragende Assist- und Reboundwerte hat. Neben dem Amerikaner sind es noch Aleksa Kovacevic und Kristaps Kilps, die ebenfalls mit rund 17 Punkten im Schnitt, die mannschaftliche Stärke unterstreichen.