Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Nachberichte ProB Nord 12. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 12: 23.12.2022 18:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. RheinStars Köln 59:83

Was für eine Bescherung… Mit einem verdienten, aber überraschend deutlichen Derbysieg verabschieden sich die RheinStars am Vorweihnachstabend in ihre kurze Pause über den Jahreswechsel. Zum Abschluss der Hinrunde siegten die Kölner nach einer beeindruckenden Vorstellung bei den favorisierten Dragons Rhöndorf mit 83:59 (49:35). So klettert die Mannschaft von Manager und Trainer Stephan Baeck nach zwölf Spieltagen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf den vierten Tabellenplatz. Während die anderen Teams vor dem Jahreswechsel den 13. Spieltag der Gruppe absolvieren, sind die RheinStars erst wieder am 7. Januar im Heimspiel gegen die Gießen Pointers gefragt. Und schon eine Woche später am 14. Januar kommt es zum Rückspiel im Derby gegen die Dragons.

Von Anfang an drückten die RheinStars im mit 700 Zuschauern ausverkauften Dragons Dome dem Spiel ihren Stempel auf. In der Defense durch ihre Präsenz und Aggressivität. Im Angriff durch ihr variables Spiel, das oft in der Zone einen Abnehmer fand. Und unter beiden Körben war es vor allem der Auftritt von Elijah Schmidt, der den Unterschied machte. Sowohl beim Rebounding als auch bei seinen Abschlüssen erwischte der Deutsch-Amerikaner einen mitreißenden Abend. 19 Punkte (bei 80 Prozent Trefferquote – 8/10), 13 Rebounds, 7 davon offensiv, und drei Blocks notierte die Statistik für ihn. Dazu kam die gewohnte Sicherheit von Ali Sow, der wie Schmidt 13 Rebounds fischte und selbst 29 Punkte markierte.

So holten die RheinStars 53:39-Rebounds, markierten 50:16 Punkte aus der Zone – und aus der „Second Chance“ 24:4 Zähler. Und Rhöndorf fand an diesem Abend eigentlich zu keiner Phase des Spiels eine Antwort. Selbst als die RheinStars im dritten Viertel im Angriff wenig zustande bekamen, konnten die Gastgeber keinen Nutzen daraus ziehen.

23.12.2022 18:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RASTA Vechta II 83:81

RASTA Vechta II hat am Vorabend von Heiligabend eine bittere Niederlage kassiert. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord unterlag das Farmteam beim „Merry Ristmas“-Spiel des SC Rist Wedel den Schleswig-Holsteinern nach Verlängerung mit 81:83 (75:75, 40:36). Noch vor dem Jahreswechsel muss das Team von Head Coach Hendrik Gruhn erneut aufs Parkett. Am 30. Dezember (19.30 Uhr) erwarten die Vechtaer den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Absteiger Itzehoe Eagles im RASTA Dome.

Erst nach gut drei Minuten hatte RASTA den ersten erfolgreichen Feldwurf, Leon Okpara traf zum 3:6 (4. Minute). Als noch in derselben Minute J.J. Culver per Dreier zum 6:8-Anschluss einsetzte und wenig später Kevin Smit drei Freiwürfe verwandelte, waren die Vechtaer angekommen im Westen von Hamburg – 9:8 (5.). Das Highlight des 1. Viertels lieferten dann die Gastgeber: Christian Okolie per Put-Back-Dunk zum 13:14 für Wedel. Kurz vor der Pause war dann noch einmal richtig was los in der Steinberghalle. Erst traf Marc Nagora Wedels dritten Dreier des Abends zur 25:18-Führung, dann machte Kaya Bayram per And-One und noch einem Freiwurf aufgrund eines Technischen Fouls vier Punkte auf einmal.

Es war nun richtig Alarm in der Halle, von vorweihnachtlicher Besinnlichkeit keine Spur. Johann Grünloh stopfte den Wilson zum 24:25 durch Wedels Reuse – Auszeit (12.). Den folgenden Einwurf der Gastgeber fing Sydnee Bijlsma ab, 26:25 RASTA (12.). Mitte des 2. Viertels aber mussten die Vechtaer einem 28:34-Rückstand ins Auge sehen, auch Hendrik Gruhn nahm nun eine Auszeit. IN einer solchen sahen sich nur 89 Sekunden später die Wedeler wieder, nachdem Kevin Smit und Tim Insinger jeweils per Dreier den erneuten Ausgleich (34:34, 17.). herstellt hatten. 1:45 Minuten vor der Halbzeit tankte sich Smit durch die Wedeler Zone, vollendete zum 38:36 (19.), Culver baute die knappe Führung in der 20. Minute auf vier Punkte aus. Und mit einem Block in letzter Sekunde sicherte Bijlsma den Gästen den 40:36-Vorsprung. Großer Jubel auf der Gästebank nach drei Minuten! Leon Okpara hatte trotz Fouls gegen sich einen Dreier versenkt, traf ach den fälligen Freiwurf – 47:42 RASTA (23.). Ohne große Gegenwehr baute Culver den Vorsprung auf sieben Punkte aus, nach diesem 49:42 gab’s die nächste Wedeler Auszeit (24.). Und es gab weiter Grund zur Freude aus RASTA-Sicht: Johann Grünloh nahm Michal Kozak aufs Poster, stopfte ein zum 51:44, Culver besorgte den Gästen per Dreier die erste zweistellige Führung – 54:44 (beides 25.). RASTA schien nun immer eine passende Antwort auf Wedeler Aufbäumen zu haben. Perfektes Beispiel: Okolies Dreier mit Brett konterte der erst 15-jährige Michel Schillmöller Sekunden später von Downtown zum 62:53-Pausenstand (30.)

Als die Vechtaer in der 33. Minute den nächsten Dreier des SC Rist durch Kozak zum 60:66 kassierten und Kozak wenig später per And-One sogar auf 63:66 (34.) verkürzte, war die Partie wieder völlig offen. 450 Wedel-Fans durften dann sogar den Ausgleich durch Marc Nagora und die Führung durch Harrison Cleary bejubeln – 69:66 (37.). Bis dahin war RASTA nur im ersten Angriff des 4. Viertels ein Korberfolg aus dem Spiel heraus gelungen, man hatte einen 4:16-Lauf kassiert. Es war nun Zeit für Kevin Smit, das Ruder zu übernehmen. RASTAs Veteran versenkt in der 40. Minute eiskalt einen Dreier zum 73:71, J.J. Culver markierte 14.6 Sekunden vor dem Ende das 75:73. Mit noch drei Fouls in der Hinterhand verteidigten die Vechtaer den Vorsprung – zunächst. Doch Kozak schnappte sich den elften (!) Wedeler Offensiv-Rebound und machte 1.5 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 75:75, Verlängerung.

Die Gastgeber starteten mit dem nächsten Nagora-Dreier und einem Kozak-Block in die Overtime, dann verlor Culver den Ball und Harrison Cleary ieß RASTAs Rückstand von der Freiwurflinie auf sechs Punkte anwachsen – 75:81 (42.). Bei noch 54.1 Sekunden Restspielzeit brachte Tim Insinger RASTA mit drei verwandelten Freiwürfen zum 78:81 wieder in Schlagdistanz. Insinger traf dann sogar noch direkt von jenseits der 6.75 Meter, verkürzte 15.7 Sekunden vor dem Ende auf 81:82 u- nd hätte mit dem letzten Wurf sogar noch zum Helden des Abends werden können. Doch sein letzter Wurf verfehlte das Ziel, RASTA verlor 81:83.

„Es war letztendlich sicher kein schönes Basketballspiel, aber seit Wochen sage ich, dass ich ein Kampfspiel haben will und jetzt hatten wir mal eines“, sagte Rist-Trainer Stephan Blode.

23.12.2022 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers 76:86

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

23.12.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. TKS 49ers 89:74

Auch im Brandenburg Derby behält der SSV LOK Bernau die Oberhand und bezwingt die TKS 49ers mit 89:74.

Es war ein Basketballabend wie er im Buche steht. Die Halle voll mit Fans beider Mannschaften. Die Teams hoch motiviert. Es waren alle Zutaten für ein Basketballfest vorhanden. Und beide Teams ließen sich auch nicht zweimal bitten, aus diesen Zutaten ein Festtagsmenü zu kreieren. Dabei erwischten die Gäste aus Stahnsdorf den besseren Start. Einem Dreier von
Yannick Hildebrandt folgte zwar noch ein spektakulärer Alley Oop Dunk durch Isiah Small aber danach punkteten für die nächsten knapp 5 Minuten erst einmal nur die Südbrandenburger (4:12 nach 5:50 Minuten). Auch ein 3er durch Akim-Jamal Jonah brachte nur kurzzeitig Hoffnung. Stahnsdorf punktete weiter und lag 1:45 vor Schluss mit 8:18 in Führung. Aber unser Team ließ sich davon nicht beeindrucken. Man folgte dem Gameplan, spielte sein Spiel und gegen Ende des ersten Viertels wurde man dafür belohnt. Man konnte sich mit 8 Punkten in den letzten anderthalb Minuten auf 16:22 heranarbeiten. Jetzt hatte sich das Team von Davide Bottinelli gefunden. Die Defense war deutlich effektiver. Die Würfe wurden für Stahnsdorf immer schwieriger und auch der Versuch des Gegners, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, scheiterte. Eher zwang Bernau die TKS 49ers dazu, die Angriffszeit zu überschreiten. Mit noch 3:48 Minuten zu
spielen, sorgte Marc Friederici mit einem Dreipunktewurf erstmalig für die Bernauer Führung (32:30). Und diese gab Bernau an diesem Abend auch nicht mehr ab. Es folgte ein 14:6 Lauf der Bernauer und mit 47:36 ging es in die Halbzeitpause.

Und aus dieser Pause kam unsere LOK unverändert stark zurück. Stahnsdorf bäumte sich zwar noch einmal auf, sie konnten aber nur gegnerische Punkte verhindern. Für das eigene Scoring schien keine Energie mehr vorhanden. Beide Teams schenkten sich nichts und behielten ihren Rhythmus bei. Aber Bernau konnte den Vorsprung durchgängig zweistellig halten. Damit gab man dem Gegner zu keinem Zeitpunkt das Momentum. Denn auch im letzten Viertel gelang den Gästen aus dem Süden Brandenburgs keine entscheidende Wende.

Coach Davide Bottinelli:
„Es war das erwartet, emotionale Spiel und wir sind sehr stolz darauf, wie sich unsere Mannschaft heute hier präsentiert hat. Wir wussten, dass unser Gegner sehr physisch und dynamisch agieren wird. Da haben wir in den ersten Minuten noch nicht ganz unseren Rhythmus gehabt. Aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben unseren Focus gefunden und unser Spiel gespielt. Damit konnten wir den Gegner unter Druck setzen und schlussendlich den Sieg erringen. Es war ein unheimlich tolles Gefühl, vor solch einer begeisterten Kulisse spielen zu dürfen. Wir sind unseren Fans mehr als dankbar für ihre großartige Unterstützung.“

23.12.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford 90:84

Weihnachtsgeschenke. Man muss auf sie warten, und zwar voller Spannung. Insofern war alles normal beim Café-Königsberg-Spieltag der Itzehoe Eagles: Sie brauchten gegen die BBG Herford eine Verlängerung, bevor die Punkte eingefahren waren. Die Itzehoer gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 90:84 (22:15, 19:16, 23:25, 15:23, 11:5).

Dabei machten sie sich das Leben sehr schwer und gaben ein Spiel, das sie fest im Griff hatten, fast noch aus der Hand. Eagles-Coach Timo Völkerink wollte Tempo und viele Abschlüsse sehen, und das klappte: In 45 Minuten warf sein Team 90 Mal auf den Korb. „Wir haben sehr viele gute Würfe herausgespielt, aber erneut zu schlecht getroffen“, stellte der Trainer fest.

Das galt am Anfang noch nicht: Mit vier Dreiern durch Emil Marshall, zwei Mal Trey McBride und Shaquille Rombley eröffneten sie die Partie. Herford nahm das Tempo an, es ging rasant hin und her mit Abschlüssen auf beiden Seiten, die nicht immer voll kontrolliert aussahen. Die Vorteile lagen aber bei den Gastgebern, die ihre Führung im zweiten Viertel in den zweistelligen Bereich ausbauten. Kurzfristig schienen die Herforder auseinanderzufallen, als sie Erik Nyberg unter dem eigenen Korb völlig übersahen und gleich darauf einen spektakulären Alley-oop-Dunk von Rombley zum 41:26 kassierten. In den letzten zwei Minuten der Halbzeit klappte allerdings nichts mehr bei den Itzehoern. Pausenstand: 41:31.

Souveräner kehrten die Eagles aus der Kabine zurück und erreichten nach acht Punkten in Folge von McBride beim 55:39 (24. Minute) ihre höchste Führung. Die Chancen waren da, das Spiel zu entscheiden, statt dessen holten die Gäste auf. „Wir haben uns insgesamt alle zu sicher gefühlt“, sagte Völkerink. Die Offensive hakte, die Defensive zeigte Löcher, sodass der Vorsprung beim 64:56 nach drei Vierteln nur noch einstellig war.

Der Trend setzte sich fort. Die Itzehoer trafen zu wenig und machten leichte Fehler, plötzlich war Herford ganz dicht dran. Völkerink verzichtete weiterhin auf eine Auszeit: Der mit kleiner Rotation spielende Gegner sollte keine Pausen bekommen. Gut anderthalb Minuten vor Schluss brauchte der Eagles-Coach die Auszeit aber: Der Gegner war beim 76:74 erstmals in Führung gegangen. Marshall glich von der Linie aus, 40 Sekunden vor Schluss lag Herford wieder mit drei Punkten vorn. Erik Nyberg verkürzte mit einem Freiwurf, vier Sekunden vor Schluss sorgte Marshall für den Ausgleich und die Verlängerung. Mit einem Dreier gingen die Gäste in der Overtime noch einmal in Führung, dann übernahmen die Eagles die Kontrolle: McBride traf, holte dann zwei Offensivrebounds, bis Marshall punktete, im Angriff darauf legte Robert Heise nach. 87:82, die Vorentscheidung.

23.12.2022 19:30 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. Iserlohn Kangaroos 90:101

Die Iserlohn Kangaroos haben in der Barmer 2. Basketball Bundesliga bei den Gießen Pointers einen wichtigen Sieg geholt und den Gegnern die elfte Niederlage im elften Saisonspiel zugefügt – dabei spielten sie über weite Strecken nicht wie ein Tabellenletzter. „Die beiden neuen Spieler helfen Gießen, das ist keine schlechte Mannschaft“, war das Fazit von Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan, dessen Team zum zweiten Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Marke knacken konnte.

Die Kangaroos sind holprig und etwas nervös in die Partie gestartet, ein Sieg gegen den sieglosen Tabellenletzten war nach der schwachen Vorstellung in der letzten Woche Pflicht. Dabei sah es im Laufe des ersten Viertels nicht gut aus, den Kangaroos fielen wieder die alten Probleme auf die Füße, kurzzeitig lagen sie bereits mit zehn Punkten im Rückstand. Bis zur ersten Pause konnten sie den Rückstand wieder auf drei Punkte verkürzen. Mit ein Grund für die enge Partie war die starke Wurfquote der Gießener (63%) gegenüber Iserlohn (38%). Auch von Downtown trafen die Gastgeber deutlich effizienter, beide erzielten vier Dreier, die Kangaroos benötigten aber dreimal so viele Versuche.

Dass die Shirvan-Schützlinge nur mit einem Vier-Punkte-Rückstand in die Pause gingen, hatten sie auch Marko Boksic zu verdanken, der da bereits bei 16 Punkten stand. Die Show stahl ihm aber der Neu-Gießener Jacob Ledoux, der 21 Punkte erzielte. Zur zweiten Halbzeit hatte Headcoach Shirvan einige Sachen geändert und stellte unter anderem Samuel Mpacko, der bis dahin nur dreieinhalb Minuten gespielt hatte, gegen den starken Ledoux. Die Kangaroos drehten nach dem Seitenwechsel die Partie schnell zu ihren Gunsten auf 51:56, doch kurz darauf folgte ein 10:0-Lauf der Pointers. Die Iserlohner glänzten im dritten Viertel vor allem mit vielen Offensivrebounds, die einige Zweite-Chance-Punkte zur Folge hatten. Auch defensiv bewiesen sie schnelle Hände und forcierten innerhalb kurzer Zeit drei Turnover des Heimteams. Die gute Phase nutzten die Iserlohner und stellten in den letzten vier Minuten des dritten Viertels von 65:60 auf 67:76.

Wie im dritten Viertel erreichten die Kangaroos auch im letzten Abschnitt früh die Fünf-Foul-Grenze, die bei jedem Foul Freiwürfe zur Folge hat. Die Gießener nutzten diese Möglichkeit aber nicht aus, auch weil Headcoach Shirvan die Zone dichtmachen ließ. „Wenn wir aggressiv sind und dadurch viel foulen, ist das für mich kein Problem. Defensiv haben wir heute eine gute Einstellung gezeigt“, lobte der Headcoach. Der Run zum Ende des dritten Viertels trug seine Spieler bis zum Ende, fast mit der Schlusssirene knackte Emil Loch mit einem Mitteldistanzwurf noch die 100 Punkte für das Team. „Es waren zwei komplett verschiedene Halbzeiten“, analysierte Shirvan. In ersten Durchgang hatte man noch elf Turnover, in der zweiten Hälfte waren es nur noch vier Ballverluste. Erstaunlich ist auch, dass die Iserlohner fast genauso viele Offensiv- (17) wie Defensivrebounds (19) holten.

„Es war eine gute Reaktion nach letzter Woche“, so Dennis Shirvan. „Die Jungs haben auf jeden Fall verstanden, wie es laufen muss.“ Trotzdem sieht der Headcoach weiterhin Verbesserungspotenzial: „Es ist immer noch nicht das Tempo, das ich sehen will. Wir müssen den Ball noch mehr pushen.“

Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 12: 23.12.2022 18:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. RheinStars Köln

Vorweihnachtszeit, Derbyzeit zwischen den RheinStars und den Dragons aus Rhöndorf. Nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte treffen die beiden rheinischen Rivalen um die Weihnachtszeit aufeinander – und doch ist die Situation eine andere. Endlich mal. Aktuell geht es in der Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord weder um eine bessere Position im Aufstiegsrennen oder Existenzkampf, sondern allein um die Ehre und eine gute Ausgangslage im Bereich der Playoff-Plätze. „Wir freuen uns auf das Derby, die Fans freuen sich. Ich bin sicher, dass wird wie immer eine spannende Angelegenheit“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck vor dem Tipoff am Freitag im Dragons Dome.

Zuletzt waren sich die beiden Teams in den Playdowns der Gruppe Nord begegnet, gewannen jeweils ein Spiel im direkten Vergleich und sollten am Ende der Saison als sportliche Absteiger die Liga verlassen. Eigentlich. Das jedoch ändert sich durch die Strukturreform der 2. Liga, beide Teams blieben nach der Aufstockung im Profibereich. Nur die letztplatzierten Hamburger verließen die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Und in dieser Spielzeit läuft es für beide Mannschaften wesentlich besser als im Vorjahr. Köln steht mit 6:5 Siegen im Mittelfeld. Rhöndorf liegt mit 7:3 Erfolgen auf Platz drei. Mit Lok Bernau (9:1) führt sogar ein Abstiegsrundenteilnehmer die Liga an. Alle erledigten offenbar ihre Hausaufgaben im Sommer ordentlich.

Die Drachen haben sich um den Bundesliga-erfahrenen Rückkehrer Florian Koch eine starke erste Fünf zusammengestellt und auch Center Flo Wendeler nach seinen Jahren in Bochum und in Köln zurückgeholt. So gehen die Rhöndorfer leicht favorisiert ins erste Derby der Saison. Ihr Tospcorer ist US-Boy und Pointguard Devon Goodman (19.9 Punkte im Schnitt, 9.9 Assists) vor dem jungen Schweden Zaba Bangala (16.9), der mit seinen 21 Jahren auch Toprebounder (8.9) des Teams ist. Kopf der Drachen ist jedoch Florian Koch mit seinen 30 Jahren und der Erfahrung aus rund 250 Erstliga-Einsätzen für die MHP Riesen Ludwigsburg, die Gießen 46ers, s.Oliver Würzburg und die Telekom Baskets Bonn. Doch auch die RheinStars müssen sich am Freitag mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihren Pointguards Ali Sow und Rupi Hennen nicht verstecken im derzeit im Umbau befindlichen Dragons Dome. Wie sagte Stephan Baeck: „Das wird wie immer eine spannende Angelegenheit.“

23.12.2022 18:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RASTA Vechta II

Praktisch in letzter Minute vor Weihnachten darf das Farmteam RASTA Vechtas am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord noch einmal ran. Am Freitag steigt beim SC Rist Wedel die das nächste Aufeinandertreffen zweier „zweiter“ Mannschaften. Dreimal in dieser Saison hatten die Vechtaer schon versucht, ein solches Duell zu gewinnen – immer waren sie gescheitert. 

Erst war es eine 85:90 gegen die „Zweite“ des SYNTAINICS MBC, dann ein 61:89 gegen LOK BERNAU (ALBA BERLIN) und vor zehn Tagen ein 91:102 gegen das Farmteam der Telekom Baskets Bonn, die Dragons Rhöndorf. „Eines unserer Saisonziele war ja, das beste Farmteam in der Liga zu sein. Bisher sind wir den Nachweis in diesen aber schuldig geblieben. Und somit wollen wir den Sieg in Wedel jetzt nur noch mehr. Und ich bin auch optimistisch, dass uns das gelingt, wenn wir unsere Fähigkeiten abrufen“, sagt RASTA II-Head Coach Hendrik Gruhn.

Der 28-Jährige wird am 12. Spieltag erneut auf die verletzten Youngster Noah Jänen und Kilian Brockhoff verzichten müssen. Was Wedels Trainer Stephan Blode nicht davon abhält, den Vechtaern, die als Aufsteiger auf Platz 4 stehen als „klaren Favoriten“ zu deklarieren. RASTA verfüge über „ein tiefbesetztes Team“, weise „spielerische Klasse“ auf und gehe mit „viel Herz und Leidenschaft“ zu Werke, so Blode. Dessen Mannschaft verlor von den letzten sechs Spielen fünf, gewann einzig das Derby gegen die Itzehoe Eagles. Mit Harrison Cleary hat Wedel einen bärenstarken Scorer (24.9 Punkte) und Distanzschützen (47.1% 3er-Quote) in den Reihen. Michal Kozak (13.4 Punkte / 7.9 Rebounds) und Christian Okolie (8.2/7.0) sind für die Arbeit in der Zone zuständig, während Spielmacher-Talent Leif Möller (12.2 Punkte & 4.8 Assists) aufgrund von Kniebeschwerden eventuell ausfallen wird. 

Dass die Wedeler angesichts von sechs Spielern mit acht oder mehr Punkten pro Spiel und Cleary in Top-Form trotzdem nur Elfter sind und nur drei Spiele gewonnen haben, verwundert. Und so warnt Hendrik Gruhn davor, Wedel auch nur ein bisschen zu unterschätzen: „Aus meiner Sicht ist Wedel viel besser als es der jetzige Tabellenstand zeigt. Rist hat ein wirklich gutes Team, das seit Jahren ganz im Sinne des Hamburger Programms agiert. Heißt, sie spielen sehr aggressiv und intensiv, wollen über den Kampf ins Spiel und so in ihren Rhythmus kommen. Es liegt an uns, dagegenzuhalten.“

Der SC Rasta II verfüge über „ein tiefbesetztes Team“, weise „spielerische Klasse“ auf und gehe mit „viel Herz und Leidenschaft“ zu Werke, so Rist-Trainer Stephan Blode, dessen Mannschaft derzeit den elften Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord belegt. „Nach den bisher gezeigten Leistungen ist Vechta am Freitag auch klarer Favorit“, meint er. Erfahrener Leitwolf der Niedersachsen (Tabellenvierter) ist Spielmacher Kevin Smit (früher Oldenburg und Trier), bester Korbschütze der US-Amerikaner J.J. Culver.

23.12.2022 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

23.12.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. TKS 49ers

Am kommenden Freitag wollen die TKS 49ers am 12. Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB Nord ihren Fans einen Tag vor Heiligabend den vierten Auswärtssieg schenken. Im Weg stehen ihre Rivalen, der SSV LOK Bernau, welche sich nach zehn Spielen mit neun Siegen und nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz befinden.

Am Vorabend von Weihnachten – sozusagen Pre-Christmas-Eve – ist Bernau nicht gewillt Geschenke zu verteilen, sondern, seinen Fans eine vorweihnachtliche Bescherung zu bereiten. Gast des Abends ist dabei das Team von Trainer Vladimir Pastushenko. Die Mannschaft aus Stahnsdorf hat zu Beginn der Saison stark begonnen und war lange Zeit im Spitzentrio mit dabei. 4 Niederlagen aus den letzten 5 Spielen haben die Mannschaft aber etwas zurückgeworfen. Lediglich gegen die bisher sieglosen Giessen Pointers konnte am letzten Wochenende zu Hause ein Sieg errungen werden. Die TKS 49ers sind besonders unter dem Brett stark und das vor allem in persona von Robin Jorch. Mit einer Größe von 2,11 m und einem Kampfgewicht von 115 kg hat der Powerforward einiges in die Waagschale zu werfen. Im Schnitt erzielt er dabei 13,6 Punkte und holt 5,6 Rebounds. Das wird nur noch vom jungen Pointguard Andrii Kozhemiakin getoppt. Er legt durchschnittlich 18,2 Punkte auf verteilt 3,1 Korbvorlagen. Beide sind dabei auch mit sehr guten Trefferquoten ausgestattet. Dieses Duo sollten unsere Mannen auf jeden Fall im Auge behalten.

49ers-Coach Vladimir Pastushenko analysiert das anstehende Spiel wie folgt: „Wir haben es gegen Bernau mit der best-besetzten Mannschaft der Liga zu tun. Nicht ohne Grund stehen sie momentan auf dem ersten Platz. Sie sind zwar eine junge Mannschaft, aber gleichzeitig auch eine mit vielen Spielern, die schon auf sehr hohem Niveau gespielt haben. Wir müssen uns auf ihre Aggressivität vorbereiten und über die vollen 40 Minuten konzentriert sein.“

Coach Davide Bottinelli:
„Ein Derby ist immer etwas ganz Besonderes. Es hat seine eigenen Regeln und steckt voller Emotionen. Stahnsdorf ist eine sehr kämpferische Mannschaft mit einer aggressiven Verteidigung. Sind sehr stark unter dem Korb, haben dort einen dominanten Spieler mit Robin Jorch. Für uns ist der Gameplan klar und nicht anders als in allen anderen Spielen. Es gilt
unseren Rhythmus zu finden und mit voller Konzentration und Energie 40 Minuten lang den Gegner unter Druck zu setzen.“

23.12.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford

Andere schmücken in Ruhe den Baum, die Itzehoe Eagles stehen am Tag vor Heiligabend voll unter Strom: In der BARMER 2. Basketball Bundesliga erwarten sie am Freitag die BBG Herford.

Aufsteiger Herford sei sehr ambitioniert gestartet und habe sich mit dem erfahrenen Amerikaner Lavon Hightower verstärkt, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Während der Saison kam Shawn Gulley hinzu, auch er war schon in der zweithöchsten Liga aktiv. „Wir kennen ihn seit Jahren, er ist ein Topspieler.“ Zusätzlich habe das Team aus Nordrhein-Westfalen ein sehr stabiles Gerüst mit in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB genommen – so seien Aufbauspieler Omar Zemhoute und Power Forward Dainius Zwinklys Garanten für den  Aufstieg und auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB schon produktiv gewesen, sagt Völkerink. Allerdings konnte Herford bisher erst zwei Begegnungen gewinnen und ist Vorletzter – beide Siege gelangen allerdings in fremder Halle.

Die Eagles haben die beiden vergangenen Partien verloren und stehen als Neunter knapp hinter den Playoff-Rängen. „Für uns ist es gut, dass wir nach Hause kommen, das gibt uns ein bisschen Sicherheit“, stellt der Coach fest. „Wir wissen, dass wir in so einem Spiel auch abliefern müssen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.“ Das schaffe etwas Druck, aber diesem müsse man sich im Leistungssport stellen.

In der Heimhalle sei es wichtig, das eigene Spiel zu spielen, dazu müsse wieder konzentrierter verteidigt werden. Zudem müsse die Mannschaft einen besseren Rhythmus finden als zuletzt mit zu einseitiger Punkteverteilung und zu schwacher Wurfquote. „Da kommt dieses Heimspiel mit unseren Fans im Rücken gerade recht“, sagt Völkerink. Fehlen wird dabei weiterhin Tim Schlegel mit einer Außenbandverletzung, Trey McBride musste mit Knieproblemen aussetzen – doch er werde voraussichtlich zum Spiel fit sein.

23.12.2022 19:30 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. Iserlohn Kangaroos

Das letzte Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord vor Weihnachten gehen die Iserlohn Kangaroos zuversichtlich an. Das hat vor allem damit zu tun, dass Headcoach Dennis Shirvan mit einem großen Kader zu den ROTH Energie Pointers nach Gießen fahren kann. Bislang ist kein Spieler krank oder verletzt, einzig Ben Uzoma und Ruben Dahmen bleiben weiterhin außen vor. Die Gießener sind ein schwer einzuschätzender Gegner. Zwar haben sie aktuell eine Bilanz von zehn Niederlagen aus zehn Spielen, sind aber ein sehr unangenehmes Team. Darüber hinaus hat sich das Team in der vergangenen Woche mit den Importspielern neu aufgestellt.

Mit dem ehemaligen Gießener Topscorer Jalen Gibbs (20.3 Punkte im Schnitt) und dem lettischen Big-Man Ronalds Elksnis haben die zwei Importspieler die Pointers schon wieder verlassen. Im Gegenzug kam mit dem US-Amerikaner Jacob Ledoux ein neuer Go-to-Guy, der in seinem ersten Spiel bereits 29 Punkte auflegte. Für die große Position haben sie sich mit dem Franzosen Tim Troussel verstärkt. Eine Starting-Five ist bei ihnen aber noch nicht abzusehen, im letzten Spiel gegen die TKS 49ers traten sie nur mit einer Rumpftruppe an. Nicht dabei war da auch Benjamin Lischka, den Shirvan für wichtig hält: „Ein Big-Man, der viel am Korb kann. Er ist ein sehr intelligenter Spieler und ein guter Passer.“ Generell spielt Gießen „relativ einfachen Basketball“, das Team versucht viel den Korb zu attackieren und die Schlüsselspieler in Szene zu setzen.

Das Ziel der Iserlohner ist ganz klar ein Sieg, darüber hinaus wollen sie wieder besseren Basketball spielen und positiv in die Zukunft blicken. Die Kangaroos können wieder voll trainieren, am Montag und Dienstag lief es schon richtig gut. „Es war eine sehr gute Intensität und Aggressivität im Training, die Spieler haben eine gute Reaktion und Motivation gezeigt“, berichtet Headcoach Shirvan. Er will von seinen Schützlingen eine Spielweise wie in den Wochen vor dem Schwelm-Spiel sehen – mit viel Herz.

„Iserlohn hat eine hohe Qualität und sehr viel Potenzial. Wenn wir uns die ersten fünf Spieler anschaue, bekomme ich
Gänsehaut. Individuell besitzt die Mannschaft eine unheimliche Klasse, allerdings ist die Trefferquote bisher ausschlaggebend für ihre Tabellenposition“
, erwähnt Kostic im Vorfeld der Partie.

Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 11: 17.12.2022 18:00 Uhr BSW Sixers vs. SC Rist Wedel 103:62

„Wir sind in der jetzigen Lage nicht konkurrenzfähig. Wir brauchen eine Sache: Training“, sagte Stephan Blode nach der deutlichen Niederlage in Sandersdorf. 62:103 lautete der Endstand nach 40 Spielminuten, die von vorne bis hinten von den gastgebenden BSW Sixers bestimmt wurden.

„Über dieses Team wird jetzt nicht gerichtet, über dieses Team wird am Ende der Saison gerichtet. Es ist tatsächlich so – und das ist kein Märchen: Ich stelle mir tatsächlich eine helle und gute Zukunft für dieses Team vor, auch wenn es momentan mehr als nur regnet, es ist eigentlich ein Gewitter. Aber jeder, der schon einmal in einem Gewitter war, weiß: Wenn man sich Mühe gibt, sich in die richtige Richtung bewegt, dann wird das Gewitter auch enden“, sagte Blode über seine derzeit angeschlagene Mannschaft.

Die Gastgeber, deren Anhänger nach der Begegnung zusammen mit einem Gesangsduo in der Sandersdorfer Ballsporthalle Weihnachtslieder anstimmten, bliesen den Ristern kräftig den Marsch. 1:14 stand es aus Wedeler Sicht Mitte des ersten Viertels. Nikola Sredojevic war mit den folgenden sechs Rist-Zählern erheblich daran beteiligt, dass sich das Wedeler Konto Stück für Stück füllte. Nach zehn Spielminuten (15:25) sah das Zwischenergebnis dann wieder halbwegs annehmbar aus. Die Verteidigung der Gastgeber aber machte den Ristern das Leben weiter schwer. Das bekam auch Harrison Cleary zu spüren, der erst Mitte des zweiten Abschnitts erstmals traf. 25:47 lautete der Halbzeitstand, anschließend näherte sich Sandersdorf einem 30-Punkte-Vorsprung an. Die Rister konnten das nicht verhindern – auch nicht, dass der Abstand später mehr als 40 Zähler betrug.

„Nicht viel nachdenken, sondern einfach arbeiten“, laute die Devise, so Blode. „Man darf jetzt nicht etwas Psychologisches ‚reininterpretieren. Jeder, der Sport auf hohem Niveau betrieben hat, weiß, dass es einen Einfluss von guter, harter Arbeit im Training gibt. Nicht immer eins-zu-eins, es gibt immer auch Schwankungen. Deswegen sage ich immer: Auch in einer schwierigen Situation kann man ein gutes Spiel machen. Aber nichtsdestotrotz hilft uns gerade: Training“, erklärt er. Wobei die Arbeit, sprich das Training, durch Krankheiten und Verletzungen zuletzt selten in der gewünschten personellen Stärke möglich war. Zwar kehrten gegen Sandersdorf mit Al-Fayed Alegbe und Nikola Sredojevic zwei am vorherigen Wochenende fehlende Spieler zurück zurück, dafür waren Linus Hoffmann (Außenbandriss), Leif Möller (Kniebeschwerden), Moritz Kröger und Marc Nagora (beide erkrankt) nicht dabei. Hoffmann und Möller müssen weiterhin pausieren, bei letzteren beiden besteht Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.

17.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. SBB Baskets Wolmirstedt 105:66

Mit einem berauschenden Abend beschlossen die RheinStars ihre Heimspiele im Jahr 2022. Vor 550 begeisterten Zuschauern in der ASV-Sporthalle besiegten die Kölner am Samstagabend die SBB Baskets aus Wolmirstedt mit 105:66 (51:35). Somit kletterte die Mannschaft von Manager und Headcoach Stephan Baeck am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf den sechsten Platz. Vor der Weihnachtspause folgt nun noch ein Spiel, das Derby bei den Rhöndorf Dragons am kommenden Freitag im Dragons Dome. Die Fans beider Lager können sich auf einen spannenden Weihnachtsvorabend freuen.

Nach dem fünften Sieg im sechsten Heimspiel freuten sich der Trainerstab um Baeck, Katharina Arnold und Zoran Kukic neben dem Ergebnis vor allem über den Auftritt ihrer Mannschaft. Baeck: „Das war ein sehr gelungener Abend. Ich bin sehr froh und stolz auf unser Team. Wir haben in der Woche nach dem Bernau-Spiel einige Veränderungen vorgenommen, die uns in der Offensive ganz gutgetan haben.“ Ihre Jungs hielten sich an den Plan. Angeführt von Kapitän Rupi Hennen und Topscorer Ali Sow demontierten die Hausherren phasenweise die eigentlich zum engeren Favoritenkreis der Liga zählenden Gäste. Am Ende führte die Statistik 25:12 Assists, viel Ballbewegung – und in der Defense 17:4 Steals für Köln, 26 Ballverluste beim Gegner. In der Plusminus-Statistik kam Sow auf +40, Elijah Schmidt auf +31, Jannis von Seckendorff auf +30, Hennen auf +29, Anthony Bauer auf +23 und Antonio Pilipovic auf +21.

Im ersten Viertel konnte Wolmirstedt den Kölner noch folgen, doch kurz vor und nach der Pause verloren sie durch einen 10:0-Lauf der RheinStars den Anschluss. Der Vorsprung wuchs binnen zwei Minuten von 44:35 auf 54:35 (21.). Die Dominanz der Kölner nahm von Minuten zu Minute zu: Erstmals 20 Zähler Vorsprung in Minute 23 (58:38), 30 Zähler in Minute 27 (77:47) und 40 Punkte Vorsprung waren es in der 34. (95:55). Bis zur Schlusssekunden ließen die RheinStars nicht nach, ackerten in Offense und Defense, während ihre Kontrahenten sich irgendwann der Überlegenheit ergaben.

Baeck weiter: „Am wichtigsten war für uns, dass wir als Team mit jedem einzelnen Spieler aufs Spielfeld gekommen sind und Charakter gezeigt haben. Wir wollten unsere individuellen Matchups gewinnen. Dieser Verantwortung hat sich heute jeder Spieler eindrucksvoll gestellt. Wolmirstedt ist keine schlechte Mannschaft und gerade in der Offensive haben sie viele Möglichkeiten. Deswegen können heute ausnahmslos alle mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein und mit einem guten Gefühl auf das Spiel zurückschauen. Am Montag wollen wir unseren Focus dann auf das Derby gegen Rhöndorf richten.“

17.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 80:74

Mit einem bärenstarken Florian Koch in ihren Reihen gelingt den Dragons Rhöndorf ein wichtiger Heimerfolg gegen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Absteiger Itzehoe Eagles. Mit dem 7. Erfolg im 10. Spiel festigen die Drachen ihren Platz unter den Top 3 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Den Beginn der Partie bestimmte Trey McBride, er erzielte die ersten acht Punkte für die Eagles. Sie erspielten sich eine leichte Führung, am Ende eines defensiv geprägten Abschnitts mit vielen Fehlwürfen stand es 16:16. Eng blieb es auch im zweiten Viertel, die Gäste kontrollierten zwar einige der herausragenden Dragons-Akteure, doch der frühere Erstliga-Spieler Florian Koch (29 Punkte, 22 davon in der ersten Hälfte) machten ihnen Kopfschmerzen. Andererseits, die Itzehoer hatten Shaquille Rombley, der nach Verletzung doch wieder eingreifen konnte. Und wie: Der Niederländer lieferte eine starke Leistung ab und war ein Garant dafür, dass sein Team zur Halbzeit führte. Die Aktion, die zum 36:35 führte, war sehenswert: Tim Lang fand mit einem Bodenpass den zum Korb schneidenden Emil Marshall, der mit einem Dunk vollendete. Kaum anders verlief das dritte Viertel, einen kleinen Rückstand machten die Gäste wieder wett, Rombley traf zum 56:55. Doch die letzten vier Punkte gehörten nach Eagles-Fehlern den Dragons, die im letzten Abschnitt sogleich nachlegten. Groß war der Abstand nicht, aber die wichtigen Aktionen gelangen Rhöndorf, während bei den Eagles zu viel schief ging, um noch einmal in Schlagdistanz zu kommen.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir freuen uns über den Sieg. Wir haben ein wenig gebraucht, um ins Spiel zu kommen und waren teilweise etwas kopflos. In der zweiten Halbzeit waren wir dann weitaus konsequenter und konnten gerade in der Defense wichtige Stopps holen. Am Ende hat dies den Ausschlag für unseren Erfolg gegeben. Diese positive Energie wollen wir nun mitnehmen, um das Jahr für uns und unsere Fans mit einem DerbyErfolg gegen Köln abzuschließen.“

„Ich kann der Mannschaft erneut keinen Vorwurf machen, was Einsatz und Leidenschaft angeht“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Dennoch sei es eine sehr ärgerliche Niederlage, da das Konzept fast vollständig aufgegangen sei: Dragons-Aufbau Devon Goodman kam kaum zur Geltung, Florian Koch allerdings zu sehr. „Und am Ende haben wir einfach zu viele Fehler gemacht.“ Die Dreier saßen nicht (Trefferquote 17 Prozent), einige Freiwürfe zu viel gingen daneben ebenso wie freie Korbleger. Ein schlechter Tag beim Werfen könne passieren, dann müssten aber andere Lösungen gefunden werden, sagte der Trainer.

17.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 65:84

Die EN Baskets gewinnen DAS Derby mit 65:84 bei den Iserlohn Kangaroos und bauen damit ihre Siegesserie auf fünf Spiele in Folge aus! Trotz äußerst widrigen Voraussetzungen, die dafür sorgten, dass nur sechs Spielen einsatzfähig waren, zeigten die EN Baskets ihr insgesamt vermutlich bestes Saisonspiel zum genau richtigen Zeitpunkt.

In einem offensiv geprägten ersten Viertel ging es Hin und Her. Auf Seiten der EN Baskets fand vor allem Chris Frazier immer wieder die richtigen Antworten auf die flüssige Offense der Iserlohner. Zuerst durch erfolgreiche Dreier und danach indem er immer wieder seine Mitspieler in Szene setzte. Zum Ende des ersten Viertels war es immer wieder Rückkehrer Till Hornscheidt, der für Punkte sorgte. Das zweite Viertel präsentierte ein gänzlich anderes Spiel. Das Derby wurde zu dem Spiel, was vor dem Tipoff erwartet wurde. Es ging vor allem unter den Körben kampfbetont zu. Nach knappen vier Minuten ohne Punkte, zwang erneut Till Hornscheidt, mit einem freien Dreier aus der Ecke, die Kangaroos, beim Stand von 27:34, zur nächsten. Die darauffolgenden letzten Minuten knüpften an das Spektakel des ersten Viertels an und wurden durch einen Dreier mit dem Buzzer von Chris Frazier zum 35:45 Halbzeitstand gekrönt.

Im dritten Viertel war den Kangaroos deutlich anzumerken, dass sie das Ruder herumreißen möchten. Immer wieder war es Regisseur Prostran, der mit seinen Dreiern seine Farben im Spiel hielt. Dagegen hielten immer wieder Ziring und vor allem zum Ende des Viertels immer wieder Oldham Jr. Wirklich belohnen konnten sich die Blau-Gelben aber nicht, denn nachdem vorne ein Layup verlegt wurde, verwandelte Mpacko aus neun Metern einen Dreier mit der Sirene. Dieser sorgte für den 57:63 Anschluss und damit ein komplett offenes Spiel, vor Beginn des Schlussabschnitts. Die Iserlohner suchten ihr Glück nun vermehrt unter dem Korb und holten Offensivrebound um Offensivrebound. Die daraus resultierenden second-chance-points, konnten in Punkte umgemünzt werden. Die sechs Schwelmer hatten, mit ihren Fans im Rücken, aber erneut die passende Antwort parat. Ein 8:0 Lauf, vollendet durch einen Dreier am Mann von Flaa, führte zu einem vorentscheidendem 14 Punkte Vorsprung, mit dem es in die letzten sieben Spielminuten ging. In der entscheidenden Phase, war es Till Hornscheidt, der mit seinem Dreier jegliche aufkeimende Hoffnung auf eine Aufholjagt zunichte machte. Zum Abschluss versetzte Oldham Jr den Auswärtsblock ein weiteres Mal in Ekstase, nachdem er einen krachenden Putback-Dunk durch den Korb hämmerte! Danach gab es ausschließlich Freude und Begeisterung auf und neben dem Parkett. Ein hochverdienter Derbysieg mit 19 Punkten Differenz stand auf der Anzeigetafel!

Auch Falk Möller war mehr als nur zufrieden, nach dem Derbysieg: „Mit so einer Leistung habe ich heute nicht gerechnet. Was die Jungs heute abgeliefert haben war überragend! Jetzt haben sie sich die Weihnachtspause verdient, die auch dringend nötig ist.“

Für Dennis Shirvan und sein Team geht damit eine schwierige Saison weiter: „Das ist sehr schade. Ich dachte, nach dem Wedel-Spiel haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, stattdessen haben wir jetzt wieder einen nach hinten gemacht. Das geht so nicht!“

17.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. LOK BERNAU 78:90

Der SSV LOK Bernau erkämpft sich durch eine starke Teamdefense den 90:78 Auswärtssieg gegen die BBG Herford.

In den ersten 20 Minuten war man nicht konzentriert genug, nicht nah genug an den Gegenspielern dran. Es entstand das Gefühl, als würde man immer 1 Sekunde zu spät sein. Und das verunsicherte die Mannschaft des SSV. Von Minute zu Minute schien das Selbstvertrauen zu schwinden und die Selbstsicherheit der vergangenen Monate schien zu verblassen.
Herford konnte dadurch den Ball gut bewegen und kam immer wieder zu guten und leichten Würfen. Somit konnte sich das Team von David Bunts das 1.Viertel deutlich mit 28:19 sichern. Auch das 2.Viertel kann man als eher zäh beschreiben. Die LOK kam nur langsam in einen Rhythmus. Die Auswahl der Würfe war immer noch nicht perfekt. Aber in der Verteidigung gewann man langsam aber sicher das Vertrauen und die benötigte Dynamik zurück. Daher konnte man das 2. Viertel mit 19:14 für sich entscheiden.

Mit Halbzeit 2 kam dann die Wende in das Spiel der LOK. Die ersten rund 3 Minuten konnte man jeglichen Punkt von Herford aus dem Feld verhindern und es wurde selbst stark gepunktet. Allen voran Nils Machowski mit 4 Dreiern in Folge. Am Ende des Abends standen 6/8 Dreiern und 20 Punkte auf seinem Konto. Der Gegner wurde auch immer mehr zu schwierigen Würfen gezwungen und zusätzlich verließen den ersatzgeschwächten Herfordern die Kräfte. Angeführt durch den wieder einmal bärenstarken Rafail Lanaras spielte die LOK jetzt souverän. Konnte das 3. Viertel mit 25:14 und das vierte Viertel mit 27:22 für sich entscheiden und sich so schlussendlich den 9. Sieg in dieser Saison sichern.

„Mit der Leistung bin ich durchaus zufrieden. Die Jungs haben gut gekämpft, aber verloren ist halt verloren“, lautete das Fazit von BBG-Headcoach David Bunts. „Um gegen den Tabellenführer zu gewinnen, müssen alle Sachen passen. Leider haben wir uns zu viele Ballverluste geleistet.“

Coach Davide Bottinelli:
„Wir haben heute, vor allem in der 1. Halbzeit nicht gut gespielt. Uns fehlte der Zugriff auf unseren Gegner und wir haben nur reagiert. Damit haben wir unsere Zuversicht in das eigene Spiel kurzzeitig verloren. Aber das war gut für das Team. Sie haben gezeigt, dass sie im Grundsatz die richtige Einstellung haben. Sie haben sich nicht aufgegeben und sich zurück in das Spiel gekämpft. Das war ein wichtiger Lerneffekt für unsere junge Mannschaft und ich bin sehr froh darüber. Am Ende steht der Sieg zu Buche und das ist alles, was zählt.“

18.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. ROTH Energie Giessen Pointers 76:54

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord konnten die TKS 49ers ihren sechsten Saisonsieg einfahren. Die Gegner waren die ROTH Energie Gießen Pointers, welche in der Woche zuvor noch große Änderungen am Kader vornahmen, um sich aus dem Tabellenkeller herauszukämpfen. Durch den 76:54 (44:31) Heimsieg machen die 49ers im Playoffrennen wieder einen Sprung nach vorne auf Rang sechs.

Was die Personalien der 49ers am vierten Advent angeht, konnte das Team mit einem etwas praller gefüllten Kader ins Spiel gehen als bei der Auswärtsniederlage in Schwelm eine Woche zuvor. Wieder zur Verfügung standen Coach Vladimir Pastushenko heute Kapitän Robin Jorch, Leonik Wadehn sowie Lukas Wagner. Gefehlt haben dafür Jordan Müller und Leo Hampl. Letzterer musste heute aufgrund einer Bänderverletzung von außen zusehen und fasste das Spiel im Nachhinein wie folgt zusammen: „Gegen einen stark dezimierten Gegner konnten wir heute Fehler gut bestrafen und uns mit einer guten Teamleistung durchsetzen. Jetzt ist das ganze Team heiß auf das Derby am Freitag.“ Die heutige Teamleistung lässt sich gut an den 20 Assists und der weit verstreuten Punkteverteilung in den Reihen der 49ers erkennen. Jeder einzelne der elf Spieler konnte punkten, Robin Jorch avancierte mit lediglich 13 Punkten zum 49ers-Topscorer. Auf der Gießener Seite, auf der lediglich sieben Spieler standen, wovon vier ihr erstes Spiel für das Team bestritten, war Neuzugang Jacob Ledoux direkt der Dreh- und Angelpunkt der Offensive und erzielte über die Hälfte (29) der Gästepunkte. Mit Tim Troussel war ein Debütant ein alter Bekannter der 49ers aus der Saison 2019/20. TKS gewann heute jedes Viertelergebnis, wenn auch teilweise knapp. Vor allem das zweite und letzte Viertel entschieden dabei über den Ausgang des Spiels. Eine über weite Strecken solide Teamverteidigung gepaart mit den genutzten Größenvorteilen führte zu vielen Ballverlusten der Gegner (18) und mehr verfügbaren und verwandelten Wurfchancen für die 49ers. 

Vorberichte ProB Nord 11. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 11: 17.12.2022 18:00 Uhr BSW Sixers vs. SC Rist Wedel

Am Samstag steigt für die BSW Sixers das vorletzte Heimspiel eines ereignisreichen Jahres. Die Partie gegen den SC Rist Wedel soll daher für alle Fans eine ganz besondere werden. Für das Ambiente wird beim Heimspiel, präsentiert von der Splitter Manufaktur für Veranstaltungen, die Band Ventura Fox sorgen. Nach Spielende wird die Mannschaft gemeinsam mit ihren Fans und der Band Weihnachtslieder singen. Sportlich treffen die BSW Sixers auf den aktuellen Tabellenelften, den SC Rist Wedel.

Die Personaldecke war dünn bei den Sixers im Auswärtsspiel bei den Itzehoe Eagles, trotzdem gelang ein überzeugender 91:75-Auswärtserfolg. Während der Woche war der Trainingsbetrieb trotzdem unregelmäßig. Die aktuelle Krankheitswelle hat die Sixers weiterhin hart im Griff. Da auch Kooperationspartner SYNTAINICS MBC am Samstagabend zu Hause gegen Heidelberg gefordert ist, werden voraussichtlich nicht alle Doppellizenzspieler zur Verfügung stehen.

Auch in Wedel reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Mannschaftskapitän Linus Hoffmanns Fußverletzung, die er sich vergangenen Sonnabend im Spiel gegen Iserlohn zuzog, entpuppte sich als Außenbandriss, auch das Syndesmoseband wurde in Mitleidenschaft gezogen und ist angerissen. Der 20-Jährige wird mehrere Wochen zuschauen müssen. Gleiches gilt für Leif Möller, der unter Kniebeschwerden leidet. „Die beiden für so viele Wochen zu verlieren, ist natürlich hart. Sie fehlen uns in jeder Hinsicht: Menschlich, offensiv, defensiv. Wir dachten, dass wir jetzt nach einigen Wochen mit personellen Problemen uns wieder sammeln können und angreifen können. Da kommen die Ausfälle jetzt zu einem Zeitpunkt, der ungünstig ist“, sagt Rist-Trainer Stephan Blode.

Das sagt Trainer Chris Schreiber
„Der letzte Auswärtssieg hat gezeigt, dass wir auch mit dünner Personaldecke bestehen können. Ich hoffe, dass wir am Samstag zumindest einen ähnlichen Kader zur Verfügung haben werden. Der aktuelle Tabellenstand spiegelt in keinster Weise das Leistungsniveau von Wedel wieder. Sie hatten zuletzt immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen. Mit Cleary haben sie einen überragenden Schützen, der auch mal für 40 Punkte gut ist. Dazu kommen viele junge Talente aus der Kooperation mit den Hamburg Towers. Wir wollen trotzdem den fünften Heimsieg einfahren und bauen dabei auch auf die Unterstützung unserer Fans. Ein Highlight wird sicher das Weihnachtssingen im Anschluss an das Spiel werden.“

17.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Vor einer spannenden Aufgabe stehen die RheinStars in ihrem letzten Heimspiel des Jahres 2022. Am Samstag erwarten die Kölner mit den SBB Baskets Wolmirstedt einen zum engeren Favoritenkreis der Gruppe Nord zählenden Gegner in der ASV-Sporthalle. Mit einem Sieg am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord würden sich die RheinStars in den Playoff-Plätzen weiter festsetzen. „Wolmirstedt ist wie im Vorjahr eine gut besetzte Mannschaft, allerdings haben sie im bisherigen Saisonverlauf einige Überraschungen erlebt. Sowohl positiv als auch negativ“, sagt Assistant Coach Katharina Arnold. „Für uns ist es wichtig, dass wir aggressiv und aufmerksam in der Defense spielen, im Angriff den Ball besser bewegen als zuletzt in Bernau und als Team auftreten.“

In eigener Halle haben die RheinStars zudem mit den Gästen aus Sachsen-Anhalt eine Rechnung offen. Im Vorjahr gewannen die Baskets mit 77:89 in Köln. Nach dem Trainerwechsel gelang ihnen allerdings ein Auswärtssieg zum Ende der Hauptrunde mit vier Punkten. Zum Wochenende scheint der Ausgang offen, wobei sich die Zuschauer wohl auf ein interessantes, emotionales Basketball-Spiel freuen können. Mit Wolmirstedt kommt das offensivstärkste Team der Liga nach Köln. Bei den Punkten aus dem Zweier-Bereich rangieren sie ebenfalls vorne, verzeichnen die zweimeisten Assists und Rebounds. Rein statistisch wirft zudem kein Team öfters auf des Gegners Korb als die Kölner und gemeinsam teilen sie vordere Positionen bei den Fouls.

Aktuell sind die Gäste dabei die Wundertüte der Liga. So gab es bei ihren fünf Siegen aus bislang acht Saisonspielen unter anderem einen spektakulären Erfolg (104:86) bei den in dieser Spielzeit starken Rhöndorfer Dragons. Dafür setzte es wenige Wochen in eigener Halle später eine 83:99-Klatsche gegen den bis dato sieglosen Aufsteiger BBG Herford. Zudem wurde die Mannschaft von Eiko Potthast auf der Rhythmus-Suche von Spielausfällen bzw. spielfreien Wochenenden eingebremst.

Immerhin, der Kern des vorjährigen Teams konnte gehalten werden – Steffen Haufs und Shore Adennekan treffen somit auf einige ehemalige Mitspieler. Von denen sind Bill Borekampi (17.1 Punkte pro Spiel) und Martin Bogdanov (14.3) die Topscorer. Die beiden Kölner Sommerzugänge berichten, auch sie hätten sich im Programm der Baskets von Anfang an wohlgefühlt. „Es geht dort sehr familiär zu“, sagt Haufs, der jedoch die Rückkehr in seine Heimat bevorzugte. Nicht mehr im Wolmirstedter Kader steht hingegen der Liga-Topwerfer des Vorjahres. Mubarak Salami (14,1) und die SBB Baskets gehen seit Anfang Dezember wieder getrennte Wege.

17.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Das Basketball-Jahr biegt auf die Zielgerade ein und bringt den Dragons Rhöndorf zwei Heimspiele, bevor das Weihnachtsfest eine kurze Basketball-Pause einläutet. Den Auftakt zum Doppelpack bildet das Duell mit den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Absteiger Itzehoe Eagles.

Nach einem Jahr im Basketball-Unterhaus mussten die Korbjäger aus Schleswig-Holstein den bitteren Gang in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB antreten und kämpfen aktuell um den Anschluss an die Playoff Platzierungen. Mit 4 Siegen aus den ersten 9 Partien rangiert das Team um Headcoach Timo Völkerink knapp außerhalb der gelobten Plätze für die Postseason.

Bester Scorer und Fixpunkt im runderneuerten Team der Eagles ist US-Boy Walter J. McBride, der als Point Guard mit 19,6 Punkten und 3,1 Assists die Fäden zusammenhält. Sein Gegenpart unter den Körben bildet Center Shaquille Rombley, der in der vergangenen Saison noch für die Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn die Bretter in der 1.Regionalliga West dominierte. Auch eine Liga höher konnte der 2,03 Meter große Center auf Anhieb überzeugen und kommt auf ein allabendliches „Double-Double“ mit 17,1 Punkten und 10,0 Rebounds. Allerdings fehlte der mit einem niederländischen Pass auflaufende US-Boy zuletzt angeschlagen und wird wohl auch gegen die Dragons nicht zur Verfügung stehen. Seinen Ausfall muss vor allem Power Forward Emil Marshall auffangen, der von den Karlsruhe Lions aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nach Itzehoe wechselte und mit 15,3 Punkten ebenfalls eine zweistellige Punktausbeute aufweisen kann. Weitere wichtige Minuten entfallen zudem auf Forward Jack Fritsche (9,0 PPG & 4,4 RPG) und Dauerbrenner Erik Nyberg (8,9 PPG & 2,9 APG). Die Gäste reisen mit einer bitteren Niederlage im Gepäck an und unterlagen am vergangenen Wochenende vor eigenem Publikum deutlich mit 75:91 gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf,
nachdem zuvor Iserlohn und Bernau geschlagen werden konnten.

Völkerink bescheinigt dem Gegner eine „klasse Mischung aus Erfahrung und Hunger“. Das Team spiele attraktiven Basketball, der häufig in Drei-Punkte-Würfen ende. Für die Eagles sei entscheidend, Goodman in den Griff zu bekommen, ohne dabei die gefährlichen Werfer aus den Augen zu verlieren. Oder allgemeiner formuliert: „Wir werden defensiv eine bessere Leistung zeigen müssen, wenn wir ein offenes Spiel gestalten wollen.“

17.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag steht DAS Derby an! Die EN Baskets gastieren in der Matthias-Grothe-Halle bei den Iserlohn Kangaroos. Es ist wie jedes Jahr das Auswärts-Highlight der regulären Saison und beide Mannschaften gehen mit viel Rückenwind in die Partie.

Nach dem vergangenen Heimspiel gegen die TKS 49ers, stand ein hart erkämpfter und ebenso verdienter Sieg für die sieben verbliebenen Shwelmer. Es war der vierte Sieg in Serie, der in der Tabelle, zum ersten Mal in dieser Saison, mit Platz sechs einen Playoffplatz zur Folge hatte.

Die Parallelen zu den Kangaroos am vergangenen Wochenende sind unverkennbar. Auch das Auswärtsspiel der Iserlohner in Wedel stand unter keinen guten Vorzeichen. Trotz einer kleinen Rotation konnte nach Verlängerung der dritte Saisonsieg eingefahren werden. Diese Rotation ist am kommenden Wochenende nicht zu erwarten, denn die Leistungsträger Prostran, Cubbage und Joshua Dahmen konnten unter der Woche wieder ins Teamtraining einsteigen.

Der Amerikaner Cubbage ist die Reaktion der Kangaroos auf einen verpatzten Saisonstart und bislang gut eingeschlagen. Mit 21,3 Punkten pro Spiel brauchte der Guard kaum Anlaufzeit, um in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen Impact zu haben. Die zusätzlichen Lizenzen belegen Regisseur Toni Prostran und mit Marko Boksic ein Neuzugang aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Letzterer hilft seit dem Abgang von Henry van Herk meistens auf der Center Position aus und wird sich mit CJ Oldham Jr ein spannendes Duell unter den Körben liefern. Unabhängig von der Personallage liegt die Stärke der Mannschaft von Headcoach Dennis Shirvan in den den Guard-Positionen. Viel Tiefe sorgt für zumeist kleine und schnelle Lineups, in denen die deutschen Schlüsselspieler Samuel Mpacko (1,87m) und Joshua Dahmen (1,93m) auf den Forward Positionen auflaufen.

Headcoach Falk Möller hat folgendes über das kommende Derby und die aktuelle Personallage zu sagen: „In der aktuellen Situation ist es schwer zu sagen, wer überhaupt am Samstag spielfähig sein wird. Unsere halbe Mannschaft liegt leider flach. Was ich weiß ist, dass die restlichen Spieler alles im Derby raushauen werden. Dazu hoffen wir auf eine großartige Unterstützung unserer Fans!“

17.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. LOK BERNAU

Aufatmen bei der BBG: Nach dem knappen und hart erkämpften 86:83 Erfolg gegen Gießen konnte der Abstand auf den Abstiegsplatz nochmal vergrößert werden. Als nächster Gegner wartet beim Heimspiel am kommenden Samstag mit Lok Bernau der aktuelle Tabellenführer. Die Voraussetzungen sind also andere als zuletzt. Gegen ein absolutes Spitzenteam steht die BBG Herford mit dem Sieg im Rücken nicht unter Druck.

Schaut man sich die Paarung auf dem Papier an, so sieht es nach einer sehr klaren Angelegenheit aus. Der Tabellenführer spielt gegen den Vorletzten der Staffel Nord. In den Statistikbögen sprechen alle Zahlen für den SSV. Aber genau darauf darf man sich nicht verlassen, dass beweist nicht zuletzt die laufende Fußball WM. Denn es ist und bleibt ein Auswärtsspiel. Die Gastmannschaft hat den Support der eigenen Fans und vor allem den Auftrieb durch den Sieg vom letzten Spieltag, wo man auswärts nach langem und teilweise hohem Rückstand noch gewinnen konnte. Und wieder einmal wird es für die Mannen um Kapitän Max Rockmann darauf ankommen, den in dieser Saison so erfolgreichen Teambasketball zu spielen. Mit druckvoller Defense unter Volldampf in einen schnellen Angriffsbasketball, ohne dabei die Ruhe und Übersicht für gute Würfe zu verlieren.

Coach Davide Bottinelli:
„Wir fahren hoch fokussiert nach Herford. Auf dem Papier scheint es eine klare Angelegenheit zu sein aber diese Einstellung können und wollen wir uns nicht leisten. Herford spielt zu Hause und wird uns nichts schenken. Sie sind ein Team, das seit langem zusammenspielt und sehr erfahren ist. Es wird darauf ankommen, dass wir unsere Physis, unsere defensive Intensität und Spielschnelligkeit auf das Parket bringen.“

„Es wird uns helfen, nach einigen schwierigen Wochen mit richtungsweisenden Spielen mal ohne Druck an eine Aufgabe heranzugehen. Wenn wir den Schwung aus dem Schlussviertel vom Gießen-Spiel mitnehmen, können wir auch gegen Bernau bestehen. Gegen die BSW Sixers haben wir in der ersten Halbzeit gesehen, dass wir auch gegen die besten Teams der Liga mithalten können“, sagt Coach David Bunts.

18.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. ROTH Energie Giessen Pointers

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

Nachberichte ProB Nord 10. Spieltag

Foto: Tino Reinhold/blendwerk24.com

Spieltag 10: 10.12.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. RheinStars Köln 89:66

Der SSV LOK Bernau bezwingt die RheinStars Köln mit 89:66 und bleibt damit nach 9 Spielen Tabellenführer und weiterhin zu Hause ungeschlagen.

„Wir haben heute ein Team getroffen, dass uns in deren Halle einfach überlegen war“, fand Manager und Trainer Stephan Baeck eine einfache Erklärung für die Niederlage beim Farmteam von Erstligist Alba Berlin. „Gratulation an Bernau, die von der ersten bis letzten Sekunde immensen Druck auf uns ausgeübt haben – und das im Angriff wie in der Verteidigung. Für uns war das in dieser Phase der Saison noch zu viel, aber auch ein gutes Beispiel und Hinweis darauf, in welche Richtung wir uns noch entwickeln müssen.“

Dabei waren die Kölner anfangs ordentlich unterwegs, weil gut vorbereitet. Allerdings wurde es mit Minute zu Minute schwieriger für die Gäste. Bis in die 11. Spielminute lagen sie vor den 400 Zuschauern in der Erich-Wünsch-Halle nur mit einem Punkt (19:20) im Hintertreffen. Doch der permanente Druck ließ die Sicherheit der Kölner in Offense und Defense bröckeln. Nichts wurde leicht gemacht. Auch statistisch abzulesen: 4 gegen 9 Steals, 19 Ballverluste gegen 11 – und dass bei 10 zu 25 Assists. Köln bewegte den Ball zwischenzeitlich gut, die Lok-Spieler besser.

Mit dem Druck fielen die Kölner Würfe von außen und innen nicht und in der Defense überwanden die Bernauer ihre Kontrahenten zusehends leichter. Es folgte ein 4:20-Lauf gegen die Kölner zum 23:41 (17.). Zwar kamen die RheinStars mit der Halbzeitsirene durch einen wilden Dreier von der Seitenlinie aus dem Halbfeld von Jannis von Seckendorff auf 13 Zähler heran (34:47), doch es sollte nicht mehr knapper werden. So pendelte der Rückstand zwischen 13 und 18 Zählern aus Kölner Sicht und erreichte erstmals die 20 Punkte-Marke in der 28. Minute. Die Partie war entscheiden. Im letzten Durchgang verteilten sich die Zähler wieder ausgeglichener, ohne dass es nochmal spannend wurde. So machten sich die RheinStars ohne Punkte aus Brandenburg zurück ins Rheinland. Nicht zum ersten Mal. Aber das Rückspiel in eigener Halle gegen Lok Bernau am 18. Februar sollten sich die Fans schon mal im Kalender vormerken. Dann steht die Revanche an und ein spannender Vergleich mit einem hochtalentierten, spielstarken Gegner.

Coach Davide Bottinelli:
„Wir sind sehr glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem gegen einen solch starken Gegner wie Köln. Es war für uns eine schwierige Woche mit dem Nachholspiel am Mittwoch. Wir hatten nur wenig Zeit, uns auf unseren heutigen Gegner vorzubereiten. Ziel war es, die Topscorer von Köln unter Kontrolle zu bringen. Das ist uns vor allem in der ersten Halbzeit gut gelungen. Was mir sehr gut gefallen hat, wir haben uns nicht aus dem Rhythmus bringen lassen, auch nicht durch die Umstellungen in der Verteidigung von Köln.“

10.12.2022 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 81:89

Die Iserlohn Kangaroos fahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen unerwarteten 81:89-Auswärtssieg nach Overtime bei Rist Wedel ein und tanken massig Selbstvertrauen. Der ersatzgeschwächte Kader – eine komplette Starting Five fehlte – musste gar über 45 Minuten gehen, hat sich dafür aber am Ende belohnt. „Das war eines der verrücktesten Spiele, die ich je mitgemacht habe“, erzählt Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan, dessen Schützlinge mit dem Sieg eine Drei-Niederlagen-Serie beendeten.

Die Rister schienen das Geschehen im Heimspiel gegen die Iserlohn Kangaroos im Griff zu haben. Eine 14-Punkte-Führung galt als ein Beleg dafür. Dass Trainer Stephan Blode später von einer „extrem bitteren Niederlage“ sprach, widerlegte den zwischenzeitlich gewonnenen Eindruck. Es sei „absolut ärgerlich“, im dritten Saisonspiel mit Verlängerung wieder den Kürzeren gezogen zu haben, zürnte er. „Wir müssen da jetzt Schritt für Schritt raus“, betonte Blode.

Im ersten Viertel haben die Wedeler hochprozentig die Dreier getroffen, für Dennis Shirvan kein Problem, wie er seinen Spielern erklärte: „Ich habe gesagt, lasst sie werfen.  Die Quote wird runtergehen, die treffen nicht die ganze Zeit so.“ Und so sollte es auch kommen, am Ende trafen die Gastgeber nur 27% bei 45 Würfen von Downtown, die Kangaroos nahmen nur 24 Würfe und trafen gute 38%. Auch Wedel-Topscorer Harrison Cleary, der über die Saison hinweg knapp 55% von außen traf, blieb gegen die Kangaroos mit drei von zwölf vergleichsweise kalt. Die Iserlohner wurden von Viertel zu Viertel defensiv besser. Ließen sie im ersten Abschnitt noch 29 Punkte zu, waren es danach jedes Mal unter 20 Punkte. In der zweiten Halbzeit lief es defensiv nochmal besser. Im gesamten Spiel hielten sie Cleary bei 22 Punkten in einem Overtime-Spiel. Mit unglaublichen sieben Steals war vor allem Samuel Mpacko defensiv sehr wach. Insgesamt 15 Steals des Teams sind auch ein Grund, warum die Kangaroos gegen Wedel so viele Fastbreak-Punkte erzielten. Shirvan lobte aber auch den zwei Meter großen Elias Marei, der gegen die Big Men viele Turnover forciert hatte: „Elias war unser defensiver Anker, er hat die deutlich größeren Center alle weggearbeitet.“

Zwanzig Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Iserlohner mit 72:77 hinten, doch Marko Boksic -der in der Woche auf Grund einer Fußverletzung nicht trainieren konnte – drehte nochmal auf und erzwang mit zwei Dreiern die Overtime. „In der Overtime waren wir echt cool“, berichtet Shirvan. „Wir bekamen eine zweite Luft, als wir gesehen haben, dass wir das gewinnen können.“ In den fünf zusätzlichen Minuten ließen die Iserlohner nur drei Punkte des Gegners zu und erzielten selbst elf. Damit war der unerwartete Erfolg perfekt.

„Dieser Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen und kann ein Wendepunkt für uns werden“, sagt der Headcoach Shirvan.

10.12.2022 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TKS 49ers 77:72

Die EN Baskets gewinnen ihr Heimspiel gegen die TKS49ers mit 77:72 und bauen damit ihre Siegesserie auf vier Spiele aus!

Die EN Baskets erwischten einen Start nach Maß. Headcoach Pustashenko musste bereits beim Stand von 15:5 seine erste Auszeit nehmen. Flaa und Frazier trafen ihre von der Dreierlinie, während Oldham Jr in der Zone punktete. Auch von der Auszeit ließen sich die Mannen von Falk Möller nicht aus dem Konzept bringen. Auch in den nächsten Minuten dominierten die Blau-Gelben die Partie und fanden immer wieder ihre gut postierten Mitspieler in Korbnähe. Gekrönt wurde ein hervorragendes erstes Viertel von einem krachenden Dunk durch Maurice Penda. Der herausgespielte 15 Punkte Vorsprung begann zu schmälzen, nachdem die 49ers nun auch offensiv in ihren Rhythmus fanden. Der Ukrainer Kozhemiakin versuchte merklich, das Spiel mehr und mehr an sich zu reißen. Gutes Teamplay und Offensivrebounds zwangen Möller vier Minuten vor der Halbzeitpause bereits zur zweiten Auszeit im zweiten Viertel, nachdem die Gäste den Rückstand auf acht Punkte reduzieren konnten.In den wichtigen letzten zwei Minuten vor der Halbzeit trafen die 49ers ihre Würfe von der Dreierlinie, sodass nach zwei sehr unterschiedlichen Vierteln, ein 42:39 auf der Anzeigetafel stand.

Auch die zweite Hälfte begann aus Sicht der Schwelmer vielversprechend. Offensiv lief der Ballwieder deutlich besser als im Viertel zuvor. Aber die 49ers, angeführt von einem gut aufgelegten Stölzel, ließen sich nicht mehr abhängen. Das Spiel wurde zunehmend fehlerbehafteter auf beiden Seiten, sodass nicht mehr viel vom Spielfluss der ersten Hälfte zu sehen war. Durch einen von Nico Funk provozierten Turnover bekamen die EN Baskets den letzten Wurf des Viertels, den eben jener Funk mit der Sirene zum 62:52 verwandeln konnte.

Das letzte Viertel begann direkt mit einem vierten persönlichen Foul Kozhemiakin, welches ihn auf die Bank zwang. Mit zehn Punkten Vorsprung und noch fünf Minuten zu spielen, standen die Vorzeichen nicht schlecht für den vierten Sieg in Folge. Dieser Vorsprung sollte sich als trügerisch herausstellen. Ein 9:0 Lauf brachte die 49ers noch einmal auf einen Punkt heran. Daraufhin weckte CJ Oldham Jr seine Mannschaft auf, indem er in einer Phase, in der offensiv wenig lief, fünf Punkte in Folge erzielen konnte. Bei den darauffolgenden Freiwürfen behielten die EN Baskets die Nerven, sodass am Ende ein harterkämpfter und verdienter Heimsieg zu Buche steht.

Headcoach Falk Möller zeigte sich sichtlich nach dem Sieg: „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Auf Beiden Seiten fehlten heute leider einige Spieler, aber am Ende haben wir eine hartumkämpfte Partie gewonnen. Ich hoffe, dass wir nächste Woche mit mehr Spielern zum Derby nach Iserlohn reisen, sodass auch dort unsere Siegesserie fortsetzen können.“

10.12.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 75:91

Die erste Halbzeit? Einfach schlecht. Danach waren die Itzehoe Eagles gegen die BSW Sixers auf dem Weg, sich davon zu erholen, doch es gelang nicht. Die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ging am Heimspieltag verloren mit 75:91 (17:28, 15:23, 24:19, 19:21).

Die Chance war da, denn das Spitzenteam aus Sachsen-Anhalt reiste stark dezimiert an. Allerdings spielten auch die Eagles längst nicht mit voller Truppe: Shaquille Rombley und Tim Schlegel fehlten verletzt, Leonard Finck erkrankt – und Coach Timo Völkerink musste mit Corona passen. Assistant Coach Dennis Wesselkamp übernahm und wollte die von Ausfällen geprägte Trainingswoche nicht als Ausrede für die ersten beiden Viertel nehmen: „Das können wir auf jeden Fall viel, viel besser.“

Mit viel Energie sollte das Team in die Partie gehen, ohnehin ein entscheidender Baustein im Spiel der Itzehoer. Statt dessen lieferten die Gastgeber ihre eigene Version der Energiekrise, waren meistens nicht schnell genug und machten nachlässig viele Fehler im Passspiel sowie im Abschluss.   In der Defensive setzten sie viel auf Zonenverteidigung, doch immer wieder zeigten die Sixers ihre Klasse und rissen große Löcher für einfache Körbe. Mit einem 12:0-Lauf zum 44:20 sorgten sie für sehr klare Verhältnisse, bis zur Halbzeit gelang den Gastgebern noch leichte Kosmetik zum 32:51.

In der Kabine erinnerte Wesselkamp noch einmal an das Thema Energie, offenbar erfolgreich. Deutlich verbessert kam seine Mannschaft heraus und verkürzte durch Dreier von Jack Fritsche, der  insgesamt bei sieben Versuchen von außen sechs Mal traf, und Erik Nyberg auf 40:53. Die Sixers brauchten eine Auszeit, ihr Coach wurde laut.

Nicht alles klappte bei den Itzehoern, aber sie pirschten sich heran, bis die Foulbelastung zum Problem wurde: Emil Marshall war mit vier Fouls auf der Bank, und Robert Heise hatte gerade mit einem Korb zum 47:56 den Rückstand erstmals wieder einstellig gemacht, als er mit seinem zweiten unsportlichen Foul die Partie beenden musste, was die Probleme unter dem Korb vergrößerte. Die Freiwürfe halfen den Gästen, das Polster wieder zu vergrößern, vor dem letzten Viertel führten sie 70:56. Zwei Dreier von Tim Lang in der Anfangsphase des Schlussviertels hätten Hoffnung bringen können – allerdings trafen die Sixers sogar drei Mal von außen. In Gefahr gerieten sie nicht mehr.

10.12.2022 20:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. BBG Herford 83:86

Die ROTH Energie Giessen Pointers müssen sich nach einer starken Leistung dem direkten Konkurrenten von der BBG Herford mit 83:86 (48:38) geschlagen geben, obwohl das Team von Dejan Kostic, der krankheitsbedingt Daniel Dörr an der Seitenlinie vertrat, über 35 Minuten das Spiel dominierte und kontrollierte. Jedoch ließen sich die Pointers in den letzten Minuten vor 120 Zuschauern in der Osthalle noch die ersten Punkte der Saison nehmen.

Das Spiel startete mit einem Drei-Punkte-Wurf von David Wiegard, der die ROTH Energie Giessen Pointers erstmals mit 3:2 in Führung brachte. Beide Mannschaften fackelten zu Beginn nicht lange und so war es der nächste erfolgreiche Dreier von David Amaize zum 10:10-Unentschieden (5.Minute). In Minute Acht war es dann wieder Wiegard, der erst zwei Punkte machte und nach einem Foul beim Wurf auch noch mit dem Freiwurf erfolgreich war, sodass die Pointers mit 17:14 in Front gingen. Die Gießener zeigten indes ein starkes Gesicht in diesem ersten Viertel und erspielten sich gute Wurfpositionen. Niklas Bilski ließ es noch einmal mit drei Punkten krachen, sodass ein gutes erstes Viertel mit 24:20 für die Pointers endete. Das zweite Viertel startete mit einem 5:0-Lauf der Gäste, die damit mit 25:24 führten. Jedoch schafften es die Gastgeber mit einer starken Willen dieses Viertel wieder mit guten Aktionen auf ihre Seite zu ziehen. Nach 15 Minuten stand es so 31:27 für die ROTH Energie Giessen Pointers. Durch einen starken Zwischenspurt konnte die Führung bis auf 40:29 ausgebaut werden (16. Minute). Nach den ersten 20 Minuten führten die Gießener Jungs dann mit 48:38 und zeigten bis dato einen stark verbesserten Auftritt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die ROTH Energie Giessen Pointers konzentriert und zeigten mit 43% eine starke Quote von der Dreierlinie (24. Minute). Vor allem Robin Njie machte zu diesem Zeitpunkt mit klasse Körpereinsatz und erfolgreichen Würfen klar, dass die Pointers diesen Sieg unbedingt einfahren wollten. Mit einem fünf schnellen Punkten von Njie und einem Dreier von Benni Lischka zogen die Pointers bis auf 59:40 davon und zwangen BBG-Trainer David Bunts zu einer Auszeit. Zudem schwächten sich die Herforder selbst, indem Dahinaus Zvinklys früh mit Fouls aus dem Spiel war. So richtig krachen ließ es dann der 21-Jährige Njie mit einem Dunking über die Köpfe der Herforder und brachte damit erstmals im zweiten Durchgang die Osthalle richtig zum Beben. Jedoch musste der bis dato beste Pointers-Score Benni Lischka mit vier Fouls erst einmal von Dejan Kostic rausgenommen werden, um den Routinier im Schlussviertel noch
bringen zu können. Danach schafften es die Gäste sich in das Viertel noch einmal hineinzukämpfen, sodass es mit einer 70:55-Führung für die Giessen Pointers ins Schlussviertel ging.

Im Schlussabschnitt legten die Pointers in Person von Niklas Bilski mit einem erfolgreichen 3-Punktewurf zum 73:58 vor. Dennoch blieb es hochspannend, denn Benni Lischka musste ebenfalls mit fünf Fouls das Feld verlassen und die Gäste schafften es bis auf 76:65 ranzukommen. So richtig eng wurde es dann vier Minuten vor Schluss, als Herford mit zwei Dreier wieder auf 79:71 dran war. Nach Freiwürfen für die Gäste war Herford dann auf 76:79 ganz nah am Ausgleich. Die letzten drei Minuten sollten ein Kampf auf beiden Seiten werden. Die erste Führung für Herford sollte 2:30 vor Schluss passieren, als Piet Niehus das 80:79 für die Gäste markierte. Zu allem Übel verletzte sich David Wiegard nach einer Aktion unterm Korb noch am Knöchel, sodass der sowieso enge Kader weiter schrumpfte. Mit Lischka, Njie, der ebenfalls fünf Fouls sammelte, und Wiegard fehlten in den Schlussminuten drei wichtige Säulen der so erfolgreichen Viertel zuvor. Schlussendlich mussten sich die ROTH Energie Giessen Pointers nach einem großen Kampf mit 83:86 geschlagen geben.

„Ausschlaggebend ist definitiv unsere Ballverlustquote, die im letzten Viertel mit 10 Turnover stark anstieg, was bedeutet hat, dass die Herforder den Rückstand noch aufholen konnten. Es ist wirklich schade für uns, weil wir 35 Minuten sehr gutes Basketball gespielt haben und letztendlich haben wir noch die Angst gespürt, die wir nicht mehr umgeswitched bekommen haben.“, so Kostic.

11.12.2022 14:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Dragons Rhöndorf 91:102

Einen offenen Schlagabtausch in der BARMER 2. BAsketball Bundesliga ProB Nord lieferte sich RASTA Vechta II am Sonntagnachmittag mit den Dragons Rhöndorf – und zog den Kürzeren. 91:102 (44:48) unterlag der Aufsteiger dem Farmteam von easyCredit Basketball Bundesliga-Spitzenklub Telekom Baskets Bonn. Während auf Seiten Vechtas J.J. Culver und Kevin Smit zusammen 52 Punkte machten, überragte deren Vorstellung noch Rhöndorfs Spielmacher Devon Goodman, der die Partie mit 28 Punkten und zehn Assists sowie sechs Rebounds dominierte.

Was für ein Start von J.J. Culver in dieses Spiel!? In den ersten 100 Sekunden versenkte der US-Amerikaner drei Dreier, Vechta führte 9:4. Mitte des 1. Viertels machte Culver dann schon seine Punkt zwölf und 13 zum 16:12 – Auszeit Rhöndorf. Die vier Punkte Vorsprung stellte Tim Insinger mit einem Threeball zum 19:15 (8.) erneut her, dann aber bekamen die Drachen einen ersten Höhenflug. Zweimal traf Niclas Buchholz von jenseits der 6.75 Meter, einmal Paul Albrecht, Rhöndorf führte in der 10. Minute mit 26:22. Sechs Ballverluste und eine schwache Quote Inside (3/11) hatten RASTA um die zunächst gute Ausgangslage gebracht. Rhöndorfs Buchholz hatte Geschmack gefunden an den Distanzwürfen und traf sogleich zum 29:22 (11.). Devon Goodman und Saba Bangala vergrößerten RASTAs Rückstand auf neun Punkte – 24:35 (13.). Und als erst Florian Koch per Threeball und dann Goodman trafen, lagen die Vechtaer schon mit 30:41 (16.) hinten. Nach der dann von Hendrik Gruhn genommenen Auszeit, stoppten die Gastgeber den lauf der Rhöndorfer. Ein Monsterblock von Roman Bedime mit einem Dreier von Kaya Bayram im Anschluss zum 38:44 (18.) und Punkte von Sydnee Bijlsma zum 44:48 (20.) schienen wieder alles möglich zu machen. 

Schon nach gut sieben Minuten Pause kamen die Vechtaer zurück aufs Parkett. Die Ansprache in Der Kabine jedoch fand keinen Mehrwert im 3. Vierte. In der 22. Minute stellte Albrecht per Dreier auf 53:44 für Rhöndorf, nach Bangalas 61:51 (25.) nahm Hendrik Gruhn eine weitere Auszeit. Doch die Dragons bekamen weiterhin einfache Drives und schlossen sicher ab, zogen bis auf 73:59 davon – Auszeit RASTA (29.). Nach drei Vierteln hatten die Gastgeber nur 22/56 Würfen getroffen und aus die anfänglich Überlegenheit bei den Rebounds aus den Händen gegeben (31:32). Und: Fünf Dragons hatten bereits neun oder mehr Punkte gemacht, am Ende sollten sechs zweistellig gescored haben. Die Dragons Rhöndorf behielten auch im Schlussabschnitt die Oberhand, suchten die Vorentscheidung. In der 34. Minute spielte Goodman seinen schon neunten Assist, verwertet von jenseits des Perimeters von Florian Koch zum 85:70. Und noch einmal Koch besorgte nur 17 Sekunden später mit seinem nächsten Dreier das 88:70 (34.). Mit der nächsten Auszeit versucht Gruhn, seinem Team eine Aufholjagd zu entlocken – ohne Erfolg. Goodmans zehnter Assist für Buchholz’ Threeball zum 100:84 (39.) krönte dessen Matchwinner-Performance, seine Dragons gewannen völlig verdient und souverän. Dass auf Seiten Vechtas Kevin Smit mit 24 Punkten, zehn Assists und sechs Rebounds eine ähnlich formidable Vorstellung abgeliefert hatte, war angesichts der Niederlage aber nur eine Randnotiz.

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta): „102 Gegenpunkte sind definitiv nicht nach meinem Geschmack. Schon im 1. Viertel hatten wir Probleme mit der Rotation in der Defense, sind zu spät gewesen. So konnte Nicolas Buchholz gleich in seinen Rhythmus kommen und seine Dreier versenken. Wir wussten, dass er diese Würfe nehmen wird, haben uns da aber nicht an den Game-Plan gehalten. Die Fehler in der Rotation sind so Kleinigkeiten, die einem richtig weh tun. Später kamen dann noch die wirklich schweren aber eben auch guten Abschlüsse von Devon Goodman dazu. Wir haben es nicht geschafft, ihm seine Drives wegzunehmen. So konnte er dann ein super Spiel machen. Trotzdem kann ich meinen Jungs Respekt zollen, dafür, dass sie 91 Punkte gegen so ein Top-Team gemacht haben.

Vorberichte ProB Nord 10. Spieltag

Foto: Tino Reinhold/blendwerk24.com

Spieltag 10: 10.12.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. RheinStars Köln

Der nächste Tabellenführer, der nächste Überraschungscoup? Die Herausforderungen für die RheinStars im Dezember werden jedenfalls nicht kleiner. Nach dem Heimsieg über die BSW Sixers folgt die mit über 600km Anfahrt längste Auswärtsreise der Saison zum Farmteam von Alba Berlin. „Wir freuen uns auf den nächsten intensiven Vergleich mit einem starken Gegner“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck. „Bernau lebt mit Alba eine Kooperation, die für junge Spieler und Bernau gut funktioniert. Das heißt aber nicht, dass wir nicht alles versuchen werden, uns den nächsten Sieg zu holen.“

Die Früchte der seit 2016 bestehenden Verbindung zwischen Alba Berlin und dem kommenden Gegner sind in der Tat beeindruckend. Unter anderem Franz Wagner (Orlando Magic), Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg), Lorenz Brennecke (Fraport Skyliners), Kresimir Nikic (Medi Bayreuth) haben innerhalb der Kooperation ihre Basketballschuhe für die Lokomotive geschnürt. Aus dem aktuellen Alba-Kader sind das Jung-Nationalspieler Malte Delow und Jonas Mattisseck. Die gute Nachricht, auf all die Genannten können die RheinStars am Wochenende nicht treffen.

Jetzt stehen als Doppellizenzler Nils Machwoski, Elias Rapieque, Rikus Schulte oder Linus Ruf in der Pflicht bei Bernau bzw. auf dem Sprung zu höheren Aufgaben. Alles Namen, die noch nicht so geläufig sind, die aber vielleicht demnächst ihren Klang deutschlandweit bekommen. Bis dahin ist sicher noch ein Weg zu gehen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord allerdings operiert der Kader wesentlich erfolgreicher als im vergangenen Jahr. Nichts deutet derzeit daraufhin, dass die beiden Kontrahenten wieder gegen den Abstieg spielen werden. Köln steht sicher im Mittelfeld (5:4-Siege), Bernau (7:1) hat unter Cheftrainer Davide Bottinelli gar erst einmal verloren.

„Das wird eine Herausforderung, auch in der Vorbereitung. Bernau hat viele gut ausgebildete Spieler, die momentan sehr stabil auftreten als Mannschaft“, sagt Assistant Coach Katharin Arnold. „Und alle werden eingesetzt und bekommen ihre Spielzeiten. So was macht es beim Scouting nicht leichter. Aber eines lässt sich definitiv festhalten: Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir alle zusammen einen sehr guten Tag erwischen.“ Bei den bisherigen Gastspielen in der Erich-Wünsch-Halle ist das noch nicht gelungen, zumindest hat es in den drei Auftritten noch zu keinem Sieg gereicht.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Wir hatten bis jetzt eine fantastische Woche. Mit 2 Siegen aus Spielen können wir mehr als zufrieden sein. Gegen Wedel haben wir eine tolle Leistung gebracht. Das gab uns die Möglichkeit, die Spielzeit gleichmäßig auf alle Spieler aufteilen zu können. Das ist in einer Woche mit 3 Spielen besonders wichtig. Dabei hilft es uns natürlich enorm, dass wir 2 Heimspiele in Folge haben. Außerdem gibt es den jungen Spielern die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Unser Team ist in perfekter Form für das Spiel gegen Köln, und wir freuen uns sehr darauf. Köln ist ein absolut starker Gegner mit einem herausragenden Point Guard. Er erzielt ligaweit die meisten Punkte. Ihn gilt es zu kontrollieren und dabei die anderen Kölner Spieler nicht aus den Augen zu verlieren.“

10.12.2022 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Für die Iserlohn Kangaroos steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Iserlohner müssen nicht nur gegen den Tabellennachbarn Rist Wedel spielen, sondern fahren auch mit einem ungewissen, aber definitiv kleinen Kader nach Hamburg. Damit setzt sich die von Verletzungen geplagte Saison fort. „Das Montagstraining war der Tiefpunkt, was das Lazarett angeht“, berichtet Headcoach Dennis Shirvan, dem nur vier Spieler zur Verfügung standen. Neben den Langzeitverletzten fallen weitere Spieler mit einer Grippe aus.

Die bittere 72:76-Niederlage gegen Itzehoe vom letzten Wochenende hat Shirvan noch einmal aufgearbeitet und analysiert, vor allem das, was gut lief, auch die starke Defensive. Wichtig waren ihm auch die letzten fünf Minuten des Spiels, in denen den Iserlohnern das Spiel aus der Hand glitt. Auch damals traten die Kangaroos nur mit einem dezimierten Kader an, da waren noch acht Spieler in der Rotation. Es war auch der kleinere Kader, der dafür verantwortlich war, dass am Ende die Kraft fehlte, den Sieg einzufahren.

Rist Wedel ist ein altbekanntes Gesicht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und spielen fast immer um die Playoff-Plätze mit. Aktuell liegen sie einen Platz vor den Iserlohnern, ihre letzte Partie gegen Rhöndorf verloren sie erst in der Overtime. „Vom Spielstil würde ich sie ähnlich wie Itzehoe einschätzen, sehr schnell spielend. Außerdem ist sehr viel, eigentlich alles auf den Point Guard ausgelegt“, analysiert Dennis Shirvan. Point Guard der Wedeler ist Harrison Cleary, der mit 26.6 Punkten im Schnitt Topscorer der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist und dabei mit durchschnittlich 35:46 Minuten fast durchgehend auf dem Parkett steht. In der Overtime-Niederlage gelangen ihm 41 Punkte und acht Assists, in dieser Saison hat er mit 54,9% bei 7.1 Versuchen pro Spiel eine utopische Dreierquote. Shirvan sieht ihn als Offensivmotor des SCR: „Mit ihm steht und fällt alles bei Wedel. Wir müssen ihn kontrollieren und eindämmen.“ Aber auch sonst hat Rist Wedel gute Spieler, beispielsweise Marc Nagora, der ein guter Schütze ist, oder der tschechische Rookie Michal Kozak. 

Die Kangaroos haben auf ihrer Seite eigentlich genug Potenzial, um dagegenzuhalten, doch eine ersatzgeschwächte Mannschaft wird es schwer haben. „Wir wollen trotz des kleinen Kaders auf Sieg spielen“, kündigt Shirvan an. „Ein Sieg wäre zwar überraschend, aber das würde uns aktuell richtig viel Selbstvertrauen geben.“ Welche Kangaroos-Akteure am Samstag gegen Rist Wedel dabei sein können und wie groß der Kader am Ende ist, bedarf einer kurzfristigen Entscheidung. 

10.12.2022 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TKS 49ers

Das Team der EN Baskets geht mit viel Rückenwind in das erste Heimspiel seit über einem Monat gegen die TKS 49ers aus Brandenburg. Mittlerweile stehen drei Siege in Folge und eine wieder ausgeglichene Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen zu Buche.

Der vierte Erfolg in Serie wird eine sehr schwierige Aufgabe. Zu Gast ist die vermutlich eingespielteste Mannschaft der ganzen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nordstaffel. Die 49ers bauen nicht nur weiter auf Headcoach Vladimir Pustashenko, sondern konnten auch einen Großteil ihres Kaders der vergangenen Saison halten. Die erreichte Playoff-Teilnahme war ein echter Meilenstein, nach Jahren des Auf- und Abstiegs. Die Entwicklung zeigt deutlich nach oben und folgerichtig ist die Mannschaft auch in diesem Jahr ein klarer Playoff Kandidat. In den bisherigen Spielen wurde dieser Status untermauert und besonders in engen Partien, bewahrte die noch junge Mannschaft immer wieder den kühleren Kopf.

Ein Grund dafür ist der Erfahrene Robin Jorch, der bereits in seinem zweiten Jahr für die 49ers aufläuft. Egal ob Inside oder von der Dreierlinie, der Bigman kann von überall scoren und strahlt ständige Gefahr aus. Die Allrounder Stölzel und Hildebrandt spielen beide weit über 20 Minuten pro Spiel und füllen meistens fleißig den Statistikbogen aus. Sowohl im Spielaufbau als auch im Rebounding sind die „Ur-49ers“ unersetzlich. Interessantester Spieler auf Seiten der Gäste ist allerdings der Ukrainer Andrii Kozhemiakin. Als erster nicht deutscher Neuzugang seit über einem Jahr, ist der Guard direkt der Dreh- und Angelpunkt im Spielaufbau und legt beeindruckende Zahlen auf. Über 18 Punkte, vier Rebounds und eine Dreierquote von 40% pro Spiel, machen den Ukrainer zu einem der vielseitigsten Guards der Liga.

Headcoach Falk hat folgendes über den heutigen Gegner zu sagen: „Stahnsdorf ist immer eine unangenehm zu bespielende Mannschaft. Sie spielen sehr aggressiv und clever. Wir wollen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und versuchen, den nächsten Sieg einzufahren.“

10.12.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers

Zwei Spiele nacheinander gewonnen – zu gern würden die Itzehoe Eagles den dritten Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga folgen lassen. Sonnabend geht es am Clever-fit-Spieltag im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die BSW Sixers. Allerdings sind die Voraussetzungen für die Gastgeber alles andere als ideal.

Das fängt beim Trainer an: Timo Völkerink hat Corona und fehlte deshalb natürlich im Training. Es müsse sich zeigen, ob weitere Spieler hinzukämen, sagt er. „Sehr unwahrscheinlich“ sei ohnehin der Einsatz von Shaquille Rombley: Probleme mit der Schulter. Zudem habe sich Tim Schlegel am Sprunggelenk verletzt, auch bei ihm sei fraglich, ob er auflaufen könne.

In dieser Situation kommt der Tabellenzweite aus Sachsen-Anhalt, der nach der Niederlage in Köln am vergangenen Spieltag etwas gut zu machen hat. „Die Sixers haben ein sehr starkes Team, besonders in der Spitze“, sagt Völkerink. In der eher kleinen Rotation müssten die Eagles vor allem auf drei Spieler besonders achten: Der Amerikaner Donte Nicholas sei einfach ein „super Spieler, unheimlich vielseitig“. Der Lette Kristaps Klips erzielte bisher 18,5 Punkte im Schnitt, nur wenig dahinter rangiert der 20-jährige Serbe Aleksa Kovacevic, der mit durchschnittlich fünf Assists der Kopf im Spielaufbau sei.

Eagles-Cotrainer Dennis Wesselkamp wird Völkerink vertreten. Unabhängig von den Voraussetzungen am Spieltag setzt der Cheftrainer einige Hoffnungen auf den Heimvorteil: „In eigener Halle haben wir immer eine Chance.“ Die Stimmung in den letzten zehn Minuten beim Heimsieg gegen Bernau habe die Mannschaft getragen. „Das werden wir unter diesen Umständen auch am Samstag brauchen.“

10.12.2022 20:00 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. BBG Herford

Zum Start in den Heimspiel-Dezember, der drei Heimspiele für die ROTH Energie Giessen Pointers parat hält, kommt die BBG Herford am Samstagabend in die Gießener Osthalle. Mit den Ostwestfalen reist der direkte Tabellennachbar der Pointers knappe 220 Kilometer Richtung Süden und bringt einiges an Dampf mit. Schließlich konnte die Basketballgemeinschaft in der laufenden Saison erst einen Sieg in Wolmirstedt einfahren, weshalb man gegen die ROTH Energie Giessen Pointers, die bisher sieglos in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Nord sind, sicherlich den zweiten Sieg einfahren will.

Beide Teams gehen mit einer Portion Wut im Bauch in die Partie: Während unsere BBG beim 73:98 gegen Schwelm enttäuschte, holte Gießen sich in Wolmirstedt eine 61:103 Klatsche ab. Bislang beste Spieler bei Gießen sind der Amerikaner Jalen Gibbs (20,3 Punkte pro Spiel) und der ehemalige Bundesligaspieler Benjamin Lischka (16,3 Punkte pro Spiel).

Personell ist unsere BBG ebenfalls wieder gebeutelt. Krankheitsbedingt fehlten unter der Woche immer wieder einzelne Spieler beim Training und hinter dem Einsatz von Topscorer Lavon Hightower steht wegen akuten Rückenproblemen gar ein Fragezeichen. Sowieso muss die Truppe von Coach David Bunts sich darauf fokussieren, wieder den Flow vom Auswärtssieg in Wolmirstedt und der ersten Halbzeit bei den BSW Sixers zu finden. Über aggressive Defense und viel Einsatz beim Rebounding konnte man in beiden Fällen mit starken Gegnern mithalten.

„Unsere Trainingswoche war wieder nicht unkompliziert. Aktuell haben wir das Pech gepachtet. Trotzdem glaube ich, dass wir gut vorbereitet die Reise nach Gießen antreten. Der Sieg würde uns helfen, einen Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle zu finden und die Abstiegszone weit hinter uns zu lassen“, so Coach David Bunts.

11.12.2022 14:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Dragons Rhöndorf

Zum dritten Mal in dieser Saison trifft das Farmteam von RASTA Vechta auf die Nachwuchsmannschaft bzw. den Kooperationspartner eines easyCredit Basketball-Bundesligisten. Am Sonntag empfängt das Team von Head Coach Hendrik Gruhn die Dragons Rhöndorf, das Farmteam der Telekom Baskets Bonn.

Zwei Anläufe haben die Vechtaer in dieser Saison schon genommen, wollten sich im Duell der Farmteams behaupten. Doch dies gelang weder gegen LOK BERNAU (Farmteam von ALBA BERLIN) noch gegen die BSW Sixers (SYNTAINICS MBC aus Weißenfels). Nun stehen zwei Spiele in Serie an, indem sich RASTA II erneut solchen Herausforderungen stellt. Auf das Spiel gegen die Rhöndorfer nämlich folgt am 23. Dezember noch der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord beim SC Rist Wedel. „Wir hatten uns vor der Saison u.a. das Ziel gesteckt, dass wir das beste der fünf Farmteams in der ProB-Nord sein wollen. Um das zu erreichen, müssen wir die positive Entwicklung im Team jetzt aber auch gegen solche Gegner in Siege ummünzen“, sagt Hendrik Gruhn.

Die am Samstag kassierte Heimniederlage gegen LOK BERNAU konnten aber auch diese Dragons nicht abwenden. Zwar holte sein Team einen zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand (27:45, 20. Minute) fast gänzlich auf (56:59, 33.), unterlag dann aber vor 511 Zuschauern mit 69:77. „Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir genervt sind. Die erste Halbzeit haben wir schlechten Basketball gespielt und Bernau damit stark gemacht“, sagte Dragons-Head Coach Julius Thomas anschließend. „Dies gilt es aufzuarbeiten, denn unser Gameplan sah eindeutig anders aus. Bernau hat eine gute Defense gespielt und sich letztlich den Sieg auch verdient, aber es waren vor allem unsere Fehler, die uns um den Sieg gebracht haben.“

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

Foto: Stativ & Linse

07.12.2022 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 116:84

Der SSV LOK Bernau feiert mit 500 Fans ein berauschendes Basketballfest und schlägt den SC Rist Wedel mit 116:84.

Für das Gast Team stand das Spiel unter keinem guten Stern. Zum einen fehlte ihr Topscorer Harrison Cleary und zum anderen konnte man nur mit einer kleinen Rotation antreten. Dass diese dem Druck nicht gewachsen sein würde, wurde den rund 500 Zuschauern bereits in den ersten 5 Minuten klar. Gestartet mit einem 5:0 Lauf nahm Stefan Blode bereits nach knapp 2 Minuten seine erste Auszeit, um die Husitenstädter nicht ins Laufen kommen zu lassen. Das zeigte aber keine Wirkung. Der SSV agierte druckvoll, aggressiv, dominant und so stand nach knapp 5 Minuten bereits ein 18:11 auf der Anzeigetafel. Vor allem Rafail Lanaras peitschte unser Team mit seinen Punkten und seiner Energie immer wieder voran. Mit Ablauf des 1. Viertels stand ein 31:14 auf der Anzeigetafel und allen in der Halle war klar, dass es hier heute ein großes Fest mit mindestens 100 Punkten geben würde. Und unsere Mannschaft unterstrich diese Erwartungen im weiteren Spielverlauf auch eindrucksvoll. Nach 5 Minuten hatte man den Gästen aus Wedel keine 10 Punkte gegönnt und die Führung auf +26 ausgebaut. Alle Spieler wurden mit viel Spielzeit belohnt und jeder konnte sich in die Scorerliste eintragen und von den Fans feiern lassen. Mit 65:32 ging man in die Halbzeit.

Wie häufig nach der Halbzeit besteht die Angst, dass es vielleicht einen Bruch im Spielfluss geben könnte, dass der Gegner sich aufbäumen und zurückkommen wird. Diesmal aber nicht. Bernau schaltete zwar, vor allem in der Defensive, einen Gang zurück, aber das Team aus Wedel war an diesem Tag nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Die letzten beiden Viertel gestalteten sich vom Scoring ausgeglichen. Zu keiner Zeit hatte man nur ansatzweise das Gefühl, dass sich das Spiel hier noch einmal drehen würde.

Unter dem Eindruck der hohen Niederlage am Mittwochabend und mit dem Blick auf die kommende Aufgabe gerichtet sagte Rist-Trainer Stephan Blode: „Wir müssen da jetzt zusammen durch, die zwei Tage nutzen und uns konzentriert auf Iserlohn vorbereiten – auf die Stärken, die Iserlohn hat, auf das Profil, das Iserlohn hat. Das ist schon ein anderes als das von Bernau. Und dann geht es darum, dass wir am Samstag mit richtig viel Energie auftreten, dass wir das Letzte aus uns herausholen, nicht so viel nachdenken, sondern einfach machen.“

Coach Davide Bottinelli: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir hier an einem vorweihnachtlichen Mittwochabend vor so vielen begeisterten Fans spielen durften. Das ist nicht selbstverständlich und es ist für uns ein großer Energiespender. Das haben wir heute auch auf dem Feld gezeigt. Wohin das Spiel heute gehen würde, haben wir bereits nach den ersten Minuten zeigen können. Wir konnten Wedel sowohl defensiv als auch offensiv sehr gut kontrollieren. Es ist uns sehr gut gelungen, unseren Spielstil durchzusetzen. Sehr wichtig für uns war, dass wir mit einer sehr breiten Rotation arbeiten konnten. Das gab uns die Möglichkeit, die Kräfte unserer Spieler einzuteilen. Im Hinblick auf Samstag und das Spiel gegen Köln ist das ein richtiger Vorteil.“

Quelle: LOK BERNAU, SC Rist Wedel

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

Foto: LOK Bernau

07.12.2022 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel

Im Nachholspiel des 2. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der SSV LOK Bernau den SC Rist Wedel. Das Team aus dem Norden reist mit einer ausgeglichenen Bilanz nach Bernau. Allerdings konnten sie auswärts in dieser Saison noch nicht überzeugen. Lediglich 1 Sieg gegen Giessen steht hier zu Buche. Kopf der Mannschaft ist der 25-jährige Aufbauspieler Harrison Cleary. Mit durchschnittlich 26,6 Punkten und 4,6 Assists ist er der Denker und Lenker des Wedeler Spiels. Seine Vorlagen werde häufig durch Leif Möller und Michael Kozak verwertet. Beide punkten im Schnitt zweistellig. Außerdem steuern sie auch noch 4,8 Assists und 6,9 Rebound im Schnitt dem Spiel bei. Auch gegen Wedel wird sich unser Team wieder auf das gute Inside-spiel dieser Saison verlassen können und müssen. Die Zahlen sprechen da für sich. Trefferquote (2er Bereich), Rebounds, Steals und Turnovers – in allen Kategorien liegt die LOK klar
vorne. Alles Zeichen einer starken Verteidigung und eines schnellen Umschaltens in den Angriff.

Rist-Trainer Stephan Blode betreute sogar als Berliner Verbandstrainer mehrere Talente des Jahrgangs 2004, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Alba Berlin und Lok Bernau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Erfahrung sammeln und am Mittwochabend für die Hausherren auflaufen werden. „So wie ich die Jungs kenne und so wie sie sich jetzt und all die Jahre auch präsentieren, sind die nicht nur gut, sondern auch sehr selbstbewusst“, sagt der Wedeler Trainer. Von erwähnten 2004ern verfügen Nils Machowski, Rikus Schulte und Elias Rapieque bereits über Bundesliga- und sogar Euroleague-Erfahrung.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Wir haben einen großartigen Spieltag hinter uns. Das Spiel in Rhöndorf hat uns als Mannschaft wachsen lassen. Wir konnten weiter an unserem Mindset arbeiten, indem wir aus der Niederlage gegen Itzehoe gelernt haben. Jetzt steht eine anstrengende Woche vor uns. Durch das Nachholspiel haben wir 3 Spiele innerhalb von 7 Tagen. Das wird hart, aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Und das wird mit einem starken Gast aus Wedel auch nicht einfach. Der SC Rist Wedel ist eine Mannschaft, die stark in der Offensive ist. Das durfte auch Rhöndorf spüren, indem sie in diesem Spiel in die
Verlängerung gehen mussten. Wir werden auf Grund der besonderen Situation mit unserer Mannschaft zwei eher leichte Trainingseinheiten absolvieren. Wir wollen fit sein und mit voller Konzentration in das Spiel gehen. Unser Ziel ist es wie immer, dem Spiel durch unsere starke Teamverteidigung unseren Rhythmus aufzuzwingen. Dass wir beide Spiele in dieser Woche zu Hause spielen dürfen, ist natürlich ein riesen Vorteil für uns. Unsere Fans sind ein großer Ansporn für uns noch besser zu spielen. “

Quelle: LOK Bernau, SC Rist Wedel

Nachberichte ProB Nord 9. Spieltag

Foto: LOK Bernau

Spieltag 9: 03.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers 77:70

Tabellenführer geschlagen, Spieler glücklich, Trainer stolz, Zuschauer begeistert – die RheinStars erlebten alle zusammen einen rundum gelungenen Samstagabend am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Mit 77:70 (41:37) besiegten die Kölner die BSW Sixers und fügten dem Kooperationsteam von Erstligist Mitteldeutscher BC nach sechs Siegen in Folge die zweite Saisonniederlage zu.

Die harte Trainingsarbeit nach der klaren Heimniederlage gegen die EN Baskets Schwelm vor zwei Wochen sowie der „Brustlöser“ mit dem 102:63 beim Tabellenletzten Gießen Pointers haben das Spiel der RheinStars auf ein neues Niveau in dieser Spielzeit gehoben. In der Offense wurde der Ball bewegt, alle waren am Spiel beteiligt. In der Defense ging die Mannschaft geschlossen und mit Verve zur Sache. „Unser Schlüssel ist die Defense. Wenn wir hier uns weiter so entwickeln, hat es jede Mannschaft schwer mit uns“, freute sich Trainer und Manager Stephan Baeck nach der Partie.

„Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans“, hatte Baeck mit Blick auf den Besuch des Tabellenersten gefordert. Und seine Mannschaft zeigte vor den 450 Zuschauern in der ASV-Sporthalle von Beginn an, dass sie verstanden hatte, was sich die Trainer wünschten. In der Verteidigung wurde mit Donte Nicholas der Kopf des Sixers-Spiels bearbeitet und im Angriff ging es zielstrebig zur Sache.

Mit 17:6 führten die Kölner nach sechs Minuten. Doch weil die Gäste ebenfalls viel Qualität in ihren Reihen haben, entwickelte sich ein Spiel auf sehr ansprechendem Niveau, bei dem das Zuschauen lohnte. So blieb es weiter eng bis zum Ende des dritten Viertels als den RheinStars ein 11:2-Lauf zum 65:52 (28.) gelang. Eine Vorentscheidung? Von wegen. Obwohl Nicholas mit vier Fouls auf der Bank saß, robbten sich die Gäste heran. Neun lange Minuten kamen die Hausherren zu keinem Korb. Die Sixers schlossen zum 65:64 auf – mit zwei weiteren Chancen zum Führungswechsel. Doch was Nicholas bei den Sixers ist, sind Ali Sow und Rupert Hennen bei den Kölnern: Hennen traf zum 67:64 drei Minuten vor Schluss. Danach war Ali Sow dran, der alle weiteren Kölner Punkte markierte, bis auf die zwei, die er Elijah Schmidt auflegte – und die Fans waren dann auch zur Stelle in der Crunchtime.

03.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU 69:77

Vor 511 Zuschauern im DragonDome mussten sich die Dragons Rhöndorf nach der schwächsten ersten Halbzeit der Saison den Gästen aus Bernau geschlagen geben. Ein Comeback im Spitzenspiel blieb trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aus.

Das Team von Davide Bottinelli begann mit der gewohnt erfolgreichen Starting Five, in persona von Isiah Small, Rikus Schulte, Rafail Lanaras, Abi Kameric und AkimJamal Jonah. Und wie gewohnt zeigten die Jungs von Beginn an eine äußerst starke Defense und ein absolut hohes Maß an Energie. Und das erzielte beim Gegner eine sehr deutliche Wirkung. Konnten die Dragons in den ersten Minuten die Schlagzahl noch halten, so wurde es für sie von Minute zu Minute immer schwerer. Der Druck in der Defensive blieb konstant hoch und zwang den Gastgeber erst zu schwierigen Würfen und dann zu leichten Fehlern. Diese wurden dann konsequent von Bernau ausgenutzt und so konnte man, vor allem durch starke 8 Punkte von Rafail Lanaras, das erste Viertel mit 26:17 gewinnen. Und das Bild änderte sich auch im 2. Viertel nicht. Die große Stärke unserer Mannschaft – die tiefe Bank – machte sich bereits hier bemerkbar.

Coach Bottinelli konnte munter durchwechseln und es gab keinen Bruch im Spiel. Es wurde weiterhin stark verteidigt und stark gepunktet. Damit konnte man schlussendlich auch das 2. Viertel mit 19:10 gewinnen. Aber das Spiel war noch lange nicht entschieden. Rhöndorf kam mit neuer Energie und Siegeswillen aus der Kabine und kämpfte sich Punkt um Punk heran. Aber im Gegensatz zum vergangenen Wochenende ließ sich Bernau davon nicht aus dem Konzept bringen. Nach kurzem Justieren legte man ebenfalls noch zu und konnte so die Drachen in der 2. Hälfte des 3. Viertels wieder unter Kontrolle bringen. Und diese Kontrolle gab man bis zum Ende auch nicht mehr aus der Hand. Damit erkämpfte man sich völlig verdient den Sieg und zog wieder an die Tabellenspitze.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir genervt sind. Die erste Halbzeit haben wir schlechten Basketball gespielt und Bernau damit stark gemacht. Dies gilt es aufzuarbeiten, denn unser Gameplan sah eindeutig anders aus. Bernau hat eine gute Defense gespielt und sich letztlich den Sieg auch verdient, aber es waren vor
allem unsere Fehler, die uns um den Sieg gebracht haben.“

Coach Davide Bottinelli:
„Wir sind extrem froh und stolz auf unsere Mannschaft. Das Team hat unseren Gameplan hervorragend umgesetzt und damit verdient gewonnen. Wir haben in einem schwerem Spiel Ruhe und Konzentration bewiesen und somit die Kontrolle über das
Spiel gehabt. Auch heute war unsere Stärke als Team wieder der ausschlaggebende Faktor. 5 Spieler konnten zweistellig punkten. Das sagt sehr viel über unsere Stärke als Mannschaft aus.“

03.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 72:76

Die Itzehoe Eagles haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den zweiten Auswärtserfolg gesichert. Bei den Iserlohn Kangaroos machten sie einen Rückstand wett und gewannen mit 76:72 (21:20, 11:21, 21:16, 23:15).

Im ersten Viertel starteten die Kangaroos defensiv sehr konzentriert, bei den Pässen der Itzehoer war immer wieder eine Iserlohner Hand dazwischen. Auch an den Brettern zeigten sie sich wach und konnten sich im ersten Durchgang gleich drei Offensivrebounds greifen. Das Highlight der ersten zehn Minuten war ein Play von Mike Cubbage, der dem Gegner den Ball klaute, allein auf den Korb zulief und einen krachenden Dunk verwandelte. Dem US-Amerikaner gelangen im Spiel insgesamt drei Steals. Das erste Mal richtig davonziehen konnten die Kangaroos zum Ende der ersten Halbzeit, es war wohl die beste Minute der Iserlohner im Duell mit Itzehoe. Marko Boksic traf gegen sein Ex-Team erst per And-One, kurz darauf einen Dreier und nach einem Turnover der Eagles machte Patrick Teka die Zehn-Punkte-Führung perfekt. Die Shirvan-Schützlinge brachten letztlich eine 41:32-Führung in die Halbzeit. Mike Cubbage (13 Punkte) und Marko Boksic (12) führten die Kangaroos bis dato im Scoring an. Die Hausherren zeichneten sich vor allem durch eine starke Dreierquote von 42 Prozent in den ersten 20 Minuten aus, Itzehoe traf nur 23 Prozent ihrer Würfe von Downtown.

Das dritte Viertel mussten die Kangaroos abgeben, defensiv lief es nicht mehr so gut wie noch zuvor. „Das frühe vierte Foul von Marko Boksic hat uns richtig wehgetan“, bedauert Headcoach Shirvan. „Marko war unser defensiver Anker, er hat viel gearbeitet und ausgeholfen.“ Die ersten drei Viertel bekamen sie auch Eagles-Topscorer Walter J. McBride sehr gut unter Kontrolle, der vor dem Spieltag 21.1 Punkte im Schnitt auflegte, bis dahin waren es nur vier Punkte. Stattdessen glänzte bei Itzehoe Emil Marshall, der mit 24 Punkten ein Careerhigh auflegte, McBride stand am Ende bei zwölf Punkten, lieferte aber auch sieben Assists. Nach einem langen Kampf mussten die Iserlohner 5:41 Minuten vor dem Ende das erste Mal wieder den Ausgleich hinnehmen und gerieten bei 2:30 Minuten mit fünf Punkten in den Rückstand, von dem sie sich mangels Kraft nicht mehr erholen konnten.

„Die Niederlage tut richtig weh jetzt, die Jungs haben so viel reingesteckt“, ärgerte sich Dennis Shirvan, dem vor allem vier unnötige Turnover in der Schlussphase böse aufstoßen. „Das sind vier Angriffe, die wir nicht hatten und der Gegner macht mehrere Punkte daraus.“ Der Coach hofft aber, dass er nächste Woche bei Rist Wedel wieder eine größere Rotation spielen kann. Topscorer des kleinen Kaders war Mike Cubbage mit 25 Punkten, starken sieben Rebounds und drei Steals, aber auch der angeschlagene Samuel Mpacko stach mit 16 Punkten heraus. Auch wenn es trotz einer guten Leistung der Kangaroos nicht zum Sieg reichte, gab Shirvan ein Versprechen ab: „Den geilen Support, den wir jede Woche von unseren Fans bekommen, werden wir auf jeden Fall zurückzahlen.“

„Ich bin stolz auf die Jungs, wie sie zum Schluss gefightet haben“, sagte Völkerink. Die Eagles hatten den längeren Atem, wackelten zwar noch, hielten den Gegner aber mit starken Aktionen in der Defensive auf Distanz. Schließlich war es Marshall, der nervenstark mit zwei Freiwürfen den Sieg sicherte, der die Eagles auf einen Playoff-Platz bringt.

03.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm 73:98

BARMER 2. Basketball ProB Nord: BBG Herford enttäuscht bei blutleerer 73:98-Heimpleite gegen die mit nur acht Akteuren angereisten Baskets Schwelm auf ganzer Linie.

Head-Coach Falk Möller schickte somit Johan Flaa, Viktor Ziring, Chris Frazier, Marius Behr und CJ Oldham aufs Parket und diese Fünf legten los wie die Feuerwehr. Es fielen die ersten Dreier (Flaa, Frazier), Fast-Breaks, so dass es nach wenigen Minuten 17:4 für die Gäste stand. Eine Herforder Auszeit brachte keinen Bruch und die Schwelmer führten nach dem ersten Viertel mit 25:14. Herford kam mit einer Zonenpresse aus der Viertelpause, die den Gästen zunächst gar nicht schmeckte. Schlechte Würfe und Ballverluste zwangen Coach Möller bereits nach 4 Minuten zur zweiten Auszeit. Diese fruchtete und CJ Oldham schraubte den Vorsprung erneut auf 33:23. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Viktor Ziring mit 2 erfolgreichen Dreiern den Vorsprung weiter ausbauen und die EN Baskets führten zur Halbzeit mit 56:37. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten schon drei Spieler zweistellig gepunktet: Flaa 13, Frazier 13 und Oldham 16!

Dass eine so hohe frühe Führung trügerisch sein kann, zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Herford probierte es immer wieder mit einer Zonenverteidigung und der Baskets-Angriff geriet ins Stocken. Auch trafen die Gastgeber erstmals aus der Distanz und kamen zu einfachen Fast-Breaks. Aber die Blau-Gelben fingen sich wieder, attackierten den Korb und verteidigten nun weiterhin aggressiv und bekamen Stops oder zwangen Herford zu schwierigen Würfen. Nach drei Viertel wuchs der Vorsprung auf 76:54. Im viertel Viertel gab es dann ein letztes Aufbäumen der Ostwestfalen, doch Schwelm ließ sich nicht beirren und zog weiter davon. Am Ende hieß es dann Auswärtssieg mit 98:73, der mit den zahlreichen mitgereisten Fans gefeiert wurde. Insgesamt waren am Ende fünf Spieler in den Punkten zweistellig, CJ Oldham als Top-Scorer mit 26 Punkten und 9 Rebounds schrammte knapp am double-double vorbei.

Head-Coach Falk Möller: „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. In der personellen Situation, die wir ohne die verletzten Spieler hatten, ein solches Spiel abzuliefern, war super. Heute freuen wir uns über den dritten Sieg in Folge, ab Montag beginnt die Vorbereitung auf Stahnsdorf. Ich hoffe, dass zumindest Brett und Till am kommenden Samstag wieder spielen können.“

„Wir haben sehr schlecht gespielt und sind in kein Viertel gut reingekommen. So etwas ist aber Voraussetzung, um in dieser Liga zu bestehen. Leider hat die Mannschaft nicht das umgesetzt, was sie kann. Wir haben heute eine  große Chance vertan, uns dabei auch zu viele Ballverluste geleistet und Schwelm zu viele Möglichkeiten gewährt. Das ist sehr schade. „, so BBG-Trainer Bunts.

04.12.2022 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. ROTH Energie Giessen Pointers 103:61

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

04.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 70:75

Den schon sechsten Sieg hat Aufsteiger RASTA Vechta II am Sonntagnachmittag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord errungen. Im Top-Spiel bei den TKS 49ers in Kleinmachnow, südwestlich von Berlin, gewann die Mannschaft von Head Coach Hendrik Gruhn mit 75:70 (44:35) und eroberte so am 9. Spieltag Platz 3 in der 13er-Staffel.

Zwei Dreier von Kevin Smit, zwei Zweier von Roman Bedime: RASTA führte in der 5. Minute mit 10:3. Die Hausherren antworteten mit einem 8:0-Lauf, angeführt von Kozhemiakin, der die ersten neun Punkte der 49ers machte. Die Niedersachsen holten sich die Führung allerdings umgehend zurück (13:11, 9.) und führten auch zur Pause. Anschließend fielen fünf Vechtaer Dreier in den ersten gut sechs Minuten des 2. Viertels – zum Zunge schnalzen. Das Gruhn-Team führte in Minute 17 mit 40:26, war absolut Herr der Lage. Währen auf Seiten der 49ers Kozhemiakin offensiv den Alleinunterhalter spielte, wurde bei RASTA nahezu jeder eingebunden. Und so hatten sich bis zur Halbzeit schon neun von zehn eingesetzte Vechtaer in die Liste der Scorer eingetragen. Lohn des team-Plays: Die Gäste führten 44:35.

Nach der 15-Minuten-Pause brauchten die Vechtaer reichlich Anlaufzeit. Erst in der 24. Minute kamen sie wieder zu Punkten: Noah Jänen traf von jenseits der 6.75 Meter zum 47:39. Ein weiterer 8:0-Lauf der Stahnsdorfer brachte diesen den in dieser Phase verdiente Ausgleich (47:47, 27.). Mit aller Kraft stemmten sich die Vechtaer nun gegen das Aufbäumen der Brandenburger. Sie holten aus zum nächsten Schlag – und trafen. 56:49 hieß es in der 30. Minute, aber: Aus ihren Chancen hatten die Vechtaer zu wenig gemacht. Das Auf und Ab sollte weitergehen. Plötzlich sah sich RASTAs Farmteam mit einem Rückstand konfrontiert, 56:58 in der 32. Minute. Dann übernahm US-Profi J.J. Culver für die Vechtaer, machte sechs Punkte in Serie und Leon Okpara legte noch zwei Zähler zum 64:58 oben drauf. Kozhemiakin  brachte Stahnsdorf per Dreier zum 63:66 (36.) wieder nah dran an die Gäste, Okparas Threeball zum 72:67 bei noch 17 Sekunden auf der Uhr war dann aber die Vorentscheidung.

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Es war ein sehr hart erkämpfter Arbeitssieg. In der 1. Halbzeit haben wir über weite Strecken das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben Stahnsdorf und das Spiel als solches im Griff gehabt. Die Führung zur Halbzeit hätte sehr viel höher ausfallen können. Leider jedoch haben wir zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen, wir haben Freiwürfe nicht getroffen. Und so kam dann eines zum anderen. Stahnsdorf kam mit mehr Energie und Intensität aus der Halbzeitpause. Es ärgert mich schon, dass wir es im 3. Viertel nicht geschafft haben, an unsere gute Leistung aus Halbzeit eins anzuknüpfen. So wurde es dann wieder ein offenes Spiel. Stahnsdorf hat seine Würfe getroffen, hat zehn bis 15%, gerade in der Defense, zugelegt. Mein Respekt gilt meiner Mannschaft. Dafür, dass sie den Kopf aus der Schlinge gezogen und sich auswärts gegen ein so erfahrenes, abgezocktes Team durchgesetzt hat. Das ist sehr bemerkenswert und ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Damit haben wir gezeigt, dass wir auch ein Top-Team schlagen können. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle einmal Karl Bühner. Er heute genau das getan, was ich von einem 17-Jährigen in seiner Rolle erwarte. Er hat zwei Dreier getroffen, hatte von der Bank kommend eine sehr gute Einstellung und Präsenz. Außerdem hat es uns gut getan, dass sich Leon Okpara nach seiner Verletzung sogleich mit zwölf Punkten zurückgemeldet hat.“

Vorberichte ProB Nord 9. Spieltag

Foto: Stativ & Linse

Spieltag 9: 03.12.2022 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers

Vor herausfordernden Spielen stehen die RheinStars in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Gruppe Nord. In den vier Partien bis Weihnachten messen sich die Kölner mit den aktuell drei bestplatzierten Mannschaften der Liga sowie mit Wolmirstedt. Die rangieren als Sechster zwar etwas unter den Erwartungen, werden aber zu den Favoriten in dieser Saison gezählt. Den Auftakt bildet das Heimspiel am Samstag in der ASV-Sporthalle gegen die BSW Sixers. Das Kooperationsteam von Erstligist MBC Syntainics ist seit sechs Spielen ungeschlagen und führt derzeit die Gruppe Nord an.

„Ich freue mich auf den Vergleich. Die Sixers sind ein starker Gegner, der uns sehr herausfordern wird. Genau solche Spiele brauchen wir, um uns als Mannschaft entwickeln zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck, der nach überstandener Krankheit wieder an der Seitenlinie stehen wird. Nicht erst seit dem klaren 102:63-Erfolg beim Tabellenletzten Gießen Pointers am vergangenen Samstag richten sich die Blicke der RheinStars Richtung Playoff-Platzierung. „Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans, die uns auch in Gießen großartig unterstützt haben.“

Die BSW Sixers spielen dabei bisher das, was allgemein mit dem Begriff „stabile Saison“ verbunden wird. Nach der Niederlage zum Auftakt bei EN Baskets Schwelm haben die Sachsen-Anhaltiner alle weiteren Begegnungen gewonnen. Es mag zusammenhängen mit dem erfahrenen US-Amerikaner Donte Nicholas. Seit dem zweiten Saisonspiel steht der 35 Jahre alte Small Forward für die Sixers auf dem Feld, dirigiert und bestimmt das Geschehen des Teams. 6.3 Assists im Schnitt, 14.8 Punkte und vor allem eine Effektivität von 26.5 sprechen auch rein statistisch eine starke Sprache.

Topscorer der Mannschaft von Headcoach Christian Schreiber sind hingegen der 21 Jahre alte Lette Kristaps Kilps (19.1 Punkte pro Spiel) und Aleksa Kovacevic (16.6). Letzterer gewann mit seinem Heimatland Serbien zwar die U20-B-Europameisterschaft, zählt aber wegen seiner Jugendjahre bei den Hakro Merlins Crailsheim als Local Player – und damit nicht als Ausländer. Zudem hat der Doppellizenz-Spieler in dieser Saison schon ein paar Minuten in der Bundesliga im MBC-Trikot sammeln können. Ansonsten stehen die Sixers für eine gute, aufmerksame Defense (die meisten Steals in der Liga) und erfolgreiches Transitionspiel. Und sie sind das Team mit den wenigstens Fouls pro Begegnung.

03.12.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU

Es ist angerichtet für Spitzenbasketball im DragonDome! Mit den Drachen und der Basketball Lokomotive aus Brandenburg treffen zwei letztjährige Playdowns-Gegner wieder aufeinander, die aktuell auf Rang zwei und drei der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord rangieren.

Die Drachen haben in dieser Saison schon mehrfach beeindruckenden Basketball gezeigt, scoren im Schnitt 89,7 Punkte (Platz 2 in der Liga) und holen 35,3 Rebounds. Angeführt werden sie dabei von ihrem Point Guard Devon Goodman. Ein echter „Floorgeneral“, erzielt er nicht nur 23,2 Punkte pro Spiel, er verteilt zusätzlich auch 10 Assists pro Spiel. Das harmoniert natürlich auch mit der überaus guten Trefferquote der Rhöndorfer. Knapp 58% aus dem Halbfeld und 38% jenseits der Dreierlinie machen unseren Gastgebern zu einem offensiv sehr gefährlichen Team. Gegen solche Werte hilft – wie immer – nur Teambasketball. Und diesen hat unsere Mannschaft in der bisherigen Saison wie kein anderes Team in der Liga gezeigt. Daran hat man unter der Woche im Training auch wieder verstärkt gearbeitet. Den eigenen Fokus finden, ihn dann in einem Spielrhythmus zu kanalisieren und diesen Spielfluss dem Gegner aufzwingen. Allen voran steht dem natürlich das verstärkte Augenmerk auf die Verteidigung. Die Ballbewegung des Gegners stören und ihn somit zu schwierigen Würfen zwingen. Das wird auch in Rhöndorf der Schlüssel zum Sieg sein.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Mit Bernau erwartet uns ein sehr athletisches Team, das einen starken Start in die Saison hingelegt hat. Gerade defensiv sind sie extrem stark und sehr gut gecoacht. Wir freuen uns auf das Spiel am Samstag und wollen das Gelernte aus dem letzten Spiel gegen Wedel umsetzen. Personell ist es gut, dass Adrian nach seiner Erkrankung wieder fit ist und zur Verfügung steht. Bei Devon werden wir nochmals genau beobachten, damit wir ihn nicht zu früh wieder in den Spielbetrieb bringen.“

Coach Davide Bottinelli:
„Nach dem schweren sportlichen Kampf in Itzehoe erwartet uns der nächste gefährliche Gegner und die längste Auswärtsfahrt. Rhöndorf gehört offensiv zu den besten Teams in der Liga. Sie sind sehr aggressiv, äußerst effizient von der Dreierlinie und verfügen gleichzeitig über eine sehr solide Präsenz unter dem Korb. Unsere Mannschaft hat viel aus der Niederlage in Itzehoe mitgenommen und gelernt. Wir bleiben auf unsere Entwicklung fokussiert. In diesem Spiel wollen wir wieder verstärkt auf unsere Team Defense zurückgreifen und damit dem Spiel unseren Rhythmus aufzwingen. Am Samstag werden wir dafür bereit sein.“

03.12.2022 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Iserlohn Kangaroos am Samstag den Absteiger Itzehoe Eagles. Für die Iserlohner wird es eine schwierige Aufgabe, zwar stehen die Eagles auf dem Papier nicht so gut da, haben aber zuletzt Tabellenführer LOK Bernau die erste Saisonniederlage zugefügt. Die Kangaroos kommen von einer unglücklichen 76:70-Auswärtsniederlage bei Rasta Vechta II zurück in die heimische Matthias-Grothe-Halle.

Der kommende Gegner, die Itzehoe Eagles, zeichnen sich durch eine gute Tempokontrolle aus, können mal schnell spielen, aber auch das Spiel verlangsamen. Durch das Intermezzo in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind auch Spieler mit jener Spielklassen-Erfahrung dabei, aber auch einige mit viel Erfahrung. Nach dem Abstieg zurück in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord haben die Itzehoer einen kleinen Umbruch vollzogen, viele neue Spieler sind dabei. Auch neu im Team ist der gefährliche Point Guard Walter J. McBride, der mit 21,1 Punkten im Schnitt Platz sechs der ligaweiten Topscorer belegt.

Sonst sieht er eine sehr ausgeglichene Mannschaft auf sich zukommen. „Es ist eine relativ junge Truppe, die das ordentlich macht und immer motiviert ist“, erklärt Dennis Shirvan. „Wir sind gewarnt und müssen auf jeden Fall bei 100 Prozent sein.“ Aber auch die Kangaroos müssen sich nicht verstecken. Derzeit gibt es gleich fünf Spieler, die im Schnitt zweistellig scoren (Cubbage, Prostran, Boksic, Mpacko, J.Dahmen). Für Marko Boksic ist es sicherlich ein besonderes Spiel, da er in den letzten drei Spielzeiten für die Itzehoe Eagles aufgelaufen ist.

Das Ziel für Samstag sei, wie jedes Mal, das Spiel zu gewinnen. „Bei uns im Team gibt es keinen, der gerne verliert. “Das gilt auch für mich, ich will immer das Beste herausholen mit dem Team“, zeigt sich Shirvan motiviert, weiß aber auch um die schwierige Personalsituation in dieser Saison: „Es ist eine unfassbar schwierige Situation, weil wir keinen Rhythmus haben.“ Die fitten Spieler müssen teilweise auf Positionen spielen, die sie so gar nicht gewohnt sind zu spielen. Trotzdem wolle er mit dem Team immer das Optimale herausholen, „und das ist der Sieg“. Der Headcoach will den Sieg vor allem für die Kangaroos-Fans holen, um ihnen für die Unterstützung etwas zurückzuzahlen. „Wir werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen“, sagt Shirvan.

03.12.2022 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm

Nur mit einer konzentrierten Leistung über 40 Minuten kann der Traum vom Heimsieg gegen Schwelm Realität werden. Am kommenden Samstag reisen die EN Baskets zum Auswärtsspiel nach Herford, um dort den dritten Sieg in Serie einfahren zu können. Nach dem coronabedingten spielfreien Wochenende möchte das Team von Falk Möller an die guten spielerischen Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen.

Die BBG Herford ist nicht gut in die aktuelle Saison gestartet. Aktuell steht die Mannschaft von, dem in Schwelm bestens bekannten, David Bunts, mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz. Außer der Sensation im Auswärtsspiel gegen Wolmirstedt, hagelte es bislang viele hohe Niederlagen für den Aufsteiger. Die Stärken des Aufsteigers liegen klar in der Offensive, während sich die Mannschaft am defensiven Ende noch nicht gefunden hat. Gleich 92,3 Punkte gewähren sie ihren Gegnern im Durchschnitt.

Auch die Verantwortlichen reagierten bereits auf denmissglückten Saisonstart und verpflichteten den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA- und ProB-Erfahrenen Shawn Gulley. In der vergangenen Woche, bei der Auswärtsniederlage in Sandersdorf, war er mit 24 Punkten direkt Topscorer seines Teams. Unterstützung bekommt er vom US-Amerikaner Lavon Hightower, der bislang Topscorer der Herforder mit 22 Punkten im Schnitt ist. Die beiden Forwards arbeiten zudem stark an beiden Brettern und kommen gemeinsam auf 14 Rebounds pro Spiel. Unter dem Korb wird sich Brett Reed mit dem Litauer Dainius Zvinklys messen, der sich den Großteil seiner 15 Punkte unter dem Korb erarbeitet.

Headcoach Falk Möller möchte sich nicht von der aktuellen Tabellensituation blenden lassen: „Als Aufsteiger ist die Anfangsphase in der ProB nie einfach. Offensiv ist Herford eine gefährliche Mannschaft, die viele gute Scorer in ihren Reihen hat. Für uns liegt der Fokus klar darauf, dass wir an die Leistung gegen Köln anknüpfen. Wir wollen unsere frischen Beine ausnutzen und direkt ein hohes Tempo vorgeben, um ins Laufen zu kommen. Sollte uns das gelingen, können wir auch in Herford bestehen.“

Nur mit einer konzentrierten Leistung über 40 Minuten kann der Traum vom Heimsieg gegen Schwelm Realität werden.„Ich freue mich sehr darüber, dass mein Team in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne machen konnte. Wir zeigen in Phasen jetzt, zu was wir eigentlich fähig sind. Leider haben wir uns bei den Sixers nicht belohnt und mit einer schwachen zweiten Halbzeit den zweiten Sieg in Serie verpasst. Nun ist es Zeit, unseren eigenen Fans Zuhause einen Sieg zu schenken.“, sagt der ehrgeizige David Bunts.

04.12.2022 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Daniel Dörr und Dejan Kostic, das Trainerduo der ROTH Energie Giessen Pointers, waren ordentlich bedient nach der Niederlage am vergangenen Samstagabend in der Osthalle, als die Pointers nach ungenügender Leistung mit 63:102 untergingen. „Das war eine enttäuschende und beschämende Vorstellung. Sich einfach aufzugeben und nicht zu kämpfen, das gehört sich nicht“, sagte Kostic noch nach der Partie am vergangenen Spieltag. Diese Niederlage sei aufgearbeitet worden und man habe in allen Teilen das Spiel gegen Köln analysiert. Nun hoffe man, dass die Mannschaft eine Reaktion gegen die starken SBB Baskets zeigen kann, so die Worte von Dejan Kostic vor der Partie in Wolmirstedt. Schließlich steht am kommenden Sonntag, bereits das nächste Auswärtsspiel für die ROTH Energie Giessen Pointers bei den SBB Baskets Wolmirstedt an.

Mit den SBB Baskets wartet der aktuelle Tabellensechste der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf unsere ROTH Energie Giessen Pointers, die es am Sonntag knappe 380 Kilometer nach Sachsen-Anhalt zieht. Die Wolmirstedter können nach acht Spieltagen bereits vier Siege auf der Haben-Seite verbuchen. Das letzte Spiel gegen die bis
dato sieglosen Herforder ging allerdings mit 83:99 verloren. Das eigentliche letzte Spiel bei den EN Baskets Schwelm konnten die SBB Baskets nicht antreten, da aufgrund einer Krankheitswelle keine Mannschaft gestellt werden konnte. Nichtsdestotrotz weiß auch das Pointers-Trainerteam um die Erfahrung der Wolmirstedter „Wolmirstedt besitzt eine
fantastische Starting-Five, sie punkten mit vielen Spielern zweistellig. Da wartet eine richtige Männermannschaft auf uns.“
, so Kostic vor dem Spiel.

04.12.2022 16:00 Uhr TKS 49ers vs. RASTA Vechta II

Nach zwei Niederlagen in Serie möchte das Farmteam von RASTA Vechta zurück in die Erfolgsspur. Der Tabellenfünfte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt am Samstag die Iserlohn Kangaroos.

Mit RASTA Vechta II reist an diesem Wochenende ein Liganeuling zum Spiel in Kleinmachnow an. Mit durchschnittlich 20,4 Jahren ist Vechta das zweitjüngste Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Das ist in dieser Saison jedoch alles andere als ein Nachteil für die von Hendrik Gruhn trainierte Mannschaft. Nach acht absolvierten Partien belegen sie den fünften Tabellenplatz, stehen damit in Schlagdistanz hinter den 49ers, welche sich mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Rang vier befinden. Letzte Woche gewann Vechta zuhause gegen die Iserlohn Kangaroos, gegen welche die 49ers ebenfalls ihr letztes Spiel am vorletzten Wochenende bestritten, bevor sie vergangene Woche spielfrei hatten. Für Rasta überzeugte letzte Woche, wie schon über die ganze Saison, allen voran US-Forward JJ Culver. Dieser legt im Schnitt starke 17,7 Punkte, 4,3 Assists sowie 6,7 Rebounds pro Spiel auf und ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 23,3 der fünftbeste Akteur der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, obwohl er lediglich gut 25 Minuten Einsatzzeit pro Partie erhält.

49ers-Headcoach blickt wie folgt auf das Adventsspiel voraus: „Vechta ist ein Team, das durch ihr Talent und ihr junges Alter einen sehr schnellen und intensiven Basketball spielt. Wir werden uns im Training sowie im Spiel große Mühe geben und an unser Limit gehen müssen, um erfolgreich zu sein.“

 „Iserlohn ist eine Mannschaft die sehr schnell spielt, sie definiert sich über ihr hohes Tempo. Zudem sind sie ein sehr, sehr gutes Shooting-Team. Was bedeutet, dass wir ihnen ihre Dreier so schwer wie möglich machen müssen“, fordert Vechtas Trainer.