Schlagwortarchiv für: Vertragsauflösung

GIESSEN 46ers trennen sich nach nur sechs Partien von Powerforward Abu Kigab

Abu Kigab ist bei den GIESSEN 46ers schon wieder Geschichte. Nach nur sechs Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich der Altmeister und der 27-Jährige auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt.

In seinen rund fünf Wochen an der Lahn brachte es der Kanadier mit sudanesischen Wurzeln auf durchschnittlich neun Punkte und fünf Rebounds in 22 Minuten Einsatzzeit. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte der Ex-Karlsruher gleich bei seinem ersten Auftritt in Quakenbrück, als ihm bei der 100:107-Niederlage 17 Zähler glückten.

Die Trennung von Abu Kigab kam zustande, da er recht schnell nach der bekanntgewordenen Verpflichtung des Serben Viktor Kovacevic, der ebenfalls auf der Powerforward-Position einsetzbar ist, Abwanderungsgedanken äußerte. Außerdem ließ sich der Mann aus Ontario in dieser Woche überraschend nicht mehr im Training blicken.

„Wir wünschen Abu Kigab auf seinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute“, gab sich 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß dennoch nicht nachtragend.

 

Viktor Ziring ist kein „Giant“ mehr

Viktor Ziring wird künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen. Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 27-Jährige hat bereits einen neuen Verein gefunden.

Ziring wechselte im Januar 2025 von den GIESSEN 46ers zu den GIANTS. Der Shooting Guard hatte großen Anteil am Aufstieg des deutschen Rekordmeisters von der ProB in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. So erzielte Viktor in der regulären Spielzeit im Durchschnitt 9,8 Punkte pro Spiel und war einer der besseren Scorer im Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Auch in den Playoffs 2025 war der gebürtige Gießener ein immens wichtiger Faktor der BAYER-Korbjäger. So steuerte Ziring beim 74:61-Erfolg bei LOK BERNAU, welcher den Aufstieg für Leverkusen bedeutete, zehn Zähler, vier Rebounds und ebenso viele Assists hinzu. Im bisherigen Saisonverlauf 2025/26 kommt „Vik“ auf 3,3 Punkte bei durchschnittlich 12:03 Minuten pro Begegnung.

„Viktor war mit seiner Rolle in Leverkusen nicht zufrieden und es war für ihn an der Zeit, eine neue Herausforderung zu finden. Für uns war klar, dass wir ihm bei diesem Vorhaben keine Steine in den Weg legen möchten“, erklärt Sportdirektor Hansi Gnad. „Viktor hatte einen gewichtigen Anteil am Aufstieg in die ProB und hat für uns tolle Spiele absolviert. Nichtsdestotrotz ist der professionelle Basketballsport ein Geschäft und so kommt es leider auch zu Trennungen mit Spielern, welche über einen tollen Charakter verfügen.“

Coach Koch stimmt Gnad zu: „Vik hat stets 100 Prozent gegeben und sich im Training nie hängenlassen. Er ist ein Vorzeigeprofi, wie er im Buche steht und von daher wünsche ich ihm für seinen weiteren Karriereverlauf nur das Allerbeste!“

 

Vertrag von Caleb Zurliene aufgelöst

Caleb Zurliene und die Uni Baskets Münster gehen ab sofort getrennte Wege. Der Vertrag des 23-Jährigen wurde vorzeitig aufgelöst. Beide Seiten haben einvernehmlich einer Vertragsauflösung zugestimmt. Dies gab Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, bekannt.

„Caleb hatte die ganze Zeit mit Problemen im unteren Rücken zu kämpfen, die ihn nie die 100 Prozent seiner Qualitäten haben erreichen lassen“, erläuterte Helge Stuckenholz die Beweggründe.

„Als er sagte, er würde gerne das Kapitel in Münster beenden, Weihnachten bei seiner Familie sein und wieder komplett fit werden wollen, haben wir seinem Wunsch entsprochen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste“, sagte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

 

46ers lösen Vertrag mit Junakovic auf

Basketball-Zweitligist GIESSEN 46ers hat den Vertrag mit Pointguard Martin Junakovic in beiderseitigem Einvernehmen zum 31. Dezember 2025 aufgelöst.

Der kroatische Regisseur, kurz vor Saisonbeginn von GKK Sibenik nach Mittelhessen gekommen, hatte sich Mitte November im Rotkreuz-Krankenhaus in Frankfurt einer Operation an der linken Hüfte unterziehen müssen. Danach ging er in Reha. Für ihn hatte der Altmeister den früheren Crailsheimer Devon Goodman verpflichtet.

Martin Junakovic bestritt die ersten sechs ProA-Partien sowie das Match im BBL-Pokal gegen RASTA Vechta für Gießen. Im Durchschnitt stand er 19 Minuten auf dem Parkett und steuerte sechs Punkte sowie drei Assists zum Gelingen bei. Die 46ers wünschen Martin Junakovic bei seiner Genesung alles nur erdenklich Gute.

 

Ellis kein Löwe mehr

Die PS Karlsruhe LIONS nutzen die aktuelle Spielpause, um personelle und sportliche Weichen für die kommenden Wochen neu zu stellen. In diesem Zuge haben sich die Verantwortlichen der Karlsruher Korbjäger gemeinsam mit dem Spieler Lynval William Alexander Ellis und dessen Agenten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung im beiderseitigen Einvernehmen geeinigt.

Nach den ersten acht Spieltagen zeigte sich, dass sich die sportlichen Vorstellungen und die angedachte Rolle von Ellis im Team nicht wie erhofft entwickelt haben. In offenen Gesprächen kamen beide Seiten zu der Entscheidung, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden, um neue Impulse zu ermöglichen – sowohl für den Spieler als auch für die Mannschaft.

„Wir befinden uns in einer schwierigen Phase, es gilt nun konzentriert und konsequent an den Baustellen zu arbeiten“, wird Headcoach Demond Greene zitiert.

 

Vertragsauflösung – LIONS trennen sich von TreVion Crews

Die PS Karlsruhe LIONS werden ohne Point Guard TreVion Crews in die letzten Saisonspiele der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehen. Der Vertrag mit dem 26-jährigen US-Amerikaner wurde infolge eines Vorfalls während der Begegnung mit den Nürnberg Falcons BC aufgelöst.

Crews hatte am 32. Spieltag in der letzten Minute der Partie seine Einwechslung durch Headcoach Aleksandar Scepanovic verweigert. Die Autorität des Trainers infrage zu stellen, ist jedoch im Leistungssport nicht akzeptabel, zumal der Basketball als Mannschaftssport auf Teamgeist angewiesen ist. „So hart es klingt: Für uns liegt hier eine Arbeitsverweigerung vor. Wir haben nach der Begegnung die Tür für ein klärendes Gespräch mit TreVion offengelassen. Er hat allerdings auch in den folgenden Tagen seinen Fehler nicht eingesehen. Daher waren wir gezwungen, die Konsequenzen zu ziehen“, erklärt LIONS-Abteilungsleiter Danijel Ljubic den Schritt. „Solch ein Ende der Zusammenarbeit wünscht man sich keinesfalls. Wir sind TreVion dankbar, denn er hat als Nachverpflichtung der Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt wichtige Impulse verliehen und war maßgeblich an einigen Siegen beteiligt. Doch um nachhaltig erfolgreich zu sein, muss das „wir“ im Vordergrund stehen. Diese Voraussetzung ist nach den vergangenen Tagen nicht mehr gegeben.“

TreVion Crews befindet sich inzwischen wieder in seiner Heimat. Die LIONS wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg.

Kapitän Frankl-Maus von Bord, auch Noeres und Alibegovic gehen

Bei der zweiten Mannschaft der Bayern sind erste Personalentscheidungen gefallen, ein Trio wird das ProB-Team verlassen: Neben Kapitän Viktor Frankl-Maus verlassen auch Moritz Noeres und Denis Alibegovic die junge Münchner Reserve. Frankl-Maus war zur Saison 2018/19 aus Rhöndorf in den Audi Dome gewechselt, wo er in insgesamt 46 Partien im FCBB-Dress zum Einsatz kam. Der Guard ging dabei immer als Vorbild für das junge Team voran. Als erfahrener Spieler leitete er das Team auch durch die schweren Phasen dieser Saison, in der Coach Demond Greene durch Verletzungen auf den halben Kader verzichten musste. In der abgelaufenen Spielzeit stand Viktor im Schnitt 27:46 Minuten auf dem Parkett, in denen er im Schnitt 11,7 Punkte auflegte. Hinzu kommen pro Spiel 4,5 Assists, 4,1 Rebounds und 1,9 Steals.

„Der Abschied von Viktor ist natürlich ein großer Verlust, für mich als Trainer, aber auch für den Verein“, sagt Greene. „Viktor kam als erfahrener Spieler zu uns und sollte für die jungen Spieler ein Leader sein. Dies hat er zwei Jahre bei uns sehr gut gemacht, viele haben in der Zeit von ihm profitiert. Er war ein Profi auf und abseits des Spielfelds, der sich auch selbst durch seinen fleißigen und ehrgeizigen Einsatz als Spieler weiterentwickelt hat. Wir wünschen Viktor auf seinem Weg alles Gute.“

 

Wechsel nach Köln mit der Option auf ein Wiedersehen
Frankl-Maus zieht es zurück in seine rheinische Heimat und er geht in der kommenden Saison für ProB-Aufsteiger Köln 99ers (Anm. RheinStars Köln) an den Start. Die geographische Einteilung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht zwar noch aus, ein Wiedersehen ist aber wohl nicht unwahrscheinlich.

Moritz Noeres kam in 20 Partien zum Einsatz. In 15:51 Minuten steuerte er im Schnitt 6,7 Punkte und drei Rebounds bei. Auch in der Regionalliga-Mannschaft stand er in 13 Spielen auf dem Parkett. In 28:58 Minuten legte er dort im Schnitt 13 Punkte, drei Assists und 4,7 Rebounds auf.  Vor der Saison war der gebürtige Leverkusener vom Stadtrivalen Schwabing gewechselt.

Denis Alibegovic kam auch aufgrund der späten Verpflichtung nur auf acht Spiele im Trikot der zweiten Mannschaft. In sieben Spielen der Regionalliga gelangen ihm starke 14,4 Punkte pro Spiel und einer Wurfquote von 56 Prozent aus dem Zweier-Bereich und  48,6 Prozent Dreiern. Er spielte im Schnitt 19:02 Minuten für die erfolgreiche dritte Mannschaft.

„Denis hatte es aufgrund der Ausländerregelung sehr schwer, sich Spielzeit in der ProB zu erkämpfen. Er hat dennoch das Beste daraus gemacht und im Training immer am härtesten gearbeitet. Diese Arbeit hat dann für die Regionalliga-Mannschaft bezahlt gemacht, wo er sich vor der Corona-Pandemie zu einem echten Scorer entwickelte. Für seinen weiteren Weg wünschen wir auch ihm und Moritz alles Gute“.

Quelle: Fc Bayern Basketball

 

Niklas Geske verlässt Phoenix Hagen

Der 26-jährige Aufbauspieler und der Club konnten sich nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen. Damit endet Geskes Rückkehr an die Volme nach 20 Spielen in der abgelaufenen ProA Spielzeit, in denen er in rund 20 Spielminuten auf durchschnittlich 6,7 Punkte und 3,5 Assist kam.

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Niklas Geske: „Erst einmal möchte ich mich beim Verein und insbesondere bei Chris und Patrick für die Möglichkeit, ein zweites Mal bei Phoenix zu spielen, bedanken! Die Fans waren auch in der ProA absolut erstligareif und ich werde die Ischehölle extrem vermissen. Es ist sehr schade, dass die immer gute Zusammenarbeit nun endet und wir leider keine Einigung erzielen konnten. So habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, den Verein zu verlassen. Ich wünsche Chris und dem Team eine erfolgreiche Saison, mit diesmal hoffentlich stattfindenden Playoffs. Wir sind das Feuer.“

Cheftrainer Chris Harris: „Zuerst einmal möchte ich mich bei Niklas für seine Zeit bei uns bedanken und dafür, was er uns insgesamt in seiner Phoenix Zeit gegeben hat, sei es in der U19, in der BBL oder jetzt im abgelaufenen Jahr in der ProA. Er ist ein sehr fleißiger und intelligenter Spieler, der stets darauf bedacht war, dass seine Mitspieler auf dem Feld gut aussahen. Ich bin natürlich ebenso enttäuscht, dass wir uns nicht einigen konnten, wünsche Niklas aber das er einen erfolgreichen weiteren Werdegang bei seinem neuen Verein haben wird und dies gut mit seinen weiteren Plänen kombinieren kann.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Als wir vor über einem Jahr unsere Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt haben, sind wir beide von einer gewissen Langfristigkeit, mindestens aber von 2 Jahren Zusammenarbeit ausgegangen. Niklas war definitiv ein wichtiger Teil unserer Planungen für die kommende Saison. Allerdings mussten wir im regelmäßigen Austausch feststellen, dass eine Einigung unter den für uns als Club neuen Rahmenbedingungen schwierig erscheint. Leider ist es dann auch so gekommen, dass sich unsere Wege trennen werden. Wir bedanken uns bei Niklas für sein Engagement und wünschen ihm privat und sportlich nur das Beste für seine Zukunft. Er bleibt hier immer gerne gesehen im Club.“

Wir bedanken uns bei Niklas für seine bisher zwei Amtszeiten im Feuervogel-Trikot und wünschen ihm alles Gute. Bis bald, Niklas.

#WirsinddasFeuer

Kader 2020/2021
Dominik Spohr, Jannik Lodders, Daniel Zdravevski, Emil Loch
Trainer Chris Harris

Abgänge
Jonas Grof (Römerstrom Gladiators Trier, ProA), Niklas Geske

Quelle: Phoenix Hagen

Dragons nächste Saison ohne Jannes Hundt

Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten endet die vertragsgemäße Zusammenarbeit zwischen den Artland Dragons und Point Guard Jannes Hundt.

„Selbstverständlich haben wir uns die Entscheidung, in der kommenden Saison nicht mit Jannes weiterzuarbeiten, alles andere als leicht gemacht, schließlich war er in den vergangenen zwei Jahren sowohl Leistungsträger als auch absolute Identifikationsfigur unseres Vereins. Er hat in jedem Match stets 100 Prozent gegeben und vor allem gegen Ende der abgelaufenen Saison einige knappe Spiele für die Dragons entschieden. Wir sind froh und dankbar, dass wir einen so tollen Spieler und Menschen zwei Jahre lang bei uns haben durften. Wir sind sehr gespannt, wo Jannes‘ weitere sportliche Karriere hinführt, wünschen ihm dafür und den weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und würden uns sehr freuen, ihn ab und zu als Zuschauer oder vielleicht als Spieler in der Arena wiederzusehen“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Der 23-jährige Aufbauspieler wechselte im Sommer 2018 ins Artland und stand in insgesamt 55 Pflichtspielen für die Burgmannstädter auf dem Parkett, in denen er durchschnittlich 9,1 Punkte, 3,8 Assists und 1,9 Rebounds auflegte. Vom vorgesehenen Back-Up für Starting Point Guard Pierre Bland mauserte sich Hundt, der zu Beginn seiner Zeit bei den Drachen vor allem durch aufmerksame und aggressive Verteidigung auf sich aufmerksam machte, zu immer mehr Spielanteilen und fand den Ball insbesondere in der abgelaufenen Saison gegen Ende enger Partien immer öfter in seinen Händen wieder. Mit seiner Nervenstärke verhalf er seinem Team beispielsweise in den Heimspielen gegen Schalke und Leverkusen zu wichtigen Siegen und hatte somit maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Dragons Stück für Stück von den Abstiegsrängen der ProA distanzieren konnten.

„Ich möchte mich an dieser Stelle bei dem Verein und allen Dragons-Fans für zwei unglaublich schöne Jahre in Quakenbrück bedanken. Für mich war es wirklich stets ein absoluter Genuss in der Artland Arena zu spielen. Ich denke immer wieder gerne an die vielen Spiele vor diesem fantastischen Publikum zurück, insbesondere an die Partien, die ich in letzter Sekunde für das Team habe gewinnen können“, so Hundt.

Die Artland Dragons danken Jannes Hundt für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen zwei Spielzeiten und wünschen ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute.

Quelle: Artland Dragons

Tibor Taras verlässt den S04 und legt eine Pause ein

Tibor Taras hat seinen Vertrag mit den Basketballern des FC Schalke 04 mit sofortiger Wirkung aufgelöst und nimmt sich eine Pause vom professionellen Basketball. Der FC Schalke 04 wünscht ihm sportlich und privat alles erdenklich Gute!

Die Schalker Basketballer müssen den nächsten personellen Rückschlag verkraften! Tibor Taras zog mit sofortiger Wirkung eine Ausstiegsoption in seinem Vertrag mit dem FC Schalke 04 und wird aus privaten Gründen vorerst eine Pause vom professionellen Basketball einlegen.

Der 21-Jährige wechselte Mitte Oktober zu den Basketballern des FC Schalke 04, nachdem sich Shawn Gulley und Lars Wendt schwere Verletzungen zuzogen und seitdem langfristig ausfallen. Taras hatte sich zuvor bei den RheinStars Köln fit gehalten, nachdem er in der vergangenen Saison für die Baunach Young Pikes auflief. Auf Schalke übernahm er gleich Verantwortung und avancierte zu einem wichtigen Spieler innerhalb des Teams von Coach Raphael Wilder. Nun verlässt er die Knappen bedauerlicherweise und nimmt sich eine Auszeit vom Profisport.

Abteilungsleiter Tobias Steinert: „Wir waren uns natürlich der Gefahr bewusst, dass Tibor jederzeit aus seinem Vertrag aussteigen kann, allerdings bestand er bei den Vertragsgesprächen auf diese Klausel, für den Fall eines höherklassigen Angebots aus der easyCredit BBL. Dass er diese Option nun zieht, um eine Karrierepause einzulegen, hat uns sehr überrascht. Nichtsdestotrotz respektieren wir seinen Schritt, bedanken uns für das große Engagement, das er in der kurzen Zeit bei uns an den Tag gelegt hat und wünschen ihm sowohl sportlich, als auch privat alles Gute!“

S04 auf der Suche nach deutschem Ersatz

Für die Knappen kommt dieser überraschende Abgang jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn mit den Spielen gegen Hanau, Kirchheim, Trier und Heidelberg stehen richtungsweisende Spiele im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. „Das stellt uns jetzt natürlich vor schwierige Zeiten, da bis zur Weihnachtspause noch einige wichtige Spiele anstehen. Wir werden unsere Augen und Ohren offenhalten und wollen natürlich einen deutschen Ersatz verpflichten, sofern sich die Möglichkeit bietet“, so Steinert.

Auch Raphael Wilder bedankt sich für die Leistung von Taras: „Tibor hat uns nach den Verletzungen von Shawn und Lars sehr weitergeholfen und eine wichtige Rolle im Team übernommen. Er hatte einen maßgeblichen Anteil an den drei Siegen, die wir mit ihm im Team geholt haben. Ich möchte mich bei ihm für seinen Einsatz bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“

Für Taras gaben ausschließlich persönliche Gründe den Ausschlag für seine Entscheidung: „Ich möchte mich ausdrücklich bei Raffi und bei Schalke 04 für die Chance bedanken, die sie mir gegeben haben! Ich wünsche der Mannschaft und den Fans alles Gute für den Rest der Saison und bin überzeugt davon, dass sie den Klassenerhalt auch ohne mich schaffen werden.“

 

(FC Schalke 04 Basketball)