Beiträge

Vuk Radojicic verlängert bis 2023 und eröffnet in Serbien ‚Cafe Jena‘

Bis Ende des kommenden Spieljahres 2020/2021 hat Jenas talentierter Point-Guard Vuk Radojicic ursprünglich noch Vertrag. Ungeachtet dessen verlängerte das Nachwuchs-Juwel der Ostthüringer seinen Kontrakt bei Science City Jena vorzeitig bis 2023. Der spielfreudige Serbe, der alle Nachwuchsabteilungen der Ostthüringer durchlief und somit ab der kommenden Saison nicht mehr unter die Ausländerregelung fällt, zukünftig den Statuts eines Local Players besitzt, befindet sich momentan noch im heimatlichen Čačak. Knapp zwei Autostunden von der serbischen Hauptstadt Belgrad entfernt, eröffneten er mit Unterstützung seinen Eltern vor zwei Wochen das „Jena Caffe“, als Zeichen der Zuneigung in Richtung seiner Thüringer Wahlheimat.

„Jena ist für mich längst zu einer zweiten Heimat geworden“, sagt Vuk Radojicic, während er im heimatlichen „Jena Caffe“ sitzt. „Ich kenne alle Personen im Club, Trainer, Spieler, Staff, alle Offiziellen des Vereins. Über die letzten Jahre ist Science City für mich zu einer ganz besonderen Verbindung gewachsen. Natürlich fühle ich mich in der Stadt und dem Club sehr wohl. Aufgrund der vorzeitigen Vertragsverlängerung haben ich und der Club Planungssicherheit. Gerade in der aktuellen Situation mit Corona ist das kein unwichtiger Faktor. Bei Science City konnte ich unter sehr guten Coaches reifen und will mich auch nach meiner Rückkehr als Basketballer Spiel für Spiel entwickeln,“ so Jenas Aufbauspieler mit der Trikotnummer 44.

Auch Frank Menz äußerst sich positiv zur vorzeitigen Verlängerung des talentierten Aufbauspielers. „Vuk hatte bereits einen Vertrag für das kommende Spieljahr, kommt aus dem eigenen Programm und wird zukünftig als ‚Local Player‘ für uns auflaufen. Natürlich war es unser Ziel, ihn längerfristig an Science City Jena zu binden. Deshalb bin ich froh, dass wir mit diesem talentierten Jungen gemeinsam an seiner Weiterentwicklung arbeiten können. Neben seinem vorhandenen Potential hat auch das Thema Identifikation ein wichtige Rolle gespielt. Vuk passt sehr gut in unser Konzept und wir freuen uns darüber, den Weg auch weiterhin zusammen gehen zu können“, so Sportdirektor und Trainer Frank Menz.

Kurzinterview mit Vuk Radojicic

Vuk, Du hast deinen Vertrag vorzeitig verlängert. Wie geht es dir mit dieser Entscheidung?

Sehr gut. Jena ist schon seit längerem mein zweites Zuhause und ich bin froh, demnächst wieder nach Deutschland zurückkehren zu können. Jetzt genieße ich aber noch die Zeit bei meiner Familie.

Deine Eltern und Du haben in Čačak ein „Jena Caffe“ eröffnet. Wer kam auf diesen Einfall?

Die Idee eines Cafes oder einer Bar hatte mein Vater und nachdem wir unter erschwerten Bedingungen, bedingt durch die Situation mit Corona, sämtliche Antragshürden gemeistert hatten, konnten wir mit der Organisation und Einrichtung starten. Vor zwei Wochen haben wir dann das „Jena Caffe“ eröffnet.

Wie ist das „Jena Caffe“ angenommen worden?

Wir waren am Anfang vom Ansturm überrascht. Insofern kann man sagen, dass unser „Jena Caffe sehr gut ankommt. Wir haben relativ lange, bis Mitternacht geöffnet, was in der serbischen Gastronomie nicht ungewöhnliches ist und dennoch war es phasenweise schwer, einen Tisch zu bekommen. Unser Biergarten, der zum „Jena Caffe“ dazugehört, ist ebenfalls gut besucht.

Gibt es etwas, dass du aus Jena vermisst?

Natürlich gibt es Dinge, die mir fehlen. Die Competition, die Spiele, hin und wieder das Training (lacht) und natürlich meine Mannschaftskollegen.

Gibt es im Gegenzug auch etwas, dass du vermisst, wenn Du in Jena bist?

Auch das. Meine Freunde, meine Freundin, die serbische Küche, die Sprache. In Jena wird Serbisch ja doch eher seltener gesprochen.

Wie ist die Situation mit Corona derzeit in Serbien?

Nicht so gut. Zu Beginn, unmittelbar nach dem Ausbruch, hatten wir es eigentlich ganz gut im Griff. Mittlerweile ist das Virus jedoch wieder auf dem Vormarsch.

Du wirst einige Deiner Mitspieler zum Trainingsauftakt wiedersehen. Auf wen freust du dich am meisten?

Bei Dennis wusste ich ja schon, dass er der Mannschaft erhalten bleibt. Matt hatte mir kurz vor seiner Verlängerung gesagt, dass er nach Jena zurückkommen wird. Auch wenn ich mich sicher bei Julius ein wenig mehr freue, bin ich froh, alle bekannte Gesichter wiederzusehen. Das gilt im Übrigen nicht nur auf dem Parkett sondern auch in der Kabine und privat.

(Science City Jena)

Ur-Iserlohner Ruben Dahmen verlängert bei den Kangaroos

Beruf oder Basketball? Diese Frage stellt sich für Ruben Dahmen nicht. Er macht beides. Sein Unternehmen wächst. Seine Entwicklung als Sportler leidet darunter allerdings nicht. Er hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert – und freut sich auf ein junges, hungriges Team, das die Fans der Iserlohn Kangaroos in der Saison 2020/21 begeistern wird!

„Basketball und die Iserlohn Kangaroos sind für mich ein extrem wichtiger Ausgleich zum Alltag. Ich bin mit dem Ball aufgewachsen – ein Leben ohne kann ich mir aktuell nicht vorstellen“, sagt der 26-Jährige.

Immer wieder hat er sich in den vergangenen beiden Jahren die Frage gestellt, ob Beruf und Basketball zu verbinden sind. Und die Antwort, die er gefunden hat: „Ja, auf jeden Fall.“ 

Es ist kein Widerspruch, erfolgreich im Beruf und erfolgreich auf dem Feld zu sein. Und genau deswegen hat er die vergangene Saison und den coronabedingten Abbruch der Spielzeit mental abgehakt – und fokussiert sich auf das, was vor ihm liegt. „Der Saisonabbruch war alternativlos. Aber es ist an der Zeit, nach vorne zu schauen“, sagt der Iserlohner Junge, der in seine zwölfte Saison mit den Kangaroos geht. 

In der vergangenen Saison sei es dem Team trotz des enormen Potenzials nicht gelungen, einen Flow zu finden, der es durch die Spielzeit trägt. „Wir haben unter unserem Niveau performed“, sagt Dahmen. Das soll in der neuen Serie nicht passieren. Was er dazu beitragen kann, dass die gemeinsamen Ziele erreicht werden können, hat er klar vor Augen: „Ich möchte meine Führungsqualitäten verbessern und mehr Verantwortung übernehmen“, sagt er.

Und dafür möchte er alles in die Waagschale werfen, was in seinem Repertoire vorhanden ist. Gute Defense, unbedingter Einsatzwille, ungebrochener Ehrgeiz, den richtigen Pass zur richtigen Zeit – oder auch selbst den Abschluss suchen.

„Ich freue mich auf die Umstrukturierung und alles, was sie mit sich bringt. Und darauf, dass wir bald endlich wieder richtig loslegen können“, sagt Ruben Dahmen.

Für Kangaroos-Manager Michael Dahmen ist es ein absoluter Glücksfall, dass der 26-Jährige keine Entscheidung zwischen Basketball und Beruf trifft. „Ruben ist ein Ur-Iserlohner, bringt berufliches und Basketball gemeinsam unter einen Hut. Er ist ein erfahrener Point Guard, der die Liga kennt und jeden seiner Mitspieler besser machen will. Wir freuen uns, dass wir unseren Weg gemeinsam weitergehen.“

Iserlohn Kangaroos 20/21:
Stephan Völkel (HC), Joshua Dahmen #7(SF), Jonas Buss #20 (C/PF), Ruben Dahmen #22 (PG),

(Iserlohn Kangaroos)

Demetrius Ward verlängert Vertrag mit Uni Baskets Paderborn

US-Amerikaner Demetrius „Dimi“ Ward trägt auch in der ProA-Saison 2020/21 das Trikot der Uni Baskets Paderborn

Die nächste Personalie im Kader der Uni Baskets Paderborn für die kommende ProA-Saison 2020/21 steht: Demetrius Ward verlängerte seinen Vertrag mit den Ostwestfalen um ein weiteres Jahr.

Der US-Amerikaner Demetrius Ward steht vor seiner dritten Saison im Trikot der Uni Baskets Paderborn. Vor zwei Jahren stieß der mittlerweile 29jährige zum ostwestfälischen ProA-Ligisten, übernahm auf der Guard-Position direkt Verantwortung als Führungsspieler und entwickelte sich zu einem der Publikumslieblinge. Mit seiner Erfahrung und kontinuierlich starken Leistungen bereichert „Dimi“ seitdem sportlich und auch charakterlich das Team. Ward wird auch in der Saison 2020/2021 eine wichtige Rolle spielen.

Paderborns Headcoach Steven Esterkamp hält viel von Demetrius Ward und freut sich auf seine Rolle in der kommenden Saison: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass Dimi eine weitere Saison bei uns spielen wird. Er ist ein ziemlich einzigartiger Spieler, da er in der Lage ist, auf mehreren Positionen Topleistungen abzurufen. In den vergangenen beiden Spielzeiten hat er bewiesen, dass er als starker Scorer nicht nur in der Offense, sondern auch in der Defense überzeugen kann. Dimi ist einfach ein großartiger Pick-and-Roll-Player, der uns auch in der kommenden Saison ein paar einmalige Aktionen liefern wird. Wir werden ihn auch in der nächsten Spielzeit als einen unserer Spielmacher sehen – nicht zuletzt durch seine überzeugenden Passqualitäten. Dimi ist ein kluger Spieler mit eigenen Top-Statistiken, der es aber auch versteht, gute Wurfpositionen für seine Teamkollegen zu schaffen.“

Dominik Meyer, Geschäftsführer der Uni Baskets, freut sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung: „Mit Dimi hatten wir bereits in der Endphase der vergangenen Saison über seine Vertragsverlängerung gesprochen. Er fühlt sich hier in Paderborn sehr wohl und hat uns frühzeitig signalisiert, gern weiter für uns spielen zu wollen. Dimi hat aufgrund seiner starken Leistungen in der abgebrochenen ‚Corona-Saison‘ mehrere interessante Anfragen von anderen Clubs erhalten – umso glücklicher sind wir, dass er sich weiterhin für die Baskets entschieden hat. Er ist gerade in der aktuellen schwierigen Phase uns gegenüber absolut loyal und fair geblieben und hat nicht nur damit seinen Klassecharakter bewiesen. Der neue Vertrag beinhaltet eine Option auf eine einjährige Verlängerung, die Dimi ziehen kann. Ich bin mir sicher, dass ihm das eine ganze Menge Motivation für die kommende Saison mitgibt! Er ist in meinen Augen einfach ein toller Typ und passt ideal nach Paderborn und ins Team!“

Paderborns Sportdirektor Uli Naechster ist ebenfalls überzeugt, dass Ward in der kommenden Saison eine tragende Rolle spielt: „Dimi hat in den vergangenen beiden Jahren bewiesen,dass er eine echte Allzweckwaffe ist. Wir werden ihn weiter konsequent dabei unterstützen, eine führende und effektive Rolle zu spielen. Aus meiner Sicht gehört er zu den Schlüsselspielern des Teams.“

Demetrius Ward selbst lässt keinen Zweifel an seiner Verbundenheit zu Paderborn und seiner hohen Motivation für eine weitere Saison im Baskets-Trikot: „Die Entscheidung für die Vertragsverlängerung ist mir wirklich leichtgefallen. Ich fühle mich hier in Paderborn sehr wohl; nicht nur als Teil des Teams auf dem Court, sondern auch mit meiner Familie in der Stadt. Der Verein und das ganze Umfeld haben mich in den beiden vergangenen Jahren in allen Bereichen immer optimal unterstützt. Hinzu kommt, dass Steven ein Supertrainer ist, zu dem ich ein großes Vertrauensverhältnis aufgebaut habe. Das ist sehr viel wert und macht mich als Spieler einfach besser! Und die Fans? Die sind aus meiner Sicht die besten der Liga, ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an den Heimsieg gegen Chemnitz im März denke! Ich bin mir sicher, dass wir auch für die kommende Saison ein Topteam zusammenstellen und wieder um die Playoffs mitspielen werden. Let’s Go Baskets!“

(Uni Baskets Paderborn)

Max Stölzel bleibt weitere zwei Jahre bei den 49ers

Vielseitig einsetzbar – künftig auch als Jugendtrainer Stahnsdorf.

Die TKS 49ers haben mit Max Stölzel einen weiteren Leistungsträger langfristig an den Verein gebunden. Der 20-jährige ist vielseitig einsetzbar und spielte schon in der Jugend Basketball Bundesliga für den Club. Die Verantwortlichen der TKS 49ers basteln weiter fleißig am Kader für die neue Saison. Oberstes Ziel ist dabei die Bindung der Leistungsträger an den Verein. Nachdem bereits Sebastian Fülle, Yannick Hildebrandt und Alex Giese ihre Kontrakte verlängert hatten, kann man nun auch mit Max Stölzel Vollzug vermelden. Der 20-jährige hat einen Vertrag bis 2022 unterschrieben und wird neben seiner Rolle als 49ers-Spieler auch noch als Jugendtrainer in der U18 beim RSV Eintracht tätig sein. „Max war schon in der JBBL für zwei Jahre bei uns. In meiner Zeit dort als Trainer bekam er als Kapitän sehr viel Verantwortung, welche er als Topscorer auch unterstrich.“, erinnert sich sein damaliger und jetziger Trainer Vladimir Pastushenko. „Vladi war der erste Coach für mich, der mich nicht mehr als reinen Jugendspieler angesehen, sondern wie bei Erwachsenen auch Leistung eingefordert hat. Ich hatte danach eine sehr sportlich herausfordernde und wichtige Zeit bei Alba Berlin, wo ich viel gelernt habe. Mit Vladi war ich trotzdem die ganze Zeit weiterhin in Kontakt geblieben und ich freue mich sehr, dass ich jetzt wieder unter ihm spielen kann.“, beschreibt Max Stölzel und begründet seine Entscheidung: „In meinen ersten beiden Jahren im Herrenbereich habe ich viel lernen können, habe aber natürlich auch noch viele Fehler gemacht. Zum Teil kann ich diese noch auf mein Alter schieben, aber ich möchte nun den nächsten Schritt machen und mehr Verantwortung übernehmen.“ In der letzten Saison kam Stölzel bei 22 Minuten pro Spiel Einsatzzeit auf Durchschnittswerte von 5,3 Punkten, 3,4 Rebounds und 2,2 Assists. Coach Pastushenko freut sich auf die erneute Zusammenarbeit: „Es ist immer schön, wenn Spieler die bei uns ausgebildet wurden, am Ende auch in der Herrenmannschaft ankommen. Max agiert zwar offiziell meist auf dem Flügel, ist aber generell sehr variabel, denn er kann mehrere Positionen spielen und verteidigen. Er wird uns daher in vielen Bereichen sehr helfen.“ Max Stölzel selbst hat ehrgeizige Ziele und viel in der zumindest für das Mannschaftstraining freien Zeit getan. „Im Herrenbereich geht es viel physischer zu, daher bin ich dabei ein paar Kilos zuzulegen ohne aber an Schnelligkeit zu verlieren. Ich möchte das Vertrauen in mich bestätigen und mit der Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben, im Idealfall schaffen wir diesmal den Playoff-Einzug. Im letzten Jahr waren viele Spiele sehr knapp und der Tabellenstand war schlechter, als wir tatsächlich gespielt hatten.“ Erfahrung als Trainer an den Nachwuchs weitergeben. Darüber hinaus wird Stölzel seine bereits im letzten Jahr gesammelten ersten Erfahrungen im Trainerbereich ausbauen und zusammen mit Jordan Müller die U18 des Vereins trainieren. „Die Trainerposition gibt mir die Möglichkeit auch ganz andere Einblicke zu bekommen, die mir sogar als Spieler weiterhelfen. Ich bin vom Alter her noch sehr nah dran an den Jungs, so dass ich mich in deren Situation gut hineinversetzen kann. Mit vielen konnte ich letztes Jahr schon arbeiten und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Quelle: TKS 49ers

Fabo-lös 2.0 – Fabian Strauß bleibt!

Die Dresden Titans verlängern mit Fabian Strauß | Der 27-Jährige bleibt Cheftrainer der ProB-Mannschaft der Titans

Dresden, 29.06.2020 – Eine der wichtigsten Personalien der Dresden Titans wurde jetzt bereits früh in der Saisonpause geklärt. Der 27-Jährige Fabian Strauß bleibt dem Proficlub erhalten und wird auch in der kommenden Spielzeit 2020/2021 die Geschicke der Mannschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB von der Seitenlinie aus lenken.

Vergangenes Jahr übernahm Strauß, nach dem Ausscheiden Christian Steinbergs, neben seinen Aufgaben als NBBL-Trainer in der U19-Bundesliga auch die Aufgabe als Headcoach der „Titanen“. Trotz Doppelbelastung meisterte „Fabo“ beide Herausforderungen bravourös, brachte die NBBL in die Aufstiegsrunde und die ProB-Mannschaft in die Playoffs.

Dann kam Corona und beendete den Wettkampfbetrieb vorzeitig. Doch Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald und die gesamte Vereinsführung waren bereits vollends überzeugt vom smarten „Jung-Coach“, der alle in ihn gesetzten Erwartungen sogar übertreffen konnte. „Wir freuen uns immens, Fabo weiter an Bord zu wissen. Was er sowohl in ProB, als auch NBBL gezeigt hat spricht für sich“, so Gottwald. Beide Seiten wollen nun das Konzept, Dresden als Leistungs- und Nachwuchsstandort junger deutscher Spieler zu etablieren, erfolgreich gemeinsam fortführen – mit Strauß in der Rolle des Cheftrainers der Bundesliga-Mannschaft.

Auch der Gelobte selbst ist äußerst zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. „Ich bin natürlich sehr erfreut, dass die Verlängerung zustande gekommen ist und  dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen der Vereinsführung.“ Strauß will nun das angefangene Konzept des letzten Jahres ausbauen und verstärkt fortführen. „Wir ernten bereits jetzt die Früchte der guten Arbeit im Nachwuchs. Die Zusammenarbeit zwischen NBBL, Regionalliga, ProB und dem Trainerteam kann und soll aber noch verstärkt werden. Wir wollen vielversprechende, junge Spieler dauerhaft mit Spielzeit in der ProB integrieren.“ Neben all den sportlichen Aspekten ist dem gebürtigen Thüringer aber auch Dresden mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen. „Die schöne Stadt, die Natur und natürlich die begeisterten Fans versüßen einem die Arbeit hier enorm.“

Quelle: Dresden Titans

Headcoach Philipp Kappenstein verlängert bei den WWU Baskets

Headcoach Philipp Kappenstein geht in seine neunte Saison mit den WWU Baskets Münster. Dies gab WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz am Montagnachmittag bekannt. „Es ist schön so lange mit einem Coach zu arbeiten, da Kontinuität gepaart mit Leidenschaft und neuen Impulsen fast immer erfolgreich ist im Sport, wie auch im Leben. Alles das zeichnet die Zusammenarbeit mit Philipp in den letzten Jahren aus. Wir sind beide noch nicht bei unserem Basketballtraumszenario für Münster angelangt, darum heißt es, weiter geht’s. Ich freue mich drauf!“, sagte Helge Stuckenholz.

Trotz der aktuellen Situation im Sport und des inzwischen schon sehr langen gemeinsamen Weges merkte man auch Philipp Kappenstein die Vorfreude auf die weiteren Aufgaben an: „Ich glaube, uns steht eine gute Saison mit einem höchst interessanten Team bevor. Energie wird bei allen voll und ganz vorhanden sein. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl in dem Umfeld, was wir geschaffen haben. Das ist ein sehr cooles, sehr gutes und sehr familiäres Team um die Mannschaft und den Verein herum. Es sind professionellere Strukturen geschaffen worden, die weiter voran getrieben werden. Ich habe es letztes Jahr schon gesagt und sehe es jetzt genau so, der Weg der WWU Baskets ist definitiv noch nicht zu Ende und ich möchte den gerne im kommenden Jahr mitgestalten.“

Headcoach Philipp Kappenstein ist seit 2012 beim UBC Münster bzw. den WWU Baskets im Amt. Die größten Erfolge als Headcoach der Uni-Städter gelangen dem gebürtigen Münsteraner mit dem Aufstieg in der Saison 2017/18 in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und der Deutschen ProB-Vizemeisterschaft in der Folgesaison 2018/19. Zuvor führte er die Mannschaft zu den WBV-Pokalsiegen 2013 und 2017. Unter Philipp Kappenstein entwickelten sich zahlreiche Spieler zu Leistungsträgern und der Club sportlich stetig weiter.

Quelle: WWU Baskets Münster

„Dunking Heinzmann“ hält BAYER die Treue

Der Center verlängert seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister um eine weitere Spielzeit und möchte nach seiner Verletzung wieder voll angreifen.

Er ist Publikumsliebling, Leistungsträger und immer mit hundert Prozent bei der Sache: Dass Dennis Heinzmann sein Arbeitspapier um eine weitere Spielzeit bei den „Riesen vom Rhein“ verlängert hat, ist für die gesamte GIANTS-Familie ein guter und vor allem wichtiger Schritt im Hinblick auf die Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Auch für den 29-Jährigen ist die Vertragsverlängerung eine logische Konsequenz: „Zuhause ist es bekanntlich am schönsten und Leverkusen ist ohne jede Frage meine sportliche Heimat. Weder in der ProA noch in der ProB gibt es für mich, trotz einiger Angebote, eine Wechseloption, von daher ist mir die Entscheidung zu verlängern sehr einfach gefallen. Ich freue mich sehr auf meine insgesamt fünfte Spielzeit in der Ostermann-Arena und ich hoffe, dass noch einige dazukommen werden.“

In den vergangenen beiden Jahren hatte Dennis nicht nur Erfolgserlebnisse, wie die Meisterschaft in der ProB 2018/19 zu feiern, sondern auch mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. In der gerade abgelaufenen Saison musste sich Heinzmann im Februar 2020 einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Bis dahin spielte der gebürtige Ratinger eine gute Saison, erzielte durchschnittlich 9,1 Punkte pro Spiel und griff 7,4 Rebounds pro Partie ab. Für den sympathischen Brettspieler war dies keine einfache Situation, aber der frühere A2-Nationalspieler arbeitet in der Reha mit großem Elan an seinem Comeback: „Die Reha läuft sehr gut, inzwischen trainiere ich sogar wieder mit Hansi Gnad und Jacques Schneider basketballspezifisch in der Halle. Ich befinde mich in der Endphase meiner Rehabilitationsmaßnahme und freue mich wieder voll anzugreifen.“ Und die Ziele von „D-Nice“?: „Ich möchte am liebsten ohne Verletzungen durch die Saison gehen und mit der Mannschaft die Playoffs erreichen. Die Vorfreude auf die Vorbereitung steigt von Tag zu Tag!“

Für Frank Rothweiler ist es kein Wunder, dass der 2,16 Meter große Heinzmann ein so harter Arbeiter ist. Über die Vertragsverlängerung des GIANT hat sich der Basketball-Abteilungsleiter sehr gefreut: „Ich freue mich natürlich sehr, dass wir unseren „Langen“ weiterhin an Bord haben. Dennis bietet uns ein Rundumpaket an unbändigem Einsatzwillen, physischer Präsenz auf dem Feld, Motivation seiner Mitspieler, Teamgeist und tollem Humor! Ich wünsche Dennis noch einen erfolgreichen Abschluss seiner Rehazeit und eine erfolgreiche und gesunde Saison bei den GIANTS.“

Die Kaderplanungen der BAYER GIANTS schreiten derweil voran. Mit Dennis Heinzmann konnte bereits der achte Akteur für die Saison 2020/21 in der ProA gewonnen werden. Weitere Vertragsverlängerungen stehen kurz vor dem Abschluss und sollen in Kürze veröffentlicht werden. Auch mit potenziellen Neuzugängen befinden sich die Leverkusener Verantwortlichen in fortgeschrittenen Gesprächen. Es bleibt also weiter spannend in der Geschäftsstelle an der Tannenbergstraße.

Kader BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21 (Stand: 29.06.2020): Dennis Heinzmann, Sheldon Eberhardt, Lennard Winter, Grant Dressler, Michael Kuczmann, Luca Kahl, Padiet Wang und Haris Hujic 

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Jonas Buss gibt auch weiterhin Gas bei den Kangaroos

Jonas Buss trägt auch in der Saison 2020/21 das Trikot der Iserlohn Kangaroos. Der 21-jährige Center musste nicht lange überlegen, ob er das Angebot der Waldstädter für einen weiteren Ein-Jahres-Vertrag annimmt. Im Gegenteil. „Ich fühle mich hier unglaublich wohl, meine Familie ist in der Nähe und das ganze Umfeld bei den Kangaroos ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Faktor“, sagt Buss.

Tatsächlich fühlt sich der Student der Wirtschaftspsychologie in Iserlohn mittlerweile heimisch. Er studiert im dritten Semester an der UE, hat sich einen Freundeskreis auch abseits des Basketballs aufgebaut – kurz: er ist angekommen. Das sieht auch Kangaroos-Manager Michael Dahmen so: „Für mich ist Jonas kein zugezogener Spieler mehr. Jonas ist Iserlohner“, so Dahmen.

Darüber hinaus hat sich Jonas Buss in den vergangenen beiden Jahren auch sportlich gut entwickelt. Viele Dinge in seinem Spiel, kann man nicht im Boxscore nachlesen. Er macht die kleinen Dinge, die so unglaublich wichtig sind: Er nervt seine Gegenspieler mit seiner physischen Gangart in der Defense, kämpft um jeden Ball, stellt in der Offensive solide Blöcke – und schafft so Freiräume für seine Mitspieler.

In der abgelaufenen Saison brachte es Buss in rund 13 Minuten pro Partie durchschnittlich auf knapp vier Punkte, zwei Rebounds und einen Assist. Für die neue Spielzeit hat er ebenfalls persönliche Ziele. Ganz oben auf seiner Agenda: „Ich möchte mich weiterentwickeln, ein kompletterer Spieler werden“, sagt der gebürtige Meinerzhagener. Und natürlich möchte er mit den Kangaroos erfolgreichen und mitreißenden Basketball spielen. Welche Rolle er dabei einnehmen wird: „Ich passe mich dem an, was der Coach von mir erwartet, werde physisch spielen, hart verteidigen und Gas geben. Immer.“

Buss ist ein Arbeiter. Seine Einstellung vorbildlich. Auch die direkten Duelle mit Center-Veteran Jozo Brkic im Training haben dem 21-Jährigen viel gebracht.

„Jonas hat sich wirklich gut entwickelt. Ich bin davon überzeugt, dass er in der neuen Saison einen weiteren großen Schritt nach vorne machen wird und eine wichtige Rolle für uns spielen kann. Er ist ein Junge aus der Region, der enormes Potenzial hat – und an dem wir auf- und abseits des Feldes noch viel Freude haben werden“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen.

Iserlohn Kangaroos 20/21:
Stephan Völkel (HC), Joshua Dahmen #7, (SF) Jonas Buss #20 (C/PF)

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Ritter-Center verlängert unter der Teck

Der deutsche Kern der Rittermannschaft für die kommende Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht. Nach Till Pape, Nico Brauner, Kevin Wohlrath und Andi Nicklaus verlängerte nun auch Routinier Andi Kronhardt seinen Vertrag bei den Kirchheim Knights um eine weitere Saison. Inklusive Tim Koch, der noch einen laufenden Vertrag hat, steht nun das Gerüst für die kommende Saison. Vier weitere Spieler sollen noch kommen.

Im Rahmen seines Interviews der Kirchheimer Basketball Helden, war es Kronhardt selbst, der von seiner Vertragsverlängerung berichtete. „Wir hatten in den vergangenen Wochen viele Gespräche und natürlich hat sich die Situation durch Corona verändert, aber am Ende stand die Entscheidung zu verlängern fest. Ich möchte um meinen Platz und Minuten kämpfen und freue mich sehr auf die kommende Saison“, sagte der 30-jährige Center. In den vergangenen Jahren gehörte Kronhardt zu den Säulen der Teckmannschaft. Seine erste Saison im Schwabenland absolvierter er 2015-2016 und bildete fortan das Kernstück in der Kirchheimer Zone. Seit nunmehr zwei Jahren arbeitet der verheiratete Familienvater beim Hauptsponsor der Knights, der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG, in Vollzeit. Umso beeindruckender daher die Entwicklung von Kronhardt. Im Vergleich zur Vorsaison konnte sich der 2,05 m große Center nochmals steigern und lieferte mit 9,8 Punkten und 5,4 Rebounds eine sehr gute Saison ab. Dies ist nicht zuletzt seinem großen Ehrgeiz und einer gesunden Einstellung zum Sport zu verdanken. „Andi hat noch einige Ziele in seiner Sportkarriere und möchte auch in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen. Das war für uns die Basis. Er hat uns in den Gesprächen vermittelt, dass er sehr motiviert ist und Gas geben möchte. Wir sind sehr froh, dass er weiterhin ein Teil der Knights ist, “ sagte Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

Mit Kronhardt, Pape, Koch, Brauner, Wohlrath und Nicklaus steht nun der deutsche Kern der Rittermannschaft für die kommende Saison. Vier weitere Positionen sollen noch besetzt werden. Wie diese Positionen besetzt werden ist derzeit noch offen. „Durch die aktuelle Konstellation können wir flexibel agieren und uns überlegen, ob wir noch einen deutschen Spieler verpflichten oder nicht. Dazu werden wir erstmal abwarten, wie sich der Markt entwickelt, “ erklärte Schmidt.

Quelle: Kirchheim Knights

Stephan Haukohl verstärkt Basketball-Familie von Science City Jena

Die erste Neuverpflichtung von Science City Jena bringt ein bereits bekanntes Gesicht an die Saale zurück. Die Bundesliga-Basketballer aus Ostthüringen verpflichten mit Flügelspieler Stephan Haukohl einen Akteur, der bereits im Nachwuchsbereich sowie in der BBL-Saison 2016/2017 das Jenaer Trikot mit dem Stadtwerke-Logo trug. Als frisch gebackener Familienvater von Sohn Theodor verstärkt er somit nicht nur den Kader von Trainer Frank Menz, sondern auch die jüngste Generation der Science-City-Basketballfamile. Der am 26. Juni 2020 seinen 27. Geburtstag feiernde Neuzugang unterschrieb zunächst einen Einjahresvertrag.

„Ich bin nach meinen beiden ersten sportlichen Episoden bei Science City der Stadt immer verbunden geblieben, habe noch viele Freunde, Bekannte und nun auch meine eigene kleine Familie als Mittelpunkt in Jena. Natürlich freue mich zurückzukehren und hoffe, dass es den Fans auch so geht. Während meine Freundin Josephine und mein Sohn Theodor bei dieser Entscheidung eine große Rolle gespielt haben, werde ich keine allzu große Eingewöhnungszeit benötigen. Ich kenne aus den letzten Jahren noch viele Personen des Vereins, bin darüber hinaus fast täglich mit Julius Wolf in Kontakt. Zudem habe ich mit unserem Headcoach Frank Menz bereits in der Nachwuchs-Nationalmannschaft zusammengearbeitet und mich sehr positiv unter ihm entwickelt“, sagt Stephan Haukohl nach seiner Rückkehr an die Saale. „Was unsere Zielstellung betrifft, ist es aktuell schwer vorherzusehen, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Ich glaube, dass wir, so abgegriffen es vielleicht klingen mag, gut beraten sind, von Spiel zu Spiel, dann hoffentlich von Sieg zu Sieg zu denken. Du willst als Sportler immer den maximalen Erfolg, musst jedoch auch immer mit Faktoren rechnen, die nicht vorherzusehen sind. Wir bleiben optimistisch und vertrauen darauf, dass sich die momentane Phase in eine positive Richtung entwickelt“, so Haukohl abschließend.

„Ich kenne Stephan als Mensch und als Basketballer seitdem ich ihn als Bundestrainer zur Nachwuchs-Nationalmannschaft eingeladen hatte“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz mit Blick auf seinen ersten ‚Neuzugang‘. „Er verfügt über großes Selbstbewusstsein und ist ehrgeizig. Hinsichtlich seiner basketballerischen Qualitäten zeichnet er sich primär durch seine Variabilität und sein gutes Spielverständnis aus. Diese Vielseitigkeit wird ihm und uns auf den beiden Flügelpositionen helfen“, sagt Frank Menz abschließend.

Während der gebürtige Schwabe einen Großteil seiner Jugend in München verbrachte und sich vor der U17-Basketball-WM 2010 beim SV Germering erstmals für den damaligen Bundestrainer Frank Menz empfehlen konnte, wechselte er im Anschluss an das Jenaer Sportgymnasium. Nach drei Spieljahren in der Jenaer NBBL-Auswahl sowie in der Regionalliga zog es den Stuttgarter anschließend ins baden-württembergische Ehingen, bevor mit der Auszeichnung „Youngster des Jahres 2014“ im Gepäck ein Umzug nach Nürnberg folgte. Infolge einer sportlich erfolgreichen Saison bei den Franken wagte Stephan Haukohl den Schritt in die BBL. Nach einer sportlich eher durchwachsenen Saison 2015/2016 beim MBC in Weißenfels entschied sich Haukohl im darauffolgenden Jahr für eine Rückkehr in seine Jenaer Wahlheimat, für die er in 33 Begegnungen zum Einsatz kam. Bei einer Einsatzzeit von knapp 15 Minuten pro Partie half der Flügelspieler Science City mit durchschnittlich 5.6 Punkte und 2.9 Rebounds bei der Mission Klassenerhalt, bevor er zur BG Göttingen wechselte für die er in zwei Spielzeiten 65 BBL-Einsätze absolvierte. Im letzten Spieljahr 2019/2020 für die Nürnberg Falcons als direkter Jenaer ProA-Konkurrent aktiv, gehörte der 2,05m große Flügel mit 11,2 Punkten, 5.6 Rebounds sowie 1.1 Ballgewinnen pro Partie zu den wichtigsten Leistungsträgern der Mannschaft von Trainer Ralph Junge.

Stephan Haukohl

Geburtstag: 27.06.1992 in Stuttgart
Größe: 2,05m
Position: Small Forward / Power Forward

Bisherige Stationen

2009 – 2012 Science City Jena (NBBL, Regio)
2012 – 2014 Ehingen / Urspringschule (GER, ProA)
2014 – 2015 Nürnberger BC (GER, ProA)
2015 – 2016 Mitteldeutscher BC (GER, BBL)
2016 – 2017 Science City Jena (GER, BBL)
2017 – 2019 BG Göttingen (GER, BBL)
2019 – 2020 Nürnberg Falcons BC (GER, ProA)
2020 – 2021 Science City Jena (GER, ProA)

 

Quelle: Science City Jena