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Showtime für die Knights – das deutsche Gerüst steht

Die Kirchheim Knights verpflichten einen weiteren Neuzugang und besetzen die letzte deutsche Position. Mit Brian Butler erhalten die Ritter einen Forward, der für seine Sprunggewalt bekannt ist. Er soll den Positionen drei und vier mehr Tiefe geben und für athletische Highlights sorgen.

Zu einem frühen Zeitpunkt haben die Kirchheimer damit ihre Planungen auf den deutschen Positionen abgeschlossen. Butler wechselt aus der ProB in die Teckstadt. Dort spielte der 27-Jährige in den letzten Jahren für den Nachbarn aus Elchingen. In 27 Minuten Spielzeit pro Partie erzielte Butler in der vergangenen Saison 12,6 Punkte und 6,8 Rebounds im Schnitt. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere deutschen Positionen mit diesen Jungs besetzen konnten. Wir haben einen tollen Mix aus Erfahrung und jungen ambitionierten Talenten, die sich etablieren wollen. Alle Spieler haben unterschiedliche Stärken und wir glauben, dass sie sich sehr gut ergänzen werden. Brian gibt uns eine Menge Energie, Athletik, Power und Emotionen. Mit seinen Plays wird er für einige Highlight-Momente in der Sporthalle Stadtmitte sorgen. Zudem ist er ein sehr angenehmer Typ, der auch charakterlich zu unseren Jungs passen wird, “beschreibt Geschäftsführer Christoph Schmidt den Neuzugang und beschreibt damit auch Attribute, die auf den letztjährigen Kapitän Brian Wenzel zutreffen, der verletzungsbedingt die kommende Saison verpassen wird.

Für Trainer Mauro Parra ist Butler kein Unbekannter. Die Beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Ausgebildet wurde Butler in den Nachwuchsmannschaften der BG Leitershofen und vom FC Bayern München. Bei den Münchnern trafen sich dann auch die Wege von Parra und Butler.

„Ich kenne Brian noch aus meiner Zeit als NBBL-Trainer bei Bayern München vor 10 Jahren. Den Kontakt haben wir über die Jahre nie verloren. Brian verkörpert das, was uns letzte Saison nach der Verletzung von Brian Wenzel gefehlt hat. Seine Energie, Physis und Emotionen machen ihn für uns zu einem sehr wichtigen Baustein in unserem Konstrukt. Er kann auf beiden Forward-Positionen spielen, ist ein exzellenter Verteidiger und Rebounder. Er ist der Typ von Spieler, der mit seiner Energie ein Spiel in entscheidenden Phasen drehen kann,“ freut sich der Spanier über seinen Neuzugang.

Nach den Jahren in München folgte 2010 der Wechsel nach Weißenhorn in die ProB und somit in die Nachbarschaft der Ritter. Über die Stationen Ehingen und Elchingen führte Butlers Weg nun nach Kirchheim. „Für Brian ist es nach einigen Jahren in der ProB eine Umstellung. Wir sind sehr gespannt, wie die Anpassung für ihn wird, aber wir trauen ihm diesen Schritt absolut zu,“ so Schmidt.

Der gebürtige Augsburger befindet sich derzeit im Urlaub in den USA und wird gemeinsam mit seinen Kollegen am 12. August in die Vorbereitung starten.

„Ich freue mich riesig, dass Kirchheim mir die Chance gibt, meinen großen Wunsch zu erfüllen in der ProA auf dem Parkett stehen zu dürfen. Darüber hinaus liebe ich Herausforderungen und möchte mich stetig weiterentwickeln. Daher denke ich, dass Kirchheim hierfür der richtige Ort ist, da ich mit meinem alten (NBBL) und jetzt wieder neuem Trainer Mauro Parra zusammenarbeiten kann. Ich freue mich also auf eine erfolgreiche und hightlightvolle Saison mit den Knights!“

Damit steht auch fest, dass die letztjährigen Ritter Constantin Ebert, Max Rockmann und Phillip Daubner nicht weiterverpflichtet werden. „Phillip hat bei uns eine tolle Saison gespielt und wir wünschen ihm und natürlich auch Max und Consti nur das Beste für die kommende Saison,“ so Schmidt.

Auf die Verantwortlichen wartet nun die Aufgabe, die richtigen Importspieler zu finden. „Wir sind sehr früh dran und so wie sich alles in den letzten Jahren entwickelt hat, sind wir vermutlich gezwungen, lange zu warten. Wir werden die Augen und Ohren offenhalten, aber im Moment rechnen wir damit, dass es noch etwas dauern wird, bevor wir die letzten Kaderspieler verpflichten,“ erklärt Schmidt die weiteren Planungen.

Kader Knights 2019/2020:

Andreas Kronhardt, Tim Koch, Andreas Nicklaus, Kevin Wohlrath, Till Pape, Nico Brauner, Brian Butler, Keith Rendleman

 

(VfL Kirchheim Knights)

Ein neuer Denker und Lenker

Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Till Pape haben Kirchheims Korbjäger erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Nico Brauner unter Vertrag genommen. Der 24-jährige kehrt vom College aus Kanada zurück nach Deutschland. Kirchheims Sporthalle Stadtmitte kennt er bereits.

Mit Keith Rendleman, Tim Koch und Andi Kronhardt stehen bereits seit längerer Zeit drei Ritter für die Saison 2019/2020 fest. Nach den Vertragsverlängerungen von Kevin Wohlrath und Andi Nicklaus verpflichteten die Knights zunächst Center Till Pape. Nun wurde auch die vakante Position des Aufbauspielers neu besetzt. Mit Nico Brauner kommt ein talentierter Spieler unter die Teck, der bereits 2014 erstmalig in der Sporthalle Stadtmitte zugange war. Damals nahm der 19-jährige Brauner an einem Try-Out in Kirchheim teil. „Ich kann mich noch sehr gut an sein Try-Out erinnern. Er hatte schon damals jede Menge Talent, aber vor allem die Einstellung und sein Wille mit der er gegen die anderen angetreten ist, sind uns in Erinnerung geblieben. Wir hätten ihn gerne verpflichtet, aber sein Weg führte zunächst nach Würzburg,“ erinnert sich Geschäftsführer Christoph Schmidt. In Würzburg sammelte Brauner wertvolle Erfahrungen in der ProB. Doch der Wunsch in Nordamerika aufs College zu gehen setzte sich letztlich durch und so zog es den gebürtigen Wiesbadener nach Kanada.

Führungsrolle auf dem College

Dort erzielte er in der vergangenen Saison 12,9 Punkte, 5,9 Rebounds und 3,9 Assists im Schnitt pro Partie. Als Point Guard leitete er die Spiele seiner Mannschaft.  Nun also der Weg zurück nach Deutschland und in die ProA.

„Nach vier Jahren in Kanada freue ich mich sehr darauf wieder zurückzukehren. Die 2.Liga ist eine tolle Herausforderung für mich und ich kann es kaum erwarten loszulegen. Es freut mich sehr, dass ich das nächste Kapitel meiner Basketballkarriere zusammen mit den Rittern angehen werde,“ sagte Brauner.

„Auf Nico warten in der ProA einige Herausforderungen. Es wird körperbetonter gespielt als in der kanadischen Liga, aber wir trauen ihm diese Umstellung absolut zu und freuen uns sehr darauf ihn in der Mannschaft zu haben,“ so Schmidt.

Brauner wird am 12.August zum Auftakt der Vorbereitung in Kirchheim erwartet. „Seit wir Nico das erste Mal gesehen haben war er für uns die klare erste Wahl auf der Position des deutschen Point Guards. Ein echter Playmaker mit den Führungsqualitäten die er am College gezeigt hat, wird in unserem Teamkonstrukt enorm wichtig sein. Seine Übersicht, seine Fähigkeit aus dem Pick`n Roll zu kreieren, sowie seine exzellente Verteidigung zeichnen ihn aus. Ich denke wir werden mit Nico noch viel Freude in Kirchheim haben,“ freut sich Knights-Coach Mauro Parra über seinen nächsten Neuzugang.

Damit sind die Ritter einen weiteren großen Schritt bei ihren Kaderplanungen vorangekommen. Ein weiterer deutscher Spieler soll noch verpflichtet werden. „Bei der letzten deutschen Position können wir sehr flexibel agieren. Anschließend werden wir uns intensiv mit den Importspielern beschäftigen,“ erklärte Schmidt.

Ritter-Kader:

Kronhardt, Rendleman, Koch, Wohlrath, Nicklaus, Pape, Brauner

 

(VfL Kirchheim Knights)

Till Pape bleibt im Ländle

Der 21-jährige Center wechselt nach vier Jahren in Ulm zur kommenden Saison zum ProA-Ligisten Kirchheim Knights.

Die Playoffs wird Till Pape noch für ratiopharm ulm spielen, dann wird der gebürtige Paderborner nach Kirchheim wechseln und dort in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in der ProA auflaufen. Nach vier Jahren in Ulm wird der sympathische Medizinstudent also weiterhin seine Basketball-Schuhe im „Ländle“ schnüren. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, so Pape, der als Doppellizenz-Spieler für die OrangeAcademy und für ratiopharm ulm in insgesamt 141 nationalen und internationalen Spielen eingesetzt wurde.

„Ich bin jung, ich will spielen und der tief besetzte Profi-Kader von ratiopharm ulm lässt das nicht in dem Maße zu, wie ich es mir wünsche“, erklärt Pape. „Die Playoffs will ich jetzt genießen und werde Ulm immer als den Ort in Erinnerung behalten, an dem mir das nötige Vertrauen geschenkt wurde, um überhaupt über eine Profi-Karriere nachzudenken.“

Dr. Thomas Stoll, der Pape dabei geholfen hat, sein Medizinstudium in Ulm zu beginnen, sagt: „Ich hätte Till natürlich gerne weiterhin bei uns gehabt, aber die ProB ist für ihn nächstes Jahr eventuell zu wenig. Deshalb kann ich seine Entscheidung nachvollziehen“, so der Geschäftsführer von BBU ’01. Mit dem Abgang von Till Pape steht der Kader der OrangeAcademy vor einem Umbruch. Mit Chrissi Philipps und Marius Stoll, die ihre Verträge um ein Jahr verlängert haben, stehen zwei Leistungsträger fest. Darüber hinaus haben Nico Bretzel, Mate Fazekas und Zach Ensminger noch laufende Verträge.

 

(ratiopharm ulm)

Knights rüsten in der Zone auf

Der erste Neuzugang der Kirchheimer Zweitligabasketballer für die kommende Saison steht fest. Mit Till Pape kommt ein neuer Center unter die Teck, der bereits in der BBL und in internationalen Wettbewerben Erfahrungen sammeln konnte. Der 21-jährige kommt vom Bundesligisten Ratiopharm Ulm unter die Teck und wird mit Andi Kronhardt und Keith Rendleman unter den Körben für Gefahr sorgen.

Die Basketballkarriere des gebürtigen Paderborners begann bereits sehr früh. Schon im Alter von sechs Jahren startete Till damit den orangenen Ball durch die Sporthallen Paderborns zu dribbeln. In jungen Jahren wurde sein außergewöhnliches Talent erkannt und es folgten zwei Meisterschaften in der Jugend-Basketball-Bundesliga. Anschließend winkten sogar die ersten Minuten in der 2.Basketball-Bundesliga ProA für die Paderborn Baskets.

Karriere im Nationalteam

Von der U16 bis zur U20 durchlief Pape die Jugend-Nationalmannschaften Deutschlands. Nach seinem erfolgreichen Abitur folgte der Wechsel zu ratiopharm Ulm. Dort gelang ihm mit dem damaligen Kooperationspartner Weißenhorn die ProB-Meisterschaft und der Aufstieg in die ProA. In den beiden Duellen gegen die Knights setzte sich jeweils die neugegründete Orange Academy der Ulmer durch. Zum Leidwesen der Ritter. Dennoch mussten die jungen Ulmer am Ende der Saison nach dem sportlichen Abstieg den Schritt zurück in die ProB antreten. Der Plan für Pape beinhaltete jedoch auch die Perspektive Basketball-Bundesliga. Nach einer tollen Vorbereitung im vergangenen Sommer stand Pape auf dem Sprung in den BBL Kader des erfolgreichen Erstligisten, für den er bereits in den Monaten zuvor als Kaderspieler zur Verfügung stand und in der BBL und in den europäischen Wettbewerben einige Kurzeinsätze sammeln konnte. Doch es folgte der erste kleine Knick in der Karriere. Eine Verletzung warf den Center zurück und erneut kämpfte sich Pape über die ProB zurück in den Profikader. Nachdem in den vergangenen Wochen einige Spieler der Ulmer mit Verletzungen ausfielen, rückte Pape wieder in den Kader und wird sein Team im Saisonendspurt unterstützen. Dabei gelangen ihm im Topspiel gegen Tabellenführer Bayern München sieben Zähler in elf Minuten Spielzeit (3/4 FG) und drei erfolgreiche Dreier (3/5) und sechs Rebounds am vergangenen Wochenende gegen Vechta, wo er knapp 15 Minuten auf dem Parkett stand. Nach der BBL-Saison folgt dann der Wechsel unter die Teck, um in der BARMER 2.Basketball Bundesliga weitere Spielzeit und Erfahrungen zu sammeln.

„Wir haben Till natürlich schon länger verfolgt und waren von seiner Entwicklung beeindruckt. Er spielt sehr übersichtlich, effizient und intelligent. Seine Arbeitseinstellung ist hervorragend und als wir ihn persönlich kennengelernt haben war uns sehr schnell klar, dass er unsere Nummer eins für die Verpflichtung eines deutschen Centers sein würde. Wir sind davon überzeugt, dass Till sowohl sportlich wie auch charakterlich hervorragend in unser Team passt. Er ist jung, hungrig und ambitioniert. Daher freuen wir uns sehr, dass es geklappt hat. Natürlich ist es für uns von großem Vorteil so früh schon Planungssicherheit auf dieser wichtigen Position zu haben,“ berichtet Geschäftsführer Christoph Schmidt.

In der vergangenen Saison erzielte Pape für die Orange Academy in 22 Minuten im Schnitt pro Spiel 13,8 Punkte und 5,1 Rebounds. Besonders die Effektivität macht Pape enorm wertvoll. Im Zwei-Punktebereich liegt seine Erfolgsquote bei 57,6%. Doch auch aus der Distanz weiß der 100kg schwere Center mit 35,3% Dreierquote durchaus für Gefahr zu sorgen.

Und auch Trainer Mauro Parra hat lobende Worte für den 2,04m großen Spieler.

„Mit Till bekommen wir unseren absoluten Wunschspieler! Nicht nur seine spielerische Qualität, sondern auch sein Basketballverständnis werden uns als Mannschaft sehr viel geben. Trotz seines jungen Alters hat Till bereits viel Erfahrung in der ProB, BBL und International unter einem ausgezeichneten Coach gesammelt. Wir sind sehr stolz, dass er sich für unser Programm bei den Knights entschieden hat, “ so Parra.

Hochgesteckte Ziele

Auch neben dem Parkett machte der 21-jährige früh auf sich aufmerksam. Das Abitur bestand Pape mit einem Notendurchschnitt von 1,6. Nicht „nur“ die Prof-Basketballkarriere ist ein Ziel des ambitionierten Studenten. In den vergangenen zwei Jahren sammelte Pape fleißig Studienpunkte im Fach Molekulare Medizin an der Uni Ulm. Ein Medizinstudium zu absolvieren ist das große Ziel. Doch zunächst liegt der Fokus auf Basketball und den Kirchheim Knights. „Ich freue mich sehr auf die kommende Saison und die Chance mich in der ProA beweisen zu können. Ich bin stolz ein Mitglied der Knights Familie zu sein und ich werde alles für eine erfolgreiche Saison geben“ erklärte der Center.

Pape wird gemeinsam mit seinen neuen Teamkameraden am 12. August in die Vorbereitung starten.

Ritter-Kader:

Kronhardt, Rendleman, Koch, Wohlrath, Nicklaus, Pape

 

(VfL Kirchheim Knights)

Ritter basteln weiter an Kader

Kirchheims Fans dürfen sich auch in der kommenden Saison auf ein weiteres bekanntes Gesicht freuen. Kevin Wohlrath verlängert unter der Teck für eine weitere Saison und wird damit auch in der Saison 2019/2020 auf Korbjagd für die Knights gehen.

Der 24-jährige Berliner erzielte in der vergangenen Saison 5,8 Punkte im Schnitt pro Partie und musste nach den schweren Verletzungen von Constantin Ebert, Tim Koch und Brian Wenzel viel Verantwortung übernehmen. Gerade zu Saisonbeginn zeigte Wohlrath in den Spielen gegen Trier (18 Punkte) und Karlsruhe (26) tolle Leistungen. Darauf soll nun in der kommenden Saison aufgebaut werden. „Kevin hat in seiner ersten ProA Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Ohne ihn hätten wir nach den vielen Verletzungen große Probleme gehabt. Ich bin sehr froh darüber, dass sich Kevin entschieden hat unserem Programm bei den Knights treu zu bleiben. Es steckt noch sehr viel Potenzial in ihm,“ erklärte Knights-Coach Mauro Parra, der Wohlrath bereits seit dessen ersten Jahren in Berlin kennt und trainiert.

Trainingscamp unter der Teck

Um diese Entwicklung weiter zu fördern wird Wohlrath, der sich bereits im heimischen Berlin befindet, im Mai für drei Wochen nach Kirchheim kommen um mit dem Trainerteam individuell zu arbeiten. Während diesem dreiwöchigen Camp, an dem unter anderem auch Andreas Nicklaus und weitere Spieler teilnehmen, soll an den individuellen Stärken und Schwächen der Spieler gearbeitet werden. „Wir wollen auch weiterhin unser Programm verbessern und mit unseren Spielern individuell arbeiten um sie weiter zu entwickeln“, erklärte Geschäftsführer Christoph Schmidt. Ebenfalls am Camp teilnehmen werden einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend. Neben Wohlrath steht mit Andreas Nicklaus, Tim Koch, Andreas Kronhardt und Keith Rendleman ein erster Kern der Mannschaft der Saison 2019/2020. „Da ich mich in Kirchheim sehr wohl fühle, war es eine leichte Entscheidung für eine weitere Saison zu verlängern. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und hoffe das ich hier den nächsten Schritt machen kann, “ so Wohlrath.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Wenzel bleibt Kirchheimer

Im Rahmen des Heimspiels gegen Phoenix Hagen verkünden die Ritter, dass Kapitän Brian Wenzel weiter in Kirchheim bleiben wird. Nach seiner schweren Rückenverletzung wird der 28-jährige Forward seine Reha in Kirchheim absolvieren und sich parallel dazu im Nachwuchsbereich als Coach engagieren.

Dabei wird der Ritterkapitän die Führung der JBBL Mannschaft der Spielgemeinschaft Stuttgart-Esslingen-Kirchheim übernehmen, die im Sommer die Qualifikation für die JBBL bestreitet. „Brian und seine Frau sind in Kirchheim verwurzelt, daher gab es auch bei uns den langfristigen Gedanken Brian im Nachwuchsbereich mit einzubauen. Er kann sehr gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen. Durch die Verletzung und der langfristigen Auswirkung ist das dann ein aktuelles Thema geworden,“ erläutert Knights-Geschäftsführerin Bettina Schmauder. Aufgrund eines erneuten Bandscheibenvorfalls wird Wenzel in der Saison 2019-2020 nicht für die Knights auf Korbjagd gehen und sich einem umfassenden Rehaprogramm widmen, um wieder vollkommen gesund zu werden. Dies ist das vorrangige Ziel, bevor dann eine endgültige Entscheidung über die Weiterführung des Leistungssports von Wenzel getroffen wird. Parallel dazu bereitet sich der sympathische Berliner auf die Karriere nach der Profi-Laufbahn vor. „Ich freue mich auf die Aufgabe und bin sehr froh weiter Teil der Knights-Familie zu sein. Kirchheim ist unser zuhause geworden und ich werde mit den Jungs viel arbeiten um für das Qualifikationsturnier gewappnet zu sein,“ so Wenzel. Diese Arbeit beginnt auch sofort. Am 1.April findet das erste Try-Out für potenzielle Neuzugänge in Stuttgart statt.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Kirchheim Knights – Rockmann kehrt zurück

Die Kirchheim Knights haben auf die jüngsten Verletzungen reagiert und Max Rockmann verpflichtet. Der 29-jährige Berliner spielte bereits in der Saison 2013-2014 für die Teckstädter. Beim Auswärtsspiel am Samstag in Ehingen steht der Forward den Rittern wahrscheinlich zur Verfügung.

Mit Constantin Ebert und Brian Wenzel mussten die Zweitligabasketballer aus Kirchheim früh zwei langfristige Verletzungen hinnehmen. Nachdem auch die

Prognose bei Tim Koch eher in Richtung Ende Dezember tendiert, haben die Verantwortlichen der Teckstädter nun reagiert und Max Rockmann bis Saisonende unter Vertrag genommen. Dieser stand bis vor wenigen Tagen bei Ligakonkurrent Artland Dragons unter Vertrag, für die er in den letzten 2,5 Jahren spielte und in der aktuellen Saison auch das Kapitänsamt inne hatte. Die Dragons und Rockmann einigten sich zu Wochenanfang auf eine Vertragsauflösung. Nun also die Rückkehr ins Schwabenland.

Erfahrung und Charakter sprechen für Rockmann

Max und ich sind über die Jahre in Kontakt geblieben und haben uns immer mal wieder ausgetauscht. So auch in diesem Sommer. Nachdem wir jedoch früh mit Brian und Tim verlängert hatten hat es von der Position her nicht gepasst. Nach Brians schwerer Verletzung mussten wir neu bewerten. Unser vorrangigstes Ziel war es einen Spieler zu finden, der vom Typ her in unsere Mannschaft passt,“ berichtet Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Rockmann wird am Donnerstag nach Kirchheim kommen und bereits am Abend die erste Trainingseinheit mit seinen neuen Teamkollegen absolvieren. Vorbehaltlich der rechtzeitigen Abwicklung aller Formalien, könnte der langjährige Zweitligaakteur bereits am Samstag beim Auswärtsspiel in Ehingen eingesetzt werden. „Ich kenne Max noch aus meiner Zeit in Berlin und glaube das er sehr gut in unser Teamgefüge passt. Er ist ein harter Arbeiter und bringt viel Erfahrung mit. Nachdem wir gehört haben das er verfügbar wird mussten Chris und ich nicht lange überlegen. Er wird uns helfen,“ ist sich Knights-Trainer Parra sicher.

Immer mal wieder der Süden

Die Karriere von Rockmann begann in Berlin und führte ihn schnell ans College in den USA. Über Stationen u.a. in Hagen, Cuxhaven, Kirchheim, Hamburg und Heidelberg ging sein Weg nach Quakenbrück und nun zurück nach Kirchheim.

 

(Vfl Kirchheim Knights)

„Es ist viel Positives hängen geblieben“ – Ex-Tigers-Spieler Andreas Kronhardt im Interview

Andreas Kronhardt spielte von 2008 bis 2010 in Tübingen. Der 29-jährige Center ist seit Jahren ein gestandener Spieler in der ProA, inzwischen verheiratet und beruflich voll ausgelastet. Im Interview spricht Kronhardt über die Vergangenheit und die Zukunft.

Andreas, aktuell gehst du in die deine vierte Saison bei den Kirchheim Knights. Nach zuvor vielen kurzen Stationen bist du in der Teckstadt richtig heimisch geworden. Was sind die Gründe hierfür?

Das ist eine Mischung aus sportlichen, beruflichen und auch privaten Gründen. Sportlich habe ich meine Rolle im Team gefunden, es läuft hier einfach und macht gleichzeitig Spaß. Dazu arbeite ich Vollzeit bei unserem Hauptsponsor, der Kreisbaugenossenschaft, als Controller. Meine Frau ist demnächst mit dem Studium in Ulm fertig und wird dann auch hier in der Region anfangen zu arbeiten.

Die Vorbereitung hast du größtenteils aufgrund einer Verletzung verpasst. Du bist nach den Statistiken noch nicht auf dem Leistungsniveau aus der vergangenen Saison. Was fehlt dir noch?

Einfache Antwort: Zeit. Ich habe mir eine Woche vor dem Testspiel in Tübingen eine Bänderverletzung zugezogen. Die Verletzung ist leider nur langsam abgeheilt, dazu bin ich zu früh ins Training zurückgekehrt. Es fehlt aktuell noch die Sprungkraft, dazu ist man im Kopf etwas gehemmt. Ich bin jedoch auf einem guten Weg, es geht in die richtige Richtung.

In Kirchheim gibt es eine langfristige Vision in die Bundesliga aufzusteigen. Wie siehst du dieses ambitionierte Ziel aus sportlicher und struktureller Hinsicht?

Sportlich ist es auf jeden Fall möglich. Vor zwei Jahren sind wir erst im Halbfinale gegen den Mitteldeutschen BC ausgeschieden. Jetzt ist unser Kader noch tiefer und besser besetzt. Dies zum Sportlichen. Ansonsten tut sich in Kirchheim einiges, es wird viel im Marketing getan, die Stadt mit Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker steht hinter den Knights. Im Dezember haben wir ein Event-Game gegen Heidelberg in Stuttgart. Ich bin gespannt, was passiert.

Ein Rückblick: Wie hast du die zwei Jahre von 2008 bis 2010 in Tübingen im Nachhinein erlebt? Damals warst du noch im Team mit dem heutigen Trainer Aleksandar Nadjfeji.

Von Nadjfeji habe ich viel für mein eigenes Spiel gelernt. Dazu bleibt diese Zeit in guter Erinnerung. Mit Romeo Travis, Dane Watts oder Michael Jenkins hatten wir ein tolles Team. Tübingen ist ferner eine schöne Stadt zum Leben, ich bin immer mal wieder da. Mit Kwame Doku, mit dem ich damals in einer Wohngemeinschaft gelebt habe, stehe ich heute noch eng in Kontakt. Er lebt und arbeitet jetzt in Heidelberg. Ab und zu kommt er zu unseren Heimspielen nach Kirchheim vorbei. Zusammenfassend: Es ist viel Positives hängen geblieben.

Am Sonntag nun das Spiel in Tübingen. Was geht dir bei dieser Ansetzung in den Kopf?

Ich freue mich auf diese Partie. Mit Elijah Allen habe ich in der letzten Saison noch zusammengespielt. Vor drei Jahren zudem mit Besnik Bekteshi. Dazu haben meine Person und Coach Mauricio Parra eine Tübinger Vergangenheit. Die beiden Städte liegen nicht weit auseinander. Ich denke, es wird eine gute Kulisse und ein spannendes Spiel geben.

Andreas Kronhardt, vielen Dank für das Gespräch.

 

(Tigers Tübingen)

Horrornachrichten für Kirchheim – Koch und Wenzel verletzt

Die Knights stehen vor schwierigen Wochen. Zwei weitere schwere Verletzungen trüben die zuletzt gute Stimmung unter der Teck. Kapitän Brian Wenzel und Tim Koch werden den Rittern lange fehlen. Am Freitag müssen die Kirchheimer nach Baunach. Zwei Tage später empfangen die Teckstädter die Uni Baskets aus Paderborn in der Sporthalle Stadtmitte.

Zwei Szenen, die in ihrer Dramatik nahezu niemand mitbekommen hat, könnten nun einen extremen negativen Einfluss auf die Saison der Kirchheim Knights haben. Im Spiel gegen Trier stieß Tim Koch mit einem Gegenspieler zusammen und klagte am Folgetag über Nackenschmerzen. Eine hartnäckige Entzündung war die Folge. Nach mehrwöchiger Pause sollte Kirchheims langjähriger Dreierschütze in den Kader zurückkehren, doch eine erneute MRT-Untersuchung versetzte den Hoffnungen ein jähes Ende. „Leider ist die Entzündung immer noch da und schränkt Tim enorm ein. Ein weiterer unglücklicher Kontakt würde das Saisonaus bedeuten,“ erklärt Knights-Trainer Mauro Parra. Aufgrund dieser Diagnose rechnen die Ritter nun mit einer längeren Ausfallzeit bis Ende Dezember.

Kapitän muss passen

Dass die Ritter auch ohne ihren Scharfschützen gewinnen können, zeigten die Schwaben in den vergangenen Wochen. Doch nach dem langfristigen Ausfall von Constantin Ebert (Kreuzbandriss) und Kochs Verletzung wird die Personaldecke auf den deutschen Positionen immer kritischer. Einen weiteren heftigen Schlag mussten die Knights kurz nach der Meldung von Kochs Befund verkraften. Brian Wenzel verletzte sich im Spiel gegen Hanau, ebenfalls nach einem unglücklichen Schlag eines Gegenspielers, am Rücken und berichtete am Folgetag von starken Schmerzen. Eine eindringliche Untersuchung zeigte, dass Wenzel einen Bandscheibenvorfall erlitten hat und mindestens drei Monate ausfallen wird. Dabei ist unklar, ob es bei diesem Zeitraum bleiben wird. „Brians Verletzung ist sehr schwer zu verdauen. Er hatte sich für die Saison wahnsinnig viel vorgenommen. Mit ihm fehlt uns nicht nur ein wichtiger Spieler, sondern auch unser Kapitän, der mental für die Mannschaft sehr wichtig ist. Wir wissen nicht ob er in dieser Saison nochmal aufs Parkett zurückkehren kann. Seine vollständige Genesung hat dabei Vorrang vor allem anderen. Er wird sich zurückkämpfen wie er es schon ein paar Mal gemacht hat,“ so Parra. Mit Ebert, Koch und Wenzel fallen den Knights also drei deutsche Rotationsspieler langfristig aus. Zur Verfügung stehen mit Phillip Daubner, Andi Kronhardt und Kevin Wohlrath nur noch drei etatmäßige deutsche Spieler. Ergänzt um die Nachwuchsspieler Andi Nicklaus und Fekre Abraha.

„Wir haben in dieser Saison schon mit sehr vielen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt und uns jedes Mal wieder rausgearbeitet. Wir werden das auch dieses Mal tun,“ gibt sich Parra kämpferisch.

Luke vor Debut

Vor seinem ersten Einsatz steht Austin Luke. Der US-Amerikaner ersetzt Caleb Oetjen und wird voraussichtlich in beiden Spielen auflaufen können. „Es fehlen nur noch die letzten Details. Das sollten wir bis morgen aber hinbekommen,“ sagte Knights-Geschäftsführer Christoph Schmidt.

 

(Vfl Kirchheim Knights)

 

 

Point Guard Position wird neu besetzt

Die Kirchheim Knights haben kurz vor Saisonstart auf die schwere Verletzung von Constantin Ebert reagiert und mit Caleb Oetjen die Position des Point Guards neu besetzt. Der 23-jährige US-Amerikaner spielte in der vergangenen Saison in Litauen und überzeugte dort.

 

Unter der Teck hat man zwar bereits viele Erfahrungen mit verletzten Spielern während der Vorbereitung gesammelt, doch es ist lange her, dass ein Spieler komplett ersetzt werden musste. Nach der Kreuzbandverletzung des jungen Würzburgers und dem sicheren Aus für die Saison 2018-2019, fahndeten die Verantwortlichen nach einer Lösung.

„Eine solche Verletzung ist insbesondere auf den deutschen Positionen unglaublich schwer zu verkraften. Es gibt eben nur eine bestimmte Anzahl an deutschen Spielern, während der internationale Spielermarkt ständig Optionen bereithält,“ erklärt Christoph Schmidt.

Doch in diesem Jahr bot der Kader der Ritter weitere Möglichkeiten. Mit Brian Wenzel, Andi Kronhardt, Tim Koch, Kevin Wohlrath und Philip Daubner stehen noch weitere fünf fest eingeplante Rotationsspieler dem neuen Trainerteam zur Verfügung, wodurch die Ritter nicht gezwungen waren einen deutschen Spieler zu verpflichten. Hinzu kommen mit Andi Nicklaus und Fekre Abraha zwei Kooperationsspieler, für die die ProA zwar noch zu früh kommt, die sich aber im regelmäßigen Training beweisen und stetig verbessern. „Wir gehen sicherlich ein Risiko ein wenn wir keinen weiteren deutschen Spieler verpflichten, aber in der derzeitigen Situation und den Optionen die wir hatten, haben wir uns ganz bewusst für diesen Weg entscheiden,“ erklärt Schmidt weiter.

 

Nachdem die grundsätzliche Entscheidung gefallen war sich den internationalen Markt genauer anzusehen, kam schnell der Name Caleb Oetjen auf den Tisch. „Wenn ein Spieler verspätet zur Mannschaft stößt ist das immer eine besondere Situation. Für den Spieler, wie für die gesamte Mannschaft. Daher war es uns wichtig einen Spieler zu holen, der seine Rolle innerhalb des bestehenden Gefüges der Mannschaft versteht und akzeptiert. Caleb ist für uns kein unbekannter, weil wir uns bereits im Sommer Gedanken über ihn gemacht, uns dann aber letztendlich für Dajuan entschieden haben. Die Gespräche mit ihm waren sehr gut. Er ist ein sympathischer junger Kerl von dem wir überzeugt sind, dass er gut in unser Gefüge passt,“ berichtet Mauricio Parra.

 

Der US-Amerikaner stammt aus Indiana wo er auf einer Farm aufgewachsen ist. Seine Collegezeit erlebte Oetjen auf der Bethel University. Für die Wildcats erzielte er in seinem Abschlussjahr 15 Punkte, vier Rebounds und 3,5 Assists pro Partie. Schon zu Collegezeiten gehörte der Distanzwurf zu seinen Stärken. 42% erfolgreiche Dreier ließen die Knights aufhorchen. Doch viel wichtiger war die Bestätigung der guten Statistiken in seinem ersten und bislang einzigen Jahr in Europa. In Litauen spielte Oetjen für Silute und erzielte dort 12,3 Punkte und 4,9 Assists, bei einer Dreierquote von 39%. Der 1,83m große Linkshänder soll im Spiel der Ritter für Entlastung auf der Position des Spielmachers sorgen und gemeinsam mit Dajuan Graf die Geschicke der Ritter auf dem Spielfeld lenken. „Caleb hat sein Spiel in Litauen weiterentwickelt und bringt somit wertvolle Europaerfahrung mit. Er kann seine Mitspieler klug in Szene setzen, aber auch für Punkte sorgen. Durch seinen starken Wurf kann er durchaus auch auf der Position des Shooting Guards aushelfen,“ erklärt Parra.

 

Oetjen wird am Sonntag in Kirchheim erwartet und dann mit seinen Teamkameraden die Vorbereitung auf das erste Saisonspiel der Ritter gegen die Artland Dragons angehen. Tickets für den Auftaktkracher gibt es unter www.kirchheim-knights.de

 

Kapitänsfrage geklärt

 

Eine vermeintlich überraschende Lösung hatte Parra für die Frage des Kapitänsamtes parat. In der kommenden Saison wird Brian Wenzel der Kapitän der Ritter sein.

„Ich habe mir mit der Frage des Kapitäns viel Zeit gelassen. Es ist eine neue Mannschaft die sich zunächst finden musste, daher hat diese Entwicklung etwas Zeit benötigt. Brian ist in der Mannschaft hoch angesehen. Seine positive, energiegeladene Art ist ein vorbildhaftes Beispiel in vielerlei Hinsicht. Deshalb habe ich mich für ihn entschieden,“ erklärt Parra seine Entscheidung.

 

Knights-Kader:

PG: Dajuan Graf, Caleb Oetjen, Fekre Abraha

SG: Rohndell Goodwin, Kevin Wohlrath

SF: Tim Koch, Brian Wenzel

PF: Keith Rendleman, Phillip Daubner

C: Andi Kronhardt, Jalen Canty, Andreas Nick

 

 

(Vfl Kirchheim Knights)