Nachberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 91:74

Die SKYLINERS Juniors haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Frankfurter im BCM mit 91:74 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch und verbesserten damit ihre Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze. Durch den Erfolg zogen die Juniors in der Tabelle an den Gästen vorbei. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden früh ihren offensiven Rhythmus und kamen zu mehreren erfolgreichen Abschlüssen. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gäste aus Speyer knapp mit 25:24 in Führung.

Auch im zweiten Viertel blieb die Begegnung eng. Beide Teams stellten sich defensiv besser aufeinander ein, dennoch blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit einer knappen 41:40-Führung für die SKYLINERS Juniors ging es schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Frankfurter zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit einer konzentrierteren Verteidigung gelang es ihnen immer häufiger, die Angriffe der Speyerer zu stoppen. Gleichzeitig blieb die Offensive der Juniors effektiv, sodass sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt ausbauen konnten.

Im Schlussabschnitt hielten die Gastgeber den Abstand konstant und ließen Speyer nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand ein souveräner 91:74-Heimsieg für die SKYLINERS Juniors. Für die Frankfurter punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Jamie Edoka war mit 16 Punkten erfolgreichster Werfer, gefolgt von Lukas Smazak (14 Punkte), Desmond Watson (13Punkte), Ivan Crnjac (12 Punkte) sowie Leif Zentgraf und Dusan Nikolic mit jeweils 11 Punkten. Headcoach Markus Klusemann sagte nach der Partie: „Wir haben nach der Halbzeit defensiv nochmal deutlich zugelegt und dadurch das Spiel kontrollieren können. Besonders unsere Teamleistung war heute entscheidend“.

14.03.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 66:61

Die Porsche Basketball-Akademie hat im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd bei den Flashers Fellbach eine 61:66-Niederlage hinnehmen müssen. Für die Ludwigsburger war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Trotz personeller Probleme mit nur sieben einsatzfähigen Spielern zeigte das Team eine engagierte Leistung, rutschte in der Tabelle jedoch auf den sechsten Platz ab und ist nun punktgleich mit Rang neun. Die Gäste starteten mutig in die Partie und übernahmen früh die Führung. Vor allem David Engelhart und Armin Pivac übernahmen Verantwortung in der Offensive und sorgten für eine 11:5-Führung nach fünf Minuten. Fellbach fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, bewegte den Ball schnell durch die eigenen Reihen und erspielte sich immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeber auch aufgrund von zehn Ballverlusten der Ludwigsburger auf 40:31 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Porsche Basketball-Akademie jedoch eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz in der Defensive und großem Kampfgeist arbeiteten sich die Gelb-Schwarzen Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Marko Masic und Abdulhay Kömürkara sorgten schließlich für den Führungswechsel zum 57:56 und nährten die Hoffnung auf eine Überraschung. In der Schlussphase fehlte den Ludwigsburgern jedoch die offensive Durchschlagskraft. In den letzten Minuten gelangen den Gästen nur noch vier Punkte, während Fellbach die Partie vor allem durch einen starken Nik Schlipf kontrollierte und letztlich mit 66:61 für sich entschied.

Bester Werfer der Ludwigsburger war Marko Masic mit 18 Punkten. David Engelhart überzeugte mit zwölf Punkten und 13 Rebounds, während Armin Pivac neun Punkte und ebenfalls 13 Rebounds beisteuerte. Auf Seiten der Gastgeber führte Nik Schlipf mit 17 Punkten und fünf Rebounds sein Team zum Heimsieg.

 

14.03.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 92:94

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen dramatischen Auswärtssieg gefeiert. Beim TV Langen setzten sich die Kangaroos nach einem intensiven Spiel knapp mit 94:92 durch und stehen damit kurz vor dem sicheren Einzug in die Playoffs. Mit dem Erfolg rückte das Team zudem auf Tabellenplatz vier vor und hat damit weiterhin beste Chancen auf Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Die Gäste erwischten allerdings einen denkbar schlechten Start in die Partie. Erst nach fast vier Minuten gelang Tom Alte per Dunking der erste Korb für die Kangaroos. Langen nutzte die schwache Anfangsphase der BG konsequent aus und setzte sich früh deutlich ab. Nach dem ersten Viertel lag Leitershofen/Stadtbergen mit 14:28 zurück, wenig später wuchs der Rückstand sogar auf 21:43 an.

Im zweiten Viertel fand das Team von Cheftrainer Emanuel Richter jedoch besser ins Spiel. Durch aggressivere Verteidigung, mehrere Ballgewinne und eine deutlich verbesserte Trefferquote starteten die Gäste eine Aufholjagd. Bis zur Halbzeit verkürzten die Kangaroos den Rückstand auf 46:52. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. In der 25. Minute brachte Ferenc Gille die BG erstmals wieder bis auf einen Punkt heran. Zwar setzte sich Langen anschließend mit einem 12:0-Lauf erneut ab, doch die Kangaroos kämpften sich ein weiteres Mal zurück. Vor allem Brain Dawson übernahm nun Verantwortung und brachte sein Team in der 35. Minute erstmals in Führung (80:78). In der Schlussphase blieb es spannend. Eine Minute vor dem Ende lag die BG mit 90:84 vorne, ließ jedoch mehrere Freiwürfe liegen und ermöglichte Langen noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte jedoch sein Ziel, ehe Clint Hamann den entscheidenden Rebound sicherte und den 94:92-Auswärtssieg festhielt.

Bester Werfer der Kangaroos war Brain Dawson mit 28 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Zion Richardson (18 Punkte), Clint Hamann (16 Punkte) und Tom Alte (10 Punkte). Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Langen für den großen Kampf heute. Mit unserer Leistung, besonders im ersten Viertel, können wir nicht zufrieden sein. Positiv war jedoch die Reaktion unserer Mannschaft. Nach einem Rückstand mit 22 Punkten wieder zurückzukommen, spricht für den Charakter meines Teams.“

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 84:93

Die Tropics Oberhaching haben am Wochenende eine Niederlage gegen die Erfurter Basketball Löwen hinnehmen müssen. Trotz großer Unterstützung von den Rängen unterlagen die Gastgeber nach einer intensiven Partie, in der sie sich mehrfach zurückkämpften. Die Gäste lagen über weite Strecken der Begegnung in Führung und entschieden das Spiel schließlich in der Schlussphase für sich. Die Partie begann mit einem guten Start der Gastgeber. Nedzad Muratovic eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Dreiern. Anschließend übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Vor allem Ivan Kucan zeigte sich treffsicher aus der Distanz und erzielte bereits bis zur Halbzeit 19 Punkte. Auch Paul Albrecht und Noah Kandem trugen ihren Teil dazu bei, dass Erfurt mit einer 44:38-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel baute Erfurt den Vorsprung zunächst weiter aus und lag zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst nach einer Umstellung in der Verteidigung gelang es den Tropics, wieder besser in die Partie zu finden. Niklas Schüler und Freddy Müller sorgten mit mehreren Treffern von außen dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 64:71 verkürzt werden konnte. Im Schlussabschnitt blieb das Spiel umkämpft. Jonathan Zeisberger setzte mit mehreren erfolgreichen Aktionen zum Korb wichtige Akzente und brachte Oberhaching kurz vor Schluss zurück ins Spiel. Beim Stand von 84:84 zwei Minuten vor dem Ende war die Partie wieder ausgeglichen. In der entscheidenden Phase fanden die Gäste jedoch die besseren Lösungen und nutzten ihre Möglichkeiten, während Oberhaching einige Chancen ungenutzt ließ. Am Ende sicherten sich die Erfurter Basketball Löwen den Auswärtssieg. Topscorer der Tropics war Jonathan Zeisberger mit 20 Punkten sowie fünf Rebounds und drei Assists. Nedzad Muratovic steuerte 16 Punkte und 13 Rebounds bei, Niklas Schüler kam auf 15 Zähler und Freddy Müller auf 12 Punkte.

Trainer Mario Matic sagte nach der Partie: „Danke erstmal an die vielen Fans, die uns toll unterstützt haben! Glückwunsch an Florian und sein Team. Wer über die gesamte Partie hinweg führt hat auch verdient gewonnen. Ivan Kucan war heute einfach auch eine andere Liga und man muss den Hut vor seiner Leistung ziehen. Kämpferisch kann ich meiner Truppe nicht den Hauch eines Vorwurfs machen. Wir haben die Rebounds gewonnen und trotz eines aussichtslosen Rückstands, den wir aufgeholt haben, nicht aufgegeben uns bis zum Ende gekämpft. Leider haben wir an der Freiwurflinie viele einfache Punkte liegen lassen. Die Situation bezüglich Playoffs ist schwer, aber nicht aussichtslos. Wir werden am Samstag alles reinwerfen in Leitershofen und dann auf Schützenhilfe hoffen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:70

Der BBC Coburg hat im Frankenderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 1.075 Zuschauern in der HUK-COBURG arena setzten sich die Vestestädter klar mit 91:70 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch. Mit dem Erfolg sicherte sich Coburg Rang zwei in der Tabelle und bleibt im Rennen um den ersten Platz der Hauptrunde. Topscorer der Gastgeber war Dylan Fasoyiro mit 24 Punkten. Die Coburger erwischten einen furiosen Start in die Partie. Nach den ersten Punkten der Gäste sorgten mehrere Distanztreffer von Felix Egger, Fasoyiro und Kapitän Nico Wenzl für einen schnellen Lauf der Hausherren. Besonders von der Dreierlinie präsentierte sich der BBC treffsicher und setzte sich früh deutlich ab. Mit acht erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel erspielte sich Coburg eine komfortable 38:13-Führung. Im zweiten Abschnitt stabilisierten sich die Gäste aus Würzburg etwas und konnten den Rückstand phasenweise verkürzen. Dennoch blieb der Vorsprung der Coburger konstant bei rund 20 Punkten. Fasoyiro traf kurz vor der Pause erneut aus der Distanz und stellte schließlich den Halbzeitstand von 56:32 her.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Coburg weiterhin das Spielgeschehen. Mit guter Ballbewegung und weiteren Treffern von außen bauten die Gastgeber ihre Führung zwischenzeitlich auf über 30 Punkte aus. Nach drei Vierteln war die Partie beim Stand von 83:49 bereits entschieden. Im Schlussabschnitt nutzte BBC-Trainer Patrick Seidel die Gelegenheit, die Rotation zu erweitern und allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Würzburg verkürzte durch einige erfolgreiche Aktionen noch etwas, doch der deutliche Vorsprung der Coburger geriet nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein souveräner 91:70-Heimsieg. Neben Fasoyiro punkteten für Coburg auch Nico Wenzl (14 Punkte, 9 Assists), Erik Herzog (11 Punkte) und Brandon Dawson (10 Punkte) zweistellig.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach der Partie: „Wir hatten heute einen extrem fulminanten Start ins Spiel, womit wir uns eigentlich auch direkt schon die lange Rotation verdient haben. Es hat mich sehr gefreut, dass wir den Ball so gut bewegt haben. Unsere Dreierquote und unsere Intensität im ersten Viertel haben wirklich ihresgleichen gesucht. Das war meiner Meinung nach unser bestes Viertel der Saison. Danach haben wir die Rotation natürlich erweitert, jeder durfte mal aufs Feld und die Spieler, die sonst nicht so viel spielen, haben dann einfach die Chance bekommen und Erfahrung sammeln dürfen. Das war dann schön zu sehen, wie sehr sich alle auch für die Jungs gefreut haben. Rund um war das wirklich ein gelungener Auftritt von uns und jetzt haben wir noch zwei Spiele, bevor wir Richtung Playoffs schauen können.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die OrangeAcademy hat im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Dresden Titans unterlagen die Ulmer nach einem intensiven Schlagabtausch mit 74:76. Über weite Strecken der Partie lag die OrangeAcademy in Führung, ehe Dresden das Spiel in der Schlussminute drehte. Die Gäste aus Dresden erwischten zunächst den besseren Start und kamen mit hohem Tempo sowie aggressiver Verteidigung zu frühen Punkten. Auf Seiten der Ulmer übernahm zunächst Teo Milicic Verantwortung im Angriff, bevor Center Aiyamenkhue mit acht schnellen Punkten den Führungswechsel herbeiführte. Nach dem ersten Viertel lag die OrangeAcademy mit 26:19 vorne. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung zunächst aus, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Dresden blieb durch schnelle Angriffe und konsequentes Umschaltspiel in Schlagdistanz. Trotz der intensiven Partie behauptete die OrangeAcademy ihre Führung und ging mit einem 34:28-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Ulmer vor allem aus der Distanz besser ins Spiel. Meissa Faye traf direkt drei Dreier in Folge und sorgte für wichtige Punkte. Dennoch blieb Dresden weiter dran und nutzte Ballverluste der Gastgeber, um den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 55:53 zu verkürzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Lenny Kunzezwitsch setzte wichtige Akzente für Ulm, doch die Titans eroberten zwischenzeitlich erstmals wieder die Führung. Die OrangeAcademy antwortete zwar mit einem 8:0-Lauf, doch in der Schlussphase mobilisierten die Gäste noch einmal ihre Kräfte und drehten die Partie kurz vor dem Ende zum 76:74-Auswärtssieg. Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Dresden zum Sieg. Wir haben heute zu keiner Zeit einen wirklichen Rhythmus in der Offensive gefunden. Zudem haben wir auch nicht gut als Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit sah es zwar besser aus, dennoch haben wir uns dann zu viele Fehler in der Verteidigung erlaubt. Wir möchten noch vor den Playoffs wieder Fahrt aufnehmen.“

Nachberichte ProB Nord 24. Spieltag

14.03.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. RASTA Vechta II 76:70

Die Dragons Rhöndorf haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen RASTA Vechta II setzte sich das Team aus Bad Honnef vor 647 Zuschauern im DragonDome mit 76:70 durch. Für die Gäste aus Vechta, die bereits als sportlicher Absteiger feststehen, wurde vor allem ein offensiv schwaches zweites Viertel zum Verhängnis. Topscorer der Partie auf Seiten der Vechtaer war Roy Krupnikas mit 17 Punkten, während AJ Sumbry in weniger als 16 Minuten 14 Zähler erzielte. Die Gäste starteten stark in die Begegnung. Dreier von Sumbry und Krupnikas sorgten früh für eine 6:0-Führung, auch beim 8:2 lag RASTA II noch vorne. Rhöndorf reagierte jedoch mit einem 9:0-Lauf und drehte die Partie. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, das schließlich mit 21:21 endete. Im zweiten Abschnitt verloren die Vechtaer offensiv den Rhythmus. Nach Punkten von Krupnikas zum 26:29 gelangen dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst über mehrere Minuten keine Feldkörbe mehr. Insgesamt erzielten die Gäste im zweiten Viertel nur acht Punkte, während Rhöndorf den Vorsprung kontinuierlich ausbaute und mit einer 45:29-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte RASTA II jedoch eine starke Reaktion. Ein Dreier von Epke Kruthaup und ein Dunking von Moritz Dresing setzten ein erstes Zeichen, anschließend hielt vor allem Krupnikas die Gäste mit wichtigen Distanztreffern im Spiel. Trotz der verbesserten Leistung blieb Rhöndorf vor dem Schlussabschnitt mit 59:45 in Führung. Im letzten Viertel kämpften sich die Vechtaer noch einmal zurück. Ein 9:0-Lauf brachte das Horst-Team auf 54:61 heran, auch Mitte des Schlussabschnitts war beim Stand von 62:70 noch alles offen. Doch die Dragons nutzten ihre physische Überlegenheit unter den Körben und entschieden die Partie letztlich für sich. In der Schlussminute konnte Vechta den Rückstand noch einmal verkürzen, für eine Wende reichte die Zeit jedoch nicht mehr. Neben Krupnikas punkteten für RASTA II auch AJ Sumbry (14 Punkte) und Epke Kruthaup (13 Punkte) zweistellig.

Rhöndorf dominierte insbesondere beim Rebounding mit 51:38 und sicherte sich so den 76:70-Heimsieg. Head Coach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Wir sind mit den zwei Dreiern eigentlich stark ins Spiel gestartet. Aber defensiv haben wir keinen Zugriff bekommen. Rhöndorf hat uns dann in vielen Situationen überrannt. Unsere Defense im Halbfeld war wiederum okay. Aber wir haben eben viele Transition-Punkte kassiert. In der 2. Halbzeit haben wir dann die Wende geschafft. Da waren wir deutlich aggressiver und haben eben diesen Zugriff bekommen. Roy Krupnikas hatte ein gutes drittes und auch 4. Viertel, so sind wir nach dem Seitenwechsel gut reingekommen, wir haben den Ball gut bewegt. Eti Ehioghae hat es heute auch sehr gut gemacht. Er hat uns defensiv viel gegeben, als AJ Sumbry mit Foul-Problemen raus war.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 91:71

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich den Einzug in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert. Der Aufsteiger setzte sich im Heimspiel gegen den SC Rist Wedel mit 91:71 durch und machte damit bereits drei Spieltage vor Saisonende den Einzug in die Postseason perfekt. Mit nun 13:10-Siegen ist das Team von Headcoach Artur Gacaev nicht mehr aus den Top acht der ProB Nord zu verdrängen. Die Gäste aus Wedel erwischten zunächst den besseren Start und trafen vor allem aus der Distanz hochprozentig. Die Baskets Juniors fanden offensiv zunächst wenig Rhythmus und lagen früh mit 16:25 zurück. Im weiteren Verlauf steigerten die Gastgeber jedoch die Intensität in der Defensive und kamen so besser ins Spiel. Besonders Simon Kohlhoff und Andre Galler setzten wichtige Akzente, während ein Dreier von Boger für den Ausgleich zum 45:45 sorgte. Wedel rettete jedoch eine knappe Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Baskets Juniors zunehmend die Kontrolle über die Partie. Trotz früher Foulprobleme von Jon’il Fugett bestimmten die Gastgeber über ihre Verteidigung das Spielgeschehen und setzten sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 68:61 ab. Im Schlussabschnitt sorgten die Westersteder dann für die Entscheidung. Ein Dreier von Andre Galler zum Start des Viertels brachte eine zweistellige Führung. Zwar verkürzte Wedel zwischenzeitlich noch einmal auf 71:65, doch weitere Punkte von Boger sowie ein Distanztreffer von Fungula stellten den Vorsprung wieder her. Fugett erhöhte schließlich ebenfalls aus der Distanz auf 85:65 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein souveräner 91:71-Heimsieg für die Baskets Juniors auf der Anzeigetafel.

Headcoach Artur Gacaev sagte nach der Partie: „Nachdem wir zu Beginn Probleme hatten, haben wir uns immer besser in die Partie gekämpft und durch unseren tiefen Kader immer wieder Impulse von unterschiedlichen Spielern bekommen. Im letzten Viertel ging bei Wedel nichts mehr und wir konnten auch den direkten Vergleich gewinnen. Wir sind sehr stolz auf unsere bisherige Saison.“ 

14.03.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 100:91

Die Iserlohn Kangaroos haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Heimsieg eingefahren. In der Matthias-Grothe-Halle setzte sich das Team aus der Waldstadt mit 100:91 gegen die Itzehoe Eagles durch und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Topscorer der Partie wurde Christopher Schultz mit 28 Punkten, während Tyson Leitao mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double beisteuerte. Die Gastgeber starteten zunächst besser in die Partie und gingen früh mit 5:0 in Führung. Anschließend entwickelte sich jedoch ein ausgeglichenes erstes Viertel. Nach einem kurzen Lauf der Kangaroos zum 15:8 fanden die Gäste aus Itzehoe über schnelle Fastbreaks und erfolgreiche Distanzwürfe zurück ins Spiel und drehten die Partie noch vor der ersten Pause. Mit 26:22 entschieden die Eagles das erste Viertel für sich.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Kangaroos zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreierlinie fanden die Iserlohner nun ihren Rhythmus und sorgten mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für Stimmung in der Halle. Trotz eines weiterhin hohen Tempos und intensiver Phasen gelang es den Gastgebern, sich Stück für Stück abzusetzen und eine 47:39-Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Auch nach dem Seitenwechsel starteten die Kangaroos stark und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf 15 Punkte aus. Die Eagles gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich mit schnellen Angriffen wieder heran. Vor dem Schlussabschnitt blieb die Partie beim Stand von 69:65 weiter offen. Im letzten Viertel legten die Iserlohner erneut vor und stellten schnell wieder auf einen zweistelligen Vorsprung. Zwar verkürzten die Gäste rund 40 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 88:95, doch ein wichtiger Dreier von Christopher Schultz brachte die Entscheidung. Kevin Strangmeyer sorgte anschließend mit sicheren Freiwürfen dafür, dass die Kangaroos die 100-Punkte-Marke erreichten und den 100:91-Heimsieg endgültig sicherten.

Neben Schultz punktete auch Tyson Leitao (19 Punkte) zweistellig für die Kangaroos und überzeugte zusätzlich mit elf Rebounds. Mit dem Erfolg machten die Iserlohner einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Headcoach Toni Prostran sagte nach der Partie: „Wenn wir alle Spieler im Training haben und auch im Spiel alle fit sind, sieht man, wie gut wir sein können. Die Jungs haben heute sehr gut gespielt – und wir haben diesen Sieg verdient geholt.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 84:81

Die EN Baskets haben im Heimspiel gegen Bernau einen wichtigen 84:81-Erfolg gefeiert und damit einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Die Gastgeber präsentierten sich gegenüber den vergangenen Spielen deutlich verbessert, kämpften um jeden Ball und überzeugten mit hoher Intensität in der Defensive. Topscorer der Partie wurde Patterson mit 26 Punkten. Die EN Baskets starteten mit viel Energie in die Begegnung. Durch schnelle Rotationen in der Verteidigung erzwangen die Blau-Gelben mehrere Ballgewinne und kamen immer wieder zu einfachen Fast-Break-Punkten. So entschieden die Gastgeber das erste Viertel mit 28:20 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste aus Bernau, aktuell Tabellenzweiter, besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste den Rückstand Stück für Stück verkürzten. Zur Halbzeit lag das Heimteam nur noch knapp mit 46:43 vorne.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die EN Baskets erneut den Druck. Mit großem Einsatz in der Defensive und konsequenten Aktionen zum Korb bauten sie ihren Vorsprung wieder aus und gingen mit einer 64:56-Führung in den Schlussabschnitt. Auch im letzten Viertel blieben die Gastgeber zunächst tonangebend. Drei Dreier in Folge von Patterson sorgten für die höchste Führung der Partie zum 77:63. Doch Bernau gab sich nicht geschlagen und startete beim Stand von 82:69 einen 12:0-Lauf, der die Gäste kurz vor Schluss bis auf 81:82 heranbrachte. In der entscheidenden Phase behielten die EN Baskets jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den wichtigen 84:81-Heimsieg. Neben Patterson punkteten auch Nyberg (14 Punkte) und Stoll (13 Punkte) zweistellig für die EN Baskets. Head-Coach Falk Möller sagte nach der Partie: „Wir sind sehr froh, dieses Spiel gewonnen zu haben. Die Art und Weise, wie wir es geschafft haben, war die erhofften Reaktion auf die Pleite in Vechta. Jetzt gilt unser Fokus dem Iserlohn-Spiel.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Seawolves Academy 90:62

Die ETB Miners Essen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem klaren 90:62-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy sicherte sich das Team von Headcoach Lars Wendt bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Meisterschaft der ProB Nord. Gleichzeitig gehen die Essener damit als Nummer eins in die Playoffs und sichern sich das Heimrecht für alle möglichen Serien. Von Beginn an bestimmten die Miners das Spielgeschehen. Mit aggressiver Verteidigung und hohem Tempo setzten die Gastgeber Rostock früh unter Druck und kontrollierten den Rhythmus der Partie. Die Gäste fanden offensiv kaum Lösungen gegen die starke Essener Defensive, während der Ball in der Offensive der Miners gut durch die eigenen Reihen lief. Immer wieder erspielte sich das Team freie Würfe und erfolgreiche Abschlüsse am Korb.

Auch nach der Halbzeitpause blieb Essen das dominierende Team. Die Miners ließen defensiv nur wenige einfache Punkte zu und bauten ihren Vorsprung im Laufe der zweiten Hälfte kontinuierlich aus. Spätestens im Schlussviertel war die Partie entschieden, sodass die Gastgeber den deutlichen 90:62-Heimsieg souverän ins Ziel brachten. Topscorer der Essener war Quashawn Lane mit 18 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Niclas Sperber und Jonathan Almstedt mit jeweils 16 Zählern. Auf Seiten der Rostocker waren Jonas Zilinskas mit 18 Punkten und Matthes Tilsen mit 14 Punkten die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Lars Wendt sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Mannschaft zur Hauptrundenmeisterschaft! Rostock war zwar durch das Fehlen ihres Amerikaners deutlich geschwächt, dennoch haben wir die Aufgabe konzentriert und souverän gelöst. Jetzt wollen wir in den letzten beiden Spielen den ersten Platz der gesamten ProB festmachen, um uns den Heimvorteil für die kompletten Playoffs zu sichern.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BSW Sixers 72:77

Die Hertener Löwen haben am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine knappe Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die BSW Sixers unterlag das Team von Headcoach Robin Singh nach einer intensiven Partie mit 72:77. Vor allem ein schwaches erstes Viertel und ungewohnt niedrige Wurfquoten machten es den Gastgebern schwer, früh in die Begegnung zu finden. Die Gäste aus Sandersdorf erwischten den besseren Start und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Während Herten offensiv nur schwer in Rhythmus kam, nutzten die Sixers ihre Chancen konsequent und setzten sich schnell ab. Nach dem ersten Viertel lagen die Löwen bereits mit 13:23 zurück. Auch im zweiten Abschnitt blieb Sandersdorf zunächst tonangebend und baute die Führung zwischenzeitlich auf 28:15 aus. Die Löwen zeigten jedoch Moral und kämpften sich mit mehr Intensität in der Defensive wieder heran. Beim Stand von 29:35 schien die Partie wieder offen. Kurz darauf musste Herten jedoch einen weiteren Rückschlag verkraften: David Ewald verletzte sich nach einem harten Foul und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Gäste nutzten diese Phase und gingen mit einer 45:33-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Löwen deutlich verbessert. Mit aggressiverer Verteidigung und mehr Zug zum Korb verkürzten die Gastgeber den Rückstand im dritten Viertel auf fünf Punkte (49:54). Doch ein anschließender 8:0-Lauf der Sixers stellte den alten Abstand wieder her, sodass Herten mit einem 52:62-Rückstand in den Schlussabschnitt ging. Im letzten Viertel starteten die Löwen noch einmal eine starke Aufholjagd. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzten die Gastgeber auf 67:73 und sorgten für Spannung in der Halle. Kurz vor Schluss war Herten sogar bis auf einen Punkt herangekommen. In der entscheidenden Phase behielten die Sixers jedoch die Nerven und sicherten sich schließlich den 77:72-Auswärtssieg.

Headcoach Robin Singh sagte nach der Partie: „Glückwunsch an die Sixers – sie haben sich den Sieg erarbeitet und einen großartigen Fight geliefert. Unsere erste Halbzeit war nicht gut. Wir haben die Physis nicht angenommen und sind nicht konsequent genug zum Korb gezogen, besonders im ersten Viertel. In der zweiten Hälfte haben wir das deutlich besser gemacht und sind aggressiver zum Korb gezogen und haben unsere Chancen konsequent genutzt. Für uns gilt es nun, das Team wieder aufzubauen und den Fokus auf das nächste schwere Spiel in Rostock zu richten.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 94:101

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am Sonntagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einem spannenden Overtime-Krimi setzten sich die Niedersachsen bei den TKS 49ers mit 101:94 durch und machten damit den Klassenerhalt perfekt. Für die Gastgeber aus Stahnsdorf hingegen bedeutet die Niederlage nach dem Sieg der BSW Sixers den sportlichen Abstieg. Die Partie begann mit hohem Tempo. Die 49ers trafen früh von der Dreierlinie, doch Neustadts Topscorer Matej Jelovcic antwortete direkt mit einem erfolgreichen Dreipunktspiel. Im weiteren Verlauf übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich auf 17:11 ab. Die Hausherren reagierten jedoch mit einem kleinen Lauf, sodass das erste Viertel mit 27:27 endete.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein echtes Dreierfestival. Die Shooters trafen gleich vier Distanzwürfe in Folge und erspielten sich dadurch eine deutliche Führung. Rund vier Minuten vor der Halbzeit lagen die Gäste mit 41:32 vorne und bauten den Vorsprung bis zur Pause weiter aus. Ein Tip-In von Jelovcic sorgte schließlich für den 55:45-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst etwas ruhiger. Neustadt kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen und erhöhte den Vorsprung in der 24. Minute auf 61:46. Kurz vor Ende des dritten Viertels brachte jedoch ein Buzzerbeater-Dreier von Carl Thure Peters die Gastgeber wieder etwas heran (56:66).

Im Schlussabschnitt starteten die 49ers eine Aufholjagd und glichen in der 36. Minute zum 75:75 aus. Kurz vor dem Ende brachte ein Layup von Jannes Hundt die Gastgeber sogar mit 78:77 in Führung. Jelovcic behielt anschließend an der Freiwurflinie die Nerven und brachte Neustadt wieder in Front. Drei Sekunden vor Schluss trafen die 49ers jedoch einen Dreier zum Ausgleich – die Partie ging in die Verlängerung. In der Overtime erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start und führten mit 90:85. Doch Neustadt antwortete mit wichtigen Dreiern von Emil Loch und Chris Kwilu zum 92:92. In der Schlussphase übernahmen erneut Jelovcic und Aime Olma Verantwortung und sorgten mit wichtigen Punkten für die Entscheidung. Am Ende sicherten sich die Shooters einen 101:94-Auswärtssieg.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „In einem wahren Krimi zeigte unser Team eine kämpferische Leistung und belohnt sich am Ende mit dem Klassenerhalt! Zwei Auswärtssiege in einer Woche, nach einer harten Niederlage davor zu Hause, muss man erstmal so holen. Heute haben wir es zwar spannender gemacht als nötig, aber am Ende zählt nur der Sieg. Vor allem die heute gute Dreier- und Freiwurfquote hat uns den Sieg gebracht. Danke an die vielen Zuschauer am Stream und natürlich auch an alle Fans, die uns in der Halle vor Ort unterstützt haben!“

Vorberichte ProB Süd 24. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 

Die Ahorn Camp Baskets sind auf der Zielgeraden zur Aufstiegsrunde in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. Die siebtplatzierten Speyerer sind bei den Frankfurt Skyliners II zu Gast, die sich als aktueller Tabellenneunter ebenfalls Chancen auf einen der vorderen acht Plätze nach Abschluss der Hauptrunde ausrechnen. „Wir können in Frankfurt gewinnen, zumal wir zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt haben“, gibt sich Ahorn-Camp- Coach Carl Mbassa zuversichtlich. Allerdings sind die Skyliners im Februar zu einem Höhenflug gestartet und haben drei Siege in Serie gefeiert: in Oberhaching und Erfurt sowie zuhause gegen Schlusslicht Würzburg.

Dabei profitierte das Ensemble um Trainer Markus Klusemann auch von den guten Vorstellungen des Distanzschützen Desmond Watson, den die Hessen im zurückliegenden Dezember nachverpflichtet haben. Neben dem US-Amerikaner zählen die Flügelspieler Ivan Crnjac und Leif Zentgraf sowie Point Guard Jamie Edoka zu den Leistungsträgern der Frankfurter. Das Gesetz der Serie spricht für die Gastgeber. Seit 2022 ist den Ahorn Camp Baskets gegen die Hessen kein Punktspielerfolg mehr gelungen. Auch im Hinspiel der aktuellen Saison hatten die Domstädter in der heimischen Nordhalle mit 69:84 (32:49) das Nachsehen. Damals trumpften in Reihen der Gäste auch Dusan Nikolic und Lukas Smazak auf. Speyers Chefcoach Mbassa kommentiert die Negativbilanz mit den Worten „neues Jahr, neues Glück“.

 

14.03.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 

Nach fast drei Wochen Pause greifen die Fellbach Flashers wieder in das Geschehen der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein. Die Fellbacher empfangen die BBA Ludwigsburg zum direkten Duell um Tabellenplatz drei. Eine so lange Spielpause sind die Spieler von Head Coach Kris Borisov sonst nur aus der Offseason gewohnt. Durch den regulären FIBA-Break sowie das spielfreie Wochenende – bedingt durch die ungerade Anzahl von 13 Teams in der Liga – stehen die Flashers nun erstmals seit dem 21. Februar wieder auf dem Parkett. Mit der BBA Ludwigsburg wartet dabei eine anspruchsvolle Aufgabe.

Das Nachwuchsteam präsentiert sich in dieser Saison deutlich stabiler als in den vergangenen Jahren. Viele Talente wie Marko Mašić oder Julius Baumer konnten gehalten werden und haben in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Mit elf Siegen aus 21 Spielen stehen die jungen Ludwigsburger aktuell auf Tabellenplatz vier – direkt hinter den Flashers. Die Fellbacher wiederum konnten ihren dritten Platz zuletzt „auf der Couch“ verteidigen. Dank der Ergebnisse der Konkurrenz stehen sie mit zwölf Siegen aus 21 Spielen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte.

Nun gilt es, diese Position zu behaupten und sich möglichst das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Die lange Pause könnte dabei Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits hatten angeschlagene Spieler ausreichend Zeit zur Regeneration und konnten an Details in ihrem Spiel arbeiten. Andererseits gilt es nun, schnell wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu finden. Auch Head Coach Kris Borisov nutzte die spielfreie Zeit, um sich weiterzubilden. Der Trainer erhielt die Gelegenheit, bei den Dallas Mavericks in der NBA zu hospitieren – eine besondere Erfahrung und große Anerkennung seiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Eindrücke aus der NBA sollen nicht nur Borisov persönlich weiterbringen, sondern auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der Flashers liefern.

 

14.03.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 

Der TV Langen will auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die BG Hessing Leitershofen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Für uns geht es nach wie vor um jeden Sieg. Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen“, betont Headcoach Tobias Jahn. Im Hinspiel präsentierten sich die Langener mit viel Selbstvertrauen und überzeugten beim 92:76-Auswärtssieg in Leitershofen. Grundlage für den Erfolg war eine geschlossene Teamleistung, bei der gleich fünf Spieler zweistellig punkteten. Die Aufgabe könnte diesmal jedoch schwieriger werden.

Center Jacob Washington hat vorzeitig um die Auflösung seines Vertrags gebeten und steht dem Team damit nicht mehr zur Verfügung. Dadurch fehlt auf den großen Positionen ein wichtiger Stammspieler. Leitershofen könnte versuchen, diesen Vorteil zu nutzen und vermehrt das Spiel unter dem Korb zu suchen – etwa über den 2,11 Meter großen Clint Hamann oder Center Tom-Niclas Alte. Gleichzeitig gilt es für die Giraffen, die starken Guards Brian Dawson, der im Hinspiel 25 Punkte erzielte, und Zion Richardson zu kontrollieren. „Wir haben uns für das Wochenende einen klaren Gameplan erarbeitet, der auf die veränderten Bedingungen in unserem Kader eingeht. Wir wollen zu Hause gewinnen und unseren Fans ein tolles Basketballspiel zeigen“, sagt Jahn abschließend.

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 

Nach dem Befreiungsschlag und wichtigen Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball steht das nächste Endspiel im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde für die Oberhachinger Basketball an. Die Mannen um Kapitän Peter Zeis empfangen die Basketball Löwen aus Erfurt. Die Gäste aus Thüringen , die deutlich stärker sind als Ihre aktuelle Bilanz, blieben diese Spielzeit etwas unter den Erwartungen. Angeführt von Fachmann Florian Gut, der sowohl Geschäftsführer als auch Trainer der Löwen ist, hat Erfurt sehr große Ambitionen für die Zukunft.

Diese Spielzeit wurde jedoch nicht so viel in den Spieleretat investiert sondern in die Infrastruktur. Unter anderem wurde der Bau einer bundesligatauglichen Trainingsarena finanziert. Nichtsdestotrotz schaffte Löwendompteur Gut nach schwacher Hinrunde im zweiten Teil der Saison souverän den Klassenerhalt. Neben Toptalent Musa, der einige Collegeangebote vorliegen hat, und Topcenterduo Kandem/Albrecht war vor allem der nachverpflichte Ivan Kucan ein wichtiger Garant für die starke Rückrunde. Der Erstligaerfahrene Kroate spielte zuletzt in Italien und ist ein brandgefährlicher Shooter. Bis die beiden verletzten NBBL Spieler Hein und Galusic kann das Trainerduo Block/Matic diesmal personell aus dem vollen schöpfen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

BBC Coburg trifft auf die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Den vierten Sieg in Serie peilt der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag gegen den unterfränkischen Rivalen aus Würzburg an. Mit denen von BBL-Legende Alex King betreuten Baskets empfangen Dylan Fasoyiro und Co. den Tabellenletzten der ProB Süd. Dennoch sollten gerade die Vestestädter den Würzburger Nachwuchs keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Nachdem der BBC bereits vor einigen Wochen die Playoff-Qualifikation unter Dach und Fach bringen konnte, steht seit dem souveränen 85:76-Auswärtserfolg bei den Kangaroos aus Leitershofen vom vergangenen Samstag auch fest, dass die Mannschaft von Patrick Seidel im Genuss des Heimvorteils in der ersten Playoff-Runde kommt. Ein Platz in den Top 4 ist den Coburgern somit nicht mehr zu nehmen. Mit einem weiteren Sieg aus den verbleibenden drei Partien würde sich der BBC darüber hinaus Rang zwei sichern und hätte folglich auch in einem theoretischen Viertelfinale das Heimrecht auf seiner Seite.

Um doch noch von Tabellenplatz eins in die Playoffs zu gehen, müssten sich die Ulmer mindestens zwei Ausrutscher leisten, während die Vestestädter sich quasi keinen Fehltritt mehr erlauben dürften. Von der Coburger Ausgangslage vor den letzten drei regulären Saisonspielen können die Würzburger in dieser Spielzeit jedoch nur träumen. Nach Platz fünf in der Vorsaison und dem Erreichen der Endrunde steuert der Nachwuchs des Bundesligisten in dieser Saison dem sportlichen Abstieg entgegen. Nur einen Sieg aus acht Spielen konnte das Tabellenschlusslicht im Kalenderjahr 2026 feiern und ist seit nunmehr vier Partien ohne Erfolgserlebnis.

Das hat zur Folge, dass die Mainfranken drei Siege aus den letzten drei Spielen benötigen, um den Gang in die Regionalliga zu verhindern. Zugleich darf der Tabellenvorletzte aus Erfurt keine weitere Begegnung für sich entscheiden. Ein weiteres Problem der Mannschaft von Alex King: Mit Coburg, Ulm und Fellbach warten die Top 3 der ProB Süd in den verbleibenden drei Spielen noch auf die Baskets Akademie. Dabei müssen die Würzburger zweimal auswärts ran. Allerdings gingen die Unterfranken nur ein einziges Mal in dieser Saison in der Fremde als Sieger vom Parkett.

93 Punkte kassierte Würzburg dazu seit dem Jahreswechsel im Schnitt – die meisten aller Teams. Genauso viele erzielte der BBC auch beim 93:97 im Hinspiel vergangenen Dezember, nur reichte die Punkteausbeute den Vestestädtern nicht, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Denn mit David Pisic, der pro Partie etwas mehr als elf Punkte auflegt, hatten die Würzburger an diesem Tag den Matchwinner in ihren Reihen. Satte 42 Zähler schenkte der 22-jährige dem BBC ein. Zudem traf der Flügel neun seiner 13 Würfe von Downtown. Damit die Coburger nicht noch einmal Gast einer Pisic-Party werden und die eigene Siegesserie weitergehen kann, muss vor allem der Fokus dieses Mal stimmen, wie Youngster Felix Egger meint: „Auch wenn wir bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind, wollen wir uns natürlich jetzt in den letzten drei Spielen auch die bestmögliche Ausgangssituation erarbeiten. Dafür möchten wir vor allem im kommenden Derby gegen Würzburg unsere Siegesserie weiter fortsetzen, um noch weiter an Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel haben wir auch noch etwas gut zu machen, weshalb wir umso fokussierter und motivierter ins Spiel gehen werden.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten auswärts gegen die Orange Academy an. Nach dem wichtigen Erfolg gegen Ludwigsburg am vergangenen Sonntag, wollen die Elbriesen gegen den Tabellenführer Ulm den Sprung auf die Play-Off Plätze weiter im Auge behalten. Darin sind die Dresdner erprobt, denn schon im ersten Duell Mitte November, konnte das Team um Headcoach Valentino Lott, die Partie für sich entscheiden. Mit zuletzt sechs Siegen in Serie, steht die renommierte Talenteschmiede der Ulmer kurz davor, Hauptrunden-Meister der ProB Süd zu werden.

Die Orange Academy sichert sich immer wieder internationale Toptalente, die sich auch dank großer Verantwortung im ProB-Team zu NBA Spielern entwickeln. Ein Spieler dieses Formats könnte der erst 18-jährige Franzose Meissa Faye sein, der dank seiner offensiven Vielseitigkeit und Athletik mit 16,7 PPG (2,4 3PM) die Führung in der Offense übernimmt. Guard Teo Milicic, der auch bereits mehrfach im Ulmer BBL-Team eingesetzt wurde, steht zuletzt wieder häufiger für die Zweitvertretung auf dem Parkett. Mit durchschnittlich 11,8 PPG und 3,9 APG lenkt er dabei das Offensivspiel der Schwaben. Neben ihnen übernehmen vor allem Joel Cwik, Namori Omog, Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue Verantwortung im Angriff. Letzterer sorgt auf der anderen Seite des Parketts durch seine Größe von 2,09 Meter für eine gefürchtete Präsenz, hält mit 1,7 Blocks pro Partie den Bestwert der Staffel inne und hat einen wesentlichen Anteil daran, dass sein Team einer der besten Verteidigungen stellt.

So forsch sich die Mannschaft von Florian Flabb im Zweipunktbereich beweist, sind sie mit lediglich einer Dreierquote von 28,4 Prozent, überraschend der schwächste Club aus der Distanz. Ein Faktor, der den ambitionierten Nachwuchsspielern auch schon im Hinspiel das Genick gebrochen hat. In der unerwartet hohen Niederlage fehlten aber beide Topspieler Faye und Milicic. Mit ihnen dürfte die Orange Academy vor heimischer Kulisse ambitioniert sein, sich für die Pleite zu revanchieren und den nächsten Schritt Richtung Hauptrunden-Meisterschaftstitel zu machen.

Die Elbriesen wahren mit einem zuletzt hohen Heimsieg gegen Ludwigsburg weiter die Play-Off Chancen. Trotz des deutlichen Ergebnisses räumte Trainer Valentino Lott ein, dass die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg nicht immer die nötige Konzentration zeigte, die in der anstehenden Partie gegen die schwäbische Spitzenmannschaft besonders gefragt sei. Gerade Simeon Dimitrov wird in seiner alten Wirkungsstätte seine Teamkollegen motivieren, im Play Off Kampf den nächsten Sieg einzufahren. Titans Headcoach Valentino Lott im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel: „Die Ulmer haben in den letzten Wochen wieder Momentum aufgenommen und stehen derzeit verdient an der Tabellenspitze. Auch wir konnten aus den vergangenen Spielen wichtige Punkte mitnehmen und wollen daran am Sonntag anknüpfen. Für beide Teams steht noch einiges auf dem Spiel. Die Messe ist also noch längst nicht gelesen. Ulm möchte den hauchdünnen Vorsprung auf Coburg verteidigen, während wir den Sprung unter die ersten acht Plätze schaffen wollen.“

Vorberichte ProB Nord 24. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

14.03.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 

Die Korbjäger der Baskets Juniors TSG Westerstede sind gegen den SC Rist Wedel gefordert. Mit der ligaweit drittbesten Bilanz innerhalb der vergangenen zehn Spiele (7-3) liegen die Baskets Juniors aussichtsreich im Rennen um eine Playoff-Teilnahme. Der Aufsteiger rangiert mit 12:10-Siegen vor dem 24. Spieltag auf Platz vier und führt damit ein breites Mittelfeld an, in dem sich auch die Gäste aus Wedel wiederfinden. Das Team aus der Nähe Hamburgs weist nach einer Niederlage gegen Neustadt unter der Woche nun eine Bilanz von 11:12-Siegen auf und darf sich mit Blick auf die erhoffte Teilnahme an der Postseason kaum noch einen Ausrutscher erlauben. Im Team von Headcoach Hamed Attarbashi kommen Niklas Krause (15,2 PPG), Janne Müller (12,3 PPG) und Lincoln James Rosebush (12,1 PPG) auf zweistellige Werte.

Im Hinspiel hatte sich der SC Rist Wedel vor heimischem Publikum mit 100:90 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durchgesetzt. Die Niedersachsen fanden zu wenige Mittel gegen das überragende Trio aus Niklas Krause (31 Punkte), Tomas Atli Bjarkason und Lincoln James Rosebush (jeweils 20 Punkte). Für die Baskets Juniors, die zuletzt zweimal in Folge verloren und am vergangenen Wochenende personell dezimiert waren, ist es das erste der insgesamt noch vier Begegnungen in der regulären Saison; drei davon finden in der Westersteder Hössenhalle statt.

 

14.03.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Rasta Vechta II

Die Dragons Rhöndorf empfangen RASTA Vechta II im DragonDome. Für die Rheinländer könnte die Partie im Kampf um den Klassenerhalt in der ProB bereits eine Vorentscheidung bringen. Gewinnen die Dragons und verliert gleichzeitig Stahnsdorf gegen Neustadt, wären die Rhöndorfer nicht mehr vom rettenden Tabellenplatz zu verdrängen. Die Ausgangslage ist klar: Zwei weitere Punkte würden einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Allerdings ist die personelle Situation bei den Dragons angespannt. Juhwan Harris-Dyson fällt nach seiner Oberschenkelverletzung aus, auch hinter dem Einsatz von David Böning steht nach einer Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen bleibt Headcoach Max Becker zuversichtlich: „Wir wollen uns voll und ganz auf unser Spiel fokussieren, das hat uns in den letzten Wochen sehr geholfen. Ein dritter Sieg in Serie ist das klare Ziel und liegt absolut im Bereich des Möglichen.“ Mit RASTA Vechta II wartet allerdings ein unangenehmer Gegner. Zwar steht das Team bereits als sportlicher Absteiger fest, präsentierte sich zuletzt jedoch formstark und besiegte Schwelm deutlich mit 81:66. Auch im Hinspiel bekamen die Dragons die Offensivstärke der Niedersachsen zu spüren und verloren deutlich mit 90:113.

Besonders gefährlich ist die junge Mannschaft von Coach Harm-Ubbo Horst aus der Distanz. Spieler wie Roy Krupnikas, Ivan Volf oder Moritz Grüß gehören zu den wichtigsten Offensivoptionen, während der erfahrene AJ Sumbry zusätzliche Stabilität bringt. Becker warnt deshalb vor Nachlässigkeit: „Sie haben nichts mehr zu verlieren und sind sehr gefährlich zu bespielen. Nach dem Hinspiel sollten wir aber mehr als gewarnt sein.“ Mit zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Dragons neues Selbstvertrauen getankt. Becker sieht darin auch die Entwicklung eines jungen Teams: „Eine so junge Mannschaft wie die unsere braucht Zeit. Das Team hat frisches Selbstvertrauen getankt und ist bereit, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.“

14.03.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 

Am Samstag gastieren die Itzehoe Eagles in der Iserlohner Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Für das Waldstadt-Team bietet sich die Chance, gemeinsam mit den eigenen Fans den vierten Sieg in Folge einzufahren und die starke Phase der vergangenen Wochen fortzusetzen. Schon das Hinspiel im Norden hat gezeigt, wie eng das Duell zwischen beiden Teams ist. Damals setzten sich die Iserlohner in Itzehoe mit 71:75 durch – ein intensives Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Ähnlich spannend dürfte auch das Wiedersehen am Samstag werden. Die Gäste reisen als Tabellendritter nach Iserlohn und gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga.  Die Eagles stellen aktuell die zweitbeste Offense der ProB Nord und verfügen über mehrere gefährliche Scorer:

Besonders im Blick haben müssen die Kangaroos Walter J. McBride. Der US Amerikaner erzielt im Schnitt 18,2 PPG und ist vor sowohl unter dem Korb, als auch aus der Distanz sehr gefährlich. Mit Finn Fleute und Lucien Schmikale stehen zwei weitere Akteure im Kader der Eagles, die regelmäßig über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen jedoch auch, wie ausgeglichen die Liga ist. Trotz ihres dritten Tabellenplatzes konnten die Eagles aus den vergangenen drei Spielen nur einen Sieg mitnehmen. Unter anderem setzte es gegen die Dragons Rhöndorf, die aktuell direkt hinter den Kangaroos auf Rang elf stehen, eine deutliche 107:88-Niederlage. Für die Iserlohner wird es vor allem darauf ankommen, ihre defensive Intensität aufs Feld zu bringen. Während Itzehoe viel über seine offensive Qualität kommt, wollen die Kangaroos das Spiel über Energie, Physis und Verteidigung prägen.

 

14.03.2026 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 

Mit Lok Bernau kommt der aktuelle Tabellenzweite der ProB Nord in die Schwelm ArENa. Das junge Farmteam von ALBA Berlin spielt bislang eine herausragende Saison und ist mit den ETB Miners aus Essen das absolute Top-Duo der Liga. Viele junge Top-Talente werden durch wenige erfahrene Spieler ergänzt und diese Mischung stimmt. Bernau ist immer intensiv und spielt hart. Das mussten auch unsere EN Baskets beim Spiel in Bernau spüren, als man mit 94:63 unter die Räder kam.

Viele Spieler im Team von Coach Dan Oppland können ein Spiel entscheiden. So scoren mit Guy Nahmias, Anthony Watkins, Akim-Jamal Jonah, Shawn Scott, Emanuel Schüler, Anton Nufer und Nevio Bennefeld gleich sieben Spieler zweistellig oder ganz knapp darunter. Für Schwelm heißt es nach der Niederlage in Vechta, alles zu geben, um das Saisonziel Play-Offs nicht auf der Zielgeraden zu verpassen. Head-Coach Falk Möller: „Bernau hat einen wahnsinnigen Kader, sie stehen zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Für uns wird es darauf ankommen zu versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Vor allem in der Verteidigung werden wir viel investieren müssen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Seawolves Academy 

Am 24. Spieltag empfängt das Team von Miners-Headcoach Lars Wendt die Rostock Seawolves Academy. Die Miners führen weiterhin die Tabelle der ProB Nord an. Mit einer Bilanz von 19 Siegen und vier Niederlagen stehen die Essener bei 38 Punkten an der Spitze. Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft mit 89:76 bei den BSW Sixers durch und unterstrich damit ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenposition. Besonders offensiv präsentieren sich die Essener stark und erzielen im Schnitt 86,4 PPG, während sie defensiv zu den stabilsten Teams der Liga gehören.

Die Gäste aus Rostock reisen mit Rückenwind ins Ruhrgebiet. Am vergangenen Wochenende gewann die Academy ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 86:78. In der Tabelle stehen die Hanseaten mit elf Siegen und zwölf Niederlagen auf Rang acht und befinden sich damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Mit Guard Jalen Page verfügen die Rostocker über einen der auffälligsten Akteure der Liga. Der US-Amerikaner kommt im Schnitt auf 22,7 PPG, 5,7 RPG und 5,8 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Jonas Zilinskas, der durchschnittlich 16,8 PPG und 8,5 RPG beisteuert. Von der Dreipunktlinie sorgt zudem Chris Frazier für Gefahr und trifft starke 42,7 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Der Blick auf die Zahlen unterstreicht zunächst die Favoritenrolle der Gastgeber.

Als Tabellenführer (38 Punkte) treffen die Miners auf den Tabellenachten (22 Punkte). Während Essen mit einem positiven Korbverhältnis von 1949:1711 überzeugt, weist Rostock eine Bilanz von 1867:1936 auf. Das Hinspiel im November konnten die Essener mit 80:71 für sich entscheiden. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Zielsetzung für die Miners klar: Mit einem Heimsieg soll der Vorsprung auf Verfolger Lok Bernau (36 Punkte) gehalten und die Tabellenführung gefestigt werden. Rostock hingegen kämpft darum, den achten Platz im Playoff-Rennen gegen die Konkurrenz zu verteidigen.

„Mit Rostock kommt eine der gefährlichsten Mannschaften der ProB Nord zu uns“, sagt Headcoach Lars Wendt. „Sie sind das Team mit den meisten erfolgreichen Dreipunktewürfen und treffen diese zudem mit der besten Quote der Liga. Rostock kann in dieser Liga jedes Team schlagen – das haben sie unter anderem mit zwei Siegen gegen Bernau eindrucksvoll bewiesen. Für uns wird entscheidend sein, ihre Dreipunktewürfe so schwer wie möglich zu machen.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder warnt vor den Gästen: „Wir wissen um die Stärke von Rostock und werden uns deshalb akribisch vorbereiten. Sie pressen, spielen Zone sowie Manndeckung und sind die Nummer eins der Liga bei den Dreipunktwürfen. Mit Jalen Page und Jonas Zilinskas haben sie zwei sehr starke Spieler, dazu kommen mit Chris Frazier und Bruno Loll weitere gefährliche Schützen. Entscheidend wird sein, ihre Würfe zu kontrollieren und unsere Überlegenheit unter den Körben auszuspielen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. BSW Sixers 

Löwen empfangen die BSW Sixers zum wichtigen Heimspiel Endspurt im Kampf um die Playoff-Plätze  Lange Zeit bewegten sich beide Teams im Tabellenmittelfeld und kämpften um die Playoff-Plätze. In den vergangenen Wochen hat sich die Situation jedoch verändert. Während die Hertener Löwen weiterhin im Rennen um Rang fünf und sechs liegen und sogar noch Chancen auf Platz vier haben, müssen sich die Gäste aus Sandersdorf eher nach unten orientieren. Die Sixers belegen derzeit Tabellenplatz zwölf und haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Beide Mannschaften mussten zuletzt eine Niederlage hinnehmen. Die Löwen unterlagen auswärts beim Tabellendritten aus Itzehoe, während die Sixers ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Essen verloren.

Angeführt wird das Team der Sixers vom nigerianischen Guard Toby Okwuokei, der im Schnitt 14 PPG, sieben RPG und vier APG erzielt. Unter dem Korb sorgt Power Forward Robert Holmes mit durchschnittlich 16 PPG und neun RPG regelmäßig für Gefahr. Komplettiert wird das Trio der Leistungsträger durch den 19-jährigen Point Guard Ilias Amin, der ebenfalls regelmäßig zweistellig punktet. Das Hinspiel entschieden die Löwen mit 63:54 für sich. Nun wollen sie vor heimischem Publikum nachlegen. Gerade in der Rosa-Parks-Schule präsentiert sich das Löwenrudel bislang sehr stark:  Mit einer Heimbilanz von 9:2 stellen die Hertener aktuell das beste Heimteam der ProB Nord. Auch personell gibt es positive Nachrichten bei den Gastgebern. Die beiden Langzeitverletzten Bryant Allen und Tarik Jakupovic konnten zuletzt bereits erste Minuten sammeln und werden voraussichtlich erneut zum Kader gehören. Zudem kehrt David Ewald nach überstandener Krankheit zurück. Lediglich hinter Stefan Bogdan steht noch ein kleines Fragezeichen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Nach dem Auswärtssieg unter der Woche beim SC Rist Wedel reisen die TSV Neustadt temps Shooters mit deutlich weniger Druck zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach Stahnsdorf. Beim aktuellen Tabellenvorletzten, den TKS 49ers, kann das Team den letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Das erste Saisonziel ist für die Neustädter nahezu erreicht, während die Gastgeber unter Zugzwang stehen. Im Hinspiel setzten sich die Shooters in der frühen Saisonphase deutlich mit 91:60 durch. Inzwischen haben sich die Stahnsdorfer jedoch deutlich stabilisiert und konnten mehrere Überraschungssiege gegen Playoff-Anwärter feiern. Für das Team von Headcoach Dražan Tomić ist ein Erfolg am Sonntag daher enorm wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Die 49ers sind in dieser Saison das einzige Team der Liga, das ausschließlich auf deutsche Spieler setzt. In den letzten zehn Partien gelangen den Brandenburgern immerhin fünf Siege, wodurch sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten konnten. Topscorer ist Guard Jenö Pildner mit durchschnittlich 13,7 PPG. Ebenfalls zweistellig punktet Flügelspieler Carlo Meyer (11,5 PPG). Darüber hinaus verfügen die Gastgeber mit Spielern wie Center Leonard Hampl und Flügelspieler Lukas Wagner über weitere Akteure, die Spiele entscheiden können. Neu im Team ist zudem Jannes Hundt, der vor einigen Wochen aus der ProA nach Stahnsdorf wechselte.

Für die Neustädter gilt es nun, die Energie aus dem Sieg in Wedel mitzunehmen und von Beginn an zu zeigen, dass man das Spiel gewinnen will. Sollte die Mannschaft die Partie unter der Woche ohne Blessuren überstanden haben, kann Headcoach Allen Ray Smith voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Es ist fast die gleiche Situation wie in der letzten Saison am Ende der Hauptrunde. Wir müssen nach Stahnsdorf fahren, um dort den endgültigen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Dieses Jahr fahren wir allerdings mit einem +31 aus dem Hinspiel im Rücken hin“, sagt Smith. „Das Spiel in Wedel hat uns gut getan, um wieder in Form zu kommen und mit breiter Brust nach Stahnsdorf zu reisen. Die 49ers sind allerdings nicht zu unterschätzen. Mein Team muss wieder mit viel Energie spielen und viel investieren, denn es wird ein hartes Spiel werden.“

Vorberichte ProA 27. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

13.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Crunchtime in der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das letzte Saisonviertel wird eingeläutet, der Kampf um Playoff- und Abstiegsplätze ist in vollem Gange. Für die Zauberer endete am Mittwochabend die Siegesserie. Die bis dato 2026 ungeschlagenen HAKRO Merlins mussten beim Heimauftritt gegen die EPG Baskets Koblenz eine bittere 76:78-Niederlage hinnehmen. Lagen sie in einem teilweise zerfahrenen Spiel nahezu über die komplette Spieldauer in Front, steckten die Gäste nie auf, entschieden das Schlussviertel für sich und holten den Überraschungssieg in Ilshofen. Die Merlins stehen dadurch weiter auf Tabellenplatz zwei mit jeweils einem Sieg Vorsprung auf Göttingen und Bremerhaven.

Turbulent war die vergangene Woche vor allem beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Als Reaktion auf die Niederlagenserie – die SBB Baskets holten in diesem Kalenderjahr nur einen Sieg aus zehn Spielen – wurde überraschenderweise Headcoach Eiko Potthast freigestellt. Der Trainer kam 2018 als Assistant Coach von Rodrigo Pastore aus Chemnitz nach Wolmirstedt und wurde dort 2019 zum Cheftrainer befördert. Mit ihm an der Seitenlinie stieg der Provinz-Klub von der Regionalliga bis in die ProA auf. Nun übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Achmadschah „Cha Cha“ Zazai das Ruder an der Seitenlinie. Unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück und Gießen stand der frühere Point Guard selbst insgesamt 125-Mal auf BBL-Parkett.

Zazai mit guten Erinnerungen an die Merlins Direkt nach seiner Spielerkarriere startete Zazai seine Laufbahn an der Seitenlinie. Zunächst führte er die Berlin Braves von der Regionalliga in die ProB und dort als Aufsteiger direkt ins Halbfinale, anschließend heuerte er im November 2024 bei den damals stark abstiegsbedrohten Giants Düsseldorf an und führte diese noch zum sportlichen Klassenerhalt. Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg holten die Nordrhein-Westfalen im März 2025 bei den HAKRO Merlins – Zazais Team gewann in der Arena Hohenlohe mit 85:75. Einstand geglückt

Nun möchte er also erneut ein Team zum Ligaverbleib führen. Einen ersten Schritt dazu machten die Baskets am vergangenen Montag – nach nur einer Trainingseinheit mit neuem Übungsleiter bezwang man den BBC Bayreuth 75:74. Acht Spieltage vor Saisonende befindet sich der Verein mit einem Sieg Rückstand auf das rettende Ufer auf Tabellenrang 17 der ProA. Für Zazai und seine Mannschaft geht es jetzt erneut vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim zweiten von insgesamt vier Heimspielen in Folge möchten sie die nächste Überraschung landen und den Favoriten aus Hohenlohe bezwingen.

 

14.03.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 27. Spieltag erwartet die VfL SparkassenStars Bochum mit den Eisbären Bremerhaven eine schwierige Aufgabe. Sowohl das Duell in der Preseason als auch das Hinspiel entschieden die Norddeutschen für sich – am Samstag wollen die Bochumer den Spieß nun umdrehen. Die Eisbären stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben bereits 19 Siege eingefahren. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Headcoach Steven Esterkamp hatte diese Ambitionen mit der Verpflichtung des mehrfachen BBL-MVPs John Bryant unterstrichen. Der Center verletzte sich jedoch bereits im ersten Training schwer und wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Trotzdem gehören die Eisbären zu den stärksten Teams der Liga. Hinter Tabellenführer Phoenix Hagen stellen sie die Mannschaft mit der zweitbesten Dreierquote.

Ihr Spiel ist schnell und physisch. Im Hinspiel waren die SparkassenStars jedoch nah dran an einer Überraschung. In der HVB-Arena in Bremen blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ehe Bremerhaven in der Crunchtime die besseren Nerven bewies. Aktuell befinden sich die Eisbären zudem in starker Form und konnten ihre letzten fünf Partien gewinnen, darunter auch das Duell gegen Tabellenführer Hagen. Auf die SparkassenStars wartet also eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat das Team von Headcoach Felix Banobre nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Köln – nach zuvor drei Niederlagen in Folge – neues Selbstvertrauen gesammelt. Nun wollen die Bochumer auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ein Ausrufezeichen setzen. Mit der Unterstützung der Fans in der Baskets-Vest-Arena könnten die Gastgeber dem favorisierten Team aus dem Norden durchaus gefährlich werden.

„Bremerhaven ist eine sehr solide und tief besetzte Mannschaft, die in dieser Saison konstant gute Leistungen zeigt. Für uns liegt der Fokus darauf, weiter an unserer Identität zu arbeiten und mit Disziplin, Energie und Zusammenhalt an beiden Enden des Feldes zu spielen. Wir wollen mit der richtigen Mentalität auftreten und unsere Execution auf dem Weg nach vorne kontinuierlich verbessern“, sagt Headcoach Felix Banobre. Auch Geschäftsführer Tobias Steinert erwartet eine schwierige Aufgabe: „Bremerhaven kämpft nicht nur um die Playoffqualifikation, sondern auch um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde und haben sich hier ein gutes Polster erarbeitet. Nun können sie sogar noch nach oben schauen und ihre Platzierung weiter verbessern. Wir haben im Hinspiel gut dagegen gehalten, doch wissen, dass dieses Rückspiel nicht einfach wird und wir unsere beste Leistung abrufen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den Schwung aus dem Köln-Sieg mitzunehmen.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die GIESSEN 46ers die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach zuletzt fünf Siegen in Serie hat sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic auf Tabellenplatz sieben verbessert. Ignjatovic sieht die aktuelle Phase seines Teams dennoch mit der nötigen Gelassenheit. „Die Saison ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon“, sagt der Gießener Trainer und betont zugleich: „Es tut gut, dass wir in der entscheidenden Phase unseren besten Basketball zeigen.“ Gleichzeitig warnt der Serbe vor dem kommenden Gegner: „Der Gegner hat eine große Qualität. Wir müssen weiter auf der Hut sein.“

Auch Kirchheim hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert. Nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien folgten mehrere überzeugende Auftritte, darunter Siege gegen Topteams der Liga. Ignjatovic erwartet deshalb ein intensives Duell: „Die haben richtig starke Jungs in ihrem Kader, das wird ein ganz, ganz heißes Match.“ Personell hoffen die 46ers auf den Einsatz von Spielmacher Simon Krajcovic, der zuletzt eine Hüftprellung erlitt. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Guard Aiden Warnholtz, der weiterhin mit einer Handverletzung zu kämpfen hat. Ignjatovic zeigt sich optimistisch: „Er ist ein toller Junge. Ich drücke ihm sehr die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Er hat es so sehr verdient.“

Brisanz erhält die Partie auch durch die persönliche Verbindung der Trainer: Ignjatovic arbeitete mehrere Jahre in Kirchheim und empfahl damals sogar Igor Perovic als Trainer bei den Knights. „Wir telefonieren fast täglich“, sagt Ignjatovic mit einem Lächeln. „Vor den Duellen reden wir weniger miteinander, ab Sonntag wird sich das aber wieder ändern.“ Mit einem weiteren Erfolg wollen die GIESSEN 46ers ihre Siegesserie ausbauen und ihre Position im engen Rennen um die Playoff-Plätze festigen.

14.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 

Am 27. Spieltag der Saison 2025/2026 empfangen die Tigers Tübingen die RheinStars Köln. Beide Teams gehen mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Doppelspieltag in die Partie. In der Tabelle stehen die Rheinländer mit einer Bilanz von 11:15-Siegen auf Rang zwölf. Der Klassenerhalt scheint für den Aufsteiger in greifbarer Nähe, dennoch richten die Kölner ihren Blick weiterhin vorsichtig in Richtung Playoff-Plätze. Die Tigers Tübingen kämpfen derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach dem knappen 86:83-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons BC verbesserten sich die Schwaben mit nun neun Siegen auf Platz 14, liegen jedoch weiterhin nur zwei Siege vor dem ersten Abstiegsrang.

Personell müssen die Tigers weiterhin auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Connor Nelson und Miles Tention steht ein Fragezeichen. Patrick Emilien kehrt nach Knieproblemen hingegen wieder in den Kader zurück. „Der Fokus muss weiter auf uns selbst liegen. Der Sieg in Nürnberg hat gutgetan, gerade im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Für uns gilt weiter, dass wir die Fehlerrate minimieren, besser rebounden und unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Co-Trainer Troy Culley. Die RheinStars Köln starteten mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison, konnten sich nach einem Trainerwechsel und mehreren Nachverpflichtungen jedoch stabilisieren.

Seit der Übernahme von Zoran Kukić sowie personellen Verstärkungen gewann das Team fünf seiner letzten zehn Spiele. Zuletzt unterlagen die Domstädter allerdings knapp mit 89:93 gegen die VfL SparkassenStars Bochum. Culley erwartet daher ein anderes Spiel als im ersten Aufeinandertreffen: „Köln hat sich im Vergleich zum Hinspiel personell und spielerisch deutlich verbessert. Es wird ein komplett anderes Spiel. Vor allem offensiv haben sie einige starke Optionen.“ Zu den wichtigsten Spielern der RheinStars zählt Neuzugang Cedric Russell Jr., der seit November durchschnittlich 15 PPG erzielt. Auch Forward Kenny Baptiste (12,4 PPG, 6,2 RPG) sowie die deutschen Leistungsträger Björn Rohwer (12,1 PPG) und Haris Hujic (9,8 PPG) prägen das Spiel der Kölner. Das Hinspiel entschieden die Tigers deutlich mit 80:59 für sich.

14.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die nächste Auswärtstour in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führt die BAYER GIANTS Leverkusen nach Ostwestfalen. Am Samstag treffen Sebastian Brach, Kobe Langley und Co. um 19:30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz auf die Paderborn Baskets. Nach dem Doppelspieltag wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Rheinländer. Unterstützung erhält das Team dabei von rund 50 mitgereisten Fans. „Es geht manchmal unter, was unsere Anhänger für einen tollen Job in den verschiedensten Hallen der Bundesrepublik machen“, sagt Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Dass nach Paderborn wieder so viele Fans reisen, ist klasse und hilft uns in dieser schwierigen Situation. Die gesamte Mannschaft weiß diesen Aufwand zu schätzen.“

Die Gastgeber stehen aktuell einen Platz vor den GIANTS auf Rang 15 und weisen eine Bilanz von neun Siegen und 17 Niederlagen auf. Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge von Headcoach Milos Stankovic allerdings zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Quakenbrück (87:94) und gegen Gießen (59:92). Entsprechend werden die Baskets vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Im Mittelpunkt des Paderborner Spiels steht Point Guard Jonathan Klussmann. Der dänische Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive und überzeugt mit durchschnittlich 19,6 PPG und 3,7 APG. Auch im Hinspiel gegen Leverkusen zeigte der 23-Jährige seine Qualitäten und erzielte 22 Punkte. „Er ist sicherlich jemand, den wir stoppen müssen. Da ist unsere Verteidigungsarbeit gefragt“, betont Koch.

Neben Klussmann sorgt auch Kevin Osawe regelmäßig für Gefahr. Der Kanadier wechselte im November 2025 nach Paderborn und ist mit durchschnittlich 17,3 PPG und 7,8 RPG sowie einer Effektivität von 20,1 statistisch der wertvollste Spieler seines Teams. Auch Karl Bühner ist den Leverkusenern noch in Erinnerung geblieben. Der 2,01 Meter große Power Forward erzielte im Hinspiel 15 Punkte und traf drei seiner vier Dreipunktewürfe. Am Ende unterlagen die GIANTS damals mit 73:84. Koch: „Das wird eine ganz heiße Nummer.“

14.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth gastiert im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag (14. März, 19:30 Uhr) bei den PS Karlsruhe Lions. Während sich die Bayreuther nach der knappen 74:75-Niederlage bei den SBB Baskets Wolmirstedt weiterhin mit aktuell zehn Siegen im unteren Tabellenbereich befinden, kämpfen die Karlsruher noch um den Einzug in die Playoffs. Mit zwölf Erfolgen liegen die Badener derzeit nur einen Sieg hinter Rang acht. Die Lions konnten fünf ihrer vergangenen zehn Partien gewinnen. Zuletzt mussten sie jedoch nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Baden-Württemberg-Derby bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlag das Team von Headcoach Demond Greene mit 70:89. Während die Partie zur Halbzeit noch offen war, setzten sich die Knights nach dem Seitenwechsel deutlich ab. Auffällig war dabei insbesondere die Rebound-Statistik: Karlsruhe kam lediglich auf 28 Rebounds, während Kirchheim 48 Abpraller einsammelte.

Topscorer der Karlsruher ist der im November verpflichtete US-Point Guard Isaiah Hart. Der 26-Jährige erzielt im Schnitt 14,8 PPG und verteilt zudem 4,7 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Power Forward David Ejah, der durchschnittlich 14 Punkte und acht Rebounds auflegt. Unter dem Korb sorgt außerdem der erfahrene Center Maurice Pluskota mit 13,4 PPG und 7,2 RPG pro Spiel für Präsenz. Weitere wichtige Rollen nehmen Small Forward Kilian Binapfl (11,5 PPG), Shooting Guard Tyrese Williams (11,6 PPG) sowie Aufbauspieler David Cohn ein, der mit einer Dreierquote von 44,8 Prozent zu den treffsichersten Distanzschützen im Kader gehört. Das Hinspiel am 1. November in Bayreuth entschieden die Oberfranken mit 97:82 für sich. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher noch mit 48:44 vorne, ehe Bayreuth im zweiten Durchgang das Spiel deutlich drehte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Moritz Plescher, der mit 28 Punkten Topscorer der Partie war. Der Co-Kapitän fällt inzwischen allerdings verletzt bis zum Saisonende aus.

Auch für die PS Karlsruhe Lions geht es weiterhin um wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Mit einer Bilanz von 12:14-Siegen belegt Karlsruhe aktuell Rang neun der Tabelle. Nach zuvor vier Erfolgen in Serie mussten die Badener zuletzt einen Rückschlag in Kirchheim hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen sie nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine physisch geprägte Partie: „Mit Karlsruhe wartet ein Team auf uns, das sehr viel individuelle Klasse hat und sehr physisch spielt, ähnlich wie Wolmirstedt zuletzt. Der erste Schritt für uns wird sein, diese Physis zu matchen. Karlsruhe ist eher eine Slow-Pace-Mannschaft, die viel über ihre Set-Offense kommt. Für uns heißt das, dass wir versuchen müssen, ihre Aktionen zu stören. Seit der Verpflichtung von Isaiah Hart hat ihr Spiel zudem einen anderen Look bekommen. Viel läuft über ihn, deshalb werden wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“

15.03.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet Phoenix Hagen den Blick auf das nächste Zwischenziel: den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Tabellenführer der ProA weiter punkten. Am Sonntag empfängt das Team von Headcoach Chris Harris in der Ischelandhalle den Nürnberg Falcons BC. Mit dem 91:85-Arbeitssieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende machte Phoenix bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nun wollen Marvin Omuvwie und Co. nachlegen. Zu Gast ist allerdings eine Mannschaft, die selbst noch Chancen auf die Meisterschaftsrunde besitzt. Im Hinspiel dominierte Phoenix die Partie deutlich und gewann mit 119:88.

Dabei erzielte Marcus Graves mit 30 Punkten einen teaminternen Saisonbestwert. Insgesamt war es die viertbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte. Nürnberg kämpft um Anschluss an die Playoffs Die Nürnberg Falcons gehörten lange zu den positiven Überraschungen der Saison. Zuletzt geriet das Team von Trainer Ralph Junge jedoch ins Straucheln. Sechs Niederlagen in Serie warfen die Franken auf Tabellenplatz zwölf zurück, zwei Siege hinter den Playoff-Rängen. Für Nürnberg ist die Marschroute deshalb klar: Nur ein Erfolg in Hagen hält die Hoffnung auf die Postseason am Leben. Besonders schmerzlich wiegt dabei der Ausfall von Julius Wolf. Der Veteran (9,1 PPG, 4,1 RPG) war eine wichtige Stütze im Spiel der Falcons – sowohl als Scorer als auch als Spielmacher aus dem Lowpost. Seine Rolle muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Vor allem Brandton Chatfield ist gefragt. Der Big Man gehört mit durchschnittlich 14,2 PPG und 6,4 RPG zu den produktivsten Spielern der ProA. Harris warnt vor Nürnberger Teamspiel Phoenix-Coach Chris Harris erwartet trotz der Nürnberger Negativserie eine schwierige Aufgabe. „Mit Nürnberg treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir uns mental keine Pause erlauben dürfen. Vor allem in der Verteidigung sind wir als Kollektiv gefordert, da die Falcons sehr teamdienlich agieren und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Harris. „Das macht sie offensiv wenig ausrechenbar, da sie uneigennützig nach dem besten Wurf suchen – unabhängig davon, wer diesen nimmt.“ Statistisch bringt Phoenix weiterhin die gefährlichste Offensive der Liga aufs Parkett. Mit durchschnittlich 96,0 PPG stellt Hagen den besten Angriff der ProA. Auch bei den Assists führen die Hagener mit 22,5 Vorlagen pro Partie die Liga an. Nürnberg rangiert mit 83,2 PPG und 18,3 APG jeweils im oberen Mittelfeld der Statistik.

 

15.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets kehren die Artland Dragons am kommenden Sonntag in die heimische Artland Arena zurück. Um 17:00 Uhr empfangen die Quakenbrücker die EPG Baskets Koblenz. Nach dem Ende der Niederlagenserie wollen die Dragons vor eigenem Publikum direkt nachlegen. Beim Auswärtsspiel in Paderborn gelang dem Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt ein hart erkämpfter 94:87-Erfolg. In einer intensiven Partie entschieden die Dragons das Spiel vor allem im Schlussviertel für sich und konnten damit nach vier Niederlagen in Serie wieder einen wichtigen Sieg einfahren.

Das Hinspiel gegen Koblenz verlief deutlich zugunsten der Dragons. In der EPG-Arena setzten sich die Quakenbrücker mit 113:83 durch und überzeugten dabei mit einer starken Teamleistung sowie hoher Wurfquote. Mehrere Dragons punkteten zweistellig, während Ben Burnham mit 23 Punkten und zehn Rebounds eine dominante Vorstellung zeigte. Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Siegen aus 26 Spielen auf Tabellenplatz zehn und befinden sich damit im Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den Playoffplätzen ist jedoch überschaubar, sodass für die Rheinländer weiterhin einiges auf dem Spiel steht. Zuletzt sorgten die Koblenzer für eine Überraschung, als sie auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:76 gewannen und damit deren Serie von elf Siegen beendeten.

Offensiv gehört Koblenz zu den produktiveren Teams der Liga und erzielt durchschnittlich 87,9 PPG. Besonders von der Dreierlinie zeigen sich die Baskets treffsicher und kommen auf eine Quote von 35,1 Prozent. Gleichzeitig agieren sie sehr physisch und begehen mit rund 25 Fouls pro Partie die meisten der Liga. Die offensive Verantwortung verteilt sich im Team auf mehrere Spieler. Calvin Wishart ist mit 16,0 PPG, 5,6 APG und 4,2 RPG der zentrale Spielmacher und wurde zuletzt zum Player of the Month Februar in der ProA gewählt. Unterstützung erhält er von Timothy Smith, der mit 14,6 PPG und einer Dreierquote von 48,5 Prozent zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga zählt. Auch Aleksa Kovacevic sorgt mit 10,3 PPG und 3,0 APG für zusätzliche Kreativität im Offensivspiel. Im Hinspiel gegen die Dragons erzielte der Guard starke 42 Punkte.

Personell könnten die Koblenzer jedoch angeschlagen in die Partie gehen. Aleksa Kovacevic fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, zudem sind die Einsätze von Calvin Wishart und Timothy Smith nach Blessuren aus dem Crailsheim-Spiel fraglich. Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe: „Koblenz ist ein sehr starkes Team, das hat man auch beim Sieg in Crailsheim wieder gesehen. Sie sind durch ihre Größe und Variabilität offensiv schwer zu verteidigen. Gleichzeitig wollen wir uns treu bleiben. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen spielerisch deutlich verbessert haben. Nach dem Arbeitssieg in Paderborn wollen wir diese Entwicklung nun auch zuhause bestätigen.“

15.03.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 

Die Göttinger wollen nach zuletzt schwierigen Wochen wieder in die Spur finden. „Nach den vergangenen Spielen ging und geht es in dieser Trainingswoche mehr um uns als um den Gegner. Es ist gut, dass wir Rückschläge haben und lernen darauf zu reagieren“, sagt Assistenztrainer Patrick Carney. „Die größte Herausforderung ist unser Selbstvertrauen zurückzugewinnen.“ Auch der kommende Gegner steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Die Uni Baskets Münster haben ebenfalls ihre vergangenen drei Spiele verloren und stehen mit nur sechs Siegen am Tabellenende der ProA. Hoffnung im Abstiegskampf macht den Münsteranern jedoch die Rückkehr von Center Adam Touray, der nach Rückenproblemen zuletzt wieder auf dem Parkett stand.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell lediglich zwei Siege. „Münster hatte sehr viel Verletzungspech und dadurch einige Veränderungen im Kader. Vieles ist für sie in dieser Saison schiefgelaufen“, sagt Carney. „Aber man muss ihnen Respekt zollen; sie geben sich nicht auf.“ Im Vergleich zum Hinspiel, das Göttingen mit 81:63 gewann, hat sich der Münsteraner Kader verändert. US-Guard Julian Larry hat den Klub in Richtung Koblenz verlassen. Neu im Team sind die Guards Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. sowie Forward Philip Alston, der zuletzt allerdings aufgrund von Kniebeschwerden pausieren musste. 7

Offensiv gehören die Uni Baskets zu den punkteschwächsten Teams der Liga und erzielen im Schnitt 74,2 PPG. Topscorer ist US-Forward Nick McMullen mit durchschnittlich 14,2 PPG und 9,5 RPG. Dahinter folgt Alston mit 12,6 PPG. Die meisten Assists verteilt Aufbauspieler Thore Dilschmann (3,1 APG). Im Hinspiel bereiteten insbesondere die deutschen Forwards Neil Masnic und Cosmo Grühn den Göttingern Probleme. Der Fokus der BG liegt dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel. „Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Identität wiederzufinden. Wir wollen schnell spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe nehmen und aggressiv sein“, betont Carney. „Die Mentalität auf beiden Seiten wird am Sonntag eine große Rolle spielen.“

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 16. Spieltag

11.03.2026 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 72:82
Der Wintereinbruch zu Jahresbeginn hatte zu einer hohen Schneelast auf dem Dach der Steinberghalle geführt, weshalb die Partie zwischen dem SC Rist Wedel und den TSV Neustadt temps Shooters am 10. Januar abgesagt werden musste. Das Nachholspiel am Mittwochabend lockte entsprechend weniger Zuschauer in die Halle. Sportlich setzte es für die Wedeler eine 72:82-Niederlage (35:34), womit ihre Saisonbilanz nun bei elf Siegen und zwölf Niederlagen steht. „Wir hätten diese Partie auch gewinnen können, haben aber unsere Stärken nicht genug zum Tragen bringen können“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi.
Besonders beim Rebounding blieb sein Team hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Wedel sicherte sich nur 39 Rebounds, elf davon offensiv. Die Gäste waren mit 44 Rebounds – darunter 17 in der Offensive – klar überlegen. Effizientester Wedeler war Lincoln Rosebush mit 19 Punkten und zehn Rebounds, während Neustadts Robin Kniss allein zwölf Rebounds sammelte. Die ersten beiden Viertel verliefen ausgeglichen. Wedel lag zwischenzeitlich mit 15:9 (5.) vorne, musste aber auch einen 27:32-Rückstand (15.) hinnehmen.
Auch im dritten Abschnitt blieb das Spiel zunächst eng, ehe ein 0:11-Lauf der Gäste die Partie kippte. Aus einem 54:54 (29.) wurde innerhalb von rund hundert Sekunden ein 54:65-Rückstand. Im Schlussviertel hielten die Gastgeber dagegen. Paul Mellentin feierte dabei sein ProB-Debüt und stand knapp viereinhalb Minuten auf dem Parkett. Trotz großer Bemühungen kamen die Wedeler jedoch nicht näher als auf acht Punkte heran. „Respekt an den Gegner, der gut gereboundet und insgesamt gut gespielt hat“, sagte Attarbashi. Ein entscheidender Faktor war auch die schwache Freiwurfquote der Wedeler. Nur 16 von 30 Versuchen fanden ihr Ziel (53 Prozent). „Es nervt, wenn eine Mannschaft gute Aktionen zum Korb hat, gefoult wird und sich dann nicht belohnt, weil sie viele Freiwürfe vergibt“, erklärte der Coach.
Konditionelle Probleme wollte Attarbashi trotz der dichten Spielbelastung nicht gelten lassen: „Wir haben ja auch viel gewechselt.“ Dennoch räumte er ein, dass besonders die jungen Spieler, die zusätzlich in der NBBL oder Regionalliga für die Towers aktiv sind, aktuell viele Spiele in kurzer Zeit absolvieren müssen. Niklas Krause stand nach seiner Verletzung zwar wieder auf dem Parkett, war laut Attarbashi aber „noch nicht bei voller Intensität“. Auch Janne Müller, der tags zuvor noch beim Bundesliga-Spiel des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg im Einsatz war, konnte seine starken Leistungen der Vorwochen diesmal nicht bestätigen.

Nachwuchs-Check bei den GIESSEN 46ers

Bronze-Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Der Nachwuchsbereich der GIESSEN 46ers stand kürzlich im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Die Analyse der bestehenden Nachwuchsstrukturen wurde dabei mit der Bronze-Plakette gewürdigt.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Überblick über Organisation, Trainingsstrukturen und Fördermaßnahmen im Nachwuchsprogramm der 46ers. In gemeinsamen Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl vorhandene Stärken der Arbeit als auch mögliche Entwicklungsfelder herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden im Anschluss in einem Feedbackgespräch gebündelt und mit konkreten Impulsen für die zukünftige Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit ergänzt.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war darüber hinaus ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Gießen stand dabei die Weiterentwicklung der Tagesbetreuung für Nachwuchsleistungssportler im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten zur stärkeren pädagogischen Begleitung, zur strukturierten Hausaufgabenbetreuung sowie zur Organisation von Verpflegungsangeboten und gemeinsamer Mittagsversorgung. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Unterstützung von Talenten, die aufgrund längerer Pendelstrecken einen erhöhten organisatorischen Aufwand zwischen Schule, Training und Alltag bewältigen müssen. Ziel war es, die Tagesstrukturen für junge Leistungssportler weiter zu optimieren und die Verbindung von schulischer Ausbildung und leistungsorientiertem Basketball noch enger zu verzahnen.

Rolf Scholz betonte im Anschluss an den Standortbesuch die Bedeutung dieses Austauschs: „Der Nachwuchs-Check hilft uns, unsere bestehenden Strukturen aus einer externen Perspektive zu betrachten und gezielt weiterzuentwickeln. Gerade bei Themen wie Tagesbetreuung, schulischer Unterstützung und der Begleitung von Talenten mit längeren Anfahrtswegen ist es wichtig, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Der Workshop hat uns dafür wertvolle Impulse geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 16. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

11.03.2026 20:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die schnelle Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem SC Rist Wedel. Nur vier Tage, nachdem die Rister Korbjäger den Dragons Rhöndorf mit 87:100 (41:48) unterlagen, empfangen sie zum Nachholspiel die TSV Neustadt Temps Shooters. Dass die Begegnung nicht am vorletzten Wochenende, als in der 2. Bundesliga ProB turnusmäßig spielfrei war, nachgeholt wurde, lag an den Wedelern: „Niklas Krause hätte an dem Wochenende nicht zur Verfügung gestanden“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi, der auch gegen die Rhöndorfer auf seinen Spielmacher verzichten musste.

Nun hoffe alle Wedeler, dass Krause am Mittwochabend wieder auf Korbjagd gehen kann. Denn neben Janne Müller, der mit 27 Punkten erneut als Topscorer überzeugte und seine starke Form bestätigte, präsentierte sich auch Krause in den vergangenen Partien äußerst treffsicher. Der gegen die Rhöndorfer erlittenen elften Saison-Niederlage zum Trotz, liegen die Wedeler (22 Punkte) als Tabellen-Siebter noch auf einem Play-Off-Platz.

Zu den Mannschaften, die ihnen im Nacken sitzen, gehören die Neustädter (neunter Rang, 20 Zähler), die mit einem Sieg am Steinberg dank des gewonnenen direkten Vergleichs an den dann punktgleichen Ristern auch im Klassement vorbeiziehen würden. „Wir haben die Chance, einen direkten Rivalen im Kampf um die Play-Offs auf vier Punkte zu distanzieren und letzte Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen“, sagte Attarbashi, dessen Team noch ein Sieg fehlt, um auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen zu können.

Nachdem die Wedeler in der vergangenen Saison den damaligen Aufsteiger aus Neustadt am Rübenberge zweimal geschlagen hatten, unterlagen sie den Temps Shooters seither zweimal. Zunächst bei einem Vorbereitungsturnier im Sommer, im Liga-Hinspiel im Shooters Dome ein knappes 61:66 (32:34) setzte. „Damals haben wir uns für eine starke Defensiv-Leistung leider nicht belohnt“, erinnerte sich Attarbashi an das Hinspiel, um sogleich hinzuzufügen: „Inzwischen haben gerade unsere jungen Spieler an Erfahrung hinzugewonnen.“

Die Neustädter um Matej Jelovic, der in der Saison 2019/2020 noch für den SC Rist aktiv war, agieren sehr körperbetont. Zudem haben sie viele erfahrene Akteure und einen deutlich höheren Altersschnitt als die Wedeler, die wie immer erst kurzfristig erfahren werden, welche Doppellizenzspieler ihnen zur Verfügung stehen.

Impulse, Austausch und konkrete Schritte – Schulsporttreffen 2026 in Frankfurt

Vom 27. bis 28. Februar 2026 wurde Frankfurt am Main erneut zum Treffpunkt der deutschen Basketballorganisationen: Knapp 100 Vertreter:innen aus Landesverbänden und Bundesligavereinen kamen zum zweiten gemeinsamen Schulsporttreffen zusammen. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ sowie die Rolle der Vereine im offenen Ganztag.

Zum Auftakt begrüßte der Jugendsekretär des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Landesverbänden und Bundesligavereinen. Ein interaktiver Einstieg bot anschließend Gelegenheit, sich kennenzulernen und erste Erfahrungen auszutauschen. Moderator Christian Steinberg blickte zudem auf die bisherige Entwicklung des Projekts sowie auf das erste Treffen im Jahr 2025 zurück.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Freitags lag auf dem Thema Ganztag. In kurzen Impulsvorträgen beleuchteten Boris Schmidt, Vorsitzender der TSG Bergedorf, sowie Nicolas Rotter, Mikail Akgül und Severin Stadler von Socius e.V. unter dem Titel „Trägerschaft im offenen Ganztag – Perspektiven für Basketballvereine“ die Chancen eines stärkeren Engagements in der Ganztagsbetreuung. Diskutiert wurden praxisnahe Ansätze, strukturelle Rahmenbedingungen und die Frage, wie sich Vereine strategisch in diesem Bereich positionieren können.

Der Abend bot Raum für informellen Austausch: Beim gemeinsamen Essen wurde weiter diskutiert, gedacht und vernetzt. Den sportlichen Abschluss bildete das gemeinsame Verfolgen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Kroatien.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Umsetzung. Nach einem kurzen Impuls von Stefan Merkl zu den BBV-Grundschulcups arbeiteten die Teilnehmenden in Bundeslandgruppen an konkreten Konzepten zur Einführung und Weiterentwicklung solcher Wettbewerbe. Ziel war es, ins Handeln zu kommen und klare nächste Schritte zu definieren.

Darauf aufbauend entwickelten übergreifende Arbeitsgruppen neue Ansätze für die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“. Im Mittelpunkt standen dabei bewusst die Ideen und Bedarfe der verschiedenen Basketballorganisationen. Zwei Themen rückten besonders in den Fokus: die Weiterentwicklung eines „Monitoring- und Dashboard-Systems“ zur transparenten Steuerung der Maßnahmen sowie die Konzeption eines „Bildungs- und Qualifizierungsformats“, das Vereine und Engagierte gezielt unterstützt.

Am Ende stand weniger ein fertiges Konzeptpapier als vielmehr ein gemeinsames Verständnis: Die Weiterentwicklung des Schulsports gelingt nur im Miteinander – offen, praxisnah und lösungsorientiert. Mit neuen Impulsen, konkreten Arbeitsaufträgen und gestärkten Netzwerken endete das Schulsporttreffen 2026 – als weiterer Schritt auf dem Weg, Basketball nachhaltig in die Grundschulen zu bringen.

Nachberichte ProA 26. Spieltag

08.03.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. GIESSEN 46ers 80:86

Die BG Göttingen hat ihr Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers mit 80:86 (42:39) verloren. Vor 2.721 Zuschauern in der Sparkassen-Arena zeigte das Team eine wechselhafte Leistung und musste sich am Ende in der Schlussphase geschlagen geben. Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Angeführt von Hendrik Drescher setzte sich Göttingen zunächst etwas ab und behauptete auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels leichte Vorteile.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG zunächst tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Danach fanden die Gäste aus Gießen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand. Kurz vor der Pause wechselte die Führung mehrfach, dennoch ging Göttingen mit einem knappen 42:39-Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder etwas absetzen, doch Gießen nutzte eine schwächere Phase der Veilchen und übernahm die Führung.
Mit einem Rückstand ging Göttingen schließlich in das Schlussviertel. Dort kämpften sich die Hausherren zunächst zurück und drehten das Spiel mit einem 10:0-Lauf. In der entscheidenden Phase übernahm jedoch Kyle Castlin für die Gäste und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass Gießen wieder in Führung ging. Göttingen versuchte in der Schlussphase noch einmal zurückzukommen, doch die Aufholjagd blieb ohne Erfolg.
BG-Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen, haben den Ball gut bewegt und uns einfache Sachen kreiert. Gießen ist ruhig geblieben, wir eher weniger. Ich bin enttäuscht.“ Bester Werfer der BG Göttingen war Hendrik Drescher mit 15 Punkten. Für die GIESSEN 46ers erzielte Kyle Castlin 27 Punkte.

08.03.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Münster 110:71

Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster deutlich mit 110:71 (56:31) gewonnen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Gastgeber immer besser in ihren Offensivrhythmus. Durch schnelles Passspiel und eine hohe Trefferquote erspielten sich die Eisbären zunehmend Vorteile. Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe sowie Punkte aus Schnellangriffen sorgten dafür, dass Bremerhaven den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich ausbauen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bremerhaven das spielbestimmende Team. Die Gastgeber bewegten den Ball weiterhin gut, nutzten freie Würfe konsequent und bauten die Führung weiter aus. Münster fand offensiv nur selten Lösungen und konnte den Rückstand lediglich punktuell verkürzen. Im Schlussviertel kontrollierten die Eisbären weiterhin das Spielgeschehen und ließen den Gästen kaum noch Möglichkeiten zur Aufholjagd. Am Ende stand ein deutlicher 110:71-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 22 Punkten. Elijah Miller erzielte 19 Zähler, Adrian Breitlauch steuerte 13 Punkte bei. Ebenfalls zweistellig punkteten Lorenz Brenneke, Jordan Samare, Anton Meyer und Jake Biss. Headcoach Steven Esterkamp sagte nach der Partie: „Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie wichtig unsere Mentalität ist. Die Jungs waren aggressiv, haben unsere Spielideen umgesetzt und sehr hochprozentig getroffen.“

 

08.03.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 83:86

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Tigers Tübingen knapp mit 83:86 (38:45) verloren. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Kia Metropol Arena mussten sich die Gastgeber nach einer späten Aufholjagd geschlagen geben. Die Gäste aus Tübingen bestimmten zunächst weite Teile der Partie und entschieden die ersten drei Viertel jeweils für sich. Nürnberg tat sich offensiv schwer und lag vor dem Schlussabschnitt mit 58:70 zurück.

Im letzten Viertel starteten die Falcons jedoch eine Aufholjagd. Angeführt von Georgios Gkiouzelis kämpfte sich das Team Punkt für Punkt heran und ging sechs Minuten vor Spielende erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase entwickelte sich eine enge Partie. Nachdem Tübingen erneut in Führung gegangen war, glich Brandton Chatfield noch einmal aus. Kurz darauf übernahmen die Gäste jedoch wieder die Führung und verteidigten diese bis zum Ende.

Falcons-Trainer Ralph Junge sagte nach der Partie: „Eine bittere Niederlage, nachdem wir uns im Schlussabschnitt noch einmal zurückgekämpft und sogar die Führung übernommen haben. Am Ende hat einmal mehr die Abgeklärtheit gefehlt, dieses Spiel hier zu gewinnen.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Artland Dragons 87:94

Die Artland Dragons haben bei den Paderborn Baskets mit 94:87 (42:49) gewonnen und damit ihre Niederlagenserie beendet. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Paderborn fand im zweiten Viertel jedoch besser in den Rhythmus und setzte sich zeitweise deutlicher ab. Mit einer 49:42-Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Die Dragons arbeiteten sich im dritten Viertel wieder näher heran, lagen vor dem Schlussabschnitt aber weiterhin knapp zurück (68:71). Im letzten Viertel übernahm Quakenbrück zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Vor allem defensiv agierten die Gäste nun aggressiver und zwangen Paderborn zu schwierigeren Würfen. In der Schlussphase behielten die Dragons an der Freiwurflinie die Nerven und entschieden die Partie letztlich mit 94:87 für sich.

Topscorer der Begegnung war Amir Hinton mit 28 Punkten und sechs Rebounds. Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden.  Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

 

08.03.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Phoenix Hagen 85:91

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen mit 85:91 (41:45) verloren. Vor 2.158 Zuschauern in der Ostermann-Arena lieferten sich beide Mannschaften eine lange ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Hagen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Leverkusen reagierte jedoch mit einem eigenen Lauf und drehte die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams offensiv Akzente setzten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung eng. Phoenix gelang es jedoch zunehmend, die Leverkusener Offensive besser zu kontrollieren und immer wieder kleine Vorteile herauszuspielen. Zur Halbzeit lagen die GIANTS mit 41:45 zurück. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle über das Spiel. Dennoch gelang es Leverkusen, den Rückstand wieder aufzuholen. Nach drei Vierteln stand es ausgeglichen 64:64. Im Schlussabschnitt blieb die Partie lange offen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, ehe Phoenix in der entscheidenden Phase die besseren Lösungen fand.

Bester Werfer der Leverkusener war Dennis Heinzmann mit 16 Punkten und neun Rebounds. Ebenfalls 16 Punkte erzielte Kobe Langley, während John Williams Jr. (12) und Luca Finn Kahl (10) ebenfalls zweistellig punkteten. GIANTS-Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Am Ende geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Sie waren in der Schlussphase einfach cleverer und hatten mit ihrer Erfahrung die besseren Lösungen. Trotzdem gehen wir erhobenen Hauptes aus diesem Doppelspieltag in die neue Trainingswoche. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

08.03.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:93

Die RheinStars Köln haben ihr Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum knapp mit 89:93 (47:42) verloren. Vor 1.392 Zuschauern in der Motorworld verpassten die Gastgeber damit einen möglichen Erfolg nach dem Auswärtssieg in Koblenz am Freitag. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Köln startete gut und erspielte sich im zweiten Viertel zwischenzeitlich eine zweistellige Führung. Bochum blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte bis zur Halbzeit auf 42:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die RheinStars konnten sich mehrfach etwas absetzen, doch Bochum fand immer wieder Antworten und übernahm im dritten Viertel erstmals selbst die Führung. Beide Mannschaften lieferten sich anschließend einen offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase schien Köln zunächst auf dem Weg zum Sieg zu sein. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit sechs Punkten vorne.

In der letzten Minute verloren die RheinStars jedoch mehrfach den Ball, wodurch Bochum das Spiel noch drehen konnte. Sport-Geschäftsführer Stephan Baeck sagte nach der Partie: „Es war das erwartete physische Spiel. Die Jungs haben das nach dem wichtigen Sieg am Freitag eigentlich ordentlich gemacht gegen einen schwer zu spielenden Gegner, sich aber im entscheidenden Moment mit komplett unnötigen Fehlern selbst um den Lohn gebracht.“ Durch die Niederlage rutschen die RheinStars nach dem 26. Spieltag wieder etwas hinter die Playoff-Plätze zurück, während Bochum seinen Vorsprung im Rennen um Rang acht ausbauen konnte.

 

08.03.2026 18:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 89:70

Die Bozic Knights haben ihr Heimspiel gegen die Karlsruhe Lions mit 89:70 (44:37) gewonnen. Die Partie begann intensiv, wobei die Gäste zunächst den besseren Start erwischten und früh mit 15:9 in Führung gingen. Kirchheim reagierte jedoch schnell und brachte mit Spielern von der Bank zusätzliche Energie ins Spiel. Vor allem defensiv gelang es den Knights, mehr Zugriff zu bekommen, sodass sie das erste Viertel noch mit 24:22 für sich entscheiden konnten.

Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem Tylan Pope offensiv wichtige Akzente setzte und bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte erzielte. Kurz vor der Pause bauten die Knights ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 44:37-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Karlsruhe zunächst den Rückstand, doch die Knights fanden schnell wieder zu ihrem Spiel. Besonders in der Defensive ließen die Gastgeber nun wenig zu und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit einer 68:55-Führung ging Kirchheim in das Schlussviertel. Im letzten Abschnitt versuchten die Lions noch einmal zurückzukommen, doch die Knights verteidigten konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Entscheidend war unter anderem die deutliche Reboundüberlegenheit der Gastgeber. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit 29 Punkten. Knights-Headcoach Igor Perovic sagte nach der Begegnung: „Glückwunsch an die Mannschaft. Das war ein schwieriges Wochenende für uns und wir haben die Ergebnisse erzielt, die wir gebraucht haben.“

 

09.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BBC Bayreuth 75:74

Der BBC Bayreuth hat sein Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt knapp mit 74:75 (39:44) verloren. Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich etwas ab. Bayreuth blieb in Schlagdistanz, lag nach zehn Minuten aber mit 19:24 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Wolmirstedt zunächst das effektivere Team und baute den Vorsprung zeitweise auf zehn Punkte aus. Bayreuth fand anschließend besser in die Partie und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 39:44. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Bayreuth arbeitete sich Schritt für Schritt heran und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich. Vor dem Schlussviertel lagen die Gastgeber jedoch wieder mit 63:58 vorne.

Im letzten Abschnitt blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen. Bayreuth gelang zwischenzeitlich sogar die Führung, ehe Wolmirstedt ausglich. Beim Stand von 74:74 hatten die Gäste 22 Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, verloren jedoch den Ball. Michael Hughes verwandelte anschließend einen Freiwurf für Wolmirstedt und entschied die Partie mit 75:74. Topscorer der Bayreuther war KeVaughn Allen mit 18 Punkten. Tehree Horn kam auf 14 Zähler, Lenny Liedtke erzielte 13 Punkte.

BBC-Headcoach Lukas Hofer sagte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und waren offensiv nicht physisch genug. Ich bin aber stolz, dass wir die SBB Baskets letztlich doch noch ausgereboundet haben. Wir sind in der zweiten Halbzeit zurückgekommen und hatten 22 Sekunden vor Schluss bei Gleichstand und Ballbesitz die Chance zu gewinnen. Leider hat es aber letztlich nicht zum Sieg gereicht.“

 

11.03.2026 19:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Baskets Koblenz 76:78

Nach drei Monaten ohne Niederlage riss am Mittwochabend gegen die EPG Baskets Koblenz die Siegesserie der HAKRO Merlins. In einer über weite Strecken engen Partie mit sieben Ausgleichen und fünf Führungswechseln setzten sich die Gäste am Ende knapp mit 78:76 durch. Zuvor hatten die Merlins den Doppelspieltag bereits mit einem Sieg in Tübingen eröffnet. Nach einer verletzungsbedingten Pause stand auch T.J. Madlock wieder im Kader von Headcoach David McCray.

Den besseren Start erwischten zunächst die Zauberer, ehe Koblenz das Momentum auf seine Seite zog und mit 5:2 in Führung ging. Kapitän Stuckey antwortete jedoch umgehend mit einem Dreier zum Ausgleich. Die Crailsheimer fanden nun besser ins Spiel und gingen nach einem weiteren Treffer von außen erstmals wieder in Front (14:13). Drei Freiwürfe der Merlins und ein anschließender Fastbreak von Johnson zwangen die Gäste zur ersten Auszeit (21:17, 9.). Koblenz verkürzte mit einem 4:0-Lauf, dennoch ging das erste Viertel mit 23:21 an die Hausherren.  Im zweiten Abschnitt bauten die Merlins ihren Vorsprung zunächst weiter aus. Shahid sorgte mit einem Steal für zusätzliche Punkte, de Oliveira traf von der Dreierlinie zum 29:24 (12.). Koblenz blieb jedoch dran, glich erneut aus und nahm wenig später beim nächsten Rückstand eine weitere Auszeit. Die Crailsheimer Defensive präsentierte sich nun aufmerksam: Zwei erzwungene Ballverluste und zwei Blocks von Madlock hielten die Gastgeber vorne. Mit einer 43:36-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Merlins zunächst die Kontrolle. Ein Dreier von Gardner und ein Steal von Johnson sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (50:39, 23.). Koblenz reagierte mit einer Auszeit, blieb aber im Spiel. Zwar brachte de Oliveira die Arena mit einem Steal und anschließendem Dunk zum Jubeln, doch die Gäste verkürzten erneut und kamen bis auf zwei Punkte heran (54:52, 29.). Das dritte Viertel endete mit einer 60:55-Führung für Crailsheim. Im Schlussabschnitt glichen die Koblenzer zum fünften Mal aus. Die Merlins verhinderten zunächst den Führungswechsel und erspielten sich wieder einen kleinen Vorsprung, den Blunt mit einem Dreier zum 67:60 (35.) ausbaute. Doch Koblenz blieb dran. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 76:71 vorne. Zwei Freiwürfe der Gäste machten die Partie erneut eng. Nach einer Auszeit von Headcoach McCray glich Koblenz zunächst aus und traf zwei Sekunden vor Schluss zur 78:76-Führung. Der letzte Dunk-Versuch von Ogunsipe verfehlte sein Ziel und besiegelte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie.

Topscorer der Merlins war Brock Gardner mit 14 Punkten. Marvin Ogunsipe kam auf 13 Punkte und zehn Rebounds, Tyreese Blunt (12 Punkte) und Xavier Johnson (11 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Headcoach David McCray sagte nach der Partie: “Das war eine bittere Niederlage. Ich glaube wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir waren zu überheblich, hatten nicht die richtige Einstellung für das Spiel. Wir waren sehr unkonzentriert, haben untypische Fehler gemacht. Normalerweise sind wir eine Mannschaft, die gut auf den Ball aufpasst, aber heute hatten wir 16 Ballverluste. Das waren Leichtsinnsfehler mit denen wir den Gegner stark gemacht haben. Dadurch hat Koblenz verdient gewonnen.“