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RÖMERSTROM Gladiators Trier verpflichten Jordan Barnes

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Der US-Amerikaner spielte bereits für Paderborn und Gießen in der ProA. Barnes unterschreibt einen Vertrag über acht Wochen.

In den letzten Minuten des Auswärtserfolges bei den Fraport Skyliners Frankfurt landete Point Guard Marcus Graves nach einem Wurfversuch unglücklich und zog sich dabei einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu. Diese Verletzung wird den Topscorer der Gladiatoren für einige Wochen außer Gefecht setzen, weswegen die Verantwortlichen der Trierer Profibasketballer noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind. Jordan Barnes, einer der stärksten Import-Spieler der vergangenen beiden ProA-Saisons, wird für acht Wochen an die Mosel wechseln und somit mindestens für die Ausfallzeit von Marcus Graves das grün-weiße Trikot tragen. Zuletzt stand der 1,78 Meter große Guard in der zweiten spanischen Liga für Betis Sevilla auf dem Parkett, einigte sich mit den Spaniern jedoch auf eine vorzeitige Vertragsauflösung.

„Wir sind natürlich sehr glücklich, dass ein Spieler seines Kalibers zu diesem Zeitpunkt der Saison verfügbar war. Wir haben früh gemerkt, dass Jordan ebenfalls großes Interesse hat für uns zu spielen. Er bringt eine Menge ProA-Erfahrung auf höchstem Niveau mit und wird von seiner Spielweise sehr gut in unser Teamgefüge passen“, sagt Headcoach Don Beck. Auch Jacques Schneider, sportlicher Leiter der RÖMERSTROM Gladiators ist hochzufrieden mit der Verpflichtung von Jordan Barnes und sagt: „Ich kenne und beobachte Jordan seit seiner Zeit in Paderborn. Er hat Gießen letzte Saison bis ins Halbfinale der ProA geführt. Er war immer in der engeren Auswahl von Spielern die wir verpflichten wollten. Charakterlich habe ich ihn immer als zuvorkommend und teamorientiert wahrgenommen. Seine sportlichen Qualitäten, besonders Offensiv, sind ohne Frage auf Top-Level in der ProA. Wir erhoffen uns, dass er die Lücke die durch Marcus Ausfall entstanden ist sofort schließt und durch seine Erfahrung in der ProA der Mannschaft kurzfristig hilft“.

In der Saison 2021/22 führte Barnes die Paderborn Baskets in die Playoffs und gehörte mit 17,9 Punkten und 6,5 Assists pro Spiel zu den stärksten Aufbauspielern der gesamten Liga. Diesen Status erreichte er auch letzte Saison, in der er mit Gießen ebenfalls die Playoffs erreichte und ebenfalls starke Mittelwerte mit 17 Punkten und 5,6 Assists pro Spiel erzielte. Nach seinem kurzen Gastspiel in Spanien wird Barnes nun für die Gladiatoren auflaufen und das Trikot mit der Rückennummer 2 tragen. 

(Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Barnes-Trier.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:13:032024-01-19 13:13:24RÖMERSTROM Gladiators Trier verpflichten Jordan Barnes

Vorberichte ProA 18. Spieltag

19. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

20.01.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Die PS Karlsruhe LIONS stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und konnten zehn ihrer 17 Spiele gewinnen. Somit sind sie voll auf Playoffkurs und damit dort wo die Eisbären unbedingt noch hinwollen. Zuletzt konnten die LIONS sieben von zehn Spielen gewinnen und sind dementsprechend in guter Form. Dies betont auch Eisbären-Headcoach Steven Key. „Die Lions sind ein stark gecoachtes Team und haben momentan einen guten Lauf. Sie haben Anfang der Saison gegen Top-Teams der Liga nur knappe Niederlagen eingesteckt und zeigen in den letzten Spielen, welches Potenzial in ihnen steckt. Sie spielen sehr physisch und sind ein starkes Defensiv-Team, vielleicht das Beste der Liga. Wir müssen unsere volle Leistungsfähigkeit über 40 Minuten abrufen und konsequent unsere Team-Defense umsetzen, so wie wir das im letzten Spiel gegen Nürnberg auch gemacht haben, wenn wir gegen Karlsruhe bestehen wollen. Insbesondere ihre Guards müssen wir stoppen. Wir wollen die Revanche für das Auswärtsspiel vor 2 ½ Monaten und ich denke, wir werden ein anderes Gesicht zeigen als im Hinspiel. Unsere guten Leistungen auswärts wollen wir auch vor unseren heimischen Fans zeigen und für uns und sie einen Sieg einfahren.“

20.01.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Das Team von Björn Harmsen will die zuletzt auf sieben Spiele angewachsene Siegesserie ausbauen. Die seit einigen Wochen auf dem 1. Platz rangierenden Thüringer haben mit dem Tabellenfünften aus Kirchheim unter Teck zudem noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen.

„Wenn man Sportler ist, tut jede Niederlage weh. Insofern haben wir jetzt zum Auftakt der Rückrunde die Gelegenheit, um das Resultat des Hinspiels zu korrigieren. Nachdem wir dieses Duell lange unter Kontrolle hatten, zwischenzeitlich mit zehn Punkten vorn lagen, war Kirchheim zum Schluss das bessere Team. Wir hatten aufgehört, als Team zu spielen, zu oft versucht, über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und es am Ende aus der Hand gegeben. Nun bekommen wir die Chance, Dinge ein wenig anzupassen und umzustellen“, so Björn Harmsen vor der Begegnung. „Kirchheim hat eine gute Mannschaft. Sie sind vielleicht nicht so tief besetzt, haben dennoch sehr sehr gute Spieler in ihren Reihen. In erster Linie mit Flowers, Miller oder Muszynski auf der Fünf, den ich auch schon einmal nach Münster holen wollte, der aber zu dem Zeitpunkt viel zu teuer war. Zudem haben sie einen sehr guten Trainer. Ich kenne Igor jetzt schon sehr lange. Er macht einen tolle Job, hat immer ein paar schöne Ideen, wie im Hinspiel, als sie uns schon ein bisschen aus dem Konzept bringen konnten“, so Jenas Coach abschließend.

20.01.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Artland Dragons

Ein einfaches Spiel erwartet Drijencic trotz zuletzt fünf Siegen vor heimischem Publikum nicht. Außer gegen Bayreuth gewannen die Drachen zuletzt das Kellerduell gegen Paderborn und unterlagen dem aktuellen Tabellenführer Jena zudem denkbar knapp. „Das Team hat zuletzt so gespielt, wie der Trainer sich das vorgestellt hat. Das Team nähert sich dem Level, das es sich vor Saisonbeginn anvisiert hatte. Und es gab Veränderungen im Kader.“ Vor Weihnachten trennte Quakenbrück sich von TJ Gibbs, der nachverpflichtete Nikos Chouchoumis, laut Trainer Patrick Flomo „ein hungriger Kämpfertyp mit hoher Spielintelligenz“, feierte sein Debüt gegen Bayreuth und zündete seitdem auf Anhieb.

„Die Stimmung in der Oberfrankenhalle mitzuerleben, ist immer ein Genuss, für die Spieler wie für die Fans. Nun wollen wir den nächsten Erfolg einfahren, das ist doch ganz klar“, sagt Head Coach Mladen Drijencic vor dem Spiel gegen den aktuellen Tabellenletzten. Vom Tabellenplatz der Drachen will er sich jedoch nicht blenden lassen, zumal das letzte Aufeinandertreffen aus dem Hinspiel noch keine drei Wochen zurückliegt. Drijencic spricht von einem „bitteren Gefühl der Niederlage“ im Artland. Das soll nun in einen Motivationsschub umgemünzt werden. „Wir sind mental stark. Das haben wir gegen Paderborn über weite Strecken des Spiels gezeigt.“ Diese Stärke soll nun über die gesamte Spieldauer aufs Parkett gebracht werden.

20.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. JobStairs GIESSEN 46ers

„Gießen ist ein sehr erfahrenes Team mit vielen verschiedenen Offensivwaffen und sie bringen einen anspruchsvollen Spielstil aufs Parkett. Nachdem sie zuletzt drei Spiele in Folge verloren haben, müssen wir vor ihrer Reaktion definitiv gewarnt sein“, befindet Düsseldorfs Headcoach Andaç Yapicier vor der Begegnung gegen die 46ers. Als Tabellensechster befinden sich die Hessen trotz der jüngsten Niederlagenserie weiterhin voll auf Playoff-Kurs. Einen großen Anteil daran haben vor allem Duane Wilson (18,6 Punkte pro Spiel) sowie der ehemalige deutsche Nationalspieler Robin Benzing (13,5 Punkte), die zu den absoluten Leistungsträger bei den 46ers zählen. „Unser Fokus wird auch in diesem Spiel darauf liegen, dass wir zu jedem Zeitpunkt unsere erstarkte Defensive aufs Spielfeld bringen“, ergänzt Yapicier.

20.01.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Angesichts des dichten Mittelbaus in der Tabelle und einem Sieg Vorsprung zu den Nicht-Playoff-Rängen kommt dem Duell mit dem Team von Steven Esterkamp eine gewisse Bedeutung zu, damit die Münsteraner in der zweiten Hälfte der ProA-Hauptrunde verstärkt auf ihre Heimstärke setzen können. Schließlich warten in der Rückrunde noch sechs Auswärtsspiele bei den aktuellen Top sieben der Liga. Kein einfaches Unterfangen für den Tabellenachten in der Halle Berg Fidel, kommen die Paderborner Gäste doch nach zuvor sieben, meist knappen Niederlagen in Folge mit dem Rückenwind eines Favoritensturzes, dem 84:80 gegen Playoff-Anwärter BBC Bayreuth. Und die sich soeben noch einmal verstärkt haben.

Auf ihren bisher nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf haben die Paderborner Baskets reagiert und mit Jake Biss einen weiteren Guard sowie am Donnerstag mit Jubril Adekoya einen Forward nachverpflichtet. „Wir wollen und werden alles dafür tun, aus dem Tabellenkeller herauszukommen – dieser Transfer ist ein starkes Zeichen dafür“, betonte Dominik Meyer, Geschäftsführer der Ostwestfalen. Der 29-jährige Jubril Adekoya spielte bis zur vergangenen Woche für die Sheffield Sharks in der ersten britischen Basketballliga BBL und soll den Paderbornern insbesondere mehr Sicherheit auf der großen Position geben.

20.01.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Das Team aus Franken besiegte im Hinspiel die Baskets mit 84-70 und zeigte dabei vor allem gleich zu Beginn und in der Crunchtime eine sehr starke Leistung. Für die Baskets gilt es die Turnover-Quote niedrig zu halten, was angesichts der Tatsache, dass Nürnberg die drittmeisten Steals der Liga hat, kein leichtes Unterfangen wird. Schwächen zeigten die Falcons in dieser Saison von der Freiwurflinie: mit einer 65 %igen Freiwurfquote ist Nürnberg in dieser Kategorie in dieser Saison bislang noch Schwächen gezeigt.

Kopf des Teams ist der 30-jährige Julius Wolf, der schon seit vielen Jahren zu den besten deutschen ProA-Spielern zählt und auch in dieser Saison mit 15 Punkten, 7 Rebounds und einer Effektivität von 17 beeindruckende Werte auflegt. Zusammen mit dem 26-jährigen Courtney Alexander bildet Wolf eines der besten Duos auf den Positionen 4 und 5. Mit 10 Punkten und über 7 Rebounds ist der sprungstarke Alexander unter dem Korb nur schwer zu kontrollieren, was die Baskets im Hinspiel bereits am eigenen Leib erfahren mussten, als Alexander 15 Punkte und 10 Rebounds auflegte und einer der Garanten für den Nürnberger Erfolg war. Christian Feneberg, der ehemalige Nationalspieler Bastian Doreth, der starke Distanzschützte Tim Köpple (55 % Dreierquote) sowie die vielseitigen Importspieler Anthony Gaines und Isaiah Sanders teilen sich die Einsatzzeit im Backcourt der Falcons. Sanders und Gaines werden bei Bedarf auch neben Matthew Meredith und Sebastian Schröder, der im Hinspiel gegen die Baskets von außen heiß lief und innerhalb weniger Minuten 14 Punkte erzielte, auf der Position drei eingesetzt.

21.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RASTA Vechta II

Anschluss halten, lautet das Motto für beide Teams in der kommenden Begegnung. Während es für Vechta darum geht, den Anschluss an das dichtgepackte Mittelfeld der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu halten, wollen die FRAPORT SKYLINERS mit aller Vehemenz ihre Ausgangslage im Führungsquartett der Liga wieder verbessern.

Zu wenig Hunger, zu wenig Leidenschaft attestierte Headcoach Denis Wucherer seinen Jungs im Hinspiel in Vechta. Die jungen Niedersachsen trumpften genau in diesen Bereich groß auf und sicherten sich den 96:78 Erfolg. Für die FRAPORT SKYLINERS erreichte lediglich Lorenz Brenneke mit 19 Punkten und 6 Rebounds sein normales Leistungsvermögen. Auf Vechtaer Seite trumpfte Kaden Anderson mit einer Glanzleistung von 30 Punkten und 8 Rebounds auf.

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Im Grunde ist die Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag sehr einfach. Die Niederlage und die Art und Weise der Niederlage in Vechta sind noch komplett präsent. Das Energielevel, die Physis und alles was es braucht, damit sich so ein Spiel nicht wiederholt, dürften automatisch von den Jungs abgerufen werden. In diese Richtung müssen wir Coaches nicht coachen. Aber in der Verteidigung gibt es Dinge, die wir besser machen müssen. Primär geht es in dem Spiel aber um die richtige Einstellung, die wir an den Tag legen. Wir müssen absolut bereit sein. Vechta hat zuletzt gegen Gießen gewonnen, spätestens seitdem müssen wir vorgewarnt sein, haben im Hinspiel nicht gut ausgesehen und ich erwarte eine Reaktion!“

21.01.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Im Hinspiel zog Phoenix noch mit 91:109 den Kürzeren. Dabei wussten vor allem die beiden Ex-Hagener Niklas Geske (14 Punkte, 12 Assists) und Daniel Zdravevski (8 Punkte) zu gefallen.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen und nur einer Niederlage in der Ischelandhalle gehören die „Feuervögel“ zu den heimstärksten ProA-Teams, während der VfL sich auf fremdem Terrain anscheinend besonders schwertut (1-7). Obacht ist jedoch geboten, immerhin feierten Geske und Co. ausgerechnet am vergangenen Wochenende mit 82:80 in Kirchheim ihren ersten Erfolg „on the road“.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Zum Start der Rückrunde gleich ein Derby vor ausverkauftem Haus … besser kann es doch fast gar nicht kommen. Wir freuen uns riesig auf die Stimmung in der Ischelandhalle und die Energie der Zuschauer. Gleichzeitig haben wir den Anspruch an uns selbst, die bis hierhin genommene Entwicklung weiter fortzusetzen. Bochum hat uns im Hinspiel mit einigen Dingen sehr wehgetan, genau da wollen wir ansetzen und vor allem defensiv der Partie unseren Stempel aufdrücken. Es liegt an uns als Mannschaft, die Fans für ihr Kommen zu belohnen.“

21.01.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans

Fest steht, dass die RÖMERSTROM Gladiators am Sonntag auf ihren Spielmacher Marcus Graves verzichten müssen, der sich in Frankfurt einen Muskelbündelriss zuzog und somit mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Aber auch die Titans teilen dieses Schicksal, denn der Dresdener Point Guard Grayson Murphy fällt mit einem Mittelhandbruch ebenfalls aus.

„Wir haben im Hinspiel in Dresden gesehen, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen können. Diesmal haben wir den Heimvorteil und beide Teams müssen ohne ihren Point Guard antreten, was das Spiel sicherlich verändern wird. Dresden spielt sehr strukturiert, haben ein gutes Spacing und alle Spieler kennen ihre Rollen. Sie verstehen ihr System und spielen einen sehr guten und schnellen offensiven Basketball. Wir müssen uns im Vergleich zum Hinspiel defensiv steigern und mit einer vollen Halle im Rücken freuen wir uns sehr auf unser nächstes Heimspiel und das Rückspiel gegen Dresden“, sagt Jacques Schneider, sportlicher Leiter der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Alle Spiele werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorbericht-ST18.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-19 13:04:202024-01-19 13:04:21Vorberichte ProA 18. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

19. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

20.01.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Seawolves Academy

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde ist nun die Seawolves Academy aus Rostock zu Besuch in der Hauptstadt. Die Seawolves stehen aktuell mit einer Bilanz von 7:8 auf dem neunten Tabellenplatz und sind den Braves dicht auf den Fersen. Sie konnten nicht nur das Hinspiel gegen die Berliner für sich entscheiden, sondern auch ihr Spiel am vergangenen Wochenende gegen LOK Bernau. Das Spiel gegen Bernau war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass die beiden Teams in die Overtime mussten. In der OT konnten die Seawolves am Ende knapp mit 116:115 gewinnen. Der Spieler des Spiels war Branden Michael Maughmer, der überragende 33 Punkte erzielte, dazu 7 Körbe auflegte und 5 Rebounds holte. Maughmer agiert schon während der gesamten Saison sehr auffällig und ist mit durchschnittlich 19.6 P./4.9 A./5.9 R. sicherlich jemand, auf den sich die Braves Defensive konzentrieren sollte. Neben Maughmer überzeugen zudem Michael Jost (11.2 P./2.4 A./5.8 R.) und Toni Nickel (10.5 P./1.9 A./6.7 R.) mit ihren Stats.

Aufgrund der Tabellensituation, dem engen Hinspielergebnis und den Leistungen des vergangenen Spieltags, können die Fans ein weiteres Kopf-an-Kopf-Rennen mit großer Intensität auf beiden Seiten erwarten. Die Berlin Braves können jedoch weiterhin auf ihre bisher starke Heimbilanz setzen. Sechs Siege aus sechs Heimspielen geben enormes Selbstvertrauen vor heimischem Publikum.

20.01.2014 18:00 Uhr TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos

Dies wird definitiv keine leichte Aufgabe für die Waldstädter, denn der Tabellen-Achte aus Stahnsdorf gilt als sehr heimstark. In der laufenden Spielzeit mussten sich die 49ers lediglich gegen Bernau und Leverkusen vor heimischem Publikum geschlagen geben, während sie Köln, Schwelm und Wedel schlagen konnten. Am vergangenen Spieltag verloren die 49ers jedoch deutlich in Herford, das Team von Headcoach Vladimir Pastushenko wird also gegen die Iserlohner auf Wiedergutmachung aus sein. 

Assistant Coach Toni Prostran schätzt die kommende Herausforderung ein: “Stahnsdorf ist ein echt gutes Team, insbesondere Zuhause sind sie nicht erst seit dieser Saison eine der besten Mannschaften der Liga. Sie haben ein gut ausbalanciertes Team mit starken Big Men, die auch aus dem Low-Post für Gefahr sorgen können. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren versuchen sie, noch aggressiver zu spielen, insbesondere in der Verteidigung. Wir sind momentan in einer schwierigen Situation und es ist Zeit die Saison zu unseren Gunsten umzudrehen. Das Team trainiert gut und sehr hart, wir haben natürlich Selbstvertrauen eingebüßt, doch ich bin überzeugt davon, dass wir mit einem Sieg schnell wieder in die Spur finden können!”

20.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Itzehoe Eagles

Der Gegner spiele eine tolle Saison, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink anerkennend. Angeführt von Rupert Hennen, habe das Team einen sehr tiefen Kader und „die perfekte Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten“. Sehr auffällig sei bei den RheinStars auch die spezielle Verteidigung. Lange rangierten die Kölner an der Tabellenspitze, doch der Ausfall des litauischen Power Forwards Grantas Vasiliauskas tat weh: Nach drei Niederlagen in Folge mussten sie den ersten Platz an die Bayer Giants Leverkusen abtreten. Völkerink warnt: „Das macht sie zu Hause noch gefährlicher.“
Um selbst einem Team wie Köln gefährlich zu werden, sieht der Eagles-Coach zwei Voraussetzungen: „Wir müssen defensiv den nächsten Schritt machen und brauchen offensiv einen besseren Tag.“

„Wir haben in den vergangen 14 Tagen sehr gut trainiert“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Alle ziehen mit und es ist für mich nur eine Frage der Zeit, dass wir wieder unseren Rhythmus finden und uns für unsere harte Arbeit im Training belohnen.“

Das letzte Erfolgserlebnis liegt zwar schon drei Spiele zurück, doch gegen die Norddeutschen wollen die RheinStars ihren siebten Heimsieg im achten Spiel holen. Im Hinspiel setzten sich die Kölner in Itzehoe überraschend deutlich mit 98:77 durch und feierten im vierten Auswärtsspiel der Saison den dritten Sieg in Folge.

20.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Die SBB Baskets reisen nach zwei Erfolgen in Folge mit Rückenwind nach Herford. Vor allem der 90:88-Heimsieg gegen den bisherigen Spitzenreiter Köln hat für Selbstvertrauen bei der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast gesorgt. Das Hinspiel gegen Herford konnte Wolmirstedt vor heimischem Publikum mit 90:80 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Der Sieg gegen Köln gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben. Herford ist ein schwierig einzuschätzender Gegner. Der neue Trainer wird dem Team nach und nach seine Handschrift mitgeben. Und der neue US-Amerikaner hat einen super Einstand gefeiert. Wir müssen mit der gleichen Intensität wie gegen Köln auftreten und vor allem defensiv hellwach sein.“

20.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Zuletzt gab es zwei sehr bittere Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz. Im ersten Spiel im Jahr 2024 holten sich die Ibbenbürener eine 82:49-Klatsche in Bernau ab. In der vergangenen Woche verlor die Mannschaft von Headcoach Peer Reckinger zu Hause denkbar knapp mit 70:76 gegen die Itzehoe Eagles.

Das Hinspiel am 2. Spieltag in Ibbenbüren ging mit 74:67 an die EN Baskets. In einem insgesamt sehr umkämpften Spiel setzte sich am Ende die individuelle Qualität der Schwelmer durch. Topscorer Anfang Oktober war Khalil Miller mit 23 Punkten.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir sind der Favorit, vor allem zu Hause. Aber in der Liga darf man keinen Gegner unterschätzen. Auch wenn Ibbenbüren aktuell den letzten Platz belegt, ist das eine talentierte Mannschaft, die, wie wir das auch im Hinspiel erlebt haben, gefährlich werden kann. Wir hatten zwei Wochen lang kein Spiel und müssen früh unseren Rhythmus finden, um unsere Siegesserie weiter auszubauen.“

21.01.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Bayer Giants Leverkusen

Dass der sonntägliche Gegner wiedererstarkt an den Steinberg kommt, haben sich die Rister fast ein wenig selbst zuzuschreiben. Denn am zweiten Dezember-Wochenende fuhren sie am Rhein einen 78:73-Sieg ein, der Leverkusens Trainer Hansi Gnad anschließend dazu veranlasste, eine harte Linie und schweißtreibende Schichten anzukündigen. Der Europameister von 1993 hat seinen Spielern offenbar ordentlich Beine gemacht.

Denn ihre vier Spiele seit besagter Niederlage gewannen die Leverkusener, schlugen Stahnsdorf, zuletzt Berlin und davor zweimal Köln. Damit setzte man sich wieder auf den ersten Rang, die Rister belegen den vierten Platz.

Punkte, Rebounds, Assists, Ballgewinne: Der US-Amerikaner Trey McBride ist Bayers unumstrittener Führungsspieler, gleich in allerlei Statistikwertungen Spitze und dabei nur einer von mehreren Hochkarätern beim deutschen Rekordmeister. Eine tolle Prüfung für die junge Rist-Mannschaft und ein Leckerbissen für das Wedeler Publikum.

21.01.2024 17:00 Uhr LOK BERNAU vs. BSW Sixers

Die BSW Sixers sind altbekannte Rivalen in der Liga und gehören seit Jahren zu den Spitzenmannschaften. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine gelungene Verbindung von Ausbildung und Zusammenarbeit mit dem Bundesliga-Team Syntainics MBC aus. Die Sixers präsentieren sich als junge und energiegeladene Truppe, angeführt von Donte Nicholas, einem erfahrenen Veteranen und Schlüsselspieler. Trotz einiger Rückschläge, belegen die Sixers derzeit den 5. Platz in der Tabelle mit 8 Siegen und 6 Niederlagen.

Die LOK Bernau findet sich derzeit auf dem 13. Tabellenplatz wieder, punktgleich mit Herford, Iserloh, und Itzehoe. Das kommende Spiel gegen die Sixers wird somit von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Rückrunde und die Playoff-Chancen der Mannschaft

Trainer Davide Bottinelli betont die Wichtigkeit des Heimvorteils und appelliert an die Mannschaft, von der ersten Minute an fokussiert und bereit für einen physischen Kampf zu sein. „Sandersdorf wird uns keine Körbe schenken“ sagt Bottinelli und will damit die Wichtigkeit der Konzentration über die volle Länge des Spiels betonen. Ebenso werden die Kontrolle der Ballverluste und eine solide Teamverteidigung laut Bottinelli der Schlüssel zum Erfolg in diesem bedeutenden Duell sein.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorberichte-ProB-Nord-ST16.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-19 13:03:352024-01-19 13:03:36Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

19. Januar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

20.01.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dragons Rhöndorf

Nach einem furiosen Start mit 5 Siegen aus den ersten 6 Partien sind kommenden Gegner der Drachen merklich abgekühlt und rangieren mit 8 Siegen und 7 Niederlagen nur noch auf Tabellenplatz 9. Vor allem auswärts drückt der Schuh, während man sich auf dem Parkett der altehrwürdigen Rundsporthalle zu Ludwigsburg meist wesentlich konkurrenzfähiger zeigt.

Nach dem Ausfall von Top-Talent Dominykas Pleta (17,6 PPG & 8,4 RPG) ist Forward Nico Mojica aktuell bester Punktesammler seiner Farben und bringt allabendlich 14,5 Punkte, 4,6 Rebounds und 4,3 Assists aufs Parkett. An seiner Seite agiert mit Aeneas Jung ein weiterer versierter Forward, der auch von Downtown wichtige Akzente setzen kann und mit 14,4 Punkten und 8,4 Rebounds zu überzeugen weiß. Ein besonderes Augenmerk richtet sich natürlich auf Esli Edigin, der 2022 aus Rhöndorf gen Ludwigsburg wechselte und mit seinen gerade einmal 18 Lenzen solide 12,0 Punkte und 3,3 Rebounds auflegt.

20.01.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

„Die Fellbacher haben eine physisch sehr starke Mannschaft, die vor allem unter den Körben den Erfolg sucht. Wir müssen mit Macht dagegenhalten“, erklärt der Trainer der Speyerer. Dazu soll auch der 20-jährige Marko Dordevic seinen Beitrag leisten. Der 101-Kilo-Athlet hat nach einer fast fünfmonatigen Zwangspause wegen eines gebrochenen Fußes zuletzt beim Sieg gegen BBA Ludwigsburg sein Saisondebüt gegeben. „Marko kann noch enorm wichtig für uns werden“, sagt Mbassa über seinen talentierten Schützling.

Zu den Leistungsträgern der Gastgeber zählen Aufbauspieler Zaire Thompsen sowie die beiden Kraftpakete Brian Butler und Andreas Kronhardt. „Wir müssen versuchen, diese Akteure zu kontrollieren“, fordert Mbassa von seiner Auswahl. Dass die Speyerer, die zwei Punkte weniger auf dem Konto haben als die Schwaben, zuversichtlich nach Fellbach fahren, liegt auch am jüngsten Erfolgserlebnis gegen die Ludwigsburger Erstligareserve. „Dieser Sieg hat Druck von uns genommen und uns Rückenwind gegeben, den wir nun auch nutzen wollen“, kündigt Mbassa an.

20.01.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete mit einem Sieg für Team Ehingen Urspring – 79:58, was für zusätzliche Motivation bei den Juniors sorgt. Die Juniors haben die Absicht, sich für diese Niederlage zu revanchieren und vor heimischem Publikum den Sieg einzufahren. Nachdem man noch im Hinspiel einige Ausfälle kompensieren musste, hofft man nun in voller Stärke antreten zu können, um wichtige Punkte mitzunehmen.

Ein Blick auf die Schlüsselspieler beider Teams verspricht interessante Duelle auf dem Spielfeld. Für Team Ehingen Urspring werden Vincent Neugebauer, ein Center, sowie Adam Nathan Campbell Thoseby, ein Forward, im Fokus stehen.Neugebauer trägt im Schnitt 15.9 Punkte / 1.5 Assists / 9 Rebounds zum Spiel bei, während Thoseby 14.3 / 0.8 / 4.2 beisteuert.Die FRAPORT SKYLINERS Juniors hingegen hoffen auf die Leistung von Justin Onyejiaka setzen zu können. Der junge, talentierte Guard hat in der bisherigen Saison bewiesen, dass er mit seinen Aktionen durchaus für Furore sorgen kann.Ebenfalls im Fokus steht Trevian Bell, ein weiterer Spieler auf der Guard-Positon, der für seine Fähigkeiten in der Offense bekannt ist und auch in knappen Partien in der Crunchtime Nervenstärke zeigt.

Headcoach Fraport Skyliners Juniors Sepehr Tarrah:

„Ehingen ist definitiv besser als es die Tabelle zeigt. Sie sind sehr gefährlich in der Zone, weshalb wir defensiv gut stehen müssen. Wir wollen von Anfang an wach sein, aggressiv spielen und unseren Homecourt schützen.“

20.01.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen

Mit dem aktuellen Tabellenzweiten aus Erfurt kommt eine absolute Spitzenmannschaft in die Gemeinde.

Einen Tag vor Weihnachten verloren die Oberhachinger Basketballer ganz knapp das Hinspiel in Thüringen. Drei Viertel lang konnte man die offensivstarken Erfurter unter Kontrolle halten. Doch angeführt von US-Star Tyseem Lyles und dem deutschen Topspieler Paul Albrecht spielten sich die Löwen vor 1400 Zuschauern im letzten Spielabschnitt in einen Rausch. Mit 73:81 mussten sich die Tropics am Ende geschlagen geben.

Trainerduo Kufour und Fischer, die bereits letzte Saison an der Kommandobrücke standen, stehen für einen schnellen und modernen Spielstil. Der Erfolg gibt den beiden Coaches mehr als Recht. Neben den beiden bereits erwähnten Topscorern haben die Thüringer weitere starke Akteure in Ihren Reihen. Jan Heber, Lorenz Schiller und Alieu Ceesay punkten regelmäßig zweistellig. Der bisher verletzte Centerspieler Noah Kandem steht kurz vor seinem Saisondebüt und wird seinem Team Insidescoring und mit seiner Präsenz die Defensive stärken.

Nach dem bärenstarken Auftritt und wichtigen Sieg in Schwenningen gilt es für die Gelbhemden nun eine Schippe drauf zu legen. Erfurt ist nicht ohne Grund Tabellenzweiter und eine Herkulesaufgabe. Gelingt es den Mannen um die Kapitäne Peter Zeis und Janosch Kögler den offensiven Rhythmus des Gegners entscheidend zu stören, könnte man für eine Überraschung sorgen.

20.01.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Black Forest Panthers

„Eigentlich sind wir schon in der Play-Off Phase, denn ab sofort ist jedes Spiel für uns ein Endspiel. Dazu wollen wir das erste Mal in dieser Saison drei Partien in Folge gewinnen, wir sind also topmotiviert und werden Charakter zeigen,“ so Richter. Die Kangaroos kamen natürlich mental gestärkt aus Ehingen zurück und wollen vor den eigenen Fans gegen die Gäste aus dem Schwarzwald nachlegen. Mit denen auch noch eine Rechnung offen ist, denn das Hinspiel in der Doppelstadt verlor man Anfang Dezember mit 63:75. Noch einmal Richter: „Das erste Spiel haben wir unglücklich verloren, da gilt es etwas gut zu machen. Wir können wohl in bester Besetzung antreten, auch Bernat Vanaclocha ist nach seiner Grippe wieder bei fast 100% angekommen“.  In der Tat lag beim Hinspiel vor allem die Wurfquote weit unter dem Saisondurchschnitt der Leitershofer, dieses Dilemma gilt es am Samstagabend nun abzustellen.

21.01.2024 16:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy

Nach dem Derbysieg am vergangenen Wochenende gegen Breitengüßbach hat der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit der OrangeAcademy Ulm eines der Topteams der ProB Süd zu Gast. Der Sieger dieser Begegnung würde dabei einen wichtigen Schritt in Richtung Platz drei und damit Heimrecht in der ersten Playoffrunde machen.

Das Hinspiel am ersten Spieltag konnten die Coburger mit 97:88 für sich entscheiden. Dabei verspielte der BBC im Schlussabschnitt sogar eine 23-Punkte-Führung, aber behielt am Ende vor allem in Person von Kolten Mortensen, der mit zwei Dreiern und einem Block in der letzten Spielminute zum Matchwinner avancierte, die Nerven.

Auch Coburgs Head Coach Patrick Seidel warnt vor gut aufgelegten jungen Schwaben: „Das wird eines der schwersten Spiele in der Rückrunde, weil die Ulmer aktuell sehr gut unterwegs sind. Zudem zählen ihre ersten sechs, sieben Jungs sicherlich mit zu den besten Spielern in der Liga und mit denen können sie auch um den ersten Platz konkurrieren. Dementsprechend sind wir da auf jeden Fall gewappnet. Wir stellen uns auf ein schnelles Spiel ein. Im Hinspiel war das ähnlich, da haben sie im letzten Viertel das Spiel auch deutlich schneller gemacht. Wir sind da aber mittlerweile auf dem Level, das auch zu matchen. Jetzt geht’s darum, dass wir in der Halbfeldverteidigung deren Einzelspieler kontrollieren und vor allem beim Rebound präsent sind.“

21.01.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. FC Bayern Basketball II

Mit den Bayern wartet auf die Güßbacher der momentane Tabellenfünfte, der mit neun Siegen und sechs Niederlagen punktgleich mit dem Dritten Coburg und dem Vierten aus Ulm ist. Eine dieser sechs Pleiten setzte es für die Truppe von Trainerlegende Emir Mutapcic im Hinspiel im heimischen BMW-Park gegen die Gelbschwarzen. Mitte November setzten sich die TSV-ler etwas überraschend, aber verdient, mit 95:87 durch und feierten damals den zweiten Saisonsieg. Breitengüßbach möchte alles daransetzen, dass die Niederlagenserie beendet wird und man endlich den vierten Erfolg der laufenden Spielzeit einfährt um im Kampf um den Klassenerhalt weiter mitmischen zu können. Zudem hofft man, dass sich die Personalnot etwas entspannt und der ein oder andere Spieler am Sonntag wieder zurück ins Team kehrt. Das würde dem Kader mehr Qualität und Tiefe geben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorberichte-ProB-Sued-ST16.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-19 13:03:022024-01-19 13:03:03Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

Vielseitiger Shooter – Bailey wechselt zu den PSK Lions

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Zur Saisonmitte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verstärken sich die PS Karlsruhe LIONS mit Victor Bailey. Der 25-jährige US-Amerikaner stand bis zuletzt in der ersten belgischen Liga auf dem Feld, bei den Stella Artois Leuven Bears. Dort kam er in der laufenden Saison bisher elfmal zum Einsatz und erzielte bei durchschnittlich 25 Minuten Spielzeit 9,7 Punkte. Bei Karlsruhe soll der 1,93 Meter große Bailey als effektiver Shooter von außen und aus der Distanz zum Einsatz kommen. Der Linkshänder fühlt sich sowohl auf der Position des Shooting Guard als auch auf der des Small Forward wohl.

Das Basketball-Handwerk erlernte Bailey im Rahmen seiner High School- und College-Ausbildung. In Austin, Texas geboren zog es ihn 2017 zu den Oregon Ducks, 2020 zu den Tennessee Volunteers und 2022/2023 zu den George Mason Patriots. Insgesamt kam er damit auf 158 Pflichtspieleinsätze in der NCAA. In seiner letzten Saison am College standen durchschnittlich über 12 Punkte für ihn auf dem Scoreboard.

Mag der Name Victor Bailey in Europa nur wenigen Menschen bekannt sein, so ist er in der US-amerikanischen Sportwelt umso geläufiger. Denn der Vater des LIONS-Neuzugangs, Victor Bailey Senior, war Wide Receiver in der National Football League (NFL), der umsatzstärksten Sportliga der Welt. Seine Mutter, Tonja Buford-Bailey, machte sich ebenfalls als erfolgreiche Sportlerin einen Namen. 1995 wurde sie Zweite bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Göteborg über die 400 Meter Hürden. Ein Jahr später gewann sie in derselben Disziplin Bronze bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta. Victor Bailey Junior hat indes bereits gezeigt, dass er nicht nur prominente Eltern hat, sondern selbst über große sportliche Klasse verfügt. Am Oberrhein freut man sich auf das neue Mitglied des Löwenrudels.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-PS-Karlsruhe-Lions.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 10:17:162024-01-19 10:17:16Vielseitiger Shooter – Bailey wechselt zu den PSK Lions

WINGS Infotage 2024 – Jetzt anmelden!

18. Januar 2024/in Allgemein, APP

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https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Design-ohne-Titel-2.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-18 13:39:092024-01-18 13:39:10WINGS Infotage 2024 – Jetzt anmelden!

Nachberichte ProA 17. Spieltag

15. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

13.01.2024 18:00 Uhr Dreden Titans vs. Phoenix Hagen

Den ersten Treffer und auch gleichzeitig Dreier in der Partie erzielte Daniel Kirchner für die Dresden Titans. In den ersten Minuten gab es einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams, welcher mit gleich zwei Dunks von Isemann spektakuläre Highlights bot. Nach den ersten zehn Minuten waren es allerdings die „Feuervögel“, welche mit den besseren Wurfquoten (50% FG) verdient die Führung innehatten (18:22).   Hagen gelangen nach der Halbzeit gleich die nächsten Zähler. Grant Teichmann und Sebastian Heck antworteten darauf mit einem Distanztreffer sowie einem Dunk. Kapitän Voigtmann gelang es kurz darauf die Führung vom Perimeter wieder auf sächsische Seite zu holen (27:24). Lukas Zerner untermauerte die Dresdner Siegambitionen, indem er das nächste Mal die Korbverankerung testete.

Nach einem erfolgreichen Angriff der Gastmannschaft scorte Kirchner das erste Mal in Halbzeit zwei für die „Elbriesen“. Phoenix Hagen erwischte dennoch den besseren Start und ging mit 48:51 in Führung. Till Isemann akzeptierte das nicht, sammelte Hagener Fehlwürfe vom Brett und stellte nach offensivem Rebound wieder auf 56:54. Aber auch die Gäste kamen wieder und übernahmen 90 Sekunden vor der letzten Viertelpause erneut den Lead (62:66).  

Diesen bauten sie, als der Ball nach zwei Minuten wieder freigegeben war, mit sieben schnellen Punkten direkt aus. Titans-Coach Fabo Strauß sah dringenden Handlungsbedarf, weswegen er seine Jungs zur Timeout holte. Das erste Play funktionierte und Kirchner kam zu einem freien Layup (64:73). Graham und Schmikale legten per Dreipunkt-Treffer nach und verkürzten weiter. Die Spannung fand ihren Höhepunkt eine Minute vor Spielende beim Spielstand von 82:83. Danach glückte leider kein Angriff mehr, Hagen sicherte sich mit 82:89 den Sieg.  

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Hagen war heute physischer als wir. Damit haben wir zu Anfang ein paar Probleme gehabt und haben auch zu viele Turnover fabriziert, leider auch in den wichtigen Momenten.“ 

13.01.2024 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Eisbären Bremerhaven (65:79)

Mit einer konstanten Leistung über 40 Minuten überzeugten die Eisbären Bremerhaven in Nürnberg und konnten den nächsten wichtigen Auswärtssieg einfahren, obwohl Lenny Larysz und Kevin Charles ausfielen.

Die Eisbären starteten deutlich konzentrierter als die Nürnberg Falcons in die Partie. . Defensiv machte Aaron Cook mit seinen flinken Händen den Ballvortrag seiner Gegenspieler äußerst schwer und zwang den Nürnberger Headcoach Matthews nach einem Steal und Layup früh zur ersten Auszeit des Spiels (3:8). Der Start in das zweite Viertel verlief recht ausgeglichen. Zunächste setzten sich die Seestädter etwas ab. Nach einem Korbleger von Robert Oehle führte sein Team mit acht Punkten (23:31). Dann gelang den Falcons ihrerseits ein kleiner Lauf und der Ausgleich zum 32:32. Ein Timeout der Eisbären folgte und dieses hinterließ einen bleibenden Eindruck. Die Eisbären übernahmen durch zwei Freiwürfe von Hilmar Henningsson die Führung und sollten diese bis zum Schluss der Partie nicht mehr abgeben. In den letzten zehn Minuten schenkten sich beide Mannschaften wenig. Die Eisbären konnten aber weiter konstant punkten und ließen Nürnberg nicht mehr näher rankommen. Ein Dreipunktewurf von Adrian Breitlauch nach schönem Anspiel von Nick Hornsby machte die Führung erstmals zweistellig (59:71). Je ein Dreier von Aaron Cook und ebenfalls Adrian Breitlauch verhalfen den Eisbären zu einem schlussendlich komfortablen 65:79-Sieg und einer angenehmen Heimreise zurück nach Bremerhaven.

Eisbären Headcoach Steven Key war sehr zufrieden mit der Performance seines Teams und glücklich über den Auswärtssieg. „Das ist ein echter Big Win für uns. Auswärtssiege sind immer sehr wichtig. Nun müssen wir einen Weg finden, auch zu Hause wieder für uns und unsere Fans zu gewinnen. Heute haben wir 40 Minuten konstant zusammengespielt. Das war der Fokus in der Woche und für das Spiel. Ich freue mich sehr, dass wir das umgesetzt haben – offensiv und defensiv. Wir haben viele Stopps generiert, die Bretter kontrolliert und wenig zweite Chancen zugelassen. Kompliment an die Jungs für ihren Fokus. Jetzt wollen wir unbedingt den nächsten Heimsieg am kommenden Samstag.“

Falcons-Trainer Virgil Matthews machte aus seiner Enttäuschung nach dem Spiel keinen Hehl: „Ich bin weder mit dem Ergebnis zufrieden noch mit der Art und Weise wie wir heute performt haben. Es fehlt an Verständnis und Ausführung, wofür ich die Verantwortung trage. Wir haben gewusst, was Bremerhaven vor hat, trotzdem hatten wir keine Antworten und waren schlicht und ergreifend nicht gut genug. Wir müssen endlich den Kampf annehmen und das möglichst schnell.“

13.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster (65:67)

Die Uni Baskets Münster haben eindrucksvoll geantwortet. Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Karlsruhe boten die Uni-Städter am Samstagabend kämpferisch eine bockstarke Leistung: Die Münsteraner gewannen zum Hinrunden-Abschluss der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Krimi-Derby bei den ART Giants Düsseldorf mit 67:65 (34:39). Dabei zeigten sie in einem mitreißenden Duell enorme Bissigkeit, unermüdlichen Einsatz und rissen damit ihre rund 200 mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft nach Leibeskräften unterstützt hatten, von den Sitzen. 1.215 Zuschauer sahen zwar kein hochklassiges, aber dramatisches Spiel voller Leidenschaft um jede Sequenz. Nach ihrem siebten Auswärtserfolg rangieren die Münsteraner wieder auf Playoff-Platz acht – punktgleich mit drei weiteren Teams bis Platz fünf.

Andaç Yapicier (Headcoach ART Giants): „Es war ein sehr defensiv geprägtes und physisches Spiel. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, wir haben uns in der Verteidigung gut auf Münster eingestellt. Phasenweise haben wir einen guten Job gemacht, aber über weite Strecken und vor allem im dritten Viertel konnten wir offensiv keinen Zugriff finden. Daran müssen wir in den kommenden Tagen und Wochen arbeiten. Aufgrund von Ausfällen von verletzten Spielern hatten wir heute zudem eine deutlich kleinere Rotation. Wir sind aber insgesamt auf einem guten Weg und glauben weiterhin an uns.“

13.01.2024 19:00 Uhr Jobstairs Giessen 46ers vs. RASTA Vechta II (90:91)

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Ich bin überwältigt von der Leistung meiner Mannschaft. Das Team macht mich stolz. Es ist hier total unbekümmert aufgetreten und spielt dabei von Woche zu Woche abgeklärter und erwachsener. Unsere Philosophie ist es nun einmal, jungen Spielern nicht nur eine Chance zu geben, sondern auch Vertrauen. Da muss man dann auch mal über kleine wie doofe Fehler hinwegsehen. Denn Fehler sind Teil des Prozesses. Wir sind gerade auf einem phänomenalen Weg und werden von Woche zu Woche besser. Roman hat heute sein bestes Spiel in dieser Saison gemacht. Er hat im 4. Viertel extrem viele wichtige Plays gemacht, auch das letzte zur Führung. Und ebenfalls entscheidend im Schlussabschnitt war Jack Kayil, der mit seinen 17 Jahren viel Verantwortung übernommen hat.“

Branislav Ignjatovic (Head Coach Gießen): „Wir haben offensichtlich ein Qualitätsproblem. Bei unserem Gegner habe ich heute einige junge Leute gesehen, die bald in jener Spielklasse auflaufen, in die wir nicht kommen werden. Der Sieg unserer Gäste war verdient. Im Basketball gibt es keine Partien ‚Jung gegen Alt’, sondern nur welche der Marke ‚Gut gegen Schlecht‘. Und wir waren heute nunmal schlechter als unsere Kontrahenten.“

13.01.2024 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am letzten Spieltag der Hinrunde setzte es für die Bozic Knights die zweite Heimniederlage im bisherigen Saisonverlauf. Beim 82:80 gegen Bochum, liefern die Ritter ihre bislang schlechteste Saisonleistung ab. Erst in den letzten Spielminuten finden die Korbjäger zu ihrem Spiel und kommen nochmal zurück. In der Tabelle verbleiben die Knights auf Platz fünf, da einige direkte Konkurrenten gegen tieferstehende Mannschaften Federn lassen müssen.

Die Ritter verschliefen direkt den Start ins Spiel. Ohne die notwendige Überzeugung und Energie auftretend, hatte die Verteidigung der Bozic Knights vor allem Probleme damit, Bochums Neuzugang Keith Williams unter Kontrolle zu bringen. Der erst vor zwei Wochen nach Bochum gekommene US-Amerikaner zeigte sich für 13 der ersten 23 Bochumer Punkte verantwortlich (23:22). Auch im zweiten Abschnitt wurde es kaum besser. Topscorer Michael Flowers und Mike Miller wurden gut kontrolliert und agierten unkonzentriert. Beide fanden nicht in ihr Spiel. Einzig Jonas Niedermanner wehrte sich erfolgreich. Es war der Bochumer Freiwurfschwäche (7:15) zu verdanken, dass es in die Halbzeitpause mit einem Unentschieden ging (39:39).

Während sich auf Kirchheimer Seite die Unkonzentriertheiten eher noch erhöhten, war Bochum nun vollends im Spiel angekommen und zog das Tempo an. Punkt für Punkt erhöhten die Gäste ihren Vorsprung und lagen zum Viertelwechsel mit 62:47 in Führung. Diese erhöhte sich im 4.Viertel auf 18 Zähler. Doch plötzlich wendete sich das Spielgeschehen. Knights Coach Perovic stellte um und spielte ohne echten Center. Die Verteidigung ging nun aggressiv zu Werke und offensiv übernahm Miller. Immer wieder zog der US Guard dynamisch zum Korb. Der Vorsprung schmolz dahin und bei noch zwei Minuten zu spielen waren die Kirchheimer plötzlich auf eine Possession dran. Ein Dreier von Kayne Henry und Punkte von Mike Flowers sorgten sieben Sekunden vor Schluss für den Ausgleich. Genug Zeit um Bochums Guard Niklas Geske per Buzzer Beater den Wurf zum Sieg zu ermöglichen. „Heute hat sehr wenig gepasst. Wir haben über 35 Minuten eines der schlechtesten Spiele der letzten drei Jahre abgeliefert. Ballverluste, verpasste Dunks und Layups, schlechte Entscheidungen. Es spricht für uns und zeigt auch unser Potenzial, das wir trotzdem am Schluss das Spiel fast noch gewonnen haben, aber wenn wir eins aus dem Spiel mitnehmen können, dann das wir uns solche Phasen nicht erlauben dürfen. Gegen niemanden. Insgesamt müssen wir uns deutlich steigern. Das ist am Samstag nochmals sehr klar geworden,“ so Chris Schmidt.

13.01.2024 19:30 Artland Dragons vs. Medipolis SC Jena

Beide Mannschaften starteten etwas verhalten in die Partie. Während Jena ihren ersten Dreier in der Reuse versenken konnte, antworteten die Drachen im direkten Gegenzug durch einen Layup von Aaron Kayser. Danach dauerte es ein wenig, bis die Offensivmotoren der beiden Kontrahenten auf Hochtouren kamen.

Der Beginn ins zweite Viertel gehörte dann den Drachen. Der griechische Neuzugang Chouchoumis brachte zunächst einen schwierigen Layup im Korb unter, ehe Buzz Anthony erneut auf Aaron Kayser ablegte und dieser die Führung der Drachen erhöhte. Während die Gäste zunächst Schritt halten konnten, schraubten die Burgmannnsstädter die defensive Intensität nach und nach hoch und übernahmen die Kontrolle über das Spiel. Ein Dreier von Buzz Anthony brachte die Drachen schließlich zweistellig in Front und zwang den Jenenser Headcoach Björn Harmsen zu einer Auszeit. Die Drachen blieben jedoch auch nach der Auszeit die bestimmende Mannschaft und erhöhten ihre Führung zwischenzeitlich auf zwölf Punkte (41:29). Mit der Schlusssirene gelang es Haukohl jedoch, seinen zunächst verworfenen Freiwurf selbst einzusammeln und den Abpraller im Korb unterzubringen. So ging es mit einem Spielstand von 45:36 in die Halbzeitpause.

Der Schlussabschnitt begann mit einem stockenden Offensivmotor der Drachen. Zwar gelang Anthony Watkins ein Layup kurz nach Wiederbeginn der Partie, doch der Tabellenführer aus Thüringen war nun besser in der Partie. Vor allem Topscorer Hinton hatte jetzt Blut geleckt und suchte immer wieder das Mismatch gegen den kleineren Buzz Anthony im Post. Immer und immer wieder scorte der Amerikaner aus der Midrange, während die Drachen offensiv lange ohne Punkte blieben.

Als Nikos Chouchoumis seine Farben dann per Dreier endlich wieder in Führung brachte, explodierten die 2000 Fans in der Artland Arena förmlich (89:87). Das letzte Wort war jedoch noch nicht gesprochen, denn noch waren 28 Sekunden auf der Uhr. Wieder suchten die Gäste Hinton im Post, doch dieses Mal gelang es ihm nicht zu treffen. Der Abpraller landete jedoch bei den Gästen, die in Person von Bank ihren nächsten Versuch vom Perimeter trafen und so die Führung zurückerlangten. Die Drachen hatten noch etwas mehr als drei Sekunden auf der Uhr für den Sieg und setzten ihre Hoffnungen in Neuzugang Nikos Choouchoumis. Mit seinem schnellen ersten Schritt gelang es dem Griechen zum Korb zu ziehen, wo jedoch Jenas Kapitän Moore auf ihn wartete und den Versuch des Point Guards zum Entsetzen der Drachen blockte. So mussten sich die Artland Dragons trotz guter Quoten und einer sehr guten Leistung am Ende mit 89:90 gegen den Tabellenführer geschlagen geben.

13.01.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am letzten Spieltag der Hinrunde unterliegen die EPG Baskets Koblenz, die auf vier Spieler verzichten mussten, den PS Karlsruhe Lions mit 75-90.

Die Lions erwischten den besseren Start und erspielten sich u.a. durch jeweils zwei Dreier von Ani und Dibba eine 14-6 Führung. Langsam kamen die Baskets besser ins Spiel und gingen durch Punkte von Hall zu Beginn des zweiten Viertels in Führung. Während der zweiten zehn Minuten wechselte die Führung häufig und so ging Karlsruhe mit einer knappen 3 Punkte Führung in die Halbzeitpause (38-35).

Die Baskets blieben in den ersten Minuten nach der Pause auf Tuchfühlung, anschließend waren die Lions offensiv jedoch nicht zu stoppen und entschieden den dritten Spielabschnitt mit 31-15 für sich.

Im letzten Viertel verkürzten die Baskets den Rückstand fünf Minuten vor Ende auf 13 Punkte, doch der amerikanische Aufbauspieler der Lions O’Showen Williams, der an diesem Abend nicht zu kontrollieren war und 32 Punkte erzielte, sorgte mit zehn Punkten in der Endphase dafür, dass keine Spannung mehr aufkam und die Lions verdient mit 90-75 gewannen.

13.01.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. BBC Bayreuth (84:80)

Das Spiel startete ausgeglichen, nach dem ersten Bayreuther Dreier von Selim Fofana stand es 4:4. Nach fünf Minuten führte Paderborn mit 10:9. Shane Gatling brachte Bayreuth dann mit 13:12 erstmals in Front. Das Spiel blieb eng, nach zehn Minuten lag der BBC in der offenen und flotten Partie mit 21:18 vorne. Die Bayreuther lagen zur Halbzeitpause schließlich mit 44:38 vorne. Der BBC hatte in den ersten 20 Minuten vor allem bei den Rebounds deutliche Vorteile (21 zu acht), Paderborn hatte weniger Turnovers zu verzeichnen (drei gegenüber zehn bei Bayreuth). Paderborn kam im dritten Abschnitt wieder etwas auf 43:48 heran, dann zog Bayreuth wieder auf 54:45 davon. Es folgten fünf Punkte in Serie der Gastgeber zum 50:54, Mladen Drijencic unterbrach den Paderborner Lauf mit einer Auszeit. Das Spiel war in der Phase von relativ vielen Ballverlusten geprägt. Die Ostwestfalen kamen weiter auf 52:55 und 56:57 heran. Dann zogen die Gäste das Tempo wieder an, Philip Jalalpoor stellte mit einem Dreier auf 62:56 für den BBC, es folgte eine Paderborner Auszeit, um den Bayreuther Spielfluss auszubremsen. Zum Ende des Viertels lag der BBC mit 65:59 vorne.  

Hutton Yenor sorgte dann das erste Mal wieder mit 73:72 für eine Führung der Gastgeber. Die Führung wechselte jetzt hin und her. Zachary Chappell sorgte mit einem Freiwurftreffer für das 77:75 für Paderborn. Drei Minuten vor Schluss lagen die Gastgeber mit 77:76 vorne, dann erhöhte Nicolas Buchholz mit einem Dreier auf 80:76. Paderborn hatte den Kampf angenommen und zeigte Willen. Beim Stand von 82:78 für die Gastgeber musste Marios Giotis humpelnd vom Feld. Schließlich endete die Partie mit 84:80 für Paderborn, in den letzten 48 Sekunden fielen auf beiden Seiten keine Punkte mehr. Nach der Niederlage schließt der BBC die Hinrunde in der ProA mit neun Siegen aus 17 Spielen auf Platz neun und damit außerhalb der Playoff-Plätze ab.  

14.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT Skyliners vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier (77:84)

Die FRAPORT SKYLINERS und die RÖMERSTROM Gladiators Trier liefern den 5000 Fans (Frankfurter Besucherrekord in dieser Saison) in der Süwag Energie ARENA ein hochklassiges Spiel mit vielen tollen und spektakulären Momenten. Das seriösere, reifere, teilweise fast schon mit stoischer Ruhe ausgestattete Spiel, machen in den entscheidenden Momenten aber die Gäste.

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Es war heute ein großer Spaß gegen Don Beck zu coachen, es ist toll, dass er wieder da ist. Trier hat ein starkes Team, starke Spieler und sie machen da einen sehr guten Job. Spiele wie heute entscheiden sich auch darüber, ob man die Würfe trifft oder nicht. Wir haben es heute nicht geschafft, die schweren Würfe zu treffen. Eine Qualität von JJ Mann, die schweren Würfe von Yakhchali, Maik Zirbes unter dem Brett, dass ist schon etwas Besonderes in der ProA. Ich bin mit unserer Leistung heute und unserer Hinrunde aber nicht unzufrieden. Aber wir sehen auch, welche Spieler auf dem Niveau schon spielen können und wer sich noch entwickeln muss, um in drei Monaten das nächste Niveau zu erreichen.“

Donald Beck (Headcoach, RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Ich möchte Denis und Frankfurt zur bisherigen Saison gratulieren. Sie haben ein gutes Team und sind sehr gut gecoacht. Ich weiß, dass es zum Ende der Saison eine schwere Nummer wird, sollten wir dann noch mal aufeinandertreffen. Es war heute eine genauso schwere Niederlage für sie, wie sie es für uns gewesen wäre. Wenn man sich vor dem Spiel die Statistiken angeschaut hat, konnte man erkennen, dass beide Teams nahezu gleichauf sind. Wir haben daher dieses schwere Spiel heute erwartet. Wir wussten, dass wir auf hohem Niveau spielen mussten. Ihre Verteidigung ist die beste der Liga, daher mussten wir im Angriff sehr gut spielen und vorbereitet sein. Ich bin stolz auf unsere Jungs, da sie in dieser taffen Atmosphäre gut gespielt haben.“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-Kopie.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-15 18:16:452024-01-15 18:16:46Nachberichte ProA 17. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

15. Januar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

13.01.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. BG Hessing Leitershofen 70:79

Am 15. Spieltag empfing das TEAM EHINGEN URSPRING die BG Hessing Leitershofen zum Aufeinandertreffen in der Sporthalle beim JVG. Vor guter Stimmung konnten die beiden Mannschaften den Zuschauern ein intensives und enges Spiel präsentieren. Dabei setzten sich die Gäste kurz vor Schluss durch einige Distanzwürfe entscheidend ab und können ihren Vorsprung zum 70:79-Auswärtserfolg über die Ziellinie bringen.

Im ersten Viertel starten die Ehinger mit ordentlicher Defensivarbeit, haben allerdings noch Probleme mit dem Rebounding und gestatten den Gästen dadurch einige zweite Chancen. Immer wieder schleichen sich kleinere Unkonzentriertheiten ein weshalb sich die Kangaroos Stück für Stück eine kleine Führung herausarbeiten. Dabei verpasst es das #teamingreen, bei insgesamt 6 Versuchen, einen Wurf jenseits der Drei-Punkt-Linie zu treffen. Der zweite Abschnitt beginnt dann mit einem schön herausgespielten Dunk durch Vincent Neugebauer. Ein wenig später wird der Center durch Valtteri Mervola abermals in Szene gesetzt und verkürzt zum zwischenzeitlichen 19:23. Nachdem es sich die Kangaroos dann gleich zwei Mal leisten, keinen Wurf vor dem Einsetzen der Shotclock-Sirene loszuwerden und Daniel Zacek auf der gegenüberliegenden Seite den ersten Dreier seines TEAM’s versenkt, sind die Hausherren endgültig zurück im Spiel. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit entwickelt sich ein offensives Hin und Her, wobei es nun die Gäste sind, die ihre Würfe von Draußen nicht mehr einnetzen können. Somit liegt das Momentum weiterhin auf Seiten des TEAM EHINGEN URSPRING, welches sich eine knappe 33:29-Halbzeitführung erarbeitet.

Im Anschluss an die Halbzeitpause kämpft sich Leitershofen zunächst in Person von Jermane Carter zurück in die Partie, der fünf schnelle Punkte in Folge erzielen kann. Die Energie des zweiten Viertels lässt das #teamingreen zu Beginn der Halbzeit zwei noch ein wenig vermissen. Die Kangaroos beginnen nun auch wieder ihre Distanzwürfe ins Ziel zu bringen und können sich nach einem weiteren Treffer von Carter eine 6-Punkte-Führung zurückerobern. Nachdem sich die Hausherren durch zwei getroffene Würfe inklusive Foul wieder in Schlagdistanz gebracht haben, kann der bislang kaum in Erscheinung getretene Bastian März durch zwei erfolgreiche Dreier auf 54:62 für die Gäste erhöhen. Zwei weitere Distanztreffer durch Westermeir und Lagerman bringen die Führung dann erstmals in den zweistelligen Bereich und die Kangaroos auf die Siegerstraße. Bis zur Schlusssirene kann der Abstand durch das TEAM EHINGEN URSPRING zwar nochmals verkürzt werden, letztendlich geht der 15. Spieltag allerdings mit 70:79 an die BG Hessing Leitershofen, die am Ende die entscheidenden Würfe treffen.

13.01.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. CATL Basketball Löwen 99:80

Die CATL Basketball Löwen verlieren auswärts mit 80:99 gegen die Dragons Rhöndorf. In der Partie der zweitplatzierten Erfurter gegen den Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd setzten sich die Dragons früh ab und sicherten sich einen verdienten Heimsieg. Die Mannschaft von Löwen-Trainer Enrico Kufuor trat aufgrund einiger personeller Ausfälle mit einer eingeschränkten Rotation an und musste leider wenige Sekunden nach Spielbeginn auch noch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Lorenz Schiller verkraften. 

Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Nach dem ersten Viertel lagen die Thüringer Gäste mit acht Punkten zurück (20:28). Die Rhöndorfer bauten den eigenen Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich aus (56:32). Zwar gaben sich die Erfurter im dritten Viertel (27:25) und im Schlussabschnitt (21:18) nicht auf. Die Hausherren behielten jedoch deutlich die Oberhand. 

„Natürlich sind wir mit unserer eigenen Leistung nicht zufrieden. Wir wissen, dass wir deutlich besser spielen können. Gleichzeitig hat Rhöndorf eine sehr gute Leistung erbracht und das Spiel verdient gewonnen. Wir taten uns schwer, unseren offensiven Rhythmus aufzubauen und haben den Gegnern zugleich zu viele einfache Punkte gestattet.“ ordnet Löwen-Sportdirektor Florian Gut die Niederlage ein.

13.01.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Tröster Breitengüßbach 83:79

Vor über 1000 Zuschauern in der HUK-Coburg arena besiegte der BBC Coburg in einem Nervenkrimi den TSV Tröster Breitengüßbach mit 83:79 und konnte somit erfolgreich Revanche für die Derbyniederlage im vergangenen November nehmen. Topscorer des BBC wurde wie schon so häufig Shooting Guard Gabriel Kuku mit 19 Punkten. Dazu steuerten Center Olamide Pedersen 15, Youngster Adrian Petkovic 14, Power Forward Kolten Mortensen 13 und Kapitän Sven Lorber 12 Zähler bei. Mortensen sammelte zudem noch starke 12 Rebounds ein und erzielte somit sein erstes Double-Double auf Profiniveau.

Head Coach Patrick Seidel mit seinem Fazit zum inzwischen schon dritten Sieg in Serie: „Also ich war mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Wir haben da die defensiven Sachen, die wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt, auch die neue Pick and Roll Defense, bei der der Große viel tiefer absinken kann, haben wir gut hinbekommen. Das hat Güßbach natürlich auch in der Halbzeit umgestellt, aber ich wollte bei uns jetzt nicht viel ändern, weil wir damit gut gefahren sind und ein, zwei Würfe schluckt man immer. Wir haben auch sehr gut gereboundet, vor allem Kolten (Mortensen) muss ich da hervorheben. Auch die anderen Jungs waren heute da und wir konnten aus einem Spiel, das uns nicht in die Hände spielte, am Ende trotzdem mit Cleverness das Ding nach Hause schaukeln.“

In einer zu Beginn ausgeglichenen Partie, bei der es keiner Mannschaft wirklich gelang, sich abzusetzen, nutzten die Vestestädter eine kurze Schwächephase der Breitengüßbacher Ende des zweiten Viertels aus und zogen mit einem 12:0-Lauf davon. Doch nach der Halbzeit fielen die gut herausgespielten Würfe auf Coburger Seite nicht mehr. Breitengüßbach robbte sich dadurch Stück für Stück wieder heran und konnte Anfang des letzten Viertels in Person von Marlon Stephan nach langer Zeit wieder in Führung gehen.

Doch dann übernahm in der Coburger Offensive Center Olamide Pedersen, der elf seiner 15 Punkte im Schlussviertel erzielte und damit seine Mannschaft mit wichtigen Körben in Front hielt. 1:40 min vor dem Ende stellte Gabriel Kuku auf sechs Zähler Differenz (81:75), doch Breitengüßbach kämpfte sich erneut bis auf zwei Punkte heran und hatte 15 Sekunden vor Ende mit einem Dreier sogar die Chance in Führung zu gehen. Dieser verfehlte allerdings sein Ziel und Adrian Petkovic entschied anschließend das Derby an der Freiwurflinie zugunsten des BBC.

13.01.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer haben sich mit einer eindrucksvollen Leistung bei ihren Zuschauern zurückgemeldet. Die Mannschaft um den überragenden Kapitän DJ Woodmore bezwang den bisherigen Tabellendritten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, BBA Ludwigsburg, verdient mit 90:74 (50:28) und nährte dabei die Hoffnung auf die erneute Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

„DJ hat das Spiel komplett dominiert. Die Ludwigsburger fanden kein Mittel gegen ihn“, kommentierte BIS-Chefcoach Carl Mbassa die Galavorstellung des 31-Jährigen und ergänzte: „Er hat ein weiteres Mal bewiesen, dass er unser Leitwolf ist.“ Woodmore war mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen in die Partie gestartet und beendete sie als mit Abstand effektivster Akteur auf dem Feld mit beeindruckenden Werten: 40 Punkte, davon sechs Dreier, sechs Rebounds und fünf Assists. „So viele Punkte habe ich noch nie erzielt“, sagte der Routinier, der 2014 aus den USA in die Domstadt am Rhein gewechselt war.

Im ersten Viertel, das sie mit 21:6 zu ihren Gunsten entschieden, hatten die Gastgeber den Grundstein zum nie gefährdeten Erfolg gelegt. Noch vor dem Seitenwechsel hatten sie ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 47:20 ausgebaut. Im Schlussabschnitt nutzten die Ludwigsburger allerdings einige Nachlässigkeiten der siegessicheren Speyerer und betrieben Schadensbegrenzung.

14.01.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TSV Tropics Oberhaching

Eine Szene 1:30 Minuten vor Ende des Spiels könnte das Spiel nicht besser beschreiben. Die Gastgeber sind nochmal auf 64:70 rangekommen. Maxwell Temoka Dogma erkämpft sich gegen den zwei Köpfe größeren ehemaligen NBA-Prospekt Daniel Mayr (217cm) mit unbändigen Willen den Offensivrebound. Anschließend wird Omari Knox in der Ecke gefunden und versenkt eiskalt den Dreier und somit den Dagger in diesem Spiel. Die Tropics zeigten in der Deutenberghalle, eine starke kämpferische Leistung. In der Verteidigung zeigte man einen enormen Willen und brachte viel Herzblut auf das Parkett.

Nach einem durchwachsenen ersten Viertel konnte man sich dank Punkten von Dippold, Knox und Kögler im den zweiten 10 Minuten erstmals leicht absetzen. Diesen Vorsprung gab man bis Ende der Partie nicht mehr aus der Hand und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Offensiv getragen von einem überragenden Omari Knox war es die angesprochene Defense, die der Schlüssel zum Erfolg war.

Mario Matic: „Glückwunsch an mein komplettes Team. Wir haben gekämpf, gekämpft und nochmal gekämpft. Es war ein ganz wichtiger Arbeitssieg. Nun geht die Vorbereitung auf Erfurt los. Den Panthers wünsche ich viel Glück im Verlauf der weiteren Saison. Nicht nur wegen den sympathischen neuen Verantwortlichen Diego Santos sondern auch aus Respekt was Alen Velcic hier die letzten 25 Jahre aufgebaut hat. Die rund 700 Zuschauer haben Ihr Team bis zum Ende unterstützt. Die Mannschaft ist auf einem Abstiegsplatz derzeit, trotzdem strömen die Leute in die Halle und feuern Ihre Panthers an.“

14.01.2024 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers 98:75

Baldur Ragnarsson startete mit den fünf Ulmer Doppellizenzspielern Seikou Jawara, Maximilian Langenfeld, Philip Hecker, Alec Anigbata und Noa Essengue in die Partie. Die OrangeAcademy startete souverän mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf durch Jawara und einem Block durch Noa Essengue in die Partie. Die mit einer kleinen Rotation angereisten Gegner hatten Schwierigkeiten mit der Größe und Schnelligkeit der Gastgeber umzugehen und lagen nach vier gespielten Minuten mit acht Punkten (12:4) zurück, was in der ersten gegnerischen Auszeit resultierte. Mitte des ersten Viertels debütierte der 15-jährige Endurance Aiyamenkhuen für die OrangeAcademy und verhalf dem Team mit zwei wichtigen Offensivrebounds zu den nächsten Ulmer Punkten. Insgesamt sollte der junge Niederländer in 14 Minuten auf fünf Rebounds und drei Blocks kommen. Eine verschlechterte Wurfauswahl und viele Fouls erlaubten es den Gegnern den Vorsprung an der Freiwurflinie aufzuholen und das Viertel mit 22:16 zu beenden. 

Noa Essengue eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit einem And One ein und stimmte auf ein offensivstarkes zweites Viertel ein: Langenfeld und Jawara zwangen die Gegner im Anschluss mit einem 6:0-Lauf zur Auszeit (30:16). Mit starkem Zug zum Korb, fünf schnellen Punkten durch Joel Cwik und viel Einsatz in der Defensive konnte die OrangeAcademy ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 18 Punkte ausbauen (48:30). 

Die zweite Halbzeit begann Baldur Ragnarsson mit der ursprünglichen Starting Five, die innerhalb der ersten zwei zu spielenden Minuten in jedem Angriff punkteten und so einen 8:0-Lauf erarbeiteten. Ein tiefer Dreier durch Jawara, gefolgt vom spektakulären Block durch Noa Essengue machte den Start ins dritte Viertel perfekt, bevor die Gegner die häufigen Turnover der OrangeAcademy nutzten und den zwischenzeitlichen Vorsprung von 26 Punkten (56:30) über einen 13:0-Lauf teilweise wettmachten. Bei 65:50 nahm Baldur Ragnarsson die erste und einzige Auszeit. Maximilian Langenfeld brach den 13:0-Lauf der Gegner, Jawara folgte mit dem LayUp, Essengue mit dem And-One Dunking. Das dritte Viertel ging mit 29:28 knapp an die OrangeAcademy. Im letzten Viertel dominierte Alec Anigbata unter dem Korb und steuerte sechs weitere Punkte zum letztendlichen 98:75-Heimsieg bei. 

16.01.2024 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Nachbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-asdf.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-15 16:47:302024-01-15 16:54:23Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

15. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

13.01.2024 14:00 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 116:115

Am 13. Januar 2024 lieferten sich LOK Bernau und die Rostock Seawolves in der Stadthalle Rostock ein mitreißendes Duell in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Das Spiel, das sogar in zwei Verlängerungen ging, endete mit einem denkbar knappen Ergebnis von 116:115 für die Rostock Seawolves.

Coach Davide Bottinelli, noch immer mitgerissen von der Intensität des Spiels, kommentierte die schmerzhafte Niederlage seiner Mannschaft: „Das war für einige Spieler die härteste Niederlage überhaupt. Rostock hat sich den Sieg verdient, besonders mit dem starken Korb in den letzten zwei Sekunden der zweiten Verlängerung.“

Bottinelli würdigte jedoch die mentale Stärke seines Teams in den ersten Minuten der zweiten Hablzeit: „Nach einer schwierigen ersten Halbzeit sind wir mental im Spiel geblieben und konnten die Partie in der zweiten Hälfte erstmals drehen.“ Doch der Coach zeigte sich kritisch hinsichtlich der Defensivleistung: „Viele taktische Vorgaben wurden in der ersten Hälfte nicht umgesetzt. Angesichts von Rostocks Aggressivität und ihrer starken 3er-Quote hätte unsere Defensive viel stärker sein müssen.“

Die Schwächen in der Defensive wurden in der zweiten Halbzeit verbessert, doch Bottinelli betonte: „Leider haben wir es versäumt, konsequent als Team zu agieren. Obwohl wir gute Offensivchancen kreiert haben, fehlte es an Kontinuität, aufgrund der mangelnden Erfahrung einiger Spieler.“ Dies offenbarte sich durch verlorene Nerven in der Crunchtime und dem daraus resultierendem unsportlichen Foul.

Trotz der Niederlage betonte Bottinelli die beeindruckende Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben alles gegeben und einige schwierige Körbe getroffen. Jetzt gilt es, aus den Fehlern zu lernen.“ Aktuell steht Lok Bernau auf dem 13. Platz der Tabelle. Bottinelli blickt bereits auf das kommende Heimspiel gegen die BSW Sixers: „Dort werden wir zeigen, wie viel Dampf noch in der Lok ist und dass wir trotz der Platzierung viel Potential haben.“

13.01.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Itzehoe Eagles 70:76

Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB haben für die Ademax Ballers Ibbenbüren einen herben Dämpfer erlitten. Im so wichtigen Kellerduell gegen den direkten Rivalen Itzehoe Eagles unterlagen die Ibbenbürener vor 778 Fans in der Halle mit 70:76. Damit haben die Ademax Ballers als Schlusslicht der Tabelle schon zwei Siege Rückstand zum rettenden Ufer.

Nach einem 5:0-Blitzstart der Gastgeber folgte direkt ein Negativlauf, schnell setzten sich die Gäste aus Itzehoe ab. 20:13 führte Itzehoe nach dem ersten Viertel, 38:34 zu Pause, die Ademax Ballers hatten sich bis dato schon 13 Ballverluste geleistet. In der zweiten Halbzeit setzte sich die Völkerink-Fünf frühzeitig ab, doch die Ibbenbürener schlugen trotz miserabler Quoten aus allen Bereichen zurück. Der bärenstarke Jan Wullkotte verkürzte auf 68:70, Denzel Livingston noch einmal auf 70:72. Wenige Sekunden vor dem Ende verwarf Livingston beim Stande von 70:73 einen Dreier, der die Partie möglicherweise in die Verlängerung geschickt hätte. Am Ende stand die nächste bittere Niederlage zu Buche, die Luft im Tabellenkeller wird immer dünner.

Das sagt Coach Peer Reckinger: „Wir schaffen es nicht, uns durch gute Sachen wirklich nach vorne zu bringen. Wir erholen uns nie vom ersten Viertel, treffen superschlecht von außen. Wir finishen zu schwach und holen aus unserer Rebound-Dominanz nichts raus. So wird es nicht leichter, mal schauen wie es weitergeht.“

13.01.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 83:84

Die Iserlohn Kangaroos verlieren einen absoluten Krimi gegen den SC Rist Wedel mit 83 zu 84. Das Spiel war 40 Minuten lang offen und umkämpft, bei noch zwei Minuten Spielzeit gerieten die Iserlohner dann in einen Sieben-Punkte-Rückstand. Das Spiel schien entschieden, doch die Kangaroos kämpften sich mit drei schnellen Körben zurück ins Spiel. Den darauffolgenden Angriff der Gäste verteidigten die Waldstädter erfolgreich und Viktor Ziring brachte die Kangaroos dann zehn Sekunden vor Schluss mit einem Punkt in Führung. Im letzten Angriff der Gäste sorgte dann der herausragende Camron Reece für den 83 zu 84 Endstand.

Eine ganz bittere Niederlage für die Waldstädter, nachdem sie einen aufopferungsvollen Kampf über 40 Minuten geliefert haben und sich trotz Rückstand kurz vor Schluss nicht aufgaben. Headcoach Dennis Shirvan ist enttäuscht über die Niederlage, aber stolz auf die kämpferische Leistung seiner Mannschaft:

“Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht und eine starke Intensität gebracht. Wir haben bei uns einige Umstellungen vorgenommen, die wir relativ gut umgesetzt haben, doch es ist uns nicht gelungen, den Amerikaner Reece in den Griff zu bekommen. Da haben wir einfach nicht genug MatchUps gehabt, um ihn nachhaltig zu stoppen. Mathias Groh hat es dann in der zweiten Hälfte stark gemacht gegen ihn, umso bitterer, dass sein Schuh im letzten Play reißt und er deshalb raus muss. Knapp zwei Minuten vor Schluss waren wir noch mit sieben Punkten hinten, haben dann zwei Steals, scoren direkt und drehen dann mit Viktors Wurf das Ding sogar komplett. Zum Schluss kommt dann Reece nochmal zum Layup und entscheidet das Spiel, das ist extrem bitter. Ich denke, da hätten wir Jonathan Almstedt ein bisschen mehr helfen und ihn nicht im Eins-gegen-eins alleine lassen sollen. Vielleicht hätten wir auch foulen und Reece an die Linie schicken können, doch in so einer schnellen und hektischen Situation kann einfach vieles passieren. Diese Niederlage tut einfach unfassbar weh, doch ich bin stolz darauf, was für eine Reaktion wir gezeigt haben, insbesondere nach den schwierigen letzten Wochen.”

13.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. TKS 49ers 94:70

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sollte es zum wiederholten Male auswärts kein guter Tag für die 49ers werden. Nie konnte man seinen Rhythmus in der Offensive sowie Defensive finden, sodass man am Ende gegen den Tabellenvorletzten, die BBG Herford, mit 70:94 (32:45) als Verlierer die Heimreise antreten musste. Somit rutschen die 49ers auf den siebten Tabellenplatz.

Nachdem man zuletzt vor heimischem Publikum gegen Rostock mit einem Sieg in die Rückrunde startete, wollte die Mannschaft von Headcoach Vladimir Pastushenko auch auswärts positiv die zweite Hälfte der Saison anfangen. Doch wie schon so oft in dieser Saison kamen die 49ers in der gegnerischen Halle nach etwas längerer Anreise nicht auf das Niveau, das man erwartet hatte. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es für die Gäste ein gebrauchter Tag in der Offensive werden sollte. Lediglich 15 Punkte konnte man in den ersten zehn Spielminuten erzielen. Und obwohl man durch eine solide Defensivleistung nur mit drei Punkten zurücklag, sollte das ab dem zweiten Viertel auch zum Problem der 49ers werden.

Neben miserablen Trefferquoten, 3 aus 29 Dreiern (10%) und insgesamt nur 29% aus dem Feld, konnte man dann auch nicht seine Leistung in der Defensive abrufen. Vor allem Shawn Gulley, welcher mit 29 Punkten Topscorer des Spiels wurde, und Neuzugang Collin Turner, der 25 Punkte und überragende 13 Assists beisteuerte, bekamen die 49ers nicht in den Griff. Bei den Gästen konnte kein Akteur wirklich überzeugen. Yannick Hildebrandt erzielte 13 Punkte und Ivan Mikhieiev kam auf 11 Punkte. Nach dem Spiel analysierte Pastushenko die Niederlage wie folgt: „Es war über das gesamte Spiel nicht genug von uns. Wir haben das Reboundduell verloren, nicht gut genug verteidigt und schlecht getroffen. So kann man nicht gewinnen. Nun müssen wir uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“

14.01.2024 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs RheinStars Köln 90:88

Ohne Punkte mussten sich die RheinStars am späten Sonntagnachmittag auf den Heimweg aus der Magdeburger Börde machen. Bei den SBB Baskets Wolmirstedt unterlagen die Kölner nach einer engagierten Vorstellung mit 88:90 (49:42) und mussten die Tabellenführung in der Gruppe Nord am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vorerst abgegeben. „Es war eine ärgerliche Niederlage insoweit, dass wir wesentlich besser gespielt haben als zuletzt und mit viel mehr Intensität“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck nach dem intensiven Gang in der Wolmirstedter Halle der Freundschaft vor 723 Zuschauern.

Baeck weiter: „Aber wir waren nicht einmal ansatzweise in der Lage, im defensiven Rebounding gegen die Baskets anzukommen. Mit 24 Offensivrebounds gegen uns ist das Spiel schnell erzählt.“ Eigentlich, denn trotzdem, so der Coach weiter, „hätten wir das Spiel gewinnen können. Weil wir deutlich besser agiert und auch flüssiger gespielt haben als Wolmirstedt. Leider haben wir viele individuelle Fehler gemacht, in einfachen Situationen wie Korbleger oder Fastbreaks, die wir schlecht ausgespielt haben“.

Schade war die Niederlage auch deshalb, weil die RheinStars eigentlich deutlich besser agiert hatten als in den beiden Spielen zuvor gegen die Bayer Giants aus Leverkusen.  Zudem erwischten die Kölner ohne den weiterhin fehlenden Grantas Vasiliauskas den besseren Start und holten sich das erste Viertel mit 29:16-Zählern. Doch schon im Laufe des zweiten Viertels konnten die Hausherren das Resultat verkürzen, weil die RheinStars mal hier, mal da den ein oder anderen leichten Punkt liegen ließen und im Gegenzug eben genau solche leichten Zähler kassierten.

Der dritte Abschnitt ging dann komplett an die Baskets, die teilweise den Korb der Kölner gefühlt fast minutenlang „belagern“ konnten, weil sie Rebound um Rebound holten. Wenig verwunderlich kippte das Spiel. Zwei Minuten vor Ende des dritten Durchgangs lagen die RheinStars mit 59:68 hinten. Es spricht aber klar für die Moral und das Können in dieser Saison, das sich die RheinStars wieder zurück kämpfen konnten. Angeführt von Kapitän Rupert Hennen (26 Zähler, 5 Assists) als effektivstem Spieler auf dem Platz (29) glichen die RheinStars knapp drei Minuten vor Schluss aus (81:81) und holten sich 77 Sekunden vor Ultimo die Führung (86:85) zurück. Über 88:88 und 88:90 hatten die Kölner elf Sekunden auf der Uhr und noch zwei Timeouts, um das Spiel zu gewinnen.  Nach dem ersten bekamen die Kölner den Ball nicht kontrolliert ins Spiel; bekamen aber nochmal den Einwurf bei 1.8 Sekunden auf der Uhr und einem weiteren Timeout.  Doch der dann in Zeitnot geworfene Dreier von Hennen erreichte nicht das gewünschte Ziel.

14.01.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000 91:84

Die Ostermann-Arena war einmal mehr sehr gut besucht: Rund 1.800 Zuschauer fanden an einem kalten Sonntagnachmittag den Weg an die Bismarckstraße. Für Stimmung war auf den Rängen also gesorgt, jetzt hofften die Besucher auf eine ansehnliche Begegnung auf dem Parkett. Enttäuscht wurden die zahlreich erschienen Fans nicht.

Der Start in die Paarung gehörte den Gästen aus der Bundeshauptstadt. Coach Achmadschah Zazai hatte seine Schützlinge scheinbar gut auf die Hausherren eingestellt, denn die Braves gaben in den ersten Minuten der Begegnung den Takt an. Nach einem Dreier durch den Berliner Neuzugang Seth Compas, der ein insgesamt gutes Spiel ablieferte, führten die Mannen in den roten Trikots verdient mit zwölf Zählern Vorsprung (0:12 – 4. Spielminute). Im Anschluss aber gelang es den GIANTS Zugriff auf die Partie zu bekommen. BAYER konterte mit einem 9:0-„Run“ seinerseits und so stand es in der 7. Spielminute 18:21. Der überragende Akteur der Farbenstädter in dieser Phase war Marius Stoll. Der Guard traf so ziemlich alles, was er in die Hände bekam, und sorgte für Festtagsstimmung im Leverkusener Fanblock. Marius traf all seine vier Dreierversuche in Abschnitt Nummer eins und kam in den ersten zehn Minuten auf sage und schreibe 16 Zähler. Mit einem Unentschieden (25:25) ging es in den zweiten Durchgang.

Auch hier waren die Berliner zunächst tonangebend. Die GIANTS haderten vermehrt mit ihren eigenen Fehlern, während Marley Jean-Louis von „Downtown“ auf 28:39 (14. Spielminute) aus Sicht der Gastgeber stellte. Offensiv fehlten Leverkusen die Argumente, während die Braves souverän aufspielten. Von daher war es für die „Gnadisten“ wichtig, in diesen Minuten den Anschluss an die Auswärtsmannschaften zu halten und das gelang. Über Kampf, Einsatz und Leidenschaft sorgten die „Riesen vom Rhein“ dafür, dass die Braves zur Halbzeit nicht davonzogen. Ein eher ereignisarmes Viertel endete beim Stand von 46:52.

Hochfokussiert starteten die GIANTS in die zweite Hälfte. Angeführt vom starken Trey McBride, erzielte Marko Boksic von jenseits der Dreipunktelinie in der 22. Spielminute den Ausgleich zum 52:52. BAYER hielt das Tempo in der Folge hoch, ohne in der Verteidigung nachzugeben. Zwar konnten die Braves noch eine Zeit lang mit den Leverkusenern Schritt halten, doch die Hausherren ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Vor allem in den letzten drei Minuten sahen die Zuschauer einen 14-maligen Deutschen Meister, der sich im Angriff Punkt um Punkt absetzen konnte. Die gute Leistung in der dritten Spielperiode würdigten die Fans mit lautstarker Unterstützung ihrerseits. Mit 73:66 führten die Farbenstädter nach dreißig absolvierten Minuten hochverdient.

Mit einem 6:0-„Lauf“ begann für LEV der Schlussabschnitt. Die Heimmannschaft lag mit 79:66 (32. Spielminute) in Front und die Rheinländer schielten in dieser Phase auf den direkten Vergleich. Hierfür müsste BAYER mit mehr als 12 Punkten Vorsprung gewinnen. Dies wollten die Braves aber auf gar keinen Fall zulassen. Im Gegenteil: Nach einem Konter von neun Punkten in Serie schrumpfte die Leverkusener Führung auf 79:75 (35. Spielminute). Coach Gnad nahm daraufhin die Auszeit und appellierte lautstark an seine Mannen nicht nachzulassen und die hohe Intensität der Gäste mitzugehen. Gesagt, getan: Die GIANTS kämpften weiterhin und kamen, durch die in der zweiten Halbzeit sehr aktiven Sebastian Brach und Trey McBride, zu wichtigen Zählern. Für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des ProB-Meister von 2019 sorgte Marko Boksic an der Freiwurflinie, der bei neun Sekunden ausstehender Spielzeit für den Endstand von 91:84 sorgte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/dadfadf.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-15 16:47:112024-01-15 16:54:44Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 15. Spieltag

12. Januar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

13.01.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. BG Hessing Leitershofen

Eine anspruchsvolle Aufgabe für die BG, mit den Grünhemden von der Schwäbischen Alb hatte man nämlich bereits im Hinspiel heftig zu kämpfen, bis der 83:71 Heimsieg feststand. Insbesondere die Starting Five von Trainer Johannes Hübner um Vincent Neugebauer (21/213), Daniel Zacek (22/182), Valtteri Mervola (21/185), Adam Thoseby (32/197) und Jared Grey (18/201) punktet durchgängig zweistellig, zu diesen Leistungsträgern gesellen sich jede Menge hochverlangte Talente aus der hauseigenen Urspringakademie. Vor Wochenfrist gewann man auswärts in Breitengüssbach, zuvor unterlag man beim Stadtberger Gegner des letzten Spieltags, Ludwigsburg, nur hauchdünn in der Verlängerung mit 100:103, verzeichnete also durchaus einen Aufwärtstrend.

Dem Leitershofer Headcoach ist angesichts der Tabellenkonstellation natürlich klar, dass der begehrte Play-Off Platz nur dann erreichbar ist, wenn man auch auswärts den ein oder anderen Sieg mitnimmt. Er legt auch nochmals nach: „Wir müssen wirklich alles geben, um zu gewinnen und von der ersten Minute an aggressiv um jeden Ball kämpfen“, so Richter. Die Fans dürfen also durchaus gespannt sein, ob die Spieler dieses Mal mental bereit sein werden, am Samstagabend aus Ehingen nach über 3 Monaten wieder einen Auswärtssieg davonzutragen.

13.01.2024 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Vorbericht folgt.

13.01.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. CATL Basketball Löwen

Die Dragons Rhöndorf sind mit elf Siegen aus den bisherigen 14 Spielen der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die CATL Basketball Löwen stehen mit der gleichen Anzahl von Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Ausschlaggebend für die Reihenfolge der beiden Klubs ist der direkte Vergleich. Die Rhöndorfer gewannen das Hinrundenspiel in Erfurt mit sechs Punkten (Endergebnis 85:91).

Trotz der erfolgreichen letzten Wochen sieht Löwen-Sportdirektor Florian Gut die Vorzeichen für das Rückspiel als sehr schwierig an: „Leider haben wir gerade einige Ausfälle zu verkraften. Zwar befinden sich unsere verletzten Spieler auf einem guten Weg, am Wochenende fallen sie jedoch noch aus. Zudem haben wir gerade auch zwei krankheitsbedingte Ausfälle, so dass wir mit einer kleinen Rotation nach Rhöndorf fahren.“


Badu Buck (#2 Dragons Rhöndorf): „Das Spiel in Fellbach hat gezeigt, dass wir noch Raum zur Entwicklung haben, was nichts Schlechtes sein muss. Gerade auswärts müssen wir mental bereit sein die Physis unserer Gegner zu matchen, denn jeder will in eigener Halle den Tabellenführer stürzen. Da müssen und können wir vom Kopf her klarer agieren. Es gilt jetzt aber gegen Erfurt wieder unser Spiel durchzusetzen und als Mannschaft das aufs Feld zu bringen, was uns stark macht. Als Team wollen wir unsere Stärken ausspielen und es liegt an uns, dass wir direkt unseren Rhythmus in der Offense und Defense finden. Wenn uns das gelingt sind wir gemeinsam mit unseren Fans im Rücken nur schwer zu schlagen.“

13.01.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Tröster Breitengüßbach

An das Hinspiel Mitte November erinnern sich Spieler, Verantwortliche und Fans des TSV Tröster Breitengüßbach noch gerne zurück. Vor ausverkauftem Haus in der heimischen Hans-Jung-Halle bezwang man den Lokalrivalen nach einer starken Leistung verdient mit 84:74 und ließ sich anschließend ausgiebig feiern. „Das ist ein historischer Derbysieg, an den man sich noch lange erinnern wird“, sagte ein sehr emotionaler Headcoach Mark Völkl damals nach der Begegnung. Zwei Monate später kommt es nun zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden oberfränkischen ProB-Ligisten, aber dieses Mal genießt der BBC Coburg Heimrecht. Breitengüßbach kann deswegen noch befreiter aufspielen, denn zu verlieren hat man auswärts überhaupt nichts. So möchte die Tröster-Truppe auch das zweite Duell mit dem BBC für sich entscheiden und endlich wieder ein Spiel gewinnen. Der letzte Sieg datiert nämlich aus dem Hinspiel, danach setzte es viele knappe Niederlagen, wie zuletzt am vergangenen Wochenende gegen Ehingen. Mit sechs Punkten ist Güßbach momentan Tabellenletzter, punktgleich mit Schwenningen und zwei Zähler hinter Ehingen. Es ist also noch alles drin im Kampf um den Klassenerhalt und aufgeben ist eh keine Breitengüßbacher Tugend. Coburg hingegen ist mit acht Siegen und drei Niederlagen momentan auf dem sechsten Tabellenplatz zu finden. Allerdings sind die Plätze drei bis sieben punktgleich. Genauso wie die Plätze acht bis zehn, die zwei Zähler dahinter sind. Es kommt also auch für den BBC auf jeden Sieg an, wenn man die Playoffs erreichen möchte. Durch die Ausgeglichenheit der Liga rutscht man schnell aus den begehrten Plätzen heraus.

13.01.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Carl Mbassa gibt sich angriffslustig. „Wir sind mit unserem Latein noch nicht am Ende und werden wieder in unseren Rhythmus kommen“, kündigt der Trainer der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer an. Seine Schützlinge sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB am Samstag, 13. Januar, ab 19.30 Uhr in der heimischen PSD Bank-Halle Nord gegen die BBA Ludwigsburg gefordert. Mit einem Sieg wollen die Gastgeber den Abstand zu den Teams im Tabellenmittelfeld verkürzen.

Coach Mbassa bereitet seine Auswahl auf eine schwierige Aufgabe vor. „Die Ludwigsburger haben eine dynamische Mannschaft aus einem super Jugendprogramm. Sie sind auf allen Positionen stark und groß besetzt“, betont der BIS-Trainer. Das Hinspiel gegen die Speyerer haben die derzeit drittplatzierten Württemberger knapp zu ihren Gunsten entschieden, von den letzten vier Punktepartien aber drei verloren. Zu den Leistungsträgern der Basketball-Akademie gehören erstligaerfahrene Kräfte wie Aeneas Jung, Nico Santana Mojica oder Dominykus Pleta.

In Reihen der BIS-Mannschaft wird erstmals in dieser Saison der zwei Meter große Flügelspieler Marko Dordevic ins Geschehen eingreifen. Der ehemalige deutsche U19-Meister mit Alba Berlin war im zurückliegenden Sommer von den White Wings Hanau in die Domstadt gewechselt. Kurz vor Saisonbeginn erlitt der 20-Jährige einen Fußbruch und musste monatelang pausieren.

14.01.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TSV Tropics Oberhaching

Neben einem neuen Headcoach präsentierten die Gastgeber mit Alexandre Fanchini auch einen hochinteressanten Neuzugang. Der 24-jährige Deutsch-Franzose ist ein klassicher Playmaker, der die Spieler um sich herum besser macht. Starke Mitspieler hat der neue Aufbauspieler mehr als genug im Kader. 217cm Hüne Daniel „Bibo“ Mayr ist nicht nur stark am Brett, sondern verfügt über einen sicheren Distanzwurf. Zusammen mit 206cm Center Chris Okolie haben die Schwarzwälder das beste Centerduo der Liga. Topscorer Lagermann, US-Profi Luke Lawson sowie der Isländer Kjartansson sind weitere Leistungsträger der Schwenninger.

Naydenov :“ Georgi Davidov ist ein ehemaliger Mitspieler von mir und ein sehr guter Freund. Daher fällt es mir schwer einer Mannschaft die Daumen zu drücken. Davidov geniesst in unserer Heimat einen sehr guten Ruf und Schwenningen hat bereits im Spiel gegen Bayern München eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Für die Tropics ist es ebenfalls ein wichtiges Spiel. Möge die bessere Mannschaft gewinnen.“

14.01.2024 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/12/Vorberichte-ProB-Sued-ST15.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-12 16:19:192024-01-12 16:19:20Vorberichte ProB Süd 15. Spieltag
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