2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
2. Basketball-Bundesliga
  • HOME
  • NEWS
    • Newsletter
    • Wechselbörse
  • TEAMS
  • SPIELPLAN
  • STATS
    • SAISON 2026/27
      • Tabelle ProA
      • Teamstatistik ProA
      • Top Performer
      • Top Performer U22
      • Zuschauerzahlen
    • STATISTIK-TOOLS
      • Der Liga Graph
      • Tabellenrechner
      • Tabellenprognose ProA
    • ARCHIV
      • Meister 1976-2017
      • Abschlusstabellen
        • ProA
        • ProB Nord
        • ProB Süd
  • LIGA
    • GREMIEN
      • Struktur
      • AG 2. Bundesliga – Vorstand
      • Aufsichtsrat
      • Geschäftsstelle
    • NACHWUCHS
      • 15.000 Grundschulen
      • Ausbildungsfonds
      • Basketball-Wissenswelt
      • Nachwuchs-Check
      • Trainer
    • REGULARIEN
      • GmbH
      • AG 2. Bundesliga e.V.
      • Sonstiges
    • INTEGRITÄT
      • Spielmanipulation
      • Anti-Doping
    • SCHIEDSRICHTER
      • ProA-Schiedsrichter
      • ProB-Schiedsrichter
      • ProA-Kommissare
  • PARTNER
  • STARTING 5
  • HEALTH
    • Wissen und Fakten
    • Bewegung und Fitness
    • Mentale Gesundheit
    • Gesunde Ernährung
  • PRESSE
    • Download 26/27
    • Download 25/26
      • Download 24/25
      • Download 23/24
      • Download 22/23
      • Download 21/22
      • Download 20/21
      • Download 19/20
      • Download 18/19
      • Download 17/18
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Vorberichte ProB Nord 15. Spieltag

12. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

13.01.2024 14:00 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Die Begegnung verspricht ein spannendes Aufeinandertreffen zweier talentierter Mannschaften, die sich in der laufenden Saison behaupten wollen. Trainer Davide Bottinelli gibt einen ersten Einblick an die Herangehensweise des Teams: „In Rostock wird das Spiel eine gute Herausforderung für uns. Die Seawolves haben bewiesen, zu Hause immer mit viel Energie und Kampfgeist einzutreten. Dies müssen wir als Team ausgleichen. Außerdem werden wir versuchen, eine Kontinuität in unsere Defensive Leistung zu etablieren, welche uns gegen Ibbenbüren viele Chancen eröffnet hat. Wir wollen einen Schritt Richtung Playoffs Rennen schaffen.“ 

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass beide Teams den Sieg dringend benötigen, um ihre Position im Playoff-Rennen zu festigen. Für  Bernau könnte ein erfolgreicher Ausgang dieses Spiels einen entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs bedeuten. Die Fans dürfen sich auf ein mitreißendes Basketballspiel freuen, bei dem es nicht nur um Punkte, sondern auch um die Weichenstellung für die Zukunft der Mannschaften geht.

13.01.2024 18:00 Uhr BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm

Das Spiel wurde verschoben.

13.01.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Itzehoe Eagles

„Das Hinspiel ist uns allen in Erinnerung geblieben“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Wir haben unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt und wollen das beantworten.“ Das werde nicht einfach, denn beim Aufsteiger warte eine große Kulisse mit viel Energie.

Zwischenzeitlich hatten die Ballers die rote Laterne an die Eagles abgegeben. Doch nach dem fulminanten 116:85 der Itzehoer gegen Herford am vergangenen Wochenende ziert Ibbenbüren nun wieder das Tabellenende. Die Eagles wollen nachlegen und endlich den ersten Auswärtserfolg der Saison holen.

Ihr Coach ist optimistisch: „Wir haben uns zuletzt deutlich verstärkt präsentiert, nach einer weiteren Woche hat sich der Trend im Training bestätigt.“ Iván Catani hat bereits in seinem ersten Spiel überzeugt, nun steht der neue Amerikaner Mason Vires vor seiner Premiere im Eagles-Trikot. Bis auf dessen Kollegen im Spielaufbau, Kapitän Erik Nyberg, seien alle im Team gesund, so Völkerink. „Und wir werden mit viel Selbstvertrauen nach Ibbenbüren kommen.“

13.01.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel

Dies wird definitiv keine leichte Aufgabe für die Waldstädter, denn mit den Norddeutschen kommt ein Gegner an den Hemberg, der momentan vor Selbstvertrauen strotzt. Mit acht Siegen aus den bisherigen vierzehn Partien steht der SC Rist Wedel aktuell auf dem 6. Tabellenplatz. Gegen die jetzige Top-4 der Tabelle, Köln, Leverkusen, Schwelm und Berlin, konnten die Rister gleich alle Duelle für sich entscheiden. Zudem setzten die Norddeutschen am vergangenen Spieltag mit dem 40-Punkte-Blowout Sieg gegen Sandersdorf ein weiteres dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs.

Das erste Heimspiel des neuen Jahres wird also definitiv kein einfaches, weiß auch Assistant Coach Toni Prostran: “Wedel ist ein junges, sehr gutes Team mit zwei starken Import-Spielern auf den großen Positionen. Am letzten Spieltag haben sie die Sixers mit über 40 Punkten geschlagen, sie sind also aktuell in einer sehr guten Verfassung und haben das Momentum auf ihrer Seite.” 

Prostran ist sich der aktuellen Situation bewusst, glaubt jedoch fest an das Potenzial der Kangaroos: “Wir befinden uns momentan natürlich nicht in der besten Lage, doch wir gehen vorbereitet und mit Selbstvertrauen in das Spiel. Es wird wichtig sein, dass wir gut ins Spiel starten, aggressiv verteidigen und in der Offensive den Ball laufen lassen. Mit dem Sieg in Leverkusen haben wir gezeigt, zu was wir im Stande sind und da müssen wir am Samstag wieder hinkommen. Ich bin sicher, dass wir mit einem Erfolgserlebnis schnell wieder in die Spur finden können. Natürlich ist es nicht einfach, doch wir stehen geschlossen als Team zusammen.”

13.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. TKS 49ers

Für die TKS 49ers konnte der Start in die Rückrunde kaum besser verlaufen. Zwar hätte man die 17 Punkte-Führung gegen Rostock am vergangenen Wochenende länger beibehalten und am Ende noch den direkten Vergleich gegen die Seawolves gewinnen können, aber mit dem 85:82-Sieg wurde zumindest der Vorsprung auf den neunten Platz ausgebaut. Zudem konnte mit Lukas Wagner, welcher 25 Punkte erzielte sowie 8 Assists und 6 Rebounds sammelte, ein 49er zum Spieler der Woche in der ProB Nord gewählt werden. Im Weg steht die BBG Herford, welche sich mit vier Siegen aus 14 Spielen auf dem 13. und somit vorletzten Tabellenplatz befinden. Doch wie schon im ersten Aufeinandertreffen Anfang Dezember, in dem TKS das Spiel souverän mit 95:77 für sich entscheiden konnte, muss man sich auf die überaus gefährliche Offensive der Gastgeber vorbereiten. Shawn Gulley führt hier mit 24 Punkten im Schnitt weiterhin die Liga an, Aufbauspieler Luca Michels kommt auf 14 Punkte pro Partie und strahlt vor allem Gefahr von jenseits der Dreierlinie aus. Michels wurde, wie nun Wagner, am vorletzten Spieltag nach einer 40 Punkte-Vorstellung zum Spieler der Woche gekürt. Zudem gab es diese Woche noch zwei personelle Änderungen in Herford. Zum einen wurde Miikka Sopanen als neuer Headcoach vorgestellt und zum anderen US-Guard Collin Turner als Neuzugang verkündet. 49ers-Trainer Vladimir Pastushenko analysiert das anstehende Spiel wie folgt: „Offensiv sind sie eines der stärksten Mannschaften der Liga und das müssen wir egalisieren. Zudem sind sie sehr groß und haben mit Shawn Gulley einen der gefährlichsten Spieler der Liga. Das wird eine Herausforderung und nur bei 100% können wir gewinnen.“ 

14.01.2024 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs RheinStars Köln

Elf Siege und drei Niederlagen stehen auf dem Konto des Teams von Coach Stephan Baeck, ehemaliger Nationalspieler und Europameister von 1993. Zuletzt musste Köln allerdings zwei Niederlagen in Folge einstecken, ausgerechnet zweimal gegen den Lokalrivalen und Aufstiegsaspiranten aus Leverkusen. Die Partie in der Hauptstadt für dir SBB Baskets am letzten Spieltag musste aufgrund technischer Probleme in der dortigen Halle allerdings kurzfristig abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Zum Abschluss des vergangenen Kalenderjahres hatten sich die SBB Baskets vor ausverkaufter Halle der Freundschaft im Christmas Game deutlich mit 92:77 gegen Stahnsdorf durchgesetzt. Das Hinspiel gegen die RheinStars Köln ging auswärts mit 84:96 verloren.

Erstmals treten die SBB Baskets in neuer Besetzung an: Der US-Amerikaner Justin Stovall wurde durch seinen Landsmann Chris Rollins ersetzt. Rollins soll gegen Köln sein Debüt im SBB-Trikot feiern. Der länger verletzte Lennard Winter (Daumen) fällt weiterhin aus. Distanzspezialist Leon Hoppe befindet sich nach seiner Schulterverletzung wieder im Aufbautraining und könnte ebenfalls in den Kader zurückkehren.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Es war sicherlich nicht optimal, dass unser Spiel gegen Berlin ausgefallen ist und wir zwangsweise ein freies Wochenende hatten. Aber ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden, in unseren Rhythmus zu kommen. Köln war in der Hinrunde mit Abstand das konstanteste Team. Eine sehr starke Mannschaft, wahnsinnig physisch in der Verteidigung. Aber unsere Jungs sind heiß. Wir trainieren hart. Das wird ein absolutes Topspiel und deshalb hoffen wir, dass die Halle der Freundschaft wieder so gut gefüllt sein wird wie im Christmas Game gegen Stahnsdorf. Wir freuen uns darauf!“

14.01.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000

Vorbericht folgt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/12/Vorberichte-ProB-Nord-ST15.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-12 14:16:312024-01-12 14:16:32Vorberichte ProB Nord 15. Spieltag

Vorberichte ProA 17. Spieltag

12. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

13.01.2024 18:00 Uhr Dreden Titans vs. Phoenix Hagen

Tabellarisch stehen die „Feuervögel“ sehr gut da. Mit zwölf Siegen stehen sie vor BBL-Absteiger Frankfurt auf Position drei dicht hinter Trier und Jena. Zudem sind die Phönixe die beste Mannschaft aus dem Zweipunktbereich (56,3% 2P), haben allerdings ihre Schwächen beim Distanzwurf (28,2% 3P). Der letzte Stolperstein in der Hagener Hinrunde war Vechta II gegen die es eine 86:94 Niederlage gab. Im neuen Jahr sind die Südwestfalen noch ungeschlagen. In den zwei Partien in 2024 zeigte Siler Schneider besonders gute Leistungen. Der 28-jährige US-Guard machte in Karlsruhe 22 Punkte und gegen Nürnberg 16 Zähler mit neun Assists.  

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„In gewisser Weise treffen wir mit Dresden auf uns selbst. Die Titans sind eine eingeschworenen Truppe, deren größte Stärke die mannschaftliche Geschlossenheit darstellt. Umso wichtiger ist es für uns, dass jeder für seinen Nebenmann da ist, wir uns gegenseitig positiv bestärken und als Einheit beisammen bleiben. Nur so kann es uns gelingen, die wirklich gut harmonierende Titans-Offense in den Griff zu bekommen.“

Als Aufsteiger eroberten die Schützlinge von Trainer Fabian Strauss die ProA in der Saison 2022/2023 im Sturm und sicherten sich vergangenen Sommer die Dienste von Ex-Phoenix Grayson Murphy – der aktuell jedoch mit einem Mittelhandbruch ausfällt. Dennoch verteilen die Sachsen mit durchschnittlich 19,3 Assists ligaweit die meiste Vorlagen (Hagen: 18,6).

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Hagen spielt einen sehr schnellen Basketball. Sie pressen viel und über das ganze Feld, wodurch sie Ballverluste forcieren und so leichte Korbleger für sich kreieren. Turnover zu vermeiden und das Tempo zu kontrollieren wird am Samstag also enorm wichtig.“ 

13.01.2024 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Eisbären Bremerhaven

Nürnberg Head Coach blickt voraus: „Bremerhaven ist ein ein sehr talentiertes Team mit viel Offensiv-Potential. Sie haben viel Inside-Präsenz mit dem Ex-Falken Robert Oehle. Wir haben die gleich Bilanz und müssen darum verstehen wie wichtig diese Partie ist. Vom letzten Wochenende nehmen wir einiges Positives mit. Daran müssen wir anknüpfen.“

Die Gäste aus dem Norden hatten im ersten Teil der Hinrunde einen schweren Stand und kamen erst Ende 2023 in ruhigere Fahrwasser. Der 100:87-Heimsieg gegen Bayreuth war hier sicher ein Schlüsselmoment. Es folgten Pflichtsiege gegen die direkten Konkurrenten Paderborn, Bochum und Düsseldorf und schon sah es in der Tabelle nicht mehr so düster aus. Die Playoff-Plätze rückten wieder näher. Einen Dämpfer gab es letzte Woche daheim gegen Dresden. An sich hatte man das Spiel unter Kontrolle, verlor Halbzeit 2 aber mit 32:53 und damit auch das Spiel 81:87. Robert Oehle hatte dabei eher einen gebrauchten Tag. Den wird er sicher am Samstag nicht haben. Spiele gegen Nürnberg sind für den ehemaligen Publikumsliebling immer etwas Besonderes.

13.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster

„Münster kämpft um einen Playoff-Platz. Sie haben athletische Spieler und Schützen, die das Spiel verändern können. Sie haben die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen und in diesen Partien durchschnittlich 88 Punkte erzielt. Ein richtig schweres Spiel wartet auf uns“, schätzt Düsseldorfs Headcoach Andaç Yapicier die Ausgangslage vor dem nächsten NRW-Duell ein. Durch einen verdienten Auswärtssieg im Derby gegen Bochum konnten die Giganten nicht nur wichtige Zähler sammeln, sondern ebenso viel Selbstvertrauen für die bevorstehende Aufgabe. Besonders glücklich war Yapicier dabei auch über die Unterstützung der rund 30 mitgereisten Fans. „Wir spüren ihre Unterstützung jedes Mal und das macht uns fokussierter und zuversichtlicher. Ich glaube, wenn wir so weiterkämpfen, werden wir auch in unseren Heimspielen viel mehr Energie sehen“, deutet der neue Headcoach der ART Giants an.

Um einen weiteren Sieg einfahren zu können, müssten sich die Landeshauptstädter intensiv auf die Uni Baskets vorbereiten. Defensiv gilt es in Nathan Scott (14,1 Punkte pro Spiel) und dem deutschen Center Adam Touray (13,9 Punkte) zwei treffsichere Scorer unter Kontrolle zu bekommen. Besonders gefährlich präsentierten sich die Münsteraner unter ihrem Headcoach Götz Rohdewald, der die Mannschaft zu Saisonbeginn übernahm, aus der Distanz. Mit 35,9% verwandelter Würfe von der Dreierlinie, stellen die Baskets ligaweit die viertbeste Mannschaft in dieser Statistik. Yapicier vertraut jedoch voll auf seine Schützlinge und den positiven Prozess, den seine Giganten mit ihm seit der Ankunft in Düsseldorf vorantreiben. „Ich glaube an meine Spieler und wir werden weiter an unserer Entwicklung arbeiten, um unsere Ziele gemeinsam zu erreichen“, fasst Yapicier zusammen.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Wir haben uns die Spiele angeguckt, seitdem der Trainerwechsel stattgefunden hat. Ob das positiv oder negativ für uns ist, wage ich nicht zu beurteilen. Sie versuchen schnell zu spielen und gut zu rebounden. Das haben sie aber vorher auch schon gemacht. Ansonsten haben sie eine gute Größe in der Mannschaft von der Eins bis zur Fünf. Das macht sie aus. Und sie wollen viel scoren.“

13.01.2024 19:00 Uhr Jobstairs Giessen 46ers vs. RASTA Vechta II

„Wir freuen uns alle sehr auf die Partie“, so Vechtas Cheftrainer Hendrik Gruhn. „Neben dem täglichen Training, zusätzlichen individuellen Einheiten und der richtigen Einstellung gibt es kaum Wichtigeres, als dass sich unsere Talente mit solchen Kalibern wie den 46ers messen. Wir treffen auf ein individuell wirklich stark besetztes Team, das zudem sehr viel Erfahrung hat. Aus diesem Spiel werden wir alle viel mitnehmen können, wollen uns in Gießen aber natürlich auch von unserer besten Seite zeigen.“ Was auch auf die Gastgeber zutrifft, die in den vergangenen Tagen zwar mit einigen kleineren Wehwehchen (Roland Nyama, Dejan Kovacevic, Robin Benzing) zu kämpfen hatten, die am Samstag aber den letzten Schritt gehen wollen, um die Vorrunde mit dann elf Siegen und sechs Niederlagen im Soll abschließen zu können. „Noch stehen wir besser da als vergangene Saison“, wird Branislav Ignjatovic nicht müde, alle Kritiker zu besänftigen. „Bei unseren beiden letzten Niederlagen gegen Trier und in Jena haben wir jeweils gute Leistungen gezeigt. Uns hat in wenigen Sekunden stets nur eine individuelle Kleinigkeit gefehlt, um die Partien für uns zu entscheiden“, weiß der 57-Jährige, dass seine Truppe weiter die Playoffs vor Augen hat.

13.01.2024 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

„In den Spielen gegen Hagen und Trier konnten sich die Guards entfalten und haben den Raum sehr gut genutzt. Der Schlüssel für uns wird in der defensiven Kompaktheit liegen. Wir müssen sehr engagiert, dabei kontrolliert und konzentriert auftreten,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt. Die Vorbereitung auf den Abschluss der Hinrunde war dabei alles andere als ideal. Perovic musste u.a. zeitweise auf Aleksa Bulajic und Dimi Ward verzichten, die in den vorherigen Partien jeweils kleinere muskuläre Blessuren davongetragen hatten, am Samstag jedoch voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen werden. „Das sind die schwierigsten Spiele einer Saison, aber wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir diese Aufgabe bewältigen. Bochum ist sehr gefährlich, aggressiv, schnell. Wie schon oft erwähnt gibt es keine leichten Spiele. Dazu gehört auch das Duell am Samstag und wir hoffen auf eine volle Halle, die uns lautstark unterstützt,“ so Kirchheims Head Coach. Für beide Mannschaften geht es um viel. Die Ritter wollen sich in der engen zusammengerückten Tabelle keine Fehler erlauben und ihre gute Ausgangsposition festigen, während die Bochumer punktgleich mit Paderborn und den Artland Dragons am Tabellenende unter Zugzwang stehen. Besonders durch die beiden Siege der Dragons zuletzt hat sich dort die Lage verschärft.

13.01.2024 19:30 Artland Dragons vs. Medipolis SC Jena

Der Sieg gegen Paderborn in der Overtime am vergangenen Samstag war enorm wichtig für die Burgmannsstädter. Nicht nur konnte man zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege hintereinander einfahren, sondern steht zum ersten Mal auch auf einem Nichtabstiegsplatz. Dennoch hat die Partie erneut aufgezeigt, dass noch einiges an Arbeit vor Headcoach Patrick Flomo liegt. Trotzdem nahmen die Drachen überwiegend Positives aus der Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg mit. So findet sich der griechische Neuzugang Nikos Chouchoumis immer besser im System der Drachen zurecht und konnte 20 Punkte zum Sieg gegen Paderborn beisteuern. Zudem konnte auch Kapitän Jannes Hundt nach seinem Nasenbruch wieder ins Geschehen eingreifen. Besonders Veteran Brandon Thomas wird heiß auf die Partie am Wochenende sein. Vor seiner Rückkehr nach Quakenbrück im Sommer war der US-Amerikaner zwei Jahre in Diensten von Jena aktiv und wird besonders motiviert sein, seinen alten Weggefährten die erste Niederlage nach zuvor sechs Siegen in Folge zuzufügen.


Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ein weiteres Spiel gegen den momentanen Tabellenführer. Jena spielt hervorragenden Basketball und hat nicht umsonst ihre letzten sechs Spiele gewonnen. Wir müssen uns aber weiterhin auf uns fokussieren und darauf, jeden Tag und jedes Spiel einen Schritt nach vorne zu machen. Wir möchten unseren Fans, deren Unterstützung uns unheimlich viel Energie gibt, guten Basketball in der Artland Arena bieten und den nächsten Sieg holen“.

13.01.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Mit neun Siegen aus den ersten 16 Begegnungen rangieren die Badener momentan auf Rang sieben der Tabelle, der nach Abschluss der Hauptrunde. Es wird das erste ProA-Duell mit den Rheinland-Pfälzern, die als Aufsteiger neu in der Liga sind. Die letzte Begegnung der beiden Kontrahenten liegt bereits lange zurück: Am 5. März 2016 im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest, damals noch im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium, hatten die LIONS mit 99:75 klar die Oberhand behalten. Doch dieser Erfolg ist fast acht Jahre her und hat rein statistische Relevanz.

Mit bisher sechs Siegen liegt das Team allerdings hinter den selbstgesteckten hohen Erwartungen zurück. Aufstiegscoach Pat Elzie musste in der vergangenen Woche seinen Posten räumen. Sein bisheriger Assistent Yasin Turan übernahm als Cheftrainer. Trotzdem gelang im darauffolgenden Spiel am vergangenen Wochenende nicht die Wende, während die LIONS einen souveränen Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster feiern konnten.

13.01.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. BBC Bayreuth

Derzeit steht Paderborn auf dem vorletzten Tabellenplatz, lediglich drei Siege stehen 13 Niederlagen gegenüber. Einen Selbstläufer erwartet Drijencic keineswegs. „Wir müssen auch im Kopf bereit sein, den Kampf anzunehmen und von Beginn an voll konzentriert sein.“ Den Gartenzaun24 Baskets zollt er Respekt: „Coach Steven Esterkamp ist schon lange an Bord in Paderborn, die Importspieler Quashawn Lane, Zac Chappell und Hutton Yenor treiben das Spiel an. Die wollen wir kontrollieren, um deren Scoring und Aufbau zu stören.“

Personell stehen auf beiden Seiten Premieren an. Für den BBC wird der kürzlich verpflichtete Corey Manigault erstmals auf dem Parkett stehen. „Er wird spielen“, kündigt Drijencic unmissverständlich an. Auf Seiten Paderborns soll der nachverpflichtete Jake Biss das Trio auf den Guard-Positionen unterstützen.

Steven Esterkamp, Head Coach Gartenzaun24 Paderborn: „Wir befinden uns in einer schwierigen Saisonphase. Doch wir müssen daran glauben, dass wir Samstag den Bock umstoßen können. Und das tun wir, wir können gewinnen. Voraussetzung ist, dass Verteidigung und Offense besser werden. Gerade in den letzten zwei bis vier Minuten müssen wir richtige Entscheidungen treffen. Das war zuletzt nicht immer so, und diese Fehler haben uns richtig wehgetan, das macht niemandem Spaß. Ich bin aber weiterhin zuversichtlich: Wir arbeiten gut im Training und werden immer besser.“  

14.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT Skyliners vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

„Trier ist für mich das stärkste Team der ganzen Liga. Sie sind so zusammengestellt, dass keine Fragen offenbleiben. Sie haben extrem viel Erfahrung, Stichwort Maik Zirbes als ehemaligen Euroleague-Spieler, oder auch Behnam Yakhchali, der im Basketball sehr viel erlebt und gesehen hat. Dazu haben sie vor allem auf den großen Positionen mit Krimmer, Bacak oder auch Linßen so ziemlich alles und jeden verpflichtet, der letzte Saison auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch ihre drei Amerikaner auf den Guard-Positionen bringen viel Erfahrung und Qualität mit. Dieses Team hat ein klares Ziel, wurden entsprechend zusammengestellt, sind gut gecoacht und wissen genau, was sie zu tun haben. Am Sonntag erwartet uns also keine ganz leichte Aufgabe.“

Nach neun Siegen zu Saisonbeginn wollte es an beiden Enden des Parketts zuletzt aber nicht mehr ganz so rund laufen. Aus den letzten fünf Spielen gelangen drei Siege und mit einer Bilanz von nun 12:4 steht das Wucherer-Team aktuell auf dem vierten Tabellenplatz.

Wesentlich stabiler präsentiert sich da Trier, die zuletzt sechs Siege in Reihe einsammelten und bis auf den „Ausrutscher“ gegen Bochum nur gegen die beiden weiteren Topteams aus Hagen und Jena den Kürzeren ziehen mussten. 13:3 lautet die Bilanz des Teams von Headcoach Don Beck, welche sie auf Platz Zwei der Tabelle hievt.

„Wir freuen uns wirklich sehr auf das Spiel in Frankfurt. Es wird eine enorme Herausforderung auf uns zukommen. Über die gesamte bisherige Saison hat sich Frankfurt als eine der stärksten Mannschaften der Liga etabliert. Sie kamen aus der BBL in die ProA und haben klar das Ziel schnellstmöglich wieder aufzusteigen. Dementsprechend sind wir hochmotiviert gegen ein so starkes Team anzutreten und auch zu schauen wo unser Team aktuell steht. Ich kenne Denis Wucherer seit er 19 ist und habe größten Respekt vor seiner Spieler- und bisherigen Trainerkarriere. Es erwartet uns eine volle Halle in Frankfurt und vor allem ein großer Support durch unsere Fans. Darauf freuen wir uns natürlich ganz extrem und ich denke, dass dieses Spiel eine tolle Werbung für unseren Sport, unsere Liga und die Teams aus Frankfurt und Trier wird“, sagt Headcoach Don Beck vor dem Auswärtsspiel der Gladiatoren in Frankfurt.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorbericht-ST17.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-12 13:39:322024-01-12 13:39:33Vorberichte ProA 17. Spieltag

US-Amerikaner Chris Rollins verstärkt die SBB Baskets

12. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB

Die SBB Baskets gehen mit einem neuen Mann im Team in die Rückrunde der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro B: Mit Chris Rollins stößt ein Power Forward aus den USA zur Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast. Im Heimspiel gegen Köln soll der 24-Jährige sein Debüt im SBB-Trikot feiern. Zum Jahreswechsel hatten sich die SBB Baskets einvernehmlich von dem US-Amerikaner Justin Stovall getrennt. Seinen Platz nimmt nun Rollins ein, der in Wolmirstedt einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat.

SBB-Sportdirektor Konstantin Klein sagt: „Wir haben intensiv nach einem Ersatz für Justin gesucht und sind mit Chris fündig geworden. Wir hatten sehr gute Gespräche, er hat einen sehr angenehmen Charakter und richtig Bock auf unser Projekt. Neben seiner Athletik bringt Chris auch einen soliden Wurf aus der Distanz mit. Er soll bei uns eine tragende Rolle spielen und wird zeigen können, was er kann.“

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Uns war ganz wichtig, dass Chris bereits Erfahrung in Europa hat. Das wird es ihm erleichtern, sich in dieser relativ kurzen Zeit zu integrieren. Er bringt viel Athletik und Energie ins Spiel, kann mit seinen Fähigkeiten offensiv produktiv sein und unser Spiel auch defensiv weiterbringen.“

SBB-Zugang Chris Rollins sagt: „Ich freue mich unheimlich, jetzt für die SBB Baskets auf dem Parkett zu stehen. Die ersten Eindrücke sind rundum positiv und ich kann es kaum erwarten, gegen Köln mein Debüt zu feiern – hoffentlich mit einem Sieg!“

Der 1,98 Meter große Rollins startete seine Profi-Karriere in der Saison 2022/2023 bei den ART Giants Düsseldorf in der Pro A. In 32 Partien stand Rollins im Schnitt etwas mehr als 15 Minuten auf dem Parkett. Dabei erzielte der Power Forward durchschnittlich 5,4 Punkte und sammelte 2,7 Rebounds pro Partie. Gerade zum Ende der Spielzeit zeigte Rollins vielversprechende Leistungen und wurde auf der Suche nach einem neuen Verein nun fündig. 

Vor seinem Engagement in Düsseldorf trug Rollins drei Jahre lang das Trikot der University of Arkansas-Fort Smith (UAFS) Lions am College in der NCAA II. Dort zeichnete sich der 24-Jährige unter anderem durch sein starkes Rebound-Verhalten aus, wusste auch offensiv zu überzeugen. Die SBB-Fans dürfen sich also auf einen flexiblen Forward mit Dynamik und Durchschlagskraft freuen.

Quelle: SBB Baskets Wolmirstedt

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Wolmirstedt.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-12 11:45:002024-01-31 11:47:02US-Amerikaner Chris Rollins verstärkt die SBB Baskets

LOK Bernau verstärkt sich mit Pointguard Ronnie Rousseau

11. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB

Der SSV LOK Bernau freut sich, die Verpflichtung von Ronnie Rousseau bekannt zu geben. Der 29-jährige Pointguard aus Cincinnati, USA, schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Team an und wird die durch die langfristige Verletzung von George Brock entstandene Lücke füllen.

Rousseau, ein agiler und variabler Spieler auf der Pointguard-Position, bringt eine Fähigkeit mit, sowohl aus dem Dribbling zu kreieren als auch selbst zu punkten und seine Mitspieler effektiv in Szene zu setzen. Seine Vielseitigkeit und Spielintelligenz werden eine wertvolle Bereicherung für das Bernauer Team darstellen.

Trainer Davide Bottinelli äußerte sich über die Neuverpflichtung: „Die Verletzung von George Brock war ein harter Schlag für uns, aber wir haben schnell und entschlossen gehandelt. In den Gesprächen mit Ronnie haben wir schnell gemerkt, dass unsere Vorstellungen von Basketball auf einer Wellenlänge liegen. Seine Beweglichkeit und Fähigkeit, das Spiel zu lesen und zu gestalten, haben uns überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er nun Teil unseres Teams ist und sind zuversichtlich, dass er uns auf dem Court maßgeblich unterstützen wird.“

Ronnie Rousseau hat seine Fähigkeiten bereits in der Missouri State University und der Antelope Valley University unter Beweis gestellt. Zuletzt zeigte er in der Georgischen Superleague bei MEGA Tbilisi mit durchschnittlich 17 Punkten pro Spiel – was ihm Platz 9 der Topscorer einbrachte – sowie 3,5 Rebounds und 4,6 Assists pro Spiel sein Können. Mit MEGA Tbilisi erreichte er das Halbfinale und zeigte auch in den Playoffs starke Leistungen.

Quelle: LOK Bernau

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Bernau.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-11 16:12:152024-01-11 16:12:15LOK Bernau verstärkt sich mit Pointguard Ronnie Rousseau

Praktikum Medien und Kommunikation (m/w/d)

11. Januar 2024/in Allgemein, APP

Du gewinnst Einblicke in die vielfältigen Arbeitsbereiche der BARMER 2. Basketball Bundesliga und kannst dabei eigenständig Projekte umsetzen. Du wirst in vielen verschiedenen Themengebieten unterstützend tätig sein und hast auch die Möglichkeit in die Playoffs live zu erleben!

Ab Juli 2024 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen Praktikanten (m/w/d) für 3 oder 6 Monate in Köln. Das Praktikum erfolgt in Vollzeit.

Praktikumsbeschreibung:

  • Mitarbeit in der redaktionellen & konzeptionellen Weiterentwicklung der Liga-Plattformen
  • Eigenverantwortliche Projektbetreuung
  • Betreuung der verschiedenen Liga-Kanäle: Homepage, Social Media, App
  • Spieltagsdienst am Wochenende mit Unterstützung der Scouter und Social Media
  • Allgemeine administrative Unterstützung in vielen Bereichen
  •  etc.

Anforderungen:

  • Studium im Bereich Medien, Sport, Kommunikation, Journalismus oder ähnliche Qualifikation von Vorteil
  • Bereitschaft zum Einarbeiten in technische Abläufe hinsichtlich Website und Scouting
  • Begeisterung für Sport insb. Basketballaffinität
  • Eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise
  • Kreativität und Enthusiasmus für Social Media
  • Photoshop und grundlegende IT-Kenntnisse
  • An den Spieltagen wird Wochenendarbeit vorausgesetzt. Die Wochenendarbeit wird mit entsprechend freien Werktagen ausgeglichen

Wir bieten Dir:

  • Ein professionelles Umfeld mit flachen Hierarchien in dem Du Dich entfalten kannst
  • Einen tiefen Einblick in das Geschäft einer professionellen Basketballliga
  • Viel Gestaltungsspielraum für eigene Ideen
  • Homeoffice teilweise möglich
  • Ein hohes Maß an eigenverantwortlichen Arbeiten

Das Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga freut sich auf Deine Ideen. Das Praktikum ist vergütet.

Wir freuen uns über deine vollständige Bewerbung. Noch Fragen? Dann melde dich gerne bei Jessica Grimm (grimm@2basketballbundesliga.de) oder schicke uns direkt deine Bewerbungsunterlagen zu.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/06/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-Kopie.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-11 13:14:412024-06-20 13:03:23Praktikum Medien und Kommunikation (m/w/d)

Nachwuchs-Zertifizierung: FRAPORT SKYLINERS holen Silber

9. Januar 2024/in Allgemein, APP, Nachwuchs, Nachwuchs-Check

Nachwuchs-Programm des ProA-Ligisten mit Silber-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen der diesjährigen Nachwuchs-Zertifizierung in der ProA besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. den ProA-Ligisten FRAPORT SKYLINERS. Im Rahmen des Besuchs führten die Vertreter zahlreiche Interviews mit Mitarbeitenden des Nachwuchs-Programms, um sich einen Gesamtüberblick von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten der Nachwuchsförderung bei den Frankfurtern zu verschaffen.

Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation den Abschluss der mehrtägigen Nachwuchs-Zertifizierung. Im Ergebnis zeichnete die BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. die Arbeit des Standortes Frankfurt mit der silbernen Plakette aus.

Christian Steinberg, Teil des Zertifizierungsteams, resümierte: „Wir haben in Frankfurt herausragende Strukturen zur leistungssportlichen Entwicklung von Nachwuchsspielern vorgefunden. Insbesondere die ganzheitliche Förderung mit einer guten Durchlässigkeit in den Profibereich, der hervorragenden Infrastruktur, einer sehr guten athletischen Ausbildung und dem Schulprogramm „Basketball macht Schule“ haben uns überzeugt. Das Nachwuchs-Programm ist Teil der SKYLINERS-DNA mit hoher Arbeitsqualität in allen Bereichen sowie zahlreichen hochtalentierten Nachwuchsspielern mit großem Entwicklungspotenzial.“

Harald Bründlinger (Geschäftsleiter FRAPORT SKYLINERS e. V.) freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind Stolz über die Anerkennung für unser Nachwuchs-Programm. Die silberne Plakette stellt vor allem eine Würdigung für das herausragende Engagement unserer Nachwuchstrainer dar. Wir arbeiten hart daran, unser Nachwuchs-Programm Stück für Stück noch weiter zu optimieren, um auch zukünftig Nachwuchsspieler zu Spitzensportlern auszubilden. Frankfurt ist seit jeher bekannt dafür, junge Spieler zu entwickeln und ihnen so zu helfen, ihr höchstmögliches Niveau zu erreichen. Wir sehen aber selbst noch viel Potenzial uns zu verbessern und haben große Pläne, unsere Arbeit noch weiter zu optimieren. Die FRAPORT SKYLINERS wollen auch in Zukunft zu den besten Standorten in Sachen Talentwicklung und -förderung gehören.“

Thore Bethke (Leiter Leistungsprogramm) gewährt Einblicke in den Aufbau der Frankfurter Leistungsförderung: „Zunächst ist es erst mal sehr gut, dass es so eine Zertifizierung gibt, denn es hilft einen neutralen Überblick zu bekommen, wo man steht. Ich finde so etwas immer sehr motivierend. Für uns in Frankfurt ist das gut ausgestattete Trainingszentrum sicher ein klarer Pluspunkt, um alle Ansprüche auf eine optimale Entwicklung der Spieler zu gewährleisten. Auch die Absprache zwischen Profi-Abteilung und dem Verein funktioniert sehr gut. Wir finden auch die durchgehende Fördermöglichkeit von der JBBL über die NBBL bis hin zur 2. Regio, ProB und ProA extrem hilfreich, um Spieler jeweils auf das nächsthöhere Niveau zu bringen. Entscheidend ist, Team, Struktur und Individuum abzustimmen und in Einklang zu bringen. In diesem Bereich wollen wir uns weiterentwickeln und unser Niveau weiter steigern.“

Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. sowie mit Unterstützung des Instituts für Spielanalyse. Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB. Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Design-ohne-Titel-3.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-09 19:44:332025-03-14 14:40:30Nachwuchs-Zertifizierung: FRAPORT SKYLINERS holen Silber

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

8. Januar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

06.01.2024 18:00 Uhr TSV CATL Baskteball Löwen vs. OrangeAcademy 82:73

Nach dem erfolgreichen Vorspiel der Nachwuchsspieler folgte das ProB-Heimspiel der CATL Basketball Löwen gegen die OrangeAcademy. Sowohl die Erfurter Hausherren wie auch die jungen Ulmer Gäste taten sich im ersten Viertel schwer einen eigenen Spielfluss aufzubauen (14:17). Bis zur Halbzeit steigerten die Ulmer die eigenen Wurfquoten und erspielten sich eine kleine Führung (36:44). In der Pause fand Löwen-Cheftrainer Enrico Kufuor offenbar die richtigen Worte. Im dritten Viertel schalteten seine Schützlinge mehrere Gänge hoch und gewannen den Abschnitt mit 16 Punkten (61:53). In einem hochspannenden Schlussabschnitt behielten die Löwen angeführt von Spielmacher Jan Heber, der mit 25 Punkten, 7 Rebounds und 5 Assists ein wichtiger Erfolgsfaktor war, die Nerven und sicherten sich einen 82:73-Heimsieg. Neben dem gewohnt fleißigen Punktesammler Tyseem  Lyles (21 Punkte) und einer erneut starken Leistung von „Mr. Double-Double“ Paul Albrecht sorgte besonders das 19-jährige Eigengewächs Tim Herzog für Begeisterung. Der Jugendspieler des BC Erfurt sammelt seine Spielerfahrung meistens im Herrenteam des Gothaer Partnervereins in der 2. Regionalliga. Am Samstag brachte der athletische Forward viel Energie von der Bank und holte direkt vier Rebounds. Zudem erzielte er fünf Punkte und spielte auch in der heißen Phase des letzten Viertels äußerst couragiert mit. 

Löwen-Sportdirektor Florian Gut lobte beide Teams und betonte die Bedeutung der guten Zusammenarbeit auf wie neben dem Spielfeld: „Wir verfolgen mit unserer Profimannschaft und mit unseren Nachwuchsleistungsteams eine klare sportliche Idee, die auf einen spielerischen Entwicklungsansatz für die einzelnen Spieler und für das Zusammenspiel als Team setzt. Dabei bringen uns weder überraschend positive noch einzelne negative Ergebnisse aus der Ruhe. Als junger Klub lernen wir in jeder Saison auch besonders viel dazu. Erfreulicherweise ist unsere Gesamtentwicklung sehr positiv. Das ist der Verdienst von vielen Beteiligten und zudem eine Teamleistung im Zusammenspiel mit unseren Partnervereinen. Eine besondere Verantwortung im sportlichen Bereich liegt natürlich in den Händen unseres Trainerstabs, der mannschaftsübergreifend sehr kollegial zusammenarbeitet. Gemeinsam mit unserem medizinischen Stab unter der Leitung von Dr. Gerald Lutz und Constanze Sakriß leisten unsere Coaches hervorragende Arbeit in der nachhaltigen Entwicklung unserer Spieler!“

06.01.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FC Bayern Basketball II 90:98

Auch unter ihrem neuen Trainer Georgi Davidov zeigten die Black Forest Panthers am Samstagabend zwei Gesichter. Während die Schwarzwäldern in den ersten drei Vierteln gegen die Reservemannschaft des FC Bayern Basketball chancenlos blieben, sorgten sie im Schlussabschnitt für eine packende Aufholjagd, die jedoch vor 604 Zuschauern ohne Happy End blieb.

Ins Spiel gegen München starteten die Schwenninger Basketballer mit Laurin Ertekin, Jeremia Agyepong, Alexander Lagerman, Emmanuel Womala und Christian Okolie. Beide Teams begannen nervös und es vergingen zwei Minuten ehe Bayerns Ivan Khartchenkov die ersten Punkte erzielen konnte. Gegen die kompakt stehende Verteidigung der Bayern, die geschickt rotierte und Anspiele in die Zone zu verhindern wusste, taten sich die Panthers schwer. Da auch die Distanzwürfe nicht ihr Ziel fanden, kam der Offensivmotor der Gastgeber nicht ins Laufen. Ganz anders die Bayern: Angeführt von Ivan Khartchenkov, Martin Kalu und dem montenegrinischen Nationalspieler Dino Radoncic zogen die Gäste schnell davon. Nach nur acht Spielminuten lagen die Panthers bereits mit 7:26 deutlich hinten.

Im zweiten Viertel stabilisierte sich die Offensive der Panthers zwar und die Schwarzwälder kamen etwas heran. Doch München fand stets gute Antworten und der Rückstand der Panthers betrug zur Halbzeit wieder 19 Zähler (33:52). Erst nach dem Seitenwechsel kam die Schwenninger Offensive richtig ins Rollen. Alex Lagerman und Alex Fanchini versenkte nun Würfe von außen und schufen so auch neue Räume unter den Körben. Hiervon profitierte auch Christian Okolie, der nach schwachem Start plötzlich zum Aktivposten wurde. Auch Jeremia Agyepong punktete nun zuverlässig, während Daniel Mayr mit insgesamt fünf Blocks in der Defensive Präsenz zeigte. Doch nach wie vor gelang es den Panthers nicht, die Münchener am Punkten zu hindern.

Erst im Schlussviertel stimmte der Zugriff auf die Bayern und die Panthers kämpften sich nun Punkt für Punkt heran. Wider Erwarten kamen die zwischenzeitlich mit 27 Punkten in Führung liegenden Bayern tatsächlich nochmal ins Wanken. Angetrieben von den begeisterten Fans in der Deutenberghalle kämpften sich die Gastgeber eine Minuten vor Spielende nochmal auf vier Punkte heran (90:94). Doch die Bayern fingen sich in der Schlussphase wieder und sicherten sich den 90:98-Auswärtserfolg.

06.01.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 72:68

In einem packenden Duell konnten sich die Juniors kurz vor Ende den Sieg gegen die Gäste Ahorn Camp BIS Baskets Speyer sichern und starten erfolgreich in die Rückrunde. Überragender Akteur auf Seiten der Juniors war Drago Crnjac mit 29 Punkten. Damit finden sich die Frankfurter in der Tabelle auf Platz vier wieder.

Für Speyer waren Carlos Hidalgo und Christoph Rupp mit jeweils 14 Punkten die erfolgreichsten Scorer. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer bleiben nach der Niederlage weiterhin auf Platz 11.

Beide Teams lieferten sich wieder ein spannendes Duell, wie bereits am vorherigen Spieltag. Frankfurt schaffte es jedoch wieder in der Schlussphase, das Spiel für sich zu entscheiden. Dabei zeigte Topscorer Drago Crnjac starke Nerven und verwandelte entscheidende Freiwürfe gegen Ende des Spiels und setzte somit auch den Endstand zum 72:68.

Headcoach Sepehr Tarrah: „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Wir haben nicht nur unter sehr schwierigen, personellen Bedingungen gespielt, wir haben es über 40 Minuten geschafft die Energie und den Einsatz auf einem hohen Level zu halten. Das ist uns bisher, in der Vorrunde noch nicht gelungen. Immer mussten wir mit einem Energy-Drop umgehen, das war diesmal nicht der Fall. Natürlich haben wir Fehler gemacht und es war nicht der schönste Sieg, aber wir haben gekämpft, unsere jungen Spieler haben Verantwortung übernommen und wir wurden belohnt. Besser kann es für ein Farm-Team wie uns gar nicht laufen. Ich bin sehr stolz.“

07.01.2024 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 90:103

Vor toller Kulisse und super Unterstützung der Fans im „Deisen-Dome“ mussten sich die Tropics am Ende den Gästen geschlagen aus Coburg geschlagen geben. Bärenstarken 20 Minuten folgte eine sehr schwache zweite Halbzeit der Gelbhemden. Somit gehen die Punkte verdient nach Coburg. In den ersten beiden Vierteln waren die Mannen um Kapitän Janosch Kögler hellwach an beiden Enden des Spielfelds. Vorne ließ man als Kollektiv toll den Ball laufen und traf hochprozentig. In der Defense agierte man hochkonzentriert und ließ den Vestestädtern nur wenige offene Würfe zu. Mit einem 52:36 Vorsprung ging es in die Kabine.

Zu Beginn des dritten Viertels profitieren die Gäste um den bärenstarken Gabriel Kuku von den Fehlern der Tropics. Völlig überhastete Einzelaktionen und Ballverluste wurden von Coburg in einfache Punkte umgemünzt. Die Führung schmolz bereits kurz nach der Pause auf einen einstelligen Bereich. Der BBC hatte nun endgültig Blut geleckt und bestrafte die offensichtlichen Fehler in der Oberhachinger Verteidigung. Während Fischer und Knox offensiv Ihre Würfe nun hochprozentig trafen, schien defensiv einzig Maxwell Temoka Dongmo dagegenzuhalten. Der Power Forward sprintete immer wieder in die Verteidigung und blockte mehrfach spektakulär Wurfversuche des BBC. Mit einem Rückstand von 69-71 ging es ins Schlussviertel. Beim Stand von 70-81 musste Coach Mario Matic seine letzte Auszeit nehmen. Die Umstellung aus Zonenverteidigung brachte kurzfristig Erfolg. Als Omari Knox per Dreier zum 90:91 Stand die Halle Kopf und die Hoffnung auf den Heimerfolg war wieder. Doch Coburg behielt einen kühlen Kopf und entschied mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge die Partie für sich.

Mario Matic: “Glückwunsch an Patrick Seidel und Coburg. Wir haben ab dem dritten Viertel jegliche Konzentration und defensive Einstellung vermissen lassen. Warum wir hier ein komplett anderes Gesicht als in den ersten 20 Minuten gezeigt haben, muss aufgearbeitet werden. Wie immer bei so einer Niederlage ist der Trainer verantwortlich. In der Trainingswoche werden wir daran arbeiten und den Fokus auf das Spiel in Schwenningen legen.“

Während Omari Knox das Team offensiv getragen hat und hochprozentig traf, verhinderte Maxell durch seinen Einsatz in der Verteidigung noch mehr Gegenkörbe.

07.01.2024 16:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 86:75

Die BG kam zunächst nur schleppend ins Spiel, hatte so ihre Probleme mit der starken Defensive des Ludwigsburger Farmteams der MHP-Riesen. Diese mussten mit Pleta einen wichtigen Spieler ersetzen, der am Abend zuvor mit deren BBL-Team noch in Chemnitz gastierte. In den ersten sechs Minuten gelangen den Gastgebern nur sechs magere Punkte. Einige haarsträubende Ballverluste und eine mäßige Wurfquote sorgten dafür, dass man zunächst 10:15 in Rückstand geriet und auch das erste Viertel mit 14:18 an die Gäste abgeben musste. In den zweiten zehn Minuten ging es hin und her, in der 16. Spielminute ging Leitershofen durch einen Korbleger von Bernat Vanaclocha erstmals 28:27 in Führung. Das Momentum hielt nur kurz, erneut musste man einem 30:36 Rückstand hinterherlaufen, den man aber umgehend durch zwei Freiwürfe von Jannik Westermeir wieder in eine 38:36 Führung umwandeln konnte. Zwei Mal hatten die Stadtbergen dazuhin auch noch Pech. Zunächst wurde ein krachender Dunking von Jermane Carter berechtigterweise vom Schiedsrichtergespann wieder zurückgenommen, weil der Ball aufgrund der physikalischen Kräfte vom Netz wieder aus dem Korb heraussprang. Und mit der Schlusssirene gingen die Württemberger durch einen Buzzer Beater von kurz hinter der Mittellinie erneut in Führung.

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls zäh für die Kangaroos. Die BBA erwischte erneut den besseren Start, ein 38:46 aus Sicht der BG leuchtete von der Anzeigetafel, Die Kangaroos ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und behielten die Nerven in dieser sicherlich sehr kritischen Situation. Punkt für Punkt kämpfte man sich wieder heran und der starke Bernhard Benke sorgte in der 28. Minute wieder für eine 51:50 Führung. Den knappen Abstand nahm man mit in die letzte Viertelpause (Spielstand 60:57). Carter sorgte mit nun zählendem krachenden Dunk für eine 62:59, danach schlug die Stunde des Bernat Vanaclocha. Der Spanier in Diensten der BG markierte sensationell zwölf Punkte in Folge, anschließend traf Kapitän Chris Würmseher per Dreier zum 77:63 (36. Minute). Das war eine Vorentscheidung, der Vorsprung wuchs sogar auf zwischenzeitlich siebzehn Punkte an. Entscheidend sicher zwei Maßnahmen des Leitershofer Trainerteams: Mit Westermeir und Hanzalek agierte man mit zwei Aufbauspieler, phasenweise dazu nur mit einem großen Akteur am Brett und vier kleineren Spielern außen herum. Damit taten sich die Gäste sichtbar schwer, weil unter dem Korb nun große Räume für den einzigen „Big Man“ der Kangaroos entstanden. Einige Nachlässigkeiten erlaubten den Gästen noch einmal herankommen, es ging nun noch um den direkten Vergleich. Diesen verloren die Leitershofer zwar nicht, gewannen selbigen aber eben auch nicht, die Differenz von am Ende 11 Punkten entsprach genau dem Abstand aus dem Hinspiel Ende November in der Barockstadt.

In der Tabelle bleiben die Stadtberger auf Platz neun notiert, allerdings im dicht gestaffelten Feld nur zwei Punkte hinter dem sonntäglichen Gegner Ludwigsburg, der seinen dritten Rang im Klassement zumindest verteidigen konnte. Am kommenden Samstag gastieren die Kangaroos nun in Ehingen, ehe in zwei Wochen dann die Black Forest Panthers Schwenningen in Stadtbergen zu Gast sein werden.

07.01.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. TEAM EHINGEN URSPRING 75:78

Trotz der ungünstigen personellen Ausgangssituation ging die Truppe von Headcoach Mark Völkl mit viel Selbstvertrauen in das enorm wichtige Spiel gegen Ehingen. Die Hausherren erwischten einen guten Start und lagen nach Zählern von Dippold und Stephan schnell mit 5:0 in Führung. Die Defensive der Gelbschwarzen gestattete den Gästen in den ersten drei Minuten lediglich zwei Punkte von der Freiwurflinie. Erst nach über vier Spielminuten war es Neugebauer, der den ersten Feldkorb für seine Mannschaft erzielte. Klaus traf wenig später einen weiteren Dreier, sodass Güßbach mit 8:4 führte. In der Folgezeit brachte Center Neugebauer seine Mannschaft Punkt für Punkt heran, glich in der 7. Minute erst zum 9:9 aus und verwandelte wenig später den Bonusfreiwurf zur ersten Führung. Die Tröster-Truppe vergab zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Freiwürfe, was später noch eine große Rolle spielen sollte. Nach dem Führungswechsel lief es wieder besser. Walde, Stephan, Dippold und Wagner bescherten dem TSV dank eines 10:1-Runs eine 19:11-Führung nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt bauten Nieslon und Walde den Vorsprung erstmalig in den zweistelligen Bereich aus, 23:12. Auch eine Auszeit von Gäste-Trainer Johannes Hübner konnte den offensiven Rhythmus der Gastgeber nicht brechen. So baute Stephan den Vorsprung bis auf 27:14 aus (13.). Danach fand Ehingen besser ins Spiel. Grey und Aav erzielten fünf Zähler binnen kürzester Zeit, woraufhin TSV-Trainer Völkl umgehend eine Auszeit nahm. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein munteres Spielchen auf beiden Seiten. Während Wörrlein und Klaus für die Tröster-Truppe erfolgreich waren, trafen Zacek und Mervola für Ehingen, sodass ein 33:26 nach 17 Minuten auf der Anzeigetafel stand. Nach Punkten von Wagner und Grey stand es zur Halbzeitpause 38:32 für Breitengüßbach. Bisher merkte man das Fehlen von den drei wichtigen Spielern überhaupt nicht.

Die zweite Halbzeit begann mit drei Dreiern. Für Ehingen traf Zacek gleich zwei Mal, während Wörrlein einen für Breitengüßbach versenkte, 41:38. Die Gäste waren in dieser Phase viel besser im Spiel, verteidigten deutlich härter und forcierten etliche Ballverluste und schlechte Würfe. Erneut Zacek und Grey sorgten für den Führungswechsel, 42:44. Auch eine Völkl-Auszeit half leider nichts und die Gäste fanden immer wieder den Weg zu einfachen Punkten. Grey und Neugebauer erhöhten auf 42:50 (25.). Erneut ließen die Güßbacher viele Zähler an der Freiwurflinie liegen, am Ende sollten es 16 sein. Klaus traf nach dreieinhalb punktlosen Minuten und erlöste seine Mannschaft. Allerdings hatte Ehingen die passende Antwort parat und versenkte durch Laar und Mervola und Lungelu seine Würfe sicher. Dadurch erspielten sie sich bis zum Viertelende eine zweistellige Führung, 49:60.

Diese bauten die Gäste zu Beginn des Schlussviertels gar auf 52:67 aus (33.) – der Spielverlauf nahezu identisch mit dem Hinspiel. Doch Aufgeben kommt für Breitengüßbach nie in Frage. Walde, Stephan und Klaus sorgten mit acht Zählern binnen 60 Sekunden wieder für ein offenes Spiel, 60:67. Durch deutlich bessere Verteidigung und guter Ballbewegung in der eigenen Offensive kämpfte man sich immer weiter heran. Dippold und Stephan trafen die Würfe und verkürzten auf 66:71 (37.). Zwar hatte Ehingen ab und zu Antworten parat, doch die Tröster Truppe traf nun auch schwierige Würfe durch Dippold und versenkte nun auch endlich seine Freiwürfe hochprozentig durch Dippold und Nieslon, sodass man zwei Minuten vor dem Ende auf 73:75 dran war. 90 Sekunden vor Schluss glich Center Jonas Klaus die Partie aus. Mervola traf knapp 60 Sekunden vor dem Ende für Ehingen einen Korbleger. Die nächsten zwei Angriffe vergab jede Mannschaft, sodass Güßbach fünf Sekunden vor dem Ende taktisch foulen musste. Mervola traf nur einen Freiwurf und Headcoach Mark Völkl nahm nochmal eine Auszeit für den letzten Angriff. Doch der Dreier von Timo Dippold verfehlte sein Ziel und somit war die ärgerliche und bittere 75:78-Heimniederlage perfekt. Durch den Erfolg der Ehinger bleibt Breitengüßbach weiterhin Tabellenletzter und hat nun zwei Siege Rückstand auf das rettende Ufer.

07.01.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dragons Rhöndorf 87:72

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-08.01.-Sued.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-01-08 16:34:062024-01-08 16:34:07Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

8. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

06.01.2024 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Das Spiel wurde abgesagt.

06.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die nächsten Wochen werden für die Akteure der RheinStars wohl ziemlich anstrengend. Nach dem 66:68 (35:41) gegen die Bayer Giants Leverkusen und der zweiten Niederlage in Folge werden die Kölner wohl zügig die aktuell gelebte Komfortzone verlassen. Zwar sind die RheinStars auch nach dem 14. Spieltag der Hauptrunde in der Gruppe Nord weiterhin Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und fahren als solcher am kommenden Sonntag (15 Uhr) zu den SBB Baskets nach Wolmirstedt. Und auch das zweite Derby nach dem 64:72 am Vorweihnachstabend hielt am Samstagabend vor den offiziell 999 Zuschauern in der pickepacke vollen ASV-Sporthalle alles, was ein Derby an Emotionen und Spannung verspricht. Aber: „Klar gewinnen wir lieber“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck, aber das störe ihn eigentlich weniger als die in den zurückliegenden Wochen schleichend zunehmende Selbstverliebtheit seiner Mannschaft.

„Unsere beiden Niederlagen spiegeln die vergangenen Trainingswochen wider. Nach den elf Siegen in Serie war alles ein bisschen zu selbstverliebt, alles sehr schön, sehr nett und vor allem war es immer noch gut genug, die Spiele weiterhin zu gewinnen“, sagt Baeck. So liegt die Hauptherausforderung für die kommenden Monate darauf, der Mannschaft wieder den richtigen Fokus auf die noch in weiterer Zukunft liegenden Playoffs zu geben. „Und dann kommt eine Mannschaft, die uns physisch richtig attackiert“ und die Jungs seien fast erschrocken. In den Playoffs könne genau das ein schnelles Aus provozieren – und deshalb werden die Trainer hier den Hebel ansetzen: An harter körperlicher Arbeit, an der Fähigkeit, auch unter Druck den Überblick zu behalten und am Teamspiel in Defense und Offense.

Mit Blick auf das Leverkusenspiel bemerkte Baeck: „Objektiv haben wir Grantas Vasiliauskas unterm Korb vermisst. Zusätzlich fehlte uns dann da auch noch Duje Dujmovic verletzt, der im ersten Derby ein gutes Spiel gemacht hat.“ Und ergänzt: „Auch Robin Danes und Andrej Mangold kommen gerade erst wieder in die Mannschaft zurück, haben nicht die ganze Saison mit dem Team trainiert und sind noch nicht so in den Abläufen drin. Aber wie gesagt, das sind nicht die Hauptgründe für die beiden Niederlagen, eher Begleiterscheinungen. Wir müssen auch so gut genug sein, um solche Spiele gewinnen zu können.“

Unterm Strich stand in der ASV-Sporthalle, dass die Kölner das erste Viertel komplett vergeigten (17:29), teilweise sogar mit 17 Zählern hinten lagen, um sich dann zu berappeln. Die Defense wurde griffiger. Das blieb auch im weiteren Spielverlauf so. Allerdings wehrten sich die Giants mit Haut und Haaren und gestatteten den Kölnern kaum einfache Körbe. Alles war schwer bei den Hausherren. Bei 55:65 sahen die Gäste 168 Sekunden vor Schluss bereits wie der kommende Sieger aus. Aber nur fast. Denn dann zeigten auch die Giants Nerven. Und hätte sich Jannis von Seckendorff zwei Sekunden vor Schluss am Korb durchsetzen können, dann wäre die Partie sogar in die Verlängerung gegangen.  Konnte er aber nicht.

06.01.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 82:49

Am Samstag den 6. Januar 2024, feierte LOK Bernau einen überzeugenden Sieg gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren mit einem Endstand von 82 zu 49. Trainer Davide Bottinelli äußerte sich nach der Partie äußerst zufrieden über die Mannschaftsleistung. „Wir sind besonders zufrieden über unsere Leistung heute. Wir haben es geschafft, vier Spieler mit zweistelligem Scoring zu haben, und das zeigt, wie wir als Mannschaft agiert haben. Den direkten Vergleich zu drehen, war eine große Herausforderung, die Jungs haben daran geglaubt und viel Kampfgeist darin gesteckt. Schön, dass es geklappt hat“, kommentierte Bottinelli. 

Die Partie war geprägt von einer hohen Energie und Physis, die von Anfang bis zum Ende des Spiels aufrechterhalten wurde. Diese Attribute spiegelten sich nicht nur im Ergebnis wider, sondern auch in der gezielten Ballbewegung und Ausführung des Spielplans. Die Assist/Turnover-Ratio war positiv, was auf eine präzise und kontrollierte Spielweise der Bernauer Mannschaft hinweist. Ein weiterer entscheidender Faktor für den Sieg war die effektive Nutzung der Freiwurflinie. Mit insgesamt 24 Freiwürfen zeigte LOK , dass sie in der Zone präsent waren und sich durch geschicktes Spiel Möglichkeiten erarbeiteten.

Besonders bemerkenswert war auch die defensive Leistung, indem die Schlüsselspieler der Ademax Ballers Ibbenbüren erfolgreich unter Kontrolle gehalten wurden. Dies zeugt von einer ausgeklügelten taktischen Strategie und einer soliden Umsetzung auf dem Spielfeld. 

06.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 92:73

Die Iserlohn Kangaroos müssen eine 92 zu 73 Auswärtsniederlage bei den EN Baskets Schwelm hinnehmen. In einer ausverkauften Arena in Schwelm erleben die Zuschauer ein umkämpftes Derby mit zwei unterschiedlichen Hälften. In Halbzeit eins war das Spiel sehr ausgeglichen, doch nach der Pause verloren die Kangaroos vollständig den Faden, wodurch
der Sieg am Ende verdient an die Gastgeber aus Schwelm ging. Genauso wie das Hinspiel kurz vor Weihnachten in Iserlohn, lieferte auch das Rückspiel eine tolle Atmosphäre. Die mitgereisten Iserlohner Anhänger feuerten lautstark ihre Kangaroos an und sorgten für eine klasse Stimmung gleich von Beginn an. Die Fans der Baskets ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten und beantworteten die Iserlohner Trommeln mit lautstarken Anfeuerungen für ihre Farben. Ein perfekter Rahmen für den Rückrundenstart!

In Hälfte eins sahen die Zuschauer dann auch das erwartet spannende Derby. Die Kangaroos freuten sich über die Rückkehr von Travis Henson und Ruben Dahmen und begannen fokussiert und entschlossen. Das Team von Dennis Shirvan setzte immer wieder konsequent nach und griff alleine in Halbzeit eins 13 offensive Rebounds vom Brett. Jedoch gelang es den
Baskets, die energischen Iserlohner mit konstanten Treffern aus der Distanz auszubremsen und so eine knappe 47 zu 45 Führung in die Halbzeitpause zu bringen.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer dann ein komplett anderes Spiel, die Waldstädter ließen plötzlich alle positiven Dinge aus Halbzeit eins vermissen und gerieten dadurch schnell in einen zehn Punkte Rückstand. Die schwache Phase der Kangaroos wurde von den Gastgebern eiskalt bestraft, insbesondere jenseits der Dreipunktelinie liefen die Schwelmer regelrecht heiß und streuten den Iserlohnern einen Distanzwurf nach dem nächsten ein. Am Ende trafen die Baskets 50% ihrer 26 versuchten Dreier, während bei den Kangaroos lediglich 21% der Distanzwürfe den Weg durch die Reuse fanden. Zwar versuchten die Gäste bis zum Schluss den Abstand zu verkürzen, doch das Team von Headcoach Falk Möller behielt die Nerven und baute die Führung sogar weiter aus.

Am Ende gehen die EN Baskets Schwelm als verdienter Sieger vom Court und festigen dadurch den zweiten Tabellenplatz. Die Iserlohn Kangaroos hingegen kassierten ihre fünfte Niederlage in Folge und stehen damit nun auf Tabellenplatz zehn. Headcoach Dennis Shirvan ist frustriert mit dem Auftritt in Halbzeit zwei: “Eine tolle Kulisse für den Rückrundenstart
und wir zerlegen uns selber im dritten Viertel. In Halbzeit eins haben wir es ganz gut gemacht, doch nach der Pause haben wir völlig kopflos agiert und einfach keine gute Attitude gezeigt. Gerade bei einem Derby, mit so einer tollen Kulisse und unseren Fans im Rücken, muss man diese Energie aufsaugen, doch was wir gemacht haben, war einfach kopflos.
”

06.01.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford 116:85

War das wirklich die Mannschaft, die mit zwei üblen Niederlagen vor Weihnachten ans Tabellenende abgestürzt war? Nicht ganz, Neuzugang Iván Catani gehörte sofort zur ersten Fünf und lieferte: „Man hat gemerkt, dass der Einsatz und das defensiv orientierte Spiel von Iván uns noch einmal einen richtigen Push geben“, sagte sein Coach Timo Völkerink. Doch die gesamte Mannschaft habe von der Einstellung her und kämpferisch eine Topleistung gezeigt. Die 124 Punkte der Herforder im Hinspiel müsse man persönlich nehmen, hatte Völkerink vor dem Spiel gesagt. Das funktionierte: Die Itzehoer kamen mit großer Energie aufs Feld und ließen dem Gegner mit ihrer Verteidigung keine Luft – sie nötigten die Herforder zu 24 Ballverlusten und gestatteten ihnen erst nach mehr als fünf Minuten die ersten Punkte. Da führten die Eagles schon zweistellig, dabei blieb es für den Rest der Partie.

Auch die Disziplin in der Offensive habe gestimmt, stellte Völkerink fest, der Tobias Möller heraushob: Der Center blieb aus dem Zwei-Punkt-Bereich ohne Fehlwurf und fuhr seine bisher beste Punktausbeute in der ProB ein. Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf 20 Punkte aus, beim 62:33 zur Halbzeit waren es fast 30. Der Weg dahin war teilweise spektakulär, für das Highlight sorgte Tekorian Smith: Nach Ballgewinn war er allein durch und dunkte den Ball nach 360-Grad-Drehung in der Luft in den Korb.

Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, weil nun auch die BBG reichlich punktete. Am Sieg der Eagles bestand kein Zweifel, aber es ging noch um mehr: „Wir haben relativ früh im Spiel gemerkt, dass auch der direkte Vergleich nicht unmöglich ist“, sagte Völkerink. Dieser gibt bei Punktgleichheit den Ausschlag über die Platzierung, deshalb blieb die eigentlich klar entschiedene Partie bis in die Schlussphase intensiv und spannend. Am Ende gelang den Eagles auch das: Nach 26 Punkten Unterschied in Herford haben sie durch den Kantersieg mit 31 Punkten nun doch noch die Nase vorn.

Deshalb gelang der Sprung vom letzten Platz auf den ersten Nichtabstiegsrang. „Wir wollen probieren, das als Initialzündung zu nehmen für die nächsten Spiele“, sagte Völkerink. Fokussiert müsse weitergearbeitet werden, um das nächste Team im Keller zu schlagen: Kommenden Sonnabend geht es zum neuen Schlusslicht Ibbenbüren.  

07.01.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Seawolves Academy 85:82

Hätte jemand bei noch dreieinhalb Minuten auf der Spieluhr im ersten Viertel gesagt, dass dieser Abschnitt 25:13 zu Gunsten der TKS 49ers ausgehen würde, hätte man diese Person wohl nur belächelt. Denn zu diesem Zeitpunkt stand es noch 10:13 für die Gäste der Seawolves Academy. Diese sollte die höchste und gleichzeitig letzte Führung der Rostocker gewesen sein. Im Anschluss starteten die 49ers angeführt von Eigengewächs Lukas Wagner, der in den ersten zehn Minuten zwölf Punkte beisteuerte, bis zum Viertelende einen 15:0 Lauf. Dieser entpuppte sich im weiteren Verlauf des Spiels als enorm wichtig für die Gastgeber.

Denn die Seawolves erhöhten fortan, vor allem in der zweiten Halbzeit, defensiv den Druck und agierten offensiv weniger fehleranfällig als die 49ers. Doch das starke Rebounding und das immer wieder perfekte Timing für einen versenkten Dreier waren ausschlaggebend dafür, dass die Differenz zu den Seawolves in der Crunchtime nie kleiner als drei Punkte wurde. Den sogenannten Dagger warf dann Ivan Mikheieiv, als er die Gäste per Dreipunktewurf zum 84:78 knapp eine Minute vor Schluss auf Abstand hielt. Individuelle Performances gab es heute mehrere zu bestaunen. Auf Seiten der 49ers machte Lukas Wagner das beste Spiel seiner ProB-Karriere, indem er 25 Punkte (9/13 FG), 8 Assists, 6 Rebounds und 3 Steals auflegte. Yannick Hildebrandt knackte ebenfalls die 20 Punkte-Marke und holte zudem neun Rebounds. Bei Rostock überragte Center Toni Nickel mit 27 Punkten und 13 Rebounds.

Der Man oft he Match Lukas Wagner nannte nach dem Spiel mögliche Gründe des sechsten Heimsiegs: „Heute hat von Anfang an bei allen die Einstellung gepasst. Wir hatten aus dem Hinspiel noch eine offene Rechnung mit Rostock und wollten diese heute als Team zusammen begleichen und uns den Sieg und im besten Fall sogar den direkten Vergleich holen.“ Für den direkten Vergleich reichte es zwar nicht ganz, dennoch macht das Team von Vladimir Pastushenko in der Tabelle einen Sprung von zwei Plätzen auf Rang 5. Nächsten Samstag werden die 49ers vom aktuellen ProB Nord-Schlusslicht BBG Herford empfangen.

07.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 109:62

Rund eine Woche nach dem Jahreswechsel brannten die Rister im Heimspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers) ein Feuerwerk ab und gewannen mit 109:62. Es ist die beste Wedeler Punktausbeute in einem ProB-Spiel seit dem 26. September 2021 (117:88 gegen den Eimsbütteler TV).

„So etwas kommt sehr selten vor“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi angesichts des überdeutlichen Abstands zwischen Heim- und Gastmannschaft. „Wir sind freudig überrascht. Wir haben gegen eine tolle Mannschaft, die bewiesen hat, dass sie in der Liga alle Großen schlagen kann, eine überragende Leistung geboten“, lobte er. „Wir hatten Rhythmus und Spaß auf dem Spielfeld und haben dem Gegner den Spaß genommen. Und das über eine lange Zeit. 35 bis 38 Minuten waren wir signifikant aggressiver als der Gegner“, so Attarbashi.

Schon im zweiten Viertel (36:10) wurde es ganz deutlich. 61:26 führten die Rister zur Halbzeit. Wie so oft in dieser Saison war der Rebound die Grundlage des Wedeler Erfolgs: Attarbashis Mannen sicherten sich 58 Abpraller, die Gäste nur 26. Camron Reece sorgte vier Minuten und 47 Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger zum 101:51 für die erste dreistellige Wedeler Punktzahl der laufenden Saison. Ebenfalls sehr erfreulich: Alle eingesetzten Rister beteiligten sich am Schützenfest und trafen. Attarbashi hatte unter anderem auf mehrere Talente verzichten müssen, die für die Hamburg Towers in der NBBL aufliefen.

Auch Simonas Paukste (Fußverletzung) sowie Mika Tangermann (krank) fehlten. Somit blieb den Wedelern mit Reece nur ein Center, der Schwede Daniel Johansson half deshalb unter dem Korb aus, wenn der US-Amerikaner eine Pause brauchte. Ob unmittelbar unter den Brettern oder auf dem Flügel: Johansson zeigte eine starke Leistung, seine 27 Punkte waren eine neue persönliche ProB-Bestmarke. „Daniel hat ein tolles Spiel gemacht, gar keine Frage“, so der Trainer. „Man sollte das nicht zu hoch hängen. Das ist ein Ausreißer. Wir freuen uns riesig, aber nächste Woche geht es weiter“, drückte Attarbashi nach dem deutlichen Erfolg auf die Bremse.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-08.01.-Nord.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-01-08 16:11:112024-01-08 16:11:12Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

Nachberichte ProA 16. Spieltag

8. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

06.01.2024 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. FRAPORT Skyliners 96:78

Vor der Saison-Rekordkulisse von 780 Zuschauern hat BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Aufsteiger RASTA Vechta II den easyCredit Basketball Bundesliga-Absteiger FRAPORT SKYLINERS besiegt. Am frühen Samstagabend gewannen die Hausherren mit 96:78 (46:40), US-Rookie Kaden Anderson (24) überragte mit 30 Punkten, Luc van Slooten (21) und Jack Kayil (17) kamen auf jeweils 14 Zähler. 

Gegen die Frankfurter, die bis Samstag gerade einmal rund 70 Gegenpunkte pro Partie zugelassen hatten, zeigte die Mannschaft von Hendrik Gruhn ihre beste Saisonleistung und gewann auch in der Höhe verdient. Die Hausherren trafen ganz stark aus allen Lagen, unter anderem 15/32 Dreier. Zudem entschied RASTA II das Rebound-Duell klar für sich (40:32), die meisten holte der 18-jährige Johann Grünloh (neun). 

Denis Wucherer (Head Coach Frankfurt): „Gratulation an Coach (Gruhn) und Vechta! Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die gut gecoacht wird, einen guten Basketball spielt und sehr gut ausgebildete Spieler hat. Sie haben mit der nötigen Leidenschaft und dem nötigen Hunger gespielt, den es braucht, um in dieser Liga gegen Teams wie uns zu gewinnen. Wir waren heute zum ersten Mal in dieser Saison nicht gut genug. Wir haben uns keine Chance gegeben, das Spiel zu gewinnen. Normalerweise finden wir gerade in der zweiten Halbzeit Wege, um auch mal zurückzukommen und Spiele zu drehen. Aber Vechta war heute einfach zu gut und wir hatten weder die richtige Einstellung noch den richtigen Hunger, waren zudem auch individuell nicht gut genug.“

06.01.2024 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons 77:67

Ohne die verletzten Sebastian Schröder und Kai Huntsberry nahmen es die Nürnberg Falcons am Samstagabend mit dem Top 4 Team Phoenix Hagen auf. Beide Mannschaften brauchten eine gewisse Zeit, um ihren Rhythmus und damit in die Partie zu finden. So können die ersten, recht ausgeglichenen, aber ziemlich zerfahrenen zehn Spielminuten unter dem Titel „Abtasten“ zusammengefasst werden (14:12). Im zweiten Viertel nahm das Spiel dann mehr Fahrt auf. Angeführt von den Veteranen Doreth und Wolf, erspielten sich die Gäste aus der Noris ein leichtes Übergewicht (16:21). Chris Harris gefiel dies freilich nicht und so bat Hagens Coach nach 12 Spielminuten zur Auszeit. Die Falken blieben aber tonangebend und gingen durch Anthony Gaines gar zweistellig in Führung (21:32). Die Führung hielt, schrumpfte aber bis zur Pause auf fünf Punkte zusammen (32:37). 

Der Start in die zweite Halbzeit verlief aus Falken-Sicht denkbar schlecht. Hagen begann diese nämlich mit einem 7:0 Lauf (39:37) und brachte Nürnberg damit doch ziemlich aus dem Konzept. Nach Dennis Nawrockis Dreier zum 47:41 nahm dann auch Virgil Matthews eine Auszeit. Er nahm einige taktische Veränderungen vor und redete konzentriert auf seine Spieler ein. Resultat war ein starker Schlussspurt kurz vor Beginn der letzten Viertels, der die Franken wieder auf drei Punkte heranbrachte (48:45.) Dort musste die Entscheidung fallen und beide Teams lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch. Tim Köpple war überall und Nürnberg fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit voll im Geschäft (58:56). Es folgte jedoch ein vorentscheidender 12:0-Run der Hausherren, die damit zwei Minuten vor Schluss sehr energisch auf die Siegerstraße einbogen. Die Falcons mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Ihr Comeback-Versuch kam jedoch zu spät und so gewann Phoenix Hagen schlussendlich nicht unverdient mit 77:67. In drei Wochen sehen sich Falken und Feuervögel zum Rückspiel in der Kia Metropol Arena wieder. 

Trotz der zehnten Saisonniederlage und des damit verbundenen Abrutschens auf Tabellenplatz 14, sieht Head Coach Virgil Matthews sein Team auf einem guten Weg: „Es ist eine schmerzhafte Niederlage für uns, aber ich denke wir haben trotzdem Schritte nach vorne gemacht. Zu Beginn des dritten Viertels waren wir in einem kleinen Loch, nachdem wir ein paar einfache Körbe nicht gemacht haben. Wir haben uns aber zurückgekämpft gegen ein starkes Hagener Team, das viel Druck auf uns ausgeübt hat. Ich bin stolz auf unsere Spieler und bin sicher, wir kriegen bald die Kurve.“

06.01.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. JobStairs GIESSEN 46ers 95:86

Im Auftakt der Jenaer Heimspielsaison 2024 erwischte das Harmsen-Team zunächst einen Start nach Maß. Über einen Distanzwurf von Joshiko Saibou zum 10:2 (3.) sowie einen Dreier durch Kapitän Rasheed Moore bis auf 17:10 (6.) enteilt, gelang es den Gästen bis zur ersten Pause allerdings wieder auf 21:18 zu verkürzen. Während Medipolis SC Jena diesen Vorsprung nach dem Start in den zweiten Abschnitt zunächst konservieren und anschließend punktuell ausbauen konnte, kam es unmittelbar vor der Halbzeitsirene zu der aus Gießener Sicht folgenschweren Verletzung von Roland Nyama. Der Flügelspieler hatte im Kampf um einen Rebound den Ellenbogen von Jenas Center Rafael Alberton abbekommen, musste kurz benommen und mit einer blutenden Platzwunde das Spielfeld verlassen. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche in Richtung des Auswahlspieler Kameruns, der hoffentlich bald wieder auf das Parkett zurückkehren kann. Aus sportlicher Sicht hatten die Saalestädter in der anschließenden Sequenz nach einem Korbleger von Robin Lodders zum 43:34 ihren statistischen Peak erreicht, bevor Gießen durch Robin Benzing und Luis Figge auf 43:38 konterte und sich beide Teams mit diesem Zwischenstand in die Kabinen verabschiedeten.

Nach einer unabhängig vom Score eher defensiv geprägten ersten Hälfte nahm die Begegnung mit Start ins dritte Viertel auch offensiv zunehmend stärker Fahrt auf. Sowohl spielerisch als auch das Intensitätslevel betreffend, war es den Jenaern zunächst gelungen, ihren Vorsprung zu verteidigen. Zwei wuchtige Dunks von Rasheed Moore zum 51:46 und 53:46 (25.) standen dabei exemplarisch für die Bereitschaft, in der englischen Woche die letzten Reserven zu mobilisieren, bevor Gießen ebenso kernig antwortete. Vor allem Stefan Fundic hatten es die 46ers in der Phase zu verdanken, dass der Vorsprung der Thüringer bis zur 30. Minute auf 65:63 geschmolzen war. So folgte abermals eine fast zehnminütige Crunchtime, die keine Wünsche nach noch mehr Spannung und Dramatik offen ließ. Allein acht Führungswechsel oder ausgeglichene Spielstände im finalen Durchgang stürzten beide Fanlager abwechselnd in ein Wellenbad der Gefühle. Während der knapp 80 Fans umfassende Gießener Anhang seine Helden um Fundic, Kovacevic, Wilson oder Krajcovic nach erfolgreichen Aktionen bejubeln konnte, feierten die Arena-Heimtribünen mit Saibou, Hinton oder Francis am Ende die glücklicheren und dennoch verdienten Sieger. Den Deckel drauf machte letztendlich Blake Francis mit seinem Dreier zum 91:84 exakt 31.5 Sekunden vor Ultimo. Alle anschließenden Treffer waren für die Rollenverteilung nicht mehr wirklich maßgeblich wichtig, könnten für den direkten Vergleich jedoch durchaus noch Relevanz besitzen.

Alex Herrera (Center Medipolis SC Jena): „Gießen ist ein sehr schwierig zu spielender Gegner. Insofern war das heute ein hartes Stück Arbeit und ein bis zum Ende ebenso knappes wie umkämpftes Duell, das im Schlussviertel immer wieder in beide Richtungen ausschlug. Am Ende konnten wir in den letzten Minuten die wichtige Stopps erzielen und uns den Sieg sichern.“

06.01.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 91:84

Die Partie begann auf beiden Seiten nervös mit vielen Fehlwürfen. Nach fünf Minuten stand es 11:7 für den BBC, die Dreier fielen auf beiden Seiten. Mit dem Buzzer des ersten Viertels sorgte Shane Gatling für den Zwischenstand von 25:16. Nach zwölf Minuten stand es 32:20, kurz darauf 34:23. Das Bayreuther Spiel war für Kirchheim schwer auszurechnen, dies machte es den Gästen schwer, ins Spiel zu finden. Nach einem Dreier von Jaydon Henry-McCalla kam Kirchheim etwas auf 28:36 heran, daraufhin rief BBC-Headcoach Mladen Drijencic zur Auszeit. Die Knights hatten jetzt einen Lauf, Michael Miller glich zum 41:41 aus. Schließlich legte der BBC im zweiten Viertel noch einen kleinen Schlussspurt aufs Parkett der Oberfrankenhalle und führte zur Halbzeit mit 45:41.

Die zweite Hälfte startete ähnlich holprig wie die erste Halbzeit. Nach einem Drei-Punkt-Spiel von Esa Ahmad führte der BBC mit 50:46. Michael Flowers sorgte dann für den 52:52-Ausgleich. Die Bayreuther Offensive lebte vor 2.256 Zuschauern von ihren Guards. Nach 30 Minuten stand es schließlich 69:61 für Bayreuth. Der BBC ging zunächst durch Marco Rahn wieder zweistellig mit 73:63 in Führung. Das Ball-Movement bei Kirchheim haperte in dieser Phase. Bayreuth ging mit 81:77 in Front, Kirchheim verkürzte dann auf 79:81. Knapp zwei Minuten vor dem Ende lag der BBC mit 84:79 vorne. 74 Sekunden vor Schluss humpelte Marios Giotis beim Stand von 84:80 angeschlagen vom Feld. Selim Fofana erhöhte auf 86:80. Michael Miller verkürzte auf 82:86. Dann gab es ein unsportliches Foul gegen die Gäste. Marco Rahn traf zwei Freiwürfe zum 88:82. Philip Jalalpoor erhöhte an der Freiwurflinie 24 Sekunden vor Schluss auf 90:82. Letztlich gewann der BBC mit 91:84 und hat jetzt nach 16 Spielen in der Pro A neun Siege auf dem Konto.

Bester Werfer beim BBC war Shane Gatling mit 24 Punkten. Knapp dahinter lagen Selim Fofana mit 23 und Esa Ahmad mit 18 Punkten. Esa Ahmad war mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Bei Kirchheim war Michael Flowers mit 27 Punkten Topscorer. Als bester Rebounder tat sich bei den Gästen ebenfalls Michael Flowers mit sieben abgefangenen Bällen hervor.

Das sagt BBC-Topscorer Shane Gatling: „Wir haben heute eine gute Teamleistung gezeigt und hatten die Kirchheimer Topspieler Michael Flowers und Michael Miller ganz ordentlich im Griff. Trotz kurzer Rotation und Foultrouble brachten wir den Sieg nach einem harten Kampf gut über die Ziellinie. Jetzt müssen wir schauen, diese Leistung auch kommendes Wochenende beim Auswärtsspiel in Paderborn zu zeigen, um unsere Auswärtsbilanz aufzubessern.“   

06.01.2024 19:00 VfL SparkassenStars Bochum vs. ART Giants Düsseldorf 85:99

Den Giants gelang der deutlich bessere Start ins Spiel. Bereits der erste Dreier von Emil Marshall nach 18 Sekunden Spielzeit flog durch das Netz. Alexander Möller erhöhte auf 5:0 ehe Quinn Nelson die ersten drei Punkte für sein Team erzielte. Düsseldorf ließ sich aber nicht beirren, Ben Shungu traf zwei Dreier und schraubte die Führung für sein Team auf 10 Punkte hoch. Da waren vier Minuten gespielt und es stand 13:3 für das Team aus der Landeshauptstadt. Bochum fand danach etwas besser zu seinem Spiel und verkürzte den Abstand nun Stück für Stück. David Cohn traf kurz vor der Viertelpause einen Dreier und brachte sein Team auf 5 Punkte heran. Mit einem Spielstand von 26:21 für Düsseldorf ging es in die erste Viertelpause.

Die SparkassenStars machte erstmal so weiter, wie zum Ende des ersten Viertels und konnten nach 2:43 gespielten Minuten durch einen Dreier von Quinn Nelson zum 30:30 ausgleichen. Zur Führung reichte es nicht, denn die Giants legten nun einen 6:0 Lauf hin und die SparkassenStars blieben 3 Minuten ohne Korberfolg. Neuzugang Keith Williams erzielte nach acht gespielten Minuten im zweiten Viertel seine ersten Punkte für die SparkassenStars. Wieder war es David Cohn, der sein Team zum Ende des Viertels im Spiel hielt. Der US-Guard traf einen Dreier und verwandelte zwei Freiwürfe. Damit verkürzte er den Rückstand auf zwei Punkte zum 46:48 Pausenstand.

Düsseldorf startete mit viel Energie in das dritte Viertel, baute den Vorsprung auf 9 Punkte aus und zwang Bochums Headcoach Felix Banobre nach 1 1/2 Minuten zu einer Auszeit. Beide Teams wirkten danach etwas nervös, jedoch waren es die Giants, die sich als erstes Team fingen und die Situation nutzten um für die Vorentscheidung zu sorgen. Ben Shungu traf einen Dreier und Finn Fleute dunkte den Ball zum 64:51 in den Bochumer Korb. Die Spieluhr stand bei 4:10 Min und Felix Banobre nahm das nächste Timeout. Niklas Geske kam nun zurück ins Spiel und brachte Ordnung hinein. Durch ein paar sehenswerte Assists und getroffene Freiwürfe sorgte er mit dafür, dass der Rückstand vor dem letzten Viertel nur bei 9 Punkten lag. Spielstand aus Bochumer Sicht: 62:71.

Wieder Geske und Kilian Dietz ließen im letzten Viertel Hoffnung in der Rundsporthalle aufkeimen, als sie ihr Team auf 6 Punkte heranbrachten. Es waren noch sechs Minuten zu spielen und somit war wieder alles möglich. Wieder einmal schafften es die SparkassenStars es aber nicht das Spiel zu drehen. Stattdessen bauten die Giants die Führung kaltschnäuzig aus. Gegend Ende gelang ihnen fast alles, was für den vielleicht etwas zu hohen Endstand sorgte, denn das Spiel war eigentlich enger. Dennoch holten die Düsseldorfer den Sieg verdient.

„Der Schlüssel für die Niederlage lag im dritten Viertel. Unserer One on One-Defense war nicht gut und wir haben Düsseldorf zu viele Offensivrebounds erlaubt. Düsseldorf war insgesamt gut vorbereitet. Wir sind dem Rückstand hinterhergerannt, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen. Wir müssen uns jetzt erholen und nach vorne schauen“, so Headcoach Felix Banobre.

06.01.2024 19:30 Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Artland Dragons 89:94

Die Artland Dragons sind nach zwei Spielen im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen. Im wichtigen Spiel im Kampf gegen den Abstieg gegen den direkten Konkurrenten Paderborn setzte man sich am Ende mit 94:89 in der Overtime durch. Bester Punktesammler der Drachen war Buzz Anthony mit 26 Punkten.

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Während Paderborn die ersten Punkte erzielen konnte, machte auf Seiten der Dragons vor allem Point Guard Buzz Anthony auf sich aufmerksam. Der US-Amerikaner erzielte sechs der ersten neun Punkte der Drachen und war vor allem aus der Mitteldistanz brandgefährlich. Immer wieder suchten die Drachen den Weg in die Zone und vollendeten ihren Zug zum Korb entweder erfolgreich oder wurden durch Fouls von ihren Gegenspielern gestoppt. Zum Leidwesen der zahlreich mitgereisten Fans der Drachen setzten die Männer von Headcoach Patrick Flomo ihre Würfe von der Freiwurflinie ein ums andere Mal an den Ring und hätten dadurch ihre Führung noch weiter ausbauen können. Durch gute Arbeit in der Defensive konnten die Drachen trotzdem ihre Führung nach und nach hochschrauben.

Auch der Auftakt in die zweite Hälfte gehörte zunächst den Baskets. Die Führung verwalteten die Drachen bis zum Anbruch der letzten Minute des dritten Viertels auch souverän, bevor ihnen ihre Turnoveranfälligkeit zum Verhängnis wurde. Zwei Turnover in zwei aufeinanderfolgenden Ballbesitzen brachten die Paderborner wieder zurück in Schlagdistanz und man musste sich mit einer knappen 66:63 Führung zufriedengeben.

Erneut dauerte es, bis die Drachen im vierten Viertel Fahrt aufnahmen. Die Gastgeber hingegen nahmen ihren Schwung aus dem dritten Viertel mit und waren auch zu Beginn des vierten Viertels zunächst tonangebend. So kippte das Momentum des Spiels und Paderborn holte sich die Führung zurück (67:69). Lars Lagerpusch brachte die Heimmannschaft dann mit einem Wurf aus der Mitteldistanz in Führung und den Drachen blieben noch 34 Sekunden, um die nächste Niederlage zu verhindern. Natürlich war es Buzz Anthony, der Verantwortung übernahm und einen immens schweren Wurf zum Ausgleich traf. Der letzte Ballbesitz gehörte Paderborn, doch der Dreier von Chappell landete nur am Ring, weswegen es in die Overtime ging.

Beiden Mannschaften merkte man es an, dass die Beine schwer wurden. So dauerte es ein wenig, bis die ersten Punkte in der Overtime erzielt werden konnten. Es waren wieder die Paderborner, die den ersten Stich setzen konnten, doch dieses Mal waren die Drachen sofort zur Stelle und glichen erneut aus. Nachdem Lane einen Freiwurf an den Ring setzte, konnten sich die Drachen durch Joanic Grüttner Bacoul endlich wieder knapp in Führung bringen (88:87). Im darauffolgenden Angriff konnte Kilian Binapfl nur durch ein Foul gestoppt werden und verwandelte beide Freiwürfe und erhöhte den Vorsprung auf drei Punkte. Paderborn kam durch Lane wieder auf einen Punkt ran, ehe die letzte Minute der Overtime anbrach und der nächste große Moment von Buzz Anthony folgte. Der US-Guard nahm sich ein Herz und verwandelte einen Dreier zwei Meter hinter der Dreierlinie und brachte die zahlreich mitgereisten Fans der Drachen in Ekstase. In den verbleibenden 13 Sekunden gelang den Paderbornern kein Korberfolg mehr, womit die Artland Dragons dieses extrem wichtige Spiel am Ende mit 94:89 für sich entscheiden konnten. Durch diesen Sieg verlassen die Drachen endlich wieder die Abstiegsränge und stehen nun auf dem 16. Platz.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ein weiterer Schritt vorwärts und ein extrem wichtiger Sieg. Vor ein paar Wochen hätten wir dieses Spiel noch verloren. Obwohl wir zwischendurch unseren Rhythmus verloren haben, haben wir uns zurück in die Partie gekämpft und in der Overtime gewonnen. Paderborn hat sich sehr gut präsentiert und wichtige Würfe getroffen, doch wir haben uns davon nicht verunsichern lassen. Ein weiterer Faktor war der unbeschreibliche Support unserer Fans. Es hat sich teilweise wie ein Heimspiel in fremder Halle angefühlt und die Spieler haben daraus unheimlich viel Kraft schöpfen können. Diesen Support brauchen wir auch in den nächsten Wochen, denn es warten einige sehr schwere Aufgaben vor uns“.

06.01.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS 64:84

Der Münsteraner Offensive fehlten an diesem Abend die Mittel, um gegen die gewohnt bissige Abwehrarbeit des „Löwenrudels“ den Ball in Bewegung zu bringen. Nur 12 Assists spielten die Gastgeber, erlaubten sich insgesamt 21 Ballverluste – nicht selten ohne Not – deren 14 schon in der ersten Halbzeit. Zur Geschichte der Partie gehört gleichwohl auch, dass die Lions in der zweiten Halbzeit einen Dreierabend erlebten, der so gar nicht zu ihrem bisherigen Auftreten in der Saison passte. Das bisherige Schlusslicht der Liga in dieser Kategorie nahm in den zweiten 20 Minuten 24 Dreier, traf 50 Prozent davon. Allein acht von 12 Karlsruher Distanzversuchen im dritten Viertel fielen und entschieden das einseitige Duell frühzeitig. Für die Uni Baskets, viertplatziertes Team der Liga bei den Dreiern, wollten diese partout nicht fallen (22%).

Beide Teams brachten am Ende der englischen Woche sofort hohe defensive Energie auf das Parkett. Punkte mussten hart erarbeitet werden. Die Gäste agierten dabei physischer in den direkten Duellen, waren zunächst effizienter, Nathan Scotts Zähler zur 2:0-Führung blieben die einzigen der Uni Baskets in den ersten fünf Spielminuten. Münster brauchte lange, um sich im ersten Viertel zu akklimatisieren, holte aber den Acht-Punkte-Rückstand (5:13, 6.) zum Viertelende auf. Das zweite Viertel blieb über lange Strecken ausgeglichen. Gut drei Minuten vor dem Seitenwechsel war die Partie für die Uni-Städter trotz viel zu hoher Turnoverzahl (14) in der ersten Halbzeit offen, obwohl auch der Dreier im zweiten Viertel kaum fallen wollte. Die zweitbeste Defensive der Liga machte Münster in der Schlussphase der ersten Halbzeit zudem enorme Probleme.

Nachdem Adam Touray per Freiwürfe die Baskets auf 32:37 herantasten ließ, kassierte man den nächsten Lauf (0:9) zum 14-Punkte Rückstand (32:46, 23.). Die Uni Baskets kamen überhaupt nicht in ihr Spiel. Karlsruhe zog mit seiner Klasse weiter auf 67:44 spielerisch leicht davon. Auch dank in dieser Saison ungewohntem Lions-Dreierhagel im dritten Abschnitt (acht von 12) war die Partie früh vorentschieden. An diesem Abend fehlten den Uni Baskets in zu vielen Sequenzen Energie und Intensität für ein Comeback. 48:67-Rückstand nach Abschnitt drei.

In der Partie, die sich die Münsteraner wegen der tollen Kulisse in jeder Hinsicht anders vorgestellt hatten, fehlte ihnen an diesem Abend zu viel, um wenigstens noch eine Wende zu einer Ergebniskorrektur zu erlangen. Im Gegenteil, die Gäste spielten sich bis Mitte des Schlussviertels teilweise in einen Rausch bis zu einem 25-Punkte-Vorsprung (52:77). 11 Karlsruher Steals, schwache Münsteraner Wurfquoten: Am Ende aber blieben das unschöne Randerscheinungen eines hochverdienten Karlsruher Siegs, während die Uni Baskets schließlich nach dem 64:84 mit hängenden Köpfen vom Parkett schlichen.

07.01.2024 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Dresden Titans 81:87

Headcoach Steven Key schickte zu Spielbeginn die gewohnte Starting Five bestehend aus Cook, Henningsson, Breitlauch, Hornsby und Oehle aufs Parkett. Nach gewonnenem Sprungball erzielte Aaron Cook umgehend die ersten Punkte der Partie per Mitteldistanzwurf (2:0). Anschließend schenkten sich beide Mannschaften wenig in dem intensiv geführten Spiel. Zur Mitte des Viertels konnten sich die Eisbären durch einen Dreier von Hendrik Drescher erstmals leicht absetzen (16:11). Den letzten Korb des Viertels erzielte erneut Aaron Cook per Dreipunktewurf und die Eisbären nahmen eine kleine Führung mit in die Viertelpause (26:20).  

Auch ins zweite Viertel starteten die Bremerhavener besser. Jordan Giles machte schnell fünf Punkte und Jarelle Reischel verwandelte einen Dreier (34:22), was die Dresden Titans zu einer Auszeit zwang. Doch die Eisbären ließen auch in der Folge nicht locker. Dresden kämpfte sich zwar immer wieder auf unter zehn Punkte heran, das Team von Steven Key hatte jedoch die passenden Antworten. Durch einen 7:0-Lauf zum Ende des Viertels ging es mit einem vermeitlich komfortablen 15-Punkte-Vorsprung in die Kabine (49:34).  

Frisch aus der Kabine und zurück auf dem Feld, lief der Start in die zweite Halbzeit noch sehr gut aus Eisbären-Sicht. Adrian Breitlauch versenkte einen Dreier und Nick Hornsby einen Korbleger. Die Führung wuchs bis auf 18 Punkte an. Aber die Dresdner fanden nun bessere Lösungen in der Offense und punkteten insbesondere durch ihre Guards. Zwei Dreier von Daniel Kirchner zwangen Steven Key zur Auszeit (58:49). Die Seestädter gewannen in der Folge wieder etwas an Sicherheit und gingen trotz aller Widrigkeiten mit einem 11-Punkte-Vorsprung ins letzte Viertel.  

Zu Beginn des vierten Viertels sah es zunächst weiter gut aus für die Eisbären Bremerhaven. Nach drei gespielten Minuten erhöhte Aaron Cook den Vorsprung auf 14 Punkte (69:55). Danach drehte sich das Momentum des Spiels. Den Dresdenern gelang nun fast alles und auf der Seite der Eisbären ging nur noch wenig zusammen. Ein 3:24-Lauf aus Bremerhavener Sicht kippte demnach das Spiel (72:79). Von diesem Turnaround konnten sich die Eisbären trotz starken Kampfes bis zum Schluss und großer Unterstützung der Fans nicht mehr erholen und verloren schließlich mit 81:87.

07.01.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. EPG Baskets Koblenz 84:68

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-08.01.-proA.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-01-08 13:39:022024-01-08 13:39:03Nachberichte ProA 16. Spieltag

Keith Williams verstärkt die SparkassenStars

6. Januar 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Foto: Alexander Mihm

Die VfL SparkassenStars haben sich mit dem 25 jährigen Power Forward Keith Williams aus den USA verstärkt. Der aus Brooklyn stammende Williams hat für das erfolgreiche NCAA I Team Cincinnati Bearcats gespielt und kann bereits beim Heimspiel gegen die ART Giants Düsseldorf im Bochumer Trikot auflaufen.

Die Suche nach der Verstärkung auf der Position 4 hat ein wenig gedauert, denn die Anforderungen der Bochumer Verantwortlichen an den Neuzugang waren hoch. Nun scheint man den passenden Spieler gefunden zu haben. Keith Williams soll das Team der SparkassenStars mit seiner Physis und seinem vielseitigem Spiel in Offense und Defense pushen.

Keith Williams wurde am 25.7.1998 in Brooklyn, New York geboren, absolvierte seine vierjährige College-Zeit an der University of Cincinnati und spielte für die Bearcats in der NCAA I, die zu den zwölf erfolgreichsten College-Teams aller Zeiten gehören. Ab dem zweiten Jahr war er eine tragende Säule des Teams. Der Shooting Guard wechselte nach seiner College Karriere nach Neuseeland zu den Otago Nuggets und holte mit seinem Team die Meisterschaft. Im Finale wurde er „Finals-MVP“ und erzielte 34 Punkte. Anfang 2023 wurde Williams von den Raptors 905 verpflichtet. Das Farm Team des NBA-Teams Toronto Raptors spielt in der NBA G-League.

Keith Williams wird erstmalig beim heutigen Spiel gegen die ART Giants Düsseldorf zum Kader der VfL SparkassenStars gehören.

„Wir haben länger gebraucht um den richtigen Spieler zu finden, der ins Team passt. Wir haben dazu einen hohen Aufwand betrieben. Ich bin froh, dass Keith sich für uns entschieden hat. Er wird eine große Verstärkung für uns sein und wird den Forward-Spot verbessern. Sein variables und solides Spiel in Offense und Defense wird dem Team einen Push in den Momenten im Spiel geben, wenn es ihn braucht. Ich freue mich auf seine Leistung im Team“, so Headcoach Felix Banobre.

„Wir haben Keith bereits vor einem Jahr gescoutet und waren von ihm überzeugt. Damals mussten wir aber aufgrund des Ausfalls von Lars Kamp auf die Guard-Position umschwenken, so dass wir Abstand von der Verpflichtung nehmen mussten. Als sein Name nun bei unserer Suche wieder auftauchte, da er inzwischen nicht mehr in der G-League aktiv war, haben wir uns schnell für ihn entschieden. Er bringt eine gute Erfahrung durch seinen Meistertitel und den gewonnen Finals-MVP Award in Neuseeland mit und kommt zudem aus einem sehr guten College-Programm, wo er einer der Protagonisten war. Ich freue mich sehr, dass er seine Europa-Karriere in Bochum startet und bin überzeugt, dass er uns mit seiner Flexibilität und Physis weiterhelfen wird“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Unbenannt-e1704567749694.jpeg 524 1280 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-01-06 21:01:362024-01-06 21:02:37Keith Williams verstärkt die SparkassenStars
Seite 141 von 283«‹139140141142143›»

OFFIZIELLER SPIELBALL DER SAISON 2024/25

HOL DIR JETZT ALLE WICHTIGEN INFOS IN UNSERER APP



 




 


Erstklassig Zweitklassig Jetzt reinhören!

© Copyright - BARMER 2. Basketball Bundesliga *Alle Angaben ohne Gewähr
  • Kontakt
  • Impressum
  • Hinweisgebersystem
  • Karriere
  • Cookie Policy (EU)
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
COOKIE HINWEIS
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Essenziell Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen
  • {title}
  • {title}
  • {title}