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Nürnberg Falcons verstärken sich mit Dan Monteroso

23. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die Nürnberg Falcons sind noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und holen mit Dan Monteroso einen ProA-erfahrenen Guard zurück in die BARMER 2. Basketball Bundesliga.  

Nach zwei Abgängen vermelden die Nürnberg Falcons nun einen Neuzugang. Daniel aka Dan Monteroso wird für den Rest der Spielzeit das Trikot der Mittelfranken tragen und deren Backcourt verstärken. Den Basketball-Fans dürfte der 1,91 Meter große Guard aus seiner Zeit in Ehingen und bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier ein Begriff sein. Für die Falken könnte sich der 29-Jährige als echter Glücksgriff herausstellen, gilt er doch auf und neben dem Parkett als absoluter Musterprofi. 

Erfahrung und Toughness

Sein Profi-Debüt gab Monteroso 2018 im Trikot des TEAM EHINGEN URSPRING. Dort spielte er zwei Jahre, bevor er im Sommer 2020 nach Trier wechselte. Für die Gladiators lief er bis Februar 2023 54-mal auf. In der vergangenen Saison legte er im Schnitt pro Partie 14,5 Punkte, 2,4 Rebounds und 1,9 Assists auf. Im März 2022 gelangen ihm beim Heimsieg gegen Bochum 37 Punkte. Falcons-Coach Virgil Matthews weiß, was er vom Ex-Steeple zu erwarten hat: „Wir freuen uns über diese Verpflichtung. Dan hat viel Erfahrung und bringt viel Toughness und Physis mit, insbesondere in der Verteidigung. Charakterlich passt er sehr gut zu uns. Er wird uns sehr helfen.“ Dan Monteroso wird in Nürnberg mit der Nummer 0 spielen.  

Quelle: Nürnberg Falcons BC | Foto: Simon Engelbert

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Monteroso-Nuernberg.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-23 12:17:562024-01-23 12:17:57Nürnberg Falcons verstärken sich mit Dan Monteroso

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

22. Januar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

20.01.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Dragons Rhöndorf 84:93

‚Neue Woche, neue personelle Probleme‘ lautete auch am Samstagnachmittag die Aufgabe von Khee Rhee und Philipp Staiger: Das Coaching-Duo der Porsche Basketball-Akademie musste einmal mehr umstellen; auch Ognjen Veljkovic und Lukas Modic mussten verletzungs- und krankheitsbedingt für das Heimspiel gegen die Dragons Rhöndorf passen. Während erster komplett fehlte, probierte es zweiter nach einer im U19-Spiel gegen Bamberg am Freitag (88:77) erlitten Blessur – kam aber letztendlich nur knapp neun Minuten zum Einsatz. Anfänglich mit und schnell ohne ihn legten die Hausherren mit der verbliebenen 7er-Rotation einen sehr guten Start aufs Parkett. Ludwigsburg war früh im Spiel stoppte die nord-rheinwestfälische Leichtigkeit in der Offensive von Beginn an und etablierte eine Struktur, die über die volle Spielzeit das Team tragen sollte. Angeführt von Esli Edigin und Aeneas Jung war die Porsche BBA auf Betriebstemperatur und im ersten Abschnitt weitaus besser als noch in der Vorwoche beim Auswärtsspiel in Speyer (19:20, 10. Spielminute)
 
Nach dem Erreichen des ersten Zwischenziels entwickelte sich ein beidseitig ausgeglichenes Duell. Mal waren die Gäste, mal die Ludwigsburger tonangebend. Bad Honnef deutete immer wieder sein Potential an, außer Tyreese Blunt und Janne Müller war aber kein Dragons-Akteur eine dauerhafte Bedrohung für die schwäbische Defensive. Auch nicht Avery Sullivan, der im Hinspiel ein beachtliches Double-Double (34 Punkte / 12 Rebounds) aufgelegt und die Partie entschieden hatte. Jung und Co. hatten den US-Amerikaner im Griff. Auf der anderen Seite des Parketts waren es neben Edigin und Jung auch Marko Masic und Nico Santana Mojica, die für Entlastung sorgten. Das Geschehen prägen konnte aber kein Spieler und demnach auch keiner der beiden Kontrahenten (41:42, 20. / 62:63 / 30.).

Trotz dessen, dass sich die Gäste im Schlussabschnitt abzusetzen versuchten und die gelb-schwarzen Kräfte schwanden, steckten die Ludwigsburger nicht auf. Luca Stübel, der mit seinem eigenen Wurf über das komplette Spiel haderte, insgesamt aber alles in die Waagschale warf, Santana Mojica und Julis Baumer hielten die Hausherren im Spiel. Der Ausgleich nach 40 Spielminuten (81:81) war verdient, dennoch wäre sogar noch mehr – also der Sieg – möglich gewesen.
 
Doch während in der Crunchtime noch Fortune und Kraft fehlten, war in der Verlängerung endgültig jedwede Reserve erschöpft. Lediglich drei Punkte von Jung, per Lay-Up und Freiwurf, sollten gelingen, während auf der anderen Seite Blunt heiß lief und das Duell entschied. Der BBA-Alumni punktete mehrfach, bestrafte die schweren Ludwigsburger Beine und sicherte seinen Farben die Verteidigung der Tabellenspitze. Die Porsche BBA kann derweil zufrieden mit der eigenen Leistung sein, muss gleichzeitig aber auf den ersten Sieg im Kalenderjahr warten.

20.01.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 72:86

Den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer ist gegen den Sportverein Fellbach Flashers die Revanche für die Hinspielniederlage gelungen. Das Team um Routinier Christoph Rupp gewann bei den Württembergern mit 86:72 (44:38) und kletterte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf den zehnten Tabellenplatz. „Das Ergebnis ist zwar etwas zu hoch ausgefallen, insgesamt ist unser Sieg aber verdient“, erklärte BIS-Coach Carl Mbassa.

Nach einem zerfahrenen ersten Viertel mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten besannen sich die Gäste ihrer Tugenden und erarbeiteten sich bis zum Seitenwechsel einen knappen Vorsprung. Im abschließenden Durchgang setzte sich die BIS-Auswahl ab und entschied schließlich auch den direkten Vergleich mit den Flashers zu ihren Gunsten.

„Wir haben ordentlich verteidigt. Ausschlaggebend war unsere Zone“, sagte Mbassa. Seine Schützlinge, die in der Vorrunde beim Reboundvergleich deutlich das Nachsehen gehabt hatten, erwiesen sich bei der Neuauflage des Kräftemessens den Fellbachern an den Körben als ebenbürtig. In allen anderen wesentlichen Statistiken war die BIS-Auswahl den Gastgebern, die ohne ihren Leistungsträger Brian Butler auskommen mussten, überlegen. Effektivster Akteur in der Gäuäckersporthalle war Speyers Flügelspieler Christoph Rupp, der auch dank vier Treffer aus der Distanz 22 Punkte erzielte sowie elf Mal bei Rebounds zur Stelle war. Zweistellig trafen für die Pfälzer zudem Carlos Hidalgo Guijo (22 Punkte/3 Dreier), David Pisic (14/2), David Aichele (14/0) und Kapitän DJ Woodmore (11/1).

20.01.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. TEAM EHINGEN URSPRING 84:66

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

20.01.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 80:75

Durch einen sensationellen Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Erfurt sicherten sich die Oberhachinger Basketballer wichtige Punkte im Kampf um die Playoff Plätze. Dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit konnte man die Könige der Tiere nach der Pause zähmen und drehte durch bedingungslosen Kampf das Spiel.

Beide Teams konnten nicht in Vollbesetzung antreten und mussten jeweils auf Ihren etatmäßigen Centerspieler verzichten. Während Fynn Fischer seine Ein-Spiel Sperre abgesessen hat, fehlte bei den Gästen Topspieler Paul Albrecht. Auch der langzeitverletzte Noah Kandem, der in dieser Saison noch kein Spiel für die Thüringer absolvieren konnte, war noch nicht einsatzfähig. In den ersten 10 Spielminuten entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Während die Tropics versuchten Ihre Vorteil am Brett zu nutzen waren es bei den Löwen vor allem Alieu Ceesay sowie Topscorer Tyseem Lyles, die Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Bei den Tropics waren es Peter Zeis und Daniel Urbano, die sich immer wieder gekonnt durchsetzen konnten. Im zweiten Viertel brüllten die Löwen lautstark und ließen die Tropics wie ängstliche Antilopen, die einfache Beute sind, aussehen. Vor allem auf das schnelle Fastbreak Spiel und die Treffsicherheit der Gäste, hatten Kögler & Co. keine Antwort. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 41:33.

Während die Zuschauer bis Mitte des dritten Viertels noch ein ähnliches Spiel geboten bekamen, kam die Wende im Spiel. Angeführt vom überragenden Peter Zeis kämpften die Gelbhemden nun mit aller Macht gegen die Löwen an. Während Bode und Jukic, der zudem auch wichtige Würfe traf, sich abwechselnd um US-Topscorer Lyles kümmerten arbeitete der Rest des Teams vor allem sehr stark am offensiven Brett. Als offensiv auch bei Omari Knox der Knoten platzte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit einem 65:65 Gleichstand ging es ins letzte Viertel.

Hier konnten sich die Oberhachinger Basketballer dank gutem Teamplay in der Offense und weiterhin starker Verteidigung erstmals leicht absetzen. Während man Lyles und Co. erfolgreich in den Löwenkäfig sperren konnte, war Jan Heber (26 Punkte) noch auf freiem Fuß und lief komplett heiß. Der Aufbauspieler der Gäste verwandelte reihenweise schwierige Dreipunktwürfe und brachte die Erfurter am Ende doch noch mal ran. Doch die Tropics behielten einen kühlen Kopf und sicherten sich hochverdient den wichtigen Heimsieg.

Mario Matic:“ Glückwunsch an meine Mannschaft. Wir haben nach der Pause nochmal eine Schippe draufgelegt und sind über den Kampf ins Spiel gekommen. Wir hatten 20 offensive Rebounds und insgesamt 15 Abpraller mehr. Diese Statistik spricht Bände. Natürlich haben wir hier von Albrechts Ausfall profitiert, aber danach frägt Heute und in der Endabrechnung niemand mehr. Wir haben den Tabellenzweiten geschlagen und bereiten uns jetzt auf Ehingen vor. Im Kampf um die Playoffs ist jede Partie ein Endspiel. Den Erfurtern wünsche ich viel Glück im Aufstiegskampf. Flo Gut und Enrico machen hervorragende Arbeit.

20.01.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Black Forest Panthers 87:80

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Samstagabend den dritten Sieg in Folge im Kalenderjahr 2024 errungen. In einer dramatischen Partie wurden am Samstagabend die Black Forest Panthers Schwenningen mit 87:80 besiegt. Es war Spektakel pur für die Saison-Rekordkulisse von 944 Zuschauern in der Stadtberger Sporthalle.

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten. Nach der Einlaufzeremonie mit Roody, dem Maskottchen sowie den Kindern der Augsburger Grundschul-Basketballliga begann das Match ausgeglichen, die Gäste aus dem Schwarzwald führten kurzzeitig mit 16:13. Die Kangaroos zeigten dann anschließend eine unglaubliche Verteidigungsarbeit. Der Gegner kam förmlich nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus und mit einem 13:0 Zwischenspurt sicherte man sich eine 26:16 Führung nach dem ersten Viertel. Die Panther zeigten sich aber wenig geschockt, änderten die Taktik ein wenig und kamen im zweiten Viertel wieder auf 36:38 heran. Drei Dreier, darunter zwei vom überragenden Mann des Abends, Jermane Carter, sowie von Noel Duarte sowie ein Freiwurf des erneut eminent starken Jakob Hanzalek sorgten aber erneut für eine Zehn-Punkte Halbzeitführung (48:38).

Nach der Halbzeit schlug dann erst einmal die Stunde der Doppelstädter, die jetzt bewiesen, dass sie eigentlich ein weit besseres Team stellen, als es der Tabellenstand aktuell besagt. Punkt um Punkt kämpfte man sich heran, entscheid dieses Viertel mit 21:13 für sich und verkürzte auf 59:61. Die Partie war nun an Spannung nicht mehr zu überbieten und drohte zu kippen. 2,18 Meter Riese Daniel Mayr glich sogar zum 64:64 aus. Vorbeiziehen ließ man die Schwarzwälder aber nicht. Denn langsam, aber sicher setzten sich die Stadtberger wieder ab. Man behielt die Nerven, spielte gute Angriffsoptionen heraus und störte den Gegner mit verschiedenen Verteidigungsformen fortlaufend. Mit einer 81:71 Führung ging es in die letzten drei Minuten. Wer jedoch gedacht hatte, die Gäste seien geschlagen, sah sich getäuscht. Es wurde weiterhin verbissen um jeden Ball gekämpft, allerdings war die Stimmung in der Halle unglaublich und half natürlich eher den Kangaroos als den Schwenningern. Zwei verwandelte Freiwürfe durch Jannik Westermeir rund 70 Sekunden vor dem Ende sorgten für die 86:74 Führung, die Messe war nun gelesen. Der Jubel war nach dem Spiel grenzenlos in der randvollen Halle, die Leitershofer ließen sich verdientermaßen von ihren Fans feiern. Aber auch die Black Forest Panthers holten sich beim eigenen kleinen mitgereisten Anhang den Applaus für eine gute Leistung und ein gutes Spiel ab.

Mit nunmehr 18:14 Punkten verteidigen die Stadtberger den aktuellen Rang sechs und bleiben mit zwei Punkten Abstand in Schlagweite zu Platz drei. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-Off Rang neun beträgt aber weiterhin auch nur zwei Punkte. Am kommenden Samstag reist man nun nach Speyer, ein Team, das sich zuletzt enorm im Aufwand befand und nun auch wieder in Play-Off Nähe liegt. Eine Woche später kommt es dann sicherlich zum Saisonhöhepunkt für das enthusiastische Leitershofer Publikum, wenn am 3. Februar der FC Bayern München in Stadtbergen gastiert.

21.01.2024 16:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy 94:99

Trotz einer furiosen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit musste sich der BBC Coburg im Verfolgerduell gegen die OrangeAcademy Ulm mit 94:99 geschlagen geben. Vor allem in den ersten beiden Vierteln leisteten sich die Coburger an beiden Enden des Feldes schlichtweg zu viele Fehler und liefen somit das ganze Spiel über einen Rückstand hinterher. Topscorer des BBC wurde Point Guard Adrian Petkovic mit 28 Zählern. Dazu zeigten vor allem die beiden Youngster Abdul Karioui und Kristian Ortelli vielversprechende Leistungen und brachten ihre Mannschaft damit wieder zurück ins Spiel.

Head Coach Patrick Seidel mit seinem Fazit zur knappen Niederlage: „Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, wo wir offensiv gar keinen Flow gefunden haben und defensiv ohne Energie aufgetreten sind, haben wir in der zweiten Hälfte nur noch 46 Punkte kassiert. Das hört sich immer noch viel an, aber das Spiel war auch deutlich schneller und dementsprechend kann man gegen so eine Mannschaft ganz gut damit leben. Wir haben 25 Offensiv Rebounds geholt, was auf jeden Fall zeigt, dass wir extrem viel Energie gegeben haben in der zweiten Halbzeit und auch unsere 1vs1-Verteidigung war viel besser. Am Ende haben wir da aber sehr viel Energie gelassen, du musst erstmal so viele Offensiv Rebounds einsammeln und einen 23-Punkte-Rückstand aufholen und da verlierst du vielleicht auch mal ein Spiel wegen zu wenig Energie. Die letzten 15 Minuten waren gut, alles davor müssen wir auf jeden Fall besser machen.“

Nach einer schwachen Coburger Vorstellung in der ersten Hälfte gingen die Ulmer verdient mit einer 16-Punkte-Führung in die Kabine. Auch zu Beginn des dritten Viertels schien der BBC weiterhin nicht ins Spiel zu finden und die Schwaben bauten ihren Vorsprung auf zeitweise 23 Punkte aus. Eine Auszeit von Cheftrainer Patrick Seidel Mitte des Viertels zeigte allerdings Wirkung. Die Vestestädter starteten, angeführt von Kapitän Sven Lorber und den Youngstern Kristian Ortelli und Abdul Karioui, einen 18:0-Lauf und kämpften sich bis auf einen Zähler wieder heran. Die inzwischen wiederbelebte HUK-arena spürte, dass die erste Coburger Führung nicht mehr weit entfernt sein konnte, doch zum Führungswechsel kam es nicht. Die Ulmer blieben in Person von Noa Essengue und Maximilian Langenfeld in den entscheidenden Situationen einfach zu abgebrüht und konnten sich am Ende den wichtigen Auswärtssieg sichern, mit dem sie in der Tabelle vorübergehend an den Coburgern vorbeiziehen. Den direkten Vergleich konnte der BBC dennoch für sich entscheiden, da man das Hinspiel in Ulm mit neun Punkten Unterschied gewann.

21.01.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. FC Bayern Basketball II 67:58

Die Niederlagenserie ist Geschichte. Der TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B vor großartiger Kulisse in der heimischen Hans-Jung-Halle mit 67:58 gegen den FC Bayern Basketball 2 und verlässt damit den Platz an der roten Laterne.

Güßbach-Coach Mark Völkl musste am vergangenen Sonntag erneut auf seine Guards Engel und Feuerpfeil verzichten. Zudem war auch noch Steffen Walde nicht einsatzfähig. Dafür war Center Erik Land wieder mit dabei. Bei den Bayern verweilte Topscorrer Ivan Kharchenkov 40 Minuten auf der Bank beim Bundesligaspiel in Chemnitz, sodass er seiner Mannschaft in Breitengüßbach fehlte. Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Landeshauptstädtler, die nach Punkten von Radoncic, Blank und Sermpezis schnell mit 1:8 in Führung lagen. Die Hausherren taten sich anfangs sehr schwer und erzielten erst nach vier Minuten den ersten Feldkorb durch Marlon Stephan. Kalu traf wenig später zwei Dreier zum 7:16, was die höchste Bayern-Führung dieses Spiels darstellte. Nach einer Auszeit von Mark Völkl kam sein Team besser ins Spiel und kam angeführt von Trummeter und Land auf 12:16 heran. Allerdings war Kalu in dieser Phase nicht zu stoppen und stellte im Alleingang auf 12:20 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt agierten die Gastgeber mit wechselnden Abwehrformationen, was die jungen Münchner vor große Probleme stellte. Stephan und Trummeter brachten ihre Mannschaft auf 19:22 heran (14.). Güßbach suchte nun vermehrt den Weg ans Brett zur großen Garde. Wagner und Klaus trafen dort ihre Würfe und nach schönem Passspiel versenkte Trummeter einen offenen Dreier zur 26:24-Führung (17.). Diesen Vorsprung wollte man unbedingt mit in die Halbzeit nehmen. Dippold, Nieslon und Trummter bauten diesen bis zur 19. Minute gar auf 34:27 aus. Licina stellte kurz vor der Pausensirene aber noch auf 34:30. Die Oberfranken ließen in den zweiten zehn Spielminuten nur 10 Münchner Punkte zu, was der ausschlaggebende Punkt für die Halbzeitführung war.

Bayern glich durch Radoncic und Kalu zu Beginn des dritten Viertels schnell zum 36:36 aus. Auch einen Dreier von Jonas Klaus konterte Bayerns Topscorrer Kalu (26 Punkte) umgehend. Er war es auch, der wenig später die 39:42-Führung für seine Mannschaft erspielte. Doch anders als in den vergangenen Wochen blieb die Tröster-Truppe dieses Mal dran und ging nicht noch höher in Rückstand. Trummeter und Wörrlein am Brett, sowie Bauer von der Dreierlinie sorgten für den erneuten Führungswechsel, 46:42. Dippold und Stephan erhöhten kurz vor dem Viertelende von der Freiwurflinie auf 51:43, ehe erneut Kalu den 51:45-Stand nach 30 Spielminuten herstellte.

Angetrieben von den zahlreichen lauten Fans in der Güßbacher Hans-Jung-Halle wollte der TSV Tröster Breitengüßbach unbedingt dieses Spiel gewinnen. Doch den besseren Start in den Schlussabschnitt hatten die Bayern, die nach einem Radoncic-Dreier und einem Freiwurf von Kalu wieder auf 51:49 dran waren (33.). Doch der zweite Bauer-Dreier binnen weniger Minuten erlöste wenig später das Publikum, nachdem man zuvor knapp vier Minuten ohne Zähler blieb. Beide Mannschaften verpassten es in den folgenden zwei Spielminuten zu punkten. Danach waren es Land und Stephan, die am Brett für wichtige Erfolgserlebnisse sorgten und auf 60:51 stellten. Licina verwandelte zwar postwendend einen Dreier, den Trummeter von der Freiwurflinie konterte. Nach einem unsportlichen Foul von Kalu war Gäste-Coach Emir Mutapcic knapp drei Minuten vor dem Ende zu seiner letzten Auszeit gezwungen. Diese brachte allerdings nicht mehr viel und so gewann Breitengüßbach am Ende verdient mit 67:58 gegen München und machte einen enorm wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Fans waren begeistert von ihrer Mannschaft und feierten ihr Team nach Spielende ausgiebig. Headcoach Mark Völkl nach der Partie: „Vielen Dank an unsere Fans für diesen tollen Support nicht nur heute, sondern auch in den vergangenen Wochen! Wir haben nie aufgegeben und haben, trotz vieler Verletzungssorgen, immer alles gegeben. Heute haben wir uns für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnt. Dieser Sieg war auch für euch!“ Durch den Erfolg gegen Bayern kletterte der TSV Tröster Breitengüßbach auf Platz 13 und ist nun punktgleich mit dem Zwölften Ehingen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-ProB-Sued-16.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-22 16:01:532024-01-22 16:01:54Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

22. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

20.01.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Seawolves Academy 54:72

Ein ausführlicher Spielbericht folgt in Kürze.

20.01.2014 18:00 Uhr TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos 78:87

Man sah den Gästen aus Iserlohn zum Anfang des Spiels an, dass sie an diesem Samstagabend mit dem Rücken zur Wand standen. Sechs Niederlagen in Serie hatten die Kangaroos vor der Partie hinnehmen müssen. Gegen die 49ers warfen sie dann vom Tip-Off an ihren Frust von der Seele. Mit sechs Treffern aus sechs Versuchen starteten die Gäste ins Spiel, darunter fünf Dreipunktewürfe. Bei den Gastgebern ließ der Rhythmus hingegen noch auf sich warten, weshalb nach dem ersten Viertel bereits ein 16:28 Rückstand auf dem Scoreboard zu sehen war. Im zweiten Viertel lief das Spiel anfangs mehr zu Gunsten der 49ers. Bis auf zwei Punkte Differenz kämpfte man sich zurück, bevor die Gäste wieder mit einem kleinen Lauf ihrerseits antworten konnten. Zwar glichen sich die zu Beginn entstandenen unterschiedlichen Dreierquoten über das Spiel hinweg an, doch die Führung blieb weiter ungefährdet auf Seiten der Kangaroos. Ein letzter Comeback-Versuch der 49ers im vierten Abschnitt blieb erfolglos und das Team von Vladimir Pastushenko musste sich letztlich mit 78:87 geschlagen geben.

Robin Jorch, TKS-Kapitän und Topscorer der Partie, fasste im Nachhinein die Geschehnisse ähnlich zusammen: „Iserlohn hat früh ein Ausrufezeichen gesetzt und sind mit viel Energie in die Partie gestartet. Obwohl wir uns teilweise über das Spiel hin zurück kämpfen konnten, hat es am Ende leider nicht gereicht.“ 

20.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Itzehoe Eagles 110:70

Am Ende hatte alle ihre gute Laune wieder. Die Zuschauer, die Spieler, die Trainer. Kein Wunder, setzten sich die RheinStars doch am Samstagabend vor 887 Zuschauern in der ASV Sporthalle deutlich mit 110:70 (55:42) gegen die Itzehoe Eagles durch. Nach drei teils sehr knappen Niederlagen das gewünschte, aber auch erarbeitete Erfolgserlebnis in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Für einen Abend übernahmen die Kölner damit wieder die Führung in der Gruppe Nord. Am nächsten Samstag geht es für die RheinStars beim Aufsteiger Ademax Ballers Ibbenbüren weiter – begleitet von zahlreichen Fans, die eigens einen Bus gechartert haben für das nächste NRW-Duell.

Ganz so unbeschwert wie das Ergebnis vermuten lässt, war der Anlauf zu diesem gelungenen Abend dann nicht. So waren die Coaches zwar mit dem Start ins Spiel, auf keinen Fall aber mit dem weiteren Verlauf der ersten Halbzeit einverstanden. Eine laxe Einstellung im Gefühl des sich anbahnenden Sieges, eher höflich zurückhaltende Defense und überhaupt war es eher eine uninspirierte Vorstellung in den ersten 20 Minuten. Es schien, als ob sich die Kölner damit begnügen wollten, neben dem unwiderstehlichen Björn Rohwer (88 % Trefferquote am Korb/7 von 8) nun auch Grantas Vasiliauskas (100 %/3 von 3) nach seiner Verletzung wieder im Spiel zu wissen. Was sollte schon passieren, so wie die zwei die Szenerie in Brettnähe beherrschten. So war das 55:42 zwar ok zur Pause, aber wirklich auch nicht mehr.

Das alles änderte sich sehr schnell nach der Pause, wohl auch, weil die Trainer deutlich ihre Meinung zum Ausdruck gebracht hatten – und ihr Verlangen nach einem Auftritt, der dem Talent des Teams eher entsprechen würde. „Ich kann es kaum ertragen, wenn wir so weit weg von unseren eigenen Möglichkeiten spielen“, erklärte Manager und Trainer Stephan Baeck seinen zwischenzeitlichen Groll.

Die Starting Five jedenfalls räumte im zweiten Anlauf sehr schnell mit eventuellen Zweifeln auf, wer denn hier am Abend gewinnen würde. Harte, aufmerksame Verteidigung, zügige Angriffe und viel Teamspiel. Es wurde jedenfalls so sicher und unterhaltsam, dass alsbald auch die Spieler hinter den Startern ihre Zeiten und Chancen bekamen – und zur Freude vor allem der zuschauenden Starter und Zuschauer im Schlussviertel 31 Zähler beitrugen. „29 Assists und viele Ballgewinne, das ist unser Spiel“, kommentierte Baeck versöhnt. Und ergänzte: „Es ist schön, Grantas wieder dabei zu haben. Mit ihm sind wir eine komplett andere Mannschaft.“

20.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. SBB Baskets Wolmirstedt 101:96

Die SBB Baskets starteten fokussiert in die Partie, lagen nach dem ersten Spielabschnitt mit 26:23 vorn. Zur Halbzeit hatte sich Herford dann aber die Führung erobert (55:49). Diese konnten die Gastgeber bis zum Ende des dritten Viertels ausbauen (78:67). In einer spannenden Schlussphase waren dann schließlich einige wenige Aktionen entscheidend. Die SBB Baskets verwarfen wichtige Würfe, Herford dagegen blieb cool und sicherte sich den Heimsieg.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Wir sind sehr diszipliniert ins Spiel gestartet. Offensiv waren wir in der ersten Halbzeit sehr gut, aber defensiv haben wir uns einige schwierige Würfe gefangen und einfache Fehler erlaubt. Im dritten Viertel haben wir die Defensive ins Laufen gebracht, aber offensiv hatten wir dann unsere Probleme. Wir hätten das Spiel im letzten Viertel drehen können, aber haben das leider nicht geschafft. Wir müssen defensiv einen Schritt nach vorn machen. Aber wir haben gekämpft, wir haben Gas gegeben und alles auf dem Feld gelassen. Jetzt heißt es: Mund abputzen so schnell es geht, Fehler analysieren und abstellen, und die Niederlage hinter uns lassen. Dann bereiten wir uns auf Leverkusen vor, ein echtes Spitzenspiel. Da wollen wir zeigen, dass wir uns als Mannschaft weiterentwickelt haben.“

20.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 96:83

Die EN Baskets gewinnen ihr Heimspiel gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren ungefährdet mit 96:83! Mit dem Heimsieg wuchs die Siegesserie auf mittlerweile sieben Erfolge am Stück an. Bei der ersten Fünf gab es keine Überraschung und die Kombination aus Cikara, Frazier, Merz, Reuter und Miller startete die Partie.

Direkt erwischten die Starter eine gute Phase und führten nach einfachen Punkten am Korb schnell mit 11:0. Der Start nach Maß wurde von den Gästen mit einer Serie von Dreiern gekontert. Nach einem Viertel der Läufe führte die Mannschaft von Falk Möller mit fünf Punkten. Zu Beginn des zweiten Viertels gingen die Gäste sogar beim Stand von 26:28 das erste Mal in Führung. Die Antwort durch Khalil Miller ließ nicht lange auf sich warten. Fünf Punkte in Folge durch den Kanadier und ein Dreier von Sven Cikara rissen eine 9-Punkte-Lücke. Ein 6:0-Lauf der Ballers schloss eine enge erste Hälfte zum 41:46 Halbzeitstand ab.

Auch das dritte Viertel war geprägt von Läufen. Auf Seiten der Schwelmer übernahm Center Khalil Miller. Acht Punkte scorte der Kanadier, bevor er Unterstützung von Till Hornscheidt bekam, der sich von Außen treffsicher zeigte. Im Schlussabschnitt wurde das Spiel verfahren. Viele Fouls und die daraus resultierenden Freiwürfe prägten das Spiel. Die Ballers konnten den Rückstand aber nie auf fünf Punkte verkürzen und waren, trotz guter Leistung, nie in Schlagdistanz. Chris Frazier und Robert Merz machten in den letzten fünf Minuten den Deckel auf das Spiel, sodass am Ende ein verdienter und nie gefährdeter 96:83 Heimerfolg zu Buche stand.

Headcoach Falk Möller sagt folgendes zum Spiel: „Wir haben einen wichtigen Sieg eingefahren und unsere Siegesserie ausgebaut. Aber wir haben in der Saison auch schon deutlich besser gespielt als heute. Am Ende des Tages stehen die zwei Punkte, mit denen wir zufrieden sind!“

21.01.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Bayer Giants Leverkusen 57:75

Der Tabellenführer hat den Ristern den Zahn gezogen. 57:75 verlor man am Steinberg gegen die Bayer Giants Leverkusen, es war die erste Niederlage des SC Rist in diesem Jahr und zugleich die niedrigste Wedeler Punktausbeute seit Saisonbeginn.

Die Gäste vom Rhein setzten auf eine Kombination aus Manndeckung und Ballraumverteidigung „und damit sind wir nicht zurechtgekommen“, sagte Trainerin Constanze Wegner, die in Vertretung von Hamed Attarbashi (Schulterverletzung) hauptverantwortlich auf der Bank saß. Unter anderem dank ihrer Schnelligkeit erarbeiteten sich die Rister zunächst gute Abschlüsse und nutzten diese.

Nach der Halbzeit ließ die Wedeler Treffsicherheit zusehends nach. Camron Reece, Daniel Johansson und Leif Möller, die sonst oft zu den Hauptkorbschützen zählen, kamen diesmal zusammen auf lediglich elf Zähler. „Leverkusen hat Cam aus dem Spiel genommen. Wir konnten ihn auch nicht so richtig aus klaren Bewegungen in Szene setzen“, erläuterte die Trainerin.

Dass den Ristern insgesamt 30 Ballverluste unterliefen, wirkte sich ebenfalls nachteilig aus. Insbesondere im Schlussabschnitt häuften sie sich zeitweise und trugen dazu bei, dass man die Gäste enteilen lassen musste: „Dadurch ist Leverkusen dann immer gut ins Laufen gekommen und dann war es entsprechend deutlich“, sagte Wegner.

21.01.2024 17:00 Uhr LOK BERNAU vs. BSW Sixers 87:67

Die erste Halbzeit gestaltete sich holprig für die LOK Bernau. Die BSW Sixers zeigten von Anfang an höchste Konzentration und einen entschlossenen Willen, das Rückrundenspiel für sich zu entscheiden. Der physische Vorteil der Sixers kam dabei besonders zum Tragen, und die TOP-Scorer Donte Nicholas (19 Punkte) und Nico Wenzl (15 Punkte) glänzten mit effektiven Aktionen. Diese beiden Spieler konnten somit den Vorsprung der LOK zügig neutralisieren. Die Mannschaft von Sandersdorf zeigte eine ungebrochene Teammoral, was die LOK Bernau in Bedrängnis brachte. So kam die LOK Bernau nach der Halbzeitpause mit neuer Energie zurück auf das Spielfeld. Die Spieler agierten wach und hochaktiv in der Defensive, spielten geschlossen in der Offensive und setzten gezielt Spielzüge um.

Das vierte Viertel verlief verhaltener, doch die LOK Bernau behielt den Vorsprung und konnte schlussendlich als Sieger vom Feld gehen. Die Spieler waren nach diesem Sieg sichtbar erleichtert, was sich auf die momentane Tabellensituation zurückführen lässt. Die LOK Bernau hat sich auf den 12. Platz verbessert und ist somit punktgleich mit Herford und Iserlohn.

Trainer Bottinelli gab einen Ausblick auf die kommende Herausforderung: „Nun ist der Kopf auf die nächste Challenge in Herford in 6 Tagen gerichtet.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorlage-Beitragbilder-Vor-Nachberichte-ProB-16.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-22 15:54:012024-01-22 15:54:02Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

Nachberichte ProA 18. Spieltag

22. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

20.01.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 93:76

Nach einer umkämpften ersten Halbzeit entschieden die Eisbären das Spiel im dritten Viertel, das sie mit 31:10 gewannen, für sich. Das sechs Spieler zweistellig scorten, unterstreicht die starke Teamleistung der Mannschaft von Steven Key. Mit 15 Punkten waren Nick Hornsby und Matt Frierson, der alle seiner vier Dreierversuche verwandeln konnte, beste Werfer der Partie. 

Das erste Viertel gehörte über weite Strecken den LIONS. Während die Gastgeber kein einziges Mal in Führung gehen konnten, lief es für die Badener insbesondere in der Offense gut. Der zwischenzeitliche Vorsprung betrug zehn Punkte, bevor Bremerhaven den Abstand bis zur ersten Pause auf 18:25 begrenzen konnte. In den folgenden Abschnitt fanden die Hausherren deutlich besser hinein. Nach nur 90 Sekunden stand es 23:25, woraufhin LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic sofort mit Timeout reagierte. Auch dies konnte nicht verhindern, dass eine Minute später der 27:27-Ausgleich fiel. Die Partie war nun auch optisch ausgeglichener. Die bis dahin sehr gute Ballbehandlung aufseiten Karlsruhes litt nun zunehmend unter ungenauen Zuspielen, während die Eisbären langsam selbstbewusster und zwingender in ihren Offensivaktionen wurden. Das dritte Viertel entwickelte sich mehr und mehr zur Katastrophe für die weit gereisten Badener. Ein12:0-Run Bremerhavens, eine LIONS-Dreierquote weit unter 30 % und ein Score von 31:10 in diesem Spielabschnitt, der auch so etwas wie die Vorentscheidung markierte. Denn angesichts einer 74:51-Führung der Eisbären zu Beginn der abschließenden zehn Minuten schien es unter Berücksichtigung der Karlsruher Trefferquoten kaum vorstellbar, dass sich an den Verhältnissen noch substanzielle Veränderungen ergeben könnten.

Eisbären Headcoach Steven Key war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir sind zwar nicht gut ins Spiel gestartet, aber haben defensiv vieles richtiggemacht und uns so nach dem ersten Viertel ins Spiel gekämpft. Wir haben keine Läufe der Karlsruher zugelassen, haben auch offensiv weiter Fortschritte gemacht und super zusammengespielt. Sechs Spieler mit mehr als zehn Punkten, dazu Hendrik mit neun und insgesamt 20 Assists sprechen eine ganz klare Sprache. Wenn wir jetzt gesund bleiben und weiter unseren Plan durchziehen, werden wir sicher eine bessere Rückrunde als Hinrunde spielen.“

20.01.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:95

Jenas Zweitliga-Basketballer in Burgau laufen derzeit auf Hochtouren und machen wieder viel Spaß. Zu dieser Erkenntnis dürfte am Samstagabend auch ein Großteil der 2.427 emotional mitgehenden Zuschauer gekommen sein, der beim 98:95-Heimsieg von Medipolis SC Jena gegen Kirchheim einen stimmungsvollen Rahmen bot. Der ProA-Spitzenreiter aus Thüringen bezwang die erwartet starken Gäste aus Kirchheim unter Teck in einem bis zur Schlussminute hart umkämpften Schlagabtausch letztendlich verdient und verteidigte durch den mittlerweile achten Sieg in Folge seine Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Igor Perovic (Headcoach Bozic Knights Kirchheim): „Zunächst Glückwunsch an Björn und seine Spieler. Ich denke, dass wir ein großartiges Spiel vor einer enorm stimmungsvollen Kulisse gesehen haben. Das Publikum hatte großen Einfluss auf dieses Duell. Wir sind stark ins Spiel gekommen, haben in der ersten Hälfte sehr guten und smarten Basketball gespielt, mit guten Entscheidungen, einer guten Wurfauswahl. Trotz dieser Ausgangslage ist es Jena nach der Halbzeitpause gelungen, die Intensität und Aggressivität in der Verteidigung zu erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt haben sie wie ein Tabellenführer gespielt. Sie haben in den ersten fünf, sechs Minuten des dritten Viertels einen starken Run hingelegt und mich zu zwei Auszeiten gezwungen. Im Anschluss sind wir wieder zurückgekommen und konnten das Duell offen gestalten. Während das letzte Viertel überwiegend ausgeglichen verlief, haben Jenas Leistungsträger am Ende den Unterschied ausgemacht, schwierige Würfe getroffen und dieses Duell mit ihrer individuellen Qualität gewonnen.“

Björn Harmsen (Headcoach Medipolis SC Jena): „Danke für die Glückwünsche an Igor. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir am Ende gewonnen haben, weil das Spiel zum Schluss nach dem Motto ‚offensiver Zufall‘ verlief. Wer trifft seine Würfe besser, wer trifft im Angriff die besseren Entscheidungen? Wir haben von Kirchheim in der ersten Halbzeit 50 Punkte bekommen, hätten deutlich aggressiver verteidigen und rebounden müssen. Igors Team war zu diesem Zeitpunkt mit deutlich mehr Energie unterwegs. Das hat sich erst nach der Pause geändert. Im dritten Viertel hatten wir eine gute defensive Phase, konnten Kirchheim über sechs, sieben Minuten bei nur zwei, drei Punkten halten und doch haben wir sie wieder zurückkommen lassen. Wir haben neun Minuten ohne Foul gespielt und sie wieder herankommen lassen. Am Ende machen wir 17 Fouls und erlauben dem Gegner 95 Punkte. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit unserer Verteidigung hingegen gar nicht.“

20.01.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 76:92

Die Artland Dragons haben die perfekte Antwort nach der knappen Heimniederlage gegen Jena geliefert. Gegen BBC Bayreuth lieferte man über drei Viertel eine nahezu perfekte Leistung ab und siegte am Ende deutlich und verdient mit 92:76. Topscorer der Drachen waren Brandon Thomas und Nikos Chouchoumis mit jeweils 18 Punkten.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Unser zweiter wichtiger Auswärtssieg in Folge gegen eines der stärksten Heimteams der Liga. Wir haben trotz der Tatsache, dass Bayreuth in der ersten Hälfte extrem effizient vom Perimeter getroffen hat, ein sehr gutes Spiel abgeliefert und uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Vor der Partie wollten wir das Reboundduell für uns entscheiden und das Spiel durch unsere Defensive gewinnen. Aber nicht nur defensiv haben wir eine hervorragende Leistung gezeigt, sondern in der Offensive den Ball extrem gut bewegt. 23 Assists sprechen für unsere Entwicklung in den letzten Wochen“.

20.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. JobStairs GIESSEN 46ers 62:90

Nur 25 Düsseldorfer Punkte in Halbzeit eins waren der Schlüssel zum Gießener Erfolg, der laut Ignjatovic mit Luis Figge auch einen Namen hatte. „Er hat zwar nur drei Punkte markiert, aber seine beste Leistung in den eineinhalb Jahren bei uns gezeigt“, lobte der 46ers-Cheftrainer den gebürtigen Korbacher, der in Abwesenheit des an der Schulter verletzten Dejan Kovacevic vor Energie, Leidenschaft und Einsatzwillen nur so sprühte, überall seine Finger im Spiel hatte und mit zehn eingesammelten Rebounds in nur gut 21 Minuten auf dem Parkett auch unter beiden Brettern den Vogel abschoss.

„Heute haben wir gezeigt, was wir eigentlich können“, verteilte der 26-Jährige das Trainerlob auf das gesamte Team, das in allen Statistiken die Nase vorne hatte. Eine 63-prozentige Quote aus dem Halbfeld, sieben von 18 versenkten Dreiern, nur zwei ausgelassene Freiwürfe, 30 gegenüber 18 eingesammelte Abpraller, starke 16 Assists sowie nur neun gegenüber 19 Düsseldorfer Turnovers waren nicht nur aller Ehren wert, sondern bedeuteten am Ende einen deutlichen Auswärtserfolg, der mit 28 Punkten Differenz ebenso klar ausgefallen war wie der 116:88-Hinspielerfolg Ende Oktober in der Osthalle. „Wir hatten richtig viel Energie, haben bei den Rebounds klasse gearbeitet und haben auch viel von unserer Bank bekommen“, freute sich auch 46ers-Kapitän Robin Benzing, der – noch immer durch eine starke Erkältung gehandicapt – immerhin fast 31 Minuten durchgehalten hatte.

„Es war grandios, wie uns unsere Anhänger unterstützt haben. Die Halle fühlte sich an, als sei sie komplett in Gießener Hand“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic am Ende nicht nur über die Unterstützung von den Rängen, sondern auch über drei, vier gelungene Aktionen seiner Bankangestellten wie Roland Nyama und Luca Kahl, die schließlich einen rundum gelungenen Trip an den Rhein veredelten.

Andaç Yapicier (Headcoach): „Glückwunsch an Gießen zu diesem verdienten Sieg. Wir wussten, dass sie nach drei Niederlagen in Serie gegen uns ein anderes Gesicht zeigen würden. Von Beginn an hatten wir große Probleme und haben nur wenig Energie aufs Spielfeld gebracht. Durch einige von Verletzungen zurückgekehrten Spieler konnten wir dann mehr rotieren. Das hat uns aber nicht geholfen, weil wir dem Gegner in jeder Statistik und einzelnen Duellen immer unterlegen waren. Für das Spiel gegen Jena müssen wir unser Spiel anpassen und eine Reaktion zeigen. Unsere Mannschaft hat großes Potenzial, vor allem in der Transition. Ich erwarte ein anderes Gesicht meiner Spieler in der kommenden Woche.“

20.01.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 78:68

Anders als zuletzt starteten die Münsteraner blendend in die Partie. Paderborn wirkte beeindruckt von der Verteidigungsarbeit der Münsteraner. Diese ließ aber zwischenzeitlich in der Intensität nach, die Gäste erkämpften sich folgerichtig den Anschluss (16:14, 8.). Insgesamt aber bestimmte der Gastgeber mit hervorragender Ballbewegung das erste Viertel. Der Einstieg in das zweite Viertel gestaltete sich schwieriger. Einige Ungenauigkeiten störten Münsters offensiven Rhythmus. Paderborn wehrte sich darüber hinaus mit mehr Physis, verkürzte zwischenzeitlich über Lars Lagerpuschs Dreipunktspiel und einem Dreier von Lucas Mayer auf 25:24 (14.).

Den Offensivfaden verlor die Mannschaft von Götz Rohdewald zu Beginn der zweiten Halbzeit. Paderborn verkürzte auf 44:40, ein Distanztreffer von Jasper Günther brachte die Münsteraner nach über drei Minuten mit nur zwei Freiwurfzählern Tourays wieder auf soliderem Kurs, ohne zu überzeugen. Defensiv allerdings stand ein Münsteraner Abwehrbollwerk, das nur zehn Gästezähler im dritten Abschnitt zuließ.

Im letzten Abschnitt brachten die Uni Baskets das Westfalenderby ungefährdet zu Ende, verteidigten aber eher luftig. Für das spektakuläre Highlight und die höchste Führung des Spiels sorgten Hilmar Pétursson und Adam Touray. Der Isländer legte ein Traumanspiel hinter seinem Rücken in den Lauf Tourays, der zum krachenden Dunk einflog (67:51, 34.). Paderborn hielt noch einmal energisch dagegen, verkürzte zwischenzeitlich auf 75:65 (37.) Doch mit dem erster Dreier von Adam Touray im Münsteraner Jersey seit seiner Rückkehr 2020, seinem ersten seit mehr als vier Jahren stellte der Center auf 78:66. Standing Ovations der Fans für ihren neuen Dreier-Schützen.

20.01.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC 76:83

Die Baskets starteten defensiv gut ins Spiel und konnten die gegnerischen Topscorer Wolf und Alexander gut aus dem Spiel nehmen. Nach Punkten von Trey Hall führten die Baskets mit 12-8, ehe Nürnberg mit einem 8-0 Lauf die Führung übernahm. Kurz vor dem Viertelende erlangten die Baskets wieder die Spielkontrolle und gingen durch Punkte von Richmond mit einer knappen 18-16 Führung in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel knüpften die Baskets an die gute Endphase an und bauten kontinuierlich die Führung aus. Nach Punkten von Richmond wuchs die Führung auf zwölf Punkte (37-25), doch Schröder traf für Nürnberg zweimal aus der Distanz, sodass Koblenz nur mit einer 8 Punkte Führung in die Halbzeitpause gehen konnte (39-31).

In einem intensiven dritten Viertel erwischte Nürnberg den besseren Start und glich durch einen 8-0 Lauf nach 23 Minuten die Partie aus. In der Folge gab es für beide Teams viele Freiwürfe und keines der Teams konnte sich einen größeren Vorsprung erspielen. Mit einer knappen 56-54 Führung für die Baskets ging es ins letzte Viertel, in dem Koblenz nach Punkten von Pipiras mit 65-59 in Führung ging. Die Baskets leisteten sich in der Endphase zu viele Ballverluste und die Falcons gingen nach einem Dreier von Schröder mit 69-72 in Führung. Nürnberg profitierte in der Crunchtime von weiteren Ballverluste und Bastian Doreth sorgte mit einem Treffer aus der Distanz zum 76-82 für die endgültige Entscheidung.

21.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RASTA Vechta II 89:61

Vor 2800 Fans in der Süwag Energie ARENA merkt man den FRAPORT SKYLINERS schnell an, dass sie sich gegen RASTA Vechta II einiges vorgenommen haben und Revanche für das Hinspiel im Sinn hatten. Mit viel defensivem Druck, klarem Plan im Angriff und konsequenter Umsetzung der Vorgaben der Coaches wird schon im ersten Viertel der Grundstein für den Heimsieg gelegt. Denis Wucherer nutzt die gesamte Tiefe und Breite seiner Bank, alle Spieler punkten und am Ende wird der Sieg von den Fans lautstark umjubelt – ein rundum gelungener Basketball-Nachmittag!

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Ich möchte erst mal ein Kompliment an Hendrik aussprechen. Er macht da in Vechta einen großartigen Job. Man kriegt als Coach immer Kopfschmerzen, wenn man sich auf sie vorbereiten will. Es gibt nur sehr wenige Teams, die so wenig Fehler machen. Sie sind einfach gut gecoacht. Heute haben wir Mittel gegen sie gefunden, nämlich mit unserer Physis und unseren großen Guards, die viel unter dem Korb gespielt haben. Wir waren über 40 Minuten stabil in der Verteidigung und haben insgesamt eine erwachsene Leistung gezeigt.“

Hendrik Gruhn (Headcoach, RASTA Vechta II): „Glückwunsch an Frankfurt zum verdienten Sieg. Wir hatten heute über 40 Minuten keine Chance, es war ein ganz anderes Spiel als in Vechta. Frankfurt hat mit sehr viel Energie und Intensität gespielt. Wir waren eigentlich darauf vorbereitet, aber es ist dann doch schwer, dagegen anzutreten. Wir sind mit den großen, physischen Guards von Frankfurt nicht zurechtgekommen. Es ist kein Beinbruch hier in Frankfurt bei einem Spitzenteam zu verlieren, aber dennoch bin ich nicht zufrieden damit, wie wir uns ab dem dritten Viertel mit der Niederlage mehr oder weniger abgefunden haben. Darüber werden wir reden und daran arbeiten, um es beim nächsten Spiel in Dresden besser zu machen.“

21.01.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum (110:101)

Die 3.154 Zuschauer in der ausverkauften Ischelandhalle sahen einen kuriosen Spielverlauf. Drei Viertel dominierte Phoenix das Spiel, doch dann drehte Matthew Strange für Bochum im letzten Viertel richtig auf und machte die Partie fast nochmal spannend.

Im ersten Viertel legte Phoenix los wie die Feuerwehr, spielte schnell und zielstrebig. Brock Mackenzie erzielte die ersten fünf Punkte für das Team von Headcoach Chris Harris. Auch Bohannon, McCall und Schneider zeigten sich treffsicher und sorgten dafür, dass es nach fünf gespielten Minuten bereits 20:8 für Hagen stand. Die SparkasenStars konnten den Rest des Viertels danach ausgeglichener gestalten und ließen Hagen nicht weiter wegziehen. Zu Beginn des zweiten Viertels zog Hagen dann aber deutlich weg. Mit einem 9:0 Lauf schraubten Kristofer Krause und Brock Mackenzie den Vorsprung auf +20 hoch. Niklas Geske nahm nun das Heft auf Bochumer Seite in die Hand. 8 Punkte in Folge erzielte der Kapitän der SparkassenStars in Folge, jedoch konnten die Bochumer keine Stops in der Defense setzen. Hagen traf weiterhin hochprozentig und ging mit einer 20 Punkte-Führung (56:36) in die Halbzeitpause. Die SparkassenStars kamen mit etwas mehr Energie aus der Pause und konnten das dritte Viertel zunächst ausgeglichen gestalten. Bis 3:20 Min vor Viertelende blieb es beim 20 Punkte Rückstand.

Das Hagener Publikum war jetzt schon in Feierlaune, denn kaum einer rechnete damit, dass die SparkassenStars nicht aufgeben und ein Spieler sogar eine wahre Sternstunde erleben sollte. Matthew Strange sorgte für Entsetzen in der Ischelandhalle, denn der 25 jährige US Amerikaner erzielte 25 Punkte für sein Team im letzten Viertel. Auch David Cohn und Niklas Geske trafen ihr Distanzwürfe . Das Team von Headcoach Felix Banobre erzielte insgesamt 42 Punkte im letzten Spielabschnitt und kam Hagen doch nochmal richtig nah.Auch die Zonenverteidgung der Bochumer griff nun besser, Hagen ließ es aber nicht richtig spannend werden und hielt den Vorsprung schlussendlich bei 9 Punkten. Mit 110:101 gewannen die Hagener dieses Derby verdient.

„Beide Teams kennen sich sehr gut. Wir haben einen ähnlichen Spielstil.Wir starteten leider nicht gut ins Spiel. Es war sehr schwer für mich, die richtigen Spieler für die unterschiedlichen Situationen im Spiel zu finden. Im letzten Viertel haben wir die Verteidigung nochmal umgestellt, konnten Stops setzen und Hagen verfehlte Würfe. Dann kam Matthew und lieferte eine unglaubliche Leistung ab. Wir haben nie aufgegeben. Jetzt müssen wir uns erholen und an das nächste Spiel denken“, so Headcoach Felix Banobre.

21.01.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans (91:82)

Die ersten Spielminuten gestalteten sich ausgeglichen und die Gäste machten die Partie erwartbar schnell. Frühe Abschlüsse führten auf Dresdener Seite zum Erfolg, die Gladiatoren ließen den Ball zwar etwas länger durch die eigenen Reihen laufen, gingen das hohe Spieltempo aber erfolgreich mit. Vor allem defensiv wurden die Moselstädter im Verlauf der ersten zehn Spielminuten immer stärker und offensiv fiel der Dreier nun hochprozentig. Zu Beginn des zweiten Viertels wurden die Titans mit ihrem schnellen Offensivspiel wieder erfolgreicher und produzierten immer wieder einfache Punkte im Eins-gegen-Eins. Trier verließ sich nun vermehrt auf das Inside-Spiel über Kapitän Maik Zirbes, der bereits zur Mitte des zweiten Viertels 13 Punkte erzielt hatte und von Dresdens Big Man Riege nicht zu stoppen war (37:26, 15. Spielminute). Durch die starke Präsenz am Brett und im Rebound, erspielten sich die Gladiatoren immer wieder gute Positionen für ihre Schützen und hielten die Führung konstant im zweistelligen Bereich.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gladiatoren an beiden Enden des Feldes nochmal einen Gang hoch und erhöhten ihre Führung innerhalb der ersten zweieinhalb Minuten der zweiten Halbzeit auf 20 Punkte (59:39, 23. Spielminute). Weiterhin übte man defensiv viel Druck auf die Dresdener Ballhandler aus, die auch aufgrund des hohen Spieltempos, immer wieder zu Fehlern gezwungen wurden. Aber auch auf Seiten der Gastgeber schlichen sich immer wieder vermeidbare Turnover – meist in Form von zu schwachen oder ungenauen Pässen – in das Spiel. Mit fortlaufender Spielzeit wurde die Partie zunehmend physischer und vor allem unter den Körben entwickelte sich ein intensiver Positionskampf. Trotz der kurzen Aufholjagd der Titans gewinnen die RÖMERSTROM Gladiators ihr achtes Saisonspiel in Folge mit 91:82 und stellen damit einen neuen Vereinsrekord auf.

Don Beck (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Zuerst einmal Glückwunsch an Fabian und sein Team. Ich mag das Dresdener Team wirklich sehr. Mir gefällt ihre Art und Weise Basketball zu spielen, das offensive Spacing und wie sie den Ball laufen lassen. Es ist eine sehr uneigennützige Truppe, von der wir wussten, dass sie uns vor eine große Herausforderung stellen wird – und das haben sie vor allem im letzten Viertel getan. Ich bin stolz auf unsere Jungs. Wie auch Dresden mussten wir auf einen Schlüsselspieler verzichten. Marcus Graves ist unser Point Guard, er lenkt die Offensive und produziert unglaublich viel für uns. Wir wussten, dass uns sein Ausfall beeinflussen wird, aber alle anderen Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht und das sehr gut kompensiert. So war es ein absoluter Team-Sieg für uns und ich bin sehr zufrieden mit unserem Rebounding und wie wir den Ball verteilt haben. Defensiv bin ich nicht mit allem zufrieden, aber ich bleibe beim positiven und das ist ein weiterer wichtiger Sieg. We’ll keep it rollin‘“!

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Nachbericht-ProA-ST18.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-22 13:59:002024-01-22 14:36:44Nachberichte ProA 18. Spieltag

BBC Bayreuth verpflichtet Besnik Bekteshi

20. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Der BBC Bayreuth freut sich, die Verpflichtung von Besnik Bekteshi bekannt zu geben. Der Deutsch-Kosovare begann seine Basketballkarriere beim VfL Kirchheim unter Teck und wechselte später in die Basketballakademie (BBA) des Bundesligisten Ludwigsburg. Es folgten Einsätze in verschiedenen deutschen Ligen sowie auch in internationalen Wettbewerben. Der 31-Jährige ist in Ferizaj (Kosovo) geboren und war zuletzt für den kosovarischen Verein Golden Eagle Ylli im Einsatz.

Als deutscher Jugendauswahlspieler wurde Besnik Bekteshi unter anderem bei der U17-Weltmeisterschaft in Hamburg ausgezeichnet. Zudem wurde der damalige Youngster als Ludwigsburgs Sportler des Jahres 2010 geehrt. Im Seniorenbereich musste er jedoch immer wieder Rückschläge durch Verletzungen hinnehmen, darunter ein Kreuzbandriss im März 2013, der ihn die gesamte Saison 2013/14 kostete.  

Seine Rückkehr erfolgte in der ProA-Spielzeit 2014/15 für den ehemaligen Erstligisten Gießen 46ers, wo er für seine Leistungen im Oktober 2014 als Youngster des Monats geehrt wurde. Besnik Bekteshi führte die Mannschaft in erzielten Punkten, Vorlagen und Ballgewinnen an und wurde schließlich zum Youngster des Jahres der ProA gewählt.

Besnik Bekteshi, der zuletzt für die Tigers Tübingen von der Saison 2018/19 bis 2020/21 und anschließend für die VfL Kirchheim Knights von der Saison 2021/22 bis 2022/23 in Deutschland spielte, hat in seiner letzten Saison durchschnittlich 18 Minuten pro Spiel gespielt und dabei 4,8 Punkte erzielt. Anschließend folgte der Wechsel zu Golden Eagle Ylli.

Mladen Drijencic, Head Coach des BBC Bayreuth: 
„Es war eine undankbare Aufgabe, weil der Zeitdruck gegen uns gearbeitet hat. Der Spiel- und Trainingsbetrieb war aufgrund von Personalproblemen auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Schwierigkeit, einen Spieler mit deutschem Pass zu finden und einen Point Guard / Guard zu finden, der uns helfen kann, ist extrem hoch. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir Besnik verpflichten konnten. Er ist ein erfahrener Spieler, ehemaliger Jugendnationalspieler und hat internationale Erfahrung. Er kennt die ProA und kann auf zwei Positionen spielen.

Besnik Bekteshi:
„Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekomme, für einen so renommierten Verein wie Bayreuth zu spielen und bin super motiviert, alles für den Verein und die Mannschaft zu geben.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Bekteshi-Bayreuth.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-20 14:53:412024-01-29 14:58:34BBC Bayreuth verpflichtet Besnik Bekteshi

Dragons Rhöndorf verpflichten Ferenc Gille

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Süd 23/24

Von ProA-Ligist Nürnberg Falcons BC wechselt Power Forward Ferenc Gille an den Bad Honnefer Menzenberg und wird die Big Man-Riege der Dragons Rhöndorf mit seinen vielfältigen Fähigkeiten ergänzen und für mehr Tiefe im weiteren Saisonverlauf sorgen.

Geboren und aufgewachsen in Sachsen-Anhalt durchlief der 2,03 Meter große Forward zunächst das Leistungsprogramm des heutigen Syntainics MBC, inklusive Debüt in der easyCredit BBL. Mit der Aussicht auf mehr Spielzeit und die passende Stätte zur Entwicklung zog es den heute 25-Jährigen jedoch 2019 zum renommierten TEAM EHINGEN URSPRING, wo er in seiner ersten ProA-Spielzeit auf Anhieb 6,3 Punkte und 3,6 Rebounds auflegen konnte und diese in der Folgesaison mit 9,0 Punkten und 3,7 Rebounds mehr als nur bestätigte. Spätestens jetzt hatte sich der Neu-Drache auf die Zettel vieler ProA-Ligisten gespielt und kam 2021/22 erstmals mit dem Rheinland in Kontakt, als er eine Spielzeit für Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen (4,5 PPP & 2,7 RPG) im nationalen Unterhaus absolvierte. Nach einem Jahr und einem größeren Umbruch im Kader der Riesen vom Rhein lockten schließlich die Falken aus Nürnberg, wo Ferenc Gille auf Anhieb seinen Platz als Energizer und Publikumsliebling fand und die Spielzeit 2022/23 mit allabendlichen 5,0 Punkten und 2,7 Rebounds beendete.

Mit einer kleiner werdenden Rolle in der laufenden Spielzeit kam schließlich der Wunsch nach einer Veränderung auf, was zu einer einvernehmlichen Vertragsauflösung nach 15 absolvierten Partien führte (3,8 PPG & 1,8 RPG). Jetzt heißt es Umzug stemmen und die neuen Kollegen kennenlernen, denn bereits zum kommenden Auswärtsspiel bei der Porsche BBA in Ludwigsburg kann Ferenc Gille möglicherweise schon sein Debüt im Dragons-Jersey feiern.

Stephan Dohrn (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Yannick Arenz und ich haben vor der Saison mit einem leeren Blatt Papier begonnen, welches sich danach Woche für Woche mit Namen gefüllt hat. Wir sind sowohl charakterlich als auch sportlich mit der Mannschaft sehr zufrieden. Zusätzlich glauben wir, dass uns mehr Tiefe auf den großen Positionen, sowie ein Plus an Athletik und Physis im weiteren Saisonverlauf sehr gut weiterhelfen kann. Mit Ferenc Gille hat dann genau der passende Spieler eine neue Situation gesucht. Wir sind froh, dass er sich uns anschließt. Mit seinen Fähigkeiten auf dem Feld, sowie seinem offenen und freundlichen Charakter wird er eine Bereicherung für uns sein.“


Ferenc Gille (Neuzugang Dragons Rhöndorf): „Ich hatte sehr gute Gespräche mit Coach Dohrn und den Verantwortlichen, was die Entscheidung letztlich einfach gemacht hat. Inhaltlich und menschlich hat vieles direkt gepasst, ebenso wie der Austausch über das sportliche Konzept und das Umfeld. Dazu kenne ich ja auch schon einige der Jungs hier wie Jekabs Beck, Antonio Pilipovic oder Badu Buck, der ebenso wie ich, sehr gut mit Ferdinand Zylka befreundet ist. Jetzt freue ich mich auf mein Debüt als Drache und die Atmosphäre im DragonDome.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Gille-Rhoendorf.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 15:00:472024-01-19 15:00:48Dragons Rhöndorf verpflichten Ferenc Gille

Nick Lasch wechselt zu den NINERS Chemnitz

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Süd 23/24

Die CATL Basketball Löwen ermöglichen ihrem bisherigen Spieler Nick Lasch den Wechsel zurück zu seinem Chemnitzer Heimatverein. Der bewegliche Center kam vor der Saison von den NINERS Chemnitz nach Erfurt, wo der 19-Jährige das Nachwuchsprogramm des Erstligisten durchlaufen und in der vergangenen Saison auch bereits Trainingseinheiten mit der BBL-Mannschaft absolviert hatte. Bei den CATL Basketball Löwen nahm er direkt vom Saisonstart an eine feste Rotationsrolle in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein und stand durchschnittlich 12 Minuten auf dem Spielfeld.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut blickt positiv auf die Entwicklung des jungen Spielers und äußert zugleich Verständnis für die Entscheidung: „Wir freuen uns, dass Nick in den letzten Monaten Teil unseres Programms war. Er hat sich sehr gut eingefügt und mit seiner positiven wie bodenständigen Einstellung zu unserer erfolgreichen Mannschaftsentwicklung beigetragen. Zudem sammelte er wertvolle Erfahrungen und entwickelte sich spielerisch weiter. Gerne hätten wir ihn längerfristig auf seinem weiteren Weg begleitet und können uns auch in der Zukunft gut ein Wiedersehen vorstellen. Gleichzeitig respektieren wir seinen Wunsch, zurück zu seinem Heimatverein zu wechseln, dem er sehr verbunden ist. Die NINERS Chemnitz sind ein sehr professioneller Klub, der für junge Spieler viele attraktive Perspektiven mit sich bringt. Wir bedanken uns bei Nick für seinen vorbildlichen Einsatz in den letzten Monaten und wünschen ihm viel Erfolg in seiner weiteren Entwicklung“

Nick Lasch erklärt seinen Wechsel folgendermaßen: „Ich blicke positiv auf meine Zeit in Erfurt und bedanke mich bei den Coaches und allen Verantwortlichen für das Vertrauen. Der Klub ist sehr gut aufgestellt und der Umgang aller Beteiligten miteinander ist sehr respektvoll. Vor der Saison war ich unsicher, was für mich der beste nächste Schritt war. Durch die Erfahrung der letzten Monate habe ich noch besser gelernt, meine eigenen Fähigkeiten im Training und im Wettkampf mit Profis einzuschätzen. Der Leistungsschritt aus dem Nachwuchsbereich zu den Löwen als ProB-Spitzenmannschaft war eine wertvolle Herausforderung. Dabei ist mir klar geworden, dass die Entwicklungsmöglichkeiten bei den NINERS mit der zweiten Mannschaft in der 1. Regionalliga und mit der Profimannschaft auf höchstem nationalen Level für meinen nächsten Schritt sehr gut passen. Ich bin dankbar, dass die Löwen-Verantwortlichen so verständnisvoll reagiert haben und würde mich freuen, wenn der Klub den starken Saisonverlauf erfolgreich fortsetzt.“

(Quelle: Basketball Löwen Erfurt)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Lasch-Erfurt.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:47:142024-01-19 13:47:15Nick Lasch wechselt zu den NINERS Chemnitz

LOK Bernau holt Shooting Guard Jacob Mampuya an Bord

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Nord 23/24

Die LOK Bernau freut sich, die Neuverpflichtung des erfahrenen Shooting Guards Jacob Mampuya bekannt zu geben. Der gebürtige Berliner, der in den Jugendabteilungen des TuS Neukölln und des TuS Lichterfelde sowie der Internationalen Berliner Basketball-Akademie (IBBA) seine Wurzeln hat, bringt eine beeindruckende Karriere mit sich.

Nach seinen Anfängen in Bremerhaven wechselte Mampuya 2013 in die Vereinigten Staaten, um an der St. Louis Christian Academy in Missouri seine Basketballfähigkeiten zu verfeinern. Seine professionelle Laufbahn begann er beim Zweitligisten VfL Kirchheim/Teck in der Saison 2014/15. Dort etablierte er sich als vielversprechendes Talent, ehe er 2015 zu den Artland Dragons wechselte.

Die Saison 2016/17 verbrachte Mampuya bei den Giants Nördlingen, bevor er Anfang 2017 zum PS Karlsruhe wechselte und maßgeblich zum Vizemeistertitel in der 2. Bundesliga ProA beitrug. Seine beeindruckenden Durchschnittsstatistiken von 8,2 Punkten und 3,3 Rebounds pro Spiel unterstreichen seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.

Die Saison 2016/17 verbrachte Mampuya bei den Giants Nördlingen, bevor er Anfang 2017 zum PS Karlsruhe wechselte und maßgeblich zum Vizemeistertitel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beitrug. Seine beeindruckenden Durchschnittsstatistiken von 8,2 Punkten und 3,3 Rebounds pro Spiel unterstreichen seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.

Im Juli 2017 zog es ihn in die Basketball-Bundesliga zu den Walter Tigers Tübingen, wo er seine Fähigkeiten in 16 Bundesliga-Partien unter Beweis stellte. Nach Stationen beim FC Schalke 04, den Scanplus Baskets Elchingen und der SG Lützel-Post Koblenz fand Mampuya in der Saison 2022/23 bei den Wiha Panthers Schwenningen eine neue sportliche Heimat.

Im Sommer 2023 wechselte Mampuya zum Drittligaaufsteiger BG 2000 Berlin, wo er eine entscheidende Rolle im Team der Berlin Braves 2000 einnahm. Geprägt von seinem beeindruckenden Können auf dem Spielfeld und seiner Führungsqualität, trug er maßgeblich dazu bei, dass die Braves ihre Ziele erreichten. Nach einer erfolgreichen Hinrunde schließt sich Jacob Mampuya nun LOK Bernau an und bringt seine Erfahrung und sein Talent mit, um das Team in den kommenden Herausforderungen zu unterstützen.

Trainer Davide Bottinelli äußerte sich positiv über die Verpflichtung: „Mit Jacob können wir Qualität und Tiefe zu unserem Kader hinzufügen und werden damit für den letzten Teil der Saison am besten ausgestattet sein. Er ist ein starker Athlet, der seine Physis sehr gut in der Offense sowie der Defense einsetzen kann. Sein Wurf hat sich verbessert und sein Drive zum Korb, ebenso wie die Abschlüsse in der Nähe des Ringes waren immer eine seiner Stärken. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Auch Jacob Mampuya selbst äußerte sich optimistisch: „Ich freue mich, für die restliche Saison für Lok Bernau zu spielen und nehme die Challenge an, mit der jungen, hungrigen Mannschaft die Playoffs zu erreichen. Ich freue mich auf das neue Team und vor allem die Fans!“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Bernau-Mampuya.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:43:042024-01-19 13:43:05LOK Bernau holt Shooting Guard Jacob Mampuya an Bord

PSK Lions und Seiko trennen sich

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Zur Mitte der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nehmen die PS Karlsruhe LIONS Feinjustierungen an ihrem Kader vor. In der Konsequenz verlässt Shooting Guard Adam Seiko die Mannschaft. Die Trennung von dem 25-jährigen US-Amerikaner erfolgt einvernehmlich, wie die LIONS-Verantwortlichen mitteilen.

Seiko war im vergangenen Sommer vom College in den USA nach Karlsruhe gewechselt und hat 13 Spiele im Löwentrikot absolviert. Im Durchschnitt kam er auf knapp 17 Minuten Einsatzzeit und 5,7 Punkte. Seinen Bestwert erreichte er im Heimspiel gegen die JobStairs GIESSEN 46ers, als er 16 Punkte erzielte. Die LIONS bedanken sich bei dem Aufbauspieler für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

(Quelle: PSK Lions)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Seiko-Karlsruhe.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:32:382024-01-19 13:32:39PSK Lions und Seiko trennen sich

Gartenzaun24 Baskets verpflichten Jubril Adekoya

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die Gartenzaun24 Baskets haben sich nach dem Sieg gegen Bayreuth am vergangenen Wochenende und der Verpflichtung von US-Boy Jake Biss nicht ausgeruht, im Gegenteil: Der Paderborner ProA-Ligist legte direkt nach und verkündete mit dem US-Amerikaner Jubril Adekoya eine weitere Kaderverstärkung. Der 29jährige Forward spielte zuletzt in der höchsten britischen Basketballliga BBL und soll den Baskets vor allem mehr Sicherheit auf der großen Position geben. Adekoya unterschrieb einen Vertrag für den Rest der Saison 23/24 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 

Geboren in Tinley Park (Illinois/USA), sammelte Jubril Adekoya seine ersten Basketballerfahrungen bei den Victor J. Andrew Thunderbolts an der lokalen Highschool.  Der mit den Gardemaßen 2.01 Meter und 104 Kilogramm ausgestattete Forward startete anschließend seine College-Karriere 2013 bei den „Valparaiso Beacons“ an der Valparaiso University (Valparaiso, Indiana/USA). Über vier Spielzeiten entwickelte er sich in der NCAA 1 zu einem wichtigen Leistungsträger seines Teams. 2017 folgte der Schritt nach Europa: Beim spanischen Zweitligaclub Levitec Huesca unterschrieb Adekoya seinen ersten Profivertrag, anschließend stand er in der zweiten spanischen Liga ab 2018 für Real Valladolid und ab 2020 für Almansa Con Alfanion auf dem Parkett. 2021 wechselte er in die höchste britische Basketballliga BBL (British Basketball League) zu den Leicester Riders, 2023 zog es ihn zum Ligakonkurrenten Sheffield Sharks. Für sie stand er 2023/24 in 16 Spielen im Schnitt 23.7 Minuten auf dem Platz und erzielte dabei pro Partie 7.1 Punkte, 1.9 Assists, 4.6 Rebounds und 0.8 Steals. Bei den Gartenzaun24 Baskets Paderborn unterzeichnete Adekoya einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2023/24. 

Statements zum Transfer 

Steven Esterkamp, Headcoach Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Jubril für den Rest der Saison. Er ist ein Spieler, der die Erfahrung mitbringen wird, die uns die ganze Saison über etwas gefehlt hat. Ein Spieler, der uns für den Rest der Saison Sicherheit auf der großen Position geben kann.“ 

Dominik Meyer, Geschäftsführer Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Wir sind sehr froh, dass wir auf der großen Position in dieser Phase der Saison noch einmal einen Spieler gefunden haben, der zu uns passt. Jubril hatte richtig Lust auf Paderborn: Die finalen Gespräche am vergangenen Wochenende verliefen alle sehr unkompliziert, die Vertragskonditionen war dann am Sonntagabend innerhalb von drei Stunden unter Dach und Fach. Wir haben uns nach der Verpflichtung von Jake Biss und dem Sieg gegen Bayreuth nicht ausgeruht, sondern mit Hochdruck daran gearbeitet, auch für den restlichen Verlauf der Saison weiter erfolgreicher zu werden. Wir wollen und werden alles dafür tun, aus dem Tabellenkeller herauszukommen – dieser Transfer ist ein starkes Zeichen dafür. Für Jubril haben wir uns noch mal echt gestreckt und ich bin sehr froh, dass wir ihn so schnell von Paderborn überzeugen konnten.“ 

Jubril Adekoya: „Ich freue mich darauf, jetzt in Paderborn zu sein! Es ist eine große Chance für mich, auf diesem Niveau in Deutschland zu spielen, das sehe ich nicht als selbstverständlich an. Ich glaube, dass ich dem Team helfen kann und bin zuversichtlich, dass sich das auch in Siegen zeigen wird. Ich sehe, dass es hier eine großartige Fangemeinde und Basketballhistorie gibt: Das möchte ich mit meinem Spiel würdigen.“ 

Faktencheck: Jubril Adekoya 

  • Geburtstag: 30. Dezember 1994 
  • Größe: 2.01 Meter 
  • Gewicht: 104 Kilogramm 
  • Position: Forward 
  • Nationalität: USA 
  • Stationen: Sheffield Sharks (England, 2023-2024), Leicester Riders (England, 2021-2023), Almansa Con Alfanion (Spanien, 2020-2021), Real Valladolid (Spanien, 2018-2020), Levitec Huesca (Spanien, 2017-2018), Valparaiso Beacons (USA, 2013-2017) 
  • Stats 2023-24 (BBL British Basketball League): 16 Spiele / 23.7 Minuten / 7.1 Punkte / 1.9 Assists / 4.6 Rebounds / 0.8 Steals 

(Quelle: Gartenzaun24 Baskets | Foto: Peter Simmons)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Adekoya-Paderborn.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:28:282024-01-19 13:28:29Gartenzaun24 Baskets verpflichten Jubril Adekoya
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