Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

16.12.2023 17:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. BBG Herford

Am Samstag, den 16.12. steht für die Berlin Braves 2000 das letzte Heimspiel in diesem Jahr auf dem Spielplan. Zu Gast in der Berliner Sömmeringhalle ist dann BBG Herford, die aktuell auf dem 12. Tabellenplatz verweilen und gegen die drittplatzierten Braves sicherlich für eine Überraschung sorgen wollen. 

Die Berlin Braves konnten am vergangenen Spieltag leider kein weiteres Erfolgserlebnis feiern. Beim Auswärtsspiel gegen die BSW Sixers mussten sie in einer durchweg spannenden Partie inklusive Overtime am Ende eine hauchdünne Niederlage einstecken. Mit einer 77:76 Niederlage im Gepäck musste die Mannschaft die Heimreise nach Berlin antreten. Die Enttäuschung über die Niederlage wiegt aufgrund der eigentlich starken Leistung sicherlich noch schwerer als sonst. Doch vor den Feiertagen gilt es nochmal den Kopf aus dem Sand zu ziehen, die Enttäuschung in Leistung umzuwandeln und sich mit voller Motivation in die letzten zwei Spiele dieses Jahr zu stürzen. 

Am kommenden Samstag kommt dann die BBG Herford mit dem festen Vorsatz nach Berlin, ihre Negativserie endlich zu beenden und eine Erfolgsserie zu starten. BBG Herford konnte in den letzten fünf Spielen keinen Sieg mehr einfahren und steht mittlerweile mit einer Bilanz von acht Niederlagen aus elf Spielen nur noch auf dem 12. Tabellenplatz. Im letzten Spiel gegen die EN Baskets Schwelm haperte es vor allem in der Defensive, sodass Schwelm zur Halbzeit mit 17 Punkten führte. Herford konnte im zweiten Durchgang zwar noch auf acht Punkte rankommen, doch am Ende reichte die Aufholjagd nicht und mündete in einer 85:99 Niederlage.

16.12.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. SBB Baskets Wolmirstedt

BB Baskets gastieren beim heimstarken Aufsteiger in Rostock Für die SBB Baskets steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das dritte Auswärtsspiel in Serie auf dem Programm: Am Sonnabend ab 18 Uhr ist Wolmirstedt bei den Rostock Seawolves II zu Gast.

Aufsteiger Rostock spielt bislang eine solide Saison. Vier Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. Alle Erfolge wurden vor heimischem Publikum geholt. Bester Werfer der Zweitvertretung des Erstligisten Rostock Seawolves ist der US-Amerikaner Branden Maughmer mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie. Der 35 Jahre alte Routinier Michael Jost bringt viel Erfahrung ins Team, ist mit elf Punkten und sechs Rebounds im Schnitt eine weitere Säule der Rostocker.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt vor der Partie: „Das wird definitiv keine einfache Aufgabe. Rostock hat vor heimischem Publikum bislang sehr gut ausgesehen. Sie haben einen interessanten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Für uns heißt es, dort weiterzumachen, wo wir in der vergangenen Woche aufgehört haben: konzentriert und aggressiv zu spielen, offensiv in Umschaltsituationen zu kommen und defensiv sehr gut zu sein. Das Training war sehr intensiv und ich bin überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind.“

16.12.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. LOK BERNAU

Der kommende Samstag verspricht ein hochspannendes zwölftes Saisonspiel für die LOK, wenn sie auf EN BASKETS Schwelm treffen. Die Vorfreude auf dieses Duell wird durch das Statement des Bernauer Trainers Davide Bottinelli verstärkt, der die jüngsten positiven Entwicklungen seines Teams hervorhebt. In den letzten Spielen hat sich das Bernauer Team nicht nur technisch und taktisch verbessert, sondern auch auf mentaler Ebene. Die gesteigerte Aufmerksamkeit und der verbesserte Teamgeist sind entscheidende Faktoren, die das Team weiter voranbringen sollen. 

„Diese Linie möchten wir mit voller Energie weiterverfolgen“, unterstreicht Trainer Bottinelli. Es ist deutlich zu spüren, dass das Team hochmotiviert ist und die erzielten Fortschritte im Spiel umsetzen möchte. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf einer stabilen defensiven Leistung. Der Coach betont die Notwendigkeit, die Scoring-Qualitäten des Gegners zu unterbinden, insbesondere in Bezug auf Dreier. Dabei werden Rebounds eine entscheidende Rolle spielen, um dem Team eine solide Grundlage zu bieten. 

Mit einer Bilanz von 7 Siegen und 4 Niederlagen präsentiert sich Schwelm als offensiv ausgerichtete Mannschaft, die durch gefährliche Shooter beeindruckende Punktzahlen erzielen kann. Der Trainer hebt Spieler wie Robert Merz und Thomas Reuter hervor, beide mit Erfahrung in der ProA, als ernsthafte Herausforderungen für sein Team. 

16.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Eine Woche nach der Heimniederlage gegen Wolmirstedt bekommen die Itzehoe Eagles sofort die Chance zur Wiedergutmachung. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erwarten sie die Ademax Ballers Ibbenbüren.

Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen ist mit bisher nur einem Sieg Tabellenletzter. Doch der Gegner dürfe aufgrund der Platzierung auf keinen Fall unterschätzt werden, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink: „Sie haben viel Talent in ihrem Team.“ Tim Kosel und Lorenz Neuhaus seien zwei spielstarke Aufbauspieler, am Brett gelte es, dem erfahrenen und sehr physisch spielenden Center Kai Hänig nicht zu viele Punkte zu erlauben. Mit vier Importspielern verfügten die Ballers zudem über viel Flexibilität, sagt Völkerink. Einer von ihnen ist der während der Saison verpflichtete Amerikaner Denzel Livingston, der vor einigen Jahren kurzzeitig beim NBA-Team Houston Rockets unter Vertrag stand.

Bei den Itzehoern scheint die Krankheitswelle fast überstanden zu sein – aber eben nur fast: Für Jack Fritsche werde es sehr eng bis zum Spiel, berichtet der Trainer. Es werde darum gehen, den Gegner konstant unter Druck zu setzen und dabei mehr Druck auszuüben als zuletzt. Denn natürlich kann das Ziel im letzten Heimspiel des Jahres nur ein Sieg sein: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Fans viel Energie in die Halle bringen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“

17.12.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Bayer Giants Leverkusen

Der 12. Spieltag der TKS 49ers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord hat einiges zu bieten! Nicht nur ist mit den Bayer Giants Leverkusen ein geschichtsträchtiges Topteam zu Gast, sondern wird der Adventsspieltag auch durch den Platinpartner der MBS mit einem Rahmenprogramm veredelt.

Welches Team beschert seinen Fans eine Woche vor Heiligabend ein vorweihnachtliches Geschenk? Die Trikotfarben würden dabei für die gastierenden Bayer Giants Leverkusen sprechen, welche das Spielfeld traditionell mit roten Akzenten betreten. Doch zum Glück entscheiden diese nicht über den Spielausgang. Allerdings ist bei diesem Aufeinandertreffen auch mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation kein klarer Favorit auszumachen. Die 49ers stehen seit letzter Woche auf Rang vier der ProB Nord, während sich die Giants mit einer identischen Bilanz von sieben Siegen und vier Niederlagen auf Rang sechs befinden. Die Gäste stiegen letzte Saison überraschend aus der ProA ab, legten 2023/24 einen erwartet starken Start in der ProB hin, verloren nun jedoch drei ihrer letzten vier Partien. 49ers Co-Trainer Dorian Coppola schätzt die Giants dennoch als ein absolutes Spitzenteam ein: „Trotz ihrer aktuellen Schwächephase sehen wir Leverkusen als einen der ganz klaren Aufstiegskandidaten in der ProB. Sie werden uns am Sonntag alles abfordern.“

Vom ProA-Kader der Leverkusener, welche übrigens mit 14 Meisterschaften Rekordmeister der ersten Basketball-Bundesliga sind, ist diese Saison nicht mehr viel übrig. Da Center Dennis Heinzmann verletzungsbedingt für die ganze Spielzeit ausfällt, verbleibt nur noch Marius Stoll (9,7 Pkt) vom letztjährigen Aufgebot. Die wichtigsten Neuzugänge der Giants sind allesamt ligaweit bekannte Namen: McBride (18,4 Pkt), Boksic (8,7 Pkt), Oldham Jr. (7,4 Pkt), Brach (9,8 Pkt) und Urbansky (7,9 Pkt) wechselten im Sommer von anderen ProB-Teams nach Leverkusen. Was die Personalien der 49ers angeht, kann Headcoach Pastushenko nun wieder auf Leo Hampl zurückgreifen, der in Ibbenbüren nach vier Wochen Pause erstmals wieder zum Einsatz kam.

17.12.2023 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Im letzten ProB-Heimspiel des Jahres gegen die Iserlohn Kangaroos weht bereits (vor-)weihnachtlicher Duft durch die Steinberghalle. Im Foyer werden Punsch und Waffeln angeboten, die Cheerleader zeigen in den Spielpausen Teile ihres spektakulären Programms. In der Halbzeit gibt es ein Rist-Trikot mit den Unterschriften aller Wedeler Spieler und weitere tolle Preise zu gewinnen. Präsentiert wird die „Merry-Ristmas“-Partie von der Stadtsparkasse Wedel, auch das Autohaus Rosenbaum unterstützt die Veranstaltung.

In sportlicher Hinsicht kommt es zum Aufeinandertreffen des Tabellenachten (SC Rist) gegen den Neunten (Iserlohn). Beide Mannschaften setzten sich zuletzt – mit unterschiedlichem Erfolge – mit am Rhein beheimateten Gegnern auseinander. Die Rister bezwangen Leverkusen, legten dabei eine starke erste Spielhälfte hin, um am Ende mit 78:73 die Nase vorn zu haben. Iserlohn unterlag Tabellenführer Köln 86:105. Für einen großen Batzen der Punktausbeute der Sauerländer, nämlich 41, war der US-Amerikaner Travis Henson verantwortlich. Sein Landsmann Clayton Ladine (der auch über die französische Staatsbürgerschaft verfügt) ist der Iserlohner Taktgeber, er leitet statistisch gesehen pro Partie rund neun Korberfolge durch unmittelbare Zuspiele ein.

17.12.2023 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers

Es ist zwar noch weit hin bis zu den Playoffs im Frühjahr und doch stehen die RheinStars in den kommenden Wochen vor Aufgaben, die genau diesen Playoff-Charakter und das dazugehörige Gefühl schon mit sich bringen. Topspiele und Derbys im engen Zeittakt. So treffen die Kölner als Tabellenführer am Sonntag in der ASV-Sporthalle mit den BSW Sixers auf ihren aktuell ärgsten Verfolger. Und dann folgen zwei Duelle mit dem Aufstiegsfavoriten in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – den Bayer Giants aus Leverkusen.

„Das sind die Spiele, auf die wir uns alle freuen, besonders unser Team. Enge Spiele, bei denen es auch darum geht, zu beweisen, dass wir verdient auf dem ersten Platz einer sehr guten Liga stehen“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Wir wollen auf jeden Fall unseren Platz an der Sonne verteidigen und die Sixers auf Distanz halten. Ich glaube, es wird ein intensives und spannendes Spiel werden, dem alle entgegenfiebern.“

Doch bei der Sportlichen Leitung der RheinStars ist Leverkusen noch weit weg, denn mit den BSW Sixers steht ihnen ein gut und tief besetzter Kader im Weg. Erst am vergangenen Sonntag lieferten die Sachsen-Anhaltiner zudem einen Beweis ihrer Kampfkraft und Moral. Einen 12-Punkte-Rückstand holten sie gegen den aktuellen Drittplatzierten, die Berlin Braves, in den letzten beiden Minuten auf, um schließlich in der Verlängerung mit einem Punkt zu gewinnen (77:76). Angeführt wurde das Kooperationsteam des Bundesligisten Mitteldeutscher BC dabei wie gewohnt von seinem US-Amerikaner Donte Nicholas, der sich im Punkteschnitt (20,7) und bei der Effektivität nochmal gesteigert hat zur eh schon guten Vorsaison.

Vorberichte ProA 12. Spieltag

16.12.2023 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Medipolis SC Jena

Am 9. Spieltag waren die Jenenser die ersten, die es fertigbrachten, Tabellenführer FRAPORT SKYLINERS eine Niederlage zuzufügen. Auch das drittplatzierte Phoenix Hagen und die viertplatzierten RÖMERSTROM Gladiators Trier hat das Team von Head Coach Björn Harmsen bereits geschlagen. „Jena ist auf allen Positionen top besetzt, sie sind definitiv ein Aufstiegskandidat und werden bei uns nicht stolpern wollen. Wir haben nichts zu verlieren und es wird eine super Erfahrung , gegen so ein Team zu spielen. Diese Ausgangslage kennen wir als Farmteam und Aufsteiger und wissen, wie wir die Mannschaft darauf vorbereiten müssen“, sagt Vechtas Head Coach Hendrik Gruhn.

Groß heraus kommt bei den Thüringern gerade der nur 1.77 Meter große Blake Francis. Der US-Guard ist mit 17.8 Punkten Jenas Top-Scorer, trifft 42.4% seiner Dreier. Ebenfalls große Lust am punkten hat Amir Hinton, der auf 16.5 Zähler kommt und dazu auch noch 3.5 Rebounds sowie 1.2 Steals holt. Von jenseits der 6.75 Meter hat Jena die beste Quote der Liga (37.4%) und holt am drittmeisten Rebounds. Ihren Gegnern erlauben die Harmsen-Schützlinge im Schnitt pro Spiel nur 77.9 Punkte – ligaweit Platz 3.

Somit also ist klar, dass die jungen Vechtaer als krasser Außenseiter in dieses Spiel im RASTA Dome gehen werden. 40 Minuten Lehrzeit stehen an – gegen gestandene Profis eines Klub, für den der Aufstieg in die easyCredit BBL aktuell war kein Muss, aber ein großer Wunsch ist, wie die Ostthüringer Zeitung vor wenigen Wochen titelte. „Dazulernen muss man wollen. Diesen Willen können alle Jungs am Samstag unter Beweis stellen“, so Hendrik Gruhn. 

16.12.2023 18:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Die FRAPORT SKYLINERS stiegen in der vergangenen Saison aus der easyCredit BBL ab und mussten ihren Kader komplett neu aufbauen um das Ziel Wiederaufstieg anzugehen. Das funktioniert bis jetzt gut, denn das Team von Headcoach Dennis Wucherer hat bisher neun seiner elf Saisonspiele gewonnen. Die beiden Niederlagen kassierten die Frankfurter allerdings in den letzten beiden Spielen gegen Medipolis SC Jena und den Tabellenletzten Artland Dragons. Topscorer der SKYLINERS ist Booker Coplin, der von den ART Giants Düsseldorf an den Main wechselte. 13,6 Punkte und 4 Assists legt der US-Shooting Guard durchschnittlich auf. Für den kanadischen Point Guard Aiden Warholtz sind die SKYLINERS die erste Profistation nach dem College. Er kam in allen 11 Spielen zum Einsatz und erzielte 10 Punkte im Schnitt, dazu verteilt er durchschnittlich 3 Assists. Ebenfalls aus Kanada stammt der 2,01 m große Small Forward David Muenkat. Er trägt durchschnittlich 11 Punkte zum Scoring bei und schnappt sich 7 Rebounds pro Spiel.

Die SparkassenStars reisen als klarer Außenseiter nach Hessen. Das Frankfurt aber schlagbar ist, haben die letzten beiden Spieltage gezeigt. Um die Punkte aus Frankfurt mitnehmen zu können, muss wieder eine Leistung wie gegen Hagen oder Trier her und das Quäntchen Glück gehört auch dazu. Frankfurt muss das Spiel unbedingt gewinnen, denn die Konkurrenten an der Tabellenspitze haben gleichgezogen. Hier besteht die Chance der SparkassenStars, die etwas freier aufspielen können.

„Frankfurt muss das Spiel unbedingt gewinnen, nachdem sie die letzten beiden Spiele verloren haben. Wir sind der Außenseiter, denn sie sind ein absolutes Top-Team der Liga. Der Druck liegt bei Ihnen, aber vielleicht ist das unsere Chance. Um etwas mitnehmen zu können, werden wir aber eine herausragende Leistung benötigen“ so Headcoach Felix Banobre.

16.12.2023 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Bremerhaven gegen Paderborn: Am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen zwei Teams aufeinander, die nach durchwachsenem Saisonstart noch auf der Suche nach ihrer anvisierten Form sind. Sowohl die Eisbären als auch die Gartenzaun24 Baskets zeigten bereits, was sie zu leisten imstande sind, dennoch mussten sich beide in einigen Partien aufgrund plötzlicher schwächerer Phasen am Ende knapp geschlagen geben. Das Ziel beider Mannschaften ist klar: Raus aus dem Tabellenkeller – ein Sieg am morgigen Samstag, 16. Dezember 2023, wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Großer Fight, spannender Spielverlauf, elektrisierende Atmosphäre: Im Westfalenderby am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Gartenzaun24 Baskets Paderborn gegen den Tabellenzweiten Phoenix Hagen in eigener Halle über weite Phasen gleichwertig. Dennoch mussten sie sich nach großer Aufholjagd und zwischenzeitlicher 6-Punkte-Führung im 3. Viertel am Ende mit 84:93 (42:49) geschlagen geben. Am Ende blickte Head Coach Esterkamp stolz auf eine engagierte Leistung seiner Baskets zurück, auf der sie jetzt in Bremerhaven aufbauen wollen. 

Bremerhaven musste am vergangenen Wochenende in Münster mit 82:89 ebenfalls einen kleinen Dämpfer einstecken. Head Coach Steven Key sah aber trotzdem weitere Fortschritte und lobte vor allem die richtige Einstellung seiner Mannschaft. Die Eisbären haben wie die Baskets bisher 3 Siege auf dem Konto. Bisherige Topscorer im Team: Aaron Cook (16.0 ppg), Jarelle Reischel (15.9 ppg), Nicolas Hornsby (13.1 ppg), Hilmar Henningsson (12.2 ppg) und der ehemalige Paderborner Robert Oehle (11.8 ppg).  

16.12.2023 18:00 Uhr Dresden Titans vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Das letzte Heimspiel vor Weihnachten und im Kalenderjahr 2023 steht vor der Tür. Zu diesem Anlass empfangen die Dresden Titans die RÖMERSTROM Gladiators aus Trier, welche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aktuell auf Tabellenplatz vier stehen. .  

Am vergangenen Wochenende setzen sich die Gladiators im Duell um Platz vier klar gegen das Team aus Kirchheim durch. Beim 95:67 Erfolg stach besonders Forward JJ Mann ins Auge, welcher 21 Zähler und sechs Rebounds verzeichnete. Wenn man jedoch auf die gesamte Saison schaut, wird schnell klar, dass es an der Mosel keine „One-Mann-Show“ gibt. Der Trierer Kader beinhaltet sechs Spieler, die im Schnitt mehr als 20 Minuten auf dem Parkett wovon vier einen zweistelligen Punkteschnitt vorweisen können.  

Das letzte Spiel der „Elbriesen“ war eine Achterbahn der positiven und negativen Gefühle. Das soll zum letzten Heimspiel des Jahres natürlich anders werden. Dafür müssen Fehler des Gegners aber konsequenter ausgenutzt werden und die Fernwurfquote wieder nach oben geschraubt werden. Diese lag in Düsseldorf nur bei 29% und damit deutlich unter dem Saisonschnitt von 37,4%. Die meisten Dreier (2/5) traf am Wochenende Koen Sapwell, welcher auch ansonsten mit 19 Punkten eine gute Vorstellung ablieferte.  

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Am Wochenende erwarte ich ein sehr intensiv geführtes Basketballspiel. Mit Trier kommt eines der Spitzenteams in der ProA in die Margon Arena, welches viele namhafte Spieler in seinen Reihen hat.“ 

16.12.2023 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC

Der Rangsechste möchte gegen den allerdings nur vier Punkte entfernten Zwölften im zweiten fränkischen Duell innerhalb von nur einer Woche seine Scharte der 70:87-Niederlage beim BBC Bayreuth ausmerzen, möchte sich mit dann möglichen 8:4-Siegen im Ringen um die Playoff-Plätze wieder deutlicher positionieren und vor allem die Fans, die vor drei Heimspielen bis zum 6. Januar stehen, begeistern. „Mit besserer Defensivarbeit wie zuletzt. Mit Leidenschaft. Und mit einem Fight auf Biegen und Brechen“, wie „Frenki“ Ignjatovic verrät.

Nämlich ein Team mit jeder Menge Erfahrung, das zuletzt – immerhin ohne Ex-Nationalspieler Basti Doreth, der der vergangenen vier Partien angeschlagen nicht zur Verfügung stand – mit drei Siegen in Serie (gegen Karlsruhe, Paderborn und Vechta II) wieder in die Spur geraten ist und deshalb nach davor sechs Pleiten in Folge das Erreichen der ersten acht Plätze noch immer fest vor Augen hat. „Unser Anspruch muss es zu Hause sein, unsere Anhänger mit Siegen und wenn möglich auch mit attraktivem Basketball zu begeistern“, hat Branislav Ignjatovic vor der Reise kommenden Mittwoch nach Münster zwei Zähler auf der Habenseite fest eingeplant.

Was jedoch nicht einfach wird, denn die zehn Gießener Aufrechten schleppen das eine oder andere Zipperlein mit sich herum. Robin Benzing und Stefan Fundic zwickt immer mal wieder das Knie. Ob der Big Man aus Belgrad am Samstag spielen kann, entscheidet Ignjatovic kurz vor dem Match. Regisseur Simon Krajcovic brummt zwar noch immer etwas der Schädel, nachdem ihn Bayreuths Rambo Esa Ahmad in Minute 18 zu Boden streckte. Der zunächst diagnostizierte Nasenbeinbruch, wegen dem der 29-Jährige nicht mehr ins Spiel eingriff, stellte sich zwei Tage später in Gießen glücklicherweise jedoch nur als starke Prellung heraus.

16.12.2023 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Alles begann im Mai 2004 mit der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages. Damit wurde der formelle Grundstein dafür gelegt, dass Phoenix Hagen am 02.10.2004 das erste Bundesliga-Pflichtspiel absolvierte. Seither ist viel geschehen, was gegenwärtig in der 600. Partie der Clubhistorie mündet.

Wenn die „Feuervögel“ das Team aus Düsseldorf empfangen, steht neben der Feier dieses Meilensteins ein doppeltes Wiedersehen an. Lennart Boner wechselte im vergangenen Sommer aus der Landeshauptstadt an die Volme, dafür heuerte bei den Giganten mit Paul Giese ein Ex-Phoenix an.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Durch den Ausfall von Marvin war unsere Trainingswoche nicht ganz einfach, dennoch freuen wir uns auf den Meilenstein und einen Gegner, dessen Formkurve nach drei Siegen in Folge klar nach oben zeigt. Die Giants haben auch dank ihrer schnellen und athletischen Guards sowie eines generell tiefen Kaders eine aggressive Verteidigung entwickelt, die uns vor Herausforderungen stellen wird. Die Marschroute muss sein, Düsseldorf wiederum mit unserer Art Basketball zu spielen das Leben so schwer zu machen, dass wir das Tempo der Partie bestimmen können.“

Mit einer Bilanz von acht siegen und drei Niederlagen steht Phoenix derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Neben Primus Frankfurt ist Hagen zudem ligaweit die einzig daheim noch ungeschlagene Mannschaft (5-0). Die Gäste aus Düsseldorf befinden sich derzeit auf Rang elf, wobei die Truppe von Trainer Florian Flabb nach wie vor auf ihren ersten Auswärtserfolg wartet (Bilanz: 0-5).

16.12.2023 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zwischen den Heimspielen gegen Bremerhaven (89:82) und Gießen haben Münsters Zweitliga-Basketballer mit 500 km die zweitweiteste und wieder eine schwere Auswärtstour vor der Brust: Es geht nach Kirchheim unter Teck, wo die Uni Baskets Münster von den punktgleichen Bozic Estriche Knights Kirchheim am Samstagabend empfangen werden.

Viel Zeit blieb den Uni Baskets nicht, um sich vom intensiven Spiel am Sonntag gegen Bremerhaven zu erholen. Nach dem ebenso wichtigen wie emotionalen 89:82-Erfolg war kurze Regeneration angesagt. Beinahe wunschgemäß verläuft die kurze Trainingswoche vor der Anreise am Freitag ins Vorland der mittleren schwäbischen Alb. „Adam hatte schon vor dem Spiel gegen Bremerhaven eine Infektion am Zeh, hat aber gespielt. Er hat pausiert, kann ab heute wieder mitmachen“, sagte Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmittag. „Er ist der Einzige, der größere Probleme hatte. Ansonsten sind alle gut drauf, haben gut trainiert.“

Auf ihre vielen Fans müssen die Münsteraner zwischen den beiden Heimspielen am Samstagabend verzichten. Die Baden-Würtemberger sind eine der Mannschaften, die auswärts besonders schwer zu bespielen sind – dank eines dicken Faustpfands: die hitzige Atmosphäre in der kleinen Sporthalle Mitte. Götz Rohdewald kennt diese zwar noch nicht so gut, ist aber vorbereitet: „Da ist immer schwer zu spielen. Lange Fahrt und kleinere Halle mit guter Stimmung. Kirchheim kann deshalb immer heißlaufen. Wir müssen sehr konzentriert sein“, weiß der Münsteraner Cheftrainer.

In der Tat haben die „Ritter“ ihre Halle zu einer echten Heim-Festung ausgebaut. Das bekamen unter anderem auch die Spitzenteams Gießen (105:99) und Jena (87:75) in den letzten beiden Heimpartien zu spüren. Vier ihrer bisherigen fünf Heimauftritte hat das Team von Igor Perovic, in der vierten Saison Kirchheimer Cheftrainer, siegreich gestaltet. Unter Teck wartet somit eine Aufgabe während der die Uni-Städter an ihre Leistungsgrenze werden gehen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wie es gehen kann, haben die Münsteraner im Vorjahr beim 91:80-Auswärtserfolg gezeigt.

16.12.2023 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. BBC Bayreuth

Am 16. Dezember treffen die PS Karlsruhe LIONS erstmals in ihrer Historie auf den BBC Bayreuth. Die Franken waren in der vergangenen Saison aus der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) abgestiegen und sind am zwölften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu Gast in Baden.

Es ist das Duell zweier Tabellennachbarn mit vergleichbarer Ausgangsposition. Sowohl Karlsruhe als auch Bayreuth hat bisher sechs Saisonsiege gesammelt und am vergangenen Wochenende klar gewonnen – die LIONS bei den VfL SparkassenStars Bochum, der BBC zuhause gegen die JobStairs GIESSEN 46ers. Der Sieger der Begegnung am Samstagabend in der Karlsruher Lina-Radke-Halle wird in die vordere Tabellenhälfte vorstoßen und dort zumindest vorläufig einen PlayOff-Platz belegen.

Das Karlsrudel muss weiterhin auf seinen verletzten Kapitän Julian Albus verzichten. Er wird Headcoach Aleksandar Scepanovic frühestens im Januar wieder zur Verfügung stehen. Doch die vergleichsweise kleine Rotation hat sich gefunden und zu einer potenziell äußerst schlagkräftigen Truppe entwickelt. Abgesehen von der durchweg schwachen Leistung am 25. November bei den Nürnberg Falcons BC hat das Team aus der Fächerstadt bisher in jedem Saisonspiel gute Ansätze erkennen lassen, spielt über weite Strecken attraktiven Tempo-Basketball und hat gezeigt, dass es auch mit favorisierten Gegnern mithalten kann. Ein gutes Foulmanagement sowie Durchsetzungskraft im Rebounding vorausgesetzt, stehen die Chancen für einen Erfolg im „X-Mas-Game“ am Samstagabend um 19:30 Uhr nicht schlecht.

16.12.2023 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons

Am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwarten die EPG Baskets Koblenz die Artland Dragons in der CGM-Arena. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück startete mit großen Problemen in die neue Saison und belegt mit einer Bilanz von 1-10 Siegen den letzten Tabellenplatz. Auf den schwachen Saisonstart wurde bereits reagiert und einige Änderungen im Kader wurden vorgenommen. Die Änderungen griffen schnell und am vergangenen Spieltag meldeten sich die Dragons mit einem Paukenschlag zurück: der bis dahin sieglose Tabellenletzte besiegte den Tabellenführer aus Frankfurt völlig verdient mit 82-76.

Der bekannteste Name im Kader der Dragons ist der 39-jährige Brandon Thomas. Der amerikanische Dreierspezialist, der in der Bundesliga für Braunschweig, Artland, Bayern München und Gießen auf 304 Einsätze kam, steht im Schnitt 27 Minuten auf dem Feld und erzielt in dieser Zeit 7,2 Punkte.

Artland dürfte trotz des schwachen Saisonstarts nach dem Sieg gegen Frankfurt mit einer breiten Brust nach Koblenz reisen. Die Baskets, die selbst nach einem guten Saisonstart zuletzt einige Probleme hatten, dürfen die Dragons nicht unterschätzen und müssen ab der ersten Spielminute an hellwach sein. Mit den Nachverpflichtungen besetzte Artland wichtige Schlüsselpositionen neu und der Kader gewann enorm an Qualität.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte ProB Süd 11. Spieltag

09.12.2023 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Tropics Oberhaching 59:91

Mit einem eindrucksvollen Start-Ziel Sieg zeigten die Oberhachinger Ihre beste Saisonleistung und machten sich mit zwei Punkten auf der Habenseite auf den Rückweg nach München.

Der positive Trend der letzten Wochen war auch von Beginn an in der Rundsportshalle zu erkennen. Während die Abwehr von der ersten Sekunde an sehr gut stand, punktete man im Angriff über die gut aufgelegten Maxwell Dongmo Temoka und Jörg Dippold. Starke Ballgewinne von Philipp Bode und Mateo Jukic führten immer wieder zu Fastbreak Möglichkeiten, die hochprozentig verwertet wurden. Doch die Ludwigsburger, die von Coach Khee Rhee sehr gut eingestellt waren, fanden über den Kampf ins Spiel und störten den Oberhachinger Spielfluss mit aggressiver Spielweise. Mit einer 19-12 Führung ging es ins zweite Viertel. In diesem Spielabschnitt war Jörg Dippold, der derzeit in der Form seines Lebens spielt, nun endgültig nicht mehr zu stoppen. Der Parkettboden drohte zu brennen, wie heiß der Flügelspieler lief. Insgesamt 24 seiner 32 Punkte verbuchte der Bamberger in der ersten Halbzeit. Dank starker Teamarbeit in der Defense erlaubte man den Barrockstädtern nur 27 Punkte in den ersten 20 Minuten.

In der Halbzeit warnte Trainer Mario Matic sein Team vor den Comeback Qualitäten der jungen Ludwigsburger. Coach Khee führte seine Mannschaft in dieser Saison oft zu Siegen nach einem Rückstand. Doch das tropische Fieber brennte bis zum Ende der Partie und die Schwaben fanden kein Mittel es zu senken. Während man weiter wie besessen kämpften waren es in der Offense nun andere Akteure, die Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Urbano, Knox, Fischer und Zeis zeigten nun auch Ihre Qualitäten. Der Sieg kam niemals in Gefahr. Im Gegenteil. Die Gastgeber ergaben sich irgendwann ihrem Schicksal und am Ende konnten es die Tropics selber nicht so richtig glauben. Man hat den aktuellen Tabellenzweiten mit 91:59 geschlagen.

09.12.2023 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 79:58

Das #teamingreen kann mit Rückenwind in die letzte Spieltagswoche vor der Weihnachtspause gehen. Im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors gelang ein ungefährdeter 79:58-Erfolg. Vor allem durch beachtliche Defensivarbeit in der ersten Halbzeit konnten die Gäste bei 21 Punkten gehalten werden. Den Vorsprung geben die Schützlinge von Headcoach Hübner dann im folgenden Spielverlauf nicht mehr aus der Hand und fahren den dritten Heimsieg der Saison ein.

Das TEAM EHINGEN URSPRING erwischt einen guten Start ins Spiel, kann in den ersten drei Minuten direkt einen 7:0-Lauf verbuchen und zwingt die Frankfurter zur ersten Timeout des Spiels. Nachdem die Gäste dann mit ihren ersten Punkten von der Freiwurflinie im Spiel ankommen, ist es Kapitän Neugebauer, der mit 6 Punkten in Folge die passende Antwort parat hat. Nach der Viertelpause (Zwischenstand 17:8) sind es dann die jungen Ehinger, die übernehmen. Leo Laar und Philip Schneck setzen den Trend mit ihren verwandelten Dreiern fort.

Nach dem Seitenwechsel entwickelt sich ein wildes Spiel auf beiden Seiten mit einigen Ballverlusten und schnellen Abschlüssen. Für die FRAPORT SKYLINERS Juniors ist es oftmals Trevion Bell, dessen Abschlüsse ihr Ziel finden. Auf Seiten der Ehinger wiederum Neugebauer, welcher mit einem And One, sowie einem Putback antworten kann. Nachdem Drago Crnjac für die Gäste heiß läuft wird es dem Ehinger Coach zu bunt und er sorgt mit seiner Auszeit für den Stopp des Frankfurter Momentums (56:38). Trotz des Rückstands geben sich die Gäste auch im letzten Abschnitt keineswegs auf. Für das Frankfurt aggressiver verteidigt und ihre Dreier versenkt. Bevor der Vorsprung allerdings in bedenkliche Zahlen rutscht klicken die Rädchen wieder ineinander für die Gastgeber. Dabei sind es vor allem die beiden Import-Spieler Mervola und Thoseby, die den Deckel auf die Partie machen und den 79:58-Heimsieg über die Ziellinie bringen. Stat of the Game: Mit 31:15 gewinnt das TEAM EHINGEN URSPRING das Duell an den Brettern. Damit holen die Ehinger mehr als doppelt so viele Rebounds als ihr Gegner und erlauben den Gästen keine zweiten Chancen in der Offensive.

09.12.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Tröster Breitengüßbach 101:72

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres hatte der TSV Tröster Breitengüßbach beim souveränen Tabellenführer Dragons Rhöndorf keine echte Siegchance und kassierte mit 72:101 seine achte Saisonniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die spielstarken Hausherren bestimmten die über weite Strecken einseitige Partie und gerieten nie in ernsthafte Gefahr.

Das Farmteam des Bonner Bundesligisten ging von Beginn an konzentriert zu Werke und setzte die „Güßbacher“ gehörig unter Druck. Erst nach acht Minuten war dem TSV der dritte Feldkorb gelungen (6:16) und auch im zweiten Viertel drückten die Dragons der Partie weiter ihren Stempel auf (13:30). Erst jetzt konnten sich die Schützlinge von Mark Völkl etwas befreien, schafften einen 8:0-Lauf und konnten trotz der wenigen Wechselmöglichkeiten bis zur Pause die Partie den Umständen entsprechend zufriedenstellend gestalteten.

Nach dem Seitenwechsel (30:40) schaltete der Liga-Primus aber schnell noch einen Gang höher, kam mit viel Speed aus der Kabine und nutzte seine gut kreierten Wurfchancen hochprozentig, während beim TSV aufgrund der hohen Intensitätsbelastung die Zahl der Turnovers (insgesamt 20) stieg und die Quote der Distanzwürfe sank. Nur 5 von 21 Dreiern fanden das anvisierte Ziel, zu wenig, um dem Spitzenreiter ernsthaft Paroli bieten zu können. Ab Mitte des dritten Spielabschnitts (38:58) pendelte sich der TSV-Rückstand um die 20 Punkte ein.

Dass der Favorit auch locker die 30-Punkte-Marke knackte (90:60) war zudem der hohen TSV-Foulbelastung geschuldet; so saßen Christoph Bauer und Marlon Stephan in den letzten Minuten foulbedingt auf der Bank und viel hätte nicht gefehlt, dass die Gäste in Unterzahl die Begegnung beenden hätten müssen. Dass dann noch kurz vor Ende der „Hunderter“ kassiert wurde, fiel nicht mehr ins Gewicht.

09.12.2023 19:00 Uhr BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 102:88

Große Schwächen in der Verteidigung haben der zweiten Mannschaft der Bayern am Samstagabend zugesetzt. Die Folge war eine 88:102 (43:55)-Niederlage beim BBC Coburg, es war die sechste in dieser Saison bei fünf Siegen.

Während Dino Radoncic wieder in der ersten Fünf stand, fehlte Topscorer Ivan Kharchenkov, der mit den Profis nach Bonn weiterreiste. Matteo Börries und Jannis Grußendorf standen wieder zur Verfügung, Dominik Dolic fehlte erkrankt.

Die Bayern haderten von Beginn an mit ihrer Quote aus der Distanz und blieben in ersten zehn Minuten komplett ohne Treffer aus 6,75 Metern. Umso wichtiger waren acht Punkte von der Freiwurflinie (24:26/10.). Zwar stellte Martin Kalu mit einem Dunking sein Punktekonto früh auf zehn, doch Coach Emir Mutapcic war mit der Verteidigung nicht zufrieden – Auszeit FCBB (29:33/13.). Einen Schockmoment gab es Mitte des zweiten Viertels, als Kalu nach einem Block hart auf dem Boden aufkam, sich aber nicht verletzte. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung weiter aus (35:48/16.), zur Pause Halbzeit lag die Münchner Dreierquote bei dünnen zehn Prozent.

Auch im dritten Viertel setzten sich die defensiven Schwächen fort. Die Bayern hatten Probleme mit der Rückwärtsbewegung (48:66/23.), vorn lief über Kalu und Randoncic. In Koray Grenz feierte ein weiteres FCBB-Eigengewächs sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Vor dem letzten Viertel lag man 65:81 hinten, es gab dann noch schöne Einzelaktionen wie einen Dreier von Aksel Laso oder ein And-One von Kalu. Doch der Rückstand blieb zu beständig.

09.11.2023 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. OrangeAcademy 81:65

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer haben sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd nach drei Niederlagen zurückgemeldet. Dank einer ansprechenden Vorstellung besiegte das Team von Cheftrainer Carl Mbassa in der heimischen PSD Bank-Halle Nord die favorisierte Auswahl der Ulmer Orange Academy mit 81:65 (38:38) und ging auf Tuchfühlung zu den Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle.

Gegen die aggressiven Ulmer boten die Gastgeber den Zuschauern zunächst drei Viertel lang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Den deutlichsten Rückstand von sechs Zählern konterten die Speyerer im zweiten Durchgang, in dem Kapitän DJ Woodmore ganz besonders auftrumpfte, mit einem 11:0-Lauf. Dank einer aufmerksamen Abwehrarbeit und eines beachtlichen Kampfgeistes während der abschließenden zehn Minuten sicherte sich die BIS-Auswahl den letztlich deutlichen Erfolg.

„Wir haben sowohl in der Defensive als auch in der Offensive eine gute Teamleistung geboten. Schließlich sind die Ulmer ein Gegner, der üblicherweise sehr viele Punkte erzielt“, betonte Speyers Routinier Woodmore: „Der Erfolg gegen die Orange Academy ist auch ein Ergebnis unserer guten Trainingswoche.“ Spielentscheidend war zudem, dass die BIS Baskets den Reboundvergleich knapp zu ihren Gunsten entschieden und lediglich elf Ballverluste verschuldeten. Damit ließ sich die schlechte Freiwurfquote von 63 Prozent einigermaßen verschmerzen.

10.12.2023 16:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers 72:52

Bericht folgt in Kürze.

10.12.2023 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. BG Hessing Leitershofen 75:63

Schwierige Wochen lagen zuletzt hinter den Black Forest Panthers. Nach vier Niederlagen in Folge und dem Absturz ans Tabellenende gelang der Mannschaft nun ein wichtiger 75:63-Sieg gegen Leitershofen.

Die Panthers begannen engagiert und kamen durch einen Dreipunktewurf von Agust Kjartansson zu ihren ersten Zählern. Doch auch Leitershofen fand gut ins Spiel und die Führung wechselte in den ersten Minuten hin und her. Während die Panthers vor allem aus der Nahdistanz sehr gute Trefferquoten aufweisen konnten, tat sich Leitershofen in Korbnähe sehr schwer. Mit der Einwechslung von Daniel Mayr stabilisierte sich das Spiel der Doppelstädter im ersten Viertel zunehmend. Nach tollem Anspiel von Spielmacher Agust Kjartansson verwandelte Mayr mit einem krachenden Dunk und ließ die Fans in der Deutenberghalle jubeln. Die Panthers gingen mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause (26:22).

Zu Beginn des dritten Viertels erzielten die Gäste die ersten vier Punkten der zweiten Halbzeit und gingen wieder in Front. Doch die Schwenninger konterten mit einem 8:0-Lauf und gingen wieder in Front (52:44). Leitershofen stellte nun konsequent auf eine Zonenverteidigung um und arbeitete sich Stück für Stück zurück in die Partie. In einem umkämpften Viertel behielten die Panthers jedoch weiter knapp die Oberhand (58:54). Durch einen Dreipunktewurf von Jakob Hanzalek kam Leitershofen im Schlussviertel wieder bis auf einen Punkt ran (58:57). Erneut war es der 2,18 Meter große Daniel Mayr, der den Panthers Stabilität verlieh und vier wichtige Punkte in Folge unter dem Korb erzielte.

Während Leitershofen die verbleibenden knapp neun Minuten ohne Punkte aus dem Feld blieb und nur noch an der Freiwurflinie punktete, drehten die Panthers in der Schlussphase auf. Luke Lawson traf zwei wichtige Dreier und auch Thomas Gaus netzte von jenseits der 6,75 Meter ein. Die Panthers agierten in der Schlussphase souverän und ließen sich vor 422 Zuschauern den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende jubelten die Schwarzwälder über einen 75:63-Heimerfolg.

Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

09.12.2023 19:00 Uhr LOK Bernau vs. Seawolves Academy 85:58 

Gestern gelang LOK Bernau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein eindrucksvoller Sieg gegen die Rostock Seawolves in der eigenen Spielstätte, der „LOK Hölle“. Mit einem überzeugenden Endergebnis von 85:58 setzte sich das Team klar gegen die Gäste durch.

Schon in den ersten sechs Minuten des Spiels ließ Bernau nur zwei Punkte der Rostocker zu und legte selbst mit 17:2 vor. Das erste Viertel endete mit einem deutlichen 23:8 und zur Halbzeit stand es 41:20 für Bernau. Die Kontrolle über das Spiel behielt das Team auch in der zweiten Halbzeit, welche 44:36 endete.

Die Statistiken der Bernauer Topspieler sprechen für sich: Linus Ruf erzielte 18 Punkte und 9 Rebounds, gefolgt von Emilio Banic und Elias Rapieque, die beide 15 Punkte beisteuerten. Akim-Jamal Jonah rundete die starke Teamleistung mit einem Double-Double ab.

Dieser zweite Heimsieg in Folge ist für Bernau von großer Bedeutung. Das Team bleibt zwar auf dem 13. Tabellenplatz, richtet den Blick aber nach oben – mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen. Nächsten Samstag wartet das Auswärtsspiel gegen den aktuellen Tabellendritten, die „EN Baskets Schwelm“, auf Bernau, bei dem sie ihren Aufwärtstrend fortsetzen möchten.

09.12.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. TKS 49ers 68:83

Die Einstellung stimmte, die Fans in der Halle Ost unterstützten ihre Mannschaft nach Kräften, und dennoch reichte es am Ende nicht um die Negativserie zu stoppen. Mit 68:83 unterlagen die arg ersatzgeschwächten Ademax Ballers Ibbenbüren am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den favorisierten TSK 49ers aus Stahnsdorf.

30 Minuten lang begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, trotz einer mageren Feldwurfquote (33 Prozent) schafften es die Ademax Ballers durch ihre aggressive Verteidigung die TSK 49ers in Schwierigkeiten zu bringen. Sieben Minuten vor dem Ende glich Lorenz Neuhaus per Floater zum 57:57 aus, alles schien offen. Wie so oft in den vergangenen Wochen gelang es dem Aufsteiger dann aber nicht seinen offensiven Rhythmus zu halten, die Gäste zogen entscheidend davon. Ein Dreier des bärenstarken Robin Jorch zum 65:58 sorgte vier Minuten vor dem Ende für eine Art Vorentscheidung zu Gunsten der Pastushenko-Fünf, die Ademax Ballers erholten sich von dem Rückschlag nicht mehr.

Das sagt Coach Peer Reckinger: „Es ist nicht das erst Mal, dass wir ein Spiel im letzten Viertel verlieren. Am Ende halten wir uns nicht mehr an die Konzeptionen. Ich weiß nicht, ob es Erfahrung ist oder woran es liegt. Wir müssen unseren Kopf behalten. Die Fans heute waren phänomenal, wir haben es defensiv verloren. Es ist alles noch offen, wir glauben weiter dran.“

09.12.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. RheinStars Köln 86:105

Mit einem in der zweiten Halbzeit souverän herausgespieltem Sieg bauen die RheinStars ihre Siegesserie auf 10 in Folge aus. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gewannen die Kölner am Samstagabend bei den Iserlohn Kangaroos mit 105:86 (49:50). So bleibt die Mannschaft von Manager und Trainer Stephan Baeck als Tabellenführer das Maß der Dinge in der Gruppe Nord.

Und es geht dann kurios los: US-Boy Travis Henson und Rupert Hennen teilen sich die Punkte. Henson trifft die ersten 15 Punkte für Iserlohn (19 im ersten Viertel), Hennen die ersten 8 Punkte für Köln – erst nach über fünf Minuten dürfen auch die anderen mal ran. Es geht rauf und runter, mitunter etwas hektisch – beide Mannschaften gönnen sich keine Verschnaufpause.

Die RheinStars verschlampen den Start in die zweite Hälfte komplett – nach 59 Sekunden und einem 0:7-Lauf nimmt Köln eine Auszeit. Als Antwort auf den dann bei 0:10 beendeten Lauf gelingt den RheinStars eine 19:2-Antwort. Zudem nehmen die Probleme der Hausherren unter dem eigenen Korb zu, Center Kordel geht mit 5 Fouls, Almstedt steht bei 4 und sitzt auf der Bank. Es kommt Mathias Groh als nächster Center. Doch Köln hat seinen Rhythmus, seinen Wurf und die nötige Souveränität gefunden. Zwei Dreier von Battle plus einmal Rohwer bringen die RheinStars mit 77:65 (28:5-Lauf) in Führung nach 30 Minuten

Köln kontrolliert nun das Geschehen unter den Körben und auf dem Feld. Allen voran „zerlegt“ Battle nach Belieben seine Gegenspieler und punktet und punktet. Kapitän Hennen steht mittlerweile bei einem Double-Double aus Punkten und Assists. Die Partie ist entschieden bei 77:95 und Time-Out Iserlohn vier Minuten vor dem Ende. Kleiner Trost für die Hausherren, Travis Henson kommt am Ende auf beeindruckende 41 Zähler.

09.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SBB Baskets Wolmirstedt 81:92

Die SBB Baskets sind zurück in der Erfolgsspur: Nach einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast am Samstagabend am Ende souverän mit 92:81 bei den Itzehoe Eagles durch. Es war der sechste Saisonsieg für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit fünf Zählern zurück (18:23). Auch zur Halbzeit war die Partie beim 42:41 für Itzehoe noch nahezu ausgeglichen. In der Halbzeit fand Cheftrainer Eiko Potthast dann aber genau die richtigen Worte. Die Gäste kamen aggressiv und fokussiert aus der Kabine, legten vor allem defensiv zu und erspielten sich so offensiv hochprozentige Möglichkeiten. Vor dem Schlussabschnitt lagen die SBB Baskets deshalb mit zehn Zählern in Front (73:63). Weil Wolmirstedt konzentriert blieb, wurde der Auswärtssieg bis zum Schluss nicht mehr ernsthaft gefährdet.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Das war eine deutlich bessere Leistung als gegen Schwelm. Defensiv war ich phasenweise mit dem Rebounding nicht zufrieden, auch im Eins-gegen-Eins waren wir zeitweise schlecht. Aber Itzehoe hat uns auch extrem bestraft und ein paar ganz wilde Würfe getroffen. Offensiv waren wir sehr solide, haben die wechselnde Verteidigung gut attackiert. Ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt steht in Rostock ein ganz schweres Auswärtsspiel an und dann wollen wir das Jahr erfolgreich beenden.“

09.12.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm 85:99

Nach zwei erfolgreichen Heimspielen in Folge, gewinnen die EN Baskets Schwelm auch bei BBG Herford und bauen ihre Siegesserie auf drei Erfolge am Stück aus.

Die Mannschaft von Falk Möller erwischte einen schwachen Start ins Spiel. Nach drei Minuten lag der Gastgeber bereits mit 8:2 vorne, bevor die Mannschaft in ihren Rhythmus fand und das Spiel ausgeglichen gestalten konnte. Ein 13:4 Lauf zum Ende des ersten Viertels ermöglichte den Blau-Gelben eine Führung. Im zweiten Viertel setzte sich der Trend fort und vor allem offensiv fanden die Gastgeber kaum antworten. Chris Frazier war mehrfach von der Dreierlinie erfolgreich und stellte die BBG vor unlösbare Aufgaben, sodass ein hochverdienter Halbzeitstand von 33:50 auf der Anzeigetafel zu sehen war.

Die zweite Hälfte zeigte deutlich, welche Qualität die Gastgeber aufs Parkett bringen können. Allen voran Topscorer Shawn Gulley (37P) wirkte zum Teil unaufhaltsam und scorte nach Belieben. Auf Seiten der EN Baskets hielten vor allem Frazier und Miller dagegen. Miller hatte am Ende des Abends, das gewohnte, Double Double aus 17 Punkten und 17 Rebounds, während Chris Frazier 21 Punkte und 6 Assists auflegte. Das dritte Viertel ging mit 29:28 knapp an die Baskets. Herford versuchte es immer wieder mit einer Zonenverteidigung, doch die Gäste liessen sich davon nicht beirren.

Im Schlussabschnitt stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen die drohende Niederlage und konnten auf 9 Punkte verkürzen, doch die EN Baskets, wehrten jeden Versuch der BBG ab und fuhren einen letztlich ungefährdeten Auswärtssieg ein.

09.12.2023 20:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. SC Rist Wedel 73:78

Die ausschlaggebenden Gründe für das 78:73 aber waren andere, sportliche nämlich. Eine überaus überzeugende erste Hälfte bildete die Grundlage für den Wedeler Sieg, der in seinem Zustandekommen fast unverhofft eintraf.

Die Rister mussten im Rheinland auf Darren Egbe, Benjamin Jeß (verletzten sich beim vor der ProB-Begegnung ebenfalls in Leverkusen ausgetragenen NBBL-Spiel der Hamburg-Towers-Jugend), Jayden Fatnassi (krank), Niklas Krause, Leif Möller (bekamen wegen ihrer Mehrfachbelastung mit Bundesliga, Eurocup und ProB eine Pause) und Simonas Paukste (krank) verzichten. „So waren wir auf einmal nur noch acht“, sagte Rist-Trainer Attarbashi, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. „Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Die anderen können und sollen ja auch spielen. Es ist nicht so, dass wir erblassen, wenn Spieler fehlen“, unterstrich er. Das geschrumpfte Wedeler Aufgebot ging forsch zur Sache, sicherte sich im Anfangsviertel eine 13:6-Führung, die bis zum Ende des ersten Durchgangs noch leicht auf 21:13 ausgebaut wurde.

Die Wedeler Überlegenheit beim Rebound und das erfolgreiche Verhindern Leverkusener Korberfolge ließ den Vorsprung weiter wachsen (37:17). „Wir haben diktiert, wer, wann, wo beim Gegner wirft“, nahm Attarbashi zur zeitweiligen Dominanz seiner Mannschaft und der starken Verteidigungsleistung (nur 21 gegnerische Zähler bis zur Halbzeit) Stellung. „Und wenn wir nicht so gut gereboundet hätten, hätten wir keine Chance gehabt. Das ist ein Gegner, der uns auf dem Papier überlegen ist, auch wenn wir vollständig sind“, sagte der Rist-Trainer.

Die erwartete Antwort der Gastgeber kam: Ein durch die Halbzeit unterbrochener und anschließend fortgesetzter Bayer-Lauf (11:0) nämlich. Der Druck auf die Rister wuchs fast stetig, Leverkusen war jetzt klar im Aufwind und näherte sich der Wende. Nach 30 Spielminuten lagen Attarbashis Mannen gleichwohl nach wie vor in Führung (55:47).

In seinem Bemühen, den Gegner auf Abstand zu halten, brachte der SC Rist erheblichen Einsatz auf. Mit Erfolg. „Das haben wir gemeinschaftlich gelöst. Wir treffen vielleicht mal nicht gut, aber wir kämpfen immer“, lobte Attarbashi. „Und immer hat jemand etwas Großes rausgehauen. Es hat uns ausgezeichnet, dass alle füreinander da waren“, sagte er.

10.12.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000 77:76

Overtime-Krimi im Sixers-Dome: Die BSW Sixers setzten sich am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 77:76 gegen die Berlin Braves durch und rutschen damit auf den 2. Tabellenplatz. Dabei sahen die Gastgeber schon wie der sichere Verlierer aus, doch mit einem 13:2 Lauf zum Ende des Spiel retteten sich die Sixers in die Verlängerung und gewannen dort hauchdünn gegen die Hauptstädter. Nun folgt am 3. Advent das Topspiel beim Spitzenreiter in Köln.

Über 500 Zuschauer kamen am 2. Advent in die Sandersdorfer Ballsporthalle, um dem Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten aus Berlin und dem Tabellendritten aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen beizuwohnen und sie sollten nicht enttäuscht werden. Beide Teams boten einen wahren Krimi, der sogar fünf Minuten extra Zeit benötigte bis ein Sieger gefunden wurde. Beide Mannschaften hatten über den gesamten Verlauf der Partie Probleme ihren offensiven Rhythmus zu finden und waren häufig von der Freiwurflinie erfolgreich. Nachdem Marley Jean-Louis für die Braves von eben jener Linie erfolgreich gewesen war, erzielte Tim Martinez die letzten Punkte des 1. Viertel aus dem Feld. Nach den ersten zehn Minuten führten die Sixers hauchdünn 18:17.

Beide Teams fanden nun mehr und mehr zu ihrem offensiven Spiel, wobei es die Gäste waren welche dank eines 8:2 Laufs nach dem 3. Viertel mit fünf Punkten in Führung lagen. Ein weiterer Dreier von Daubner und und ein Korbleger von Paul zwangen Sixers-Trainer Chris Schreiber zu einer Auszeit. Der an diesem Abend überragende Donte Nicholas war trotz Foul nicht zu stoppen und verkürzte den Rückstand, doch die Gäste liefen nun auch von außen heiß. Ein erfolgreicher Dreipunktwürfe der Gäste rund zweieinhalb Minuten vor Ende ließ den Rückstand der Sixers auf 12 Zähler anwachsen. Mit dem Rücken zur Wand gaben sich die Gastgeber nicht auf. Nachdem Moritz Heck und Hendrik Warner es verpassten von der Freiwurflinie das Spiel auszugleichen, waren die Sixers bei sechs Sekunden auf der Uhr mit drei Punkten im Rückstand. Im letzten Angriff wurde Donte Nicholas beim Versuch den Ausgleich zu erzielen gefoult. Die fälligen drei Freiwürfe zur Verlängerung traf der Veteran sicher.

Somit kam es erstmalig in dieser Saison zur Verlängerung im Sixers-Dome. in den extra fünf Minuten fokussierten sich beide Teams besonders auf ihren Angriff und vernachlässigten die Verteidigung. Nach einem Dunk von Hendrik Warner war es erneut der starke Daubner der per Distanzwurf die Führung für seine Farben zurück holte und wenig später per Korbleger auf 76:74 für die Berlin Braves stellte. Im darauffolgenden Angriff nahm sich Nico Wenzl ein Herz. Bis dato hatte der Aufbauspieler der Sixers noch keinen Treffer aus der Distanz erzielt, doch 37 Sekunden vor dem Ende traf er seinen einzigen Dreier zur 77:76 Führung.

Nachberichte ProA 11. Spieltag

09.12.2023 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. JobStairs GIESSEN 46ers 87:70

Mit 70:87 (34:50) unterlagen die 46ers am Samstagabend in der Wagnerstadt, kassierten damit ihre vierte Saisonniederlage und mussten sich eingestehen, „dass wir“, wie es der Cheftrainer kurz vor dem Besteigen des Mannschaftsbusses formulierte, „eigentlich viel mehr im Tank haben als das, was wir heute zu zeigen bereit waren.“ Und Ignjatovic setzte noch einen drauf: „Es ist ein richtig mieses Gefühl, nach einer Niederlage eine lange Heimreise in dem Wissen anzutreten, nicht alles gegeben zu haben.“ Es war eine Kritik, von der sich der 57-Jährige selbst nicht ausnehmen wollte: „Wir gewinnen und wir verlieren gemeinsam.“

Nur im ersten Viertel, als Luis Figge auf 12:11 (7.) für die Gäste stellte, hielt Gießen die Partie offen. Spätestens, als Duane Wilson abermals an der Freiwurflinie patzte, seinem Ärger bei seiner Auswechslung lautstark Luft machte und die Männer des ehemaligen Oldenburger Erfolgscoachs Mladen Drijencic nach einem Airball von Stefan Fundic Mitte des zweiten Abschnitts auf 40:29 stellten, war vielen klar, wohin die Reise für die 46ers gehen würde.

Unsicher hinter der 6,25-Meter-Linie, wo beispielsweise Duane Wilson nur zwei von sieben Versuchen versenkte, und richtig schlecht bei den Freiwürfen, wo die Mittelhessen gleich zwölf Punkte verschenkten, lagen sie beim 50:73 Ende des dritten Viertels schon mit 23 Zählern im Hintertreffen. Der mit 13:12 gewonnene Schlussabschnitt war schließlich nur noch ein Schaulaufen gegen einen Bayreuther Kontrahenten, bei dem der lange am Finger verletzte Philip Jalalpoor ein gutes Comeback hinlegte, Selim Fofana und Esa Ahmad aus dem Halbfeld fast fehlerlos agierten und Big Man Aaron Carver bei 13 Rebounds alles abräumte, was ihm in den Weg kam.

09.12.2023 19:00 Uhr JobStairs VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsuhe LIONS 75:89

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trafen zwei Teams aufeinander, die im Sommer einen Umbruch vollziehen mussten und hinter den Erwartungen in die Saison gestartet sind. Für die SparkassenStars bestand die Chance mit einem Sieg Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu bekommen, die Lions wollen weiter in Reichweite der Playoffplätze bleiben.

Die ersten Punkte der Partie erzielte Bakkari Dibba für Karlsruhe nach 22 Sekunden Spielzeit. David Cohn erzielte im Gegenzug die ersten Punkte für sein Team. So lief dann auch das gesamte erste Viertel. Kein Team konnte sich absetzen. Höhepunkt des Viertels war mal wieder ein Dunk von Kilian Dietz, der die Zuschauer erstmals laut jubeln ließ. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 24:24.

Nach der Pause waren es die Lions, die mit mehr Energie zurück kamen. Der Rückstand konnte nach vier Minuten Spielzeit egalisiert werden. O´Showen Williams traf zum 51:51 Ausgleich. Das Momentum war nun auf Karlsruher Seite. Die SparkassenStars spielten ein insgesamt schwaches Viertel und so gingen die Lions in Führung und die gaben sie auch nicht mehr ab. Trotzdem blieben die Bochumer noch in Schlagdistanz, denn der Rückstand betrug nur 6 Punkte am Ende des dritten Viertels. Vor dem letzten Spielabschnitt stand es 57:63 aus Sicht der Bochumer.

Das Bochumer Team nahm nach der Halbzeit deutlich mehr Dreierwürfe, jedoch ohne Wurfglück. Bei insgesamt 20 Versuchen trafen nur drei das Ziel. Das war einer der Gründe, warum es heute nicht zum Sieg reichen sollte. Der zweite waren die vielen Turnover. Immer wieder kam es zu leichten Fehlern bei Pässen, die ins leere gingen oder beim Fangen aus den Händen rutschten. Drei Minuten vor Spielende betrug der Rückstand der SparkassenStars 10 Punkte. Bis zum Spielende sollte ihnen nur noch zwei Punkte gelingen, die Karlsruher blieben ihrerseits konstant und spielten die Partie clever zu Ende.

09.12.2023 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans 82:78

Durch einen 82:78-Heimsieg über die Dresden Titans konnten sich die ProA-Schützlinge der ART Giants Düsseldorf weiter im Tabellenmittelfeld festsetzen. Nach gutem Auftakt der Giganten wurde es in den Schlussminuten so richtig spannend.

Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe C.J. Anderson aus der Mitteldistanz die ersten Zähler für die Hausherren erzielte. Düsseldorf brachte zu Beginn genau das aufs Parkett, was sie in dieser Saison so stark macht: Tempo, Tempo, Tempo. Nach Ballgewinnen in der eigenen Hälfte zündeten die Hausherren immer wieder den Turbo, um zu schnellen Punkten zu kommen (9:2). Dresden dürfte vom schnellen Spiel der Rheinländer nur wenig überrascht gewesen sein, viel mehr jedoch von der konstanten Defensivleistung der ART Giants sowie der Treffsicherheit von Lecesne, Giese und Co. (19:4). Gut auf den Gegner eingestellt, nahmen die Giganten eine 26:16-Führung mit in die erste Viertelpause.

Den 625 Zuschauern im Düsseldorfer Castello bot sich also abermals eine Begegnung, die bis in die Schlussphase Spannung bereithalten sollte. Um dieser weitestgehend zu entgehen, eröffnete Giese erneut per Dreier das letzte Viertel. Zu keinem Zeitpunkt ließ Dresden locker, nahm den Kampf auf und profitierte von kleineren Nachlässigkeiten der Hausherren. Tanner Graham brachte die Titans aus der Ecke rund fünf Minuten vor Ende wieder in Führung und zwang Flabb zu einer Auszeit, in der es dann merklich lauter wurde (71:72). Fortan ging es nur noch hin und her, keine Mannschaft konnte sich mehr nennenswert absetzen. Und den entscheidenden Wurf zum Sieg lieferte schließlich der bärenstark aufspielende Raiquan Clark (23 Punkte), der 29 Sekunden vor der Schlusssirene von der Dreierlinie abzog und das Castello zum Kochen brachte (82:78).

09.12.2023 19:30 Uhr Artland Dragons vs. FRAPORT SKYLINERS 82:76

Im elften Anlauf hat es endlich mit einem Sieg geklappt und dann gleich gegen den bisherigen Ligaprimus. Mit einer beherzten Defensivleistung erkämpften sich die Artland Dragons den ersten Sieg in dieser Saison gegen die FRAPORT SKYLINERS. Beim 82:76 waren TJ Gibbs und Kilian Binapfl die beiden besten Drachen auf dem Feld.

Die Gastgeber brauchten etwas Zeit, um offensiv im zweiten Viertel anzukommen. Über zwei Minuten dauerte es, bis Neuzugang Justinas Jogminas die ersten Punkte für die Drachen im zweiten Viertel erzielen konnte. Der Vorsprung blieb allerdings fast unverändert, da man auf der anderen Seite des Courts weiterhin voll auf der Höhe war. Immer wieder suchten die Dragons den Zug zum Korb und wurden häufig mit unlauteren Mitteln am Scoren gehindert. So konnte man einen Großteil seiner Punkte an der Freiwurflinie generieren, da an diesem Abend auch die Wurfquoten stimmten. Jedes Mal, wenn es so schien, als würde Frankfurt nun einen Lauf starteten, hatten die Drachen die passende Antwort parat. Ein schwieriger Wurf aus der Mitteldistanz markierte dann das letzte Highlight der ersten Hälfte, in die es mit einem Spielstand von 39:32 ging.

Die Atmosphäre in der Artland Arena war deutlich spürbar, alle wollten diesen Sieg gegen den Tabellenführer und diesen Druck schienen auch die Männer auf dem Court zu spüren in den Anfangsminuten des Schlussviertels. Zwei Turnover luden die Gäste ein, zurück ins Spiel zu kommen. Coplin, der bis dato fast unsichtbar in diesem Spiel war, verwandelte einen Dreier und brachte die Hessen zumindest wieder auf sieben Punkte ran, ehe die Offensive der Dragons wieder in Schwung kam. Besonders das Duo aus Binapfl und Gibbs brillierte in dieser Phase und sorgte für wichtige Punkte auf der Anzeigetafel. Auch defensiv schaltete man erneut einen Gang höher und vergrößerte sein Polster drei Minuten vor der Schlusssirene auf elf Punkte (75:64). Jede gute Aktion wurde nun mit frenetischem Beifall der Fans honoriert und Drachen flogen mit dem Aufwind ihrer Fans endlich dem ersten Sieg entgegen. Am Ende schlug man die FRAPORT SKYLINERS mit 82:76 und fügte ihnen die zweite Niederlage in Folge zu.

09.12.2023 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen 84:93

Großer Fight, spannender Spielverlauf, elektrisierende Atmosphäre: Das Westfalenderby hielt am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mal wieder so gut wie alles parat, was Basketball zu bieten hat. Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn präsentierten sich gegen den Tabellenzweiten Phoenix Hagen über weite Phasen gleichwertig. Dennoch mussten sie sich nach großer Aufholjagd und zwischenzeitlicher 6-Punkte-Führung im 3. Viertel am Ende mit 84:93 (42:49) geschlagen geben. 1643 Fans, darunter rund 200 Hagen Supporter, sahen eine engagierte Leistung der Baskets und ein Hagener Team, das im finalen Viertel mit besseren Wurfquoten den Sieg mit nach Hause nahm.

Die Paderborner Gastgeber legten von Beginn an eine hohe Intensität auf das Parkett der gut gefüllten „Maspernhölle“. Gegen den Tabellenzweiten Phoenix Hagen lieferten sie von der ersten Sekunde an einen Fight auf Augenhöhe, mit effektiver und wacher Defense, schneller Spieler- und Ballbewegung. Mit einem knappen 20:22 aus Baskets-Sicht ging es in die Viertelpause.

Nach der Pause wurde es richtig spannend in einem immer intensiver geführten Westfalenderby: Paderborn spielte sich in seine stärkste Phase und drehte mit einem 10:0-Lauf den Pausenrückstand in eine 58:52-Führung (24.) – pure Begeisterung auf den Rängen. Hagen hielt jedoch ebenfalls leidenschaftlich dagegen, traf plötzlich auch aus der Distanz und sicherte sich so in der zweiten Viertelhälfte eine knappe 71:67-Führung vor den entscheidenden finalen zehn Minuten. Bis zum 71:73 (32.) schaffte es Paderborn, die Partie weiter offen zu halten, bevor die Gäste binnen zwei Minuten mit hoher Treffsicherheit den vorentscheidenden Lauf starten konnten: In der 34. Minute sahen sich die Baskets einem 73:83-Rückstand gegenüber. Hagens gute Phase mit vielen erfolgreichen Würfen tat den Baskets richtig weh – Paderborn geriet immer stärker unter Druck, den sie bis zum Ende nicht mehr kontern konnten.

10.12.2023 14:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Eisbären Bremerhaven 89:82

Es war das erwartet schwierige Spiel vor einer tollen Kulisse in Münster. Zu der aktuellen Verletzungsmisere kamen schnell Foulprobleme der Eisbären Bremerhaven hinzu. Trotz starkem Kampf, insbesondere in der zweiten Halbzeit, war die erste Halbzeit der Münsteraner zu stark. Die Eisbären verloren mit 89:82. Bester Werfer war Aaron Cook mit 19 Punkten.

Kapitän Robert Oehle gewann den Sprungball und nach Anspiel von Hilmar Henningsson versenkte Aaron Cook den ersten Wurf des Spiels (0:3). Nick Hornsby und wiederum Cook legten per Korbleger nach und die Eisbären hatten sich direkt die erste kleine Führung des Spiels erarbeitet (2:7). Nach vier gespielten Minuten war diese jedoch dahin, als der heute sehr starke Münsteraner Adam Touray in Korbnähe erfolgreich abschloss (12:11). In der Folge setzten sich die Uni Baskets weiter ab. Ein Korbleger von Jonas Weitzel zwang Steven Key nach sieben gespielten Minuten zur ersten Auszeit des Spiels (23:15).

Beim Stand von 65:45 rief Steven Key seine Mannschaft zur Auszeit. Bis dahin gefiel ihm gar nicht, was er zu Beginn der zweiten Halbzeit sah. Nach dieser Auszeit kam sein Team deutlich besser ins Laufen und auch die Energie schien wieder zu stimmen. Aaron Cook startete direkt mit einem erfolgreichen Dreier, ließ nach Anspiel von Giles einen weiteren Dreier und anschließend direkt einen Korbleger folgen (65:52). Vier Minuten vor Schluss splittete Aaron Cook ein Pick-and-Roll, fand Hilmar Henningsson per Behind-the-back Pass in der Corner und dieser versenkte einen weiteren Dreier ohne Probleme (80:70). Kurze Zeit später war es wiederum Cook, der einen Dreier versenken konnte und der Rückstand war erstmals wieder unter zehn Punkte geschrumpft (84:75). Auf Seiten der Münsteraner traf Hilmar Petursson heute wiederholt schwierige Würfe, sonst wären die Bremerhavener schon deutlich näher am Ausgleich gewesen. Knapp eine Minute vor Schluss verkürzte Matt Frierson den Rückstand noch einmal per Dreier auf sieben Punkte und zwang Münster zur Auszeit (87:80). Doch Cosmo Grühn versenkte danach einen Mitteldistanzwurf und die Hypothek aus der ersten Halbzeit erwies sich als zu hoch. Am Ende verlieren die Eisbären das Spiel mit 89:82.

10.12.2023 15:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. EPG Baskets Koblenz 96:79

Mit einem am Ende verdienten 96:79-Heimsieg kehrten die Basketballer von Medipolis SC Jena am Sonntagabend in die Erfolgsspurt zurück. Von 2.324 lautstarken Fans unterstützt, bezwang das Team von Trainer Björn Harmsen den ambitionierten Aufsteiger der EPG Baskets Koblenz trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Aufbauspieler Joshiko Saibou (gebrochener Zeh) sowie einer zerfahrenen ersten Hälfte aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause.

Bis zum 11:11 (6.) abwechselnd punktend, waren es in der Folge die Gäste, die besser zu ihrem Rhythmus fanden. Einem erfolgreichen Dreier von Vuk Radojicic 0.2 Sekunden vor der Viertelsirene hatten es die Hausherren letztendlich zu verdanken, dass der 15:21-Rückstand in der 10.Minute nur sechs Punkte betrug. Deutlich besser fanden die Thüringer in den zweiten Abschnitt. Durch Amir Hinton offensiv getragen, war der Score beim 21:21 (12.) zunächst wieder egalisiert. Geprägt von etlichen Führungswechseln sowie ausgeglichenen Zwischenständen, gelang es den Rheinland-Pfälzern anschließend jedoch erneut, bis auf 30:37 (18., Pölking) zu enteilen, bevor es nach einer größtenteils zerfahrenen ersten Halbzeit beim Stand von 37:40 in die Kabinen ging.

Nachdem sich bereits im Verlauf der umkämpften ersten Hälfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen abgezeichnet hatte, blieb die Partie auch im dritten Abschnitt eng sowie größtenteils ausgeglichen. Erst ein zielsicherer Jenaer 13:2-Lauf beim Stand von 50:53 (26., Gabriel de Oliveira) kippten sowohl den Score als auch das Momentum in Richtung der Gastgeber, die sich vor dem Start in den Schlussabschnitt auf 63:55 abgesetzt hatten. Zu diesem Zeitpunkt etwas komfortabler in Front liegend, fielen nach dem Start des letzten Viertels dann auch endlich wieder die Schüsse jenseits des Perimeters.

Zunächst hatten Stephan Haukohl und Amir Hinton wieder auf 78:67 (36.) erhöht, bevor Blake Francis in seiner unnachahmlichen Art den Deckel auf Jenas Heimsieg drauf machen konnte. Für’s Auge der Fans gab es in der Schlussphase dann auch noch einmal ein Top10-Play verdächtiges Schmankerl, als Amir Hinton 128 Sekunden vor der finalen Sirene den anfliegenden Rasheed Moore mustergültig bediente und Jenas Kapitän den Ball zum 87:72 durch die Koblenzer Reuse zimmerte.

10.12.2023 16:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Nürnberg Falcons BC 77:96

Trotz einer Steigerung zum letzten Auswärtsspiel, einer 67:95-Niederlage bei den PS Karlruhe LIONS, hat Aufsteiger RASTA Vechta II am Sonntag weiter Lehrgeld in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gezahlt. Gegen die zwar nicht gut in die Saison gestarteten aber eben klar in Richtung Playoffs schauenden Nürnberg Falcons gab’s vor mehr als 400 Zuschauern im RASTA Dome eine 77:96-Niederlage.

Das große Problem der Vechtaer an diesem Nachmittag, das Rebounding, war gleich in den ersten zehn Minuten sichtbar. Nürnberg griff sich gleich sechs Offensiv-Rebounds und hatte beim 17:7 erstmals eine zweistellige Führung. RASTA II nahm bis zur ersten Pause gleich neun Dreier, von denen nur ein einziger sein Ziel fand.

Hatten die Vechtaer in Sachen Rebounding im 2. Viertel einen besseren Job als zu Beginn gemacht, so gaben nun wieder die Franken den Ton an. Aber die Erfolge in Offensive waren selten, jeder Angriff war extrem harte Arbeit. Weitere vier Ballverluste bedeuteten nach 30 Minuten in der Summe 14, nur ebensoviele Punkte gelangen dem Gruhn-Team im 3. Viertel. Weil aber auch die Vechtaer Defense ihren Job gut verrichtete, lagen die Gasteber vor dem Schlussabschnitt nicht aussichtslos hinten – 49:62.

Auf Seiten Vechtas konnten im Schlussabschnitt vor allem Luc van Slooten und Kevin Smit Akzente setzen. Doch ihr Team auf der Siegerstraße hielten die Nürnberger Kai Huntsberry und Matthew Meredith. Huntsberry traf zwei Dreier, Meredith sogar vier und die Gäste sorgten mit einem 8:0-Lauf zum 83:60 für eine Vorentscheidung. Die Franken hatte schließlich 53% ihrer 72 Würfe getroffen, Vechtas Dreier- (28%) und Freiwurfquote (66%) passten nicht, um da mithalten zu können.

10.12.2023 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 95:67

Bericht folgt in Kürze.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Vorberichte ProB Süd 11. Spieltag

09.12.2023 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Tropics Oberhaching

Die Porsche Basketball-Akademie hat, bis zur dreiwöchigen Weihnachts- und Winterpause, noch drei Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd vor der Brust. Im Jahresendspurt sind die Ludwigsburger dreifach in der Region und zweifach in der Rundsporthalle gefordert. Zunächst am Samstag im Duell mit den TSV Oberhaching Tropics.

Während in Ludwigsburg der Teamverbund den Ausfall dreier Stammkräfte, allen voran in Person von Lukas Modic, Julis Baumer und Moek Icke auffing, hat der Samstagsgegner derlei Probleme erst gar nicht. Mario Matic kann personell weitestgehend aus dem Vollen schöpfen, alle zehn Saisonspiele absolvierten dennoch (wie auch bei Ludwigsburg) lediglich vier Akteure. Omari Knox (18,9 PpS / 5,2 RpS / 2,1 APS), Jörg Dippold (14,8), Fynn Fischer (8,0 / 4,9) und Mateo Jukic (5,8 / 3,1) sind folgerichtig auch die bayerischen Minuten-Könige. Als Leistungsträger hinzu kommen Maxwell Dongmo Temoka (8,4 / 7,4), der vom FCBB zu den Tropics wechselte und Kapitän Janosch Kögler (14,5), der zwar ebenfalls eine Vergangenheit im rot-weißen Jersey hat, prinzipiell aber schon seit einigen Jahren für Oberhaching aufläuft. Dass der 30-Jährige in Ludwigsburg voraussichtlich nicht wird auflaufen können, ist einerseits eine Schwächung, andererseits aber keine Veränderung der Ausgangslage – die Tropics mussten bereits den kompletten November auf ihn verzichten und fingen die Abwesenheit gut auf. Mit einer ausgeglichenen 5:5-Bilanz rangieren die Oberbayern im breiten ProB-Mittelfeld, was sie vor allem ihrer Heimstärke, drei Siege aus fünf Partien, verdanken. In der Fremde gab es bisher lediglich Siege in Leitershofen (70:74) und Speyer (77:83).
 
Aus Ludwigsburger Sicht kann dieser Auswärtsstatus gerne unverändert bleiben. Mit den eigenen Fans im Rücken soll der achte Erfolg der Spielzeit eingefahren und der zweite Tabellenplatz, der am vergangenen Wochenende zurückerobert wurde, erfolgreich verteidigt werden.

09.12.2023 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Am kommenden Samstag steht bereits der 11. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd an. Um 18:00 Uhr empfängt das #teamingreen die zweite Garde der FRAPORT SKYLINERS in der Sporthalle beim Johann-Vanotti-Gymnasium. Für die Gastgeber soll es der zweite Heimsieg in Folge werden, um sich für die aufsteigende
Formkurve belohnen zu können.

Das TEAM EHINGEN URSPRING blickt vor dem Aufeinandertreffen mit den Hessen auf eine weitere schwere Trainingswoche zurück. Headcoach Hübner musste zum Teil auf einige Akteure verzichten, da eine Krankheitswelle durch den Kader fegte. Noch immer ist keine klare Tendenz bezüglich des Wochenendes in Aussicht. Positiv zu vermelden ist jedoch die medizinische Entwarnung bei Joel Lungelu, der beim Auswärtsspiel in Stadtbergen angeschlagen vom Feld musste. Hier konnte keine größere Verletzung festgestellt werden, womit der Forward voraussichtlich auch für den 11. Spieltag zur Verfügung stehen sollte.

Die ungewisse Kadersituation dürfte auch die FRAPORT SKYLINERS Juniors beschäftigen. Da deren erste Mannschaft am selben Tag eine Liga höher in Quakenbrück gefragt ist, muss die Reisegruppe Ehingen womöglich auf einige Leistungsträger mit Doppellizenz verzichten. Die Frankfurter besitzen aber wohl den tiefsten Kader der Liga, weshalb kaum eine Mannschaft besser für eine Ausnahmesituation wie diese gewappnet ist. Es wird also spannend in welchen Formationen die beiden Bundesligisten am Samstag gegeneinander antreten.

09.12.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Am kommenden Samstag gastiert der TSV Tröster Breitengüßbach am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd beim Tabellenführer in Rhöndorf.

Eine Woche nach der ärgerlichen und bitteren 71:72-Heimniederlage gegen die Porsche BBA Ludwigsburg geht es für den TSV Tröster Breitengüßbach mit dem nächsten Kracher weiter. Zwei Wochen vor Weihnachten gastiert die Mannschaft von Headcoach Mark Völkl zum letzten Auswärtsspiel des Kalenderjahres in Rhöndorf. Der Tabellenführer zeigt sich in einer beeindruckenden Verfassung und konnte von den ersten zehn Spielen dieser Saison neun gewinnen und ist in eigener Halle noch ungeschlagen. Die einzige Niederlage des Farmteams der Telekom Baskets Bonn setzte es Ende Oktober bei der 100:91-Pleite in Ulm. Neben deutlichen Erfolgen wie gegen Oberhaching, Bayern München oder zuletzt gegen Speyer (112:63), konnte die Truppe von Headcoach Stephan Dorn auch alle knappen Spiele für sich entscheiden. Gleich vier Partien gingen mit vier oder weniger Punkten Differenz zugunsten von Rhöndorf aus. Das Momentum war aber immer auf Seiten des Ligaprimus, sodass dieser nach zehn Partien verdient auf Rang ein der Süd-Gruppe steht.

Für die Güßbacher wird es extrem schwer etwas Zählbares mitzunehmen. Aber von vorn herein wollen sich die Gelbschwarzen keinesfalls geschlagen geben. Vielleicht kann man nach Bayern und Coburg ja den nächsten Favoriten ärgern. Es wartet auf jeden Fall erneut eine intensive und harte Partie auf die Tröster-Truppe, wenn es wieder gegen ein Farmteam eines Bundesligisten geht. Wichtig wird es sein, den Kampf und die Intensität über 40 Minuten zu matchen und nicht wie zuletzt gegen Ludwigsburg nur über 35 Minuten. Die Oberfranken wollen beweisen, dass sie auch gegen ein Pro B-Spitzenteam mithalten können und sich für die letzten beiden Niederlagen revanchieren. Zu verlieren hat man jedenfalls nichts und man kann ganz befreit und ohne Druck aufspielen. Und genau das macht eine Mannschaft unberechenbar. So will das Team von Headcoach Mark Völkl erneut einem Favoriten ein Bein stellen.

09.12.2023 19:00 Uhr BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II

Ein Hauch von Bundesliga im letzten Heimspiel des Jahres

Für den BBC Coburg steht am kommenden Samstagabend das letzte Spiel vor heimischer Kulisse in diesem Kalenderjahr an. Zu Gast in der HUK-Coburg Arena ist passend dafür der Nachwuchs des FC Bayern Basketball, der im Vergleich zu den Vorjahren in dieser Saison mit einem Kader und Trainerteam in die Vestestadt reist, das in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd seinesgleichen sucht.

Die Münchner haben in dieser Spielzeit ganz neue Geschütze für die ProB aufgefahren. Mit Emir Mutapcic steht ein Head Coach an der Seitenlinie, der schon deutscher Nationaltrainer war und jahrelang zusammen mit Svetislav Pesic die 1. Mannschaft der Bayern in der BBL und der Euroleague betreut hat. Zudem konnte man Federico Perego als Assistant Coach für sich gewinnen. Dieser feierte an der Seite von Andrea Trinchieri in Bamberg zahlreiche Meisterschaften und holte, nicht zu vergessen, dabei selbst als Cheftrainer den letzten Titel der Baskets, den Pokal 2019.

Nicht nur im Trainerteam sind die Bayern hervorragend aufgestellt, auch die Mannschaft bemerkenswert. BBC-Head Coach Patrick Seidel schätzt den Kader der Münchner folgendermaßen ein: „Die Bayern haben ein sehr ungewöhnliches Team, weil sie recht jung sind, aber zugleich auch mit ein, zwei Top-Talenten wie Kharchenkov und Kalu gespickt sind. Dazu kommt noch Dino Radoncic, der im letzten Sommer mit Montenegro noch bei der WM gespielt hat und bei Real Madrid ausgebildet wurde.

09.11.2023 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. OrangeAcademy

BIS hofft auf Trendwende

Carl Mbassa gibt sich angriffslustig. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren und den Negativtrend stoppen“, sagt der Chefcoach der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer nach den drei Niederlagen zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Gegen den Ranglistendritten Orange-Academy Ulm soll am Samstag in der heimischen PSD Bank-Halle Nord die Trendwende gelingen.

Die Speyerer sitzen nach sehr mäßigen Leistungen vor allem gegen den TSV Oberhaching und bei den Dragons Rhöndorf mit lediglich sechs Punkten nach zehn Partien in der unteren Tabellenhälfte fest. „Schlechter als in diesen beiden Spielen können wir uns nicht präsentieren. Wir müssen gegen die Ulmer unsere Chancen suchen und nutzen“, erklärt Mbassa, dem bis auf den abgewanderten Samuel Schally und den langzeitverletzten Marko Dordevic voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung stehen werden.

Der Widersacher reist derweil mit Rückenwind in die Domstadt; das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters hat die beiden zurückliegenden Vergleiche mit den Basketball-Löwen Erfurt und Frankfurt Skyliners II zu seinen Gunsten entschieden. Zu den Leistungsträgern in der Auswahl von Trainer Baldur Ragnarsson zählen Maximilian Langenfeld, Noa Essengue, Philip Hecker sowie Alec Anigbata. „Die Ulmer haben mit das beste Nachwuchsprogramm in Deutschland“, sagt BIS-Coach Mbassa über das Team mit einem Durchschnittsalter von knapp 19 Jahren.

10.12.2023 16:30 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Die CATL Basketball Löwen und die RSB Thuringia Bulls veranstalten am Sonntag einen inklusiven Doppelspieltag in der Riethsporthalle Erfurt, der von FUNKE Medien Thüringen präsentiert wird. Die Veranstaltung trägt den Titel „Gelebte Inklusion“.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow übernimmt die Schirmherrschaft der Veranstaltung und blickt voller Freude auf den Adventssonntag: „Passend zum 2. Advent können wir uns in Thüringen gleich auf zwei hochklassige Basketballpartien freuen. Löwen und Bullen zeigen mit ihrer gelebten Partnerschaft erneut, dass ihr Sport sehr viel mehr ist, als der Wechsel von Offense und Defense, Wurfquoten oder der zurzeit bereits sehr erfolgsversprechende Blick auf beide Saisontabellen. Inklusion wird sowohl auf als auch neben dem Parkett gelebt. Ich freue mich daher sehr, beide Mannschaften endlich wieder einmal live zu sehen – eine spannende Crunchtime gerne inklusive.“

In die gleiche Kerbe schlägt auch CATL Basketball Löwen Geschäftsführer Matthias Herzog: „Dieser inklusive Spieltag, gemeinsam mit den RSB Thuringia Bulls fand schon mehrfach statt. Es ist uns eine Ehre, diese gelebte Partnerschaft auf vielen Ebenen an diesem Tag präsentieren zu dürfen. Gleichzeitig ist die Wertschätzung durch die Schirmherrschaft des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow eine großartige Sache“

10.12.2023 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. BG Hessing Leitershofen

Zum vorletzten Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2023 reist die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd am Sonntagnachmittag in den Schwarzwald. Die Kangaroos sind dann zu Gast bei den Black Forest Panthers in Schwenningen. Für die BG geht es darum, mit einem Sieg den aktuellen Play-Off Platz in der Tabelle zu verteidigen, aber natürlich will man auch wieder einmal aus der Fremde etwas nach Hause mitnehmen. Der bisher einzige Auswärtssieg der BG datiert vom 1. Spieltag in Fellbach, dieser ist also bereits über zwei Monate alt. Nun möchte man das Glück wieder auf seine Seite ziehen. Von der Tabellensituation scheint die Aufgabe leichter als die letzten Partien auf fremdem Terrain, als man den Spitzenteams aus Ulm und Ludwigsburg nur knapp und auch sehr unglücklich unterlegen war. Denn die Black Forest Panthers zieren aktuell zusammen mit Ehingen das Ende im Klassement.

BG General Manager Wayne Chico Pittman: „Das darf aber gar nicht erst in die Köpfe rein, denn alle wissen, dass es in der Liga zumindest ab Platz 5 kaum Qualitätsunterschiede gibt, und dass jeder jeden jede Woche schlagen kann. Ein Sieg würde uns aber unbeschwerter in das nächste Heimspiel gegen Spitzenreiter Rhöndorf gehen lassen, das ist klar“, hofft Pittman auf volle Konzentration von der ersten Sekunde an.

Im Schwarzwald ist man mit dem Abschneiden der eigenen Mannschaft bisher sicherlich nicht zufrieden. Der ProA-Absteiger ging mit weit ambitionierteren Zielen in die Spielrunde. Das Team von Trainer Marti Zamora, letztes Jahr noch in Hanau an der Seitenlinie, spielte in den meisten Partien gefällig und schnupperte oft am Sieg. Am Ende reichte es aber nur zu Siegen in Breitengüssbach und gegen Ludwigsburg, dieser Erfolg gegen den Tabellendritten deutete aber das Potential der Mannschaft an. Bei den anderen Partien standen am Ende oftmals sehr knappe Niederlagen zu Buche. Topscorer bei Schwenningen ist Alexander Lagermann 14,7 Punkte), der am Sonntag auf Seiten der Stadtberger im direkten Duell auf seinen 2 Jahre älteren Bruder Nico trifft.

Vorberichte ProB Nord 11. Spieltag

09.12.2023 19:00 Uhr LOK Bernau vs. Seawolves Academy

Am kommenden Samstag erwartet die Fans von LOK Bernau ein mit Spannung geladenes Heimspiel gegen die Rostock Seawolves. Coach Davide Bottinelli äußerte sich im Hinblick auf die bevorstehende Partie wie folgt: 

„Am Samstag wollen wir unseren Heim-Faktor am besten ausnutzen, dafür brauchen wir Teamgeist und Aufmerksamkeit auf die 40 Minuten der Partie. Wir wollen die Rebounds kontrollieren und einen besseren Job als letzte Woche in Punkto Ballverluste schaffen.“ 

Ein zentraler Fokus liegt darauf, Ballverluste zu minimieren, um die Mehrheit der Ballbesitze effektiv nutzen zu können. Präzise Ballkontrolle und eine kluge Spielausrichtung sind hierbei entscheidend. Besonderes Augenmerk wird auf die Defensivarbeit gelegt, insbesondere auf die Rebounds. Das Ziel ist es, den Rostock Seawolves möglichst wenige zweite Chancen zu ermöglichen und die eigenen Stärken im Reboundspiel auszuspielen. 

Die Rostock Seawolves belegen derzeit den 10. Platz der Tabelle mit vier Siegen. Nach einer längeren Pause sind sie wieder in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord vertreten. Ähnlich wie LOK Bernau handelt es sich bei Rostock um eine Ausbildungsmannschaft mit einem tendenziell jungen Kader, der jedoch von einigen erfahrenen Veteranen unterstützt wird.  Bottinelli richtet den Fokus auf die Schlüsselspieler der Rostock Seawolves, insbesondere auf Branden Maughmer, der mit durchschnittlich 19.8 Punkten und 5.1 Assists pro Spiel maßgeblich zur Offensive seines Teams beiträgt. Michael Jost agiert unter dem Korb als erfahrener Spieler auf hohem Niveau, während Darren Aidenojie in seinem ersten Jahr im Herren-Basketball bereits einen positiven und vielseitigen Beitrag leistet. 

09.12.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. TKS 49ers

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord werden die TKS 49ers von den Ademax Ballers Ibbenbüren empfangen. Obwohl die diesjährigen Aufsteiger sich nach zehn Spielen und nur einem Sieg auf dem letzten Tabellenplatz befinden, müssen sich die 49ers auswärts beweisen. In gegnerischen Hallen konnte man diese Saison nämlich erst einen Sieg einfahren.

Für die TKS 49ers gilt es, am kommenden Wochenende weiter an ihrer Konstanz zu arbeiten und vor allem nach langer Zeit endlich wieder einen Auswärtssieg einzufahren. Insgesamt konnten die 49ers von ihren vier Auswärtsspielen nur eines gewinnen und verloren unter anderem gegen drei Gegner, welche sich alle in der unteren Tabellenhälfte befinden. Nun steht ihnen mit den Ademax Ballers Ibbenbüren das Tabellenschlusslicht im Weg. Anders als die fünftplatzierten 49ers, welche nach zehn Spielen bereits sechs Siege einfahren konnten, gelang es Ibbenbüren bisher nur einmal als Sieger die Halle zu verlassen. Trotzdem darf sich die Mannschaft von Vladimir Pastushenko ein weiteres Mal nicht auf diese Statistik verlassen. Niederlagen gegen Mannschaften wie Bernau, Rostock und zuletzt Itzehoe sind Grund dafür, dass die 49ers mit voller Konzentration das Spiel antreten müssen.

Bei den Ademax Ballers muss man sich vor allem auf den Neuzugang Denzel Livingston vorbereiten. Der US-Amerikaner, welcher seinen Vorgänger Ricardo Artis erst vor Kurzem ersetzt hat, kommt in zwei Spielen auf durchschnittlich 18,5 Punkte, 10 Rebounds und 5 Assists. Er spielt sehr vielseitig und strahlt von außen und von innen Gefahr aus. Neben Livingston kommt bei den Gastgebern kein weiterer Spieler auf durchschnittlich zweistellige Punkte. Zweitgefährlichster Spieler ist mit Kai Hänig ein bekanntes Gesicht. Hänig, welcher auf 9,1 Punkte und 7,7 Rebounds kommt, spielte vor Jahren schon mehrmals gegen die 49ers, damals im Trikot der WWU Baskets Münster.

09.12.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. RheinStars Köln

Mit den Iserlohn Kangaroos wartet die nächste Herausforderung im schweren Jahresendprogramm der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf die RheinStars. Am kommenden Samstag treten die Kölner in der Nord-Gruppe bei den schwierig zu spielenden Sauerländern in der Matthias-Grothe-Halle an. Natürlich will die Mannschaft von Manager und Trainer Stephan Baeck vor den Duellen mit den direkten Verfolgern BSW Sixers und Bayer Giants Leverkusen auch den elften Spieltag erfolgreich gestalten. „Wir wollen gar nicht so weit nach vorne schauen, damit sind wir bisher auch ganz gut gefahren. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt dem kommenden Samstag, an dem wir in Iserlohn antreten. Für diese Aufgabe müssen wir gewappnet sein.“, sagt Baeck.

Denn kein Team nimmt mehr Dreierversuche als Iserlohn in dieser Spielzeit. 339mal hat das Team von Trainer Dennis Shrivan bislang jenseits der 6,25m-Linie auf die gegnerischen Körbe geworfen – über 100 Versuche mehr als die Kölner (233). Sie sind auch das einzige Team mit mehr Dreier- als Zweierwürfen in der Statistik. Und sie sind damit aktuell erfolgreich. Nicht allein wegen ihrer bislang 119 Treffer (Köln 77). Etwas mehr als jeder dritte Wurf sitzt. Auf diese Weise kämpften sie sich zu knappen Partien gegen die starken SBB Baskets aus Wolmirstedt und bei den Berlin Braves. Zudem landeten sie vor knapp zwei Wochen mit dem 93:87 Erfolg beim Ligafavoriten Leverkusen einen echten Coup. Wobei sie an diesem Abend eine weitere Qualität offenbarten. Widerstandsfähigkeit. Sie übernahmen Mitte des ersten Viertels die Führung bei den Bayer Giants und verteidigten diese hartnäckig und durchgehend fast 35 Minuten lang bis zum Erfolg.

09.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Nächstes Auswärtsspiel für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord: Gegen Itzehoe will die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast am Samstag ab zurück in die Erfolgsspur finden. Die wichtigsten Fakten vorab im Überblick.

Itzehoe durchlebt bislang eine schwere Saison. Drei Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. Eine Bilanz, die nach Abstiegskampf aussieht. So deutlich waren die bisherigen Misserfolge allerdings nicht. Am vergangenen Spieltag beispielsweise verlor Itzehoe gegen den SC Rist Wedel nur knapp mit fünf Punkten Unterschied (81:86) nach Verlängerung. Bester Werfer der Eagles ist der 32 Jahre alte Guard-Routinier Filmore Beck mit durchschnittlich 17 Punkten pro Partie.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Itzehoe ist sehr variabel in seinen Verteidigungen. Offensiv sind sie ein eher unkonventionelles Team, gefährlich in Brettnähe, aber auch mit drei Schützen mit einer Quote von über 40 Prozent aus der Distanz. Sie können schnell heißlaufen. Wir müssen defensiv besser in unseren Prinzipien sein, fokussierte – und zwar über 40 Minuten. Die Trainingswoche war sehr intensiv. Wir wollen die Intensität hochschrauben, aggressiver sein und auf dem Parkett besser kommunizieren. Wir haben aus dem Spiel gegen Schwelm unsere Schlüsse gezogen und wollen es gegen Itzehoe besser machen.“

09.12.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm

Den Rausch nach der emotionalen Aufholjagd am vergangenen Samstag im Spiel gegen die SBB Baskets, möchte die Mannschaft mit zur Auswärtsreise nach Herford nehmen.

Die BBG hat sich in ihrer zweiten BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord Saison stabilisiert und befindet sich aktuell mit drei Siegen auf Platz 11 der Tabelle. Ihre letzten vier Partien verloren die Herforder zwar, aber die Mannschaft von Headcoach Christos Diktapanidis darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Einer der Hauptgründe dafür ist Allrounder Shawn Gulley. Der bullige Forward ist mit 23,3PpS zweitbester (bester Local) Scorer der gesamten Liga und holt zusätzlich noch 9,1RpS. Unterstützt wird Gulley vor allem durch Luca Michels (12.1PpS), Julius Stahl (9,7PpS) und US-Amerikaner Harold Moore (11PpS), welcher als Ersatz für den Verletzten Tristan Harper innerhalb der Saison zum Team gestoßen ist.

Die BBG ist deutlich ausgeglichener als noch in der abgelaufenen Saison und hat mit Shawn Gulley einen Spieler in ihren Reihen, der jederzeit ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Auch Falk Möller warnt vor den Qualitäten des kommenden Gegners: „Wir haben eine schwere Auswärtsfahrt vor uns. Herford ist eine körperlich robuste Mannschaft, die vor allem unter dem Korb stark ist. Mit Shawn Gulley haben sie einen Ausnahmespieler, der nur im Teamverbund im Zaum gehalten werden kann.“

09.12.2023 20:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. SC Rist Wedel

Seien es mehrere (Nach-)Namen im Kader, sei es der Trainerstab, sei es die früher Wilhelm-Dopatka-Halle genannte und mittlerweile mit einer Sponsorenbezeichnung versehenen Spielstätte oder natürlich die große Vergangenheit mit 14 deutschen Meistertiteln: Der kommende Gegner des SC Rist, die Bayer Giants Leverkusen, ist zweifellos der prominenteste aller ProB-Ligisten.

„Eigentlich ist alles, was in der ProB Rang und Namen hat, bei Bayer Leverkusen versammelt“, sagte Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Wedeler, kurz vor dem Saisonbeginn. Also dann – als da wären: Die Trainer Hans-Jürgen Gnad und Michael Koch wurden 1993 Europameister, die viel zu oft und zu leichtfertig bemühte Bezeichnung Basketballlegende ist bei beiden zutreffend. In der Mannschaft stehen die Söhne mehrerer namhafter Persönlichkeiten, die ebenfalls Spuren in der Bundesliga hinterlassen haben: Die Väter von C.J. Oldham, Trey McBride und Quadre Lollis als Spieler, der Vater von Marius Stoll als „Macher“ des amtierenden Meisters Ulm.

Mit sieben Siegen und drei Niederlagen steht der nach wie amtierende deutsche Rekordmeister auf dem dritten Tabellenplatz. Schwelm, Berlin und Iserlohn stellten den Rheinländern bisher ein Bein.

10.12.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000

Zum vorletzten Heimspiel im Kalenderjahr 2023 empfangen die BSW Sixers am Sonntagnachmittag die Berlin Braves. Mit dem Aufsteiger aus der Hauptstadt gastiert am zweiten Advent der aktuelle Tabellenzweite in Sandersdorf. Dabei kommt es am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erneut zum Topspiel, wenn die Sixers als Tabellenvierter den Tabellenzweiten empfangen.

Zum vorletzten Heimspiel im Kalenderjahr 2023 empfangen die BSW Sixers am 2. Advent die Berlin Braves. Der Aufsteiger aus der Hauptstadt reist als Tabellenzweiter in die Sandersdorfer Ballsporthalle. Nach der ersten Heimniederlage der Saison in der Vorwoche gegen Leverkusen, wollen die BSW Sixers nun zurück auf die Siegerstraße. Das dies kein leichtes Unterfangen wird, zeigt ein Blick auf den Kader des kommenden Gegners. Prominentester Name ist ohne Zweifel Andreas Seiferth. Der 34-Jährige ehemalige deutsche Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Braves. Mit 17,7 Punkten und 10,6 Rebounds pro Partie liefert der 2.09 Meter große Linkshänder das komplette Paket.

Die Ausgeglichenheit des Kaders zeigt sich auch beim Blick auf die Team-Statistiken. Gleich neun Spieler erzielen im Schnitt fünf oder mehr Punkte. Es gilt also neben dem starken Inside-Spieler Seiferth auch die Schützen von außen zu kontrollieren. Für die BSW Sixers kommt es beim ersten Aufeinandertreffen mit den Berlin Braves zu einem weiteren Spitzenduell. Beide Teams weisen die selbe Bilanz auf, auf Grund der direkten Vergleiche in der Spitzengruppe kommt das Team von der Spree als Tabellenzweiter nach Sandersdorf, während die Sixers derzeit den vierten Tabellenplatz bekleiden. Der Einsatz von Sixers-Kapitän ist nach seiner erlittenen Verletzung aus dem letzten Spiel noch ungewiss. Ansonsten wird Sixers-Trainer Chris Schreiber voraussichtlich der volle Kader zur Verfügung stehen.

Vorberichte ProA 11. Spieltag

09.12.2023 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die Gießen 46ers haben in Bremerhaven gewonnen, dort hat Bayreuth verloren. Also fährt der heimische Basketball-Zweitligist als klarer Favorit zum ProA-Spiel am Samstag ins Fränkische. Ganz einfach! Oder? Ganz so einfach ist das bei weitem nicht. Und deshalb muss Branislav Ignjatovic auch lachen, als er mit dieser ziemlich einfachen Rechnung konfrontiert wird. »Bayreuth«, sagt der Trainer der 46ers mit Nachdruck, »ist ein Absteiger, der mit Macht zurück in die BBL drängt.«

Und über Macht verfügt der Gegner vor allem im Offensivbereich. »Die Mannschaft nimmt sich viele Dreier-Versuche. Da belegen sie in der Statistik nach uns den zweiten Platz. Das verspricht am Samstag ein Spiel mit vielen Punkten zu werden«, prophezeit Ignjatovic. Auf einzelne Akteure der Franken mag sich der Coach dabei gar nicht konzentrieren: »Davon halte ich nichts. In der Mannschaft gibt es viele gefährliche Spieler.«

Wenn zwei starke Angriffsformationen aufeinandertreffen, entscheidet oftmals etwas ganz anderes über den Spielausgang. »Wir«, fordert »Frenki« von seinen Mannen, »müssen unsere Defense weiter stabilisieren. Das ist zuletzt schon besser geworden, aber wir haben immer noch zu viele Phasen, in denen das nicht stabil genug ist.« Beispielsweise beim insgesamt zwar überzeugenden Heimsieg gegen die Artland Dragons am vergangenen Wochenende. Bei dem aber nach drei starken Vierteln im letzten Abschnitt doch etwas geschludert wurde, so dass der 92:80-Erfolg am Ende fast schon knapp ausfiel. 

09.12.2023 19:00 Uhr JobStairs VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsuhe LIONS

Bericht folgt in Kürze.

09.12.2023 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans

Ein Lichtlein am ProA-Adventskranz konnten die Dresden Titans am vergangenen Wochenende bereits entzünden. Nun wollen sie auch die zweite Siegerkerze am zweiten Adventswochenende erleuchten und reisen dafür nach Düsseldorf zum elften Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Giants hatten am letzten Wochenende Pause, da sie ihr Spiel für den 10. Spieltag in Frankfurt bereits in der FIBA-Break absolviert hatten. Die Partie gegen die Skyliners ging damals zwar verloren, danach folgten allerdings zwei Siege gegen Quakenbrück und Vechta II. So stehen die Düsseldorfer mit einer Bilanz von vier Siegen und sechs Niederlagen auf Platz zwölf der ProA. In der Reboundstatistik sind sie allerdings deutlich weiter oben angesiedelt. Insgesamt holen sie sich 52,8% der Abpraller, was der viertbeste Wert in der Liga ist. Defensiv sind es sogar 72,3%, die nur von Münster getoppt werden können.  

Bei diesen Zahlen kann die Dresdner Mannschaft nicht mithalten und so verlor sie auch am Wochenende das Reboundduell gegen die Gäste aus Münster. Eine hervorragende Offensive konnte dieses Manko allerdings ausbügeln und mit einer phänomenalen Dreierquote von 57% gewannen die „Elbriesen“ das Spiel mit 93:69. Bester Perimeter-Schütze war in diesem Spiel Grant Teichmann welcher jeden seiner vier Versuche traf. Auch Schmikale und Graham netzten viermal aus der Distanz, konnten allerdings keine fehlerfreie Quote erreichen (Schmikale 4/6; Graham 4/8). Ob die Drei auch im Castello die Fernwürfe regnen lassen kann man ab 18:45 live auf sportdeutschland.tv mitverfolgen.  

09.12.2023 19:30 Uhr Artland Dragons vs. FRAPORT SKYLINERS

Gute Ansätze waren gegen Giessen nicht genug, um eine erfahrene Mannschaft zu schlagen. Nun soll der erste Saisonsieg gegen den Tabellenführer, die Fraport Skyliners, gelingen. Dabei müssen die Drachen erneut auf Joanic Grüttner Bacoul verzichten.

Dies soll sich nun gegen den Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die FRAPORT SKYLINERS, ändern. Dabei wird vor allem die Offensive der Drachen im Blickpunkt stehen, welche gegen die beste Defensive der Liga Antworten finden muss. Hoffnung machen die Leistungen von Point Guard Buzz Anthony in den letzten beiden Spielen, in denen er jeweils mehr als zehn Assist auflegte. Auch Backcourtkollege TJ Gibbs kommt immer besser in Fahrt und scorte zweistellig in seinen Auftritten gegen Kirchheim und Giessen. Für die Drachen gilt es, die guten 20 Minuten, die man in den vergangenen Spielen zeigte, zusammenzuführen und gegen Frankfurt über die gesamten 40 Minuten ansprechenden Basketball zu zeigen.

Die FRAPORT SKYLINERS sind nach ihrem Abstieg aus der easyCredit BBL hervorragend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA angekommen. Nach neun Siegen am Stück musste man zuletzt die erste Niederlage der Saison gegen Jena hinnehmen. Dennoch wird Headcoach Dennis Wucherer bisher überaus zufrieden auf den Saisonverlauf seiner Männer blicken. Vor allem defensiv ist das Team über jeden Zweifel erhaben und lässt die wenigsten Punkte in der gesamten Liga zu. Offensiv ist die Scoringlast auf mehrere Schultern verteilt. Heraus sticht dabei Booker Coplin, der im letzten Jahr für Düsseldorf auf Punktejagd ging und sich berechtigte Hoffnung auf eine Auszeichnung zum MVP machen durfte. In dieser Saison hat der Amerikaner zwar noch mit seinem Wurf vom Perimeter zu kämpfen (32,9% nach 37,9% im letzten Jahr, dennoch schafft er viele Räume für seine Mitspieler und legt vier Assists im Schnitt auf. Zudem wird es zum Wiedersehen mit Ex-Drache Jacob Knauf kommen. Der großgewachsene Big Man spielte zwei Jahre lang für die Dragons und war in der letzten Saison der Topscorer für den späteren Absteiger aus Schwenningen.

09.12.2023 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen

Bericht folgt in Kürze.

10.12.2023 14:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Eisbären Bremerhaven

Schweres Auswärtsspiel in Münster – Eisbären wollen den nächsten Sieg. Nach der wahrscheinlich besten Saisonleistung am letzten Wochenende gegen Bayreuth wollen die Eisbären Bremerhaven in Münster nachlegen. Sowohl offensiv als auch defensiv kommen die Seestädter, auch durch ihre Neuverpflichtungen, immer besser in Fahrt und das Stimmungsbarometer zeigt nach oben. Bei den momentan achtplatzierten Uni Baskets Münster will das Team von Steven Key am Sonntag, den 10. Dezember um 14.30 Uhr nachlegen.  

Nachdem das von Götz Rohdewald gecoachte Team aus Münster mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet war, legte es eine beachtliche Serie von sechs Siegen in Folge hin. Obwohl die Münsteraner zuletzt recht deutlich gegen Trier (95:117) und Dresden (93:69) verloren, war dies bisher ein sehr beachtlicher Saisonstart. Dies bestätigt auch Eisbären Head Coach Steven Key, der nach überstandener Krankheit Mitte der Woche wieder in der Trainingshalle stand und die Einheiten leiten konnte. „Ich bin froh, zurück in der Halle zu sein. Wir waren sehr glücklich über den Sieg gegen Bayreuth. Wir haben unser Spiel durchgezogen und unser Fortschritt war für alle sichtbar – nur acht Turnover und besseres Rebounding sowie unsere Geschlossenheit als Team waren der Schlüssel zum Sieg.“  

Für die Uni Baskets punkten lediglich zwei Spieler in der aktuellen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA Saison zweistellig. Der US-amerikanische Power Forward Nathan Scott führt sein Team mit 15 Punkten und 7.4 Rebounds pro Spiel an. Dabei scort er nicht nur in Korbnähe, sondern versenkt auch beachtliche 51% seiner Dreipunkteversuche. Neben ihm räumt der ProA-erfahrene Adam Touray unter den Körben auf und erzielt durchschnittlich 13.8 Punkte und 6.2 Rebounds.

Die Seestädter werden demnach das Kollektiv aus Münster stoppen müssen, was insbesondere bei Spielen in der Münsteraner Sporthalle Berg Fidel, vor durchschnittlich 2.500 Zuschauern, schwierig ist. Steven Key sieht trotzdem eine gute Chance für sein Team. „Münster spielt zuhause eigentlich immer sehr gut. Sie spielen gut zusammen und haben viele Fans im Rücken. Auch in der Vorbereitung war es ein toughes Spiel für uns in Münster. Ich erwarte demnach ein schweres Spiel.“

10.12.2023 15:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. EPG Baskets Koblenz

Vier Duelle stehen noch an, bevor unter das aus Sicht von Medipolis SC Jena enorm bewegte Basketball-Jahr 2023 ein Schlussstrich gezogen werden kann. Nach der überaus emotionalen und aufreibenden Vorsaison ist es dem im Sommer neu formierten Team während der letzten Wochen gelungen, ein gelungenes Comeback hinzulegen und (endlich wieder) für sportlich positive Schlagzeilen zu sorgen. Dass nach dem grandiosen 86:75-Heimsieg gegen einen bis dahin ungeschlagenen ProA-Tabellenführer aus Frankfurt aber auch Jenas Basketball-Bäume nicht in den Himmel wachsen, verdeutlichte die am letzten Samstag kassierte Auswärtsniederlage in Kirchheim.

Der Mannschaft von Trainer-Legende Pat Elzie darf man mit einer Bilanz von vier Siegen und sechs Niederlagen einen durchaus gelungenen Saisonstart attestieren. Nicht zwingend hinsichtlich der selbst formulierten Ansprüche oder Erwartungen, sondern vielmehr mit Blick auf (verletzungsbedingt) anhaltende personelle Probleme, die sich seit Saisonstart wie ein roter Faden durch den Kader zogen. Nachdem rechtzeitig zum Duell in Thüringen alle Leistungsträger der Gäste fit zu sein scheinen, wird sich Medipolis SC Jena mit einem Kontrahenten auseinanderzusetzen haben, der die Qualität mitbringt, um sich für die im April 2024 startenden Playoffs zu qualifizieren.

Speziell die Koblenzer Center-Position hat dabei das Potenzial eines Saison-Gamechangers für die EPG Baskets. Vom brasilianisch-deutschen Trio Gabriel de Oliveira (15.4 PpG, 4.3 RpG), Moses Pölking (10.5 PpG, 6.1 RpG) und Liga-Veteran Maurice Pluskota (11.5 PpG, 7.5 RpG) dominiert, warten jedoch auch auf den Flügeln sowie Guard-Positionen Akteure, die wissen, wie man (knappe) Spiele gewinnt. Mit dem Point-Guard-Duett Marvin Heckel und Robert Hall III, Scharfschützen Leon Frederici und dem Litauer Rytis Pipiras kann Pat Elzie auf ein Kader-Gerüst bauen, welches über einen ausgewogenen Mix aus Routine und Qualität verfügt.

10.12.2023 16:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Nürnberg Falcons BC

Auf nach Vechta: Nürnberg Falcons peilen dritten Sieg in Folge an

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Paderborn feierte es sich verständlicherweise noch ein bisschen unbeschwerter. Schon einen Tag später begann aber die Vorbereitung auf die anstehende Auswärtsaufgabe bei RASTA Vechta II. Es ist ein richtungsweisendes Spiel, das die Mittelfranken wieder näher an die Playoff-Plätze bringen könnte. Bei einer Niederlage gegen den Tabellennachbarn würde man hingegen im unteren Drittel des Tableaus verharren. Coach Virgil Matthews plagen zwar einige Personalsorgen, er spürt aber gleichzeitig einiges an Rückenwind: „Wir haben ein wichtiges Spiel vor uns, zu dem wir schon einen Tag vorher anreisen. Die zwei Siege zu Hause haben gut getan. Wir wollen diesen Trend nun auswärts bestätigen und gegen ein junges, sehr talentiertes Team bestehen.“

Nach zwei Siegen in Folge gab es für Vechta jüngst zwei Niederlagen in Serie. Auf das knappe 88:84 in Düsseldorf folgte eine deutliche Klatsche gegen Karlsruhe (95:67). Trainer Hendrik Gruhn war entsprechend bedient und forderte vehement eine Reaktion seiner Mannschaft – sowohl im Training als auch im Spiel gegen die Falcons. Für RASTA geht es um den dritten Heimsieg in Folge und zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten, bevor es bis Ende des Jahres gegen eine ganze Reihe von Top-Teams gehen wird.

10.12.2023 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Erneut steht für Kirchheims Basketballer ein Top-Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights zu den Gladiators nach Trier. Dort treffen der Tabellendritte aus dem Schwabenland auf den punktgleichen Tabellenfünften von der Mosel. Für die Ritter ist es nach dem Sieg gegen Jena das nächste Spiel gegen einen Aufstiegskandidaten.

Es geht Schlag auf Schlag für die Kirchheimer Korbjäger. Gerade noch konnte man einen überzeugenden Heimsieg gegen die favorisierten Jenaer feiern, da geht der Blick bereits auf die nächste Herausforderung. Und die könnte mit Trier kaum größer sein. Zumindest was die Fanunterstützung angeht, sprengen die Gladiators in dieser Saison alle bislang in der ProA erreichten Grenzen. Gegen Kirchheim werden, wie schon bei einigen Heimspielen zuvor, mindestens 4.000, eventuell über 5.000 Zuschauer in der Arena Trier erwartet. Der Basketball Boom hat die Stadt an der Mosel erreicht und dies nicht zuletzt aufgrund bedeutender Spielerverpflichtungen im Sommer. Einige herausragende Namen tummeln sich in der von Don Beck trainierten Mannschaft. US-Amerikaner Marcus Graves, der eine Zeit lang in der NBA aktiv war, Behnam Yakchali, iranischer Nationalspieler und zuletzt in der easycredit BBL unterwegs, oder Center Maik Zirbes, ehemaliger deutscher Nationalspieler und langjähriger Euroleaguespieler, sorgen für Aufbruchstimmung in Trier. Kurz- oder mittelfristig ist die BBL das Ziel und die Trierer lassen nichts unversucht, um dieses Ziel zu erreichen.

„Individuell betrachtet ist Trier das Maß aller Dinge in der ProA. Sie sind sowohl bei den Imports, wie auch auf den deutschen Positionen unglaublich besetzt,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt. Das noch nicht alles zu 100% eingespielt ist, zeigte die Niederlage am letzten Wochenende, als sich die Gladiators dem Tabellenvorletzten aus Bochum mit 103:97 geschlagen geben musste. Vor allem die kleinen, wendigen Guards der Bochumer stellten die große und physische Trierer Mannschaft vor Probleme,“ sagte Head Coach Igor Perovic.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte ProB Süd 10. Spieltag

02.12.2023 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen 97:92

Die OrangeAcademy holt mit 97:92 den fünften Heimsieg in Folge und sichert sich zum zehnten Spieltag der Saison Tabellenplatz drei. 

Mit einer knappen Führung von zwei Punkten ging es in die erste Viertelpause (21:19). Nachdem die Gäste das Viertel mit einem gelungenen Dreipunktewurf eröffneten tat sich die OrangeAcademy vor allem offensiv schwer, konnte am defensiven Brett jedoch wichtige Rebounds sammeln. Stark aufspielen konnte vor allem Alec Anigbata, der bis zur Halbzeitpause bereits zehn Punkte und zwei Blocks verzeichnete. Auch weiterhin sollten viele vergebene Würfe auf der eigenen Seite und starke Defensivaktionen den Score im Gleichgewicht halten. 17 mal wurden die jungen Ulmer bis zur Halbzeitpause dabei durch häufiges Foulen der Gegner an die Linie geschickt, wo die OrangeAcademy bis zum Ende des zweiten Viertels elf Punkte erbeutete. 30 Sekunden vor der Pause nahmen die Gäste bei einem Stand von 39:36 die erste Auszeit, das Viertel endete dennoch zu Gunsten der jungen Ulmer (39:36). 

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gab die OrangeAcademy offensiv den Ton vor und startete mit einem 4:0-Lauf ins dritte Viertel. Erfolgreiche Dreipunktewürfe durch Alec Anigbata (51:52) und Joel Cwik (54:52) glichen das häufige Punkten der Gegner an der Freiwurflinie aus. Das dritte Viertel endete mit einer Führung von 13 Punkten (70:57). Bei 88:80 und noch dreieinhalb zu spielenden Minuten nahm Baldur Ragnarsson die erste Auszeit der Partie. Vergebene Chancen in der Zone gestalteten die Partie zwei Minuten vor Abpfiff nochmal spannend, bevor Maximilian Langenfeld durch Steak und Lay Up den Vorsprung wieder auf sechs Punkte vergrößerte. Erfurt antwortete schnell und verwandelte wichtige Rebounds in gegnerische Punkte. Der OrangeAcademy fehlte es an Durchgriff auf beiden Seiten des Feldes, so ging Baldur Ragnarsson erneut in die Auszeit und sollte somit die letzten zu spielenden Minuten besiegeln. Per And One glichen die Löwen aus, schickten daraufhin aber Joel Cwik und Noa Essengue an die Linie, der nervenstark drei aus vier Freiwürfen einnetzten und so den Sieg der jungen Ulmer festmachten.

02.12.2023 18:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Porsche BBA Ludwigsburg 71:72

Am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd sah der TSV Tröster Breitengüßbach vor knapp 330 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle schon wie der sichere Sieger aus. Am Ende unterlag man der Porsche BBA Ludwigsburg mit 71:72.

Die Hausherren starteten gut in die Partie und führten nach fünf Zählern von Klaus mit 5:2. Danach fand Ludwigsburg deutlich besser ins Spiel, stand defensiv sehr kompakt und versenkte in der Offensive durch Anigbata und Santana Mojica die Würfe. So stand es nach vier Minuten 7:14, woraufhin Güßbach Coach Mark Völkl eine Auszeit nahm. Nach dieser war der Run der Gäste erst einmal gestoppt und die Gelbschwarzen starteten durch Stephan, Walde und Wörrlein die Aufholjagd. Engel und Nieslon besorgten nach schönem Zusammenspiel sogar eine Führung. Am Viertelende hieß es 23:19 für die Hausherren.

Im dritten Viertel machte Güßbach von Anfang an Druck und forcierte einige Ballverluste beim Gegner. So erspielten sich die Oberfranken durch Dippold und Stephan eine 49:34-Führung. Ludwigsburg gab aber nicht auf und nutzte einige Unkonzentriertheiten der Hausherren gnadenlos aus. Im Schlussabschnitt erhöhte Walde mit zwei schönen Aktionen auf 66:53. Trummeter und erneut Walde erspielten knapp sieben Minuten vor dem Ende eine 70:57-Führung. Was keiner zu diesem Zeitpunkt ahnte: Es war der letzte Güßbacher Korb aus dem Feld in diesem Spiel. Ludwigsburgs Defensive legte jetzt nochmal eine Schippe drauf, sodass der TSV Tröster in der Folgezeit zu zahlreichen Ballverlusten und schlechten Würfen gezwungen wurde. Santana Mojica, Veljkovic und Jung brachten ihre Mannschaft zurück ins Spiel, 70:64. Auch eine Auszeit von Coach Völkl brachte nicht den gewünschten Effekt. Sein Team fand kein Mittel mehr gegen die Ludwigsburger Defensive. Baumer verkürzte per Dreier auf 70:67. Engel traf zweieinhalb Minuten vor Schluss einen Freiwurf, der der letzte TSV-Zähler der Begegnung sein sollte. Jung verkürzte im Anschluss auf 71:69. Knapp 60 Sekunden vor dem Ende war es erneut der überragende Santana Mojica, der den Dreier zum 71:72-Endstand traf. Die letzten Versuche der Oberfranken blieben leider erfolgslos, sodass Ludwigsburg am Ende noch gewann. Durch die Niederlage bleibt man im Tabellenkeller stecken und verpasst einen Befreiungsschlag.

02.12.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 112:63

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer haben einen Tiefpunkt erreicht. Die 63:112-Pleite bei den Dragons Rhöndorf war eines der deftigsten Debakel der Domstädter in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. „Das Ergebnis ist absolut blamabel“, sagte BIS-Coach Carl Mbassa: „Man muss aber auch berücksichtigen, dass wir wegen kranker und verletzter Spieler eine desaströse Trainingswoche hinter uns haben.“

Mit Ausnahme von David Aichele, der acht Mal aus der Nahdistanz traf und elf Rebounds sicherte, sowie David Pisic (14 Punkte) blieben alle Speyerer im Sportzentrum Menzenberg hinter den Erwartungen zurück. Die Rhöndorfer waren ihren Gästen in allen Belangen überlegen und deklassierten sie phasenweise. Beispielsweise gelangen BIS-Kapitän DJ Woodmore und Kollegen im zweiten Viertel lediglich drei erfolgreiche Abschlüsse.

Nach dem Seitenwechsel mühte sich die Auswahl von Trainer Mbassa zunächst mit einigem Erfolg um Schadensbegrenzung, in der Folge demonstrierte aber der Spitzenreiter wieder erbarmungslos seine Überlegenheit. Neben dem überragenden US-Amerikaner im Trikot der Dragons, Avery Sullivan (19 Punkte), überzeugten bei den Rhöndorfern auch der frühere Speyerer Kelvin Omojola sowie Neuzugang Tyreese Blunt (beide 15).

02.12.2023 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Black Forest Panthers 83:73

Nachdem die Schwenninger Basketballer zuletzt durch Niederlagen gegen Erfurt und Aufsteiger Fellbach bis ans Tabellenende in der 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zurückgefallen waren, hatte sich die Mannschaft von Trainer Marti Zamora für die Partie in Frankfurt viel vorgenommen.

Es war kein Basketball-Leckerbissen, den beide Mannschaften zunächst den Zuschauern boten. Reihenweise Fehlwürfe markierten die ersten Angriffe. Die Panthers starteten mit hoher Intensität in den ersten Spielabschnitt und kontrollierten unter den Körben die Rebounds. Nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Jegor Cymbal und weiteren Punkten von Christian Okolie spiegelte sich die Überlegenheit auch im Zwischenergebnis von 2:9 wider. Frankfurts Trainer nahm eine frühe Auszeit, doch die Panthers behielten in einem trefferarmen Abschnitt die Oberhand und es ging beim Stand von 8:14 in die erste Viertelpause.

In den letzten Spielen war es stets das dritte Viertel gewesen, das den Panthers zum Verhängnis wurde. Und auch am Samstagabend in Frankfurt sollten die Doppelstädter in diesem einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Zwar glich Agust Kjartansson die Partie noch mit einem Korbleger aus. Doch anschließend verwandelte Frankfurts Nolan Adekunle drei Dreipunktewürfe und brachte sein Team in Führung (39:30). Anschließend legten die Frankfurter einen viertelübergreifenden 20:4-Lauf hin (59:43). Mit dem Mut der Verzweiflung nahm der 19-jährige Agust Kjartansson nun das Heft in die Hand und brachte die Panthers durch starke Einzelleistungen wieder heran. Unglaubliche 23 seiner am Ende 30 Punkte erzielte der Isländer im Schlussabschnitt. Auch Thomas Gaus netzte nun von außen ein. Daniel Mayr ließ sich trotz hartem Foul nicht vom Punkten abbringen. Doch die Schwenninger Aufholjagd kam zu spät und die Frankfurter verteidigten ihre Führung bis zum Schluss.

02.11.2023 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. TEAM EHINGEN URSPRING 83:71

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd das wichtige Match gegen das Team Ehingen Urspring mit 83:71 (44:37) für sich entschieden. Es waren zwei eminent wertvolle Punkte für die Kangaroos im Kampf um die Play-Off Plätze.

Das Spiel war geprägt von unterschiedlichen Vierteln, von denen zwei klar an Ehingen gingen, aber eben auch zwei noch klarer an die BG. Eine schnelle 5:0 Führung nutze den Stadtbergern wenig, die Urspringer kamen dann nämlich schnell ins Spiel und zeigten auf dem Spielfeld, aber auch von ihrer lautstark unterstützenden Bank sehr viel Energie. Demzufolge stand es nach 10 Minuten 23:16 für Ehingen. Trainer Emanuel Richter stellte dann auf Raumverteidigung um. Das funktionierte besser, in erster Linie lag es aber an Basti März, der mit vier Dreiern in diesem Abschnitt für die Wende sorgte. Einer dieser Würfe von jenseits der 6,75 Meter Linie sorgte per Bonusfreiwurf nicht nur für die erstmalige Führung nach langer Zeit (36:35), sondern auch für ein sogenanntes Vierpunktespiel. Ein Vorsprung, der bis zur Halbzeit auf sieben Zähler anwachsen sollte.

Nach der Pause kamen die Gäste dann wieder in den Flow. Schnell egalisierten sie den Rückstand und führten ab der 24. Minute erneut. Der Kampfgeist der Kangaroos sorgte zunächst für keine weitere Wende, aber zumindest dafür, dass der Rückstand gering blieb. Das dritte Viertel ging mit 22:10 aber wieder an die Württemberger, und zwar deutlich. Bei der BG übernahm in der Crunch Time Nico Lagerman in seiner unwiderstehlichen Art Verantwortung und sorgte mit einem eiskalten Dreier und vier verwandelten Freiwürfen in Folge für klare Verhältnisse. Die reduzierte Zuschauermenge hatte einmal mehr trotz dünnerer Besetzung ihr Bestes gegeben und die an diesem Abend natürlich zahlreichen Fans im Livestream konnten sich ebenfalls gemütlich auf der warmen Couch das ein oder andere Sieges-Kaltgetränk genehmigen.

03.12.2023 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II 76:80

Knappe Niederlage im Derby – Basketballfest ohne Happy End

Zu Beginn waren es die Gelbhemden, die wie die Feuerwehr loslegten. Allen voran der bestens aufgelegte Jörg Dippold und Maxwell Temoka Dongmo punkteten mit starkem Zug zum Korb. Doch die Gäste, die durch die Absage des BBL-Spiels in Berlin dieses Mal auf die Bestbesetzung zurückgreifen konnten, fanden nun in die Partie und gingen nach einem 13-0 Laufe mit 20-15 in Führung. Auch im zweiten Viertel waren zunächst die Gäste am Drücker. Hierbei zeigten neben dem Toptrio Radoncic, Kalu und Kharchenkov vor allem Marko Frank sowie Ivan Wolf Ihre Wurfqualitäten. Neben dem überragenden Jörg Dippold zeigte bei den Oberhachingern nun vor allem Omari Knox seine Klasse und streute zwei wichtige Dreier ein. Mit einem 45-46 Rückstand ging es in die Kabine.

Im dritten Viertel konnten sich die Mannen um Kapitän Peter Zeis, der wie Jukic und Bode eine defensiv starke Partie zeigte, erstmals leicht absetzen und gingen mit einer 67-62 ins Schlussviertel. Bis drei Minuten vor Ende der Partie sollte man den Vorsprung behalten, ehe Martin Kalu mit fünf Punkten in Folge auf 76-76 ausgleichen konnte. Während bei den Tropics der Korb wie vernagelt schien und man keine guten Lösungen gegen die starke Bayern Defense fand, punkteten die Gäste nun an der Freiwurflinie und sicherten sich nicht unverdient den Derbysieg.

03.12.2023 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 90:99

Der BBC Coburg konnte seine zuletzt kleine Niederlagenserie unterbrechen und meldet sich mit dem 99:90-Auswärtssieg bei den Fellbach Flashers zurück im Kampf um die Playoffplätze. Dabei legte der BBC vor allem im 3. Viertel den Grundstein zum Erfolg. Mit 34:24 entschieden die Vestestädter den Spielabschnitt für sich und gaben die Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Gleich sechs Coburger punkteten zweistellig, darunter die Topscorer Gabriel Kuku und Adrian Petkovic mit jeweils 17 Zählern. Hinzu kamen Kapitän Sven Lorber mit 16, Danas Kazakevicius und Kolten Mortensen mit 14 und Olamide Pedersen mit 11 Punkten.

Head Coach Patrick Seidel mit seinem Fazit zum Auswärtssieg: „Ich war mit unserem offensiven Auftritt in ganz vielen Momenten sehr zufrieden. Dazu haben wir es im Vergleich zum letzten Spiel geschafft, besser zu rebounden, weil wir da einfach aktiver waren. Gegen die ungewöhnliche Presse der Fellbacher hatten wir so unsere Probleme, da verlierst du halt ein-, zweimal den Ball, aber am Ende waren wir smart, haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und das Spiel dann nach Hause geschaukelt. Vor allem unsere Ballbewegung hat mir richtig gut gefallen. Wir hatten 26 Assists, das ist schon eine sehr, sehr gute Zahl und auch unsere Wurfquote war in der 2. Halbzeit sehr gut. Insgesamt bin ich zufrieden mit unserer Leistung und an den zwei, drei Sachen, die wir heute nicht so gut gemacht haben, werden wir weiter arbeiten.“

Nach einer eher spärlichen offensiven 1. Hälfte auf beiden Seiten ging der BBC trotz dessen mit einer Sechs-Punkte-Führung in die Kabine. Anschließend zeigten die Coburger nach der Halbzeitpause im Angriff ein anderes Gesicht von sich. Mit teils schön herausgespielten Würfen zogen die Gäste Stück für Stück weiter davon, da die Quoten sowohl außerhalb als auch besonders innerhalb der Dreipunktelinie jetzt stimmten. 16 Punkte betrug dementsprechend der Vorsprung der Coburger nach 30 absolvierten Minuten. Die Flashers kämpften sich im letzten Viertel zwar noch einmal bis auf sechs Punkte heran, aber in Schlagdistanz ließen die Vestestädter sie nicht mehr kommen und fuhren somit verdient den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison ein.

Nachberichte ProB Nord 10. Spieltag

02.12.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. LOK Bernau 90:80

Am Ende eines höchst unterhaltsamen Basketballabends jubelten am Samstag wieder die Kölner. Mit 90:80 (50:38) setzten sich die RheinStars am 10. Spieltag der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen Lok Bernau durch. Für die Mannschaft von Manager und Headcoach Stephan Baeck war es vor 650 Zuschauern in der ASV-Sporthalle der neunte Sieg in Serie.

Zwei besondere Phasen hatten die zumeist auf Augenhöhe stattfindende Begegnung geprägt. Zuerst hatten sich die Gastgeber im Laufe des dritten Viertels in einen Rausch gespielt und sich mit einem 12:0-Lauf auf 23 Zähler abgesetzt (26. Minute). Druck in der Defense, viele Steals- diesmal vor allem durch Bryan Battle (7) – und Effizienz im Abschluss unterm Korb mit einem überragenden Center Björn Rohwer. Baeck: „Wir sind schon ein besonderes Team, wenn es uns gelingt, diese große Energie aufs Spielfeld zu bringen wie im dritten Viertel.“

Und als dann Inder zweiten Phase nochmal enger wurde, weil die Bernauer keineswegs klein beigeben wollten und bis auf vier Punkte (79:75/37.) herankamen, verteidigte die Halle quasi geschlossen mit. „Unsere Fans haben uns wirklich getragen, auch als am Ende nochmal schwierig wurde. Im Moment merkt man das es allen Spaß macht. Aber wir haben dieses Jahr noch ein schweres Programm, so dass wir konzentriert bleiben müssen und nicht den Fokus verlieren dürfen.  Aber, wenn wir so weitermachen, haben wir alle, individuell und als Team sogar noch eine gute Entwicklung vor uns. Daran wollen und werden wir zusammen weiterarbeiten.“ So löste sich die brenzlige Phase auch auf wenig überraschende Weise auf: Rohwer unter Korb, Rohwer von außen – fünf Punkte mehr zum 84:75. Der neunte Sieg in Serie war perfekt.

02.12.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt 97:93

Wieder ein Krimi: SBB Baskets verlieren knapp gegen Schwelm Nach zuletzt zwei Siegen in Serie mussten sich die SBB Baskets am Samstagabend wieder geschlagen geben: Bei den EN Baskets Schwelm verlor die ersatzgeschwächte Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 93:97.

Die SBB Baskets starteten fokussiert in die Partie. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste mit elf Zählern vorn (36:25). Zur Halbzeit waren es dann sogar 19 Punkte (60:41). Das änderte sich nach dem Seitenwechsel allerdings. Vor allem, weil Schwelm immer stärker wurde. Die Hausherren verkürzten den Rückstand zusehends, lagen vor dem Schlussabschnitt nur noch mit 68:79 zurück. Im letzten Viertel übernahm Schwelm schließlich die Führung und traf in der Schlussphase die klügeren Entscheidungen. 

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir hatten am offensiven Ende einen guten Start ins Spiel, haben gute Würfe genommen und auch getroffen. Defensiv war ich im zweiten Viertel schon nicht so zufrieden mit unserer Leistung. Das hat sich dann im dritten Viertel fortgesetzt. Dann haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren und uns das Selbstbewusstsein nehmen lassen. Mit der Halle im Rücken ist Schwelm dann zurückgekommen. Dann war es wieder ein knappes Spiel, in dem wir am Ende etwas weniger Glück hatten.“

03.12.2023 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Iserlohn Kangaroos 84:76

Am Sonntagnachmittag begrüßten die Berlin Braves die formstarken Iserlohn Kangaroos aus dem Tabellenmittelfeld. Nach dem Sieg der Kangaroos gegen die Giants Leverkusen und der Niederlage der Braves gegen Lok Bernau, war ein knappes, spannendes Spiel zu erwarten. 

Diese Erwartung wurde während des gesamten Spiels bestätigt. Vom ersten Viertel an agierten die beiden Teams sehr ausgeglichen und kein Team konnte sich eine komfortable Führung herausspielen. Kurz vor Ende des ersten Viertels traf Daubner mit einem wunderschönen Dreier für die Braves, wodurch sie mit einer knappen 18:15 Führung ins zweite Viertel gingen. 

Das dritte Viertel begann mit guten Angriffen auf beiden Seiten, sodass ein Auf und Ab zwischen den Teams entstand, bei dem Iserlohn es schaffte, sich immer weiter Richtung Ausgleich vorzuarbeiten. Zwischenzeitlich waren die Kangaroos bis auf drei Punkte dran. Besonders effektiv waren sie dabei mit ihren Dreier-Würfen durch Konradt, den sie durch gutes Ballmovement immer wieder freispielen konnten. Aber die Braves wehrten sich gegen die Aufholjagd und hielten die Kangaroos mit einer starken Teamleistung in Schach.

Im vierten Viertel lief es ähnlich: starke Dreier von den Iserlohnern, gute Spielzüge der Braves als Antwort. Ein klasse Steal von Dube Paul zum Ende des Spiels setzte der Iserlohner Aufholjagd jedoch ein Ende, sodass sich die Berlin Braves mit einem 84:76 Heimsieg auf Platz zwei im oberen Bereich der Tabelle festsetzen. 

03.12.2023 15:00 Uhr Seawolves Academy vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 77:63

Seawolves Academy triumphiert im Aufsteigerduell gegen Ibbenbüren

Die Seawolves Academy hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den vierten Saisonsieg eingefahren. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger Ademax Ballers Ibbenbüren setzte sich das Team von Coach Nicolai Coputerco vor 320 Zuschauern in der OSPA Arena mit 77:63 (38:32) dank einer souveränen Defensivleistung durch.

Drei Spieler punkteten zweistellig für die Rostocker. Branden Maughmer kam auf 20 Zähler, fünf Rebounds und vier Assists. Darren Aidenojie markierte 15 Zähler. Routinier Michael Jost schrammte mit 13 Punkten und acht Rebounds knapp an einem Double-Double vorbei. Bei den Gästen aus Nordrhein-Westfalen erzielte Neuzugang Denzel Livingston 16 Punkte, sieben Rebounds und sechs Steals.

Die Seawolves Academy festigte durch diesen Sieg den 10. Tabellenplatz. Am 9. Dezember ist die ProB-Auswahl auswärts bei der LOK Bernau im Einsatz und auf der Jagd nach dem ersten Auswärtssieg dieser Spielzeit.

03.12.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. BBG Herford 95:77

Die TKS 49ers konnten ihre Heimstärke am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erneut unter Beweis stellen. Gegen die elfplatzierten Gäste aus Herford zeigten die 49ers in allen vier Abschnitten konstant soliden Basketball. Am Ende wurde mit dem 95:77 (50:36) am 1. Advent der fünfte Sieg im sechsten Heimspiel eingefahren und damit der fünfte Tabellenplatz weiter verteidigt. 

In der ersten Hälfte machte sich vor allem das Fehlen von Herfords Center Vaidotas Volkus bemerkbar. Denn hier ging in der Offensive von TKS vieles über Aktionen in Korbnähe, speziell durch Kapitän Robin Jorch, welcher 14 seiner 19 Punkte in den ersten 20 Minuten erzielte. Im Anschluss an das zwischenzeitliche 12:15 zu Gunsten der Gäste übernahmen die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel und gaben ihre Führung fortan nicht wieder ab. Bis zur Halbzeit wurde eine zweistellige Differenz ausgebaut, welche bis anderthalb Minuten vor Schluss sogar auf 24 Zähler anstieg.

Die teamdienliche Leistung der 49ers sorgte dafür, dass man als Mannschaft in keinem Viertel weniger als 21 Punkte erzielte. Neben Jorch waren Hildebrandt, der unter anderem vier aus fünf Dreierversuchen versenkte, und Wagner mit 18 Zählern weitere zweistellige Scorer der Hausherren. Eigengewächs Lukas Wagner konnte damit seine Karrierebestleistung in der ProB aufstellen. Ein weiterer Meilenstein waren die ersten ProB-Punkte des Youngsters Thure Peters, der schon früh in der Partie das Vertrauen von Headcoach Pastushenko bekam. Weitere erwähnenswerte Statistiken sind die fünf ergatterten Steals von Jordan Müller sowie neun verteilten Assists von Oleh Bondarenko. Herfords Topscorer war mit 18 Punkten Shawn Gulley.

03.12.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Bayer Giants Leverkusen 87:92

Die BSW Sixers haben das Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 87:92 verloren. Gegen die Bayer Giants Leverkusen unterlag die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber gegen den Aufstiegsaspiranten mit fünf Zählern. Mit sieben Siegen bei drei Niederlagen verbleiben die Bundesliga-Basketballer aus Anhalt, Bitterfeld und Wolfen jedoch in der Spitzengruppe der Nord-Staffel.

Rund 600 Zuschauer hatten am 1. Advent den Weg in die Sandersdorfer Ballsporthalle gefunden, um das Topspiel der ProB-Nord zu verfolgen. Der Gast aus Leverkusen startete brandheiß in die Partie, die heimischen Sixers benötigten einige Minuten um offensiv ihren Rhythmus zu finden. Hendrik Warner zeichnete sich für die ersten vier Sixers-Punkte verantwortlich, doch defensiv zeigten sich früh Probleme gegen den deutschen Rekordmeister. Donte Nicholas und Moritz Schneider verkürzten den Rückstand aus der Distanz, doch nach den ersten zehn Minuten lagen die Gastgeber knapp mit 22:25 zurück.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rückstand für die Gastgeber zwischenzeitlich auf zehn Punkte an. Eine hohe Trefferquote der Gäste verhinderte Folge ein Comeback der Sixers. Offensiv fanden Donte Nicholas und Co. immer wieder gute Lösungen, doch auch Leverkusen hatte immer eine Antwort parat. Vor dem letzten Viertel war der Rückstand auf 63:71 angewachsen. Walter McBride stellte den Vorsprung für seine Giants zu Beginn des letzten Spielabschnittes wieder auf zehn Zähler und Kevin Strangmeyer erhöhte weiter, so dass sich Sixers-Trainer Chris Schreiber zu einer Auszeit gezwungen sah. Donte Nicholas erzielte schnelle fünf Zähler und so keimte wieder etwas Hoffnung im Sixers-Dome auf. Doch die Gäste aus Nordrhein-Westfalen unterstrichen an diesem Abend ihre Aufstiegsambitionen und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Am Ende stand eine 87:92 Heimniederlage für die Sixers auf der Anzeigetafel.

03.12.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 86:81

Zahlen, die Bände sprechen: 22 Zähler, 19 Rebounds, sechs Blocks, eine Feldwurftrefferquote von 75 Prozent. Camron Reece zog beim Heimsieg des SC Rist gegen die Itzehoe Eagles (86:81 nach Verlängerung) alle Register. Und – so fand der Wedeler Trainer Hamed Attarbashi – die statistischen Werte bildeten die Leistung des US-Amerikaners nur zum Teil ab. „Er hatte sechs Blocks, aber ich weiß nicht, wie viele andere Würfe er noch erschwert und verändert hat. Das war eine dominante Leistung. Wir waren eine sehr viel bessere Mannschaft, wenn er auf dem Feld stand“, lobte Attarbashi.

Sehr viel kritischere Worte fand der Rist-Trainer in der Bewertung des Anfangsviertels. Satte 28 Itzehoer Punkte ließ man innerhalb der ersten zehn Minuten zu und erzielte selbst nur 15. Dass die Gäste auf ihren für gewöhnlich besten Angreifer Filmore Beck verzichten mussten, glichen sie überzeugend aus, andere Itzehoer sprangen in die Bresche. „Und wir waren einfach nicht da, haben weich gespielt, Rebounds ständig weggegeben“, so Attarbashi über diese schwierigen Augenblicke und schlug gleich die Brücke zur Wende, die – zumindest vorübergehend – im zweiten Durchgang (22:5) gelang. „Man muss lobend anerkennen, dass wir die Kurve bekommen haben und zur Halbzeit geführt haben“, sagte er.

Die Grundlage für den Sieg wurde auf Wedeler Seite mit der Erzwingung der Verlängerung erreicht: Erst traf Leif Möller in der Schlussminute nervenstark einen Dreipunktewurf, auf den Tekorian Smith für die Gäste mit einem Korbleger antwortete. 77:74 führte Itzehoe zu diesem Zeitpunkt. Attarbashi forderte seine Mannschaft in einer Auszeit 30 Sekunden vor dem Ende des vierten Abschnitts auf, mit Selbstvertrauen zu werfen. Niklas Krause tat genau das und sorgte für den dringend erforderlichen Dreier, obwohl er kurz zuvor einen solchen Ferndistanzwurf deutlich verfehlt hatte.

Die fünf zusätzlichen Minuten läutete Reece mit einem Dunking ein und war später per Freiwurf ebenfalls für den Schlusspunkt zuständig. Dazwischen lag wiederum entschlossenes und selbstbewusstes Wedeler Handeln. Man habe die wichtigen Würfe getroffen „und wir haben am Ende des Tages gewonnen. Punkt“, bilanzierte Attarbashi.